" *'* Sei« :W ■*, *.»a?Ä ” '"*4 W*- fe ^'w 22?^, lnb’ ^bande _K>ry. r^Ä4. *. tote fie til 9 den AM W1 Ällllllllllllllllllllllllllfljjl ite Interessenten O-D r«M Uwltl sich zur diskreten ng aller Objekte. Iliviiuiiiuf« vviuy^pi i lJ^e 60 Mark und 40 Mark Trägerlohn,durch diePost :00 Mark,auch bei Nicht- tlfdjeinen einzelner Num- rnern infolge höherer gewalt.- I ernsprech. Unschlüsse: für dieSchrift, leitung 112; für Verlag vild Geschäftsstelle 51. llnschrift für Drahtnach. lichten: rlnzeiger Siehe«, postschecttonto: krantsutt a. M. 11686. . I eint ISglich, anfjer .• und Feiertags, 173. Jahrgang Dienstag, 9. Januar 1923 SiehenerAn;eiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: Vrühl'sche UniverfitStr-Vuch- und 5telndruckerei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 27 mm Breit« örtlich 20 Mk , auswärts 25 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 100 MK.Bei Platz» Dor|d)rifl 20 u/0 Aufschlag. Hauptschristleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumichein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Reichskanzler Dr. Cuno über Frankreichs Gewaltpolitik. Fr,:h„ unn 4__i ] TJhf Sicherung der Reparationsforderungen, halten rreiugvon4—11 um Allsten für eine bestimmte Zeit das Rhei halten die e i n nzert all UiVV9 . |(,n*-ProKramui^ J Scheck auf Ferner: »ÖS** »nd rfl- 2 »*K ft* ia-Lichtspiele ;tes Kino am Plajze! land besetzt, eine Garantie, wie sie ßärker und drückender wohl in keinem Friedensvertrag zwischen den Kulturvölkern festgesetzt wurde. Wenn Frankreich jetzt auf eigene Faust noch weiter gehen will, wenn es im besetzten Gebiet sich nicht in den Schranken, die das Desatzungsrecht regelt, halten oder nun tz sogar seine Hand noch über das Rheinland hinaus auf unbesetztes deutsches Gebiet legen will, so ist das nicht die Ausübung des vertraglichen Rechts, sondern ist Vertragsbruch und Gewalt gegen ein wehrloses Volk. Mi iluicbL TAWiiA dH groß» Doppel; 0 nd)t g bi® lanzler gewahrte dem hiesigen Vertreter der ,T i m e 3" eine Unterredung ü^er den von jiutit» Mtid)1 liiflt6' z.Änz- Ein Vertreter der ,.Times" beim Reichskanzler. Berlin, 8. Han. (Wolff.) Der Reichs glÄL ff . ü)ei hat es den Anschein, als ob man in einigen, Greifen Frankreichs wirklich glaubt, durch einen olchen Zwang die Reparationsleistungen von uns krhalten zu können. Ich sagte schon in meiner Hamburger Rede, daß jede Zwangsmaßnahme ben Tod der wirtschaftlichen Reparationen bedeuten würde. Das kann ich freute nur mit größerem Ernst und Nachdruck wiederholen, denn so sehr wir bereit waren, und es auch heute noch sind, frei» Billig und gestützt auf unsere Wirtschaft, bis an bie Grenze unserer wirtschaftlichen und finan- stellen Kraft zu gehen, so wenig find wir villens, uns irgendeinem Zwange zu beugen. Untere Bereitschaft zur freiwilligen Leistung des Möglichen haben wir durch die Tat bewiesen. Wir haben damit das Unfrige getan. D i r sind zum Frieden bereit. Das deutsche Volk wird aber, wenn es sein muh, ebenso entschlossen den Weg des Leidens gehen. Unter Druck und Drohung werden wir nicht handeln. Wir können der Gewalt nicht mit Gewalt entgegentreten. Was wir aber in voller Entschlossenheit und voller Ueber- einstimmig mit dem deutschen Volk tun können, das ist, die wirtschaftliche Unvernunft und die Rechtlosigkeit des französischen Vorhabens der Delt in ihrem wahren Licht zu zeigen, vewalt bleibt Gewalt! Frankreich versucht, die geplante Aktion mit einem Schein des Rechts zu umkleiden, indem es von Sanktionen und Pfändern spricht, die in den Bestimmungen des Versailler Vertrags ihre Stühe haben sollen. Sv ungeheuerlich er auch sonst ist, er geht nicht so —--------------- Veit, den Alliierten beliebige Eingriffe auf beut» IHes Gebiet zu gestatten. Zur Sicherung ihrer I Forderungen aus dem Vertrag, namentlich zur h K«PPl=r-D"»2£i Rheinland abgereist. Sie veröffentlichen heute ihre ersten Berichte. Der Abgeordnete E h r l i ch hat eine Interpellation in der französischen Kammer eingebracht, um Auskunft über die k o m - rnunist ische Agitation im Ruhrgebiet zu verlangen, die er eine revolutionäre Agitation nennt. Ein neues Kontingent von staatlichen Ingenieuren hat gestern abend 9.45 vorn Pariser Ostbahnhof die Reise nach Düsseldorf angetreten. Wie das „Petit Journal" sagt, steht die Bs° schlagnahme von produktiven Pfändern im Ruhrgebiet unrnittelbai bevor. Es bestätigt sich tatsächlich, daß die französische Regierung beschlossen habe, ihren Plan, unmittelbar nachdem die Reparationskommission die Verfehlung Deutschlands bei den Kohlenlieferungen fest gestellt hat, also noch heute, zur Ausführung bringen werde. Wie die „Chicago Tribüne" aus Mainz berichtet, würden 'heute eine Anzahl französischer Offiziere der Desatzungsarmee nach Düsseldorf abreisen, um die Dork-chrungen für die Einrichtungen des französischen Hauptquartiers zu treffen. General ® eg du t te werde voraussichtlich von Düsseldorf aus die erforderlichen Bewegungen dirigieren. Der Plan der französischen Truppenbewegungen sei gestern aufgestellt worden. Es verlautet, daß die Desehung deutschen Gebiets Frankfurt nicht ein schließe sondern sich auf das Rührgebiet beschränken werde. Die Franzosen seien völlig bereit, in Koblenz das Kommando zu übernehmen und alle für die Tlebertragung der Vollmachten von den amerikanischen auf die französischen Behörden erforderlichen Abmachungen zu treffen. Ein Protest der Handelskammer in Essen. Essen, 8. Jan. (WB.) Die hier tagende Vollversammlung der Handelskammer für die Kreise Essen, Mülheim a. d. Ruhr und Oberhausen faßte nach eingehender Aussprache über die drohende Durchführung der französischen Zwangsmaßnahmen eine Entschließung, worin es heißt: Durch Verwirklichung der an» gedrohten Zwangsmaßnahmen bricht Frankreich den Versailler Vertrag und das internationale Recht. Durch die militärische oder wirtschaftliche Besetzung des Ruhrgebiets bricht Frankreich bewußt den Frieden und geht unter Ausnutzung der Wehrlosigkit des Deutschen Reiches zum Kriegszustand über. Eine Beratung der Reichsregierung. Berlin, 9. Jan. Gestern abend fand unter dem Vorsitz des Reichskanzlers eine Ministerbesprechung statt. Die Rachrich.en, die bis gestern abend an Berliner amtlichen Stellen aus Paris eingegangtzn waren, ließen, wie die Blätter schreiben, kaum mehr einen Zweifel darüber, daß die französische Aktion, die zunächst auf die Besetzung von Essen rnd Umgebung abzielt, tatsäch'ich zur Ausführung kommen werde. Alle Möglichkeiten, die sich für Deutschland aus einer Besetzung Essens ergeben, seien in der Ministe.besprechung erwogen worden. Einhellig sei die Ueberzeugung zum Ausdruck gekommen, daß die von Frankreich vorbereitete Aktion als ein BruchdesVersaillerVer- träges angesehen werden müßte. Welche Maßregeln die deutsche Regierung treffen werde, bleibe abhängig von dem Umfange des französischen Vorgehens. Wie die Blätter weiter schreiben, ist sich die Reichsregierung darüber im klaren, daß die nächsten Tage dem deutschen Volke und seinen Vertretern Entscheidungen von a-u her- ordentlicher Tragweite auferlegen werden. Sie ist aber durchdrungen von der Heber» zeugung, daß das Einheitsbewuhtsein; und der Opferwille des deutschen Volkes die starke Front im Innern Herstellen werden, die gegenüber den gewaltsamen Uebergriffen Frankreichs notwendig sind. Hinsichtlich der parlamentarischen Lage scheiben die Blätter, daß die Parteien des Reichstags von rechts bis links bei der Abwehraktion gegen das französische Vorgehen ein« mü.ig hinter der Regierung flehen werden. Eine Kundgebung der (tzewcrkschafteu gcgeu die ueuc Vergewaltigung. Berlin, 9. Ian. Dem „Berliner Tageblatt" zufolge beschäftigt man sich in den Spitzenorganifativnen der Gewerkschaften mit dem Plane, gegen den Einmarsch der Franzosen gemeinsam große Kundgebungen zu veranstalten, in denen Vertreter aller Gewerkschaftsrichtungen ohne Unterschied der Partei