fragen ■1923: 480 425^ 315 335 n S 200 . 135 115 ' 225 200 , 165 140 „ ‘"OWaUen L D u. E 380 510 X 5 350 200 Ho ’ J 450 400 „ 270 240 Igo 140 ; 270 240 „ 200 170 w tverbslosenunter- die Förderung • Erhöhung. Lj- DunbE 705 ORL D unb E 850 M >t mtcs. Ml- unb Klauen« Bübingen) ist die >urben in hiesiger Ichuh, 1 Ttiäerei- Kchlips, 50 Mart, uminiumstuerzeug- hlnüi)?, 1 Samen« ;?n mit Ünfralt, Mart, 1 filfernti [ürtcl;' •35 535,1 silberne b, 1 Deinzivstl, men, 1 Anhängsel 1 schwär^ Selb« ialt, 6)03 Wart in c, 1 banteibraune , ’l blauer Mantel, Gegenstände belie« machen. , de lann an iebem 5 Uhr nachmittags, Dehörbe, Zimmer Hingen. nv । fan* er ju : lack' । ilunk v lebet er uiit lute 0904 »nöl' Kd-L DM - —ifflmbf, |H sin-euve'^- luLiy °r! ,l«6 anz- ne. ffSgS SÄ** Nr. 35 Erscheint tSglich, außer Sonn» und Feiertag«, mit derSomstagsbeilage: GiebenerFamilienblätter Monatliche vezuorprelse: 1325 Mark und 75 Mark Trügerlohn,durch diePost 1400TRarh,aud) deiNicht» erscheinen einzelner 71 um- Hern infolge höherer Gewalt.- Iernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift. Itthing 112; für Derlao und Geschäft«stelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten. Lnzetoer-tetzr». pofffchecttonta-. $r, seren Be ch uß a s authentische Bi.- ligung des eigenen Standpunktes zu bewerten. Eine solche Bewertung ist schon deshalb verfehlt, weil die Auslegung der Bestimmungen des Vertrags von Versailles, worauf die französische Regierung ihr Vorgehen stützen will, von der Reparationskommission, wenn überhaupt, so nur einstimmig hätte beschlossen werden können. Diese Voraussetzung war bei dem Beschluß vom 26. Januar nicht gegeben. Davon abgesehen, muh die deutsche Regierung feststellen, daß die französische Re- gterung es jetzt ein- für allemal ablehnt, deutsche Vorstellungen gegen die von ihr gehobenen oder noch beachbsichtigten Maßnahmen) auch nur anzuhören. Die französische Regierung erhebt damit den Anspruch, daß alles, was sie nach ihrem beliebigen Ermessen tat oder tut, von Deutschland stillschweigend hin- genommen werden muß. Die deutsche Regierung kann in diesem Verhalten, das allen. Regeln friedlichen internationalen Verkehrs widerspricht, nur Anzeichen dafür sehen, daß sich die französische Regierung im Bewußtsein der Schwäche ihres Rechtsstandpunktes der Notwendigkeit zu entziehen wünscht, in eine sachliche Erörterung des deutschen Vorbringens einzutreten. Die deutsche Regierung kann und wird sich hierdurch nicht hindern lassen, den französischen Maßnahmen auch zukünftig das entgegenzuhalten, was ihnen nach Recht und Gerechtigkeit entgegengehalten werden muß." Die Lage im Ruhrgebiet. Dortmund, 9. Febr. (WTB.) Der Per- sonenzugverkehr über Wanne — Gelsenkirche n ist wieder in Betrieb. Die Nachricht, daß ein Zugführer an den Folgen eines Kolbenschlages gestorben sei, bestätigt sich erfreulicher Weise nicht. Düsseldorf, 9 Febr. (WTB) Der Nachschub französischer Truppen hält unvermindert an. Dir Stadtverwaltung Düsseldorfs hat Befehl erhallen, für htute abend wieder Quartier für 160D Mann bereit zu halten. Am 25. Januar hatten die Franzosen anläßlich der großen Kundgebungen eine Reihe Düsseldorfer Bürger fest genommen und ins Gefängnis geworfen. Der General gibt jetzt eine Reihe Bestrafungen bekannt. Die Bestraften werden beschuldigt, aufrührerische Rufe ausgestoßen zu haben. Drei Leute wrrden zu 30 Tagen fünf zu 15 und sechs zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt. Die Kohleuabfuhr für Frankreich. Berlin, 9. Febr. (Wvlft.) Wie von zuständiger Stelle nniqcte.lt tvird, betrug, vor bcm Einbruch in das Ruhrgebiet das monatliche Liese- rungssvll an Reparationskohle 1,6 Mill. Tonnen, d. h> arbeitstäglich 64 500 Tonnen. Zieht man havon 4500 Tonnen als Kohle für Italien ab, so müßten die Franzose« und Belgier, nur um das Lieferungssoll des letz'en Dezember zu erreichm, täglich 60 OOO Tonnen absah en. Da nach dem bisher igen Ver'e lungsschlüssell hiervon ein Drittel auf dem Wasserwege, und zwei Dattel auf den Bahrw^q entfallen, so sind zur Beförderung ber 40 000 Tonnen mit de Bahn zu befördernder Kohle 50 schwer ausgelastete Güterzüge nötig, d.'h alle 23 Minuten must ein Zug über die französische oder le'aische Grenze rollen und ebensooft müßten Lce.^üge in der Gegenrichtung zurückgekommen. Man kann also daraus ermessen, wie teeitg es bedeutet, wenn die Franzosen und Belgier gestern drei ganz kleine Züge abfckhren, die übrigens völlig wild. d. h. ohne einen Fahrplan gefahren wurden. Um die Zahl der Züge wesentlich zu steigern und auch ben Rücklauf der Wagen ordnungsmäßig abzuwickeln, must man über ehren tadellosen Betrieb verfügen, den die Franzo'e^. selbst, '.vrnn sie noch so viel französische E'llenbah.eer ins Ru^e'iet schicken, nicht ferttgbekommen, weil zur Einspie, hing eines solchen Betriebes ni^t Monate, sondern .Öa’bre gebraucht werden. Ein nnertörtcs Ansinnen des französischen (Generals in Essen. Essen, 9. Febr. (Wolff.) Der Divisionsgeneral Fournier erließ an den Oberbürgermeister von Essen einen Befehl, worin der Essener Stadtverwaltung auferlegt wird, im städtischen K r a n k e n h a u s e zu Rüt ensch ist 2 1 5 D e 11 e n für verwundete oder kranke französisch: Soldaten und Offiziere zur Verfügung zu stellen, sowie von der französischen Militärbehörde auszuwählende Räume alZ Küche, Lebcnsmillella^er, Waschräume und Apotheke vollständig einzurichten. Der Befehl enthält ganz genaue Vorschriften über dre von der Stadtverwaltung zu liefernde Ausstat- t u n g der Krankenzimmer und verlangt ferner die Bereitstellung von zwm Baracken mit zur Unterbringung von 70 Sanitätssoldaten erforderlichen Möbeln und Schlafgelegenheiten. Ferner hat bie Stadt ihre Einrichtungen für chirurgische, radiologische und mechano-therapeu'ische Behandlung, sowie eine Kapelle und eine Leichenhalle zur Verfügung zu stellen und für genügende Beheizung und Beleuchtung sämtlicher arg forderten Räumlichkeiten zu sorgen. Angefordert werden weiter 450 Paar Bettücher, 450 Kissenbezüge und 500 Servietten. Die angeforderte Ausstattung ist in» standzuhalten, den Bedürfnissen entsprechend zu erneuern und das Nlaterial zum Reinigen der Räume und Möbel zu liefern. Auch für die Des» inf ekt ion der Kl-eider und des Bettzeuges der Kranken hat die Stadt zu sorgen und für die Beerdigung der verstorbenen Kranken alles Erforderliche zur Verfügung zu stellen. Als Entschädigung wird der Stadt, falls sie es wünscht, dieSummevondreiMarkpro Tag und pro eingerichtetes Bett einschließlich der in dem Befehl spezialisierten Liese.ringen und Möbel gewährt, die mit dem von dem französischen Armeearzt monatlich seslzusehenden Koeffizienten multiplizrert wird. Die radrologische Behandlung, die chemisch-bakteriologische Analtzse, die Deslnsek- tionskosten, die Kosten für Waschen und dergleichen, sowie Beerdigungskosten sollen nach den städtischen Tarifen vergütet werden. DerOberbürgermeister von Oberhausen verhaftet unb an den Händen gefesselt. Oberhausen, 10. Februar. (WTB.) Gestern mittag */312 Uhr erschien im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters der hiesige Ortskommandant, ein Major, In Begleitung eines weiteren französischen Offiziers. Die vom Kommandanten gestellte Forderung einer weiteren Lieferung von Heu und Stroh muhte vom Oberbürgermeister abgelehnt werden, worauf er sofort verhaf lei und trotz seines entrüfteteten Protestes an den Händen gefesselt wurde. Da die anwesenden Beamten sich dem Protest anschlossen, wurden die Fesseln wieder abgenommen. Mit den Worten: „Ich bin ein Deutscher und tue als solcher meine Pflicht", worauf die Franzosen erwidetten: „Und wir sind Franzosen", wurde der Oberbürgermeister abgeführt. — In einer bald darauf ab gehaltenen Versammlung der gesamten Angestellten, Arbeiter und Beamten der Stadtverwaltung Oberhausen wurde gegen die Verhaftung des 'Oberbürgermeisters schärfste Verwahrung eingelegt* und beschlossen, sofort in den Proteststreik einzutreten. Ein Gelöbnis der Sozialdemokraten in Gochnm. Berlin, 9. Febr. Der „Vorwärts" meldet aus Bochum: Die Vereinigte Sozialdemo- kratischePurtei Bochums unb Umgegend hielt gestern im Rathaussaale eine stark besuchte Mitgliederversammlung ab und nahm eine Entschließung an, die u. a. besagt: Die Versammlung gelobt, am gewaltlosen Abwehrkampf gegen die unrechtmäßige militärische Gewalt unbeugsam fest zuhalten mit dem Ziel bei Siche' rung der Einheit der deutschen Republik gegen imperialistische Absichten, bis zum Zustandetom- men einer rechtmäßigen wirtschaftlich vernünftigen Verständigung über die Reparationen. Die Reitpeitsche als Erziehungsmittel. Die Reichsbahndirektion Essen veröffentlicht durch das WTB. das folgende Proto- koll des Lokornottvführeranwärters Bär: Sonntag, 28. Januar, nachmittags 3 Uhr, funktionierte ich als Vertteter für den von der Besatzung geforderten Herrn Cisenbahninge- nieur Momberg. Nach Ablauf einer halben Stunde wurde ich von zwei Wachtposten vor drei Offiziere der Besatzungstruppen geführt. Einer der Offiziere forderte mich auf, die Wasserentnahmestelle zum Füllen der Lokomotiven anzugeben. Auf meine Antwort, hierüber Feine Auskunft geben zu können, eröffnete er mir, daß er mich im Weigerungsfälle innerhalb zwei Minuten erschießen werde. Da diese Drohung ohne Erfolg blieb, ergriff er die Reitpeitsche und versetzte mir in brutaler Weise mehrere schmerzhafte Schläge. Etwa viermal wiederholte er den Befehl und schlug auf meine Antwort: „Ich weiß es nicht!" immer wieder auf mich ein. Darauf verlangte er, die Stelle anzugeben, wo die Venttle, Schläuche und sonstigen Ersatzteile der Lokomotiven verborgen seien. Da ich wieder antwortete: „Ich weiß es nicht", wurde seine Wut noch gesteigert, und von neuem sauste die Reitpeitsche auf meinen Rücken nieder. Darauf begann die Durchsuchung sämtlicher Räumlichkeiten. Mit Kolbenschlägen wurden die verschlossenen Türen zertrümmert. Mit Hieben trieb man mich in die Räume. Sämtliche Gebrauchsgegenstände, die vorgefunden wurden, wie Seife, Scheuerlappen, Bindfaden, Streichhölzer usw., nahm man mit. Als auch dieses Bemühen ohne Ergebnis verlaufen war, ließ man mich an meinen früheren Aufenthaltsort zurückkehren. Nach kurzer Zeil erschien der Offizier noch einmal und befahl, anscheinend, weil chm sein barbarisches Benehmen jetzt klar zum Bewußtsein gekommen war, dem Wachtposten, mir ein Glas Wein zu reichen, das ich natürlich mit Entschiedenheit und Entrüstung zurückgewiesen habe. Mm 9 Ahr wurde ich von einem anderen Beamten abgelöst. Ich kann meine vorstehen-- den Angaben eidlich bekräftigen, gez. Bar. Ausweisungen. Ems, 9. Febr. (WTB) Don der ftanzöll« scheu Desatzungsbehörde sind heute der Buch- druckereibesiher Fritz Sommer (Verlag der „Emser Zeitung" und der „Sieter Zeitung ) sowie der Schriftleiter dieser Blatter, Norbert Druchhäuser, nebst ihren Famtlren aus- gewiesen worden. Kriegsgerichtsurteile in Mainz. Mainz, 9. Febr. (WB) Dor dem ftanzd- sischen Kriegsgericht wurde heute gegen den Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Ryem- hessen Dr. Albert Schröder, der am Tage des Thyssenprozelles, als in der Mittagspause dre An- geHagten abgeführt wurden, einen Hochruf hmen lieh, wegen feindseliger Kundgebung gegen das französische Kriegsgericht, verhandel'. Der Anne- üagte, der sich durch Heber tritt ins unbesetzte ©e* rokn haben ben trief ä^retten C^rbniÄnuB ber ScgtfTung satt, unb da Yle eirfefan. Daf) ta t C^neOenneifttr Die Das aickfch ''tr der len ben» i 3bfen« mebi »v Sfiirf rr.G. p ' It» C^L An Ota Hoffnung-loses Durchei ^nder fit au Herst hrittf^. IDährend CSterxn 300. H 2. 