m. 159 -Wtim ia, ich. «6« Som«. (ydtrtog», mtra htlolg« höherer •«well - Ferafprech. Sntotefi« strdleSchrtft. Itdaag 112, für $ erlag «■b (tzefchöstestele 61. lafchrch fit Drohtnach. .d)tn: Imriftr P*t*«oeio: Sreinirt a. » 116*. Dienstag, 10. Juli 1923 jsis. japrgaru Amiatzme oon Iwjtiaen ftr bl« lagtinummtr Dis gum 3lad)miitag ootl)«« ohn«|«öt Dtrbinb!td)htH Stell Ittt l mm höbe ju> nitigenu 27mmB;dt: brtl 600 TRh , auimOri» 650Uli«.;für Reklame angtiq*'i oon 70 mm Breit* 2200 TL'HnVlQh- eodd)nfV2i>' 9lvfid)laq £auptfdiriftbik- Äug. Woeh "tiei antwertliv für 'Politik -luq. ©oet-, für den übrigen Ici. (trnfl'Blum d ein; ’ürbe'i Anzeigenteil haus'Bei«, lä in 111 d> . 'i Gegen GietzeimAMger General-Anzeiger für Oberhessen Vrack vad Verla,. SrühNsche UntoerfHäts-Bid)- enb Stehibniiferet R. kan-e in Sieben. Schrlftleltan- nab Seschäftzstelle: SfluUtraM Z- Die wahren Saboteure. Don A Kempke«. M-dA Die Einbruchsmächie erbeben RnRagen gegen das überfallene deullche Volk Sie befdhdlbigcn deutsche S.aatsbüirgcr des q c w a 11 f a m c nD l • derstandes 5hc Anklage wüide ohne Weiteres ttrftaurwn in der ganzen gesitteten Welt beroorrufen. toerm es 114) um "Vorgänge babbelte, die sich im Privatleben ablbidten. S'ab bei UebertaOerw und Bestohlene schuldig sei. nicht aber der Einbrecher und $*ieb. ist ein ®runb'an. der bi» setzt noch nirgends Umgang In dem Mo ml- und RechtSkodek der bürgerli4>en ®efcll- schoft gefunden bat Gewiß kann der Heber- »allene die Grenzen der notwendigen Abwehr überschreiten, dos Urteil darüber würde ober niemals den Einbrechern ,usteben Worum bandelt es sich in vorliegendem Salle? Deutsche sollen verantwortlich fein für eine «rplolion in e.nem belgischen Militärzug. Sin Bewri« dafür ist bis letzt weder erbracht, noch ernstlich verlach» treibe." im (Gegenteil bs.tfen heb die Verdachtsmomente nach der entqcy.'ng- letzten ©rite. Zeugenaussagen liegen vor. daß belgische und französische Spitzel mit Spille gekaufter deutscher Sud teste inb lanbe»vertätetlieber deutscher Kommunisten im b?- fehlen Ckbicte Attentate votbereiten um das «7b.ros zu vergröbern und den Einb.uchsmächten gelegen beit zu geben, mit einem Schein des Rechts neue Zwangsmaßnahmen anzuordnen, die nicht bet Abtrebr oon Sabotagealten dienen, lindern den passiven Widerstand der Bcvöllciuni du'ch Gewalt und Blut brech'n lallen Dann wäre Poincars am Ziel feiner Wünsche 6r hätte b ustcher Kinder. F.auen. Greil: und K au'"? Red n wir von der Sabotage und dm Saboteuren her europäischen Kultur Di: wahren Saboteure find bi:;cn gen. die da» friedlose Europa schufen und auch vor nich's i imtf- Ich-eken, um die T'i'r r-r'r geordneter Zustande in MiNeleurvpa unmöglich zu machen Geme'len an fern Schandoerlraa von Ber- sailles sind die Derträge der bl Mlianz von 1615 - Me ein (Vibrhunbcrt lang al« d e schlimmsten raltakte des Ab'olutiSmus gegen die Demokratie verschrien wu.de t — Zcunnss? edelsten Merfch-ntam« und tr<"ircr S'aatSkanst Fron- cesco Aitti, der zu den Unterzeichnern de« , Friedens" vr i Vertaistes gebärt, lagt es und fügt hinzu, buf) dieser .Frieden" mehr R-ichtum vernichten und mehr Men'cheu töten werde alü der Weltkrieg. dem etwa 30 Millionen M n'Len >..im Orter gerallm sind Unb wie war 1871. n!« keiii'ch: S'lbtt'n im beliefen F-"Ni^"ch standen? Damals dankten fianzölische Behörden dem Süh-c her de iIschen Betina rgsarm e lur die mirftercültigc 5>al ung de- deutsch:,, $nip*>en und für die Schonung mit der Monteure! die Besatzung aussu! rtc 'Rein, das Urteil darüber, ob Deutsch: in der R.i^ubu.ig be-.eb'.igler Rot- n ebr 'n w il gegangen lind obe n cht. ft-'5t nicht L.ii'-ölj'che.i und belgifchen Mili'ärrich'.ern zu. fente n dem deutschen Gewissen Ek,>e und unvergängliche: Aneilc' aber all den unid* ilbnen d u'.schOi-'e.n deS s-a.t.'.vlifch- I .lgi'ch.n Einbruchs. Sic ftarben für das dcutlche l lgifchen Einbruchs L . f'arben für das deutsch: Rolf, ftarben. baf) Deutschland leb? Tätlicher Angriff auf den deutschrn Vertreter in Brüffel. Paris, 10. Juli. Dem „Echo dc Paris" wird au» Brüssel von einem löblichen Angriff auf den deutschen Geschäfts träger. Legationsrat Dr K o e b i g e r , berichtet. Bereits am Sonn- tag abend haben ehemalige Frontkämpfer versuch!. vor bem GesanoischaftSgebäude eine Kundgebung zu i>eranftalten, die die Polizei, welche das Gebäude bewachte, habe verhin- be:n können. Gestern abend 7 Uhr seien zwei Personen in die P r i v a l w o h n u n g deS Geschäftsträgers in der Kul Toulouse ein- gedrungen. Sie haben den Geschäftsträger v e r f o l g t und ihm einige Schläge ver- seht. Das herbeigerufene Dienswersonal habe das Einschreiten der Polizei oeranlaht, die Lte beiden Belgier in Begleitung deS Geschäftsträgers zur nächsten Polizeiwache gebracht hätten. Der Polizeikommissar habe die Jben- läat der beiden eyemaligen Frontkämpfer fest- gestellt und sie dann entlassen. Der eine von ihnen sei Reserveoffizier. Zm Laufe ihrer Bernehmung sollen die beiden Attentäter erklärt haben, sie hätten so gehandelt, um dem Diplomaten eine Lektion zu erteilen, der da» Manifest gegen hie Duisburger Attentate verspottet habe. Parlamentarische Fragen an Baldwin. C o n b > n, 8 Zull i W5D > 3m Unterbaue fragte beute nachmittag Kenwortbn den Premierminister, ob die 2l n t w > r t der sranzösllchcn Regierung aus die britische Rote übci b>e Beletzung des Ruhrgebiet« eingegangen sei Wenn >a. weiches ibr 3nbalt le. Baldwtn tagte, dem Kau« iverde so bald wie möglich Mitteilung gemacht werden Der Arbeiterführer Mac Donald fragte, ob der Premierminister in Auslichi stellen könne, duk im Laufe dieser Woche e;nc Erklärung abgegeben würbe Baldwin ertriberte, er hasse, es werde am Donnerstag möglich sein, eine Erklärung abzugeben Kenwortbtz fragte. >b der Premiermini- fier irgenb:rnc Antwort von der franzoli- fchen Regierung erhalten habe Bald » w l n antwortete, er habe schon neulich erklärt, dah mündliche Besprechungen über die Frage ftanfinben 0be:slleutnant choward-Burtz fragte den P>em>ermin ster. ob tk Repa a i n un prüche Englands an Deutlchland und feine Forde ungea an die Alli erten di: gleich: Summe ausmachten. nie di: br.tische Schuldsummr an die Bercinigten Staaten, und ob der Premiermrn sie. di: Zusicherung geb.*n würbe, dafl G.o'id.i ann en über bic'c äuk>:rs.e Gie r,ze hinaus l< n: wer eren Opfer b i.rgen würbe Baldwin erwdccte. uri: er schzn am vorigen Mittwoch erklärt habe, sei das Anerbieten Englands vom Januar nicht angenommen worden. England habe alfo volle Handlungsfreiheit in der Frage bei alliierten Schulden Er könne nicht einen Zustand in Srwäzu tg ziehen, wobei die Opfer bei etner Regelung auf Kosten der britischen Steuerzahler gebracht würden. Fünf Fragen Curzons. London. 9 Juli (WTD > Der diplomatische Berichterstatter des .Daily Telegraph" schreibt. Lord E u r z v n werd: anfangs dieser Woche dem Kabinett über leine Unterredungen mit den französischen, belgischen und italienischen Botschaftern b richten und daS Kabinett werde über die künftige Richtung der britischen Politik B:fchluf) sa"e, WS Lord Eurzon am Freitag dem französischen Boilchas- ter seine Ucbcrrafi.ang üb:r das Ausbleiben c.ncr schriftlichen Antwort gezeigt habe, habe der Boischaitcr den Wortlaut seiner 3 n • stru11ioii vrrgelegt und bemerkt, er habe aus Pari» nichts weiter erhalten Der Berichterstatter sagt, bah die bisherigen technischen Methoden des Gelanker.MistauscheS zwischen den R.-gieiungen nicht ausreichien Deshalb sei man der Auffassung, tih andere direktere und offenere Rieth o b e n versucht werden sollten Die belgischen Minister seien durch den Erfolg der briti'chon Initiative in Dens in der Saarsrage stark becinfluht worden Die Herstellung deS Friedens in Mitteleuropa sei zwelsellos eine der internationalen Streitfragen, die moralischen Ebarakter besähen und die durch geheime Brrband'ungen kaum gelöst werden können Unter den britischen Staatsmännern wachse die Ucber- A.cugung, dah die Ruhrfrage und bas Repara- lionspioblem der Lösung schon näher sein würben, wenn sie von Anfang an im Völkerbunds» rat in derselben bestimmten Art wie das Saar- prns'ein behandelt worden wären Gegen eine G >i iciung über die Bedrobung des Friedens Würbe k ine einzelne Macht ein Vetorecht q:l :nt> machen können Wenn inlolg? der 6 a b r t a g c • a f t v und den darauffolgenden Repressalien der Abbruch bei diplomatischen B e - ziebungen zwischen Berlin. PaiiS und Bi-ullel ‘■'■c Ruhrgeiahi jetzt akut mache, werde sich die * 'de Regierung vielleicht auf Artikel 11 der :rbunt:ahe berukn Der Berichterstatter mb t weiter aus. dem Kabinett würden unl*r dielen Umstanden folgend: Fragen zur Prüfung Dotgekgi werden 1 Wann und in welcher Form das deutsche Memorandum über die Repr- rationSfrage beantwortet werden falle 2 DaS Verfahren, durch welche« Deutschlands Zal lungS'äbitleit i e mittel» einer internationalen Sachverständigenkommission wissenschaftlich festgestellt werden soll 3 Ob Sir Bradbury ermächtigt werden soll, von der RevaraitimSkommission eine a u - tori'kative Auslegung deS Paragraphen 18 de« separaten Anhanges 2 de« Deifailler Vertrage« über S o nderaktionen der Alliierten zu i>:rtangcn und ob im Falle einer Meinungsverschiedenheit in 'er Kommission diese Angelegenheit dem Welt- gerichtShof im Haag zur Gitschetdung unterbreitet werden soll 4 Ob der Weltgericht-Hos ausgefordert werden soll, den Artikel 2 4 8 de» Versals, [er Vertrage« ju«*ulegen. wonach die Aktiva deS Deutschen Reich« Den alliierten und assoziierten Regier,mgen verpfändet sind 5 Welch: Forderungen an die Alliierten England- unter gewissen Eventualitäten hinsichtlich der Bezahlung und Fundierung ihrer Schulden an England gerichtet werden sollen Au her der Entscheidung de« obersten Rate«, heiht es in bem Blatte weiter, Dom März 1919 anläßlich der rumänischen SonderakNon gegen Ungarn und der wich igen Role Elemenceau« über dielen Punkt könne inlereslanteS Beu>ct«material für die Allichlen her Uiixb:r de« Paiagiapben 18 au« ameulanlfdk-n Kreisen kommen, die un feiner Enlstehiing mitgewirkt Mit en Abgesel>cn von dielen Eiwagunge.i könne Frankreich England nicht i-as Rech: a'espiech.n. f ine eignen 3 n I e r e I s e n gleichfalls dinch eine u n- abhängige Aktion zu vertreten An 218 des Ik-rlaillcr VertiageS werde vielleicht leine Te.viicng erhalten, f.ills br Versuch ®ng- lande, seinen Anteil an den Reparationen durch ein Abkommen in 11 Deu I i d>- I a ii b >u erlangen von Frankreich du ich M.i'tz- ncbmcii, die Deutschland jeher möglichen Gin- nahineg.icllcn beraube, vcrhinbcit weiden sollte, beim vor nicht langer Zeit hätten hie amerikanischen. telg'Ichcn und biitisä- n iuriiti' Irn Bc- rat-r bei Repaintionskommission da grteg'. bah Ariilel 243 eine g c » a I t ( a in c R c ' i n : i q • i • I u n g deutscher Privatbesihe nicht rechtfertige Einberufung eines internationalen Konyreffes durch England? Pari«, 10. Juli. (WGB.l D'. niche vorhanden Den Boilchiag einer Abfchätzun her deutschen! 