sprechen sollen. Gewerkschaftliche und sozialistische Kundgebungen in England. London, 8. Ian. (WTB.) Gestern abend wurden in London und den Provinzstädten von den Gewerkschaften und Sozialisten große Kundgebungen veranstaltet. In Zahlreichen Volksversammlungen wurden Entschii ßurgen angenommen, in denen die unverzüglich: Einberufung des Parlaments zur Beratung der Arbeitslosen- f rage gefordert wird. In einer Rede in Glasgow sagte Smilli, die Arbeiterpartei müsse, wenn nötig, im Unterhaus Obstruktion treiben, bis die Arbeitslosenfrage geregelt sei Der RÄ>ner sprach die Hoffming aus,"die Regierung würde eine Katastrophe auf dem Kontinent, die das britische Geschäftslecken in Mitleidenschaft ziehen würde, zu verhindern imstande sein. — Thomas wies in einer Rede in Hamp sh ir Frankreich darauf hin, daß Deutschland möglicherweise in die Hände der Bolschewisten getrieben werde und dann eine Gefahr für die ganze Welt bilden würde. Ein Glückwunsch Lloyd Georges an Bonar Law. London, 8. Ian. (WTB.) Lloyd George richtete aus Ronda in Spanien ein Telegramm an den „Daily Chronicle" und „Daily Telegraph", in dem er Bonar Law zu seiner Haltung auf der Pariser Konferenz beglückwünscht und die Gefahr darlegt, der Europa durch die Reparationspolitik Poincares ausgesetzt werde. Es gebe keinen Finanzmann von Ruf in irgendeinem Teile der Welt, der der Ansicht fei, daß die von Frankreich geplante Methode den Alliierten irgend etwas einbringen werde. Diese Methode würde nicht Bargeld, sondern den Zusammenbruch bringen. Die von Poincare geforderten Pfänder würden nichts einbringen, was mit den Kosten der Einziehung vergleichbar wäre. Sie würden Einordnung und Erregung Hervorrufen und könnten sehr ernste Folgen haben. Die Aussichten auf die Wiederherstellung Europas würden von neuem verzögert durch die eitle Halsstarrigkeit einiger feiner Herrscher. Was wird Amerika tun? Paris, 9. Ian. (WTB.) Wie die (Chicago Tribüne" aus Washington berichtet, wird dort angenommen. Präsident Harding werde es ablehnen, die Truppen amRhein im jetzigen Augenblick zurückzuziehen, weil er befürchte, daß dies eine neue Verwicklung de? R para ionssrage h:rb.i ühren werde solange die endgültige Entsch i)ung Frankreichs über das Angebot des Staates t.etärs Hughes erwartet weide. Die Rachricht, daß die Regierung von Washington offiziös bei Frankreich vorstellig geworden sei wegen der Besetzung des Ruhrgebiets, wird vom „Matin" nach Auskünften von autorisierten Kreisen in Paris abgeleugnet. Bis zum Augenblick sei kein Schritt dieser Art von Am«nka bei der französischen Regierung unternommen worden Aus dem amerikanischen Senat. Rruyark, 8. Jan. (WTB.) Funkspruch. Die „R e u h o r k Times" meldet aus Washington: Einige Senatoren sind der Meinung, Präsident Harding werde die Resolution des Senators Reed aus Missouri zur Kenntnis nehmen; anbere glauben, er werde sie unbeachtet lassen. Während der Debatte, die der Annahme der Resolution im Senat vor- ausging, sagte Reed: Rachdem wir den Friedens- Vertrag mit Deutschland unterzeichneten, haben wir mit der bewaffneten Streitmacht auf deutschem Boden nichts mehr zu tun. Senator Wods- Worth sagte, der gute Einfluß der amerikanischen Truppen in der Rheingegend sei unberechenbar. Der glücklichste Fleck in Europa sei Koblenz, und wenn Unruhen ausbrächen, so sei die sicherste Stelle in ganz Europa Koblenz und Umgebung. Senator Reed aus Pennshlvanien sprach die Hoffnung aus, daß die Truppen sehr bald zurückgezogen werden könnten. Er glaube nicht, daß aus der Zurückziehung der amerikanischen Truppen die geringste Gefahr oder irgendein^ Streitigkeit entstehen könne. Bezüglich der Möglichkeit des französischen Einmarsches in das Ruhrgebiet drückt Reed die Hoffnung aus, drß es zu einem solchen militärischen Vorgehen nicht kommen werde, da der Friede Europas durch einen solchen Einmarsch aufs schwerste gefährdet würde. Die finanziellen Beziehungen zwischen Frankreich und England. Paris, 8. Ian. (Wolff.) Der frühere Finanzminister Klotz hat auf die gestrige Veröffentlichung der b.it schen Botschaft betre'fs der Goldreserve erklärt, das Abkommen vom 13. Dezember 1919 sei von der französischen Regierung nicht ratifiz'ert worden. E.ne gewisse Klausel habe Frankreich eine Anleihe auf dem englischen GeDmarkt in Aussicht gestellt. Er, Klotz, habe anfragen lassen, ob die Frage des Goldes abhängig sei von der Frage bet Anleihe. Sir Basil Blackett habe am 31. Dezember 1919 geantwortet, daß nach der Ansicht des Schahkanzlers das Abkommen entweder ganz bestehen bleiben oder aber verschwinden müsse. Die Klausel 7 jedoch, die bestimme, daß Frankreich die Rückgabe des Goldes auf Grund des Abkommens von Calais nicht verlangen könne, bevor die französische Schuld beglichen sei, habe seine Zustimmung nicht gefunben und infolgedessen sei auch die französische Anleihe nicht zustandegekommen. Die deutschen Kohlensachverständigen vor dem Wiederher- stevungsausschutz. Paris, 8. Ian. (WTB.) lieber bie heutige Verhandlung deutscher Sachverständiger vor der Reparationskommission erfahren wir: Herr Wallmichrath hat in längerer durch Akten- und Zahlenmaterial belegten Ausführung barge'ejt, welch: Anstrengungen die deutsche Regierung gemacht hat, um bas volle Maß der geforderten Koks- und I Kohlenmenge zu liefern, und welche Gründe maßgebend waren, daß eine volle Erfüllung der angefetberten Leistungen nicht stattgesunden habe. Er 'bat besonders im einzelnen dargelegt, daß die Reparationskommission bei Festlegung le3 Lieser- programms die Leistungssähigksit der deutschen Kohlenzechen überschätzt hake, worauf die deutsche Delegierte i von vornherein aufmerksam gemacht hätten, daß aber trotzdem die deutsche Regierung alles Mögliche versucht habe, um den gestellten Anforderungen zu genügen. Es könne keinem Zweifel unterliegen, daß die getätigten Kc'hlcnlieferungen die Grenze dessen darstellen, was mit der deutschen Wirtschaft vereinbar ist. Wallmichvath habe ferner* dargelegt, wie gering der Prozentsatz der Unter- lieferung ist und daß ein großer Teil der Fehlmengen auf die unberechtigte Zurückweisung angebotener Kohlenmengen von französischer Seite zurückgeführt roer- den muh. Der deutsche Sachverständige hat die offiziellen Ziffern der französischen Delegation angezweifelt. Im Augenblick verhandeln die deutschen-und französischen Sachverständigen, um die Ziffern miteinander zu vergleichen und die Differenz zu Hären. Auf einzelne Fragen des Vorsitzenden der Reparationskommission sowie anderer alliierten Mitglieder wurden die gewünschten ergänzenden Mitteilungen gemacht. Dem Antrag des Staatssekretärs Fischer, die Sitzung bis zum Eintreffen von Direktor L u e b f e n vom Kohlenshndikat zu vertagen, damit auch er in der Lage sei, seinen Standpunkt zu vertreten, wurde battgegeben. Morgen vormittag wird auch der gesamte Tatbestand von deutscher Seite einer jurist ischen Prüfung unterzogen werden. Paris, 8. Ian. (WTB.) Heute nachmittag 3 Uhr hat die R e p a ra t i o n s k o m m i s s i o n in einer offiziellen Sitzung über die deutsehen Kohlenlieferungen verhandelt. Ihr wohnten bei unter Führung des Vorsitzenden der K.irgslastenkommi'sion, Staat-:f' fre- tär Fis cher, die aus Deutschland gekommenen Sachverständigen, die über die Kohlenlie e ungen Auskunft erteilen sollten. Es waren deutsck^r- seits anwesend: Ministerialrat R u p p e l vom Wiederauhauministerium, Legationsrat Fro- w e i n vom Auswärtigen Amt und Geheimrat Richter vom Reichsjustizministerium, sowie für den Reichskohlenkommissar die Herren Direktor Wallmichrath unb Dronikowski; außerdem von der Kriegslastenkommission Regierungsrat Dr. Meyer. Von interalliierter Seite waren bie ersten unb zweiten Delegierten anwesend Die Konferenz von Lausanne. Edre russische Rote. Lausanne, 7. Ian. (Wolff.) Die russische Abordnung überre.chte heute dem Präsidium der Konferenz eine Rote, in der sie feststellt, daß seit dem 