Samstag, 9. Juni 1923 173. Jahrgang Erstes Blatt Die Wirkung der deutschen Note Wochenrllckblick Das deutsche Volk steht diesmal einig und geschlossen hinter dem neuen Schritt der Regierung; auch die Presse der Rechten hält die Kritik zurück. Mit stolzem Ausharren Leutsch- lands in der bezogenen Stellung wird der Hochmut Frankreichs bald zu Fall kommen müssen. Volkes, die der Meinung sind, daß eine ehrliche Verständigung der Völker die größten Opfer lohnt, können in der gegenwärtigen Politik Frankreichs keine Svur des Willens zu einer solchen Verständigung erblicken und richten dementsprechend ihre Stellung ein. Auch sie müssen es ausS stärkste empfinden, daß sich Paris beeilt hat, dem neuen Friedensschritt Berlins mit einer neuen Kriegserklärung zuvor- Regierung dahin einig wäre, die vorherige Einstellung des passiven Widerstandes zu verlangen. 3n London scheine man anzunehmen. daß die deutsche Rote hinsichtlich der finanziellen Pfänder gewisse neue Vorschläge enthalte, die in gewisser Beziehung festgehalten werden könnten. Jetzt handle es sich darum, festzustellen, ob der belgisch-französische Standpunkt einerseits und der britische Standpunkt andererseits miteinander vereinbar seien. ES sei wahrscheinlich, daß die französische Regierung dem englischen Kabinett sehr offen bekanntgeben werde, wie sie die Lage Annahme van Hnseigen für die Tagesnummer vis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit, preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 27 mm Breit? örtl. 120 Mk., auswärts 150MK.;fürNeklame Anzeigen von 70 mm Breite 600 MK.Dei Platz. Vorschrift 20°/. Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Vlumschein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Gießen. auffasse. Wie Poinear6 sich die Lösung denkt. Paris, 9. 3uni. (WTD.) Das „Oeuvre" schreibt,' die gestern vor den vereinigten Senatsausschüssen für Finanz- und auswärtige Angelegenheiten von Poincare abgegebenen Erklärungen über die Ruhrbesetzung hätten den günstigsten Eindruck nicht gemacht, da er keine neuen Momente vorgebracht habe, die geeignet gewesen wären, den einigermaßen pessimistischen Eindruck einer ziemlich großen Zahl von Senatoren, die den beiden Ausschüssen angehören, zu ändern. Rach dem „Matin" soll Poincare im Laufe der Sitzung vor den SenatSausschüssen erklärt haben, es sei der lebhafteste Wunsch in Paris und Brüssel, die Einigung der Alliierten in der Reparations- frage wiederherzustellen. Er habe erklärt, wie dec deutsche Widerstand beendet werden müsse. Die Ordonnanzen des Deutschen Reiches seit dem 11 Januar müßten annulliert werden. Eine Amnestie müsse denen bewilligt perden, die mit Frankreich und Belgien zusammengearbeitet haben Die Sachlteferungen müßten wieder aufgenommen werden. Was aber das Schicksal der etwa 8000 Ausgewiesenen betreffe, müßten die alliierten Behörden bedingungslose Herren bleiben. Lord Robert Cecil in Paris. Paris, 8. Juni. (WTD.) Der Prästdent der Republik hat heute vormittag Lord Robert Cecil empfangen, der auf der Durchreise von Genf, wo er an der Abrüstungskonferenz teil» genommen hat, nach London begriffen tft. Der Präsident der Republik hat hierauf den Ministerpräsidenten Poincare empfangen. Nr. 133 Erscheint täglich, außer Sonn« und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblüttcr Monatlichevezuaspreife: 6000 Mark einschließlich Trügerlohn,durch diePost 6000Mark,auch deiVicht- erscheinen einzelner Num. ment infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrist- leitung 112; für Verlag and Geschäftsstelle 61. Anschrift für Drahtnachrichten: Aineiaer Gießen. Postscheckkonto: Sranffurt a. M. 11688. In der Brüsseler Konferenz vom letzten Mittwoch wurde von den Franzosen und Delqiern noch einmal eine letzte Kraftanstten- auna gemacht, um die Ergreifung des Ruhr- vfandes zu legalisieren. Man mutet der deut- schen Regierung zu, vor irgendwelchen Der- Höhlungen den passiven Widerstand ^b^chlasen. Binnen weniger Stunden war eS Die Haltrrna der deutschnationalen Volkspartci. Berlin, 8. Juni. Der Vorsitzende der Deutsch nationalen Volkspartei, Abg. Hergt, hat heute vormittag vor den Landesverbänden Berlin und Potsdam 2 eine Erklärung zur jüngsten deutschen Rote abgegeben, die der „Lokalanzeiger" als unzweifelhaft parteiprogrammatisch anspricht. Hergt kommt zu dem Schluß, daß die Deutschnationalen das Memorandum im ganzen nicht gutheißen könnten; indessen würde diese Ablehnung nicht der Ueber- gang zur grundsätzlichen entschiedenen Opposition gegenüber der Reichsregierung bedeuten. Richt mir, so führte Hergt aus, daß wir loyal die inneren Schwierigkeiten der Regrerung würdigen, totr fühlen uns vielmehr auch aus vaterländischen Gründen verpflichtet, solange die letzten Würfel nicht gefallen sind und die Regierung noch im Kampfe lleht, ihr in diesem Augenblick nicht förmlich auf zusagen. Wir lassen aber keinen Zweifel darüber, daß es jetzt heißen muß: Dis hierher und nicht weiter! Die interalliierte Militär- Kontrolle in Deutschland. Paris, 8. Juni. (WTB.) H a v a s teilt mit, daß die Botschafterkonferenz nach mehrfachen vergeblich von ihr unternommenen Schritten gestern einmütig beschlossen habe, der deutschen Regierung mitzuteilen, daß die interalliierte Militärkontrolle in Deutschland wieder ausgenommen w e r d e n m ü s s e. Sie werde Deutschland auf- fordern, alle Maßnahmen zu treffen, um diese Tätigkeit zu erleichtern und zu verhindern, daß es durch das Verhalten der deutschen Beamten oder der deutschen Bevölkerung zu 3toU Aktivität" mit einem Druck auf Deutschland, ö , einem Rückzug vor Poincares Aeberlegenheit I einleiten? Die Art, wie Deutschland sich bereit erklärt hat, seine Eisenbahnen, seine gesamte Wirtschaft, seine Zölle und Verbrauchssteuern auf ©enußmittel vom 1. Juli 1927 ab zu verpfänden, liegt in der Linie nicht nur der englischen, sondern auch der belgischen Politik. Die Abtrennung des Sisenbah.tbudgets von der allgemeinen Reichsfinanzverwaltung, die Möglichkeit, daß bei deutscher Zahlungsunfähigkeit der Gegner die Hand auf unsere Eisenbahnen, weiterhin auch auf private Sachwerte legen kann, bürgen doch wohl für den entschiedensten Willen des deutschen Volles, seine Finanzen zu sanieren und durch wohl- organisierte gründliche Arbeit wieder hochzukommen. Die gerechte Verteilung der kommenden schweren Steuerlasten auf tragsähige Schultern bleibt der innerpvlittschen Gesetzgebung Vorbehalten. Ein vierjähriges Moratorium, wie es die englische öffentliche Meinung als unumgänglich notwendig bezeichnet hat, schließt auch das neue deutsche Ergänzungsangebot noch in sich ein. Poincars gelungen, seine belgischen Kollegen erneut auf die schroffe Formel zu verpflichten, die Besetzung des Ruhrgebietes könne nur im Zusammenhang mit vollzogenen Reparationszahlungen zurückgezogen und Verhandlungen könnten nicht aufgenommen werden, bevor der paffive Widerstand beendet fei. Damit wird auch dem englischen Ministerpräsidenten eine Äapitulierung vor Frankreichs Standpunkt unentwegt angesonnen. _ Herr Baldwin hat eine lebhafte Tätigkeit für die Losung der Wiederherstellungsfrage angekündigt und den Terror an der Ruhr mißbilligt. Es liegt nun zunächst an ihm, sich zu entschließen, ob er ohne wettere Zusicherungen Frankreichs die von der Brüsseler Konferenz gestellten Bedingungen annehmen will oder nicht. Die Gefahr liegt nahe, daß PoinoarS, hat er erst GicheimAMger General-Anzeiger für Oberhessen vnlck und Verlag: vrvhl'sche UniversitätZ'vuch. und Steinbruderei R. Lanze in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: rchulsttatze 7. Die Aufnahme in London. I Eine Rede Mussolinis. =rflatternkrn:^i§UncLi(™ E S8aH^S Grundlage für vereinte Erorterunzen durch ^UnM^r^l^nt wt« ocnau, v , die Alliierten angesehen als die M>te vom 2.Ma.. Für den Augenblick sei jedoch Lord Curzon gewährten wirtsch^Etlichen und folonia- der Ansicht, daß ein offizieller Kommentar meßt ausgeschlossen ratsam sei. Der französische Botschafter G 1 ci f I 1L.0V^€n während deZ Krieges uiiledd)ric* U Sr^V^otf^ft^ Ä W auto Kraft gesehen. Der britische Bvlschasle t • I nehpipn imh nicht durch andere erseht worden. Crewe, habe Qlnnxifunq erhalten in Fuh- ^el«, un» n«,l outaMmoro (ung mit d-m !^si,chen Auh«nmin, t-rium M 3 ?ch«r au, der italie.nlchen Wirt,-hast, treten. Die britische Ansicht fei zweifettos oi., . verlorene 5 er«- fcaß fch^n Form und Inhalt der deutschen Rote u>ie?e rzu gew i n neu und die verlv- eme Verbesserung gegenüber der letzten dar- ein^ubolen. Der Ministerpräsident bestellen. Bisher habe keine Kabinettssihung statt- tDn(e J bie Lage seit dem Oktober in b&> ’fioTb^V^oVunb merkenswerte? We.se gebessert r>abc. Zedermann austausch zwischen Lord Turzon uno Italien eine Politik energischer Wah- Pvrncars iei iedoch im Gange. Dnn ^tionalen Interessen zu verfolgen Decichterstatter zufolge wird angeblich erwirtet. G gficbtl c uni> überall zugegen fein wolle, wo ® a Ä H e% ß iH - imS?iele seien. Der Zeit- reich und Deutschland einem W affe nur 11 I b oollftsche Aktion allgemeiner Aast andjmRuhrgebiet zustimmen, wahrend pun t .ur eine ^^us abziebr, soraschwie die Alliierten zunächst unter sich und dann nut a l ?ch d?e p v l i t i s ch e^L ci g e de S Kon- Deulschland über das neue deutsche Repara- (n normal zu gesialten. Es ist ein ^^^tzOebot und I italienisches Interesse ersten Ranges, fuhr der lungsfahigkeit Deutich ands beraten. Das Ravinett ^misterpräsident fort, eine friedliche Lo- trete erst am Montag zusammen. Am Mon.ag euvopäi fdjen Krise zu be- nachmittag werde ^c PremierMinister aufgetor- schleunigen. Diese ÄrijC wird feit dem Der- dert werden, e-ne Erklärung über die Derhand- M Vertrag von der Reparalionssrage be- lungen abzugeb-en. herrscht. Oegenüber d'.eier Frage ist die Stel- London 8. Juni. (Wolff.) Der übrrwie- lungItaliensin ihren Grundzügen folgende: gende Teil der englischen Presse bereitet 1. Deutschland kann und muß d:e Summe be- dem deutschen Memorandum eine günstige zahlen, die bereits jetzt im allgemeinen aufgcftcllt Aufnahme, gibt jedoch der Besorgnis Aus- ™ »ein scheint, und die von mehre^n huiwert druck, daß die französische Regierung das deutsche Milliarden, von denen nach Abschluß des Wa^en- Memorandum für u iannehmbur erkläreui werde, stillstandes die Rede war. weit entfernt ist. 2. Ita^ Ausgesprochen kritisch gegenüber den d-.-utschan llen kann keine Abänderungen oder TIm- Dorschlägen verhalten sich nur „Dalltz Mo.il"und Wälzungen territorialer art öul- Dailv Erpreß". Sogar die hochlonservative^Mor- den, die eine Hegomonle politischer, wirt- nina Post" die das deutsche Memorandum als schaftlicher oder mllitärischer Art herbeifühven eine .Rechts'criigung der Politik Poincares und tonnten. 3. Italien will seinen Anteil am Opfer der Ruhrbesetzung cmsieht, nennt das deutsche An» tragen, falls das für den Wiederaufbau der eurv» gebot bei allen gegen einzelne Punkte gerichteten paifd»en Wirtschaft notwendig fein sollte. 