IinNllleiMM iioiunbu Elschkii'Z noirocubifl- Der Vorstand. J). ».: V- FcUU Stadtfheata SonoetstM. ILM Tanz-Tastspiel Aenne OsborL 175. Jahrgang Donnerstag, N. Januar 1925 Mfj insbesondere die deutsche Wirtschaft, flfflrn m?n- Ein neuer Vorschlag Italiens? Rom, 10. Ian. Meldung des italienischen Pressebureaus. Mehreren Blättern zufolge soll sich die italienische Regierung entschlossen haben, eine neue Lösung der Reparationsfrage auf einer rein realistischen Grundlage inS Auge zu fassen, da die gegenwärtige Lage das Zusammenwirken der an einer Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bif zum Nachmiltag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 27 mm‘Breite örtlich 20 Mk. auswärts 25 Mk.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite lOOMK.VeiPlah- Vorschrift 20 "/„Aufschlag. Hauptfchristleiter: Aug. lvoetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Vlumichein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Dietzen. terpersonal werde dort bleiben. r a t i o n.s l e i st u n g e n würden Lr. 9 Erscheint täglich, antzer Bonn« und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GietzencrFamilienblötter Monatliche vezuarpreise: 760 Mark und 40 Mark Trägerlohn,durch diePoft 800Mark,auch bei Richt- erscheinen einzelner Rum- mern infolge höherer ©croalt.- F ernsprech. Anschlüsse: für dieSchrift. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach« richten: Anzeiger Sietzea. Postscherttonto: Lrantsurt a. M. 11686. Eine Rede des Reichskanzlers vor dem auswärtigen Ausschuß. Aus dem neu bedrohten Gebiet« Essen, 10. Jan. (WTB.) D'.e Nachrichten über die Tätigkeit der Franzosen int besetzten Geb et zeigen, daß vorläufig an ein Vordringen ins unbesetzte Gebiet nicht gedacht wird. Die Truppen haben Anweisung erhalten, an ihrem Aufenthaltsort stehen zu bleiben.. Die angemeldeten Züge bleiben aus. So trafen heute nur zwei Transportzüge ein, davon einer in Duisburg, und einer mit belgischem Militär in Ruhrort, während für diesen Ort zwölf belgische Züge angemeldet waren. Auf französischer Seite rechnet man mit einer Verzögerung des Vormarsches um weitere drei bis vier Tage. Die Bewohner des unbesetzten Gebietes sehen dem Einmarsch mit Ruhe und Gelassenheit entgegen. 3n den vom Einmarsch bedroh en Städten sind die Ausführungen Lloyd Georges über die beabsichtigte Annexion der Rheinlande in großer Aufmachung überall angeschlagen worden. Sie werden eifrig gelesen. Essen, 10. Ian. (WTD.) Heute abend traf ein französischer General mit seinem Stabe _ bi Mükh.im-Speldrrf ein, für dessei Geschäftsführung das Restaurant „Bier Jahreszeiten" beschlagnahmt wurde. Paris, 11. Ian. (WTB.) Der „Ma. tin“ berichtet, daß 25 000 Mann Essen und seine Umgebung besetzen würden. Die Operationen würden heute vormittag 5 Ahr ihren Anfang nehmen und sollten bis 2 Ahr nachmittags durchgeführt sein. Essen, 11. Ian. (WTD.) 10 Uhr. Fran- zösische Kavallerie und Infanterie mit Panzerwagen überschritten («ute früh gegen 6 Uhr die Grenz« des unbesetzten Gebietes in Kettwig und ziehen in zwei getrennten Kolonnen gegen Essen 'heran. Don Mülheim Her sind keine Truppen im Anmarsch, das Dotschaf- Die R e p a - den v e r - gegenüber in der Ham- tragsbrüchigen Ländern e i n g e st e l l t werden, denn die burger Rede schon ausgeführte Pfandnahme habe notwendigerweise den Tod der Reparationen zur Folge, schon, weil mit der Besetzung des Ruhrgebiets die stärkste Quelle der deutschen Wirtschaftskraft und Leistungsfähigkeit zusammenbrechen müsse. Die Beamten im besetzten Gebiet würden mit Rücksicht auf die Fort- Berlin, 10. Ian. (WTB.) Im Auswärtigen Ausschuß des Reichstags berichtete heute Reichskanzler Dr. Cuno über die politisch: Lage. Im Eingang ferner Ausführungen verwies er auf den großen Ern st 0 e r Zeit, di« nunmehr das deutsch: Volk zu durchleben gezwungen toäre. nachdem Ne Pariser Ko Ye enz cr clg'os aukejan ei s i und nach en wiederum deutschem Ee net der Einma i-u) fremder Truppen dröhe. Ter Kanzler gab alsdann einen kurzen Rückblick über das, was die Regle Ting seit 'Hrem Antritt unternommen habe. Aufbauend auf die Rovembennvte sei sie bestrebt gewesen, sich a k t i v an der Losung des Reparationsproblems zu beteiligen. Die er- Weg sei gegangen worden. w:il es sich um Deutschlands Schicksal handle, über das von der anderen Seite entschieden werden sollte und zugleich weil die Regierung glaubte, daß das Problem nurin offener Aussprach: lösbar sei. Darum sei "versucht Worte i, obwohl Deutschland nicht ern-geladen war, auf den Konferenzen in London und Paris mit Vorschlägen nicht zu fehlen. Diese hätten sich innerhalb der Leistungsfähigkeit Deut.ch'ands gehalten, weil ihm dazu der Vertrag von Ver- sailles ein Recht gebe. Alles sei geschahen, um zu einer offenen Aussprache auch mit Frankreich ,.n kommen. Wir hatten Herrn Pvincars wiete.'- htolt wissen lassen, daß wir zu unmittelbaren V e r H a n d l u n g e gn, insbesondere auf d?m Ge- hi'.te unserer Industr'e. die Hand böten. Poincars. habe diese Verhandluncen nicht zugelassen. Da- 1 " iten n. 1“ intor Ladsn) enesl rn 11 u. der faser Wk iiiiti' “ jelgtn 'löt 1923 Wunb Frau tinhMinnAfUrfi ')ie Industrie. Handel, Banken und Landwirt- Uuli JlOvBvUlffl ^tdaft, die vom Ausland immer noch als Träger des deutschen Reichtums angesprochen würden. Güt diirgkrlichei klar gewesen, e» Rechtsbruch beugen. Die Reichsregie- rungwerde ihren Protest gegen diesen Rechtsbruch allen Mächten notifizieren. Der Botschafter Mayer werde angewiesen werden, Paris zu v e r - l assen, um hierher zu kommen; rungsschein hinzugefügt worden, wonach wir in bestimmten Zeiträumen weitere Anleihen aufzulegen bereit gewesen wären, die ebenfalls der . Reparation zugute kommen sollten. Die Anleihen sollten durch Garantie unserer Wirtschaft stchergestellt werden. Tlcber dir Art oder Sicher- ;' (klung mit dem Anleihekonsortium zu verhandeln, . sei die deutsche Industrie bereit gewesen. Außer- dem sollte eine Verständigung mit den französischen Industrien zu gewisser Kooperation erfolgen. Der Reichskanzler legte dann näher dar, weshalb man diese Pläne nicht durch eine Rote_ der ' Konferenz in Paris übermittelt habe. W'.r hätten dabei nicht, wie es in den Zeitungen vielfach geheißen habe, einen bestimmten Vertreter zum Dortrage dieses Planes genannt. Vielmehr hä !en I • tri: uns bereit erklärt, auf Au forderen r den Plan schriftlich vorzu'egen und mündlich erläutern zu lassen. Eine Antwort darauf sei nicht erfolgt. Leider sei auch fein anderer Vorschlag aus der Pariser Konferenz hervorgegang-en, auch nicht der englische, den die Franzosen nicht so sehr ab- gelehnt hätten, weil seine finanziellen Ergebnisse ihnen nicht genügten, als vielmehr deshalb, weil offensichtlich eine grundsätzliche Mnnungs- , Verschiedenheit zwischen England und Frankreich ; über die Methoden des Vorgehens in der Reparationsfrage bestand. England wollte die . Reparationsfrage mit wirtschaftlichen und finanziellen Mitteln lösen, während Frankreich betreut war, seine politischen und wirtschaftlichen Ziele zu verwirklichen, was ihm wertvoller sei, als jede rein wirtschaftliche Lösung. Damit sei die Lenden; der Politik Poincaräs vor aller Tugen klargestellt, und die letzten Zweifel (man seien wohl für jeden geschwunden, seitdem Poincare den F r i e d e n s p a k t mit den an Rhein interessierten Mächten abgelehnt habe. Der Reichskanzler betonte, daß wir diesen Friedenspakt aufrichtig und ernst gemeint hätten, und daß in der Abstimmung über di« Kriegserklärung auch die Volksabstimmung die sicherste Friedensgarantie für alle Zeiten gegeben war. Der Reichskanzler schildert dann die Verhandlungen über diesen Vorschlag und kommt zu dem Ergebnis, daß Deutschland materiell und politisch getan habe, was in seiner Kraft stand, and was mit seiner Verantwortung für die weiters iEND ,abends8 Uhr snefiz. •Abend Amend “ Pr»eranim " '2 Hwen ■eit*g erbeten Lösung der dringenden Fragen interessierten Mächte, nämlich Frankreich, Italien, Belgien und auch Deutschland, wenn es in diese Kooperation der Kontinentalstaaten eintrete, eine gewisse Zahl von Milliarden leisten, wofür der Zahlungsmodus durch ein gemeinsames Abkommen festgesetzt wer' den könnte. Die Zeitungen versichern, daß man im Palazzo Chigi an diesem Gegenstand eifrig arbeite. Zurückziehung der amerikanischen Truppen? Washington. 