Nr. 139 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derSomstagsbeilage^ GießenerFamilienblätter Monatlich« Seznqrprtife: 6000 Mark einschließlich Trägerlohn,durch dieDost 6000Mark,auchbeiN,cht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech- Anschlüsse: furdieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe«. Postscheckkonto: Krantfurt a. M. 11686. Samstag, 16. Zuni 1923 173. Jahrgang Erster Blatt Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer b.s zum Nachmittag vorher ohnejede 'BerbinöIid)heiL Preis für 1 mm höhe für Anzeigenv. 27 mm Breite Srtl. 160 Mk., auswärts 200 Mk.; für Rekl ame- Anzeiqen von 70 mm Breite 800 MK.Bei Platz- Vorschrift 20°/, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnlck und Verlag : vrühl'sche UnlverfilStr-Vllch- und Steindruckere! n. Lange in Sieden. Zchriftleltung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7. Wochenrückblick. Ein englisches Blatt hatte angeregt, ob die deutsche Regierung nicht zur Beilegung der Schwierigkeiten einen Unterschied machen wolle zwischen passivem Widerstand und gewaltsamen Störungen der französisch-belgischen Bemühungen, und ob das Kabinett Euno nicht demgemäß einer Erklärung zuneige, daß es von den Sabotagehaten abrücke. Das Wolff-Bureau vermerkt dazu, die deutsche Regierung habe schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, das) sie Gewalttätigkeiten irgendwelcher Art im besetzten Gebiete nicht billige, sondern für unzweckmäßig halte. Die englischen Ratschläge haben mit dem deutschen Empfinden wenig Herze nSgemein- schast. Wir hören ja zwar jetzt die neutralen Flötentöne der Londoner Presse alltäglich, und wir glauben eS gern, daß das Volk des Herrn Baldwin in seiner Gesamtheit dem französischen Wahnsinn ein baldiges Ende wünscht, allein der deutsche Geist ist heute doch wohl durch ein übermächtiges Schicksal von anderen Impulsen durchdrungen als der britische. Wir befürworten keine Propaganda der Gewalt, hallen eS jedoch für unmöglich, daß der Reichskanzler in die Wagschale der Erörterungen um den Ruhrkampf so fragwürdige Beiträge hineinlegt, wie den ihm von der Lon- donerStelle angesonnenen. Der passive Widerstand, der am Rhein und an der Ruhr noch fest und treu Wacht hält, ist kein Kunstgebilde und verträgt keinen diplomatischen Lehrmeister. Er wächst ja nicht auf dem Boden des Friedens, sondern grimmigen Hasses. Kein Engländer hat noch für die Taten unserer Bedrücker das richtige Wort gefunden, ilnfer Volk ist nicht nur ins Innerste getroffen durch die teuflischen Roheiten der infolge des Versailler DerttageS über unser Land gekommenen „Sieger", nein, eS ist auch erschüttert über die erbärmliche Gleichgültigkeit der Mächte, die früher so große Worte für die heiligen Menschenrechte hatten. Das Kabinett Cuno bot die Unterwerfung unter ein internationales Schiedsgericht an, und die Antwort sind brutalere Abschnürung, in Wort und Tat gesteigerte Gehässigkeiten und schändliche Massenmorde. Ist eS zu verwundern, daß die nächtlichen Ausschreitungen abenteuernder Soldatenhorden öfters zu Mord und Totschlag führen, und wo findet man sich nicht mit dem Anabänderlichen ab, wenn im Taumel der Leidenschaften, im Sumpf der Großstadt, gelegentlich ein Menschenleben verblutet? In Dortmund sind zwei französische Unteroffiziere auf wenig rühmlichem Gange anscheinend der Rache und Eifersucht eines bettogenen Deutschen zum Opfer gefallen. Bor irgendwelcher Klärung der Tat kühlte die französische Besatzung, an der Spitze ihre Offiziere, ihren Mut in der Ermordung schuldloser Deutschen, an deren L e i ch e n sich sodann der Rausch der Horde noch auStobte. And dann müssen die bedauernswerten Bewohner der Stadt nach den Drohungen der Eindringlinge sich angstvoll in chre Häuser verkriechen! Wird gelegentlich ein militarisiertes Schienengeleise zerstört, so schnappt die feindliche Befehlsgewalt zu den krassesten Willkürakten über. Für einen Monat soll jeglicher Verkehr zwischen besetztem und unbesetztem Gebiet verboten werden! Der fünfundzwanzigjährtge Ingenieur Görges, ein vaterlandsliebender Deutscher, der, wie Schlageter, den Eisenbahnbetrieb der Franzosen in unserem Lande gestört haben soll, wird wegen dieses noch gänzlich unerwiesenen „Verbrechens", wie jener, zum Tode verurteilt! And nun sollten Deutsche den vpfermutigen Drang solcher Märtyrer der deutschen Sache gar tadeln oder verfehmen, sollten ihnen nicht vielmehr das heiße Gefühl stolzen Dankes zollen, damit der Geist des Widerstandes in seiner heroischen Vollendung weiter lebe und leuchte? — Roch kein einziger gemeiner Mord ist von Deutschen an den Än- terdrückern begangen worden. Die ruhige Besonnenheit unseres Volkes war nicht anzufechten. And so soll es bleiben, das Bild der deutschen Abwehr, fleckenlos und untadelig! Es liegt fein Anlaß vor, dem Mut zum Widerstand durch unzeitgemäße Mahnungen, über die ber Feind frohlocken und die er für seine Zwecke ausnützen würde, in den Weg zu fallen. Die vom Schauplatz der entsetzlichen Fremdherrschaft abseits liegenden deutschen Lande können sich das Schauspiel der Rot und Schande, von dem sie täglich lesen, nicht eindringlich genug vor Augen führen. In Hebbels „Moloch" geht der KarchagoS Fall überlebende Priester Hieram ins 'Land unserer germanischen Urväter, um die Rache zu schüren wider die verhaßten und erbarmungslosen Vernichter. Sein vom Dichter wunderbar beleuchtetes Innere gibt und ein erschütterndes Gleichnis. Der Alle weilt wieder unter uns, „Mit Haaren, silberweiß, doch lang und voll, mit Zügen, die der Grimm versteinert hat". Hinter ihm stehen, in lautlosem Zuge, die schändlich Ermordeten und Mißhandelten, die brutal aus ihrer Heimat Verstoßenen, hinter ihm steht die namenlose Rot der (>egen- wart und, greifbarer und widerwärtiger als der Todfeind des Karthagers, der welsche Mord- und Brandstifter, der in dem Versuch seines Alttmatums wieder einmal Lieb, Ehre, Lugend und Gewissen uns aus der Brust reißen möchte. Mehr noch als der sagenhafte Alte, der nur starr auf 0träfe und Vergeltung zu sinnen vermag, packt uns, die Aufgabe des Tages erfassend, das von Stuck als Personifikation des passiven Widerstandes gezeichnete Bildnis des jungen Kämpfers der Westmark, der in seinem gespannten Antlitz eine leuchtende Seele offenbart: Anbeugsamen Willen, drohende Entschlußkraft und stolze Verachtung vor der feigen Aebermacht. Dies ist besser als das Plakat der Leidensmiene, dem wir bisher an unseren Anschlagsäulen begegneten. Der Reichskanzler hat Meister Stuck zu seinem werk beglückwünscht und dessen künstlerisches Gelingen als ein Kenner erläutert. Das „Rein", das mit großen Lettern darunter steht, ist nach Pvincares neuesten Kundgebungen das einzig mögliche deutsche Wort. Möge eS auch zur Zurückweisung falscher englischer Augen- blickssttmmung in diesen kritischen Tagen als die bleibende Willensmeinung des deutschen Volkes sich durchsetzen! Die Haltung des Volkes vermag jetzt mehr als noch so kluge Schachzüge der Regierung. Die englisch-französischen Verhandlungen brauchen, besonders auch wegen der belgischen Kabinettskrisis, Zeit, uni) England kann nicht kapitulieren, wenn wir nicht kapllulieren. Die englischen Staatsmänner haben die Reiaung. sich nach den Tatsachen einzurichten. Erhalten wir darum den nationalen Widerstand als eine nicht auszulöschende Tatsache! Wesentliche Fort- schtttte sind bereits erreicht, denn das Ansehen Deutschlands wurde vom Schutt und Schmutz des Krieges schon wesentlich gereinigt, wozu gerade seine moralischen Kräfte des Widerstandes erheblich beigetragen haben, und der Polittk Frankreichs entfallen immer mehr die moralischen Stützen, weil sie aus rücksichtslosen Zerstörungszielen beruht. Das belgische Ministerium Theunis-Iaspar hat zwar nur aus innerpvlitischen Erwägungen seinen Rücktritt genommen, da der von ihm eingeleiteten Flamisierung der Aniversität Gent hinterher parlamentarische Schwierigkeiten erwuchsen. Es ist möglich, daß Herr Theunis auf Grund derselben Mehrheitsverhältnisse das Kabinett von neuem bilden wird, aber immerhin ist es denkbar, daß in das bisherige französischbelgische Einvernehmen ein Moment der Beunruhigung hineingetragen wird. Das Kabinett Poincare hat ebenfalls in der Einstellung des Strafverfahrens gegen die „Hochverräter" Eachin und Genossen durch den zuständigen Untersuchungsrichter eine weitere empfindliche Schlappe erlitten; seine Rechtsanschauunqen sind gänzlich in Mißkredit gekommen. Den Schlüssel zur endlichenAmkehr auf der unmöglichen Bahn der jetzigen Reparationspolitik hält Herr Baldwin in feinen Händen. Seine freundlichen Fragebogen, die er nach Paris verschickt zu haben scheint, kündigen fragwürdige Kompromisse an; es ist indessen von gestern auf heute mancherlei geschehen — darunter die neue Hetzrede Poincaräs in der Kammer und die beweiskräftige deutsche Röte an alle Kulturländer — um Volk und Regierung Englands bei richtiger Besinnung zu erhalten . . . Eine deutsche Note wegen der zunehmenden französischen Gewalttätigkeiten. Berlin, 15.Juni. (WB.) Die deutschen Botschaften in London, Madrid, Rom, Washington und Moskau und die deutschen Gesandt- fdtoftcn im Haag, Bern, Kopenhagen, Christtania, Stockholm, Riga und Warschau wurden beauftragt, den dortigen Regierungen folgende Rote mit Anlage zu überreichen: Die deutsche Regierung sieht sich neuerlich gezwungen, die Aufm<.aLsamkeit der nicht an der Ruhraktivn beteiligten fremden Regierungen auf die unheilv ollen Gewaltakte zu lenken, mit denen die fro rzösisch-b-.-lgischeu Besahungs- truppen gegen die Bevölkerung des alt- und neubesetzten Gebietes dorgehrn. Die Schritte, die die deutsche Regierung im Geiste aufrichtiger Verhandlungsbereitschaft mit ihrem Angebot vom 2. Mai und tem Memorandum vom 7. Iuni getan hat, um die gegenwärtige Situation zu beenden, h-rben die französische Regierung nicht gehindert, ihrerseits den Terror gegen die Bevölkerung in ben schärfsten Formen fortzusehen. In dieser Hinsicht braucht nur auf folgende Tatsachen h m gewiesen zu werden: Am 26. Mai wurde der Kaufmann Schlageter wegen angeblicher Sabotageakte auf Grund eines Urteils des französischen Kriegsgerichts erschossen, obwohl bei der französischen Regierung dringende Vorstellungen erhoben worden waren, die Lage nicht durch Vollstreckung des Arteils weiter zu verschärfen. Am 10. Iuni. abends, wurden in Dortmund anläßlich der unaufgcllärtcn Tötung zweier französischer Militärpersonen sechs Deutsche von einer französisch rn Patrouille auf der Straße aufgegriffen, schwer mißhandelt und ohne jedes Verfahren nieder grschofsen. Wie sich aus der anliegenden z-eugeneidliche'n Aussage ergibt, stand von vornherein außer Zweifel, daß diese Deutschen mit der Erschießung der Franzosen nicht das geringste zu tun hatten. Am 11. Iuni wurde in Recklinghausen der 19jährige Karl Möl- l e r von frcnrzösischrn Solditen erschossen. Am 13. Iuni verurteilte ein französisches Kriegsgericht in Mainz den Landwirtschaftslehrer G o e r g e s wegen angeblicher Sabotageakte zum Tode. Alles dies geschießt zu der gleichen Zeit, da die französische Regierung fordert, daß die Bevölkerung' des all- und neubesetzten Gebiets den passiven Widerstand aufgibt, und von der Erfüllung dieser Forderung den Beginn von Verhandlungen abhängig macht, die allein zur Lösung des gegenwärtiger Konslills führen können. Der Widerspruch in diesem Verhalten liegt offen zutage. Das franzö- siche Vorgehen macht alle Bemühungen der deutschen Regierung, beruhigend auf die Bevöll'e- rung einzuwirken, illusorisch. Es stärkt nicht nur in der Bevölkerung das Gefühl der RoUvendig- keit, gegenüber dem fremden Militarismus den passiven Widerstand aufrechtzuerhalten, sondern beschwört darüber hinaus immer ernster die Gefahr herauf, daß sich die in ihrem innersten Empfinden getroffene Bevölkerung zu verzweife l t e n A n b e s o n n e n he i t e n hinreißen läßt, die in ihren Auswirkungen weit über das besetzte Gebiet hinausgehen. Die deutsche Regierung hat bei den unaufgeklärten Zwisch-erfüllen wiederholt vorgeschlagen, den Sachverhalt durch i n - ternativnaleKommissivrpen untersuchen zu lassen. Die französische Regierung ließ alle derartigen Anträge bisher unbeantwortet. Die deutsche Regierurrg fegt hiergegen und gern die fortgesetzte französische Gewaltpolitik Verwah- r u n g ein und stellt öffenllich fest, daß die D e r - antwortung für deren Folgen allein cm f die französische Regierung fällt. Die Anlage enthält folgendes Protokoll: Amtsgericht — Gegenwärtig: Amtsrichter H. als Richter, QJ. als Gerichtsschreibrr. 