vnttk und Verlag: vrühl'sche UniverfiEr-vuch' und Zteindruckerel rr. Lange in Gletzen. Zchriftleitung und Geschästzftelle: Schulstrahe 7. 125 Mk., für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 500 MK.Bei Platz- Vorschrift 20 °/0 Aufjchlag. Hauptschristleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. ©oetj; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Dietzen Der .Daily Sst preß“ erklärt, die Tür werde weiterhin offen gehalten. Deutschland möge sie benutzen, um einzutreten, während es dies noch könne, mit einem Plan, den die Alliierten auf der Grundlage eines praktischen „Busineß“ erwägen könnten. , , , Die „Mvrning Post- ist der Ansicht, daß die Antwort Curzons die Frage nicht viel weiter bringe. Die A u h r f r a g e sei der Schlüssel za der gesamten Lage. Ein Fehler bei der Uebertragnng der italienischen Note. Berlin. 14. Mar. (WB.) Die bereits in einer Anmerkung zu der Ro!e der italienischen Regierung als wahrscheinlich angenommene "3 6 r * stümmelung wurde durch die i'alirnisch; Telegraphenverwaltung berichtigt. Danach muh die Übersetzung des zweiten Satzes des vierten Absatzes der italienischen Bote lauten: Ferner darf nicht vergessen werden, dah der 2 t a l i e rt du- gewiesene QlntaLl an den heutigen 2te- parationsle ist^r gen auch im Hinblick aus den ihm vorbehal enWgrSheren Anteil an den Reparationsleistungen der lletneren Staaten festgesetzt ist. in Ansehung deren es aus Generosität und Mäßigung, sowie aus Rücksicht auf deren äuherste Rotlage erhebliche Konzessionen bewil- ligte, ohne sich bisher auf das Recht der in den Verträgen festgeleg'en Mithaf'.u"g Deut'ch'ands zu berufen oder auf dieses Recht zurückzugreifen. Eine italienische Minifterrede. Mailand, 14. Dai. (Wolff.) 3n seiner bereits kurz erwähnten Rede sagte Minister d e S t e f a n i über die Frage der Reparationen und der interalliierten Schulden, es sei der italienischen Regierung gelungen, auf der Londoner Konferenz die Verknüpfung des Pi-cblems der ton Deutschland geschuldeten Reparationen mit der Frage der europäische interalliierten Schulden tu erreichen. Immer mehr trete die gegenseitige Abhängigkeit dreier beiden Fragen zutage. Es sei augenscheinlich, dah Italien Deutschlandnur in demMahe entgegenkommen könne, in dem ih m ferne Gläubiger entgegenkämen. Don der allgemeinen europäischen Regelung erwartet Italien die Regelung seiner Schulden an E.iglorrd und hinsichtlich der Vereinigten Staaten bestehe Italien ausschließlich darauf, dah sie ihm in weitem Mähe für seine Schulden Erleichterungen gewähren, die mit den England gewährten Erleichterungen im Verhältnis stehen mühten, und zwar mit Rücksicht aus die großen MannigfaUig-- leiten der Fermen der italienischen Wirtschaft und aus den grohen Beitrag, den Italien zur Erreichung des gemeinsamen Sieger geleistet hat. Erne interessante französische Stimme. Paris, 15. Mai. (WTB.) Robert te Ion- venel stellt heute im „Ouevre" die Frage: Stehen wir am Ende der Entente Cor- dia le?" Er hebt au2 der Rede, die Poin- ca v6 am Sonntag in Commereh gehalten hat, folgende Stelle hervor: „Die alliierten Toten, Aenderung der Lohnsteuer. Berlin, 12. Mai, Der Steueraus- schuh des Reichstages behändeste h-ute den Antrag Dr. Hertz (Soz.) auf Aenderung der Lohnsteuer. z , t _ Staatssekretär Japs teilte mit, dah die Regierung aus Grund der Der ständig.rng im Untrr- ausschuh dem Re'.chsrat folgende Vorschläge unterbreitet Hobe: .Der Betrag der Lohnsteuer von 10 Prozent des "Arbeitslohnes ermäßigt sich: 1. für den Steuerpfl ch igen und für seine zu seiner Haushaltung zählende Ehefrau: a) hn Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um je 1200 Mark monall. b) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Wochen um je 288 Mark wöchentlich. c) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Arbeitstage um je 48 Mark täglich. d) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für kürzere Zeiträume um je 12 Mark für je zwei angefangeire oder volle Arbeitsstunden: 2. für jedes zur Haushaltung des Steu^- pflichtigen zählende minderjährige Kind: a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um 8000 Mark monatlich b) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Wochen um 1920 Mark monatlich c) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für tolle Arbeitstage um 320 Mark täglich, d) im Falle der Zahlung des Arb>itslo.)nes für kürzere Zeiträume um 80 Mark für ie zwei angefangene oder tolle Arbeitsstunden: Kinder im Alter von mehr als 17 Iahrmi. die Arbeitseinkommen beziehen, werden nicht mitgerechnet: , _ , 3. zur Abgeltung der Werbungs- ,Dfte a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohns für volle Monate um 10000 Mark monatlich. b) im Falle der Zahlungdes Arbeitslohnes für tolle Wochen um 2400 Mark wöchentlich, Nr. 112 Erscheint täglich, anher Sonn- und Feiertag«, mit derSamstagsbeilag«: GiehenerFamilienblätter Monatliche vezuarprelfe: 3400 Mark und 200Mark Trögerlohn,durch diePost 3600M ark, auch beiNicht- erscheinen einzelner Rum- mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrist. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Blutiger Stehen. poftschecNonto: Zranksun Sterfübren wollen, dürfen sie nicht erstaunt sein, Deutschland verlangt, daß alle Kaden aüf- aebeeft werden, und in allen Fragen, auch in der Ruhrfrage, Farbe bekannt wird. Berkin, 15. Mai. Die für gestern nach- in Aussicht genommene Sitzung des SÄstabinett« %at nicht ftattgefunten; sie ist auf heute vertagt worden. DieBeratungen über die englische und die ^iemsche Antwortnote wurden jedoch am gelingen Qta$nuttag innerhalb der Reichsregierung fortgesetzt. —Rach Der gefingert Vollsitzung des Reichstags befaßten sich auch die Fraktionen mit der Dienstag, 15. Mai 1923 Lnnatzmc oon .lnzeigkn für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Sreis für 1 mm höhe für nzeigen o. 27 mm Breite örtl. 100 Mk., auswärts Erstes Blatt 1*3. Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Was soll Deutschland I ] antworten? Del einer Trauerfeier für den in Lausanne ermordeten Svwjetvertreter Worowski sprach der russische Außenminister Tschitscherin ein Wort, das wie mit Scheinwerferlicht nicht nur Die derzeitige Spannung zwischen London und Moskau sondern auch die Hintergründe der englischen und italienischen Rote an Deutschland beleuchtet. Tschitscherin sagte: „Die extreme Reaktion in England, die sich wohl nur noch kurze Zeit behaupten wird, versucht ihre Machtlage auszunuhen, umder <5oto]etregierung einen Stoh zu versehen. Man braucht keine besondere Vorliebe für die in Moskau immer noch herrschende Dolschewistenregierung zu gegen, um festzustellen, dah das Kabinett Cu.io und das „Kabinett Centn" Schicksalsgenossen sind. Rur eine unionistische Regierung in England, die von der liberalen Opposition bereits hart bedräng wird, konnte ein so überscharfes Ultimatum nach Moskau richten. Und nur eine Regierung Donar Law, deren Tage gezählt sind, und nur em sadistischer Diktator wie Mussolini, der m altem, Den starken Mann markieren muh, konnten auf das deutsche Reparationsangebot so schroff und überheblich antworten, wie es in den Roten vomMai aefcheben ist. Man weih ja, der Stoß gegen Deutschland wurde so besonders brüsk geführt mit Rücksicht aus 'Frankreich, dessen imperialistischen und militaristischen Arguments sich weder das heutige England noch erst recht mch ^das hurtige Italien verschliehen zu dürfen glauben, aber Der Ton der Antwortnoten wäre zweifellos weniger hochnäsig ausgefallen, wenn in England der Liberalismus und in Italien die Demokratie am Auder wären. Die deutsche Regierung, die sich eine bis an die Grenze der Demütigung gehende diplomatische Behandlung gefallen lassen muh, hofft dah das Rad der inneren Politik stch bei Den Alliierten (natürlich auch bei Frankreich) einmal wieder drehen wird und dah solcher Umschwung Dann zum Heile der europäischen Verständigung auf die internationale Politik abfarbt. Die unwirsche Art, mit der Deutschland wie ein meuternder Helot angefahren wurde, dürste, so schreibt uns ein Berliner Mitarbeiter, in Der nächsten Aeußerung des Reichskanzlers Cuno mit ruhiger Würde zurückgewiesen werden. Zur Sache selbst ist man in den