Nr. U3 Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monotlichevezuorpreise: 3400 Mark un d 200Mark Trägerlohn,durch dieDost 3600Mark,auchbeiNlcht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift. leitung 112; für Der lag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Sichen. poftfcheälonto: 5rantfurt a. M. 11686. Erster Blatt 173. Fahrgang Mittwoch, 16. Mai 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck und Verlag: vrühl'sche Univerfität§-Vuch- und Zteindruckerei H. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Dreis für 1 mm höhe für Anzeigern). 27 mm Breite örtl. 100 Mk., auswärts 125 Mk.,-für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 500 MK.Dei Platz. Vorschrift 200/? Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Gießen. Das Unterhaus über die englisch-russischen Beziehungen. London, 15. Mai. (WTD.) Heute nachmittag begann im Llnterhause die mit großer Spannung erwartete Debatte über die englisch-russischen Beziehungen. Das Haus und die Gallerten waren dicht beseht. Ms der erst gestern aus Moskau eingetragene Kraffln auf der Distinguished Strangers Galery erschien, zog er zahlreiche Blicke, insbesondere seitens der Konservativen, auf sich. Die Debatte wurde eingeleitet von dem Führer der Opposition Ramsay Mac Donald. Dieser ftrderte, daß die Beziehungen mit Rußland nicht nur fortgesetzt, sondern noch wirksamer als bisher gestaltet würden. Die russische Regierung müsse als Tatsache hingenommen und genau in derselben Weise behandelt werden, wie seinerzeit die zaristische Regierung. Mac Donald befaßte sich sehr eingehend mit den verschiedenen im britischen Memorandum erwähnten Punkten und forderte die Regierung auf, die Dokumente, aus die sich ihre Beschwerden gründeten, vorzulegen und wörtlich zu veröffentlichen. Nachdem dies geschehen sei, würde es der britischen Regierung frei stehen, der Moskauer Regierung zu erklären: Dies sind Tatsachen, dies sind Beweise; das muh. aufhören und wir.werden unseren Einfluß geltend machen, um es aufhören zu lassen. Der Redner sagte, es fei zwecklos, sich einzubilden, daß der Austausch von hitzigen Dokumenten, die verfaßt seien auf der einen Seite von einem Mann mit sehr sicherem Geiste und auf der anderen Seite von einem Manne mit sehr hochtrabendem Geiste, befriedigende Ergebnisse haben würde. Mac Donald drückte die Hoffnung aus, daß die britische Regierung bereit sei, irgendwelche zwischen den beiden Ländern schwebende Fragen einem Schiedsgericht zu überweisen ober darüber zu verhandeln. Er hoffe, daß in der De- anttoertung der russischen Rote die englische Regierung nicht die verhängnisvolle Politik der Zerreißung des Handelsabkommens mit Rußland wählen werde, das nicht nur von wirtschaftlichem, sondern auch von politischem Werte fei. Auf diese Weise körlnte man zu einem Vertrag kommen, der nicht nur zum Vorteil Englands, fonbern auch zum Ruhen Europas fern würde. Rach Mac Donald sprach Mac Reill. Er betonte den unbefriedigenden Charakter der russischen Antwort und sagte, wenn Krassin eine Besprechung mit Curzon wünsche und wenn er nach dieser Besprechung Moskau um Instruktionen zu ersuchen beabsichtige, bann werde die Zeitgrenze der britischen Rote in angemessener Weise verlängert werden; aber man dürfe dies nicht so auffassen, als ob Großbritannien sich mit weniger begnüge als der Befriedigung seiner Forderungen. London, 15. Mai. (WTD.) 3m Unter« hause fand über die Frage der englisch-russischen Beziehungen keine Abstimmung statt. Die Arbeiterpartei gab ihrer Zufriedenheit über die Mitteilung Mac Reills Ausdruck, daß Curzon gewillt sei, Krassin zu empfangen und daß die Zeitgrenze ausgedehnt werden würde. Anfragen über Deutschland. London, 15. Mai. (WTD.) älnteraus. Das Parlamentsmitglied Wiser fragte den Schah- Kanzler, ob er den Gvldbetrag mitteilen könne, der von der Reichsbank in den letzten zwölf Äonaten ausgeführt worden sei, und ob er Schritte getan habe, um sicher ustellen, daß alles der Republik gehörige in Deutschland oder im "Ausland deponierte Gold der Reparationskommission verpfändet werde. Stanley Baldwin erwiderte, er verfüge über keine anderen Informationen als die in der Presse gegebenen bezüglich der Transaktionen berRmchs- bank. Diese sei eine unabhängige Einrichtung, deren Guthaben nicht das Eigentum der deutschen Regierung fei. Er sei nicht in der Lage, Schritte zu tun, wie sie in dem letzten Seil der Anfrage angegeben würden. Food stellte an den Staatssekretär für den Krieg eine Anfrage bezüglich der augenblicklichen Zahl der Offiziere und der übrigen Chargen im britischen Besät- zungsheer in Deutschland und bezüglich der Gesamtkosten des britischen Besatzungs- Heeres feit dem Waffenstillstand. Guineß erwiderte, die Zahl der Offiziere betrage 545, die der übrigen Rangstufen 8230. Die Kosten feit dem Wastenstillstand bis zum 30. April betrügen ungefähr56,5MillionenPfundSter- l i n g, ausschließlich der Unterbringung und verschiedener durch die Deutschen geleisteten Dienste. Rückkehr Donar Laws. London. 15. Mar (Wolff.) Den Blättern zufolge wird Dv na i Cato heute in England von feiner Erholungsreise zurückerwartet. Die Antwortnote Japans. Berlin, 15. Mai. (WB.) Die japanische Botschaft hat heute nachmittag dem Auswärtigen Amt folgende Antwortnote ihrer Regierung auf die Rote der Reichsregierung vom 2. Mai übemitteU: Die japanische Regierung unterzog das neue QIngebot, das die deutsche Regierung in ihrem Memorandum vom 2. Mai Japan, den Vereinigten Staaten. Großbritannien. Frankreich, 3 a'i.n und Delgien vor legte, und bie gesamte Reparations- ftage umfaßt, einer sorgfältigen Prüfung Die japanische Regierung ist nicht tn der Lage, sowohl in Rücksicht auf dm Gesamtbetrag der Repara ionssnmme wie ans die Modalitäten der Zahlungen, den Garantien im Reparationsplan, der den Hauptteil des obenerwähnten Angebots ausmacht, seine Zustimmung zu geben. Angesichts der Tatsache, daß Hapans gegenwärtiges 3nteresse an der vorliege.rden Frage nicht so groß und nicht so vital ist, nimmt die japanische Regierung Abstand, sich