Mittwoch, 7. Februar 1923 Erster Blatt 1Z3. Jahrgang Eine Aufhellung der Lage in Lausanne? Varls, 6. Sehr. «Wolfs.) Der diploma. tische Mitarbeiter der Havasagentur will aus autorisierter Quelle erfahren haben, der fran- -ösische Delegierte Vompard habe vor Ieiner Abreise aus Lausanne eine Unterredung mit ISmet Pascha gehabt, in deren Verlauf Ismet den vorgeschlagenen Text über die Kapitulationen angenommen habe. Die Nr. 32 Erscheint tLglich, anher Sonn- und Feierlags, mit derSamstaqsbeilage: EiehenerFamilienblätler Monatttche Sezoarpreise: 13Z5 Mark und 75 Mark 2rogerlohn,durch diePost I4OOMark,auch beiNicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech» Anschlüsse: für die Schrift, leilung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger-testen. Postscheckkonto: Kranftnrt tu M. 11686. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. 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Man verwies sie xur Entscheidung an den Völkerbund, wogegen sich aber die Türken, gewitzigt durch das, was man bisher in Genf erlebte, mit Händen und Füßen wehren, so daß es voraussichtlich zu einer Rückverweisung an die Beteiligten, d. t England und die Türkei, zur gesonderten Er- ledigung kommt. Frankreich ist fei diesem Petroleumstreit ganz beträchtlich ins Hintertreffen geraten. Es hat sich dafür gerächt, indem es die ganze Lausanner Konferenz auffliegen lieh Aber damit kommt es erst recht nicht zum Petroleum. England hat der französischen Diplomatie nach Abschluß des Weltkrieges den Verzicht auf das Wilajet Mvssul mit seinen Petroleumschähen im Austausch gegen gewisse Zusicherungen hinsichtlich des syrischen Mandates abverlangt. England stützte sich dabei, auf die Tatsache, dah die im Iahrq 1914 von der türkischen Regierung hervusgegebe- nen Oelkvnzessivnen zu Dreiviertel ohnehin in englischen Händen, nämlich im Desih der Royal Dutch (Shell-) Company und der Anglo-Persia Oil Company, der Rest aber in Händen der Deutschen Vanlgruppen waren. Frankreich muhte infolgedessen in San Remo einen Vorschlag an- nehmen, der von seinem Petrvleumlommissar Dä- renger schon int Jahre 1919 nach englischen An- goben im wesentlichen gutgeheißen worden war. Danach sollte Frankreich 25 Prozent des mesopotamischen Petroleums zum Marktpreise erhalten, wenn die englische Regierung selber die Quellen ausbeutet, und 25 Prozent Beteiligung am Kapital, wenn - sie (was dann geschah) die Ausbeute Privatgesellschaften überträgt. Aber jener Pakt ist heute hinfällig. Frankreich hat unter» dessen seine Militärmacht bis zum Platzen aufgeblasen, es dehnte seine politische Hegemonie über Kontinentaleurvpa aus, es bricht immer weiter in Deutschland ein und siegt sich bei sinkender Valuta zu Tode. Was sind ihm noch die Pe- trvleumlöcher von Mvssul? Ferne Träume! Es hat gar nicht mehr die wirtschaftliche Kraft, um sich an finanziell« Riescntransaktionen heranzumachen. Das besorgt jetzt England, der militärisch zurück- gedrängte, der politisch eingvschüchterte Verbündete ganz allein, ilnb wer zuletzt lacht, lacht am besten. Der industrielle Kapitalismus Englands geht von dem Gedanken aus, daß das nächte Kapitel der Weltgeschichte nicht von der Kohle, sondern vom Erdöl beherrscht wird. Die Erfindung des Motors in allen seinen verschiedenen Typen, d^e Entwicklung des Autos, des Flu^Lags, der 11= Doote, der Oelfeuerung in Schissen führt einen Umschwung der industriellen Verhältnisse and damit der internationalen Politik herbei. Es gilt die Kontrolle über die Oelreserven der Welt oder doch einen Anteil an ihnen zu sichern. Rord- amerika verdankt seinen beispiellosen Awschwung der Motorenindustrie und dem Aatomobckismus. England fühlt die Kraft in sich diese Entwicklung mitzumachen. Es strebt nach dem Desih der asiatischen Petroleumquellen. Das gesamte Erdölgebiet an der türkisch-persischen Grenze hat «ine Länge von 2000 Kilometern. Hiervon liegen 1700 Kilometer auf persischem, 300 auf türkischem Geb.el Dte Qualität ist vorzüglich und gleicht der des Petroleums von Baku. Deherrfcht England das turttsch Petroleum so ist ihm auch der Weg nach Persten frei. Die Petroleumgebiete Mesopotamiens h^n m Den Wilajets Bagdad und Mvssul. Sn Mvssul, gegenüber den Ruinen von Rinive, am Tigris, sind außerordentlich reiche Funde gemacht worden An der Mesopotamischen Oelkompante, dte hier ihre Snteressen hat, sind dte Gebrüder Lynch, deren Dampfer seit Jahrzehnten den Tigris befahren, hervorragend beteiligt. Sre stellt eine Erweiterung der von der britischen Admiralität übernommenen Anglo-Persien Oil Company dar, deren gewaltige Tankanlagen in Abadan am Persischen Golf fast die ganze Flotte des Sn- dischen und Stillen Ozeans mit Brennstoff aus dem Decken von Schustehr speisen. Denn: zu einem Teil wenigstens ist die Forderung Lord Fischers, der alle kohlenbeheizten Schiffe versauft wissen wollte, schon verwirklicht. Um die Sichtung und Erweiterung der Herrschaft über die türkisch-persischen Oelquellen handelt es sich also, und wenn nicht alle Zeichen trügen, wird England mit den Türken schneller ins Reine kommen als Frankreich. Dieses ist an Erdöl arm Obwohl es De cksch- Ian& die bescheidenen Quellen von Pechelbronn im Elsaß abgenommen hat und obwohl es kn Algier und auf Madagaskar unerschlossene Destande an Petroleum besitzen soll, wird es di« nächsten zeyn Jahre von England abhängig sein. Hi^rn u^t ein europäischer Machtausgletch, gegen den Frank- reich durch Sprengung der Lausanner Konferenz vergeblich anzukämpfen suchte. Englands Rolle im Kölner Wirtschaftsbezirk. Köln, 6. Febr. (WTD.) Rach der „Rheins- chen Zeitung" erhoben die Vertreter sämtlicher Gewerkschaftsorganisationen des Kölner Wirtschaftsbezirkes bei der britischen Dehörde Einspruch gegen die Ausweisungen und Verhaftungen von "Beamten im altbesetzten Gebiet, insbesondere gegen die zuletzt erfolgte Ausweisung des Oberpräsidcnten der Rheinprooinz Dr. Fuchs. Weiter wurde auf die Empörung der gesamten "Bevölkerung hinge- wiesen, die über die Art der "Behandlung der Verhafteten und die Ausdehnung der Ausweisungs- mahnahmen auf die Familienangehörigen entstanden ist. Die Einschränkung der Versammlunas- und Pressefreiheit im nicht britisch besetzten Gebiet des Kölner Wirtschaftsbezirkes mache die gewerkschaftlichen Arbeiten in diesem Gebiete unmöglich und berge die Gefahr in sich, daß die Ruhe und Ordnung im gesamten Wirtschaftsbezirk Köln nicht mehr aufrechterhalten werden könne. Die Vertreter der britischen Desatzungsbehörde erklärten sich bereit, die erhobenen Einsprüche an die interalliierte Rheinlandkommission weiterzuleiten. Reichsfinanzminifter Hermes im Ruhrgebiet. Dortmund, 6. Febr. (Wolff.) Gestern abend traf hier ReichZfinanzministL.-r Hermes in Begleitung einiger "Beamter seines Ressorts ein. Vormittags hatte er in Elberfeld em- gehende Dclpvr-chungen mit den Vertretern der Reichsfinanzverwaltung im besetzten Gebiet gepflogen und zusammen mit dem Retchslanz- [ e r und Minister Severinanden Beratungen in Därmen teilgcnommen. Rachmittags fanden Besprechungen mit den Vertretern der Deamten- fchaft und der verschiedenen Devöllerungskreise in Essen Bochum und Dortmund statt. Die Probleme des Zahlungsmittelumlaufs, der Währung. Preissteigerung, Sicherstellung der Löhne, der Fürsorge für die Beamten usw. wurden eingehend erörtert. Die vertraulichen Erklärungen des Ministers wirkten beruhigend. Der Minister sogte weitestgehende Berücksichtigung der wertvollen Anregungen zu, die sich aus der persönlichen Aussprache ergaben und betonte die große Bedeutung des ständigen unmittelbaren Kontattes mit den Vertretern des besetzten Gebietes. Ausdehnung der Bcsatzungszone im Ruhrgebiet. Düsseldorf, 7. Febr. (WTD.) Lennep und Krebsoege sind gestern beseht wordm. Die Truppen scheinen auf Radevormwalde vorzugehen. Einstellung des Telephonbetriebs in Essen. Essen, 6. Febr. (WB.) Da das Tele» phvnpersonal des hiesigen Telegraphenamtes sich nach wie vor weigert, telephonische Verbindungen für die Franzosen herzustellen, ruht auch yeute der Telephvnbetrieb in Essen vollständig. Die Voykottbewegung. In Witten hat die Kaufmannschaft beschlossen, von 3—6 Uhr nachmittags, wahrend der Ausgangszeit der Franzosen, ihre Läden zu schließen. — Die Kaufmannschaft in Wattenscheid hat ferner beschlossen, an die Franzosen nichts mehr zu verkaufen. Neue Aeuherungen des Reichskanzlers. Berlin, 6. Febr. (WB.) Der hiesige Vertreter der „Associated Preß'" hatte Gelegenheit, den Reichskanzler kurz nach seiner Rückkehr zu sprechen. Der Reichskanzler stand unter den frischen Eindrücken der zweitägigen Snformattons- reise, die ihn durch alle Zentren des Ernbruchs- gebiets führte. Er hatte mit allen Kreisen der De völkerung in zahlreichen Besprechungen Fühlung genommen und überall dieselbe Entschlossenheit auf der Linie des passiven Widerstandes gegen den französischen Rechtsbruch festgestellt. Gerade aus Arbeiterkreisen wurde chm diese entschlossene Stimmung mit besonderem Ernst entgegengetragen. Der Reichskanzler äußerte sich se)r bc- ftiedigt über die Ergebnisse der Retse. Die Unterredung wandte sich danach der Rede zu, die der französische Ministerpräsident anläßlich des B.rn- ketts der Vereinigung republikanischer Journalisten gehalten hat. Zu der Rede äußerte sich der Reichskanzler etwa folgendermaßen: Wenn Poincare davon spricht, dah er nicht freudtgen Herzens zu der Politik des Zwanges gegen Deutschland schreite, so frage ich: War die französische Politik, seitdem Deutschland dte Waffen weder- legte, anderes als eine Politik des Zwanges, ausgeübt mit allen Mitteln der wirtschaftlichen und politischen Tortur gegen ein erschöpftes Volk, das sich bemühte, seine Wirtschaft wiederherzustellen und' den Verpflichtungen des verlorenen Krieges nachzukommen? Auf jedem Meilenstein des deutschen Leidensweges seit 1918 stehen die Worte: Zwang und Diktat. Unter Zwang sind deutsch« Gebiete vom Mutterland losgerissen worden unter Zwang wird die rheinische Bevölkerung gehalten, unter Zwang gegen einen wehrlosen Rachbam überschritt die französische Regierung wiederholt die in Versailles festgesetzten Grenzen des Olku- pationsgebietes. Diese Zwangspolitik baute Poincare dann mit dem Beginn seiner Ruhraktion in einer Weise aus, die sich die Welt nicht träumen lieh, als sie den Abschluh des Krieges als dre Wende einer neuen Zeit begrüßte. Eine Kabinettssitzung in Berlin. Berlin, 6. Febr. (WTD.) Der Reichskanzler machte in der heutigen Kabinetts- sitzung Mitteilungen über seine Reise in das vergewaltigte Gebiet. Als Ergebnis seiner Bespre- chungen mit den Vertretern aller Devölkerungs- kreise stellte der Reichskanzler den festen Willen zum Beharren im Widerstand fest. Er wies unter Zustimmung des Kabinetts eindringlich auf die Rotwendigleit hin, die im Kampfe stehende Bevölkerung mit allen wirtschaftlichen Mitteln zu stützen und insbesondere der Ernährungsfrage größte Umsicht und Energie zuzuwenden. Die weitere Beratung des Kabinetts galt, von den laufenden Fragen abgesehen, dem neuen fTanwli- schen Gewaltakt gegen Offenburg und Appenweier. Eine ungeheuerliche Anmaßung der Rheinlandkommission. Berlin, 8. Febr. Rach einer Meldung der „Voss. Ztg. aus Köln hat die Rheinlandkommission gestern eine Derordnu n g erlassen, in der es heißt: Jedes deutsche Gericht oder jede Behörde, die eine Person bestraf, oder ihr Strafe androht, oder durch irgendein Manöver auf sie einzuwirken sucht, den Befehlender Rheinlandkommission in Angelegenheiten der Pfänderpolitik zu widerstehen oder ihr entgegenzuarbeiten, wird mit Geldstrafen dis gu 50 Millionen Mark °r G °! S n g - nis bis zu 5 Jahren bestraft. Kerne Person oder Firma, die den entsprechenden Dohlen dm Rheinlandkommission nachkommen will, darf daher von den deutschen Gerichten oder durch em Disziplinarverfahren gemaßregelt werden. Ist eine solche Person oder Firma angeflagt, so hat he der Anklagebehörde zu melden, daß sie sich unter den Schuh der Rheinlandkommission stelle. Sn diesem Augenblick ist das betreffende Gericht oder die Dehörde verpflichtet, die Anllage sofort dem Kreisdelegierten zuzustellen. Das Dlatt bemerkt dazu: Diese Rheinlandsordonnanz ist gegen die deutsch« Oustizfreihett gerichtet. Die Ordonnanz ist ein Gewaltakt, dem jede Rechtsgrundlage und Rechtsverbindlrchkett fehlt. Die Rheinlandkommission ist auf Grund des Rheinlandabkommens lediglich berechtigt, diejenigen Maßnahmen durchzusühren, die für den Unterhalt und die Ehre der Desahungstruppen notwendig sind. Srgendwelche Defugnisse, die sich auf die Pfänderpolitik beziehen, hat sie überhaupt nicht. Alle Maßnahmen, die auf Grund dieser neuen Verordnung getroffen werden, stellen eine krasse Verletzung des internationalen Rechts dar und sind nichts weiter als Gewaltakte, verschärft durch den geborgten Schein des Rechts. Was die Franzosen bis jetzt erreicht haben. Entgegen den Mitteilungen der französischen Presse, daß die Franzosen bisher 64 000 Tonnen Kohlen nach Frankreich geschafft haben, stellt der „Berl. Lok.