UL 105 Erscheint 'SglIch, cufcer Seen- enb Jeiertag«, witiberSemitagibeilage: Cltfctner^emilienblälltr 20000 ®larbein|d)lufclid) Träger lobn.burä, OuVoft 2OOOOTOark,oud>b Tltdjt- erfd)etnre etnjelner 3?um- etrn infolge höherer ®e®*U-- äernjpred)- ».fchlvNe sckrbieSchrtft» leetwng 112. für Verleg nb ®eW)dftsfteDe 61. »»fchtttt für Drohlliach. i>chtm. leitletr •lejee. peWHfleile: $r«rthirt o- ®. um. Samstag, H- 3uli 1923 175. Jahrgang Erstes Blatt GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Ünitf lub Ikrlee: vr«hl'fch< UifverfitSfr-vsch. und Stetifcretferel H. £a*ge in «ietzen. Schriftleltnng und Gefchäflrftclle: Schulfttatze 7- für Polilrst Äug. Boey für ben übrigen leit (tmft'8lum|d)ein; fürbei Anzeigenteil Han, Seck, |ä m i h d) in Siegen Aieahme von anjeiaeo für bie Tage,nummer bis zum NachmMag vorher ohnejebe ‘Derbinblid>lmL Ortls für 1 mm höhe für Anzeigen o 27 mm Steile 6rtl 500 THh., ar «märt* 650mk.; für «eilt ame- Anzeigen von /U mm Breite 2200 M.De, Platz, oorfdjnft 20*, Lufichlag «vvi^VlÜUuivilQl« Da« poRttlcfx HaupterelgntS dieser Woche, brm die ganze Well mh ungeheurer Spannung «ntgegensah, bk Erklärung de r enalifchen Regierung zur Ruhrpolitik Frankreich«, wirb die- jenlgen wvhl nicht befrteblqt haben, bic von Ihm etwa« unmittelbar E-runbftürzenbe« erwarteten Trotz ben mehrfach fast alarmieren- ben englischen und französischen Presscsttm- men war aus Sensationelle« in der englischen RegkrungSkundgedung ernstlich gar nicht zu retten, denn bazu ist England« Verhältnis zu Frankreich trotz dessen trrftn-igen Toden.' doch noch zu fest Bei nüchterner Beurteilung der englisch-ftanzösischen Auseinandersetzung konnte man für« erste von London schlechler- dina« nicht mehr erwarten, alt wie setzt geschehen Da« Kabinett Baldwin hat Frankreich, .Belgien und der Welt in ganz eindeutiger Weise mitgeteilt, daß e« die Ruhr- aktion Poincare« wirtschaftlich und po- litisch verurteilt, weil sie nicht nur zum Schaben der direkt Beteiligten, sondern auch gam schweren Nachteil sür ganz Europa, hier insbesondere Englanb, ist, weil sie bie bringen b notwenbige Dieberherstellung berWeltinGelahr bringt und ben 5rieben Europa« aus« Spiel setzt. Troy der rtnfleibung bk,et Erklärung in eine sehr höfliche unb verdinbliche Form tritt in der Sache selbst eme entschiedene, Willensstärke und zielklare Stellungnahme zutage. Es dürfte aller- ding«, da Baldwin und Eurzon angesichts der überaus heiklen Lage zwischen Paris und London nur sehr bedächtig operieren, noch oftmals Morgen und Abend werden, bi« die von England erstrebte Lösung de« Ruhr- und Re- Parattonskonflikts zur greifbaren Tatsache geworden ist England hat fetzt die Sprung auf dem Dege zur Liquidation be« Ruhrkampfe« übernommen. Daß e« tatenfroh fein will, um dem gequälten Europa Ruhe tzu verschaffen, hat Baldwin mit seiner Ankündigung der zunächst erforderlichen diplomattschen Schritte deutlich zu erkennen gegeben. Wann England sein Ziel erreichen wird, hängt aber sehr wesentlich auch von einer Reihe weiterer Faktoren mit grohem Schwergewicht ab. Wie werben Frankreich, Belgien. Amerika und Otallen sich stellen? Baldwin hat den Franzosen und Belgiern noch einmal die Tür offengehalten, durch die sie in hfe Atmosphäre einer vernunftgemäßen Lösung der Ruhr- und ReparaiionSpolittk eintreten können. Werden sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen? Sotoeit Frankreich in Bettacht kommt, be- steht nur wenig Hoffnung auf den Sieg der Temunft und der weisen Mäßigung, solange Poincare und sein nationalistiicher Kammerblock Oberwasser haben. ES dürfte viel- mehr den Versuch machen, den militärischen und wirtschaftlichen Terror gegen Deutschland In schnellem Tempo noch zu steigern, um unseren Abwehrgeist rasch niederzuzwingen unb die bedingungslose deutsche Kapitulation zu erreichen, bevor bie Londoner Initiative zur vollen Auswirkung kommt. Die unverminderte Fortsetzung der französischen Bestialitäten in den besetzte.! toebi.i.n, die Besetzung von Limburg und der Einbruch in Barmen scheinen eine solche Absicht der französischen Feinde anzudeu en. Belgiens voraussichtliche Haltung ist schon problematischer. Militärisch ist es an bie Gewastpoli- tifer In Paris gebunden, wirtschaftlich muh e« aber feine Blicke sehr stark nach London richten. DaS Brüsseler Kabinett bewegt sich auf einem parlamentarisch ziemlich sumpfigen Boden. der leicht ganz grundlos werden kann, wenn es sich in allzu schroffen Gegensatz zu ter auf die Befriedigung Europas gerichteten Londoner Politik stellt. ES dürften dadurch unter Umstanden Innerpolitische Energien auSge» löst Werben, bie in ihrem Wirken eine Stärkung der Londoner Bestrebungen zur Folge haben könnten. Der Milwir'unq Italiens Im Sinne der englischen Politik schei.it Baldwin sichet zu sein, denn er erklärt „Tatsächlich ha- ben wir allen Grund, anzunehmen, daß die Ansichten der it iltcnijchcn Rezieru.iq sich In wesentlicher Ikb-trvi.ifttmmung mit den unserigen bc(inben.“ Gewisse U.t.erschiedr zwilchen der ltalienl|d)en unb der englischen Auffassung hinsichtlich der Frage der interalliierten Kriegsschulden bestehen zwar auch heute noch, London scheint sie aber nicht als so erheblich anzusehen. daheS deshalb t.e ItalienUdK Hilfe bei der Verwirklichung seines großen Gesamt- planes in Zweifel ziehen möchte, lieber Arne- t i f a « Mitwirkung oder Bei'eiteblelben hüll:« sich Baldwm nach der Abgabe seiner Erkla- nmg in Schweigen. Anscheinend ist zwilchen London und Reuyvrk ein Meinungsaustausch im Gange, der ein bestimmte« Resultat noch nicht erkennen läßt. Da« Verlangen nadi einer befriedigenden Klärung der Verhältnisse in Immer stärker au« Fraglich ist nur wann die Regierung tm Weißen Hauk zu Washington den Zeitpunkt für eine akt« ve Mitwirkung der europäischenLiquidatton al« gekommen ansieht Wenn man In Amerika geiecht sein will, bars man sich jetzt, wo Katasttophenstimmung über ganz Europa liegt, nicht mehr aus den Standpunkt de« noli me tangere stellen. Die Gruppierung der Gegenseite in dem Ringen um die Ruhr und ben Rhein unb bie politische unb wirtschaftliche Vernunft in Europa ist also noch nicht klar unb einheitlich, unb Balbwin wirb sicherlich noch manche Mühe zu fragen haben, bi« er sein Ziel erreichen rann Der größte Stein be« Anstöße« liegt für ihn in Pari«, unb ben wird er schließlich mit kräftigem Ruck auch um einen hohen Prei« au« dem Wege räumen müssen, wenn er und England sich nicht selbst ausgeben unb vor Poin- car^S Wahnwitz kapitulieren wollen. DaS Objekt bet gegnerischen Bemühungen, das geknechtete und geschundene Deutschland. muß sich im höchsten Grade den Ernst der Stunde vor Augen halten. Baldwin hat nicht nur au« Rücksicht auf Pariser Empfind- lichkeiten und aus Frankreich« Freunde in England, sondern zweifellos aus fdter lieber- zeugung unb willensstarker Absicht heraus erklärt, daß Deutschland zahlen müsse, daß Eng- land auch bereit sei, e« dazu zu zwingen. Diese Erklärung war zu erwarten, sie überrascht uns also durchaus nicht. AIS bedeutsam sestzubal- ten ist aber die Unterscheidung in den Aus- sassungen zwilchen London und Paris hinsichtlich der Höhe der deutschen Zahlungspflicht. Während Potncarö auch hierin die irrsinnigsten Ansichten vertritt, wie Aufrechterhaltung des Londoner Zahlungspläne« von 130 Milliarden Soldmark, verlangt Baldwin unsere Zahlungen bis zur Grenze unserer LeistungSsähigkeit. Mit diesem Grundsatz befindet er sich im Einklang mit der deutschen Ansicht, denn mehrfach ist von der Reichsregierung ja erklärt worden, daß Deutschland bereit sei. bi« zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit Reparattvnen zu liefern. Fraglich ist jetzt nur, wie und von wem die Grenze unserer Leistungsfähigkeit ermitteli werden soll. Daß hierfür nur eine unpat- teiische UrteilSinstan, in Betracht kommt und daß vor Dem Beginn unserer Leistungen die Voraussetzungen dazu gegeben sein müssen durch die Befreiung der Ruhr und de« Rheinlande« von dem widerrechtlichen sei n blichen Eingriff, sind natürlich Selbstverständlichkeiten Da« Ringen treibt der Entscheidung zu England will un« keineswegs glimpflich davonkommen lassen. eS will aber auch nicht gestatten, daß wir von Frankreich erbruffch werden, denn sonst würde ja Frankreich ihm allzu gesährllch werden. Zwischen Poincare unb Balbwin wird nun zweisellvS ein Wettlauf beginnen, der zum Ziele hat. dah einer von beiden vor eint vollendete Tatsache gestellt wird, der er sich beugen muß entweder Kapitulation Deutschland«, und England hat die Sezel zu sfreicben. oder andauernder fester Widerstand Deutschla d«. unveränderte Ergebnislosigkeit der sraozös schen MachtpoNtik und die endliche Notwendigkeit für die Patts.-r Gewalt- menschen. auf den Boden der englischen Ber- handlungSVorschläge zu treten Daß bat letztgenannte Ziel erreicht Wirb, haben w i r Deutsche In hohem Maße mit in ber Hand Ze fefter unb unbeugsamer unsere passive Abwehr ist. bi? Baldwin durch fein völliges Stillschweigen über diesen Punkt übrigen« al« berechtig anerkannte, desto schnester und sicherer werden sich die Pariser TollHäuSler den Schädel einr.-men. Zwar werden wir In dieser Leidenszeit noch mehr Opfer zu ertragen haben, aber sie müssen gebracht werden, damit mir unser Vaterland wieder frei machen von dem frivolen feindlichen DemichtungSgrtff. Die ennlische Reglerungserkl^runi darf uns trotz ihres ungefih'en Verständnisse« für bie deutschen Lebensfragen nicht in roligrvte Laune versetzen Dazu ist auch von London her kein Grund oegeben Der Horizont des deutschen polit scheu Himmel; blei vielmehr nad) wie vor düster unb unheilvoll Schwere Wochen werden un« immer noch bevorstehen Den Mut zum Durchhalten und den Willen zum Wiederaufstieg dürfen Wir aber nicht auf geben, denn wenn Wir nicht selbst bereit sind, uns au« eigener Krastanstrengung wieder ein bessere«, menschenwürdigeres Dasein zu erringen, bann können wir auch nicht erwarten, daß die Wt- ständige und gesittete Welt uns zu Hilfe kommt und mit uns einfrltt für die Wahrung von Recht unb Gerechtigkeit. würiel uu. Berlin. 13. (ttili. Wie die Blätter erfahren, kann die endgültige Stellungnahme der Reichsregierung zu der Rede des englischen Premierminister« Baldwin erst erfolgen, wenn der Wortlaut der Rede vvrlicgt. Die Blätter betonen, daß Baldwli.« Rede für Deutschland keine Enttäuschung bedeute. Belgien konstatiert eine (Enb spannung. Brüssel. 13. Zull lWTB.l Agence Beige. B e I g i s ch e Re a i e r u n g S lrei s e erklären, wenn man auch den Wortlaut der Rede Baldwin« abwarten müsse, so könne man doch schon jetzt sagen, dah die von Baldivin ausgesprochenen Gedanken eine Entspan. nung bedeuten und Die Annahme gestatten, daß Die diplomatischen Besprechungen unter den Alliierten, weit davon entfernt aufzuhören, mit erhöhter Intensität fortgesetzt werden Benesch hofft auf Amerika. Paris. 13. Juli. (WTB.) Dem Londoner Berichterstatter Der »Chicago Tri- bune“ hat der tschechoslowakische Außen- Minister Dr Benesch in einem Interview erklärt, er hoffe, daß Nordamerika sich bereit finden werbe, al« höch ster Vermittler zu fungieren, nachdem die verschiedenen Rationen untereinander eine Verständigung über die großen europäischen Fragen erzielt hätten. England und Frankreich mühten sich zuerst aus einen gemeinsamen Standpunkt in der Ruhrsrage zusammen- finden. Dann sei eine Verständigung zwischen Deutschland unb ber Entente herzu- stellen Wenn diese Einzelheiten gänzlich geregelt seien, allerdings nicht vorher, hoffe er, dah Nordamerika a ls Richter letzter Instanz bei der Durchführung be« großen Abkommens mitwlrten werde, das für alle Nationen in Europa den Frieden bebrüten würde. Der voraussichtliche Inhalt der Londoner Antwortnote. London. 14. Juni. (WTB.) Da« Reu- terfchc Bureau meldet: In amtlichen bri- tifrhen Kreisen wird über Die Natur der britischen Antwort auf daS deut- sche Memorandum, deren Fertlgstestung bis zum 19. Jul' zu erlvarlen ist. allseitig vollständige Zurückhaltung geübt. Aber eS kann als sicher angenommen werben, daß die britische Antwort den Vorschlag enthalten wirb, eine internationale Kommission einzuseyen, die Deutschlands Fähigkeit zu Reparationszahlungen bestimmen soll. Möglicherweise Wirb auch die 5-age der Beendigung de« passiven Widerstandes im Ruhrgebiet berührt werden. Die Note wird wahrscheinlich der Regierung der Vereinigten Staaten flur Information mitgeteil: werden. Die englische Preffe über Baldwins Erklärung. London, 12 Juli (CEBoIfr.) Die ..Daily New«" ncrml Baldwin« R? • die beste peinliche C k'.