über die Einzelheiten des neuen deutschen Vorschlags zu äußern. Sie möchte indessen den lebhaften Wunsch ausdrücken, die deutsche Regierung möge weitere geeignete Schritte in der Richtung unternehmen, die eine baldige, freundschaftliche Regelung der ganzen Reparationsfrage auf einer billigen Grundlage erleichtert. Die Besetzung von Limburg. L i m bu r g a. d. L., 15. Mai. (WTD.) Zur Besetzung von Limburg durch die Franzosen wird uns noch ergänzend berichtet: Sofort nach ihrem Einrücken besehten die Franzosen das Stadthaus, das Landratsamt, die Post und den Bahnhof. Die Hotels, die voll von Ausgewiesenen waren, und das Geschäftsgebäude des „Rassauer Boten" wurden umstellt. Büigermeister Dr. Kruh- mann und Polizeikommistar Kleiter wurden aus dem Bett heraus verhaftet. Später wurden weiterhin verhaftet der Stellvertreter des LandratS, Regieiungsassessor Sauerborn, und Stadtdirektor B i o n d i n o. sowie die Beamten der Fahndungsslelle Kluge, Gräfe und Da u he n berg. Kurz nach dem Eintreffen wurde das Gerichtsgefängnis einer scharfen Revision unterzogen. Offenbar suchte man von den Deutschen festgesetzte französische Spione. Die älntersuchung verlief ergebnislos. Ebenso wurden die Hotels genau durchsucht nach bestimmten Personen und Alten. 3m Gebäude des „Rassauer Boten" wurde eine genaue Hausdurchsuchung vorgenommen, ebenso In den Prrvat- wohnungen des Verlagsdirektors Decker und des Chefredakteurs Dr. Sieber, auch in den verschiedenen Gewerkschaftsbureaus sowie beim Ortsvorsihenden der Deutschnationalen Partei wurden Haussuchungen abgehalten. Etwa siebzig Personen, die ihre außerhalb liegenden Arbeitsstätten aufsuchen wollten, wurden in der Frühe fefi genommen und mußten unter starker militärischer Bewachung bis zum Abend auf dem Platze vor dein Landgericht stehen. Sämtlicher Zugverkehr ruhte. Um 1/2Q Ahr abends zogen sich die Franzosen wieder nach Diez zurück und führten die verhafteten Herren mit sich, außer Kluge, der ausgewiesen wurde. Sie hinterließen Plakate, in denen sie Limburg und die bis an den Ernsbach liegenden Ortschaften Eschen- hofen, Mühlen, Ennerich und Lin- denholzhausen für beseht erklärten. Die Mannschaften erklärten beim Ab rücken, daß sie in einigen Tagen wiederkommen würden. Der Zugverkehr und der Postdienst wurden abends wieder ausgenommen. Der Betrieb Limburg-Gießen, Limburg-Cam- berg und Limburg-Westerwald ist wieder ausgenommen worden. Die französischen Gewaltstreiche. Kettwig, 15. Mai. (WTD.) Gestern srnd starke französische Trupper.abt:ilungen hier eingerückt und haben das Rathaus umstellt, lieber zehn Millionen Mark sind beschlagnahmt worden. Außerdem wurde ein Geldschrank. in dem sich ungefähr 12 Millionen befinden, versiegelt. Die französische Aktion bezweckt, die der Stadt auferlegte Geldbuße einzutreiben. Essen. 15. Mai. (WTD.) Die Franzosen: scheinen zu beabsichtigen, in allen größeren Städten des 3ndustriegebiets jeden Fernsprech- und Telegra m m verkehr zu unterbinden. 3hre Maßnahmen in Essen, Mülheim, Duisburg, Düsseldorf und Dochum zielen schon seit Anfang Februar folgerichtig darauf ab. Seit geraumer Zeit bringen sie systematisch in die Kabelschachte und zerstörten zahlreiche Verbindungen innerhalb des besetzten Gebiet rs wie auch nach dem unbesetzten Gebiet Handel und Industrie, die damit fast ausschließlich auf den brieflichen Verkehr angewiesen lind, erwachsen durch dieses Vcr-e'jen große Rach d'e. Düsseldorf, 15. Mai. (Wrlff.) Dei der Zahlstelle Derendorf der Düsseldorfer Er« werbslosenfür sorge b.'schlag'.a mei gestern Die Franzosen die Kasse mit 25 Millionen. Der ‘Betrieb mußte deshalb eingestellt werden. Paris. 15. Mai. (WB) Haras meldet aus Düsseldorf: Die infolge der Sabotage von Lünen gestern beschlossenen Sanktionen, d ie in einer viertägigen Einstellung des Verkehrs zwischen Lünen. Bochum und dem nich; beseh en Gebiet bestehen sollten, sind auf 12 Tage verlängert worden. Die Massepattstreibung der Eisenbahner. T r ier. 16. Mai. (WTD.) 3m Bezirk Trier war auf den 9. Mai in Ccnz-Karrhaus von Smeets eine Versammlung der Eisenbahner angeseht worden, zu der jedoch niemand erschien. Dnraufbin wurden etwa 100 Leute nach einer von den Franzosen aufgestellten Liste aufgefordert. sich om Donnerstag, 10. Mai, vormittags 7 älhr. in der Bürgermeisterei von Karthaus einzufinden. Aach hier stellte sich niemand ein. Daraufhin wurden 40 Familien ausge- wiesen. Für den 10. M untxrt1*xfttTi tat» sächlich and) da-n ausersehen, den offenen Kampf DotAubereiten und zu führen Dieser Kamps solle sich nach den verschiedensten Berdffenrlichuage-: der toemoeifttld!:» Presse axgrtftaDtlf« «gen alle nichrkmom». nisttschen teile des Mlk ? ,egoC etae -t m t nach ter V i in und dem Um- snna der Leistung drt ötajfcl ruOgdMac-n werden 3m Schv^arllkel wird bdU-rnn. test Gebiete de' Ao Nrodens mit den Onfmfttretrn des Wrtd auftSrm •ine lldne Awra,e tes Abq Ebner l. ' if,*r Tedflaanthc linr r*on Arboi'«- II- Ä Penrlch m Tin J anze'en tti t)ten T lartr.bnetcn P^rich m Bingen, erwidert Otaatip: ilomt Ulrich da bin baf) Ihm baovn nkt <* bekannt fei Ta P n ich inzwllhen hon den Sran^okm Derteftrt Irt, mülle er den Tonrad zu udwei'e.i. bat. Henrich seine Pi licht al« Deutscher nicht getan tx er Eine kleine Anfrage der Abg »tou Birnbaum lDisch Tpt ). tetr Tätigtet« ter Tdtrenttn bei dem Min. lerwm tes 3nnern. »irb ipa dem Staatsorilid.nten Ulrich Hessischer Landtag. 51 Sitzung Dienstag, 15. Mai 1923. Präsident Adelung eröffnet die Siturag 920 Ute PriNd nl Xeüwg teilt bfc Ausweis mg des ^IL 4 Sk 7 k t4tJ dem luibrnd b.'s herz- (Wrn TUtaXfübl« mit. Damit sei die 3d61 ter dahin teannho-te? bat genaat Ti*" menvrn darüber roch nicht getroffen leien. 3a Kapitel 52 i Kunststra^lerwallangi fnc- berl Ate »(eiet 'Tib » Dererdteiteng grö- f*eier 2B:uet namentlich fi: bit stark abaenatzten Ct: :ten nach br- detech.n da die Krrite a> Jkofwumi «chs mehr die fimztudkn 'Ja:- trag a ! mar- Cumnrat Litz rllt Atztzist« in Ansfrch.' Das Kapitel wi.d 2- hmtg: 31 te: Teta'u.ifl des Kap M Sa *be«am r für da « Btibuag« wesen liegen eine Aeite von Anträgen Vor Abg vchian : c.i Ht:. ki »u raich gew-N-n T^cH: r na-z- e en word.n Schc vor einem 3^5rr *d es Rar ae*>e en. 