13. Iuni. In der Crmitllungssache gegen Anbekannt ist erschienen Z. aus Dortmund, 31 Fahre alt Derselbe erklärte unter Hinweis auf die Bedeutung des Eides: Am Sonntag, dem 10. Juni kam ich v)n einem Besuch zu Fuß au5 Barop mit meiner Frau und zwei Kindern zwischen A und 10 Ahr abends, die genaue Ahr-eit kann ich nicht sagen, weil meine Ahr stehengeblieben war — nach Dortmund zurück und passierte die Große Hcirnstrahe, die in der Rähe der Kreuzschule, wo die Franzosen untergebracht sind, liegt. Kurz vor der Müllerbrücke erschien eine Schützenlinie von etwa 4 bis 8 Mann, ge.ührt von einem Offizier. Genau kann ich allerdings nich* fügen, daß es sich um einen Offizier handelte. Sie bewegte sich im Lau. schritt durch die in der Großen Heimstraße gefegenen Gärten. Aus der Straß.' selbst bewegte sich eine größere Kolonne von 40 bis 60 französischen Soldaten, die sich im Laufschritt befand. Bon dem Führer der Truppe, welcher an der Spitze der trorgenannten Schüi eniinie stand, wurde ist mit Familie auf Französisch angerufen. Ich vernahm aus biefem Anruf, daß ich stehenbleibrn sollte Ich blieb sofort stehen. Als die Schützenlinie sowie die geschlossene Kolonne an uns heran- gekommen waren, wurde meine Frau mit den beiden Kindern fortgeschickt, wogegen ich jn die Kolonne reingesteckt und mit abgeiührt wurde. Im fJben Moment kam bann eine mir unbekannte männliche Person ahnunaslos des Weges und wurde von dem Führer der Truppe, welcher in bec linken Hand eine Reitpeitsche und in der rechten eine Pistole trug, mit der Reitpeitsche schwer mißhandelt und ebenfalls zu mir gesteckt. Im selben Momert wurden dann noch zwei des Weges kommende männliche Zivlpersonen fest genommen und zu uns gesteckt. Ein junges zstädchen von etwa 20 bis 30 Jahren wurd euann ebenfalls mit uns abgeführt und von den hinter uns gehenden Frcnrzofe.l m i t Fußtritten traktiert. In der Sonnenstraße angekommen, [am eine männliche Person auf der rechten Seite des Bürgersteiges von der entgegengesetzten Seite uns entgegen. Diese männliche Person wurde ohne jegliche Veranlassung von dem Führer der Truppe m i t z w e i P i st o - lenschüssen niedergestreckt. Di se Person war sofort tot. Wir mußten, nachdem die Kolonne Halt gemacht hatte, dieselbe mit 4 Mann im Lausschritt vorn Bürgersteig holen und in der Kolonne m.t ühren. Diese von mir m i t getragene Leiche wurde v o n den hinter uns gehenden französischen Soldaten getreten. Rächt em wir einige Meter weitergeganaen waren, kam wiederum eine männliche Zivilpersonen unZ entgegen. Sie wurde ebenfalls ohne jegliche De.anla sunz von dem französischen Ofsister bzw. dem Truppenführet durch zwei Pistolenschüsse niedergeschossen. Dit. niedergeschossene Person b'.ieb dann liegen, wogegen der Offizier mit seiner Truppe und unZ unter Mitsührung der von ihm zuerst nied-ergeschofs-.nrn Perlon zurückging und in die Darvper Straße einbog. Eine ebenfalls ahnungslos uns entgegenkommende Person, hie sich auf der rechten Seite des .Bürgersteiges befand, wurde dv ndem vorgenannten Führer mit zwei Pistolenschüssen nieder- gestreckt. Diese Person war ebenfalls blrett tot Sie muhte von vier inzwischen zu uns geschickten Mandolinenspielern — es wgren junge Leute — aufgerafft und mitgetragen werden. Wir mußten dann unter Mitführung ber zwei Leichen bis zur Mündung der Darover und Wilhelmstraße marschieren, wo'e'.vst wir die zwei Leichen niederlegen muhten, und zwar mit dem Kopf zur östlichen und mit den Jiüfjen zur westlichen Seite, woselbst in ber Rächt vom 9. zum 10. Iuni die zwei französischen Adjutanten erschossen worden waren Wir, die Festgenommenen, standen mitten zwischen den französischen Sol° baten und dem Truppenführer. Rachdem wir die Leichen hingelegl hatten, blieben meine Leidens cs enosfen auf der Seite, wo die Soldaten ftanben. Als ich sah, daß diese sofort mit Kol - benschlägen von den französische Soldaten mißhandelt wurden, ging ich zur Seite, tvo der Führer ber Truppe stand Hinter dem Rücken des Führers bin ich dann entflohen. Ich hörte noch zwei Schüsse fallen, _ die meines Erachtens mir gelten sollten. Erwähnen möchte ich, daß der Führer ber Trappe, welcher dauernd in seiner rechten Hand die Pistole schußfertigj hatte, als wir an den Ort kamen, wo wir bia Leichen niedergslegt hatten, mit den hinter uns kommenden französischen, Soldaten leise sprach, woraus ich entnahm, daß diese uns hinterrücks erschießen bzw. erschlagen sollten. Ich habe dann Dortmund heimlich verlassen, weil ich annehmen mußte, daß ich als übriggebliebener Zeuge von den Franzosen ebenfalls ermordet tverden würde. Dorgelesen, genehmigt und unterschrieben. (Gez.) Z. Der Zeuge hat sodann seine Aussage gemäß § 65 Abs. 3 vorschriftsmäßig beschworen. — Beglaubigt (gez.) Y. >! i—■mbmHMeOW—i Eine grstze Tagung der französischen Kammer- Poincar^ finflt das alte Lied. Paris, 15. Iuni. (WB.) In der heutigen Kammersihung erllarte Pvincarä inDe- antoortung verschiedener Interpellationen, seine Regierung werde diejenigen bekämpfen, die die soziale Revolution wollten, aber auch diejenigen, die eine Monarchie wieder aufzurichten versuchen sollten. Frankreich wünsche die Entwicklung in Ruhe und Freiheit. Auf die äußere Politik übergehend, sprach ber Ministerpräsident wieder von dem »schlechten Willen" Deutschlands. Die Kontrollkommissionen müßten wieder funktionieren. Das sei namentlich hinsichtlich der Luftfahrt notwendig. Deutschland müsse überwacht werden. Poincare behauptete weiter, die deutsche Regierung ermutige die Sabotageakte im besetzten Gebiet. D i e deutschen Vorschlägebezeichneteeralsheraus- fordernd. Die Franzosen seien daher gezwungen, den Druckz u verstärken und zu verlängern. Frankreich habe sein Wer kder Gerechtigkeit (!) noch nicht vollendet. Gestern habe sein moralisches und materielles Leben auf dem Spiel gestanden, heute sei sein wirtschaftliches und finanzielles Leben bedroht, und morgen werde vielleicht feine ganze Existenz bedroht . Die Sitzung dauerte um 11 Ahr nachts noch an. Es ist im übrigen zu erwarten, daß bei der Abstimmung Poincare eine erhebliche Majorität auf sich vereinigen farm. Die Besprechungen in London. London, 16. Juni. Wie verlautet, ist heute nachmittag eine Zusammenkunft zwischen dem französischen Botschafter in London und LordCurzon festgesetzt. Die Antwort ans den englischen Fragebogen. Paris, 15. Juni. (WTB.) Wie der Matin rnitteilt, hat Poincare bereits gestern nachmittag die Antwort auf den englischen Fragebogen feftgefklft, jedoch bevor er ber britische Regierung die Antwortnote zustellt, sich für verpflichtet gehalten, sie dem belgischen Ministerium zur Kenntnis zu bringen, damit der neue belgisch: Ministerpräsident, der den gleichen Fragebogen erhalten habe, in der Lage sei, in London eine fast identisch: Erklärung abzugeben. Paris, 15. Iuni. (WTB.) Heber das französisch? Programm zu dem englischen Fragebogen teilt das „Echo de Paris" mtt: 1. Hinsichtlich des Verschwindens des passiven Widerstandes wird Aufllärung über folgende Punkte verlangt: Zurückziehung der Ordonanzen und Gesetze, die die deutsche Regierung seit dem 11. Januar erlassen hat, allen Deutschen zu bewilligende Amnestie, im Falle sie von deutschen Gerichten verurteilt werden, weil sie sich der Entscheidung der Rheinlandkommission, der französischien Gerichte und den französischen Behörden gebeugt hatten, Versprechen der deutschen Regierung, keine Repressalien gegen die Deutschen auszuüben, die den Befehlen der Desatzungsbehörde Folge geleistet haben, Wiederaufnahme der Arbeit durch die Eisenbahner, Instruttionen die die deutsche Regierung erteilen soll, damit den Dekreten der Rheinlandkommission und den Arteilen der Militärgerichte Folge geleistet wird, Aufhebung des Verbots mit den deutschen Häusern Handel zu treiben, die sich den alliierten Anordnungen gefügt haben, sowie ferner Aufhebung des Verbots, mit Franzosen und Belgiern Geschäfte abzuschlleßen, den deutschen Behörden De- I fehle zu erteilen, in allem den alliierten Behörden zu gehorchen. 2. Was dis Maßnahmen anbetrifft, die an dem Tage in Kraft Cus 5ta?, und Cent T«d Testi dH Dslksohsrr. in . Gr. Trapp bei Horatonume (in ien ©erbet Turbe aab x«l er ton SuafnM) al* exbroM^pa. raröd- iurbt* Wtarkf Xadabem bi» berichtet, hm der vom Cuift S beialten. Gr» 3mrre'tenttn x^ninrtf. unterer L'a - bei- IhrttorfSt rdn tm tret menten B-rtragsc-errnstzniM^GU «a MVrer Teludt br ngenb zu tpünfch'n. Sa&Ml ®* HA b»4 t n 'Oirt ferne. welche »eben ttmtbn br»^ omH kbbo'teft; mierdlterrn mültan. (atmt, da zu ihrer würdigen Wieder gäbe dee unnz» Oft1 mrat beS modernen Crtw'ttr* er* »rebertlch »ft Ba Iking batte ani^ng'i- an ©Mle der TWenbetffobnftben ?!>wit«benie Beete GrrtBWtiUg aher.b crtl’nctf der Xlgemetee Sru- berMuSHM kirn ’ür b»S eorame.-fr*rter x. lanie ^ertruHOrc mU ei m» 'krage wen »irb deshalb emHobkn. Ich a» den Ipüter r» entlich befanr.tg» jttxebe» Obftuerftelge- rangen M kt< Lern ober ihre» Gebart aeber- tretlig ttagebede*. ber aJlfl'Btrtam T'tarhpr i c rrvrkbt >c ftiB" - - * " Tie Cbftttfrforqung im Kreise (ftirfcrn. Wie ik’ «nllich wigrtetit wirb Schlot, bei KreiSaa^chuh auj languaa der jLxUoc;- 6-arru-g b.n Id’ ^ibrr-? H der 5i.rnd.rlk? w ®iet*n «n^r.ichL t n Obt»e r(euf u> 3af*M|l ein, »Aelle», well durch btek ?k rötete afc Wörtlich toter ertönte trab rbeinüch-lrohge^.mmm B«r»sti;e*. Mi gewinne». Gar»* tfr Ballieg lichtr «■» oa»Äare chboerichalt |u Hebe» SX« .ONrbeMfche Mnlckwoche' wird t» Gieba iachwod» Obere» büüeriafkn. 20 00C Firma Bünninqe Steftrn 2Uf<» Tlarf Den Gebern beqiiatfun Pan?1 Leiter» Karvrchefter tat Bab-Xiabetm erarn JRuldet» verdrnd kfla XtiWte «zunral in ber Ikr^ärfiua ch Gubener 'Äullffretmbel zur Wieder »ob« Na't'ch?r Hi» Hf ttoUfomnwn .rasuchen Getobt die c-Moll-SympHanit aber »ft fft: ben nZ^t« Winter bereits »enge'ebe» 2-beretteits trftrbe »S Ttwf ftnbrgfdt bedeuten Doille* wir bk Geiwe*- walt Moriand Ul am), tbrr Ginextebe ovrgedrachi batten, nmtbe nach tarier 'b.ianirM bat Urt.nl nerfambet. welches dem QL»trage eattprschend an» faa» Oabre Geläagni* anb 1?8 ÄiHVar- dea TÄarf Getbftxnte Lauen. Dk Tkrbaablangn beS franzSMchen Änegte b^dtt Ovoerürr X» .Sie her» y* ®e,ftwNRb **e* Nch I* zweite» •le^e ÄO**Ttftr» zur .Iphigenie t» TM**". BrsAwS 3anahmen über et* Xtnmj *■ Bahba. Bruckners « SvmD^aie. TU- tragen wird. Man Hut gebeten, davon adzakhew aal die Gefahr hin. hab n»,nch»r en lerer t» NaMIchen Ueter(:e*enx»jen a»»gemach'ene» HZulit- freunde — ich »ÄUe wich WM ,» iheen — doO uafterC tramat.fhwt © 11> lw x«*»*"• «X» Ilm pfte Jage») nicht zu w fntgnen oennag bk von ihrem Gatten, einem w nrvitvw Giro*. vergStkri ei b und »h* mm ®a.f. MW4M14 .ti .L« Ir«rt WrtS X" Sw», d» 3rrr».ne«_ - »afrtwiK 3cnn«I: ‘ Uhr Sondertonzert. — Luchtsp eidaas. Vifta bolttrahe Arideri.ws 1« llä ßldMlpeek: Das Ladei vom XtKtx. Demfch- isads Kruft im chort EHE« (alcabe r ftr Coantag: Dtechrner Kudergejrdschäft 1877: y, Uh, 20. XMber-Ätqait.i auf der Sahn. — Gaaer- 'w Gefangnere!» 4 Uhr Fam en-Äusflag ber Liebigshühe. — Bieaen^üchterve^i, G.ehea u. Uragej 1Z32 Uhr: Jlttfflug »ich ile I* den Spiel plan a*k bellet in Schotte» vor* em» bciaat uaUrordenUtch HfcUU epoabO« M» einen UmvtktnSwtrr ffu'ca UeberhNck Ober ba* i^chULchl«:U geben und »ponl.ch kSr tethebenbe Mftnngr» b^anntmachen Die Sport- '"»ubelrlLe» eicht Detkbie». bw«en au Sa« ich. £2" Das zweite »himect bc- r!Mt -^7. WSdei vam Khri»'. hlbrf o Geftall Haer getane* ist, ti«v» GenerahaaHtbtreftor Bakllag teStirw- feinem ]H*ien Orchester w Hiwv ftoe- ZT’V** *51? -^r>"rn z» gewinnen Für Gießen Fad zwei Koa^rte - Mittwoch den ZT v^rwi w*b Sonaiag. den 1 3»fl — (* AaStt-^ Cttwww. Die Kvnrrr-e »ollen im OMbttbcjter tts indem G« II rar ste eia aaßerordentldch reiymfle« Programm hergeteben Dr« erftt Konzett,wirb mH Arnold MenbelSkoba« füllten Sälen ber LiebigSHSHe. bie eia röhriger DaueenauSichusz unter ^iiL-ntrfuaa oen Gießen« Künstler» tefUrch geschmückt unb durch Berkaui«- I 'küirde belebt hatte, hielt am 1 3uni ber Berein für bo* Deutschtum tm AuSiande fein bie«malige« । Sommers«st. Aach einem Borspruch von Fra» Dr. Adolph, die mit starkem Gefühl Arndte herrliche Gebanten über Btterland unb Freiheit "»m Borteag brachte begrüßte der Bor'itzende Prof. Ftzcha bie Fes,.^ste unb führte ihne» die leitenbe 3bee deS Ber.rns, um alle Deutsche» da« etaigeebc Band deS Bolltzbewuhtleia« zu schlingen, unb feine beute dop Veit »nmtdebrlichä Xatialeü vor Augen. Di« weitere Programm brachte In seinem musikalischen Xd( prächtige unb mit reichstem Beifall begleitete Vtebrrnorrtdge wm Frau Dr tiandl oser nab na» ]»• wa ck. sttennungSrwtte Gbdre eine* tett« 60» Schülern unb °4>üjenirn?n ber Oberrealschate unb ein Ainzarliche« Trio i6tu- dtearat Kraus), ferner vollenbete Tanzdarbietungen von Fra» G rua Schumann unb Fräulein Gruubma an. denen sich unmutig al« Schülerin Frau Schumann« ba« kleine Töchterchen eine« bteftgen Unioerfitäteprvfestor« anschkoß. «ne gelungene unb hamvenolle Aaslübrunz von Ain# Vach*' Der fahrende Schäler tm Parabel*" bracht eine wertootle Bereicherung de* Abead«. 