4 Die SinteenCungcit eine große Besserung gegenüber italienische Regierung beharrt heute mehr als jeder vorhergehenden Rote. mals, insbesondere angesichts der letz ten deutschen Rote, auf ihrem Standpunkt, daß die Die Pariser Stimmung. Reparatwnsfixige und die Frage der Inter* ~ x <, «. alliierten Schulden miteinander in engem Paris, 8. Juni. (WTB.) Aeber die Zusammenhang stehen und in geiniffem weitere Behandlung der gestern ußerreut)ten Sinne voneinander abhängig sind. Es bestcht deutschen Vorschläge seitens der fran- {e t n Zweifel darüber, daß die-Desehung zosjschen Regierung schreibt das „Journal des des Ruhrgebiets die Reparativ ns- Debats", offenbar beeinflußt: Obschon man krise außerordentlich verschärf t hat. noch keine Erklärung abgegeben habe, könne ^ie Meinung in Llmcrika. man annehmen, daß ein Mei nun gs aus- Aeuy o r k, 8. Juni. (WTD.) (Durch Funktau s ch mit dem britischen Kabinett erfolge, sp^uch.) Wie düs Journal of Commerce aus Wa- Die Frage, ob eine internationale Antwort shjngtön erfahrt, wird die neue deutsche nach Berlin gerichtet werde, bleibe unsicher. Qlote in amtlichen Kreisen als ein deutlicher ©ine interalliierte Demarche scheine nur dann Fortschritt gegenüber allem angesehen was möglich, wenn die englische Regierung von Deutschland bisher angeboten habe. Man sei der nun an mit der ftanz°st!ch-n und belgischen | bilden, die letzten Endes in eine Verständigung ausmünden würden. Obwohl berichtet werden könne, daß hohe Regierungskreise der Ansicht seien, daß die Rote einen Hoffnungsstrahl darstelle, bestehe doch kein Anzeichen dafür, daß die Vereinigten Staaten auf der vorgeschlagenen Konsereiiz bei treten zu sein wünschten, es sei denn^ daß sie von den Alliierten'ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen würden. — Auch andere Dlätter haben ähnliche Rachrichten. Die gestern veröfsenUichte deutsche Rote zur Reparationsfrage zeichnet sich in ihrer Kürze durch Klarheit und Bündigkeit auö. Sie enthält nur Ergänzungen zum letzten Angebot und durste (darum auf polemische Erörterungen verzichten. Man kann sich jetzt garnicht mehr vorstellen, daß die Gegner ihr gegenüber etwa wieder sich der alten Schroffheiten oder Verlegenheitskünste bedienen sollten, die sie für die letzte Note vom 2. Mai bereit hatten. Es liegt in dem neuen Angebot kein Feilschen, keine Zurücknahme früherer Feststellungen, keine moralische Unterwerfung. Die Form der deutschen Kundmachung liefert vielmehr den Beweis, daß die Väter der Hindernisse und Mißverständnisse, durch welche v. , eine friedliche Lösung des Problems ver- ßjesen Trumpf mit Erfolg auSgespielt, m schleppt und erschwert wurde, in Paris und den Hauptfragen sich so unnachgiebig Setgen London sitzen. In der Tat: kann man mehr an- wird wie vorher. Die Wahrscheinlichkeit spricht bieten als die vorbehaltlose Unterwerfung aber dafür, daß die Belgier vor und während unter die endgültige Entscheidung eines un- ßer Brüsseler Tagung eine gewisse Berück- parteiischen internationalen Sachverständigen- sschttgung ihrer Wünsche nach baldiger end- rates, ist ein stärkerer Beweis für den Repa- gültiger Regelung der Reparationsfrage rattonSwillen Deutschlands denkbar als die durchgeseht haben. TheuniS und Iaspar glau- durch besttmntte Garantien und Derpfändun- ßen wohl, mit Hilfe Englands werde Deutschgen in ungeheurem Ausmaß erklärte Zah- [anb sich unterwerfen. lungSbereitschast? Die deutsche Note ist abgegangen, ohne Bisher wurde vom Ausland vielfach der j)arin ^e Beendigung des Ruhrstreites mangelnde Wille Deutschlands zur Mitwir- ^gendwie erörtert wird. Sie muß beantwortet hing bei der Entschädigungsfrage getadelt; werden, und Herr Baldwin wird uns darauf, jetzt ist es so weit, daß die deutsche Regierung na$ Qllentf man jn der letzten Zeit von ihre Gläubiger bitten muß, gnädig st mttarbei- England gehört hat, doch wohl etwas mehr ten zu wollen an zweckdienlichen Verträgen - • n mür.-en a[6 eine Wiederholung der und sich nicht weiterhin au verschanzen Yinter cövü^cicr Bedingung. Die deutsche Reden Stacheldrähten unb unmöglichen Zu- q^rung darf inzwischen nicht untätig sein, rüstungen des sogenannten Friedensverttages. mu^ die Thrannei der beiden Weft- Die amtliche Politik Englands hat neuerdings ^chte nach tote vor ablehnen, sonst stellt sie die Verelendung Europas als Folge der fal- alIe5 tn gragc, was wir an Ansehen bei der schen französischen Politik mit warnenden flentt6ten cfiklt in der letzten Zeit gewonnen Ausdrücken festgestellt. Deutschland, sein Volk haben. Wenn s i e nicht festbleibt, wie könnte und seine Regierung, harrt der praknfchen Fvl- das Kabinett Baldwin sich den Pariser An- gerungen aus dieser richtigen Erkennttus und maßunqen entgegensetzen? Um ihrer Forde- bietet alle die Opfer an, die einer tm Gedanken na(k einer Kapitulation Deutschlands des Völkerfriedens organisierten Welt als er- Nachdruck zu geben, haben die französischen wünscht oder notwendig erscheinen. unb belgischen Minister eine Verstärkung Das Kabinett Cuno konnte über die Lei- ihrer Druckmittel an Rhein und Ruhr stunaSsähiakeit Deutschlands nichts anderes fa- angekündigt. Sehr bitter, aber leider nicht mit aen als es nach gründlichen Prüfungen und unzweideuager Marschrichtung, sagt dazu der Rachprüfungen am 2. Mai den Volkern bärge» „Vorwärts": tan hat. Wissen bie Völker über biese „Tat- Vuch diejenigen Kreise deS deutschen sachensrage" etwas anderes und besseres, so ' - — • -:— mögen sie nach dem neuen Vorschläge eine unparteiische Entscheidung über Höhe unb Art der zu verlangenden Zahlungen herbeiführen. Die deutsche Regierung wird dazu alles gewünschte Material bereitstellen, jeden Einblick in die staatliche Finanzgebarung gewähren, alle Auskünfte über die deutsche Volkswirtschaft herbeischaffen. Sind den Gläubigern Jahresleistungen lieber als Kapitalbeträge auf Grund von Anleihen gut, so , ^nimen.“ finden wir uns auch damit ab. Die Wirkung 3 auf die deutschen Finanzen bleibt ja die Neue Erfahrungen werden sich ergeben, aleiche denn bie Anleihen müßten ja von uns wenn es feststeht, ob unb wie sich bie Gläu- verzinst werden. bigermächte über bie Beantwortung ber deut- !ch-n Schuld nicht scstftchen, konnte darüber et. °lgt- ^tschland die Einstel- arbeit leisten. Die Sicherheiten können von Deutschlanb nur geboten werben, wenn es selbst vor der Willkür unb dem Zerstörungswillen der Gegner sicher ist! Llvhd George wirb uns jetzt besser verstehen als vormals, da er auf ber Londoner Konferenz unmögliche Diktate herbeiführte. Die uns damals zuZemu- teten Leistungen erwiesen sich, wie die Engländer jetzt zugeben, als undurchführbar; sie verurteilen den franzöfische.i ®riA nach dem Zwangspfand an der Ruhr. Würden etwa von Deutschland freiwillig dargebvtene Pfänder die zerstörende Gewaltpolitik, die heute in ihrer ganzen Verdorbenheit erkannt ist, nicht sanktioniert und unwiderruflich gemacht haben? _ Jetzt bietet die deutsche Regierung Garantien unb Pfänder für eine vernünftige Schlußregelung, die durch Verhandlungen und internationale Sachkundige, nicht durch betörten Siegerubermut, herbeizufiih- ren ist. ES war unvermeidbar unb notwendig, daß das „Kabinett ber Erfüllung" in Deutschlanb durch ein Kabinett des passiven Widerstandes abgelöst wurde. ftbenföTIen komme •tnc Lotz» in btririr* Shn* fei bereite heute nach mittag dem deutschen Ge- schäfrsrräger In Parts übergeben worden. Xif deutschen (Äffeegmee Wie gemeine Verbrr-cher behandelt. Berlin. 8 Im" iWTB i Xa boi Bhetnlanb trHt* en* beruhtet "Ra* «f b--urrri.zen. 2 der Ber- Idngerung unb Begünstigung des Eisenbahner- streik« durch Bermittluna von Aufträgen aus dem unbelebten Gebiet Dos Urteil lautete auf zwei 3abre Gefängnis unb 5 Millionen Bfork Geldstrafe 3m Falle der nicht frisigemähen Be- natriung der letzteren treten wettere P/t Jahre Gefängnte. Tir -lnswrlsitngrn. Ludwigshafen. 8. Juni. (WTB) Aus- gewiefen wur'en am i Juni unter Zu Ü4oe al j g ihrer Möbel 25 verheiratete Eisen- babn beamte nebst ihren Frauen sowie 41 Kindern Hue dem Reiche. Eine Aelfe bei Aeichskanzlers. Berlin. 9. Juni ArichSkan.zler Dr. Gun v Hal sich dem ..B. L." -ufolge heute nach 17 ü n ft e r begeben, wo er. wie gemeldet, vor Dertretern der Preise sprechen wird Der Kanzlet, der von Münster nach Süddeutsch- lanb Weiterreisen wird, wird Anfang nächster Woche nach Berlin »urückfehren. Eine Erklärung des preußischen Minister- präsibenien Brau» gegen die Politik Frank, reich«. Berlin. 8 3unL 3n brr heutigen Sitzung des preußischen Landtag« nahm der M i - nisterprüfident Braun wir folgt das Wort Was seit bes Beginns des Auhrrtebruchs vor sich aeht. offenbart mit aller Klarheit die macht politisch« und annerlonifMkben Pläne Frankreichs und feine Beutalität gegenüber dnem »eddo'en Bolke Diries Bor^ehen Itebet kein Beispiel in der Geschichte der Kulturvölker Wie der drut'che Arichsaußenminlster am 18. April Im Arichstag ra’knb au«gHübrt hat. erkläre auch ich beute für die vreußllche Ttegienmg und fü die Arlchire i runj, bist eine Aufgabeder AHein lande nie unb nimmer In Frage kommt. Auch der Gedanke, bah da« Rheinland und feine Bewohner elu Ha n de l « o b Ie k t wer- den sollen, kann für die preuhtiche Argtrrung und für die Arichlregterana nie Gegenstand e*ncr Erwägung sein Darum Hände weg vom Rhein- land' Ita» Adeteiand war immer deutsch und wird deutsch bieibmt' Die Parteiführer gaben ähnliche Erklärungen ab Die Perbanbleigcw über He Brotversorgnug. Berlin. 8 3rni (WTB » Der Bolls- wirtschaftliche Ausschuß des Aeichs- taget führte heute die Beratung über den Xdl des Gele des der bte allgemeine BroIveksor- gung betrifft, zu Gabe 3n der Abstimmung wurde § 1 in for Form angnr>mmen bah zur Scheriteilung der Versorgung im Wlrilchlltstahc 1823 24 erw Killten Donnen zu erwürben 16. Paragraph 2 wird nach der A^teiu gs.wriage ange-.ommcn. Paragraph 3 wird nach einem An» Irr»; Schlack (ZI In telgenbcr FaNu.iz axgenom- ■Mr- D < b^entUche Tictred^rgung fühl mit hem 15 Oertern her tert Dte Xddteregiming ?nn fit nit Zustimmung des Arlchsrats gunn ober teiltet* dis zum 15 Oktober fertteemv Wi Anreag Schiele Den 1 daß die Verwaltuugsab^ „ g der Aechsm-t^ide'tdlc am 15 Oktober JefAu o'n- lei. wird bähte abgeünbeet, daß die lüfte‘ung te*wfwe am TI Detzem^e» ertelgeir teüe. dem der MteiKer sich mit b4rtewi Zettpumwe etn- hc^'aafcen erklärt batte Der Irrag werd an- gi ii'i —»i Am Feiere ob GeßsEktage. Berlf«, S. Iwni. (TMTf.) Der Aecht* ausschuß des AeichStags har dei Beratung des Gefetzenavurfs Über btt Feier- und Gedenktage den Absay des Z 4 ad- aelehat, der den Ländern bezüglich des l. Mai freie Hand gab. Der 1. Mai gilt allo nicht mehr als Fetenag unb kann auch durch San- desrech: nicht mehr prm Zetertag gemach: werden, sobald das Aeichsgetetz verabschiede ist Den fozialdemokratischen 2Uitrag. den Ländern quch bezüglich des 9. Aovember freie Hand <8 [affen, lehnte die Mehrheit des Berlin, ü Juni lWolff) Der Volks- der 9 November von den Ländern nicht mehr zum Feierlag erhoben werden. Ter Streik tu Oberschlestew Beu tßen, 7. I»nt (*®T^3 Die Streiklage Im oberschlesischen 3n- buftrlegebtft ist vollkommen verworren Gtne klare ^lederflcht über Me gany Aus- standsbewegung ist unmöglich, da einerseits ;:f -ucr be Ausdehnung der Streiks und veretn^lt vor gekommene Terrorakte und an- derer efts die einander vollkommen widersprechenden Erklärungen der Berufsorganisationen und die Bekanntmachungen der Zen- tralstreikleiwng keinen Schluß darüber zu- lassen, ob die Streikbewegung lediglich durch die winschaftliche Notlage der Arbeiterschaft au erklären ist oder ob sie auch von politischen Motiven getragen wird. Der Betriebsrat der Kraftwerke In Bobrek faßte heute vormittag den Beschluß, den Betried legen. Die Belegschaft verließ darauf die Arbeitsstätte. Das vom Kraftwerk in Bobrek abhängige Borstgwerk muh daraufhin den Betrieb einschränf^n. Die Gefahr eines Generalstreiks in Oberschlesien ist in greifbare Dähe geruckt. Das Berbst gegen die ..FrankfUrter Aach- richten- anf-,eHoden. Fra.tkfut, a. M . 8 3unl (WoM i Wie erinnerlich find feineren die .Frankfurter Aachrichten" w.^g-n be« Leitartikels.Zweierlei Maß durch Derfügung vom 12. April 1923 auf Grund be« Grieve« zum Schuhe der Aep ibllf auf 14 Tage verholen worden Laut Beschluß Les Staalsgerichtshvses vom 31. Mai ist Las Ber- bot al« unberechtigt erkannt und a u f gehoben worden. Die Kosten des Berlahrens fallen bet preußischen Staatskasse zur Last. Aus tieRen. Das Forfwerwaltnngsgesetz. rm. Darmstadt, ö 3unL Der Gefetz- 5-bunasau«schuß des Canbäag« beriet heute das orstverwaltunasgefetz E> e twickelte ch noch eine lebhafte Aussprache über das Borverkaufsrecht, nach der eine entsprechende Qtenberung der Vorlage vorgenonnnen wurde unb bann bk ganze Vortage mit wenigen Umänderungen Annahme fand. Aus Stabt unb Land. Gießen, den 9. Juni 1923 3it brm Raubmord im kd)iffnibrrflrr L^ald wird uns von zuständiger Stelle weiter berichtet. daß die ermordede Frau Hofmann am Mordtage. Sonntag, 3. 3unt. mittags um !•/< Mbr, auf dem Alken Schiffenberger Weg«, in allernächster Bähe des Schiffenberger Dal- des. nach diesem zugehend. in Begleitung einer Mannsperson aeiehen worden ist. Gin Ehepaar hat zu der fraglichen 3dt auf der ersten Dank, die hinter dem Gemüseqanen der Heil- und Pflegeanstalt am Alken Schiffen- derger Weg steht, gesessen und diefe Wahrnehmung gemacht. Gleichkikig hat ein anderes Sdepaar mit seinen zwei schulpsltchrlgen Jun- gen diese Stelle tn der Aichrung nach dem Walde au passiert. Die Jungen trurnrn gestreifte Waschanzüae. der eine ein Aucksäckchen auf dem Aucken. Dn angenommen wird, daß dicses Ghepaar die Gemordete und deren Begleiter noch einaeholt hat. und diese Aeftstel- lung zur Ermittlung des Täters äußerst wichtig ist. ergebt hiermit an dieses Ehepaar die dringende Bitte, sich unmittelbar bei der Kriminalpolizei zu melden. Das Deutsche volksopfee. 3n der Geschäftsstelle des .Gießener An- «elflcrC gingen für untere bedrängten Botts» genohen Im Au Hegebiet und am Aheln weiter ein: Vehrrrkrllegmm der Höheren Mädchenschule. 4 Aste. 213-MO. Karl lobuntner 5000. Vebrrr- Hlcjium her vtabtmäbchenlchuie. 4 Aale. 140 500 Den Gebern herzlichsten Dank' Weiler, Cper^n werben tn verGefchäftssteklebes .Gießener Anzeigers" angctcenmcn * Schlageters letzte Fahrr Xben fier Schlage«, ber al« ArtMerteottlzler am Xrkge kllnob* unb kbL zur Förderung des deutschen Abwehesmupfes tm Auhegebtek wdtenb tn Düsseldorf einem grau tarnen Mord ber Fra». »<*" 8** Opfer het wirb mnrgn te seiner Hei- mal tn Babet zur letzten An he bestattet Sek» sterbliche Hülk kam Erstem ab«b graen 11 Uhr mtteinemISjua «f be» htes'-e- Babnhv» durch Gtee rte«ige hotte sich auf dem Bchaßerg et-i®dunbmt nm ben Män-'n-r des deutschen Adwrdrfcnnptes gevm dte wd'che Gr» rbrruna^uch, -.ch einmal m eüevn «rd ihm tn U prächtiger Kränge ein d.