10. Jan. (Wolff.) Präsident Har ding hat di» Zurückziehung der amerikanischen Truppen vom Rhein ungeordnet. Paris, 11. Ian. (WTB.) Havas berichtet aus Washington: General Allen, der Kommandant der amerikanischen Truppen in den Rheinlanden, hat den Befehl erhalten, den sofortigen Abtransport der Truppen, sei es über Antwerpen oder Brüssel, ins Werk zu letten. Was der amcrrkaniscbe Vertreter in der Reparcrtionskommissiou wirklich gesagt hat. Paris, 10. Ian. (WTB.) Die gestrigen Erllärungen des offiziellen amerikanischen Vertreters Boy den in der Reparationskommission werden vom „Aeuyork Herold" wie folgt wieder- gegeben : 1. Rach Bohdens Meinung versagte Deutschland in j u r i st i s ch e r und technischer Beziehung in" der Kohlenlieferungsfrage den alliierten Regierungen gegenüber absichtlich; deshalb sei die Reparationskommission auf Grund des Friedensvertrages automatisch gezwungen. Deutschland entsprechend zu beurteilen; 2. Dieses Versagen sei die automatische Folge des älmstanües, daß der Friedensvertrag eine unerträgliche Last darstelle; mit anderen Worten: die Schuld am Versagen treffe eher den Friedensvertrag als die Deutschen. Paris, 11. Ian. (WTB.) Havas berichtet aus Washington: Senator Reed hat gestern im Verlaufe einer Diskussion dem Senat den Vor- schürg gemacht, den offiziösen Vertreter Amerikas in der Reparationskommission Doyden a b •- zuberuf en; denn em offiziöser Vertreter, wie er erklärte, könne ebensoviel Unheil anrichlen als ein offizieller Woriführer. Washington, 10. Januar. (WTD.) DaS Staatsdepartement teilt in einem offiziellen Com- muniqus mtt: Staatssekretär Hughes habe vor der Rede in Rewhagen seinen Plan einer internationalen Sachverständigenkonserenz zu' 25« fu tg der Reparationsfrage mit dem französischen Botschafter I u s s e r a n d besprochen. Man glaube zu wissen, sagt das Communiqu^. daß Iu.'serand den Hughschen Plan feiner Regierung mitteilte ufö soä er Hughes von den Einwendungen des f anzösischen Ministerpräsidenten un errichtete. Die amerikanisch: und die französische Regierung tauschten auf diese Weise ihre Ansichten aus. Als Hughes später in Rewharen sp ach, übermittelte er der französischen Botschaft eine Kopie seiner Rede zur Information. Was den Entschluß Frankreichs anlange zur E "ielung von Reparationen Zwang smaßnahmen an- zuwend.n, so unterliege es teinem Zwei.el, daß die Haltung der amerikanischen Regierung klar ausgedrückt sei. 1^1 Sch^05? ' n* Ge.icn botje Belod-1 Der Grundgedanke der Dorschläge für Paris niuig ab^ineben E entspreche der Erkenntnis, daß Frankreich zur dem ^mibburtaii® endgültigen Losung der Reparationsfrage un- Pvl^ewmi?. M inittelbarer Zahlungen bedürfe und auf die Zu- I lammenaibeit der beiderseitigen industriellen , ! K:e'.se Wert lege. Was di: erste Frage betreffe, Itrrrfrlh I angesichts der von dem Dankenkomitee li mi | |m origen Jahre ausgesprochenen Zahlungs- .n-)-) äU&am ( Unfähigkeit des Deutschen Reiches, das einzige vuu vlrgviii Mivum, das wir haben, unser Kredit — und TonncrSlaa, btt for sei ärgerst gering, solange die Lasten des 11.3anuar, flboi ; Vertrages von Versailles unbegrenzt das deutsche 8Uvr Volk drückten. Damit sei zugleich der einzig zu- (öCnCrüb t«. lässige Wertmesser für unsere Leistungssähig- feit gegeben. Der deutsch: Kredit hätte also nur bei einer endgültigen Lösung der Reparationsfrage entspannt werden können. Wir hätten an- geboten, daß eine feste Summe fü r Anleihen aufgelegt werde, dir auch, wenn sie als 1 solche nicht realiaerbar wäre, der Entente gegenüber als Anleihe verzinst und amortisiert werden sollte. Cs sei weiter ein doppelter Besse- »n fm»** g*Nl:Spa,! * MT-d-ll führung der Derwaltungsgeschäfte dort gelassen werden. Was weiter zu geschehen habe, hänge von dem ab, was von der anderen Seite noch erfolgen werde. Entschstdend fei für uns alle d'.e Haltung des Volkes. In Einheit und Würde werden wir der bevorstHenken Leidenszeit und allen wirtschaftlichen Gefahren ent ejentreten, die aus der Wegnahme des Herzens unstrrer Wirtschaft entstsh-en können. Es gelte jede unnötige Teuerung ab zuwenden, die insbesondere sich aus der wahnsinnigen sprunghaften Steigerung der fremden WüH.ung ergeben werde. Trotz der unge.h.uren Schwe ngkeiten, die dem entgegen- ständen, habe die Reichs e geerung Dnnühungen unternommen. Die Derhrndlun; e r darüber mit den wirtschaftlichen Kreisen seien im Gange und würden ii den nächsten Tagen nach der Seite der Gewerkschaften 'ften w.i ergeführt werden. Das deutsch: Volk müsse sich in allen Schichten, auch in denen, die bisher die Rot nicht empfunden hätten, zu einer einfachen Lebenshaltung befeitnen. Zum Zwecke der Deratuncer über diese Frage und die gesamte Sage fe:en bie Herren Staats- undMinisterpräsidenten der Länder für Freitag nachmittag nach Berlin gebeten. Aller Erfolg unserer DemühUnren gegenüber dem Vertragsbruch Dinge davon ab, ob wir die Kraft des Volkes beibHal e r können. Das Zusammenstehen des Volles im Staate mit der Wirtschaftskraft und den politischen Parteien solle auch zum eisernen Ausdruck gebracht Weeden durch einen vom Reichskanzler repengezeich.reten Aufruf des Reichspräsidenten, den nächsten Sonntag zu einem Tag der Einkehr und ernsten Würdigung der Rot des Vaterlandes zu gestalten. Ditz Regierung werde nicht ruhen, bis sre Weze gefunden habe, durch Feslhalten an der bisherigen Aktivität die Lage zu entwirren. Sodann erflattete der Reichsminister des Auswärtigen Dr von Rosenberg Bericht über den Schntt des französischen Botschafters und den belgischm Gechäftsträger, der heute nachmittag im Auswärtigen Amt erfolgt sei. Er gab den Inhalt der ihm gemachten mündlichen und sch iftlichen Mitteilungen bekaimt und erllärte, daß er sofort gegen die an gekündigte vertrags- und völkerrechtswidrige Aktion Protest erhoben habe. Rach kurzer Aussprache, an der die Abgg. Müller-F.anken, Graf Dernftorff, Dr. Helfferich Dr. Stresemann, Dr. Spahn, Koenen und Emminger teil nahmen, wurde mitce''<'ilt, daß das Plenum des Reichstags vorausstlftlN) auf Samstag nachmittag einberufen werden soll. Die Iurückberufung der deutschen Botschafter aus Paris und Brüssel. Berlin, 10. Jan. (WTB.) Botschafter Mayer ist telegraphisch angewiesen wor ei, die Geschäfte an einen Botschaftsrat abzugeben und Paris zu verlassen. Eine entsprechende Weisung hat auch der Gesandte Dr. Lands- berg in Brüssel erhalten. Die französisch-belgische Mitteilung an die Reichsregierung. Berlin, 10. Ian. (WTD.) Amtlich. Der französische Botschafter und der belgische Geschäftsträger haben heute dem Reichsminister des Auswärtigen gleiHlautende Rotizen übergeben, deren Wortlaut in folgendem wiedergegeben ist: Aus Grund der von der Reparationskommission festgestellten, von Deu.schland begangenen Richterfüllu gen in Ausführung der Programme der Reparationskommission hin ichtlich ber Liefern .gen von Holz un) Kohle an Frankreich und gemäß der Bestimmungen der Paragraphen 17 und 18 Anlage 2 zu Teil 8 des Dwttages von Versailles hat die französische Regierung beschlossen, eine au? Ingenieuren bestehende und mit den erforderlicher VollmaHt:n zur