1000. X Klump 2000. Bergwerks- und X 20 000. Stich Baubedarf ®. tn. der Angestellten 2000. Avil erbracht. Den Spenden fp» ■brifkr 3run der Ci 12 dd hat e< Sammlung hat 516 heute rund 8>/f Millionen Mark Be Som DaS e"tifisch'amerikanischL ul beim bf oin men. Washington. 10. Febr. (WTB.) Eine neue -lensterunft der „DimeS". London. 9. Febr. (Wolfs) Der Parlier Berichicrflutter der .Lime«' meldete Die Iran- I3=; H'i ZWel ö39 Deutet Dolhopftr für öaa Ruhrgebiet! ii« jCiefij I ^7 i n ah DirkUchfett ein herrscht, werden Repräsentantenhaus hat da- Schuldenabkommen mit Drohbritannien fast einfttmmig ratifiziert. 1 Ägtz 5ln|pi uU(hc ®Qr8U1 kau Gebern herzlichsten Dank! Weitere Un Drlck tiUtt brutto L nwc Irbni 3ur C'-pr1: ber - btrtn Scgrüh baib 01 bn alt mLhcvol 'Äckvv netten b^llche alt 6p Üi’ljtn 2rU-« Mknl 8«n4 gcheim Aus Stabt unb ßanb. Sichen, den 10 ^bruar 1923. Die Ruhrhilfe-Tammlunq. 3h der Geschäftsstelle des .Siebener An » etgerS" gingen für urttae bedrängten Bvu-genvs en ün Auhrgcb^r oetttr ein: 3- X 303, Sammlung In der Sem-t-»*« Geilshausen 217060 Facha »l Dr. St 3 C0. JJcohi 11 G Zenner 500. Knecht 2003. Staat «a .cuu Locher Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags: Berlin 30 800, SranfTurt a. TL 31500. rurN 3iti W!«« Ll Stil Ufr tTLN* *l&1 |( 11 S“; xsl Dorfman" tomitc nach Itlntr Handlung etn 5a- mistendrmna genannt roerden Allein die oer» wandtschaf llche ZufammengebÖng'eit ist doch auch hier nur eine Zufälligkeit. Richt Menfchei, treten auf. deren Indivioualltät tervorgelo e \ w rd. fon- btm feder einzelne ist der Träger schart ausgeprägter menschlicher Gigenfcha-cen. die ein unde- W eint rnnA werden hx der Geschäftsstelle des Diebener Anzeigers" angenommen. Viel der Verhaftungentzogen hatte, wurde tn 2b- tvefenhett au einem Mona: Gefängnis benfr**-- Der ISjährige Arbeiter Ferdinand Dabrxel aus Mainz-Kaste! erhielt wegen Teilnahme an Len Massenkundgebungen vor dem DerichtSgebäude 2 Monate Gefängnis. Der 67 Oahre alte OberpvstsekretLr l P Fne- drich Mandel aus Mainz. der bet d*m Äunbgetun- gen Diobungen auSgestohen haben soll, wurOe wegen feindseliger Handlung g-rgW die Be'ayungs- truppen -u 6 Monaten G< fangqWverucieilt. Als ein franzdfischer Geheimpolizist einen Demonstranten sestnehmen woll e, lam es zu einer Schlägerei, in deren Ter lauf etn Douzei-Jnfpektor von dem Derichtsreferen- oarZofefGödecker auS Mainz einen Schlag auf den Kops erhielt, dah er au Boden stürzte. Bet seiner Festnahme leistete Gödeckec au herbem Widerstand Da- Urteil gegen ihn lautete unter Bejahung sämtlicher Schuldfragen auf 3 Jahre Gefängnis und 300 Franken Geldstrafe Das Düsseldorfer Zollamt besetzt und geschlossen. Der Beifall des Publikum» war sehr lebhaft leider Luherte er sich verschiedentlich durch unan* gebrachte Heiterkeit Tiefe bedauerlichen Stbrun« gen vermochten jedoch nicht, den starken Gindruck frtedigtes und glückloses Leben bedingen. Und in dem selbst quälerischen Das.-in dieser Gestalten spiegelt sich In pessimistischer B-leucht ung da- Schicksal der Menschheit, die dazu bestimmt ist, an ihrem eigenen Wesen zu leiden. Das symbolisch? Ölern ent der Dramen 3b- fen» stellt an die Darsteller Anforderungen die man vielleicht als d.e hdchlen tn der mimi- l Lu'chatfen, gelöst werden. Gi w* gute 3b er-Aufführung wird daher immer ein Ruhme-dlatt in der Geschichte eines Theaters bleiben. Mil höchster Genugtuung sei festgestellt, bah ter gestrige Abend unteren Äunfllern neue Lorbeeren brach'e. Besondere Ghre legte der Spielleiter 2)vlf Te- l« । V^rin Gr verstand es. die Aufführung mit ^slst des Schöpfers zu erfüllen, und zeigte stch auch in der tzenischm '.Imrabm.mg als M en berufener Vermittler Die Ber^ndlunassiexe des 1 lieh überraschende Dvll'ommenhei, In fri 'scher Bezfelmng ertrnxen. Auch bx Dar- ntfler selbst zeigten durchweg die hohen Aus- faflungsgabe. die als erste BorausteNun-, des künstletItchun Grtolges einer solchen Ltf ührang DaS türkische Ultimatum in Tmhrna. London. 10 Sehr. (WTB.) Die Blätter melden aus Konstanstnopel: Zwilchen dem türkischen Kommandanten non Smvrna und dem Befehl- a er be: a 11 H e r l e n Kriegsschiffe ist ein Ueberetntommen atg sch o kn tpor» den. wodurch der StatuSguo solange bestehen bleibt, bis der Streitfall über den Auf ent Hal- der alliierten Kriegsschiffe in den türkischen Häfen auf diplomatischem Wege geregelt ist. London, 9. Febr. (WTB.) »meuter meldet aus Konstantinopel. Der britische Admiral A t ch o l s o n hatte in Smyrna eine Unterredung mit dem türkischen MUttürkommandan- ten, dem er die Entscheidung der Mächte mit- teilte, das) die aus den Aufenthalt in den türkischen Häfen bezüglichen Beschränkungen nicht anerkannt werden würden, bevor der Fried« geschlossen sei. Nicholson warnte die Türken, irgendeinen feindlichen 2llt zu be- gehen, da er Befehl habe, das Feuer zu erwidern. L *-3 1 Je bei «atzt w Sbn nldrti sk: L Vjq tv Nr $hil -W Gabriel Bvrkman. fand In Kars Juhnke eben* falls die beste Verkörperung. Untersküyi oon einer glücklich gewählten Olluefe. zeichnete ber Künstler in markanten Strichen den Gharakter btrfe» 'Ulan- n«s. der dem Hunger nach Macht alles opfert, was ihm die Well an wahrem Glück bietet, und ber zur Verwirklichung feiner Pläne nach unerlaubten Mitteln greife die ihn kurz vor dem Dringen Dieser Mann wurde In Karl Ouhnkes Darstellung zu einem Sinnbild für ble dämonische Gewalt menschlicher Leldenfchaft. Hans Srommann brachte als Gr Hard Bork» man das Grauchen des Hünglinas zum Mann der Mutter unb Pflegemutter vertäyl um ber jrraM, bje ihn betört hat, zu folgen überzeugerch ,um Ausdruck. Den allen Soldat mit feinem ruhrenbee Oboallsmus machte Karl Volck zu ber sympathischsten Figur des »inzen Dramas, «se Gngel (5rtcba) unb Gila 3oen (Stuben« mÄixben) zeigten sich ihren Aufgaben gewachsen. Wochenmarktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt wurden folgende Preise gezahlt Weibkraut 40 bis M Mk.. Rotkraut 80 bis 130 Mk.. Wirsing 70 bis 130 Mk., Rosenkohl 200 bi« 350 Mk.. Unterkohlrabi 15 bis 25 Mk.. Gelbe Ruben 30 bi« 50 Mk.. Rote Rüben 25 biS 35 Mk.. Winterkobi 70 bi« HO Mk. Feldsalat 350 bi« 400 Mk., Schwarzwurzeln 250 Mk. Meerettig (hiesiger) 50 bis 100 Mk.. Zwiebeln 50 bi« 60 Mk.. Sellerie 50 bl« 150 Mk, Lauch 20 Md. Aepsel 35 bi« 60 Mk.. Birnen 40 Mk.. Buller 3800 bis 5000 Mk.. Sier 200 bU 270 Mk, Käse, gröbere, 1000 bis 1500 Mk. 3n diesen Preisen sind die nicht unerheblichen Unkosten für Transport nach Giesten bzw. ber Händler gewinn enthalten. Wenn die Waren von den Käufern beim Srzeuger abgeholt werben, muh dieser mit seiner PreiSforderung unter den obigen Preisen bleiben, ba ja In diesem Falle Transportunkosten usw. nicht entstanden sind. lefen wird, da es zum erfbrnmal ist. dah an vielem Tage eine Kindervcnstellunq stattfindet — Wäh^ renb am kommenden Donnerstag adend vom Stadttheater und feinen Miigs'Edern rtne besondere Aufführung des .Wilhelm Tell" zugunsten der Ruhr Hilfe stattfindet, die )a Idyon des Zweckes nwyii mit Sicherheit auf etn volles Haus redrwn burf wird Gine besondere Hilfsaktion zugunsten der h.-sehien Gebiete führt der bayerische christliche Bauern- verein durch Gr beal'sichiigt au« eigenen Mil- fein 1000 Kinder au« dem Ruhrgebiet tn der Pfalz für 0 Monate von Ostern bl« S^erbft bei den Mitgliedern des Verein« unterzubringen. (Orlbl)ilfe aus ttnirrifn. Berlin. 9 Febr. (Wolff) Da« beuifch.« Rote Kreuz teilt mit: Da« Zentral Relief Sommltttc In Reuyork hat e vor kurzem bem beutschm Roten Kreuz den Restbetrag ber Sammlung ber .Reuyorker Stäat«zettung' von 8100 Dollar zur Verfügung gestellt. Aus eine Anfrage be« beutschrn Roten Ärcuxe« stimmte ba« Central Relief Gommlkt« xu ban bie Hälfte ber Summe für ble Ruhrhilfe verwendet warben dürfe. T>’l Gelb wurde zunächst »um Ankauf von Milch verwendet, die bereit« auf dem Wege »um Ruhrgebiet Ist und In den nächsten Tagen dort eintreffen dürste. Den hochherzigen Spendern danken taufenbe von Ruhrllndern unb mit ihnen da« deutsche Volk. Lpende der deutschen Kolonie von Barcelona. Barcelona, 9. Febr. (WTB.) Die deutsche Kolonie von Barcelona sendet ber Reichskanzlei al« erste Rate einer Sammlung für die Ruhrhilfe 4000 Peseten (ungefähr 20 Millionen Mark). werben bie Personen »u Symbolen. Denn auch ber tendenziöse Gharakter m den letzten Deiken __...jr hinter rem dichterischer Gmofindung AurüdTrttl, so bleibt bvch auch dielen ©böt1 hingen Die Art psychologischer Analyse ei^entümllch Da« 189s erschienene Schauspiel .John Gabriel einiger Wochm war es möglich diese Tatsache »a verheimlich?»: aber es v.rb schw.eriger fein. Die« auch m Zukunft zu Un. G« wirb die For- benma erhoben, die Wahrheit bdatmtytgeben. Der ötnanjrebaf:eur ber .Ti«ts" fchre.vt unter Be-oanahme auf da« neue F allen deS fran- » öfische " Franken trotz feiner Stützung von internationaler Seite, bie Kritik In der franzö- stschm Press? an dem Rühre,periment zeige, dah die Geschäktsleute in Srjnfcc ch a necke men. dah ferne virtfchaf^ich.n Vorteile batau« entstehen können. Roch bezcich-end« fei bei Ankauf britischer Wertpapiere durch fran- zösische Kapitalisten. Dieter Anlauf finde tn einem bemeikcnZwerten Umfange statt angesichts der Tatsachen, dah das Frllen be« Franken bi Jen Ankaus ko ttviellg geftalte, muffe aus b e er Bewegung ber Schluh gezogen werden, dah auf jeden Fall In manch.m Kreisen Frankreich) e r n fl- llcheDefürchtungen be,üz!ih dec mkglichen Auswirkungen t; les poltt schr.i 2lben:euers auf ben zukünftigen Werl te« Franken gehegt werben. 