Nr. 88 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derLamstagsbeilage: GießenerFamilienblätler Monatlichevrzuosprelse: 3400 Mark und 200Mark Trägerlohn,durch dieDost 3600Mark,auchbeiNicht. erscheinen einzelner Num- mtm infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift- leilung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Hießen. postfchecltonlo: Zrantfurt a. DI. 11686. Montag, 16. April 1923 Erster Blatt 175. Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen vNttk und Verlag: vrühl'sche Univerfitatr-Vuch- und ZteindrnSerei H. Lange in Siehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100Mk.;für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Plah- vorschrift 20°,e Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Dlumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Reichswirtschaflsminister Dr. Becker über die Wirtschasls- und Enlschädigungsfragen. Der Berliner - Korrespondent der „Svensk ®rotifltibntnfl“ des offiziellen Organs des schwedischen Grossistenverbandes, hatte dieser Tage eine Unterredung mit dem Reichswirtschaftsminister Dr. Decker über den Stand der deutschen Wirtschaft vor and nach dem französischem Ruhreinbruch. Der Reichsminister führte darüber aus: Eins scheint mir nach den vorliegenden Berichten aus Deutschland und FrankÄch festzustehen: der Schaden, den Frankreich durch den Ruhreinbruch in feiner eigenen Wirtschaft angerichtet hat, ist großer als der Deutschland zu- gefügte Verlust. Ein Trost soll uns die Feststellung dieser Tatsache freilich nicht sein. Eine gute Lehre aber könnten heute, nachdem die Franzosen und Belgier fast drei Monate im Ruhrbezirk sind, die Welt und namentlich unsere westlichen Rachbarn aus den gemachten Erfahrungen ziehen: Heber Deutschland hing seit Krtegsschlutz als Damoklesschwert die Bedrohung der Franzosen mit dem Ruhreinbruch. „Wenn Deutschland nicht gutwillig genügend zahlt, dann werden wir kommen und uns bezahlt machen", so hieß es ständig. Das Schwert ist klirrend hrrunterge- fallen und liegt stumpf am Boden. Es ist in diesen drei Monaten der unumstößliche Beweis erbracht, daß man sich die erträumten Goldmilliarden mit ©ettxxlt nicht holen kann, und daß es des besten Willens Deutschlands bedurfte, um das zu leisten, was es tatsächlich geleistet hat. Am 21. Februar laufenden Jahres wurde in Deutschland und im Ausland in den Zeitungen eine Zusammenstellung über dir Leistungen und Dermögensverluste Deutschlands aus dem Friedensvertrage im einzelnen bekanntgegeben. Diese Bilanz kam zu nachgewiesenen Leistungen und Dermögensverlusten der deutschen Wirtschaft vom 11. Rovember 1918 bis 30. September 1922 in Höhe von 56V2 Gvldmilliarden; einschließlich des Wertes der deutschen Kolonien und Elsah-Lochrin- gens erhöhte sich diese Summe sogar auf über 100 Milliarden Goldmark. Die deutschen Eisenbahnen hatten vor dem Kriege eine Länge von etwa 64 000 Mlometern. Diese gewaltigen Anlagen, also der Grund und Boden und der Unterbeut, die dazu gehörigen Detriebswerkstätten und Bahnhofsbauten, die Güterschuppen und das gesamte rollende Material an Lokomotiven und Eisenbahnwagen hatten tn unserer Bolksvermö- gensbilanz einen Wert von 20 bis 25 Milliarden Goldmark. Deutschland gab also an Sach° und Barleistungen an die Entente bis September 1922 über das Doppelte solcher Riesenwerte her und einschließlich Elsah-Lothrrngens und der Kolonien über das Vierfache. Ein« weitere Zahl, die auch dem ßaten die Bedeutung der deutschen ßeiflungen klar vor Augen führt: Der volle Goldwert (nicht etwa der geringere Rominalwrrt) der gesamten Aktiengesellschaften des unver- fle inerten Deutschlands der Friedenszeit betrug am 31. D^ember 1913: 31,2 Milliarden Goldmark. Mehr.als das Dreifache dieses gesamten Vermögens aller deutschen All engesell- schaften der Vorkriegszeit hat Deutschland allein bis Ende September 1922 hergegcben und a6getreten, di« reinen Leistungen und Vermögensver- kuste allein machen fast das Doppelte jenes Vermögens der Attiengesellschaften aus. Tlnd in dem inzwischen weiter verflossenen Halbjahr — allein tn der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1922 betrugen bie weiteren Leistungen 500 Millionen Goldmark! — haben sich diese Leistungen fortgesetzt! Doch ein dritter Vergleich: Sämtliche deutschen Aktiengesellschaften konnten in den letzten Zähren vor dem Kriege an Dividenden etwa 1 V» Milliarden Goldmark jährlich ausschütten, das verstümmelte Deutschland zahlte allein im Jahre 1922 unter schwerster Schädigung seiner Währung in bar und an Sachleistungen an die Entente, sowie an Desahungskosten 1,6 Milliarden Goldmark, also mehr als alle deutschen Aktiengesellschaften in glücklicher Friedenszeit als Gewinn an die heimischen Aktionäre ausschütten konnten! Ich möchte auch gleich noch einem anderen tm Ausland viel verbreiteten Irrtum in Zahlen entgegentreten. Es wird gesagt, Deutschland hab« seine Valuta ruiniert, um feine Industrie die Eroberung der Weltmärkte zu erleichtern. Deutschlands Ausfuhr hat im Jahre 1913 rund 10 Milliarden Goldmark betragen. In der Rachkriegszeit betrug der Wert dieser Ausfuhr in den Jahren 1919—1922: 1,75 bzw. 5,10 bzw. 3,50 bzw. 4,00 Milliarden Goldmark. Die deutsche Warev auSfuhr der Rachkriegszeit ist also sehr klein gewesen. Es kann daher nicht wahr sein, daß die deutsche Ausfuhr den anderen Ländern das Geschäft verdorben habe, und daß dem deutschen „Daluta-Dumving" für die Arbeitslosigkeit in den anderen Ländern die Verantwortung zuzu- schieben sei. Dahingehende Betrachtungen sind oberflächlich. Es müßte schlimm um die Weltwirtschaft aussehen, wenn die kleine deutsche Warenausfuhr von SV» oder 4 Milliarden Goldmark im Jahr, die sich über die ganze Welt verteilt, den internationalen Markt erschüttern könnte.' Freilich sieht es schlimm nicht nur um die deutsche sondern um die europäische und die Weltwirtschaft aus. Das ist richtig. Die Hauptschuld daran hat aber — das muß immer mehr Gemeingut aller, wirtschaftlich Denkenden werden — hie aller Vernunft ins Gesicht schlagende, völlig verfehlte Konstruktion des Friedensvertrages von Versailles. Tlnd dieser widersinnigen Konstruktion setzte Frankreich nun noch mit dem Ruhreinbruch die Krone auf, der Frankreich heute nach seinen eigenen Berechnungen schon monatlich mhtbeftenS 40 bis 50 Millionen Franken kostet, seiner Eisenindustrie keine Kohle und feinen Koks bringt, sie vielmehr zum großen Teil zum Stillliegen zwingt, Deutschlands Wirtschaft und seine Leistungsfähigkeit schwer schädigt, und schließlich eine Aussaat von Haß in eine arbeitsame Bevölkerung gestreut hat, von der man für ein friedlich^ Zusammenleben der Bevölkerung in der Zukunft das Allerschlimmste ^fürchten muß. Die belgisch-französische Konferenz. Paris, 14. April. (WTB.) In der belgischen Botschaft hat heute mittag ein Frühstück stattgefunden, an dem außer den belgischen Ministern T h e u n i S und I a s p a r die französischen Minister Poincare, de Last eh rie, Maginvt, Deibel und Le- crvcquer sowie der Abg. Loucheur, der Senator Lu b e r s a c und die belgischen Der- tteter in der Deparationskvmmission, Delacroix und Bemelmann, teilnahmen. Heute nachmittag wurden Theunis und Iaspar vom Präsidenten der Republik empfangen. Am 6 Ahr abends reisten sie nach Brüssel zurück. Paris, 14. April. (WTB.) Wie Ha- vas mitteilt, hat der belgische Ministerpräsident Theunis nach Schluß der heute vormittag abgehaltenen Beratung zu den Journalisten gesagt: „Wir haben eine Sitzung des Aufsichtsrats des Ruhrgebiets abgehalten." — Aach der gleichen Quelle haben die Ministerpräsidenten der beiden Länder beschlossen, demnächst aufs neue in Brüssel miteinander Ku konferieren. Paris, 14. April. (Wolff.) Die bel- gisch-französischeKonferenzist um 11.45 ilf)r zu Ende gegangen. Heute nachmittag findet keine Sitzung mehr statt. Aach der Sitzung der Konferenz wurde heute mittag folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: Die französischen und belgischen Minister sind heute vormittag aufs neue zusainmeng^ treten. Sie haben die gemeinsamenWe i- s u n g e n vorbereitet, die an chre Oberkommissare in den Rheinlanden und an General De- goutte ergehen sollen und die die in den neu- besetzten Geb e en ein eführ.e Zentralverrechnung und deren Kontrolle, die Verwendung des Erttags der Beschlagnahmungen usw. betreffen. Es wurde beschlossen, daß die verschiedenen Waren und die Produkte, die in den besetzten Gebteten beschlagnahmt wurden, um die von beiden Regierungen oder ihren Staatsangehörigen gemachten Bestellungen von Sachlieferungen zu decken, diesen direkt zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Heber» schuh der beschlagnahmten Waren und Produkte wird von den französischen und belgischen Behörden verkauft werden. Der Erttag dieser Verkäufe wird der Verrechnungskasse der Pfänder überwiesen und nach Begleichung der verschiedenen Besetzungs- und BettiebSkosten wird der überschießende Betrag der Reparationskommission überwiesen werden. Die beiden Regierungen haben ihre Entschließungen von Brüssel dahin bekräftigt, daß sie die R ä u- mung des Ruhrgebiets und der auf der rechten Seite des Rheins neubesetzten Gebiete nicht von einfachen Versprechungen abhängig machen, sondern daß sie sie nach Maßgabe der Erfüllung der deutschen Repa- rativnsderpflichtungen durchführen werden. Paris, 15. April. (WTB.) Heber das Ergebnis der französisch-belgischen Konferenz verbreitet Havas eine offenbar amtlich beeinflußte Mitteilung, ,m der die Agentur feststellen zu können glaubt, daß die Verhandlungen in einem ausgesprvchentechnischen Rahmen geblieben seien. Die be'gischen und französischen Staatsmänner .hätten ihren gemeinsamen Willen