'ah an den Anklagen eia-tlU) nichts a einem g.-^ i'f-n Grade A chrnrnz y ragen Do anj bäte man temn bani «e nm Jm«ch nh ge i mtet' Ank A ch i deitrn' weil er gegen eine we ' «xrüd- ltegrnbe Lede imt To:ena b nff mchk e'n- üt ft ritten fei; weil er ein« ^riLn^unggo dflga.^a. kett Brrbst ter Deullchen ^ug.ndgrm.iaichift, nicht teranntgeaeten i>ate. weil er gegen das l cfirmtc Simrll-i imnsbild. von tea» er gar nichli) getrübt täte, nichr vorgegangen war. iDd' er eint an da» Lel-r rlollegium gedch'et. Jcttueg an das schwor-. Brett habe anschtogen wollen, wie es feine PNicht gefc-fr i let Leu tiayigett-mmen sei ter Torwart, er bäte durch Ai-*• mev5fTTl"mrng enter D teile in einer C.brrr- kcnteren' In tü 'te>. tendea Trü ung richt u:t!.ed’.Utball.tt. So bLib.n nur polii »Iche M tkve übrig, wie auch die exayni 2Uwn unter tem Trfreff .3»m Schuhe dc Lepublif' gehen, tornn auch dis Trifügung nachte» fcnr.al ,tm Owtetdfe tes StefdlrT edolgl |ff Diele tmliitsd rn Gef ichtsvunlte sind auch in dem len:en r»..r/iarte. Progest deuklich 41 tag? g.treten 3ch frr.itc Herrn Direktor Schnell und weist, test er n-rber selbst versucht bat. Politik in tie Schule hinein.«ulragen. noch in febur ähnliche B sttcbung.n grfärtert hat Gerate in den t-dltifdb erregten 3Htca tes Tot- iaf, .*? batte er tu vorbildlicher Ddfr sich ntr non pü. agcgllchen GdichtSv inktea leiten lasten ist te.r in Diesten nicht ein Ä.imri des Direktors acgr.i die Aeptblik — teffir lege ich rrc.ne Hand tn? Aruer . lontem ter Kamvs einer kleinen Gruppe deS Kollegiums gegen den Direktor Uzb.T deren —otive ttül ich. mich nicht eu3lalTcn; das Tkr- tedte.i tes Landesbildungsamtes war rein politisch Unoohr Ul test ter Proto- lt(Ifüf>'.ec in jener 6aa, , Dr Krausmüller, mir Mlttei!.ingen gemacht hat. über die er «im S3 weide., veerslichtet war. fontem mir als Ab- gcr.teilet nur Dinge ert-ihlte. die jeder untere Kolleae auch wustte und verwertete Amtliche Lchlisiftücke haben mir überhaupt nicht Vorgelegen. Die zu beet Kap 53 vorliegende Aegi rungs- vorlage. die Gew idrung staa lich-r AuschtzUe an Prkvalschuleu betr, emifi dll ke A-cschuh mit Mehrhelt -ar Annahme, ebenso den Antrig Dr. TDerner und Gen. Ne Airsdeh.mra ter schulürHtllchenDlntersuchungen aus bl * Schüler höherer Lehranstalten Dem A.itrag Dr. Deh llnger end Gen. bett Berfürzung der llkelhnacht-- und OfterferiTtr. empf ehlt der A^s- fch»G durch die Arg c u-g an w:r f6* eife'igt -u c'llL'en. den Antrag Dr llverner und Gen. die Schulgesnnbteltsrflege betr.. ter Legierung als Material zu überweisen. Mg Obnet (Äouun ): Die HSHeren Schulen und tle UmbersUüten seien die Tr itftättai des antirepublikanifchen Geistes Aad er ter .Hilf. Herr" ihre höchste Oteigent-ig edAbrt Eine geniale Terfnflpfewg x>n Znstrumemastatz trab naschet Vr^t tränt mann »ühett l<6m in Meter Jintettunj das Orchester anb te* Gboc in rd*tifternter 2 et gerungen Gerade ter Sill ber crfte i Szen. welche uns bas Bild bei geprüften Tolles entwirft, war mit einer ertzau*- lichen erfühl von dem tajürto- ten Haui'tsav Die •rate ist nenumgen " mit seiner teflam.urtifcbee Sinfch < »7»g .TUI becn der Herr nich. mehr Goll fern In 3toef Mi »n den Reinlich r*rr» igerben S Immen bei (toor- mlfatiM. Mc «Ich dann wieder sterfch-vebt von te" ernntertam Mefotzte*vsgen der Soiv- forrane. Im U-tfonv tes Gebets nevuttgew. 3* •Wtvm teil ter Szene, ber Tethnubiunt tes OtaMah. v< lieb Me aageuedm berrfd gefürbte. Don 3*a<-'dfrifche tefchwingte Stimm« be< hr» fM^er *enrvl Hans Hves f lt n sowohl ber St e-tge te* Xc.ifldtto«. .Zerretstet eure Herzen" Die der tätigen irvstrrtche* Arie .Sa Ihn mich otm genwt K-ewn luter mH IM cm kontra*?!, rmbra Bittdlrit 5 er »eugeada Au«te, -f llllcht «I ter Wirkung,v?'I erOang ter Schlustch.»e ter erflce L-ene. unter bdku ttewe* das 5 erma *tt te* verminderten Qui tm .Der st ach In über **1 fontc en Schuh einqeseitet durch ter eMafien Am tn Künstler den te 3* (Be* dem U-Ttedl-gen tes Taalspriester .Atz nicht das K-m? 3k>r; begliche liegt idm nüter OH das Dramatische lltee weit et bL-rfn aU Dtemamrr von ter amten traditio* belastet IW, nxn ktt Vier nkt? enp^ iten Jn den warme.» Tteen des Gebets anb des trt.tenben hz'pmchJ 3eteyda*g mit der BMnpe .Xin rttnrae ktT a* wetchm sich der Mberter innig fl^!2Ew «or^vote dem ber te* Herrn ftr*cT anktiicM. ergriff Nr pmvchevoiL Krttonitinnn.-. deren reite ZüUe Irtter von tem Meter einer IctabN* fitton nbertexft war. dis in« tfteüet* noch im zweiten Jett inter Ad« s «ebsarfe (vor ter sttncht in bte Dsstes -Es ist genug" mit ter Älagr te« •e« A:g»a.m m ztecu rri* tenmotilche ^idle*. tes Fragen tm Gebet das spannender un M n chl beet tr ich igcn. c»u ge etchnot s GisenibUr war t c teste Stühe M-« Dirigent m Dte zw i:r Szene, welche ans den Pkosteten Ptias enter dem te- ort Herrn zeigt ergreihmb da« Aitfofo AuthArndt« Utitte gekrönt von dem te rühm len D^vPrfauar- t<1t .Dem, er Hai feinen »igeln befohlen-. das troh gcrinafftgtgrr kleiner Schpetenzen bi seinem dterifcbm Zusammengehen, im trennen anb Die- tecterrtnr* ber Stimmen wte ein wirklich.-r Sn- aelitelang eiHeng. 3* tem nächsten, vielleicht tem Innigsten BUb tes gesamte* Oratcriams bem 3u«-e 9 Schulfo^re ter döteren Schale bt-i.m licht rch e:ne 4 3 rfje Grai-kchn e air 8 rrrmtntert rrerben De ÄtaHei nri‘ erttHirrten QtbqHra smb die altes Mineifcht len S3 aat- Teaabtr* w-Lllch feil .»och 3 'fahren br eine höhere Schale 61'1 ■ 1 rcE egnng. Diese Bewegung stich' man za mterprüden Es wäre tm antereff« der Je ?end und tes Stootas. von diese* Jerfuchen obsu lalfcn. Schlup der Shuna 1 Uhr Lächiie Sitz sag Mittwoch vormittag 9 Uhr Hu5 Stadt und Land. Giehe *. den 16. Td Das Tretlrfir te Personen 1800 ML, 2. ^ahrrtlost mit Wohnung. Brand und Licht für männliche und weibliche Personen 720 000 Mk. Ferner auf ba« Jahr berechnet: 3. Einzelzimmer 1500 Mark. 4. F^mllienwohmmg (2 Zimmer mit Zubehör) 2500 ML, 5. Heizung für Einsel- rcrsonen 16000 TIL, Heizung für eine Kamille 46 000 OHL 6. Beleuchtung für Einzel- persona* 2600 Ml. Bcleechiuuq ner ree Za- mUße 3500 Mk. Bom v*<|amurett der SLh- d< sge extftille* Arf r-lle Berps.c ang » vom Hundert auf 2£ j .anq 10 vom Hartert. Bo» Ct;^nre«n ter 2 vrpfte nag tr.