ärung, die leit dem Warnst stst-mb abgegeben wurde Die _Weftminster Da zette" begrüßt et. laß die P- ic'e woblWDlIertei Impotenz zu C.tDe lei unb D ol;';.it.mn en be eil fei. di Füh- . u.tfl bei lei späten, aber en sch ossenm A n: en- vag zur Rettang zn üb' ne,ar n i3 fei exfrei- lich au t/ö e i. daß die U i e Nntzu'n ; 3 •' en« so gut die :r f: u I die Rc |i u ig b’J': . bei c r < en. cm de. S jb. i'äi 2 i.oaar iirte.e,"fierten Cänte n IPntciftühunt «. „DailySrpic fi" Ich * b‘. d e Re.ic.ung«- c flä 'uni u -e.de vo > te' gi ' . M ng b.5 bri- ti'che i Borte« mit Zu st mmung cu g.-mmmen. Sie ä-ede e abn nicht viel rr.i der Lage Wem b.c Haltung F an! eichS und Berlinj ge.-enüber dem biiti'chen Vorschlag Dcutl di sei. ineibe m m erst urteilen können, wie f e sich Welter cnlirldctn werde Das A bci'.c b o t .Daily Heralb ' lieht keine Aussicht, daß Poincare ben brllischen Vor- schlag annel.m.n we.de, und furch et. bah, wab- ic.tb England wirt' und bi« da« französische Bolt erkenne. bah Poin > <5 ein Stümper fei. der Z isammenb uch Deu'fch'crid« ciiolgi F.i De Seinen einer fvlchm Katastrophe würden unberech.n- bar sein. Der dilomat sche Berichterstatter des .Satin Telegraph" lagt bie Prüfung des Sn'wurfS de: RegierungSeiklärung durch daS Kabi ie f habe fich elUaS in bie Länge gezogen unb ,u wesentlicher. Air.berur.gvu ai. Dem udprünglicben Wortlaut geführt 3m ganzen habe bie Erklärung eine ziemlich sreu..dschas l che Rufnahme in ten franjö- sischen unb beigischen Krei en m London gesunden tra«, mir inan hoffe, auch in Paris unb Brüssel ber Hass fe'n werbe Dem Wunsche Belgier.« unb «ich duich dvcgiatiung aller direkten Anspieltinger auf die Ernennung einer hrtemattonalen Kom- miffion zur Zestsetiung der deurichen Zaytung«- fäyigkeit Soweit biete firage berührt werde. Bntnc e« v ohi nur so gemeint sein, daß die ÄommUhon In llcberctnftbnmung mit der Betsatller Vertrag unb ibte Autorität unb ihre Arbeiten in Zusammenhang mit ber Reparationskommission gebracht Werben Der Berichterstatter fährt fvt t. au? dem Satz, worin die durch die Befeyung des Ruhrgebiet« gefäiasfrne gefähiitche Lage bebauerl unb die Hoffnung ausgesprochen werbe >»ß ein schnei le« unb ehren haste« Enbe gefunden werben müsse, könne der Schluß gezogen werben daß die arill- sche Regiening rerluch«weife ein Kompromiß zwischen der Einstellung be« passiven Widerstande« durch bie Deutschen unb ber Rürtgabe ber Initiative unb bei inbustriellen Freiheiten m bie De»Ische,i ben Alliierten m Voilchlaa bringen axibc. Es fei keine Drohung betreffend einer un- al liängigcn Aktion durch England ausgesprochen n eiben ES werbe aber au gebeutet, daß di: Wei- ge. ung Frankreichs unb Belgien«, mit England unb Italien bei bei Kollektivnote an Deutschland «ulammcntrirlen. bie britische und italieniiche Regierung .zv mgen würden, eine genieinsame Rotel bzu senden E-S könne nicht außer acht gelassen Neiden unb e« werde nicht außer acht gelasfeii, daß die Lage al« äußerst dring!.ch angesehen weide unb Im Meinungsaustausch -n ilchen den alliierten Kontieren eme Ber- -ögeiung nicht ftattlinben dürfe Man könne rr-n der britischen Regierung nicht erwarten, daß fic ber Forderung, bic interalliierten Schulden Deutschland aufzubürden oder zu annullieren, zu- fhmincu Sa großmütig EngMnd in der Schulden- ftage zu handeln bereit lein möge, könne e« au« prinzipiellen Gründen nicht der Ucbertvagung der Schulden von einem zahlung-kräf'igen auf einem weniger zahlungskräftigen Schuldner zustimmen Der Plemierminister werde vielleicht heu'e in de' Lage fein, eine weitere Erklärung bezüglich bee Maße« und ber Form abzugeben, in der die amerikanische Regierung an der Lösung der Repava- rirm«frage Mitwirken könne. Die gestrige Erklä- rung sei lediglich der Anfang gewesen, der vielleicht in der nächsten Woche durch ausführlichere Mitteilungen ergänzt werde Die grobe Mehrheit der Regierungsanhänger billige dir Aktion ber Regierung, die nicht ander« habe tein kennen, wenn auch der Beifall in der Hauptsache von be- Opposition au «gegangen lei Ein kleiner Teil der RegierungSmilgllrder sei der Aniicht. daß die Erklärung in einem sytupalchilcheivu Ton gegenüber Frankreich hätte gehalten werden können 31t t-iden Äreilen werde geäußert, die Regierungserklärung könne vielleicht der. Widerstand Deutschland« gegen berechtigte Ansprüche verstörten Die Rationalen unb Liberalen, welche die Renierungs- crt.ärung in einer Wißen Versammlung erörtert l allen dezw i Hcn ob die RegierungSa? Ion sich al« wirfani erw.ifen werde 3« werde auch bar- ül er Erstaunen ausgedrucki, daß die Regierung nach mehreren Wochen der Borbereitung nicht zu einer endgültigeren Entscheiduni gekommen sei Die unabhängige Seite der Liberalen halte die Erklärung nicht für sehr günstig Die .Time«" schre bt, endlich sei Drvß- britannien nidjt mehr passiver Zuschauer der Zerstörung. bei Europa anbeimgefallcn sei Rach lech; Monaten der Ruhrdeseyuna werbe der bri- tichi Einfluß zur Geltung gebrach- Der Schrill der Regierung stelle nur den Anfang dar E« märte sich bald zeigen, welche« leine unmittelbaren Folge i lein würben. Die .Morning P o sf ist nicht mit allen Einzelheiten lei Reg e n,«- rllä ung einverstanden Da« Blatt fiibci bie Anll i ze. daß Frank- ieich an dem g.-grn'xävtigen Zull nb der Dinge schuld trage, unrich ig Wenn ®ngl >ib den Mut gehabt hätte, an der Selle Fra ik.eich« in da« Ruhrgebiet einzuiücken. trurde ient b reit« ein- Reglung cririät sein S.freul ch 11. daß bic Rek-e nicht« von der von Ramloy Mardmalb unb Innen b utschen und prodeut|ch-n F -unben vor- cc'dilaceren Kwe-etz erlpähno Ein:. !„!ä >> Konfe-enz rörme F anfreich u imnalich rust'mn - Eni iich betont da« Blatt den Enllchluß ber Regie ung. D utlchland zum Zahlen zu ve i'ilai1 unb begrüßt bte« al« den eilten Schritt einer endgültigen auswärtigen Politik Bon ben liberalen Dlät.erii kritisiert bc Lloyd Wenige nahestehend>- .Daily Ehr. n ic l e" die ErNärang sehr schnrf u ib fragt rb c9 nicht an ber Zeit getoefen wäre, den alliierten and neutralen Ländern Mitteilung von b- n 6L> hei inen Bei Handlungen zu machmi .um mint. . ben l Nischen F rag endogen zu rerSsfentlichen. E fiäru.ig kündige keine prattilch' Politik an u i> ev l'efteb- keine Aussicht Darauf, daß der fia- zösilch- Ministerpräsident irgendeiner Ant ve bie deutsche Rote stimmen werde, welch : bi • Rotwenbigkelt der Feststellung der du.I ' > ,r Iiuiaflläbigfeit . arch eine unparteiische Körp. schast erkläre Wenn Poincar^ allo der Enitrurl einet solchen Antwort durch den P-emi miiniii zuaesandt Werbe, wisse dieler tm voraus. bak> Poincar» ihn ab (ebnen Werbe Er gebe ‘Poi • rare lediglich bie Möglichkeit, die Sähe einig: Monate zu verschleppen Das Echo in Paris. Pari«, 13. Juni. (WTB / Dec.T em ps Widmet der Erklärung bc« englisch ,' Kab n.-tt« einen in sehr ernstem Dow- gehrfnien Leit der entsprechend den Darlegungen be« hallx.,nt- lichen 'Maile« in ben letzten Tagen, ber englischen Regierung em rein politische« Manöver unterstellt Getreu gewissen Traditionen. Jo schreibt der .Demp«". bte zu Zeiten Marlborough« schätzenswert gewesen «eien. Ne aber nicht orrfttttt •ngfanb sich auf eint 66 ba 11* bäll et für Überflüssig, beute auf Grund von Vermutungen den englischm Plan zu erörtern, ber in (irrigen lagen bcfarml werden loste Man Bnne inbeikn schon jetzt lagen, bah Me französischr Regierung ibn mit ber gröhl« Sorgfalt, in frambicha 1Uichstrm Geiste unb mit dem höchst aufrichtigen Mansche. . V-ryand- lungern mit bet deutsch« Xegterun ) .»>r Veen di- gung bet Auflehnung gegen den Verwaister Vertrag wieder eröffn« wer » Das ZM Stanley 'Barbarin b.-f.vh erklärt Mite, sich nicht durch Tatfachen tu abgegeben habe IMe.Otbertf erkläN. man sei gezwungen. anz»eikennen bah Stanley Valdwin badu.ch bah er Me Ruhebesetzung getadelt unb ein änderet Mittel angegeben habe wie man Deutschland »u JUbarallon« zu zwingen Mbe IDorte au-aespro- chen habe die In praktischer Hinsicht unglürfh hier mit grober "Befriedigung aufge- ododm«. da sie vir weftnsiiche Ueberelnftlm- ■ u n g Englands unb 3 tallen « nicht nur dervoryebt, fonbern auch ausführlich belegt Mussolini farm als ein« persönlich« Erfolg buchen, bah England als Gläubigerstaat Italien« den organisch« 3alamm«bang der Repavaftonsfrage »Ü ber Internationalen Schuldenfvage offiziell verkündet. Auch der übrige Inhalt der Rede BaCbtotni «tfprlcht dem Italienischen Programm, inibefandere Me Ausführana« über die Auhr- besetzung, Me Rncrfrnnuna der deutschen Juni' itolc und endlich dl» qui u»ixinu. du st nicht die Franzos« unb Belgier allein mit "ÄuSschlust der ttfnlgen Verbündet« Me Verhandlungen führen Dagegen denkt Aom «tschsiden fö-ptischer al« VlÄwin über die französischen Sonderziele und Me Möglichkeit, eine Front der Alliierten herzustell«. (Frks. dtfl.) Die Aufnahme in Amerika. London, 14. Juli (WTB) Reuter meldet aus Reu York Die amerikanlschenBlät- ter besprech« Ne örft ä ru n g Va lbwins bi g ü n ft l g e m Sinne. £le bezeichn« sie al« eine klare, kräftige Schilderung der Zustande In Europa Der .Aeuyorker Herald" sagt Me Beurteilung ber Auhrangelegenbckt in der ®rflä- rang sei hn Geiste eine« wirklich« GeschäftS- nxtnnri gehatt« Die .Reuyork'Worlb" lagt voran«. Me Wirkung der Erklärung werde grob und immer gröber werd« Die _Reuyork- XI me«“ bemer« Man könne Cinjetbelt« kritisier«. Me Absicht fei aber lobenswert. Der ganze brftische Vorschlag. loweit er In ben Erklärungen umrilfen werde, oebeute ein« Schritt vorwärt«, bem selbst Me französische Regierung ihre Sympathie nicht versag« könne Der französische Einbruch in •Barmen. Barmen, 13. Juli. (DTB.) Die Franzosen sind gegen 11 Uhr au« Barmen wieder abgerütft Aach ihrem Abmarsch stellte sich heraus, daß sie außer sämtlichen staatlichen unb städtischen Gebäuden auch bte (Bebäubc der Aeich« bank und der Handelskammer belegt hatten. Der Straßen- bahnverkehr war dadurch behindert worden, dah an verschieden« Stell« die aufgebot«en Tanks quer über die Schienen gestellt wurden. Die Ausgänge der Stadt war« stark bewacht. Auster einig« Schutzpolizei- beamt« (Polizeihauptinann Wechteshelmer und Polizeioberieutnant Johannsen) wurde der Reichsdankdirektot Dr KrusiuS verhaftet. Sie wurden von d« Franzosen weageschiepvt. Jrgendvelche Beschlaanah- mung« sind, soweit bisher belannt, nicht er- folgt Gesuch! wurde von d« SindruchStrup- pen Aegterunaspräsihent Dr Grützner und Re a lerungsa sie s sor «noppe, die sie aber nicht fand«. AIS Grund der Besetzung wurde angegeben, dast vor einig« Tag« französische Soldat« und Zollbeamte, die verseh«tltch die Grenze des besetzt« Gebiete« bei Hermsdorf überschritt« batten, von der Schupo misthandelt und nach Glberfeld gesang« ab- geführt Word« sei«. Die Behauptung entspricht nicht d« Tatsachen. 3n WirkSchkeft spielte sich der Vorgang fDlgenberma&en ab: ja sand dn Geplänkel -wisch« fron- zösischen Soldaten, Zollbeamten und Schmugglern an ber Grenze start, wobei die Schmugg- ler einige in ihre Hände gefall«« Soldat« mißhandelt haben soll« Gin zu Hilfe geeilte« Lastauto Hut Schupobeamten aus Slberfeld befreite die französischen Soldat« und Zoll- beamten aus der Hand der Schmuggler uns brachte fit nach Elberfeld in Schutzhaft. Der Vorfall wird von dem die Besayunge- trupp« befehligenden Oberst setzt so dar- gestellt, als ob die Schupvbeamien die ftan- zösischen Svldalen und Zollbeamt« misthan- nett hätten Bei der ganzen Aktion handelt es sich zweifellos vor allem um ein Vorgehen gegen die Aelchsbank und da« zum Teil in Slberfelb befindliche Persona! des Vegi e r u n g S p rä s i d i u m s Düsseldorf, dessen Zimmer erbrochen und beraubt wurden Uebrigenfl [leit auf der Hand, dast auch dieser neueste ftunzftslfche Gewaltakt bezweckt, durch Vorstöße in weitere« deutsches Gebiet die Bevölkerung zu beunruhig« und ihren Bhbcrftanb zu brech«. Frankreich« Gelddiebstahle am Rhein. Berlin, 13. Juli lWolft 1 Wie au« dem Rufoybi« gemeldet wird, hab« Me Fr.mzo'en gestern das Reld)«banfgebäube tn Bochum von neuem bdeQt R-ichrbaickbireftvr Bun- gart. Bonfrat Jürgen« und Bar.fTalfierer Del len wurden verhaftet Jhrc Auewei- fung tmirbe tn Au Stich: gestellt Vereistet öirbc fe ncr ber Grlchäfts'ühoer des stäbtsichen Ber- *oi>;jng«ami«<. 6'Obtjb.Tfef e’är Dante- f oc{) t TMicr tt-uibt ber B'.tricM'übrer der Jcdie .