-Anz."" fest, daß seit dem 15. San. von den Franzosen insgesamt rund 22 000 Tonnen Kohlen und 17 000 Tonnen Koks über die französisch belgische Gren,« gebracht worden sind. Vor dec Besetzung des Rihrgebiets eryielten Frankreich und Belgien arbeitstäglich 45 000 Tonnen Kohlen. Das bisherige Ergebnis der Ruhraktion ist also, daß die Franzosen int Verlauf« eines halben Monats nicht einmal die Hälfte der Kohlenmengen erzielt haben, die sie von Deutschland freiwillig an einem einzigen Arbeitstage erhielten. Die Besatzungslasten. Essen, 7. Febr. (WTD.) Die Lasten der De° satzung machen sich in der Stadt Essen immer drückender bemerkbar, obwohl die Stärke der hier liegenden Truppen, die kurz nach dem Einmarsch 594 Offiziere und 10 025 Mann betrug, neuerdings auf 446 Offiziere und 4663 Mann herabgesetzt wurde. Zur Zeit sind noch 3 S ch u - len sowie 3 Turnhallen mit Truppen belegt. Bemerkenswert ist auch, daß auf der Villa Hügel, dem Wohnsitz der Familie Krupp, 3 Generäle, 17 Offizier« und 82 Soldaten mit insgesamt 67 Pferden unteegebracht sind. Erschreckend sind die Zahlen, die nach den Feststellungen der zuständigen S eilen die Einquartierung an Kosten verursacht. Don den Hotels werden bisher 24 300 000 Mark angefordert. Die Kosten für die Privatquartiere stehen zur Zeit noch nicht fest. Für die erst« Ausstattung der Massenquartiere wurden rund 1200 Zentwer Stroh, die insgesamt einen Wert von 12,5 Millionen Mark haben, gelies.rt. Für die Beheizung mußten Kohlen, Koks und Holz geliefert werden, die einen Wert von 6 448 000 Mark haben. Auf Requi- tion der Desatzungstruppen hin mußten eine groß» Anzahl von Gegenständen geliefert werden; besonders zu erwähnen sind 500 'Betten, 4000 Strvhsäcke, 760 Matratzen. 1000 Bettdecken, 1500B«ttbezüge, 750Pol- sterbezüge, 750 Bettücher, 440 Tische, 41 Schreibtische, 630 Stühle, 30 Schilderhäuser und 190 Wegeschilder. Die Gegenstände kosten rund 300 Millionen Mark. Neue Gewalthaber. Paris, 6. Febr. (WTD.) Minister Le Trvcquer und General W e y g a n d sind gestern abend ins Ruhrgebiet abgereift. Der Hauptzweck der Reise des Ministers ist, Havas zufolge, im Einvernehmen mit den Generälen Degoutte und Pahott die Grundlagen für die Transporte zu Wasser und auf der Eisenbahn aufzustellen, die erlauben sollen, allen Möglichkeiten zuvorzukommen und mit oder ohne Hilfe deutschen Personals an erster Stelle die Transporte für die Armee und bie Kohlenförderung sicherzustellen, die für die Entente bestimmt sind. Der Minister wird weiter mit Degoutte und Coste weitere „Sanktionen" erwägen, die der „deutsche Widerstand gegen die Ausführung des Derttages von Der- sailles" (!) erforderlich machen könnte. Tapfere deutsche Männer. Hamm, 6. Febr. (Wolff.) Wegen des Streikes der Eisenbahner sind die Stellwerke des Bahnhofes Friemersheim, Krers Moers, unbrauchbar gemacht worden. Französische Soldaten unter Führung eines Offiziers wollten von den Eisenbahnern die Durchführung des geregelten Betriebes erzwingen. Als diese sich weigerten, wurden einzelne von ihnen mit den Köpfen gegen die Weichenblöcke gestoßen. Sie beharrten auch bei weiteren Mißhandlungen hei ihrer Ablehnung. Dann wurden sie an die Wand gestellt und mit Erschießen bedroht Schließlich wurde der Stationsvorsteher mit au die Brust gesetztem Revolver aufgefordert, den Befehlen der Franzosen Folge zu leisten oder sich erschießen zu lassen: Der Stationsvorsteher antwortete: „Sch bin deutscher Beamter, Soren Befehlen gehorche ich nicht. Ditte erschießen Sie mich!" Darauf zogen die Franzosen unverrichteter Dinge davon. Harte Strafen gegen Mainzer Presseleute. Mainz, 6. Febr. (Wolff.) Das französische Militärgericht hat den Direktor des „Mailte..- Anzeigers", Will, sowie den verantwortlichen Redakteur des "Blattes, Rohascheck, «u je 50 000 Mark Geldstrafe und den Direktor WM außerdem zu acht Tagen Gefängnis verurteilt Die Anklage lautete, einem Befehl« der Rheinlandkommif sivn, die die Veröffentlichung einer Wvlffmeldung über das Verbot von Kohlenlieferungen an die Entente unter- agte, nicht nachgekommen zu sein, sondern die Wolfsmeldung dennoch veröffentlicht zu haben. Das Gericht hat dadurch dem Antrag« des Anklagevertreters entsprochen, obschon die Verteidigung nachwies, daß eine Verfehlung der Angeklagten überhaupt nicht vorliege, da sie nicht gegen den Befehl verstoßen hätten, dieser Befehl vielmehr aus einem Srrtum beruhte, insofern, als es sich bei dem verbotenen Artikel, wie sich päter hrrausstellte, gar nicht um eine Wolfs - ineldung 'handelte, sondern um die Meldung eines anderen Depeschen bureaus. Eisenbahnerstreik in Trier. Frankfurt, 6. Febr. (WTD) Sm^Bezirk der Reichsbahndirektion Trier ist wegen Gesät c- dung der Sicherheit durch französische Eingriffe in den Betrieb der Verkehr von den Beamten mit sofortiger Wirkung auf den Strecken Trier- West-Perl und Trier-West--Ferrig eingestellt worden. Der Trierer Hauptbahnhos ist ebmfalls nicht im Betrieb. Der Zugverkehr auf der Strecke Srrel-Bitburg muß von nun von Erbach aus bis Mesenich und zurück geführt werden. * Essen, 6. Febr. (WTD.) Die Eisenbahv beamten im Byirk der Eisenbahndirektton Köln ausgenommen die in der engltschbesehten Zone sind angewiesen worden, Posten, ^elst^ sich iur Anlernung auf den Stellwerken Wink ; Verlassen derselben aufzufordern und andernfalls die Arbeit niederzulegen. Der Betrieb des ae- famten Kölner Bezirks kommt infolgedessen wahrscheinlich heute zum Stillstand. I Seit gestern nachmittag werden auf dem Bahnhof Scharnhorst sämtliche Zuge an- | gehalten und die Reisenden sowie das Gepäck Vorbehalte der Türken in den anderen Fra- I gen blieben aber bestehen. Ismet Pascha habe In der Unterredung darauf hingewiefen, dah, । wenn er sich nach Angora begebe, und un-' mittelbar darauf wieder zurückkomme, in der Zwischenzeit der Waffenstillstand von M u - dania die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten verhindern werde. Rach den letzten Nachrichten sei es sogar möglich, daß Ismet Pascha Lausanne gar nicht verlassen werde. Es werde infolgedessen bereits von einer Aufheiterung des diplomatischen Horizonts gesprochen. Lausanne, 6. Febr. (Wolff.) Die Pariser Havasdepesche über den günstigen Stand der Verhandlungen und die bevorstehende älnter- zeichnung des Friedensoertrages hat hier beträchtlich äleberraschung hervorgerusen. lieber den ersten Teil der Havasdepesche, worin mitgeteilt wird, bah Ssmet Pascha vor der Abreise Dompards die Bestimmungen über die Kapitulationen angenommen habe und daher kein Grund mehr bestehe, nicht zu unterzeichnen, bewahrt die türkische Delegation absolutes Schweigen. Man nimmt heute mittag hier allgemein an, dah die Havasdepesche in erster Linie als eine politische Handhabe zu bewerten ist, die die Bereitwilligkeit der französischen Regierung darlegen soll, trotz des Bruches, der sich vorwiegend infolge Frankreich betreffenden Fragen vol^og, für weitere Verhandlungen geneigt zu sein. Man will außer in anderen aus Paris hier emgetroffenen Meldungen eine Bestätigung für diese Auffassung in der Tatsache sehen, daß heute zwischen Ssmet Pascha und Bompard ein Depescl^nwech^sel stattgefunden hat. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck und Verlag: vrühl'sche Univerfi1St§-Vuch- und Steinörudcrei R. Lange in Gießen. Zchristleitung und Geschästrstelle: Schulstratze 7. ittHbtert 3n ftnS au< bet oftoörM *üb- tenten Strahen S^brnxrMtontroden eingerichtet. Sufcrtoerte mit Ächten tixrten beschlagnahmt. — Un Lünen» Tlocb -Dingen bi« Franzosen seil geftern bte Perf onenzüge -um Halten. 6iz kontrollieret bie Packwagen und entfernet In den Guterzügen an geschlossenen Wagen Me Plomb.'n Don den gestern anaebejbten schärferen Maßnahme:' ist bisher noch nW« bekannt geworben Dem Telegraphenbauamt In Essen tourte ein Ultimatum gestellt, sich bis heute mittag 12 Ubc bereit -u erklären, bas gestörte Äabel nach Hattingen in Ordnung -u bringen. Da- Ultimatum ist abgelehnt worden. Die Stillegung des Eisenbahnbetriebs in Offenburg und Appenweier. 5 r o n M u r t an. 1. 6. Sehr. sWTB ) Von -v ständiger Stelle wird uns nrtytirtU: 3m Bezirk der EisenbQhndircküon Karl« ruh lt der Verrieb in Offenburg und Appen» Weier seit heute noch! st i l l g e l« ß l worden, «x-dem IU Franzose gewaltsame Eingriff« unternommen hatten Dec Vorstand ter Brttt?bs- vtspeklion Offenburg. Regierungsrat Sänger, ist aut einen Einspruch gegen He Stagrtffe v e r - haftet und im Laufe des Tages Im Auto nach dem besetzten Gebiet fvrtgeführt Worten; wohin, tft unbdJnnt , Schnell-ügeauS nördlicher Richtung taufen nur noch bis Karlsruhe und werten von dort wieder nordwärts gefahren Aus der Rich'ung Dasi-l verkeh -Uches Mit^esühl mit ter rheimsten Bevblkerung und Deamlen- schafl Besonderes 3ntccvffe erregten bie Aus» führungcn ter Regierung über die planmätzi- ae n Dem Übungen Z r a n k r c i te. s u ch en DelegiErtenapvarat Rheinlandkommis kon In die teulsche Dettroltung einzubringen, um bei der Bevbitercmg Boten au gewinnen. Demüdungen. btt dank dem deutschen öinn ter Bevölkerung wirkungslos gehl leben sind. Dom Staatssekretär ter besetzten CteMcte. Dr. Brügger, tourte auf folgen des htn^etoie- fen. Das Rhcinlandabkommen denn! eine Einrichtung von Delegierten nicht. He tollten lediglich Verbinbungso'flziere -totsten ten Befahungs- stellen und ten deutschen Behörden sein. Tatsächlich tourte aber auf deutsche Kotten ein riesiger Verwaltungsappaiat ausaerichcct. Die Rteinlandkommisttan allein umtast 1300 Köpfe. Auch bie Deleg erten haben ein umfangreiches HilfsperfonOl. Sie re. langen dngebente pelirdische Berichte ter deutschen Betörten, übertreten Vereine Versammlungen und Presse und greifen mit Verboten ein. sobald ihnen die fraat»- Dürgerllte Betätigung ter Patte'.en und ter Prelle unangenehm wird Politisch noch Dicht i.er ist die Propagandatätigkeit durch fran- ■frlUte Vorträge. Th.'are.auffuhrun er. Konzerte, sran-bllsch Sprachkurte und ö f.mtliche Le ehnllen mit französischer Propagandaliteratur 'M ter RoUage des Mittelstantes und ter Kleinrentner boten Ne diesen Unre.