-^ch-iX-nez Dank- statt prüchkteer Krüd Mb ik^-nes Stante*- <*« Hz- Varn ni legen. l>m Kränz«, enb «ra vom Tlat.x-'-KxlDeibd-tb beulcher 0mgdmtt'chen Orfrcn unb wm ber Untendl» tüt. wurden mit ben l»er, »rNmfirw* tn be* l^^g-SXxftpagen. m dem bk tettche be» für das Batertanb Getellnram unter einem Berg vve Kränzen unb Btemm» «f^dah« war. bfaeh» ;«etM Das .3* Ha2 d-* rtz;sesntmr wnb das Teutkbta.-^ cb uSTab«en dte fine Zrauntecr •* Born Elektrizitätswerk Gießen » •* Die Bezi rksfpa rkaffe Gießen bringt In unserem heutigen AnHeigeal.nl zwei wch- ttfle Belannlmachungen zur öffenlltchen Kenntnis, auf die htermi oemefen fei. •• Der Deutsche Bund abstinenter Frauen Gießen baue am Mittwoch he Großen Höriaal ber Unihcrfllül lernen I Bor- trag«aben) Die Aedrnrte ,^:du.etn o Blücher. Bseichende des deutschen Gesamtbundes, sprach über .Setdsterlebtes im Lande des Alkoholve.- botes" Sk war mehrere Monate in AniTrißa. um die Wirkungen des Berootes zu studieren Für den deutschen Hörer waren Io berichtet man uns dir nerrk.-n«wertesten Graebnille ihrer Studien Xirrtla habe durch dte Kulturrat des Derbstes einen großen Fortschritt gemacht auf dem Gebiete der Vo.k«ge'undheil. Bottswod^ahrt. Sittlichkeit und Wirtschaft 3n ben Berneben, die früher Brennerckn oder B rauere kn warm, finde fetzt eine mehrfache Zahl von Qfrbetl mt ihr Brot Amerila habe «ch der U«dhängtg- feitgertlänmg unb der Ahschaftent der Sklaverei nun dte dritte große Befretungslai geUiV Me Griöfung vom Alkohol e# Diebesverhaftungen und Fahr- rabblebftabl Am 4 Juni wurde ein bteflfler. noch iugenMubcr Qlrbdter festgenoinmen. ber verschiedene Einbruchsdiebstähie in htesl^er Stadt ou/geführt tat. Zn telnerWofnung truiben neben ander, m Dtebesgut >wi vollständig auseinandergenommene Fahrräder porgetunben, dir ben 3 t gen- tum em wieder zu ruckgegeben werden tarnten - Der vor dnl-yr Zeit aus dem bieHgen Qanbge- rich sgefä^g i^ auZgzbrxxbeneÄ wurde am 1 Juni gegen 3 Uhr morgens In seiner elterlichen Wohnung feftgenommen. Hierbei würbe auf einer in unmittelbarer Bähe der Wohnung gelegenen Wiefe ein frisch geschiach etes Schis vorgefunden Dte Ermittelungen ergaben, daß das Tier abends vorher von einer Wte'ecker Schafherde geftobten worden war unb baß K. nur al« Täter In Fragu kommen tarn. — 5« ft genommen wurden s> auswärtiger sowie ein btefiger FahrvadMed ®xn gestohleTMs Aad formte dem Eigenrümer wieder den werden tnoaegen das andere tn Frankfurt a. M. an Unbesonnte abgekut wurde — Gestohlen wurde am Z 3unl aus dem Botanischen Garten dahier nachlrehend befchnebenes Fahrrad Marke .Adleri' schwarzer 3abmenoau und Felgen, hoch^dogene VcnfTkinge. Das Aad war neu emailliert und neu vernickelt. Bornotizen. — rageskalender für Samstag Berrin für bas Deutschtum im Ausland. 5* , Uhr Cornmerfeft auf der Liebigs höhe — Auberklub Hass la, 8‘ , ilbr: M»tgllr; 3ugenbrcrtammh*ng im Pfälzer Hof — Beretn Auderarielllchaft, 8,;t Ühr Mo- natsveriamm'ung hn Bootsbau«. — Lichtsptel- bau«, Bahnhofstraße Dte Geliebte Aoswols- khs" — Palast-Lichtspiele .Begierde" unb.illeno ber Furcht! ote" — Astoria-Lichtlvieie ,Der Wirbelwind' unb .Bill, der Waldläufer^. — Lageskalender für Sonntag: Svangel. Arbeiterverein: 9 11 br Daldaottes- dienst auf dem Schiffenberg. — kbefellschaft von Freunden und Gönnern der Universität Gießen (Gieß. Hochschulgeselkschaft): 11 Ubr im großen Hörsaal der älniversität ordentliche Hauptversammlung mit Borrraa tn der Festsißuna. — Darkburg-Verein: 7'/, Ubr pünktlich Im Ioßannesfaal iSüdanlaqe) Kammermusikabend — 2 Uhr in der Müllerschen Badeanstalt: 2. ^rvße nationale Schwlmm- wenkämpfe. — LiebigShöde: Ganenkonzert. — VtchkspielhLuser dasfellre Programm wie am SamStag. — Aus dem Stadttheater» Bureau. Das nächste Gastspiel findet am Donnerstag, dem 14. Juni, und -war mit dem Personal des Bad-Aauheimer KurkheaterS, ftart und bringt das neue Lustspiel von Mai Brod ^Klartssas halbes Herz'. Die Beuheit hat Im Frühjahr Im Frankfurter Schauspiel- kaufe unb vor kurzem im Bad-Aauheimer Kurrheater starken Beifall gefunden und dürfte auch hier, nicht zuletzt dank der flotten Die- detgabe durch unsere Künstler, lebhaftes Interesse erregen. Kartenbeste'langen bittet man im Briefkasten des Stadttheaters niederzulegen. — DalbgotteSdienst. Der Evang. Arbeiterverein veranstaltet, wie In früheren Jahren, am Svnntag vormittag auf dem Schiffenberg einen Wafdaortesdienst. bei dem Pfarrer Sattler- Dreieck die Predigt halt. Außerdem wirken der Poiaunenchor Kleinlin- ben unb der Gemischte Ehor daselbst mit. — Bvm Wartburg. Bereln wirb uM grichrteben An dem morgen Abend h^ifmbenben Fornlltenadend > Kammermufitabend, aal ten bin nochmal« W^jrruten fei gelangen Werte von Mozart ^fchattvwskh und hnnb- yun '»ortTii Ihn irrige 2U'«a 'u ’r and tebl wegen Aamensoerwechilu^. richttg za fteOra. bemerken Mr. b’* btetes Quartett ,um eritemnal tm Wartburg-Brr^tn wee überhaupt tn Gießen Weettt* taelI Da brr XeiRriraa in wohl rängen «teafM 3ctr*“>.Tj ftubet tst etn guter Briach erwünfchr Man beachte bas betetet be ber heutigen Ausgabe. — Beutfcher Ingendbund Bismarck und Deutkchnatl. Studenten- gruppe. Dter-^iag abend fetttrar. Abend. Aäßere' tm Antzetgentril. - El» Borirag über Derkstuden- tenttzm findet am >sten Donnerstag tu ter T.cwcn ÄUa ftat*. iLiehe Anzeige.) V er le rvo r-a ns sage für Sonntag: Bebest, «eiltenk us'hcucnb. wärmer. Ge- Witter^. g rna Gns -ib’cnS bewölkte Setter wirb auch morgen noch anha.ten Landkreis stieste». i. GttingShanseU.6. Junt Dte von den Gemeiuden an der Streck« Butz- dach — Grünberg Abgeordnete Deputation wurde heute von der Legierung in Darmstadt empfangen, ^hren Wünschen in Sachen ber Eisenbahn wurde tatkräftig Unterstützung »ugelagt. Am 2L. dS Mrs. soll in einer Beriammlnng zu Butzbach unter Teilnahme der Aegleruug und der 5en. Krets- ämter mit den Beriietern der Gemeinden und der Firma Lenz u. Eo^ der Berrtebsletterln der Eisenbahn, verhandelt werde». Kreis Friedberg. st. Friedberg. & Anni Zu Beginn bet gestc gen O t a b I o < r o r b n e I < ■ h < r ' a ne m • Inna gebaute der Ttirorrme fter drS verstorbenen tanjtcbri jcr. Stadever ordn den ueb Ärldrwt«i Geo.ra Falck. bie Milglteder (eilt Ausnahme ber Äonrraun iten) erhob« sich von ihren Sitzen. Für bie Schi 1 le rlchu le wirb eine Schrei b- maschine angrichaftt unn Prelle von 800 000 Mark Die bi* benutzend« Schu.erinnen müll« dafür rimn cr‘'r:<-tx -bm 2k:rag bc*ib.m. Gtenfo wirb für dte SchUlerichuie bw HerrichtttNW rimr Ik tbu- foui gsernr^chtung zum Prelle von 215 000 Mk. genehmigt. — Bett, ben Eingang des Wirtschaft«betriebe« auf dem Fvrsthanfe TB I n terüelr wtrb tn einer Eingabe an ben Stzatt nm Bride Haltung nach- gehl tX mit dem Wunsche, ben 'Betrieb womöglich ber seitherigen Pächterin Frau «Föritee Bomntth W'ttoe s* Ma Pen An Schüler ber B vl f *• schule 1 ollen auch fernerhin Brau fsbä de« unentgeltlich abgegeben werb« es werb« ♦är sehen Schäler btrrf t 10 Mk. an das Schwimmbad twrgülrt Zur Anlchllfong voa Tum- unb Sportgeräten für da« bie*lat Polytechnikum weiden mll 14 grgm 2 Stimmen 200 000 Mk bewitilgt. Mll brr Zuckerfabrik wird ein Bergteich ^>rrschfost«. biefelbc zahl: für die Dabrt 1920. 1921. 1922 eine nachträgliche Pachllumme von st 50 000 Mk. In Zufonfl toll bie Pacht tn Zucker bezahlt werben. Das OiBtete« Brustfchwimm« tst von Pascoe belegt, der htee noch 16 Gegner hat 3m Ser«e4chwimm« wirb Gaebter unter 14 Teifoehrnrrn Mn Könmm »rig«. Theo Eck und Sigurd Lange werben Im ‘Xüdee* fchw brüst'Hw-mm« durch Fri üiu-rr Außeibem tmben noch crei WasMballsptete statt, unb zwar Erster Frankfurter S C gegen Güsten 1900 ■* v B 'Beptun Etz gegen Em:rach« SrxmfTart Maa beachte bw brütige Anzeige. vermischtes. liebet 1' , MMlartzen Merk Vvhuqewer geftvhie». Berkin. 8. 3unt. (Wolff.) Dte .B. A.e meldet: Die Kriminalpolizei von Buer nah« dte Bergarbeiter Materna und Jäger fest, dte aus der Berwalrung der Zeche Hugo tn Buer Lohngelder von über e i» e i » » halb Milliarden gestohlen hotte» Gtn großer T^il des Geldes wurde vergraben cV < ‘ur beschlagnahmt Skne Anzahl Hehler wurven verhaftet. Gesucht ttHrb noch der tatt Ae i ch. der noch tm Besttz etnrr großen Summe sew muß. Großer Scharvsst e*re btetzstahL. Berlin. 8- 3ent (Wolff.) Um über fom» den Millionen Mark au Schmuckfoche» beftobkn wurde ein Amerikaner tn rinnt l-Zug der Sttecke Hannover -Berlin. rrwee* w «Mrt ew ■«(«»•Ml (Elegant irirb lebet Echatz unb «beres Pfbereene nwr barst iHrben mü cheiimunu s Wceoaelor. tzteeUviere Metzer uurmtiGeirmauusKcWOve tue. 3te. r ’,6k aÄ h «»sage 8it««n. «Stu^fon 'er Reai» ^ta. ^ren Mn!^^ n wurde K? >" lkn 25. dz UMge )U Dut2^',Dlr unödeN^ T--L dberg. SP» "teS“ Jw Merfi ^ömkingang flPin€i^uf dem hl einer Dmbehallung nach. ^en betrieb vvmLgltch S Zorster Dormch duler der Dol f? M Brausebäder « Verben: es werden lt 10 M. an Has MC Anschaffung vm m das biciigc Pvsh, 14 gegen ? Slimmen l der Zuckersabril ollen; dieselbe zahlt für 922 eine nar^rägliche ' M-: in Zukmst soll bezahlt werben, t zahlt seither für die Kreisamles die lächer« 10000 M Die Dahn- us ihren Vertrag, eine it; hierüber svllai toet« rt werden. t uni Spiel •n Schvimmvett» am 10. Qunl Die fjater HpvrtclubS vvn rntag ihre dhrSfährigen lvetÜLMe ab. Zu der Vereine mit ca. 200 oimmern gemeldet, barem befehlen Rheinland; mn-Deuh-Kalk, Kölner 6, D. Krefeld, S.D. heM Aus Sübdeüsch« ranffurter Vereine, wie -l-hin 19^und T^D. miß Offenbach und 1896, bt, 6. V. Ludwigshafen oerben sehr gute Kräfv n der Eröffnungstagen- er Mannschaft Pasroe. ä«. m ro-w Pascve belegt, der hl« ^Seileschwumen wird rern fein Können-eiam. ^'Ääfern*^ U M WÄ gern» chtes. .M-rkSMe»« Ittl* frt Q * t‘” V W W r von "ve ßatttft xr ®Ä f‘» ?r gro^' itö« HE -,Ä‘> iSSs* frankfurter Dedlsemuarv. Datum «mtl. Roiiera. fflelb artet 14139,55 14210,45 Geschäftliches. 29000, Mayfartli im Alter von 66 Jahren. Gießen, den 31. Mai 1923. 03950 08987 Klein-Linden, den 8. Juni 1923. Holzsubmisfron 3. 04012 Gießen, den 9. Juni 1923. 3914V Rinde gemefii nb nach Klass' Lollar, den 8. Juni 1923. 04005 Heirat Selbiger ist in der Gegend von Leipzig HNIlsjMpN gllpk Sl[f senden. Bild wird zurückgesandt. Ehrensache. | Uü.iü.-DtQtlettL 6. Lüllge. Glegev. öfflUUrt. t. 1 Eichen-Stamm 1 Eichen-Stamm 1 Kiefern-Stamm 3 Kiefern-Stämme 14264,75 13167.- 20947,50 2194,50 79051.85 110.972 13.591 2360 10 798.- Reie» 13970,- 5000.- 1377v- 20700- 30950 — 109.S 78400 — 38G3OO.- 3020- 43:10- 10.85- 12700,- *44- 13132.75 20S0Ä15 2170.4v 7879(150 114275 13535 238835 819,55 = 1.64 = 1,96 = 1,99 = 41,31 = 0,88 — 1,29 = 4,17 = 3,93 — 27,83 = 37,82 = 63,59 = 14,05 13067.25 2079785 2159.60 7840350 109.725 13465 2327,65 815.45 (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Aufnahme der deutsche« Dote hi Paris. Dr. Gentner’s Waschextrakt Goldperle mit Schnitzelseife Gesucht ZMillionm. Trlbßgeber. Schr. Ana- u. 03978 an den Gteb. An». Witwer, 39 Jahre alt, in sicherer Privat, stellung, mit 3 Kindern im Alter von 4, 11 und 12 Jahren, wünscht die Bekanntschaft einer anständigen Mädchens oder Witwe im Alter von 25-35 Jahren ohne Anhang (1 Kind nicht ausgeschlossen) zwecks späterer Antw-'Drüffet Oofinnb..... Vonbon ... Paris Schwei». .. Spanien. . (Völlen VisiaboN'Ovsrts Dänemark. .. Norweaen. . Schweden . . ^eliinnforS.. Reunork..... Deutsch-Oeittrv. Budapest .. - Prag - - - Agram . . 1 Lärchen-Stamm 4. 9 Lärchen.Stämme 5. 4 Fichten-Stämme 2. 25 Fichten-Stämme 3. 47 Fichten-Stämme 4. 95 Fichten-Stämme 5a. 52 Fichten-Stämme 5b. Die Beerdigung findet Sonntag nachm. 21/» Uhr vom Sterbehause Frankfurter Straße 61 aus statt 1 wetheS «’•’ Kinderbett und IKiuderklavv- ttüblcheu sn verk. Krofdorfer Streße 43 p. 7. Juni Amil. Rollern wer übrenimmt Hem- arbeit in Beiß- ». BrnitAilkmi? Schr. Ang. u. 3891c an den ©leb. An». Vmirnbütte Cberbcbnrf . .. Phönix Bergbau. Mhcimradl..... 9?icbcif Montan TelluS Bergbau Wagentuch (säst neul, 9,5 m lg. tu 24 m br.. Sv ver- kaufen. Nah. 03977 Liebisttr. 62 I. 14335,25 13233,- 21052.5«) 22ü5A) 79448,15 111,528 13.659 2371,90 802,- L60.Xi.-S7 500,- -,- 30000.-30004).—27000,-3125a— ■ 3300a-3600a-3lü00. 3460(4— ‘ ' 79000.-92000,- - - .. 110000 -110000,-90000.- — In tiefer Trauer: Elise Jung geb. Spies und alle Angehörigen. Seid 18830.- 49.50.- 13630- 20500- 80350.- 10875 77600- 362700.- 3580- 4290- 10«».- 2305- 12640 — 436,- Danksagung. FürdievielenBeweiseherzlicherTeilnahmebei dem uns wiederum so schwer betroffenen schmerzlichen Verluste, sowie für die überaus zahlreiche Beteiligung und für die Kranzspenden danken wir allen auf diesem Wege herzlichst Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Sommerkorn, Polizei-Wachtmeister. ZenientwerkHetdelberg ^000,-60000^- i^billpp Holzmann . . 