Montag, 12. März 1925 173. Jahrgang 1 Aus Dem Reiche. IK’C m, 10. Mär;. (WTB.) 3n her btn Franzosen beschlagnahmten -Len gestern zwei Zettelba »t e t d» Plakate in franzo- I Mannheim. 10. Mä' i i Die Auflegung der Goldanleihe. Die Montagspost weist darauf hin, daß Rähe der von ! Hildaschule Warden - - Lnkleber verhaftet, bx Plakate in franzo- Möglichkeit fortgesetzt und dadurch auch die übrige Devölkeining des Einbruchsgebietes im Aowehr- kampf gestärkt werden. Annahme von Unjeigen für die Tagesnummer bis jum Nachmiltay vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis ür 1 mm hohe lär Anzelgeno 27 mm'Breite örtlich 70 Mk., auswärt- 80 Ulk.; für Ueklame» Anzeigen von 70 mm Bre.le 300 Mk.De, Platz» Vorschrift 20"/, Aufichtag. Hauptschriftleiter: Auy. (boetj Verantwortlich für Politik: Auy. Goetz; für den übrigen Teil' Ernst Blumichetn; für den Anzeigenteil: Hans Berit, sämtlich in (Biegen. graphenamt in Wiesbaden bis auf weiteres geschlossen mit der Begründung, daß die Telephon- und Telegraphenbeamten in Wiesbaden sich geweigert hatten, gewisse Telegramme der Besetzungsorgane zu übermitteln oder telephonische Verbindungen mit gewissen Posten des besetzten Gebietes herzu- stellen. Der Postbetrieb bleibt in der bisherigen Weise in Gang. Der „Simplizissimus" aus dem besetzte» (Neblet ausg'schlossen. Paris, 10. März. (WTD.) Bach einer Dlättermeldung aus Koblenz hat die 3nter- alliierte Rheinlandkommission an Antrag des französischen O erkommissars die endgültige Ausschließung des „S i m p l i zis firn u 6" in den besetzten Gebieten bekanntgegeben. Nr. 60 Erscheint tö glich, anher Sonn, und Feiertags, mit berSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätter Monatliche vezuarpreise: 2850Ularkunbl50Ulark Trögerlohn,durch diePoft 3000Mark,ouchbeiNicht. erscheinen einzelner Num» mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech» Anschlüsse: für dieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 5L Anschrift für Drcchtnach« richten: Anzeiger (Heften. poftscheäkonto: Sranflnrt a. Ui. 11686. sischer und deutscher Sprache für kommunistische Propaganda angeklebt hatten. Auf einem derselben steht man Po.ncare inmitten eines ie Rot Nicht der Ab- l wehrwille erlahme. Die neuen Gewalttaten. Aachsn, 10. März. (WTD.) Der General- direktor des Eschweiler Bergwe ckSverems, Do. Westermann, der von dec BeahunZ-cbehörde seines Amtes entfyo^n worden wir ward? au s- gewiesen. D.e übrigen Direttoren der Gesellschaft, die gleichfalls vor einigen Tagen verhaftet worden waren, befinden sich noch im hiesigen Gefängnis. Mainz, 10. März. (WTD.) Der Direktor der Reichsbankfiliale in Reustadt (Pfalz), Fritz Rodhaus, der sich geweigert hatte, dem Befehl des Delegierten der Rheinlandkommifiivn, ü er den .^-fseiibestand der ihm unterstellten Dank Auskunft zu erteilen, Folge zu leisten, wurde von dem französischen Kriegsgericht zu 2 Jahren Gefängnis und 20 Millionen Rlark Geldstrafe verurteilt. . , _ n Born Kriegsgericht wurde ferner der E r ft e Staatsanwalt des bayerische Landgerichts in Zweibrücken, PH. Riffel, zu 10 Monaten Gefängnis und 50 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt, weil er einem Befehl des Delegierten der Rheinlandkommrstrvn in Zw?i° b ü-fei datt d.rtig: Landg ri'tts efängnis zwecks Unt rb tngun4 von Unter u ung g?,an eiet ter französi.chen Besatzungsorgane zu raumen, nicht Folge geleistet halte. , Paris, 11. März. (WTD.) HavaS meldet aus Düsseldorf. 3n Recklinghausen berief der Kommandeur der 47. Infanteriedivision die Vertreter der deutschen Ort s- presse zusammen, um i nen die letzten Verordnungen der Kommando stelle mitzuteilen. D e Journalisten hätten erklärt, sie lehnten, es ab, die Verordnungen der Militärbehörde m ihren Blättern zu veröffentlichen. „ Darmstadt, 11. März. (WTD.) Morgens 7 älhr wurden folgende Personen aus ihren Wohnungen herausgeholt und ohne Angabe von Gründen ausgewiesen: LandciertMsrar Altendorf, Vortthender der Deutschen Volls- partei in Mainz, Pfarrer Derck von Mn-nz- Mvmbach, praktischer Arzt Dr Springer, Vorsitzender der soziaBemokratischen Stadtve ordnet nfvaktion, der Fü rrr der deutchen CB amt n- fcfyift. Seminarlehrer Dr Schraub u id 'öenu* narlehrer Senh aus Mzey, ferner neun Post-, Eisenbahn- und Zollbeamte. Ei« Arbeiter erschossen. Schwanheim, 10. März. (WTD.) Der 23iährige Arbeiter Johann Merz wurde gestern nacht in der Rahe der Schwanheimer Drücke von einem mar 0 kkanischen P 0 st en erschossen. Wie wir erfahren, wu dr der Tete mit einem Patz m der Hand aufgesunden. De Kugel hat die linke Schläfe durchbohrt. Die Leide»; Bochums. Bochum, 10. Marz. Der wirtschaftliche Krieg gecei die Stadt Bochum ge5t Jort. D e Radrungsmittelknarp'eit der Stadt, durst die A - fherrung des Stadtinnem von der Auienv^U hervvrgerufen, macht sich immer fühlbarer be- me ckbar. Die Einwohner sind gezwungen, Lebensrnittel in den Vororten oder umliegenden Staaten 8U Die^G ymnasiasten. die vor etwa 14 Daaen von den französischen Soldaten bis zur Vewuht- losigkeit mitz'-a ide't worden waren, sind er t letzt wieder zu ihren Eltern zurückgekehrt. RA hielt sie solange fest, bis die Spuren der Mihhand- lungen geheilt waren. Das Zollamt in Oberstein besetzt. Oberstein, 12. März. (WTD ) Arn Samstag mittag wurde das hiesige Zollamt von den Franzosen beseht. Die Beamten sind entlassen worden, befinden sich jedoch auf freiem FE Die Zollkasse mit einem Barbestand von 31 Pfennigen wurde beschlagnahmt. (C'ht Eingriff in den Wiesbadener Postbctrieb. Wiesbaden, 11. März. (WTB.) Der Kommandierende General des 30. Annee- korps hat das Telephon- und Tele Der Ncichsernährungsmiuister und seine Pläne. Berlin, 10. März. (WTB.) Der Haus- haltsausschuh des Reichstages setzte die Beratungen über den Etat des Reichsrniniste- riums für Ernährung und Landwirtschaft fort. Reichsernährungsminister Dr. Luther führte im Verlaus der Besprechung aus, im Deutschen Reiche wurden insgesamt neun Millionen Menschen unterstützt, von denen sechs Millionen ohne nennenswerte Rebeneinnahmen seien. Die Rot zeige sich nicht so sehr in der werktätigen Bevölkerung als in den Kreisen der Rentner. Dazu kämen die Kinderreichen. So tarne man zu dem traurigen Ergebnis, dah beispielsweise selbst die herabgesetzten Milchmengen von der Bevölkerung der Grohstädte wegen des Preises Nicht vollständig ausgenommen werden können. Deshalb seien von der Reichsregierung Der b i 11 i - gungsmahnahmensürMil ch, die kinderreichen Familien zukommen soll, in Angriff genommen, ebenso fei die Reichsregierung dauernd bestrebt, höhere Einfuhren von Fett aw zuregen. Bekannt sei ja, welche autzerordentlich hc^-en Summen aus Reichsmitteln für die Verbilligung des der unbemittelten Bevölkerung zugute kommenden Markenbrotes gezahlt würden. Der Minister besprach dann die Emahrungslage im besetzten Gebiet. Dort feien noch reich- liehe Borräte an Mehl und Getreide vorhanden, die aus lange Wochen ausreichten. Die von der Reichsregierung getroffenen Vorkehrungen für die Dersorgung der besetzten Gebiete mit üett Speck unb Schmalz taten sich i-n!eta gut bewährt, desgleichen die holländische Milcheinfuhr