-stüyungen in bar und Raturallen Auch diese Propaganda blkh ein Mitz- erfclg. Die amcritairilten und englischen Delegierten bleiten sich ron ter Propagandatätigkeit fern. Die Rheinlandkommiffion hat durch die UnlerHünung der französischen und betgikten Ge- traUbellttl die eigene Rechtsgnindlag« da« Rheinlandabkommen. verlassen Zu'enl hat bie Rteinlandkominllsion noch ten Einbruch in da« Batencr Land, den bte französische Regierung für sich allein wraen des Ausfallens zweier SchnrllStMe beschloß getekt und batet )eb: Rechtsgrundtage beifeilt geschoben Dadurch ft auch in dem vertraglich bei«y «t rhotaifchm Bebtet ein System völliger Rech losigkeit gefcha'k Mehrere Abgeordnete unterstützten bie Ausführungen durch eigenes Material. Reichsmi« t: des Innern Otfec bestätigte, bab das Rotge'ctz ter Regierung eine Handhabe gewähre, auch für die Wohnungsfrage ter au- ten besetzten Gebieten Au-gewiesenen zu sorgen Die Möglichkeit ter Einführung einer fremden Währung im besetzten Gebiet ftotze auf natürliche Schwierigkeiten. 3m Saar^biet hab« die Einführung ter Zrankenwähruag ter Be öjerung kernen dauernden Segen gebracht. Frn-aa-irll werte sich ter Rechtsbruch Frankreich- 'N ter ^mUtung ter »ran.-fischen. Währung au-wirken Deutschland führe jetzt einen ber**^ ten Kanvf um bie Äultur te gan en Welt. Der We!: sei zu tagen, bah hier -um erstenmal ui der Ge!Dich:e ter yeid^n- pafte Versuch unternommen wrrte. gegenüber ter rohen Waffengewalt den Krieg au ütettointen durch Moral und Vatertaab-grfuhl. Der Minister fchloh mit einem warmen Dunk an die Bevölkerung ter besetzten Gebiete für ihr prachtvolles Derhallen Eine Reise Ludendorffs nach Wien. Berlin 7 Febr (Pnv-Tei.5 General Lu- benborff, ter m tem üblen«: Do rott Heyen- terf ten Zug verlassen muhte, ist. wie bl« Blätter melden, tm Auto nach Wien gefahren wo er in einem privaten Ä.etfe eine Rete (Aelt, in ter er zu einem ge chloffenen einheitlichen Zu- fammengehen aller Deutschen aufs orderte. Luten- drrff tourte nach einer Meldung bei .Vorwärt«" rot ter Wiener Polveiditekllon auf-jefortert. feinen Aufenthalt in D.en möglichst aözu kürzen. Eine scharfe Kritik der gertrümmerungspolitik durch den Premierminister Smuts. Kapstadt, 6. Febr. (WB.) Reuter. Der Premierminister Smuts hat in einer wichtigen Erklärung über bie AeparationSfrage gesagt, bah bie Reparationskommission von vornherein in ihren Arbeiten dadurch hoffnungslos gelähmt worden sei, dah Amerika den Friedensvertrag nicht ratifiziert hat. Die von der Kommission im Mai 1921 festgesetzte Summe von 6,6 Milliarden Pfund Sterling sei durchaus über Deutschlands Zahlungsfähigkeit hinauSge- gangen. Diese unmögliche Summe sei als H e - bei für bie Zerstückelung Deutschlands und die chaotische Zertrümmerung der Industrie und Wirtschaft ganz Mitteleuropas benutzt worden. Amerikas Mitarbeit wäre der Schlußstein des Friedens gewesen. Als Amerika sich ^urückzog, sei der Friede verloren gewesen. Seitdem sei die Reparationskommission keine juristische Körperschaft mehr. Schließlich habe sich auch der britische CDertreter aus der Reparativ ns kom- mission zurückgezogen, so dah jetzt die Kommission iede Spur Der Unparteilichkeit verloren habe und tatsächlich eine Zweigstelle des französischen Außenministeriums geworden sei. Den Deutschen sei in einem Begleitschreiben zum FriedenSverttag das Versprechen gegeben worden, daß. wenn der FriedenSverttag sich als unausführbar erweisen sollte, der Völkerbund als Werkzeug für feine Abänderung in Wirksamkeit treten solle. Die neuen Postgebühren. Berlin. 8 Febr. (WTB.) Der DerkehrS- telrat ter Rcichsposlcarwaltung hat bi« neuen Vorlagen über die Post-, Postscheck-, Telearaphen - und Fernsprechgebühren. Die am 1. März in Kraft treten sollen, beraten Die neuen Zeitungsgebuhrni gelten vom 1. April ab RciHspostminiiler flüngl erklärte, dah für bas kommente Rechnungsjahr 1923 mit einem Fehlbetrag von f a ft 500 Milliarden zu rechnen sei. ter In dieser Höhe weder durch ®cbub. cncr.>öbungen noch Vereinfachungen oder Personalabbau völlig abgeteckt werben könne. Schon ient sei ter reine Post- verkebr unter ten Gebührenerhöjungen gegen 1920 fast um bie Hälfte zuruckgeganzen. Die Gefahr eines wetteren Rückgänge- hintere bie Post, ihre Gebühren so hoch zu temeifen, bah rein etat-mählg der Au-iall geOecft werden könne. — 3m weiteren Verlaus ter Derhanblunaen über die neuen Geduhrenvorlagen tourte von Den rot- gefä lagen en Gebührenerhebungen in ter Haupt- sachc nur Einspruch gegen Die kürzlich etageführte P-cketau-gab.g buhr er >cb n. Der Mini ler uer- fpioch. eine weitere Erhöhung dieser Gebühren nicht vvrzunehmen. Gr stellte vielmehr eine Prüfung In Au-jlcht. ob bie Gebühr Dieter abge- fchafft werten kann. Die überwiegend« Mehrheit des DerkehrsbeiratS regte sodann an. die auf 50 Mart vorgcschlaaene Gebühr für bk Fern- post karte auf 30 Mark fesizufeten, damit aach ten ärmeren Kreisen ter Bevölkerung bk Möglichkeit bliebe, ten fchriftllchrn Fomllien- und kleinen Defchäft-rerkehr au pflegen. Obgleich diele Herabsetzung einen Auetal! von über 7 Mil- Harten Marf verursachen würde, stellte der Minister doch in Aussicht, ein«, werm auch geringe Ermäßigung zu te’ürtoorien. Adgefehen hiervon erkennt ter Verkehrsbelrot unter bei augenblicklichen Verhältnissen bie Rotwendigkeit unb Angemefsmh li ter von ter Polt vorgeschlagenen neuen Gebühren an und erklärte sich nad) einer Besprechung von Ginzelfragen mit ter Gebühre»:- Vorlage einverlianten. Aus Dem Reiche. Di« Mkisterkrisis ht Sachs««. Dr «- d« n, 6. Febr. (Wolff, f 3n ter hcuti- gen LanLtaaöfltzung ftanb bte Wahl tes M i - niftetpraflbenten als einzigerPunkt auf ter Togesrrteung. Zunächst gib ter Abgeordnete Sicwar: Im Ramm ter Kommunistifchen Partei tae Erklärung ob. tah er bk« Politik ter Sozial- temrtrnttn nicht billige, unb ba(cr einen eigenen Kan'-idaten In ter Pe^on öes Abgovrbnrten Böttcher Vorschläge Daiaus wurde zur Wadl geschritten. Anw.^md wo«, 94 A^ev.-dnele. Es cntfkten ouf Tb-ad kS ?8 5ofma m (bitlL) 19, Äoikr (D Dv 19. Sofort - e a ) 8. Böttcher lÄrn:m.- 10 Summen. Der Piäsid«nr fkll-e fest, dost eine aüllige W-ohi nicht zustande get.mtm.'n fei, to auf keinen der Äonbibaten die Hälfte der olgraetervn Otunmcn entfallen fei. E unterbrach btt Oitung auf eint Stunde unb berief ten Aelle- fienoot zu einer T*.1 prrchuna Roch Wiek«, ;«. Sch ng warte bas Haus auf ten I3 x-Luar mit tetldten Tages- • vrdnung . Wohl des ®intftoi>iähbtn; er” vertagt. Aus Stabt unb Canb. Drehen, ten 7. Febr mr 1923. Die Ruhrhrlfe-Lammlunq. 3n ter Geschäftsstelle tes .Siebener Anzeigers" gingen für untere bedrängten VoUsgrncl en Im Ruhrgebiet weiter ein: Gemeinte Lang-GönS 74 140. Latern-tster A Becker 502. Dir telten SchulNasten za Sreinhcrm 12 470. Sammlung ter Gemeinte Steinbach I 21 100 Bürg^mrister Metzger. Röthges, durch Sammlung in einer kleinen Gesellschaft 11 120, Sammlung ter Gemeinde Birklar 5C &20, Karl I Bost 5000. Fr. Sbmund Richter 5000. R G. 1000. Dc. MeyLrhoff 30?0 llngenarmi 230. Ä.ia- ten-Klaff« la ter Brzicksschul« 1714. Horel K rhne 400 (Rachzahluna). (tem einte ÄcTclDad) 46 00?. Gemeinte Inheiden 134 500, Oterfefunba tes Realgymnasium- 7000, Vaste ter Pension Levi 3850. Gemrinte Etting-hauten 100 000. Bürger- meister Kcil, Ettingshausen, aus einer Sammlung 15 163. 11 la tes Realgymnasiums 6500. M. B 1000. Restouralion Malepartus, von ten Gästen gesammelt 20 000, Fa. Fr H. u. Go. ®ifabrt berrttftttenten Zug Platz nimmt, rnntz jetzt 530 Mart Aahkn. •• Der Haushalt«-acker f t r Januar wird in ter 3<ü vom 8. bte 11 gebruar j a.^a'geben. Rähtres ist aus btt Bdannttriachung • im heutigen Anzeigenteil zu erleben. Marte .Bvrullta", Fatei5-Rr 163 858. ist tzker gestohlen trotten. Vor Ankauf wirb gewarnt. Sachdienliche MiUeilurgen nimmt btt Kriminal-Abteilung entgegen. Hornotizen. — Tage« kalenber für Mittwoch. Stadttheater, 7 Uhr: .Ctamrolo“. — Gass Emst- Lubwig. 8 Uhr: Kon»e.t unb Dortragsatead. — Ltchtfr.elhau-, Bubnhof''lratzen .Die Geliebt« tes Königs' — Palast-Lichtfpiel«: ,Di« Frau oh.it Sedr" und.Rcrven" — AuSdtmStabtthtatErburtaH. ES fei nochmals darauf htngewitftn, daß die hübfch« Komödie S c a m p o l v (Gasfenmädel) von Tario QUccotemi heute zum '.eyttnmal gegeben wird. Es gelten auch zu biefer Vorstellung Gutscheine. — Zu tinerVtrsammlang am Sonntag lm .Postkelltr' werten alle Itlbfuinbifltn Haler unb Weißbinder vo» Giedtn unb Um- a e g e n b etngetaten, in ter über Zusammenschluß usw beraten werten soll (S. Anztogt.) Wettervoraussage W & Trübes, noch irodme* Wetter, etwas rrriltet Entg.-gen unserer Qlmxibnw trat acflem ein WiNerun^unischlag noch n.d>‘ ein. An ter G.enze tes Barim»etermattmums utei dem Festland unb des Minimum« über tem Motre (» ten wir Saite Tinte au« Südvst. Ein« «.nsch eckt ix StiAerunfl des Wttterungsck»ralv.n- ist twch unsicher. Landkreis Gtcßen. e Ettingshausen. 6 Febr Unser« Gemeinde gab für die R u h r h i I f e einen Bettag von 100 000 Mk Ein« Sammlung des Bürgermeisters Ke t l für denselben Zweck erbrachte weitere 15 168 Mk. * Inheiden. 6 Febr. Die Sammlung für die R u h r h i l f e erbrachte hier di« stattlich« Summe von 134 500 Mk. • Kesselbach, 6. Febr. 3n unserer Gemeinde ergab eine Sammlung für dieRuhr - Hilfe den Benag von 48000 Mk. ♦ Lang-Göns. 6. Febr. Di« Ruhrhilfesammlung in unserer Gemeinde erbrachte an Bargeld 74 140 Mk. • Münster. 6 Febr Die hiesig« Feld- und Waldiagd. etwa 1200 Morgen, tourte Aum Preise von 835 000 Mark an einen b«e Ilgen Einwohner verpachtet. bs. Stein beim b Hungen 5 Febr Hl«, tourten für die R i b r b i 11 e ge^rtfn Io Zentner ©errette, 30 Zentner Kartoffeln unb 21 IO3 Qltt in bar. Weiterhin kamen gelegentlich et es Vortrags tes Burenkommandanten 3 o o (I e 40 228 Mart ein Auch die Schulkinder bei telten Schll- flalfen sammelten sür ten gleichen Zweck 12 470 Wart. flreti -USfckd. • Alsfeld. 5 Febr. Bei ter geftrtaen Volksabstimmung über bte Frag« tes Platzes für unser Kriegerdenkmal tourten 488 Stimmen abgegeben Davon waren für ten Platz recht« vor Dem Friedhof 335, für ben Hof ter Dreifalt Igkeit«kirch« 17. für den Ludwig«plah 134 Stimmen Hiernach wird also da« Denkmal am Friedhof zur Aufstellung kommen. — Die Verpachtung der ft ä b 11 • fchen Zagd erbrachte einen Erlös t>on 1 1 2 5 0 00 Mark Dte 3agb umküs ein Gelände von rund 7000 Morgen. jRrcid Schotten. • 5 rel en f«« n. 5 Febr Al« tritt Rat« für die Ruhr Hilfe tourten bWr ge'ammelt: 13 Zentner Brolfracht unb 33 650 Wart In bar. Skarkcnbura nnd Rhcinheffen. • Darmstadt. 