26000.—28000,- 9250.-10000,- 600.- 599.- 295— 275.- 150.- 150.— — 200— Das Holz ist mit ber Rinde gemesiei und entrindet. Angebote sind nach Klasiei und Sortimenten getrennt bis zu obigem Termin, mit Aufschrift versehen, verschlossen an hiesige Bürgermeisterei einzureichen Angebote mit zusammengezogenen Klassen ober Bemerkungen versehen werden nicht angenommen. Die Derkaufsbedingungen können auf hiesiger Bürgermeisterei ringe- sehen werden und werden im Verkaufe- termin nochmals bekannt gegeben. Das Holz wird auf Wunsch von Förster Franz dahier vorgezeigt. Allendors a. d. Lumda, 8. Funt 1923. Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Hreschuraschrnrn trrii and ch* Heiligung ta eilen Cnöisai. Necalbcbe gediegene Bauart • Hervorragend in Losung. Amdrosdi und Remgung Leichter Gwgjdaher geringer Kraftbedart. PhMayfdrth Ä. Co. ti*lvx#*rahart Maschinen - At»l Dresctmaschnenbei Frankfurt a Main 68 ^amburn-Ainer. «ate. 24100»>,-2450oa-^^00,-24500a Norddeutscher Llovd. . 90000,- -95000,-9to0a- Werkstatt oder größere Räumlichkeiten für Mechaniker-Werkstätte geeignet, gegen gute Bezahlung zu mieten oder zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 03990 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Kurs Mur» 6 6. 8. 6 9150 91- 1625,—1900.— 675,- SO-) - 9259,-100"0,- 6'/. DtsL. RetchSanleih« 4'7» Deraleichen 3'/ie/o Dernteichen Be/0 Dergleichen Dlfch.Spar-Bram.-Anl. 4°/, Preußische Slonfoli Am Donnerstag, dem 7. Juni, entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Kaspar Jung VI11. Schreinermeister Danksagung. Für die beim Hinscheiden unseres lieben Alois uns bewiesene herzl. Teilnahme sprechen wir hiermit auf diesem Wege allen den herzl. Dank aus, besonders dem Herrn Kaplan für die trostreichen Worte an dem Grabe unseres Lieblings. Familie Heckroth. Wieseck, den 9. Juni 1923. 3935D Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Wilhelm Klein Lokomotivführer sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Im Namen der Hinterbliebenen: Emma Klein Wwe. u. Kinder. ItelM« aller Art, groheS Lager sehr preiswert 0,000 H. Ientzen, Gießen Neustadl 32 Tel. 644 Kauft zu höchstem Tagespreis, hanr Götz, 8rise«r Asterweg 1. Frankfurt a. M. Derlin Schlug- öchlotz- Schluß- Schloß. Aut» Äur» Latum. 6.6 8.6. Sommersprofs-nIfLML Angestellte,Erika" brachte vor einiger Beit folgende 91oitA. die auch andere Kreise interessieren dürste! 3n einer der letzien Nummern der.Erika" bittet eine Kolleg.., um Angabe eines Mi.telS gegen Sommer- svrosien. Ich bin nun in der Lage, ein fob rfjeb Mittel namhaft machen zu könnew über dessen Wirkung (eine Kollegin hat eS gebrauch,) ich geradezu erstaunt war. Die betreffende Dame war ziemlich mit Som- mersprosien behaltet: nach dreiwöchigem Gebrauch der Salbe und des dazu gehörigen WasierS erhielt sie e nc blüten = weihe Haut. Die Salbe heiht KruchiS Scbmoncnroelb* und ist krhaltiich be, !>rau Elisabeth Frucht, Fabrik koSmetis^ 'brävaraie, Hannover 143, Schitekfan. FS ifi zu empfehlen, gleI* Der.f,ar,r*tc,2f °Jnb,e in gebrauchen. Die Probelnbe kostet Mk. •25oS—, die Normaldose Mk 5000—. Dazu braucht man gleichzettia daS SchönheuS' maller „Mvbroblte". Normalllafche Mk. rSoa—• Aphrodite entfernt alle Unreinigkeiten aus den Poren, wie Salbenre,te ufw. Die Präparate und Amor teuer, doch dürften sie ihrer absoluten Wirksamkeit wegen allen billigeren Mitteln vorzu- ziehen sein. 394Jsa ftzrmvch überstürzten. Zu Umsätzen wn Bedeutung tarn es aber nicht. Ss handelt sich zumeist um gesprochene Kurse. Man hörte zum Schiust Qlcuporf 84 300, London 390 000, Holland 33 000, Schweiz 15 200, Prag 2525. Börsenkurse. Banknote«. Frankfurt a. M- 8. Juni. Schweizer Noten Französische Noren Dänische Noten Schwedische Noten holländische Noten. .... . . . • Dentfch-Qefterreich \ 100 Kronen Amerikanische ^Notea........ Englische "Noten........... Fiailenifche Noten Belgische Noten Ungarische Noien T schechofloivakische Noten . . . Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Noten Dor einigen Tagen beging Herr Deneraldkek- tot *3 r ä u n i g sein sünftmdawanzigstes 3ublläjm in den Diensten der Deutschen Dunlov Dummi- Compagnie Akt.-Ges. zu Hanau a. M 3m jugenb- lichen Alter von 26 Jahren, nach kurzer vorberet- tender Tätigkeit, zum ^DotTstaa^smiiglmd de- älnternehmens ernannt, hat er dessen ®cfd)«f tu umsichtiger, zielbewuhter De,se mit Erfvig »u leiten gewustt. Aus den Hetnjtcn Ansäng-n heraus ist daS Werk unter seiner ^Führung, namentlich In bezug auf Konstruktion und Qualität seiner Fabrikate, heute mH zu den führenden der Gummi-DereifungSbranche in Deutschland zu zählen. Wie .Dunlop" al« Gründer der Pneu- matik-Reifenindustrie anzusehen ist. so ist in dem Hubilar nicht nur fein gelehriger Schuler, sondern ein wahrhafter Pionier der 'Dvanche zu erblicken. Wenn, durch die derzeitigen Derhälrtriffe gezwungen. vorübergehend eine erhebliche Einschränkung des Betriebs nicht zu vermeiden war. so zeugt es doch von sozialem Sinn und Der° ständnis für die Lage feiner Untergebenen, haft der Jubilar den Betrag vvn einer Millron Mark für die minderjährigen Kinder feiner Belegschaft aus Anlast feines Hubiläums gestiftet hat. Metallgef. iXranffurt. . 150000,-14;>OOQ,- —•— ©*ubfSt«TSS" . ‘ : 20000.- 22750.-200)0.-21500 Sichel............56000.— 70000,- — Zellstoff Waldhof . . . .80000.- 84000,-76200.-8350^ 3iirfcrfobr.ftrönrembeil3!l000.— 4'>00a- —>— —<• Lukkerfadrir Waatzänkel 41000 — 44000.- —— ~ • (TelegraphIsche 2lus-ahl»-g.^ scheint also unter diesen Umständen nicht, dab dia neue Avte einet länger begründeten Antwort de darf, well sie nicht die unerlähltche Frankreich und Belgien» enthält nämlich die Einstellung de« passiven Widerstandes. Die alliierten Komplicen werden nunmehr ihre Meinung austauschen. and wenn die interessierten ■Regierungen über diese Grundsätze einig find, wird nichts mehr die Abfassung einer Kol- lektivantwvrt behindern. Das deutsche Memorandum findet tn oer Jie» glerungs- und rechtsstehenden Presse die 3ufr nähme, die man nach der Pressekampagne der letzten Tage erwarten konnte. Gin Teil der Prixro.-^m-3/OJO.-3..)00,- n r f i n't: i. 91 n 11 o n n l b a n! 4^i0,-41 - 4 hWa-41303^ Deutsche Bank......^'2OOO.-6M- vüOOO,- 63000^ Deiusche BercinSbank.lO^O,-lO90o — . 2)i6conto Commaudtt .52000 OtOOl-olOOO, 51 >000. Wetallbank........110000.-128000,- - Thnelbeiii. CreditImnf230i)0 21750- 225Ä Celtcrr. Tredt:anstalt. 79000,- 89003,-79000,- — Nicht Cord allein soll man beim Einkauf fordern, sondern um den Reifen zu erhalten, der durch seine Geschmeidigkeit dauerhaft ist und Betriebsstoff spart, fordere man ffintinei Cord PariS. 8. Juni. (WTD.) Aach einer Havas- meldung soll eine autoritative politische Persönlichkeit ihren Gindruck von der deutschen Aote gestern abend wie folgt zusarnmen- gesastt haben: .Da« ist ein deutscher Scherz." Die deutsche Bote sei gemastlgt im £on und absichtlich neutral gehalten. Der wiederholte Brief gehe sogar so weit, nicht ohne Heuchelei zu erklären, day man alles vermelden wolle, was die Fortsetzung des MeiramgSausta.lsches schwierig gestalte und dast deshalb die deutsche Aegiv- rung ihre Antwort auf die Punkte beschrankt habe die den Antworten der alliierten Regierungen auf dir letzte deutsche Bote gemeinsam seien. Aach einer Kritik, die sich In dem ®e- dankengang bewegt, die der »Petit Parisien' entwickelte, kommt die Hovasagentur au fo - Senden Konklusionen: Welche Antw)rt toerben die Legierungen nunmehr der deutschen Aeglerung zuteil werden lassen? Darüber ist in Paris und anderwärts noch keine Gnlschridung getroffen. Die | deutsche Aote zwingt zu einer raschrn Erwiderung. ; Die französische belgische Aote vom 6 Mai hat unverzüglich den Bvrwurf der angeblichen Illegalität vom 2. Mai zurückgewiesen. Sie hat zu gleicher Zeit die leitenden Grundsätze der frcm- zösisch'belgischen Deparationspolitil aufgestellt. Es Allen denen, die an dem so plötzlich und unerwarteten Heimgange unserer lieben Entschlafenen so herzlichen Anteil nahmen, sowie für die liebevolle Pflege der Schwester, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrassistenten und für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Ludwig Fuchs I. 92,- 9250 —,—1710 — 680,- 760.- öuche 1. NotW ans onM Ge- MshM. Schr. Ana. u. 06960 an den Giest. Anz. 5—lOMontn w flcgtn h»hk Zinsen gesucht. Schr. Ana. u. 3947D an den Gteh. Kn>. Bochumer Gust .... 600-300,-6100011,-660000.-72000^- BuderuS.........*2l00(ffi. XH -22 Earo . . 22SOOO.-2 >:m-20TO00,-22ü000.- Deuisch-Lurembnrg. . 57ä000 -6:10'K)IV^)<|0000,-64000Ü- Gclseiikl rchener 'Beroro67OC)0O,-7OM)O. '^OOOO,- Oarvener Bergbau 900000,—lOOOOixl-86ö00a- 51 alliverkAscherSlebenl7'>O00,-180AtO.- —,—166009,- 230000.-253000, -220000-227)006, - 435000,-">40000.-450)00,-r)310m- ' 800U00.-8l00ü0,-6650 )0,-S00009,- -,—827)000,-815000,- . 40000.- 43000— Mittwoch, den 13. Juni ksd. J».. norm. 10 Uhr, sollen aus den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda, Forst- roortel II, folgende Holzsortimente im Sud- misiionswege verkauft werden: 2 Eichen-Stämme 2. Klasie --- 2,61 Fstm. -- * " 0,66 „ ersetzt teure Kernseife vollständig. 375988 Berlin, 8. Juni. Dach einer Meldung des „Berl. Lvlalan^." ans Halle ging gestern in der Gegend Vvn Ei sie den tn der Provinz Sachsen ein regelrechtes Schneeaestöber nieder. Der Schnee blieb stundenlang auf den Feldern liegen. Handel. Frankfurt a. M., 8. Surrt. Dörsen- stimmungsbild. DaS neue deutsche Angebot wurde von der Börse in günstigem ©inne ausgenommen, man wartet aber den Desamteindruck. den das deutsche Memorandum Im Auslands machen wird, vorerst ab. Am Aeirteirmarkt kamen Dollarfchatzanweisungen mit 80 000 zur Aotierung. Durch lebhaftes Geschäft traten ötinnedtoertc hervor. Don Spezialwerten waren Hulms Sichel und Kaorr-Heilbronn, letztere auf Kapital- erhöhung und günstiges Dezugsrecht. bevorzugt. Stark angeregt zeigten sich ferner H.chligenstaedt, Aheinstahl bis zu 150 000. Don den chemischen Werten waren Scheideanstalt und Aü-gerswerle, LH Goldschmidt wieder lebhaft im Verkehr. Ani- linattien erfuhren bei erster Aotiz Kurserhöhun- gen Don Elektrizitätspapieren fanden Licht und Kraft. Plus 10 000, starke Beachtung. Dvn sonstigen Lndustrieaktien waren Zuckerwerte fester. Zellstoff Waldhof Plus 5000. Phönix Bergbau ging von 480 000 auf 540 000. Maschinenfabriken waren unregelmäßig. Daimler waren begehrt. 3m Frei- verfehr konzentrierte sich das Hauptinteresse auf Kabelwerke Aeist. 92 000. Man nannte Bauxit 3450 Krügershall 78 000, Becker Kohle 65 000, Decker Stahl 88 000 bis 92 000, Dreisgauer 9400 bis 9450, Ufa 39 000, Api 111000 bis 120 000, Deutsche Petroleum 290 000. Der Dollar stellte sich auf 76 000 bis 77 000 bis 79 000. Berlin, 8. Juni. D o r f e n ber i ch t. Heber das Memorandum der deutschen Regierung wurde viel gesprochen, zu einer klaren Auffassung der Wirkung gelangte man jedoch noch nicht. Das Geschäft wurde daher hauptsächlich durch die Festigkeit des Devisenmarktes und durch fortgesetzte Auslandskaufe beherrscht. Am Montanmarkte fliegen namentlich die Werte der Rhein-Elbe-älnion wiederum beträchtlich; außerdem Rheinstahl angeblich auf Auslandskäufe und ferner Kohlen- aftien Deutsch-Luxemburg gewannen 75 000, Bochumer 25 000, 3lfe Bergbau 50 000, Laurahütte 70 000, Harpener 145 000 und Rheinstahl 200 000. Auf den anderen Märkten waren die Kurserhö- bungen weniger umfangreich, teilweise drückten sogar Dewinnrealisierungen. Don Maschinenfabriken stiegen (Sehr. Doehler um 45 000. Petroleumwerte setzten ihre Aufwärtsbewegung kräftig fort. Bankaktien besserten sich meist. Schiffahrts- oftien wurden gleichfalls höher befahlt. Daluta- poPiere stellten sich vorwiegend höher. Deutsche Anleihen tagen fest. 3m späteren Verlauf trat bei ruhigem Verkehr eher Aeigung zur Abschwächung ein. . 3n den Abendstunden trat unvermittelt eine allseitige starke Aachfrage nach Devisen ein. so dah die Geldkurse für die führenden Plätze sich *-ntr crcr-y Sonntag, den 10. Juni, 2 Uhr nachmittags in der Müllerschen Badeanstalt II. 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Dun würde sie wieder Besuche machen rnd empfangen, Einladungen an nehmen und selbst ein- laden, sie muhte zu ihrer Sch leiderin gehen und anprcbieren, muhte hundert Dir^ge tun, die alle in ihrer Kleinlichkeit wichtig waren für das Getriebe ihres täglichen Lebens, und die getan werden muhten, wenn nicht das ganze schnurrende Räderwerk in Unordnung kommen sollte. Die ganze Wohnung muhte revidiert werden, 2Iug ifte war ja sehr zuverlässig, aber das tat doch not D e Teppiche und Dorhänge waren von ihrem Aufbewahrungsorte schon abgeholt S'e dachte an hundert Dinge. Es graute ihr davor, daß sie alle geschehen mußten. 