igen W 'n rbar ’9«i jeise >4ie ä? MM» 1 Mb ’els: 5000 Mark) ikfurterStr,l9 Bahnübergang Pachtung. Gemarkung d-r Stabt wird im Rathaussaal l frebrtar ds. le 9511 Uhr, b Jahren verpachtet. Tediet von insgesamt e aus Wald bestehend. Igt zuerst getrennt nach n im ganzen. Ausländer ifltn. ebruar 1923. rgemeisterei Lich. olker. 1082V Siehen-öiebtt. vom 15. Februar und Teten entsprechend dem chsbahn weitere Tarif« 'ft HO3D teilen bieSienftfteHen. iebruar 1923. MetMcttc» itsche Kleinbahn» ktiengesellschaft. ifl Stnblmnlt, Kinder- beiten. dir.anPrlv, StaUlNfrei. Eisei B0helhbr.8nhli.Tb.1 Diese Woche täglich irische und geräucherte ul3D AMe AiinüniihenWtt. Slucrbemllliwe grüne^eringe HiigiffiiW A, Koch Nachfolger Ib.teni« Zchr. WVxx.£ 7„d. «.StetrencrANL ?>e^ Ä,e "»b -WInce W StodttigE 'sS» 1 »"Ä. l kB* : müTtaiii60 ßlCßC ob. nwen . i’üiu« aeludit lauschen v ' Do^uersr-i-d-L S^mIänüeckSkne ’ «adeutbtke^tlte , ß-S .|I:et etteiit ,a$ern^ Erster Blatt Dienstag, (5. gebruar 1923 173. Jahrgang kunft unseres schwergeprüften Volkes im Dewußt- sein unserer Einigkeit und unseres Rechtes im Kampfe um unsere Freiheit! * Rach der Rede des Reichspräsidenten überbrachte der würtlembergische Staatspräsident Dr. Sieber die nachbarlichen Grütze der württem- bergischen Regierung und des Schwabenvolkes. Er versicherte, dah kein Mann in Württemberg an die Möglichkeit einer Trennung des Südens vom Rorden denke, und dah alle Pläne der Franzosen aus eine solche Trennung an den zähen Wiber- land und entschlossenen Willen der Stämme Süddeutschlands, die sich untrennbar mit dem Rorden vereint fühlen, scheitern werde. Rach weiteren Gelöbnissen anderer Redner schlotz mit dem Deutschland-Lied die Versammlung. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede BerbmdUchkeit. Preis für l mm höhe jür Anzeigeno 27 mm Breite örtlich 40 Mk, auswärts 50 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180 MK.Bei Platz- Vorschrift 20 7, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. (t-oetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goeg; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Lea», sämtlich in Bietzen. Weint 1-gNch, mttze. X”“« Feiertags, $ !?er5Ol)i,n'bUrd diePost lQth,aucf) bei’Jit4 Ahr das gesamte hiesige Personal der Relchspost- und Telegraphenrerw-'l ung tie Arbeit niederqclegt Die Franzosen besetzten sofort die Detrrebsanlagen. Rachdem die Verhandlungen der Detriebsvertre- tungen die Zurückziehung der P^en durchgesetzt hatten, wurde um 111/2 Uhr der Dienst vorläufig wieder ausgenommen. Die Verhandlungen wegen der Frellassung der Verhafteten dauern zur Zert noch an. Der Streik der Offenburger Eisenbahner. P a r i s, 12. Frbr. (WTD.) Wie der „Temps" aus Stratzburg erfährt, sind die Verhandlungen mit den Arbeitern der Offenburger Werkstätten gescheitert, da der Direktor es abgelehnt habe, unter der technischen Kontrolle von Eine neue deutsche Derwahrungsnote. Berlin, 12. Febr. (WTB ) D»r deutsche Geschäftsträger in Paris überreichte der ranzösiscyen Regierung folgend: Rote: Am 14. Januar nachmittags ist der Führer eines berittenen Zuges Schutzpolizei in Duer, Oberwachtmeister Kott, von einem Leutnant des französische 14. Iägerregiments mit der Reitpeitsche ins Gesicht geschlagen worden, als er eine Beschönigung über ihm fortgenommenes Heu und Stroh wünschte. Ferner ist am 15. Januar, vormittags gegen 11 tthr, der Polizeiwachtmeister Plewka in Marl in der Hoch'tratz: von einem Offizier der 1. Schwadron des französischen 18. Dragorerregi- ments ins Gesicht geschlagen wv.dm, weil er den Oßizier nicht grüßte. Die deutsche Reg emag legt wegen dieser Ausschreitungen Verwahrung ein und fordert die Bestrafung ber Täter. Die Reisen deutscher Minister ins Ruhrgebiet. Berlin, 12. Febr. (WTD) Der deutsche Geschäftsträger in Paris ist beauftragt worden, der französischen Regierung folgende Rote za überreiche: , Die deutsche Botschaft beehrt sich, dem Autzen- minister auf die Verbalnote vom 10. Febraar, betreffend die Reisen deutscher Minister insRuhrgebiet, aas trag sgemätz zu erWidern, daß die Reichsregierung and die Regierungen der deutschen Länder es ablehnen, Dorsch r i s t e n über das Verhalten ihrer Minister von fremden Regierungen entgegen» zunehmen. Der Geschäftsträger in Brüssel ist angewiesen, der belgischen Regierung eine entsprechende Rote zu übergeben. Der Reichskanzler an die schwedischen Bischöfe. Berlin, 12. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler hat auf das Telegramm der schwedischen Bischöfe mit folgendem Antworttelegramm an den Erzbischof Soederblom in ülp.ala geantwortet: Tiefbewegt durch die edlen Worte der Teilnahme an der auf uns lastenden Rot, spreche ich Ihnen, Herr Erzbischof, und den Bischöfen Schwedens, zugleich im Ramen - der Reichsregierung aufiich igsten Dank aus. Gleich Ihnen hofft das deutsch: Volk mit j:ner Zuversicht, die nur aus der sittlichen Kraft erwachsen kann, daß dir rechtzeitige Rückkehr der Welt zur Vernunft, zum Recht und zum gegenseitigen Vertrauen Europa und die menschlich: Gesellschaft doch noch vor tem Untergänge bewahren wird. In dieser Zuversicht und mit diesem Wunsch, mich mit I )nen und den berufenen Dienern der Kirch: in Schwöen ems zu wissen, gereicht mir zu dankbarer Genugtuung. (gez.) Cuno. Die Verkehrslage im Ruhrgebiet. Essen. 12. Febr. ( WTB ) DieVerkehrs° läge hat sich gegen den letzten Samstag wese.tt- lich g e t> e f f c r t Die Verlehrsschw erigkeiten auf dem Bahnhof Schornhorst sind wieder behoben, nachdem jetzt der Bahnhof von den Franzosen wieder freigegeben ist. Auch im allgemeinen scheinen die Verstopfungen der Gleise nach Osten wieder beseitigt zu sein, die durch die unfa/9n Ialn-en, ist von fremden Truppe^ ’n wtst- kürlichrm Mißbrauch der Macht beseht worden: daZ Ruhrgebiet unter dem Do.wand, Deutschland sei mit einigen Pro.-^ntzm der uns diktierten unerfüllbaren Hoheit Kohlcnlieserungen im Rück- stände, badisä^es Geb re t nm der seltsamen Begründung, Deutschland habe zwei internationale Luxuszüge eingestellt. Storni man sich einen schärferen Hohn auf das Völkerrecht denken als diese Begründung? Um einige Sau- Tennen Kohlen mehr zu bekommen, setzt man ieacn die BergaBckter der Ruhr em kriegsmäßig ausgerüstetes Hen in Bewegung das ©etixiftat »nd Bedrückung in em friedliches und fleißig schaffendes Land trägt; tooqcn ?toei Luxuszugen, S; aus Snünben der Kotzl-merspai-nis ausfielen, wii-d t«s schöne und fruchtba e Land am Hange SHwor tval-es unter französische BtsEtte o^brabt' Do bleiben da Recht und Freiheit: wo Mciben Menschen- und Völkerrechte, v on benen jenseits des Rheins wahrend und L Jrf bem Kriege so viel die R ede war! iS Sinn des Diktats von Versallles, daß der Siegermächte das ohnmächtig gemachtz: Deutschland toil'k riich re g'toaltigrn unb knechten twn? ®caen diesen Gewal'akt erbeben mir hier ? ^^chen Volke und vor der gon» rlichen Protest. Doll E,np°. 