führenden Kreisen ^utsch- lands durchaus nicht der Ansicht, daß die Barschheit der englischen und italienischen Rote etwa den heimlichen Zweck habe, die künftigen Repa- rationsverhMidlungen im Keime zu ersticken und Dann alles laufen zu lassen, wie es — Pvincare gefällt S>at doch ein großer Teil der Pariser Presse auch behauptet, England werde eine für Frankreich bedenkliche Reparationsauesprache schon dadurch verhindern, daß es durch den Botschafter Lord d'Abernvn in Berlin falsche Versprechungen machen lasse, zu denen man sich in London dann nie bekennen werde. Ein solches falsches Spiel treibt England sicherlich nicht Die Flut ter europäischen Zerrüttung sitzt ihm selber zu hoch am Halse. Lord Curzon hat in seiner Rote, obwohl er ter französischen Freundschaft überreichlichen Tribut zollte, doch auch mit verblüffender Offenheit betanntgegeben, daß er die deutsche Regierung für ihr Reparationsangebot wiederholt diplomatisch beraten hat. Dasselbe behauptet Mussolini, um nicht hinter dem großen Kollegen Curzon zurückzustehen. De Derhandlungspartei der Alliierten übernimmt also die Verantwortung für W MdiFsM 'Bert ■et m tn Ärotl"* btmi niet»« egen Der Prozeh Dr. Leir, - Vetter«. •• 3reber 3er*5arb Oe be'W*ei ffunfl Da« faMW »ar Die Äag. 38 mib 37 Der Wird im gen Unirrbrr iK tat Naben einer von erft- rieb tot« len. 28. Fortsetzung. «tofaAi dkr I >4» tanbrrr ■«gtid eit N« I die oai Ibn ne Seutt Des Deutsche volkSopler. 0# der Def&ftüfteOe bei .Gietzener welche fe« das U/urmtd»en tisd .Deuber» TSereharb" Propa^rnda ma^en. De'er nut t ntfl<86md »ertöten.) er Futzfvlpe die runNn Lchlichtunqtzausschuft der Provinz Lderhenen. 6||ung Dom 9 Ttal >-» fu feff taTÜWlF**Ä’K leite ze ,:rn Utbe.:«* . < ♦ g.-maAt u m n unb ibr Tteftrebea dem ui jr*a!ten Sm tu t hab bkfe IN etk verztoch Sch uh der Sitzung 1 15 Uhr Nächste Sitzung Dien«tag Donnttiag 9 Uhr Oe der heutigen etiung der 6 tret fern- ■ er unter dem üodt> des kvrtz Tratorlj# werde de« Urteil ge- wend«, szch bewn g'ed4«a,'7l 5ti hr rmlin* bbk. Sie Mtze'chtu * < be»»te Je hretg, drtz btek bnbee rin ben 3erfutf le Sorftbaui Beregervb Ni C u t d eint 3rt Xletecgrtnbeng ta» et'*nw N^Batl ihrer 75eru -d,- r. durch. Irolb« mnd *1x3 l^ftürtzen. »m* fle lab. ek bkk beiden lk» hl rin K» PrAA Whtt barten, - und da» Geschah fetzt ekrnJh oN. weil Sva in dem so-MN Rc.-tte «3» geUwc*. ob Arnold« «ich auch nicht irgendein« T-unw mcbe Widme, al« IN edp«'-uh auf Nf ranlccrtaibdte-(rt*< und .}-'-g lder. d'e k'l t«m 16 2 23 galten. Vom 80. 4 23 ae um 33 Prvz 5*8 3h* n wrtcher br*cttt, datz er bk Defalt »ich» etekük mi recht» tza^dhax bk narl* *en o«ia[i,tu4» 3 -.•« f. Iran «fort-. Handel«, und Berk — ------^-chatz an bk Kirchen rief den Adg Jönet Wiedern-n ad ben Plan, bet Trennnng von Staut und Kirche forderte. Degen die Stimmen der So tu Demokraten und Äomnruntfttn fand bal Kuv- Annahrne. De5a tr» los wurden bann die Kuv 39 und 40 bewilligt. Teim Koo. 41 wünschten die weiblichen Abgeordnete* baldige Vortage de« Hebamme na e l e tz e « aine längere Debatte ex?« fpaitn sich ichUehlich beim Kav Heil- enb Pfleaeanftalten 2ln IN beteiligen 'Ich b»e Adg -bner lKvmm.1. Kiobt D L). Hardt Evz.1. Münzer sD Ao) Midmann (Vo».>. 1" o l l'Ztr.) and der Minifter de» Onnern. «otok Adg Delp ISo».). Damit 'chlotz die Beratung Da« Äayitel fand 2umabme f*4 ^ (i* undrgründrt befunden, denn andre Scftflrfld*- gen al« vor dem Schbfs enger!cht Irren auch bi der ^enxfung»r verwerfen, einen politischen Gegner dadurch w Nliinufen. datz man den Kampf g*en ibn LV L?,112 kich^e. ddonders zu ve w-den erb«mäf)taen BeNrN-gmg .TremNn bcf-iPen. wie Pensionen und utetchen sowie M o h n u n g « t n h a be r. die Vlr Ia°5 und Wochen möblierte wimmer frei haben, sich un« zur Ber- futfunai tneiten ftcllen können. Besonderen Man- i ? ,Dtolld)t(i4> Nr aus zunehmenden Perlonun tDlrb leibebenb gerne Aechnung getragen 3ngebcL\ unter Angnb. Nr Zahl Nr Aüurne unb CBetten, lowic Nr Pieissocderung und Dauer "o . . : iguna NeNn. werten an die Zentral-Müchtlingssielle in DannftaN schriftlich ober mündllch erNten und ßnnen auch k-le- phonifch i 7lr 2501 und 2867) übermittelt werten Jeder, der helfen kann, helfe s o- lort. um die aus ber Heimat Vertriebenen der erflen Sorge um eine UnterkunftsNschaffung zu "ffkl. eingedenk ber Nrlönlichen Opfer die OTeie Verteidiger deutschen Rechts bringen müllen 3* bem Kampfe, den untere Voikzg-nvttcn ,m Gebiet zu führen gezwungen sind, kann Me Wirkung nicht hoch genug veranschlagt Derben. die die Eewitzheit für fle bat. datz jen- IcU« ber Besatzungsgrenze jeher Vertriebene eine freundliche Auf- n o b m e und gaftliche E r h o l u n g « f| ü 11 e untere heilige Pflicht. Nef» Zuversicht in den Herzen unserer kämmenden und do« Schicksal schwer geprüften Brüder durch tdtlge HiNsderett'chalt am defeftigen und dadurch ibte mnere Dlberklanbskrast leben big zu er ballen lerDetbanbe« u-ch ber Dielen er Satt- .^"Elfter erging fnlynNr S5 d^lor^ch I Mit 3ithing rvm I Mat 1923 g.-fen bt« auf treuere« 'Dl.-enSr Stunks löhn. Im 1 DtbKf-n- fahr S00 Mk. im 2 De^llcnjahr bl« zu 2" Leden «sabren 700 Mk. von 20 23 Rohren 10CC Mk.. über 23 Zähre 1400 Mk 2 Der Urlaub wirt tpte in Nm bisherigen TaU'rxrtrag fefigdegt. Stufiger Stank des Dollars •O UN vormittag«: *B«vfhi 44 750. Sranffort a. M. 44 5OO. E>» a n n (D Vpt > sprach etogeNnd über Dk nnatvilelkn Sorgen Nr *»emelnben und fragt, etMttrrgleruna die Abhilfe verteile. 101 b ” 0 n " lSoz ) erklärte seinen XA»fpru<0 non Nr sozialen Monazchte und Das Moselkaus. 'Roman donVuis«Schul-e-Brück brennend an ihm hingen, und hörte man He nicht tm Ton ihrer kindisch but.nNn Stimme? 2te «lurlich nicht gernetet." ‘agte ste scherend .Zch weztz Wohl Jw mögen "ich! unrecht haben Hur datz Nr sch»« ^?*u"ch l4i trgenNtne gc.ftrrich •etn tollende Addandkung. daß trm bL-nbert Shea tumer neuTmnNt.-u .ilj unglücklich find und dte tenbenfte gletchgüttig! 3t Älter man wirt, st aerngtr glaub« man an Glück je schwerer erringt ma*«. Solch etn wu »arct'che« Giück. ba4 ift Xtetei am Möge in« Maller Dabd ftroucheltr f 1. tt*nn nl*‘ Xn»n* he mit fettem Grift acbalten Hütte nun geworden, wenn I* nicht als Oebefl«rettet tn Ihrer nächft« ASHe geteekn wäre? Ste wären in dte Mosel getzüc.t und ertrunken. »hi lachte Dk Hefei »(oft so seicht, kaum schul t;et, dte UVilter Dl langen, die auf dem Sru.-.N Ä«än*B Spitzen über bk leisen Mellchen. Mtte mMe Iütze klommen, sicherlich und im übrigen Mtte Ich mich Den* tch bter Sä ÜSlrlLrirr^fc^! hätte die Riefet ich: ins 3\jfkr ger?rit tpdre nick* ae- ODlDert. fu-3 bter Ift Nr Beweis völlig mitz- tunge* . Uederhaupt.' ste wurde ernst wenn tetr uns nicht leider schätzen bunn schup: aas auch Nr Deitz mich frei von ber Suche nach dem Mann' Ste sp«ch lehr bestimmt. Arnold« fad. datz lle leddall erregt ernt. Ste konnte doch te.ne Bemerkung nicht klsch a-faetobz haben? Atenn ich 'a^e, dte Suche - '^NN Io meine ich natürlich nich: et r—x, tollte.*.r ich rtimn Moment iaan .narürttch nich« • 4txi kam ihm zu Hille Ihre Äe^t-nmnng Dar schon herüber Das Gewissen schlug che auch Genugwang gj verschollen und fort mit den Betroffenen etnig In Nr Ausfcrs'ung datz en« infere richterliche TBürN und 5erMi -4> u -g Dr;btetcn In d e Atederungen NraNufkigen. tn tomm sich ber Berfaller der Schmü art lei trobteu flbtri sch Ick Mir vertragen sachliche Kritik und nehmen sachliche Belehrung von »edem Menschm an ber Ite uns sachlich Dort rügt Mir verbitten uns aber, baft Leute aus engstirniger Dartei. or-l tgmDm- menN'.t heraus urfu Pllichtde^utztfein an.zwri- lein und uns Beweggründe unterstell m, wie lle vielleicht bei Andersgesinnten, ober ntemals bei hell fchen Aichtern zu HnN* feto w-rd-n Mir hoben unfern Gch geleistet anb wertom ihn halten, und nicht» wirb uns von der Barch ung Nr Go- sehe abhalten, dte allein für un« Matz und Aicht- schnür untere« Handelns fort und fein dürfen.' Hessischer Landtag. tob Darm Habt. 14 Mai. Präsident Adelung eröfn-t« die Sitzung gegen 9 45 Uhr Aach Beantwortung einer kleinen Qfnfrage der Frau Adg Avth (Komm.) über dte Preis« sür bas Nr CNm-tnN S.