z. 30 Vereine 8.1 m nW?. 8116t. Hupft irr: Ja'jrei* biip!r»rumniliuigL Olt Oft Ar- ors Mriv h Im irb ii d :n. mbt in* bei* chr. 371) ’ib. 211 en 'di 'N. a- h. rä SB- nt. U u. «c l.,,a 1L für ste- der ÜbC, ifen. i mit Üd). tit' tirtin irirt= inzii- ne üi 30 fi. f (Fr- (iron- «I'S- smvl niinn ernii- Lfln- öiilifb . 0128 x Dolfsljoülidiufe Slcbetbffllnn: ftitil, 8. W «ItStn Muechivk) ®efeB »<„ 7 21® „Hcllis" Beute «bend 7 'M niiöei im Veretnsbanse iiitfece w* itntb wo»u»yfcTJ igMJÄ Asthma flfbctliit), Lvikchst. r» nach mein. Sr- A'-'EgebAniez $?,f -!rnz, ieben Wontnnlü-nibiDr. ™ed- A'berH. Lne».. tattHSi auf d Flamen „Sett" bötenb, entlaufen, x^iebcrbrinner er* halt Pklobnung, Hofgut IlelbertshauÄen b. Vollnr. lllü WsW meiner silbernen Will wirb gebeten, sie gegen gute Belob- nung obiuflcben. fttnu Di. Benter, I Vlebiqftrnhc 77. M 15= Md chinen, [feine), Men, itett* Lkr. 6 Trschrinl tügNch, rgelegenheiten, der nach dem Abbruch der Pariser Konse e rz zusammen- berufen wurde, beschloß. Präsiden Harding für die weitere Behandlung der Reparationsfrage freie Hand zu lassen. Washington, 7. Jan. (WTB) Im Laufe der Erörterung über die Entschließung Reeds im Srnat erklärte Senator L v b g e er würde es augenblicklich für ein ilnglüd betrachten, wenn irgend etwas unternommen würbe, was Grand zu der Annahme gäbe, daß die Vereinigt«, Staaten bei der Auseinandersetzung innerhalb der Qieba:u' tonsfommii fton Partei ergrifei. Er gebe diese Erklärung .inle'Habet der Tatsache ab, daß er für die Zurückziehung der amerikairischen Truppen aus bem Rheinlande sei. Washington, 7. Ian. (WTB.) Die Mög- lichknt eines Eintritts Amerikas in das europäisch: Repcwa ionsproblem ist verrinne t worden durch den Senatsbeschluß über die Zurückziehung der amerikanischen Truppen vom Rhein. Die amtlichr Stellung zu der gegen arärigen Lage wird bezeichnet als diejenige eines wohlwollenden Züsch: e 's in Freundschaft mit allen an der Krisis beteiligten Parteien. Die amerikanischen guten Dienste und seine wirtschaftlichen Kräfte würden jederzeit zur Verfügung stehen, wenn der Weg für eine amerikanische Hilfe frei fei. Die Aittanzauseinaudersehnngen zwischen (Kngland und Amerika. London, 6. Icm. (WTB.) Rach einer Reutermelbung aus Washington teilte Staats» fei eiüt Nell on mit, daß dir eigentlich:n Er- 6 le unnen Zwischen der amerikanischenund britischen Schuldenfundierungs- k o m m i s s i o n am Montag beginnen werden. Am 20. Januar kehre Baldwin nach England zurück, und man nehme an. daß die britisch: Dele- a.a ion wah sch i rlich Vo'.-schlä-ge machen werde. 5ie nur nach Aenderung des bestehenden Gesetzes über b'e Schulden,undierung angenommen werden könnten. Das britische Handelsamt richtete an die amerikanisch: Regierung eine Forderung im Betrage von 1 792 108 Pfund Sterling für den Umbau früherer deutschen Schiffe, die Groß» b Larmien überwiesen worden seien und die zur Beförderung amerikanischer Truppen benutzt tmirben. Die Kohlenlieserungssrage und die Ladung eines deutschen Vertreters. Paris, 6. Jan. Zu der heutigen kurzen Sitzung der Reparationskommission, in der beschlossen wurde, am Montag einen Vertreter Deutschlands über bie Kohlen- lieferunggfrage zu hören, schreibt Ha- vas, daß die deutsche Regierung gestern abend habe wissen lassen, einen ihrer Vertreter vor der Drschlußfassung durch bie Kommission zu hören. Die Verhand'ungen am heutigen Vormit ag hätten sich ausschließlich auf diese Frage bezogen. D a r - thou bezeichnet die deu'sche Forderung für überflüssig, da die deutschen Bemerkungen zu ten Verfehlungen in der Kohlenlieferungsfrage schon bei bem letzten Berliner Aufenthal ben Kommissrons- mitglie^em mitgeteilt worden seien. Bradbury habe jedoch darauf bestanden, dah bie Deutschen gehört werden. D a r t h o u schlug dann vor, daß die betreffende Sitzung sobald wie möglich statt- finben solle, worauf sich bie Kommission auf Montag einigte. Der deutsch? Vertreter wird also am Montag nachm. 3 Tlhr gehört werden. Nach einer Havasmitteilung hat die deutsche Regierung den 10. Januar vorgcschlaLen. Paris, 6. Jan. (WB.) Nach dem „Temps" hat in der heutigen Sitzung der Reparationskom- mission Bradbury die Befolgung des Friedensvertrages und die unversehrte Aufrechterhaltung der Rechte und Vollmachten der Kommission an» empfohlen. Nachdem die Konferenz sich über die Verfehlungen in der deutschen Kohlenlieferungsfrage ausgesprochen haben werde, werde sie mit den Verhandlungen über das deutsche Mora» toriumsgesuch für die Jahre 1923 und 1924 vom 13. November beginnen. Das hölzerne Pferd von Troja. Paris, 7. Ian. (WTB.) Die „Chicago Tribüne" schreibt, in Paris mache eine Bemerkung Aussehen, die Bradbury machte, als er gegen die Feststellung der deutschen Verfehlung in der Frage der Holzlieferung sprach. Er bemerkte, dah, seit das hölzernePferd v o n T r o j a gebaut wurde, Holzniemals zu einem solch abscheulichen Zweck verwendet worden sei. Er erklärte den Dorschlag, die vorsätzliche Verfehlung Deutschlands festzustellen, für unbegründet, da die Kommission sich früher damit einverstandenerklärt habe, daß die Angelegenheit geschäftsmäßig Gehandelt würde. Die Bemeriung Bradburhs wurde in Pariser amtlichen Kreisen allgemein bekannt. Die angebliche deutsche Verfehlung bei den Sachlieferungen. Berlin, 6. Ian. Zu der von der französischen Presse veröffentlichten, anfd)einenb in der. Pariser Konferenz vorgelegten Denkschrift ter französischen Regierung über die deutschen S a ch- lieferungen, bie offenbar ben Nachweis für eine deutsche Verfehlung bei der Lieferung von Kohlen ufw. erbringen soll, erfährt das Wvlff- bureau von zuständiger Stelle: Die französische Regierung stelle em Defi- z i t von rund 22 Millionen Tonnen gegenüber den Programmziffern der Reraralions- kommission fest und hebe hervor, dah Deuriä-Iaud nach diesem Programm doch nur rund 300 000 Tonnen monatlich weniger an Frankreich und Luxemburg abzuliefem hätte, als es 1913 freiwillig dorthin ausführte. Ferner läge ein böser WilleDeutfchlands darin, däch der Ford^r- fleigerung im Ruhrgebiet seit September 1922 keine Zunahme der Reparationslieferungen entspräche. Der jetzige Bedarf Frankreichs an Brennstoffen sei 60 Millionen Sonnen, der einschUeh'- lich der Saarförderung nur mit 37 bis 38 Millionen Tonnen gedeckt fein. Außerdem würde die deutsche Industrie mit Koks weit besser beliefert, während in Frankreich wegen Koksmangel 50 Pro- zeM der Hochöfen kalt stehen müßten. Dazu erklärte die zuständige deutsche Stelle, daß es n cht a g .ngi j s i die tat.ächiichm deutschen Lieferungen mit ben im Friebensoertrag genannten Zahlen zu vergleichen, da diese nur dieH ö ch st- grenze bezeichnen, die nur erreicht.zu treiben braucht, wenn bie deutschen Lebensbedürf niste es zulafsen. Deshalb habe auch mit Recht die Reparationskommission diese Ziffern erheblich herabgesetzt, trenn auch noch nicht genügend Es sei als außerordentliche Leistung Deutschlands zu bewerten, wenn es ihm gelungen sei, die Forderungen für Frankreich und Luxemburg zu 84,4 Prozent, nach den deutschen Berechnungen bis zu 89 Prozent zu erfull-m Das sei auch nur durch bie für d e deutschen Finanzen r erbe er nb? u i> q c - wöhnliche grobe Einfuhr ausländischer Kohle nach Deutschland möglich gewesen. Das Defizit sei übrigens größten eils auf unberedf igte Quali.ätsforderungen Frankreichs ,-,u- rückzuführen, das sich nicht am Wiesbadener Abkommen halte, sondern bessere Kohle re lange, als die deutschen Verbraucher. Infolge der Abtrennung Oberschlesiens hätte auch in der zweiten Hälfte des Jahres 1923 keine S eige ung, sondern eine Verminderung der Kohlenförderung gegen früher ftattgefunben und zwar um 1,5 bis 2 Millionen Tonnen. Die Beschwerde Frankreichs, daß bas Lieferprogramm ter R Parationskommission gegenü er den Vorkriegslieferungen monatlich um 300 000 Tonnen zurückbleibe, ist unberech igt Nach Abzug der Saarzechr-.i und der lothringischen Zechen, über bereit Förderung heute Frankreich selbst verfüge, wurden vor dem Kriege nur 15 Millionen Tonnen jährlich ausgeführt, d. h. ungefähr eine Menge gleich der Forderung der Reparationskommission. Wenn nur 50 Prozent der französischen Hochöfen wegen Koksmangels ausgonuht würden, gegen angeblich 80 Prozent der den Ischen Hochöfen, wie die französische Darstellung behaupte, so werde dabei vergessen, dah ein erheblicher Teil der deutschen Hochöfen in Lothringen und Luxemburg verloren gegangen ist. so daß der zurückbleibende Teil um so stärker aus- aenuht werben müsse. Wenn sich die französische Industrie, deren Konkurrenzfähigkeit auf dem Gebrauch des billigen Reparationskokses beruht, gegen die Umwandlung der Zwangslieferungen in freie Lieferungen gegen Barzahlungen sträube, so sei bas verständlich, Daraus könne man aber keine Verfehlung der deutschen Regierung konstruieren, beim die Forderung einer solchen Umwandlung habe die deutsche Regierung niemals gestellt. Ein IwischrnfaU auf der Lausanner Konferenz. Lausanne, 6. Ian. