Ngsdkn ' brech' JJJ >?h,üw>i«m,"b!?u^ ffÄ 3*3* fc*?? • daraus Z.W« SiL^dm, * 6li®®elg- L'« Ute l solche KL '* * an hi« *et ,«wat ZM ÄstF Ve Ä » Ä ,as -^rtrauen in h»n ff116 !e> ebenso groß Dvnats, wie »4 i« Ursr in fei. LE sich die QHehr. DortPoincorgs, daß Verhältnis der deut. Mt werde. Die An- ! ^.des ftan-öllsch, erfolgen. 19600, Gizhen Grchen-Lindei, Harbach 12000, 400, Wzheim $ 22 400, Klein- 800, Langsdorf 224 800, Linden- al9 200,Mainz- llieder-Beffingen Ober-Bessingen Oppenrod 8Ä0, nrdshain 14400, , Aödgen 36000, Ähausen 19 600, 6800, Steinbach s-Horloss 42 800, 0 000, Dillingen rtäljain 34400, >00 Mark. ter. , des Kreises. ; vom 15. März n, das) die In- itestens 1. Mai dÄ Innern die V____ r das Bertilgen nd die Diirger- keifes. ^dgang der Kom- oerordnung nun« >on Schreibarbeit )n Borlagen des »rtrauen, dah die ^liegende Tätig' IN- . Sprungregister. >nddieDmger- tteises. en Auszüge.^ noch Unklarheit 5 Ab'chrif-en eingerclcht. was M weisen 'ten Seite ellung des Aus ilständig. £.rs ne T-li-k» . Aeidunä der 175. Jahrgang Mittwoch, N. AprU 1925 Der Reichskanzler über die Toten von Eßen ehrfurchtsvoll von der ’ sich erhob, begrüßt. Das der Reichspräsident. Trauerverlammlung, die hörigen in dieser ernsten Stunde des Leides die Hand. Und allen aber, die wir zur Kruppschen Werigemeinschast gehören, möge diese gemeinsame Trauer dazu dienen, daß wir eng- zu- fammenstehen, um die schwere Gegenwan zu tragen und zu überwinden. Ehre dem Andenken der Gefallenen: Auch sie starben für die deutsche Freiheit, deutsche Würde, deutsche Arbeit und Verantwortung. 3fyr Leben und Sterben bleibe ein Baustein zur deutschen Zukunft Das walte Gott! Unter den Klängen des Abschiedsliedes trugen Kruppsche Arbeiter die Särge ins Freie. Rund 60 000 Mairn der Kruppschen Belegschaft schrrtten den drer Leichenwagen voraus. Die Spitze bildete die Fahnengruppe mit vielen Hunderten Fahnen. Danach folgten die Scharen der Kranzträger, die u. a. den Kranz des Rerchspräsidenten und der Reichsregierung trugen. Das Rerchsarbeitsrmnr- sterium hatte einen besonderen Kranz gesandt, ebenso das preußische Staatsministerium und die übrigen Behörden. Für jeden Toten war vom Kruppschen Direktorium und dem Betriebsrat ein besonderer Kranz gespendet worden Außerdem hatten die Kruppschen Auhenwerke ihren Arberts- kameraden sowie die Vertreter der Arbertgeber- wie der Arbrtinehmerschaft eine Fülle von Kränzen gesandt Hinter den Leichenwagen schritten die Familienangehörigen Dann folgten der Betriebsausschuß, der Betriebsrat, der- Aufsichtsrat, das Direktorium, darunter Krupp von Bohlen-Halbach, Vertreter der Deichs- und Staatsbehörden und der Verbände, die Abteilungsdirektoren der Guhstahl- fabrik, die Direktoren der Auhenwerke und Abordnungen der Belegschaften der Auhenwerke, schließlich Abordnungen anderer Vereine und Vereinigungen. Die Bevölkerung der Stadt Essen hatte sich zu Tausenden in den Strahen, die der Trauerzug berührte, aufgestellt. Am Friedhofstor wurden die Toten von Geistlichen beider Konfessionen in Empfang genommen und zur Kapelle geleitet. Die Trauerfeier im Freien wurde durch Vorträge des Essener Volkschors umrahmt. Ansprachen hielten Superintendent Decker und Prälat Euskirchen, der mit der Vertretung des xar- drnalerzbischofs Schuler Köln beauftragt war. Als Vertreter des Kruppschen Direktoriums ries Dr. Wendt namens der Leitung der Krupp- Werke den Toten ein letztes Lebewohl zu. Dann nahm Schlosser Paul Dr e h m e für den Betriebsrat das Wort zu einer Ansprache, in der er u. a. sagte: Die Kruppsche Arbeiterschaft hat stets die Ansicht vertreten, nicht unter Bajonetten zu arbeiten. Ich will nicht unter.as en, auch an dieser Stelle zu lagen, dah die Franzo en sich schon vor dem 31. Mnrz Eingriffe in das Gelände der Fabrik erlaubt haben. Untere Kollegen haben alles versucht, um Zusammenstöße mit dem französischen Militär zu verm iten, aber Hinter Militärgehorsam hat 13 in den blühendsten, hoff- nungsrvllsten fahren stehende Kollegen da ii- gerafft. B i euch älteren Kollegen ist es mn tragisches Geschi-k, daß g"rate ibr es v» tödliche Kugel traf, ihr, die ihr euch bemüht habt, Unbesonnenheiten einzelner Per o c.n d t . er- meiden. Richt mit Haß, nicht mit Kanonen und Gewehren, sondern auch ferner werden wir bestrebt sein, durch friedliche Kultursörderung der Arbeit und Volksversöhnung zu Menen. Im Damen der Arbeitnehmer sämtlicher Kruppschen Werke, des Chri tlichen und des Deut chen Me allarbeiter- verbandes, der anderen Gewerkschaften, Korporationen, Einzelpersonen und Parteien, sprach der Redner sodann den Hinterbliebenen das herzlichste Beileid aus. Für die Stadt Essen sprach der stellvertretende Bürgermeister Beigeordneter Baase l. Danach erfolgte im Beisein der Familien- angehörigen die Beisetzung der zwölf Toten in drei Gräbern ynb die Einsegnung am Grabe. Die Trauervecsammlung aas dem Ebrenfr.edhof schritt noch einmal an den offenen Gräbern vorüber. Um die Mittagsstunde war die gewaltige erhebende Trauerfeier beendet. Bochum. 10. April. (Wolff) In Essen wurden heute alle sranz'ösischen Soldaten anläßlich der Be setzung der Krupp-Opfer von den Strahen zurückgezogen. D'e Beisetzung ist bisher ohne Zwischenfall verlaufen. Die Ge- neralstreik-Parole der Kommunisten machte sich im Ruhrgebiet so gut wie garnicht bemerkbar. Essen. 10. April. (WTD.) Vergangene Dacht ist wieder einer der am Karsamstag in den Kruppschen Werlen Schwerverletzten seinen Verwundungen erlegen. Staatssekretär Hamm verhaftet. Berlin, 10. April. (Wolff.) Der von der Reichsregierung nach Essen entsandte Staatssekretär Hamm ist in Scharnhorst von den Franzosen verhaftet worden. Außerdem sind verhaftet worden der frühere Reichspostminister Giesberts und der frühere preußische Ministerpräsident Slege rw al d sowie der Industrielle Hugo Stinnes. Stinnes, Giesberts und Steger- wald wurden heute morgen wieder freigelassen. Die Verhaftung Hamms wird noch aufrechterhalten. Die Trauerkundgeburiq in Köln. Köln, 10. AprU. (WTD.) Beider Trauerkundgebung anläßlich der Deisehungsfeier- lichkeiten in Essen ruhte in allen städtischen und privaten Bureaus, in den Geschäften und den Betrieben von 9 bis 10 Uhr vormittags die Arbeit. Der Verkehr der Straßenbahn stand still und der Fuhrwerksverkehr wurde in dieser Stunde auf den Straßen eingestellt. 2kach Ablauf der Stunde wurde der Verkehr in vollem Umfange wieder aufgenommen. Bei Beginn und zum Schluß der Stunde läuteten sämtliche Glocken. Auch im Eisenbahn-, Telegraphen- und Telephonbetrieb wurde von 9 bis 10 Uhr nicht gearbeitet. Ein neuer Mord. Berlin, 11. April. Einer Dlättermelduag au8 Buer zufolge wurde gestern nachmittag in dem benachbarten Waltrop eine Hausangestellte von einem französischen Soldaten erschossen Der Tä:er war neben anderen Franzosen in der Wirtschaft einquarilcrt, in der die Getötete bedienstet war: er ist in Haft genommen worden. Das Gewaltregiment. Essen, 10. April. (Wolff.) Vom französischen Kriegsgericht wurde der Regierungsbaurat Irmer von der Eisenbahndirektion Essen wegen angeblicher Beihilfe zur Sabotage zu fünf Jahren Gefängnis und 10 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. M ü n st e r, 10. April. (WTD.) Heute morgen besetzten die Franzosen den Bahnhof Dorn — Hahnenfurt an der Bahnstrecke Mettmann—Vohwinkel und führten das dort befindliche Eisenbahnmaterial fort. In Castrop sind außer den bereits gemeldeten 250 fremden Arbeitern im Laufe des heutigen Tages weitere 2 50 fremde Arbeiter einge- trvffen, die für die Zechen „Schwerin" und „Erin" bestimmt sind. Unter den fremden Arbeitern befinden sich solche aus Belgien und Polen. Höchst a. M., 10. April. (Wolff.) Von der französischen BesatzungsbehörLe sind heute der Magistratsbeamte