U3. Jahrgang Dienstag. 16. Januar 1923 nicht unwahrscheinlich. ist .DvrwLrtS' auS senbrücke. Die Drücken über die Dange sind sind Ltaatsfekretär Hughes auf Reisen^ London, 15. Jan. (WTB.) AuS Was. hington wird gemeldet: Staatssekretär Hug- heS erklärte, daß er der panamerikanischen Konferenz in Santiago de Chile persönlich beiwohnen und im Anschluß daran andere süd- amerikanische Staaten zu besuchen beabsichtige. Ur. 13 Erschein: iLgNch, mcher öonn. und Feiertags, mit derZomstagsbeilage: EiebenerI-amilienblötter Monatliche öezuaspreise: 760 Mark und 40 Mark Trägerlohn,durch diePost 800Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Num- mern infolge höherer Gewalt.- Fern sprech- Anschlüsse: fürdieSchrist. leitung 112; für Verlag vnd Geschäftsstelle 51. Anschrift für Druhtnach. richten: Anzeiger Liehen. poftschectlonlo: gTonflurl a. M. 11686. MeilsMl SiA Kt 16. Teleph. 2051 IrbchBoermlüflunfl und 8fr I iur bflberlei tSkschk-t ■ ffrifnfrroail'*ii und fitltafr elMin!«klndkr. n tlnatiitlli werden: •n flrbeilfltbern: VroolfionSrelltnbtt. stileur. • 2 Schmiede, 2 wmntt ft, 1 Maler u Wrlichiada üievner, \ vnchdlndtt. Einstellung der Kohlenlieferungen an Frankreich und Belgien. hochgezogen. De Franzosen scheinen sich auf die Verteidigung der Präfektur zu beschränken. Äan hör: lebhaftes Feuer im \iw besetzten Teil der Stadt. Die Betriebe V alle verlasse.!, da die Arbeiter sich auf die rtlfltimtbtUöcbtm: tdi.e, in. vthierJotrljelm litten Slinbcrn. 2 Spendet Heute, 3 Atelier, 2 tflffiif 5 Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe >ür Anzeigeno 27 mm Breite örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150 MK.Dei Platz Vorschrift 20 ^/gAufjchlao tzauptschristleiter: Äug. (doetz. Verantwortlich für 'Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Giehen. S-L---- vatoven und Kipper plötzlich mit hartem Ruck die Arbeit einstellten ur) ihre Last In der Luft schweben ließen; von den Verkaufsläden rasselten in allen Städten und Dörfern des Ruhrgebiets die Rolläden herab und das Rädersausen. brs als ewige 2111- tagsrnu tt über dem ganzen Bezirk liegt, setzte aus. Totenstille toat ein. — 3m Direktionszimmec des Kruppschen Werkes in Essen erschien kurz vor 11 älhr ein Vertreter des französischen Ortskommandanten und verlangte den Betriebsrat zu sprechen, aber erst nach Beendigung der Arbeits- ruhe wurde die Aussprach-e zugrsagt. Rach einer Meldung oes ..Bo Essen weigern sich die Bergarbeiter anläßlich der Besetzung des Ruhrgebiets ab heute, äleberschichtenzu verfahren. Diese Wetze .u :g er st re kt sich nur auf das neubesetzte Gebiet. fpd. Wiesbaden, 15. Ian. Die Be - satzungsbehörde verbot die für heule dd mittag vo g s hen« ha b' ündige Arbeitsruhe. Cb:n a 13 wur.e das He ab assen von Rolläden als Leichen der Geschästs'pause unterlagt Jede Zuwider harL'.unq wi.d von der französische-: Behörde als Beleidigung angesehen und schwer be- flrait Schutzleute mußten bajüc sorgen, daß in keinem Falle die Rolläden geschlossen waren. etanbt. tarnt bit'Ä' JubrB 'N Ä"1“"«) “taten ju alt, immer taUkute1 ta> tait“ : LSM —- _ Ät. die Möglichkeit von älebereinkommen VviHänden ist, und die italienische Regierung arbeitet in diesem Sinne. Es würde ein schwerer Fehler von Deutschland sein wenn es eine solche Möglichleit zurückaxnse. Mus olint fuhr fort: Anscheinend ist zwischen dem französischen Kommando und einigen 3ndusttnellen des Ruhrgebiets eine Entspannung ein getreten. Es scheint auch, daß die Arbeitermassen den Kontrollmaßnahmen keine übermäßig groben Schwie igkeiten bereiten. Der Verfalltag für die deutschen Zahlungen ist vom 15. Januar auf das Ende des Monats verschoben worden. Infolge- des'en stehen 14 Tage zur Verfügung, um eine Lösung der Frage herbeizuführen Eine Annäherung Frankreichs an den in London vorgelegten itallenischen Plan über die Reparationszahlungen Deutscher Reichstag. 287. Sitzung, 2 älhr nachm. Berlin. 15. Januar 1923 Präsident Löbe teilt bei Eröffnung der Sitzung mit, daß zur Erledigung der Anträge aus dem Hause und der kleinen Anfragen der Mittwoch jeder Woche vorge e>en ist. Boi Schlüße anträgen wird künftig je einem Redner dafür und dagegen das Wort erteilt werden. 3n allen drei Lesungen genehmigte der Reichstag den Rechtsschutz vertrag mit ' stellen lassen. Bei den Besprechungen zwischen den französischen Deoollmä htigten un) den D rrtretrrn der .Zechenverbände wurde von deutscher Sie den Franzosrn von dem Telegramm des Reichs- lohlenkommis ars Kenntnis gegeben und mit^eldit, daß daraufhin die Zechen die Kohlenlieferung:n rtixeiner, 's ,sende, Gacker, J üer, Dlnldjmcnldil fltr. W iÄSS®» - !“TÄ 8 nen pifibibfl ■ ynld)fr<«u “U'S‘sS? iÜ'Är'tfS’ . Herinnen-1 ■ . .j|rbeW ft ivcrsle'^Änber^' Osterei > . ZreitaS- ..xrunS 394D ^ 1923. Mussolini über das Dorgrhen im Ruhrgebiet. Kein Koutirrcntalbuud gegen England. Rom. 16. San. (WTD.) 3m Ministerrat sprach Mussolini gestern über die Besetzung des Ruhrgebiets. Nachdem er an die Haltung der anderen Mächte gegenüber dem französischen Plan erinnert hatte, erklärte er: Italien hat Frankreich nur seine politische und technische Solidarität gewährt. Italien konnte sich nicht isolleren, ohne einen sehr schweren Fehler zu begehen, und es konnte sich nicht von den Maßnahmen zur Kontrolle des Kohlenbeckens fernhalten, well sie eine Frage von grundlegender Bedeutung für die europäische und italienische Wirtschaft find. Der Plan eines kontinentalen Blocks gegen England besteht nicht. Die italienische Regierung hat niemals einen derartigen Vorschlag- gemacht. Jedenfalls hätte sie niemals an eine kontinentale Vereinigung gegen Englcurd denken können sowohl wegen Der Bedeutung, die England im kontinentalen Wirtschaftsleben hat, als auch wegen der zwischen England und Italien bestehenden Beziehungen. Es ist im Gegentell wahr, daß die italienische Regierung Frankreich riet, soviel als möglich den militärischen Charakter in der Ruhrfrage zu beschränken und in dieser Hinsicht nicht die Möglichkeiten von äkbercinfommen zu^ückzuvxisen. Wenn eine be artige Entente, die Europa den Frieden geben würde, zustande käme, würde sie nach der Ansicht Italiens dock» nicht zum Ziele gelangen können ohne die Teilnahme und Zustimmung Englands. Italien hat keine Kohlen und tan-i sich nicht den Luxus von Venichtleistungen ober Isolierungen gestatten. Aoer es läßt sich leicht beweisen, wc.il es Wahrhett ist, daß die llaltenische Regierung sich auch bei dieser Gelegenhell von Ec Wägungen allgemeiner Art leiten ließ, die in der Londoner Denkschrift dargelegt