ÄonPantn der G> .st. " verhaftet Die Gtün> ber Verhaftung lind unbekannt Vach einer Hava»-Meidüng au« Dü"elM>rf lind ». flcrn no irrttlag in Bob3>infel60Bltl- Ilarben Mark belchlagnahm^ worden. Ne .7 g> blich von vi .i^iti* ionep in zieriin an eine 2lt'i«lk in Äöln qcfch cfl worden leien Pie Dumme fcl kvnfi-zeil woode-r, well |lc nicht beffa- viert g<.T|e-i fei Rach einet Hava«Meldung hat Ne Rhe-nland- kvmnnifi >n das Ergebt« einer Saftende- Ichlagnahme in txm Babnhö e t Dalberg- Rhe.ndalen und HelmSbe g-Raude- nach i2llenbahndi:ektlvnebezlri Aachen) an die ftanzöiich-b.lgtlch ®i|cntx>bnregk abiuführea. iAaS welchen Gründen Mek Summe der Repa» taillmSfumme entzogen wird, wird nicht gefogt.) Sozialistischer Notschrei aus Duisburg. Wie ber .Vorwärts" au« Duisburg meidet. bat die sozialdemokratische Partei l n D u l «bürg an die sozialdemokratische Kammerfraktion tn Brüffel folgendes Telegramm gerichtet .Die Rot der arbeitenden Bevölkerung ün hiesigen Beurt ist auf« Aeuherste gestiegen VerzwelslungSausdrüche schlimmster Art sind zu erwarten, wenn Neun- erhörten Bedrückungen. Me schlimmer sind als t m Kriege andauern Wir richten die dringende Bitte an Such und alle Sozialdemokraten. alle« aufzubiet«. damit die unerträglichen Leiden der Bevölkerung beendet werden. Helft, bevor es zu spät ist ft Die vermutlichen Duisburger Attentäter. Au« dem R uhr bezirk. 13 Jull Ju ben Meldungen über bte Verhaslung zweier i n - ternatlonaler Verschwörer. Me verdächtigt werden, den Anschlag auf den belgischen Truppentranspvrtzug auf der Hochfelder Brücke verübt zu haben, ,st noch nachzutragen, dah Me JeftnafMe den Aussagen mehrerer Ingenieure der Deutfchc-n Maschinenfabrik und der Rheinisch« Stahlwerke, sodann den Bemühungen der Du iSburgerdeutfchen Ärtminalboll- zel zu verdank« Ist Die 3ng«teure sah« um Me Zeit deS Anschlag« in einer Wirtschaft in der Bähe der Unfallstelle. alS zwei fraawürdig» Gestalt« eint raten. Me sich durch Ami h erringen stark verdächtig mach ter. Um Me Stunde deS Unglücks weilten beide noch in der Wirtschaft, verschwanden aber tn der Aufregung über die <$f- plosion, al« alles auf Me Straye stürzte 3n- folge der gleich daraus einsestenü« Straßensperre war den Deutsch« ein Verlass« de« Dasthaufe« erst am andern Morgen möglich, worauf bann gleich Schritte zur Befolgung ber Verdächtig« eingelötet wurd« | Franks Zlg.) Ein neues SchreckensurteU Essen, 12. Juli «Wolff.» 3n TDerben touibe am 12 Juli ber Spion ageproz eh geg« b« Kranführer Klipper au« Elsen Der- handelt. Klipper wurde der Spionage In zwei Fäll« beschuldigt Er soll zuerst umemo mm« haben, franaöltkbe Offiziere und 3noerrieure durch Pulver etnzuschläfern, um ihn« Papiere abzi- nehrn« Dies« Beschuldigung beruht auf Angab« deS deu 1 fchen Spitzel« Bulchmann Ferner wurde Klipper beschulMgt. dast er sich den leie- graph«gcheimschlüssel ber ftanzölilch« Kohl«- bchorde beschaffen wollte DaS Gericht sprach ben ÄngeÜacften Im erst« Falle frei und erkannte im zweiten Falle auf eine Zuchthaus- strafe von zehn Jahren. Mord und Verhaftungen. Bat l<, 13. Juli. (DTB.) HavaS berichtet aus Düffeldotf, am 12. Juli, gegen 7 Uhr abends, feien auf ber Sifenbahnsttecke Gf s en —Stopendorf, nahe der Grube „Dilhelm ®mll“, Landffteicher von einer Patrouille des 24. Jägerregiments überrascht worden. Trotz Anrufs [den sie nicht stehen geblieben. Siner von Ihnen sei gelötet worden. Der HavaSbericht behauptet, die Leute hätten eine entgleiste Lokomotive plündern wollen. AavaS meldet aus Düsseldorf die Verhaftung deS Bankdirektors Koch aus Recklinghausen und des deutschnationalen Parteiführers Dr. Eilende ck aus Düsseldorf. Die Mahn ahme wttd damit begründet, daß Der tn Mannheim dva ben Deutschen festgenom- mene französische Staatsangehörige Sch u l - LeS, dessentwegen bereits eine Anzahl von deutschen Personen am 30. Juni verhaftet worden waren, von den deutschen Behörden noch immer in Aast gehalten Brtib. Don der Pafcharoirtschafr der Rheinlandkommisfion. Pari«, 13 Juli «Wolfs > Rach einer Ha • oas - Meldung au# Koblenz bat Mc R t> c i n- lanMommilflon Mc Auslösung von siebzehn deutsch« Vereinigungen Im besetzt« Gebiet angevrdn I ali Begründung wird Gefährdung der öffmUlcbcn Ordnung angeführt Der Direktor de« Reichsgüteramt« tn Koblenz, Zeddelmann. ist von der Rhetnland- tommilsion auf dem besetzt« Gebiet au «gewiesen wv'd« weil er seil seinem Amt«- ant:'ich gcSKtgirt habe, die Anweisung« ber Obeitommrihon zu befürworte Der Delegierte der interalliiert« Rheinland. tommillion In Kehl Uiü mit dah Mc von der Rbdnlanbtrmmllhon angeordnete allgemeine Vcrkehrsspri r c »wi'ch« dem Pt1 er,:« und dem unbcltnien Ged.e'. um Mitternacht zwisch« dem 15 unb 16 d Mi« endgültig aufgehoben »Tb Reue Paslterfcheine form« ausgestellt werd« Die Gefügigkeit der Sklaven Poincar^». Pari«. 13 Juli ,'Wotsf.) Urner Me Schließung ber ParIam « t « leIslon ge- ra?« in dem Au xnb' i k in bem dl - ilische Regierungserklärung ve lei n tnirx, u • tri:' be- .Qu: ’tb« wie steigt IPkina *n man untei einem anzeditch demoftat l<^m Regime Me R#,tgnalion, de Demut. Me Schwäche erlebt, bah -wet angeblich souveräne Parla- w nie ftch in de Festen tchrckm la*'« ? Rrtne Stimme. Me dem M nriter$rä lb«ten erklärt hätte _Wa:!« Sie noch 24 Stund« ab. meine Herr«I 3n bte‘«i Augenblick tn dem Str an« verabschied« troll«, steht da« Schicksal des Landes, bafl wir vertrete' das Schicksal Europa« und da« Schicksal de« .Frieden« auf dem Sp-el' Wir wvll« Wils« trxIdK Wege England geht was es von un« nerlan’t was ei tnrf bietet, was uns b-obt. Lrd tri; trrller. auch iM'fäi. üxi» S;e t!,-m entn-orten we;d«. über weiche Watten Sie verrüg.m Mo g« werd« wir rnelle chi bereit sein. abAurxtten beute g> b-etet uni unsere Pflicht geg«uber Franfteich. deisen Mandatare mir Irnd. zu bleib« Wir bte b«!' Aber neut! Das Still1chu>rtq« de- g oh« Herde. Me ® 11 ü g t g- keit von Sklaven I Sh. Vers a l l der Frei he, II Mas hem Reifte. Kapitän Ehrhardt entflohen. Leipzig. 13 Juli iWTV > Korvettenkapitän a. D Ehrhardt ist au« der Untersuchungshaft m Leipzig entflohen Zur W.cderevgreilung lind vvm Obe -reichsamvalt alle notwendig« Mastrege n eingeleftet worb« Ein« später« Mrlduirg teilt zu der Flucht noch mit, dast sie höchstwahrscheinlich durch Helfershelfer von austen her in« Werk gesetzt wurde Da« llTtterluchungsgeiängniS steht mit dem AmtsgerichtSgesängniz durch ein« Gang in Verbindung, durch d« Mc Gesang«« geführt werd«. Dieser Dang ist durch zwei Gittertüreif imb zwei Haupttür« abgeschiosf« Die Gitler- tür« wurden geöffnet vorg^ftind«. Me Haupttür« lind durch ^lachschliissel geöffnet worb«. Die Flucht ging vor sich, aie Ehrhardt hrate abend nach dem Ab«Mpa,iergang in sein Zimmer im dritten Stock zurückkehr« wollte. Rach dem Pall ter« deS Ganges wurde die Tür von au st« wieder verschtosl« unb Me Schiüllel steck« gelassen, so dast eine Verfolgung aus dem Innern des Desängnilles heraus unmöallch war Aue dem Amlsgertchtsgebaude herau« konnte sich der Flüchtling dann ungehindert entfernen. Der wertbeständige Lohn. Zwischen dem Reichsarbeltsminister Brauns und Vertretern der vereinigten deutschen Arbeitgeberverbände fand« laut .Berliner Lokal- anzeiger" gelte« Besprechung« über die Einführung wertbeständiger Lohne statt, mit bem Ergebnis, dah die Arbettgebervertreter der Vnt» fchliehung de« Reichswirtfchaftsrate« über die wert- beständig« Löhne zustimmten Das Reichsarbeits- mtniflenum wird nun die Zustimmung der Gewerk, schalten zu der Sntschsiehung herbeizustidren such«, um so eine Grundlage sür b« Abschluh von Tarifverträgen zu schaff«. Der Berliner Metallarbeiterstreik beendet. Die Berliner Metallarbeiter hab« der Anordnung der Streisieitung Folge geleistet unb gellem bte Arbeit In all« bestreikten Betrieb« wieder ausgenommen. Aus Stadt und Land. Glehen, ben 14. Juli 1923. Gießener Wocheomarttpreise am 14. Juli 1923. Auf bem heutigen Wochenmarlet kosteten Butter, bas *Pfb (33 000) 40000 OTh , (Eier, b Stück (2600) 3000 Mk . -matte, Psb (2500) 3000 Mk , «äse, lO-Stück-Bolle 11 000 Mk, Wtrstng, 3000 Mk. Weihkraut, Pfb 2HOO Mk., Gelb« Rüben, em Dün- bei (1400) 1600 Mk , Ober-stohlrabi, Stück (1000) 1600 Mk., Salat, ber stopf (200) 400 Mk , Zwiebel- Schlotten, ber Bünbel (1000) 2500 Mk , Erbsen, *Pfb. (6000) 7000 Mk, Blumenkohl, je nach Gröhe Stück (500) 15 000 Md, Mischgemüse, Pfb. (1000) 1200 Md., Börnischkohl, Pfb 1500 Mk., Gurken, ,e nach Gröhe Stück (400") 5000 Md , (9000) 18000 Mk., Kartoffeln , neue , Pfb. 4500 Mk , st Irschen, Pfb. (7000) 9000 Mk , f)eiberbeeren, Pfb. 8000 Mk., Stachelbeeren, Pfb. (1500) 4000 Mk., Johannis- beeren, Pfb (5000) 700Ö Md.. Erbbeeren, Pfb. 12000 Mk Die Erzeuger preise Rnb in bem Bericht in stlammern gefetzt, bie anbere Ziffer stellt jet«smal ben 5 ä n b l e r pret» auf bem Markt In Bietzen bar. Beim Einkauf ber Verbraucher auf bem Laube kann ber Bietzener hänblerprei, nicht zur Sniven. bung komm«. Mehl, nnb Brotpreis« im Landkreis Oiehea. Infolge der weiter« Steigerung der Kohl«, preise, sowl« der allgemein gestiegen« ilntoff« hat der KreiSausshutz des Kreises Gieh« für die Landgemeinden de« Kreise« die Verkaufspreise für Mehl und Brat an bk Verbraucher wie folgt festgesetzt 1. für Mehl Weizenbrottnehl 1060 Mk.. Roggmmebl 1020 Mk . Derstrameh 1060 Mk. per Pfund au«schl. Verpackung. 2. für Brot: für d« 4-Pfun>Leib 4100 Mk für ben 2-Pfund-Laiv 2050 TEL Die Dr»fshaodel-prei,e in ver jUxirm Ivliwochr. Die allarm eine Unsicherheit der Markttage führt« zu autzerord«ttich« Preissteigerung«. Ne in Verbindung mit der weiter« «SrböMmg der Kohl«- und E,l«preck' da« allgemein« Prel«- niv«u vom 3. bi« * u m 10. Juli vorn 33 88» fach« des Frieitensstandes auf das 48 844lache oder um 44 Prozent hob« ®l«id»cttlg stieg« jw d« Hauptgruppen di« Leitensmittel im ®rcf>- handel vvm 29 5S7fach« auf das 43 bVifache oder 47 Prvz. Jndustriestosfe vm.t 41 737'ach« auf das 5? SISfache oder 39 Proz., ferner 3m- inet auf 27 Mission« Mack, im be'ev'.n. im Einbruchs» and rn dem Gebiet, 'n dem bclon7 c Vo.'ch i'ten rirr die Erw'rb io<«sin'v gcl i, auf 34 Million« Mork >e«tge'«! rür d e K r< kenverlicherungwnddte Einfommensgii auf 21 Million« im unbefent« u >d auf 24 Million« ün besetzt« Gebiet erhöht. ■ Das Deutsche Volksopker. 3n der Grlchäft«stelle des .Dtetzencr Anzeigers'' wurd« sür unsere bebtangtrn Volksg«oft« im Ruhrgebiet und am Rhein we ter abgehefert Gemeinde Langsdock 100000, Vezicksschille Mädch«Naste 6b 25000 Starnmii'ch gel bei Wirt Gustav Stephan 20000, Birlcnbeubl Fr Lolomotio- führer t R. 2000. V M Stetzen 12000. C T> 15000; Schule Drüningen 150000, Knabenkiaste 7Wesi- D« Gebe« denzlichst« Dtnkl Weitere Sp«d« werden tn der Geschäftsstelle de« .Siebener Anzeigers" angwommen. Vornoii;en. — Tagesfalender für Samstag. Liga »um Schutze der Deutschen Kultur. 8 .ttbr.Kath Berein«. bau« Pratestvettamm ung Vortrag .Erlebte > m der Ruhr" unter O’ütroirfung der bürgerlichen Partei« ®i ebener Waldbühne .Penthesilra", G R- E ©«eralDerfamrilung. Palast.Lichilpiele .Gesetz und Liebe' und .Wem gehört da» Kind?* Lichtspielhaus Babnbnifh : .Hannemann ach Hanne« mann' und .Die Ubr'. Tageskalender für Sonntag Amt für Grenz und AuslandSdeutfchtun' Lichtbllber- Dortrag .Warum bat ein europä- cheS Kulturvolk Koloni« notwendig?' 8 , Uhr tn der Aula der UniDerfilät — Evangel Ardeitervere n. nachm 3, Farnillen'est. -Oberhell Gclellfchaft ’ir Ratur- unb Heilkunde Raturerturficn R-tien Aula der Universität. ab«b« 8‘ . Uhr. Lichtbildervortrag von Douveraeur Seitz Lichtspiclhäuser das gleiche Programm wie Samstag — Leibesübungen der Studenten- f 4x- f l Auf hon Universitars-Turn- unb Spi< l- plan ftnbw rrm Mittwoch 18 Juli, nachmittags 4 Uhr. Vorführung« verschied«« Ao . Wettervoraussage für Sonntag. Zeitweise wolkig, trvck«, warm. Aeigung zu Gewittern. 3n der Druckverteilung zeigt sich kaum eine A«derung. • “ Der Daspreis wird vom Montag ah auf 3300 Mk für da« Kubikmeter erhöhe (Bä- heres siehe Affzeige4 " Zur Freigabe deutschen Eigen- tum« in den Vereinigten Staaten von Amerika teilt das Kreisamt mit, dah nähere Mitteilung« des Auswärtig« Amtes bei ben Handels kämme« und Ki isämtern für 5rntereffent« zur Einsicht offmlieg«. — Zum Vesten der Ruhrhilfe konnte Me Siebener Waldbübne nunmehr auch die letzte Rate des Reinerträge^ der kxnd« Ausführung« der Operette .Winzeriiesel' abführen. Sie betiuH sich auf 550 000 Mk. sodah Insgesamt eine Spende von 750000 Mk gegeb« werden konnte. * • Ober hessl I che r Kunstverein D>« erst feil Mittwoch eröffnete neue Ausltelsimg b e gröstienterls mit Werken oberhessischer Künstler beschickt ist unb anher Gemälden auch kunstgewerbliche Arbeiten aus wellt, lärm nur bis ein- schließlich 25. b Mts geöffnet bleiben. 6tn baldiger Besuch ist deshalb ju empfehl«. " Da s Gesetz über dle Altersgrenze derhessilchen Staatsbeamten vom 2 Juli b. J« wttb ,«i vom Ministerium zur Veröst«tlichung gebracht Danach tret« Staatsbeamte mit bem auf die Vollendung des 6 8. Lebensjahres zunächst folgend« 1 Aprll ober 1 Oftober tn den Ruhestand '• Zur Ausgabe von Daskoks ersätzt da« hiesige Breimltoflamt etne BdarmtTTMifcun-i nach weicher an etne begr«V« Zahl von Bezuge- berechltgi« ft 1 3«tner Koks abgegefc« toeiben kann IRähere^ siehe Anzeige.) - Der Zucker für den Monat Juli mutz, laut einer Bekanntmachung hn heutigen Anzeigenteil. schon ftht in d« In Frage kommend« Geschäft« mit ber Bestellmacke A bestellt werd«. Vir verweis« auf da« Inserat - Der Höchstprei« für Braunkohlen- brHet« wurde vom Vrennstoffamt von Montag ab auf Mk. 43300.