Behersdorf, der Pvlizeibeamte Huben und der Magistrats- assessvr Dr. Burggraf auSgewiesen worden. Trotzdem letzterer sich heute vormittag einer schweren Operation unterziehen muhte, soll die Ausweisung vollzogen werden. Mainz, 10. April. (Wolff.) Der Chefredakteur des „Mainzer Anzeigers", Karl Rohascheck, ist nach Verbüßung einer vierwöchigen Gefängnisstrafe ausgewiesen worden. Die Sprengung des Rhein Hernc-KnnalS. Bochum, 10. April. (Wolff.) Ueber die am 8. April erfolgte Sprengung des R h e i n— Herne-Kanals bei Henrichenburg wird noch gemeldet, daß sich die Sprengungsstelle an der Kreuzung der Kanalanlagen befindet. Das Kanalbecken ist bis zur Herne ausgelaufen. Die Franzosen beginnen bereits mit den Wiederherstellungsarbeiten. Nr. 84 Erscheint täglich, außer Sonn- vnd Feiertags, mit derSamstagsbellage: GießenerFamilien b lätter Monatliche vezuaspreise: 3400 Mark und200Mark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auchbeiNicht« erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchri ft- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehrn. poftschecllonto: Frankfurt a. m. 11686. Annahme von Anzeigen für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Sreis für 1 mm höhe für nzeigen v. 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100 Mk.; für Reklame? Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Dei Platz- Vorschrift 20'/, Aufschlag Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil; Ernst Blumlchein; füröen Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Gegen die Austreibungen in Trier. Der Präsident der Reichsbahn- direktion Trier hat an den Obersten de KervSnoael. Präsident der französischen Feldeisenbahnunte'dkommission in Trier, folgendes Protestschi-riben gerichtet: In meiner wohl in Ihre Hände gelangten Zuschrift vom 12. März d Is. habe ich bereits gegen französische Gewaltmahnahmen an tettschen Eisenbahnbediensteten Einspruch erheben müssen. Durch neue, in per Geschichte der menschlichen Zivilisation bisher nicht gekannte Drangsalierungen bin ich wiederum genötigt, mich an Ihre Perlon mit schärfstem und feierlichstem Protest zu wenden. Die Bewohner der Eisenbahnerkvlonie gegenüber der Hauptwerkstätte in Trier-West sind am 7. d. Mts. von französischer Mllitärgewalt aus ihren Wohnungen verjagt worden. Afrikanische Kavallerie hat Hunderte deutscher 'Beamten und Arbeiter, die treu ihrem Vater lande und ihrer Pflicht bleiben wollen, mit ihrer Famllie mit rohester Gewalt aus den Häutern gesch'.eppt, sogar teilweiseMöbel aus den Fenstern geworfen und dem traurigen Schicksal der Obdachlosigkeit überliefert. Zur Zeit der Abfassung dieses Schreibens müssen die Deamtenfamilien in der Siedelung Paulin in Trier unter Dach Hilfe französischer Bajonette gleichfalls die Wohnungen räumen. Auch Conz-Karthaus erlebt heute dasselbe traurige Schauspiel von Roheit und Grausamkeit. Ich versage es mir, auf die Einzelheiten dieser empörenden und jeher Sittlichkeit ins Gesicht schlagenden Heber griffe einzugehen. Herr Präsident! Glauben Sie wirllich, dah die Eisenbahner mit solchen Mitteln zum Verrat an ihrem Vaterlande und ihrem Gewissen bewogen werden können? Sind Sie sich nicht selbst darüber klar, dah mit solchen Maßnahmen nichts erreicht und nur dem Verlangen Rechnung getragen wird, brave pflichttreue Eisenbahner mit Frau und Kind bis aufs Blut zu quälen? Die Mr Heber dieser Schandtaten stärken nur den Widerstand und die Verbitterung und werden alle Seelen mit dem Mute der Verzweiflung erfüllen. Muß Ihnen als anständigen Franzosen _unb_ insbesondere als Offizier nicht die Schamröte über solche brutalen Auswüchse einer ziellosen Gewaltpolitik ins Gesicht steigen? Ich appelliere an Ihr Gewissen und Ihr Menschlichkeitsgefühl und verlange von Ihnen mit allem Dachdruck Einstellung dieser Gewalttaten, vollständige Sühne für alle Schä den der mir unterstellten Bediensteten und stiengste Bestrafung aller Schuldigen. Berlin, 10. April. (Wolff.) Zur Stunde, da die Opfer angemaßter franz Kriegsgewalt in Essen in das gemeinsame Grab gesenkt wurden, vereinte auf Einladung der Reichsregierung im Plenarsaal des Reichstages, auf dessen Dach die Fahnen schwarz-rot-gold yalbstocks die Trauer des deutschen Volkshauses bekundeten, eine Trauerversammlung, die die Sitze des Saales und der Tribünen bis auf den letzten Platz füllte, die Vertreter sämtlicher gea>erkschaftlichen und De° amtenverbände. die Spitzen der Berufsstände, Ver- treter der Länder, Kirchen, Parlamente urtb Behörden. Auf den Sitzen der Reichsregierung hatten unter Führung des Reichskanzlers die Mitglieder des Reichskabinetts Platz genommen. Auf den Sitzen der Ländervertreter neben anderen die Mitglieder der preußischen Regierung mit dem Ministerpräsidenten Braun, die Minister Eevering, Siering, Dölitz, der sächsische Minister Flcihner, Bürgermeister Ritter-Berlin u. a. Reben dem Reichskanzler hatte der Reichstagspräsident Lobe Platz genommen. Punkt 10 Mhr erschien Orchester der Staatsoper unter der Leitung des Generalmusikdirektors Leo Blech Leitete die Feier mit dem Trauermarsch aus der Deethovenschrn Eroica ein. Der Reichskanzler führte in seiner Ansprache aus Herr Reichspräsident! Hochansehnliche Trauerversammlung! Zu dieser Stunde, die ans zur Andacht hier bereinigt, soll sich in Essen das Grab schließen über dem, was sterblich ist an den 1 1 schlichten deutschenMännern, die zwischen Karfreitag und dem Auferstehungstage von französischer Kugel durchbohrt, ihr Leben lassen mußten. Sind diese Märtyrer von Essen nicht Has Symbol unseres gemeinsamen deutschen Schicksals? Qulllt nicht, wenn wir ihrer gedenken, all das unendliche Leiden dieser Zeit und dieses Landes unstillbar in uns auf? Sehen wir nicht die lange Reihe der Blutzeugen, Gemarterten, Gequälten, Beleidigten, Verfolgten, Ausgewiesenen, Verurteilten uni> die Schar derer, die in untoü rbigem ®ef äng» n l s leiden, all der Mutter und Kinder, die im Frieden ein Leid erleben, das im Kriege zu beseitigen seit Menschenaltern das Bestreben aller Kultumationen war? Mir ists, als sähe ich hinter den Särgen die schmerzensreiche Schar -der vielen den Weg des Leids in Essen gehen, die der Toten, wie der im Kerker Schmachtenden und in der Verbannung Leidenden, die keine andere Schuld zu büßen 'batten und haben, als das Schicksal, Deutsche zu sein, die Schuld, es mit Wissen und Wilken zu sein. Zittert nicht ein Wehschrei der gepeinigten deutschen Erde durch die Glockenklänee, die in dieser Stunde über ur.fcrem Vaterlande schwingen? Dreizehn deutsche Menschenleben von dem gleichen Leid gezeichnet, aber von demselben Willen erfüllt! Auch diese Männer und Jünglinge leitete der eine, einfache und große Gedanke, der unseren Abwcchikampf vom ersten Tage leherrschte. Sie standen in Reih und Glied, nicht um Gewalt mit Gewalt zu begegnen, sondern um ihr den waffenlosen Widerstand des Rechts ent- gegenzusehen. Sie standen vor den französischen Mordwaffen als die Träger und Schützer jenes Rechts . das zu einer Macht geworden ist, weil ein gemeinsamer Wille es trägt. Klar und eindeutig ist das furchtbare Bild dieses Blut- opfers. Recht und Arbeit auf der einen Gewalt und älnrecht auf der anderen Seite. Dichts kann diese geschichtlich llare Scheidung verwischen. Keinem französischen Soldaten ist ~ ein Haar gekrümmt worden; aber fünfzig deutsche Arbeiter liegen in ihrem Blute. Ob jene französischen Soldaten ein Grauen vor der Wr Recht heischenden Masse anwandelte, ob sie blind einem blinden Befehl gehorchen, mag ihr eigenes Gewissen daraus antworten. Dicht sie klage ich in dieser Stunde an. Sie waren vielleicht Unwillige, jedoch gefügige Werkzeuge rechtloser Gewalt. Die Schuldtrifftdie französischen Machthaber, die zur Durchsetzung ihrer