ar. 2,1 »mnu an* $«1rrtagi, eM berSe*«*o»ifc#tle gr. 160 TOliontn u. 15 Mill ®ati Irflgtrtobn, auch 6. Bichterschrinr» eiojtln 5hun««ra infolgtljOIxre • *nlt.- ^ttnlpred). lafdjUyh ftirbieSdyrift» tettung 112, fflr Verlag i«b ®ei*6ft*ffent 61. f* Drahts ch- tKfcte*. l^d|tr <(«V»- MW*«*»: tredtwrl e. «. 11**. Erst« Blatt 175. )iutl prtts fit 1 mm fli- angeigen o.27 mm Steil« flrtl Grundzahl 65 DUl. ansa>.70Dl.; f. Seklam«. 8 nötigen o.70 m m Brett» 225 DliuxSOOOOO Sd)I plahoor|christ 20*/, Muf • schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: vrFnebr.Wtlh. Lange, für btn übrigen Teil, (tmft Slum|d)etn; f dr ben Anzeigenteile Hans Beck, |dmth ch in Eiehen Vor der Entscheidung. . Die ersten Rotmahnahmen der Reichsregierung. — Das Schicksal des Reichstages. •Berlin, 13 Ott (Priv-Tel) Deich*- regiennifl Hal sich MxmKifjt gesehen, do entgegen ihnen AofichtEn unb Sroartun^n da* Ormäd)- tupmgSflefeX bi bei DonnerStagssMung be* DtichStägS noch nicht zustande (jtlxnnitn ist, schon vorher nrit zwei Dotverorderungen In die Ocffentsichkril « treten Die erste ‘Berortmunfl bezieht sich auf die Umstellung der gesamten DrichS- ffeuern auf «Ü»oäh-rur»g Die -weite Verordn jng betrifft Me »lisch,« k», »et Deich*«n*gaden, bmrch bie dem FtrZan-murtster besondere Dsll» eea4rten erteilt werden, um neuen Anforderungen en die Deich*toffen von vornherein einen Diegel vorzutchieben Die währungspolitischen Verordnungen sind tn den nächsten Tagen zu erwarten Die auf öam^ag mittag verschobene Abstimmung über da* Ermächtigung*- gefe ti wird, soweit man die Dinge heute übersehen tonn, aller Wahrscheinlichkeit nach keine dlederraschung btrugen Die Fraktionen der De- gierungsköalition haben heute alle nötigen Schritte unternommen, um Ihre Mitglieder möglichst troll- zahttg für trormittag* nach Berlin zu bringen. Die Sv-ialdemokraten haben ins in die späten Abendstunden beraten Man glaubt bestimmt damit rechnen zu formen, bah bei der Sr-zialdemo- frxitie die Gruppe der Dissidenten dem duftanbe- ■foaunen de* Gesetze* wenigsten* insofern keine Schwierigkeiten mache, al* sie die de* Hanfe* nicht bet. . । hindern werde Um 7 Uhr abend* sand dann auf Antrag de* dentrum* enu? Aussprache zwischen den Führe rn de r Ä o a l i 11 o n * p a r t e i e n ftatt S* bestand die Absicht, in dieser Aussprache die Frage zur •tdrleruna zu stellen, ob sich eine Auflösung be* Deichstage* auch dann Der- melden taffen könne, wenn da* Ermächtigungsgesetz am heutigen Samstag wieder infolge Sepien* Der notwendigen Anzahl von Mitgliedern der 5toa{ltton8txirt*n in Höhe von zwei Dritteln der Drich^agsabgeordneten nicht zur Durchführung gelangen könne Jedenfalls bestand in den Kreisen der Koalition* Parteien fierte Qtteeigmig gegen den Gedanken einer «• Anflsf.'Lg »e* Deich*tage* T* wird zu erwarten fein, das) au* den 'Reiben der Koalrtionsparieten dem Deich*kanzier über die Ansicht Mitteilung gemacht wird Die Frage, ob da-« Ermächtigungsgesetz nun heute die genügende I ktüyung finbet, ist deshalb nicht ohne weitere* u beantworten, weil diejenigen Mitglieder der KoalitionSparirien, die am Donnerstag fehlten, auch heute infolge Krankheit nicht zur Verfügung stehen und au herbem ein« Anzahl der fehlenden Mitglieder der Koalitionsparieien vorgestern absichtlich der Sitzung fern geblieben sind, weil sie Gegner des Ermächigunasgefetze* sind Man hofft, diese Abgeordneten dadurch zur Sitzung zurückzusühren, dah man in einzelnen Fragen die Abstimmung freigibt. womit diele Ai>- gaxrbnctcn blaue Starten abgeben, aber trenigften* tn der Anwesenheitsfrage zugunsten bei Äoalitionepartrien wirken können Senkung der Kohlenpreise. Berlin, 12. Oft. (WTB.) Nachdem da* Deichskabinett im Ontereffe der allgemeinen Wirtschaftslage und im Rahmen der gegen den Währungsverfall sonst geplanten Mast- nahmen die Beseitigung der Kohlen- steuer beschlossen hatte, befahlen sich die Organe der Kohkenwirlschast erneut mit der KvhlenpreiSsrage, um die in diesem Kabinett*- beschluh liegende Tendenz zu stützen. ES wurde beschlossen, die Kohlenpreise nicht nur im Belage der Kohlensteuer zu kürzen, sondern darüber hinaus eine Ermähigung der Aettvkvhlenpreise um 10 -15 Prozent vor- 5Xme6men. Die^ietzt geltenden Verkaufspreise fder Gruben in Gvldrnark werden durch diesen •Beschluh in Verbindung mit dem Fortfall der 'Kohlensteuer Wirkung vom 15. Oktober für die wich, ft** Deiner« um etwa 30—35 Prozent herabgesetzt, S-B. für Duhrfettförderkohle von 38,46 auf 24L2, für oberschlesische Stückkohle von bisher ,29d6 aus 19, für rheinische Braunkohlen- cht ikett* von 24,66 auf 15,15 und für Sachsen rbon 35.30 auf 25,40 Goldmark fc Tonne. Bei rfriefen Beschlüssen ging man von der Erwar- htnn au*, dah jetzt unverzüglich wert- cheständige Zahlungsmittel a e • schuf fen werden, und dah die Degietüng ihren preissenkenden Einfluh auf alle übrige» Wirtschaftsgebiete au*, üben mü||e, damit öic durch Beseitigung der Kvftlensieuer vorn D ich*fi*ku* sowie die in ben obigen Beschlüssen vow Bergbau g<- brachien Opfer nicht wirkungslos bleiben. Für die Lohnwoche vom 8. bis 15. 10. haben Du 21 rbeitaeber- und Ardeirnehrnerver- bänbe b. s Kv-lenbergbaue* in den im DelchS- flrucitsmi.u^.i.um geführten Berhandlungen neue Löhne veretnbaN Danach beträgt der Turchfchnittstariflohn ejnschliehltch de* chauS- stand» und Kindergelde* Im Duhrkohienbelg- bau 1406 160 000 Marl, tm oberfchle|l|chen Steinkohlenbergbau 903 000 000 Mk., im sächsischen Steinkohlenbergbau 843 000 000 Mk und in den Kernrevieren de* mitteldeutschen Braunkohlenbezirks 790 965 000 Mk. fe Schicht Lebensmittelkrawalle. Berlin. 12. Ott (WTB > Di« starke Er- böbung ber ßebcn*mitt.-lbr dem Magistrat und ben Dotstandsarb iic-n aufg.-nommcnc i Verhandlungen über die erwähn ?n Forderung,- > sind vorläufig abgebrochen worden D Fran- zvfen btixm sich bis jetzt neutral oerhalten, aber es steht zu erwarten, bat von der Besahungsbe- börbc der Belagerungszustand verhängt wird. Am Freitag vormittag haben Plünderungen eingesetzt. Die Menge drang hi verschiedene Lebensmit. tel. nnb Konfektionsgeschäfte ein und warf die Waren auf die Straße, um sie fortzuschleppen Auf Befehl des ÄreiÄbekgiertcn beginnen Patrouillen tun» die Straften zu ziehen Dem Vernehmen nach sollen auch im Brüningschlah die französischen Truppen zur Säuberung der Stadt bereitstehen Die Stadtverwaltung bat einen Ausruf an die Bevölkerung ertasten, in d. m die Ursachen der heutigen Er- eigniffe dargelegt werden, und die Bevölkerung 4ur Dufte ermahnt wird Die deutsche Polizei Ist zurückgezogen worden Die Grenze zwischen Ziank- ifurt a. M. und Höchst ist seit heute vormittag infolge ber hiesigen Vorgänge verschärft gc- f P V r t 3n Miesbaden kam es in 'er Altstadt und im westlichen Stadtteil verschiedentlich zu aJnnib-n und Plünderungen. Die Erwerb*!o'en zogen nachmittag* vor das DathauS and wurden durch eine Abordnung wegen einer einmaligen Beihi'.ie - man spricht von 10 Milliarden — vorstellig 3m Anschluss an diese Kundgebungen stürmten einigt Trupp* halbwüchsiger Bllr» tote verschieden« Geschäfte und verursachten Zerstörungen and Plünderungen Die Drichästswelt. die nichts Gute* ahnte, hatte zum groben Teil geschlossen Di« Unrubcn aus ber € träne dauert».» Im» »um ^roend an, wo e« dem scharfen Vorgehen der Polizei gelang. Du he und Ordnung Wiederherzustesten. Verschiedene 3er- Haftungen wurden Dorgcrommcru 3n Köln wimmelt« es wieder von Menschenansammlungen in den rerfchiedenen St iahen Die Polizei zerstreute die Masten Beim Plündern eines mit Brot beladenen Wagens wurden 5 Plündeier feftgenemmen. Dachmittags fanden gröbere Anlammlungen vor deff»Börse und dem Vrlishaufe statt. Die Ansammlungen vor dem Vrlkshause ifozlaldemokratllches Veiei nshaus» wurden durch Einsatz berittener Polizei zerstreut Sine grobe Anzahl durch die Hohe Strafte ziehender Demonstranten wurde ebenfalls zerstreit G-.gr n 6 Uhr abends bemonftiicrte vor dem Direktionsgebäude der Firma Felten u. Guilleaume in Mülheim eine grobe Anzahl Arbeiter Um die Menge zu zerstrenen, wvtzlen di« B«. amten von ber Hieb, nnb Schntzwaff« ®e» bratsch machen, wobei ein Junge durch einen Oberschenkellchuh verletzt wuide dahlieiche Perfvnen wurden fest genommen Auch in Kalk zeigten sich grobe Ollen- fchenmafsen auf ber Haupistiafte Sie wurden durch berittene Schutzpolizisten zerstreut Auf der Lever instrahe zeigten sich auch abends wieder grobe Menschenmassen, welche die Beamten mit Steinen und Glasscherben bewarfen AuS den Häulern wurden die Beamten mit glühenden Kohlen beworfen, so d-ih sie gezwungen waren, von den Hieb- unb Sch-bwasfen Gebrauch zu machen. 3n Solingen bemächtigte sich infolge Erhöhung des PreiSmultiplikators für Lebensmittel der ‘Betröllciung eine beträchtliche Erregung Es kcnn zu Zusammenrottu igen woraus zwei Geschäfte geplündert wurden D.e P >liz.i verh.nderie w ttere Ausschreitungen Abends sammelten sich gröbere Menschen mengen vor dem Dal- haus 3m Lause ber Ausschreitungen am heutigen Vormittag wuide die Polizei mit Sternen bewollen, w.raus sie die TDane gebrauchte. Hierbei sind leichte Verletzungen vor gekommen 3n den frühen Dachmittagsstunden tarn e* zu Ansammlungen meift jugendlicher E r - a>erb sloser in den HauptgeschästSstrahen Die Demonsttanron versuchten die sich anlammclnbe Mengen regen Heraussetzung der VerkaulSpreile and ihrer Anpastung an den neuesten Dvllarstand gegen die Geschästsleute auszuhetzen. Eine Gruppe ber Aufwiegler drang in das Postamt ein und trieb das Publikum aus dem Exhalterraum, wobei sie die in der Hast licgengelaflenxm Beträge mitgenommen hoben fallen Auch zur ge- roaltfamcii Gelbwegnahme soll es gekommen sein. Abends wurde im Dathaus zwischen der Stadtverwaltung und emer Abordnung der Erwerbslosen verhandelt Die Polizei ist Herr ber JS?ogc. Kartoffel gegen Stickstoffdünger. Berlin. 