500, Anton Wagner. Marburger Stt 53OD. An- gestellte ber Fa Anton Wagner 2500, Mabchcn- llaffe 5a ber Brzirkstchule 1150. O T. 10 000. R L 503. F G 20 030, W S 10 003, Rudolf Leisler 5030. Frau Ö Handrik unb Kitter 5034. Fsetlchrr-Onnung Giehen 110 000, Helidarn durch Vorträge Im Restaurant Boller 30 000. Ober- realfchuie, Quinta 4 5920 Quarta 2 5630. Quarta 3 4345. Un'.erfefunta 1 7003, Unter’ttuaba 2 5450, Unle;t.T ta 1 11111. Qu n a 1 (2 Zah ung) 1830. Serta 3 '2 Zahlung) 850. Konzerlhau« .Alles Sch'oh" 10 030, Di: beiden Oberprima der Ober» realschule 5000. Serta be« Landaraf-Ludwig-Gymnasiums 10 000. Fink. Appenrod 530. 3- Schettler 3030, Knabenkiafse Villa Westanlage 2030, Gesangverein .Citberfram** Giehen 1203), Män- ntrqaurfeU .Harmonie" Wlefeck au« Konzert vom 4 Scbruar 10 200, Poli»eiamt lSühnegell» 503, Angestellte unb Beam e des Hauptzollamie« Giehen 100 000, Dean Pulh, Hungen 2500, Angestellten ber Fa. Poppr u. Go (2 Rac«) 62 000. R Hoog 1030. MollereigsnostensHaft e. G. m b. H. Hungen 30 000, Bez -Lehrer'Verein Lollar <2 500. 1. Klass« ber schule Lollar 1530. H in R als Reinerlös aus einem LichLb.ibervvrtrag über Aegypten 13 030. Stammtisch Friedrich Lich. Lottorf 4503. R R. 100. Angestellcen der Fa. H. Schaffstaedt D. m. b H. (2 Prozent vom ®e- fallt) 83 762. Bereinigung ber Gbehener Fach« Photographie 6500. 2. I R 116 (1 Rate) 7100. Klasse Via ber Höheren MäfaHenfcHule 5570, 2a« ber Sparkasse ber Llefe-Lotte Lindenau 200. Süh- waien-Vrohhanbler Ortögr Gi,»her 25 003, Stadt- mäbchenfchule Kl 1b 2200, Dau rat Rudolf Pfaff, CBfetkn 50 000 Mack. b H 3 Prozent Dom Gehall 17700. 2d. 6500, 3- Meckel. ____________ 2ngesteilte unb Arbeiter ber Fa Ghr F 900J, Johann Mann. LokvrnottFührer L R. 9Iu« dem Reiche. Reue Erhöhung bet Beamteubezüge. Berlin. 9 Febr (P'-ivattel) Siner ädtt* spondeTrzmelduna zufolge bi Ingen Ne gestern im Rc^chsfinanzminisfe tum eviel e» Vereinbarungen über die Bezüge der Beamten und Staatsarbetter eine Grhbhung von 90Pcvz. Für die B»m'en ist zu dem bisherigen Teuerungszuschlag in Höbe von 485 Proz zum Grundgehalt unb l>rt«zusch'ag etn neuer Zuschlag von 453 Prvz festgesetzt worden. Die Fcaucnzulage ist von 7000 auf 12 000 Mark erhöht iDovbcn Die Lohnerhöhungen ber Staat«- arbeitet entsprechen ber Festsetzung der Beamtenbezüge. Den Staat«arbeilem sollen die neuen Löhne möglichst noch diese Woche ausgezahlt werden. „KohlenferienE tn Berlin. , Berlin. 9 Febr. iWolff) Rach ber .B. 3- a. M." hat bet Berliner Magistrat gestern ohne Befragung ber Stadtverorbneten-Versamm- lung eine Reihe Berliner Gemeinbefchulen geschloffen. Die Schliehung wirb mit bem infolge ber Bese.^ung bes Ruhrgebiet« in abfeb- barec Zeit zu erwartenden Kohlenmangel motiviert. 3n Stablvecordne enkreifen herrsch' gtoste Gibilterung über biefe Koblcnfecien, umsomehr, al« ber Magistrat bie Adfichf haben soll, sämtliche Berliner släbtischen Schulen bi« Ostern zu schliehen. Wie ba« Blatt erfährt. hat ber Kohlenkommissar bie Schließung ber Schulen al« nicht erfocberlich bezeichnet, ba genügenb Kohlen vorhanden seien. Düsseldorf, 10.Febr. (WTB.) Da« Zollamt Düsseldorf ist gestern von den Franzosen besetzt and geschlossen worden, förrhaftunn eines LberftantSnnwnlt-. Zweibrücken, 9. Febr (WTB.) Weam seiner ablehnenden Haltung hinsichtlich der Re- gulrltrunfl de« Land rerichtSgefän ^n sse» Zweibrücken wurde nach der .Pfälzisch? i Rundschau" der Erste Staatsanwalt Riffel durch die B I itz -ng'behörde oerfaiflel unb In ba« Lanb- gerichtsg fängnl« nach besten Räumung al« erster Gefangener eingdieferL ZeitnnqSverbote. Koblenz. 10. Febr. (WTB.) Die inter- alliierte Rheinlandkommtsslon hat folgende Zeitungsverbote erlas'en: „Smser Zei- tungM für einen Monat wegen angeblicher Propaganda gegen bas französische Ausfuhr- amt in SmS, „LeipztgerReuesteRach- rtchten- auf einen Monat, „Berliner Zeitung am Mittag" auf drei Monate, -Pfälzischer Beobachter" In München auf drei Monate. Der Bilrgermeistcr von Binqen anS dem Bett heranS verhaftet. Bingen, 9. Febr. (Wolss) Der Bürgermeister von Bingen, Ress, ist heute nacht 3 Uhr ohne Angabe von Gründen von ben F aazosen ausbemBett heraus verhaftet u.ib mit unbekanntem Ziele weggeführt worden. Die unübertroffenen Cigaretten RARITÄT .wxus SPECIAL1 RARITÄT EXTRA 1049c WU JHj Ä HC Würfel geben kräftige Fleischbrühe A "W Ä ■■ I HPiyPnnnill- zum Trinken, Kochen von Fleischbrüh- Iwl W ■ I I wl VwJiIIJI Uli Suppen, Sofien, Ragouts, Gemüsen usw. Natürlicher, feiner Fleischbrühgeschmack ist ihr großer Vorzug. 3u6nte eben« »s«? l-u Sluck Die** Dabrem . nach die iQn Lurbe ia ^Sinnbild M lu <5 CeibenfN- tte als Illinn. dcr Jr* fflltl«‘ne tat syE Äulgabe« 0 unan- edauerlHn hcung w Jt .Mrr» ,ur fitfÄ ^tiort e^.öer tital» Cl‘DQ5lte. DH bl» 'V ÖM- ’eren ! ’2"e Schu^ unk V sE >ahre 1888. ^l|ldu Doh. sSites ?LL Lrstz en. lk;ltt ^ulciiinnnet, IwSlH. l‘dll8teit6, 'WIft - 2Ifiod» JJS -Des ^chlten « Svupn uni Mit, J1" ~ Palost-Licht, ^crezia Dsr-ta". für Sonnlaa. W; 7 Uhr: ,®6 !M5U6r; Jto» r öiubenitntHlfe. - rog: DaS bat uni men. - PMeller, akr unb-Skitolnbei )lel tzopseld. 10 Ute; hemnlchnelder öu Sieben. - Gewerk» imilung der DelriebZ- ifliien. ! 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Mit der Degrühung der neuen Kleistaasmitglieder verband Obvrreqlernng^rat Weicker den Dank an den allen KleisausfchList für dessen treue und mühevolle Mitarbeit Zur Wahl standen zwei Wahlvorschläge; der eine ging von der Vereinigten Sozialdemokintischm Partei und der Deutschen DemoL'alifchen Par ei aus und führte als Spitzenstindidaten den Abg. D e ck m a n n - Gießen an, der andere war von der Deulschnatl. Vrlkspartei (Hess. Vaummbund) und der Deut- f<±>:n Volkspartei mit dem Spitzenkandidaten Abg. Fenchel- Ober-Hörgern vorgelegt. Don den in «Heimer Wahl abgegebenen 28 Stimmen erhielt jeder Wahlvorsch'.ag 14. so dah sich die KreiS- ausschustsitze in gleichem Umfang auf beide Atch- körperschaft. deren Aufgal der Kreisausschuhmilglieder Hessen-Nassau. fpd. Höchst a. M.. 9. Febr. DaS Staats- Ministerium hat den seitherigen Beigeordneten Bruno Aschzu Höchst als Bürgermeister der Stadt Höchst a. M. auf die Dauer von 12 Hahren bestätigt. Asch ist Sozialdemokrat. Kunst und Wissenschaft. Frankfurt a. QH.. 6 Febr. 3n Derbtn- dung mit der Frankfurter Kunst messe wird eine Hessische KunstIchau auf der Frankfurter Messe statlfinden Die Ausstellung soll m dem Kaiser- und Kurfürslensaal des AömerS ihre Aufstellung finden. Es handelt sich um Werke aus den alten Städtchen im Odenwald, Spessart, Do- gelSberg und in der Wetterau; von Michelstadt, Schotten. Laubach, Friedberg, Büdingen usw. und den vielen Schlössern und Bargen an der Berg- straste. Die Ausstellung beginnt mit der allgemeinen Frankfurter Messe am 15. April und überdauert sie zunächst um eine Woche. schllestllch Bekrönung byw. Fuyverzterung geyt bis zu 3,50 x 1,50 Meter. Die Dasein selbst sind in gesperrtem Holz bergestellt, um txe8 Aeisten zu verhindern, di« geschnitzten Umvlchmungen sind Lindenholz, die Auemc»lung erfolgte mil Oelsarbe. Der ausfuchoende Künstler war der Kunstmaler Delle in Aieder-Aomstadt, der mit Frostern Gcschnuxk sich seiner Aufgabe entledigt hat. Die Tose! der Appenroder Kirche wurde nach dem Entwurf der KreisbeHörde von dem Bildhauer Hübner und dem Maler Ao thley - Alsfeld ausgeführt. Die Kosten der Tafeln haben sich tm Jahre 1921 und 1. Halbjahr 1922 auf 3000 blS 6000 Mark gestellt, die letzten Ausführungen entsprechend der bedeutenden Steigerung aller Preise erheblich höher. Die Denkmäler wurden aus den Fried» Höfen oder in der Dähe der Kirche aufgestellt. Man ging hierbei von dem Gedanken aus. dast die Kriegerdenkmäler in erster Linie Totenmale fein sollen, denen ein feierlicher Standort fern vom Lärm der St vast« zukommt Dur in ganz vereinzelten Fällen wurde hiervon abgewichen. Die Form der Denkmäler ist verschieden. Meist wurde ein aufstrebender Schaft mit Ötufcnunterbau und Bekrönung gewählt, der auf der Borderfläche die Widmung und auf den beiden Seiten die An men bet Gefallenen mit Geburts- und Todesdatum trägt; manchmal ist auch daS Schlachtfeld angegeben. Als Bekrönungsmotiv bat man häufig das Eiserne Kreuz, in Stein ausgehauen ober Metall grschmiedvt. wirkungsvoll verwandt. Dri spiele die er Art befinden sich in Arnshain, Atzenhain, Fischbach, Ober-Osteidm, Kestrich, Lieoer- bach. Maulbach, Aieder-Ofleiden, Rain rod, Streben do rf. Beben der oben beschriebenen Form finden sich gebrungenere (sarkophagartig) in Leusel und Aeivetlenrod, schlanke, in Säuleirfvrm, in Ermenrod. Aomrod, Ruppertenrob, wo die Schriften auf einem flächigen Unterbau (Mauernischen) angebracht sind. Als Material der Denkmäler wurde der bayerische Muschelkalk bevorzugt. Er ist gut au bearbeiten, sehr wetterbeständig, und seine Farve pastl sich sehr schön der Umgebung an. Auch roter Sandstein wurde einigemal gewählt. Ebenso kam das bodenständige Oberhessische Material (Lung« stein) ein gcmol zur Anwendung. Degen Ende des Jahres 1922 tourt« infolge der erheblichen Preissteigerung, der insbesondere auch der Werkstein unterworfen war. verschiedentlich zum Kunststein gegriffen. Bei guter Ausführung ist der Kunstmuschelkalk von dem Aaiurmuschelkalk kaum zu unterscheiden (Be niftld. Udenhausen, Elbenrod). Die Kosten der Denkmäler stellten sich im allgemeinen im Frühjahr des Jahres 1922 zwischm 6000 und 12 000 Mark. Der AblieserungS- preis im Spätherbst schwankte zwischen 20 000 oie 30 000 Mark. Degen Ende des Zahres 1922 wurden di« Preise natürlich ganz erheblich höher. gung gewährter Darlehen u. bgL rationell und vollständig auSgenutzt werden zu können. Die goschliche Grundlage zur Erreichung dieses Zieles bietet Artikel 8 des hestischen Ausführungsgesetzes zum Reichsgeseh vom 26. Quni 1921 über die Erhebung einer Abgabe zur Förderung des Wohnungsbaues. D:noy kann die Derpfllchtung zur Erhebung der Zuschläge durch das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern und der Finanzen an Gemein deverbän de übertragen werden. Dir Mehrzahl der oberhessi- fd>en C>e.neinden ist bereits in Kreisverbänden zusammen eeschlo fen. Der Zusammen chluh muh auch tm Kreise ©iefjen