Beaufsichtigung der Tätigkeit des Ko.stensy rdikats versehenen Kontrollmission ins Ruhrgebiet zu entsenden, um dadurch die vo r ihrem Vorsitzenden an dieses Syndikat oder an die 6.u - schen Derkehrsbehörren erteilten Befehl: u rd die strikte Anwen u ig der von der Reparations- fcmmiffio.i festgesetzten Program ne sicher^u- stellen und alle für die Bezahlung der Reparationen erfor^erlichnr Maßnahmen zu ergreifen. Die Vollmachten dieser QRifiion werden durch die b.i.i.gendm älrkunden bestimmt. D.e deutsche Regierung wird gebeten, dieselben den beteiligten Behörden zur Kenntnis za bringen und sie mit den erforderlich n Weisungen zur -genauen Befolgung der darin enthaltenen Vorschstften zu ve. sehen. Die italienisch: Regierung hat gleichfalls beschlossen, die italienischen Ingenieure an dieser Mission teilnehmen zu lassen. Die französische Regierung legt Wert darauf, zu erklären, daß sie gegenwärtig nicht daran denkt, zu einer militärischen Operation oder zu ei.er Besetzung politischer Art zu schreiten. Sie entsendet einfach ins Ruhrgebiet eine M.ssion von Ingenieuren und Beamten, deren Zweck deutlich umschrieben ist. Sie muß dafür forgen, daß Deutschland die im Vertrag von Versailles enthaltenen Verpflichtungen achtet. Sie läßt im Ruhrgebiet nut die zum Schuhe ihrer Mission und zur Sicherstellung der Ausführung ihres Auftrags erforderlichen Truppen eint ü den. Keine Störung und keine Veränderung im normalen Leben der Bevölkerung wird also erfolgen. Sie kann in Ruhe und Ordnung weiter arbeiten. Die deutsche Regierung hat das größte Interesse an der Erleichterung der Arbeit der Mission und an der Unterbringung der zu ihrem Schutze bestimmten Truppen. Die französisch: Regierung rechnet auf den guten Willen der deuts che n Regierung und aller Behörden, welch:r Art fie auch seien. Sollten die Maßnahmen der Beamten der Mission und die Unter» btingung der sie begleitenden Truppen durch irgendein Manöver behindert oder in F uge gestellt werden, sollten die örtliche Behörden durch ih:e Tätigkeit oder durch ihre Untätigkeit irgend- welch: Ve wirrung im materiellen Leben und in der Wir.schuft des Gebiets herbeiführen, so würden alle für erforderlich erachteten Zwangs- oder Strafmaßnahmen unverzüglich ergriffen werden. Die Befulinifse der Kontrollkommtssion. Die Ingenieure und Beamten der Kontrollkommission sollen bevollmächtigt sein, von Verwaltungsorganen, Handelskammern, A beitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, Industriellen, Kaufleuten usw. alle statistischen und sonstigen Auskünfte einzufordern, deren Einholung sie für nützlich halten. Sie sind berechtigt, die besetzten Gebiete ihrer ganzen Ausdehnung nach zu bereisen, und haben Zutritt zu allen Burearrs, Zechen, Fabriken Bahnhöfen usw. und können dort alle Dokumente, Rechnungen und Statistiken einsehen. Das Personal der deutschen Verwaltung sowie die Vertreter der Industrie- und Handelsverbände haben sich unter Androhung schwerer Strafen für den Weigerungsfall den Mitgliedern der Kontrollkommission bei Ausführung ihres Dienstes völlig zur Verfügung zu stellen und sich gegebenenfalls nach Befehlen zu richten, die sie vom Chef der Kontrollkommission erhalten. Dieser ist berechtigt, jede beliebige Aenderung hinsichtlich der Verteilung der Brennstoffe und jegliche Umleitung der mit Brennmaterialien beladenen Eisenbahnwagen und Kähne an^uordnen. Die Ingenieure und Beamten der Mission sind mit einer von den Militärbehörden besonders ausgestellten Geschäftsanweisung versehen, die ihnen als Personalausweis dienen soll. Ab 11 Januar 1923 unterliegen die vom Kvhlensyndikat aufgestellten oder ausgeführten Verteilungspläne für Koh-le und Koks der Genehmigung der industwellen Ruhrkommis- ficn, die sie, wenn sie eZ für notwendig erachtet, abändem kann. Diese Pläne Haben insbesondere die vollständige ßieferung der vorgese^men Mengen für die Länder der En'ente, für die besetzten rhftnischen Gebie e zu umfassen und müssen ausreichend fein, um die Bedürfnisse der neubesehten Gebiete zu befriedigen. ■——— Existenz unseres Volkes vereinbar sei. Wir hätten materielle Angebote bis zur äußersten Grenze unserer Leistungsfähigkeit gemacht. Wir hätten unsere Garantien angeboten und dadurch endlich das Letzte getan, was ein Volk tun konnte, um die Pläne der Revanche zu zerstören. So wies der Kanzler nach, daß mit Frankreich nicht zu einer Lösung des Reparationsproblems zu kommen sei. Was Frankreich wolle, besagen die Rachrichten über die Truppenbewegungen, die uns die letzten Tage gebracht hätten. Diese seien nicht einmal in äußerlicher Verbindung mit der großen Ropa- rativnsfrage in Szene gesetzt worden, sondern mit den Verfehlungen bei den Holz- und Kohlenlieferungen. Diese beruhten auf besonderen Verabredungen, bei deren Verletzung keinerlei militärische oder sonstige Sanktionen vorgesehen sind. Eingehend legte der Reichskanzler die Rechtslage dar und kam zu dem Schluß, daß FrankreichundDelgiendenVer- trag von Versailles offenkundig gebrochen hätten. Das müsse zu um so ernsteren Konsequenzen führen, als die französische Aktion Deutschland gerade das Gebiet aus den Händen nehme, aus dem die Leistungen bisher geschehen seien. Eine aktive Gegenwehr sei dem deutschen Volk nicht möglich, aber es werde sich auch nicht willenlos dem | Beruh. Prellet neben Hätten wir uns zugleich an d.e Konferenz ipl stiel. i>o i London gewandt. Ferner sei b e Regierung “ e daß die Londoner Vorergänzt werden müß e t, GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnttk und Verlag: vrühl'sche Unlverfitälr-Vuch- und 5teindnlckere! 8. Lange in Sietzen. Zchriftleitunz und Geschäftsstelle: Schnlstratze 7. WS n Eichung eines Men IM B ber beste Aulbewablungr- Mr bmbnrrt) In. digeS Laaer bei: mnruf io, y' A^tt r' die Vorschläge in ihrer Ausführung gewähr- 1 l e i fl e n müßten. Daran sei in ununterbrochener Illi Richeit in engster Fühlung mit den Wirtschaft» IVVVV HIU j lichen Kreisen gearbeitet worden. Daneben sei der In MM-Scheine: Versuch, mit Frankreich in unmittelbare wirt- wiiiMtfitlDlnbnoDf schaftliche Terhandlung zu kommen, fortgesetzt frieierf vtiloreu , worden. Auch das sei ohne Erfolg geblieben. Richtung auf ULtmtl Dorbringen. ber sichern. 1923 ab tote folgt: ira Monat 1 200- r »Ufr* I LrK* J xm l 8 ? f r 61xn $ kauf in ©Lcten tft mit M: irtung von bnit? ab der Dollmilch erhöht auf 20 6 Mark für da- Lider < 1 gebllbti dem Durchgangslager einstimmig getoäbrt handelt Nch um einen Mert von 2? 980 ' Ht 216 CO) Mk. 720 C03 DU un5 darüber 324 03) DU 432 0)3 7M. 576 033 Ml. 720 033 Mk. 7200 Mk. 7 203 Mk. N O) Ml. 28800 Ml 50 40) Mk 72 000 Mk. 108 CO) Mk. 114 033 Mk 216 033 Ml. 324 C03 Ml. bi) MS bi) bi) bi) H) ti) 14 400 DU. 5)43) Mk. 72 00) DU. 103 0)3 DU. 14103) DU. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Del einem Jahresarbeit-Verdienst b 43?003 Mk. fl) 526 000 DU. bi) 5Me tn daß tror'et: Lvdn- ttofk Unter tze Kir ttgtbn 9 000 - 12000.- 1 200- DN. 3000.- [ T-t ckir J|.‘' - t m. datt Derart« du I illliiiafl 3»|an« W im I tta ■yv'tb r Jr5e zwar neben den eig^ntli/).n <3if n^ahnanleih.ui auch die Anke bei Reihe I bl) XVI und die logena mten Landes- kieditkasse-Anleihen Reihe A bis E. Die Sitzungen ber Stadtver- ordneten-Bersammlung, die bisher immer auf einen Freitag gelegt waren, werden von jetzt ab stets an einem Donnerstags je nach dem Vorhandensein beschlußreifen Materials stattfinden. •• Die Feueralarmsirenen Verden am kommenden Samstag nachmittag um 4 Uhr Probeweise ertbrex * Der M ilchprei s im Kleinder- Ter Ltcnerabznq bri freier Station Da) Lanbessinanzamt bat Li unteren Blatte den Geldwert der beim Steu c ra bz u g vom Arbeitslohn z« berücksichtigen:« Datura l - und sonstigen Sachbezüge, ter ab 1. Oar.nir gilt, zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Zur ^r;au:crunq dieser Bestimmung diene das fo gende B.nspiel: Für einen Angestellten mit 3033 Mk. b»w mit 5000 Mk Monalslohn und voller Berpf.egunz einschließ ich Wohnung. Heiuinz un) Beleuchtung be.echnet sich der Steuerabzug vom 1. Zanuar Sitzung ber Stabhierorbneten. Dießen. 