-ff n auf ta« erste KiädstaS io ?ve, -uuderr. 3s?• c K.Uhs.a^ 10 do* y 15teil, TiLza^rLai 40 Doa MtO, Besperbror 10 t 1 H"»üeN, 2 be*ddrot 30 vom Hundert. ar sonftige Sa^bcgK-e gilt ter X < nha*or* tun- in wrfchrr M fttk und »?!***< Sor-chwelir »e*ltlL liten t* De* t*rr Si»u* brr Auruk.nz Ml* Wir «tarnte* dm hei>»itate* lWt ixa Häodellcho? Stiles, einer •teil feine Eetzönra^ ich-,- bte laste* bttt Ed In grst-iger** Tempo kokte vo, stakk« crie Atzten ter T fürisansbru che «svige*. hin i, Herrn- e ngrschoten ist Zweite*« Der Eh». tt.1t tes Ae-enuanders Der Konpo'i ior und Tn- löge ter 5 rn< mit dem m,«sch tuende* Knabe*, der rrf« beim triften Mal eine Seine Wolke aus bei* Beer aufsteige* fleht, und ter chontche* Schi!- tertng und irftru mentale* llntrmalu * bester«***, 1* Mät, noch ven-olllommnei habe-' e*b bte Mit- g (l« b «r de ' *ta atli ch«n Kurvrchesters Tab-Taubeim-, w all-m bte ausge hne en Bläter. war t* glängender Tedahwng An der C >: waltete der Port reffte H-'.—'e- Orgel- meifter Adolf Wl« b«r Pros Getz , d Trautman*, ber «nm st hell tz brfoade-s asttrf- 'iche* •tneieu.njo* ter e-n*> lr# :*«8 ImüraN ■M» « « L Jtot |J äälltll \^A Z! M •fisB "e Aussicht aus >age tag: Ude ^noerM»- r s, ™ s“ « Ä' y*fc Ä; Aus kommt ba^ 0on^rfo,^ "erbm^Dvller» Ä ^pächenbraut" hat ein fcyagt £Ä Mk Ken. Atai. Hier vurbe uiit Dezes-. gerufen. Am Ötmitiog ®ne Deranslaüung 1« statt. Polizei» Älchen Dorten die iniovhnerschaft und Mttelpunkt der eS Pfarrers Äz. les über die 3a» 6t schilderte di« Gebiet und fpmch ing unseres Dolles issm heraus. Seine W tiefen ßinbud fangbeieine.Froh» rleitet von Lehrer rigenlen Müller» neu in vier aus» in und vaterländi» asten T^ange tti erM ntit reliMer inb eindrulksvoller khen Gedichte vor, ' paßten unb bc» dankÄ, gesprochen die Dersammt rng Zer ÄeinerW der M, wovon 233 C00 »iefMer Anzeigers" . Mi. Unsere Ge» lote zum Deut» Betrag Don 344 000 es „Siehener An» >e5 Dollars tags: kt a.W. 46250. ZweWs: Der Sm» ine Dolle aus dm *ir chonschen Schü' MN man W ; Schöpfers eben'^ Wunder erlebens ^ychrnenimShor, " jne fiter b» sz^s renJ'J »rstmm.'iche ar-redelong in Wrz kertonz^ Alt- i und stets n -uro^etsr die ausg^- per DerfassE OvgeI» che Ms Olkst-v Äg ft®®#**! ÄS »JÄi -r. S- Gerichtssaal. Marienwerder. 15. Mai. (WTB.) 3n dem Rechtsstreit zwischen dem preuhischen Finanzministerium und dem Prinzen Friedrich Leopold von Preuh«r um die von dem Finanzminister Lüdemann in Besitz genommenen ausgedehnten Herrschaften Flatow und Krvjanke in Westpreuhen hat im heutige» Termin das Oberlandesgericht Marien werder die Berufung deS Finanzministers gegen das erstinstanzliche Urteil zuruckgewiefen und die Herrschaften in vollem Umfange dem Prinzen pls Eigentum zuerkannt. Die Kosten des Prozesses sind dem preuhischen Finanz- Minister auferlegt worden. Ls handelt sich um einen der gröhten Prozesse, die bisher die deutschen Gerichte beschäftigte. Die Kosten der zweiten Instanz allein werden auf etwa eine halbe Milliarde Mark geschätzt. AuS dem Amtsverkündigunqsblalt. • Dc»S AmtSverkündigungSblatt Rr. 36 vom 15. Mai enthält: Pflegegeldfähe in den Landes-Heil- und Pflegecmstalten und der Heilstätte für Rervenkranke fei Giehen. — Zprvz. Hessische Staatsarrleihe vom 12. Februar 1903. — Fürsorge für ausgewiesene Personen. — Mah- nahmen zum Schuhe der Republik. — Turnunterricht. — Festsetzung des Wertes der Sachbezüge auf Grund der Reichsversicherungsordnung. — Reinigung der Schornsteine in Bäckereien. — Ferkelmarkt in Lich. — Feldbereinigung in Allendorf a. d. Lahn. — Dienstnachrichten. — Preisbeschil- derung von Gegenständen des notwendigen Lebensbedarfs. — Gefunden, verloren. Büchertisch. — Alfred Dock, Die leere Kirche, Roman, 2. Auflage. lDerlag von I. 3. Weber in Leipzig) — Alfred Bocks „Leere Kirche", seit Jahren vergriffen, ist soeben in höchst gediegener Ausstattung wieder erschienen. Des Dichters eigenartige, urnÄchsige, durch und durch gesunde Kunst hat mit der literarischen Mode nichts zu tun. Ihre lebendige Wirkung beruht auf der innigen Berührung mit der heimatlichen Erde, aber sie wächst in ihrer tief bringen ben. schlichten Grzäh- lungsweise, ihrem bewundernswerten Charakteri- sierungsvermögen, in bei- Bildkraft ihrer Sprache weit über das landschaftlich Begrenzte hinaus, schafft dauernde Werte für das deutsche Volk. Hatte der Dichter bislang das Volk bei der Arbeit, bei seinen sozialen Kämpfen gesucht, hatte er die Ursprünglichkeit der Unlultivieclen. das Triebhafte ihres Gefühlslebens geschildert, so tritt er in der „Leeren Kirche" mit einer Darstellung deS innerlichsten religiösen Lebens im Bannkreis einer kleinen Stadt hervor. In Szenen voll höchster Anschaulichkeit wird das Leben einer Gemeinschaft voraeführt Ihre Licht- und Schattenseiten, den tragischen Konflikt, in den der evangelische Pfarrer mit ihr gerät, wirklichkeitsgetreu mit vollster Objektivität geschildert zu haben, ist dem Dichter durchaus gelungen, er hat damit ein, Buch nicht nur von dichterischem, sondern auch kulturhistorischem Wert geschaffen, das der An» teilnahme weiter Kreise sicher sein kann. D — Uebcr Land und Meer (Deutsche DerlagS-Anstalt, Stuttgart) ist die Familienzeitschrift Deutschlands, in der gleichzeitig zwei große Romane erster deutscher Autoren dem Leser geboten werden. In den jetzt erscheinenden Heften ist es Clara Rahkas , heilere Künstlergeschichte „Die Venus von SyrakuS", die in den sorglos- fröhlichen Süden führt. Gin tofer Streich einer lustigen Künstlerbande hält ehre ganze, glücklich dahinlebende Gesellschaft und mit ihr den Leser in>vergnügtester Spannung und Laune Als Gegengewicht entrollt Otfrid von Hanstern in .Der blutrote Strom" geschichtlich treu die interessante Zeitspanne, in der Dschinzizz Khan die Welt erschütterte. Dieser Titan, dessen Leben kaum