sind, zam Schuhe der italienifchen Interessen und zur Wiederherstellung des europäischen Wirtschaftslebens. Die italienische Regierung ist der Ansicht, daß Straße begeben. Kriegsschiffe sind noch nicht eingetroffen. M e m e l, 15. Jan. (Wolff.) Um 1.30 älhr mittags kam die Bestätigung, daß auf der französischen Präfektur die weihe Fahne geh ßt worden ist. Die hier befindlichen Teile der Besatzung wurden entwaffnet. Bankdirektor Groh wurde, als er aus dem Fenster sah, durch einen Kopfschuß schwer verletzt. Ansctze.nend ist jetzt auch der Bahn- bof besetzt. DeritteneLttauer ziehen in die Stadt ein. Memel, 15. Jan. (Wolff.) Heute mittag kam ein Trupp dvn etwa dreißig Litauern mit Gewehren und Maschinengewehren in das Zentrum der Stadt und ließ den Haupttrupp der Freischärler über die Börse »brücke herüber. Auch die französische Präfektur wurde von den Litauern besetzt: cd soll dort eine weiße Fahne gehißt worden sein. Der Stadtteil um die Kaserne und den Lotsen- turm ist noch in den Händen der Franzosen. Tilsit, 15. Jan. (WTB.) Die litauischen Freischärler in Memel haben durch Funkspruch bekanntgegeben, daß die Litauer sich in Besitz der Stadt Memel befinden. Drei schwerste Minenwerfer und ein leichtes Maschinengewehr seien erbeutet und sieben Franzosen sowie 15 memelländische Schutzpolizisten gefangen genommen worden. Die wettere Deute sei noch nicht zu übersehen. Aach den letzten unmittelbaren Meldungen aus Memel herrschte dort heute nachmittag völlige Kampfruhe. Hamburg, 15. Ian. (Wolff.) Bei der h'esigen Dienststelle der Marineleitung ging morgens vom Landesdirektorium Memel folgende Radiomeldung ein: Die Meldung des amtlichen litauischen Telegraphenbureaus, ihm sei nichts bekannt, daß reguläre oder irreguläre litauische Truppen im Memelgebiet eingedrungen seien, stellen wir hiermit der ganzen Wett gegenüber als grobe Lüge fest. Es handett sich also nicht um eine Erhebung eines Teiles der im Memelgebiet ansässigen Einwohner litauischer Abstammung, sondern um ein von langer Hand vorbereitetes Einfallen litauischer Rationalisten, welche über die Grenzen des Memelgebietes mit kriegsmäßiger Ausrüstung eingedrungen sind. Mit Ausnahme der Stadt Memel haben die Eindringlinge das ganze Gebiet besetzt; wir protestieren gegen diese Bergewaltigung vor der ganzen Welt. Bergwerksbesitzer könnten bet ©inlabung nicht Folge lei ft en, ba bie deutsche Regierung eine Anweisung geschickt habe, durch bie jede K o h l e n l i e f e r u n g an Frankreich ober Belgien, unter welchen Bedingungen auch immer, untersagt wirb. Das sei der Abbruch der Verhandlungen gewesen. Die bisher getroffenen Abmachungen seien dadurch hinfällig geworden. Angesichts vieles 'Versagens der deutschen Industriellen habe General Degoutte die Ausdehnung der französischen Truppenbewegungen angeordnet, bie heute um 7.30 älhr vormittags begonnen habe, um ihre Linien um 15—20 Kilo- meier in Richtung Dortmund vorzulegen. Der Berichterstatter verzeichnet, daß Im Ruhrgebiet eine allgemeine Verteuerung der Lebensmittel und ein Mangel an Brotgetreide eingetreten sei. Vor der Ankunft der Frcmzosen hätten die Deutschen mit dem Mehl eine sinnlose Verschwendung getrieben, in die die Franzosen erst hätten örbnung bringen müssen. (Das wäre also ein erstes Ruhmesblatt des Ruhrfeldzugs! Wer wird ba nicht an Tartarin erinnert?) Cssin 15 Ian. (WTB) Auf das Telegramm des Rcich^kohlenkommis.arZ Haber sämtliche Zechen sofort die K o h l e n t i e f e r u n - gen an Frankreich und De lgien eingetragene Kundgebung der Anhänglichkeit und öpferfreudigkeit wärmsten Dank. Wie das schwergeprüfte Essen in unerschütterlicher Treue zu Volk und Reich halten will, so wird die Reichsregierung alles im Bereich des Möglichen liegende tun, um das harte Los der Essener Bevöllerung zu lindern. Ganz Deutschland wird, des bin ich gewiß, der Stadt, mtt deren Namen die Erinnerung an des Reiches Kraft urauslöschlich verbunden ist, jetzt und in aller Zukunft die in schwerster Not be- w'.esene T.eue in Gesinnung und Tat entgrl.en. Die We lern Entscheidung in der ReparationskonnnMon. Paris, 16. Ian. (WTB.) Der diplomatische Mttarkeiter der Havasage.ttar glaubt zu wissen, Darthou habe in vollem Erwernehmen mtt D o i n c a r e uni> in älebereinstimmung mit seinen Inst uftionen sich mit seinem belg shen Kollegen Delacroix t-erflänttjt. eine gemeinsame Note zu verfassen, die die Reparationskommission aufforie.t sich morgen zu versammeln. um die letzten Der'eblunzen Deutsch- la d; g genöbw f mm De p.lichtungen aus dem Fttedensvettrag festzastellen. ($• nc ftolncmiifl ans dem Vcrhnttcn der Sozial- bcntoFrafcit. Paris, 15. Ian. (WTB ) Der ..Temps" bespricht in seinem Leitartikel die Haltung der deutschen Sozialisten bei der Protestkundgebung des Reichstags, wie sie sich hierbei so eingerichtet hatten, daß sie bei der Abstimmung nicht anwesend waren, so hätten sie auch bei der öffentlichem Kundgebung der bürgerlichen Parteien in Berlin nicht teilgenommen. Das sei eine bedeutsame Zurückhaltung, bedeutsamer sogar, als die Kundgebungen selbst. Wenn die derttsr'ien So--.'a i"ei abe" logisch 'e'n wollt.m, würden sie die Demission des Kabinetts Cuno verlangen. Ihre Haltung zeige, daß sie kein Vertrauen zu ihm hätten, was ein Beweis von klarem Dllck sei. Wenn eine Partei so mächtig sei. wie die Sozialdemokratie in Deutschland, so dürfe sie wohl verlangen, daß die Politik ihres Landes in einer so ernsten Zeit von einer Regierung gelenkt werde, die ihr Der- trauen besitze. Warum also regiere Cuno noch immer? Die Anforderungen an die britischen Kohlenzechen. London, 15. Ian. (WTB.) Reuter meldet, bie Besetzung des Ruhrgebiets führe andauernd zu lebhafter Tätigkeit i.n denbritischenKohlenzechen. Die Bestellungen Lon Frankreich, Amerika und Deutschland fe en jetzt so groß geworden, daß die Bergwerksbesitzer sich für die Rückkehr zum Achtstundentag an Stelle des gegenwärtig geltenden Siebenstundentages einsetzten. richte an meine Beressgenvssen d'.e dringende Rkahruna: Haden Sie Vertrauen zur geaenwärtigcn ReichStefiennyj und Ihren amtlichen Organen. Liefern Se was Sie abüdam tbnnm. so schnell wie irgend möglich ab. und bet leben Sie die Regierung in di« Lage, rochk- xettlq ^n-uareisen. um au v».hindern, ba’j da- Bolk d ie« Tage« unter Hunger steht Der Redner teilte noch mit. bafc zwilchen der Industrie, den Gewerkschaften und der Landwirtf-aft Be.Handlungen slaUsinden. die hvifenUich zu einer Einigung führen werden Aus Hessen. Die Regierung-krisl«. rm. Darmstadt, 15. Jan. Zur hessischen Regierungskrise erfahren wir. dah heut« vormittag bl« derzeitigen Minister der Koalition und die Führer der Fraktion der Deutschen Dolkspartei sowie die der Jtoill- tionsparieten sich au einer Besprechung bei dem Staatspräsidenten eingefunden hatten. — Die..Hess. LandeSzeltung" schreibt: ..Bon besonderer Seite wird uns bestätigt, daß am Eintritt der Deutschen DolkSpartei nicht mehr «u -Weiseln ist. einerlei, wie sich die Sozial, bemofratle im weiteren Verlauf der Bcrhand. lungen dazu stellt. Ihr weitere« Verbleiben in der Regierung ist -war nicht sicher, aber wahr« scheinlich." Aus Stadt und Land. Dieben, den 16. Januar 1923. Amerikanische Hilfe für innere Binder. Vom städtischen Wohlfahrtsamt gehen uns di« nachstehenden Mitteilungen zu: Quäkerspeisung. 