-re iNlngcn lur die Minderbemittelten gelieferte Hol, durch den Canbe«!orftmeifter Meder wurde dk Beratung de« Voranschlages brtm Kapitel Ministerium des Innern fortgesetzt 3n Nr rwn folgenNn allgemeinen Aus'prache Nftritt Adg Sbner iKomm.) Nm Haufe das Tlecbl. Vr&tef|funbfl«bungen wrgen Ns IranzÖfi- Irben Borgehen« im besetzten Lebtet zu verätz- Halten, weil dte Nutschen Mllttarillen In Arank- ret» unb Belgien ähnlich gehäuft hätten (Drotot Unruhe lebhafte Pfuirufe Die Abgeordneten ber bürgerlichen Parteien Der (aff en gefchl offen Nn OaaL) Den Entrüstung«mmmel machtet, die Kom- munlften nicht mit Dann poiemlflerte der Aedner atflfn die völkischen Organisationen und betonte bah die Kommunisten keine Beranlallung Hütten 1 Nn Klaffensamps au verdecken Die Bildung i kommunistischer Hundertschaften sei Nc Zolge Nr Bildung von Hundertschaften durch die Kechte 3n Sachten Nflünben die proletarischen Hundertsten bereit« und auch In Hessen seien Ansätze ba»u vorhanden ___HvfmaNN - Seliarnlladt (3tr) dankte Nm Minister für dellen felMtbetouhte Mtlgtelt Der Jlebner beschäftigte sich Nnn mit Diiuelbeited be« Stals, wobei er verschiedene Münfch.- de« Zentrums vor brachte Mit scharfen Morten wandte sich Aba K i n d t (D -Aatl) gegen den Kommunisten ®’- *er vnb verteidigte ble Aegimentsfeiem. und Dte Vorlage der Aegteruna wA'de nach kürzerer 8röt Irrung Dom Aas'chutz e-genommen, n »chdem Staaislrtreiür Zapf auf ver'ch ede^, Aa- ftage* hl* bk Boctegung einer Aovelle zum Qt*- ko -menfteuergeletz In Aussicht geftelü hatte Au» Helsen. Der Hefs sche Aichterterei» fohle In ktoer ÄNtglirterverfammlung Dom 5 Mat s - IgenN Aes 0 Iu110 n. , Anlü tz^ich ber Stretttoche be« ebemallgrr Grk-tzb>-rz-)g« gegen Nh Nllischen Staat hat Nr ,B 01 k« f reu * d" in Darmstadt betttoe und beteibigciN Angrille argen b-e erste .llot'lammer des iLr-dgerlchts und oo« Ober larrte«grr.ch' in Darmstadt gertzch'et Di« Ministerium hat angefzchts Nr ganzen polteilche* Qage untere« Lande« de Stellung de« Strafantrag« abgelehat und mrteimaegeben. dnen anNrtn Meg zu ttnden. aus dem dte Shre dr» NMschen A-chterftorrte« gewobrt werden ktzmte D-r Bor- fiftenN der ersten ivilkommer bat bk« durch eine öttenlfwN Erklärung In Nr Sitzung getan Damit Ift dte Ange legende U tür den hessisch«, Auch! r- ftanb. dellen beruNner Ttertrekr Nr Hessische 'Tktrölft, Aegen, fllbtoeftl -X MtoN. etwa« wärmer Da« Mett er Wirt sich erneut verschlecht er a. Bornskihe». * raae«kalender für Dle*«loa vfchckpieibaus '».ibnbi fftraf» 2t ,NnN Böller - Palaft-LiL'sviel.- .Da« Meid auf dem Panther" und .Die Stunde Nr «3iL ;trünli" — Ober hessischer Kunftverein. D'e ordentliche Hü gl «Nr- Sedammleg findet am StedgentetL ^ÜNrrns im heutigen - Dl* öl,e*tllehbuches (üble gvurdealssach * Seftfleffun. I«en auch in der M getreten. Die ^geklagten bean* 1 Zavge kommen, ■ Minderung »be der Vordem reffenden @ribt- aber auch noch 185 zt erfolgen, ^ege. ioerde eine nz abgrsefen ba» gesetzlich nicht entlich hart ge> r angesichts der ‘ W denn se von 8) bis ? der Angeklagte r als Strafe betuch, dah frühere nicht gehindert gen d.m Kläger Ts sei unbedingt Gegner dadurch kampf gegen ihn zu verwerfen set Partei, die die mg immer Der- me der De> ^ers sei die vesen, die Der- rafr, d.h. einer gen. Das erst- rfen Erwägungen er Provinz wSi Mach! zu v iaS,v Griner- labet» uu -rau •‘-SÄ* ICC ge^'7 dann KE rtzsZ läßt ;) Nai jnb Frird- iüdvest deut* indes für das nd Verkehrs' Äisschuh auf, d,c brgckder. d-e seit 3 an um 30 Proz. U T). 65 030 M 21 Jahre seit des Satt- .heiter Satt- t Schiedsspruch: “fÄ Urlaub wird, erfrag fcflfl>. } Dollars ' an. 44 500. Wird während der älrlaudSzett gegen ©ntgelt Arbeit ausgeführt, dann erlischt in Der Sntgelteg der Anspruch auf bezahlten llrlauD. Außerdem ist der ^Irlaubsanspruch für das nächste Hahr in der entsprechenden Höhe verwirkt. Den Einspruch dreier Arbeiter des Gießener Installationsgeschäftes Georg Appel gegen Kündigung wegen Arbeitsmangels wies Der Schlichtungsausschuh ab, weil weitere Arberts- streckung nach der Art der Arbeit nicht in Frage lam und die Auswahl der Kündigungen nicht zu beanstanden war. Er gab dem Antragsgeg.rer aber auf, den drei Antragsstellern bei neuer Arbe'tsmöglichkeit den Vorzug vor Reueinstellungen zu geben. Die Entscheidung über einen vierten KünüigungSeinspruch vertagte er. Zu diesen drei Schiedssprüchen erhielten die Parteien Erklarungssrist In einet Streitigkeit der Firmen Schaff- städt und Hehligenstaedt und ihrer Ar- beiterräte erging folgende bindende Entscheidung gemäß §§ 75 und 80 des Betriebsräte- gesetzes: 1. Die von den beiderseitigen Organisationen vereinbarte Arbeitsordnung gilt als Arbeitsordnung für die Firmen Hehligenstaedt u Co. unD Schaffstadt G. m. b. H. 2. Zur Vermeidung von Weiterungen wird festgestellt, dah die in § 23 Absatz 4 Sah 2 vorgesehene Zeit der Maschinenreinigung als Arbeitszeit im Sinne des § 24 Absatz 2 zu erachten ist. und das; demgemäß eine entsprechende Vergütung zu leisten ist, soweit nicht bei Akkordarbeit bereits in der Akkordentlohnung diese Vergütung enthalten ist. Falls die Parteien hierüber zu keiner Verständigung kommen, bleibt Austragung dieses Sonderfalles vor dem Schlichtungsausschuh Vorbehalten. 3. Die ..Anhörung des Arbeiterrates" nach § 42 der Arbeitsordnung ist im Sinne des § 80 Abi 2 des Detriebsrätegesehes zu verstehen als „gemeinsam mit dem Arbeiterrat", wobei in Streitfällen der Schlichtungsausschuh zu entscheiden hat. Je- doch wird empfohlen, für Fälle von untergeordneter Bedeutung Richtlinien zu vereinbaren. 4 Die Festlegung eines äleberstundenzuschlages u. dgl. ist nicht Sache der Arbeitsordnung, sondern Gegenstand besonderer Vereinbarung, evtl, der Entscheidung deS SchlichtungsauSfchusses. In der Tvaifvertragsstreitigkrft der Sattlerinnung Alsfeld einigten sich die Streitteile ohne öffentliche Verhandlung. Vausrschsr Gesangverein. Konzert in der Reuen Aula der Universität. Giehen, 13. Mai 1923. z Das vortrefll'.che S.immenma^rial der ange- ' sehen en Sängerver?'aignng erklang, von einigen '. Forcierungen '.-er c/.c.i Tw.iöre und gelegen!- ' li-chen S^ -.> .kurzen der sonst in ihrer Olodcn- ■ ee Pracht vol i ipir-e-ite ;■(reiten Bässe abgesehen, 'chon glc . c.- der Art, mit der hier ' fch die hochgc'.-. c - Deröve das Baritonsolv ; lird durch bcn:e rv-erte Bahführuirg das Probern der geringen Epu nircti? des Mannerchores n - ■ -v. 11it> gelöst trev.'-cra soll. Scheide, dah der Biegung te.- melodischen Linie und »uvch feine-Därf c .ixes l richten sentimentalen Ein- chi-' ts nicht e '.flx'hrt. :?i Sentimentalität und die Reigung zum Konstruktiven, der selbst ein Fr. )egar nicht immer e'ckaebt li.e5 L^ ei. >?lstils glücklich entronnen st. Deshalb hä: ich die „Waldeinsamkeit" von M. Sevdel. d t übrig, n--? mit stnHerst feiner Qhian- - cierung gesuege.r wurde, n rr, aem grmiht. Da- 51 einer Ehor^escmglehrrrs -ÜL von OttegratHm ..Bei Mondsnschstn" ein feines ■ x h der . lich o'.t? dem febr glücklich erfaß- '» ie.i Volksl.ei' stst bero.:-ckc ri.tgt, um ein gut Teil feiner TZiriu;.?, kommt Sin c:tix>8 beschwingteres Dem'w im Der trag hätte >>'.>l diesen kompositionellen Mangel weniger ;ü: [bar werden lassen. Zu fchöiten Hö e.'nnst n und gut a '.