- für d« Zentner festgesetzt. lAähere« siehe hn Anzergentetsi -DieGefälleverschiedenerstädtl- scher Erhebungen können, nach einer Ve- kanntmachang im hratig« Anzeig«teil. noch ohne Kost« bet der Stadckaffe beglichen werd«. Wir mach« des «der« auf die Wichtigkeit dieser Be» kan itmachur g aufmerksam "Die Wasserwärme der Lahn 6er trug hrate tnorgen 23 Grad Tlrmnnr, *• »er 6erdM*etltt<4« 3»6re»- | 5 e tt ««>• r b t e n h Ia«b- unb forfl- r 11 <$af t Tl<6< r 3rbelttr wurde Born < ,.>erfl4>crimg< bet OrttlD^n wie folgt rxTdnbert Diesen Für Terkichc-tte über 21 Iahrv ich 26 000 TU weiblich 19 000 TH! . von - 21 Oafnen mömtfid) 22 000 TTT weidlich TTT unter 16 fahren männlich 15 CT TTT ch 12 000 TH! All« übrige ®c-THfn6tjt be> Für TerlMrrte über 21 Jahre männlich TTl. weiblich 16 000 THT oon 16 bi« -I/ren männlich 18 000 TEt. weidlich 14 000 f unter 16 Labten männlich 12 002 Ttt. ich 10 000 THt iöentet to MM! (Eine HEsfteüung Aber den erfailler Vertrag in Frankfurt. .'.'ii am 26 Juni im Ttbrner In Frankfurt bie c lung üb.'r ben Terfalller Tertrag feierlich ■ ■ t t-urbe f« onten bet AeqimungSpräf ident üfr-e TUniftcr H^cnifch unb brr au8 Tied- ufe.i auSgCa-iet.n- Oberbürg rme fter Hamm ■ । jbrlr'xidy n m--^idlüb wichtig c« für ‘aniK tcu'lch T röllerunq fei. e tN 4 ein- Terfaillcr Vertrag. b:r ja bie TJuryl girf)-n Llenb» ist, kennen zu lernen. S« iufi o.bcntl cheZ Ter bi mit Der Lira tum her '-uritten Äa'tir in .in r Tte-llellung ■ । Tie lat 1er Tk-rtrag lich Older wichtigen •» be Tolt^aulflä -unq geribme: , i buben. 6- i ge Tjigab?. ben zum -Seil etwas 5 auch Sem Hxt.iiqer gewandten an- i ch ? v. ruflcllcn. tru.be von ibr n fachlich ich füllt lerifd» gle ch be oorragenber Weife (Si. xi? «uiüdgr ienö erläutert der er*tc "ei Tin '.cllung bie ®ru Oiaqcn der Fne- h.in^ uagen, bie b-funnten 14 Punkte T2:l» i ' >ii unb Tilb. das vvn bem amrri- > i sj. ,äfiben:en aufgcite lte Proq.rr.-nm und inem tnvifchen Tztfpi?! dellet Trud> dar- Dcr teile Punkt, das Bölkerbunbsqro- n, beffen Crfung ja zugleich ben eilten Seil be« TertroÄ« bildet, leite# M Meten *£M! hin. | Schon ber Tßltebunb ttr.c die erste schwere Onl- täufchung. unb mufil» iie werden, denn. Die gezeigt wird, bilden ja dieselben den TdlkcrbundS» rat, die gegen uni Ärieg geführt haben, und so wurde au« Dem FriedenSengel. ben man uni versprach, eine Oeanne b'Trt mit dem Schwert In bei Hand Die zweite Abteilung der Ausstellung ist unteren verlorenen ®ebiet.n gewidmet. Deren Bedeutung für bie Urtschaf' Deutschland« ebenso eindringlich in T.lbcm unb Tafeln bargeflelU wird, wie une £Mnc^2n die Tiablerungen erster Meister etwa in den Tiättem mit den- Straf)- burger Münster abei ber Marienburg die Sprachen la nen und die AbstimmungSiiffern. wirksam unterstrichen durch alte • deutscher Sprache ab- gdafjtc Patenbriele bum erinnern, wie viele deutsche Trüber unb Lchweftem in allen ®renv tnarL-n des Teiches da« Zvch der Fremdherrschaft erdulden müssen (Sine dirze Tarfl.llüng unsere« verl-renen Krlcnialieiches leitet über »u dem wichtigen Ra- ritcl ber Siirtkiftungen unb AeparativneSzahIun- gen bie sich m ihrem Tekuntumfangc al« eine Fortie-,ung de« Wir.lchaftskii ge« gegen Deutschland crtncikm Die bemoi .ao'-nbe-i Jufammen- ftvllungai aller unterer Leistungen in Zahlen uno Tilbem geben auch dem Laien einmal einen T.-gtiff unfetcr Wirt tmrrm blichen Terlufte an Tie!> unb Dungennlleln. E s.n>tchnn»aterial und Ärble unb so Dick-m anderem, was i:n« »irt- sd-wilich lebensnotwendig nxir TrfoicherS ein- drudsvvll. um von icm vielen nur bi« eine zu erwähnen, der Terluft unserer HanbelSHotte. aus deren Sntmicflung wir mit Ted) fo ft 'U waren Wenn wit un« bei ber kttasti -phts -n Znlwertung der Mark auch an grost- Jubl-.i gewohnt haben, da« st hl anschau Ich VN'wickelte Rip'tel Teram- tmnen lästi den Afud> ft-jtincn. etwa wenn er sieht, bah die f rberanq des Londoner Ultima- tum« mit 132 ' i(!. . ben ®'lbmarf «heute etwa 51 , Trillionen P.ivierma-ck'> Den wert d. « in Deut' chian> in den I etilen 70 fahren insgesamt verbrauchten ®et.eides barlt.-lli Sehr anschiulich sind >alei die Folge» der ’Hrt'ora- tü>n«iabtunqen au den Rurs der Mark, damit zugleich au# 'papiei ,’cl'u-nlaul H.in> Is- unb ?ab- lungSdilanz TTeichel^nisl^tlt und hcueilidjc Tc- laftung der Teröllciunq \uljinmenjeftclU, in besonders wirksamer W.i' vor if!-m auch der Einflud. dieser r-ctAiix ik ten Wi ti cht'!-»!' te iiu> die Cebent’-baliimq und Den ®etunbbeite t inb der deutschen Bevölkerung Sine ®dan,il-il.,nz aller Leistungen und Tcrluflc bis zum 1 Tlan bir'e« Jahre« fast! alle« bi« tMin In ber 2lu«'tdlunq gezeigte noch einmal zusammen unb iiit.-t über zu dem Ich e.i groben Abs.'iiiit. San'tienat Da« Tbcinlanb unb das TÜiifr- unb ca.trgem • in ihrer Tot u.tb in ihrem stol'.rn A • b. i-.npj Dine Fist, d.S int.-icllant: r n Tlateaal« ist hier flutammcngctr.igen Dar steil ingen de» frai chst- schen Imperialismus und Militarismus. TilCer Tir iiutnrn VJlnttcr tor.Dru nuf, ciorbert. ben ' an ilmfli-u 'Jidile e )iii:brriiie » ■ rcidien. In iv iic ii lb i ii ch« mtU'.rn t >nueu oster einer T.'i zur riiumibiiin.. i cbür1 n. ..Uirniciic 4>re- fdnlre i,b, r bie •B iene be- stt ii st fonenloo sturch .VinD i elclHdjnn in. b. ix, ?lb;. ti 4t - stellte, mit beten Vö*u.iq da« Dstsch.-T un s TatfrlanM auf Gedeih und Verderb verdu-- den ist Dr Sch i «richt l«L6t 8« I e »Wlb**» Zwangsarbeit unb Degrnbarton. Dermt totes* Da« Ausbluhe» der deutsch« Hamburg. 13. Juki Der Dampfer .Elev» land" der mit wideren Stampfern der Hamburg-Amerika-Linie während de« Rriege« in amerikanischen Häfen beschlagnahmt Bxirbe, ist jetzt von der.-. Harivran-^vuzeen angekauft worden und wird wieder In den Terkehr zwischen Teuhv rk und Hamburg ein gestellt werden, den Ne Hamburg-Arnerika-Lini« zusammen mit der Hursman-Linie betreibt Auch bk TDörmunn-Ldiie ba! den ehemaligen deutschen Dumpfer .Santo Clara" der ber 2übamertfa• Linie gehörte unk während des Rrieqes in SngMnb beschlagnahmt wurde, zurückgekauft, um ihn in ihrem Süd- und Ostafrika-Dirnst zu verwenden Auf der deutschen TDe.ft ist ber rxue Dampfer .Idar- Wald" fottvil fcrticgdtdlt. bah er tn nahet Zeit tn den Trafilien Lu-Phi'a-Dienst der Ham- burq-Ame>tka-L.n e «-ingefi .1. tter'en kann Dn neue Stampfer .0 l b e n bur q" Ter gl >chen Ge» *ni;rr x>iTcn aal seiner ersten Ausreise mich Ts.113 .u1 v.- ilfen. Au> de-. Fse.-V -T>e:1t in Vii'.vJ ist dn- neu« Domv>r .Tannensels . 560? Tonnen grost. glücklich vom S'avcl gefallen Er ist E qe-ttum der SSittilmnger T e'ei.i Haifa Der rür die Dl- deubuig-Pv, uiqiriich. Damp'fch I er dorrt A -® auf de. 5>iml»u.ge 25erft -jd i Zansten u Schml- lln«Th eib.ute neue Damv o .Passage«" hat kine Probefahrt erledigt Der 3iOD Tonn -n gr^fje Dampfer wirb am 14 Zufi le?ic erst' Teile auf ber Linie Hamdarg - Santa» Xr anire:cn 25 Parsonen tu der Tuhr erstrunken. Tpchum 13. 3uli. «3nfnl'c der Hitz« sind bie öffentlichen Babean st alten ft fc erfüllt. E« tDirb an oe: do tonen Stellen im offenen Triller gebadet, fo bis) schon vielfach 11 ,i q l ü d« f ä (I * vd ’ I mmen sind. Co ctfranfen in ber Snbr bei H en fünf V-ciln n be yiflnf.-nfiviii i iK. ,-e .on n. bei Steele fünf Personen und bei Tellinghausen 13 'Personen. Gerichlssaal. Mainz, 13. Juli. (TB£T.) Zwei Angehörige be« 3 6. algerische,, S.chnnen - rcglmcnt« nxtren nom sianzöstsch.u . if gericht in Landau wegen Ennvi k in i . ' Raiifmann« Tunqen au« Pirincsev-.' iui:i Tode dzw. »u lebene.aitglicher Z>. er"en verurteilt worden Lius eingelegte '.rufung wurde da« Urteil aufqcbobcn. unb in d.-r noch- maligen Verhandlun i Dentrteilic £ki) Rr-ege- dlcschasiltched • T^r TBert«cugmafd)ir.enfabrlt ch e o r g Rarl Aeit. Di fl e n . wnrde ein üVnteni ans ...Fliehlr f's stmiei : > '» L iger. r > desond re an st.-henden -lX? .1 n . r' -ilt. 4813D 4 355 700 Marburg a. d. Vnljn 48G6D 6 405 625 155 178 8 465 625 155 78 Gaskocher und Gasherde mit Gebrauch 0479b nelucht. || Mietgesuche [ 5 591 477 072 2 869 792 383 6 554 047 246 458 598 418 1 452 979 491 74 04 08 70 und Kollier!, Ruhr und teböner m wclibrii.hmien lleilnri (Ner- . m^posten mit Nieder- i cn und Filialen . . . . .tüdc und Inventar . . . i Immobilien....... Einnahme. Gewinnvortran von 1921 . . Cie«-mn an Zinsen, Devisen un: Sorten . Provision Gebr. Henkel Metzlar. Hausmeister vtrhriratkt, für das WiogoffSdatiS gr- locht. 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Naumann und Frau Familie Karl Jung II. Klein-Linden, den 14. Juli 1923. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinschciden unserer lieben Entschlafenen sagen wir allen auf diesem Wege, besonders Henn Pfarrer Krämer für seine trostreiche Grabrede, sowie den Kameraden unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Johannes Fink Familie Christian MageL Heute vormittag 3 Uhr entschlief sanft nach langem geduldigen Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende Mutter Karoline Volk geb. Agel im Alter von 26 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Ludwig Volk IX., Schaffner. Aliendorf, den 14. Juli 1923. Die Beerdigung findet Montag nachmittag 41ZS Uhr vom Sterbehause aus statt nn wb., niriih. ii VUifv.iminnUc u I 4 4300 an •Muboif Mo sie. «nfffl. I4hoi.s neu. hi uertm1 Schilterttr. 35 V. 1 bfbl !ln.yiq IHcrr Jvobrrnb iNeis» kvsserncn 1 Violine XU verkaufen. |0lsr2 teirinltrnnc «>7 v. (WfgrnllfitefQiift IN t'cnrii •.‘linü irn. 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DfS * kleine Mtibo lohnt sich bestUumU Nr.,KZ Swett« Blatt Slehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefien) Samstag, 14. Zull ,925 Frankreichs Streben nach der Zertrümmerung des Deutschen Reiches. .etn rinffritlicffc« Deutschland isl da« grvsttc ^tnbrmi« |ür da« ®cbeit>en .^ranfrckbS" Man tnrm ruffig lagen, baff dieser Satz lchon leit ViffrtunNaien grundlegend für d>c Stnftellung jeder sran zälilchenPolitik überhaupt war Ratüriich eine f a 11 d> c. eine irrtümliche GrunN tage' Aber man lernt in Pari«, mag dort ein bo;'rbcmtkf)ci König, ->.N korsischer Ulurpator oder auch ein Lothringer QQxxrf'M am Steuer de« Staatsschiffe« nicht (ferne um. bat ntemal« umgdemt Aach wie vor bildet die Zertrümmerung de« Deutschen Reiche« erste« und letzte« Ziel sranzösilchec Austen- P o (i 11 L Richt nur ein schwache« Deutschland ist <4. was Frankreich will e« will überhaupt kern Deutschland, c« will nur eine Reihe mehr oder minder von ihm abhängiger deutscher ßln- floaten, bedeutungslr/er auebrcitung«- und n-bcrRanbeunläbigei Kleinstaaten, Staaten von Frankreich« Gnaden Au« welchen Gründen Frr.ikreich diese Politik verfolgt mag e« die« oon einer Art manischer Angst getrieben, oder au« unnatürlichem Machthunger tun. ift gleichgültig Jedenfalls aber ift biefe Politik der Reichszertrümmmung auch heute noch die für Frankreich befhmmenbe. ist e« heute trotz der oflenfichtlichen Schwäche de« snichl durch Frank- ieich« Verdienst, zu Boden geworfenen Deutschland mehr denn je. (34 fehlt nicht an Beweisen Die im Frühjahr 1922 ausgestellten Richtlinien de« bekannten Da - r i a c - Belichte« bezweckten. auch in der wirtschaftlichen Aufmachung, di« man ihnen gegeben batte, nicht« andere«, al« die Vorbereitung da u - c r n i>e r Loslösung der Rheinland» -und Te« Ruhrgebiets von Deu tsch- kand Der Rubrembruch und da« neue, die per- iraglichen Grenzen weit überschreitende System der Rbemlandl>esetz-ung sind Ausflüsse jener Politik der Xeidwcrlrümmerung Die Derössent- I.chungen de« „Oblerwr" über die Tirard- Dortenfchen Konspirationen bilden cm weiteres Beweisftück Am fchärfstm und grellsten aber wird die deutsche Politik de« gegenwärtigen Frankreich durch di« UrtaUbcgrünbang in dem Prozest beleuch'et. ber jetzt vor einem bayerisch.