bekundet, die Ruhraktion immer produktiver zu gestalten, damit sie diese so lange fortsehen könnten als es der deutsche Widerstand erforderlich mache. Daraus erklärten sich die Anordnungen zur Beschleunigung der Abbeförderung der Kohlen- und Kvkslager, indem man das Personal vermehre, sowie die Maßnahme. Kohlensteuer- auch für Kohlen einzuziehen, die für den deutschen Gebrauch bestimmt seien. Außerdem solle die Holzgewinnung in ben '(Staats- for sten verstärkt werden. Sch'ießlich beabsichtige man, die widerspenstigen Eisenbahn- beamten auch fernerhin auszuweisen. Anderers its hätten die franwnschen und bel llchen Minister den Grundsatz ausgestellt, daß die Kosten für die Beschlagnahme des Ruhrgebiets als eines Pfandes und dessen Ausbeutung als P r i o r i t ä t an Frankreich und Belgien, die sie durchführten, zurückzuzahlen seien, und zwar aus dem Ertrag der Besetzung selbst. Erst der tteberschuh solle an alle Alliierten zur Verteilung gelangen. Zu diesem Zweck würden die französischen und belgischen Behörden eine regelmäßige Buchführung einrichten. Finanzminister de Lasteyrie begebe sich deshalb nach Düsseldorf, um in eine Beratung mit den Technikern diese Organisation duichzusühren D e belgischen und französischen Minister hätten schließlich festgestellt, daß der englische Standpunkt vom französischen und belgischen nochzu weitentfernt sei, am zur Zeit über die Reparationsfrage neue, aussichtsreiche Verhandlungen mit England wiederaufzunehmen. Dagegen habe man die Rütz- lichkeit anerkannt, von französischen und belgischen Sachverständigen die Grundlagen einer finanziellen Regelung der Reparationen aufstellen zu lassen. Zu diesen! Zweck werde Louis Darthou unter Beistand von Seydour mit dem belgischen Vertreter in der Reparationskömmission, Delacroix, verhandeln. In diesem Zusammenhang scheine man ■ die Absicht zu haben, sich von dem Rahmen des Zahlungsplans vom 5. Mai 1921 nicht zu entfernen, der die Zahlung von Schatzbonds der Serien A und B im Werte von 50 Milliarden und in der Restzahlung von 82 Milliarden durch die Schahbonds C vorsehe. Wan wisse, daß Poin- care auf der letzten Londoner Konferenz vor- geschlagen habe, die für die Liquidierung der erforderlichen (Dummen auf den Schahbonds der Serie C zu entnehmen, wodurch die deutsche Schuld entsprechend herabgesetzt würde. In etwa 14 Tagen werde eine neue Konferenz dec französischen und belgischen Minister in Brüssel abgehalten werden, in deren Verlauf die inzwischen von den Sachverständigen geleisteten Arbeiten geprüft würden. Ohne Zweifel werde dann auch die Sicherhtttsfrage geprüft werden, die auf der letzten Konferenz nicht berührt worden sei. Die Rede Poincarss in Dünkirchen. Paris, 15. April. (WB) Anläßlich der Enthüllung eines Kriegerdenkmals in Dünkirchen hielt der Ministerpräsident P o i n c a r 6 eine Rede, in der er einleitend erllärte, daß Frankreich und Belgien zur Pfandnahme des Ruhrg biets geschritten seien, weil Deutschland seine Verpflichtungen nicht erfüllt und weil Frankreich selbst annähernd 100 Milliarden für fette Rechnung habe bezahlen müssen. Deutschland noch weitere Aufschubfristen zu gewähren, hätte uns ihm vollständig ausgeliefert. Frankreich habe sich jetzt davon überzeugt, daß Deutschland die Kohlen hätte liefern können, die es uns verweigerte, denn es habe sich so eingerichtet, daß es jetzt die Ruhrkohlen entbehren könne. Wir haben den Beweis erlangt, daß Deutschland in der Lage gewesen wäre, uns mit ausländischen Devisen zu bezahlen. Weiter haben wir gewisse militärische Organi ationen auflösen können, die es unter dem harmlosen Ra- men „Schut-.prlizei" verborgen habe. Die Pfänder, die Deutschland uns nicht geben wollte und die auch gewisse A liierte für unnötig geha.ten haben, halten wir für unerläßlich. Poincare erklärte dann, .daß Frankreich die Pfündernicht gegen einfach eV e r s p r e» chungen herausgeben werde und daß es nur nachMahgabeder geleisteten Zahlungen sich aus dem Ruhrgebiet herausziehenwerde. Selbst England und Amerika haben sich nicht enthalten können, wenigstens unsere Beweggründe zu. billigen. Der Mc-inungs- umschwung in diesen Ländern sei zum großen Teil darauf zurückzuführen, daß Frankreich es verstanden habe, seinen Willen durchzusetzen und daß es jetzt die sogenannte „Schlagader" Deutschlands in Händen habe. Poincare fuhr bann fort: Wir gedenken niemand zu erdrosseln und haben nur den Wunsch, uns bezahlt zu machen und uns vor dem finanziellen Zusammenbruch zu bewahren. Kein Mensch könne ernst'ich glauben, daß F.ankrcich den tollen Gedanken hge fr m'e Bolter un er sein Ich zu bringen und sich Gebiete gegen den Willen seiner Bewohner anzueignen. Poincar^ wandte sich dann gegen die Einwürfe gewisser Franzosen gegen die Ruhrbesetzung und erklärte, daß er sich durch jene Gelegenheitspessimisten nicht von semem Ziele ab bringen lassen werde. Die Gesamtheit des Landes fei entschlossen, das zu Ende zu führen, was begonnen worden sei. Die Aktion werde mit dem voll ommenen Wiederaufbau unserer verwüsteten Provinzen und mit der Wiedererhebung Frankreichs enden. Vergeblich werde Deutschland auch nur eine einzige Minute be3 Schwankens ertoar en. Frankreich werde durchhalten, wie es biSher ohne Gewalt (!) und ohne Provozierung (!) durchgehalten habe. Es werde jusquau boul voranschreiten und durch einen dauerhaften Frieden und einen F i.den der Wi.dorherstellung das Work feiner Toten vollenden. Dadurch werde es ihnen die beste Huldigung darbringen, die sie von den Tleberlebenden erwarten können. Neue Tiraden des Krie^sininisters Maginvt. Paris, 16. Aprll. (WB.) Kriegsminister Maginvt hielt gestern auf dem Kongreß der Kriegsbeschädigten in Dalenciennes eine Rede, in der er sagte, Schwanken in der Aktion im Ruhrgebiet heiße die Interessen des Landes verraten. „Angesichts des deutschen Widerstandes muh sich unser Druck im Gegenteil noch verstärken. Wir haben in der Pariser Konferenz die notwendigen Maßnahmen festgelegt, damit unser Druck immer stärker wird und damit die deutsche Regierung begreift, daß Deutschland alles zu verlieren hat, wenn es den Kampf fortsetzt. Wir wollen auf unsere Zwangspoli.it nur verzichten, wenn Deutschland nachgibt, und das Ruhrgebiet nur verlassen, trenn Deutschland uns bezahlt hat. (Erwachen einer (tzegenftrömung in Frankreich? Paris, 16. April. lWTB.) Wie die „Ere Rouvelle" mitteilt, hat sich in Lyon ein Komitee gebildet, das den führenden Intellektuellen, den Freimaurerlogen, den leitenden Mitgliedern der Liga für Menschenrechte, den Leitern der Radikalen, Sozialisten und Kommunisten eine Petition hat zu gehen lassen, um die Revision oed Friedensvertrags von 1919 zu verlangen. In der Petition heißt es, daß der Vertrag von Versailles den Deutschen ohne kontradiktorische Verhandlungen unter Verletzung der 14 Punkte Wilsons aufgezwungen worden sei, und daß willkürlich in einseitiger Weise die Verantwortung für den Krieg ausgesprochen wurde. Das Komitee verlangt: 1. die sofortige Räumung der militärisch besetzten Gebiete und 2. eine kontradiktorische Debatte und eine allgemeine Debatte über die Verantwortlichkeit aller Kriegführenden, über alle Kriegs Ursachen und über die Kriegführung. Eine französische Note über die letzte Rede des Reichskanzlers. Berlin, 14. April. Wie die Blättei melden, ließ die französische Regierung der Reichsregierung eine Rote überreichen, in der einige Stellen der Rede, die der Reichskanzler anläßlich der Trauerfeier für die Essener Opfer gehalten hat, beanstandet werden. Die Avte beschwert sich besonders darüber, daß der Kanzler von feindlichen Truppen gesprochen habe. Die Frage der Beantwortung der Avte und ihrer Veröffentlichung wird von der Reichsregterung gegenwärtig erwogen. Reue Gewalttaten gegen die Kohlenindustriellen. Berlin, 15. April. (Wolff.) Die Franzosen haben bekanntlich Ende Februar eine Verordnung über die Zahlung der Kohlen st euer an die französischen Kassen erlassen. Diese Verordnung stellt den Gipfel aller bisherigen Willkür und eine Verachtung des Rechts dar, sie bestimmt, daß die nach dem 1. Oktober 1922 fällig gewordenen Kvhlensieuem von den einzelnen Kohlenzechen an die französischen Kassen bezahlt werden müssen, obwohl den Franzosen genau bekannt war, daß diese Köhlensteuem restlos längst bezahlt sind und daß im Ruhrgebiet nicht die KMenzechen, sondern das Kohlensyndikat der Steuerschuldner ist. Es wird also bewußt eine doppelte Bezahlung der Kohlensteuer, sogar für eine lange vor dem Einmarsch der Franzosen liegende Zeit verlangt, und zwar von Zechen, die die Steuern gar nicht schulden. Richt genug damit. Wenn die Zechen sich weigern, die bereits bezahlten Steuern nochmals zu entrichten, so wird den Aufitchtsräten und den Leitern der Gesellschaften jeder Eingriff in ihr PrivatvermöFen und persönliche Schuldhaft, eine im modernen Recht verpönte und mittelalterlichen Rechts regriffen entnommene Zwangsmaßnahme, angedrvht. Diese willkürlichen und rechtswidrigen Anordnungen sollten bereits am 1. April in Kraft treten. Der Termin ist von den Franzosen dann aber auf den 15. April 'hinausgeschoben worden. Den deutschen Kohlenindustriellen drohen daher jetzt wieder neu« Gewalttaten. Sie 'haben sich dadurch tn ihrer festen Abwehrhaltung nicht beirren lassen und einmütig den Beschluß gefaßt, sich der Gewalt nicht zu beugen. Wenn die Franzosen ihre Drohungen wahr machen, werden sie nur von neuem den Beweis erleben, daß sie mit Gewalt im Ru'hrgebiet nichts erreichen formen. « -Buer, 14. April. (WTB.) Als heute vormittag Reichsgraf Egon von Westerholt und Gysenberg. der Vater des 1920 auf Haus Sythvn von den Spartakisten ermordeten Grafen Wester- Holt, in der Familiengruft beigesetzt