erfolgen, wenn a.rders der Wohnungsbau nicht gänzlich zusammenbrechen soll. Hiernach wird beantragt, der Kreistag wolle sich bamit einverstanden erklären, dah vvm Acchnungs- fahr 1923 ab zur Derwaltung und Derwendung des Zuschlagsaufkommens aus der Wohnungs- bauabgabe ein Demeindeverband (KreiS) gebildet und bie Festsetzung des jeweiligen Demelndever- bandSzuschlag dem KreiS auSschuh überlasten wird." Nachdem der Deferent der KreiSverwaltuna die Vorlage in längerer Rede beleuchtet und zur Annahme empfohlen hatte, setzte eine recht lebhafte Aussprache ein. Verschiedene Redner b:r Reckten sprachen sich gegen die Dorlage aus, da diese eine außerordentlich hohe und unberechtigte Sonderbelastung der Landbevölkerung bringe, welcher ein entsprechend hobeS Leistunzsmah d.r S abt und der von zahlreicher Zndustriebeoölle- rung bewohnten ßanbgemeinben nicht die Wage halte, und da die Vorlage außerdem einen Eingriff ttr die gemeindliche Selbstverwaltung barst elle. Einige Redner der Linken und die Vertreter der Kreisverwaltung, sowie der Ministerialrat Block sprachen gegen die Aufastung der ländlichen Sprecher und bekannten sich für die Vorlage: sie betonten, dah die Zuwanderung von Landbewohnern zu den Jndustriepläyen und -Wohnorten eine entsprechende Ausgleichsmithilfe der Landorte zu dm Wohnungsbaulasten dieser Gemeinden begründe. Einig touren beide Teile in der Ansicht, dah das beste Mittel zur Schaffung neuen WohnraumeS die kräftigste Förderung der Selbsthilfe im Wohnungsbau fei. Ein Schlutzantrag machte der eingehenden Aussprache sckllehllch ein Ende. Auf Antrag wurde die Entscheidung über die Vorlage in geheimer Abstimmung gefällt. 30 Mitglieder des HauseS (der Vorsitzende und die 29 Abgeordneten) hatten Stimmrecht. Von den 30 Stimmen waren 15 gegen und 15 für die Dorlage. Angesichts otefer Stimmengleichheit trat der Vorsitzmde aus feiner Anonymität heraus und entschied mit der Ertra-Dtimme res Vorsitzenden für die Vorlage, wodurch diese die Mehrheit und damit Rechtskraft erhielt. Damit war die Tagesordnung erledigt. Rach DeLanntaabe einiger g st-östlicher Dinge schloß der Vorsitzende die Tagung. Kriegerehrunqen im Kreise Alsfeld. (Sondrrbericht des „Giehener Anzeigers.) 3m Kreise AlSfeld wurden bis Ende 1922 von der Kreisbaubehorde etwa 4 0 Kriegerehrungen ausgeführt. Diejenigen Gemeinden, die sich unter bem Glnflust von interessierten Lieferanten der baubehördlichen 'Beratung entzogen haben, sind weitaus in der Minderheit geblieben. Die Denkmäler sind hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung in zwei Gruppen zu gliedern: 1. in die Tafeln, die tm Innern der Kirche aufgehängt wurden, 2. IndieDenkmäleraus Stein. Die Kriegerehrung In Form einer Holz- täfel wurde meist von kleinen Gemeinden (Appenrod, Becnsburg, BleUenrod, Düssteld. Gleimenhain, He grrsborf) gewählt, aber auch gröstere Orte (Rieder-Gemünden, Merlau, Maulbach, Angenrod) baden Tafeln errichtet. Die Gröhe der Tafeln (in ovaler ober rechteckiger Form) ein- etntr ytwuregerung bee Deerbtgnngs- toe ft n 6 beschäftigt. Er hol folgenden Antrag der Kommissivn angenommen: Mil Rücksicht auf die autzetordentlich gestiegenen Kosten der Beerbt- ffung Jon vorerst bis zur demnächstigen endgültigen Regelung des B^erdigungswesens den De- teulgten da« Holzzu den Särn^-' von der ßlabt geftellt werden Grün.sätzlich wir) be- s-chlcsten. die Ä oft en auf die Allgemeinen wieder auszuschlagen. D e nähere Regelung, ob die« tn Form eines Ausschlags oder In Form von Gebühren oder einer besonderen Steuer ge- tdjicVt bleibt Vorbehalten. — D,e städtische Hugd. die vor wenigen Tagen zum Höchstredot Von 1 125 000 Mk. verstelgerl wurde, soll och einmal auSgeboten werden. Der Stadwer- bxiltung genügte je,res Derstteigerungsergebnis nicht, unb sie hat deshalb den Zuschlag nicht erullt. KreiS Friedberg. • Friedberg, 9. Febr. Don den Ortsgruppen des Hessischen Baue rnbu ndes wurden für die Ruhrhllfe weiter gesammelt: R i e d e r - R o S ba ch: Deteianrn- und Mill är- Derein 39 580 Mk. Fauerbach v. d. H.: 50360 Mk., 51 Ztr. Frucht Griedel: Bauern- und Landfugendbund 117 710 Mk.. 56 35 Ztr Frucht Melbach: 3^0) Mk., 40 40 Zlr. F ucht. Bisses 41 350 Mk.. 32 Ztr. Kartoffeln. Lindheim: 87 890 Mk, 200 Zlr. Kartoffeln, 21 Ztr. Frucht 3 Zir. Dlehl QIl e r l o u. 8,60 Zlr. Frucht. Pohl» Göns: 4100 Mk.. 91 Ztr. Kartoffeln. 21,20 Ztr Frucht. Pfordt: 157 Ztr. Kartoffeln. Dau - ernheim: 2000 Mk , 84.5 Zlr. Ka.ttofseln, 23.5 Ztr. Frucht. Södel: 27 700 Mk.. 21,50 Ztr. Frucht, 109 Ztr. Kartoffeln. vollständig niedergebrannt. Der Schiden ist grast. Ginsiedeln (Kanton Schwyz). 9. Febr. (Wolsf .) In der Röhe des Schindellegi brannte das Haus ber Famille Gunser nieder. Die vler - köpf ige Familie sand den Tod. tnngen verteilen. Als ordentliche Kreis- auSschuhmitglieder wurden gewählt: Abg. Landwirt Wikh. Fenchel- Ober-Hörgern, Abg. Landwirt Friedr. DommerShei m-Langsdorf, beide Deutschnatl. Vp. (Hess. Dauembund), Abg. Rechtsanwalt Georg Lind- Grünberg (Deutiche VP), die Abgg. ReichZtagSabg. Georg Q3eermann, Rech sanw-rlt Paul Hornberger und Studienrat Prof. Otto Weistgerber, sämtlich iyon der Vereinigt. Soz. Partei, alle in Diesten aroynhast. Als Ers^tzmilglieder wurden gewählt: Gastwirt Ernst Alfred Rumpf- Lang- Staatsanwalt Gust. Knaust-Diesten, Fabrikant Herrn. Schiefer st ein. Lich. r-on ren Parteien der Rechen Abg. Stuhlschreiner Ferd. Avg. grau P.oi. «u- i^,r3®kBen, bell« von der Der. Soz. Partei, Ltbg. Bürgermeister Krenzien- Diesten (Dem.). Hiermit war der Wahlakt beend ei. Das Haus ging nun zur geschäftlichen Tagesordnung über, vnc deren B^mn noch ein welleres Kreistags- Mitglied erschienen war. Der Vorsitzende gab zunächst zur Kenntnis, dast der Voranschlag de - Kreises durch die Geldentwertung langst ürc host wurde Da sich der Geldwert unb damit auch der Voranschlag ständig ändere, aber we ei dieser Aenderungen nicht jedesmal eine KreiStagssitzung stattfinden könne, sei eS wohl rich.ig, ux-.m dec Kreioaus- fchust ermächtigt werbe, Aachtragsvoranschläge aufzustellen und di« Deckung aar dem Wege 'oes StcuerausschlageS vorzuneHmen. Der Kreistag er- llärte sich mit dieser Regelung debattelos einverstanden. Man beschäftigte sich nunmehr mit der Vorlage betr. bie Bildung eines Kreistooh- nungsverbandeSzurVer Wallung n Verwendung de r Wohnungsbauabgabe. 3n der BegründLing der Vorlage wird u. a. gesagt: .Während ein Teil ber toäfj.tnb des vergangenen 0a.tz.eZ im K^is d gon. enin Wohnungsneubau en nur unter e.h b.ich n Schwierig- Deiten »u Ende geführt werden konnte, ist eine ganze Reihe von Bauherren toeg-m d.r katastrophalen Teuerung kaum o^e. üb.rtzaupt nicht mehr imstande, die an gefangenen Wotz.mngen unter Dr^ch und Fach zu bringen. Mltve.anla:st ist dieser beklagenswerte und bed.nlliHe Zustand dadurch, dast bie Wohnungsbauabgabe, deren E - trog nach den gesetzlichen Dorsch.Iften »ur Förderung deZ WolmungsbaueS und zwar insbesondere zur Beschaffung von Dauda. letzen und zur Deckung des unrenlie.lichen B.mr br. nachmittags 3 IIbr bei Krafi. Hielten. T agevordnnna: f Biene.HerrRunk. Crnrben bat sein Erscheinen z'melagi. papier Eeilngee Bieber Helte Allee sowie ein,el.Möbel und ganze '20ob uunas eiurichtuug. werden vroiuiu und billigst oneoeiübr:. 2djr. Auged- n Ite meiner o *rW' eamilie und nut guter ?chul- bilduna ianch böberel zutu 1. klortI gesucht. Handichriiti Angebote au 109dl) Ringel & Walther, Gietzen. [ Verkäufe | Verkaufe Wontnn, den 12. »>ebr., von 10 Uhr ab verfch. Tnnicn Stlcibrr und Masche |o mir 1 P. Tttesel Gebr. Röchling Frankfurt a. M, Strickwolle und Alt Metalle fiel» die UötDflen Prelle. (Viibnuert hebt zur Beifügung. Bono wird vergütet. **• 1. Dörr 4 Soho 2'/,-3x3'',-4, I Lchreibseftel.Mur _ 5 - - Veibneuern, den fHioae örfHelnung, 8. üebrurtr I9B. 2? johre. ronino . ,,n0- j Verloren Itdcruk Aktenmappe DonnerStaa 7'/, Uhr SavlanSgalle. Wen. 1 4:elohn abmgebeu ' Vofiieiamt. tp^» Bunner raudhaarig. Pinscher —— -r— entlaufen Wieder« Alle uotrummenben . briimet belohn. 771 6 (am ! 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Huf 3* > rndellUbr. Sflimarjrooiömööel ' anf.7,krnb< 9»y,Ubt. YöberftreheS <».. 1 ( erfragen I in der Gefchäfiestelie j deStAieüint, ifftil) Grobe« JauchefaB Au verk. -Inzusebeu w Kaikerallee 11. ti?eiiin getragener grauer Sintermantri zu verk. Pr M'XVM. rtcher 2tr. 31. | Kaufgesuche | ^•rniilein 29 3nbrr, cu., von äugen, «ruh., im Haueh. tuchi . o. a. Charakter, wünscht llch, da eS an Ge legenheit fehlt. auf diesem Wege zu verheiraten. (slkernlos.Weistzeug n. etwa >Mübe!i'orh Wwr.nichtaugaefchl. BerilnuenSi'olleAu- schrtfte» ;l UOlb an den G. «nz erdete i. UengKliäll mit ob. obue Hau- ;n fünfen geindn. Lchr.Anq. u. 085/ an ben Gieß. Am. uehmer Gellnnnn» *e;nrr «ueueurr u. DOODfrslUI. 15. $e6t Ipn e em BenuSgen. > Qum Besten (Flinn l^efiuium nnf « — . Jlfe , dem Vonbr. rtuen tier Auhrhilse f evnm H.rr. u es- JNtzElW Tfl lein nut Vbnrnftrr „*7, nc. . .■■■fKSÄtS heirat | Verschiedenes! tvrniikin empfiehlt llch nuster dem Hause im Weist naben, t>lirfnr. 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Ob sie die Tauben fliegen lieb, dab Tie Martin kündeten: ich bin allein — ?! So gern hätte sie seine Hand aehalten, in sein ®cM>t gesehen, das so gut lächelte. Gern besvrl^en was jetzt alle sprachen: ob die Herbst sonne^so viel Dauer verhieß dab man noch emmal beucn konnte and ob die Kartoffeln sich lohne ». in diesem 3af>r? 8« Mle ihr ™6to=ian. ruhig-freundlich mit ihm za bereden, was> oas Leben des Landmanns bewegt. 