12. Oki. (WTB ) Die Tatsache, dah die Landwirte, die Kartoffeln nicht mehr gegen Paptermark wegen ihrer ständigen Entwertung verkaufen wollen, führt dazu, dah die Stadtbevölkerung nicht mehr mit dem wichtigsten BolkSnahrungSmittel versorgt wird. Eine Drihe von Stadtverwaltungen ist deshalb an da* Stick st ofssyndikat her- angetreten mit der Bitte, ihnen zum Zwecke des Austausche* gegen Lebensmit- t e l Stickstoffdünger zu verkaufen. Wie wir hören, ist do* Stickstoffsyndikat diesem Wunsche nachgekommen und hat dem Vorsitzenden de* Deutschen Städletage*. Oberbürgermeister Boeh. anheimgegeben, die deutschen Stadtver- Wallungen von der Bereitwilligkeit de* Stick» stofflyndikatö in Kenntnis zu setzen. Tic Aupassunq ber Beamtengehälter an die Geldentwertung. Berlin, 12. Olt. 1 Leck tm (DI Ärähcn nationalen stellte der Abg. Aohrurar einen M t h. ‘ r ° Wr6 a r 12 8 gegen die Regierung, der in der nächsten Schmig, in der die Lslprache über , ^egterungserklarung bcQtmtt, zur Wtimmuna kommen tDtro. u im unter -öenlcniQtigung Der öeQ>- e*a*Jtung feit der Entstehung der Steuerschuld W*e$wn Brawn (§ 10), 1 Sten^chvkben. die bi« »um 31 2ugufl b j. «MtHanden sind, werden mit vielen Viel» Ländern sicherzustellen Ml bängerS^rge"gedM^ 'en mir des kommenden 'Sintert W.r Neben »um Reich und ererben für die ® In beit Deutschland« bi« zum Aeuher- (len Qmpfen Wir sind Überzeugt, bat) unser Rus AUx2^et,r im gesamten Volk ,Ln^CT1 Wir er war,en von der Disztplin und dem Opfermut de« Volkes, bah e« ' ±1 -"le Vriksseinde zu hegen und 2?n äneF MfcrCT3urunft enigeger« u führen" 2Me Äegterungaetflärung wurde Verhältnis, mdpig ruhig ausgenommen Für die Deutsch- Die wertbeständigen Steuern. Berlin, 12. Oft. sDolfs.) Sie bereit« ge- Meldet, sollen fünftigbeT' J*1 Ölungen, bte innerhalb einer bestimmten Ärift zu leisten sind, den Gold- Umrechnung«,«- für mahgcbenb au erklären, der am Rnsang der Frist gilt Dann kann der Steuerpflichtige einen unveränderten Papiermarkbetrag tnn«rba(b der oesehlen Frist entrichten, ohne Rück- kZ* £?n3ul' 06 sich inner bald der Frist der Wert der Mark ändert D" brennendste Frage ist bi* BerfavaMe, oet 'Berofterana mit RahrungSmutckn Der U«. 1 ®ctretbrrnte gibt bic Gewähr baft «r wenigsten« über die nächsten Monate be- Dt< Brvtgetrei derart wird aus 7J2 Millionen Tonnen geschäht, also 46.9 9ro«ent mehr al« tm Dooahr Be, den Äartüffefti immerhin imt einet guten Mittelernte mj 'e$n™ ’S1" Für Preuhen wird da« Ergebnis auf 20 Mtlivnen^Tonnen geschäht so bah. selbst .^rbraoch der Bcpoifcnnm ajf 10 bi« 12 Millionen Tonnen berechnet die Er- rmhrung gesichert ift 3m Oktober erfolgt eine “ fl « n ? der Speis ekartosseln beim öahnveisandt Die Ernährung«,rage ist aber ni treuem ilmlange eine W ä h r u n g « s r a a e 2Luf die Dauer kann der Landwirt sein ®etretfw qegfn enttrertetrt Geld nicht abgeben Der Vei- b‘^; J*1 s-'ondw.i tschaft an Kunstdünger ist gan. nbeblup Aunjrfgegangen Wenn He^en von de, ^nc w feb- daran liegt, der Währunas- unlid^tbcit ein Ende »u machen war am haben Bann ihre Freunde im Reichstag gestern ö. ^nnabme be« Rvtgeseye« v e 1 h i n. 6 . OT,n,f‘£r verteidig, hieraus die Reichs- laisbeschtus'e zur Vro'versorgung und die Siebe- lunqdpohhf gegenüber den Angriffen de« Vor- teöncrt Tu JHoorfuI tuten werden wir energisch in -angnH nehmen Wir haben etwa 109 M. ucrativnspläne fertig Rochmal« empfehle ich bic trerftcuge Hilfe der Do I k« f pe t s u n ge n Wir lagen allen Spendern unseren wärmsten Dank auch der Landwirtschaft für da«, wa« sie für da« Äubrgebiet geleistet hat Wir danken auch dem Auslände für seine Hilfe. . D recht 9l.-CBKU4?a>l6 ^nn auch da« ©taatftgebaub m qlfan Fugen kracht. ,0 muh mon doch dem Hunger de« Volke« zu Hilfe kommen Mennigen, die auf dem Lande geplün- öert hatten seren nur vvm Hunger hinau«ge- trieben worden (Unruhe recht«) Die Land- lv.rte hatten se I ,914 stet« avldere J«Mn «,-^r, (Sturm,fcher Widerspruch recht« > e"'"" OIbg^@iQf zu Stolberg-Wernia». Tt?b ® BertrauenSverhältni« »wl- Ä Ki^tU1'9 unb Landwinschäft könne sich nicht bilden, trenn von leiten der Deutschnatio- no.en gegen die Regierung gehetzt werde. Die Regierang musie für unbedingte Sicher- bett auf dem Lande sorgen Abg Dr S ch r e i be r - Halle (Demi be- merlt. tos landMiit'chastlich.- Problem könne nur durch eine n^.e Wah-.ung gelöst werden Um AU ,ortvrn- "iüsse die Siedelung gefördert werden. “ Der Aeltestenra, hat unter dem Widerspruch öer ^eutsch-iatwnalen und her Kommunisten bü CBe r tag «na De« Landtag« vvm 13. Ok» Leber bis 27. Rorember beschlossen. tw SefaHr emtr grohkapitalistischeti Militär, btftatur bannen, die greifbar vor un« steht Sie wird bade, alle« versuchen, um eine solche Diktatur »j oerhtndern unb den Bürgerkrieg zu vermeiden, r-as rann aber nur gelingen, trenn bie Bevölke- iung selbst sich trotz der Einschränkungen der resse, reihe st nicht irre führen läht. trenn sie einig ist in der entschlossenen Abwehr aller Dik- toturgelufte Um ihren Abwehrlampf fuhren zu können, wird bte sächsische Regierung den Staatsapparat weiter energisch säubern von allen, die für bte verfassungswidrige Diktatur be« ®rt>fi- tapital« offen ober versteckt tätig sind Sie rechnet bei ihrem Kampf gegen die Feinde der Republik nicht nur mit den staatlichen Machtmitteln son- bern erwartet opferbereite Mitarbeit aller prole- torischen Schichten unb ihrer Organisationen Diese OrMinjsationen mit allen Straften zu för- bern, wird eine der wichtigsten Aufgaben der Regierung sein. Mit aller Energie wird sie sür dit Srfaffimg der Sachwerte, für die Pro. dllktionSkovtrolle, für die Er Haltung des Acht, st-ndevtage« und für die 6rf aff trag der De- vifen cm treten Sie wird sich dafür einsetzen. daf, die Rvch-te der Arbeiter, vor allem der Betriebsräte und Gewerkschasten, geschützt und erweitert werden Innerhalb ihre« Machtbereich« wird sie mit aßen ihr zur Verfügung stehenden Mit- teln gegen unberechtigte BetriebSsstllegun- g.n cinjetrciten und QHaf) nahmen ergreifen Die bie Wredereröffnung stillgelegter Betriebe er^ 010^11(^:0 Be, der Reichsregierung wird sie nach- druckl.ch w,e brsber auf ausreichende Unter,,rryung ocr -?lt^ei,^c^n "nd Kurzarbeiter sowie ze,t- gematze Erhöhung der Renten der Krieg«verletzten Hinterbliebenen. Srzralrentner und Kleinrentner hinwirken S« wird weiter versucht werden die Lebensmittelversorgung durch Beschäl- tu na von >.«x . ?? et*.'ü>*-toFnnl »u gelegener Zeit »rrreu, fliehen dem deutschen VolkSvvf^ auch sonst noch täglich grobe Geldspenden i!* On- und Au «lande zu Der oa sirre W«erstand Ist 5»ar au,gegeben, bi« Ro< ist aber (W geschwunden Zu der materteOen Rot welche areh im unbesetzten Gebiet tnde erdulden müllen rtnnnt für bw Bewohner be« besetzten Gebiet« , r keusche Druck hinzu 20 000 beutschc Gela n g e ne und Tockenb« von Ausgewie- e ne müssen noch leid«.'. DK MltLel deS Staa- b^Hlegi Die Schicksal« gemein schatt zwi- lchen dem bcler.ten und unbesetzten Gehret kann daher kernen belferen Ausdruck finben. al« durch f 0 t > gefe v te Opfer willigkeit mit der den befangenen Winterkleidung, den Dertrie- denen Obdach den Kindern billige Milch und den verarmten Kleinrentnern ein« rocimc TnahUeit beschafft wird 3m besetzten Gebiet ftnret es den dankbarsten Widerhall Sah man de, korreilutzcn unb seelischen Rot der Rhe,n- länbet und Westfalen weiterhin nach zu steuern sucht Eine (Emäbrungsbebatte tm Preußischen Landtag. - — e F1' 12 Oft. lPrtvVTel.1 Aus der Tagesordnung steht bie gerne infame Beratung «^ner grotzen Zahl von Anträgen und Drosten Anfragen bte insbesondere zum Gegenstand haben dte Schwierigkeiten der Ernährung«, Ofle die Erwerb« losen Mastnahmen gegen den Wucher, die Rollare der kinderreichen Samilten, die Unterstützung be« S^v^b'lchen Mittelstandes, die Verhütung vrm Plünderungen unb bte Erfallung der 3a>g. Solange iDntl.) begründet einen antrog. wonach sofort Mastnahmen getroffen trer- ben foOen zur Sicherung der durch den Zusammen- . U^Währung auf« schwerste erschütter- ten -0vtk«ernährung Zur Heranbringung der vor- hcmdenen 0eben«mittel an die Verbraucher sei em trertbefiänbige« Zahlungsmittel nötig Sine wertere HeralSetzuag der Frachten für Kartoffeln 5* Beschlüsse be« \ur jug fa*en unannehmbar Sofie einer Hinterziehung ober einer anberen Zuwiderhandlung da« Vierfache der Steuer al« Strafe angedroht so wird dieser I ।?ie na$ 6en allflemcinen Grund- lat>cn be« Abschnitt« 1 ausgewertete Steuer zugrunde gelegt Die Strafe wird in ©olbmart I ausgesprochen II Abwicklung der Vermögen «Steuer trab ZwangSao leche. Vermögenssteuer für das Jahr 1923 unb >-?OnÄÄan,Cl^; erbringen mit Rücksicht auf die xT., VermögeEetrertung zugrunde liegenden Bestimmungen Betrage, die auch bei Aufwertung fv geringfügig sind, dost die Kosten ihrer Der_n- fagungund Erhebung au fier jebem Verhältnis zum Ertrag stehen. Dadurch würde bte hieraus 6* Center in unproduktiver »eile betasten unb verhindern, hast sie für bte bevorstehende Arbell, die der Erhebung wert- beständiger Steuern dient, frei sind Vermögen«- fteucr unb ZwangSanfaihe sollen daher für die Zukunft al« erledigt angesehen werden Ver- sahren, bie sie betreffen werden nur noch insoweit Duräy«fuhrt, al« sich auf bie Veranlagung die Erhebung der BrotversorgungSabgabe oulbaut Stücke auf bic wirksam gezeichnete I ZwangSanlerhe werden noch auSgerichtet. III Bet eins achmig de« Desteuerirag«. dersahrerr«. I Freistellung be« Verwaltungsapparat«s für tie neuen Aufgaben dient die Ermächtigung die finanzrechtlichen Streitigkeiten über £*"^rage. deren Durckführang weder für Dct 5i#fu« noch für den Beteiligten ein prafti- 'Mes 2Mer«fse bedeutet, für erledigt zu «r- Jlaren Von besonderer Bedeutung ist die Vor- schrist. dast für Landesabgaben und andere öffent- *e^IIidX' Abgaben, die von den Behörden der I /{e'a,t2. Okt ,WTD) Der Uinötag trat beute Donnitiag mr Entgegen- nah m« b c rRegierungserklärung zu- lammen Ministerpräsident Zeignor rerla« eine prvgramrnal sche Srllärung in der rt heistt .Sne ncugcbilbete Regierung ist bW ‘»«S'enrag der republikanischen und pro. _ «etarischen Derteidirawg «oerftaligen Schichten ganz Heu: . and» lind auf das schwerste bedroht Herr n Kah und ®r- Äjcftarp haben das Lofungswor, aisgcgeden -Rieder mit dem M a r f 1 0 m u i" und da- bur^ nicht nur dem Sozialismus, nicht nur der AibcUmschast. sondern allen proletarischen und irpublckanischen Schichlcn den Kampf an- gefagt Diese Kreise hinter dem bäuerischen Gcncrasslaatskrmmisfar und der deut'chnationalen P«m1ei verschioer., kaum noch ihre wiNfch.iitlichen und militärischen Dorbereitungen für die Rieder- chlagung der werktätigen B.vvlkeruna Der Zu- fammenb.rich der Prlilll btefer Krcfa im Innern und Aeustcrn soll verschleiert, die fürchterlichen Schäden dieser Politik (ollen auf hie g, osten Masten abgewalzt werden Scmqegenuber erklärt /l kLTm* Regierung Sie wird fich jederzeit at« d^ Regierung ber getarnten irematigcn oe- roikerang fühlen und betätigen. Ihre besvndera Sorge fall den Aermsten gelten, alfo den prole- taid^cn Schichten, die ohne staatlichen Schutz ubethaupt zugrui,de gehen müllen Gestützt auf die ■arbeitet unb Angestellten, die Angehörigen der £>ic -Kleinbauern und die sinkenden Mittelschichten will sie Aos dem Hessische« Laodtaq. ». Sotmfiabt, II. Oft. (Prw-Tel.) Der ?i*1^?