M.M Jrl*emt ttgklch, reger . onn. web {Jdertog*, rr.it ber Samtlagebeilogt: ' e^rntrJnmilimblbttn . on«Hie»Btj«f»prtlk: ,rt ridjMB»» Mnj«lntt$um» ment htfolgt höherer Gewalt. - Qern Ipeed)« Hnftlilh :6rbttSd)ri(b Inteng 112; für Der lag unb Geschäftsstelle 51. Hn|d)rift |ö< Drohtnoch. ■idjten leitlgtreiebte. relKtedteeio: UreiMirl e. Dl. 11686 Montag, (5. August 1923 123. Zahrgang GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ümd ww6 Derfo#: v^hl'sch« UittverßM, v«ch- und Sttlnöniiferel R. Lange in Sieben. 5chriftleitnng unb -eschSft,stelle- ZLuNrahe 7- iKie^mt o»r fit die lageenummer bi* gern Jladjm ttag oort)t: obnt|«b« UerbinölidjMeiL Drell Idr 1 mm q»b< im Snjeigeno 27 mm Brett« 6rtl 12000*111., ouiBortr 1500U Ul.; |. Rem am«. Inj«. 1 e n von 70 mm »rette 50000 Ist,b> Platz- por|d)ri|iZU" . Mu|.d)lag Aaupi|d)ntll«rter Äug, Icoeft ilerani morlbd) für 'PolitUi Hug. Goetz, fflr Öen übrigen leil. trnft 'Ötumiijein; füröen Anjeigenleil. Han« H«X 6 en 11. d) in Biegen. Der Regierungswechsel. Dr. Stresemann bildet ein Kabinett der grohen Koalition. Berlin, ll -Lng. (2VTB.) Aeichskaa». l«r Dr. Lino hat aet Sonntag aachtoillag dem Aelchtpräsideakea bie Detnlsswa det Aelchtkabiaekk« angezrigt. T«r Aeicht- prSsideat deaaftragt« ie später Ahenbftaube b*n Ibg. Dr. Stresema»» mit der 71 eu- blkdaag bet Kablltetlt. Dr. Stresemmr» hat b«n Auftrag angenommen enb wirb bet- sUchen, anf bet Grrrnblage bet gtotztn Koalition bie Aegierrmg za bilden. 5Vn A"ftof! ;j” Kan^lrrwcchlll hallc cir.i Cltjjng der sozialdemokratischen Frak- t t o n am Samstag nachrntttag gegeben, die Itch mit ber Stellungnahme gegenüber der Qiegierung und dem erentucllen ®inliitt in eine grobe Koalition beschästigte und eine 6ntl)-:ltig erklärt trirb. jede Aegierung zu unteiftütjen. die bestimmte von der Sozialdemokratie ausgestellte Forderungen sich zu eigen mache, vor allem die Erfassung der Sachwerte als (Garantie für die wertbeständige TLilctb», öintritt Deutschlands in den Völkerbund, gvöfcte 21 f 1 i »i • I 3 t in bei Außenpolitik, energische Durchführung der belchlossenln Sleuermabnah- m e n, durchgreisende Steuer- und Wäh - rungsresorm sowie unbedingte Smsührung ter Gvldkredite und Doldlöhne und Loslösung der Aeichswehr uon allen Illegalen O.ganifa i nen. Die Opp.si ton ter THinbcr- heil .ichtcie sich nur gegen de Beteiligung der Scziuldemokiatie an einer Änalitton/’ egiening. Vach Fühlungnahme mit den Parteien hat Veichskanzler Dr S u n o bann am Sonntag sorgendes Schreiben an den Aeichspräsl» benten gerichtete Herr Präsident! 2lls ich Ihrem Ause folgend die Leitung der Aegierung übernahm, gab id; Cct Uebcizeugung 2lusdrud bah angesichts des Ernstes der uns bevorstehenden Zeilen nur eine völlig einheitliche Zusammensassungaller Kräfte Deutschland vor schwerem Unheil bewahren werde Während der sei'dem verstiichenen säst neun Monaten lieh ich mich bei der Führung der Politik ftetö von dem Bestreben leiten, der Verwirklichung jener Zusammensalsung aller Kräfte den Weg zu ebnen 3n der Tat haben die Grundlinien der auswärtigen Politik der Aeichsregierung. hat ihre Stellung im Auhr- gebiet und am Ahein. haben wichtigste wirlschas!- liche und steuerliche Mahnahmen. wie unlängst das Gesest zur Sicherung der Vrotversorgung. die eben verabschiedeten Steuergesetze und die Aktion bei groben wertb 'ländigen Anleihe bie Zustimmung aller bei. Sluulegcöan- k e n bejahenben Kräfte Der Dille der Hatton, sich im Kampfe um Leben unb Freiheit zu behaupten, kam darin zum klaren einmütigen Ausdruck Aus der GntwicUung der letzten Tage habe ich die Uederzeugung gewonnen, bah nach einer in weiten Kreisen der berufenen Vertretung de« Volkes vorherrschenden Ansicht der ent- schlossene Wille zur Selbstbebaup- 1 u n g noch stärker unb noch nachdrück- kicher durch eine Aegierung verkörpert würde, die von einer Koalition grober Parteien gebildet unb bamit von einer starken selten Mehrheit de« Aeichstage« getragen ist Ich bitte daher, Herr Aeichspräsident. mein Amt und die Aemter der Herren Aelchsminister in Ihre.Hand zurücklegen zu bilden Mil der Versicherung aufrichtiger Hochachtung bin ich, Herr Aeichspräsident. Ihr sehr ergebener gez 5uno. Der AeichsPräsiden! balle Itch nach einer Ausspiache mit dem Acichika izler zunächst leine (Sntlddichung Vorbehalten und im Lause des Aixnds die hierdurch geschaffene Lage mit den Parteisührern besprochen 3n den fpä.e.i 2lbend- ftunben beauftragte der Aeichsprälibe tt bei Ad- g.rebneten Dr Stresemann dr ihm von den Paiicfühiern der groben Koalition einstimmig zum Rciskanzler vorgeschlagen wurde^ mit der Acub Idung deS Kabinen» Dr Stresemann hat nach 2L.nähme hör 'A'r.i .ni so ort m! der Vor- banMu g n über bie Äabincii?blttung begonnen, «r bespiach sich zunächst mit den S o z i a l d e m o- (ra len. Wie bie Montagspost au« dem Munde de« neuen Reichskanzler« selbst erfährt, nehmen bie Verhandlungen einen guten Fortgang llvahr- schemlich werde sich das neue Kabinett heule schon, wenn auch vielleicht noch mit einigen Lücken, dem AeichSIag vor st eilen können In diesem Falle würde d.e 2lbgab>- der AegierungS- citlärung verbunden werden könne» mit der aus der Tagesordnung stehenden (Beratung der Gold- anleihe, damit keine Zeit verloren geht Wie die einzelnen Ministerposten besetzt werden ist noch nicht enifcheden feit steht dem Blatt zusolge nur, bah der neue Kanzler oorläulig auch das Mini- sterium deS 21 e u be r n verwalten wird und bah der Sozialdemokrat Dr Hilf er ding zum F i n a n z m 1 n i st e r auSed'hen ist Die Polnik des neuen Kabinett» werde, w e das Blatt schreibt, chivakterisieri einerseits durch di. Persönlich!.stt Ctivkmunn« und andererseits durch die Bedin» gungen, unter denen sich die eojiaUxmofraten zur Bildung der groben Koalition bereiterklärt haben energische Konsolidierung der inneren Verh-ill- nlise. gröbere Aktivität in der äuberen Politik. Das gleiche Blatt will wissen, bab sämt- (id>e Parteien der groben Koalition beschlossen hätten, dem Aeichsbantdirektorium den Wunsch nach einem Wechsel in der Aeichsbank» leitung zu übermitteln. i Der nette Reichskanzler ist a!S Irrngjährigrr Führer de. Deu.scheu Voit»- partei, bie er bei allen wichtigen 21nlässen im Reichstag rednerisch vertrat, dem deutschen Volk und der Welt eine der markantesten Persönlichkeiten unsere« politischen Ledens >r steht jetzt im 45 Lebensjahre, ist gebürtiger Berliner und seit 1903 Syndikus des Verbandes sächsischer Inbu- strieller 1907 wurde er natitmalhberxiier Aeichs- tageabgevrdneter 1919 gr.inb.-te er de Deutsche VrlkSpaifei. Man wird von dem gewiegten p.ir» lamentarischen Taktiker erwarten dürfen, bah ihm im Parlament eihebstch weniger Schwierl>ketten begegnen werden, als dem Outfibei Dr Rimn Uctxr die Liste feiner TTTiLirbdler ist noch nicht« Authentifche, b.tannt M in jl.iubt, bab cm grober Teil .der bisherigen Vlinift -r im Amte bleiben werbe und nur tm Finanz-, WiNschafts- und Aubenministerium ein Wechsel cintritt AIS neuer Finanzminister wird der frü';e:e unabhäng.ge Führer Dr Hilsferding scho i mit ziemlicher Bestimmtheit genannt Der Berliner Berichterstatter de« .Dcho de Paris" glaubt mitteilen zu können, das) die edle .Geste" Stresemann« wahrscheinlich die Entfen- dung neuer Botschafter nachParis und Brüssel sein werde AI« Kandidaten für den Pariser Polten kämen dec frühere AcichSkanzler Wirth oder der frühere Minister v Saunet in Frage Die englische Antwort an Frankreich und Belgien. London. 13 Aug (WTB» Die vom 11 Lugust datierte Bote des britischen Staatssek>e- ;re be« Aeubern Lord ie englische Aegierung unter dem peinlichen find ruck, bab weder ihr Vorschlag von den Alliierten begrübt, noch bab nach b.-ren 2hificht hre angebotene Mitwirkung Grwäbnung ver- ,'iene, au her unter der Bebtnmjng, bab keinerlei 'Ibweichung in irgenberner Einzelheit gemacht -i-crbe, vor allem. waS bie sranzösifche und bie elgische Aegierung als ihre unabänber'ilchen An- • tjtcn unb Sntf«heidüngen bezeichnen Allerdings >Heine bie belgische Antwort auf den ersten Blick n toeniger unnachgiebig zu sein als bie fran- tifche Aote 25ei genauerer Prüfung zeige sich doch, bab bie Haltung der beiden Aegierungen ■ur alle dvastischen Zwecke idrntisch sei und bab >:c belgische Aegierung, obgleich ihr Bestreben auf eine Fortdauer der freund!chaftlichen Unter- ial' ing hinzudeuten scheine, diese nur unter der nngung geschehen lassen wolle das) ba«We!ent- >: der belgischen Fvrderung.n von vomhccein gestanden werbe Der erste Punkt, der die .itische Aegierung Überrascht sei b r bah weder der AntwoN der sranzösiichrn, noch ter delgi- ■ j)cn Jlcgierung irgcnb.mc Einzelheit aut n 3n(u bezahlen Die Frage, was der H ochst - betrag sei, den Deutschland zahlen könne, fei ■on höchster Bedeutung für all; leine laubiger Das sei bie Frage der Feststellung :aer Tatsach-, auf der alle praktischen 2krein- arungen oder Kombinationen zur Erzielung von !k»nhlungen bis zum vollstmöglich'len Maste be- u ünbel werden muhten Die biitisch: A.grerung xibc dabei vvrgefchl.igen. Sch Zite zu tun.