Gering 3e'9e 'ch hiermit an. Karst Obnlcutnant i eines gesunden )ens 3%8D Emmi) geb. Lebemann \ 3uni 1923 wo kmend en 13. Juni Konzert :m Orchester erren ,c Anfing 8 Uhr nit verstärktem Orchester fttvoch statt. tiWI er (18, Vs«-. rlirt) für uiöfran. w ^hclfiibtn Prcnncrli, HUdicrcm iinu. **D parheroe fparofcn Aouf44. olattflC itotu ■eidit. ohne iiiifdiMfl- ackösen Dauben. MS» fit fioopaaie ii» SÄ- WNI'MltN 7if Platz« Vorschrift 2O"/„ Auf ichlag. Hauptschriftleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; fürder» Anzeigenteil: Hans Zech, sämtlich in Gießen. (Eine Nede des Reichskanzlers in Heidelberg. 5earlSruhe, 11. 3unl (WTB.) Reichskanzler D r. Cuno traf heute abend aus Heidelberg hier ein, um mit der badischen Re- gierung Rücksprache zu nehmen. 3n feiner Begleitung befanden sich u. a. Reichswirtschafts- Minister Dr. Decker sowie die Staatssekretäre Hamm und (Brügger. Am Abend fand ein Ernp- pfang beim Staatspräsidenten Remmele statt. Aach einer (Begrüßung durch den Staatspräsidenten, in der dieser auf die schweren Zeiten hin- wieü, die durch den Einbruch fremder Gewalt über badisches Land gekommen sind, ergriff der Reichskanzler das Wort, Heber den Zweck seiner Reise führte er aus, daß er sie unternommen habe, um seinem langgehegten Wunsch, mit dem Lande (Baden in persönliche Berührung zu kommen, Ausdruck zu geben. Er stehe vor dem Ende einen Reise, die nach Münster, Elberfeld und Heidelberg geführt habe. Dabei sei ihm aus allen Schichten der besetzten Gebiete und des Einbruchs- geöietes einstimmig versichert worden, daß die Bevölkerung dieser Gebiete den Abwehr- kamps biszum guten Ende fortführen wolle. Der Abwehrkamps in den besetzten Gebieten und im Einbruchsgebiet sei spontan aus der Bevölkerung heraus emporgewachsen. Besonders von Arbeitnehmerseite sei klar und deutlich zum Ausdruck gebracht worden, daß die De- völkevung selbst die volle Verantwortung für den Abwehrkampf trage. Zu einem guten Ende des Kampfes gehöre vor allen Dingen auch, daß Baden, die Pfalz und daS ganze Rheinland, überhaupt alle befetzten Gebiete unversehrt beim Reich und bei den Ländern bleiben, zu denen sie gehören 3n dieser Beziehung gebe es für die Reichsregierung, für die Landesregierungen und füi die Bevölkerung keine Kompromisse und keine Konzessionen. Der Reichskanzler wies dann daraus hin, daß der uns aufgezwungene Kampf schwer und daß die Reichsregierung bestrebt sei, die Leiden der Bevölkerung mit allen nur möglichen Kräften zu lindern. Der Kampf werde in voller Einigkeit des ganzen deutschen Volkes geführt, und eS gebe keinen Gegensatz bei den Parteien und Wirtschaftsgruppen in der einen Frage, baß das Reich unversehrt bleiben müsse. Unter dieser Parole ständen Aord und Süd einig und fest zusammen, und unter dieser Parole werde der uns ausgezwungene Kamps zu einem glücklichen Ende geführt werden. Der Kampf sei uns aufgezwungen worden; denn die Reichsregierung habe in voller Aufrichtigkeit ihre Erfüllungs- bereitschaft in den Grenzen des Möglichen immer betont. 3n Heidelberg fand heute eine eingehende AuSfprache unter Vertretern der Behörden sowie der Wirtschaftskreise der Pfalz statt. Diese ergab den Beweis des einhelligen Willens der Bevölkerung, an den staatsrechtlichen Verhältnissen und der uneingeschränkten Zugehörigkeit der Pfalz zum Reich und zu Bayern unter keinen Umständen rütteln zu lasfen. Don allen Kreisen, besonders von der Arbeitnehmerschaft, wurde betont, daß sie aus sittlichen Gründen den aufgezwungenen Abweh rkampf aufgenemmen haben und ihn bis zum guten Ende weite r f ü h r e n würben. Ebensowenig, wie es einer Anweisung der Regierung bedurft hätte, den Kamps aufzunebmen, werde cs der Reichsregierung jemals gelingen, cr.cn Abb uch des Kampfes gegen den Willen der Drvölkerung zu erreichen. Lloyd «kortre über zwei neue Elsnsi Lothringen. London, 11. Juni. (Wolsf.) Lloyd George erflärle gestern in einer Rede, zwerneucl Elsaß-Lothringen feien in den letzten QTo- dien geschaffen worden. 3m O ft en habe Pole», ohnö Berechtigung Wilna annektiert, und was habe sich jenseits des Rheines ereignet? Ein Angebot sei erfolgt, eine ^wichtige Frage einem unparteiischen Tribunal zu unterbreiten. Werde es angenommen oder würden Frankreich und Belgien erklären: „Aeml W/r haben die Macht, warum sollten wir uns einem Tribunal unterwerfen ? Wir haben ein Herr, wir haben Äanonen, laßt f i e entscheiden!" Lloyd George schloß: W'nn nicht eine neue Gesi rnunq in der Welt entstehe, lo verzweisle er an der Zukunft der Zivilisation-. England bei der Arbeit. London. 11. 3uni (Dolfs.) Die „Time s" fchr-eibt in ihrem Leitartikel, es sei klar, daß ein außerordentlich, kritisches Stadium in der Entwicklung des Reparationsprvblems erreicht worden sei Das natürlicher Verfahren würde sein, daß die Alliierten gemeinsam berieten, eine gemeinsame Antwort aufstellten, und daß so der Weg vorbereitet werde für eine baldige Konferenz mit Deutschland, in der alle Einzelheiten des Reparationsproblems in einer prak- tischm Erörterung behandelt werden könnten. Es fei möglich, daß jetzt die Aussichten für eine solche Konferenz günstiger seien als sie vor einer Woche waren. Bevor irgendein wirklicher Fortschritt gemacht werden könnte, müßten jedoch gewisse politisch: Schwrrriakeiten überwunden werden. und die Art. wie ihnen entgegcn»utreten sei. könne einen sehr tüchtigen Einflul auf die künftigen Beziehungen zwischen Frankreich und England ausüben. Dies sei für den Augenblick die qrunb» lesende Frage. Bevor irgead.stn? Annäherung in der praktischen (Svövterang der finanziellen und wirtschaftlichen Fragen, die den Inhalt des deutschen Angebots bilden, erfolgen könne, müßten Frankreich und England über die Bedingungen einer Annäherung Übereinkommen. Die Times" schreibt jedoch, daß keine britische Regierung die Besetzung des RuhrgeoteteS billigen könne, sei es direkt oder indirekt. Es könne wohl kaum zweifelhaft fein, daß dieser Standpunkt auch aufrecht- erhalten werde. Die britisch: Regierung habe in diesen Tagen eine gesunde Ansicht über das Re- paralimrsproblem erreicht, und es sei ihr deutliche Plan — wie anzunehmen sei — auch ihr sehnlichster Wunsch, diese Ansicht wirksam zu machet. Es könne jedoch kein Fortschritt erreicht werden, wenn kein Einverständnis mit F ankreich zu eioielen sei. Die Hindernisse seien noch sehr « r n st. 3rgendeine Preisgabe die,es klaren Grundsatzes könne nickst in F.age kommen, und es müsse ernstlich versucht werden, der französischen öffentlichen Meinung klarzumachen, daß nach englischer Ansicht die Voraussetzungen zu einer wirklichen Regelung gegeben seien. Dies könnte nach der „Times' • in wirksamster Weise geschehen wenn die französischen politischen Ansichten in ihren Ursachen und möglichen Folgen Rar begriffen würden. Dies bedeute, daß England In umfassender Weise die allgemeinen Ragen der französisch:!» Sicherheit erwägen mußte. Don diesem Standpunkt aus würde es verhängnisvoll sein, wenn Frankreich versuchen wollte, ein rationales Problem zu lösen, indem es Deutschland so geknebelt und gebunden halte, daß es keine angemessenen Reparationen zahlen könne. Cs sei Dache der britischen Regierung, die größt- möglichm Verteile aus der GelegenhÄt zu ziehen, die dazu angetan sei, die wirtschaftliche Wieder- herftellung in Europa anzubahnen. London, 11. 3uni. (WTD.) „Daily Rews" schreibt, wenn Poin.are unwiderruflich entschlossen sei, jeden Regelungsvorschlag abzulehnen, so würde Großbritan n i e n auf je? en Fall die Fr:i')eit haben, seine eigene Politik zu formulieren, mit der Aussicht darauf, daß sich ihm Teig ei und 3tali.-n bald anschließen würden. Der moralisch: Druck, der durch freie Kombina ion ausgeübt würde, könnte bald den politischen Zusammenbruch der Pvincars-Gruppe herbeiführen. Die „Westminster Gazette" schreibt, die Verantwortung, die auf der britischen Regierung im gegenwärtigen Augenblick liege, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es würde sich für das britische Kabinett lohnen, so großzügig wie möglich in der Frage der England geschuldeten Gelder zu fein, wenn dadurch wirklich die Befriedung Europas ge'ichert werden könne. Es fei aber feine derartige Regelung möglich, wenn Frankreich auf der Forderung nach Kapitulation im Ruhrgebiet bestehe und die Billigung der dortigen Politik durch England fordere. Das Blatt schließt: Wenn England mit Frankreich Zusammenwirken soll, wir es dies immer noch aufrichtig wünscht, so kann dies nur geschehen unter gleichen Bedingungen und für Ziele, die ebenso die eng.isch.m wie dir französischen sind. „Daily CH r on ic le" schrei )t. das d utich: Angebot biete eine wirkliche Gelegenheit, alle Parteien zu einer •5r3rte unj zu ammmzub ingen. Bestehe aber Frankreich auf dem, was Lloyd George gestern „die Einsetzung drr Macht über ias Recht" nannte, so dürfe England nicht toei'cr mit Frankreich zu'ammrngrhen. Eng and müsse es ab lehnen, sich weiterhin von Frankreich mitschleppen zu lassen, es müsse eine britisch: Politik fr-folgen, in Gemeinschaft mit F eun- fcen, die bereit seien, mit Cnglan) in der Sache des Fried-rns und des W'.ederaufbaaes der Welt zusammenzuw'.rken. Die Lage in Dortmund. Dortmund, 11. Juni. (WTD.) Um 11 Uhr vormittags war die Lage im allgemeinen unverändert. Vor dem Haupteingang des Stadthauses wurde ein zweites Maschinengewehr in Stellung gebracht. Die im Stadthaus befindlichen Personen werden mit Erschießen bedroht, falls sie sich an freu Fenstern zeigten. Um 12'/2 Uhr wurde das Stadthaus von den Franzosen wieder