wurde, wurde mitten aus der Trauerversammlung heraus Amtmann von Klein sorge-Herten von den Franzosen verhaftet und abgeführt. Die Häscher suchten zunächst den Amtmann vergebens in seiner Wohnung. Sie nahmen bann die Frau des Amtmanns als Geisel mit und zwangen sie, die Offiziere und Kriminalbeamten nach Westerhvlt zum Schlosse zu begleiten. Vermehrte Ausweisungen. Darmstadt, 14. April. (WTB.) Die Franzosen gehen gegen die Eisenbahner immer rigoroser vor. Die Ausweisungen erfolgen jetzt schon mittels der Eisenba'hn. Ein Zug mit etwa 60 E isen ha hn o e a m ten und - ar^ eitern aus der Richtung Griesheim hielt heute mittag zwischen Weiterstadt und Darmstadt auf freiem Felde, und die Eisenbahner mußten von dem Schienenweg nach Darmstadt gehen. Ein zweiter Zug mit ausgewiesenen Eisenbahnern wurde bei Gernsheim angehalten. Die Familien der Ausgewiesenen müssen innerhalb von vier Tagen folgen. Die meisten Ausgewiese- nen stammen aus Goddelau, Wvlfskehlen, Dom- Heim, Groß-Gerau und Klein-Gerau. Die Ausweisung erfolgte, weil die Eisenbahner auf erneutes Befragen erklärten, für die Franzosen nicht arbeiten zu wollen. Eine unerhörte Anmaßung der Rheinlandkommission. Berlin, 14. April. Die französischen Bes^-ungs behorden sind nunmehr auch an y chiedenen Orten des altbesetzten Gebiet« ^azu über gegangen, ähnlich wie im Ruhr- geb - anLadenbesiher das unerhörte Ver- lansi M stellen, Plakate der Rheinlandkonv» I miffu oder sonstiger Desahungsbehörden an der | Innenseite der Schaufenster anzuheften. Die Rheinlandkommission sucht dieses ungeheuerliche ^rtanqm banttt M Mgrüaten, baß fr« <5fafa* an bei 2ü4teaflfäuten ober ÄtaWm häutig abge- rilfen ober ut**r(L^ gemach: spürten enb wr- M* fr* •ntffribana baeü au rw*txm. -. bat fi< ael bem Xfrh’lante'abfrmnm nfcr 'wi> bat TUfr brrWttti. -frut enter Ur solch« 3»ed« reg« Irle rcn »u fb-ver fram bfr M Vorgehen brr 7tbe*tBtbftNirr-t*ihx- - brr 3«l*lfo**lffer fr Mi brMi-r rM^t’fr ®«b*t I» ^uttraae brr beuif-fr* ’zpmjP4- fleb« unb bat auch nach bm te'i bei fraager Tb fc atmen« vom 18 Oft ober !g von Dassen be'ch >!. iil frrt Urteil lautete gegen Bartb unb K >che aut |e Mer Monate frtd gntt unb zwei Millionen Mark Geldstrase. gegen tethg« gut drei Monate Br- längnt« unb eine Million Mark Geldstrafe. sowie für Dafsentriaen aut 15 Tafle Gefängnis jnb 100 000 Mark Geldstrase. gegen Jacobs. Piinz«n. berg unb Vertzaag nui se .zwei Monate frfAng. ni» unb 100CW Mark Geldstrafe, weil M- als Vorgesetzte Ihre Untergebenen zur flnritAbt.ing bes Dienste« per an Iaht Mitten Wie der letzte deutsche Steparationsplan unter den Tisch siel. . 14 '2LxrrtV rlMTIJ fee flrW •b brr deutsch 7 Ikrtivter tn Paris r.r :.t» 3 w«. der hort Lnstrng Januar tagenben Ä»n- Hi«ua iGrls11 t che Vorschläge zu un’er- bteikm bilde« n»ch termrr ben Gegenstand von 33»tMn und volem ' h« frfrrr ungee tu der ' a-iic.tklfT. Pres'e Dir :«rö euhfrn daher Mr nafrtetKn&Bi ISttJeiLmjen über ben bama- Ufltx Telegram rechs«l zwischen dem .«ZNh't^en Amr unb bet OetlMm Vorscha': tu Parts Am 91 T*«r— 5er tcWirxxtMmt bas Los- »Ärtige Am« an Me Vottchrst .»•t.- 5er dortigen Xegx xng bafrnSj%t': uxtir Ti'nLet« a-1 heutige hawMirger Red« AeichsMni'ers. weiche ^tonbpuwft kg Reichs waircun’ tn aus LH llch bar- sogt fMiAJeii erttAu teilen bäh Reichs r?gtrr-ang hu engsten ® l n»< r *«b ■« n nett maßgebenden Vertretern bau Ischen Dirl- schaflslebens Me w Drat«ch'.u.5 »e Vxrt<» ntn Mögl'chkrism fr rhw endgültige Regelung ber Reparatlonsfrage ggp.ü t und danach einen Plan ausg?ai.'uer'at t»r zu besten I-urfr ltru-g Me Unm-stützuug behtlfrr Dirstchaft. wm^tlkb Vanstoelt enb Jnbe tne. ar*vtjf ist ©v tollen Meran Griuchrn knüpfen, bah einen, Bert re«- ber lefrruwrarg fr- kegrnheit er- ^OnNgenfonsermz lachmiitags bis spst abends burch 5aedx'n- brn Vertretern des deutschen Dirtschaftslebms sei st-hr wt chtg " An demselben 1 .'knrujr richtete das Auswärtig« Amt vorsorglich und fr alle HMe an Me Vvtschast für ÖMatbfefretdr Bergmann. bet am nächsten Tug« in Paris Mntreffm sollte folgendr Dra. .Weisung: .Falls .Tbncn unterem Antrag« eil sprechend Gelegenh.-it gezebm wird, unsern Plan ber dortigen Äonfmn, mündlich zu erlbuem sind Sie ermächligt auf Dun'h Me frutzfet.ii'ch- Seile untre«5 Pla^.-s in florm eine» Afr-Msmvire sch litlich oonulrjen." Ain 2 ?anuat kam von dem in'wifchm ein- gctrcHenen Staats tetr« ar Verg ma nn die crlU Meldung au» Paris Sie lautete we folgt: ,3nfo'mlct:e PertdnliLkeit crnärle. wir möchten tuhig Me Gntwiür.ve Eventuell würden bi Avanzolen un- atfrtm eilen, sch-ist- lk Borschl6ge einzuretchen. blc meines 3r- acht ns bann ofslzleU durch Meflge Botschaft fltfrn mühten* 3n bif’er Mesdung taucht -um erstenmal Mr Mdglrchkrit aus. daß unser Vertreter überhaupt nicht -ur mündlichen Irläutera^j zugelassen und dafür Mir bloßen «nrn (Vmua, luNlnanbergeganacn. ohne daß die Botschaft auf Ihren Antrag eineAnt- wvr t e rhiel t Wrneral 2mnte gegen die nattondliftiftifdien yetbrnirhaften. London. 14 Aprll. (Dolff.) Aach einer i me s" - Meldung aus Kapstadt erklärte General L m u t S in einer grossen bffent- hdxn Versammlung -ur europäischen Kris.s, Uraufführunq in Darmstadt. Darmstadt. 13. April Die Darm- näbter Oker erweche eh httrrd aitM le k bes twngim Kvm»cni f«n Szvmanow sss C'ts- ber durch Kammer mu lf. t ins mische und Vieber- Kompotlttonrn bekannt geworden» »um V ben Di« «hwhttf-r Oper .pagltb". Ie»t von fleht ♦ Brr «an«, wurde urau'g«frr- Der £ert bt- I" itEeturstch wertvoller flenn von einem alten Kdnig^ der stech unb dem Tob« nabe, errettet toexwn soll durch di chlngade einer r - >- ^.r IKangei an Rude punkten und n|h, mebr mk*"frn C tilget engen ben Mvcr zwing«,) ft San - ' - fr aber nifr «am reinen frnuh ber • ./bet- daran auch toit'frn fleinM te > Ndtr tetb^Uhii». ilfr' Th'u'f L'-nrnm s.ißi S> »tjit Ihr bWna,». bullcnM Dtrkung. IN oerrm"! Drs ist > Xiwf- li-b angelt yrs brdt- do den 3nt«iUxn« b»» st,-, »wiftm;. feiner rffeastcht ich fla-fm Twjahr-, And ber mer SchiNerpreis Wirtz nicht derliehc». «imuf fr fr.fr Mag v.t» r n -.gt b t be, v b er-r s^sch»«- für r’rMj Nr:- »rfr •»«Uln. 14 Avril tDTB . Am heutigen Ntzten N-niluna.-.aa des Ku tuselats im ß.t»ktauS'chuh Ms xMnbt.m< gab fr. Binistor aiif eint An'rnse Ms Beeschtzerstan.-rs Mer. Me ^eidu^ des S-diller»r«ls«A «fr länger, Grkfrn-'a ab C« Teil Mr ,us heben Mit- f.vV «t •1 Ko nmi ston bare sich -?r« -Se«-l'chf* von ® » r i «s au gc rvfr « ul;«aifrre MUgJ-Mr bctN i kM*> Mj efr,ul? «t .Kat e* ret Jknkrt-. Bürte un- LI? Lr,r Das DTchlechO MsDkvers fldb ? unrua 'vor- •wagen ISrbtert Gründ daoea RUN M, voaur-ck u-.; twnialt. br aller Vvt ho»g Mr H 2ÜM t*xnfr* Di : n -*51 de Bor- fr« Oreife# für N««m*il as*B. Me alte Del» befinde sich le großer Gefahr. D ie nationalistischen Lei den Ich i f • re n rHfe* Ser 0 pa ie Stücke. Süd- ahtfa mü,{t für das frühere end ceniefn-*Tt 36«! m«A!ch..ck>er 3B|anmk: bie Lerhandlungea in Saafa aee wie Mr auf z«. nehmen, afigefloeannu Deutscher Reichstag. i» Sitzung 1 11fr. Berlin. 14. Aprll 1923. Tie «weite Beruht ig dos Haushalts des VerkebrsministertuMs wird fprtje'etL A g Da »er iBayr. Bpt > sprich M- 3dee- babnt.-n an der Jtejr unb am A «t • Sun? und Ariertmrnung fil igor tapfere Hi.tung aus. Bayern hab« mit dem lleoergang ‘einer Bahnen a»f das Reich leine guten J. airu 14m gemach.. Der Staatsverlrag muffe belfer durchge'übei fner» • reglecu jq sollte hte Berre friüunq Mr Bahnen nlfr dazu füorrn. daß nun alles von Berlin aus befreitert wird Datsäfrich werb« aber >vm leit*i*'rf-iq«r‘ toorfrn Dagegen 1*frm aus Mn keullchm Otfenbafrer wag- go w-1'« feindizchr Ausländer unter militärischen flut- vn cvnim. gegen Me Mr früher« General »rdn« vom Minister »«7 Mt Laufbahn Mrfrr Boom ren < -gnü nen Aeuerung n könnten ntfr «er C^frrung Mr Xtk-i:#ttterTftgl küfren 3ba Schmidt iDem fpr.fr bk Zmoerilfr mt». daß bie Beamten am Rhein und an Mr Ruhr fkft nicht vor falschen Ratgefrr- beeinflußen iaNen. Me »am bewaffneten Kamps 1 |f*: rbem TRKlhei Groener »aat Me -Anhang brr fr Liao « der fr-bar e la»! gewordenen WÜllch« brr Namwn unb 3hfrnl.nr Das Ge' alt Ms Mwi fer» enb ber frai mit bm Gnllfr «hangen Ms Au «sch»'k- rnrrMn an- gvaommen Um ‘W Ute vertagte »ch das Daus aas «or.m: ? Ufr «ar des 2fr Irfgen Amrs Vfrpeiftbent D Ihller t W) rrflärt. seine flrr* w l en "ch r tch die a», polll fcher Sour- ut»le gel » >-«e Uv f- bm 3* a • frH A - trog» • t> ' . «g ckt- 2'-: 4- schock'-. A t?öfl auf die Tages- '"im. WUTh« yrgm Me frr artetet Aus Stcbt unb Land. • leben. Mn 16 April IST Trr Dreis für daS llailngrqrtrribr. Die Reichsregie t u Hal die Preis« für cflf 3Mkftra«G« auf das letzt« sh.) Sech, hfl der SelreideuMlaae 1922 wie fr gt erhdht: für die Tonne Kogge* auf Vkk 650000. f bi« Lonne Wetzen ans Mark 7ZOQCO. für die Tonn« evrfie auf 2RL530000, für die Trum Aafer auf Md. 4tO OOOi Das Kre samt bringt den neae.i Preis fr neaehen Am 'verkündigaNgOhlatt yn üffe*,. lickten Kenntnis. Das Deaische Valksohfee. 3i ber Grlchäf tssteüe Ms ,61 e ft e * e r Anzeigers- --arten für en«m beteüngun Bolksgenofm fr Rutzrgediri »eb am Rhetn »etter abgritefen . Gefangseokin German«. Ltzn^GHos 1000C Mngeste-.ire Mr fla Pvok* 6 4*. Mürzrare 3X0X. L fr Bcrsdori KOO. T R. Oeenrob 1M0. GemeinM Utphe «75. Brntritz^tzrerverehz Lollae lelngeganorn <■ Ä Mir*. «060; «ich« ausgenutzre flaues .rre poe ten Marrin St auf (emgegungm 28 Müez, ’OfeO Mk De« Detern teezüchsten Tauf' Weitem Lve a«n wertem tu ter Geschäftsstelle des .Siebener Anzeiger s o^mam. • Der Reichsbund der hstz«e«m 3t« amten bat fr aintmrbmm mit fr« Deutsch«« Veflmzendund *etne Mügli«tee auigrivetert. ne- b«n Mm Deut chm BoiksoMre rat eigene! frlIsswerk des Relchshandes durch GeidlpenSrn latfrtttig n .nwriiüfri Girier Xi'ferterima f-nb Me Mitglieder Ms Rmichsteiv- Ms tn fressen tnchaetw* und oofrtrtaMg nachgrkrmmer. Heber M« Mvtril«^ ter «fr ge jangenen Spenbm emllchritef ein von Me Bee» frrttTTvriqmmhina tes t.