20. Dezember keine Lösung der Meerengenftage erfolgt und keinerlei offizielle Mitteilung ausgegeben worden fei. Auf eine Anfrage beim Generalsekretariat habe man zu verstehen gegeben, daß das Abkommenprojekt für d'.e Meerengenftage, das gegenwärtig erörtert werde, in der nächsten Woche der russ'.fchen Delegation zugestellt werden solle. Demgegenüber müsse die russische Delegation mit Erstaunen feststellen, daß ihr keinerleiMitarbeitan diesem Abkommenprojekt gestattet worden sei. Die Rote fährt fort: D'.e russ.sch-ukrainisch-georgische Abordnung, die von dem Wunsche beseelt ist, in der Meerengenfrage zu einem allgemeinen Abkommen zu gelangen, hat von Beginn der Verhandlungen an auf die Rotwendigkeit einer gemeinsamen und ins einzelne gehenden Prüfung der Meerengenprojekle h.ngewiesen. Sie hat weiter wiederholt feststellen müssen, daß zu ihrem großen Bedauern die Prüfung der bis heute dem Meerengen.ausschuh übermittelten Projekte ohne Tellnahme der russischen Abordnung stattfand und daß durch dieses Vorgehen die russische Abordnung von den Verhandlungen über die Meerengenftage ausgeschaltet wurde. Die obenerwähnte Mitteilung des Generalsekretariats beweise leider, daß man diese Methode weiter verfolge. Die russisch-ukrainifch-georgische Abordnung bewnt infolgedessen, daß, wenn die endgültigen Abkommensprojekte über das Meerengenregime der Konferenz übermittelt würden, ohne vorher Gegenstand einer gemeinsamen und detaillierten Prüfung gewesen zu sein, es zweifelhaft sei, ob sie die Grundlage für ein Einvernehmen mit Rußland abgeben könnten. Unter diesen Umständen halte es die russ sch-ukrainisch-georgische Abordnung für ihre Pflicht, nochmals zu verlangen, daß jedes Abkommenprojekt über die Meerengenftage im einzelnen unter Beteiligung aller im Meerengenausschuß verttetenen Mächte diskutiert werde. Die Abordnung hebt hervor, daß jede Verhandlung dieser Frage außerhalb der Vollsitzungen des Ausschusses und der Unterausschüsse die bestehenden Meinungsverschiedenheiten erschwere und die Möglichkeit eines allgemeinen Abkommens verringere. Indem sie die Aufmerksamkeit des Präsidiums der Konferenz auf die vorerwähnten Dettachtun- gen lenke, lehne die russisch-ukrainisch-geor- gifche Delegation jetzt die Verantwortung für jeden Mißerfolg der Arbeiten des Meerengen- ausschusses ab, falls die oben gefordette Methode nicht angenommen werde. Anbahnung eines englischtürkischen Einvernehmens? Lausanne, 8. Ootl (DD.) Untcrri4>tele Äreife beh-auDLen, bah die Xüdai ein eigene« Pro- fromm für den Frieden svertoag auMrbeiUn. »leichzeilig verlaut«, bah die Alliierten den Jurten ein neue« Projekt über die Meer» enAensragr unterbreiten Derben. Diese« Projekt wurde tue Grundlage für eine Verständigung kürten, da gewiffe Vorbehalte der Türken gegen da« frühere alliierte Projekt von den Engländern berücksichtigt trurben. so in der F.age der Kontrollkommissionen und der Garantien für Äon- ftantinopel. Aus dem Reir abends, gesetzt. B. An die Parteien wird die Empfehlung ausgesprochen, die Verhandlungen über die Einführung eines die Produktion fördernden Prämienverfahrens möglichst bald zum Abschluß zu bringen. Wiedereinführung deS Bankgeheimnisses. Wie der „Lokalanzeiger- berichtet, ist dem Reichstag nunmehr der angekündigte Entwurf über die Wiedereinführung des BankgehetmaiffeS zugegangen. Da« Dynamitattentat tu Halle. Berlin, 8. Jan. (Wolff.) Die „Vossi- sche Zeitung- meldet aus Halle: Der Anführer der Bande, die ein Dhnamitatten- tat in Halle verübte, erklärte, er sei unlängst in Moskau gewesen, um in den Sprengungen ausgebildet zu werden. Der Zweck des Anschlags sei gewesen, die politische Erregung zu steigern. Auch gegen das Hallesche Polizeipräsidium und gegen die Kasernen seien Dynamitanschläge geplant. Die Bande besah drei Sprengstofflager in Halle, wovon eines, das eineinhalb Zentner Sprengstoff enth elt, so gesichert war, dah beim Oeff- nen eine Explosion erfolgen muhte. Die Polizei war bereits unterwegs, um das Lager zu räumen, als einer der Verhafteten noch auf die Gefahr aufmerksam machte. Aus Hessen. rm Darmstadt, 7 3an Zur hessischen Regierungskrise mtf»rt ba5 von der so inl- demokratischen Partei offiziell bediente wd -Bureau Die sozialdemokratisch? Fraktion nahm am Freitag Stellung wr Regierungskrise Rach eingehender Russvinch' kam man zu dem Entschlüsse, zunächst eine Besprechung mit den bis- der t gen Koalitionsparteien anfangs nächster Woch? bei beizuführen Aus dem Beschluh gebt die Reigung hervor, mit den bisherigen Koalitionsparteien auch weiterhin zusammenzuarbeiten. rm. Darmstadt, 8. Januar Der 3 Ausschuh des Landtag« beriet heute eine Anzahl Vorstellungen betr. Feldbereinigun- aen in verschiedenen Orten Ob erhellens Es sand eine längere Aussprache statt und man einigte sich schltehlich dahin, dah verschiedene der Vorstellungen für erledigt erflärt wurden: einzelne sollen zu wetteren Feststellungen nochmals der Regierung überwiesen werden. (Biehen im Jahre 1922. VIII. Das Wohlsahrtswesen Die vssene Armenpslege verzeichnete im abgclaufcncn Jahre 2657 Unlerstünungssälle Der Geldwert dieser Mnierftühungen beziffert sich auf 1 432 612 Mark Olne weitreichende Betätigung erforderte die geschlossene Armenpslege Die K l t - nlkspflege umfaßte: 1 stadtarme Personen 253 Erwachsene an 5175 Pflegetagen mit einem Kostenaufwand von 266 093 Mark. 116 Kinder an 2136 Pstegetagen mit einem Kostenaufwand von 65 676 Mart: 2 ortsfremde Personen 421 Erwachsene an 8772 Pstegetagen. Kostenpunkt 603 242 Mart. 82 Kinder an 1821 Pslezekagen. Kosten 69 183 Mart Die Herbergspslege erfahte 1563 Personen mit einem Kosteiauswanb von 23 536 Mark Für die Irrenpliege leistete die WohsiabrtSkasie folgende Zuschüsse: für 39 stadtarme Pfleglinge 218 5'0 Mart, für 16 ortsfremde Pfleglinge 166 140 Mart Fürsorge für Gebrechliche: In der Prvvin- »ial-Siech?nanstalt waren aut Kosten der Wohl- fahrtSkaste untergebracht: 36 Pstealtna? mit einem Kostenaufwand von 365 757 Mark, autfrrrbem drei Plocksche Pfründner mü einem Kostenaufwand von 17800 Mart Der Unterbringung In sonstigen Anstalten wurden 1 Erwachsener und 11 Kinder teilhaftig. Kostenaufwand der Mohlfahrtskaste 89 361 Mark. Die Kinderpflege bilder ein Haupi- kapitel der Tätigkeit drs städtifchrn Dohlfahcts- amte« 3n Giehen waren 630 Kinder unter gebracht. für die eia Pstegekostenbeitrag de« Wohl- lat :1 «amte« in Höhe von 112 765 Mart erforderlich wurde Auswärts waren 107 Kinder unter» acb acht, für bie 443 115 Mart an Pflea-kosten- beiträgen zu leisten waren 3n Fürsorge- elziehung waren zafammen 131 Kinder unter- q. biach:: davon sind 83 Knaben und 48 Wad- ch-w 84 Kinder find in Familienpflege und 47 in Anstalten Der Zuschuh der Wohls ahrtskasse zu den Unterbringung «kosten beläuft sich auf rund 120 000 Mart. Dte übrigen Kosten wurden von der Kreiskafse und andecweiüg bestritten. 3m Säuglingsheim fanden 344 Kinder Aufnahme. davon wa.en 223 hessisch: und 121 nicht- hessisch: Ltaatsangebö ige Die Aufwendungen tec Wohlfah.ts.'asse v.lau en sich auf rund 931 i54 Mark 3m städtischen Kinderheim wa.en 142 Kinder untergebrach: der Äsftenauf- wanb hierfür belief sich auf 170C00 Mart. Der städtische Volkskindergarten wude monatlich im Durchschnitt von 70 Kindern besucht Der Zuschuh ter WohlfahrtSkasse betrug tinb 450 000 Mark Für di: Kinderhilfswoche wurden aus Spenden der Bürgert Haft, Kirche ckollrtten. Erträgnissen aus Sammlungen, öffentlichen Darbe- tungen usw. abzüglich der Ünto'ten 66 634 Wart erlöst, dte größtenteils .zur Beschaffung von Kinder schuh m verwand: wurden. 