**1 u«frfx1 ft des Landtags nahm die Regic- tungsVorlage über b« Verteilung von Reichs- iUCre^ntüfrÜIUrn9 ffemewmühtger An- Wgelehni wurde die Vorstellung bei (,Mina(beamten wegen B«. fcöung ber Stelle eures Referenten in der Mi- v -^ol<-b'ettung für öffentliche DefunbhettS- hS J^axn,f oa.nb Urn tor b« innere Einrich- lutes, sow^e eines F 0 r st l n st i I u t e s «1 der Landesuniversität genehmigt werben. Auch die Vorlage über bic Venrendu.rg auSgewiefe- Angehöriger der freien 'Berufe Cor^LÄU,ahantTa6e M Abg Reiber wurde die Vorstellung deS Fvt st meister« , R B 0 r n c m a n n in Bad-Mra- deirn wegen Gewährung einer Frauenzufage. Für crkbigt crflarl wurden der Antrag be« Abg Kiel unb Den betreffend da» Tabaksteu ergo fett ber Jlntrsg vrt Tr r.icrner und Den be- trcifenb die Kosten der höheren Schulen mch d,c hierzu eragego-ngene Vorstellung von 29 hellt- ^meinberertrotem sowie der Antrag der Rbg Brrmbaum wegen Ciefenrag von HaQ an ■ - v—a- V. ^^yvu.gene a>on der reichsgCetzllchen Unfallrerficheruna w.rd jugeftnnmt und zum Schlust eine Vorlage ajmehmigt. durch welche durch einen Zusatz Zu- Zagdwasfenpastrerordnung d,c Schüler der Forst- famle m Schotten be. der ZagdauSübung di« ylerchen Begünstigungen erhalten. Sin spaoischcs Nassenseft in Verlin ^,erMnk.12 Oh- ^TB.) In der Aula der Berliner Tlniversiiat fand vormittags ein von den hues.gen spantfchen und deutsch-fpaiiifchon Or- ^'^talKae« Rallenfest b.r fpanisch sprechenden Volker zum Gedächtnis der Eni- beckung Amerikas statt. Rach Degiüstunas- Dvnen tej TUftort der Universität, l^heimrats . . Y,te r- Skdachto ber argentinische Generalkonsul Eand 1 0 tt in beullcher unb spanischer Sprach« bei Bedeutung be« Xagrt Rab Vorlagen von Di. Rohrba ch und Dr Greif worrn auf bie herzlichen Beziehungen iwischen Deunchtanb unb den fparasch sprech enden Ra'ionen hm gewiesen wurde, wurde die Feier durch eine Ansprache ree !panschen iseschätotrager« ip a r- d«na« ge»chOTnrT bfa Aum TEm Den Paneten ist eine DotehMfach« hei »erstehen der Schuld e^BewähiuMG^oi gegeben, die das deut- h<23, ba« Zehnfach« bei Entstehung der 2» Mil schwersten wmichattttchen Opfern »u zahlen StererschMdcn dfa i» 2 chten me*. 9e» Dott Wt fir Partei- entsfanben ffab. werben mtt be» etafach föe^Bl,'SeSn m*vr da» geringste trm 15. 2Q_nft»banb der neu hinzugelvmmencn Ausgaben bet staatlichen unb städtischen Behörden unserer Stabt informieren Dah es auch träge und bequem# Beamte gibt, da« leugnen wir nicht. Faulenzer frei,in aber auch andere Berufe auf. doch macht man dafür nicht alle verantwortlich Degen Er- spatnllle im Beamtenhaushalt ist ferne Beamten- c> oanisation. Darüber wurde wörtlich in bem B< fammlungSbericht mltgeteiü .Kein Beamter st t sich dagegen, bah Kräfte ba, wo sie über- siüllig find, erspart weroen" 3. C a'. ter Beamte nicht genugöteuern b.Zahle, ba« festzustellen blieb dem Ginfmder Lt i lallen 3a, tragen denn die genannten Sr- nxrb«trei|c Ne So über st euer fc.bft oder wird sic nicht in Nele Preise einlalfuliert. die nachher auch wteder bet Konsument (aüo nach bet Beamte) zohlt 7 W« trägt bk Umsatzsteuer, und wer trägt N« ungeheure Sonbersteuer der 3n f lat I o ■? 4 Wir konstruieren feint Bot Dazu einige« zur Aufklärung Am 1 Oktober wurden Gehallt gezahlt bet einem Dollarstand von 200 Millionen Marl, acht Tage später, al« ber Sinsen der im .Di eben er Anzeiger^ schrieb, stand der Dollar auf 15 'Milliarden, also auf bem P OjrUf« JrJMem hrnmhl (^ebdlirr? Stt ihrrr gefticfcurtQ Dar ber Soflar* stand 110 Millionen bei der Auszahlung 200 Millionen, und wie bet Dollarstand aus l' i Tldllarben angelangt war. tarn Ne Erhöhung für ba« 2. Ottobfrrlertd mit einem Bier lei be« au «gezahlten Blonatsge hallt Die Auszahlung erfolgte am 11 d BU« bei <2 Milliarden Dollar- stand Dazu einige Beispiele Sin städtischer Beamter ber Gruppe 3 erhielt 1,5 Milliarden Bach- »ahlung. davon gingen ab für eine Kartoffelrate 1,3 Milliarden verblieben 200 Millionen 3tn Postbeamter wollte mit ber Aachzahlu.ig 1 Liter Aüdöl kaufen S« reichte nicht, er muhte noch 5 Bl.Klonen borgen S»n Beamter der Gruppe 9 bekam etwa« über 2 Milliarden, sein 7jährige* Kind soll bie Stieleichen gesohlt und gefleckt bekommen mit - l>/3 Milliarden Da« Blonat*- gchalt eines mittleren Beamten brr Gruppe 7 mit 2 Krnbern, war am 1 Oktober wert etwa 40 Dollar, am 9 Oktober 51 , Dollar, am 11 Oktober ctwa« über 1 Dollar, bic an Neicm Tage ausgezahlte Srhöhunq ' , Dollar — 1 ®olbmarfl Genug ber Feststellungen! Die Lage ist derart gespannt, bah man mit Artikeln wie bem der .Persönlichkeit be* Wirtschaftsleben«" nur unberechtigterweise noch Oel in« Feuer gieht S* ist überaus schwer für Ne Organisationen und ihre Führer, zur Besonnenheit und Buhe zu mahnen Vorn sicheren Porr atlerbing* lätl sich « gemächllch raten, und wenn der Stnfender da« .klare 8r- flennen“ ferne« .befreundeten Beamten“, ber sicher nicht nur Blarfempfängcr ist, nutzbringend verwenden will, bann mag bieser weifte Babe klarer Erkenntnis Nele Meinung in seiner Fachorganl- talion vertreten, aber nicht anonym unb au« Nm Bulch Uns unbert Nele Art ber Bekämpfung feiner eigenen Kollegen und be* lih Liedkinb- mmchens bei anderen Berufen an Wer den Beamten alS Beamter etwa« zu sagen hat, bei muh es nicht durch Nn Blunb .einer Perkö.rllchkc-it be* Wirtschaftslebens tun Ss wäre nach unserer Meinung Heute fx (ter aetin bic tSn.-rgie bi noch vvrhanNn ist, zur Hilfe aus der surchtd.rren Bot zu verwenden, al« bar) man sie gebraucht um einem anderen Bollstell ein* auszuwtschen unb ihn zu schädigen Aus Stadt und Land. Dieken, den 13. Oktober 1923. Die Sn zeigen-Schlüsse!zahl für bie 'Woche vorn 13. bis 19. Oktober ist vorn Berein Deutscher Zeitungsverleger aus 600 000 festgesetzt • Wioternotsiilfe Gießen 1923. BMe im Vorjahre, fo soll auch diesmal wieder an alle Mitbürger, die noch über ein einiger- mähen ausreichendes ©infammen verfügen, der Bus irgehrn, sür unsere notleidende., Einwohner zu opfern Die 3aN der Hilfsbedürftigen ist jetzt natürlich stärker denn je, dir Bot ist auf« äufterftv gestiegen Zur (Sinlritu.tg eine* gemeinsamen Hils « wei ke«. da« allein eine gerechte Verteilung ber Spenden auf alle Bo Heiden den ermöglich: tat das städtische Wohlfahrt samt zahlreiche Mitbürger zu einer Beratung cingelaben, bie an einem Nr nächsten Tage statt linden wird. Giestener Wochenmarktpreise am 13. Oktober 1923 (hänblervreise) (Es frosteten auf bem heutigen Wvchenmarkt Eier 30 Mill bas Stüdi, Wirsing 20 - 30 Mill, Weih, braut 20 - 30 Mill, Botkraut 25 35 Mill, (Selbe Büben 20 Mill. Bote Buben 10 Mill, Spinat 30 Mill, Bärnischkohl 5-10 Mill, Dohnen 30 Mill, Blumen- froh! 40 Mill bas 'Pfunb, Salatgurken 30 Mill. Endivien 20-30 Mill, Ober.Kohlrabi 10- 15 Mill., Unter-Kohlrabi IbMill bas Pfb , Grünkohl 10 Mill., Bo|enkohl 25 Mill, Felbsalat 30 Mill, Tomaten 40 Mill., Zwiebeln 20 - 25 Mill , Meerrettich 20 bis 25 Mill, Rhabarber 35 - '.0 Mill , Birnen 30 Mill, Zwetjchen 2 MrL. bas Pfunb “Der deutsche Vuchdrucherverein teilt mit Die XariffommifTion der Brichdcefer einigte stch für die laufende Woche auf die Zahlung einer Ausgleich^hllfe von zwei Milliarden in der Spitzengruppe, zahlbar bi« Dienstag den 16 Oktober Aus den Lohn ab 13 Oktober Ist am Freitag, den 19 Oktober, ein Vorschrift von sechs Milliarden zu zahlen. Die endgültige Zestfetzung N* Lohne« für die Woche ab 13. Oktober erfolgt am Donnerstag, den 18. Ott. • * Die Schlüsselzahl für bas Buchbruch, gern erbe beträgt 35 Millionen ab 13 Oktober “ Der Steuerabzug vom Arbeitslohn. Born 14 Oktober ab Ist Die BerhältniSzahl für die Erniahigungen beim Steuerabzug vom Arbeitslohn auf zweiunddreihig festgesetzt worden Mit Wirkung vorn 16 OftoNr ab Nträgt ber 'Wert ber Sach- Nzüge daS fünffache der ab 1 Oktober gültigen Wertsätze • * Der Preis für elektrischen Strom ist für die erste Oki ober bä Ute auf 500 Millionen für Licht und 400 Millionen für Kraft je Kilowattstunde festgesetzt worden BähereS im heutigen Anzeigenteil " Die Straf$enbahnfahrprei|e. Don Mon. tag ab kostet bie billigste SNahenbahnfahrt 12 Millionen. Die übrigen Sätze |inb irn gleichen Ausmah erhöht worben. ” Der Zuckerprel« Ist von der Lande«- verforgungSstelle bi« auf weiteres auf 110 Millionen Mark für ba« Pfunb festgesetzt worben. • • Der Milchpreis Mit Wirk na von heute ab ist ber fUeinoerkaufepreii für bas Liter Milch auf 62 Millionen Mark festgesetzt w-rben. " Sperr,elr i u t X a ■ 6 e e 'Dährend der Saatzeit vom 15. OftcUr bU 15. Bvvember müssen btt tauben In den Schlagen gehalten werden (Slehe heutige Bekanntmachung^ • * Vorsicht vor Frachtbriefen a ■ • Schlichtern! Bet ber ®üt«rabf«rtigun, Schlüchtern ünb KbnahmesttMpel, Wieeeftempel unb Stern- oelklssen titeenbet »orben. Da ett rintr mih- bränchltchen Benutzung bee Stempele Ni ber Frocht- briesannahme zu rechnen Ist. erscheint besonbere vorstcht, snrbessnb-r» h-4™ ■hl*iue oon Maufver» trägen auf örunb von DupliNNsrachtbriefen über SeÜbungen aue Schlüchtern geboten UB Bon dem medlzlnklch-natur- wlssen scha ftlichen Lesezirkel der B-xfc- feUer-Sktstung sind neue Mappen esngekrvfsen unb liegen ün Zeitfchrtftenzlmmer ber Uni- verlltäts-Blbllothek bi« »um 29 Bov zur Einsichtnahme auf Dt« BZappcn der DorN’r- grNnNn Sendung können noch bi« ^um 27. Ott cInguschen werden ’* Ernennungen Otnannl wurden am 5. Osicber Nr DiplomNrnNlslchrer Dr Zrredr Feld zu Offenbaä) mit Wirkung vom I OftoNr 1923 ab zum Lehrer Nr kaufmännischen Bblcilung Nr Fcilbildungsfchule Glehen, Nr Bermei- sungsgehisie Ef^nirch Schomber zu Giehen mit Wirkung vorn 1 September 1923 an -um Bermel- sungSoNralllstenten in etnem HeldNrklnlgungs- amt BDB D i e G'.nreise ins besetzte Gebiet 'Wählend Ne Glnreile In daS englisch N» setzte Gebiet (Brüder.fcpf Kölns lediglich von einem gebührenfreien Deleltschein abhängig gemacht wird lBerkebrSamt Köln. Domhof 28) beträgt die Gebühr für die Ausfertigung der Einreisegenehmigung In das sranzöslfch Nlcfttc Gebiet seit Nm 1 OftoNr 5 Oolbmarf. " Die staatliche Anerkennung von 'Dohlsahrtspfleqerinncn Tom Presseamt des hessischen i3taat*prähNnt *n wird un« gefchricden BadfNm nunmehr ein? Vereinbarung der gegenseitigen siaatlichi.