nolrth V oer Kr-rr JJ ben Siunöcnio^J nS",“bb« bau,en von ArdleAegelmw Rieben der KJ ^ ^loboi und *?. AvrdlÄstungs. die Mtnrlse svllm die S^e erhielten eine Mg über Annahme rüche. der 6teinar> Nurdte Trab- Wen sich in ihrer n Verhandlung, iter der Vereinigten geschäfte Hof. agel aus Wiederein. >er Verordn rng vom Mchiungrausschch bei den Dvhnungs- lcht sür tunlich. Heines Arbeiters des Lollar aus Grund i Detriebsrätegesehes Verhältnisse des Ent- ZmZ $'gt. üm ^anania^ in das -> n dunh allen V)i2^^' .bon S^.unt Älh* ie ni?- l fi’g*. Dir de» 6ta4iSän“it'i" |,6et P'A°z 2pril n^^eiterund ^ungsunte^ richt. en, 10. April 1923. der früher hier tätia dsner Aebftähle uro lgnisstrase von ranla&te ein junger Schneider unb einen n &ebiei, bie er in mbeten Wirtschaft nach Tarbenteich zu seines Vaters ein- Durst zu stehlen ine Leiter an das das ft* einzu. i ihr Vorhaben aus- i und die drei Ge- n mm ihnen gdcmg :t ju entkamen, er Morgen in Gieheu rbenteich erkannt und m V«such^ des r Schneider und Der aten Gefängnis Obrer straffrei blewm /von ihm Bellten leder zumcknahm. „ fiel eine W Slektrotechniker aus jr ein und ftelMj einen Heiratsantmg, de, trotzdem er A volle sich abN-En tm 10 J-K «mt»e t"tfa fahren, um dort feme _iren etwa llw ■tenubr mit go^ ^Mantel und em dem verstvrb<^ ^mrddle^Z enxibnmg n WLff €tob*c mn 8» datz W ein weiteres städtisches Verwaltungsgebäude beseht, abgesperrt und die Beamten vertrieben. Der Dienst betrieb liegt still. Am 11. April wurde die „Westfälische Volkszeitung" in Bochum beschlagnahmt und bis 18. April verboten. Es erscheint nunmehr als einzige Bochumer Zeitung nur noch das „Bochumer Volksblatt", aber auch nur unter Vorzensur. Heute morgen wurde das Polizeidienst gebäude in Ober Hausen von den Franzosen nach etwa noch dort befindlichen Schupobeamten erfolglos durchsucht. In Herne besetzten die Franzosen das Rathaus und schafften Tische und Stühle daraus fort. Am 11. April wurden ausgewiesen unb bei Olfen ausgesetzt: Rechtsanwalt Hirschberg I., Zahnarzt Piesga und Ingenieur Reith aus Dortmund. Der bereits ausgewiefene Polizeiassessor Offerftaedt aus Lünen wurde erneut festgenommen. Münster 12. April. (WTD.) In Dorsten halten die Franzosen neuerdings wieder die nach Holland bestimmten Kohlenzüge an, so daß der Verkehr unterbrochen ist. In B o ch tm wurde heute die Derkehrssperre wieder aufgehoben. In Herne haben die Franzosen heute morgen das besetzte Rauthaus wieder geräumt. Hundert fremde Arbeite/ sind daselbst eingetroffen. In Aplerbeck verhafteten d.e Franzosen drei Fahrdienstleiter und einen Rottenführer wegen eines Anschlags auf ein Dahngleis der militarisierten Rördstrecke bei Buer. Ferner wurden der Obersteiger Dotmner von der Zeche „Dergmanns- g[ü einer Meldung der „Boss. Ztg." aus Koblenz wurde gestern der Regierungspräsident von Koblenz, Dr. graut), in seiner Wohnung von den Franzosen verhaftet und aus dem besetzten Gebiet aus- gewiefen. Ungeheuerliche Behandlung zweier Staatsanwälte. Landau, 12. April. (WTD.) Dor dem französischen Kriegsgericht in Landau fand heute die Verhandlung gegen den Ersten Staatsanwalt Fischer und gegen den Zweiten Staatsanwalt Helmer aus Kaiserslautern statt. Der Erste Staatsanwalt war anaeklagt, dem von den Franzosen erteilten Befehl, drei deutsche Zollbeamte ins Gefängnis aufzunehmen, nicht nachgekommen zu sein. Der Zweite Staatsanwalt war angrklagt, sich geweigert zu haben, den Ersten Staatsanwalt tu das Gefängnis aufzunehmen. Beide Angeklagte wuroÄi zu 5 Jahren Gefängnis und 5 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. Die Drangsalierung der Stadt Buer. Der Magistrat der Stadt Buer hat, wie die Blätter melden, die Zahlung der von den Franzosen von der Stadt verlangten Geldbuße von 40 Millionen Mark abgelehnt mit der Begründung, daß die Franzosen den Bahnschuh selbst übernommen und die Stadt vom Polizeischutz entblößt hätten. Die Besetzung der Zeche Matthias Stinnes. Berlin, 12. April. Die Zeche „M a 11 h i a s S11 n n e S“, auf der vor einigen Tagen Schacht 3 und 4 besetzt wurden, ist nunmehr von den Franzosen vollständig von der Außenwelt abgeschlossen. Das Betreten der Zech? ist jedermann verboten. Die 'Versorgung der Stadt Gladbeck mit Gas von der Zecke ist unterbrochen. Der belgische Ortskommandant von Gladbeck hat sich beschwerde- führend an die ftanzösische Desahungsbehörde gewandt. Die Tlnsicheryeit in Gladbeck, die durch das Fehlen der Polizei bisher schon sehr groß wor, hat weiter zu genommen. Zahlreiche Einbrüche und ileberfälle wurden in den letzten drei Rächten verübt. Die Quälerspeis ing, die 1500 Kinoern zugute kommt, mußte wegen Fehlens des Gases eingestellt werden. In Krankenhäusern können Operationen nicht ausgeführt werden. Die Abordnung der Stadt begab sich zu General Degoutte, um gegen die Besetzung der Zeche und die Tlnterbrechung der Gasversorgung zu protestieren. Der päpstliche Abgesandte. Essen, 13. April. (WTD.) Der päpstliche Delegierte T e st a stattete gestern mittag Krupp von Dohlen und Halbach einen Gegenbesuch ab. Poincar6s Pläne. London, 12. April. (WTD.) Der diploma-- tische Derichterstatter des „Daily Telegraph" schreibt, der französische Botschafter habe gestern beim Foreign Office Vorgesprächen, er scheine jedoch im Verlaufe einer längeren Tln- ter edung keine besondere Mitteilung von Poin- care in der Frage des Besuches Loucheurs über» bracht zu haben. Vielleicht behalte er sich eine derartige