-avtesveebaedus frri’eu tes Re chs Huntes bäterrr Beomiee geübt Ur Vu'sch ß Ge vch« um Un erst ätz . g rolmn frcksi» Mbüniiae richten an Uanbgeifrtevai Alten- bars. Darmstadt, Stetnstr 37. Vorsicht bei Gesprächen |n dem stlsendahnzügen Wo 5ru-i • >j« mehrere Men'chen aus. ^ibnfrfftrufr .Ge. S:e unb -Vamlrt* Astorir-Ächttzächm . -r « Schreckensnächi« auf Sch' J Rochester^, .Ite Gisbärenjagd- — Kamerabschaftllche Vereint- gung «bemal Iger 1 1 Ser '3Lttq«t TWultM) eben» ftutet hn froW Kotel bi« ßauptver- lammlnng statt Datei w,d Oterinspchfr Petzei einen Vertrag tulfm über ktne fried- rlfle tnäbrrnb 5 »übriger Griangeushaft in erbieten 1 Stete lifrige.1 Etel ft rvora rtssage für Dleastag: Delft Heller, trocken, nach« stärkere 2lb- kühlung Zwilchen zwei ries« über flra»krelch unk Polen Hai sich ein Geb et hohen Drucks ged». Mt, In dessen Bereich wir liegen. Landkreis Mtrftf*. • freuchel Helm. II April 'Äe Lnw tt Mer ein Zweigverein >«♦ Vogelsberger fröhenkimds -te frfrn g - '«n rorte*. Mn T ChrrteK-tag fanb Ne r-^r Wa-terunm statt Dte recht *i5Vr*e Wrntericha tewW bet groß« ^nNrtfte. tes anch hier ten Itenter* 'P't migvgeuged acht wird flut tes erste Wa» "< -ch Hub Imsyriamt 14 5a*bm. rgm temutn «ch etmgr grr-te-e. tergtteftm Dor Bemtm ist n-frt ru/füt freuteOrt^* Hbi. fonfri awch für Me oT-litemten Orte gedacht • Lollar. 14. April. Der VeZIrls- lehrervereln Lollar Hai 96 060 Mari für das D « n11 che Vv 1 ks 0 pfer gffpmtet Der Betrag mwrht dem G cheuer 2Uurtfrre zur Wellertekdrdernng üdergeden. Heutiger Stand de» Dollars 10 Uhr vo«Mtz,ags: Veriin 21 ISO. flranITwxt a. 3L II100. Welcher Reifen Wb We We a M Nahrung Norddeutsche Billigste Bezugsquelle für für BODENBELAG •TISCHAUFLAGE •TEPPICHE 2720c Bilanz am 31. Dez. 1922 155657.- 104652.- 20871) ersetzt. 403509.60 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1921 nicht 112, sondern 113 Zugang in 1922 Zuschlagsfrist 14 Tage. 2712V Diftr.5 Distr. 6 kaufen. 02527 Abenteuer in 5 Akten. 2719c L. 2711D OEßSENHORSTER LINOLEUM SCHLÜSSEL MARKE" Distr. 8 Distr. 5 Büdingen, den 12. April 1923. Hessisches Hochbauamt. Frey. mI M ÜDttter Ghrmacherei ßg. Koch MÜblttratze 2. Clin Fortkord Biebversond Sch!oß-Holte($3eilf.). Das große nordische Lustspiel in 5 Akten Ferner noch zwei tolle Possen GroBes berühmte«Orchester „ 100-120000 „ 120 150000 „ 150-180000 „ 180-220000 „ 220-270000 „ 270 350000 Der Bürgermeister. Weber. 8-10 10-12 12-14 14-16 16-18 18-20 für den Körper, Nigrin für den Schuh. Gut gehende, getrag. Herren- nnd Ininen-Uhren Ltandnhren (Pendulen) Regnlstoren äuherst billig zu ver- TAPETEN-WANDSTOFFE - LINCRUSTA Verlangen Sie ausdrücklich von Jhrem Tapezierer unsere H.S.&C? Collectionen evtl, wenden Sie sich an uns. Linie ganz etn^ustellen. Del diesem weiter gedrosselten Betrieb rechnet man immer noch mit einem monatlichen Zuschuh von 10 Millionen Mark. ftrmen noch die wenigen Arbeiter entlassen müssen, die sie über Winter beschäftigen konnten. Die Darsteller beider Filmwerke sind außer den bekannten nur erstklassige Künstler bzw. Künstlerinnen und wird somit das Gebotene auch den verwöhntesten Theaterbesucher voll zufriedenstellen. Beginn: 6 u. 8'/« Uhr pünktlich. Verstärktes Ktinstleror ehester Ermäßigte Preise! Passiva. AnteilKonto..... Reservefonds.... Betriebsrücklage. . Lieferanten- u. Verwaltungsschulden Rabattguthaben der Mitglieder .... Umsatzsteuer fürl922 Rest........ Reingewinn..... Eichennutzholz 2. Kl. (1 Mtr. lang) 1 Rrn. Küferholz imtSS Ji 605.- 8019.16 7431.96 Herrenfahrrad gut erhalten, zu verkaufen. Anzusehen mittags von 1—2, abds. 6—7 Uhr Kreuzplatz 9 11. Kreis Wetzlar. • Wetzlar, 15. April. Direktor Koehler- Wetzlar, Vorstandsmitglied der D n d e - russchen Eisenwerke, feiert heute, Montag, seine 25jährige Geschäftszugehörigkeit. Zur Ehrung des Jubilars findet eine Feier statt. Heffen-Naffau. * Marburg, 14. April. Das Arbeitsamt teilt über dieLagedeshiesigenAr- beitsmarktes mit: Die Zahl der Erwerbslosen in Stadt und Land hat weiter zugenommen. Aus der Stadt Marburg sind zur Zeit beim Arbeitsamt 191, aus den dörflichen Ortschaften des Kreises 132 männliche Arbeitsuchende gemeldet. Besonders aus dem Baugewerbe ist die Zahl der Erwerbslosen groß; während sonst im Frühjahr das Baugewerbe zahlreiche Einstellungen vornahm, haben diesmal eine Reihe von Bau- U-. Wu-Z Ei.Tlis£p. , . WÄNDBEKLEIDUNG j < Ist der beste bei Els und Schnee, Erklimmt am schnellsten die Bergeshöh? chen Reifen Nimmt man bei langen Fahrten, Wählen, die bei Rennen starten? eher Reifen Hat die längste Dauer Bei Sonnenschein und Regenschauer? eher Reifen Hält am besten In Kurven und Schleifen das Ist — Peters Union Zahnradreifen TrinkeQuiefa! Das Geheimnis berühmter Kaffeeküchen X1L. Lanöw.Lonsumverein II, e.G.m.u.h., Beuern Ludwig Stein II., Philipp Keil. Karl Haberkorn, Direktor. Lagerhalter. ßraßerßüeliBFSChrank und Diplomaten Schreibtisch Eicke furniert, erst klass'meArbelt,preiswert au verkaufen. Karl Lchubecker, SchreinerLneister, Krofdorf. Abgang in 1922 und in früheren Zähren Mithin Zahl der Mitglieder Ende 1922 ..... Beuern, den 14. April 1923, H"be lausend in allen Sorten, wie bisher. prima weftfalische n. bau- noversche werkel au sollenden Preisen abaufleben: 2vlTD 6-Rmöib. 80-100000^ Ab heute bis Mittwoch: \ Nntzholzverkaus. Die Gemeinde Frankenbach verkauft Montag, den 23. April d. I., von vormittags 10 Tlhr ab, aus Distrikt Dreitrog: ca. 80 Eichenstämme — 34,61 Fstm. 2 Kiefernstämme — 1,08 Fstm. 1 Weihbuchenstamm — 0,43 Fstm. 3 Rm. Gichennutzrollen, 2 Mtr. lg. Zusammenkunft auf der Bezirksstrahe nach Gladenbach im Ott Frankenbach, den 13. April 1923. Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. Auf Beschluß der Stadtverordneten- Dersammlung vom 15. 3. 1923 und mit Genehmigung des Hessischen Ministeriums des Innern sind die Gebühren für 03et- Wiegungen auf den städtischen Lastwagen erhöht worden. Die erhöhten Gebühren werden vom 23. März 1923 erhoben und betragen 10 Mk. für einen Zentner Rettv- gewicht. Die Mindestgebühr für eine Wiegung beträgt 80 Mk. Für Berwie- gungen außerhalb der festgesetzten Dienst, stunden ist die doppelte Wiegegebühr zu bezahlen. [2716B Gießen, den 13. April 1923. Der Oberbürgermeister. I. B.:Krenzien. UNIX C t> ! t N l T Mir C e N uxflTEöAMsnec^i unks imc Nach NORD-, ZENTRAL- UND SUD- ANERIO AFRIKA, OSTASIENusw. Billige Beförderung über d- ätsche und ausländische Häfen. - Hervorragende III. Klasse mit Speise- und Raucnsaal. Erstklassige Salon- u. Kajütendampfer Etwa wöchentliche Abfahrten van MAMBURG mach NEW YORK Auskünfte und Drucksachen durch MAMByRG-AMKRSKA LINIE HAMBURG und deren Vertreter In: GIESSEN: S. Loeb, Zigarrenhaus Bahnhofstr. 52a. 4417 c 8 Fichtenstämme 4. Kl. 1,17 Fstm. 34 Fichtenstang. 1.U.2.KI. 2,16Fstm. 1 Fichtenstamm 4. Kl. 0,44 Fstm. 5 Fichtenstang. l.u.2. Kl. 0,36 Fstm. Distr. 11 1 Fichtenstamm 4. Kl. 0,31 Fstm. bWa am Lager ein- getrotfen in den Sorten: Frühe Kaiserkrone 8 Kuckuck 7, Industrie Samenhandlung Bei. Haiti Bahnhofstraße. Telephon 1403. ™—v— ^fRANKFURTERyTAPETEN - MANUFAKTUR HARCER SECKLER&C9 4 y5^riut"i ach, 14. April. Für das Deutsche Bolksopfer spendeten das Gräfliche Haus (8 Prozent des Holzhauerlohnes) 2 Millionen, die gräflichen 'Beamten und Angestellten 115 420 Mark und die Holzhauer der gräilichen Waldungen 186 744 Mark. Starkenburg und Nheinhessen. ; Offenbach, 14. April. Die städtische Tarifkommission hat sich fcmvut eingehend mit ben S chw ierig feiten unserer Strotzen- bahnrechnung beschäftigt 3m Rechnungsjahre 1922 23 erforderte d e Straßenbahn einen Zu schu tz non 59 Millionen Mark. Die letzte Tariferhöhung hat eine Abwanderung der Denn her pon 25 Prozent gebracht. Angesichts dieser Sachlage hat die Stadtverordneten-Ber- sammluag in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, auf gewissen Linien den Berkrhr noch mehr ein- zufchränken, als bisher schon und eine weitere Bekanntmachung. Am Mittwoch, dem 25. April 1923, vormittags von 10 Uhr ab, werden in der Gastwirtschaft Schmidt zu Grohrechten- bach die nachbezeichneten Nutzholzmengen öffenllich meistbietend versteigert: 1. Gemeinde Dornholzhausen (Aus- Kunst Förster Graste, Niederkleen). Distt 4a:6Eichenstämme 2. u. 3. Kl. 9,56 Fstm. zum Teil aststei, für Schreiner. Eichennutzholz 1 Rm., Küserholz Distr. 3a:2 Fichtenstämme 4. Kl. 0,83 Fstm. 6 Kiefernstämme 2. - 4.KI. 4,03Fstm. Kiefernnutzholz 3 Rm., 3 Mtr. lang Distt. 10b: 3 Eichenstämme 5. Kl. 0,67 Fstm., Wagnerholz 27Fichtenstangenl.u 2.Kl.l,98Fstm. Distt. 10c:4 Fichtenstämme 4. Kl. 0,97 F tm. 3 Fichtenstangen 1. Kl 0,27 F tm. 25 Fichtenslangen 2. Kl. 1,50 F tm. Distt. 5a: Kiefernnutzholz 9 Rm , 3 Mtr. lang Distt. 3b:2 Kiefernstämme 3 Kl. 1,68 Fstm. 33 Fichtenstämme 3. und 4. Kl. 11,91 Fstm. 15 Stangen 1. u. 2. Kl. 1,05 Fstm. 2. Gemeinde Grohrechtenbach (Auskunft Förster Schüler, Finsterloh). Distt. 11b: 26 Eichenstämme 3.-5. Klasse 10,25 Fstm. Eichennutzholz, 2 Mtr. lg., 11 Rm. Totalität: 7 Fichstenstämme 3. und 4. Kl. 1,58 Fstm. Distt. 4b: 54 Fichtenstangen 2. und 3. Kl. 3,12 Fstm. 1 Eschenstamm 0,54 Fstm. 3. Gemeinde Hörnsheim (Auskunft Förster Schüler, Finsterloh). Distr. 7a: 2 Eichen stärnme 2a-Kl. 2,13 Fstm. Distt. 1: 4 Kiefernstämme 1,34 Fstm. 4. Gemeinde Kleinrechtenbach (Förster Both, Vollnkirchen). I Mühlsttauch: 20 Fichtenstangen 2. Klasse I 1,20 Fstm. Sammelhieb: 24 Fichtenstämme 4. Klasse 4,43 Fstm. 45 Fichtenstangen 1. und 2. Kl. 3,60 Fstm. 5. Gemeinde Lützellinden (Förster Schüler, Finsterloh). Distr. 