Nr. 39 Erich eint iö glich, außer Sonn- und Feiertags. mnberSamstaqsbeiloge: ©tebtntrjamilienbiöfter Monolltchebez«o?preise: 1325 Mark und 75 Mark 2ragerlot)n,durch dicPost I400Mark,auch de,Nicht« erscheinen einzelner Num« tnern infolge höherer Gewalt. - Zern > prech. Lnschlüsse: sürdieSchrist- Iritung 112; für Verlag vnd Geschäftsstelle 51. Slnschrifl für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben, postscheotonto: Kranifurt a. M. 11686. Erster Blatt (73. Jahrgang Donnerstag, 15. Februar 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Dmtf vnd Verlag: vrühl'sche UniverfitStr-vuch- und SteindruSerei N. Lange in Gießen. 5chriftleitung und Geschäftzstelle: Zchulstrahe 7. Annahme von Anzeiger für die Tagesnummer dir zum Nachmiltag vorhei ohnejede 'l)erbiut>lid)heit Preis für 1 mm tzöhe für Anzeigeno 27 mm'Breite örihd) 50 Mk., auswärts 70 Mk.; für Rekt ame- Anzeigen von 70 mm Breite 240MK.BeiPIatz« Vorschrift 20"/, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumlchein;für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in ©legen. Der dritte Grad der Folterung. 5)a3 Trauersviel des Ruhrkrieges ist zu seinem dritten 21 Ei vorg .sch ritten. Dec er/le Akt zeigte das T-ild des militärischen Gmmarfches. Vieler erfolgte, man sollte das nicht vergessen, angeblich wegen rückständiger Kohlen- und Holzlieserungen Deutschlands. Der zweite Aki bracht.' die Fest- nistung des Gegners auf deutschem Boden, ebenfalls angeblich weil Deutschland unerwarteten Widerstand leiste und die Reparationskotzle nicht abführe. 2Iber schon der Vormarsch ins badische Gebiet unter dem Vorwand, O-Zugverbindungen sichern LU müssen, verriet die writ.rgehenden A b - fchnürungspläne Po.ncaräs. Aus der Psänderpolitik, die ein Kamps um die Kohlen sein sollte, wurde o sener politischer Krieg Die Masken fielen. Der dritte Akt begann mit der Eisen- und Stahlsperre, die doch mit der Kohlensrage nichts mehr zu tun hat. Kommt nun das Verbot dev Ausfuhr aller Waren aüs dem gesamten besetzten Gebiet ins unbesetzte Deutschland hinzu, so ist die Blockade fertig und der Kriegszustand, selbst wenn nicht geschossen wird, vollständig. Man kann diese dritte Phase des Ruhrlrieges auch als den dritten Grad der Folterung bezeichnen. Dabei sind die Henkersknechte daraus bedacht, ihr Opfer mit einem möglichst geringen Aufwand eigener Mühe zu peinigen. In diesem Ssinie besetzten die französisch-belgischen Truppen die Orte Wesel und Emmerich. „Auf d.ese Weise", so meldete der Berichterstatter des „Petit Parisien" aus Düsseldorf frohlockend fernem Blatte, „unterdrücken wir mit einem Schlag d e deutschen Zollbehörden". Zu ihrem Leidwesen muhten nur die Generale entdecken, daß Wesel noch in der Macht das gesamte Eisenbahnmaterial weggeschafft war. Die Eroberer standen ratlos vor leeren Geleisen. Und in Emmerich befinden sich keime für Deutschland bestimmten Gäter mehr auf dem Bahnhof, nur Kohlenzuge und Warensendungen für Holland. Will man auch tn diesem Krieg über die Rechte der Ventralen hinwegtrampeln? Dem französischen Zollkniff an der deutsch-holländischen Grenze hat die — Rhe.n- lar.dkvmmission vorgearbeitet, indem ihre fran- zösischen und belgischen Mitglieder — der Engländer hielt sich abseits — ein neues widerrechtliches Ausf uh -verbot für Frrrbstvf/e, Düngemittel und Samen aller Art erliefen und indem sie ferner anordneten. das) dieses wie die bisherigen Ausfuhrverbote für Kohle. Koks, Eisen, Stahl und Erzeugnisse aus Eisen und Stahl im ranzen alt- und neu besetzten Gebiete Anwendung finden soll. Ausfuhrbewilligungen werden nur gegeben von den neu eingcw'ch.eten Ausfuh änttLM in Ems, Mainz, Köln, Essen, Krefeld und Aachen. Was wird die Folge fein? Deutsche Beamte tun tn diesen neuen Armtern keinen Dienst. Ohne sie werden die Franzose?, mangels jeder Kenntnis und Erfahrung der deutschen Wirtschaftsverhältiisse nicht zurechtkommen. Außerdem bürfei und werden deutsche Industrielle, Kaufleute und Expor- teure »in ie cn cht - und ve t . g toi; ige.i 2u fuhrämtern keine Bewilligungen em ölen und ihnen vor allem auch keine Ansfuhrabg aben entrichten. Die Besetzung der Zollämter von Wesel und Emmerich bedeutet allo in Verbindung mit den Attrappen neuer Ausfuhrämter in Wahrheit die Sperrung der Wirtschaft, den Beginn des Dtockadekriegs. Damit erreicht das Drama s'inen Höhepunkt. An der Grenze des ganzen besetzten Gebietes haben die Franzosen und Belgier Schlagbäume errichtet und Gräben aufgeworfen. Ken: Ware wird bcroueg-Mfen. Rie.nand darf in Lastautos Erzeugnisse, die im besetzten Gebiet hergestellt sind oder dort lagern, ausführen. So ist in der Tat das besetzt: Gebiet vom unbesetzten D.utsch- land abgeschnürt und eine Zollgrenze heute schon errichtet. Das Bezeichnende an di sm neuesten „ötrafsank.ionen" ist. daß sie mit Absicht provokatorisch durchgesührt werdm. D e deut che Bevölke'rung wird bis aufs Blut gereizt. Last- und Privatautos werden ohne vorherige Mitteilung beschlagnahmt, jede Mllchfuhre schckan ert, jede Markst au mit ihrem Wag- lch-en aufqe- hatten. Zwischen Main; und Frankfurt hat die e Spannung -wischen Einwohner, cha t und snnzo i= schem Militär einen Grad erreicht, der dis Schlimmste befürchten läßt. Die Franzosen fühlen, dah alle ihre Schritte bisher nur ein Schlag ms Wasser waren. Sie glauben nicht mehr an die friedliche Durchdringung" und darum, fügten sie nur noch ihr Mütchen, lassen sie nur noch ihre Wut an der wehrlosen Bevölkerung aus. Alle Klassen haben die Mißhandlungen unterschiedlos zu fühlen bekommm. Die furchtbaren Gemeinheit n französischen Militärs gegen die Schupoleute inGelsenkirchen — derm an dem bekannten Zwischenfell beteiligte Dertteter sich als tapste, auch in der Gesinnung heldenhafte deustche Männer gezeigt haben — müssen und werden zweifellos von der deutschen Regierung als em besonderes Schandmal der Feinde vor der ganzen Welt eindringlich an den Pranger gestellt werd.n Aimmermehr werden solche Taten ungesichnt bleiben dürfen. Ein neuer Zwischenfall in Gelsenkirchen. Gelsenkirchen, 14. Febr. (WB.) Em «euer Zwischenfall ereignete sich peute nachmittag 4 älhr. als sich ein französischer Öfsizier, der am Hauptbahnhof stand, provozierend benahm und mit der Straßenbahn in der Richtung DoHum fahren wollte. Sie Volksmenge, die in dieser (Straße auherordentlich zahlreich war, verhinderte die Abfahrt, worauf der Offizier den Straßenbahnwagen.halten lieb. Er wurde von der Menge in die Hindenburgstrahe abgedrängt. Plötzlich zog er, ohne tab chm irgendeine körperliche Belästigung zugefügt worden war, seine Pistole und richtete sie auf die Menge. In demselben Augenblia tarn eine Polizeistreife, deres nach vielen Bemühungen gelang, an den Offizier heranzukommen. Der Offizier überreichte den Beamten seine Pistole und bat ihn zu schützen. Obwohl die Polizei alles tat. um den Offizier vor der erregten Volksmenge in Schuh zu nehmen, gelang es nicht, ihn vor einigen Schlägen und Fußtritten zu bewahren. Der Offizier wurde schließlich im Polizeipräsidium untergebracht, wo eine kleine Wunde am Kopf von dem 2lrzte verbunden wurde. Die Wunde wird als unbedenklich bezeichnet. Sobald Ruhe eintritt, wird der Offizier feinem Ziele 7;v.g fährt. Gegenwärtig Umlagen taufende von Menschen das Polizeipräsidium. Die rohe Behandlung der Verhafteten. Gelsenkirchen, 14. Febr. (WB.) Die gestern von den Franzosen hier Verhafteten befinden sich in Reck i g)au en. Toi d.'n verhafteten Polizeioeamten wurden 3 1 Mann ins Gefängnis geworfen. Der Oberbürgermeister, der Bürger-- meiner, der Polizeipräsident, der Reichsbankdirektor und der Po - l i z e i m a j o r wurden in einer gemein- samen Zelle untergebracht. Für die Rächt wurden den Beamten weder Stroh noch Decken zur Verfügung gestellt, so dah sie gezwungen waren, in ihren Kleidern auf blohemFuhbodenzuschlafen. Einige Polizeibeamte wurden auf dem Transport verwundet. Einem großen Teil der Beamten wurden weder Schuhe noch Strümpfe gelassen. Der größte Teil ist ohne Kopfbedeckung. Einigkeit der Arbeiterschaft, Kamps bis zum letzten Ende. Berlin, 15. Febr. Einer Dlättermelbung aus Wanne zufolge 'haben die im Hirsch- Dunkerschen Gewerkverein organisierten Arbeiter in einer Konferenz einstimmig eine Entschließung angenommen, in der der Einbruch der Franzosen und Belgier in das Ruhrgebiet auf das entschiedenste verurteilt wird. Die Tat sei ein verabscheuungswürdiger Anschlag auf die Rechte der Selbstbestimmung und die Freiheit des deutschen Volles. Soweit Wiedergutmachung möglich fei. toerue man dafür etntreten, aber Sklavenarbeit werde man nie und nimmer verrichten. In dem gegenwärtigen Kampf gelte es auszuharren, bis zwischen den beiden Regieruncei eine vernünftige Regelung der Reparationsfrage erfolgt fei. Keine Maßnahme der militärischen Gewalthaber werde etwas anderes zuwege bringen. In der Besprechung von Vertrelem der Industrie. des Handels und der Arleitnehmerver- bände in Hamm wurde zum Schuh von den Vertretern der freien Gewerckschaften die Erklärung im Ramen aller Gewerkschafter und Arbeit- nchmerverbände abgegeben, daß von ihrer Seite aus der Kampf bis zum letzten Ende durchgesührt werden solle. * Elberfeld. 15. Febr. (WTD.) Für die Belieferung der Riederlande mit Koks ist Vorsorge getroffen. Die Ve sorgung des Wuppertal es ist noch schwierig. Es sind aber bereits Schritte einerlei!et. um Erleichterungen zunächst durch die Freigabe des Bahnhöfe3 Hengstei zu ermöglufcn. _ Auf der Strecke Aach m—Düre^ ist ein Militärzug entgleist. Der Unfall soll Zahlreiche Opfer gefordert haben. Essen. 15. Febr. (WTD.) Der Ober- bürgermeister von Essen riche e an den General Fournier ein Schreiben, in dem er gegen die in Aussicht genommenen schärfsten Maßnahmen Einspruch erhebt. Rach dem deutschen Gesetz könne kein Deutscher das Recht in Anspruch nehmen, in einem Gasthaus bedient zu werden oder in einem Laden Waren zu erhalten. Durch die Verordnung deZ Generals Fournier könne dieses Recht fremden Militär- und Zivilpersonen nicht eingeräumt werden. Essen, 14. Febr. (Wolff.) Die Franzosen fahren fort, Autos zu beschlagnahmen. An veischiedenm Sellen sind Autofallen eingerichtet worden, indem man Seile über d i e Straßen spannte oder die Straßen dur-h Fuh werke sperrte. In Rellinghausen sind zwölf Pe sonenautos, in D>chrm 3) Personenautos be- sch'agnahmt sto.den. Ein Auw. das der B'schng- nal?me durch die Franzosen cmt-'e-en wollte, fuhr auf den Ze-chenplah der Zech' -Ewald". Die Franzosen besetzten mit großen Aufgebot dir Zechmeingänge, zerstörten das Tor, re hafteten den D.triebsrat und schleppten den Betriebsrat und das Auto fort. Lsie Gesamtzahl der ge'iern verhafteten Beamten betrug 42, davon sind 38 Polizei- bcamte. Die Bei hafteten befinden sich im Gymnasium in Recklinghausen. Infolge der Verhaftungen traten die städtischen Beamten in Gel - senki r che n in den P r o t e st ft r e i k. Eine Deputation wurde an Degvutte geschickt, um ihm den Protest zu unterbreiten. Der Boykott in Essen. Essen, 14. Febr. (WTD) Divis onsgen^al Fournier hat dem Oberbürgermeister der Stadt Esten in einem Schreiben mitgeteilt, daß er auf Grund der Weiterung der Hotelbesitzer und Kaufleute, Angehörige drr alliierten Armee zu b dienen folgende Maßnahmen getrofen tabe: 1. Das Hotel Handels Hof wird requiriert. 