rechtlosen und erfolglosen Politik Tausende Deutscher, weil sie nicht Gehilfen des Unrechts sein wollten, von ihren Heimstätten vertrieben, Hunderte eingekerlert und zahlreiche Menschenleben vernichtet haben, und auf deren Gewissen nun auch dieses Massensterben fällt, dessen Opfer heute bestattet werden. Dich t einWortdes Bedauerns über diese Der- nichtung deutscher Menschenleben habe ich ausitem Munde der amtlichen Vertreter des französischen Dolles vernommen. Gern hätte ich geglaubt, daß Scham und Gewissen den französischen Gewalthabern Schweigen geboten hätten. Ist es wcham und Gewissen des französischen Volkes, das man beruhigen will, intern auch hier eine Justiz- k o m ö d i e Anrecht in Recht, Recht in Verbrechen umfälschen will? Kein Richterspruch gegen iln- schuldige wird ten Schrei des verbrecherisch vergossenen Blutes dämpfen, fein ilrteif ter Welt über die wahren Schuldigen täuschen und die Tatsache beseitigen, daß zum Raub ausgezogene französische Soldaten waffenlose deutsche Arbeiter ohne ein Leid von ihnen erfahren zu haben, mit ter Waffe getötet haben. Die Frage wird ausgekampft, ob die grausame des Altertums wiederkehren soll, dah fr ernte Herren über ganze Völker wie über Sklaven- A?den schalten, daß an die Stelle ter m jahrhundertelanger Entwicklung erworbenen Freiheit ter Arbeit neue Hörigkeit treten. M- tee Hörigkeit von Ration zu Ration Vielleicht bc- ftnten wir uns auf dem Höhepunkt dieses Kampfes. GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck vnd Verlag: vrühl'sche UnlversitSLz-vuch- und Zteindruckerei B. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7. Sicherlich hat heute niemand mehr die Entschuldigung. nicht zu wissen, morum es geht Hat im deutschen Volk noch jemand zweite'n tö men, so mü sen alle Augen jetzt geöffnet tem. Hat in Frankreich jemand leichten Herzens die Tragweite des am 11 Januar begonnenen Unternehmens erkannt, so kann und muß auch dort heute jeder wi sen, zu welchem Abgrunde die'es Beginnen sü rte. Har die Welt bisher mehr oder weniger interessiert in ter Zuschauerrolle dem Schauspiel am Rhein und an der Ruhr zugesehen, so muß sie heute sehen, wo Krieg ist, wo Frieden, wo Sich, r- heit, wo ilebcranttDortung an die fremde W.ll- kür. lllnd namens ter Toten frage ich d i e VölkerderErde, wielangenochwol len sie warten, ehe diesem wahnwitzig, grauenvollen Mißbrauch der Gewalt ein Ende geboten wird? Dank und Treue des gesamten Volkes, dessen Dolmetsch wir hier sein wollen, begleiten die teuren Toten auf ihrem letz en Gange mit dem heißen Wunsche, daß ihre Hingabe fürs Vaterland ein Segen werten möge ihnen, ihren Hinterbliebenen und ter deutschen Sache. Verständigung boten wir an Geld und Gtt, ten Ertrag ter Arbeit langer Jahre und Sicherheit aus freiem Willen zum Frieden. Man hörte nicht, selbst dann noch, als ter Feind im Lande stand, ließen wir wiederholt erkennen, daß wir zu freier, ehrlicher und gleichberechtigter Verhandlung bereit s i n d, ja, wir wiesen einen praktischen CEten, wie das durch ten Ruhrernfall fast unentwirrbar gewordene Reparationsproblem zu lösen ist, intern wir uns zu teni Vorschlag des Leiters ter amerikanischen Außenpolitik bekannten. Man hörte nicht. Alles geschah, um ten Ruhreinmarsch za vermeiden ober abzukürzen. So wird auch künftig nichts unterbleiben, was unserem Volke and Lande Freiheit und Frieden geben kann. Ater Freiheit und Frieden müssen gesichert sein, wenn anders nicht die Opfer nutzlos gebracht fein sollen, die wir an Rhein und Ruhr beflogen. Die Reparationspflicht muß auf das Maß des Erfüllbaren zurückgeführt werten. Die Erde, in die wir heute die elf Braven beflatten, muß f re i werten von dem Fuß and der Hand des Feindes. Den in Gefangenschaft und Verbannung Lebenden müssen Freiheit und Heimat mietergegeben werten. Keiner Regelung kann zugestimmt werden, die Ruhr und Rheili territorial verfassungsmäßig antastet. Solange ter Gegner zu einer solchen Regelung nicht bereit ist, muß ter passive Widerstand vom ganzen Volke mit voller Entschlossenheit und der gleichen Besonnenheit wie bisher fortgesetzt werden Fester Ido len wir zu ammenste ei als jemals zuvor, und ein Wille soll uni einen, die wir alle nichts fein wollen als Ar eiter am Wo le des Volles. Wie heute alle Ständ; und Berufe sich vereinigt haben in einer Trauer und ei.ieo Treue, so soll auch d'eles H-ius nur mehr ten einen Wettstreit ter Parteien kennen, zu einen, zu tragen und z u ypfern. Alle Kraft zur Erreichung des Friedens, und bis dahin einen nroren Abwehr'ampf! Di: Toten haben ihre gan.-e Pe svi für das Vaterland eingeletzt S) wol en wie es tun, intern wir uns im Geiste mi‘ der T auergem Ute am Grabe ter d ut chei Ar ' iter | er i Tigen und ihre Seele und unser Vaterland Gott befehlen. Lassen Si' uns in dieser fei rliYen S unte jedem ein-einen aus tem Volle in ter Front und ter Heimat mit den K ä igen ter Glocken als Gelöbni< und Mahnung »ugeih de Wo tte zurufen und befolgen ilnh Hantel i sollst du. als hinge von dir und deinem Tun allein das Schick al der deutschen Dinge ab! Die Bestattung in Essen. El sen. 10. April (Wolff ) Die To ten des Karsamstag wurden fyeute unter der tiefsten und wüidiasten Teilnahme der gesamten Bevölkerung des Ruh-raebietes zur leiten Ruhe getragen. Die .Arbeit ruhte in allen Betrieben; sämtliche Geschäfte blieben zum Zeichen der tiefen Trauer geschlossen. Die Fenster waren verhängt. An verschiedenen Or'en sah man auch schwarzen Trauerflor. Das Glockengeläut aller Kirchen ertönte als letzter Gruß für die Opfer für Freiheit und .Recht. Zwölf Todesopfer französischer Kugeln waren in dem großen Lichthof des Hauvtverwaltungsgebäutes ter Kruppschen Gußstahlfabrik aufgebahrt. In tem matt erhellten Lichthof (tauten 12 Särge unter einem Hain von Lorbeeren und Palmen und hunderte von Kränzen aus allen Teilen der Bevölkerung und aus allen deutschen Gaue-r veffinnblldlichten das Mitgefühl des deutschen Bolles. Zur Teilnahme an ter Trau er feier waren um 91/2 in ter EußstaAfabrik ein enger Kreis von Angehörigen sowie Mitglieder ter Werkleitung und Vertreter ter Reichs- und Staatsbehörden rerfammelt. Der Kruppsche Mänuergesangterein ^Gemeinwohl" leitete ten Trauerakt zu tem gleichen Zeitpunkt ein, an dem im Reichstag die Führer des Volkes sich zu einer gleichemsten Trauerfeier versammelteil und im ganzen deutschen Daterlante die Glocken zur Trauer und ernstem Sinnen mahnten. Rach dem Gesänge sprach Gustav Krupp von Bohlen und Halbach nachstehende 21b» schiedswvrte: Aus dem Herzen der Guhstchhlfabrik, der m deutscher Treue thiei Hände und ihrer Köpfe schafscnte Arbeit'gewidmet war. wollen wir ihre um sie tief trauerndes Mitarbeiter, unsere lieben Kameraden und unvergeßlichen Toten zur letzten Ruhestätte begleiten. Schmerzlich bewegt und unaussprechlich betroffen drücken wir ten Ange & ber brutal« 'Bertretixzna fruntertr- •«.kn- teteerfcmtfleR In Irtrr au» (iw *»ebndnaert tfi boj Zeltgramm bei Nerchsprä’tbenten an ben Xd4Aib*l"8ehto*lpräri pdbfl» ich« Stu# tenachrlchti',! Kardinal Schulte.- Ter Nechsd.hndirt^'fsvtälident Lo k bat ‘vnen end ben ikxnt ber Zr‘ervt •HenbaSnnr bleien V»eilen mit der 7R1ft»Unng überwrlntil hab am 9 b* 72;i .v b 9 8 3 a m 11 i t n 1 nicht 10. etc Qtflem in-un b terifc-et wtete), der T8eamtenfltbrr6e ber Jjiik - OMefi- schall Huch-Berlin. £. 3ug, mtf dem Berlin larüdkCKte* Nachbeni bas Tn elortum ber Hukhall Ill^ift ei"» Uetellchi Aber die Me- chote und bk techni'che •inrichiung ber nee en -"ei--.chvm - ge. eben batte j 5erec iten Ikb bk Herren von bem guten stankt ton v?