3 a b l u n g «1 -i I) l g 11 । ' durch em internationale» ö i : m I ? aut dem bic englisch: Prcs': b tobt v.rsnä! als flagrante Verletzung >e ? Z > lebens Vertrages 'n b,»rn'::in.f-n .Eemps" ld)li.i- • V '' Intcrellc Englunds mit denjeuig-i ; ml . .1 übereinftimmt und bah c.nc h.iii' '■«! -) n. ' Union das piaktilch: Mittel itz. u1:; i n b. > >. Zulammcirdruch Remedur zu fd 'n. i. e.u" t öle lranzölilche O e t f e n 111 dl c i t v - eng lif eben K »rbineIt owe I > b t ä t #e i llärung Diel: ihre •’ ' ' *. >7 viellcicht enttäulcht. ab:> itz-e ')'i' i' > ' > damit nicht erlchütteit werden Ze »r'" 1 qitfic von allen Seiten heb Imu c i. iiuv » fl " r ba; Frantreich b.g ifi.u, baf< le n .'.m-o 3:t' - elfe aus bem Spiele liebe, »vi: ec -V in : vergangenen B>vch: n-ieber einmal I; n ,i>'-> gelpr >k>ca Ikib: Die Drohungen v 0 n I» 1- - I c i t ,t des Kanal« sind es ö.e .inj , n.t Qiadröcnfen geztrmngen balvn Gustav Her r > bring', unier i*e: ieber'ch .Vordem vru ch!" lolgcnbe Brr'chl i k könnten nicht Frankreich und B:igie.i r 1'' lidi > erklären, lei Qinftellunij des passive;' - । ■ • ftünt eA loiort m ner an' 5\0n!i ptbr ifj i ihm.-n deich.änkten. unlichtbarcu Besetzung ni.ü'.l- :;e i : Könnten lie nicht Deutlchland ein l-nig.-ree M->vi- Irrtum 3,iigciteh:ti? Könnte nidit ■ ? •.■11 b ■ '■.cgiening ihrerseits zu Duniten Deutschland.' auf denjenigen -Seil ihrer eige:'.;i Ford: u.iaen i •. zichtcn. den sie aufqcben zu lönn: i qi u " ehr de.'b.'ll' von Belgien. Italien und ,v jnfr.'i h . I: n An mann Dr Falk, der tozlaldcmokt-nN! Pa , frfretär 5 t : i t a g der t3eftial iila.il Ginil Kup f e i h c i g und C'uftUiat Veloi) 3n der ^.'cht auf den 7. Iuli find Mannheim l.'i Gilcnbahning n :r R o l L Rottenführer Tiner. Rattenauilehcr ErlI u- Gehilfe Walter wegen CDctLiinge.i? von Di: T- meni<»" melde; Das Eisen- und Stahl werk Hösch ift gcflcrn onrmittaj g g:.i ■ Den ben Franzos-n mit grobem militari'1 Aufgebot txfetzt worben Einig? I ' B: find verhaftet, irnn abrr wieder '>.< art-1 ' worden Durch bic Bcscy'-ng in r.unm h. .*> id) di? Äof.l:a>ufuhr von der Zech? ,K:.s:rstuhl II" 'ertu.iden. 3nfofgebef!en lemmt La-, Eilen- und Stahlwerk Hösch in absehbarer Zeit zum S. I'- Defiern Drrmittog tourbm. nach der ..Rh: n - Wests Ztg ", Teile berThylscnfchcnWk.ke besetzt SS Wurden Tanks und Pan^-rwagci ausgefahren Auch die Friedrich-Wilhelm s - H ü 11 e ist morgen« besetzt worben. Die seinerzeit ouffleriffenen Schienen auf der Hütte wurden wicberbergeftellt zum Absatzren von Kotz» tat ufto DHe 2ömw auf brr ®ütx t* der fiebrig TBortn un brrjeboxa ec*Di toll«, Würbe «Len. Kid betota^n**. XHt «ekddietftäl-le ' Parisi e 3urt (0M7BJ Auch ein« Hava«- raftbunq ass Noblen» lmt> unfl« an bk 3rtirUilo|em brftUme' gewesen Mn sollen ®o den 'Belgiern dri der Besetzung der Rtüchtlanfitben stelle In ®laöbe che T ag r • a r b c l t r r. insdrivn- bere Schlosser und fftü/er der Jikn- unb Ma- f<6t#ertnbuftrte für bas del«üb» Gebiet, in TDtrt- Itchteil für di« verriebe bet belgilch-fran- zLfifchtn 3il«nHa0"D«rtDOltung unge- fcorben unbrr Arbeitsbedingungen. t*r beutldxn Irbritem vollkonnnm unmöglich 1tnb Sie werben entrr falschen 3orlpitjtlun«»n ins be- ßeHbe Geb»« gelockt unb tut Arbettgezwun- a« ■ Dst beu11ch« n Arbeiter tfrmwn nich« brtngmZ) genug gewarnt werden bat beleb e Gebt« zweck« Aufnahme oon Arbeit autzuiuchm Glue deukschr (♦tfrwkobnttrrfrbrd- »dqltchkett ®»tt. B. 3u.I ('M! , Aachdem die F r a n- |ef• n schon vor längerer ,Mt den Tubnbof Werten v«lallen unb auch fett einigen Jagen den Bahnhof We st e r h o U geräumt haben, oa- bet sie k»l auch den Bahnbvl Buer- Horb freigeaeben Do« fronzbftich» Eiten txrhnper- fcmal wro die frarubllldxn Wachtrupven haben Darr bereit« verlassen. "Vie Besatzung non Buer defbeh» jetzt nur noch au« B « l g 1e r n Skr MeÜoertresende Bürgermeister Siabuat .Ian- fen, worbe aufgesordert, sich um 2 Hbr nach- ethoc« auf dem Babnbof Buer zur Uel’ernabmf bd TayaboH etazustnden Man hofft, bah beul- s che r se l t« der Eisenbahnverkehr non Buer -Tord Über Recklinghausen-Olt unter Umgebung de« von den Franzo'en noch le- fegbun Reck!tnghousener Haupt babnhof« bi« Lüne« dorchführdar Mn wird tm* für die Her- anschaf jung von Oebe«mittcln für die M rinn argen Qebrn«mlttelnot bedrohten Stäbff Den grocher Wichel gkelt fern würde Frankreich ratifiziert das Ab- kommen von Washington. Pari«, 8. 3ull. lDTB.i IHe Jtam- m< r Hal heute vormittag c t n ft l m m l g mit 498 Stimmen den Defetzcntwurf betreffend die iotlf Itotton de r Dafhingloner Abmachungen über den Stillen Ozean angenommen. Der Berichterstatter für den Desetzent- ■mrf stellte in feinen Ausführungen fest, dah heute Deutschland Im Stillen Ozean nicht« mehr besitze und Auhland tn ihm alt abwesend betrachtet werden fönne. Freisprechung Iudets. pari«. 8 3ull Da« Schwur- Gericht tn Pari« sprach heute nach fünftägiger Der Handlung den Schriftsteller Srncfi Iubet Den der Anklage de« EinverständnisleS mit dem Feind« «Bai den Artikel .Deutsche Beziehungen" trn .Dien Anz." Ur 157 vom 7. 3uTl D Red) während de« Kriege« frei Die Geschworenen haben die Schuldirage mit 11 «gen eine Stimme verneint Au« der Rede de« Derieidiger« von Hudet. der heule nochmal« die Glaubwürdigkeit der Hauptzeugin Frau Bvssard anzwetfelte. sind die Stellen interessant, die sich mti den angeblichen deutschen Dokumenten belchästiaen Der Verteidiger stellte bk Frage .Sind die Dokumente falsch? Westche Beweis« besitzt man, Satz sie gekauft wurden, unb welche Beweise hat man in Händen, bah der deutsch« Agent Leopold nicht absichtlich gefälschte Do di mente gekauft hat?" Leopold sei ein Dieb, der nut Abschriften hergegeben habe ®« fei nicht üblich, sich in diplomatischen Schriftstücken so plumper D'ckwvrte wie .Hude Th für Hubel unb .Blitz" für .Eclair" »u bediene« ‘Benn Diplomaten miteinander über heikle Ding« verkehrten, Io gebrauchten sie einen Schlüssel Die erst« Hagvwdeprich« mH den verlangten zwei Millionen sei ein Denkmal der Dummheit ,tagow wolle Hubel gewinnen und er osferiere ihm zwei Millionen für seine Zeitung in einem Augenblick, in dem er sie ausgegeben habe Di« zweile De- velche kl noch überzeugen der für den Bewei« der Fälschung Haaow wolle für eine Zeltuna bezahlen die fern« Leier habt, die niemand ernh nimmt, die nicht mehr zähl! Auch die drill« Depe'che tn der von den Dorstellungen Hu beide rm Papste die Rede ist. könne nichi ernft genommen werden An Hand der Pastoilen roetn Ärbei nach dah es sich um da« Werk eine« Fälscher« handeln muff da zur agegehe-ien 3rit Hubel sich gar nicht nach der Schweiz habe begebrr. f5r.r.."r. 2Luö brrirm stunde venniragte die Deiieidigung den Beweis durch die Dokumente beiseite zu schieden und. da F- au Boflard feinen Glauben verdiene, die Frei'prechung Hubel« Hubel fchliehl sich in einiger Wollen den AuSsührunoen ferne« An na't« an und wei't dar- auf bm. bah er wenn er schuldig wäre, sicher mchl nach Frankreich zu ruckgekehrt wär«. Da» Urteil im Münchener Hochverratsprozeh. Starte Blsftftellang brr französischen Mtfliernnfl. München. 9 Huli. lWolss > 3m Hoch - veriatsprozeh FuchS-Mach l>aub war- den ber Angellag'e FuchS wegen versuch:en Der- drechen« de« Hochverral« zu 1 2 H a h r e N Z u ch I- bau«. 2 Millionen Mark ®elNlraf« und 5 hn .Vibren Ehrverlufl. und Munk wegen Betbufr zu einem Hahr unb drei TTionaten 3 uchlhau « sowie 30 Millionen Mark ®elb- siiafe biel fahren Ehrverluit und Ausn-eil mg au.' dem Reichsgebiet Derurieilt Dte Angellagl. i Berger und Audoll unb Richard ® Hermann wurden freigesprochen Au« ter lli icilebegrünburtfl ist bervoi Aa- bri fan das zAerichl den lkinivand der luzu- läislgkeil des volksgei chilicheu DerfabrenS zurück- trü« lieber die "Iki *bnhd)fcii de« fra>zzvsischen A? .lenlommiffar«. Maior CRiCbeil wurde feft- aeflelll, bah Aich.rt der L.iler französischen Propaganda- undSpionage- b i e n fl c « war Da« Gericht ist ber llever- -zeugung. bah die Gelder welche DicheN zur Der- sügung flanben. zur Auslösung eine« Putsche« und zur politischen und wirtschaftlichen 3en Borden vom beutfchen Süden zu trennen. Die bayerische Umfturjahion sollte oamti den Schein- gründ liefern für die französische Besetzung ber "in a t n ! : nie Alles weitere er- hviNe llch bk sranzösisch? 'Regierung von dem Erfolg ihtei separatistischen Mühl- arbeit in Daye» n E.n Beu .iS für die Hobe politische unb milltärifdy: Werisck^tzung A i - cherI « t ird> dl« höch!i-n pslltllchen unb militärischen 3iiftan*en F.ankreick)« ist ber Umftanb, dah gciab# Aicher! mit der Leitung unb Durchführung bte'c« offiziellen politischen Auftrage« vom Ministerpiäsibe.iten P oin: arö beaultragt wurde " Deutsch russische ®rrhanblnngrn in Berlin. Berlin. 9. Juli Die Verhandlungen, die gegenwärtig in Berlin über einen deutfch-rusfiscben Knnsularver- trag statlsinden. flehen unmittelbar vor dem Adschfufz 2luer Getreidclieferungsverkraq fand die grundlaNllckk U ft । m m n n 5 K _ leien Die Verhandlungen über einen deutfch-ruff fd>cn H-undefSvertiaq werden se» doch wahrscheinlich noch einige Wochen bcan- ipruchen Die Vorverhandlungen zu dem Vertrag finden jetzt in Moekau ftatt. Au» dem Reiche. Sandiagüwahlen m Mecklenburg-Strelitz. Aeu ft r e 1 । tz, o Huli MTV > Bei der gestrige,! Landtagswahl haben die Deuttd»- rtatiDiialci 9. die Sez lldcnivkraten 7. die 'Bürger- lidx" Arbeii.