Nr. 240 ttfdri'ni icrw< »d v«fa,: vrLHs'sche Untotrltäti.Bi*. hiö $tdwöniibig kapituliert E« deckt oll^iell die h^chrerrätcrischen Abm.chu 1- gen der Sti-incj, Älbctnci und G.nosten mit den Franzosen Es handelt sich hier um ein' Art legalen Putsche« bei brr der Kommandeur brr Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Äwiman- btur ber Reichswehr. General v Sreckt, handelt 3ft ber Regierung mcht bekannt, bah w-nige Tage vor dem Küstriner Putsch H:rr Stinne« im Hotel Espfanabo mit dem Äüttriner Putschistenführer Major Buchdrucker verhandelt hat? Don den Regierungsparte en und der 'Bah*- rischen Volk-Partei ist rine Gnll chli.-h.ung ringe- gongen, in bei verlangt wirb, daß di.- Ausgaben zur Pflege ber Kultur und ber Volkswohlfahrt und ber geistigen und sö> perlichen Jugendpflege den Rücksichten der Ersparnis unterworfen werden. Abg ßebebour (USB) beantragt, ber Reich-tc-g möge seine V.-rhandlungr.i solange aus- setzen, bis ber Reichslonzl.r zu den schweren Be- fchulbigungen des Abg Frölich lich äußern wolle - Präsibent Löste erklärt dazu, der Reichskanzler werd? in wenigen Minuten erscheinen er sei jetzt zum Reichspräsidenten gegangen, weil Mitteilungen« über die 'Biitretungeftärf? und die Stimmung der Parteien ihn dazu veranlaßt hätten (Hört, höiti) Der Präsident stellt dann die Unterstützung-sroge zu dem Antrag Lededour auf Aussetzung der Verhandlung. Gr macht daraus ausmerksam, daß. dreißig Stimmen zur Hnterstützung notwendig sind. 3n dem schwach besetzten Saal erheben sich tut Unterstützung die Kommunisten. Un ibhängr- gen, Deutl^vällischen und einige Deutsch,« rtionale unter Führung des Abg Lawrrenz Do den Mittelpart.len kommen heftige Pfuirufe gegen die Teullchnationalen Während der Stimmen- zählung kommen die meisten Deulfchnauonalen in den Saal Präsident Gäbe erläutert ihnen unter lauten Protest rufen des Abg .rdebour deffcn Antrag Aach dem Abg Hergt seinen Platz eingenommen hat. fetzen sich auch die übrigen deutschnationalen Abgeordneten wieder, so daß ber Antrag Lededour nicht die nötige Unterstützung hat Während der Fortsetzung der Ausspräche hat bei Reichskanzler feiner. Platz am Regier ängstlich eingenommen Uba Hen - nig (Dlschvöll.) fordert ihn auf. die Führvng $d übernehmen in der freihelUichen völkifchen Bewegung, die jetzt durch da« deutsche Volk o.ste und nicht zu unterdrücken |et Wenn da« Hu den Ium fein Treiben sortsetzt, dann können wir unsere Leute nicht mehr länger im Zaun halten Dann möchte ich am Tage der Abrechnung nicht 3ube fein. Vizepräsident Dr Dell teilt mit, daß zur Schlufabstimmung über da« Ermächtigungsgesetz namentliche Abstimmung beantragt lei Abg Lededour (USP ) führt Beschwerde baiübct, daß der Reichskanzler der Debatte nicht befacwohnt habe Wenn et mit den Fraklion«- sührern D.-spiechunge,« hatte, dann rönne da« nur den Sinn haben, al« ob er schon wieder sein Mandat zur Derfügung stellen wolle. (Dr Stresemann ruft lächelnd .Tlein1") Dieser Regierung können wir unmöglich die Diktatur übertragen Abg. Leicht (Daher Dpt.) erklärt, feine Fraktion lehne do« E. mächtlgungSzesey nach wie vor ob, sie wolle aber feine Obstruktion treiben, und werbe deshalb den Saal nicht verfassen Abg Di Breitscheid (So, ) Diejenigen Sozialisten, die dem Ges tz zustimmen, wollen damit auch nur ber Arbeiterschaft und -dem D 0 lk bienen Die äub-rft- Aot be« Dolle« macht c« notwendig, zur Durchsetzung wirksame, Maß regeln der Regierung in ihrer gegen- wämgen Zusammensetzung außerordentliche Doll- mochten zu geben und damit einer illegalen Diktatur vorzudeugen Dege 1 die drohende R.aNion, gegen A.rarch? und Hungersnot sü. die Republit und R.ichsei ih.it, für die Er- h ltung einer starken Demokratie und be« Rechtes brr o beit.nbc i Massen goge 1 die Anmaßung kapitalistischer Willlür wollen wir eüitrcten 3n defem Sinne stimmen wir dem Grmächtigung«- gcsctz zu A.eraus wird in Namentlicher Abstimmung der § 1 des Gesetzes mit 253 gegen 97 Sllmm.m bei einer Enthaltung angenommen. Mit Ja stimmen die Regiemngsparleieu, in deren Reihen viele Lücken sind, besonders bei den Sozialdemokraten. Die Deutschnatfafteftrt beantragen die Streichung ber Bestimmung be« § 2. baß da« Gesetz mit dem Wechsel ber derzeitigen Reich«regierung ober ihrer parteipvlitlschen Zusammensetzung außer Kraft tritt 3n namentlicher Abstimmung wird dieser Antrag mit 306 gegen 64 Stimmen abgelehnt Dor ber Schlußabstimmung erklärt Abg Schulz- Diomberg (Dtfchnat i Wir stehen in ikfem Äug nblick vor einem Defchluß, wie er von solcher Tragweite und solcher Bedeutung, wie er in kr 1 nein Parlament ber Welt bisher gefaßt tourte Der in höchst n Tönen gepriesene Parfa- mcntoii«mu«. ou« dem sich ^in Füllborn von izhuct und Freute auf bas beritsche Dvlk ergießen sollte, gesteht seine Unfähigkeit ein. die ihm vorn deutsch?n Doll anvertrauten Geschäfte selbständig toeiterzuführen Er meldet seinen Konkurs an Er toirt- vcischtoinben aus den Augen des deutschen Dolkes Ein Beschluß von einer Schwere toic der vorliegende erfordert, daß diejenigen Parteien, die tic Derantwoitung für ihn über- nctmm, sie restlos übernehmen und in«befan- tcrc die von der Derfaflung vorgeschriebene Ztoei- dr.ttelmehrheit au« ten Koalition«par» feien selbst aufbringen. Die bisherigen Abstimmungen haben ergeben, daß dies nicht der Fall ist Wir als Gegner des Beschlusses haben keine Veranlassung, ter Koalition habet zu helfen Wir toiitxü Calum der Abstimmung fern i leiben (Unkr großer Bewegung verlassen dir Deutsch nationalen hieraus ten Saal.) Die Abgeordneten Fröhlich (Äomm ) und Cebebcur (U S P.) erklären gleichfalls, daß ihre Freunde den Saal verlassen werden Abg Marr (Z.) Ich komme dem Wunsche vieler Mitglieder de« Hause« nach, wenn ich den Antrag stelle, Vie ganze Verhandlung nunmehr zu vertagen. (Schallende« Gelächter und lärmende Zurufe bei ben Kommunisten ) Abg von Gräfe (Deutschvöllifch) Kläglicher hat diele Regierung sich noch nicht blamiert al« in diesem Augenblick Aoch vor wenigen Augenblicken hat ber Kanzler gewagt, da« Hau« blusscn zu wollen mit der Androhung der Auslösung, und nun fällt er wieder in bie erbärmliche Gewohnheit der Der Handlungen zurück (Stürmische Pfuirufe bei der Mehrheit ) Präsident Lobe ersucht den Redner, von dem Reichskanzler nicht in Ausdrücken zu sprechen, die dem parlamentarischen Ton , entsprechen Abg von Gräfe versuch', weiterzusprechen, wird jedoch durch erneute stürmische Pfuirufe daran gehindert Reickskanzler Dr Stresemann Der Abg von Gräfe hat geglaubt, sagen zu können, daß der Reichskanzler die Absicht hätte, das Hau« zu Muffen. Indem er mit der Auslösung des Reichstags gedroht hätte Ich habe in dieser Debatte als Reichskanzler bisher nicht gesprochen, aber die Beschlüsse darüber, was die Regierung tut, wenn ta» Ermuchllgungsgefey abge lehnt wird, stehen für mich und die Stelle, die darüber zu ent- fcheiden hat, fest Wann die Abstimmung über das Gesetz fein soll, das ist nicht Sache de« Reichs- fonifer*. ipnbem der Parteien. Die Regierung hat an dem Antrag Marr nicht mit gewirkt Da« Haus beschließt sodann unter großer Unruhe, die nächste Sitzung auf Samstag mit- taa um 1 Uhr anzufetzeu, in der lediglich die Schl ußabsl hrrmuna stattfinden fall Keine Verhandlungen. Es wird immer klarer, daß Frankreich jetzt nach dem vollständigen Abbruch des deufchen Widerstandes an Rhsttz und Ruhr gewillt ist, als siegreiche Macht mit unumschränkter Willkür gegen .Unterworfene- aufzutreten E« sieht in der Wiederaufnahme der deutschen Arbeit nut die Gelegenheit, die Oberhoheit be« Reiches au«- zuschalten und die politische Herrschaft in ben belebten Gebieten umzustellen Schon ber Ton der elften fr genannten Verhandlungen verrät deutlich den llebermut und die Anmaßung der .Sieger“ General Degvutte hat die Ruhrkvhlenhe,«». die den Oanofiagang nach Düsseldorf antraten, m der kaltschiiäuzigsten Art empfangen, sie unwillig anae- hört und zum Teil kaum ausreden fassen Zn ähnlichem Stil wird ja wohl auch bie Audienz des Pariser Geschäftsträgers Herrn v Hoesch bei Pvin- carr verlausen sein Und damit man auf deutscher Seite nicht mehr im Zweifel über Haltung und Ansichten der französischen Regierung sei. hoben die Pariser Blätter in den letzten Tagen ausführ- liche Hinweise im amtlichen Pressebureau am Qual d Orsah erhalten AuSgegeben wurde da« Schlagwort, daß die W.