und die Einfuhr von Milchpulver. Außerhalb der besetzten Gebiete habe die Reichsregierung das nötige Brotgetreide bis in den Sommer hinein fCft Berlin^10.März. (WTD.) Der Haus- Ha 11 s a u s s ch u h d e sR e i ch s ta g es überwies einen Antrag Dr. M u 11 e r - Franken (S ), das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum 1. April aufzu lösen und dessen Aufgaben dem Reichswirtschaftsministerium zu übertragen, der Sparkommission zur weiteren Beratung. - Der Ausschutz nahm einen Antrag Schiele (Dtnl.) an, wonach zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Brotgetreide im Ernährungsjahr 1923/24 im Benehmen mit den landwirtschaftlichen Organisatoren und den Genossenschaftsoerbänden sowie mit dem Legitimen Getreidehandel eme Brot- aetreidereserve geschafsen werden soll. Em Rnirag Dr. Heim (Dayr.Vp), die Reichsregierung zu ersuchen, den Preis für das letzte Sechstel des ülmlagegetreides sofort bekanntzugeben und so hoch anzusehen, dah die Herstellungskosten und die gestiegenen Kosten für die begonnene Frühjahrsbestellung dadurch gedeckt werden können, nebst Bemessung eines angemessenen Gewinnes wurde angenommen. Ferner wurde eme Entschließung des 2lbg^ Kraetzig (S) an- aenommen die die Reichsregierung ersucht, der Preiserhöhung für Zucker ihre ^istimmung zu versagen ober, falls diese schon gegeben fein sollte, in neue Verhandlungen einzutreten, um die Zu- ftimmuna zurückzuziehen. — Zum Schluß der Sitzung verabschiedete der Ausschuh den gesamten Haus^iltsplan des Reichsministeriums für Ernährung uiid Landwirtschaft. dle große wertbeständige Anleihe des Reichs, die Goldanleihe, mit deren Hilfe eine Stabilisierung der Devisenkurse und eine nachhaltige Beeinflussung der gesamten Preise her- beigeführt werden soll, von heute ab zur Zeichnung aufgelegt werden wird. Die Zeichnung dauert bis zum 14. März. Sie erfolgt bet der Reichsbank und ihren Zweiganstalten sowie bei einer großen Anzahl von Banken und Bankiers, die an den einzelnen Orten besonders belanntgegeben werden. Bon dem gezeichneten Betrage sind mindestens 40 Prozent bei der Zeichnung, der Rest spätestens bis zum 14. April zu zahlen. Für jede An- leihegoldmark, die gezahlt wird, liegen ungefähr fünf Goldmark in Barren und Münzen als Sicherheit in den Kellern der Reichsbank. Die Reichsbank ist ausdrücklich verpflichtet, den Anleihegläubigern diese Barren und Münzen zur Verfügung zu stellen, wenn ihnen das Reich nicht Dollarscheine zuruckzahlen kann. Die Hochverratssache in München. Berlin, 10. März (WTB.) lieber die Hochverratssache in München melden d e Blätter, dah das Münchener Dolksgenchi den Haftbefehl gegen folgende 5 Personen aufiechterhalten hat: Prof. Fuchs, Kapellmeister Mach- bau«, Kaufmann Ioh. Berger. Münch.m Land- Mirt Rudolf Gutermann, Student der Landw.rt- schaft Richard Gutermann au3 Rvmenvat am Arnrnersee. Gegen den tschechischen Kohl ngrvh- f-ä d er Munk. S Hriftsu rer de; Ko len ä; b'er- Derbändes, und eine Reihe weiterer Perlönlich- feiten ist die Boruittersu hung ein geleitet wo d.m. Den Blättern zufolge standen die Verschwörer mit dem französischen Major Richert, der die Organisation des Saarstaates als rechte Hand des G-m-rals Andlauer ein geleitet bat. m Verbindung. Die geplante Aktion der Vepchvö er soll laut „Vorwärts" als eia Pu sch zur Unter- stützung der französischen Ruhroperation gedacht gewesen sein. Die Negelunq der amerikanischen Besaünngckkostcn. Paris, 10. März. (WTD.) Der Pariser Ausschuh ,ur Regelung der a rn e r i ka n i schen D e s a tz u n g s k o st e n ist h.ute vormittag za sei'.er dritten Sitzung zu"amrnengetreten. Das ofst- zielle Comrnuniguö besagt, d-ah gettnte Vorschläge gemacht worden seien, die die (Sritattung der amerikanischen De'arungslo len aus den tunf- t gen Zahlungen Deutschlands oor e ;en. DieseVor- schlüge, die der belgische, der französische, der englifd>2 und der italienische Delegiert? au gearbeitet hätten, seien dem Vertreter der Vereinigten Staaten unterbreitet worden, der sie, nachdem er sich die Cinwilligungserklärungen verschaftt hat, seiner Regierung vorlegen wird. Die nächste Sivung wird am kommenden Mittwoch nachmittag tattfinben. — Der „Ontranjigeant" bediifeii die von den Vereinigten Staaten geforderte Zi frr auf 1310 Millionen Goldmark. Das Dlatt scheint anzu- nehmen, dah die Alliierten die Anrechnung der von den Amerckanern beschlagnahmten deutschen Schisse auf diese Summen vorsehen. Die barm übrigbleibenden 803 Mck'ionen Goldmark sollen zinslos in 12 Jahren abgezahlt werden. Reichsminister Oeser für Ausharren im Abwehrkampf. Hamburg, 12. März. (WD) Auf einem von der Demokratischen Partei veranstalteten parlamentarischen Teeabend nahm gestern der Reichsminister des Innern Oes er das Wort über die politische Lage, wobei er u a ausführte: Was jetzt im Ruhrgebiet vor sich gehe, sei ein Volkskrieg, der umso sicherer gewonnen werde, je mehr wir bemüht seien, zu verhindern, dah auf deutscher Seite auch nur em Gewehr losgehe. Der Kampf dürfe stch von seinem moralischen Vordergrund nicht entfernen Den Franzosen fei es noch nicht gelungen, Besitz von den deutschen Eisenbahnen zu ergreifen, denn darauf, ob es ihnen vielleicht möglich fei, einige Züge in Gang ?.u bringen, komme es nicht an. Die gefürchtete Kohlennot fei bisher nocy nicht emge- treten, auch nicht jm unbesetzten Deutschland. Die Stabilisierung der Mark war im 3n- tetefle des Abwehrkampfes d*s deutschen Volkes unerlählich. Der Minister bedauerte d,e Haltung, die England und Amerika gegenüber dem Vorgehen der Franzosen und Belgier bisher eingenommen haben. Von den Amerikanern würde betont, dah sie die Dinge in Europa nichts angingen, fte bedauerten zwar das Vorgehen Frankreichs, aber sie könnten daran nichts ändern. Bei dieser Gelegenheit müsse jedoch daran erinnert werden, dah \l,c ui< Vertrauen aus Amerika und int auf Wilsons 14 Punkte in diese Situation geraten seien, ein Vertrauen, wobei Deutschland schmerzlich im Stich gelassen worden sei. Da auch England und die Reutralen die Dinge vorlmifig gehen liehen, wie sie gehen, ständen wir tatsächlich allein. Wir mühten versuchen, so toeiter zu kommen, bis eine Aenderung eintrete. Die finanziellen und wirlschaftlichm Folgen des Kampfes ’eigten sich in Deutschland toeniaer fte xeigte-n fich aber in verstärktem Mähe m Frankreich. Die Frage fei nun, wer in diesem Wettspiel länger aushalte, Deutschland oder Frankreich. Die Franzosen rechnen a'^er nach der Auffassung des Ministers schon heute nicht mehr mit Sicherheit auf die deutsch? Kapt'ulation. Sie hätten vielmehr eingesehen, daß dieses älnier- nehmen weit schwieriger sei, als fie es früher angenommen hätten. Für uns gelte es, in diesem Abwehrkampfe auSzuharren. Da die Franzosen napoleonische Ziele verfolgten, würde es sich bewähren, ihnen ein zweites, ein wirtschaftliches Moskau £ bereden denn sonst würden die Zu stände in Europa unerträglich werden. Der Minister schloh. Poin- care verlange eme Reuregelung des Friedens- Vertrages. Warum sollten wir nicht daraus eingehen? Wir wünschen diese Reuregelung. Man soll jedoch dieses Problem in feiner Totalität aufrollen und sagen: wir find bereit zu einer Verständigung, w.mn ihr auch bereit fern, aber nicht allein wegen der Ruhrirage, sondern wegen einer völligen Bereinigung des Fr, e- densver träges, Freiheit für deut ch?s L.b.n, Freiheit für die deutsche Republik. Der Reichskanzler über die Preis- und Lohnfrage. B e r l i n, 10. März. (WTB.) 3n der Reichskanzlei fanden in den letzten Tagen Besprechungen des Reichskanzlers mit Vertretern der 3 n b u ft r i e und der Spihengewerk- schäften über die gegenwärtige Preis- und L o h n l a g e unter dem Gesichtspunkte der wünschenswerten Festigung der wirtschaftlichen Verhältnissen statt. 