^gememichaft 5. die DeutschvvUiiche Partei 3. die Deutsche Bolksvartei 2 und die Kleinen Landwirte einen Sitz erhalten Srhvhtmg der Avhlenpreis«. Berlin. 9 Huli (TWB > 3n einer ge- meinschif'sck -n Sitzung ber Mitgliederversammlung i>c* Bei b»kol>!enz--?r kunde« und de« Groden Au»l pzifkeS beS R. ick«kohienoate« wurden mit Blutung ab 9 v'ult die Äoblenprelfe für die bei NKM Bcigbaurewctc um 58.12 Prvz und fui alle übrigen Beigbrureviere um 50 Prozent ei döhi. nat'>~u vorn 9 Huli die Bergtrbeller- lolyi’e die gl.'.ck»: Erhöhung erfahren ÄuHerdern w-uide Kf-tVcifcn. den Betrag für den Bru von Be> garli'eii:r bnungen in allen Revieren um 50 Prvz zu ci hoben Au» biekn 'BefdKüfkn ergibt sich fui Ruhriotliörderiohie ein Berkaufs- prei« von 835 ODO Mark Beilegung de« Berliner Melallarbeiierfireik« in Sicht. Berlin. 8 Huli lMTB ) Hm Aeicd«-Ar- beit«mintfterium wurde beute unter ber periön- hchen Leitung Le« Aeich«»rbeit«minjst:rS über die Beilegung bc« SIretl « i n ber Me - tallinbuftrie verhandelt 3n später Abendstunde gelang e«. eine Vereinbarung zu- stcmdezubringen. Sie eine schnelle Beilegung de« ArbeitskEpi« erwarten läht Die Parteien werden ihre endgültige Stellungnahme bi« DienSwg ibcnb bekanntgeben Sine Protestkundgebung de« Tabakgewerbe«. Berlin, 9 Huli. Die das .Achtuhrabend- blatt" meldet, haben die drei grohten deuliehen Verbände der Zigaretten- und Z i - garreninbuflrte. der Deutsche Zigarren- händlerverbanb. der Verband Deutscher Zigarren- ladeninhaber und der Verband bäurischer Tabak- geichäfte, beschlossen am 2 August sämtliche Zigarren- und Zigaretlenläden In ganz Deutschland al» Prvtest gegen die Zigarettenflcuer z u schliehen AuSlandS-Spenden für bat notleidend« Deutschland. Berlin, 8 Huli iMTB.) Der Aeich«- Präsident hat durch Frau Sols, die Gemahlin bc« deutschen Vollcharter« in Tokio, eine Spende von 1 2 0 00 Ben erhallen, die japanische Damen sammelten und zur Linderung der V v I deutscher Kinder bestimmten ©in Chikagoer Sing verein stellte au« MMejUIWMWM. Boman vonArturBrausewelter 1. Buch Da« Meer schlief ®« schief bring he so tief Hub «est wie Klau« Zrihje. der »um Schauen Bestellte, auf feinem rxranttnortlidxm Poiten in dem Bretterverschlag auf dem weit In« Maffer blnau«- laufenden Steg be« Herrensüdbade« in Zoppvt Don dort hatte er Obacht zu geben, datz kein^ ktr Badenden sich über die für Schwimmer unb A,ch«- toaimmei genau gefleckten Grenzen, aus keinen gaH aber über den groben Sormgturm hinau«- traatc von dem man seine Kopfsprung-? in die lockende Tiefe machte Oder auf dem man sich lang au«gestreckt, io herrlich fonnen konnte, wenn ber Himmel freund!ich blaute, bi« LuN wnch unb trarm war unb da« Meer dalag wie rin weite«, flille« Feld voll hellgrüner Halme und tiefblauer Blumen, wenn alle» von Mündern zu träumen schien und die oeeie ben öug antrat tn da« Land ber unbekannten Fernen, ber unbegrenzten Mög- llibre^ten Grund, so tief und fest *u schlafen, denn eS hatte wilde Tänze durchge- mad>t, eben e-fl vor zwei Tagen, too e« nich fo friedvoll und ruhe-geborgen dagelegen wie beute, sondern nicht« war al« ein donnernder Zusammen- stürz ohne Anfang und Ende, zu dem der Sturm die Muflk mit Posaunen spielte, die sich am Ufer anhörten, al« riefen sie »um jüngsten Tag Unb Klau« Zethje hatte ebenfall« ollen Grund, so tief und fest zu schlafen, denn er war al« aller Seemann mit dem Meere so verwachen, baf) dellen toilbbTOcgte Tage auch die seinen waren unb er die Stürme und Tänze da brausten durch feinen massigen Körper zucken unh toben fühlte Dun aber ruhten sie beide ehrlich au« nach ben Tagen ber Arbeit, du» gewaltige Ungeheuer da unter ihm unb er in feiner wohligen Bube, die. so eng und klein sie auch war. doch alle» hi sich barg, wa« er zu seiner Behaglicheit brauchte eine Bank, die er sich mit leinen über- flüssigen Kleidungsstücken polsterte, unb einen r,h gezimmerten Tisch auf dem seine Blechkanne mit Kaste» und seine Brotschnitte lagen. Er konnte mit gutem Gewissen so wohlverdientem AuSruhen sich hlnaeven Denn e« war einer ber ersten Han Hage, die eigentliche Badezeit hatte noch nicht begonnen, gestern erst war da« Eübbad eröffnet worden Unb wer letzt zum Baden tarn, der hatte von der unfreundlichen Umarmung de« eiligen Master« bald genug und dachte gar nicht daran, den Grenzen der betben Türme da brausten nahezukommen oder sie gar zu überschreiten, auf die Klau« Zethje zum Schauen gestelltes Auge Obacht zu geben hatte Auch hinten in dem ®ingang«raum war alle« Gemächlichkeit und Ruhe Tobi machte sich der Herr Budde, der Bademeister. in seiner gi osten Baude mit leinen Schwimmhofen zu schaffen, nn denen e« noch manche« zu flicken und au«zubessem gab Oder er hielt Schau über seine Badeanzüge und Bademäntel. die gestreift wie das Fell eine« Zebra« oder kreuzweise gemustert wie ein Schachbrett oder getupft und geblümt wie der So.uilagSschlafrock eine» Rentners an ben Leinen prangten Mo hi war Herr Mm», ber Revisor, zur Stelle, dem das Prüfen der Badekanen und da« i üu' mui */auet• karten eingezeichneten Tage oblag Aber da er zu ferner Tätigkeit nicht einer gleichen Vorbereitung wie der Bademeister bedürfie, fo bestand feine ganze Beschäftigung darin, wenn er fast, in regelmäßiger Ad recht lang da« eine Dein übet da« andre zu schlagen unb. wenn er sich erhob unb mit auf dem Rücken gefreuten Armen über den mit Segelleinen bespannten Bretter- hoben langsam auf und nieder ging, genau an lern,dben Punkte mit dem Bademeister ein Ge- tpiäch über da« Wetter zu beginnen, auf das dielet nur mit einem kurzen Räuspern und einem lang gezogenen .Hm . tja" antwortete Wohl war auch Herr Pietschet, der Haar- künstlet, zur Stelle Aber da ei für ihn weder zu scheren noch zu schneiden gab. sc- l'--gnügte er sich, voller Wohlgefallen auf seine neue schne." weistc Hacke hmabzublinzeln. mit einem lleinen Polierstist feine Rägel zu glätten oder dem schüchtern keimenden Schnur.bart durch gelegentlich?« Zupfen ber einzelnen Härchen eine wirksame Hilfe zu geben Höher stieg die Sonne, und da« Meer tat seine Aug-m auf Da öffnete Klau« Zethje auch die lehren, nicht gerne, etwa« gewaltsam vielmehr, wie einem inneren Zwange gehorchend Mit schweren, schaukelnden Schrillen verlieh er feinen Bretterverschlag, nahm die betben glutrotgeltri- cheven Bing«, die er sich bereit« zurecht gelegt halle. begab sich mit ihnen an fben Strand und machte nicht ohne Umständlichkeit ein kleine« dort liegende« Boot los, verstaute die beiden Ringe darin und ruderte zu den Springtürmen hinau«, sie dort anzubringen Run erschienen auch die Baderungen die Stunde ihres Dienstantritt« war längst überschritten Aber da der Bademeister ein nachsichtiger Herr und die Zellen jetzt im Huni kaum benutzt und daher nicht zu reinigen waren, konnten sie sich diese Umgehung der Ordnung gestatten G« traten vorläufig nur zwei Star hiest der eine, oder wurde wenigstens fo gerufen. Sr mochte 17 Hahre zählen, hatte ein pfiffige« Gesicht. kleine, mau «graue, verschlagene Augen und eine Stirn, die, obwohl sie gedrungen und niedrig trat, der Tummelplatz von allerlei listigen Gedanken und Anschlägen schien Lur nannte der Bademeister den andern. Er war lang und hoch aufgeschossen, hatte einen auffallend groben, mit rotbraunen H»aren be- deckten Schädel und einen stumpfen Mund mit bereits schadhaften Zähnen, um ben ein halb lauernder, halb verbissener Zug lag .Zwei sind zu wenig," meinte Herr Minz, der Revisor, auf der eben begonnenen Wanderung an dem bestimmten Punkte stehenbleibend. .Schaffen Sie mehr mehr!" gab Herr Budde, der Bademeister, zurück .Ha. wenn« noch für« Rvrdbad wäre!" äußerte fich wiederum bei Revifvr .Der da kann sich gar nicht lasten Die Bube rennen sie ihm ein aber hierher will keiner, 's gibt zu wenig Trinkgelder " .Immer noch reichlich genug," erwiderte der Bademeister, einen geblümten Bademantel mit sorgsamer Hand glättend, .der Slaj hotte un vorigen August ein Einkommen von dreihundert Mark und brr Gur noch mehr Aber der spricht nicht darüber " .Das sind auch janz Hepfifs'ne." meinte Herr Pietschet, .die wissen drauf zu lau’en." ,3m Rrrdbad hat der grofjc Blonde über 1000 Mark im Monat," warf der Revisor rin. Die ersten Badegäste kamen zwei ältere Kaufleute, die es sich leisten konnten, erst mit einem spätem Zug in ihre Geschäfte nach Danzig zu fahren .Ich möchte Sic noch etwas fragen.