6 Febr Am Haul'tbahnhof kam e« heut« früh zu einer größeren Wenlchen- anfammlung, bie in fehl erregter Weif« ihrer Empörung Luft machte Der Sachvertelt war nach ter .Helf Lante«zto" fotaenter Etwa 25 bl« 30 fette Ochsen, bte vermutlich In Wannhelm gekauft toorten waren, wurden von Vlehhänblem am Darmstädter Bahnhof au«» geladen, um angeblich nach Mainz transportiert zu werten, waren höchstwahrlcheinlich ater für bi« Versorgung ter Franzosen bestimmt. Schon bog ter Transport in b:e Straße nach Griesheim zu ab. al« ein schnell nacheilenter Schuhmann noch lm letzten Qtuamblld die W « g - führunaverbinderte Das Publikum, da« sich daraus ralch ansammelte, nahm eine mit Recht sehr erregte Haltuna an, a!S eine in ter Begleitung ter Viehhändler befindliche Frau äußerte: ,Un« kann e« egal lein, wer das fritzt — Ixe Franzosen ober totrr Vom Polizeiamt kam darauf bte Mitteilung, bab bas D>eh einstweilen hier stehen bleiben foll. bis vom Ministerium eine endgültige Entscheidung getroffen ist. • Darmstadt, 6 Febr. Das .Darmstädter Tagblatt" erhielt folgend« Zuschrift .Datz bie Ämter unb Kranken lm Ruhrgebiet durch ten augenblicklichen Stand sehr viel zu letoea baten, pal uns oeranlatzt, el w fktrt Summe • (445 100 Mart) sowie 4 Dollar amerikanische Roten (130 000 Mart), zusammen also 525 000TIL, anzufammeln unb füi sie eine frrunbllche Hilfe au leisten Dies geschieht um so Inniger von unterem Herzen aus. als alle Leiten, die wir selbst einst in unserem eigenen Cante erlebt haben, in unserem Gedächtnis wteber wachgerufen werten. Hochachtungsvoll Ehineslfche Studentenschaft In Darmstadt. 3 21: Schuchlen Djana." Hcffen-Raffau. fpd. Frankfurt a W.6 Febr Ein fannter Frankfurter Philantrov. ter. wie wir gestern berichteten, erft 25 Millionen Mark für dl« Errichtung einer Heilstätte für unbemittelte Hals- unb Brustkranke an Geheimrat Prof Dr Spieß geschickt hatte, tat jetzt gemeinsam mit einem amerikanischen Freund« tem Magistrat Stiftungen in Höhe von 50 MillionenMark übereignet, die fvztalen ötn- richlunaen jnb Stiftungen ohne ttn.ersch«ed brr Kvnkttion überwiesen werten sollen. fpb 8 ton n u r ta M . 6 Febr. Dt«vch i ff- f o b 11 aus tem Odermai n ist wegen teS Hochwakler«. noch mehr ater wogen brr Besetzung des Rudrg b ets. rollftäntea eingestellt Worten. Die nxxb tem 3t< n temmm:cn Schiffe liegen in ten Häfen des unte*rt)ten Gebietes oberbätb Höchst, unb die mainaufwäits beimnnucn Boo» noch in rheinischen Häfen Biele Untecmainkbiner, derer Sck)-.ff« In i|< ntfchen Häsen liegen, ftnb noch Houle zurückgeleh^l. .^!-----'------ . - ,1 » Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr »ormiuag«; Berlin 37 TSO, Frankfurt a. M. 38 750. bti u> ll LtQ: Stabt . R . S . T . U Uv . X . Y a* 5-Hi 51151 erbte Ke Behördliche Anzeigen 100 Mk. 0810 Meine diesjährigen 200 S 959D 500 T 1000 u 2000 b) -u 200 500 283,288,312,339 „ V W X 1000 2000 Finanzamt Grünberg. Klingelhöffer. Regierungsrat. Drucksachen allerArt fn jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brübl’iche Ünlv.-Drnckerel, R. Lange. Lit. Q Olr. . R . verpachtet. ©leben, 6. Februar 1923. Der Markvorstand: Trautwein, Geh. Forstrat. Palast-Llchtsplele Größtes und vornehmstes Theater am Platze ta Slvaijvlr (gesprengt) inWag- gonladungensrachi. günstig ab Dill' Rationen sofort lieferbar. Schr. Ana- u. 0858 a. d. G. Anz. Bekanntmachung. Del der am 25. Januar 1923 vor- Senommenen Verlosung der am 15. Mal 923 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Auleben der Stadt ®leben von den Jahren 1896 und 1897 sind folgende Stücke gezogen EDorben: Angenehm im Tragen Bequem für die Reise Keine Dauerware Kditkühlend wie öunmikriMen Elegant aleidileinenwäsdie Vorialiwrilbilliaefolsdtoe feine WaxhuPtönkosti» Mey& edheh Stoffwäschefabrik Leipzig-Plagwitz tW?u<»oi,eilen werdonangewiesen Zagdverpachtung. Freitag, den 23. d. M., nachm. um 2 Llhr, soll In der Wohnung des unterzeichneten Jagdvorstehers die Gemeinde- und Jnteresientenjagd in der Gemarkung Hastenhausen öffentlich meistbietend auf 9 Jahre verpachtet werden. 958D Hastenhausen, den 5. Februar 1923. Drettstadt, Jagdvorsteher. Landwirtschaft. Die Hauptkörungen tat Jahre 1922. Dom Kreisamt ©leben wird unS über Hauptlö rangen Im Jahre 1922 im Kreise Nur etfrr »BOerflnro M», Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhessen. Verhandlung vom 2. Februar. Dem ZeMralverband der Bäcker und den Däckerlmrungen Gießen und Dad-Rauhelm schlug 6er Schlichtungsausschub folgerrde Mindestwvchen- Zagdverpachtung. Montag, 12. L MtS., nachmittags 3 Uhr, wird in der Dinaelschen Wirtschaft zu Grüningen die Waldjagd der Jucker-Ausgabe. Der Haushaltszucker für Januar 1923 wird, soweit derselbe eingetroffen ist, durch die Kleinhandelsgeschäfte und den Kon- jumverein in der Zeit vom 8 —18. Februar 1923 ausgegeben. Auf die Marke entfallen 2 Pfund. Preis für gemahlenen und Kristallzucker 410 Mk., für Griebraffinade 420 Mk., für Würfelzucker 440 Mk. für das Pfund. Diese Preise sind Höchstpreise im Sinne des Gesetzes. Richt rechtzeitig ab» geholter Zucker verfällt. Vorbestellung für Februar 1923. Die Destellmarken A für Februar 1923 sind bis spätestens Montag, den 12. Februar 1923 bei demjenigen Geschäft abzugeben, von welchem der Zucker bezogen werden soll. Die Geschäfte haben diese Marken zu 100 gebündelt biS zum 13. d. Mts. reft- losmit Bestellschein Zimmer4 einzureichen. Sonderausgabe von Zucker an Säuglinge, stillende Mütter und Kinder biS zu 2 Jahren. Bezugsberechtigte erhalten vom städtischen Lebensmittelamt besondere Bezugsscheine, die in der Zeit vom 8. bis einschl. 13. Februar 1923 Zimmer 6 gegen Dor» läge des Milchausweises in Empfang genommen werden können. Auf den Kopf entfallen 4 Pfund zum Preise von 230 Mk. für das Pfund. Ausgabetag und Geschäfte werden noch bekannt gegeben. 6758 Gieben, den 7. Februar 1923. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Mey’s froffkragen mit- WäJihestofT überzogen wieder lieferbar Gasthaus Boller Donnerstag, den 8. Februar Metzelsuppe verbunden m. zeitgemaker Abendunierhal- hing. Milwirkende: Herr Bich. Hellborn tun. MMielsleiWM Samstag, 10. $eör., 11M norm. MWuslaseM. ist für Sie und Ihre Kinder bei Störungen der Verdauung, bei Schwache und ApoetitioslgkeB die richtige Kost. Verfangen Sie in der Apotheke oder Drogerie gratis das ,.Kufeke“-Kochbudk Frühjahrstanzkurse beginnen am Donnerstag, 15.Februar, abends 8 Uhr. Gejl. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen. Privatunterricht zu jeder Tageszeit. Tanz- Lehr- Institut Straße 21 Th. Bäulke Lich.Str. Markwaldgenostenschaft Grüningen-Dorf- Güll auf die Dauer von 6 Jahren toeiter- 976V lit V Ar. 41, 62, 83, 146 6, 27, 107 179,231,264, 268, vom 1897er Anlehen: ------ icx) Mk. Aus dem Amtsverkündigungsblalt. •• Das AmtSverkündigunasblatt Ur. 11 vom 6. Februar enthält: Gebühren oer -Schornsteinfeger. — Verordnung über auberotdent- Ache Mabnaymen gegen Wohnungsmangel. — Laufende Teuerungszuschüsse. — Abänderung des -Hundesteuergesetzes. — Einstellung und Drichäf- ligung ausländischer Arbeiter. — Errichtung einer Tapezierer- und Sattlerzwangsinnung für die «Stadt und den Kreis (Sieben. — Maul- und Klauenseuche. — Ab- und Ausästen der an den Kreisstvahen siebenden Obstbäume. — Gntwäs- 1eriing der Grundstücke in der Gemeinde Annerod. — Dienstnachrichten. SttDi'u I« SM »k h »TJU i,, ’11 < Ns i«ge ***> S mllbt, “ >°lr 5 ctzen. un|ert ’* Sommlung * Wt bi, fati ,L unserer He« n9 für bic$uht, 000 Mk. Kbr. Die Ruhr, wr Temeinüe er« । M. Kiesige Feld. M Morgen, wurde ^ark an einen fee "gen. 5. §ebr. 5>i« i gefrtftet 16 Zentner 'ein und 21100 Akk. egenlllch eines Lor- len 3 o o U e 40128 et bet falben Schü» leichen Ztoecl 12410 Holzverfteigernng Die Fürstliche Solmsische Oberförsterei Hohensolms versteigert am DienStag, dem 13. Februar, im Distritt Wtndelbach: Nutzholz; Stammholz Hainbuchen 5 St. mit 0,80 Festmeter, Birken 15 St. mit 2,23 Festmeter, Fichten 6 St. mit 1,86 Festmeter, Kiefern 2 St. mit 0,61 Festmeter. , , Brennholz: Buchen u. Heinbuchen 220 Rm. Scheit- und Prügelholz, 30,30 Hdt. Wellen und 165 Am. Reisigholz, Eichen 57 Rm. Prügelholz, 1,90 Hdt Wellen und 160 Am. Reisigholz, Erlen 4 Rm. Prügelholz, Radelholz 5 Rm.Prügelholz. Zahlungsbedingungen: 50 Proz. bei der Versteigerung oder innerhab 6 Tagen, Rest bis zum 1. Mal d. Js Zusammenkunft: 10 Uhr auf der Landstrahe b. Eingang in die Windelbach. Hohensolms, den 2. Februar 1623. Forstlich Solmsische Dberförsterei Kuntz e. I957V Zagdverpachtung. Die Jagd der Gemarkung Grüningen, bestehend aus 519 ha Feld und 6 ha Woldjagd, wird Montag, den 12. Februar 1923, nachmittags 2 Ahr, im Rathaus auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet. Grüningen, den 5. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei. Dingel.967V Nutz- und Vrennholzversteigenmg. Versteigert werden Dienstag, den 13. l. Mts. aus den Domanialwalddistrtkten Brauhof 2, Beunde 33, Häusterborn 36 und 37, Rückars 41 und Brauhofsberg 43 der Forstwartei Baumgarten. Stämme, Schnittholz: Siche 2. Kl. 1 St. — 0,98 Fm., 3. Kl. 16 St. = 12.54 Fm, 4. Kl. 14 St. = 8,62 Fm.; Buche 2. Kl. 1 St. = 0,935m; Kiefer 2. Kl. 1 St. — 1,06 Fm. Sonstiges Stammholz: Eiche 2. Kl. 1 St — 0,57 Fm, 3 Kl. 5 St — 3,24 Fm., 4. Kl. 29 St. = 16,81 Fm., 5. Kl. 8 St. = 3,21 Fm., 6. Kl. 3 St. — 0,79 Fm.: Esche 4. Kl. 3 St. = 2,23 Fm., 5. Kl. 4 St. = 2,14 Fm.. 6. Kl 17 St. = 3.97 Fm.; Buche 4. Kl. 6 6t. --- 4,00 Fm.; Fichte5a 1 St. = 0,62 Fm. Autz- scheiter: Eiche 5,6 Rm. (1,25 Mtr. lang): Dutzknüppel: Lärche 3,3 Rm. (3 Mtr. lg.); Rutzretstg: Esche 43 Rm.; ferner (Brenn- schetter: Rm.: Buche 2. Kl 0,7, Siche 2. Kl. 8,4, Kiefer 1. Kl. 3.8, Fichte 2. Kl. 10.00. Knüppel Rm.: Buche 2. Kl. 1, Siche 2. Kl. 7.6. Esche 1. Kl. 3.8. Fichte 1 Kl. 1.2. 2. Kl. 8,3; Reisigwellen: Eiche 620 (350 Stammreisig im Seepsuhl), Esche 140. Fichte 1750, Lärche 50; fr.: Reisig Rm.: Buche 48, Eiche 88, Kiefer 3; Stocke: Fichte 43 Rm., Lärche 2,2 Rm. Beginn der Versteigerung vormittags 9 Uhr im Distrikt Beunde, oberhalb des Forsthauses Baumgarten. Es wird nur das Ruhholz in der Beunde vorgezeigt. Das Brennholz ist vorher anzusehen; die blau unterstrichenen Aummern werden nicht versteigert. 977D Gieben, den 6. Februar 1923. Oberförsterei Schiffenberg. Trautwein. 15. Mai 1923 auf. Don den in früheren Jahren au«* gelosten Schuldverschreibungen sind -7,0ch nicht zur Rückzahlung vorgelegt wor- Len: Lit. Q Rr. 66. 92 und "5; L't. d Rr. 124; Lit. U Rr. 28; Lit V Rr. 71: Lit. W Rr 62; Lit. X Rr. 60, 213 und 341. Gieben, den 29. Januar 1923. [954B Der Oberbürgermeister. Keller. Bekanntmachung. In unser Genoffenschaftsregister wurde heute bezüglich der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absahgenoffenschaft, eingetragenen Genoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht, Watzenborn-Steinberg eingetragen: Die Satzung ist bezüglich der §§ 14, 37 und 30 geändert Die Haftsumme ist auf 2000 Mark erhöht. Sieben, den 31. Januar 1923. Hessisches Amtsgericht [931B Gießen mitgeteilt: Die Haltung der Faseltiere war in den meisten Gemeinden ein« befriedigende bis gute zu nennen, wenn auch öfters ein Rückgang gegenüber den Ergebnissen des Jahres 1921 beobachtet wurde. Als Ursache dieses Rückganges kommt in erster Linie die mit der fortschreitenden Teuerung nicht Schritt haltende Entschädigung der Faselhalter in Frage. Auch mangelhaftes Interesse seitens der Gemeindeverwaltungen war schuld an schlechter Fasel Haltung. Als ausgezeichnet gut konnte bezeichnet werden die ^aselhaltung In Lang-Göns (Wärter Joh. Hch. Veite). Recht g it war die Haltung in Staufenberg (Wärter Ludwig Benz- 3. Es wirb erwartet, bafi zum 15. Februar 50 Prozent des Januargehalts als Abschlag auf bas Februargehalt gezahlt werben. 