3um Schluß erfreute Dr Kari Hofen berg die Festgüste durch heiter, Borträge Sie Deranstaltana et- rechte Im vollsten Mahr Ihren doppelt?» ^veck. sowohl für den Bercinchmbanken zu warben, wie auch Mittel der tia-tbtfdruna zur Ti^rfSgang za stellen bie nur. wenn alle Vrt*ibe trotz allem gerecht werden kann De» Dcknk. der alten UHrirteebe» gebührt, haben sich »»«besondere auch bkieujen G« te-n r Mitbürger v«^«nu dir sich znm Toil l» bo4*erxijÜ2r Delle durch Spenden beteikigt und dadurch einen Ae.ngeu.lnn non Millionen ermdglicht Haden Die Veerdigung der Ermordeten von Dortmund. Dortmund. 15. Juni. sDTB.) tieute nachmittag sand die Beerdigung ber sechs Personen statt, die am Samsiac abend franzüsischen Geschossen zum Opfer gefallen find, unter ungeheurer Beteiligung aller BevdkkerungSkreife. Stwa 10 Musikkapellen spielten Trauerweisen, während die Glocken sämtlicher Kirchen läuteten. Alle Behörden, alle Berufe und Berel ne waren btrtreten. Sämtliche Deschäftslokale und Wirtschaften der Stadt batten geschlossen. Die evangelische und die katholische Seislllchkelt ichrltt hinter den sechs Wagen einher, die |e einen Sarg trugen; hinter der Geistlichkeit gingen bie Angehörigen. Der Bordeimarsch de« Auges dauerte über '. Stunden (Insgesamt umsäumten wohl 150 000 Menschen bie Stta- bsn. die der Trauerzug passlerie. Der Reichskanzler ließ an den Gröbern ber getöteten sechs Personen Kränze nlebtrlegen. Dortmund. 15. Juni. (WTB.) Der M a g i st r a l richtete an den Kommandeur der 3. Ülniendivlsion in Gaftrop anläßlich dervr- ltiUftung ber sechs Personen vom 10. Juni einen P r o l e st. in dem zunächst darauf hingeviesen wird, daß e« infolge der Telephonsperre unb der Sonntagsruhe nicht möglich war. die Einwohner rechtzeitig auf die für Sonntag abend 9 Uhr fest- Wette Derkehrssperre aufmerksam zu machen, infonkerhelt nicht Die lch oorgebrua- !■* WT Seit im deefnm. GiHrt aa*gcbebnte Tieibruckgebi-t wird für bk Landkreis Niete*. * Ober-Bef I i» g,«. 15 3a»t 3tmfbr» «nfter «ti> Ober-Best^g« ftnbT?,r To” ft>a»Rung*t|olaiorrn durch Lteimwürte lLrlIü,".mecl woebe». stüc btt Gnulttdua» ber Täter bat bk Ihrefhon der Utberlanbanlaai 10000 Tüt Belohnung au*grkhl. • Grünberg. 15. 3uri Für nächste* Dvnaerstag, 21. Zuni, ist hie Ahhakkung eltte« BlehmarkteS in unserer Stadt genehmlgß worden. He^e*.«»F**, fdb F ra » I f u r t a H.. 16 (tewi Di. ®f<*. fxxbnftimtr>jit>o;Uti tmbaUrte vter antäfflge lütttr. bk Ml langen Üloiutai G 11 • n b a bn- bera ubungen von bisher umrWrtrrn 1b» kmgr in btn Ihnen zur Fihrl armenmulni Db Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags: Berli* 112 Zog. Fra»kfart g. M. 114 500. 'chtvite» hat Mendeialvtzn* Vvmvbtmle - daS - Die Entrichtung dererhöhte» Wohaunqsbaaabgabe. 0* einer Be- faiumnadnog im beutiyn Awzetgenteil fnr- I bett bie Bürgermeisterei zur G.itnticmg einer aUgemet.-ten Wacht r a g Sa bg a be sür ba« 4. Viertel brt Ztech mag*wahres 1922 m Hohe be« Dreißigfa chen brt m den Abgabt- bescheiden für 1922 aageiestte» 3xß>ctTagrt auf. " Der 1 1 6er- Geben kste i n. Wie der klver-Berbaub w mitte IIt, ift ber für Gtefeen vorgesehene 116er-Gebeaffteiit nicht b et für bk tielden brt WegimenkS 116. so»- ber» furda« Aegimeat 1 16 unb feine Kr iegss vrm atlonen, allo Wes. 116, Sandw. 1 Qt.-3.-OI. 222. 184 und 254 unb bte übrigen Formationen, Ne beim Scgtrneat 116 ihre Ersatzfvrmation hatte», befthmru. Unkte Wachricht vom Dienstag, di, hier berichtigt wird, beruhte auf Angaben, die uns ooe einem ehern 116er In mchverstandttcher Form übermittelt worden waren. Dk man uns heute we ter ■httL't. ist bie Errichtung des 116er-Steine« mn an« Dem Wunsche dar Kameraden eniftanben, baldmöglichst ia der alten Garnifon unseren Helden, wie anbertn» I ftfton vielfach geschehen, ein Erinnerung «steifen In einfachster Form zu sehen, zumal die Errichtung ef»c4 großen Kriegerdenkmal« in bet heutigen Zett leider angehenre» Schwierigkeiten begegnen muß. hwm« latereffante* *4>aute(ri .Die Q!tar- galfa »oa QlrciT bringt, ist nuimwbr auf DraatrSrag 21. b* 71h*_. rtlfe Organiste ung aewister Pfänder deren Ertrag fefbftedb^mib baOxr tiutientaet'ea Rn) mb te.i GroUrifl tt Ö acn ter Adler- 2 für Bergbau in Kaoterbreh Die Herren sind angeLagi. gtira d Berordnuig Ar 33 Bcefubea ju häd«» dadurch, dah |a bie Kthtan- enb rrjaj trotz 4*brüdtrt n Be «hl* nfcbc wieder aafgetTaaira hittm. Ge;:•* ki*n ewrte ♦ -uein verha»->?tt. ^reOter K-Lerma nn erfiär:e. bi* er wrz« t brt L:c -rang*vrr- dvte brt 3e.^^^^>ol^atMBBuHart nicht ht r« Lu- 11i*rabr Meidtich ftätigle bte keim 2ht»nx. st-itero»»» röürte (Bie^ener Stadttheater. .Ätarfflrt halbe« tieth" Italttplte in bete Asten von Ma» Brod- Ittxn lm aeüalltr ber Kompeomill«. •« haldrt Mell in Ihre. Sntwtcklung unb Bell- «nbung «hemmten Taten. .Beinah«- ist vett- .WMt ber Moralische Astwedr- ^u"chm staatevolüi'ch unb vatec- JJ'b 4. fasten unb geeinigt — beinah« Hütte Ma» Bevb ein Lustlpiel tef.Trieben 4* it/iü al« abgttchmackl und ungeschickt erscheinen allo Großes unb Bebrollarnrt neben Gleichgültige* UnL2JÄ^,t",l‘$e* * '*^n Xbtr Ist nicht ander« im aroste» wte hn fieinen leiben wer an. ber Anbbcit Unb tm bebcutraben. Irtvn*- befthnm.itben tote Im netenVMXvfrcr gib! bi*k tialbtet nur ebi Zerrbild brt eigentlichen Defen*keroeZ. brt Wille»«. Denk«* unb tüb- tan« un «re! Botte« Was ift biffe .Wmtzeif auf ben 'Brette* auf denen im Scherz und Ernst -das äetl- arf-febn U4> fdiegen auf denen ber Dich er beiau4tagen soll, was Ne Gegenwart ,» i.ren Tiefen bewegi? Otn« Mit unoer feen barer uch- 7'!ch« Aoutine unter Berwendang tewShrter I-enischer Kniff* gefchlckt ra'ammeitgefierte Mo- iMtllcrte 0 ^ologl'ch« S ubtt A.chi« mehr xnb aivft Da* Weien Äirilta* ber gi^ra Trartbbr-, wollte Beob analb'kcen and fttierllG PetlUlteren. denn 'vnst hätte er fehl S.uJ atcht «<* Luftsptel genannt Aber bte trefflMbe [m Gebrauch die billigste Bereifung Die Weltmarke bürgt für Qualität! .»< Kindermehl tKr JufT cus S-AK’-r.rrik-gr Jasjm.'ca a Axtixtafi » tecger*» MW Ihre Verlobung geben bekannt [4128D Neeb. Metzen - Potsdam, Juni 1923 I M«W«ls-Weüe Kaufe Verlobte Lich, 16. Juni 1923 - IIIIIIIIIUIIIIHIIIItllllllilllllll Ihre Vermählung geben bekannt höhe zu haben. 4096D 3 liliMIMMMMMirMWMWMilllliNIII 04196 F. Kettenhofen. Anfang 7 Uhr. I ! i mmi t I Mali Ziegenhain Dr. Heinz Rennau Dr. med. Mfred Kallenbach und Frau Ruth geb. Siebe! Ihre am 10. Juni in Lardenbach vollzogene Vermählung zeigen an £ ü Alt verton len 04155 I. Amtsgerichtsrat Franz Gros und Frau Elisabeth Gros geb. Hoffmann Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag. 17. Juni, abends 6 Uhr: Palestrrna. Montag. 18. Juni, abends 7(1/2 llhr: Ariadne auf Aaxos. Abends IO1/, Uhr ^Gastspiel Ami Schwanrnger (Schweiz) und Sascha Bietzen (3.3. Domäne Wilhelmshöh« bei Cassel), 14. Juni 1923 legt tDHben. 2e- äffen H Stadt» to Bestellten trte unferet iyntcil Misere- r deS 1. Mais. Reh- und Hirschdecken zu den höchsten Preisen oder tausche diese gegen Leder ob. Handschuhe um. AM ueser!-------- ____MlljkU Mkl ÄH grKSMken ÄlPlsNms rntreiu ».orkiswett Oie SiusiisÄk Ma.-rnismi. L. LMge. Metzen, ssnrm. 7. Paula Stein Heinrich Grotefendt Stadtsekretär Nur, , QualiiaH DUNLOP CORD Mauserpistolen, Kal. 7,63 200000 Mk. und mehr für Prismengläser Feldgr. 08-Gläser 70000 Mk.u.mehr Jede Anfrage lohnt sich. [^D Glöckner, Waffenhandl. Hannover, Rambergstr. 32. TÄPETEH TEPPICH E«LIHOLEUM Kirchliche Nachrichten. Sdange lischs Gemeinden. Bietzen. Sonntag, 17. Juni (3. nJZrinitatitf.etaM» kirchr. 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Veu- konfirmierten a. d. Matthüusgem., Pfr. Mahr. 9'/,: Pfr. Becker. 11: Kinder!, f. d.Markusgem., Pf. Decker. Iohanneskirchr. 8 Uhr, zugleich Christenlehre f. d. Aeu konfirmierten a- d. Lukasgem., Pfar. Bechtols- heimer. SV,: Pfarrass. Delp. 11: Kinderk. f. d. Lukas- gem.. Pfarrass. Delp. Abds. 8: Dibelbespr. im Io- Hannessaal, Pfarrass. Delp. — Wieseck. 9'/,: Konfirmation im Anschl. Beichte und heil- Abend m. 11: Kinderkirche. S‘/2. Katholische Gemeinden. Dietzen. Samstag, 16. Iuri. 5 u. 8 Deichte. — Sonntag, 17. Juni, 6'/, Deichte.^ Messe, Komm. d. Jungfr. u. Aausangest., S Komm., 9 Hochamt m.Pr^ 11 Mess« m.Pr., 2 Christenlehre u. fakram. Bruder- schaftsand., 4 Jungfr-Kongregaticn. 8 Aloifiusand. — Hungen. 8. — Sich. 10 u. '/,3 Uhr. 8e»jsk-ßlH!M AU verk. Sr. LiuSsa, BahNdüfstr. 43. (Hier lge r chseknde idlich vorgelmm» eit im ZentrM. fet wird für die rschen. jtn. Qunt Zünschen itb vier Hoch» urch 6teintpürfe die Srmittdung Üeberlandanlage i. Für nächste« rlbhalMg eines )taDt genehmigt Bureau Möbel wie: 2 Material- und 1 Dokumenten^ schrank, 2 Pulle, 2 Drehfestei. Akten- regale, 1 Barrier«, 1 Kepierpreste mit Tisch u. sonst. 3u> behör, Stühle und Tische, Schreibzeug« sodann: 1 Tafelklavier, 1 komplette Küche, 1 Trumean. 1 Waschkommode, Bettstellen; ferner: 2 Mille Zigarren, Herren-, Damen- u. Kinder- Kleider- u. -Schuhe, HoushaltungLge- yenstände u. v. A. werden Dienstag, d. 19. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, bestimmt u. pünktlich im Lass Leib, Wall- torftr.. versteigert. L. Atthoff gerichtl. beeidigter Taxator und Ankttonator. PALAff-LICHTIPIt LE irCHM»ur zcet fcltWMI KIRCH£H>»KAT. 40 Prozent erhSht. 6. Bei der Drretchung der neuen Löhne und Sozialzulagen ist von der alten Lohnskala mit 2710 Mark Spitzenlohn auszu» gehen bzw. von den ursprünglichen Juni-Sozial- zulagen. Schiedsspruch wurde beiderseits angenommen. Friderieus Rex Vierter Teil u. Schluß NB. Wir bitten drincend zu berücksichtigen, daß der Film bis einschl. Freitag, den 22. Juni läuft und daß in den Vorstellungen um 4» LV u. 7 Uhr immer genügend Sitzplätze sind. 4119c Großes, dem Film angepaßtes, verstärktes Orchester auch in den Nachmittagsspielzeiten. lil8»WMlllM8MIIWIWIIIM!!l!I!IIINIWII liv AMitfiflriitm fing» Art liefert in izaer Bettstelle Br HEINRICH HOCM5TÄTTER GIESSEN ,■ BRANDPLATZ 1. * FERH$PR:NR.36 CEGR-1837 xä Mrr-to N» Saha? Hm, Deutsch, !^?°nntag: ^lkt. — Dauer- ^^ea-Ausflua ^"MtervereZ Ausflug nii n J W Dorrn. WW» W Äander- -^znkslag der ^eiKs Wetzlar HufchausKa, rt.-Lichtspiel, ie am Samstag, taterbureau. -ung verschobene aters, die Stenn -Die Aar- Aussprache anfchtietzt. fahren die Teilnettmer mU den Abendzügen in ihre Unterkunft, die feitrns der Jucht«».Vereinigungen m der Aähe Gi:tzcns in zuvvrövmmender Weife unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Sonntag vormittag treffen sich die Besucher der Hauptversammlung im Hörsaal des Landw. Instituts der ilnlDerfctät Oiefeen, um den Geschäftsbericht des Reichsverbandes eutgegenzuneh- men und Vorträge von Prof. Dr. Äramer- Oiefeen über »neuer? Bererbungsfragen und Ziegenzucht", Generalsekretär Def.-'Äat Wagner über »die Ziegenzucht Hessens", und von Tier- zuchtmspektor Drummer - Wiesbaden über ,Derficherr'.ngSirc^en" zu hören. Am Montagvist. genügende Beteiligung vorausgesetzt, ein Lisslug in Girtzeus schöne Umgebung geplant. — Wan beacht« die Anzeige im heutigen Inseratenteil. Holzsubmisfion Aus den Waldungen der Gemeinde Hattenrod soll nachstehendes Holz auf dem Submisfionsweg verkauft werden: Kiefern-Stämme 4. Kl. 22,66 Fstm. Kiefern-Stämme 5. Kl. 39,63 Fstm. Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Dienstag, den 19. Juni, nachmittags 2 Uhr, auf der Bürgermeisterei Hattenrod einzureichen. Bedingungen werden vor der Oefstiung der Offerten, welche um 2‘/2 Uhr nachmittags erfolgt, bekanntgegeben. Es wird noch bemerkt, daß das Holz entrindet, jedoch mit Rinde gemessen ist, und spätere Reklamationen über Ausmessungen und Güte keine Berücksichtigung finden. Bürgermeisterei Hattenrod. SchlichtungsauSschnk -er Provinz Oberhessen. Sitzung vom 13. Juni 192 3. Die Arbeiterverbände der Metallindustrie vereinbarten am 1. Juni mit dem Arbeitgeber- verband für Lahngau und Oberhessen die Löhne für die Zett vom 27. Mai bis zum 16. Iani, und zwar für die gelernten Arbeiter über 25 Jahren in der ersten Woche 2300 Mark Stundenlohn, in der zweiten Woche 2710 Mark und in der dritten Woche 3000 Mark. Sie beantragen nunmehr eine Aenderung dieser Vereinbarung vom 3. Juni an. Es erging folgender Schiedsspruch: 1. vom 10. Juni an beträgt der Stundenlohn der gelernten Arbeiter über 25 Jahren 4300 Mark bis zum 16. Juni. 2. Die übrigen Löhne sind in demselben Verhältnis zu erhöhen. 3. Die Löhne der Wetzlarer optischen und mechanischen Industrie sind in demselben Verhältnis zu erhöhen. 