3n Ausübung der Quäkerspeisung war im Kalenderjahre 1922 die Küche an 24 Wochen mit 144 Spei etagen im Betrieb Abgegeben wurden insgesamt 57 607 Portionen: davon entfallen auf Schulkinder 50 400, auf werdende und stille tdc Mütter 7200. Gespeist wurden täglich durchschnittlich 330 Kinder. Hiervor g.hörten 300 ten VclkS- und 50 ben höheren Schalen an. An ten gl ichen Xagen nahn-m 50 fti'e de und werdende Müller an den Speisungen teil. Von den Quäkern wurden fonbenfhric Milch Kakao, Re«, Dohnen und Fett geliefert. Hierzu sdellte da« Reich das erforderlich: M-^bl und ket Zucker zur Verfügung. Die Zubereitung der Sterten geschah in der Küch: der Da^virtschaft ,Zurn Löwen". Die Küchnrzutaten stellte die Stadt. ristädtifche 5 [ üd>t I i ng « f ü r f orge br^andelte seit Witte Juni 1920 rnSgefanU 504 Fälle, Sie verirn'et sich ü>;e folgt: 335 Glsast- Lokhringer. 47 Saarländer, 81 Obersch efie: und Posener und 41 Fälle au« dem be'ehten Gebiet. Von den Flüchllmgen aus Elsah-Lotchrtnqen waren 126 Einzelpersonen und 209 Famil ea S-aarländifch: Flüchtlln'ae melde er sich 39 E.nzel- persrnen und 8 Familien. Von den Flüchtlingen aus Oberschlesien und Posen waort 73 Ginzel» flüchilinge und 3 Familien zu v^zelch. et. Die Flüch linge au« dem beseh'«', Gebiet setzten sich zusammen au« 39 Ginzelperfönen und 2 Famil en. Sämtliche Flüchtlinge wurden mit Geld te.lS laufend, teil« einmalig unterstützt. 3n 318 Fällen am drn Kleiber. Wäsch? und WiSstattungs/eiLn- stände au «gegeben. Te .pf legung und äln terkanf t amtbe 304 Flüchtlingen gewährt. Au Herd em erstreckte sicb die Fürsorge in 203 Fällen auf Arbeit«- uno Wahrung-Vermittlung. 3n der Svzialrentnerfürsvrae axir- den in der Zeil vom 1. Januar 1922 bis 31. Dezember 1922 insgesamt 3329 Personen unterstützt. Der der Wohlfahrtskaff» zur Last sallcnde ÄoftenanteU betrug 317 245 Wk. Für die Rentner der SvziaLhcdich«rung hatte da« Reich im Rovern der für au he ».ordentliche RotstandSmah- nahrnen 505 566 Mk. zur Verfügung gestellt mit der Mahgabe. dah Staat und Gemeinde */s zu- schiehen. Der Zufchuh der Stadt betrug hiernach 50 566 Mk. Es standen somit zur Verfügung 606 679 Mk. Hieraus erhielt jes«? Sozialrentner, kfetn er in Der laufenden Fürsorge steht bzw. stand, zur Beschaffung von Winterbedarf für sich und für jede zu seinem Haushalt ^e bonge unversorgte Person drei Gutschein über 400 ML. den er bei hiesigen Geschäften ht Zabluna geben konnte. Ferner erh'.elt au« diesen Mitteln jeder Sortalrentner 14 Zentner Dretnholz (10 Zentner zu 37 Mk. und 4 Zentner zu 45 Mk > unentgeltlich sowie 2 Zentner Braunkohlenbrllett« Auch er- tfidt jeder In Sürforge hebende Sozialrentner im August y8 Pfund Margarine unentgeltlich Di der Mckrtverieilung wurden 310 Sozialrentner mit rund 400 Portionen gleich 20 Zentner MeA berückfichligt. Von der Kleinrentnerfürsorge ist zu berichten: An 37 Kleinrentner (25 Einzelpersonen und 12 Ehepaare) sind auf Grund der Richtlinien de« Reiches und Lande« im Jahre 1922 an Darlehen 299 865,50 Mk. und an Beihilfen 300 948 Mark au«bezahlt worden. Bei den Darlehen besteht ein Rückgriff«anfpruch auf den Rachlah de« Empfänger«. Die Beihilfen sind gewährt unter Verzicht auf Rückzahlung au« dem Rachlah Auherdem wurden feiten« der Stadt abgegeben: 3m August an 210 Kleinrentner je 10 Zentner Brennholz zu j« 37 Mk., im Rovern her an 156 Kleinrentner je 4 Zentner Braunkohlenbrikett« zu je 20 Mk., Im Dezember an 100 Kleinrentner |c 2 Zentner Braunkohlenbrikett« zu je 110Mk. und an 335 Kleinrentner 436 Portionen Mehl je 5 Pfund — 21.80 Zentner Für die Winter-Rotstand«hilfe hat die Stadt Giehen au« eigenen Mitteln 815 000 Mark bewilligt Hiervon sind 135 000 Mk. zum Zwecke der Sondersürtorge für die Kapital- und Sozialrentner abgezweigt worden. Der Rest von 680 000 ML hat zur allgemeinen Fürsorge für alle übrigen Minderbemittelten gedient 1700 Personen haben je 400 ML erhalten. Del Familien wurde jede« Familtenmitglled al« besondere Person gerechnet. Grundsätzlich wurden diese Beträge al« Darlehen abgegeben, da« in monatlichen Raten bi« zum 1 Mai 1923 zurückzuzahlen ist. Die bedürftigen Schwerkriegsbeschädigten und Kriegerbinterbliebenen. zusammen 870 Personen, haben den Betrag aber unter Bericht auf Rückerstal tunger halten. S» sind 332 000 ML mit und 348 COO Mk ohne Rückerstattungspflicht aus- gegeben worden. Sammel- unb Ber usSvormunh- fchafL Am 31. Dezember 1922 waren 571 laufen he Fälle vorhanden. Hiervon betreffen das Stadtgebiet 536 unb da« Land (Amtsgerichts- bezirk Giehen! 35 Bormund- bzw Pflegschaften. 285 Personen gehören dem männlichen und 286 dem weiblichen Geschlecht an. An Zugängen waren im abgelaufenen Jahre 83 Vormundschatten (43 männliche unb 40 weiblich« unb 20 Pflegschaften (12 männliche und 8 weibliche', zu verzeichnen Jn Abgang tarnen 46 Fälle Das Mündelvermögen besteht aus Wertpapieren im Ticnntoert von 54 100 ML unb 776 983 ML an Spareinlagen. An Renten unb Mn terbaltunqtbei trägen wurden bn Dezember 1922 rund 150 000 ML ausgegeben. Das neue Gietzener Stadtparlament. ® leben, 9. Januar. Die an 19 Rovember 1922 gewählte neue Stadtverordneren-Vcrfammlungha: am 1. Januar 1923 ihr auf drei Jahre laufendes Mandat angel rcien. Sie versammelt sich heute zu ihrer ersten Sitzung Dem Parlament gehören neben ten gewählten 42 Dürgervertretern auf Grund der H^'rtchen Städteoronung bekanntlich auch die 6 TEügluber der Stadtverwalui rg mit vollen parl-amentarifchen Rechten an. fo dah fich da« Partamem au« 48 Mitgliedern zu lammen letzt. Dteie ver .eilen sich wie folgt: Verwaltung: Oberbürgermeister Keller. Bürgermeister K r en z i e n, Beigeordneter Dr. Selb. . Dr. Freh. . Dr R o f e n ber g. Justl-rat, . Kllngfpor. Komm-Rat Vereinigte Bürg^rl.st«: Stadtv. Appel, 3nstallatlon«mstr.. e Becker. Bauunternehmer. . Dr. Borgmann, Uaiv -Prof., , ® o 11 nt a n n, Gut«Pächter, e Horn, Kaufmann, . Kirchner. Prwatangestellter, . Kling. Lehrer, . Kratlina. Schloffermstr.. . Krame r, Ehefrau, . Dr. Krausmüller. Prof. Konrekt^ . L ö b e r. Bäckervhermst r„ e Loh. Hausverwalter, . M ü l le r,Rektor, . Aaumann, Ehefrau. . Rumpf, ta dgerichtsregistvator, . Schenck, Witwe, . S ch m a h l, Am:sgerichtsdirekwr, . Sch wie der, Rentner, . Siebert, Lokomotivführer, , Wenzel. Dreher, . W in n, Rentner. Zentrumspartei. Stadtv. G o e r z. Lehrer, . Schwab, Hotelier. Demokrat sHe Partei: Stadtv. B i e r m a n n, E' ef au, . Fischer, Krelsfchulral, . H ö h n, Bauinfrektor, . Mayer, Kaufmann, . Simon, Lokomotivführer. Vereinigte Eozigld-imokralllch« Partei: Stadtv. D e ck m a n n, Kranken'affenangest^ . Diener, Geschäftsführer, G o h, Installationsarbeiter. K i e l, Gauleiter Lorenz. Hausfrau, Maier B rm tl er b 21 beilSamt, Mann, Gewerkfchaftsbeamter, Martin. Krieqerwltwe, MooSdorf G.w.rkfchaflsbeamler. Schmidt, Lehrer. . Detters, Redakteur. Komnumistifch« Partei: Stadtv. D i e r a u, Dachdecker, , Haupt, K: a ikenkasfenangest^ , Seng, Fräser. Die 2lddition de« Lebensalter« der Parla- mentSmitglieder ergibt die ganz respektable Gesamtzahl von 2383 Jahren. Seht man hiervon die 278 AlterSjahre der Mitglieder der Stadtverwaltung ab, so kommt man bei den 42 Erwählten auf insgesamt 2105 Lebensjahre. Gegenüber dem im Juni 1919 gewählten, letzt alten Parlament, da« bei seiner Wahl insgesamt 2041 Lebensjahre zählte, ist das neue insgesamt also um 64 Jahre weiter hinauf gerückt. Da« älteste Mitglied de« Haufe« ist 69 Jahre, da« jüngste 34 Jahre alt Dem Haufe gehören fech« Damen an, und zwar Frau Wilhelmine Kramer, Frau Minna Raumann, Frau Amelie Schenck. Frau Emma B i ermann, Frau Martha Elifabeth Lorenz, Frau Marie Martin. Von den Mitgliedern der Verwaltung und von den Sradwerardneten find In Giehen geboten. Die Beigeordneten Dr. Rofenberg und K l i n g s p o r und die Stadw. Goh. Kirchner, Krailing, Löbet, Frau Marlin. Frau Raumann. Simon und We n z e L Da« dienstälteste Mitglied de« Haufe« ist jetzt der Oberbürgermeister Keller, der der Stadtverorbnetenverfammlung feil bem Jahre 1907 angehört. 