5 « h^tofticren wir gegen das, was an der Ruhr. Ut und nx)S in den jüngsten Tagen über ?^disck-es Land hereingeb rochen ist: Wir lenen n?^r^hruna ein aeg-m bie ‘Bluttaten, die kor- iNi''' B na und Bed'-änoung k^t-blichm und arbeitsamen und hart dul- KvMtz-rung Wir rutz.-n die Welt zum Men an. toaS tagtäglich an Handlungen der 'Brutoiität, an _____ mitten unmenschlicher Willkür . Junten Gebiet geschieht. iln3 Deutschen toiraUe Söhne eines Dit:rlnnd:s und aher' Ottern™ sind, ft =3 h-üig- Pflicht, zu- ^ner Mu ce . unfcren unterdrückten ibn--, Hils- »u bringen. Dimdern v i Eindringllng-n Sklaven- >u l°^ ,u hrl« di- toten Sage dienst« z L (Xjtf »u übettvinden. Mll Gefühlen ixt S^Lto g-d-nlen wir i»r ‘»tarnten, der nÄft??unb der- Unternehmer, die in auf opfern- Arbeiter un «^.^heit und ihre Ekistenz ein- der und^ täglich neu einsehen, um die gesetzt habe Zuschläge zu vereiteln. Was ste gegnerischen AMw g?tAn sollen baml-« nie neraeHen. In diesen Tagm, wo wir chnennie cg N hereingebrvchen ist, stemde Gewalt in umer ^ 9toa3 an Welt- lnu^llessurucksteye.,^^^ Ansicht Anschauung opf?rwilligkeit, die sich in den un^rCMr ÖtubrbHfe h? gtau;eni> be-u^et, soll Spaden Lur Ruhrhill^ ^^sch>n: wir aud) unser un^ Jnter:ss:n untermüssen und Ganzen, d:m deutschen ordnen k>em . ß[er gegen uns geführt T-wrÄta»axlS wlraus Lm KU^r-dl^ Susamme-,brach gerettet haben. -ZWMMZ - alietn - eine Moniere Zw GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrüßl'sche Univerfilälr-Vuch- und Slelndruckerei H. Lange in Gießen. Zchristleltung und Geschäftsstelle: Zchulstraße 7- des Generals L a i g n e l e t protestiett. Das Schreiben schließt mit den Watten: Ich lege chärfsten Protest ein in der Zuversicht, daß eitenö des Kommandos in Düsseldorf das bei- piellose Vorgehen des Generals Laignelet ge- nißbilligt werde, und daß der Führer der ranzösischen BesatzungSbehörde nicht Taten vertreten und zu den seinigen machen wolle, die der Ehre einer Kulturnation unwürdig sind. (5'ln Strastcnanfrnbr in Essen. Essen, 12. Febr. lWolss.) 3m Laufe deS Abends ist es in der Kettwiger Straße vor einem Lokal zü Ansammlungen gekommen. F.an- zösisch: Truppen fäuberten die Straß:, wobei fian- zösischerseits zweischarfeSchüsse abgegeben wurden. Verletzt wurde anscheinend niemand. Urteile wegen (Sniftvcrtvciqeriuifl. Essen, 12. Febr. (WD) Am Samstag bat die kriegsgerichtlich: Verhandlung gegen vier Beamte der Mücheimer Schutzpolizei wegen G r a ß- Dertoeigerung stattgesanden. Die Beamten wurden zu einer Woche Gefängnis und 100 000 Mark Geldstrafe verurteilt. 80 000 Mark müssen innerhalb 48 Stunden bezahlt toerben, widrigenfalls 4 Wochen Gefängnis hinzukommen. — Heute nachmitiag findet die V:rHandlung gegen die übrigen verhafteten Beamten statt. In Vohwink l ist heute früh der Bürgermeister Landweber verhaftet und aut-gewiesen worden. ftiir die Hinterbliebenen eines Erschossenen. Dortmund, 12. Febr. (Wolff.) Reichskanzler Cuno hat aus den ihm persönlich zur Verfügung stehenden Mitteln 500 000 Mark für die Hinterbliebenen des in D.echten von den Franzosen erschossenen Bergmanns und Schuldieners H a u m a n n überwiesen. Die Summe wurde gestern vom Staatskommissar Mehlich der Familie des Ermordeten überreicht. Ausgewiese». Main», 12. F^r. Ausgewiesen wurde der verdiente Setter des Mainzer Krankenhauses Geh. Medizinalrat Dr. R e i s s i n g e r. Man hört als tt'.sach:, daß Dr. R bei einem durch einen Franzosen durch einen Schuß Verletzten die Benützung K>vt ch •_£■.. Dum-Dum- Geschoß festgestellt hatte. Eine Kriegsnerichtsverhandlung gegen den Oberbnrqcrmcifter von Dnisbnrg. Aachen, 12. Febr. (Wolff.) Heute vormittag 9 Ubr begann vor dem hiesigen Divisionsgericht die Verhandlung gegen den Oberbürgermeifier Dr. Jarres in Duisburg wegen Dannbruchs, well er nach feiner Ausweisung nach Duisburg zuiückgekehrt war. Der Angeklagte gab den Tatbestand seiner Ausweisung zu, touvri er her- vorhob, daß er im Münsterlande auf der Landstraße in strömendem Regen von dem Auw a b g e s e h t worden sei. Der Vorsitzende erwiderte, dah dies auf die ausführenden Beamten zurückzuführen sei und nicht in der Absicht der Behörde gelegen habe. Der A n kl a g ev e r t r e- t e r führte aus, daß der Kommandierende General das Recht zu Ausweisungen habe, well er die Macht habe. Es handele sich bei Dr. Jarres allerdings um einen ehrenhaften Mann, der aber genau gewußt habe, was er tue Gr beantragte zwei Monate Gefängnis. In seiner Derteidigungs- rede wies Rechtsanwatt Dr. G r i m m zunächst au) die bekannten Befehle der Reichsregierung hin. Rachdem der zweite Verteidiger M e h l k o p f gesprochen hatte, verkündete das Gericht nach kurzer Beratung, dah das Urteil am nächsten Samstag vormittag 9 tthr bekanntgegeben werde fvan-Lst'chen geöclienbatneri bie 3rMi tw Dem Hk.t'raticn Wuber ouliunebmen Btorge» vor* mlilflg werbe b#r k»*albemofratlf4te Va.-ibtag»* aba-orb-nete Dir«- 'ein Bruto bet trüberen !Xei^^•ta-^!ert, m Qfppcnax rr em* Belrrrchu g mit den Iron^lild&en Betörte* über bte B.* bvgurgtn der BctotMu'njfcme haxn Ao- bet flttiurvgtmelbung bemühen !tch di Jtel)let 3i en* bahn«, um btt Beilegung des Streiks (fine ^eftstellnnq des Cffmbiirger Oberbürgermeisters. Aach einer Meldung der .Deu'chen Lüg Ag." aut Äartärube rrflirtt der Ober* büraermelfter von O 111 n b ■ r g In seine» Auslthrungen im Ans-tust an bie tUbe des Aetchtv.il deuten bah d e loklle Behörde drs uni befeytea indischen Debets von dm Danielen b n Befehl et^altri bat. von einem en»i bcad'lchtig- ten Besuch desLeichsprälibenten und des dadtlchen Staatspräsidenten loforl der f .aibb t - t. 2a b.de BZ 111 e H u n g b» machen. Hur den Hall, öah der Leichsprästdent das neu Mrbir Sedie» belrUL feil btt De^unoo^echörde svsvn davon Ui Kenntnis gesevi werden. Ser Ob rbürgcrmei »er bai biesetLnstnnen a b - q < ( < b n L Die Tagung des englischen Parlaments. Lv n d r n. 11 Sehr (TBTb ; Dte btetie be- gkmeende SaaungdetenalischenParla* menit tniro mU audkrorventltchem IniereNe erwartet Sen Blättem zuloiae frbe ma" Im Unterbause einer polnischen Schlacht entgegen. Wte lte teil langer 3ül nicht mehr ftattgefunben bat Del anders die Arbeiterschaft werde unter b^ gübtutg oo« Lamlai TNacdonrld einen bade« Äampf gegen die pvtilllche Uebermacht Mmplen Deutscher Reichstag. 298. Shung. 2 Ubr nachmitt igt -Berlin, 12 Februar 1923 Letchswirrschcs'sminlfter Sr Betfer de* aranLti In Te l.etueg t«l abw'.lentoi TRinifleri des 3nnem den •nlwurf des Lotgefedes. der die schon In der D.efle etirtcr.cn 'Be'ttr • un- Gn iui Be 18 m pf u «g des 1B u dt e t e ent* U und der Legierung Natter die ® mäf.tuiung erteilt, das ^ihmdin ,u äntom, ßuftfxirfdten au M4}rdntfn und HUhrwibnei *u trften. durch die den aus dem Aul tg b.! Bertkiebcntn Uob- nungen verschafft wer'.n f Armen Str Bet. 6 ter Boilagr gibt te: Lrgterung schlr.hlich die all* acm< ine lge btt von uns nicht getvollten Krieget, den Frankreich mitten im Frieden ütrr tte Wed lose BcrMfctung am Lhein und a« der Ttubr gqbinch ' da t. Segen Hf; o gtnisi*rtt K ieqt- fictoa(i 'rpr Deutfchlanb nichi wk-ber S'wali, Ion» Dem dte einmütige Sntichloifen,?lt der BDttvbr bis zum 8uhetfl«!. ohne Lückkichi auf Part i» unteschtek* Ter deutsche Bekbbtog müfir Beflfl'ieuem mühten durch schleu* n.tge ®«nz eauna latlö ch'.tch w.rSa» arm ach: werde'. »i: wenden unS. fuhr der Led«r fort, gegen den Taumel an der deut'chen Bürle. »ir De.lar-gen eine SMi'enzentval: und ei»e Sm* 'ch.