^ nm > e Wich lgr ZuIiuJa K-ilAuiKika. ibe geantwortet, bah es selbst unb Frankreich Zustimmung r.ii t edtikii, wenn nicht cm ntsprechender Vorteil tür es selbst und für Fcank- ich gewonnen würde Die britische Aegierung nie keineswegs berei twillig in eine beiar- ■ge Transaktion eintreten Wahrend bie belgische le keinerlei bestimmte Forderung eingebe, hätten fiMdle und ofüziöse 23eicinbarungcn bc han- ' schen und belgischen Minister e» Har gerne bi, ist bie französische Aegierung auf einer Mindi st» ■lung von 26 Milliarden Goldmark und über : Betrag zu bestehen wünsche, der erforderlich um ihre Schulden in Grvstbritannien unb den einigten Staaten zu bezahlen. Die bclgllcbe .gierun gbeftebe auf einer Mmdestzahlung non -'Milliarden Goldmark, für die sie ganz oder tcil- ifc Priorität ersuche In der Pra.iS wurden die uefchlagenen Pläne gleichbedeuiend fein mit ec Aenderung zugunsten Frankreichs u ib Deins der durch das Spaa-Ablommen festgesetzlen । leilungsprvzentsätze Die biitische Aegier >ng ne nicht zugeben bef) irgendein Giund für eine -änderung der Spaa-Prozentsähe be'te'x re unbillig unb sei unmöglich dem bntl- •n Steuerzahler, der bereit« weit s ch we r e r fastet sei. als der französische unb ber bel- ibe, zuzumuten, weitere Opfer *u bringen. ibrr.ib die belgische Aegierung an ihre nig zu einer Unlesuchung der Zahlurrgssahig eit ufchlands burch unparteiifche Vachvedtani.Ige le Bedingung knüpfe unb sie dadurch wenig r t v o 11 gestalte. verwede bie fran- 't)8 Kegiciung bie’en Plan ganz und i unb sch.nne ihre Tvcigerung zu rechlleNigen. em be eine Aeihe von Fragen stelle, bie z u dl osen Erörterungen führen konn- . zu einer Zeit, wo eine schnelle 3'itl'**1' u n g von wesentlicher Bedeunmg sei. 2lus •tuchene von Po,ncarö aufgeworfene Fragen gehend, in benen das Erstaunen darüber aus- gediückt wird, bab irgend;emand bie 2Serechtigung ber Aeparationskomm ssion. ben non De>ii'ch!nnd zu zahtenben Betrag von 132 Milliarden Gold- mark seslzusetzeii. bezweifle, hebt bie britische Aote hervor. daß der 25efchluß der Aeparakionskommissioa nur eine einfache Schätzung der Schäden g?- wesen sei, irs,endwelche Derücksichliqung der Frage der Fähigkeik DeukschlaudS, zu zahlen". Die Pflicht, eine endgültige Entscheidung zu treffen. liege teils bei ber Aeparationskommistion. teil« bei ben alliierten 2l#qierunge.i. denn wem bie Umstände bc Streichung eines Teile« der Kapital schulden notwendig mache > lallten, sei e.ne beionbcie Ermächtigung fette i« ber verschiedenen Aegierungei, bis in ber Konnnissiun vertreten sind, eroirdeillch Diese Pllicht, die nach den Bedingu ige.r be« Ikrtrogc« erfüll! werben. müsse, besteht darin, unter alleiniger Bezugnahme auf bie Hilfsquellen unb bie Fähigkeit Deutschlanbs zu ent- scheiten. Daser könne für klar erach e: werd- \ bah e ne ^Inteduchung der beuiichen Leistung« äi-igstit durch unparteiische Sachverständige zur Untedtühung der AcparattonS' mmisfion nötig sei unb sollte bie Streichung eines Telles der Schulden für notwendig erachtet werden, tu könne eine solche durch die alliierten Aegierungen. welche damit ihre vert ragsmähige Pflicht erfüllten nicht als eine Verletzung des Grundsatzes angesehen werden, der tm Vertrag aus gedruckt ober enthalten sei. PoincarLs Sonntagsrebe. Daris. 12. Aug (WTB) Mmifterpräsi- dem Poincar« h eit bei bet atnödoung eives Kriegerdenkmals in 2Kort>iIle bte übliche ©onn- tag«rtbe. bU w-eber strotzt von ben unglzxib- HAften Lügen über die .öreud ber deutschen 3npa1h«d und baaüt die .frtebfenlfle Befetzaag^ des Auhigediets vergleicht Poincan- hatis die t r r-n e»j fa-'C 7: CTo.”-! TT-OH b'.C rc4!:.^C Behandlung der Ei nwohner von Marville denkt, bann steht mm starr vor ber Unvedchämtheil ber Deutschen, die. um ihre Missetaten vergessen zu machen, sich heute gewaltig über eine friedfertige Besetzung btfiagen, u.iter ber sie würden nicht zu leiben haben, wem sie nicht von ihrer Aegierung zu Gewalt- und Tbahnslnnstaten geti leben würben 21 och in ber rergangenen Woche hat ber Aeichslanzler geglaubt, eine anmaßende und drohende Aede im AeichS- tag halten zu müllen, die beweist, bi« zu welchem Grabe Deutlchland bie Lage verwechselt, seine Aieterlage verkennt unb hartnäckig weiterhin n ch» begreifen will Der Reichskanzler hat eine TDcitetfübrung bes passiven Widerstandes angekündigt, was nichts wei'er ist al« eine 2kikhung bei unterzeichneten Arteten«» Vertrages unb ber tingcgangene.i 2Krpflichtungen AiemalS hätte der 2ieich«kanzler diese sinnlose Sprache führen können, wenn bie Alliierten sich darüber hätten einigen können, ihren Willen flat bekannt zu geben unb ben Reichskanzler zu zwingen, sich cnicht gegen bie Massnahmen der Franzosen und "Belgier aufzulehnen die diese le- gittmierweise ergriffen haben 215er er wird mit der franzöfisd>-belgischcn Politik nicht fertig werden, unb Deutschland ist es das da« Opfer dreier freiwilligen Verblendung ist Kaum hatte der 2ieichskanzler ferne 2lebe gehalten, als fern Finanzminister mit ben dezeicchrenden Worten .Der Dollar steht auf 5 Millionen", ben Zusammenbruch ber Mark verkündete, das ist die Tat. das wirtschaftliche und finanzielle Meisterwerk, an dem bit deutsche Regierung mit verhängnisvollem Erfolge gearbeitet hat, und wcmn 'le in ihrer Verstocktheit weiter beharrt, wird sie ihr Land an Triumph in di» Katastrophe führen. Wir haben angesichts ber Erklärungen Sunvs nur ein nachsichtige« Lächeln Wenn er glaubt, ungestraft etem Vertrag »erreichen zu Dunen, ben Deutschland unterzeichnet hat, wenn er bei Ansicht Ist. bah wir gewillt sind aus unbestimmt« Zeit die Reparationen, bie Deutschland uns schuldig ist, selber zu bezahlen, wenn er glaubt, bah wir das Ruhrgebiet räumen würben, bevor wir ben Vertrag unserer Sortierungen erhalten haben, bann täuscht er sich sehr, unb wenn er das nicht glaubt, wenn er sich nur ben Antcheln gibt, das zu glauben, bann sind es seine Volksgenossen, bie er tär-icht Wir slnb nicht nur sicher unsere« Rechts, wir sind auch sicher unserer Methode Wie im Jahre 1918 am Vorabend feine« militärischen Zusammenbruchs, will uns Deutschland noch hinter bas Licht fuhren, wie im Jahre 1918 genügt es auch heute für uns. nicht schwach zu werden, um das letzte Wort zu haben Was uns den Krieg bat gewinnen lallen, ist nicht bk Tapferkeit ber nerbünbeten Armeen allein, sondern auch der une^rlchütterliche Dille der 4aiion Drc -aaiion vom ersten Die zum letzten Mann hat auch den festen Dillen, den Frieden zu gewinnen ©le wird ihn gewinnen Ihre Taten fordern das und ihr Wunsch wird gehört werden Dem .unterlchüttedlchen Willen der französischen Ration" kann das deutscye Bolk nur ben gleich unerschütterlichen "Dillen zum Durchhalten im palsiven Widerstand entgegensetzen, um ein zweite« 1918 zu vermeiden Frankreich« Finanzlage. Paris, 12 Aug (Wolff ) Der sranzöflscht Finanzmmlster de Lasterie ergänzte die Poincarö- fche Rede von der sinanzsellen Veite her In seiner Rede in Bort Der Minister führte au« Die budgetäre Lage Frankreichs habe sich gebessert Die Mehreinnahmen an Steuern betrügen im Vergleich zu dem vergangenen Jahre in den edten sechs Monaten dieses ,»ihres 1,58 Millionen TPenn, wie nnzurn-h-nen fet, die G.nnahmen sich in der gleichen Höhe hielten, dann werde es zum edlen Male seit 1914 gelingen. d,i« ordern - llche Budget. emlchllefUich einer Zahlung von 38 Milliarden Franks, die für 2iechnu.ig Deutschland« geleistet worden seien, ins Gleichaewicht au bringen Was das französische Budget belaste, seien die Milliarden, die Frankreich habe leist«, müssen und noch leist«, um eue Deckung für das Budget der Wiederelnrreibbaren Ausgaben zu erlangen Durch eine geschickt aufgemachte Propaganda suche Deutschland in ber gm*#n Wen Mitleid mit seinem Schicksal hervorzurusen, indem es behaupte, durch den Sturz der 2stark ruiniert zu letn. Man solle sich aber durch Ward, nicht täuschen lassen Gs ba.tbele sich bei dem "Banfrott Deutschland« nicht um elaen wirtschaftlichen Bankrott. Durch seine 3i|lattan hab« Deutschland In vorgelabter Absicht das Instrument feiner Zahlungen vernichtet, aber die Krife werde nur vorübergehend sein. D^itschla id werde sich an dem Tage, wo es das wolle, mit einer Leichtigkeit wieder erheben, die dce Well in Erstaunen setzen werde. Der Zusammenbruch h.