Nr. 83 Erscheint IS gl ich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSametagsbeilage: GietzenerFamilienblätter Monatlichevezuorpreife: 3400 Mark und200Mark Trägerlohn,durch dieDost 3600Mark,auch beiNtcht- erscheinen einzelner Nurn- mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrift. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Ziehen. Postscheckkonto: $r Bitteres tragen und weiter zu dulden bereit sind. Der Dank teS ganzen deutschen Volkes für ihr AuSharren sei ihnen erneut versichert. Dieser Dank und unsere Bewunderung sollen sie begleiten in die Zeiten hinaus, in denen wir wieder frei find von fremder Gewalt und auf unserer Väter Erde in freier Arbeit leben. Reichspräsident: Ebert. geggz Reichs'oerkehrSministec: G r o e n e r. Die Ausweisungen. Berlin, 9. April. (Wolff.) Der Vortragende Legationsrat Dr. Zechlin von ter Prefseabter- lung ter ReichSregierung. ter im Ruhrgebiet die Aufgabe «hatte, die ausländische Presse über die dortigen Vorgänge vom deutschen Standpunkte aus zu informieren, war trogen feiner Tätigkeit von ter französischen politischen Polizei verhaftet und acht Tage in dem MänuergefängniS Düsseldorf gefanqeng-halien worden. Zechlin wurde jetzt in Freiheit gefetzt, aber auS dem besetzten Gebiete auSgewiesen. A a ch e n, 9. April. (Wolff.) Oberbürgermeister Dr. 3 a r r e S von Duisburg, der eine Gefängnisstrafe hier verbüßt, wurde gestern von den Franzosen ausgewieken und mS -nW- sehte Gebiet gebracht. Kö ln, 9. April. (Wolff.) Die Gesamtzahl der bis 6. April ins unbesetzte Gebiet ausgewiesenen Eisenbahnbeamten und -arbeiter im Eisenbahnbirektionsbezirk Köln beträgt 64, aus ihren Dienstwohnungen wurden 364 Eiscn- bahnerfamilien vertrieben, von 158 Verhafteten wurden 25 vor ein Kriegsgericht gestellt und zu insgesamt 74 Monaten 12 Tagen Gefängnis sowie 2 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. Witten, 9. April. (Wolff) Nachdem in den letzten Wochen Bürgermeister Laue, Stadtbaurat D e w i g uird Bürgermeister Terjung von den Franzosen verhaftet, bestraft und ausgewie- sen wurden, wurde heute auch die letzte leitende Persönlichkeit der Stadtverwaltung, Stadtrat Spante r, verhaftet. Der Abwehrkampf. Berlin, 9. April. Rach einer Meldung des „Vorwärts" au8 Köln hat die dort am Sonntag abgeyaltene Konferenz ter sozialdemokratischen Funktionäre auö den Kreisen Köln, Aachen, Koblenz, Trier und dem Saar- gebiet nach dem Referat deS ReichstagSabgeord- netea S o l l m a n n eine Entschließung angenommen, worin die rheinische Sozialdemokratie erklärt, daß sie gn dem passiven Widerstand gegen di« militaristisch-imperialistische Gewaltpolitik f e sl h ä l t. bi« Frankreich aum Der- ständigungSfrieten bereit ist, ter Deutschland nur im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit verpflichtet. Zum Schluß verwahrt sich die rheinische Sozial- temoltatie gegen die Errichtung einer westdeutschen Rheinrepublik, wie sie von Frankreich geplant wird. Die Beteiligung an einer derartigen Einrichtung wird als eine« freien Volkes unwürdig bezeichnet. Grsangenenfnrsorge br# deutschen Noten Kreuzes im Nnhrgcbiet. Berlin. 9. April. Unter den Aufgaben, die den in Essen eingesetzten besonderen «Delegierten des deutschen Roten Kreuzes für das Ruhrgebiet obliegen, steht tm Vordergründe die Betreuung der Gefangenen. Nachdem die DesetzungSbehörden ihre grundsätzliche Z u st i m m u n g zur Durchführung der Fürsorge für dieselben durch das deutsche Rote Kreuz geeeben hatten, konnten in der Zwischenzeit nahezu alle Gefängnisse durch die Delegierten besucht werden. Die Fürsorge wird örtlich von dem Gefangenenhilfsausschuß deS Roten Kreuzes wahrgenommen werden. Dieser Ausschuß regelt die B e k ö st i g u n g, den Besuch der Gefangenen und versorgt sie mit Wäsche, Bedarfsartikeln, Lesestoff, Schreibsachen usw. So sucht er auf jede «Weise das Los der Gefangenen nach Möglichkeit zu erleichtern. Verschärfter Belagcrttttgsznftand über Castrop. M ü n st e r, 9. April. (WTB.) Ueber C a st r o p ist seitens der französischen Besatzungsbehörde wegen Einstellung der Gaszufuhr infolge des Streiks der Belegschaft der gestern besetzten Zeche „Graf Schwerin" dec verschärfte Belagerungszustand einschließlich der üblichen Verkehrsbeschränkungen verhängt worden. Der päpstliche Abgesandte in Cfsen. Essen, 8. April. (WTD.) Der päpstliche Delegat Testa hat heute morgen mehrere Führer ter christliche,: Gewerkschaften empfangen. Rach- mittagS machte er dem französischen 'Armeebischof in Düsseldorf einen Gegenbesuch. Von den Franzosen besetzte Zechen. Kupferdreh, 9. April. (WTB.) Am Sonntagvormittag besetzten die Franzosen bi» Zeche „Johann Deimelsberg" („Adler". A.-G. für Bergbau). Die «Belegschaft fahr heute früh nicht ein. — Gleichzeitig mit der Zeche „Bonifacius" ist auch die Zeche „Joachim" (ManneSmann) beseht worden. Auf ter Zeche Waltrop sind außer dem Direktor, Oberbergrat Stinn, ter Maschinensteiger «Barthel, der Vermessungstechniker Sturm und sein Sohn sowie zwei Maschinisten verhaftet worden. ——■ nimu- ■1 ■ Frage und Antwort im englischen Unterhaus. London, 10. April. (WTD.) Das Unterhaus trat gestern nachmittag nach ten Öfter« feiten wieder zusammen. Donar Law saß auf der Rcgierungsbank, feine Stimme war jedoch noch schwächer als vor ter letzten «Vertagung; er formte sich dem Hause kaum verständlich machen. 3n Deantwvrtung verschiedener Anfragen erklärte der Premierminister, er könne seiner bereits weaen ter Lage im Ru hr gebiet gemachten Erklärung nichts hinzufügen. «Wedgwood Benn fragte, ob Donar Law irgend etwas über den Zweck des Desuches LoucheurS sagen könne. «Der Sprecher wandte em, daß eine Anfrage darüber bereits vorliege. Das Mitglied ter Arbeiterpartei «Wedgwood fragte, ob nicht P oincar e vor kurzem eine Botschaft an die Belgier gerichtet habe, in ter er erklärt habe, daß die Räumung deS Ruhrgebiets nicht eher flattfinten werte, bis die Reparationen voll geregelt seien. Donar Law erwiderte: „Ich glaube nicht, ich habe sie nicht gesehen.«' Das Arbeitermitglied fragte den Minister weiter, ob Loucheur während ieines letzten «Besuchs ihm irgend welche Vorschläge für die Lösung des Ruhrwirrwarrs vorgelegt habe, und ob die Vorschläge entweder die 3ntemationali« sierung des Rheinlantes oder die älebernahme ter «Bürgschaft für eine Anleihe, die durch Deutschland aufgenommen werten solle, um sofort Zahlungen an Frankreich $u leisten, auch die Englands umschließe. «Denn ja, ob er es Loucheur Rar gelegt habe, daß England keinen dieser Vorschläge annehmen könne? Donar Law erwiderte, Loucheurs «Besuch sei völlig inoffiziell gewesen. Es habe nur eine allgemeine Unterhaltung stattgefunden. Kennworthy fragte, ob es wahr fei, wie man berichtet habe, daß ter Premierminister in feinem eigenen Ra- men und namens ter Regierung seine Zustimmung zu ter französischen Aktion im Ruhrgebiet aus- gedrückt habe. Donar Law erwiderte, seine Antwort laute verneinend, die Frage wurde niemals erwogen. (Hört! Hört!) Kennworthy fragte hierauf, ob denn die Berichte in ter französischen pnd englischen Presse, daß Loucheur nach Frankreich zurückgekehrt sei mit ter Zustimmung ter britischen Regierung zu der französischen Aktion im Ruhrgebiet, nicht die wahre Mitteilung der Tatsachen darstellten? Donar Law erwiderte: „Ich habe keinerlei derartige Mitteilungen gesehen." (Hört! Hört!) London, 9. April. (Wolff.) Der diplomatische Berichterstatter des „DailyTelegr i p h" schreibt, trotz ter Rückkehr Donar Laws und Stanley Badwins nach London seien die britischen amtlichen Kreise äußerst abgeneigt, irgendwelche Ansicht über die Frage des «Besuches Loucheur s auszusprechen und über die von ihm während seines «Besuches dargelegten Gedanken. Donar Law und seine Kollegen hätten die Gelegenheit eines unformellen Meinungsaustausches mit einem so hervorragenden Franzosen wie Loucheur begrüßt. Aber man fühle sich britischerseits zu keiner maßgebenden Erklärung berechtigt, bevor nicht ein formeller Plan, ter a le oder doch einige ter Ansichten Loucheurs umfaßt, ter britischen Regierung offiziell namens der französischen unterbreitet werte. Man wisse in London nicht, weit weit Loucheurs Ansichten die Ansichten darstellten, die augenblicklich von Poincare und dem französischen Kabinett vertraten würden. Den Informationen desDrrlcht- erstatters zufolge ist die PolitikPoincur-s von ter Loucheurs in zahlreichen einzelnen Punkten, wenn nicht in einigen grundsätzlichen Punkten, verschieden. Der französische Mi- nisterpräsiteat werte dies vielleicht bald klar machen. Es brauche jedoch nicht unbedingt.daraus geschlossen zu werden, daß es so bleiben weide. Ebenso übereilt würde es sein, anzunehmen, daß die Gedanken von den französischen Gemäßigten von ten britischen Kreisen vorbehaltlos angenommen werden. Es gäbe mindestens zwei größere Fragen, in denen mangels eines vollen Haren Planes die französischen Gemäßigten auf den ersten Blick Vorschläge wiederzugeben scheinen, deren einer finanzieller, der andere politischer «Ratur sei, die ein gutes Stück meitergeten, als irgendeine britische Regierung bereit fein könne, zuzulassen. Beispielsweise werde darin indirekt gefordert, daß Großbritannien sich bemühen sollte, von Deutschland, statt von den Alliierten, wie das in Bonar Laws