ä.-tung des Lrrchsban.'fr^itt Der vir fach er ft die AN.'tel zu Svekulatione.i liefert »ir ver* la gen die B-fa-notuna auch des Duchert. der toi den greh^apiiail i 'chrn Konzernen in Ollen. Holz und SU-Ai flitrujen wird. Sri et»gefühc.e KcL-le bad nicht nur den Industriellrn aufl- Odidtrl werden, die über Deoilm verfügen Für die bcherlchtrünglichen patriori'chen Phra.en her Lech.en Haden wir u* befehlen Gebiet nichts übrig Dir wollen Talen leben »ir da xn auch lein Berftändnit dafür, wenn Ada. Hergt den Letchslanzler nur wegen feiner Fahrt ins Bubr* gebiet alt nationalen Herot bezeichnet Unter Kampf toll die Siundla^ schiffen w Berbanb- lungen bei denen dte Hvhe.tarech e Der d-ulfche» Bet-ublif nicht angeta ict werCe.t Btenn dte .Kreuz-Zeitung- fragt .Mit dte Vozialdeinv- fratie durchs, fv grenzt bat Aufweden Meier 5 afl* geratexu an Landesverrat MU voll cm Recht treist die .Kölnifche Zeitung" et uirüd, wenn gewisse Kreite an dem Feuer der Begeisterung Ihr Partei'üppchen kochen wollen. Unter so.ialifllsch-s Ideal führt uns gerade zum Kampf argen ten tranzöflschm w e früher gejet den d ul- schen Militarismus Sv wollen wir aus Metern Ölotgefeb ein Kampfgefetz machen. Abg D Irsing (Ztr - Weist alle Berfuche als aussichtslos zuruch einen KeU in ble 2b- ttx'bdront zu treiben, unbglbt der Hoffnung 2jA- t.ud, dah die in der .Daily Mail veröffentlichten 2u4fübtungcn des 2bg Breitscheid nicht zutreffend wiedergegeben feien. Qtebncc forderte fch-Lifstes Borgeben gegen ten Wucher. Lach' tm ;in Arg ^rungsvertreter auf eine Anreg ing ter Äontnan st n e Härt, tast de 2 t- a l e i u n g gII< Mastnahmen zur schärfsten \>ef8mpfung des Wuchers vorbereitet habr, wird Lte Borlage einem Lechtsausschust üb.rwiefen. To) Haus tetzi nun.me >r die Stattberatung b.im Leichsjustizministerium fort 2bg Sr. BofenfelD iS.) piotefrint zu- nLchst gegen Len Dem fre-n 6ll'4>-Lx gl' ferbert clSdann 2mrefüe;u.:fl ter Stegen Les öffcnl-.-/ n.rftrdf< Sw ist.ra:Uen und ter von b:n l.lyerifchen 2 lktq . ichkn 2$erurleilten. L1. wofür ver Berrebner jetten Beweis 'chuldrg bteebe L.chtrg ki auch nicht, bah etn SrfeZmcher Staatsanwalt auf dte Srrastk geienf werben tei, weil er Mital ed des Sentf^vsiki chen Schah, end ZruBbunbe» war. Das oersaffungs^i^riye Htfiürorganiljtienen anbetreffe, fo tet Thüringen stolz daran', gegen lte po:gegangen und dte Leichsaatorrtät gewahrt zu haben. Tten r Wand waren mit A^tel HH1< ?v. ’ ttl • non Kinderhand D e Iniche f« lautete .Fon Bickier Hannes und diafius 3ulgen freu nes Lbnchen früh Wo hant q < b 0 te 1 Stn grobes Herz war darum gezeichret. Sie achtete der Frechheit nicht D e Seele ganz erfüllt von dem. wufl II? sich trorjefeht hatte als Sühn«, kniete lte auf dem Heinen Betbänk- chm nieder vte faltete bte Hände um ihren öhatcnflleL *Cl< fing an w beten, aber s e tarn nicht recht vorwärts mit ihrem ®tbet, nur Ihre Ci Pier b.irrqtcn sich Ihre Sedanken wuren anders bcfttdftiai. Wenn nun jema-tb den Leichnam schon gefunben bitte ?! D.r Piad am Bach war lld. heimlich aber Kinder von X?tl und Hällen- tal dte auf Brombeeren ausgingen, tarnen auch dahin Adlige Mutter Sol el. nut da» n ch ! Sie könnte ihn fa dann nicht mehr bqiraben Saade. 3; bat men, Bergebungl Sie hob fteitend ihte Hände mit dem Oimten empor — ach schwerer Wfa den, fühlte lte dte Oa”. einer ar oben Sü tbe auf Ihrer Seele Und ihr war ploylich als tei der Xole nicht tot. sondern lei aufgestanden von feinem Plan am Bich und fltnie nun umher, um sie zu schrecken *cttlc>.-n» Und ausfchr-ten Würbe er s dast es Han» Bali von K inkhes mar. bet Ihn umz?d7ach Si wurden den Batet ergreifen. Bk» «r d.r zw ite der Xa.ter g blieben. der Diener, der bei seinem Herrn war? Hatto der Baker den auch totgesch'azen? Sin sSher Scheck üb.TH He pld'l ch lte sprang vom Bänkchen auf — nein, fic konnte nicht beten! Kein Bogelrufen. kein Ääterfummen. kein Srillenzirrten Vorwärts. h nu tter tn die Sch acht zum Bach Ins Sestrüpp! Hinein zwischen dir blutDeHcdien Farnen — halt! Sie Höne Pidklich Stimmen. Lies der Lote schon, schrie er vernehmlich: .Hier bla ich?!" — Biirr sah sie umher Sie lauschte für einen Augenblick, h eil an hn Abwärtslletteriv horch französi'che Wone! Sie verstand die Betonung nicht aber bah es fran-öfisch war. das erkannte lie. Sie blieb stehen, b.m Kops vorgest neckt, die Lugen weit au*flettHen. an einer Brvmbeerranke hell sie sich die Bornen drangen ihr Lef tn bie Finger, fl« wirkte den Schmerz nicht Vie beugte sich Über: nun sah fte. Französische Unl'ormcn. Soldaten unbPvki- *ei Sie k.i schon zu spät. Bitt Mühe unterdrückte sie einen Schrei. Blindlings raste ,U davon quer durchs ®e irlpp bei Ze.lenabbangs Hinunter in ble Schacht körnte s.e nicht, hinauf -um Bka getraute fk sich nlch« weber Vie rutschte, sie strauchelte, raffte 'ich aus. stürzte w.iter. kletterte, fiel weder, kcvch auf Hänben und 8üf; n Der Felsboden war glatt, von Tannen nabeln b.strill Dorren stachen ihr Ins Seficht. wllb« Lanken rerilnaen sich ihr ü Kleibern und Hraren Sie rist sich ü>| schnell ym Baker Ihn Dirnen! Der To» war ausgestand«, er sch ll- schon aanz laut. Sie hörte bas Schreie» immerfort. Friedrich Adami hatte mu leinen 3chm- barten vergebens aus den ÄapLA* dLubrh gewartet. Immer wlrbrr traten die Herren hinter der deckenden Kirchhossmauer vor und spähten die vtraste entlang, dte gerade ins alte römisch: Stadttor tti.’lnllef K:in Beiter: weder Magen noch Fustgänaer. ganz leer dte Vlrah« von Si. Paulin Bach einer Stunde ungeduldiaen Martens lehrten si id. Mas war mU d Aubry? Sollte er sich etwa drücken wollen? Bein, das tat kein OflUierl Man rille in bte Kaserne, in b"Aubrys Wohnung Im Klo ter der BH-wrleen. D e Stube war ie.