-r Mark (affe in der Tai die ProSuktfonSkrafr der Bevöl.'erung vollkommen unberührt. Seit dem Änvgc habe Deutschland alle feine Produktionsmittel, feine Fabriken, feine Si'enbahnen und seine Kanäle nicht nur erhallen, sondern so- gar noch weiter au «gebaut Sollte es den Deutschen gelingen, sich der Zahlungen der Repara- ticnen zu entziehen bann würde es seine äuheren Schulden los während auf der anderen Seite ferne innere Schuld durch die Entwertung der 2Had gleichfalls fast völlig verschwinden würden Däh »end dann die Industrien In Äiglanb. IMgfen, Fiankreich unb Italien unter dem Gewicht ber finanziellen Lasten litten würde bie deutsche Industrie ihrer Schulden ledig. Ihre UeberlegenbeU benutzen, um ihren Rivalen auf dem Uklimaifte lieg,eich Konkurrenz zu machen Das beilegte Deutschland würde so seine wirtschaftliche Hegemonie in ber ganzen Welt ein richten, während die l"areichen Rationen der Gntente mit den grübln industriellen Schwierigte ten unb Arbeits- U>feiifiUen. die bereu Folgen jein axirben, zu kämpfen haben n-ürben Da« lei ber Grund dafür. bah Frankreich Wenn es bie Reparationen verlange, auf bie es ein Anrecht habe, und die für seine Wiederaufrichtung uneriäblich seien, das Bewusttsein habe, nicht nur [eine rtaenen Interessen zu verteidigen, sondern der Sache be« Weltfrieden« zu bienen und an ber Wieder au frichtu na Europa« zu arbeiten. Die Feier des Derfassungstages "Berlin. 11 Aug (Wolff > D^> Derer b?« Verfaffungstage« würbe mit einem Rhein- unb A uh rtag verbunden, um den Gefühlen de, GlchiolsenheU Deutschlands, des Danke« an die leidenden Mild rüder und des fe'cen Sntschlusle« ber Erhaltung von Rhein und Ruhr für unser Vaterf 'nd im Zusammenhang mit einem allgemeinen Bekenntnis zum Sta-ii und seiner 2kdaffung staden "Au«druck zu geben Sämtliche staatlichen Dienstgebäude sowie die Gebäude der Selbstverwaltungskörper hallen In ben Adchs- unb Lanbesfarbe.i geflaggt Die Behörden verunstalteten für ihre Beamten schlichte Fnem, um 9 Uhr setzte ®ltxfengeiäui» sämtlicher 'Berliner Kirchen etn In der Dreifaltigkeit«- und der Alkolaillrche hielt man besondere Gottesdienste ab Vor dem Reichstagsgebäude rnadchierte eine Ehrenkvmpagnie auf. Der AelchSprältden! sc^rkt die Front ab. wobei die Regiment«musik das Deutschlandlied spielte. Darauf begaben sich die Spitzen ber Behörden mit dem Reichspräli- Denten nach dem Plenarsaal des Deutichen Vcstks- haules Während bei Feier Im Gebäude Ipleiten zwei Kapellen prenbllay Märsche, bk von der Menge nrU brausendem "BeifaU aufgemmtiaen wurden — Der Aelchtiagsabgeordaete Karell aas Atedev-Lgechei-i hiell tee QM-, W» HaMaiih ttt her w rttoM'Bcdn b* 9e0w wifece VrL- btr «eb C*tiD Ziehet I-Zufe «u f ihren versuchte, i*itj4Mert» totlel'ü* ab Am Boanbcnbürget Tor a.ucben bk ©toicnfrtebe oon bet ©4*100 ohne Xamenbuna von 'HäaMengcnxilt au«d.ianber- gefprengl Inzwischen batte bk Feier Im Reich»- lag ihren Abschjutz gesunde>1 Pro! Dr Cberharb Zn|*üb, bei Bettot bei UniDcdUüt Reibet, ■'crg. führte In feiner Anspruch.- au« Wtr feiern dk Tkimater Versasiung nicht um ihrer selbst all len, lonbem am Ihrer B^r'-thir.- *ür b'- nationale Otnbett Deutschsnb« anllcn’sit "Ben lalfjna bebrütet aber nur eine Form, bet erst bet 2 eist Inhalt geben muh Die Reich, regt erring bie auf «runb bet Versasiung gcbUbct wirb muh fiübcertn fetn, eben Io wie ba« Parlament Füh- iem>Oe zu spielen bat Da« steht natürlich nicht l. her 'BerfaHuna Die Demokratie ist durch» au« nicht annational. Demokratie unb Hationj- llftmx« flnb feine ®egcnjäbe, lonbem Shin her e*ne« leiste«, her TlationalKmu« will Mr Otnhctt be« Volke« herfteflen im Betoubtlcln be« 'Bolte» ble yemofrotk will fie betätigen im TM kn ' be« Volke« öobaMi führte Oberbürgermeister D t 3atre«-$ul«burg, ber^.äfibent be« rhei- nischen Vroohutaßanbtag«, u a au« Die MeA- jäbnge TkrfjHungÜkkr soll ihren eigenen Ton horch emXreubelenntni« be« ganzen Bove« m feinem 6*id|_I«tnmpf erhalten der anRHeIn unb Ruhr gekämpft wirb TWr wäret unb finb bereit ben un« aofonwunj«!»» Betoal!- srieben Un Zahmen be« 3rgenbtn^flli*en zu erfüllen, benn wir tragen ble Folgen be« von un« nicht verschuldeten abzr verlorenen Änegri Aber ba« deutsche Volk bat den Dewaltaki nicht ertrugen, der jenen Vertrag selbst schnöde brach unb an bie ©teile vernünftiger, (Kate noch möglichen Verständigung eine Fvlterpresse gefeit bat Damit wird ba» "71100 be« auch für bie Geschlagenen unb ®ebemütiglen Erträglichen überschritten In diesem natürlichen Aufbaumen an Rhein unb Ruhr gegen bie letzte Schmach »eigen sich auch bk besten Gtflenschasten be! Deutschen Treue, Eingebung, Beionnenheit unb gläubige Hoffnung Deutschland steht unverkennbar aber nicht unrettbar am Rande de« Ruin« 3to.*ifdlo« ist aber hbrirr un« auch bk Wirtschaft unb bie Sicherheit Europa» unb bet Welt auf dem Wege »um Ab- arunb. Richt fttaflo« unb ungerecht wirb ein ftarfe« unb fruchtbare« Glied der Tölfercemein- Ichaft Derftoben und vertilgt Alle Versuche bk besetzten Gebiete dem Deutschtum und seiner Staat«angechörigkeit au entfremden, flnb klüglich gescheitert und werden weiter schm lern 2 l« Zhetnlflnber bekenne ich und bringe ba« Tklenntnt« der Lhenllanbe »um 2a«beul Richt« tatet au« von der Treue »u unterem Vaterlande trennen, «ein Fenrd soll in untere ©tont £ form unb tr. unsere Staa tAang ehö rigtei t hin einreden Wir bleiben »LH und aufrecht in unterem Stampfe ®« bleibt nicht« andere« ubog Dabei teil en tetr, dah der Kelch unserer Leiden noch nicht voll ist. Da« bars unb wirb un« nicht beugen Aber telr erwarten, dah auch ba« unbesetzte Deutschland noch Mehr ferne Pflicht tut al« bi«her Auch grober unb grfthter Schwierigkeiten kann man Herr werden wenn man will. Heber 'Beruf unb Stand hat sich mit Seele und Leib und Hab und Gut reftlo« in die Kampffront »u fielen Die Ausführungen de« Redners wurden mit ^bhaftem 'BcifaU ausgenommen ö.-inc Schilderung be» b utalen Vorgehen« der Franzo'en u b der ‘Bedrohung der wc b i ben Vwöiktrung durch farbige Truppen wurde mit stürmischen Pfuirufen begleitet Wit dem gemeinsamen De ange be« Deutsch andsiede» unb c nem ö borgelang be« Lehrer-Gesangverein» endete b e 5vicr 3n Frankfurt fand bie HauplfeIer auf dem Operaplatz statt, teoba Regie- rung«präftbent Hänisch bie Festrede bkil, die ein Treu gelb bni« für da« VLeriand unb bte Republik darf!eilte. 3n München Detlef der Versal f ung«tag nach Absage der Kundgebung auf der The res Kitto .ese ohne äuhrre Feierlichkeiten. Die öffentlichen Gebäude hatten In den buche rischen und in den Reich« färben geflaggt Auch au« anderen Städten de« Reiche« kommen ähnliche Berichte über den ruhigen unb geordneten Verlaus von Feierveranstaltungen. Die Streikwelle. Berlin. 13 Äug (Wolfs > Der gestrige omrtag ist in Berlin, abgesehen von einigen kleineren ©tbnuigen her Ordnung, r u I g, v er - haben' nur"bte' Udtilche^GaSanstal, unb ba« Sharlottenburger »Iektri»ität«werl Folge 0*- leistet 3m « if e nb a h n v e r k e h r hat die Ge- neralftveikparole keine Verschlechterung der Lage gebracht Der Fern-, Vorort- und der Stadtbahnverkehr können reibungslo« durchgeführt werden, nachdem bereit« am SamStag die Reich«bahndirekt 10n mit allen Mitteln versucht bat, die fehlenden Banalerer ul® durch Beamte zu ersetzen, um den Perlonenverkehr unter allen Umständen aufrchtzurhaltn 3m ®uttt>rfhr sind infolge Mangel« an Rangtrprfonal ©törun- gen ein getreten Dagegen wickelt sich der Fern- verkehr von und nach Berlin vollkommen fahr- vlanmähig ab ©treibende Kommunisten versuchten imehrfach. ben Personenverkehr auf ben Berliner Bahnhöfen »um ©tlllstanb »u bringen und bte Angestellten der Hoch- vmb Untergrunbbahn zur B^ilfnichcrkgung zu be» »egen? Zu ernsteren Zusammenstöben kam esnur 6am«tag abend auf dem Herrn annsplah in Reu- kölln, teo die Demonstranten Omnibusse an»upatten unb umzuwerten versuchten Der JPolUei gelang e« überall, die Ordnung telederher»ustellen 4« ist damit zu rechnen, boh e« dem ®ingreifen bet Gewerkschaften gelingen wird, auch ben Streik hi ben Betrieb«toerfftä 1 ten wieder bei»ulegt 1 3n der Berliner Metallindustrie ist bte Lage unverändert. 