2m 10. Januar Haden di« Quäkerspeisun- ü«n nach längerer Pause wieder begonnrn. Nach den Im Spätsommer und Herbst v. I«. vorliegenden Rachrichten muhte mit einer sehr erheblichen Einschränkung der Speisungen gerechnet werden. Man hatte deshalb di« Speisungen In der ersten Hälft« de« Winters gan« «Inaefidlt, um in der -weiten Hälfte möglichst diel tun zu können. Denn di« gröber« Rot muhte und muh für diese Zeit erwartet werden. Man glaubte so nach B)e hnachten etwa 400 Kinder speisen zu können, während bei Besinn Im Januar 1921 800 Kinder und Mütter gespeist worden waren. Di« neue Rot. die über unser Volk hereingebrvchen ist. hat aber auch In Amerika dir so oft bewährte LiebeStatigkrit wieder auf den Plan gerufen. Reue Öantm- lungtn haben bedeutende Ergebnisse gezeitigt. Insbesondere sind es unsere deutschame- rikantschen Stammesbrüder, die die alte Heimat nicht vergessen Haden. So kann nicht nur von einer Einschränkung der Speisung abgesehen werden, sondern s« kann sogar über da« anfängliche Maß hinaus e r fl r c d t werden. Zunächst werden 834 Speiseportionen auSaegeden. und -war an |e 250 Kinder der Stadtknadenschul« und der Stadtmädchenschule. an 200 in der Bezirks,chule. an 50 in der Oberrealschule unb im „Löwen" an 70 werdende und stillende Mütter Die gereichten Mahlzeiten sind dieselben wie früher. Rach etwa zwei Wochen wird die Zahl der Sp«!,«Plätze auf 1200 erhöht. Die weiteren Spelsepläpe verteilen sich auf da« Gymnasium und da« Realgymnasium mH se 60, auf die Höhere und Erweiterte Mädchenschule mit 80, auf die Oberrealschule mit weiteren 70. insgesamt 120 PI» sc. ferner auf 115 noch nicht schulpflichtige Kinder, die im „Löwen" gespeist werden. Der Unterschied -wischen der Zrhl der Speiseportionen und Der der Gespeisten beruht darauf, bah Mütter vergröbert«. Kleinkinder ve-kletnerte Speis«. Portionen erhalten. Die Schüler unb Schülerinnen der höheren Schulen unb die Kleinktn. der hatten früher wegen Einschränkung der Speisungen ausgeschaltet werden müssen, sehr zum Leidwesen derärz'Hchen and pädagogischen Sachverständigen; ef bot sich jetzt aber dte ®t- legenheit, diese bedauerliche Einschränkung wieder rückgängig zu machen. Dach Erweaeruna der Speisungen auf 1200 werden d e Mahlzeiten auf Stund neuer Vvrschr.ften für das ganze Reich In anderer Form gewährt. QHan albt (ogenannle Drink- rationen, bestes nb au« einem halben filier Kakao ober M ich shergestellt aus Büchsen- mllch) unb einem Brötchen ht der bisherigen Gröhe. Der Preis für eine Mahlzeit betragt fünf Mark. H.er;u kommen noch Vergütungen für Dufbeway.ung und Re.nigung der Geschirr« durch die Schuwiener, wo d.e« von den Schulen übernommen worden ist. Troy vieler Eiternde.träge, und obwohl die Lebensmittel geschenkt werden, entstehen doch für Frachten, ÄrbeckSlöh.ie. Feuerung, Backlohn für di« Brötchen und bergl. der Stadt G ehen noch sehr erheblich« Unkosten, di« sich zur Zeit auf etwa 100 000 Mk. monatlich belaufen, so dah also auf ein Kind und eine Mahlzeit rund vier Mark entfallen. Aber diese Opser werden nicht vergeben« gebracht sein. E« ist sehr an der Zeil, wieder an unsere Kinder au bcnlcn. Die Unterernährung nimmt In beängstigendem Mähe zu unb nähert sich wieder den schlimmen Zecken nach Kriegsende. Amerikanische Doihls«. Durch Derrn'ttlung de« Deutschen Zen- tralauSschusse« für di« Auslandshilfe gingen dem Wbh.fahrtsamt d«r Stadt Gießen 300 000 Mark au« «inet Sammlung der ..Reuyorker Staatszeit nna^ zu. Ferner bat durch Vermittlung der Darm- städter und Rat onalbank. Zweigniederla sung G ehen, der ..Germania Kegelclub" in Delrolt (MIch 1 aanlsich für ein Jahr verpflichtet, monatlich 10 Dollar zu senden. „(Sine wichtige (Entscheidung für Angestellte." Tom Tetainiffen-Q3erttn Eleben ttxtrb un« gcsch leben: In Rr. 10 Ihre« geschätzten Blatte« vom Fritaa. dem 12. b«. Mt«., befindet sich eine Rost- (,3ufj> ift au« dem fieserkrri'e die trlr auch akS kleb' cenntllch mach'en. D Schelf lltg.) mit bar trift _®tne w'.chtlge Entscheidung für Angestellte." Dies« Roll- kann nicht ganz unwider- fprochm bleiben. Irr führend ist der Schlußsatz: .Die lieber- stunben-Vergütungen für Dezember sind sofort nach'u-aHsen." Die Scheds stelle hat ®oM auf Antrag ter Arbttttn hmervert e er den § 4 de« Mantelta.'iscS baVtn ergänzt, dah auch die gesetzlich für die Arbeit frelgegcT c ien Sonntage vor den Ferertagrm al« Ausnahmetage zu gelten hätten, und nach 8 4 zu zahlen wären. Da der Schiedsspruch aber erst Ende de« Jahres 1922 gefällt wurde, sind die *3i beitgeberfrertreter der Meinung, bah etn ihrer Auffassung entgegengesetzter Schiedsspruch für sie nur für künftig« Fäll« Deltu n g haben müsse, aber nicht für bereit« verflossen« Sonntage de« Jahre« 1 922 oder früherer Jahre, in feien nie ander« verfahren wurde. Die Auffassung der Arbeitgeber geht dahin, dah die Beschäftigung de« Personal«, weil ge'eyttch zulässig, nicht unter den 8 4 des Manteltarife« sinngemätz fallen konnte, zumal daselbst auch cm-drücklich von einer durh die Belrieb-leltung ausnahmsweise angcorbneten fieber ftunben- ober SvnntagSarbeit (Inventur ufa>.) bl« Rebe ist Der SchedSfpruch wurde von den Arbeitgebern unter Protest zur Kenntnis genommen unb hierbei wurde sofort geltend | e- macht, bah da« Ansinnen auf Rückvergüting ftlien« der Anges!eilten nicht unter den Schiedsspruch fällt, zumal ein demgemässer Antrag auch nicht Verlag, und, erst nachträglich gestellt, von der Schi».bestelle nicht entschieden wurde. Hegt demgemäss eir« berechtigte Forderung auf Rachzah'.ung irgendwelcher fiekerstun» den« oder Sonntaasarbeit des Jähes 1922. soweit es sich um gefenr.dx Arbeitstage ober Sonntag« handelt, nicht vor " rb Düttmann für da« 8 Icbteg mit 'Birtmg vorn 16 Januar ,923 an ium Beistand des Äulturba iamte« Grubbere. auf die