-Herausnahme der Wirtschaftstätigkeit an der ^iuhr eine lokale Frage fei Die Be- satzungsbehorde habe diese Frage ganz allein mit ten Industriellen und Arbeitern des Ruhr gebiete« zu erlebten Einmischung von Deriin sei nicht er- wünlcht Deshalb habe man ja auch schon die Enisenk ng eines Reichskommifsar« in ba« Ruhr- gcb.et verbinden Eine besvnbere, unerhörie Heu- cholei hegt darin baß ber offiziöse .PetitParisien' die Sache so erflärt Man müsse mit ben Indu- strremagnaien allein verhWnbeln, denn aus diese könne unmittelbar eingewirkt werden, während man dem Reich« gegenüber entwaffnet dastehe Allo das waffenlose Frankreich sürchtet sich vor der Berührung mit der mächtigen deutschen 3cntra(regicrung! Roch unehrilcher ist die Art. wie eine offenbar offiziöse Mitteilung der HovaS- agentur die drplomatische Lage barftcllt SS wird darin getagt, bk deutschen Behörden nähmen die Wiederaufnahme ber Arbeit und ber Koh len- lieferungen zum Dvrwande. um neue Verhandlungen rinzu leiten Der Ausdruck .'Bortoanb* spricht Bände Durchschaut die übrige alliiert« Welt und da« neutrale Ausland immer «och nW» die grenzenlose Verlogen hell ber französischen Re- parotronSpolitik? Poincarä hat in feiner 3un|- Rote an Baldwin und Eurzcm die Versicherung gegeben, er fei sofort zu Derhandfangeu mit der deutschen Regierung bereit, wenn ber passive Widerstand wegsalle Und -un ist der Abbruch des Widerstandes auf einmal ein Vorwand und die Verhandlungsbereitschaft der deutschen Regierung eine Hinterhältigkeit? Was will eigentlich Poincars? Diese Frage k4rb ja fett Zahr und Tag gestellt und sie kann gar nicht häufig genug wiederholt werden, bf mit endlich die Wahrheit an den Tag kommt di trtl! letzt. ;r. birfem Zeitpunkt "uzti Hullen uiu an die letzten amtlichen Verfautbarungen aus Paris , daß die deutsche ReichSregferung (rch vollständig abseits hält, bi« die Desatzungs- behörden eine Reihe von Sonderabkommen mit allen Industriegruppen abgeschlossen haben Dann eilt sei man bereit, deutsche Reparallonsvorschläge anzuhoren. Und auch diese Vorschläge seien nicht an die Adresse der alliierten Regierungen zu rich» len. sondern bei der Reparatlonskommif- f i 0 n einzureichen Es besteht nur noch eine, wenn auch winzige. Hoffnung Daß die Brüsseler Der Handlungen zur Einstellung diese« Aberwibeführen Belgien scheint dringend die Schaffung einer französisch-belgisch^deullchen Kommission zu tr::-'chen. dlrse Kvinurrsiron nicht zustande, fa eröffnen sich trostlose 2u«lichten auf die nächste Zukunft Während so die Reichsregierung falt- gestellt werden soll, bis da« Ruhrgebiet durch ein Retz von Verträgen in Ketten gelegt ist, verfangt man von ihr, daß sie diese Kelten schmieden hilft Sie soll die Wiederaufnahme der Arbeit, besonders bei der Eisenbahn, .effektiv" gestalten (obwohl bie Regie ber Rückkehr ber deutschen Eisenbahner die größten Schwierigkeiten bereitet). Sie fall Ersatz leisten für die feit ber Ruhr besetz ung beschlagnahmte Kohle und für die feit dieser Zeit ztrang«weise erhobene Kohlensteuer Sie soll die Kohlensteuer für ba« Ruhrgebiet überhaupt beseitigen Sie soll für bie künftige Reparation«- kohle bürgen Sie soll für bevorzugte Lieferung des besetzten Gebietes mit Rohstoffen und Lebensrnitteln sorgen Sie soll das Kohtenkvmmlsfarua' aufheben, bie Arbertszeit verlängern Wo« fast Ile nicht alle«? Und bie« ohne bte mindeste Be rührung und Aussprache mit den Einbruchs- machten I Poinc?r6s Ablehnung. Berl in, 11 Oft (Wolff ) Anschließend an ti< Ausgabe des passiven Widerstandes gab die deutsche Regierung am 27. September dem bieiigen sranzösllchen und dem belgischen Vertreter die Erklärung ab. haft Deutschland bereit sei. über die Frage der* Wiederaufnahme des rwrmzirCTT Verkehrs- und Wirtschaftslebens rin Ruhrgebiet in ‘Beratungen mit den Besatzungsmächten r-inzu- treten. Da bte deutsche Regierung eine offizielle Aachricht über die Stellung der Besatzungsmächte bisher nicht erbtest wies sie t*e deutschen Der freier in Paris und Brüssel an, bte Frage erneu! dem sranzösllchen Minlfterpräfibentcr. und den belgischen Außenminister vvrzalegen Der belgisch Minister bes Auswärtigen 3«fp« eab* efae eibgÄtttge 6teOmg «Ich, ei», feebere toSuschte lefnärag 8fcet tat* fl|htnir Stata, insbesondere über bte ^fffa be« passiven Wlbersfambes fatote bte SteLü, fc. 'BttMÄetpräflbtxl empfing W »o» «tencee aber Dfe •tajtibmen der Dt» rxrfltoen 'BUxttorM gu txr6eeb«£n WWW. DM< erb »tlfia* Mc M f*et« 3^e*H Mn4 M*a» Brr»—il«»■ *H der dcklchr, BH« Wxttoa Welte Behörde» M r<9tf». ®fefc 'lylwwg g^tx allein Frankreich jnb trnb ofe Bewohser der beteilten ©ebtete an ötne Wrrf1u%»abro< der deutlichen Regierung auf die •eftalhmg der Verhanhlnng« fei barch- au« «dHttch, da e» der deutsche» Regierung ireiftehe. Dfe deurschen Bebdrb« und CngoM tat befette» ®etnri t» 11 3nflt»l- iionen über ihre 3 u f f a 1 I u n g zu Der- leben Rer Handlungen mit der deutschen Regwnnig über da» Gelam «Problem lei er gern bereit, sobald der passive Widerstand >a«sächlich verschwunden und di« Wfe- "x iJxrfteRng de» trübere» 3»fiawb<« tm Ruhr- aebfet »feder rtefrtmen sei 2Ja» bei gutem »in«» *■* OBehniitg de» sranzditschen Minister- noällbexie* to Mei M biet W*ch« der 5«fl lehr Benfe ®b LeichAregterung welche von der» Berich« de» deutsch« träger» in Part», der tu den trüben Morgenftv nd-rn übermittelt morbta Ifl, erst heute Äermtni» aehoien konnte, hat sich i» der am Bachmitlao stattsindend« 'IahlÄetKUgung mit der durch bi« OrMrungen her truezSsisch« und belgischen Regierung ge- ichatfee« Qage beschäftigt, um die Stelluvgnuhm« der deutsch« Regferung festzustellen Rus gutuni errichtet« Ärcif« de» Ruhrge- biete» ersahren wir Dir Austastung«. die io der RniwvN PoimarS« an die Rclchseegterung und oabata offigiöfen Oiflärungcn zum 2lIiS druck tnmreen, werde» tm Ruhrgebiet nicht geteilt Du I ranzösische lattif. m i t ctnjclnen Gruppen z u verbandeln, erleichtert nicht, sonder» e r s ch w e r « die aOgänt ne Wiederaufnahme ter Rebelt 3» weile» Ärcilen ter Bevölkerung, benfo wir bei einzelnen hervorragend« Führer» Dr Wfetschalt und ter cSr dell erschall besteht die ermsfeche Befeeg»t», datz bei decrlige» Lechfede» fehl w> Heftig atue SchBierigket. Ne sich michi derweide» lasse» y*o» gilt soozohl für Diejenige t. die solche Ver- xmDlungsmethoDen sorDern. al» auch für btc Gruppen dfe darauf ein gehen '®cmt die Wie- ‘ertrrufctung de» WiNschaftsleben« im Ruhr- icbiet wirklich erfolgen fall. Io mut von deulfcher und von französischer Seite alle« vetuifed« werden, wo» neue Erregung« in die Bevölkerung bringen würde. 3m übrig« sind gewisse Hemmungen m der XrhftfMifnrtbmr und Wiederherstellung de» Winschaft»le»en» noch immer nun g rotzt en Teil auf Die französischen Bedingu ngen u ■ b Maboahmeu zu röcht» führen. Do werd jetzt bm d« Beamten der stillgetegt« P o st - und Teletzrapheoämter h» Ruhrgeb ie« die Xnerteenunfl von Verordnung« der Rhein- lanötBerminLMt verlangt die einen Eingriff in die deutscheu Hohes ««rechte da-istellen Oh« derartige, völlig zwecklos« Forderungen wäre man heute bereit» otel weiter dazu kommt, bafe Mc bitzärSNch,W Et»rich«fe»He» bei Stegofee für de» kotmpltzierfe» Wfettch»fi«orga»ismir« de« RfetzcMEfett Lcherf» «WlMttzkich sind So» gilt insbesondere für die Sin- und Aussuhrstelle in Essen, die überhaupt nicht n ber Lage ist. ihre Ausgaben zu bewältigen Endlich mach« die hemmenden Sin- und Au«- i.ifebestimmuagen der BefvifungSbehörden di? 11U1— mt—~ 1 —*4*—^ |öi in unmöglich Diese Tefttmmungca mochten vor der Ausgabe de« »affUten Widerstände« einen Zweck Zä politische« ÄampfnrillcI haben, für ihre Beibehaltung bestehl aber jetzt kein Grund mehr, e« s^ bam. datz sie drn Franzosen auch letzt noch al« politischer Zweck der 2b- IchnÜrung dien« sollen All« Maßnabm«. Oie aber auf eine solch Abschnürung hinzielen. verhindern in gleicher Weise die Wfederaufnahnre der Win'chafl an der Ruhr. Sünnes und die Deutsche Doldspartei. Berlin. 