3n diesen Besprechungen erklärte der Reichskanzler mit Rachdruck die einmütige Auffassung der Reichsregierung, alles zu tun, was zur Vermeidung neuer Preissteigerungen und zur Herbeiführung der wirtschaftlich möglichen Preisermähigungen geschehen könne. Die Gewerkschaften wiesen bei dieser Gelegenheit auf die ernsten Besorgnisse hin, die in den Kreisen« der gesamten Arbeitnehmer aus der Annahme entstünden, als ob die Reichsregierung jeglicher weiteren Lohnerhöhung entgegenwirken wolle. Demgegenüber stellte der Reichskanzler fest, dah auch nach Ansicht der Reichsregierung eine Erhöhung der Löhne da gerechtfertigt sei, wo fie zur Anpassung an das allgemeine Lohnniveau und den Preisstand erforderlich ist, während eine allgemein durchgängige Hebung der gesamten Löhne den notwendigen Preisabbau unmöglich machen und damit, ohne der Arbeiterschaft auf die Dauer zu nützen, das von allen erstrebte Ziel der Markfestigung gefährden würde. Die Arbeit der Reichsregierung bewegt sich in den Dahnen dieser von allen beteiligten Mitgliedern der Reichsregierung geteilten Auffassung. Die Regelung der Eisenbahnfrage ^tui'clfcu England und Ai ankreich. London, 11. März. (WTD.) Die britische Regierung genehmigte die zwischen dem französischen und engtischen Militär getroffene Regelung betr. den Gebrauch der Eifers bahnen in der britischen Zone des RhernlanoeS bUr% aSH Vr aKärj. (WTB.) Acrch dem Londoner Korrespondenten des »Echo de PariS sollen die f r anz ö s isch -eng 11 schen Ver- ei nbarungen über den DurcbgangS- ver kehr durch die englische Desatzungszone soviel in gewissen politischen Kreism bekannt ist, in großen Zügen folgendes enthalten. 1. dreJran Äofiicben Behörden könnten höchstens zehn Züge täglich durch den MfchnUt^Köln letten, 2. die Züge dürfen nicht zur Derftarbrng der französischen Trupven. sondern ausschließlich zur Versorgung und Ablösung bienen, 3 fie loimen keine Verwendung für die Beforde- rung von Ruhrkohle nach Frankreich finden. Obwohl man behauptete, fugt der Berichterstatter hinzu, dah die Eifenbahnfrage nichts mit den kommerziellen Schwierigkeiten zu tun habe, scheine das Abkommen Godley-Puyot erst dann endgültig ratifiziert werden zu , ollen, wenn die letzte Frage gelöst sei. Die Kommunisten an der Arbeit. Ep Gäter fei®, jere^rL Kundschaft zur gess. lne, dah mir alle hofsarbeiten etDeiliflen Teuenmgszahlen llmderungen bitten mir uns d. M. bekannhugebcn. '—ü ickige Brechwerkshallk in Rt\> end aus 30 cd», Werlcholz, und Wandbickteiverschaluny, »elaqlott im fchrstlichen [ Abbruch verkauft werden. ermin22.Mrzcr., vormittag, »Kunst erteilt 0. ®raff in 18480 mit . ianoAlberlim in »Heimkehr ** D8Znda3 Kinder K- sttü£c^ scbhfüln|d)eit und Knüppel gibt Jlengen waggonweise ab. MMH. teilt, ^reisDb^n. Mgnung. ufaabt der Landwirlschafi °er> Nontay, den 12. März, von in Eichen, Licher St.ahe 19. staucheiatz, 4 hompl fiummet- 5ielqefd)ine, Kummete, Halft«, SÄ3S« «SSSjjS । und oerfchieöenes andere. | * Bettner 11. afdorserSttafteS. GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrvck vnd Verlag- vrühl'lche Univerfitäls-Vuch- und Steindruckerei B. Lange in Sieben. Schriftleitnng und Seschästrstelle: Schulstrabe 7. 61, Fvrtletzung. (2 ober »eit di sc Haft umzesehe«. warum batte er den Unei Äugend: ick brr al in durch die Stube zu schleichen ' L.< kib eine 'chadunkelnden Augen. Denn li*'« hem Wanin doch tagen Sorte. Dorum br so dana txxir! Jbrt ber tollte nur lchl,"e- geben, m Wm Kämmerchen oder beim Taube- ch'ag. da tag er sichre, dorr bbrte t nichts -.-s land ibe pich tauet Unb wenn der Huden, ber 2IJU ernte "XtD« ©trtfeniaMnJ m ^raefTwrt Sra nf|u r t a DL. II Ttoty (TBoH1.' 3* e*ner von »«len tourend Personen belachen ölsentltchen 'Berfammlung txrrch beett adei.d der Führte ber Deutkchn Boiksva-l-n Dr Ctttltmann rm Sooltatu über b e dUg< mr« »o; i 1 !x üay. und rührte dabei a i ait öe lenem Au rnchaU in Snaland ist der Wg Srkelen, nit Ha ft engf Ihr Antik an» gef«d/4 bre 2e^nu'^^^i^yaMt Deu.ich ands in ter OL parat infrage gefloßen Wan htt die englische l* fiungUtabigMl und v't Zerit« abigch-: d-r- jen Qc-’ ber deutschen TB Nschott gegenüber a stellt S-xi hegt ein grober psychologischer ntetschied vor Der ®ng*jinb«r betindet s'ch in testen Brrhöltn | tu und weist qom genau. dost k ne € teuere ‘lang der englilchn' Wirtschaft für den lbt«berau bJB nach dem Arieae \ tr Der- tügung hebt. Dian geb? uns feste 7k-rj«iltT.rc »nd Uit» uns. oxi« Deutsch and endaülttg an Xtpa» oalt»n«;e fungm aut» itr ngen hot so dast ent gerxjj lassen. Das D utschand danach noch zur Derigung 5> bt. und »r Derben eine ganz andere Möglichkeit des Staate» Mitten. Steuern rtrAubrmgm als Die sie bisher Dorbanbtn ge- Dekn ist TLin ü>-riebe auch nicht, bist die in der deutschen TB rtlAait lugenden Gmwlcklungs- möglichle tn rr*i voll autgmutzt werden können, wenn b e d-u:lch? 13 rtlchast mit stetizen Der- hdltn f e • kann und nicht fortgesetzt vor bri U d.r.a!chingen der De!ch üss n.-acr inter- rationaler Ä.ntrrn. r 21 Morl Vorsicht Auch der Aesteslr-ck bat sich cntacg.n der Grwirtunz von nicht erschöpft «o da her oul dem Betrag non 10 5 Millionen Mark stehen blieb. O» w rb noch mhqe- teilt, do' dir Ärt eru.ig eine Dorlag« detrels nd die llmge a :unj d rGrund-.indGew«rbe- steuer etc ben heuNnen Geldoerh^ltn s'«n Acch- wung trdgt. in Au4s & ge* te.lt bat Bei Kap Ö Salzwerk. Badeanstalt und Tieldauamt Dab- Dau beim 1. w e Dab Salzhausen, wird getrud-b'.. ba* demnöchst mit der Dcgterung «ine einged.ndc Rücksprache stattsmdet. we sie bie Meiterentw.cklu'i t des Da>«» unter Derückltchti- gung ber heutigen Derbdllnlfk sich denk, und weich? AJege sie zur Förderung der Xeniabütldl einzuschlagen gebenh. Aus s.adt und Land. »leben, den 12. MLr, 1921 Tas Tcntiche volksops-r. 3* der GetchSstsstell« des .Giehener An- zeigers" ginge Iir unsere bcOrcng'^n Bolls- gertoikn im Duhr gebiet und am Ahern werter em 6t4bL Müdck -rkchu.e XL IVa 3KO. Unze- nannt 503. M H 2303. X D 500. Gelang verein Immergrün, 17 000. Dr S» Rockenberg '.«c. A 2Eu.ltx 2>0X D«:'ch: Dolllpar ei. Ortggr. yyingen 22 4-6. Dez^-Schule XI Va 2200. 1-dcher.k.a' c IV Dvz.-Schule Vtl Kluss: Vla2 Höh UUibtmVtu:* 6M. Ha« Vl.c-Äta L- 6ube- kno.e^.scholc <2. Xai' 1510. ÄL Vlle SladUnadm- Ku.« 720. XI Vlllb Stab.knLd m ch l. 814 Aied- r.ch S.mc - <1 TUu. 303. D*.L,ei«*ait Ober- H;^V« n 23000. Xnad.nk'.as'e V,b Bez rvs^u.k i2 Xite. 5OX1 TL A 1030. Quarta d i Öm> grai-Ludw^i-Gymaasium» (2 Ao t) 4722 All. Den Gebern hertzlichsten Donk! DHlert Spenden werden in der Geschäits stelle des .Giehener Anzeigers' angcnomme». Tie 'XcecrnncytyRcrn. 