m. 236 Erich« ni i«gl'ch, aefctr Sonn, unö gdertag», ett borSometa^ebrilagt. ete^nergomditnblÄttet «sche» pret, 85 Wi8ion«n u.21/, Thü Blarh Iräg«r(ot>n, a»ch KShlfoterfaeieea «mz«t» Ihieimtni mfolqehöherer Gewalt.- 3*tn|prtnfU käung 112, fflr *8 er log nt> Geschäft» stelle 61. Anschrift für Drohtnach. richt«: Ibrylltr »frtzr». P«#1*O*de: jroftwrl «. ■. litt«. irr. Jahrgang Montag, 8. ©ttober 1923 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vr»L »b verie- VrLhl'sche UntvsrßlStrvtzch' und SteindruSeret R. taug« In Siehe«. S*rtftletteng und SeschSflrfteSe! Schulftrah« 7. Imliit mi Hejtigti für bl« lageomimmtr bt» gum ^Nachmittag Dort)«« obn*l«b« ÜerdinblichkeU Stell für 1 mm f)81H |üt njeigen o 27 mm »reite örtl (Biunb}at>l 55 Ulk., aus®.70Ul.; f. 'Heftlame« Anzeigen o.70mn Breite 225 ’JJik.xlOOOOO Sd)l vlahvorschttst 20'/, Auf- schlag - öerantwottitch für Politik u. Feuilleton vr Friede Wilh Lange. für ben übrigen Teil trnft "Blumfd)ein; jür ben Anzeigenteil ijansBedr, sämtlich in (Biegen Das neue Kabinett vor dem Reichstag. Die Rückkehr zur großen Koalition. — Die Kanzlerrede: der Abbruch des Ruhrkampfes, kein außenpolitischer (Erfolg. — Der Ausnahmezustand. - Bayern und Reich. Die kommunistische Gefahr. — Die Steuerreform. Preispolitik und Mehrarbeit. Die Regierungsbildung. 'Berlin, 7. Oft. lPrtv.-Tel.) Nachdem fat der Dacht zum SamStag bis 3 Uhr die von ben KoaltttorrSparteien eingesetzte Rom- mifftoa über die Gestaltung des ArbeitS- zeitgesetzeS beraten batte, sind Samstag vormittag im Deichstag die Parteien -ufam- menge treten und zwar mit dem Ergebnis, bah sowohl die Sozialdemokraten als auch die Deutsche Dolkspartei die Wiederbelebung der grohen Koalition gebilligt haben. Der Dcgierung werden die von ihr geforderten Ermächtigungsgesetze erteilt werden, und zwar wird bi» Ermächtigung auch auf bic Grenzfälle zwischen Wirtschaftspolitik «d Sozialpolitik, d. h- a»f die DemobilmachungSvorschriften, ausgedehnt werden. (3n der Frage der ArbettSzeit soll ein besonderes Gesetz gemacht werden, zu dessen Annahme sich Sozialdemokraten verpflichtet haben, wenn da» Gesetz aus der Basis der Hole vom 14. Dovembcr ausgearbeitet wird, d. h., wenn der Achtstundentag grundsätzlich beibehalten, aber seine liebe r- f d) r e i t u n g auf gesetzlichem oder tariflichem Wege möglich ist. Die Bildung deS zweiten Kabinetts der grohen Koalition ist dann vom Deichskanzler in aller Elle betrieben, so dah das Plenum des DeichStageS um 2 Uhr zu Beratungen zufarn- mentreten konnte. Kurz vor Beginn der Sitzung wurde bekannt, dah nach mannigfachen Beränderungen in letzter Minute das DeichS- wirtschaftSministerium an den früheren Demo- bilmachungSkommissar Dr Koeth, und daS Deichsfinanzministerium an den bisherigen EmährungSminister D" Luther übertragen wird, so dah sich das neue Reichskabinett wie folgt zusammensetzt: DeichSkauzler Dr. Strefemanu, zu- gleich mft der Führung der Geschäfte de« Auswärtigen beauftragt; DeühSminister für Wiederaufbau 6 Am ibt; DeichSminister de« Jauern Soll- manu; Deichsfinanzminister Dr. Luther; DeichSwirtfchaftSministerinm Dr. h. c. Koeth; Deichsarbeitsminister Dr. D rauns; Deich«sustizminister Dr. Dadbrnch; DeichSwehrminister Dr. Gehler; Deichspostminifier Hoefle; DeichSverkehrSminister Oe,et; ^eichSumtister für die besetzte Gebiete §nch«. DaS DeichSemLhrungsministerium ist «och unbesetzt. Die Reichstagssitzung. Berlin. 7 Oft. (Pttv-Tel.) Am Sametifl nadbrmtUfl 2 Uhr 30 Minuten eröffnete Präli- bent Lobe die Sitzung. Kommunistische Anträge. die die 2tuft>ebung der bayerischen Streif« Verordnung und der TL-r^cnlur deS Wehrminlste- rhxm« für Dachrichten über Unruhen forbern. werden nach fur»er Degiundung durch die Abgg Kvenen (Komm i und Siö.lein (Komm > mit zur Be- ratuna gestellt. DaS Ermächtigungsgesetz und das WährungSgesetz werden vorläufig noch von der Tagesorbnung a bg e se y t Aus der Tagesordnung f.ebt ferner an erfter Stelle die Entgegennahme einer Erklärung der Deichsregic- nm(t Reichskanzler Dr. Sttefemann erhält sofort daS Wort Er wird von den Kommunisten mit lärmenden Zurufenempsan- «en. Sie rufen .Der Vertreter von St Inn eil Die Kulisse für Stinnes!" Deichskanzler Dr. StrHema.m erklärt Ich will hier über die Aeubildung der Deich«regterung sprechen. 3d> kann ben Herren Zwischenrusera Der- fiebern, bat) Herr Sttnnes mit dieser Deubildung -u tun bat Der Dergletch mit der Kulisse fft daher sehr wenig angebracht (Heilere Zusttm- enmfl.) Der Deichska-vkei weist dann daraus hin. dah bu Degiei-rngSneubtldung sich auf pattetpoli tlfcher Grundtage vollzogen hat 7?eu ist <ü* Wirt chaftS- ‘ntmficr ehrgetreten ?r Koeth. Ffnon-msnlster knrrbe Dr Luther Da« Ernährun^imlnisterium soll troch mit em em Vertrauensmann der ?*- n dwi r lscha s i tMegt werden Der Deichs- Somtzter hebt bann hervor, dah ine Vorgänge der letzten Tage sehr scharfe Kritik «fahren haben, dah man gesagt habe, der Parlamentarismus habe versagt Demgegenüber müsse gesagt werden. ob denn nicht auch di« Wirtschaft versagt hab«, inbtm sie sich dem Staat nicht zur Dersügung stellt«. (Zustimmung bet der Mehrheit > Der Randler verweist auf die dauernden Bemühungen, zu dem Ministerien der Wirtschaft, der Finanzen. deS Verkehrs und der Post Männer des praktischen Lebens heranzuziehen, die in dem Fehlen solcher Persönlichkeiten einen wesentlichen Grund zum Versagen der Staatsverwaltung sähen. Die sich zur Verfügung stellten, waren saft immer auS dem Beamtentum zur Wirtschaft gekommen Den Parlamentarismus führt man nicht ab ablurbum durch Resolutionen sondern burchpraktifcheMit- arbeit, indem man zeigt, dah man die Dinge belfer zu meistern vermag Die Vorgänge der letzten Tage geben gewih zu beträchtlicher Kritik Aniah Aber eS ist em jrrtum, zu glauben, dah ee sich um einen Kamps um eine andere politische Einstellung handelte Wir traten an den Reichstag heran, um ein Ermächtigungsgesetz zu erhalten. Da« Kabinett wollt« Vollmachten, di« weit hinanSgehen über daS, was jemals ein Kabinett an Vollmachten besah. ES iixir ganz klar, dah bei der Bedeutung der Sachlage dem Kabinett nicht eine Btankovoll- machl gegeben werden konnte, sondern dah man sich klar werden muht- weniaftenS über die Grundlinien der Wirtschasts-, Finanz- und Sozialpolitik Bei der Bedeutung dies« Frage entstanden die Dtsserenzen, die sich bei der Deubildung deS KabmettS gezeigt haben Der Kanzler gebt dann aus die auhenpol irischen Verhältnisse über unb bedauert die deutfchnatio» na l e Kritik an der Einstellung deS passiven Widerstande« Der Duhrkampf, der seit (Vntuar unter Bedruckungen unb Gewalttätigkeiten gesuh-tt wurde, habe eine seelt sche Depr e Isivn auS- aelöst Die 3bee des Widerstandes konnte nur fein, durch ben Schaden, den er den Ginbruchsmächten zufügte, diese zu zwingen, mit unS den Weg ber Verhandlungen zu gehen Man kann wohl die Frage aufwersen, ob wir den passiven Widerstand bedingungslos aufgeben dursten Daturgemäh mutzte sich aber ergeben, dah bie Wirkung des passiven Widerstandes sich abschwächte ES haben sich im Zusammen bei ng mit dem Str-- ber moradfdx'n WiderstandSsähigkeit auch gewisse Zeichen der Demoralifatton gezeigt, durch weitgehende Znanspruchnnbme von Deichs- mitteln auch da. wo eS sonst nicht beiechtigt war (Zurus bei den Komm StinneS war auch babei!) Die Situation, die wir vorfanden, war die eines nicht mehr auf ber Höhe stehenden Widerstandes ES war infolgedessen klar, dah infolge der Ermattung. die eingetreten war. mit diesem Widerstand allein Franzosen und Belgier auS dem Ein- bruchSgcbiet nicht mehr herauSzubrstigen waren 3e schwächer ber Widerstand wurde desto schwerer wurde e-, ihn