geräumt. Dortmund, 11. Juni. (WTD.) Gestern abend nach eingetretener Verkehrssperre wurden Passanten auf den Straßen vonsranzösi- schen Wachen beschossen. Dabei wurden, wie bereits gemeldet, fünf Deutsche getötet. Diese Toten wurden zunächst an der Stelle n iebergeleg t, wo man die erschossenen französischen Unteroffiziere aufgefunden hatte; später wurden sie in das Luisen-Hospital gebracht. Eine französische Darftcllnna. Paris, 11. Juni (WTD.) Die Afrnd- presse bringt keine zusammenhängend: Darstellung über den (Berkruf des au s Dortmund gemeldeten Todes ton zwei französischen Feldwebeln. Lediglich der „Temps" friigt folgrtbc Meldung, die of.enbnr von einer Pariser Regierungsstelle frommt: Wir haben gestern gemeldet, daß am Sonntag, abends 10 30 Uhr, zwei französische Feldwebel vom 149. Infa.tterie-Regimmt in einer Strcche in Dortmund von einer Gruppe von drei deutschen Zivilisten durch Revolverfchüsse getötet trerben sind. Roch den noch summarischen Berichten. die aus Dortmund vorliege:r, soll dieser Drppelmord nicht auf die nationalistische Agitation zurückzuführen sein. (Den gle.chin (Borbefrdt mach er b:r stts einige Morgenblätter.) D e frühen französischen Unteroffiziere sollen bei einem Streit, der auf eine Diskussion zwischen den noch nicht ermittelten Zivilisten und den Ermordeten entstanden ist, getötet worden fein. Wie die Machthaber „sühnen". Dortmund, 11. Juni. (WTD.) Zu der Mordtat an zwei französischen Offizieren teilt free zuständige Stelle mit; Die Tat wurde nicht von Deutschen verübt. Die Geschosse, mit denen die Offiziere getötet wurden, entstammen Gewehren oder Karabinern. — 3nfolge des verschärften Belagerungszustandes kam es gestern abend zu Zwischenfällen. Die Räumung der Straßen um 9 Uhr wurde teilweise unter Mißhandlungen der noch auf den Straßen (Befindlichen durchgeführt, wobei die Franzosen reichlich Ohrfeigen und Fußtritte austeilten. Ein Zivilist erhielt im Laufe d^ Abends bei der Räumung bet Straßen einen tödlichen Schuß. Drei weitere Leute wurden nachts erschossen und zwei schwer verletzt; sie erlagen bald darauf ihren Verletzungen. Durch Augenzeugen wurde festgestellt/ daß die Franzosen aus nächster Rähe ohne vorherigen Wortwechsel die Personen erschossen haben. Drei der Leichen mußten von Deutschen zu der Stelle geschleppt werden, wo die beiden französischen Offiziere erschossen worden waren. Die Leichen wurden in die Blutlachen der Ofsiziero gelegt. Boi der Besetzung des Stadthauses heute morgen wurden von den Franzosen 4 1 Mill» o- nenMarkbeschlagnahmt. — Die Truppen im Stadtkreis sind beträchtlich vermehrt worden. Die Ermordung einer Fron. Herne, 11. Juni. (WTD.) Am 8. Juni wurde eine Frau Kleine von Franzosen durch Schüsse schwer verletzt; tags barauf erlag sie ihren Verletzungen. Der französische Kommandant bet den Angehörigen eine Abfindungssumme von 503 000 Mark an, deren Annahme aber abgelehnt wurde. Ueber d:n Grund der Erschießung ist bisher noch nichts bekanntgewordrn. Ncne An<iung mit D utschland vor Ablauf des Morotoriums zu revidieren, da mit ei.-er neuen Kr sis gerechnet werde, Wern Deutschlcmd die bis dal, n üb:rnwmmeren Deraflichtun'.en nicht au8- ge'ührt hätte. Als das Haupthinder.ris für die Absichten der Urheber die'es Vo.fchl-.ngs werde die Furcht des Präsidenten Harding vor einer Verwicklung der (Berd igten (Staaten in die Reparativ nssrage und die Frage der alliierten Kriegsschulden betrachtet. London. 11. Juni. (Wolff.) Dem Washingtoner Deiichterflatter dec „Times" zufolge hot Die Bundesregierung beschlossen, sich von dem Reparationsproblem absrits zu halten, in ter Hoffnung, daß separate Ueber:inkommen nach dem britischen Vorbilde für die Zahlung der Alliiertenschulden zustande kommen würden. Aus dem Reiche. LavdtaASwahlsn in Oldenburg. Oldenburg, 11. Juni. (WTD.) Das Endergebnis der Land tags wählen ist folgendes: ES erhielten die Liste Tantzem (Demokraten) 9 Sitze (1920: 7); Dannem-inn (Deutsch. VolkSpart.) 9 (13); Horchfeldt (Dtn. DvlkSpartei) 3 (1); Dieser (Zentrum) 9 (11); Hug (Der. Svz. Partei) 11 (10); Unabhängige Sozialdemokratie 0 (5) und die Kommunisten 2 oder 3 (0) Sitze, Tagung des Deichsverbandes der Deutscheo Presse. Münster, 11. Juni. (WTD.) Der Deichsverband der DeutschenPresse genehmigte grundsätzlich unter bestimmten Bedingungen den R e i ch Star i f für Journalisten und Redakteure. Zum ersten Borsitzenden wurde Chefredakteur Paul B ä ck e r-Berlin einstimmig wiedergewahlt. Einmütig wurde einer Erklärung zugestimmt, in der der Deichsverband die brutale Vergewaltigung der Freiheit der Presse in den besetzten Gebieten aufs entschiedenste verurteilt, die zu schwerster Bedrängnis, zu Ausweisungen und zu Gefängnisstrafe für eine Reihe von Kollegen führte. Der Reichsverband spricht den Opfern im Dienste der deutschen Freiheit seinen Dank auS. Aus Hessen. Besprechungen über die schwierige Wirtschaftslage. DaS Ministerium des Innern veranstaltete in diesen Tagen unter Mitwirkung des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft, der Staatsanwaltschaft und von PreiSprüfr.ngs- stellen mit Vertretern von Landwirtschaft, Industrie, Handel und Gewerbe und der Verbraucher eine Besprechung über die durch den bedrohlichen Marksturz geschaffene schwi^rigeWirtschaftSlage. Man gelangte zu der einmütigen Auffassung, daß eJ unabweisbare Pflicht aller Berufsstände sei, insbesondere derjenigen, welche am raschesten in der Lage sind, sich der Markentwertung an- zupassen, auf die Gesamtbevölkerung jede Rücksicht zu nehmen. Es steht zu hoffen, daß die Vertretungen der genannten DerufSgrup- pen bei ihren Berufsancehörigen das notwendige Verständnis finden und daß alle nicht durch die Verhältnisse gebotenen, insbesondere sprunghaften Preis st eigerungen vermieden werden. Die Erkenntnis, daß daS ganze Volk sich in einer Dotgemeinschaft befindet, ‘n der die wirtschaftlich stärkeren Schichten zu weitgehender Rücksichtnahme auf die übrige Bevölkerung, auch wenn es gewisse Opfer vom einzelnen verlangt, verpflichtet sind, muß mehr und mehr Boden gewinnen. Diese Erkenntnis muß in alle Bevölkerungskreise getragen werden und ist die Voraussetzung für eine wirksame Tätigkeit der Behörden bei ihrer Bekämpfung von Preis- Überforderungen und Ausbeutung. Sämtliche Behörden werden ihre schwierige Aufgabe nach besten Kräften weiter erfüllen, bedürfen hierzu aber der verständnisvollen Mithilfe aller DerufSschichten. Die Gewalttaten der Franzosen gegen deutsche Eisenbahner. in der Zett vorn 2.-8. Mai. Am 2 fr M. bis 7 Uhr abends muhten nach einem Befehl vom 1. Mai 198 Werkswohnungen der H. V. Crefeld-Oppum von den Familien geräumt werden 3n Troisdorf muhten am gleichen Rach- mtttage ohne vorherige Ankündigung in wenigen Stunden 35 Familien ihre Wohnung verlassen. 3n Euskirchen ist am 5. d. M. mit der Massenausweisung von rund 180 Cisenbahnerfamiliea auS dem besetzten Gebiet begonnen worden. 3n drei französischen Estenbahnstigen sind die Vertriebenen bisher von Euskirchen nach Bonn und von dort mit Lastkraftwagen ins unbesetzte Gebiet abgeschoben worden. Ausweisungen sind weiter im Gange. 3n Düren muhten am 5. Mai 178 Familien in einer Frist von 4 Stunden die Wohnungen verlassen. Am 7. Mai wurden in Chrang die (Straften durch frarz-s she Ce .barmen. Mar^krn:r und berittene Spahis abgesperrt. Genfrrrme forderten die Eisenbahner auf. die Arbeit aufzunehmen und sich sofort zu erklären. Auf das Rein, das sie überall erhielten, haben sie Befehl, binnen 15 Minuten die Dienstwohnungen zu ver.asten und nur die notwendigsten Wasche- und Kleidungsstücke mitzunehmen. Mst.nahme ron Waste.-. 6fr e eien, Schirmen, Stöcken. Kinderwagen wurde verboten» Das Vieh durfte nicht fortge'cfrifft werden. Kinder durften keinen Kaffe: bekommen. Mitnahme von Kaffee und Stullen für erkrankte Kinder wurde verweigert. Rach 15 Minuten wurden 40 Familien, zusammen 150 Personen, in einem bereitstehenden Leerzug abgeführt unter TDeckung, wie Schwervcr recher. dann ecsch.enen Tegleittommandos mit Maschinengewehren. Der Abtransport erfolgte über Koblenz nach Mainz und von dort nach Koblenz. Auf dieser Fahrt wurde der Transportzug in Boppard durch einen ausfahrenden Güterzug schwer ge ährdet. der auf 1 Meter Abstand zum Halten kam. Die Leute waren in größter Angst, zum Teil schon aus dem Zuge gesprungen. Der Zug fuhr dann weiter nach Diez. Von Die; aus muhte der Weg zur Grenze zu Fuh zuiückgelegt werden. Unterwegs wurde auf dem Transport die Entnahme von Wasser verboten. Troy aller Drang'alierungen ist kein Bediensteter seiner Pflicht untreu geworden. 3n Bonn wurden am 8. Mai 180 Familien mit einer Frist von 4 Stunden aus ihren Wohnungen vertrieben. Während im Falle Crefeld- Oppum di: Familien ihr Hab und Gut noch mit- nefjmen durften, ist den anderen Vertriebenes fiarfe S'tfte »en. 1o »1 hier uw f!c lunjen bei rrjaf^l ea .en •om e«*» Sebbrig Jul 0 Millionen l Turnen, Sport und Spiel. Auftanoe Qtbra.n toerc amerclk -«tgt. dast sie nur vtedcrholt, sondi nnbem vtelleicht auch noch welker ausgcbaut werben können. Don Juan. uw t b:*-ib.