12 06. lPrtv.-Tel.) Die Reich»- ’aggfnattnxi der Deichen Bock» pari ti beschSf- ttgte sich in ihrer FruLionLÜK-ug tnti den gegen Die »isseuschasMche Vogelfang« ftattow aus Helgoland. 3w Sie gxnfügffe Beobachtungsstelle für den Bogel»»g ist in Deutschland die Insel Helgoland Der durch die favchähriA« Fotsch ange» D ä « k e «. >e« Vogelwarte» von Helgoland, btgrünbzte Weltruf der Aordfeeiusm' refctiertigte Die Angliederung einer Bvgelwartc an die Staatliche Biologische Anstalt Helgoland Dr. Hugo Wei- g o l d. der jetzige Setter Der Anstalt, der besonder« durch seine Bogelberroaung die wertvollsten For- ichungsertzebeckkfe «rgfetie hat e« verstanden, de» i rüber mir mettschlicher Hablucht dienenden Ttal- 'cnDogefiang in groste» Retzen der Wisfenlchaft nutzbar zu wachen Set« erste Bogetoento errtch- •ete er in dem zur Anstalt gehörigen boianisch- 2rnsthrilogisch« Berfnchsgan«. der feg. .SapS- 'uhte" und erzielte dort die nynberbarffen Be- ingnBg«erft>Ige. dfe bat Ringoersoch et»en Weltruf .verschafften. Die einer greifen Trichterveufe vergleichbare Fanaeiitrichtuug ist an dem Sode etirt« Weifen- onrngeu Gdnckche» angefegt, bat durch Beschneide» der Hecke und den tetfleb de« Winde« sich auf der taMfes Seife ab dacht, ukbetoer und dichter wird wätoimd da« Sfeanchserk der ton» fat*n Selle hoch und pffee gewachsen ist Tu« Fang« der Bdgel besteh« einfach darin, datz »« Mt Bdgel dfe sich zur ^cacit <$■ Bau lenden im Oaifi n aufhalten in den Busch» .. 6eg Saztsrf a^lch^chr, und =a* hlnt« jur gfeiynife treibt Dort tauchen plötzlich drei Mei« feh eoama^w Doahllfetze ans Diefe dfe Adpg. S t i n » e « tmb Büg «ler gerichteten Angriffen S» wurde felgende Sntschtfetz»ug gfeef» Dfe Fraktion erklärt gegenüber den weg« der Ber- banbümgen mit ®roeral S c g o u 11 e eege» die Herr« ffttnne« und Bögeler In der JJrtfl« er- bobewen Augrifsen hast Ite nach ff-»ntrilt»abnie ber schriftlich ei.txtgefegfe» Berchandiung« In» 6 l m ■ < g |» der lleb,tzc»g»ng gelangt ist, datz dfe Urrbafebäagte tz»u li-feig a t» loha. tue ZfesatromeMwtrk« mit bet RetchtzregietMng 1 *«tNrt worden sind und bah die Reichfeegterung Aber alle Phasen u » tetrichIeI worden ist Die Berhandlungen wurden Im 3nlerrfle de« besetzten Gebiet« zwecks Ifeartiger Aul nähme der Ardetl Im besetzt« Gebiet dringend erforderlich Cie sind durchaä« Im deutschen Geiste g c • f ü b r I worden und verdienen den Dank de« ganzen Bolke« Die Fraktion legi deshalb schärfste Brrwahrtrng geg« dfe schwe. e Berletzung der vatetlLndtschen Interessen ein, dfe durch die entstellenden Be-öffenlllchungen de« durch ebne groben Deriraue»«brach erlangte» Briefe« de» Herrn 6tunte« vom 7 01» trber tn einem Teil der Prelle erfolgt ist. sowie weg« den davon geknüpf len deftigen Angriffen tn dem Lnllei der .Boss Zig/ vom 10 Oktober GoldmarKsteuer. Ber l t n. 12 Oft Die imrazt atetfer fertscheeifende Geldentwertung und die damit verbundene Deründerung aller wirtschaftlich« Berhültniffe bat Da« deutsche Sfeueiwefen Immer unübersichtlicher gestalte», Dfe Ausgabe, wte hier Ordnung gescholfen werde-1 kann, kann nicht von beut# rwf rru-ryn gelöst werden DaS Reich«kabln«t Höll es aber für seine Pflicht ohne feben Zeitausfchud hfelichtlich et-tet Ordnung der Steuern alle« zu tun wa« möglich und bnn- g«d geboten ist nämlich M» aef Paplerrnark lautend« Vien«« in der Zachlnng wertbeständig z» machen. Aul Antrag bei Retchtzmintstenutn« Hai daher der Relchspiäsibent auf Grund De« Artikel« 48 der Rrichrveifolfuna ei n- Bervrdnung über Sieucrauswertuag und Deveinfachungen ,m BH«ff»t tzehtet, G— **neefei«»l Aei,Hardt, Hai folgeebe ‘Bctfigeeg aU|ki: a) Sfe ch fei el»feier» Delle» meine« Wtihrkreqe« zutage gttrete* , » « erfchied . l > eran(af)t, weil ihm durch vertrauliche Milleilun- gen Kenn kn iS geworden war, datz Anschläge gegen d i e Regierung und den Landtag im Bereich her Möglichkeit liegen und auch Drohbriefe vorliegen Um RNHverstänbniflen zu begegnen, weist tue Rachrtchlenskellc der Staat«- kanzlci besonders aus bic Urlachen dieser polizeilichen 6d)unmaf)nahmen hm Heute ^crössentlicht btc kommunistische Prelle Südwestlachlcn« einen gemeinsamen Aufruf der beiden Linksparteien zu großen Mas'enversarnm- f imrw*n vn anf da« schärfste geg« die R«ich«polt1'ik und da« GrmächtignllgSgcsetz protestiert werden soll D« deißi bann woNlich Diese Politik gelchlosfen zu bclampfen, die Arbeilerregicrung mit aller Äoafi und mit allen Mitteln zu unterstützen. ist da« Gebot der Selbsterholtung der gesamten arbeitenden Bevöllerung 'Bereitet den Abwehrkampf vor' Im lachsifchen Vogtland und im Erzgcbi rge scheinen sich außerordent- lich ernste Dinge vvrzubereiten Wie wir au« zuverlässiger Quelle erfahren, gehen die Kommunisten letzt daran. besoudete Geisellist« aufzustellen. und zwar werden die Romen besonders von Unternehmern auf diele Liste gefetzt Diese Personen soll« s e st g e s e tz t werden, merm etwa von sind bfe Flügel be« V-förmigen Trichter«, reichen auer über den Garten und sperr« ihn fast ganz ab Die dagegen prallenden Vögel werden fctl- toärt« geleitet wv ber Trichter mtl undurch- lichtige» Gebüsch äuge füllt ist Da hinein flüchten sich dfe Vögel, ebne zu merken, datz über ber oben beschnittenen dichten Buchdecke ein Dachnetz be» guml Hinter der Hecke laufen die Seitenwände De« Trichter« gleich eng zusammen, das nach hinten abfallende, netzüöerfpannte Heckenbach neigt sich zum Bvden und mündet zukammenlaufend mit den beiden ©eüemrxrnben in e.nen schmalen Fang- tonal, der zum Fangkäfig führt Am Bittgang be« Kanal» ist ein Fallgatter angebrach« da« betabgetaffen wird, sobald alle Vögel lich in den 5angfdfig geflüchtet haben Sie gefangenen Vögel werden dann gemessen < Flügellänge, Flugfläche), in einer Uoierlen Papierhülle gewogen und dann vor allem beringt. Alle« gelchecht rasch unter sachkundigen Händen, ohne eine große Beunruhigung des Vogel« ber- vorzurvfe» Da» läßt lich dadurch bew sen, daß lich viele 23bgd. g. B Rotkehlchen, mehrmals an demselben Tage fangen lassen Wenn die erste wissenschaftliche Bogellang- stotion, die e» .-mSglicht. an einem Tage ^pinbert- taalenbc von Vögeln zu fangen, bald Rächtolaer andernorts findet, wird dfe Srf^lchang de« Vogelzüge» bfe schönsten Erfolge fettigen Auch an guten Btnnenfemdstellen sollten Fongstationen er- nchfet werden in streng verfchivllensr. Grrfen. dfe allein Raturfvrschern mit behördlicher Fang- erlanbm« zugänglich wären Auch die hessische Biologische Bereinigung, die mit der BwivaSch« Anstalt Hetovtond eine Arbeitsam rfefeMbaft bat wird dfe Bogtiberfeuxung tn Helfen nächst« Borfchlüge» ber HelgoSnder B»getwar»e ebenßill« auflxnrn Alle» btiaffferfen orrttb> logen, die an geeigneten Stellen unseres Bater- toitbc« dem Heiavländer Beispiel folgen wollen, gibt der Dettoller gerne über dfe Beschaffung und Verwendung bet Vogel ringe Auskunft Sr wird auch bei der Errichtung von VogektongstaNo- nen wie auch dfe 'Bogelimite Helgoland leibst gerne mit Rat und Tal zur Seite stehen Dfe dritte Sneeefion tx der Musik Tine Umwälzung aller unterer mustkalilchea Begriffe und eine neue Epoche der Tonkunst fall durch die Einführung der dritten Dimetilion in die Musik ungebahnt weiden die Wr in München lebende Graphiker und Muftklbevretitzet Zi-.tz W o l f s h Ü g e 1 rertntt Sein Gedankengebäude baut sich etwa folge aber mähen auf Bezeichnen wir dfe t ei Hiebe Ra hei nan Verfolg? der Töne einer Arie als bfe erste Dimentrvn Der Musik, so ikt bat gleichzeitige Lrklingenlassen m eh cm er verschieden hoher oder tiefer Töne tm Zusammen klang dir zweite Erstreckung be« 2tmgti’ilbe« Lassen anr endlich organiltb gebundene Zatommenstänge zeitlich aufeinander folgen, so mbalien wir ein ,stächenbasle«" Gebilde, tnk es alle ordere biS- bertge.i Kompvsitwnen barfteiten Sie« Gewebe an« Ton nacheinander und Ton neben ein an bei ist in der Entwicklung unserer Abolck auher- vrbenUtch verfemen worden aber tn all« Fällen fehlt doch die Dritte Dtmenlck-e, Um Ire zu finden. .Hüffen wir nach Wrlffhügel dasselbe, axi« notwendig war. um vrm dem Racheinander einzelner Töne zum gleichzeitigen Ra ch« i n a n - der und Rebeneiiiander unterer Maftk- stücke zo gefangen einfach noch einmal tun Sv wfe wir durch- bei erst« Schrtrt von Tor» folgen zum Sp«I in Teerten barfereterber tarnen, müssen wir jetzt in verschSedaei Xoo- -aenge weg« eine 8mtttlcm nach Vern lande notwendig werden tollte Die Reich«r»^«. nmg Ist auf den Ernst ber Oage tn bfeien Be Airfen bingctpiden toorben Des Ainanzausgleichsgefetz hn Preuhischen Landtag. Berlin, 11 Oft rzüglich da für zu sorge», daß bic "Bezüge bei Beamten und Leh- r c r tvwic der RubegehaltSenipfänger und Hvifer- bhcfxnen iech > ieitig z u i Auszahlung gelangen In ber Beratung bc« Frnanzau«glctchS- gcletze« da« den FinaaiauSgleich zwilchen dem Reich. Ländern und Gemeinden neu regeln und bannt vor allem ber Rot bc: Gemeinden abhelfen toll verlangt Abg HaaS (e.