2lch. wie giluG ch die, die von nichts muhten alsvon ihrem Acker ihrer Wiese, ihrem Rieh und dem Mühlbach rauschend das Wasser über die Rader trewli Sie sehnte sich nach dem Martin den ganzen einsamen Tag Und^ch hatte sie die Tauben nicht liegen lassen aus ihrem Gllteriastchen amHerd damit sie schwebten über der groben Tannein «reifen ihre Flügel erprobten und dann davon Igelten, klein und kleiner wurden. w?ihe Punkie im Luther die über te™ 'Kalb dahinschwand in, hinabstrebten auf das Dach ihre ^^hre Hand hatte sich schon ausg^treckt, das Türch.m des weideng.Noch enen Käfigs aitfyt-in, Aber He hatte sie wieder zuruckgezogen. Ach. sie ba ^ den Mut nicht, ihn he Ue z. sehen er wurde 4^ iraaen: »Was ist dir?" Unb was sollte sie ihm antworten? Konnte sie ihm «Avas sagen Unruh, die ihr das DIU za Kopf steigen liest und ihr's dann wieder zuruchagte. dah sie M wurde? Durfte sie ihm etwas verraten von Gemeinwirlschast Oberhessen. Siesten, 10. Febr. 1923. Die oberhessische Provinzialrermaltuna hat in einem Rundschreiben an die Bürgermeistereien der Provinz Oberhessen die Schaffung eines groß» zügigen sozialen Fürsorge-Unternehmen s für die ganze Provinz angerezt. Das Werk soll den Ramen „Gemeinwirtschaft Ober- Hessen' führen. Ueber seine Organisation, seine Aufgaben und die Beschaffung der erforderlichen groben Geldmittel wird in dem Rundschreiben u. a. gesagt. Die »Gemeinwirtschaft Oberhefsen" wird zunächst in der Form eines rechtsfähigen Vereins des bürgerlichen Rechts er» richtet. Sie hat die Aufgabe, in freiwilligem Zusammenarbeiten der obei'hessischen Selbstver- waltungsköcper (Stadtgemeinden, Landgemeinden, Kreise, Provinz) 1. Mittel für die einheitliche Bekämpfung der Skrophulvse und Tuberkulose bei Kindern zur Verfügung zu stellen, 2. den Selbstverwaltungskörpern der Provinz Betriebsmittel auf kurze Frist bereitzuhalten, 3. den Selbstverwaltungskörpern der Provinz Darl^en in erster Linie für werbende Anlagen und, soweit noch Mittel vorhanden, für Wohnungsbauten zu gewähren. Die beitret en ben Stadt- und Landgemeinden sollen verpflichtet sein, aus den Erträgen ihrer Waldgüter in den beiden Rechnungsjahren /1923 und 1924 jedesmal ein Zwölftel än die Gemeinwirtschaft darlehensweise abzusühren. Der sich hiernach für den Gemeindewald errechnende Betrag soll nicht kleiner fein, als der Erlös für 1 Festmeter vervielfältigt mit der Hektarflächr des Gemeintewaldes. Gemeinden ohne Wald verpflichten sich durch die Beitrittserklärung, tn den Rechnungsjahren 1923 und 1924 an die Gemeinwirtschaft diejenigen Beträge darlehensweise zu zahlen, die von einem Ge'amtausschust der Gemeinwirtschaft unter dem Vorsitz des Prv- vinzialdirektors festgesetzt werden. Die Darlehen sollen verzinst werden. Die Zinsen sind am 1. Oktober und am 1. April jeden Jahres in Höhe der Hälfte des durchschnittlichen Reichsbankdis- kvnts des rwrhergehenden Halbjahrs zu zahlen. Darlehen, die den Se'bstvrrwaltungskörpern zu den Zwecken des Lln'.e.nehmens aus der Gemeinwirtschaft gegeben werden, sind mit 2 Prozent über dem durchschnittlichen Reichsbankdiskont zu verzinsen. Die aus der Zinsspannung erübrigten Beträge sollen nach Abzug der Kosten der Verwaltung der Memeinwirtschaft zu den Zwecken des Unternehmens Verwendung finden. Der Sitz der Gemeinwirts hif' soll in Gießen bei der Provinzialdirektion sein. Ein Gesamtaus- schust unter dem Vorsitz des Brovinziachirektors svll über die Verwendung der aufkommenden Mittel beschliehen. Unterausschüsse sollen über Darlehensan träge von Stadt- und Landgemeinden, von Kreisen oder der Provinz Entschliebung fassen. Andere Grohwaldbesiher der Provinz können von dem Gesamtausschub In die Gemeinwirtschaft ausgenommen werden. 3n einer eingehenden Begründung wird nach- gewiesen, dab die weitere Durchführung der sozialen Fürsorge für die Heranwachsende Jugend mit den bisher üblichen Mitteln unmöglich ist. Es wird betont, dab die Tuberkulose erschreckend junimmt, auch auf dem Lande. Es mühten Mittel bereit sein, die für viele Jahre eine sorgfältige und umfassender Kinderpflege ermöglichen. Die Kreise und Gemeinden würden durch die geplante Veranstaltung auf diesem Gebiete völlig entlastet. Weder das Reich, noch die Länder, weder die einzelne Gemeinde, noch der einzelne Kreis können Helsen, sondern nur der Zu» sammenschluh aller unter bei Voraussetzung, dah durch diesen Zusammenschluß genügende Mittel zusammen kämen. Diese Möglichst bestehe in Oberhessen mit seinem Waldbesih von rund 35 000 Hektar. Die vorgesehenen Anteils-Darlehen der waldbesihenden Gemeinden liehen bei den außerordentlich hohen Holzpreisen allein schon einen grohen Betrag erwarten. Die übrigen Gemeinden, die keinen Wald haben, mühten entsprechende Summen besteuern. Eine Prüfung der Frage, ob den Gemeinden diese Zumutung gestellt werden könne, habe zu einem bejahenden Ergebnis geführt. Man hockt, durch die Gemeinvxrischaft etwa 1 000 ober» hessische Kinder jahraus, jahrein in Fürsorge nehmen zu können. Jeder Leser wird wohl mit uns der Ansicht sein, dad die Schaffung dieses Werkes als eine soziale Grohtat bezeichnet werden muhte. Möge daS dankenswerte Beginnen der Provinzialverwaltung in allen Teilen der Provinz eifrige und kühn entschlossene Förderer finden.' baldige Zustandekommen dieses gern ein» 071^10x1 ft lüften Unternehmend wäre im Hinblick auf das grvhe Elend unter unserer heranwachsen- ben Jugend doppelt begrüßenswert. Die Biebertalbahn. Zil den ErNärungen der Dirterial- bahn-Verwaltuna, die wir am d Drigen «SamStag zugleich mit zwei Einsendungen aus dem £eferEreife ateruckten, wird uns von Iustizrat Dr. Grünewald, tem Derfo-s er des Gießener Eingesandts in bi^srr Angelegenheit, geschrieben: Gießen, den 6. Februar 1923. Die Dietertalbahnfrage im Wege der Zeitungspolemik zu lösen, wird nicht möglich sein. — Es war lediglich meine Absicht, die Sache ins Rollen zu bringen: die preußische, die hessische Regierung, die Gemeinden von Heuchelheim bis Königsberg, Frankenbach, Ecda, Ober» und Rieder-Weilbach, diejenigen des Verstales bis tief hinauf ins vormalige hessische Hinterland, vor allem aber die S.adt Gießen, das Kreisamt, den Oberbürgermeister und die Handelskammer wollte ich wachrufen mit dem Hinweis, daß schwer verstoßen wird gegen vertragliche Uetereinfünfte, und daß aufs schwerste die Interessen dec Bevölkerung gefährdet sind. An einer Legitimation hierzu fehlt es mir nicht. Mein Kampf für die Errichtung einer Rollbahn Gießen—Hinterland und gegen das Kon- kurrenzprosekt Wetzlar—Gladenbach aus den Jahren 1911 bis 1912 als Beigeordneter der Stadt Gießen und im hessischen Landtag ist noch in der Erinnerung Aller, die an dieser Frage Interesse nahmen. Ich will dem Einschreiten der verantwortlichen Instanzen nicht Dorgreifen, sondern nur aus» sprechen, daß die Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft in einem grun^ählichen Irrtum sich bewegt, wenn sie die Entscheidung auf die Frage abstellt, ob die Diebertalbahn gut rentiert — daß sie erträglich rentiert, gibt die Verwaltung zu. Die Dahn hat gute Zeiten gehabt, sie war, wie may hörte, die bestrentierende ter Unternehmungen der Gesellschaft, und wir haben, als die Bahn seitens der Stadt käuflich erworben werden sollte, hören müssen, wie große Gewinne sie erzielt und wie hvch infolgektessen der Kaufpreis zu bemessen sei. Die Akten der BürgerTneisterei müssen dies ergeben. Der Dahn ist das Gelände zur Verfügung gestellt, die Lahnbrücke und die ßanbftrafte sind ihr in einer für den übrigen Verkehr sehr lästigen Weise überlassen, — nicht um der Kleinbahngesellschaft eine gutrentierenbe Linie zu verschaffen, sondern um das Hinterland für Gießen zu erschließen, den Dewohnern dieses Landesteiles, die sich, wie sie früher auch politisch zu uns gehörten, wirtschaftlich mit Gießen noch heute verbunden fühlen, Gelegenheit zum Verkehr mit Gießen zu gewähren. Gewib sollte auch der Transport der Dodenschähe des Diebertales und anderer Distrikte ermöglicht werden, für uns tn Gießen aber war der Personenverkehr die Hauptsache. Fällt dieser weg. beschränkt die Dre- vertalbahn sich im wesentlichen auf den für fie großen Gewinn bringenden Gütericansport vom Diebertal nach Abendstern, fo ist für den hessischen Staat und für die (Stabt Gießen jeder Grund beseitigt, den Herren in Derlin daZ Gelände zu überlassen. Der Gedankeng-ang der Dahnverwal- tung, aus dem Betrieb dm für fie lukiallvsten Teil, den Güterverkehr, heranszuschneiden, auf- rechtzuerhalten und den Perfonenverkehr aufzugeben. ist total abwegig. Der Betrieb der Balm ist vielmehr als ein Ganzes aufzufassen und als fvlckies enttoober aufrechtzuerhalten oder aufou- geben, nicht aber kann daran gerächt werden, dab die Dahn ihre Konzession behält und sie nur soweit ausübt. als es ihr nützlich erscheint, im übrigen sie aber ohne Rücksicht auf die Interessen der Bevölkerung aufgibt. Es ist die alte Klage, daß die Diedertalbahn den Personenverkehr in aller und jeder Hinsicht veimachlässigt, keinen Wert darauf legt, ob die Passagiere einigermaßen bequem unterg- bracht sind, Heizung und Deleuch- tung auch nur in primitivster Form existieren, ob nicht bas Rangieren auf Ab.mdstern allzuviel Zeit in Anspruch nimmt, ob nicht beim An» und Abhängen der Wagen die Passagiere durcheinander- gerüttelt werden wie ein Sack voll Rüsse — alle diese Vernachlässigungen werden jetzt beleuchtet durch die flar heiworiretende Absicht, den Personenverkehr überhaupt einzustellen. Eine Ahnung, daß die Dahn gegen vertragliche Verpflichtungen verstößt, scheint die Verwaltung noch zu haben, indem sie davon erzählt, daß sie bei dem dem Argwohn, der sie peinigte? „Du hast geträumt," hatte der Vater gesprochen. Rein, nich. geträumt und nicht sich geirrt: er wac's doch! Und wenn der Vater nun mit ihm zog auf einsamen Wegen? Ob der Vater es wirklich glaubte, bah sie den Fremden irrig für den angesehen hatte, der sie — o Jesus Maria, hätte sie doch an sich gehalten, geschwiegen und verschwiegen. Rein es war besser, sie sah den Martin heut nicht. Desser vielleicht, sie sah ihn gar nicht mehr, fie taugten doch nicht zueinander! Tränen traten ihr in die verfinsterten Augen, in traurigen Ge- danken verloren stand sie auf der Schwelle. Der Abend dunkelte ftar^ Sie erschrak, ein Schritt kam ihr näher. ,Wer ist da?" rief sie beklommen. Hans Dasts tiefe Stimme fragte: „Seit wann fürcht'st du dich dann?" t _ Eie lief ihm entgegen. Wie ein Kind faßte fie des Vaters Hand. Ja, fie hatte sich gefurchet. Vor was eigentlich, wußte f:e nicht. Doch dav sie sich gefürchtet hatte, das fühlte fie an bei Freude, endlich nicht mehr allein zu sein. Aber ihres Vaters Hand war kalt. „Ich bin müd," sagte der Schmied, „bring die Supp'!" Er aß nur ein paar Löffel. Den Ellbogen ausgestützt und die Stirn in der Hand saß er finster vor der Schüssel. Maria konnte seine Augen nicht sehen. Was erblickten die? Sacht trat sie zu ihm und legte ihre weiche Wange auf sein buschiges Haar. Da fuhr er auf: „Wat willste?' Mx " stotterte sie. erschrocken über den Klang seiner Stimme. Und sie erschrak noch mehr über den Blick seiner Augen: der bohrte sie durch und durch Sie wagte nicht, sich zu rühren. Kohlcnkommissar unter Hinweis auf „vertragliche Verpflichtungen" vorstellig getoorben fei. Diese vertraglichen Verpflichtungen bestehen darin, dah ihr semeizeit