— büdtr* Ädr daß er I I < I I daß» 3 b »lf Ger m a un s bi: btu 3» ftt <:u) Der I batte mi< Ten Aui k, ■reltlallkb 3eiv>oUe Meter Oeftoll. Me bet Heb her anc 'einen 6 beruht n mit beton derer Liebe leben bell bat voll Tcrlb.rrlrrTi.T« oert . m >a bek $t rudr ichn s-ciW^ hnusL »■ bn.rle» •• Zridericus 3et. Ceti •e'W^äxfl ter beine Seil Mr tl jr*rtig -r teth jn.". fhrv. eeb ich will ba» gern gla.ibn Gr e ir rtrüti Nr e .veti-rr ^tronemrirtr bfr'imö, sie bi Mr 2 ,T- ge'chificn bei; da vrtzchtt-ie tem Habmc t zu btgcg ci l>:r Tb-ltall bei banf- b.irtn Pudlikuor» war fo stark, hab Me Künstler t ut ben dr.nze.iden ITunld) ihrer Zahö er bin rtdbn koo-ckktzA Anda te can:«ibl e am Schlüsse Mr TortruiSf'Ige noch einmal zu Gehör b i »gen muh» ten 211 t kern Ausdruck her tDdrmfte.t Xi«rf?n- Ter (ttrosfhandeltzindrx des Lkatistischeu -ieichSnmks. Qlad) den Tkredinungen de» Statistischen 4delck#amte# ist die Grosth rndelsitteckzahl hom 5212tod'rn des Fr'.etensstdndEs im Du.ch- fthnUt April auf das RITOfadx- oder um 56,8 v. H. Im Durchschallt Mat gestiegen. Der Dol- larturs wurde im Durchschnitt April mit 24 457 'S .int ge'fgrnlM Im Anomen des ®a*»n »er- sch rind.nde trewMnfthmrigL-i'rTi »wichen Vtzn- gem und Orchester auftraten. ’o Var dabei m 3 tat Orch ster h* Roch! Sornddn Irrt bot .«bam- p^gner'.i.d' aber eS must verstLndtich bleiben ! utsch ist nun einmal nicht »«»ttenFch und M: C'hrrmung beim chocheitseug sott eWn »rbUich Mn und frr?ert ein ’risches, darum aber noch lein uusada’kn-, Limbo Sin beur Ta*f gebührt unterer ®<4bf>#T- Niiung. t nn durch ttn G»ngretten kam die m’« ♦übtung ,-stand. T-imlt kost aber nichts gearw den Th.a-.- Tein gdagt fein Dah W« bibbet das Äitifo f» bobci Dreite kirnte 22. gestrig, TkranfkUnrag Norberte. M durchuus nrr- «,^d.ch Gs bat Ikt aber geneigt dast baj ftm« tm -anbumdr.dcn auseeriauN wir nnb ^ur.iÄtW von Düntchit nicht bdrWMgt ®rrter (tnnt.-n So ist denn « enoaNrn. dach derooUr 3:1Mg der diesmaligen 'Bet jeWalteng bald ’ir 'Kutcrbeleng ttbxen wird la» manch-, Mm Me grvstr Kunst bisher da# fM« tarKMte. tch^^ » ck »ur Veite Itete' must Ss »t.M ein neurs Deichkcchi in«uk^r Jb awt Und Xrwrrt: ein. dem man nur Mnl£- hHü. Til d den H tfer unserer «vwr TH.Ihet das gleich B.-rstckndnis unb Me giech» 3trtwr*t cwtaegentdngr. mir brr vir 3d Irren uns In II: txrkwfl hik.-n M.^art Metel uns ’d* Speik für bibtum Benn*. In einer 3dL ta Labere Güter 'chMndrn gilt gerade, von den getWoei Gü em daß alle Wen Das du rmbt rn : inen IMierw ball erwirb es. am es zu MstH« Aus 5/.aöt und Land. O testen, bst 12 Juni 1923. Konzerte deS Landeokst'-ater'Qrchrstcrs in Qberhessc». Dielfachen Demühungeu ist es gelungen, Vas Hessische Landes.Healer-Or- «hefte r in Darmstadt unter Leitung feines Generalmusikdirektors Michael D a l l i n q zu einer KonzertreisedurchOberhessen zu gewinnen. Für die oderbessische Devdlke- rung fleht hiernach ein hoher Ku rstgenust In Aussicht. Die Konzerte werden in der Zeit Gitsten. Fr iedderg. Da d-Dau heim. Tübingen, Lauterbach und Scholien veranstaltet. Das für Alsfeld vorgesehene Konzert, für das allein die stimmungsvolle Walpurgiskirche In Detracht Hütte kommen können, must ausfallen, da der Ktr- chenvorstand zur Denustung der Kirche seine Zustimmung versaat hat. Zur Ausführung kommen nur Werke deutscher Meister. 3n allen Stühlen, in denen Konzerte stattfinden. auf trat: man glaubt, ihm fovihl ixu Derrn anr bst vedüdreri'chen Lstst laz utb cvne vdtrres. bist llh die Fr iam vornehm und gedng kinem Tim nicht zu ent k*-«n rermoch'ei. 314,1 rb t 6ch der T*urA- fchnlr'stöier gln. ii b:n Geist einet Äun'iirert* . ln«ubitngch ntch: 61 tt« na:a Dardanz per- fchataden. an Lust zu schckp' n! Auch bi 3uf- thl.-n (tu _ ib.vt c-*naer elalten .allen A.Vr.tbei dem rtt Nin.'.ich erlnßch'e'e rill d l u dl. ei S a i rschrck eu wi.ken in *4- eile, b:; 3 kl une Körend 3af bm ich fo mein Ae eisent,ng«oiste.t. rief die Sach, erforderte. -w cit< xnhrtg« «m ®<*b *” _ jattae, ler '»r^ leiX-, bester all Md »■ Heta tüx tv:artigi Sero-1 Ölungen »eigte Dos vor 30 Zahrrn Mi der wberteier Mr 3 ha Imitat« « v«” ^?"ke Sch le M. Kost gebtttrw Mstor.'che C*uiliw< lr-lung Ms Darfst^.rckfolte^ aa Me SwM »rieb» Mrg «b Me Gründung der Satebdchnle tmSebrr ebenfo auch der Ct^anf von Ha^Sachs -Der tote Mann A-tlrtachrn «t»-s IrnMre, Sch-^r» Stil, bce ve -nP«s. M» ültestnn vchü» kr* Sech ÄxbtaUKÜta; Dr Dedscling. eo» me.Marne Clt'e: und mustbtfstck« IkrtTÄge Qv un reiche», stunmuagsvvstes <:> grtrih asten Teilnehmern unvergeststch feto wird. flrri< 3*ott ler Mefigen jüste mit Dells.efnsttgung sD taz unter den And« ÄvufteU ufw i tun. D» Ja lies ein Fe'! gouz eigener An. wie es ilich M uttchlarS roU nicht nut: findet. Ttrel 3 • ii ra^eetilid) mindestens 4 '^^r hu » » tertealt 3» lft eine Gtlnnenrnn an Me äI.U* He) Str. 3 leben. S Znnl 1023 Die Aufführung von Mozarts .Don Md ute? em Lr.-ignis bl» In Gleh ns Tl:ca‘er» gefck Ich'e mtt e ich enden ^uch''aben etnec ritiet r I Wir ttr’irt'-i e' ollcbcm der hr «nkfurt?r Oper. dir. n ib>mt di- Durmhsdier tror em'ttr u b wiederholter Bemühungen untere» ckMalerseeeinl ihr Komm n imme »L*b.. blnau ’ ge’l»Sen. ich ie^ Ich tvga pcrtigt batte«, mit It.-uibUber Tkr irriUlgfeit eing?tt"uig n sind Dih Me *3u!tü t mt ein Txitpj* war. i't gewth Sichrr tch test ■ <' eine ni*i‘‘ und der genia’e Xn tll Mo-rr 4 feinen eigenen .Sinaro" tabei an u 'Ingen rerkor fein 6ttb: 3n erl.m Finale aber lim «ui M- Der .-d n»: it d:r tim? 'M nut A leieaase. Ü\i '. mil'atnl d m kr itrrrnnk ttchen Meiste-- |ü f । rer pid>,r>ra!en Ar Milden »eil »ich »u- Gr mng und d-.- Svannung von ber If In met eia eilenden T ntcrZuigfa ’pr^b. ging hi -r nbn: ui» den A em rerkb* z» bube • Udwik auch bkk nich? mit. trUs ILib »it l^n-n in rohester Weik vkd» abgenommen w>r:en. 'Ht.tiüar, -answäfche Geschirr u’» muTen bi I den "XiErrungen rüdgdfllfr« Werden und Me I echiustel zur $cl, i für Me 'Bc'aMM berei?- aeballen werd.-« An Mrkr rückiichlslo en THah- natme handelt U 'ich ost ndar um eine aflge-nciw «Beifung der Ahei.ilan?kommtMor. wie oä»JM- gendem Schreibe des Ärti IbHegierua in Aon» aa den Aürgerm:ifter zu entnehmen Ist ,3. X K Kreis Bonn Ar. 3239 — 4 F Bonn, den 4. Ma: 1*23 Ofcerft(entnan? Bestey de Boi'fey. Ärrtibrfe- gkrter der I A K an den -errn Burger- « k-inen 3a’amrren- fauf und Manife'tatton bullet Sie wi d verantwortlich gtta'tm für lebe 2ufwal- t u n g. bie lii nicht lofort unlerckrÜckt. ®enebmtgen Sie. f,e r O e türgermdÜtr. b. n Ausdruck meiner -vchach umg gez Unterschrfst." Diese Tatsachen sprechen für 'ich lefblt Sie teerten noch in Jahrhunderten unbergeff en bleiben. lefenen Äunftgcnub. Oc hc»U« dazu Mr 5 ron# Bauer -S ehe i. Otto Welder. August Bauer und Zakob Franz sämtlich von Lkhlar gewonnen, in b:ie i Mi 3abörer ein treal db aufeina ider ei tgefpkit:» und fü ifilerlltb tcDonag.n’eA Quartett fe.uier.(ecnten Dir Bar» ko^r/gt brach e zunich't v er Quirteit-Äompo- filbne i ti Es-Sar von Moz .rt l Allegro ma non tippt- And»»te csi tu-tt-i. 'Uli.iuette. 2Ulejro v!v - e). ihnc i folgte Tschaikoa>sky5 Quarle:t 3.i- bkinte ca nab Je be.i vchiub bilde er virr Quan» tck.-Werk in D-TRoIl vvt Hchdn iXk.iro. An- txintc nie uetto. B.öa;e aflat). Ute; brr Fü.>» tung tei ersten Geiger» Franz Bauer standen olle Darb etun»..» von» An'ang biß zum Ante ouf sehr hohe küiftierilchrr Sue u »d oeranlaf/- tei n chk nur ftarfen B iistt. 1on>?r.i Ue^n auch t-cn Wunsch laut werden, bkfem THuhferguart-tt bald n ;etei einmal und wem» möglich in gtbfr* Der 2 Bezirk < G testen -Wechlar) bei Hesfengaues hatte diesmal feint We"urner nach dem 'Lon gelegenen 3 Ö l a r im Dillwl^zufam- mengerufem Am Torabcrb beging der Bruder- verein fein 15 Stilmngsseft. wbuiit*« mit Fahnenw »he Dabet sprach in der dich vefechttn Xurnbalk der 1 Gauverte.ler Arthur P fei sie r IWestlar M-achtenswerte Worte über Me Psitchie« Lea Nur’x-in Turners in körperlicher und adliger Be.'iLhung Zu den Wettlümpsen am vonnlag hub baten 350 Turner an. Me ihre Uebungen »Hoch- und Wettlprung. Äuget'toben. Vn^en und eine Freiübung' Hott burdtiurn!-n. Io bah punCt- U4> um 2 Uhr die weibe Schar sich ihren Gastgebern In einem linnen Umzug Kigen loante Rachdem d r Aezirksvertreter. Uniperlitölsober- inspektor Erle (Sieben) in kernigen IDorten leine Turner begrübt hatte, boten Me unter Leitung d«» Brzirksiurnwari» Paul Schüler iWeplar) heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittag»: «Berlin 80 500. Frankfurt a. W. 81 TSO. uno tm Durchichartt ZüLu nrw/4? 6*0 Mark in- I titrt. t>ie -dherdeweMmg benljt -4L d. B Dieser Bewegung kamen itc'eiÄ 3Ji' f u b r to a r t n mit eine: SreiLerung do« 746»- fide» auf das lckOVlfache oder um 82LV.H. am lAd-fwi. vühreub die vorwie eod tm On- lan be er »eng.en ten gk.ryilia Dom 4761 fachen auf da» 708^fache oter um 4Sd.H an»ogen Bis xum 5. Zu n I erhöre P etenivwa» t«i ia»itbentcn leot nkursrn veiler auf bit l23Lf rche de« Frie^Man. der. Die Steigering betragt -cg«n- Über b e m 6 t a n be D o m 25. 03 a i (9034- sach)37,2d. 5». Das Tretfrfic Bolksohfer. 3n der GefchüttsfteNe de» .Gieß en er Anzeigers" wurden für uniert bebrdnawa Bolksgenotten im Auhrgediel unb am Ahem weiter a5g#liefert , _ _ Marc.ti-Tc ein 1000. P ane?Z.A A 2000 etebf^imt tB*h»aLl. g der OemcLUe Bette. »Herrn 16 148: vok^ cr krit-Hm au» Ma.l- u.ib GemeindwLald 93®. TN-tgeimeific-.M G c^'Vwden 1 «70 5» Ko^- txn TTüt-im Schul- für Höher2« Mvlt^friel 21 WO THt Ä Den G bern herzlichsten Dank? Weiler» Sperren werden In der Geschöftssttllt des ! .