2. Den alliierten M litär- und Zivilpersonen wird das Recht eingeräumt, sich in allen dem Publllum gjöffne'.en Lokalen bedienen z u lassen. Im Weigerungsfall? wird das Lolal geräumt; erforderlichenfalls wird Gewalt angewandt. 3. Den alliierten Militär- und Zivilpersonen wird das Rech' e nqeräumt in allen dem Publikum geö'fneten Geschäften z u kaufen, was sie nötig haben Falls die Geschäftsinhaber den Verkauf verweigern, werden die Geschäfte gcfchlollen, erforderlichenfalls toirb Gewalt angewandt. Ein Poftftreik in Düsseldorf. Düsseldorf, 14. Febr. (WTD.) Die Po- ketonnahme des Postamts Düsseldorf- Hauptbahnhof ist wegen Einmischung der Franzosen geschlossen worden, Die Debatte im englischen Unterhaus. London, 14. Febr. (Wolff.) Unterbau 8. Auf eine Frage Ramsay Macdonalds, ob Dradbury weiter in der Reparationskommission bte.be, nickte Donar Law. Das Mitglied der Arbeiterpartei (Burton ergriff nach Donar Law das Wort und führte aas: Er wohnte vor kurzem, auch vor zwei Jahren, im Hause eines Bergarbeiters in Essen and könne aus eigener Anscha mng sagen, der Druck auf Deutschllnd bedeu.e Hunger urcd Elend für Millionen Auf selten der deutschen Bevölkerung bestehe kein Wunsch au Gewaltakten. Die deutsche Arb.i'.erfasse, insbesondere die Bergarbeiter, feien bestrebt, die Bewegung innerhalb der Grenzen des passiven Widerstandes zu halten. Aus di ser Erfahrung heraus fön v> er den Berichten widersprechen, daß die Streikbewegung im Ruhrgebiet von außen gefördert oder veranlaßt ober durch Angebote oder Versprechungen ermutigt wurde, sei es seitens der deutschen Regierung oder von anderer Seite. Die französische Regierung fei nicht auf Reparationen aus. Es sei sehr wahrscheinlich, daß, wenn eine Lösung dieses Problems gefunden werde, sie in Gestalt eines lieber- einkommens zwischen ten sranzös schm und deutschen Industriellen sein würde, wodurch die ersteren einen vorherrschenden Einfluß auf die gesamte Eisen- und Stahlindustrie in diesem Teile des Kontinents erlangen würden. Der Premierminister habe es als seine Meinung bezeichnet, daß die jetzt von Frankreich befolgte Politik gefährlich ja sogar katastrophal für das europäische Wirtschaftsleben sei. Wenn Donar Law so denke, wie könne er bann eine neutrale abwartende Politik gegenüber dieser Gefahr einnehmen? Burton sagte, er könne sich dem Schluß nicht widersetzen, daß die brit.sch: Regierung den Zielen des sranzö- sischm Imperialismus in Westeuropa heimlich Unter ft ütjung gewähre, um ein quid pro quo mit Bezug auf die Ziele des britischen Imperialismus im Rahen Osten zu erhallen. Der Arbeiterführer T o m h a w erklärte als Mitglied des Ausschusses, der sich nach Deutschland begab, um die Wahrheit über die Dinge herauszufinden, er habe festgestellt, daß eine Durch schsittssteigerung in den Preisen des täglichen Bedarfs wie Strahenbahnfahrlen usw., um dkls 2övfachr stattfand, während die Lohne der Arbeiter nur um das 64sach gestiegen seien. Was dis 10 Prozent der Reparationskohle betreffe, die Deutschland versäumte, Frankreich zu liefern, so sei dies größtenteils auf die Tatsache zurückzuführen, daß Frankreich selbst einen Teil der Kohle zurücktoiss unter der Begründung, daß die Qualität nicht gut genug fei. Es sei eine bekannte Tatsache, daß die Metallindustrie in Lothringen Koks aus dem Ruhrgebiet brauche. Es sei ebenfalls Tatsache, daß, wenn Frankreich das Ruhrgebiet dauernd besetze, es fast die gesamten Erzquellen Europas in der Hano haben würde. Ein deutsches Angebot, Äordfrankreich wieder aufjubauen, wurde von Frankreich abgelehnt. Wenn es für die britische Regierung möglich sei, in Verhand- lunnen mit Frankreich zu treten und die Mit° toi f ing der am.-rifan schm Regierung zu erhalten, so könne vielleicht eine Möglichkeit für den Frieden bestehen. London, 14. Febr. (Wolff.) Asquith sagte in seiner Tinte, hausrede noch: Don feiner Partei im Hause wurde die moralische Verpflichtung Deutschlands in Fruge gestellt. Es bestand keine Steigung, irgendeine Umgebung dieser Verpflichtungen seitens Deutschland zu ermutigen oder zu verzeihen. Die Frc>ge, iro.um es sich in Wi.k- lichkeit .handele, sei, wie die Erzwingung dieser Verpflichtungen in geeigneter, praktischer Weise gesichert werden könne. W<»Z auch immer erzwungen werden solle, es müsse geschehen unter der Dedingung, daß das deutsche Wirtschaftsleben nicht zerstört oder gcfährcvt und dadurch das gesamte Gebäude r^s internationalen Handels untergraben werde. Er schätzte vor drei Jahren die Höchstsumme, He von Deutschland ge ahlt werden könne, auf zwei Milliarden Pfund. Ec habe jetzt keinen Grund zu der An 'a^ime, beh die Hbätzung zu nicintig war. Er war stets ein ergebener Freund Frankreichs, zögere jedoch nicht, zu erklären, dah seiner Ansicht nach die große Mehrheit der De- üöllerung Englands, so mitfühlend sie auch dem fran ö isichen S.andpunkt gegenü: e fte^?, fo mißtrauisch sie auch bezüglich der Eh.lichkett der deutschen Absichten sei, von Herzen den Deschlus, der britischen Regierung billige, on dem Ruhrabenteuer sich nicht zu beteiligen. (Beifall.) London, 14. Febr. (Wolff.) ClYnes wird morgen namens der Arbeiterpartei einen um« fassenden Abänderungsantrag zur Ant- toortojr.f;e über die europäische Lage einbringen. Die Erörterung über diesen Antrag wird am Freitag fortgesetzt werden. Der Abänderurg^an^ tr.t gelöst werden durch die französische Aktion im Ruhrgebiet, die dazu führen werde, dah Deutschland und Rußland immer mehr vereinigt würden. Diese beiden Rationen würden, oba-vhl sie augenblickllch nicht mächtig seien, in Zukunft wieder stark Werdern Der Völkerbund sei das einzig mögliche Mittel für eine Lauernde» Lösung. Der Völler- bund müsse die Frage der Reparationen als eine finanzielle und wirtschaftliche F age f e'anix.ln und auf diese Weise zustande bringen, daß Deutlch- lanb wieder auf die Beine gestellt werde, um zahlungsfähig zu werden. Wenn Deutschland Mitglied des Völlerbundes werde, werde sowohl die Reparationsfrage als auch die Frage der französischen Sicherheit gelöst fert Don einem französischen Posten erschossen. Köln, 14. Febr. (WTD.) Der Lokomo» tivpuher Franz (S 11 ge n vom Betriebswerk Jünkerath wrirde heute beim äleberschreitcn des Bahnkörpers, zu desscn beiden S.iten er fein Eigentum Hot, in der Rähe les Dahnhofs Jünkerath von einem französische.! Posten ohne er» kenntlichen Anlaß erschossen. Wie die Franzosen selbst urteilen. Der „Vorwärts" veröffentlicht den Bries eines in Essen Rationierten französischen Offiziers on seine Frau, der durch Zufcrll in deutsche Hunde fallen ist. In dem Dries heißt es: Der pasiive Widerstand, der im Industriegebiet von Tvz zu Tag zu nehme, werde geratx^u unerträglich Kein Mensch verkehre mit den Fron-ofen, fehler würdige sie auch nur eines Dlickes. Drohe Sorge mochten auch die Mannschaften. Die Zucht lockere sich, aufrührerische Reden würden gehalten. es ereigneten sich Fälle von Desertionen. Die Eisen- txfjnrr. DU auf bei fr'25erWjrfr«i ter- auigrri'ka kl n, mutiUfl u-O liehen d au* an bti nötigen 2rbeitüki.uDigleÜ !zb(ai TLid) bk Mgt!*cn öolJatnt >*n urijuDcrLä I g. TBm tobe tur-ltch *t» t 2eg(men et auzt».**dn müflrn Die .tku.fU Lilz.m Teilung" iui.r. a*4 bem "Bi Id eines frQMbfiföen 3 l«t n b a b • *et*. der au< Düren oom 1. Sebrair taiiett Ift, k4g-n‘e 8 t man «ns mit all'kb'.nd Be 1pie*ungrn tpHfa b Ich g 2ut> Dnh ®-ic u>letet einmal d e ® n^alis pin' 1 ber 01* feiere sind — Der Öd)xlLcr bet Briefes gtbbrt ber 5 Le.'lIon der Sefbeifcnto'./n an. Die „^Tfimdüfdi ^hrtniirf)e Nrp>iblik"k Koblenz. 14 Febr Hier Kerben von den Franzosen an Ttlnfctrbfmlmht ©»elfen dct» abfolgt, ebenso Kohlen aut dem befehlen ®e» biet Die Ompfflngtr müssen einen AeverS unterschreiben, de!ra Kops auf .Jranzö- iisch-AhelniicheAepubllk' lautet. - ebenso wird Im Bezirk Trier von Landwirten, die Borskanndiensir von den Be atzungSlnw- pen benutzen wollen, die Mnterfdbrlft unter gleiche Aeverfe verlangt e Im Bez rk Mainz ist eine autzerordent- Uche Sttatzenkonttolle eingerichtet, die Strafen sind durch Schranken adgelterrt. vielfach finden auch Untersuchungen statt. . Die Einstellung von Schnellzugsverbindungen. Berlin. 14 Febr fTDoDI) Das Hai» toättig« 2ml hat der sranz-s s krm Bv schall aal bt- Aot- nom 31 (Vrnunc to-grn ber Slifte((ung be Lchnelkzugoerbindunge' Paris- Köln. Berlin- Darschau und Berlin — »Hbituhnen —Aiga Wie lolgl geant- töortri Die der franz's sben Aeglrrung brrr te ans bU bet der deutsch n Botlchrlk In Pir H ange- b ach e B fchwerd' über tb C?MfleI(uia a Iberer Sch «Ilzugs e ll d mz«n mltrei 1t tourbc Hoden db durch dir Brie-ung rolleren vralschrn ®e- HU krfbh ei Serkebrsschvierigkel- len bk Kidahnrertv-altu g zu fta l*i »Li- sch äntungn. ucr sahrpla nnäUjen 3uqi e blnbun» gen flyttningei Sd mufltra am 1. F t.uic ettoa 40 H):o)enl b.r brattchrn Sch -llzügc H.i geteilt werden TI Oiüfrrdnlu tgr i o>irb.-t noTurgcmflh m erste. Vinte kl d.-njemg.-n Fügrri elngnut.t. dir. wie dir- k'urue» unb Schlata>aqrnzüge nur :->o i o.