irgendwie diplomatisch für Deutschland auSzunutzen Der Duhrkamps war feit Zanuar geführt worden von ber gesamten Bevölkerung mit einer seelischen Depression ohnegleichen Der passive Widerstand war au« der Bevölkerung selbst gekommen. war von der Degierung unt«stützt worden Ich habe nicht die Ablicht. post festem irgendwie etwa« festzustellen, wa« al« Dechtscrti- gung ber Ausgabe be« passiven Widerstandes auSfehen konnte. Der Gegn« sollte durch den passiven Widerstand gezwungen werden, sich mit unS an den Verhandlungstisch zu setzen Die Grundlage für unsere Politik war Freie« DHeinland. Wiederverfügung bei Duhrgebiete«. Ich gebe zu. dah Wiederversüaung eine Einschränkung war Aber auch Deichskanzler Dr. Euno hat nicht« andere« erreichen wollen Glauben beim die Herren von der Dechten. dah die grohte Militärmacht der Welt sich ohne weitere« zuruckziehen würde, weim man erstatt, dah man nur dann verhandelt, wenn die grohte Militärmacht ihre Truppen zurückge- zogen haben wird? Man kann die Fragen auswerfen Der passive Widerstand hätte nicht bedingungslos aulgehoben werden sollen, oder aber umgekehrt wäre e« nicht besser gewesen, noch früher, als der passiv« Widerstand in seiner Wirkung den Höhepunkt erreicht hatte, abzubrechen? Den Versuch zu nmchen. an den Verhandlungstisch zu kommen? Die Zetten führten dcyu. bafi bie Wirkung der Waffe de« pasftven Widerstande« >ich abschwachie 2« ist eben auSgefchloffen. bah ein Volk da« wie ik*> deunche, >o ungeheure Leiden hat durchmachen müssen, einfach alle« aus «ich nehmen kann Trt moralische Widerstand erlahmt: Aber wehe dem. der der Bevölkerung darau« einen Vorwurf machen wollte' Hinzu kam. dah Deichs - gelber in weitgebendem Maste auch ba In Anspruch genommen wurden wo sie n i ck»l hätten beansprucht werden sollen. So war bie Situation, <*6 mein Kabinett die Degteruog übernahm Ein nicht mehr auf der Höhe stehender moralischer Widerstand. Ze schwächer der Widerstand wurde, desto schwerer muhte eS fein arutr diplomatischem Dege etwa« herauszuhvlen Aus der anberen Seite ba« wirtschaftliche Moment Mir liegt c« nicht das Materielle in ben Voidergiund zu stellen, denn Deutschland kann nur du ich sittliche Kräftigung ,nieder in die Höhe kommen AuS ben besetzten Gebieten wurden immer mehr Wünsche laut, den passiven Widerstand abzubrechen. Heute kann ich mitteilen, dah zwei Tage nach meinem Amtsantritt mir von Vertretern tc« besetzten Gebietes die Frage voi gelegt wurde, wie lange wir noch den Widerstand fottzuletzen geben fen Wir haben ben Widerstand über den Termin hinaus foitgefuhrt. ber uns gegenüber al« ber äufrerftc Termin bedeutet wurde. ES muhte von unS also eine Formel gefunden werben, die un« die Möglichkeit für die Ausgabe gab Wir waten nicht bereit, den passiven Widerstand bedingungslos auszugeben. Wir haben un« bemüht die Diskussion aus der ©runblagc des Juni-Memorandum« wieder auszunehmen. die Grundlage zu schassen für eine internationale Anleihe unb die Freigabe ter Gefangenen sowie die Durchsetzung ber übrigen Ehrenpunkte zu erreichen. Hebe Kritik, bie etwa einen Aili lei ten gegen den anderen au«fpiclen sollte wäre eine politische Dummheit (Lärmende Zwischenruse ter Völkischen.) In der gegenwänigen Situ.Ttion ist die eini ge Möglichkeit die Lösung der Deparationen durch beiderseitige Vereinbarung herbeizufühien. (Zuruf. Da könnt ihr lange wai- ten!) G« ist wahr. wir haben keinen außenpolitischen Erfolg mit der Aufgabe deS passiven Widerstände« erreicht. Ehe jedoch der Sntsch'uh bei Deichsregierung erfolgte. habe ich den Duhrvettretern gesagt Ich warne vor ber Hoffnung auf einen Befolg, denn ich bin stark pessimistisch, ich habe starke Bedenken. wir werben vielleicht noch starken Bedrük- fungen enigegcngeben, bie noch nicht ihren Höhe- puntt erreicht haben. Wir wissen, was wir dem eigenen Volk: zugemutet haben mit ber Ausgabe be« passiven Widerstande«, wir haben ausgeben müssen, weil wir sonst sehenden Auge« in einen Abgiund gegangen wären. Der Kanzler gebt bann weiter daraus ein, dah der Widerstand nicht Poincaio zuliebe, son- uvni dem deuiichen Jlclte zuliebe aulgehoben weiden sei, weil die finanziellen Mittel fehlten, und dah er gern bereit sei. sich jedem Staats- gerichtShos deswegen zur Versügung zu stellen. Er übernehm: gern die Verantwortung dasür, denn bisher habe e« in Deutschland a n dem M u l zur Verantwortung gefehlt Vachdem der Kanzler der Dbein- unb Duhr- bcDölterung feinen heihen Dank erstattet halte für ba« treue AuSharven im Kampse. das nur von einer Bevölkerung zu erwatten gewesen fei, die mit Treue und Liebe zu ihrem Vaterland flehe, indem er weiter den tapferen Männern der Schutzpolizei Dank sagte h'ir ba« Einsehen ihre« Geben« bei dem Vorstoh der Dotten-Leute in Düsseldorf, fuhr er fort .Wir haben noch keine Antwort erhalten auf da« deutsche Memorandum, auch nicht von England Di« schimpsiich« D«haudluug, bie Deutschland erfahren bat. dauert sott Wir waren betvit bie Verhandlungen auf Wiederaufnahme der Arbeit und Lösung der Deparationen aufzunehmen Unsere Angebote sind so weitgehnrd, wie sie niemals von einem Volke angeboten worden sind. Sie gehen weit hinaus über die Din dun. gen deS Versailler Vertrage«. Wir haben bei ganz grohen Gedanken auf- gegrissen. selbst ba« private Besitztum in Deutschland mobil zu machen, um au« ber Knechtschaft betau«,ufemmen Tioydem (mb auch bie c wettgehe Den Arg. bote nicht irgendwie bisher tie Grundlage gewesen für weitere Verhandlungen E« gibt kein b e I d>ä • menbere« Dokument als bie Denkschrift über die Behandlung ber deutschen Angebote Diele Denkschiilt ist ein Stück Wrltgelchichte (Sehr trabt!) Man hat sich in Frankreich« Presse Tag für Tag darüber aufgebalten. Deutschland habe keine Detail« für diele Vorschläge gegeben. Aber alle Besprechungen, die sich aus Details beziehen sollten, sanden ihr Ende mit der Erklärung, dah man darüber erst nach Ausgabe be« passiven Widerstande- sprechen könnte Frankreich weih ganz genau, doh e« jederzeit in der Lage träte, von uns die Detail« zu erhalten wenn e « (hfl bereit dazu wäre. (Sehr gut!'. Wli haben den passiven Widerstand ausgehoben. wir haben aber nicht ausgegeben die Forderung u a angel a ft e t « r deutscher Souveränität. Forderung der Wiederversügung über das Duhr- gebiet. und wir werden niemals den Kamps um bi. MenschheitLrech.e bei Bevölkerung autgeben (lebhafter Beifalls. Wir denken gar nicht daran, auch nur ba« geringste von dielen Grundsätzen aufzugeben (Bravo!). Der passive Widerstand wat eine innerdeutsche Angelegenheit Wenn c-i sich um d e Enbenticheidung Hand tt. bann mögen Sic (nach rechts) lehen ob wir bann hier etwas aufgeben werden Unsere Anfrage über oie Wiederherstellung geordneter Zustande im besetzten Gebiet ist bisher nicht beantwottet worden Wit werden sie wieder holen Bedenklich sind bi< Vorgänge in bezug aus die s t a n z ö l i s ch e D e- g i c. auf die Forderung, die fie bezüglich der Ei.i- ftellung Deutscher stellt Eine ofttziöfe französische Aiistaffung bestreitet, bab bie Forderung eine« körperlichen Gide« wirklich ber 2Liffahmq der Iran- zösifchen Degierung entfpricht. Ich mürbe e« bc- giühen n-enn b.ese fra.rzö>ifche Aufiaftung nchtig waie. denn es ist nicht gleichgültig, ob wir in de Lage sind, denen zu Hellen, die bi« in die letzten Tage hinein weiter unter Bedrückungen und Ausweisungen zu leiden hatten, Unfer ift der Boden f Unser ist ba« Land! Unser ist die Hoheit in diesem Lande!! (S.