Mitteilung für die Zusammenkunft mit Donar Lato vor, die vermutlich sehr bald statt- finbe. Es sei jedoch nicht vollkommen sicher, ob Pvincarö es sür zweckdienlich erachten werde, genauer die Ansichten seiner Regierung bezüglich der Regelung mit Deutschland durch die Dot- schaftskanäle der Alliierten Frankreichs zu enthüllen, bevor er öffentlich seine Politik am Sonntag in Dünkirchen dargelegt habe. Eine beträchtliche Bedeutung könne dem Bericht beigemessen werden, daß Loucheur an dieser Veranstaltung teilnehme, und seine Anwesenheit dabei müßte die Ansicht ^erftreuen, daß seine Gedanken über die Reparationen jetzt mit denen Pvmcares (wenn kleinere Differenzen auch vielleicht noch immer beständen) ernstlich in Widerspruch stehen. Tatsächlich sei die Bedeutung der von Loucheur bei seinem neulichen Besuch in London dargelegten Politik durch den Timstand erhöht worden, der erst jetzt festgestellt worden sei, daß seine Politik die, allgemeine, obwohl nicht formelle Tlnterstühung des Vorsitzenden der R e - parationskommission genieße. Dieser sei durch Loucheur in den technischen Punkten zu Rate gezogen worden. Außerdem scheine, daß Darthvu vor kurzem den Plan Seydoux zeitgemäß umgestaltet habe. Allgemein gesprochen sei daher Loucheurs Plan wenigstens in seinen wesentlichen Punkten, besonders hinsichtlich der Gesamtentschä- digung von 50 Milliarden, von denen 26 von Frankreich beansprucht würden, vorher der grundsätzlichen Zustimmung sowohl des Präsidenten, als auch des Ministerpräsidenten sicher gewesen. Es würde nichts mit diesem Plane Unvereinbares bedeuten, wenn Pvincarö den Standpuntt bekräftige, daß er keine weitere Herabseh u n g der ftanzösischen Forderung an Deutschland annehmen würde und sich nicht vollständig von der Ruhr zurückziehen werde, bevor der geforderte Betrag bezahlt sei. Das Wort „vollständig" fei von größter Deutung. Der ehemalige franzöfische Finanz' Minister Klotz in London. Paris, 12. April. (WTD.) Havas meldet aus London: Der ehemalige französische Finanzminister Klotz ist gestern abend hier angekom- men. Rach dem Londoner Derichterstatter des „Echo de Paris" erregt der Besuch nach demjenigen Loucheurs in London einiges Interesse. Paris, 12. April. (WTD.) Die Reise des frühen französischen Finanzministers Klotz nach London ist Havas zufolge streng geheim gehalten toorben und war nur einigen französischen Beamten bekannt. Klotz, der sich drei Tage in London aufgehalten, hatte während dieser Zett eine eifrige Tätigkeit entwickelt. Sein Besuch wird jetzt von den Blättern mit der Reise Loucheurs in Verbindung gebracht. 3m Gegensatz hierzu wird in Regierungskreisen erklärt, daß man nichts von seiner Anwesenheit in Loudon gewußt habe. Ein französisch-tschechisches Luftabkommen. Paris, 12. April. (Wolft.) Zwischen Frankreich und der Tschechoslowakei ist ein ßuft- abfommen abgeschlossen worden, das Vereinbarungen über Erleichterungen enthält, die die beiden Rationen sich gegenseitig im Kaufe von Flugzeugen und Motoren gewähren. Das Abkommen soll auch der Kontrolle der ausländischen Koustruktivnen sowie der Kontrolle der Luftschifffahrt durch ausländische Flugzeuge dienen. Der „Matin" schließt daraus, daß dieses Abkommen der deutschen Luftschisfckhrt die Tore der Tschechoslowakei verschließe und daß der Aero-Lloyd, der neue deutsche Lufttrust, seine Filiale in der Tschechoslowakei schließen könne. Das Abkommen gelte für drei Jahre und erneuere sich ohne vorherige Ankündigung. Das wieder beruhigte Unterhaus. London, 13. April. (WTB?) Im Unter» Haufe kam es hQite zu keiner Wiederholung der Ruhestörungen. Die Zusage der Regierung, unverzüglich eine älntersuchung betr. Bezahlung der vormaligen Soldaten in der Zivilverwaltung an* zustellen, hat den Zwischenfall beendet. London, 13. April. (WTB.) Einer Mitteilung zufolge hat Ramfah Macdonald der Arbeiterpartei bestinntgegeben, daß die Fortsetzung von Kundgebungen, wie das Absingen des Liedes „Die rote Flagge" im Parlament, seinen Rücktritt von der Stelle des Führers der Arbeiterpartei veranlassen würde. Er habe seine Kollegen ersucht, sich in ihrer Obstruktionstaktik auf die üblichen parlamentarischen Methoden zu beschränken. Vom Kabinett Bonar Law. London, 13. April. (WTD.) Das Kabinett hielt gestern unter dem Vorsitz Donar Laws eine Sitzung ab, an der alle Mitglieder außer Lord Eurcvn teilnahmen. Wie Verla itet, hat Schahkanzler Da ldwin seine Haushaltsvorschläge unterbreitet. Ein Konflikt im englischen Baugewerbe. London, 12. April. (Wolff.) Die Verhandlungen zur Deilegung des Konfliktes im Daugewerbe sind gestern endgültig ge- fcheiter 1. Die Aussperrungskündigungen der Tkuteruehmer treten somit am Samstag in Kraft. Die Zahl der betroffenen Arbeiter beträgt 500 000 Dorten und Smeets. Die beiden Operettenfiguren Dorten und Smeets bringen sich der Welt wieder in Erinnerung. Der gewesene Staatsanwalt, preußischer Offizier und Eintagspräsident der „Rheinischen Republik", Dorten, der nach den letzten drastischen „Sympachiekundgebungen" der Rheinländer für seinen Staat den besten Teil der Tapferkeit darin sah, des Volkes Sttmme und das Gericht des Volkes nicht mehr herauszufordern, sieht allgemach seinen Weizen wieder blühen; nicht auf dem „teuren" Boden des Rheinlandes, der für die Schma- bas Haupt windet. Honen und Smttto rühren sich noch Immer 3m Rheinland« finden sie zwar keinen Anhang, aber der Auftrag der sranzösl- schen Geldgeber fordert den