4. Als Auf- wandSentschäbigung der Lehrlinge empftehlt der Schlichtunasausschuh folgende Monatssätze: 1. Lehrjahr 2100 Mk.. rm 2. Lehrjahr 3800 Mk. und im 3. Lährjabr 5000 Mk. 5. Die weiblichen Angestellten erhalten 90 Prozent der Gehaltssätze der männlichen Angestellten. — Die Antragsteller erkannten bei Schiedsspruch an. Der Arbeitgeberverband erhielt 3 Tage Grklärungsfrist In der Einspruchssache eines Arbeiters der Eisenwerke Hirzenhain wegen fristloser Entlassung hatte der Schlichtung saus schuß das Verfahren gemäß, § 86 Absatz 2 des BetriebsraGesetzes zur Herbeiführung etnet gerichtlichen Entscheidung über die Berechtigung dec fristlosen Entlassung ausgesetzt. Rachdem bas Gericht nun die Berechtigung der fristlosen Entlassung verneint hat und dieses Urteil rechtskräftig geworden ist, er- Kirche und Schule. • Erledigte Schulstellen. Erledigt fftad eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu Harbach (Kreis Dieben), Dienstwohnung ist vorhanden; eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu Weinolsheim (Kr. Oppen- beim), Dienstwohnung für einen verheirateten Lehrer ist vorhanden: eine mit einem evangeli- Ichen Lehrer oder einem sreiprotestantischen Lehrer zu beletzende Lehrerstelle an der Volksschule nu Wonsheim (Kreis Alzey), Dienstwohnung ist vorhanden; eine Lehrerinstelle für eine evan- aellsche Lehrerin an der Volksschule zu D i e tz e n - bach (Kreis Offenbach): eine Lehrerinstelle für eschasst werden. löhne vor die vom 5. Februar 1923 an gelten sollen: Schieber 23 000 Mk (statt bisher, feit dem 15. Januar 1923, 14 000 Mk.), Teigmacher 21 000 Mk. (13 400) und Letztgehilsen 19 000 Wt. (12 400). Für Kost und Wohnung sollen wöchentlich 10 500 Mk. (6700) abgezogen werden können. Für Dad- Rauhenn ist der Schiedsspruch auf Grund des Tarifvertrags bindend. Die ©iebener Innung erkannte ihn an. Der Zentralverband, der Bäcker erhielt 3 Tage Erklärungsfrist. 3n der Antragssache der AngrsteNtenverbände gegen den Arbeit e'-.rvrrbnnd sür Handel und Gewerbe in (Sieben wegen Regelung der Januarvergütungen der kaufmännischen Angestellten ging folgender Schiedsspruch: 1. Als Januargehälter der männlichen kaufmännischen Angestellten der Mitglieder des Arbeitgeberverbandes für Handel und Gewerbe gelten die Gehaltssätze, für den Januar 1923 festgesetzt sind, abzüglich 5 die zwischen den Angestelltenverbänden und dem Arbeitgeberverband für Lahngau und Oberhessen Pnn., mindestens aber die Sätze des Kleinhandels, wo diese näher als 5 Proz. an die Jndustriesätze herankommen sollten. 2. Die Verheirateten und die ledigen aHetnigen Ernährer erhalten 6000 Mk. Zulage: bi€ alleinstehenden Ledigen und die Auswärtigen, die nicht bei ichren Angehörrgen wohnen und essen können, erfjalten 3000 Mk Zulage. Lichtspielhaus 4 _____Bahnhofstraße 34 l«"o Eg Heute letaler Tag: Die Geliebte des Königs.«™ Bekanntmachung. Bei der am 25. d. M. vorgenommenen planmäbigen Verlosung der am 1. Mat 1923 zur Rückzahlung kommenden Schuldner' schreibungen des Anlehens der Stadt Glesien vom Jahre 1903 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: Reihe III Rr. 33, 97, 114, 132, 136, 195, 219, 224 zu 2000 Mark. Reihe lll Rr. 413, 472, 500, 553, 609, 645, 699, 707 zu 1000 Mark. Reihe III Rr. 887, 920, 933, 940, 1028, 1031 1123, 1180, 1193 zu 500 Mark. Reihe III Rr. 1294, 1367, 1394, 1415, 1430, 1449 zu 200 Mark. Reihe lll Rr. 1585, 1591, 1671 zu 100 Mark. Es wird dies unter dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldoerlchrev bunaen gebracht, dasi die Einlösung der gelogenen Stücke bei der Stadtkasse Giesien, bet der Mitteldeutschen Ereditbank in Frankfurt a M und Berlin und bet der Dresdner Bank in Frankfurt a. M. und Berlin erfolgen kann, sowie dasi die Verzinsung am 1. Mai 1923 aushört Don den in früheren Jahren ausge. losten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden: Reihe III Nr. 23, 77, 82, 203 und 223 3u 2000 Mark; Nr. 421, 479, 600, 647, 711 und 730 zu 1000 Mark; Nr. 819, 891 und 926 zu 500 Mark; Nr. 1452 und 1454 zu 200 Mark; Nr. 1695 zu 100 Mark. (Sieben, den 29. Januar 1923. 9538 Der Oberbürgermeister: Keller. Bullenverkauf. Die Gemeinde Grüningen beabsichtigt einen jungen fetten Dullen zu verkaufen. Angebote können pro Zentner Lebendgewicht bis zum Mittwoch, den 14. Februar 1923, nachmittags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei eingereicht werden, woselbst die Bedingungen ein- aeteben werden können. Grüningen, den 5. Februar 1923. Hessische Bürgermeister«. Dingel. 968V klärte der SchkichtungSauSschusi gemöb tz87 beS DetriebsrätegesetzeS die Eisenwerke Urzenhata für verpflichtet, den Arbeiter weiter zu beschäftigen oder ihm 9000 Mk. Entschädigung zu zahlen. Verhandlung front 6. Februar. Den Antrag des Gewerkschaftsbundes der Angestellten auf Einführung des Tarifvertrages der Mitteldeutschen Draunkohlenbergbaubetriebe bei der Gewerkschaft Friedrich, dem Salzhäuser Bergwerk und der Grube Jägerthal bei Alsfeld an Stelle der bisherigen Entlohnung bei Angestellten nach dem Siebener Jndustrietarif und dem oberhessischen Werkmeistertarif lehnte der Schlich- tungsausschub ab. Dem Künbigungseinspruch einer Arbeiterin der Gummiwarenfabrik Poppe & So. nach § 84 Absatz 1 Ziffer 4 des Detriebsrätegesehes gab er statt. In der Antragssache dreier Maurer der vereinigten Daugeschäfte Hofmanst, Hartmann u. Steuernagel in Dab-Rauhetm wegen Wiederein- stellung vereinbarten die Parteien die Wiedereinstellung und eine Entschäbigung. Bekanntmachung. Durch den am 31. Januar 1923 rechtskräftig gewordenen Strafbescheid des unterzeichneten Finanzamts von 8. Januar 1923 ist gegen den Landwirt August Theist zu Stockhausen wegen beabsichtigter Hinterziehung von Einkommensteuer für 921 Rj. auf Grund deS § 53 des Einkommensteuergesetzes vom 29. März 1920 in Verbindung mit § 362 der Reichsabgabenordnung auf eine Geldstrafe von 25 000 Mark erkannt worden. Auberdem ist angeordnet worden, dasi die Bestrafung auf Kosten deS Bestraften öffentlich bekanntgemacht wird. Grünberg (Heffen), den 2. Februar 1923. JVoch heute und morgen: DieMiiiiH Ein Drama in 4 Akten. In den Hauptrollen: £. Heller, A. AbeL Außerdem: Nerven Ein phantastische» Drama n 6 Akten und einem Vorspiel. 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QM erste Qlast en hier gelammell: y 650 Mark In bar. )thcinheßtn. r, Am HM'lfahnhos gröberen Alenlchen' »rvegter Weise iyrer iet Sachverfetll Var i." folgenbcr. SM len, Pie vennullich rden wren, vurdck islädler Dahnhos a^S- Mainz Irans, „ höchsiloahrscheinllch der Franzosen w nsporl in die Slra^ in schnell nachettender > nahm eine mü } eine in der ilMi* «a«1' Sarmflite ’ÄÄ Hilfe SäS**1'? Qctfan, w m Stuben- •u'l ei“41” »fiaU,e,6r Sink' Ulli “"fit * 7« Pi KLÄ 6 wegen nain HW a) vom 1896er Anlehen: 3, 45, 132, 193. Große Mobiliarversteigerung. Donuerötag, den 8. Februar, von 2 llbr ab. ueritetnere ich im CafL Leid, Walltorstrai;e: 1 sehr nuteS Pianiuo, einen eichenen Herreuschreibtisch 1 'Dlnbanonl- Schreiblchzank lu.ausäi bb. Fach.,' einfach. Schrelblisch. 1 gr. Bücherregal, 1 Divan in. 2 Sesseln, 1 Daschendivan, 1 Soia, 1 vrinia Tevvich, 1 Läufer, 1 Slonfolfcbrnnt (poliert), 1 Waschtisch m. Marmor, 1 Tchneidernsch, 1 ou. ii. and. 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Gehen Sie erst zu anderen Firmen und fragen Sie nach den Preisen, dann kommen Sie zu uns und Sie werden sehen, daß wir am höchsten für Kupfer.Messing,Zink,Biel, Eisen, Lumpen, Flaschen u. Papier bezahlen. Auf Zinn verweisen wir besonders, weil wir hierfür ausnahmsweise hohe Preise zahlen können M M.Torenzki,WalltorsIraOe45 Dezimal- and Ketten waagen empfiehlt Karl Schmidt. Neuenweg 42. (<*R3 HlMMl MWUMS ciroo 1» Rir find der alefchzeiilg der beste Aufbewohiuaa» nbAimrbfn, rötL oeg. 0Tl b°e 6®n*r "«ndurch ist. Hüduerfutter. w «tanoiges Laaer bei: Friedrich r. Weitz, Srünberg R. Lange. । »fratgf 10. 00D SleWMlllkMM erzielt man bei Benutzung eine» guten Wie täusche ich mich tut? Frosch Tw ist die Garantie! Wie kriege ich bestimmt Sedat? M orke RoHrosch - Schuhpasta Werner Är Merit A.-G. Mainz igelt (tu Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Ar. 32 Zweiter Blatt Mittwoch, Z. Februar 1925 °Nl°k 1923 -Ntti MkkWk.L. bert' Lrah^' 5«« Stith? '0rm^Qisuuh? • ®leben eine 9 ' nlung 1 Maler und -benu.Umg ng: tunferem (Bewerbe lanmeiWuh. le Einberufer, Kehlung! ren Firmen und Preisen, dann md Sie werden löchstenfiir I,Zink,Biel, Flaschen u, •il Zinn ver- teil wir hie* se hohe können«« tW e( Benutzung eines fluten |kl!M, öetb»Kc aufbemUxuBS* Jahr Hindurch in. Ms« E»mrilf 10. vü>p'' Mantie! in, 676 Richthessen) Ob er bann drin fesselt. Aber das .Knie nieder I" klang so furcht- bar. Er fiel auf die Knie. an: „Steh Dir 1 Chinese, 1 Danziger, 4 Griechen, 1 Holländer, 1 Inder, 12 Lettländer, 2 Litauer, 1 Oester reicher, 3 Dolen, 4 Rumänen, 2 Sowjet-Russen, Z Tschecho« SwWalen, 2 Türken, 1 Ukrainer. 12 Ungarn. Veterinärmedizin: 137, und zwar 16 Hessen, 71 Preuhen, 5 Bayern, 3 Sachsen, 7 Da- sie ein treten, es ist also nicht zulässig, dah beispielsweise ein in 1922 vorhandenes Defizit an dem Gewinn aus 1923 in Abzug gebracht wird. Dei ZweiselSsällen sehe man sich zweck- mähigerweise zur Ersparung von Weiterungen mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung. Gemeinschaftsgei st mit der Kaufmann» schäft des Ruhrgebietes auch dadurch zu beweisen, dah sie ihre Geschäftsbeziehungen, sofern solche bestehen, in unveränderter Weise fvrtseht und wenn irgend möglich, noch verstärkt. ihrer Uebersicht der Studierenden im vorigen Semester im ganzen 1853 Personen auf; davon waren 960 Hessen, 893 Richthessen. Hiervon gingen 421 ab, und zwar 204 Hessen, 217 Richt- hcssen, so dah 1432 (756 Hessen, 676 Richthessen) verblieben. Im gegenwärtigen Semester sind hin- zugskommen 148 Hessen, 284 Richthessen, insgesamt also 432. Die Zahl der immatrikulierten Studierenden beläuft sich jetzt auf 1864 (904 Hessen, 960 Richthessen); hierunter sind 123 Studentinnen. Hospitantinnen sind 9 vorhanden, Hörer 105 und Hörerinnen 166. Die Gesamtzahl der Desucher im Wintersemester 1922/23 belauft ein," schlug der Jakob vor. verhungern tat oder ob einer vorbeikommt and ihn erauslätzt, dat is sein Pech oder ntt sein Pech." „Meinswegenl" Der Hauptmann lachte. .Reitz," sagte Hans Bast nachdrücklich J5o nit Den Mann, den fvrder ich als meinen Anteil." Er stieb den Hilflosen mit dem Fuh Die Landesuniversität Gießen. Der Besuch im Wintersemester 1922/23. (Eigene Information des .Diebener Anzeigers".) Die Landes-Universität Dieben führte in Las Vaterland fordert: Wnet Sss ömW Dalhapftt! Handelskammer Gießen. Ueber die erste diesjährige Sitzung der Handelskammer Sieben wird uns mitgeteilt: Der Vorstand der Kammer, bestehend aus Kommerzienrat Schirmer, Kommerzienrat K l i n g s p o r und Kommerzienrat Grünewald, wurde durch Zuruf wieder gewählt; ebenso wurde dec Rechner C. Röhr wiederum in diesem Amte bestätigt. Kommerzienrat Klingspvr widmete dem verstorbenen Kamme'mttgliede Wilhelm Wallach in Alsfeld warm empfundene Worte dec Anerlen- nung und des Dankes für die der Kammer wäh- rend ein« mehr als 20jährigen Mitgliedschaft geleisteten Dienste. In seinen Degrübungsworten an das neu in die Kammer ein getretene Mitglied, Bergwerksdirektor Liste, gab er ferner der Erwartung Ausdruck, dab dieser eifrig an den der Kammer gestellten Ausgaben zum Wohle von Industrie und Handel des Kammerbezirkes Mitarbeiten werde. Die Vorgänge im Ruhr gebiet gaben der Kammer zu der folgenden Erklärung Anlast: .Durch den allem Völkerrecht und auch dem Versailler Diktat widersprechenden Einmarsch der Franzosen und Belgier in daS Ruhrgebiet ist die deutsche Wirtschaft in eine Lage gebracht und vor Jean-Claude, der auch am Boden lag — wre ein Klotz war er vor Schrecken vom Pferde gefallen — richtete sich jetzt zitternd ein wenig auf: Mein Herr ist der Marquis de la Ferriere und reist in besonderem Auftrag — aber er ist gar kein Herr Marquis — ich bin sein Bursche, ich kann nichts dafür! Pardon, pardon, ich will ja zu meiner "Blutter r Sie lachten roh über des Burschen Angst, rur der Hauptmann hieb gutmütig den Wimmernden -- .lt's Maul. Fur- sich hiernach auf 2144. Die Liebersicht nach Staatsangehörigkeit und Fakultäten zeigt folgendes Bild: Theologie: 54 Studierende, bar in ter 1 Studentin, und zwar 44 Hessen, 10 Preuhen. Recht s wi s sen s cha f t: 280 ('hiervon sind 3 Studentinnen), und zwar 201 Hessen, 67 Preuhen, 1 Bayer, 2 Sachsen, zwei Württemberger. 