-i Wllr.i Jm-ihlit wenig'i 2? se lbe i benuht ■ i wert'. - pfleg, n Dazu g büce.i u. a. bk Züge, die bitter die alliiert'n D-.gen In der 211 ang Daischiu-Kiaa unb Prag Bala.eft dar* b Belgiens Bo g den mv ungtae 2ot'ta’Mmahiabme. die ib:n wird, lvrnn und tnsoroett die Verhältnisse es gestalten Glllchtoulrabe «Lrllärungen hrbrn die bei- gllch? unb die polnische Gesanbttchalt erhalten gum Besuch des Beichspräfldenten in Darmstadt. Darmstadt 14 Febr (Dolfs) Bet der Ab- Brik deS Aeichspräslbcntcn und ter Aeichsminlster gestern abend oeianhahe e die S » vbe nIe n s ch a s1 ter Technischen Hochschule eine Begrühunaslundgebung In ber Halle des Bahnhoic- Der Snrecher der vtu- henlenschasl vei lich?rte den 2el*tnrä Reiten der Treue und untebingten Gesvlgschitl ber Darm- fl&l't. t in ber 2 tpebv der kindlichen Mach'nlänc Der AelchSprüs benl f.tnlb r:e mit einem Appell an die Stube 'len zur einigen Zu- lammcvitbcU mit ben übrigen Brööllerungsschich- len 3r schlos» mit einem Hoch aus da) Vaterland. tat stürmisch ausgenommen wurde Die Studenten gaben tun Vcichiprös.denken unb ben 2d*3nitnllie.n unter dem (belang oa e [jn>i| loctreten uid antere getperb.lt-- Betrieb wird im heutigen Anzeigenteil bekannt- gegeben. • • Der DoSpreis Ift mit Dickung von morgen o5 auf 550 Mark für den Kubikmeter er- Höht worden Brstlmm-rn' für diese B.Neuerang war n.b n der Pr i.'e HSiung ber bratschen Kohlen unb ter öundertp.o» ntia n och!crhödun,i noch- ber Ankauf englischer Kohlen, mit b.t.n Hisse ter T l ieb unfern Daswerks sicher- gJh It oxe’en muh " Der Milchpreis wird nach einer Bekanntmachung des bartigen 2nzeic,e -teils mir Dickung rem 15 Arbruac aus 5 60 Mark für das Liter Vollmilch erhSht. '• 81 n Unfall, b.r leich schwere Fol^e.1 haben tonnte «tvigre e sich dadurch bah li werten muh e 3n- n'ru -fb Hefei Teit-in'tung n war cs möglich, in lOd Fällen eine v .g ich.w 1'2 'e l’.ung zu er fickn. ein antecer Teil eil bigle sich Durch Zu- rüdno'me o'it gütliche Diniqung te PiNeien. so t\>b nut noch In 377 Fällen ö.itldyelbunq zu fr sstn war St cltlg’dlce zwischen ten Be eilla- ten über tir Hb l i von sedem Autzungsbe'ech- ttr’cn lern -rn. davon e.lellgtcn sich 12 dutch Bvr- rnldrt unq unb gütlich Au eincrid.r'chung Dr- n äbnenswert ift hier bei. b3h ht den weitaus m iffen Fällen die Antrüg? innerkold eines Monats unb bei mün*.:it< Be.(u Ihr. 'JuSm unb Beweauna aber bat D^fentltch: am Derk bO Aethc der ßutber- szenen. das gleicht eher et em tteo'.og 'ch n Haup.- püd. einer gelehcen luoetnanberNeung Iber ha« Tb?ma .Awri el unb Dsauden' denn einem Büch- nenbrama Dc5 ber Dich er mit ben gefchsch,. 1U m Beaedenh-iten frei schaltet, brauchte ihm ntA« verud.lt zu werdm. w-m, er nur die .Vgur fcln^-e Hnupth.'lben mthr ins Sich gerückt H4ue Da aber fehlt« unb obwohl omhrdahii an Aus- brüch n und UM lientlabunge- Mn Mangel etn HSd.punkt blieb vor lauter Dtvfeln aus. In mandi.-tn Stnzelwerk hört man - unb bas sei job'i nich- vergessen Dich'ensches s». wenn ®ee g v Frunbsberg alt glübenber Patriot mit Inne er dtuiHenbe 1 von b.-m Begrisf .Dra-Ich- tanb" spricht Der Ausfuhr ana ctetlnlU im 2in.lle Szenen- geNairung nicht günftig Ln Sinzrll.iNungen ragten tri ber Hilde Dail unb Da! er 3ang au« ber Fülle ber Milwirkendon brroot •ant unlücraril* gibt sich diesmal - ber •reatmng zugegen - Ma, B red Seine Komö- M? .Slar lssa s halbes Herz" ^hn Schaust l. Haus aulgrsLhrtl fSnmt «b.Mogul von einem t<. s.anzölischm Büh«endrabitim aas Dem lcSten .Xibrbunben b.rrühren Den Stoll IHcrt die Schiu'o»eldlva mir ihren Launen unb .Haltb Iren . wobei natürlich das v «betdetü^- b*S,.,?41,Mben Ta'4 !rt1* O^ringc Bolle st« ü Abas le aCem llr Llarista iurpu« •art srin Akankch. mn ben eine ij s^'en bat Aecht Hölle, und man wird tirar nlAt gtrabc giMÜe6aocke* aal ch, Auer muhe Hin,, komm- taft -ich «an, »irParwM wvdlsahn braq»^ Unfälle an Handwinden, Hcbelmaschlnen mit Brerkannoeue. Irtibric* men. Pieifeir. Stantzen, Schic Ifmaichinen. KrelSlägen und B.rglstung mit nltrofcn C-g.e l D.c Schluchbllder des F.lmS zeigten echn^llverb^nd-.' nach Utermöhlrn. Breuer und v L.-ttingen. Auch wurden Lichtbilder über Unfälle durch Starkstrom vor geführt. Der elfte Borrra g beschäftlg.e sich mit bn Unfallv.r- Hütung keim iAedrauch ron Cdtem. Hedezeu- qen anb anderer, Transrortmlttela. Dia Versuch üter das !o;e tdnn.e Le. den frost che Phänomen ;e g e bk Oxptollon eines DampfkestelS bei überhttz.er Kelseiwaad und zu niedrigem Dassttsta-rd während des unvorllchrigen Aachsül eaS der XcflJftxift- — Vortrog In der Iohaanetkirche. Der Bourag. ten P o'esfor Ü. Karl Ludwig Schmidt über i.a3 T>e na: .Dos hat uns Der 2U»oitci Paulus zu «agvnf“ am Son mag adcnd in bar Ioh aoncskirche v <.lt. war von etier Ran- llch.m Za,, von dul» «n betucht Der Bvctra- v nl< en l d.gte sich ki»:r Auig» e Li geiftxwUtr D,l< k-* r Sa> eines Bo.liagrs war tunttvvU au ab brat: .Der alü^enbe Kri» hatT. 6 Spllobe: .Unbetmlleb: Mächte . _3m Bausch bet Macht" 2 Teil, unb .Fsavdy bat etntn Fimmel" - Sich s? elhau s Bahn bösst ratze .Einzug ber Franzosen in (\fm". .Äe.in' anb .Schinde". — Palast-vichlspieie, ab beule: .Am Aanbe ber Drvtzstabf Wettervoraussage für Freitag: DoMg. leichter Frost, keine erheblichen Alederschdge. Die Wetterlage zeigt keine Decänderung. Sinfällen bei 1. unb 1 Aktes ber Schlast merk- lib gefällt. Stau Sa,an suchte, aa# Der Volle ber 11 elbeldt al e Darkie'lungsinögllch'e ten Der- auiAubelen. Aocdrrl Schiller Ludwig Andersen. Brlhu. Bauer und Thessa KUnk^a mm er ftelUen recht gelungene Seemplare aui ui-seres Herrgotts grobem rIrrgarten. Dr Georg vchorL — Die Aot des Abmisch-Dermani» sS«n Sentcetmufeumi Dai 25mlkbe>nr- manisch: Fen«.almus um in Mainz, tte'e: -ich'.ige Mitt trunh kUHurgetch'chtllcher Fr.s,tina$ dchin- der llch nach dem 3». esbccicht s« i.s Direkter« Schumacher in denkbar u - günstig,le. Lire Da Mütst reichrn nicht au«, um auch nur Dir not- tr:*bigften 2 beste r durch ulli^ e i D r wisten- schistlkch: Cite.atur be« Xilla.ibei e st. wettere 2r!8utc llnd unmöglich. Ae.srn zu 6tublen)toelen und Kcngrrstrn munm unte.dleiden. unb fv Ir'irU" sich ber w-ch ige x3u*aBrre 1-ig mit outen. Die ^1^:1!« 101 auiisärtigr.i Sammlungen an toi Mufeum bdcten daher «ift völlig au unb die D.uckleguna des erlle' Bande« der Kst«n .Siedlung«, unb Kulkurgefch chte bei .Inlandes' toai nut durch prkate Zuschüsse möglich, während der zw.4w bcufettge Baad «k» be« Mäzens harrt. Die Tc.ft): e 1 müssen - Berdienstei Haller für fremde Anstalten ir- 6d:4 ararden Dann von lumere des bk'lgen Turnvereins verlch c?«nr Ucbungtn Dorgefübrt unb 2 Pyramiden gcftdl: Am Schlüsse Der Feier würbe roch unlerer Brüder an Der Auhr gedacht Aach Ab*ingen des Dcutlchianb- Ltedes wurde eint Sammlung ve a istallel, welche bie Summe von annähernd 4 1 00 0 21 ergab, die ter A u h r h i I f e »ugeführt werten foll. — Die bie lje Gemeindeiagd, te e.e.ib aus 5U Hellar S>ld unb 6 Hektar Val5 würbe lür 1 10 0 000 M k. verpachtet Souiel man hört, will ber Gemeintecat die Verpachtung nicht ge- reinigen. Xk Pach summ« fü, b.e A:.;b des Gcun.ngec-Dv.fgullei Markwaldes betrogt Mark 2 670 000 Dkl« Derpachtung ist ge> e «migt • Toubt Ingen. 12 Febr Ln San mag Mit ber Gesangverein Daubrtngen sein l'kSläl'riget IDmietDecgnüg n a». 3n Andct acht der etnslen Zeit wutk».- davon abg-teJcn. bt« J» iec mü Lanz zu verbinden Der Xhrtgc»u Lehrer Gberle b.achte mü kiner Mulllv reinigung eine Acih« vvttiessllch eingeübter Kmzenst.icke zum Vortrag Dazwilchrn l ug tsr ®dongrerrln einig« Lieber vor verlchk-bme bmon waren von Herrn Gderlc leibst komponiert 2u«^?zcichnere Lelstun- M /a gtcn nach Frs. Büchner und Herr Bolte. Die durch D«n Dvetoag ein-gcr von Herrn Gl-erl, komponierter Lieber zur Verschönerung tes 2F*cnM b l rvg'-n Sämtliche D^ bl lungcnfanteii reichen Bels P Zu lammen ia'kn> Iain man lag-n, bnh bet 2benb aezcizt bat bah es auch ohne bk übliche Tanzbelusllgi na möglich ist. allein durch muslkall'chc und ge'anglich: Darbietungen einen schönen Abend zu DtronfUl en. Kreis Friedberg. • Butzbach. 14. Festr. D!« Cpftffmmn- lung her Beamtenvereinigung Butzbach und Umgegend für das Deutsche BoikS opfer hat den stattlichen Betrag von 748 038 Mark ergeben. Hcssrn-Naftau. fyb. Frankfurt a. M.. 14. Febr. Die Ducherpolizei ist auf dem letzten Bieh- markt gegen die wucherifche Ausbeutung äer Metzger durch gewisse Händler scharf «Inge- schritten und hat allein 15 Händler wegen Wuchers zur Anzeige gebracht Jn zahlreichen Fällen konnte fie den AblchlutzvrelH durch ihr Dazwischen treten we'enUich senke«. fpb. Frankfurt a. M. 14. Febr Die wegen der Oberurseler Mehlfälsch u n ge n rerhaf eien MühlenbeNtzer M «f - f e r uiw 2 b k wurden am Dienstag gegen Stellung von fe einer Million Mark Bü rgschaf k au« Der Untersuchung«- Heutiger Stand des Dollar» 10 Ubr vormittag« Berlin 21375, JeaaNvei a. HL 21300. trägt IH# Originale Die fem 11 4® umfa’^e*. ttrarben um 85 Arahmten remnehi Die grAhte»- teil« Geschrnör sind Der einzig« Lichtblla te vielem Bericht ist Die Mitteilung übe. die ständig steigende An»« lnadme nicht nur Der D 'lenlchis»- lc knbent auch toeiiefbet Kreise, dv «ich im B luch de« Mus um«. Der Be rar ui -, ber Sammlungen unb bem Wunsch nach Fuy.ungen Äußert — »in Kunstmuseum für ble Pfal^ Aus ber Ptal« wird un« grlch 3eben Te T ViL« dciibt r«nc c cr te Galerie «ur Pfleg« bei n hingen ftnb aoberen Mustei anaeglleben, bie Sammlung In Speier. bie haupltäch'ich ältere Gemälde unrtaht, bmn dortigem Hillsniche' IRu- kue. die Benzinoralere (ro aenamtt nach dem Stifter» mit ihrem Drstand 4n Gemälden aus der zw iten Hälft« des 19 3ah.hu ntens Ift Drm Piäl Ilchra Gewerbe« «um in Xat’et« aa'ern ein- v cleibt Ann hat llch eine Ar.^ks^em.-tnfchaft für Piälzen Kunst gebildet, Deiche die Gesamt- fr Hi ber Künstler unb Äenftmic e’temen ber Vfalz umn fett, »v4« Galerie soll torrnt (a Den Bäumen ber Brazt *ckinuxlung in K.- ■ '^rstaa^ra unKtgebto* werben )ie VpsersaiM» ilgung Duy- )aS Deutsche chen Betrag von ll* .Der H «nb,A«- 2°L '"te- tnurWe *>«£•* E'L H«.r: * n r n d »t. ^>«6 in», *" der Schale ft“ flebotei 1 'h>e Aebun- "un^r Halle iimnbeULeincm CT für den S.clnt Küche ybti-ati). Den ?°rMvnen btt. ! b,A Me ein ,.D» die Hail, •' in ihr >°-3orfüörunnai n.®«i()ungÄ. DelangSvv» Leigte die öaU. ertec Dei'e m er'Iches Können. Ien> die hier g> NN von Turnern suene Hebungen u.2m Lch.uIIe vruder an der es Deutschland» l g veranstaltet, • 4 1 000 AL chrt ircrtcn soll, bestehend aus lalb, tourte für viel man hort., itung nicht ge» i» )agd des !s beträgt Aark t gere'Migt. t. Am Sonntag ubrlngen fein ). 3n Anbct.acht t-lelor, die F^ier Singern Lehrer tvereinigung eine lonMstücke zum fangrerdn einige »ren von Herrn eiende Ceiftun» ibAerrSofk n Herrn Eberle d)5netung des klungen sanden kann man sagen, >ä auch ohne die ist, allein durch rbictungen einen II. 14. Febr. Die i letzten Dieh- Ausbeutung Der ?r scharf einge- and!er Wege« )rad)L In » , Abschluhprei» e(cntlid) senken. 14. Febr. Die • Mehlfäl' MstzerÄes- tzsenStag gegen Ilion Mark rrsuchungs" 5 Dollars l an. 2i3oo. 11483 umfassen, 21 W« gröhtv" B“S -M utzung der aEKlch ältere «d) lg -emalce^ Ul^t2iu'etn dem Stets amen« den I In J* SchlichtuugSanS^chuH der Provinz Obrrhessen^ Verhandlung tom 13. Februar 1923. 3n der Lohnstrertigkeit des Zentralrerbandes der Holelangesterlten und des Verbandes der Dad-Aauh.imer Holelinbusirie erging folgender Schirdsspruch: Das Dargeh».rlt eines Küchenchefs, das im Tarifvertrag für das Hotel- und Gast- wirtsgetoerte in Doli-Aauheim ab 1. Mai 1922 auf 7ODO ML festgesetzt war. wird für den Januar 1923 festgesetzt auf 49 ODO Mk., für den Februar 1923 auf 98 ODO Mk. und für den Mär; 1923 auf 14Z0D0 Mk. Alle übrigen Dar- und Garamtrlöhne des Tarifvertrags sind in demselben Verhältnis zu erhöhen. Diese Aegelung gilt nur bis zum 31. März 1923. — Der Arbeitnrl/. mervertreter erklärte die Annahme des Schiedsspruches. Der Arbeitgeberverband erhielt drei Tage GrklärungSfrist. Die Lacksabrtk Megerle in Friedberg soll vom 1. bl3 14 Feb.