3m vorigen Orhrr hatte sie sich eine Liste der Besuche ausgestellt, die sie zu machen hatte. Dieses 3a hr kamen nun wieder einige neue hinzu, waren einige alte abgegangen. Das war alles wichtig und durste nicht versäumt werden, und doch sch.en es ihr, als ob sie dies alles kaum würde tun Binnen, als ob es so unendlich überflüssig sei. Sie zuckte zusammen. Wieder fuhr der Zag langsamer. Er hielt auf einem grauen Bahnsteig, wo alles ruhig war und ölig, zog dann langsam wieder an, kam in schnelleres Tempo, raste wieder dahin, Berlin entgegen. Run sah sie durch die Rocht ehren schwachen Lichtsch.in am Horizont auf- dämmern. Er wurde stärker u i> stärker. S e wußte, dort war die Stadt, die ihr jetzt erschien wie ein riesenhaftes Untier, dem sie nicht entrinnen II r- Das Kloselhcms. Roman von Luise SchulZe - Brück. 49. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Das würde sie nun immer und immer sehen, dasselbe Bild! Sie drückte den Kopf gegen die Scheibe und schaute in die Rächt hinaus. Der Zug verlangsamte seine Fahrt, die Maschine schrillte. Aus dem Dunkel truchten hohe Häuser auf, Fabrikschornsteine, ein Kirchturm — nun fuhren sie in eine Station ein. Auf dem Dahnsteige drängten sich ein paar Dutzend Reisende zum Zuge. Das war alles so grau, so häßlich legte sich so beklemmend auf sie. Dann fing die Maschine wieder an zu arbeiten, das gleichmäßige Raitem schien in ihrem Kopfe zu sein Ra—ta—ta, Ra—ta—ta, immer schneller wurde wieder die Fahrt Run waren sie wieder auf freiem Felde, fuhren wieder in die scheinbar endlose, graue Oede hinaus. Auch Hans Dietrich hatte sich in eine Ecke gelehnt und die Augen geschlossen. Aber er schlief nicht Sie sah seine Augenlider zucken. Eine halbe Bewu'stloiigkrit überkam sie. Sie fxtnrmerte langsam ein, und es war wieder dasselbe. Der grüne Fluh, der so sanft hmglitt, das alte graue Haus und die Menschen darin. So deutlich sah sie Arnolds. Er streckte ihr die Hand entgegen, diese Hand, die so charakteristisch für den QKann war, mit den etwas heroorwetenden Adern, die sich bläulich von der brauten Hand abhoben. 45r strich sich mit der immer wiederholten Bewegung über den bwunrötlichm Bart. Halt da war noch irgend jemand, der sich beständig — ach nein, das war ja Aßmussen. der sich das Haar zurück- strich — Ahmussen! 3a, den würde sie nun auch Wiedersehen. Wie aus einer Versenkung tauchte ia ^Fortsetzung folgt-) ier Mitarbeiter j, Unblutig. sgSS der ^Entschlossen, hat ersieh e ),odeiuh der Hühner , nämlich der q Rflst. i cr„d8®itß weit mehr schaMc daran ver em Ertolß 08‘ glück- mt er 'ne Erkenntnlj >ck -n üer ^ i5t und ’ einz,g.„ Ä wissen; darnUnlle Zeiten im fur n -t „hicksender Miltihn Är nur noch fort ;urieHflhnerauf«n „ einige nn„'.jilionen; hdaß/Öent.^ ef«hrlof;onW^ ZW WO Ä’fsi Ji* iwJJUbs m el^,nyÄnn gveü äsAs>* konnte, das sie verschlingen würde in feinem alles begrabenden Schlunde. Schnell, unaufhaltsam schnell näherte sie sich ihm Schon vermehrten sich die Schienenstränge, die im Lichte der Lokomotive sich spiegelten und blinkend neben ihr herliefen. Schuppen tauchten auf, kleinere, größer2. Elektrisches Licht beleuchtete von hohen M.isten irgendeine Fabrik, die bann wieder zurückblieb, und dem öden Felde Raum machte für kurze Zeit Dann wieder Schuppen, höhere Gebäude, Schornsteine In dem weihen Licht — und wieder Dunkelheit Dann stieg es massiv gegen den Himmel auf. Hohe Häuser in einzelnen Klumpen, von dr:i, vier Laternen beleuchtete Front.n mit endlosen Fenster- reihen, mitten in das Feld hineingestellt — die Ausläufer der großen Stadt. Dann schoben sich die Häusermassen enger zusammen, helle Fenster glänzten Run waren es schon ©trafen. Himmelhohe Häuser neben Dnustellen, dort eine schnurgerade Strafe, die sich, fertig angelegt mit Pflaster und Laternen, doch noch ohne Häuser, in das Rechts hinauszadehnen schien. Ein Platz mit Gartenanlagen, um den sich erst einzelne Bauwerks erhoben. Dann wieder Feld, wieder Fabriken und dann die Dorstädte voll wimmelnden Lebens. Frau Eva sah erstaunt hinaus. Woher kamen nur all die Menschen so spät am Abend? 3n dem Seitengange des Wagens wurde es lebendig. Die Reisenden drängten sich mit Taschen und Schachteln, gerade als ob sie tan Augenblick nicht erwarten könnten, wo sie aus dem engen Raume wieder in die Freiheit kämen. Frau Eva schaute noch immer hinaus, währe-id grelle bunte Plakate an hohen Häuserwänden vorüberhuschten. Der Zug fuhr zwischen fensterlosen Mauern, dann wieder an dicht aneinandergedrängten Fenstern vorbei, deren jedes beleuchtet war u.rd durch die man in die kleinen Stuben sah, darin sich das Leben abspielte. Dann wieder an feierlich verhängten Fensterreihen vorüber, durch die viele Lichter strahlender Kronleuchter blinkten. Der Schein der Strafenlaternen spiegelte sich in dem nassen Asphalt. Ein Meer von Regenschirmen wimmelte auf den Bürgersteigen. Run pfi,f die Maschine lang und gellend und fauchte und prustete, Dampf auslassend. Ein paar schwere Stöfe zitterten durch den gcmzen Zug, als er in die riesige Halle des Bahnhofs einfuhr. Halb betäubt stand Frau Eva nun draufen Hm sie stießen und drängten die Hunderte. 3fe Blick ging in die Höhe durch die ganze Halle, als ob sie das alles noch niemals gesehen hätte. Halb betäubt lieh sie sich von Hans Dietrich die Treppe hinunterziehen. Währeno sie auf die Droschke warteten, hörte es auf zu regnen. Als endlich nach langem Warten die Gepäckabfertigung besorgt war, und sie durch die Friedrichstraße fuhren, schien es Eva, als ob sie in einem schweren Traum befangen sei. 3n der Friedrichstrafe drängten sich die Menschen. Sie sah das schon tausendmal gesehene Bild, als ob es ein ganz neues sei. Sie fragte sich mit einem schreckhaften Staunen, was wohl diese Menschen hier toi» in einem Ameisenhaufen za- sammenwimmeln liest. Dis ihr endlich zum De- wuhtsein kam. daß dies alles ihr nicht fremd sei, waren sie über die Linden durch das Dvanden- burger Tor gefahren und bogen nun in den stilleren Tiergarten ein. Stau Eva sah an den Häusern der Tiergartenstrafe in die Höhe. Einzelne Fenster waren hell, überall Menschen, Wohnungen dicht oneinanbergebrängt 3n jedem Hause so viele. Die Luft hier war frischer als in der inneren Stadt, aber sie legte sich doch dumpf auf die Lunge. Drüben in der Tiergartenallee gingen einzelne Tvangettschrr Landsskirchentag Darmstadt. 7. Juni. Die heutige Sitzung wird um 9,10 älhr drrch den Präsidenten D. Dr. Diehl eröffnet. Dor Ecng.'t.ig in die Tagesordnung spricht Psarreo Georgi das Gebet. Erster Gegenstand ter Tages o rdnun zist ein Antrag des Abg. Wagner, tot die Abänderung des KirchengesetzeZ zur Genehmigung von Erziehungsbeihilfe.l an die evangelischen Geistlichen Hessens zum Gegenstand hat. Aach der Begrüidung des Antragstellers soll dieser Antrag bezwecken, die durch das Ortsklasienshstem bogrü.deten Mängel afeu- slellen und sozial ausgleichend dadurch wirten, daß die Erziehungslast en au, alle Schultern verteilt werden, an Stelle der in Frage kommenden Betrogenen. — Der Gesehg:bungs<>u ? schuß empfiehlt die Annahme des Antrages und die dadurch begründete Gesetzesänderung. Cs folgt Beratung der Dorlage des Oberkonsistoriums, die Bildung einer Krankenkassengemeinschaft für die evangelisch'.n Geistlichen betoeife.id, in zweiter Lesung. Die Vor- läge wird im wesentlichen in der Fassung der Kachenregierung angenommen. Eine längere Aussprache erfordert die zweite Lesung der Dorlage des Oberkonsistoriums, betr. die Aenderung des Kirchengesehes vom 23. März 1922, die Gehalte der Geistlichen. gesetz anzuschliefen. Rach einer Pause erfolgt die zweite Lesung des Doranschlages. Die Ausgaberubriken werden mit den beschlossenen Aenderungen genehmigt. Ebenso die Einnahmerubriken und Der ganze Voranschlag. 3m Anschluß daran wird über den Antrag des Oberkonsistoriums beraten, über Arstahnung des Voranschlags usw., wie er in dem Bericht über die zweite Sitzung mit» geteilt wurde. Abg. Hensen (Langen) tritt unter längeren Begründungen für eine höhere Landeskirchensteuer als 6 Proz. ein. Man sollte mit der Bemessung der Steuer nicht zu zurückhaltend sein. Abg. D. Dr. Schian macht demgegenüber darauf aufmerksam, daß zu den 6 Proz. noch die Ortskirchensteuern treten, die doch für den einzelnen erheblich ins Gewicht fallen. Die Beschlüsse werden schließlich einstimmig in der mitgeteilten Fassung angenommen. Die Vorlage, betr. die Errichtung einer zweiten Pfarrstelle in Bad-Rau- beim, wird in der Fassung des Finanzausschusses einstimmig angenommen. Es folgt hieraus eine lebhafte Aussprache über d:e Vorstellung der Gemeinde R ) t h e n - berg i. O., die bei dem Landeskirche.itag um Schuh gegen angebliche Vergewaltigung durch die Kirchenbehörde nachsucht. Der aus den Verhandlungen hervorgehende Vorgang ist fügender: Bei Freiwerden fer Pfarrstelle in Roths'Berg erfolgte eine provisori - s ch e Besetzung durch einer jungen Piarrassisten- ten, da das Patronat dem Fürsten von Leiningen % ^Wschaft ^Niotu ***ta *£oteI Nfelb Aufrechte deutsche Manner. Aus dem französischen Gefängnis ta Mainz entlassen, trafen vor einigen Tagen der Eisenbahnoberingenieur Mauelshagen, Leiter eines größeren Betriebswerkes. Lokomotivführer Lamberts und Flesch, alle aus KarthauSbeiTrier.m Gießen ein. Als Angehörige der Reichsbahndirektivn Trier, z. Zt. in Gießen, wurden sie vom Präsidenten Lohse aufs freundlichste begrüßt. Die drei Tapferen wurden Anfang Februar von den Franzosen wegen Dienstverweigerung verhaftet und z u s a m - mengekettet ins französische Gefängnis in Trier und dann nach Mainz überführt. Hier erfolgte nach zirka zweimonatlicher älnter- suchungshaft die kriegsgerichtliche Aburteilung, die für Oberingenieur Mauelshagen auf 3 Monate und 100 000 Mk. Geldstrafe, für Flesch auf 3 Monate und Lamberts auf 2 Monate Gefängnis lautete. Obwohl letzterer nurzu 2 Monaten verurteilt war, muhte er 3 Monate Haft absitzen.Dies brandmarkt so recht die Willkür der französischen Justiz! Alle drei führen bitter Klage über die schlechte Kost und die brutale Behandlung durch die französischen Gefängniswärter, und geben an, auch im Gefängnis noch öfters zur Aufnahme der Arbeit aufgefordert worden zu sein. zu Amcrbach untersteht und eine Ausschreibung ev.olgen mußte. Auf das Ausschrribe.i rneLDeten sich zwei Kandidate n, von denen der eine ausschied und der andere infolge Präsentation durch den Fürsten Leiningen die Stelle übertragen bekam. Inzw.schen hatte sich aber der provisorisch die Stelle verwaltende Geistlich: derart gut ei »gelebt und war so beliebt geworden, daß die Kirchen- gemeinde Rothenberg gegen die anderweile Besetzung Widerspruch erhob und verlangte, daß der ihr zuerst ;u geteilte junge P, nrrer bleiben solle. Auf die Erwiderung der Kirchenbeyörta, daß dies nicht a rgefe, da das Patro.ratsrecht be- achtel werden müsse u'.id der Kirch: das absolute Vorrecht der Piarrstellenbesehung zustche. wurde erwidert, daß durch die Dervassungsbestimmungen das Vorrecht des Patronats au,gehoben sei, daß man sich mit allen Mitteln g-egen die Reafesehung wehren, das für die Pfarrbesoldung seither bewilligte Holz (23 Meter), das heute einen Wert von einer Million Mark betrage, nicht mehr abgebe usw. 3n der Folge entstand denn auch in der Gemeinde mit dem Antritt des neuen Pfarrers eine wilde Bewegung die unter Gewaltandrohung. Schluß der Kirche, Androhung der gewaltsamen Räumung der Psarrerwohnung usw. aaferortant- liche Ausdehnung annahm. 