2 Badenser, 1 Oldenburger, ein Anhalter, 1 Lettländer, 1 Pole, 1 Schweizer. Medizin: 339 lhiervon sind 19 Studentinnen), und zwar 109 Hessen, 167 Preuhen, 1 Bayer. 4 Sachsen, 1 Württemberger, 1 Badenser, 1 Thü- I ringer, 3 Oldenburger, 1 Bremer, 1 Bulgare, erst bleibst du bei uns. Da, halt die Peerdi Sie gaben ihm die Zügel in die Hand und er hrelt die ttampfhaft. Die Tiere, die ihn kannten, standen ganz still. , , , Wo war Hans Bast? .He. nimm aua) dein Seil!“ Der Buckler winkte mit einem Deutel. Der grobe Mann hatte sich abseits gehallen, hinter einen Dusch war et flugs getreten, dort ftanb er und schaute starr in die Waldschlucht zur Rechten hinunter, als ginge ihn dies alles gar nichts mehr an. Seine Stirn war zusamm-M- gezogen, unter den starken Braten brannten die Augen. .Ich will kein Geld." r n Hoho, Hans Bast war doch sonst nicht so?I Das nahm alle wunder. Der bestand doch, wenn er etwas ausbaldowert und eingefabelt hatte, stets auf seinem Anteil. Ich will heut nix. Kömri meinen Part auch noch" verteilen. Was macht ihr fajt mit Dem Äerl da?" Er nickte nach dem Gefesselten hrw .Den lasse mir laufen,“ meinte nachlässig der ^^Dagegen waren aber Iltis°IaLb mrd,bie anderen auch -Wir sperren ihn da in t Kapellche Mehreren Handelskammern des Ruhrbe- z i r k s sind aois den K'e.sen dec bezirksettrgesesse- neu Kaufmannschaft lebhafte Klagen da über vor- getragen worden, Last infolge der Besetzung des Ruhrgebietes in den Beziehungen mit den Geschäftsfreunden rm unbesetzten Deutschland insofern gewisse ihficbe 1> iten und Störungen emge- tieten sind, als die Lieferanten vielsach Voraus- Unter »ein zmheitrbmm. Roman von Clara D i e b i fc. 33. Fortsetzung. (Rachdruck tn^boten.) In wütender Ohnmacht lag d'Auüry, sein Herz setzte aus in eisigem Schreck: Jollte das die Vergeltung fein, Vergeltung für vreles?! Er stöhnte schwach Den Bückler reizte die Uniform. Die Minierte f0 Herunter mit ihr! Seine Julie kam hrnter r^m Msblock vorgekrochen, ihre Augen musterten neugierig den gefesselten Mann: em schöner Kerl Aber ihr Hannes, der war doch noch ämT toürbe Äe goldgestickte Uniform erst taÄ sich noch Immer Bäumenden tue Um,°rm ^er^ie'nÄm^tÄ bi« Unteren. Neider, das Hemd und die f Drust; bie hatten für ste ja keinen Wert. Aus den nackten Fels häuften sie die Deute, schüttelten bie Karim, bte ^ubrten, be Louisdors aus; sie wvlllen gleich> Ä Uniform nahm sich Bückler noch als seinen Haupt- ^ZiehE an, zieh sie an," brängte bie MfiuS ßr zog sie über, fein« Liebste half ihm fdyifcr Wm h^r et ein fein« ± General, es erkannte lemer m ihm den Dtra «ch- t. rm:- gjnft auf der Hunsrücker ßanbft üe ■ ■ i - Beeidung war listig. uch wie cta . 1 .Sag' mir,“ fuhr ber Richter fort und bohrtt seine Blicke tief m bie des zu Richtenden, Jag': hast du in diesem Frühjahr ein Mädchen überfallen auf ber Lanbstrast, ntt weit von Trier?" Wo hinaus sollte das? Der Geängstigte überlegte rasch: er erinnerte sich plötzlich ganz beullich — ja, ja. 2Iber war es nicht besser, zu sagen: nein —?! Er wich aus: .Ich weih nicht." .Halunk du, sprich bie Wahrheit! Im Frühjahr es et gewesen — eine einsam Wandernde toar’t! Dein Diener ist mit dir geritten — bu, machst mir nix vor!" O weh, ber Bursche, ber hatte es verraten! Eine Welle von Angst überströmte b'Aubry und bann von Wut — wenn er noch einmal frei- kvmmen sollte, ber Iean-Claube sollte es büßen, ben schlug er tot! Er knirschte mit ben Zähnen. Aber dann raffte er all den Hochmut zusammen, besten er in seiner kläglichen Lage fähig war. .Der Dursche lügt! Parole d’honneur, ich gebe mein adliges Wort zum Pfände, mir ist nie ein Mädchen auf ber Ganbftraße begegnet — habe nie eins gesehen, nie eins anE.fVrochen, nie eins mit einem Finger berührt! Din ein Ebelmann, ber armselige Schlucker erzählt nur Lägen Verleumdung! Er will sich rächen. Ja, rächen," fuhr er hastig fort als fiele ihm jetzt etwas ein, .ich habe ihn mit dem Stiefelabsatz getreten, er war dumm md faul, es tut mir leid, ich will es nicht mieber tun.“ Er sprach von Ängst geschüttelt, feine Worte überstürzten sich Wenn eß rhm nur gelang, den da zu überreden 1 (Fortsetzung folgt) auf!" b'Aubry konnte nicht aufstehen. Da schnitten sie bie Fesseln an seinen Fähen durch und halfen ihm auf. Das feste Binden hatte ihm alles Blut In den Beinen abgeschnürt, er war kaum fähig, sich zu bewegen; und wie betäubt stand er. .Komm," sagte Hans Bast, legte ihm beide Hände hinter bie Schultern und schob ihn so vor sich her. .Mit dir han ich noch ebbes in't Reine zu bringen." Sie sieben ben Krinkhofer achtlos gehen. Mochte der mit dem Franzosen anfangen, was ihm beliebte, er hatte oft seltsame Launen. Sie roaren ganz hingenommen von ihrer Deute, bie war reicker, als sie gewöhnlich eine bei Reisenden machten. — Hans Bast schob seinen Gefangenen vor sich her; zur Rechten, immer tiefer hinab in bie Waldschlucht An einem Bächlein machte er zuletzt Halt Der Grund war hier hoch mit Farnen bewachsen, und es war da viel Üppiges Buschwerk. .Knie nieder," sagte Hans Bast. Er nahm dem Franzosen ben Knebel aus dem Mund. Gierig sog b'Aubry bie Lust ein, er war bem Ersticken nahe gewesen. Sin Schimmer von Hoffnung schob ihm burch ben Kopf: wollte ber chn entwischen lassen, nachdem er nun ausgeplündert war? Rur an feinen Händen war er noch flechte Aufgabe gestellt worden, welche einerseits Ruhe, Besonnenheit und Einmütigkeit aller Volks- kreise erfordert und andererseits schleunigste und tatkräftigste Hilfe zur obersten Pflicht macht. Es muh den Jo schwer bedrängten Brüdern und Schwestern im Industriezentrum des Reiches gezeigt werden, dah das deutsche Voll in dem heldenhaften Kampfe gegen die fremde Gewaltherrschaft geschlossen hinter ihnen steht. Die Kraft und die Dauer des Widerstandes, welchen die gesamte Ruhrbevölkerung ohne älnterschied des Standes und des Berufes ben Eindringlingen entgegensetzt, hängt aber letzten Endes davon ab, dah den Volksgenossen Rahrungsmittel und sonstige Bedarfsgegenstände in ausreichender Weise und zu erschwinglichen Preisen geliefert werden. Dabei wird es Ausgabe des Reiches fein mässen, durch Gewährung von Vorz-gsfrachten und vorzugsweiser Beförderung zu dieser Verbilligung und Sicherstellung ber Ernährung des Industriegebietes bei- zutragen. Aber mit der Lieferung von Rahrungs- mitteln und Bedarfsgegenstänben ist es noch nicht getan. Es gilt auch denjenigen, welche als Opfer ihrer Treue zu Reich und Volk durch fremde Willkär von ber Heimaterde vertrieben worden sind, zu helfen und sie vor ber Rot des Lebens zu schätzen. Die Aufbringung großer Geldmittel unb bie Bereitstellung von Arbeitsgelegenhetten sind darum das Gebot ber ernsten unb schweren Stunde. Mit lebhafter Genugtuung hat die Han- delskammer gesehen, baß die Kaufmannschaft ihres Bezirkes wetteifert, um es allen übrigen Gauen Reiches in ber Liebes tättgkeit gleichzutun und nicht zu ermüden, bis das grobe unb schwere Opferwerk vollbracht ist.“ . Die Handelskammer hat bie Krersbehorben gebeten, bem unerlaubten Ankauf von Getreide durch Hausierer und sonstige Deine Geschäftsleute durch E greisung geeigneter Maßnahmen ein Ende zu bereiten. Die bevorstehenden abschließenden Verhandlungen über das La n de s ste u e r g e s e h haben die hessischen Handelskammern veranlaßt, von neuem die Forderungen aufzustellen, daß von einer Erhöhung der Umsatzsteuer unbeschadet ber Ueberweisung eines größeren Anteils an bie Ge- n einden Abstand genommen wird, und daß die Genossenschaften dabei nicht günstiger tote ber selbständige Handel gestellt werden. In einem gemeinsamen D rch an das hessische Ministerium haben sich die hessisch-n Handelskammern gegen den Antrag der braunschweigischen Regierung auf Erlast eines Verbots zur Erzeugung und zum Ausschank von Trink- branntwein ausgesprochen Die in letzter Zeck sich häufenden Gesuche um die Erteilung ber Hanbelserlaubnis mit Rahrungs- unb Genu stm i tteln haben es ter Handelskammer ratsam erscheinen lassen, den Handelszulasiungsstellen weises Masthalten in der Bewilligung solcher Gesuche im allgemeinen volkswirtschaftlichen Interesse anzuempfehlen Die Handelskammer bringt den Gründen, welche in jüngster Zeit zu bedeutenden Z u g c i n • chränkungen auf len den Kammer bezirk be- rühren.e.i Eisenbahnlinien g f chtt haben, vollstes Verständnis entgegen, bittet aber die Reichsbahn- Verwaltung auch an dieser Stelle, bie br.nnendsten Verkehrsbedurfnifse nicht auster acht zu lass n und vor allem denjenigen Kreisen, welch? von Berufs wegen zur ständigen Benutzung der Eisenbahn genötigt sind, billigere Fahrgelegenheit auch durch Aufrecht?r Haltung von Eilzügen zu geben. Die Handelskammer h.tt bei den Amtsgerichten ihres Bezirkes die Einsetzung von Kommissionen angeregt, welche die Registerrichter bei der gen de Beteiligung: Führung ber Handelsregister unter- schäft 280. Medizi- Aus Stabt unb Canb. ®leben, den 7. Februar 1923. Die Teuerungszahlen ber fünf größten Städte Hessens auf Grund bet Preise vom 24. Januar 1923 (20. Dezember 1922) ausschliehllch ber Bekleidung betrugen für Mainz 126 596 (60 450); Darmstadt 122 338 (59 784), ein- schliehlich Bekleidung 156 530 (83 626); Offenbach 122 644 (58 737); Worms 125 868 (61 745), einschl. Bekleidung 164 701 (84 956); Diesten 110 745, (56 353), einschl. Dekleiduna 145 395 (74 978). Die Durchschnlltsteuerungszahl für die 5 grössten Städte beträgt für Ernährung 107 483 (50 519), für Heizung und Beleuchtung 13 589 (8545), Wohnung 566 (350), für Bekleidung 35 892 (21 893), zusam- men 157 530 (81 307). ___ Die Teuerung ausschliestlich Bekleidung ist vom Dezember 1922 aus Januar 1923 um 105 Prozent unb einschl'.estlich Bekleidung um 94 Prozent gestiegen, vom 10. Januar ab ausschliestlich Bekleidung um 68 Prozent und ein» schliehlich Bekleidung um 59 Prozent. Rach ben Feststellungen bes Statistischen ReichSamts beträgt bie Re i chs in be x z i f s er für bie Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung) Im Durchschnitt des Monats Januar 1120 27 (1913/14 — 1) gegenüber 685,06 im Dezember 1922. Die Steigerung gegenüber bem Vormonat beträgt 63,5 v. H. Die Inbexziffer ohne Dekleidungsausgaben stellt sich auf 1034; sie ist danach um 69,1 v. H. höher als im Vormonat. Die Dekleidungskosten allein erhöhten sich nur um 44 9 v. H. auf 1682, während die Ernährungs- kvsten 'um 69,3 v. H. aufs 1366fache gegenüber benfer, 3 Thüringer, 1 Oldenburger, 2 Braunschweiger, 1 Anhalter. 