-uar 1923 die Stuntenlöh.i« z h en die das Beecks loh nabkommen der chemi- ' ! n untufiit.’ für diese Zelt sür Friedberg vor- 11 ht, also z D den Detriebsarbertern über 21 O.ifjrc 1O1O Mk. Dem grundsätzlichen Antrag des ^abrikartetterverbantes. die jetocilizen Bczirks- lohnabtommen der chnnlschen Industrie für mafj- flch'.nb zu erkläorn, gab der Dch'.ichtungsausschuh i tchi statt. Gr gab den Streitteilen aus, über die Lohuregelang ab 15. Februar 1923 alsbald mlt- emander zu verhandeln. Sie erhielten drei Tage Gcklärungsfrist. In zwei weiteren Sachrn einigten sich die Streitteile ohne öffentliche Derhaitdlung. Kirche und Schule. Statistik der hessischen evangelischen LandeS- k.rche für daS Jahr 1921. )( Aus der in diesen Tagen erschienenen S.a- tisitt dar hessische u evangelilchan Landeskirche für ix>3 Jahr 1921 find folgende Angaben besonders bemerkenswert. Der Kirchenbesuch ter Erwachsenen betrug für das ganze Land 19,2 Proz., die Zahl der Avendma^lbesucher 71,2 Proz. Am biftm hei l-erden Zä h en sch leitet die Super intendantur Obechessen mit 2G.4 bzw. 113 Proz. ab. Es wurden 20 352 Kini et getauft, 19187 konfirmiert, es kamen 37 Tauf- b;to. 17 Äonfir» n : ionsentz'e, ung-rn vrr. 10 369 Personen tour- 1 n kirckL.ch beerdigt. 8786 kirchlich getraut 03. * . i L. u' csltrchr g t. .nnt lebten 2165 Frei- p ot.stan en, 5525 D.utjch-Kalhoii ei und Freircll- gtßic, 1132 Altlutheoaner, 736 Apostolisch: 617 Methodisten, sowie 595 andere ecang. Christen. C-s traten 333 Pe sonen zur evangelischen Kirche über, iovon 257 Katswlilen, 11 Jaden und 6j andere' 1157 Pe °soncn trat n aus ter Kirch: aus. tervvn of n: ite vrtritt zu etter unteren Konfession 465, zur tathot Kirch: 37, zu fönftigim Gemeinschaften 643, zu den I >ten 9. — An mitten Gaben an Vereine und Anstalten gingen ein 2 215 350 Mk.. an allgemein erhobenen Kirchenkollekten 433 709 Mark, an Gaben für OrtSarme 678 581 Mk., an sonstigen Gaben für kirchiche Zwecke 3 007 757 Mark, zusammen 6 335 397 Mark. Landwirtschaft. Die Maul- und Klauenseuche. * In Kesselbach ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung K^sielbach ist aus te n Sperrgebiet ausgescheten und zum D.obachtungSgebiei erüärt worden. Die Gemarkungen Londorf, Otenhausen. Appenborn wurden aus dem Deobachtuagsgebiet ausgeschieden. Auf der Iungviehtoeide Zell ist die Maul- und Klauenseuche, und zwar unter einer Schafherde. fest gestellt worden. . Die Maul- und Älaucnfeudte in Michel- bach (Kreis Marburgs ist erlrschen. Die angeordneten Schatzmastregeln sind auf^<'oben. In Harheim und Ober-Moll st adt (Kreis Fr.edberg) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die angeordneten Sperrmahnahmen sind aufgehoben. Büchertisch. — Deutsches illustr. Sporttoschen- buchl92 3/2 4mitRekordlistenvrnS v t- leh e TB. 5)d.t. sowie Tertb iträgm des gleichen Versasiers über ^Dcr Wrg zum S eg". ..Die deutschen Kampfspiele 1922" und „Die Starken im Sport" und 31 Diltern auf Kunstdruck Mit farbigem KünstlerumschlaJ. Verlag ter Stuttgarter Sportbücher. Dieck & Co., Stuttgart. Kirchliche Nachrichten. Isr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. ö. Shnag. (Südanl.s. Samstag, 17. Febr. Vorabj). 5.30, morg 9 Predigt. abds.5,55u. 6.35. Isr.ReligionSgesellschaft Sabbats. 17. Febr. Freitag abd. 5,20, Samstag vorm 8,30 Predigt, nachm. 3,30, Sabbatausg.6.35,Wochen- gvtteSdienst morgens 7, aberrds 5 Ahr. Turnen. Sport und Spiel. Gießener Sportclub 1900 gegen Germania Marburg. Zum Derbandöspiel tv-afrn sich am Sonntag auf temPlatze desGiestencrSportciubs derPlay- verein und „Germania"-Marburg Velde Mannschaften traten mit reichlich Crsatz an. Das sehr interessante Spiel zeigte zunehmend: Uebertejen- beit der Gieheaer Mannschaft, endete jedoch bei Halbzeit mit 0:0. Rach Halbzeit machte sich die Äeberlegenheit ter Gießener noch starker geltend und führte zu einem Siege der Einheimischen mit 3:1 Toren Beite Mannschaften führten ein faires Spiel vor. Das wohldurchdachte Spiel des Gichener Vereins unt> das hohe Eckenverhältnis von 7:1 zu seinen Gunsten zeugen für die starke Befähigung ter Elf als Gauvertreter. Klub-Zwe'.kamps Eintracht, Frankfurt a. M. gegen Gießener Sportelub von 1900. Der Klub-Zweikampf wickelte sich am Sonntag im Gießener Volksbad bei gutem Besuch flott ab. Die »Eintracht" - Frankfurt gewann mit 7t): 49 Punkten. Die Ergebnisse ter einzelnen Konkurrenzen waren: Lagenstaffel viermal 2 Dahnen: 1. Ein- trach- 1:403 (Eng'.ert, HamcrS, Cambeis. Stahl), 2. Gießen 1903 1:43,4 (Jung, Gaebler. Eck, Alt- hoff). Knabenbru st schwimmen: 1 A Klüh, Frank,urt a M., 33 Sek. 2 Fehn, Gieten 1900 36 Sek., 3. Schüler, Giehrn 1903 33,3 Sek. Damenseiteschwimmen: 1. Frau L. Homers. Frankfurt a. M. 32 Sek. 2. Frl. H. Ochs 39 Sek. Damenbrustschwimmen: 1. Frl. D. Berg 30 Sek. 2. Frl. L. Kahle- 35 Sek., beite Eintracht. Herrenrückenschwimmen, 4 Dahnen: 1. Eck, Diesten 1933 58,1 Sek., 2. Eambeis, Frankfurt a. M. 58,2 Sek., 3. Jung, Diehen 1,03 Min. Herrensetteschwimmen, 4 Dahnen: 1. Gaebler, Diesten 1903 und Ester, Frankfurt a. M im toten Rennen mit 57,7 Sek. 2. HamerS, Frankfurt a. M 58,2 Sek. 3. Hammermann, ©leben 1903 53,3 Sek. Streckentauchen, 2 Dahnen: 1. Klüh, Frankfurt a. M 19,8 Sek. 2. Jung, Giehen 1900 21,4 Sek. 3 Hamm:rmann 23,4 6ef Damenschwimmen, beliebig: 1. $~au L. Hamers 29 Sek. 2. Frl. D. Berg 32 Sek., beide Eintracht. Beliebige Staffel, dreimal 2 Dahnen: 1. Eintracht, Frankfurt a. M. 1:08,3 Min., Englert, Cambeis, Stahl. 2. Diesten 1903 1:11,9 Min., Eck Daeb'.er, Jung Herrenbruststaffel, dreimal 2 Bahnen: 1. Eintracht 1:23,2 Min (Hamers, Englert, Ester). 2. Diesten 1903 1,24 Min., Pascoe, Jung, Lange. Knabenschwimmen, beliebig: 1. F. Klüh, Frankfurt a M. 27,5 Sr?. 2. Aron, Frankfurt a .M. 28,4 Sek. 3. L. Müller, Diesten 1930 36 Sek. Kurze Strecke, beliebig, 2 Bahnen: 1. Englert, Frankfurt a M. 23,2 S:k. 2. Eck, Diesten und Stahl, Frankfurt a. M. in 23,9 Sek. 3. Gaebler, Diesten 190) 26.2 Sek. Knabenrückenschwimmen, 2 Dahnen: 1. A Klüh. Eintracht 31 Sei. 2. Fehn, Dietzen 1900 34,6 Sek. Tellerstauchen: 1. Althoff, Diesten 19?0 9 Teller In 30 Sek. 2. H. Klüh, Frankfurt a. M. 9 Teller in 37 Sek. 3. E. Müller, Diesten 7 Teller In 29 Sek. Herrenbrustschwimmen, 4 Dahnen: 1. Englert, Frankfurt a. M. 1:01,5 Min. 2. Jung, Diesten 1903 1:02,1 Min. 3. Pascoe, Diesten 1803 1:02,4 Min. Wasser ba llspiele: Wetzlar F. C. 05 I— Diesten 1933 II 1:1. Eintracht Frankfurt a. M. I— Diesten 1903 I. 7:2. ♦ • Grebenau, 11. Febr. In ter Turnhalle tes hiesigen Turnvereins fand heute ein G e - rätetoetturnen des IV. Dezirks statt. Das Detturnen verfiel in 3 6-ufm. Ganz betontere Leistungen sah man in ter aktiven Turnerstufe. Die Leitung log in den Händen teS ersten D» zirk-turnwa tS A. Da st l a n - Alsf.ld. Da« Resultat des Wetturnens war: Aktive Turner: 1. Preis Hans T h S t, T V Alsfeld, 197 Punkte: 2. Preis Ludwig Ding. Turnoem. Lauterbach, 192 Punkte, 3. Preis Heinrich Pfeffer, Turn- gem. Lauterbach. 1L9 Punkte. Zöglinge: l.Pr. Karl Decken buch, T. V. Alsfeld, 146 Punkte: 2. Preis Christian D n i st. T. D. Schlitz. 14$ Punkte: 3. Preis Otto Henning, T. D. Lauterbach, 143 Punkte. Schüler: 1. Preis Georg Schuchardt, T. V. AlSf ld. 122P-nkte: 2. Pr. Karl Schwalm, T. V. At .f .Id. 121 Punkt«: 3 Pr Karl Herzog, T. V. Abfeld. HZ Punkte. • Duhbach, 13. Febr. Am Sonntag sand (der ein W « ttfechten ter Iungmannen (C- Klasse) t-es III. Bezirks des Mittelrhein- kreiseS im Florett statt. ES traten 17 Fechter an, T. D. Dad-Aauheim 6 Fechter, T. G. Sriete berg 3, T. D. G i e st e n 3, T. Sp. Butzbach 3, M T. V. (Sieben 2. Um 9 Uhr begannen unter ter Leitung des 1. DezirksfechtwarteS R. AvH die Kämpfe, gegen 1/..12 Uhr wußten die Vorgefecht« beendet. Aach kurzer Paus« könnt« man mit ter Schlustrunte beginnen, in ter manche schöne und interessante Gefechte zu sehen waren. Es flauten sich nur noch T. D. 'Kib-Qtauteim mit 5, und T. V. ®i:b2 Uhr ergab sich folgendes Resultat: 1. Sieger O' Decker T. V. Dad-Aauheim, 2. F. Ziegler T.V. (Sieben. 3. H. Rühl T. V. Diesten. 4. R. Hahn T. V. Dad-Aauheim, 5. L. Deibel T. V. G i e h e n. 6 P. Hcsfme>nn T. V. Bad-Aau- heim, 7. H. Fisch T. V. Ddd-Aaul'elm, 8. H. Lampert T. D. Dad-Aauheim. Regelmässige Verbindung von Bremen Über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines NÄCHSTE ABFAHRTEN! Oeoree Washington.......21 Februar 28. Mürz President Roosevelt.......28. Februar 4. Apdl President Harding........71. Ml^z 25. April Amenca..............11. April 16. Mal Von Southampton und Cherbourg i Tag apiter Vfrlanffen 5l# Prosptift und Segeffistfn Nr. 752 UNITED STATES LINES Aberlin w» GIESSEN 1 W Unter den Linden 1 Th. Loos, Kirchenplatz ■ General-Vertretung; Norddeutacber Lloyd. Bremen ist sparsam im Gebrauch und billig, ALLEINIGE MEPSTELLE O< HENKEL & Cie., DÜSSELDORF das dankbare Scifenpiilver IX Sehördliche Anzeigen 8an-, Werk-und Nutzholzsubmission. 2lus den Waldungen der Gemeinde Kainrod, Kreis Schotten, soll das nack- stehend verzeichnete Nutzholz auf dem Sud- miffiorsDeg verkauft werden. 8 Stuck Eichenstämme 3. Kl. 7,71 Fm. 37 „ „ 4. , 24,28 „ 56 „ „ 5. „ 27,.'4 „ 73 „ „ 6. „ 29,86 „ 116 „ Eichengrubenholz 32,48 „ 2 „ Duchenstämme 3. „ 1,24 * 2 „ „ 4. „ 1,14 1 Buchenstamm 5. „ 0,68 „ 19 „ Buchenschwellholz 1. „ 7,77 „ 6 „ .. 2. „ 1,10 „ 2 „ Hainbnchenst. 4. „ 0,43 „ 2 „ „ 5. „ 0,35 , 37 „ „ 6. „ 5,23 „ 1 „ Kiefernstamm 4. „ 0,34 „ 2 „ K'efe nstämme 5i „ 0,8) „ 1 „ Lärchenstamm 5b „ 0,20 „ 1 „ Fichtenskamm 3. „ 1,80 „ 24 „ Flchtenstämme 4. „ 25,77 „ 71 „ » 5a „ 44,61 „ 218 „ „ 6b „ 52,07 „ 41 ff Fichtenderbst. 1. „ 4,30 „ 16 » 2- - l-04 „ Sämtlicher Holz ist aufgearbeitet, ohne Binde gemessen und an die Mfuhrwege gerückt. Entfernung von der Bahnstation Bainrod = 1 2 km. Etwaige spatere Einwendungen wegen der Vermessung sowie der Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt. Vorherige Besichtigung empfohlen. Das Gebot, mit dessen Mgabe zugleich die Submissionsbedingungen anerkannt werden, hat auf den Feslmeter zu erfolgen und ist für jede Klasse besonders abzugeben. Die Zahlung des Kaufpreises hat binnen 8 Tagen nach Zuschlagse-teilung zu erfolgen. Angebote sind verschlossen und mit der klufschrift „Submissionsholzverkauf" ver- sehenbi» spätestens Freitag, den23.Februar 1323, nachmittags 1 Uhr, an die unterzeichnete Stells einzureicken, woselbst zu der angegebenen Zett die (Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen ^vieler stattfindet. Iuschlagsfcist im ganzen wie im einzelnen acht Tage. Wegen vorheriger Besicht'gung des Bolzes oder näherer Auskunft wende man sich an Herrn Förster Ruppert in Ratn- rod oder die unterzeichnete Stelle. Rainrod (Kreis Schotten), 12. Febr. 1923 Hessische Bürgermeisterei. Biehl. 