« der ®tn- i lchsung durch reicht*de», Oetorä bc mit 'Berlin Es tmiiben Ellvrach- nh dem XtHchspräfibenten unb bem 8bwn*mbdftr tum lM>tt mH dr«t Neiyr on V-Tltelichkei'.en odViferl Am e.ttbmfttoi'.'ten ixit bk Tatsache, ban man mh lebe» Teiev on- anschluß In Berlin während brr Zkibrt lleiio tx.bunben wird, al# wenn man sich tn Berlin selbst besuchet, sä bad ber Xxerulenc nicht ein- mal bemerft hat, bah et mit bem tn volles Sabel b«slöblichen D-3ug bi Ellprdch Ift (♦in toeitfTfT Oorflofc nnrf> Mannheim. Mannheim. II. April- (MTB s Tine fiauzöfiiche Xrntpagnie zog heule früh Ober bk Nhembiücto in bU •egt-ib des Otedar. wo He «inen ^dulerblorf u mR eilte. In bem sich eine Eutertestellere, bet in bet 04 n bm-I lerer Zug Intanledr lag*N tn ber Xibe der öoab nbrüifr lieber bk Absichten bet stranzoi« läßt sich zur Seit noch nichts AÜ feeres er Bennen. Eine Niederlage der englischen Regierung im Unterhaus. London. 10 April (MTB) Unterbau 9. 3n ber Ange ber Bernenbunq von ehemaligen Soldaten In der Zlvllverwolt mg erlitt bteTteglerung mit 1 45 gegen 1386itm» meneine Niederlage Siele rsvlgte dn den Dandrkasngen des Uniwrbau’el wird bk Niederlage der Negierung eitrig beh*rt>dkn. 5He Anhänger des Ministeriums geben zu bah trotz der technischen Frage bei ber die Hei Irrung geschlagen wurde, eine mlhfube Onge aefdxiff *n worden Ist unb bah das An leben der Negierung gcTttten bat Wie verlautet, wird die Negierung vahrscheinllch in sehr birzer Zeit dem Hau'e ben Antrag wieder unterbreiten, bet dem sie g sch'agcn wurde, und so die heutige Abstimmung an«echten. in welchem Falle keine Krisis entstehen würde London. 10. April (TdTB > Unterhaus. Aus eine Anträge teilte Lord Oreane mit bnh die 2ussuhr von Maren aus bem besetzten deutschen Gebiet nach Onqfanb .i ährend des letzten Monats nudervrdentNch gering gewesen sei unb bies auch bleiben würde, dis die deutsche Aeaierunq die Hindernisse, die dem britischen Handel Im Wege ständen, beseitigt habe. (I) Dir (Vrfraufiing Bonar -aw-. London. 10. Avril. rtSTK) Die..Pall Mall erfährt von mastnebender Seite, dost, obwohl bas Allgemeinbefinden Bvnar Lows keinen Anlaß zu Besorgnissen gebe, jedoch die Spezialisten, die zu Aale gezogen wurden, wenig Hoffnung auf baldige Besserung der hartnäckigen Kehlkopfbe- schverben haben, an denen der Premierminister leide Bvnar Saw sei geraten worden, dem Hals völlige Nahe zu gönnen. Der Premierminister war heute Im Unterbaute anwesend. Er beantwortete jedoch keine der an ihn gestellten fragen, auf die statt seiner Baldwin erwiderte. (Pin zweiter Besuch ^ouchettrs in üenbfnl London. 11 April. (IMTM Neuler er- tütet, bah tn gut unterricht eien Äret’en bi London nichts über einen zweiten Betuch 0 o u- cheurs tn London zwecks offizieller Unter- rebung mit der deutschen Negierung bekannt Id. Betzügllch ber aus Hans stammenden Eeeüchie heftete la um bk Notwendigkeit, von neuem |4 versichern Mß alle Bodchtdge. tee von der »ran- zwischen Negierung unkrhrei:e< würden, die schm- übliche ereäflung 'eilens der teitlichen Regierung linden wurden Dir B rhanbfnnqrn über dir MWsrikattischen BrsMtzu»qsl»ftrn. Paris. 10 Avril. r»TB) Die Konferenz für die Regelung der umer tka mischen Be- atzumgskesten ist gestern nachmittag wieder W etnei Sitzung zu«ammengetreten. in der die Beoatung eines Entwud«, zu einem Abkommen das zwischen den Bereinigten St-raten und ben aflHerten Aenierungen deich o'sen tnerten isll. fortgesetzt wurde Das Komitee wird eine weitere Sitzung am Mittwoch abball«r .Infolge ber mit* sei haft übermittelten (Instruktionen Hz, Cum**» kfretAr Madwottfe von Mashingtsn er Mite* feit, tonnte er den alnterte* Bettretem nicht alle ocdonglen Auflläru gen über gewiße lachttche. ater relativ neten«schliche strebe' a ^en uter bte notz gesprochen werdm toll Os elf, - megrn dec 2er tümme'ur.gen des Kadettelegrumms w i- tert (tostrutttsnen tn 3kifbt»)tö^ rer wtfeei trotzdem bat der Auslchuh btc Ärbanto t Nr üus bem Kelchs Dom AeichAriseRdahnrat. Berlin, lv. Avril. IDLB.) Der Stündige Ausschuß des Aeichseisen - bahnraks un.erzog heute die gesamte Din- schaflSlage einer eingehenden Erörterung, all deren Ergebnis die elnmü tge Ausfassung sämtlicher Mitglieder feftceftelli werden konnte, daß eine allgemeine C-rmahigung der Eü:ertarise zur Zeit nicht angängig fei. und daß die Nelcdsbahn unbeschadet der Erstattung der Auhrschüden aus den allgemeinen NeichSmitteln an der Deckung der Ausgaben durch die laufenden Einnahmen fcsthatten müsse. Amerikanischs Eroßkrusleitle nt Berlm. Berlin. 11. April. Die das ,.B. T." hört, trifft heute srüh eine aus 10 Mitgliedern bestehende amerikanische Delegation des in- te r n a 11 ona le n Handelskongres- ses, der kürzlich m Rom slaugesunden Hai, in Berlin ein. Die Delegation, die sich nach Beendigung des Kongresses zunächst nach Prai und bann nach Wien und Warschau begeben hatte, will in Berlin mh maßgebenden Finanz- und Industriegrößen zum Zwecke einer Information über Deutschlands wirtschaftliche Sage Fühlung nehmen. Dio Berhoftuug der Brüder PuttkoMer. München. 10. April. (Wolff.) Die De- rüchie über die Haftentlassung der Gebrüder Pu11kamer sind unrichtia. Die Berhaftung stützt sich Nicht auf die Spihellütigkest. vielmehr Haden die Verhafteten eine An Nage wegen Beihilfe der Anstiftung zum Mord zu erwarten und bleiben deshalb In Haft. Aus Stabt unb Land. Eießen, ben 11. April 1923. DaS Deutsche Volksopfer. (hi ber Eelchälrsstelle des .Ei ebener Anzeigers' wurden für unsere bedrängten Bvllsgenosfen im Nufergeblet und am Npem weiter abgthefert. D Stiert 10»; Dr ÖL Seugenocbütewi 4000. Erlös einer amerikanischen Versteigerung bei East- tnert He nrich Dippel, westanlage 84. 12 ODO. Ein SlatBub bortleibfl IMS. Bon den Angestellten und Arbeitern der Ha Exto^wr Stempettadrif xkl Äreuftr anlsßttch beJ 20iLhrigen Ee'chasts- fubilÄunrt gefammtü 50ODO. A 01. E^tachten- gebübr 5000. V L. 1000. Ueberwedung der Beamten und Angestellten der Neichsbanl «März- rate) 148 442 ; 3 Bl bett. Watzenborn. OLrtetlrr der Ha WUH Ealllche Xanrxifc ü*1 leben 8324. Dr E 2 ters. OLnbetm 27 020 H'ushastu igs- hitful Nelsllrch« 16 2M. K E. K B 12150; Ungenannt 10 000 Mark. Den Eedern feerzllchsten Dank! Weite re Spenden werden in ber Geschäftsstelle des .EIeßener Anzeigers" angenommen. ee Ernannt wurden am 20. Februar der Studienassessor Dr. Dilhe!« El i ts ch aus Oppenrod t Kreis Eiesten» zum Studienrat an ber Höheren Bürgerschule zu Oder-cingel- beim mit Wirkung vom 1. Februar 1923 ab; am 3. April der Hilfsaufseher Heinrich Langsdorf in Aockenberg zum Straf- anstaltsoderwachnnelster am Landeszuchthaus Marienschlvß; am 4 2N>ril: ber Krelsdirektor des Kreiste Erbach Dr Ernst Merck aus Offendach a. M. zum Krelsdirektor des Ärel- les Heppenheim, ber Kretsdirekror des Kreifes Oppenheim Hermann Pfeiffer aus Darm- ladt Audi Krelsdirektor des Grelles Erbach, beide mit Wirkung vom 1. Mai 1923 an. " Born Hinan,amt Dießen w kr er»örter.i tz geworden find Da mtt ctoer ?*r di gering der Httst nicht nw^r gemch»»« »erben Kinn ,i>;- es tm >wurefTe der Steuee- rf ibtle- n LA 1*6! fch»n svca-ll es nicht bereirs 11| ist. die erköeberstchen UnterUg-n iftr die SteuererVsrungen tu b-< chnssrn. bamit ste tat ber Vag- find die Bcebeuck. sofort n^ch dee-n AusUite an Kft len zu tonn -n Ueb-r te 3 ttru kk | der "IHgebr der Bsrdrucke erfolg! demnächst eine besrndere Bttannnnachung. •• Si n Dolksdegehren auf Abänderung des Aeichsfiedlungs- g e I c R < e foC iu der 3?e|dstr 7«^ verurteilte Neoasteur Beiter« hon der .Oberholl Bzig* hat gegen das UntU Berufung ■ rlegt •• Aa hrradd iebstahl. Entwendet wurde gestern ein Herrenfahrrad. Marke -Opel 10-. 3abr.-Qh. 148 687. Das Aad hat schwarzen Nahmenbau. schwarze Felgen und Schutzbleche, b d »tbogene Lenkstange mli braunen Zellulotdgrisfen Aad und Bereifung sind fast neu. Die Bereifung Mat die 25e- zelchnung „kontinental". Das Aad hat ^rei- lauf sTorpedos Bor Anlauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. •• Baumfrevel. Das Kreisamt gibt bekannt. 