® I eh en e t Anzeigers" angntommen. •• Legationsrat Weder, der seit Snde Mai o 3 mit kurzen Unterbrechungen als Selch Ls isträ qer die Deutsche Scs rndt- schäft in Higa leitete, hat vor einiger Zett dem neuen Gesandten Dr Köster (fruh-.r rrelchs- mlnifrer des 3nnem im Äibbietf Dinh) b»e Velchchfte ütergeben und HLIt sich zur Zcil wieder In Stehen d-w. In BerlUr auf. Durch Sr- tih des Re id)«pr Ls identen «bert Dom 3. d. M. ist er zum £ ?neralkonsul ernannt worden urtd füll im Herbst tm Ansstluft an eine Reise nach 1 Bririsch-.lndien ((Setflon) die BeNreiung dos Aetches für A'.ererlLnLifch-Vftiitoien mit dem Sih In Barav'.a übernehmen. Crn o n n ? wurde am 7. Jans der Krick- I omtmm \ bz» tem Kr iiaml Sch^uea. Ae,,k: ^ngS- rot Tr Fr er ih Aindf uh »am Äretoamtmann ki tem Är.ijamt Frirdderg mH Wirkung vom 25 Z-.,n. '-•$> einen Führte halte der bei Jrfor.eriikn der S uude nach I 'M Mr da» gr^he gr'hichtttche WW au beulen, ba: man e vcnMU tze langen de» prjnfxle » höttsh-^. *x-n) j.ter 5kit W Me förnttih M oo-biLH^nrr A -st ge lt lt li id S-aub'.Lh chr rd un» ist teils da» B-.ll'e: Hotetzvtte n hl-', tctts baA Ibhttlfche 6aif1ouct mit leiden unacmeta rM»- rc'.Icn lar.d'chistithm und gflrtnai'lx.i SGö '- beiten. 3i b:t Ge ami)eik bew.-r e:. ist zu sagen, k a' dieser FilmteU Me boi>g«k ia- ten Erwartungen trotU-i* grrech:fertigt HU, mit denn» wir ILm entg-ie ’iba» Dellern abend machte sich bereits anhrrorbmtiib ftatfe» aib vohlder.-ch- tigtcs 3nter.-lk für die Bottückrun fldienb. wir ftnb stcher. bah eck au5 dick zürn SchLulic der tief‘gen Laufzeit de» 5üm» oecMeruemutcn so 1'e.Kn wird 1 .jr Wieke gaM Unter ten Damen verdient der Mannheimer Gast nicht nur um brr IWNutung der Aotte ein.e Luer fl genannt zu werden Wenigstens habe ich Me TDieoe.ijaS* der Donna A.ma durch Anna Karatek al» eine b.lvaders hoch zu L..tcnkc Leistung «epfuaMn Heber Ihr grohes Kknnen krnnte schon nach den erste» Aufödm te. herrlich ge'chalt.-n Summe kein Zweifel be- f-.Heu. aber dir 'SteM-rgabe der _Auchcar»e" üt«tt»af In ihrer drumatilchc.» Wach? auch hoch- g^kkanute •rxartjagen Gern dcktt-n wir ron tiefer Stimme »ach Mr letzt.- 3ri* der 3-rna g.- b».:. ab:r da* fU gestrichra ward., wa: bed» gut. terr. ibn Jtolc- »Uten find — zumal im Au- fch'ust an Me — bun .-rttckgl'ch Terna Slvira. ai |L4 cme weu»g erg liltid : Al/Ic. in 3llf abetb Friedrich eine flrjmt’k*? Berlr t Ttn der.m ü-.un sich be'oa- t< tu ?.'i:!e dazu b.r 5Srrr-n Vornotize». — Dageskalenber für V»enstag Hontels- unv Tn _rbJM.it 8-, Uhr im Gewrrst- Km» fKttchN.a».: ojY.d.: r.itli»: fümmlung. - L^ttlchrr 3ug. J-truib Disma.d und Lcutfch»nirr»^i mit .KlarMa» halb:» äutb". dicm neuen Vj.i- fti f von 'TLn B.i>b. tei n>Xnaf» ^lage». n?u S.e jUüLifla wird bei S-cku! 1 Obel le Orczd gegeben tic rvn cinije.i u LttfPte'. u te» lye» Lcmmis ter noch in vest« J.in uni steht. 3n wri^ren Hauptrollen sind befch-litigt bte Dame, Ä OOP u.ib Qüngltng u.ib die Ferren ® oll. ßambctlin, fteblng. Leutheiser und Frommann. Vöcttcrvorantzsage für Mittwoch: X B«de- Aauphnann*. f mifbemciflrr Kopv einem u.ten Kukircn. brr ti : sich der st ttttlche ^estzaa lgeg.-n 3 X' IFunnk n^ t ttä Schlosse ^iex beg^W« öjn Hauptmann ten Grafen unb lud ihn »ur Teil- ratme a;n Feste ein Aach altern Brauch fbhett de. c^raf den ersten Drei», einen Gammel, Der mm, festlich geichm «kl. Im 3nge durch die Hauvl- stlst.n der C .xbi »».ich t-m F.-,ckplatz der log. Adil.- mUg.hittl wurde, wo ba» Welisch sten begann Dies wirb tl» brüte adend lorlgesetz: »» alsl ito Me Frstf. l 'ng der besten Schchven vorge- ncmmen trüb S.tann |ieb# alles nach tem chausa bc# Schüfenkönigs. einen besonderen Svav. tor- neMrikt. hir die 71 genb. bildet H. wenn der Hammel fnach altem Brauch) »um Fenster t trau »fleht. r2F# rgen wird tarn» atlgeuuCne haiubeluftigung leb- Die Schützeukle» n- nblc n.w?lck" ber Schützenkönig im Fest zu« trügt, und Me auf d.-m Siadp^rchlv auf geboten werden, geben bis In d^ e r st e Hü l f te de 8 l tz. Qa h r- Hunderts Aurüd. fU Laubach. 10 Zuni. Sine nicht unde- teutenbe Srbschaf l Ist In biekn tagen au» Amerika an vier ble’lge Bewohner gefaUen, QL' J-.ng» . tt Me 3Mr‘uig der köstlich «’• Mi .u .-t övn» ich b.7unee. dast die Hörer- > schal; vhn. jrden ckust.-r.-r. .iXNHig — den, es wa, I her Zwilchenser v.rig g.-fallen, nnb dal Wodew- •) teil l in Ar 130 Ä? N. rten tgte . bot. ii be Vln statt. der Tch^'lchr ^unktd^ «"s -"g am LKtt 1 «I? t)Äx? ’ Zeigte 5)na ®eut «tte-fS»L*1 6tÄJ temchuleiw .Äw Sachs 'A ÄÜfceti- &tttä8'te ten. . fe^l^fanb r _■« u 8 f ch y t r«ähl, 1 ICO 000 einsehend. Oberbedarf, Caro, besonders Phönix lebhaft. Am Rentenmarkt war das Geschäft in Türkenwerten ruhiger und die Haltung schwächer. Am Devisenmarkt war eine mähige Abschwächung zu ver-^ichnen. Dollarnoten eröffneten heute früh mit 82 500 bis 83 000 und wurden später mit 81 500 genannt. Dollarschatzanweisungrn 81 250. Sehr gesucht waren vierprozentige Reichsanleihe und vierprozentige preußische Konsols. Berlin, 11. Zuni. Börsenbericht. Am Effektenmärkte herrschte trotz des Schwankens der Devisenkurse eine recht feste Tendenz. Verschiedentlich zeiate sich zwar Reigung, auf Grund der englischen Pressestimmen die politische Lage ein wenig hoffnungsvoller zu betrachten: spater gewann jedoch die pessimistische Anschauung die Oberhand. Spezialwerte, namentlich des Montan- marktes, erzielten wieder ganz auhervrdentlich beteutenbe Kurserhöhungen, so Kattowiher um 110 0C0, Oberschlesischer Cisenbah.rbedarf um 80 000, Caro um 40 000, Phönix um 175 000, Rheinische Braunkohlen um 115 000. Rheinftahl erreichten mit einer Steigerung um 375 000 den Kurs von 1 200 000, Riebe! Montan wurden um 85 000, Rombacher um 70 000 höher bezahlt. Von Kaliaktien gewannen Salzdethsurth 65 000, Deutsche Kali 130 000. Arn Elektrizitätsmarkte waren Felten u. Guilleaume mit einer Steigerung um 35 000, Ges. f. Elektr. Lieferungen mit einer solchen um 70 000 und Schuckert um 74 000 bevorzugt. Auch Maschinenfabrikaktien hatten beträchtliche -Gewinne zu verzeichnen, so Berlin-Karlsruher Industrie, Grbr. Böhler und Ludwig Löwe. Valutapapiere stellten sich durchweg höher. Schiffahrtsaktien und Bankenwerts zogen gleichfalls kräftig an. Deutsche Anleihen besserten sich. Die Aufwärtsbewegung erlitt auch späterhin keine Unterbrechung. Frankfurter Devisenmarkt. Banknoten. Fronkstirt m M» 11. Zuni. «rief ffl-b edntielAcr Roten ......... 14870,- 14730- Frnrnösische Noren......... 53iÖ.- 5250.- Tanildie Roten........... 14170— 14230 — Schwedische Noten 21750 — 2t5">0 — OvlländUche Noten 32350 — 32050 — Deuftch-Oeiterreich X 103 Kronen 117 25 110.75 Amerikonische Noten 83000- R3100 - Etmllsche Noten 376S-Y).- 373200.- Imlienlsche Noten 3820.— 3780 — Betnische '.'loten 4502 — 4458 — llunnvlfdie Noten 12.13— 11.87,— Ttchechoflolvnkischs Note» .... 2535 — 2515 — Storwenische 8koten 13570.— 13430 — Siumnnildie dioieit......... - Spanische Noten.......... — (Telegraphische AaSzavkuag.) 330’7,23 33182,75 31770.1'. 31929.05 13634,- 21804,40 117.20 13.84 2493,75 82856.f>'> 117.80 13.91 2506,25 Datum 9. Juni ÄintL Noitera. 119,80 14.03 2544,60 5374 03 15112.12 1-250,-87406-150 37553750 ----- 5400.97 5172.05 5197.95 Geld Briet 4734,12 476188 447865 4501.15 15187,88 14523.60 1459640 12631.50 12144.55 12205.45 3922J8 3740,00 3759.40 15238- 14513,55 145%',4O Börsenkurse. - flurs 8.6. 11. 6 92, 2100, 92 50 92.50 91. 1710.-2100 - 1900. yrankstirt ft. M. Berlin Kurs fluTB Tfttuni: 8 6. 11.6. Schluß. Sd)lu6- Schtutz» Schluß ■*— nur« v'/. Dl sch. MeschSanleih» A°le Dergleichen 3VA, Dergleichen S1/» Dergleichen Dlsch.Evar-Prnm.-Anl. 4°!> Prenüifche Konsot» 4’/j Heiien......... 3'/ir/e Hessen B7o Hessen 760 - 920,- 80) — 1'00, 10000,-11'«).- 10009,-11000. 599.- 501.- 405.- 511 275— 325 - 280.- 281, —-,- 230.- 225. 125.- -. 150,— 160,- 150 4*/, Nolltürken 145000-137500.- 149099,-14500^- VI, ©oib merlfaner 1060009-1200000.-113000118090 J- Berliner HandelSgei 290E-270006.-250-100.-28>«90.- Commerz- n. Privaibk.3890'>.—3 090.-375'«.— 47«-4i:309,—52">0 — Deutsche Bank 6«00,-80000.- 63900.- 83000,- Deutsche Vereinsbank. 10900 -12000.- —— —,— DiSconto Connnandit . 6100».- 77500. 56000.-80009,- Vletallbank 128000.-156000.- -,— Mineldent. drebhbnn!2:1200- 26000,-225.«.-26500,- Cefterr. Credi'.anstalt 8900),-131000,- — -137560- Bochinner Gnh . ... 600009,-720900,^-720000,-80'000.- BndernS 250 «9, -310060. -242009, -3050u0, - (5nro 2 U500,- 4'«009,-22n0')0,- -,- Dentsch-Lnremburg. . 630901V- 670)09-iMOOOa-710000,- (yclfeunr(()enertieroio7ßOOO),-80909a-77.COOO,-800)00.- Hnroener Bergbau. 10303oi),-t100300,-100)90«),-1200000 flnlnuert'-*205600,- (tzrieobeimer Electron 7500Q,—11200ft-77'XMh— i2009u höchster i>arbiverke . 74000,—92000,—73000 —iMUjO.),— VoUuerfobhino .... 8; 090,-101096,- NiilgerSwerke.....265U06, L«060-25000^-31001«.- Lcheideanstalt 143000,-1800;«,- — Sl llg. ElekirttitätS-Ges.86001^-11500^ 875 t>— 111000 Bergmann.......169i)0a-167o0i\-l5200a- Schlickert......... 430lX)r>-48ßG09, -425000, -546000>- eieinen» & HalSke.. . 500000k-5 0000^-54000a- Matnkraslwerke . . . .27300,—3C00o,— —— ,— ftdleriverke Sllcver. . 3o00fL-36009.-312.50,- —,- Daimler Motoren. . . . 36090,-3>000-34600,—31000, veulrgenstaedt 92000—115000- — Meanin.......... 11000).- -,— — MetaNges. Frankfurt. .145009.-180000.- — Schuhfabrik Her» .... 22750 -23000 —21500 -21500.- Sichel............ 700)0.-77000.- ——— Bellftoff Waldhos .... 840«,-9ij000,-83ö0a-100900 Siirferfa&T-ftraiifentbal 45000,-4s900,— — üuckersabrlkWaaDätisel 41009.-4700.),— — Märkte. Derlmer Produktenmarkt, Berlin. 11. (Zuni. (WTB.) Wegen des Schwankens brr Devisenkurse war die Haltung des Produltenmarktes anfangs unitcr. Eine Stütze für den Pre s'tand war a'er die Geringfügigkeit des Angebots. Roggen war wenig begehrt und auch das im Preise ermäßigte Angebot fand schwerer älnterkornmen. Gerste wurde ziemlich viel verlangt, und zwar gute Ware seitens der Brauereien, geringere seitens der Kaffeeröstereien. 