1170V Holzverkauf. Folgende Nutzhölzer werden angeboten: Gemeinde Vetzberg, Kreis Wetzlar, Distrikt 1, 2 und 6: Los 1 — 4 Fichtenstämme 3. Kl — 2,71 Fstm. . 2 = 7 „ 4. „ = 2,28 „ « 3 = 4 , 3. ff =2,25 „ „ 4 = 7 , 4. „ =2,49 „ „ 5 = 3 , 2. „ =4,73 „ „6=3 „ . 3 „ = 2,74 , „ 7 = 3 „ 4. „ =0,73 „ Gemeinde Wthmar, Kreis Wetzlar, Distrikt 22 b Bretterod: Losl = 6 Eichenstämme 3.Kl. = 5,21Fstm. „ 2= 45 „ 4 „ =33,82 „ „ 3 = 174 „ 5. „ =84,53 „ Distrikt 26b ftattenbad): Los 4= 4Lichenstämme3Kl.= 5,31 Fstm. „5 = 23 „ 4. „ = 20,48 „ 0 6 = 58 „ 5. „ = 28,43 „ Distrikt 21 a Homberg. Los 7 = 84 Rm. Ktefernschichtnutzholz 2 Kl., 2 in lang, als Grubenholz geeignet. Die Klasieneinteilung ist die gleiche wie in den preutzischen Staatsforsten. Bieter muß sich den hier geltenden allgemeinen Holzverkaufsbedingungen unterwerfen und bleibt, soweit der Zuschlag nicht gleich im Termin erteilt wird, 8 Tage lang an fein Gebot gebunden. Angebote, getrennt nach Losen, Klasien und Gemeinden, mit der Auf chrift .Holzsubmission Kiosdorf 26 2.23" erbitte an mich bis zum 26. Februar 1923, nachmlttaqs 8 Uhr. Zu derselben Zeit erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bieter die (Eröffnung der eingegangenen Offerten. Auskunft bet Vetzberg: Förster Wagner in Rodheim a. d. Bieber: bei Wttzmar: Forster Lucas in Witzmac. Zahlung mit */4 sogleich nach Zuschlag, Rest nach 4 Wochen, spätesten» aber vor der Abfuyr. (1198 .) Krofdorf (Kr. Wetzlar), 12. Februar 1923. Der Bürgermeister. Mm. MImlesWe für Ile Ml Wo. Vernäh Defchluh des Vorstandes vom 13. 2. 23 sind die Drundlöbne und Beiträge unserer Maffe erhöht worden. Die seitherigen Lohnstufen von 1 bis IX bleiben unverändert bestehen. Hierzu kommt noch Stufe X, XI und XII wie nachstehend: Stufe Täglicher Verdienst von ! bis Grundlohn Wöchentliche 6 Arb.«Tag. Beitrag bei 7Arb..Tag Beittag zur Inv.-Vrs. X 1901 Mk. I 2.500 Mk. 2400 Mk. 1296 Mk. 1512ML 320 Mk. XI 2501 „ 13100 „ 3000 „ 1620 „ 1890 „ 320 „ XII über 3100 Mk. 3600 „ 1944 „ 2268 „ 320 „ Vorstehende 3 Lohnstufen treten mit dem 12. 2. 23 in Kraft. Die Herren Arbeitgeber werden ersucht, den täglichen Verdienst aller derjenigen Versicherten innerhalb 1 Woche der Kasse zu melden, welche seither schon über 1900 Mk. pro Tag verdienten. Aach Ablauf der gestellten Meldefrist sind wir gezwungen, gegen die säumigen Meldepstichtigen Strafanzeige zu stellen. 1 u7c Der Vorstand. Ad. Volz, 1. Vorsitzender. Bekanntniachnng. Infolge Erhöhung des Stallpreises für Vollmilch von Mk. 300 - auf Mk. 460.- und der Milchverarbeitungsaebühren von Mk. 55.- auf Mk. 75.-, sowie der ge- stiegenen sonstigen Unkosten tritt auf Grund her Verordnung über den Verkehr mit Milch vom 10. April 1921 gemätz Beschlich der städtischen ßebensmitielbeputation vom 14. Februar 1923 mit Wirkung vom 15. Februar 1923 der Kleinverkaufspreis von Mk. 580.- für das Liter Vollmilch in Kraft 11978 Bietzen, den 14. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt). "Zttöker-Ans.qabe für Anstalten, Gasthöfe, Apotheken unb gewerbliche Betriebe. H8UD Der Januar-Zucker ist eingetrvffen und wird in der Zeit vom 15.—20. Febr. 1923 durch die Import- unb Handelsgesellschaft Benner, Krumm und Sauer, Dlelchstr. 4, an die Bezugsberechtigten ausgegeben. Preis Mk. 380.— für das Pfund. Dietzen, den 14. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. (LebenSmtttelamt). Gaspreis. Infolge weiterer Verteuerung der Kohlen, Erhöhung der Frachten wird vom 16. Fe- btuar ab der Daspieis auf 12O4D 550.— Mk. für den Kubikmeter erhöht. Dietzen, den 14. Februar 1923. Städtisches Das- und Wafferwert Gießen. Sttbmissionsverkauf von Ranchware. Es werden verkauft: 1 Edelmarderbalg, 16 Fuchsbälge, 2 Dachsschwarten. Gebole sind spätestens bis Freitag, den 23. d. M, mitt gs 12 Uhr, einzureichen. (Eröffnung am selben Tage nachmittags 3 Uhr im Dienstzimmer der unterzeichneten Stelle. Die Bieter erkennen die Derkaufrbe. dingungen an, die von unterzeichneter Stelle kostenftei bezogen werden können, und sind 8 Tage an ihre Gebote gebunden Der Zu- schlag erfolgt, wenn irgend möglich, beim Derkaufstermin. Besichtigung der Ware am 21. und 22. d. M. zwischen 4 und 5 Uhr nachm. Romrod, den 13. Februar 1923. Hess. Oberförsterei Romrod-Nord. _____________Mirhau».________1200V In der Generalversammlung vom 11. Februar 1923 wurde einstimmig beschlossen, die Genossenschaft in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umzuwandeln. Die Gläubiger werden aufgefordert, sich innerhalb des ge- sehlichen Sperrjahres bei der Ge- nossenschaft zu melden. 01043 l-MMWek^Wüi-smill E. G. m. u. H-, Hausen b. Giehen. (Bö bei Haar. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma H. Schaffstaedt, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Dietzen eingetragen: Die Zweignieder- laffung in Wiesbaden ist aufgehoben. Dietzen, den 9. Februar 1923. Hessisches Amtsgericht. 11848 Die Gemeinde Obbornhofen versteigert am Dienstag, den 20. Februar, vorm. 97, Uhr, folgende Fichtenstämme: 1 Stück 4. Kl. = 0,88 Fm. 39 „ 5a Kl. = 17,16 „ Das Holz liegt beim Ort an der Chaussee, */« Stunde von der Bahn. Derkaufebe- dingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. 1190B Obbornhofen, 13. Februar 1923. Hess. Bürgermeisterei Obbornhofen. ___________Philippi.____________ SM! Dom 15. Februar ab stehen zwei erstklassige Belgier- Hengste (Fuchs u. Brauner) zum Decken bereit. htöd H. MM, ttulms (överli.). Ein besseres mittelschweres Pferd im besten Alter zu kaufen gesucht. Das Pferd braucht nicht übermäßig gut im Futter zu sein. Schriftliche Angeb, u. 1207V an d. Gietz. An-. Motorräder führende Marken, neu ober gebraucht, auch reparaturbedürftige, sofort zu kaufen ge» sucht. Angebote mit genauer Beschreibung unb Preis erbeten an Siegerländer lLraftwagen'Sesellschaft m. d. y. Geisweid, Kreis Liegen. Xetm.l346!ttntKeflefl. let-lttr. Stegtan» Statt Aarten. Max und Lu Betmann geb. fröhlich ____________________________________I Meister-Gesuch Freie Aussprache! Freie Aussprache! Stellenangebote] BREMEN 2 rwtae. nnifrwmgc mfliißto ►Woria-litMplele Vepfieeung Lehrling OHW 6 sucht. W Oolmeutt, OIO4Ä i6beriir. 5». Astoria-Lichtspiele Beliebtestes Ktoe am Platze* ! . Ilbr. ' " 3a»- leeil bru beultet । «eabnbeHreWi Suche Mist geg. Hafer zu tauschen. ei. <'l>^t a d. 'H. Nn^. Junger Kaufmann evtl. Dame perfeft in xirn« H. rdirrib- mn|d)tur, f. soso« gesucht. Cchrtsll. Vtiifl-b. unter 11 lqD an dcnttlirft Änz. erb. findet freiug, den 16 Februar, vom Sterbebaus Raben au rr 1194D Tmiriiit-ÄitatlOt^n.äOO ßiiitill-'fiiritliiti Clobanuifbeer-. Riritt, C'ri brlbrrr*. flurifolre. 2ta*rl beer .C’mbrcr m.-firvfrl- SC(1 HMc Whrnb d IV ßiniamilitD« Haus baldigst beziehbar, zu berfauf. Sehr. Vlna n. IlflftD an den Wleh. An* VMiMl« «ml- ictot Mr I dir- al - Mit* Meraeiiert rclac« 6 au.tellea. Ule tteaahlang der ingwceUtee boirlge UJ *EL^S*hl?i£cheiostemp.*l Ist von dem cr.ten Erwerber nicht au entrichten. Die Au-hAndivuiiff der StUcke vrfulgt inikdi h-l bald nach besonderer Bekanntmachung Irn übrigen wird we/en d r eliiiclnen Bedingungen d-r Antel e auf den bei den oben genannten Verkaufsstellen au erhaltenden ausführlichen Pros peil verwiesen. Berlin. Ceaerl. den 11 Februar IMS. Mfca Engrosgeschäft sucht Lagerräume in ber Große bis zu 2000Duabralmct mit Toreinfahrt, Hof und mehreren 'Bureauräumen auf kürzere oder längere Zeit zu mieten. Evtl Aauf nicht ausgeschlossen Objekte mit Gieisonschiuß bevorzugt Schristiiche Angebote unter 1189D an den Gießener Anzeiger erbeten. NORDDEUTSCHE» i joyo ♦ BREMEN* w * S e e I ■ e Vertretene«« In Gtelee Theed. Löss, K rchenplati. «Ti'X Sos 6aöe des (♦rldfunq#» IbWimn Ärtitea IS.Ärbr. 19Z3.at>b*’.*' UUr l Maik, tteifinlbau« OtheiültfUMltii Das Cemsndßäß SÜWWM (rti Brttroi in ßt&flnfMnmgrfa) V r<omilte bilbuihi Ainu I. Tlpttl SflDflll. Wabere' 11S0D Deucnweq 18. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Lech« einfache, tat erhaltene SW ui ranlen aeiachl. zdjrtl L Rnaeb •• h ttreU un er llttD an den titeft. tln*. BahnhofetreBe 34 Sidni: ’VJ'.V 1' . Ilbr L b Cbtr milch 'le tfinaan| ♦Ai inni d ttafcr. f Allen Verwandten. Freunden und Bekannten di« idimerzbchc Nachricht, daß mein h-ber. cnvc*gefl- licher Sohn, mein einziger Bruder, men guter Enkd, Neffe, Pate und Kuvn Herr Hein rieh Seibert Bahnarbeiter im blühenden Alter von 20 lehren gestern weht um I Uhr nach langem vehwerem. mrt Geduld ertragenem Leiden sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Lajse Seibert Wwe. Karl Seibert Elisabethe Schneider. Wleserk, den 14. Februar 1923. Hypnose In darHellkunst (Vortraff mit Fllmvorführnnff) von Dr med. K. W. Gerster. Reinertog zu Gunsten der Gießener Siudentenhilfe Am Rande der Groa«t*dt, dort wo die Riesenstadt Ihre letzten FühlerhlnauMtrwekt Io las eb n» L*nd. wo verrauchrrt* M e eka*rrn 'n ihr l>is«in dahin.Ummern, da lie«i Ht« Kneipe des .bledrr*-ue Vrlt. wo der Abe< hsum hsuel . Sammelpunkt fflr sllerh-l Schatteneil tcuamu Die Not sclileu.hl durch die Gas« n..... Ein Film, fest *lnd In seiner Handlang, spannend In seinem Aefb.ie. f den Haupt reiten; Grete Dierks. Erl Eva, Frits Kortner I arritaa. IC Ptkt 1 ent7, ihut J* .Uet- [Wohnun islau'ch 4 5 Zimmers Wohnung ßkfachi ,m Tausch gra. 3-Zimmrr« W oh litt iig in anirr vaqc bei nt spr'dicnder 8er ftiiinna. Lchrilillche rinaed. unter ISIND an den Wtrh. Änactect erb t< U aes Wceilc: etl|l8|itt . . . «tarn, 220 SrüWMW üb.elne 6hiia3f a.6.B(l6st2t mm SHaufflOnfoiflfB. Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung des Alkohoiismus: Disch. Der. gegen den Alkoholismus. - Blaukreuzvereine. Deutscher Bund adst. grauen. — Evangelischer Arbeiterverein. Guttemplerloge Haßta. -- Iugendgruppe der komm. Partei. Jugendring. — Aaturhetioerein. - Neumark. Verein adft. Studenten. - Wartburgverein. h7»d Sroo TH o.eommaairr Verstuol l • t ".CIL :t fit AI >au bah (L uliilamtlicnbau». in ’ uac# ANci« Mädchen ob. Kaustochler die allr Hnn- ndrit illterniiiiiiu.b. bebrin tfobu a 'I halb ael 3ran vr neiinanQ Döfnarl Lchwnadrtm a. M. Vorlte'.len bet l#t o* •Br it in na, fln öet teaite & (O1O4O MtzWÜSSsW! SudH erinc schön, 3 beim 2 zimmer mit *B ib unb 'flatlion, «(chtr. Licht, qegtn schbat 4 bis r .jlmmrTroDhnuna mit rlchtr. CUht ju tauschen Um vqslwffrn werden evtl vergütet Schriftliche Angebote unter 01042 an Nn (Bierjrner .Inniger rtbelcn. i Ole fünf Frankfurter Die Geschichte einer Milliarde ruf amlla. |Verschiedenes| Stebme I. ostmiitail ütoonnKn )om 3nnerm ooo wm Onoallrm anhrr Dem C« ife an Ihut'lebte mich Im Noplw"i i ch mit tlthr. No oral u. elraanirr Ärlier. 