“ wandte fich der eine von ihnen, Herr Philippsen. einer der beiden Kaufleute, an den Bademeister, der dem grlM eine« tn Ehikago Dcranltalicten Wohl» tätigkeitSkonzeits 250 Dollar für die schwergeprüfte Ruhrbevölkerung zur Verfügung. Bus S.adt und Land. ® leben, den 10. Huli 1923 Dank deS Reichskanzlers an die Volksopli r Lpendcr. Au« der VolkSop^r-Sammlimg bc« .GIest Anzeiger«" sind kxr 3cnua(-€ammdfttUc in Berlin erneut 10 Millionen Mark zu- giluhit worden 3n bet Empfangsbestätigung, die un'crrni Tkuüy uuv ivi Rmärikanziei zu ging, dein es .Der Hem Reick>Skanzler Hai die StMiOe Don 10 Blilhonen Mark zur Linderung der 7km an ber Ruhr und am Rhein mit bc 11 i dr Freude erhalten und Iaht allen Gebern feinen aufrichtigsten Da n k übcr;.;;ueln " » Vornotizcn. TageSkalender für Dienstag LehriilmauS'chub der Giehener Unter.idie n. tm. Filmvoifühning .Der Hamburg- S?icMqeböb< 2kbr.memeni«kon»erl ab-m» 6 ' l Beicin ber oche amzutenen. und zwar auf 7.30 llhr damit allen werktäglich Bdebaftigten ber Genu st der einzigartigen Dichtung ermöglicht werde iS Anz I Wcltcrvoraussage für Mittwoch Heiter, trocken, sehr warm D,e Hochdruck-Wetterlage häll für Deutsch- land unDcränbert an Die gestrige Höchsttemperatur war 32 Grab im Schauern • Der Hamburger Hafen im Film Den Film al« Lehrmittel unfeven Schulen zugänglich zu maichen. ist seit langer Zeit da« Bestreben ber Krelle. dte die unersetzlichen AuSbrucksmog- liri'eiten ber .meisten Wand" erfa-mt und s-chätzcn gel-mt haben Rach manchen Mih.itiffen iind mch- glüdten Versuchen nähert num sich immer mehr dein Ziel Das neueste Produkt ber Lehrfilm nbu- ftric ist ber Hetmallilm .Hamburger Hafe i . ber von dem Lehrfismau«schuh der Siebener Unterrld)t«anfl alten beute gezeigt wird, und den Studienrat Dr Vetters- Darmstadt in bester Welle erläutert Dieser Film, ein Heimatfilm im besten Sinne bee Worte«, zeigt vorzügliche Aufnahmen von ben imposanten Bildern. die Hamburg bietet H'er ist ber Berührungspunkt aller Weltteile, dies ist ein Gedanke, der un« vom ersten bi« lehtsr Bild gefesselt hält. Wir lernen tn diesem Film Hamburg al« grvstten deutschen Verkehr«- und Handelshafen kennen unb lernen die technischen Errungenschaften der Hillen- Industrie verstehen Das Loschen der Waren, bas laben, alle« spielt sich vor Miseren Augen ab Der Film gibt neben dem Alltagsleben be« Hamburger Hasen« auch einige Bilder historischer Momente So ben Stapel lauf be« Riesen dampf er« .Bi«marck", ben wir in Erfüllung be« Versailler Diktats an England abliefern muhten, wieder Auch die Hebung be# gekenterten spanischen Dampfer« .Brvrrr", ein besonderer Erfolg der Hamburger Werften, der im August 1922 viel von sich reden machte, wird im Film tnrebergrgeben und vermittelt besten« diesen technistchen Triumph Alle« in allem beweist bet Stirn, wie lehr er al« Lehrmittel geeignet ist, beweist aber auch tm besonderen. wie sehr Hamburg Puls im deutschen Wirtschaftsleben und wichtigster Stützpunkt unserer wirtschaftlichen Reuentwicklung ist Der Besuch diese« meisterhaften Filme« kann jedem warm empfohlen werden. •• Sie Wasserwärme der Lahn betrug gestern 20 Grad Beaumur hinter dem Tilch mit ben ausgestapelten Schwimmhosen und Badeanzügen kaum lichtbar war .Können Sie vielleicht noch einen Babesungen brauchen?" ."Denn er fft und ehrlich Ist, warum nicht?" .Dafür glaube ich. Ihnen bürgen zu können Ehrlicher al« 3br Cur ist er, und an Firigkrit wird ihn Star nicht übertreffen Gr ist der Sohn einer früheren Stütze von uns, die mit einem mittellosen Studenten anbänbelte und von ihm verlassen wurde Ds ist ein hübscher, gewandter Hunge und hat auch Manieren, Hch übernahm die Vormundschaft für den Hungen Da er vorzüglich lernte, rin gebildetes Deutsch sprich! und eine tadellose Handschrift bat gab ich ihn vorläufig zu einem Rechtsanwalt, der sehr zufrieden mit ihm ist. Aber bei Hunge küliii die Cuft in der Schreibstube nicht vertragen. Da kam mir ber Gedanke, ob er nicht, zum Sommer wenigstens, bevor ich etwa« andere« für ihn habe, hier Boi) junge werben könnte Der Dienst ist nicht all- schwer, und der Aufenthalt im Freien wird ihm guttun. “ .Hm . . tja . so ist es." erwiderte der Bademeister, ohne sich in feiner beschaulichen ® fchäfiigkeii stören zu lassen .Dars ich fragen, wie die Bedingungen finb9" .Sie Hungen haben freie Kost bei mir » ■ bekommen dazu ein kleines Tafch-ngeld, mit A i nähme ber Hauptmonate Huli und August, wo sie reichliche Trinkgelder erhalten" .Damit wäre ich einverstanden Wann fön; • der Hunge feinen Dienst antreten?" „Möglichst gleich. Ei kann sich jetzt in der stillen Zeit gut einlernen unb hat bann feia? Uebung, trenn ber Betrieb hier lebhafter wird " .Dann werde ich ihn morgen früh berbringen " Arn nächsten Morgen, den Klau« Zethje gerade damit begonnen batte, die beidm qluimTcn Ringe au« seinem Verschlag lieraus-ufch-allen. erschien Herr Philipplen vor Herrn Buddo« Baude, und tn feiner Begleitung befand «ich ein ?ut gewachsener Hange mit etwas blassem, aber übschem, offenem Antlitz unb blauen, still leuinten ben Augen, in die zu sehen eine Lust war .Su hast ben Wunsch, hier Babejunge zu werden?" sagte Herr Budde dessen Herz er gleich gewonnen hatte. (Sortierung solgt.^ n 'm d >b 's i?n "m Hfl <■ m- •• Oberhesflscher Jtnnftbetctn. fHe 2Iuen 8 1 Uh> ert eiliger öffentlicher, dienstlicher und prl- nater Angelegenheiten. Die 21 ixträge sind unter 'Beifügung von Belegen an daS Städtische Verkehrsamt im Köln, Dvmhof 28, zu richten. rbv Weitere Erleichterung von Aetsevettehr. Der NeichSderkehtSmini. "er hat, wie die „Aeich«zenttale für Deutsche Verkehr «Werbung" mt Mellt, für die 2hKlunft- crteilung aus den Bahnhöfen der AeichSbahn neuerdings Nichtlinien aufgeftellt. Zur Er- leilung von Auskünften auf kleineren und mittleren Bahnhöfen find die Pförtner, Bahn- hvfsschaffner (Sperrbeamten), Auss,cht«beam- ren, die Fahrkartenausgaben und das Zug- begleilpetlonal ermächtigt. Auf großen Bahnhöfen sind besonders gekennzeichnete Au«- funftftenen eingerichtet oder Beamte aufge- iiellt, die an einer gelben Armbinde zu erkennen find. Die AuSkunsterteilllng erstreckt sich in der Hauptsache auf Zugverbindungen, Bet- ipätungen, Anschlüsse. Wartezeiten, auf alle Bestimmungen deS Personen- und Gepäckver- fehrS, sowie auf die Gültigkeit der Fahrkarten. — Ströhensperrung Zwecks Bor- af,me von dringenden 'Bauarbeiten ist die Elsen - bahnüberfuhrung im Zuge der Klinikftrabe aus Bahnhof Sieben ans 4 Wochen gesperrt worden rdw. Weitere Srleichterung von Entschädigungsanträgen bei der Eisenbahn. Um der Oeffentlichkeit die Erledigung von Erstattung«- und Entschädigungsanträgen nach Möglichkeit zu erleichtern, ist die Zuständigkeit der Eisendahnverkehr«- imter erweitert worden. Sie entscheiden fünf- tig selbständig über Anträge auf Erstattung ton Fahrgeld, Gepäckfracht, Wagenstandgeld und sonstige Aedenaebühren bis zu einem Betrage von einer Million Mark, über Anträge auf Entschädigung auS dem Frachtverträge über die Beförderung von Gütern, Gepäck usw. d'S insgesamt 2 Millionen Mark. Entjchäut- ‘gungen aus dem Frachtverträge über d,c Befort* rung von Gütern usw im AeichSbahn- binnenverkehr werden von den größeren Ge- pack- und Güterabfertigungen bis 100 000 Mk. feldständig erledigt. Landkreis Girtze«. * Wieseck. 9. Zull Die hier wieder im Vordergrund stehende Frage der Errichtung eines Kriegerdenkmals Hal kürzlich xur Bildung eines 2luSschusse«. welcher sich tm bc- sonderen dieser Ausgabe annehmen will, geführt tfl Mi begrüben, daß man nunmehr erneut an die WiSführung eines Planes gehl, der schon lange, aber leider bisher vergeblich, von vielen Äreifen, besonder« von der hiesigen Ortsgruppe de« AeichsbundeS der KriegSbelchä- diglen. verfolgt wurde Diefe Bereinigung Hal sich seit Zähren um die Verwirklichung einer Ge- saUenenehrung bemüht und weder Mühe und Ausgaben gelch.'ul, um ihren gefallenen Kameraden eine bleibende 6nnncning«ftättc zu schaffen Hoffentlich kommt es jetzt dazu. im Verein mit dem Kriegsbefchädtgtenb und, dcr hier vor allem zur Milwirkung mit he ran gezogen »erben mutz, und mit allen sonstigen Jniaxfllerten trotz der schweren wirtschaftlichen VcrhälwiNe da« Werk der Dankbarkeit, den im Kriege gefallenen Kameraden ein bleibende« Mal der Eyre zu errichlen buochtzuführen. • Londorf. 9 Zuli. Hehl gehen auch an der Lonborfer Kriegerehrung dir Arbeiten ihrer Vollendung entgegen Die Defamt- anlage. deren Snlwuri von Äegierungsbaumelster S ch n e i d e r - Gießen stammt, lügt sich vortrefflich In einen bereits vorhandenen stimmungsvollen baulichen Hintergrund ein Im Mittelpunkt fleht eine ßlclnfigut de« Bilblxiuer« W H Arnold- Veuem Dsi fung«- Aünfflcr versuche schor: ir. einigen trüberen Schöpfungen sich ganz von asten, vieltach bereit« abgebrauchten Motiven los- zumachen In di.sei Hinsicht wohl sein flättfle« Werk, bcdeutel dtc Vp.tborlcr Figur einen kühnen, aber erfreuliche' Schrill Sie । eitbrperl in ihrem kraslvvllen Sichaulwenden die geistige Wieberauf- richving So >ückt sie bew.ißt ab von .rllen Schöpfungen. die bloßes schniet zvelles Bücket Innern batUellfn, wie etwa ira.iembe Figuren, sei» sich aber auch htnau« über eine bloßc Svmbvli- sierung der histoiifchen Tatsache bc« Änegc«, wie sie durch Löwen. 2ldier, Helme u. a zum Ausdruck gebrach wird • Harbach 8 Zu.i Vom herrlichsten 6?m- mertnetter begunfiigt. hielt heute b-cr Bezirk Busecker-Tal te» He ' s Landiugendbun- b c 6 hier einen Zugendtag ab. der in allen seinen Teilen in tech ichöner 5>et|r verlief Aus der geräumigen Feftwie c hall.' sich eine stattlich Zahl von 3ugenialrutren .zu'ammengesunden. im Zeugnis ab\ulcgc.i von dem gut de.it'ch'n Geiste, der in ihrwn herrscht Diese, kam auch in der BegrubungSan'.nach erneS ihrer Führer, de« H Fuhr-Sroben-Vuleck. zum Ausdruck. t*r der Zugend den Wahllpruch .Golt. ®bie. Vaterland" mit auf den Weg gab H Münch Vl -Harbnck her sich um da« Zu- ftGjiuefDmmen der ganzen Bcr.rnftaltung febr bemüht hat. gedachte der schwei'.-i Lage, in der sich unser Vaterland befindet, und *o 'crl: zur Einigkeit aller VollSkreile auf A! e müßten zu- fammenfteben gegen den gcm.in|amcn welschen Feind @r gedachte noch besonders de« Heldentodes SchlagetcrS und meinte hier mülle die Partei aufhören und da« m-n'chüchc Grtühl zum Ausdruck kommen Der Direttor de« Landtugend- bunbei. Dr Voßberg- Gießen wie« auf da« tapfere Verhalten unserer d.-utleben Brüder und Schwestern an Buht und “Rhein hin und forderte zur eifrigen Unterftühung un1.-, ci wackeren Landsleute auf Er vergleicht die heutige Lage D.nitfch- lavd« mil der P.eußen« nach Zcna und Auer- slädt Aber damals hätten Mä.mer wie Fichte und Körner ci verstanden, da« echte Samenkorn in die Herzen de Zagend zu pflanzen Darum mülle auch jetzt die Zugend am Wie^erauibnu de« BatcrlanfcJ mhn iif n Canbta i«abq. Dr Werner- Butzbach erinnerte neck.-n.ils an die Freiheitskämpfe bc« deutlichetr Belle« u ib gedenkt dabei der für de« Vo.erlaidc« Ehre Gefallenen. E« fei aber doch bereich:end daß beut: 'in Mrnn tric Schlagcter von einer gewißen k-eutlchn Prelle belchimpll werden tonn c Er null: e« tiei bedauern. daß immer wieder v . 'uch tptrb e« so hiwustellen, als fei ein; solch- Stunbj.biing wie die Mutige, gegen die deutsch- Arbeitei-fchafl gerichtet Der Aedncr erinnert Zxiran dab die deutsche Vauernbca-eaung geiade im Hefsenlande ihren Ausgang genommen habe Der d utlchc Gedanke marfefoic: c In weiten Är ifen de« de>it- schen Volke«, auch in der Arbeiterschaft, wende man sich ab von der Internationale und vom Klalsenkampf Wenn wieder die Firibeit am Abrin ringezo.