^geglichenen Lti- )hingen führte jedoch der treffliche Ehormeister Otto Gör!ach seine ©Tiger in den beiden Ähöreit mit Sopran solo, den b.aanten und immer wieder gern gehörte: ..Glockeniür'mers Töchterlein" von K. Reinthaler. dessen Oper „Käthchen von Heilbronn" beim Wctibe> erb zur Einweihung des Frankfurter Opernhauses im Zähre 1831 preisgekrönt wurde, und in dem vielgesungenen „Der Barde Lenz" des Schweizers K. Atienbofcr. Während ich die beider dem.Genre des musikalischen - Humors ange •o ;e tbc i L eder. Atlenhofers »Märzwind" und A. Kirchls „Slilleben". das mit der Verwendung von Brummstimmen schm hart an das Burleske streift, cur i '.nerltalb einer intcr- ■ nen Veranstaltung, etwa in dem Mil^liederkonzert am Platz finde, so kann ich mir für die beiden patriotischen Chöre, mit beiten daä allzulange Konzert am besten beschlossen worden wäre, die Oef- fentlichkeit nicht weit und grob genug wünschen. Der kraftvolle Chor R. Arnolds .Bleib deutsch, du herrlich Land am Rhein!" ist zwar nicht ganz frei von gewissen Aeusterlichkeiten der Faktur, aber die Intensität der Stimmung gestattet eine 2luswirkung der Begeisterung, welche die Pracht des Strmmenmaterials. von der impulsiv gesteigerten Führung des Dirigenten befeuert, zu glanzvoller Höhe trug. Als ein ganz besonderes Verdienst des Vereins buche ich die fast restlos gelungene Wiedergabe des schwer zu intonierenden vornehmen Chores des hoch bedeutenden Leipziger Komponisten Hermann Kogler, der an innerem Wert sämtliche Chöre deS Konzerte« um Haupteslänge überragte. Kleber die beiden Solisten Fräulein Clara Weber (Sopran) aus Augsburg und Herrn Pianisten Julius Hahn lGiehen) war das sehr beifallsfreudige Publikum offenkundig erheblich anderer Meinung als der Re erenl Frl Weber, deren kleine Stimme in den Solls der beiden Männerchöre noch am besten zur Geltung kam find wir immerhin für die Darbietung einiger wirkunpsstarker Lieder von R. Trunk und von zwei Manufkriptliedern P. Härings zu Dank ver- pflichtet. Hochschulnachrichlen. Heidelberg, 14. Mai. (Wolff.) Die Heidelberger Aniversität hat den ^abrikdirekivr Emil G ü n t h e l in KarlSruhe- Grünwinkel wegen seiner großen Verdienste um das kirchliche Leben und die Förderung der theologischen Wissenschaft zum Ehrendoktor der theologischen Fakultät ernannt. Vermischtes. Verhaftung eines Einbrechers. Stuttgart. 14. Mai. Die Stuttgarter Fremdenpolizei verhaftete einen gewerbsmäßigen Einbrecher namens Kinkel aus Frankfurt a. M^ dessen Reisepaß ihn als Missionsarbeiter bezeichnete. Kinkel erschoß im vorigen Jahre in D a r m st a d t einen Pvlizeiwachtmei- st e r. Auf das Konto des Schwerverbrechers kommen 50 große Einbruchsdieb- stähle. In seinem Frankfurter Schlupfwinkel sollen mehrere Millionen Mark Bargeld und viele kostbare Wertgegenstände gefunden worden sein. StmbeL Frankfurt a. M, 14. Mai. Börsen- stimrnungsbilb. Die Dörsentendenz gestaltete sich bei Beginn der neuen Woche auf den meisten Gebieten fest. Englands und Italiens Antwort auf das deutsche Reparationsangebvt mahnte zur weiteren Vorsicht, konnte die Stimmung aber nicht beeinflussen. Am Devisenmarkt war die Haltung vorwiegend sehr fest. Der Dollar, der in den ersten Stunden mit 46 500 eingesetzt hatte, wu.de später mit 47 500 bis 46 775 genannt. Dollarschatzanweisungen bei erster Rotiz 46 750. Vaüitapapiere, besonders Türken und Bagdad, erheblich lebhafter. Reger begehrt waren Bankaktien, wo Diskontogesellschaft, Deutsche Bank und Darmstädter Baut bevorzugt blieben. Auch Industrieaktien waren gefragter. Ani- linwerte erhöhten ihren Kursstand. Fest lagen A. E. G., Felten u. Guilleaume, Licht und Krast. Kaliwerte bevorzugt, dagegen Mrntanpapiere nicht ganz einheitlich. Hohei- fehlen Oberbedarf. Caro, Phünir und Rhein stahl sowie Harpencr und Luxemburger ein. Karlsruher Maschinen lebhaft begehrt, 32 000 bis 35 000, ferner Julius Sichel, Kraus Lokomotiven, Waggon Fuchs sehr fest. Zucker- und Zellstoffwerte sehr an- ziehend. Ziemlich lebhaften Verkehr wiesen AkcherSleben auf. Metallgesellschaft Frankfurt wurde 9000 Prvz. gesteigert. Im Freiveriehr war die Tei'denz überwiegend fest. Becker Stahl wurde mit 38000 bewertet, Benz 40 000, Elberfelder K'apser 25 000, Hansa Lloyd 17 000 bis 16 000, Ufa 32 000, Inag 17 000 bis 16 000, Grvwag 1900, Krügers hall 53 000, CBerfer Kohle 37 000, Brown Boveri 18 500. Berlin, 14. Mai. Börsenbericht. Die schorse Steigerung der DevisMpreise, die den Dollarkurs in den Vormittagsstunden bis auf über 48000 brachte, machte bei Eröffnung der Börse einer mehr schwankenden und schließlich einer nach- gierigeren Haltung Platz, so daß der Dallarkurs bis S 000 und nach der amtlichen Festsetzung noch weiter ■,urüdging. da die Rachfrage nicht mehr den stürmischer' Charakter des Vonnittags trug und die Reichsbank hatte es aus diesem ©runbe nicht mehr nötig, größere Summen zu geben. In Rückwirkung auf oie feit dem vergangenen Freitag ern- getrctoim Deoisenhcrusse war die Grunditiimnung für Effekten ausgesprochen fest, doch entsprachen die Kurssteigerungen nicht ben vielfach gehegten hoben Erwartungen. Die Spelulaiion Legte vielmehr wegen der am Geldmarkt schärfer hervvr- getretenen Zurückhaltung der großen Geldgeber sich eine gewisse Reserve auf. Immerhin traten ganz erheb!iche Kurssteige- rungen auf; so stiege-a Drrlin-KarlSruber Ma- schmen, Oberschles. Eisenindustrfe, 6iöhr, Rlxstn- stohl, Lrnke-Hofsmann und Harpener um 30 000 b-8 40 000, ferner eine gau^e Arzahl von Bergwerks- und Iudustriewerten um 10 000 bis 20 000. Sonst aber bewegten sich die KurSbefserungcn zumeist zwischen 3000 bis 10 000. Wesentlich waren die Erhöhur^en naturgemäß für Daluta- papiere, von denen Auslandrenten teilweise bis 10000, Otavis 40 000 und Baltimore and Ohio 70000 gewannen. Bei anhaltenden Kvn-ernkäusen, dir der festen Grundslunmung einen guten Rückbalt gabm nahm das Geschäft zeitweise einen ziemlich groben Umfang an. Später wurde aber die Haltung etwas unsicher uitb die hohen Kurse wurden vereinzelt zu Glattsiellungen benuhl Das Publikum betätigte sich in ben zu Ginheitskurfen gefabelten Industrie-rerten zumeist auf der Kaufstite, so daß bei überwirgenden Kursst-igerungen hier wieder mit entsprechender Verspätung bei d->r Kursfestsetzung zu rechnen ist. DSrse»k«s«. Ornnffurt a. Th Berltn Schlug. Schluß. Schloß» S»'°». Äurs fturs flur» Rur« Datum 11.5. 14-5. 11.5. 14. 5. S*/.D Preußische »onfol» 180 - 190- 19Ü- 170- 4'/. Hessen.........111 - 110,- 120.~ 107,- 3'/,*/. Hessen 90.- 105.- — VI» Hetzen.........MO - HO.- 118— 119,— 4•/. Kolllarken.....6ß-j00.-71">0a-66.'>oa-6750a- 5e/e ® o (öme rl f n net55600a —610900. —5950^1—6300U0. — Berliner HandelSaef. 115000.-124000-1200üu 106600.- Commerz' u. 'Briuntbt 17(i00.— 19('OO. — 1750J —4WW0- Darniik. u.Nalionatdank 2200t- 2s>000,- 23750,-29000, - Deuische ^a>,k 34500.- 39500.- 35250,-38000.- Deuische BcreinSbank. 600».— 6401— —— »— Dieconto (Sommanbit . 22000 - 27200.-24000.-26500,- Vietallbflur 63000.- 69000 - - .- Tliitelbeut. Lrkditbnnk 10200,-12400.-11000,- 11750,- Oesterr. (Ereöimnitalt . 35750.- 38500,-34900.- 3'000,- Bochumer Guh.... 270000,- 29000),-287000,- Buderns 8400\ —87000, —84C00. —87000,— Caro........... 19600a- !38«Kia-1l30aa-l3800a- Deiiisch-Liirembiira. . 24ir00fl-2’0')0a-24000»-235000- Gelsenkirchener »reraMN500^-294N)t-315>00. 3ü500a- Hnroener Bcrabau. 33000a-30'«»00,-315000,-330000,— Slnliroerf 21 f tOc r51 e be n SfjOO),—88000, - 83060. — — Si nlimerf SJeitercaeln 104000,-9>0oa— —-.— Vnnrobiitte...... 86009.- 10 inoa-97000,-9TO0a— L derbedarf 8H’0a-9460,-395003-:ß)50)0,-39u00a- TeUuS Bergbau .. . 31000.-32700 — Hamburg-Amer. Pake, 890i)a-94000.- 87000,- 92000- ?torddeuischer Llovd. 4280a-44t>»a- 4190).-44400,~ ZomentwerkHeidelbere 30m-32900- — T'biUyp Holtmann . , 14900,-15500- 15400,-IfiOuO.— ?lnaIo.Eout..«uano. . .150000, 1 S5OnM64OO(X-170.00,- Babische Anilin .... 5300(X—55000—-57500,— Idschnridl.......72000,—7250''^—70500,— Griesheimer Electron 44000.-9:000,—1.5500,—47500,— Höchiler starbmerke . 42000—4400»^,—420X1—45000,— Hol-verkohlung .... 32000.-351)00,— —,— — !>tülgeröiverle.....SO.Ooa-78200,—76000- Lcheideanstall.....5.0‘Xv—6103UO,— 46000.-56000,- Metallges. N-rankfun. 6250t,,-71000.- Schi'bsabrik Herz .... 14700 -14500- -,- Lichet...........25800,-52000.- ——,— SeÜHoff Walüho» . . . . 4!30a-44<00.- 42800.-44700 - Su tfer fabr-t3t nn Fen i (m 125or.0, -25000k- —,— —,— Surferfnbrtf Stino väufel 24500,-26500.- ——,— Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum 12. Mai 14. ck'iai Ainil. Noitera. Idlhr-t^oticrn. Weib Bries Weib Briek AntW-.Draffel 2418,95 2481.05 250:1.50 2608,50 Holland... 16658,25 16741,/5 179.5:5,— 18045.— Vonbon .... 197006.25 1979*^75 210971,2.5 212028,75 Parts... 2Sfi5.45 2819,55 .3002.45 3017.55 Schwei». . . . 7648,30 7886.70 8154.5-5 8195.45 Spanien .... 6521,15 6553,85 6395,20 6929.80 I,alten 20M,8u 2070,20 2206,95 2218.05 Viflfibon’Dporttt — Taneinark. . . 8029,85 8070,15 8428.05 8471,95 tztorweaen. 70-57130 / 7092,70 7369,— 7406,- Schweden . . 1134bix) 1140.3,45 11471.25 11528,75 HelfinaforS. 1182,05 1187.95 Stennore 42892,50 43107.50 4453835 44761,65 Denlsch-Oesterr. 58.98 GO 28 62,06 63,28 Budapest. ... 848.- 852- 788,- 792,- Praa....... 1278^0 1285,20 1319,70 132t*30 Agram . . — Banknoten. sVranksnrt a.M^ 14. Mat. Brief Geld Schweizer Skalen 8015,— 7935.