ürmischer Beisall.) Sind die Srfiärungen richtig, die der ftanzösilche Ministerprästdent 5herrn Baldwin gegeben haben soll, dah er keine An- nerionen. feine Beeinträchtigung territoriaier Hoheit-rechte will, bann hat vr jetzt die belle (Scligcnbcit, vor der ganzen We!t die Zweifel zum Verstummen zu bringen Man spricht davon, die deutsche Degierung müsse erft ihren guten Willen zeigen Wa« soll Deutschland über das hinan«, wa« wir in dem Vkenior.rnduni vom < Zunl angeboten haben und in dem, wa» ich an Fmanzmonopolen unb anderem erwähnt habe, auch nur theoretisch noch mehr zu leisten an- bieten? E« ist doch das äuherste und letzte, wa« ein Volk zu leisten anbteten fatm!' Man spricht von dem Fehlen unsere« guten Willen« ^lad) den Ereignissen der letzten Monate hätte Frankreich einen Anloh, der Welt seinen Ver- siäichfgungSwillen zu zeigen (Lebhaste Zusttm- mung.) Unser Witte ist der zur Verständigung Aber e« gibt eine Grenze der Geduld Da« haben die Ersche.nungen bewiesen, deren Zuckungen wir gerade bi dieser Zeit erlebt haben, allerdings tti Aeuherungen. die wir nicht billigen, sondern verurteilen, die aber nicmal« geschehen konnten wenn nicht die Saat dazu gestreut worden wäre durch bie Gewaltpolitik, die an Deutschland in den letzten Zähren geübt worden >var Die nationale Erregung über den Ausgang bei Duhickampse« :st nur l»gienlich Bedaueriia> ist aber bic Verwechslung zwischen der Idee der Ausgabe bc« palstvcii Wiberftandes mit bei Ausgabe be« Kampse« für Freiheit und Decht Wir sind durch bie Verhältnisse, bic sich gezeigt haben, in bic Aotwcndigkcit veiseht woiben, ben Ausnahmezustand in schärfster Form zu verlangen Das- bic Bei Hängung notwendig .va r, dah er nicht etwa iigenbein lnne»politische. Veisuch ber Degierung war. ihre Situation za verbessern, sondein dah sie ausging von bv-r grohen Sorge um die Veihinderung von Vorgängen, die ans in den ttrit-n h^r Bürger gegen die Bürger fjincinbrängten, das zeigen die Vorgänge ber letzten Tage (Unruhe bet ben Kommantsien.) Auch die batzerische Xeglcrang bat zar Verhängung des Ausnahmezaltandes greifen müssen (Gelächter bei ben Konimunisten unb Zuruse .Alüsscn? Sehr gut! Kapitulation vor Kahr!» Ich glaube, bab bic Bewegung in Bayern, die Ankündigung von dem .Marsch nach Berlin" und alle möglichen anderen Dinge an sich > ird)- aue die Dvtwcndigkeii ergeben fonnten den Ausnahmezustand zu verfiängen, um bieier Dinge Herr au werden (Zuruf bei den Kommunisten „tim ber Aibeitcl-schaft Herr za werden!') Die De ' läge über das Dcbeneinander her beiden nahmezuftandc kann nicht zwelfclh-is! fein D • für das gefamtc Deich«gcbie» crlaifeiie Vervidi ung be« DcichSpr.ifidenlen ist Deich « rech » b.ir dem LandeSiecht m jeder Form norgeh», a- prältbenlen weichen Wir würdigen die Verhalknistc. die die bat)«- ttfche Degierung oeranlafji l>aben, (ich auf eine Verfügung zu stutzen, bic aus bai>rriidKin Decht. au« der batzettfichen Landcsiwheit fel'-n hervorgegangen ist Aus bidem Grunde ijabcii wir unsererseits bavon*abgeleben. bie Aii^>ebiing der bayerfschen Verfügung zu fordern tHort^ Hort' bei den Kommunisten , Wir hoffen, dah da« Nebeneinander oer beiden Verfügungen möglich ist (Zuruf links Sehr (lug'), un.' d.ist .« möglich ist, bei dieser Gelegenheit bas Deckit tx^- ? chc« zu wahren (Zuruf bei den Kommunisten. >pi- tulatron vor "Sahem1) Wir leben in einet Zeit, in der die verschiedene'' Länder bcs gleiches eine ganz verschiedene wirtschaftliche, soziale t ab politische Struktur auftpeilen Da« ist nicht nur in bezug auf Bayern der Fall, sondern auch bei anderen Ländern, Mit be* tetr feowrbie zusammen arbeiten müssen □hu bar wirb ba* Leich sich flächen tonnen aul M Äredt bet Stober (Beifall bet bet Mehr bett. 3*nrf bet den Äoecetuntflen; Berbe»gung vor te Wjiften H M gibt ja auch Sünder, In denen ote n den Ämnnwnften) mtl Ihrer Pa Net et* Wie sptoten In diesen ötobern haben Sie sich über Icht«ch»e Dechandtung Ihrer Partei rach eicht bekki^-> tonnen (Cärm 6 b ÄDntnnrmfttn) 3A bebaurx da- man den Äamyl gegen den Otoat fuhrt, weil man die Parteien nicht mag, die Ich brrmche Ihnen feine Darstellung unserer Hanfifflra BerchÜltnisie zu geben Da« rapide jfaMbietbe* der chiimahmm gegenüber den Aus- pfc* »eigl. tuf) wir oh* Vlaynahmen aus dem Steuer gebiet teinrrtri Ausficht auf Gesun- bang der Finanzen haben Die Härle der Steuern ift nicht auf eln»elnt Ander aefleilt Dir haben durch Grinst vom 29 September ausdrücksich die Verückflchttgung leistungsschwacher Steuerzahler pun Lu «druck gebracht ®6 wird fich zeigen, ob lrste bem Dährung «verfall werden entgegentre er tarn durch wahrangsdefländrge« Mb Da« Rettb hat nicht nur für fein« eigenen Ausgaben "ufgHfoenwn. sondern jetzt auch noch für die Aus- *ben der Länder und Kommunen, ohne oah da« Leich ein Kontrollrechl über Me Teruxm- txmg der Gelder hat. Dir muffen hier zu einer völligen Tenberung de« Verhältnisses kvmmen. De» Ländern müssen wieder eigene Steuer- quellen erschlossen werden Vis zur Durch- fühnmg dieser grundlegenden 'Reform wird eine ÄnwttegtÄÜramg der Ausgaben nötig fein. G« dürfen •eine neuen Behörden ueb Teamten eingesetzt werden tt« dürfe» feine neuen Ausgaben getätigt werde». Da« ist die einmütige Buff aff trag de« Äabinett«, aKb ich gfcmbe. bah auch alle diejenigen, die toi der Berliner Legierung nur in Gänsefüstchen Sm. hier aoituinen müssen, bah wir gewillt die Dinge g» ändern, um die Deriorrn« m »iederzngewinnen ®« geht nicht, das) > Ausgaben machen kann, ohne zu kontrolliere», ob sie auch nötig find Dir können da vielleicht wieder eine Brücke bauen zu jenen BeDölkerungsschichlen die da meinen, bah die« vergebliche« Bemühen ist Die ganze Lot unserer Berhältnisfe ist der Währungsverfall Vs gibt keinen erfolgversprechenden Deg. diesen Ter*H aufzuhalten Da« Sn »scheibende ift. bah man da« QHibtrauen gegen die Zah- lu»g«fähigkeil Deutschlands Heiligt. Dazu müssen wir ein neue« Geld schaffen Ader auch das wird nutzlo« fein, wenn wir nicht MI Gesundung der Dirkschafl selbst kommen. Dazu brauchen wir zunächst die D e h r p f l i ch t des Besitze«, und hierbei werden Sie «zu den Kommunisten) keine TeranlafTung haben, mich al« einen Deserteur von dieser Idee hinzu stellen Die ganzen Vorschläge, die ich für die unmitlel- barr Hingabe von Besitz gemacht habe, find wohl da« weitgehendste, was jemals bem Besitz al« s o l che m zugernutei worden ist Dir brauchen dazu weiter einen Gingriff in die Pretsbllbung, die bei un« unerträgliche Formen angenommen ha l (Allgemeine stürmische Zustimmung ) Dir brauchen Mittel gegen eine Mvnopolpteis- HUmwi üh#T rw* Deltmarftprrid hinzu«» »» gc5t nicht an. durch Konvent tonen und Syn- bifete den Wettbewerb au« dem Wtrtfchaftstrben fo auszus cha llen wie es jetzt geschehen ist 'ttmeirte allseitige Zustimmung > Denn an die Stelle der Ausgaben, die sich in früherer Zeil die Wirtschaft stellte — durch technischen Fortschritt, durch höchste Qualität im Dettdewerb den Sieg boDen^mtagen — nur die Aufgabe tritt, in KoewcMtonsfitzungen neue Prelle seflzufetzen. wo» der Zustaad Ixureinb wird, bah der Produzent und der Handel für den Absatz der Dar. nicht mehr zu sorgen braucht, dann ist das da« Gäbe des technischen Fortschritte« Daun hört die 3niitattoe auf, die Jahrzehnte hindurch der Träger Der deu'übo, Wirtschaft war Mtl P r t iÄmtbeetioT’ en xxb Stzm btfettn hätten wir »k den TSeLtetarft erobertI Ihn so weniger ist eine solche Preispolitik In einer Zeil zu ertragen, wo wir vor einer Arbeitslosigkeit stehen, die in ihrer Begrenzung noch gar nicht zu übersehen ist. In einer Zeit wo tot an die gesamte Arbeiterschaft und dm Beamtortchast mit 6er Forderung nochM ehr- lei st u n g heramreten müsse«, — Forderungen, die hoffentlich In freier Vereinbarung erledigt werben, nötigenfalls aber Dem Dege der Verordnung — Forderungen, die aber not- tombig sind wenn wir nicht tebenten Auges die Tereteirtnmg des deutschen Volkes zum Prin- zip erhoben wollen «Grob- Unruhe bei den Kommunisten. Geregte Zurufe Qfrbett«ftre>n> k- r st die Vcllebeauf- lr g ei öbrrt in) Haas OberfUeu n n Xoe t> mit ber Leitung diese« Amte» o.t.uut. aein eu ootag. insbesondere bte au« ber demobilisierten Armee in ba« Lanb strömenden Arbeilermasfen wieder m ihren Betrieben unterzubringen Bei ber endgültigen Legeiung der obersten Leich«, behörden im Februar 1919 wurde da« Demobil- machungsam, nicht mit in den $treu8 ber Ttimfte- rten btneinbeArgen. wohl aber fein Leiter rmt bem Tllel eine« Le l ch« m l n , st e r S bedacht Am 1 Mai 1919 trat er nach Griedigung feiner Ausgaben von feinem Amre zurück und schied au« bem Lkübsdienst au« Diederhclt wurde er später als Trtntflertaibibal für da« LeichSschatzministeri u m genannt, ohne bah e« freilich zu einer Berufung tarn. Koeth hat bann feine Arbeitskraft der Privat w i rt s cha f t zur Verfügung gestellt. beB ihn rrunmebr ber Lus Strefemanns al« LetchSwirt- schaftsrnfnister kn ba« zweite Tlbrtftenum der Drohen Koalition führte. Die Somrtagsrebe. Pari«. 