-c-n fei. würd-n bi- wahrce. Fric- ten«?’,-unbe den Sieg baDontiagen G-mein- lame Lieder und va:.'!ändische Gedichte, die zwischen den einzelnen Ael.ee. vorgctiagen wurden, boten eine hub'che Al'trechslung Ein sehr schön aufgeführtci BI unten . io i. i o> geboten von weiblichen Oltilgl'c'em bei H>n'lxnchci Zug-endgruppe. besch'oß ben ligentlich-n Teil dcr Bcianftahuag. um die sich auf- SS M r " iz. G. h n-Bu!'ck und H Münch VII-Harbach grobe Verdienste er- »Kirben haben Srciö ^ricHberfl. «f. Friedberg. 7. Zuli. In der gestrigen Etadtverordneienfihung tpurde der Voranschlag für 1 92 3 genehmigt SS ist unter den ,eyigen Umständen bei der lortsch'vi- tenden Geldentwertung unmöglich, einen selten Voranschlag aufzultellen Zur Deckung des Fehlbetrages ilt eine Erhöhung der Grund- und Gewerbe lt euer vorgesehen - Für die Folge soll siir die Ueberlallung de« städtischen Fe st platze« an Vereine ein P l a tz g e l d erhoben werden Wegen der Festsetzung der Pacht für Kleingarten soll der Finanzausschuß demnächst Vorlage machen, vorerst sollen die früh««, Beschlüsse bei behalten werden. - Df« Sähe fürbteBeranügeng«- steuer sollen ben feblgen Verhältnissen anqe- patzt werden, besonder« soll die K1 n o st e u er Dem 25 auf 50 Prvz mit Wirkung vom I August an erhöht werden — Der Voranschlag der Schillerschul«. der mit einem Defizit Dem 100 000 Mar» fchllekn. tolrb genehmigt 9« wird der Antrag gestellt, eint Statistik über die Kosten der einze.nen Schulen auszustellen Auch in hiesiger Stadt hat sich eine .Verein - guitg der jrcunbt he« human! st ilchen Gymnasium« gebildet In deren Auftrag sprach am Mittwoch Geheimrat Dr Biele (bei bekannte Dchriststeller, der btlonber« durch seine weitverbreitete dreibändige Literaturgelchichte bekannt istl in einem formvollendeten Vortrag über den Einfluß de r Antike auf unsere fetzige Bildung Der Vortrag war bebauer- sicher weile nur schlecht besucht Ein frecher Sinbruch«verfuch« wurde gestern am bellen Tage in bem Hau'e de« Profelsoi« Gebhard in der Kaiserstraße verübt ZedenlallS bitte der Verbrecher beobachtet daß da« Ehepaar bn« HauS verlassen hatte Al« die Hau«'rau nach ihrer Aückkunst einen Vorhang in bem Schlafzimmer zu- rücklchlug. ltand ihr zu ihrem Schrecken ein Menich gegenüber Aus ihren Hilseruf entfloh der Kerl durch da« offene Fenßer. die Diebe«beute mußte er zurücklassen Er batte Kleidungsstücke der Ehegatten sein säuberlich in einen Rucksack und in eine Aei«etalche verpackt und war dabei mit besonderer Sorgfalt bedacht, ßch die besten und wertvollsten Sachen auSzuwählev ch. Münze n berg. 4. Juli. Als LH ren- gäbe zu feinem 8 0. Zayressest. ha« her bellt - febe Hiuptvercin her Gustav-Ahols- Stiftung am Sonntag in Hungen feierte, konnten ble Gemeinde Münzenberq 1 98 950 Mark, hie Gemeinde TtaiS-Münzenbcrg 8 7 900 Mk. überreichen. Starkenburg und Rheinhesfe«. Mainz, 8 Zuli ,WTB > Der st ä d t > l che Haushaltsvoranschlag weist einen F e M- betrag von 2 Milliarden 484 Millionen Markaus ®tnen Teil hiervon l-eabsichtigt man durch die Aeueinsührung rinc. Gtrnßeii- und Äanalrfrnigung«gelnibi zu deckx-n tpnhirnb man für den Aest erwartet, daß da« Aeich ober der hessisch: 6ta.it Mittel zur Verfügung stellt. Hcstcn-Nassau. fpd. Frankfurt a. M, 9. Zuli. Bei einem Tanzvergnügen in einem Lokal zu Tlieherrah gerieten in her Vacht zum Sonntag mehrere junge vurfchen in Siiciiigfei- ten, in deren Verlaus der 20jährige Arbeiter Heinrich Ko jaatva durch einen Melfer ft i ch getötet wurde. Al« mutmaßliche Täter wurden drei junge Burschen au« der Goldsteiner Strafe ixrhaftct. - Seit Zähren Hane eine jetzt 18jährtge Arbeiterin au« ihrer ArbeitSftäNe Wotlwaren gestoß- l e n und fie durch ihren Bräuti-iam im Stadt- .eck Bockenheim im Dege he« 5).iu>,erhandel« vertreiben laffen Die Polizei verhaftete das Paar und nahm als Hehlerin auch,die in Wörth a M wvhnente Mutter he" Mädchen« sowie eine Freunhi.i fest. Der her Fabrik zugefügte Schaden betragt viele Millionen Mark Der polnii.ße Staats- MigeHörige Zfer Schlange r. el>-.aialsDia- !, ^i'.tlchie-scr, jeyt Zuwelenhänhler in Frankfurt a. M.. erhielt von einem hiesigen Zuwc- lier etwa 1000 Brillanten zum kommifsionS' weisen Verkauf. Sdilanaer v e r t a u f ch t e die echten gegen unechte und gab dann hie ganze Herrlichkeit zuruck, wobei er bemcrlie. daß er dasür keine Absatzmöglichkeit Hal e Der Schwindel wurde aber sofort entüedt. Der Pole stellte darauf großmütig sein ganze« Vermögen zur Verfügung, wenn man ihn nicht anzeige. Darauf ging man aber nicht ein, sondern beschlagnahmte seine Zuwelenvor- täte, befriedigte den betrogenen Zuwelier und fleckte ihn bann ein, nachdem man vorher da« Finanzamt auf ihn aufmerksam gemacht hatte. Samstag vormittag wollte her Artist Philipp Müller einen Streit der Töchter he« Aklislen Hugo Levi in einem Wohnwnrieu >>n her Bornheimer Landwehr schlichte» Dabei wurde er von dem alten Levi angegriffen und derartig gegen eine Wand geschleudert, daß er nach wenigen Augenblicken verstarb Qnüller war mit einer der Levischen Töchter verlobt. Surntii, Swett tm* Ahonsegesflug 1M3. Die Termine bc« ble«fäbrigcnTB « 11bewerbe« sind wie folgt festgefetzt BorweNdewcrb vom 3 bl« 14 August Hauptweitbewerb vom 17. 6U 31 August, Verlängerung Hfl zum 5. September Vorbehalten Am 30 August findet aus der Waster- kupp« ein Fliege rgedenktag mit Denkmal « w e l he statt. • .Bund um Frankfurt-, eine« der klasfifchsten deutschen Straßenrennen, wurde am Lonniag uxgen Brfeitung eine« Teil« der frühr- rl, Diedu-' I'enburg. Ziest Frankfurt a M - Forst hau «ft ra ne 239.8 Äm gefahren Leber 100 Wertprei«fahrer. darunter vxlc bet betten Straßensahrer. verließen den Start Das bergige Bennen stellte bei der Hitze die schwersten Anforderungen an die Fahrer Mancher mußte bei der Fahr' über die Berge des Odenwalde« bei drerrnender Mittagssonne die Spive riehen lassen, aber trotzdem erreichte nock, eine Spitze von acht Mann da« Ziel Auch der Gießener Ang Deibel war in der Spitzen- gruppe und belegte tm Spurt, durch den Verband einer Knieverletzung behindert, den 7 Platz Al« weiterer Fahrer dc« bleflgen Gaue« Sieg- Lahn pafsierte der bereit« bei dem letzten Gau- rennen über 150 Km durch seine Formverbcfse- rung aufgefallene jugendliche Fahrer Fr I r r 11, Wetzlar, al« 18 das Ziel Grgebni« 1 Stroh Frankfurt en> Wunderschiff ihre Verkörperung Dover gleichhche Bequemlichkeiten in eilen Klaeeen trete Retee nach New York em 17. Juli 1851 Ja-n 7. A-gust, 28 Au>u>i, 18 Sepiemoer a Oktober, >, Ok'r'*’-- »>>- «t’-t rttsjUr- von Southampton-Cherbourg. Alles Nähere durch die unten«,rheeden Adreeren Reqelmässiqe Verbindung von Bremen über Southampton. Cherbourg nach New Vor1; durch die prachtvollen amenkanrjrben Regierüngidampfer der Vmted Stares Lines NÄCHST« A«FAH«reN. < .corge Washington America......... Präsident Koosevelt- President Filhnorc . . President Harding. . President Arthur . . . 11. Juli J5- Anguit IM Juli 22 August 25-Juli 2!' August 26. Juli Hl. August 1. August X Sept. M August 12. Sept. Abfahrt von Soulhsmpton nnd Cherbourg I Tig eplter Prcipfhte und MW ist' iUuitn«rt«r .hdistr durch die Vereinigter Staaten" Nr 152 koiUnfrnt Vorteilhafte Gelegenheit für GOterbef&rdenang UNITED GIESSEN Klrehenplata 13 46840 4714V Müßig I Junger kund 11-> Monnte olti, in onfnulen (04711 MkMe ti Bekanntmachung. D«r Doruuschlaq der Gemeinde NuddinqS' ßaitsen für Rj 1923 liegt vom 11. 17 l. M. auf unserem Bureau zur Einsicht der 3n. tereffrnten osten. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch di« Ausmärker beizutragen haben. Rüddingshausen, 9. Juli 1923. Bürgermeisterei Büddingshausen Infolge Arbeitsüberhäufung fehen wir uns veranlaßt, bis auf weiteres die ®e< fdläfteftunöen für den Verkehr mit dem ‘Publikum auf dir Dormittagsftunden werk- hier ii. ausväns. SflHmhelet MoltkestraßcD Tclephoo 633. Zagdverpachtung. Dtc Autzung der Zagd in bem Jagdbezirk der Gemeinde Fellingshausen bestehend au« 2 Bezirken soll am 27. Juli, nachmittag« 3 Uhr. in der Schule öflenllid) metübietenb auf die Dauer von 8 , Jahren, beginnend mit dem 1 September diefeS Zähre«, verpachtet werden Fellingshausen, 10. Juli 1923. Der Bürgermeister. Leib 4896D Bullenverkauf. Donnerstag, den 12. Juli, vor- mittag« 11 Uhr, soll ein fettet Bulle verlaust werden. Aähcre Bedingungen wollen bei unterzeichneter Stelle einge» sehen werden. 4891D Aonnenroth, den 9 Juli 1923. Bürgermeisterei Aonnenroth. Happel. Hofmnunftr. 11. Xllufgkllueke \ Cutdc für jab> fnngSsähigeKäufrr de«lit- Bezirkssparkasse Giehen. Bekanntmachung. 3n unfer Handelsregister Abt. B wurde heute bezuglid) der Firma Wilhelm Bail'sch» T mirtrke Alitienqrselllchast Rietzen «in. getragen § 4 Sah 1 der Satzung ist ge- nidert. Das Grundkapital der Gesellschaft -it um 3 Millionen Mark erhöht und de- ■ ragt jetzt 4 Millionen Mark und ist »in- geteilt in 1000 Mk. auf den Inhaber lautenden Stammaktien fPr. 1 — 1000 im Tuimbttrage von je 1000 Mk und in 300 auf den Inhaber lautend» Stammaktien -Jlr. 1001 - 1300 im Nennbetrag« von je 1UOOO Ml> Als nicht eingetragen wird v.iostentlicht Die Aktien werden zum Äurfe von 100' , ausgegeben 4678B (Dienen, den 5. Juli 1923. Heffifches Amtsgericht. Pa. tttW ohne Kops feinste Nordseeware 3?niä-Ulngtliil|töpMt FrischeFischkoteletts zrisiht RarnhsihkÜsischk empfehlen Gebr.Berdux Babnboffteckke 27. (4«S \ erkllofe Gebrauchte , Nähmaschine 2türlger Kleiderschrank mit W । chefach. Nnhbnnni poliert. ciioaO reonratnrbe- dürft io. ab,»geben, di»bered in der Geschäftsstelle deS nneß. An, "47N btttaway- 2lnzng englifche.guteLüare, So e bell. an d- Wek. Anzelg. toebrnndjte Wage diS 750 kg, aus vd. Eisen, ge- latfit. Elbe, "flngrb unt.4706D an den Gie-eierAazeiger Kaufe aetra«. cherreu- e. Tnmeufitib.erbw be Mb MM< ble höchst, «rette. "'*D 3ma! Statt flartrn Eduard Kittier und Frau Anna geb. Dietz. Hamburg (Uferstraße 23), den 7. Juli 1923. ""D Danksagung, Elise Forbach und Kinder. Vobn 46G6D 14692 V geholt. 