4. Die Arbeiterinnen erhalten 75 Prozent der Löhne der entsprechenden Arbeitergruppen und Altersllasse. 5. Die Stundenlohnzulagen der alleinigen ®r- nährer und Verheirateten unter 25 Jahren werden für die Zeit vom 10. bis 16. Juni um Gasthaus Zentral (Wolkenffaase) Samstags find Sonntags Sonderkonzert mit großem Orchester. Gr. 39, 2nutl getrap.. An verkaufen 104164 Ttkvdanftr. Ulli. MUlllllMrilMMMNM Atzen «ullgMhrt haben. ®8 gelang ntxfc zahlreiche goldene ilhren von allererster- Ausführung im Gesamtwert von weit mehr als 300 Millionen Mark in den Wohnungen der Leute zu beschlagnahmen. Ferner wurden noch viele Milliorten Mark Bargeld vorgefunden. Als Haupthehler kommt der entlassene Gifenbahnkkretär Voigt in Frage, der auf der Zeil ein G oldankauf s - a e s ch a f t betrieb und den Zugführern den Raub abnahm. Bei einem der Zugführer wurden nicht weniger als 110 Koffernachschlüssel für alle erdenklichen Koffer auf gefunden. Die Affäre zieht noch weitere Kreise. Es ist mit aller Wahrscheinlichkeit mit zahlreichen anderen Verhaftungen zu rechnen. — Am Freitag früh wurde in einer hiesigen Vrvhbank ein 20jährrger BanLb«unter aus Bocken heim wegen Hntersch!agung bzo>. Diebstahls von Aktien verhaftet und dem Polizeipräsidium zugeführt. Hier erschotz er sich während der Vernehmung in einem unbewachten Augenblick mit einem verborgen gehaltenen Revolver. Die Kapelle des 1. (Hefl.) Batls.12.Inf.- Negts. erlaubt sich zu einem Zyklus von sechs Abonnements-Konzerten einzuladen. Die Konzerte finden ul Der Wlisme statt. — Der Abonnementspreis für sechs Konzerte beträgt Mk. 12000.—. Die Konzerte finden Donnerstags statt, das erste am 21. Juni. Anfang abends 8 Uhr. Löber, Obermusikmeifter. Abonnements im Vorverkauf sind bei Herrn Challier, Neuenweg, sowie auf der Liebigs- 7 -Utrr: Fidelio. Abends 10>/2 W spiel Ami Schwanrnger (Schweiz) Leontiew (Moskau)): Ivsephslegende. Donnerstag. 21. : Die Frau ohne Schatten. Freitag, 22.: Die Zauberflöte. Samstag, 23.: Schahrazade. Sonntag, 24. Juni, nachmittags 5 Uhr: Die Meistersinger von Tiümbcrg. Vom 25.-28. Junt geschlossen. Freitag, 29.: Kaiser Wrlhelm Vis- -marck-Schauspiel: Die Gntlassuug. Schauspielhaus. Sonntag, 17. Juni, abends 7si» Ühr: Trommeln in der Vacht. Montag, 18.: Die Jungfrau von Orleans. Dienstag, 19.: Frau Antonie. Mittwoch, 20.; Konzert der Frankfurter Kammermusik-Woche: Iteue Musik. Donnerstag. 21.: Die Jungfrau von Orleans. Freitag: 22 : Die Freier. Samstag, 23.: Dte Braut vor, Messina, ©oraitaa, 24. Juni, abends 7ya ^hr Alt-Heidelberg. Montag, 25.: Mohrenwäsche Dienstag, 26.: Die arvtze Landst ratze. Mittwoch 27.: Trommeln in der Aacht. Donnerstag, 23.: Die grobe Landstr atze. Freitag. 29.: Die Bau der. Samstag, 30.: Die grobe Landstratze. Sonntag, 1 Juli, abends 7y2 älhr: Die grobe Landstratze. Ans dem AmtsverknndignngSblatt. • Das AmtsverkündigunaSbl^tt Ar. 45 vom 15. Juni enthalt: Pslegegeldsatze in ben Landes-Heil- und Pflege an stalten. — Gebühren der Schornsteinfeger. — GrLerbslofenunterstützung. — Beschädigung der elektrischen Aeberlandaiilage. — Vollstreckung von Aaumungsurteilen. — Einteilung der Dienftgeschäfte am Kreisveterinäramt (Sieben. — Viehmarkt in Grünberg. — Vermisst. — Allgemeiner Jugendfeiertag. — Krüsbächerrr. — Stratzensperre. — Ausschreiben. ßanbrnirttoofte Gme ZregenzüchteraLagung in Gießen. Ansstetlnng tu Sich. Am 22., 23. und 24. Juni werden sich dir Leiter der Ziegenzüchtervereinig an« gen aus ganz Deutschland, zum Dell auch aus dem Ausland, in Dietzen zur Hauptversammlung des Aeichsvervandes treffen. Di» Tagung wird eröffnet mit einem Vegrüfeungsabend am Freitag. Am Samstag vormittag begeben sich die Teilnehmer nach L i ch, wo der Kreisziegenzuchtverein Dietzen in der fürstlichen Feldscheune eine Zie- aenausftellung fcaltzn wird, um den Gäste» dort ein Bild über den Stand der Ziegenzucht in Hessen zu geben. Aamhaste Preisstiftungen sind seitens der Behörden. Gemeinden. Züchter- Vereinigungen und Freunden der Ziege.rzucht br- reitgestellt, um die Preise einigermaßen der Geld- enttrertmig unpassen zu formen. Der Re'.chsver- band hat eine bronzene und eine silberne Denkmünze zur Verfügung gestellt, der OrtSverein Lich stiftete zwei 3entrifuge:i als Ehrenpreise für die beste selbstgezüchtete ältere und jährige Ziege. Mtt der Ausstellung ist eine Versteigerung von etwa 200 Dock- und 50 Mutterlämmern verbunden. Aach Derichterstatlung der Preisrichter über die Ausstellung, an dir sich eine allgemeine Bis einschließlich Montag: Du Mädel vom Rhein Filmsingspiel in B Akten mit Gesangeeiulageu. Textbücher an der Kasse au haben. Fernen OeatschliBds Kratt Im Sport Erster deutscher Sportfilm »Siegfried“ in 6 Akten. Wochentag« 2 und Sonntag« 3 Vorstellungen Beginn heute um 4'/j und 8 Uhr Sonntage um 3, 5 und 8 Uhr Kaesenöffnong eine halbe Stunde vor Beginn Wegen des großen Andranges bitte ich die verehrt Besucher meines Theaters, möglichst die Nachmittags- :::: Vorstellungen zu besuchen ü :: Verstärktes Orchester! Alle Vergünstigungen aufgehoben. Id WWiidi: Es m zwei MWW BiltDroiifigenfllretgenenBeDßrt und kaufen an 4111D Biotin, GO, Met speziell alte Gebisse zu den höchsten Tagespreisen. WflEWteto Iciedderg ------ (Br. Klostergaste 2 ------ an der Stadtkirche Lichtspielhaus GieBen, Bahnhofstraße 34 Ah heute bis ein acht» Freitag, den 83« Juni k täglich 4, 5.25, 7,05, 8.45 Uhr Sonntag Anfang 3 Uhr: 1. ^uni. Die Nsett» er ansässige W i S Isen bahn' ^rtenLJr> 5 Dollars ÄttiT^ ^vollen hier bum g Diedergabe d« Orches^ > ansSngll4A -HL iS"»? wach ene»^ E Mtliche-l n Masiler* ■fss fei innere s !l”80&g ajS*- 250000Mk.ÄH?Ä: Kal. 7.63 unreff d!f Rome oft -rtochl, pkt Zwtrr. Dirfcr tff Im» ui* trotr. Sützstsff rfünt HtnfdStn Z»«L Wanderer- Ukrhji We^enmei li 04110 Getriebemaschine, 2Vt P.S., SrcinUM '.i u. 10. aefnch« 04180 YcbcrWrelir tO. Neisevertreter ^Jirdrrj 4111 D gesucht Hf filrtlt. 4'lT.D Mri »da 441H9D sofort In Dr.Unblatlgs Sprechstunde. (Aufheben.') Fortsetzung folgt) Va Kauf(iesuche| Dino 4 hMIhl Verkäufe brfllf** nndrr» F Stahlbett n bea OUfc. «LA. I.’X. #* . rlkdlo •atef Goldperle mit Schnitzelseife •,,TM*Jebr.frabrrab. nut erb.. I S'OOOSt ui oerf. Hab. i. der C*elrt)Olt»'t.b tikfle* evtl. 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Tonncrb- ng von 11 bis 1 tmb biS?> Uhr. 4073r Ä Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Ur. (39 Zwettes Blatt Berechtigte Forderungen der Giehener Beamtenschaft. 3n der jüngsten Sitzung der Gießener Stadt- verordneten-Versammlung teschäftlgte man sich tn sehr eingehender Weise mit lebhaften Klagen der Gießener Beamtenschaft. Es handelte sich um die Zurücksetzung, die der Siebener Beamtenschaft bei der durch das Reich erfolgten Regelung der Svnderzuschläge für die Beamten widerfahren ist. Wahrend man zahlreiche Orte mit günstigeren Letenshattungsbrbin- gangen, als Gießen sie besitzt mit den Sonter- zuschlägen bedacht hat, ist die Gießener Beamten- schäft vollständig leer ausgegangen, so daß sie jetzt natürlich erheblich schlechter gestellt ist, als ihre Kollegenschaft in zahlreichen kleineren und billigeren Städten. Daß die Gießener Beamten nach den Teuerungszahlen aber ebenso vollberechtigten Anspruch auf die Sonderzulage haben dürsten, wie ihre Kollegen in den mit den Zuschlägen bedachten Groh- und Mittelstädten, letztere in derselben Bedeutung wie unsere Stadt, lehrt ein Blick auf die nachstehende, auf offiziellen Ziffern fuhende Uebersicht. TeuerungszahlensürAprilündMai. Stadt: April: Mai: Aachen 316 232 409 876 - Ludwigshafen a. Rh. 303 838 391 448 ■ Kcblenz 301 109 393 599 -Mannheim 290 545 360 558 »Hagen L W. 296 209 390 788 -Zweibrücken 291 251 392 563 -Köln 282 332 354 762 -Krefeld 28? 214 352 105 -Sclingen 282 235 374 349 - Wc rms 281761 352 585 ^Frankfurt a. M. 276 430 335 4 64 Gießen __——275J267__ -332J25. -Karlsruhe 271 645 359 151 >- Darmstadt .275 533 . .329.792, -Essen 261 669 357 323 Hamburg 251 561 351 285 München 256 676 318 043 Rürnberg 253 924 299 863 -Friedrichshafen 253 125 316814 Wlumenthal i. Hannover 253 587 320 188 Berlin 243 842 310 130 -Ehemnih 246 169 305 025 • Dortmund 249 893 329 830 Königsberg t Pr. 241 325 321 841 - Bremen 248 945 344 019 „ Kiel 243 173 331 004 - An na berg 243 037 290 875 -Lahr 244 382 304 348 -Selb 247 733 320 688 Leipzig 236 588 290 758 Dresden 231 709 303 303 - Breslau 230 298 289 612 - Stettin 231 141 300 625 ^Lübeck 238 289 323 172 -Sebnitz 238 127 292 806 - Gleiwitz 228 080 294 877 Grimma 221 855 277 131 Tie Beamten der hier aufgeführten Städte erhalten sämtlich die Sonderzuschlage, nur die Gießener Beamten als einzige Ausnahme sind von dem Genuß dieser Sonderhilfe im Existenzkampf ausgeschlossen, obwohl die hiesigen Teae- vngsziffern, wie oben ersichtlich, gegenüber denen mancher anderer Städte wesentlich höher sind tzzw. sich mit manchen grohen Städten ausgleichen. Es kommt hier eine starke Ungerechtig- l € i t zum Ausdruck, die man in sämtlichen Giehener Deamtcnkreisen mit ständig steigender Erbitterung empfindet. Richt allein die amtlichen Teuerungsziffern, sondern auch die täglichen Erfahrungen am Orte beweisen, dah der Giehener Beamte mindestens ebenso schwer um seinen Lebensunterhalt zu kämpfen hat und um nichts besser gestellt ist als sein Kollege in den Städten mit niedrigerer Teuerungsziffer und Sonderzuschlägen. Die städtischen und staatlichen Behörden, sowie die Beamtenvertretungen sind um Beseitigung der älngercchligkeit in Berlin vorstellig geworden. Die Stadtverordneten-Bersammlung als gewählleVer- treterin ter Gesamtbürgerschaft bat den mißlichen Zustand gleichfalls mit einer Kundgebung Iri isiert," in der es Heisti: „Die Stadtverordneten-Bersam n» !ung erhebt einstimmig schärfsten Protest dagegen, dah bet der durch das Reich erfolgten Regelung der Ortssvnderzuschläge für die Beamter and Angestellten t:e Provinzialhauptstadt Gießen völlig unberücksichtigt geblieben ist, während kleinste and entlegenste Landgemeinden mit Sonderzuschlägen bedacht worden sind. Die Stadtverordneten-Brr- sammlung erachtet angesichts der in Gießen bestehenden Teuerungsverhäcktnisse diese Regelung für eine durchaus ungerechte und ersucht die Stadt- « nWMWMBWM—M— Das Moselhaus. Roman von Luise S cb u l z e - D r ü ck. 54. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Das letzte Jahr oder die letzten Monate hatten viel in ihr verändert, das merkte sie gerade setzt wieder so deutlich. 11 nb wenn c-uch von Anfang an das Herz in ihr ein sehr deutliches und lautes „Rein" sprach, so kam d.och der Verstand mit anderen Erwägungen. Hier war das Heim, das sie suchte, die Wärme, vielleicht das Glück. Der Brief des Bewerbers war sehr einfach und sehr ruhig. Aber sie wußte, daß sich ihr mit diesen ruhigen Worten ein ganzer Mann für das Leben antrug. Dietrich hatte das Kuvert in die Hand genommen und brebte es zwischen den Fingern. wQ3on Wölling?" sagte er, doch einigermaßen neugierig. „Seit toonn stehst du denn in Korrespondenz mit ihm? Und sogar vier Seiten! Das sieht Wölling doch sonst gar nicht ähnlich." Da sah er, dah Eva ganz blaß geworden war, und erschrocken nahm er den Dries, den sie ihm gab. Mit einem großen Erstaunen sah er seine Schwester zuweilen an, während er las. Als er ?u Ende war, sagte er kein Wort. So säten sie ich eine Weile gegenüber. Eva sah krampfhaft auf ' die Frühstücksteller und zerkrümelte eine Brotscheibe. Endlrch fragte Hans Dietrich behutsam: Könntest du wohl jemals im Ernste daran denken, Eva?" Frau Gva sah ins Leere und schüttelte zweifelnd den Kopf. „Ich weih nicht, Hans Dietrich... Arellich, wenn du dich verheiratest, was wird aus Verwaltung, mit größtem Rachdruck bei Reichs- unb Staatsregierung dahin zu wirken, dah die Gleichstellung der Stadt Gießen mit der Stadt Darmstadt schnellstens herbeigeiührt wird." Alle diese Vorstellungen sind bis heute ohne Erfolg geblieben, obwohl genug Zeit zur Aenderung des ungerechten Zustandes vorhanden war. Es wäre wünschenswert, dah die zuständigen Berliner Stellen diese Angelegenheit mcht büa» torisch behandeln, denn der wirtschaftliche llkotstand ist in weilen Dcaintenkreisen grob und infolgedessen auch die Erbitterung, die man im wohlverstandenen öffentlichen Interesse schleunigst beseitigen sollte. Ein Besuch bei ausgewiesenen Eisenbahnerfamilien. Glänzende deutsche Hilfstätigkeit. — Das Wüten der französischen Bestien. Gießen, 14. Hunt 1923. (Schluß des Berichts.) DaS Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Deutschen, ganz gleich welchen Standes und welchen Wohnorts, kam in verschiedenen Ansprachen klar und überzeugend zum Ausdruck. Zu Beginn des Beisammenseins betonte Landeshauptmann Wöll, der von den Franzosen aus Wiesbaden vertrieben wurde, als Leiter