3n Hafer gestaltete sich das Geschäft wegen der hohen Preisforderungen der Provinz schwierig. Mais hatte bei matterer Tendenz sehr stilles Geschäft, auch Futterstoffe und Hülsenfrüchle wurden wenig umgeseyt. — Weizen, märkischen 142—145 000 (ruhig), Roggen, märt. 116—118000 (matter). Sommergerste 100—105 000 (ruhig). Hafer, ntlrf. 94—96 000, fromm. 92—94 000 (rußig), Mais, ohne Prov. Hamburg 110—115 000 igc- schästsloS), Weizenmehl (100 Kg.) 390-4300») (ruhig), Rvggenmehl (100 Kg.) 290—325 000 (ruhig), Weizenkleie 60—61 000 (ruhig), Roggen- kleie 60—61000 (ruhig), Raps 240—250000 lruhig). Leinsaat 250—26)000 (ruhig). Diktoriaerbsen 160 000, kleine Erbsen 130—135 000. Futteverbsen 105—110 000, Peluschken 115—120 030. Wicken 130—135 000, Lupinen, blau 125—135 000, gelb 155—175 000, Seradella, alt 250-255 030. Rapskuchen 95—98 000, Leinkuchen 160 000, Trocken» schnitzel 34—36 000. Rauhfutter: Weizen- und Rvggenstroh, drahtgeb. 26—28 000, Haferstron. drahtgeprefst 23—27 000, Stroh, strohseilgevündelt 24—26 000, Wiefenheu, gut, gesund und trod^n, Vormahd 25—26 000, Rachmahd 21-23 C00. — Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kg. Frankfurter Getreidebörse. • Fran kfu rt a. M., 11. Juni. Auf dem heutigen Getreidemarkt waren Weizen und Roggen gefragter, im übrigen lag das Geschäft ruhig. Die Devisenbewegung beeinträchtigt die Kauflust und eS wurden im Dormittagsvertehr nur wenig Llmsähe getätigt. In Gerste und Hafer bestand für spätere Lieferungen Rachfrage. Mais liegt ruhig. Mehl bei festen Preisen gesucht. Hülsenfrüch e zeigen ein wenig verändertes Bild. Futtermittel vernachlässigt. Saatwicken und Kleesaaten begehrt bei festen Preisen. Es notierten je 100 Kg.: Weizen. Wetterauer 275 000—280 000, Roggen 240 000—250 000, Sommergerste für Dvauzwecke 200 000—210 030, Hafer, inländ 170 000 - 210 000, Weizenmehl, südd. Spezial 0 bei Waggonbezug ab Mühlenstation 440 000—500 000, Roggen mehl 325 000—340 000, Weizen- und Roggenkleie 110 000—115 000, Heu, südd., gut, gesund, trocken 75 000—80 000, Stroh von Weizen und Roggen, drahtgeprestt 70 000—80 000, Erbsen für Speisezwecke 300 000—350 000 Mk. Tendenz: ruhig. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Ermordung zweier Unteroffiziere in Dortmund. Paris, 11. Juni. (WTB.) Rach einer Düsseldorfer Depesche einer Rachrichtenagentur. die der „Petit P a r i s i e n" veröffentlicht. sollen die letzten Rachrichten aus amtlicher Quelle, wie es scheine, ergeben haben, dah derTvdderbeidenfranzösischen Feldwebel in Dortmund nicht auf eine nationalistische deutsche Propagandazurückzuführen sei. Französische Repressalien in Dortmund Dortmund, 11. Juni. (WTD.) Wegen der Erschießung der beiden Adjutanten der französischen Besatzung in der letzten Rächt sind der stellvertretende Polizeipräsident Martin ins, sowie der stellvertretende Oberbürgermeister Fluhme verhaftet worden. Im Laufe des gestrigen Abends und in der Nacht wurden in Dortmund f ü n f 3 i • vilperfonen erschossen und eine Personschwerverletzt. Die Truppen im Stadtkreis wurden verstärkt. Sin Maschinen» xewehr und etwa 100 Soldaten besehen daS Stadthaus. Am Südwall steht starke französische Kavallerie. Die ZahlderDerhafte- tensoll lOOüber st eigen. Die Arbeitslosen in Essen. Essen. 9. Juni. (WTD.) Auf Grund bet gestrigen Verhandlungen im Rathaus wurden heute den Arbeitslosen einmalige Unter» stüyungen ausgezahlt, und zwar den Verherra- teten bis zu 75 000 Mark, den Unverheirateten bis zu 50 000 Mark, je nach der Dauer der Arbeitslosigkeit. Verlangt worden waren 200 000 bzw. 150 000 Mark. Die Meldung, dah eine Abordnung der Arbeitslosen gestern in die Wohnung des Beigeordneten Dr. Hüttner eingedrungen sei und ihn aus dem Bett geholt habe, entspricht nicht den Tatsachen. ZW~ Zahnpnmta Reibet za bereiten! “W Wenn Sie die nasse Zahnbiirst • inDr. Bahr*s,,Zaha pnlver Nr. 23“ eintnuchen. bereiten Sie sich selbst frische aromatische Zahnpasta, welche die Zähne blendend weiß erhält und im Gebrauch außerordentlich sparsam ist — Kreuz-Drog. Bahnhofstraße 57. Germania-Drog. Seibel. Neustadt-Drog. H Null. Kreuz-Drog. A. Noll. Bahnhofstr. 51. 124961) Behördliche Anzeigen 3n der Strafsache gegen Schriftleiter Friedrich Büchner von Darmstadt, vertreten durch Rechtsanwalt Meisel, Darmstadt, wurde von der I. Strafkammer bes Landgerichts Darmstadt am 5. Mai folgender Vergleich geschlossen. Der Angeklagte erklärt: Ich habe auf Grund der heutigen eingehenden Beweisaufnahme mich überzeugt, dah der in den Nummern der „Hessischen Landeszcitung" vom 23. November, 4., 6. und 7. Dezember 1922 gegen den Nebenkläger Herrn Pros. Michel in Giehen erhobene Vorwurf der Denunziation n'cht auftecht erhalten werden kann. Ich nehme diesen Vorwurf deshalb mit dem Ausdrudi des Bedauerns zurück. Die Kosten des Verfahrens einschließlich der Kosten, die dem Nebenkläger durch die Zuziehung des Rechtsanwalts Dr. Aaron in Giehen, sowie durch die direkte Zeugen- ladung entstanden sind, übernimmt der Angeklagte. „, Der Angeklagte verpflichtet sich, binnen Monatsfrist den Wortlaut dieses Vergleichs je einmal in der „hessischen Landeszeitung« und im „(Biefjcner Anzeiger" in der üblichen Weise im Anzeigenteil ohne jeden Zusatz bekannt zu machen. 3951D Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lumda tet Nj. 1923 liegt vom 15. Juni 1923 ab eine Woche auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Ts ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Lumda, den 11. Juni 1923. Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. 3979D Holzversteigernng Montag, den 18.Juni UI.,vormittags '/,lü Uhr, werden in der Wirtschaft des Herrn Heinrich Schultheih, Lumda, aus der Försterei Lumda versteigert: Stämme: 6 Eiche — 1,85 Fstrn., 8 Esche — 0,81 Fstm., 1 Kirschbaum — 0,17 Fstm., 6 Kiefer = 3,56 Fstm., 43 Fichte = 32,24 Fstm. Derbstangen: 1147 Fichte — 68,51 Fstm. Reisslängen: 3155 Fichte — 40,68 Fstm., 34,1 Rm. Fichte-Nuhknüppel, 20 Rin. Fichte. Nutzreisig. Scheiter: Rm. 10,6 Buche, 3 Fichte. Knüppel: Rm. 2,5 Buche, 1,8 Fichte. Reisig: Rm. 9 Buche. Das Holz ist vorher einzusehen, auch erteilt Herr Förster Markart, Lumda, nähere Auskunft. Vor der Holzversteigerung kommt das ©ras von der Iakobs-Heiligenwiese, Winkelwiese und von den Wegen und Schneisen in der Försterei Lumda zum Ausgebot. 3985D Grünberg, am 8. Juni 1923. Hessische Oberförsterei Grünberg. holzversteigemng. Donnerstag, den 14.Juni, nachmittags 2 Uhr, sollen aus dem Gemeindewald versteigert werden: Fichten-Stämme: 3. Kl. 2 St. mit 3,11 Fstm. 4. - 5 „ „ 5,50 „ 5a. „ 18 „ „ 11,86 „ 5b-„ 13 „ „ 5,84 „ Das Holz wird nicht oorgezeigt, deshalb wird gebeten, sich dasselbe vorher anzusehen: spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Die besonders gezeichneten Stämme werden nicht versteigert. Zusammenkunft mittags 2 Uhr Wirtschaft Becker, Schönhausen bei Gedern. Gedern, den 9. Juni 1923. Hessische Bürgermeisterei. Müller- 3955V 3n unser Handelsregister, Abteilung B wurde heute bei der Firma Martin Schwerfenz,Bank-Aktiengesellschaft, Filiale Lich, vormals Licher Spar- und Eredit» Aftiengefellschast in Lich folgendes eingetragen: 3962 B Das Grundkapital beträgt jetzt 10023000M. Lich, den 8. Juni 1923. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 7. d. Mts. ist genehmigt. Empfang der Abfuhrfcheine bei den zuständigen Kasienstellen, Holzüberweisung und 1. Abfuhrtag: Donnerstag, den 21. Juni. Treis a. d. Lda., den 11. Juni 1923. Oberförsterei Treis. 39960 Flaidien Wir suchen zu kaufen und zahlen für: •/.-Kr.-BWeln-flafdien. .450 ■/.- „ koo.olll-ll.8alweill-3l.Z20 „ 3 ,-„ Mnos^ölMrwein-Zl.Zoy „ örellllkvinllls-Zio fflen.. .500 „ Elbs 5ffla-($ifen3-3!afd)en . 90 „ ZeilllvgslwkMk ggr.....300 „ Gebe*» Berdux Bahnhofstraße 27. **c Bei gröberen Posten erfolgt Abholung auf Wunsch. 1 Million deutscher Hausfrauen kochen täglich mit =Quieta= guten und billigen Kaffee! 115, Preiswerte Anzugstoffe finden Sie bei 3982h J. Eckert Nacht. Plockstraße 2 l. MM- Wilh. Hohns mm, Göbelnrod. zu verknusen NaiferaNee 44. xxxocccoüyrmrr.o WAMBURG-AMi^iKA UNI! UKTTtDAMERJCAX U*U SMC Nach NORD-, ZENTRAL- UND SDD- AMERIKA AFRIKA, OSTASIEN usw. Billige Beförderung über deutsche und ausländische Häfen. - Hervorragende HL Klasse mit Speise- und RauchsaM Erstklassige Salon- u. Kajütendampfer Etwa wöchentliche Abfahrten von HAMBURG mach NEW YORK Auskünfte und. 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Präsident Lobe eröffnet die Sitzung mit der Mitteilung, daß der langjährige Direktor des Reichstags, Geheimrat Iungheim auS eigenem Wunsch in den Ruhestand getreten sei. Der Präsident knüpft an diese Mitteilung Worte der Qlnerfennung und des Dankes für Die Tätigkeit des scheidenden Beamten. — Ium Reichstags- Mrcttor ist Geheimrat Galle ernannt worden. Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung des Reichs tnappschaf tsg es ehes Reichsarbeitsminister Brauns begründet die Vorlage. Der Entwurf wolle eine einheitliche Sozialversicherung für alle Bergarbeiter schaffen, die der hohen Gefahr und der raschen Kräfte» obnuhung des Grubenbetriebs angepaßt sei. Der Grundsatz der Selbstverwaltung sei in der Vorlage in weitgehendem Wahe durchgeführt worden. 