-n Volk egen cht zu Gäbe gegangen ist. Es handelt sich um den Hochverratsprozest gegen Fuchs und Lc offen, oon welchen Genoffen einer der Haupt- N asteten. der französische Agent Richert, leibet nicht mehr zu fallen gewesen ist. 3n der Begründung (t>gl _®ieh Anz Rr 159 vom 10 Juli) wird die Tätigkeit Richerts. der .als eine hohe politische Persönlichkeit und besonderer Vertrauensmann de« französischen Generalstabschefs" bezeichnet wird, einer naßeren Untersuchung unterzogen Da« Gericht tarn zu folgenden Feststellungen .1 Da« Reichs zertrü mm erungSunternehmen Richert« war ein offiziöse« Unternehmen ber französischen Staatsoegicrung gegen den pokiti- schen Beftanb bc« Deutschen Reiche« unb bamit gegen die Einheit be« beulschen Volke« 2. Die franzöfische Staatsregierung hat geplant. bie Rech«Zertrümmerung im Zusammenhang mit ber französischen Ruhraktion durch- zufüchren 3 Die französische Rhein- unb Ruhrarmee habe den Befehl gehabt, im Augenblick eine« bayerischen Pultches den Vormarich über Frankfurt bis Hof anzutreten und dadurch den deutschen Rorden von dem deutichen Süden zu trennen D>e bayerische Umsturzaktlon sollte den Scheingrund liefern für eine Besetzung der Tlainlinie durch franzöltlche Truppen " Der erinnert sich diesen Feftitellungen eine« deutichen Gerichtes gegenüber nicht an die Veröffentlichungen au« den Papieren des früheren russischen Botlcha'tcr« in Pan». Iswolski. die vor ungefähr einem halben Jahre im .Berlineo Tageblatt erlch e i: und gerade deshalb ungeheure« Auflehen erregten, weil sie a 11 e n m ä - ff i g den Rachwei« führten, bah Frankreich in voller Absicht den Krieg vom Zaune gebrochen hat. einzig zu dem Zweck, die mllitärische, politische und öwnomilche Kraft Deutschlands zu zerschlagen, Teile de« Reiche« ele drehte Darin beifit es u a .Sodann besteht da« hauptsächlichste Ziel Frankreichs bann, bah ba« Deutsche Reich vernichtet unb bie militäri- fcheKrastPreuhc-isfovielwiernög. 11 ch geschwächt wirb Hierbei berief sich Deicafsh auf ine Verhandlungen, bie t:i Petersburg im Jahre 1913 stattgefunden haben unb bat inftänbigfl, Ihre Ausmerffamkeit aus bie Tatsache zu lenken dah bie Forderungen unb "Dünsche Frankreichs dieselben geblieben sind mit Ausnahme des notwendigen Dünsche«, die po!i llche und ökonomische Kraft Deutschland« zu vernichten “ In den vom Auswärtigen Amt hecau«gegebe- nen Dokumenten au« dem russischen Gehciinarchiv beiinNl sich die vom 14 ybruar 1917 datierte Rote des russischen Ministers des Aeuhem au den französischen Botschafter in Petersburg, in der crtlärt w>rd. dah das ganze Kohlenbecken de« Saarrevier« dem französischen Territorium einverleibt werden solle Auherdem enthält § 3 der damals formulierten französischen FriedensdeNn- gungen folgenben Absatz .Die übrigen linksrheinischen Gebiete. die letzt zum BestanN de« Deutschen Reiche« gehören, 'oller- i> u n Deucfchiand ganz abgetrennt und von jeder politischen unb ax Aichal tlichen Abhängigkeit von Deutschland befreit werden " Da« 1914 mit Bedicht vorbereitet und durch den Krieg b g nnen tmirb land nach dem Kriege seine Fortsetzung Der von d::i Franzosen tnsze- niertc .bayerisch.» Putsch tollte ben Ailas) zum Tennarid) ber franzöfifchen Heere läng« der Mainlinie bilden, zu dem Vormarsch, der den Horben vom Süden trennt, die Zertrümmerung be« Reiches also zur Tatsache gemacht haben würde Man sieht, dah zum mieiheften Konfe- guenz eine Eigenschaft der franzöfifchen Politik ist Mit allen Mitteln, skrupellos, koste efl. wa« e« wolle, arbeitet Frankreich, unbeirrt und methodisch, an der Zertrümmerung de« Reich« Alle diese Tatsachen stehen fest, sind aticn- mäffig belegt, bilden eine lückenlos« Beweiskette Und jrun vergegenwärtige man sich demgegenüber, waS Frankreich letnerzeit bei der Unterzeichnung des FriebenSver trage« mitunter- s ch r i e b e n, wozu e« durch seine Unterschrift Ne Verpflichtung übernommen bat In Teil I der BölkerbundSfatzung hecht e« nämlich .In der Erwägung, dah e« zur Förderung der 3ulammenarbeit unter den Rationen und zur Gewährleistung de« internationalen Frieden« und der internationalen Sicherheit wesentlich ist, bestimmte Verpflichtungen bü ii dler einen Putsch al« eine au« der Bevölkerung hervvrkommenbe Bewegung maskieren konnten, fo iit heute damit nicht mehr au rechnen Dcc sogenannten Sonbei■ bünNer sind heute nicht nur bei der ganzen rheinischen Beiölkerung al« das wa« sie wirklich sind, nämlich Agenten bestimmter Poli- tikerkreise unb als jämmerliche Desperados bekannt, sondern auch in ber ganzen Delt als solch: NSkrebitiert Mit iff»en i't kein Staat meh, zu machen Denn ein Umsturz ber staatsrechtlichen Tk-rbältnllfe im Rheinland iK’ixinlafjt trerber. sollte. 'c> kann das nur bura> Oie F ran- zofen geschehen Sie werden bann aber bie ganze Be v ö 1 ke > ung gegen s i ch haben Ob Ile da« wagen werden. Nirfle man noch be- Atreifcln AlleidingS muh man auf alle« geiaht sein, besonder« ba nicht von ber Hand zu weifen ist, dal) bestimmte Massnahmen feiten« ber Be- sahung«behörben auf gewisse Zkblichton fchlief)cn lallen So würbe am Abend de« 9 Juli von ber französischen Befatzungsb horN befohlen. Ne rheinhellifchen Gefängnilfc von sämtlichen deutschen Zivilgefangenen zu räumen Da nach ben Dementis der französtlchen Regie- runa keine meuternben Iranzöstfchcn Sotdatcn vorhanden f,nb, bie man einlperren muhte, liegt die Schluhsclgeiuag nahe, tx*ft di. frei iixr. Nnbcn Plätze für INche Deutsche bestimmt find. N. sich vor. Nt RNiui'ch n werubtif nicht Dcffuden lallen wollen Da Ne rheinische Bevölkerung beule ebcirfctrcnig Sinn hat für Ne Rheinifche Revublik wie früher, wird ber freigemachte Gefängnisraum für Ne Gegner aber nicht auSreich.'t. Deiter sind Ne Bestimmungen der jüngsten Ordonnanz Rr 193 der Rhernlandkommifston auhervrdentstch vielsagend Die Verordnung fteilt unter Strafe, wer .Personen von ber Ausführung solcher Handlungen abhalten will, die ihnen durch di« verbündeten Behörden o o r getrieben ober z u benen Iie bucch diele ermächtigt finb", ferner .alle Hanb- lungen gegen Personen ober Gesellschaften. Ne tatsächlich ober vermeintlich der Rhein- lanbkommillivn. den ocrbünNten Ariiieen oder deren Organen unb dem zur Besatzung gehörigen Personal Dienste le ift en. ihre Verordnungen befolgen ober bet ihnen Schutz gesucht haben" Hat nicht Sorten jüngst noch dringend Schutz in Pario gefordert? Gerade Nele Verordnung, bie ausdrücklich unb fall auS- s«hli<^>ltch auf ben vorbereiteten .Separatisten- putsch" zugeschaitlen ist. beutel ,ebenfalls barauf bin. bat) bie Augen offen z u halten finb In diesem Zusammenhang dürste auch b« nachstehende bezeichnende Meldung besonder« in» teneflant fein Pari«. 12 Just (DTBI Hava« meldet au« Koblenz, dah der rheinische Separatist Smeets, von den Folgen be« seinerzeit auf ibn oer übten Uedertalls geheilt, f t ch beim französischen Oberkvmmlssar gefunbae- me 1 be t unb ihm dafür gedankt habe, dah er intervenierte, um Ne Auffindung der Attentäter möglich zu machen unb dah er. während Smeets im Kranken hause lag. für sein« Sicherheit gesorgt bat* (I!) In einem Aufruf ber freien Gewerkschaften von Rheinland unb Destfa - 1 e n heihl es nach einer Meldung des -Vorwärts" au« Essen .Unter groben Versprechungen werden Aroeiter unb Angestellte für Ne Bestrebungen b.-r Sonbcrbunblcr zu gewinnen gesuch Alle biefe Lockungen wurden mit einem klaren unb unzweideutigen Rein beantwortet Die Geiverkschasten werden nach wie vor jede SonberbeRrebung mit aller Kraft abwehren Eine Million frei gerne rt- schaMich organisterte Arbeiter m Rheinlanb unb Dettsalen werden alle« tun. um Ne Durchführung der Pl.tne der S onberbünMet zu verhindere Frün-üsenschmach '.m Rheinland. Mar. schreibt tm« Vicht genug damit, dah die Franzosen pflicht- treue Nutsch: Beamt: von Hau« unb Hof Dec- treiben, gehen sie jetzt auch bazu über, die auf dem Transport au« ber Heimat weilenden Au«- getviefenen f- jede' Weife zu drang alleren unb sichIchuylo n Jrauen in ungehöriger Driff zu nähern So hat sich dieser Tage bei einem in Koblenz an gekommenen Transport von Flucht- lingssrauen folgenber Fall ereignet ber wieber einmal die F>anzolenschenach im Rheinland beut- Ich erb:!!! Am SamStag folgten den einigen Tagen juvor ausgewiclenen Männern bie Frauen mit ihren Kinbern Sie würben morgen« gegen 9 Uhr von Eanzem. einem Heinen Orte bei Tuer. mit einem Franzvsenzug nach Koblenz beföiNil Hier trafen ste gegen 4 lltn na-ftnut- tags ein unb wuiNm bann «um T?-'rtriaal geführt. wo sie bi« abends g«gen 9 Uhr verweile» muhten ®« wäre den Franzosen sicherlich eia leichtes gewesen, die Leute, bie man ben ganzen Tag in den heihen Dagen eng ,-ufammengeps'i ch batte, noch am selben Adenb in« unbesetzte Gebiet au brirgen, wa« aber au« unerklärlichen Gründen nicht geschah Abends gegen 9 Uhr bei Anbruch der Dun- fetbeit. erschienen Marokkaner. Ne bie F.arten und xinoer aut den Bahnsteig führten Hie> liest man sie eine ZetNang stehen unb verhöhnte sie m gemeinster Deise Erft gegen 9' . Uhr Nirften fic in einem bereit stehen den 3ug< Platz nehmen Tie Maschine >og an und alle« atmete erleichtert auf in der Ann ahme es gehe weiter nach dem unbelebten Gebiet ®rn furchtbarer Schrecken ergriff aber Ne Leute al« sie gewahrten, bah der Zug au« dem Bahnhof Koblenz an eine ganz abseits gelegene Stelle geführt worben war Der Zug hielt unb eine unheimliche Totenstille. Ne nur durch bie unverständlichen Reden ber vor ben Dagen aufgestellten Posten durchbrochen wurde, herrschte In dein absichtlich nicht leleuchleten Zuge, in dem bk Frauen unb Kinder vor Angst verzweiielten Dann erschien ein französischer Offizier, der die Da gen durchging unb in scheinbar gutgemeintem Tone ben Leuten befahl, zu schlafen Die fi.avtn. Ne in Ihrer Aufregung mir an Ne vielen Vergewaltigungen benfvn muhten, bie im Rheinland feit ber Besetzung vor gekommen Unb. konnten keinen Schlaf finden Die Verzweiflung erreichte ihren Höhepunkt, al« plötzlich auf Nm Trittbrettern einige französische Kolonlalfol- ba ten erschienen, bie sich Ofrtlab zu ben einzelnen Abteilen verschafften In Nm bunfffm Dagen entstand eine fürchterliche Panik, bie sich noch durch ba« Schreien der müden unb abgehetzten Kinder in« grenzenlose steigerte Die Frauen. Ne ihre Kinder an sich klanrmersen unb umsonst nach Hilfe riefen, versuchten ->sse« um ber srochrr. Bllässtuungen oer oar- l>arischen Eindringlinge Herr ui werden Re merre« den gemeinen Absichten der berüchtigten Kolo- nuiffolbaten au «geliefert • Die Kerle versuchten alles, um zu ihrem Ziele Mi kommen Mit Geld unb allem möglichen gingen sie vor ®n neunzehnjähriges Mädchen dem man besonders zuletzte, muffte in ferner Angst keinen anderen Schuh, als sich an bie weinende Mutter unb bie (*c- Ichwifte» fest anzuklammem In Iwchster Auflegung ersehnten die bedauern«wnien Frauen, untei denen Itch einige werdende Mutter befanden, ba« Herannahen be« Morgen« Einige erlitten infolge ber seelischen Qualen Ohnmacht Sanfälle Rachdem bie Schrecken«nacht vorbei war, trurbc Nr Transport nach Diez weiterg<-führt Ins unbesetzte Gebiet gelangt, wurden die Flächt- linqc m Del Iburg verpflegt und bann nach dem (Rachdruck verböte».) 3. Fortsetzung. Deltl' wollen, st dem er nicht zu gebieten Der- Heister LeiNnschast in seiner unb ein Schmerz, mochte, stieg mit Serie empor Sie asten zu hinauSschauenden Gun,h.r hatte bie schall-Riel-R^en dreien in der auf ba« Meer Deinkupkel be« Kurhause«, Tafel mit Nm schönsten Mar- Inge« Li.bling«blumen - td-itph.jn, meine Herrschaften, dem Sie Ihre Zustimmung gewist nicht versagen werden Ich bleibe hier bei Ihnen, miete mich im Kurhau« ober in Gunthars Flamdenheim am Sübftranb ein, für Nn g. nzen I u'.i,meinethalben bi« in ben Anfang des August Nnein bade segle, sonne mich unb Inge für Ne noimcnNge ®rfyi(tung von Leib unb Sxlc, bee ev, Mann, tx die ersten Jüngling«, jahre nun einmal hinter sich ha' nötig bat. wenn er nicht« Besseres zu tun weist Dann oben lagen wir uns alle bei Gunther zu Gaste. Nr zur Srnte ja lowielo zu Hause sein must, und '-»erkben Ni ihm uxM«i»Ichaftlich den Spätsommer, Nn man nirgend« besser verbringen kann al« auf dem Lande " Und al« Frau Lisa und GuntNr sich freudig einnerftanNn erklärten .Du hast noch nicht« gefügt, ringe Du bist überhaupt heute merftoürNg fditp. ig’am. ich erkenne mein w l «s Mälxchen w*n früher Saum toteNr Hat es Nr bie Kultur Nr Droststäbte unb DäNr etwa auch angetan?* Gin leichte«, wehmütige« Lächeri i spielte um Inges Lippen .Du weistt. Onkel Dolf, baff sie keine Macht über mich haben." .Dann ist es ba« lange Feris:in vom Ganbe, ba« b.ine Seele nicht ertrag',, die Sehrs-ach! nach le. alten, h tmischm Stätte Run. I ist nur gut sein, wem wir erst toteNr über bie Felder unb Diesen jagen werden, du auf dem Fozofch. der unter keinem anbern mehr recht gehen mag. ich auf meinem Hunter. Nn mir Nr Jung: hoffentlich noch nicht kaputt dritten hab-.n wird, bann wirst du wieder gesund und froh werden, veriast dich darauf Qlun, fhtb wir emverstanNn meine kleine Gnädige, oder nicht?" Inge hob bas Auge, da« solange auf Nr Tischplatte gewellt hatte .Ich Nn einverstanden. Onkel Dolf ' .Run endlich, enbllch ist fre ocrftänNg geworben!" rief Frau Lisa in unverhihllmer FreuN au« .Gs scheint, Ste brauchen nur zu kommen. Dte BaöEjnngen oenfappoi Lvvt an von ArturDraosewetter. flufler. lieft unb tpm? Fortsktzung folgt,' Und nun soll alle« au« sein?" sagte er schlieft!ich. .alles, was uns einmal in unseren ÄmNriahicn geeint unb zu ticuta Äam iaöcn machte? liniere Spiele im grast'.> Pari unb in Nr alten Blockhütte, bie w,r un« aus rohen Steinen selbst gebaut? 