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Llnterausschusses für die Minderheiten tarn es zu einem lebhasten Zwischenfall. Die 03ertreter der drei alliierten Mächte verlasen einer nach bem anbern Erklärungen, in denen sie den Türken noch einmal die Wünsche der armenischen und bulgarischen Minderheiten zur Prüfung empfahlen und vor allem darauf hinwiesen, dah vielleicht nach dem Eintritt der Türkei in den Völkerbund außerhalb des italienischen Vertrages den Armeniern eine gewisse Autonomie unter Kontrolle des Völkerbundes und ohne Beeinträchtigung der türkischen Souveränttät verliehen werden könnte. Der türkische Delegierte Riza Nouri Bey, der bereits bei Beginn dieser Erkläru igen seine Unzufriedenheit über diese Debatte kundgegeben hatte, verlangte wiederholt das Wort. Nachdem der italienische und der englische Ver- tretet gesprochen hatten, und gerade der französische Vertreter seine Erklärung verlesen wollte, erhob sich Riza Nouri Dey und bemerkte erregt, bah das Eintreten der Mächte für die betreffenden Minderheiten verständlich sei, da ja die Mächte an bem Unglück dieser Minderheiten allein schuldig seien. Die Türkei habe sich aber mit dieser Frage nicht zu beschäftigen. Daraus verließ o, w m di n< S V li 1!' K 91 d 0 I! r In V 2 9 b Silja Avurt Beh al» Protest bte Ber- Sammlung. Der französisch« Delegierte gab Danius seine Erklärungen ab. Sie in dem gleichen ^irme gehalten waren wie die italienischen und englischen Erklärungen. Darauf ta beite der üa- Nenische Drä Lxni oe3 Unterau tshusles da» Auftreten Riza Aouri Bey und stellt« fest, Mh der türkische Delegiert« eine ernste Verantwortung gegenüber der Konferenz übernommen hab«. Darauf wurde bi« Satzung alt geschlossen erklärt. Dec Zwischenfall erregt In hiesigen 3>on- seren,;kreist, vor allem unter der frauzSsilchen Delegation, grobe Erregung Lausanne, S Jan (WTB.) Die F ü fr r e r der alliierten Delega Honen beschwerten sich in einem Sh.eiMn an Ismet Pascha über den In der heutiaen Sitzung de- Unterausschusses für die MikwerHeltens rage durch Riza Aoud Dey hervvrgerufenen Zwischenfall. Lausanne, 7 Jan (WTB ) Ismet Pascha drantworiete freute dis alliierte De» sck/terd-fch t.b:n über den gestrigen Zwifhe fall tm Unterausschüsse für die Minderheitensraae Er erklärte, dah ei sich um ein Mlhv« rstänb- n l s franb'e Der türkisch: Delegiert« Riza Aourt Dey habe keinerlei beleidigend: Ab- sichen verfolgt Der Zwischenfall sei dadurch provoziert worden, bah Die bereits erledigte ar- menlschr 5 tage wiederum Aur Debatte gestellt wurde Die tückisch: AborSnung bedauere den Zwischenfall und betrachte ihn all erledigt. Lausanne, 6. 3an_ s7VTB-> In der heutigen Vollsitzung des 2 2lu sch iss«z über bl« Kapitulationen verlas Ismet Pascha eine längere Erklärung, die Punkt für Punkt die alliierten gor xrungen zurückweist und vor allem Einspruch erhebt, dah es infolge der UnAuläng- Uchkeit der türt.schen Aedtsprechung AuSrahme- aeiichte für Ausländer vedürfe. Der Präsident des Au schulles, Darroni. verlieh seiner Enttäuschung über die türkische Antwort Ausdruck enb hofft, dah die türkische öffentliche Meinung, wenn sie besser unteirk&el sei, die Absichten der Alliierten nicht mehr verkennen würde. Lv d Eu r z o n und Da r r 6 re betonten, dah die Alliierten auf ihren Forderungen bestehen mühten. Aach einer kurzen Entgegnung Ismet Paschas, der den türkischen VedtändigungLwillen betonte, aber auf leinen Vorschlägen beharrte, wurde di« Sitzung geschlossen. Die neue NnfftandSbcwequnq derJren. London. 7. Jan. (WTB) Deuter meldet an« Dublin, bah die Aufständischen sich auf einer Eisenbahnstrecke bet Loth einer Lokomotive bemächtigten und sie die Eisenbahnlinie entlang gegen einen Personenzug laufen liehen. Mehrere Dagen wurden zertrümmert und einige Personen verwundet Aus dem Reiche. Der Reichstag. Derlta. 6. 3an. (Dolfs.) Die nächste Sitzung de« Reichstage« ist für Dienstag. den 16. Januar, nachmittags 2 Uhr. in Aussicht genommen. Auf der Tagesordnung stehen voraussichtlich unter anderem die erste und zweite Beratung des Entwurfs über die .Verbindlichkeit von Tarifverträgen, ferner die erste und die zweite Beratung über die .Finanzkredite. für die Besoldungserhöhungen aüs dem Monat Dezember. Ob eine austen- politische Debatte schon am ersten Tage ftatt- findet, hängt von den Beratungen im Auswärtigen Ausschuß ab. Der Streik ta den Berliner Markthallen. Berlin. 6. Jan. Der Streik in den ^Berliner Markthallen geht unvermindert weiter. Bormlttags kam es au schweren Ausschreitungen der Streikenden. Gegenüber der Zentralmarkthalle hatte ein Lebensmittel- grvstgeschüft versucht, den Betrieb wieder zu eröffnen. Als jedoch einige Kleinhändler die Gesck)äftSräume betreten hatten, sammelten sich auf der Sttastr etwa tausend streikende Händler an, die die zum Teil schon mit Gemüse beladenen Dagen der Kleinhändler umsturzten und nach dem Zertrümmern einer grosten Ladenscheibe dal Geschäft zu stürmen versuchten. D.e Geschäftsleitung muhte schleunigst den Betrieb schlichen. Die wenigen anwesenden Polizeibeamten waren dem Treiben gegenüber machtlos. Auch in der Zentralmarkt- balle kam es zu Demonstratwnen vor den städtischen Verkaufsstellen, jedoch war hier für ausreichenden polizeilichen Schuy gesorgt. Chi Demonstration -streik der Wirte. Berlin. 6. Jan. Aach einer Meldung des ^LokalanzeiaerS- find sämtliche D i r t e und Gaslhau^bel.^er von Hannover In einen eintägigen Demonstrationsstreik elngetreten, der sich u. a. gegen die 21 b ft i - nenzbewegung richtet. Auch im A h e I n • land macht sich zur Zeit eine AntiaUOholdc- ire?unabeTrertbai. um dere r Für. e angfUHMr Du fOldorfer Aeg emng-pr2s.deru Diüyner bemüht. Ihm stnd zur Bekämpfung deS Alkohol- m.stbrauchs erhebliche Mittel von privater Seite überwiesen worden. 3n Koblenz hat bc- reits eine Droteftverfammlung gegen die 2Q>- stinenzler statlgefanden, in der schärfste Der- Wahrung gegen die Einführung des Schank- stättengeseyes eingelegt wurde. Die Erhöhung der Dohnunglabgafren. B e r l i n, 6. Jan. (WTB.) Der 2lusschutz des Deichswlrtfchaftsrats für Sied- lunas- und Wohnungswesen billigte die E r - Höhung der Wohnungsabgaben auf 750 v. H. des 2luyungswerteS, Im ganzen also auf 1500 v. da die Gemeinden Zuschläge in der gleichen Höhr erheben. Ein Mieterprotest in Berlin. Berlin, 8. Jan. In Berlin fanden gestern in allen Verwaltungsbezirken 50 Brote st Versammlungen gegen die Mietfestsetzungspolitik des Magistrats statt. Alle Dersammlungen waren überfüllt und s nd ohne Zwischenfall verlaufen. SS wurde eine einheitliche Entschließung angenommen, in der insbesondere die Herabsetzung dec Drundmic- ten und der Berwaltungekost^n gefordert wurde. In den DerwaltungSbez'rken Fried- rlchshtin und Hallejches Tor drohten dir Ter- sammelten mit Dem Mieterstreik, falls die Mieterlasten weiter gesteigert werden sollten. Al- -AI1«- ■■ . ■ I --!— ,■ JJJ!LL!_!L —J--------L-L..-LI _ Aus S.avt und Land. Sieben, den 8 Januar 1923. Ein Mitkämpfer dcS (Grafen Tpee als Redner in (fließen. ss ist immer von hohem Aeiz, die in Füfrrer- stellung tätig gewesenen Mitkämpfer der deutschen 0>t oh taten im Weltkriege über diese Ereignisse sprechen zu bören. Der gröbere Ueberblick über das weltgeschichtliche Geschehen, den der einstige Führer besitzt, und der um so umfassender ist, je höher die Fuhreritellung gestanden, ist es. der die Erzählungen dieser Männer so wertvoll wacht, weil sie ein voll abgerundetes Bild der Handl mz bzw. der ganzen Kette der Ereignisse geben können. Ist der Erzähler dann noch ein geübter Tiebner und ist er in der Lage, seine Schilderungen auch tm Bilde vor bem Auge erstehen zu lassen, so ist ein hoher Gewinn des Abends, gewih. Kapitän Pochhammer, der am Freitag abend auf Einladung des Deutschen Jugend- bundes Bismarck vor einer ganz auherordentlich groben Zuhörerschaft in der Asuen Aula (die bis auf das letzte Winkelchen dicht besetzt war) über Graf S Pees letzte Fahrt sprach, wurde den eben gekennzeichneten Vorbedingungen für einen interessanten Abend in vollem Mabe gerecht. Aachdem ein Sprecher des Deutschen Jugendbunbes Bismarck die Veranstaltung mit einem starken Bekenntnis für den Wiederaufbau unseres armen Vaterlandes in entschieden nationalem Sinne, in mannhaftem Deutschtum und in Treue zueinander eingeleitet batte, trat Kapitän Pochhammer, von herzlichem Beifall begrübt, vor die Zuhörer. Er hat den Grafen Spee als Erster Offizier deS zum ost- asiatischen Kreuzergeschwader gehörigen Kreuzers „®nelfenau“ begleitet und In dieser Stellung Gelegenheit zu vielseitiger Umschau und zu interessanten Einblicken gehabt. Er machte seine Hörrr zunächst mit dem Friedensleben 1914 in Tsingtau bekannt, wo der Verband des ostasiatischen Kre i- zergeschwaders seinen Stützpunkt bitte, und illustrierte hierbei seine interessante Erzählung durch eine Fülle von recht guten Lichtbildern, die reizende Stadt- und Landschaf tsparticn dem Auge der Besucher Mrboten, beten eins aber auch zeigte, in welch gemeiner Weise Angehörige des westlichen Feindlandes sich an dem deutschen Heldendenkmal für die .Iltis'-Besatzung in Tsingtau vergangen haben: diese französische Schuftigkeit, die das Bild enthüllte, wurde mit Aecht mit einem starken .Pfui" belegt Von Tsingtau aus lieh der Vortragende seine Zuhörer Im Geiste an der Sommerfahrt des ost- asiatischen Kreuzergeschwaders unter Gras SpeeS Unter dem $retyeitsbaum. Roman von 6Iara 03 lebig. 