des nassauischen Bezirksverbantes, daß dieser sein Sanatorium Weilmünster gerne in den Dienst der Flüchtlingsfürsorge gestellt habe. 3n den Häusern der Anstalt seien auch 5 0 0 Kinder aus dem Ruhrgebiet untergebracht; ebenso wie für diese gut gesorgt werde, solle auch für die vom gemeinsamen Feinde Vertriebenen alles geschehen, was möglich sei. Für den nassauischen Dezirksverband und für die Leitung des Sanatoriums werde der schönste Lohn der fein, daß ebenso opferbereit wie hier auch überall für die Opfer der feindlichen Gewalt gesorgt werde. Oberbaurat D e t h k e sprach als Vertrete') der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. Mit Stolz betonte er, dah die Franzosen bei den Eisenbahnern des besetzten Gebietes bisher keinen Erfolg erzielt hätten; die ganz wenigen Ausnahmen, die man erfahren habe, verschwänden völlig in der gewaltigen Masse der der nationalen Sache treugebliebenen Eisenbahnbcamten und -arbriter. Diese erfreulich: Feststellung ehre dieimKampfe stehenden Eisenbahn er in schönster Weise. Bezeichnend für den Rechts- und Ehrbegriff der Franzosen undBelgier sei, daß sie deutsche Männer mit Gefängnis bestrafen und mit ihren Familien aus der Heimat treiben, obwohl alle diese Männer nichts anderes getan hätten als das, was die Franzosen und Belgier in den Kriegsjahren ihren im deutschbesetzten westlichen Feindesland weilenden Staatsangehörigen zum höchsten Ruhme angerechnet hätten, nämlich die Ablehnung des Daterlandsverrats und die Verweigerung von Arbeiten für den Feind. Rach den Berichten des Reichskabinetts seien bis jetzt rund 50 000 Männer, Frauen und Kinder aus dem besetzten Gebiet vertrieben worden. Davon kämen etwa 80 Prozent auf die Eisenbahner. Für die Reichsbahnverwaltung, Lnsbesondere aber für den Frankfurter Bezirk, sei durch die Fürsorge-Rotwendigkeit eine schwere Ausgabe erwachsen, aber sie sei bisher gut gelöst worden und werde auch weiterhin alle Sorgfalt finden. Die vom Feinde bedrohten Eisenbahnerfamilien konnten die Gewißheit hegen, daß sie nicht im Stiche gelassen werden, dah man alle Kräfte für die Lindrrunz ihrer Rot einsehen wolle. Hierzu habe die Reichsbahnverwaltung die Wei estgehc.ndeälnt?rstutz-nz a l ^Hilfsquellen, insbesondere der gemeinnützigen wie Weilmünster, an der Hand Zur weiteren Vervollkommnung des Hilsswercks fei es die Pflicht aller Deutschen im unbesetzten Gebiet, mit allen Kräften fortgesetzt beizu steuern zu den Kosten des grohen nationalen und christlichen Werkes der Rächstenliebe. Eisenbahndirektionspräsident Lohse von der zur Zeit in Gießen weilenden $ ebner Direktion gab zunächst seiner Freude und seinem herzlichen Danke an d e Sanatoriumsleilang Ausdruck, daß sie in so glänzender Weise für seine Eisenbahner sorge und sie so gut unterbringe. Weiter dankte der Redner der Frankfurter Direktion dafür, daß diese die Presse zu dieser Besichtigung geladen habe, damit sie sich selbst davon überzeugen könne, was getan werde, und den Press-Lv-ertret-rrn dankte er für die Bereitwilligkeit, mit der sie sich der Aufgabe angenommen hätten: schließlich dankte er noch der Frankfurter Direktion für die starke Hilfe, die sie den Trierer Eisanbahnern leiste. In Weilmünster seien für bieien Zweck von den maßgebenden Stellen Les Anitaltsbetriebs drei große Häuser mit über 400 Betten zur Verfügung gestellt, und nicht nur mit Speise und Trank wurden seine Eisenbahner hier versehen, sondern auch zum Wiederfinden des seelischen .Gleichgewichts werde von der Anstaltsleitung alles getan. Sodann dankte der Redner dem zur itesichligung erschienenen rheinischen Oberpräsidenten Fuchs, der hierdurch sein warmes Interesse an dem Schicksal der Vertriebenen bekunde und ihm gleichzeitig eine Spende von 1 Million Mark zur Fürsorge für die vertriebenen Eisenbahner übergeben habe, wovon er 500 000 Mark für Weilmünster zur Venügung stelle, während die anderen 500 000 llNark unter die an kommenden ausgewiesenen Eisenbahner verteilt werden sollten. Der Redner kam dann auf die Verhältnisse im besetzten Gebiet zu sprechen und betonte hierbei mit Rachdruck, daß von einem Streik der dortigen Eisenbahner nicht gesprochen werden könne: vielmehr seien sie von den Franzosen mit Gewalt aus dem Dienst Vertrieben worden, als sie sich weigerten, ihr Vaterland zu verraten. Die Eisenbahner wollten nicht dulden, daß ihr Vaterland von den Franzosen vergewaltigt werde, und sie würden den passiven Widerstand f ort s ehen, evtl, auch gegen die Berliner Regierung, solange, bis Garantien gegeben seien, die dem deutschen Recht Genüge leisten. Der passive Widerstand müsse solange ausrechterhalten werden, bcmi er sei unsere einzige und schärfste Waffe. Die Franzosen würden ihr Ziel nicht erreichen. Die wenigen Lieberläufer aus den Eisenbahnerkreisen mühten aus dem deutschen Eisenbahndienst für Immer entfernt werden, mit diesen Lumpen werde der anständige, nationale deutsch: Äsenbahner abrech.ren, trenn er wieder heimgekehrt fei. (Stürmischer Beifall bei den außerordentlich zahlreich anwesenden Ausgewiesenen.) Ramens der Reichsbahnverwaltung dankte er den Vertriebenen für ihre Treue, auch seinen persönlichen Dank für diese prächtige Haltung schließe et an. Er werde stets bemüht sein, ihnen das schwere Los so weit wie nur irgend möglich zu erleichtern, es solle ihnen alles zum Leben Rotwendige beschafft werden. Jeder müsse nur fest im Widerstand und fest in der Zuversicht auf den Sieg des deutschen Rechts bleiben, die in der Heimat Zurückgebliebenen In ihrer Festigkeit stärken, dann werde auch für die ©ifenbafjner wieder eine freundlichere Zeit kommen und sie würden dann in nicht allzu ferner Zett wieder gemeinsam in ihre Heimat zurückkehren. „Unsere deutsche Sache ist das gute Recht, was die Franzosen tun, ist äilnrecht. Uni> das Recht wird siegen, wenn wir fest und treu zu ihm stehen. (Lebhafter Beifall.) Der Oberpräsident der Rheinprovinz Fuchs, den die Franzosen gleichfalls aus seinem Amt und Wohnort in Koblenz vertrieben haben, schloß sich den Dankesworten des Trierer Präsidenten nach jeder Richtung hin an und wandte sich bann an die Ausgewiesenen. Er habe es bis zum Beginn des jetzigen Kampfes für unmöglich gehalten, daß eine Kulturnation derartige Grausamkeiten und Henkersarbeit begehen könne, wie wir sie jetzt erleben. Frankreich habe diese gewaltigste Schmach aller Zeiten jetzt auf seinem Schild und niemals werde und dürfe man in Deutschland vergessen, was dieses Land den Zehn- taufenben von älnschulbigen an Leid und Trübsal zugefügt habe. Vier Jahre lang habe sich Deutschland und insbesondere das Rheinland bemüht, die unmöglichen Forderungen unserer Feinde zu erfüllen. Aber Frankreich habe man niemals zufrieden- steilen können, weil es eben andere Ziele als die Reparationen erstrebe: ihm war es gerade recht, daß wir die unmöglichen Rer-arationssorde-- runge.T nicht mehr erfüllen konnten. Wenn wir noch Anspruch aus Selbstachtung und au die Achtung der Welt machen wollten, dann war es unmöglich, daß wir uns weiterhin das gefallen liebten, was unsere Feinde uns mir? Mich an deinem Glücke freuen und deine Kinder wiegen, das würde schließlich doch auch mein Leben istcht ausfüllen." Sie war errötet. Hans Dietrich stand auf und ging im Zimmer auf und ab. »Du bist eine so gute Schwester, Eva," sagte er herzlich. „Was habe ich dir nicht alles zu danken! Glaube mir, ich fühl's täglich mehr, und trenn ich alles bedenke, würde doch eine Heirat für dich das einzig Richtige sein. Ich bin nicht egoistisch genug, um dich als Familientante für mich beanspruchen zu wollen, wenn ich selbst ein Recht dazu hätte. Du bist dazu auch noch viel zu jung... Aber ob Wölling gerade der Rechte ist? Gut und sicher aufgehoben wärest du freilich bei ihm. Aber da sind die Kinder." Frau Eva lächelte. „Die Kinder würden kein Hindernis sein, im Gegenteil, starke Fürsprecher, älnd Wöllings Verhältnisse wären ja auch die beste Gewähr dafür, daß er mich wirklich aus einer starken Zuneigung heraus xi seiner Frau machen möchte. Denn für ihn sind schließlich meine paar Hunderttausend doch nur eine Rebensache. Das würde auch mitsprechen, aber..." Hans Dietrich kam an den Tisch heran, nahm ihre Hand und streichelte sie. „Du wirst mich jetzt auslachen, wenn ich meine neue Weisheit aus- krame. Wenn so vieles .mitzuspreche.tt hat, Eva, dann wird es wohl nicht der Rechte sein, und ich wünsche dir so von gangem Herzen, daß es diesmal ti>irLi(h der Rechte sein möchte. Du hast dich lange genug für andere geopfert! Run wünsche ich dir selber auch ein Glück. Ohler war ja entschieden das. was man einen guten Kerl nennt, und ich mochte ihn ga:tz gern, aber wenn ich damals nicht noch ein Junge gewesen wäre, als du ihn heiratetest, bann hätte ich vielleicht doch gesagt: „@va tue es nicht." In Frau Evas Lbrgen stieg ein kleiner Schalk auf. „Sollte das nicht auch eine ganz neue Weisheit sein? Wer hat mir noch vor einem halben Jahre feine Ansichten über die moderne Ehe so oft des langen und breiten au seinantergesetzt?" Er mußte lochen. „Wahrhaftig, wenn ich es überlege, ist es wirklich neue Weisheit. Aber sie ist mir schon so in Fleisch und Blut übergegangen, daß ich sie für alte halte, und mir kaum denken kann, daß ich früher einmal andere Ansichten hotte... Aber wirtlib Wölling ist doch wohl nicht der Rechte für dich." Frau Eva nahm nochmals den Brief zur Hand und las ihn mit leisem Kopfnicken, älnd so vertieft war sie, daß sie heftig zusammenfuhr, als d'.e Korridorklingel sehr laut klang. So früh kam doch kaum Besuch. Auguste trabte ins Zimmer und brachte einen Rchrpostbrief. Ziemlich gleichgültig nahm Frau Eva ihn. Wer konnte ihr heute schreiben? Vielleicht meldete sich ein Tischgast an. Aber als sie die Handschrift sah, da fühlte sie, wie ihr alles Blut zum Herzen drang, und w'.e ihre Hände zu zittern onfingen und so ftQf zitterten, daß sie kaum den Brief öffnen konnte. Hans Dietrich sprang erschrocken zu. aber auch er sah ganz verwirrt auf die Adresse. „Das ist ja von.. “ Run hatte Eva den Brief aufgerissen trab las die Unterschrift: „Arnolds." Es flirrte vor ihren Augen, und es dauerte eine geraume Wette, bis sie begriff, daß Arnolds da sei, in Berlin, in kurzen Viertelstunden bei ihnen jein würde. Er war tn einer WeinbauSamstag, sb. Juni $23 antaten. Jetzt haben wir die nationale Einigkeit tti unserem Vaterlande wieder erreicht, die uns bisher so sehr gefehlt hat and deren Fehlen mit daran schuld war, dah wir überhaupt o tief sinken konnten Dieses Wiederfinden der nationalen Einigkeit habe im Auslände ein tarkes Echo der Hochachtung ansgelöst, die wir nicht mehr verlieren dürften. Deshalb müsse unbedingt die nationale Einigkeit auch weiterhin gewahrt bleiben. Vorläufig hätten wir aber noch den M a ch t w i l l e n Frankreichs zu überwinden, das ans das Rheinland entreißen und es an sich bringen wolle. Diesem Machtwillen mußten w'.r unseren Rechtswillen entgegensetzen. Dem streben Frankreichs werde nur bann ein Tamm gesetzt werden, wenn die R h e in - länder laut und klar immer wieder erklären: „W i r wollen deutsch bleiben immerdar". (Lebhafter Beifall.) älm dieses hohen Zieles willen leiden wir heute und um seinetwillen werden wir auch weiter den Mat Aum Durchkämpsen behalten. Das ganze Deatschland muß wissen, worum es jetzt geht. Die nächsten Wochen werden b.stimmend sein für Deutschlands Schicksal, für bas Schicksal der Ausgewiesenen inb auch für die Zrkunst jedes Deutschen. Diesen Kampf dürfen wir nicht verlieren, sonst wird das Elend für das ganze Volk unge= heuerlich. Wir müsfen zur Abwehr dieses Ausgangs geschlossen zusammen stehen und in Einigkeit dafür sorge:,, daß wir einen g e » rechte n Frieden und Ausgleich bekommen, baß wir wieder ein freies Volk am freien Rhein werben. Dann werden wir Ausgewiesenen zusammen wieder zurückkeh- ren in unsere Heimat am Rhein, an ter Rahe und an der Mosel and die Freude haben, baß wir mitgeholfen haben, unser deutsches Vaterland und unsere Heimaterde aus den Klauen seiner Feinde za befreien. (Stürmische' Beifall.) Prächtige Worte des entschiebensten Abwehr- wttlens und des aufrechten Deutschtums, aber auch des wärmsten Dankes an die Ausgewiesenen sprachen im werteren Verlauf des Zusammenseins mit ben Opfern ber feindlichen Gewalt der Redakteur Dr. Ganter- Frankfurt a. M. als Senior ber anwesenden Journalisten, ber Dorfthenbe bes Be- zirksbetnebsrats ber Eisenbahnbirektion Frankfurt, Glaß- Frankfurt a. M., unb Ober» regierungsrat Stegner von ber Cifenbahnbtrek- tion Trier, z. Z. tn Gießen, der seine trefflichen Worte mit einem von ben Gästen unb Ausgewte- fenen begeistert aufgenommenen Hoch auf bas deutsche Vaterland krönte, dem als starkes nationales Bekenntnis