lächerlichen Ruf nach der „Rheinischen Republik". Die Tatsache, datz Lmeets und Sorten noch nicht schweigen, ist der Beweis, dah Frankreich den schmutzigen Kampf weiterfuhrt. Die Erklärungen des Quai d'Orsay ändern nichts daran. Kir. ttHervflaAyen des Separatismus sewst dann noch unempfänglich tft und unempfänglich bleiben wird, wenn der französische Franken als Dünger ausgestienr wird. Sorten hütet sich nach wie vor, bn Rheinland für feine — nicht des Volkes, sondern Sorte«* — Lache zu demonstrieren. wahrscheinliM um jede der Ko- b lenzer ähnliche 2lb fuhr in-glichst zu vermeiden. Dorten, di« Aarrenfiavr. zieht es vor. In Paris für sein« Musterkollektion zu reise». Gs scheint zwar, als habe Dorten diesmal nicht fenes Glück, dessen er sich immer gern rühmte. Man hat es am Quai d'Orsay für ratsam gehalten, bas treue Hündchen abzu- schütteln, ihn vor der Tür warten zu lassen. s«d« kompromittierend« Aussprache mit ihm zu unterlassen. Man desavouiert Monsieur Dor- ten. indem man sagen läßt, man messe dem Besuch« keinerlei 2tet«u:ung bei. da Dorten in srtnem Lande nicht mehr den geringsten Eiaflutz besitze. Man tonnt« versucht sein, zu glauben, daß man in Daris endlich einmal bi« ttaurige Roll« erkannt hat. bi« Sorten im Rheinland spielt, wenn nicht di« schlau« Pariser Diplo- matte an anderer 6t«O« noch immer bU Karten zur Einsicht liegen hätte. Unter dem Einfluß der Deltmeinung beauemt man sich am Quai d'Orsay zu einer scheinheiligen Erklärung des Desinteressements In der Rheinlanbfrage. während in den Regierungsblättern Herrn Dorren Kränz« gewunden werden, di« ..Reu- trallsierung" des Rheinlandes amtlich propagiert wird. Das nützt es. wenn Poincars öffentlich di« Verbindung mit dem Hochverräter leugnet — er har schon zu oft gelogen — und hinter verschlossenen Türen Punkt für Punkt die 3erfn t)läne mit ihm durchgeht, venn fr anzd fische Gelber noch immer dem Verräter Smeers zufließen, der, kaum genesen. In seinem Blättchen in einer rubmseltgen Danksagung sich und seinem Schwager den Glorienschein des Helden um (Pinr Marinerevolte in Lchanqhai. London. 13 April. (DTB) Au» Schanghai wird gemeld.'t Das erste Geschwader der chinesischen Al ölte, da» hier ft alt o- nWn -ft und aus einem Kreuzer und vier Kanonenboot« besteht, erslärte^ich in einem für unabtzänaig von der Regierung. Dar Rest der Krtegsflott» wird aut gefordert. nd> der ^Revolution anzuschlieden Da» Geschwader bat sich somit der lutOtnelcben Republtl unter Suniathen, dem revolutionären Führer in Kanton, angckchio'f« Deutscher Reichstag. Berlin. 12. April 1923. Die »weite Beratung des Haushalts der Ernäbrunas- und Land wirtschaft wird bei b«n 'c-rtdouervden Au »gaben fortgesetzt, nachdem bte allgemein, Aussprache schon vor den Offerier!« erledigt ist. Adg Dr. Mos«» (S) fordert die weitere Berbretlung der BerdssenrlUvung des Reichsau4- schuifrs für Ernäbrungssorichung und namentlich Aufstärung der Hausfrauen über die zweckmäßige Zubereitung der Speisen nach vtfs«- schastitchen und wirtschaftlichen Grundsätzen Aba Hermann (Sem.) wünscht srieichte- ningm für den Gemüsetransport, vor allem ins befreie Gebiet Adg Horn (Ei tritt dafür ein. den kleinen Fischern fmattiche Zuwendung« zur Aufiecht- erhaltung ihrer Betrieb« zu gewähren, und fordert Aufrechterer l tu ng des 2u'.nd!iingen Im Deutschen Sparkasscnver- banbe ergaben, bah bei ben äffen Illche n Sparkassen bte Bsreitwilligkeit besteht, ben gesunkenen Sparsinn ber Bevblkcrung durch Einsühning sogenannter wertbeständiger Spareinlagen zu beleben, erläht ber Minifier d«s 3nn«m für bie Eröffnung unb Rührung von Gvlbsparmark-Konten bei den Sparkassen «Inr Reihe von Vorschriften. Ge- genftanb der wertbeständigen Spareinlage ist. te*Hm b*w der Xrm--.au; btfrtmw Tc * GckH^«s wrt^w abrt noch erst att rt na4> Mm Sri -Mr der Gawn mlba wte stch Mn Dert pestnIM bat, w'rd du.ch dw »g«. erv.fltr : btr Frnu bte .atAtenw Scheld«mad Mtewn Mmm Gestche u-5 der Xrf w Xpnxinrtgu: zu »ordern Ter ^ hter '»rmt ttdckten tettvrfhifch das Leb« unb Schicksal »einer R« manrtgur er schaut unb fühlt unb gestaltet » ®w Der amtliche pieuhlfche preTTeßtmTl m1.:» »«Ui. ein« ^Golbsparmarck" genannte Ttech- nunzselnheit. Sin« Goldsparmark tft gleich ein Zehntel Dollar. Stnzahhina. Rück- M^targ und Berztaftuzg erfolgen m tauft« Paptermar! Tie Umvandluoa bsstehen- bet P avi< markguthadsn In Gochsparmort- gul^at-ei ist unzuläfslg. Haftbefehle des S:aa:»gertchtshsfs. Leipzig. 12 April. (Dvlff.) Die Bst- Handlung vor bem Staat S g e richtShof gegen ben Schriftleiter des ^M IesbacherZ Anzeigers'. 28anm ^eger. der »ich tp u Ntoatei wc-rden tst. fs Derben 50 PrvMOt des urtp ünglich« K^'p^t'es nuchgett^en. Dte 2LW.br - " ' . 7 *«•<* Hotz läuft *xe 20 Aprtl ■ ^23 «kr^chtiu Limburg an 7J3 Ubr nachm ) an eher befördert. Xiftvbm verkehrt von deute ad ckn rwaer ta- sor 'zug 401 täglich zwischen Ctmbarg and Siesten (Sieben an 4,21 Udr nachm > Als Segei'zug oer- kedrt Zug 470 Gtesten bis Limburg (Etesten ab 5.10 Uhr nachm ). Verbilligte Vanftofte. Der Staatskvmmtckar für dte wirtschaftliche Demobilmachung in Heften tritt uns mit. 3ur B.fxUtg' ng ber vielfach« Klagen über bie Schwt«r-gkrt'« in der Hoizkxlchaffung und über bte hohen Prccke gibt Der Hetst'che S»aat on KreisverHände, Gmrmdcverbänoe. Semeinh« und armeinnützige BiuVereinigung«, wir Bau- gerzpften»chatten u.a., Bauholz aus Staat*- ttxDlbung« 7>urch Bermulsung ber Hesti'chen Staatlichen BaustEbeschafstmgS- unb Beratungs- stell» In Frankfurt a. TI. Dbennatnflr. 