3hm folgt der Stadtv. Wlnn. der feit 1908 Mitglied de« Haufe« ist, bann kommt her Stadtv Bettet«, deffen Dienstzeit feit 1911 läuft, hierauf folgt Bürgermeister Ktenzien. her feit 1914 zum Haufe gehört. Seit 1919 sind im Dienst die Beigeordneten Dr. Holenberg und Klingfpot. die Stadtv. Deckmann, Frau Biermann, Dienet, Dverz, Höhn, Kiel, Kling. Ärailing, Frau Kramer, Dr. Ktau«- müller, Frau Lorenz, Maiet, Mann. Frau 2Rar- ttn. Moo«dvrf. Müllet, Frau Daumann. Sch mahl, Simon und Wenzel. Sell 1920 sind Im Dienst die Beigeordneten Dr. Seih und Dr. Ftev und Stadw. Goh. Die übrigen Mitglieder datieren den Beginn ihrer Dienstzeit vom 1. Januar 1923. Aus Staat und Land. Giehen, den 9. Januar 1923. Ter ProvinzitilauSschap für Cbrrf)rffen hielt am SamStag eine öffentliche Sitzung unter dem Vorfitz bet ProvlnztalvirektotS, Staatsrat Matthias, ab. Die Verhandlungen über den 1. Punkt: Schulhausneubau zu Butzbach, hier Enteignung des dem Landwirt Hrrmann Reitz gehörigen Gelände«, bauerten von 8* , Uht vormittags bis Über dte Mittagsstunde h'.nauS. Die Gutachten dreier Sachverständigen wurden gehört, und Stabt und Besitzer verteidigten an Hand de« Lage- und Baupläne« ihren Standpunkt. Reitz erklärte sich schliehllch mit einer Geldabfindung bereit, konnte fich aber über die Höhe de« Preise« für den Quadratmeter nickt fchlüssig werden und überlieh, nachdem der Provinzialausschuh da« Gelände der Stadt zugesprocken hatte, blc Festsetzung beS Preise« bem AuSsckuh. Da«Gesuch bes GastwirtesFetbinanb Kettenhofen um Erwe terung feinrSGast- wirtfchaftSbettiebeS tm Haufe Wolkengasfe 26 oerya ®e I v* m Giehen wurde, nachdem bas Gutachten be an. Polizei verlesen war, zurückgezogen. b' Die Klage bes OrtSarmenverban st*""' de« Giehen gegen Onsatmenvet Bellersheim wegen Erstattung von Un» tethaltungskosten un0 Uedernahme be« Hilfs- bebürfrtgen Johann Hümmer au« Bellet«.qi h^im war rafch erleblgt, ba sich herauSflctlte. * dah nicht 25eUer«heim, fonbetn G r o h e n - L ßlnben, bet Arbeitsbezirk be« Hümmer, te Betracht kommt. K.age unb Belhaadlnng muhten daher vertagt werben. 3. Gröhe Fantasie a. M pourri v. Buchwald. 5.2lluifina-Warsch. vos E. Earl. finger von Dürnberg- v. R. Wa^ beutfcheS Leb! Vaterlünbisches Rabeck. 2. Ouvertüre zur komischen Opersj „Dichter unb Bauers * von Frz. v. Supp4. , “/r; - b. Oper „Die Weister- * r ^urtt gner. 4 ' Lteber-Pot. < jtgrn 7-, i o- « rxlik UH cenitKU tit $»••! lttch« w~ . ju »tUnt » erji 3ead e C&tlM jl Sei lahMtb 3 •• Festgenommen würbe ein Ehauf» feur. bet ohne Genehmigung mit bem Personenauto feiner Firma von Eöln nach Giehe» gefahren wat. nicht mehr zurück*uhr unb hier der Firma gehörige Sachen verkaufte. ** Entwendet wurden aus einer Auslage 1 Paar braune Bofkalfherrenschnür- • • Anlagenkonzert findet morge Mittwoch, mittags 12 Uhr, am Liebig-Denkm durch bie Kapelle bes I. (Äcff.) Grenabier-Ba taillonS, 15. Infanterie-Rc.^mcnt, bei günstiger Witterung ftaiL Wufikfolge: 1. Armee- marsch Dr. 198, Fr ebericuS-Der-Marsch vo • • Znr Warnung für Telephon» besitzer. E« würbe festgestellk, bah unbe rufene Personen, angeblich tm Austrage t Postamts, sich bei ben Telephonbestyern ein-i finden, um bie Apparate in Orbnung zu brln-| gen. Die Leute benutzen biefen Trick, am Dos» nungen zu etwaigen Diebstählen auszu kundschaften. D e Postbeamten und Postarbei ter sind im Besitze einer LegitimatwnSkart« bie sich bie Telephonbesiyer bej bem Erschel ‘JrtM M * m » nen ber Leute vorzeigen lassen mögen, um 6 hierburch unberufenen Personen ba« Hanb- ™"n - ’ x wert zu legen. •ciWtali Dvr Rofen kranz an« beulen flamm mit ai btrid fpd Frankfurt a M.8 oct Tagen sand man bn Biegt« Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittag«: Berlin 10 200. Frankfurt a. TL 10 400. 4 öroMtui |na ^tßmm nt kurz ■. • 1 ftniyt unb •iki eilet erfjfi <*row wr^htte ist ‘Itltjenba 2atg Befltn freitet.be irj» i 31 Wn Berlin. 8. t*r' ett em Unbei rliig durch! wb tau r ).< Leiche 'Etrbti ivtan adirt ane i per Siibtt bu | Irfart, 8. M ju.-n Sonnt Ich nach ihrer' strchreoier ’l Jahren to «tttgiftur MO. \ E10 hfrflrfl2? o 1(2 .«dnü-, BÄ' N'U ®i - Aus bem Stabttheaterburea Wird ii n« zu dem TLinzga st spiel von 2tnnf Osborn am fr nun n ben Donnerstag abenb mit» geteilt, bah bie Künstlerin a>;e In Frankfurt a. Io u. a. auch In München hon her Kritik lobendster Weise besprochen wurde Dem Pi Gastspiel dieser Tänzerin dars man d.ernoch 3ntereffe ent^ezensehen töettcrvoranefafle sür Mittwoch Wolkig, mildes Wetter mit Regen bei Süd- Westwinden. Dach Abziehen be« letzten Ticfbruckwirbris ER heute vorüberaehenke) A ifbeitcm ein, e reten. doch erscheint bereit« ein neuer Sturmwirkel. der England In seinen Wirkungsbereich gezogen hol. Wir flehen morgen unter feinem Einfluh. Landkreis Giche«. Z Alten-Bufeck. 8 Jan Hier hart der in Gieken als Wagenpuder befchästigl ge» trxfcne Justus Körber Er machte die FekhzügM 66 unb 70 mit, trat Im Oktober 1871 als Bahn- arbeitet bei den ole hessischen Bahnen eingetreK* und hatte über 51 Iahte bn Dienste bet *I«1W bahnverWallung gestanden □ Langsdorf. 8 Jan Der hiesige VoM »eidiener Bender unb fetn Schwager, betl Schtelnermelstet Bvmmershelm In Bet«a t e n b a u f e n. haben von verstorbenen D«D wandten In Amerika 10 000 D olla r gt-j erbt. Rechnet man den Dollar zu 9000 Mk. M beziffert sich die Erbschaft heute auf 90 Millionen Papier mark. Krei» Schotte«. Wette rf eld. 7 Jan. Bei einem hi»! sigen^Bewvhner war btt Gelegenheit de« DruschM durch Ne Maschine eine beträchtlich^ Dl enge Getreide gestohlen worden JeM sind al« Ne Diebe oed4Mebene junge Leute sei es Ortes ermittelt worden Die Svt tzbabM hatten bas Getreide verkauft unb da« hierdurM gewonnene Gelb In Zizaretten. Schokolade un>l sonstigen Leckereien angelegt Heften--lasia«. ,.h pSJä ^>1 schuhe. Gröhe 42: 1 Paar kaffeebraune, tollb- lederne Damenhaldschuhe zum Schnüre^ Gröhe 38: ein einzelner, schwarzer Bo^alf- Pürsckschuh, Gröhe 40. Gefunben würbe in ber Dacht zum 8. Januar ein Fahrrad. Der Eigentümer wolle sich auf ber Kriminalabteilung melben. • • D l e Margarlnepreife ersuhre» gestern eine neue Erhöhung um 80 Mark für bas Pfunb. • • Lichtspielhaus. Wer den Roma» Stilgebaurs gelesen hat, dem werden In bem Film .DaS Liehe« ne ff. deffen 1 Teil bi« einfchllehlich Donnerstag oorgeführt wird Gest ll- ten und Schauplatz ber Handlung bt feilen vollkommener Weife plastisch werden, berat Ne Leistungen der Darsteller sind, wie es Ne bekannte« Damen schon verbürgen, durchweg vortrefflich und der szenischen älmrahmung ist Ne aröhie Sorgfalt. unterstützt von künstlerischem Feingefühl, ace widme! worden Diejenigen Ai schrater, denen Roman unbekannt Ist, werden über Ne« noch durch bie spannende Handlung gesesselL ivornottzen. — TageSkalender für Dienstag. Stadttheater. 7 Uhr: .Kaur" — Kalb Berrink bau«, 8 Uhr: Hauptverfammkung des HtiisN» fitzervereins. — Lichefpielhau«. Badnhofstrohe: .Da« LtehcSnest". l.Teil. und .Er als Meister- do,er“. - Die Vortrags-Bereinigung bat für Ihren nächsten Abend — etn luftiger Abend betUdl — einen heiteren Vortragskünstler gewonnen Die H.ileren V^rtragsabTnde von E m lt Kühne sieben Im Zdchm unvezw>ina?ner leit So darf man au4> für Den billigen vun et warten, dah ber Äünftlrr ben Bef achrrn ein köstliche Stunden bei eilen wird (Siehe Heuti ejnffurt verhaf tet wurde. Gerichtssaal. im. Darmstad 1, 8. Jan. Dor dem hiesigen te wurde zu drei Jahren a ng 2390,- 2840,- 15 JA—21250, 20100, '650), Norddeutscher Mond . . 600.}, - 6675,— 5990, 91 0,-1 X) '0, 8. Januar 6. danunt Datum: 3itii und der kleine Pickel $ebDBeköDii| s Schnitt» ! holz 14Kiefern»Lt. 7 11 Frcht.-St. 12 253B Tiehen, den 4. Januar 1923. en. 4500. 2030' den fest- Berliner Handel^gei 18000,- lloOO.- 18000,- 1975Ä- Commerz- u. Privat bk 2190,— 27iN),— 2450, — 2 59.— 21 15 68 134 8 5 )[ung wurde gestern gegen den Inhaber des chtigten Wettkonzerns Max Klaute und : Mitangeklagten das Urteil gesprochen. 48 50 Anglo-Tont -Muano. . Badische Slnilüt .... «k ldschinidt Grie^betiuer Electron Oöchiler J-nbwerke . VolAuerfoljham .... 9itttae»» werke..... ? rbcibenuitnlt Bcraniann Schlickert Siemens L Halske Adleriverke 91kver Daimler Motoren, üeyllaenstaedt . . . Meauin....... bis22mlg. „ 23, „ „ 22 „ „ Antw.