7 Oft. (DTB) Wimfterpräfibent Toincarö hiell in Ligntz-en-Barrvis feine ange- fünbigte Lede ®r drhandelte darin zunächst die Geschehnisse im Luhrgebiet in ber bekannten llvetse 1L a hielt er dre französische Dar- stell ung ber blutigen Vorgänge in Düsseldorf aus recht, trotz des längst erbrachten Geien- beweise« nicht nur durch iw - amtlichen deutschen Feststellungen, sondern auch durch die Berich.« englischer Korrespondenten Sodann (hm er auf die Luhrsrage im allgemeinen und auf die Lede Lord LurzonS zu sprechen und führte au« 'Welches auch immer die Männer find, die morgen die Geschicke Deutschland« lenken, wir wollen uns treu bleiben. Wir werden fortfahr en, Bürgschaften fit un. fc« Sicherheit unb für die Leparatiouszah. trogen g» per langen. Dir werden erst präzife Vorschläge entgegen» nehmen, wenn wir an Ort und Stelle fest- gestellt haben, bah der "Widerstand auf gehört Hal und bah die uns geschuldeten Sachsieferungen wieder einen normalen Verlauf genommen haben Ich pofte, bah mit b.c Zeil diejenigen unfetei' Alliierten, bte unsere Haltung noch nicht gebUligt haben, ste Ichllebllch zu beurteilen lernen Die Publizisten, die In ®ngianb eine demnächst erfolgend« Tenberung ber öffentlichen Meinung In Frankreich erhoffen, td u leben s t ch schwer Ste werden ja sehen, bah die Mehrheit tn beiden Kammern die LegierengSpotttik billigen wich Drllen wir uns übrigen« unter den Alliierten zanken und nicht versuchen, uns zu verstehen ? Gewisse Freunde sagen uns Ihr habt u n • recht, euch an den Versailler Vertrag zu Dam- mern, er ist unausführbar Darum feilen wir nicht antworten „Dem, er mtausführbar ift, weshalb habt ihr cho »t e rzeichuet?- Das schlagen ans diejenigen tot. die uns frltt- flertn? .In letzter Linie immer «tne Herabsetzung unserer Forderungen “ Man lagt, bah Deutschland nicht bezahlen könne, wa« es schulde, und gibt nicht zu. bah Wir durch die Luhre beietung etn gutes Mittel In Händen halten, um uns bezahlt ja machen Ttan vergisst bah in dem Augenblick. |n dem wir m ®lkn Deutschland sich für unfähig erklärt hatte, xu bezahlen, und bah es em Moratorium für mehiere Iahre verlangte Hätten wir da« Luhrgeknet nicht besetzt, fo würden wir beute angesichts des Verlangen« des Schuldner« m 11 leeren Händen dastehen Jetzt habe er aber Pfänder tn den Händen Dewitz hat Deutschland alles mögliche übernommen, um uns daran zu hindern, sie auszubeuten, aber das wird Ihnen nicht gelingen, denn es hat selbst etn Interesse daran bah die Industrie im Tu br gebt et nicht varalhsterl wird Ich glaube nicht bah es zuxsch« bem Standpunkt bc« «ngllichen Prenllermtntfter« unb dem unserigen ehren unüberbrückbaren ®e» ««njat flttU P«V habe das fr«ktz0fsiche Programm tut Dew- M «^wickelt, »Hb ich habe gar nicht« daran jn ändere. Freundschaftliche unb vertrauensvolle Berhand- lungen . wie blc. die jüngst mit Baldwin geführt wurden tonnen erneuert werden um die Gniente »iebet fester zu gestalten Sv bedeutsam übrigen« auch di« 'Reparation«frage ist es ist nicht der einzige Gegen st and den Frankreich unb Gngtcrnd miteinander aemr.nfam zu behandeln buben Hoffen wir bah die Legeiung. die uns am meisten mferefhert. die Teiabtung unterer Ö^äben unb dir t'iquibierung der alliierten 6 Me Justiz- und Innenminister ber Kabinette von Dresden unb Deiinar teil nahmen Als ®rgebni« der Konferenz stellt da« Blatt fest, bah ber von den Kommunisten geforberte Lote Block gewährleistet sei. d h bah zwischen ben beiden Legierungen volle etntgfett über das Znfatkirne»gehen bet beiden Staaten bestehe Die politisch« Gntwrckelung in Thüringen werde sich entsprechend der m Sachsen gestalten Der Parteitag der K P D in Dermar hat einstimmig ben Gsittritt in tne Legierung beschlossen Aus diesem Grund« sind daher auch die noch in hm irni»n Verhrtndllmgre mit brr. Sozlch- demokraten tn Thüringen hartnäckig aufrechterhal- tenen @pinbforbenmgen jetzt forlgefallen. Di« dadurch ermöglicht« Bildung der neuen gemeinsamen Legierung ber SPD und der K P D w,rd mit größter Beschleunigung in Angriff genommen werden 3n einem Aufruf der Bezirksleitung ber grvhthürsngifchen krenmunisnfchen Partei wird der Grur.bfatz aufgestellt, bah sofort in Thüringen die „Legierung ber Derftätige, in Stadt »nb Land" gegen bte Militärdiktatur gebildet werden müsse Die Kommunisten haben sich deshalb von neuem an bte foztaldemakraI>sche Partei mit ber Aufforderung gewandt, unverzüglich «tne grmemfamr Legierung zu bilden Zugleich haben sie ihre Bereitschaft erkiän. in An- v«tracht des iurchtbaren Grestes der Lage nd, der SPD sofort diese gemeinsam« 'Regienrng zu bilden In Dresden ftnb die Koolitionsverhäng lungen zwischen ben Kommunisten unb Sazial- bemofroK.i auf Grund des bekannten fazialdemo- Icatischen Leaierungsprvgnamms soweit aeotebet, bah Hauplsä-Äich nur noch Pe r f on en f ra g en zu läsen sind D>« verstautet, sollen die kammu- nist>schen LanddagSabgeordneten Böttcher unb Kenner bk nächsten MinisteremWärter vermutlich für bos Arbeite- und Kultusministerium sein Am Dienstag dürfte sich bas neue Kabinett mtl einer LegierungserklLrung bem Landtag Dorfteilen Die bte Blätter a>etter zu mtiben wissen, sollen blc Grsahren. die durch diese pul Irische «nt- wickeiung ta Mitteldeutschland für den deutschen Gesamtfmat entflönben. ben Leichskanzler her an Iaht haben ben sächsischen M-nist-rpoLsl- dreien Zeigner unb ben thüringischen Staats artirtfUr Frollch für Montag zu einer Unter- rebuag mtl ihm nach Bersin zu bitten. Uns Stabt unb Emiö. Ziehen, ben & Oktober 1923. der örtlichen Ktrchevstener. Man schreibt uns Die fvrtschreitenb« Geld- enrwertung Hai d» ®.xingelltoc Ki: chengemeitche QMehen genötigt, btt Örtliche Kirchensteuer für bas Lechn ingsjahr 1923 auf bas Zweihunber t- lache b« Betrages zu erhöhen, ber auf ben Steuerbescheiden angeforberl wird Heber, ber die neuesten Preise, namentlich bte für bas Gas unb das elektrische Lichl, kennt, wird ba» begreiflich finden Die evangelischen Steuerzahler werden gebeten, ihre Kirchensteuer möglichst bald an die Finanzkasie ©lehre (Alle Klincki zu entrichten, damit di« Gemeinde in der Vage ist, Oraamffen- unb ÄnxbrehtenemgeMifrr sowie t* Vergütung, für ben Dienst von hmf ©cmetnbe- fchwestere rechtzeitig auszuzahlen unb ihren übrigen Verbiiidlichkeitre gerecht zu werben An diejenigen. die ihre Kirchensteuer schon bezahll haben ergeht bk Bitte, bet Me hrbe« rag nach- iräglich an die genannte Kaste abzufuhren ** DefälschtcsFrankfurterSiseti« bahn-Lolgeld. Von ben feit September b 3- von