-r 11 nb nun wuhte auch «Ire Ordonnanz tu berichten, gestern nrchmittaa war brr Ka-itän ausgerillen mit feinem Budi n, mitten Un geübten Unwetter Vte waren b:be noch nicht zurück. Sin Unfall könnte möalich frtn. Der Boratteme d'Aubrys, bet Oberst Dupuis b t Lern sich Adami melden li.h war zurückhaltend und vorlichig. er machte Lebensarten Dann aber gewann s.ln Shrg-sühl die Oberhand, bleich vor Zorn und verlebtem Stols. muhte er dem Deutschen recht geb.m, der 'ich legt btftia und voller Mibtrauen aegvn den. wk es ihm schien. Sntflohenen aus- Aoch Waren niht zwei weite« Stunden vergangen, als trvh aller Berfuche das Stillschweigen *u wahren gant L ier es wuhte; Dez Iran- zöfiich Haut tmann b Aubry den man als BUb- cktevjager kannte und als umrteägüch brutal, baue 'ich vom Duell aedrückt. Sr war siüch l j getvocLen und hatte — die Legimentskäste mdaennaunen. Die Btrfolgung frvte sofort ein. Oberst Du- vius liest nich' mit sich Ipahen. Dte Sache war im höchsten Grad fatal fo etwas Durfte In der französisch-n Armee niemals Vorkommen l sonder* t Ü nicht Ui dem beteten Bebtet, dessen Der- Ubberter Linichist dte Kultur der sranzösscheu Balten und bte Segnungen Der «oubickantscheu Slaatsverfasfuug vor Lugen zu führen waren. Zudem verstand der sranz-sische 01 1 ler bie Sr» reguna des beleidigten Deutschen vollkommen. .Momieuf, i'il voji piiit — wenn Ihnen Daran liegt, ich stelle Ihnen anhe kommando zu bcgUlien Btenn mehre Soldaten nicht rcüsfieren soll en Wirb Ihm bewährte Tal- kraft und Ihr einsichlsPviler Lat von grobem Btert Jein.** Aber es widerstrebte Adami, diesen Hafen als Odger $u sagen .Ich danke für Dte Sh re. Ich gebe aber foiort nach Luyerath zurück Bizl- !. icht. bah ich Jtxifn von Dort aus in meinem Amt von Auyen fein kann " .Ss wird mir eine Shee fein. Moneieur le jugr de peixT saate der Zranzose hbfiich Sie verneigten sich abich ednehmend voreinaicher. — Am vierten Xage. spät abends, muhe und durchgerülteii, kehrte Adani In sein ein'ames Hauszurück Mi« einem boffnunasvollen Herzen, mit Brünfch.-n. die ie näher er Inet Um. desto lebendiger sich orgun. war er ausgesahren und Wie war es ihm jegt? Xraung Menn er an das Modch.m dacht« heften Zagend Schönheit und Heiterkeil Wie ein Lichk an feinem Bkg» «leuchtet halten, gruben sich ble Falten auf feiner Stirn Immer tiefer ein. Sr hat:« Fairen — wer hätte die seht nicht? De Heimat ia fremden Händen, mit fremOew au*gezwungenen Berorbnanaea — wie hatten fte hm tn Xrter «Und das schlimmste man war leibet Heimat nicht einverstanden, das Otol^- fetn auf lte hatte längst aufgebärt Dte einen lällg und gleichgültig d e anderen kriechend j b ■euitelirägerikb die drllren In den Zag hinein* tebenb. die werten unter Irrmber Herrlchatt a *4> bte Herrschaft übt sich selber verlierend Susanne. bte arme Sufanne. war nur ei» Mensch gcwelen wie viele ,eyl ; oigt) waschen Sie schon mit Zeurio! Dann If! Ihnen au* (*on anfgtfaUin, wie leicht äit Rrbilt ist, wie weiß und bufttnd die wasche wirS unä wie wenig Ihre Hände aufgesprungen stnä. Zeurio tSauehattfcif« enthält S0l> Zrtt, ür nackmittagS wird gebildetes Fräulein AU Kindern gesucht. £obe Vergütung u. Abendbrot. Schnitt. Angebote nnicrOlOOi n. b. iflieü. Anzeiger erbeten. Ehrliches, fleißiges Mädchen für Küche ii. -6(1115 wegen Erkrankung hl jetzigen Mädchens f. sofort gesucht. 0*7 Krau Dr. Katz. Bahnhofstraße S011. Endlicher und vielfach vorbestrafter Taglöhner auS Wieseck zu einer EesamtgesängniSstrase von einem Monat verurteilt. Bier junge Burschen von hier haben im Oktober 1922 aus einem Stollen des hiesigen Doaunsteinbergwerks mehrere 100 Kg. Kupfer und einen Gleichstrommotor entwendet und an hiesige Althändler usw. verkauft. Di« 4 Diebe erhielten Gefängnisstrafen von 4 Monaten bzw. einem Jahr, während wegen Hehlerei ein Althändler und der Teilhaber einer hiesigen Großhandlung zu je einem Monat, ein Photograph dagegen zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt wurden. Ein Fabrikant, ein Schausteller und ein Installateur wurden mangels Beweises von der Anklage der Hehlerei fretgesprochen. Die Verhandlung gegen einen Zinngießer wurde an die Strafkammer verwiesen, da er der gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Hehlerei dringend verdächtig erscheint. Tiicht.flciß. Dienst- madchcuf. Geschäfts« bnubbnlt nef b. gut. Lolm 11. gui.Bebandl. Mich. Ocllcrs Kouditorciu.C 's4- Loliuneu. Schlag» boiimer Str.45. htJ) l-Mischen) ^^ie-Aegl, AAcherg ykater. Die 1)1 3M 1 Äclultat * Otdx|ier3 aud) un» >eren Olot der ' ibrtr lünfu u rechnen hüt. Wen, loenn Millionen ge. ’Deu öchtvie» , Lhmphonim ) ju nehmen des Orchesleis inch die voll« rwf kam, bi« übet die un» nstaltung be° lenbienet >ruar sstn 25- ^stUfpaclaffe Wie gesagt Wirklich vorzüglich schmeckt der Kaffee, seit meine Frau nur Quieta*' verwendet die köstlichen Mischungen mit 10%. 25% und 40% Bohnenkaffee. Darum: Trinke Quieta! fir fofort ober ab J. krllt.inadcliiiin 1-3 I für fleinen c>mi5baU | t «JlnrA au inietcu öilfSarb.s.Buchbind. wird ncfiirf)t- 0 . Lfndii ©djr. Angeb. ne). EmU Roth. Mar- ftflU £. ZIMNI?Nll0llv k ®edloOoXö. G. Anz. burger Str. 26. 1 Seltersweg 2 1L Brillanten. 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Sclbständiger WertzeiiWiacher für Schnitte und Stanzen, sowie Metalldrüüer als J25 Metalldiebe und Metal lheh- l e r. Die Frechheit bkfcr Diebe geht jetzt bereits soweit, daß sie an der städtischen Hafenbahn mit einem regelrechten Abbau der Anlagen begonnen hatten. S.lbst an die Schienen hatten sich schon einige der D:-ebe vergreifen wollen. DreiP 0 len betrieben h.er in uec Aech.ei- strahe gemeinsam einen A l t h a n d e l und bemogelten t-a6ei ihre Kunden nach allen Regeln der Kunst. Als dieser Tage di« Kriminalpolizei bei diesem Trio einen S.rck mit zerschnittenem Leitungsdraht beschlagnahmte und am nächsten Tag« den S.ick ab.-vi<.n wollte, stellte es sich heraus, daß die Polen den Draht gegen anderes Metall umgetauschl hatten, dabei aber mit kaum zu uberb .t.mder Frechheit behaupteten, ein Lim tausch existiere nur in der Ginblldu ng der Beamten. AlS es nun den Polen an den Kragen ging, flüchteten sie. Dir Pulizri enuxcLi- 1x1- vei in einer anderen Wohnung dieser Burschen einen unterirdischen Schacht, in dem sie den Draht versteckt batten. fpd. Frankfurt a. M., 12. Febr. Zu der am Sonntag in der Halle des Landwirtschaftlichen DeremS abgehaltcnrn Hundebörse hatte man rund 300 Hunde aller Gattungen und jeben Alters zum Te.kaus ausgestellt, die bei hohen und höchsten Preisen flotten Absatz fanden. Das beste Geschäft wurde mit Jagdhunden gemacht, für die sich aus tem besetzten Gebiet vi.le Licbhober eingefunden hatten, die im Auftrag französischer Offiz ece jeden geforderten Preis artlegten. Die meisten der zum Verkauf gekomme- W öw in möglichst guter Lage, geg. sofort. Kasse zu kaufen gesucht. Lchr. Ana. il 11461) an den Gies;. Anz. Tüchtiges, aut enivfoblenes Wn OfTJer die En Dolltommtn. - Denn Ihnen im, mein Slreis« meine Loldaien bewahrte Tat» it von grobem diesen Halen ' für die Ehre, h zurück. D>El» ml in meinem n MonsieurJe Je Mö 8ie )vreinander. -* tdZ. müde unb fein einsames «vollen HeA. ;riet kam. desto «gefahren, und Denn er an „d, Schönbell ‘ feinem W ie Fallen auf Sie Heimat m ’S JS w- 5« ii«11“; v-ll^Wnsch nut ««* 12 K c bereifz nach n Uc> A 8,1 8 W itn y .lHessischtzi D'L "«WH««. Aleck wich Säcke aller All sowie popleioeroeöe — Söffe — kauft,n hoben Prellen | Kaufgesuche Solei Schütz. Lin wachsamer Hofhund zu laufen gc. Wolsnungstansch Gießen-Frankfurt a. M. Geboten: Schöne 3-Zimmer-Wohnung in freier Lage in Gießen. Ersucht' Schöne 4—S-Zimmer-Wohnung in Frankfurt o.M. oder Vororten. Tchriftliche Angebote unter 0981 an den Giehener Anzeiger erbeten. Junger Kaufmann evtl. Dame Vcrfcft in etcuo-- ornptiie u. Schrnl). mafdiinc, s. sofort gesucht. Schriftl. Angl.i). unter 1149V an den Gieß Anz. erb. Brillanten, Berten Gold- SlWer-.plaflna- ©eßennänöe kauft au hoben Prellen r6, All Btöfl Zuweller firruiplag 8. (9e.it. 1870. Wir suchen für unsre Ziegeleien einen soliden, tüchtigen Meister für dauernd. Nur best- empfohlene Kräfte kommen in Betracht. Offerten m. Zeugnisabschrift, umgehend erb. Bereinigte Ziegeleien ®. m. 6.9. Bad-Nauheim, -»d llaljpiiln eriieSlrnfi.mi nuten Seuqnifien. sucht Siellunn f. fofon ob. später. Schr. Anaeb. U.U97I a. b.