3n der Aacht zum 2. April wurde auf der Kreisstraße Eießen—Steinberg ein Birn- baumeben abgebrochen. Der den Tütet so namhaft macht, daß eine gerichtliche Feststellung erfolgen kann, erhcklt eine Belohnung von 5000 Mark "ErfeöbunaderSchlacht gebühren Im Äreije E letzen Da« Hell Mi t Oed em be« 3w..em hat eine Ertzöfeunz ber Schtachioe» bübttn für die 3ttnbgcmeinben des Kreise« Eiesten genehmigt Danach sind tünftlg zu »ablcn: für ein P»erd oder em Stück E vßoieh 2000 Mk.. für ein Schwein 1500 Mk, für ein Koch. Scheid Siege 10ÖD Mk.für ein Siuglamm usw 300 Äk- ** Neue Personenwagen bei ber Neichsbafen D e Neichsbabnverwalkuna stellt letzt nach unb noch neu« Personenwagen In Dienst Aus den älteren Bestanden mutzten zodlreiche Dogen ausgemustert werden Außerdem mute der wieder «nehmende Bertehr. der eine grötzere Suglänge edorb^rt. die Beschaffung neuer "BMn#n sehr notwendig Da bie 3uflt*ermcferung sich hauptsächlich au) Perlonenchge erstreckt. Io werden meist Dogen, die für den größeren Cofhlherfebr geeignet find, neu her gestellt D-Zugwagen. bie aeae i.r^rtia Meie Mllno 'en tosten, ir*-rben B »atz gar nicht erneuert Die neuen Pedvneniragm sind teil« Abteile, teils Durchaangswagen Urner ben letzteren sind solche mit Dritter und zweiter Klasse, teils auch solche, die beide Klassen Hören, gebaut Die neuen Durchgangs wo, en ähneln Denen, bie für bk vierte Kto Ise bestimmt Und Sie haben an beiden Sttrnttächen offen.* Plattformen *um Ein- und Aus steigen 3m Innern Und die Daaen recht freundlich und hell gehalten. Die Bezüge ter Polsterung sind wieder aus helleren. haltbare' Stollen oder Oiberedah Die Ate teilwaaen haben Cü selabicik der genannten Älallen Ö4 befinden sich hierunter auch erneuerte Dagen mit e ser en Münden Um dos Wogen- gew cht *u verringern unb die Br. jkosten ,u min. oem. fmb sämtliche die er neuen Dogen statt mit drei nur mit zwei Achsen ausgerüstet E» wird Ä datz die Wagen trotzdem ruhig n >d an- laufen •• Dann treten Verordnungen in Kraft? Brrrrdnung n. mlX-ionberc treten Sr- bbbunq von Eeldvetrügen bi der Lv^iatVersicherung. sind ter Eile wegen mnüch t im . «eichs- an^eiger versllenMcht worden D Aichsoi mts- mlnister we st noch einer Ent che bung bei N ich > tericht« icht daraus bin. daß füt de rechte^u'igs Berfün2Mttorpttnzellin" Knufm Bermn, 8'. Ufer. Haupt vor tzn-rnung im BoeoMshoule - L-ch-i. i.-stzau«, Bah^hptstraße , Arauen. bk die Ehe dcrch-n- und .1^ Schotten lener Nacht" — Pafoft-^tchttpieße .Ter Ennper oon Patts" »rd Der Klapperstvech hat Ich geint* > — A»S de m T t» d 11 h en t e r b ur " » Nechmatt sei auf do« S ift oW em Dv-merMag. das WUtetm w Scholz .Wwllauf mit te« Schatten bringt, ftog^^en ES wird be «tn Untere"«.»er «ndOck rn tee Workstast eines H**rW o-teton unb in gentew wMIto-tter Welle te jehtrt km stch Ereignisse tes 9*ni mit tee Pfennsene »u WirlllchtettsdUtem w l^etem HpllmtNch entlpttcht ter Besuch ber Barstollung bem Werte ter eigenartigen Dar ttohmt «ellrrvOfnuSlane we trrchm. mUte Sätestwsnd. Nachttrost ^u tz für moegen Ist JHne Aendrmng feer Wsttem ng zu eewo ttm Landkreis biirgeH. L Wieseck. 11 3piIL Au der Eemeledm ro tsi ItzUNG Bkontog ernten bt< i*vrfeMngze der vor !urm» nengv :beten Freiwillige» Zeaerwehr _ m Die DUuar l^affeng und tee Dtenaeeter t* ' 2 ebener Eerällchatt« war ivnxrbig gewertet, bie etforderlichen Kredite turtei ne* femifl! A. m* mechaAlfche Schiete- tr ter ed bie Ueifncm u Je satte« erst Prmsonge- bcN ttigehcli «xb tenn bem ®e*. Z gelegt teil defchas.lgte Ichor, eint Sitzung, dorn als »r-rte «tne Blltch Ig.ng durch eine Ä^suedL.veichllrllen. Die.« Bclich^Muus Hai stattgeitonbe«. in ber heutigen Sitzung tollte noch bem Bettcht der Äommlffu-n das Plenum Bllchlutz ter ruber fallen Io»rn'chen- feo e ter Bsroermeister. ohne Me Zustimmung tH Ee* eutr.tetat« ui Hoden, den Tausch vollzogen, uni dem Eetechteüer Me Erlaubnis ettriü. >rs betreffende V.u-Iststck etuzuzäunen unb zu teuften- »en. Die Mehr hei: tes Gemeinte ra 1s crfMrtx unter Meten UmMrten. botz st« «infach vor vollendet« Tätlicher gestellt ixrbt. und weil tet Oe- meinte ein Baupk.r- Dtrlocvw gehe, das Ersuch ablehnen nwPt. 7 ich tellwei'e recht erregte De batte würbe bie Bekchlutzlallung auf Me nächste Sitzung verschoben. - Bor el®a i Atoem Der- ftxuft< bi« Semeiate an ein«- Nahe Baulustiger Bauplätze 3» dem Bettrog worbe ststgelcgt. daß diese vUte an den Ermttnderat zurüttalle«. Wenn ft, U nc.feaU» 3 Aabrcn nicht bedau: trs durch A du lein Mutichler, Sau <6altu ng«lefe-ertw m OS-'en, zeitige dle Prütong ic-wohl in ber Theorie wie in ter Procto vollen Mola Eine bei bIller Ee- legerbrlt veranstattlle Smnmhina zum Blllen ter Nuhr Hilfe ergab den Betrag von IS2M Mark, weicher an ben .Oietener 2«ze4ger* ad- all'«kett würbe tl Treis a d vte. 10 Apttl Beo brr hiesigen itei«gnn?r< des Bauernd inbes trvtbmi für die N « hrh 1 lse JO 3mf*er Kam unb 1OD Zentner Kattiftoin aufgeteoch« — 3m staatlichen Walde verunglückte gestern ber vaudwirs EeorgKleln da. indem er beim 3Ä0en eines am 1t inte eines Z -indeuchs steheo- tei Baumes bletorrüd« in ben mehrere Meter tiefen SteIndruch stürzte Elückttcherwllse Nm er mit mehreren Qnetichungen and Löchern bi Kopf. Arm und Nücken davon Er dürfte bi einigen Dochet. allster bergrfteilt sein XlreU Lchotte». 'Schotten. 10 Apr i^ .sti einer eindrucksvollen Kundgebung gll'atteie Ich die qHldge BiSmarckgedeu kielet aal dem H » he- rads köpf Eine zodlrr che B H tt gemeinte hatte sich in ben Klubhäusern oerlammeü. em im An teufen an ten gr te« Kanzler einige Detde ।unten zu verbringen Anstelle tes durch Kronkdei verhinderten Dr BeuchDüese'-ällllch- fiele btelt Smblmtat Dr K» pitfch - Hannover i.tnxlgtxreto Schotten, Me ninäente. mit fterfttn f e Mli ausgenommen» Heft rede Grefte Eedichie. Eetongsvollräa« end tegeiterw Neben 6-HM* die Teilnehmer ter schönen .st ier lange teil Immen. während draußen auf brr Heide dos mächtige Bismarckfeuer langsam eeigtibte. ÄrcH Budtttfltn. • Büdingen. 10. April. Zwilttem Weihnackurn unb Neu fahr otrjAtoanb eia Zrl. Koch ooa hier enter .surucklafiung einer Nack)richt, bis auf Selbstmord schließen ließ Otzk wurde dir Vermißte beim Ain dürfet Hof als Seich« gefunden Mrttü itrubberg. ' Beßdach. 10 April. 1H« wfMge Sitzung dss Eemeinderats mu^it tn- folge Störungen aus dem Zuhörer- helft nach dreistündiger Beratung a b gebt o^tn werden, da öie Hitglltbti der bürgerlichen Parteien Infolge dieser Vorkommnisse und weil sich der Bürgermeister nicht Auß« tellchaffie. den Saal verließe* «t Friedberg 10 April 9n Metta» .Borschi, ß- unb Eredit-Berein^ hielt gdtte Ti.tgiieter- £tettszt unr sttt! 14*4 um auch noch »«tzen bas banfmütin» des Berni ns mehr tettwrae- *. te* ter C tte tw 7t - me tw .Bon, itzt Hendel, Ücmrte and Üandmin'chatt e E rn. b. H geewbeel. — Der .'letale für steuer bet ett eng' müfelie In toi Mr TyaetwHeean. hum •* Me tes tu« Ell u^tete »seSckttch.ee > U ts -foefrtlewm* Bertttenten Bu A‘.Hibirt Emte, ben Lehrer Mayer zu bi Hem Antt» Orr 'Hl ■mei 3ate** teb-ter-te Betein eähll Herrn'.« über 1R0 M tgsteter. HM TUglkter fbib i* d** Heutiger Stand de» Dollar, 10 Ute Derart nag« Berlin 11 ISO. 5ranftxrt g. 71. 