\i , daß. um eine Gelundaiig de. F nonzen zu cn.ichen, vor allem bei den Steuern viel fester «agegriffen wird Dm ckachweitbckih muss« reflüw .tuSgeschöpft werden ®inc Reuveneilung bei vteaerguelle müsse bi« bi«beuge Zuschußwinschast beledig« Abg von Etznern ID Bp! ) Wenn dfe Sozialdemokraten, wie e« tcheinl. zu dem bi« >914 geltenden Regime zu ruckzukehren empfehlen wollen daß allo bas Reich die Indirekten, die Einzelstaaten die bueften und de Gern ein den die Realsteuern erhalten, fo ist schon vor 1914 ar die lern Verteil unqSstzltem nicht festgefzalien worden Heute tanr. bei dem ungeheuer!fa> gelieferten Bedarf bou einer BSiedereiufähe«», diese« System» tifehl die Rehe fein Ebenso mi ßtzch fleht e« mit dem unnwr noch etwa« mystischen Begriff der Den bem Antrag ernploblencn Erfassung der Sach w« rt« Die bisherige Zulchuhwirtichall De« Reiche« auf Oetn De biete der Beamt en befvlbung führt nicht zum Beamte nab bau, aber eher zur Verfchwendimg Angenommen wird ein Antrag der Demokraten, de« Zentrums und der Daitichai Volks- Partei wonach bei der Berechnung der Vekol» dungszutchülfc rom 1 Januar bt« 31. März 1924 von bei Gelamtsumme dm Zu schütte 1vom 1 April ab 2 abgezogen werden tollen 3m ubngcn wird die Vorlage auch in bntter Lesur^ in ber Auslchutztattung angenommen TUarkenbrotversorgung bis Ende Oktober. Verl in. 12 Oft 'Prio-Tel.» Den Blättrnl, zufolge fanden in Verfolg der bei einet Despre- chung der Vertreter der Parteien im RcichS- crrdbtung6miniflcrium von der Regierung gemachten Mitteilung, daß die am 15. Oktober tn Ausfich! genommene Verbilligung be« ■Brote« für Sozialrentner, Kriegsbeschädigte, Armengeldcmpsänger. Kleinrentner und Erwerbslose erheblich eingeschränkt werden tolle, geltem erneut Besprechungen mit den K«üi- tionSpartei« statt, in Denen eine Einschließung vereinbart toorben isi. nach Der Die Brokverso r g u n g z u er I ch w ing l i chen Preisen gef icheri werDen toll. Zunächst soll die gegenwärtige Markrtibrotversorgung bi« Ende ö r • tober forlgesührt werben Sin enlfprechen- der Antrag ist von den Führern der Regierung«. Parteien im Reichstag cirrgebrocht Die Meßzahl ffir Reichsarbeiter nab Beamte. Berlin, 11 Oft IWTB ) Roch den gestrige» Verhundlungen im ReichSfinanzminislerium mit Den Spitzen Organisationen ist Die Lohnmeßzahl für Die Reichsarbeiler für Die laufenbe Woche auf 220 000 festgesetzt toorben Für Die Beamten wurde vorbehaltlich der Zustirnmune der zuständigen Ausschüsse des Reichsrot« und bei Reichstag« eine endgültige Meß^bl non 35 000 für dos zweite Okkobervierlel vereinbart Die Löhne im Kohlenbergbau. Sslen. 11 Oft be 11 s z c , t, läßt sich laut .Rhein-Wests Ztg/ noch nicht Übersehen. Do« Westdeuilchc Si'cntoerf in Krotz ha sämtliche Arbeitei wegen Arbeit«» u n; Warenmangel« beurlaubt arten gleichzeitig nebeneinander musizier«, freilich nicht m beliebigen, sondern nur in Dm» organisch untereinander verbundenen Aehnlia wie wir in der bisherigen Tonleiter aa« den nach einander gespielt gedacht« Tönen der Dcsarn! icihe, z B O>Dur. das C, E und G heraus" heiausgreisen und, gleichzeitig anschlagend, zuri Srciftang kommen. Io müssen wir letzt auS b< G-Tonleiter geeignete Giundlone hcoauSgreis^ auf jeden von ihnen die zugehörige Toaart au* bauen und zugleich crfliuge i lallen Solch« Grund- töne lind nach IPolifbügel z. B dfe Reih« C Es, Fi--. A lige Partitur für gcwissmniatzen vier giert zeitig spulende t^rkbiebenc Orchester Dmhne.c .mb oatz cud> emfacher: Tonstücke für Klo selbst vierbänbiz ni±t j.i bewältigen lind Wol'l Hügel forbrrt ttofD stens vier Klainere, an bene gleichzeitig je o-erhändig gespielt wird, uw 0 veremsach4cr Weife wenigst«« «mgermaßmi > volle Wirkung feiner neuen Kompofitronsw^ oodübren zu Birnen 0a «iche dbg' lefti und An-' 6n ob ftnb TXl J>rr> \ih ?Htr ,tob 192 Ton Mi ttr mar: pret' nato M i er letzte Das Der bei«" I i o Ein- 44 T nur aus ’o 2 M>I! lich« c i n Löhn hob Zahl bar des lichc ohne ta fi des anbe ges'a gerert löche neü noch Darn - Derrn bürge <4X'e- auf D Gast wär!« «oh! dennoch bered; betur könne ja nv abri 2lcig, trfcha (bitte Re, denk! Weik leiden K D bat v einige lu n g febr Au'F »ur Dertn batzu wurde gei« Vvm bis 8 Die D 81. F' fr- VfeNlzt in Ze Dem Cxr- y .Au unter Freu wir über . Rock. Sch.' klar. wno taen ne v £ ß* im btOfl auf ■feg it<- l-cr- it*> h- 11 fl y«- Vtn j nZ> en ■■ne -Vt < n di« di« 'n« -len die die an vr» 'en mA "h Ar «n -am nfl- rto- «- -rz fm 'S rit "«• 1 lein • S llc. -*■ le, 4i- nfl ■ n w b r>r t» ne n« >d sn 4. fr Vie Sdfwterigfeiten uoferer jtSWchen Selrirbe. Oos dasexrlu e* »■*»« «ab ba« ®a»c>«rf etaen neuen • «•t>rel* 44 M Mionen Btarf mir verbind- ucher '»tateng für die «u-ürtliegenbt. noch nicht uliariRcherte *Kt*8u8*wi befarott Viele Preis- leMtftxW bat In wänchen Btagertreifen Derftimwi geb brewniital. man gibt dort offen d«r Meinung le46cud, ba« Gaswerk überteure bei Bür- gen den •aäbeAug. dir new PreiMeftfetzng jcb« febeafexll» w« über da« Matz deS Otforber- pchen and 3uläfTlfltn tHnau«. und man nehme nicht bte gt6*brenbe Bückficht auf den schw-.ren aftft«n«fambf vieler Mitbürger Um fefttu fiel len. ob bi« Beschwerden der Gatzabaehrnrr berechtigt imd, bade» vir uni an die BelnebMcilung ge- axinbt **b in einer eingebenden Unterredung mit Diocktvr Stebing di« lleberzeugung gewonnen, bah der fritiflerle Preis von 44 MMloncn um Montag, dem Tag« feiner Grrechnung. nach dem -ür die KvhleuprriSbevechiillug matzgebenden SoUarftaub berechtigt war. daß er aber durch t*K weitere ungeheaerllchc Berfchlechterung der Tart heut« auch schon wieder weitüberholt fi Ginige Zahlen tnbgcn den Bewet« liefern 3m iahe« 1914 kostet« ein Äubitinetet Ga» 17 Pi. «in« Loaw GaDKchle ab Zech« 14 MI Dom 17 Oepi 1923 ab berechneten die ÄDbltnltefcranten die Teenie Äoble mH 50,96 Goldwart. d b jetzi bei <-iwm mittleren Dvllarkur» von fünf 2H ilHarben Papiermart (wie gestern ivid> txr Berliner 'Botterang) tml 80667000000 Papier- marf, ba» ist da» 4Janlüarbenfa4>e de« Uneben«- preise» Der jetzig« Da»prei» von 44 Millionen ist nach einem mttneren Dollarkur» von 838 Mill innen (am Montag> errechnet worden, er stellt ba» 25SmilIloneistacht de» Friedenspreise» dar. Die furchtbare Martkalastrophe der letzten drei Tage kommt in dem neuen Da»prei» allo noch gar nicht zur Geltung Der täglich« Äobtenbebarf de» Gaswerk» kostet, berechnet nach dem heutigen Kursstand. l‘/} 'Billionen Papiermark, die jetzige tägliche Sennaho», berechnet nach den» neuen DaSprei» txxi 44 MM tonen je Kubikmeter, beziffert sich dagegen nur auf 310 Milliarden, wozu noch der GriöS au« den Bebenprobuften de» GaSverk» (jmml. Io bafj sich eint QMamteiimabci« von iunb 500 Milliarden täglich ergibt Mithin deckt die tägliche ®im*abm« nach dem jetzigen DaSprei» nur rin Drittel de» täglichen Kohlciipreise» 2ö6*e. Gehälter und allgemeine Geschäftsunkosten lind dabei noch nicht berücksichtigt €>ebr rigorose (Zahlungsbedingungen be» BeichSkohlcnver- banb». die gar nicht pünktlich eingchalten werden tbrnien verschärfen die (Wirtschaftsführung de» Betrieb» noch in autzerordenllich empfindlicher 'weife. Die Leitung de» Gaswerk« gibt ohne weitere» zu. bah der neue Preis phantastisch ist, aber hn Hinblick auf die Entwicklung de» DvllarlarfeS in den letzten Tagen muh man