-n Anerkennung der Länder, inSbefonder.- der UeNrgangSbcsftmmungen für WohlsahrlS- pslegerinncn auch für Hessen erfolgt ist, kann allen denjenigen WohlsahrkSpft .'gerinnen, die bi« zum 31. Oktober lausenden Wahres eine fünfjährige Tätigkeit in der WohlsahrlSpfleg. und ausreichende fachliche Torbilbung »ach- weifen, die staatliche Anerkennung erteilt werden. Der Antrag aus Anerkennung ist bi« zum 18. Oktober unter Vorlage von Lebenslaus und Zeugnissen bei dem Hessischeii Ministerium des Jnnetn m Darmstadt cinzu- reichen. • • Postpakete nach 3 I a 11 c .i und C3n- dem üN. 3iasien müssen. * die Post- vcrnxiltung mittcilt, Nfondrr« bauerbafl oerradi fein Gs empfiehlt sich die Verwendung von festen tzclzkiste.i, Blechkasten. von Sytnfftoff, Pari- nNr Wachsleinwand, doch ist b.i 'Dateien nach 3trlien fdbli auch sehr starke Kurtonverpariung zugel.iifen, tiK.:n sie nach Nr Art N* Inhalt« Nr Sendung genügend tr-'derstandSfähig erscheint Die 'Datei.- müssen fxillbar umschnürt und durch Siegel cNr Plombn mit bcfonNrem Geprnge oNr Kennzeichen be« Absenders gehörig verschlossen sein Ce'.bapier ist al« äuhcre llmbiilljng nicht zng.'laffen, auch dars Metallverbandverich»>irung nicht angewendet worNn "DieEinlösungberkleinenBanf- nolcn Der Wi.rzburg r OlbgrorNiete Gerston- Nrger hat Nn Bciä, Wirtschaftsminister um eine Erklärung ersucht, ta die r^rschieNueir Stellen Nr Bvidi b-int sich N»iiglid> itr Einlösung der kleinen Tanfncten r.iichieNnartig verhielten Dar- aushiii ist vom 'BeichobankNreklorium ein Bunb- ctfah solgcnten Wortlauts an Ne Beleb«- banfftellen <>rnor-- Bertlr'.iaber.? im Rau|m. BerelnShau« - Lichtspielhaus, Bahn- hosstrahe- .Wilhelm Dell' Palast-Lichtspiele .Paganini'. — Astoria-Lrchtspiele .Die Schlucht be« Tobe«' - Togeskalenber für Sonntag: Stobt- theater 7 Uhr .Pension Schöller" - Bienenzüchter- verein: 3 Uhr nochm Derfammlnng bei Kraft - Lichtspielhäuser dasselbe Programm wie Samstag. • • Au« bem Stabttheaterbureau wirb un« geschrieben Bochrnal« sei auf die morgige Ausführung de« Nliebten Schwanke« .Pension Schöller' htngewlefen, für Die sich levha'ieS 3n- terclfe zeigt. — Diese Vorstellung dürfte die letzte Nr Zwischenspielen sein, da für Freitag den 19 Oft ober die Eröffnung der ofstziellen Winterspielzeit 1923 24 mit der ersten AbonnernentS-Bor- stellung vorgesehen ist Diese Vorstellung soll Grillparzer« Lustspiel .Wehe bem. ber lügt*, bringen mit zwei neu verpflichteten Mitgliebern in Nn Hauptrollen be* Leon und der Tdrita. Die weiteren Verhandlungen über Ergänzung N« Personals befinden sich auf gutem Wege, wie sich überhaupt die Vorzeichen für Ne fo Heist um- ftrirtene, fetzt gesicherte Spielzeit wesenUich geNsiert haben, die BeichSzuschüsie für die Gagen sind bewilligt und angewiesen worden und für das Abonnement gibt sich erfreulich reges Interesse kund UeNr Spielplan und neue Mitglieder wird nächste Woche weiteres mttgdeiU werden. Für heute sei nur erwähnt. dah für die ersten Vorstellungen auster .Weh Nm Nr lügt* tn tlnsstch« gtmnun sind .Wm 3taa tww bet man spricht' Cßntfptel oon Krantz). .®etoefkt* (von Ibsen», .Helden' (von Shaw» unb .Amrich* von Stritzdbevgt Varausstchtlich Dürfte and» bald mitbet Operette unb mustfallschet Schwank rn Nn Spielplan ausgenommen werden - Schützen verein. Montag (Btneralwrfamm- lang. (Siehe Anzeige.) {Brtter*»ra*»faet Zeitweise an Märend, Wederschläge tn Schauern, fühlet. • Ärci« L««tcrb<»ch. • Lauter dach, 12. Dkt Die startoffelver- forgung anfeter Stabt ist minmtbr gesichert Bie setzt sind bereits 3900 Zentner Är fftin au Pommern eingelaufen, währenb bis noch restlicher 600 Zentner in den ersten logen eintreffen, |oba| Innerhalb Oer nächsten lagt bie getarnte Bevölkerung mit Kartoffeln versorgt sein bürfte Der Zent- ner kostet durchweg Mk. 160 000 000 - In diesem Preis sind Mk 10000 000 - für Fracht nnb sonstige los lagen enthalten. - Für die Errichtung einer Ärlegergebenkftätte sinb von ber Bürgerschaft durch freiwillige Sammlungen 10 Milliarden Mark aufgebracht roorten. Die katastrophale Geldentwertung nimmt aber auch diesem Sammelecgebnls die Bedeutung einer hinreichenden Hilfe, bie man erwartet hatte Deshalb hat der Denkmalsaosschust beschlosien, von d»r Errichtung des Denkmals einstweilen abauleben Cf-'rftBbnro und • Darmstadt, 11 Ott D!« StaNvirpcN netcn-Berfammlung beschäftigte sich heute sehr »i»- gvhend mit Nr Be-iorbnung Nr Berechnung Sv« ® a «- unb Wassergelde«. Bach Nm Vorschlag Nr StaNoerwaftung soll etn wrunN pivi« seflgeftesit werden, Nr sich ergibt au« dem Fr^d.-nSgrundprei« N* Gase« bzw. Wasser«, bet im glichen Verhältnis erhöht wird, wie sich Ne .strdien in Oolbmarf frei Werf heute geoenttber Nm 5ricNn#prei« verteuern Da auch Nr Kvhben- pivi* zur Zeit noch in Goüamari fbarfen Schwa«- (ur.gtn untcrtDorlen ist, Nr Grundpreis aber durch ein.- BrrbraucbäNrioN durchgehalten werNn soll, m .ftte Ni« Mcnatsmittel ,ugrunN gelegt werden (Äe wird ein T.igesmulripsikator sestgesteiu, ber ftch >n runNn Zrhlrn au« Nm Dosiarsiand Nr 5rxmN fui c. Börse am Tage vorher, geieüt durch 4^0 Blatf, ngHxt Mit diesem Multiplikator wäre bann Lei Grundpreis ir. Jüaplcrmarf umzuwar.Nir:. Ban Nr Direktion ber städtischen 'Betriebe sollen Gut- sch>c ic für 1 10 Kubikmeter Gas ober Wasser auJgcgcbri werden Einem übermässigen Ankauf dieser wcrlNftänbigen Papiere soll durch ent- fplechende Mastnahmen oorgebeugt Verben Dw Bizahlung verbrauchter Das» unb TDdfkrmengei (anit srwohl in Gutscheinen wie auch in Papiergeld Aum jeweiligen Tageskurs erfolgen Bach den Ausführungen de* Belg Bitsert vürN sich der Pr> ,s für bas Kubikmeter Gas auf 27 Pf unb für W.tssei auf 25 Pf im Oktober stellen. Dieser von ten meisten Bcdnern für Ne Beamten, AnaesteÜ- ten unb Bi beitex al« untragbar bezeichnete GrunN pici« rourN von dem Beferen len als zu Becht Nftehenb damit bearünbet. bah da* Gas- unb Wafferwerk Ne Kohlen »um Doldprats einfübew muh. Nr sich für niederschtesische JtoW«, Ne Nd weniger Gas ergibt als Saarkvhle. für Ne Tonne auf 38 Goldinark Nläuft Da* Gaswerk verbeennl täglich für 2000 DolNnark, was etwa 8 Billionen Papicrmarf entspricht Sr erflärte weiter, bah Ne Auszahlung Nr Löhne unb Gehälter bisher nur k uich staasiiche Zuschüsse ermöglicht worden sei. Wenn die SluNver ordnet en Versammlung den Vorschlag Nr Stadtverwaltung nicht annehme le werde ba« Das- und Tvasierwerk, dessen 'Bestände sehr acring seien. In wenigen Tagen gezwungen sein, den Betrieb völlig ebuufleilen Mit Nr Erhöhung Nr Ga«- und Wasierpreise fei vor allem Nabsichtigt, Ne aröheren Tverfle. Ne etwa 50 Prozent des Gesamtverbrauch« ausmachten, zu treffen Wie man ün übrigen den WenigbemiN^- icn helfen könne, darüber mühten besondere Bor- Ich' ungen getroffen werden Gr verwies In diesem Zusammenhänge, ebenso wie einige Bebner, auf das Fürsorgraml Die Versammlung formte sich Nute noch nicht enlschliehen und nahm einen Vorschlag de* ONrdücgermeisters an, der dahin ging einer aus den BlitgltcNrn Nr Betriebsdeputation unb des Finanzausschusses zusammengesetzten Kommission die Vollmacht zu erteilen, tn einer alsbald abzuhaUenden Sitzung sich noch einmal mit Nr Frage zu beschäftigen und für Ne nächst« vier Wochen Nn Preis seltzusetzen. Hcffen-Raflau. fpb Franfsurta M, 12. Oft Unter bet# Vorfiy oee xxmoeeoauptmanne* Juatll »ano in Frankfurt eine Zusammenkunft ber sozialpolitischen Bezlrkskommlsston des ÄommunaHanbtage*B3te«baben statt, in ber Ni LanNs Hauptmann u a mitt eilte, dah cme Anzahl sozialer F ü r so rgeansta l- ten an Bezirk demnächst ihren Betrieb einstellen bzw zusammeirlegen werden müsse, ba Ne erforderlichen Mittel zmn 'IBetierbetrteb der Bnftohcn nicht mehr zur Verfügung stehen. THan rnill alle Schritte tun. um das AeuHerste zu verhüten Der Das preis wirb vermutlich schon von Samstag ab von 26 auf ISO Mtllivnen Mark erhöht axrNn Begründet wird dies« ungeheuere Preissteigerung mit der Grhähung Nr Kohlenpreise, Ne allein 100 Prozent beansrrucht Beantragt war eine Gr hä Hang auf 200 Millionen Mark Kirche und Schule. hg Ulrichstein, 12 Oft Unterem Pfarrer Hellwig wurde durch Dekret txxn 9. d Mts nad) nabe 11' ,jähriger Wirstamkest tn unserem Bergstädtchen die eoangel Psarrftelle zu Bei*- kirchen. Dekanat Weben, übertragen. ■m ■ etrb frlM. nütilU d grau. IhrMundc^Bä™ te«nni ew M*R eä>6n. Data*lrtm! 3 Tier tH« ent» fkante OfinQltng* unD runge Mädchun parrtai t" tW wänden unb Hetzen HW Si« igen ju. gerade fo (tebrei^enb. a>te fh H eben Don 3»ft gegenüber getan hotte, Tie führte btt fdngebUbete Hand an t*e Lippen unb sandte tbm einen 9ruh bUfiber, gam verfiohten unb «Honen. bcrfj nur er e« merfen tonnte ®r a>u61e nutzt, tote ihm gefcfr* Da fiel fein TMtcf aus einen aerfenbaft