3n Nr ich Nr Haupll ng war unb i.. bei Häuptli.igs wilN. klein: Fr iu In Nr du mich pflegtest, als mich Nr verg"'e'.e Pfeil Ns 6jtfcr.-infular.er« getroffen hatte? Unsre kühnen Ritte über Ne weit: Steppe, aus Nr das HriNd tut leuchtete, du auf Nm Fog'fch. ben bem Tater allster Nr nicmanNn reiten li-ff. und auf tx.m tu mir immer voraus warst unb mich aue- lack,test wenn ich dir auf Nm frommen Braunen, den nun mir vorsorglich anoertraut hatte, nicht au folgen v..mochte —" _;>m A.itcn war ich dir über Da« mufft du Gras, und alte« ist gut Bi« dahin hat sie um keinen Pvei« nach Ä'stÜrikov zurück sehr wir auch baten, Wochen- monatelang Da« sagst du nun. Dunthet 7 Bist du jufrieben?" Der sah sprachlos bald auf ben Vater, bald aus Inge, Ne seinem forscherrden Blick griliffent» lieb auSwtch Die war biefer unNgreifliehe Umschwung In Io kurzer Zeit mögl.ch gttoorNn? 6r nimib # .?"«•’ lewen, er Wutz!:, da st fi; fest in ihrem Dillen war und sich nichi Emcfft beein» .Da« norme ich eine UeNrrntchiing int - Sie sie lieNn, Graf! Heute morgen suchten Sie meine Gcriinlen in Ri^za ober in einem anNm schönen Orte des SüNns .Do es mir allmählich doch zu Nist wurN Ich rief meinen lieben Sohn von Berlin aus in Altstüickow an unb ctfulyr. dast er au« leicht er- fiärlid-'n Granden einen Abstecher hierher nach Zopvol g.-rnacht Und da ich auch Ihre LieN für Zvppot kenn«, verehrte Baronin, glaud ' ii) nichts Belteies tun zu können, als mich offne Umweg gleichfalls hierher zu bg-ben " Er hatte Frau Lisa ntte lid) die Hand ge- kühl, sich auf Nn Stuhl nicNrgclallen. Nn der Äv 11 ne: Nenltedng an Nn Tisch gebracht, unb nut einem Zuge ixt« Glas Sekt g leert, daS GuntNr ihiii cingridymft hatte Vorn Sch.it .1 Ns zur S ri)lc ta .llos und nach Nr neuesten MoN ^cffeiNi, lenkte sein: vernehme Erich tnung auch Ne Blicke Nr unbeteiligten Safte auf sich Die für b.e Gldste N« Körpers ausfallend kleinen HänN schmückte nur ein urrsch inbrrer DopNnnng, ab r in Nr säiwarzen BiirN trug er eine kostbar.' Perle von wuiid.rbarcm Feu-.r, Ne Nn l in gen spitzen Bart, in d-rn kein einzig i w.ist^s Hrar sichtbar war, mit ihrem satten Glanz durchfchimme. t. .D.nn ich offen fein fall. hau. ich ui tiefer 3al,i s-.it doch cin.m ft,ll-b haglichen Aufenthalt in Altsturckow vc>rg.-z>gen , fuhr er f ri, nachdem er von mehr '. i Ni für ihn n-.u hergerich c- ten Platten gegessen unb dazwilk^ > allerlei von feinen Reifen und Sri.Nusfen Nnchtet hatte S > seh. ich auch Zvppatt lieb?, biefe Haiiptmaoi- »viten in den Oftfc.eb.iNrn nut Nn 'uijbrinjlri.e.i Menschen unb der muNn Rotur sind nichts für mich, iu haft sie ja auch nie a.ll.-N. Inge, als wir noch zu Neten waren, fühlten wir in diesen Dingen wenigsten« immer ein« " Ec macht. eS öfter fo mitten In Nr allgemein g.führten Unterhaltung wanNe er sich an ba« jung.- Mädchen, stellte rine Frage, Ne nur für sie Nftimmt schien, oder focNrie. oft mit einem ve.» ftceften Scherzwort oN-r einer h.rmloscm, für Ne anNm incyi verttandiichen Rechtrei. ihr Ur'.u ff.rau«. Si« Hieb auch ihm gegenüber verschlosten unb antwortete wenig oder nut elnfilNj Ader an Nr lebhaften Farbe, Nc immer noch nicht von ihrem Antlitz gewichen war. und dem stillen Leuchten ihrer dunkeln Augen erkannte Gunther bie Anteil nabe* mit Nm fw jedem ferner TBorte Wgte. W Eomitr auch keiner erzählen wie er. Dir werden j«Gt einen kletnen Vertrag Luft. Nc Herrin auf Altsturckow Don eine« andern GnaN zu fern Du foffteft mich g.nug kennen, um da« zu wissen." Sie wais Nn Kops in den Racken Da« Un- grzähmte. das stolz AufbegehrenN und doch der Ratur Io ganz Berwaru/te da« er al« Kind an ihr beobachtet, unb ba« ihn immer zu Ihr gelegen, tue bann Ne reiferen Mädchenjaffre unb N. gute Crjteffung jurudgebämmt hatten, war plötzlich wicNr da Und toieNr »vg e« ihn mit Nr elementaren Gewalt seiner ersten Jüngling«,ah.e zu ihr hin. ft'.m idcn lassen Sie banne ihn mit einem kurzen Kops nicke» für seine Aufmerksamkeit, nahm eine Nr Rosen au« Nm Gefast unb sttekte sic an bie B.ust 3m ubiigen aber blieb ste still für sich, ast von den in schneller R ihensolge aufgetragenen Cp ifen wenig und nippt: nur an '•em foftb-iren S ft, von Nm ihre Mutter mit sich barem Dcnufle tun! Mit cinemmal cNr trat eine AenNrung in ihr An fitz Ein Helles Erröten stieg in ihm aus bi« hinan an die taitanicüaibige.t Haare. Nc Hand, die g.caN ei.« Schaffes reichte. Ngann leise zu zittern. ANr ta# alle« nur für ein: Sekunde unb nur Don Gunther. Nr Nn Blick Wenia oon ihr lieft. Nachtet. Dan» hatte sie sich völlig In Nr Gewalt .Onkel Dolsl" rief sic au«, erhob sich unb reichte riixm Herrn Nc Hand entgegen, Nr burch di: vielen, dacht Nletztc i Tifche Nndurch mit fdm Ilern, sichern Schritt an Nn ihrigen getreten war ®« war eine auffallende Eriche« nung. von ungewöhnlicher Gröstc unb straffer Haltung Da« feingeschnittene Gesicht mit Nm Willensstärken Ausdruck unb Nn tlugai Augen, war nur leicht unb mehr gelblich gebräunt, und Ne gelichteten Haare an Nn Schlafen kaum ergraut Run hatten ihn auch Frau von Rochow unb GuntNr begrübt. Nefcr mit einem merkbaren Gr- staunen, in Nm sich rine gewisse Befangenheit zeigte, K* mit unverhohlener Freude. _____ zug.d n. GuntNr!" _ . , . E'idlich ein wärmere« Ausl.-.ichten in Nn bisff.r fo streng vcrscl 1 is- n.n Zug:.', ein frohes Dc rt im Si>;n,< auSgripi -ch.n unb doch tm Ernst g.meiiit, ba« wie ff-'IN Musik an fein hell' aullausk-cnNs Ohr llang _3n mancheni anNm auch noch J-’fic. in allem was Altsturckow angi.il iH e« nie Ik ft reiten Da« war .»mal Nm: , Qlu4 Nr man mich txifui auch ve>bannt hat. Das l aichten au« tffr.ii Zuge» war gefchwun- Nn als Yatt-' c« eine harte Hand sortgewilcht Ihr ganzes Antlitz war tmeNi verschleiert, unb versiegelt ihr hübscher Mund, Nssen 2-voff er von jeher so geliebt ffatic. 3d) mochte dir etwas sagen, Inge. beg°"" er nach einer lang-ren Pause, .da« gewist Ni« Unb greislich.' erklärt, über las tu nicht ff.»tr>eg« kommst Vielleicht hat es sich NN Dater me aii- derS txnifcii können, al« dast du in AltsUirckow Glicbft. w- in ich hort Herr wurN " Oiun ..Nr war cs heraus, was er solange mit «ich Ntumgctragen. was ihr zu gestehcii. er in dieser StunN endlich bie Kraft gefunNn hatte Sie erhob sich .Dir wolle» b.-tmg.’hen. Die m?ufik ist zu EnN Die Mcnfch.m strömen auf Nn Stea e« ist mir nicht möglich, fic jetzt zu ertragen Und solch ein Dort, muh ich bi» bi* te^m ir Büht noch einmal zu fayn - Ich hätte toenig wtAnangJlaaer 'Äellmünfter Obemi^rt, wo rU stch txm Qnen Stnwa*er erholen sollen. e X r t er. 13. Otit (T5XTB ) In Zewen bei Itter wurden etf ung Wi br.i CBergftrxiben lammen - gctrNben Drei Stunden tnuftem sie In alüdender Hitze unbeweglich sieben unb durften nicht sprechen Sie wurden von CBaroltanern bewacht. TDennjemanb sprach, trurbe er von den, leitenden Offizier mtt der Reitpeitsche in rohester TDdk m i stha n- delt Andere Mnwohner au» dem Dorfe wurden gezwungen. Wagen heranzuschaffen unb Ne Mürel der Jt'iemictenen au 6 den Häulem zu bolen. t?ente, dir sich weigerten wurden mit ® e tn ehrte l b e n schwer ml bb anbei t Die Ccate tarnen um 12' , Uhr in Trier an. Dort wuiden sie In der glühend, n ft.tzc bi» 7", Uhr Im 2Li»- nxjnbererjuQ eingeschloNen unb durften kein Wasser yolen Um 7'/, Uhr tmirbe e» ihnen endlich erlaubt Hufe Stabt unb Canb. ®letten, den 14. Zull 1923. Z«r ifrafle brr HypothekrnrüS zahlsnq im eettorrlrtem (Wrlbr. Da» Kammergericht in Bert I n hat kürzlich eine Öntlch'idunr gtt-ollen, in der e» sich In ter Qrrage de, ftypvthekenrückzahlung, Im Degen Kry zu dem Ober! anberge richt Darmstadt. au| den Standpunkt gestellt hat. bafc der Rl^ vr nicht berufen lei, se nerfeit» die Zollen der Deldentwerlungdurch Aende anq der Zahlung »verpillchtung aj» der Htzpvthelenlchuld »j korrigieren Qfu» her UrtellSbegründu ng entnehmen wir dte folgenden g, und.itzl ch ' '2Li4h‘ihr jn- gen Aach § 607 WJ lind dl" "Befl igtvn verpflichtet. dem Kläger Sachen 'Geld» von gleicher Art. ®Ote unb M»nge varüct^x- njtten. Da b:i üfoir-mümen au» dem B rlestt -^ch vundrn sind, lärmen die Beklagten dai 'M» nicht in Gold zurück-ahlen. sondern nur in den (beide d>s tatsächlich In Uebung Ist Als Rechn ing«einh.stt ist die Mark bestehen ceb i'ben. Io bti’) d e QMla trn bttfdbe Meng- Mark inh-stten zu rückzu "st ab.-n A, ®i'.e steht die Papiermark allerbin t» hin'er der früh men Ontbmarf we'entllch zurück Während vor dem Krieg die We 1'chtranlungen fe rr- nennenswerte Aolle spielten, tö t»'n sie g-g.nwänig bei der Bestimmung de» Inhalte« von Deldschalden nicht mehr au her acht gelassen werden. Da über die Mark ol» Rech ningseinhrit bestehen gebl eben Ist ' rd da» auf dieser R.-chnungseinbeit beruhende Papiergeld vom Der kehr im öligem'Inen al» bas ehüilge Zablungsm ttcl anerkannt \,t.b, so ist In jebem ehre Inen Fall zu prüfen, w ta>e Bedeutung der Geldenkwerwng für den Inhalt der ®clb- schuld leweUig zukommt So w,e der Ölgent ümer einer Sache die Desahr der Berich «chteruny oder 3 thre.-tung Ter Sache trrbgt. so pal auch der Darlehen»- glbobiger die Gefahr de- Deldent- wertunazu tragen De- T'arle'entschuldner braucht bayet an sich zur örfüllung feiner Schild nur Banknoten ober ReichSka'hmscheine in derselben Menge von Rechnungseinheilen zurückzu- erstaiten. bk er empfangen hat Aach dem Gesetz hat |et* Hhkth^ok einen bestimmen (Rang, mit dem fk an dem Wert bei Grundstücke» tcilnlmmt. Dieser (Rang ist durch einen bestimmten D>. ersie 6ei.bung von Zerifch tften ist foe'ien i i be: U 11- versitätS-Btbliotbck ciigcirolje^ und In:e e'sen'en bis zum 27 A gust b 3- uxibcenb ber SeschäNsstunben (im Gom et 3 1 und 3 6 Uh . SamStagS unb vom Id August ab nur am Br mittag) > igärtgit* D.e H.ft: cz.rlen von drr Ai-ftich: d»s Ie'tsch s z nmr.S gegen Boila.te eine« Ausweises f.ir Einstch iah ne an Ort unb Stelle auSgehändigi ein.- B.-rlrihung auhethalb ber Biblivlhek ist ausgeschlossen. ** Bon der Bez i rkssparkasse ® ie- f'.en 3m zweiten Bierteljabr 1923 betrugen die Einlagen im Lparverkrhr 307 880 CM Mk. im Scheck- und Uederw isung^ierkeh. 9 949 620 000 Mart, zu'ammen 10256 500 000 U(t Dir Rückzahlungen im Öbarvcrfi br 112 770 860 Mk, im Scheck- unb Ueber® Uung«verfebr 8 643 169 I4O Mark, zu'ammeii 8 755 940 000 Mk Mithin Sin- lageüberschuh 1 500560 000 Mk. Dcsamt inlagen- beftanb Ende Juni 1923 2 791 560 000 Mt •• D i e Ausgaben unserer Kirchen im Kampfe gegen bie berauschenden ©e tränte .Die Frage, wie man sich zu ben Rautchgetränken stellt ist nebensächlich", tagte einmal Oswald Spengler Wie sehr sie aber doch für unsere Kultur richtunggebend ist. zcizie in feinem vorzüglichen Bortrag gestern abend 8 Ubr im Kathv'.tlchen DereinShau« im Austraqe der ArbcitSgemeinlchast für Deläm'.'iung ke» Alto- holiSmus Pastor Lorenz. Dnh dar Derschwin- den beS Alkohol« aus un'erer Welt nich! gleich ein Paradies schasse, gab ber Rebn.-r zu, dast aber ber Rausch antireligiös ist, bewies er tressend und zeigt.- überzeugend, wie sehr der Im Banne de» Alkohol« stehende Mensch der Religion unb damit ©ott fern ist Der Rausch ent- göttlidyr. entmensche und alle« .Seligkeitsgeiühl" sei Scheinreligion unb ein Schein-LebenSgefühl Pastor Lorenz zeigte, wie lehr alle positive Ar- beit ber Kirche durch den Alkohol in» Regative umgebogen, wie die Volksfeste, alles öffentliche Gewalten wlrk-angskoS gemacht wird, wir tm ©€- «enteil alles tns rierische umgelettet wird Die Unmoral wird gefördert und alter Komps zum Moralischen und zum Ethischen in» Sinnlose auf- gehoben In vielen gerade niederschlazenden Bei- spiefen erläut’rtc ber Reder.