51. zu dem Ickvetlig« Marftprett zur Zeit der Uedertveisung ob Der fl«1amt< oder ein Teil des Kaufpr.!'<» Bann auf Antrag bis 30 September 1923 gestundet wer!«. Dirb der Baustosfb^tehaffungsfiell« In- Ceb« ber Frau, deren Deten jetzt auch dem Satt« fiar ist. bleibt ihm In Lied? verbunden »rotz der unausblckdlich« Hästftchkei'en m«s4 Ausblick Berichtes nur Dwckttr Hatfinger 2. Dte xsteawchofisOe als c-ra^-^che» E'.ted der B-lkshtldu-rH Bertcht- H* a-trr Direktor B 0 eerIe - vtuttaert Oe Anf^lust an bte Borträg« MI »ine »nete Aus- »prache ernteten tt D r Oberhetkitche Bienenzgch- terverei» deckt gefter» im Gaststet .Xanx» bftuter tetet« dtessldcka« Aus'chuh' tzeng ab dte von Berirete« von 17 Zwckgvrrr>-«.n dckuch! war Zunächst besprach man bte Bertenszckckchrm .Dte TtewF Der .VyntTüit würbe für 1923 «4 2300 Art ertzöd: »aS dem Preis »’ir «tn Haides P»«nd Hmttg «t. 36. ist dem Verein ein Duchaben von 100 000 Mk. zu gefallen, von dem bestehende Schulden gedeckt Verden konnten. Der Direktor der neugegründeten Ein- und Derkaufsgenossenschast Wetterauer Imker Lehrer Runk - Okarben, gab sodann eine Schilderung des Geschäftsganges der Genossen- schäft- Der Geschäftsanteil beträgt 5000 Mk. Hauptsächlich sind der Einkauf von Zucker, die Vermittlung des Honigverkaufs und die Beschaffung von Mittelwanden Zweck des Llnternehmens. Die Genossenschaft ist über ganz Oberhessen aus- gebreitet. Mitglieder fönnen nur Einzelpersonen werden, nicht die Zweigveretne. Der Wetzlarer DienenHÜchterverein wurde hierauf als Zweig- verein des Oberhesstschen Dienenzüchtervereins einstimmig ausgenommen. Für 1923 ist als Ort der gemeinsamen Wanüerverfammlung für Hessen und Kurhessen Schlitz in Aussicht genommen. Rädere Bekanntmachung erfolgt in der Vereinszeit schrtft. Landkreis Gießen. X W ieseck, 13. April. Unser Ehrenkirchenvorsteher Jakob Reidel feiert am 14. d. OH. in seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 8 0. Geburtstag. Der Jubilar wurde in Lollar geboren und 1899 in den Kirchenvorstand gewählt. * Obbornhofen, 12. April. 3n unserer Gemeinde wurden für das Deutsche D o l k s o p f e r 282 250 Mark gesammelt. Der 'Betrag wurde an die Sammelstelle deS„Gie- Heuer Anzeigers" abgeführt. 'Grünberg, 12. April. Der Gemeinderat beschloß, die Ausbesserung des Kirchturms (Kostenvoranschlag 21/» Millionen Mark) sofort vornehmen zu lassen. Die auf 4 Millionen Mark berechnete Ausbesserung des Hauptdaches der Kirche und die auf V/a Millionen Mk. bezifferte Ausmauerung der Kamine, durch die man die schadhaften Eisenrohre ersetzen will, wurden einstweilen zurückgestellt. Kreis Büdingen. y. Bad-Salzhausen, 9. April. Schwer geschädigt und schlecht belohnt für ihre Wohltätigkeit würde eine hiesige Familie, die aus Gutmütigkeit einen fangen Mann aufnahm und in der freundschaftlichsten Weise bewirtete. Er hatte angegeben, er habe vor den Franzosen aus dem besetzten Gebiet fliehen müssen und sei dadurch eristenzlvs geworden. Run verschwand vor einigen Tagen der Gast unter Mitnahme einergröheren Geldsumme und mehrerer Wertgegenstände. Kreis Friedberg. * Dad-Rauheim, 11. April. Die Stadtverorbneten-Bersammlung hat in ihrer gestrigen Sitzung zur Deckung d e s st ä d t i- schen Defizits eine weitere Erhöhung der Grund - und derGewerbe- steuer beschlossen. Diese sollte ursprünglich mit dem ISfachen Betrag der vorläufig erhobenen Steuer In den drei Monaten April, Mat und Juni mit je einem Drittel ausgeschlagen werden. Der Berichterstatter Dr. Pape gab seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß die Belastung eine drückende sei, aber das Defizit der Stadt müsse gedeckt werden und leider gebe es keinen anderen Weg. Der Ausschuß habe nur insofern eine Milderung erreicht, daß im April drei Fünfzehntel, tm Mai sieben Fünfzehntel und der Rest im Juni gezahlt werden könne. Der Vorsitzende gab einen kurzen Rückblick über die Entstehung des Defizits im städtischen Haushalt. 3m Jahre 1920 war der Ausfall gering, in 1921 stieg er annähernd auf 10 Millionen und vergrößerte sich in 1922 von Monat zu Monat. Das Haus nahm die Millionenbelastung einstimmig schweigend an. VonLaubach nach Südfrankreich Der Winterzug unserer Stare. Einen interessanten Erfolg erhielte der Do» gelSbergornithologe Karl Rudolf Fischer- Laubach durch eine von ihm vorgrnommene Starenberingung. Gr zeichnete — nach einem Bericht im „Grünberger Anzeiger-" — am 6. Rov. 19Ä. abends gegen 7.30 ilfrr, also zur Zugzeit, in Laubach in Hessen einen Star mit dem ihm von Prof. Dhienemann, dem Leiter der Vogelwarte Rossitten an der Kurischen Rührung, zur Q3er« fügung gestellten Dogelringe. In diesen Tagen teilte ihm nun der genannte Vvgelwart mit. daß dieser Star, der den Ring „F 30977 Vogelwarte Rossitten-Germania-retou?' trägt, in Annonay, Departement Ardeche, in Südfrankreich geschossen worden sei, und zwar am 14. Rovern der des gleichen Jahres. Hieraus ergibt, sich für die Schnelligkeit des Vogelzuges folgende Betrach- Das Msselhaus. Roman von Luise Schulze-Brück. 3. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Lind die blauen Augen der alten Frau begannen schillernd zu leuchten und ihre Stimme zitterte in Erregung als sie von „ihrem Hannes" erzählte, der nun schon fast fünfzig Jahre im Grab lag — wenn sie da durch die Zaunlücke schaute, dann konnte sie da« Kreuz aus seinem Grab sehen. Das war einer! Der arbeitete wie drei, sie hatten immer genug Brot für die acbt hungrigen Mäuler, und das war keine Kleinigkeit, denn dazumal war das Dorf noch arm, weil der Wein nichts galt. Das war nicht wie heutzutage, wo jeder Wingert CWeinberg) eine Goldgrube ist. Dazumal galt der Schoppen drei Groschen und es konnte einer noch froh sein, wenn er ihn dafür verkaufte. Lind das Lieberholen brachte auch nichts ein, denn dazumal fuhr die Bahn noch nicht, nur alle zwei Lage kam das Schiff, das von, Koblenz nach Trier moselauf zwei Tage brauchte, und von Trier nach Koblenz einen. Lind Beine fremden Menschen waren auf den Moselstraßen, wie beut, wo sie von Ort zu Ort wandern und mit der Dahn fahren, auf Rädern oder Automobilen, und wo der Hannes alle Lage Verdienst hat. Aber bei allem war ihr Hannes immer guter Dinge und sang und pfiff den ganzen Tag, and wenn alle 3ahr ein Kleines tarn und sie manchmal doch verzagen wollte, wenn schon wieder eins in der Wiege lag, au« der da- vorige noch gar nicht herausgewachsen war, dann lachte er und sagte: hmg. Die Entfern-uung der Stabt Annonah von Laubach beträgt rund 800 Km. Diese Entfernung hat der Star innerhalb 8 Tagen zurückgelegt, so daß sich, die Entfernung auf die einzelnen Trge gleichmäßig verteilt, eine Tagesleistung von 100 Km. ergibt. Sine Strecke von 100 Km. ift allerdings für einen Vogel keine Leistung, doch da die Stare meist nur um Sonnensinken ziehen, den ganzen Lag aber futtersuchend untherstteichen, so wird der Ringstar für die 800 Km., zusammen- gefaßt, wohl nur wenige Stunden gebraucht haben. Die Krone des Erfolgs jedoch ist Ke Feststellung, in welche Gegend unsere Stare im Winter ziehen. Aus der Lage der Stadt Annonay läßt sich mit Bestimmtheit folgende Zugrichtung deS Ringstares entwickeln. Da ziehende Vögel Gebirge möglichst meiden und am liebsten Flußläufen und Tallenkungen folgen, ist anzunehmen, daß die Stare durch die Wetterau nach der Main» und Rheinebene gezogen sind, sich dort längere Zeit Herumgetrieben haben (bekannt sind die großen Vogelbeere der sturnus vulgaris, die sich allabendlich am Rheine in den ausgedehnten Schilfbeständen niederlassen), nachher dem Rheiri flußaufwärts gefolgt sind und bann, als der Schweizer Jura sich mit seinen GebirgSzügen ihnen in den W^ stellte, rechts abarbogen und durch die burgundische Pforte nach oem Savne- Tunb, darauf nach dem Rhonetal geflogen sind, in dem die Stadt Annonay liegt. Die Stare verbringen also meist den Winter in Südeuropa, weniger in Rordafrika, da ein Zugvogel nur ungern über das Mittelländische Meer fliegt. ES ist anzune^hmen daß die hier angegebene Zugrichtung von allen hessischen, ill rrhaupt von allen süd- und mittelwestdeutschen Staren eingeschlagen wird (für die nördlicheren kommt eher das Moseltal in Betracht!), denn hieraus erklären sich die schier endlosen, riesigen Starenheere, die jeden Herbst zur ZugSzeit an den Rheinufern angesaust kommen. Der £ier angeführte Fall gibt einen Einblick in die Tätigkeit der Vogelberingung. Sv interessant aber der Ringversuch ist, so schwierig ist er auch denn nur ein ganz geringer Bruchteil von Ringvögeln wird wieder eingeliefert. Den Beweis hierfür liefert folgende Feststellung: Don 1903 bis 1917 wurden 7629 Vögel beringt und außerdem noch 113 037 Ringe von Rossitten versandt unb nur 1816 Ringvögel eingeliefert. Seit dem Kriege hat die Vogelwarte Rossitten (ebenso wie die Station auf Helgoland unter Dr. Hugo Weigvld) mit neuen Schwierigkeiten zu kämpfen, und zwar werden ihr diese durch die Franzosen bereitet. Denn die Franzosen melden trotz des „Friedensschlusses" nicht mehr an deutsche Vogelwarten. Der obenerwähnte Fall gelangte durch den „Chasseur fran^ais" über die Schweiz zur Kenntnis unserer Vogelwarte!!! Turnen, Sport und Spiel. • Die Ortsgruppe Gießen deS Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen hat für den Sommer 1923 folgende Termine für Gießen festgesetzt: 21. bis 22. 2lpril: Radfahren, Frühjahrsgautag 9a (Saal- Wettbewerb)- 29. April: Werbeturnen der Gießener Turnerschaft; 27. Mal: Allgenieiner Spiel» platzwerbetag (einbezogen: 100-Kiiometer-Rennen Gau 9a — Dtaffellauf Rund um die Anlagen — Fcauenwerbeturroen Gießener Turnerschaft — Rudern), 17. Iuni: Regatta Deutscher Ruderver- banb; 24. Iuni: Rationale Schwimmwettkämpfe Spvrtllub 1900 ; 22. Iuli: 3. Rationale Leichtathl. Wettkämpfe Sportklub 1900. Die Festsetzung deS Termins für die Regatta des ©üm>. Ruderverbandes und für die Llniveösttätswettkämpfe erfolgt noch. Kirchliche Nachrichten. Isr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synag. (Südanl.). Samstag, 14. April. Dorabd.7, morg. 8.30, abds. 7.25 u. 8.05 LLHr. Sonnet Berlin. 