2BXD Für dm Durch'chn :t des F bruar ergibt sich noch den B.-rrchnunfen des Stati3stch«n Arichsarnts «ine Steigerung der Grvdhan- belsinderzifser vvm 27Llach«n bes Dor- fdegrhante» tm Januar auf das 51S5s tche oder um 100,5 Prvz. und eine Höherbewer.una des Dollars von 17 2'2 Mk aus 27918 All. ober um 55 Proz. Das Preisniveau der G i n f u b r • waren hob sich in der glichen Zeit vvm 4758- sachen aus das 8798sach» ober um 83 Proz . dus- |rntgc der Inlandswaren vom 2393fadxn au! dos 4942sache oder um 106 Prvz. 3m ein- »clnen fttegen Getreide und Xartofs-ln vorn 2233- fochen des F.iedensstandes aus dos 3Sl4sache. Fette. .'Zucker. Fleis chund Fisch? vvm 2S42sachen aus das 4810soche, Xolonialworen vvm 4 2 ’ chrn out Dos S580sache. Lebensmittel zusummen vom 2390'ach.-n aus bas 4308 ache c>2er um 80 Proz. Fermer flkgen Häute und Le.er vom 5130lachen au) das 7M8faa>e. TertiUen vom 532Aachen aus das 11 07Nache. Metalle und Petroleum t>.m4251- sachen aus daß 7383lach? Kohl? und Gilet vorn 283Nachen aus dos 728ksache. Zndust riestosse zusommen vvm Z5231 achen aus das 729Nach?, oder um 126.3 Pro ent — Mit ter Senkung des Dollarkurses fefcie sich der im Februar dng-1 et;n? ALckgang der Gcosthandelspreise au ch bei Märzinsang fort Die auf bet 5 M3rz berechnete StlchtrgStnd'r» -isier der Grch'ard?lipretse 11 geien tx i Stand t>cm 24 Februar vor d«n 526.fachen auf das 512Aache ober um 2,6 Proz. und g?gen bei H> l«.tg ti Höch t'land vorn 5. Fe cm; u n 14 Pr >z. gensinltt'kvr?tfe In erster Hand im Durchschnitt vvm 4402 atz n aus das 3b«2sache oder um 25 Drei I.idustriestof e vom 7958fochen auf dos 7846soche oder um 1.4 Prczrnt, fe n;r die InlandZwor.n vorn 4925'alen auf das 4725'dche. oder um 4.1 Proz., di? Gin- fubttnaren vvm II 176sach?n auf bad 709Zsache oder um 36.5 Proz zurückgegangen. e •• Der Dold- und Silber- an!aufflbrel6 der RelchSbank un- Beränbcrt Der Ankauf von Gold für bat Reich durch bie Reichsbank und Post erfolgt bis auf weiteres unverändert -um Preise von 85 000 Mk. für ein Zwan-Igmarksttick. 42 500 Mark für ein Zehnmarkstück. Für ausländische Goldmünzen werden entspreä ende Preise gezahlt. Der Ankauf von RcichSsildermün-en durch die Rc!.ch.'ba,.k und si weiteres unverändert zum IbOOsachen Betrage des RennwerteS. " Vaterländische Pflicht l Von amtlicher Seite wird dem ..Wetzlarer Anzeiger" ge'chrieben: „D e französischen Behörden oeabslchligen demnächst Im besetzten Gebiete HolzverNufe aus den Staats- und Demeinde- forft.'n auf dem Stocke abzuhalten. Abgesehen von der eigentlich selbst.'erftändlichen vaterländischen Pflicht sedcS deutschen Mannes, solchen Verkäufen als Dieter in offener oder versteckter Form fern zu bleiben, wird warnend darauf hingewiesen, bah Käufer von derart geraubtem Holze sich der Hehlerei schuldig machen und Dem preußischen ForstsiSkuS oder den Gemeinden als rechtmästigen Eigentümern federzcit ersaypflichrig bleiben. Auch werden die Ramen der Steigerer In den Fachblättern veröffentlicht werden." Den Holz- inieressenren unter unseren Lesern empfehlen wir diese Warnung zur ernstesten Beachtung. •• Lchülerferienkarten. Schü'ern und Studierenden aus dem alt- und neubeley- ten Gebiet, die wegen Verkehrsstörung iyren barm fehl lesen so nrlrbe I« allein wach bleiben. Cba ben Ichlrichenben Schritt. Unb wenn's ber Xrtnfbofer selber wär« — .Doter' konnte sie ben fetzt nicht mehr nennen — lie würde anlegen auf ibn. Grn Schah, ein AnalL ein untirbrurfter Au'stzeei — hotte sie gut ge» trolen? Gs soll»«, es durst« denen tn ber AUchie nichts zuleide geschech-m So der Stube hing die Büchke des alten Müllers. Moria lab Im heimlich und stellte sie sich nir Hanb ta b:t Gckr beim Bett Gs nur am Irübei ULoegen, als der Adnf- bc'er feinen Besuch bei dec Xnmken g.-?nacht ^rtre. nun war ber Mittag vorbei .tze weiter der Tag vorxi bi^chm Wochen ta der JtraAjenWx bai war fa ? V* aber btt Angst, bte atenraabenbe, bei Hals zu- unb so konnte bereit« eine erweiterteBesichtigungsmoglichkeit befchloNen, item zum ersten A>ile Hertr-.arsvn bei Beginn bet Öfter- und Ct- tnffterferten nicht erreichen tonnen, ist bie De- Ru»ung ber Schülerferientorten noch zu einem frv!t.:rcn Tage als bem 3. Lag nach bem im Antrag deze chneten Rei'ekag gestattet. *• Jlne telfelebe Lasellung von Schulze ch numgen h.hervet^ g'^aremg der Zeichen aal ankm vöHerrn 3-bJbtnl-*aie Mai r.nbei dva b« b-m<. .’m*eert^ie* 3et4i."*e eibrtr b.T h.stgUrlllig»er en 6-rA'er-wm von ber uracrlK» tci'ia e. der Flu"er S. bis h.oov' »u den ob.-r ra Äu’ en. d < fämtttch miet der Xie.hing des ,j«.4)^ü«b.tn* Schäfer arte tm. der Beurteilung brr b.eitet en Oe?*ett- l che i vergrlegi 3a g' .ich bo*:«n Ma^c lefidn L t noch geretitemi 11 r eil nata.lLb noch be- 14*11 men. aber aL* We ft ber fü g ter Z ichm- kä-t Innen doch umn rbin lebt a Ata nage bieten- Len Le !u?gen Der Älilei 6 v.e .ieJb ta nrch jeder A ch ung b.n stach g nr I cmrur« wrr.«?- Pa i« l- unb Agn rtellz« chiunge i noch Dwlagen. kam man m btder TLuS üheung le>r ans.hnliche Prcbm bei ornamentaler Zechrens. ferner reizende Atd.iten aller '2Lr.«n nach ber Aatar und aus ber Perlockttv«. w e auch letze hübsch' Stillleben unb schliß blich gute Probe i b-s .Znchic.'s , ach Dem GeLäck "U. low»e ci ueint -tzankarveiten sehen B« ocheos herr»cr»uheben Ul. bah man bei ben rrr.imrntalrn Zeichnungm. bei St Nek^r-r. te n Gtböchtnszcick ien usw lei irr.et Schablo- rJitrunj bemerk:, vtelmehr überall bie rein ta- b.o buell« Xirfaffnng »iarf ynage tritt. Dieses 5lcnnze,chen Der Arb? ten last: einen sehr zu- sr etze.is'.ell.mben Sch ub, auf b.n tre 1 den Geist ,u. in bm bet llnterach o teilt wird An der Reichhalkigkeit und Didkittgfril der Ausstellung ist nichts auszuletzen: die Gruppierung ber Arbeiten gestattet, ben ständig auf- wäc:s fd)Ttitenben Verlauf bes Unterrichts sehr anfHoulich zu verfolgen. Der Gefamteinbruck ber Ausstellung ist vortrefflich, er ist für bie eifrigen unb zeichnerisch begabten Schülerinnen ebenso ehrenvoll, wie für ihren Lehrer. Als Zeitpunkt ber Ausstellung hatte man eigentlich nur bm morgigen Dienstagvormittag von 10—12 Ubr vorgesehen: man bat aber in letzter Stunde noch 'chnürrnbe Angst unb die Qual all ber Wochen, tn benrn fle b'imlich einen Äampf geführt batte gegen ben Wu ilch seiner Mutter und gegen den Wuntch heS cige.K-i Herzens, das konnte nichts, nichts mehr wetkmachen! .Maria, du schläfst diese Rocht, und Ich woch." sagte der Munin. -O nehtP Uetzer ihr blech?s Gesicht schost eine sllegende Aöie. Das würde sie nU unb nimmer zulafsen De Mutter war so an li« gewöhnt. fle würbe stch der Sü ibe Ich5m-n, lollte bi« arme Krank fle nur eine Skunbe Dermiffm Sie fuhr oebentll h auf Da nnistte der Ma tm ft U sein Cie loben bete Be'v-rbrvt in bet Küche als ber Heidu d anfdMug Und Dann bellt« er raub und gab 'ich gar nicht iu fr eben. Der HutzeN ging hinaus, nw:’ bbrle ihn brausten lau «chrepifen Mit rotem Kops kam er jetzt w «der herein , Faulet (Ml bdr Dorrn b: zwei aus ben Hof gclon.Tr.rr. ber etnr mit Schiltzaug« wie ein listiger 3Ms. der andere schcoorz ek «tn Aust- köb'.er. unb Ile barten gebettelt Gr uab« Kerle, bah bie Ich nicht schämten! Als er tte geben hiest. hatten fie ibm gedroht .Oo*t bie ort Qcb.it ballet di« auff Maria sprang fe tz ' ig au», bast Ihr Schemel umpvlierte. .Hubert AMo. Marti, billct l;e fest holtet fie k*lr Ci» stürzt« p»r Tür hinaus au’ ben Hos (id bis zrrm Ho-t r .Hakte: fie. haltet fieP Aber ba war fcta Menich mehr zu kbtn .Wo: is dir?" Martin uitabte He Aber st» w-chcle ihn ab tast unw-.rlch Was war mir mit ihr? Ci« war IbsraiH engt W?