-Brüssel . Holland Vonbon Paris Schweiz Evanien Italien Vifinbon-Oporto Dänemark . ... Oioriveaen . .. Schivedeu . ... HelsinaiorS. ... Nennork Deulsch-Oesterr. Budavejt..... Prag Sona H500,—105! 0,. ‘.I '50.— 9 5 16400.—17. 00, ist d. anerkannt beste Seifenpulver m.307oFettgeh. in gelben Paket . . . 21995,- . . . 3)000,- . . . 5100,— Pake. 9 59 1500 -: 150,- 174,- 110— m - 125 — »rief 1815— 637,50 1915,- 3770- 13.55 95-97.50 43975,- 468.50 589,- 333,- 265,- 522k- 3 00, 8-1'JO, 4800? 2150, 30-36 25-29 22-24 26-29 20-25 12-19 «uhwunve tat Kopf schwerverwundet auf. Nh Mann gab an, er sei in den Wald geschleppt, -Mer Darschaft beraubt worden und dann Mc man noch auf ihn geschossen. Jetzt svellt es Je heraus, datz Rosenkranz geschwindelt Ä sich aus bisher unbetannren Gründen die 105 000 Mark Geldstrafe und fünf Jahren Verlust verurteilt. Der Haftbefehl wurde gegen erheitsleistung von 500 000 Mark aufgehoben, p Bruder wurde freigesprochen, die kren Angeklagten zu Gefängnisstrafen von t bis vier Monaten sowie den entsprechenden Strafen verurteilt. ^Schweidnitz, 8. Jan. Die Strafkammer lo.nbeüe gegen 20 Angeklagte, die am 1. Juli | dem Reichenbacher Marktplatz einen Sturm All-u.NHo!zMciMllg Donnerstag, den 18. Januar 1923, kommt in den Forstorten Buckwald und Suterwalb desRieder-Weifeler Gemeinde» maldes zur Versteigerung: Geld 1785.- 634,50 1885,- 37.%'- 13,05 9467.50 43775,- 465,50 586,— 327,- 261,- 51S- 295l )O. -32000,—28r00,-2%00,- 91. a— ‘-o:1,— 9 00,- . 107GO,—110i)l).— i - Bekanntmachung. Das städtische Brennstoffamt hat in Derbindung mit dem GiehenerHausfrauen» Berein eine HeizberatungSstelle im alten RathauS (Marktplatz) eingerichtet. 'Beratung und Auskunft erfolgt kostenlos jeden Freitag, nachmittags von 6*/i—77. (Uhr. AuchkanndotteinRohrwischerzumReinigen der Ofenrohre gegen eine geringe tägliche Leihgebühr entliehen werden. 2443 Gietzen, den 8. Januar 1923. Der Oberbürgermeister: 3. D. Dr. Seid. 345). 8000, Dankuoten- Frankfurr a.M., 8. Januar. Schweizer Noien Frnn;äsi1che Noien Dänische Noten............ Schwedische No cn Holländische 9toieu Dentsch'Oeiterreich ä 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noien Italienische Noien Belgische Noten Unnntifdie No en . . Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten ......... Rumänische Noten Spanische Noten . .. xilbigt sind, am 21. Juli v. Js. den 18 Jahre u H Gerstenschläger ermordet und 40 000 Mark Lohngelder, die G. als Bote L-agcn sollte, beraubt zu haben. Beide An- igle, die keinen guten Leumund haben, leugnen ^at, verwickeln sich aber oft in Widersprüche. heutige Tag war ganz mit der Vernehmung Angeklagten ausgefüllt. Morgen werden die 10490,- ti'-üO— 1 Liche-St.0,47 fm 32 cm Dchm. 6475,- S:5O,. mxv 22800/ ■ 5700,- 815a— 8350,— 8600.- 11400,-14 0 ,—13' 0 ,- .254 a—24000.—1W ,- 5100.- 5200.- 53->ULrfch. Dot: Zrennhslzverstergerung. Montag, den 15. Januar lfd. IS., vormittags 10 Ahr, werden in der Lehr'schen Gastwirtschaft zu Eichelsdorf aus den Distrikten Bauwald 3 und Bork- Hards 1 der Försterei Stornfels versteigett: ScheiterRm.: 14 Buche, Knüppel Rm.: 16 Buche, 36 Eiche, 2 Aspe, Knüppel- reisig Rm.: 12Eichc EtammreifigRm.: (1 Durchs.) 951 Eiche mit Buche, Astrei- stgRm.: 48 Buche, Stöcke Rm.: 3 Buche Dus Holz beliebe man sich vorher anzusehen. Es sitzt in unmittelbarer Rähe der Hungen »Schottener Strahe. Rähere Auskunft erteilten Herr Förster Jacob in Stornfels und die Oberförsterei. 246D EichelSdors, den 8. Januar 1923. Heff. Obersörsterei EichelSdors. Bechtel. Märkte. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 8. Jan. Jnsolge der ungeklärten politischen Verhältnisse war die Unternehmungslust sehr bescheiden. Das Geschäft nahm in keinem Artikel eine lebhaftere Tätigkeit an. Käufer wie Verkäufer nahmen infolge der Bewegung der ausländischen Zahlungsmittel eine reservierte Haltung ein. Für Weizen lauten die Forderungen höher, fest lagen ferner Roggen, Hafer und Gerste. Mais ruhiger. Mehl findet gute Aufnahme. Futtermittel bleiben begehrt. Es notierten: Weizen, alsbaldige Lieferung, Parität Frankfurt, 37 000 bis 38 000 Mk., Roggen 32 000 bis 34 000 Mk., Sommergerste 30 000 bis 31 000 Mark, Hafer, inländischer, 25 000 bis 29 000 Mk., ausländischer, 36 000 bis 38 000 Mk., Mais, 2j Plata 36 020 bis 38 000 M., Mixed 36 000 bis 38 000 Mk., Weizenmehl, südd. Spezial 0 56 000 bis 59 500 QHt, Roggenmehl, alsbaldige Lieferung, 45 0C0 bis 48 000 Mk., Weizen-, Roggenkleie 16 500 bis 17 000 Mk., Speiseerbsen 54 000 bis 65 000 Mk. Tendenz: Sehr fest. Frankfurter Schlachtviehmarkt Frankfurt a. M.. 8. Jan. (Amtlich.) Marktverlauf: Markt bei regem Handel geräumt Mktnllaes. Frankfurt. .21000 -22'"».- Schuhfabrik Herr - - . 30*0 — 3.xX) — — Tichcl 4925 — 507V— — Befliioff Woldbvs . . . .11003.-10765,- 12000,- 11400, Znckcrsnbr.^rai>kenibn!740).— 7500, — ——,- ZuckerfabrtkWaa nuwl7475,— 7475,— Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Frankfurt a. M., 8. Jan. Börsenstimmungsbild. Dec Dollar wurde anfangs 9103 bis 9150, später 9200 genannt. Devisen lagen fest. Im Gegensatz zu dem festen Wochenschluß zeigte heute die Geschäftstätigkeit ein ruhigeres Aussehen. Es ergaben sich verschiedene Schwankungen, immerhin blieben einzelne Spezialwerte begehrter. Verschiedene stärker gestiegene Mon- tantoerte lagen wesentlich ruhiger, ilnter den chemischen Aktien stellten sich bei Beginn Holzverkohlung. Scheideanstalt und Bad. Anilin höh^:. Elektcizitätswerte lagen etwas schwächer. Für Maschinen- und Metallwerte bestand^ Rachfrage. Ze lstoffaltien eröffneten wesentlich höher. Aus- landrenten steigend. Bankaktien lagen grohten- teils im Kurse anziehend. Alm 1 Alhr wurde der Dollar 9500 genannt. Berlin, 8 Jan. Börsen st Irnmungs- bild. Die drohende Besetzung des Ruhrgebiets hat allgemein beim Publikum, in geringerem Maste jedoch bei der Spekulation wieder jene Ma> kfluchtstimmung ausgelöst, tie sich aufjer in einem scharfen Anziehen der Devisenkurse (der Dollar notierte zeitweise bls 9503), besonders in staickec Kauflust am Effektenmarkt zeigte. Die Klirssteigeruirgen entsprachen jedoch nicht den viel- fach. gehegten Erwartungen, da die Börsenspeku- lali.on anscheinend aus der Erwägung heraus, dast die eventuelle Abschneidung der Kohlenzufuhren für die deutsche Industrie zu einer Krise füh ei könne, sich zurückhaltend verhielt und die verlangte Ware teilweise hergab. Immerhin ergaben sich Kurse-höhungen von durchschnittlich mch.e en hundert bis 1030 Prozent für die meiften Aktienwerte. über 1000 bis 5500 Prozent für einige Spczialpaviere, von denen mit Gewinnen übe: 1000 Prozent Siemens u. Halske Vereinigte Clbsch f,'ah t Laurahütte. Deutsche Ka i Stettiner Bi.ltan und Berlin-Karlsruher Jirdustri-e erwähnt teerten. Waren die Almsätze auch ziemlich bedeutend so war das Geschäft dach keineswegs stürmisch zu nennen. Ansehnlich stiegen auch Va- luiaer-' -e.e und Auslandrenten im Zusammen- bv.iv i'iit der Devisenhausse. Balttmove und Ohio g u, . en 11030 Prozent, Staat !>ah. aklien sogar 13 (A..Ü Prozent. Sonst unterlag der Kursstand tee'te hin (tilg "m: in nur geringfügigen Derände- i ungen. Alngehemmtec und daher in stärkeren Kurssteigerungen schint die Kauslust das Privat» publikunis sich in den zu Einheilskurfen gehandelten Jndustviepapieren auszuwirken ?>eincnliverkHeibelberk 7T0\— 71’0),— —. Philrvv Hvläniann . . 4875. 5000.