Ps. WW ‘WS 06J ht* Ä;»M CÄ1 Ul «chv RAT ■NMtlU iplatzi Zahlung] "Ätek” ,nmN?aÄtnJi» konnte et & $anne- «*. taSffcS eidlich begiäÄ 'S ISMÄ J{M sichtbar, foÄ hatte allegA F ble SelsnalenL ui?Erta9en- Es W 1 %?y den w ^ JSoititBung f0(flL; rgenheit it reicht: gues i Herten Drzügen >ias allen Cröhen itrahen nsgafiel4p. ! öbel und Betten ; 875< en« | (tags vill» zend. 5. WMO t Statt). DerclnL- hauS va kleben. Donnerstag, Ifi.Biri Abends 8 Dbr WWM Die Geschick!« eie«! BluthrrJiShibeitenl. 3 in DleP-bieislnn. hr d’ - ,>rr Malier Hnasej. Nachmlllai* 4 Uhr WWMlW Die ZinhtrB,l|,i (MlrcbensplaD- J gigpirlelhesler. Lledirjnr^Mi*^ Teilhaber ^‘»pgtthlcr- itge tW. ipfieöj1 \t.p lüft :ttc" El»*"' Lt^ sol- tret* bell' loPt lifl* rool- i. »* Ino*» äu*. ullv. O«a- )iliin; t nm 01729 ItWflwi" ni,[|fll.LL.ÖÄe(ol)n- 000 01719 inlät WlUftSni- ni.rlrkaNMllll°ne« Jur GrlindE einet Groiib-'udlM A (('jenen noch nim bciiebenbl, 9^1 S 11.27-21 nnHersi. «! derungen der Entente weit über die Lieferungsfähigkeit Deutschlands hinauS- gingen. Die dauernden Betriebseinschränkungen, Arbeitszeitverkürzungen, Stdckungen im I Verkehrswesen, in lebenswichtigen Betrieben, in den Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerken infolge eines immer stärker werdenden Kohlenmangels reden eine zu deutliche Sprache. , Wir waren gezwungen, ausländische Kohle zu kaufen, um die deutsche Wirtschaft überhaupt in Gang zu halten und um die Reparationskohle liefern zu können. Alle Vorstellungen der deutschen Regierung bei der Reparativns- kommission, die Forderungen herabzusetzen, waren erfolglos. Was geschah mit der deutschen Kohle? Frankreich brauchte die geförderten Mengen nicht. ES bot sie dem Ausland zum Kauf an. Heber l*/2 Millionen Tonnen deutscher Reparationskohle sind tatsächlich an das ' Ausland weiterverkauft worden, mit einem Gewinn von einer Milliarde Franken. Dazu kommt, dah Frankreich die besten und höchstwertigen Kohlensorten verlangte, dazu eine ganz unverhältnismäßig große Koksmenge, und dah es von Januar bis November 1922 die Annahme von 831 055 Tonnen verweigerte. Sie waren ihm nicht gut genug. Aehnlich stehen die Dinge mit den H o l z - ' (ieferungen. Bis zum 1. Mai 1922 muhte ! Deutschland trotz wiederholten Drängens auf I die Anforderungen warten. Dann wurden Forderungen auf Holzarten und Abmessungen und unter Bedingungen gestellt, wie sie in Deutschland nicht üblich sind. Das bedeutete eine erhebliche Erschwerung für die deutsche i Sägeindustrie. Trotzdem gelang es, den Schwellenbedarf für Belgien vollkommen sicherzustellen, ebenso die Lieferung von Schnittholz für Frankreich voll aufzubringen. Aber bei den Te l e g r aphe n st a n ge n verlangten die Alliierten so ungewöhnliche Abmessungen, AuSsortierungen und Imprägnierungen des Holzes, dah ein größerer Teil bereits gekaufter, den deutschen Bedingungen entsprechender Telegraphenstangen nicht zur Ablieferung gelangen konnte. Schon zu Beginn des Jahres 1922 war von deutscher Seite Darauf hingewiesen worden, daß es infolge per späten Anforderungen wahrscheinlich Nicht möglich sein würde, die Lieferungen rechtzeitig durchzuführen. And so trat ^"ndas ^ln- bermeidliche ein, wir blieben im Rückstand. Frankreich erhielt statt 200 000 L>elegraphen- ftangen nur 75 000, anstatt 55 000 Äuoinneter nur 35 000 Kubikmeter Schnittholz. War der Bedarf Frankreichs wirklich dringend < mein! Das Holz liegt heute noch zum größten Teil unangetastet und dem Verfaulen ausgesetzt, so wie es angeliefert wurde. Jeder objektive Beurteiler wird nach dem Gesagten zu dem Schluß kommen, daß die „Feststellungen deutscher Fehlleistungen em Deckmantel für den politischen und wirt|chast- lichen Imperialismus ist, der die Herrschaft über die Ruhrkohle anstrebt und Deutschland zertrümmern will. Die Beerdigungen in Buer. Duer, 14. März. (WTV.) Heute in aller Frühe wurden zwei der drei deutschen Todesopfer beerdigt. Rur die allernäch- ten Angehörigen d-er Toten durften auf den Friedhof. Dem Oberbürgermeister der S.adt war es erst nach langen Verhandlungen erlaubt, als Vertreter der Bürgerschaft d‘r Beerdigung beizuwohnen. Die Stadtverwaltung hat bei den Franzosen auf das Energischste dagegen protestiert, dah die Franzosen ein würdigeres Begräbnis verhindert haben. Die Franzosen veranstalteten eine glänzende Trauerfeier für die beiden er * chossenen Offiziere. Die Leichen waren in dem durch Blumengewinde, Fahnrn und schwarze Tücher ausgeschmück e i Ratyaus auf- gelahrt. Auf dem Rathausvorplatz hatten drei Kompagnien Alpenjäger un) mehrere Insanteric- kompag'üen und Kavallerieschwadronen Parade- aufstellu.ig genommen. Um ll1/« Uhr fujr General Degoutte im Auto vor. Dana setzte sich der Leichenzug zum St. Aräankirch)of in Bewegung. D.m Särgen, die auf Lafetten ausgrbahrt waren, folgten die nächsten Angehörigen, die Generalität der Besatzungstruppen des Ruhrgebiets und die ablommandierten Kompagnien. gwei weitere Deutsche erschossen. Buer. 14. März. (WTB ) Außer den bereits gemeldeten drei Todesopfern haben die Franzosen am Montag mittag noch zwei Schupobeamte erschossen, und zwar auf dem Hose des Lyzeums. Der Vorgang wurde von einer Rachbarin der umliegenden Häuser durch die Dachluke aus kurzer Entfern rng beobachtet. Die Erschossenen s.nd die Wachtmeister Mohr und Krause. Die beii>en Beamten waren aus dem Einbruchsgeb et ausgewiesen worden. waren aber wieder zurückgäkehrt, um ihre zurückgelassenen Sachen zu holen. Die Leichen wurden bisher noch nicht freigegeben. Der Termin, bis zu welchem sämtliche Schupobearnte aus dem Einbruchsgebiet sich entfernen sollten, war von den Franzosen auf den 13. Marz festgesetzt worden; die beiden Beamten sind aber bereits am 12. März von den Franzosen wieder ergriffen worden. Oberbürgermeister Zimmermann, ter w^gen Rich b^folgunq des Regn s tivnsb.-fehls zu 1 0 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt worden ist und augenblicklich als Geisel in Recklinghausen festgehalten wird, ist jetzt aufgefordert worden, die 10 Millionen Mark zu bezahlen. Zu ter Erschießung der beiden Schuh- Polizeibeamten rm Hof des Lyzeums in Duer meldet das ^B.T.", daß die Erschießu g auf Grund eines überlegten Befehls erfolgt ist. Zwei Offiziere und zwei Soldaten haben dm Tefehl ausgeführt. — Wie dem Blatt Wei er gemeldet wird, sind die vier Verwundeten, die am Sonntag französischen Kugeln zum Opfer gcfaUen find, seitdem verschwu eben. Sie befinden sich in den Händen der Franzosen, in welchem Zustande, ist unbekannt. Die Verkehrslage im Ruhrgebiet. Münster, 14. März. (WTB.) Außer Den Ruhrvrter Bahnhöfen sind gestern nachmittag auch die Bahnhöfe Recklinghausen - S ü d und Bottrop-SüD von Den Franzosen besetzt worden. Auf der Strecke Schalk e—W a n n e und Rcck inghaustn-Süd werden seit gestern die Züge angehalten und die Kohlenzüge ausgesetzt. Richthaltente Züge werden beschossen. Dabei wurde heute nacht der Heizer eines Zuges in der Rähe des Blockes Nordstern durch einen Schuß schwer verletzt. Auf einigen Zechen bei Rauxel erschienen kleine Kommandos, um Kohlen zu requirieren. Als zur Alarmierung der Belegschaft die Sirenen zu heulen anfingen, verliehen die Franzosen die Werke wieder. In der Nacht vom 12. zum 13. März wurde das zwischen Hagen und Herdecke verkehrende Postauto angehalten und ein Paket im Werte von mehreren Millionen beschlagnahmt. Das Auto wurde wieder freigegeben. Auf dem Bahnhof Hengstei haben die Franzosen Ministerbilder angebracht, damit Die Soldaten bei der Paßkonttolle etwaige einreisende Minister erkennen können. In den Bezirken Recklinghausen, Herne und Horst sind die dortigen Truppen durch neue, unmittelbar aus Frankreich kommende, verstärkt worden. In Langendreer ist heute erneut für 2000 Mann Quartier best.llt worden. Die Truppen sollen noch im Laufe des Tages dort eintreffen. Auch die umliegenden Orte sind stark mit Truppen belegt worden. Berlin, 14. März. Die Blätter melden aus Gelsenkirchen: Der fahrplanmäßige G ü- terzug Wanne — Bottrop wurde heute früh kurz vor der Nordsternbrücke bei Bot- I trvp durch Signale von Den dort stehenden französischen Wachtposten zum Halten auf» I gefordert. Trotz starken Bremsens gelang es dem Lokomotivführer nicht, den in voller Fahrt befindlichen Zug noch vor der Brücke zum Stehen zu bringen. Die Spitze des Zuges rutschte noch einige Meter über die Brücke. Sofort eröffneten die Franzosen Schnellfeuer auf die Maschine und verwundeten den Heizer durch zwei Brustschüsse lebensgefährlich. Nach der Untersuchung der Lokomotive und des Packwagens konnte der Zug die Fahrt fortsetzen. Der schwerverwundete Heizer wurde in Carnap ausgeladen und ins Altenessener Krankenhaus gebracht. Die Ausweisungen. Mainz, 14. März. (Wolff.) Der Leiter der Agentur Mainz des Wolffschen Bureaus, S t e u f m e h l, ist heute morgen von den Franzosen verhaftet und sofort ausgewiesen worden. Seine Familie hat binnen vier Tagen das besetzte Gebiet zu verlassen. W i e s b a d e n, 