anderfeit» auch der GaSwerttleitung da» Zugeständnis machen, bah ihre durch dir Berträlhrtfk gerechtfertigte Berechnung jetzt schon wieder dunch- ldchert ist und batz der AaSprci». wenn er dem n c h e fl e n Preisstand angepafu werden sollte, noch um ein vielfache» erhöht werden mühte Daran ist vorerst natürlich nicht gut zu benfeit, denn schon der heutige Preis ist für Dick Mitbürger unerschwinglich und bedeut« eine sehr schwere Bedrängnis Bei diesem Test der Betrachtung foerani man auf die ungeheuren Schwierigkeiten der künftigen Gasversorgung unserer Stadt Unter den gegenwärtig obwaltenden Berhälmissen begegnet die Kohtenbeschaffung immer gtähertn Hta^urnllcn. denn die Kohtealieferanten berechnen die Kohle nach Doldmart. während die nach Paptcrmark berechneten Gmnahmen de» Werke» den Anforderungen der Kohleusirwen immer wenig« folgen können Für eine gewisse Zeit ist da» GaSwert ja noch mit Kohlen versorgt, wie man die Drage ab« meistern kann wenn die Kohlenporrälc Aur Beige gehen und die Bx-.ibcfdxiffung immer un- rrfchwingltcher wird, ist tx» jetzt noch ein ungelöste». recht sorgenvolle» Problem Wenn die BeichSregierung btt auberordenllich be- denllichen Gntwicklung. unkr der nicht nur unser Werk, sondern alle ®a«merte in Deutschland leiben, nicht mit größter Be s chleuni « gung energisch enigegenlritl. dürsten heikle Wendungen nicht abzuwenden lein. Die Uelerrebung mit dem Leiter de» Werke» hat un» auch Klarheit gebrach, über den seit einigen Tagen angewandten BorauSzah- lungSmodu». über den in der Bürgerschaft sehr grobe Unklarheit herrscht Wrr stellen «ur AiftNärung folgende» test Da« Gasweil läfet jur Zeit die Beträge für die im September verbrauchte ©a*nrngr kassieren. Die Stadt ist dazu in drei Bezirke eingetailt; der erste Bezirk wurde in der Zeit vorn 1 bi» 10 Oktober a6- getefen und kassiert, der zweite wird in der Zeit vom 11. bi« 20 Oktober und btt dritte vom 21. bi» 31 Oktober erledigt Zu der Zeit, al« der erst« Bezirk in Btarbetiuna war. stand der GaS- prei» auf 8 Millionen j« fcibttmeitt. and dies« öutmne 4wbc auch von bei Bewohnern de» ersten Be^tit» eingezogen. W« bn zweiten oder dritten Bezirk wohnt und sich den bi» jum 10. Oktober gültigen Prei« von 8 Millionen rik den ganzen zahiungSpflichrigen September verbrauch sichern wollte, muhte jnlammtn mU den Bewohnern M ersten Bölrt» den Seplemberptei» bl» zum 10 Oktober bezahl! Haden Da bi» zu diesem Tage Im »freuen und dritten Bgtrt aber feine Raflen- boten de« Goswerk» ci|<6i..ren, muhten die ddc- xeiligcn ,srhlu»tzen (aut die ZahluigSpflicht für StpHnbul) e Kubikmeter zu zahlen, r.-il da« Gaswerk den Piei» Imme, n.ich dem am Bcgl in der irweriigen Dekade mafig.bcnbcn Do larstand fennitz«. denn c« Hot nichi foviel Perso.ial. um in.ieihald weniger Tage in allen Stadtteilen gleichzeitig las- fieren zu Krisen, und e« tonn deswegen nicht noch mehr Leute e«stellen, di« bann (üt den Heft de» Monat» nicht befestigt werd« Konten. Wer von den Bewohnirn de» d r i l.t e n Bezirk» etwaige wettere Urhöhungr., ke» Da «preise« bie für den September unter Umständen noch ein treten könnten, bi« ber Bote de« 5K,la>tr(4 bei ihnen jum Kassieren erscheint sich erfpiren ®ill. muh bi» $ u m 20 Oktober auf der Äofle de« Ga»werk» u-ilcr Bvrz-igung seiner Zählerkaite bezahlen, er ist dann von allen Bad>- Zahlungen ebenso frei wie diejenigen, bk bi« KD' schon, ober bi« zum 20 ihre Sept?mberfchuld bcg[id>;n haben. Di« Vorauszahlungen betreffen immer nur die St-ull 11« dem September, aber nicht etwa em: Bor- vatSbefchafsung füi den Oktober Ob dieser BIt>bu» für b,c Im nächsten Monat fällig verden- ben Oktoberzahlungcn cr eder angewandt wird, steh! heute noch nicht fest Das Elektrizitätswerk. Bon der Direktion be» städtischen Gfekrrizl!2t»werke» wirb un« geschrieben .Bei der Direktion de» LIektrizitat«werke» gehen dauernd Bnfd> ein Faktor für Geldbeschafsung»losten vorgesehen Die Sinrechnuag UneS (irtaxnluno«fatlort wurde den Zweck ocriolgen. un» vor b en Bcrtuftxm zu schützen, bir i «folge der ^eldemwenung ix>m Tage der fetten» der 'Äb'ehmer zu leistenden Zahlungen bi» zum lagt d r 3lngang« dieser Geller bei den Lieferanten entstehen Diese 'Ber- lustc spielen unter den heutige.. Beihältnissen eine schr erheblich: Boll: und würdet bei Berüd- sicht gung dr, lyiben :vir öa» Be fahren emgefühn bah fetten» der Abnehmer zunächst eine Llbschlagszahlung gelt fiel wirb, wobei eia: Bochveitechnung aut Glaub be» cabgültigcn Pleise» oorbehallen bk.bi Eine Bulwertung bzw Wcitbeständ>gntc,chung btr bc zahlten Bel tag.- fa.m aber auch au« dem rbeneiwäh >tin AtPeU-.n Cr-|>d t«run’t hciau« nicht eifrigen Ohne die Leistung der Anzahlurgen feiten« der Äbnehmer wäre r wir. ol>ne die Inanspruchnahme von Banfhcbitcn. nicht In der Loge, die Kohle.r bziv bc-i Fremdstiom neu cm- zulaufen da wir nid)' ubci die hierzu -.-rforC:.- Iiche.r flüff.gen Mittel oeifüg-n Die G-'löbe- schaifung bei Banken rtorbert inb-f'ei ehcnlnfl« sehr erhebliche Mittel, zu deren BuSgl.ich wir bei Bichtleistung von Borcru«»ahsungen bzw bei Bbgdtung der gekitteten 3r>Munoei "Inen ganz erbeb(«ben Zuschlag zu den Strompreisen teftfetzen müfMcn E» liegt infolge dessen im 3ntrreffe der Abnehmer fefbft. wenn tu.* geleisteten Zahlungen al« Barauszahlung den achtet und daher auch nicht aufgewertet werde-r. Die meisten kaufmännisch geleiteten Werke hoben biet' Mak-nah men in btr gleichen und zum Teil schärferen Bk I? birrf>‘übi ?n müssen 3n der heutigen Zeit, wo Im plioe.tin «Sefchält«- leben bk Gold rech tu ng rcftlo« ?inge«ührt ist. Die Baöejunflen DonloppoL Som an von 2rt»rDrausewetter. 81 Fvrtfetzung (Bachdruck anbaten.) -Die Mutter hatte den Wunsch die Smfam- kett be« Lanbauten:halte«, die ihr Immer ein Wenig auf die Bertte-i fällt, md eiirigen Wochen tn Zopp« zu vertauschen.- wandte sich 3ngc über bem Tifch hinüber zu Gunther, der neben der Gattin seine« Freunde« lafk einer im Gegensatz »u ihrem Manne mädchenhaft zarten »rschllnung. .Aus der reife wollten wir einen Abend mü jiifenm allen Freunden in Danzig verbringen Freilich bof> wir dich hier treffen würden, hatte-* wir nicht geabei Bist du von Hachkelplin herüber gekommen T" .Hochkekplin ist verkauft " .Berkaust?- riefen 3nge und Frau von Aochow wie au« einem Munde. .So schnell? Hab du bist jetzt? —* .'Brotlos geworden!- ergänzte er. Aber der Scherz, den er in diese Worte (egen wallte, tlaag scharf und bitter. 3«ge merkte, bast etwa» tn ihm verwundet unb taTtflen war. und fpvach nicht» nüchr Al» man aber vom Tische aufgefteaben war, mrd er sich in dem Arbeitszimmer \Aatt Freu ade» tn »irrige Stiche vertieft hatte, trat sie zu ihm. .Du Hitz lamrig. Gunther." tagte sie. und ex warme Teilnahme war in ihrer Sprache. ,B*.* «widerte fk, ,e» ist lein Sie Hane sich -u ihm gefetzt ®in; Bkti« taten sie sich schweigend gegenüber .Aber dich drückt noch etwas andere« al» da» allgemein: Leid. Gunther" nahen sie dann da» Gespräch auf. .du hast dem Bc'erntete« Wie war c» mü Aochkelplm? Bkr Hal ei g.-fauft?“ .Gtn Srnparlömmliag. einer von Öen vielen, bu sich durch den Krieg dic Taschen gefüllt haben, und jetzt ach taffen wir e« S» entwürdigt, davon zu sprechen " St« horte den wehen Klaag In feiner Svrache »Du darfst e« so tief nicht nehmen, Butiber.“ Sie fie. unb ihr« groben, bu.iflm Augen ruht»n nxtnnem Mitempfinden auf feinen düsteren 3ügen. .Wir müssen e» übeia>tabcn . wir alle." .lleberwlnden? Wodurch?" .Durch Arbeit. Gunther. Unb durch ein« männliche Gvtte«surcht Du weiht, zu den From. men im Land« habe ich mich nie geiro-.iet Ader der Glaube an eieen Gott da oben, der von den Bbfen die Guten nicht lätzi kochten, soll mir niemand nehmen _ auch Ne llnbe^reiflicht«tten dieser Zeit nicht." ,2ch glaube, dah du recht hast. (tage, denn ich empftnde wie du." Qtun war e» wieder still und stnrk Ui ihm. Stau von Aochow trat In ba» Zimmer Der bet sie bestellt halte, war eben vor .TE* wohae» Sie t» Zoppat. Gras Gunther?" e dem Snfh—taliii Schnssftrr, .Daun stad wir ja in ndchver Anchbers^tst. * W» «■ «Mie* iMt taTwUL uetat bo4 Sleltrizitatawcrk den Strom immer noch »u Da p i « r m« r k prelle - Der Mit» oder 3ebt eine« Blovat» fest» «setzt« Swompvei» ist ein MltteIprei». der die XrfDerume der bereit« erfolgten Zahlungen ttafeW teta Wären die Borautz^rhlungen nicht «rsotgt, dann hält« der endgültig« Prei» toefeni- llch Häher bmachnet werden müste.i CTn den nächsten logen wird oorau»sichtllch die D o i d m a rkbc i e chn u n g ab 1 Oktober ein- gefühn. wodurch beiden Seilen Aachnung getragen ist. Da» bic Aufrechte,Haltung be« Slektrizitäl»werk»b«triebe« und btc regelrechte Slromliefetung in ftnanziel^et Hinlicht schweie Sorge mocht. wird bei ruhiger Ucbcr- legung auch jebetx Qaien ohne weitere« einleuchtend sein Bkim beifli.