grob« Ä»reiche der Be- C.1L fian de« u n iversi tä t (Sieben. Der ordentliche Professor für Mineralogie unb ^trographie an unserer Universität. Dr. Hans Schnei derhöhn hat eine Sinlabung der Uni. DerfUät Kristiania erhalten, in ben Osterferien In Kristiania einen mehrwöchigen Kursus über mikroskopische Erzuntersuchungen abzuhalten. — Die venia kk*rndi bei ber Medizinischen Fakultät unterer Lanbesuniverfität wurde erteilt: dem Assistenzarzt Dr. Ger darb Fach ber Chirurgie; dem F«ch der Chirurgie, dem Assistenzarzt Dr Egon Pribram für da« Fach der Geburtshilfe unb GhnSkvloai«. Amtliche Perfonaknachrichten. Ernannt wurden am 29 Dezember durch Ent- lch'ie'nng des Hessischen Ge'amtmvTisterium« vom 22 Dezember 1922: der OanN e Wflrat Eugen Funk in Wcfien ber fiandgettch-srnt Ernst »ramer in Giessen, der Amt« e kbt« ut Jakob Keller tn Diesten, der 2mtsaer^ch:«rat Buich- barb Tburn in Lauterbach M Mitgliedern, bet Vandaettchtsrat Han« Küchler in D.e'^n. AmtSgeitchtsrat Fran, Drv« In Diesten ber Oberamtsrichter Emst Hof meher in As CTflabt ber Amtsgericht-.-at Katt Muhl in Itlbba zu stellvertretenden Mitgliedern ber Difziplinarkammer bei dem Land» aeri^t ber Provinz Oberhef f«n: ber Lanbgericht«rat Karl Adolf Meher in ®leben zum Mitalied. ber 2Lnt«ger1dbt«rat Fritz '^«11^0 15 in Diesten zum stellv Mitglied des DifzivUnarsenat« bei dem Oberlandesgericht, der Landgericht Sbirettor Rudolf PrStorin« w kleben, ber Odermnt«richtet Dr Emst Brill tn 6tten -u Mitgliedern, ber ArntSaerichtsrat Alb Hoffmann tn Friedberg, ber Oberamt«richtet Hermann Restart in Ulrichstein xu stellr«tte- tenben Mttgltchern brt Dil-ivltnarbvf« bei ban Oberland^gericht. alle für dte Zeit bl« .^n I9214 * 1923 ber jor- fianb br# Äe(hiibauamtH Regiera^a«. bäumt Otto Hauck.u Fr mU Mt vom 16 3ar4iai 1823 ab -um Borstand bei Äuüzr» bauamte« Darm stad, mit N- Amtsbe-zcichnung al« Oberbaurat und ber Regierung Zbaur at Au au st Loren- bei dem Ku l ru baua.mt Fricdl^ra », ttbOeemg bei Reifen na4 ®äe*yn eTttfiechen. ct Artauf Don Gold für da« R»:ich durch die RoichZbank undPost erfolgt in bet Woch- Vvm 15 bl« 21. d« Mts. zum Preis« Dt>i 35 OCO Mark für etn Zwanzigmarptück, 17 500 Mark für ein Zc-hin»a.-kstück. Der Ankauf von Reichsfilber» münzen durst die Reich-bank unb Post erfolgt vom 15. ds. Mt«. ab bi« auf w«t«reS zum 750fach.m Betrag bcs Reanu^ te«. ' Elnbruchsbiebstahl. In der ver» ganaeren Rächt wurde au« einem hiesigen Be» t l b.' cm Treibriemen entwandet. Der Riemen ist 14 Muter lang 30 Zentimeter breit und ziemlich Ml Dor Am auf wird brtnaenb geaxirnl Sachdienliche Mittetlungen nimmt die Ädmlnal- xoliz-i entgegen Für die Täke.ermiNelmg sind 50 0.0 Mart Wlohaung ausgesetzt. * D lc Racheichung der Mähe und Gewichte in der Stadt Dlchen findet -ur Zelt Im ersten Bezirk statt. Dazu gehören: Kreuzplay, Se.terSweg, Ma gafle, Dlockstrahe. TeufelSlust^är.chen, Zohanncs- strahe und Dlezstrahe. Die RacheichungSfrlst für diesen Bezirk läuft am 20. Januar ao. •• Anlagemusik findet morgen Mittwoch. mittag (M günstiger Witterung) um 12 Uhr durch die Kapelle be» 1. (Hessischm) Dcenabier» Da aittonS, 15 Infant-ri?-Regimrn: am Liebig» D^nlmal statt. Mulllivlge: 1. Armeemarsch Rc. 168 (Deirliermarsch). L. Faust: 2. Das fite- b:«mahl ter Apostel 'eine biblische Szene). R. Wanner: 3 .Deutschlands Rot": a) Tiefe Röte, b) Klag«, c) Glaube unb Hoffnung. K Haubach: 4 Fantasie über Franz Schubertfche Lieber. 2L Schreiner: 5. Armeemarsch Rr. 173 lHelenen» Marsch). F. fiübbert Bornotizen. — Tageskalenber für DienStag Stabtch:ater. 7 Uhr: .Die Hamburger Filiale". — ie torrtg wir von England. Amerika und von den Reu traten zu erwarten haben Die Gewalt, dir Frankreich aus übt, hat da« letzt« Wort in der Welt chz gibt für da« arme, -erschundene teutsche Volk keinen Au«a»^a. der Io,ort au« biekm (Xeib bereu«- führt. Wir eilen nicht nur materiell. ,onöe.n auch kulturell dem Abgrund entgegei. weil ein zermürbte« und entnerv ei Doll, auch uvnn e« gciftla ,o führend ist wie bad beut,n den Gemeinden ge-e:chn«t werden) wurde in erheblichem Mast« verzichtet Wem bk Bttm neue Opser verlängern wird, so wird man sich in ben Gemeinden sc^r vvbl ülerlegen, ob sich diese Opfer lohnen Man wirb -u dein Schlüsse köimnen. batz ein« weitere Hingabe von Mittel» für di« Bahn eine gute Kapitalanlage auch bei momentanen ZlnSvettusten ist. wenn bi« Bahn ben Interessen ber®enetn» ben dient Dann liegt e« tn ber Richtung einer vernünftigen Polttik. ben Verkehr zu erhalten und zu fördern. Einr Bahn aber, die je länger |e mehr bie berech'igte Derfkvnmung ber beteiligten Gemetrchen hereusfordert, kane Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittag« Berlin 15400. Frankfurta.M. 15700—1590* 837,- 15. Januar Datum: hrspElkr der 48621,25 56S60,- Unter dem ßreiheilrbanm. I Roman von Clara Diebig. (Nachdruck verboten.) ■ 1»8. Fortsetzung. rivsern "(..nlpilL tHT.it er eines teßten Aas, - «fiel«. t«n Tisch < *1 «A* fluchst- aus. nutSa.^ , kreischste?" ^".7-apU^ wen« > flu l’.mein' Pölitz nJ ^r^inivnj jene Brief 681,70 4122.80 Handel. Börsenkurse. 736.85 1972,40 1629,05 013,80 Kaliwerk Weiteregeln VauraOülte Cberbetmrf Mönir Bergbau.. .. Nhcinstahl Diicbett Montan . . . Tellus Bergbau . . . 4680,- 16,90 12170.- 5607)0,- 587,- 747,- 466,- 342,50 2190,- 7100,- 827,90 22 4.35 1870.30 588,50 15. L 81,- 72),- 440.- Metallaei. Frankfurt. . 2tf.iubfobvff Herz. . . . Licpel............ Zellnon Waldhof . . . . Znckersabr.^rankembal äuckerfabrikWaa.äusel 13 Januar Amtl. No ierg. 12. t. 81,- 705.- 410.- feijten Nasi — nun legte ec auch das noch auf ---- Seine Augen umflorten sich, er 80.30 650.- 380,- 2103, — 144- 169.59 110- 130.- 4770,- 17»30 12210- 56450,— 593.- 753,- 474,- 349,50 2230,- 7090,- Frankfurier Devisenmarkt. (Lelegraphische Auszahlung.) Brief 2315,- 84.1- 5'/.Dtstb. Reirbsanleche 47o Dergleichen 3Vi*/e Dergleichen 3% Dergleichen Dlsch.Svar-2rmn.-Anl. 47, Brendische Stoiifol» 47., Hellen......... 3*/.7o Hessen 3°/., Hessen......... Nolierg. Bries 74185 4736,80 56140.- 842.10 2265.65 1873.70 59150 2380*95 2240,60 321M.05 299.25 1220545 17,54 491.20 48185 Kurs 15. L 80,50 710,- 410,- 1800,- 200,- 190,- 130,- 120,- 13).- Ban knoten. St an Hart n.M.. 15. gmnuar. Schwerer Noten........... «Zra»lcösiiche Noien Tänlsche Oiolen............ Lchlvediiche Noien Holländische Noten Dcnisch«Oe>'terreich Ä 100 Kronen Amerieunsche Noten Englische 9toien............ Iialienische Oioten Belgische Noien Ungarische No en Tschechoslowakische Noten Norwegische Noren ......... Numamsche Noten Soanische Noten . .. Amtl. Geld 738.15 4713.20 Da gab dem Alten die Verzweiflung den Nut: „Für meinen Sarg, Herr, ich teilt doch abständig schlafen gehen." ’W aus «ne LdcktrrWtzrmy Betet vvchnen, berat Sntectffen sie schädigt. Wenn der Plan der BaHn- feitung verwirklicht wird, so haben die Fabrik- ; .beiter, die im ©rünbergcr Lextilgewerbe be- s dpftigt werden, aber in den Orten an dieser 23apn wohnen, keinerlei Zugverbindung nach and wn ihrem Arbeitsort. Die in Butzbach, ©ieten u.ib Wetzlar in Arbeit StAenden haben nicht die vfiniburfl dinier. Bake» 11650,- 19’00,- 12200,- —,— Norddeutscher Vloob . 750).— 13500,- 8000,-15000,- ZementtverkHeidelberg 7601k— 8C01,— ——,— Philipp Holzmann . . • 4850.-5900,- 5010.- 5o00.- Analo-Cont »Auano. . .38 00,—-4000«.),—29500,—40000,— Badische Anilin.....960!>,-15900,- .>2ua-15500,- Gold chmidt 11000,-17500,-11200,-13360- Griec-heimer Electron. 7520-142^)0- 7610,- Höchster Farbwerke . 7400,-14000,- 7600-14000.- Hoizverkohlung.....10500-^18600— —r* — Nütgerswerke 9751,-16500-100)0-15500,- Lcheideanslalt......17500-28000^- —-- i-egenben Gemeinden, die jetzt auch endlich ein- nal von ©cünberg unterstützt werden, während 1? Licher Stadtverwaltung sich stets sehr rege der Nahrung unserer Interessen annahm, gelingen wirb, die Dahnverwaltung von der Verkehrtheit Örer Pläne zu überzeugen. Es liegt im Dahn» I inlereffe, den Widerspruch der Gemeinden nicht Verkehrs noch vergröbert, dah die finanziellen Sargen daher auch geringer werden, und dah iie — bei dem rechten Entgegenkommen und nicht bei Derausfordern berechtigten Widerspruchs — auch M den beteiligten Gemeinden Der» sllä n d n i s findet. Hoffen wir, dast die Butzbacher Generalversammlung da zur rechten Klarheit hilft! Verzweifelt sah Isaak Herz den Unersättlichen an. „Wehr!" Es klang wie Donner. Da griff tzerz tief in seinen Dusen. Hier hatte er noch einen Spargroschen verborgen, ein Leder beutel- Hrn, auf der bloßen Brust unterm Hemde gi tiagen. Das sollte einmal für seinen Tod sein, brr.lt er eines anständ gen 'Bettes sicher war zur Vermischtes» Düsseldorf, 15. Han. (WTD.) Hier ist dh gewisser Peter Elbers verhaftet worden, toer die Frau Hertel in der Wrangelstvahe horchende Späher anlockte. Durch die 2 schlossenheit von der Lust brausten schwelte drückende Hitze im Haus und feuerte verliebtes junges Blut noch feuriger an. Däckler tanzte wie ein Desessener, und die Julie mar Werberin in der Kunst. Sie waren beide halb trunken, und alle anderen waren es mehr oder minder auch Selbst die Mädchen batten zu tief btS DlaS geguckt, zu hastig in durstigen Zügen getränten; sie sahen auf dem Schob ihrer Burschen. die mit den Räubern Brüderschaft tränten. Die ganze Bande war traten Im HauS, selbst die Buchen waren eingezogen, man gab nicht mehr Obacht; warum auch, es kam ja doch niemand. Das HauS lag tm Märzendämmor, von Frankfurt a. M. Berlin Schlug- Schluß- Schlud- Lchlutz. Kurs Kurs Kurs l^ur» Datum: 12. L Frankfurter Getreidemarkt. * Frankfurt a. W-, i!5. Han. Am ®e» treidemarkt hält die feste Stimmung an. Die vorherrschende Zurückhaltung, die auf die politische Gage zurückzuführen ist, lieh anfänglich ein lebhaftes Geschäft nicht auskommen. Man befürchtet durch die ausgesährte Besetzung des Ruhrreviers ungünstige wirtschaftliche Folgen. Weizen und Roggen fanden zu festen Preisen glatte Ausnahme. Gerste, Hafer lagen ruhiger. Mais entsprach der Bewegung des DollucS. Weizenmehl blieb gesuchter, Roggeninehl zu den letzten Votierungen genannt. Sn Futtermitteln waren die Umsätze bescheiden. Es notierten: Weizen 46 000—48 000 Ml., Roggen 40 000 blS 42 000 Mk., Sommergerste für Drau,; wecke 35 000—37 000 Mk., Hafer, inländischer 28 000 bis 33 000 Mk., ausländischer 44 000—48 000 Mk., Mais, La Plata 44 000—46 C00 Mk., Mixed 44 000—46 000 Mk., Weizenmehl, südd. Spez.0 68 000—75 000 Mk., bei Waggonbezug ab Mühlen- station, Aoggenmehl 56 000—59 000 Mk., Weizen» und Roggenlleie 19 750—20 500 Mk., Erbsen je nach Qualität 65 000—75 000 Mk., Biertreber, getrocknet 25 000—27 000 Mk. Tendenz steigend. Frankfurter Echlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 15. Jan. (Amtlich) Marktverkauf: Rinder und Schweine werden bei regem Handel nahezu ausverkauft; Kälber und Schafe bei ruhigem Geschäft geräumt. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 1343 Rinder, darunter 244 Ochsen, 48 Dullen und 1051 Färsen und Küche. Ferner 201 Kälber, 157 Schafe und 1023 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 50000 bis 75 000 Mk.; Dullen von 50 000 bis 67 000 Mk ; Färsen und Küche von 65 000 bis 73 000 Mk für beste Färsen, von 38 000 bis 67 000 Mk für geringe; Kälber, beste Qualitäten, von 65 000 bis 70 000 Mk., mittlere von 60 000 bis 64 000 Mk., geringe von 52 000 bis 59 000 Mk.: Schafe von 32 000 bis 65 000 Ml.; Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht von 85 000 bis 100 000 Mk,. vcn 80—100 Kilo von 105 000 bis 110000 ML, von 100-120 Kilo von 110 000 bis 115 000 Mk., von 120—150 Kilo von 115 000 bis 117 000 Mk., Fettschweine über 150 Kilo von 115 000 bis 117 000 Ml; Sauen und Eber von 100 000 bis 115 000 Mk. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließ. „bergerEisenbah« ■ &SS5I*1 w der Iptine bet nutben ^Mjgi uxrrfrf” k &*£ mir «inenJ Töircd« iften Zcü auch voll- w Oft”’ Sm«? (3n einem Seil der Auflage wiederholt.) eine Mitteilung der deutschen Regierung an die Reparationskommission. P a r i S, 15. San. (WTD.) Die Morgen» blätter berichten, daß am Samstag die Kriegslastenkommission derRe- parationskommissivn eine Rote überreichte, um ihr mitzuteilen, dah in- vlge der Besetzung des Ruhrgebietes durch ranzösifche und belgische Soldaten die beut- che Regierung sämtliche Repara- tionsleistungen fürFrankreichund Belgien ein stellen werde. Das ^Echo de Paris- teilt mit, dah bi« Reparationskommission in einer heute vormittag stattfindenden Sitzung über die nvtwendi« gen Mahnahmen diskutieren werde, die ergriffen werden sollen. Lord Eurzon derlaht Lausanne? Paris, 15. Han. (WTD.) Aach einer Ha- vasmeldung aus Lausanne wird Lord Tu r- zon die Absicht zugeschrteben, Ende dieser Woche Lausanne zu verlassen. Er wünsche lebhaft, unter den augenblicklichen Umständen die tatsächliche Leitung des Soreign Office wieder zu übernehmen. Besonders liegt ifcm daran, tm Augenblick, wo das englische Parlament seine Arbeiten wieder aufnimmt, die Leitung des Foreign Office Händen zu batet Der Chef des Foretgn Office soll die Abstcht haben, Sir William Ryrell und Ho race Rumb old die endgültige älnterzeichmung d«S Friedensvertrages zu überlassen der der türfb- schen Delegation vorgelegt werden soll, sobaD die laufenden Verhandlungen ihr Ende errett* hätten. Die SonntagSarbeft im ZeitungSgewerbe. Berlin, 13. San. Die Reichsregierung antwortete auf eine schriftliche Anfrageder Zentrumspariei, wie sie sich zur voll- ständigen Aufhebung der Sonntagsarbeit im Zeitungsgewerbe stelle, sie sei zu einer Prüfung der Frage über die Einschränkung der Sonntagsarbeit bereit. Die Einführung der vollständigen Sonntagsruhe vermöge sie jedoch nicht ohne weiteres als geeignetes Mit- tel anzuerkennen, um der Rot der Presse abzuhelfen. um di? »'*« "MÄta $!' 