11 100. lcKen. *^s2w* y->i» -rs, d«k »,"bür- Ä S »iM« Ä* TL.4? V-Ä?Lr e eiljM Vvr volles unö loetl der L K das SyföFSS ^^dven der» ^^lufHöer S bebAl toürben’ iu> Da bic De. bracht, Reuigen ^bonbhmgei getojlsx -i.nnützige Dau. JP cm dieser Stelle Tibrung ihrer bwon- Stmft31öc Schluß bte Imrg- ;ßeiten neu «uisschre,. cpslichm, die Häuser baben. - Ser letzte 3 betraf den neu» > H'eyu vurdc be» ^nigst m die Dege als Sportplatz be» ch ihrer eigentllchen -erben kann. PrÜ. In Qegennxirt M Dietzen und der ilrncher Angehöngen bschluhprüfung r|di statt. Dank der arsus durch fröuletn slehrerin in Mieten, m d« Theorie Ivie in Sine bei dieser De- mnkung zum Desien ji Detvrg t>on 16255 chvier 2mylfler“ ab» 10. April. Don der Aouernb indes ;c 20 Zentner Korn aufgebracht. - 3m lüdte gestern der ab;ter, indem er beim s StÄnbruchs stehenden mehrere Mer zte. Mcklichermeis- tchungen jnb Löchern davon. Sr dürste in jeflellt sein. otten. i Za einer eindruckstete sich die grstri-e r aus dem Hobe« che D.ch^.Demeinde isern versammelt, m »den Kanzler mche n. Anstelle des durch . Lrachhauser-lilrich' kovitfch'H^E k Srn e Dedichre. w* frier lange fejj» er Aride das mächtige i verglühte- ingen. Avril. Zvlschc" wC« Lss-N »berg. ■ Wffl nicht ÄirgE aal vecke^ > Dnl- hielt IditLL dies- 133601 SLSZ SÄ.,"LS K. Die ’llfli a"ch"Uvo< ^ins^^sür ABÜtffl1. «eu«r Sein lü^amm' -rein^stnd »°L iglird-r^s----' rS*“’ « .4 Baumfrevel. Land» 1. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) naten Gefängnis und 114 Millionen Mark Gcldstrafe verurteilt. Ein Restau- vateur erhielt wegen Anstiftung die gleiche Geldstrafe aufgebürdet. Ts handelt sich um die (Sin« schmuggelung einer Sendung Sekt von 4040 Stafc^m. (BerichtsfaaL Ein drakonisches Arteil. Aus dem Amtsverkündigungsblatl. * Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 28 vom 10. April enthält: Preise für Zucker. — Bekanntmachung über die Zulassung des Ein- lragungsverfahrens für ein Volksbegehren. — von Duplikatarbeitsbüchern. — Verteilung des Unterrichts an der Fortbildungsschule. — Jahrbuch des Vereins für das Deutschtum im Ausland. — EinkommenstQreranleile der Gemeinden für das Rj. 1922. — Inlandslegitimieru»^ ausländischer Arbeiter. — Ausführung der Polizeiverordnung über das Vertilgen der Blutlaus. — Das Faselwesen. — Dienstnachrichten. — Bekanntmachung des Pvlizeiamts Giehen. Fleischbeschau. — Ausstellung Das Moselhaus. Roman von Luis« Schulze-Brück. Turnen, Sport und Spiel. —c— Jutngau Hessen (D.T). Aäch- ften Scnntag findet in Giehen zur Vvrberei- tung für die Wettkämpse dieses Sommers eine Gauvorturnerstunde statt, an der auher denr Durnausschuh auch alle Turnwarte aus dem 2.-5. Bezirk teilnechmen werden. Aachmittags schließt sich eine Zusammenkunft aller Wettkämpfer des Gaues für das Deutsche Turnfest in München an. " Radsport. Der Giehener Rad» faHrer-Der ein 188 5 E. V. beteiligte sich am vergangenen Sonntag mit seiner 6er-Kunst- reiaenmannschaft, Gaumeifter des Gaues 9 a Sieg- Lahn, an den süddeutschen Meisterschaftswett- bewerben in Stuttgart. Äur die besten süddeutschen Rkannschaften waren zu diesem Wettbewerb «offenen Hahve durch Tod abgegangen und im piefigen Ärematortum eingeäschert worden. ♦ Friedberg, 10. April. Die gut be» sucht« Haupwersammlung der Wetterauer Museumsgesellschaft ergab. dem „Oberhess. Anz." zufolge, ein über Erwarten erfreuliches Bild von dem stetigen Wachstum des „Wetterauer Museums" nebst Stadtarchiv und Stadtbibliothek. Die 167 Mitglieder brachten im Geschäftsjahr 1920/21 über 195 000 Mark auf. Ein Rundgang durch die prächtigen Sammlungen zeigte, welche Werte durch umsichtigen Ankauf oder hochherzige Schenkungen der Heimat erhalten blieben. Der Antrag. den Jahresbeitrag entsprechend der Geldentwertung auf 1000 Mark, die einmaligen Beiträge auf 10 000 Mark zu erhöhen, fand einstimmigen Beifall. * Dad-Rauheim, 9. April. Die am LamStag abend Im .Sprudel-Hotel" veranstaltete Bismarcks ei er nahm einen würdigen Verlauf. Die Festrede hielt Prof. Dr. Werner. Rach einer eindrucksvollen Würdigung der überragenden Persönlichkeit und Staatskunst des Altreichskanzlers besprach der Redner auch die politischen Vorgänge der Aeuzeit und den furchtbaren Kampf, der am Rhein und an der Ruhr gekämpft wird. Der Redner ermahnte hierbei zum f e st e n Zusammenschluh aller Deutschen. Lebhafter Beifall zeichnete die vortreffliche Ansprache aus. Musikalische Vorträge verschiedener Art verschönten die Feier. — Hundert vom Feinde vertriebene Familien sollen vorübergehend tn unserer Stadt untergebracht werden. Zur Aufnahme der Flüchtlinge will man möblierte Zimmer bereitstellen. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M, 10. April. Aas einer Textilwarenhandlung stahlen in der vergangenen Rächt Einbrecher Waren im Wert von mehr als 10 Millionen Mark. — Rach langen Bemühungen gelang es der Kriminalpolizei, den gefährlichen V i l l e n e i n - brecher Emil Decker mit seiner Assistentin und Geliebten Martha Kern in einer Alt- sladtwirtschaft f e st z une h men. Schon'amersten Ostertag wurde Decker einmal festgenommen, doch gelang es ihm auf dem Transport, zu entfliehen. Bei seiner ersten Festnahme führte er 200 000 Mt. bei sich, bei feiner gestrigen Verhaftung über 100 000 Mk. Außerdem hatte sich Decker seit Ostern, zweifellos auch bei einem neuen Embrach. neu eingefleibet. Danzig, 10. April. Vom hiesigen gericht wurde wegen Hinterziehung von Zöllen ein Zollhilssbeamter zu drei M v - Der Alle schob die Pfeife in den anderen Mundwinkel. .Meister Hausmann," sagte er gelassen. „ilnb das mit den Römern, das hat mir der Herr Professor gesagt, der alle Sommer beim Herrn Bürgermeister zu Desuch ist." „Beim Herrn Bürgermeister?" Die Dame wurde lebhaft. Der rote <3t>nnenfd>irm warf ein rosiges Licht auf ihr Gesicht, das sonst bläh war und Dltl zu mager — wie Hannes Hausmann dachte — mit so groben schwarzbraunen Augen, und die ein weihes Kleid anhatte, wie es sonst nur die Mädchen tragen, während sie doch eine nicht mehr ganz junge Frau war. „DaS ist wohl der Besitzer des wundervollen Hauses da oben?" Sie zeigte moselaafwärts. Gerade im Bogen der Moselschlinge lag ein altes Durghaus, wie sie hier nicht selten sind. Die Sonne glitzerte auf dem hohen Schieferdach und brach sich an den grauen, zyklopischen Mauern, deren Fub die Mosel bespülte. Mächtige Ruh° bäume standen aut einem Wiesenplah davor, der nur mit einer niedrigen Mauer eingefaßt schien. Man sah Gartenmöbel in Gruppen and ein leuchtendes Blumenbeet. Hannes Hausmann nickte. Er hatte nun genug geredet „Ob man das wohl einmal innen sehe.r tonnte ? Das interessiert mich riesig. Du glaubst gar nich^, Hans Dietrich, wie wundervoll der alle Kasten erhalten und wie verständnisvoll er restauriert ist." Hannes Hausmann zuckte die Achseln. „Das weih ich nicht, älnfen Bürgermeister is en sehr zugelassen. Die Giehener 85er gingen aus diesem Wettbewerb als zweiter Süddeutscher Meister im 6er-Kun streigen hervor und erwarben sich damit das Anrecht, im August d. Hs. in Leipzig um die »Deutsche Meisterschaft" in Wettbewerb zu treten. Ergebnis: 1. Veloziped- Club Darmstadt 11,98 P., 2. Giehener Radfahrer- Verein 1883 11.33" P., 3. Falle, Zella-Mehlis, 4. Fröhlich, Rürnberg, 5. Radf.