2T5g. Ianschek (S.) begrüßt die Vorlage. Sie bringe die notwendige Vereinheitlichung der bisher- zersplitterten Fürsorge der Knappschasts- vereine. Die vom Ausschuh in die Vorlage hineingearbeitete Pensionsberechtigung nach 25jäh- riger Tätigkeit sei ein Bedürfnis angesichts der au her ordentlich aufreibenden Tätigkeit im Grubenbau. Abg. Imbufch (3.) sieht in der Vorlage die Erfüllung ber langjährigen Wünsche der Bergarbeiter. Run müsse auch recht bald die reichsgesetzliehe Regelung des FürsorgewesenS im gesamten Bergbau folgen. Abg. Winnefeld (D. Vpt) betont gleich- falls die Wichtigkeit dieser Reuregelung, hebt aber hervor, daß die von manchen Seiten gewünschte Ausdehnung auf weitere Arbeitergrup- pen sich nicht durchführen lasse. Abg. Ziegler (Dem.) schlieht sich den Vorrednern an. Dre Vorlage sei ein grober Fortschritt, da durch sie ein einziger VersicherungS- trägcr geschaffen werde. Abg. Schwarzberg (Bahr. Vvlksp.) begrübt die Einigkeit der Parteien, die bei der Beratung dieser Vorlage erzielt worden sei. Dienstag nachmittag 2 ickhr Weiterberatung. —afw Evangelischer Landeskirchentag Darmstadt, 9. Ouni 1923. lieber die Beratungen m der Schluhsrtzung lst noch folgendes nachzutragen: Ein Antrag des Abg. D. Schlan betr. Verwendu ng des Wifstonars Schlau- draff wird etnftrmmig angenommen. Danach erkennt der Landeskirch«rtag an, dah lediglich dis Baseler Missionsgesellschaft eine rechtliche Verpflichtung gegenüber 'Missionar Schlaudvaff hat. Er ersucht ober die Kirchenregierung, ihm zunächst für ein Jähr angemessene Beschäftigung zu gewähren. Sollten sich dem unüberwindliche Schwierigkeiten entgegenstellen, so soll dem Mis- sionar Schlaudraff für ein weiteres Jahr das Existenzminimum gewährt werden. Ein Antrag D. Matthes, nach dem in diesem (Jahre eine La ndes ko ll ek t e f ü c Dulksmission erhoben werden soll, findet An- nannte. Ein weiterer Antrag D. Matthes will, dah ein aus Theologen und Lehrern bestehender Aus- schuh mfct der Vorbereitung eines Leitfadens für Kirchengeschichte beauftragt werde. Auch dieser Antrag wird angenommen. Die Abgg. D. Schian, Kleberger, D. Wat t hes beantragen eine Erllärung, wonach der Landeskirchentag die grobe Wichtigkeit der evan gelischen Wännervereine aner-i keniit und die Gründung eines Verbandes dieser Vereine begrübt Die Kirchenregierung soll ersucht werden, die Gründung solcher Vereine, insbesondere aber gröberer VÄerne zu empfehlen. Der Landeskirchentag stimmt einmütig zu. Dem Vorstand der Lutherstiftung wird die Ermächtigung erteilt die Hohe der Stipen- dien je nach den Umständen zu bemessen. Der Petitionsausschuh beantragt durch den Berichterstatter Dr. W a I g e r, dah der Landes- kirchenlag einen Appell an die Gemeinde und an ssüe Pfarramtskandidaten richte, in dem ausgesprochen wird, dah die Kandidaten feines- Halls an dem Ort ihrer ersten Wirksamkeit endgültige Anstellung finden können, ^ind in dem beide Teile, Gemeinen wie Kandidaten, gebeten? werden, dieser sachlichen Rotwendigkeit nach allen Richtungen Rechnung zu tragen. Auf Antrag Wahl toirb dem Antrag eine etwas weitere Fassung gegeben, die alle Pfarramtskandidaten, nicht nur die erstmals verwendeten, einbezieht. Die ©r* Körung wird einstimmig angenommen. Der Antrag des Grsehgebungsausschusses, den Qlntrog des Abg. D o l p, die Vergütung des Religionsunterrichtes an höheren Das Mosechaus. Roman von Luise Schulze-Brück. 50. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Run bog der Wagen in die Viktoriastraße ein. Hier war es schon ganz ruhig. 3n vornehmer Zurückgezogenheit lagen die Häuser. Run sah sie die hellen Fenster ihrer Wohnung. 3m Torwege stand die strahlende Auguste und Minna, das Hausmädchen, das schüchtern hrrankam und die Herrin begrüßte. Sie hatte noch nichts zu sagen, weil sie erst drei Jahre im Hause war. Oben war es hell und kühl, traulich empfi igen sie ihre Zimmer und der einladend gedeckte Tisch, der von Silber und Kristall blitzte. Hans Dietrich war in sein Zimmer gegangen unb kam auch nicht heraus, nachdem Eva bereits längst erfrischt und im bequemen Hauslleid auf ihn wartete. Da ging sie zu ihm. Er sah am Fenster, den Kopf in die Hand gestützt, und schaute starr in die Dunkelheit hinaus. Sie legte die Hand auf seine Schulter: „Hans Dietrich, mein alter Zunge!" Da sprang er auf und nickte ihr zu. Er sagte nichts, aber ein fester Entfchlub war in seinen Singen geschrieben, so deutlich, bob Frau Eva ihn wohl lesen konnte. Run konnte sie sich auch der Heimkehr freuen. Er würde kämpfen und — sie hoffte es — auch siegen. Und das machte sie fast froh und liest sie über diesen ersten 'Abend in der allen Umgebung besser hinwegkommen, als sie gedacht Halle. 10. üills Frau Eva am anderen Morgen erwachte, schaute sie betroffen um sich Sie fand sich nicht -urecht. Sie schloß noch einmal die Augen und Schulen betreffend, für erledigt zu erklären, wild einstimmig o.ige.Tommcn. Die Eingabe des Dekai^atstwges Schotten, die Aenderung des Wahlgesetzes be- tressend, wird zur Behandlung auf den nächsten Landeskircheniag oenagt. Dei der Eingabe der evangelischen Organisten und Ehordirigenten. in der bie Kirchenregierung ersucht wird, entsprechende allgemeine Richtlinien zu erlassen, bemängelt Abg. Kleberger, dah die seither erlassenen Richtlinien stabiler Art waren, also durch die Geldentwertung bald übertyo.t wurden. Deshalb ersucht er, bei der neuen S nuierung. von Mindestsätzen der labilen Form Rechnung zu tragen. Abg. Dr. Müller schlieht sich dem an und glaubt, dost auf diesem Wege die verwickelte Frage der Organistenbesoldung einer allgemein befriedigenden Lösung nähergerückt werden kann. Der Antrag des Petitionsausschusses, die durch die Geldentwertung bedingte neue Grundlage in der Frage dex Organistenbesoldung in den Richtlinien anzuerkennen. wird einstimmig angenommen. Abg. D. Waitz gedenkt sodann des schweren Kampfes, den die evangelischen Volksgenossen in den abgetrennten und besetzten Gebieten durchzufechten haben, sowie des bedrohten Evangeliums in diesen Gebieten. Seine Ausführungen gipfeln in einer Entschließung, die Abg. D. Waitz, Dr. Freiherr von Hehl und Dr. Müller eingebracht haben und die e i n st i m - m i g angenommen wird. Sie lautet: „Die deutsch-evangelischen Gemeinden in den abgetrennten Gebieten und in den angrenzenden Ländern in der Ostmark sind nicht nur um ihres Volkstums. sondern auch um ihres Evangeliums willen in schwerer Bedrängnis. Trotz des feierlich zu- gesicherten Schuhes der Minderheiten werden sie in der Ausübung ihrer Glaubensfreiheit behindert, sogar z. T. ihrer Pfarrer, Kirchen, Schulen und Anstalten christlicher Liebestätigkeit beraubt. Wir grüßen sie in evangelischer Glaubenstroue und fordern unsere Heimatgemeinden auf. ihrer Röte in Fürbitte und in Taten evangelischer Bruderliebe zu gedenken." Aus Stabt und Land. Gissten, den 12. Juni 1923. Der Reichskanzler zum Deutschen Volksopfcr. Rach Arthur Kampfs ergreifendem Plakatkopf „Trotz allem" gibt das Deutsche Volks- opfer jetzt ein neues eindrucksvolles Werbeplakat für die Sammlung des Deutschen Volks- vpfers (Ruhr und Rhein) heraus. Prof. Franz von 0 tu cf in München hat das Plakat geschaffen und dem Deutschen Volksopfer gespendet. Es erscheint in diesen Tagen überall an den Säulen. Das Plakat zeigt einen Iünglingsiopf, auf den Dajonellspihen drohend einbringen. Aber ein unbeugsames .Rein" ist die Antwort. Der Reichskanzler Dr. Euno hat Prof, v. Stuck in einem besonderen Schreiben für dies Plakatwerk gedankt, u. a. mit den folgenden Worten: ,3ch bin überzeugt, dah dec auf Ihrem Plakat edel bargeflellte Kopf, in dessen Antlitz der des Rechts und der moralischen Stärke sich be» wuhte deutsche Wille zur Wahrung deutscher VvlkscHve und Dvliswürde lebendig ist, mit der tiefen Entschlossenheit seiner Züge die Seele unseres Volkes erhebend durchdringen wird. Sie haben in Ihrem Werke mit dem entschlossenen „Rein!" gleichzeitig das Empor!" gesprochen und damll den Glauben an uns selber an gefeuert. Sie haben Ihr Werk dem Deutschen Volksopfer gewidmet als der gemeinsamen Vol^- vpferstelle für das stumme Heldentum an Ruhr und Rhein." — Zeigen wip alle uns dieses stummen Heldentums würdig durch Wellers Spenden zum Deutschen DolkSvpfer! Spenden werden in der Geschäftsstelle des „(Siebener Anzeigers" angenommen. Ausfuhrfrcilifte. Die Handelskammer Giehen bittet uns um die Deröfsentlichung der nachstehenden Ausführungen. Mll Wirkung vom 27. Mai 1923 ist die neue Ausfuhrsreiliste in Kraft getreten. Für die in der Freiliste genannten Waren des I. bis 19. Abschnitts des deutschen Zolltarifs gilt die Ausfuhrbewilligung ohne weiteres als erteilt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt werden: 1. Die Preisstellung hat in den m § 2 genannten ausländischen Währungen oder in anderen vom Reichskommissar für Aus- und Einfuhrbewilligung zugelasfencn wertbeständigen Maßstäben zu erfolgen. 2. Von dem Gegenwert sind mindestens 40 v. H. in Zahlungsmitteln der in tz 2 genannten glaubte, wenn sie sie öffne, müsse sie den Ruh- baum sehen, dessen Blätter sich leise im Winde bewegten, und das Finkeimest in der Gabelung der Aeste, das sie solange beobachtet hatte. Sie lauschte hinaus und glaubte das leise Rauschen der Mosel hören zu müssen, und vielleicht den Ruderschlag des vvrüb^rsah rennen Kahns. Aber dann wustte sie plötzlich, dah sie in Berlin sei. Mit einem leisen Seufzer richtete sie sich auf. Run galt es sich toicber neu eiiuurichten oder vielmehr sich wieder zurechtzusinden im allen Gleise. Sie wustte, es würde ihr schwer werden. Sie hatte nun wieder für Hans Dietrich zu sorgen, ihm die kommenden Monate des eifrigen Studiums wenigstens im House so behaglich als möglich zu machen. Das war ihre nächste Pflicht. Unb dann würde sie ja weiter sehen, wie ihr Leben sich gestallen würde. Der Himmel war auch heute grau und trübe, er erschien ihr hier zwischen den hohen Häuser- tränben doppelt grau. Sie schob eine Spalte des Vorhangs zurück und sah in den stlllen Hof hinaus. Lauter dicht verhängte Fenster, alles schlief noch und doch tickte die llhr schon die achte Scunde. Sie war ganz erstaunt, solange geschlafen zu haben. Jetzt war es im Rebstock schon über zwei Stunden (aut und lebendig, und auch im Mosel- Hause war das Frühstück langst eingenommen und Bürgermeister Arnolds ging schon an sein Tagewerk. Auf einem kleinen Tischchen stand der Rosen- st raust aus dem Arnoldsschen Garten. Ein tei l er Dust ging von ihm aus. eii wenig verwelkt hingen schon die ‘Blätter. Ob die Erinnerung auch Wohl so schnell verwelLn würde mit ihrem Glanz und Duft, der jetzt noch s) frisch und stark in ihr ausländischen Währungen unverzüglich nach Eingang der Reichsdant nach Mastgabe ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen anzubieten. 