ber Gesang des Deutschlandliedes folgte. D8s Derettschuft zur Liebestätigkeit für die Dertrrrbenen offenbarte sich auch bei btefem eintägigen Besuch ün Durchgangslager auf feiten der Gäste in anerkennenswerter Weise. Erhebliches wurde gern und freudig gestiftet zur Sinterung ter Rot. eingedenk batet ter ungleich größeren Opfer, die unsere Ganbdleute aus dem besetzten Gebiet selbstlos unb hingehend auf sich nehmen. Besonders sei hier noch erwähnt, daß die deutsche Oesfentlichkeit ter Leitung ter Anstalt, dem Rassauischen Bezirksverband unb insbesondere den Direktoren Dr. llnger unb Sievert, die sich in glänzender Weise um die zufriedenstellende Unterbringung ter vielen Hunderte von Flüchtlingen temühM, herzlichsten Dank schuldig ist. Mit ben allerbesten Eindrücken von ber umfassen den Fürsorge für die braven Eisenbahner- familien schieden die Pressevertreter gegen Abend aus ter Anstalt. Ein neues Zeichen der französischen Brutalität erfuhr man auf ber Rückreise ater schon wieder in Weilburg, als die dortige Aufnahmestation, die übrigens einen ausgezeichneten Eindruck machte, besichtigt wurde. Während ter Inaugenscheinnahme lief von Limburg die telegraphische Mitteilung ein, dah soeben ein neuer großer Transport von Vertriebenen angekommen sei unb in P/3 Stunden ,in Weilburg eintreffen werte. Es hantelte sich batet um 150 Erwachsene unb 75 Kinter, darunter zehn Säuglinge unter zwei Wochen! Die Bedauernswerten kamen von Trier, vom Rhein und von ter Rahe. So .lebhaft die sofort einsehenben deutschen Empfangsvorbereitungen anerkannt wurden, so aufrichtig war ter allgemeine Vorsatz, daß man auch diese neue Schandtat dem verhaßten Erbfeind nicht vergessen wird. angelegen beit ins Ministerium berufen worden und sollte am Tage baraif beim Minister Audienz baten. Run war er gar nicht weit von ihnen im Hotel und sie würde ihn bald sehen. Auch Hans Dietrich hatte die Rachricht erregt. Freilich Elisabeth war nicht mitgekommen, tees mxlr ein ziemlich starker Dämpfer, aber daß ihr Vater, kaum in Berlin angenommen, an seine Schwester schrieb, war doch wiederum ein günstiges Zeichen. Er durfte jo auch kaum erwarten, t<#b vor bestandenem Examen Arnolds mit seiner Tochter kommen würde. Frau Eoa las unterdes die kurzen Worte, die seinen Besuch für vier älhr nachmittags anzeigten, wieder unb wieder. Dann sprang sie auf und lief durch alle Zimmer, rief Auguste, jagte Hans Dietrich selber mit einer Antwort zur Post, stöberte umher, stellte hier unb da einen Gegenstand anders, war ganz frohe Erwartung. Das Mittagessen war für beide kaum Vorhäuten. Dann lag Frau Eva mit klopfendem Heiden unb zählte die Minuten, wunderte sich, wie langsam sie zu Viertelstunden wurden, unb wie lange es dauerte, bis es drei älhr war. Als dann doch die vierte Stunde vorrückte, da befiel sie ein förmliches Fieber. Sie studierte sich ein paar Minuten aufmerksam im Spiegel, fand, daß das Kleid $u einfach sei, wollte ein anderes nehmen, erinnerte sich bann plötzlich, daß Arnolds gerate diese Farbe gern habe, band noch schnell eine andere Schleife um und fuhr in all dieser Hast förmlich «ckchrockt zusammen, als nun die Klingel laut wurde. (Fortsetzung folgt) riften Hannern, fv bedauerr ich tni rr>4) uubr. V^fiSed 2b< (u n g eröffnel Me 5i| 1x4 Ä«xx i MHiai:T kjm *eOie X$ Mr IUM» ,l4> W bm 3m C $ Ia* ete r erheb, tat na eHegeubetl Im rrfebig1 würde. AU 2fl.ll 3iu-e X i rb bU nicht g<- a atzen üi Chmern hüben taiax nichts ändern SuDent t<" •efvee völlig au* um tert Indern Sah Herr Sr ta* früher ttn dos Vssvei:e beule b * 200 2finia*c.i eerl iü. beute mit xW4 ’floM 2ba. ®™,7 ***« »ur CfWdfen £ B mrntre Äfaflen *rtrr*n. all» XMJItnmÄia re* Jen. Aim Beweis kührt er gm den .Sali in Äjm- : fang he* ®:erfa'l4ra ihit» Stta. inb eh* in 3ntrug be* ________ eie 2egterune erwachen. bn Halle der AbleM AUW, de* Antrag* Ä-mt im X-i^tag dafür nn* mmwbaB em 2Ut4*F*g ge44>)ffen wirb, da* de« Sünder« da* 2te4x gibt, auf Dem Mene der k teuf all*, __ _ Tnniarte« Raben. Doch alte büfe 2!bcu(feWi Das Hau* fetzt sodann die Debatte»am 3nfUa«etat * fei do« beer ronv»Ii«chen rrr ® 6r le wm der Bab^ch-.i Vie die Schreiber sprach, soll nicht nach tteie«. Re fall aber irn de Anwendung Hessischer Landtag 61. Sitzung. eh» datz e* Ihnen gefaltet i't. IRbbtl .mu«. nebemn. 3b?r trotz der quätraben Ung«r hteit bK auf allen txvarw der Möglichfeit Kr AnM tt.fang labet, beaft Iriner daran, de« Stenft unter franrds.schem Be «hl auhunebnen Derselbe NilL «i te':e ich gegen ben Ber «ch bei S’xrrre Din lit Sache ju verfchiev.1 Graf H l eben .r, hat »ach kurze Aotizea die Puxjr af* PMi'tfa anae- Jeben s^cht al* reine Aecht*sragn Mr* die Tdlnabm? tixzA Bramfeo be» : iysi.it fceriuzr.s •n den 'Biratnigw betrifft. Io gz> ich «ach den Uutigen Grktürunrea bei öuftljnrintfter* g. datz en* andere Au' rfnng Pfatz greif«« kann. Pfarrer Bär- S»dchettn «Zch Se- tfer -Büb'ngen erQ mritit die ttSberichtzr über den ftrchitch« nnb irinchrn Znstnnb der DekanoMae- «rtnbcn in den 3ahrm !9H und 1922. Der Sm «euer Antrag Kani. PräNdent Adeln n, Wtra einem nach Gr ef'emlld«n gm La Nachen ergeben, au* ber.cz g.fchlolfen «Mrbn k*«n . datz b es er TEann an der ihm oorgeu. -dr z.i Tat völlig u ■ • schuldig fei. i»b bah da* Gestündni* durch q 1 a l» o 11 e Pein an* ihm er« dreht a erben fri. 3ch möch. fa fuhr der Atiucher fort, hier ae di-f. Stelle, nam milch mit Aückficht auf die jm icjodtebrabe nicht ßufunfi. fcen Lunsch an llvr chn datz da* G- richt nochmal* In einr 'Sc.r»aufnabee eutirtn unb ve n H gefragten d e Möglichkeit und die Ge« (egen.,-, t gibt, in »eitdtrm IMüa.iqt leine Aicht- fcbulü oder wentgtze , Man geringe Schuld zu ei..< |en ötbcilau* lulrte sich ein dullch-« Gericht .tiier laich n lalgnbc nich e«LVTl>:n. 34) MreLoe Ur «labt babtn, datz dem ®efete*ooesch 1 IjUn tntg^nkl'»«. Wefco 2de*nahm _, en*. Ss war ße (Meider AnSna atze hier oerteiNgt bat Nngebeuerlich bobe le« heb ia ■«aAMhaen Sillen gegen Xajehbrijc meiner pvti i chc, 2U- erknge die Aevudi« in Wobt iü. mutz bat C*fa) beheben bleibe«. Ser Xebner polemisiert «egen bu äuherfte Aechte unb fährt et* Aride to.i Lpetziallälle« an. feint tftdlimgen w belege«. (Progetz Sechenbach u'w» Da* Berhalten Ve* Herrn 2 ü Üc r ift in Inner Meile an recht, fertigen. Sie Haltung be* Sini'Urlni«* m bw’er angelegenbeü farm ich nicht verstehe«. OftijminiTter Don Brentano. 3d> ertlärt. laft ich Vie örfiarung De* Herrn Dr. ALlter Richt gefrtlliqt bade, unb datz auch Der TBertUiut von meinen ALken nicht gebilligt wurde. 3m CfaterrfTe be* 'SaUrlinbe* wäre r* besser, toenu hn besetzten Gebiete von Sabouaeatten abgesehen würde un* sar weiteren »itscheidung tmrgc.cgt Mbl all UlagefleOer au'zntreten. ®* era.-tg t>JI un* b.< behinnu Anlwvit Unb baruu» Me g-» Bärung be* Herrn Dr Aüsttr G* ifi richtig, datz der »crüaul Meftr »rflDrung Dem ANuNierium tvl.mnt war aber da* Minitzerhrm hat feine Aer- aanrortuny dafür übernornnttn. bat auch M aiänbete Berieumbanq dartzellt. Ma* in ben ^.aget«chav:i*en. von denen ich «ich, gelagt bebe, koch ich he billige, tzeht. ift in teürer Meile Ti>.i* für das Borlieaen doch^erräterißcher bei der UegAun* bei Grvtzdrrzog*. Zch tobe be« Abi* Kani In keiaer ^Mchle befäbimNt Ca* würde Der Herr Präs idem gerügt haben 34) habe nur die LaNmche feftgefteUt, datz Herr Maul gef.cUene* Material oenctnöti yu An- Sriffen bur tm Aink. Da* war NSher bt.*r mich: ' UH (Bb* Schlld.ach: Konrödiaik' PrLfivent Adelung ruft Mn Anfer *nr Ordnung.» Dir ist auch fchm rolttischeZ Daterfaf gegen Mlhrer der Cinfrn angeboten, ich habe d adgelehnt. mich tarnit zu befaffen. (Vehr richtig' recht*.) fchehe i dann möge« I«ch unsere 3:gn:r gesagt fr.n ’rf’ei. da tz auf bleiern Mene und mit solchen Mitteln da* Rheinland und seine Bevölkerang sich nicht beugen und s I ch nicht 44 r Unter « r |« n g bringen (affen wird iBeifall s tzerrnt Derbretten soll. Ne e* der etaeHanxmli- kha»l -6 terr Wr * „ tr- etelfen. Dee Altair weift bann M» Mfljühn Xngiiff# de* Lag Scheeler gegen <«ine arr-n ntb Mu feiner Tafleigew»ffen Antrag Kant habe ich bemerken, caft mich La* Lagebuch de* Grasen Har- . berg vor.Ttz nicht* .rna.cht 3t kann ja lern, caft ich mich noch Damit Mafien mutz, fall* ein vtrcftKTfabrzn gegen Un'e’a.raf trege.i D.eb- FaM* be* Lagebuchz dagdeitd wird. (VrLr jltf tig? Unruhe.» H rr faul ha! fdbft wje^b.n. tat argen die Per on be* ®r?ftU:rrg* fdnartet Oiünbr Doca.'Qex. die den JLi.rxig rechtfertigen. 3« vr-tzHerzog ftrht wie lebet andere Ctnil*- Urgrr unter dem Schu» be* Gesetze* G* liegt ktnerfei Grund vor. ein An*mihm.-»setz «e-aec» II« *u erfefkn. veldft . .3^6 ^^iaule beantwortet MirSchait*- i iluifar La ab eine Kleine Xrfvaac de* 2C>g $ *«a " * " (3tr 1 wegen brr Aequl e- rungüartdfen In 2khei«beffe«burch LrbcttSl^ £lt|h,tye Darlegung über den Stand der »rrVeiten. stavt. um eine Aimmer für Me Abftempeln^ |u erftaltc«. Al* da* G-doönge ,4 graft wurde, suchten a« der Tü: ein Dolmetlcher und verfaw dete: .Die InterallUerte fammUlloa hat kfoftm. laft die Lreppe aerüurnr wird- Darauf ries man ibm entgeg« .Tu IntcraUlkrtr Kommillio« hat »arntdr.» gn Mk’-’Xen. hier befehl.-n wir.- Die von der Autzweifung Btrvtfmrn werde« J" feder Aehlehuna von Der Bevökk^ranu unter» kützt. Aber auch jeher andere Dutsche Darf bet ter rhe-nllch^n Tet*leruTj aal Hilfe und Unter- fkurung rechnen. G* sind un* melrcre Zille be» tonnt. In Venen Arbeiter im Gretgaebtet unaal- gefurbert Aeifenve au* dem inb^etzten Gebiet toarnten unb bteffli dehivl^ch waren, den Schi- fcnen der Hrangofen zu entgehe« Tiefer D-i't De* Mib^.Ita i^s Ift Ut allen Kreisen Der rhd-llchrn TevNLnmq vorh.nft «nb le *r*fter b* Mdrä^^a defto »eifer hält ”*inif* Iwbilf von 8xnnhe.fut:* 3d? hab.' au ch üd.ih fe'tzr'irlt tatz ich .‘ci e e- uml-.gra •ötbenag .vr'balU) U ferner 'Seife be- Inftm wolle, ’.-miDem nur feine n^chfe •M fteUe felt. doch ich m* »rftera «*lttag -.-‘rrtanri nicht «feVutz- habe, aal welch? M-ll? ferm Grafen Har .ri>cri fein Tagebuch abhanden grfrmmm ift Da/ Material, da* ich besitze, le tedß an* «w 20 Känem. Me. oflen.ur ar« mit »r-olq Anwälte in Atchtem qemach: Lach für ke •e'.ilfen der AnwUte unb Avtarn werd- i'O na* Kräften einfreje«. aQerMng* lallen sich "lcht alle Gefache and Mänfche erfüllen Ma* Me Goldtztzpokch.'ke» betrifft, fo ift d Dxft ^w.ifello* ein Unding, datz »re Arffenven find uonr-i^-nD frarubflfA- S%(- C > .»terr und Dere.i tvll^ Acrban» ^nr* ^exnen Aifchlaq am Sch.l m merten Me 7tr**x a«kG'cet gqtoMgt worden tonnen Der wqvaetzchr be- Aevner gbt da an ans einzeln: Bfetzverden «ul v'Ltien in den ejraIrejiftern aofalcrli* gemach ir^rbex Dir Wünsche «ach Ber i^rferung vor BidllntöeLn. oer hä Heren Gruppierung der Aichkrr ufa>.. unterstütze er. Aälle von Wtaffenhtfu* worden nfa meine Bll- Lqung theben, ich matz afkt um Unterlagen bitten. Ter Ti ebner kvmmi dann auf enrt tje Urteile »1 ftirdfen. v.e in der DfSlltfsi-n |fanden. Die C leben er Ohrfeige naffdre urttedUg! • c4> Der Berufung. S» fcdre belfer gewesen, t et die Gerfoa be* Lichter* au* Dem Spml *a falfen. Dr ift von feinen SAölfen überfttmml toerben. G* (ft -uzugoben. bah Me Strafe von 3 ORarf Äu Der Don 100 CKX) Mark tm Pro-etz Beiter* in feinem BertzUtni* ftcht. Mq* dir Ad!ebnung der Srf*trocencn betrifft, so hat Der Staatsanwalt Dafür yi Jörgen, bah die ®e- Bon Herrn Dr CMa.-n unb anbcien Lodnern ttüirtx ane JaauL da', das W «Uteri im bar 3u,äl Jarf üf nailei ch- da* beeilt atl.-l.i Die Zahl brr Jn:.!. e, Da .kba^ 'Iah Mir für Me Aortr Der ano^nun). d e g. .-(*«« ba.in find derart durch nicht* qe:et «e tlgfe L ttk^ nar *er a rt. Ach u «a v>r G-fez and L'chi ,u untre- ai.it. n ur.' Damit bk faabamentilft? »ranblagc be* SU ttcA >u erschüttern Der Tfeb i.r r.-fapttu- ItettL: tn brn ^atfachmganq be* P^,e'ie*. Di' J .ilfanq ker Aegterinq war Dm Mün«ch-n dvs c ir V. 9* arge, über duichaas nich: ad ebnend, W* ihre ifertagen b.weil.11. Ohne Schuld der Leg eruna warbr Du Sache in Me äa«ig.* gc «O0< (fn.klvscheu qinj dann der Antrag brr Lochlüpartekn ein. *u Die Sach: mch schu-n ' ^•L?b'4 t* Im Klageaeg hy 'ÄW.fJÄ' fMe gtbui Mn •* etg nq Die l*Tj>.ihj* Kr- füqvng m l ga^ tar er Sdilleün«*. In,Mischen rar r.c ft aqr'chl ifl 5ugef: tu anderen ^Adm derart.w «itfch.tdtagen ftadkn worden, tn cliwm Fallt auch a-om Sen frrrtbeiog. Gs ift aber keiner Mtfer V'le von der filr.ch w.lktragendtu BeM-utanq Df efr Schnd- ligkett mutzte Im Vanbe Mihtroue- erregrn Aierln licjt der Schlüllel. aber auch der milbtrana*- On;nb für de Prellenrtifel. Sie find ertchfe.