-m jk doch 6*0^»^ in; rebr- rillte, ein paar Standen mir! Wenn tac Zeit brr Lache Doch? kam. »er» «peachi- lie M r« «u merfev D r Da ter und Marti' wechlelren ta.« k>ah i 'ich ad Wie man «tat Kranta suhet. |o führte Martin Zutritt zu ber AuSsrellung genommen tnerbm Der Andrang der 'Besucher war denn auch gestern nachmittag schon aubervrdentllch rege, und es ist wohl nicht zu bezweifeln, dost die morgige zweite Beflcht|gung«möglichkeit ebenfalls in weitgehendem Mabe ausgenutzt werden wird. Die guten Arbeiten ber Schülerinnen und bos lehr anerkennenswerte Wirken ber Unterrichtsleitung Huden jedensalls volles Anrecht, ta ernsthaster Weise beachtet zu werden. •• Errichtung einer Sattler- Rach dem bei ber Abstimmung sich die Mehr- und Tapczlerer-ZwangSInnung. Einführung des DeitrittSzivangS erklärte, hat heit der beteiligten Gelverbctre benben für die doS Kreisamt angeordnet, dah zum 1. April 1923 eine ZwangSinnung für das Sattler- und Taperziererhandwerk für die Stadt und den Landkreis Giehen mit dem Sitze in Giehen und dem Ramen Sattler- unb Tapezierer- Zwangsinnung für die Stadl und den Kreis Gichen errichtet wird. Don dem genannten Zeitpunkt ab gehören alle Gewerbetreibende, die das Sattler- und Tapeziererhandwert betreiben, biefer Innung an. Bornotizcn. — Tageskalen der für Montag Palast-Lich:fviele: .Sd age be Wetter". — A 'o- ria-Lichtfp eie .Dar gelo« Dreieck' unb .Frvu- Fro i". — Llchttp elhaur DabnboKlraf)?; . Frei- wilb" unb .Der Sohn De« Verbrechn-z". — Der Dortrag über .Da« schöne Bu ch". ben Fvbvr von Zobeltltz hier hallen wirb, flnbet nicht, wie am Oam«tag irrtümlich mUgeteilt. deute abend. Io aber n erit morgen abend 8 Uhr Im Zoologischen Institut statt. V)cttcrvorau4sage für Dienstag: Wolliges, trübe» Witter, kühl, windig, leichte Ricderfchlüge als Schnee und Regen wahrscheinlich. Der Witterungscharakter bleibt unverändert. Landkreis (Wirftcn. • Gründer g 9 M5r> Der Gemeinde- rat Hot tn feiner gcfir.gvn Sitzung di« Brenn- ho!»vertellung an die G nwobue s-ast be- fch'o len Danach werden an 45 Unbemiuelte je 2 Raummeter Buch n(ch7it«r rim Ro immetcr- preise von 50 Mk abjeg-ben. D e Dlmbetbemittelten (Klcinrentner ula>) ercholten b e gleiche Menge zu einem Daummtterpre se von !0W Mk An alle übrigen ^04bat hingen werden z im Roummeterpr <•« j k« dreie Lmr von i CtL rerr rm« E r-*» S.;. :u:d) M« ich an ba- dchcr br» *<“> Sri «ad- * «* ’fi’JI reiHlP * ,r^3r '4^.'61*» ■ -jr »39 FW «amtilb'» fuhren U«rt07tnui Jtteaiti erricht-, tatbe uns «Gnm-klzs 8tue reiche Z }' M dem 1 ■ neu« ?trli«t K 'Kirch ka:< btr > rrrflirct au’ | Ntwr langjä « 1 Ipri an bte bettttch«n Beamten, bie bereit! von Staate Holz tv*leben Zorn Bezu, von .Bürtarhelz* nab nur taren gen den - tJ!. bie am I i»gra *4).n«regelt: ag IcK streng baraul .7 eheu werden, dost du« •- :• :'z n u - i eigenen Öau4* ball des Delir men verbraucht Sxrb. Mrtie «köfeld. • Alsfeld, 10. März. Die hiesigeBe« omtenschaft h-2t alS Februar-Rate 300 000 2HL an bie Ruhrhilse adgeführt. • Alsfeld. 11. März. Zu der kürzlichen Volksabstimmung über den Platz für bas Kriegerdenkmal wird uns heute noch mitgcttilt, daß ber Denkmal- ausschust eine Abstimmung über ben Ort bet Denk ndlau’fteUung erst anberaumt hat. nachdem die Frage vcm künstlerischen Standpunkt elngetKnß geprüft worben war. d. h. nachdem fesk^efteNt. Vast gegen die be I be n ta Betracht gezogenen P.ätz« tm Grnwoad nicht zu erheben war. SrciS Lauterbach. . • Lauterbach. 10. März. Für den Monat Februar stad vvn bei Freiherren Xlebekl zu Silenbach 6 200000 TlL den Fre herrlich Rtedtfeischen Beamten und An- acftellten 257 Mk. Hauern ta den Frtiherrllch Rtebe’elschen Forsten 583 748 Mk^ zusammen also 7 041 674 Mark, für das Deutsche Dok kSopfer gespendet worden. Skarkcndttrg und Nhcknhrssen. • Darmskadt, 10. März. Der doppelgleisige Verkehr znichen Ar- Hellgen und Darmstadt ist wieder ausgenommen worden. • 0 sfenbach. 10 März. Degen verschmähter Liebe hat hier ein 23|flbrtgei Maschintnfchkos er eine gleichalterige Konto r i st i n erschollen und bann s I ch leibst durch einen Schuh in den Kopf getötet. • Mainz-Kaste!. S. März. Die die Grund st ücksprelst in die Höhe getrieben werden, konnte man hter wieder mal beobachten. Für cm Baumstuck. daS etwas aröhtr als ein Morgen ist, wurden hier 3 Millionen und 900000 Mark gelöst. Angeboten wurde daS Landstück mit 103000 Mark. Als die Summe von 1 Million erreicht war, bot eine Bicdrtcher Firma direkt eine weitere Million. mit Öfsizlrrsponepe«. Phoitas evrDen unb utden anbet en bergmänni’cheu Abzeichen durch Me Ströhen läuft unb Mitglieder für einen von Ibm aefliünbcen .1 Reichswohttohnsieehand der B>naknor'oei>s^ if'en. Schlägel unb G«'en. G B zu Äranfrurt o. 2lk" wicht- Durch kin gcuZontae« Auflreten Ist c« Fifcher gehrt den. in al r i Xn.cn bei Reiches ein« fltrhe 2ln.yi$l ong-s h ner Persönlichkeit al« .f>üupUn «'. .Gdrenräte" oder .Derbandstäi«" settres Untenwbmen< zu gewinnen. bie er in der Regel nu4> De*iMung einer en sprechenben Geldsumme unter mystet b en Formeln auf feinen Beramannsstob .vereidig e und denen er tann feierlich Ghrenurkunden üde relch:«. Fifcher behalt als .Oberst" drei Zehntel der ein- oehen-den Gelder als .Sold" Inne Sein Datei ist bet ihm als .Rendant", feine Frau al« .Sekretärin" taf-aftiot Zetzi Hot Der Pc> lizelpröst d e n t die Du her des Fl chec beschlagnahmen unb die Kosten bestände einziehen losten. Fischer wurde ta« tragen ber ero I ch-dergmännt- schen Undrrm unterlagt, auch bart er sich nicht - s e n. Kastel. Mon«klb, Hatte a S Schlesien, Bitzern. Sachsen, Boden unb 'ogor Im 3 .ehmbe .Lberbergknoppschol n" gtgtünle bat. warnt bit Fronkfurt a M wvbnholt. gibt sich al« ,3n- gcnicur-Gevloae" au« unb trägt fett Zahr und Tag Den Ictbflbdgelegten Xitel .Oberst der Ober- bergknappenschdsien". Gr Ist eine flabibcfanr-te Personlichketr tnsosern, als er In einer ho'h militärisch. halb hrrgmännifchen Pbo na le-ltal? rm sie die St cgen hinaus In sein Kämmerchen: unten In ber Krinkmstude. wo sonst ihr l^ijer awir, Do fonb ht jetzt Doch keine Ruhe. Gs tt>ir Ihm ein lieber Gedonf,. fit bort oben zu wissen ba. wv er attobmbllch lag do sollte Moria nun Iteoen Gr hreifte ihr bi« Schützt ab unb bad ihre F st« auf bos Bett Sit getraute f ch gor n ch ajf Dies reine vager fte 1 rm I ch selber Io Ichmutzig per: ein Frost Idbüttclte Ite. Gr zog tbr bw Mt bis zum Äirm brranf unb breitete Ihr nvch leine warme Hopp« über Gr küstr« Ite Gs war eia sanft«! Äuh fle fam ibm auf einmal Io elnb vor u'b Io hilsschchürst a Und doch war e ne Velden, schost In diesem tarnten Kust. ein .Dich eHU Ich" Cie sch ost l., 10. ü)!