3n be.i meisten Betrieben wurde am ©ocnltag pasfiveRes'fien » gmio. Reben dem Stemen-koazer' haben auch andere Werke gestossen und bk Arbeiterschaft au«gefberrt 3a verschleimten Betriebet svr- öert txe Belegschaft jetzt Schabenerf^ für die infolge be» Geldmangel« ter Ahee, ikberaH »erben Wirts chaftsvethtlte» 'Dö*t TO Millionen verlangt. Zu ernsteren ■^^NEnfällm» Ist t» .'irgend« gekommen. ■*u4 i» Reiche kam es Un Laufe be« flami- am verschieden Gegenden zu Unruhen, fo t>nbert in ©achten unb le mitteldeutschen BraunfohlengebkL Am Sonntag befchloh bie Konfevenz tter Betrieb#rät« be« Regierungsbezirk« Palle einen dreitägigen Generalstreik, der Sonn, tag abend 6 Uhr beginnen soll Die Lage in Hamburg ist noch ungeklärt Blohm u. B 0 6 machten zwar bekannt bah sic ihren Betrieb am Montag wieder aufnehmen und den Arbeitern gewtsie Voischüsse zahlen werden, sie scheinen aber gleichzeitig etwa 500 Arbeiter, darunter kommun! st Ische Betriebest e, entlassen zu wollen Der L 0 tsenstrc > k hat bereit« bedenkliche Folgen nach sich gezogen lieber 50 für bie Buflreite fertig begrabe Sch,sie konnten den Hamburger Hafen am 6am«tag nicht verlast en Die Schuld an dem Streik der ritte 2r- bettslostflkelt aller in her Schiffahrt tätigen 2r- heiter zur Folge haben kann, wird von dem Collen- bu.iv b*. ueul|4Mi Regierung »ug.tchrven, an beim Hartnäckigkeit die Verhandlungen mit bett Lotsen Vertretern gescheitert feien Voraussichtlich wird die Techn Rothilfc ein- geletzt werden. Die Vulkan werft, bei der bie Arf elterschasi bereit« am Freitag nicht »ur Zrbeit erschienen war, hat nunmehr gleichsall» den Betrieb geschallten unb sämtliche A>heller entlassen. Die Deutsche Wetli l>at auch den Betrieb geschlossen und sämtliche 2ibeiter dort beschäftigten Ache ter stiilgelegt .Infolge de« Streik« Ser Arbeiterschilt vom Ä a i f c t • Wilhelm-Kanal ist nach einer Mcldu ig au« Brun«büUeIkoog ble Schl sahn Im Kanal be- hinter! D.e Äunpfer müssen auf eigene Gefahr die Schleusen duichlausen Auch b c Stettiner Vulkanwerfl gab bcfanni. dah sie wegei bro au «gebrochene wilden Streik» unb wegen btt pafliven Resisten» eine» Teile« der 2ibtlter- schäft sich gezwungen tehs, ihre gelamten Betriebe »u f d^l i e b e n und bte 'Belegschaft »utnl« Ic f f in. Archer» hiesig» groüe werte tchtosten ihre Betriebe, so bte Hubwerke unb die Stettiner SchamoNefabrik. ^lus dem ‘Rcldfe- Gie Reich«beamte». ueb Arbeiterhesolbrmg. Berlin, 13. Zug. IWTD > Die Ver- Handlungen hn ReichSfinanzminislerium mit den ©pitfenorganlfdlionen der Zeld)«bcamten, -Angestellten und -Arbeiter führten am Samstag zu folgendem Ergedni« 3n der Ortsklasse A soll bet Stundenlohn ohne Ortszulage für Handwerker für die dritte Augustwoche 145 (XX) Mk., für ungelernte Arbe.t r 136800 Wk. betragen. Den ReichSbeamtcn werden die zur Zelt geltenden TeuerungSfu- schläge und die örtlichen Sonderzuschläge zum Grundgehalt und den S äten, Ortvfulchlag und Kinder Zuschläge, sowie der zur Zett geltende Arauenzuschlag für die Zeit vom 17 bi« Ende 2lugust er. (zweite Monalshälfte) bereits am 15. August gezahlt. Für die vollbeschäftigten Angestellten bei der Reichsverwaltung kommt al« weitere WschlagSzahlung sür August der dreifache Betrag der ersten Abschlagszahlung im August sosort, statt am 15. August, zur Auszahlung. Die Rot» Faha« beschlagnahmt. "Berlin. 13. Aug. (TBS'B.) Sie SamS- tag-Aachmlttagausaabe unb die Reichsausgabe der Roten Fahne wurden im Verlag der Roten Fahne von Kriminalbeamten de- schlagnahmf, die daraus da« HtuS wieder verliehen. Aus Slaöt und Land. Sieben, ben 13. August 1923. Der Stand brr (tzrosthanbclspreise. Sie Gchöhung des SvllarkurseS auf 3,3 Millionen Mark am 7 August steigerte auch das Iliveau der SrosthartdelSpreise um 163,5 gegen den 31. Just aus das 4W461sache de« Vorkriegsstandes Sie ßebenfmittel allein fhegen um 140 Prozent aus das 349 021 fache, die OnbuftrieftDffe um 189 auf da« 734 806fache, die 3nland«waren um 154 Prozent auf das 409 173fache, ble Einfuhrwaren um 188 Pro- »ent auf ba« 854 903fache. Sie Aufwärtsbe- wegung der VrohhandelSpreife ist somit zu- nächst noch hinter der Derdteisachung de« SoUarfurfe« zurückgeblieben, so dah ihr Soll- Niveau sich von 70,0 am 31. Zuli auf 61,5 Pro- zent am 7. August senkte. Da- Drntschr Dolksopser. 3n her GefchästSstesie be« .Sieden«» Im e l a# r «* —u.üm iür unsere oeorangien Volk«genosien im Ruhrgebiet unb am Rhein weiter abflehefert: Molle reigerrosien schäft Hungen. 7 Rate. 60 000. R. R. Lich 130 000. deugengebübr 2nti«- «richi 20 000. V H T 3trxngix?rvine Mücke und Riedev-Gmmlnben .120 OCX). Sirrgeflangene Ruhr» fpenbe bei bet Stadt käste Lich 10 000 Schlofler- metficr Schön 20 000. Pvl'-oiamt iSrchies 10 000. Müller-ZtvllngSinnung be» Kreise« Gehen ges. von Herrmann Dedu«. Ober-Hörgern, 2 401 000 Mark. Sten Gebern herzlichsten Dank! Weitere Spenben werben in bet VefchäftSstelle de« _® (ebener Anzeiger«" angenommen. • •• Ser Silber- und Gold in un- zen-Ankaufspreis. Ser Ankauf von R«ich^siB-Efcher«helm an “ Sie Ausgabe der Stücke unb neuerliche Bevorzug ung der Gvlb- a n l e i h e Rach hem Stande der gesetzgeberischen 2tbeilen darf erwartet werden, dah ba« Gesetz übet bie Sicherung und ble steuerliche Behanb- lanq der toertbeftänbiaen Anleihe be« Jteutfehrr. Vetche« schon in den allernächsten Tagen durch den Reichstag verabschiedet wird Unter dieser Voraussetzung wird e» möglich sein, mit der Ausgabe der Stücke der neuen Anleihe, insbesondere der deinen nicht mit ZinSsch'inen versehenen Stücke, noch erheblich vor dem in dem Prospekt In Aussicht genommenen Zeitpunkte zu beginnen. Wie wii ferner erfahre.t, sollen nach ben Be» fch'üssen des SteuoiauSfchusfeS de» Retchztage» ne.'en den felbstgezeichneten Anleihestücken auch diejenigen von b.r Srb'chaftSsteuer befreit werben, die in ben ersten Jahren seit Beginn der Zeich- nung«frifi erworben sind “ Annahme von Gelbscheinpäckchen ohne Rachzählen Unter der Herrschaft der Papiermark ist e« schon seit längerer Zeit Sitte, den 3ahIungSenipfängem an ben Kassen der Banken usw Bündel, bie eine Anzahl Roten unter einem Kreu,banb mit Aufdruck tuf.immenfiffen. zu behändigen Beim 0e- kränge am VanNchalier ist eine Rachzählung schwer ausführbar, auch ist bk Gefahr be» Be- fioblennxrbene für ben Rachzählenden sehr grnh Daher pflegt die Kundschaft bie Rotenbündel, in der Hoffnung, bah der Aufdruck stimmt, vorbehaltlos anzunehmen Ueber die Frage, ob der Empfänger, wenn seine Hoffnung trog, wenn sich hiernach herauSfiellt. bah da« Bündel zu wenig Scheine enthält, durch die vvrbehastlofe 2nnabm.- da« Recht ber Rachforderung verwirkt hat. hat sich daS OberlanbeSgericht München in einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung au«- gelassen Danach geh', dersenigr beS Rachforde- rungSrechte« per luftig, der eine Zahlung in gebündelten Scheinen, fei e« nach Zählung ohne Beanstandung oder unter Verricht auf Zählung, vorbehaltlos annimmt 3« Ist aber jedem Kunden unbenommen, zu ersiären. bah er sich auf diese Art der Zahlung nicht einlasse, vielmehr kann er verlangen, bah ihm da« Papiergeld Borge» ä h 11 wird Bornotizen. - TageSkalender für Montag. LichtfpiellxinS. Bah h-stst-ah« .Simon ZirkuS" und .Da« Univeisal-Denie" Palafl-Lichtspiele .Sie Erbschaft der 3ryjc Stanhope" und .tzernn ihrer Tat". Mcktervornuosttgr Zunächst Heller und trocken, später« Trübung wahrscheinlich. Landkreis Gictzen. abg. Grünberg, 11. Aua. Sm Vermieter, der eine von ber Sememdebehörd« für einen hiesigen Mieler beschlagnahmt« Wohnung in der Frankfurter Straße an einen anSwärtigen )ung«.i EeschäftSmann ohne Genehmigung de« WohnunaSamteS vermietet hatte, erhielt einen Strafbefehl über 10 000 Mark, ebenso wie der auswärtige Mieter Während der Letzter« sich habet beruhigt«, legte der Bennfeter Einspruch em. D— Schöffengericht erkannte gegen ihn auf eine Geld» fträfe von 80 000 Mk. und Tragung der Kosten. St« Gemeindebehörde will die Wohnung für einen Grünberger Ali«.er freimachen und auf Suttf,füf'tuno der Räumung bestehen. * Au« dem oberen TBettertal, 10. August Sie 2anUejtc stehen jetzt mitten in der Getreideernte 2ll< Fruchte sind bertror- ragenb gut geraten. Kartoffeln sowohl wie Hackfrüchte versprochen sowohl nach Menge wie nach Befchafsin heil .h-m>all« das Beste. Sie diesjährige Hühnerjagd ist durch die nasie unb kalte Witterung de« BorlonunrrÄ lehr ge- fck^digt, auch bte Hasenjagd fch.unt Line besonderen Aussichten zu heben. Dagegen haben die Rehböcke im allgemeinen lehr gut ausgesetzt. Hin unb wieder trifft man je.it auch Krebse an. alkrbirg» in geringer Zahl da die oerberb- sichen Wirklingen tvr Krebspest die vor zwei Zahrzehnte.'. hier wütete, immer noch andauern. Sir gering. Beftanb der Fische, wie auch be« Wilde« irt zweifellos auf die foNgesetzten Frevel zu rückzu führen fireie Schotten. Laubach 10 2ug Ueb-r ben blutigen Zusammen st oh de« ForfierSMelchior Cent s-g ZägirhauS zwischen Lauoach and Schotten rvcki C. r Förster einen Wildschütz e r f ch 0 h. sind noch f o.gende Einzelheiten festge- fiellt werden Melchior machte an jenem Srnniag- alxnb einen Rundgang durch sein Revier 3m Sifinh .HauNelle", am sog Wen»elSk)pf, am wefilickchützen legen fos>N a.. Der Fürfter Ist aber schneller unb fchteht den nächststehenden Gegner durch ehren wohlgrztelten Brustschutz über Den Haufen Öljn entfMnn sich ein lebhafter Fruerkämpf Do bic Äbbteibütte leinen genügenden Schutz mehr bvi sprang Melchior über den chauffierten Waldv-e^ hinüber hinter einen Reisig Haufen wo er belferen etnir. sand Die Wistlchuhen .gediente ©olbatcr nahmen auch for »-leyt Deckung 3m Verlauf bei hitzigen Feuergefechte« » Wildschützen hcruntr- Mittlerweile war bie Dunkelheit heran» tz oche^ Melchior hatte kein Vüchsenluht mehr Gr z^g sich deshalb vorsichtig aus ka« Zägorhau* zurück uc teKDbontertc seinem Bruder der Forstwart in: benachbarten Gonterskirchen ist, er möge fjfx, kommen Dann eilte er nach Laubach und mach. brr Behörde Meldung Polizeidimer Scher > au« Caiibacb ging noch in der Aacht „ach Sch,itc„ wo er sofort den etnr.i Wildschützen au« ©olinge her offenbar dm Zcr"ufer spielte, und mit de Mvi genZug abreifen toDlhe, dingfest machte Obe Wachtmeister Pvth au« Gaubach machte In d. 5rube des Moniag die beiden anderen Wildei dingfest Gs ist Aussicht Vorhand«!, bah man da- Vorhandensein einer we11verzweig ten Wil derer bände feststem. Heffcn.Nastao Ü Marburg. 