— ^■vntuönffbe Noken 2890.- 2860.— Dänische Stofen 8390,— 8310 — Schwedische Noten . 1K/50 — 10950 — Holländilche Noten. . ...... 17410.— 17240,— Tentfrb'£?efterreicb/i 100 ihrooett 62— 6L50 Amerikanische Noten 44700 — 44300.— Enalifche Noten 202000— 200-500,— Italienische Noten 2160— 2140 — Aelgische Noten 2437 — 2413 — Unaarische Noten 610 — 590 — Tschechoslowakische Noten . . 1320— 1300.— Norweaische Noten ..... 7285.— 7215.— Nnmänische Noten 203 50 205,50 Spanische Noten . . — — -- Märkte. Frankfurter Diehmartt. spd. Frankfurt a. M._ 14. Mai. Auftrieb: 94 Ochsen, 37 Dullen, 651 Färsen und Kühe, 350 Kälber, 26 Schafe und 1465 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner L?bendgewicht: Ochsen, vcllfleifchig. 390 000 bis 442 000 Mk. junge, fleischige. 330 000 bis 382 000 Mk., mäßig genährte 280 000 bis 320 000 Mk., Dullen, vollfleischige, 340 000 bis 400 000 Mk., vollfleischige jüngere 280 000 bis 330 000 Mk., Färsen und Kühe, voll ausgewachsene Färsen 360 000 bis 420 000 Mk., voll ausgewachsene Kühe 350 000 bis 400 000 Mk.. wenig gut gemästete Färsen 302 000 bis 350000 Mark, ältere Kühe 292 000 bis 340 000 Mk., magere Kühe und Färsen 182000 bis 280 000 Mk., Kälber, feinste Qualität 410 000 bis 460 000 Mk, mittlere Qualität 350 000 bis 440000 Mk, geringere Qualität 280 000 bis 340 000 Mk., Schafe 250 000 bis 280 000 Mk., Schweine unter 80 Kilo 400 000 bis 440 000 Mk., von 80 bis 100 Kil> 440 000 bis 460 000 Mk., von 100 bis 150 Äib 450 000 bis 470 000 Mk. Der Markt wurde bei lebhaftem Handes geräumt Wegen der Pfingstfeier- tngc findet nächste Woche der Haupvnarkt am Mittwoch, dem 23. Mar, statt (In einem Teil der Auflage wiederholt) Die Wirkung der Roten Englands und Italiens. Paris, 14. Mai. (WTB.) Das .Echo de Paris" schreibt zu der englischen und der italienischen Rote: Als Vermittler kündigen b»ibe Roten den Bankerott ihrer Vermittlung an. Wir haben nun wohl bad Recht, zu sagen: „Durch eure Demarchen habt ihr die Illusion Deutschlands, dem Friedensvertrag zu entschlüpfen, unterhalten und verlängert." Die Kabinette von London und Rom haben in ihren beiden Roten von einem wesentlich verschiedenen Standpunkt aus geantwortet. Das rechtfertigt die Regierungen Frankreichs und Delgiens, sich seinerzeit der Kollektivantwort, die England gewünscht hat, entgegenzustellen. Wenn England und Italien es nicht dahin gebracht haben, das Wesentliche ihrer Politik in einem einzigen Dokument niederzulegen, wie hätten Frankreich und Belgien, die an viel klarer begründete Grundsätze gebunden find, es ohne wesentlichen Verzicht vermocht? Während die beiden Roten Deutschland aufs neue den Rat erteilen, neue Vorschläge zu unterbreiten, wußten s i ch Lord Curzon und Mussolini daran zu erinnern, daß baä Ruhrgebiet nicht vor vollkommener Zahlung der Reparationen geräumt werden kann und daß vorher jeder Widerstand fallen muß. i**Zahnpasta selbst za bereiten!-*! Zahnpasten bestehen aus einer Pulvermischung welche mit Glyzerin vermischt ist. Dieses entbehrliche Glyzerin und die Metalltube verteuern die Pasta ungemein. Wenn Sie die nasse Zahnbürste in Dr. Bahr’« Zahnpulver „No. 23“ eintauchen, so bereiten Sie sich selbst frische aromatische Zahnpasta, welche die Zahne I lendend weiß erhält und nur l/< so teuer ist. Man verlange ausdrücklich: „Nr. 23". Kreuz-Drog, Bahnhofstr. 57, Germania-Drog. Seibel, Neustndt- Drogerie H. Noll. 2495D Gereitet jeder jrdtntfte die sefronste 5 M öküknleM lorBöeiitW Btliitnintin n.6ötlillö(|06riltn dngrflbrtrr bekannter Marken siechen für (Bieter unb D.: Lao. vrtogerichteoorsteher. Bon grobem Fakturiftin Gesucht eine einlache [Wohnungstausch Ausländer lucht gegen nidhe Miete »füge- [Stellenangebote) Stutze Etahf hoi trotze t. lUbel 1-2möbl.Zimmer ordentl. .Hei i tem » 6—12 Nhr oorwlit rtbetei iRlr> inrenwer sit. $n An m*iL baldigem Sinirifi suche ich ein nicht en iunaro Mädchen für Qüdx u- Oau»- arbeit In meinen 'taurnloteu Cane- abqcben gegen vollständige Ter- pflegung und Kosten bes ^ausbalts Sd)riftl Angebote unter 03334 btt 17. Mai a d. Giehen Anz. rrbtien. uing ve, ja-v.ttwm«..je-OMr« höen IlHitoHfi. Biota (OierMn) >«br1b Mm Fleisch ■» WartMrei Porste hen kam* Ehrlichtzeit mb Irbeitsheutig. ■ng. eoqegen ich aete Bedand* Pa. Tauerkraut VliBb «f. Seifenpulver Schneekönig dm Ml ueeretoffrei Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme bei dem Heimgange unseres teueren Entschlafenen allen Freunden und Bekannten herzlichsten Dank. Pa. noröfee-Kabeljau ff. Seelachs, norditteare Zetiche ■tiortier# Echellltiche irische äfchkotelett» Inne 31 l sl« . 2 Zimmer mit Küd)t ober ms, Stichen- deuunnn* avil auch ■ »klirrt. Schrilll Anaedote unter 'Ktin an den Mliek. Unarte, erbet. von Irl Mu eo. flfm.. 3nb. rtnrs schönen tiieschöltS. Stobt in Oelten. wird Iflr lraurnLO4 nur n>iter i>omlllr alt* €»au#bdltrrle gesucht Tarnen, bte Jia üben. sich In obig, ftnne au eignen und die liriieUuna eine» Nldbtta. .hinnen in uiilitrrl. Vtebe Uber« tirbinen au können, beheben anClübrL Vlnneb. unter rar- len ne b. verböiin^ ttelffl* eine» Vicht- bllbeeu. VI 'onbe non *Mr*. n. SM)M an den iMIrkHn*. au lenden. für sofort bei hohem Vobn nnb guter Be* bnnbluna. 18DDI) ■alli'aale. ’lr.Leri in Teten und leie 3nl*r ^ütfinae er. 7 «16 «Ihe fit 0000.—. «ftmb IM. 1500.— Wolsiinngs' tausch. 1 3immrr enb Stiche nee 8 Sim* mer und Stiche ah imiltben gelucht bet gebucht, die flott Maschinenschreiben und gut rechnen fann Schriftliche An. geböte unt. 3NSl1 0. d Gietzener Anzeiger. tir. Lixprrlume I ? 2chriltl Attaeb unter (tfHa au b «Mich, «iia. erb Laden rill. ? Simoift I. vurenttunecke per sofort Aii mir en ae- lucht. edirlltl Angebote unter fitCOü au den teh «m Marie Klingelhöffer und Kinder Familie Rinn. i>ür aut büreerL Hun»b. *ert» ein« lache, taubere Z t li t$ t m. amen ßeiign. bei seligem. Ter lütun ■ a better veroliraang per 1. hell ob lrltder CI Knbere» bet der nett Stühe $»ree Nujiger dtudeni lucht ltir lolort 1» möbliertes Zimmer A. Mobersohn ■ tepbanurnhc i « 0. Kost, efiltil Aoblt tobe Miet» für gol möölltrtes Zimmer Schriitlich Angeb unter ORStfl an den •leben «ntel.i erb. fefert ^r f icht e**t) tnn>nB«.ini! VadUtzotSeake • J. Gat» VegahiRng _ Offerten an Frau Dr. Knappert. Tliinhenburq < Ibür 1 kA< Welche alein|tel>enbe Aller« <5rau wurde jungem Ehepaar ohne Kinder der wrmeinbe «Waldgirmes. Freitag, den l». Mal ds Fa., oor- mittags 9 , Uhr ansangend, kommen aas perl t iebewtn DiRrlktan bes hiesiaen Ote- mrinbemalbes anOrt unbStele |um*Uerkauf: Eichen etwa MO Stämme mit 38 Fstm, darunter einige Schnittstämme btt ju 83 Ztrn Durchmesser: Nadelholz:etwa800S«ämme mi«2lOFs'm.: Fichten und Kiefern: von Grubenhol; bis Schnittware von 88Ztm. Durchmesser. Zusammenkunft vormittags •*/< Uhr bei der Ttanfldbter Mühle 3372V Schmidt, Bürgermeister. Mt iiriirSiiliiri- iteit |tfi*tÄp RMltlT.5lr.50 stnrnsnt Mittwoch trüb • Utz» ßeMerööi vatzUtzostzratze 17. "^7 dodiofenroiBdenfinie leicht, mittel ob. schwer, lebe» Cnentnm waaaoaweile prompt lieferbar. Berieerh- nl BciMlarf G. b. I 0.. Sietzei SmfTirirr 13. 3ml»r. 2151 l 21M. VElGlll Bon Ttevufilanbtpirt sofort ter ®ut bf-n 1*> morgen zu pachten gesucht Guter Bob« pnd SebärUte Bedingung. Schrtltl Ingeb unter OMW an den ®ieftener Bngetger erbeten. r litt ?« !:'<• unt Irlbtae® relrhuöeu M» einem soliden 'deinen möhl. Slöimer uLatbt für lefort ob iDOterf i>reunditche 1 1' tt'l Aiuk'- unter rtßMU an den U4ieh. ■ tuetoer erbeten 6aiiptmanii a. T- sticht lür 4 Wochen Zimmer. T<»al Allerer Student lür lautenbe* Le>uefter. dchrtitl. Angebote unter «»nu»uumiuuauuiami»«uMiWWWMWWmr«VnmMmaMMWWMMWW in großer Auswahl llleitieriaol m Engelhardts „Chisalla-Ioraaltlielel“ ^===3=3 Rqq Rpmipmclpl mga==mmEam Sl37a Gießen, Marktplatz 2 Empfehle simtliche Schuhwaren ffliB einfachen IckürM bi; m eleiailßlen StnlüMI Ehr iches ,m Mädchen lür sofort 06. 1. 3uni nach «iad-Naubetin in kleinen Üriont- tmueb- gesucht Kor- AuftrOrn In Giehea, Wet'erga^e 71 Vnltu iiiinn, Kinn. Mädchen findet In kleinem, ftnsrrlofrm vu . 'h ixt gutem Vobu und guter Uebandt. an* geuebme rtrfluna ^«SaiUorltr. 11. Ilitäädcjen gdüdlt. 