-l»weife irr Zett für eine ÄUoc-f*ttftun\ Lichtftcom 30 Millionen Mark ei hoben ir-:rbrn während augenblicklich ein Plund Durlt 2C0 Mill onen Mark, ein Pfund Zucker 35 Mill vne" M «rk. ein 3cntiHt Steinkohlen 12 BTilHnrten Mark kostet, so geht hierao« hervor bah u.'l,rc Stiomta 'ium nie-i bei der ralenben ®#ir*.i|lrcrlu,g durch b e spä>t Erhebung fitz bitzhei. tiotz f.'r M-schl.>g«zahlung. im groben Borteil beiunb. i habe.. Aus Stabt unb Lanb. Diesten, hat 12. Oktober 1923 Die Höchstdauer der ^rwcrl»4fioscn»interftütz«og. 3m ?>i'bllck ans hie mrilerr Berlchle-ch'ernng be» Arbe.tSmarkte« gelten naf> ehwm Dr ast bei 'ReichSa,beit»ministe>^> für die f)äch st dauer der Grwerbtziosenu iiter st üyung jtz folgende neuen Äichtl-ni-n I S-n Beschränkung d r F ü r s vrg e b d ch s!> b a u c i a u I 13 Woche» wird, fvwri! nicht d e ärillch«n Btibältnlfft -tn-2« andere« bedingen bi« auf weiteres nur in Betracht kommen für die A i- IKbärigen frlgrnber Berufe 1 Landwirt - schalt Ledige tandwirtlchiftli che Brbrilcv u b Bibe.tCT.nncn 2 Bergbau 5>äuer Lehrhi>ic. Bergleute 3 Baugewerbe Blau re r Zim- mcicr 4 Sonstige Lohnarbeit unb Häusls chc Dienst« Zua ndii che ungelernt Arbci- r und Aibciterinncn (einsch iestll h -rrdarbeiter und Bautagelk-Hneri. Hausange-iellte II Die normale FürsorgehSchit dauer beträgt nach wie vor 2 6 Wochen. III Heber 26 Wochen binau« soll die oüriccgc r.ur ausnahmsweise unb zur B.-rmeibung unbilliger tzäiten gewährt werdet könne i Da« Btdicgen einer unbilligen Härte wirb bei ben zu I genannten Berufsgruppen z:ir Zelt überhaupt nicht bejaht werd-n könne» Soweit e< sich um Angehörige her nicht unter I geitannl-n Brtuse hand.lt. w.rd eine unbillige Härte in d^r Begcl bann nicht anzunehmm fein, wenn der Srwerbslese keine Angrhörigen zu ernähr-n hat Bei solchen SrwerbSlosen werden daher Unterstützungen üb.’i 26 Wochen hintu« n-ir in beton- deren Au-nahmefälle» zuge'allen und auch donn künftig nur eine Bachfrist von höchsten« 4 bl« 6 Wochen bewillig! werden Bon diesen Giundsähen soll abgegangei werden dürfen zugunsten der Angehdrige i de« Spinnstostgeweri^S. der Schub- unb Schäfte- macher. Tabalarbeiter und Zigarren- macher. Buchdrucker (eenfchüestlich Schriftsetzer >. Buchbinder und Angehörigen beruss- verwandter Gewerbe Tci den Srw.rbSloscn Mefer Beruf' wirb auch l-ann. wenn sie keine Familienmgehörigen zu ernähren haben, jeweils zu prüfen sein, ob bic Füisorge für Tic über 26 Wochen binau« zu oeriängern ist. Dabei soll jedoch eine Höchstdauer von 39 Wochen grundsätzlich nicht überschritten werden " ©tcuerfälligtcitcn. Am Montag. 15 Oktober, ist bet letzte Tag für die fristgerechte Bezahlung folgcihcr Steuerfällig- keite > 1 die in bei 3rit vom 1 bi« 10 Oktober einbeholtene Lohnsteuer. 2 bic Abgabe der industriellen. gewerblichen unb Hand«l»bekriebe iBc- lricb«abgabc) ” Ein« Spende für die Kleinrentner Al« Aeinerirag be« am I Oftobci von Goethebund unb Lil Gesellschaft veranstalteten literarischen Abend« (Grethe» .Stelta"! find al», halb nach Abrechnung 625 Millionen dem Herrn Oberbürgermeister zugunsten der Kleinrentner Diesten« bar übeenxrien worden " Prcusttsch-Sübdeutsche Klais en- Lotterie Die fiele zur 4 Klasse (Ächlustllasse) müssen M« zum 15 Oktober elngelöst werden *• A u « wa nb« rung von weiblichem deutschrn HauSperfonal nach Holland BMc un» miigeteill wird, geht neuer» btng« weibliche« deutsche« HauSperfonal, an gelockt durch den günstigen Stand der auSländlichen Valuta. ,n zunehmendem Maste dazu über, nach dem Auslände, insbesondere nach Holland. auSzowandern. um dort Stellung zu suchen So einwandfrei tu der leget bte Bewogarltad« taefer Bultoanbeamg ftnd. Mt nichi |3w tu tzem Wunsche nach ariaegueg der Alvtri für eine 3u«(teuer ihren llriprung hichen, so ist dennoch festzuftetlen. bah gar Zelt gerade In Holland ein Utberangeboi voo Kräften «■ weiblichem Hau «peri oval besteht, b*t jungen Mädchen an Ort und ©teile deshalb oft e o t t S u I ch l werden, nach gr»heren Städten und Hafenplätzen wetter- reifen und dort, meist völlig mttieüo«. oft ge- wcklenlosen MädcheUhänblern tn bte Hänbe fallen, bte sie zur Fahri >ach Südamercka zu verleiten lachen Bor der Auswanderung nach Holland must also gewarnt werden ee Da» F« st der goldenen Hochzei' feiern morgen der Ofenfetzer Adam Dürr und Frau Gsife geb Geist, Wolkengalle 16 woh.rhaft. ^ornotijen. TageSkalenber für Freitag Lichisp^lhau« Bahnhofstrahe .Wühelm Tell' Palast-Lichtspiele .Paganini" 6 I c n c g r a p b en d c r e I n .Gabel»- b e r g « r" Btaigcn BereUfeabenb (S Anzeige.. t^cttrn>oraueinu einer Schädtgzing bei Gläubiger» führen darf Mo ist auch rechtlich die Biart eine» Monat« ober Zähre« nicht gfetzch ber eine» anderen Monat» ober Zahvk» uat> me$t brauchen bte Hhpvthekcngläubtaer unb 060fl> ttvnäre nicht, um chren Aufti^i tast^Mtfhmch durchzusehen Dio Lage an der Ser ist mir so angenehen. Alfv auf Wiedersehen in Zoppotl" D-e beiden Domen empfehlen sich Gunther lief" man noch nicht frei Da er sich zu dem letzten 3ug_ mit Tor Tehnzcn aus dem Bahnhol verabredet hatte, so blieb er noch gern mit feinen lieben»würdigen Wirten zusammen Toi Tehnzen hatte bet feinem ehemaligen Kr«a»tawtiaden einen 3mblf) eingenommen und mtt ihm bei einer Flasche Wein gerne!nlchaftltcht •rinnetuagui au» bem Felde au»getaulcht Da dtefer für den Abend Dienstplätze im Theater hatte, schlug er feinem Gast vor, ihn dorthin zu begfetfen »4 war die letzte Ausführung in ber Spielzeit Wan gab Bizet» .Carmen". Trotz de» Hellen Sommer werter» war da» noch au« alter Zeit stammend«. In feiner Gtatach- btü ober nicht unbehagliche Theater bi» auf den letzten «last gefüllt. Tor Teonzeu war in seinem Leben erst einig« Maie tat Theater groefen. Di« Well, bte sich rhm hier <*mat, war etne gen» nett für ihn. Schoo die Ouvertüre übte eine tiefe Wirkung auf feint unberührte Serie Dtefe tmtHberbare Ouvertüre mit ‘‘-een tote schwüler Sirokko dahin- rauschenden. Z a wieder Den füMäta>ü*er BeütrfcU prich-.idea «Lagen, ihrer verhaltenen Leidenschaft u_ib meretzähmten Kraft, durch die wte v-ufttettf chender Äa-N e»mi da» IrereXteb Wre gtae ber Bectang af. Otae tarnte Fälle bob gtanreliweiifiilteita— tarn mt» tarn «e- . **■*< Üg KTta» stck M Amb Mb tabstm J Dragoner. Otraftanfungm unrfobtten verSebte Paare Unb nun trat an» ihnen eine hervor ebe roffig schlank« Gestalt, ftmg noch trab Bee toenber- vollem Wüchse, ein phantastische». fninTMifeeMmi gewürfelte», lästig sei lickte» ÄÜb mnschlost bre blühenden Körper Sarmegt Den Atem anhaltend, ta ftebember Orcreung. tab Tor Tehnzen Dfefe bestrickend« »schrtmmL dies« t rotzige Wild hell, bte am» ben pechjchwaimre Bugen zu dem beeett» gtfangmen 6ecgeaxhm hinübertlanmtte-- -Die fiteSe vorn Zcheuaer stammt. Fragt noch Rechten nicht, Gefetz «ch Wacht. Liebst du mich nicht, ata Ich mtstammt. Doch lieb' ich dich, nimm dich in acht h1 .