11 Aug Die ©tabuem-j nelcnöerfammlung beschlotz zur Deckung oLßer ordentlicher Ausgaben bte Ausgabe einer weite rm 3nhaberanl - an P.ag-Ga> ül.i Z. .n, furt-Äd(n-Bnillcl m,ch London D ; Flieger sol 11 nach Angaben de» Füdier« den 5tur« ein., neuen englischen Guftv-, febrälimc Gondrn Prag erkunden, auf der Frankfurt und Köln al» Landungsplätze vorgesehen sind Der Slugbtenft soll in nächster Zeit täglich au»- geführt werden DaS Flugzeug fetzte nach vierstündigem Aufenthalt leine Reife nach Köln forL Rachdem erst am 9 August eine lehr erbcblidz Steigerung der StrahenbabntarlU vorgenommen war tritt Milte dieser Wach schon wiedei eine Erhöhuna ein bei Dreifach der augenblicklichen ©ätze betragen soll Danach kostet bann bte billigste Fahrt br« zu za>.-: Kilometern 4 5 000 Mark, die Strecke über 5 Kilometer 75 000 Mark Der Bertebr bat seit der letzten Erhöhung wesentlich abgenommen. Herr Zame« Speyer aus R e u N 0 i f. der sich auf bei Durchreite hier a-ifhielt, ftifietc für WohltätigkeitSzwecke in gixinfiurt 1 000 Dollar • Frankfurt a M. 11 2ug Erne stark besuchte Versammlung her Franks urirr 2 erzteschast nahm zu dem Konssikt 1:1 ii ?vr Ortskrankenkasse einstimmig folgen be Entfchlie- stung an .Rachdem die Allgemeine OrtSkrankenkall» Frankfurt a M die ihr gestellte Frist hat ver- streichen lassen, ohne den Rerzten auch nur einen Bruchteil ihres Zuli-HonorarS zu zahlen, ist dte wirtschaftliche Rotlage der 2erzir- schaft bi» zur Unertraalltbfen gestiegen Sie yteneralnerlammlunfl beschliestt daher, non fern Tage an, den der Vorstand bestimmt. Mitglieder der Allgemeiiren OrtSkrankenkasie Frankfurt a M nur noch gegen Barzahlung der >u- fiänbigen Gebühren zu behandeln Der Vorstand wird ermächtigt, die Äusfühung dn-se« Befdjluf'e« noch in der Schwebe zu halten, foforn 1 die bei den Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden unternommenen Schritte In kürzester Zeit einen Erfolg zeitigen, 2 bei der Ortskrankenkasse durch sofort zu führende Verhandlungen S 1 ch r r • Heiken gegen die fortschreitende Entwert-,-g he- I THTTT^r niäHrr TT. 0 7^77*2 Güut CT» reicht werden." Ruch die Rotlage der Apotheken ha, den Frankbirter Apothekerverein zu fo'genbem Beschluh getrieben Trotz der schweren Gag-, in der sich die Apotheker Frankfuris infolge d-r Verhältnisse und de« Ausbleiben« her Zahlungen ber O r t « f ron f e n fa ’ f b.- sinden. wollen s e da« Ergebnis der wi her Kaste und den Behörden unternommenen Sch • abmarten und der Kaffe die fälligen Bet bi« zum 15. August stunden H eriür ist je ■ -d- Bet-ingvng, bah die Ralfe spätesten« bi« ? taa dieser Woch^ die Zusfch-rung gib', d 3uI'.-Beträge nicht nominell, sondern mit 1 n e r ge 1 echten Aufwertung brzah'.: .dc: ' Sollte sich d.e Kasse dazu nicht entlchü ’ neu. Io würden die Apotheker geAtrrj - brreits vom kommenden Montag ob ber keinen Kredit mehr einzuräumet un> der. Batlentv-, VaIzah > u g oeraln-ien Der Vorstand bei ^rontfurte Apothrr»- .-s hat es nicht verh nberr körnen, bah ei ’iy furler Aopthefer der Kalte ben Ärebit -n <■ haben, weil fie ihren Betrieb nur roch notdürsiig au fr echter hol ten ßnne.i Au- >nn emteberfünbißungebratt. Aus dem dnfialt bei neuesten Amtsoe-^kün>i- r hervor Die neuen Ps' g - grid'ätze in ben Gand«-He l- und Pfl geanna'tcn. Dte neuen ©chorniteiirfegerg-bührm be ^rte^u'fl einer RachttaaSumlaae für bte Hondoe ker- laramer, btz Du r chstynittsf ätze der produktlom SrwerbSlolenfürforge. die neuen Sätze der Sr- tr-Tb «l c f enunterftür.u n a. die Errichtung einer ^-e-.dbtnder- enb Malermeister» Zwargebötnru) te Dtehe» tut »etfeWungefeter \\n Wtefctn. <* 11 b • n. b*> 11 lugufl 1823 ®rt htedhfcen X6*e bei Ion nbdul er-Duner- tere leUtten M« Stier Un ®tababcatrr, mti ber 'Büroerldyin ben Tert aH ung« tag festlich begtita- Dach turnen BegrÜhnsgitDorten Ober* ctgttrunelmM TDt l der sprach bet Seftrebw* bei Zbenb«. Pros Dr ftornelitt über > beutle »eeettetW. barte« Lörsch ck trifft bat Holt, bai ben *ang Mntr staaUichen 3nrtz>üflimQ unterbreiten mutz, vir e« bem unfern 1918 «schätz »In gan^e« ToU »üb sich lt*mben von bem. ®a« ihm teuer Ist •Seüe Äretfe »u benen sich auch ber 'Xebner rechne« trauern bem alten Staat, ber 19’8 zu @rabt getrogen mürbe, ehrlich nach Sie liebten und betounbcrten ihn, troobem er Diele unb schwere Ketzrechen hatte Ätzer schwächlich unb feige nennt ter 7tebner ben, ber einem verlorenen Gut nach- ■rauert, flatt tapfer unb mutig auf bem neugewonnen 'Bobtn tneiterju bauen Derrn bi« 'Ekunarer . rtasiung, beren Cbeburtliag wir heute be- , m. Ist feine#toeg« ein Abschluß fonbern ber fang einer Entwicklung ®ie beuIsche De- ratie wie sie fein Ivll unb muh, ist noch feinet- do Hanben ber müssen wir erst nachstreben, müssen ber Verwaisung erst Oeifi ein hauchen Man meint im allgemeinen, ber Staat lei Tummelplatz verschieben er gegensätzlicher appen Dem TUbnet scheint ber Gegenlatz »tot- ijei Gruppe unb Perlönllchsert viel bebeut» i aer Olach Äant bestimmen freie Kräfte ba4 r"-meinschaftSleben, bet Trieb zur Geselligkeit, aber auch da« entgegengesetzte Vedürfni«. sich Don Der Gemeinschaft »u Ibsen Die .ungesellige Vrsclitgkelt" sei bafl eigentliche "Deien bet Ulenschen Der Zufamn»e>tfchluk> freier, urwüchsiger, selbständiger Persönlichkeiten muh bat Ziel de« Gemeinschaftslebens sein Daft dies bem beut- litten Volle ganz besonders schwer fallen muh. lehrt feine Vergangenheit Aber nur eine "Ber- ♦aHuno die ber freien Vetä«io»*,r> Si.n**!- oersönsichkeit freien Raum g'toä^rt, kann die Grundlage staatlichen Ausbau« sein Die groben Wanner sind es. die die D-mdungen im Gang der Geschichte herbeiführen, s : organisieren die grobe Zahl, ja sie sind erst bk wahren Erzeuger der Vkasie Denn wem verdanken z V die groben Dassen der Industriearbeiter überhaupt, dab sie geboren wurden ander« als der 3nitiattvkraft. der persönlichen (Begabung, dem Mut ganz weniger genialer Sinzelpertönlichkeiien Der schöpferische Einzelgenlus ist der Kolonisator des Levens Sr ist der soziale Erzeugnisakt. der Vater der Walle Aber jede Wirkung verhallt, wenn sie keinen Aelonanztzoben findet, wenn nicht eine grobe Waste fte ausnimmt und fortträgt Am Anfang aller Geschichte stehen Immer Aristokraten, die durch erbliche Privilegien ihre Hrrrtchast zu sichern streben Der Auf .Deg mit ben Privilegien' bildet in der Geschichte eines jeden Volle» die grobe Krisis in der eS sich ent» Icheideii must ob das staatliche Gemeinwesen von der Einzeipcrtöv.lichkeit der Malle ausgelielert werden löst oder ob es & eiben soll .Freie Vahn bem Tüchtigen' Si» bemokralifcher Staat mwb urouarehrsch regiert werden Der alte preuhilch-deutsche Staat war nn Staat der Persönlichkeit S« wäre ein schwerer Fehler, da» nicht zu erkennen Schon Friedrich bei Grobe sucht-, daS Vand zwischen Persönlichkeit und Malle Freiherr von Stein und Vtsmarck gingen auf der gleichen Spur Vtsmarck« Derk, das auf beiden Prinzipien gleichermaben aufgebaut mar, zerschellte an den Epigonen Wilhelms ll„ überspannte und übertrieb das Prinzip der 'Persönlichkeit und entfremdete damit die Mallen dem alten Staat Die grobe Zahl ging Nnan, bc.i Staat für sich zu erobern Dies Schick- lal Wilhelms II muh die heutige Demokratie sich r.ur Warnung dienen lasten Die herrlchen- den 'Parteien sollen sich nicht für sakrosankt aalten. Ionbem dem Prinzip ber foeien Persönlichkeit Xaum geben Sie 1 ollen von Kaiser Wilhelm I leinen, bah .der CouDeroin nicht 'e'chst herrschen soll" sondern bah nur ein sich *c bi re antwo flacher schöpse rische. Grift regieren fann. Der freie Wist-' be» freien Volkes gibt den Auftrag zum (Rcjie-v-i. überläflt da« Re gieim ab t der Ginzel Persönlichkeit Denn die heutige Demos.atie tz-.e leit ime Pe- fönl ch'eit nicht dulden wist, dann wird die illegitime Diktatur h#na„fi;( - •>”. -er XI1 u r p a : o r ivit X die Demo- f a.tc *e rümine n. Selbstbeschränkung muh bk deutsche Semot atic zeigen, um ;ui wahren Scmo.huac zu tp-rben. nur der Pluivkratie Fraakroi Hs und Am r kaZ, her Feudaläristok atie Enolanös txc a>> > e Demokrat c. bi? Herr- schalt des GciiicS gogenüb?izuste l?n. Der bcmohanldv et;u' muh den Weg finden zum deut'cheti 6:aa Die graft? Macht der Zahl muh 'ich aul de: fieei ©?nia.i ät der ®Li*elpet|ö.nIld>- kett 4U,ainmeni|o‘eum das Faustaxtrt zu Der- toirfl d>m _ <«,, sich bi8 gröhte Werk vollende, nenfizrr t< * Geist iür laufenb Hä tbe' Die Wunp vondoppoi Roman von AlturDrausefvetter 29 -nrtfenur iRachdruck perbotee.) .Za. du du vieste ch: axrjKibe böten ja Io cm b ftchm 5u1onnnen. 