3m Ramen des Ausschusses beantragt der Abg. Dr. Walger, durch die Kirchenbehorde bei der Landesregierung zunächst durch eine Erklärung fest stellen zu taffen, in welcher Weise die Verchssungsbestimmu ngen über die Aushebung der Patronate zur A.:we,rdung kommen. Abg. D. Dr. 6 tf) i a n ist der Auffassung, daß die Patronate Wohl durch die Verfassung aufgehoben sind, daß aber bisher keine Ausführungsbestimmungen bekanntgegeben wurden, so daß die Patronate noch als bestehend zu betrachten sind, genau tote die in der Verfassung fest- gelegte Trennung von Staat und Kirche. Es müßten entschieden Verhandlungen vor der Aufhebung vorausgehen. Abg. D. Dr. Floring hält es für richtig, daß man die Kirchenregterung beauftrage, die Frage mit der Staatsregierung zu Hären. Er schildert kurz den Widerstand Rothenbergs, der dank dem Eingreifen des Präsidenten Dr. Diehl als Vorsitzendem des Dekanats Erbach jetzt zu einem gewissen Stillstand gekommen sei. Rach weiteren eingehenden Erörterungen über die Frage der Patronatsrechte erklärt Der Vorsitzende, daß man im 3ntereffe der Gemeinde Rothenberg die Derhandlugnen habe ab- kürzen wollen, nach den jetzigen Auseinander- setzungen bestehe aber keine Veranlassung mehr, irgendetwas zu Der heimlichen. Er beantrage die Verlesung der Vorstellung der Gemeinde Rothenberg, die hieraus beschlossen wird. Präsident Dr. Diehl verliest dann die Vorstellung, in der u. a. auch die Beseitigung des Patronats durch die Verfassung, die Tatsache, daß der Fürst zu ßeiningen für ine Gemeinde Rothenberg absolut nichts tue, daß man das Pfarrholz verweigere, weil der Kirchenvorstand bei der Reubesetzung nicht gefragt worden sei, und anderes mehr vorgebracht wird. Abg. D. Dr. Flöring geht nochmals eingehend auf das bebaucrlkfe Verhältnis ein. Bei keiner Pfarrstellenbesetzung seien bisher so zahl- ttiefe persönliche und schriftliche Auseinandersetzungen erfolgt, in keiner Weise sei bisher ein solch gewalttätiger Widerstand geschehen. Die Kirche müsse hier auf ihrem Recht der Stellen» bcsetzung bestehen. Es sei jetzt eine gewisse Beruhigung eingetreten, und man hoffe, daß der neue Pfarrer, gegen den persönlich die Gemeinde absolut nichts einzuwenden habe, mit der Zeit sich einführe. Es folgen dann noch Auseinandersetzungen der Abg. Dr. D o r n f e i f f und Dr. Knauh, die als Juristen auf dem Standpunkt stehen, daß nach der genauen Bestimmung der Verfassung nbiefe Vorrechte sind aufgehoben", ein Zweifel nicht bestehen könne, während Abg. D. Dr. Schian feinen gegenteiligen Standpunkt wiederholt vertritt. An der weiteren Aussprache beteiligen sich die Abg. Dr. Kahl ick, Fenchel und D. Dr. Flor ing. Folgender Antrag des Petition-aus» s ch u s s e s findet schließlich einstimmige Annahme. Der Lantaskirchentag wolle auf die Eingabe folgende Antwort erteilen: „Der Landeskirchentag bedauert das Verhalten des Kirchenvorstandes und zahlreicher Gemeindemitglieder bei Wte- derbesehung der Pfarrstelle in Rothenberg auf das allerernsteste, denn die Kirchenregierung Hut bei der Besetzung der dortigen Pfarrstelle nach jeter Richtung gesetzmäßig und richtig verfahren. Andererseits hält es der Landeskirchentag für unbedingt notig, die Kirchenregierung zu bitten, die Frage der Patronatsrechte für Rothenberg zu klären." 3n der Debatte werden die ungeheuren Schwierigkeiten anerkannt, die die Kirchenregierung hat, um die erforderlichen materiellen Mittel zu beschaffen. Man darf der Kirchen- und Staatsregierung dankbar fein, daß sie immer noch die Gehälter für die Geistlichen auf bringt. Rach längerer Debatte wird schließlich noch beschlossen, den Art. 1 in der Fassung der Vorlage, den Art. 2 in solgender Fassung anzunehmen: 3n §7 tritt an Stelle des Abs. 3 der seitherige Ms. 4, und der neue Abs. 4 erhält fol- genta Fassung: „Wenn im übrigen Geistliche bei Inkrafttreten des Gesetzes Vergütungen für Schul- otar Seelsorgerdienste beziehen, bleibt es der Kirchenregierung freigestellt, diese Vergütungen ganz oder teilweise den Inhabern zu belassen." Dazu wird ein Antrag angenommen, nach dem die Vergütung für seelsorgerische Rebentatig- keit den bisherigen Inhabern der Pfarrstellen ungekürzt verbleiben, falls die Beauftragung für sie in Zukunft wegfällt. — Art. 3 wird in der gestern mitgeteilten Fassung angenommen. Das Gesetz tritt am 1. April 4923 in Kraft. Es wird weiter Tat Antrag angenommen, das Gesetz mit all seinen Folgeerscheinungen an das Desoldungs- " w ugplOQ. NM» wann Deutscher Reichstag. Berlin, 3. Juni 1923. Das Haus tritt in die B:spr:chu ig der s o- tzialtstischen Teuerungsinterpella- t i o n ein. Abg. Sch lauck (Z.): Ms den gestrigen Erklärungen der Regierung ergibt sich, d.iß sie der Rotlage unseres Volkes nicht tateilos zusehen Will, die durch d^s Dersalller Friede'Nsdiktat verschuldet worden ist. Es steht außer Frage, daß einzelne Kreise der Wirtschost aus der Rotlage Vorteile ziehen. Staat und Wirtschaft müssen sich darüber klar sein, daß der Hunger dec Massen den Anfang vom Ende des Vaterlandes bedeutet. Um das zu verhindern, muß dir Wirtschaft unter ümftänben selbst von ihrer Substanz etwas op'.een. .In dieser Zeit der schwersten Rot müssen alle Staatsbürger daS Letzte dem Staat geben. Die Derfchwenoungsfucht muß durch steuerUchr Maßnahmen eingedämmt und dem Wucher schärfer als bisher zu Leibe gegangen werden: ferner muß der Wucher von den Wirtschaftskreisen boykottiert werden. Goldlöhne sind undurchiührbar. Unfer Elend wird erst aufhören, toenn Deutschland und der Welt der wahre Friede gegeben ist. Denn die Sozialdemokratie in dieser schweren Zeit das Par- teilntcrcfR zurückstellen und in die Regierung eintreten würde, wäre damit die Lösung der schwebenden Fraae erledigt. Lehnt die Sozialdemokratie das ab, hat sie für sich das Recht der Kritik verwirkt. Abg Findeisen (D. Vp.): Bei den Hllfs- aftionen der Regierung wird leider zu toenig an den gewerblichen Mittelstand und an die Kleinrentner gedacht, da diese Kreise ihre Rot nicht auf der Straße zur Schau tragen. Dies gilt auch für das vielverleumdeie Kleinhandtoerk. Von einer Wiedereinführung der Zwangswirtschaft rann keine Hilfe kommen: wenn überall die freie Wirtschaft durchgeführt ist, werden auch die Parasiten verschwinden. Die Behauptung, die Deutsche Volkspartei fei von Stinnes abhängig, ist unsinnig, aber sie wird von denselben Sozialdemokraten ver- Äbreitet, denen man früher zu älnrecht nachgefagt Hat, sie seien von Singer abhängig. Wir wollen als wahre Volkspartei dem neuen Proletariat heissen, das unter den Folgen der Markentwertung am meisten leidet. Abg. Wien deck (Dntl.): In der Begrün- 4mng seiner Interpellation hat der Abg. Auf- Häuser leeres Stroh gedroschen, denn er hat das Ergebnis der sorgfältigen Prüfung der Mark- enttoertungSursache im dafür eingesetzten Ausschuß vortoeggenommen und längst wideclegte Behauptungen vorgebracht. Wir müssen heute den Schuh der Arbeit vor dem Staat verlangen: das Haben die Erfahrungen mit der Zwangswirtschast bewiesen. Die Verordnungen, die das Handwerk -oder die Kleingewerbetreibenden berühren, müssen mit dem nötigen Verständnis für diese Wirtschaftskreise erlassen werden. Wir protestieren aegen die Behauptung Auf Häusers, daß nicht nur Die Franzosen, sondern auch die deutschen Kapitalisten an unserem Elend schuld sind. Das ist ielne indirekte Sabotage unseres Mwehrkampfes an der Ruhr. (Unruhe, Abg. Sollmann [6.] ruft: DaS ist eine Frechheit! Wo waren Sie an der Ruhr?) Die deutsche Regierung muß sich zusammenfinden zu einem Generalangriff gegen den Versailler Schandvertrag. Abg. Dc. Emminger (Bahr.Vp.): Unter der ungeheueren Preissteigerung leiden in erster Linie die Lohn- und Gehaltsempsänger. ganz besonders aber die deutschen Hausfrauen. (Sehr richtig!) Die sozialdemokra.ische, Interpellation ist nicht nur begründet, sondern auch berechtigt. Von der Begründung kann man nicht dasselbe sagen, denn in ihr fehlt jeder positive Vorschlag. Ein un- üiugliches Rezept sind künstliche Preisherabsetzungen, Revolten und Putsche. Die gestrige Rede des Abg. Aufhäuser' klang tote eine Einladung an die Straße. (Widerspruch bei den Eoziaidemokraten.) Wir erleben jetzt schon in Sachsen Uiumbcn, die nicht nur auf die allgemeine Rot, sondern auch aus gewissenlose Hetze zuiückzuführen sind und an Denen auch die sächsische Regierung ihr gerüttelt Maß Schuld trägt. (Unrufe bei den Sozialisten.) Im vorigen Hayre hat der sozialdemokratische Wirtschaftsminister den Versuch einer Markstützungsak.ion auch nicht erfolgreich durchführen können. Die Wirkungen des Friedensvrrtrags von Versai'.leS kann keine deutsche Regierung aus der Welt schaffen. Helfen kann nur der Grundsatz: Mehr arbeiten und weniger verzehren. Abg. Stöcker (K.): Die Erklärungen vom Regierungstische lassen erkennen, daß die Regierung keine Ahnung von der furchtbaren Rot und Erbitterung hat, die im deutschen Volke herrscht. Die jetzige Rotlage tst nicht allein die Folge des Versailler Friedensvertrages. Der ungeheuren rm. Darmstadt, 8. Juni. Der Landeskirchentag behandelte m seiner heutigen Sitzung zunächst die Eingabe der hessischen Organlften und Ehordirigen- t e n, die Regelung ihrer Desoldungsverhältnisse betr. Die Kirch en regierung gibt hierzu die Erklärung ob, daß sie eine die Frage ordnende Verfügung erlassen habe. Die Eingabe geht bann an den HfetitiorLausfchuß zurück. Auch der Antrag des Abg. Dr. S ch i a n und Gen. wegen 2lnftdlimg bzw. Beschäftigung des Missionars Schlaudvaff geht nach entgegenkommender RegierungSant-wort rwchmalS an den Ausschuß. Hierauf wird der Antrag des Abg. Bernde ck beraten, der die Wiederherstellung der vom Finanzausschuß von dem Voranschlag gestrichenen Forderung für die Berufung eines P f a r r - affiftenten für die innere Mission wünscht. Abg. L a m p a S beantragt, wegen *ber allzu knappen Mittel für Zwecke der Volksmission eine Kirchenkollekte zu erheben. Prälat Euler spricht sich gegen beide Anträge aus. Ada. Schrimps tritt dafür ein, daß die Geistlichkeit nach einem aroßzügigen, von der Kirchen- regierung auszuarbeitsnden Plan die wichtige Volksmilfion selbst in die Hand nimmt. Abg. Stroh begründet die Stellungnahme des Finanzausschusses, der an weniger wichtigen Stellen sparen will, um die Beträge für andere wichtige kirchliche Zwecke evll. im Interesse der Volks- Mission verwenden zu können. Abg. Dr. Ave- marie empfiehlt wiederholt zur Behebung der seelischen Rot des Volkes die Schaffung ausreichender Pfarrstellen Abgeordneter Schuster möchte bei der VolkSmisfion auch die kleineren Orte berücksichtigt wissen. Abg. Dr. Müller unterstützt den Antrag Lampas, der in großzügiger Weise mit den gegebenen Mitteln das gesteckte Ziel zu erreichen suche. Die Dolksmission bedürfe starker älnterstühung. Abg. Fenchel weist darauf hin, daß die gewährten Staatszuschüsse nicht nur zur Zahlung der Psarrgehalte dienen, sondern auch für alle kirchlichen Zwecke Verwendung finden sollen. Abg. Dernbeck erwartet aus dem Hause geeignete Vorschläge über die zweiten Pfarrstellen, die evtl, bei der Richtbesetzung in Betracht kommen können, da von anderer Seite warme Befürworter für die Erhaltung auch der Keinen Pfarrstellen vorhanden sind. Abg. B e r n b e ck stellt fest, daß es sich bei seinem Anträge nur um die vorübergehende Richtbesehung einzelner kleiner Pfarrstellen dreht, wie dies bis jetzt schon bei einzelnen Pfarreien in Oberfessen der Fall fei. Es wird dann eine Erklärung gutgefeifen, in tat tat Landeskirchentag die Wichtigkeit tat Docksmission voll anerkennt, wobei es für wichtig erachtet wird, daß im Interesse der Dolksmission alle kirchlichen Kräfte mobil gemacht werden. Der Antrag des Abg. Lampas wird dann abgelehnt. Eine weitere Erklärung über die Rotwendigkeit einer weiteren Pfarrstelle für die Vvllsmission findet ebenfalls Annahme. Der Antrag des Abg. Dr. Mathes für Erhebung einer Kollekte für die Volksmission findet Ablehnung. Tanzstunden- Vereinigung 1M-M. Litmötaa. 9. Jnnj iiivnbaUt iü. umlbSflaricnl I03W Tommerscst Aniling ?/, Uhr. Giisie können ein* aesilhrt werden. Stadttheater ÜOOBSlQQ.llM von 7 bim Üdr! Gastspiel “Mlug. 3«nS4,n ^^DttDvrstand. evil- __ Ib.EisleUerl Sitzung brr Stadtverordneten. •I«btfl, 7 Iani 1021 (Wxt M T5«W1) Erhöhung bet Äanalbeeelewge- ge b 6 brtn •tn 2Mtrag bet gininjOMtfdba’Ttl. Me 3a- schtaosgebü-r ’ür Ml Cbcnuuung btt MMIb« JUmlLr In Hötzr d«» -50| achea 'Betrag»» brr nach brm 0rtiril bi« W 3unt 1023 -- tn brr gleichen Höbe für bte Ctobi erhoben Verben Vie für bee Staat TD*rb rin'H^mli argnymaen. Unter st ützona bei TDobnunglbauei Der Ban-enoffenschaft 1894 wirb ZN Strlla- ftetiung brr begönne.,en Botnunjlbü j*m etn weiterer Baukostenvorichuh von SO THIKimun Wart etmnuiig jettxibrt Die Stadtverwaltung wirb ermächtig:, ben Betrag wn 25 Bll Manen 28arf umgebenb zur Zulubhing zu bringen Das ber t „■< n bei mbau g rior bie 6 labt lalle übernommen Das Eigentumsrecht an ber Einrichtung geht auf bie Stabt über. Freiwillige Feuerwehr Ein Gesuch ber Freiwilligen Feuerwehr um lieber nahmt ber Kosten (201 000 TM ) für An- serligung unb Arabern von Aeuerwehruntformen auf bte Stabt wirb bewilligt Erhöbung ber Gebühren für Grlöer unbBeerbigungen. Einem Anträge ber Baubeputation entsprechend werben bte Gebühren für Grüber vom 1 Ounl 1923 ab um runb 300 Prozent erhöht. Aus eine Anfrage au* bem Haufe, wie es mit bem Bau eines Krematoriums ober eines Verbrennungsofens stehe, antwortet Bürgermeister Ktenzten. bte Frage werde soeben geprüft unb tn allernächster Zelt ber Bau- cheputativn vor gelegt Verzicht aus Abgaben. Die Erhebung ber Verbrauchsabgaben für Wein. Obstwein unb Branntwein in Der Stabt Giesten wirb bis zum Inkrafttreten des Jinanz- au*gleichsgesetzes ausge^t ba ber CMbelngany tn ber Zeit vorn I April 1922 dis Februar 1923 sich nur auf 91 320 Alk belief unb dieser Ertrag bte Kosten der Erhebung unb Verwaltung nicht tm entferntesten deckte, was ebensowenig für bie nächst<- Zukunft zu erwarten ist Kein Druck des Voranschlags für 1923 Auf Antrag des Finanzausschusses wirb beschlossen, von dem Druck bet Voranschlags für 1923 abzusehen Eine Zahlenübersicht tn der notwendigen Anzahl soll vervielfältigt unb bas bisher gedruckte Erläuterungshest zu der Zablen- Iberstcht In mehreren Etempiaren hanbfchristlich hergestellt werden. Deutscher 61 ä b t • t a g Aus den Beitrag zum Deutschen Stöbtetaa für Has Aechnungsfahr 1923 Wird etn Dorf «hust von 200 000 Mark bewilligt. Das Gtestensr Stipendium aus An last bes 300jährigen Bestehens ber LanbesuniderNtät. Die Zinsen aus dieser vltstung sollen künftig nur noch alle 5 Jahre vergeben werden, ba der Qabreibetrag der Zinsen sich nur aus 703 Mk belaub unb man deshalb den Ertrag von 5 Zähren zusammen verteilen will. Lohnerhöhungen für ble städtischen Arbeiter Für M< Lohnerhöhungen ber städtischen Arbeiter wird für bte Zeit vom 15 März bis jetzt ein Kudu von insgesamt 940 Millionen Mark beantragt Stubtv Mann bemerkt bet M»fer Gelegenheit. es liegt ein einstimmiger Belchiust der Stadtvervrbnctcmvrrfamm'.ung vor. In dem die Erwartung ausgesprochen werbe, bast MeAeichs- regterung auch für Diesten die 6 o n ber • »u schläac für die Bea mten auszahle Die Deuelungsrer' ättnisfe tn Glesten ständen In fet-er Weil»- zu ück hinter Darmstadt unb ben taM- Ich'n Stäb e ,. in denen ben Kramten bi: öoaber- zulag.' schon längst beubll werde (Vi. untere Slalt komm.' tn der Neuerung ganz vefeniiich ü!e den Durch'chnlu der groben Städte hinaus 3n Franlfurr z B fei bte jüngste Teuerung«. *$1‘fr mit 275 430 ang-neben werden in Giosten M! <■ fie lich aal 275 28. g.