Januar- Vorschlägen nietergelegt war, die Beträge zu fordern, die notwendig sind, um Großbritanniens «Verpflichtungen gegenüber ten Vereinigten Staaten zu erfüllen, jedoch nicht für Reparationsrechnung Desgleichen werte ter Vorschlag ter Schaffung eines west rheinischen Staates in London mit gewissen Defürch.ungen entgegengenommen, da er einen Eingriff in das innere Gefüge Deutschlands darstelle. Es sei jedoch möglich, daß, wenn diese dornigen Probleme gründlich durchgesprochen seien, ein Plan entstehen könne, ter diese und andere britische Einwände beseitigen würde. Louch'.urs Vorschläge seien natürlich nicht in der Gestalt eines endgültigen Planes erfolgt — einen solchen könne ja nur die französische ^Regierung unterbreiten —, sondern als eine Art von bei fudfrg teeren Vorschlägen, die eine Erörterungsgrundlage bilden sollen. Der erfolgte nicht formelle Me'mungsaustausch, ter möglicherweise auf einer mehr offiziellen Grundlage fortgesetzt werden könne, sei natürlich ziemlich heikler Ratur gewesen, daher werte es für wesentlich und dringend notwendig gehalten, daß auf beiden Seiten des Kanals gewisse Uebertreibungen und 3rrtümer vermieden würden. Das Ergebnis einer Ersatzwahl London, 10. April. (WTD.) Dei ter Er» sahwah l von Anglesey ist ter liberale Kandidat Thomas, ter von den beiden Gruppen ter Liberalen unterstützt tourte, mit 11 116 Stimmen gewählt Worten. Der Arbeiterkandidat erhielt 6368, der Konservative 3385 Stimmen. Belgien zahlt seine Schuld an Amerika? Paris, 10. April. (WTD.) Wie die „Gfit- cago Tribüne" aus Washington berichtet, hat Belgien, ohne eine Initiative von fetten Frankreichs oder Italiens abzuwarten, in Wa- s'hington ankündigen lassen, daß es sobald wie möglich mit ter Z i n s e n z ah l u n g für seine Schuld bei ten Vereinigten Staaten zu beginnen beabsichtige. Die erste Zinsenzahlung sei am kommenden Montag fällig. Es verlaute, daß es sich um einen einleitenden Schritt Belgiens zur Liquidierung feiner gefamten Schuld handle. Tertf* in Paris. Port« 10 CZUnt (Ml) D« .Aeuhzek cherald bet4drtigt such mit »er Xuoefenbea D o r» ten« tot Pari« unb f-fcreitx. der Quai bOrla« erkläre, Dotu.n lei »n der Heg Irrung nicht aulge'jthcr! Dvrben, nach Par,« zz tommen. 2ßxr dr Regierung feug < nicht, dad er mit ber-sca ragenden Per^LnltchßeH«^ Mr de» Quai b Or'ai) na^efteben, und mit THUglUbcrri bei Oberflm Krugsra H gefprodber. habt. bU e ne rheia t fche Republik als dal U wirksame TBittel betrachten. a» die Sich. Yeil Frankreich« gegen einen ® Int all von Preußen jux gewährleiven Tie amerikanischen Ansprüche an Tevtichtand. 2euy ork. 9 April lWTV » Durch Funk- sprach Aach etnrr TBribung au« IBa'btrgton werben der von am.-nkanzlchen Agcaien «ar Regelung der Krleglanfprüche etnaclegten ®emlfä?ten Äommiffton 12 31® amerlkanifche Ansprüche gegen Deutschland im ® e • famthetrage von 1 187 730 »67 Dollar dvrgetegt werden Der 3g?m TR o r r l • erfUrte, der angegebene flbdamtbetrag werde nicht att bindend Tür Me Parteien angeleben, da dir Prüfung der slrafung der Sckeildigen und Dieteraufrichtung der Denkmäler juueffebert hat Memel, ü Avril, s Dolfs » Die Sonntag nachnittag vorn UtJuikbei Seite einmaleilete» Verhandlungen, au bernn auf Antrag der Ä a u I in d n n f v.t versichert, H fei ihm al.e« daran 6<4 de n 'feu 44 . acht hat 4Ui< X gUninglht.lc dotz wodl nütze, denn die Aegierung oerabur ): bog Mainzer Schis*' al« gen tum be« l antDQÜ für die itag dreier L bcr.ra fl« wi e gewtd r.lAl unwichtig, d e FS-ei auf«4berfi. b«< zwitchc *. dem T«ue 1 Polar» tn Da mflab: und b n fcanzösifchen Ge-teral g> spann« tpurbei" Die A twan auf bte't Frag« H s« r etatab. Die .V.rstndung von der der All'« reu'b spricht, wurde hergeiteU- durtz dal hessische 6taat«mtnlfterieeL Aeckarftratze 7. die In rtum .gesponnenen Fäden desHränken sich Vezichungen .zwischen dem Aeu.'n Pa.oi« Darmslabl und dem svangSsischen tftne-.il '. Und tixu tarn ba4 '*> 5 '.iche V rwaltung lebet- jede un nittel a V r- baxblung mit der seaniöfiichen Veiatzung i« erbe ab uxb tx-rwie« bu e an da < heil sche S aal eie • 'tertum Das Staat miiifteriu n iru d t« n auch von dem sianH-fisch« tfencril Degvitte a gegangen ueb e suchte davaufhim de Droh er o.- liche üHxxUtunq un 4
    g Da m ad § der frangöfUtze Ver tnbun - oft irr tn Darmstadt unier^u5r.nq.*n war ma bt sitz da« hessische Ctaat»mi:iifterium an d e Droh- Herzog! iche Verwaltung ml der Qbtte dal Aiu« t-Dm U»3aren d.-ni fron^d ich Ik • btnbunaloff ver all Do nana lichung tn der Pvefse. durch die feftgcftcllr u u de. bah die Ueberlaffuna des Hause.« auf auibräl» lichen Mans ch der hessische. 1 Xegieru.ig erf; (ie. Urft barm erteilte be Droh der zog liche Verwaltung bte erbetene Mnwilligung zur Dereltftellung der Dohnuna Aul diese durch da« hessische Staatsminifte- Aus Stabt und Land. Dieben, den 10. April 1923. Unser neuer Roman beginnt in der heukiaen Dummer. Die Der- sasserin Luise Schul-e-Drück hat ihm den Titel Das Mosslhaus gegeben. Die SrzLhlung führt un« in ba« Her, der rebenumsäumlen Mosel, in die Gegend von Traden-Trarbach. 3m Mittelpunkt de« Romans fleht die Prachtgcftalt eine« Dvrs- bür^rmcister« und Win,zer«, der, obwohl Ka- vallerieoffixier d. A. eine« vornehmen rheinischen Regiment«. gatM in seinem bodenständigen Mosclanertum wurzelt und Leid und Freud des hart schassenden und sorgenden Winzertum« freudig und stolz mittragt. 211« Gegenstück zeigt die Autorin ein Deschwister- paar au« Berlin, bas an dem vortrefflichen Menschengeist Im Moseltal sich emporreckt au« der Daseinsnichtigkcit getoisser Kreise der Weltstadt und in dem Qleuen schließlich be- alückenden Leben«inhalt findet. Donrefslich ist der Dersassertn die Zeichnung der Personen gelungen, in wunderbaren Lchilderungen läht sie die SchSnheiten be« Mosellande« vor dem geistigen Auge de« Leser« erflehen und lief und wahr schildert sie die heUiae Liede und Be- adfttrung für da« d e u t s ch e Moselland. Dir sind gewih, daß diese tfrzählung den vollen Detfall unserer Leser finden wirb. Das Deutsche Bokksopfer. ^kn der Efefchäfttzsielle be« .® (ebener Anzeiger« wurden für unfere bebrinaten Volksgenossen im Xubegrbfet und am Xlkin Welter abgeliefert: ®ar* S®610»«. 8150. O»nrrr fiirfw 10 000; Tanzklunuchrn in Oafr öfjb. 3 Aale. MO Apotheker -Zurich«, tiaubad) 300), früt>zrv QderrvaNchule V 5, 2 Aale. 3700 L V 3000 31t Den Gebern herzlichsten Dank' Stateet Spenden werden in der Geschäftsstelle be« »Gieheuar Anzeigers" angenommen Der Grotzhandelsinde^, Anschluß an die Aktion zur Stützung der M a r k hat sich da« Niveau ber Grvbbandelspreise nach der »roh- handelsindefziffer des Statisktschen A «i ch « « m t« von dem SSS5sachen de« Frie- densftande« im Durchschnitt de« Mona:« Ze- bruar auf ba« «S^sache ober um 12,5 0. A. im Durchschnitt de« Monat« März gesenkt, der gleichen 3dl wich der DvNarkur« in Berlin von 27 918 aus 21 490 oder um 24 *> & Bewegung entspricht ein Aück- gang der .ferderziffer der Ginfuhrwaren von dem 8796fad>en auf da« 6815fadx oder um 22ch v. während die vorwtegcnd tm pnlan b eryughrw Darrn von *.< oder um 8J p. Sy. 3m einzelnen laufen: Getreide und Kartoffeln von dem ^>i«fachen aus ba« 2803- l«de 5tüt. 3Mder. Aleisch und Fisch von dem «l0fächen auf das 43;Maen im Jebntir au? ea« 7790 adh oder um 2^3 v. S>. tm HLr». Die auf den 5. Apr l berechnete Stich ag-^rfser ter Drohhantelsprette «etgl gegenüber dem Stande vom 24. März ,4«27fach) im Durchschnitt der bertdftätigten Daren und Preise mit dem 4-44famen te« Arirdcnsslande« feine wesenUiche Dergn- derung. Die vonvieaenb durch ba« Dieder- anziehen der Gerretdevretse dervorgerufene Steigerung der LebenFminelpreisr von dem .?299fad)tii auf das 3576fadx ober um 8.41>. Sy. wird durch den unter dem Grnfluft der Kohlen- und Siscnvrei«herabseyun^en eingetreienen Aückgang der Jnhuftr . -ftoffe von tem 7684- fachen auf da« 7215fadx oder um Sv. H. fast wieder ausgeglichen. Wie dl« DefamtindeZ- zisser. weisen auch die Srupren Inlandswaren lESfach gegen 4477fach) und Ginfuhrwaren (6c23fad) gegen 6577fach) nur unwesentlich« Schwankungen auf. Boruotizen. — Tage« raten ber für Dienstag Stadltbeater 7 tthr: .Da« Äon^rrt* — Dieheivr Sponclub von 1900 Äo*d Kobel. S Ubr. aufter- ordentliche ®enetalter’ammlung — Männerturn- perem: 'IDiebcrbeginn der Zurnflanbe — Palaft- f?4*fV>«U ,5Vr Dau Her von Paris" und .Der KlapL-er^iocch hat sutz geirrt" — Au« oem fliabttbeaterbureau Mit bem Gastspiel der Mitglieder be« Sroats- Tbeater« tn JLiffel am Donner.tig bic D l elrn non Stzo'z Stzaufpiel .Der 1B tt auf mi: tem "' bring.n. tr rt> , der Aus au e» L e ?e ovn e.M.-r vvatzt olle' tftbrunaen te t. Di« Derk ift bereit« über 50 Bühnen Deutsch and« gegart et. — Schnelber-Zwang« Innung. Mittwoch. 11. April, 2 Ubr. im JLitb Vercinshau« Hauptversammlung. (Siehe Anzeige ) LLettervoraudsage f ft r Mittwoch: Molkig bis beiter, meist trocken, wenig wärmer. leichter Aachtfrvft. •in kleine« Hochdruckgebiet liegt übet Süd- unb Deftdeutschiand. doch bleibt b« Wetterlage noch unbeständig ** Au«länbifche Spenden f ft r bi« Universität Eieften Atzin schreibt uns von ber Universität^ In letzter Zeit ILnb der Universität Dieben verschiedene Spenden au« bem Au-lanbe zugegangen. zur Verwendung bei den • inrkbtungen der •l«h«ncr fit abenlen» Hilfe und insbesondere zur UnterflüO mg der Studentenspeifung •« bat bte 5>ol 1 • ba 0 Fell 0 w« h 1 p. eine enolische Tferd 'lgjng, ble in gröberen Gesellschaften Deutschi and betucht, um ble hiesigen Verhältnisse aus eigener An- ’4auung fernen »1 lernen jnb perföltltche Beziehungen anzubabnen. 