-r vor dem interessier- lauichenben Publikum seine Ausführungen - .Hat nun ber Mensch da» Recht, sich Im Alkohol zu entmen'chlichen?" fragte ber Redner unb warf gleich darauf sein sestes „Tlttn. nein" in den Vaal und bewies eS Es waren erfchüttemds Bilder vom Kampfe zwischen Alkohol und Kirche, die entrollt wurden und zur Enthaltsamkeit aufforderten Die Aufforderung war eine anklagende Mahnung Arbeit, see'ische» Eigenleben, alles werde wertlos und negativ H't)* nur seinem , .gxiien Innen- unb Auhenleben ichadei der Trinker. nein. Pastor Lorenz bewies, dah es auch ein Verbrechen am Allgemeingut sei Die Ausführungen waren überzeugend unb jeder der Zuhörer wusste und fühlte .Der Redner hat recht ®« war bedauerlich, daß dieser Vortrag verhäU- n.»mäßig schwach besucht war Sr war den Zuhörern ein ©rlebnlfl und hinterlief! bleibenden ©indruck. ** Polizeihund • Hauptprüfung Man berichtet un» Vor einigen Tagen fand In Offenbach eine Polizeihund-Hauptprüfung des 1 Hess Polizei- iytb Schuyhundrerein- Offenbach statt, die vorn Schuh- unb Polizeihund- sportverein ©iehen 1922 mit 2 Hunden beschickt war ('Bella vom Vogelsberg, Polizeihund, Telit-ei W ©antenberg und Rolf (Tagner). PoU;eihund. Besitzer Han» P Petersen) ©S waren nur solche Hunde zugeiasfen. die auf Poli- zelhunbprüfungen mindesten« da« Dräd-lst .sehr gut" erhalten batten Tntfprechenb ber Vorbildung der Hunde waren die gestellten Anforderungen ziemlich hohe Die Hunde hatten fremde, eine Stunde alte ®innen von mehr al» 1000 Mtr ©nlfemung au»zuarbeiten unb unterwegs vor- lotent bzw am Ziel versteckte ©egenftäabc ihrem Führer zurückzuvringer ©rtfUe» Interesse erregten bet den zahlreich erschienenen Huschliuem ble ©rborfamtübungen der Hunde, insbesondere bie Arbeit am Verbrecher Troy der großen Kon- futtern «rviciten beide Hunde be« Schutz- und Dofizelhund-Spvrtvereln» ©toten 1922 da» Prädikat .sehr gut“ Diese Bewertung kann als beste» Zeugnis bienen sowohl für die Führer ber Bunde, al» auch für die Dresfurwartc de» ** Deu tsche» Au»wanverereiend In Südamerika Die tiaurlge wirtschaftliche Lag<- tn Deutschland lätM häufiger al» fonsl bei oielln ben Wunfch wach werden, auSiuwanbem, im sich Im fremden Land eine neue ©nftcnj aufzubaren Fiel dieser Auswanderung ist in erster Linie Südamerika und vor allem Argentin en Wenn da» Deutlchmm gerade dort auch eine rerpiltnrsmäfstg starke Stütze findet. Io ist vor einer Aa»wanderung ohne binreldixnte Mittel doch e.n'chieben zu warnen. Von befreundeter Seite wi.b un« ber nachstehende Au»lchnstt au« einem Br es einer beut- fchen Dame in Bueno« Aires zur 'Beifügung gestellt. die bie Schw ertgleben mit aller Deutlichkeit erfennen läf.t .Ich möchte nii>' verfehl—' Sir zu bitten, louxlt es 3i)r.en möglich ist unb not- treu'ij erld) int. n Deutfch ind. trotz der äugen- bllcklichen traurigen Verhaltnilse, vor AuSwan- tei ung zu b amen A g n inten und Sübameilfa überhaupt wird augenblitilch von deutfehen ArS- wanderern überschwemmt, die bmn bi'r meist sprachunkundig, ol,nc Mittel, ohne Aufsicht oif Verdienst vor dem eist'e'zlichrn ®.kb:n flehen Cie frmmen au« einem zerrütteten Lande mit taufend guten Häutigen in ein nereS unb rr tfen nur zu Laib sehen. lehr sie ' ch täu'ch en. Sie deulfche Kolonie bat. um dem S.wnu dererelend zu steuern, die deu ^che Äi1 4>- alS 055.. l> d-rfen Men Ich. n zur Ve >u ,unq g c It Dort könne i ft? nnchtz auf dem blank n Voden Ichla.en und müssen tegsube. Arbeit richt ber Wahrheit, d.e ich mit eigenen Auge i sah, we-m ich schreibe, bah ein guter Pi ozeiiIIay aller iSin Wanderer b i • reft a u s der Straße verkommt. Süd- amc iko Ist wohl ein reiches Land, auch ein neues und grofes. aber es erfordert ungeheucrviel Kräfte. Wenn heute ein Deutscher au «wandert, muh er sich darüber krar sein, das er viel ausgibt aber zunächst nicht« eintauscht Der Verden't liest nicht auf der Straße, sondern muh erst mü.7|am errungen werden " dnnpfre'4 Wiegen. • ®rü ntngen, 13. Quli. Von den beiden Klassen der bidigtn Schule wurden für daS Deutsche Vo11sopser 15* 000 Mk gefren- bet. Der Betiag tourbe' dem .Di fjener Anzeiger" zur Wciterleförberung übergeben * LangSdorf, 14 Juli Fu. bo3 Deut - f ch e Volksopfei wurde in unserer Dem. inde der Betrag von 100 003 Miet gesammelt und der Sammelst. Ile be« .Siebener Anzeigers" überwiesen JRrci6 i^ricbbcrfl. • Bad-Rau heim, 13. Quli Die Z u - schlägezurDruabmiete sind mit Wirkung vom 1 August an auf insgesamt 179 900 Prozent erhöht worden Davon entfallen aus Betriebskosten 9900 v ft . auf laufende InstandfetzungS- Icften 60 000 v ft., unb auf große I.istandfetzungs- kosten 40 000 o. ft. Hcncn-Rnssn«. fpd Frankfurt a. M, 13. 3uli- Die Kriminalpolizei kam im einem hiesig.m Warenhaus riesigen Diebereien auf bie Spur Der Wert der von Angestellten gestohlenen Sachen beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf mehr als 1 00 Millionen Mark ©ine Angestellte hatte in ihrer Wohnung unb in einer von einer Freundin gemieteten Mansarde nicht weniger als 60 Paar Schuhe, einen Kinderwagen, Silber fachen und groste Mengen von weiteren Vorräten aufgestapelt Ds stehen da ble Ermittlungen noch nicht abgefchloffen find, noch zahlreiche weitere Verhaftungen beror. - Arbeiter stahlen au« einer Lederfabrik für etwa 10 0 Mill Mark Lederwar.-n Sie w-uiden feftgenommen Diner der Arbeiter batte sich au# dem gestohlenen Material einen Schiff#- kabinenkoffer mit kostbarer Ein:ichtung fu: <.’axi 15 Mill Mark Wert angderligt Frau Rosa TB a l b r a b e au« Miltenberg a M stahl au« einem hiesigen Warenhaule allerlei Dachen Sofortige Haussuchungen in ber Miltenberger Wohnung förderten für weitere 7 0 Millionen Mark gestohlener Sachm zutaae Auch bie Schwester der Waldrabe tarn als Mttbiebin in Haft. Schlichtungsausschuh der Provimz Cbrrhefirn. Sitzung vorn 13. ftuft 1923. In ber Lohnstreitlgkeit bei ben Xontoer« (en (Jal l, Abend st ern und Hüttenberg erging folgender Schiedsspruch 1 Vorn 24 ftunl an beträgt ber Stundenlohn der Betriebsarbeiter über 21 Zähre 7000 Mark bei allen drei Betrieben bi« znrn 30 3-nrt. 2. Vom 1 3utl an beträgt er 8000 Mk bi« zum Z> 3u[i. 3 Vom 8 bl« 14 ftull beträgt er 13 000 Mk 4 Die übrigen Löhne sind in demiesben Verhältni« zu erhöhen 5 Die Former und Einsetzer erhalten vvm 15. Juli an 2 Proz Zulage auf die je- toelllgen Löfme ber DelriebSai beiter, die Aus- fahrer 3 Proz. 6. Die Stellungnahme zu ben Reversen beim Tonwerk Abendstern bleibt ber Der Handlung ber Parteien betreffend Wiederauf- nähme ber Arbeit überlassen Die Streit teile erhielten ®rtlärung«fdft Die Verhandlungen ber tarifvertraglichen Parteien de« Bad-Rauheimer Hotelgewerbe« über eine Aenderung des Tarifverträge« vom 2 Juni 1922 scheiterten In ber Frage der Bemessung des Belrenung«ausschlage« auf Wohnung und erstes Frühstück ber sogenannten Hotelpassonten Der SchUchiung«au«sa Mund zu Mund. Alle, halloerge'scr.e 2b'3,rillen werden wieder herDDraefTomt und mit aicm.oier Svann,rng gelesen Ju. Zeit deS Dreisti<;>at.rig n Krieg 's c’ttxi soll ein Jlibncb diele Sage g." h.teben btnen. bie la»m lange Jahr, jdr dem Welttr in Westfalen viele 3n9anjjr fand, und b'ate unter dem Dtucke der Besatzung glaubt alle.« an sie unb hofft . und boll, ftc.f) es doch in der Prophezeiung da'i nach ein. n gro'icn ver.o.eneu Kriege, nach feindlicher B. .hurtwich ftungee u:ib älend $'.utia)(.uiD au» pu . V-rzw flnng .n De i! e werden Ruh , Lm'cher und Liope lallen ü^erilie icn von Blut unb ganze Volke, vernichtet werden Am Tirkonbaum. zwilchen 'Jn.ia und Werl, 'oll ' io >?ntscheidunz füllen, lot! eer Reiter Deustchlanb den Sieg and < nen Herrscher bringen. Tie Söhne ivr 'Roten (8tbe. b * J " Sein und A.ii4>:'cin kämpfen, denken imm- wieder an den Birken bäum, der ihnen Rettung bringen loll. Vo» allen Straffen im Ruhr;e. r.l lea j ba3 Plakat von der Birken.tnumsäelu.l)' von lle.i F.au- zo en geh.rf.t wie lein anderes Wo sie heute ein« abreibc.i, hangen morgen zwei neu 'DaSRilpferbmitbem anftöfti« gen Ramen Der cn^li'ic ec'ur.ebct«- mlnlfter Rcville Dharnberlatn erzählt in leinen ..örinncruncen" c.nc lullt r v e äst' 'e von einem Besuch seine« Bäte:., b. ' .. rthmten Staatsmannes Joseph Gl;amLc;.air er allgemein un er dein Ra men . . c>e" te unt war, im Zooivi nchen Garten, llhamlierla .r interessierte sich lehr für bas Rilpserb un. fragte den Wärter nad) dem R t n r. U e.umS. Der Wärter wurde (diavi H . sich ängstlich um, aniiDor.etc c. a ch' , S-.e werden doch einen Harne.t ff.r ’ i ? . ijnocn, nicht wahr?" fragte der c" "t mnn i. ,.Za," stammelte der B arter. ,.Ru •, .um ’J '.cn Sie ihn denn nicht?" „Sr tourae . )nvi vielleicht nicht gefallen." „Sagen c.; t.> . ;ur nur ganz ruhig,“ drängte Gh-;mbcriai:i - er andere seufzte schwer ,.S e toerre i a > lid??r über ben Ramen böse sein, Ti .er rber- Iain, trenn ich ihn sage. Ich f.i'v.t e. einmal nicht ändern, wir nennen es Zoe. • Sin Haar-Scherz P n de reiv « k I s. Von der letzten Tour Pade^ew Ld d.i i> amcrilani1 "be t Süd^'.ra er u it > i; Ql .i o le B altern eine lustige »Je chichle er^a >.t 3 » g.o ic Klavterspieler sich in einer der Hau'» tu t a.il- hielt, wandte llch eine Dame der Leleli t> . in eintm begeisterten Vliese an i hi ii dem st zum Schlust um eine .Haartolle" flejte unb ei i lllstir'e für die Sendung cin'eqte Drrr is li."> ihr Pade- rewski von seinem Sei.rt ir in folgendem SHr t • ben .rntworten P'.de r >.'(i trägt mir auf. Ihnen mitzuteilen, bah e. Ihrem Dutstche c.em nad)- kommt. Da Sie abet wessen Haar Sie wünschen, tr lauf: •01101, um jeden Irrtum zu vermeiden, nn' Lolle non seinem Rlanager. se nn» S tr t 'r le n m stnm n diener, feinen zwei Köchen und d>zii '.t 1) ein wenig Haar von einer Kitze nO "0 r de. 171.1- trahe de« Bette«, in de n e 'ch ll t Da in - Sie sich das Ihnen Pallende <1 e ' D T machte gute Miene zum Iden ö 1 • un'1 un • 'iü die ganze Haarlamm'.ung neo't oe 1 Br ei lu1. i'a < beste Mittel, dem Seläb'er zu bete-jne 1 dem sie ausgesetzt war, als die Oc*d)i 1)1' bald bar.iuf m ben Leitungen veröfsent.icht tuu rbe. AuS dcm -Imtsverkündtstiingoblatt. • Da » neue A m t« v e > k n n b i a .1 n a s - blatt Rr 52 vom 13 Jul ci.l'.alt: Preise für Zucker - Revision be. Btetdru.kapp., n'e. Ausführung beS neuen Versicheru.tgsrt.ll yes für gemeindliche Beamte Zali.e ar •ttonerdieiist land- und lorstwirllchastlich'A ' Oil«- lohn ber Stabt Sieben und der L.inbgem->l.i> „ be« Äreife« - Mehl- unb Brotpreisr Dienst- nachrichten Evtclplan der Sranffitrtcr Tlicater. Schauspielhaus Sonntag, IV Illi: Kyrin-Ptzrrtz, Montag, 16 Kyr tz-Vn in 210.14- iaq. 17 Kyrttz-Ptzritz, M-ttf. r > 18. Km-tz- Pyritz. Dvnneistag, 19 Kyritz-Ptzr tz 7 -> »t. 20 Der Sibsörfter Sams!.»g. 21 '. Sonntag. 22 . Der Wetu-olf R. tz den .1011 vorbehaltlich notwendiger Aende in.| n - m-tag. 1 Seriem bei Die Zunchrau von Orte. dorn tag. 2 Kyiitz-Pyritz. Montag. 3 D.-i ? r..u-, DienSiog. 4 Der Traum ein tielx.i Mittwoch. 5 Der Erb'örster. Donnerstag, 6 Kl,i >i.-Pvstn Freitag. 7 Der öibförft-r: Srmstag. 8 Kchritz- Pyritz, Sonntag, 9 Der ©rbtörfler. Kirchliche Nachrichten. Evaugelisckx Gemeinden. Diesten.Sonntag. 15. Zull (7.n Tnnltnlio1 Stadt» kirche. 8 Uhr. zugleich Christenlehre für die Reu- konfirmierten a d Matthäusgem.. Plar Mo ?r ) , Plar Becker Beichte u. Seiet b heil Abendm. f h. Matthäus- u. Martusgem ll1 , Kinberk.i d.Rl.,7- fu«gern Plar Becker JobanneSkirche. 8 ll. r >ic Otn Tcitrag zur Bntstehi>ngsgcschlchtc be« ^tellkrttq« Au« dem ll über» \-t>t imb brrau«»?^"fxm von Hermann SknbtL Bcrfag SranfiuitTr 6octetÄl«^*ru H, TtoteiUing Tjii6te X» TVItfrte®« tft, t4>t#1d>rciber Stamme Stanojevic. , -teff-r cn brr T!r:TTTlU6t Tdgrab, r* in 'er au« dem terfrljxn Momifkrrpt übertrage» &4)rt1t unternimmt, ixe Hi ater gründe be« > “tat«, namentlich soweit Faktoren au« bem ugretch Serbien in Betracht kommen, aulju» II -n Dor allem ist an bem Buche fron größtem •«rtflc. toa« Stanojevic auf 'Snmb genauer . llentorfchungem an ganj neuem unb völlig Tj-xnUmi Material über Den Hauptorganisator Tltcntat«, ben DeneralstabSc bersten Shragutin initriie-jic, unb ferne Motive zu lagen nxhb Silber au« Thüringen« Ter» n gen bett Der erste Baud ist soeben er« «r. Hcin- h II . Kart u ib Sigfrid haben bclbenb.ilt für ig unb Teich gegen die Hunnen unb die Ha« 11)— unb 3ricbcnSft5rcr i:i IXuaJ#- bi Osten gekämpst Tor allem Siqfrib bildet । M itelpunkt bcr ganzen Hanöiuuz Bo im- r biete Handlung auch hirrsührt. immer wieder । fie ,ur Schwär,bu g zurück, und gib' ein irmcin anlchaulicheb Bild ixxn Oclcn a if bc. u j und in ihrem Bannkreis, innig Dcrm-bcn u dem ®efchchcn im Teich- Io bah biete# i>ü« -rr Such ein drutlch.» Such ein Tiltui ist»- j ?4 in des Worte» vollster unb fchünite. Tc- ifung gc oorben ist Seiten dürfte ein Such fv ;;i.;i beutfchen Herzen sprechen wie biefeöl öc .ide!. Frankfurt a M, 13. Huli Börsen- I 11 U n g i b i l b. D « Tendenz b i i ubi -cm . ehr schwache., trätet beteiligt U-.fr dem r.f bet Delbknap, heft machte tich bete U vor» < „ ich Tbgabct.immung bemerkbar St traten i t-ie.cn Werlern Äu-öabftr d>: -in Die B sse- irq bei Mark in Teurprf führte ,ur Tc.iii- ■ tc ung in Talutapap erat Zolltürken bei edler )io:l, auf dem Züricher TLirtl weder ic.tcr . e'ierreichi'che Shr'-itantcil loy-n schwächer Zn • iu.ifchen Banken war die Tenbatz aneinch.-it!ich i!ti:;cfbanlen f anbei Beach'ung Metalldank , ächer 3n amtlich nicht nottertei Werten toor • - Stimmung Dortr egend abgetehwächt Becker -f,| ;sc 000 bW SCO 000 bl« 510 COC Man nannte i, rter ®ronxifl 48 000 bi« 55 000 bi« 57 000 Benz . 50 030. Ufa 325 003, Lmelka 125 000, Brown Bo- veri 180 000, Wiwnker 80 000. Deutsche Meiall ° - 030. Dpi 33 000. TLm MetaNmarkt laacn die Olniangiturte der füh/enden Werte beb^aDtet ch rrpenec lehr gesuch berfchlcfilcheWerte schoxm» leid Oberbebarf minus 50030 Prozent Don len chemischen Panieren toaixm Farbakt.en zu rcgelmähig. Tati’dx An lin zogen 30030 Pm- ,e i an Die 5tur«geiia!fung der Maschinen- unb "')k:aütocrtc war umc eimästig Gefragter ®h- i ger. Pokomy und Wittek nd. Kraust Lokomotiv- fliin" YaiM •t-f ..... € r:i..... !