5hi bih Datei« Toch er dc»s Einzige, das Veste, was mir von ihm geblieben, D- r-i-L sich ihr Auge hell und frei ihm M' Aiü cxir nett ustd gut von Ontd Wolf, bah du mir ba» einmal getagt hast. 3ch Ihre Hand streckte sich itzm aus dem Leder- ’ c ’d) ag entgegen Aber eine kurze Sefunbe nur l er fie in ber fernen, ba.m c.i^og er |ie iDr .Und lch'iesil ch Ist ber Tob die »ufrK. Ganz lei'e hatte er es gesagt, mehr leibst als zu ihr Ader sie halte es wohl getzSro .Die Sühne, Onkel Wolf? Der Tod? Ich versteht nicht, wie du bas tneinft ®nlane es mit, bitteI“ . . Abci er antwortete nicht ftext» boo «r we Pcitfchc und lieft sie mit einem Luftstreich haar» lchars über den Rücken des träge geworbenen P'erdes dahtnstre chen Die« stieg «einem Geschirr Dir Lanbltraste war erreicht- 3n rafenOci Fahrt flog das lochte Gefährt über fie dahin, bem Oute zu. . ... Als man aus den Hof einbog. frÄ ihnen Me Gestatt eine* Soldaten auf. ber an ber iur oee Kutlchsta'.'.°-S stand ______. Unilormen waren je^t nichts ©eite.««- TSg- sich kehrten noch Krieger zuruck. xxbfrihc- Veist» banne Dem Jtebner tttr lerne feWmmgen AuMütz rangen Der zweite Redner be« Abend«. Obcrregfeeungtral Dk Gegner von bet Reichs da hatzi rekt ton Trier, wurde mit fein ex Vortrag >1 Rhedil«ttzes Loi entrt bet Stte*. Heu schaff, bet lpeztellen Aufgabe des Vertastungstoac« als Gedenktag für unsere Kämpfer an Ruhr u tb Rhetn. gerecht Er führte etwa folgendes aus In nackten, aber daher um Io wirkungsvolleren Fillern schsibrrte er das durch bi? loanztzlllchc Binquartterung terooroerufene Wohnungsei end unb bie daraus erwachsenen schweren siltsichen Gefahren, die durch das schamlose Verhallen der weiften unb farbigen Ftanzolen noch geltetgert werden Hantz in Hand mit ber Wohnunasnot geht eine a.walt g. Verteuerung der lonltlgcn Uebstsverhallntste Durch bk Anwesenheit faulen- ber kaulkräsitger Srun'cTtcmDfdnger w. eben Me rheinilchro Städte in ber 3ed ber DelbentweNung zu ganz brlonbers teueren Stützt-n Schieber- und Wuchkrtam steht in höchster TMüte, einem von den Franzosen begünstigten Grcrzzschmuagel ist Tür tmb Tor geöffnet Die Folge von Wohiiungsnot unb Teuerung zeigen sich in dem erschreckend schlechten Gesundheit«, und Ernährungszustand ber «Dölterung Lohlreiche Fülle von Tod unb GclltesgestÖr.heii I ilolge von ülnterernähnmg unb Hunger starke Zunahme von Skrofuiole unb Ra- chisis lloaor bei Erwachsenen, und von Tuberkulose lind feligestelli worden Dei Redner Itun bann auf die politische Seite der Rheinsantzbefetzung zu Ipiechen Er schlldene das allem Recht unb Gesetz tzotznlprechenbe Verhalten der Interalliierten Rheinlandkommislion, die mit ihrem täallchen Heer von Orbonrxwizen unter ber Vegründung die Sicherheit der Truppen verlange es. die rheinische Veoölkeruirn bem sranzösischen ^och gelügig machen will Knebelung der deutschen Presie und setzet freien Mei- nirngödufterung. Vreinslusstmg de« deut'chen Cwuiaxitn». de» oeusicyen Tyeaters 1 ollen einem französischen Vasallen'taat. der .Rheinischen Republik" r>»ra.[«ei'en. Die separatistische Bewegung, die nach der Revolution in vielen Tellen unseres Vaterlandes nur politischer Dilettantismus war wurde jenseits des Rft.-ine» ein lcbensgefährl.ch-s Spiel mit dem Feuer e8 konnie jrben Augenblick an Landesverrat (frei,en. weil |ü. ixe Franzosen der Separatismus nicht! als ein Sprungbrett für die nicht erreichbare und daher in eine harmlosere Form brr Kontrolle einzuwickelnde A n - n e ft t d n war Richt alte bie mit dem Gebansen einer rheinischen Republik spielen sind von den Franozsen gelaust Reben den bemüh en Verrätern unb den inieressierieu Kriegsgewinnlern gibt ei allerlei untlare Gemüter die sich leicht beschwatzen lasten unb irrt laufen, ohne rech', zu wissen, worum es sich eigentlich handelt Der wirtlich üderzeu- gungöbetruftte Anhang ist keines weg.» grob genügt aber, um ben deutschen Lantzrieutea da« Leben zur Holle zu machen Deuunzian en- und Spitzeltum Lauem aus allen Gasten Ganz besonders schwierig geftap.et sich bie Lage für die deutschen Vehärdrö die denVeiehlen tz?. m^ialliierten Militäibehörden unweigerlich gehoichen mästen Sv ist unter der Herrschaft der französischen Re»t- peitlche aus ben einst so fröhiichrn, lachcmben. weinleligen Rheinlä ibcm ein getziech ems uutz zertretenes Volk geworden gequälte Sklaven eine« erbarmungslosen Eroberer« Da« war die Lage in ben Rhein landen vor dem französischen Rühre nbruch Der Feldzug a-i die Ruhr mach'e tz-e Rtzrinprvvinz zum Au>- marschciebiei für be fern blichen OverasionStrup- pen Die Rhe niandkommsision trich mit ihrem Verordnung»rech' beu sch.ittimfie.i TU ftbrauch unb brachte die deutschen Voam'.en durch b-n osle-i verlangten Ungehorsam g-'g* i Nz eigene Regierung bi die äigiten Sriflc ufo iKifte. Wen i si mbehen ptglaub' hatte, durch 21 ib r>bu m schwerster Strafen das deutsch Personal brr Staats- betnebc in seiner Pssich irruo zu erschuitern, so lad sie s.ch otein bitter enttauldit Als A ilwori auf die le ndiiche Zumutung folgte ens sämtlicher deutscher Vehörde.i be Erstäiung. haft sie sch durch Stb. Eh e und Gewisten für per- pslichtrt b ei en, nur den Ve'edl' > ber ReichS- regierung Folge zu leisten T.e Kundgebung war der 2bilab mit etner ausgedehnten Aieswetsmi spoliitk (,u i egirmtn. deren unerhört? Grausamkeiten der Redner in empor nden ®inrthüqen schiltzeri 3m Vergleich zu den übrigen VeHörden ging bie Velar,ung verhältnismäfsig spät gegen bi ■ Eisenbahner vor da sie dies? In erfter Linie für die C r:i t-j'ig ihrer Zwecke benötigte Da aber d.e Silenbabner ihrem Dtenste.d treu blieben, wurden auh sie von ihren Dicnikst-cklen. von Hau« unb Hei vertrieben Der Redner weist dann auf die Nägsichen Erfolge der loan-Ösilchn 2tegtc bin und wirkt -um Schluh die F.-age auf. welch S Ziel Frankreich mit seinem schamlosen $ reiben am Rhein verfolgt- E n t m t i t ? g r .'! - r u ü g und 2lder diele — — I Graf Wolf ftdt sofort unb winkte den Maa" an den Wagen heran. 3n mtl täisicher Haltung stand er vor dem Grasen S e jiirendl che G'st'lt von tadellosem Wuche. mit sie em offeixm Geiichtsaustzruck und treuen, b'.auc.t 2lugen_ .Vl-ewachtme lter Tor Tehnzen. zu Velrhl, Herr Leutnant." .Tor Tehnzen I" ries ber Deas freudig über- rasch-, und reich - ben 2H r.m b< ftanb .Ue .-jeidym des Al eis. incem einzelne Zwe ge abslerbe.i Selbst- verständlch tarn die« auch schon in jüngerem Alter eintveten, trenn ber Vaum durch verschiedene Einflüsse z V schlechte Pflege, bürfnaen Voben nahen U iteigrunb kränklich wird Auch Raupensraft unb lonliige Wunden können dazu beitragen Die ab st er ben den Aeste mu*|en abge- Ichnitten werden, andernfalls wird sich die Zerstörung svrtsetzen unb noch wettere Teile angreifen Deshalb Ist es notwendig, nicht etwa nur das dürre Holz zu entfernen, sondern bis in uue flisch« unb getunDe zu gehen da nur dieses die Äiaft hat, die Wunde zu übermalten und zu Ich.ickeii. Sin kranker Zweig ober All stirbt nicht mit e nemmal ab, sondern allmählich und ist ,d>on lange Zeit als nicht gesund zu erkennen. 3m Winter ist b eie« Erkennen unmöglich unb k-eshlsib ist es angebracht, berarttgt A.ste schon im Sommer zu bezeichnen, wenn wir noch in ber Lage sind, ben Unterschied »w schen gebinben und kranken zu erfen rtn, um fie später zu entfernen. * Sine Zarentochter auf ber Vühne. Di? jüngste Toch'er des Zaren Afekander 11 von Ruhland, bl» Fürstin Katharina Zunewsktz, ist lü zltch zum erste imal auf einer ’Darie'öbib.ne ausgetreten rämlich im Londoner Kolil-nim Die Fürst! i hat toibrmb bei Reoolu ion aufregende Ab -nt uer du ch.edkt sie wurde mit ihren Mann in Petersburg gefangen gesetzt und ich-r^ichtete lä ’gere Zeit in den furchtbaren K-rkern der Sowjet-R g e ung. bis es Ihren Freu st» n gelang, Vk zu befreien Sie wurde bann txroorgen g«- hcktten au» DerbeooeCt MvmaM bi erttiUr Ägft unb Ro« Wb sie selbst In englkfchen Vlälier» erzählt bient« sie «be Zeitlang al« Qhfetoetin In einem Gasthrt unb war bann al« .Richte" bei einem Gärtner um auf diese Weise ben Rach- fortchungen bei Revolutionäre zu entgehe», sie mufttt all« groben Irbetttn verrichten unb auf ber bioften Erbe Ichtasen Schlieft sich gelang «• ihr mit Hilfe des Roten Kreuze« über M« C*raM zu kommen Sie ist auch jetzt noch gezwungen, sich ihr Vrot zu oerbttnen, und hat deshalb tx< Vühnro- laufbahn aewählt in der 11« mehr wegen ihrer hohen Abbinst unb ihrer vornehmen Erscheinung als wegen ihrer kunfrier.schen Darbietungen grobes Rusfehen erregt ®in Grotzer ber angellä ch I i - schen Vühne 2üi« Leu hort wirb ber lob Don C o u l « Salverk gemeldet, bet in Amerika aü$ einer ber ardhken fixt) auf Bieler Triumphe feierte Der Rvnftler, de. 63 )ahr: geworden ist, hat fast ein halbe« Ja&rbanbert auf der Vühne gewirkt unb in den Werken von Shakespeare, Sophokles. 