20 Df mb gespendet für das Studentenheim, beffen Speisungen zahlreiche Angehöriae der Heklowsbiv besucht haoen Der €erÄenW»erete Hot* ara. Mittwoch ist der letzte Tag der chofetchnitt- AusAelttUig bem tzer S. Mer Die X.«Heilung tf: geffnel oeu II bfe 1 unb nachrnutag« neu 3 ba 5 Uhr - 3l folgt bann eine Sonderaul- ftcUueg bat Beeerza für OrtguMlrabwrung Xux- bißet Künstler, beten »rtHnung tn einig* Tag* k 50 Mark für ba« Liter betragen Gnd- gs'.ttge Hestfeyung anb amtliche BekunntmachAun erfolgt noch • •ine Sperrzeit für Tauben wird toi unserem heutigen Anzeigenteil zur östentlichen ÄrantnU gebracht • • Gin br elfter Dieb entwendete am Sonntag mittag nach 1 Uhr au« einem Vorgarten M Cubto4g«pldhe« einen Äinbcrwagen mit Au«stattung unb fuhr bamtt nach ber Sradt iu Da Dieb ift etwa 19-20 3ahee alt, 1.© Meter grob, gefetzte Statur, war werttagsmästig anaciogen Der Kinbenr^gen ift austen blau» lackiert, innen weih aubae4.1ilaaen. hat Afernen- febetgcstell Da« Verdeck ist ounkeidlau, innen weist 3n bem Da gen befand sich ein weistes Seiferbedbetuben, ein weifte- Kisten, weifte« BÜtt- ruch. Dumm.rxnlage mb Äoft^aannatrabe Bor Ankauf wrb gewarnt Sachdenlich« Mitteilung nimmt die Kriminalpolizei entgegen. •• Der Verein ber Detaillistin btett am Dvim.rliag unter d.m Vorsttz bei Kaufmann- Wild. Horn em.* Versammlung bei G n yd« tzwidel« ab. bU ftch etnrl guten Besuch« erfrnife. Bon selbständig n tfeiotrbtitei ende 1 w.re.« .er- treten die Ye ti gruppe, be Oetxn«mtf V. ra cha, t>k Schaf>gelchi'te Torie hn» und tf al arrn- manufertu Ufw. 3e Mitt.l?unkt ber 2er amm- lund stand ein Vortrag bei Stabil- AbUd Ka l d- ' u Y - Darmstadt, b*.' l Vor itz^ndra be« Verl»»- d«s bestischer DelallHflenDertin De. auf reicher geschäftlicher Orsahrung au'grbaute Inl -r.-ifjnic unb auf klärende Vottraa h.rüd«r u- a bi: allgemeine Geschäftslage. 6tni:r'naen b n Preisabbau, bie Preiskilku'.at 01 ufw. D:r V rtra^e 'e betonte, bast burch M ungür,?lgcn fiwanjie le • unb wirtschaftlichen BertzäItnl'fe ber etnietUmbel deute mehr al« je hi feiner G«isken, bedroht sei Gl s«t eine Selb tlä i'chun^. wenn man hier bfe ge.ien* tetllgr XrfMffwna babr De Sud kan, na'e sich in Arm Geschähe tx-rrtotgert. mal ang^icht« her fortstzreit.-nden Geibentwertung ni.-mel« tnttd r aufgebot werben flbnne Dir fetzigen 3«'tö be mühten, wem, nicht amal Durchge t'rndes Sckchehe zur Verarmung bH Gtnzetbandell fü' - r«n. zumal bte Zukunft töricht >"e-i unb Mt steuerliche Betastung, btt gerad auf dem sefh- ftdnb gen Äaufnumn und Gewerbetreibenden rüde, festr e heblich fd. Werwolfe AuMiru m gab ber Bort tu q nbc sobann über die Auf teflunq von 'Bilanzen, wvtzei er auf Mt Unter’ chttb au'me d fern mochte, Me bei brr Einkommensteuer Be itz- ffeurr unb ber Zwongsanfeihe zu brachten flnb Drr neue Gnttvurs be« best. tf rw rbcrt. uage^ttze« towrbe babd kur, geftrettt Uube Me Unfae' eure bemerkte ber Aeferent. Mef: fei für ben CUal wohl Me beste Steuer, für ba« Volk u d den G». wrrMtraibenden aber fei ftt eur schäb lh benn Ht führe zur Vrr.euerang bet Warrn Gmattend befxxnbeltr ber Aebner Me Hrogt bH Preii- ehbautl. Sabri beschü tzte er sich auch all de < oft Wn be, Ginzel handel «rd^tnen Borwüstra. Die grobe Vv ' uuffe glaub«, bei u xeojrel erbeb:l 'fern DolLarrüdgangr müstt auch l»lor* eine eTUlpt.*4>-nbe SeukuNG der K*rtauf«prr.fc em« treten. HUn ÜMcfeftc «ber Mist Me V ekzuf«. preise bem höchsten Dollarstonbe nicht angevastß feien. Wenn bu Preislenkung nicht gdaflt, rede man öfters Im Voiklmande von Wucher unb Preistreiberei. Vorwürfe Me durch tu« web*» arünbet unb burch nicht« grrach fertigt seien. Staat Städte unb Gemeinden so Um »unächft mit gutem Beispiele vorangehen und »icht fort» bauernd ba« iferm. die Krachten d e Hadrfost«. bas Licht. Me Steuern ufw. rrbübrn und bamtt Zur Verteuerung beitragt« Von besonderem 3irtrreffe war tot bef ne .'u'ammen on, Mt MU- trtlung bH 2UMmt«. bah mich rtum Urteti bH Schöfftngertche« Darmstadt Me sog. Preis- fchilderverardn min der fetz gen 5a'f*n 1 ungültig fei Dk PrelsdilkubUion wurde ausühttiL 'prachen. und d-t Dort ragende ver icherfe dabei, bah ber Gingetda^tl immer bereit f t. zu ge- gtbawr Zett finanzielle OFrabei Au't- .' icht- unb Xen enan Milt i«rü rt anb tabe betont, bah cf g mtn'amr Au «gib? aller fefb- stä d gen Kau'l utt e n -nüste fr g, chö't- Nchm usb en, Ungarn, aus der Tschechvslowakei und der Türkei enthalten für die Angehörigen von Gefallenen wertvolle Hinweise und geben ein übersichtliches Bild über die segensreiche Tätigkeit des Volksbundes. Für die Fortführung dieser durch die Geldentwertung bedrohten Arbeit wirbt der Votksbund Patronate zu mindestens 10 000 Mark, da es erfreulicherweise noch viele gibt, die mithelfen wollen, eine Ehrenpflicht gegenüber unseren Gefallenen zu erfüllen und gleichzeitig das deutsche Ansehen im Ausland« zu stärken. *• Gel dg renzen im Gewerbeqerichts- und Kausmannsgerichtsgeseh. Die Zuständigkeit im Gewerbege^chts- und Kaus- mannsgerichtsgeseh ist auf 8 400 000 Mk., die Derufungsgrenze auf 500 000 Mk. und der Höchstbetrag der Gerichtskosten auf 12 000 Mk. festgesetzt worden. Das Gesetz ist am 26. März d. I. in Kraft getreten. Kreis Alsfeld. * Alsfeld. 7. April. Der hiesige D. H. E. hielt gestern seine Jahresversammlung ab. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden ging hervor, daß die Mitgliederzahl auf 270 gestiegen ist. Mit seiner (Sammlung von 12 425 Mk. für die Wiederherstellung der Klubhäuser auf dem Hohervds- köpf steht der Verein an zweiter Stelle unter sämtlichen V. H. C.-Veretnen. Ebenso ergiebig war eine Sammlung des Vereins zum Vesten der Errichtung eines Ehrenmals auf der Horche nha in er Höhe für die Kr.egstoten des Gesamt-D. H. C.: die Sammlung erbrachte 21 200 Mark. Für gemeinnützige Zwecke spendete der Verein den Reinertrag zweier Dhvaterausfüh» rungen. Der Mitgliederstand der Jugend- gruppe ist auf 64 gestiegen. Der Voranschlag für 192b gleicht sich in Einnahme und Ausgabe mit 75 700 Mk. aus. Der Jahresbeitrag wurde auf 300 Mark festgesetzt. Falls die Verhältnisse es erforderlich machen, soll der Vorstand den Mitgliedsbeitrag selbständig im Rahmen des unbedingt Notwendigen erhöhen. Kreis Büdingen. f~l Aus dem südlichen Vogelsberg, 8. April. 3n unserer Gegend treiben wieder gewissenlose Getreideaufkäufer für d i e nächste Ernte ihr Unwesen. Sie bieten den Landwirten hohe Preise. Man vermutet, daß diese Aufkäuuser ausländische Agenten und ihre einheimischen Zwischenmänner sind. Die Bevölke- rung sollte es für ihr« Qhifgabe halten., nach diesen schändlichen Blutsaugern zu fahnden und sie ihrer Bestrafung zuzufühven. Kreis Schotten. □ Saubach, 8. April. Am Osterdienstag tagte wieder nach alter Sitte im Schühenhof die Hauptversammlung der Laubacher AuS - s chußgesellschäft, um die Vorbereitungen für das hn Juni stattsindende Alt-Laubacher Volksfest zu treffen. Man hatte zwar in einzelnen Kreisen daran gedacht, den „Ausschuß" (wie das Fest im Volksmund heißt) in diesem Jahve aus- fallen zu lassen. Da dieses Fest jedoch ein echtes, geschichtlich begründetes Volksfest darstellt, das schon seit Iaht Hunderten slattfindet und zur Pflege edlen Heimatsinnes dient, wurde die Abhaltung cher Feier, aber in einfacher Weise, befehl osseU. Zum Ausschuß-Hauptmann wurde Schmiedemeister Kopp gewählt. Hesteu-Naffau. spd. Frankfurt a. M, 9. April. Die Kriminalpolizei ist augenblicklich auf der Suche nach einem internationalen Daunerpaar, das in fast allen süddeutschen Kurorten mit reichem Erfolg seine Mitmenschen betrogen hat. Es bandelt sich um den 37jährigen Kaufmann Paul Ruh- wyl aus Düsseldorf und die 25jährige Herta Münch aus Essen. Das Paar hat in Garmisch einer Kölner Dame ein Paar Perlohrringe im Werte von 20 Millionen Mark abgeschwindelt. Zuletzt hat es seine Tätigkeit in Franks u r t ausaeübt. Auf seine Ergreifung hat man eine Belohnung von 203000 Mk.. auf die Wieder- evtangunq der Ohrring? ein? solche von 500 000 Mk. ausg^eht. — Vor einigen Wochen verschwand plötzlich, wie wir seinerzeit berichteten, der 24jährige Monteur Heinrich Kieser aus Hausen auf geheimnisvolle Weise. Er hatte sich Sonntag abend in Gesellschaft von Freunden befunden und war während dieser Zeit unausgesetzt von einem großen fremden Manne beobachtet worden. Trotz der Warnungen der Freunde, den Heimweg nicht allein anzutreten, ging Kieser in der Taunusstraße weg. Seitdem ist er verschwunden. Jetzt hat man seine Leiche bei H o ch st a. M aus dem Main geborgen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist Kiefer einem Verbrechen zum Ovfer gefallen. Die Untersuchung ist nach dieser Richtung in vollem Gange. Kundgebungen für die Presse. Erfreulicherweise erheben immer weitere Kreise ihre Stimme für eine nachhaltige Unter st ützung derdeutschenPresse. Daß die Stärkung der Zeitungen auch eine vaterländische Tat bedeutet, ist dem ohne weiteres klar, der sich vergegenwärtigt, daß in dem schweren nationalen Abwehrkampfe gegen den französischen