10. Fortsetzung. (Aachbruck verboten.) Eine beite Sehnsucht überfiel sie plötzlich, eine beitete nod) als die, an ber sie bei der Buzliese gelitten Dl: Einsamkeit. In der sie fetzt wanderte, und ihre Verlassenheit schürten ihr Heimverlangen, lieben ihr di« Hülle des Vaters viel schö'tet erscheinen, als bte In Wirklichkeit war Was würde ber Vater wohl sagen, bah sie schon wieder heimkehcte? Er batte he gut ausgehoben geglaubt bei der Buzliese — was muhte die dem Vater alles vvtgelogen haben, sonst hätte er sein Ktnd doch niemals zu ber hinuntergedracht?f Ihr Vater! Sie sah Ifrn an seinem Schmiede- feuer stehen, aus den Amdvb schlagen Seine Arme toartn nackt bis zur Schilter hinaus, tief auf die Brust hinab hing ihm «der lange Bart Er konnte Furcht ein jagen, wenn er so stand, grob, gröber als alle anderen, vom Rot der Flammen wie mit Blut übergosten. Aber er war la gut sie hatte Ifrn lieb! Singfamer wurde sie tn ihrem Schritt ob es ihm auch recht sein würde. Mb sie so ohne Erlaubnis heimkam? Ader was M tc sie anderes michm können? Tränen stiege ihr In die Augen, sie wurde aus einmal von einer seltsamen Ungctoibbct» ersaht Der Vater sollte nicht denken dah sie ihm zur Last fallen wollte, sie würde sich sofort nach Verdienst umftfrtn Im Tal wohnten Leute, au denen Ne wohl In Taglohn geben konnte Die Stunde Weg dahin morgens und abends sollte ihr nicht zu weit fein Sie sah sich schon den bekannten Pfad gehen durch bi« ein- fame Linnich ber war Ifrc doch längst so etafam nicht wie frier die breite Landstratte Acngstllch geworden, sah sie sich um, M hörte sie Pserdo- getcappel. Um die Vtegung der Strate kamen zwei Aelter galoppiert Doll lei Dank. Wegelagerer waren daS nicht, fle waren tn Uniform Ss waren Faitevsen Di« Pferde Mmpften, säumten ins Deuib. feurig erregt vom schürfen Allt durch den Aebrl. Maria flau nie: Schöne Tiere? Ihr Vater hatte Pferde gern und verstand sich darauf, das Auge Mfüi hatte sie vom Vater geerbt Sie blieb stehen und guckte. Ms sie so stand tn schlanker Haltung. Ms Haar wehend unter der übeigebunbenen Schürze, die dräunllchm Wangen rot überhaucht, war fit begehrenswert Der Kapitän d'Aubry frieU an. ein Blrck atnügte: die war hübsch und allein — ein Wrll) am Wege Und frier war es todeinsam. Allons, reit weiter!" Ec warf dem Diener dl« Zügel feint* Pferdes zu Ofrne Ara war das Mädchen ftefrengebtleben, vertrauensvoll grüble es Das Stutzen des Dieners sagte ihm nichts Jean-Elaude war erschrocken: er folgte nicht hem Befehl des Kapitäns, er ritt nicht weiter, sondern blieb halten Das wollte ber d Aubry? Ob, er ahnt« es wohl, er kannte den ja! Ihm war auf einmal, als stünde dies fchutzlofe Mädchen hier ihm nahe wie eint Schwester Armer Leute Kind — und blt hatte auch eine Mutier? Starr dlickt« er seinen Offizier an .SUH weiter! Versuchter Kerl! Schuft! Co- chon! Ich laste dich hängen!" Unbeweglich b[ltb der Bursch« halten loten- blad stierte er unverwandt feinen Vorgesetzten an. Führung tttlnefrmen. vte Rette gntg zu den deuilchen Besitzungen in der Öübfee, wo der BiSmocck-ArLipcl ufw befuhr und danach die Rückfahrt nach If.ngiau angelceter werden sollt« ige Lichtbäder mnyt.m dir Zuhörer mu e i he.ruch n Lrv.enta.ch cha trn dort unten bekannt Mitren li diese Sommer.« e hinein erhielt das Geschwader auf funkenlelegraphstchem 2£-ege die Kunde von dem K.-iegsauSd.-uch und M den Sch f en dir Rückkehr nach Tsingtau nicht mefre mög.tch war, traten lir mm tn triötoiäfr»- gern Zu lande ihre grobe weltgef chlchtliche Reife an Im Geilte konnte man. dank dec teefsl'tchm Führung Pochhammers, den SchissSverdanö auf feine, Fah,l durch den Stillen Cjcan begleiten, taten Vic ihn üi prärd Ijem Bilde an der Küste Cb»E-e auf raten und frirt die k e .ühmte, für die deutschen Waffen skg e.che Schlad' Von Eoronel sck, agen. bd der die eiglifch: Flotte eine schwere ■2lieLertagt erlitt Wan konnte sich erfreuen an de. im xlJ>: gleich alls sestgchaltenen. überaus berzllchen Aufnahme des Gra.en Spee tn Bal- Pa also, und man sah tn Bildern das Detchwa^ diesen gastlichen Hafen wirrer verlassen, um nun seine wirklich letzte Fahrt anAutreien die Mnn bei den Falklandsinseln in der gleichfalls berühmten. tellweisr In Bildern geteilten teustch- englisch«! Stefchlacht ihr Ende sarch 3n er- fch.fernden Worten berichtete Ka itän Poch- Hamme ausführlich von diesem Ire len, bei dem unsere Schiffe einer sehr starken eng.tichen Heber- macht gcgenüter^dander, le fte b.i al em Held- n- mut nuf/ Herr werden konnten, und dec alle Schsfe, bis auf die .D eZden", die entkommen (on.Tte in ehrenvollster Weife dis jum alletknien Augenblick kämpfend, Aum Opfer fielen zugleich diele b ave deutsch'. Seeleute mit in die Tiefe nehmend Ha.tr Poch.ammrr schon vorher des ritterlichen und aUbelÜbten Gra ei Spee. des , Emden "-Kommandanten Müller und der b aven deutschen Mannschaft in ehrenvollster Westc gedacht, dabei von starkem Betsill der Hö e.schäft begleitet so llrb ec hier dem guten Se mnnnsacist der eng Ischen Gegner von damals auch Gedeck, igkeit wller,ahren Der Vor rag war ein hohes Lob.led auf die todesmutige, u iw-andel» bare PflichUreue der Mannfcha ten des Grafen Spee. Da* namentlLfr In fei:te:i Schlubalkoiden in mäch tg packender Waise aus klang. MU ter Schlufjmaf/nung deS Redners, dem stürmischer B.ifall immer und Immer rofetec ein« wohlverdiente Ehrung bereitete, möchten auch wir wünschm. dast alle Kralle des dsikschen Volkes sich diesen Vaterlandsbe- elfterten, in Treue unlöslich verbundenen H'.l e iflnn der Mannschaften des ostaslatifchen Grschwarers zum Vorbild nt(r men, baf? alle In Deutfchland In Gtnigfctt und Treue fest zuetnanter strp.m, bl? Dcge rsähr über- brückun und in aufrech em Olatlo ialstolz alle Äiäftz anspannen mögen zum Wie e aus stieg unseres geliebte.! Vaterlandes. Das vaterländische Tr.ugelöbnis .Deutsch'and. Deulsch'ard üter alle-", von der gewaltigen Te l.unrnhing am Schlüsse gesungen, möge für Gieren eine aut- würtsw.-lsende Parole tm Sinne der vorstehenden Mcchnung let». Versorgung-Berichte und ReichSver sorgungSgericht. Durch weitere AuSfühmngSbesttmmunren des ReichSarbeitsmilststers vom 30. Oktober 1922 tst über bte Zuziehung von Frauen, dte tn ber sozialen Fürsorge ersah» en und mit dem Berforgr'ngSwefen vertraut sind. alS Beifttzer der Versorgungsgerichte und kes RvichLverscrgungsaericht- Bestimmung getroffen. In allen Hinterbllebei ericmaelegestheiten dürfen Frauen mittotrien. Wie bei cei Schöffengerichtcn dürfen jedoch bei den Versorgung-gerichlen nicht beide Beisitzer Frauen ftin. Der ReichsardcltSminister hat ferner anqe- ordnet, Mst in den Urtellen der DersoraunaS- a«richte nicht nur darauf hinzuweifen ist. der Rekurs an daS Aeichs-Ve forgu rgSge icht fei zulästig. sondern auch angegeben werden muh. innerhalb welchrr Frist und bei welcher Stell« er einzulegen ist. ** Die Annahme der städtischen 50-Df g.-Aotgeldmünzen Ist in der letzten Zell mehrfach verweigert worden. Dam lieqt, wie uns von amtllcher Selle mltgetelll wird, nicht der geringste Aniah vor. Die städtischen Avtgeldmünzen haben noch Immer Gültigkeit. Ihre Aus>:r'ur«f?tznng wird von ber Stadt- verwalung ausdrücklich In ,®iehener Avel er- bekam!'