14. März. (Wolff.) Blättermeldungen zufolge ist der Kreissekretär Klebanowski aus RüdeSheim ausgewiesen worden, desgleichen Bürgermeister Scheurich aus Braubach und Stadtsekretär Lehmann aus Caub. Biebrich, 14. März. (Wolff.) Hier ist der Studienrat Schneider von der Riegelschule in Biebrich ausgewiesen worden, weil er von seinen Schülern im besetzten Gebiet das untersagte Deutschlandlied hatte fingen lassen. rm. Darmstadt, 14. März. Gegen die Ausweis ung des Pfarrers Berck- Mombach hat das hessische Oberkonsisto- riiim, besonders auch mit Rücksicht darauf, daß bemnädVt in zwei von Pfarrer Berck betreuten Gemeinden de Konfirmation stattsi.rdet, energische Verwahrung eingelegt. Kriegsgerichlsurteile. Mainz, 15. März. (WTB.) Die da- bischen Regierungsbeamten Rudolf Meyer und Walter Müller aus Offenburg hatten sich vor dem französischen Kriegsgericht zu verantworten, weil sie dem Befehle der Besatzungsbehörden, Plakate mit Verordnungen der 2cheinlandkommission zum Anschlag zu bringen, nicht Folge geleistet hatten, und ferner die ihnen unterstellten Beamten zum An- gehorsam gegen Verordnungen der Rheinlandkommission aufgeforDert haben sollen. Das Ar teil lautete gegen Meyer auf 1V2 Jahre Gefängnis und 30 Millionen Mk. Geldstrafe, gegen Müller auf 1 Jahr Ge* fängniS. Die Unterdrückung der Presse. Kaiserslautern, 15. März. (WTB.) Die „Freie Pfälzische Presse“ und der „Pfälzische Volksbote“ sind von den Franzosen für 3 Tage verboten worden wegen Veröffentlichung der Nachricht, daß die beiden französischen Offiziere in Buer von französischen Alpenjägern erschossen worden sind. Aus demselben Grunde wurde die „Pirmasenser Zeitung“ gleichfalls auf 3 Tage verboten. Dortmund, 14. März. (Wolff.) Heute morgen wurden der Chefredakteur der „Dortmunder Zeitung“, H o e r st e r, und Redakteur Rohde von Den Franken verhaftet. Gegen 8 Ahr wurden die Redaktionsräume der „Dortmunder Zeitung“ von den Franzosen untersucht. Dir Haltung Englands. Paris, 14.März. (WTB.) Der Londoner Korrespondent des „Reuyork Herald" erfährt aus hochstehenden Kreisen, in der konservativen Partei bestehe eine starke Strömung, die. selbst wenn ein Eingreifen des Völkerbundes in der Ruhrfrage noch verfrüht sei, dahin teibr, daß die Regierung Frankreich um die B r- kanntgabe seiner Zukunftsabsichten hinsichtlich des Ruhrgebiets ersuche. Dieser An- sicht seien sogar auch eine An'ahl Minister. Angesichts der Abstimmung im Anterhaus nehme man an, dah sich ein Schritt dieser Art nicht mehr lange werde aufschieben lassen. London, 14. März. (Wolff.) Der Parla- menlsberichterstat'.er des ^Daily Telegraph" meldet, die Arbeiterpartei habe beschlossen, eine offizielle Abordnung in das Ruhrgebiet und andere Telle Deutschlands zu entsenden. Die Mitglieder der Abordnung würden nach ihrer Rückkehr der Exekutive der Arbeiterpartei berichten. London, 15. März. (WTB) Mac Reill teilte im Antrrhause mit, dah die Erlaubnis für britische Untertanen, sich nach dem besetzten Gebiet in Deutschland zu begeben, unter den gegenwärtigen Amständei nur für wichtige Geschäfte oder aus Gründen ausnahms- weiser Dringlichkeit gewährt werde. Die Reden im Unterhanse. London, 14. März. (WTB.) In der fortgesetzten Debatte im Anterhaus erklärte der Ratiowalliberale Fisher, die Frag? der Reparationen und die Sicherheit Frankreichs könne nur durch eine internationaleKonserenz geregelt werden, an der Amerika teilnehmen sollte. Der Anionist Gretton betonte, die Regierung müsse früher oder später handeln. Er fragte, ob sie eine Politik der Ifotterung verfolgen wolle, die zum Bruch mit Frankreich führen würde. Abgesehen von einigen Sachverständigen fei man im allgemeinen auherhalb des Hauses der Meinung, dah Frankreich im Recht sei und Deutschland zu Verhandlungen gezwungen werden müsse. Der Arbetterparteiler Thomas hob hervor, dah sich keinRedner zugunsten der Politik der Regierung auZge prochen ha^e. Er sagte, Frankreichs Vorgehen treibe die deutschen Arbeiter, die sich dem alten militaristischen System widersetzt hätten, in das entgegengesetzte Lager. Der Anionist Gray äuherte, Frankreich sei im Recht: England hätte sich dem Ruhrunternehmen anschliehen müssen. Der Liberale Roberts erllärte, das Ergebnis der Schritte, die heute getan worden seien, werde ein groher Krieg sein, durch den die europäische Ziü i alion vernichtet würde. Der Anionist D a v i s s o n führte aus, Frankreich habe nur das getan, was auch nach der Ansicht Lloyd Georges daS richtige Verfahren gewesen wäre, fa ls Deutschland mll seinen Lei|tan- gen in Verzug gerate. Asquith betonte, alles, was Poin:ar6 erst int vergangenen Sommer auf der Londoner Konferenz gesagt habe, sei über Bord geworfen. Die gesamte Organisation sei riesig ausgedehnt worden, und es scheine wirklich kein Grund zu bestehen, weshalb die Franzosen nicht nach München und möglicherweise auch nach Berlin gehen solttea. S e e-rstr edlen bei ihrem Abenteuer Reparaticnen und Sichnheit, beides Ziele, d e berechtigt seien, vorausgesetzt, dah die dabei beruhten Mittel durch den Vertrag von Ve sailles sankllvniert würden, und außerdem, daß sie wirksam se en. Dle von Frankreich gewählten Methoden fügten den Engländer.t sehr ernsten Schaden zu und brächten keine Reparationen ein. Wenn es jemals Pflicht der britischen Regierung gewesen sei, eine entschlossene Politik zu verfolgen, so sei dies jetzt der Fall. Die Frage müsse unverzüglich an Den Völkerbund ver- to e:en werden, der einen Vertaidigungsvakt zwischen feinen Hauptmitgliedern schaffen müsse, durch den auch Frankreichs Sicherheit gewährleistet werden würde. Der Anter st aatssekretär für auswärtige Angelegenheiten Mac Reill erklärte namens der Regierung, gewissen Mitgliedern des Hauses schienen einige grundlegende Tatsachen entgangen zu fein. Deutschland fei im Verzüge. Es sei beschuldigt gewesen, eines der größten Verbrechen begangen zu haben, die je gegen die Menschheit verübt wurden. Es sei zu früh, um dies zu vergessen. (Beifall auf der Seile der Regierungspartei.) Die Regierung, das Haus und er fei überzeugt, daß das Land immer noch Frankreich freundschaftlich gefilmt fei (B.-ifall) Sie wünschten, sow-i dies möglich und mit dem Recht und der Beobachtung der Interessen Grohbrttanniens und des übrigen Europa zu vereinbaren sei, Freunde and Alliierte Frankreichs zu bleiben (Erneuter Beifall.) Die Meinungsverschiedenheit mtt Frankreich sei nicht eine solche der Grundsätze, sondern eine der Methoden. Wenige Leute würden der Ansicht fein, daß der Einmarsch ins Ruhrgebiet als Sanktion für eine Versäumnis gegenüber den Verträgen an sich eine An- gerechtigkeit darstelle. Sir Zohn Simon habe ie sehr ernste Frage gestellt, ob die Regierung der Ansicht sei, daß die Franzosen durch die Besetzung des Ruhrgebiets den V e r s a i l l e v Vertrag verletzt hätten. Er, Mac Relll, sehe nicht ein, warum die Regierung diese Frage beantworten solle. Welchem guten Zweck würde gedient, wenn die Regierung öffentlich, möglicherweise durch den Mund ihrer Rechtsbeamten, die Ansicht ausdrücken würde, daß ihre Alllierten den Vertrag verletzt hätten, falls sie der Ansicht der Rechtsveamten sei. Es treffe nicht zu, daß das britische Heer jetzt umzingelt sei und keine Verbindung mit dem unbesetzten Deutschland habe. Auf die Vorstellung der Regierung hm hätten sich die französischen und belgischen Behörden aufs äußerste bemüht, die Lage für den britischen Handel im Rheinland zu erleichtern Zu dem Vorschlag, die gesamten Fragen dem Völkerbund zu unterbreiten, bemerkte Mac Reill, die Einrichtung des Völkerbundes wurzele noch nicht tief in dem Gedanken der Völler, und so könnte der Versuch, die Maschinerie des Völkerbundes in Betrieb zu sehen, diesen zertrümmern. Die Regierung sehe gegenwärtig keine Hoffnung, durch die Maschinerie des Völkerbundes oder durch irgendeine internationale Konferenz eine neue Politik einzuschlagen, die der geäußerten Kritll entgegenkommen würde. Lloyd (vcorqe Über die Notwendigkeit der liberalen Einigung. London, 15. März. (WTB) Bei ernem Frühstück der nationalen Antcrhausmttglieder hielt LloydGeorge eine Rede, in der er nachdrücklich die Rotwendigkeit der Wiedervereinigung der Liberalen betonte. Ohne eine solche würde die Partei gelähmt sein Es habe in der letzten Zeit keine Regierung gegeben, die so schnell und so völlig ihr Prestige verloren habe. Wenn die Liberalen sich nicht wieder vereinigten, so würden sie benfelben Weg gehen. Die Potttll der Regierung habe die revolutionären Elemente im Lande gestärkt. Die Gt» beraten seien keine Feinde der Arbeiterpartei, son- dem hätten nur beschlossen, die revolutionären Cle- I mente innerhalb der Arbeiterpartei zu bekampken. Drzüg'ich der gegenwärtigen 2age auf bera I Festlande sagte Lloyd George, ihre Fort- 6ae* »«1:en Orgebndle geprüft unb bet en bg 81» ttge Plan erörtert Derben, burch bc-n man leparalleeei beet ru, ubef em men und Ne Ita N« Sichert franheidX unb 'MgWiU erlorber. ltchen i^axaxxUen bei Deutl fmb etwa 50 'Irbeiiilote aus Ctahburg am ^Verfe btr bet teuilften Aechs^ahn ge'jövw* Äobtm w den f-rrd(m'«Ti 3ug zu verladen. 