gehet beten Herrn mit etnem cibte/i groben 'Brtllantvr in ber Ära» warte, ber ausgrrlchtet In einet Loge ftanb, mit be* vnaüe.i Händen klatschte unb |etn brbb*»enbe6 QSrat» aus ble QSübne bcnntierltbrie Sta» □tun ax>r Die Jlamwe ber jugendlichen De» gelftenrag In ttzm erlt'chen. ber twlbe Lausch verftdrt - Onge hatte mtt ihrer Mutter in einem Arten» benheiw am Sübfrranbe Wohnung genommen, Ountber fühlte sich bet ber Schaustler gut aufgehoben, badete bt* Dormittags nach aller Ge- Dvhnheu unb machte in Begleitung seiner treuen SchLferhünbia weite Strandfpazierzänge. On ben TMD. ben er früher fo gtlUbi. ging er nicht mehr Der QLnbiüf ber klaffen ben Leeren unb OiiUungei ba, wo einst bie flogen beutfchen. jeß! fo brutal gt^d Illen Hau tarieren geftanben, tat jetneei Herzen zu wehe Mit Onge war er nur wenig zusammen unb bann meistens in Gesellschaft ihrer Mutter Dingen sie mtteinanber ober lassen bes 2benM am ©tranbe, bann sprach er nur von aleMwültigen Di.»gen Manchmal hatte er bas Defühi. als wunderte sie sich über lehre oeränbene Irl. ja, als toärt ihr diese wenig recht, ©te schlug bcee etien tnärmerer Ton an, erkundigte sich »oller Tettnatzm« nach telneyi Grgehen unb tiger wurde. Areillch bah er unter bet au Igo tois von leinen traurigen flbetxmfen zu pzneien begann unb Kmerilch tot eher gesünder unb fräf- tiger wurde. Ircktich. ba her unter ber aulgezwungenen Musi um so mehr litt, je länger diele Dauerte, das formte er weder ihr noch sich selber verbergen Tor Tehe-en sah er nur des Morgen» unb des Abends Denn bet batte bie erwünschte Stellung beim Äutbireftor freilich tryr fflr Oomtnennenote. erhalten Pult an Pult arbeitete er nun Tag für Tag mit der blonden Käthe zusammen Aber auch In feine Seele war leit jener Har- menouftübrung keine Innere Luhe mehr gekommen Fremde, bttlber nicht gekannte Dewalten battrn von Ihr Desltz geitotnmen unb tobten in beitem Aufruhr durch sein junges Mui Deutlicher als je fühlte er. bah er die blonde Käthe liebte Aber wenn er des Tages mit ihr zusammen arbeitete ober des Abend« art ihrer Seite einen Spaziergang machte, das Alte war es nicht mehr TTit.cn Im Gespräch mit ihr tauchte, als fliege es aus dem Gischt des brandenden Meeres empor ein anderes '5116 Tn seiner Seele auf Dann wurde er ftifl und verschlossen, ein fremder, gequälter Ton kam in Ihre Unterhaltung ©le fühlten es beibe unb konnten es nicht ändern. Manchmal sah er des Morgen«, wenn er sie beim Eintritt begrüfte. auf ihrem Pult einen Straub Dunfoj- roter Losen stehen 3r wollte ihr Vorwürfe machen, sie bitten, solche Aufmerksamkeiten nicht mehr von dem Ihm verhahten Menschen a.vu- nehmen 3r fühlte, daf, et da« Lech« dazu nicht mehr besah, unb schwieg -Du wirst in ben nächsten Tagen einen Weg für mich machen müssen, den ich dir nicht ab» nehmen kann, weil er mit unmöglich ist,' sagte eine« Abend« Graf Gunther zu Tor Tthnzcn .34 handelt sich um mehre Sachen, bU ich bei unserer schnellen lieber!leNung in HochLelplln zurücklieb unb bie ich gerne zurückhaben möchte." 3s war etn lichtblauer Sommermorgen, an dem Tor Tehnzen von der 3isenbah7chaltcsteNe aus durch die Dünen nach Hochkelpltn wanderte Das Meer, nut von einem leisen Luftzug bewegt, weitete sich vor ihm wie ein grohes Feld hellgrüner Halme Aul den von grünseidlgem Gras burchwirkten Dünenketten war hier unb da eine knorrige, verkrüppelte Kiefer sichtbar, Derer Stamm hn blinkenden Sonnenlicht mU Metals glänzte Tun tauchte ba« Schloß auf. TBor cs dasselbe, in ber die Trockaus 3abr- hunberte hindurch geax>bnt. in dem er mit feinem Herrn trotz aller 3mfamfeit io glücklich gewesen? On der frttchen Morgenluft, die klar unb blank, farblDlem Olafe gleich, aus ihm lag, erschien es ihm heute so nüchtern, 'o — — On dem Ober geschah gerade in dem Zimmer, In dem Graf Tassilo gewohnt hatte unb gestorben war. wurde ein Fenster geöffnet Sine männliche Gestalt, halb erst ungezogen band sich vor einem kleinen Handspiegel bie Äiatnatie richtig, cs war ja Sonntag und der Schlohhcrr weilte heute auf seinem Gute Sm Hast unb Widerwille packte ihn Gr wollte sich verbergen Aber es war zu spät .Ah, heb bo. Herr Tchnzei!" klang es von oben herunter .TBatic einen Augenblick, mein Zunge" Och bin in fünf Minuten t.-rtin Da-" farmlt bu mit mir zusammen frühstücke.!!" Mit vornehmer Her^blaslu.ig schob der Diener dem Gaste mit ben bestaubt, i Schuoen einen der weif lädierten Korbsessel hin. stellte, über ihn wie über ein Lichts hi-iwegsehend, ctic Schochtel mit Zigaretten unb eine klein: Karaffe mit Likör auf den reichzedeckten Jrühstucksiisch. machte seinem herni. Der in einem funMnagclneuen, bie gelirvngenc Gestalt prall urnschltehcnden Sommer - anzug soeben in bie Veranda trat, eine unter- trürlige Verbeugung unb zog sich bonn, wie es ihm für Derartige Vcsuche etn für allewq anbefvhle.1 war diskret zurück. Star schien in rosiger Stimmung Der Herr- liche Tag unb ba« lecker angerichtete Frühstüis riefen ein mit sich unb ber ganzen Welt zu- friede ne« Schmunzeln auf fein glatte« Antlitz unb l eien feine ganze Gestalt im Glück de« De- hcenben schwellen 3u Tor Tehnzen war er von hera blaffen bet Liebe ns wüibiqkeit. nötigte Ibn mebtcrc Male zurr Zug recken, da et es ja Io alle Tage nicht haben würde, strich li die in f. incr Küche gebcder.et lchneeweckien Brötchen mit Butter und Hom^ säbelte on dem lästigen Schinken herum und Der- zehrte alles buicheina-rder mit Ichmayender Gie, Lun zündete er sich ein: Zigarette an, lehnte stch in leinen Stuhl zurück und blinzelte Tot Tehme.i mit den verschlagenen Mausaugen zu -Tiu. hu erzähl' mal, wie S Dir in Verner Schreib- luchser»i beim Kureunuchcn da unten jebt. unf was dich heut in aller Herrjottsfrüh hierhe. jetriebe." Tor Tehn^n nannte die Aufträge, ble ihm ter Graf zur Legelung seiner Angelegenheit gegeben hatte -Mein Diener kann bir be Sache zusairmen- stelle ' sagte Star von oben herab, .ich jlaub in de Haut Hache hat er « 'cho gcta-i. Morj? trüb fähn der Kutscher nach Zot pol. ba kann er Ic mit- nehmen Lchltcblich bifte doch f.i Caftt.äjcr 5X-i: Herr Zraf bat e zwar nich um mich vcrvi:nt »Graf Gunther beanspruch: deine Gefälligkeit nicht,' unterbrach ibn Tor Tchnien fnif »nb scharf, .er a>ürt>e es mir verbieten, sie anzunehmen, unb deshalb danke ich für sie " »Zaiiz. wie Du willst, tagte Star fühl und steckte sich ein? neue Zigarette an .Aber was ich t f, fragen wollte Wie hat S Dir Derrn damals im Theater j «stalle? Och sah dich erst jeje de Schluf hin Du saht ja mit Io e An von Polizei- spiyel da. Och kenn den Mann." .Wenn er nur dich nicht -tarnt " Stax berührte seine Bosheit nicht. (Fortsetzung folgt) Nr Ob tmr> ttgt" tun.: HW ton- Bü. fpä für für run wo lote nack bock- r" lidx Go' deng Ge>' banf hast tal.c nur fich des w i r Nid vl Lab auf Dai Lr Tie Dem *u g Arä Lrl Pst ba» ka vrde e' bah $>a müf1 euxt) Bo Sch»- *»fr Hcki zum geh' die Dr- Go! Vehör-Iiche Anzeigen Wasserturbinen * Wertsätz« 6298R 2 Bettstellen gegen | [ schossen werden 6287 B } Empfehlungen | Snrtci 7361A ®eknblnberbof A „■enohuHe“ ■ongtlla11 mittels Doppelschrauben- u. Dreischraubendarapfer FRfTZ NCUMEXER AKTiENG£SELl$CHA«T MÜNCHEN MIT GOTHAER NlEOeRLASSUNG BRiEGltB,MANSCM u.C? „Pittsburgh11 „CAnopIo“ „■•»gelle«* StaOpreis . . . Unkosten ulw Ausgleichsgebühr Bis 5. Nov. Aufnahmen für die neuen Handelskurse. EIGENE VERSUCHSANSTALTEN FÜR TURBINEN UND REGLER NAHE AN 6000 ANLAGEN GELIEFERT L Stock iSchuhh Ehrlich) iltnker Eingang! Dietzen, Butzbach, Drünberg, Hungen, ben 13. Oktober 1923. Die glusjiwtet. Stadttheater «onntaa. 14. CfL. von 7—9'. llbr BfBflOD Slvölln. Schwank in 3 Akten von Laut« u. Oaroiw . Mk 36 000 000 . 11 200 000 4 800 000 Augenarzt Friedberg. h.'tdv Popallrwlssenscbsftlicher I Filmvortrag: I DieHygienederEhe l^lr2!ifWaili*1.30LM5te Bekanntmachung. Die Brrhältniszahl für 3rmäfeigungen beim Steuerabzug vom Arbeitslohn beträgt ab 14 Oktober zveiunddreihig Der Wert der Sachbezüge ab 16 Oktober bas Fünffache der ab 1 Oktober gültigen ING.-BUREAU GIESSEN INGENIEUR FRANZ ROMEISS, GIESSEN, BERGSTRASSE 1, FERNSPRECHER NR. 1432 ®fleeettene f. 7jädr. Dünnen a. d. Lande eet Off uLlUW an larellleOaak, Pnv. - Handelsseh. HERMES Bahnhofstraße 60. non 10 bl« 1 Ubr. LanniagS von 11 bi« 1 Ubr. (6244V WMimoniuio Jangir Kaufmann fir Lodenverfsas ü. fo- f*rt ItfldlL flatD | Verkäufe ) Fahrrad ! aut erbalten. zu verkaufen. 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November 1923 einznhalten, anbernfalls die Taubenhalter zu gewärtigen haben, dah fi» bestraft und die iauben von dem Feldschuhperfonal abge, niciwcrMuispret»|. it£tr.ÄK62 M>0 000 Milchhändler und -erzeuget, die un> mittelbar an Verbraucher liefern, haben die Ausgleichsgebühr an das Lebensmittelamt abzuliefern 6292B Gietzen, ben 12. Oktober 1923 Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.) Bekanntmachung. Der Strompreis in ber ersten Monats. Hälfte bes Oktober beträgt für Licht Mh. 500 000 000 f. b. Kwst. . Kraft . 400 000 000 . . . Gewährte Vorauszahlungen werben vom Nechnungsdetrage in Abzug gebracht Der Strompreis kommt ab 15. d. Mts unter Dor- behalt ber Nachverrechnung zur Erhebung. Gießen, ben 12. Oktober 1923 Städtisches Elektrizitätswerk ______________Stolle_________6300B Strastenbahnfahrpreise ab 15 Oktober 1923 Bis 9 Teilstrecken Mk. 12000000 - über 9 Teilstrecken , 16000000.- fialbmonatsabonnement . 250000000. - Amber unb Schüler bis 14. 3abr die Hälfte. Gießen, ben 12. Oktober 1923. Stäbtisch« Straßenbahn Stolle. 6299 H 0f3Xia.b.(M «nz erb. AlWlld.MWen sucht sofort Stellung in befferem -ßauSb. Cchr. Ylngcb. n. 063'11 an d. Giefi- Anz. erb. Meine Sprech- Dr.Nußbaum Kaiserstr. 