ber Leickssbahndireftion Frankfurt am Main ausgegebenen iSutfcheinen zu Fünf Millionen Mark mit dem Datum deck 10. August 1923 sind Im Verkehr Falschstttcke aufgetaucht, bte al« plumpe Lachahmungen auf den ersten Blick zu erkennen, sind. DaS Papier der Falschstücke ist einfaches, Weihes Schreibpapier ohne jegliches Wasserzeichen. Der Aufdruck der Scheine ist unsauber. An dem Gesamieindruck sowie an der mangelnden ©«enaulflfeit und der Unschärfe der Buchstaben ist die Fälschung sofort zu erkennen. Stempel und Druckbuchstaben sind verkrüppelt unb schlecht wieder gegeben. Die Vignette an bei linken Seile ist ohne irgendwelche genauen Linsen im Muster verschwommen und in der Tonung einmal zu stark und dann wieder zu schwach. Die Zahl fehlt zum Teil in ber Big- nette, zum Teil tft sie zu groß ober zu Nein und sehr mangelhaft hergestellt. ''Devisenunterstützung wird nicht beschlagnahmt. Die Mahnahmen über die Devise Verfassung haben vielsach zu ter Befürchtung Anlast gegeben, bah bte aus dem Ausland in ausländischer Valuta an deutsch« Hllfsbebürs- tige eingebenten Unter ft ühungnbeitrage ter Beschlagnahm« verfallen wurden Dies« Befürchtungen sind, wie von zuständiger Stell« mitgeteilt wird, völlig unbegründet Demäh § 1 Ab,atz 4 der Durchführungsbestimmungen zur Verrndnung über die Devifreerfasiung flann bte Ablieferung von Unlcrhallsbeiträgen oder von Beiträgen jn ausländischer Valuta, bk tn Erfüllung einer sittlichen Pflicht ober einer auf ben Anslonb zu ntbm.mben Rücksicht überwiesen sind, von tem Äonimiftar für Devisenerfafsung nicht gefordert werben '* Fahrplanänderung. Don heute ad wird der jetzt 8.35 abends von Frankfurt a. M. nach Eschhofen über e .FrühIingSerwa- chre" Palast-Lichtspiele .'Pvsi Klckchka" Aus bem Slabtlheaterbureau witb unS geschrieben Da bi« Eröffnung ber neuen Spielzeit jetjt gesichert ist. wirb es nun an ber Teilnahme des Publikums liegen, durch guten Besuch bafüi zu sorgen, dah der Betrieb wie m früherer. uuiMiyviubri werden tnnn. Der Vvrzüglick,« Besuch ber geltrtgen Vorstellung eröffnet die günstigsten Aussichten Die Abvine» menl«aufforbcrung ist im heutigen Anzeigenteil vervsiretttchl. hier sei nur nvchmalS daraus hin- gewiefen. bah. To bankreswert als tbeaterfrejnb- liches Snmmungsmomenl bic an ben Obmann ber Vühnengenvllenlch«', t gerichteten Grllätungen zum Abonnement auch waren, diese für oaÄ eigentliche Abonnement nicht mahgebend sein tonnen, sondern bah bafür besondere Abonnements- beslellungen bei bet Bürgermeisterei etnmreichen sind Der regelmähige T^eaterbetrieb soll sofort aufgreommen werden sobald die notwendigen Ergänzungen be« Personals erfolgt sind, e« tottö bereits tn ben nächsten Tagen darüber LäHereB hrfatmtgegeber, u>at»ai tuiueru Tor läufig ftno noch zwei Torstellungen allster Abonnement ge- ptant. unb zwar für kommenden Mittwoch Su- betmannS hier längere Zesi nicht gegebenesSchau- spiel .Glück im Dinkel" und für nächsten Sonntag bet Schwans ,3axmg«etnqjarf erung“ Wettervoraussage Anhaitre ter unbeständigen Witterung mtt Legen. Die Leistungen der Arankeokaftea. Betriebsart bet Allg Ort« kranken kaffe bk Stadt Giesten bittet un«, einer Erwiderung Laum »ugeben, in ber es u. a. bei tu Die stLckstch« Mttchuwt. benutzt etn .SachÖennet vom Qant»". um tn Li 232 des .Gkstreer Anzeigers ‘ bet ber PtL- fung her Frag«, ob bte Unkosten, bte aul jeden Liter Milch geschlagen werden, berechtigt find, die TertxU mtfle bet den Krankenkassen vergleichend heran- »toben, und wörtlich xu schreiben .etwas AehnUches beklagt man ja frei ten Krankrekafsen. bah nämlich bte hohen Gebühren tn erster Linie nicht für ben Kranken (Arzt unb Apotheke» verwandt würden, fonbern for Bezahlung ber Qtogeftrflton bet Krankenkalle Menten Ich führe dies befamrte Beispiel an, ua f fü fü n> flC m, nx- 19 tf> (b B _b du- lid w mr nei tär wie glu nio 11«: von Di in UN' ate g«:; DCl ® c Ä r 189S ftoi1 llir Lu ben: Äin. Fi> '■ tvlln Irer- Zw b< •ein. bc Nag hie!' lung. » ’xm 3183,7 5444 Billionen Mark auf Daneben flieg di« Summe der von 1954 * Billionen der Notenumlauf QMlü-nen Ularf um 8627 Billionen Mark der fremden ® e l • Mark um *198 * Bll- gaben für üratlldx '»ebonMung, Arznei ui mittel *7,76 Prr^ ®hw Uebersicht über b Wendung der Äafftewinimankdt«kont ......... Silberanfauf*brel* der Deichsbank . 600 000000 90 »reeeiti Heste«.Nafia«. fpb Franksur: a M. 7 Oft Die Zahl bet Arbeitslosen und der Gmpsänger von GrotzhanbelSlnde» am 2. Oftbr. . . . Umrechnungssatz für ble Lanbnbgabe dom 6. di« 9. Oftbr. einschl : . (5 f). für eine Goiomatt sind. . . Papiermark,u »ahlen.) Reichsbahn-Schlüsselzahl: für Pettonen verkehr ....... füt Güter verkehr.......... Hone.. Mark auf 6152.8 Billionen Mark Der tyolbbeflonb nerminbertc fich um 20 Millionen (Solbmarf. die zum Zweck« der De vifen- bcfchaffung Dernfänbet wurden. Der Dallehnsbestand bei den Darlehns- faffen erfuhr eine g-ringe Abnahme von 299.2 Billionen Mark auf 292 Billionen Mark, wobei die erwähnte, vornbergehende Verweisung grK- feiei Darlehen auf daö Rerchsbanklombard zu berücksichtigen t'i Durch den enifprechenden Rück- fluf) von Darlehnsfassenscheinen von der Reichs - bonf zu den Darlehnsfassen vermindert« fich be Bestand bei elfteren an solchen Scheinen von 299,1 Billionen Work aus 292,2 Billion«, Mark (Siebener Stadttheater. Impekoven ab Mathern »re drei Zwillinge. Die Mauserung des Jakob Johanne* Rnäb- lein in Firma Rnäbletn und Blauwasfer, Wern« grovhandlung in Bonn am Rhein, in einen 8rb- grafen Falk von Fallenftein und feine schliestliche reuige Rückkehr zu Wern und Sekt bilden ein Sujet, au* dem die bekannte Franlf utter Schwank- fabrif Impekoven und Mathern mit viel " ' Vck und leidlichem Witz drei Alte launigften s gemacht haben, b'e auch geftem wieder < i roiir und äufterft beifallfreudines §au5 f ar.be r, Sie Aufführung ftanb unter A^ols Telektzs fnfebet Spielleitung unter einem guten Siern, woran B)ols Leutheisers RnäVlein. dieser »ah. day 6er ^krtttellchoetver nicht tm enrtcmie- ‘ten errtentten ift über bte Ausgaben, di« für di« Besicherten gemacht werd«, müssen, und die nicht allein in den Ausgaben für Acht und Apotheke bestehen Menn wir trvhdem tm Rachllehenden auf Grund statistischer Zusammenstellungen die Un- Haltbarkeit jener Behauptung, die ja in ihrer Form nichts neue* bedeutet. Nachweisen, so geschieh« dies nicht, um den .SachEenner vom Qanbt“ und die ihm nahestehenden Rreife zu überzeugen, sondern, 6* gewünscht, für bee Oesfentlichkeii In dem Jahrbuch der fkvanbenVersicherung 1922 (t*eznu»gegeben vorn Haupt verband deutscher Drt*hxmfcnlaffen) sind die RechnungSergeb- mfN der Rranfentaffen zu kezan enge stellt Der Hauptverband der O R. R. Hal erne Zusainmen- wllung der Ausgabeposten oorgeronnnen An der Statistik waren 1000 Raffen mit 7 302 010 Mitgliedern beteiligt Aus ein Mitglied tarnen ®e- ^mteinrUchrnen 2795,79 ML, Desamtausgaben 26*9.07 ML An persönlichen DerwailungSkoslen wurden aosgewandr je Mitglied 310.53 Mk. an •roeTtXlotraurucniuQunfl t|! tn yanOiaem DtatWen begriffen, wührend di« Zahl der offerwi und besetzten Stellen erheblich zu rückgehl Am 29 September traten 9708 Stellensochende vvr- txxiwn (Vorwoche 887*) Arbeilsgefuche lagen >0W2 ( 9526) vor. Offene Stellen waren >400(1711) Vorhand, n bdonbet» verschlotterl Hal 2age im Bellet du ngsgewe rbe für Schneider urx) Schuhmacher, un Baugewerbe für Bauhilfsarbeiter. Maler. Anstreicher Tapezierer, tm Han- Wj" rmd Toansportgcw rbe. Metal gewerbe |-r Jabri Kar bei ter. für gewerbliche Arbeiterinnen. Rah?rinnen und jhkute. Ruc-arbeit ift gegen- toäitifl bei 720 Firmen mit 46 900 Arbeitern ein- Sführt 3m Rahmen bei städtischen Fach- ule