-Verein Schwen- ntngen. Der wertvolle Ehrenpreis ist im Schaufenster des ZigarrengeschästS Koch, Selters weg, auch einer breiten Oeffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht. Vermischtes. Öine Spende des Papstes für deutsche Kinder. Berlin, 10. April. (Wolff.) Der P a p st hat, der persönlichen Bitte des Reichsarbeitsministers Folge gebend, aus den chm zur Verfügung stehenden Mitteln 200000Lireftir die Fortführung des Hilfswerkes der Unterbringung lungenkranker deutscher Kinder in Davos bestimmt. Große Kohlenschiebungen. Berlin, 10. April. Rach einer Meldung des „D.T." wurden in dem Waldenburger Gebiet in Schlesien grohe Kohlen- s ch i e b u n g e n, die bis in das Zahr 1921 zu- rückreichen und in die Milliarden gehen, aufgedeckt. Bis jetzt sind sieben Personen verhaftet worden, darunter der Direktor der Kreiskohlen st eile. Die Reichsbahn gegen die Alkvholrrklameu. Berlin, 10. April. Einer Korrespondenzmeldung zufolge hat die Reichsbahn zum 1. September alle Verträge über Alkoholreklamen gekündigt. Bangel. D e r I i n, 10. Aprll. Börsen st immung»- bild Infolge geringer Beteiligung des Privatpublikums bewegte sich das Geschäft am ®ffetten- markt in ruhigen Bahnen. Die Haltung war im allgemeinen fest, aber nur vereinzelte Werte konnten namhafte Besserungen erzielen. So gewannen Phönix 400 und Ilse Bergbau 5000 Prozent. Gelsenkirchener stellten sich zeitweise um 7000 Prozent höher, buhten aber später einen Teil davon ein. Rheinische Braunkohlen und Rheinstahl wurden um etwa 4000 Prozent höher bezahlt. Für Oberschlesische Eisenindustrie erhielt sich das Interesse, ohne daß davon der Kursstand profitierte. Sonst hielten Erhöhungen und Rückgänge von 1000 bis 2000 Prozent sich etwa das Gleichgewicht. Bankak.ien zeigten eins gute Haltung und gewannen meist Heine Aufbesserungen. Auch Schiffahrtsaktien waren fest. Von ausländischen Anleihen erfuhren lürllsche eine mäßige Abschwächung. Deutsche Anleihen waren gut behauptet. Frankfurt a. M., 10. April. Börse n st i m m u n g s b i l d. Der Gffektenver- kehr trug auch heute einen freundlichen Grund- tvn. 3m Freiverkehr zeigte sich, da sich die Spekulation wieder etwas mehr hervorwagte, die Stimmung und Amsätze allgemein fester. Sehr gesucht waren Wiener Bankverein, 11 500 bis 11800. Man nannte Benz mit 16 775, Ufa 11 775, Gnat 17 000, Elberfelder Kupfer 15 000, Metz Söhne 11500. Der Dollar bewegte sich auf dem Stand von 21150. Am Mvntanmarkt waren anfangs wieder die ober- schlesischen Werte lebhaft gefragt; bevorzugt waren Caro, auch Oberbedarf. Man bringt diese Nachfrage mit angeblichen Transaktionen in Zusammenhang. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) 2atnm 9. Avril 10. Avril Amtl. 'Jiotiera. Amtl. No iera. Geld Sirier ftielk» Brie? ?1n tw. »Br listet . 120U95 1213,05 1229.40 1935 HO Holland...... 8261.3) 830570 825135 829W Vonbon ..... 981ft4.lt) 98595,(10 98094.15 98585,85 Varis...... 1408.95 1416.03 1427.40 14-14,60 Schwei,..... 3855,35 3874.65 3«1.W 3870,65 Spanien.... 320695 B223.D5 321 (Vü 3223,05 Iialien...... 1040,40 105160 104735 1055.65 ViHabon=Dvort® — . M— —.— —-. —— Dänemark. . . 4009,95 4030.05 40.^45 4022,55 Norweaen . . . 3778.05 3796,95 3770,55 3789.45 Schweden . . 5576.— 0604,- 5625.90 50-54,10 4?chiiiivorl . . 588.10 570,90 599.05 571.1k5 Nennork...... 21047,85 21152,15 •21097,10 21203,90 Deutsch-Oesters 2UG3 2ft83 29,60 2>k75 Kubnvei». . .. 468,80 471,20 47:3.80 47020 Vraa...... 629.40 632.(0 628.90 632.10 Agram ... 15260 153 40 —— — gemeinen und niederträchtigen Häär, aber ob er grab gern 'm Fremden sein Haus weist . . Die Frau lachte lustig. „Gut, daß unser Wirt uns schon erklärt hat. was ein gemeiner und niederträchtiger Häär ist. Du muht wissen, Hans Dietrich, der Mann meint leutselig und herablassend " Der junge Herr — beim jung war er noch trenn er auch ziemlich elend aussah — „mafig“ dachte Hannes HauSmann — lachte kurz auf and sagte mit seiner etwas näselnden Stimme: „Guter Witz! Aber, Eva. zuviel zu sehen wird da nicht sein. Wie sollte der Dvrfgewaltige wohl zum Verständnis für Derartiges kommen?" Hannes Hausmann sah die beiden mißtrauisch an. Darum ärgerten ihn die Fremden, weil sie fortwährend über Dinge lachten, über die es nichts S lachen gab, und immer etwas ^lederhebendes ihren Reden hatten, das er fühlte, ohne es zu begreifen. ITnb er brummte, im Bewusstsein, damit baS Höchste gesagt zu haben, was zu sagen war: Ansen Bürgermeister hat die best Lagen in der Gemark " Der junge Herr sah verständnislos drein. Frau Eva Ohler verstand Hannes Hausmann. Sie war schon vierzehn Tage hier, uich es war ihr ganz gut gelungen, sich mit Land und Leuten angttfreunben. „Er hat die besten Weinberge hier," erklärte sie. „übrigens ist er Reserveoffizier bei den Deutzm- Kürassieren — ein recht vornehmes, rheinisches Regiment —, und Suherlich ein famoser Mensch, der tn sein Haus großartig hineinpaht." Harrs Dietrich Ohler sah feine alleie Schwester bewundernd an: ..Du bist doch eine Frau, Eva! Wie du da» nun schon alles weiht!" Sie lachte „Aber im Ernst, Bürgermeister Arnolds . . .“ Sie hielt inne. Harmes Hausmann spitzte doch Davdwte». Frankfurt a.M« Ist April. Schweizer Noten Irmnöstsche Noten Dänische Noten Schwedisch, Noten -'öolländitche Noten Deutsch-Oesterreich a 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noren Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakisch« Noten .. Norwegische Noien Nu manische Noten Spanische Noten Aries Geld 8892.- 3822.- 1433- 1431.- «080.- 3960- 5650- 5550.— 8340- 823Ü- 29 70 29-00 «850- 21100- 98950.— 97950— 1048,— 10«.- 1231.— 1219.- 446- 42ft- 637.— 617— 3766.- 8890— 100,- 97,- Börsenkurse. Ironkfurt a. M- Berlin Sdilug. Schluß Schluß S»1uf$. Äur» Äur» Äur» Äurs Datum: ft 4. 10.4. 9.4. Ist 4. v°/.Dtsch. NeichSanleihe 8SL15 89 75 89,50 89.50 4°/0 Dergleichen 1160 1160.— 1172 — 1175. - 3‘V/o Dergleichen 67?k— 0b">.— 667,— 670.— 3% Dergleichen 4350,-4350,-4895.-4390- Dlsch.Svar. Pra.n..Slnl. 338.- 320,- 300 - 275.- 4'7, Preuirifche »ousol» 208— 190,- 190.— 12&- 4% Hessen 14&- 133,- 150.- 140,- 3‘V/o Hessen 115.---- -.- -— 3°/., Hetzen........ 110 - 132,- 120- - 4'/. Zolliürken.....3875a-38250,-38750,-3850&- tz'/. Goldinerikaner -300JOG.-295000-293000.- Berliner HandelSges . 82500- 81000.- 80000 - 80000- Commer»' u. 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Rutzdiehmarkt in Gießen. • Gießen. 10. April. Der heutige Rutzdiehmarkt war mit 124 Stück Grotzvieh. darunter 1 Ochse, und fünf Kälbern beschickt. Der Auftrieb begann um 71,3 ilbr. Bis gegen 1.9 Uhr war der Handel in der Hauptsache schon erledigt, und alsbald war der Abtransport des Viehes flott im Gange. Die Rachsrage der Käufer vom Lande erstreckte sich besonders auf gutes Ratzvieh, sie konnte j^>vch nur teilweise befriedigt werden. Der übrige Handel wickelte sich unter den Händlern selbst ab. Zum Kauf erschienene Metzger sahen vom Geschäft ab, da die Preise für die Schlachtzwecke der Metzger zu hoch lagen. Die Preise schwankten, je nach der Qualität, zwischen 1> 3 bis 3Vs Millionen Mark für ein Stück Großvieh. Derl'mer Produkienmartl. Berlin, 10. April. Am Produkten- markt erfuhren die Preise, trotzdem sich mehr inländisches Angebot zeigte, kaum eine Veränderung, da die Forderungen au frech) erhalten war» das Ohr, trotz seiner anscheinenden Gleichgültigkeit. Es war nicht nötig, datz Bürgermeistsr Arnold- erfuhr, die Fremden redeten über ihn. interessierten sich für ihn Es war ja vorläufig auch nur sein Haus, das ihr interessant axir; der grobe starke Mann mit dem braunblvndon, kurz» gehaltenen Spitzbart und den ruhigen blauen Augen gefiel ihr nur als der Besitzer dieses Hauses, Tn das feine ganze Persönlichkeit so treff» llch hineinpastte. Hannes HauSmann fand übrigen» auch, dah die alnterbaltung lange genug gedauert hatte. WaS ging der Bürgermeister die „Hergelvffenen" an? Die nicht einmal wufUen, was für ein grober Herr ihr Bürgermeister war, mit dem groben Weingut, das alle Jahr wohl sechzig Fuder brachte. Wenn er Weinversteiaerung hatte, dann tarnen die Käufer von weit und breit. Das beste Fuder war im vorigen Jahre nach Berlin in des Kaisers Keller gekommen, darauf war daS ganze Dvrf stolz, als auf eine besondere Ehre. Unb Iras für vornehme Leute tarnen zu Besuch zum Bürgermeister! Hannes Hausmann hatte sich eigentlich schon oft darüber gewundert, bah der Bürgermeister nicht schon längst daS alte Haus, den grauen Steinklumpen, hatte abreih«) und ein schmuckes Schlötzchm blnfteHen lassen, weiß und luftig mit blitzenden Fenstern und blumenbestellten Dalkonen, wie es die .Häären" an der ganzen Mosel sich bauten, feit der Reichtum wie ein goldener Strom das Moselland überflutete, als Gegengabe für jenen anderen