115 Ur. 211 Zweiter Blatt NeumarkoderGoldmark? Obi v»lKwtNlchottitch-i antiarbcitet ichrrtbt tn* 3h bei erfkn Ttotmahmbmcn ber „ermäd>- HqWw* Xegierung Strclemonn fall aun«gD ifi vazu vorig, oaf) man auf Die BorichLäge ber abjektiven Sachoerftändiqen. die keine verkappten 3ntere|fenten find, hörs Dr Schacht, den Aeichskanzter Strclcmann in den TBteren ber letzter Koalitionskrife zum Aachfolger HMerbtng« machen wollte, bat einen Gegenentwurf zum Mährungsdankgefetz ber Regierung auf- gcfteHt Qfr verlangt eine Dvldnotenbank, bte da» alleinige Recht hat. Roten auszugeben Die Roten muffen gedeckt fein zur Hälfte durch Gold ober Devtfen, zur anderen Hälfte durch Handeiswechlel Diele Gvldbank gebt allmählich in bie Reichsbanf über Schacht war fogar bereit, eine Zwilchenlöfung zu versuchen, bie Den Wünschen der Landtor. te entgegentomml. ohne bie vernünftige Sanierung des deutschen Geldwesens zu gefährden 3n ähnlicher Weile hat im .Bank- Archiv' der bekannte Deldthevretiker Professor Robert L t e f m a n n - Freiburg vor der Reumark der Währungsbanl und vor ber Deckung mit Pfandbriefen gewarnt Sehr lesenswert ist auch da» Gutachten der Hamburger Handelskammer. daS an dem Regterungsentwur! auher- ordentlich scharse Kritik übt und statt einer Ucber- gangswähru/iq für die nächste Zeit bie Verwendung von Reichsgoldanleihoi aie toertbcftänbtqc« ?xthlung«mIttel empfiehlt linier bem Druck ber letzten Schreckenstaqe l.nb endlich bie groben d irischen Banken bei dem neuen ReichSsinanzminiller «Siebener An^lg« (Sen«ül.2»;elger fftt (Vderhessen) Samstag, 15. Ottobet 1925 vorstellig geworden, neue Goldanleibestücke als vorübergehende« Rpt-Golbgelb au««iigrf*n. Wird man aus diese mahnenden Stimmen tn letzter Minute hören? Um Sein ober Nichtsein unseres Stadttheaters. Bon Professor Dr W Borgmann. Stadt verordn, u Mitglied bet Thesterbepuuuisn Rach ben Im .Siebener Anzeiger- Dum 29 September d« 3« erschienenen Ausführungen Richard Hellborn« de« Obmann« unserer Bühnenkünstler, über die seither gepflogenen Ber- h-,ndlungen um ben Fortbestand unfece« Stabt- »Heater« muhte bange Sorge ob feine Wiedereröffnung in bei heutigen ernsten Zelt möglich fein würde, weite Krell« unfeixt Stadl erfüllen Um so freudiger konnte daher die an gleicher Stell« am 6 Oktober M Zs unter .Siebener Versorgung«- und Ftnanzprobleme gebrachte Mlttellung begrübt werden, hast ln^wifchen int flaatltche 2fnerfennung ber Gemeinnützigkeit untere« Stabttbeaur« erfolgt und damit d,e Bor- ousfetzung für die Gewährung eine* Re Ich« zu - schulle« erfüllt Ist Bi« zur Mongung diese! Relchszufchuffe« to rb aber nud) toen.i die ungesäumt el -.geleiteten werteren Schritte schon bald aum Ziel führen sollten, noch einige Zeit verstreichen So lange in11 bet Siöffnung der t.geintäf>;gen Bor(teiLungen zu warten, war aber bei der vorgeschrittenen Zeit ebenso im Interesse bt; Abonnenten und sonstiaen Besucher, wie der Darsteller und des technischen Personals selbst ausgrichtolle-i Die Gntscheidui.g über Sein oder Richtfein untere« S'adltheater« formte nicht länger hinau«geschoben werden. Wie diese Gntscheldung fallen muhte konnte nicht zwei'elhaft fein Sie tonnte nur für den Fortbestand unsere« Stadttheater« lauten Seine Erhaltung war Ehrenpflicht Sv kam denn auch in der am 5 Oktober ds. 3« ftattgtlunbcnen Bollfiyuag der Tbeatcr- dekutalion. die sich der nicht gelingen, auch bei Erlangung des ReichSzuf Haises noch zu überwindenden finanziellen Schwirrigkiten voll bemüht war. der Wille zum Durchhalten einmütig zum Au«druck Galt es doch. In dem schweren, von einem bahcrfüllten Feind uns ausgezwungenen Kamps, den heul' unser deutliches Volk u 'ine heiligsten ®üt r führt neben der täglich chsenden Sorge um die Linde.unq materieller Rot auch ein Opfer in kultu- - e 11 e r Beziehung für ein so köstliches Gut, u-g. unter Zurückstellung mancher wem auch berechtigter Bedenken vorerst zur T a t z u schrei- ten, auch von Erfolg begleitet lein Rich: nur um ber Besucher, vor allem derer, die seither schon treu zu unserem Stadttheater oeftzmben haben sondern auch um der Darsteller willen, die trotz der Rot. mit ber auch he schwer zu kämpfen haben, zu ihrem Dell zu nicht geringen Opfern sich bereit gefunden haben war es ein selbstverständliche« Gebot, unser Stadttheater wteber zu eröffnen Die Stadtverwaltung hat. wa« weite Äteile ihr zu danken toiffen. mit der Eröffnung der Spielzeit den entfchetdenden Schritt getan, die Einladung zum Abonnement ift am 6 Oktober d 3- ergangen, vorerst für 4 Borstellungen bis zum 1 Dezember d 3« Bon dieser Bewährungsfrist wird e« abbäagen. ob dann weitere 4 Bor- slellungen folgen können, und schließlich bie ganze Spielzeit mit einem vollen Abonnement von 24 Bedienungen durchgeführt werden kann Rach dem Ergebnis der t>oriu«gegangcnen Umfrage darf mit einer guten Beteiligung am Abvnnemenl gerechnet werden. Die Preise, die sich, wie die Bekanntmachung in Rr 236 des „CSHehener Anzeigers" ersehen Iaht auf einen nur etwa halben Friedmspr>is gründen, dürften durchaus erträglich bcmeftei fein Ebenso werden auch die Preise für Richtabonnenten unb SrmberODrrtc.'lungen nutzer Abonnement in mastigen Grenzen gehalten werben Sache der Linwohnerlchaft wie unserer auswärtigen Gäste wird e8 nun fein, auch ihrerseits durch lebhafte Beteiligung an bem Befuch bt« Theater« dazu beizutragen, bah bte Spielzeit burchgehalten werden tonn Wir wollen fv mancher Stunden der Erholung und de« ■Bergeflen« ber Rot unterer tage dankbar gebellten. bte wir feither schon o|t und gern tn unterem ausgezeichnet odeUeten StadttHeater verbrach« haben, und auch künftig ihm treu bleiben Wenn Stadtverwaltung. Nnwohnerscha'l. Darsteller unb Personal einmü t i gz u f a m m rast e h e n, wird es un« gelingen unter Stabttbcatcr. um das un« manche Stab« mit Recht beneide«, .allen Gewalten zum Trotz zu erhallen". Aus Stabt und Land. Gieh« n, den 13. Oktober 1923 jur Kartosfelversorgunsi Die Au « lichten ber He r b st k a r l olle l e r n t e ftnb nicht Io günstig tote tm Boi'.atzt ^of sich auch bte Anbaulläche etwa auf bet- leihen Höhe gehalten Io lätzi doch b:. gefen- wäriige Stand bei Kartofleln nur e ne M111eiern t e erwarten Die rechtzeitig: Bcilo.gung bet städtischen Bevölkerung mit ooci'et irloikln ist bei bei in weiten Kreisen herr'ch- iden Rot unb Erwerbslosigkeit in diesem H-.hre von noch gtöheter Bedeutung al« fönst Uederdies birgt bie verspä tete Einte die Gelahr In sich teist der Winteibedarf der Bevöllerung nur schwer vor E-.iteritt des Frostes cingetelleri werden t .nn. wmt nicht eine Verwendung der Kartotfein zu anderen al« Spetlezwecken oeschränkt wird v 1 wird daher durch die Verordnung vom 3 Oktober 1923 d^s BrennrechI für Kartoffeln von 100 aus 50 Prozent herabgefeyt. 3n- noch werter gehende Hevabietzung des Kartoflelbrenn- rechts ist nicht möglich, da fowvhl die Industrie für chie Betrichszweckc. wi: auch die Lanbwir'- schoZ für die Rutzbaimachung der Ernte und d e Zeldbesleliung auf Spiritus dringend angcw.eleu find Autze« Milchviehb.-stand« vimöglich! we.drn fall Eine Bertoenbung bc» ou« Äaitoffeln heiaestellten Sptritu« für Irinte za>ecke jind.t nicht Itati Um die im Herbst ersahrungsgemätz stark in Anspruch genommenen Verkehrsmlii«! Vüt die Winteirindeckung der Bevölkeru ig mit Sp.iei>uhalten und um da raut hitriu- a-irfen. datz bie Landwiriichast bei Ihren toirt- sch - tl.che.i und geldlichen Dispositieiien zunächst b*e Spcifctartolfeloerfcnbunq bt« Auge last«, wird die Verarbeitung von Kartoffeln in Drockncie en und Stärkefabriken für bi' Zeit bis 31 Oktober 1923 au«sch!ietz'.i.ch au' selbst- gebaute Kartoffeln befch.änN unb die Verarbeitung von nicht selb st gebnuten Kartoffeln verboten. Bei Denvle'schäften und sonstigen Vere nigungen die Trock.iereien unb Stärke abnken betreiben, gelten als selbst- gvboait auch bie von ihren Mitgliedern gebauten Kartonein zre Bcrieiiuung imh Kartofleln an Trockner eien unb Stärkefabriken mit der Eisenbahn ist bis zum 31 Oktober 1923 verboten •• Sozial- und Kleinrentner- fürsorge. Die Inde,zahl zur Berechnung der Unterstützungen in der zweiten Oktober- Hälfte ist, laut kreisamtlicher Bekanntmachung, aus 40 400 000 festgesetzt worden. RDV KeineAushebung derReichs- bahn-Monatskarten. 3n den letzten Tagen beunruhigte die Oefsenllichkeit eine Rachncht, nach der die Reichsbahn »er Wallung beabsichtige, bte Monatskarten auszuheben und nur noch Wochenkarten auSzugeben Für die Befritigung der MonatSkarter- sprach, bah der Verwallung bte mit den Fahi Preiserhöhungen an gestrebten Mehreinnahmen iechlzeillg zu geführt würden, aber der Rrichsverkehrsminlster Del er hat sich, wie die .Reichszentrale für Deutsche VerkehrSwerbung" cisähit, für bte Beibehaltung der M o - natSkarten entschieden. — Diese Entscheidung, die sozialen Erwägungen entsprach, wurde auch gcföibcit durch die Annahme, bah in absehbarer Zeit bie Aenderung bzw Stabilisierung der 'Dah- iurgsVerhältnisse Die häufigen und kurzfristigen Taiiseil.öhungen unnötig machen würde Landwirtschaft. Das Vctzen des Taatqotes, ein Mittel zur 2>cherunst ber lanbtt>irtf<6aftlietreib."ernte zeigt. Zu Nelen dl, i,ft.n Witterungsschäden gegen Ne wir machtlos sind, kommen noch '> ober IC Proz auf Rechnung der Kvmkbeiten und tierischen SchäNlnge. W.nn wir also z B 1913 30 Mllllmten Tonnen (Je:reibe und 54 Millionen Tonnen Kartoffeln tm Gx'anrttocrt von 8 ®olbmilliatben ernteten, tonnen wir rhite zu übertreiben einen Verlust Den einer Drltmilliarde auf Konto ber Pflanzenschädling. an allen Kulturen rechnen Dazu fom- ,ne > noch die Schaden Ne durch nochmalige Bestellung veiursacht werden Au« dieser kurzen Einleitung wirb es woh« ledern einleuchlen. kxrtz im Pflanzenschutz viel mehr g iouti zwar die Brandspvmt. verringert aber gleichzeitig bie Rebntraft bi» «u 40 Dm»Dteser Schaden totrb aslerbtngs vom ttetnen üambtotrt nicht bemerkt da er fa das dvrifach ftärtere Saab guantum al« nötig auf ben Acker bringt, toä> rend bie anderen chemischen Beiz mitt et eine anregende Wirkung auf bte Äehnenergte haben. Bon unserer chenrischeii Inbustri« werden t-»t zahlreich, Mittel an geboten, bte bekannte ften unb gutwir- fenben seien hier erwähnt Degen den Stein» oder Sttnk- bran b te« Weizen« 1 Uspulum von Bader Leverkusen. 0.5bn>*entlge Lösung. Wn- tauchen des Saatgute« 60 Minuten ,Dfe tn ber D-eliauck^anwelsung angegebene OLLprozentsge Lösung wirkt nicht genügenb bei bem Stetnbnanb.) 