.gegeben werben. Solang« diese Bekanntmachung nicht erschienen ist. kann man die Aot- geldstücte unbedmklich in Zahlung nehmen. *• Abänderung des staatlichen ?undesteuergesetzes. Mit Wirkung vom Januar 1923 ab find die staatlichen Hunde- steuerlätze von 20 Mk. auf 500 Mk., von 15 Mk. auf 375 Mk.. von 10 Mk. auf 250 Wk und von 5 Mk. auf 125 Mk. erhöht worden. Di« Gemeinden Der stampfte auf den Boden: vaS. droben wollte der Lümmel? Der starre Blick war un- bequem und unverfchüml d'Aubcv lachte roh auf, und bte Pferde mit einem Zuruf scheeckrTid. bafr sich beide bäumten und davvnjagten, griff er die Ahnungslose und satzte sle stack um den Leib Ec dh. sie abseits vom Wen« Mada sch it gellend auf Sie wehrte sich mU all ihren Kräften Ader niemand kam ihr zu Hilfe. 5. Krinkhof lag noch grauer tm Aedeldunst als unten die Mofel Zehn Feuerwellen hatte das Dörfchen, bi« schort en sich um Ms ÄirÄletn mit dem Ltriaen Schicsn^unn Gottesdienst wurde nicht viel odn gefrallim, selten nur ritt der alte geistlich? Herr von Dorf Bendch unten Im Uehtal auf feinem Esel heraus Hans Bast, dec Schmied zu Krinkhof, trat vor seine Tür, ec hatte Pserdezetrappel gehört Ader Ms Trappen war ungleich dec Gaul muhte ein Eisen verloren frabrn. Ms hörte er auch gleich Im "Rebel tauchte ein Mana auf. tde enb von "Rässe, er zerrte einen Gaul fr Inter sich her Scheu sah er sich um .Seid Ihr der Schmied? Ihr seid mir empfohlen." .Bon wem dann?" .Dar tut nli nö.la zu sagen Hier Mr" — er zog die CbomCcSer einer Eule heraus — .Mr sagt Euch Betchrid." Der SHnl^ nickte, adrr gleich Mrauf zuckte er mit den Achseln .En riskierte Sich gestodlene Beerb zu beschlagen St steht Stock und Eisen draus, wenn er mt den Hals kost t." .Beschlagt mk tl doch beschlagt et geschwind, ich komm sonst nlt weiter. Dedlucht, bat Tier lahmt fett den Berg schon." haben Ms Recht, MS Halten von Hunde« rnnev» hall» ihrer Gemarkung mit einer jährlichen Abgabe und den mehrfachen Hundebe'ttz mit lähr- lüben, nach der Zahl der Hund« jeweils fich erhöhenden Zuschläge« luguniitn der Gernemdetass« zu belegen. •• Die Lupusheilstätte In Ole- h c n l n 3 o L Die her Vorstand des helstlchea Hellstänenvereins aas Ichreidt. befindet fich bte Lupashellftätte in (Stehen In einer furchtbare» Notlage. Aar durch Luberste Anftrengunge» war es dem frei ff eben Heilliärrenvercia bi6- frer mögllch, den Betrieb der Heilstane aufrecht zu erhalten. Zum Unglück ist jeyt aber am RSntgenapparar der Lupttehe lftätt« eine Reparatur notwendig, die üder 2 Millionen Mark Kosten verursacht. Diese Mittel hat der Verein nicht. Es Dürfte sich empsehlen. ihm mit flnanAleller Hilfe in dieser groben Avi delAu- flchen und ihm hierdurch die WSglichkeit za geben, die Lu^ttehcUstLne Ihrem Zweck und der Wissenschaft zu erhalten. •’ Fahrplanändirung Bon Montag, den 15. Ianu-rr. ab erhält P» 793 non Sang- Göns bis Fron Hausen svlgei den 5n'„ cplan: Lang-Göns ab 3.19 nachrn., Grv^-Änden ab 325, ®leben an 333. ab 3.40. Lollar ab 3-50. 5,iebelbauten ab 3 !6. Fronhaul« (Lahn) au 4.02 nachm und weiter wie bisher. •• Die alten F e l d a « Ich«« Bei bekon» deren Gelegen hei ten. wi« Regi n«nt-s«ern, stich den Reichswehrtruppenkeilen Fahnen und 6entarten des ♦rüfrertn Heeres ■ ■■■ ■■ । »i ■■■■■H« — »Ihr habt et unten an der Mosel gestohlen Han« Bast sah den anderen durchdringend an. Dec nickte En Baqageveerd von den Fra»- Aolen — ich hab et losgeschnitten, derwell sie te Oöegnel tm Wirtshaus drin tranken" Dec Schntetz lachte kurz und raub er blhwfte. .Dat is 'n andre Sah — französ'lcher (Mull Steh. Iranzöllch? ÄanaUter Er packt« das wider» fpensiig« Tier mit gewaltiger Faust: .Du fneaffc «in deuklch Ellen letzt Freund, frierfrtnr Er wies Mn Dieb an, daS jetzt zttternM Plerb vom am Kopl zu halten MU grober Geschwindigkeit probierte er ein neues Halersen end Ichtug es an. Mh bie Funken sprühten Ls ob das Iler feinen Weister spürte, stan) es wie et« Lamm und lieh all«« mit sich geschehen .So. Gaul, mi kannst da laufens" Der Schmied gab ihm «in«n Schlag mit der stachen Hand .Wohin bringt Ihr dat Peerb?" Der andere antwortet« nicht gern, bai merkte man ibn an Er wich aus .Ich weih et noch ruL" .Ich will et Euch lagen Ihr müht Irüfrtr auffieben, wenn Ihr Hans Bast wat verMrge» wollt Ihr bringt et nah GUirnfeid zum Bauer Martin. Dec frat 'n Peecd nötig." Ganz dumm, fast erschrocken, sah Ifr« ber $f et Mb leb an: .'Bofrer wist/ Ifrr MtT Der grotte Wann lache«, Mh Ifrm Mr lange Bai l schwarz mit SilbersäMn durchwirkt, auf Mr Bru'i tanzte »Mir sagt et Mr l&lnb. der Im Schornstein pfeift Der weih alles." Er dämpfte die Stimme und tagte Mnn Io leit tarn. Mh es den anderen abergläudilch üb'dchauerte. .Und mit lagt er auch macht fort jetzt! H« Ihr. fort! Zwei Karol In zahlt mir aber noch für XMÜ" (Fonsetzung folgtJ -gewählt. Die Wiegegebühren werden aus Fälle. 26 Datum: 40000,- 3988),- meindevertcetersihung m einer Anleihe von a ch ,d des Dollars H 5. Zannar Amtl. No lern. lenehmigte die Aufnahme 11 Millionen Mark 5Rrfef 1622.50 597.50 1765,— 22H)- 3432.50 12.- 858250 auSsage iftag: xi Mshrilramg w etter. iidung bei Deprelflon t Westeuropa hinweg. |te >e- 434,- 551.50 298,- 247,- 162750 4895,- 1335k— 6. Jammr 8(mtl Notier-i. ielhaus, Bahnhof, it bet Vorführung des iS „5)q8 Liebes- xtannlen Vornan von i&t worden ist. izen. rr für Dvirtag .Der Scheck aj .Dn ewige Fluch". ^ne, ab heule: ,Daj " all Deisierdvrer-. - rst Jakichaall- und t für Erb, und Donnerstag hält Var. in der Aula der Uni. «rdottrag über das ' Ceylon." (Siehe 431,- 548,50 243,- 243,- 1597,50 4> 55,— 1305k- Dermifcdtes. Ems Schftmmer-Darzia. Berlin, 7. Jan. Sn der vergangenen Nacht wurde von der Kriminalpolizei in verschiedenen Stadtvierteln Berlins eine umfangreiche Razzia veranstaltet, die den heimlichen Schlemmerlokalen galt und großen Erfolg halte. ES wurde eine große Anzahl dieser heimlichen Gaststätten ausgehoben, und die Besucher mußten den Weg zum Polizeipräsidium antreten. 3n der Bellevuestraße wurde ein Nachtlokal auSgeräumt, das mit einem außerordentlich umfangreichen Schlepper- und Spanneravpacat arbeitete. Bon den anwesenden 82 Gästen waren 72 Ausländer der verschiedensten Nationen, die sich bei Sekt, die Flasche zu 30 000 Mark, vergnügten. Die Polizei gab die Namen dec von ihr festgestellten Gäste dem Landes- finanzamt bekannt, damit dieses sich über die Elnkommensverhältnisse der Leute informiert. Mit 85 Millionen Mar? verschwunden. Berlin, 7. Jan. Sin Banklehrling, der bei einem Berliner großen Bankhaus beschäftigt war, ist mit 10 0 0 0 Do l- l a r (rund 85 Millionen Mark), die er nach anderen Banken bringen sollte, spurlos verschwunden. Da er schon früher weit höhere Summer ordnungsgemäß befördert hat, wird vermutet, daß er das Opfer eines Anfalls oder eines Verbrechens geworden ist. Ein Smaragd im 15-erte von 10 Millionen gestohlen. x Berlin, 6. Jan. (Wolff.) Einem kolumbianischen Ehepaar wurde in einem Hamburger Hotel aus einer Kassette ein Smaragd im Mindestwerte von lOMil- Honen Mark gestohlen. Auf die Wie- derbeschaffunq ist eine Belohnung von einer Million Mark ausgesetzt. Eine vereitelte Opium-Schiebung. H a m b u r g, 6. Jan. (Wolff.) Hier wurde für 18 Millionen Mark Opium, das mit einem holländischen Dampfer über Bremen inS Ausland verschoben werden sollte, beschlagnahmt. DaS Opium stammt vermutlich aus der Zentralstelle in St. Pauli. Ch i - nesische Seeleute kommen als Hehler in Frage. Preisabbau beim Norddeutschen Llohd. Bremen, 6. Jan. (Wolff.) Dem Borgehen ausländischer SchiffahrtLgesell» Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphisch« Auszahlung.) B e r l l n, 6. Jan. Am Prvduktenmarkt zeig: sich nur wenig Unternehmungslust. Das Bi merlenätoeiieftc. war das vermehrte Angebot in Haier. wofür nicht genügend Aufnahmefähigkeit bsstand. Die Hohen Frachtkosten und in einigen Fällen auch Geldmangel wirkten auf das Ge- schift einschränkend. Für Roggen zeigte sich nach wie vor Begehr. Auch Weizen war gefragt bei etwas matteren Notierungen. 3n Gerste blieben die Umsätze gering. Mais konnte seinen Preisstand ziemlich behaupten. Hülsenfrüchte und Futtermittel wurden wenig umgeseht. Weizen, märkischen 16 300 bis 16 700 Mk. (ruhiger), Roggen, märkischen 15 100 bis 15 500 Mk., pommer- schm 14 900 bis 15 000 Mk (etwas schwächer), Mais, La Plata, loco Berlin 16 800 bis 16 900 Mark (maller), Weizenmehl (100 Kg ) 45 500 bis 49 500 Mk (still), Roggenmehl (100 Kilo) 41500 bis 45 500 Mk (still), Weizenkleie 8500 bis 8700 Mark (still). Roggenkleie 8300 bis 9300 Mk (still), Raps 27 500 bis 28 000 Mk. (fester), Viktoria- erbfen 30 000 bis 32 000 Mk., kleine Erbsen 27 000 Rrnnffnrt n.TL 5. Januar. Schweizer Moten........... ll-rmnöüiche Noten Dänische 'Noten Schwedische No en Holländische Noten Deutsch-Oesterreich ä 1000Kronen Sliuerikinikche Noten d'nnlilche No en Jialieuische Noien Belutsche Noten llnamifdie No en Tschechoslowakische Noten Nvrweatsche Noten Numänische Noten Spanische Noten ... Geld 1602,50 594,50 1735,— 2260.