— — 5i)10. )<|gen und Sachverständigen vernommen. Berlin, 7. Jan. Rach mehrwöchiger Ber^ a-.Bereinigung hL verhaftet. mb - ein luftiger Reichenb ach, 8. Jan. Hier tvurde die ;ren Lorttagskünslla fl^2pl>rige Margarete Klotz im Gerichts- D^tiagsabmdevvnSmi^ wegen Raubmordverdach'ts hm ungeMME . er h a f t e t, da sie in den WeihnachtStagen ch für ben hir tgen '^e »fizierswitwe Puppe in Steglitz, wo fie Mer den W j» Stütze anttat, ermordet haben soll. Der lten Mro. v 5ir santcalt erkannte sie nach dem verbreiteten , .,,6..tcr5uteai5ifiaalement und veranlahte ihre Festnahme. Eüstspiel von IenrSie Berhastete ist aus Görlitz gebürtig. ^Donnersug abend M protze Fälschungen von Flugpostmarken. stnM«m^anrfML ^emel, 8. Jan. Wie das „Memeler nchen D^yiesigeDMipfboot" berichtet^ wurden der Memeler b.ernach . .. . Bekanntmachnug. In unser Genoffenschaftsregister wurde heute eingetragen: Eigenäeimbau»Genossenschaft, eingetragene Genosienschaft mit beschränkter Haftpflicht in Gietzen. Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung desWohnungsbaues,besonders des Eigenheimbaues im Kreise der Genossen. Dieser Zweck wird erreicht: a) durch Beschaffung von billigem oder kostenlosem Baugelände, b) durch Finanzierung der Baugelder, c) durch Besorgung billiger Baumaterialien, vermittels gemeinsamen Bezuges derselben, evtl, mit Hilfe der Stadt Gietzen, d) durch Beschaffung der gesetzlichen Staats- und Gemeinde- zuschüfle. Die Haftsumme ist auf 1000 Mark festgesetzt. Zum Borstande sind bestellt: 1. Kaufmann Ernst Weihbacker, 2. Ober- telegraphenfekretär Friedr. Reih, 3. Bankvorstand Wilh. Mattern, 4. Stadtsekretär Karl Maus, 5. Obervermeflungsfekretär L. Berg, 6. Oberbausekretär Heinrich Philippi, 7.Stabszahlmeister Jako bWelsch, 8. Kaufmann Karl Weidig, 9. Dienstmann Karl Schäfer, 10. Architekt Konrad Schuhmacher, 11. Rechtsanwalt Ernst Schneider, alle in Gietzen. Das Statut ist am 12. August 1921 beschlossen. Die Bekannt- machungen der Genosienschaft erfolgen im (Siebener Anzeiger. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Borstand vertritt die Genosienschaft gerichtlich und autzergerichtlich, unterzeichnet die Firma in der Weise, dah die Zeichnenden zu der Firma der Genosienschaft ihre Ramens- unterschrift hinzufügen. Je 2 Vorstandsmitglieder können in Gemeinschaft miteinander rechtsverbindlich für die Genosienschaft zeicknen und Erklärungen abgeben. Die Einsicht der Liste der Genosien ist während der Dienststunden des Gerichts jedem gestattet. Gietzen, den 2. Januar 1923. Hessisches Amtsgericht. [232B * 1-'.__________________ .’^WnbofihcL k<{8»uiflertd>t begann heute der Prozeh gegen ^Gebrüder Rotzmantz aus Gadernheim, die u X'»l i HinPiTRJBWSfWgiaM Bekanntmachnng. 3n unser Hanbelsregister Abt. B würbe heute bezüglich ber Firma H. Schaffstaebt, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in (Beben eingetragen: Durch Beschlug ber Gesellichafteroersamm'ung vom 4. Oktober 1922 ist bas Stammkapital um 1 500000911h. erhöht unb beträat jetzt 3 Millionen Mark. § 4 bes Gesellschastsvertrages ist geänbert. Dietzen, ben 5. Januar 1923. 233B Hessisches Amtsgericht. Driefmarkenhändler Ruft He n - ntng, seine Frau, und der Buchdrucker Paul Dihner wegen umfangreicher Verfälschung von Flugpost marken verhaftet. Die Verhafteten legten ein Geständnis ab. Die durch die Verfälschung in sogenannte Raritäten verwandelten Marken wurden zu 15 000 Mark das Stück verkauft. Henninghatle eS in kurzer Zeit zum mehrfachen Millionär gebracht. Grötzere Mengen der verfälschten Marken wurden beschlagnahmt. Bekanntmachnng. In unser Denosienjchaftsregister würbe heute bezüglich ber Baugenossenschaft 1894, eingetragenen Genoffenfchaft mitbeschränkter Haftpflicht zu G ehen, eingetragen: Die Satzung ist hinsichtlich ber 8§ 31 unb 35 dahin geänbert, bah 1. der Geschäftsanteil auf 1000 Mark, 2 die Haftsumme auf 1000 Mark erhöht ist. Gietzen, den 4. Januar 1923. 234B Hessisches Amtsgericht. Allg. Erekrriziräts.Grft 6'70,- 615",— 60iv,. gefefielL imta Prömmel Heimgesucht. Das Feuer lotizen. «ebnre sich in kurzer Zeit auf sämtliche vier nber für 9ienStaA)tlckwerke deS Gebäudes aus. Eine grobe Kain" - Acch. fertiger und halbfertiger Möbel sowie ZL?MnhOra«'^alien aller Art wurden vom Feuer eil und.Ec -1'lü (Aerlchitssaal wegen Rattbmordverdachts 57,Dtsch. Neichsanleide 47° Deraleicheu 9'/,% 5'crnleidjen 3'7° Ternlcidjcn Dlsch.Svar-4>ram.-Nnl. 4'7, Prensiische Slonfol» 4°/„ He sie u......... 37,7° Hessen 37° Hessen...... .. 4°/° Zolllürken ' 5'7° Goldmcrikaner (In einem TeU der Auflage wiederholt.) Die französischen Dorbereitimgen. P a r i s, 8. Jan. (WTD.) Wie daS „OeutHtS* mitterlt, haben auch Ingenieure und Offiziere au# Toulon Befehl erhalten, sich nach Paris zu begeben, wo sie Instruktionen für ihre Tätigkeit im Ruhrgebiet erhalten sollten. Paris, 8. Jan. (WTD.) .Oeuvre" berichtet, das 13., in Melun stehende Dragonerregiment habe Befehl erhalten, sich dieser Tage für die Mbeförderung nach dem Ruhrgebiet bereit zu halten. Auch auS R a n c y würde eine gewiffe Tätigkeit in den Garnisonen des 20. Armeekorps berichtet. Die Alrlauber seien zurückberufen worden die Offiziere dementierten aber die verfrühte Nachricht, dah die Truppen nach dem Ruhrgebiet abbefördett werden sollten. Im ettrzeknen ist zu bemetTen : Aafgetttevkn wäre» 1428 Rinder, darunter 295 Ochsen, 68 Bullen und 1065 Färsen und Kühe. Ferner 223 Kälber, 175 Schafe und 767 Schioerne. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 45 070 bis 68 000 Mk.; Dullen von 45 000 bis 62 000 Mk.: Färsen und Kühe von 58 000 bis 65 000 Mk. für beste Färsen, von 32 000 bti 59 000 Mk. für geringe Färsen, Kälber, beste Qualitäten von 63 030 bi- 68 000 Mk.. mittlere von 58 000 bis 62 000 Mk., geringe von 52 000 bis 57 030 Mk.: Schafe von 26000 bis 52 000 Btt.: Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht von 80 000 bis 95 000 Mk., von 80 vis 100 Kilo von 85 000 bis 92 000 Mk., von 100 bis 120 Kilo von 93 OOO bis 95 000 Mk., von 120 bis 150 Kilo von 93 000 bis 95 000 Mk.: Fettschweine über 150 Kilo Lebendgewicht von 95 500 bis 96 000 Mk.; Sauen und <3ber von 80 000 bis 95 002 Mk. Die Preise liegen um svvrel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich fchllrhen. DerNner Produktenmarkt. (Berlin, 8 Jan. In Aleberetnfllmmung mit der scharfen Aufwärtsbewegung der Devisenpreise gingen auch die Getreidepreise kräftig in die Höhe, besonders am Dormittag war ein ziemliches Geschäft. Die auswärtigen Forderungen erfuhren starke Erhöhungen und laufende Abstellungen wurden zurückgezogen. In Weizen wollte man au her für die Mühlen auch Käufe anscheinend für die ReichSgetreidestelle und in Roggen stärkere Deckungen gegen frühere Abgaben seitens einzelner Firmen beobachten. Die Preise für Mehl und Futterartikel erhöhten sich entsprechend den Getreidepreijen. Weizen, märkischen 17 300 bis 17 550 Mr. (steigend), Roggen, märkischen 16 200 bis 16 400 Mk., pommerscheu 16 200 bis 16 400 Mk., schlesischen 16 200 bis 16 400 Mark (sehr fest), Sommergerste 14 020 bis 14 800 Mark (steigend), Hafer, märkischen 14 300 bis 15 030 Mk, pommerschen 13 500 bis 14 200 Mk. mecklenburgischen 14 700 bis 15 050 Mk. (fest), Mais, La Plata, loco (Berlin 17 800 bis 18 200 Mark (steigert), Waggonsrei Hamburg 17 103 bis 17 500 Mk., Weizenmehl (100 Kilo) 47 500 bis 51030 Mk. (steigend). Roggenmehl (100 Kilo) 43 000 bis 48 000 Mk. (steigend), Welzenkleie 9030 bis 9200 Mk. (fest), Roggenkleie 9200 Mk. (fest). Raps 28 000 bis 29 000 Mk. (fest). Blttoria- eibsen 30 030 bis 32 000 Mk.. kleine Erbfen 27 000 bis 28 500 Mk., Futtererbsen 18 000 Mk., Peluschken 28 030 bis 29 000 Mk., Wicken 29 000 bis 30000 Mk., Lupinen, blau 17 000 bis 18 000 Mark, gelb 22 000 bis 25 000 Mk., Seradella, alt 37 030 bis 42 000 Mk., Rapskuchen 11 000 bi- 11503 Mk., Leinkuchen 6503 Mk., Trockenschnlhel 94000 bis 9700 Mk Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 6800 bis 7100 Mr., Hafer- stroh. drahtgeprehi 6803 bis 7100 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 6500 bis 6700 Mk., Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Vormahd 7100 bis 7300 Mark, Rachmahd 6900 bis 7100 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) Darm i.u.Nationulbank 367».— 36'0 - Deuische 'JAanC...... 8-100,-8100,- Deiuiäie BcreinSbank. 2200,— 2S00.- Dlscouio Eouuiiaudit . 460). -4800.