3ran Stehling vor ' fcnnber». Tainrn».ltfHtrlalaR WnaniftHi BI w — Aoblenz, l4.Febr 192.3 z. It Gieren «*D Ioseph.Arankenhaur Wir suchen für unsre Iieqelelen einen soliben. tüchtigen Meister für bauernb. Slur deft. rmpfobten, firüfte kommen in Betracht. Offerten m. Zeugnisabschrift, umgehend erb. Bereinigte Ziegeleien S. m. v. S. Bad-Nauheim. olMe toll T * VI. Epteode v Unheimliche Mächte Freitag, den 16. Februar, abends 8s Uhr: AM WllW Betfammlung im Katholischen Derelnshaus. Di« Wirkungen des Alkoholverbots in Amerika Aedner: Direktor Dr. Melle-Frankfurt Alte und neue Liebe zum Vaterland Gedner: Unio -Prof Dr. Niedergall Marburg Ab heele: AiiiRandederGroOstadt Vermietungen | Vatocnlofat ebne .Rubcbflr,?lNlitf bei Binbi. an vermieten Kchrtitiicbe Hmieb. murr OKMj an bew teuan. luchiStelle all Ltnne ob. *.Stm- ^ern 2tbr fluacb. ii. 1200D a. tb.Öl. Unv reiche mündel et eher tum Varktttf gestellt Ksttfanf:rlrk, Verein abst. (Eli Beim™ WMMkW etiDÜn^i- , B'S -am" - y lPPe, 3|lflCn"nuilcfl|lB6 d Hfl- $9, ii»*i 1. ö fr Ä'äS Äfli W** dcs«r,S|u''!>s. sftss9 ssreitaitlK.Ftbt 1923,obbil.b 2Ubr i.traid.ä)tiems!Mr _ WWM § ,, _..ll Unter dem ßreiheitrbcrum. Roman von Clara Diebin. 40. Fortsetzung. (Rachdruck frctooten.) .Ich verrate nicht!" Adami sagte es mit Betonung, ilnb um dann durch sei re Anzüglich- feit den anderen nicht zu verdriehen, setzte er hastiger hinzu, als es sonst seine Art war: .Mein Mort, als Mann und als Beamter, ich verrate Ihn nicht." Prüfend, wie einander messend und ein- schätzend, sahen sich die zwei in die Augen. Die grauen Augen des Richters blickten Lug und ihl, die schwarzen des anderen hatten einen heimlichen Glanz. Um einen Schritt trat Hans Bast näher: .Mat gebt Ihr mir. wenn ich Euch sag. wat mit dem Mann geschehen is, der von Trier in geheimem Antrag ger Uen glommen is? Heut vor vier Tagen. Und ben die französ sche Strcifkolonn gestern gefunden hat unterm Reiler Hals in der Schlucht am Dach, als Lerchnaml .Ermordet?!" Adami fuhr auf. .Ihr wistt von nix — ich weih viel. Alles." Der grostr Mann reckte sich höher. .Sichert Ihr mir Straflosigkeit zu, Friedensrichter, wenn tch Euch mehr erzähl?^' .Ihr warst dabei?I" .Ich war dabei. Der Herr in der französischen Uniform, er nannte sich Marquis de la Fecriöre. hat bei mir ungehalten oben in Krink- vof. H<^ sein Peerd neu beschlagen lassen — zu schnell geritten — das lahmte. Hat dann einen Führer verlangt an die Mosel — ich hab ihn geführt" Nr. 59 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Donnerstag, (5. Zebrnar 1925 ■ null ■ - ■um—m—MM Deutscher Reichstag. 300. Sitzung, nadyn. 3 Uhr. Berlin, 14. Febr. 1923. President Loebe eröffnet die Sitzung mit einem Rachruf aus den gestern abend aus dem Heimweg vorn Reichstag an obrem Herzschlag verstorbenen Abg. Dogtherr (Soz.). den das HauS skcHcnd anhort Angenommen wird eine Rvvelle zum Postscheckgeseh. durch die die Stammein» lage auf 1000 Mark erhöht wird, in erster und xtixiter Lesung. In allen drei Lesungen wird sodann der von allen Parteien beantragte Gesetzentwurf auf Grhö hung der Erwerbslosenunter st ühung ab 19. Februar ds. Is. angenommen. Die Unterstützung soll nach einer gleichzeitig angenommenen Entschliehung betragen: Für erwachsene männliche Personen im eigenen Haushalt 1500 Mk. für Personen unter 21 Jahren 1100 All. täglich. Die Familienzuschläge betrafen: Für Ehegatten 800 Mk., für Kinder und sonstige Unterstützungsberechtigte je 600 Mk. täglich Die zweite Beratung des IustizetatS trtrb hierauf fortgesetzt, Abg. Dr. MoseS (Soz.) kritisiert die Art des Strafvollzuges, besonders die Behandlung fron Max Hölz. Den Klassencharakter der Justiz beweise eine Gegenüberstellung des Urteils gegen die Hardenattentäter gegenüber den empfindlichen Strafen für revolutionäre Arbeiter. Heb- n-ir tritt für eine Verbesserung des Loses der Gefangenen ein. und fordert namentlich eine bessere Ernährung. Mährend Ernst Teller im Zuchhaus schmachte, erfreuten sich die v. Hirsch- seld und Arno der Freiheit. Abg. Dr. Riester (D. D.) fordert für den Vormund eine gröbere Freiheit in der Anlegung fron mündelsicheren Papieren. bam.t das Mündel bet der gegenwärtigen Geldentwertung nicht wirtschaftlich geschädigt wird. Abg. Grebe l (S.) protestiert gegen die mehrfach angestrebte Zulassung der Anwälte zum Kaufmannsgericht. Iustizminlster Dr. Heinze erckennt die Rot- Wendigkeit einer Aenderung der Bestimmungen über die Anlegung des Mündelvermögens an. Hinsichtlich des DureaupersonulZ auf den Anwaltschaften habe das Justizministerium dauernd dahin gestrebt, das) eine vertragliche Regelung der Anstellungsbedingungen statt,inbe. Abg Brodaus (©.) empfiehll eine Ent- schliehung. in der d" Begnadigung der an Streik bet tl g g wefenen Eisenbahner ge ordert Wied. Der Justiz llat wird daraus b w lligt und die Entschliehung dem Rechteausschuh überwiesen. Es folgt der Haushall des Rcichsmini - steriums des Innern. Abg. Dr. Schreiber (Z.) hält es für die wichtigste Aufgabe des Ministeriums, ein gedeihliches Verhältnis zu den Bundesregierungen zu erhalten. Der richtig verstandene Föderalismus entspreche deutscher Art. und Frankreich schätze ihn gan) falsch ein. wenn es glaube, mit feiner Hilfe in Baden eine Reckarlinie schaffen zu können. Der Föderalismus dürfe aber nicht zum Deckmantel eines überspannten Rationalismus gemacht werden. Das Treiben Hitlers und feiner Gefolgschaft schädige den föderativen Gedanken. Andererseits würden durch die Feierlagsbestimmungen hi Sachsen, Thüringen und Braunschweig die kulturpolit.sche Rückständigkeit gefördert. Mir brauchten nicht nur eine Ruhrhilfe, sondern auch eine Aheinhilfe für das besetzte Rheinland. Frankreich liefere jetzt das gröstte Industriegebiet der Vöelt dem sozialhygienischen Verfall aus. Abg. Soll mann (S.) nimmt die sächsische Politik g gjn die Kritik des Vorredners in Schutz. Die Sozir-llemokratie achte jede religiöse Heber» zeugung, aber sie reelange auch Achtung vor den Organisationen, die abseits der Kirche stehen. Die deutsche Wissenschaft und die deutsche Arbeit mühten sich als zusammengehörig fühlen. Die tiefe Kluft zwischen Studenten und Arbeiterschaft fei bedauerlich- Redner fordert von den Beamten unbedingte Achtung vor der Republik und ihrer Fahne. Solange das jetzt so bedrohte Reich als .©j)iebertebublif“ und ..Iudenstaat" beschimpft toetje. könne es nicht wirksam verteidigt werden. Der Kamps an ber Ruhr, in der die Republik sich unblutige unvergängliche Lorbeeren hole, werde von den deutschen Sozialdemokraten und Republikanern g.füh t. Er wäre nicht möglich, wenn noch die alte R.-chtlos'gk-eit bestände. Morgen nachmittag 2 Uhr Weiterberatung. Schlust nach 6 Uhr. Die Biebertalbahn. Zu der Einschränkung des Personenzugverkehrs auf der Biebertalbahn erhalten wir die nachstehende weitere kritische Betrachtung: R o d h e i m a. d. D., 9. Februar 1923. Seit August 1922 schränkt die Biebertal- bahn den Personenverkehr erheblich ein. Sie begründet ihre Mast nahmen mit nad>Idf1enber Frequenz der Züge und Kohlenmo-nael. V>n vornherein sei aber festgestellt, dast bei der ‘Biebertal- bahn schon seit Jahren einreinerPersonen- zugverkehr überhaupt nicht mehr besteht, sondern ein sogen, gemischter Verkehr, d. h. die Personenwagen werden den Güterwagen on- gehänat. Wenn die Biebertalbahn den Personenzugverkehr dauernd einschränkt, ist ein Rückgang der Frequenz selbstverständlich. 1906/14 liefen beispielsweise 12 Züge, und jetzt laufen nur vier, und diese nur werktags. Bei regelrechtem Verkehr wurden damals jährlich etwa 263003 Personen befördert und letzt — nach eigener Angabe des Kleinbahn-Verwalters — etwa 72 000 Personen Allo Personen- und Rentabilitätsrückgang des Peison noerkeh -selbstverständlich. Der Grund liegt aber in der Einschränkung deS Zugverkehrs. Da ferner nur gemischte Züge laufen, kann der weitere Grund für eine Einschränkung deS Personenvcrkehrs — der Kohlenmangel — durchaus nicht ausschlaggebend fein. Sollte nicht zu unrechter Zeit angewandte Sparsamkeit der Grund dafür fein, dast man jetzt von Kohlen- mangel spricht? Wir sind der Ansicht, dast bei einigermasten gutem Willen die Möglichkeit bestand. ebenso wie es Industrie und Reichsbahn mit Wellblick schon seit Monaten taten, sich mit englischen Kohlen eiruubetfen. Die Rentabilität Der Biebertalbahn büilte hierunter eine grobe Einbuße kaum erlitten h^ven, wie in folgendem bargetan werden soll: Der Güterverkehr f*>t durch die Inangriffnahme neuer Dergwe ke und Kalkstcinbrüche eire.i groben Aufschwung genommen. Im Iah.e 1922 wurden, wie aus den Büchern der beteiligten Firmen festgestellt ist, 72 673 Tonnen Erz und Kalk verfrachtet. Unter Berücksichtigung der sich von Monat zu Monat verändernden Frachtsätze ergab sich hieraus eine Brutto-Einnahme von 16 679 954 Mk. Diesem Betrage ist hinzuzuvechnen eine Einnahme für ankommende Güter (Kohlen, Koks. Holz usw. — nicht Stückgüter, für welche die Unterlagen fehlen)...... 739 £91 . Zusammen 17 419 945 Mk. Die Rachrechnung der Ausgaben für 1922 ergib für Löhne, Kohlen, Schmiermaterialien usw. . . . 