's lich Lhtzn ffpjvr alj ÖÄ SWÄssX E. Cft LSM Don in irSLfSSW weitem gesehen Nein unh unscheinbar auf der Felsen höhe, und so ruhig, so friedltch durch tiefe schwarze Dannenschluchten von aller OMt geschnitten, gleichsam tote eine Einsiedelei in frommer Beschaulichkeit. Sin Weiblein kroch den Felsweg hinan. Es blieb oft stehen, wischte sich über die Stirn unb seufzte. Man hatte ihm richtig den Weg gewiesen im Dorf Hahnenbach. Aber 00 sie vor den Buckler kommen würde, das sei fraglich hatten die Leute gesagt. Woher sie denn komme? Oh, von weiter her. 5Jnb was sie denn wolle? Das sagte sie nicht. Die wollte den Dückler sicherlich anbetteln, sie sah ganz danach aus; ihr Kleid hatte viele Risse, die freilich gestopft waren, aber die bittere Öh-mut guckte doch durch. 3n alten Marmer- stieseln, die ihr viel zu weit waren, ging die Frau mühselig. Sie hatte die grauen Haare glatt unt« eine schvarze Haube gestrichen, tief bekümmert blickten ihre Augen, die einstmals schön gewesen sein muhten, man sah es noch an dem tiefen Blau. 3e näher sie dem Hof kam, desto mehr eilte sie, es war, als ob sie etwas voran triebe^ Die Wachen standen nicht am schmalen Felsen» pah, ohne Aufenthalt kam sie durch. 11 nb mm hörte sie ein Stanipfeu und Huchzen, ein Fiedeln und Dröhnen; das drang aus dem Haus, trotzdem Tür und Fenster verschlossen waren. Ein Lärm tear's wie zur Kirmes auf Dörfern. 3m Stall blökte das Vieh und rih an der Kette vor Schrecken, auch die Frau erschrak. Sie faltete ihm Hände: Hesus, war die Hölle stier los? 3pre Hand hob den Klopler, aber drinnen war zu wüstes Gekreisch man hörte sie nicht Kein Riegel war vorgelegt, da machte sie sich die Tür selber auf. (Fortsetzung folgt) Geld 678,30 4102.20 48378.75 733,15 1962,60 162095 51L20 2064'85 191520 2755,60 10314X6 11,86 394,- 29& 75 106-75 innben wird! Dazu muh die ungleiche Behandlung der Mbcn Stteckenteile Butzbach—Lich bzw. Lich— Auf dem Kallen seifer Hof fiedelte Tm^musü. Es war eine Unverschämtheit, aber der Dückler konnte sich die ja erlauben. Die Suite wollte tanzen, die Hulie wollte ihre neuen Kleider zeigen, darum lieh er etnladeu, wer sich verlustieren wollte. Ganz Kallenfels, Hahnenbach, Sonnschied und Griebelscyieo, all die Dörfer der Rachbarschaft toufcten Bescheid, aber kein Hahn krähte laut drum. Die jungen Burschen, die für die Mrnoe schon manchesmal Munition zu Kirn gerauft hatten, fanden sich gern ein. Da gab'S ja reichlich zu trinken, auch Geld beim Kartenspiel zu gewinnen, und beides war heutzutage nicht Ai verachten. Sie brachten auch ihre Mädchen mit. Die Dirnen, m denen die Reugier mbbtite, waren wie versessen auf den hübschen CRmiber, der sich unermüdlich mit ihnen drehte und sie im Tanz verliebt nah und näher an sich zog. Das Fest ging oben schon auf den zweiten Abend. Man hatte alle Fenster fest zugemacht^ danit die Musik nicht in die Weite klangund e9ung a. M., 15. > (TO - im hat die Unterbringung .. 800,Millionen.Aiv 3ranffurt a.JUL über e liegt wn heute °b M ?iUm Maul auf. wurde der Dollar 11 800 genannt. Märkte. Berliner Produktemnartt. Berlin, 15. San. Die sckarfe Devisea-- ftdgetung hat den Produkten markt in erhebliche Aufregung verfeht. Die Provinz hält mit dem Angebot zurück; die Preise stiegen unter vermehrter Kauflust. Weizen und Roggen konnten wegen der Geringfügigkeit des Angebots mir wenig umgSseht werden. Llehnllch war es bei Gerste der Fall. Dagegen wurde Hafer plStzlicy sehr lebhaft gehandelt, weil der Westen stark als Käufer auftritt. Auch die hiesigen Furagehandler kaufen wieder lebhafter. Mais stellte sich höher bd mäßigem Verkehr. Mehl war stärker gefragt Sämtliche anderen Artikel verteuerten sich gleichfalls. Weizen, märkischen 20 SCO bis 20 900 Mk. (steigend), Roggen, märkischen 19 403 bis 20 000 OEarf (steigend), Sommergerste, märkische 16 400 bis 17 503 Mk. (steigend), schlesische 16 200 bis 17 030 Mk., Hafer, märkischen 16 400 bis 16 800 pommerschen 15 503 bis 16 300 Mk., westpreusti- schen 15 000 bis 15 700 Mk (steigend), Mais, La Plata, loco Berlin 21 203 Mk. (steigend), Weizen- mchl (100 Kilo) 57 000 bis 61000 Mk. (ftei- genb), Roggenmehl (103 Kilo) 53 000 bis 58 000 Mark (steigend), Weizenkleie 10 030 bis 10 500 QHarf (steigend), Rogaenkleie 10 000 bis 10 500 Mark, Raps 34 000 bis 35 000 Mk. (steigend), Viktoriaerbsen 35 000 bis 37 000 Mk., Reine Erbsen 31000 bis 32 000 Mk., Futtererbsea 20 000 bis 21030 Mk.. Wicken 31 000 bis 33 000 Mk.. Lupinen, blau 18 000 bis 19 000 Mk., gelb 25 000 bis 27 0C0 Mk., Seradella. alt 40 000 bis 46 000 Mk., Rapskuchen 13 500 bis 13 800 Ml., Trvckenschnihel 7500 Mk. (Soweit ein Gewicht nicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kg.) &>■* sehr herauszufordem, sondern sich deren Inter» tflierte Geneigtheit zur älnterstützung zu erhalten. Sn Interesse der Arbeiter wie aller Stände der tiAei- Dahn liegenden Orte ist eine Verkehr s- r inschränkung unmöglich. Da aber die Bafm selbst zugibt, dah ihre finanziellen Schwie- cßigleiten erst mit der Streckenerneuerung im n a d> ft en Jahre beginnen, dab schon im lau- fenben Zähre ein bedeutender Millionen-äleber- ichuh an Stelle des früher üblichen Fehlbetrags sich ergab, so ist doch zu erwarten, dah sich der Ueberlchuh bei der notorischen Zunahme deS bt Berkin ermordet und beraubt hatte. Otbert hat etn Geständnis abgelegt. Berlin, 15. San. (Wolft.) Rachmittags 5 äkhr entlud sich über Berlin ein Winter- gemittet mit Regen und Hagelkörnern. Berlin, 15. San. Die Kriminalpolizei in Spandau verHastete einen Arbeiter der Ste- menswerke, der seit vergangenem September seine Firma täglich um 5 Kilogramm Schellack bestahl, die er in seinem künstlichen Dein versteckte. Der Gesamtschaden der Firma beläuft sich auf 20 Millionen Mark. Sn der Wohnung des Arbeiters sowie in der seines Komplizen konnten nur noch 50 Kilogramm Schellack beschlagnahmt werden. Außerdem konnten rund 176 000 Mark herbeigeschaftt werden. Mikultschütz, 15. Han. (Wolff.) Sn der Rächt zum Sonntag wurden von den auf der Abwehrgrube zu Lode Gekommenen drei Dergarbeiter geborgen. Die (Bergung der übrigen 4 3 Mann ist vorläufig unmöglich das Drandfeld abgedämmt werden muhte. All«. ElektrizttätS-Ges. 6m-1loO(X- 7100,—11000r- Leramann....... 