- 3397,56 11,60 8542.50 Gießen. (Jan. Der Einspruch eindrratsVähl ist orben, so dah nun dll itiaftü aufnchnen tarnt H tollt sich in iE •_em Antrag zu t W •m Dbelracht der uit* II” a aus dem öiautiuuu- Ung gefldlt werden soll. Fami.'tenveiblllmilfe M feiet eelbftmorb * Markte. Derllner Produktenmarkt. yvr Fertigstellung von Siedlungsbauten. fpd. Königstein i. T., 7. Jan. Die städtischen Körperschaften wählten an Stelle des bisherigen Bürgermeisters Jacobs, der zum Landral des ncugeschafsenen Kreises Königstein ernannt wurde, den Regierungsrat Dr. Bruno Beyer in Lübeck zum Bürgermeister von Königstein. Die Bestätigung unterliegt neben der Genehmigung der deutschen Behörden auch jener der Interalliierten Kommission. Um den Bürger- rneisterposten hatten sich 109 Herren beworben. Kirche inxö Schule. ~ Rodheim an der Horloff, 6. Jan. Im Jahre 1922 wurden im hiesigen Kirchspiel getauft 20 Kinder, konfirmiert 18, neun Trauungen fanden statt und 19 Beerdigungen. An gottesdienstlichen Veranstaltungen nahmen insgesamt teil 14 475 Personen. Der Hauptgottesdienst wurde im Jahresdurchschnitt besucht von 146 Erwachsenen und 59 Kindern — 205 Personen. Am heil. Abendmahl nahipen 1221 Erwachsene teil. So hat auch das alte Jahr gezeigt, daß diq kirchlich-religiöse Sitte Inmitten des Zusammenbruchs so vieles alten Gutes unerschüttert feststeht. Daß diese Sitte nicht nur tote Sitte ist, beweisen die Gaben christlicher Liebestäligkeit Sie betragen etwa 114 000 Mk. Davon entfallen in runden Ziffern: Auf die Heidenmissivn 12 000 Mark, Werke der Inneren Mission 25 000 Mk., besondere Notstände sowie Deranstaltungen in der Gemeinde 27 000 Mk., allgemeine Kirchenkollektcn 2000 Mk., Ainnen- und Krankenpflege 3200 Ult., Stiftungen 28 000 Mk., Gemeindepflege 15 000 Mark. Sn diesen Summen sind ansehnliche Betrage enthalten, die an die Deutsch-Evangelischen in den uns geraubten Gebieten abgeführt wurden. schäften folgend, setzte der Norddeutsche Llohd alle Ka j ü te n f ahrp re Ise für seine zwischen Bremen und Ostasien verkehrenden Dampfer, ausgehende und einkommende, um rund 20 Prozentherab.Auch die Fahrpreise dritter Klasse sind ermäßigt worden. ttÄwenvet worden sind. Sm vorigen Hahr brachen Hie Diebe durch die Fenster ein; da diese inzwischen mit spanischen Gardinen versehen wurden, wählten die Spitzbuben diesmal den bequemeren Weg durch die Tür. Bon den Tätern In beiden Fällen fehlt bis jetzt jede Spur. Kreis Friedberg. -f. Friedberg, 5. Han. Gestern trat zum »rsten Male die neugewählte S t a d t v e r o r b- nelenversammluug zusammen; die neu eingetretenen Mitglieder wurden von dem Bürgermeister verpslichtet. Die Zusammensetzung des Hauses zeigt gegen früher ein wesentlich anderes Hesicht, da ungefähr die Hälfte ausgeschieden und durch Neuwahlen ersetzt ist. Als neue politische Partei tritt die kommunistische mit 2 Mitgliedern, außerdem die Mieterpartei mit 3 Mitgliedern und die Handwerlerliste mit 2 Mitgliedern ein. — Gleich zum Beginn der Sitzung erhebt sich ein kleiner Streit um die Verteilung der Plätze, da die Kommunisten nach parlamentarischem Gebrauch den Platz aus der äußersten Linken, der seither von den Demokraten eingenommen wurde, beanspi-uchen; ihrem Verlangen wird ftatlgegeben. — Es wird ein vorläufiger Wahlausschuß bestimmt, der aus je einem Mitglied der früheren Parteien besteht und durch Zuivahl ergänzt wird; es werden die Stadlv. Philippi, Füller, Koch, Mörschel, Shl, Bernett, Dittmar. Heß und Lolh bis 28500 Mk., Futtererbsen 18 003 bis 20 000 Mark. Wicken 26 000 bis 29 000 Mk.. Lupinen, b'.au 17000 bis 18 000 Mk.. gelb 21 000 bis 24 000 Mark, Seradella, alt 36 000 bis 41 000 Mk., Rapskuchen 11 003 bis 11 503 Mk, Trvckenschnitzel 6303 bis 6500 Mk. Rauhfutter: Weizen» und Roggenstroh, drahtgeb 6700 bis 7000 Mk., Haferstroh. drahtgepreßt 6703 bis 7000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 6200 bis 6630 Mk.. Wiesenheu, gut gesund und trocken, Vormahd 7003 bis 7200 Mark Nachmahd 6800 bis 7000 Mk. (Soweit hin anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) k,r Horloff. ß- O®1 ö kt biz, Wft? auf. * übeÄ plm Diese 2?ih?tIlonen h empfehl der •r DöxllL'i«- ?■* nt' ®nS.&plan: 340, Är Ü KZ-Z teste SteS Rom. Unlerbdr! ent. US ^“«“4 10 Mk für den Zentner erhöht, der Mindestsatz lür Kleinuieh beträgt 200 Mk., für Großvieh 300 Mk. — Der Polizeiwache im Stadtteil Fauerbach soll für die Nacht ein Schulsaal als Lokal zur Dersügung gestellt werden. Die Errichtung einer Bedürfnisanstalt auf der städtischen See- Diese wird wegen der zu hohen Kosten, (für eine einfache Bretterbude werden 60 000 Mk. bean- Ipruchl) nochmals zurückgestellt. — Die drei Bäume •rot der Direktorwohnung des Lehrerseminars follen entfernt ineröen; dagegen wird dec Antrag, Die schöne Lindenallee in der Mainzertoranlage zu entfernen, glücklicherweise abgelehnt. — Wegen Bereitstellung von Räumen für die Oberreal- Ichule liegen verschiedene Projekte vor, von denen das eine auf 20 Millionen, das andere auf sieben Millionen lautet; es sollen in dieser Angelegenheit noch Derhandlungen mit der Direktion der Schule eingeleitet werden. — Die Pachtfestsetzung für städtische Grundstücke wird von einem Zentner Weizen auf zwei Zentner erhöht. — Der Gewerbeschule sind seither von feiten der Stadt vor- lagsweise 30 000 Mk. bewilligt worden, während der Staat seine Unterstützung eingestellt und nicht einmal das fällige Gehalt des Dieners ausbezahlt hat; es soll das Ersuchm an den Staat gestellt werden Linen Verpflichtungen der Schule gegenüber nachzukommen. Starkenburg und Rheinhessen. * M a i n z, 6. Han. Die von dem Mainzer Börsen-Verein in die Wege geleitete Nothilfsaktion ist beendet und hatte einen über Erwarten guten Erfolg. Cs gingen insgesamt ein: 39 Zentner Mehl, 190 Zentner Kartoffeln, Z Zentner Gerste, 6 Zentner Grieß, 44 Zentner, Hülsenfrüchte, 5 Zentner Graupen, 9 Zentner Zucker, 10 Zentner Malzkaffe«. 4 Zentner Nudeln, 20 Zentner Holz. 55 Pfund Kakao, ferner Arpfel, Dirnen und einige Flaschen Wem und Likör. 2ln Bargeld sind 580 000 Mark eingegangen, für welche Hülsenfi-üchle angeschafft worden sind. Diese Gebefreudig keil der Börfenmilglleder und der der Börse nahestehenden Handelskreise hat gestattet, xtß rund 1400 Bedrängte vor dem WeiHnachtsfefl bedacht werden komiten. Hcsscu-Nassan. spd. Bad Homburg v. d. H., 7. Han. Für Klelnsieblungs zwecke bewill gte die Stadtverordnelenrersammlung die Aufrahme eines Darlehens von 25 Millionen Mark. fpd. F r a n k s u r t a. M., 7. Han. Dor einigen Tagen wurden hier durch das Lebensmillelamt un-- zeheure Mengen gefälschter Brotmarken seslgestellt, durch die die Stadt um viele Zentner Drotmehl betrogen worden ist. Trotzdem scharfe Warnungen ergangen sind, blüht der Handel mit den Falschmarken noch flott weil er. Die Kriminalpolizei hat bereits eine Anzahl Berhaf ungen borgen ommen und dabei er begliche V träte gefälschter Matten beschlagnahmt. Doch ist es bisher nicht gelungen, die Fälscherwerkstälte ausfindig zu mähen. Man vermutet, daß die Marten auswärts .fKigeftellt werden. — Die Kriminalpolizei befaßte lich im Monat Dezember mit 3968 Straf» fällen. Es kamen bei ihr u. a. zur Anzeige 7 Mordversuche, 3 Raubübe f älle. 336 Ei bruchs» diebstähle, 1045 Eigeitumsrergehen, 136 Delrugs- sälle, 145 Unterschlagungen. 18 Münzvergehen, 236 Wuchersälle. 241 Schleichhandelsfälle. 