8>u ^froruobm Dollen sich offenbar btt Kohlen auf Ur’.tm Weat vtr'ch-r'irn bi« ’«• aas ben Derg- Deitm an der TUN nicht holen (Nuten. (Fine Spende des Papste«. Köln. 15 MlA. flDXTL) Der JHM- ntfchen 'Soltafclmng* zufolge hat btr Papst bit Summt von 500000 ß I r t für b le D« vd I ke r» n g bes On6rud)r ber UnlwrlltAt ^ePin |- frwr«. bem Senior btr 3u ritten $tnn! mbv Prof L rb- unb anNrcn Prof« foren unb befanden Politik rrt Aeuyork. 14 Mir» (TBTH) Aunllvruch. Xleotogle iblerenbeuniXbeologle- profej'orrn l iben gern «Infam an Harbing etnvn Triel g? richte. In bem fle Ibr D bau m unb crfldr n bi? Irnntblilche Politik fei moralisch nicht -u rechll.rt.q.'i und pokitifch u.igtfunb 35 fei btr moT.iffl b* P»li chl beJ am.raita n'chen Dorfes. flb am lfti?Nrauljau Europas mit allen Ai Alten zu beteiligen. Ein Besuch Brnckdvrff Rantzaus in Petersburg. Moskau. 11 77tAr» (AVTD) ®rdf bon Drockbvrsf-Aandau ttdf am 10. Mörz »um Defuch ber b*m if h ralfonlul. bem Personal bet ®mn\ilhm!uUit* unb • ron bem Dertreter be* Ql fommlllarlate Bergmann empfangen Anschiie- benb fanb ein fir iljitürf auf bem ®eneral(oflfaUt unb bie Degrüyunq bes Botschafters burch den Dertreter ber rullifchen Qtrgttning statt 3m Vaule bei Aachmiitags stattete ber Botlchaftrr bem JtrtlrertMrnNn PrUld.nien b*r Peters- bürget Sowiets einen iMud) ab und beNchtigto bann bas A «ranNrbofpltnl, tno ihm Tn Schilt eint Oldrelfe überreichte Er übernahm bas Ehren- axir 3Mrn auf fern ®vn-r ilfnnlului. an bem bie chpl?en ber Kolonie teilnahmen Der Dvt» fchaftei hielt eine Hebe auf bte beutlche Kolonie Pet« ssturas Am Sonntag mittag trurbe bie Errrnitaao unter stuhrung bes Direktoriums be'ichtiat Aach- iniktag» Dar aroher Empfang btr K-utlrf rn Kolonie auf hem (Nnrralfonfukit. wobei bild Alteflt Mitglied Tümmler ben Totf.tahtr be- Jrütre Der Dotlckafter mahnte die Kolonie *ur Ünlflftil gerade Ira Auslände, obgleich Ausland für Deutlchland nicht eine ffrtrabe Nbeutr unb das ruffilche Hot, In ber schweren lentcn Zeit betoiclen habe, bah es bis brutsche Dvlk versihe Der Dv Lhaltrr fchloh feine Rebe mit einem choch auf bie Nullche Kolonie Bet rsduras Die Aück- fabet erfolgte abends tnx Dvtfck ifter Durbe von ben S l'en ber Kolonie unb btm grfamten yedonal des Erneralkonfulats Mir Dahn geleitet Heute abend flnbet »u Opnrn TIchI - 11 cher las ein Elfen auf der deuilchcn Dotlchast stau. Der schwererkrankte Lenin. Moskau. 14 Mär» (MTDi Aach einer Mt'dung b.-r ru f fb- n 'Te'egripbenng n-er dot Nch be Eelundhelis»utta ob Venlos, b-r lich Tll'tt Desem^er von bt Ve tuni b.*r Oieai - rungsgtich !>< tn'o ge ernratet An, ichtn pern Ue^e.a b ttunsi Sille u»rA tj e i5e LMcher Duste ns en 'ch ost Aa6 bem ovn IX jnb 11 7*iAn hitl v.et. von den Prole"vrtn 08in- kowskL Fdrlter K omet sowie ovn bem Privat- bera ten KvftnmikoD uni. ,rich >t en Du let ns find CbmPteme für Störangen Int Stalkreis auf awfgeirctni tl« (ei bte VA mangser ch non eifer rechte-, San> un*> bei reh ei Iktn» btrSL Abrttw; auch Ne Sprach IÜ |i M tieibenlchifi g?\o «v 3m Sp gm rot an Donner»ig eine leichte D^serung tu oerraichneu Der aUgemerae ®' "•bS-tt u and Ifl befr.cb genb. bra Her^- tiUgleii guL Die neuen Verhandlungen mit den Türken. Paris. 14 QXAr| (Dosts ) Ans bra» am Cawii b Odab vor liegen den Mi teilungen über bl« Zriebensoorfchiäge ber Aeuierung von Angora qtN nach Haois hervor dah »i.-mlich diele der Dcstimrnunge i des In Qa Jamc axOgeut- berieten Dcrtragsen:» uds bet XI«le tn m Frage gcftrilt fraen ut» Dichtig« lM;u\-r.n,ci verla-at Drrtcn. Der voll« 'wottia.it Derbe uiverchrlich nm rasten Erst nach Ken n to'.s.na dieses V feint irrten tn Leu- lamm. Dsmpa i d u.id X*nal Lacaze. vrr- ttrten km. r^ch rwat: ch-i-Urch du ben daran b* D« ■.an'! rag ra in Äon r.itnooet dar- bc i 0 er- karnratstar uw Dcstern W" SachoerstObigen nMsielluig aus. bast bra bcutfdb? alt Ira t tn allen chren S^rran and auch Nil D-lk unb QUkt> vor einer Schickialswende : bei. u.tb tat be Ovellg fchchra bem tei’.g n QfLax5rfamt>t an ber Auhc n. ch » an b e 6 ,-ltt fielen fx-av Das d utsche 'BoCf. tal f.*tn*n Kampl mit grifftgen fra» l fch/n » b Ittttchm Ba fn mit ten u rr'chüt e- l xti.n QD.Uen *um ß.->ei als Dvlk unb Siaat füvre. flebe Dif aniol ii größter Bemntamung ba. Trvhbem le Ne Qa#ra n ch hoifnungslos. unb atrabt bie grausame Kampfes weise drwr s. mehr als allrs anb.te be Verlegenheit und Schwäche b-r Deiner. 3i b*r Ein- n-üfigle.t und ®el t o knbdt aller Stände unb in ber Zukunst. Das H.n-.g.-ude. bas Nil Ziel oster So, olprtitik kin mü le. sei * auch da.« >>aupt» augraim rf Nr 2te J> rqj « una Der ® ing der D.ng« am Ahein uni> an ber Ruhr beaadfe. bab man bei ben neuen Wegen der Sozialpolitik bei ber Schiffun, von Arbritsgcm.in- Ichstten unb von ntnu.i Arde tsv-crsasfu.igen im qio^en unb ganzen bk richtige Linie eurg.schlagen 6tbann nahm die Versammlung einen Vortrag des ®eneraCHrcftr>r4 Müller- Köln über ben Auhreinfall und die deutschen Xrbcttgeber entgegen sowie das Aeferat eines Vertreters des neutxle^tan Debets. — An der sich anfchlief>?n- den Aussprache Beteiligten sich weitere Vertreter der befetten Cbeblete. darunter auch Oe- Heimrat Kirdorf, der Ne Bedratung des Kvhlenspndikats für Ne Kohlenve teihmg schiller ner Direktor Korn- Kömgsbmg Nt Örühe der durch ben polnischen Korridor ab- aeschlollenen ostpreuhilchen Arbeitgeber über- b achte OrcJ Skollberg - Dv chofistädt gab als Vertreter Mestpreustens und be» Memel- landes feiner Bewunderung für den Abwebekämpf im Auhrgeblet Ausdruck. Direktor Pros. Zlckerrnann -‘Nürnberg erklärte, dah es heute keinen Unterschied zwischen Aord und Süd. Oft und TDeft im deutschen Dattrl tnde g- be Oeneral- Nreftor Stählte- Pkuoitz erneuerte das Oe- ldbnis deutscher Irene im Hamen des schwer» geprüften ONifchles.en. Dach einigen -usammenfastenden Schlutzwvr- ten des Dvrsirenden Dr Sorge, der Ne etnbelt- l chra A di Lei «bi Bot rage u bbt Aullviache keno.zelchnrte. wurde unter Itürmilchen B.lfalls- tjnbgebungen d e trm Tkritrnb vorgeleg . Ent» f arch ü u g dieses Kampfes in ,me fmaft ger und grob 1.1 «r TDcifc erleichtert und die Za'ich'mij geqeben. baft bit Arbeitgeber'er änN I r r eit» be Aezie» nntg febe Unter tün in, gewä im. wo er ntll. das Un echt non D railles nxeb-r gutiamnchen Niech «ine aal Aecht und Oerach.igk.it luhenbe Berttänd gang freier UM «r Aus 54abt unb Land. • l e 01 n. ben 13. März Ittl Ds« Trnlidie Vofks»»iera. 3» Nr Geschäftsstelle des .Glehener An» seigersE aliwn für u«»erc bedräng Dolls- get»n«n tm AuhrgeNrt und am Ahe in weit-r «tn: _ ®*u2to:6i « kjglbub'ibg 2. Atra 1X0y. Ät '1b D«) rlslchul«. I An !3)o. Kl. ailll Aealgnmnakl -m. 1 Arf !<> Hl Ät V AeU- agm afNm 8429; 1t O. fll l A algyrmin« TtOO; 2 Date des StenWnfru'*« tn ** r* chrft SstN. 0b«rftmb.- 23002, .Tan’a U* Sich a tu la1* Jabn. 3020; 1 Aate ber Orrer ekchu'e 51 «b. Heute abend des Ge^angoer tm 5r tn’ Vana- Gdns 20 000. Tb K 1003; E M. 3X?? Mk Te« Gebern b.-r,.ktf tn Dank, ODrt^ra etx-iien werden te der G «f ch4f t s st «l l e des .•l«6«eer Aa,«ige s^ aagaiommm. e -DieAelchshahndtrektioeGlbera le Id bat Mr Sjchraung vs deustchen lU/«nNixrf«bcJ tm An rgeLiet fv genbet Map. b-W ai« M a n n s '«u^m.« .3» H- g- fteg ftnb W TetknScn Zsse. »U de' Jbxjra t* aiMiicr «n worden Nie 5 b ran 3**8*b 'ich deNiNgt gifiw ben. T . r *kr. drohen äj* m TE *ber r angi^r der 3ug sofort. nAligenlalU durch Schüfe. »un?a.:n e g aomnea. 23 r tarnen Ne Xtilenbe« >bn nach einer Bekanntma^una bei bcuiigen Xtylgen- teil* Dom 1. Warr 1923 an neu feftgefctt ** lieber die Geschichte bei schönen Buches korach am D enstag abmb im Zoolo- gifitrn Institut der b.ckarnke Sch"iftsteller Ke» vor von Zobeltitz Im Auftrag b-r (beteil- fchrst der 91 b ner Äun lfreurbe. Sem ü5c.au4 lehrra!ch7r. fd etatr' Dor'rag. b^ Ist bm Galen vielleich' mir allzuviel Heuti bot. b-fbrinft« sich n?ch» auf ein: Dir iellurg ber B-ihktnft von (T-utcnb rgf - u sondern gab ql* bie PrinzipiLs für ei x wahrhaft schSrei Dach De hdch^e Aeftkrallt ist bU Brauch- baike.t «mrs Buche-, b. h ei muh lesbar fein; ber Sck-nuck ist Hk dai B>ch da, unb n chl das Buch f&c den Schnuck. 3a ber Aachkrteaszeit wurde unter mannigfach m Etnflüs e t vieler Tcundsatz ost genug vernach'älligk. w r befinden uns al.r weder .auf bem Mete der Bellerang' Der Aednr sch'oh mit der Hoffnung, dast btfb d « neue 3-lt fü^ dai .schöne Buch" anbr^che. Der k« Nir üb.rabe'xtc — in b*r 3eil der Kvhkmch'app» h« t en: m^rrrftrNge Erlch4nung — Sa.rl des 3cc(og schen Gwftifuli war Ncht be'estt er er w ei sch — mm bart lajtn. erfreu!ich«:welle — Sft als p> nein für derartige Benn faltungen :n gutes ZeiLir astv hast Nr Beftr Nennen ber 9 4 H'chM der Äui'lfreunb« Li bet 9.ebener BüraerlckraU Anllang finbn Dra warme Brtlall. fei Ne au mrafl imen .3ubörer tem Ttebncr Ipen- be.en. galt licher auch ihr. 3m Vortrag« wurde auf ein« ergdi»enbe Bachausft?ll^n; |n ber Uni- rcllllüksbiblioktrat hingenxefen. Ne aber leidra nut Derflpffentn Sonntag zu besichtigen war chvstentltch wirb sie kommenden Sonntag noch einmal geöffnet, damit Ne Nelen Bfucher des Vortrages (Nbgenbett finden Ne aotnranötge Ergänzung Les Vortrages durch Anschauung vornehmen zu können. fu»be«. Allgrm:fn gilt ja Benjamin .