9 Januar 1921 (Schluß des Berichts ) Dach ber öin'übnmg uib Berpfllch ang des nr*en Parlaments tritt das Haus in dxe Erledigung dec kurzen öffentlichen Tagesordnung ein. Dem rheaterbauvereiu wi'd der Erlaß der Kosten für Materiallen aus ^amOlen der Stadt das Holz zum oargx ttrtig oetchnitten. kostenlos zu liefern. Auch dic Beschläge und die Dä^el zum Sarge Tollet in jedem 5aüc auf Kosten tec Stadt zur Beo» fügung gestellt werde.i. Der preußische MinisterprLfibent Braun gegen Poincare. Berlin. 10 Hon 3n der heutigen Sitzung des Prticßtschen Canb:ag) erklärte Mtuisterp^äf.- beni Braun u a.: Der Mann, der zur Zeit die (beschicke des sranzösischrn Bottes leitet und schon so vxel Unbeil über Europa gebracht hat, scheint nicht eher ruhen zu wollen, als bi# er lein Kriegsziel, die Zerstückelung des Deutschen Reiches und die Be.nichtung feiner Wirtschaft erreich hat. Was jetzt im Ruhrgebiet von den französischen Gewalthabern unternommen wird, ifl nichts anderes als ein schnöder Vertragsbruch und ein brutaler Heber- fall auf eine friedlich Bevölkerung und unter keinen Umständen mit völkerrechtlichen Argumenten zu begründen Dieses Vorgehen wird bem französischen Volke nicht zum Legen gereichen, ist aber geeignet, dir WiTtschaftskraft Deutichlands auf das schwerste zu schrdigen und bin Wiedereinzug des wahren irdens in Survpa auf absehbare Zeit zu vereiteln. Tttauerkundstebuust in brn Tchulen. Berlin. 10 Zan. (MTB) Der preußisch Ministex für Wiffeifchaft. Kunst und Vottsbll- bung richtete an sämtliche SchuldehZrtex Preußens folgenden Erlaß: Für den Fall des Einmarsches fremder Truppen tn das Ruhrgebiet find bx allen preukifchen Schulen am letzten Tage dieser Wrch die Schüler und Schülerinr.e x zufammen- zu berufen und auf den ®rnft der Lage hinzu- weifen 3n dieser Stunke soll die Trauer unseres deutschen Vaterlandes üter die ihm von neuem angetane Gewalt au^ bet un'e er fjugcnb zum 2luSdruck kommen Die Trauerkundgebung ist am Samstag in dir dritte Unterricht sstunde zu legen, danach ist der Unterricht zu schließen. Reichswirlschastsminister Dr. Becker über die Folgen bes französischen Vorgehens. Berlin, 10 Zan. Bei chZwi rtscha? tsm i xister Dr Becker erklärt? einem Vertreter de) ,B. T." über die toi tfht/llichrn Folgen der Besetzung b.4 R >h i.bicte) durch di: Franzo ei, F ank.eich werde sich vor allem mit soviel Aepa- rationskohlen ei kdeckm al) es für richtig hnltr. ohne Rucks ich! auf bi? deutsch? Wirtscha.t Weiter toe de es vorauLstch.lich von b.t de itschen Kohle nehmen, wa) es zu polilifchm Zwecket, heisp.els- toeise für 3ta'i:n. b.aucht Dadurch aber werde die deutsche Kohlenmenge nur noch knapper, als sie bisher sch-n gewesen kl Schwere gesund>cit.ich? SchäN^ntem de) Bvl ei würden die Folge fein. Weiter würden «ich f:a k? toi tscha t ichr Störungen b m:r bic machen, die Arbeitslosigkeit tn e nm sehr ernsten Umfange zur Folge hubrn würdet. Damit aber f?l Vie ®e,abr pviitischrr Verwicklungen s)wie Störungen der Orb nun] bn 3m nm gezrhrx. Auch die Handels- und Verkeh Sde i Hungen zwischen dem Ruhrgebiet und dem üb dien Deutschland würden schwere Störungen erleiden. Die Bemäntclunll des RcchkSbruchcs. London. 10 3an. (Wolff) Dem Pariser Berichterstatter der .Times" zufolge suchm die § anzosen die Bedeutung threr Vor bereit ungen rnögl ichst abzuschwächen. toaS aus der Auiiord.rung Poincarss an die französi ch- Presse h^rvorgehe. über die aug n- blicklichen öreigniffe n.chk m.b: zu fa^en, als geiabe notwendig sei Dem Berichterstatter zufolge ist e) trotz dieser Zurückdaltunz flat, daß eint Bewegung von weit größerem Umfange, als o fiziell zugegeben toer>e, im Dange fe< und drß c) nicht möglich fei. vvrauS- zufehen. welch: Ausdehnung de. Bevezrng für notwendia g.hatten we.de. wem erst einmal die tianzös.schen 3rge i'urt Zollbeamten und Soldaten im Ruhigediet feien QvUtUiittt sictivcrßaftuttgeu in t^rniifrcid). ?)arl6. 11. 3an. (MTB) 3m Laufe des jen Abends find weitere vierkommu- nistifche Führer a^jen ih ec Xätiafvit in Frankreich und zum Teil auch ipcaen ß/ er in den letzten Moch n bn le egten un) unbesetzten Debtet au#geubtvn Tätig!et verhafttt trorbrt Unter ihren befinden shch 3 die bei ihrer Rückkehr aus Deutschland hn Schnellzug Köln—Paris feit- genommen wurden. 1 r ll," ‘ e-tflrl R *• Sn e SÄ* Ein Einbruch ins brutsche Memellonb! Ber liiv 10. Zan. (MTB.) Rach einer Mel- hlng aus Memel sollen zwei litauische Kompagnien and etwa fünfzig Zivil ersonen die memelländische Grenze bei Plickei ü erleb Uten haben. Die teu sch: O f entlichkext toiib ü er diesen Fr iedenSdruch auf) 4ur;er te beunruli t sein. Wieder einmal schi ft sich anschrtnend eine f e nbe Macht an, kerndeutsche) Land gejen den ausgesprochenen Willen seiner Bevölkerung zu besetzen. 3m Vertrag von Versai le» mußte D.mtsch- tant) auf da» Memelgediet verachten D utschl.nnd kann den bebrängten Brüdern jenseits te) Memei- strvm» nicht mit der Tat zu Hilfe tomnen: aber da» ganze d^itsch: Bott wir) durch die e neu* Ve gcnxilttgu xg deutscher Becöckerunz schmerzlich berührt, u xd ertoaret. daß die alliierten Mächte, die gegenwärtig Herren b:5 Gebiet» sind. Ihrer Derpfltch uxg nach'ommen un> ba» Mnnelgebiet und die Re.chte seiner Bevölkerung nachdrücklich schlitzen werXm Memel. 10. Zan. (WTB) Rach hier vor- liegenbcn Rachrichten bestätigt sich, daß an- ffchcinend irreguläre litauische Ban den in ben ®rtruort Laugsargen ein jed.u.xgen sind «3tn teil ber französischen Be - satzungstruppen würbe in Kvattwa en an Ort und Stelle geschafft und in Dor marsch gesetzt. Auch der Oberkvmmissar Peliene begab «ich nachmittags dorthin. (?ui Ühifrnf drS Cbrrfommiflartt. Memel. 10. Zan. i •• Holzver st et gerungen aus ben Waldungen der Stadt Gießen sind auf Montag, 15-, und Freitag, 19. Zanuar, an- beraumt. Man beachte die heutige Bekanntmachung im Anzeigenteil. •• Allerlei Diebstähle. Hier entwendet wurden drei silbern? Bacher und ein Topf m.t 25 eingelegten Giern. Dor Ankauf der Beck-er w.rd gewarnt. — Das Fahrrad, das in hiesiger Stadt gefunden wurde, rührt von einem Diebstahl her. GS konnte dem Eigentümer zurückgegrten werten. — Zn Krofdorf wurde einem Handwerksmeister von der Hausschlachtung die Zervelat-, Brat-, Blut- und Leberwurst entwendet. Der Täter wird jedenfalls versuchen, die Wurst in hiesiger Stadt adzuseyen. Dor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminal-Abteilung entgegen. •• DorsichtbeimEintrittlnsbe- setzte Gebiet! Die französische Paßkon- ttolle an der Dren-r des besetzten Geb ets ist auch insofern erheblich verschärft worden, als auf den zwischen Frankfurt und Darmstadt gelegenen Bahnhöfen e nschließlick der von Reu- Zsenburg und Buchschlag wieder kontrolliert wird. •• Auflösung bet Viehhandels- verbande Rachdem die Sl e Tfnft zur Arme ldung von Forderungen an ben Rx'einhrssishm. ben Starkenburger unb ben Oie h.ssischm Bieh- (andel-perbanb abgelaufen ist, bat da» Mtni- ftcrium für Arbeit und W:rtfchatt die b-ei handelsverbände satzungsgemäß aufc.eBst. Boruottzcn. — Tageska lenber für Donnerstag. Stadttheater. 7 Ubr: Tanzgastspiel von Aenne Osborn. — Rrue Aula. 81/, Uhr: Lichtbildervor- trag über .Die 3nsel Sehlon' — Taf^ Amenb. 8 Uhr: Benefiz- unb Ehren abend. — Astoria- Lichtspiele. ab b:ute: .Mut wider Blut' und .DaS Geheimnis ber Guillotine". 3 Teil. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: .Da» Liedes est" — Palast-Licktipiele: .TCenn tie Mask? fällt" und .Die Män ^xsolle" — Aus bem Stabttheaterbureau. Ruf baS -vtize Ton, aast spiel vor t Osborn s.i nochmals hingewie^erx. — Deutsche R o t am Rhein. Am Montag, 15 Oanuxr. wir) ber Rttchst xg)adg ordnete Korell im Verein für bas Deutschtum im Auslände in ber Reuex 21(3 über die .Deutsche Rot am Rhein" sprachen Karten- vertäu' bei Lballier und HauSverwtiter Rst er (für Süderende unb Schüler, Aäheres liebe Anzeige am nächsten Samstag. T* ctenioraiteirtac Wechselxxd ttrotfiq mit Regm'chruer», starker Westwind Tvmtt^raturrm um 0 Grad Sin Teiltief zieht ostwärts an uns vorüber. 9000- 14 000.- 1 400- Ärei* Tübingen. • Ribba, 8 3an. Man schreibt uni Ber» gargenen F.eitag aben) bu dir Landes- Wanderbühne im Gambrrnn) zu Ridda roe auioetianftem Hause Pull und «Fran^ von Schön- tiani .Ra») ter ÖJDinerinnen“ gegeben Denn auch der Gedanke, das Volk durch Theatervor» stc.Iu tgtn zu bilden, anerkennenZw.rt ist. so dürfe» doch gerate tei solch.m Gclegenhe'ten. noch da-» in KOiger Zeit, nur solche Stücke gewählt werre.i, die nicht nur erzieherischen lonbei» auch veredelnden und vertiefenden Wett haben. Dies kann man jedoch von oben» geranntem Lu tfp el in keiner Weife fugen, denn über ben überaus nicht 'tagenden 3ntza:t. mit lemem *uten Teü LetchttertxgkeU In Handlung uxd Wort, konnte auch da» un ganzen g rennende Spiel der Darsteller niJbt hinweg» täuschen, ö» wirr dringend zu wüntchrn, daß die Wanderbühne derartig? Stücke au) ihrem Spiel- Plan streichen uab nut solche auffü.irrn wurde, die in Wahrheit ber vor der Zentral telle zur Förbe- be;uig der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen" gehegtem Absicht entsprechen, «umal gerade unser deutsches Schrifttum reich an guten Stücken ist. • Didda, 10. Zan. Gine Diebesbande. deren Angehörige von hier und von Dallenh-ausen stammen. Hai tn der letzten Zell unsere Gegend mehrfach unsicher gemacht. Gner von der Bande hat letzt den Verräter gespielt, worauf die ganze Gesellschaft bin- ter Schloß und Riegel gesetzt wurde. Die Untersuchung ist im Dange und man erwanet. daß nun noch in manche andere, bis jetzt nicht aufgeklärte D.ebftahISsachr Licht gebracht werden kann. ÄreiS Friedberg. * Bad-Rauhetm. 10. Jan. Einer Anregung des Derr ins für Einzelhandel folgend haben h er zah rriche Geschäftsleute einen nächtlichen Selbstschutz zur Sickerung der Geschäftshäuser vor &n* breck-ern geb.ldet. Der Selbstschutz ardellet mll Unterstützung der Polizei, dir ihm auch gewisse Rechte zugeiprvchrn hat. D e Bettragslelstung für die Organisation ist freiwillig, die eingehenden Gelder werden zu DoyltängkritS- zwecken Derwrndung finden. jUrcto Wetzlar. ca. Wetzlar, 9 Zan Am Jahresende hielt te- Krets-Viehversicherungsverein seine Haupwex sammlung ab. Wie müce:nU tourte, tetruj bk 3a^1 ber Mllgl e>er bet der Rt.rdvisichnmnq 1609. bei te Schaxinever- sichraurzg 4879. bei ter Pserte »rr zchrrung 744 und tei ber Zlege7Ne7tich7ruixg 1687. Zmr Schabenfälle axirben bezcchlt bei Rrnterm in 142 Mallem 439 233^0 MI., tex Schvrnnen in ICH 703 757,75 Mark, bei Pferben in 42 ’n.il en 225 376,50 Mk. und bet Zxegen tn 134 Fäll« 416.9 50 Mk Au» ber Vieh lei hkaste. die bee Zw.ck hat. bedürftigen Landwitten zur Be'chrs- fung tes in ttr.er Wittschatt noNoentegen Biete beftanbe» Untevflügung zu aetodb ex. touren önte tes G-fchäftsjad es 15 109 MI. ausgel e'xn. ra. Aus dem Hüttenberg. 9. 3ait Die DerlchtStäge werten im neuen Dc- fchäftSjahr wie folgt zu Riederkleen abgehalten: 30. Januar. 13. März, 15. Mal. 3. Zull, 16. Okwber und II. Dezember. Der pvanlaßt i E neß Kn -ZOO, 148, 1:0 ITiKX) - 200)0,- 19750,- 21 »00,- Aevliiier tmntick'nei 8 >00, TctltfdlC tBmtt mann, der den Raubmord an dem 18 9. dnnirnr 10. dnnttnr Datum: Unter dem Zreihettsbaum Roman von Clara Diebig. WWWWWWKWW Commerz- ». Pxivnlbk 2700. 3)nxinir.it.9?ntionfllbant 3)50. Deutsche BcveinSbnnk. 2ZOO TDidcmuo Eommnndit . 4800. 110 — isa- teue' rten Migte bis 34 000 Mk.. kleine Erbsen 28 000 bis Mk.. Futtererbsen 18 000 Mk., Peluschken bis 31 000 Mk., Ackerbohnen 16 000 bis Mk.. Micken 30 000 bis 32 000 Mk.. ßu- blau 17000 bis 18 000 Mk. gelb 22 000 VnurnDüttc . .. . Cbcxbcö irf . . . Pliönir 'Bernbnn. N Hein» ab 1..... )){ ic beet '.ui out an TeUus Bergbau vnmbuvfv dinier. 32 020 29 000 29 000 17 000 pinen, an- De- der abfest. Bergmann Sdmtfec!....... Tiemens L Halske Adlerwerke Stiener Daimler Motoren. vei)liiicnflaetit .. . Meantn 400. 20 0, 14v ■ IM 8M- no ,24001.- -22800,- - 570), 5305, UUere mehr. Die Buzli:se gab sichren Unter- U! »Pf, aber — —! Unruhig wurde es in des 'ltolcrs Bcust. Er muhte baldmöglichst nach Trier h , unter, sich nach der Maria umsehen. Es hatte rechnen war. Die Spekulation verhielt sich fangs wegen der heftigen Schwankungen der Visenpreise und den Rückwirkungen wegen drohenden Besetzung des Ruhrgebiets eher wartend. Die Stimmung war daher zwar Danknote». Frankfurt a.M., 1L Januar. Schweizer Noten Iran rötliche Noten Dniusche 9toten............ Schwedische Noten Holländische 9ioteit Tteuiidi-Deüeneid) ü 100 Kronen Slinexit.Hiifdje 'Jlotcn Englische 9i*o,cn Jialieuische No en Belgische 9koteu UunmiMie Wo en........... Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten Nuniantsche 9Zoten Spanische 'Jioten . . . ttie-ber im Diesseits? Es wehte den Mann an mit ^heimlichem Schauer. Hei, zog das eisig von Rorden her! Alle -ßclflec der Eiset sch e ren zu klagen, die Sannen 'lxckten sich tief mit Stöhnen. Hans Bast zog itn$ Hemd über der offenen Brust zusammen, ihn, ihn sonst nie fror, fröstelte es jetzt. Gr sah einen HaLbvogel schweben über der traurigen Höh', er M> den schweben ob einer Taube — was sollte m3 Schlimmes bedeuten? Kirchliche Nachrichten. Oft. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synag. (Südanl.). Samslag, 13. Jan. Borabd. 4,45. morg. 9., Predigt abds. 5,00 u. 5,40. — Jsr. Religionsgssell- schafl. Sabbats. 13. Jan Freitag abd. 4,25. Samstag vorm. 8,30, Predigt nachm. 3,30. Sabbatausg. 5.40. Wochengottesdienst morgens 7,00, abends 4,00 Ahr. Nntrv.'Brlisst! . Holland Vonbou Paris Schweiz Spanien Jalien Vinabon-Ovorto Dänemark . . .. 'Jiorivetcn . .. . Schiveden ... HeliingiorS. .. . Nemwrk Demsch-Oesterr. Budaveit..... Prag Agram pf-Güll verwies der Schlichtuigsausschuh mit riirem Anspruch auf vorenthaltenen Lohn auf ri Rechtsweg, denn über die Lohnhöhe bestand in Streit. Die übrigen Devtzandlunasgegenstände er-- digten sich durch Zurücknahme der Anträge Iber muhten vertagt werden. Aura Datum: 8. t vermischtes. Unterschlagene Strrikgelder. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die entscheidende Sitzung der Reparation-- kounnission über das deutsche Moratoriums- Verlangen. Paris, 10. Jan. (WTD.) Die R e p a - rationskommisfivn beschäftigt sich am kommenden Freitag mit dem von Deutschland gestellten Moratoriumsverlangen. Wie der „Matin" dazu meldet, wird Sir John Dradburh d eser Sitzung nichtbeiwoh- nen, da er für einige Tage Paris verlassen hat. Eine Beratung des englischrn Kabinetts über die französischen Pläne. London, 10. Jan. (WTD.) Der französische Botschafter setzte gestern abend die britische Regierung von dem französischen Operationsplan im Ruhrgebiet In Kenntnis. In der für Donnerstag einberusenen Kabinettssitzung wird sich das Kabinett auch mit der Lage beschäftigen, die sich infolge der französischen Operationen ergeben kann. Kriegsminister Lord Derby wird hcu.e von Sannes nach London abreisen, um an der Kabinettssitzung am Donnerstag teilzunehmrn. Briet 1965.- 702.- 2065,- 2740- 4110,- 14,05 105X) - 47950.— 494.— 630.— 29({- 1805,- Um heute nacht so häßlich geträumt. Aufge» 'schaen war er im Schreck. 