gekannt wird, braust wie ein Grdbeben über Asiens Böller dahin. Danken findet sich noch eine reiche Fülle Unterhallendes und Belehrendes in jedem Heft dieses DlatteS, kur^e Erzählungen, heitere Anekdoten, reich bebilderte belehrende Artllel, ein Ueberblick über unser neu aufblühendes Verkehrswesen und mancherlei anderes. Bor allem aber, und dieS toteber als einzig richtungweisende Zeitschrift, stets das Reueste auf dem Gebiet praktischer Erfindungen. In der richtigen Erkenntnis, bah ble Einschränkung unserer Bä>ürfnisse durch jede Möglichkeit der Ersparnis an Zell und Material gefördert wird, bringt „Heber Land und Meer" ständig eine Auswahl aller Neuheiten, die in dieser Hinsicht irgendwie von DÄ>eutung sein können. — Der Roman vom Doktor Firlefanz. Bon Wilhelm Schüssen. (Breslau. Dergstadtverlag) — Mit überströmender Dichterlaune geht Schassen in seinem vorliegenden Roman an das Leben heran, und weist jene köstliche, romantische Ungebundenheit zu wecken, die den Leser in natürlicher Einfalt durch Wirllichkell und Traum hindurchführt. — Auf der Lenzfahrt des LebenS. Ein Wandervogeltagebuch von Anna Hila- ria von Eck het. (Dergstadtverlag, Breslau.) — Das auS stimmungsvollen und formschönen Dichtungen sowie aus novellistisch gehaltenen Prosaaufzeichnungen gemischte Wcnchervogeltage- buch ist eine Schöpfung, die vor allem in Wandervogelkreisen, insbesondere bei jungen Mädchen, lebhafteste Anteilnahme wecken wird. Die Seele dreier junger Mäochen, die auf Wanderung gehen und hier zum erstenmal Fühlung mit dem Leben gewinnen, ist mit echt fraulicher Güte und Feinheit enträtfeü. — Der neue Führer durch die deutschen Ostseebäder für den Sommer 1923 ist erschienen. Gr ist durch die Geschäftsstelle des Verbandes Deutscher Ostseebäder in Berlin, Unter den Linden 76 a, erhältlich. Sandel. Berlin, 15. Mar. Die Bestimmungen der Devisenordnung haben in Verbindung mit der fettens der großen Geldgeber neuerdings geübten Beschränkung bei der Ausleihung von Geldern sowie allerha'.rd Gerüchen und Mutmastungen, wv.mch feilend bet Retchsbank in allernächster Zeit wieder mit einem Ging, eisen in die Devisenbewegung zu rechnen wäre, auf diesem Gebiete eine ausgesprochene Unsicher hell hervorgerufen. Diese äußerte sich in einer allgemeinen Zurückhaltung und bewirkte, dah die schon am 'Bormittag rückläufige Kursbewegung bei der Festsetzung der amtlichen Rollerungen anhielt. Die Rachfrage ist erheblich geringer geworden und verschiedentlich kam Material heraus. In Rückwirkung hiervon war auch im freien Effektenverkehr die Zurückhaltung der Händlerkreise stärker zu spüren, und es wurden unverbindlich zumeist niedriger eKurse im Vergleich zu gestern genannt. Fran kfurt a.M, 15. Mai. Dörsen- stimmungSbild Am heutigen Wrsenruhetag war die vtimmung am Devisen- und Rvtenmarkt ruhig. Der Dollar, der im Frübverkehr noch 44 500 notierte, wurde später mit 44250 gehandelt. An der Börse trat eme Abschwächung auf 43 775 ein. Der Efsektenverkehr von Bureau zu Bureau zeigte ein lustlose- Geschäft. Rur wenige Spezial- papiere traten durch Festigkeit hervor. Die politische Lage und die Geldsorgen machten sich deutlicher fühlbar. Am Rentenmarkt waren Türkenwerte und Bagdad etwa- angeboten. Dollarschah- anweisungen nannte man mit 44 500 bis 43 250. Als begehrter wurden Dresdner Bank zu einem Kurs von 26 000 genannt. Stark vernachlässigt traten Industrieaktien. Badische Anilin wurden durch die französische Besetzung nur wenig berührt: man hörte einen KurS von 53 000 bis 54 000. Auch sonst waren chemische Werte nur wenig begehrt. EleltrizitätsPapiere wurden zu ungefähr gestrigen Schlustlursen genannt. Feste Stimmung herrschte für Hirsch Kupfer. IuliuS Sichel fanden noch Beachtung: die gestrige amtliche Dotierung lautete 32000. Waggon-Fuchs fanden zu 37 000 Aufnahme. Am Markt der umtotierten Werte war dieselbe lustlose Haltung festzustellen, wie an den übrigen Märkten. Als gesucht sind Benz Motoren anzuführen, 40 500 bis 41 000. Man horte ferner noch Hansa Lloyd 15 500, Decker Kohle 34 000, Inag 16 000, Elberfelder Kupfer 25 000, Growag 1900 bis 1925. Frankfurter Devlsemnartt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum 14. Mai 15. Mai »mtL No ierq. Antti. Nmiera (Veit) Brie? (Mel* Brie' Antw.»Drllssel Holland. .. London ..... Parts.... Lchwei». ., Spanien . . . Italien...... l'isiabon-Ovorts Dänemark. . . Norivenen. . Schweden .. frehnmfor».. Nenrwrk..... Demscb-Oesteru Budapest. ... Praa- .... Ägram.... 2503.50 2600,50 24-1S.95 242LO5 17955,- 16045,- 10638,35 10601,6-5 210071,25 212028,75 195011,251959*8,75 300245 3017.55 2793.- 2807,- 8154.55 819545 7636,85 7669,15 6895,20 6929,80 6384,- 6116,— 2206,95 2218.05 204425 2055,15 842M5 8471,95 78^25 7919,75 736st- 7406,- 6932:30 6967,40 11471.28 11528,75 11172,- 11228- 1157,10 1162,90 44538 85 44761,65 42094,50 42305,50 62.96 63,28 59 85 60.15 788,— 792.- 788.- 792 - 1319.70 1326,30 1264,35 1270,65 Banknoten. Frankfurt a.TL 1L Mat. ^Aries €dnüei art, < NM Itüt A H>nt * lk •1 6r IM 5 M Hit a rri *■ 3 e*x*n 1 Dir eetsckliW «*aft Hexte liebe Mutter. Sehwtrger-D Jlier. GmSeatue. fr 3402 D Gießen, den 16. Mai 1923. rieh: im Sinnt- der Verstorbenen. (UBS Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beer 1 Iran« findet auf Wonach der Ver »ferben* i in ailrr SilBe «tau. Kranaepanden sind ElistM lecker K Wehroin nach volleedMem Ä Leben nahm la Namen der tranemden Hinterbliebene«: Allen denen, die uns beim Heimgänge unsrer lieben Verstorbenen, Frau Therese Heyligenstaedt geb. Nagel ihre Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. an B illigste Bezugsquelle für 500000 Jif. menatl rrrMrnm 2ir o'jnr Qnntnl ob fcpenolfrtinf Ntfir. auch il» iS'cbm orrbtnifi ort (Wtnmt beit. Mo irnL Mntf nN durch mt » arlcbti* ¥eK flo U 7H schläft, zu (»• Oui m ilhnify htispü. uW 3ru Großes Orchester? »Herrn Kabeljau Seelachs Mai 1923. abds P .Ubr trift »et bohrnt Vohn chrfachk. ütu Xrfiitr ftdhebvfftr. 