^nrnllln 'ür ben Erllnber Ns Dtihrb e t rai. nn5 ma.i w rd ihm wc>N auch Nele Dat. um Nre.uu> Uen er noch tra übmter ist als »-gri ferner pol.trlchen Lauf- bahn, nich: fheiUg machei ßnt.-n. iTmmetbm bef’tt er einen Aixllen. wie Li eiinn Austaij b r .Autcanapbe -AunNchru' aa'geksttrt wird, tn bem öftere ichilchei ÄmmtfuS Dl vlsch As ste t fast, bil) Hrann' in 1752 den er ten IM M Meiler ai* feinem »ob* a ife aulftdlt«. wä mb Dtollch erst am 1b Onni 1k54 auf «tnem >raüf neben feinem y arrbauJ I ran. D ttemu'b nt' errtch et: Doch tat Ito JUnaniU* der m Dien natunoMen- 'chafulchr VLrtesano m N«ll und bereits h i elektrt- fchern Licht r lesen trarftanb, schon 1ZM, allo ^7 NatttIchei Aiwe ckmnz bM e sten WjNeüeri. Ne B.pabe trrttetrara M.ribtlg entwickett. ist all» rim minbetten mit ber Aus- 5 Jat i* öocmgHaiarai Ader b***ft2.>wn 1 vi5 Di: an/To maiche b" tot* Himnei N-1 B.) ge- «’^ArNgen Ki.raog hphenichnst 2? ä*'1 und Dend.ra i wird e n« ber h»> NMerxich a- jrje^.magrn« N* Tempeln w Nm 3weck «*^«K «ch-tz gegen BUhfch-ng zu PW1I" - 'Lu — Aus dem v t a d 11 Yen t «rvn re en. Aochmals f.i m.1 Ne tx-u igr 3u stührung van .•> fparumr* uut bes 9a npid dg - Alma C a c • c u t von Zrarllur tn Nr Partie der Sora Hirn» gtfcid«. — Dra 3d di.'ung des ZrL Mander mach»« auch für LMnm.nNn Sonn:ag zur legren 3 d'u? :uag von .Sch- ::-axil'maXr e»n Saft- kti r lorbe.tich Es ift der Drrekllva gelungen, einen ganz hervorragenden Gast zu geDUunea. lw Nm N« öcubcetie des Sianflurtcr Opernhanles» 5tL Marti Schellender g. Ne Parti« bei I HSck übexneenecn hat- Es ist t>o:au4|ujehen. N*> ticks 9att’ptrt eine auhrrordenlltch« An- itctungiLaft ausü.ea wird 3:il»r.l’enten büi' en «her gut tun. sich bet tritt* Pis de für Ou Aullührung am Sonntaga xrO zu sichern. C b ff • unb ®atttnbauDercle. Garteninspe.'ror Arhneli wird am lomtnca» Nn Sonntag tm Z>-rsaal des Botanische« ön- ft.tu» einer Vorrraz über ÄI e l «ge • mu|ebau «ab seine Ze inbe" hoit.ragZ luin Held« Dor laa « a Dra ganoe Sache wurde emod an dra KsaumMora zorückgegebeu. Kreist Veskar. m. Krofdorf. 14 März Bei ber geffrl- gen ersten H o I , ve r st «I g e r n n g |-n groften 6uia:tCDv£SU,e^ Br ÄT^ Olc ■ 5«i«beetie> •MCÄ! enös ^Lzr ?s®g loncn den ’ W) EW der. "Hage ;itaa: 1 unö Detters, ■Wbe Wetterlage M . Giessen. ? ^sere -irchen- XhorLamerif< 1 von der Muser em 25 So[f^ . Elenden dritter, dem Andenken an die t werden. dingen. !^rz. Unter dem Lei» rdrosselt zu haben, -ag der srühereLchmicd kommen. HL hatte >r la der Dorstadt be- Älkvhol aas die schiese von Frau und Äwbcrn 1 wvdn'.e er bei seiner “ Woly hatte Mörschel einen größeren Renten« öicsenstLk verlaust Halle c im Dame des Alkohol- igtr, die ihm verweiaert zur GÄvalttätlglril hin- achdarschasl soürn drei- ItZlttntDnen Phramidon und venckaufte es I angeblich an einen gewissen Bert wieder. Derbe. Iber Lieb Die der Hehler, wurden fest- i genommen. Schlichtungsausschutz der Provinz Obcrhcssen. Sitzung vom 1 3. März. Die Dainpsz egelei Hunyen soll vorn 23.2. 23 an den Stundenlo!)n ihrer Arbeiter, die Vorarbeiten für den Sommerbetrieb verrichten, von 800 Mk- teuf 1120 Mk erhöhen. , Die Wollstri^erei Habermann in Buhback ton vom 12. 3. 23 an den Stundenlohn der Ar° teitermnen über 20 Hahre von 503 auf 650 -Ult. inb die übrigen Lohne in demselben Verhältnis Erhöhen. 3n beiden Sachen erhielten die StreUteile krilärungSfrist. 3n zwei weiteren Lohnstreitsachen einigten i Ich die Parteien ohne öffentliche Verhandlung. Vaugewerksbu id und Tiefbauunternehmer Dcmacker in HebloZ vereinbarten, bah Vonacker ßci neuem Bedarf an Arbeitskräften bie 14 Arbeiter. die er in Hirzenhain entlassen hat, an eiter Stelle wieder ein stellt. Den Kündigungseinspruch eines Wald- arbeilers der für tlich Isenburg schon Rentkammer h Büdingen wies der Schlichtungsausschuh als ^zulässig ab, denn, wie die Verhanb.urg ergab, Hxxr das Detriebsrätegesetz nicht anwendbar. Kirche und Schule. Dekanatstag Schotten. tag. Schotten, 13. März. 3m hiesigen RathauSsaal sand am Montag der auf Grund der neuen Kirchenverfassung gebildete Deka- •natätag des Dekanats Schotten statt. Vach einer einleitenden, von Pfarrer Hoh - g r ä f e gehaltenen Andacht erfolgte durch Dekan Volp - Laubach die Eröffnung der Tagung und die Konstituierung des Dekanatstags. 3ar Verlesung kam dann Der Bescheid der obersten Kirchenbehörde auf bie Verhandlung-m und Beschlüsse der letzten Synode. Hieran schloh sich die Prüfung der Rechnungen ter Dekanatskasfe, 'des Dekanats-Erziehungsvereins und des Dekanats- Miffivnsvereins, worauf Cnilasrung erteilt wurde. Vach dem die Wahlen zum Dekanatstag genehmigt waren, erstattete der Dekanstellvertreter. Hof- Prediger Widmann- Gedern, die Hahres- berichte für 1918 (nachträglich). 1920 und 1921. Weiter wurde der Voranschlag der Dekanats- kasse für 1923 und 1924 genehmigt. Den Schluß der Tagung bildeten die neu vorzunehmenden Wahlen. Zum Dekan wurde wiedergewählt Dekan V o l p - Laubach, zum Dekanstellvertreter ebenfalls wiedergcwählt Hofprebiger Widmann- Gedern, zum Stellvertreter beider im Dekanatsausfchuh Pfarrer Fritsch- Ruppertsburg. Die vorgesehene Wahl von vier weltlichen Mitgliedern des Dekanatsausschusses konnte unterbleiben, da nur ein Wahlvvrschlag, der für gültig erklärt wurde, eingelaufen toar; darnach find gewählt als Mitglieder: Bürger-meister B f e h l - Rainrod. Christian Ober heim IX.- Gedern, Hermann Diehl- Laubach, Bürgermeister R ü h l - Ober-Seiterienrod, als Stellvertreter Bürgermeister Weber- Eschenrod. Wilh. eilten belt>-Gonterskirchen, Josts. Heinrich Balser- Burkhards, Bürgermeister Rühl- ^Ilcichstein. Einstimmige Annahme sand ein Antrag Widmann-Gedern betr. Besetzung des Vorstandes eines für den Kreis Schotten zu er- richtenden Jugendamtes, wofür der Deia- natstag die gebührende Berücksichtigung der kirchlichen. der Jugendpflege und Jugendfürsorge dienenden Organisationen und Vereine erwartet. Endlich wurde einstimmig angenommen eine Resolution Vebel -Laubach betr. Aufhebung des neuen kirchlichen Wahlgesetzes, dessen Durchführung zu vielen Ünzuträglichkeiten und Härten geführt habe, und mit dem die Gemeinden sich keineswegs zufriedenstellen würden. Der vorgesehene Vortrag von Pfarrer Hob» Burkhards über Kirchenverfassung und Wahlgesetz" konnte wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr gehalten werden. Mit Gebet durch Pfarrer Ve bei-Laubach wurde die Tagung geschlossen. Vermischtes. Die Kinobefitzrr gegen die Jilmverleiher. Eisenach. 14. März. Auf der Tagung der Delegierten des Reichsverbandes deutscher Licht- fpieltheaterbesitzer wurde einstimmig der Beschluß gefaxt, am 3. April alle Lichtspielhäuser zu schließ en, wenn nicht zum 22. März eine Einigung mit dem Zentralverband der Filmverleiher erzielt worden ist. Der Dampferbrand im Hamburger Hafen. Hamburg. 14. März. (Wolff.) Zu dem Brand des Dampfers .Benvenuto" melden die Moraenblättcr: Als die Feuerwehr eintraf, brannten bereits das Deck und die Aufbauten. Das Schift war in dichte Rauchmassen gehüllt. Das Feuer nahm, durch eme Kopralabung begünstigt, gewaltigen Umfang an. Aus 19 Schlauchleitungen gaben 7 Spritzenbampfer Wasser. Vach stundenlanger Tätigkeit war die Feuergewalt gebrochen Großer Mühlenbrand. Harburg, 14. März. (Wolff.) 3n der Grützmühle am neuen Seehafen, die bereit- 1915 völlig ausbrannte, ist gestern aus bisher ungeklärter Ursache wieder ein Brand ausgebrochen. Die Harburger Wehr und die Wehren der Umgegend konnten nicht verhindern, daß die Mühle erneut ausbrannte. Es gelang, das Maschinenbaus. die Siloanlage, den Speicher und die Vorräte zum Teil zu retten und die Eisenbahnwaggons und Kohlenschiffe aus der Vähe der Brandstätte fortzubringen. Kirchliche Nachrichten. 3fr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synag. (Südanl.). Samstag. 17. März. Dorabd. 6.15, morg.9 abds. 6 40 u. 7.20. — 3fr. ReligionSgefell« schäft. Sabbats. 17. März. Freitag abö. 6.05, SamS- tag vorm 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausg. 7.20 Wochengottesdienst morgens 6.45, abends 6 Uhr. Die Batschari Krone .4. fc' . ...... /1 tvp PUHONNV j v v,vy A 1; -z ■?. - orten lein. Sie gerich!- Fingerabdckckr von der Die Leich: isl zur De- rrschel Hal die Tal nicht iebberfl. Tlärj. Das JfreidM j nippe Friedberg deS Leitung des "Reform- der Vorstand des Dauernvrreins richten i Ausruf an dis eifes Friedberg: ung der Städte «griffen. Sie droht zur Richt einmal die Kinder ii ausreichend Milch er- der fommenten Gene- ielst mit an der Heim- deutsche 2ugmd und Drterlandes. Liefest he Milch ab! Laht euch itn eines erbuttern oter M? an e sie nur Gases oder idjen zu führen. Gedenket wjw LunMn,-- am hr unserem Da-erlarde leine Opfer unserer her- , 14 März- Die Stabte Ilch ia ihrer M ' L Abkommen mu verstanden erklast: Sie Vr Stadt em Haus gen ch°" 3.