1b: 13 Kiefernstämme 4. Kl. 4,62 Fstm. 6. Gemeinde Münchholzhausen (Förster Schüler, Finsterloh). Distr. 9c: 1 Eichenstamm Kl. 2b 1,90 Fstm. 28 Eichenstämme 3. - 5.KI. 18,20 „ 7. Reiskirchen (Auskunft Förster Menger, Kirschenwäldchen). 2 Kirschenstämme 0,37 Fstm. 8 Erlenstämme 1,41 w 8. Gemeinde Vollnkirchen (Auskunft Förster Both, Vollnkirchen). Distr. 18c: 25Fichtenstämme 4. Kl. 4,95 Fstm. Lichtspielhaus, Bahnhofstr.34 Von heute, Montag, bl* elnechl. Mittwoch Drei große Lustspieltage Den größten Lacherfolg in allen Städten hatte 6 Lindenstämme 4. Kl. 0,66 Fstm. (liegen im Dorf bei der Kirche). Grotzrechtenbach, den 10. April 1923. Der Bürgermeister. Schneider. 2718D SoenU< um 5 Uhr nachmittag! *tndn«d tuch Danksagung Verlust sage innigsten Dank. m.D •”‘D 4 Uhr statt Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Lina Kann geb. Weil Achtung! Achtung!™ Kaafe etele au den Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Kupfer, Messing, Blei, Zinn, Eisen, Lumpen usw. | IW. Torenzki, Walitorstr. 45. Drucksachen all er A-t Rattun« hilrrln nnb^rcbötrt ll< UnloctRidls B. Law-e, »tetzen. SchnlKr. 7 Heute abend entschlief sanft nach kurzem Krankenlager untere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Fran Zippora Bauer K Bär im 90. Lebenswahre. Die trauernden Hinterbliebenen |. d. N : Hermann Baner. I^ihgestern, 15. April 1023. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag Frau 1M3 Welk BMW geb. Rian im 83 Lebenaiabr. Im Namen der Hinterbliebenen Jekob Hofmann VII. Familie Wilhelm Krfck N. Heuchelheim, den 16. Apnl 1923. Die Beerdigung findet Diemtag, den 17. Apnl, nachmittags 4 Uhr, vom Traoerhxtne Branhauv- ttraßr 32 statt 5rduletn. indrt mahllerte« Zimmer mit o». obnelknfioiL t'ettroaidjc iditö gc« lirüi. 2d)rillt, fln- nrboie unter 02*11 an den Gieh In*. |Stellenangeüote| 2ud)f für bnlbmofl lirfjitrn tflnirltt iflmnaes.louönK (Möflen d. etwa' Vo.Ltrnni niste beflut u. bobem Vobn und nuirr Be- baudlung. 8n>eii* mabeben vorbnnöen 5rau Bergwerks- Direktor Meyer Wir he» |wl) Olariemnahe ftaleariliter 2tu brüt lud)t iuübi. Ziuimer di ade der Veterinär» filmt 2d)cihlldif fliinrb nmer «tt .21 an öen (Mich, fin» Aflarr erbeten. Einfach möbliertes Zimmer foloct gelacht. 2dir. fing. u. 0?i8B an b. Wteb. fin*. erb Anbia- lollber Herr । Vau'inai n lutfe: i möbliertes I Zimmer. LchrthL finarb. mit drei» unter an Sonnabend abend verschied nach Längerem schweren Leiden mein Heber teurer Mann, unser treuer Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder Oberst a. D. leinrich t. Kiobelsdorl Ritter des L IC I. e. II. Kl. Ehreiritter des Johanniter-Ordens n. anderer hoher Orden. L'rsala w. Knobelsdorf! geb v. Manteuffel Otto v. Knobelsdorff, Hauptmann im Generalstab Sibylle v. Knobclsdorff Alix v. Knobelsdorf! geb. Freiii v. Korf!-Sch irisiig Hans-Dietrich und Wilbe'm-Ernst v. Knobelsdorf! Gare Knöspcl geb. v. Knobelsdorf!. Trauerfeier: Dienstag, den 17. April, um 1! Uhr vorm. im Pathologischen Institut, Klinikstraße 32G. Einäscherung in Friedberg. Spätere Beisetzung in Collatz. Beileidsbesuche dankend verbeten. Heute entschlief nach langem Iziden mein gebebter Bruder Hanns Staudt stud. agr. Im Alter von 21 J.hren. 5,,^ Bad Homburg v. d. H., 14. April 1923 Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. April, um 4 Uhr von der Kapelle des Kath. Friedhofs in Bad Homburg aus statt. 3*mk au* angel .Homilie hnöet idtUi* na**. r<6r nna u. ara ana «■*. Küdien’rdüc:' unö -mä-chkn fir Iwiwrt griadu. SlDöfilnhfie. Stellengesuche) Junges Jräuletn lucht Lteluuo als SiBbrriraBlria, nuttinadmHtta.il per Wort oder i. tRot ittnftl fin.uL nnt. «»io h Sieb.Has. | Verkäufe ~| rbck.likjoli» AurJnroi s sttLmm Ärpfhed.Bir. 4fn Kaufgesuche Bnoaiira. Berte i Gold- Stlbrr .UlaHafl 6fflnfteik ffliilt Itanöifl au dvch'ten Urrtfen e.Wletn ILdelmeiaUtzand» lung «ni*Hr. I* 11 Verkante an mich und luTiifüeuer- frei. ee Alles 3l8n 8Bl Blfl Rulnnl». Aflbll d. do dulnlLÄoifenflaRe Weißwein 5laicheni »abri caaffeih SM. 300 W. «raatiart. Etr. 1L ^riefrn arfee* Lammt,»g AU kauteo »r'uchr. 5d)TiftL neeeb- *ti adl u. Greta nmer /72t D an den Weiu JIha. erbeten. | Verseh ipdenps | wer bereitet jünger. Herrn jurÄberletun- Greife vor? 2*r1hh*e finge- do e unter 0S3i an den üiirk findet »et. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Israel. Student wird freier Mittags- und flbenbhf* in rituellem Fyoelf gegen Unterricht ,meier Schüler im bebrdif*. Liementar Unterricht geboten. 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Aber der einfachste Weg, die v o l l- kommene Freigabe der Transportmittel, wird von der Rheinlandkvmmission nicht beschritten! Oder wie will die Rheinlandkommis- sion die Vertreibung der deutschen Eisenbahner und die Zerstörung des ganzen deutschen Eisen bahn-Ver- waltunqSapparats in Einklang bringen mit dem Versprechen, Kohle für die Bevölkerung zu transportieren? Glaubt sie, dass der deutsche Eisenbahner sich der neuen französisch-belgischm Eisenbahnregie auf Gnade und Ungnade ausliefert. um seinem Volk In den Rucken qu fallen und Kohlen nach Frankreich und Belgien zu schaffen auf die leere Versprechung hin, dass dann vielleicht auch Köhlen für den deutschen Verbraucher abfallen? Asts ein solch plumpes Manöver fällt der deutsche Äsenbahner nicht herein, Lind was soll es helfen, wenn die Rheinlandkommission die ersvrderitchen Befehle geben wird, damit weder die Ladung noch die Kähne oder Schlepper bei solchen Transporten requiriert werden? Kein deutscher Reeder und kein deutscher Arbeitnehmer kann sich darauf einlassen, denn er laust, wenn er sein Fahrzeug überhaupt in Betrieb hält, Gefahr nach der Transportausführung, bei der Leerfahrt, oder — wie dies auch schon der Fall getvesen ist — still im Hafen liegend, zu französischen Diensten requiriert zu werden. In dieser Richtung hat die Rheinland- Kommission aber gar keine Sicherheit gegeben. Wie weit kann man Oren Zusagen überhaupt trauen, da sie den feierlichen Vertrag, „das Rheinlandabkvnnnen", mehrfach durchbrochen hat. Auch von einer Zusicherung der französischen Regierung, die für die Handlungen der De- satzungstruppLn matzgebend ist. gegenüber der deutschen Regierung ist nirgends die Rede. Lind glaubt die Rhein la ndkommission wirklich, dass es möglich sein werde, die deutsche Arbeiterschaft äu spalten, in einen Teil, der unter der Gnade der Rheinlandkomnüssivn Transporte, an denen sie Interesse hat, ausführen darf, und in einen anderen, widerrechtlicher Behandlung ausgesetz- *ten Teil, wo doch alle auf Grund der Mannheimer Akte, eines internationalen Vertrages, das Recht vollkommen freier Betätigung haben! Die deutsche Regierung wirt» wohl selbst ihr Bestes tun. um für die Rot- leidenden im besetzten Gebiet zu sor- öcti. Für alles, was sie unter den ihr auferlegtenj Hemmungen nicht zu erfüllen vermag, fällt un° ermetzliche Schuld auf die Leiter des friedlichen Ruhrunternehmens". Die 'Rheinlandkommission möge sagen, ob sie zur Wiederherstellung des vertragsmässigen Zu- sta n de s bereit ist, dann werden sich auch wieder die Mittel finden, für das besetzte Gebiet zu sorgen. Etwas selbstverständliches mühte ihr die Wiederherstellung der Rheinschiffahrtsakte sein, d. h. die Freiheit von jeder Beschlagnahme. dolle Sicherheit für Fahrzeug und Personal. Freiheit von Belastung mit Formalitäten und Bezahlung von Abgaben wie sie von Behörden der Besatzung struppen verlangt werden. Darm wird auch die Rheinschissahrt wieder in Tätigkeit treten und ihre wirtschaftlichen Aufgaben erfüllen können. Wllson zeugt für die Unschuld Deutschlands. In seiner Rede vor dem städtischen Frauen- f[ub in Ein cinati (Ohio) sagte Wilson am 2 6. Oktober 1916: „Ist Ihnen jemals bekannt geworden, was den gegenwärtigen Krieg hervorgerufen hat? Wenn ja, so wünsche ich daß Eie es veröffentlichen, denn soweit ich unterrichtet bin, hat noch niemand es bekamrtgemacht. Kein besonderer Anlatz hat ihn hervorgerufen, sondern die Gesamtheit der Lllnstände. Ein gegenseitiges Misstrauen war in Europa entstanden, ein gegenseitiges Argwöhnen bezüglich der Handlungen dieser und jener Regierung, eine Verstrickung in Bündnisse und Verständigung, ein enges Reh Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Montag fcnbadjer Ledererzeugnisse und lause, Dinge, die gebührend bestaunt werden. Rur , datz die r Hern hessischen Land chaf ten in bie- von Ränken, von Spionage, das mit Sicherheit die ganze MenschHeitsfamilie jenseits des Wassers in seinen Maschen fangen muhte." Wilson gesteht, daß er auf jeden Fall Amerika in den Krieg mit Deutschland geführt hätte. Die Zeitung „Reuyork Amerika" vom 20. Aug. 1919 brachte einen stenographischen Bericht über eine Sitzung des ameriüanischen Senats, in der Wilson zugegeben hat. datz er auf alle Fälle, also auch wenn kein besonderer Grund dorlag. entschlossen war. in den Krieg mit Deutschland einzutreten. Diese Erklärung hat Wilson abgegeben in Beantwortung verschiedener Fragen, die ihm von dem Senator Mac Cumber gestellt worden sind. Wir geben nachstehend den Wortlaut der bezüglichen Fragen deZ Senators Mac Cumber und der Antworten Wilsons: SenatorMac Cumber: „Würde unsere moralische Lieberzeugung von der Llnrechtmätzig- feit des deutschen Krieges uns in diesen Krieg gebracht haben, wenn Deutschland keinerlei Akte gegen uns begangen hätte, ohne den Völkerbund, da wir ja feinen Völkerbund damals hatten?" Der Präsident: „Ich hoffe, es würbe eventuell angesichts der Entwicklung der Dinge so gekommen sein." Senator Mac Cumber „Denken Sie. daß, wenn Deutschland fernen Akt kriegerischer Ratur und keinen Akt der Llngerechtigkeit gegen unsere Bürger begangen