04726 sucht Warum tfi Gr)al 4Öhlb kaafl »u heben Preisen eteMuner.aebmäbtr.ToltörlipäuMer ■ IVduner.HeDmeorr. 4.opprnpansn • , DriHiltüiffl, QMMMItti I olMMkk fflr Oaub «nb Äraltbrtri.b limeene. etnaann, ieo In Glessen. 4ffSD bfatc u Mittwoch frUb " Ubr ir eine Frau Adolf Frau Frau Fischbach Bleichitrcche Peggy und Brown ie Uftehloa«. Vorwtellangea. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank Gießen (Frankfurt Str 146), Fori Wlyne, 7 Juli 1923 Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3l'hr von der Kipelle des Neuen Friedhofes aus stau In namenlosem Schmerz: Louiae Dietz geb. Laballe Dietz Lisa van Perlstein geb. Dietz | Empfehlungen | Sommerlonffim! U"tn rinfadt.wunderbar l'ltttel te Icaerii ifb. foltenl. nut Frae Dobetelzl1 Slrecks Cobleoz - Giefleo (411). -Villa. 6 Zimmer ubo. «roher Worten, »um Wcneitroert von SNOOO Goldmark au oert 4 3.111111.3lD?anfavbeiuimnt,fof. behebbar. IDoin. moos & 6o.. <3.ra.t).ß.. I. Brntjelm.-* a Lichtspielhaus 1 <• le Oe n, BahnhofetraOe .34 I Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Leonhard Stellwag. .Das lärm ich Dir sosott bewetfrn Was (o Ipotfom im (Bebrau* M o h als billig sich erweisen!' Zweck» weiterer Auskunft rufen Sie bitte Telephon Hansa 4017 an. In tiefer Trauer Familie Karl Gerlach Marie Klenke geb. Gerlach. Die Verlobung ihrer Kinder Erna und Fritz beehren sich anzuzeige.'. Oberarzt Dr. Beck-r und Frau Herborn Frau Amtsqer.-Nat Zimmermann Dietzen, z. F Osthofen Erna Decker Fritz Zimmermann Bankbeamter Verlobte evtl 4'lnietbniu' für Bureau tu ntfcr Vage, ntdnl- S'abn bolögeacnb, i. lofort neluchi 2chr. Shiflib. unter 47071) an den Gtek. Wn«. erbeten. ^'rb,Or”, den 10. Zull 1923 (Rieben u Ole schleichende Seuche Sensationa-Drama In 5 Akten von Fr. Mairn men. Die Handlung «pi.-lt Danksagung. Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei unserem schweren Verlust und für die unserer teuren Ent schlafenen erwiesenen Ehrungen sagen wir herzlichsten Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem heimgange unserer teuren Entschlafenen sagen herzlichen Dank Tonrad Seit} und Kinder. Iiofffier Lagerraum sofort zu mieten gesucht. Echrisil. Augcb. unter 04731 un den Gieß. An;. Schneider» ZwangS-Jnnung Mittwoch abenb .Ubrint Houlcld fl~.l>Ter "23orftanb. Sängertrani Konzert and Sliltoogstileier mcgen Berblnbe- runn ber NetchS- ivebrfapclle auf 27.and29.Sept verschoben. 46S8I) DarVoretui. iniio m11 allen fli- bcticit. lomir l'in 'chiurn und Drclch ■nafrtnncn uernnut. rinne l-otc au Zob Golrr, rianau Vann'trafir *it IfldihQ. jooeriön. Mita bad im flotten bewandert tit, «um 15. Zull bei «eitfleniäf:. aut. Vobn nrl. ftrau gitofHtt. DttWiiMlIato ■ 11 »nb ebne Steimauno Strtwttfln. oatoihlnt. Oitorzflni MMmMtki. ZiMMn. Milt e«fli. tttotUtn, Hütfmt ■ nHn t«im b»n i. Mm «nm« Pfälziscb-Bessiscbe laüiomiMliioiiogiselttll WWlMllGottWb Wegen Terbeiratuna de« letzigen fuebe per I Sept lüchl. ölt TNödchen mit <5rf un Xachenund Sinmachen DeutfcheSHaus- Mädchen porbonben Bewerb mit Zcugn u Bilöan 3rauOberfelbto. flllngelhöfer Tleuc flal 2 daleldst auch nähere Auskunft fitüflur. flro!oj)il Ätiikrolkt "27. 3üoeriön ramriG. 1WW bet »ettaemah. Vobn u. nuterBehandlinm Brat- ? Schellfische in Itrammer IM* .■atfuiin eniirfüi-iia. ba« Vfb.HSOOlNf Rjfflb. Fischhandlg. A »och Aachflgr Schulst IV.Iel.1612 Erdal M arke Rotfrosch - Schuhpasfo Werner & Merti A.-G. Moinx der Weltstadt Atlantic« — und Ole beiden Frauen John Grahams Drama in 7> Akten. — Fenier Charins Sack W leite bla »liiebllelL Deoieretei: -1 jr Das alte Lied Dramatisches Filin Singspiel in A 5 Akten unter persönlicher Mit- ■ W Wirkung namhafter Sanger und ■ Sängerinnen. je V/, GesAngi von Richanl Wagner, MM Verdi, Abt, Bela, Laexky. Ga-tal W don, Ardlti usw. Mueik, Gesang und Tanz in ver- 6| blüffender Ucbereineiimmung. M ■ In der Hauptrolle < Kerle« ■ M Willy Kaiser. M Ferner da- reizende I.ustepiel Ziin mernachwelS chcrio.Qtte cn 47n3ii |Wohnungstausch| Wölniungshöscli. Gebe Ichöne. rublae, nrohinumifle ^Zimmcr-Nohn. nenen 5 K-Zim.-Nokrn. un inneren 2tabf uteriel ob. fiiblidien. Lchri'tl Sinnebote Gießener Hochschulgesellscheft u. Gesellschaft f Erd-».Völkerkunde Deaeerafae, <«• llljall. ihih I' . ütr, te «er iMli |er üelvereltit ------- Llchtbilcfcr-Vortrag ===== . hu.rr 7A1M nn ■!. Aben,i Vtbieben untere» Ehrenmitgliedes yklku Gan Sannet ii. flenmni» au leben Beerdimina Hiittmort). II »lull nndtmlitan» , Ubr (Hieben, den 10 ,3nli HVl “D Ter Borltanh. Freitag abend, am 6. Juli 1923, 87« Uhr entschlief nach kurzem schweren Leiden mein inniggeliebter Mann, unser guter Vater Herr Johannes Dietz im 63. Lebensjahre. Flaschen! Wir lucben »n taufen und ioblen für leere Weißwein -Flaschen (•/«Viten per Stück 9.11 f. 1500.—. Gebrüder Berdrrx Babnbolitrane 27. "*’a SiMlVMtzU 5floM14Joll,aöenö5 7’ÄMör zum ersten Male wiederholt: Velllllesiles Karten zu 4000 Mk (für Mitglieder der Kleislgesellschoft zu 3000 Mk.) bei Thollier und an der Abendkasse Telepho*154S Noll MlueburglS Dis „Zeil“ m. b. H. Frankfurt a. M., Zeil 49 | Hal ,um Verkauf: 1 Adler 25 60 P.S., Ksthlq 1 final 13 34 P S - woderne W I UpCI Karosserie. 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(59 Streitet Blatt Frankreich unb feine Mttglüubiger. •tu Mr kenntnisreicher unb Rüger amert- iaiHf*« Vteffcnci tretet Herr Alle» Bouton, qat Der wenigen Tagen eine Sch. IN gegen einigt 'rmcrltinffdte Publizisten neröfstnUicht, In ber er # gegen gewillt Borurteile unb ticqen- Jen mrotht 'Selon ber* einbnirf«ne[l auf ben .rmeriLuffschen ®cM>i|t«mann bürfttn bic Be- .ia4)tungen lein, bic Herr Bouton über bk Rücksichten anftefft. weiche bte ®Iäublget- natlonen untcr'lnanber nebenen munten, bte aber von Frankreich bisher In gröbftrr Weift tn l ha 4> t r I mrrben Imbl TMtHvnb ble Pariser Politiker erflären, fit könnten für bic runb 16 TMIftarbcn Golbmark, bk Frankreich an Bmcrtta schuldet. nicht einmal Finson #abkn. hat Frankreich bem polnischen Freund 400 Millionen Franken geficben. bte es natürlich nie jrurüd- erhalten Wirb Frorckrcich führt allo feine Politik ,ui Umtlammeiunq Deutlchtandt unb «ur Ein- txileibung gary. Europa« in einen großen Iran- zssisch-weftNatr4schen Teuft genau genommen mit oe oi •elbe. welches cs feinen (Gläubigern. Amerika unb Engkmb zahlen mühte 7lod> viel AQnl- tchei aber banbelt Frankreich gegenüber feinen UtlglänMgern b b gegenüber ben Staaten, weiche neben Frankreich unb 'Belgien Anspruch auf deutsche 'Reparatlontyibiimgcn haben Potn- car* bekennt sich offen zu bem Sa», bah ihm Eroberungen lieber feien, al« Gelb unb Reparationen Eroberungen finb etwa«, toa« natürlich allein Frankreich zugute kommen kann, bic ®läa- higertMereffen ber a oberen Herba nMmäd>,e aber schwer toäbtot Die Dalsoche. bah Frankreich unb "Belgien bte Ruhrbcsetzang auf eigene Fault unternahmen, betrxnft bah man in Pari« unb "Brüffd bic (Gläubigerrcxfile ber Berbünbeten ungestraft mit Jähen treten gn können glaubt Frankreich Hut nicht immer auf bem 6tanbmmft gestanden, bab eine einzelne ®läu- big erwacht ba« Recht habe, nach eigenem Er- melfen ben Schuldner zu erefutieren 3m Sommer 1619 lieb Rumänien Truppen in Ungarn ein rüden, ba Ungarn mit ber Erfüllung feiner HnamieOen Bcrpflichtungcn «genüber Rumänien Ui BMffoeb geraten toar Damals erlichen die Mitunterzeichner de« Fi iebeneve.tiage« zu Tria- non eine Pr otestnote an Rumänien, in ber erklärt ttnirbe, bab keine alliierte Macht den Umstand der Grenznachdarschaft zu einem Schuldner benutzen dürfe, um sich auf eigene Hand bezahlt z» machen Rumänien hat damals der Forderung bet alliierten Mäcks» der sich auch Fra ikreich angeschfofsen hatte , nachgeben und .feine Konfiskation ungarischen Eigentarns rückgängig machen müllen "Die steht es aber setzt mit Frankreich unb ‘Belgien gegenüber ben anderen "BerbandsmSchtcn 7 Selbst trenn ber "Be- IdXuh ber Parlier Konferenz mm 2 Oahuar. Ui welchem Deutschlands .awichtliche Richkrfüi- tnng' feftgelegt würbe, den Hatfachen entspräche, hätten Frankreich unb "Belgien kein Recht, ohne bte Zustimmung unb gar gegen ben ausdrücklichen Munich ihrer Mitgläubiger deutsche Finanz- unb Wirtschaft sau eilen zu beschlagnahmen Die "Boutonsche Schrist zitiert zur Erflärung für bte offenkundige Disharmonie zwischen dem damaligen Bor geben Rumäniens unb der heutigen Praxis A«nckreichs und "Belgien« ein Dori de« Philosophen Spinoza .Die Rechte einer Ration stehen hn direkten Verhältnis zu ihrer Macht ' Wenn Frankreich und "Belgien sich .das Recht"' cur "Beleimna brl Inbrgehi4 unb damit jdr benxilMcn Schädigung ihrer Mltgläublzer nehmen formten, während Rumänien damals aus triefe« .Recht' ve^ichien muhte, fo erklärt sich da« nur dadurch da st gegen da« Mtllioncnheer ber Franzosen unb "Belgier, gegen die Unterfeeboote unb Flugzeuge unbgegen Mc Skrupellosigkeit ter Po.ncarelchei Politik die anderen R.parationsmäche nicht au|- kommen könne -r wenigitens ntch'. solange fie sich kommen firimen - Uv. igstens nicht, solange sie sich nicht zu gemeinsamem, tatfräftlgcm Jur Geldentwertung im geltenden Recht. Die trotz aller Mafmahmen stetig fort schrei- fände Geldentwertung fmbet im geltenden Recht naturgemäß ihren Ausdruck In bovo923 unb -Verordnungen bte Uederfichl über den jeweiligen Rechtszustand für ben Praktiker lehr erschwert unb bem Laien säst unmöglich Sieht man j "B. bte Im letzten "Vierteljahr erschienenen Rcichsgesetzblätter durch so wird man nicht weniger als etwa 63 derartige Deiche und "Berorb- mmgen finben 3ebe neue Rümmer bes RGBl, bringt neue Aenoerungen 2^">d "B tm Gebiet de. A.ige,(eilten- und Unfall. .