2 ® e r m 11 a n Ächarin-Fabrik. 0,25pro»enttgi Lösung Einwuchen des Saatgute« 30 Minuten. ■ Stein klumpiges Cktmifan verwendenI> 3 Sege- t a n. Deutsche Stoib- unb Silberschrideanftalt. I Prozent Lösung. Eintauchen de« Saatgutes 60 Minuten 4 Jillantin B. Höchster Farbwert, 0.4pro,ent Lösung. Eintauchen de« Saatgutes 60 Minuten Hohl von Samt-Mariory entbe-ff ein junger Prahiftvrller Rorberl Lästeret Tonmobelle von verschiedenen Zieren, die in Europa schan lang- ausgestorben sind, aher hier in vorgeschichtlichen Zeilen vorhanden' waren Malereien unb Schnitzereien tn Elfenbein unb Knochen find ja ichon viellach in franzöfische'i und 'pantschen Höhlen gefunden worden. aber Tonfvrmen waren bisher noch kaum entdeckt Die Höhlenbewohner. d:e hier künstlerisch tätig traten, gehörten bem .Mugda- s erst en" an. einer vorgeschichtlichtn Evvche. die etwa 20 000 bt« 26 000 (Vihre )utüdliegl Die romantische Geschichte ber Entdeckung fchllLeri der Professor für Anthropologie an der Uni» versilät zu Toulouse Graf Henri de Begouen. dellen Schüler der Entdecker ist Die unter- 'rdtsche Quelle eine« Deinen Zuflusses bet ®a- •onne bildet eine Höhle, die viel zu hoch liegt, al« bah der Zugang fo ohne toeitere« möglich wäre. Lästeret, der em tüchtiger Schwimmer ist, lchiramm öfter- ben Fluh bei Sarnt-Marlory herauf bi« zu der Grotte, wo sie verichwirrbet Eines Zages war der Wasserstand niedriger so bah er in bte sonst ganz vom Wiffer ausgriüllte Höhle ein bringen tonnte Mit einer elektrischen Lampe auf dem Kopf schwamm er wohl zwei Kilometer ben unterirdischen Fluh entlang unb entdeckte auf der rechten Seile eine trockene Galerie, die offenbar nur gelegentlich überschwemmt war Er flettem hinauf, und da« erste, was er sah. war die Form eines Bären, der au« Ton modelliert war. aber keinen Kopf hatte Er drang nurv weiter vor unb entdeckte in der mittleren Höhle rohe Wandgemälde von Tieren und eine ganze Menge von Z o n m o b e 11 c n. Reben der plastischen Darstellung deS Bären ohne Kopf lag ein wirklicher Bärenschädek, wie wenn der vvr- gefchtehUich« Bildhauer dritten in ber Arbeit nach ME Rgchir durch irgendeine Katastrophe gestört toerben wäre An b?r Bkmb ber Gakeri? lehnten jtoei grohe tönerne Darstellungen zwei.r Ziere au« ter Äanenfam.lie, wahrscheinlich Hoylen - lötoen, wie man au« ben Haarbüscheln sch!letzen kann, bie ber Künstler am Ende ihrer Schwänze w.ebergegeben hat An einer anderm Stelle lagen drei grohe Bf erbe unb andere tönerne Farmen, die fchwer oefchäbigte Tiere barstellten. Damir ist zum erstenmal bic Werkstätte eines iwrgefchichi- lichen Bildhauer« gefunden Da« leltlamfte aber ist, bah alle diese Tierplastiken verstümmelt waren, unb zwar schon zu der Zeit, da der Künstler sie schuf Diele Höhlen, in denen Tiere bargestellt find, werden allo axihrscheinlich Stätten der Zauberei gewesen fein. Wie heute noch bie Eskimo«. bie Indianer und afrikanische Stämme, so benutzten die vorgeschichtliche Menschen bie Zier- Darstellungen zu magischen Zwecken. Wir können un« bldc Menschen der Magdalen-Zeit in ihren dunklen Höhlen voritellen. tt>;e sie, beleuchtet von mit Renntieröl gefüllten Lämpchen, ihre Primi- ttoen Befigion«übungen abhielten. Rn« bem Taucher leben. Der einsamste und wohl auch der gesährklchste Beruf, den es In der Welt gibt, ist bei be« Zechers Was diese Besucher der Meerestlefrn ttoubringen können, d-is hat erst kürzlich die Rettung der Schätze des .Laurentio" gezeigt, von der innerhalb von vier Zähren Edelmet .le für mehr al« 7 Millionen Pfund Sterling zutage gefördert wurden Die Taucher, die bä bei beschäftigt würben, waren au«gewahkte Mitglieder des Taucher- chvrs der englischen Marine Es tft nicht leicht, den Beruf kes Tauchers zu ergreifen. Wenn jemand für die Arbeit ausgebildet wird, fo muh er ein ärztliches Zeugnis beibringen, bah er vollkommen gesund ist. und während der Ausbildung werden die Ansänger öfters ärzllich unterfacht. Zunächst wird ber Taucherzöglinq In einem vollständigen Tauchertoktüm tn eine Tiefe von 10 bte 20 Suh unter Waller gebracht. Seine ersten Arbeiten bestehen darin, bah er verlorene Gegen- stäube aus bem Meeresgrunb aussuchen unb tn bet Art und Weise, bte er erlernt Hal. an Seiten befeyga nut». damit [k prrnjröflrjngen werben tonnen De Ausbesserung von Kr.brin. bic Beseitigung des Roste« vom Schisfsrumps sind andere Aufgaben, bi: den Anfängern zufallen. Bei ber Bergung von Schätzen In groffen McereStiesen toerben nur erfahrene Taucher veiwenbet Der 'Taucher behält nur feine Untcrfleibung an, bevor er In ben Tiellecpanzer gc’.toängt wirb Zkte Getoicht ber ganzen Ausrüstung beträgt etwa 175 Pfunb Die Taucher- kunfl ist bereit« im Altertum bclanm gewefen So warben währenb ber Betteiblgang vo.i Syta» fu« im Jahre 215 212 v Tht Taucher bazu txr- toenbet. bie Hinbernllle aiegzufchallen. die im Hafen versenkt worden waren Man b-nutzte auch damals bereits Röhren, bte ben Tauch enb •erwrtfen «ch T6d*rW ber , *•*". 8 ligbreeb »en Beizen uno Gerste, bet bi otefem Ia-ve fefrr tHti Dortam. tÄ nez btt Twifezxiflerfirta» ttrtröom Han taud» bui webtr gut aa®a14oen TBet^en in Säcken »bet btdbtei ^betbenfirbea «hrtar 'Dttnutm in «ton "Botitx» *rtl Baffer m 45 »mb «eflUK ■e Qm Dor*utDdnnm, ober lätzi ihn 4—6 Stun- be* in ftWbnfb* eenwii Baffer fiebert, bann taM er 10 Hbodw tn 54-M »mb tttiTUrf 1*Her. bancd bi falte» 'Baffer, um 3* ‘ijeitiT aeguMÖi«*, mom brruet tbn aUbann MM Xaxbwn to4rb_ bte Ätüntraft be« 'Beigen» ae» ihm iw unter 32 »nab, fv Derben btt 2xxr*Wwe* bi bet anoMtbenen ZeU nicht ab* •Ufa* »te Hetstwofter beize tätet auch sämtliche eebeeei Deaäbvll*. fo baft man auf bte Tfeig- «etttti herekbtm tann. doch muh fte febr forg- fäftfa öotgtnznawi unb bte einzelnen Tempern* aa* «mu «iagebaften werben Sie eignet sich bfabnln «m beften für OroB bei riebe, bet Qeln# re n '^betrieben wtemrt man am heften bet btefer Krank- Gttl btt öaai Dem bronbirrttn Selbern, bet Gelee» 'Settdebcn sacht man ba» Fell» vorher lora- taitta wahrend her 'Btilte ab unb entfernt btt Dtanotarofan Lehren, bevor sie Ihren Inhalt Le» btefen Darlegungen tatrn man ersehen, brt wir guregenb unb gute Mittel zur 'SeGtatb- fexg b« 'BranMrnnQKif ;n haben unb bah sie tnemeebtt werden muffen unb itnar nfei mehr i» bisher Da» [fegt im Interesse der ßantmnrte ,-etder. aber auch hn Intereffe der OfilgemeinbetL 'Mfert luWunft erteilen bi« Pflanze nschatzsam- weftttüm. die mit den jeweiligen t?andwtrtfchafts* Lm em (Ükwbwirtfchaftlichen Schulen! nerbun- tw Ttxb 9om Polizei» unb Schutzhund. See Ä TB . Borst.-Miigl be« HefI Verein« 1 **- mit Lchvyhunde. Aweigveoein ®leben 1914 (alter Verein) 3trtuaelte Heinere Erfolg« von Hunden, bie Bee tfaÜJWtbeamlen namentlich eitr «ms siOMten Schatze mitgeführt warben, ertocrfR.. in bte 90er fahren bi» Interesse der kynologischen OBeeü*. Diese vevanlahten bewahrte Züchter unb IMfatlfaciinh zur Sammlung der gemachten 8r- Wknegin mb Sortfclung von Versuchen Schon m4 berbSMuKeiähig nirget Zell kam man ju bem •rgebni», bab bte schlummernd« Im eiligen) de» Enoch«», wenn 11 e getDtd t und In bestimmte 'Bobern geünft, al» wertvolles Hilfsmittel für Po* M, unb StrafverfotgungsbehArben tn Fraae loeuee. Sie tzauptverdfenste um bte Polizeihund- fach» hatten unstreitig die führenden Männer des te» Sitten gerufenen Pollzechund-verein- Leben bot theoretischen Aufklärungen erhielt bteOcffeni- ttchtrlt Kenntnis von den vorzüglichen ®refluven bet Bersnchsfetnde und deren praktischen ßciftun- W» bn Dienst«, wodurch bte Xifmerflamfet! be» aortfvcherwetfe sich wefentlich steigerte. Ins* MoWitrt erewfttn bl« Spurenarbeiten bei Hunde oan» besonderes Interesse Die Folge davon war, bab diese Bewegung sich allzu plSPich über ba# gant Leich au»breitete unb Ergebnisse zeitigte, bte Der durchaus anerdemtenswerten Sach« schweren Schaden »trfüglf- Züchtern unb Dresseuren eröff» atU sich ein neue» Fell», ba» He reicht ich avszu- •"'t*" verstanden Leu« Achter erschienen, wie Pitz« aus dem Boden Zeder Hei Hsvorn glaubte non ba» grohe ASt zu sein 3m Sturm ging e» an» Bert ohne jede Kenntnis, ohne zu brachten, bab 6 tn Diesten zu- lerfugunq fftben, nachdem f-e den Beweis ihrer Braupbacket' praktisch erbracht haben Selbst verständlich Ist der Srfvlg eine# Hunde» ni-T-.-i« als eine unantastbare Uzbtrfü^ rung a zu «h«-. f-mdem kann nur den St rafpersol* aungtbefhirben -j[< Fi.igerzeig bienen, aui ®nmb beste- bte Aufklärung eine» Straffalles erfolgen kann In sehr vielen Fällen hat bte Arbeit eures Hundes zur vollständigen Aufklärung geführt ober die Richtung der Untersuchung angegeben Der Srfolg be» Hunde» hängt wesentlich von dem D-stindhc.tszustand des Tiere» ab Die Arbeit iann auch beeinträchtigt werden durch ungünstige Bltterung»DerbäItnllk,®«länbe1<6tDtcag[eilenulm Linen Dtrnst* ober Geb rauch» Hund auf der Höhe zu erhalten, läht sich nur dadurch ermöglichen, dah er unausgesetzt In Uebuna gebalten wird Die wichtigste, aber zugleich au<5 schwierigste Ausgabe be» Hunde» besteht in der Berfolgung von Spuren, di« nicht *u alt fein bürfen Ze jünger die Spur, je aussichtsreicher bte Arbeit Da» Betreten eine» Tatorte» must in allen den Fällen unterbleiben, tn denen bie Verwendung eine« Hunde« in Aussicht genommen ist Sin Dienst- punb wird ferner verwendet zum Absuchen von DeländoabschniUen, Verfolgen von Tätern, Suchen verlorener Gegenstände, Bewachen von Gegenständen unb Beschützen feine» Führers gegen Angriffe --...»rw^x SBmtiZ in eten Synagoge. Mlb Moskau. 