00 Ex hatte sein Weib, an das er selten nur nf/e. ganz deutlich sprechen gehört. Margareta airimerte leis; so wie sie gewimmert hatte in ter letzten Stunde. Da hatte sie nach seiner jjnitb getastet, schon halb im Jenseits, und hatte Ito ad zu sagen versucht. Ein klägliches Stam- teln: ^Ma—ria — Kind — Obacht!" Sie hatte MS Kind sehr lieb gehabt. War sie nicht lange >n tot und verwest? Was wollte sie nun 32 M). 4350. OSO). 2700, 5590 Gerichtssaal. rnt Darmstadt. 10. Jan. Das Schwur- licht verurteilte heute nach dreitägige^ Der» rdlung die wegen Raubmords bzw. wegen astiftung dazu angeklagten Brüder Jakob •> Johann Hohmann aus Kolmbach bei rdenfels im Odenwald. Der am Tage der Tat. Juli v. I., 17 Jahre alt gewesene Jakob 71010 5975,- 48CO,- Kirche und Schule. DaS Ergebnis der Wahlen zum LaudeS- firtf-27iti3 tgt jetzt vor. Danach haben die Landesliste der irchl.-posiliven Bereinigung 6132, diejenige r Friedberger Konferenz 4978, und diejenige r Landeskirchlichen Bereinigung 3371 Stirnen erhalten. Mit den Delanatswahlen zu- rumen entfallen 23 Abgeordnete auf die i.'chl.-posi.ive Bereinigung, 19 auf die Fried- rzer Konferenz und 12 Abgeordnete auf die ndeSkirchliche Bereinigung, wozu dann noch von der Kirchenregierung berufene Ab- ibnete kommen. 8050 650.- 380,— 2103,- 141- 16 J 53 „er wurde vor kurzem im Wiesbadener Bahnhof verhaftet, weil er sich durch große Geld- ausgaben verdächtig gemacht chatte. Er gab bei seiner Bernehmung zu, daß er von den für die Streikenden in der Anilin- und Sodafabrik gesammelten tinterftühungs- gelbem 85 000 Mark unterschlagen h-abe. Jetzt stellt es sich heraus, daß er sogar 1 50 000 Mark für sich in lustiger Gesellschaft verbraucht hat. Em Hamburger Schleppdampfer gekentert und gesunken. Hamburg, 10. Jan. (WTB.) Der Hamburger Schleppbampfer „Firp- l a h 2“ ist gestern abenb beim Assistieren eines holländischen Motorschiffes in dessen Schraubenwässer geraten, gekentert und g e f u n - k e n. Drei Mann der Besatzung sind ertrunken. Ohne Schaden abgekommcn. Hamburg, 10. Jan. (WTD.) Zur Meldung über das Festkommen des Dampfers »Hol- s a 11 a“ auf einer Sandbank an der Süd- küste von Florida teilt die Hapag mit, daß das Schiff nach kurzer Zeit wieder freigekom- men Jei, und zwar, wie die Feststellung der amtlichen Schisfsbesichtiger ergeben habe, ohne irgen dwe Ichen Schaden erlitten zu haben. Der Dampfer setzte seine Reise fort und wird die Mexiko-Passagiere in Havanna wieder an Bord nehmen, u.n sie an ihren Bestimmungsort zu befördern. Ern seltener Hinrichtungsfall in England. L o n d o n, 10. Jan. (WTD.) Gestern vormittag wurde Frau Thomson Und ein Mitschuldiger, die wegen Mordes zum Tode verurteilt worben waren, hinge- richtet. Dies ist seit 15 Jahren der erste Fall, daß in England an einer F r a u die Todesstrafe vollstreckt wird. 9300- 80io- - - 12950 -16030, -12000 Äur» 10. t. 8050 680- 390,— 2700- 150,- 150- 110,- 110,- 113- Dörsenkurse. Jranksnrt n. M. Berlin Sd)litU» öchtutz- Schluß- Schluh- jtiä» °°° 180(6 Adtuxu-l>ertm f ( /i t 1 d 2. . 6 Kurs J ur» 8.1. 101. 8t- 8t- 690. - 70),- Handel. Berlin, 10. Jan. Börsen st immungs- b i l d. Infolge der französischen Gewaltpolitik setzt sich die Zerrüttung der deutschen Währung in erschreckendem Maße fort. Die Auszahlung Reuyork erreichte bei allerdings kleinen timsätzm heute vormittag mit 11 503 den neuen Höchststand, schwächte sich dann wieder erheblich ab und wurde schließlich amtlich mit 10 253 notiert. Am Effektenmarkt fuhr das Publikum unentwegt fort, Käufe vvrzunehmen, so daß namentlich für die zu Einheitskurfen gehandelten Jndustriepapiere wieder mit recht erheblichen Kurserhöhungen zu «bt»eror=>ne * Äi»« «in dl- Sifin- Eleklrt»itätS.Vef. 615",- 7010,- 6475, 9600,-9600,— 9495,-16010, bis 25 030 Mk., Seradella, alt 37 000 bis 43 000 Mark. Rapskuchen 13 030 Mk., Trvckenschnihel 6700 bis 7000 Mk. Rauhfutter: Weizen- and Roggenstroh, drahtgeb. 7403 bis 7700 Mk., Hafer- slrvh, drahtgepreßt 7403 bis 7700 Mk., ötrob, stiohseilgebändelt 7103 bis 7330 Mk. Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 7303 bis 7500 QIlarf, Rachmahd 7103 bis 7330 Mk. (Soweit fein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) Frankfurter Getreidebörse. * Frankfurt a. M., 10. Jan. (Amtliche Rotierungen.) Alsbaldige Lieferung. Parität Frankfurt a. M. Weizen 41 000—43 003 Mk., Roggen 38 000—39 000 Mk., Sommergerste für Drauzwecke 34 000—35 003 Mk., Hafer, inländischer 28 030—32 003 Mk., Mais, La Plata, Mixed 38 000—40 000 Mk., Weizenmehl, südd. Spez. 0 64 000—72 000 Mk., bei Waggonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl 50 003—52 030 IRL, Weizen- und Roggenkleie 19 030—20 000 Mk Tendenz sehr fest. Das wettergeröt.'te Gesicht wurde bleich; die CBiauen düster zusammengezogen ging er in seine Hütte. Hubert, Riklas, Martin, die drei Sohne des lleßmullers bei Dors Bertrich unten, waren auf Jagd gewesen. Hasen und Rehe gab es nrch' mehr so tote ehemals — der Dater erzählte von Zeiten, da sie zu sehen waren in Herden wre die Schife —, es wurde zu viel gewildert jetzt. Man hielt sich an keine Schonzeit. Was der sremde Herr im Lande übrig ließ, das nahm der Stcauck/ieb, und was der übrig lieh, das nahm der Dauer. Ihn hungerte auch Was waren Gesetze? Wenn kein?'- nach benea frag‘e, fragte e. auch nich. nah ihnen; mm wohnte schier drin im Wald, sollte mm Denn laufen lassen, was einem vor die Flinte kam? Des Müllers Söhne hatten nach ihren Fuchseisen gesehen; das Raubzeug mehrte sich, bis aus den Hof kam nachs dxs dreiste Gesindel. Die Marder schrien in den Felser der Schlucht rote kleine Kinder; fu holten der Müllerin ein Huh.r nach dem anderen, es war schwer, die Aäaber zu Schuß zu bekommen, und das Tellereisen mieden sie scheu. Heut hatte der Hubert Glück gehabt, eine mächtige Wrldkahe hing ihm über en Rücken. Oben an den Steinen, wo's hinauf zu den Dachslöchern gehst hatte das Trer gesessen. Es hatte einen Waldhasen geholt für seine Jungen. Run sah es und ruhte, mit dem grauschwarzen Fell kaum zu erfennei auf dem von Alter und Rässe gedunkelten Lavagestein. Aber der Hubert hatte es doch erspäht; Jäger und Katze starrten sich einen Augerblick an, die Lichter des Raubtieres funkelten gelb, der dick- LchliHtungSausschns; der Provinz Oberstesfen. Derhandlung vom 9. Januar.^ Don dem Haarhutstoffabrikanten Jockel, der tinen Betrieb von Lauterbach verlegt, verlangten 7 Arbeiter und drei Arbeiterinnen Weiter- ischäftigurg. Jockel sicherte den Antragstellern :c Weiberbeschästigung in dem neuen Betrieb i legte aber dar, daß er den Tag der Dstriebs» rffirung noch nicht wissen könne. Der Schieds- s uch erging im Sinn dieser Zusicherung. Einen landwirtschaftlichen Aroe ter de; Gutes Vctzlar. 'N,2ün Mesmdr M rsicherungSverein I ab. Die mitgeieili der Mgl'.etzer bei der 9, bei le: SchMmedev ieLe.rnixherllng Z44 und ng 1687. Für Schaden» i intern in 142 Fällen in ICH Fäll« er sich aber nach einer Wegbiegung hinter einem Brocken von Lavagestein. Run sah er den heimlich Schleichenden. Eine Frauensperson. Sie ging wie jemand, der sehr müde ist; kaum hielt sie sich aufrecht an einem Aststecken, auf den sie sich stützte wie auf einen Wanderstab. Ihr Rock war zerfetzt, aus dem Mieder hing ihr das Hemd. Eine Dagabundin. Aber als Martin ihr Gesicht sah — ein todbleiches Gesicht, mit Augen, die wie geistesabwesend vor sich blickten — sah er, daß es keine Dagabundin war. Jesus, das war ja Hans Bast seine Tochter, wo kam die denn her? Die sollte doch zu Trier im Dienst fein. War es ihr Geist? Rein, sie war es leibhaftig, ein hübsches Mädchen — wie sah sie jetzt aus? Er trat hinterm Stein vor und sprach sie an. Sie erschrak so, daß sie strauchelte. Hätte et sie nicht am Arm gefaßt, sie wäre gefallen. Wie eine Derwirrte sah sie ihn an, verstört stieß sie seine Hand weg. ,Laßt mich! Laßt mich doch gehen!" „Ich dachte, Ihr wärst krank. Wollt Ihr rxach Krinkhof?" Es war noch weit bis hinauf, er hatte das Gefühl: die kann man ja gar nicht allein gehen lassen, die bleibt liegen am Weg. All seine Gutmütigkeit im Ton, fragte er: ,Fehlt Euch was?" „Rein, nein, gar netft I" Sie wehrte ab, wie ein Ruck ging es durch ihre mühselige Gestalt, sie raffte sich zusammen, hielt sich aufrecht, nickte kurz und ging weiter. Aber nur wenige Schritte^ dann brachen die Knie unter ihr ein. (Fortsetzung folgt.) 