46 SrlirrtA lidrtlirl Mhdcheu Platin Gebisse Gold t Silber Doublt lud)!, fanb. Allein mäbdjen lucht folort flwt möbliertes Hab« mich in (Bitfeen als praht. Tierarzt niebergelaffen Dk* talem a flS teWern Gernlches G-fi fln v M MUAam aatfaAl ji rarnni ictvbjl CM ar Befer. tohU er gmee MArmng ■_ leea* Mt Ata «ex e*L BrbeMaahtrL »chnsilche «narb. Bmidto todn MU niitrr Echnlditd. Htr Vrbenamt irl Orlchalt erlethL |“'ac Gebrauchter Heizkessel L Dampfbeizungsanlage UlrfoB-IO qmi au faulen gesucht DchriUl. Nngrd» unt. ÄRBD a d c*4ekrnrr Hnirlgrr. arbraucht, *u faulen gesucht. An rrtr. Ix d. iSeschfilteitrae tu ‘*irn. Hnirtgur.p— uretn angemessene thieblimu ed>rthl flnerbotr unter 'toll an den DI* Beerdigung findet Donnerstag. den 17. Mal, narh- mlttags 4 Vhr. «tau. Dr. Otto Engeldach und Frau Lilli geb. MarKworl geben ihre am 8- Mai ooHzagene Dermählaxg bekannt aot • olltorftrubc 1h. der im Rechnungswesen bewandert ist, gesucht. Anqebote mit Lebenslauf und Gebaltsansprüchen an Sretbenlid) Zchenckische Renfert! in $d)mcin$btrg, vezirf Laste!. Allen denen, die bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen so herzlichen Anteil nahmen, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: H. Mank. mit rwelansivechlel-1 barenrO^aellNule» | Kaliber l.'und IA au ve faulen uW>i l Oc.nr. iloarl UL. «atnalar. Veflarrr 2trnht 20 I Vtabrnttn, mit £btrlQjcnii0il> bann, Die au# pcluiiiärei (firne Den ihr Stelle« aifflcteimagJadH möfli. feftrt rici lenfl all €im Hpiftto kvtach frnnrniflr (tigl. n. fran .) vsrda idei. Gchrihl. flnuebo e im' r S 1MD an den kauft nach Dollarstand Noll Hamburger Mineralöl« Aktiengesellschaft, alles le.itnn idlablacd Nnternedmex, sucht lüt den boulten Brairf rtnrn prooifionz-Vertreter. iriittimiw «reften Irlich «tu bei ü. K. Kltiflhm '"abetzgsftiaßt 59. Aür di rüge.' hei ■ijetl*C# Darren ■i|l. IHart täch tiar, ineerliitfif fioBtonnia stefeckt e*nNL Seiet, e. 33800 an den (Sie* Wev sm^nMMn Md au ex de schlachn Herzog FtrmletEffle TltolTolle. PaaI Wee»>te u. dte eächnen iee« trefie» t leint aro e Eendunnen SeelllUe Anm br0«a ten k rged« ereile ein. pM«n D lern er ea.nl die» Geräucherte leie Bückling« Lach s bering« bid. JUf«fort«n hielt SmcOnafl Gxtt dem Allml' htl<*n hat •• gefallen, unter« liebe, gut* Matter bchwlegermatter. Großmutter, tichwlgerio und Tinte Fran Hm Fata Wie. geb. Wagner gestern nacht 1', Uhr nach 'Ingerem. mit Geduld getragenem Leiden Im fi& Lebenajahrr xu eich xu rufen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Heinrich Faber Ludwig Faber und Familie. llOx l j» TKirtllgtr I Rietgesuche ] "•In«, l r !J t r r 11 bemifrr) lucht Jiiltl Ikiur i'rWflaitrr, finde r- lo*> sucht 1 bla 2 Zimmer ■toi Oöfr uumöoi m. SUchendenutzun« bei Arberm. fhiete. lotiielpocbeobfiiiil 1L Teil 6 Akte. Dean t FreleKostu Logis I .uetapiei In • Akten 1 3rb«rbrrfr I dl ! ®i"«tL i Sind«, weanfu. lall neu. v ut M latlcibcre 7. •>Q;t ueucr Siizliegewagoii I Rliiberiärtchen ' I Vnulhflbldbrn t Mru«slhrltch« Lngebvte Mert erbeten an die Direktion der .friM-WnWKMt ftr Sc*aa»l Jjrtmliirw Itittof. 3404m Tkea llelalr«ib«r. I««4« lu««e. T frtU I.rtaer 'A in dem gewthigm Sehansptri Ä Sterbende Völker. 2 1 “-»***■ |ifHir«te*AU. SSrtt'wtXTä; Ufakabt !• L 1 LtcheUndretze *k ' »idriaeNex müH. 2 bis 3 Zimmer nnrnsbt. bCDOTAIIlL eenen Afheem. He« aablung rotl. Fer* roiileiine ein allein- stedendex ■Serien Vchr.A nee bunter । f -' ° » 1 eeeer laat [Stellengesuche | NklHlMM- Stao'jpislio llnb«bi«gte ahrli*kelt und RrbeitUftendiq. kett Dedingun^ wogegen Ich aale Vehand- lang bei Femil»enan|chlutz »upchere n«7D HnöoHBlmh«1n. BIM« (DWrtflfn) Kreisle re 5nbfclni’ C * v’llf f Llotendneig Gchr «narb «.OKr»/ an d. taten, flnv erb. Fahrrad iu ort foulen. •" 6trinftr. M, D 3« verkaufen ein ent erhaltenes Gedrrab. I V'11 men ,1r Ibftrrber. .Vnbrifat Veit eine neue' Schneid Oerreu die bet .^ubuftrie und Vanbwir • •cirnft naitmet lid> am elngef. drt Rnh - t1‘ Wn erbeten irolleu «iiMubrlidie Anne -ote ndt Neßeren. «en richten nn-er S IO I on Hn*cnc. (*rp. Bruno Divanl. <*«mbnrn H. .. s) Mlnetrumentealnd viele Bandagen regen meine emxlznrtig- Ub«'ral| Auft.hm erreg. Koiifcfnikt. ohne Sehenkrlrirmen. nhn-- Gummiband, ohne Feder befreie ch I> h • hl • 1 ganr von Dvfner Qu <' Rrurhlpidpndpr le n undwenn Da Diucnieiuenoer tanK1 4l der »Chon getrauen hAit.et Du wirwt wieder lebensfroh. I «ein Vennch reut Dich nie. Gain hervorragf-nde 1 unkirh«elb-n ’er* I« h l>lr vor Aoekunft keetenle* I« tielei taalhef Ffllier lei ■■ Freitag, 1A ÄH, m I bis J vdr. -«In, aaHuntabrlk eite Iruhir, llreabetr. 17, lartarxke 1.1. keler-bon Ich«? I**D Öcr rrtnli etirr drilrrtt Acrnt- ßrf Ilchaft Bitrrdtt In InRialsltltt ? Echriht. fineebet« 1 taat Mir «tatter lerr«ak«ii>ert Zehn neue Riescnieltc. - Em Ri nm wegen park. - Dreihundert Mitwirken!« - Eine Aoilree der beeten Künstler wem Zirkus und Verleit. - Das beste und ichöoste Pferdematerial, wie e kein anderer Zirkus besltrt. - Pünfund sechilg Sensationen in jeder Vor Stellung, also mehr als dreimal so riet, wie ein anderer Zirkus in bieten Imstande ist - Eine Me nagerle mit K6aln- and Berber ifiwen, braunen Blrcn, Elsblren, Klnguruhs, Wolfsherde, Lfiwen- Babys Wasserbüffel, Zwergpferdchen. Zwergesel, Papageien, Hun- demente, dressiert.Haueliere usw «x uerfnufm. ** ___ (»berurab« R. 1 »iubriaer- Ichdner rrintainaer • • BiolUtr u« Dftfnulfn. Ufuif leben nOu H -9 und II dr per* nulter krähe *3 .Vnrrum. 1 8r|t|i|itr, ! itit iirlitjtl, rltftr. juliag, I ?. v flrriift »n p rf 0B774 lei in- llft 41. GabrMMchfig« Sahnaö ut wfm» f<1944 InlliUs.ssxW; A. We-x Re*a»ua> gro'-e ecnbintflcn M» jumMawiltni««?’ preise ein. WW ferner tmW- AeräocherieAcu- Vückllnge LachSheriage div. Mchrttt MM WS ßo/inen- f/angen dklZWU ft Kabeljau p $eelad)$ A / und , j'ssMkttU iVjtTtfien WW) ein bei emvlieblt MW 0 KÄMf Carl Haas jr. Sravklurt^ • D‘ «ter O*0 „hoien. F ;d)t. uni. iüu. sM .. ZV S-atide .7 «« gen ,e« i(A Alt ar. 113 Smettes Blatt Aiefconor -inroiaer it^enerai-Anromor hir (nberhefieitl Blittmodl. 16. UlGf I92d Deutscher Reichstag. 354. Sitzung, mittags */.12 älhr. Berlin, 15. Mai 1923. 