49 Nah- rimgsmittelfälschungen. — Festtenommen wurden 391 Personen, darunter 38 steckbrieflich Gesuchte. fpd. Griesheim a. M.. 7. Jan. Die ©c- Gießen im Jahre 1922. VII. Das Wasserwerk. Die Dürre des Hahres 1921 wurde durch Än regenreiches Hahr abgelöst, so daß Wassereinschränkungen, wie in dem Vorjahr, in 1922 nicht nötig wurden. Die Quellen der Stollen- antagen im Gießener Stadtwald und lei ©roßen- Buseck lieferten in den letzten Monaten wieder mehr Wasser, und die Drunnenanlar-.e auf dem Queckbocner Quellenceblet wurde durch D.bauung von drei Filterbrunnen erweitert. Der Betrieb des Pumpwerks hat einen ungestörten Fortgang genommen, wenn aüch oft die ©e;at>r bestand, Den Betrieb infolge Kohlenmangels einstellen oder unterbrechen zu müssen. Cs sind im Kalender^chr 1922 etwa 28/< Mill. Kubikmeter Wasser getrui ei worden; davon entfallen auf die Wafserförderung in Qretborn 2580 000 Kubikmeter, auf den Wasserzulauf aus dm Stollenanlagen 156 600 Kubikme e:. Die größte Tagesabgabe (am 2. Huni. 1922) betrug 9860 Kubikmeter, die geringste (am 17. Sept. 1922) bezifferte sich auf 4532 Kubikmeter. Das gcsamte RrHrnetz hat eine Länge von mehr als Sandel. Der Stand der Reüchsbank am HahreSschluh 1922. Berlin, 6. Han. Wie bet Ausweis der Reichsbank vom 30. Dezember v. H. erkennen läßt, haben die von der Bank zu besriedigenden Ansprüche zum Hahressch'.uß hauptsächlich infolge der üblichenoeise gesteigerten Ulkiinobedürfniste zu einem neuen gewaltigen Anschwellen der Anlagekonten und der Banknotenausgabe geführt. Die gesamte Kapitalanlage flieg um 240.4 Milliarden Mark auf 1607.9 Milliarden Mark. Die bankmäßige Deckung allein erhöhte sich um 241.7 Milliarden Mark auf 1606.7 Milliarden Mark. Die Neubelastung wurde überwiegend durch Einreichung von Reichsschah- anweifungen bewirkt, deren Bestände um 212.9 Milliarden Mark zunahmen, während sich das Wechselkonto im gleichen Zeitraum um 27.8 Milliarden Mark hob. Die verstärkten Zugänge an Schatzanweisungen hängen — abgesehen von den Einreichungen seitens des Reiches — zu einem erheblichen Teil damit zusammen, baß der Ncu- absah gering zu sein pflegt, außerdem aber abgelebte ßchatzanweisungen aus dem Verkehr zur Bank zurückströmen und fällige Summen an solchen Terminen nicht prolongiert werden. Die fremden Gelder der Dank haben sich in der Be- richlswoche um 95.4 Milliarden Mark auf 530.5 Milliarden Mark ausgedehnt. Der Dankno l e n u m l a u f ist von neuem um 1432 Milliarden auf 1 2 8 0.1 Milliarden Mark angewachsen. Der Umlauf an Darlehnskassenscheinen ließ sich weiter um 83.3 Millionen auf 13.4 Milliarden Mark emschränken. Die Darlehnsbestände der Darlehnskassen sind in der letzten Hahres- woche um 2.7 Milliarden auf 252 Milliarden Mark zurückgegangen. Die Reichsbank lieferte einen biejer Aonahme entsprechenben Betrag an Darlehnskassenscheinen an die Darlehnskassen ab, so baß sich die Bestände der Bank an solchem Scheinen unter Berücksichtigung der aus dem Verkehr au,genommenen Summe auf 238.5 Milliarden Mark vermindert haben. .* Frankfurt a. 6. Han. Börsen- stimmungsbild. Der Dollar wurde heute früh 8350—8400 genannt. Bald trat eine mäßige Befestigung ein auf 8500, an der Börse 8550. Der Effektenverkehr von Bureau zu Bureau hielt sich in engen Grenzen. "Die Tendenz kann gut behauptet genannt werden. GS waren nur wenige Kurse zu hören. Beachtet sind einzelne Spezialwerte. Umsätze kamen nur in sehr geringem Maße zustande. Monlanpapiere zeigten eine unregelmäßige Haltung. Sn der kommenden Woche findet die Wertpapierbörse am Montag, Mittwoch und Freitag statt; an den übrigen Tagen werden nur Devisen und Noten notiert. 'Berlin, 6. Han. Börsen st immungs» bild. Am Devisenmarkt war das Geschäft sehr ruhig. Die Kurse stellten sich etwas niedriger, der Dollar fchwcmtte um 8500. Allgemein wurde Zurückhaltung beobachtet. 103 Kilometer, davon entfallen auf die Länge der Zubringerleitungen 48 635 Meter, auf das Ortsrohcney in Gießen 52 139 'Ble.ec, auf das Orlsrohrnetz in Queckborn 3020 Meter. Sn dem Rohrnetz sind 440 Schieber und 450 Hydranten eingebaut. Wassermef.ee sind 2750 vorhanden. Das Wasser wurde chrmisch und bakteriologisch laufend untersucht und stets als einaxmb- frei befunden. Ve.a.ilaßt' durch die hohen Betriebsmaterial- Preise und dis Unteri/Utung des Rohrnetzes, der Stollenaulagen und des Pumpwerks muhte bet Wasserpreis von 120 Dlark im Hanuar auf 43 Mark je Kubikmeter ©nde des Hahres festgesetzt werden. Das vovaussichlliche finanzielle Crallmis wird schätzungsweise auf 1 250 C00 Mk. beziffert. Der Schlachthof. Die ©efamternnaßme wird auf 1 006 918 Mk. beziffert. Davon entfallen auf die Schlachthof- aebühven 218513 Mk., Ausg'eichgebüh.e^ 518 371 Mark, Verkauf von Cis 9c 842 Mk., Kühlhaus- einnahmen 94 189 Mk., Beschaugebühren 57 294 Mark und der Rest auf kleinere Gebühren. Ueber die Dettiebsausgabsn und das voraussichtliche Endresultat der Unternehmung fehlen uns die erforderlichen Angaben. Geschlachtet wurden 65 Ochsen, 71 Dullen, 913 Kühe, 1272 Rinder. 111 Pferde, 3277 Kälber. 3995 Schweine, 517 Schaft. 1C5 Siegen, 4 Ziegenl. mmet, 9 Spanferkel, 1 Echaslamm. D l e Bevölkerungsbewegung. Die Einwohnerzahl dec Stadt bezifferte sich am 1. Hanuar 1922 auf 33 258, am 31. Dezember 1922 auf 33 013 Personen. Sm abgelaufenen Hahre wurden 328 Ehen geschlossen. Die Z-ihl dec Geburten belief sich auf 1035, davon ehelich: Knaben 415, Mädchen 423, unehelich: Knaben 100, Mädchm 97; auf dis einheimische Bevölkerung entfallen vom diesen Geburten 323 Knaben, 308 Mädchen, wovon 60 uneheliche Geburten sind; auf die ortsfremde Bevöl eeung kommen 192 Knaben, 212 Mädchen, davon 137 uneheliche Geburten. Sm Stadtgebiet wurden 502, in der F cruenklinik 372, in den Schwesternhäusern 161 Kinder geboren. Die Zahl dec Todesfälle belief sich auf 727, davon Einheimische: männliche 199, we b.iche 175, Ortsfremde: männlich: 186 weibliche 167. Es verstacben In der Stadt 342, in der Klinik und in den Pflegranstalten 383 Personen Totgeboren wurden 53 Kinder, davon 23 ortsfremde, ehelich 47, unehelich 6. Gs entfallen hiervon auf die Stadt 27, auf die Kliniken • Paris wird d i ck. Unter diesem Titel veröffentlicht Andrö Diollis in einem Londoner Blatt eine Plauderei, die von der Tatsache ausgeht, daß man jetzt so sehr viel mehr dicke Menschen in Paris fielet als srüher. Der Franzose und besonders die Französin, die sich früher möglichst schlank erhallen wollten, gewinnen ein behäbiges Aussehen und setzen gehörige Fettmassen an. Diese Erscheinung ist auch bereits in der Dichtung verewigt worden in dem mit dem ©oncourt» Preis ausgezeichneten Roman »Das Martyrium des Dicken" von Henri Deraud. Der Verfasser ist nicht nur einer der begabtesten Hournalisten und witzigsten Erzähler von Paris, sondern auch em „schwerer Hunge", der zu dem „Klub der 100 Kilos" gehört, einer Vereinigung wohlbeleibter Herren, in beten umfangreichen Kreis keiner ausgenommen wird, bet nicht wenigstens 200 Psunb wiegt. Der Roman dieses dicken Dichters ist eine Lobpreisung des dicken Mannes, der unter seiner massiven Schale ein zartes Herz verbirgt und daher von den Frauen besser behandelt werdens müßte, als er es gewöhnlich wird. Der Held des Vuches wird von einer federleichten, aber entzückenden Schönen betrogen und verlassen, und er folgt ihr nun mit seinem ganzen ©ewichl auf ihren weiten Weisen, damit zufrieden, sie zu beschützen und |ie mit seiner hoffnungslosen Liebe umgeben. Die reizende Puppe aber lacht nun immer über den ihr vollständig ergebenen Koloß und trifft den Dicken mit diesem Gelächter grausamer, als sie es mit Schlägen täte. DieS „Martyrium des Dicken" wird mit einem graziösen Humor erzählt, hinter dem aber eine bittere Trauer schlummert, die Selbstironie des Mannes, der unter feinen Feltmassen leidet. . . . * Das ©rauen auf der Dühne. Cs gibt jetzt in den Großstädten besondere Theater, die nach dem Vorbild des Pariser „Grand ©uignol“ die grausige Gespensterdramalik und das grellste Sensationsdrama pflegen. Besonders die Londoner sind auf solche Stucke, bei denen einen eine Gänsehaut überzieht, sehr erpicht, und das neuste Werk dieser Art ist ein „Schlager des ©rauens" mit dem Titel „Die Katze und der Kanarienvogel". Die Heldin des Stückes wird in ein Srrenhaus gesperrt und erlebt hier die furchtbarsten Dinge. Nachts greift eine Hand aus der Wand und würgt sie an der Kehle, während sie im Bett liegt; eine Leiche stürzt auf sie aus einem geheimen Schrank herunter; ein Wahnsinniger, der sich einbildet, eine Katze zu sein, springt ihr, dem „Kanarienvogel", an die Kehle. Diese Schreckensszenen lösen nun merkwürdigerweise bei den Zuschauern weniger Schreie unb Ohnmächten aus, als vielmehr sehr viel Gelächter. Es wird bei biefen Schauerdramen mehr gelacht als bei den komischsten Sachen, die in London gespielt werden, und man erklärt dies daraus, daß der Mensch das Lachen dazu benutzt, um schreckhafte Spannungen in harmloser Weise äu entladen. Die Darstellerin der Heldin Mary Glynne erzählt einem Ausfrager, baß auch sie bei dem Spiel eher komische als grausige Empfindungen habe, und daß die schrecklichen Szenen, deren Mittelpunkt sie sei, nicht die geringste Furcht in ihr aus lösten. Sie wisse jeden Augenblick, daß es eben nur Theater sei, und das gleiche Bewußtsein walle wohl auch bei dem Publikum vor, so daß es die Schrecknisse mit einem allerdings etwas gequältem Lachen ausnehme. ' Woes keine Grkältunggibt. Während bei uns der Winter eine gewaltige Menge von Erkältungen hervorruft, leiden die C s k i - m o s, die doch viel schwerer als wir gegen Kälte und raühr Witterung zu Kämpfen balea, niemals an Erkältungen. Man schreibt diese er» staunlichs Tatsache zum großen Teil der Kleidung dieses Volkes zu. Der