3b|en. Goethe. Shaw ufw. Drohe« geleistet Semc Qfra^af- ierlsierungskrast umfaftte ein weite« Repertoire unb betätigte sich in ernsten Dramen ebenso glücklich wie In der Komödie unb in der Polle Sein H'rchske« hat er vielleicht gerat-,' in komischen Rollen geleistet So galt er für den besten Falstaff der angelsächsischen Vühne unb feierte Triumphe al« Tom Vroudtzenb in Shaw usw Drohe« geleistet Seine Lharak- er einer der Stern» de« amerikanischen Schauspiel« wurde, hat er eine lange Laufbahn in Dngland zurückgelegl 211« der Sohn eine« Schauspielers in Manchester geboren, machte er al« ganz junger Mensch Tourneen mit, die nach Südafrika und nach Australien gingen 3m Alter von 21 Jahren erschien er 1880 in (Sr.yluiiu uhu fanb bato Veachtuna 1887 spielte er mtt Jrolng zusammen am LhAeum- Theater 1889 kam er zum erfter.mal mit Mr«, ßangtrt) nach 2lmerifa. Er gründete Dann eine eigene Truppe, mit der er hauptsächlich Shakespeare spielte Er hat sich aber auch für J b • s e n stark eingesetzt und Merke wie ..Ro«- mer«holm" und „Ein Volksfeind" beim an- gelsächs schen Publikum eingebürgert Doe- ihe« ..E.avigo" ist von ihm mit grobem Er- folg ausgeführt worden Eine Zeitlang teilte er sein Wirken zwischen England und den Vereiniglen Staaten und erschien in den ersten Jahren de« 20. Jahrhundert« noch öfter« in seiner S).'imaL Sei« 1909 hatte er einen Regisseurpost»n an dem Reuen Theater in Aeuyork mne und erhielt außerdem die Auszeichnung, als Dozeni über Shakespeare an die (Lolumbla-UnlDerfiiät berufen zu werden D Vücheriisch. — Steuerstrafrecht unb Steuer» strasversabren von Dr Fritz Hulius- berger I Vantz 1 Steuerstvafrecht 2 Rusiagc (3ndustri«verlag öpoctb « Linde. Berlin 6 2 ) — "Die Steuergelet'.geb'^ng ist infolae ber durch btr Geldentwertung unb den Finanzvedarf be« Reichs bedingten, dauernden Aenderungen so unüber- sichtlich geworden, bah febvc zu lammen fallend« Wegweiser aus« wärmste zu begruben ist. vorauS- gefetzi doh man sich aus ihn vertafsen kann Der grobe Umfang dieser Gesetzgebung macht an derer- feit« auch eine gewifle Spezüililierung notwendig Das Doilicgcnut Werk bcbi.ibelt In diesem Sinnr lediglich la« St«i«rttrasrvcht. dreies aber vollständig, so daft auch tste entlegensten Materien wie die Salzfleuer Ertpadnmrg linden ftanbeL 'Berlin, 11 Zug Vörienberichsi Der Fr ei verkehr in Devlfen entwickelte sich bei groftei Zuruckhaltung nur langsam Anfangs hielten sich die Prelle auf dem geiir.gen Stand, spater wurden etwas erhöhte Rotierungrn genannt, so der Dollar mit 4 500 000, Devise London 20 000 000 Die Umsätze biteben gering Berliner Prodnttenmarkk. Vertin. 11 Aug Produktenbericht. Mangel« besonderer Anregung bewegte sich bet Verkehr am Produktenmarki in engen Grenzen Die Knappheit des Geldes und die Sorge bezüglich her Wirkung der neuen Stcuerfchlülsi wirkten lähmend Vei den Offerten handelte es sich mellten« um bohnstehende Ware und fofvrt zu disponierende Ware Für Gerste und Hafer bestand Rachsragr und die vereinzelten Geschäft« wurden zu höheren Prellen al« gestern abgeschlossen Roggen war angeboien. aber e« fehlt« an Kauflust Weizen b'ieb still Für Mehl ist die Un.trrr.ehmuügZlusi onnli^; gcfcucb*» PreiSr.o i reungen sanken heute nicht statt brtaneener Freude feine Hugeabgejp esin 3’xgc begrüste Ec hatte bu Uniform zum Tell abgdejt und trug äu den hohen Reiterstiesein unb Hosen k»e enganlchmlegende Hoppe, unb 3nge meikte auf ben ersten Dlick. dast der Doier rech: g?l?chsi Hail« er war männlicher unb härter geworden. Auch in fernen Augen, die benen be« Vaters sehr ähnlich waren, glühie basselbe. was ihr bamal« bei t.efem ausgefallen war liefe Schmach unb bitterer Groll übet alle«, u»4 er in bitter letzten Zeit erlebt unb erlitten hatte. Sie waren eben beide Männer, unb beide deutsch, bte Galen Trockau der Vater und der Sohn Deshalb empfanden sie chre« Vater la.'des Schmach unb Pern w.e ie eigene. Uin etwa« arideres Gesicht hatte da« Leben t.i QHtftü ckow nun doch be&minen Gumber stürzte sich mit frischer Tatkraft auf tetn« länblichen Ar- beiten unb war te-nem Gott dankbar, dast er ihm ein Io re che« Tlrfung«felb zu einer Zell gegeben hatte, wo die meisten feiner Kameraden, bte sich da brauten alle bte Hahre hindurch gerade Io tapfer geschlagen wie er. nicht Wust», wv sie ihr Haupt hm legen sollte». Auch die Rkanbe nabmen et« andere Gestalt an. Ulan säst jetzt zu dreien In dem Herrenzimmer Gunther am Schreibt sich, mit feinen Vüchäm be» schäft igt. 3ng« über ihre Ha abarbeit gebeum, unb Gral Wosi en «weder in b?r Zeitung lesend oder ein sibchtigr-s Wort in da« Grtpräch wertend Aber eine w-rksiche Hticrbaltung wollte nicht mehr aus kommen. 8toe geetfle 'Betör gen bett tag über dreser» 3ufanuaatfein za Porten. Qlur üxr.r Gras Wolf uni Vormittag, gleith- vicl, ob d e Sonne schien ober von umwölklem Himmel bei Regen n.eberflel, mit 3nge b-i a?- u-obnten Spazierritt m »ch e war es bad Ali - zwischen ihnen, als wäre es immer so gewesen unb könnie nie anbers fein Eine« Tage« res Gunther Tor Tehn.e>. der inzw schen auch ben Solbarernock mit einem bürgerlichen vertausch! batte, in fein Zimmer .Ss freut mich bah du dich entschchsirn haft, jetzt nach bem Kriege b?i mir zu b.'eiben, ich hab? es auch nicht anders erttunet unb meine, to'r beide gehören zusammen De Fortschei'- die bu in letzte, Ze t gemach, beine Zaplerteit im Är.ege unb die De.b ente 'Beförherang. bie bu erfahren, werden natürlich in bcuner Stellung wer eine 3enbetung he, beiführen Mett Äantmcrhi -- ü>UTi bu ■ 4>: mehr sain, sonder i ma , Sekretär unb Vertrauter, der mir In allen Dingen zur Hand gehr" .3ch bleibe gern be« Herrn Grafen Kammerdiener " .Run gut. so bleibe es dem 'Barnen nach Alle« andere wird sich bann von selbst ergeben Unb nun zu etwas anheim 3ch bedarf, um Allstürckow zur Höhe zu führen, einer Wesen-, llchen Aufbesserung unseres 3nventars. Dor allem muft ich trotz ber ungeheuerlich gestiegenen Preise eine neue Delreidemalchne und Diasmähmalchin« anfchasien Auch ein Heu rechen wirb nötig sein 3ch habe mich nun an ent mir empfohlene Firma in Dattzig gewandt, deren 3uhaber mir zur näheren Rücksprache feinen persönliche» Vesuch ttl WtSsicht gestellt hat." (****«6 WJ Turnen. Sport «mb Spiel. schlust AU bri.'gcn Verlobte Ci«b«n 11 St Mchteabaaholz 3.ÄL= 15,65 Fstm. Joachim 77 1. 2. 9 2 SUticferwkmbetj 6. im [53600 12. SngMt 1923 5376V 5391D sel.tchi [35482 1 -Bett, Tepnidie von 3üngertr, arbtlf«freubiger | Kaufgesuche von gröberer Fabrik in Äoflel gesucht. Bewerbungen unter K. I— 7160 B. an Ala, Kassel. 5388 A Sementer^en! Preis rniCT t74 nn 3tiebbrteftrabe 27.' TOB tM, LaaaerSla« »> MW 1« Uhr Nau MSB zu der haben Paula Krug Friedrich Dick mit nnö 42 . «2 . 344 . 51 6b Der Bürgermeister Weber. =»42,41 --- 56,68 = 91,63 — 7,79 -» 0,54 = 0.63 Werb in Wehlor aum mfigHiWf baldigen Eintritt gesucht Schriftliche Vngcbcir unter 5345D an den Gießener Anzeiger. SL>«t0che« Holz ist aafftarixttrl, •Mb*r der Derbstangen «triebet, ZI Krtulen 1 nroäer Schrank. Ccrl U Veit ®«1n l-Ht». ■*** k BeUibalt. Vltler UbvtuNkt, ■ U. Uiii-niliL Mia Whri, ■ Faal IliiiliH Mari ar in *a#ter. Hebung einer Umlage beschlagen, auch di« Au»märk«r beizutragen Birklar, den 12. August 1923 Bürgermeisterei Birklar Müller für yurraiiUDcrfr geeignct, ;n f uffu grsuchl. Gthrihl. Lchltchtung»a>»schub der Provinz Cbcrbefic*. Sitzung vom 9 August 1923 Zwischen dem FabUkarbeikerverbanb und der Cttrnpelfabrir Ber geon u Ä r « u t < r In Sieben bestehet Melnu tgtzverschiedenhetten. nach weichem Toni d,r Sntlohnu.tg vbn Ar! il- nebmern vvrzunehme.t ist 34 erq.tg solgender Lchiedssviuch B>» zur endgültigen Jntsch-idung der firagt. ob der Belieb de, Firma ber chemisch»" oder der D.u'lch.n Bu-chdrucker beruf-- grnoiirntchait »ugeböit. i't Dorldufig Vie Snllvd- nung bet hier in Betracht lomme.tdr.i 2lrbcilneb* mei aus bet ®ru.W>laflc de» Drutfch-n Buch- Linder-Saal«. icdoch mit einem besonderen Zu- sch'aa PorAunebmen lieber den Zuschlag haben sich die Parteien zunächst in u.irmtte.batvii Helba ntlungen zu verstfiiidigen. brn 2.-e liüeriiiiiin t bltv> Schiit I ‘.In geböte muri "3 . D un bett 'M r . '.1a iDorLnjcn &mc. 3Z«Ji~ u. Kräftiger Sonntagsjunge angenommen Studienasiessor Dr. Heinrich Justus und Frau Minni geb. Frech werden Die Bedingungen werben Termin betonnlgegcben Frankenbach, ben 9. August 1923 EUea-RlcA ter-film DieFraumitdenMillionen Anf. 4 Ubr, letzte Vonteiinnr615 Ubr Bekanntnrachung. Der Voranschlag der Demeindc und Mark Muschenheim für Aj 1923 liegt vom 14 bi» 20. 