Imperialismus die Presse mit in der vordersten Front steht, daß sie eine Waffe darstellt, die im Interesse unseres Volkes scharf und schneidig erhalten werden muh. Das kann aber nur möglich sein, wenn dafür gesorgt wird, daß die wirtschaftlichen Grundlagen der Zeitungen auch in dieser Notzeit allen Stürmen standzuhalten vermögen. Eine Mahnung an alle, in diesem Sinne zu wirken, bedeuten die nachstehenden Kundgebungen, die über die Grenzen ihrer amtlichen Geltung hinaus für alle Teile Deutschlands Bedeutung haben. Der Oberpräsident der Provinz Pommern hat an die Nachgeordneten Behörden einen Erlaß gerichtet, dem wir folgendes entnehmen: „Ich ersuche, die Landräte, Bürgermeister usw. Ihres Verwaltungsbezirks darauf hinzuweisen, daß die Zeitungen zur Veröffentlichung behördlicher Schriftsätze im redaktionellen Teil dann nicht heranzuziehen sind, wenn es sich um Angelegenheiten handelt, an deren Bekanntmachung die Behörden ein dienstliches Interesse haben. In solchen Fällen ist der Weg der bezahlten Anzeige zu wählen. Es ist nur billig, daß die Behörden von den Zeitungen in ihrer jetzigen schweren Lage keine Lei st ungen ohne Gegen- lei st u n g e n verlangen. Nur so wird eS den Behörden gelingen, sich die Zeitungen als treue Helfer bei den Angelegenheiten von allgemeinem Interesse zu erhalten." Die Handelskammer zu Düssel- d o r f erneuerte ihren bereits vor einigen Monaten erlassenen Aufruf an Handel und Industrie zur Unterstützung der deutschen Presse und erweiterte diesen Aufruf durch einen Hinweis auf den Abwehrkampf am Rhein und an der Ruhr. Der Aufruf geht von folgenden Erwägungen aus: .»Die wirtschaftliche Notlage, in der sich die deutsche Presse befindet, ist allgemein bekannt. Die Steigerung aller Betriebskosten, namentlich der Holzzellstoff- und Papierpreise, mit denen sich die Einnahmen nicht mehr in Einklang bringen lassen, hat bereits zahlreiche kleine und mittlere Zeitungen zum Erliegen gebracht, erschwert selbst den großen Zeitungen das Dasein immer mehr und zwingt sie dauernd zu neuen Beschränkungen. Unter diesem Notstände leidet das kulturelle und geistige Leben des ganzen deutschen Volkes. Besondere Gefahren drohen aber der deutschen Wirtschaft, die auf eine freie, völlig unabhängige und leistungsfähige Presse unbedingt angewiesen ist, wodurch nur diese die Verbindung zwischen Wirtschaft und Volk aufrecht und gesund zu erhalten und die Allgemeinheit Über das Wirtschaftsleben und die einzelnen wirtschaftlichen Unternehmen unparteiisch zu unterrichten vermag. Außerdem sind die Wirtschaftskreise selbst auf die Presse, als die schnellste Uebermittlerin von wirtschaftlichen Nachrichten jeder Art, insbesondere von allen wichtigen Handelsplätzen des In- und Auslandes angewiesen. Darum muß die Wirtschaft der Presse bei ihrem Kampfe umS Dasein Hilfe leisten. Die Handelskammer Düsseldorf schlägt daher vor, ein umfassendes Hilfswerkder Regierung anzustreben. Diese muß die Presse in ihrer Eigenschaft als Einrichtung des öffentlichen Lebens in jeder geeigneten Weise unterstützen und im besonderen Sorge tragen: 1. für Beschaffung billigen Papierholzes aus den staatlichen Wäldern, 2. für Außerkraftsetzung der Anzeigen- fteuer. Ferner richtet die Handelskammer an Handel, Industrie und Gewerbe die Aufforderung, unmittelbar der Presse jegliche Förderung zuteil werden zu lassen. Diese Förderung kann vor allem darin bestehen, daß der Bezug der Zeitung und deren Benutzung für Anzeigen nicht eingeschränkt, sondern nach Möglichkeit gesteigert wird. Die Presse kann ihrer schweren Aufgabe, vor welche der Abwehrkampf am Rhein und an der Ruhr sie stellt, nur gerecht werden, wenn sie von Industrie und Handel in weitestgehendem Maße in der Erhaltung ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit unterstützt wird." Kirche und Schule. Der Schulbesuch in Hessen int Jahre 1922. 3m Iahre 1922 beflinben ii Hessen 969 öffentliche Volksschulen, 26 Privat- und andere Schulen mit Voltsschulsiel mit insgesamt 4261 Klassen, ferner 6 Mittelschulen mit 91 Klassen, 56 öffentliche höhere Knabenschulen mit 586 Klassen, 13 private höher« Knabenschulen mit 53 Klassen, 23 öffentliche höhere Mädchenschulen mit 183 Klassen, 7 höhere Privat-Mädchenschulen mit 85 Klassen, insgesamt also 1067 öffentliche höhere Schulen mit 5141 Klassen und 34 Privatschulen mit 138 Klassen. Besucht wurden di« öffentlichen Volksschulen durch 97 675 Knaben und 96 514 Mädchen, die Privatvolksschulen von 437 Knaben und 715 Mädchen, die Mittelschulen von 1444 Knaben und 1871 Mädchen. Die öffentlichen höheren Knabenschulen wurden von 94 530 Kindern besucht, die Privat-Anstalten von 1165 Kindern, die öffentlichen höheren Mädchenschulen von 4910, die Privatschulen von 2532 Mädchen besucht. An den öffentlichen Volksschulen axtren 3460 Lehrer und 963 Lehrerin nett tätig, an den öfsentlichen höheren Knabenschulen 701 Lehrer mit akademischer Bildung und 111 Lehrer mit Volks- und Fachschulbildung tätig. Im Nebenamte (Religionslehrer) wirkten an den Volksschulen 672, an den höheren Knabenschulen 99 Kräfte. An den öffentlichen höheren Mädchenschulen axtren 124 Lehrerinnen beschäftigt. Pflichtfortbildungsschulen bestanden 911, die von 28101 Schülern und 168 Schülerinnen besucht wurden, andere Fortbildungsschulen 159 mit 21 319 Schülern und 1359 Schülerinnen. d Warzen __________, getahrloe i/,,!,' n| In vielen Millionen Ffillen glänzend IxUKirOI bewährt. In Apoth. u.Dn g.ci lialtl. Gegen Brennen, Fußschweiß u. Wundlaufen Kukirol- Fußbad. Drogerie G. Wallenfels, Markt 21. 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Wilh. L angsdorf. 30 Ladungen «MM zur sofortigen Verladung, waggonfrei sauerländischer Stationen, abzugeben. Anfragen erbeten an [2532D Holzhandlung W. Bäuinner, Hatzseld ((Eber), Fernspr. 13. Witin (frübe) zn verkauf. e*m Hammttr.16,1. Kristall- °"" Erkerscheibe zirka 130/220. eonil. m.Nabmen, abzugeb. fionöilorei Settier. W"X • _ hohen EH UlQOasrech- H nungen M werden bis tu 50% ■ durch meinen pa- ■ tentiert. Oassparer E reduziert. Erfolg jj verblüffend. An- ■ schaff ungs kosten E gering. 24MD E W. 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Er war Anstifter and Mitarbeiter an der militaristischen Politik Millerands." 21 2.1913: „Bei den verworrenen Zuständen Europas liegt eine Gefahr in der Anwesenheit Poincares im Elhsee." 10. 3.1914: „Poincare verfolgt schon seit seiner Ernennung zum Ministerpräsidenten eine militaristische und nationalistische Politik" Er hat Delcasse nach Petersburg geschickt, um das grosse Kaiserreich zu einer Vermehrung seiner militärischen Vorbereitungen zu veranlassen." Vach Iswolski, nach Graf Denckendorff und nach Daran Guillaume sei jetzt wieder ein Franzose. Ernest Renauld, zum Wort verstauet. Dieser Ernest Renauld ist ein royalistisch gesinnter Geschichtsschreiber, Gegner Deutschlands genau so wie Poincare. Aber er verurteilt die „Kaltblütig- lert“. mit der Poincare der Möglichkeit eines Krieges entgegengesehen und „bie Vorbereitung der französischen öffentlichen Meinung aus die Votwendigkell der Teilnahme am Kriege" ins Auge gefaßt hat. Er schleudert gegen Poinacre. stein lang *l,NCRüSTA Sltsi»=nuns. ten, warf einen Dlick auf das Weinspalier, das sich am braunen Holzwerk des Häuschens hochzog, und trollte dann langsam über das mit kurzem Gras bewachsene Llservorland, das „Staad", nach dem Wasser hinab. „€hi fried! Et neewelt noch!" Der Hebet kroch über die samtgrüne, samt- glaUe Mosel. Manchmal kam der Juniwind und blies ein wenig auf das Wasser. Dann flatterte der Rebel auf wie Schleierfetzen, trieb sich spielend umher, zerflatterte in der Luft oder sank wieder auf das Wasser nieder, das sich dann in kurzen Wellchen regte, wie mit hellen Silberfunken betupft. Die Sonne kam hinter dem braunen Fels xn bet Biegung des Krampens herauf und schien gerade auf den groben, stachen Kahn, den der Fährmann mit langer Stange vom Ufer abstieß, und auf den hageren Mann mit dem bartlosen Gesicht, — einem Gesicht, wie man es auf den alten Römermünzen siebt, die man im Moselland noch so oft aus dem Acker pflügt. Er sah aus, als sei er ein Zurückgebliebener jener römischen Kohorten, die hier ihre festen Lager hatten, an der Mosel, die Ausvnius, der römische Dichter, in seiner Mosella so begeistert besang. Kerzengerade, stramm aufgerichtet, stand er in seinem Kahn, das hellrote Halstuch machte sein bronze- farbenes alles Gesicht noch ausdrucksvoller. Die beiden Fremden, die am anderen Ufer warteten, betrachteten ihn so interessiert, wie man irgendeine Merkwürdigkeit betrachtet. Die Dame hielt ihren groben roten Sonnenschirm hoch, der Herr setzte seinen Kneifer auf. Der Fährmann verzog keine Miene. Er konnte die Fremden nicht leiden. Seit ein paar Jahren nes| für ne, bu: en= iait aar unt abe, lein, lae- Äon m 8 II. hinten 7. „Poincar6, der Totengräber Europas." Don Senatspräsident a. D. Robert S ch m ö l d e r. Für den Mann, der das Staatsschiff Frankreichs seit dem 14. 