“.'2o id- »'Sm 30, 8 -Sk to” orgeeglen . ßlrfl, ab hearbciicl morbet neu bearveu ^tef 8003 V, Eimer- und sich ?a,V erbog ungefähr sAKs? der irfi !„en CRm. Di-- K Md 9e? “ab« uUhtf*«- Sehördliche Anzeigen! Interesse,ltenwald | Holzversteigernng • - -g x O ff I in den Freiherrlich von Nabenauischen Sichertshanseu = 4 an 7 25 110 3 1931V 700 650 2900 535 650 700 355 180 Birklar, den 12. März 1923. Bürgermeisterei. Müller. vrolilschm eckend, leichfb ekömmllch und nahrhaft für Schwache, Kranke und Genesende, sfillende Mut (er und Säuglinge. Kinder in der Zeit des Wachstums Holzsnbmission. Die Gemeinde Birklar verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots: fiirfcrn>6ru6tii6olj5.S!L,ta.50ff8in. Angebote sind pro Festmeter bis zum 17. März, nachmittags 2 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen. Vähere Bedingungen werden im Eröffnung stermin bekanntgegeben. Klavier- Unterricht ler bc flerl#r«hr, Mbrn r IL 2lü .en. w itmbrficn tot fl O*rrl*ah*» staadstoli ad. „•». Stau Elfe Plank Marburg Ret'ybrkß 4. SQIlmwUrfloni Dai • eil UeelrKer leie» lMflr«t*nlpttU KMiferleiheeier. ZLSrnmiLiii kwrm,taM-lti ■nl-7. anbetn.Ubc — 27 12 — 0.44 - 2.92 — 8.20 — 0 39 - 0.33 -- 0.30 Dolfs bod)|d?ul< lln'rrrn i}t. 1 200 Mk. prima Srcladjs obnr Kopf, frleftr slordierware im tlueithmli per 1)16. >*u0 Mk. portions-Schellfische 3 Pfst. 2000 «k. r-erDo « Mtr öi ■*< Ck onwmflt । ff Wchten-Autzreisigi Schlchthaufen23.l0Am. Qfngrbotr find getrennt nach Sortiment und Italien per Festmeter. derichlostea mit der AvNchrift .Hol^fubmiMon". dis tdöteNens IttenAtag. b. 20. Mär», vormittag« 11 U6t. an hiesige Bürger, mrisimri einzureitßen. wefetdst alibann die chrdffnung der Sedvte erfolgt. Da« i« der Vadndri- '•rn’ir neeen eine Mrvtit s-r ff Vai Nolz ist mit Siinde gemesirn. lagen im TPalb* und wird auf Vettangen durch Forstwan VuNeron. dast'rr, vorge,*igt. Ungedote sind getrennt nach Losen und aunnr« „ c Mädchen für loalübrr aflndH. Marktvlai» 21 Bilanz Ibtlv«. «rdrn* dn N W :aV0H d» »en« der Statt besonderer Anzeige. Meute abend 5'/. Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein innigstgeliebter Gatte, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel Georg Mandler Amtsobergehilfe L R. Im 06. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Ld Nu Frau Emma Mandler geb. Reiser. Gießen (Klinikstraße 32), den 14. März 1923 Die Beerdigung findet Samstag, den 17. März, 2 Uhr nachm, von der Kapelled. Neuen Friedhofes aus statt _______________IWD______ ___ Saubere grau »nm P uen arlnttit uw Ären ftltnn Vidxr Liratie JO. 3-Fiillöiigär I nm astreines ft 1 kTebel*. mli muiet n -'ekle'duaa. ferit, । bdAieam. *■ wt- fn fm flnaebew nwi 0I7H jiutrRniim hieb' »nm 1 Noril miM. Zirner «sde Vahnda' bchnt't Naaeda-e ■h' VrriMn«. an er fionetW L-■ l-rrdjc < ftec'-tsc-ie do8en desti:' n* k*o*br *cib( beredt P «Übst- und ^arttnbauDtreln Biilammentunf* nm Connlne. dem IM. Wir» u.itfenfl 3 Ubr NN Ssriaal des sttotaniichen ^ektitutO^tnaanadurch 1 den "tarirn. Vor rna von C*rni Gierten' iniprktor Mebnelt Über .2er flleinnr- m ilrb-iti nab (eine Äeinbe" mit Unldtan* Holzsubmisfton. Vie S. mein de Dleber-Dessingen Der- tenli tm B)ege fchnftltchen Angebot« nachverzeichnete« -vlz 26 Sichen • Stämme 4. XL «=• 14L3Fstm. v- cpctie* «JJ <7* r 18 . . 6i 5b 1 . Mefernstamm 4. 1 . I . Lärchenstamm 6 önnöroagen frälnn. not erhalten, »u oerk ^na in t>er “»e' Derkau»4dedtngunaen liegen auf hiesiger -----**-— ‘"Jen und irerben tm ■ '■■■■■! ——a- ^Viehhändlerversamtnlung Iw TBir loben hiermit olle Viehhändler Ober besten« zu einer am Sonntag, de» 18. b. M., 12JO Ubr. In Cafe Leid stattsindenden Versammlung dringend ein. Tagesordnung: Dlehhanblerunblerufeorgenlletlon. aiefer.: Herr Dr. met. Oadow d Heff. Mtnisteriu» für Arbeit und Wirtschaft. An der Beriammlung werben lebenswichtige Fragen des Btehbondel« zur Sprache «vmmen. Angesicht« der Wichtigkeit der Tagesordnung und der Perfdnlichkeit de« Referenten darf kein Atehhändler Oberbeffen« fehlen. Auch biefentgen. die noch keiner OrganllaNon angehdren, werden dringend eingeladen. Taew' ■ UM das dankbare )|Lf1 111' Sei fen pulvet »inschl TOcbnenq bi» 8 Itmm.r. «| Licht, evtl oud) Gatte», qeqen garaatiett freiwerdende 4 - 5..^l»mer.woba»ng m Gieren. rM| (am!i,-daua Umiagbosteu nach Derrmbar fowmenbau« Umzugboften -ach Dereinl 796443 «-^.nHerfa.« ,.E^Gte»e«. ---4^ |wohnin:itau-ch| - . ^i.-".dSan». Feelllee «See«. kr1n!ti-f»fflri. Im Crim und bet a Heller , Omer- VMh. «arttstr. U Berloafe m. Celrelte, muirn im Cr, nelen . füi Vonbm . Caitdw il Olef 1joh aee, ,n_ fln« «ohhuifl mit» Dollar Vesibti». nach I Ubr nachm 2rt»iieQ en | fchtosi Säufer ivoU.-n | tlh melden O|746 tAabnbolftrahe 71 2etienbaii. Saubere WMll r/.P.s. Motor tm Nahmen, wenig gt« , braucht, sofort zu verkaufen. ( Ferner itsiD SrNnda« W* tiu-e «ei 2chr fln». ________________________■_____________________________________________________________________________ |Ver8chiedenes| I Paar Zdiuhr W 8ßltbirst irr Psi. 700 $f. Zrische Bücklinge per tMunb KOO Mk. Z Zrische Zleckheringe per IMunb 1000 Mk. Gebl.Sksi>iil vabnbofstraste 87. — Hin« lei bedebb- V"J9 zu Derfont. r o »n» il at-fchalis- bäuler au »fit mi* «oer. Clle»lwe!l \ Uüchen- schranf i 1 Berlin dollrrf), |i mm mi limec i.Ssttifi- ; oiffflB. 1 Bkfl. ]nd Slfürnurteff. Irr ne.üBiioea SMiDe jo oenooini oi7si Slrfieiwltß 15. I Weiße Marmorplalle ! •> Wh-Scm. «tarn C*ti ft erbot «n oer ka.ifen [01733 »ehereoM 60. ..n< flbtua ef.kfVIebn-t Gtieeste. lllit V.KC. Gießen EDDIE POLO im Zirkus Gray. Febolhxfter Sriieatlonellm In 6 Kpleoden. 1 Teil: Der (•hrlmahtolh S«kaS* II Teil <4rfea» b«ten übertrifft » le» II» ein Uae«.»renne. . IDobnungs- oötr f)austaafd)! 0IB$ mit 15nU- b. ÜtuifrlianölDB!] tzeftch.Varg.rme.Iier., sidtdge» Metzger in stell, nnbef Stadt an der boqr «reu,. Stellenangebote ^rauchkluudtgr, folvrntr Platzvertreter einer seit Jahr- irbnten fonfnrrnu« lasen edirribm«* itfune flfflen bohr Provision gelocht. 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Jakob lelephon 31.1955D In ditte mitbringen. vol- " SM »ä*ss D^-s.S gicioillio14 „ siöiefl* SS Ur. 63 Zweites Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Oonnerstag, 15. lstärz .923 Mark überwiesen. schön war es doch gewesen, als er seine sunge Frau in diese Stube hier führteI Die war ganz neu hergerichtet, sauber getalkt urrd ein Kachelofen gesetzt, hoch und breit, der behaglich wärmte, selbst wenn es brausten fror, daß der Wald überm Dach knackte. Der Dater hatte ihm die Muhle hinterlassen ohne Schulden, er selber hatte auch nie welche zu machen gebraucht. Müllersein nährt, von jedem Sack Korn den so und so vielten: man braucht kein ungetreuer Müller zu sein, der mehr nimmt, als ihm zukommt. Früher, eh' all der Krieg kam und die unsicheren Zeiten, was waren da für Despanne bei der Mühle vocgesahrenl Die ganze Eifel lieh beim Llehmüller mahlen, ilnb wie die Frau den Haushalt verstand! Ihrer Hcmrd glückte alles: die Blumen am Fensterchen, die Kühe im Stall, das Federvieh auf dem Hof — und die Kinder. Hier hatte sie die geboren. Das war eigentlich doch der schönste Tag, wenn sie ihn anlackte: „Vatter, als wieder 'n Jung! Als sei es gar nichts, so kamen die auf die Welt. Und wenn die Kinder beim Zahnen schrien, litt sie es nichts dah er sie trug, dann stand sie nachts auf, ging mit leisen Fühen in der Stube umher und wiegte das Kindchen im Arm, bis es still war: unter der weihen Mühe guckte so lieb ihr rund^ Gesicht. Auf der Kirmes konnte er noch immer Staat mit ihr machen: andere Frauen mit drei Kindern tanzten nicht mehr, sie aber war noch flink wie ein Kreisel und ebenso unermüdlich Lind als der Triebriemen ihn einmal beim Aermel gepackt hielt, der Arm ihm gebrochen wurde, wie hatte sie ihn da gepflegt: keine Rönne, die im Kloster das Pflegen gelernt hatte, konnte geschickter zufassen als sie. Am liebsten aber sah er mit ihr auf der Dank vor der Tür. am Abend. Handelskammer und Presse. Frankfurt a. M , 14. März. (Wolff) Di- Handelskammer Frankfurt a. M. -Hanau teilt uns nachstehenden von ihr gefaßten De- schlust mit: „Die Rot der Presse fordert unbedingt, dah die gesamten wirtschaftlichen Kreise die Tagesund Fachpresse durch Zuwendung von Anzeigenaufträgen, Aufrechterhaltung des Bezugs und Zuwendung von Druckaufträgen unterstützen. Im Hinblick auf die besondere Bedeutung der Poesie für die Allgemeinheit, aus die Wichtig- teil einer unabhängigen Presse für unsere wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland und aus die schwierige Stellung der Presse in dem gegenwärtigen Abwehrkampfe an Rhein und Ruhr fordern wir die Industrie und Handel unseres Bezirkes auf, zur Erhaltung einer wirtschaftlich unabhängigen Presse beizutragen." Der Reichsarbeitsminister hat mit Zustimmung des Reichsrats und der zuständigen Reichstagsausschüsse die monatlichen Teuerung s z u s ch ü s se für Militärrentner neu festgesetzt. Mit Wirkung vom 1. Februar ab Reisegepäck erhoben. nach, in Speicher und Keller, sie riefen laut ihren Ramen — vergeblich. Derweil sah der Müller bei seiner Frau, ihre Hand wurde kühler und kühler. Was war nir mit ihr? Der alte Mann beugte sich über sie, ganz ängstlich forschend. Jetzt hörten die Söhne den Dater plötzlich laut aufschreien, sie stürzten ins Zimmer. Da stand er mitten in der Stube, reckte die Hände gen Himmel und rief: „Sie is tot.