1. Hit» zur Einsicht auf unserem Bureau offen Bei dem Dem ein be- voranschlag ist di« Erhebung «tn«r Umlag« beschloffen, zu ber auch bi« AuS- märter beizutragen haben Müschen heim, ben 12. August 1923 Bürgermeisterei Müschen heim. ________ 03 «der. 5375D Bullenverkauf. Di« Gemeinde Aübdingshausen verkauft aus bem SubmifsionSweg« einen gut genährten TogrUberger Bullen. Ange- bot« fmb bi» Donnerstag, ben 16 August, nachmittag« 3 Ubr einzureichen, nach Bekanntgabe der Bedingungen erfolgt die Eröffnung. Bürgermeisterei Aüdding«hausen Müssig 5377 D Der Gießener Kohlenhandel, der die rum Verkauf gelangenden Brennstoffe seinen Vorlieferern vor der Verteilung bar zahlen muß, ist angesichts der jetzigen Verhältnisse genötigt, 5397D Brennstoffe Im KMa-iEroflhiidel nur noch gegen Vorauszahlung zu verkaufen. Rückstände aus früheren Lieferungen sind sofort zu begleichen, andernfalls wir die ein- getretene Geldentwertung in Rechnung stellen. Gießen, den 13 August 1923. te toBipg Gießener Rohlenbiii*r. Och suche ein Kleines Auto zu Kausen mdül nicht über 10 P. S. Weil. Crferten mit äiifjerfier VreiSanaabe ünb zu richten nn XiS9s* 6errn(5enerabDireftor!?of $ran!furt a. UI., Saoignqstratze 25. Fvr tHf Betrfedtzardeiter Ober 21 JoOn bw Ortsklasse A In ber Ziegelindustrie ward, ber Stundenlvh-t für die Zeit Dom 29 Juli b« 4 August mit 57 000 Mark und vom 5 bi» ,, August mtl 170 000 Mark oorgelchlagen Dl, Löhne ber Arbeiterinnen solle.' der betreffen- den Männeilohnc und Alter»klallen betrogen D" Beiried Hüilenberg imir^e der Ort». Nasse A zugewtelen und de. den ö>mdw«rkern et bei dem b<«heiigen besonderen Zuschlag belaste.' Der Sviyentohn der Arbeiter über 21 3abrt bei bei .Yrmn S che i d ha u e r u ® 111 f I n g in Mainzlar wurde 'uv die Zeit vom 29 Juli bi» 4 August mit 60 000 Mark und vom 5 biß 11 August mit 180 000 Maik ovr-ielchlaklen Zu den vier Sch cd-Uprüchen erhielten bt, Parteien 3rfläning»1rifl Dir Lohnangelegenheit bc* Deutschen BerkehrSbunde« mit mehreren Droffhoi. del «linnen in Diebe' kam nicht zum Schied», spiu-ch Die Angelegenheit wurde pertaal. um den Parteien bie Möglichkeit zu gebe.,, die de- Bekanntmachung Der vorn Dernarkungdvorstand durch- beratene Bachtragävvranschlag für 1922. sowie ber Boranschlag für 1923 der Feld- gentathma Oberftcinbcrg liegen 8 Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Ein- stchi offen Sinwei'düngen können hiergegen während dieser Zeit Dorgebradjt werden E« wirb ein« Umlage erhoben, wozu auch di« Au»märk«r beizutragen Haven. ,,.,r> Matzen dorn »Steinberg. den 10 Aug 1923 Schäfer. Demorkungsvorst«her___ Bekanntmachung. Der Boranschlag der Oemcinbe und der Mark Birklar für Aj 1923 liegt vorn 14. bi« 20 l. Ml« zur Cinstcht der 3n- tereffenten auf unserem Bureau offen. B«i dem Demeindevoranschlag ist die Sr- piano zu fniilen gesucht. Lchrilii. -iuneb mit Kifiu.-KöruWäyijD zu uerkaiifen I ' >40 LadwiaSvlav w II Paseo« & To., ___Burggraben st. Höhtm Stiller IntrbLVanbltfibtdien nimmt gebtld«,«» üiweiisSriie ober Haustochter brlo-llrurg-mü'-n- aaschlufi auf. 5 qm Vrahtgeflecht such gebraucht, nu ■£>: hnrriiQll finden geinch'. Schr ?!nnrl mit bieiSnng. uiri-f d "n sucht uuii itiitk-.t uicr Hrrrfchnit abneiegtcnltc KSeetier zu kaufen. 2rbriitL lffngeboie unt ' MSI an den istieAnz. |Verschierienes] Dktdlbcttcn ?tnblnmtr., Tuihcr- be -?il öir. nn t;riu- $lnt. 31N Irrt Elsen- ais'iellabr. Sabl 1.7U. Bekanntmachung. Nutzholz. Versteigerung der Otadt Gietzen. flat ben walbaagen der Stabt Viehen. Forffebartei «letzen I fJ6rfl. Srtdi, Räbgeu), a-chVerzeichWetrs TXrr. und Windfall. haQ in Losen öffentlich m«iftbiet«nb oer- Heute nachmittag 2'/. Uhr entschlief sanft mein geliebter Mann, uner lieber, treuer Vater und Schwiegervater, der SladtHfloberinspeklor tarn Köhler Im Alter von 63 Jahren ffitBOsOlet, juoftlüfUiet, hlnler MUMM für sofort von größerem industriellem Betrieb unmittelbarer Nähe Giessens gesucht. Schriftl. Angebote mit Lebenslauf und Bild u. 5380D an den Gteh. Anzeiger O^M Stnbr gemessen So weil erforderlich, • bas tzalz an bu AbfNhrwea« gerficht Laseweraeichiiiff« KLaaea gege, tiafenbung wa 6000 Tth. von hier bezogen werden. V4e Versteigeraag stabet am ÄOTdee, dem 20. »nerf 1923, berat ttlaa« 10 N-r htgtaara», m der hiesigen «astwfrtschaft Jä* Ltedtgahöh«' statt. wegen Defichtigang dr» Holze« wend« ~a fich an dem oben genannt en Förster Näber« Auskunft erteilt aach bi« Ober- fächeret «tetzen 5379 B Viehen, ben 11. lugaft 1923 Ver Oberbfirgeratfiftrr. I.V: Gr Rosenberg der* Stobt «erlfelb täv.t unter den Klangen de» Aiederlandifchen Dankgebet« bi« Hüll« de« Denkmal« Aach llebernahm« ber ffilceereebenfRätre burch den .Alng der 5lt«fler" fchlt«tz«n musikalisch« Darbietungen den Tveiheakt Abend« findet Zusammensein ber Teilnehmer in •erilelb statt Siiatr276ö(9SititittÄuril«! i«.. iihrStSlittII«a$nit. 1920. Bumyalter Geschäft-Vekl« deäSieKemervaaeiaer«. ' f - — kam nvÄfcprr- Xflhnr tfi w/TÖ»I A « ( n f Stenotypistin bietet stch nntb«*nblte Daueefielluna bei bedeutendem Znduirrteontrrnebmen in floHel Betoeriiuaaeu il K. I- 517 A. an Alm, Kaeeel. iSMA 5WL ütMüat «rtzn etefrittrete 16. Teleptz 20»*. Äaftenlok 8rbdt«Dermlttlung und Bern fsberatung istr beiderlei Geschlecht, a o. auch für flricgerinalleu und tetica«- beschädigten ktnder. ff fbnnen ein gestellt werden m> bei birst »em «rbettaebern: Iwetalldrucker 1 Sllrtler. 1 Weitzblnder. 1 Schmied 3 Maurer. Vebrltage: 1 tkinrahmer. 2 Schmiede b) bet amMmüetlaeN «rbeitaebeen^ 1 Polsterer, 1 Uhrmacher. 1 l’rootiton«' reisender, mehr, landw. Pferdeknechte, wehr Innbro. Arbeiter. 3 Schuhmacher. 3 Qfetlenr«. 4 Zimmerer. 1 lUng. VcUner, 1 «och. 1 (Mrtner, 1 Gälte r. 1 Modell schlaffer Sebrliaee: 1 Sieinmet». 1 Soenaler und SYnftollateiir. 1 2>d>roeii«r t Möller. 6» lachen »rbell: Schrifisever. Buch' brutfer. Suremer. »auheuie. Schreiber und Üiellenb? Backer. Qau»burschen und aitblaiiler. Maichlnenlchioffer Bau- schlaffer. Schuhni-icher, 1 »ranfeupflearr. 1 Sattler. 1 iandwirtschalii. Ccrrunlter. Bäcker u. Mevaer. 2 »rahfabrer. I Buchbinder, Mechaniker. 1 Heizer, i Wagner, r Boitiechniker. i Dchneid.. i Zufchnerder. mehrere Slektromonienre. 1 Gartner 1 Oberschweizer 8t|rtlnee: 1 Kaufmann. 2 ttutoichloller. 2 Schlaffer 1 Soenaler. 3 Mechaniker. 3 (ytetiromonteurt 2 Stbnbmadier nut «ost und Sobr. ma. 1 Lchreiner deSgl- 1 Schneider. 1 Schlaffer ober Schmied ans dein Vonbe. , <-n. •eteeewbeitAirbeltea werden ebenfall» enitiegenflenenimen. Weiblich« «bteUjmi S« können elnedttüt werdea: *) bei blefUrw fflrbeitMberar Mädchen für toa»llber.Dienstwädche^ tfauflrauen und HnÄbrtxn (irr einzeln« xnne. nichtige Lllrlii.iiuLLku. lue&rer« ttu tljr. Sin etefl flfpol'ic cr Ireakeelakritihl ui u?.*' 1 "s;as!r.!!j. und längsten Flug führte bt«her der DarnMLdirr Hopp« auf der _9öU6" au«, der in glLnzeitder Manier über Dfirfer und MSDer flog und In Aodholz unweit von ®er*fdb landete. Die Demeinde Jrankenbach verkauft im Weg« schriftlichen Angebot« zirka 30 ^n.fiifkriiUfl«it(ßrBbtnhh) im Stand Fetner von einer zirka 10 Morgen grofjen Fläche da« Fichtenftotkholz zum Au«grad«n oder AuSsprengen Angebot« ffnd getrennt, nach Stamm- und Stvrthvlz. bi« zum 17. d Mt»., mittag« 2 Hbr, aus hiestger Bürgermeisterei mit dem Bemerken, da st stch Di«i,A den gestellten Bedingungen unter- wirst, «tnzureichen, wo d>e Angebote im Beisein etwa erschienener Bieter geöffnet sowie I taljpisl bedeutendem industriellen Abschluß de« Abön-SegeMugtoettbewer- des ft»det am 80 August auf der Wasterkupp« W »erfeld tu der Ahdn der D « u t s ch, F l ’«. aergedenkiag 1923 und die feierlich« Weih« Der dort errichteten Deutschen 3lk-qergtf«nmäHe statt Die Mtegergedenkstätt« ist vom .Aing der Rlfeger. e B-". dem die meisten Luftsabrlvereine anaehörea. errichtet worden zum Andenken an bU Mänaer, dir hn Krieg und Frieden für Deutlch- land« •rth« In ber 2ust den Tod gesunden haben «rrtehtet an der D«durt«stä.:e der öegdflkgerel soll sie den jungen Mleaer, der dvn lernt, mah- ■BL den Taten aachzueilern und da« wiederaus- webe um und weiterzuentwickeln, toa« sie unter Aufopferung ihre« Leben« begründeten Der Bor- sthend, bH DenkmaI«au«IchuN für flafielcr Qfabril gclurht. Bewerbungen unter H. I,. 715 w nn Al», K«»»el erbeten. \ Heizer arlrrntrr tediloflrr, Inrbaufrnbgtindjl. NährreS durch bit ^crroaUunfl ber Lrirrioärkliitikrn. Berwoltoags j Olrefflon Der = Beifhnflrtftolten. lüdihfleUS4” Mitt per bald gesucht sninöoörtf tat Putzfrau In tiefer Tn uer Emma Köhler geb. Wißmann rriti Köhler, hess Forstreferendir Gretel Henkel. Gießen (Schlffenberger Weg 10), den 11 August 1923 5392D Di# lUwtniw fin^e ru.^e.» 14 »„m.,/ nrrbrn. 2’/ U auf dem Neuen Friedhof statt. - Blumenspenden dankend verbet Vr-t» "Hier ' ’ii.u r Gebrauchte Karlsruhe (Vaden, j. 3t. Dietzen August 1923 53W0 , ... toSglf#**! foult nfgrn_Lur ob. Itn||lt. nrbr Nat, werldestandige »:■*"«« «nw ; -esen .ibbv.Aiuit.l -a | 7-sUbrfDtL'19 nn den Gi«st. Stn(einer erb. 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