1.1912 als Ministerpräsident, seit dem 17.1.1913 als Präsident der Republik und jetzt wieder als Ministerpräsident lenkt, haben Franzosen das Wort geprägt: „Poincare — la guerre“ (Poincare — der Krieg). Leon Dlum schreibt im „Populaire" vom 17.1.1922: „Wenn wir die Männer suchen, die aus dem Europa von 1900 ohne jede Kriegsgefahr das Europa von 1912 bis 1914 geschaffen haben, in dem der geringste Anlast die Weltkata- strrphe entfesseln konnte, wenn wir über diese Männer Abrechnung halten, dann darf der Rame Poincare nicht fehlen. Das ist die Dedeutung des Wortes: „Poincare — la guerre“. Ein anderer Franzose, Jean Hennessy, erklärt prophetisch im „Oeuvre" vom 16.1.1922: „Die Wiederberufung Poincares auf den Posten als Ministerpräsident bedeutet einen entscheidenden Schritt zu einem neuen L «I !^n halfen, dast er im „Mattn" vom 20.12. 1920 erklärt: Hier bin ich unbeteiligt. Delcasse ist nach Petersburg gesandt zu einer Zeit, „in der ich nicht mehr Ministerpräsident war und die Geschäfte als Präsident noch nicht übernommen hatte". Run kommt aber die Stelle aus dem, inzwischen an die Oefsentlichkeit gedrungenen, Is- wvlskischen Bericht vom 30 1.1913: „Poincare wird die Präsidenten- geschafte endgültig er st in drei Wochen übernehmen. Er hält sich aber bereits täglich im Ministerium auf Der Auhenminister Jonnart trifft ohne sein Wissen und Einverständnis keinerlei Anordnung", und entlarvt Poincare als Lügner. (Schlust folgt.) Ml L rfo, 60h Das Moselhaus. Roman von Luise Schulze-Brück. (Rachdruck verboten.) 1. „Ho ... Io ... o ... oi!" Lieber die grüne Mosel, die im Morgennebel dampfte, kam der Ruf für den Fährmann und brach sich an dem Fels, an dessen Fuß das Fähr° mannsHaus angeklebt war. „Ho . . . lv . . . o . . . oi!" Das Echo sprang auf und lief die lange Felswand entlang, an den unendlich vielen Mauerterrassen vorder, die da übereinander aufgetürmt waren. Die kostbaren Rebstöcke reckten sich schnurgerade gepflanzt daraus, noch kaum grün, gerichtet wie Rekruten, die noch nicht recht Fühlung halten können. Don all den Mauern kicherte das Echo zurück, das ganze Tal entlang, prallte gegen den braunen Fels an, der den „Krampen" abschloß, ernt» jener plötzlichen Krümmungen, in denen sich der launische Flust gefällt, und die so jäh sind, dast dre Moselwindungen wie Keine, rings von Bergen eingeschlossene Seen erscheinen: kam vom jenseitigen Dergesabhange wieder und schten mit dem Ruf des Lieberfahrt Heischenden zusammen- Der Fährmann kam langsam aus dem Haufe. „Die Fremden," knurrte er. „Esu frieh sein bis och nur off den Beinen." Er hatte teirc C" " . . Iah behaglich auf die prachtvollen Rosen, ... inem Gärtchen blüh- «10-2» ««Utlne WMrolnntt 8Ä Wk. Lchr. Sinn- u. 02390 an den Gieh. An». beim Bürgermeister zu Gast war und so gern einen guten Schoppen trank, das ganz genau auseinandergesetzt. Er war selbst oft genug dabei gewesen penn sie oben an der „Römerschanze" gewühlt und gegraben hatten, lind der Professor hatte ihm einmal eine solche Münze gezeigt, und ihm auf die Schulter geklopft: „Seht Ihr, Hannes, das war vielleicht einmal Euer Elternvater vor vielen hundert Jahren." Es kam ihm zwar seltsam damals vor, aber der Herr Professor mustte es wissen; denn der hatte ihm auch ganz genau erzählt, woher seine Zinnkrüge stammten und wie alt die Lade mit den bunten gemalten Tulpen war, die auf dem Speicher stand. Hnb das stimmte ganz zu den Erzählungen seiner Mutter, die nun schon zu Johanni vierundachtzig wurde und genau Bescheid in den Familiensachen wußte. Der Herr hatte den Dlick gesehen. Er lachte: „Ihr tut ja, als ob Ihr was davon wüßtet, Alter." Der Fährmann sah : ihn gleichgültig an unß schob die Pfeife in den Mundwinkel. „Hausmann heiß ich", sagte er kurz, „ilnb das von den Römern, das weist ich als lang. Das soll Wohl sein." Er sprach hochdeutsch. Zwar nnt dem Pastor und dem Bürgermeister konnte er sein Moselaner Platt sprechen, aber die, die Hergelaufenen, die verstanden das ja nicht. So mustte er die „Hä^ densprach" reden, die er ganz gut konnte, fre-lich mit den Weichen singenden Lauten seiner Mundart. Der Fremde sah ihn etwas verlegen <*: „Richts für ungut, Herr Hausmann. (Fortsetzung folgt) kamen sie, erst wenige, dann immer mehr. Sie wohnten zuerst in den Gasthäusern, dann suchten sie auch im Dorfe Zimmer zu mieten. Damit war's freilich nicht tutet. Die Moselaner mochten terne fremden Menschen in ihren Häusern und brauchten auch keine. Für die paar Groschen, die sie bezahlten, brauchte man sich noch lange nicht zu bemühen! Das liest man den armen Schluckern, den Hungerleidern anderswo! Anderswo, wo so was Sitte und Brauch war, wo die Leute sich darauf ein- richteten, in ihren Häusern eng zusarnmenkrochen und den Fremden den besten Platz gaben. „Mir an der Mussel brauchen bat net.“ Er sah an den Terrassenhängen hinauf. Da begann jetzt die Blüte. Die Gescheine hingen dicht, die Blüte versprach herrlich zu werden. Da reifte nachher die Traube, der edle Saft, der ihnen allen Wohlstand verschaffte, sie nährte und Neidete und ihnen Häuser baute, in denen sie warm fasten im Winter, und kühl im Sommer, breit und fest als ihre eigenen Herren, die nach niemand zu fragen brauchten, wenn sie Steuer und Zins zahlten und das Gesetz hielten. Rein, sie brauchten keine „Hergeloffenen". Der Kahn fliest ans Ufer. „Wahrhaftig, du hast recht Eva. Wie ein römischer Münzenkopf." Der Fremde im hellen Sommeranzug vom letzten Schnitt — „schlottrig wie en Aff , meinte der Fährmann bei sich selbst — sagte es ganz laut und ungeniert. Der Alte warf einen scharfen Dlick aus den Augenwinkeln auf ihn. Die glaubten wohl, er verstehe nicht, was sie meinten. Hä. und dabei hatte ihm der alte Herr Professor, der alle Jahre den Worten: „Am 29. Juli telegraphiert Rußland an Ihre Regierung, dast es mobilisiere und erturtbigt sich nach der Haltung Frankreichs im Kriegsfall. Sie haben, ohne sich auch nur zuvor des Beistandes von England zu versichern, geantwortet, dast Sie marschieren würden, weil Sie auf den Ausbruch des Krieges mit Ungeduld warteten." „Sie und Ihre Regierung haben von Belfort und Roubaix auf einer Länge von 600 Kilometern einen Friedhof angelegt zur Bestattung von 1 500 000 Franzosen. ©ie sindder er st «Totengräber Europa s." Bei Poincare ist zu bemerken: Er bestreitet, in den Fuststapfen von Ludwig XIV., Rapoleon I., Rapoleon III. zu wandeln. Er bestreitet, wie diese, Kriege zu planen, um die Greinen Frankreichs binauszuschieben, um Land zu erwerben — oder zu „stehlen" wie sich der „Daily Rews" vom 10. 8. 1870 ausdrückt — das deutsch ist nach Abstammung, Sprache und Lebensweise, um Millionen Menschen zu verschieben, als wenn sie -- so drückte sich Präsident Wilson am 11.1. 1918 aus — „blcche.Gegenstände oder Steine in einem Spiele wären". Er bezeichnet sich als den bedingungslosesten und festesten Hort des Friedens. Er antwortet dem Ankläger Ernest Renauld, nach der „ßanterne“: „Ich habe es stets für em Verbrechen betrachtet, einen Krieg zu entfesseln, selbst mit dem Ziel, Elsast-Lothringen zu befreien." Er führt für diese Selbstbezeihrrng auch einen erbitterten Kampf. Er bezieht sich auf ein Schreiben vom 31.7.1914 an den König von England, in dem er bittet, England möge zur Erhaltung des Friedens sich offen auf die Seite von Frankreich und Rustland stellen. Hier reistt ihm Freder ek B a u s m a n, ehemaliges Mitglied des höchsten Gerichtshofs des Staates Washington, in seinem unlängst in London erschienenen Buch: „Let france explain“ die heuchlerische Maske vom Gesicht. Bausman sagt: Am 31.7.1914 war die russische Mobilmachung bereits in vollem Gang. Da hätte die, von Poincare erhoffte zustimmende Antwort in Rustland nichts änderns erreicht als die Beseitigung der letzten ettoa noch bestehenden Bedenken gegen den Krieg. Keiner Macht auf Erden wäre es dann noch möglich gewesen, die in Bewegung gebrachten lussischen Massen von einem Einbruch in Deutschland abzuhalten. Mochte aber die Antwort ausfallen wie sie wollte, das Schreiben konnte als Dokument für eine Friedensliebe des Absenders ausgenuht werden. Poincarö versuchte ^Imstande auszuräumen, die ein zu offenkundiges Zeugnis für seine Kriegslust ablegen: Am 17. 2.1913 ist in Petersburg der friebliebcnbe französische Botschafter Georges Louis zurückgerufen und durch den Dra if- gänger Delcas se ersetzt. Diese Tatsache betont nicht nur der Ankläger Ernest Renauld. Auf sie hat schon vor Renauld der Franzose G o u 11 e- noire de Tvurh m seiner Schrift: „Poincare a-t-il voulu la guerre T hingewiesen. Dabei ist die Friedensliebe von Georges Louis ebenso unbestritten wie das Draufgängertum von Delcasse. Bei dieser Sachlage hat sich Poincare damit ge- Zanvel. Berlin, 9. A"ril. Börsen st immungs» bild. Rach der matten Frellagsbörse zeigte der heutige Verkehr Ansätze zur Erholung. Me Kursbewegung war zunächst unregelmäßig, da neben mäßig großen Besserungen auch vielfach kleine Rückgänge infolge weiterer Realisierungen deS Privatpublikums zu verzeichnen waren. Das Geschäft wurde nur zeitweilig lebhafter. Große Umsätze zu namhaft erhöhten Kursen fanden in A. E. G. und Linke und Hoffmann auf Gerüchte von einer bevorstehenden Interessengemeinschaft statt. Am Montanmarkte waren Riebeck Montan 15 000 Proz. höher. Don chemischen Werten waren oberschlesischc Kokswerke und I. D. Riedel um über 5000 Proz. gebessert. Dalutapapiere schwankten nur wenig um die Cchlußkurse der vorigen Woche. Don Banken zogen Darmstädter und Rationalbank, die Deutsche Bank, Leipziger Credit sowie die österreichischen Banken an. Schiffahrtsaktien behaupteten ungefähr ihren Kursstand. Rordd. Lloyd besserte sich im Verlaufe. DaS Geschäft nahm in zweiter Börsenstunde an Lebhaftigkeit ab. WMmoiie, äwr* ?