ärz. Cdiiuelncv OZoten........ sirnniösticlie Roten....... Dänische Noten Schwedische Noten holländische 9Zoten Deutsch-Oesterreich ft 100 Kronen Aiuerik milche Noten Englische Noten Zinlieuische 2ko:en Belgische Noten Unnnvtf.-iie 9io en......... Tlchechoslotvakische Noten .... Norwegische Noten 9ilimcimiche Noten......... Spanische Noten 1077.70 8270.(55 9 SB r>40 125 5.85 3897.20 327>8.15 992.50 3907.45 3709,40 5553,85 57.1.45 20927,20 28,87 70',- 623.50 Geld 1067,30 8112,10 97'155.25 12',l.s5 3-52,85 32 9.10 982,55 3"65,05 3715,70 5516,15 20748.'- 2 <55 645.5' 615,70 220.50 Zoologischen Garten reizte ein Schüler mit seinem Taschentuch einen der Büchertisch. — E. v. Kap Herr: -Der Weg zum Abgrund". Deriag Richard Eckitem Aachs- Leipzig. — In grellen Farben entsteht in diesem Siriek 1072.70 8182.90 9s1 '4,75 1268 15 3872.15 3245.60 987,45 3984.95 3734.90 5543,85 20872*- 28, 9 651 5) 618,7.0 221,50 ------- ♦ Ein neues Wasserkraftwerk in Kirche und Schule. Baden. Die Abflüsse des Rohrhardsberges im . ,Tftp südlichen Schwarzwald sollen nach einem Be- ♦ Kirchliche D ien st nach r ichr. D^.r erite | ntnhifftrioSfattPÄ“ durch ein neues Beamte der Evangelischen Landeskttchen aje, R.- gierungsral Adam Fuchs zu Darmstadt, wurde auf sein Rachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung oom 1. April 1923. in den Ruhestand verseht. Z Friedberg, 9. März. Unter dem Dorsitz von Schulrat Feuerbach fanden dieser Tage zu Butzbach, Friedberg. Dilbel und Bad-Raabeim die amtlichen F r ü h j a h r s - De z i r ks le h rer- konferenzen statt. 3m Dordergrund der Tagesordnung stand in allen Dersammlungen die Heimatkunde. In ihren Dienst wurde je eine Unterrichtsprobe aus der heimatlichen Raturkunde und anschließend ein Vortrag über .Grundsähliches zur Heimatschule gestellt. Sch >l- rat Feuerbach machte außerdem wicht, ge amtliche M tteilungen. Die Neugestaltung d-r Fortbildung.-schule vor allen der Gegenstand an- regender Aussprache. Un die Einführung deS hn neuen Dolksschulgesetz vorgeschriebenen Werkunterrichts vorzubereiten, wurde ein besonderer Arbeitsausschuß gewählt. 1072.30 8229 35 97904.60 1 46.15 3877.80 3241,85 987,50 »177,55 3759.(0 57)24,15 570 )5 20822,80 28,73 6'18,- 620 50 richt ' des ..Industrieblattes" durch ein neues Wasserkraftwerk, das sog. Elzwerk. ausgeruht wer- den. Der Inhalt des Staubeckens beträgt 3,2 Millionen Kubikmeter, und durch eine 9,5 Kilometer lange Druck'tvllenlntung wird ein Gefäl e von etwa 600 Meter für Kraftzwecke nutzbar gemacht. Ein weiterer Ausbau, bei dem brr Gutachbach benutzt werden könnte, wurde die Er- zeugung von 78-83 Millionen Kilowattstunden ermöglichen. Das Clzwrrk soll mit den Werren am Rhein zusammen arbeiten und diese Haupt- sächlich in den Wintermonaten, wo der Rhein wenig Wasser führt, unterstützen. * Fünfzig Jahre deutsche Kälteindustrie. Die deutsche Eis- und Kälteindustrie, die jetzt auf eine halbhundertjährige Entwicklung zurückblicken kann, bietet cm vortreffliches Beispiel für die wirtschaftlichen Kräfte, bie durch die Leistung eines einzigen gmialen Rlenschen entbunden werden können. Dieser Mann war Dr. Linde, und seinen Werdegang behandelt Dr. Druenner in einem Aufsatz der Zeitschrift „Ice and Gold Storage“. In den Jahrzehnten von 1850 bis 1870 b.-schrftizten sich in Deutschland. Frankreich. Amerika und England tüchtige Gelehrte und Erfinder mit der Herstellung von Kältemasckünen. Aber erst Dr. Linde, dessen gimndlcgende Abhandlungen zu Anhang der 70er Iah e des vorigen Oihrhunderts e lchiewm, sch lf die thooretisch.' und wisse ischaftlichr Basis für die Entwicklung einer heute über die ganze Erde verbreiteten Industrie. Linde untersuchte den Wir- tunasarad der bestahmden Kältemaschinen und sand daß keine Ma sch'ne der ke.'annten Methoden mehr als ein Fünftel deS höchstmöglichen Wir- kuagsgrades erreichte. Die von ihm entworfenen Kältemaschinen erlangten in erftet Linie grotze Drdeutung für das Brauer-nreverbe: sie wurden bald von angesehenen Maschi. e'.rfabriken in gra- 4 Bände. Deutsch von Ludwig Gurltt t. Pro- pyläen-Derlag. Berlin. — Die neue PlautuS- ülebersehung liegt nunmehr abgeschlossen vor. Sin besonderes Derdienst der Hebertvagung Ludwig Hochschulnachrichlen. Shrensenatoren der Aniversitat Gießen. Der Gesamtscmat der älniversttat Gicßrn hat einstimmig b.sch'o srn, die Herren Dr. Ioha n- nes Becker. Re.chsw rtsch-aftsminister in Berlin, Bansdire.tor Griestbauer. Kommerzienrat K l i n g s p o r und Architekt Meyer in (Sieben mit Rüäs d>t auf ihre besonderen Derdienfte um die Universität zu E h r e n s e n a t o ren zu ernennen. , Ferner hat der Gesamtsenat am 28. Februar einstimmig zu Ehrensenatoren ernannt: Herrn Landtagspri.s.de.iten. Bürgermeiste. Adelung aus Rlainz. and Reichsiugsavgeorbneten Planer K o r e l l aus Rieder-Ingelheim. Außerdem erhielt ein weiterer hochgeschätzter Herr, dessen Rame aber mit Rücksicht auf die Dechält- niste im besetzten Gebiet zur Zeit leider nicht in der Presse bckamttaegeben werden kann, die gleiche Würde Diese Ehrungen rechtfertigen sich ganz besonders durch die Zeitumstände. Die Universität will damit ihre Gefühle für die bedrängten Dolks- genossen in Rheinhessen zum Ausdrack bnngen und in diesen Männern zugleich alle biejenigen ehren, die in gleicher Weise so große Opfer für das Daterland bringen. -Näsfkttt. a. TH., 10. Matz. Der 1880 tr Eugen Fischer, jyt vhnhast, gibt sich als ,3n* uni) trägt seit Jahr -jnb en Titel .Oberst der Oder- Er ist eine stadtbekannte als er in einer halb mili» nilchen Phanlaiie'Unisvm Phantasieorden und indcn en Abzeichen durch die tglieder für einen von ihm chstvohlfahrtsrerband der ifyäßtl uni» Eilen. § D ju >L Durch fern getomidtcs gelungen, m allen Teilen Auz-chi angeschener Per« »ilcute", .Chrenräte- oder Unternehmens zu getoin* egel nach Dezahkung einer me unter mysteriösen M« mannsstab.vereidigte^ und , Ehrenurkunden udeaeich.e. berst" drei Zehntel der em. „Colb“ inne. Sein Mer int", seine Frau als .kekre- y, h^t der Pol'znpra. es Fischer beschlagnah -nbestande einziehen lassen. ^7deref0ibch.lergmanm. ngt, auch M « IJ " * ÄÄ'M ogar » ^Hollars' Erläuterungen bestens vorgcarbeilet. Zahlrerche Illustrationen schmücken das prächtige Weck. daS sowohl von jedem klassischen Pdilologen. als auch von allen geschichtlich Interessierten mit Freude und Dank begrüßt werden wird. — H e l m u t h von M v l t f e. Ein Lebens- bild nach seinen Briefen und Tagebüchern. Herausgegeben von Hanns Martin E l st e r. Mit 16 Bildern und einem faksimilierten Brief. Derlag Strecker und Schröder, Stuttgart. — Hauns (Martin Elster, der die Herausgabe dieses stattlichen Bandes besorgte, wollte nicht das miu- tärische Genie des alten Generalseldmarschalls in erster Linie herausarbeiten: ihm war es vor allem darum zu tun, ein lea chtendeS Dorbild auszurichten. das heutiges und !