-n unb Herr Landgerichtsbtretwr Lüfter RTuwottch iMeilern Auöfübrunjen 51nK*n auf 1 *itbdne unverftündich» Herr v. Giff h^. Bttmal* euer Besprechung wie ftr tn bem Xage- uS rrwDbnt wurde», bei gewohnt, er hat k e i n < • let Kenntnis von den Pl^uru be* Fialen ^dbenferg gehabt. Me Lotten sind In dies« Beziehung unrichtig ober ber Lame Ift eine -lMig ' Auch in der Zokge 6fei5t Lednac mwerstondllch 1 Str Ifialfter besprech' dufch. Me Zulassung der frxrnSt um Lichtecaint. Ne Bechmdtung von Saga fe il- fach« «nb dergleichen mehr. mubJ> er ein Deg gesucht mb ge.'u.iben werden, ter be LochtMa« ramti» Si: oll unoerftLndltcho 2Leritem; ffang Ur Gertchte billige »ch rix-iiD- t enig. wie die Berweadung oon Xefemabarm il* aumcaaraUfe. Ader es ift 3M*n fa b'lannl. Dab bie Hände be* Iuftfemi »st-ers mehr gebaaben fiab. wie bie ei:r* anderrn L.ttsnu AU Ad- treUunq Slral.reiheit *u teilangex mutz Im Gr- famtintertffe de, Ho'IeJ ab3^.Au Werda.« Für TftL cnnq i r qewlsfea KUlaa Mu ich M haben, lat t e Borbildung der 3arift:a rei^mrbedürftig is'Mgelx' ich *u. Mir werden beilrtd! fein, 'm b eten SU. z yi lulrZet Meun ber Adg. Schreiber bttauDta. das aBiaifteiüm ber 3aüu ftrhe tem 3ug L« Zell cerftä.ib ^tro» ltzs Iteqr tu - chaus n.ch/ im allgemeinen 3n»refh. wem vw^rnr w «• efcufaU* fahr Kbax .. .ich aj* r-bliche» Anchriche.-r ein Bild «der dw L«gr und StÄung der SrMblfeEing im MfegfeÄMmt Unntbe anter. roch«,1» t^reifUrt Schreiber und fteOi feft. datz der : ttn Loueenderg seinervit Me < Kau» rcrlefamB Taqebucha?:,,7n f irn ein Br- fenrtr* jur Lonarch' tan nie je»'M »rrbater l.-i unb ct cnlogut auch in einem Leitung*irtud hülle tieben tonnet Ar als Amr alt be* Oit>f>- herzoq» lönoe erklären, datz m ben rrwähnl:n Äo jrrrwii nrch s anderes al* N* pra« 1 mla 2ba«Lr besprech-« toorbei fr. llr Derbin- bungel i le zDischrn ben teirt’f ift’lt»'» rrd recht- kichen Ernzen unb Ich , h t erräie i' chrn Un>' ebmanqe« lal^e sch nich «>1*?«. «Beifall rt^t* ' Auch die Faden vo lAiüachennach Darmftabt bcftänbe.i blotz in ber *inbiE>urtq be* Ab*. Äaul. uxnn man n.ch: bk Tatsache, datz Schäfer unb <*M>8 früher in »Der bd S.rrmffaM - l'i'i als ?,och errat a.ifehrn wolle. iMi- bexfltuS link*. Beisall recht* » S:c aus bent b'd.- Xagv6u4>.iottjet in dir Ollfen.lichleir gelangt se en. führe über einen Hanbtascheu- b I c b ft a b I au« Dem Haudtbobubof l Srauffurt 1 Al. allo über ein aem.i ;ei kiaii .J>’ i£-* Svt- gc&er Guk solche fautpsesv ifs verhindere em für d.'Icmal jede« 3ulamm mar bem.x in bi:!-in Haufc urS stehe Un Miderlpruch mit ben pari 1- rneni.'rischef 5TaDitio.i.m bet Hause, Gr frajv. nb der 2lbg Kaul al* Führer der ftdrfften pol»- tikMu ^raktfen be* RinMagei. Me TUjhrunq. tn her »ird ihrer LNtqlfeder al* Lttnift-?r ILtzen. über bea cntbedien Hoch«:errat unierrich et habe, und *?b bie TRinlfttr mH Sem 3aftl,ml.rifter vorher Iber b e A iqrleq. .ch l' «jelor >chm ober Ihn Im CaiiMaq ptohlich vor Me oMleabe*.: Tufad: Sfitiü Ulte«. Sa» A I bei dr* jfa lammte nn. fe ich derartige Be.*m»-fang*- und 'Ser- harh' - - ifh hei nich: -reb ben werden Sa* «rfe ; ' Ischen B-iles über bi-le TrQdeqcn- bet ’ii b r. t* gefprrchen «BcllaU r^cht*. 0e- lÜch'er llnk*.) Minister K 'Sreetieo: ate* Bübingen ifemema. r<4a*ft»ii- Die Sthmnung he befetten (Bebtet fat JÄT IFtÜS, =** - am O-Dtä feer Mxrrot fo treibt e ii Me er «beupru. q Hochr- -11 at am fowveranen Seit er« link*.» Lemi Dee *vjialbewicbaten «i,-teB ito- a-ÜLmmunfl faibeüüb.m über ihren Antrag, so toüiben wir un* darüber heu«. Mer Haden mehr 2ertrauen »um hestifche« 3M hn feiner Aletzrhell ben früheren Surfte« gegenüber, al* Me Sticke e* Hofe IBeifall rech:*.. Ad» Schreiber 9* ist doch wohl flicht fo, bah bie Hotljen be* Grafen Hardm» t-exq so gan» harmio* hnD unb qar nicht m fe- «nftanben. Br* buben auch Me Herr« Cfe. aSeraer unb Anjclbet) nicht gefagt Mir haben r«V bie WxM Mefe 2eti»en sorgfältig zu l ufea unb ernt bie eiaat*aaa»|tf*xft Damit ja I tloumr G* wäre vielleicht richtiger gewesen, stun der Abg. faul bn gleiche getan Härte Lrutzalledem toneeu wir Dem Antrag faul nicht »uftuamen. weil er kratz gegen bas Lecht unb cetm (oti amnOurtl 2 if bei ubrtov 1 ar öftere« enrnttw wird der Derfehr durch ein bi* »wei oftge tchalrch ertjMqt Ser iS dm Dienst unter n. Derselbe Trist, ruch bei der ü5ri» pir dir Franzosea Verachtung übrig. i schmachvoll, doh kontrollieren und nigm Lagen eine der Fahrt nach Reisen von ihren amosen glaubten Schläuchen neue stse Dedcüclunzm der nicht brechen, ,t man dies dm die Abstempelung -ws Luges tz un. rheinische" Trost» Lbsten-Pelung i zu groß vurde, sch.-r und verkW» fion Hal besohle«. Darauf rief mn , Kommifston hat Äle" Mr.'' droHeiW" figlÄ MmtdUnt^ ueörere Fälle be» wrzgebiet SV "di-2i°wwl° y^tat ***5* einiW2® , ha fts#* das sch^ -mrcd und diese"^en, ynonen iu ? y.rt fStf® luren. QNrfcntetK Kur, Datum: 13.6. IS «. 13.6. 15. ft 92,50 95,— 9650 94.50 55 t- 649— 9W.- L«. 340. 120, 250006-2^)001).- IWetuübanf WntHibeut. (Erebitban!4<)000,- 4LD00,-38006-42030, .,- 16100.- Oesterr. Credtianstatt .15500.- 360»>, ,499747.50 532252.50 494760,- 497940— 6783- 15X35.30 16140.25 106686 CO 107217.40 10448X1010501 1,90 ■55003,-6000ft-5050ft. ■70000. Mia- mH 180000 Mk. 141000 bis 1 5935,11) 5964,90 12892,50 43107,50 14X375 12.718 3147.10 1157.10 Briet 18<00— 6635.- 152,38 13.032 m, marf^ Sommer » 40700— 147 75 104250.— -1S500>),- 4775 - 5620— 10.63— 3110— 16915— 566- 151.62 12.966 45000, SöOßft- ® 8K), fO, -63.700! >, • KIOOfKk- . —GSOrOft-670000,-740t!ft- .36000.-4^00,- -.— Märkte. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 16. 3uni. (WLB.) Im Einklang den Schwankungen am Devisenmarkt v>ar Frankfurt n.'M» 15. Juni. Schweizer Noten ........ französische Noten. ....... Dänische 9totctt........... Schwedische Noten Hollnitdische Noten . Tciiifdi-Ceiievreid) 1100 Kronen Amerikanifche 2toten....... vriKlisch-r 2’men........... Italienische Noten ■ Belgische "Moten Ihuuniidie Moten Ttchechostoivakisch: stören . ». Nvrwe«trcho Nasen ....... Nnmänische Noten ...... Spantiche 3toten 149,122 12.782 3162,90 1162,90 Lanvel. Frankfurts. M.. 15. Juni. Börsen- stimmungsbild. Aach dem Verlauf der im gestrigen Freiverkehr zutage getretenen festen Haltung bereitete die heutige Tendenz der Börse eine Enttäuschung. Das Geschäft setzte ruhiger ein. Don den amtlich nicht notierten Werten stellte sich für Benz Motoren größere Kaufneigung ein, welche den Kurs teilweise bis 150 000 hob. Man nannte ferner Hansa Lloyd 43000 bis 42 000, Afa 54000, Drown Bvweri 41 000. Grvwag 8000, Metz Söhne 52 000, Emelka 19 000, Krügershall 170 000, Becker Kohle 175 000, Decker Stahl 170 000. Am Devisenmarkt war die Stimmung ruhiger, aber fest. Dollarnoten stellten sich auf 104 500 bis 105 500 bis 108 000. Don Aus- kandSrenten wurden Zolltürken und Bagdad II ruhiger umgesetzt. Dvllarschayanweisungen 109 000, alte Lombarden, fest, 202 000. Auf dem Montanmarkt lagen die ersten Kurse in oer Mehrzahl unter dem Schluhnrveau vorn Mittwoch. Lebhafter gehandelt wurden Schuhfabrik Berneis u. Wessel, Elberfelder Kupfer. Chemische Werte fest bei bescheidenen Umsätzen. Wegelin Rußfabrik sind gefragter. Berlin, 15. Juni. (WTB.) Börsenstimmungsbild. Aach den außerordentlich großen Kurssteigerungen der letzten Tage ist am Devisenmarkt und in Verbindung damit am Effektenmarkt anfangs ein leichter Rückschlag eingetreten, da sich die Neigung zu Gewinnsicherungen stärker bemerkbar machte. Anstoß gaben hierzu vor allem die am Devisenmarkt eingettetenen Schwankungen, aus denen auf eine starke Ansicherheit und Nervosität geschlossen werden kann. Am Effektenmarkt kam die Unsicherheit in der Kursbildung nicht so deutlich zum Ausdruck. Anfangs überwogen zwar Rückgänge, die in besonders stark gestiegenen Papieren bis 60 000 und für Rheinische Braunkoble über 100000 erreichten, denen jedoch auch erneute Kursaufschläge in ungefähr gleichem Ausmaße gegenüberstanden. Für die Mehrzahl der Industrie- und Schiffahrtswerte betrugen die Abschläge 20 000 bis 30 000. Da aber die herauskommende Ware bereitwilligst Ausnahme fand, und die Auslandskäufe in einzelnen Papieren sich fort- setzten, wodurch auch die Devisen erneut stte- gen, wurde die Grundstimmung wesentlich fester. Die Kurse konnten dabei den größten Teil der Anfangseinbußen wieder einhvlen und tellweise über den vorgestrigen Schluß- kurs hinaussteigen. Das gilt besonders von Mannesmann, Gelsenkirchen, Stöhr und einigen anderen,- wie auch von der Mehrzahl der Dalutapapiere, von denen Mexikaner und Anawlier bevorzugt waren. Heimische Rentenwerte stiegen ebenfalls beträchtlich. Die Kursbildung für die zu Einheitskursen gehandelten Industriewerte war nicht einheitlich, doch überwogen wieder Steigerungen. Das Geschäft zeigte nicht mehr den sÄrmischenI Charakter von vorgestern. Bergmann Sc'.mckerr....... Siemens & Halske - Mntnkrakwerke . . Sldlerioerke fflcger. Daimler Motoren, öentlgenstaedt .. . Meaniu....... die Kauflust am Prvduktenrnarkt äußerst vorsichtig geworden. Die Preise stellten sich teilweise eher etwas niedriger. Mit den wieder anziehenden Devisenpreisen stellte sich aber wieder etwas Nachfrage für Getreide ein. Während in Weizen die Ware außerordentlich knapp bleibt, zeigte sich in Roggen etwas mehr Angebot, besonders pon Hinterpommern. Die die gestrigen Forderungen zumeist übersteigenden Preise führten aber selten zum Geschäft. Für Gerste bleiben die Brauereien selbst bei höheren Preisen dauernd Käufer. In Hafer und Mais waren die Amsätze unbedeutend. Weizen, märkischer, 177 000 bis WoKsachen werden durch eine Bcbandlnng mit Heitmanns Mesorrnia nicht nur prachtvoll gereinigt, sondern sie werden auch wieder rounfcerbot weich u. geschmeidig. Cbemijch-reiniae nur mir Heitmauu's Reformer Semcühverf^eibeöeTe 75000.-900» »ft— Wittop Halzmarm . . 41090-4 tOOO.- -,-830000-100030) 400000, -SKnXfft-350000,- 41ttMft-398ftA- —,-4f)50fla- 6842.05 <9348.25 15914,70 4952.35 ido^eo 17443,50 271X19,75 2907.25 320- 210, 150. 180. 16059.75 4957,55 19052.25 17431.30 279-D,- 2882,75 57» Lisch. MeichSanleihe 47c Dergleichen 3'/,°L» Dergleichen 3"A> Dergleichen Drsch-Svar-Prlim.'-'.nl. 47, Preuntsche Stoiifoll n. Hessen......... 3'/,7a Hessen B7o Hessen...... Datum 14. Juni Amti. No ierq. c S'eld 9j0.— —— — Bcnüs?5 Walk»do» . . . . 150000,-lHOOft- 115000 3urtertate.Rraic'enc&ctt 63;00, 6uckeriiabri?Wao^äi-ket fitilM). 7:;50>). - —- 15. JlMt Amtl. Notierg. Gell «rie? 5860 39 5889.70 4*» >4.5» 4?'j<>5.50 Ornnffurt a. M. Berlin Lchlud- SchUch. Sdjlufc. Schloß Aut* Aut* Kur* 5.27 125001-ISO K).- 15-300.-2100» 600— 60& —. -3090— 2400.- 3000 1150.-230:),- 1300— 2090, 6417,- 68:37,95 «9147,75 19251.75 Ktrchenbesuch betrug danach in 1921 durchschnittlich 23 Prozent, der Abendmahlsbesuch 78 PrvKrnt, an Liebesgaben gingen 121190 Mark oder 5,34 Mk. auf den Kopf der Bevölkerung ein. In 1922 betrug der durchschnittliche Kirchenbesuch 22 Prvz., der AbendmahlS- besuch 80 Proz^ die Summe der Liebesgaben 872 417 Mk. oder 38 Mk. pro Kopf der Bevölkerung. Nach Prüfung der Rechnungen und nach Genehmigung des DvranschlagS für 1922 und 1923 folgte ein Dortrag von Pfarrer Bär-Lindheim über die wichtigsten Bestimmungen der neuen Kirchenverfassung, der besonders für die weltlichen Dertteter eine gute Einführung in die neue Verfassung bot. In einer Eingabe an den Landeskirchentag, die einstimmige Annahme fand, wird gebeten, in einigen Punkten eine Aendernng der Derfas- sung eintreten zu lassen, da schon bei den ersten Wcchlen sich allerhand Mängel sehr unangenehm bemerkbar machten. Ferner wurde ein Antrag einstimmig angenommen, die Ernte- dankfestkvllekte für die bestehenden bzw. neuzugründenden Krankenschwesternstativnen des Dekanats zu erheben und zu verteilen, die Gemeinden in Anbettacht dieser wichtigen Sache zu größerer Opferwilligkeit -aufzurufen. Für die Wahlen zum Dekanatsausschuß lag nur ein Wahlvorschlag vor. Es wurden gewählt Kaufmann Fr. Lenz- Ortenberg, Landwirt Heinr. D i tz e l - CckartShausen, Stuüienrat Krämer-Büdingen und Landwirt Heinrich B o p p-Hainchen als ordentliche Mitglieder, als Stellvertteter Lehrer Häuser-Selters, Bürgermeister S t e d e r-Lindheim, Bürgermeister Eschenbrenner - Bindsachsen, und Heinr. Konrad Scheid-Düdelsheim. Zum Dekan wurde Pfarrer Schäfer -Büdingen, zum Dekanstellvertteter Pfarrer Bär- Lindheim einstimmig wiedergewählt, zum Stellvertreter für beide Pfarrer Pabft- Eckartshausen einstimmig neugewählt. gerste, mark., 125 000 bis 132 000 Mk. (etwas fester), Hafer, märk. 117 000 bis 119 000 Mk., pommerscher 116 000 bis 118 000 OHL, schlesischer 112 000 bis 115000 Mk. (unverändert), Mais, La Plata, Waggon ab Hamburg 135000 bis 137020 Mck. (geschäftslvs), Weiäen- mehl (100 Kg.) 460000 bis 5^0 000 Mk. (ge- schäftslos), Rvggenmehl (100 Kg.) 365000 bis 400 000 Mk. (ruhig), Weizenkleie 74 000 bis 76 000 Mk. (stetig), Roggenkleie 74 000 bis 76 000 Mk. (stetig), RapS 300000 bis 320 000 Mk. (fest), Leinsamen 300 000 Mk. (fest), Dik- tvriaerbsen 199 000 bis 200 000 Mk., Keine Erbsen 150 000 bis 160 000 0RU Peluschken 130000 bis 135 000 Mk., Ackerbohnen 11000 bis 120 000 Mk^ Wicken 135 000 bis 145000 Mark, Lupinen, blau 145 000 bis 155 000 Mk., Lupinen, gelb 175 000 bis 200 000 Mk^ Sera- della, alt, 255 000 bis 265 000 Mk^ Rapskuchen 128 000 bis 130000 Mk., Leinkuchen 185 000 bis 190000 Mk.. Trocken schnitzel 38 000 biS 39 000 Mk., Kartoffeln, weiße 12 000 bis 14000 Mk., Kartoffeln, rote 14 000 bis 16000 Mark. Weizen- und Roggensttoh, drahtgeb. 