- lileiallbanE 11550,- 15 00,■ Mi'teldeui. Creditbank lu53,— : 100,- Ceftcrr. Credt:anstatt . 2375,-2660,- Lialiwerk Westeregeln 15600,—17100,— Vnurnbüue 13 00,-149^0,-13P0T-15000 — Cbcrbcbarf 13S00,-13 m-1 !050,- <3500- Pllönir Bergbau. . .. 2250J.—212 0,-21550, ^190-.'.,— dlbeiniiabl 8,'iebeck "Noman TelluS Bergbau > auibiirg Llincr. . 5050 - 54 K),— 52^0,— 5305,- . 720),- 9300,- ■ 9000— 11000,- 10040, Bochumer Guh .... —,— —,—25000,-25900,— LuderuS 12800,-12700,- !2fllsO.-r2S00,- Cnro 9/75,— 9900,— 9475,— 9 >75— Demsch-Lnrembnra. . 27200,-26090,-25 03,-25900— GelsenkirchenerBergiv2 >250,—257."t0,—25> 0).- 26000,- Harvener Bergbau. . 5950:),—56U00, —57000,—57.-OO, — Sinluuext2lfd)crvlebenl36">11,—14000.--135ÖO, -14400,— ,g vvcaeführi toirb, te ei die befajrntß^^^ geöffnet hatte, konnte nicht en. durchweg vvccrrffl^,.^^._^„ dmung i7biegröbieSorg'^ . , stlerischem gemgefühl, ae> ' Großfeuer ht einer Möbelfabrik. gen Zuschauer, bmen dv Magdeburg, 8. Jan. (Wolff.) Von erbenübed>idrod)bimi.ulKTlt (Sro^feuer wurde die Möbel- 9075,- 9600,- 8615,- 9495,- -—113500. -109003, -118000,- llwunde selbst beigebracht hat. ^slelik !pd. Hanau, 8. Jan. Der 23jahrige Kauf- ..nn. r0fi°ar.r Karl Rohrweg von hier stahl aus Und 91»^ ooir hiesigen Geschäft für 41/2 ®r II tonen ten. m’ t ct Silber, konnte sich seiner Frechrrit aber »mU6> ch lange freuen, da er nach kurzer Zeit in men forn-h» 11 die Polizeiwache ausgefuhrt hatten. ^Uf'&itlicbe Angeklagten wurden verurteilt, teil» hn axr PePMe zu Gefängni -strafen bis zu einem J Wn ©oln narf) öießejlajre neun Monaten. Auch zwei mitangeklagte Ar zurüc'^uhr nnb hj^'Mtrn erhielten je ein Jahr Gefängnis. -achen verkcuifie. --------------- touiben aus einer Aus, Vermischtes. . ^??^^rrenfchnül. Raubmord im Eisenbahnzuge. chnbr ^braun^M, Derlin, 8.1 Jan. (Wolff.) In einem Älu^bahnzug der Strecke Gera — Leipzig «r. Mützer DoM,g,^e ein Unbekannter einen Barbier- Di^ in k « , ehrling durch mehrere Messerstiche in Aacht und raubte ihm 130 000 Mark, wo° .merwolk,^ er die Leiche zum Fenster hinauswarf. . „ ? wlben. )ei Mörder sprang aus dem 'fahrenden Zuge r 1 nepreerfuhruM >ntfam unerkannt. t)ung um ar! füi qjiet Kinder durch Gasvergiftung getötet. au8. Der ben Rmv Erfurt, 8. Jan. (Wolff.) Als in der ü, dem werben in b^üdft zum Sonntag die Eheleute Hei Kenne st", bellen l.Teil bi) eich nach ihrer Wohnung zurückkehrten, fan- 2100,- 1650,- — 144— 127,- 163 59 159,- 148,- 1.0,- 110— -,- 130,- -,- 1. 0 - 38 Fichten-Derbstangen 3 fm 2300 Fichten-Rcisstangen 8 fm, darunter 2000 Bohnenstangen. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Straße Butzbach-Hoch-Weisel an der Klöppelbrunnenschneise. Vorherige Auskunft durch Forst-Asp. Becker, Hausen bei Butzbach. Bemerkt wird, dah das Holz an einer sehr guten Abfahrt und etwa 20 Minuten vom Bahnhof Butzbach liegt. Nieder-Weisel, den 8. Januar 1923. Hessische Bürgermeisterei. ________Winter._______251D Bullenverkauf. Die Gemeinde Grünberg verkauft durch Submisiion einen jungen Simmentaler Bullen. Angebote sind pro Ztr. Lebendgewicht bis zum Donnerstag, den 11. d. Mts., mittags 2 Alhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung der Gebote erfolgt Die Derkaufsbedingungen werden vor Eröffnung der Gebote bekanntgegeben. Grunberg, den 8. Januar 1923. 255D Bürgermeisterei Grünberg. ____________Ranft.__ Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausst; .tung stilrein und preiswert die BrÄhI sche Uelv. Dreekerel, R. Lange. machen ben Damen viel Sorge, ad« fte können schnell unb gründ ich befettiat werden durch Wasa,ungen mtt ?lok.Seesand-Mandelklete. Blumenzarle, jugendfr'sche I Gesichkehaut, rostgen, klaren Teint durch die gesundbeil- dienliche Aok-^c-esand^Mandetklele. Leb«all erhältlich. 8050 8050 ) 0,7b 81— 630,- 650— 650, - 693. - 350,— 380,— 3-50,- 400— tAKaWAAe —-- »hördlicheAnzeigen tiefnniitmnrfntnn. ^^nickwirbels ^(Lmtsverkündigungsblatt vorn 21. De- 5 Idjten fe reten,bN8iii'vr 1922 ist eine Bekanntmachung 21‘^eitffn e‘1, Erhöhung der Gebühren für die -uer ß1.1aen (faL Wan $ung der Schornsteine veröffentlicht, qeberew %y ill blt hierdurch hingewiesen wird, einem W“' .... (. . 27"' GicßeN« Oberbürgermeister. J.B.: Krenzi Ib^äÜhölzversteigerung» | , Ur 1Mttwoch, den 10. Januar, nach- ' Stober 1871 .^^M«gS 3 Alhr, werden am Schiffen- ?,./Ln i Weg 27 Haufen Abfallholz meist- Sienfte 0er ij^nb versteigert. Anschließend einige k W MXdiiien Abfallyolz im Lärchenwäldchen, o ■fvn. Der nie Zusammenkunft sindet um 3 Alhr 8t öem Bahnübergang der Gietzen - uiw Lßeim ntßfiUltaer Eisenbahnstrecke statt. 252B nmCT t*rtor(iencn ae1 Ziehen, den 8. Januar 1923. 1 W’J.Ad Aoll.a^,, ijrisdderbürgermeister.J.V.:^ >r Rosenberg. 90 °'^Konkur5versahren. Hf. 11 u. 12 12. r^tteN- tnem hi- jtie Konkursverfahren über das Der- ' . Ian. DrusaI?* f°roie die Konkursverfahren über nuad Vermögen des Kaufmanns Leopold ped^Lyr 6^ atotngifjer in Gietzen und über das Ber- 3t1arttl noei des Kaufmanns Nathan Borngäsier kl»dheim a. d. Bieber, jetzt Rodheim v. aall. Höhe werden, nachdem der in dem Der» stermine vom 7. April 1922 ange» üittg^milmene Iwangsverqleich durch rechts- Keu'^^---^vchigen Befchlutz vom 14. April 1922 (hAW’blfiliiigt »st, hierdurch aufgehoben. * Sichen, den 29. Dezember 1922. aNv V\. | Heljiiches Amtsgericht 235B - -,-34800, 5600— -, - 10700,- 9455 Arntl. No ierg. Amtl. Noiierg Geld Briet Geld Brief 553,60 556,40 588,70 591,50 3379,05 3395,95 3750,60 3769.40 395-5.95 39724,05 43765,30 43984 60 518,50 601/50 (>41,40 644,<>i) 1808,45 1616,55 1785 50 1794.50 1331 65 1338,35 1481.30 1488,70 433,90 436,10 47L30 173,70 17453'0 1754,40 192320 >932'80 1608.45 161'155 1787,50 1769,50 2279^30 22(070 2543.60 2556,40 191,50 195,50 2 <1.90 233,10 8553,55 8596 45 9451,30 9496,70 12,13 12,18 13,59 13.65 329— 33!,- 369, - 371,- 248,90 A0.10 266,30 267.70 101,50 102.50 />* 187D Statt fi arten Sen em ohnung, Gießen, 9. Januar 1923. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt 200 D Liehen, 9. Jannor 1923 BI Vesperbrot d e) Abendessen 2V< seiner neusten Groteske: Er als Meisterboxer! Dr Hellwig. 245B NSv Der Dorstan 01 HB Wert 180D gehettn. 247A [Verschiedenes) ti ? 8 ? Abendtisch **| Lhcrweg 1 & Stl. ^litoiiliötr mit f>übrerf(tcln für tterf.« il Voitroonrn iurtt Cfcllnw« per fc*ioit al» 3(Vloficv ob. Chauffeur,' rOir. Anerb. । nicriilflBen den Steh. Iju- erb. nur Privai Hau- dall nach Butzbach .ein ältere* 2,1 ä b rf) e n Otlllcht. Adrrsic zy rrfrugen dri oito Dr. Sisenach Sietzen cÜ6 tu tzun ö#rt- feilen »270 n__ 10 10 40 10 30 Bersteigernng. Mittwoch, den 10. Famnar. von 10 Hbr ab, oerfteiaere ick ^raudaasse Nr. 8: 5 Dutzend kleine Bilderrabmcken. 4 Dutzend Baiteilkretde. IhO Habnvulver. 1 nroüe Barne Ramenvräger, 3ün(Hnmml- fauner. Wein tt-rikdraläser. 4>an»baltun fegenttäude. Kleider 2rtmbteua 4 Rean- aiore 8 Qinbermaacn, 2 Wasckdütten ufiö. ^Inn 9 Ntze ah* I boetfemeo Cvtrldjaftb- 4 U|l ID. bett mit WohbaaT. ein Waschtisch. 1 drackttllch mit Marmor ein sehr aiitcb voilltändlged Bett. 4 klicke 10 Ttdble. 2 <'anb-, 1 Schneider- mib 1 Hanitbaltung»-dtäbmascklne, 1 Nollsell (16 Mir. lanal 1 Sofa. 1 Tovifchrankchen. 1 Serviertisch 1 alter Sessel. 1 Lvieaet. 1 f3tl Hofen. 1 flllchenberd, 1 Zebn-flUo- Brtickeuivake. 1 Aut; tätlich. I Wring- masckine. 1 leichter »aüittroaaen. Bilder foivie bochleineBllderradmen. i Neisedecke, 1 Mjciierorb. mehrere floi et n. Be'tmäiche. O. Benner II-, ?litltlot;atov tu Taxator, flrotborfer - f c et» -ksßs-k 8trtiii|ii| fit Sillifuit. Einladung tnr oröentl. 3Witttlitörrstriflrainiunq in (Oieken, Lame und 50 Mk.; St identes: Preiserm. Reinertrag: Wohlfahrtsamt. 239v Pfleqckiu Vabcheni Im W vonl SFadreni brfieret Familie.! . a e> nd aut J l and In autr f ul lote Familie o> nebnirnaeliidit.® flnaeb. uni. oi7| bei, CHtr1 flirr j Wer rriellt iuä v-anne Ihncrtkl Matbeina ik In I Sbenbfnmben. I 2
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