8M-1327)»- 8600,-12000,- Lchnckert ,1440 V—17000—16000,—\8000^- DieinenS L Halste. . .240uu<- -,—210 (>,—24000,— Adlerwerte Meyer. . . 5200,- 6600,- 5700,- 59»\- Daimler Motoren. . . . 5400.— 5000.— 5305,— 5000,— venlmenftaebt 9300,— 9000.— — Meguin 17ioa-242oa- -.-2iM0>. 14910,- -,-15000.—19400,- 13900,-27500,-1:1500 -26000, 21200, -2! !0M.--_19M,-28500, 21500,-24040.—20100^—24000, —,-4b)00 -M50J.-470J0, 5600.- ÜJGO,- --- -.-130'0- 10000,-11750,- 22966.-.340 0 - $100-4000- 507").-7070. - 1076ö,-13H00 -1140a- isioa 7500.- 7470 - 7475,-7300----,- Berlin, 15. San. Börsenstimmungsbild. Die katastrophale Markentwertung reizte das Publikum zu scharfen Käufen in Effekten jeder Art an. Die Rachfrage zeigte sich ziemlich wahllos. Rur gegen die Sn» dustriewerte, die durch den französischen Ge- waltftreich unmittelbar bedroht find, bestand mehr Zurückhaltung. Die letzteren Papiere wiesen daher anfangs nur geringfügige Aen- derungen auf. Die berufsmähige Spekulation war zunächst sehr zu Verkäufen geneigt, weil sie die bedenklichen Folgen wirtschaftlicher Art durch die Ruhrbesetzung berücksichtigte. Allmählich gab sie aber ihren Widerstand auf, um nicht von der Bewegung überrannt zu werden. Don Montanpapieren erzielten Harpe- ner eine Steigerung um mehr als 10 000 Prozent, Rheinische Braunkohle um 5000 Prvz, Stark begehrt waren insbesondere chemische Werte, die zum Teil bis 6000 Prozent höher bezahlt wurden; auch elektrische Werte zogen scharf an, ebenso Maschinenfabrikation. Oren- stein und Koppel gewannen 6000 Prozent. Schiffahrtsaktien waren gleichfalls ganz außerordentlich hoch bewertet. Hamburger Paketfahrt, Hansa und Hamburg-Südamerika stiegen um etwa 5000 Prozent, Rordd. Lloyd um ziemlich 4000 Prozent, Bankaktien wurden stark mit aufwärts gezogen. Valutapapiere, namentlich auch Kolonialwerte, wurden ganz bettächtlich teurer bezahlt. Frankfurt a. M^ 15. San. Börsen- timmungSbild. Der Dollar eröffnete in )en Morgenstunden mit 11 000 und bewegte ich auf 11 300—11 100. Devisen lagen fest bei ruhigem Geschäft. Die Effektenbörse war wiederum sehr fest. Sehr gesucht sind die Aktien der chemischen Industrie. Anilinwerte lagen fest.' Hapag und Rorddeutscher Lloyd konnten ihren Kursstand erhöhen. Unter den Elektri- zitätspapieren sind Licht und Kraft, Lahmeyer und A. E.G. begehrt. Maschinenwerte lagen fest, Zuckerwerte ruhiger. Zellstoffaktten zogen an. Der Montanaktienmarkt lag sehr lebhaft. Die Steigerungen betrugen ca. 3000 bis 4000 Prozent. Ausländische Werte waren mehr beachtet. Bankaktien zogen an. Llm 1 Uhr Darum war ihr Liebster so nachdenklich > Dte Bläsius schmiegte sich an ihn; ihre Lcppen die so Heist küssen konnten, prehten sich auf ate feinem Dieser verdammte Sude hatte ihrem Hannes qaiu die Laune verdorben! Sie küstte ibn auf das linke Auge, auf das rechte Auge aus leine hübsche gerade Olafe, sie nahm seine Hand uno führte sie kosend an ihren biegsamen Hals, es half nicht und auch kein Scherzen. Er war verstimmt. Was hatte der Hannrt. hatte er Angst, entdeckt zu werden? Hier oben konnten sie ruhig sein, der Pächter vom Hof hatte einen so guten Leumund, bei dem suchte sie keiner. Olein, das war eS auch nicht Drt Raubes Lippen träufelten sich geringschätzig: .Die SchafS- löpp, die Schandarmen! Older — er taub — .anständig schlafen gehn, sagt der Sud. m, das möcht wohl ein jeder!" Sie sah ihn verwundert an: waS für dumme Gedanken? Das kam vom Stillsttzen hier, das taugte nicht für fein Geblüt, machte ibm das f$teer und dick. .Tanzen!" tief sie überlaut „Wir wollen tanzen, immer luftig, mein Sang . laet bat doch nur einmal seine zwai^ig Sapr- wu Muhsik kommen, mein HätmeSchm, \aT Sie sah ihm mit durchdringender Waubett in die den ihren ausweichenden unruhigen Tugen. Sie zwang so nach und nach seinen Dltck und auch sein Denken. .... 1 kleinen Kärtchen schienen vorrättg zu sein, der Räuber setzte nur noch feine drei Kreuze dar tnter. Sm zweiten Oahr Meiner Regierung Johannes durchtenwallt t t t Das Gesicht Dücklers verfinsterte ftch noch inehr; aber tear's vorher nur MaSke gecoesen, irn den Juden zu schrecken, so war es jetzt wirk- läfjer Ernst. Für etn paar Augenblicke llopfte ö ies leichtsinnige Herz unruhig bewegt: anständig schlafen gehen — wer weist, ob er das einmal tarnte?! Steck'S toidiier ein. Sud! Er schoitist dem Alten feinen Sparfchatz hin. .Ru mach aber. ^st du wegkommst, du verdirbst mir den Humor. Mit vielen Bücklingen bedankte sich Sfaat; schon hoffte er sich glücklich brausten, da erschreckte •ßrt ein „IDart noch!" wieder. Für die Angst, , die der arme Teufel ausgestanden, fertigte ihm Dückler eine Sichrrheitskarte aus. Run brauchte ei nicht mehr mit Gendarmen zu gehen, nun toratte a ruhig allein auf den Handel ziehen. Die Antw.-Vrüssel . Holland Vonbon Barts Schweiz Spanien Stallen VtssaboN'Ovorto Dänemark ... Norweaen . . . . Schweden . . .. ^elstnaforS. ... Network...... Deutsch-Oesterr. Budapest..... Praa- Agram , imb?rg sehr verstimmend wirken. Die Lich- •i-ünberger Strecke ist stets als Aschenbrödel 6e= radelt worden. Wenn man jetzt auf der Duh- ach-Licher Strecke den Fahrplan ganz unerheb-- | I.jh kürzen teilt, so handelt es sich dabei um | ^bravlegenbeit, die schon längst gu dem Heber» hust von Zügen gehörte, mit dem dieser bevor» I Wgte Streckenteil ausgerüstet war. Unsere Ge-> I imeinben stehen auf dem einzig richtigen Stand» , untt, dah die Strecke Butzbach — Grünberg j time einheitliche Strecke ist, die auch ein» Vhei11 ich z u behandeln i ft Dazu kommt Ser noch, dah dasselbe Schreiben der Dahngesell- manfreiA i| feiaft, das die Rotwendigkeit des Ausfalls der 7°rt ln dn üXt -iS ' n -eiften Züge mitteilte, zu gleicher Zeit »er- detuschi iJ, schleiert zugibt, dah für die Strecke Butzbach—Lich lu” diesem Eseid >e Reueinlegung von Zügen geplant ist. nur materiell |Onh»m | Diese legt man dann ein, wenn die andere Strecke Mmd cntgecei ’ h»ii ’ 4an verkürzt ist, damit nicht schon von vorn» Tolf, auj 7; >rcin deren ungerechte Behandlung zu deutlich l trie das deuts- ^ch aber jedenfalls um Einlegung von Rtilte hirX s fteffonenveikehrsgelegraheiten handelt, die ja nach 5)^ »huiiw' 1 Angaben der Dahngesettschaft so unrentabel di« ReickSrea^..