wird eine Schuhfachschule für da* teberoetarberlenbe Grohgewerbe des Frunkfuttrt ®ebiele* errichtet, deren Lehrgänge bereits an 8 OK«der ihren Anfang nehmen. Die Lehrgänge erstrecken sich aus bie Herstellung von Modetl- kiflen, Auslegen von Fellen und Häuten. Modellieren, Schäftenmacherei und Dod>m r rd< i! und fmb für Meister Dorarbeiter. Arbeiter unb 2n- (KficOie zugänglich Di« Mucherpolizei jfiäjt augenblicklich mit schärfsten Mitteln gtga* i>te wucherische Ausbeutung der Bevölkerung vor unb erstreckt ihre Tätigkeit habet auf alle De- bwte des Handels, namentlich aber auf bie Heber- tnadümg Set Märkte, bei ankommenden Land- leute und den Strahenhandel In zahlreichen 5düt genugenb aufgcQärt Man wein nicht, tooburd) ble Erniebrngung der Temperatur, die t>a« Vorrücken des Eises zur Folge bitte, oer- anlaht wurde DiSher nahm man an, bah ein Käfterwerden um zwei bis drei Grad btefe g<- »etlauTi uno bteler Ile ferner 'tfrnu geMxrrn Stau Dr M dre Tasche alo- tlx* und 16 Prvz. für Berwaktan^kosten aus- gegeben worden sind Drei« Zahlen beweisen besser als die haltlosen Behauptungen de« Artikelschreiber«, für wen die .hohen OkbübDen" in erster Linie find, und wel- a s t“ im Rathaussaal ane Derfommluna ab ;«r öcratung uver Bezug unb Verteilung hon Rartosseln, zu welcher wichttgen Srage aud> alle diejenigen eingeladen waren, die bei bte- ' Vereinigung bestellt hatten. Der Vorsitzende, Kaufmann R.clfei machte zunächst Mit» 'düng Uber die bisher zum Zwerge des Detug« emommeren Schritte. Dre Genossenschaft hat aich an die Zent ra 1 g e n o f f e n f 4>a f t ge- ’i-anta. aber überall bi« jetzt nirgend» eine feite Tcftellung d'irck/ehen können Bei der Besprechung Härte tunach , Pro' Dr Roe »chen döst es f'txf, untunlich fet sich nur an eine Instanz zu •nben Man müsse immer möglichst viel Ecken • Fruer haben, müsse telephonieren und tekgra- ■ 'n überhaupt groh»ügtaer in biefer so ■d iqcn Frage arbeiten Auch die Benutzung 21':rrx sei mitunter h^r empfehlenswert lid; feien m Rorddeutschtand Ravtoffeln In q. ,u haben Hotelier Reubauer Tagte, "'n? den Vorwurf ungenügender Beten dl ung ?ad>- dem Vorftonde nicht ersparen An ber c Botte sei ber Zentner füt 60 Millionen bc - Dticstor Dr Hainer und Obctamt»- i m m c r in .1 n n sprachen für Prozent.mle . -fl nach Muhgabe der Voraustezahlun- airichmähige Bedeckung Man bettet*. i in Po ncifl-cg die Einzahlungen itt'zusetzen^ un ina - d..> Produzenten b,w Händler s o - ' I bc-nhlen und frühzeitig die Kartoffeln IxVtcn fönnc Li reis Friedberg -a* 7 Ct* Durch ben -•formbunb der (».itahäfc wurden au« einer . t enbe des Hofgut,Pächter« Leonhardt tn L\il,eUbcim Kartoffeln an die vom ftäbtl- 'd>cn Wrhlfahttsamt zu unUrKüNenben Farn 'i-n U-Tteiti. Sande!. Weitere gewaltige Aufpaunung der Reichte baut Ter Ausweis ber Re > ch« bank vom 22 September zeigt eine weitere «wattige Are spannung des Stunde« der Bank De gesamte Ropltalanlage hat sich gegenüber ber Vor» tvvche mehr als verdreifacht, sie flieg von *551.3 Billionen Mark auf 1*994,5 Billionen Matt. Von biefer Zunahme In Hs he von 10*432 Bil- lionen Vtatt entfiel wieder weitaus der grthte Teil auf da« Schatzanwelsung«konio. besten Bestand von 3808* Billionen Matt um 8421 B>lltonen Matt auf 12 229.4 Billionen Matt an schwoll Da» Wechselten io stieg In gleichem Ausmaße -dH auch auf mehr al« ba« Dreifache gegenüber ber Vorwoche von 708 Billionen Matt um 1*97,6 Billionen Matt auf 2200,6 Bill onen Matt Die Steigerung de« Lombardkontv« von 39.8 Billionen Matt um 523,9 Billionen Mark auf 563,7 Billionen hängt zum Teil damit zusammeir. teh Rrebitan- Ibrüte von den Darlehn«kästen infolge Erschöpfung des Kontingent«, , weites unterdes am 27 September von 300 Billionen Matt aus 5000 'Billionen Mark erhöht worden ist), nicht befriedigt wurden, sondern an bie Reichsten! verwiesen werden muhten Mit ter riesen haften Vermehrung ber Anlagen der Reichs bank trat eine entsprechend« Her- Uiefjencr Strafkammer ® leben, 5. Oktober In der Rächt vom 4 auf ben 5 März 1923 tarn c« In ber Sterck/gaste . uch In T iete-' eine idberne Tasche für 6000 Matt rertauft TTT« f|, mw barau' von Ihrem Ttann mitgetttlt bekam bte Tafte let 38 000 Matt wett wollte sie' ben Rauf rückgängig wachen Wvhigeruch batte bte Tasche aber schon an einen Herrn Roh Weiler* Der [in, 6 Oft Unter bem Druck ber unerfreulichen Inner pol ttiichm Qnqc erfuhren bte Devisenkurse voim nags In Fortsetzung der yftnnm 'tsbewa'UN* bet ,tar<~r. r*' ,st: unb mangelndem Angebvi toieter etne sehr scharfe Sieigenmg wobei ber Dollar auf über 800 hin- a’jte.ng Späterhin machte iltz adgenielne Zu- rüdooltimg geltend. ^uma( Hoffnung auf eint Klärung ber innerpolitisten Lage bestand. Bei lehr gertnaen Umsätzen brätelten die Kurse lang- fam ab Der Dollar wurde um 12 Uhr mit Ungefähr 750 genaniri Vörltt. Berliner ProboktenmarkL Berlin. 5. Oft Al« mittag« die Devtten- htTfe noch der oorangegangenen scharfen Steigerung e m Abschwächung erfuhren konnten auch am Prodriktenmaift die vorher cuoon in dir Hbhe gesetzten Preise nicht aufrechterhalten Derben Immert» n überfliegen dte heutigen Rot re- rungen noch erheblich den "estrigen Stand. Das Inland hält angesichts der Unstchrrheit der boll- tischen Lage und wegen der schwankenden Devisenkurse weiter । dem Angebot zurück Aür Roggen beftand wieder infolge vermehrter Käufe Der Re chsgeiretbestelle lefti detrr'ichtUcher Begehr, auch We ?,<-n wurde zu den bedeutend e> bähten Dreisen viel gekauft Dagegen zeigte sich für Gerste und Haler wenig In'eielle wenngleich natürlich die Pieste i-benfoll« brtiächtluh Häher genannt wurden Mecht stieg br allseitiger Rachsrage sehr erhebllch Wei?^r. märt 900 bl« 990 bis 970, Roggen, märt 880 bi« 905 lsteigend), Svnrmer- gerfie 850 bt« 880 (Iicig) 320C o t 3700 lsteigend), RoggM» mehl M00 Klloi 3100 bi« 3*00 theigenb). Wetzen- unb Roggenkleie *25 di« *50 liest), Rapskuchen 675 hta tno Rvgu^f-^h. drahkged 53 bt« 55 Hcckerstnch draht»epr 52 bis 58. Stroh, strvhteltgeb 30 di« 32 Laägstrvh. ftrebfdlgeb *5 dis 49. Wittenheu, gut, gestund und fredw, Bor«dd *4 bis « (Dre Drefte e*dpte*» dte liefen sich demnach auf 13,3 Pro», der Gesaml- omutenen und l|.l Prvz. der ®danttau«gaben Für Arzl unb Apotheke wursten dagegen pro Mitglied 1115.78 ML auf gewandt Wenn man be- lacksrchtigt, dah z. B an Zähre 191* nach der -untliten Stattsnk bte Verwaltungskoften 11,9 Prozent und rm Zahee 1915 13.* Prvz der Ge- knntau«gaben ausmachten, wenn man ferner noch dabei m Betracht zteht, dah ftch dee Aufgaben der Krantateffen tn der Rachkrtegszeil auhcrortent- l>ch veraiehtt haben, fv zeig» dstefe« chrgebrsts. bah ber weitaus grösste Test der .hohen Gebühren" für dte Bettichrtten verwarte wird, und zwar nachweisbar In erster Lrnte für Arzt und Apv- ’befe. Auch der ®rM>äf«bertdb« der All» Ortskrankenkasse für die Stadt Gießen für 1922 ergibt dasselbe Bill», denn hiernach stad für persönliche BerwaltungStzosten 13.8 Proz Der* wandt worden Demgegenüber betrugen die Aus- Bändchen eatrn tunen Ad ritz einer Staatsbürger- künde folgen Eta einlel'ercher Abschnitt befchäfttat sich mit Dort und Stabt, ber gttchtchtztchen Umwicklung unb den aegmipdrügjn Ausg-den ber RuunHimen 'XLi Ueberte'.tung zum wichtigstMt Gernetaschaftsgedilde, dem Staat, wird eine finge fdHd>tc rheinische Junge nut Herz unb Mund auf dem rechten Fleck, unzweisechaft daS Haupt- Dcrbienft hatte Den horpgräflichen Papa, da« wandelnke Hausgesetz muhte Adols Teleky in Steea und Wut und schlichlich reslgnrerender Verzweiflung über den mihratenen Sprohllng und dellen bürgerlichen Anhang samvs zu charaftett- fieren Karl Volck « Grohschlächtermeister unb Frau Emmy