^ieß.AnA. dimnc unabb. Uran, sacht WtellunK, letjt träre nun die geeignete Zeit, der ' Plagegeister Herr zu werden. Sie hängen jetzt 311 Taufenden an den Decken der Keller, in den Tümpeln usw. Der einzelne ist machtlos. Die Demeindeverwaltungen sollten deshalb besondere „Schnakenkommisslvnen" ernennen, die von Haus zu Haus gehen zur ‘Beringung der Schädlinge, wie oicö in Gießen und in anderen Städten mit sichtbarem Erfolge geschieht. Kreis Schotten. tog. Gedern, 10. Febr. Auf Deranlas- lung der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen ' DolkSpartei fand hier eine allgemeine Pr 0 - । test Versammlung gegen die Besetzung j des Ruhrgebiets statt, wobei nach einem ' erhebenden vaterländischen Vortrag deS Oberreallehrers Kahl (Darmstadt) eine Prvtest- entschließung einstimmig angenommen wurde. (Sine Sammlung für die bedrängten Volksgenossen an der Ruhr ergab 10 000 Mark. — Für daS geplante Deziriskrankenhaus ivird gegenwärtig eine Sammlung durchgeführt; an Geldgaben sind bis jetzt schon über ’OO 000 Mark eingegangen..Auch werden sehr reichlich Lebensmittel und EinrichtungSgegen- ftände gespendet. Starkenburg und Nheinhcsien. fpd. Groß-Gerau, 12. Febr. Auf der Strecke zwisch.m Dornberg und Mörjelden wrrden , »on bisher unbekannten Tätern krpferne Leitung s d r ä h t e im Mert von rund 2 300 000 I Hart gestohlen. Hesfcn-Nasfau. fpd. Frankfurt a.M., 12. Febr. Heute \ »erhastete die Kriminalpolizei nicht weniger Konzert zum Besten der Giehener Studentenhttfe. Gießen, 11. F-rbruar 1923. Herzlichen Beifall unh wohlvc-rl^nten Erfolg brachte den trefflichen Äünflkm, unter denen man mit besonderer Freude einen alademischen Lehrer erblickte, ihr edles Beginnen, durch den Dortrag einer feinsinnigen Folge von Kompositionen von Schubert, Chopin, Brahms und L. Spohr den Fonds der Giehener Smdentenhilfe zu stärken. Schwer ringt unser geistiger Rachwuchs mit dem Materiellen, und schmal ist der Boden, von dem aus oft der Aufstieg erfolgen soll und muh. Darum verdienen alle die b.sonde en Dank, die h.er Möglichkeiten zum Vorwärtskommen bieten und den Strebenden die rettende Hand reichen! Herr Prof. Henle sp'elte zur Eröffnung des Konzerts mit der echten Begeisterung des Liebhabers und mit recht bcachtenswetter Technik die S-Moll°E:üde op. 25 2 von Chopin, jenes nur hie und da von einer melodisch-m Phrase durchbrochene Arpeggiengewoge, das in seiner leidenschaftlich erregten Stimmung,l bfxift an die ebenfalls in C-QHoH stehende „AcvolutionSelude" op. 10, 1,2 erinnert. Auch die erschütternde Tragik der A- Moll (t>Ato. b-Dur) -Ba'.lade, op. 33, in welcher jenes einfache volksliedevartige Thema, neben Sätzen stürmischster Bewegung und einem Andan- tino von zarter Innigkeit, nach einer schneidenden Dissonanz der Coda-agitato noch einmal un pp hingehaucht wird, gelangte in dieser für mein persönlid-eZXSm'. finden hie und do etwas zu „gcr- man s chen" Auffassung zu vornehmer Gestaltung, ebenso wie die As-Dur-Polonai e, die ,Königin" der Polonaisen, in welcher nach der berühmten Dominanteinleitung im 17. Takt erst mit dem 'Mgang des OrtSbauplaneS. Ein dritter m Friedhof, wurde noch genannt. Dieier -mmt aber nicht mehr in Frage, weil die rung des Dor,es am den Bahnhof herum ■ soll. )ber -Bessingen. 12. Febr. 3n un» Aemeinde wurden zu Gunsten der schwer nglen Volksgenossen amRhein und an Ruhr gesammelt: 12 Zentner Getreide, Zentner Kartoffeln und 43 700 Mark rgeld. Die Gemeinde beteiligte sich ferner einem Anteil von 17 300 Mark. [] L a u t e r, 10. Febr. DaS Ehrenden k» a l für die im Weltkrieg gefallenen Helden- hne unserer Gemeinde geht seiner Vollen- ung entgegen. Man hofft, noch in diesem Frühjahr die Weihe vollziehen zu können. DaS | Portal ist bereits errichtet. Unmittelbar da- , hinter erhebt sich die gewaltige Tafel mit dem : Eisernen Kreuz, das die Umschrift zeigt: „Gott, 2hre, Freiheit, Vaterland". Auf dem unteren s Teile lesen wir in gewaltigen MahuSkeln: .Gedenket der Opfer des großen Kriegs". Die gesamte Anlage, die sich am Vergabhang in tinstlerischfr Weise aufbaut (inmitten des Dorfes neben der Schule) stellt einen Ehren- riedh 0 f dar. Der Hintergrund wird durch ! 'Mne Tafel abgeschlossen werden mit erhabe- ■ »em Kreuz und der Inschrift: „Sei getreu bis ii den Tod, so will ich dir die Krone des Le- »ens geben“. — Die Vildhauerarbeit wird von ^er Firma Leonhard (Grünberg) geliefert. Set Entwurf stammt von dem Baumeister Schneider (Bauamt Gießen). Kreis Lauterbach. [] Aus dem südlichen Vogelsberg, 12. Febr. 3m letzten Jahrzehnt haben bie Schnaken in unseren Tälern sehr zugenommen. Sie sind zu einer wahren Landplage geworden. Auch aus touristischen Krei- fen hat man öfters bittere Klagen gehört. Schöffengericht. Gießen, 6. Febr. 1923. Ein Landwirt von Treis a. d. 25a. hat ein Mitglied dec bert gen Feld^ere.n g-ing.kommisiion in seiner amtlichen Eigenschaft bele.diat und erhält dafür eine Gsldstvafe von 2030 Ml. Außerdem ist die Verurteilung auf Kosten des Angeklagten durch Anschlag am Gemeindehaus in Treis öffentlich bekanntzumachen. Zur Strafe des gerichtlichen Verweises werden ein Lehrmädchen aus Rödgen und ein Laufmädchen von hier verurteilt. Düde hatten einer hiesigen Schneiderin eine Anzahl Stoffe usw. entwendet. Die wegen Hehlerei anzeklagte Mutter des Laufmädchrns wurde trotz schweren Verdachts mangels ausreichenden Beweises freigesprochen. Mur die große Iugend dec Mädchen schützte sie vor schwereren Strafen. Gin Taglöhner auS Alten-Dusrck und ein Lagerist aus Lollar haben ihrer Arbeitgeberin 5'/> Pfund Kupfer gestohlen. Beide werden an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafen von 10 und 15 Tagen zu Geldstrafen von 2000 und 3000 Mk. verurteilt. Wegen Diebstahls von etwa 50 Pfund Kartoffeln werden ein Drehorgelspieler von hier und seine Ehesrau an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafen von 5 bzw. 3 Tagen mit Geldstrafen von 200 bzw. 100 Mk. bestraft. Ein Hausbursche einer hiesigen Wäschefirma hat von deren zur Zeit nicht in Betrieb befindlichem Personenaufzug eine An-ahl Kontaktfedern aus Kupfer, Messingschrauben usw. im Gesamtwert von 20—30 030 Mk. gestohlen und erhäll mit Rücksicht auf seine Vorstrafe wegen Diebstahls und den schweren Schäden 4 Wochen Gefängnis. Wegen Beschädigung der Gefängniszelle und Beleidigung e'mes Oberwachtmeisters wird ein zur Zett im hiesigen Landgecichtsgefängnis be- Dedeutende rhein. Selrtkellerei sucht für die Bezirke Gießen, Marburg, Wetzlar gewandten, tüchtigen und rührigen Vertreter. Aur solche Herren, welche bestens eingeführt sind und la Referenzen aufweisen, werden gebeten, Offerte nebst Bild unL F.S.B. 852 (1106ss) a. d. Gieß. Anz. zu richten. HISHA» f. tanSüber nef. n«c Maiktvlitz 21. Mellengesuclie. Reisender" bei Kurz-, Weiß- tt. Wollmnrenbranäie in. einflcfübrt Tour, hi unnefünbifltcr Sieüimn, sucht fick »nm 1. 