27 000 bis 29 000 Mk^ Haferstrvh, drahtgepr. 24 000 bis 28 000 Mk.. Wiesenheu, gut, gesund und locken, Dormahd 25 000 bis 27 000 Mk., Nachmahd 22 000 bis 24 000 Mk. (Soweit fein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kg.) Frankfurter Devisenmarkt. (telegraphische Auszahlung.) , 131 WH, 130001),- ——— . 25000a -200000,- -v- 200006 Teut fÄ-Surembur» . '>.VWM -82i00ft-95WX)ft- GelsenfirchenerBrrzw^IO») >9,-1303030 S60ftlft- Onrpener Bcraban. 130 »Oiift-OäOYiflL- 1400,)üft-13>,XM 51 niiiüeif Äiföcr-3tet>en:W0 W, :r?1>Mift- -,-310000 - KalilverkÄ,cstcreaellr45:):"kft- 37ftWft- —,-35f)d^ft- Voirrabiitte...... 4t ^X». -35' Xj-ift —40 m - Cbetbcöatt ... 451'« x).- 330 «ft-:»1000, .ttjOOft- Pbönix Bergbau.. . . 80'xm-750000.-750000,-r3u00tx - DibciilÜGbl........IQOODJa-lOJOUÜO 970000 99901»,- 9iicbeet Diontan . . 1000300 10700.» TelluS Bergbau - ,. 70090— ®MXX— ——— Hamblira-Ämer. Bake. 4100ft).-35ioo.),-3S»500ft-:fi«X».• Norddeutscher Vtonb - 1‘2OiXX»,-l3u<)fiO,-r2OÜOft-1403-Zt - rinako-Eout.-Wuanv. . JO WO, -,-340900» 310Wft - Badische flnilhi 190010, 2)J000ft-175ftA- (Sk'löfrbiHibt.......iS’m-2«»oa-2W)(V-243Xn Grre;»beimer Electron 160ot^i-l1'00ft-l700»)(V— Höchster «yurbiveite . 1550-»ft l -l420i'*^- Holzverkobümg.....l~*<)00t), -I4üü>)ft- —,— NütgerSwerle.....3-.i.»00- -»-33)000.- SchcideouitaU.....2l'OOft-L)ft»ft- — Slllg. Elettrtzltlitö.Ers. MOOft iT^IO-ft ISTOOft- ITüOft1 41100— 148 25 105250 - 49.»0cn- 4825.- 5680— 10.87— 3140 — 17085,— 57-1- <•/. qolltllrken.....17»» 1-170000.- ITIjOOO 235000. De/0 Goldmerikauer -.-16ft)00a-lftJ90) ).-15OO3OO- Berliner HandelSges. .36OXX).- — ,-450ft»,-4BMX)tl- Tonrmerz it. Privaibt 52u*X).—61500.-60030— 6250J.- Diirrnü.u.Nailonl'.tbank 80000,—82^ K), -80000,—8300').— Deutsche Bank 118006115000.-12000a-12GOOft- Demske Beretit-'oan! .18' 00 -20000.- — DiScoiuo (XontmanSft . 110003,-130000. -115000115000 4982.45 4927^)5 1914175 19OOL40 17518,70 17356.50 28070.- 27830.25 -2897,25 2892 75 I Die Fleischteuerung Vorteilharieeler Beine In Orlffinalflaschen Nr, <>; Beeng Orlgln wnbey.reuet haltbar auch bei offener Ftn«che. Ist leichter zu ertragen, wenn die Hausfrau die Suppen, Gemüse und SeSes mit einigen Tropfen Hüt Würze M&tim Kiima «.vceisisn! LscStzMe lHtia.-9twtecfk S. Lansk, Netzes. SltzE.7. IZlflrlZklUE m seumke. Die auf den Wiesen des Provinzial. Lafserwerks in Gemarkung Inheiden an» lallende Heuernte (ca. 24000 qm Wiesen- .,ache) soll Mittwoch, den 20. Juni 1923 vormittags 10 Uhr an Ort und Stelle versteigert werden. Zusannnmknnft tm Brovinzialwafferwerk. Gießen, den 16. Iuni 1923. Direktion 4O93D tzes Provinzialwafferwerks Inheiden. Vehöröliche Anzeigen Bekanntmachung. Lstenlliche Aufforderung zur Entricht tunq der erhöhten WohnangSdauaL- gade für das 4. Viertel deS Rj. 1922. Nach Artikel I Ziffer 10 des Reichs» aesehes vom 27. März 1923 zur 2. Abänderung des Gesetzes über die «Srhebung einer Abgabe zur Iorderung des Woh» nungsbaues ist die staatliche 'Wohnungs» cauabgabe mit Wirkung vom 1. Ianuar 1923 auf das sechzigfache des bisherigen Satzes erhöht worden. Der Gemeinde» (Derbands-) Zuschlag betragt ebensoviel. Hiernach ist eine allgemeine Aachtrags- abgllbe für das 4. Viertel des Äj. 1922 Monate Januar—März 1923) zu entrichten. DieAbgabeschuldner m den Gemeinden Tiehen und Schiffenberg werden hiervon mit der Aufforderung in Kenntnis grieht, als 4. Ziel das 30 fache des in Öen Abgabebefcheiden für das Rj. 1922 angesetzten Ziekbetrages zu bezahlen. Ist das 4. Ziel bereits in der bisher gütigen Höhe entrichtet, so ist der Llnterfchieds- Letrag nachzuzahlen. Besondere Nach- tragsbescheide werden nicht zugefertigt: die Beitreibung muh gegebenenfalls an» ranaä Juli lld. Is. eingeleitet werden. Für das 4. Viertel des Aj. 1922 fee» rrits bewilligte Aachläffe erstrecken sich — ohne daß es eines nochmaligen Antrags bedarf — auch auf diefe Nachtragsabgabe. Gießen, den 13. Juni 1923. 41178 Der Oberbüracrmeister. I.V.i Krenzien. Bitichii Speziaiarzt Dr.med. Bfiumges hältSprechstundenvon 9-1 Uhr am Samstag, dem 23. Juni Gieren: MttYia5eiei ue$c» Bendntärnne Naturffem.schm erz- lose Behandlung v. Letstenbrnch Sehenkolbrach Nabelbrach usSr. dez. Wasserbruch Dr.med.E.Stangier Dutenhofen Telephon Nr. 1193 Amt Gießen 4114h 1 Hofmaler. 1 ^E emkicher, 1 Polsterer, t wird bis zur Neuregelung durch das F,no 1 Dreher. 1 Uhrmacher, 1 Stetnbilb* ausgleichsgefetz des Reiches abgesehen, dauer, 1 Schreiner, 2 tümicre steüner. Gießen, den 11. Juni 1923. [411 Lehrlinge: 1 Steinmetz. 1 Sveugler und der und Reisende. Packer, Hairsbnrschen Biebertal dem hie» 40882 ahgabsn für Wei«, Branntwein und Kohlen wird bis zur Neuregelung durch das Finanz- VIt Stunde von Gießen, tm gelegen. Bersteigerung auf figen Rathaus. Gduard Dender, einer Umlage erforderlich, deren Ansfchfags- satz durch das Hess. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft auf 1000,- Mü. Skamm- beitrag für jeden Handwerksbetrieb und 67,- Ms. für je 1000,- Mk. Steuerwert des gewerblichen Anlage- und Betriebs» Kapitals festgesetzt worden ist. Die Anforderungsz-ttsl werden in den nächsten Tagen den Jahiungspfiichiigen zu» gestellt; die Zahlung Hal bis Ende dieses Monats an die Stadtkasse, Vartenstraßr 2, Ma% Mather &C« AKTIENGESELLSCHAFT LTHEN VoSA. [411SB Der Oberbürgermeister. I.B.t Or. Leib. SM. WMMk Gietzes Liebittftratze 16. Teleph. 2054. kostenlose Arbeitsvermittlung und Be» rnsSberatung für beiderlei Geschlecht, u. n. auch für Krieaerwaiseu und Kriegs» beschädi«teuklndcr. Cs können cittOTittat toerben: ».bei lncstaen Rrbeitaebern: 1 Meralldrucker, 1 Gürtler. Yebrfiuflc: 2 Friseure, 1 Bäcker, 1 Ein- rnbmcr, 2 Schmiede, 2 Gärtner, aivei Buchbinder, 2 Kellner, 1 Sattler. b. bei auSwärttoe« Nrbeltgebern: 1 Gärtner (uerbekatm 1 Eisendobker. In 5 Minuten sind Sie erlöst von den quälendsten Kopfweb- und Neurelgieschmerzen bei Gebrauch von GERMOSAN-Kapseln (ges. gesch.) — nach äritJ. Urteil ein rllnzendes Mi ttel der Gegenwart. Der geraaez« frappante Erfolg soll auf der einzigartigen Verbindung ihrer Bestandteile beruhen (Amidphenaz., Ptienaz. sah, Chin., Coff.), denn eine einzisre Kapsel bringt auch in schwierigsten Fallen unbedingt sicheren Erfolg. .‘Aachen Sie einen Versuch! Erhältlich in allen Apotheken. (Fabrik Gerrnosanwerk, München 50.) 2497ss 1 Sattler, 1 hinbioirtfcbnftl. Berivalter, Bäcker u- Metzger, 1 Ävnitfrtbter, 1 Buchbinder, Mechaniker, 1 Heller, 1 Wagner, mehrere An'trricher und Weihdtnder, 2 Boutechniker. 1 Maschiucubauvrak' tibat 1 Zabotechniker, 3 Schneider, mebrene Elektroniam en re, 2 Gärtner. Lehrlinge: 1 Kaniarnon, 2 Antsschlosser, 2 Schloner, 1 Soengter, 3 Mechaniker, 3 (^ektromontenre. 2 Schuhmacher intt Kost und Vobnung, 1 Schreiner deSgl., 1 Schneider 1 Schlosser oder Schuried ans den: Vande. GclenenbeitSarbeiten ro erben eben falls entfleßenaeneuimen. Weibliche Abteil ntr r ES können eingestellt werde«: a. bei bienaen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber,Dienstmädchen, Lanffrniien und »mSdchen für einzelne Tage, titchiige Alleiumädchen. mehrere KüchennurLchrn, 1 einfache Stütze. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 i>riftnse, 1 .sraneekächln für Sattvn, mehrere fandnnrtschasil. Dienstmädchen, Dienstmädchen, HanSniädchen, Ältein» mädchen, 1 Stütze, 1 Pftegerin in ein ErholmmShenll. Es suchen Arbeit: 2 Büglerinnen. 3 Kontoristinnen, 1 Klickerin, 1 Bcrkänserin- etniqe Hausfrauen, auch für NachmittagS» beschäftiaung, Mädchen für tagsüber, Fabrikarveirerinnen, 2 Waschfrauen, 2 Bnreantebrinädcliett. Die Beruisberatnng und Arbeits- Bermittkung fllr Musiker findet Dien s- itag. Donnerstag und Samotag von ! 10 btS 18 Uhr statt. 4101B ........... . Zur Aufbringung der Kosten der Hand- nnd AnSlänser, Mnfchinenschtoffer. Bau- werkskammer für 1923 ist die Erhebung schlosser, Schuhmacher, 1 Kranken vsteger, . ... — --- Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen: Die Firtna Will L Co., Gießen. Gesellschafter find die Kausieute Gustav Will in Wiesbaden, Gustav Will junior in Biehrich und Ew.il Abert in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Juni 1923 begannen. Gießen, den 12. Iuni 1923. _________Hessisches Amtsgericht. 40838 Bekanntmachnng. Von eioer Erhebung der Verdrauchs- zu erfolgen. [411 SB (Ziehen, den 12. Juni 1923. Der Oberbürgermeister. J. V.i Dr. 5 e i b. Knnsttischlerel inNodbeim a^.Dkeb«. Montag früh trifft grokrer Transpsrt la Hannoveraner Ferkel und Läufer eia zu billigsten TageSvreiien. 4127V Dern, Rodheimer Str. 36 am Tchfachtdos, Telephon 984. Dersteigere meistbietend am GamS- tefl, 23. Juni 1923, meine hier gelegene Hofreite bestehend aus 2 Wohnhäusern, Scheune mit Stallung, großer Werkstatt u. kleinem HauLgarten. Beste Lage für Laden, geschäft oder kleineren Fabrikbetrieb, SklUMZ m ZWiökikes. Die Arbeiten und Lieferungen zur Verlängerung der Wafferleitung und ÄanaN- sation in der Scheibengasse zu Beuern sollen Sffentsich dergeben werden. Die Unterlagen liegen vom 19. ds. Mts. ab auf der Kreisbauvenvaltung in Gießen, Zimmer 9hr. 18, zur Einsicht offen. Angebote, die in vollen Prozenten der einzelnen Positionen des Doranjchlags erfolgen muffen, sind bis zum 26. Juni 1923, vormittags 10 Uhr, bei der fireisbauoerwattung einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. Iuschlagsftist 8 Tage. [4108D Vielen, den 14. Juni 1923. Der Regierungsbaurat bei der Kreis- Verwaltung: Lellarius. Generalvertreter für Oberhessen: 4094c B. Wolf, Gießen, Sehersweg 43. Installateur. 1 Landwirt schatt-elcos. «. . , W fachen Arbeit: Schristktzor. Buch- BekNNttlMlhttlUtta. Dturfrr, 2 Scbremer, »nmieure, Schrei- VWiimHWHWfwi»» ^Keusche Susanne fi«..ft Eiskümmel ZÄSfi! u. ändert Likör Spezialitäten Billigste Bezugsquelle für An Güte und Zuverlässigkeit unübertroffen für BODENBELAG *71 SCH AU FLAGE-TEPPICHE Motor- und Handels-ßenzol. Rumänische Benzine. in eilen Packungen NM* II I I Telefoni Amt Taunus 415 u. 3068. Frankfurt em Mein Bettstellen Btoblmn'r.1Helft«Tetf .Aefterb liefern iuit Irnrtiilr.öit nniktu cannti’lhrif.ii.ricbtntv Rn ml. 3f X fr Bieei*miUSrlXSeU(Thtr.) Edyar Dvrrrnann, •*•■•••■••••••••••••••••• tftle llbnilblunß. K. GOnsch, Ingenieur. LIch.Tel. 54 Otto Es) Aetrrwrg 44 Telephon 1530. essen. Haus- sofort lieferbar -D SCHIRME HANDSCHUHE ■ DELMENHORSTER UNOtEUM SOitussil liniere nur eritfL nUernirm rinnet n. noch weist taiifeubl ficito, alänc ben-trnttirien verlangt Sparsamkeit Aach für die Haus- Die Nol der Zeit an allen Enden. H. Möllering, Hannover. Ankauf: H. Bardenhagen Gießen, Asterweg 16 H. I. 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Es ist — richtig angewandt — von viri Ealkrer Ergiebigkeit als Sie wissen; nmaliges, kurzes Kochen, und Sie haben eine saubere, blendend weide Waschet Das mag erstaunlich klingen, ist aber so. Sie müssen es nur einmal versuchen. Nölig Ist allerdings, daß Sie Persil genau nach der Gebrauchsanweisung verwenden, es kalt auflösen und ohne die vielen Zutalen gebrauchen, die seine gute Wirkung hemmen und das Wüschen so sehr verteuern. Merken Sie sich Persil ist kein Seifenpulver, wie es hunderte gibt, sondern es ist das Wasciw mittet, welches durch seine schmutz* lösenden Eigenschallen die Wische selbsttätig wascht und sie zugleich blendend weiß macht Durch Ausschaltung jeder eindringlichen Bearbeitung mit Waschbrett und Bürste wird so das Gewebe weitgehend geschont Versuchen Sie es einmal und Sie werden erkennen: Das Persilverfahren ist die wirtschaftlichste Waschmethode, die es gibt! wische gilt dies Gebot Wenn Sie Persil verwenden und zwar richtig, nach Vorschrift. so brauchen Sie zur Erzielung einer tadellosen Wische nichts weher als dieses und haben die halbe Arbeit I Persil Chemische Fabrik M. Jakobi Prakt. Arzt sucht Niederlassungsort evtl. Praxisübernahme. Auch Landgemeinden, diee inen Arzt benötigen, kommen in Frage Vermittlung erwünscht und gut bezahlt. Schriftliche Angebote unter 04184 an den Gießener Anzeiger erbeten. Saxonia-Schnellkonservierer Gllnarnd bewahrt! Binörr, 6rlrttö?eht!. 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