Else Koop« waren aller ding« auch dazu angetan, einen Sturm de« Entsetzens tm Grasenschloh und entsprechenden Beifallssturm Im Publikum zu erregen Katt Camberttn war ein flotter schneitztaer g-bgraf, 2lse Enge! ein reizendes, NetaeS Komtehchen Die Leontine Luise Hammel« näherte sich ebenso wie Karl äu hn ke al« Gras Gohlau zwar bedenklich dec raecllchen Sphäre, wirkte aber dadurch erfrischend natürlich unter dem übrigen blauen Blut Rose Rubner Richard He11ovrn unb Hermann Stichel Idhen ihre lleinen Aufgaben ebenfalls mit viel Delikatesse —e D 1 e Wanzen Taten unb be« Marguis be ta Vidange. von .,... Punkten. Herrmsaegebe.r von $r W Rogen Deutscher Vollst-er tag In München Wenn Lächer- Ikhlcit lotet werden sich die Iranzosen vor bMer billigen polttische-.i Satire ta acht ,u nehmen haben, bte mit beiden dem Humor ähnlich bem .Tanarin am 21 bem" ble Abenreurr be» Kapitän« Punatron Im .Boschtand" erzählt E.nführung In die Gesellschaft«- und Staat«funbc von Professor Friedrich Stahl, Vertag Herd Hirt in Bre«lau. «Drdz 2,00 ) - Der Veriasier taht ,einer .8tafüb- rung In die Volkswirtschaft" in Mdem ,westen Landwirtschaft. S« _*i*g jnb mefrr noch feüie OkachweH«i V*B***rv beutle Lanhwittschofl tote oa<$ oU irrty Ovittickast aut bem Gleichgewicht g<. fcerfee. QEAr muWw elnfefren, tute feftr getobt ®*b «nfert Londwtttichaft tx>n bcm XiJlonbe «WwJj flrtocrben tnor Durch bot QIu« bleiben 6« aufWnbfl'ten Itroftfuttermlttel tourbt uniert »*Wa4unfl auf« äuberfU griäbrbet. stellenweise htar gang En «glich gemacht Milch- unb Fletsch, wt Barm trte unautb.'eibltchen Folgen' Heule ^nen^ totr mm alle, bah trni auf langt 3ett TT*^ m*trr daran benfm tonnen, auf. länbilche Produkte etryufüfrm Wenn die 3tn- t^Vr an »rnftfuhermittcln fur> Dor bem Kriege «®a 3 Pst-nd pro Kopf her DevSlferung betrag w Dar biet ein ungesunder 3d flau b der gut KatoftropOv führen mufMcl TE© find die UTitte'. mit deren Hilfr bkfe Bfttff au#geai:t U>?rbrn kann? Da« ist der &it- aebanfe. der zur Ontfietning der Drünland- be»ta um führte, unb gar mancher benfmbt ^”L,l4> bewutzt ober undewuhi, schon 2? **• 'TZw befa'u merk' beute jeder •• ft lernt cinxifl nicht in meinen 'Bet riebt I 04 W an Futter e» fehlt besonder« an gutem und da« Kraftfutter, an bas man so tebr gtfcftbwl UMt. ftbl: in der Ttegcl ganz oder i't ■tt gu Prelen z,i t>jhcii btt keine«weg« mit selb- D«diO ftetgenben Milchpreifen bn THflang flehen gehen die Kube. selbst b*. einem gewissen Futtevavfwavd. viel zu wenig Much, wozu noch wirnnl, bah nicht seQrn t*t "Rachsucht enttäuscht Der Lbgong txxi Tieren wird immer gröber Xubertulok, kucherchrste« Verkalben, Umrtnbem ötrfen bejtmtertnb auf urrftxt Viebbeftände ein Dielt unterer Ställe kosten nut Geld, ohne hab ste etwa« einbrächten, unb zwingen uns zu der Oinficht, bah wir mit bem alten System nicht Bettet kommen So schwer e« manchem auch fallen wirb, er muh sich umstellen, will er nicht mit dem allen Wirtschaftssystem zugrunde geben Umstellen Bann sich aber nur der, bet da« nötige Rüstzeua briitzt, da« erforderliche Mast von Energie. QU bett« lüft unb festem Willen auf- bringt Der QltnberftaP muh, soll er eine Rente abwerfen, künftig In erster Linie ""f Wirt- schast«futter gestellt werden Wir wissen, wk sehr der ganze Betrieb von dem belieben Oer Wiesenverböltni« abhängig ist Oute Wiesen — gute« 7)leb - guter Dünger gute Omttn1 Das ist der ständig lich oollziebende Kreis- Lnif' Möge einmal jeder Landwirt, ov grob oder klein doch seine Wiesen nicht mehr al« ©tief- find, fordern al« Schmerzen«find betrachten unb einer sorgfältigen "Beobachtung unter- Sieben Wenn er ehrlich fein unb sich nicht täu- kben will, wird er in vielen Fällen merken bah die Erträge der Wiesen in keinem "Verhältnis stehen zu bem hohen Kapital wert, den heute ein Heklai Wtelenlanb barstellt E« muh widersinnig fern, auf der einen Sette teure« Kraftfutter zu taufen und aus der anderen Seite die natürliche Kraftquelle, da« Wlesenland, ntcht re ft io« auvzunuyen" Die kurze Zeil der OrünLmMieeegung hat schon zur Genüge er- Biesen, hab wir untaxm Orünlanb be- \ ad)» g e m 4 b e r Behandlung ganz andere Erträge ab- jurtngen imstande sind Wenn auch ntcht Der- rannt werben soll, hab auf btefem Gebiete fchon in der Vorkriegszeit viel gearbeitet wurde, fo hat doch bamal« bet grobe Gedanke noch gefehlt, bah wir unter allen Umständen die Xterbeftänbe aus eigener Scholle ernähren mi sten, besonder« aber fehlte da« Bewusstsein, bah wir da« auch könnens Dem Be.fr idc anderer deutschen Länder folgend. bat auch die hessische Landwirt- schäft sich der Drünlandbewegung an- geschlossen und den .Verein zur Förderung der Dründlanbwirtfchaf t für Hellen" gegründet, bet dem .Deullchm Orunlanbbunb' angegliedert ist Die ÖcfcbäHflfteHc in Bad-Rauhe im ist bemüht, ihren Mitgliedern GraSIämereien au« ©oat»,u bet verbrauchte Gasmenge der neue Preis Don 8 Millionen "Mark m Anrechnung gebracht Die Leitung des städtischen Gaswerk«, um eine Erklärung befragt, benef sich auf etne Rückwtt- kungsstaufel in der ob,am Bekanntmachung, bie keineswegs vorhanden ist ®« wird nicht unwichtig sein, an dieser Stelle daran zu erinnern, bah die Oeffentlichkeit von der Leitung eine« lebenswichtigen "Betrieb« eindeutige Klarheit de« Geschaitsprrnzip« zu Dcrtangen ein Recht ha- W W Mt Baöejungen oon doppoi. Heetax Don BrtarQbrauletoetter. T?. Fortsetzung i Rachdruck arrfwten) .»Uri Und nun scher dich von don.ien und Boean mit fobold nicht wieder unter di? Augen!" .Ollstefe«. Hem Okasmusten! 3hm bas grobe schlanke Mädchen. bas eben seinen Meldezettel cuigeiommen tmb ihn mit einem so sreundlichen Bilde abgesehen hatte, ein wenig Hessen .Können Sie mir wohl sagen. Fräulein," wandte er sich an sie. .ob hier beim Magistrat eine junge Dame arbeitet, bie vor vielleicht einem Oahr etngetroten ist?" .Wie heisst sie denn?" ,3a bas ist es eben da« weih ich nicht." .Za, bann kann ich es Ihnen beim allerbesten Willen nicht lagen Hier arbeiten so viele junge Damen, man kennt die einzelnen nicht einmal bei ihrem Tarnen, u.ib nun gar etne Ramenlose - " Andere Leute nahmen sie m Anspruch, lie musste s,e bedienen Aber sein besorgter BUd schien ihr Mitleid erregt zu haben Sie kehrte wieder zu ihm zurüd. .Können Sie mir denn gar nichts von ihr sagen T* .0, gewif ihren Vornamen Käthe heisst sie." Wieder lachte das Mädchen, unb diesmal so bell und luftig bat ihre Mitarbeiterinnen von ihren langweiligen Akten und Papieren auffahen und dankbar, eine Gelegenheit zum Frohsinn gefunden zu haben, in ihr Gelächter cmfttmmien, so baf, sich der uaglüdlityr Tor Tekmsen vsönllch von einem ganzen Chor lachender unb lächelnder junger unb altei Mädchen umgeben sah Wie em Lauffeuer war sein QInllegen von Mund zu "Mund gegangen. Der hübsche, frische Mensch mit den blonden Haaren unb den blauen, treuen Augen schien allgemeine« Wohlgefallen auszulösen Manch einer au« bem Publikum, der es eilig hatte, und zu Scherzen nicht aufgelegt war. wurde schon gatiz ungehalten Olber die luftigen Mädchen focht solcher Unwille wenig an .Wissen S:e denn weiter nichts Don ihr?" forschte bie grobe Schlanke weiter .Doch, dass sie blond ist unb früher Rote- Kreuz-Schwester war " .Sv blond wie Sie?" fragte etn junges vorlautes Ding unb warf euren kecken "Blick zu ihm hinüber Sine andere lächelte ihm über tfn Pult unb ihre "Bücher zu. als wollte sie sagen .Mn ich wcht auch blond und jung unb schön? "Das b auchfi bu betne blonde Käthe? Um sechs Uhr ist Feierstunde Warte hier draussen am Eingang' Ich bin schnell da Dann wollen wir an die öee gehen ober in den grünenden Wall», wv es einsam unb still ist. Und bann--" Tor Tehnzen wurde gom befangen und etn- gefchüchteN, als er all die lachenden und lodenden Mädchen au gen auf sich gerichtet Iah. .Kam das blonde Fräulein vielleicht hier aus der Rähe, aus Hochkelplin?" tönte da eine Ciuiane an fein üpe. .Zal" rief er tote befreit au«, .au« Hochkelplin tarn sie," unb hätte in 1 etner Freude die Frager in am liebsten umarmt, obwohl sie viel älter unb lange nicht so hübsch war wie die grobe Schlanke, mit der er verhandelte, und manches der anderen Mädchen, die ihn Immer schelmischer anWmjelten. .