■ v .>.. .Cpono 7.vi iti.-rf . . . e»rv vi. . . ** । r ii f r• r ft Hgram ..... tabrtf. Süddeutlchr Metall schwach A. 9 ® s, D»s ictelchaft hatte ein wesennich iiihlgcres AuStehen al« lavier H»i nilche Tcrt.-n waren fest. Zu. bie z-. 1 1 — 1 • B 1 V) rcev ,0 r. :• -J) : o oZ 'S 27067.SO CC3 • VI (!.•-! ,r to3 -. sn W'- i) er J o 1 1 14 SC r 'S so )?. S-) ? I 7 SC T>- 7 SO 32982 SO 3-2! 3 4 JW7», 43476. <9 24, -91- 45120. 5 er .80 s'«?. 5 rs 1MC37 167460 'K'.r 1(7468 ? . 33 2S ' 67 306 S7 »7 67 Z .44 21.S6 21 44 21 56 WS,50 5,64 10 5U6 50 6664,60 Danknotea. It'imthirl n. . 13. 3».i ' -Id <*n<-f Swme-ier ‘lern .......... ffroni6r,f4, rurn ......... Tom'ite -JJcfen........... P<* iveruch. 7)nirN.......... /'ollanr-iich- -J<,-;ni.......- I.u t Cf'irri. im, » 100 Sronen Ttm.ritniifCie -'<'01111 ......... If-r,glt(»ir -J.'oini............ ,11 ' r-ufier ol.-n........... Frlnik. ■ -'.'.'trn........... llnnorii-ij- Ar -ii ■ ....... 11« * lo.vr.tH.tc -Jlr:en....... JlorrtfOi' 16,76 541), »'SO Ml, ns»;- 0*80. 4*210, 74400- 266 111000 64». 16.25 6670 - 80480. 1005, Terantwortli h löt den po'i.iichen Teil: f T Srnst Blumschein Prachtvoll gereinigt bei vollkommener 2djominn ivtröeii leibst M« feinsten unb c HpnuSliitiiten Tomenblulen, i>Iop ftrliii'ulc. lei eiien vanöldtuUe ufiu. nur mit HeU maun a stirlormia. ti bcniii«t) rciinnr mir mit «»eitmdnn • Geformt«. Dfrfeehnf Tetern; O'.ü t wurde nie- .c»’i ben Ti-upven n« 700 ! g ÄC0 .no eso 67S . > ■ .i . n len 9 i ■■ I macht 'ich eo’ ■tv.bi -> .i -b >tn a oste Werk« l>’hen Märkit. Berliner Produkienworkk T.ich •. ■ 1 l.b)»mrr-’yfl Ter I i ii. 13 1 -ihm. 11-0 70S 557 TW 00 410 J6S 700 «W fl»l 77u 52) IW 375 K5 MO ino .63 7-5 771 «7 T20 640 640 703 750 2100 7700 ZOO ro land- nitej sonderlich auluc.-rh tu n-erhe i ; i'.'t d । t >i : 5 und .'lkuksch.-in? I • u «-.teilen, sch utt der iLindru-k .■ ici . it.'ii'dv i Tcglcrüm im Ate- ll'Uligcr. ll>') li 3nf. Iqc b- IW <4«i ; 730 C40 000 TCO 760 ys 560 770 170 2100 245C 150 m 460 650 «M [Wrgnmrn e. Q.| grritn fsLI.f' ff'MU .1- 2700 2450 230 fxunt ur(i nirrnla frlf 9lor8b.IO«rg Vtuipu votunami flnalo i!l>n :*uane . . ‘Z'aMiitir «liiilin..... ti6o!Hrrrln6b«irf ^eronio tfominonbit Vtitollbanf ■ »uufbrutfAe CrrMtbonf Cr(» rri®H4r ttrrbitanöolt errtbont.......... eo*um zivil. AU.ti": hit 20 000 beton -geiie'.'Cii. uovi ittxift für ■5Xuti4>;anb Di- c i'-.-n. » < Pror 4-.-n- ' ." .ng de» U .i . c ^)r in t Jn 3 f • i'. on-ei.ii 3 ätzten llnt i oh 0 l ■ 6 . zahlreich« , p t ,■ h c im iveiten ilm« Z-a i>ölen bo.1 Schiest» nett 300 000 bt« 310 000 TBL («Wo). Togpen» stete 300 000 N4W20 000 Ttt (ruWa). IUM 175 000 bi« 800 000 TU (still). Ti Sorte erd! en 830 000 btt 950 000 M. steine ®ctten 700000 bt« 800 COO Tn. fatel ererbten 500 000 bl« 630000 Mark. A-lei bahnen 480 000 bl« 500 000 Ttt Willen 500 000 bl« 550 000 TTT. Lupinen blau 400 000 M 450 000 Mk. gtfb 500 000 bi« 550 000 Mark Tapakuchen 375 030 bl« 403 030 Mk. TttxfcnldFIttel 210000 bi« 220 030 Mk Taub- futttT l£w t*-n- unb Togocirftrvb. brahtged 67 000 bt« 70000 Mk. Haieritroh, brahtgepr 54 000 bi« 56OC? TU. Stroh, strohlcilgeb 62 002 bl« 03 020 M7 . llaiiyfl i jv, geb 46 <5K> bi» 501*30 Mark. WietenHeu gut. gefinb unb troden. neu Tnrnuilrh 4' (W hi« 4« 000 TTT. alte Torw.ahd 37 CO1? bi« 42 000 ORT . Aachrnahd 36 000 bi« 38 00C Mark iSowei' |e-in aobere« ®cip d>' genannt, verstehen sich d e Preise pro 50 Kilo i n.a 1 es > .i tatiei h u:c wieder in >71 ich bete,:;,;!. Weizen u c. leb; L lirlid» ■' tefb?'r, w e über- Ijaupl inlündt'che lixngm -aic n allen Sorten TTxcber knapp mv* bo'cn txi, Tcf i-ntbere Tach« siv^e zeigte s'ch midi (Sw.-ii-. c;u>a« acriiticr üa. iic m-tefc Haiei Fü. Mai« g nq-n bi: Zor- ten" .er«. 6onune.gt.1le 5Q0 COO bi« 525 003 Mk "eiD.^n- marf 5vu 000 bt« 503 000 '!kk. vornrn. 490003 bl« 500 000 Tkk (Itflti . 'chies 485 03C Ttt, MuS. ßa Plata loco Berlin 500 0C0 Ttarf (»eiter) ad Hanibarg 190 0 30 bie 500 000 Tllarf (»e|i >. Wct'.eninchl ('.00 stilo, 1 600 003 b« 1 800 CCO Mait lunveräutzei! Toag nmcN (103 Kilo) 1 450 030 bis 1 600 C ?0 T!: urve ändert >, Weizen- Immei mehr zi n: imenden Be > , f, f • ,i n I .-'len und der p i tj s u :: • m: i erc o 4) u r» • ’ c v - ! .- ii '■ l ab ZuT wautz ist Tav.') 'reich t* .•» (r I; v . n i- in- M<* fr' Die *Äi.)n!;öf.- von Teifling laufen unb ® c 11 e n I i hen (in? »ür den öu c .rtejr wie» her I r. t g e I a g n a b m ' e n dir Bt» |atzu: g:( upi>en in Buer 365 Tli II innen Tk a k V o i) n g c l b e r. Die MglfenauSweisungcn von 3 l f e n b die To r - ft 6 he franzSNIcher mit» belgischer Truppen in* nnhekhtc Gebiet vv" Xag zu vag Oeft-r-i v.dubtcn funi |rin>oistche 8attuten und zwei Zvllbeamlc. in dem unbc'en'en Lut» t r i n g ()a u 1 n ix-r’d)ic'ten • Duich'nch naen u-.b 'S '(h'ag- a ini. men romune -men S wurden |<- beü Curd) 0>utzi ollzci Catan iert, in Ha 11 gciioinm.-.i i .ö -st r Jlbcdelb in.« ' eicht Te- I tot toi- b- -igel ebn'' en. 3n die Ortschaft y.'e’tc • bi-n < t 20 S-e.-rzoten ein. um angeb» i h io Ten i > bc-üj r.pltbmujgelte Waien \n 1 '■bfaanai in n Ser testend- 'rin.nsilche Ka- »j. TrtnIAr 1.1 M 2.8 3 u M M » IJ t t 1 — — 2 M 2.8 IN | 17» 1M0 1560 ’«» | «00 6000 wa> imn • ■330 WO MO 410 »« WO loo «90 5U0 m •00 es 560 i» HO 620 8» we 770 1 K UD FO 848 no WS Hl e 90 80 *e 64 1 »wo «60 tri NI rs 1100 'WO 'SSO 'V® rno 7600 /Ton 2709 «00 WC rno wn $771 woo 1800 315' WV1 ■ reo 1070 1C00 Ton 1106 1226 "SO ■BC 1171 «6 M8 1'60 760 TO* 7160 21» 26 M N5 24W 2YO 32 SU ÄV. •9. ns | IW1 1603 | 1750 'ROO 1 «*■ sss I 650 872 500 5« — 266 210 208 Teppiche bl 47438 48328 Dr. Zrey. 1 3 (MRlt *«611 4826B i Mushang betzanntgemacht Biestrn, den 13. Juli 1*123 )rm Vorstand ausge|d)ieben (Biegen, den 3 Juli 1923. Ht'fifcher Amtsgericht öehördliche Anzeigen Bekanntmachnng. 3n unser Handelsregister Abt B wurde heute bezüglich der Firma Vereinigung f)eHi|d)er ‘Bauritqniben, Resellichall mit beschrankter Haltung in Bi-tzen eingetrag'n: Dr. Heinrich (fiienad) in Diesten und Erich Oppenheimer in Franksurt a Ul sind aus QualihH Vckanntmachnng bett ' Festsetzung des Ortslohns; Ztstletzung des jabresarbeitso rDienhes land- und sorstwirt|chasllicher Arbeiter Dar Heisi'cheOberaerstcheiunqsamt Darmstadt bat die Ortslohne unb Zahresarbelts- Verdienste lanb, und sorstivirllchasllicher ilrbriftr mit Wirkung oom 1. Zull 1923 neu sestgesetzt Aus die Bekanntmachungen an den Anlchlngtaseln wird oerroielen. Diesten, den 11. Juli 1923. Derstcherungsamt der Stadl Giehen. Bekanntmachung. Folgende lvesälle können noch bis jM 21 d Utt» ohne Kosten an die Stadtkiss« jSeifenl laggl-Siiüiailffl HagglGtllWIolls lörwr-ltaWer Eier-Floral Pitlerialli„Präiiii" „Mmaoa" empfieblt 14660c l-ksruValleisllS nflrtjft d ltnaslnvotb. bezahlt werden 1. Ziel bet endgültigen ®emeinbfSBnjn6» und Gewerbesteuer 1922 Die Uacherhebuna der Wobnunysbait. odaabe 10m 4 Df. de» N>. 1922. Schulgeld der fjftljeren und (Eruxiten« MSdchenlchute für da» I Holbfohr 1923. Schulgeld der kaufmännischen und ae- werblichen Zoechtldungslchule 1. Hal». gesetzt: "Brot Brötchen . . . We>;envrotmehl VoggenbrotmeHl Die näheren SIS«, ntuflisomt Siktzkil Vieblnftraftc 16. Teleph. -'03*. Qoftrnlole Arbetisoermiistnnn und 'Be- tiiKtbernnmi für beiderlei tief titel)!. ii.n. auch lut fliicaerioniieii und Mtlenö- belchadtgienkiuder. T? kSnnen etnflcf:r!l: werden a) bei btefinen ‘Mtbettneberu: 1 Uleinilbrurfer. 1 füüriter. 1 Werkzeugmacher. 1 jüngerer Zchudmachrr Vebrllnne: 1 l(inrobmer, 2 Schmiede. b) bei ae#7eärtlAefl «rbeltgeber, 2 Schreiner. 1 Vollerer 1 fieber, ein llbriiiii.-ber. I 'vrouinun«i - ilender. ein 2diioifet 1 Schneider. meOreie landw V e, deknechie. 2 jVrsteure Vebiltnae: 1 Sielnmeb- 1 Soengler und ,ln mltaieiir 1 Schmelze (4# tuchen «rdeit: Schrststetzer. Biuli drnckrr 2 2diremer. Raufleuie. Grtnel- bei unb flienenöe. Datfer. OnuSdurlchen unhTlitolniilcr. Mafchinrufchlv'ler. ‘Bau (Aloder. Schubmncher. I Mraiilenpllcner. 1 “linier tendiulrstchafst. Verwalter, »imker u Uleoaer 1 »rnhlnbrer. 1 2'urti- b-nber Vlechnnlker. 1 Heizer. 1 Wanner, mehrere Aisttrelcher und Welnblnder. 2 Itautechniker 1 -Malchincnda tpmk- ilkam 1 .stabntrchniker 3 2*neib-r I .-stilchneider. mebretcifleftrontonieiire. 2 »armer tfebrlleae: 1 ffaulmnnn. 2 Autolchtolier. 2 Cdilofier. 1 ®»en«ler. 3 Mechaniker 3 (ftetiromonteure. 2 schubmncher um fioft unb Wohnung 1 2d)ichier be?al_ 1 Schneider 1 2*teller ober sdimleb a-st dem stau e »elefleubeltöarbellee werden ebcnfaU« eniaegengenoiuuien. tVellli*« Mb teil n n i C r können eingestellt toerbeit *) bei blefincn?trUefta«bern: Mädchen für innt'übrr.Tienlnnäbdien. VnuffTnuen unb -mabrtien litt einzelne Tage, nichtige Aürininitbchen. mehrere Küchen,nädchen. 1 entfache Smhe b) bei ««•tvictleee MrbeUrttbeni: 2 (Xrlfeufeit. mehrere lanbmtrifchaf'liche Dlenffniübchen. Tienftindbdien, Hau». niadchen. Vtiieinmäb'ijeiL 1 Ctuoc. eine Köchin und 1 «nflee(d(tin für CoteL Hau»- und Küchenniadchen f.lr Nation. 2 Hau»balierinnen. 1 »fügler-n htr Hotel. (M Im*»w Metzelt: r»st'alertnnen. 1 Üon- lorlltin. tAltiferim 1 ^it Frauen-ßaare ^RftlieRG fahr 1923. Falls bis zam genannten lermtn Jat)lMM wcht erfolgt Ist, werden b1' Atzckstände bet» getntben. wobei bl« verqelchneb«n«n sehr hoben Nosten erhoben werden Giesten. den 14. Juli 1923. O4821B StBbttioll« «ietzen Drucksachen aller Art Bekanntmachung. (Bemüh Beschlich ter städtischen Brenn- ftofftepulation wird der Höchstpreis für Braunkohlenbriketts auf Mb 43300. - für den Zentner mit Wirkung oom 16. Juli 1923 sestgeieyt Die Zuschläge für Lieferung bis in den Keller u|a> |lnö um rund 10Uu „ erhöht. Alles nähere ist durch Aushang bekannt- gcmacht Bietzen, den 13. Juli 1923 4827B Der Oberbürgermeister (Vrennstosfamt) Zuckervorbestellung für Juli 1923. Di, Beftrllmark.n A für Zull 1923 finb bis spätestens 21. d. vi. bei bem Belchäft abzuqeben, oon welchem de» Zucker bezogen werden soll Die Belieferung zu spat eingehender Destellmarken ist in Frag, ge- stellt Vie Belchäft, haben die Marken „ 100 gebündelt bis zum 23. Juli 1923 restlos mit Best,ll|ch,ia Zimmer 4 einzureichen Bietzen, den 13. Juli 1923 4830B Der Dberbürgermetfter (Ctbensmitttlamt) Kkitoerteilnng zur Hebung der Mllchwirhchast. Kuh- und Ilegenhaftet, bfe bei der Verteilung berücksichtigt werden wollen, fordere ich hiermit auf, sich bis zum 19-d.M. hier, Zimmer 4, unter Vorlage des Gebens- mlttelau6tD,i|«6 zu melden Mitglieder des Ziegenzuchwereins hoben stch bei dem Vorsitzenden dieses Verein» ,u melden. Bietzen, den 13 Zull 1923 4829B Der Oberbürgermeister fLebensmittelamt). Bullenverkaus. Dir Demttntz« ettl«6» (ldtlgt einen fetten Bullen auf bem Sud- mi|fion«®e, 7*u i2>wusi - dtiAen Möbel iteffe tmffakLt' Pfteinrich sfcvchstatier Lichtbildervortrag Karlen bei Thallier und an der Abendkasse. 481 ID öRPEBB tz a. M. Am Flügel Kaum glaubhaft IcChiiSC'] ।jllj'.d?l «o bfl «/> 48I0D Hausverwalter Ritter Diehen, den 15. Juli 1923 Bahnhosstrahe 91 4W2D •Hobtjeimer Strahe 2 Statt harten Giessen 4ß.-,9D Franz Rathenow 04800 uuimuiuniuiiiiiilr. Leihgestern, den 15. Juli 1923 la Welkl Verlobte Statt Sorten Verlobte Llch, im Juli 1923 Gießen, BahnhofetreBe 34 ■ anchuria" . Altkupfer jebe Menge kaufe« laufend (,,WD gesucht. ÄäZ Sd^unf & (Ebc,lDinö^of Sehr Am 04«J9a. d. (Sieb-«n* Flnlaed“ ,Mongolio“ ist der größte schwendung, da Lisa Luft Hans Hauser . . . II.Aog . . IS.Ang. . . 25. Aux . . . 1. Sept Sieben TRarhtftrabe 1 Sieben Stemftrabe 49 Marie Jung-Schnabel Gustav Ohlemutz Alteiwi - Metalle Lampen Papier eowie ilatL Rohprodukte Antlqaltiten. 50D evll. 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Juli 1923 islcs,wenn man fcststelU.daßin vielen Haushaltungen täglich guter Bohnenkaffee mit gerösteter Gerste oder Malzkaffee vermischt als Kaffee getrunken wird, dies Fehler und Vertier gute Bohnen Ihre Verlobung geben bekannt Rest Borst Lutz Bernhardt Palast-Lichtspiele Tslepbei 2MS Gießen Klrelenplet« Größte odi) vorneimsPj Theater am Platze Gouverneur Seitz von Deutfch-Südro«st spricht Sonntag abend S . Uhr in der Neuen Uula der Unioerstt«. Jeden Preis sohle ich fttr Platin, Gold, SPber Zahngehlsse, Doubl! Münzen, Uhren, Ketten, Bestecke kaaft io hohen Preisen 4681D Telephon 1549 Noll MflueburglS „Die Uhr“ = Nach -Iir I »weichen Ballade frei bearbeitet von Frana >.ofer. kaff ec durch diese Mischung im Aroma und Geschmack vollständig untergraben wird Deshalb erkläre ich: Trinket Edel-Nähr-Kaffee mit 10, 20, 30 und 40% bestem Bohnenkaffee, den Kaffee der Zukunft, fein im Geschmack, gut im Aroma, .billig und ausgiebig* Zu haben in allen bess. Geschäften Blaön. 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