hätte, datz wir dann uns in diesen Krieg hinein bezeben haben würden?" Der Präsident: „Ja. das glaube ich" Senator Mac Cumber: „Glauben Eie, wir würden uns auf alle Fälle in den Krieg hinein begeben haben ?" Der Präsident: „Jak" Trotzdem hat derselbe Wilson darauf bestanden. datz wir durch den Vertrag von Versailles gezwungen wurden, uns als den für den Ausbruch des Weltkrieges allein Verantwortlichen hinzustellen. Inzwischen ist auch durch das Urteil eines amerikanischen Gerichtes festgestellt worden, datz die Versenkung der „Lusitania" nach Kriegs recht erfolgt rst. Die Frankfurter Messe. Frankfurt a. W., 15. April. (WTB.) Die Frankfurter Frühjahrsmesse wurde heute vormittag mit einem Festakt im Vortragssaale des Hauses Werkbund in Gegenwart zahlreicher in- und ausländischer Journalisten eröffnet. Stadtrat Dr. Landmann hob hervor, datz die Frankfurter Messe als eine neue Absah- organisation gegründet worden sei, die sich als eine Rotwendigkeit infolge der Zerrüttung der Weltwirtschaft herausgestellt habe. Die heutige Messe sei von gewisser Bedeutung dadurch, datz mit ihr die erste Etappe des Ausbaues der Frankfurter Messe beendigt sei. Die Frankfurter Messe sei zunächst eine reine Improvisation gewesen: heute dagegen sei in dem organischen Aufbau der Schlussstein gelegt worden durch das neue Messegebäude Schu h und Leder und den Messegüterbahnhvf. Direktor Mvd-linger betonte, datz man mit einem gewissen Bangen dem wirtschaftlichen Ergebnis der kommenden Tage entgegensehe. Hieran könne auch die beste Organisation nichts ändern. Die Frankfurter Messe habe sich bemüht, diejenigen Industriezweige zu pflegen, die im näheren und weiteren Frankfurter Wirtschafts- bezirk bodenständig seien ober bodenständig werden wollen. Das habe auch den Anlatz zum Dau des Hauses Schuh und Leder gegeben. Frankfurt habe den Anspruch, den es als Zentrum der Absatzorganisation und der Produktion der Le^erwirtschaft aufgefteüt habe, mit Erfolg verteidigt, den Anspimch, die Messestadt der deutschen Lederwirtschaft zu sein. Zum Schluß wies Direktor Modlinger auf den Fortschritt hin, der durch den Bau des Messe-Güterbahnhofs erzielt worden sei. Kommerzienrat Wallerstein - Offenbach brachte den Dank der Aussteller für die Errichtung des Messehauses Schuh und Geber zum Ausdruck. Von der Wirtschaftskrise sei besonders hart die Schuh- und 2etertnhufirie betroffen worden, weil sie in hervorragendem Matze auf Halbfabrikate angewiesen sei, die vorwiegend aus ausländischen Rohstossen hergestellt seien. Erfreulich sei der Beschluss des Reichswirtschaftsrates, durch den die Fesseln für alle Industriezweige, deren Produkten ziemlich an die Weltmarktpreise herangekommen sei, in erheblichem Umfange gelockert worden feien. Die Ausfuhrliste sei erheblich erweitert worden. Es sei zu hoffen, datz auch die fremden Länder, nachdem ein Dumping nicht mehr zu befürchten fei, die dem Handel auferlegten Beschränkungen fassen lassen würden, fo datz die Bahn für ehren wirklichen internationalen Wirt- schafts» und Handelsverlehr frei werde Stadtrat Dr. Landmann schloss die Feierlichleit mit einem begeistert aufgcnommeaen Hoch aus unser deutsches Vaterland. Dor einem geladenen Publikum wurde heute mittag hn Dürgersaale des Rathauses die achte Frankfurter Kun st messe eröffnet. Reben Messeständen des deutschen Kunsthand-rls und der Künftler-Derkaufsgenossenschaften ist wieder eine Sonderausstellung veranstaltet u 'd "ttxir gilt sie diesmal den Kunststätten d.S Hessischen Staates. Das Bestreben der Jaefie- leitung, einen möglichst vollständigen Ueberblick zu geben, ist durch das Entgegenkommen der hessischen Regierung, sowie des früheren Grobherzogs und des Grafen Konrad zu Erbach in einem weilen Umfange verwirklicht worden: auch die Stadtverwaltungen haben ihr Interesse durch reiche Beschickung der Ausstellung tinbflcgeben. Rach einer eindrucksvollen Begrüssung durch Direktor Sutter ergriff auch Regierungspräsident Hönisch das Wort. Das Zustandekommen der Frankfurter Messe im allgemeinen und der Frankfurter Kunstmesse im besonderen habe in diesen Tagen und an dieser Stelle eine grvtze allgemein^ Bedeutung. Frankfurt, einer der Eckpfeiier der deutschen Westmark, beweise In der Veranstaltung von neuem, datz es ein Hort des deutschen Volkstums auch in der deutschen Westmark sei. die niemals zur franzes scheu Ostmark tixrten dürfe, tote auch der Rhein niemals zur deutschen Grenze werden dürfe. Das deutsche Volkstum misse erhalten bleiben und nicht nur zum Heile Deutschlands, sondern auch zum Heile der ganzen Welt. Dr. L ü b b e ck e gab dem Danke an die hessische Regierung, die S abtterwaltu-gen foiric den ehemaligen Grohherzog und den Grafen zu Erbach warmen Ausdruck und hob hervor, welche reiche Fülle an Kunstschähen das hessische Land in sich berge. fpd Die gewaltigen Hassen des Mefstgeläa- des sind ge,ünt. Tausende von Kaufleuten aus ganz Deutschland und auch aus dem Auslands sind gegenwärtig Gäste Aanksurts. Den alten Messebauten finb neue -zugchügt worden. Die Ausstellungsgruppe „Leder" erhielt in der tixii» räumigen Halle „Schuh und Leder" ein Heim, in dem sich Frankfurt als Metropole der Lederindustrie für den Rhein- und Mcrrngau glanzvoll vorslellt. Wenn bisher die Gruppe TeftibvarLN auf der Messe vorherrschend war. so macht jetzt ihm das Leder stark den Rang streitig. Die öfter- re'chischeü Lederwarefanden in der neuen „Wiener Halle" eine eigene Halle Lieber Haupt Hai sich die Zahl bet Wiener Aussteller erheblich gegen früher vermehrt. Sonst sind alle Geschäftszweige wie immer reich und gut beschickt. Landw.rtschaftliche Maschi en erregen Heuer das besondere Interesse der Messebesucher. U^berreich ist die Füsse der Tertillojen in der Festhalle. Ausgezeichnet hat das Kunst gewerbe ausgestellt. Ueberall drängt sich Stand an Stand, jeder reich mit deutschen Erzeugnissen jeder Art gefüllt: ein ’ Bild der noch ungebrochenen deutschen Wirtschaftskraft und des zähen Lebenswillens der deutschen Industrie und des Handels. Bon besonderem Wert ist der neugeschaffene Messegüterbahnhof, auf dem dir Messegüter unmittelbar herangerollt und den einzelnen Hallen zugeführt werden. Die Missteller brauchen sich jetzt um leinen Spediteur mehr zu kümmern, sie sind völlig unabhängig von den verschiedent- lichen Transportcrrbeiterttre'.ks unmittelbar vor der Messe geworden. Der Messgüttrbahnhos hat ssch ausserordentlich bewährt und ist der erste der Welt. Das Stratzenbild Frankfurts scheint nicht so wie sonst hn Zeichen der Messe zu stehen. Es fehlen vielfach die schreienden Re° klarnen. die lcbenbigen Llmzüge. wie sie z. B. Leipzig eigen find. Der Hauptverkehr flutet durch die Hohenzollernstratze dec Messestadt um die Festhalle zu. Hier entwickelte ssch auch bereits heute früh unmittelbar nach der -Eröffnung reges Leben. DaS Geschäft, soweit sich bis jetzt beurteilen lätzt, zeigt das typische Bild des Konjunktur- umschwunges, leises Vertrauen in die Mark, aus der zwei-ellos die Flucht aufgehört hat. Dagegen ist die Angst vor zu teurer Ware deutlich in die Erscheinung getreten. Man spart wieder in Mark. In den prunkvollen Rahmen der Römerh allen unb Römersälen fand diesmal HessischeKunst eine Heimstätte. Im Mittelpunkt der Schau stehen die wundervollen Sammlungen des Grafen von Erbach: Waffen. Buchkunst, Elfenbeinschnitzerei. Die hessischen Städte zeiaen eine Fülle ihrer Prächtigsten Ansichten, Oberhessische Bauernkunst fevrt hier Trtnmphe Bilder aus bem Leben der Al t-Gietzener Lin rver sitä t. Ossein Kranze fehlen. Die „Hessische Kunst" darf als die bisher Mle Veranstaltung der Kunstmesse bezeichnet werden. Gerichlssnal. fpd. Frankfurt a M., 15. April. Die Strafkammer verurteilte die beide i Althand- ler Markus Lyon und Richard Wagner zu hohen Zuchthausstrafen, weil sie v o n M e- talldieben Meta Itei.e auf getauft Hatton Jetzt hat auch der PolHeiprchllent gegen bcibc ein Handelsverbot erlassen und deren Geschäfte fd) Lieben lassen. * Mainz, 11. April. Das französische Militärpolizelgericht sällte heute, dem „Mainzer Anzeiger ' -uso'ge. eine bedeutsame Ent. scheidung über den Besitz verbotener Zeitungen des unbesetzten Gebiets. Ein Kaufmann aus Düfseldorf hatte bei der Auto» kontrolle am Bahnhof Mainz-Kastel eine Rümmer des im besetzten Gebiete verbotenen „ Sianffurter Generalanzeigers" in seinem 'Besitze. Die Zeitung wurde lonsisziert und Anzeige erstattet. Der Wili^ärstaatsanwalt beantragte die Freisprechung, wrtl die der Anklage zugrunde liegende Verordnung der interalliierten Rheinlandlommission nur die Einsuhl verbotener Zeitungen zwecks Verbreitung (Kolportage) unter Strafe stelle. Im vorliegenden Falle möge dem Angeklagten geglaubt werden, dass er die Einzelnummer des verbotenen Blattes nur für sich und seine Farnllie gekauft und mit sich geführt habe. Das fei nicht strafbar. Das ■UrtcU lautete auf Freis prechung. — Anders lag der folgende Fall: Ein Kaufmann aus Rieder Walluf hatte mehrere gleiche Rurnmern dei „Frankfurter Zeitung" im Auto ins besetzte Gebiet mitgebracht. Das Gericht nahm hier verbotene Einfuhr zwecks Verbreitung an und erkannte auf 50 000 Mark Geldstrafe. München, 14. April. (Wolff.) Das Volks g e r i ch t verurtellte die beiden Mörder des Kauf' manns Daun aus Marienburg, den Kaufmann Immenkamp und den Angestellten Kasko aus Düsseldorf, die im Dezember 1922 Daun in der Rahe von Mittenwalde mit HolzPrügeln nieder- geschlagen und seiner Barschaft beraubt Hatton, z u m T o d e bzw. lebenslänglichem Zuchthaus und Aberkennung ber Ehrenrech:e auf Lebensdauer. Vermischtes« Flugzeugabsturz m Berlin. — Drei Tote. Berlin, 14. April. (Weiss.) Heute vormittag fand unter Geltung des Stadtbaurats Adler eine Besichtigung des geplanten Flughafens auf dem Ternpelhoser Feld statt. Daran schlossen sich Rundflüge auf mehreren Flugzeugen an, die um die Mittagsstunde ihr Ende erreichten. Ais gegen 12 Lähc ein der Luft- reederei Aero-Lloyd A.