Üb. dann kenne ich sie Sie hat eine lange Zeit meine kranke Tante hier in Zoppvt gepflegt Olber sie arbeitet nicht hier bei uns. sondern ist bem Kurbirektor als Sekretärin zugeteilt Gehen Sie nur an den Rordstranb zum Warmbad unb fragen Sie bprt nach Fräulein Hauffe, mein Herrl"Fortsetzung folgt.. Heute morgen 6V« Uhr entschlief ean/t nach Kurier echwerer Krankheit In der Klinik zu Gießen im ä I^ebenijabre mein Heber, f erzonsgut- r Mann, unter Heber Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder. Schwager, Onkel und Neffe Wilhelm Weller IV. In tiefer Trauer: 108- Weller geb. Germer nebst allen Angehörigen. KUto-Linden, den 7. Oktober 1923. 0H263 Die Beerdigung findet am Dicnitag.fl. Okt., nachm. 4 Uhr. vom Trauerhauwe Wetzlarer Str. 65 am statt. •t±>61i btiebrnen; MSeiflft o. Srea 8otö. gkv vooel Gleheu. den N Oktober 1*23. KftÜr bie zahlreichen Beweise etlicher Teilnahme bei bcm Berste unsere« Heben (fnldtlaienen Herrn Bernhard Aooel sage« aus bleiern Wege unferen inulfllten Dank Kamen« der trauernben Himer- | Mietgesuche | Nöbl. Zimmer f. fofort von Ctvd. grsochl Tchrilil. Angebote unter 62221) an den Kielt Aiiz. erbeten. ^8lellsllLngebos^ 3«folge der fortschreitenden Delbent- ■atnng find wir genötigt, die örtliche Kirchensteuer fir dar Rechnungrjahr 1925 oe| dar Zwrihundettsache be* auf ben Steuerbescheiden angelegten Beiragee zu erhtzhen. Wir bitten unsere •ewmbeglleber, ihre Kirchensteuer nach btefer Festsetzung baldigst bei der Finanz- käste Giehen (Site Klinik) zu entrichten. Giehen, ben 6. Oktober 1923. Bet Evangelische Eesamtkirchenrorstanb. Bechtolsheimer 6214 D n w i n reefftL" werd", nicht angenommen ©er Bieierkreie ist nicht beschränkt. Nähere luekunft erteilen bie Herren Se«(el pt tUrichstein, Körber yi ttche»,©oft Stomborf und dieOberförsterei. Ulrichstein, ben 7. Oktober 1923. Hess Oberftafterei Ulrichstein. 6229D Nutz und Brennholz Versteigerung. lUHU«. den 15. Oktober, von nach- Sl Uhr an, werben in der East. Gustav Groh zu UlrichstelN Irfiereien Helpershain unb Me'che • Versteigert Stämme Fichten 2. Klaffe 1 5t = 1 JWftL, 3. ÄL 26 St - 42 Fftrn, 4. Kl. 68 St - 7n Jftrn., 5. Kl. 124 St =84 Fftrn., 5. Kl. 119 St = 39 Fstrn. Breunhoiz: Mchten, Nm Schecter 1, KaLppel 45, ffnüppelreifer 4, Stöcke 53. Das Holz ift vorher anzufehen, nach, trägllche Seanhanbungcn wegen Güte ober Bell., kinderliebe« Mädchen lüi fautarb. gesucht, „x Qlliceftr. 18». Ws. Liitzt L Bea'i tenbaiiSbalt in ft Landstädichen fflr fofort gesucht. Schr El naeb. unter 6223Do b.Gteb.« ru. |Stellengesuche| Wer nimmt iangen Mann in gute kaufmännische Lehre? Debr erwünscht sind Soll u;tb Voal«. Gest. Angebote erbeten an fltlflD K SLStkf. Sitöst MiiuifliHiiinHininDiiiiin Wir suchen für Ineeen Mau» eine erfolgreiche 6219b gL weich Branche. Offerten erbeten an Bfill-Wl. CMMtfiBllHUn- Iflrincifi BI688. | Kairfgetuche | Mehr. «Bi erkalt Die Mahllöhne »erbe» mit 157» berechnet. iör.Hniffl-M®,ai?ie258fo. 16ti.8)?tiro-meOI58,g|?ie27$|ö. w Vie Müller Zwangrinnung. Meine Sprechstunde Ist jetzt in meiner Wohnung Kaiserstr. 115 L Stock tSchubh. Ehrlleht (linker Eingang) Augenarzt CJ.Jk--- 6216D SWWlllkU-SkWSklW. Die Bemeinde Hflbgen versteigert am Mittwoch, bem 10. d. Mts, nachmittags 17- Uhr, im Fafelstall einen rnittelfchweren fetten Buden, unter ben vor der Der- fteigerung bekannt gegebenen Bedingungen Böbgen, am 7. Oktober 1923. 62170 Kraushaar, Bürgermeister Palast-Lichtspiele Gritta bti mrtrtg Ttatef an Platze Herta bie Doneeratag: Leo Tolstoi der große Dichter und Führer unserer Zeit In seinem ersten Werk ane der Zelt der Knecbucbaft: Poll Kuschka 0 Koloeialakte 6 am der Zelt der Leibeigenschaft Die EretgoUia de» Drama* haben »Ich Im Gebiete der Familie Tolttol zugetragen. Hauptdarsteller sind erste russische Kräfte, die dieses Kolossal werk unter allen Leiden des Hungers und der Kälte In der Notzeit Rußlands fertigstellten. 6224 r Fcmer ein auserlesene» BHininu Voratellangen 4.6 aodM.lMbr | Versohiedenes | Vürstepog von GkgkoSälldni flHer ütnitno. 9. Oft. ho i Eit n. BtouhgaWt Ar. 8. H. Benner II. Äubtonator w trab teretor. Xi6t.66eribtdi für elnlqe lagt In« Hau» atl C(br Hna, u. 0220D ab.«.* 31 tafln unter Offl® an ben Wr*. Liter rrler« 8l»ftkb«»#mflrt. 10« Liter Weil' Bekanntmachung. Zladl-Theater. Adonnementr-Linladung. 3n ber Spielzeit 1923 24, bie vor- ausfichtlich vom 16. Oktober 1923 bis 27. April 1924 bauert, werben an den Tagen "Dienstag, Mittwoch unb Freitag je 24 Abonnement».Vorstellungen ftattfiuden Für bie "Preisfestsetzung für 24 Dor. stellungen würbe ber folgende Derechnungs- mobus angenommen (kiwa die Hälfte ber Friebensmietpreife wirb jeweils mit bem geltenden Lebenshaltungsindex multiplijiert Bei dieser Berechnungsatt ist die eine Zahl (5riebensmietpreis) gleichbleibend, die an. bere (Lebenshaltungsindei) ändert sich mit den wittscha,ilichen Berhältnissen Die Geldwettfchwankunaen macken e» erforderlich, bajj die ?lusgabe ber Abonne- mentskarten in C Boten (jeweilig für vier Vorstellungen) erfolgt und batz der nach obiger Berechnungsatt seftgesetzte "Preis kurz vor ber ftarlenausgabe bekanntgegeben wirb Die ersten Zahlungen sinb so gehalten, dah eine Dutschttst für bie nächste Serie erfolgt, die Überzahlung aber Der- loren geht, wenn eine Fortsetzung de» ein- gegangenen Abonnements unterbleibt. Dach dem für bie letzte Woche angegebenen Ledenshaltungsinbex oon 40400000 Mark stellt sich bie Zahlung für bie erste Bäte (für 4 Vorstellungen) bei gleichdleiben- dem Lebenshaltungsinder wie folgt (bie Preise finb in Millionen angegeben). Proszenium,löge, Bangloge u. I. Bang (Vorderplatz)......... 250 I. Sperrsitz und I Bang fMiiie) . 200 II. Sperrsttz unb I. Bang (Bückplatzs 150 III. Sperrsttz, II Bang (Dorberplatz) und "proszeniumsloge II.......100 II. Bang (Mitte) ........... 70 II. Bang (Bückplatz) .50 Dazu kommen 10', städtifche Dergnü- gungsfteuer Anmeldungen zum Abonnement sind bi, zum 13. Okt. 1923 an die Stadtverwaltung - Bergstrahe. Zimmer 12 - nur schriftlich mit ber Aufschrift „Theater - Abonnement- zu richten Die lehtjähngen Abonnenten haben Anspruch auf Beibehaltung ihrer Plätze an ihrem Abonnementstage, wenn ste diesen bi» zum 13. Oktober geltenb machen. Bietzen, ben 6 Oktober 1923. "Der Oberbürgermeister. Tbeoterdauverein B i.d.H., Bietzen 3. T Klingspor [6227B Die 6215D bleibt bis lWMiirres jrtJffitteodi KIWIp*« Ducke mick mit 10 000 Evlbi-urrk an erstem Unternehmen tätig au beteiligen. Hchrllil ®ngetx. nr er 06384 a b Gieh. änz. erb. Stadttheater Mittwock. lO.Cft Woe 7—3', Ubr: DiieiMflBUftl «itbauipiel in.tatirn oon H. Dudermonn. Vorverkauf tägllck m 10-1 Uhr. —r I Ihre Vermählung beehren sich anzuzelgen Karl Nagel und Frau Clara geb. Gerhard Ederstratze 4 Bietzen Nahrvngsbttg 3 7. Oktober 1923 ..................................................-.........7m. Rente letaler Tas«: Frühlingserwachen im :: Lichtspielhaus :: 4. 6 and 8.1» Uhr. — Ab morgen: Wilhelm Teil ^e7Äu"!? M Die ganze Welt spart Zeit und Geld, weil sie zum ochuhputz Erdal wählt. Erdal Werner & Mertz A.-G^ Mains, (£ sc S bi. 6. u: z> hr b* fc P h. a: s> I DO T» tir »c »ru st'l ■ <