8100,— 8150,- 16000,-13^0,- -u« Der kinderlos W* inen Mark. Pferden in 42 Fällen i Ziegen in 134 Fäll« r LiehInWe. die den öandvirten zur chafr rtottenbigcn Dieb* i gttoäfrti inaren Lid» ) M. auM.etzen. tttenderg, 9. M verden im neuen Sc« ii Diederkleen ab» 13. März, 15. Mai, id 11. Dezember. Mail. a. M, 10. Jan. Sie rslosen ist &tet in «griffen. W mit, »B er immer ftzner De» aich m den einzelnen» mangelnde WW Mgen 'üZldnc bemerM ürni^m Detveben, den Jien Ldenzeschiftw sm» igungen stall. 10 Jan. Heute fB kurz Ai erte in d.-n Färb» Mpparat, vobei sech^ ^(eht wurden. M WM Märkte. (Berliner Produktenmarkt. 'Berlin, 10. Jan. Wegen der neuerlichen spxmnghasten Steigerung der Devisenkurse erwies sich auch die Tendenz am Produktenmarkt sehr fest und es wurden vormittags für Weizen, Roggen und Gerste wesentlich höhere Preise bezahlt. Als später in den Devisenkursen ein Rück- sch ag eintrat, konnten die erzielten Preissteigerungen nicht behauptet werden. Kauflust für Brotgetreide zeigte sich wieder für die Reichs- getleidestelle. Für Hafer bestand besonders für Bremer Rechnung Rachfrage. Hier war das Geschäft wegen des andauernden Streikes der Fuhrleute still. Alle anderen Artikel erfuhren gleichfalls Pieissteigerungenn. Weizen, märkischen 18 803 bis 19 230 Mk. (xmregelmäßig), pom- merschen 18 503 bis 18 830 Mk., Roggen, mär- kifchrn 17 803 bis 18 100 Mk., westpreußischen 17 403 bis 17 800 Mk. (fest), Sommergerste 15 400 bis 16 030 Mk. (still), Hafer, märkischm 15 400 bis 16 030 Mk. (matter), pommerschrn 15 000 bis 15 503 Mk., Mais, La Plata, loco Berlin 19 500 bis 19 703 Mk, waggonfrei Hamburg 18 700 ML (still), Weizenmehl (103 Kilo) 50 000 bis 54 000 Max? (fest), Roggenmehl (103 Kilo) 47 000 bis 51 033 Mk. (fest). Weizenkleir 9303 bis 9300 Mk. (fest), Roggenkleie 9703 bis 10 030 Mk. (fest), Raps 31 030 bis 32 000 Mk. (fest), Leinsaat 32 000 bis 34 030 Mk. (geschäftslos), Diktoxiaerbsen und Staatsbahn um 6000 bzw. 8000 Prozent. Dank- und Schiffahrtsaktien schlossen sich der kräftig steigenden Bewegung an. Beträchtlich waren die Kurssteigerungen bei großen aimsähen auch in den Freiverkehrswerten. Heimische Renten waren behauptet. Dreiprozentige Reichsanleihe flieg infolge starker spekulativer Käufe um 900 Prozent auf über 2500. Frankfurt a. M., 10. Jan. Dörsen- stimmungsbild. Der Dollar wurde in den ersten Morgenstunden 11 500—11 033 genannt In dieser erneuten Steigerung spricht sich das Mißtrauen in Deutschlands wirtschaftliche Zukunft aus. Dalutapapiere waren sehr gefragt. Das Geschäft war nicht umfangreich. Begehrter erschienen 3n- dustriepapiere. Die Spekulation ist zurückhaltend geworden. Oberschlesische Werte erzielten feste Kurse. Elektrizitäts- unD Autvaktien läge t un.in- heitlich. Mittelbanken fanden weiter Beachtung. Ilm 1 tihr wurde der Dollar 10 353 genannt. buschige Schwanz mit den schönen Ringeln schlua wie bmm Tiger die Flanken. Da krachte auch schon der Schuh des schnell Zielenden. Tödlich getroffen. Sonst wäre das Tier der Wildnis ihm abet auch angesprungen, hätte ihn erbärmlich zugerichtet mit Zähnen und Krallen. Der Jubelsch-Tei rief die Brüder heran, neugierig b achen sie sich durchs Gestrüpp Dahn. Das war ein Schuß, der sich verlohnte! Die hatte schon das Winterfell, und so groß war die Katze, daß es für die Mutter einen warmen Muff daraus gab oder für den Dater einen Faßsack. Alle drei Söhne waren noch unbeweibt. Hubert hatte eine (Braut zu Bremen, Riklas auch eine an der Mosel, aber zum Heiraten war jetzt schlechte Zeit; besser man wartete noch, die Aussteuer war jetzt teuer, zudem ging ihnen zu Haus ja nichts ab. Der Martin würde wohl gar nicht heiraten, der war ein Einspänner. Am liebsten saß er, anstatt bei Mädchm, oben beim Taubenschlag im obersten Giebel, von wo man einen Blick hat aus der Enge der Mühlschlucht hinaus in blaue Weiten. Gr träumte. Mit dem Pfarrer von Bertrich hatte er oft lange Gespräche. jS)er alte Pastor, ein gelehrter Herr, hatte dem Jüngsten des Müllers früher besonderen tinterricht erteilt, der Jung' war gescheit. Der Martin wäre am besten geistlich geworden, aber jetzt war auch hierfür — ebenso wie fürs Heiraten — nicht die geeignete Zeit. Martin ging langsamer hinter den Brüdern drein Er wandte sich, fein Ohr vernahm Tritte: toei kam denn da hinter ihm her? So oft er anhielt und stehenbli'b, hielt der heimliche Tritt auch an Der da hinter ihm kam, wollte wohl nicht gefefjen fein? Gr ging rascher, bann duckte spb. Ludwigshafen, 10. Jan. Kommunist Bauer aus Ludwigehafen MetaNarf. f>rmcksnrk. 22^99 —2 59).- — Lkiinliiabxik Herz ... SaöO -4>0) — —- Sichel 507 >.—(«)<5 - — — — Bell Hoff Waldboi . . . 10765.-11400.- 11401- lloOO Zuckeriabr.^ra cken'ba! 7500. — ——- ZuckerfabrikWaa mnd 7475.-6700 — —,— — Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) •• Erledigte Schulst elle. Erledigt ist eine mit einer evangelischen Lehrerin zu besehende Schulstelle an der Dolksschule zu Echzell, Kreis Büdingen. Als Dienstwohnung ist eine sofort beziehbare Familienwohnung vorhanden. 4% Zoll türken .... 57j (öolbtncrifnner 113500 —120000 -118000,-1290 0 ‘riemübanf 15 03,-11500. Mi teidem. Cxedltbank 100.— 250).- Ceftri r. Credi nnstalt . 2660.-2875,- sten für /^^hrt »» einftimmifl Q Wart. -Dert vo° 1 ^rinuz,u lnn°*ar|eD .lche tz.g-.noch öq tebetit/? gewähr Agenden uöitraliteiu die । und 3UQ^ 5öröe. tum reich 111 Eine Diesig W ^^iellschoft ff; gesetzt wurde. Die man erwartet nid)t *id)t gebracht wer. icdberg. !°- M ßinet ^rEMaM fol. ^Geschäftsleute einen 'W zurSsche. .Mauser vor Eichlltz arbeitet mit Mu ihm auch gewisse - D e Deitragsleisluna 'i freiwillig, die ein» cn -u DohltätigkeitS« inten. t die Dex-waltung zur Inanspruchnahme Kredits von 21 033 Mark, der zur Fuß- riDenölung in der Turnhalle dienen soll. Die Hillel werden bewilligt. Stadtv. Prof. Dr. doch waren neben erneut erheblichen Kurssteigerungen auch mäßige Rückschläge für einzelne Papiere festzastellen. Als die Spekulation später Rückkäufe vornahm und sich erheblicher am Geschäft beteiligte, wurden diese teilweise wieder hereingebracht, und im Grohverkehr traten ganz erhebliche Steigerungen ein. 3m Durchschnitt beliefen sich auf mehrere hundert bis tausend Prozent, für eine Anzahl Spezialwerte sogar auf 3000 Pro-.enl. Oberschlesische Montanp-apiere, für die sich besonders starkes Interesse von spekulativer Seite zeigte, sowie Riebeck Montan, Ilse Bergbau und Oberschlesische Kotswerke erzielten Gewinne von 6000 Prozent und darüber. Lluher- dem waren auch Dalutapapiere und Auslandsrenten erheblich in die Höhe gesetzt, so Otavi ynb eines Abkommens mit der Eisenbahnver- tming teilen sich Staat und Stadt zu gleichen ülften in diesen Betrag. Auf die Stadt ent- illen Hiervon 901 541,50 Mark, hiervon find 3855 Maik schon bezahlt, so daß noch 27 686,50 Diart zu zahlen sind Für diese Zahlungen ist i pothekanschr Sicherstellung gegeben Dec Rest- ; rag von 27 686,50 Mark unö ebenso der Rest- < uag des zinslosen Pslichldarlehens, der sich uf 74 610 Mark beläuft, zusammen also 102 296.50 Korf sind noch zu bezahlen. Rach kurzer Aus- >i ache gibt das Haus seine Zustimmung. Die bauliche Unterhaltung des Gebäudes der Dezirksschule 9ioxddeiilscher Vloub . 