5 601 807 „ Mithin verbleibt ein Ueberschust v. 11 818 138 Mk. Diesem Dllvoge wäre noch hinzuzuzählen die Rückvergütung, welche die Dieb-ertaldahn von der Reichsbahn nach Mastgabe der beförderten Tonnen erhält. Ferner dre Einnahmen für Stückgüter. Wiege gebühren und Personenverkehr. Die Summe deckt zum mindesten den angeführten Schwellenankauf der Dieber- - ralbahn. Wenn .die Kleinbahnverwaltung glaubt, von ihrem Ueberschust für 1922 den Betrag für Schwellenankauf und Kleineifen uw. für 1923 abzufetzen, so bürfte sie sich damit wohl kaum auf einem bilanzsicheren W ge befinden. Eine spezif'zierte Angabe obiger Einnahmeposten ließe sich ebenfalls errechnen. D.e Amortisation und Verzinsung 1*5 Anlagekapitals dürste nach unserer Kenntnis soweit erfolgt sein, dast das Gefanllunternehmen nur noch mit einem relativ geringen Betrage zu Buche steht. Wir gönnen der Biebertalbahn diese Reingewinne, sie sollte sich aber bei einer so hohen Einnahme auch b.'ffen bewriht fein, dah sie Pflichten gegen die Allgemeinheit hat. Wenn ferner allein im Monat Januar 19 2 3 die Einnahme aus dem Güterverkehr 16 958 700 Md betrug und ein Reingewinn von etwa 12 Millionen Mark verblieb, und di.' Dieber- talbahn dann als Quittung hierauf bei Personenverkehr ab 1. Februar einschränken zu müssen glaubt, so dürfte das eine unverständliche Mast- nahme fein, deren Berechtigung wir dem Urteil der Allgemeinheit überlassen müssen. Wllche WiVrwäi t'g c t-.n di: Mastnakmre der Biebertalbahn bei den Bewohnern des Biebertales und seines Hinterlandes, sowie für die (Siebener GeschäftswÄt und die Giehener Bürger zeitigt, dürfte der Verwaltung kaum zum Dewustt- sein gekommen sein. Man denke an die armen Schüler, die zum Teil noch weite Wege von und zu der Dahn haben und nun den ganzen Tag in Greben sitzen müssen. Man denke an dir vielen Arbeiter, welche ebenfalls zum Tell noch weite Wegestrecken von und zu der Dahn, sowie -u ihren Arbeitsstätten und umgekehrt, zurückzulegen hoben. Man denke ferner an die Angehö.igen der in den Giestener Kliniken liegenden K.anken usw. Es führt zu weit, alles genau anzugeben. Die Bahn- verwaltunq möge an ihr Herz schlagen, ihre Fehler einsehen und schleunigst alles wieder gut machen, waS sie in UcbcrcUe fehlte. Den de r. Bürgermeister. Der Rechnungsabschluß der Stabt (Biegen für bas Jahr 1920. i. Die Rechenschaftsablage der Stadtverwaltung für das Rechn-ung sjahr 1 920 ist vor einigen Tagen der Stadtverordnetenversammlung zugegancen. Der Bericht konnte nicht früher erstattet werde,. weil der endgültige Dücherabschlust der Stadtkasse zurückgestellt werden mufjte, bis die der Stadt auS der Reichs- einkommensteuer bzw au6* dem hessischen Aus- gl.ichsstock zustehenden Te tage überwiesen toaren. In der Uebersicht sind den wirklichen Einnahmen undAusqabenfür 1923 dieVor- anschlagsbeträge grge: ü « g ste lt. a-v durch man eine recht inte.« Tante Berglerchsmög- lichk.it erhält. Aus dem umfangreichem Material seien nachstehend die wichtigsten Angaben wieder- gegeben und, soweit e3 hier möglich ist, an Hand der amtlichen Anmerkungen kurz erläutert. Die Gesamtrechnung zerfällt in zwei Teile: a) die Detriebsrechnung, in der die Ausgaben des laufenden Betriebs und die zu deren Deckung zur Verfügung stehenker Einnahmen verrechnet werden, b) d e V e r m ö g e n s r e ch n u ng, in der die Vermögenswerte buchmästig behandelt sind. ___ Dor Abschlust der Detriebsrechnung für 1923 hat sich wie folgt gestaltet: Einnahmen 19 2C9 668,82 Mk., Ausgaben 19 146 797 93 Mk., so dast ein Ueberschust von 62 870,92 Mk. verblieben ist, der in Misständen besteht, die nach dem folgenden Jahr zu übertragen waren. Unter Ausständen sind Einnahmeposten verstanden, die noch eingehen mustten. Im Voranschlag traten die Gesamteinnahmen und -Ausgaben der B.-triebsrechnung auf 17 531 293,55 Mk. errechnet worden. Das Abschlustbild der Dermögensrech- nung für 1920 zeigt sich wie folgt: Einnahmen 20 695 051,64 Mk., Ausgaben 13 433 741 03 Mk., bleibt Ueberschust 7259 310,61 Mk. Dieser bestand im einzelnen aus: a) barem Vorrat 7 252 256,86 Mk, b) Ausständen 7053,75 Mk. Eine Durchsicht der einzelnen Titel der Detriebsrechnung gibt recht se'selnde Auffchlüsse, namentlich wenn man dabei die Voranfchlags- zifsern beachtet, die wlr hier in Klammern den tatsächlichen Abschlustziffern gegenüberstellen. Die Titel schlieben ab: Gebäude: Einnahmen 106 406,19 Mk., Ausgaben 197 754,99 Mk., mithin Zaschust 91 318,83 Mk. (Vvransck^ag: Einnahmen 73 975,71 Ausgabeir 63 815 Mk ). Unter diesem Ti el werden die Einnahmen uno Ausgaben für dle vermieteten Gebäude verrechnet. Der Zuschust im Jahre 1920 ist in der Hauptsache durch die Kcsten der Wiederherstellung der alten Klinik entstanden. Grundstücke: Einnahmen 444 348,82 Mk., 17R 5SB.25 Mk.. mi'tritt Ueberschust 265 760,57 Mark (Voranschlag: Einnahmen dvj dl v,:/3 Mt, Ausgaoen 113 ^52,91 Mk,). Von dem ftädtifchrn Grundbesitz ist das Ackerland zum größten Teil verpachtet, die Wiesen befinden sich in Selbstbewirtschaftung. Waldungen: Einnahmen 2 334 986,37 Mk., Ausgaben 482 771 46 Mk., mi.hin Ueberschust 1 9)2 214,91 Mk. (Vo.anschlag: Einna'h.nen Mark 1 954 895, Ausgaben 339 156,94 Mk.). Dast der Waldwirtschaftsbetrieb nach Abzug aller Kosten (Werbungskosten, Auffichtskosten, Sie. em usw.) noch einen so stattlichen Gewinn e:bracht hat. ist vom Standpunkt der stLdtifchrit Finanzwirtschaft aus recht erfreulich. Das Elektrizitätswerk ist mit einer Einnahme von 206 720,53 Mk. (Voranschlag 101 485 90 Mk.) registriert. Das Gaswerk wlld mit einer Einnahme von 419 549,76 Mk. - (Voranschlag 203 C0) Mk.) verzeichnet. Aufgaben sind in beiden S'.adtkassentiteln nicht ausgewiesen, da diese Betriebe Sonderrechnung suh.en. -Es wird in der Siadtkassen-Rechnung nur der Ueberschust der Werkskasse nach Abzug ber Beträge für Verzinsung und Tilgung des An- lagekapllals und der für Erneuerungen notwendigen Rücklagen in Einnahme verre chnet. Beim Wasserwerk sind tatsächliche Einnahmen nicht gebucht (Voranschlag 3900) Mk.), an Ausgaben sind 275 870,33 Mk. (Voranschlag: nichts) auSgewiesen Zur vollen Durchführung der Verzinsung und Tilgung des AnlagetapitalS, sowie der erforderlichm Rückstellungen wurde der obengenannte Zuschust auS der Stadtkasse notwendig. Schlachthof und Fleischbeschau. Einnahmen 111 510,14 Mk, Ausgaben 524 995.79 Mark, mithin Zuschust 413 48565 Mk. (Voranschlag: Einnahmen 60 310 Mk, Ausgaben 484 060,36 Mk.). Die amtliche Anmerkung zu diesem Titel sagt: Durch die eingelcitcten Er- sparnismahnahmen, sowie en.sprech nde Erhöhung der Gebühren wird in den folgenden Jahren wieder erreicht werden, dast stch bieler Detrieb selbst erhält, oder dast tvenigstens keine gröberen Zuschüsse erfvtcherlich werden. Jagden- Einnahmen 20 178,50 Mk.. Ausgaben 2114,50 Mk.. mithin Ueberschust 18064 Mark (Voranschlag: Einnahmen 20 1.8 53 Mk., Ausgaben 1364.50 Mk). Die Jagd der Demar- hing (Sieben ist vom 7. Februar 1920 bis Ende Januar 1922 in acht Abteilungen verpachtet. Märkte: Einnahmen 30 132 20 Mk.. Ausgaben 6330 96 Mk. mithin Ueberschust 23 801,24 Mk (Voranschlag: Einnahmen 4145 Mk.. Ausgaben 6206 Mk.). Waganstalten: Einnahmen 19 842,91 Mark. Ausgaben 27 186 89 Mk.. mithin Zuschust 7343.98 Mk. (Voranschlag: Sinnahmei, 11 020 ML, Ausgaben 18 740 Mk.). Friedhöfe: Einnahmen 93 657,42 Mk., Ausgaben 261 483.29 Mk., mithin Zuschust 162 830,87 Mk. (Voranschlag: Einnahmen 72 287,50 Mark, Ausgaben 320 506,43 Mk.). Volks- und Fortbildungsschule. Einnahmen 1026 19)22 Mk.. 2lusgaben 1 742 497.86 Mk.. mithin Zuschust 716 307.64 Mark (Voranschlag: Ei tnihmen 1 222 030 02 Mk., Ausgaben 1 390 863.27 Mk.). Aus Grund des Landessteuergesetzes werden die persönlichmKosten der Vollsschile aus der Staatskasse ersetzt. Der Zuschust bes eht daher in den Au,Wendungen für die sachlichen Kosten. Höhere und Erweiterte Mä 6"3>e n - schule: Einnabmen sind nicht genannt, da auch hier, wie bei den Werken, Sonderrechmng geführt wird. Die Ausgaben belaufen fich auf 422 081,86 Mk. (Voranschlag: 335 725,71 Mk.). Unter diesem Stadtkasfen-Titel w-rd nur der Zuschust zur Ausgleichung der bebn^e.-en Rechnung der Höheren und , Erweiterten Mädchen- fd^ule verausgabt. Die Stadt erhält für die Höhere Mädchmschule gemäst der Art. 6 und 7 DeS Gesetzes über die Kosten der höheren Schulen aus der Staatskasse einen Zuschust in Höhe von i/3 der durch die Sch-llgeldeinnahmen nicht gedeckten persönlichtn Stoften. Die sachlichen Kosten, sowie die Kosten für die Unterhaltung des Gebäudes usw. hat dir Stadt ganz zu tragen Gymnasium, Realgymnasium und Oberrealschule: Einnahmen sind nicht ge- rannt, da diese an die Staatskasse gehen und Die Stadt nur den städt schm Zuschust au Kneift Die Ausgak«n sind in Höhe von 742 105.84 Mk. (Voraus Hiag 614 546 Crit-a angegeben. Der Ausgahe- posten stellt dLn Zuschust der Stadt zu d.m Kosten dieser Schulen dar. Die Stadt hat auf Grund des Gesetzes über dis Kosten der höheren Schulen zu bestreiten: 1. die sachlichen Ausgaben : 2. 35—50 Proz., je wach dem VrirhältniS der e nheim sHe.a Schülerzahl zur Gelamtschüler- zahl, der durch die Schulgeldeinnahmen n.cht ge- veckten p.rDn ichea Au.gaben: aufjecDem lei dem Realgymnasium und dec Oberrealjchlle die Kosten der Unterhaltung der Schulgebäude, diese städ ischeZ Gig ntum s nd. Das Gy.nnaf.algedäude ist Ltaatseige.llum. Vorschule des Gymnasiums: Ein- nahm-eia 7900 Mk. Ausgaben 27 403.66 Mk., mithin Zuschust 19 503,66 Mk. (Doranfch'ag: Gin- rahmen 7403 Mk.. Au-lgabea 21 045 Mk ). Die Vorschule wurde mit SchLst des Schuljahres 1920 1 aufgehoben. Gewerbeschule und Kausm. Fortbildungsschule Einnahmen: nichts. Ausgaben 22 0)0 Mk.. wie im Voranschlag angegeben. Zuschust der Stadt. Aliceschule: Eimaahmen 100 Ml., w e im Voranschlag gerechn-el. Ausgaben 44 851.3) Mk. iVoramschlag 13 021 Mk.), mithin Zuschust 44 751,39 ML. Gemeinnützige Zwecke. Einnahmen 91,79 Mt. Aaisgaben 99 315.86 Mk., mithin Zuschust 99 224,07 All. (Vo.anschlag: Sinnas/ncn 6) Mk.. Ausgaben 79 315 10 Mk.) Es werden hier die Beiträge und Zuschüsse an Vereine usw. auf dem Gebiete ler Wohlfahrtspflege, der Gesund- h.-itspfloge usw., die Zuschüsse an den Lesehalleverein, an bai Stadttheater, an das Volks bad usw. verrechnet. ' -2hr seid ein Schurke, Ihr habt ihn au8» geliefert! Ihr habt ihn der Bande verraten!" .Gemach Herr, fo war bat nlt. Wir wurden überfallen, auf dem Zwangsweg am Reiler Hals. Er würd' audgeraubt“ — »Und totgeschlagen!" Hans Bast zuckte die Achseln. »Dat^ weist ich niL Kann aber sein. Ich bin geflohen." »Er halle das sosorr zu melden gehabt in Reil, in Als!" »Wat soll bat in Reil nutzen! Und wat soll Alf machen?!" Der Schmied lächelte. »Arme Dörfer, die selbst bang sind. D.e können mich auch all schützen, wenn die Bande vom Dückler mir mit Rache droht. Aber die Franzofen haben ihn ja gefunden, eweil fällt die Entdeckung nit auf mich" Ob es wirklich der flüchtige d'Aubry a>ar, den man dort gesunden halle? »Wie sah ber Mann aus? Offizier, noch jung, schwarz, schlank. Fliege am Kinn?" Adami fragte es in seltsamer Erregung. Der andere nickte. »Stimmt. In fraTtzöfscher Uniform. Und en frech Gesicht. En Bursch hall' er noch bei sich der fiel vor Schreck vom Peerd wie en Klotz." »Wo iS ber geblieben?" .Weist nlt Wat geht mich die game Ge- schicht tra Grund an? Ich wollt dem Bürger Friedensrich-er nur mein Wort halten, und bat der weist, ich bin unschuldig, wenn mich einer vielleicht den Franzos hat führen sehen. Ich war dabei und war doch nit dabei — der Herr weist et jetzt." Adami grübelte: war es möglich dast ber Kapitän d'Aubry unb biefer Marquis de la Ferriere ein und dieselbe Person waren? Es konnte sein, die Desch.