die Benutzung des Geländes seitens der Stadt Gießen und wohl auch seitens des Kreises nur unter ter Bedingung gewährt worden ist, daß jeden Tag (auch Sonntags) 4Perfvnen- züge von Gießen nach Bieder und 4 Personenzüge von Bieber nach Gießen geleitet werden müßten, linier der Hand wurden diese Züge auf drei reduziert, und gerade der Abendzug von Dieder nach Gießen, der für die in der guten Jahreszeit im ‘Siebertat erholungßichende Gießener Devölkerung wichtig war, Ium in Wegfall. Im Winter 1921/22 tourte, soweit ich weiß wegen eines Streik.s, der Dahn von sei en der S.adt Gießen die vorübergeh.mte Genehmigung zum Wegfall einiger Züge erteilt, aber nur vorübergehend, und da° Derlange-n der Dahn, daß dieser Zustand dauernd fein solle, wurde abgelehnt. Es erfolgte die Einstellung des Sonntagsverkehrs, eine Maßnahme, die außerordcn sich peinlich empfunden wurde von der gesamten, in Dttracht kommenden Devölkerung. Erwägt man, daß die Personenbeförderung durch Autos oder Fuhrwerke anderer Art außerordentlich erschtoert ist, dah für Frauen, Kinder und Kranke die Drnuhung von Fahrrädern, auf welche die Dahnvertoaltung freundlichst vertoeist, nahezu ausg.fchlossen ist, so bedeutet die Einschränkung des Personentransportes durch die Dahn bAto. die in Aussicht gestellte totale Einstellung cesselben eine Abschnürung der gesamten Dcvöllerung des Dieber- und DerStales von der Stadt Gießen. Die Kleinbahn- Gesellschaft wird sich wohl nicht einbilden, daß die für das Wohl der Devölkerung und für deren wirtschaftlichr Eriftmz vecantwo tl/chm Insta. z^n sich eine solche Willkür, einen solcher Vertragsbruch ruhig gefallen lassen werden! Man muß schon sagen, daß uns die Kleiabahn-Gckellfchaft brifer nicht beglückt hätte mit ih er Dieberlalbahn und nicht die Erteilung der Konzession erstrebt hätte, — wir hätten dann längst eine Rollbahn von Gießen über Heuchelheim, Rodheim, Frankenbach, Rerstal nach dem nördlichen Teil des Kreises ‘SietenEobf und voraussichtlich damit auch eine Rerbindung mit den weiter nördlich gelegenen Teilen des Reiches. Die Absicht der Dahn, auf den großen Gewinn bringenden Güterverkehr sich zu beichlänken, die Rosinen aus dem Kuchen herauszupicken, un- eingedenk der Pflicht eines öffentlichen Unternehme n£, allen Rücksich en gerecht zu werden und das minder Gute mit dem ‘Scfferen zu vergleichen, wird nicht verwirllicht werden dürfen. — Man wird fragen: Was wird bann, wenn man der Diebertalbahn die Konzesfion wegen ihres Ser» tragsbruches entzieht? Meiner Ansicht nach ganz einfach dies: Preußen und Hessen, die in Del rächt kommenden Gemeinden und in erster Linie die Stadt Gießen, die industriellen Institute, die an der Gewinnung und Sertoertunq der Dvden- schätze interessiert find, die SZaldbesitzer und die Gewerbetreibenden werden sich vergesellschaften und eine Rollbahn erbauen müssen, dies zwar trotz der hohen Kosten und trotz der gegenwärtig schwierigen Zeit. Geld ist genug da, wenn es auch nur Papiergeld ist: aber auch mit Papiergeld kann man bauen. Wie die Redaktion mit Recht annimmt, kommt es zur (Beurteilung ter Rentabilität des Unternehmen« auf die Reserven usw. an. Ich kann heute nur die Ziffern angeben, welche die finanzielle Lage ter Kleinbahn-Gesellschaft Ende 192 1 ausweisen. Das Aktienkapital beträgt 12 Millionen, ter Reservefonds rund 550 000 Mk., das Abschrei- bungskvnto 2 810 000 Mk., A^erterhaltungskonw 50 000 Mk., Sonderrücklage 133 000 Mk., Erneue- rungskon'o 533 000 Mk.. Riickslellungslonto 694 000 Mk., Schah zur Erneuerung 767 000 Mk., ‘Bant- gut hoben 4 200 000 Mk. Die Dahnen stehen xum Herstellungspreis zu D ich mit 4 727 483 Mark |Goldwert!) An Aktien und Geschäftsanteilen sonstiger Gesellschaflcn waren vorhanden 1 97 1 4725 M k. (wie diese Werte heute stehen, mag die Gesellschaft angeben). Diese Ziffern sprechen für sich. — Die Gesellschaft wird angesichts derselben keinen Anspruch ei heben können, borj man ihr aus Milleid die Einstellung eines weniger gut rentierenden Teils ih.es Betriebes gestatte. Zunächst aber wäre f.stzustellen, in wel» Das Ziel der französischen Ruhrpotttik. Die Pariser Zeitung „Le Journal" veröffentlichte am 28. Januar 1923 die unten toiebergegebene Zeichnung. In unserer Wochenschau vom vorigen Samstag haben wir diese Leistung der französischen „Kultur“ schon in kurzen Worten beschrieben. Wenn wir uns heute entschließrn. dieses widerliche und von beispielloser Roheit zeugende Machüverk unseren ßefern „Der Zollgürtel. Wenn Ihr es wollt . . lagt, will Frankreich mit dec Zollgrenze gegen das unbesetzte Deutschland ten auf der Zeichnung bargeftellten „Sklaven Deutschland" erdrosseln. Wenn wir uns vor diesem Schicksal bewahren wollen, das uns vmi dem „menschenfreundlichen" Frankreich Poincares zugedacht ist. |o dürfen wir nicht im Hoffen und Harren auf t-e CORL)exx DOUANIER * Ounnd voue voudrez..«» ®*>« «xBEL Timti auch im Bilde vorzusühren, so geschieht es in der Erwägung, dah man aus dieser Pariser Offenherzigkeit am besten ten wirklichen Sinn und Zweck der „friedlichen" Ruhr-Aktion des brutalen Gewaltmenschen und Friedensbrechers Poin- car e erkennen kann, soweit man ihn nicht schon durch die Grausamkeiten ter zügellosen französischen Soldateska im Ruhrgebiet erkannt hat Wie die Llnterschrift ter Zeichnung (zu deutsch: England oder Amerika blicken, sondern müssen uns auf uns selbst verlassen, in Einigkeit und Treue zusammen st ehen zu geschlossener Abwehr, alles beiseite lassen, was die Ansichten sonst trennt stets und überall mir das eine in ten Rorterarund stellen, dah wir alle Deutsche sind und unser Rater- länd mit allen Kräften gegen die feindliche Raubgier zu verteidigen haben! Er legte die Hand auf ihr Haar: sie fühlte sie schwer. „Sollst mir Dank sagen," murmelte er, „hab et für dich getan.“ „Für mich" murmelte sie nach, scheu und entsetzt „llnb et reut mich ntt Das kann ich vertreten." Er verschränkte die Arme. Das Entsetzen würgte sie schier: was konnte sie tun, um bie Tat zu sühnen? „Ich will hin- gehen und ihn begraben,“ wimmerte sie, „bat die Fuchs ihn nit fressen. Gib mir Geld" — sie hielt beite Hände hin —. „ich will Messen lesen lassen für ferne Seel!" .Bist wie deine Mutter." sagte et. „Die hat sich auch an so wat gehalten. Laß Messen lesen — metnswegen, ich hab nix bergegen.“ Es wollte sie bedünken, seine Stimme wäre weicher als sonst. Aber sie hörte nicht alles, was noch in der Stimme war. In ihren Ohren war ein ständiges Sausen, und durch d:es Sausen, weit a>elt, horte fie einen Totesschrei. Sie_ sah auch nicht flar, ihre Augen waren von Tränen umflort. t . Er zog sie auf, drückte sie nieder auf die Dank und setzte sich neben sie. Lange sprach er auf sie ein. , . , , _ 3 Worüber er nie sprach, davon sprach Hans Bast heute Sie hörte zu wie in tiefer ‘Betäubung. Er sprach von seiner Jugend. Eines Grobschmieds Sohn im Mosrldörfchen. Ein Haufen Kinder, Dettelbrut, die vor Hunger tem Dauer Kartoffeln aus bem Acker stiehlt und Pferderüben. (Fortsetzung folgt) „Wat stehste, wat kuckste? Drauchst keine Angst zu haben, dir tu ich nix." Ater wem denn, wem denn? Dir tu ich nichts — aber anderen? Hatte er anderen etwas getan? Jenem, dessen Pferd er am Zügel gepackt hielt mit seiner eisernen Faust? Sie zitterte. „Was hast du getan?“ stieß sie plötzlich heraus: sie tonnte die Aage nicht länger zurückhalten. Er lachte kurz auf, und dann sah er sie wild an in einem plötzlich lodernden Zorn, der fein Gesicht zu einem ganz anderen machte. Dies axir ter Schmied von Krinkhof nicht mehr. „Plarr nit!" schrie er sie an. ilnb bann mit gebauten Fäusten: „En End hab ich gemacht mit tem Kerl, so wie der ’t verdient hat. Lauf nach dem Reiler Hals und bann die Schlucht rechts abwärts b.im Dach liegt er. Unter ben Farnkräutern und tem Reisig. Dlut, ‘Blut!" Er spreizte die Finger ter ausgestreckten Hände. „Dieses klebt mir nit an, et is nil zu Unrecht vergossen. Mädchen — er packte die Toch.er bei beiden Schultern und rüttelte sie — „freu dich et is ihm vergolten!" „Rater. Rater," wimmerte sie. Sie war in die Knie gesunken. Ihr angstentstelltes Gesicht drückte sie in seinen Kittel. Sie hätte sich von ihm losreißen mögen, ihn niemals Ehr sehen, den anspeien, ter ihr Rater war bec war ja ein Mörder — und sie vermochte es doch nichtz Etwas zwang sie zu ihm. Sie konnte nur tiefgebeugt weinen. Er lieh sie seufzen und fchluchzen. Hoch- aufgerichtet stand er über ihr, die Auaen lagen ihm tief in ten Höhlen, blicklos. Er brütete m sich hinein. Sein Mund war grausam. Endlich sah er auf die Tochter nieder, und es zog ein Schimmer vpn Mitleid über sein hartes Gesicht. Be 3« Me । 858 2 M $Ol«|| 1 Mn 1 ** ?'" 3» fl iOe^n. j Sftrift r^ocj) J«ber i s Hk Tarne 7 1 9.1 71 <•/< y/, Tfuif't* t'anf 87jai- 3n/)jl- m-m 2250a 16&U- rtm- 20500 axm-eiMMia- On-'r-^jOOr- fc?Y)o. -22 0a- 29KM»,-,.U0ua- IfkNi Banknoten. 140.7) trokt ttirn IDT) — aa- txr» dt« gattonfcnld^e hon 6-, Millionen Mark hom 3a^n 1920 entboten tfl. berti|i die Stabt ein ReinvermL- gen von I 485 370 272 TELatL tonünenftaebt . Jiennni...... rjOXXlAKX- -.- 33000. S'4Oa-84OOL-M4lQ 2COrOOk- -, 7.0 O-G27ZKI 540 .0— 010 > klnafo-Lont -«unno. . illnbifktze Anilin .... r. »rünetoalb. M54.1V .VW 70 48<20 1528.X) BAUT) 5X4/ 5 817000 81706 33S31 tiü 4.110 rxn- W‘M L L 97.- 1060 - t«0.- 45»).- 4<0 - 40".- 341.— sco - 2ÜU - «331.10 530 LW 1(18190 «94 25 «1443 8902 70 ®'.;io 3391 4088 127i — 1005.75 nmbiHrt «inrr. Bake WV),- 77000- 8C0-W TXXr). Norddeullchet Vloob 57000- 42100— 540uO-45100 5/.Dtfeb- Relchsantettze 4’. T erbleichen VouiQomte . .. . l bfrbcb id . .. Pdvnir •Bergbau. Mbftniiabl..... Wirbccf Monffin teUuJ Bergbau DörseuKnse. ftnmfhrvt a. W Berlin 4J. Bontürfen.....577)0-470 >0-«WO-40000- GJ» Wolbmeritanec MODO- —47X60 -4t£#Ä)- — ■— Berliner Handeliael T OOl - Xv v,- (35Ü-54'60 lomnieu- it. 'Uriooibt 17200- 1M0 l»Wi- 1421)- rflrm r. u.9tauonalbanf l»«Oi - 17'JOO - 1'600. l'v v- S»-ID «36X1)0 C-2SX20 1044,10 011X75 8O47JH) 8»4.<15 33094.75 47.13 1278 — 101025 72DU0-ti00(l.-6iniMl-5"6O- .XXX)J 01)7>00 L—61741— 100 UVftOft).-» 0-.-8U0O— 83000 - 87000 -STXXl-Hl.'WXl- -.-15))«. •1-ADO-14XJÜ1- 20000-27100- «40- 121X0- 44 25 8171).- 148000- im- 1060- 1/.-1- 910- D671- 140.10 61 01-5 dO- 700h-')LOX>- »001- nrou-53 m-4Wxi- 4m> ,-XV6-z- ft 50. (XI-65.7) *.—53000.— 6410',—7X1x1,— r:|-G.GvnriirnnL«f1«L 1 > PreuHiiche Äonlell <4. Hessen......... V///, ............. Hellen .'knieniiuerrSeibeltXTi 320 41- 31 01- i'dtlivv Hol-ntam» . . 