°y teufen at- '* ®»ii L £f?eni)enie'n‘ > mii Cha. montwert unter b Ci 4m an Itoii wnjoitaööeiii, loroleaiieloDHlet- u otüelten Mell u. preiswert. Prane Bock, Politerweikitnit, .Liebigitraht 93, 12. 6.1913: „Die Propaganda für das Gesetz über die dreijährige Dienstzeit sollte em Wiedererstehen des Chauvinismus herbei sichren Sie war ausgezeichnet vorbereitet uirb fdurchgeführt. Sie begann mit der Forderung der Wahl von Poincare zum Präsidenten der Republik." „T"._ des Gesetzes sind so schwer, daß die Bevölkerung bald Protest erheben wird. Dann wird Frankreich vor die Wahl gestellt sein, das Gesetz fallen zu lassen, wozu es sich nicht wird entschließen können, oder Krieg zu führen in kürzester Frist." Men Otau» .. i der 9Jiittworbl l.W zyinn. B i@a SchuhP05” . 5 Sachleistungen mit einem niebrigeren als dem Weltmarktpreis belastet sind, betragen demnach: für Seeschiffe 5 916 000 000 Goldmark 706 000 000 Goldmark 5 210 000 000 Goldmark hir Binnenschiffe 110 070 000 Goldmark 2b 000 000 Goldmark 84 000 000 Goldmarr. Vermischtes. Schneefälle. E s s e n , 9. April. (Wolff.) Seit heute früh herrscht bei einer Temperatur von 0 Grad starkes Schneetreiben. Berlin, 9. April. Aus dem Riesen- gebirge, Thüringen und besondersB a- den werden, laut dem „Lokal-Anzeiger", bei einigen Grad Frost Schneefälle gemeldet. Im Schwarzwald liegt die Neuschneedecke bis 600 Meter Berghohe hinab. Kirchenraub. Köln, 9. April. Aus der katholischen Kirche zu Rümthe raubten laut „Kölnisch. Zeitung" nachts Diebe das schwere Tabernakel, das ihren Bemühungen, es zu öffnen, widerstand. Sie trugen eS nach Bochum zu, fuhren es ein Stück mit einem Pflug weiter und zertrümmerten es dann. Sie fanden darin eine Monstranz, zwei Speisekelche und eine Krankenpatene im Wert von etwa 10 Millionen Mark. Bon den Tätern fehlt jede Spur. Polnische Ausschreitungen. B e u t h e n, 9. April. (Wolff.) Die „Morgenpost" meldet aus K a t t 0 w i tz : Gestern drangen, als auf dem Diana-Sportplatz ein Fußballtreffen zwischen den Mannschaf, ten der Bezirke Königshütte und Kattowitz ausgetragen werden sollte, 150Jnsurgen- t e n auf den Platz, rissen die Bänke aus dem Boden und warfen den den Platz umsäumenden Zaun um. Die Störenfriede nahmen auch gegen die Zuschauer eine drohende Haltung ein und jagten sie die Beatenstraße entlang. Leute, die Widerstand leisteten, wurden verprügelt. * * Ein Rettungskragen für den Kopf Die üblichen Rettungsgürtel, die auf Schiffen gebraucht werden und gewöhnlich in Korkwesten bestehen, haben den großen Rachieil, daß sie den Körper zu tief unten unterstützen. D-cr Kopf des ileberwasseczehaltenen sinkt schloß- sich. wenn er ermattet ist, nach vorn über, und er ertrinkt trotz des Rettungsgürtels. Ein neuer in den Vereinigten Staaten patentierter Rettungsapparat vermeidet diesen Rachteil, indem er der Weste einen Kragen für den Kops beifügt Rach einem Bericht der ., Umschau" besteht dieser neue Rettungsgürtel in einer mit Kapok gefüllten Weste. die die Hauptmenge des Füllmaterials in der Brustgegend und an den Schulterblättern Hal. Der Hals ist von einem fragen artigen Ring umgeben. Durch diesen Rettungsapparat wird der Körper in ziemlich aufrechter Haltung, nur schwach nach hinten geneigt, im Wasser getragen, und selbst wenn der Träger bewußtlos ist, wird sein Kopf doch noch aus dem Wasser 'herausgehoben. In diesem Poincare hat auch Iswolski, der russische Außenminister, der sich im Jähre 1910 zum Botschafter in Paris hat ernennen lassen, „um die Einwilligung Frankreichs zu einem Krieg persönlicher Rache und territorialer Gelüste zu' erringen" (Ernest Renauld a. a. £).), der auch bei Ausbruch des Weltkrieges triumphierend aus- gerufen hat: „Dieser Krieg ist mein Krieg" (Dog Hitsche witsch in feinen „ Kriegsursachen"), sofort „feinen Mann" erkannt. Iswolski hat dem in feinen Berichten mit folgenden Worten Ausdruck gegeben am 5.12.1912: „Poincare leihnt keinen Augenblick ab, daß Frankreich Rußland nnlitärisch unterstützen müsse." 18. 12. 1912: „Die Erklärung, Rußland würde, selbst im Falle eines österreichischen Ueberfalls auf Serbien, keinen Krieg fuhren, hat Poincare in größte Bestürzung verseht." 16. 1.1913: „Morgen sinken die Präsidenten- wahlen statt. Wenn,'was Gott verhüten wolle, Poincare eine Riederlage erleidet, so wäre das für uns eine Katastrophe." 30.1.1913: „Die Energie unb die Entschlossenheit Poincares bürgen dafür, daß er, auch als Präsident der Republik, auf die Außenpolitik stets und mit aller Kraft einwirken wird." „Die französische Regierung ist sich dessen bewußt, daß die augenblicklichen Verwicklungen eine Te i l - nähme Frankreichs an dem allgemeinen Krieg notwendig machen werden. Sie sieht dieser Möglichkeit kaltblütig entgegen." „Sie bittet aber, wir möchten ohne trorangegan» genen Gedankenaustausch keinerlei Ernzelhanblun- gen vornehmen, damit sie die französische önent- liche Meinung auf die Rot wendig keit einer Teilnahme am Kriege mit Erfolg vor bereiten Forme.“ 29 7.1914: „Diviani — Ministerpräsident unter Poincare — bestätigt mir soeben den festen Entschluß der französischen Regierung, in ileber- etnfl immung mit uns zu handeln." „Viviani hat heute abenb eine Versammlung gegen den Krieg verboten " 31.7.1914: Messimy — Kriegsminister unter Poincare — eröffnete mir in gehobenem herzlichen Ton, daß die Regierung zum Kriege fest e n t s ch l 0 s s e n sei. Er bat mich, die Hoffnung des frar^ösifchen Generalstabs zu bestätigen, daß alle russischen Anstrengungen gegen Deutschland gerichtet und Oesterreich als eine Quantite negli- geablc behandelt werden würde." Ueber Poincarö berichtet im selben Sinne der russische Botschafter in London, Graf Ben cken- dvrf f, am 25. 2. 1913: „Wenn ich mir die Worte des französischen Botschafters wiederhole und dabei die Haltung Poincares vor Augen halte, so kommt mir der Gedanke, der einer Ueberzeu- aung gleicht: Von allen Mächten ist Frankreich die einzige, die, um nicht zu sagen, daß sie den Krieg wünscht, ihn doch ohne großes Bedauern sehen würde" „Die Stimmung Frankreichs bietet uns eine Garantie. Es darf aber nicht dahin kommen, baß der Krieg aus Interessen ausbricht, die mehr französische als russische sind, und unter Um« ständen, die günstiger für Frankreich sein formten als für Rußland." Heber Poincare äußert sich weiter ein unbeteiligter Beobachter, der belgische Gesandte in Paris, Baron Guillaume, in seinen Berichten vom 14.2.1913: „Poincarö, der neue Präsident der Republik, ist täglicher Gegenstand von Sympathiekundgebungen. In ihnen muß man eine Rückkehrdes französische Chauvinismus erblicken. Poincars ist Lothringer und läßt feine « 8 Uhr, im Umvetii- Ity mi^caifcitatiünbenb. w-wmim ■ laben wir umere ■ Mitglieder. sowie alle Anbimer des Tennisivories biet mit eraebem'l ein. taaeborbniinfl. L ErlläniulMwnb! des yorimnbe?: Aenderuna deb §11 bet LniMgl 2, filafieneinieilimg d.Mal>eder:Vtt' teilmi» der sviel- neleflpnbeiien; 3. ßeiileünn« ö« Sfitrnne für* Bictieliobr E 1 'jifthiiiebeneb. Neaenb.wicllligcn tafleSovbmmfl UeJ eSimantertnurt M, nediea. Krieg.- Wwe„ ev, 30 st, in. fMeimJi. Mch.,s. bss.Hrn.,auäckriegS- besch., m. gi-Cbar., in iid). siellg. rw bald. Belri: L z. L hier ob. audio. Schr., nichi- anony. fing. m. Lild u.M0a.dG.A erb. MMÄr.K Deutschlands Verluste aus dem Gebiete der See- und Binnenschiffahrt auf Grund des Versailler Vertrags. Die Verluste der deutschen Handelsmarine 1 if Grund von Kriegs handlu ngen bezifter r sich a if 131 Schifte mit 269 839 Druttoregistertonnen. Aus Grund des Versailler Vertrages wurden bis z irn 31. Dezember 1922 abgeliefert: a) 625 Schifte in deutschen Häfen mit 2 595 752 Druttoregistertonnen, b) 287 Schifte in ausländischen Häfen mit 1 406 848 Druttoregistertonnen. Insgesamt also ßit Deutschland auf Gr ind des Versailler Vertrages 912 Seeschiffe mit 4 002 600 Druttvregistertvnnen von einer Vorkriegshandelsmarine von 5,1 Millionen Druttoregistertonnen verloren. Richt berücksichtigt in dieser Zahl sind die währerrd des Krieges in Uruguay beschlagnahmten Schiffe, deren Schicksal noch unbestimmt ist. Außer der Ablieferung als vorhandenen De- flänben hat aber Deutschland auch a is laufender Produttion noch Ablieferungen vorz mehmen. Außer diesem Schiffspark, der natürlich die besten und leistungsfähigsten Handelsschiffe umfaßt, hat Deutschland noch als Ersatz für die in Scapa- Flow seinerzeit versenkten Kriegsschifte eine Zwangs!ieferui^ aus den Deständen des deutschen Hafen^ und Dockmaterials zu eftektuieren gehabt. Der größte Teil dieses in Höhe von 275 000 Tonnen verlangten Materials an Schwimmdocks, Schwinnbaggern, Schwimmkränen, SchlepPern, Oel- tankdampfern usw. ist bereits abgeliefert. Außer Seeschiffen hat aber Deutschland nach dem Versa'iller Vertrage auch noch in beträchtlichem Umfange Dinnenschiftsraum liefern müssen, der ebenfalls teils aus vorhandenen Deständen, teils aus Reu bauten hat geliefert werden müssen. Aus vorhandenen Deständen wurden an Frankreich, Belgien und die Tschechoslowakei bis Ende 1922 an Dampfern 69 Stück mit 41 600 Pferdekräften und an Kähnen 551 Stück mit 516 500 Tonnen geliefert. Der Hauptteil davon entfällt auf Frankreich mit 31 Dampfern und 269 Kähnen. An Reubauten, die zur Llblieferung kommen sollen, sind vorgesehen 70 Dampfer mit 24145 Pferdekräften und 828 Kähne mit 367 000 Tonnen. In diesem Programm sind auch Lieferungen für Italien und Portugal enthalten. Aa Frankreich sind bereits barxm geleistet 156 Kähne mit 55 000 Tonnen. Daneben hat Deutschland an Frankreich am Rhein ausgedehnte Umschlaganlag en in Rotterdam, Duisburg, Köln, Mannheim und Ludwigshafen, sowie eine Schiffsbau werft in Duisburg abgetreten, ferner an die Tschechoslowakei große Lagerhäuser in Karolinental bei Prag, Melnitz, Aussig, Tetschen und Magdeburg. Ein eindrucksvolles Beispiel für die ungeheuerliche Minderbewertung der deutschen Reparationsleistungen durch die Reparationskommis- sivn, die hier Richter in eigener Sache ist, bietet die Bewertung der deutschen Leistungen auf dem Gebiete der See- und Binnenschiffahrt. Rach einwandfreier Taxe stellen die bis zum 31. Dezember v. Is. abgegebenen Stücke folgende Werte dar: Wellmarktpreise: Seeschifte 5 916 000 000 Goldmark Binnenschiffe 110 000 000 Goldmark 6026 000 000 Goldmark. 