^ tn- ^"st anscheinend der auf blühende Güter» -n Diderstand - c-ei|ammlung der Eisenbahngesellschast auf | ;«n 26. ds. Mts. gelegt ist, und dah die geplante t-NassaU. 2 Srrkehrsdrosselung schon fünf Tage später, am . , m? 15 3fln. 5)tr I 1 Februar, in Kraft treten soll. DaS must den Wilhelm SrfiQlbb I Arsche in erwecken, als ob man die Generaloer- far h^fwftet hx?i »r |ü! rnnmlung vor unabhänderliche Tatsachen ftellen ^kint NtSkarte V Ee. Hoffen wir, dah es den energischen Be° Tbrud inb aud) mli I trchungL der an der Strecke Grünberg-Lich stempel üerfeben haben Agenten Gemeinden, die jetzt auch endlcch ein- hm die ©WlSfüfrrtrm 1 ich gewesen sein, öchaüv- iben jetzt vor bem Unlct- isasimdes ©cftänbni« atx rügereien schon feit 3ayr« । H ellung einer sehr hohen rben die beiden, da leb [t, vorerst aus der haft 4'/„ Zolltürken 103^-1290;)-10173,-1330a - 5% (Solömeritanet 120030.— —,—129,00,—14(5000,— Berliner Handetsnes 19u00.- 220iX),- 19750,- 22000,- Conunerz- n. Privaibk 2700,—4350.— 2*50.— 4S00.— Darinu.u Nationatbank 36>0 — 5325.— 3800, - 5.j00,— Deutsche Bank 8100,- 14000.- 84üa- 14' 0).- Denksche BereinSbank. 2500— 315').— — DiSconio Commandit . 4800.—700», - 4800,— 7000.— MeraUbank 15 00,-2 030,- -,- Mi'ietdeutz Creditbank 2100,- 3100.- 2150,- 3400,- Ceiierr. Crediranstalt . 206ft- 2980,- 2840,- 3040.- Bochnmer Gust .... —,—29200,-25900,—25500,— Buderus......... 12700,-160«),-12800,-15000,- Cnro 9900,-184^)0,- 9 >75,-!95 ’0,- Deulsch'i.ü»reinbitrn. . 26000, —30 >00, —25900,—2723«»,— Gelsenkirchener Bernw25750,-34000,-20000,- 2900a- Harvener Berabau. . 56000,—70)00,—5?.)90,—70030,— Kaliwerk St scherst eben 14000.-2400 ',-14400,-27970, - 2065,45 2369,05 1924.80 2229.40 2709,40 3201.95 -,- 298,75 1039595 12144,55 14.94 17,46 896.- 488,80 29M25 347,15 107, 1800. -IM' 165 - 220, 174,50 l^L 150, 130,- 140/ OAbglichkcät. die in der dortigen Snbuftrie ein» g .legten Rächt schichten zu erreichen. Dabei hat die Zahl derjenigen, die dort in Arbeit stehen, stets lügcnommen und wird weiter machen. Haben t*yi) selbst Handwerksmeister aus unse.en Dörfern I [® den Fabriken Arbeit gefunden. Die auswär- | tUjen Schüler der Grünberger Realschule, die sich I «A einer blühenden Anstalt entwickelt hat, haben I Mine Zugverbindung mit ihrem Schulort. Die «örct - 'teilenden aus hiesiger Gegend finden keine An° ' ! schMe mcpr bei Femreisen, denn der einzige ,3ig; der noch bleibt, wird auch derartig mit ! ten Güterverkcchr überlastet, dah er nicht mehr < 3an nun . ‘ ! oi!s si-cherer Aillchluhzug gelten kann. Man denke tte|fn y ten t>ler sich dah z. B. Queckborn, daS eine aufblühende nbuftrie mit relativ bedeutendem Güterverkehr -at, täglich nur einen Zug in jeder Richtung Hessischer Bankverein Aktiengesellschaft Unsere Firma lautet vom 15. Januar 1923 ab Commerz- und Privat-Bank Aktiengesellschaft Filiale Gießen 436D lllllllllllllllllllllllllllllllllll ililllililillilllliiHiiiiiiiiJiiiiiiimiiiillillillllllllllllllllllinilllll.llih Statt Harten Vermählte Gießen, hn Januar 1923 mi neuer 0836 fllibnnbkr. Damenftiefel KlihmiH (Mröne 3K falt neit 41UI/IIIIJI ereieroert zu ont rtrnrn oa,.ofvr|n j Dazu: Daza: r Die Perlen aeaen ffailöffeln HM äranfl. Str. r,< ||. tauschen aehirfji. w Kaufgesuche Versammlung Krake 5 422h I6äh i-ita. lucht »affeabe Stelle. glänzendes Beiprogramm! an b- »leg. In«, erk nachmrttags getuch,. 8* SN den iMfe1) Wne Üabnftrale ll. Ion le em schwarzes ftlrlb.aerinn. f. Mon» llrmaiioii. ah oert tUciibitralie 1111L jinf't'iörromt ah taufen geiucht. 9(t)ilhL flnnrk । nt OMI a t> CMIe Kiu- Donnerstag, den 18. Januar, abends 8 Uhr in der Turnhalle der Oberrealschule Oberhexs. CßsellsÄ LhlDr-o.HeilkaDdi Fritz Munzinger, Sanhbirdttor Frau Elisabeth Munzinger geb. Spee 220/380,4 5L, 7,5 P.S 55% unter Tagespreis elenb# *»' , Hör. te VbullfaltliÖea 3a lt It u l ßieobaw hrabe 24 '*r Vortrag »Ich litt fett 8 Jahren an gelblichem Ausschlag mit furchtbarem Die glückliche Geburt eines gesunden Stamm- Halters zeigen hocherfreut an gegenstände auch Bruch rolf rtrnrn, inne, bestelle, llbrrn all. Art ruirlen ßie ST nur 2 bei llbrniarbct J. Wohlgeruch l*i Sfeiien <3abrt verpachtet. Die jagb kommt In 2 Abteilungen, und auch auf Wunsch. nochmals Im ganzen zum Huiaebol. 4250 Allen dort an der Lumda ist Station bet Beben bahn Lollar—Drünbetg Allendork a. b. Lumda. 15. Januar 1923 Hess. Bürgermeisterei Aüend»rf a.d^Lumda _ Aein. | Mietgesuche | 2 möblierte 3«ni mer m. «llche ob- Lüchen- beniibun.’. L d. Stadt oder in deren «ade gegen ame BeAah- Inna gesucht. Cffcri. uni.Atü» anHerio. M. VInn. • (f. Block- Wetti-BeiMim. Um unseren Mitgliedern Aufklärungen geben zu können, ist allseitiger Besuch dringend Bum 1. (Vebruar Köchin und HavsMchlN V rein d. Gast wlrle Gießen u. Umgegend. MornenM'ttwoch, I na.tuiiiiaa» 4 Uhr (Stellengesuche! eteMtim CDetnoiefefffln ijÄtlttaranrearteri mli lehr guten Zeug- nlffen fönt Brnumrtirai bei sofortigem An- irtu Um liebsten Vertrauen-voiten. ?<6tthL Angebote unter USD an den ttlefa. Hn*. erbeten. Hartung, (Elhr.=3ng. TOeilmünfter. Telephon32. (Giammreista 1. Durchforstung). Dietzen, den 13. Januar 1923. Der Odei bürgermeister. : D r Aosenb erg. (415B ArbcitöUergcbung. Unter Hinweis auf den Mtnisteria.ertast oom fff J| --- * ‘ - |StellenangeDote| Bersandgefchäft kkahe Wtehenl sucht für Bureau MIM daS in Buchführung luSdirtlbmafitlnen» 'en bewandert Ift siemer ein längerer fogeraröelter gesucht. Schr. «naed unter (Xt5 an den Wiest. Uns, erbeten. 1111111111111111111111,11111111111111 Brtnamro. Venen Gold- Sllöet .Bloilan WfiniiifloOf kauft zu hoben Breiten m. torl Bröl 3iweiirr flrPüjDlQB 8. Wtnr. 1X70. Seltersweg 81 421O SraaBrofSoetDefr itranrforter Wir. 4i tiiL inirrliö. 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(E.: Haag. 7 Wie gesagt; „Quleta"* Ist dasjenige Volksgetränk. welches In allen Kreisen gleich beliebt ist Die köstlichen Mischungen mit KP/», 25°/» und 4O°/o BohnenkaMee sind Im Gebrauch billig, in Geschmack und Bekömmlichkeit unübertroffen. Jedem ist daher zu raten: Trinke Quleta! Staatsbeamter ruhig. Taurrmlrtrr. stich! für sofort foil fpäter. dn einfach möbliertes Zimmer mögt Räbe Hauvt- Aoilamt, bei i?br anter Bczablung *u • lieten. EebrtfiL nnaebei; unter (Ö18 a. b. (Mkh. ftni. ertk ftbr ede. Med. sucht ®6ol. 3lms?L Sdjr. Iflnirb „nt. cint. PlankWwe. und V. Zvi. MöbS. XKk- uni 1893 und dessen Ergänzung ebmar 1911 sollen nachstehende Arbeiten bei den Neubanten der Baugesell- sthaft Gemeinwohl In Bad-Nauheim öffent- »ich vergeben werden 1. 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