3m 2bftchlub an die heutige Sitzung will der Asttestenausschuh des Reichstages darüber beraten, ob noch vor Pfingsten eine Aussprache über die außenpolitische Lage stattsinden soll. Davon wird es abhängen. ob der Reichstag schon am Mittwoch In die Ferien gehen kann oder nicht. Bei der Wetterberatung des Haushalts des 3nnern richtet der Abgeordnete Kuner t (Soz.) Angriffe gegen den Präsidenten des Leichsgesundheitsamtes Lumm, dem er vvrwirft, er habe nicht rechtzeitig genug die notwendigen hygienischen Schutz maß nahmen angeordnel, um den furchtbaren Riedergang unserer Vollsgefund- heit zu verhindern. Der Redner fordert die Einrichtung eines besonderen Reichsgesundheitsministeriums. Für eine Gntschliehung der Deutschnationalen, die eine Prüfung der Frage verlangt, ob die Organisation dm- sächsischen Landes- Polizei den reichsgesehltchen Bestimmungen ent- spricht, werden durch Hammelsprung 129 bürgerliche Stimmen gegen 95 sozialistische und kommunistische Stimmen abgegeben. Das Haus ist daher nicht beschluh- fähig. Präsident Löbe schlieht die Sitzung und fetzt die Weiterberatung bis 121/< IHjr aus. 3n der neuen Sitzung wird in einfacher Abstimmung die Gntschliehung gegen die Stimmen der Sozialisten und Komnrunisten angenommen. Der Rest des Etats wird darauf ohne Debatte erledigt. 3n der darauf folgenden 3. Beratung des Haushalts des Reichswirtschaftsmini- st e r i u m s verlangte der Abgeordnete Silber- schmidt (6.) Auskunft, was bisher zu der angekündigten Verbilligung der Baustoffe geschehen sei. Bisher habe der Wider- Vavb der Baustoffindustrie die Verwirklichung der geplanten Verbilligung verhindert. ____ Abg. Thomas (K.) führt Beschwerde dar- über, dah von manchen Reedern seeuntüchtige Schiffe aus den Häfen gelassen würden. Für die lleberwachung müsse ein Reichsschiffahrtsamt errichtet werden. Mintsterialdivektvr v. 3o n q u i e res erklärt, die vorhandenen Organisationen, vor allem die SeeberufSgenossenschast. wirkten schon in dem von dem Vorredner gewünschten Sinne als lieber- wcichnngsstellen. Er nimmt die Reeder gegen die ' Vorwürfe des Abgeordneten Thomas energisch in Schuh Aber Abqeordnetei- Thomas hält seine Vorwürfe aufrecht. Abg. Hoch (Soz.) weist die Art zurück, wie hier ein Regierungsvertreter die ReÄ>er gegen die sehr berechtigten Vorwürfe in Schutz nehme. Der Leiter einer von der Regierung ernannten lieber» wachungsorganisation habe das Wort gesprochen: die Welt wolle betrogen sein (hört, hört). Ministerialdirektor von IonquiSreS erklärt, er habe die Reiter nur vor verallgemeinernden Vorwürfen schützen wollen. Die Regierang untersuche in strengster Weise die Ursachen der Schifssunfälle. Abg. Dau ch (Dt. Dpt.) nimmt gleichfalls die Reeder gegen verallgemeinernde Angriffe in Schuh. Abg. Henke (Soz.) schließt sich den Angriffen des Abg Thomas gegen die Reeder durchaus an. Die Entschließung, welche eine Verbilligung der Baustoffe verlangt, wird angenommen, ebenso der Rest des Etats. Die Etats des vorläufigen Rcichswirtschastsrats, des Reichsjustizministe- riums. des Reichsvertehrsministeriums und des Reichsernähraiigsministerrums werden ohne Debatte in dritter Beratung angenommen. Mit der dritten Beratung des Reichsfinanzetats wird die zweite Beratung des Entwurfs über die Beseitigung kleinerer Forderungen aus dem ^leichsschuldbuch berbunben. Der Ausschuß beantragt eine Aenderung dahin, dah bei bei Rückzahlung von Kriegsanleihe den Einzahlern ein Zuschlag von 150 Prozent gewährt wird. Abg Emminger (Bahr. Dpt.) beantragt einen Zuschlag von 400 Prozent. Abg. Schücklng (Dem.) tritt für den AuS- fd&uflcmtrag ein. Ein Regierungsvertreter hält gleichfalls den Antrag Emminger für undurchführbar. Abg LeutHeuser (D. Dp.), der vorher den Mitrag Emminger unterzeichnet hatte, zrcht nach dieser Regierungserklärung seine Unterschrift zurück. Das Moselhaus. (Roman von Luise Schulze-Druck. 29. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Seine weichliche Schlaffheit schien ganz abgetan. Sie muhte so oft an eine feine Bemerkung denken, die sie kürzlich gelesen hatte, dah, wenn der Mensch liebt, plötzlich seine besseren Eigenschaften ans Licht des Tages kommen, gleichsam wie Blumen, die aus dornigem Gesträuch aufspringen und es so bedecken, dah man die Dornen vergM- So war's auch bei Hans Dietrich Manches Liebenswürdige aus seiner ersten 3üng- lingszeit schien aufzuwachsen, was bis jetzt geschlafen. Er erinnerte sich plötzlich einzelner Kleinigkeiten, die noch aus seiner Kinderzeit stammten. 2ns kleiner 3ungc ah er niemals sein Butterbrot, wenn ihm nicht die grobe Schwester mit dem Messer ein paar krause Schnörkel auf die Butter gezeichnet hatte, die er „das Gärtchen" nannte. Das war natürlich lange vorbei. Aber heute morgen beim Frühstück hatte er ihr Plötzlich das Brot gereicht: „Weiht du noch Eva, mein Gärt- dbenl“ Und mit heimlicher Rührung hatte sie das Spiel der Kinderzeit wiederholt, und er hatte behauptet, so schmecke es ihm wieder doppelt gut. Es muhte doch etwas Wundervolles fe^t um bi« Liebe! Ilm solch eine echte, rechte Liebe. 'Duriderlich, auf .oas für Gedanken sie kam in der letzten Zeit. Aus Gebauten, die wohl schon früher in ihr wach wurden, die ste dann aber immer wieder ein geschläfert hatte, ober die sich föneU trnb scheu wieder verkrochen im Trubel des Grvtz- stadllebens. wo sie kaum Zeit hatte, einmal eine Stunde lang mit sich selber allein zu sein. Wirk- Der Antrag Emminger wird abgelehnt und die Vorlage in zweiter und dritter Lesung In der Ausschuhfassung angenommen. Der Finanzetat wird schliehlich bewilligt. Mit der Auflösung des Reicysschatzministeriums erklärte sich der Reichstag unverstanden. Beim Postetat sicherte Reichspostminister Stingl weitgehendes (Sntgegeittommen gegen die Wünsche zu, welche die Abg. Frau Müller- Otfried (Dnt.) und 'Frau P f ü l f (Soz.) für die Abfindung der infolge Heirat aus dem Dienst scheidertden Beamtinnen vortrugen. Der Postetat ivird sodann bewilligt, ebenso der Etat des Reichstags. Hierzu erklärte Aba. Beuerwann (D. Vp ), der Posten von 26b Milliarden für Freifahr'arten an Abgeordnete sei viel zu hoch, Da nur wenige Abgeordnete