10. Oft In Kiew hat sich tn einer Synagoge im Pod-' ein schwere» Unglück ereignet Durch falschen Feuer lärm Infolge Versagen« be« elektrischen Lichte« entstand eine furchtbare Panik unter den Besuchern, bie blanlo» den Ausgängen zudrängten und bfe Gestürzten unter bte Füste traten. Ss sind etwa 60 Personen getötet unb mehr al« 100 verletzt worden AoS bewt «mt-verkündigtinatzblatt. • Da« AmtsverkünbiaungSblatt Ar. Zfl vom 12 Oktober enthält Verhängung de» Ausnahmezustandes. - Srhöhung be« Urkunden- stempel« — Füttern unb Tränten von Tieren. — Sreise für Zucker. — Tagegelber unb Reisekosten r Kirchen Vorstandsmitglieder und Kirchen rech- ner. — LondespolizeUlche Prüfung. — Viehmarkt tn Grünberg — Aundgänge der FÄbgeschtvoreaen. — Mieterschutz unb Mietetnigungsämter — Sozial- unb Äletnrentnerfürlorge. — Vertilgen der Blutlaus — Dienstnachrichten. — Gesunden, zugelaufen. verloren, entlaufen. Kirchliche Nachrichten. evangelische Beeeiebee. «Heben. Sonntag. 14. Oktober (20. n. Trinitatis.i Stodttirche. v'/,: Pfarrast Hertel. 11 Ätnberf. f d Motlhäusgem.. Porraff. Hertel 6 ®fr Becker IohMnnrskirch«. 9V, Pfr. Vechwlsöeimer. 11 Äinberf. für die Lukgsgem., Pfr. Bechtels Heimer. 6: Pfr Aus seid — Kirchberg 10. 11; Feier des hell. Abendmahls für Lollar. — Lollar. 1'/,. — Wies eck 9: Beichte 9V, im Anschluß Feier be« heil. Abendm Kttcho llsch« Temebtbex. Kietze». Samstag. 13. Oktober, 5 unb 8 Beichte. Sonntag. 14. Oktober, 6‘/, Beichte, 1 Messe, Komm d 3öngL, 8 Komm, 9 Hochamt m Preb.. 11 Messe m. Pred.. 5‘ , «hristenlehre. Rosenkranzand m. Segen. 4 Iungfr^Koagregation. Dienstag u Freitag abds 8 Aofenkranzand m Segen, an 6. übt. Tagen ist b. Messe um S'/,. - Grünberg. 9 Messe m. Pr dich Vt8 u. ‘/,3. — Hungen. ' ,10 Handel. Frankfurter Börfe. Franksurt a. M. 12. Oft Tenbcm un- einhetefich. Die Fonds-Börse jeigte bei »röffnung ein ruhige« Geschäft Rur wenige Spezialitäten traten durch regere Umsatzlätigkeit und hefte Tendenz hervor. Dte Spekulation nahm tn And.-tracht der Innerpol irischen Sage ein« abwartende Haltung ein. Der Devisenmarkt tag wesentlich ruhiger Der Dollar wurde mit 4500 bis 5000 bi. 4200 bis 5000 Millionen Mark gehandelt. Valutawerte, fo Tüllen. Bagdad. Anatolier lagen unter der Sin- Wirkung der ausländischen Zahlungsmittel ruhi- ger Im Frewerfehr stellten sich Kabelwerk Rheydt höher, fte wurden mU 12 000 geHandelk Krügershall SO bis S2LS Millionen. Growag ISO bis 170, Antreprife 35 bis 40. Frankfurter Handelsbank 50, 2pi S000 Hansa Lloyd 550, Ufo 1500, Soatidank 180 Millionen. Am Montan- markt lagen Kaufaufträge vor. Heben Beeet. WWi. Manoesmann XbewtiAr Oftün »ich- ganz **tiH* A-llfewerte stellten stch »71 1100 M00 7100 1100 1400 8SX) 4000 Itso 1100 1160 1100 reo SSÖQO 16000 3000 e* 1710 roo Kl 00 1M0 10000 •800 7500 7100 15000 HW «100 70000 9000 13000 «n 15000 40000 ■000 46000 1000 14000 12500 15000 10000 eooo 12000 Börsenkurs«. (Ohne Gewähr.) 10600 14000 eoo ■oo 7100 7400 12000 4710 HMD 40000 11000 15000 ■000 57000 28000 700 28000 44J0 140« 140« 120® 110® 100® 65® 70® 34000 880® 10® 780 10® 8® KOO 80® 90® laxe wo 44® 36® 84« 2600 460 150® 44060 440® eaxx) 100® 1W0 1W0 150® 840® 36000 tmo I «80® 480« 30000 100® 18000 l WO 188® 460® 450« 400® 2®0 32000 2500 «am Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung) (Ohne Gewähr.) aäwn Karlsruher fehr fest. Baggon Fuchs Uh- hast Licht und Kraft SchuckeN bei er ter Rotlz erheblich Häher Bankaktten z.-igten sich der ®e- famttenbem «nssprechtnd, gut behauptet Barmer Bankverein anziehend Fest« Tendenz bei legerer Rach, rage zeigten u a. Ma,ch..ien,abtik Baden la. Voatländische Ma« h ncn. Llbc fiel der Kupfer, Potnrmger 3er ,a< uns Gebr Fahr Beilmet Börse. Berlin, 12 Okt Durch dir Roivervrbnung übet bie Steuererhebung tr. aulgewertetem Geld« unb die Ankündigung einer baldigen Ainlührung «Her neuen Währung hat die Regierung Streie» mann den Beweis geliefert, dast fte mit allen Mn- teln dem Währungsverfall der letzten Tage 3in- halt zu gebieten versuchen will Die neue Taktik der vt Ilen Zuteilung bet der amtlichen Festietzuno der Devisenkutf« bat auch dazu beigetragen, die sich bisher täglich stohwetse 'rrtsetzende Steigerung der Devisenpreis« zum Stillstand zu bringen Am Vormittag entwickele sich di. Kursbildung nach festem Ginsehen schliesslich auf der Grundlage von 19 bzw 6 Milliatden für London und Reuhork Imola« der heutigen vollen Zuteilung hielten sich lchllctz- llch auch die amtlichen Roiizen unter diesem Stand 3m Affekten verkehr zeigte lich die Bärfenspekula- tlon anfangs verkaufslustig so hast sich die Grdff- nung bet unregelmäfjiget Kursbildung In unsicherer Haltung vrllzvg Dabei überwogen für dte meisten am Mittwoch besonders stark aeftlegencn Pah le re Rückgänge von vereinzelt 5 Milliarden oi« herunter zu einigen Millionen Prozent, denen freilich auch neue starke Steigerungen von 10 bte 20 Milliarde-, bei <,ngtlnen Montan- und Industri «werten gegen Überständern Diese innere Festigkeit unb bereitwillig« 3ufruirwnr neT Korziif«. kommenbeo Baren bewirkte balb Rückkäufe btr Spekulation und dadurch ein teilweise» Herern- brtngen der anlänglichen Kursverluste Grst lVäter schwächten sich die hohen Spitzenkurfe infolge be« Devtlenstillstande« etwas ah In Valutapapieren war die Kur« bi Gung ähnlich Von leslverzinsltchen Uferten erhöhten sich Preuhische Konsols erheblich Ta« Geschäft nahm in Dtvidendenpavieren einen St öfteren Umfang nicht an. ist aber in öertbeftän- tgen Anleihen in täglich wachsendem Mähe recht umfangreich ntl A» nrj . . ÄttlrannSmu 8«raw*ti • barten» Beraban...... talbtetrt Hftferllrben . •otttoert Otftertetül Manrabuttr ..... Dbtrbtbarf Vhöntr Bkrydao ...... Sihktnftabl.......... Ptrbtd Montan TeGul Bergbau Bamberg •flmrrilo Tatet. . . Worbbuu14cr gtoeb .... ßantnntert Holbktdarg . . Vbillvv Hotzmann...... ■ngl>tam -Onaite . . Babtflk tLntlfn....... ■ ofbfemtbt • ctttoeUnrr flrrtnm ... AMjftrr Äartmate...... DoUtx'fogfnng........ Änigcrltotrte......... BdXibtanftnÜ ■Qg LtektrtUiSts-tz«frLs Tesitiao 8448075® 2456185® 10072300® 1 lOTTMioO 872*68® 6774171* 1M567MM 18341266® 71820000® 7818000001 78600® 802000t ■027» M0723D 1466830® 180*760® 7 »400000 2408000® 18667800® 17042800® 22407 yogg «74*123® 7758875® 7581000® 7819000® 8164500® 6213600« 2044*75® 2065125® 74812s6Öo 7816780® 6468750« 6518250® 114712502 11528750® 48875000® 8012800000 646875» 6516280 729*2® 238B80 115151250 1 856-Wfa (Ohne RiuufTuu a. M, 12. Ci «Ctita Vorn ..... inmrkft"^ Rote» . . . norm »BebHAe #ote» . . . . eiUnbH®« 9?otrn . . >ari*CdtrTTrt6. 4 i« Brrttanlldx «oem . Mtlfdic titetni..... tctUnilL« Note» . . . . elgttoe Note»...... linife Noten . . . f»<r«ix X561(XXXX)i 1563800000 - 44^7yx> 80061 ROO Ror-nbanfn eicifiTOlm fcflhng'ori .flnltrn ienöen ..... 9tci-oort «anl . . . eAnnlf..... etxmtrn BuninTSS»/irr. lifrjwn 1 Dw irr» , vnwxxx ITXrm. wvmt 755000(1 5uT36, 701760000 10453800» 10608200® 105755000 1089860® 176660000 1304400® 1 -TA r. IX» 160460000® wtumi 40100000® 204000® t*n -r» 70*7160001 7117780® SH6flr)0O 5678400® 564610(1 56788® 1177060001 1188860® 9*4751 fl®«5 , 6xoxx. itsnan» W0B0U S8O975® rcnrnÄOm 1979937500 rflooorto «mw 463K8750I 46616250 1576060X1 1668860® Crfi abgiO Trog .... Bo do 0-6 . Purnol-eftrt 6nlgartrn Wt» t1« (fonttro iMg-ae ÜMabon ■|HXB 721RIXX rietnrm i5t»mx «93*5 ?7®75 lt4V7>«yi |GMI*>,i0 417-6'ifO1 495? V!ö>i»ioni:.........90 Prozent enirxranrauTeprei« der Aeichsbauk 6tnn 8. Oktober ab 55 000 000 fach Go Idzo Lauf gelb hom 13. bt« 16. Ort.: . 24 299999900 Droz, (eine Goldzollmark =243 000 000 Paptermark) 8ebener ausscheidende Auff rchtsrot, bestehend au« vfe, Mitgliedern, wurde wieder gewählt V« wurde mit geteilt, bab trotz der mihlichen Zeiten die Rachfvage nach der Warte .Scharlachberg" . bniÄirtb eine rege ift KRnrttc. Berliner B^r l i n. 12. Ott 5ter Äillstand in der Atck wär-t»b»wem-!g der Sänfent*reife hat auch bie bisherige Steigerung der Geweidevreife auf- 9«baiten Da sich die Preise in Papierwährung vorteilhafter kalkulierten als In Gold, so lauteten auch bte Forderungen tn verstärktem Mas»? a*ber tn Papier Da« Inslationsangebvt hielt sich axe- berum in engen Grenzen, unb da« Geschäft „uhm bei der vorsichtigen Kauflust der beteiligten Kreist einen größeren Umfang nicht an. Für Roggen waren bie Aufkäufer der ReichSgetreidestelle Weiler al« Käufer tätig 'Weizen, märt 6500 bl« 6700, Roggen, märt 6000 bi« 6300, Sommergerste 6000 bi« 6300 Iruhig), Hafer, märt 4800 bi« 5000. pvmrn 4600 bi» 4800, Weizenmehl (100 Äilo) 18 000 bis 23 000 (matter), Roggenmehl (100 Kilo) 17 000 bi« 20 000 'matter) Weizen- unb Roggenkleie 2500 (matter), Weizen- unb Roggenstrvh. brahigeb 140 bi« 150, Haferstroh drahtgepr 90 bi« 95. Stroh, strohfeilgä» 70 bi» 75, Langstroh, geb 120 bi» 130. Wiesen Heu, Dor- mobb 90 bi» 100 (Die Preise verstehen sich tn Millionen unb gelten, wo kein andere» Delolcht genannt ist, für 50 Kilo.) Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a M, 12 Cft SS kosteten je 100 Kg - Weizen. Wett Trauer 12—14 Milliarden Mark. Roggen 10—13 Milliarden Mk, Sommergerste 12- 14 Milliarden Mk.. Hafer, inländischer 9—12 Milliarden Mk., Weizenmehl, südd Spezial 0 22 —25 Milliarden Mk bei Waggondezug ab Mühlenstation. Roage-i-^ehl 19^ 21 Mlllla^en 'lllart. Weizen- und Aoggenkl. ie 4—5 Milliarden Mart Tendenz abgeschwächt Bayerische Häutebersteigenrwgte. fpd Franksurt a. M , 12 Oft Donner»- tag und Freitag kamen feer die Gefälle und Häute von achtzehn bayerischen Plätzen zum Berkaus Die Preise wurden nach Doidmark berechnet und waren austerordentlich hoch Bei einem Berliner Kur» von 710 Millionen Mark für eine Goldmar' bezahlte man für da« Pfund Kuhhaut durchschnittlich 1-1 15 Mk . für Kalbfelle fe« 1.50 Mk Die Börse nahm trotz der ungeheuren Preise einen lebhaften Verlauf (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Luno mb Slohb George in AurerSa. Washington. 11. Oft. (WTD.) Der Ehemalige Reichskanzler Dr <5 uno stattete gestern dem Dräsidenlen (Looltdge etnen Besuch ab. Vach elr Meldung au« Utogara Fall« erklärte Llohd George tm Verlauf eine« Interview«, er glaube, dah Mischen den Ber- »inigten Staaten und Gngland eine Berstän- tgung zustande kommen werde, tnn der Welt inen vernünftigen Frieden zu ge- en. SS brauche lebt schriftliche« 21 bbmmzr i fein, sondern lediglich eine Veretttdarung. ast sie Schulter an Schulter für die Sache be« ' rieben« ein stehen würden und dah ste chn oben mühten. £ i b s 19D8