“ Die Mutter tot. Ohne Klage, ohne Kampf, friedlich entschlafen. Die Söhne knieten am Dell nieder. Kreis Schotten. wg. Gedern, 13 März. Für die Ruhr- Hilfe spendeten die hiesigen fürstlichen Beamten durch Gehaltsabzug den Betrag von 36 350 Mk die Bereinigung der Kriegshinterbliebenen und Kriegsbeschädigten den Reinerlös eines Wohl- tätigkeitsabends mit 9740 Mk. 3m ganzen wurden bis jetzt durch die hiesige Sammelstelle 270 093 darf der Käufer auf solchr. teilweise als Luxus zu bezeichnenden Gegenstände recht gering. Die Ausstellung jener kostbaren Qualitätsarbeiten des Kunstgewerbes, unter ihnen fast : alles» nut Handarbmten der Kleinmöbel- uiid Raumkunst, Silber- und Dronzeschmiedearbeiten, Handwebereien, Graphik, Stoffpuppen usw. in der Universität, die eine Fülle von Menschen sah, suchte an ihrer Reichhaltigkeit und Schönheit ihresgleichen. 3n gleicher Weise kann von der Keramik- und Edelglasausstellung das Beste berichtet werden. Die übrigen Branchen der Bureaubedarfsund Papierindustrie, der Sportartikelmesse usw. wichen in ihrer Art kaum von den früheren Ausstellungen ab. Das „Haus der Liköre" könnte man das Mehhaus „Hohmanns Hof" nennen, wohin sich mehr und mehr die natürlich auf der Messe auch vertretene Getränkeindustrie zentralisiert. Hier 'begnügt man sich nicht etwa babet, dem Interessenten nur eine Kostprobe des goldig schimmernden Benediktiners zu reichen, oder die probende Zunge an dem fernen „Asbach IItau zu laben, die Ausstattung des Derkaufsstandes zu einer reizenden, stimmungsvollen Dar nach meisterhaften künstlerischen Gesichtspunkten soll zu einer Bestellung anregen. Unten in der Md hatten Datei Atü bei der Mutter gesessen Als bte Äragfe no$ immer schlief, wagten sie es dennoch nicht, teile flüstern. Rur nicht sie stören, es tat tfcja so gut, zu schlafen nach den letzten Angststrüden 001 D^Alte ging Hahre um ^ahre zurück: blätterte sie um, wie die Setten in einem Ducy, in dem man seine Li^lingsstellen hat, die man tarnet wieder und wieder noch einmal lieft. Wie Die Leipziger Frühjahrsmesse. Eigener Bericht des „Gießener Anzeigers". Bon Erich Werner. Der Wunsch, den ich vor einem halben Jahre an dieser Stelle cw.ssprach, dah die Frühjahrsmesse des Jahres 1923 im Zeichen einer besseren wirtschaftlichen Lage verlaufen möchte, als die Herbstmesse des vergangenen Lahres, ist leider nicht in Erfüllung gegangen. Man kann bejahe behaupten, das) die Leipziger Mesien der Rach- kriegszeit fast ohne Ausnahme immer in die Zett schwerer wirtschaftlicher, das ist gleichbedeutend mit politischen Ereignissen, fielen. Das Gespenst der oberschlesischen Sanktionen diesmal, das rapide Sinken der Mark beim andern Mal, die Besetzung des Ruhrgebietes war in ihren Auswirkungen bei der eben beendeten Frühjahrsmesse zu spuren. Wenn doch das stetige Anwachsen des Mestver- kehrs immer wieder zu verzeichnen ist, so ist chend gut. Das äußere Bild des Lebens und Treibens in den Leipziger Straßen ist wieder dasselbe meßgewvhnte. Die Menschenmassen fluten insbesondere in den Abendstunden lebhaft vorüber. Zwischen all dem Gebrause, dem Klingeln der Straßenbahnen und den dumpfen Warnungs- signalen der eleganten Autos, den ausrufenden Berkäusern der Berliner Abendblätter mischt sich ein ratterndes Geräusch in den Lütten und lenkt die Blicke nach oben Riesengroß gleiten am dunklen Himmel leuchtende Buchstaben vorüber — Odol — ein Flugzeug der Deutschen Luftreklame- Gesellschaft. selbst unsichtbar am Firmament, weist damit dem modernen Reklamewesen neue Bahnen. Bei einem Rundgang durch die Leipziger Metzhäuser darf man zuerst die modernen Meß- paläste, wie sie der „Handelshvf, das Konzentral- haus u a. sind, bewundern mit ihren Tausenden | von Ausstellungsständen des Allgeme'nibedarfes, den elektrischen Auszügen, Restaurants, dem Gewimmel der Fremden, die das kategorisch einge- prägte „Rechtsgehen" nicht immer gern befolgen. Haus- und Küchengeräte wie diese, birgt auch die „Grobe Mehhalle" in Gohlis, der Geschäftsgang wurde hier sehr verschieden beurteilt. Der Derkoufsbetrieb auf der Textilmesse, die hnmer weiteren Umfang einnimmt, ist sicher als sehr gut zu bezeichnen, der Auslands besuch Der* schaftt ihr — vielleicht im Allgemeininteresie etwas ungebeten — einen starken internationalen Einschlag. Spielwaren und Puppen zählten schon immer mit zu den ersten Exportartikeln Deutschs lands, vielleicht sah man das „Made in Germanh auf ihnen häufiger als auf allen anderen Ausfuhrgegenständen. 3hr Großabsah auf der Leipziger Messe dürfte des Weihnachtsgeschäftes bal3 ber vor allem auf der Herbstmesse zu suchen sein. 3n den Artikeln der Kurz-, Galanterie-und Lederwaren wurde das Geschäft Ende der Wcche als ün ganzen recht flott bezeichnet, gegenüber der deutschen Kundschaft weniger lebhaft, wenn auch gewisser Warenbedarf vorlag. Die Uhren- und Edelmetallmehbrancch: durfte von vornherein nicht auf grefte Umsätze rechnen, ist doch der Be- daS em Merkmal, dah das heutige Wirtschaftsleben eben nicht ohne einen solchen Zentralpunkt internationalen Güteraustausches möglich ist, wie es aus sich heraus und ohne Zutun die Leipziger Mustermessen geworden sind. Während der ersten Berkausstage der am Sonntag, dem 4. Marz, eröffneten Mustermesse war es ausgeschlossen, einen auch nur einigermaßen zuverlässigen Bericht über die Konjunktur I und den Derkehr zu geben. Wohl von keiner Seite ist man mit überspannten Hoffnungen auf den Erfolg der Messe nach Leipzig gefahren, vor solchen ivarnte schon die seit Wochen anhaltende unsichere Krisis und die Frage der Markstabilisierung. Rach verschiedenen Urteilen, die aus den I einzelnen Mehbranchen der Allgemeinen Mustermesse inzwischen eingelaufen sind, hat das Meß- geschäft allerdings hier und da mehr erfüllt, als die allgemeine Wirtschaftslage beim Rteß° beginn vielleicht versprach. Unter Berücksichtigung der vielfach überaus geringen Erwartungen ist der Erfolg im allgemeinen als befriedigend zu b^eichnen. Gemäh der verschiedenartigen Momente, die auf unsere heutige Lage eintmrken, die demnach z. B. der Geldknappheit halber Groß- einläufe dAitscher Firmen in Daren der Luxusindustrie beeinträchtigen, ist natürlich das Geschäft uneinheitlich verlaufen Der Besuch ist heute am Ende der Woche nach amtlichen Informationen I als sehr gut zu bezeichnen, was ja nun natürlich nicht auch mit gleichgutem Geschäftsgang verbunden zu sein braucht, ist doch die Leipziger Mustermesie heute zugleich ein „Informationsbureau", ein Barometer für unser Wirtschaftsleben, werden nicht gleich Berkäufe gezeitigt, so knüpft man doch Verbindungen an, erfährt von Reuerungen und Erfindungen, besucht Vorträge führender Wirtschaftspolitiker. wozu noch die grefcen Versammlungen und Veranstaltungen wirtschaftlicher Verbände kommen. Am Meßsonn- tag hatte man bereits von einer Besucherzahl gesprochen, die eine Rekordziffer gegenüber den Sonntagen der früheren Messen darstellte. An den folgenden Tagen ging denn die Zahl der Metz- ftemden etwas zurück, trotzdem darf behauptet werden, daß die bisherige Anzahl des größten Besucherandranges früherer Messen mit 155 000 Geschäftsleuten wieder erreicht ist. Von diesem sind etwa 14 000 Firmen als Aussteller vertreten, eine Zahl, die gegenüber den Messen des Jahres 1922 eine weitere Steigerung erfahren hat. Unter der Ausstellerschaft ist wie immer das Ausland stark vertreten. Insgesamt zählt man etwa 650 Aussteller fremder Länder, die in ihrem größten Teil den Ländern angeboren, die in Leipzig eigene internationale Meßhäuser haben, die Tschechoslowakei mit 308, Oesterreich mit 237, Ungarn 34, die Schweiz mit 19 Firmen. Die Zahl ausländischer Einkäufer ist gleichfalls entspre- Die Technische Messe in ihrem riesigen Umfange hat noch eine weitere Vergrößerung erfahren durch die Fertigstellung und Einweihung des „Hauses der Elektrotechnik" am Mehsonntag. Um das Gedränge um die in voller Tätigkeit vorgeführten Maschinen, Elektromotoren, Hochspannungsapparate etwas einzudämmen, war die Schließung der großen Halle zeitweise nötig. Dem Techniker, ob jung oder alt, bieten sich hier anregende Bilder der nicht zu ermüdenden Kraft der deutschen Großindustrie, wie sie auch in der Detonhalle der Werkzeugmaschinen, der Krupp- Halle usw. zum Ausdruck kommt. Auch die Ausstellungshallen der „Deutschen Schuh- und Ledermesse" sind vollkommen gefüllt mit den Ausstellungsständen der Firmen dieser Branche. Das Geschäft ist auch auf der Technischen Messe zum mindesten zufriedenstellend gewesen, so dah zu erwarten ist,, daß auch fernerhin dieser Zweig der Technischen Messe zur Vervollkommnung der Riesenschau deutscher Industtie beitragen wird. Unter dem greiljeiisbanm. Roman von C- lara V i e b i 64. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Sollte er hinuntereilen, den Genossen zu Hisie kommen? Er wurde das unheimliche Gefühl mdjt los: denen war der Ueberfall nid>t gegluckt 5> Schüsse, die Schüsse! Schon schickte er sich an, von der Tanne heruntetAullettern: damt blieb er doch oben, stieg in die höchste Spitze btnauf. i>k unter seinem schweren Gewicht schwankte md schüttelte, hielt sich da fest und lauschte, wurden sie kommen? Die Rächt war kalt, K Atemnoch eisig hier oben; wie Wölfe tarnen Plötzlich bunflß Wolken daher, der Mond verkroch sich vor lauter Frierend, ungeduldig harrend, Wag ber Wann oben im Daum. Roch immer kam keiner zuruL Die Hände verklemmten ihm, er konnte mehr festhalten. Dom Wind, der gegen Morgen grauen wie ein Sturm za blasen^gwm Der eigenen peinvollen Ungewißheit gn «schüttelt, hing er im Baum Hte eine Frucht, Roch schien der Mond nicht. In der Stube sah der Alte, sonst noch so aufrecht, jetzt ganz zusammengesunken. Ach, daß die Maria fehlle! Unter Tränen hatte Martin, so gut er es vermochte, die Mutter feierlich gebettet, ihr die Haare glatt unter die Haube gestrichen, ehe die kalten Hände erstarrten, sie ihr gefaltet und das Kruzifix vom Weihwasserkesselchen an der Wand ihr zwi- schen die Finger gesteckt. In den Jammer um seine Mutter mischte sich seltsame Angst um Maria. Wo war sie, was hatte sie fortgetrieben? Der Hund lief zum Hoftor und winselte laut, seine Rase witterte ihre Fährte: er rannte ein Stück ins Dunkel htnein, kam oaim zurück, den Schwanz erngezogen, setzte sich hin, hob den Kopf und heulte den Himmel an. Aus den Felsen jaulten die Marder Antwort. Es war nicht zu ertragen. Rikla jagte den Hund in den Stall und machte die Tür zu. (Fortsetzung folgt.) Deutscher Reichstag. 319. Sitzung, nachm. 2 Mr. Berlin, 14. März 1923. Auf der Tagesordnung steht die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über die Wohnungsbau- , a b g a b e. Abg. Leopold (Dtnl.) beantragt Ablehnung des 8 13. in dem die Arbeitgeber ixr- Pflichtet werden, bei der Errichtung gewerblicher Räume Arbeiterwohnungen zu errichten. Abg. Maretzktz (D.Dp.) fordert die bürgerlichen Parteien auf, die Bestimmung abzu- lehnen, wonach aus den Mitteln der Abgabe auch gemeinnützige Dauunternehmungen unterstützt werden können. Rachdem Reichsarbeitsminister Dr. Brauns erklärt hatte, daß die Bestimmung keineswegs eine einseitige Bevorzugung der Fialen Baugenossenschaften bedeuten, werden dte Beschlüsse der zweiten Lesung mit einigen redaktionellen Aenderungen bestätigt. Die in der zweiten Lesnug gebliebene Lücke wird durch Annahme eines Anttages der Demokraten und des Zentrums ausgefüllt, wonach die Abgabe vom 1.1. 1923 bis 31. 12. 1924 1500 Prozent des Ruhungs- wertes betragen soll. Gegen den Antrag stimmen die Deusichnattonalen und die Kommunisten. Da die Gemeinden die Abgabe in gleicher Höhe erheben, beträgt alfo die Wohnungsbauabgabe 3000 Prozent, wie es auch der Ausschuh beantragt hat. In der Gesamtabstimmung wird der Gesetzentwurf gegen die Deutschnationalen, die Deutsche Dolkspartei. die Kommunisten und einzelne Abgeordnete der Mitt.stpar'eien angenommen. Es folgt die Fortsetzung der zweiten Beratung des Gesetzentwurfes über die Anpas - Tung der Steuergesehe an d i e Geldentwertung. Rach unwesentlicher Debatte, in deren Verlauf u. a. ein kommunistischer Antrag auf Beseitigung der Lohnsteuer abgelehnt toirb, wird eine Reihe von Artikeln in bet Ausschuß- fasiung genehmigt Zu Artikel 7 über das Bankgeheimnis beantragt Abg Simon- Schwaben (S.) Offenlegung ber Steuerlisten sowie Streichung der Destimmun- gen, burch welche das Bankgeheimnis wieder eingeführt und der Depvtzwang aufgehoben werden soll. Rach Ablehnung ber sozialdemokratischen Anträge wird der Arttkel 7 in ber Aus- schuhfassung angenommen. Demgemäh wird der Depotzwang und das Kundenverzeichnis der Danken beseitigt. Die Auskunftspflicht der Banken auf besonderes Verlangen der Steuerbehörde bleibt bestehen. Abg. Peine (S.) empfiehlt eine Entschlie- hung, die eine Steuerreform in einer nach dein Dvrdild der Lohnsteuer vereinfachten Erhebungs- fvrm verlangt. Redner polemisiert gegen die im Ausschuh angenommene Entschließung Helfferich, welche die Cinrommensteuer besonders der Lohnend Gehaltsempfänger auf eine neue direkte, die Steuererhebung vereittfachende Grundlage stellt. , , , Abg. Dr. Helfferich (Dntl.) betont, dah seinerzeit auch die Sozialdemokraten im Ausschuß seiner Enischliehung zugestimmt hätten: die also ungerecht bekämpfte Lohnsteuer dürfe doch konse- queirterweise nicht zum Modell für alle Steuern gemacht werden. 2Tbg. Kvenen (K.) empfiehlt eine Gitt- schliehung, welche die Verwirklichung der Forderung des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Erfassung der Sachwerte verlangt. Die Abstimmung über die Entschließungen wird ausgesetzt. Im übrigen wird die Vorlage in zweiter Lesung nach den Ausschuhbefchlüssen ge- HC ^&gen nachmittag 2 Ahr dritte Lesung der Steuergesehe und kleinere Vorlagen. Schluß gegen 6 Ufjr. 18 000 Mark: , der besondere Zuschuß, den Schwerbeschädigte oder Hausgeldempfänger erhalten, wenn sie für Kinder zu sorgen haben, erhöht sich für jedes Kind um 6000 Mark auf 11000 Mark. Die Cinkommensgrenzen wurden den erhöhten Teuerungszuschüssen entsprechend heraufgesetzt. ■IHM IM............ Roch schien die Sonne ein bißchen und machte die Hänge der Felsen schön wie Purpur und ©olb, vom Mühlbach wehte es kühl und erquickend nach heißem Tag, da hatte sie nach seiner Hand gefaßt und gesprochen: „So is et im Paradies! Des alten Mannes Kopf senkte sich wie beschwert von glückseliger Erinnerung. Der Alte dachte zurück, der Junge nur vorwärts. Wenn die Maria erst sein war! In Martin flammte das Glück auf, dann tauschte er mit niemandem auf Erden mehr. Dann wohnten sie hier in dieser Stube, schauten aus diesem Fenster ins fleinc Gärtchen, sahen den Wald im Winterschnee und in Sommersonne, saßen an diesem Tisch schliefen in diesem Bett — so hatte die Mutter es ihm gesagt. Die gute Mutter! Er schaute plötzlich auf sie, es war ihm, als hätte sie tief geseufzt. Ganz seltsam tief. Er sprang auf: „Mutter! Wollt Ihr watT Sie gab keine Antwort. Run sprang auch der Müller auf, seine Erinnerungen hatten ihn eingelullt gehabt; er fafUe die Hand seiner Frau: „Mutter, wat is dir?^ Ihre Hand lag in der fernen, ganz ohne Gegendruck, und sie wurde so kühl. „Maria, Maria!" Die Maria mußte gleich kommen, die wußte am besten mit ber Mutter Bescheid. Aber so laut auch Martin an der Treppe rief, ihre Stimme gab ihm von oben nicht Antwort. Da lief er hinauf. Das Bett war in Ordnung gebracht, glatt gestrichen, sie war schon aufgestanden — _tix> war die denn nun? Von den Brüdern batte sie keiner gesehen. Wo war sie, war sie denn fortgegangen?! Verstört lief Martin umher, die beiden Brüder suchten mit ihm. Sie schauten in jedem Ra am auf 50 000 Mark, für eine Witwe um 10 400 Mark auf 18 000 Mark, für eine Witwe, die nur auf die Rente'angewiesen und nachweislich einen Erwerb auszuüben nicht imstande ist, um 21000 auf 35 000 Mark, , - - , , für eine vaterlose Waise um 6500 Mark auf Kreis Lauterbach. 