4. ah verändern. Schriftliche Anneb. inner 0972nn ben (flieh. Miw erb Vermischtes. Der AauSbehüter al- Hauptfpihbube. Berlin, 12. Febr. 3n einer Berliner Edelme a'.laiikaufste le bot ein Mann wertvolle Juwelen, Gold- und Silberbrosch e n im Werte von 40MillionenMark zum Kauf an. Da der Mann sich nicht legitimieren konnte, wurde er von der herbeigerufenen Polizei verhaftet. Cs wurde festgestellt, daß es sich um einen Gärtner au« Eharlottenburg handelt. Bei einer Durchsuchung seiner Portierwohnung wurde eine Menge Wäsche, Seide und andere Gegenstände gefunden, die Hausbewohnern gehörten. Die Feststellungen ergaben, daß der Portier mit Hilfe von Nachschlüsseln sich im Laufe mehrerer Jahre alles angeeignet hat, was er erreichen konnte. Ein deutscher Dampfer gestrandet. Bergen, 12. Febr. (Wolff.) 3n der Nacht zum Sonntag strandete auf einer Klippe, fünf Meilen von Bergen, der deutsche Dampfer „W a l t e r h 0 f" aus Cuxhaven. Die aus 12 Mann bestehende Besatzung und der norwegische Lotse versuchten, sich mit einem Floß zu retten. Das Schiff sanks 0 f 0 rt. Das Floß trieb sieben Stunden lang, bis Rettung kam. Rur drei Mann lebten noch; unter den Ertrunkenen befindet sich auch der Lotse. tonischen Ar-Du -Sretltang das herrliche aristo- kvallsche Th«ma. von Glanz und Licht überflutet, b.fondcrS wirkungsvoll cintrUi; auch der ll-Dur- Mittelfatz — ein Helles Trompetenmotiv über einem basso-ostinato — wurde mit seiner schwierigen Oktavenpartie mühelos bewältigt. Mit Herrn Prof. Henle gemeinsam trug Frau Hedwig Spohr die dritte dec Heinen Sonaten für Pianoforle und Violine aus op. 137 von Schubert vor, eine jener melodischen Kostbarkeiten des Meisters, die man leider selten im Kon»ertsaal hört. Die ausgezeichnete heimische Äünfllcrtn überraschte durch ihr fein rhythmisierendes Spiel Im ersten Satz und im Menuett und verlieh der Ge^ühlsli.fe des Andantes durch bh warme Größe ihveS Tones ergreifenden Ausdruck. Die rührende Kanli.ene des ^-Moll-Adagios von Spohr drang durch so innerlich erfühltes Rachfchaffen unmittelbar zum Herren. (Wit besonderer Anerkennung sei die peinlich exakte Ausführung der Spohrschen Triller und Fioritüren vermerkt.) In den ungarischen Tänzen, Ar. 2 und 5 von DrahmS-Ooachim ecwieS sch Frau Spohr als virtuosr Meisterin ihres Instrumentes, die über eine staunenswerte Bogen- und Surkkato- technÜ verfügt und mit Recht stürmische Zustimmung und Anerkennung fand. Dec auswär.ige Gast des Abends, Fräulein Maria Martha Peter auS Berlin sang mit von jugendlicher Anmut belebtem Vortrag eine schon durch die Wahl auffallend Reihe von Schubertliedern und die Zigeunerlieder op. 103 von Ö Brahms, die dem augenblicklichen Zustand ihrer künstlerischen Enlwick.ung vorerst noch mehr zu entsprechen scheinen, als die düstere Tragik so mancher Gesänge Schuberts. Die schöne, warm belebte Altstimme von großem Umfang verriet eine auffallend anspvechmde Tiefe, die — wenn zu der äußerst korrekten Aussprach? noch eine gröbere Fülle und Kraft der Tonbildung hinzu- treten wird, zu reichen Hoffnungen auf die Zukunft berechtigt! Frau Claire Aebelung-Knapp führte mit älmsicht und Geschmack die Begleitung der Biolinsoli und der Lieder durch Dr. H. R. UNITED STATES LINES BERLIN W 8 GIESSEN Unter den Linden 1 Th. Loos, Ktrchenplatz Gener al-Vertretung: Norddeutscher Lloyd, Bremen zu kaufen gesucht. i I Lcbristl Anaeb. uni. a- Nebst, t. Geschäfts. «W4 an b.toieü. «tu. Kognak- Flaschen Weihwein- Flaschen kauft jedes Cimit- für Itlische 130 M. 0. KlU-siM Vicbmftrnfic 71 Televli. 1685. UMD Bnchheleter: Dro- Mädchen für tagsüber gesucht. 11361) V. Krause Mühl'iraüe 201. TWtigcS -b“ Mädchen d. in besserem Haus» halt fötlfl war un) perfekt kochen kann, bei hohem Vobn nef. Aran V. 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Sie ersparen dadurch Porto Diese Drucksache ist mit 10 Mb zu frankier em Eine Postkarte erfordert 25 M. Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen) Datum 148128,75 148871.25 130 71.50 131 fc» 0 Datum. 9 2. 12 2. Ttfd). NelchSantcihe 9».— 99, io o. - 1060, (MM) 45 «>.— 450J. 4 /, Preußische Stonfoie 3 0,- 3 >0— 57000,- 9500— 49T0J,—00 45000—35250— 24 030 2! 1403,-25001,-29400,- 32000, VolAuerfobhiiiö . iiiitnerstverke . . cheideauitnl« . . 7400). - 1-5OX) - 21590— 50030k— 1 urs 12. 2. 08.- 1060 - 650,— 650, 4.50). 450, fiurs ft 2. 97,- 20 >'195 5! MM),05 405 .',60 1546.10 5985 - 5SS5.25 8373 90 847.85 3182 >,25 45.15 1297— 943— 17:39,35 5325 80 4461.15 .1383,45 541! 50 7548)0 741 85 28571 25 40 0 1151.- 851,- 500 - 299.- 292, 1050.- 650- 4.) • >,—. 494— ?lntw..DrNsteI . X'ollnnb...... Vonbou Paris Schweiz Sonnien..... Iintien...... Viiinbon-Cvort» Dänemark . . . VioTiueacn . . . . Schivedeu .. . L eliiuaiorS. . 9<‘onran Tellus Bern bau Zuckeriabr.Ira ckeuihn 27900 — Zuckerfabrik Wag.äusel262 0,- Berlmer ^aubeiSaes 560 >0,- (soiumerz- u. Privaibk 1550 ,- Dnriii-t. u.Nanonntbauk 17000,- Deuische ü'nuk 3100),- Deiusäie BerciuSbank 79 0— 3)151'01110 Coiuuiaudil . 18500 - Dankuotea. Irnnkstirt a.M., 12. Februar. Schweizer Noten......... Nranwi'ttche Noien Dänische Noten Schwedische No en holländische Noten Deuisch-Qe-terreich ä 100 Kronen Auierikrnikbe Noten Englische No en IiaUenische Noien Slchüfrbe Noien lliinailfiie No en.......... Tschechoslowakische Noten .... Norivenische Noien 9kumänische Noten Soanische Noien ^00^-44- 0 '—55000k-1C009.- 590m>,—44CO ,— -,- 54500, 500 0,- 12000.- 14259-1 0)0.- 11500, - luO K) - 144)00,- 290JU,- 29.503,- lOJO), - 6909 — —.- 16090k-190«,- 17000. nnn. ElektrizilätS'Gei 3C009—24ft)0— Slvramann.......4 ooe—3400 Schlickert........ Siemens L Halske. Llblerwerke Mteuer. Daimler Dtotoren. . vculiacnftacM .... Jiemun Metallges. Frankfurt Schubiabrik Herz. . Sichel .ieN'ioff Woldbos . . 580)0.- —,— —, 1500),- , 190 >0,- , — — 38°0), - 4 4000k -38000' 2110).- -, 20200k- -, Frankfurter Devisenmarkt. lTelegraphische AuSzahluag.) 48/, Hessen. . . 3,/,r/„ veilen. . 37., Hessen. . . 4o/o Zollistrken 470)0,-37500.—4GO33.—40300k 5i/u Goldwerikaner 475' 00 — —— ——, 67« 4"/o 1730 H5 5'299,20 443X85 137655 bWbo 523085 753 , .0 73 .15 28428,75 40.40 1147— 847,- Deraleichcn 3'/,7, 2 erbleichen 37» Ternleicben Dist.Svar'Präin.