Eskimo hall darauf, daß er möglichst viel frische Luft um den Körper herum hat und trägt deshalb feine e iga.hegende Unterkleidung, sondern nur ganz lose C-e'wänder. Dadurch, baß ein beständiger Zustrom frischer Lust gestattet ist, tcerben die Eskimos zur ab» gehärtetsten Rasse ter Well. Die Säuglinge sind überhaupt unbekleidet und tresben von den Frauen in den Kapuzen ihrer Pelze getragen. Große Aufmerksamkeit cerlKiben die Eskimos auf ihre Fußbekleidung , und genießen den Ruf, die einzigen wirllich wasserdich ei Stiefel herzustellen; diese Ue:ben aus Scehundsleder gemacht unb durch Kauen weich gehalten. Das „Kauen" der Schuh-e ist eine Hauptaufgabe bev Eskimofrauen, beten erste Pflicht am Morgen burin besteht, bie Schuhe fei Ehegatten mit ixm Zähnen zu bearbeiten. Snfolge dec kalten Luft, dir sie einalmen, unb der be,tänbigen Uebung der Zähne durch das Kauen von Fett haben die Eskinv)s bie besten Zähne dec Welt; Zahnweh und Zahnfäule sind bei ihren fast völlig unbekannt. D'.e Socken, die der Eskimo unter der Stiefeln trägt, bestehen aus Renntie ftll, wobei die haarige Seite auf der Haut au, liegt. Socken und Stiefel werdeir jeden A e ib über einer Oellampe an einem Ständer getrocknet. Auch der reichliche ©enutz von Schneewasser wirb dafür h.tan^ezogen, baß es bei den Eskimos keine Erkältungen gibt * Der Silvester-Flaschenkrieg. Die amerikanische Polizei h-itte für eine eigenartige Abw^^'lung beim Silvesterfest gesorgt, inten in allen ame iranischen Slädreir Patrouillen ad^eichickt waren, dir in den Restaurants unter den Tischen und Stühlen Umschau halten mußten, ob da nicht irgendwelche der» botenen Flaschen verborgen wären. Sn den mehr als 1000 Lokalen von Neuhork, die inspiziert wurden, fanden 68 Verhaftungen statt, und man beschlagnahmte 81 Gallonen Wein, 28 Gallonen Schnaps und 15 Gallonen Bier. Dieser Flaschenkrieg, den die Behörden mit so großer Hartnäckigkeit führten, verlief überall verhältnismahiq ruhig, da sich die Gäste gefallen ließen, daß die Tischdecken aufgehoben und die Stühle weggerückt wurden. Nur in St. Louis kam es zu einem richtigen Krieg, als in einem eleganten Hotel einige der Visitierten die gesuchten Flaschen als Waffen benutzten und sie den Polizisten an die Köpfe warfen. Dazwischen fielen einige Revolverschüsse, so daß die Wächter des Gesetzes fluchtartig das Feld räumen mußten. ormiuag^ .. utt®915HM U erWte tu unb rauv.r Saul! - a bS wider- e!" ^packte l großer es da- Tin Srt «’S» Ml*’*1 iw Geld Brief Geld Brief Antw.'Brüssel . 561,60 5(6 40 553,60 556,40 Hollcind...... 351(120 3533 80 3‘<79,05 3395,95 London ...... 4064.S.10 4085190 39525.95 39724,05 Pari-....... 601,- 60 t.- 5'18,50 601.50 Schiveiz...... 16:48,40 1646.06 1608,45 1616,55 Crmnien..... 1351,60 1338,40 133165 1338,35 Zialien...... 443.90 446,10 433,90 436,10 Viifabon«Cporto 1773*05 — — Dänemark.... 1781/15 1745,10 1754,40 Norweaen.... 1616.90 1645,10 1608.45 1610.55 Schweden .... 2)29.15 2310.85 2279L0 22070 5'cliinnfor5. .. . 201,40 210,60 191,50 195,50 Neunork...... 856',05 8G08,9> 8553,55 8596 45 Deiusch-Oesterr. 11,09 12.15 12,13 12,18 Budaveit..... 334, - 336,- 329.- 33!,- Vraa........ 249,35 25065 248,90 250,10 Sofia....... Banknoten. T anwachfen la!kn. Auch gegen sichle Befreiung her X o n f Turnen, Sport und Spiet von sucht laufend für solvente Interessenten und P. Zoi. MöbS. 33lk < l'che Bewerbungen erbeten an 188B - • Bogt. 222D Buchhalterin Ab beite Mi eieeebL Fiitweeb 1 mit Ma MHc 1 k Kroaatlun«- Programm ! | p Der Scheck auf traue abschriflen an 221D «Metes K *ii ve> kaufen. *h*o? y fnnt die nbr 0ii.Wefdi.2dir. Ana. ii.OifiBn. d W A Bekanntmachung. Der Diehhändler und Metzger Louis 6tem zu Rodhetm v. d. H. ist wegen Hinterzicdung der Umfabftcuer 1921 -u einer Veldstrafe von 170 000.— M. und zu den Rosten des Derfab'ens rechtskräftig verurteilt worben. Die Tkröffent- lichung erfolgt auf Vrunb des § 363 der Palast-Lichtspiele GröBtes njeraetraistesDialer in Platze Knötchen, sw. Epe- " Dazu tenb und Äpotbelen, Reichsabgabenordnung. Friedberg, 6. Januar 1923. Finanzamt, gez. Hoos, Wir bringen kurz aufeinander folgende lonomenfalflime: 1. Das Ll-benneit v. Edgar SliK'ebaur. mit Paul Wegener. Kit ho Haak, Reinhold Schttmel, Lyda Snhnonova in den Hauptrollen. Fernen- Kterbrndv Völker von Robert Reinert, mit Paul Wegener. Fernen Phantom von Gerhart Hauptmann. Isotta Reni. Ringerin . . Julia. Ridder» Tochter . Professor Rose . . . Leonie, »eine Gattin . . Hilde } ^tder Kinder { I^ederer. Ridder» Neffe . Lothar von Brand . . . Hanno von Windheim Lou Loriuo'i..... Impresario Kniff .... Kammerdiener Ridder» . Piano nea. Kasse nelinbl Cn.muVrrL'bi» 400 000.- auch Alfinei und <'ormonlifm' „Perm -n empfehlen ist Zucker'A Batent Mrdicinal Seife gegen unreine fähigßrtr mit Steuern all« 3rt belafbn Hnb. Dto Fr-ige einer erhöhten llmfan^reuer wird eine weitere Verteuerung der Lebenshaltung fein und die Schuldenlast der Gemeinden durch Zahlung höherer Gehälter und Löhne ins Ungemellcn« >Der ewige Fluch Da» groOe Kuppler Drama in |r Dd anöeront «hMiiertei rrognmml Amen - 6ele(lfd)ift der Icriilbrondjc sucht neemnetc Da- men ob.Herren als Dkliil-Rristtilk nenen bobe i reise Lfa*bpe-ler- t»»er»»| merken; le bet Vertuend, meines ael acfch .Dauer- Idkbert 2ilor". Lau- bere* Vöftben. jadre» tanaePermenbuniS- mSal'khkett bet unter Ansfübrnna find besondere online. Hort mit d teueren FU»rla!Lnl*2fUnib mnfdnnen - Tnmp'rr n llnterl ,,Barilaa*** üaterset». i i weseat- lich billiger n auerk vartaUkalia-tnb An- wend inte Alholott- i?naro-Beriret-r: ^Astoria-Lichtspiele B-Iiebtestes Kino am Platze! Ii r 9'. V ?! F Lichtspielhaus / mX’ {Stellenangebote) EeBrliog für ^abri! tiontor [ gesucht. Stdrisll. Änged! anttr 228D an den Gieß. ÄNj. erd. 1 Universitäts-Cafe Dienstag und Freitag von 4—11 Uhr Konzert Aeiiem MM fann sofort einge stellt werden. ior,D Dfäfjlld) - öeüliue tanööaumalöitaeo' oefrilifflüit niööoiOöeröeflen) Telephon der UmlünHcuer erhebt die HantzrLskamwer schärfsten Dideripruch. -Schluh folgt.) an Ala C*aaien stein h ttofller, Gauel. |61 A w x: rf den « i jranfrti Zwang di b ui förti ___rger । rod bet tieitn br '"c Fräuleinjulie Drama in st Akten nach Augaet Ntrindberg. In s»r lau Iran»: Aeta lieleae it -«wall er in voller ( iflinmug mit i ifl bt? toi rfrilofiflkil tx leit in ihr« Ekilt bleibt ( Honte Aktion smÜeiden. i totem spricht ifailler Bcrtr »heuerüch a U. dm QQIier Tüchtiger junger Maschinenzeichner für Konstruktionsbureau zu interessanter bauernder Beschäftigung zum doldmäglich. sten (Eintritt nach Loubach gesucht. Lchriit- Lichtspielhaus BahnhofstraBe 34 vereinen aus Frankfurt q W. Höchst. Hanau. Daimflabt und Heidelberg. Main.). Dvrrns. Wiesbaden, Saaibrurfen, Zftnl aiburg ulw be- fuch e Iw rlamm lung nahm nach Lassübrang en von Dr Schöndube- Frankfurt a. Ul unZ> einer cingebenden Diskustlon. an der sich u a. Dr. 2 lbrecht als 'Vertreter le; Deutschen Spor b Hörde, RLdig - Darmstadt als Dert.eter des Kreises 9 der Deutschen Turnertchaft und Tantor-Mainz hctd lgtcn. d x G if J.cfturg an. in der die Llldun i eines süddeutschen Turn- und Lportbundes ^eorde.t wird, ähnlich wie es in Westdeutschland zwilchen dem Westdeutschen Lpiclverbanb. dein dortigen lum- heif; und dem Schwimmverbände ge:d>cben ist Ferner wurde an die Spi.>enverbände eine Gut- schlief:ung abgdanbt. in der diese aulgeloröert weiden, zu einer Arbeilsgememschzft auf den Grundlagen zu kommen, wie fie lich bet den De Handlungen m München, Westdeutschland und Ostpreuhen gezeigt haben. IN™ «" wehrlos ^in Verl beim , ^nlin, k , 2?’r «ne U ’ 1 btt W äsr RUS •* Aiifnnfrnoe'mt)t. fln n bote muflnr.nbe a. Tiu eustouen. ?tück- *nbl. Brei • u-i'nner- ort hol H. «'»01 nn lale'jee»»all»Ula. Schreinermeisterversammlung! Um 10. Januar, vormittags 10 Uhr, findet in Gießen. Hotel Felsenfester, Dabnhosstrabe, eine allgemeine Schreiner- meisterverlammlung für Oberhessen statt. — Tagesordnung: „Das hessische Schreinerhandwerk und seine wirtschaftliche Lage!** Deferenten: Herr Schreinermeister Lautenbacher und Herr Architekt Wah vom Landesverband Hess.Schreinermeister. ( ,4D Das Liebesnest to n E. Stllgebanr. Der groBe Sittenfilm Ab heute bla elnschl. Donnerelag: Das Liebesnest, Ueli Nach dem vielgelesonen spannenden Roman von Edgar Stilgebaur. In den Hauptrollen: Paal Wegener, Lyda Salmanova, Käthe Haack, Reinhold Scliünzel, Erich Kayser-Tietz. Ferner: ER, der Welt komischster Lust-pL-ldarsteller. in fei'®! Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mi tellung. dad e» dem Allmächtigen gcfnllen hat heute nachmittag um !'