die berechnete Druchschnittszahl von 2000 Kilometer erreicht hätten. Die Reichsbahn wolle hier auf Kosten der Abgeordneten ein Geschäft machen. Die Drucksachen kämen dem Hause auherordent- lich teuer zu stehen. Dom Herbst bis jetzt feien für 130 Millionen Mark Stenogramme gedruckt worden Jedes Wort, das von der Reichs- t r i b ü n c gesprochen werde, koste demnach 9 6 Mark und 95 Pfennig. (Stürmische Heiterkeit.) An Wirtschaftskosten, Kohlen usw. koste jeder Sihungstag drei Millionen Mark. Abg. Ledebvur (116.) verweist daraus, dah diese Verhältnisse durch die unglückliche Valuta verschuldet seien. Dem Ansehen des Parlaments werde durch solch fade Witzeleien nicht gedient. Der Etat des Reichstags wird bewilligt. Abg. Brunner (Soz.) ersucht das Verkehrs- mmisterium, angesichts der glänzenden Haltung der Eisenbahner im Ruhrkampf endlich dieDifziplinar- verfahren, die noch aus der Zeit des Eisenbahnerstreiks stammen, einzustellen. Ministerialrat Dr. Ort mann erklärt, die noch schwebenden Disziplinarverfahren wurden mit größter Beschleunigung und äußerster Milde durchgeführt werden. Abg. Delius (Dem.) hätt diese Antwort für ungenügend. Die Gisenbahnverwaltung sollte jetzt unter diese Dinge endlich erren Strrch machen. Abg. Heidemann (Komm.) führt Beschwerde über die Einstellung der Arbeiten am Masurischen Seen-Kan al. Bei der dritten Lcsung des Haushalts des Reichswehrministeriums verlangt Abg. S ch ö p f l i n (Soz.) ein schärferem Eü,schreiten gegen diejenigen Offiziere, Die Beziehungen zu illegalen monarchistischen Organisationen unterhalten. Solche Verbindungen unterhalten z. D der Stabschef des Rcichswehrkreises Stettin,Generalleutnant v. Ceeb und fein V•■ V* Wort* »6er *4 ftiodlTT 11 »nmtx t*e ob* frotgosprvchnn DaiMbr gd4a6 ertl »n5d)Ubmrr TltbAebtrm tu* brrm reu bter bte ter J>6Um an*f^ toarm 81 rw TWru rNiLzng f***lr »ich» ba nicht MteiMl« war. bah k* wn fV»#n a «getaufte 8ln g*4 tobten tret •U 6liij|gi|iiog*to hat (q< brr . N ru/fna bnw kiraer Klagen al« aetetzllcho Folge auch litnl l ich« Ä ölten beb 3er1«|re*b |u ibereeb^t* batte Micfcmcr CtrnftaMMtr. • leben, ben II Um 1023 31 bet gefingert Sitzung, bte von nncgeM • Ml abenbO 7 Uhr bauerte mürben Itoil Sache,, rarbaeteU. De- tag **m .lagert eege» Dtebkibtt. Sach ' .'»ibtmng *b TtberfianM tehtaH» .Oe- legens. tMrteÜrr* KB ans Bllbet verfolgte Berul • j gegen et» Urteil des Schol'eazri -kB Aildoi. nur* ba« er »egen Bebevbang. "Xbtl- gnng«nrrte*i DeietMgung ueb 'Biberfta.-ib» yx neun UZonatea 3 e f 4 n g » i i Dcrertzili Darben eer 3r hafte a»? einer Bohntahn einen frleMl* t» her •* sitzenden Tetknbca. ber nichts Ausreitzend* an sich bnuc -1U beb ex tui tm Selb nerbteuie Banb d* 3i'«vw* Krenz* trug, be*- halb ohne pte TW. in. -J’ung t* ber atmete ft* Tßeik engerem peil. Meibigi. babrob1 **o uu 3b» (egung "w* Gh,*^'hens tu nötigen verbuche, 'chiiehllch hem Bahn tarnten. der feine tert weiten left[teilen eeUlc, Xlberfianb geleistet 3r behauptete er toih« von ber Sach, richt«, man lode fW Ihm beewtfen Aachben, Meter Munich durch bte Beweisaufnahme «rtufli »erber toar. tourte bte Strafe um « to e I Wochen erhöht. GM Notiger Änuhnann. ber »egen Aah- rungSmik keiner gehen« arqefl.iat ®»r »eil er Vlnfen rarlauft batte, bit mit Keinen Käsern behaftet Baren, muhte hrigd preßen werben nach- bem leftgeftetit »orten mar. bah ber Beilenbe ber ihm Me Vielen nertanft hatte, ben mit Hohem Tuet Ichtoer am bemerlrnben Kalerbefatz argilftia verschwieg* batte Die Staotsonwaltfchaft nnb bat Gericht K ebneten ben Xeitenten ach ben schul bi gen teil, M# Staartantoallschaft toi* Me Folgerung baraui HU ziehe* Birten Wegen TMCribtgung beS LanbtoirUchoNsrat« Dr Schab auS Buhbach waren zwei Üanbtotr'.e von 3dart»bauten vom Schöffengerichi Alten- stabt zu •olMtrafm von |e 3000 TB oeruruiü tratbtn Lus Me "Berufung ber Staatsanwaltschaft tourben Me Sioafen auf 20 000 unb 30 000 M erhöht Drei Arbeiter au» ber Schi Ger Gegend waren trage,! MlhbanbCuua lie halten einen AaMahrer au» einer benachbarten Ortlchast, ber einem TlÄb- chen ihre« Dorf* ben Hol zu machen wagte, te ber Dun tri bett oom Tab gm’len unb mit obrer Volle nerrrtgeil - von, Schöffengericht zu jo beet ‘Komet* 3e?4ngnt« rarvrWt: Borten Au' IM* Beruf^.-g rurte Me Strafe b* einen auf zwei. Me M anbera asf einen Monat berabgHegr. ber Mau cxirbe mangtii an« reichen her Beweis* freigeiprochen Ans bem gleichen Grunbo 'reigeiprrchon tourbe auch ein Xigef z von bei Anlage ber FahoeMi .u cht. her Uaiersch^ ron^ *»b b* Betrug« Dir 2a*c Lig Ml oee.- Jaber wnfc l und * ko*** na EMU ich -rzcht ^44>* ber «elbKSn- bigon BeMlfe' Iber 20 3abrt mt: Tlrfung vom 5 Hi 1123 1300 All , ab 12. Hal 160C 7X? unb ib 19 TKdi M« 1 3unf 1723 All rar V* übrig* Vöhoe fmb In SüiMben Berbäimi« zu erhöh* GrklörungMril, 14 Mai. 3n ber VobnrtceUlache b* Berbanbe« ber Fabrikarbeiter Deutschland« <_ b* Deuts che n Hetallarbelteroer- hon be 4 m Twt« gegen Me Firma Scheib- Hauer 4 Giebing in Mainzlar hielt ber ":clg*b* ! Der Schmöolpmch vom 2tz April 1923 wird au her BArtng gefegt Start de^oo werden au) bi, M«bertg* VAM* ram 1.—15. Mai 20 Groz unb vorn 16 «1 Mai 23 Pro^ Zulage genabt> -fei-noch ergeb* ich al« Spitz,"io^n der gmerni* Artet* 1700 bg* 1730 All 5 Mar« und mehr hi ber letzt* v eile ternt'* aus 10 All nach ober weniger als 5 All Äull u.»ch untre abgerundet Bet der Ansrachining der iulchiöge f*r bm 3ett hrm T6 —31 Mai Ift rau ben 2&rU- löhnon *«*geben, lo bah «cht doptzeit abgm rundet wird 2 Die Artrin lixn* erhalt* 73 Praorni be Arbeiterlöhne ihrer Gruptze und Tb- terghalle abgerundet tote unter ZMeo 1. 1 Die Vdhne Mr Vv- mr optisch* und eechantsch* Oebuftrw erhöh* sich tn bemfelb* Berhältnis unb mit beriet her Aböltchumg tote unten 1 4. Dte Segratenlagen wert* für ben aaej* Moaut em 25 Piraeni erhöht *t benfteh* Ihnaöa** tote unter 1. Mercedes PUhON S .# billigen Preisen! Nlassen-Schuhverkauf im Seilersweg, gegenüber Nowack Gleicher Verkauf In: Darmstadt, Ludwigsplatz 2, und Frankfurt a. Hfl., Am Schwimmbad 6. 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