--lnl. Meialibank........ 71000,-O/uui>,- Mi ieldeni. Kreditbank 100 0.- 1'000,-10750,- 10000,- Leucrr. Credt anitalt. U80ft------ 225,- 20),- 180,- 2-0 - 225 - 240 - 10. TVcbruar KiniL dko lern. (Melb ZZnes 17-2070 1729,30 12468,75 12531.25 21m Montan markt wurden bei Festsetzung der ersten Kurse Kursrückgänge ein^elruu: Papiere bemerkt; Luxemburg. Phönic, Mannesmann gaben merklich nach Von den chemischen Werten lagen Anilin. Da ische Anilin. Griesh i n. Sch jd«uistatt fl«u. Kurseinbusen wiesen A.E G, F-.-tten & Gull- Icoume aus 2lm Marll der Maichttwn- und Rle- tollatlien war die Haltung nicht einheitlich Sch sf- fahrtsaktien niedriger. Linier den Bankaktien begegnete die Effektenbank gröberer Qlachfiaae. Dollar um 1 Uhr 28 000. Börsenkurse. Irnnksnrt a. M. Berlin 12. uebruat ShniL Noiierg. Gels Bries 1496,25 1:503,75 11271,75 11428,25 HOOiP, —22500, -29 0),- 2 »00, 22 "00,-1700(X--80ua- 19500, 2->!'O),-2'50:).- Frankfurter Getreidebörse. * Frankfurt a. M. 12. Febr. Die noch immer unsichere Bewegung der ausländischer Zah- lungsmittel. sowie auch die Geldmarktlage sind die Ursache der reservierten Haltung an i>>r ®:=> tretbebörfe. Die Verkäufer halten oielsach an lov n Forderungen fest, da sie mit der Möglichkeit einer erneuten Auswärtsbewegung des Dollars rechnen, während die Käufer nur zu ermäßigten Preisen Ware übernehmen wollen. Das Geschäft war anfänglich klein und beschränkte sich m der Hauptsache auf Weizen- und Roggenmehl, welches gute Ausnahme fand. Die Preise für Weizen und Roggen haben sich gegen ihre letzten Rotierungen nur wenig verändert. Hafer und Gerste lagen ruhtg. Mais lustlos. Futter- mtttel preishaUend. Es notierten: A sba.d ge Lieferung, Parität Frankfurt a. M, Preis je 100 Kg.: Weizen 115 000—120 000 ML, Roggen 110 000—115 000 Mk., Sommergerste für Drau- z wecke 100 000—110 000 Mk., Hafer, inländ. 70 000—85 000 Mk., Ma iS, La Plata 12 000 bis Handel. c ® 6 11 n, 12. Fcbr. Börsen st immungs- 8t Ip. Die fortgesetzten Abgaben am Devisen- ®k"n.ne, die auf die Reichs dank zu rückgeführt wer- Den, drücken auf den DevisonkurSstand empfind- ItJ). Die im Zuscrmm.n-ang ! amtt verschü.ftc Ab- ßobenneigung in Itrdustriecffek.ea und die Aus» tnirfung auf deren Ku Island gestaltet sich sehr verscliieXm und tea.cn bedingt durch die speku'a- tibc Beteilig nj bei den ein^eh e t P.rpie e i. Rück- gänge von 10 000 bis zum Teil über 20ü00 Pro- $mt bildeten bei den hoch im Kurse stehenden Effekten keine Besonderheit. A.tgLv-'Gua-io ver- CDrcn 30 070, H^mme. sen 17 000, Rorddcutsche Wolle 25 000, öojr 105 000 P.-o-end Fär Schi f° ''ahrlS- und Bankaktien hielten sich die Verluste ndit in engeren ®x-nycn; Aolardlirie aber b7h- ■L<"« 23 0C0’ H<>mbur g-süVrme. i^rnisch: Dampf- "djiff 40 000, Berliner Hnrdelsg^Llschaft 8000 Prozent ein Deutsche Bm afticn waren gut ge- 'lolten. Talutapapiere patzten sich dem Rückgang >er Devisenkurse cm. Eine k.ässe Ausnahme von iXr allg. meinen Kurre.mätzigung machten un^a- s?sHe Aniechm die auf fortgesetzte tlchechoslowa- a|a>e Kaufe sehr beträchtlich weiter stiegen, 4pro- i^ntige älngarische Goldrcnte um nicht w-nttger als 4 1 000 Prozent und älng^rische K oner.anleihe um 6000 Pr-ozend Deutsche f stre z nslich.' Werte wa- ren elvnfa ls abgeschwächt, 3pr-oz. ReichZanleihe nm 300 Prvzent. Die älmsähe gewannen meist leine gröbere Ausdehnung, da die Käufer zuruck- liollenb waren. Frankfurt a.M., 12. Febr. (Dörsenstim- mungsbild.) Der Dollar wurde bei Beginn mit 28 500- 28 750—29 000 gech.mdelt. Am 5>ä)ifen- irtnrft vollzog sich eine wettere Abschwächung, der Sssektenmarkt verkeh te in schwacher Haltung. Es machten sich verschiedentlich Realisationen be- mertbor, die aber vielfach von feiten der Spekulation vorgenommen wurden. Lediglich einzelne Soezialwerte waren begehrter. Die Tendenz in .tiiiffa- und JndustriepaPieren war verhättnis- ilrähig fest. Der Freive.kehr zeigte verschiedentlich Rückgang. Man nannte Mansfeld 40 000 bis 28000, Benz 25 000, Bockerkohle 25 000. Ausländische Aenten ruhiger bei nach gebenden Kursen. Slnnlo-dont »Ohmno. . . —— .—3150 «0,-265000,- '^nbifrtie Vlmliit .... 6250a——57OOn,— -,__ <9 Ibfrtindbl.......5010 /—',!) 00<-'8500^18009,— («rie:l)ciiner Electron 5 uo,—h o '5:0 4>— 1500a— Oödi'ier Iarbwerke . J,M“ *" M Schlichtungsausschutz der Provinz Lberhcsscn. Derchandlung vom 8. Februar 1923. „Die Reichsbahn hat unvermittelt der Pri- vatindustrie wettere Aufträge auf Aufbesserung von Lokomottven und Kesseln verteeigert Vorher uutte sie aus schnelle Erledigung der Aufträge ge- OtanQi und den Betrieben noch Muster neuer ^e. trage Vvrgclegt Die Lokomotivensabrik Gedr. orvitag in Butzbach war bisher ganz überwiegend 000.-74500.- x»derns 50090.—1000),-48C0 ',-42 00,- Vnro ......... 44090.-385) >.-40000.-372>0,- Tcir fcb-Viircmbnra. . 9200).—72 .90.-88600. -702 0k- tyclfentirdjcncr y-roiDO 00).- 705t>r 887 ft—6SOO»),— 4'nruciicr Liernbnn. 199O(M),-1 60i)0,-17 000, 1L5000, Mnlnueif ?lfd)crx'lcben60000,—42o hk -4b0 0-Ö0.XX), - fioliiucvr'^eiieregelu 64001,-460)1),— - 61009. —Tu HO),—5" 0 X), -46900, — . (0'01,-540)0-617.0,-51750,— . 90000.-7800 .,-860)0,- 7 OTi,- . 8;ft99.-64..00 - 81.500.-600IM),- . 15i)JJ0. 1290 10, -143009, -1350.X), - . 27000.-2400-,— e/.l i n, 12. Febr. Am Produktenmarkt gingen die Geive idepre.se im Verhältnis zu der Mat.igkrit am Deostenrnarkt nur wenig zuriick, ba das Inlandsangebot kei res Wegs drängend war. St2 Kauflust verhielt sich z emlich vorsichtig. Rog- gen war seitens der RrtchZgetreidestelle weiter begehrt. Gerste und Hafer waren matt, die Preise ab-'r nur wenig schwächer. Mais wurde aus -weiter Hand mehr anjeboten. Mehl hatte bet etwas tei.ligeren Forderungen ruhiges Geschäft. Viktoriaerbsen wurden hö'.er gehatten. Weizen, märkischen 65 000 bis 66 000 M5 (flau) Roggen, märkiich.m 57 000 bis 58 000 Mk. (flau) 'Sommer- gcrfle 54 000 bis 53 000 Mk. (flau), Hafer, mär- kischm 46 000 bis 45 000 Mk. (flau), pommerschen 45 000 bis 44 000 Mark (flau), Mais, La Plata, loco Berlin 64 ODO bis 85 000 Mk. (flau), teaggonfrvi Hamburg 64 0)3 bis 65 000 Mk., Wei- Senmrhl (100 Kilo) 18)000 bis 200 000 Mk. (flau) Roggenmrhl (100 Kilo) 150 000 bis 165 000 Mk. (flau), W ijenfleie 36 030 bis 37 000 Mk. (matter), Roggrnkleie 37 0)0 bis 38 000 Mk. (mat er), Raps 105 000 bis 110 000 Mk. (stetig), Diktoriaerbsen 85 000 bis 95 020 Mk., kleine Erbsen 70 000 bis 80 000 Mk., Futiererbsen 50 030 bis 63 000 Mb, Peluschken 10 ) 003 bis 190 030 Mb. Ackerbohnen 70 020 bis 75 003 Mk., Wicken 100 000 bis 130 000 Mark. Lupinen, gelb 93 033 bis 115 003 Mb, ee-abella alt 145 033 bi; 170 000 Mb. 'Rapskuchen 46 000 bis 48 000 Mk. Raustfutter: Weizen- uni> Roggenstroh drahtgeb 22 50) bi; 23 003 Mb, Haferstroh, drahtgepretzt 22 50) bis 23 003 Mb, Stroh, strohs ilgebündelt 22 003 bis 22 500 Mb, Wtefenhu, gut, gesund und trocken, Vormahd 24 000 bis 25 000 Mk., Rachmahd 23 000 bis 24 030 Mb (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) Brief ®clb 5475,— 6275— 1700— 5550- 5450,— . — — _ 1150V— 11300.