12 000 Mark, . ™ , £ I * Lauterbach, 13. März. Dem Frhrl. För- für eine elternlose Waise um 11000 Mark auf ster S ch rn id t in W e rn g es ist für die er ste in 20000 Mark, Oberhessen am 3. März erlegte S ch n ep f e die für einen Elternteil um 9000 Mark auf 15 000 Mk., s^perne Schnepfenmebaille des Hessilchen Jagd- für ein Elternpaar um 14 200 Mk. auf 24 000 Mk., verliehen worben. für Empfänger eines llebergangägelöeö ober eines Hausgeldes ober für Empfängerinnen einer Witwenbeihilfe um 10 400 Mark auf erhöhen sich die Sähe Landkreis Giesren. für einen Schwerbeschädigten bei emer Mcnberung mx; » f »rf 19 Mär- ^wsi Lichtbil- 80 B Um betüt für einen Schwerbeschädigten bei einer Minderung die Schuljugenb n'^mit'erklärenden mebT ati 80 c s-um S «uti.nid-t tmstand- ist. um 30 000 | Mädchei unseres Wartburgvereins, wie Gemeindegesang begleiteten. Der Reinertrag der gutbcsuchten Abende kam unserer kirchlichen Jugendarbeit mit über 10 000 Mark zugute. " Zwanzigtausendmarkscheine. Rach einer im „Reichsanzeiger" erschienenen Bekanntmachung werden in nächster Zeit ReichSbanknoten zu 20 000 Mark mit dem Datum vom 20. Februar 1923 ausgegeben werden. Sie sind 160x95 Milimeter groß. Das Papiere, auf dem sie gedruckt sind, ist weiß. Das Wasserzeichen bildet entweder ein Äugel» muster oder es besteht aus geradlinigen Figuren in Form eines Z und aus sechseckigen Sternen, innerhalb deren hell auf dunklem Grunde die Buchstaben G und D abwechselnd wiederkehren. In beiden Fällen erscheint es in heller und dunkler Wirkung. Die Vorderseite hat einen links und rechts etwa 12 Millimeter, oben und unten etwa 11 Millimeter breiten un- bedruckten Rand. Das Hauptbild ist von rechteckiger Form und wird von einem blauschwarzen Zierrahmen eingefaßt, innerhalb dessen der Text angeordnet ist. Der Untergrund, der sich auch unter den Zierrahmen erstteckt, ist in verlaufenden Farben, in der Mitte grün, nach beiden Seilen hin rot, gedruckt. Er bildet ein | Muster aus zarten, hellen Linien, in dessen Mitte eine Vignette eingearbeitet ist. Das Druckbild der Rückseite ist ebenfalls in verlaufenden Farben, in der Mitte grün und nach n beiden Seiten hin rot, gedruckt. Aus Stadt und Land. ♦* Gebührenfreie Umschreibung Gießen, den 15. März 1923. von Fahrkarten. Die infolge der Beset- „ . xunq deutscher Gebietsteile bisher von der Anzeigen-Annayme. betroffenen Aeichsbahndirektion zugelaffene Die Enta-gennahme von Anzeigen findet bis gebührenfieie Umschreibung der durchgehen- zum Abend 6or dem Aufnehmetag statt; An. den Fahr arten und b.e Umle'wn^de^G^ zeigen für di- Samstagsnnmme. muffen fpa. ^fV^ite«86 be9rEc6aUcn. testens bis Frettag mittag aufgegeben fein. rbl? Gebühren für Reisegepäck auf Geschäftszeit L a n b p o st f a h r t e n Für bas mit den Laad- von 8—12V2 Uhr und von 2—5'/r Uhr. postsahrten beförderte Aeisegepäck, das der Rer- , sende nicht aas seinem Schoß ober unter fernem ' * * Sitzplatz unterbringen kcum, werden, tote die hlltarrentncr. | kiele Gebühr wird von dem für die Landpostfahrten zuständigen Postamt in Anlehnung an dte Paketgebühr und den zu entr.cy y’ben Personenfahrpreis festgesetzt. Bei den Kraftposten wurden schon bisher besondere Gebühren für Mmmi Karlsruhe >> b Try !«r ■rttn^e -ITdTivi '•* >»* '-.tjflilf® »inet denn bittwt kkr deiche'' frm •M«1’ L^nrtn « tmnU die TUbaftiDn ti WfM kl 37l¥> v-3 'UV—JfT>XU—U27, V— Xoium ’-T«. »50 »50 111 *M0 Pax-yiM «ad nvt t)t (Hfl*» tOti.31) «224.40 S*4Jr, ■77 UO i* 3» m flntm.»BrülM C'oflonb ... London «art»...... chcdivelz. . konnten . . Cb alten .... OOO- 6 Oi - 10 00- 210 k) lt*£» 3X7-X) 31X7.- »I - 5- .T1K Wdii bm Pacht p reis Ist ba*u über gegangen r bl« S ch rede r - 11 Dior* Wmtl Ko ler«. !»- !1L- ioi- IÄ- ftetef 1XNX- 8285 - »73- WL- gärten, btt Im an >h« ‘Bürger verpachtet. *u erhöben Grtzöhung *ur langte »er. An- Pallung an btt Geldeinwettung »trb et» frört 20737 50 974X1- 9H4- 1084 — 13750 eia- »tete« 1087 70 xjinno »<24.'». 130 y 38H- 10»* - rni-wrA- -,-o- rTWine G&MO KKM STTC.» •JA.J7 «TR.10 KlXXi 2OU0 440» DO SNTkOT, 574-JA) BficÄiS 67456 «7ir7,» 2K73 eeuio ■17 50 117. 0 »0115 3U)| •K1.70 210ÜO 14 DI ar* UmtL Kott Betuden 2 lernen« * Oalltt. . Duimfr jfiroerte Äblermerke wiener. . Tnlmlrr Dioinren . . . vroliflrniteebt SNeiaOeei. Aranfhin ? äjnUlabrlt Her» . 2M>fl .......... .'teNnost thrfllöbor . . . mIllen auf biete Welte noch beitragen vollen und muffen, bah allo nur txHrtf&iltlld) schwache, aber arbetdame fUernentt getroffen Verden, fo vlrb da« •dlaunen noch gröber Würde der flMntourl erhoben, bah Ne Steigerung vohl angebracht und auch erfräalid) fei veil bie bohr Forderung Itbon von vielen Pächtern anerkannt vurbe. fo (lene fich erwidern, bah nur die Ängst vor der fommenben fchveren Jeit. der In das Unendliche wachsenden Teuerung für alle Art von (Frmu'r und Hrldfrüchten, die Sorge durch Berlult brt deinen ihnen xugrtMdenm Stiidchen Uanbe* bte Bamllle vor noch grober; Entbehrungen gestellt *u sehen, bieten Leuten mit reflgnletlen QMübten ihr Anertennlnl» ab*tt>a.ig, unö ’o griehen erfchein? das Vornehmen der Stadtverwaltung noch befrentdllcher Vielleicht mlfdblieben lich btt Herren Stabt- na ter doch noch hu einer Xevllion dieter Vorlage. 9 H S W. o>a- fi»x).- - R?or\— Mfli- »O*— !4irti-Mn*- 240 h-23 <4— €Rngeja.i5t« Inhalt aller toter bietet Anbeik M ",ideal ilreb'tda»? DO Cf Orr r (ifMenhaii M 4 23^7 50 98400- im- 1076- 54750 «50- 420 Xv - 7500 — nona- -.- -.- »m-22003 -2n.oa 1 MO) - — 1200),- .. »Ikkl-JIM).-3t7H-tOk* — Kal- V •Ua-4'flÄ-3750»- ... 5 ilix-Hift-.Vm -4XS0- . . . von 44500 -46000 - 4 » 4- 110r>H-rvm-ItMfla-125 61- . . . I ISO-HOL- Dake 87-00 - 4W<1- *M>\ 4230 * frankfurter Bebifeamarft. (Telegraphische A»s-ablu»L) Uriel 10XL70 ‘0X10 1H?k5 15 1'5.15 MM.70 ■ÜB ®a- 3X405 375040 3651,36 577.45 2WI2.1L »U<7 «7150 ■ M 117« Korweqea . .. S chivede« .. Mfinfllat* .. Keuvorr Teui leb-Oefttrr. fiubnoeit. . . Vtnn...... Agram .. Voiitnöuiie .... ( berbebirf . - . V'.snir »lergbau. Sirbed r.on'aa eüu» tkrgbau ambuin rtnier Börsen ktle. ,>ranfhrr: e. 9. tttTim «eld Äük- 1240- wn - 5475 - MÄ — Äiatimifdie 'flöten..... Velglsche Koten Un.iniUir Koten...... Tlchetbollomakllche Koten Sorrociilltbe Koten .. .. umiinlfche Koten . . . . Tvanllche Koten - . . . WÜ - - »4 0 -9TA- »45 9.01- lono-iooa- iiona- ir/xn r rA— TO A-247-A-3tt0» - Tente 111 14 X M) *190 r < er l-rchen t»< $74ir Vran.-flnl i ¥ .tzlfche Koniois <•. Heten. —...... em man eit ........8tM>) - SCO) jlllvu OoUmann Kni'o-tf jnt »OX- duderiajrtfiyag aulcll 1500 HP«. irlfhTtiimtb-eei 14«0 <-14 <oftlld>en Lage eröffnete die Börte lustlos und vorwiegend nnhig : :l itavapiere maren tm -ili- qemi neu behauptet Stärker .;cbrudt waren einsae Moinanpapiere. andere dagegen stellten |ld> ansehnlich Höher, während .Inbufttte- Papiere Ire allgemeinen einen Kursrückgang zu ver-ttichnen hatten SchistahNSaltien bewahr» tm eine gute Haltung Banken waren vor- lolegend mOstig abgeschwüchl. 3xn Verläufe brödelten die rpurse zunächst weiter ab, dann aber machte S'raft geltend, be- gleitet von leichten Erholungen Die Umsätze blieben sedoch bescheiden. Frankfurt a. TR., 14. Mürz. Bör« |e«lt immungsbild Aeue Anregungen, die die senden i der Börse nach der einen nber an Teten Seite hin stärker Hütten beeinflußen können, lugen nicht vor. Bon Valuta- papieren |ogen Kurten mühtg an Der Markt der unnvt lenen Werte zelaie bereits vorbörslich ein lebhafteres Aussehen Kursbefestigungen waren auf der aanzen Linie zu beobachten Aus dem Aktienmärkte trat bte Spekulat on wieder kauflustiger hervor, auch Haden sich Kaufaufträge vonseiten des Privat- Publikums etwas reger eingestellt. Ss bestand .Interesse für SinheitSwerte Das ipelchüft blieb im allgemeinen ruhig Bur Spezial- papiere lebhafter Dollar um 1 Uhr 20600 bi« 20 800. kB bet ber augenblicklichen Bo.ttrueg brS Jtoggmomte« bet eixkInen der rori egenden Bet- lotete en Braches unb «ehe gegenüber der vor- |ÜHelgen Pacht au« TBenn man nun bedenkt, bah das Land das bte Stadt abgebrn konnte, vtellich 8xntg guten Bober unb oft eine ungünstige Lage Pir Wohnung des Bebauer! hat, wenn man an nimmt, bah bte meisten Landbesttttr ihr TLdrdtvid erkt kulttv eren eruhim k HÜ rsl stch eine Unmenge von Arbeit. Muhe unb Äo■! —.‘/»'m—TUtn —.53r»H— csettenk' chener ts-rgw < -V 577 a-*iö7A.-6Mna- (orpenrr -terodnu i.’W-IMifi 11*01 117'01- Uolimetf 1'uersieven.1>"4 »1 »41-21 m 3I3V1- hoiiiurrf bkuereetln m-.Wu-10'i-X/tt- IjL Q»atörfm . . ?700n —»011—JT4A— S SeUmnitaMT >30Dx -S<7»,. -9COU- ; o fr4 Mxicalbt ’~U* — hOU ,fi*' 701 - harrt u.Heven Link MW r *«x\ T»t;i'*e ^enf 'J < einige Berliner Getreidefirmeu ziemlich stark beteiligt smd Alan hotte aber, bah ber Zusammenbruch lene weiteren Kresse ziehen werbe. De Angaben über die Höbe der BerbiabU4*ittn schwanken nach dem Blatt zwilchen 5 unb 8 Milliarden Mark Die fiirma soll beten- ber« m Ak a i S ge s chä 11 en bebeiitenhe Bei- teste erlitten haben. Frankfurter Getreidebörse. »vd Frankfurt a 7TI . 14 Mürz. Bei genng.'n Umsätzen war die Stimmung doch etwas te'ier Bte Mühlen setzten den Prei« auf 170 000 Mark b’.muf 3« wurden bezahlt f*r je 100 Kilo TDecjen üOOOO bc« 95 300 JIÖ . Bo-.wen 85 000 b.S 90 000 Mk. Gerste 70 030 bi« 75 000 Bit. Hafer mlLnd.schen 54 000 bt« 70 000 TRI. Mai«. Da Plata und Akirud 92 000 bi« 95 300 TUT.. Tveizenmehl. Üdd 140 000 bi« 170 000 Mt. Ttog- Gmebl 115 000 bi« 125 000 Mt. Kteie 40 0ÖO 45000 Mk. Bochum unb im Ünterstützungsbureau für Sozialrentner In Geilenkirchen. Luch zahlreiche weitere Aufnahmen kennzeichnen ba« gewaltsame Borgeben ber Hranze'en TU« bem bildlichem Teil der Rümmer verdienen besondere Grwühnung ein prächtiger Vierfarbendruck .Die grobe chinesische Mauer am Aankou-Pah bei 'itefing" nach einem Gemälde vbn Lari Tvuttke. die Xeptoted- tton einer Originalrabierung .THnnijn* bi ber Wtef von Friedlich 3toan sowie bte TBtebcr- gaben vvn Gemälden Franz v Stuck« aus TLdah be« 60. Geburtstag« de« Künstler» .ieichnungen von Iagbtrvphüen an ber Berliner Geweihaus- mürk fchen 41 . gen. mirkifchu» 37 500 bi« 37 000 Mt pom*rr- schen 37 502 bis 37 000 TD «chwach Scmmer- Qa P.ata augjoit-tet chamdarz 37000 bi« 36 000 Mark ' ch^ach>. 25e zenmehl ' 100 KUol 115 000 tes 128 OCC Mk rub g . 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