-G. in Staaken gehören- des Flugzeug „D.26" auf dem Tempekhoser F.ld nach Beendigung der Fährt landen wollte, stürzte es aus einer Höhe von Z5 M e- te r ab und ging vollständig in Trümmer. Der Führer, sowie drei Insassen erlitten schwere Verletzungen und mutzten nach dem Lkr- bankrankenhaus geschafft werden. Verletzt wurden: der Führer Roack. Stadtrat Boetzer. Bttriebsingenieur von Meszynski und De- triebsdirektor Voigt vom Verkehrsamt der Stadt Berlin. . Rach einer Mitteilung des Aero-Lloyd trug sich der Unfall wie folgt zu: Infolge der herrschenden Windrichtung und mit Rücksicht auf die unebenen Teile des Platzes mutzte das Start- und ßanbegelänbe in der Röhr des Wäldchens ausgesucht werden. Das verunglückte Flugzeug glitt beim Ginbiegen zum Platz in die Bäume und stürzte aus niedriger Hohe ab. Das Flugzeug ist eines berjerrigei Postflugzeuge, die im vorigen Sommer im täglichen Dienst 'Berlin— Hamburg—Westerland Ve.werL-u ig fa den. Stadtrat Boetzer. Oberinspektor von Meszynski und Betriebsdirektor Voigt sind ihren Verletzungen erlegen. Der Fug- zeugführer Roack hat einen Bruch, de 3 Brustbeins. mehrerer Rippen und einen Rervenchock davongetragen. Zwei Schwerverbrecher entlarvt. Berlin, 15. Llprll. Don der Berliner Kriminalpolizei wurden ein Buchhal er Wunsch und ein Fabrikarbeiter Köhler, bttde aus Offenbach, als Schwerverbrecher entlarvt. Rach Straftaten aller Art, wie Einbrüchen, Llnterschla- gungeit usw, sind beide aus Offenbach, wo sie .................um...................... jy» J ■ ■■i— Das Moselhaus. Roman von Luise Schulze-Brück. 5. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Lind Christian Reidhardt Atzmussen märe bann abgelöst worden von dem bitten Bankier Dleidenstem, der aber in allen Gesellschaften gehätschelt wurde, weil er famose Tips gab für den Kauf seiner Papierchen, und der eine ganz abscheuliche Art hatte. Frauen anzasehen, so tarierend. als wolle er ergründen, zu welchem Kurse wohl ein Geschäftchen zu machen sei. Lind nach dem kam der Heine magere Olthofs. der ganz aus Kalauern und Wortwitzen bUtigfler Art zusammengesetzt war. so dass einem schon nach fünf Ollmuten vom Anhören und erschrecktem OBarten auf die nächste Pointe ganz elend wurde — ach Gott, sie war immer wie gerädert nach einem solchen Abendel Lind wie viele dieser Abende gab es in der Woche. Manchmal wechselte das Bild. Andere Salons, andere Risnschen, cm anderes Menü, aber im Grunde war's immer eine Folge von Ah- müssens, von Dleidensteins und Olthosss. Ober sie ging zu den Geheimratsoupers, wo die Speisen kalt waren, und die Weine warm, wo die Männer sachsimpelten und die Frauen nachher auf der roten ober blauen, ober sogar noch grünen Garnitur des Salons von vor dreitzig ober vierzig Hahren über ihre Dienstmädchen sprachen, über billige Bezugsquellen und teure Schneiderinnen, unb über die „süssen Babys" ihrer Töchter oder Söhne. Llird wo die Atzmussens und Bleibensteins und Olthoffs waren, da sah irgendein Jüngling mit einer Rikisch- ober Ansorgemaske am Klavier, unb rr gen deine Dame fang von einem ganz neuen Komponisten vertonte Lieder eines nagelneuen Dichters, und bei den Geheimräten spiellen die Töchter feCber, wohleinstudiert und verständnislos und irgendeine sehr reife Tochter schnitt es gern in alle Rinden ein. Lind überall war es eng und Heist und stechend hell, und roch nach Speisen und Parfüms, dort nach den neuesten Mode- parfüms unb hier solide nach Cau de Cologne. Frau Eva seufzte. Aber dann hob sie den Kopf. Eine ODolke von Dust kam auf einem Lüstchen vom Rebenspalier, unb nun hob wieder das Glockenläuten an — so feierlich klang es in_ die Sonntagsstille. Lieber die Mosel glitten Kähne mit Kirchgängern, auf der Strasse, die am Rebstock vorüberführte, gingen einzelne Trupps. Sie tonnte sie sehen, die grossen, hageren, sehnigen Männer in den langen feierlichen Sonnlagsröcken mit spassigem, urvorweltlichem Zylinder auf dem Kopfe, die einen so seltsamen, etwas schlenkrigen Gang hatten. Die Maori hatte ihr schon erllärt. das komme vom Tragen der schweren Lasten in den Kiepen auf den steilen Weinbergspfaden, die endlosen schmalen Treppen hinan und hinab, die ihre Wauerterrassen miteinander verbanden. Die Frauen waren auch fast alle in Schwarz. In ungeschickten Faltenröcken, die sie plump auf- rafften, darüber schwarze altmodische Umgänge und sonderbare Hutgebäade von schwarzen Spitzen, mit bunten Blumen reich besteckt, über den mageren, scharfen und alt aussehenden Gesichtern. Dann die jungen Burschen in langen Reihen, diese schon vom Soldatenleben geschult und von der Arbeit noch nicht gekrümmt, schlanker und gerader: die jungen Mädchen in farbigen städtischen Kleidern, die den braunen Gesichtern wunderlich standen. Rein, es war kaum ein schönes Geschlecht, das sie da voss sich sah, aber ein tüchtiges. Wie sie nun auch durchs Dorf schritt, die peinlich saubere Dorfstrasse entlang, ba waren ihre Augen scharf und offen für alles, was sie sahen. Wie stattlich und wohlhabend sahen diese Häus-er aus, die rechten alten Moselhäuser a as kunstvollem Holzfachwerk mit den hohen Giebeln, die sich nach ber Strasse kehrten, und den Leinen zu zwei unb drei zusammen gelegten Fenstern. Oder Die neueren, ebenfalls mit den Giebeln nach ber Strasse, fest und solid aus Stein aufgerichtet, ihre Hauptfront nach dem Hose gekehrt und fast verborgen hinter den sehr hohen Hofmauern mit den gewaltigen Toreinfahrten in der Mitte. Lind wie reizend gehalten waren die Meinen Gärtchen vor und zwischen den Häusern, in denen Rosen blühten, wie feurig funkelten die blühenden Geranienbüsche an den Fenstern in bunt glasierten Töpfen. Lieber allem aber derselbe Duft, ber betäubende und doch so zarte Duft ber Rebenblüte. Sie kletterte bie hohe Treppe hinan, die zu der ftiedhosurngebenen Kirche gehörte. Hamies Hausmann fiel ihr ein, unb einen Augenblick kam ihr der Gebanke. wie mühselig es doch fein müsse, die Sarge hier hinauf zu bringen. Aber war das nicht wie ein Symbol der Lebensarbeit dieser Menschen, dass sie alle auch diesen letzten Weg hinan noch stell stiegen, wie sie ihr Leben lang in ihren Bergen gestiegen waren? Langsam ging sie zwischen den Gräbern bin» durch zur Kirchhofpforte. Auch hier leuchtende Blumen in Fülle, Rosen und Phlox, und auch hier ein Rebenspalier, das von einem Hausgiebel unmittelbar am Friedhöfe hinaufkletterte. Aus der weit offenen Kirchentür quoll starker Weihrauchduft: Mäimer standen gedrängt am Em- gange, bie Hüte an ben Mund hallend, still in ie Kirche schauend. Sie zögerte einen Augenblick. Aber schon hatte sie einer gesehen und rückte zur^ Srite, gab seinem Vordermann einen Puff, dass der auch rückte. Lind so trat sie ein und fand schnell Platz neben einer bereitwillig zurücktretenden jungen Bauersfrau auf einer Dank, die nur noch Ra am zum Sitzen gab. Sonst kniete alles. Mäimer und Frauen getrennt. Sie sah nur gesenkte Köpfe, bie sich alle ganz ruhig hielten. Rur auf den vorderen Bänken war Farbe und Bewegung. Da drehten sich die braunen und blonden Köpfe ber Durschrn auf der einen, die Hüte der Mädchen auf ber anderen Seite. Durch die mit bunten Scheiben eingefassten Fenster streute die Sonne blaue und feurigrote Flecken über die Knienden, am Altäre schwang ein Messdiener im weissen Röcke! über einem roten Llnterkleide das Weihrauchfass, dem bläuliche Wolken entfliegen. Der Priester im weissen, goldgestickten Gewände hatte bie Messe schon begonnen. Frau Eva Ohler hatte schon oft den Gottesdienst in italienischen Kirchen gesehen, tt>o_ bei üxniberbare Rahmen ber Zeremonien eine über» toältigenbe Feierlichkeit gab. Hier war davor freilich nichts. Auf dem schlichten Altäre standen Sträusse von feurigroten Pfingstrosen and hohe steife, phramibenförmige Aufbauten künstlicher Lilien. Lind doch> war Frau Eva Ohler ergriffen. Dor ihr kniete die alte Frau Hausmann Frau Eva hatte sie gleich erkannt. Den Kopf tief auf die Hand gesenkt, betete sie. Die junge Frau an ihrer Seite, die gesegneten Leibes war, hiell das Gebetbuch geschlossen und starrte vor sich hin. Was ging in ihr vor? Was hoffte, fürchtete sie? Anfang und Ende allen Lebens sah Frau Evo vor sich. Werden unb Vergehen. Ein Lied stieg aus hundert ungeschulten Kehlen auf Dann stand der Geistliche auf ber Kanzel sie hörte bie Probigt an ihrem Ohr vorüberglellen bann wieder Gebet ber Gemeinde, Gesang. Orgel« spiel, bas leise Klingeln eines Glöckchens, bas feierliche Stille verkündete — alles ging an ih- vorüber fast wie ein Llnwirlliches. Lind als sie wieder draussen stand im Mew- *■ r ts bei OteheCu« ftftajtelkfl. Dte Umf4g» m engen ein Vmlfaches überleben. Dr Uteronber Gera» bert. ein Arzt. bet sich befonbe« mti vielen Tntem U «nrtl RtniL Xe IfTT fltief IDLäO doch zu eng. -u linmti * mubte of MeUe wnb ntPlie an brr schmalen Xni- S-rNevung folgt, t e<*'4)3 » ne ue mm XTVIO «24*# UH4-A 3jcL kc< ' » ICO XU») 22 500 24000 Hl Xßfaineryujujifl ifl ebenfalls dem Bedarf am ein Vielfaches uber>;ctL Dr. 2lte raub rr Cem - 1416- jam.- «7 so »»« 9143'- twn- ttrw- 1201- A ran flirrt e.DL ff*rrtf»*r Noten nrnnidfiirtif Xe:ri Tfinlf iir Xoten . 13BK- atua- «7 ö 2» 13 flltX- 87X75. v 1N4.