ün t'ges Le en formen und gestalten hilft, ftlnd kein glücklicheres Dorbild hätte er finden können als das edle, schlichte Menschentum des „großen Schweigers". Dertieft man sich in diesen Band, in die Briefe und Erinnerungen. Tagebuchblätter und Reden, Auszeichnungen und Aufsätze, so findet man immer wieder dm selbstlo'en. bescheidmm Menschen, die । sittliche Gröhe, das edle Herz. Selbstzeugnisse si 'd auch die ganzseitigen Bildtafeln. die Wieder- ra£xm aus Moltkes wenig bekannten Skizzen- lüchern, Porträts seiner Zeitgenossen und mehrmals den schönen Kopf des alten Generalfeldmarschalls, auch nach einer noch unveröffentlichten Tiger. Die Bestie griff plötzlich mit ihrer | Tatze durch das Gitter, zerschlug dem jungen I Mann die linke Hand und zog ihn dann zu sich an das Gitter. Rur dem raschen Zugreif >n des Wärters hatte der Schüler es zu verdanken, daß er vor Schlimmerem bewahrt blieb. — Ein 15jähriger Schüler versuchte an der Dachrinne d i e PaulSkirche zu erklettern. Auf halber Höhe verliehen ihn I die Kräfte. Er stürzte ab und trug dabei erhebliche Berletzungen davon. — In einer Wohnung am Geistpförtchen hob die Polizei eine aus 25 Personen bestehende Spiele r g e s e l l s ch a f t aus, die beim Glücksspiel sah. Unter den Spielern befanden sich nicht weniger als 20 Personen, die Er - werbslosenunterstützung beziehen. ES wurden sehr namhafte Geldbeträge beschlagnahmt. fpd. Frankfurt a. M., 10. März. Der Bovtsverle h.r Martin Kittel in Aschaffenburg hat das stattliche Bootshaus, das er sich vor einem Hahr auf dem Main erbaute, dieser Tage nach Frankrurt verkauft. Das Haus schwamm unter Führung des bisherigen Besitzers in zwei Tagen n a ch h i e r und liegt jetzt wvhlverankert an seinem neuen Platz. Kassel, 11. März. (WTD ) Wie das ,Kasseler 'Tageblatt" meldet, wurden heute früh die drei Söhne eines verstorbenen Arztes im Alter von 7, 11 und 15 Zähren infolge von D e r - giftung durch Kohlengas im gemeinsamen Schlafzimmer t o t aufgefunden Die Gase waren einem Koksofen entströmt, der sich in einem unter dem Schlafzimmer befindlichen Geschäftsraum, der neu hergestellt wurde, befand. geführt werden und wurden für autogene Dchwei- rung, für Srplo'ionsstoffe, Stickstoffdünger, Füllung der Luftschiffe usw nutzbar gemacht. Dr. Linde ist heute noch trotz feine? hohen Atters m feinem Laboratorium bei Münch.n raitlod tätig, und der in München tagende Kätte^erein brachte kürzlich seinem Altmeister eine begeisterte Huldigung bar. Märkte. Derlmer Produktenmarkt. Berlin, 10. März. Die feste Haltung am Produktenmarkt hatte sch sch>n ge'.tern naclmittag nachdrücklicher durchgrseht und hwtt Heute an Mit dem Tendenzumschwlng halt srch das Angebot vom Ialandr wieder mehr zuruck, und auch die Landwirte bringen nur sehr wring Ware zum Berkaus. Der gesteigerten Rachfrage stand f «mit nur wenig Material zur Beringung, v-eshalb auch für Brotgetreide ®erite und Hafer und vor allem für Mais wieder fa^re Preise angelegt wurden. Auch für Mehl, Futterarttkel und Hüisensrüchie war dieZ der Fall. Wcnzen, mäck srlen 36 000 bis 33 020 Mk. (fest), Roggen, märk.schen 34 000 bis 35 000 M (fest), Sommw. gerftc, märkisch: 29 030 bis 31 000 M fest , Hafer, märk.schen 27 000 bis 29 000 Mk. (fest), Olta 5 La Plata loco Berlin 42 030Mk. waggon- frei Haml-ura 37 000 bis 37 750 Ml. (fest),Weizenmehl (100 Kilo) 110 000 bis 120 000 Mk. (feit). Roggenmehl (100 Kilo) 103-003 1110(X» 0M. (teft), Weizcnkle:.e 16000 bis 17 500 Mk. (feit), Roggenkleie 18 000 bis 20 003 Mk. (fest), 85 000 Mk. (unverändert). Leinsaat 85 000 Mk. (unverändert), Diktor'aerbsen 60 003 bis 70 030 Mark kleine Erbsen 50 003 b s 55 000 Mk., Futtererbsen 30 000 bis 35 003 Mk., Pelusch'en 70 000 bö 80 000 Mk., Ackerbohnen 35 003 b.s 33 000 Mark, Wicken 55 033 bis 75 030 Mk-, Lupinen, b'au 45 030 bis 55 000 Mk, Seradella. alt 70 000 bis 90 000 Mk., neu 75 000 bis 100 000 Mk-, Rapskuck.m 25 000 Mk., Trvckenschniyel 12 500 b s 13 500 Mk. Rauhfutter: W-e zm- und R^oggen- stroh, drahtgeb. 13 030 bis 15 030 Mk-, Hafer- strvh, drah'gepreßt 10 030 bis 12 003 Mk., Stroh, s.rohseilgebündelt 13 500 bis 14 530 Mk., Wtesen- beu. aut, gesund and trocken, Dormahd 16 500 V8 18 503 Mk., Rachmahd 14 503 bis 16 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) Mrs« e i>Dd nun IW da |ottte \ l05 ihre 3“^ vite flb üflv i) ,. .jf t>ic3 traut« f*8.01 (djntJüiO -E sch Ült« J »ie je 6r «« 6b,nrfl«”e ien ft’ ~c' »ch ^n£lle Aber VÄ^rfi hinter viel. } S MßZ { in W ioA) ^u9 b?nl\bDn ru^ro’LQ'm 9 r, " li» .eilt, tg» V 111,8 Itoirh ■[l a"b"8«m ! 0,16« tift teo,b L8'qm 6ie 6m?' 68ii"'6^ani^ 'utcrboch,. L k» '> 6200000 k" Samten ';b > ZM ,,7 Mm». D« ho|). itDl^en Ar. Mabt ist lvieder aus. 1X11 !)le ein 23jährinei *ne gleichalterige Kon! Jen und dann Ua in den Kopf ge. ste l, 9. Mrz. Die die Je m die höhe ge. 'oiiiite man hier rvieder e'n Daumstüch das et« borgen ist, wurden hier 906 000 Mark ge« ■to das Landstück mit ! Summe von 1 Million Dieblicher Firmadireli Berlin, 10. März. Am Devisenmar kt traten in den Kursen im Dergleich zu gestern nennenswerte Deränderungen nicht ein. Die Um- sähe hielten sich m sehr engen Grenzen. Für Effek- i veionoeres u>eruieii|i uev jxwuiuUuhU ten traten zumeist etwas höhere Kurse, namentlich I Gurlitts ist darin zu erbhden, daß bie lebenmgt ,ür Montan- und SchcksahrtsDerte zu hören. Kraft der ^Irfpl^che unverwässert wiedergegeben Frankfurt a. M., 10. März. Dör- wird. Rur dadurch wird das volle DerstandntS s e n st i rn rn u n g s b i l d. Man spricht vorn für den römischen Dichter und ferne Zett ermög- V'Ä ©dÄ «a« 'ch°'"b°r°°hl^ | Hauptursache der Befestigung verschiedener Werte gewesen sein mag. Dem mäßigen Auf- flackern des Geschäfts stand allerdings die unsichere Haltung der ausländischen Zahlungsmittel im Wege. Der Devisenmarkt verkehrte bei geringen ^PreiSveränderungen. Dollarnoten eröffneten vormittags mit 20 700 bis 20900, später 20SCO. Im Cffektenverkehr von Bureau zu Bureau wurden verschiedentlich bessere Kurse genannt. ES hatte den Anschein, als ob die berufsmäßige Spekulation einige Käufe vorgenommen hat. Gewisse Spezialpapiere erschienen gefragter. Auslandsrenten setzten zum Teil ihre Erholung fort. Beachtet sind chemische Aktien, welche etwas Befestigung aufweisen. Später trat wieder eine gewisse Zurückhaltung ein, als das Geschäft wie- nachließ. —— -Ridda, 12. März. Der 3 Bezirk (Ridda-Gedern-Schotten) hielt am gestr g m Sonntag unter Le tunj de? D^ rkstarn- wacks Hoffmann (Detern) L'tn ® e r ä t c- wetturnen ab, das in leder Hinsicht mufter- gültig vorbereitet war. Zur Feier seines 64- jährigen Bestehens hatte d-er T.-D. Ridda den Tag besonders ausgestattet. Der Dorabend vereinigte bve hiesigen und auswärtigen Turner und Turnfreunde im vollbesetzten Saale des „Gambrinus" zu erhebenden Stunden turnerischen Geisteslebens. Der erste Aufnahme bieten. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Sie Brüsseler Dcrastmgen. Paris, 10. März. (WTD.) Kriegsminister Maginot ist gestern in Begleitung des Generals Buat nach Düsseldorf abgereist.. Don dort wird er sich in Begleitung des Generals De- g du t te und des Oöerkommissars Sitar o nach Brüssel beg:ben. lieber den Gegenstand der Beratungen, die am Montag nachmittag tn Brüssel stattfinden sollen, schreibt der „Petit Parisien", es handele sich ohne Zweifel darum, den direkten Meinungsaustausch fortzusehen, den man seit einigen Wochen über die Taktil ge- pflogen habe, die man im Ruhrgebiet anwenden wolle. Kurz nach der Reise Theunis' nach Paris scheine zwischen Paris und Brüssel über die Methoden, durch bi' man die Blockade noch wirksamer gestalten könne, ein Meinungsaustausch stattgefunden za haben. General Degoutte und Sngeuieur Cosle haben am 2. März einen wichtigen Bericht erstattet, den die französische Regierung einer eingehenden Prüfung unterzogen I habe. Die Schlußfolgerungen davon seien gestern i i-achmitLig dem G neral S^goutt? übermittelt wor- | den, der also genügend Zeit habe, um feine Dor- schläge für die am Montag stattfindende Besprechung zu präzisieren. Das halbamtliche Blatt spricht der bevorstehenden französisch-belgischen Besprechung eine besondere Bedeutung zu. Sie würde zu einem endgültigen Ab k o m - I men führen, um das Ruhrgebiet auf die beste Art und Weise auszu.ruhen. Rach dem „Echo de Paris" konnte man annehmen, daß am Montag wiederum die Frage der Einsetzung eines Kommissars für das Ruhrgebiet ausgeworfen werde. Diese Frage sei nur scheinbar aufgegeben worden. DaS Blatt fragt, ob General Degvutte, der den Zwang ciganifiert habe, genügend Muße habe, sich mit der positiven Organisation zu beschäftigen, Sie gegebenenfalls bas augenblick.iche Druckch tem er- setzen solle. Das Blatt glaubt, die täglich in Frankreich stärker auftretende Skepsis, ob es je gelingen werde, im Ruhrgebiet produktiv tätig zu werden, damit beseitigen zu können, daß es sagt, die Blockade beginne in grausamer Weise auf das Leben der Bevölkerung zu wirken. Die Halden seien mit mehreren Millionen Tonnen Kohlen und Koks gefüllt. Man wird dem Blatt jeden Glauben schenken dürfen, wenn es behauptet, daß es den Bemühungen der französischen Behörden gelungen ist, baS ®tf en- bahnsystem in einer in Europa beispiellosen Weise in Einordnung zu bringen. Die Mißerfolge der französischrn Kohlen» abfuhr. Paris, 10. März. (WTD.) Der Düsseldorfer Benchterstatter des „Reupork Herald schreibt: Trotz der Schwierigkeiten, die sich allmählich auf deutscher Seite zeigten, verlaute, daß die Franzosen das Hauptquartier der Kohlen- k o m m i s s i o n von Essen nach Düsseldorf zu verlegen beabsichtigen, also ganz außerhalb deS Kohlenbezirkes, was also als ein a u s g e s p r o - chenerRückzug angesehen werden könne. Dazu komme, daß die Möglichkeit für eine Gewinnung ber Arbeiter ober anderer Elemente der Dotierung außerordentlich gering sei. Tatsächlich würden nach wie vor die Abgaben nicht bezahlt, und es würde nur ein Minimum von Arbeit für die Besahungstruppen geleistet. Es geht ein Titel von Stadt tu Stadt, der seltiam die Gemüter erhöbe« bat Vom Zauber um wuben, imO.'anze der Pracht, gleci deerSonne Im Dunkel derNacht Geboren I* Scho Le der Lieh (bild kaust. als Königin vo leedeter deutscher Kunst. Monna Vanna etcati hrld Milch H«b Zuibi HanzS intnta ^ukn hßtl Nrid) naqtn MI - -.m Still' ffla ein blfltr yr-tt u bt» i» ^«gs'c SelimQ llotit etd es de;* ich 1< sc ffs mcrt |i ingtfl et,-elei Depots Tod) ri «*tn Mtter.1 drid-r rafdxi btrftb jranfi •n D< Parts ym bi ^r.# Saild Linien fttfei •Ml De|°ß maiigt §lu^ 1501 Kefen durchs ........-...................................................... Die glückliche (Beburi enter Tochter zeigen an Lehrer Karl Donner * und Frau (Emilie geb. Köhres eich, la TRiry 1923 (J. 3L Aalb- S^wbcrxbau», Sieben) Nur heute Montag das groöe Ooppelprogramm: „Freiwild“ In der Hauptrolle: Priscilla Dean, die amerikanische Henny Porten. Ferner: „Der Sohn des Verbrechers11. Kriminal-Sensationsfilm in 6 Akten. ,, MONN VANNA Palast-Lichtspiele MONNA-VANN A pw» Empfehlungen | die die Augen- unb Rinterhitntk, DasOenkmal derdeuischen Lichtbildkunst 1. Inh Weektlir. e«v"Iur.lO 4rLl6l2. artige Erhöhung der f dm- ^gedrungen eine l.rhöhung mieten. Eine derart^ mieten müßte notj . Paul W< Junser Mann mH Kitter aie kaut in. •röhr® iA FUligu Ti€«#ta*.l3 Vi'ari ZlJtn-113 HI.-DdL 0,647 Yanberelrekv. t p lorllori fiflltl SnlBlft ar«. xnRtbn. a# (n « Xrnienbor# fCterte^RK 17WD der Eintrittspreise um ein Mehrfaches zur f olge haben. die wir jedoch dem fhiblikum unter dm heutigen Verhältnissen nicht tu- muten können. Falls wider Erwarten eine Einigung mit den Verleihern erzielt wird, muß trotzdem mit einer Erhöhung der Eintrittspreise ab 16. Män gerechnet werden. Astoria - Lichtspiele Seltersweg Lichtspielhaus Bahnhofstraße Palast• Lichtspiele Linden platz noch haute and aor|r>: btClc Das Bergwerksdrama aus dem Ruhrgebiet! Schlagende Wetter Ein FVmachaus’ück 1. Rnnffee nach einstimmigem Urteil aAmU. Pech- und Tai?eeaeiiun c u. tV n i * inet mit Loeael Umiidnte Halter prrifrvrrt abui fb. -chrlltltche Änne tu inner IK3BD an ten Sie Heuer Ametirr. Rollflöeo ro brtft u. an> doch.1 I.H brrti u. SS dach mti öderem «Heber I bt iu errfoul I f.Eih, Der Film läuft von Dienstag, 13. III. ms mi. Sonntag, 18. III täglich 4, 6, 8.15 Uhr. Großes berühmtes Orchester. "MH Mitteilung §• Wit einem großen Ted unserer werten ße- sucker schon bekannt sein dürfte, steht etne Schließung sämtlicher deutscher Kinos ab 16. Märt wegen der hohen | Fdmmieten bevor. Ine Fdm Verleiher verlangen einen Zuschlag von 7OOO Pros, auf die nn sich schon sehr hohen Orund- Vwgtlt eng mf n »»«sucht. |l**4 • Einen Weltrekord der deutschen Filmindustrie erreichte die Herstellung dieses historisch dramatischen Werks, dessen Erstaufführung ab morgen und folgende Tage im Lichtspielhaus zur Vorführung gelangt Es dürfte genügend bekannt sein, daß wir stets ein reges Interesse für wirklich kunstvolle dramatische und geschichtlich-historische Werke zeigten. Trotz der unglaublichen Schwierigkeiten unserer heutigen Verhältnisse ist jedoch die deutsche Filmindustrie auf dem Wege zur vollendenden Kunst vorangeschritten. Es gereicht uns zur besonderen Genugtuung, keine Opfer scheuend den verehrten Freunden des Lichtspielhauses, sowie auch denen, welche immer noch eine gewisse Geringschätzung gegen das Llchtspiclgewcrbe zeigen, mit diesem Filmwerk etwas wirklich Hochkünstlerisches zu zeigen. Monna-Vanna (Madonna Giovanna) ist eine Tragödie der Renaissance frei nach Machiavelli und Oiovio von Hellmuth Ortmann |Stellenqesuche| Fränlein 17 X mit höherer 2 drill« unb veibinaLuinr. Haut 2dir. fln i0 ML per GröBe Füßlinge 1 Gl, nvo. K75 In bchwAn und Ufa Bit. **c teflfflsKal, ■akikalalral« IL Kapitalist. Blectiwarentahrik b fn bet Wbbe der tieräuil. Kliniken flnarbote erberen nn ömo. ö. w ^eirtfri Oabrnllmbtirn «Weitl >, im.D Zwei möblierte ZAMN ■it flitofiimmi feien ar,,cn ol\fiibiiü)fion. Oi» Gemeinde Ettingshausen verbaust Nn flieg« schriftlichen Angebots folgende ► Astoria-Lichtspiele Relteraweg ***c Kiefern 2. ÄL . 3. . .......68 Bauholt . 38 Grubenholz 75 1 5 Cat 2. Wohnunqs!ausCh[ Wohnnogslanscli. Meine ne» ben Student lucht 1 ober 2 schön möblierte Zimmer leiert ob bil 1 Wal bei enter tteinbliina. -chrifu Vln.iebo'e unter Otrar« an den Weh. ■■<, erbftcn Weiterer Cerr lucht ■•bl. Jimmer. r dtTlItL flnflrb uni Otd» O. K »letLflns. Beringe! 1923er norm. 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