3n dieser Berechnung sind die Amerika-Schifte. über welche die Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten noch aussteht, und die sogenannten Embargo-Schiffe mit insgesamt 212 Milliarden eingestellt worden. Die von der Reparations- kvmmissivn Deutschland gutgeschriebenen Beträge belaufen sich dagegen nur auf: für Seeschiffe 706 000 000 Goldmark für Binnenschiffe 26 000 000 Goldmark 732 000 000 Goldmark. Die Gewinne also, welche die alliierten Staaten dadurch gemacht haben, daß sie für erhaltene enqlanb# Behördliche Anzeigen 24908 e. flidrrnmRg 725 SSL Im. ÄidtmtM» 3t4>T(>liurthfe heft« 3t trefung bfv H. 9. 10 erfolgten geändert fluid rtnwnfunh am Znncr66e TM ©ebnet f« ■ je 1000 Mk, 1Ö000 Mk unb ic 10 000 Rk Die Inhaber. Bei V«- flapt'aletrhÄbung entsprechend worben. (Bicfjtn, ben 29 Mürz 1923 Jr)eHifd)e» 3m!»qertd)t. ♦ir bk Xeiniauno her Morn 69mtlipe( Xtefemfniippel Lärchenknüppel Fichten knüppel Po kn .-.er, Rill), Lomtgr .Pk, st Platz 1 Kofenbeew, Fein. Cor-agan» 20 Hubl. L.bm.-, Ma-!, platz 13 An. sch. Jtonreb, TD-eieAtr TDeq 3 SA ■soll. Fr evrich, Viemar Astrale 40 "A'nbcr tDili, Daviorstratze 51 festliche» Amtsgericht 'Bcfniiiitiiindiinifl. Der Doeanlchlog der Gemeinde Oben, boulen für 1923 2t f Hegt von Tonn er*, tag. den 11 Irdl > Jf. Ml TBltl-r'fl) den 18 Rprst lang au' dem Amts »immer un», Ttzei chne?er .^ättnger, Frankfurt a M TadimaRnicratze 11« L74, TM* Her entwber anm r ’ffda '-öcfoimtumdnmß Hn unser ^anbebregifter Übt. B mürbe heute bezüglich der Deustchen Verein»bank ftlflcle Grtzen In «Kietzen eingetragen : Vankdlr-cktor Fustizrat Dr Rudolf Winter» werb zu Frankfurt a. TL ist zum weiteren Vorstand*mitqlieb bestellt mit her TefuqnU, die Gesellschaft In Gemein«chaft mit einem anderen Vorstandsmitglied ober stellver» tretenden Vorstandsmitglied ober einem Prokuristen zu vertreten. Die Generalversammlung ber Akt onäre vom 29 De. zember 1922 bat die ErhShung des Grundkapital» um 100 000 000 Mark beschlossen. DieserVeschlutz ist durchgeführt. Da» Grund. Kap tal beträgt nunmehr 200 000 000 Mark. iBcfnniitnind)iinfl. 3n unser tzanbelsregister Adt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Commerz- und Privat Dank, Aktiengesellschaft, Filiale Gießen Gegenstand de» unternehmen» st ber Betrieb von Bankgeschäften aller Art unb von damit zuiammenbangenden Ge- lchlften Da» Grundkapital betragt 800 Millionen Mark Da. Grundkapital ,st eingeteilt in 2380 Stammaktien zu je Banks 200 dzw Mark 300 sStand vom ll 8.22). 499286 Stammaktien »> 20000 Stammaktien zu je 10000 Vorzugsaktien zu j Aktien lauten auf den 3 PJeeen 2 . abrn. odn >nA_ wir.Jl *i Hflame. w »en mit f9o n dr» Bctaniitmalchnng. TCul den TDalbungen der Stadt Gießern Bezirk des Förster« Geisel, sollen ve» steigert werben a) aut Donnerstag, dem 12. April 1928. vormittag« 9 , Uhr beginnenb. au« ben Abteilung« 100». 101c. 118 unb 120 1.7 Um. Gichenscheit Durch veschlutz vorn gleichen läge ist fi 5 de» Ge«ellschast»oer tragen der terenenten offen •« ist Ne Ordedu"g einer Umlage betzfrollen tu der auch die Xuimdr'rr beizutragen heben Oirrrw'. düngen können während der Offen! epr - .1«- frist schriftlich oder m PerroEoll rrrge. bracht werben. 256*D Obendenden. S April 1923 Bürgermeisterei Oben bau len. Schmidt, chuuo. Wilhelmstratze st II. Vollmer. Gustav. Frauchntter 56 Gietzeu. den 7 April 1918 Vcfaiintiiinrfiiing. Sperrzeit ftr Tauben. Die Besin er von Tauben werden unter ffinwei» auf Art 39 Adi I Fifier 2 de» Felbstrasgesetzes vom 13. Full 1904 aufge- fordert, ihre Tauben wdbrenb der Saatzeit vorn 10 April di» 12 Mai 1921 einzuhalten, ondemfall» sie p> gewärtigen haben, datz die Tauben ha ter gemätz vorgenannten Ge'etzes bestraft unb die Tuben von dem Feidfchutz. personal abgesihosten werden Vach Z 2 des Geseizes vorn 28 Ma 1884. ben Schutz der Brieftauben detr«fienb^el» len für die nachfolgenden Besitzer von M st. tarbr ettauben bie ersten 10 Tage ber Sperr» WL 1. Geitzner, Erwin, Plos«ft atze 9 2. chamdach. Georg. Walltorstratze 35 2850 Wellen .^^,nbuchenrdHg 40 . Lichen rrlstg 90 -rlenreiffa . 50 Lspen reimt 340 Fichtenreiffg 9 Tim ffiefcmRpde .Zusammenkunft am allen Steinbacher Tveg. 6 Schneise. b) «M flrettaa. dem IS. Ttprtll 1938, vormittag« 9 Uhr beginnend, aus den RdtetlonDM 80b. «y 61h. 104 und 102i 1 In. G'chenscheit 16 . Ai.'ernscheit 7 . Fichtenscheit 6,7 . G.chen'cheit 16 . Kiefern knüppel 10 . Fichten knüppel 100 Dellen Sichen rosig Die Adfuhrlcheine ffnd vom 16 be»w 17 April 1923 ab spätesten« sedoch di« •um 23 ber 24 April 1923 gegen Borzakstuna bei der Stadtfale Danen- strasie 2. G.ngang von der Südanlage. le «mpkang ri‘ li c ff ebo-e unter 2Ti34D an ben firdener Anzeiger trbeiru. lchlüssen der Generalversammlung in den Fällen ber vesetz'i 'g de» .'lussichl»rat», brr lenberung ber Satzung oder der Auslosung der Gesellschaft haben die Vorzugsaktien da» Fllnfsache de» Stimmrecht» der Stammaktien vom gleichen Nennbeträge lu» dem verteilbaren Fahre,gewinn erhalten b«e sämtlichen Aktien bl» zu 8 , einen gleichen Ante l entsprechend ihrem Vrnnbeilage. ein etwaiger Istehrerlb» entfällt auf die Stamm- altien allein 3m Falle der Auflä'una der Gesellschaft erhalten die sämtllch.-n TUttien den auf sie eingezahlten Beirag sowie eine Dergülunq von 8* , für die Feit vom Be. ginn de» Fahr,, ab, in d,m die Auslösung der Gesellschaft beschlossen wirb, di» zum Nach,ahlung»tage- ein etwaiger Mehrerl«» entfällt auf die Stammaktien allein Der Vorstand besteht an» mindesten» 2 Mit- -Nebern, welche jabl der Aufsicht.rai oer- mehren kann. Die Ernennung ber Ter- stand»m,tgl1eder und etwaiger Stellvertreter erfolgt durch einen Personalaueschuk be» Auf'lchfratv. Di» Direktoren Gustav Wer, Feebinanb Auch . Enn Morn, llarl Aarter, Amando» be la Ao„. Moritz Schultze, tun Sodernheim, Foltn» Rosenberger. Wilhelm tzorn. IV 0tto Fischer sinb erbeut, siche Borstanbemitg.rder Die Direktoren. Dodwig Berliner. Dietrich Bloch, Arnold Diedrich Friedrich tum Felde. Dr jur ffugo ?leischmar«n. fierl Goetz. Dskar jur Emst Oinche. Milhelm Merten» Ulbert Puriche. Arthur Alemann, Fcseph Sand«, »rnh Schlefinger. Crnrrt tobwice S'nderdura. Mllh Born bäumen, Paul ÖH. fmbvm find stellvertretende Vorftanbemu. qf fber Paul Griedel und Eduard tzerken. «‘atb. beide In G testen, find ftr bi« Fist al. ?fn unser^Hanbelsregister, Abteilung Ä. wurde heute bei der Firma F. ch Dbring in £? d) folgende» eingetragen Die ftt-ma Ist geändert in Brauerei Ihrtna-Melchior, fiommanditgefelfchaft In Lich. 1bie Biauere defltzer Ehristoph Fakob Melchior |l. und He "rann Melchior, beide 'n Butzbach, sind in da» Geschäft al» per. fänlich daft'nde ^iellschaft'r eingetreten. 2» würben zwei fe iere rtommonbüthen ausgenommen. Die Gelellichaft dauert vor. erst 15 Fahre 'S'im Erwerb, bei Betaust«. rung oder Belastung von Grundstücken haben die sämUichen persönlich haftenden GesrLlchas.er mitzuwirken Den floufleuten Friedrich Magner unb FeN^ Mendeijohn in Lich ist Geiamtpro Kura erteilt. Vie benselven erieille Gesamt. 3n unter Dandeläregister Abt. 0wurde beute bezüglich der Gewerkschaft Dietzen er Braunstein bergiverte vorrn. Frrnie in Dietzen eingetragen 3n bet autzervrdent- ttchen Gewerfenverfamrnlung vom 3 Fan. 1923 ist Me Satzung dahin geändeN datz an Stelle de« A. prälentanten ein Druben- vvrftanb tritt, der au« mindesten« 4 TNit- aliebem besteht XU Grubenvorstand ist gewühlt: I. Direktor Aicharb Fixester in vffen al« Borsttzend«. 2 Bergalseffor Brvflhoff In Betzdorf, Nellvertretender Borsttzender. 3. Dergastefior a D. Dr. pml TBarimltian TDemm er in Osten. 4. Berg- astestor a. D ttarl Jüngst in Osten Dietzen den 28. März 1923. vesstfcheä Amtsgericht. MDB Bekanutliiadililig. 