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Pfr. Bechtolsheimer. - Zkirchberg. 10 Uhr. - Mainzlar. IV, Uhr. - Wieseck. 9'/,. 11 Kinderk.. 7 Uhr. Katholisch« Gemeinden. Gießen. SamStag. 10. Febr. 5 u. 8 Beicht. — Sonntag U.Febr 6 , Beichte. 7 Messe. Komm. V. Jung.Inge. 8 Komm.. 9 Hochamt m. Pr.. 11 Messe mit Pr. 5'/, Lhnstenl. u Andacht. 7', Jüngling«, abend. - Mittw.. 14. Febr. 7' , Austeilung der geweihten Asche. - Freit. 16. Febr. Fastenandacht - Bungen 8 Uhr. - Lich 10 u. 7,3 Uhr. DerNner Produktenmarkt. Berlin. 9. Frbr. Gegenüber dem ©eiteren Aürkgcrng der Dentsenpretf« zeigte auch h?ute der Produktenmarkt eine xiemlich? Widerstandskrast. Besonder« a>ar dir« In den Preisen für Brotgetreide dec Fall, obwohl hle.-fur die Forderungen na-MOfx>—100 a— Schlickert- . .. . ... 6100 «lX'^-.3.0lX!^-5 ft» Stenieii« 4 Halske. . «0X>- SX) (X—1300 Berlin, 9. Febr BSrsenst tmmungs- bild. Dre seit einigen Tagen am Deoife-imarh Härfer hervorgetre.ene Ab chwächana Hal un 3er- ein mtt der ungeklärten Lage am Geldmarkt, wo der BSrsenspekulatcon fatr.i« der groben Geldgeber nicht mehr bte BrreilloMiakeit In dec Ber- foraung wie bi«ber entgegen gebracht wird, bei dieser RealtsationSneiguna in stärkerem Umfange hervorireten lallen. Infolge der dadurch eingetretenen Kursrückgänge konnte auch >ie bc-her stürmische Kauflust be« Publt.'um- nicht mehr so einseitig kur-sieiaernd in Sr ch.i..u g reien wie LU» her Da« DeSchän war allgemein etwa« rufriaer. Mit verfchw.ndenden Ausnahmen überwvaen daher überall bte Kursrückgänge, bte am füblbaiDen für Dalutawerle waren, wo AuSland-renten 5000 bi« 10 003 Proz. und Türkenlose 85 ODO Mark verloren. Für die Mehr«ahl der Onbufinc-, Schis- fahrt«- und Bankaktien betrugen bte Rückgänge bi« 5000 Ptoz. unb darüber, und für «ne ganze Anzahl besonder« stark Im Kur« gestiegener Mo t- lanwerte auch 10 003 Proz. und barüSer. für Mannesmann. Harpener. Hamburg-Süd am erikaner 23 000. Qlorbb. Molle und Deutsche Srdöl 30 003 bi« 35 000 unb Stdhr Äammaam 115 000 Proz. was aber bei dem hohen Kursstand d.ese« Paprer« nichl sehr erheblich in« Gesucht fällt Kurssteigerungen erfuhren in gröberem AuZmaf)e Schlesische Zink um 20 003. Anglo Guano um 40 000 Proz. Da« grobe Gebiet der FreioerkehrspaPiere zeigte anfang« eine bcmeifen«tt>ert wDentandssL^ e Deianlagung und schlotz sich erst später der rückläufigen Bewegung etwa« an. Die zu ®infrett«- kursen gehandelten Induslriepapiere, für bte da« Publikum übertoiegenb noch in starkem Umfange Käufer bleibt, zeigte im Gegensatz zur Haltung de« Drobverkehr« ein überwiegend feste« Aussehen. Heimisch« Anleih-.n waren behauptet. P'.eub. KonsolS tellweile höher. Später zeigten die Kurse auf dem ermäbigten S and« Diderstaadskrast. B.-l anhaltenden Schwankungen kam e« vereiitzelt auch zu Erholungen. Frankfurt a. M., 9. Febr. Dörfen- stimmungSbild. Der Drl'a wart« im F^rh- vcrlehr 32 000. tonn 22 250—31 700 g hanl elt. 3.t» fp'ge ter Qkrfkifjng ;c« Drldm.a It:« zeigte sich fctooM auf dem Effekten- wie auf dem Devisenmarkt eine gewisse Ernüchterung. Die Umsätze W7«r:n anfänglich besch i cner. Balu a^a iiere lagen gtoMenteil« schwäch r Der F.^ioerkehr zeigte eme feste Tendenz Kuschvxmtungen waren m einzelnen Elektrizttätsakticn zu b:obächten. Lhe- misch: Mert« schwächten sich ob. D^e KurSeinbutzen betrugen ca 4003 Prozent. Am 'röj^ntanaüien- mo.L war t«r Derkehr b l anfang« get liier Ten- t*2n3 ruhig r Sp z o wert« konnten vereinzelt weitere Kuröerhöhung n erf chren. Um l Uhr wurde der Dollar 31 503 genannt. Wetzlarer Stadianleihe. Tl, -®lc heutigen 3nftratenteU erficht- oft ?U ®‘abl Wetzlar eine arbtzere Anleihe durch Ausgabe von lOpioz. Schuldverschreibungen auf. Die Gelder dienet für den Jleubau von Mohnungen und Schaffung von De- trie^kapitrll für die städtischen Betriebswerke. Metzlar iss Knotenpunkt von 6 Bahnlinien und Sih gner Karten Onöuftrie (Buderu-'sche Eisenwerke. Stu )lw.-r.e Bu.eiue-RöLltng. Kugellageifadrll E?onn^ ferner U< mechanischen und optischen Derte von Leih und Hensoldt). D.e heimisch« In- dusjrte ist soweit die Eisen- und S.ahlindustrie in Frage kommt, von den ausländischen Rohstofs- märklcn unabhängig, da In und um Wehlar Manganerz und 2iola,enfttln in den Gruben gevon- wt^cd und lehr reich: Kalksteinbrüch: erschlos- "nd Dle Stadt Wetzlar bat auf)* dem ,ehr ansehnlichen Gebäudebesitz umfangreiche Waldan- R" ™ ft? Morgen grobe« Hofgul mü Wirt- schastsgebäuden. unmittelbar vor dem Tore der SS . ^g.egen Rogaenwäbrun bpdrel ist. Die BetEa mllaae Txm- A«nx Tleinnnef. rtronffurt. 7700x- 74000.- Srtniblnbrlf Her» . . . 15001- 1M0 - sichel 220 Oi- (3n einem Tell der Auslage vtedertzolt.) Den« Maßnahmen zur BerwirNlchung der franzSftfchen Ziele. P a r t «. 9 Febr. (WTB ) Aach dem.Matm" sollen genau wie da« Bahnney fn der ? f aJ.? au<^ dleAordlinienindie Berwaltuna AullaroehSrden Übergeben, die die Zentre? der Produktion im Ruhrgebiet mit dem Rhein !5r£nb*% tober .5 Eagen. alaubl man. tob J*rbiTibunqMhii«n von den fron löslichen und be.gtschen »ixnbahnem In Berrted genommen werden tonnen. Der Gießener Tetaillisten-Derein zur Bicbertalbahu'^raqe. Beoanlabt txittfc die Berkvrrn Ober • bürgertneiher und an Uc Handelskammer ein Schreiben gerichtet, in dem ei heibt: .Am 1 Febr. ift auf der B^e.talbahn da« -Zuawcrar 11 Uh. 5 Min. ab Biet«.. I Uhr 20 Mm. ad Dieben auig fall'». Dx-fe Matzna'-me v r> von der BahTwerwaltung mit der Besetzuna d.-« Ruhr- Cb e es und der bnmit nebenlaufenden Koh- nknappheil begründet. TLfc Begründung mag Im e strn Augenblick stichhaltig genug erlchem-m. mutz jedoch b-.i näherer Brirachtung al« mm.vsten« verfrüht angesehen werden, da noch für Monate binau« Kohlen vorrätig find und d e Bohnoerwal- tuna im 3ntei«ne tor 2nwob>er bestrebt fein mülUe, den fdlfrur nur sck-w ckx n Personenverkehr fv lange wie nur eben möglich aufc.chtiuei halten. Die D ie be n e r Ge s chä f t « w e 11 ha e.n arvsie- 3nter f c brran. kab tal für Dieben seither gut aufges^4osscne Buder al n cht ducch wei» terc Zugeinsch^änkun^en ton Diebener Geschähen mehr unb mch ve. leren g.ht. DieleZ dü s e durch die Einschränkung vom 1. Februar schon reichllch g<.fch.hn fein, da nur noch morgen« und oben' « ein Zug In jeder Richtung vrck.h.t. Der Detaillisten-Beoein zu Gi.'sien ceflailet sich, auf diese Zugeinschrünkung aufmerksam zu mach:n. mit l«: B tte, n.cht« unveckuch'. zu lassen, ed weitere Einschränkungen zu ve h ndem und nach 6ln:relen günstigerer Berhälmisse für da« Miederf^hren Lei aueg.fiU.nen Zugpaare« ein- zutreten “ Kntw.'vrllsse1 . Qollnnd Vonbon Bari« Länvelz Spanien Ziatien ViHnbon-Ooorte Täiicinnrt .... Slorivenen.... Sctnorben .... ('eliiiifllot«. . . Slenvork Denisch'Oesterr. Biibnvejt Prag . ittgram...... SrO’ioff Walvdof . . 550XX 500.10-02500-4MXXX ,3ii(frrfflbr.rtrn;feiiibn >27750. 27i*)u,- — ZiickerfnbrikWnn hiiiellBXXX- 2U2A- — Frankfurker Devifenmarkk. 1915.10 5H6OJU «MOW 131(110 STXXfiO AM. 10 812.96 331(18.10 44.90 1297,- UKX50 BUchcrtisch. — Okto Hauser: KlingSor und Morgane (Berlag Adolf Dong & So.. Stuttgart). --- Handel. 71. Mir, » Mir« < Apdl 14. MaJ Dxtlau Wt r 1200001 120 ax fitammi 1000TE, . . 14 rebmer . . 2l Frbruxr 28 Pebruv . . II. Apdl Pari «, Y Febr. (1B57Ä) lieber ote neuen bnahmen. die nein ün Ruhrgebiet it, sprich« sich baue da- .Oeu»ceJ au«: 3dl »um Ae am botn I unb uni Me Trh dinytm Ihierg; fbii all bvrchg.-' 8i»cr 25 fahlen. . H »ach fhbtbtn lOtagen SahiuVg W 1 un yf5- föa*t : A-gier r< * L'*‘- |Ilb - - - , —----gektotei? Durch eine Beifchänung de« miliiänlchen Besatzung«.« time« mit sofortiger gewaltfamerSanktion Segen die Miüertreifrigen und Saboteure und u och eine ör*bul:Ja vn i< C'üd t‘ ItnnM tragung lur mH Xjeijnti tiKme M< ei tülr ist in b Hanuat iaiNi fv!-ttm bcungt stiomur Bit kill b« Hai bet 3a>e nltbtrla brti Ä Srnrbtn beflefft all fir ölenbafl W Stein nitlbuflfl Ml I3f tot cotb stiihmgt Tliglitb Regelmässige Verbindung eratd" berichtet. Po.ncare t« Schritte, um der drohenden Kritik zu be- fegntn, die sich in der Kammer mit Bezug auf le zugegebenen Schwierigkeiten tot bisher Im Ruhrgebiet getroffenen Mab-nahmen bemerkbar mache. C« peihe bah Poincar« erwäge, to« augenblicklich? Ministerium in die Koali» tlon «reg leru na nach Art der 1914 geschaffenen unuugeftaüen Man glaub?, toh lat- bleu aufgefordert worden sei dem geplanten Mini lerhim al« Minister de« AeuHeren beizutrcten, während Poincor« Ministerpräsident bklbee wolle. Der Pariser Berichterstatter de« .Time«- schreibt: Die Franaolen haben ton irrefübienbm Optimi«mu« tor Regierung satt, und to sie eln- feben, datz In Wirtlichkeit ein hoffnungsloses Durcheinander herrscht, werden sie äuberst kritisch. Während einiger Wochrn war es mbglich. diese Tatsack)? zu verheimlichen, aber eS wird schwieriger sein, dies auch in Zukunft zu tun. ES wirb bte Forderung erhoben, die Wahrheit befannt- zugeben. Englische Einschränkung bet Paßausgaba für da« besetzte Deutschland. London. 9. Febr. (WTB) Da« .Foreigs Office“ teilt mit. tot) unter den augenblicklich bestehenden Umständen Pässe sür da« besetzte deutsche Gebiet nur in wichtiger ober auSnahm«weiler Dringlichkeit gewährt wer- den tonnen. UNITED STATES LINES I BERLIN Wl GIESSEN I W Unter den Linden 1 Th. Looe, lürcäcnpUti ■ Genen»-Venreiuee. J NerddeuUcAer Uofd, Bremce Persil. bIeibf der Paßau-gab« Deutschland. Das.Forelaa >en augenblicklich be- re für bas bt« ! nur in Dichriger ßcu gewährt wer» ÖS?;*.»« Qn,tt fi« inb Rn F, 11 o n Wtnqf- lflrlCuc< unb anh ."^strie .Diele ÄS e'nen fuLW 1 eine Ato!iiÄrenx h5ufiÄ0e zum ^Uer. fluche, b»rhTktili "W" 4rbdä Ebenheit ?s^kreich. KZE ÄS 5 4 an Sä’Ä; Md die c”' dem Mulch bä l^den viel beachtet. « MTt, €n Kritik zu br- !i§ k* ?ju8 Ms ?n der bisher im bnahmen bemerkbar incarö enväge, das L Roall. der 1914 ge, n glaub?, dah Tor- dem geplanten M Poeten beijuireien, rrpräsideiu bleibeo atlet des .Timer* n ben irrelührrnden (alt, unb da sie ein» ein hossnungslolel rn sie Luhersl kcililch. »t es möglich, diese iter eS wird schwie» inst p tun. Lr wird e Wahrheit bekannt» ^OIESSEN b.Loo». KjrchöipUÖ iluer A rd, Verbindung .mptoa, Cherbourg die prachtvollen jngsdampfa der Lines AH8TEMI . 1L Pebmv J-MH 2i Ftbruv 28. Mir* '. 28 Februv <• ,11. April W-*“1 rbourg I Tag «P^ WF*1 Hi-ft Statt Karten Bellersheim Ihre Verlobung -eigen an Statt Karlen. Wölfersheim 10 bis lü Ulir statt. 