3. Der Ausführende hat an Stelle der bisher erforderlich gewesenen Ausfuhrbewilligung der Ausfuhrsendung eine Erklärung über die Erfüllung der Bedingungen zu 1 und 2 (Devisen- ablllferungserklärung) nach einem der Ausfuhr- freUifte beigefügten Muster beizufügen. Bach tz 2 sind als ausländische 'Währungen diejenigen folgender Länder zugctassen: England. Dänemar-k. Schweden, Rorwegen, Holland, Schweiz, Frankreich. Luxemburg. Belgien, Spanien, Portugal, Italien, Finnland, Tschecho- slowakei. Vereinigte Staaten von Amerika. .Kanada, Süd- und Mittelamerila, Japan, Ehina. Pettien, Aegypten, sowie die der Kolonien und Protektorate dieser Länder. Die Bedingung der Ablieferuna des Win- destbetrags von 40 v, H. in ausländischen Zahlungsmitteln entfällt a) für die von Händlern getätigten Ausfuhrgeschäfte, bei welchen dem deutschen Lieferer die Ausfuhrware in ausländischer Währung bezahlt wird, b) für denjenigen Teil des Exportgegenwei-tes der auf Grund englischen Gesetzes (Reccverh-Akt, einbehallen wird. Die Ausfuhrliste ist auf dem Dekrelainate der Handelskanrrner wahreird der üblichen Geschäftsstunden efnzusehen: auf Wunsch wird auch schriftliche Auskunft erteilt. « Eine bedeutsame Entscheidung deS Vcrwaltungsgcrrchtshofes. Dor dem Verwaltungsgerichtshof in Darmstadt wurde am Samstag eine Klage des Ioh. Hch. Schmidt II. und Genossen in L ich gegen einen Besch'.uh des Gemeinderats der Stadt L i ch betr. die Verteilung von Brennholz verhandelt. Der Gemeinderat beschlost im Jahre 1922 die Verteilung von Brennholz an Haushaltungen der Stadt Lich, schlost aber nachträglich die kürstlichen Beamten vom Bezüge aus. Gegen diesen Ge- meinderatsbeschluh erhoben diese Beamten Klage. Der Kreisausschuh in Giehen wies die Klage ab, weil die Kläger weder privat- noch öffentlich- rechtlich einen Anspruch auf das Brennholz hätten. Kläger verfolgten Berufung an den Provinzialausschuh, der die Berufung zurückwies. Das Verfahren der Gemeinde hält der Provinzialausschuh für einen Ausfluh sozialer Pflicht: es sollte die Rotlage einzelner gemildert werden, deren Grenze zu lestimmen Sache der Gemeinde bzw. des Gemeinderats sei. Die Gemeinde habe die fürstlichen Beamten nicht schädig-en wollen: sie habe angenommen, die fürstlichen Beamten erhielten wie seither immer Holz von der fürstlichen Verwaltung geliefert Kläger verfolgten nun Revision an den Verwaltungsgerichtshof; als verletzt wurden be^eiebnet: Art 93 Landgemeindeordnu"g das Gesetz vom 22. Rovember 1872, betr. die Gemeindeausgaben. and Art. 109 der Reichsder- fassung ( .alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich"). Die Entgegnung der Bürgerin:iiferei auf Die Revision erklärt, dah sich die beschlossenq Holzverteilung im Rahmen der Bestimmungen über Dersorgungsregelang und Rationierung gehalten habe: Zweck fei dre Sicherung der Brenn- holzVersorgung gewesen. Der . Vertreter des Staatsinterefses beantragte Verwerfung der Revision. Der Gemeinderat habe' im Rahmen des Selbstverwaltungsrechts bei Fassung der Beschlüsse gehandelt und hierbei nicht gegen Gesetze verstohen. Ob die Mahnahme zweckmähig ober sl.z'.al richtig gewesen sei, darüber hätten die Verwaltungsgerichte nicht ,7a entscheiden. Die Gemeinde habe im Rahmen des hessischen Gefehes von 1921. betr. Holzverteilung, gehandelt. Durch die gefaxten Gemeinderatsbeschlüsse seien jedenfalls gesetzliche Bestimmungen nicht verletzt Das Urteil des Verwallungsgerichtshoses lautete auf Verwerfung der Revision. $ Zur Freigabe beschlagnahmter deutscher Vermögen in Amerika. Der Bund der Ausländsdeutschen teiü uns mit. In Kreisen deutscher Eigentümer der in den Vereinigten Staaten beschlagnahmten Vermögen scheint vielfach die irrige Auffassung verbreitet ?u sein, auf Grund des neuen Freigabegesetzes (Winslow-Bill) würden die Vermögen bis zu 10 000 Dollar — bz'w. der gleiche Betrag aus den g röter en Vermögen — ohne weiteres frei- gegeben d. h. ohne dah die Eigentümer ihrerseits Mastnahmen zur Wiedererlangung der Werte zu ergreifen brauchten, ‘demgegenüber wird ausdrücklich darauf hingewidsen, dah das Frei- gabegeseh nicht etwa bestimmt, der Verwalter fremden Eigentums habe die Werte aus eigener Initiative auszuhändigen, sondern das es lediglich besagt: Dem einzelnen Eigentümer steht das Recht zu, einen Antrag auf Freigabe BB—■ war? Auch Arnolds war der Absch'ed schwer geworden, sie hotte es anfyt gemerkt. Er hatte lange und stark ihre Hand gehalten, als sie sich Lebewohl sagten. Ob er auch wohl eine Lücke empfand? Ob sie ihm etwvs geworden war in diesen Monaten? Hab dast sie seine Einwilligung erkämpft hatte, seine Erlaubnis, dast Hans Dietrich wirder- kommen dürfe, wenn er sein Examen gemacht, das konnte sie als einen grosten Sieg betrachten. Dost HanS Dietrich nicht viel zu hoffen haben würde, wenn Arnolds ihm aus irgendeinem Grunde die Hand Elisabeths verweigerte, das sah sie freilich klar genug. Elisabeth Arnolds war viel zu sehr ihres Vaters Tochter, als dast sie seinem Willen entgegen gehandelt hätte. Frau Eva muhte immer wieder staune 1 über die unbedingte Herrschaft, die Dürgermüster Arnolds über seine ganze Umgebung ausübtDas war nun einmal nicht anders. Vom aubänbig» ften Drrfjungen an. ber zahm wurde, wenn seine gewichtige Hand drohte, bis zu Tante Röschen, deren ganzes Leben nur daraus gerichtet schien, zu tun, was ihr Bruder wollte. Wenn Eva überlegte, dann muhte sie sich sagen, dah sie selber auch schon in seinen Bannkreis hineingeraten war. Sie hatte in diesen kurzeei Monaten gelernt, vieles mit seinen Augen zu sehen. Das würde sich ja hier wieder ändern. Ihre älnabhängigkeit hatte sich oft genug dagegen empört, nun würde ja ihr eigenes selbständiges Urteil wieder Geltung bekommen. Sie fand Hans Dietrich schon am Frühstückstisch. Aber er ging bald aus und sie blieb allein in der Wohnung. Zögernd ging sie von Zimmer zu Zimmer, schaute aus dem Anster, nahm einzelne Dinge in die Hand, um sie gleich wieder Dienstag, (2. Juni 1925 einzubringen. Auf Grund eines solchen Antrags ist brr amerikanisch: Treuhänder ermächtigt, bk Aushänbigung bei Werte zu verfügen. Da die näheren Bestimmungen für die Geltendmachung ber Forderungen bereits seit längerer Zeit von dem Treuhänder bekanntgegeben sind, besteht nicht die gcimgftc Veranlassung, mit der Einreichung der Anträge noch zu zögern, um so weniger, als jede derartige Verzog.nmng die Abwicklung in die Länge ziehen mut}. <>a das Verfahren nach den beliebenuen Vorschriften ein aus.eivrdentlich kompliziertes ist, Ware es auf crbcni unratsam, den Versuch zu machen, dasselbe von Deutschland aus zu betreiben, es erscheint vielmehr als zweck- mäfiig und entspricht durchaus den Bestimmungen, den Treuhänder zu ersuchen, eine zulässige und sachiundige 3ntcieifentx:rtieiung in Amerika selbst mit ber Durchführung zu betrauen. Ilm den Eigentümern eine Möglichkeit hierfür zu schaffen, hat die Concord finance Corporation Reuyork, die amcrikanifche Vertrauensstelle des Bundes der Ausländsdeutschen, eine besondere Rcchtsabtei- lung in Washington e. richtet und sich ber Dienste anerkannter Anwälte, wie z. B. der Anwattfirma Rippert und Brown versichert. Die Unterlagen und Vollmachten für die Stellung der Anträge können beim Bund der Ausländsdeutschen Abteilung Amerika in Berlin, Vurgstrahe 30. an- gefo beit werden, unb zwar sollte dies, sofern ti;- tilgenlümer nichr bereits entsprechende Mah- nahmen ergriffen haben, mit möglichster Beschleunigung geschehen. N ** Erhöhung ber Bücherpreise. Die Schlüsselzahl mit ber ber Grundpreis ber Bücher multipliziert werden muh, um den Derlaufspreis zu ermitteln, ist durch den Vorstand des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler unb den Vorstand des Deutsclen Verlegervereins von 3300 auf 4200 erhöht worden. S chw e i n e r 0 l la u f ist in Giehen in dem Gehöft Reustadt 78 festgestellt worben. Die Sperrnrahregeln find ongeordiel. Der Schweinerotlauf in dem Gehöft Rrbheimer Strahe 34 ist erloschen, die Sperrmahregeln sind aufgehoben. Kreis Aric-berg. * Bad-Nauheim, 9. Juni. Die Zuschläge zur Grundmiete sind hier mit Wirkung vom 1. Juni ab auf 9 2 0 0 Pr 0- zent festgesetzt und vom Kreisamt Fri^rberg bestätigt worden. △ Rendel (Wetterau). 