-teilt , in Darmstadt Darb (le aus 308 715. in Glrsten auf 306 338. Das Mißverhältnis Awi'ch-n ber Molhuri in Gissten, kl* In Klaste o stehr. und der In Den anderen garsten Städten, die In A leien, werde noch erhöht durch die den ®iebener Barmten ooren,baUrne Srnte zulage. bte tn ben «üblich«, Stäb«« Gewährt weide Die Urfach.- »u Metern Mlstvertzält- nis kl darin zu «ach-n hast der Keichs reg ierung unzutreffende Angaben über bte Teuerung*t*r- häilniffe tn Gi st.n gem.icht worden Irtea, aal 9.unb beten ua'.rt Stadt Us eine billigt er- scher« 3n Gegenwart ber tm 6: rdcttoallanj er acht werbe. Dem Kufe eine Boriagr zu unterbreiten, bie die G« »älter ber Gruppen 1—5 den Löhaea der Arbeiter angleich, bergr'talt. hast den Beamte* bie D'sk.-er,z1umme als ^:ag« grzabll werbe. Bärgrrmmster Krens le» bin«. Meiern Xu trag nicht HatMugeben da bie 2krbanbümee* zwischen bea Beamu gewe stchaften unb der Äe- gteiung über bie 'c^jng^’rage unmitNibar DOC bem AMchiust ständen Stobt» Fischer führt a. a. aus. ber Vor- etbncr habe susgetproche*. hast es la Giestrn Kräfte gebe. Mt bei der 2lei trf-rgtrrjng nach- weilen wollten, bah Glesten dne billige Stobt lei Wenn das stimme, was hier behauptet wurde. Io Jet das etwas, was niemand verantworten könne Die Auswertung habe man jetzt bei der Seucegeümg der Sonder zufchkäge start erfahren Die Beamton'chaft beklage sich mit Bucht, denn fit fei gegenüber der In ander«, Städten sehr «Tlrchc gelullt Wenn ber Versuch gemacht werde. Gissten als billige Stadt hinzu steilen, «o mülle ich das Sous dagegen wehren Die Stadtverwaltung bürte In bem Bemühen, bi Meter Sache eine 2CenGerung herbelzuführen. nicht nachlaifm bisher febon bade sich die Stodtverwalkung la Darmstadt und In Berlin mit Buchdruck nach dieser Bichtung hin bemüht, und jetzt sei ja auch cin Protest ber hzlllfchen Regierung in Berlin Überreicht worden Da« Liebel liege In ‘Berlin, die Ursachen habe ber Stadtv Mann genannt Wenn kas nicht eutrefle. habe Mele Stelle allen Anlast, lich zu wehren ,Für Glesten bestehe eine unerträgliche Situation, die 'Beamten und Me Stadtverwaltung müstten sich regen, um Me wirkliche Sachlage zur Geltung zu Dringen Stadt» Prcf Dr Krausmüller unt«- streich» ble Einstimmigkeit ber Ent»ch'lrtzung Auch et stimme dem Protest zu Er Wille alletixna* nicht, dast von hier aus Mitteilungen nach Berlin gegangen feien Er könne auch nicht glauben, dast die Teuerungsziflem. Me doch veröffentlicht wür- den. In Berlin fo ganz unberücksichtigt geblieben sein sollten Stadtv Mann meint, man habe alle Hr- ladx. aazunehmen, bast die Glestener Xeuerung*- txiMltnlfle ben Ministerien und auch ben tian- bt*ftnaniämtern bekannt seien Stadt» ch v r n erklärt, bte Lebensrnittel seien wohl überall im groben und ganzen gleich teuer. Auch er fei dafür, dast das Mibverhältnls In bet Besoldung beseitigt werde, aber Gtrsten könne lock., nicht als teure Stadt bingefielli werden Die Geldentwertung müsse ja auch berücksichtigt werden Den Geschäftsleuten gehe es genau so wie den Beamten, flc können mit der Entwicklung auch nicht mehr mit. auch bei ihnen gehe es mehr unb mehr von ber Substanz Die Lebnerböhungsvorlagr wird hierauf angenommen unb bic Protestenckchliestung nochmals durch Einstimmigkeit bekräftigt. Krebite für Schulhous-Borlagen. Elnstfmmla werben fo'g nde Kredite bewllligt: 150000 Mk für bic Be'chafsung eines Tisches zur Einrichtung eines Schul'a^les für Me gewerbliche Abteilung der Fm-tdildungslchule In cer allen Klinik. 1075 000 Mk für bte Einrichtung von SchuMallen Im Gedäude der .Alien Klinik: 600 000 Mk für die Erovinzung des Inventars ber Mädchenfortbildungsschule Im Schulhaus In ber Beu stabil 300 000 Ml für Me Beschaffung von Einrichtunasgrg-nständen für ble allgemeine Abteilung der FvNDlidung,schule' 20)000 Mk. für das Aufrauhen ber Treppen Im Gebäude ber vtndtmädchen'chu e. 10)000 Mk für den Anlchlust eines neuen Projektionsapparates Im Biologie- saal ber höheren und Erwriterien Mädchenschule an Me elektrische Geltung; dielen Apparat haben die Lehrpersonen und die Schülerinnen der Anstalt In bankenstv'rter TD:l'e durch eine Geld- sammluna angefchaflt, ble Stab, trägt nur die Anfchlustkolten unter ber Voraussetzung, dast ber Apparat In das Eigentum der Schule bzw ber Stadt übergebt Neuregelung der Zahnpflege In ber Volksschule. Mit ber von ber Stadtverwaltung vorgesehenen Organisation der Zahnpflege in ber Volksschule erklärt man sich grundsätzlich einverstanden mit ber Mastgabe, dast nur solche Kinder kostenlos behandelt werden, die aus Grund der gültigen Bestimmungen freie Lernmittel ciballen Kinder, deren Eklem Mitglied irgendeiner Krankenkasse sind. Me Familienangehörigen freie zahnärztliche Behandlung gewähren, bleiben von der schul zahnärztlichen Bebandlung aus- gcschlollea. Für die Zahnpflege Im Schuljahr 1023 wird ein Kredit in Höbe von 1 Million Mark bereit- gestellt Es Ist für die Kinder freie Wahl unter einer beschränkten Zahl von Zahnärzten oorgekben. Me Pautchaltxrgülung an Me Zahnärzte soll fort- lallen und dafür bie Einzelleistung Mzahlt werden Beitragserhöhungen. Der 3a treibet trag! ar ben cheilstättenverein für Heiko für das Aechnungsjahr 1923 wird von 2» Mk auf 10000 Mk erhöbt, ber Beitrto ür Me Mitgliedschaft beim Verband Deutscher Gewerbe- und Kaufmannsgerichte von 200 Mk auf 1000 Mk beraufgekbt Beitritt ber Stabt au bem HessIfchen Privatwaldbefitzerveroanb. Aach längerer Aussprache wirb dem Bo 'ch az des Finanzaus chu fei zAlIpnch nb Msch ol en. bem hessischen P.iratwa b e tzer «^aid fei*utrttm un7 tic-.füi einen Kredit von 13000 ML au betotaiaen. Der Beitritt soll dem Zweck dienen Me tnvatwiNschaftlichen Interessen bet Stobt In einem gröberen Verband gegenüber gewissen gelehlichen Abllchten des Staates, die auf Me Ausschaltung des städtischen Eigentumsrechts am Duld hinaustousm, exrf am zu vertreten Serien des S t a b t p a r la w e a t tz OLn Schlüsse ber Beratangsarbell belchlletzt btt diesiädriaen Pariament^erie» auf Me Zeit vom 11 3u!i Ms W August feftjju- leben. Wäbeenb ber Ferien wirb ein Aus'chust In bem alle Parteien vertreten sind. Me Funk- (tonen bes Parlaments übernehmen «»Mit; D,c Ptlegvgo: tu der Ansta^ für Schwach- unb BlöMrnn.gr .Lire- IhK“ bei Drrmstobt Wahlen eum «t.cuug Bekämpfung der Schoakerrplage. Wiafehlenen. An- gebat Aw ^‘krotkbu-ie JnlaxbalegittoUcrana ousländ 'ch« Arbeiter E.nu bsU» arnnte^rützu-? Rus Stabt unb Canb. • leben, bea 9 3*ai US3 •• Lene Ae i ch s b a n kn p ke « zu 500 000 Mark. 3afolge bet neuen Ent- Denung btr Mark eroeifen sich die zur Zeit ‘>e tintigef befindlichen Äotc.i ron 50000 unb 100COO Mark fEr hohe V-rrAghiunzen als durckoas nn zu rechend. Desdaw Mm ble Aeichsbaak neue atmen tm Otennbetrsg von M0000 Mark tn Auftrag gegeben. Dienerren atmen Verden im Gegensg, za vielen, bisch r Im Buchdruck beratflelliCT unb vm die 22000 Mark-Otrnen daher leichter vetfLNchbatrn Geldfcheine von der Aeichsdruckerei In Kups rr- tiefbruckvers ähren her gestellt werden. Me die Aachahmung bedeutend erschwert. Pie Boren werden voraussichtlich Mute oder Ende 3uni zur Ausgabe gelangen, da die Technik des Kupferdrucks ernt fefcr forgftitlze unb des- halb langsamere Herstellung als bas Buch- bruckderfahren erfordert. ” DichtlgfurKurzarbelterund Arbeitgeber! Der Aelchstag hat am 14. Mal 1923 ein Gesetz beschlossen, durch tret- che< die Verordnung über Erwerbslos. tfur- sorge vom 1. Otovemder 1921 abgeändert wird. Otach Antksl I dieses Gesetzes bleiben bie so- genannten Kurzarbeiter bei ihrer Krankenkasse In derjenigen Klasse verftchen. die für sie ohne Kürzung der Arbeltsäelt m if).:eten6 wäre. Der Arbeitgeber kann Ihnen jedoch nur den Sei- tragsrell vvm Lohne in Abzug bringen, ber für ben Versicherten unter Zugrundelegung des gekürzten Verdienstes tn Frage kommt. Der Mehrbetrag, ben der Arbeitgeber dadurch au zahlen hat, bist er bte Versicherten In ber böberen Lrchnklasse bei der Krankenkasse belassen muh. wirb ihm durch die Gemeinde au- rüderftattet. Anträge hierzu sind bet der betreffenden Bürgermeisterei etnAuretchen. Das Gesetz Ist am 30. April 1923 in Kraft getreten und gilt vorläufig bis zum 31. Dezember 1923. Urei# Schotten. vg. Gebern. 7. Juni. Die Im vorigen Jahr, so Ist auch In diesem Zadr ble Bautätigkeit tn hiesiger Gemeinde eine auhrr- ordentlich iebhafie. 6tne grdhere 2n,zahl von Oleubauten wird gegenwärtig auf dem früheren Pfarreigelände ..Vrüdl-, welches vor drei Zähren an die Gemeinde verkauft wurde, errichtet. Dier hier angelegte neue Stahe wird dadurch fast ganz gusqebaut. Die Bauherrn sind Aum gröhken Teil Gtsenbahndeamte und Fabrikarbeiter. Gs steht zu hoffen, dah nun die sehr grohe Wohnungsnot doch wenigstens etwas behoben wird. Hervorgehoben muh werden. bay die Gemeinde Gedern von allen Gemeinden des Kreises Schotten feit Ende des Krieges die meisten Heubauten zu verzeichnen bat. wie dies gelegentlich der letzten Sitzung des Kreistages von KreiSdtrekwr Geh. Reale- nmatrat Bveckmann- Schotten anerkennend dervorgehoben wurde. - An den Hessischen Landesausschust für bas Deutsche VolkS- opfer Luhrhllfe wurden als Ertrag der 2. Sammlung In hiesiger Gemeinde 316326 Mark adgeführt. Auherdem erhielt das K I n- derhe im In Gladbeck als Spende ber hiesigen Landwirtschaft einen Waggon Kartoffeln. Turnen, Sport unb Spiet OBettwTwee bei 5. Bezirks im Taruzau festen (D. T.) tu Grüumze». Grünln iuni Der 5. Vezl r t ImTurngou egtnen Feslplotze an Dar» ritze t>?e X Hjik«m-Xc Longgö, s» 88 P. 1L Jt eübfg-«D ßeeggbnt, 8$ • ; |e < Kestler- ^>§8»ns and H Euler Gräala y V - »» H bMnmna-Xrk 9riiln|ti Srtebberg. 84 Punkte 1 Ä Klee-Tv ^r lztzelm Benb»r»Tv Griedel. 79 P . A W ?.^dl-Tgrn Siebter«. 7V B der ganzen Gemeinde «ür Mt ttrstttche Vsrberei- hmG unb Mt Überaus gastlich? Ausnatzm.- Scharf rechnete ter Redner M- Au'gadeir der deatfchen urverschon ta Me'cr 3dl der BeMrn ber körperldchen •nü4> l.iung rev clgl bos Temen cutch Hetze rmiuag. an denen sich 350 Turner beteiligten, nahmen bei bestem Dever einen flotten Verlauf und zeigten duechweg ügllche Leistungen. Vefonders eine Aritze Londveretne konnte schöne Erfolg» tzuch-n. Ein teoUgc^rbnttec Stflaug bewegte sch nochrnlltogS durch di» reickgeschmuckren Strömet des S:äMchen< noeb bem Festvlatzr. wo M» allgrndaai Freiübungen. von etwa 403 Turnern aalge'übrL ein schönes Bild beten. Der Edrenvarsltzende des M» figen Turnvereins. Otbrtt Mornberger |Gi^ C er zum den Monaten .Vmuar bis Vkärz dreimal Brief« ans Amerika, btt ibm b-rnn,et »röhe- nad t*rr i_- ttunamm deshalb nerti^OMae H-ns rM^n^et.le» 9,ndtrmtsk ABI JrtoSt I»« KX flirt nm nah Sirln.trfi tzenn taA. to!»e ei<»-li Mt eulw«u6t:tH KadrNetto la sntzerst 1 i«1‘4et ' iflfncirr'tnitni 3au*rntrif Drn'chür« *?' **♦* V’r « des »inW.* k->'-rn:»s d >rch .findo^» GftWqMst m. b b. «M. N € eerltn W 87 (15M* WZ • *-ang, m«'H« <« ®» 1(M iVl'S» ®-; i'&.'S“« ssrfe *m, 73 P:% "•ft ö. MÄd sv-ki- >lnÄ Mer«Tv. ®ür* d’ wu.« i!1’ -H-Tv. VrLnin?"' Aol8belm, 58 Ms. 56 P. *• ^t| 109 SttoCTV i « EZZrr Ä Mufc der Zahl nach b- ®”gen 6 ÖuJe ericht. &««. 5. Juni 1923. Jjj” JJ. D^ember Dogelin Mainzlar verle von 300 000 M die einige Zeit spater npel aus dem Grund« x 'Dlesecl gesunden Diebstahls richtete sch lls Meseck, der in der gut Bescheid vuhte. risaufnahme konnte je» ie Täterschaft nicht er» er freigesprochen it wurden wiederholt i, die Dollarnoten m nicht ausgehändigt, halb eine Kontrolle mtt elang dadurch im März r der Beraubung von ■en. Nach anfängfifoni Monaten Januar bis Qhnettta, die ihm zur rdm waren, geöffnet, iarnvlen entwendet und haben. Sr erhielt eine n 5 Monaten zwei llendorf a.2. erhält gegen das Urkunden« lrafe von 1500 M. rden von einem Turn« umerische Aufsührungs, zu die erforderliche Sr« Ä ein hiesiger Gast« von 5000 Mk. ivatklagen und Mda« in und eines FahE >en durch Dergleich äerfranken erhielt vegm hsdiebstäM, dster rm en Garten Häuschen ix* Gefängnisstrafe ien. achrichten. Gemeinden. üfl.n.TrinilatiS-SM' Menlehre für d, Mtthäusge-n-M^ SSB Leichte.