12. April. Die Effektenbörse war gut angeregt durch die starke Steigerung von Kattowitzer und Laurahütte, die auf FusivnSgerüchte 98 000 bzw. 53 500 erreichten; andere oberschlesische Werte waren kräfttg mit aufwärts gezogen. Die Veränderungen auf den anderen Gebieten waren weniger erheblich und überstiegen nur vereinzelt 2000 Prozent. So gewannen Felten u. Guilleaume sowie Bergmann 5000 Prozent, von Metallwerten Hirsch Kupfer auf Abschluß 3000 Prozent. Für Bankaktien zeigte sich gute Meinung. Ramhafte Besserungen erfuhren Berliner Handelsgesellschaft, Commerz- und Privatbank, Darmstädter Nationalbank, Dis- kontogesellschaft und Dresdener Bank. Auch österreichische Kreditattien setzten ihre Aufwärtsbewegung fort. Schiffahrtsaktien waren vernachlässigt. Dalutapapiere waren im allgemeinen behauptet. Am Industrieaktienmarkt „Ach Modder, laß nur! Wir bauen noch en’ Stubb' an! Hn leg die zwei zusammen in die Wieg, bis mir en Waschmann (Waschkorb) kaufen können!" Lind tar.zen konnte der! Wenn sie auf die Kirmes gingen und er tanzte mit Ihr, dann blieben all die anderen Paare stehen und sahen ihnen beiden au, und die MM spielte hintennach einen Tusch, daß man sich ordentlich schenieren mußte. Lind so ist er auch gestorben. Mitten aus dem Geben holte ihn der Tod, ein Rußbaum, den er fällte, erschlug ihn. Aber als sie neben ihn auf die Erde fiel, selber halbtot vor Schreck und Hammer, da hatte er die Augen nochmals aufgemacht: „Lass' niren, Modder, baat is unfern Herrgott feinen WillenI Lind kreisch nlt so! Da denk an uns' Kinner. Die zivei Hungen, die sein groß genug, die sorgen eweil für euch! Schad, bat ich fort muß! Et Lewen is efu schien." Lind dann hatte der Pastor ihm noch die Absolution gegeben, daß er in Frieden mit unserem Herrgott sterben konnte, dann hatte er sich langgestreckt und war tot. Aus den Augen der alten Fra: flössen ganz langsam zwei gr)ßs Tränen über die alten runzeligen Wangen. Lind Eva Ohler sah diese Tränen, die nach fast fünfzig Jahren um einen geweint wurden, der arbeitend und singend inb tanzend, noch heut im Gedächtnis seiner Frau lebendig war. 3a, wer hier starb und begraben wurde da btunten auf dem Friedhof, der sich eng an die weiße Kirche lehnte, zwischen beffen Dräberrolhen man durch die Kirchtür schritt zu allen großen Tagen des Ledens, zur Hochzeit und Tarfe und konnten schließlich die höchsten Kurse nicht voll behauptet werden, obwohl die ©ninbftimmung unverkennbar fest blieb. Frankfurt a. M., 12. April. Börsen- stimmungsbilb. Die Börse verkehrte in befestigter Haltung, doch war das Geschäft noch ruhig. Immerhin hatte eS den Anschein, als ob seitens des Publikums Kaufaufträge erteilt worden seien. Der freie Aktienmarkt war bet meist anziehenden Kursen etwas belebter. Zu großen Umsätzen kam eS in Bankaktien; die heutigen Kurserhöhungen erftteckten sich besonders auf österreichische Kreditanstalt unb Wiener Bankverein, doch auch unsere heimischen Danken lagen fest. Bescheiden waren die Llmsätze am Montanaktienmarkt. Maschinen- und Metallwerte gut behauptet. Zellstoff Waldhof fest; anregend wirkte dabet dte beabsichtigte Verdoppelung des Aktienkapitals. Rorddeutscher Lloyd fand im Anschluß an den Geschäftsabschluß höhere Beachtung; man verwies auf die bevorstehende Kapitalserhöhung. A. E. G. lebhafter, Felten und Guilleaume gesuchter. Am Markt der chemischen Werte überwogen dte Kursverbesserungen. Dollar 21 200. Börsenkurse. Frankfurt a. M. Berlin Lchluh. Schlich. Schluh. Schluß. Kur» Kur» Kur» Kur» Datum: 10.4. 12 4. 10.4. 12. 4. S'/.DtlL. MellrSanlrtbe 89.75 89,75 89,00 89.00 47o Ternleidjen 1160.-1160.- 1175.- 1070— 3»/.•/, Dergleichen 665.- 660,- 670,- 645,— B°/n Dergleichen 4350,-4350,- 4390,- 4899— Dtsch.Tvar-Pram.-Anl. 320,- 300,- 275,- 287— 4e/, Preußische Konsoll 19a- 190,- 125— 192— VI» Hessen......... 133.- 13a- 140,- 150,- 3*/.e/o Hessen 110,- -.- 36/0 Hessen......... 110 - 112.- 120.- 111,- 47» Zolllürken 382-50,-3775a-38500,-37500.- 0*/» Gotdinerikaner 300000.-298500.-MR00.-296000.- Berliner Handelsges. . 81000,- 86000.- 80000,- 85000,- (EommetA» u. Privalbk. 10500 - 125)0,- 1075a-13500,- Dnrmst.n-Nntionnlbank 13700,- 1(1000,- 14000,- 16000,- Deulsche Bank 29100,- 80U00,- 29000.- 30000,- Deiilsche BeretnSbank. 4300— 5(XX> — —.— — ,— Dllcomo (Lommandit . 15200.-19000,- 15250,-19900, - Metallbank........ - - 37900,- -— Millelde»'. Creditbank 7800,- 9000,- 7850,- 9500— Ceitcrr. Credtianstnlt. 15300,- 18250,-15000,- 15200 - Bochumer Guß.... 7o000,— —,—75900,— BlideruS 3'775, —34500,—35200, -34250,- (£nro 49000,-55500,- 50000,-571 >00,- Deiilfch-Lllrembiira. . 75000,—70000—75800—73000— GelsenkirchcnerBergw7;5000,-72250,-7600a-73500,- Harvener Bergbau. 154000,- -,—146000,-14' 000,- ZialiwerkAscherSleben42000—41300,—40250—40006, — KaliwerkWesteregeln 48500,-49500,-48000,-50000,- Vaurobütte 44S00.-48500,—44500, -51000, — Oberbedari 50000,-50000,- 47000—49000— PhönirBergbau. . .. 70<00,-67005,-68500,-07750.- Rhcinstabl 61500,—59060 - 61500—5: iüOO,- Öhcbetf Montan . . . -,-17500a-178000,-170000.- TelluS Bergbau .. . 17000,-18750,— —,— Hamburg-Amer. Pake, 4710Ü— 46700,- 46400,- 45500,- Norddeuticher Llovd. 30000,— 29750,- 29100,-29200,- ZementiverkHetdelberü 19500,-19600,- —,— —— Philipp Holtmann . . 10500,- 9u50— 10000,- —— Anglo-Tont.-Guano. . .95000,— —lOOOTü-luOOOO,- Badiiche Anilin .... 3«M-3350a-341tJQ,-33r/)0<- Goldschmidt 31HüO>—30700^.81500,-31900,— Grtevbetmer Electron 27800,—2(5000,—26750,—26250,— Höchster Farbwerke . 26800,—25000,—26000,—25750,— HolLverkohlung 22000,-20400,— —,— —,— llilitgerswerke 39000,-370,00,-38250,-3790^- Tcheidoanitalt 34900,—32j04— ——,— Allg. Elekrritität»-Gef.^>7!)0,-24750^-24800-26000- Bcrgmaiill.......4360a--47500—43000—4'1000,- Schuckert 4300^—4^ '00,—44000,—43000,— Siemens & Halske. . . -,—60600,-!) 1009,—6200(V- Mainkraftwerke. . . 6600,— 6100,— —— —— Adlerwerke Klryer. . 11000.-10506-11700,-10000— Daimlcr Dtotoren. . .. H7">0i—11800l—12000^- 11010,— Hevllgenstaedt 32000,—35100,— —,— —— Megutn.........85000»—32500,—29750,- 30000— Metallgef. Frankfurt. . -,—43000,- —,— —,— Lchubiabrik Herr.... 9009 -8500,- Sichel............15500.-17000,- -,- -,- Zellstoff Walbhoi . . . . 