1 Hamburger, 1 Belgier, 11 Bulgaren, 4 'Finnländer, 4 Rorweger. 1 Pole, 3 Rumänen, 3 Tschecho-Slowaken. Philosophische Fakultät: 1054 (hiervon 100 Studentinnen), und zwar 531 Hessen, 367 Preuhen, 10 Bayern, 13 Sachsen. 9 Württemberger, 24 Badenser, 7 Thüringer. 1 Oldenburger, 3 Braun- so.wciger. 1 Anhalter. 2 Ha aburger, 1 Bremer, 2 Lübecker, 9 Bulgaren. 1 Chinese. 1 Däne, ein Danziger, 2 Etsah-Lothringer. 1 Finnländer, ein Japaner, 12 Lettländer. 14 Litauer, 1 2 Hamburger. 1 Rorwegcr. 4 Oesterreicher, 4 Polen, 6 Rumänen. 2 Sowjet-Russen, 8 Schweizer, sechs Die Besteuerung der Spekulationsgewinne. lieber bie Besteuerung ber Spekulationsgewinne herrschen in weiten Kreisen noch vielsach Zweifel. Es sei daher für bie bevorstehende Abgabe der Einkommensteuererklärungen auf nachstehende Ausführungen eines Sachverständigen verwiesen: Rach dem Einkommensteuergefeh vom 29. März 1920 wurden grundsätzlich alle bei einzelnen Ber- äufjelungsgeschöften erzielten Gewinne für steuerpflichtig erilärt. Durch die Rovelle zu diesem Gesetz ist bie Vorschrift des § 11 Rr. 5 dahin geändert worden, dast eine Steuerpflicht nur dann gegeben ist, wenn der Erwerb eines veräusterten Gegenstandes zum Zwecke gewinnbringender Wieder - veräusterung erfolgt ist. Diese Gesetzesbestimmung hat gegenüber den meisten bisher in den Einzelstaaten in Kraft befindlichen Einkommensteuergesetzen Reues nicht geschaffen, sondern Bestehendes übernommen, unter- lagen doch nach diesen bie Spekulationsgewinne bisher schon der Besteuerung. Es kann hier besonders auf Preußen und Hessen verwiesen werden. Richt alle beim Verkauf von Gegenständen erzielten Gewinne sind hiernach steuerpflichtig, vielmehr kommt die Steuerpflicht nur dann in Frage, wenn zur Zeit des Erwerbes bei bem Deräuherer die Absicht bestand, den Gegenstand mit Gewinn wieder abzustoben. Bei gewerbsmähigen Spekulanten ist die Steuerpflicht stets gegeben, denn hier stellt der erzielte Gewinn Einkommen aus Gewerbe bar, das nach § 7 Einkommensteuergesetz ber Besteuerung unterliegt. Die Frage, wann Spekulation vvrliege, wurde seiner Zeit bei Beratung des Preu b ischen Einkommen steuergesehes so beantwortet, dab diese anzunehmen sei, wenn jemand einen Gegenstand laufe in ber Absicht, ihn nicht als Gebrauchswert zu behandeln, sondern als Verkaufswert. Diese Auslegung ist überzeugend. Hiernach ist die Entscheidung darüber, ob ein Spekulationsgeschäft vvrliegt, im Einzelfall nach den begleitenden Umständen zu treffen, toobei vor allem die Art ber Geldbeschaffung und bie Desitzdauer eines Gegenstandes, sowie die Verhältnisse, unter denen Erwerb und Deräuberung ftoitfanten. von ausschlaggebender Bedeutung^ sind. So ist auch nicht erforderlich zur Annahme eines Spekulationsgewinns eine fortgesetzte Tätigkeit, es genügt vielmehr auch der einmalige Abschlub eines solchen Geschäfts, wenn nut bie übrigen Voraussetzungen eines Spekulationsgeschäfts vorliegen. Für die Veranlagung in 1922 dürfte es sich bei ben nach § 11 Rr. 5 EG. fteuerpfsichtige.i Gewinnen in ber Hauptsache im solche a rs B ö r - sengeschäften handelir. Angelockt durch die Erfolge einzelner haben weite Kreise des Volkes bie seither jeder spekulativen (Betätig mg fern- standen, sei es zur Derbesierang ihres Einkommens unb damit ber Lebenshall tng oder z im Zwecke des Erwerbes von Vermögen ihr Ziel durch Dörsenspek rlationen za erreichen versucht. Bei stetig zunehmendem Markst trz and dem dadurch bewirkten Empor schnellen der Kurse sind ohne Zweifel vielfach recht erhebliche Gewinne erzielt worden. In diesen Fällen dürfte die Steuerpflicht ohne weiteres gegeben fein. Selbstverständlich kann von einer Besteuerung des Spekulationsgewinns erst dann bie Rede fein, wenn eine Realisierung ber Objette erfolgt ist. Har beispielsweise ein Steuerpflichtiger Wertpapiere zu Spekulationszwecken gekauft, bie nach dem Erwerb im Kurse gestiegen sind, so kann von einem steuerpflichtigen Gewinn zunächst keine Rede sein, denn ein solcher kommt erst mit ber erfolgten Veränderung in Frage. Ein Gewerbetreibender mit regelrechten Duchabschlüssen, bie feiner Steuererklärung zu Grunde gelegt werden, hat bie Wertpapiere mit bem Anschaffungspreis w die Bilanz einzustellen, ist jedoch^ der Kurswert niedriger, so ist er berechtigt, letzteren an- »usetzen Die Entscheidung ber Frage, ob im Einzel- fall ein Spekulationsgeschäft vorliegt, liegt beim Finanzamt. Der Steuerpflichtige hat die Verpflichtung alle innerhalb bes Steaenahres getätigten An- unb Verkäufe in Effekten ufto. gebet Steuererklärung anzugeben, auch solche, bet denen er bie Besteuerung eines erzielten Gewinns für nicht gegeben erachtet. Im letzteren Fall ist nähere Degrünbung zu geben unb ferner fmb über Tatsachen, bie behauptet werden, Unterlagen zu erbringen, auch kann bem Ster«tofltchll9LU aufgegeben werben, seine Angaben durch Der» sicherung an Eides Statt za erhärten. Unter den Begriff Spekulationsgewinn im Sinne des § 11 Rr. 5 EG. fallen Gewinne aas ber Veräuberung von zr Spekulationszwecken er- iptrbenen Grundstücken, Wertpapiere, Devisen, Forderungen u. a. _ , Erlittene Verluste sind stets m bem Hahre m bem erzielten Gewinn abzusetzen, m welchem Lsän-ck-o-Slowalen. 3 Türken. 2 Htrainer, 1 Ungar. Eine ttel-ersicht nach Siudienfächem zeigt sol- “ ,__ö: Theologie 54, Rechtswissen- lledizin 339. Veterinärnredizin 137, stützen sollen. “ I Philosophie 128. Pädagogik 5, Mathematik 42, Die HandÄskammer hat ben Herrn Ober» I Raturwissenschaften 54, Ehemie 161, Pharmazie bürgermeister der Stadt Gieben auf bie Dachterle 22, Forstwissenschaft 65. Landwirtschsit 230, finanzieller Art aufmerksam gemacht, welche In- Staatswissenschaften (nicht ein geschlossen bie Stu- dustrie rnd Handel daraus ervxich en, das» Preis- bterenben, die zugleich Rechtswilsenschaft st rdleer Höhungen für elektrischen Strom ren) 219, Geschichte (nicht eingeschlossen die Stu- mit rückwirkender Kraft in der Regel dierenden, die zugleich Phrlologie studieren) 10, erst am Ende des Monats bcfcmntgegeben werden, Klassische Philologie 19. Aeuere Philologie 99. und um Abhilfe gebeten; leider haben diese Be- | Von ben 123 Studentinnen sind auS Hessen mühungen nicht ben gewünschten Erfolg gehabt. Zur DekäTnpfung der In jüngster Zeit überhand nehmenden Metalldlebstähle haben 75, Preusten 24, Bayern 1. Württemberg 1, Thüringen 3, Oldenburg 1, Anhalt 1, Bremen 1, ^llv ,„.y.lwww „___ Dänemark L Indien 1, Lettland 2. Litauen 8, bie hes ischen Handelskammern eine Verschärfung Rorwegen 1, Polen 1, Sowjet--Rublaiü> 1, 11 (mlne ber Bestimmungen des Strafgesetzbuches unb die I 1. Im Studium verteilen sich die Studentinnen Einführung der K o n z e s s i o n s p f l i ch t s ü r wie folgt: Theologie 1, Rechtswissenschaft 3. Me- Althändler vor geschlagen. dizin 19, Philosophie 10, Mathematrk 6. Ratur- Siner Anregung aus GeschLftsk.Äi«, Mg- SST“161 Ä 96artnaäl* gebend, hat die Handelskammer ben Deutschen Irrdustrie- unb Handels tag LL'l | | ' | AM, ’fc-'iy '-"‘'v v», - - —---— wirtschaft 7, Staatswissenschasten 16. Geschichte 2. ÄSL 8 £*» «rr»!?..« I matir, 23 Raturwisfenschaften, 92 Ehemie, 9 Bhar- mazic 51 Forstwissenschaft. 102 Landwirtschaft, 80 Staatswissenschaften, 9 Geschichte, 13 Klassische Philologie. 76 Reuere Philologie. Die hessischen Studentinnen, die in den obenstehow ben Gesamtziffer von 904 mit 'enthalten sind, studieren: 2 Rechtswissenschaft, 13 Medizin, bcei ------. Ä . Philosophie, 4 Mathematik. 6 Raturwissenschaf- bezahlung bestcll.er Waren so.dem. DreHan- ten 6 Chemie, 3 Pharmazie, 4 Landwirtschaft, delskammer kommt gerne dem Wunsche ber ochwe- 8 Staatswissenschaften, 1 Geschichte, 1 Klassische sterkEmern nach, sie in ihrm Bestrebungen zu Phi^^gie, 24 Reuere Philologie. unterstützen, dab solche U nji t te_ nicht Wetter Don ben 1864 Studiereirden haben bas Reise» ein -ei6t. obß- f '^loss-me V^ckräge erfüllt, bisherrge »^gnis: von Gymnasium 786 (darunter neu im- Lit-ferungs- i nd Zahlung^ be' i gingen beUeballm matritullert 196), von Realgymnasium 430 (109), und neue Bestellungen erteilt werden. Die Han- Don Oberrealschule 464 (83). Mit Zeugnis für das delskammer richtet demgemäb an die Kaufmann- 93 (23); 81 hiervon fallen allein auf die schäft ihres Bezirkes die eindringliche Ditte, ihren Landwirtschaft. Mit sonstigen Zeugnissen 91 (21). bem ^-tebei geftteget fbtb. Dtefer Durchtchnttts- 6cred>TTungtn liegen bie Erhebungen am 10 unb 24 öanuar Augrinbe Die sprunghafte Tierteuerung ÜebenAbebürfnilk. bie auf den erl! tu die letzte 3anuartm>4)e lallenden THarf- flur* ein getreten ist, kommt daher In der für den Ourd^dyiUt des Monat« Januar berechneten 3n- bcfAtfler noch nicht zur Cfreüang Schwedische Nothilfc fSr die deutschen Studenten. Don der Siebener S l u d« n i en h i ls e totrb uns geschriebene Die Rot in der Studentenschaft wächst unter ben Jeuerung«fr>;gen bet Ruhrbesetzunz in« Un- enrägl'che Xaulenbe von ötubterenben stehen schv" i«Ht unmittelbar vor der Frage de« Abbruche ihrer Stadien mitten im Semester. Zur Linderung dieser Tlottage hat da« um die Stu- be.lenf Ixift bi Deutschland hochverdiente grobe schwedische StudenlenhilfSkornilee ber Dic:schastshllfe der Deutlichen Studentenschaft 100 Millionen TBart überwiesen. die sofort an S- -4000 Studierende al« einmalige Tlotbechilf« oertcili werden sollen unter besonderer Berück - slchtigung der im befehlen Gebiet liegenden Hochschulen und der au« diesem Gebiet stammenden Studierenden Die Auswahl der Studierenden erfolgt lediglich durch die örtlichen studentischen Tvirtschastskoroer, und zwar durch deren Zweigstellen der Darlehenskasse der Deutschen Studenten schäft. die infolge ihre« einheitlichen Aufbaues bk rascheste, gleid)mäßige und gerechte Verwendung verbürgen 3m übrigen besteht bei diesen schwedischen Rotbellxcken Im Gegensatz zu den von der Darlehenskasse sonst verteilten Darlehenssummen keinerlei Rückzahlung« vflcch: Bewerbungen sind mit dem Tkrmerf .Schwedische Rothllfe" an fede Hochschule zu richten unter ber Anschnitt .Zweigstelle der Darlehenskasse der D.