1043B Lubwigstraße 8. Gießen, 9. Februar 1923 Fichten 2. Kl. 1 1059 3. 03.: Dietz. Holzsubmisfion ^uiyeinui|iKirt,>.,Mörield.Landitr.l9LRtedbof. releph.:SpestartH40.Drahtanschr-Habutz> Holzsubmissiou 2lus den Waldungen der Gemeinde Kesselbach soll nachstehend verzeichnetes Holz Im Hubmisstonswege verkauft werden: LoS 1. Zagdverpachtung. Die Jagd der Gemeinde Trohe wird Samstag, den 17. Febr. d. 3-, nachm. 4 Uhr, auf weitere sechs Jahre verpachtet. 1048D Trohe, am 6. Februar 1923. Heft. Bürgermeisterei Trohe. Schmidt. Zagdverpachtung. Die Jagd der Gemarkung Grüningen, bestehend aus 519 ha Feld und 6 ha Waldjagd, wird Montag, den 12. Fe. bruar 1923, nachmittags 2 Ahr. im Aathau i auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet. Grüningen. den 5. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei. Dingel. 967D Treis a. b. Lda. Hanau a. M. 10. Februar 1923 teuD Stück 2,19 Fstm. „ 1.9° w n 1,09 „ „ 8,66 w „ 9,67 „ „ 0.85 w „ 13,72 N Bullenverkauf. Die Gemeinde Grüningen beabstchtigt einen jungen fetten Dullen zu verkaufen. Angebote können pro Zentner Lebendgewicht bis zum Mittwoch, den 14. Februar 1923, nachmittags 2 Ahr. bei der unterzeichneten Bürgermeisterei eingereicht werden, woselbst die Bedingungen ein» gesehen werden können. Grüningen, den 5. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei. B i n g e l.968V -Iägdverpachtung. Montag, den 19. Februarl.3- nachm. 3 Uhr, so'len in dem hiesigen Bat haus die Jagdbezirke 1 und 2, bestehend aus Wald- und Feldjagd, zusammen 416 Hektar Wa d unb 259 Hck ar Feld in einem Los auf 6 Jahre verpachtet werden. 3m letzten Jahre sind leine Rehe und Kitzen geschossen worden. Grünberg, den 6. Feoruar 1923. Dürgermctsterei Grünberg. Die Gemeinde Steinbach Kreis Gießen beabsichtigt folgendes Holz auf dem Sub- misstonSwege zu vergeben: a) Fichien-Stämme: 2 Klaffe 1 Stck. 2,11 Fstm. 3" „ 13 „ 16,25 . 4 " 48 „ 42,19 „ 5a . 127 „ 70,31 . 5b „ 418 „ 109,68 „ b) Kiefern-Stämme: 3. Klaffe 1 Stck. 0,92 Fstm. 2,48 „ Am Samstag, den 24. Februar 1923, nachmittags 3 Uhr, werde ich in Daten» Hofen auf dem Rathaus ble Fagbnutzuna des Jagdbezirks Dutenhofen, umfaffend 500 na, darunter 23 ha Wald, für die Zeit vom 1. April 1923 bis 31. März 1932 öffentlich meistbietend verpachten. Die Pacht, bedingungen liegen im Termin offen. Dutenhofen, den 9. Februar 1923. Der Jagd Vorsteher. 1079D Zagdverpachtung. Die Jagd der Gemarkung der Stadl Lich in Oberheffen wird im Rathaussaal zu Lich am Samstag, den 17. Februar ds. Fs., vormittags 11 Uhr, auf die Dauer von 6 Fahren verpachtet. Sie umfaßt ein Gebiet von insgesamt 1884 ha, zur Hälfte aus Wald bestehend. Das Ausgebot erfolgt zuerst getrennt nach 3 Bezirken und bann im ganzen. Ausländer werden nicht zugelaffen. Lich, den 9. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei Lich. Völker. 1082V Bekanntmachung. 3n unser Genossensckaft regtster wu.de heute bezüglich der Spar- urh Dar- ’e n krfs', eingrtrag men Genosse i ch f mit b sHrcintter Hastp'licht zu Watzm- born-St.inberg eingetragen: Die Ha't- surnrne ist von 1020 ME auf 3000 Mk. erhöht. 10398 Gießen, den 6. Februar 1923. Hessisches Amt'gericht. , Bekanntinachnng, 3n unser Handelsregister A't. B wurde heute bezüglich d-rr Ftrna Buderussche Cis mwerk-r Aktieng? e l'chaft Wetz'ar, Zweigniederlassung Lollar eingetragen: Der fe'.ther.ge Prokurist Direktor Jean Ley in Wetzlar ist zum stellvertretenden Dorstcrndsmitg'ied kelelft worden. Die dem Kaufmann Hermann Schulte erteilte Prokura ist erloschen. 1040B Gießen, den 7. Februar 1923. Hessisches Amtsgericht. Angebote sind getrennt nach Losen per Festmetec verschlossen bis Freitag, den 16 Februar, nachmittags 2 älhr, an die unterzeichneteBürgermeisterei einzureichen, woselbst alsdann in Gegenwart der erschienenen Bieter die Eröffnung stattsindet. Die Gemeinde behält sich die Genehmigung 5 Tage vor. Verkaufsbedingungen werden vor der Oeffnung bekanntgemacht. Keffelbach, den 8. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei Keffelbach. Täglich Aufnahme neue Kurse StenogrMa- sch inenschr., Buchführung, Schönschreto. und Sprachen Wirft dn# Jaffe Reffet. Jet. ftefee efto. itfenbtrff eeMfomb 3um fluiltn etnrenftrl men eedcilbefl Sutlleit loblcHffl. 6ie flno gul 6dbe un» bttommlidf. V Oine lebldlt genügt fiir eine leffe 6d>ud>tein mit ux>. ZOO u. 300 6 zieh- u. Lntber- tisch, 1 Konsole, 1 Bücherschrank, 1 ? ofa, 1 lieber- feefoffer, 1 Bücherregal, eine StanduhrlBron ac), 3 Celbilber (in Rollen): ferner: 1 Küchen» schrank, 1 Anrichte, 1 E's- schrank, IKiichen- tiich u. »Ztfiblc, Bilder, Spiegel, Porzellan (n. a. Wirt,chastö pla t- tcu n.Schnffeln), «Bügeleisen, ein Dampftopf, HauShaltnngS- gerä'e.Bettzeng, Herren-, Damen- u. Kinderkleider n. Schuhe n. v. Ungenannte. Versteigerung bestimmt. 10900 L. Althoff gerichtlich beeid. Taxator u. Auktionator. Bekanntmachung. vau-, werk- und Nutzholj- submisfion der Staöt Liehen AuS den Waldungen der Stadt Gießen und zwar: [1091B Forstwartei I Förster Brück, Aödgen » ll Arft, ForsthauS Hochwart w HI , Geifel, Gießen soll daS nachstehend verzeichnete Aadel- Holz auf dem Submisstonsweg in 12 Losen verkauft werden: 278 St. Fichtenbauholz 5aKl.rn.171.02Fm. 496 „ „ 5b „ „ 129,94 „ lU - . 4. . „ 111,73 n 24 „ „ 3. . „ 35.79 . 2067 Stück Fichtenderbst. 1. „ „ 226,40 „ 1315 „ „ 2. „ „ 65,41 „ 378St.Kiefernbauholz 5. , w 161,72 „ 199 „ „ 4. . . 124,21 „ ,24 - . « 3. „ „ 19,11 „ 1105 „ Kieserngrubenholz „ 316.58 „ Sämtliches Holz ist aufgearbeitet, das Stammholz entttndet. Alles Holz ist ohne Rinde gemeffen und an die Abfuhrwege gerückt. Entfernung von der nächsten Bahnstation etwa 5 bis 7 Klm. Etwaige spätere Einwendung wegen der Bermeffung, sowie der Güte des Hol- zeS werden richt berücksichtigt Vorherige Besichtigung empfohlen. Das Gebot, mit dessen Abgabe zugleich die Submissionsbedingungen anerkannt werden, hat auf den Festmeter zu erfolgen und ist für jedes Los und innerhalb der Lose für jede Klaffe besonders obzugeben. Die Zahlung des Kaufpreises hat binnen 8 Tagen nach Zuschlagserteilung zu erfolgen. Loseverzeichniffe können gegen Voreinsendung von 100 Mark von hier bezogen werden. Angebote sind verschloffen und mit der Ausschttft: „Submisstonsholzverckaus" vettehen b s spätestens Mittwoch, den 21. Februar 1923, vormittags 11 Uhr, an den Oberbürgermeister der Stadt Dietzen einzureichen, woselbst zu der angegebenen Zeit in Anwesenheit etwa erschienener Bieter die Eröffnung der Angebote statt- stndet. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die oben- genannten Förster. Aähere Auskunft erteilt' auch die Oberförsterei Gießen. Gießen, den 8. Februar 1923. DerOberbürgermeister.Z.D.:vr.Aofenberg. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 23. Oamiar 1923 die Firma Hartmann Loth, Gichen. Inhaber i't Hart- ma~n Loth in Gießen. Abgegebener Ge- sch^ t!zw ig: ^e tllwaren-Ter and im gl-oßen und kleinen. Am 24. Januar 1923 bezüglich der Fi .ma Erste Ober^esstsche Kork-I. duftrie Doemling & Wallenfels, Gießen: Das von Eugen Wallenhrls datier un'er der genannten Firma betriebene G schäft ist unter Ausschluß der älebernahme der sefther im Betriebe des Geschäfts be- gru beten Forderungen und Verbindlichkeiten auf den Kaufmann Eduard Gondner in Gießen übergegangen mit Wttckung vom 16. Ian 1923 a5 und bem Rechte der We.t.rführung der seitherigen Firma. Am 2. Februar 1923 bezüglich der Sli-ma Äiufma n Mirx, Gatzen-Linden: Die Firma ist erloschen. 10368 Gießen, den 7. Februar 1923. Hessisches Amtsgericht. SlA. AlveiksM sieben Liebigstratze 16. Teleph. 2054. floftpnlofe ArbeiiSvermttieliing nnb Bo- nifdbevntunn für beiderlei Geftblechi, u. a. auch für flricncrroatb-u und Kriegs- befcbäbintenfinbet. kknnen einaeiiellt werben: “• bei biesigen ülrbcftacbern: 1 Dreher. 1 BrovtsionSreikenber. Vcbrhunc: 1 Unfein. 1 Bäcker. 2 Lackierer. t£inrnbmcr, 2 Sdjinicbe. 2 ©ärmer, 1 Schnbnmcher. 1 Maler u Weißbinder. 1 Glafer. 1 '.Uiebner, 1 Buchbinber, Aiuei Svenaler und ftimallateuvc, 2 Hcflner, 2 Schuetber, 2 2dncir.er, i Schrifttetzer. '»«bei auswärtigen Ttrbeitaebern: 2 land wir«. Slitccb e, 1 oerbeirai. Slnerfn nut alteren Qinbern, 3 Dreher, Aiuei Sattler n. Bolit.rer, m.Hauer, lMüller, 1 uerheir. ÄutSgänner. Lebvlinge: 1 ©teinmeu, 1 Spengler unb Jnuallateur. Eö hieben Arbeit: Drtirisisetzer. Bnrti- bnicker, 2 Srbvciner, Slaufleiue, Srtnei- ber und ffkeisenbe. Backer, HauSburschen nnb Shirtläiifcr, Bkaschinenirtilvsser. Bau- srtiloffer, Schuhmacher, 1 Mvaufcnuflener, 1 Sanier, 1 lanbiuirtfdmfil. Verwalter, Väcker nnb iVleuner, 2 Kellner, 1 Kraft- fabter, 1 Vnchbinber. Mechaniker, ein -ÖeiAe-, 1 Wagner, mehrere Anstreicher, 3 Weinbinber, 1 STonbitor, 2 Lantech- nifev, 1 laubiu. Verw her, 1 Landwirt- srtiaftSpraktikant, 1 uerh. lanbtu. Vferbe- knecht, 1 Dlafrt)inciibaupratti(ant, brei Srtmeiber. Sebrlhtnc: t Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Srttloffer, 1 Spengler. 3 Mechaniker, 3 Elektro.uonteure, 1 Schuhmacher nut Kott nnb Wohnung, 1 Schreiner beSgl., 1 Schnetber. 61clcneubcit6arbciten werben ebensall- cnigegengenomnien. Weibliche Abteil mt}: ES können eingestellt werben: e. bei bicfiacii 2lrbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lanssranen nnb -mübchen für eti.Aelne Tage, tüchtige Aiieinniübchen, 3 einfache Stutzen, eine Köchin, 1 Schastestevverin, mehr. Wusch- fronen. b. bei an-wärtiaen Arbeitgebern r 3 lanbm. Dieniimäbchen, Tieititmäbrtien, Hansmabchen. ^tutmermädchew fllleiu» mäbchen, 1 Köchin, 1 Stütze, 1 Haushälterin. Es suchen Arbeit: 2 Büglerinnen. Kontoristinnen, 2 Flickerinnen. 3 4a- brtkaie für Hessen. &albt£ Lubbannovcr. Har» u. Elchssrik Verlaub per Nachuahmet lOffi BeerenitrflatUer ^imbrrrilröndirr ÜflrfiiWe Billj-o.Söjiing- rofen » emvüehli noch orel-' iurrt. Hirte 83 Hir Dick a ora s 1 verf Gärtnerei Dönges,G efleo Marburner 2tr. fT7. ****/•!•.'fie rt* — .tr WKfeUttkell Noch täglich Aufnahme für die neuen Handels kurse. Auskunft und Anmeldung bet der Hansa- Schule J. Kunzelmann Selters weg 73 Telephon 821 oder Vogtschen Handelsschule Goethes!ruße 32 Telephon 2064. Prospekt frei. Das Souper um Mitternacht 1 6 spannende Ak le. Ferner: Das reizende Lustspiel Astoria-Lichtspiele Beliebtestes Kino an Platz«! Nur noch heute o. morgen dun große Erfolg mit Carla Ferra und l>ary Holm In dorn moudlneo Silleufdin HeiM-Batner Detektiv-Film In S Akten. Maden aller AN "JEM Hifletrnii immi i.prrfiieer! eie BnißiiÄf Urii Dtiierrl 1 rauet ckiesn. 5(8«Il7.