37lM,-370'»,-38000,-36660,- Zuckerf^bc.i)rankenihal 16700,—17000,- ——,— ÜuckerfabrtkWaadäufel 17000,-1790^- — Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum Kntw.'Drllsfel . Holland Ponbon ^ariS Schweiz Spanien.... Italien I'isjabon-Oports Dänemark... dtonvegen. . . Schweden .. HelsingiorS. . Nennork...... Deulsch-Oesterr. Budapest- - ■ Prag...... Agrain .... 11. Avril Amtl. Notierg. (Veld Brief 1197,- 1203,- 3219.45 8285,55 1047,35 1052,65 40Ö3',95 4024.05 628,40 631,60 •209.45 210 55 12. Avril Amtl. Notiera. Geld Brlek 1046,40 1051,60 SÄ- 4010,- 629,65 632.35 214,35 215 55 1214,45 1220,55 8249,30 8290,70 8246,85 8288,15. 08079,20 98570^0 98079,20 98570,80 1404.- 1411,- 1404,- 141L- 8849,85 88(18,65 3840,35 8859,65 3224.40 8240,60 3782,50 3801,50 3780,50 3790,50 5591,- 5690,— 5595,95 5624,05 571.55 574,45 574,55 577.45 210 )7,10 21292,- 21072,20 21177,80 29,47 29.61 29,50 29,65 473,80 476,20 473X0 47390 zur Totenmesse der war nicht so bald vergessen, der lebte mit den Lebendigen weiter. Die alte Frau wischte verlegen die Tränen weg und entschuldigte sich. Wenn sie auf Ihren Hannes komme, dann gehe immer der Mund — — sie sagte die „Babbel" — mit ihr durch. Lind jedesmal nachher müsse sie sich ärgern, wenn sie geweint habe, denn der Hannes habe nichts von Tränen und Weichlichkeit gehalten. „Schaff an bis lustig," hat er immer gesagt. „Lind so lang mer noch was zu schaffen hat, da kann mer auch noch lustig sein auf der Welt." Frau Eva Ohler ging nachdenklich den Wiesenpfad entlang. Hans Dietrich maulte. Er war müde und abgespanM. Run habe man noch den ganzen Tag vor sich. Wenn er gefrühstückt habe, werde er wohl wieder schlafen. Die Schwester sah Ihn liebevoll an: „Schlafe nur, ich gehe zur Kirche." Er pfiff durch die Zähne: „Zur Kirche? Ra mi! Llnd warum denn! Mein Geschmack wäre es nicht, bei der Hitze mich in die Kirche einzupferchen unter Bauern mit geschmierten Schuhen. Hast du Meister Hannes HauSmannS Lranstiesel nicht gerochen?" Sie ärgerte sich über feine unlustige Art. Llnd sie hörte die alte Frau vor dem Fährmannshause mit ihrer hohm, etwas heiseren Stimme sagen: „So lang mer was zu schaffen hat, kann mer auch lustig fein.“ Es kam ein wenig scharf heraus, all sie antwortete: ,Zeder bat feine Gntereffen! Es ist traurig genug, daß da fo toenlae hast.“ Er blinzelte sie von der Seite an und lachte: »jedenfalls keine für alle Bauern. Wenn es Banknote». 100, 97, Brief 3880,- 1406.- 3988,- 5650- 8825,- 29 65 21435 — 98800— 1087.- 1214— 440— 638— Frankfurt a.!DL 1L Avril. Schweizer Noten tzrmnmische Noten Däntfwe '.Uoten.......... Schwedische Noten Holländische Noten Dentsch-Oesterreich \ 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten ...... Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten ... Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Noten Märkte. Gell 3805— 1394— 3915— 5550— 8200,- 29.15 21175.- 97800— 1045— 1201- 420— 618.- Derlmer Produktenmarkt. Berlin, 12. April. Die erhebliche Be» esttgung der amerikanischen Märkte wirkte auf )ie hiesigen Produktenpreise nicht ab- chwächend, weil der große Dorrat an amerikanischem Weizenmehl eine Preisbtzsserung für Weizen nicht aufkommen ließ; die Mühlen halten mit Käufen in Weizen zurück. Auch für Roggen fehlte eS an LInternehmungSlust. Dir Reichsgetreidestelle war als Käuferin vorsichtig und bot eher niedrigere Preise all gestern. Gerste und Hafer hatten ruhiges Geschäft. Mais blieb bei befestigter Hauung sttll. Futterstoffe waren gleichfalll ruhig. Büchertisch. — Ferruccio Busoni, Bon der Elm freit der Musik, von Dritteltönen und junger Klassizität, von Bühnen, Bauten und anschließenden Bezirken. Max HesseS Verlag, Berlin W 15. — 3n diesem interessanten Bande eint Ferruccio Busoni musikalische, ästhetische und literarische Aufsätze und Dichtungen, Gedrucktes und Lln- gedruckteL zu einer stattlichen Sammlung, die dir Jahre 1887—1922 umfaßt. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Ein neuer deutscher Neparntiousplau? Paris, 12. April. (WTB.) Der Ber- liner Berichterstatter deS „Zournal" will erfahren haben, Reichsfinanzminister Hermes habe in Gemeinschaft mit Staatssekretär Bergmann die letzte.Hand an einen neuen Reparationsplan gelegt. Der Berichterstatter glaubt bestätigen zu können, daß Frankreich eine endgültige Ent- fchädigungSsummevon25Milliar- den Goldmark erhalten soll und daß auch für Belgien und Italien durch diesen Plan die Reparationszahlungen so fixiert seien, daß sie den berechtigten Forderungen dieser beiden Länder entsprechen. Die Mobilisierung dieser Summen solle mit Hilfe innerer und äußerer Anleihen erfolgen. Die Deutschen würden, obwohl der Berichterstatter hierüber wirkliche Aufklärungen nicht erhalten hat, im Augenblick der letzten IähreSzahlung die Räumung des Ruhrgebietes verlangen. Man sei aber noch dem Gedanken der Entmilitarisierung der Rheinlande, so wie Frankreich sie auffasse, feindlich gesinnt. Der Berichterstatter erklärt, er könne auch nicht behaupten, daß der Plan Hermes' schon die Billigung deS gesamten Kabinetts gefunden habe. Der Berichterstatter sagt, er werde auch dann, wenn diese Nachricht dementtert werde, sie aufrechterhalten, denn seine Auskünfte stammten aus den höchsten Kreisen der deutschen Hauptstadt.