-utschen Studentenschaft". Sie müssen neben den kurzen Perlonalangaben enthalten die 6c- mesterzayl, da« Studienfach, die bisherige wirt- schafUiche Selbsthilfe und eine kurze Schilderung der äugen bl irtlichen TZotlagc. Umgehende Ein- lenbung dieser Gesuche von allen Studierenden, die durch die Entwicklung ber letzten Wochen in Not geraten sind, auch soweit sie schon fehl die Hochschule verlassen haben und tm Erwerbsleben stehen, ist dringend erwünscht •• Abbau der SchwerkriegS Kelch ä- digten-Abteile? Gin neuer Erlaß de« Rcichsvmbchrsn^inssters ermäch'.igt die Gi enbahn- beamten, von jetzt ab auch Frieden-invaliden, Schwerunfallverletzten. Blinden, Krüppeln und äb .Heben hilfsbedürftigen Personen freie Plötze in den Zügen zuzuweisen d.e während des Kriege« und In der Zell der Fahrplanalnschvänkungen einaeführten Schwerfrieg?belch idigien - Abteile" werden fetzt über an« mänlg berutzk, und da sich die Platzverhältrrisfe i-n den Zü^e, ständig gebessert haben, ziehen es die Kriegsbeschädigten bot. In den andern Abtellen zu sitzen, wo sie regelmäßig einen bequemeren Sitzplatz finden. Aach wiederholten sorgfältigen Zählungen ist die 8. Klasse in den Schnell- und Gllzügen zu etwa 70 v. H. in den Personenzügen zu etwa 45 v. H. besetzt, und so ist zu erwarten, bah die Dlahver- bältnisse In den Zugen sich mehr und mehr denenf ber Dvrkrieaszeit nähern und daß darum die Wiederaufheoung ber Schwerkriegsbeschädigten- 21bteile erfolgen Bann. •• Eine Mahnung zur Borsicht bei der Aufbewahrung giftiger Flüssig- keile n wird vom Polizeiamt ®teßen Im Amts- Berfünblgung«blatt veröffentlicht. Ss heißt da: Diel fach, sowohl Im Haushalt als tm Gewerbebetriebe. werden Gefäße, die zur Aufnahme von TüiIrrung - und G nußnttteln bMmmk find, tote Wein- Bier- un? THincraltoaf erflaichen. &u Aufbewahrung giftiger Flüssigkeiten, die Im Hausball oder tm Gewerbebetrieb Verwendung finben sollen sz B Salzsäure. Salpetersäure. Karbol- säure, Lysol. valmiakg Ist. Sublimat dsung u. bgt) benutzt, ohne daß Dorkehrungen getroffen werden, durch die der Gefahr einer Verwechslung des- giftigen Inhalls ber Gesäße mit einem Tahnmg«- oder Genußmittel vorgebeugt wird Infolge dieses auf Unfenntnfc« und Anachtsamkeit, auf Dlcich- aülligkeil oder Rncksichlslnliokit zurückzuführenden Bersahren« sind schon häufig Personen, die aus Derschen au« solchen Flaschen getrunken haben, schwer erkrankt ober gestorben Ebenso wie es für Giftdändler durch tz 15 der Verordnung, betr. den Verkehr mit Giften, vom 17 Avril 1885 verboten ist. Gifte in Drink- oder Kochgesäßen ober in solchen Flasch'' -»der Krügen abzugeben, deren For n ob?r Bezeichnung die Gefahr einer Verwech'.ung des mit llajrang«- ooer Genußmillein herbetzuführen geelgnd ist. muß auch demjenigen, ber giftige FlÄligleiten in Besitz bat um sie un Haushall ober Gewerbe zu verwenden. schon bn Hinblick auf seine zivil- und strafrechtliche Derantworllichkeit b tnamb anemp- fvhlen werden, die gleiche Vorsicht bei ber Aufbewahrung diefer SiuJhgfetten od wallen zu lasten. Landkreis fHefce«. y Wiefeck, 5. Febr Die Konzerte unsere» kaum vier Iahre allen indRner-Quartetl» .Harmonie" unter Qedung von Otto IRanl N#tgen immer, wie das gestrige zum Besten der Ruhr Hille. Im Ehor eine v^cgfal: bet Aussprache und ein Ginsühlen in dte Seele b.T Vortrag Taufe, bte kaum übertroffen werden können. Du c4>tolt- r la leiten in dem neuen Jooc , Mondzauber des sLmurter» Kern wurden glänzend gdoft 3n Gciegs .Länderkennung ueb sitenberg« .Muhle im Schwarzwald" Halle der Ghv mehr al« eine tüchtige Begleitung in einem aus Gießener und btehgen Heuen gebildeten Orchester s Leitung Herr Hertel- Sießenk aus dem unser Heinrich Dank In einer Romanze für Sarnet-Solo l Tauben, beifallswürdig heraus trat. Schade, daß «. eröffnend mit der Ouvertüre zu .Zar und Zimmermarm nach einer Welodienreihe au« Mo/tr.sche.i Obern in Anbetracht der rvrgeruck t.i Stunde un Stea- des .Ginzugs ber Gäste" au« Tannhäuser mu einem Manch schließen muß.e. 21« Solisten hatte man Otto Sbel mann (Bariton,. Frankfurt a. M gewonnen, der auch die Lhöre de« Quartett« minatg. bei ®neg bie Solopartie übernahm und in Liedern von Schubert und Mozart (Zauber löte) ein gutes Organ verr.et. ' Langd. 4. Febr. 2m Z^ta^^ d"" ber Burenfuhrer Koos Hovste. Gr schilderte in packenden Dorten, bte oft von Humor durch- bnmgen waren, öreignlffe aus s-'tnem Leben unb warf dann interessante St reiflich er aus die ßei- ttge Zett und die Rot unterer Tage. Gr sprach aß ,wunb inb Berater Sine ©eßrfammling für bie Ruhrhilfe ergab 180990 Mk.. zt ber dann noch 1696 Mk. durch Spenden In der Schule hinzukamen. Rodheim an ber Horloff, 5. Febr. Dieser Tage sprach hier bei einem Fimilienabend ber früßerc 'Burentommonbant Kos Joost«. Er verstand e« In vorzüglicher Deise, die Herzen feiner Zuhörer zu gewinnen. Gesangverein, Schülerchor und Deklamationen umrahmten Hoostes Ausführungen. Gr sammelte am Schluß für bie Ruhrhilfe und konnte aus unserem kleinen Dorf von 350 Ginwohnern 42 000 Mark mitnehmen Die Sammlung von Raturalien wird Turnen, Sport und Spiel, die hiesige Ortsgruppe des Bauernbundes ins Derk fetzen. Gießener S. E. von 1900 Da u - ligasieger bc« LahnkreiseS. 1900 gewann auch das letzte noch a tsständige Ga tspiel in Marburg gegen 1860 mit 1:0, Halbzell 0:0 und g-kalifizierte sich damit al« Vertreter des Lahnkreises für die Spiele um die Meisterschaft des Gaues Hefsen-Hannover. Die Mannschaft hat chre Erfolge in der Hauptfach- ihrer guten technischen Durchbildung und ihrem großen Sie- oeswillcn zu verdanken. Die weiteren A csschei- oungsspiele um die Meisterschaft de« Gaue« werden schon an den nächsten Sonntagen vor sich gehen Vermischte». lieberftt>entmutigen und Hochwafferschaden. Bcrlin, 6. Febr. Aus Mittel- und Süd- deutschland kommen zahlreiche Meldungen von ileberschwernrnungen und Hochwasserschaden. 3n der Rähe von Halle. Raumburg und Rudolstadt ist die Saale über die Ufer getreten, bte Unstrut und bie Helme haben weite Diesen und Recker überschwemmt. Auch der Main führt Hochwasser und hat in Dürzburg Keller, Parterrewohnungen. Stallungen und Lagerplätze überschwemmt. Die Ober- main-Schiffahrt mußte eingestellt werden: auch die Donau schifsahrt ist wegen Hochwassers st lllgetegt • Die Goldschätze der Phara vnen. Die kostbaren reichvergoldeten Geräte, die aus dem neuentdeckten Grabe des Pharao Tutancha- rron geborgen wurden, führen der erstaunten Rack,vxlt den märchenhaften Reichtum ber ägyptischen Herrscher besonders deutlich vor Augen. Von den Schätzen, die der Pharao besaß, dessen Grab jetzt aufgefunben wurde, erzählt eine große 3nf z hole in Sck.l si n zi rnliy teilen geworden 3m Fearuar 1916 hat ein GattlermeMer in Zibells sschlesi'ch. Ob rlaufih) aof feinem Grundstück ein H« melin g».f.mgen. 1915 wurden einem Dartenväch e: in 7)lieg an ber Oder nach und nah 30 jurge Hübner eibifsen. Als er eine Falle aufstellte. fing er darin ein Hermelin. 1914 wurde in ter Räte des Städtchens Marklissa am 31er- gebirge ein He.nrUin beobachtet, aber nicht erlegt. Die Hermeline wandern in kalten Dintern aus dem ruflikcken Tiefland durch Polen im deutfchcn Osten ein. Gs ist nicht ausgefchlosfen, daß Im Sommer He-weline erlegt werden, die man für Diesel hält, da der Sommerpelz des Hermelins ber Diesel sehr ähnlich ist. 'Die Rabelais umsonst reiste. Sine luftige Geschichte aus bem Leben de« großen fvan- zösischm Satirikers Rabelais wird In .Rxlams UniDcrium" aufgeflischt. Aus einer Reise war ihm in Lyon ba5 Geld ausgegangen, so daß er weder im Gasthof feine Rechnung bezahlen noch nach Paris weitersahren konnte. Da verfiel er auf einen merkwürdigen AuSweg. Ec wandte sich an die Aerzte der Stadt ^on, stellte sich ihnen als Kollege vor. und im Verlauf dec medizinischen Besprechungen teilte er ihnen unter dem Siegel der Verschwiegen teil mit, daß er au« 3talien ein feines Gift mitbringe, um König Franz und feine ganze Familie zu beteiligen. Die Aerzle ließen, über solche Verruchtheit entrüstet, Rabelais sofort ve«haften, und nun wurde er auf Staatskosten nach Paris befördert, wo der König, sein hoher Gönner, bem er sofort zur Verurteilung vorge- führt würbe, mit ihm über seinen gelungenen Streich weiblich lachte und ihn zur Abenblatel babehiell. ' Sine Kritik Rossinis Sin Schüler Rossini- bat ißn um bte Erlaubnis, ihm zwei eigene Kompositionen Vorspielen zu bürten. 2llS er bie erste beendet hatte, blickte er erwartunasvoll nach dem Meister, worauf Rossini lächelnd erklärte: .Die zweite gefällt mir besser." Handel. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung) Damm: rlntw. »Brüssel . Holland Vonbon Vari« Ckhwetz..... Cvanlen 3'alien...... yiflabon-ODOtto Täneinark.... 9ioriuf 6015 157L- 1578,- 1244 50 1260,10 24424.^1 245.1.15 7144,60 718040 5!f±Lii5 1835,40 1S44A) 7082 25 7117*75 71X2^5 7117.75 lOOSSUß 10080.15 S775M6 87944^5 M86 61.14 1421JKI 14-A50 1134» 114036 Danknoten. Uranksurl n.TL 6 Februar. Schweizer No«en.......... flrnnidfiftbe Noien Dänische Noten Schwedische Ro en Hollänbilche Noten Teiiifdj-Cefirrreidj A 100 Kronen Auierik 'Nische Noten (tnalilche No'en 3iQlieniftbe Noren......... Bel usche dkoien Unnaiifcbe No en Tschechoslowakische fielen ... dtorweal'che flöten Rumänische Noten ... Svanische Noten Brief «elb 7DO- 7150- »434.- 2415 — 7100- 7(0 10040- 9U2O- B1Ö0.— 14250- 5325 52.75 8SR75.— 17975 V- 178B5O— 1870— 1X50.— 2130- 2100- 1130.- iiöa- 1BJÖ 18050 Berlin, 6.Febr. BörsenstimmongS- bild. Bei einer bemerkenswenen Terfteifung der DeldsLye machte sich ün Devisenverkehr btt unverändert kleinen Umsätzen heute Reali- (?int 5113 *tw saNOnsneigunn flärter vemerrvar. zumal anifl die Reichsdaru l urch Abgaben auf ben Kursstand drücken soll. Aus Zahlung Acuyork gab von 41 500 vormittags auf 37 750 nach. Später hörte man wieder etwas höhere Kurse nennen. Für Effekten ließen die für die führenden SpezlalvLpiere im Freiverkehr genannt len Kurse überw.egend ben Rückschluß auf rin Anhalten der festen Grundstimmung zu. Ader auch hier haben sich die Geldsätze ganz beträchtlich erhöht. Berlin. 6. Febr. 3m Einklang mit beit stark ermäßigten Devisennotierungen stellte» sich auch die Preise am Prvdukienmarkl überwiegend etwa« niedriger. Das Angebot au« bem Inland« war aber sehr gering. Für Weizen bestand Rachfrage Berliner und auswärtiger Mühlen, wobei die Preise zum Teil wegen der Dezahlungsfrage auseinander gi i* gen. Gerste war in guter Qualität gesucht, aber kaum am Markte. Für Hafer zeigte sich von auswärts einige Nachfrage. Die Maispreif« behaupteten im allgemeinen wegen verstärkter auswärtiger Nachfrage Ihren Stand. Di« übrigen ArtUel hauen ruhiges Geschäft. Frankfurt a. M. 6. Febr Börsen» st i m m u n as b i l b Am Devisenmarkl seyte eine schwächer« Tendenz ein. Dec Dollar, der In den eiflcv MorgenOuirden mit 41 003 gebanbell wurde, stellte sich fVäter auf 40 000 bU 39 000 Der Effektrovertehr von Buroau zu Bureau ließ toie» der eine feste Haltung erkennen. Größeres 3iu«- esfe bestand für Furbenwene. Badifche Auillu 60 000 bi« 62 000 bi« 64 030. Höchster Surbcn 55 000, Scheideanstall 80 003 bis 62 000 ElekNi- zilätspapiere fanden Beachtung. Ulflnta iahten lagen ruhiger. Schilfahriswerte fest Urner den Dalutapapieren bleiben Oefterr. Ärtbliandall unb Ungamrenten begehrt. Türk^mverie leicht kend Äof1a-3nbuftrietxiblere blieben weiter In reger Nachfrage. Dte Ausfichten des morgige^ Effektenveckehr« find angesichts ber vorltcgerMen Order als günstig zu bezeichnen. Um 1 Uhr wurde ber Dollar 38 500 genannt bi llhr c eic 25. li ilipc«1 iJ dtl -unda pfyint i liricn 6 bu P o' (3n einem Teil ber Auflage wiederholt) DaS französtsch« Chaos Im Ruhrgebiet. öffen, 6. Febr. (MTB.) Der Regle- rung«präftbenl In Düffelbors teilte bem städiifchen BefatzungSarnl in E'fen mit. daß die interalliierte Kohlen- un d Kontrollkommission nach der Erklärung ber Besatzungsmächte und ihrer Vertreter eine ZI - Vilbe Hörde set Sie lei zu Irgendwelchen Requisitionen nicht berechtigt. Essen, 6. Febr. (DTB1 2file Grenzstationen melden, daß die ReparationSkobie für 3 i a - Elen ebenso wie di« VertragSkoble sür 3lallen und die Schweiz nach wie vor zurückae- ballen wird Die Durchfuhr von Nebenprodukten der Kohle, tote Benzin. $