-rlich> rung ein Einkommen von 18030 30) Ml jährlich die Grenze, bis zu welche bte B.r>ichcrung clligatorlfd) ist Das gilt grutb'ützlih Für das belebte unb ba« Emdruchsgeälet ist lek aber aus 24 000 000 "BH ei höhl (BO 9 t- unb 16 6 1923 I In anberei Weik wirkt die Gebenlw.rtung bei .kleinen "Beträgen Schon längst ii itz bed u e >d Wir.schrftsorau.ris.riio.re> tau uteigc_,amen, Psennigi eträge nicht mehr in Rech um i au fie len Drei neuere Beto ibn jagen der B-id, »iCgt: ung geben bielem Debanken auf 'pc-. elfen Gebieten Raum Geldleistungen, g.ldjulfcet aut Grund 'n Sieuergefetzen. werden abgerundet ■ .0",lb?ntaxi1una6- geteye i allg S sei hier nm t.tngewiefen auf da« .Gcktz zur weiteren Jn vlung bc. Gerichte" (D 27 3 23). das tedoch nur für furie Zen - eine Entlastung der oberen Berichte herbeiführte Ferner auf die ."BO zur Abänbe- nmg von Geldbeträgen im Bewerb ae ichts- und Aaufmannsgerichtsgcsetz" ang noch das k genannte .Rotgeleh ba« .Ge'ev über die Bc- i-ücffid-dguiig ber Gelbenlwcrtu.ig in t e t Steuer- gekhen" (o 20 3 23) erwähnt welche) u a. die Markversch'echterung bei den Tarifen unb "Besreiimgsvrr'ch iften )A t I) "Berrertunq#Dor- ldriften lArt II) und bei ber Sterte- Zahlung .-itlmmt wirb, baf", eine Willenserklärung nib" nach dem fuchstäbliche- Sinne deS Ausdrucks, fonbern nach dem .oitkitchen Willen" d.s Lrklätenben au«.u- legen ist Denn auch in btJcr "Dem,ntnunq zeigt sich der allgemeine Drunda >mke des Gesetzes, wenn auch in anderer Formulierung wie e in ben beiden erstgenannten Pnragtapcen benwr- tritt Anberersei.S aber Ist es insbelonder - dann, wenn etwa "B.iträg:, die u>r Abfindung irgendwelcher D.ldan'vrüch: geschloffen sind, aufg.'öobtm b?.w abqeänbert werden, driitqend etio.derli-ch dak. hierbei nicht nur die .wirtschaftlich " Lage der Drteiliqten aufs genaueste geprüft .r-irb, fon- bem bah das urteilend: Getich" fich über die gesamten Jo tilen" Folgen für alle "Beteiligte klar wird TBi« nürt es wenn dm ch die Au,- hebung z. "B eine.* Alim nten-Abfi idunqsrvtlra- ge« (die sich wenn m Haupt aus , chllichen, nur aus rein familienrechstit i T. ri'ii.tg-n heraus legründen läfl) zwar der äl,.t:ri)altSbeiech.igtc geschützt zugleich aber die soziale Stellung des Berpslichieten derart erlchüttert wird, fcah er (eine soziale, unb damit au ch meilt se.ne wirtschaftliche Triften» nicht mehr aufrecht erhallen kann? Dctm in einem t.pirtig.a Fall fc.'ubc nicht allein bic Griitenz deS "B.ipflichteten . -machtet, sondern auch der "Brrochtig,.- hätte nicht mehr die Möglich'eit die "B.-ft.-bigung feiner Ansprüche von dem "Berpflich'ct.n zu erlangen Roch schwieriger sind die F'lle dann, wenn "Berträgc erst zu einer Zett g.'sch"offen wurden, in denen r-on einer .F.-stwäbrung"" keine Rede mehr sein konnte, allo ?u einer Zeit, wo jeder Lmsichtige mit weiterer Steigeiung aller Pi eise rechnen mukte Wird bn Lieferant, der au3 irgendeinem Grunde ni .se tem Preise" abqelchlOl- fen hat. auf diesen Preis beschränkt lein? Wie, wenn er dazu noch mit seiner Leistung In Verzug gerät? Schon Warneyer hat 1922 in s.iner Sch,-ft .Geldentwertung und "Bertragsersüllung" Unter- scheidungen nach dem Mak,: und Trabe ber Geldentwertung befürwortet Zwei neuere Urteile des Kammergerichtes vom II Mai 1923 und lc8 Oberlandesge richt« Darmstadt vom 29 Mai 1923 berücksichtigen gerade Datumstände dle'er Bit Da« Kammrrgericht häll kie Terücksichtigung d«r Gelte iltreitung für bic Deldgegcnlcistung des Sachl istungsaläubig r« fw, Tei'ug ces Sachlchuldnei« ;,u bJjet Gunsten ohne treuere« für geboten, da di: b.rderfeiligen Leistungen gemätz §§ 157 , 242 DDB in einem sich z.itsrrechenden Berhältni« steh:n müh'.cn. Dieser Snisck.eikung kann in ihrer grund'ätzlichen All- grm^intJt nicht bagetizlcn w.rten, da he peaktisch eine Berzugsprimi: yignniten de« läu- mlgcn Sachsch-ucners Ecb.ntet Denn mag dieser auch zu .festem" Preis abgesch'olse r habe i. mag auch seihst eine destimmte Liof.-ririst vercinban worden sein, gleichwohl träfe ihn kaum Rachteff. tremi er iich an blek Beitraas Bestimmungen nicht bäh, immer könnte er sich au, die Gelbenuoertung stützen unb Erhdhung ber Gelbgege rlelstung »örtern Da« Doimstädter Oberlandesge.tcht ent- scheidei daher auch vorltch'.tger Es geh: davon au«, bah ber Sachlchuldner bte Erichverung ,einer Sachleistung durch die infolge seine» Berzug« In Xli lung getretene Geloenrw>ertung ma>t geltend machen kann Anders.its aber wü de der S.»ch- kiftung«gläubiger aus btekr Entirci ting dar n einen ."Borte,l"7 »iehen. wenn er b:rech:!gi wäre, Mc In ihrem Geldwert erhöhte Sachl'istunz gegen Hingabe ter In ihrem Geldwert gelrini nun G.ld- grgenleistung zu empioneen Die'-r Bon i nun mühe nach bem (Kmä* §§ 157. 242 BGB g:- f enen .bistigen Ausgleich" zw'ten b- r b-ib: - l..itigcn Leistungen auch tm Falle des B:r\uqf« 'ugunllen bc« Sachtchuldners herückllchif -rer- ten denn Ber>ug-folqe fei lediglich die ba*- ber S eimigen der infolge seines Bcnuaei cnlilanbeae Schtden treff.- Bl nr wirb aber dies: an sich Werst ! cnründetc Gnttch idung noch weif' ein'! et ,r müllen und 'UAtr badingehend. bah man rom ©-a'J Rner ben 3lachr iS verlang', b : «• ohne I.. । Brr schulden, etwa aus betriebst, chnllchn Giünrc r. mit ktner Leistung tm Bü' : mb b'.lcb lern c- erfch lnt nicht angängig bah man einem fc ung-b. i.chtigien, IchulbIv > cn G äubigei t ■ l.ifgib- vo> Borteilen irgend,' :ld>-r Art ’imunflen re - fchuldha 11en. l;titunq«?cr- pslichlete.r Dck uldn:r« «umutd Rian wird um Io vorsichtiger mit ber Berücksichtigung der Geldentu-crirrng .'iigunffra des Lckullner« sein muffen rl« da« Reichsg:richt welchen wirtschaftspolitischen Erwägung." in weitem Umfang Rechnung trägt, gerat*.- hier dn Stondt nnki cinnimmt. dak der Schuldne- - selbst in den Fällen, in denen ein "Betrug nicht vvrllegt sich au* die Geldentwertung nicht bcrul-n kann, wenn .die "Bcrhältnissc unsitzer lag n und mit weiteren Stergerungen gerechnet meröen rnuktr . einerlet .ob da« Matz unb ix Grad ber weiteren Preissteigerungen mir Ile tallätz- l.ch eingrtreten lind, vorausgel.hen werden konnte l^ur Woch 1922. 1723 Br 5. vgl auch 3iir Woch 1923 288 Br 6.) Ein ander-r Ei unb zur Borlich! liegt tn der auhcrorbentlidi schweren Berechnung der Höh: der .Borteile", die N*m GeltI-istungsschuld er unter Umftänten rufallm r ."'ilc IT lt.-r Blahita/ kll taang.lcat werden ? A i eCnb.-rU fer kann eine allaemern gül l ,c Borm t.etcn Auch bic Erhöhung d « Cinlomm?n4 in i .cht ohne weitere« enttch-idmd hn ff>- wie \ B ter Beamten, d.kanntlich mit der B.-rtcucrung irr Aoflcn ber L d.nsh-'Itnng nicht imm r,>l i ben Schritt hält Auch die Frage der Bew:is!ast ist fui biete Berechnung von "Bedeutung Traf der Sachlchuldner die Beweiölast balür. b.rh Vnt Eläub.gcr .Bort.ilc" tn b stimmtet Höh: erwachten uürden? Oder muh der Gläubig't wenn er Lieleruirg zum allen Preik fordert betreffen, bah e. tmen .Bartell' selbst tn diesem Falk ntchi >iebt? Oder toll ba« Gericht e« a-XTUO et boito, nach billigem Ermessen, die Hohe der .Bortcik" bestimmen ' Da« OLD Darmstadt hat dies- Fragen nicht angeschnitten, braucht: es auch nicht, treff im speziellen Fall der zur Geldleistung Bcr- pflichlete au« freien Stücken eine höhere Summe angeboten hatte, über weiche da« Geiicht nur unbedeutend hinausginq Hier und in anderen Fällen Im Gebiet bei Gelbe ni weichung, auf die au« Baumgrünten nicht weiter eingegangen werden ',!><» — enräyni i.t nur bic Forderung nach bem Lckutz bei Hypoth keng'äubiger! - stehen Recht- 11-1 c d ung unb Rechi-lehte vor ben schwie- t.g' cn 5 agen S't muffen, bi kaum eine en'f-hci- dende Hille durch den Geietzgebcr zu erwarten ist. von jenen gelöst w n den "Der von ben G-e- rich'en unb bet Wtsseii'chaff dng '"f "agenc Weg scheint zu einer tu .Untere,len allieitig befrie- tigenben Lösung zu führen Dr A Giehener Waldbühne. Penthefilia- Etn Trauerspiel von Heinrich von Rietst Fast ein Zahthundert hat e« gebraucht, bis Heinrich von Kleist die Bnreterunag sand, die ihm von seinen Ze.tgen.osseu versagt ward- Und lech gehört er auch heute noch zu bet Dichtern, bereu Werke nur selten auf die Bühn- kommen 11« liegt daran, bah Älefft feine Dramen den Bedürfnilfen und Eilorbemlffen ber Bühn? weniger anpah'.e als andere, bah - mit anderen Worten - seine Stücke schwer ausführbar sind So lab man mit einigem Befremden dem Borhaben Gtrst-ner Kunstfreund' entgegen die Kleist« .Penthefilia" auf ter "Waldbühne ouffühien wollten &3 tft hier nicht bei Ort. über das Stück zu Deitchl zu sitzen und den Streit der Meinungen über bas. wa« Altift wollte, neu zu e nl-ich n Das eine stehl fest, bah Kleists bramutifche Äraft und Eigenart gerade in ber .Penthesclia" am stärksten hervvrliill. bah also gerade diele« Drama ter Ausführung besondere Schwierigl- l-n macht. Man Hal es verschiebenillch bearbeitet, lür die Bühne zurechlgestuht Der Buffübrung am Sormlag abend war die wirklich Kle.st'ch: 5affar.g zugrunde gvleji. Das fonntc deswegen gelchsb-n. weil die "Waldbühne gegenüber der Dheateibühne einen Borteil voraus hat. eben bte Qlaturbübne Der (Xb'ilität des £d aaplatzes kommt dir "Batur aufs beste eitqegcn. Du Einheit de« Orlc« kann ohne Stömng druch- geiübrt werden, man macht sich nich's dar.ius, last die Amazonen auf demselben Schnplatz ?r- fchei >cn. auf dem eben noch Odhffeu« de.i Befehl Agamemnon« enigeqknnahm Dieer Bo.I ! ist durchaus nicht rein äasterlich. und szenisch, 'on- beni von wekntlichem Wer) 'ür bic ganze Gestaltung der Aufführung Unb doch ist ba« Bedenken, das man bc- Aufführung entgegensetzte, durchaus reillänblld) 3M>b es DIielanlen gelingen. wirllich Älefft zu füllten ihn uns näher zu bringen, oder werden sie de Zuschauer verärgern uns von Älefft abfiohcn ? Da« war bic Frage Bun. man darf enreulicherweffe Jeff- stellen, bah bte Brsurchtungen natycau unbegründet waren Darum nut natze.zu? Da« lag nicht an ben Darstellern, die die örT-artungen meist überträfet lieb, ringend war bk Pe rthesllia ' 111eSpeckst a r b I s. an beici’ pststlilch- u.id pltzchifche Xroft beknie..* h h BivaibcLungen gestellt wurden fic t-il ffc r.-i.lr« erfüllt; heroisch u:ib .iaU>, Amazone unb doch Weil- wa ihre Penthefllia. s' nie c* ber Dichter woille. Mnb bc ihrer Führung anocrtiautcn Avm-onen sie cichnete auch, n-cnigficn« teiltrcffe, für bic ®u< (leitung aU veranta-ortlich traten fo gelchiaffen auf. zeigten ein so Icb.nbigf« C.vcL wie man es von Amateure nur crwnrlcn bar, 3iT#be!onbeie bot F r i c bc l L c r ch als Prothoe eine mustergültige veist-ing. vor allem in der Achili-S^ne. Beben ihr kam nur noch bic wardtg-erhabcnc Ober- P, iesterin i® i < e I a Horst- rech! zur CbeltuiM $ ic i'bilge.i Amazonen ver fch.vanben. aber burch- au* nicht In bötem S.nn Sie bildeten ben allezeit leber.i.'