3371h Et«. BfltitonRoll Genoein lidchei mit murr Gchulbild. für Vebenoutittel- aelchäft gesucht. |**1c -i-orawallenfrl;. aa»GGo«a»Goa Rcltere» taorrläflig Mädchen od. Fraa In oll t-entarbrlirn. Waschen uire. rtfib» rett, in kleinen Cau*« ball Aum 1. ,hml ro I. früher ddoheutt'obn arsucht 3£*MI) »rflwNtttf. Eie. b» Orteotl. Mädchen per 1. Juni aelnch«. »ran K Ine, — EteVtzanAeatza 41. Ein Mädchen toatflbtr gesucht chammle. 1 .Vvr-loiat, loitdes. wtutoe» Mädchen gesucht B77D Cnfe Astsris. | Verkiute Pferd Otenwr Saloch. In» Anseig Damen (guten laaoi 1 cheeaet. rveUlae tV«UtorÜr. 41 fl. Angebote unt 1VBD in d. Üte WelBweli Zflm Eichen Rundscheit Bjü?!ü!eJ flaschen Einigeren ktter Zu verlausen: Heu u TeeHrr leichter «■■■irr irieicr Anzug SttOf) an kanten gesucht Woerbettende M I. au verkaufen Wo7 lagt die leschiUtelt. von Awei Rlee (tu 'vibetlchwauAei. ca. 1*0) 8u. »-■ lä* per* kauten Hm erlr. L d. *r<<6Ah|H. d. ch A. iVrenn- und Werk- Holtz' au ertf. Wdb lalt ne«. a»r. 1.7 •, 10 vrrf., tiacbuL 5 Hbx gvSchl."' a 'r '• | r Heu tenH Teechlkee, ■■ Atetu'troh« 71 Fahrrad orei 'wert in ver- '»*«“ ^lnqef Surtiuilirl gebraucht, au kanten gelach* 3n erlr in 1 Schreibtisch IM tU IGbeiitlongge ine tu 1 gut erhol». Aiilrrliiflei Schreib- «ui Betiefflasdime I PlüstMiffl 1 MeiberichrÜnke, I VlÜlchieftei, tzwet Tiiche.rHettsteUeu mit Siatraern. ein Echeeibvnlt« terrrer Nutzuae n. Echube Au verkanten •r.etetn»en 14 L 6roaurt nd tzwei- «U»tge Schaukel au veekanlen. m An frir Inder Gelch 150 Zentner Mist in verkaufen. sOUWll Mr.9|cil KUalltorstrahe 71. relevdon MJ* der 1' Itrah« arg. (tech t- gebot In Wetten od. bar au verkant [*• sicher Gtratze 1 b Mut erhaltenes t an e | Anzuqstoff« $riiti| itltiiti aUrfUniMnpllenien Platin Gebisse Gold 1 Silber Ooublä •riHaalsi.Clrse kauft nach Dollarstand Noll |Verichiedene») Conlger- ManschellcnkHil An eben «rdn-®H> Schwarm leeloeen. Gegen ftelebnuni odAngeben de> HHaaxilQniei «eutrai Teoacrich Ochnldeatze. **D Vereine Lil. Mittwoch, I*. V. 1111 obbi y ,n biiia» ■otrr Mitwtrk 'na unterrrCa«Hane •<- Stadttheater «ilbelw von scholl lö’-rr-i • -Ibe von abends 7 Ilde Anettes Eaftspiei des Casseler Stontsl Heaters: Sfl IftTtoit s ........ Mietgesuche ar. 112 Zweites Blatt Dienstag, 15. Mai \92d Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) >ert ■Hnn iilili reisen! unb a 16 Dampfres* Verschlang Hütte die Reichsanwaltschaft von der absoluten Oegalität unserer Entschließung Hergt (5>ntL), ümTED STATcS LINeS wer u. — des Herrn Roßbach < lächter bei den ©o®, llltüt IHM# tzlar 362b BERLIN W 8 Unter den Linden 1 283 «I 71. W W- D uelfl- 4. Juli 2L Juni 27. Juni 11. Juli 25. Juli 18. Juli !nsit, üd)t. W' »nm i in inten liche MUD erb. GIESSEN Kirchen platz 13 Geaeral-Verfretunfit Norddeutscher Lloyd, Bremen können. Eine Abfahrt von Southampton und Cherbourg 1 Tag später Prospekte und ödseitiger Illustrierter „Führer durch die Vereinigten Staaten“ Nr. 152 kostenfrei Vorteilhafte Gelegenheit für Güterbeförderung !annt hat (schallendes (De- veranlaßt, das Gespräch rn Erkundigungen ern^u- „Henro" Hmkeks Wasch- andNeich- Soda^ zum Einweichen der Wäsche und für den Hausputz. LÄLL5LLLÜ ihe, Sandalen uiiiunuiintiuiinnuniuiaiuu Fußballstiefel iiiiiiiiiiiiuiimiiiiimiiimiiiin welche die Aufhebung des Staatsgerichtshofs und der republikrnischen Schutzgesetze verlangt, wird gegen die Deutschnationalen und einen Teil der Deutschen Volks Partei abgelehnt. Eine Entschliehung Guerard (£.) und Leutheuser (D.Dp.) verlangt eine Prüfung. ob das republikanische Schuhgesey nicht geändert werden könnte -um Schutze der politischen Organisation unterrichten flUff” ft. In Uf. >• Mikl“ 3137a ,ju Ubr Ir. «ii rfe litt’ Ur. er M Wsse Gold | Silber Doiibld kMM Boltin, BlüO« Fora nii lrert kauft nach Dollarstand Noll GleOen IlniM* Telephon Iw* g?Es bet M ttiiA 16. V. 1923 59956 Br.-Reg.-Tonncn Bar modernste, größte und luiariösoste Ozeandampfer Die höchsten Leistungen von Wissenschaft, Kapitalkraft und Erfindungsgeist finden in diesem Wunderschiff’ihre Verkörperung. Unvergleichliche Bequemlichkeiten in allen Klassen Erste Reise nach HewYork am 17. Juli 1822 •dann 7. Auguat, 28. August usw., alle drei Wochen von Southampton-Cherbourg. Alles Nähere durch die untenstehenden Adressen Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines NÄCHSTE ABFAHRTEN: Parteien. 3m Hammelsprun ' ...aschlie- hung mit 124 Stimmen de. - .utaten, Sozialdemokraten und Kommunisten gegen 112 Stimmen abgelehnt. 27 Zentrumsabg.o.dnete enthalten sich der Abstimmung. Die kommuni st ischen Entschliehungen werden gegen die Svzialdenwkraten und Kommunisten abgelehnt Dienstag vormittag 11 Llhr Weiler beoattmg Schluß gegen 8 Ubr Sitzung vom 14. Mai 1923, mittags 2 Ahr. _Q3dc Eintritt in die Tagesordnung bemerkt Präsident Lobe, dah das Haus bis spätestens Mittwoch in beschlußfähiger Zahl beisammen bleiben müsse. Das Haus setzt sodann die dritte Lesung deS Haushalts des Innern in Verbindung mit der deutschnationalenInterpellatron über die Auflösung der Frerheitspartei und der Selbstschutzvrganisatlvnen fort. Abg. Dugrard (Ztr.) bedauert, dah es nicht möglich war, die Besprechung der Interpellationen zu verschieben bis zu einer Zeit, wo die englische und italienische Bote zeige, dah hinter der Regierung eine möglichst geschlossene Einheitsfront stehen müsse. Zudem wurde ja die Sache im preußischen Landtag ausgiebig besprochen. Graf Westarp hat zu, älnrecht vom Staatsgerichtshof herabsetzend gesprochen. Auch wir haben lebhafte Bedenken, dah das Borgehen des preuhischen Innenministers formell nicht ganz korrekt ist. Jedenfalls haben wir, als wir dem Schutzgesetz zustimmten, nicht an baß Verbot einer politischen Partei gebaut. Wenn man aber den Wortlaut des Gesetzes rein objektiv betrachtet, kann man allerdings die Berechtigung des Ministers zu seinem Vorgehen herauslesen. Ob Seve- rings Vorgehen in diesem Falle richtig war, läht sich erst nach Abschluß ßed Verfahrens feststellen. Wir lehnen es ab, in ein schwebendes Verfahren einzugreifen. Abg. Koch-Weser (Dem.): Wir befürchten keineswegs, dah durch Angriffe der Rechten und Linken die Republik gefährdet werden könnte. Sie steht heute fester denn je. Aber gerade in der jetzigen kritischen Zeit kann Deutschland nichts mehr schaden, als die Schädigung seiner Kreditfähigkeit durch die Propaganda der äußersten Rechten. Die R^>e des Zentrumsabgeordneten, ebenso wie diejenige des Vertreters der Deutschen Volkspartei im" preuhischen Landtag, des Herrn von Kardorff, kann ich fast diurchweg unterschreiben. Hitler verlangt Beseitigung des Parlaments. Wir bedauern, dah Bayern nicht früher die Kraft zum Einschreiten gefunden hat. Die jetzige bayerische Ausnahmevrrordnung ist viel diktatorischer als alle Verordnungen im besetzten Gebiet. Wenn sie gleichmäßig nach rechts und links angewandt wurde, dann wäre in Bayern längst Ordnung geschaffen. Wir verlangen ein Einschreiten gegen die Selbstschuhorganiiationen von rechts und links. Wir können aber die milde Beurteilung nicht begreifen, die Abg. Scheidemann den Kommunisten zuteil werden lieh. Wir begrühen es, dah Minister Severing auch gegen die proletarischen Hundertschaften vorgehen will und bedauern, dah in Sachsen diese proletarischen Hundertschaften geradezu einen Teil des Regierungsprvgramms bilden. Linser Volk muh erkennen: der Feind steht nicht rechts und auch nicht links, sondern vor den Toren und in den Toren des Deutschen Reiches! Abg. Remmele (Kem.) protestiert gegen das mehr oder weniger deutlich zutage tretende Verlangen der bürgerlichen Parteien nach einem Verbot der Kommunistischen Partei. Die Behandlung HölleinS in Paris sei ein Dewers, dah die Behauptung, die Kommunisten träten im Ruhrgebiet als Helfer Pvincarßs auf, eine Verleumdung fei. Es gäbe keine kommunistischen Hundertschaften, sondern nur proletarische Hundertschaften aus Arbeitern aller Parteien, die sich im Ruhrgebiet gegen faszistisch: Umtriebe bereits trefflich bewährt hätten. Redner begründet schließlich eine kommunistische Entschliehung, in der die Aufhebung der bayerischen 2busnahmeverordnung verlangt wird. Abg. v. Gräfe (deutfchvolk.) fragt die Regierung, ob sie sich schweigend die Verfolgung der deutschvölkischen Organisationen zu eigen mache, während wir doch längst mit