/, Uhr meinen innlgeigelieiten, treuen Mnnn. unseren lieben Sohn, Schwiegersohn und Bruder August Carl PostachatTner beim Postamt Gießen plötzlich und unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit Im 32. Lebensjahr in ein bessere» Jenseits abzurufen. Tn tiefer Trauer: bro Wjeh.JÄn u sQlstL Lat! statt Io'j'o , m stoniri merrn. Imurt bir Troifr. MU dem ,.▼»-»• App»-a"* ist lonnx dnd nnaebrod). flonh-rornnlo'roirb sSasKathse a Idiliru Statliarbelfskrlfte onr 1 ht'll nea 2 tr b. i Berivrndunn melneO DdlUfilt Falhehera und Boeks» ,.Berka- I»»". Ttr -lnlchnl fnnaökou machen lich Lfflttrit.Reti teaahli. Frankfurt a. M.. S. 3an. lDolfs Sine - - - der Turn- und Sportgemeinde .dintrachd" einberufene und von etwa 40 Turn- and 8 Port- Handels Kammer Gießen Der dem vorsäutigen ALichswirtschaftsrol Vcrgeiegte Sntwur? eines Gesetzes über den Abbruch und die Stillegung von gewerbliche.i Betrieben sowie über b:e Streckung der Arbeit (Stillcaungsgesetz) verfolgt ten Zweck, zwei In der bisherigen Demobilmachungsgesetzgebung getrennte Mate-ien zufammenzusafsen und dauernd In die ordentliche Gesetzgebung zu übersül/ren. Hatte bk Hankesskammer seinerzeit schcn die Berlängerung der beiden Berordnungen über ihre eigentliche Geltungsdauer befämpft so must sie erst rocht den vorliegenden Gesetzentwurf mit aller Gntschieden<-eit ablehnen, tp-Hl er gewissermasten die Verewigung eines starken und in seiner Ginfeitigkeil ungewöl-nlichen Singriffs In daS Wirtschaftsleben bedeutet Bei vollster Würdigung des Grundsatzes, dast die menschliche Gesellschaft für die Skistenz des einzelnen Sorge zu tragen hat. kann es jedoch die Handelskammer niemals gufbeif«, dast diese Pflicht auf die Schultern ganz bestimmter Äreife abgewälzt wird, besonders wenn b efe Streife nicht m der Lage find, die th^en aU?erlegte Last zu tragen. Solcher einfeiticer Zwang schwächt nur das Berantwvrtungsgefühl der Arbeit e')merschaft und brückt baS Unternehmertum zur Unmünbig- fcil herab. Die deutsche Wirtschaft braucht aber, wenn fie aus der Tiefe wieder zur Höhe empor- fkigen will, starkes MitverantwortungSbewustt- sein und Arbeitsfreudigkeit der Arbeimehmer- schuft und Freiheit Im Gutschriften und Im Handeln auf feilen der Unternehmer Die Handelskammer hat schon wiederholt gegen die Art Sinfpruch erhöbe ', in w?lch7r ron der Aeichseisenbahn- und der Aeichspostver- waltung die Bornahme der Tartferhöbun- Verkäufe («nt erhobene Berkügung des Kaufmanns ^ehen must, der als einheitliche und unveränderliche G röste den Zwecken des Unternehmens dauernd gewidmet ist. Der Wille des Gesetzgebers hat nun aber in der Praris eine Auslegung und Ausgeflalmng erfahren. welcher als eine Verkümmerung dieses Willens bezeichnet werden must: die Handhabung der §§ 33a und 59a droht nämlich zu einer langsamen Kavitalvernichtung zu führen Dieser Äapi- talVernichtung kann u. a. nur begegnet werden, wenn der eiserne Bestand eine besondere steuerliche Bewertung in dem Sinne erfährt, wie es von der Handelskammer Berlin vorgesctzlagen wird, nämllch. dast der eiferne Bestand in die Bilanz mit den Preisen eingesetzt werden darf, mit denen er am Anfang des Wahres zu Buch stand, bah ferner neben dieser Möglichkeit der Sinstellung des eisernen Bestandes zum Buchwert des Boriahres dem Kaufmann gestattet wirb, «inen Malkentwertungsfonds in bie Passiven «in- zustellen, und fchlicstbch. dast auf Antrag des Pflichtigen die für ihn zuständige amtliche Vertretung über die Angemessenheit des Fonds zu hören ist. Bezüglich des § 59a hat die Handelskammer bereits in Uebereinftimmung mit den übrigen hessischen Handelskammern den Srlah einer Verordnung gefordert, welche vor allem der Geldentwertung Rechnunz trägt, die mit dem Gesetze nur in Einklang zu bringenden fetzigen Einschränkungen beseitigt und die Kontrolle sowie die Buchfübrungsvorschriften über die Rückstellung so vereinsacht, dast die Steuerpflichtigen auch von der Erleichterung des § 59a tatsächlich Gebrauch machen können Die Handelskammer erklärt sich mit aller Entschiedenheit gegen den Plan, die Umsatz st euer wieder um Prozent zu erhöben: sie erblickt darin eine neue und verstärkte Schädigung von Handel und Industrie, welche bereits bis an die Grenzen der Leistung-- •tx °QTtn %s v°'h. 9 - gen gehandhabt wirb. Wohl werden bie diesen Reichsb^wrden als beguwchende Körperschaften zugeteilten Beiräte in der Regel vor jeder Dartf- erhöhung gehört: bie rein äusserliche Form, in welcher dies aber geschteht, kann jedoch niemals bie Zustimmung der Handelskammer und der von rhr vertretenen Srwerbskreife finden. Die jüngsten Tariferhöhungen überfteigen nun das Mast des Erträglichen: |U b fei ii lhe Schma- tifktung jede Rücksicht auf die allgeneine Wtrt- schaftslage und bn besonderen jede Rücklicht auf bie berechtigten Bedürfnisse von Handel und Industrie vermissen. Dabei wird selbst zu gestanden, dast durch die beständigen Tarifechöhungen den, dast durch die beständigen Dari’e.Übungen das vvcchundene Defizit nicht gedeckt werden kann, so dast der beabsichtigte Zweck nicht nur nicht erreicht, sondern eine immer gröbere Schwächung der Finanzen fcrbeigefübrt wird. Rur durch eine Bereinfachung und Berbilligung des Betriebes und eine Anpassung an die Berkehrsentwicklung kann ein allmählicher Ausgleich im Haushalt von Post und Eisenbahn erzielt und die jetzt in bedrohlich? Räbe gerück'e Gefahr einer Lahmlegung des Bertcchrs beseitigt werden. Wie aber soll selbst bei einer Stabilisierung der Mark ein Prei-stillstand oder gar ein Rückgang der Warenpreise erzielt werden, wenn eine Immer stärker cmschvellende Verkehrsbelastung durch Erhöhung der Bahnsrachten und Postgebühren erfolgt? Mit der nachträglich erfolgten Aufnahme der §§33a und 59a in das Einkommensteuergesetz hat der Gesetzgeber den festen Willen bekunden wollen, da- Kapital des Unternehmen- als die Quelle seines Einkommens von Wertveränderungen infolge der Geldentwertung unberührt zu lassen. Dieser Grundgedanke gilt auch dem sog eisernen Bestände, d. i. demjenigen Teil des Warenlagers, der ständig zur DeppelprsgraMe: Oberst to Wanin 5 Akte* Bekanntmachung. S trotzen benennungen. Es wird hierdurch bekannt gegeben, dast die Stadtverordneten.Versammlung in der Sitzung vom 21. Dezember 1922 folgende Strafcenbenennungen beschlossen hat: 1 Die Derbindungsslraste zwischen der Lie> big- und Wilhelmstraste südöstlich der Iheringstrahe erhält die Bezeichnung „Huf der Weitzerde**. 2. DieDeroindungsstraste zwischen der Licher Strotze und der staiserallee südöstlich der Neuen fiafeme erhält die Bezeichnung **21m Äugel berg*4. 3. Die Ströste zwischen der Lupusheilstätte und den Älinihen erhält die Bezeichnung ^Gastkystratze'*. Bietzen, den 29. Dezember 1922. (215D Der Oberbürgermeister, ll. D. llrenzien. Bckanntniachnng. Detr.: Landzuteilungsverfahren Weickartshain. Der Plan über die Durchführung des Verfahrens sowie der Verteilungsplan liegen in der Zeit vom I I . Januar bis einschliehl. 18. Januar 1923 während der Dienststunden aus der Bürgermeisterei Weickartshain zur Einsicht der Beteiligten offen. Plantag zur Erläuterung und Erörte. rung des Planes vor dem Landausschuh findet am Freitag, dem 19. Januar 1923, vormittags 11 Uhr, auf der Bürger, meisterei zu Weickartshain statt. Einwendungen gegen den Plan und den Derteilungsplan können während der Offen» Icgungsfrijt schriftlich bei der Bürgermeisterei oder im Plantag mündlich oder schriftlich erhoben werden. Bad Salzhausen, den 5. Januar 1923. Der Landamtmann zu Bad Salzhausen. | Mietgesuche 2 Studenten suchen Zimmer (t Bettens nut behb. z. 15. Zan. eetl auch t fiebr. 2dnrlhL Angebote mit unter 2l5 an den Glest An». Stliniinnilanii in SifBtn. Geboten Ciibidte 1 Zimmer 2Vob nnnfl in ruhiger Lane Gesucht: 5 bi# « Zimmer IVob nnno mit elekir. Licht. 2d)rtftl. Annebote unter 9124 nn den Gleit. An*, erbeten. . . Lyda ^ahnonora . . Margit Barnav . . Max GOhtorff . . Hermine Sterler . . Adalbert v. Schlettow . . Klthe Haak . . Hugo Fink . . Reinhold Schonael . . Erich Kal»er-Tit> . . Olga Li-t.bnrg . . Hermann Picha . . Emil Rameao. den Tod. I. Teil. Spannendes Indische« Senent • Abenteuer von Walter Waa»cr- mann mit Kart W1 Iddmdorf und Erra llognar. Fernen tu ka ftn or-ucht. ff narb m Breis flt ^Ock»t. gelh r»ro.C Herde Bef. fürs CaiOifflwt (Defen ßoslittöe ddo lüde anrft aebroudite. 6.5[tön & Go. Dlerbnra. Str. it Tel. XD7L '"0 = miiilönnnnlel flehinbrn. flbtubet nea. Jnlrrtlonanebi | Bsplsstisslfe 7»1 Stadttheater >r?ttrungen oui der Ac Dnertai für eti "d befehl, irfer und i '■ Frieden elftem sestgeh «jene Fausl II" besetzten S« b bas Besatzuni Mr 'eine Hand, "Mnici bei bie Aus