3n unser ßanbeleregihrt Adt B würbe heute dezllalich der Mikreldeustchen ffrePtt bank FeanKfun a M Filiale Glehen ein. getragen Die durch die Generale ers imm. lang vom 2- Deiemde: 1922 beschlossene ErhShunq de» Grundkapital» um bis 340000000 Mark ist im vollen Umfange durchgeführt Da» Grundkapital beträgt nunmehr MOOOOOOO Mark. Durch B«. schl 'tz der Generalvednmmlunq vom gleichen Tage sind die 5, 33 und 37 abgeänbert. Gietzeu, den 5. Aprst 1925. -«Inches Amtsgericht. (2664B Bekniiiitiiiadiiing. Fn> AmKverfündigung» blatt Ar 24 rorn 23 Mär, 1923 Ist eine Bekanntmachung betr Orhdhuna der Gebühren durch zwei THtglieber be* Vorstand,» en SS. Adel, Aoblenhanblung Neichsanleide Gva VvUun fi'bhing iisiiaeroivelke . -r-imoiv- Ibeonltali . (Hehrtilidte-etl l - ■> v—<ön»’.Tnna—GH *» em- llOD- ——<- »iua-.3#nna- . suxxi— iia fembni Wau dulrl Wri< beiii er ülrctrun 2»i <■»—1 W— wera- V« di et Ambiveife 2» Oa— 2Ti-»V—24nV—|Onond-;u tmock—lliina—di? • n!,7'/-277'0^ UWi,- uihburrt dmri. Bake 11 An— I7VÜ- 7-/XX - 4.".;niL llkorddeiiiicher Vtoob iis-ou— 2-oiM.- 3*00. ?.rineniii'fTfOelbelbert 11Vn>s- 1 willst- 7'dlHov >^|zinann . f>O0— 10 vH.-fWO -11'0' - Bergmann schlickert »leinen» 4 Dal»kK . Mainkraltwerke. . . flbirriuerfe Ulryer . Tatmlce Moiuren. . . deoltaenstardt Jlegiiln ....... Metallpel ftranffuri -djuü'nbuf Her» . , . Sichel........... Frankfurt a. TL, 9. AvrL BVrsrn- fttrnmungAbilb. Am Devisenmarkt war bie Lage völlig unverändert. Der geringe her- dortretende Bedarf wurde von der Aeichstbank befriedigt. Der Dollar hielt sich auf einem Kurs von etwa 21 150 Dir Effektenbörse wiest zu Beginn der neuen Oelchüstswoche teilwei'e Erhvluna auf, bie teilweise gehegten Erwartungen, kah das Publikum mit größeren Aufträgen am Markt sein werde, wurde allerdings enttäuscht und das Geschäft wickelte sich in der Hauptsache tu spekulativen Kreisen ab. Bantttktien vorwiegend fester Zuckeraktien erzielten teilweise bessere Kurie Der Markt der unnotierten Werte wies fast auf der ganzen Linie Erhöhungen auf. Börsenkurse. Frankfurt a. Bk Berlin VmnabuiK Lbribebitl ..... Vbflnlr f'etflbau.. . MtzeiNUMkl....... :'i'irt rck t'lonmn . . 4 rlh; J Ülrrflba4 . < N4 l 4- 'M) 'i'äO 1171 -1171- nm - on;^ I tf» 4--, . - Wl- 800- SN- IM — tja- 1jO - 35 li —4i»n—- jizr.'x— l|/j.-tut»- inxn— 112MI-10630-iisoa 8D0KX— 3IOOX— —. >4000-1000- >»/mj -töoa - -v- . 13730-141)0- . -»m» -35300-37300 4V« fleOiürfen.....»W -»750 -W.Xl-»<7rA- Ce/* '-olbmrrdaner 297500- UrHiner Oanbrieae! 7VXK1- em- HfflOO - «ir»X) « •joriiinctA- U. HtloaiM - 920- 1'fjzi-104)0 f ir.n • u. Jlononalüaiif 110TA- LUr-l- 117m 1 7<;:if*' Y*ont.....241 <)■ - 26VjO- »JVJO - *7000- reutiche S'f irlnebanf 4W0 - 4_mv - iiecemo Üemmanbn 136>1- 1400- 14.4)0 IHjO- 2', e, all dank 420t 1 10)0- Qlnurrt .'U 0.-41'01- E>'OJL—4<* O - Ualiioetf fikiitteorla 4L-io -4701^— —17*00— 3miL No Irre nariL N» 'ers f t: See b gung ffniw--Brstlle*. i,fl) K*»40 40m r. riiLiä «Ll" 0Q 50 000 nn. ; fest. 140 50 1 rN* 8950 ■ei* lb*br ma Ke» bei Nicht Cord TIlarL TBicfenbcu, gut. gelu mabö 15000 bt# 17000 Mk. und und trocken. Dvr- . Tkachmahd 13 000 di« SS sei unmöglich, datz sie nicht eS diehe, die Öffentliche Bleinung missbrauchen, wenn man ihr den Dl I7i^u «Et 153 40 Bott«, . tzckivel^ Lcaien ,3iolteu . fllÜUB. 2^04 der Derkehr 15 000 Ttf (Öotrett kein anderes Gewicht genannt. versieben sich die Preise pro 50 Kilo ) W61 12 0 ft'/. is* e k.* .3' llM d N> 144KfiT. «••I * * kckS» u bei toiur. L - 11A - »dr MX) fest« 3» ÄuUmBiueifl bleck»! Hü?/nflüche wenig vemchrrl NW. 70 WA* 0 I4infl6 de. die der f »Dein eoll man beim EtnkeW fordern, »ondem um den Reifen zu erhalten, der durch ■eine Geschmeidigkeit dauerhaft tat end Bctrtebmtoff ipert. terdere bete;. ? c- .5 Freuksurter Lerreidetzirse • fliantfurt a TR 9 April Fnivlge der ux alsizein'-tnen unvrrunberlen Drvi machte sich beule etae aoerm: .ige P r e i « st e i g e r u u g auf •a t ailri JUrtten tK-nrrfbar CM waren aufge» trieben 165 Cd) en. 9ö Bullen. 816 Färsen and Rübe. 277 Xä.bcr 32 Schafe, 1235 Schweine. 8* wurden be^ib-i für einen flenrner Lebendgewichte Vchfea. voliileifchig« 270 000-3<0 OCO. mätzi. oeuibrte 222 ^-2^0X0. ce.dng genährte 180000—210lO2. 'Zu le- 1»OC 0—745 0 0. Härs.n» und Äüb»'. nvilficiich'g? 220 300-30? XO. mätztg gnu rt? 170000- 260.0?, gertnq genährte 100000 bU 16000?. Ä&lber fünfter Q tallLi: 2X)000 bU 33000\ mitt er Owil tdt 2 0 05-28.0 0. Schafe 180 000- 22? 700. Schöne unter 8 X Io 2< COD "t# 3'0 ?02. van 80-' über 100 Kilo 330 00?—340 003 Mk. Der Marti wurde bei lebhaftem Handel geräumt fterweaen . Lchrveden 40 V. - 5 27.- ÜW- rir«o- «ta- 21101- •797*— vie - HOi — 43X- RH — 8705 - 9830 brinaen wolle, die Diederfxrftellung der so wünschenswerten alliierten EinhettSfroM lasse sich nur durch die Kapitulation ^ ankreichS Bückierlisch. — T* c r P. O. Heitere Bilder aus der Kriegs- aefangenschasl von Karl Mar BSttcher. B?duka- Berlag. Dttlingen a D Der Bersatter führt unS an den Futz der Pnrenä n in ein Lager von einigen Hindert deutscher iisterrrichifcher. ungarischer unb bulgarischer Kriegsgefangener AuS all der Btttcmi«. bie aus dem Grund der Erzählungen klingt, lacht der unverwüstliche LageNvih und schafft uncn!*-.'jt Szene an Szene, die an b.'ttercr Ort- ginalltai und Kcckheck nicht zu übertreffen sind und Belgiens In d Jmrt: An^rkretchS mb 2* TTTkrrben bet -grr. Dürt> . fet da' i ?ak!':rrbar. grrechr und rr/.lbe. LLr b'de» flaM ng >an au» u üdren, Dü br eS atr ^ev bc Deur« btarob nach 5 »ber 6 Fa>.-ei S n-i-e i.ix. d tuum b5 e: feien al« orfruchte hatten bei Haltung ID riten. Mk (Ten), Pommer- waren reger gefragt ubigem Geschält eine fest« mäil.scheu 52 000 bi« 53 500 de Krieges bei seiner 2l eer»a l.-re geßebee Albe Da« aesisttr De t d).J d bc» seine innere 5tuD durch be - Mark ch xmb Mgttrorben sei. Stimmung Für TDe zen regten höbe e .imcrt» stmrschc Preis-- die Knappheit be« inländischen Angebote unb die aiuiebenben THebUxr-ile an Roggen wurde gleichfalls mltgezoger, flelhe sich aber nur ax-tig Untrer (bcc'le wurde zu Futter- unb zu Brauzwecken begehrt Mai« und Hafer wurden sehr hoch bn Pce se gebaUen FuU.-r'tofs? f^n etne i j eil d r A 'läge r?u » tt, Eia weilerer fraizosischer Reparatiour- vorschlattz. Pari«. 9. April (ID '».) e«na*o; -en^rtz be Iour»enel erbsfent ich! im .Mntin t grnben flnba:t5; 1. FedeS Boll bezahlt leint ; c n n K i. -1 'ko en 2 F-h > 13?;’ Pe ikirnen. . rankrcich fann barauf Der ichten. von !e t ch and die B Zahlung ber Aepiritionen zu ; n wrnn bie u b xinfl.anb barauf verzichten bie Ttihtyi luni ber alitierten Tchuldrn zu forb-nm Die beidm Summen baten I ren sich un zefähr au« 3. Deutsch- t a " b bezahlt bie Reparation ber n.-r» wüsteten Erbiet - b h. e« baut bie Ruinen auf und ae wischt bi* Spurn seines Gmsirll«. D r ■ • ) vo i So' a>-3u - tut ba e In sein m Buche bewiesen bah v u sch änd dazu imfta ibe fd D ^ovoenel schl etzt a so nach M« em * n rt : c b 5» ut ch I Milliarden ®ol binar 7 le-a len könn e Di b>*r tfrage erzielen. Märkte. Berliner Produklenmarkl. Berlin. 9 April. Am Produkten- rkt herrichte heute eine erttschledm feste 'chen 51 500 TRf, Aogge:t. märkischen 43 000 bi« 43 500 Mk (hetlg). 6ommerqcrftt, mödttche 36 00. t-J 18 000 Mk. lieft). Hafer, märkischen 380C0 b« 39000 Mk liest), pommedchcn 37 000 b » 38 "CO Mk. Mai«. La Plata, ldco B rün 46 00? b 4 47 020 Mk, ivaagon.re Hamburg 42 5.0 b.e 43 000 Mt (fett), we zentne >l (103 Kilo) 132000 bi« 148 000 Mk liest). Rogge-mehl (100 Kilo) 120000 bi« 133 000 TUT PetD. Deizenkleie 23 000 Mk. (stetig). Roggenstee 25 030 Mk (fte- iifl», Rap« 8.5 000 bi« 90 000 Mk fstetig). 2ein- faai 85 000 bt« 90 000 Mk (stetig«. Dittvriaerbsen 68000 bi« 70 000 Mk. kleine Grbsen 50 000 bl« 55 000 Mk. Peluschken 60 000 bi« 65 000 Mk.. >en 40 070 bi« 45000 Mk. Wicken 55 000 bt« 70000 Mk. Seradella. alt 90 000 bi« 100 000 Mark. Rapskuchen 31 000 fr« 32 000 Mk . Trvcken- schnihel 14 000 bi« 14 500 Mk Rauhfiltker. Wei- ien- unb Roggensrrvh. brndtgeb 14 050 bi« 16 000 Mark. AaterTirob. dr-ahtaevrrtzl 10 500 fr« 12 500 Mark, chtroh. st rohfe st gebündelt 14 500 bi« 15 500 Xf --oüertee i< 100 Kg. —a-mti Kd 2vX bi« 107 000 Mk. Rogge" 85000 bi« Mk. 3cm.tv:ger • für Srau^cv^e 77 (XX) bU 32 000 Ma k i. land Hafer ZöjOO bi« 80 000 Mk. au«- tan.isch.r Hafer 84 OX bi« 92 OCO II!, £ti Plata- Mai« 110 003 Ml meeb-Tiaid 105 000 Mk.. lüdd ".i^mctt, Spcv 0. l®000 bU 185 000 Mark b»i 2L ab Mühlenstativa log* gemnevt 120 000 bi» 13.5 C00 Mk. W izen- und Apgg« tk er. 4. 020 bU 50000 Mk.. 6r:; eerblen 140 000 bi« 130 000 Ml.. Biertreber, gcirodxm. 'Oh'stchen Suaizn ein.r4 tz friraul ver Kchlcten, 2 .: B yabL.r. 5 : miet ; er:en 2 DuRkr iy oer» ta gen. ui b bi* Ne auch von D u: chlano leine 'Pen ivoe» fordern FranzSsistche Ctirreui^. Par iS. 9. 2lpril 7VTB Der ..Petit Parilien' schreibt. Louche urs Reise nach London lasse viel Tinte flletzen. Sm Teil der bri.'ifchen Press« scheine zu gl au- den, datz der edcmaliqe franzAfttche Minister nach England gekommen sei. um an die englischen eraatfrr '.-wer einen Httferdf zu richten und um die ftdfc England« zu ixt langen, die Frankreich gestalten wurde, sich au« dem Richt- gebiet zurück»uziehen, wohin eS sich Derirrt b-ibe. Sei e# aber notwendig» zu wiederhole«, datz eine derartige .Interpretation I* keiner Weise den Tatsachen entspreche9 3ä der öffentlichen lei keine .Müdigkeit zu entdecken, da« Vertrauen te den «6 'Ththrunlernehrnea« fet edenfo grotz zu Deainn des vierten Monats, wie eS ta Augenblick de« Einzugs der französischen Truppen in Essen gewesen sei Die Räumung de« Ruhrgebiets, bevor Reichskanzler iche -loten. ...... T rutsv-^esterreich 11*) Kroaca ffmrrikintiche Aoten..... " " .iU