- 38 75 38 25 29275 - 2912 V- L541O9k- 132 ioa- 13'15,- 1375— 1500- — 1480— 985, — 965,- 840,— 820— - — —— ISO,- 12&— — — — — Dienstag, 13. Februar <923 12 300 Mb, Mi red 12 000—12 300 Mb, Weizenmehl, südd. Spezial 0 190 0)0—225 00) Mk.. bei Waggont^zug au Müblen tation. Roggenmeyl 160 000—IcOOOO Mk, Wcizcn- und Rrggenkieie 60000—65 000 Rll. Tendenz flau. Frankfurter Schlachtvichmarkt. Frankfurt a M.. 12. Febr (Amtlich.) Marktverkauf: Rinder- und Kteinoiehmarkl lebhafter- Handel und ausvertausi. Am Schteeincmarkt bei schleppend«m Handel gröberer Ile ecklaud. Jin einzelnen ist zu bemerken Ausgetrieben waren 1234 Rinder, banmier 152 Ochsen, 54 Bullen und 1028 Färsen und Kühe. Ferner 233 Kälber, 115 Dchase und 1129 Schweine. An Preisen teuroen angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochen von 200 000 bis 280 000 Mk, Dullen von 20j 000 b s 250 000 Mk.Färfen und 5tüte von 210 000 bis 280 000 Mb für beste Fr.f m. von 110 003 bis 240 000 Mb für geringe Särfen. Kalber, beste Qualitäten, von 260 000 bis 280 000Mb. mitt- Icic von 220 003 bis 255 000 Mb, geringe von 160 000 bis 210 000 Mb, Schafe von 14)003 bis 230 000 Mk, Schweine unter SO Kilo Lebendgewicht von 280 00) bis 320 003 Mb, von 83 bi8 100 Kilo 320 000 bis 350 003 Mk., von 100 ins 120 Kilo 340 0)0 bis 360 003 Mb. von 120 bis 150 Kilo 340 003 bis 360 030 Mb, F.stlschweine über IbOKiio 363 030 bis 370 0^0 Mb, Sauen und Eber von 260 003 bis 340 000 Mb Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schlietzen. (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Amerikamsch-französifche Wirtschafts. Verhandlungen. London, 12. Febr. (WT2) Reuter meldet aus Reuhorb eine Gruppe amerikanischer Tabakk apitasi st en hat mit der französischen Regierung wegen der plebernahme der franz ösischenTabakindu st rie Verhandlungen eingeleitet, die nunmehr so gut wie abgeschlossen sind. Denunzial.onen e’ne8 Hochverräters. Paris, 12. Febr. (WTB ) Wie der Sonderberichterstatter des ..Echo de Paris" mitieiü, hat der Führer der rheinischen Separatisten Josef Smeets in der Rocht zum 10. Februar den französischen Te atjurg b.h?rd n eine Liste von 1 2 00 Eisenbahnern übeimi t- [t. die angeblich geneigt seien, unter französischer Leitung zu arbeiten. Smeets glaubt, dah er augenblicklich über IVo Million (?) Anhänger im Rheinland verfügt, die preuhenfeindlich gesinnt seien. Er hat dem Berichterstatter des ..Echo de Paris" eine Erklärung abgegeben, in der er sich rühmt, er sei sitzengeblieben, c^ls man d,e .Wacht am Rhein^ gesuncen habe. Smeets stellt die Behauptung auf, man gehe einer Bartholomäusnacht entgegen. In Köln und am linken Rheinufer verstärkt der Heimat dienst und die Alldeutschen ihre Gruppen durch Leute, die aus allen Teilen Deutschlands kämen. Es sei dringend notwendig, den Reichskommissar Graf Hatzfeld auS- au to e i f e n, der die Seele des Widerstandes fei Man müsse preussische Zeitungen wie die „Äol- nische Zeitung" verbieten, deren einziges Ziel sei. einen unwiderstehlichen Zomesausbimch zu provozieren, der harte Repressalien herbei- führen werde. .Dadurch, dah Ihr fortfahrt, die Preuhen so zu behandeln, als seien sie Fcanzosen, als milde und demokratische Menschen, werdet Ihr nicht triumphieren: denn sie terrorisieren die Masse, die sonst Euch günstig gesinnt sein würde." und Warr et schnell, sicher, schmerz- und gefahrlos In vielen Millionen Fällen glänzend bewährt. In Apoth. u.Dr g.erhältL Gegen Brennen, Fußschweiß u. Wundlaufe Kuklrok Fußbad. Drogerie G. WaJlenfels, Markt 21. |*JA 0D7Ü4 Mrpcigtrn: IlSLD lüüDoßlioljöeriieiQernnQLJL, Dlmsteq. »<■ «- SÄQ IfK 3<*. **r., n’\^,d.71 !*«.!?.!?*• jäSJ: M ME 5d)nQQ]nöüe6lo 1135D I. A-: Kdrbel y. 2V| Uhr sutt H54n »« '•*!) 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Asloria-Licatsoiele Beliebte*!« Kino Platte? Die Beerdigung mittag BonnetM öen 15ä lofle ich mcgjugsbalber folgender tparre Le dort* Gebrauch voo Schahpoti Nigrin-Extra hattfx. tHt 1ud>fH|td»m< w«rb«a ÄUIknloffn easqebotea L«chei»borf. den 6. ^#bniar 1921. örfi'ld)* Dbedbrllrrfi Eichel adorf. vd.inot 41 brr Hoi* vriHidi- < U.MMRck-Xb.-dsA. ht: ihiltiien «vtT.tfabr at i tOlL Im Rausche der Macht ■II hiur Telieee a. Clare Wletk NORD-, ZENTRAL- UND 50D- AMERIKA AFRIKA. OSTASIEN usw. T v Dackbeder- uab •loferarbettee für den 5abnfneutxin der Firma Gehr Lob. L-G ia ®tt>bUttt PH. TtcoIauA DieHeo eübanlagt. flf* öfl 1t arl» b*nA WaiiJbnro 11. GIESSEN! S. Loeb, Zigarrenhaus BehAholtir. 52a. AlaOf I SL ■ 0.4» &■.. 1 trächtiges Dogelsdenrer Nind. 2 Tiinder (ein junges hoibjabriges SimmenloUr u. ein Doqdst^rger), 1 alles Klavier. Sofa, liich. «zulter» haften, Drunellen, 2 adflcr ufe. I Bühler, Pfr. Dodenhausen 11 deiMücke Grei*e Gi* nachafia Drama Io . -nK Lilli » der Hauptrvile ‘••"^Nervenanregung Nach kurzem Krankenlager starb gestern abend meine inmgstgeliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter. Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Karaline Kares geb. Reioherg Im 72. Lebensjahre. Namens der tleftnuemden Hinterbliebenen; Moses Kares. Im* M Hb*. 1 («inlng in t4*r- 0.» se-> Soe-en d CM*< O*e Empfehlungen] Mctnllbcttcu Cinbl neit» Li «der» denen, dir oh 4irl». Rn- ii X Irn Elm oHllliV.likl.TV Kohle n- Sparofcn Kohlcn- Sparhcrde n ie nnd nhne Drob ofe» In Ik-nuixii o MANIWHb’AHlMJKA UMII UHrTTDAHlRKAJ* UHLS INC ' BI- rle-chl. D#»nner*l»K __ do» urll*. den vrrwAh itnlro A «pnh ben tcenOxcftde Doppel- pi o/ramrn. — Akteell! ■ Ole deutsche lot 7 ImRuhroehiet jo Wieste, o xi Tie«. öiettrSolt ureosvto, *Ia rliefe Trovrir ob ttirwc« Troofn<.MS.M«• r4*. Rehicken SU Istn in mlth eie l'nackeache Im off.-uem Kavwrt. Aef der nar-e he lästere lieMunlt erleUe, bie Ober* fSrftrre (Imt Nid», 58), lo®i< die Herr«, abrprr 7topp«rt i, Valero», Iimmer in Ulla, Iaco» m Stornfrh. Büttner io Langd ■n» bchmtii in L-cheisbOrf Slammbelp verwiche st« stob vom Ist. Februar ll» Jo. tum 3>rer|« von 700 UTh von en* zu er - 0.22 F . _ 6. stlast, 3 St. — 0J0 5*. Derdstangen: Elch« 1 M»st« S St. - 0.20 Fm, 2 Alafif 13 SL - 0.20 Zm 0. 3tniun* 6« r L* ‘* 'Skr.ifl. Wrilm Sie /s eh munter f iblon. mit klarem Kopf ■- und krt1fil«i*m Gf-Uchtni«. wo’lon Sie • j die Ar rh nie Ver^mlif- n einpflnd.-n, >/ so nehmen Sie Kola 1‘nUe. ea bringt Lebenslust und Tatkraft. Nehmen >le Kn|*|»ul a ein* Zelt an • IUP le st. *• wird Ihren Onren Um narrt riechen, t “In.t wird x en ti* Inden und uni r s« inen» tluflul werden Ne >on Unfcrneh mu I^elnal erfüllt een». - Kola Dulin wtrl ■ mpfuhlao von Inilli hau Antnrlfli* .. ata Amveonasmltuil an- S‘WM«l>eMtti»Miliel und Usilieliltt 6. B. Ortsgruppe (Sieben (Herein der (Siebener Musldlehrer und lehrerfnnen) wtiGeitÄ w ba W ' ' .' i » €*ift Ist gurorw WttL Lar» «" t*ra Sedfab OrrW ruftt fetirr.b vnd *tnbö:be' 3« ofirw treibe