dem Reichskanzler und seinem Kabinett aufrichtig über alle unsere Organisationen gesprochen haben, wobei anerkannt worden sei, dah sie als legale Organisationen zu gelten hatten. Der Redner fragt die Regierung, ob es nicht wahr sei. dah alle dNitsch- völkischen Organisationen genau gewarnt worden seien und ob die R^ierung sich noch länger schweigend verhalten wolle, weil sie sich darauf verlassen habe, dah unsere Männer schweigen würden, um der derzeitigen Reichsregierung keine Verlegenheiten zu bereiten. Man müsse erwarten, dah bie _ Reichsregierung selber den Anstand besitzt, für Unschuldige einzutreten. Es gebe eine Grenze, bts zu der man schweigen könne. Man töime nicht länger schweigen, wenn die Zerschlagung aller nationalen Kräfte durch eine sogenannte nationale Regierung geduldet toiri). Reichsjuflizminister D r. Heinze: Der Vorredner hat keinen Anlah zu einer Anklagerede: wenn er sich darüber beklagt, dah kürzlich einer seiner Freunde nach siebenmonatiger Hast vom Llntersuchungsrichter mit der Bemerkung entlassen worden fei, er wisse nicht, warum der Mann eigentllch gesessen habe, so habe er darauf zu erwidern, dah, wenn im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen landesverräterischer Umtriebe Verhaftungen vorgenommen werden, der Iustizminister nicht dem Unter» snchungsrichter in den Arm fallen oder in ein schwebendes Verfahren eingveifen kann. Reichsminister des Innern Oeser legt entschiedensten Protest ein gegen die Angriffe, die der Abg. o. Gräfe gegen bi* Reichsregicrung gerichtet hat. Don allem, was er vorgebracht Hobe, sei ihm nichts bekannt. Er glaube, auch den übrigen Ministern werde es ebenso gehen. Aber im Staatsgerichtsbos sei in einer öffentlichen Sitzung ein Protokoll verlesen rvorden, das wohl mit diesen Dingen im Zusammenhang steht. Danach waren in der bekannten Rohbachversammlung zwei Reichswehrofstziere anwesend. Rach der Bekundung des einen derselben hat Rohbach folgendes ausgeführt: Severing wlll am 31. März alle nationalen Verbände auflösen, um den Freiheitskrieg gegen Frankreich unmöglich zu tnachen, zu dem btefe Verbände der Grundstock sind Wir wollen uns dem nicht fügen und erwarten von der Reichswehr Reutralität in unserem entscheidenden Kampfe gegen die Lrnksorganisattonen. Darum habe Roßbach die Reichswehroffizrere geladen. Ebenso offen, sagte Rohbach weiter, ist Reichskanzler Euno davon unterrichtet worden, desgleichen General von Seeckt. Beide Herren verhielten sich unseren Drohungen gegenüber kühl und interesselos. General von Seeckt hat erllärt, dah et Rohbach nicht empfangen habe. Der Minister erklärte dann weiter: Der Staats» gerichtshof hate ferne Mahnahmen getroffen, und in Preuhen ist seitdem Ruh« eingetreten. Die Regierungen von Sachsen und Thüringen haben zugesagt, dah auch sie den Selbstschutz aufheben werden in dem Moment, wo die nach ihrer Meinung von Bayern drohende Gefahr beseitigt ist. Es gelangt sodann ein Antrag Ledebour zur Annahme, die Rednerliste zu unterbrechen und Herrn von Gräf« zu bitten, die nur angebeu» teten Beschuldigungen gegen die Regierung genauer zu erläutern. Ab«, v. Gräfe (Deutschvölkisch): Heber die Dinge, Die ich vorhin andeutete, dah unsere Partei absolut legale und keine geheimbüiMerische Zwecke verfolge, habe ich in der öffentlichen Sitzung in Leipzig der Regierung vollkommen reinen Wein eingeschenkt. Wenn die Regierung darauf nicht antworten will, so mag sie das auf ihre eigene Verantwortung tun. Meine Anklage bleibt bestehen. Wir werden in den Gerichtsverhandlungen restlos auf die Dinge zurückkommen. Abg. Henke (Soz.): Mit der Antwort der Regierung können toir uns nicht zufrieden geben. Entweder haben Beziehungen zwischen diesen völkischen Organisationen und der Regierung bestanden oder Herr v. Gräfe hat gelogen. Meine Parteifreunde hatten ohnehin kein grohes Vertrauen mehr zu Herrn Euno wegen seiner letzten Rote. Aber wenn sich derartige Dinge abgespielt haben, dann.ist das geeignet, den letzten Rest des Dertvauens zu diesem Kabinett zu beteiligen. (Hort, hört!) Ich habe die Empfindung, dah die Regierung fein reines Gewissen hat und dah wir auch beute nicht alles erfahren haben. Reichsinnenminister Oeser: Die großen innen- und außenpolitischen Folgerungen, die sich aus den halben Andeutungen des Abg. v. Gräfe ergeben könnten, haben mich veranlagt, sofort mit dem Reickskanzler Rücksprache zu nehmen. Don ihm bin "ich ermächtigt, folgendes mitzuteilen: Roßbach ist es allerdings gellen gen, zum Reichskanzler vorKrdringen. Er hat ihm Mitteilungen unterbreitet über die Ertüchtigung der Jugend durch Durnwesen. Dies hat den Reichskanzler, der weder den Ola tuen noch die politische Sauberkeit ziehen. Rach dem Ergebnis dieser Erkundigungen hat er es abgelehnt, Rohbach noch eimnal zu empfangen. Mit Herrn v. Gräfe hat der Reichskanzler wiederholt gesprochen. Er hat sich bemüht, ihn vor Hnklugheiten zu warnen. Herr v. Gräfe sprach dabei mit Erbitterung über das einseitige Vorgehen gegen rechts. Der Reichskanzler soll darauf nach den Eingaben v. Gräfes gesagt haben, daß er diese Dinge sehr ernst nehme. Abg. v. Gräfe bat darauf den Reichskanzler, ihm eine Unterredung mit General v. Seeckt zu verschaffen. Der Reichskanzler hat in Aussicht gestellt. in eine Würi)igung dieses Derkrngens ein- zutreten. Rach der sachlichen Würdigung des Verlangens hat der Reichskanzler es entschieden abgelehnt, den Abg. v. Gräfe bei General von Seeckt zu empfangen. Da er dann nicht mehr Gelegenheit hatte. Herrn v. Gräfe persönlich zu sprechen, ist vom Reichskanzler der Staatssekretär ber Reichskanzlei beauftragt worden. Herrn von Gräf« diese Entscheidung $u überbringen. Der Reichskanzler hat mich ermächtigt, ausdrücklich festzustellen, daß er über die Organisation der Deutschvölkischen Freiheitspartei erst anläßlich der Verhandlungen vor dem Staatsgerichtshof Roheres erfahren habe. Wer klar sieht, weiß diese Dmge zu beurteilen. Damit schließt die allgemeine Aussprache. Das Ministergehatt wird bewilligt. In der Interpellationsdebatte nimmt Abg. Lawer re ntz (Dntl.) das Schlußwort und erklärt, die Antwort des Ministers könne die Interpellanten nicht befriedigen. Gr habe sich die Sache zu leicht gemacht mit seiner Berufung auf den Staatsgerichtshof. Abg. v. Gräfe (Deutschv.): Ich habe dem Reichsjustizminister keineswegs einen Eingriff in ein schirmendes Verfahren zugemutet. aber er Deutscher Reichstag. 352. Sitzung. Samstag, 12. Mai, nachm. 2 Hßr. 2bg. Dr. Schreiber (Zentr.) beantragt, in den Stak des Reichs Ministeriums des Innern zur Dehebung kultureller Rotstände eine einmalige Summe von 12 Milliarden Mark etnzusehen. Von diesen Mitteln sollen drei Viertel an die Religionsgesellfchaften fallen, aus der Restfunnne sollen kulturelle und gemeinnützige Vereinigungen, an deren Erhaltung das Reich Anteil nimmt, und die studentische wirtschaftliche Selbst- Hilfe ilnterstühung erfahren. Der Antrag wird gegen bie Stimmen der Sv- zialdemokraten angenommen. Der Ergänzungsetat wird bewilligt, ebenso der Ergänzungsetgt des Wirtschaftsministeriums und des Finanzministeriums und das Etatsgesetz in zweiter Lesung. ®ie Interpellation über die Deutschvölkischeu. • Darauf beginnt die dritte Beratung des Reichshaushaltsplans für 1923 mit dem Haushalt des Reichsministeriums des Innern in Verbindung mit den beiden I nter pellativnen Hergt (Deutschm) und Gen. wegen der Auslösung der Deutschvölkischen Freiheitspartei durch Den preußischen Minister des Innern und des Vorgehens desselben Ministers gegen alle Selbstschutzorganisationen. Abg. Graf Westarp (Deutschn. Vp.): Der Staatsgerichtshof hat ein vorläufiges Urteil gefällt und das Material des Ministers Severing gegen die deutschvölkischs Partei als Anlaß genug zum Vorgehen angesehen, er hat aber das Verfahren ausgesetzt bis zur Entscheidung über Roßbach. Da verkennt der Gerichts- yvs das verwaltungsrechtliche Verfahren. Wenn das Material nicht ausreichte, mußte er das Verbot des Ministers aufheben, und wenn der Prozeß Roßbach weiteres Material ergeben hätte, hätte das Verbot erneuert werden müssen. Wenn man einzelne Vereine auflösen kann, so ist es mit der Partei doch etwas anderes. Mit ihrem Verbot trifft der Minister eine reine