11. Juni. Ber einer gestern stvttgehabten Acker Versteigerung kom brr Morgen besten Landes auf a ch t Milli 0 n e r. Mark. Bürgermeister Wittich hat sein Amt nach 21jähriger Tätigkeit nieder- gelegt. Als Kandidat wird Beigeorbneter Win - beeter genannt. Kreis Wetzlar. * Krofdorf, 10. Juni. Die Feuerwehren des Kreises Wetzlar werden ihren diesjährigen Bezirkstag am nächsten Sonntag hier äbhalten. Sim 121/? Ahr mittags wird eine Schulübung und anschließend ein Brandangriff der Krvfdorfer Wehr stattfinden, um 2 Ahr beginnt die Bezirksversammlung auf der Burg Gleiberg. Den Schluß bildet dort ein gemütliches Zusammensein. Hessen-Nassau. js M a r b u r g, 10. Juni. Die WvhnungS« not macht sich hier immer unangenehmer bemerkbar. Zur Zeit sind über 1000 Wohnungssuchende vorhanden, außerdem müssen andauernd Flüchllinge untergebrocht werden. Am mehr Mittel zum Wohnungsbau zu erhalten, erhöhten die städtischen KorperschoftM die Wohnungsbauabgabe von 1500 auf 6000 Prozent, Um wenigstens einen Teil ber immer zahlreicher wertenden Arbeitslosen zu beschäftigen, wurdest größere Mittel für Rotstandsarbeiten bereitgestellt, Landwirtschaft. Der Stand der Feldfrüchte in Hesfen. Rach dem amtlichen Saatenstandbericht für Hessen von Anfang Juni stehen die Halmfrüchte gpt. Die naßkalte Witterung hindert jedoch das Wachstum: Kartoffsln, Runkel- und Zuckerrüben sind noch sehr zurück. Fast überall wird über Verunkrautung, vereinzelt auch über Drahtwurmfrah g;flogt. Klee und Wiesen stehen zum Teil gut, leiden ober an manchen Orten durch allzu große Rässe. Die Reben hoben durch den Frost stark gelitten. Die Soatenstandsnoten betragen für Winter- weizen 2,5; für Sommerweizen 2,7; für Winterspelz 2,6; für Winterroggen 2,6; für Sommerroggen 2,7; für Wintergerste 2,9; für Sommergerste 2,3; für Hafer 2,7; für Kartoffeln 3,0; für wegzulegen. Das war ihr alles jetzt so fremd, fchien iyr so ganz unvertraut, wie etwas, das nicht immer mehr zu ihrem Leben gehörte. Auf ihrem Schreibtische standen eine Menge kleiner Andenken, die ihr immer besonders lieb waren. Run sah sie ohne viel Bedauern, wie einem kleinen Meißener Amor ein Flügel fehlte, und baß eine wertvolle Schale augenschü ilich in ihrer Abwesenheit gekittet worden war. Sv fremd standen und lagen all diese Dinge. Sie fetzte sich auf ihren Fensterplatz und sah hinaus auf die stille, vornehme Straße, auf der nur wenig Menschen gingen. Wie öde bas alles war! Hinter einer der Fensterscheiben des Hauses gegenüber erschien die Gestalt einer jungen Frau in sehr elegantem Morgenkleide. Sie kannte sie nicht und wußte nichts von ihr. Plötzlich erschien ihr das ganz unerhört, dah sie so nahe mit Menschen zusammenwohne, die ihr nichts waren, v)n denen sie njchts wußte. Es befiel sie wie ein Schreck, daß sie gar von den Bewohnern desselben Hauses kaum etwas mehr wuß.e. als was ein gelegentlicher kleiner Dienstbotenllaifch von Auguste und Minna ihr zu trug. Sie kam sich vor wie eine bewegliche Figur, die man in das Räderwerk eines großen Mechanismus eingesetzt hat, und die nun ihre vorgeschriebenen Bewegungen macht, unbekümmert und unwissend um das, was ringS vergeht. Vor dem Hause drüben hielt das Kupee eines Arztes. Es legte sich ihr kalt aufs Herz, daß vielleicht da drüben hinter den berabgclaffe- nen Vorhängen ein Mensch mit dem Tode kämpfe ober auch ein neues Leben sich ans Licht ringe, so nahe und doch so weit von ihr entfernt (Fortsetzung folgt) z t I t € h Q r m bi in 3 »t uo un CTi Ä hri be t*-K toi f 01 btu 3« 3r*trfi6* 2JB: für Mtenfin 21; für ÄS» V; hu üu^en* 2,4; fiu Bw (•** toi*» 2,3; für ortär» TDeefee W hu Itfa V. - 5>td*l betenNl 2 g»L 3 ednrf «6 < gert*O. Echlicht««g4au»sch>ß »er Provinz Lberhefie«. Sitzung dvm r. 3eel 1921 3n der Cobaftreftiafctt bei 3ewlt«(her» bawbti der Bäcker und brr Bäcker« Innungen Diehen unb Bab-Aau bei« erging fotamber »1*0*1 trnM»; 1 Für Gioh« gellen folgent* M inbrttwvchenlöb « Schieber ab 11 6 I& 000 TEL unb ab 18 fl 120 000 Ht. Xetgmaxber 92 000 unb 110 000 Ml. Letztgehilfen 80 000 unb 96 000 THf ^ftr «oft unb Dehnung Ebn nm von dielen Betrügen wöchentlich ab 11.6. 46 000 Ml unb ab 18 6. M 000 Hl oboetzogen «erben 2 Für Bob-Aauheim gellen alle vorstehenden Beträge nüi 10 Pro» Zulchtaa Der Sck-.ebsspruch ifl für Bad-Asu heim bindend Für (btthen edanTTten die Strettieil« ihn an Für bie Tb e t b b I n b e r g e 11 (f e ■ in • leben schlug der Schiichttenglauirchist 3000 Mark Stunden lohn ab 7 6 23 vor bilder 1700 Marti Der OVrbanb brr Maler unb TM Waber er Ian nie den Schiebsipruch an. die Bereinigung der Maler- und TMf)bmbermeif>er lehnte ihn ab Den Arbeitern der Eisensteine ru den bei behüten Bahngebiets sprach der Schlicht ings- aukkchuh in einem Beriah re« gemüh tz 22 3M 2 Der Berordnung vorn 23 12 1918 eine besondere L'ebnwtafle au 3b 1 5. in ber Spitze 1500 3tt |c Mann unb Schicht unb ab 1 6 20Ö0 ML, nach unten entsprechend ber 2o5nfto.'fehirra abgeftuh. Die Clrdli -tk erhielten ErNürungSsrt t Dem Kündiaungleinfpruch eines Angestellten bei Dutlresor« e O m. b $ in Ba b« 3 a u beim aus Drund des § 12 ber Demodll- «achungiverorbnung gab er Halt Die Streitteile erhielten örfldnuiflAfrtft .Tn der ßpbnftretllaHt ber Aotstanbsarbeiter ber ®emetnbe Al dach ebrigten sich die Streilteile ohne öffentliche Verhandlung ScfjrDuroHrtdft. Diesten. 8 3unl 1923 Am AachmUtag brs 12 März d 3 gab bei Schmied Johann Otorg Märsche! in Dük logen beim bcrtigca .^2ln.ieiger" bie Zobel- an agt auf, bah leine Mutter. bU 76jährige TDiiii>e Äatoarinc Margarethe Märsche! am Morgen „saust cnlftlalen" sei am gleichen Ttad;mittag tmirdr er unter bein Berb.rch'. Ilt selbst umgrbiacht au haben, verhastet unb deute ot»r ba' Scktrurg?richt a-stellt, dessen Borsitz Dieder Landgerichtlrat Hirsch führte Die Bcrbantlu ia. zu der lt Zeugen und zwei SachvrrstänNg? fle1 ic .*rr Warrn. ergab folgen del Bild Der Mjdbrigc Angeklagte, ein hagerer Mann mit exaraulcm Haar, in ber Sohn eine» Trinkers Sein Tater hat sich zwei Jab re nach dessen De- butt erhängt Qi betrieb ein ftfbftänbigel Schmiedeaeschüst. verfiel aber nach unb nach bem Trunk unb konnte dal immer mehr zurückgehenb« Deschäst nicht halten; seine Frau trennte sich von ihm unb er tarn immer mehr auf bie schiefe Bahn, bis er nach ber Revolution hon seiner alten TBrite au«gnsRK vazbe. bte 41 Mttw, te BÜdinge» tate und den ersten dt#d ein es kleinen Hauks, beklebend aus Küche. Wohn, »immer und geaetirfame« Schlaf ztmnmr inne baue 3* bei ersten Ji*re* ha- er dnigmthe» slwhig gearbeitet. nachdem ihm aber Gebe Janear ds Js feine Stellung gefS-tMa; »eebe* «ar. axil er forrDührend .Mau machte' unb auch einen Betrug beging, tour es ga-a fertig mit 16*. * ar bettele nichts mehr liest sich völlig von Muer Mutter water baller' unb «rar beständig betrunken Aach den Klagen ber allen Reau gegenüber ehirr 'leibe von 'Monaten benahm er sich äusterst roh und bedrohle he wiederholt mit Tstkch! >»e-i "Bie- weit ihre Abstcht ihn tu emerben. hierZU der Be- «reggranb war steht dahin Aach den überein» stimmenden Bekundungen aller Zeugen war ftraw MLrschei etnr gute weichherzig- fraa, die ihren Sohn start tr 3 Huy nahm - Arn Montag morgen fvn nach 6 Uhr hörte ber ^lulbeliher Knaf m fr-ern u nterhatb des SchloMrums der Ar au MSr'het gelegenen Zimmer zwei langg«sa ne stöhnende Üautt Um 9 Uhr Holm Mörschel einen Arzt, der den Tod der Witwe Mörschel h-ststellte, ohne an ber Leiche etwas auffällig^ w bernerten. 3* Laufe des Tages machte Mörschel sich dct- bücht g. indem er auf^rte. ber Arzt habe fest, gestellt hast bie Untier eine* natürlichen Todes gestorben fei Siner leihe t*n Zeugen sieten vrilstünbig frische Krc.i)wunben in tenrm Gesich: auf Bei ber n.iDenturju’mbme am Aachminag versuchte rr 20 000 Mk beiseite zu schaffen. Die Polizei veranlasst« darauf eine weeberhvlte Brti^ tigung ber Leiche mit bem örgtfrtil, bah Ber» lehungeu am Hals festgestellt wurden. Danach tpurbc MLrfchel verhaktet. 3r leugnete zurrst, gab ober bann hn Verlauf bei durch Land-aerichtSral gram, 7 geführten BoruTNErsuchuna zu. d e Mutter »weimal am Hals angefaht zu haben Aach feinen •um Teil durch die Beweisefn2hme beftätijtcn. tu tri Haupt punkt« nicht widerlegten Angaben, bat sich folgendes abgespielt. Am Samstag war tr gegen seine Gewohnheit eininc4 tätig gewesen unb hatte eine Last Holz aus dem Duld geholt. «Seine Behauptung. er habe sch dabei Kratzwunben im Drtich: zugczogen, ist durch einwandfreie Jaiienbcebatbtiinvjen tpiber- legt Bon ba ab bis M-ttag früh kam er nicht mehr aus dem Haas hat auch Feinen Alkohol mehr aetiunler Am Somuag abenb habe ihm die Mutter ms unbekanntem Grund in ber Küche etn- gefchlkfsen. so bah er nicht ins Schlafzimmer roni 11 Zu fe ntm Aerger habr er bie Aacht In ker kalten Küche herbei Tigen müssen "Nachdem ihn b-< Mutier am Montag früh wrrber berringe* l.-f'ei habe, habe sie vorn Bett aus in einem fort gcldiiinth und geknattert; hierdurch fei er in Dul gctaN* a-b habe sie zweimal mit ber rechten Hard am Hals angepackt. Töten wollen habe er sie nicht, er lei über ihren Tod furchtbar er» sch rocken itc Leiche zeigte neben Qeineixm Berletzungen an ben Arnarn und an den Schläfen am Hall Blutunterlaufungen unb Hautabschürfungen, TDüiafpuren . bie ber rechten Hand Mörschels ent- fprachm Aach bem eingebenben Gutachten des Krtisav tes Medizinal rat Dc. Fresenius ist bei Tod durch bas Düraen etngetreten aller» tings w.Niger durch Ersticken all durch Aeizung bei Hallnerven, durch bie ein viillsland des Herzeni herbei geführt wurde ®tne andere Todes- u! fach' sei ausgeschlossen Frau Mörschel war. ri: 1C< 'bre Besann»- destästqen. trotz Ihres hoben Atters not gdunbe 5m». dm tas MttM rüf:ia »u a-chrtlen vermochte Dir ^erlehun^en ct ihren Armen wnb bie Kna,Wunden m Mbe- «ch'ls TrwieW VorteObefte OelegeebeM fQr OtterWerlerweg UNITED STATES LINES WkN. SMSMg 31 4003, MW-5WNM Gietzei, stlletsioto 31 Die neuen Fabrikpreise wirken sich erst aus! 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