- ei^^2m.,SNk Sefellen.°/^„'2nd, ,3. - Sungen^^ )p „ w^er6'w Wl n,l” ajübt'10^ «rvscb'A 'rl' w ® Ihre Verlobung geben bekannt Friedl Eichengrün Fritz Marx Köln, (Benter Str. 14 Dietzen, Lonystr. 4 10. Juni 1923 Zu Hause: Sonntag, 17. Juni .........................^2. ‘ntt*****--- -* ******** ****** ***** ***** ************** Wir feiern am Sonntag, dem 10. Juni das Fest der silbernen Hochzeit Emil Naegele und Frau Elise geb. Beisel Dietzen, Wetzlarer Weg 65 Die Geburt einer Tochter zeigen an Rittm. a. D. Dr. Thalons und Frau Gießen, den 6. Juni 1923 (Math. Schwesternhaus) Lichtspielhaus GieBen, BahnhofstraBe 34 Nur noch hente und morgen: M AetaXleleen, Pnul Wegener, »ax Lands in • Die Geliebte Roswolskys & Großes spannendes Gesellschaftsdrama In 5 Akten. ■ Ferner: ””0 ■ Ä Ä B Aiih In einem glänzenden 22 LOO Peu Ken Lustspiel in 3 Akten, g IhMoDtai: FrlderlcusRexlil.Teil SW Großes dem Film entsprechendes Orchester gr in allen Vorstellungen, auch nachmittags. Behördliche Anzeigen Statt Äarten ben 10. Juni 1923 Empfang: Sonntag, Statt Karten 63 Heuchelheim b. Dietzen Dietzen 1 1023 Juni beehren sich ihre Verlobung anzuzeigen LrLr “»B [3918D Dietzen, den 5. Juni 1923. 76 Ausstände 6. 7. Mobilien Summe Aktiva 501 094 14 Passiva H 1. Kapitalaufnahrne .... 460139 90 4. HUfsreservefonds . 5. Nachlässe . . . . Reingewinn . . 6. Während 1922 gingen ab Stammanteile Reservefonds 2. 3. 75 8 Glauchau L 3 Theaterstr. JM 49 765 93 041 33 100 23 666 29 745 06 8 029 49 2 500 - 200 - 479 69 Frieda Verlach Georg Dehus 63 50 Ein« zwei Dietzen, 10. Juni 1923 (Iranppla*) IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIII Achtung! GelegknheilslM! I Moo-Mlor- Dietzen, 10. Juni 1923 (CttMgftr. 77) Dietzen, den 9. Juni 1923. Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt). Dietzen Seltersweg 56 Palast-Lichtspiele Vornehmstes und größtes Theater am Platze Dietzen, den 4. Juni 1923. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Rosenberg. iiuuiiu:rr:::LLr Statt Karten . SOI 222 72 166 33 131 20 62 Älten-Duseck, den 6. Juni 1923. [3902D Dietzen, Krofdorfer Straße 12 und 14 p., den 10. Juni 1923 Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Hanni Hahn Heinrich Appel Ed können elnneiicfit werden: o. bei diesigen Arbeitgebern: 1 Meralldrucker, 1 Gürtler. Lcbrlinge: 2 Rrifeure. 1 Bäcker. 1 rafjmer, 2 Schmiede. 2 Gartner, Buchbinder, 2 Kellner, 1 Sattler. Der Vorstand der Vezirkssparkasse Dietzen. Jacheis. Dir Verlobung unserer Tochter Gerda mit dem Referendar Herrn Otto Henning beehren wir UNS anzuzeigen Theodor Weinert und Frau (Emma geb. Müller Meine Verlobung mtt Fräulein Maria Butz, Tochter de» verstorbenen Rechtsanwalts Herrn Adolf Duh und seiner Frau De- mahlin Marie geb. W-rlS beehre ich mich anzuzeigen Fritz Hofmann Medizinalpraktikant Aktiva. 1. Kassenbestand . . . 2. Wertpapiere . . . 3. Bankguthaben . . . 4. Güterkaufgelder . . 5. Ausgeliehene Kapitalien Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung findet am 6., 13. und 20. Juni statt. Auf die durch Aushang erfolgte Bekanntmachung bett, die Impfung wird hiermit hingewiesen. Dietzen, 16. Mai 1923. 3598B Der Oberbürgermeister. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Gärtner tverbetraiett, 1 Gifenbobler, I 1 CoUmnler. 1 Schuhmacher, 1 Schütte, wacher, 1 Polsterer. 1 Dreher, 1 Uhr* wacher. ttebrlinge: 1 Steinmetz. 1 Spengler und - Installateur. 2 LandwinsckattSeleven. ES tttrben Arbeit: Schrittsetzer. Buch. drucker,' 2 Schreiner. Kaufleute. Schreiber und Reisende. Packer, Haudburschen< und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bau-1 Irblosser. Schuhmacher, 1 Krankenvfleger, 1 Sattler, 1 landwirtschattl. Vermalter, Bäcker u. Metzger, 1 Kraftfahrer,! Buchbinder, Mechaniker, 1 Seher, 1 Wanner, mehrere A nitreicher und Weiubtuder, 2 Bnutcchuiker. 1 Maschinenbauprak' tifnnt, 1 Zahntechniker, 3 Schneider, mehrere Elektromonteure. 2 Gärtner. Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, ^2 Sd'losser. 1 Sveualer. 3 Mechaniker, 3 Elekiromonteure. 2 Schuhmacher mit Kott und Wohnung, 1 Schreiner deSgU 1 Schneider. 1 Schlosser oder Schmied out dem Lande. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls cntgegengenommen. Weibliche Abteilung: Theodor Krämer, Rechner. Die Verlobung meiner Tochter Maria mit Herrn Fritz Hofmann gebe ich bekannt Frau Marie Butz geb. WerlL 203,21 Fstm. St. Eichcnbauholz 3 —4. Kl. — 17,22 Fstm. Stück Eichenderbstangen--- 3,46Fstm. Stück Hainbuchenderbstangen 1. Kl. 5ßMierfi)tofien! Ein einfach,wunder« bar.Mittel teile gern jed. kostenl. mit. Fraa M. PolonL Hanno« rere.S4,Schltei;f.l06 tm. tm. tm. Meine Verlobung mit Fräulein Gerda Weinert, Tochter des Fabrikanten Herrn Theodor Weinert und seiner Frau Gemahlin (Emma geb. Müller, beehre ich mich an- zuzeigen Otto Henning Referendar Summe Passiva 501 094 14 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1921 63 Während 1922 gingen zu ... . . 3 kauft werden: 649 St. Fichtenbauholz 3.-5b-Kl. = 213,64 Fstm. 1246 Stück Fichtenderbstangen 1.U.2.JU. — 87,44 Fstm. 530 St. Kiefcrnbauholz 3.-5. Kl. --- Holzsubmission. Die Gemeinde Rüddingshausen verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots nach-1 verzeichnetes Holz: Fichten-Stämmej 3. Klasse 12 Stück --- 22,02 Fstm. 4. „ 27 „ = 31,09 „ 5a „ 63 „ = 40,55 „ 5b „ 212 „ = 51,92 „ Kiefern-Stämme 4. Klasse 1 Stück = 1,11 Fstm. 5. „ 10 „ = 5,09 „ Grubenh. 29 „ = 8,59 „ Die Angebote sind bis Mittwoch, den 13. Juni, nachm. 3 Uhr, bei der Bürger« : meisteret einzureichen, woselbst 31/« Uhr I die Eröffnung erfolgt. Die Derkaufs- bebingungen werden im Termin bekannt gegeben. Das Holz ist entrindet, jedoch mit Rinde gemeffen. Auskunft erteilt Förster Kalberlah. Rüddingshausen (Po^ Londorf), Bürgermeisterei Rüddingshausen. Müssig. 3865V Staat. MMsM (Biesen Lirbigstratze 16. Teleph. 2054« Kostenlose Arbeitsvermittlung und Be« ruföberatung für beiderlei Geschlecht, u. g. auch für Kriegerwaiseu und Kriegs« beschädigtenkmder. "peschwap 00 Zoll, mit Selbst- anleger u. Bremse, Trommel mit Kugellager und 8 Scklaa« leisten preiswert ab- »»geben. 103999 Ernst Müller Maschinenhandlung, Marburg a d Lahn Uferstrahe 10a. । Telephon 272. Iiiiiiiiiniuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiia Sar noch heute u. morgen: ».Begierde“^ CT038 Abenteo^r der Katja Nastjenko. n 1 ,„1£) ---------------------------k Äug. Lotz ernerheuteletzter(VI.)Tell OBlefcd. W fe Firtta“ 8 Die unterzeichneten Kasten haben folgende Zinssätze festgesetzt: für tägliches Geld. . . 8% „ Spareinlagen . . . 9% „ Einlagen a. 6 Monate ES können eingestellt werden: .. bk-i hiesigen Arbeitgebern: Mädchen für lagdubcr, Dienstmädchen, Hausfrauen und «mädchen für einzelne Tage, nichtige Alleinmndchen, mehrere Küchenmadchen, 1 einfache Stütze. I b. bei auswärtige« Arbeitgeber«: 1 Kiickeubeschliei.ertn, 1 Ho elköchin für Saison. 1 Kaffeeköchin f.Satson, mehrere Mnb.vinfrf.ahL Dienstmädchen. Dienst« mädchen, Hausmädchen, Aile.nmädchen, 1 Stütze, mehrere Hoiel-Kllchenmadchen für die Saison, 1 Pflegerin in ein Er* holungsheim. ES suchen 2lrbeit: .2 Bllglerinnem 2 Kon« loriftinnen, 1 Flickerin, 1 Verkäuferin, ftjntge Vaitfftrtuen, auch fllrNachmittagS- befchäfiigunn, Mädchen für tandüber, Fabrikarbeiterinnen. 2 Waschfrauen. 2 Bureaulehrmädchen. Die Berufsberatung und ArbeitS- Vermittluna für Musiker fiudetTtens- .schwalb, ®nm#l,,639,’iS5r oJer Tanana neue Mission. Mit Lima Llaeela in der Hauptrolle. — Echt ainerik. Sensationsund Abenteuerfilm in 6 Akten. Kar ao6k bis elasoMieai. Soaatagi | Anfang derVorwtellangen: i 4, « und 8.1» Uhr. In Vorbereitung: „Bii Mädel tod» Rhein“ Filmsingspiel 3932c in 5 Akten mit Gesangseinlagen. fest, je nach Höhe 10—15% steuerfreie Einlagen 12% "Bekanntmachung. I ®rünberg, ben 5. 3uni ,923. VLrw'°'^n SWI Bezirkssparkasse.39170 vorschutzverein e. 8. m. b. H. futz für ausgeliehene Kapitalien, für Reu- r ausleihungen mit sofortiger Wirkung, für bereits bestehende Hypothekdarlehen mit Wirkung vom 1. Oktober 1923, für alle übrigen Darlehen mit Wirkung vom Ablaufe der im Einzelfall vereinbarten Kündigungsfrist ab, wie folgt festgesetzt haben: 1. Für Hypotheken, für Darlehen an Gemeinden und sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechtes auf 7 °/0 über dem jeweiligen Reichsbankdiskontsatz, 2. für Lombard- und sonstige Darlehen auf 12 % über dem jeweiligen Reichsbankdiskontsatz Mritegea kJ für Kuh- u. Zie- v"ä genhalter noch 0,30 Fstm. , Weihtannensiamm 3.Kl. —1.13F 18 Lärchenstämme 3.u.5 Kl. —6,40F 12 Erlenstümme 5. u. 6.KI. — 4,04 F Loseverzeichniffe können gegen Dorein en« düng von 500 Mk. von hier bezogen werden. Angebote auf den Festmeter, für jedes Los und innerhalb der Lose für jede Klaffe be- sonders, sind verschlossen mit der Aufschrift | .Submissionsholzverkauf" bis spätestens Samstag, den 23. Juni 1923, vormittags 11 Uhr, an den Oberbürgermeister der Stabt Dietzen einzureichen. (Eröffnung im Stadthaus Berg« fttatze in Gegenwart etwa erschienener Bieter. - Zahlung des Kaufpreises innerhalb 8 Tagen nach Zuschlagserteilung. Vorherige Besichtigung empfohlen. Nächste Bahnstation etwa 5 bis 7 km entfernt. Dietzen, den 7. Juni 1923. [3940B Der Oberbürgermeister I.V.: Or. Rosenberg. Seriieigtrnng Dienstag, den 12. ds. Mts., vorm. ab 10 Uhr, im LafL Leib, Walltorstr., Fortsetzung der Nachlahverstel. gerung; zum Aus- gebot kommen: 1 Tafelklavler, 1 n. Kleider« und Wäscheschrank, 2 Kleider« u. 1 Kü chenschrank, zwei kompl. Betten, 5 Bettstellen, eine Kinderbettstelle, Wasch«, Nacht« u. andere Tische, Stühle, Teppiche, 2 Gasherde, ein Fahrrad, 1 Spiegel m. Umbau u. 4 Figuren, Spiegel, Bilder, ein Pult; I sowie: Leib-, Dett« und Tischwäsche, Kleider, neue u. getragene Schuhe, 1 Odstpresse, eine Wurstfüllmaschine 1 Schwelnetrog, 1 Ladenkasse; ferner: 2 Taschenuhren, IRevoloer, 1 Partie Sohlen« und Brandsohlen- Leder, 1 Partie Schuhleisten, eine Reisetasche(Leder) Haus- u. Küchen« geräte u. o. a. i Versteigerung ! bestimmt. 804 *D L. Allhoff gerichtl.beeid.Taxa- tor u. Auktionator ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Asthma kann in etwa ISWoch. I gebellt w. Svreckst. | des nach mein. Ber- hobr.fnd)Lfleb.2lrMeö i invZieken,Babnb. Hotel Lenz, jeden | WontofllO-lllbrDr. I med.Zlegelrotl,SP4- I VlvAt f.Slsthmaleidew II (früher Dr. 2llbcrtS), I Berlin 8W 11 wsl Bekanntmachung. HtMLSmsttiMUNg 6.6tiit kietzei! Montag, den 11. Juni und Dienstag, den 12. Juni soll das Heugras von den städtischen Wiesen auf Grund der vom Heff. Ministerium erlaffenen Verordnung vom 15. Mai 1920 meistbietend versteigert werden und zwar: Montag, den ll.Inni: ,) vormittags 9 Uhr Zusammenkunft am Schlachthof von den Wiesen im Reu« städterfeld, b) vormittags 10'/, Uhr in der Restaura« tion von Georg Schrimpf, Kaiserallee 4, von den Wiesen im Heegsttauch, von der Hospitalwiese auf der Weitzerde und vom Obstbaumstück an der Sicher Strafte in 4 Abteilungen, sowie von der Wiese des Turnvereins im Heegstrauch, c) nachmittags 2 Uhr im Philosophenwald von den Wiesen am Fürstenbrunnen, im Wiesecktal, von den Hospitalwiesen in der Gemarkung Wieseck. Dienstag, den 12. Juni: a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle an der Rödger Strafte von den Ochsen« wiesen, von den Wiesen im Siolzenmorgen, am Utersbrunnen und Altentisch. b) nachmittags 2 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der (Bemerkung Groften«Duseck und Rödgen. Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen wünschen, wollen sich an den städtischen Wiesenmeister Bellos, Wolfstr. 15, wenden. Die Bürgermeistereien der umhegenben Gemeinden werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu laffen. Versteigerung. iZnckmuitstellniiii fit Jini 1123.| Am Dien-tag, den 12. Juni 1. I Die Bestellmarken A für Juni 1923 sind vorm. 10 Uhr. soll auf hiesigem Frei. bis ^testens 16. 3uni 1923 bei denjenigen labegleiß ..»a!» u Geschäften abzugeben, von welchen der Zucker IVW.TansittüiiiMkii, 11300kg i bezogen werden soll. Die Belieferung zu fpä.eing.D.n»« ift in werden, wenn bis dahin nicht noch ander« seileui. «Mm-ken tu 100 ---------^"^bbserttgung Dietzen. « Bestellschein Zimmer 4 einzureichen. Bekanntmachung. Nutzholzsubmission der Stadt Bietzen. i Bekanntmachung. «U5 ben Waldungen der S,°dt Bich-N, 2,°r°n,chlag der Gemeinde Lollar ■■$.5:«.. W-. 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