Gesinnungsgemein» fchaft. Zum Verbot einer Grsinnungsgemeinschaft bietet das Gesetz keine Handhabe. Es ist aber auch nicht zu rechtfertigen, wenn der Minister alle deutschvölkischen Vereine nur aus dem Grunde verbietet, well sie zur Deutfchvlkischen Freiheitspartei gehören. Die von Severing verbotenen Selbstschutz» und Scialschuhvrganisationen dienen der berechtigten Rotwehr gegen den Terror ber Straße Die Art, wie in Preußen, Sachsen und Thüringen regiert wird, schädigt die Rei^politik. Reichsmini st er Oeser: Die Gründe für das Verbot der Deutschvölkischrn Freiheitspartei sind vom Staatsgerichtshof eingehend geprüft worden, und ich daN annehmen, daß Somit die Interpellation in diesem Teil ihre Erledigung gefunden hat. Die rechtliche Entscheidung darüber, so fährt der Minister fori, wie weit eine im Parlament vertretene Partei verboten werden kann, steht dem Gerichtshof zu, und gegen dessen Entscheidung will irnb kann ich meinerseits nicht eingreifen. Der einzelne Anhänger der Partei wird ja von dem Verbot auch gar nicht betroffen. Das Verbot, die Auflösung trifft nur die Organisation. Zu der zweiten Interpellation erklären wir: Der Schuh von Dersammluiwen und gegen Gewalttaten ist Sache des Staates, nicht einzelner Staatsbürger oder einzelner Organisationen. Zum Vorgehen gegen die preußische Regierung liegt weder Möglichkeit noch Aillaß vor. Abg. Scheidemann (Soz.): Das reaktionäre Treiben gegen den Bestand der Republik ist nicht nur eine innerpolitische Angelegenheit, sondern eine Tatsache, die von der ganzen Welt mit Aufmerksamkeit verfolgt wird, und deren Ausschlachtung durch Frankreich das deutsche Voll sehr zu büßen hat. Der Redner verliest Briese des Abg. Wulle und anderer völkischer Führer und Unterfüßrtfr, in denen ausgeführt wird, die Deutschvöllische Freiheitspartei sei eigentlich nur der Deckmantel, unter dem alte verbotenen Organisationen unterschlupfen könnten. In anderen Briefen an den jetzt verhafteten Roßbach werden die militärischen llnterfüßrer für die einzelnen Provinzen angegeben. Ein Kriegsplan zur militärischen Riederwerfung Berlins werde mit allen Einzelheiten versandt. Ferner gehe aus dem Material hervor, daß für die völkische Partei in der Reichswehr 11 Millionen gesammelt worden sein sollen. Abg. Dr Maretzkh (D. Dp.)-: Die Rede deS Abg. Scheidemann hat zur Stärkung der Einheitsfront wirklich nicht beigetragen. Der politisch zusammengesetzte Staatsgerichtshof widerspricht dem elementarsten Wesen eines Rechtsstaates. Er ist ein Rückschritt in die Zett des Absolutismus. Dem Minister Severing ist der Vorwurf zu machen, baß er nicht unparteiisch vorgegangen ist. Die Kommunisten treiben ihr ilntoefen auch hier bi Berlin unter den Augen des Herrn Severing. Ich erkläre namens meiner Partei, daß wir diesem Treiben nicht länger mit Stillschweigen zusehen werden. Abg. Henning (Deutschv. Fveiheitsp.): Don tatsächlichen Unterlagen für Severings Vorgehen war in Leipzig vor dem Staatsgerichtshof keine fRebe. Es war eine vollständige Pleite. Wie kommt es, daß Herr Scheidemann hier Material vorbringt, das nur in den Händen des Staats- aerichtshoses und des Herrn Severing sich befinden Fann? Das gibt doch zu denken. Was den militärischen Aufmarschplan betrifft, so ist das lächerlich. In Leipzig mußte das Publikum bei Verlesung des Materials wiederh^t ermahnt werden, nicht laut zu lachen. Vieles Material berührt gar nicht unsere Partei. Der Staatsgerichtshof hat testgestellt, daß einige Sportklubs, die nach dem Material zu uns gehören sollten, mit uns gar nichts zu tun haben. Genau so ist es mit dem Decknamen für Kriegsmaterial. Das gesammelte Material ist ohne weiteres von Herrn Severing auf uns angewendet worden. Rach persönlichen Bemerkungen wird die Beratung vertagt. Montag: Forlf^ung der dritten Etatsberatung in Verbindung mit den beiden Interpellationen. Aus einer Londoner Predigt. „ilnb mm noch ein Wort an Deutschland und alle mit ihm leidenden Länder: Sowohl im Kriege, als in diesem jammervollen Frieden hat deutsches Aushalten die Menschheit in Erstaunen gesetzt. Run haltet fest ajn euren nationalen Idealen in passivem Widerstand gegen euren Unter- b rüder, wie lang auch die Kette eurer Leiden noch fein mag Die Stunde der Erlösung kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Deuthch- lands Charakter und Geisteskraft wird stark genug sein, daß es wieder aufsteht, wie durch Fezier geläutert zum Segen für die Welt. Jene betrügen sich selbst, die davon träumen, daß sie die Dolls- ernßeit brechen oder den nattonalen Geist eines großen alten Volkes wie das der Deutschen •fcer» stören könnten. Ein heiliges Band der Zusammengehörigkeit umschlingt ganz Deutschland. Unter zins sind nicht wenige, die nie den Glauben und die Hoffnung aufgegeben hüben, daß Deutschland der Welt eine neue Reformation bringen würde, die alle Meitschen zu einer großen geistigen Gemeinschaft zusammenschließen wird. An jenem Tage einer Reutzeburi — jenem großen Tage —, wenn es wie ein Held sich aus der Erniedrigung erhebt, geläutert durch Feuer, geklärt durch Leiden, in Geduld erprobt, — mag Deutschland sich dieser Oluf gäbe bewußt sein." Der Prediger 5)r. Walsh In London hat in der Kirche Steinway Hall diese Worte am Schlüsse seiner Predigt über den „ Zerfall Europas" gesprochen. Wir wollen diese aus englischem Munde kommenden einsichtigen Worte nicht überhören, uns im übrigen aber auf uns selbst verlassen durch festes Zusammen stehen mit der unsere Freiheit erkämpfenden Front an Ruhr und Rhein. Schützen wir sie vor Zermürbung durch Rot und helfen wir ihr durch Gaben zum Deutschen Dolksvpfer. Das ist das geringste, was wir tun können. Weitere Spenden, die im Hinblid auf die steigenden Gewaltakte des Feindes gegen pfiichtgetreue deutsche Beamte dringend notwendig sind, nbnmt die Geschäftsstelle des „Gießener Anzeigers" entgegen. Empfehlungen MMi aUeSluinttipflünieo nach Karos fflnMw. (ftutralHroscrü Schuliiratze. ”D President Arthur......16. Mai President Fillmore.....21. Mai President Harding.....26. Mai George Washington .... 6. Juni President Roosevelt.... 13. Juni America............16. Juni Vereine ■ *'"/ a • ' - r- / §1 Nach wie vor I ImdaM 11 WA II Mlü I I liMki 11 Schöbe 11 I Unverwüstliche genagelte Stiefel vom kleinsten Kinderstiefel bis zum kräftigsten ArbcitcrSChuh Damei- i*d* Spangenschuhe Herren- Hiltiiif ierreo- Hel neben x. SchadeÄ Fullgrabe Damen »lei Zu Pfingsten können Sie sich noch bei mir preiswert mh Schuhwaren eindecken. Die Preise der Fabrikanten sind enorm hoch, ohne Rücksicht darauf verkaufe ich noch staunend billig ist meine Auswahl groß und sehr vielseitig. Sie finden bei mir alle Arten Sch uh waren vom einfachsten bis zum elegantesten. Schuhhaus Meyer,GieBen,Bahnhofstraße 30." Schuhhaus Meyer, Gießen, Bahnhofstraße 30 r. Ji- I! Nur einige Tage I Utas koimil M nieder! Ab Dienstag, den 15. Mal 1923, findet im Hotel Felsenkeller Oeffeattt^CT Vertrag: Mittwoch, ben 16. Hat, abM. 8 , Uhr, hn 64ngfaal der Oderreatschul« 03319 tn tritt freL BadN«: ». Beck. «£& in allen E arten, mte fHibrr. bneea fveHldlllrbc n. Han- ■ eberfebe jlerfrl in feleenben Stellen obiiiflfben: **D groß. Verkauf von besten Anzug- u. Kostümstoffen für Damen u.Herren Mode 1923 zu staunend billigen Preisen statt Verkaufszeit täglich tob 9 Uhr früh bis 7 Uhr abends. UV Besichtigung ohne Kaufzwang. Wi Da ich Im Hotel Felsenkeller mein Wanderlager habe, bin ich in den Verkaufsräumen beschränkt. Es empfiehlt sich daher für das kaufende Publikum, des Andranges wegen die Vormittage zu benutzen. Jos. Frank vor Pfingsten Ansnahinepreise für tumpen, Eisen, Knochen, Volle, Leitungen, vüchrr, Altpapier, Messing, Küpser, Blei, Sink, Sinn, Staniol h. Schneider, Neuenweg 6 Bdttnungti werbe« pfiwütlid) abgcbolt. Nutzholz-Verkauf. OUsstM. d« D. Wat. aarndttag. • Utze, honst ii buHy* WarhwL (A«ib«) folgende» Nutz hol, Berhesf I 5 >*«•»-1 Xlaß« 1.89 Fstm 4 - . 3. _ <28 120 . .Staioew 1 M *■. Rntzdrtpp 3 Weier lang I Mtefeen Stamm 3. BL ■ 1,0» ^he 2 . «Stiem 4. . — a.94 . 14 Eschen Stimm *. e , 5 • • b e * 1,46 . JelaeevelniNtt ih ast ber Ärcithreh* Nab«* - «ain.thnde, teT L H. MM) i’dsenmSee. den 1» Mai 1923. Dee iBeeembe. Bertie bet Barsch B3vr> 3ort1