-ijen 5iranz von dem sich eben bis drei Hiudtcharakteien in q mz natürlicher "Delle IM- töltcii. d ie di - Roler au« dem Blumenkranz. — Da« Spiel de, Griechen er :n b.-m gegenüber nvniger qeschtLlfen. ueniger ernheillich. Vieltelch» deshalb nxil Dr H Älina seinen Partnern r.ch rrbei-iich überlegen war Er sa.tb immer ben richtigen Don. Ic.n Mienenspiel verriet, baft er nicht ben 2lchrll spielte, sondern bah er Achill war. bab et bic Rolle geistig verarbeitet und ersaht t-nhe. Gerade In dr. Büinff war ihm auch Dr W W a m I e r nicht gewachsen, ber aber sooft kir.cn Obtjll.u« recht sympathisch gab, und besten Spiel absolut betrachtet |ebei £tob oerbtent. Di<- übrigen mögen a u« der Richt er wäbnuZ« ta nrchl Id^Iic,xn. bah sie etwa nicht ihr MbgllchftaA getan hätten, auch vor ihnen alle Hochochtrm<«! Aber ich kann bxh nich" alle 40 ober mehr Dar- heller mit Re.men nennen Schon die Tatsache, bah 40 Dilletanten ein.- einheitliche Aufführung z.uftanbc bringen, ist für sie unb bte Sptelteitung bic höchste Bn'ttcnnunn .Ihren allen gebührt ber Dank dafür. ba& fie den Berlach mochten, die Giehener wieder einmal an einen unserer bri.-n Dramatiker zu ermner*. ter leider immc; mehr der B.rgessenhetl anheiw zu lallen ich i.tl Un5 bth dieser "versuch gelungen ist, muh hier dopvell unlerstr rche.r werden wer» i » bühne hat tr ohl selten sooi.Ie Gäste geschoo. (Aber was Laben denn Kinder bei einer 3afe fütrung der .Pemhelilia" zu tun?) ©bleiern roch cntflgcli. nten Zuschauern tu< es weh, wenn bei ko tiauiigc.i Szenen, wie ber Rampfszene.^aelacht n iib De.r A.r!ah dazu geben nickt ble Darftell« 5 iefer Borfall unb bei mangelnde Beifall zeigte mit erfch.eckender Deutilchkert bte Gefchmarttv«- iivung der heutigen Zeit Za, wenn« eine 0pw rette gcaelen wäre, aber cs tpar ja nur ein Trauerspiel! Videant consules —ter. fSo.iöel. Bte Rcick-1bank Enbe 3xxL Berlin, 9 Zuii. Die Jnansprnch- nähme ber Reiche Hank, die sich angtsichM des HalbjahreSwech < bereits in den Borwocheo lelrächilich verchärit hatte, zeigt In ber testen Zuniwochc eine neue beispiellose ©teige i ung Bad) bem Bankausweis vom 30 Jiuck wucks bte gesamte K;. "alanlagc um nicht toeni- ger als 6527.4 Mtllra.ben Mark auf 2 5 4 4 12 Mi lliarden Mark, sie hat sich innerhalb ter letztem vier Wochen mehr al« verdoppelt. 3m einzelnen sv. gen die Bestände an ti«ü>nticrtcn Reichesryrtzanweisungen tn der Be» r ichiswrche um 5440 Mrlliar den auf 18 3.38j Militär den Mark, dre Wech'elbeltänbe um 1000 4 auf 6-'<14.2 Milliarden Mark unb bic Lombardsord»« vungen um 86,8 aus 1^8.5 Milliarden Mark. Aus ter anderen Seite erfuhren die fremden Gelder ter Bank eine Zunahme um 2538,3 auf 9862,7 Milliarden Mark Der von der Bank zu befriedigende Bedarf a« Zahlungsmitteln zeigte nie zuvor erreichte Zistern Der Banlnotcnumlau, schwoll nämlich um 41^9.3 auf 1 7 2 9 1,1 Milliarde» Bla, T an Der flmsa,'' on Dar!ehe77rkassenschelliMi änderte sich unwesentlich, er belief sich am Mp- mitsschluh nach einem Rückgang um 17 Millionen Blarl auf 12,2 BliIlia ben Mark Aus den im Auslande hinterlegten Xdl be« Golbbestande« ter Bank wurde ein neue« Darlehn in Höhe von 40 Millionen Eotbmad auf- gniemmen. das Golbdepol. soweit e« unbelaftel ist, Derminbcrlc sich damit auf 140 Million« ©clbmart Der Goldlalsenbestanb der Re ich« bank blieb unverändert. Die Bestände an Blünzen au« unedlem Metall vermehrten sich um 0.4 Milliarden Mark auf 19,2 Milliarden Mark Die Da dehn Skai len des Reichs wurden bt bet »Dericht«Woche mit 480,9 Milliarden Mark ne» in Anspruch genommen temgemäh erstähle sich der Darlchnsbcstand auf 2879.2 Milliarden Biart Dr die Darlehnskasfen einen dieser Zunahme eit- sprechenden Betrag an Darlehn«kalkenscheinen an die RelchSbank ablicferten, lind die Bestände ber Bank an solchen Scheinen auf 2888,8 BTffTkrrbei Mark gestiegen Warum benutzt die Hausfrau $eurio! Ö>tU ßt dadard) die Itbeeedauer ihrer Wäsche verlängert, denn $enrio tzanshaltfeife enthält S0°/° Zett, greift also die Wäsche nicht an an» ist im Sehratsch viel fharfatner als sternfeif». Dereimgtt Süftnfabnftn Stuttgart T * v« » ■771. «Hw. 250 000, MO tu* Ntfortaft. ■'i.'bc J-.Haoc tnteberbolL) (3n ein.- imu gen ommcn - e i d)6 • WO bH W5 000 btt »tötkupreik e**e*ilw M ** twitinbm lieh Ix bei Mtk- *q Brv.fi gutter' 800000 Ätf>0hax« 51 Dollar» Stand bes r-cs 16*8,- 11,71 Ib B*lta b (MIm bei Telephon 848. 47O9P illte llraaii WeO bei 3 - 4 sitz. Mitteldeutsche Creditbanh. fein QVg M.4 ‘ 80 0. 7*78,* en* 'sn 8*77 MU, - bei bei bet bei bei bei bei 52 10C Äiln ; 2*100 3000 7Tt! 5? ber anbaltenbt» adt betrA4*1 leben bet für der der der der Wizfccf "l'crte« Z/OrJ Greben für ben poliiifcheo Ted: L 3 Ernst Vlurnscheiu. Otetttner Ttrflan gttoatmen 'Bt*rrfwt«een Ist bte trtrtenra Wb Xxrtfirtgtrungcn Hom twnWfcitTI‘4 80 000 unb für bte füb- M» thyten bei 3nbBfhrte*arfted 100 000 Ms 820 000 «enarwti 3a ber Mk* » ÄarbeneierW bet erfHr ’latU er- L Meibwnftalt ftttgenb Wtftr»- ter. Selten ■ •edLemee, X»•. i xm* ber W» M»b ‘SetaH- ber Xbtfenfbtbdatiee »eibpeifr eat gebetex, ble etil ben tnetbex. »eiche fette*« t a.t etc >ch JTU der Baak »r Tkirlaae» verxa. ■- B. «trupp AktteaaaMllMkaft, dar BiUeldeateehen Credllkeak, Filiale Hencke*, den Bankflrmen H. AafkkiMr und liritai »eholeai der Bankflrma Deerteikeek * Ole., 6. m. b. H-, 3*Xäaaf bähte das MW an Leb- atm, bte Arrle Detäxbertea sich jedoch t Mr bte 8= WnbetMtirfen gebanbettm greifen Ein Maller amrbe tpeg.-n K-ttem Handels ju eine- JlliK'on Marl tenittdlt Auch sonst hätte sich t-ic Polizei versch.ebe-itlick mit Retten- Hankes zu beschäfiigcn Die Preistreibereien sind demnach künstliches Produkt gewisser Volks- gen offen aus kosten der Allgemeinheit Der Xif- trteb bestand aus 87 Ochsen. 56 'M len, 725 Sraakfarter Tießmarft fpb Frankfurt a. M. 9 3u(t Ver- nrlnbetter Auftrieb und eine katastrophale Preissteigerung gaben dem heutigen Viehmtrkt daS Eeptägc Tic Preise für Schweine es waren nut 739 aufgetrieben erreichten sofort schwindelnde Hdh^i. Io datz mit wenige Metzger ein- faufen konnten, etwa 500 bis 600 Metzger erhielten überhaupt kein Stück Vieh Aehrtiich sah es auch auf dem Drotzviehnvarkt au« 3n verschiedenen Fällen mutzte das Muchergeeicht, orifl 1 3t..1 v' eisiielgcru.iqen Sc nirfi eb n 560 070 ,leiG"isi V gg.n. märkischen ler lltteldaateekea Creältbeefc re«* trf. . C.el z'el.en bfi dem Ausbleibe.r von weiteren .$j ufiiv i b..'falls krcks- ug nn Pie le a.i Di: günstig en -rnteiusslchlen i .ctei g.g- : Reenffmi a n? Klein-Auto gegen sofortige Kasse gesucht Offerten mit genauer Angabe der Marke, Stärke, Baujahr und äußerstem Pteis an die Automobil-VerkaafsgesellachaftnZeihhn.b.H. Frankfurt 8. M. Zeil 49, Tel. 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Vvttier H.>i,M»aa . ■no'.i lern - 5>at>as berichtet aus DüIseldo . > ,: ilttci Heuftabt und € ? < T) c r in 7e Pfalz ist au* e nem Schienen- rtrang ein Haufen non Ziegelsteine» qc’unten tr orten Die üblichen Sanktionen lind verhängt worden 3<>öv!io. t:F Schu wegen Spionageoerdachl s Li ^a1 werte- Hi Schildes war b e .i ' ' 4 ■e 4 V S «mmeroerite i Has^r. mir- teste Haltung sämtlicher Valuta- Mte* MB fceeei tÜrSsche Antel den em-ut um jSoqi"bte 400 000 Und Otart am 600 000 Pro- *Bt ttee* Mtefte Inteiben waren &benr*e- «iiieGwep^e itttataal 3m Lqei»enteil untere* heutigen Mattes weiden 370 Millionen Mark neue Ulen der Mlttelden tfchen 1 n k um Ve-uge ausgeboten. Die des VeMgsoechts hat bi» eUildXtefk- 6. p2 der^AnmäldanjrSnd die Aktien, fflr die da. 8e,ug*r->«ht aaweflbt werden »oll. nach d« SerlM and Nammerofotee geordnet ohne> Gewinnanteil and Eneaero in^h, mit an*efertirten Anmeldeecheln. wovon Vordrucke bei den Bezng.wtelten ernAltll« h 5?$®-. *„rfthnna dee Brzug.recht.lBt provUion.frei. Miwelt sie nm Schalter Wenn die An.ühang auf brf.fllchem-W»ge erfolgt, wird die üb- Iteh. ^Sworerteton In Anrechnung gebrachl. Die Aktien (Br die da. 1Tezuorecbt au« grtbt iS^erden mit einem die Ausübung des Bexogsrechte« kennaeichnenden Stempel . 16000°/. - Mk. 150000.- für je Mk. 1000- Nennwert junge Aktie xu- * ärii^BSwnnm*^«teuer und de. obengenannten Pau.chalbetragv. für Beauuirecht« Shwt itaM Höhe «»fort nach dar letzten Notierung des Bezugerecbte. (f,^!Lu'unl1 «?—bekannt gegeben wird, l.t epAteiten. am -4. Juli 19B emxu aahlan ^abordJe Einzahlung wird dem Einreicher eine Kasienquittung erteilt Die Be- StetetelleAaSd bereit, die Verwertung und den Zukauf von BozugarechtOTi zu ▼w™-“®'"- L SeAuahAndi«»ag dar neuen Aktien, über deren Emchelnen besondere ^‘^'^rSnitennL STotetgeroB^gabe der Kawenqaltmngbel derjenigen Anmeld^elte die « -- Äranffurl a M. 9 IuN 3rr1olqe der Ttehifcnbrueflurm fterrkb1 cm-- grotz' Unf dyrrbeit auf der CMrcibctorfe Das D-fchäft wick.il lid> 'chwrrfällig ab Die Pr te Jie»7n mritcr fest. bcIf -.-tei#« norf ift bi; Tkufcha®? njdb Mw^^nmedl Tic JRübfen Nagen über Ich^rchc -tufubr?n von Tciten Hoflflcn letz Dvrste sur S>'rllcNung non Sdcfifaffec bleibt geiudbt Hafer wird ebrn- ialls höher Hülfenfrüchie sehr ItiN ."Futtermittel b i fester Tenden; b-*»2brt «s notierten je 100 Jule: TDci'.cn. TBetierauer 1000030 Mk. Aoggen 750 000 bis 800 000 Mk Sommergerste für V:au?wecke 800000 TM Mb. Haier, inldn- di'ch.- 720 000 f,e 780 000 Mk. TDci-enmcbl. lübb Sre-ial 0 1 550 000 bi# 1 650000 Mk bei 'TDagflnnbeiug ab Mühlcnltation. Voggcnntehl 1 150 0 70 Mf. Metten- und 'Rcjg.ir*l-ic 480 0Q0 bis 507 000 Mk Heu lüdd gefuad gut. 'rocken 140 00Q Mk Stroh, südd gesund gut trocken 130 000 Mk Tendenz Fetz bei kleinem Dc'chäft. Bei Neigung zu Fettansatz sollten Sie eine Zehrkur vornehmen Mir raten Ihnen 30 g echte loluba-Äeme zu laufen, die wirksame völligunschädliche. Icltzehrende Stosse enthalten, nehmen 6ie3mal täglich l—2Stuck. 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