667».— 73 0,— 6,50,— 7403,— ’temcntn’erf.£>eibelUer(i 7* 01— 750\— — Philri'U Holzmann . . 5030 — 5150,— 5010.— 5125 — Nnglo-Lont.Guano. . 32000,-31000,-29500,-i50n- 'Bnöifrtie Anilin.....1^0 ,— 9> 0,— )2u0,— 9.150,— (M Idschmidk.......110U0.-HOi 0,-11:'O ,-11'00,- (yrierbeiiner (Electron. 752.,— 8100,— ,610. — 795",— Oöchi'er Anrbiuerfe . 740.).— 75 4»,— 7G00,— 7U0-1,— Lol^verkolrtiing.....105) 0,—I0C0O,— -,-r .'»ütnerowevfe......9 59»—0»—100.0,—13;00,— - djcibeamtalt 17 00 —19400.— — Dochmner Guß .... -,- -,-25900,-2475 V Buderus 12700,-13600,-12800,-12750,- (£aro 9 )00,-1450),— 9 75, -1 403, Tcii:frti»Vurcniüura. . 260X),—24>00,—25900,—2iO t),- GclsentlxchenerB"ra>v25750,—24770,—26000,- 26 0), Oarveuer Beralmu. . 56UOO,—5 200,—57590,—58 n0, Slalnoexf 21 scher) I c l>eu 14000. -175tN »,-14400, - 162U0, Slaliiucxf'iüeitereneln 1710A-1S45),— —.— 149.0.-15 CO.-15900.—16’00. 2 59.- 3300, 3 >00, - 4400, 84JO,- 9-0), . . . 13 »00.-20500,-11500 -22000, . .. 212 ft-23,0J.—_ 190.1,-2500.), . . . 215 J J,—21000, —26100,—21 ’.00, —,— -,-3650),-42500, . . . 5600,- 5 )90,- Pake» 10700,- IT,00.- 10493, -10900. hre allen Hch. Gerstenschläger aus Reichen- H auSgeführt und ihm etwa 37 000 Mk. ab- nnmmen hatte, wurde zu der zulässigen Höchst- afe von 15 Jahren Gefängnis, der Jahre alle Bruder Johann R., der als der entliche Anstifter zu gelten hat, wurde wegen ihilse zu der Höchststrafe von 15 Jahren u ch t h a u s verurteilt. Beide nahmen die tiefe mit lächelnder Miene an. Johann R. hat Beteiligung an der Tat bis zum letzten genblick in Abrede gestellt, nahm aber ebenso te sein Bruder die Strafe an. Ebenso wurden tch die bürgerlichen Ehrenrechte auf je zehn hre aberkannt. 5200,- 5800. f4»0 - 5100 Geld 1935»- 698,- 2035,- 2700,— 40 70,— 14.25 10450,- 4765rnm.-?lnl. 47j Preußische KonsolS 47., Hessen......... 3'/,7» Hessen 37. Hessen 4800,- 54OJ- 2150'— 2550,- 2840,- 2f2> - rausmüller betont bei ti fer Gelegenheit, aft auch in den üb eigen Turnhallen eine Fuß- rtenolung dringend erforderlich fei, und bittet im entsprechende Maßnahmen der Derwaltung. Zur Bestreitung der bet der Wahl entstandenen Kosten i urbert die Derwaltung einen vorläufigen Kredit rm 2:0 000 Mark. Die Wahlkosten sind bestim- i xngsgemäß von der Stadt vorlagsweise zu 2 giblen, sie erhält aber von den Gesamtkosten iei Drittel von der Provinz und dem Kreise ,l«t)t. Einstweilen ist der geforderte Kredit not- > itdig geworden. Don der Stadl sind aber weiter i^gültig zu tragen die Kosten für die Wadl- r> Ichläge, die Heizung, die Beleuchtung und die l inigung der Wahllokale. Der Dorlage wird njeftimmt. Schluß der öffentlichen Sitzung. !. 'Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Hans Bast hatte bei der Buzliese oft ge» Glichtgt. wenn feit Weg ihn durch Frid an der ’fcolei führte. Bei ihr hatte er auch die anderen iiiirrn gelernt: den schwarzen Peter, Iltis-Jakob, «Lchtallen-Jvseph, den Johannes Dück'.er und noch so dav ^hiieben r* n6 Slmtl. No lern- Slniil. Notiert Geld Briei Gel» Brirk 615,15 616,55 635.90 639,10 3990,- 40!'»,— 4197.20 4127 80 46))9.70 46240,30 48254.05 48495.95 655,85 669,15 708.2) 711,80 1887.75 1883,25 1942.50 1947.50 1551 90 1558,90 16*)L- 1609, - 488,75 491,25 500,/a 50125 2024*90 203V 0 2059,85 207 M5 1857.85 1817,15 1897.75 1907.25 2668.30 2681.70 273315 2746.85 244 40 245,60 2 9.35 260/'5 9925,10 9975!G 10336.6) 10.18^,40 11.20 14.34 14,96 15 04 371.59 876.50 369, - 371,- 272,30 273.70 29 ',25 29875 10775 108,25 106.75 107,-5 Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Stau- fenberg für 1922Rechnungsjahr liegt vom Freitag, dem 12. Januar 1923 ab auf dem Aatdau« tu Stau'enberg eine Woche lang zu jedermann» Einsicht offen. Bemerkt wird, bah die Erhebung einer Umlage Keschlosien worden ift. zu der auch die tXuimärter beizutragen haben. 273D Staufenberg, den S. Ianu.r 1923. Bürgermeisterei Staufenberg Weyer. ferUebertleiner tiefstem nag« uar in Ueilcis« besuche dankend Stach für wurdeuns tnn. den 11. 12 Ubr von Düsseldorf stffofenstr.Kl^ 9.? Die Beerdigung findet T i der alien Leichenhalle I. Friedhofes ans nait. NuhholzverKauf. Die v.Paffavant'jche Forftverwattung Iteqenderq del Bad Bauheim oer kauft gegen schriftliche» Höchstgebot ca 350 Film. Nutzholz, darunter ca. 12 Fstm E chen und andere» Laubholz, ca. 20Fsim Kiefern (meift Grubenholz), B-st Fichlen-Bau- und Schnittholz aller Klasten. Termin am 25. 9anu ir 1923. Bedingungen und alle Näheren schriftlichen Unterlagen gegen Ersoy der Selbstkosten Besichtigung erwünscht. MD Holzverkanf. girka 8 Mm. Pappelstämme von 4-12 Mlr. Länge, 40-55 ßtm. Dchm., Nähe Gieren sBahnstalion) zu verkaufen. Reflektanten wollen ihre An- geböte mit Preis pro ^estmeter an den GiehenerAnzeigerunt.0225 einreichen. Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton. Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines HÄcsrare abfahrteni President Roosevelt . . 17. Jan. 28. Febr. America.......... 7. Febr. II. April President Hirdlng ... 14. Feb-. 21. Mirz George Washington . . 21. Febr. 28. Mirz Southampton u. Cherbourg 1 Tag später Verlange* 5*e FrotpeHe v*4 SrgeUiite* Nr 152 UNITED STATES LINES Behördliche Anzeigen Bekannttttnchnng. Aus den Waldungen derStadl Dietzen, Bezirk des Försters Geisel, Gietzen, sollen Versteigert werden: 301B Montag, den 15. Januar 1923, vormittags 9'/, ubr beginnend, aus den Abteilungen 50, 57, 62, 64, 65, 101, 103, 106, 107, 108, 109: 2 Am. Birken-Scheit 6,5 „ Kiefern-Scheit 22 , Fichten-Scheit 4 , Ktefern-Rnüppel 78,8 . Fichten-Knüppel 155.6 . Ftchten-Stocke. Zusammenkunft: Kleber Strahe, Wald- eingang. Ferner: Freitag, den 19. Januar 1923, vormittags 97, Uhr beginnenb.au« den Abteilungen 102u.ll6: 2 Am. Srlen-Scheit 19,2 . Ftchten-Scheit 1 . Riefern-Rnuppel 52,4 , Fichten-itnäppel 126 . Fichten-Stöckc. Zusammenkunft Alter Schiffenberger Weg. 4. Schneise. Da« Holz au« den Abt 64, 65, 106 bi« 109 wird nicht vorgezeigt: vorherige Besichtigung deshalb empfohlen. Biehen, den 9. Januar 1923. DerOberbürgermeifter.F.V.:l)r Aosenberg Bekanntutachnng. Infolge Erhöhung der Frachtsätze, der FuhrwerKsKosten, der Milchverardeitunqs. und Austrägergedtihr wird aus Grund der Verordnung über den Verkehr mit Milch vom 10. Avril 1921 gemätz Beschlich der ßtäbtischen ßebeNsmittelbeputalion mit Wir. nunq vom 11. Januar 1923 der Aleinoer- kaufspreis von Mk. 191.- auf Mk. 206. für das Liter Vollmilch erhöht. 300B Giehen, den 10. Januar 1923. Der Oberbürgermeister (Cebensmittelemt). Alfred Zweiloiiichai 310 gefucht. Frankfurt a. M. (Schellingstr. 10), 10. Januar 1923 0300 geinck Kleiner Posten Im Versicherungswesen erf ahrene Kraft Katz B thnhofslr. 14 303A Stellengesuche| Altpapier (Brei3. Srriinn, Wetzlar. Braun- fclicr 2tr. lei. 2'*k Fül die Gebiete nördlich von Frank» furt Main-Wiesbaden suche ich einen branchekundigen, tüchtigen Vertreter Brillanten, perlen (Bold* Sllher .öliilaa- 6eaeinmnOe kauft au l oben Breiten rj, ton Mn linnener SlkllZllllltz 8. Gegr. 1870. Säcke aller AN sowie •’D JJflDierqeiüeüe - Säue = kauft rn i ob'n Breikeu 1 Cb. Mühlstein .Sackgros,Handlung Giehen Selterowea N3. Trlcvlioii 11SS. ^o.dimnoorrintr Serfel wieder eingetroffen. Nodlitimer Str. 6, n Möfer» Ocliuühle. 3ii verkaufen: ZMMoW «iinaebrauchik 3 Cb< iekiioe. 2 Cfulnic, bu< liKMifart) • Vf rar., Mahagoni-Kasten ► da* KroUeSenintione-Dfi-tkliv j Drama: k Blut* Blut 5 ▼ los den Leben eines Bochslaplen 5 Jungen ^onshnridicn vom Vande flicht manlreo Holenbcam tri Babnboistr 22. Aul rm lirobcrcS nübriffoiiior wird eine pcrjckke Slennijpisün (61abd5bcrflcr)mit befferer Lckulbil- bmifl qrsnckt. Sckr. Angeb. it0211 an ö. nfdarstet er. Schriftt. Anarstote unter 0206 an den Gien. 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