^ Ein Vertreter Mussolinis in Berlin. Paris, 12. April. (WTB.) Der Berliner Berichterstatter des „Journal" meldet, daß der Prsvatsekretär Mussolinis, d'Arini, sich die ganze letzte Woche In Berlin aufgehalten und wiederholt Konferenzen mit Industriellen und Politikern gehabt habe. Gin Abtrünniger. Köln. 12. April. (WTB.) Es ist einwandfrei festgestellt worden, daß sich in Koblenz hr französischen Eisenbahndienst der deutsche Elektriker Franz Pickeley befindet, der die Lichtanlagen in Ordnung halten muß. Zur Verhaftung der Brüder Puttkamrr. Berlin, 12. April. Wie die Blätter au5 München melden, ist der jüngere der beiden Brüder von Puttkamer, Waldemar, aus der Haft entlassen worden, da die in der Mordsache Baur gegen ihn vorliegenden Verdachtsmomente zur Zett nicht dringend erscheinen. Der Journalist Franz Puttkamer bleibt jedoch weiter in Haft wegen Anstiftung und Beihilfe zum Mord. noch hübsche junge Mädchen wären! Aber die Moselanerinnen sind verteufelt wenig hübsch." Sie gab ihm einen Klapps mit dem roten Sonnenschirme. „Du hast ja noch kaum welche gesehen in den zwei Tagen, seit du hier bist. Llebrigens hat der Bürgermeister eine Tochter." „Dein famoser Bürgermeister! Wenn sie ihrem Vater gleicht, wird sie eine Brunhilde ober Jungfrau Germania sein. Du weißt, ich mache mir nichts aus dem Gdnre." Sie seufzte leise. Ia, sie wußte es^ Ein Versuch ihn für die bildschöne Lochten^einer älteren Freundin zu interessieren, war daran gescheitert, daß er daS Mädchen als „gar zu empörend gesund" erklärte. Sie lenkte ab. „Ich freue mich auf das Frühstück. Herrlichen Hunger hat man nach solchem Frühspaziergange. Llnd das Haus ist überhaupt gut geführt." Das gab er zu. Rur fein Bett knarrH. Sonst war alles gut. Das Essen war nicht „die M ewige Sabie d'hote-Fraß", sondern wirklich tadellos. Der Hecht gestern mittag war direkt delikat, Er wollte versuchen, es auszuhalten. Ein paar Minuten später faßen sie mn einladenden Frühstückstisch im Garten des Rebstock in dem offenen Laubengang, auf einem Plätzchen, von dem aus man über das grüne Gestade, die grüne Mosel, den grünen DergwaL. das jenseitige Llfer sah. (Fortsetzung folgt) Henkers puh- und Scheuerpvlver, für Haushalt, Gewerbe und Industrie p*-— unentbehrlich. •Htieltt ö.rf Ui«r MIMK1L a Ca, DUSSlLDOÄf. ,y 02466 fltgcn Mitt«. Iinil SEM. 16. Ikl. 199 H. Schneider 3attlcretiMrr Neuenweq 6 Verkaufe Herde JWD gefuchi ficbinftrefce 16. beete elalrclfrib Mädchen M iPebnbelflrehr tl Lichtspielhaus Wille oder Fräulein Teilhaber Schaueplel in 26401) omontentt. Jtteftrn 3. XL DerRoman eines Dtxbft 14 Xtcfrrn 5. Dienstmädchens Austchrift ihibmifTlon* dis spätestens bet der Srüstnung be- ÄriL 2652D Ein Wink! Preisabbau Wir bringen verehrten Kundschaft! 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Bürgermeisterei Gtttngshaufen Vt Brtchlnh L Be. «elltcha'teroerfaMM». ian-i ooml 4 itzebrnnr Ites I«t dte '«trma Karl lärm. Wahkar, Jnoatrrte- Bedarfs« Handrlsaefeü'chah a». LS- 'n liiht '« Mtnjibenotwiri!«* Dec Unterzeichnete wurde »um yioub bat er txnrQi. Ttr Glsnmaer werden erfucht-irchaumetbeN. Tb -anbei. rem «ar Siehe*’ #o Bezirks - Verein. man) 1923 Ausflug nach Rraiir r>-1• Trestvnnti Bahn bot L10 llbr. Hb- fahrt L3D Uhr. |ewi Q H b B. BSisinn. läufige öslttkl la öaaentit ngnttwe tolin MB Wir sefilll. Neben bödstem Lohn werden die FahrtKoslen extra vergütet. Schriftlich« Angebote unter 2606D an den Giehener Anzeiger erbeten. ■ab eiu schweres Ml- Htr ShUeitfOHeis ui verkauieu. fbo? sagt die Meichaitsst. des ctzien. Hn». ir_*4x? ««■<• (•** Zagdgewkhr Saliber 12, »„ verk. lerrmaaa Saaerweie 4- Aenbernng der H 13-15 Infi, der Statut«*. ivsdeL i.nöfrwette »>d- fetzuag der Sri träa«. L «ie'tüellnng des ? or ufchlags fstr 1921 6 Hntrder .Ins IN Ich dir ver- rhri «ItalirbfT er» aebentt dters« eiu» lade, bitte ich etwaig« Hniroa« bis »um SO. d. M e n«, reichen. Der l. Direktor. Herren-, Damenstiefel und Halbschuhe, Lackhalbschuhe in xroker Auswahl zu annehmbaren Preisen von ruhigem Crrni lolon fl«hicbt 2dir Hna. U.O34M an d. ‘Hieb. Hn«. erb. Der oerehrlichen Einwohnerschaft von Giehen und Umgebung zur gtfl. Kenntnisnahme, dah ich ab Samstag. 14.Aprii.d«n viksoriwvieriteller übernehme und bitte um gütigen Zuspruch. H. Löber. • • Finnen «ingefiellt werden *. bei biestue» Arsteitueberu: I Arifeut. 1 illna Aeklnrr. 1 Ooteldiener Yebrlluee: S «fetleure. I Backer. I Eiu- rab'uer. 5 «Schmiede. 3 »armer, «in «later. 2 Buchbinder. 2 Redner b. bei auswärtig«» Arbeitgeber* 1 lowbre Knecht, laerb 'Hortner f. OolauL SDreher I siter. BaufchioNer. I Lchmied. Miiekößümg -es vWrill'NMkls 0*ritOitafi«DcrriK tiilftft', (k. V. Ff« nach t 3R bn Statute* ein»übern- »ende Genera!. Versammlung Hnbei om «I. Avril Hb. .X. <•* . ebba.. im (Dar Leinenschuhe }i iftlrintri. tkrrmöflen nicht nn brstugt erforderlich. Einheirat tuikiLTt». kretton «ugestcher«. ikrnitgev. Hnie5» nm Ite'.’iten mit t>HX unter .'7'.. «in Serio. k ----- <. 1 InnrrJi i. fnltri- ul. leidOlMjfNtt. ®*eutea.l3.Cttcr roruGuw«, Die eicht, sau Ms a«ait«i elsschllelUeb nr AtflUrai |ilu|uli Vilksltck ata dertroösladt tm bnlt Klein- J Kraftrad Sebdinne: 1 stau «mann. 1 Antoichioster. 2 rchioster. 1 r oenaler. S Mechaniker, ll Kflefrroinenirur«. 2 Lchuhmacher mit Voll und rvohnung. 1 Schreiner besgl. I Schneider Geleneubeitsa«beiten werden ebenfalls eeiefflrnsrnomnien. Sie verlangen preiswerte Ware verfett in Stenogravbie und Mafchiveu- fchreiben per Wert oder später aefucht. ReciisaiwilleMliffillriioewilUldiitijtr pics 30 SL- 14L0 . Iichlen desgleichen 100 . - 35.50 . 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