goldenen Strom, der in den Fässern mit Rebensaft in die Welt da drautzen hinau-ging. In die Welt, von der Hannes Hausmann nur einem ganz unbestimmten Begrtfs hatte, die für ihn erfüllt war mit blassen Marschen, die viel za .wenig ‘3Seltö am Leib" hatten, zu wenig Rot auf ihren Packen, und zu wenig Glanz in ihren den. Don Weizen wurde au-ländische Ware eher billiger als einheimische angeboten Für Wehl herrschte aber eine gedrückte Stimmung. Roggen tonnte nicht durchweg glatt abgesetzt werden. Gerste hatte ruhiges Geschäft In Hafer zeigte sich namenttich aus Zweiter Hand Angebot. Da» Geschäft blieb beschrankt, da die Käufer die geforderten Preise nicht bewilligen wollten. Mai» stellte sich etwas höher infolge anziehender ausländischer Rotierungen. Vüchertisch. — LevnhardRaga^, DerKampfu« da-ReichGottesinBlumhardtD iter und Sohn und weiter. Rotapfel-Verlag Grlenbach-Zürich, München und Leipzig. — Da» Buch will, wie der Verfasser in der Einlettung sagt, revolutionär wirken. J3r stellt das Christentum, wie es jetzt erscheint, in einen Gegensatz zu dem, was es eigentlich sein soll: das Reich GotteS. Letzteres hat m den beiden Blumhardt eine Darstellung gesunden, die uns erst recht verständlich machen soll, was Jesus für die Menschheit bedeutet. Rachdrücklich betont Blumhardt (Sohn), datz man nicht blotz auf einen Sieg über den Feind im Jenseits hoffen und dahin arbeiten soll, sondern auch im Diesseits. Die Entwrcklung der christlichen Kirche, wie sie sich in den verschiedenen Formen des Christentums gestattet hat, ist nach Dlumharcht (Vater und Sohns leine gradlinige Fortsetzung des Werkes Christi, sondern eine rudläuftge, eine Entartung. Sie müsste nach Gottes Absicht und Willen schon längst ganz andere herrliche Veränderungen in der Menschenwrlt gezeitigt haben. Die Gedanken, die der Verfasser in eigenen Betrachtungen und Auszügen sBlumhardt-Worte) aus Blumhardts Werken auSführt, find zwar oft originell und reizen zum Rachdenken, fordern aber auch vielfach zum Widerspruch heraus. (In einem Teil der Auslage wiederholt.» Di« amerik-mischen Forderungen an Deutschland. Paris. 10. April. (WTD) Sine Rach» richtenagentur meldet aus Washington, in offiziellen Kreisen werde erklärt, d-ast dic amerikanische Regierung von Deutschland ungefähr 1 1 87 736 000 Dollar als Kriegsentschädigung und als Kompensation für die während der Feindseligkeiten verursachten Schäden verlangen werde. Die Entschädigung für die Versenkung der „öufitania" sei dabei einbegriffen. Dem deutschen Vertreter in Washington und der K.i^gzschuldmkommi^fion fei die'e Forderung notifiziert worden. Englische Pläne. ßonbon, 10. April. (WTD.) Der politisch« Berichterstatter des „Gvening Standard" schreibt, die Ansicht verstärke sich, dah der Versuch unternommen werde, eine gemeinsame Front gegenüber Deutschland unter den vier Mächten herzustellen. Wie verlaute, werde Donar Law, nachdem jetzt daS Parlament wieder zusammengetreten ist, nicht mehr lange eine wichtige Erklärung über die Versuche zur Förderung einer gemeinsamen Politik bezüglich der deutschen Äeparatione-t verzögern. GS werde allgemein angenommen, dgh dieser Schritt erfolge, um unter den vier Alliierten eine endgültige Reihe von Vorschlägen und Forderungen zu vereinbaren, die der deutschen Regierung vor» gelegt werden sollen, sobald der Augenblick dafür geeignet gehalten werde. Es sei jedoch nicht klar, ob eine sofortige Zusammenkunft Großbritannien-, Frankreichs, Belgiens und Italiens stattfindea könne, obwohl der Boden dafür allmählich vor» bereitet werde Verhaftung von Nationalsozialisten in Bad«. Freiburg (Breisgau), 10.April.(WTB.) Gine Ortsgruppe der in Baden verbotenen Nationalsozialistischen Partei sollte in den Ostertagen in Freiburg gegründet werden. Der Polizeidirektivn ist eS jedoch gelungen, die Gründer und deren kleinen Anhang sestzustetten. bevor die Bewegung größere Ausdehnung gefunden hatte. Auf Grund sofort vorgenommener Haussuchungen, die belastendes Material ergaben, wurden die Hauptbeteil gten verhaftet und wegen Vergehens gegen daS Gesetz -um Schutze der Republik dem Richter vvrgeführt. Die Untersuchung ist noch im Gange. ist für Sie und Ihre Kinder !^x, 0 \ bei Störung®« der Verdauung, & bei Schwäche und Appetitloslgk* die richtige Kost. Verlangen Sie in der Apotheke oder Drogene gratis das ..Kufeke"- Kochbudk Augen: Menschen, wie die zwei da vor ihm, die in seiner Sprache rodeten und die er doch nicht verstand, die manchmal noch spät in der Rächt am Staad herumschweiften, trenn andere Christen- menfchen längst schliefen, ihn aus seinem Bett auf störten zum wiederholen, und des Morgen» schon tn aller HerrgottSfrüh von der anderen Seite kamen. Der junge Herr in dem roeihen Anzug — Hannes Hausmann muhte sich heimlich wundem, wieviel weihe Anzüge der wohl hatte, alle Tage einen frischen — war das wohl auch nicht gewohnt, er gähnte. And während er ein bißchen ängstlich in dem flachen schaukelnden Kahn sah — Hannes Hausmann fließ die Stange mal fest in das Kraul hinein, datz er gehörig schwankte und der feine Herr sich besorgt festhielt —, sagte er auch schon: .Eigentlich eine Kateridee von dir,Eva. mich so früh aufzustöbem! Ich hasse Frühparüsn." Sie lackste hell auf. »Strenge Verordnung des Arztes, mein Junge! Früh aufstehen sollst du. um deine Rerven zu kräftigen. Und barm, ist's nicht wundervoll, so früh am Morgen? Wie der Rebel tn Schwaden über das Wasser zieht, fällt und steigt, wie er Vorhänge wirft über ble Ufer und wieder zurückzieht . . . sieh nur, gerad' jetzt kommt das Dorf und die weihe Kirche zum Vorschein. älnb wie doch alles so gar nicht aufregend wirkt, nicht überwältigend wie das Hochgebirge, nur beruhigend und sänftigend . . . gerade wie die grüne Mosel so leise flieht und nur ganz sanft manchmal gluckt und feine geheimnisvollen Tiefer hegt, wie die Bergseen, das ist doch alles fc ruhevoll und. . .“ Er brummte verdrießlich »Du bist eine Dichterin, Eva. Aber das alles Bann mich nicht damit versöhnen, dast es ein weltverlovener Winkel ist, dast mein Bett hart ist und knarrt, und ich eine Viertelstunde nach dem Badehaus laufen nuft.“ (Fortsetzung folgt) Bekanntmachung erhalt das Lada Bollmtlch in Äraft ZWO Z 6 7751 "^‘•75'7 75;/5^ Herrenstiefel Damenstiefel Herrenhalbschuhe Lackschuhe flelutfct. (K422 Sandalen Turnschuhe Burschenstiefel j Kinderstiefel Arbeiterstiefei | GcnagelteKinder stiefel Hausschuhe Schuhhaus Meyer 02424 ver idtet. Gießen iüditii. Uijöitirn • flucti. 3WI) Benin । | Empfehlungen) | Kiufgetuche Lichtspielhaus >nr n. heute er morgen 5 la Ringofen atern einen W*« Kr1mlnal-6itte*aim in & Akten. Heute PreisermäBigunn 2364D Bahnhofstr. 30 (neben Schade l Fü.lgrabe) sofort gesucht. Btnjolmo‘or Rranfmrfi»at oerltcbL ,u etn^etner Dame für Mott nach AranNun a Bk gesucht. Sedall nach UeberNnkuntt. Tüoniufttam bitte nut vormittag« bi« 12' , Uhr bei Schunk, An der IohannesNrch« 51! 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W1 •änNel Braver Junge in di« Vebre gesucht. Ludwig Bogt Schmiede meilier. MWG i'tlwenaaise 15. Qlnt.'6di."Siliiif6 findet noch Aufnahme ah 2^71 D MleMlng Bette Wrleiienb . um Tüchtiue» *u lernen, -aus Wartburg Bad Aaubeim 2 u*e 1 ’ ■ oder bald 25./.D junger fiaurmäbchen i>rau De. IDruL Viebifl-nahe 32. H lllj<>r(lnatr-tn —»D Viebtflhrak< 17. Sofie Beicfinnnq wirb demientaen au- afM^rtr.c^t tuie den dar Gpelraü a.id dem Äetbaete Heer en:wendet Mt- namhait macht. HSIz, üstb«#, Üerftgte» Deri-niae. der von mrinemchaule t'abn- "ÄST ttüillti bat. I rt IcHlieutr. 1L Slrol; Ä •**) «eabeuNr. 7. Bielchstrake h ihtotienbauet- ”®^nbd)cn für tastender aeiuchi. •.ii Vubtuighr. ft. ■ irre« Erliche« Mci-chen für taadüber nrlncht. . 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