«tat neue fitaatrta, dte hrntt» adM für die nächste Sptehett stntzt, weckte ch» fefa Bachbar au» feiner BW-zlsiftMtt 20>er Tor Tetate« Härte ihn tacht, sah ■» HSrte nicht» andere», al» 78000004 her ten 23er fehl fleft- sind Sitz «en ger tn N Rrxi 848600000 7980000* 1610000* alib st-r bom 8. Oktober ab Gvldzolluufgeld be* 8" ftati brr 3i. f«r> bet Ärv ter tun 16- D b Sv 6' Sn UMOW 82*750* 1795500* «7*18750 • 177000* 94 782500 36807500* *38375 1*4812. * 1148125* 318200* 9250000* 3780000* 11*40600* 18800080* 67700000* reo ih- tifl •K s immer mehr zurückzicht Angebote erfolgten bereits zumeist in Dollar hierbei zugrunde zu legende Oolbanleibe lacht seitens der Käufer ober nicht so schnell und Die Grofthandelspreise. WB. Infolge der lortgeschriUenen 2Horfent- DeriunA hat sich das Atoeau der Grofthan- deS Friedens st ande« gehoben Sm- Dol- schen Reichsamts vom 2 bis 9. Oktober um 264 Prozent auf das 3V 7.4 millionenfache dc« Fr edienSstandeS gehoben. Der Dol- in solchen Mengen beschaffen, w.e sie für die Geschästsabs^üsse gebraucht werden. Jedenfalls stellten sich die THarftbreife für all? ®etreibetonen und die sonstigen Artikel ungefähr doppelt so hoch als gestern. Die Umsätze hielten sich aber triebet in engen Grenzen, obwohl --« an Kauf» ncigung nicht fehlte Weizen, märt 7000 biS 7600. "Koggen, märf 6400 bis 6700, Sommergerste 6400 bts 6600 (erregt. tnof.T märf Win Ria 5900 i erregt,. Wetzenmehl (100 Kilo) 20 000 bis 25 000 (erregt), Roggenmehl 100 Kilo) 18 000 biS 22 000 (erregt,. Weizen- und "Koggenkleie 3000 (erregt). Wetzen- und Koggenstroh, draht geb 140 bts 150, Haferstroh drahlgepr 90 bis 95 Str ob. st rohsetlgeb 70 bis 75, Langstrvh. geb 120 bis 130, Wiesen Heu, gut, gesund und trocken. Dormahd 90 bis 100 (Äe Preise verstehen sich in Millionen und gelten, wo kein anderes Gewicht genannt Ist, für 50 Kilo) -Berlin Geld........... .. "Brief...... Frankfurt a. W. Geld..... n Brief..... Mittelkurs des Keichsbankdollars am 11. Oktober......... DeichSbankbiSkont ......... Silberankaufspreis der Reichsbank 38*750* 1147125*0 7*4es>7ic 2443875* 108725** •728825® 16458750* 7182000*0 78*0* 2897750 1496250* lar wurde am 2 Oktober mit 330 Milli«*» 'Man I unb am 9 Oktober mit 12 Milllard«, Ma- I H RDtkrl fitpinrninfl (nmh cn__ I Deutsche Wirtschaftszahlen. Der Dollar in Frankfurt über 7,2 Milliarden? Dollar am 11. Oktober amtlich. seh 1kl flic- untx 3äh< So ten bar- frut -fon- öd die T.niro -fPrutlfl AoHnnb . . renbon Cxinku (ftulirn . . . . f "aScn-Coort» Tannnorf . Wrmxrn" 86;D-brn Or(rifl'or< Vtrueart..... I rurH-Ceiitrr. Pubcptrt .... R4fl ...... lerob .... Swwn protefu - 3 tra Da b Da« Reuiericht Bureau meldet aus San Pedro (Kalifornien) Durch eine G » p l v f I v n an "Bord de« U • Boote • S 37 stich drei Mann der Besatzung getötet unb sechs verwundet worden 'Xeebwrb an eiere Banftroten Deuhork 11 Oft (Wolff ) Bier beaxiffnete "Räuber überfielen mitten in der E,th einen Banfboten. erstellen feinen "Begleiter und raubten 12 500 Dollar »ner der Räuber wurde getütet, di« anderen entkamen tMnxlKt Ototm ... ...... Wrauiiftf». 4?0tni........ ®änii<6- 'flotrn ......... e»roti>i14r »loten..... . . . 6otI6nbeut1i6-Oftr rrei4, i 1* Strontn ttmrrtianlfdir tRolen........ tngUtdx ftotra ... . . . . QtoltnrifAe g?otm........ Mgtfdie gieren............ llnanrnche Norm........... I<®n»oftou>ah14t «ottn....... 9lortDegn6t Worin......... Wuuion(l4>« Nolm........... epaaHSc Roten.......... >te Erdölerze»g»ng der Well Die Gefamtsärberung an Eitel tm Hapre 1922 wird von dem Petroleum-Institut der Bereinigten Staaten auf 85 1M rwi TV,rr-[4 »imm bleutet gegen da« Borsahr etne se^rbe deuten de Mehterzeugung Den Haupt teil der CTfftlgung liefern nach tme vvrdieDereinlgtenStaaten. "Ruf sie entfallen allein 64.7 Prozent der Gesamt - fbrberung An »weiter Stelle steht M e j t f o. des- fen Anteil an der Dkltpi oduktion 21.7 Prozent beträgt Ruftland hat 41 Prozent. Persien 2d Prvzem. H vl 1 ä n dt s ch- 0 st i n di e n 1.9 Prozent. R •. mänien 1.2 Piozent der Gesamt- meng« an Grtel tm Hahre 1922 geUeftrt vüchcrtisch . Die Leipzig«. Illustrierte Zeitung bringt in ihrer neuesten Dummer zur Umwälzung in Spanien einen Artikel vo-, Dr Ar- thur Dir. in dem die politische Stellung Spanien« in groben Umiiflen erörtert wird Unter den Illustrationen (n dieser Dummer beUnbet iich auch bereit« eme Aufnahme de« neuen tpanlfch/n Dik- totor« Pnmo de Rivera Anlählich der .^a>ei- iahrhundeilseier der deutschen Beli.^riung des Banats In Temcsoar am 8 unb 9 September. Don der die Dummer zwr, Aufnahmen bringt berichtet Ferdinand 3m(i ®; über über das Deullchtum im "Banat Ga rz brionders reich ist diese Dummer mit Reproduktionen von Kunst- werken au«geftattet Besonders erwähnenswert ist die Zeichnung von Rutrelf Lipus. bv Sperling bebüringet alter. Leute durch die Heilsarmee aus dem Platz vor der Zohanaiskrrch.' In Leipzig, ewi erfchüttei.tdes Bild von her Dot unterer Zeit, ttmlg« Aus nahmen von einer Zuirker«-Augzeug- GrpedNiva »eigen rnterenant? Bilder au« den nSrbliche.i Polargegenden Wie immer sind alle tpubtigen oftuctR.i Sreigniffe im "Bilde wieder- gegeben Wen unb ^oröeamgtn im .»testener Anzeiger" vor t*t OefferNlichtel zu tretet, haben nztr m "Rr. 229 einem Bericht über «tm Beamtermenantm- Lun^ Ausnahme gewährt, obwohl d4efe Berwrmnlung den 2 Hara ft« r einer ge- ,44offenen Beranftaliung haue Jener vom "Beo m tenbim dsvo rft and ringe- sandte Bericht hat In manchen nicht- beamteten Kreisen der Einwohnerschaft Widerspruch gefunben. der in ^thlrei- <**n "Briefen an uns zum Zwecke ber Derdssentltchung ausgedrütft wurde llm di« freie Meinun o « dufte- r u n g der nige Männer noch Immer tn bet Stellung eine« Reserve»Lok >motivsührers sie werden votausfichillch auch noch einige oabrv tu dieser unangenehmen Lage verbleiben Dach da« Beamtentäkacfth bi« jetzt noch nicht geschaffen ist, auch nicht al« da« Betrieb«rdtegefcti vom 1 4 20 genehmigt wurde, fei hier ebenfall« mit festgestellt. Und wie ist es nun erst mit unserer Dien st dauer, die heute schon oft über den Achtstundentag hinausgeht Wir haben den Eindruck. test dem Einsender diese Einzelheiten nicht belaroit sind Der Achtstundentag ist in der AuS- wirkuna für tu« Lokomotiv- und Zugpersonal «rnau ba«|c(tK*. wie die Derhällniste m der Dor- taeg«erit waren, benn wir kennen nicht nur Ar- deitszeli. fontirn Defamttienstz.it unb reine Arbeitszeit. so daf) Ditnstlcislungen im Monat von 250 Stunden uni noch mehr h.-rauskommen Also mit dem Achistundentag ist es bet un« Eisenbahnern wirklich nicht getan Was die BesoI - dungssrag: anbeirtfft. so glauben wir. dal) der Ginsend.r auch nach dieser Dichtung hin wohl nicht ganz zutrcfsende Brrftcllangen hat So ist «s uns z. B briaiml, dost ti. kommunalen Beamter mit ihren GehallSt^zügcn noch im Dück- ftarw sind. Trotzdem aber sehen die Polizeibeamten z. B öur Wahrung b-.r öffentlichen Sicherheit ouch w.iterhin ihr Leben auf# Spiel, wie ,-j wo hi C.r Düss.Ik orfer Boigang zur Ge- nüge beweist Wir mbchlln auch h rvorheben, doft ein "Beamter schon in der Friedenszeit infolge ferner kärglich.., T.fcltung ein recht bescheidenes Dasein führen mufft. Hätten die "Beamten heute nur Ihr Friede^isg.holt, so märten sie sicherlich alle gern. /usr!ed..i sein Was Hoden wir aber Kbt In Wirllichkeit? "Bei einem Dollarstand: von rund 7 Milliarde., Mark bekam ein mittlerer "Beamter nach ter L.»tcn Erhöhung für die Woche Doot 9 dis 15. 10 3 ’ Milliarden Mark. Da« bedeutet rund 2* - Grldinark Das sind doch wirklich unhattlar. Derhallnlsfe. Und trotzdem führt der Sinfend.r noch den Ausspruch eine« ihm bekannten Beamt.n an, man solle .seine Forde- nmgen nicht z-i hoch fchr-ouben, vielmehr mit leinen Ansprüchen zurückhalten und sparsam wirtschaften' Die Ding, sind in Börrllichleii Io, tat) erst kie Preise herausgehen and bann bk Gehälter uni Löhne nachhinken. Wir Beamten find nicht nur gewerkschaftlich fon- * BSärffe. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M. 11 Oft. ®« Handel. Berliner Börse Berlin, 11 Okt Im Freiverkehr erfuhren die gewaltigen Steigerungen der Devifenpreife während de« Dvrmittaigs zunächst eine Fortsetzung, so das, d.e Dotierungen sich mit 32 Milliarden für London und 7 für Deuhork teilweise noch über dem Stande von gestern abend bewegten Im Ber- laufc lieft aber bue dringlich? Dachfrage nach und die Kurse stellten sich niedriger bi« 25 Milliarden für London und 5,5 M elitär den für Deuhork Wie toeit hierbei dl: Wirkung von Zeitungsnotizen mitspielt, wonach selten« amerikanischer Banken jetzt eine gröftete Geneigtheit bestehe, sich mit gröberen "Beträgen an der neu zu errichtenden Gvldnolenbank zu beteiligen, läfft sich nicht beurteilen 3ebenfalls war die Deichsdank bei der amtlich-'' Kursfestsetzung als Abgeber am Markt unb teilte im Gegensatz zu ben letzten Tagen für die führenden Plätze bis 75 Proz der Anforderungen zu, so Saft die Festsetzung der Kurie un- gefäbi auf der Grundlage von 23 Milliarden für London unb 5 Milliarden für Deuhork erfolgen konnte Dann kam etwa« Ware heraus, und bw amtlichen Kurse blieben zumeist Brief Die Fest- ftrifung be« Kurse« für die Dollarschatzanweifun- gen und die Dotdanleihe ergab 5100 bzw 4800 Millionen, wobei die Umsätze im Freiverkehr eine lehr grobe Ausdehnung angenommen haben Für ben Verkauf der morgigen Börse rechnet man mit einem Anhalte, ber Kauflust und mit einer Fortsetzung der starken Kurssteigerungen 9n gröfcte Str»«erze»ger der Well. Auf der . In temat ronalen Gleftrotechiii- fchen Ausstellung- in Foanksuri a M 1891 wurde e« al« ein wahre« Weltwunder angestaunt, bah 44 Dampf- unb 24 Das- und Petroleummoevren zusa-nmen die Kraft menge von etwa 4700 Pferde- fräften lieferten Heute, drei H^hrzehnte fpäter 9>d> e« bereit« etne einzige Maschine, die teutrnb die 15fache Gnergiemenge liefert, die felnerzeit auf der ganzen Frankfurter AuSstell ing zusammen aufgebracht wurde S« ist die« ein Drehstrom-Turbogenerator der 6 t e- men«-Schuckert-Werke. der al« aröftter Stromerzeuger der "Welt während de« Kriege« gebaut wurde Turbogeneratoren nennt man von Dampfturbinen angetriebene elektrische Stromerzeuger. di« sich fast au«nahmslo« mit 3000. 1500 oder 1000 Umdrehungen In der Minute drehen Di« gtöftle Maschine dieser Art war ur- sprunglrch zur Ausnutzung grober Braunkohlen- lelöer für Erzeugung von Stlckstoss und TQiimi- nium gebaut und führt neuerdings grobe Energiemengen auf weiten Strecken dem rheinisch-west- lälischen Industriegebiet zu Die zu biefer Anlage gehörige Dampfturbine entwickeli eine Dauerlei- ftung von 70000 ll.8. bei 1000 Umdrehungen in der Blinute In ten Wicklungen be« feststehenben Teiles der Masrhine werde., bei einer Spannung von 6600 brs 7000 Bolt 50 000 Kilowatt Dauer- Iriftung erzeugt Dieser Stromerzeuger könnte, wenn er nur zu Beleuchtungszwecken oertoentet wurde, dauernd 2 Millionen der üblichen Dlüh- larnpen speisen, er verbraucht stündlich etwa 135 000 Kilogramm Braunkohlen, bei einem 10- ftünbiaen Tag ««betrieb etwa 90 Güterwagen Das Gewicht ber sämtlichen Platten, tue dafür verarbeite wurden, betrug 60 000 Kg, der gesamte Abfall etwa 21 500 Kg Das Gewicht der Kupfer- wicklung ist 11 000 Kg und das des fertigen Läa- kr< 104 000 Kg. für dirien Läufer muhte der Besteller «inen Svnderwagen zum AbtranSpoN bauen lassen Obgleich sich ber Ausführung während de« Bklthiege« grrfte Schwierigkeiten in ben Weg stellten, ist dieser gröftie Sirlmterzeuger ber Welt koch in bester Friedensau«sührung fer- >>gg«skllt worden. Der Wasserfall der Selbstmörder. Im tapanischen Srddebengebiet liegt auch die alte historische Stadt Dikko Sie besitzt eine merkwürdige Sehen«würdiakeit. auf die m .Ridam« Universum" hingewkfen wird Es ist die« der tosendeWafsersall. der auf die japanifchen Selbstmörder diefelde Anziehungskraft auiiübt. wie es manche grobe Brücke in Dordamerika tut Die Zahl ber Selbstmörder, die sich tn die Fluten diese« Böasscrsall« stürzen unb bamit ihrem Leben cm Ende bereiten, beläuft fich durchfchnittlich im 3ahre auf hunbert ßebcn«mübe beiderlei De- schlecht« Die Stadtverwaltung von Dillo hat altes versucht, um dieser Leidstmordmanie zu steuern Sic bat auf der Höhe des Falle«, der in eine Tiefe von 80 Meier hinabstürzt ein 'Brif'-’ui errichtet, von dem au» Tag und Dacht em Wächter aufpaftt. um Selbstmörder von ihrem Borharen abzuhalten. sie hat auch den Zugang zu dem Fellen mit Stacheldraht versperren lassen Die Stadt hat ihre guten Gründe dafür, beirrt ft: muft bk Kosten für die Beerdigung der Lebensmüden tragen, die gewöhnlich tn« zur Unkenntlichkeit entstellt sind, und die städtische Kaffe wird dadurch arg belastet Bisher aber bat die Zahl der Selbstmörder noch nicht abgenommen, unb beste lb Hal der Magistrat ein Preisausschreiben erlassen, das 2000 Ben demjenigen verheibt. der da« beste MiNri zur Berhinderung der Selbstmord« angibt. 11 Cftobf, löütniä <*«t» ZWHOOOO 3*75000 wnsor ’i 28':o* TlSlfcKy ;'4i612500 '1*75** ri74375TO 1854125020 72180*6* *200* 2T72S: 1503750* gegangenen Erwiderungen geben wir der folgenden Raum. “ ~ " Der .Gkk>en«r Anzeiger" vom Dienstag ent- t**t eterti Artikel .Zertgemüft« Betrachtungen' . in bem der Arilkelfchretber. .rin« Perfönlichkelt tes Wirtschaft«,«den«-, sich auch mit der Be- OMtenschafi beschäftigte Gs wurden da über Frankfurter D« Vst «markt. (Telegraphische Auszahlung) _______ (Ohne Gewähr^) y 10. Ctiobfr Hmtlidx '.'otlTruna 1885360* 1*465*1 108575** 17042500« 24837500* ?50e2sÖcÖ' 44537600*145382500« »4X7500* 2157125*01 »483*50 77*837 5< -------- ---- Toium 10. Chot-rr 11 Cf toter flmit(d>e ‘Jlotirrann <»tlb Ifnrl Nanlichr Jloifcrung <*flb Br,<( Hmerb ■'floltrb SVirfkl-Hntn, . ffbrlfhnnüi . . Sorfnbagfn Ciodboim ßtlnngfort Jlialttn . . itonbon..... "ittnonrf • Jarl« ..... eäroru . epmiten . Sira tnttnrt® Crit abgrft. Trag...... Babapr« .... it'ncnMJltrr« Sulflanrn . Iavaa .... nio oe andre Brtgrab..... üi'fabon 11 «3*7 5* 11S791V7X) 15461KA) 150M75* 45S®O.» 4511 tt0696*o 523H/KI» 7730375* 7W.<6?MX TSWHi «rN.fxja 13466-.-JOO 13X337'01 I346<7>5. 2967’5-ü* fl8Z,37'.u 1R1545O0U IR24V/X4 52HB7!44*i X7l.32.yWl CmU 4Ü5UIUHXJ 41896* 42105* 89775000 302250* 1X9600 Hl*/ 969570UH 9744.3000« 9W750O 29072501 14713125* 1478-7.75,41 Ä428754O 2R571?.yn 35511*0 IWrii, 119700001 • 1203(01* ♦ ' B« knote» (Ohne Gewähr 1 **7,0» 5000 I994O7teXX '.7/33X01 IO 260650(00 7X4036*0 787965000 X 89824*01 1332660*0 133934*0 135660000 1163400* «9425000 230f>75*> 7294S0Wi 269325 -7*7'. 1645875*0 165412*0 49276'* 496235* 24738*103. .WJOOO.. »•987500* 501250»» '1X348750 rtiWia, 2074950* 202506000 ) 3ranfTun o. 1K , li Chobrr Gelb Priel (* Edelmetalle x Ü^BbXn^.?>Xil^ I G. Gämbleln, Brnchstr. 19II I nächst der Univereität M Lichtspielhaus unL 14 Jahren w och an tage vor 8 Uhr ermäßigte PreUe. VeratMtM Orofaeeter Mi« ütnata«: ce will) »Im Teil Derrreiheitskampf der Schweiz Rplelselte»: ”*c Im Handelsregister Abt A Dr 30 wurde heute bei ber Firma Karl Heller. Lich. eingetragen Die Firma ist erlolchen. Sich, den 9 Oktober 1923 6282V Hesstfche« Amtsgericht. Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Lelegraphenltnie an der GemrindestraftevonBeuern—"Ber«rvdnach der Deumühle liegt bei dem Postamt tn Gieften von heute ab 4 Wochen au« Gteften. den 12. Ohöbet 1923 6279V ______Telegraphen bauamt._____ 10 Prozent Belohnung! Don meine» Brnndstück wurde gestohlen eine Wagen plane, 5x3 Mft, geldlich, gree. schwarz ge^ichnet «. Wart. •otomWe-. Weri etwa 70 ®o»*erk. Obige Belohnung erhält, wer die t>ta* zuhanden bringt oder di« Täter so aamhaft macht, dntz ihre Beftrofxxg erfolgt* kam. Strengste Berfchwitgnch zrrqesichtri (wD s. 1 srasyU (Sq-Mjei). den tzstehener Anzeiger erbeten. > «®c0 • Großakte 6 Drucksachen aller Art x/x/v Guter Cfcö zr> verkaufen (06318 «tlfs-Sr. .2 p. Kaufgesuche | LLNKSlMkS kauiinachNumniern- anaabc L ■ittweak, Ha- CäxrlatUaHri, ftneb beraftr^a mA |Verschiedenes| Mr.Sctr^Bmlße au verkaufen. Q.brli.a «.k*Lt Einige Mengen Wiilerkartolielo gegen Baumaierlalien ob. fonsttge Taufch obiefte gefochi. Ware wird evtl, abgehott. Gustav GrotzNachs.. Darmstadt vtsmaretttrafte l7. Telephon 3110. ConradVeidt Eva May ^teHenangebote| vchniierlrhrliiß fuchr 06312 I Tafelklavier zu verkaufen. 120 molbmarf ober 12 Beniner Weizen u. 203«. Kartoffeln. Schr Angeb. unter 06317 a. d. Gieh Anz. I WIUUI LIUIIlupiUlG Fj Ul UUUUlUil 11UI lUllUlUl trtfta und TornetiiMla Dealer am IW « Wir geben Rente bla Sonntag. „ W Bkiketts gegLN Kartoffeln "b. Schriftliche Angebote unter 06315 an goplaneiaafk L richtige« Sleinüijei fcratoiricMwiiWpnrM Veratellaee 4. 6 a. 8.15 Uhr veegre Mädchen, 15—1/3. ah, Hir den Vaben gefuchi. Äarb. ®tr. 40 p. [ Verkaufe | liefe- Varali 'Kr -mit ffgf Bet Arw {ber üb. Äc be:. 6rc BieDenzfiehtervereio ßjtßeo o. DmgegEBiL Conw.aa. 14. 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