- 1K- 127. - K1X — 3730- ÄJ0 ten vorfchlLgr, belcxbert KrantenhäAser «n Heilung bet von dies« Leuche Gefallenen euu Srich'e^- Das aller her Benuger vieler Dar. -ifa ®ixb Zwilchen 12 uh 75 .pachten ' an» gegeben; die me llen aber Itxb gan^ junge Denfchen, «m großen Teil Knaben unb 2KAb- tim- lj» filmen Bedarf bet Dell zu beden. Die Fragen befchOfr.gr bau berechne! ben :rhr» ltchen Derbrauch von Opium in den Der einig» ten Staaten auf ben Xspf mü 36 grain» (1 graut ■■ 59 rngk während Vie Dole auf ben Äopf In 0eftcrrei4 ' , graia, Ui XeuikpUnb 2 graia, 3 in Irand.eich unb 31 , in Holland bertdgt Es wirb allo in Amerika soviel Opium verbraucht, um jebetn Mann. Hrau unb Xlnb 36 Dolen her qewvhnllchen Mc.-zc von 1 aratn zu verabreichen. Weniger als deS der Ot»i vollen sie schon alles mu Gold auf- gewogen haben -3a. nnsere Dauern. ba» s nb S-chta jRr*e_ Xnmme ich da neul.ch auf den Hunsrüch in «in -aus, t>o »ch schon lange eirar XniK mU Winbar* vollen gelnebrr<* Etleabclchl. xn >i|j 2u' dem -a e kommt mir b,e $tüu y 0ll kann man «ich wobl erholen Hube, gänzliches Entrückt fein von allem, was bei »rot adCeittrc wuöapeu. ... Vr - , »gram .... jährlichen Verbrauches wirb für är^lltche Ztreckr verwendet. De sonders in Chicago bat die Opiumseuche bebenLliche Sonnen an» cenrrnmen. Hier soll nach ben Angaben der Kommission feder zehnte Droschkentullcher ein Opium» unb Xokalnhänbler sein, her leine schiel schc ' 43 500 bis 44 70 Mk ‘ -«er Ssmamr^ SHe. aitf.lb * OCC bU 37 030 ML (txbUL fer. m >rt schon »030 H4 37 300 HZ irubkk ;.e. La T'.aia. loev Derk in 46 503 Mi 46 000 .Öw teben Nbnabtgti». tote dv Ollflgntiberg bte Lchltte anilebt aas bunbm Titelten UrnftYli1 bU". L* -u terlcheiten.- schalt«« fte kÜ-i dn e Itest sch nicht hbrwn U* fte iu NrrkOdten logar das ' w eder bolle *. .sogar au) biete Odttbr hin mudte ich Idren Weg kreuzen Seit *fi p H t n r und Rar b bald rauf Die Ermittelungen nach der Persönlichkeit des Loien und nach den Umständen seiner Ermordung hatten noch feinen Erfolg. Diebstahl bi der Hamburger Gemäldegalerie. Hamburg 14 Lpkll lWolff ) Wie bte .Hamburger Nachrichten" melden. Würbe tn der tweoangenen Auch: in der Gemäldegalerie bas dem Hamburger Staat gehörenden Kaufes Ule bell /in Eiudt uch verübt Gestohlen Würben neun lehr Wertix>lte alte ttelnere D, I - der von Italien Heben Meistern des 13 und 18 Zahr hunderts della stellte 1*6 bei gr. h. 7?^chTcgr jbyer. a-ch Ceprren Warr- g»t genifl" LDeinrn. marElche» »Vö M 81 XC Mk rrawdw S3 330 ML Er freute sich stets, wenn es semand gdiet 3r war stols daraus Sell fahren erneuerte et daran herum, mit Dorlich« und Ddchräakiag Ommer war man )a bei solch allem Da»?werk !■ ®tfabr, zuviel zu modernisieren ben Lharaster tu serfiftrrn Eine gan» düdiche Sammlung alter Tlbbtl batte er auch zusammen gebracht. t>ee der flaiteen Mosel, vor der E.fel und vom HunsrÜd ber xktM war freilich nicht mehr ntd zu boten • Die Vpiumfeuche tn Amerika. Der Mißbrauch mit Opium und ÄDfaln hat in den Bereinigten Staaten einen solchen Um- |jnd angenommen, dah von dem Repräsentantenhaus eine besondere Kommission S.tchvcr- stLndiger ernannt würde, um den Umfang und die Gefährlichkeit dieser Seuche zu unters um« ir. Der Bericht dieser Kommission, der 137 edlen 'tmfaht, ist fetzt erfchlenen und enthält erstaunliche Tatsachen über die Ausdehnung des Genusses vieler Narkotika. Als Mafuegel da» Sgen wird In dem Bericht geordert, daß die rreinigten Staaten auf die Regierungen von Grobbrtlanmen, Persien und der Türkei einen Druck ausuden sollten, um die Anpflanzung von Mohn «inzuschränken, damit auf diese Weife die Erzeugung von Opium auf den für Wissenschaft^)« und medizinische Zwecke ndll- qtn Bedarf herabgedrückt wird. On ähnlicher Wels« soll von den Regierungen von Peru, Bolivien und den Niederlanden di« Beschränkung des Baues ber Kokadlätter gefordert »erden, aus Venen Vas Kokain hergesielll wird. Die Opium» und Kokainseuch« ist in den Ber- «Inloten Staaten fo weit verbreitet, batz der Bericht den Regierungen der einzelnen Staa- fEhr kostspteliL« Sache, denn die täglickx' Dofe Opium und Kokain kostet nach den Angaben des Berichtes zwischen 4 und « Dollar. • Der Poststempel al» Volks» erilebet. Die auch bei uns eingeführte Mast» regel. Den EntWertungsstempel auf den Drtef» macken zu beherzigenswerten Mahrcung-n jnb Aufforderungen zu benutzen wirb in Jtanaba bi ben Dienst 6er Vollzirm!tr».gteit noch glaubte, al» ber fallmbe Rustbaum ihn von bem Ueben sthleb bti» ihm Io Ich»« gewesen wir. .Gnädige .traut" 6te fuhr erschreckt au» Ihrer Versonnenheit »I unb loh erstaunt aas ben eleganten, säst gigerlhaften Herrn, her He ttef unb tächdnb atiir:tf Ader ba» war ja - - ww tarn benn •nlm ;ert er her 7 .Dü-germe.lier Arnold» f Sre entlad» btgen einen Xigcnbikl“ Es gab eine lebhafte Degrüstung. da Hänbe- schLikeln. während Frau Eva lang’am weiterging Doch halb hatten bte herben Herren fte ringeholl Davor Ensingen stellte belUflea vor .Ganz erstaunt, bad bte Herr schallen fich noch nicht kennen Ste fchetnen ja in musterhafter Zurück» gezogen heil gelebt zu haben, gnübg« Stau, ganz Der Pflege des Deubers Glücklicher Deuber|- -rau Eva »ah ihn »hl an Ietzt ärgerte er fte geradezu Aber Q»rgenwtfUr Rmvlbs Uchte -Als Oberhaupt bes Dorfes must ich hoch .»erst bte ck)ü^sche unfewr Lomnmrgäste refDtflterei. bamu he sich hter wohttüchten.- Er hatte eine Ich»ne. wanne Stimme, kinb Srau Eva Sie lab ihn neugierig an. während er mit Humor sprach Das Geflcht war gut in» schad geschnitten, ber braunrstllche Vollboti lehr »epi legt Der weche Schlapp hat, den c fonQ 2. hatte heute dnern stelle Pu.n gemacht bte mächtige Gefall steckte in einem ^HJofnT Oe> rockanzag »r atfie! Ihr gut, fte faab. hach ein Strom von Frllche un» Krall von Ihm ausging öte sprach ihre Deumnberung ftr Has Haas .---lein, der leine Gült« auf T«xlan;eo sofort nach einer Opium» hdhlc fährt. Während ber letzten Onlluenza- Epidemie. bet der den Aer-ten empfohlen worden war, kein Opium zu verschrerdcn, enchtel- ten von 741 825 Rezepten 104 000 Opium oter Kstatn. Durch diese AachgieLizkeil ber Leiste wird die Seuche Immer mehr verbreitet. Es ist eine Streitfrage, ob die Zunahme dieses neuartigen Rausches mit dem AILoholverbvi in ZuiammenhanL steht. Jedenfalls ist es eine 21 15Ü. 3e freien Esfektenvetkehr rt3l wieder etwas lebhafteres .teuerere sur Dankaktea «Iä. Die «eisten Kurie. d4« man von Bvrrau m T' :reau HSkt«. lagen auf dem gestrige, Ai- Dtae. S rckge Lpe-talwene a^iepen». insbesondere waren Deutsche BanL ersucht. Tann- städke- D»f 19 500, DtMrnt'. uu# JO 500. L^esde er Brnk 18500. De»?sch« Deretns- binf öODO 2luch für Oekteneichifckte Kredit» an stall und Diener Bankveretn rrgj Rachfrage hervor 3m übrigen wurden noch folgend« Kurie genannt EDerfe der Farmen 32000, Harnv-ersn- 45000 L G.G. fest. Bergmann» werk^. Vic weilerhw von der gestrigen Dewe» gung beeinflußt Und. waren sehr gesuchL Es soll fich angeblich um Käufe für Schwerer Xechnnng handeln. Schuyged etsantechc f an» den Deachmng. 11775—12 000 Ausländische Renten htesten sich ungefähr auf der gestrigen fitrpe Von u nnvtierten Papieren : Br ns K 500, Len Sdhne 14 000. Ufa 13 000, Lpi 22 500, Beaer Stahl 18 750, Growag 17 175, Lastauw 15 000, Hansa-Lloh» 1150c. Hev» ltgensiaedt-G.esten von spekulativer Selle er- stebllch HS her gekauft. Montan ast ien konnte» sich gut behaupten. SraifTutter Dedisenmarkt. Y.r W fSTnr." rii.'nn Frauen mtitetten hast irl> '11 r Revolution gefallt* sich MM Paptere auf Di« unb Zimmermann und ghgva ' 1XC mberg Dv fte Ihnen antertra^:« Vtt- ^-dMnlpoflcn mlstb rammte7, 21» »4« Stabt von ben Polen bef«, wutbt, tehrten bd> nach Der» (in zurück unb Heften fich als Polenslücht» U n g e. hie angeblich ihr ga-^e» Hab unb Gut verlor en hatten, j« l.MlllloaeaMnrkEat- fchäblguaa a-s Zahlen Dmin verheirate- «Rärffe. Derllner Pro bull enmarkt. StrlliL 14. Avril. Der Pro hnkten- markt stand enter ben gleichen (Unflub wie gestern Die MLdten Ware für Weteen nicht kauflustig wegen her burch ba» Angebot aus» länd fcher Ware «ntflanbenen wenig M lebUt.i- ben VerHLstNilte im Meditie chüft jUggcn muhte irttolat geringen inlänbllchen LnaebotS zum Teil «was teurer btzadll wecden Von Grefte war Draugerite mehr gefragt unb Wurde über Rotiz bcyUt Ha ter wurde zwar begabrt. konnte aber döbere Pr^^ft kaum töteten Mais war lehr ft UI Zullerstosse cm eben wenig gebandelt, flttr öhu ar.be krälltge Gestalt kam ihnen burch bte enge Gasse entgegen Doktor Eni tagen unter- (3n einem teil ber Auslage wieberpelL) Die belgische, Minister in Paris. Pari». 14. April. (DTB.) Havas be- ridbtet daß »u Beginn der belg.sch-frantzbii- ’dwn Beratungen gestern Polnca r» den belgischen Ministern Aufklärung Über die eLoucheurs nach London gegeben habe. Dies« Aufklärungen hänen den ersten Eindruck der älebeualchung, der le Brüssel angesichts des angeblichen Meinungsaustausches zwischen Loucheur und Donar 8a» hervor gerufen worden lei. vollkommen txr- fckteucht. 3m übrigen habe Loucheur gestern abend leibst auf dem von Polar art gegebenen tiifen eine Besprechung mll den delgtschen Ministern gehabt und werde heute nochmals auf dem »rühstück. das bet belgisch« Bor|chaf- ter gibt, sich mll chnea besprechen. Aach Viesern Frühstück würben die belgischen Minister sich nach dem Elyse« begeben und von Milleran» empfangen werden. Die heutigen Beratungen beginnen um 10 Uhr vormittag». Pari«, 14 April. (2H 05 ) Das .0 • ■ 6 r V stellt bte Zrag«, warum bte f t a n » 6 11 f 4> t 2 e- gleruna nicht gebulbei habe. M man aellem vliiztell vgn ber allgrmeinn Xegeiang de» 2eparalion»problem« auf ber bei- gifch-sransb tichen Konferenz g«forschen habe. Denn auch 'ßctiuar« von ber Rorrmmbizkell Über» *cagt fei. auf eine Ikrftdnb gung »unufuifsaunen. Id wage er es hoch nicht, ben Mtdedolg lelner Polll k her freien Hanb erozu gestehen unb brr Meute ber Rationalisten bte Stirn zu bieten, bie. bas müsse man sagen tx>* bem häch^ten 2eamtm am Qual b Oda» Inspiriert werben !