-eibung des Aeuheren stimmte. Er hatte den französischen Hauptmarrn zwar nur ein einziges Mal gesehen, aber dessen Gesicht, ein rech:es Abenteurergesicht, hatte sich ihm scharf eingeprägt. Wenn er es denn wirklich war, der auf dem Reiler Hals dies sch.eckliche Ende gefunden, so hatte ihn die Strafe bald erreicht. Die Worte, bue er kürzlich bei einem Dichter gelesen: »Denn alle Schuld rächt sich auf Erden," kamen ihm ins Gedächtnis: sie erfüllten ihn jetzt mit einem geheimen Schauer. Der Verführer war tot, es hatte seiner Hrnd nicht bedurft, den Schurken hinter der Kirchtzvfsmauer niederzustrecken. Aber Susanne, was hatte Susanne von dieser Gerechtigkeit des Himmels? Seine Gedanken flogen noch einmal zu ihr hin. Und bann klammerten sie sich plötzlich an etwas anderes: ber Bursche, der vor lauter Schrecken vom Pferd gefallen war wir ein Klotz — wo war bi.fer Bursche geblieben? War er am Ende der Mörder seines Offiziers? Es war kaum aruu- nehmen, aber war jetzt nicht alles möglich? Oder ob auch v das Opfer der Räuber geworden war? Ein Mitwisser, ein Zeuge des Ges chehenen war gefährlich Man muhte suchew den Dur- schm aufzufinden, lebendig oder als Leichnam Heber ihn war ber französischen Behörde Meldung zu machen. Der Richter war so versunken in seine Gedanken, dast er ganz vergessen Halle, dast ber Schmied aus Krinkhof noch immer dastand. Hans Bast strich sich den langen schwarzen Bart, in dem erst weniges Silber glänzte. Er schv^g auch EndUch unterbrach er die Stille unb sagte ganz beiläufig: ,Der Marquis de la Ferrjöre is auch zu Kochern gewesen, da war er aber nit eso schwarz, da hat er blaue Augen gehabt. Sie machen eweil da en groh Geschrei." Ec lachte in sich hinein, ilnb dann noch immer mit Lachen, es war ein seltsames Lachen: „Eweil kann ich wohl gehn?" „Er kann gehen. Merci“ Run half es Adami nichts, er mustte die ihm wiederum hing'-haltene Hand ergreifen und schütteln: ber Mann war zu wichtig, ein Kronzeuge ohne Zweifel. DeS Richters Gesicht war bleich, er prestte bie Lippen aufeinander, dast sie schmal wurden. ^Ich sehe drei," fagte ber aus Krinkhaf schon im Fortgehen und bämpste die Stimme, bah es klang wie em Raunen. ..Der eine reitet aus Trier, is Kapllän und nennt sich Marquis — ber »weile sitzt zu Kochem, kein Marquis und di-ch als Marquis, und fäubt da den besten Wein — bet dritte liegt tot am Reiler Hals, is nit Akarquis unb auch nit Kapitän!" Damit ging er rasch auS der Tür und liest den anderen betroffen zurück Welch merkwürdiger Mensch! Klug, mit einer Sprechweise über seinen Stand, aber unheimlich. Was wollte ber mit seinem: nit Marquis unb auch nit Kapllän —? Adami hätte den Mann fast noch einmal xurüdger ifen, aber als er auS dem Senfler b.ickte. war ber bereits zu weit. Schon verschwand die hohe Gestall in ber Senkung ber rasch sich abwärts neigenden iStraÖe. (Fortsetzung folgt) uwnt miitr Tteten titnx *nn rpcnrr Grabau ---la WßA "Da« vvb i gingen bi< 1)tr(ufl< n Mimen 2Tngfn Guano imn ivn DY1-88DOQ-H0V1 b_*i kam Toiuut .. ivzi-Xi . liMtuto U3T)?'.4o IT8&65 17 «45 17 bv*5 5VK40 »tue viHri w<’i »Ufi XI tn Wh7i» (3n einem Teil der Auflage wiederbokb» (Sine Nrdt Enrzons im Oberhanse Urte» <31\- reltiuerfl* gelogen. Je I CeUnnb..... Vonban .... Verte ..... Gchwrt»..... 2 reiilen . .. Jifllien .. .. »•n 4OX— ixn— i am- -.-Kmxjc 4» 4i - fl 111470 441AM aus) OlTiOJ 7H- 701- 12*»- 10110 Ireekfur er Devisenmarkt. (Xeteerep5lf4e 2e3|e6tu«g.) tlg.ju'idLr-' Dal m Dorten tm Dau begrtken Ui '4n Metern Tier* Ift dar SUtli»-?;rxdt*v. toO - -z •m-rm-rofi oox-eirvk-e oa gung noch nicht cr>j(:er txxSc De bd:tl4M 2 c- gl nrna v 6 NIche nichts , a l e n. was je« rtuujng lammen» IlmLchlen Wl.lj U7.ua «ix» axo 73IH..5 74141 «v un 4047 Handel. Vr K- NVA- 10 0 WA- 1000 sn- um - m ♦41 -am- €Ai 4 4 - tu- -- HA- «K- 17* am- —. Sfianfie 90 bringen Der * Starrett. uareU m er geto-ec.; bade, sm jitedea btt 4cu»M und vte SofiN^ Ä! ue. . Den TTle V» aufrecht su erbatem 3uTirn laate bann. Sein elnfige6 «eregllf^e« Problem kann k . 4 .1. . . 1 - . . «__ ÖOO, Harpenar M 000 ? 1. M C< 3ntecna tonale Teirolrum Union 80 00? un. Pumd la S^tam rikanar 5000) PrvA. ein. 'Z^ntafikn kW'en sich etonfalli tot 2v» Tamm 111 Ui 111 RTisch. »ruMent«* *- Wl” Tirreln*#« »ärrtc. StenlYüxUi Drtteidebörs,. 14 . ebrnnr XmiL kkotirri. ««-!, Vlri-I iai.m 11 kio irätixi wrin uoimniiiosuH» 13. Arbnini AmU. Wo irrv O*rb thiei 14 «F 1V)175 C b. die Xaufljn b*oba-*>ftr ®e ter 3urütf» bas.ung. jnb tul De> ch^ft '141 'ich be1 schDtlcherer b enxi ®-emen -2M n. rnürk ichcn 63000 bi4 61 0'0 TB’ ('tau). OUaien. nlrn’^rn MOX* MS M 030 7A ponrnr-'d - 04 0D0 bis 53 00D 7KT. lslau». Oornrnrrger ie MOOO tb 31 XO Ttarf Di'terqx e fche'Uch- 51OX bis .'3070 TRI chaer. Mrlilchm 45 0)0 biß MOOO Mar', pemme lL.-n 4’0X !4J 45 30) TIt ichsf li'L-n 45 000 bis 44OX AN (mau). Mals La Plata, lxo Mb 56 053 M3 55 000 AN. -am» hin 54 000 613 52 OX 2Ht «irhr flau). Ukun- mebl (10? Kilo) 16'000 bis !S)0X M (!hu), A^qqnnmch (100 5ilo) 140 000 M3 160 000 TBL (I cu. TB- b.cnlLtf 350)3 TBt (mattx). Hoiflen» fd: c6030 bi3 37 300 Mk (m-itter) Aals 100030 bb ICÖOX 2Hf tmatter) T51Jlor aerMen 8)030 Ml 90 0:0 Mk.. Cdne »rblm 65 003 bis 8)030 Mark. P lufL«en 103 00) bb 125 033 THL. Acker- drh en 70 000 btt 75 003 TOLL. Wicker 100 000 I U 125 OOO AN, Sa-ab-lla alt 145 C00 bis 172 000 Mart Aavsku b.7n 410)3 bb 43 020 AN. Trocken» sch ixt 19 003 bb 20 CO) Ml. JUubfuner. Wd» *en» und Aoagrn'lrod braSiaeb 23 50) Ms 21 003 Mar', Ha' 26 030 MS 27 030 Mk Aach-na-d 25 030 bis 26 000 Mk (OettKtt kein anlknei ®em d» genannt, verstehen sich die Preise pro 50 ÄU» ) den Umständen d uralU »1X1 Was bi« Stage 6 tre fe warum JiglmD r.tchß intervenier* Io erklärte a. bki i»iv nur ge'ch 5---, Mbe pacuien da.n: e.n.xrftatixui oOtea. Die Lbsch ießung deck Äubrgebiet*. Jlberltlb. !i 8d>L lWTB) U.der Mt Bet riebslaa« 1« besetzte, Gebiet wird uni mug. teil« Lrit gc Um n.» ch.nl rmg I UM teerten auf allen SUnn Dllftdle, meta liur» Vtfk 4 eralriche, t . i erel«'chrn _ tifiCwir Vra:n..flnL t . Vcrifhiltee »euleli sch - »1- n tA - ITYO -*■« A-400M -31 »n- --SM) II ---U'O k- 7*1) i-5nn — 7 n«,-470n 1- •PO-m (viA m>«~ it«H 1'./))-umu ueoi.- -490 ^1400 yinnboivCoerte Dänemark.., 91 er wenn ... Cdirorbtn . . C'ttünnteri. . Krunorf. . . ... IeuiOCefeen. u da »eck... ”*...... »ram .... gebiet bei dentis- Pe.-l e - nicht allein Wen, und weder r^-' noch ich können das Oncet» treMce alle in nr^n. nur dcU 6te Tärßen krt-e 9e>^r«beli ?erb*gr‘*r- Uf'en. um eine Mack; fi-g •- M- an em 2^ • ' . e.i k-aden auch te., alle TUd, . .2 5' * ' erd1« an der CM eng des Pcobtentt hab Tt* tftrfci fanden in voa- farm e ctiw 'tf.i'rti W-ttra-M (f) tzteischn de» nacherd.nd Terfner Probvktmnarkt. DerlIn. 14 Achr 2m Produkten- mark! entfernck, die Prebae^a.tuag tee'erim nich' d« e-b b ich?-^ Mchroachu iq bet DeoKen. furk. obw h 2i!lanb6grr Te In ton me flen 2 titeln b ’I gcr au br, «h:n teir all tolmltche flneie-ttent -ninene. . „ - -Vb) tte Hd.e Tlmlln .... ♦ 6 > - ? • ' s iigetot b’.l'i auch beite tond mit ettn Mr toaikigi. dte andere chällk-r brtlyl der Preu'llsche Staat. Dai Groh» L nlrtnert hat dai te)- ausgcf ilatlpcn wie Me privaten B itder von AnMslttertsekten OnWaefe’fe.i tnurto Ui recht umfangreichem Ttahe au Realisierungen aefchritken. b < det mangel tber Äufra^mefähigieU ves Tka kies s«'>r «m.f^nlttche Su i tilgängr be» tvIrrten chvch im Surfe fie^anöe Pagtero rer» tonm Ptelf>*; 10030 Ml 20 033 D.av Zum teil ■ ■'n uch. ton Devisen ruck »za na e'tfprechend, ntzDclftt 3m Deriaus« uar bat »lefchäN ruhiger, uad Vie 2b- vä Wb nxg m dct! «gfomte l(4k XkIn: G ta'-un» aen blieben sedoch gant vereinzelt. Dte Balteng Hieb durchweg matt Auch bauliche Xi Ligen gaben nach 8 t a n ff u r 1 a.21, 14. Seto. Börse n » filmmungsbild Der Dollor gab Im Hruh» 1 - rkeh' auf 26 000 nach und schwankte dann zwi- wobl Ile Ibr n Ich! »aftlmmen könne Tt? Uagr Der dritlfchrn Lruov-n im SMmt Sedtet M ab ! -H frtlber »dar lebtet |u unter» Ua » Basgich dcr »uhrbetetzang lagt« iLarzoa. Me gexK-iteCt lge cha.tung her tot- tlTJben le-.U-ung le : r* tevblwallenb« 7!eut r oft ti L Ir Bete^uig tobe bUtxr fetretet Borte te crb.ach' im ®cwtenUll tle deu:- fchi« OaMur^ri und Irfaruiigca leien ein» gestellt worden 0»5 geto rtt gare England nie wände ', der tich: dte grö'.« S^mparbte für Sranfr ich f*bte und der nicht uteu'r aden damit dufammentong mit der unsicheren Devisenlage Ingen Tlalutapaptere gr6htfnt-n Död« schreck'.« das Publikum aus feiner ÖDiatofigteit auf und fObrtx Serbe Mtchen 2bgx*vn 3m eineilebr war dte Normem enden, fchwach 2m Ban'akttenmartt motte die Bückwärtsbewenunq nibig« 3et1» 14/1111*. niedriger fetzten Stz'kLnd ^swerte ein. 2.t 2tonlanmartt betrugen Mr Dinbujin löOö tertt'«! tanbel’aef .wT . emmcTA' »»- Ht'loa dk IIJJ» ' l 6Q »Ok- . « Kart.nnlöank 1W1 O«C- »■<- -.„.„be » nnf . ... TOu-sna Afli lfiA- trntkto tteinnlbenf ckn»«-ö0^- ttecra~e? GO-J8Ü'.- nre....... . . . Wl-.-lO — 4 "(V—: 0’ ‘leiutn» 4 Halske. . 00»>70> »—I (X> •.‘tbirnurrte u teuer . 1 r>n--- I(Hillier iMetotrn . . pDk-14 03- IXwA-1l0A- .teulmfnsiaest.....UA-Iihh- --- jiemiiH.........flau -rw a-38)on -roA- tot 3r«nH^s«n tabec te n? Jn’g? leisteten, warten beschaffen Sämtliche Perton.arügr werden seit» b.*t reDlblert Di« «lt!giier| erben über Me Dterte der Pertoneniügr DI Wied mit ftugrteffcn. an Pertonenzüae bdchktens 3 Ledens» mrirtnagen anzubSngen XaI ton mUHarHtertcn 6treden l’t Der Dertebr nur schwach 2uf tot Strecke Aachen—Buer vertedren in xtor Dichtung 5 D»3uöe, sedoch setze unregelmähig. auf ber Ctrede Sod'ene -Bch >l «In P-rtoneniug und ein ^eg n ug <31 ne 2nZchl von Baenen ifs eer» tostet wor -i.ri:iag wurden dte Bertomc«- und Sch^ellzüae ’.nn und U x.vi auf oftowt 6tnrde Banknote». •»vnwfhrTT ».flL 11 JebtWT Caue 4-t Se-rn ........ r.rcn-.di -be Se «w......... Taw'-ve rtetr::........... fcdrreMt-M ^e en......... HauakU ft« Neern. ....... (Mnc helnrer dlrctreu £1 O’«—*7*^- Osch- er »>ar bwe i te * eibeflii»iflli.....4IC6 /—>0 iv— t b e e 1 1! 1 1 r r I S N 1 I n t 1 kl te I ■ t t « e fd I N le ■ k ti >2 t« 3 to S- ti L fpr eu M IN vc M ti tH M U 9 ■ti t> rrn*e des veserNnnl chen. .Nau» tofrtü feier In. Waattche SUnvier ber N«tnr. Geltet«, stzeia ken e en Hrt- te liosia- bteS | 606 SS fBarrnroTrel lailtiAh «ach,» 6 . - Ammchon . IOT2 , ab . 3 Dortrag: Atmung III •ennieg. br« t* rtcbrnar IMS um S llbr IM ilb , II o L 3 n h i i n L 2cndcnbcr|htfl t l\ jllK7U , Prof. Dr. Vürker. Turflhalle am (hvaldrarten. CiEBen eaumtaa. bce Ito Uetz - ebceW ff Ubr Alkmiim.SslüMle ei treten aal Iabm Es«uNa» «tamernn. ram SObuiau-Ameeika. n«b'r Ä6«. *e«. Ürrnvr fcelin. Sr-cb Tom Eeatich Cnelrif«, iNef w< Vni». C«n dkieefe» 5(eblenl Sam rk« » ei fbret««» tow M ba Sbi. im Steerreebeni Betrete» totrttir: (l**f HvrtnM tlrctiU«: Satz« Ceattam. [*•