m. 235 CrM*ini «yl'ch, in Liehen Schiff in Not! Wer von dem 21bbruch des Ruhrkampf c« ehtc Befserung unserer Finanzmiserc. eine Festigung unserer außen - und tnnerpolittfchen Lage erwartet batte, der muhte in dieser Woche bitterste Cnttaufdiungcn erleben J!id)t allein, daß Poinoare nickt im enlserntesten daran denkt, nun auch seinerseits dle Dassen yi senken, nein, auch die latente innere Krise der letzten Wochen ist nunmehr offe. mm Ausbruch gekommen. Die tiefe Demütigu"^ vor einem unersättlichen Feinde, die in der Aufgabe des passiven Widerstandes von wei- lesten Kreisen des deutschen Volkes hart emp. funden wurde. Hot sich politisch In einem merklichen Ruck nach rechts umgesetzt, dem von der Gegenseite der Kommunisten und äußersten sozialdemokratischen Linken größte Aktivität entgegengestestt wird. Die AeichSregierung Hot dieser gespannten Situation durch Verhängung des Ausnahmezustandes Rechnung getragen. Darüber hinaus ging sie endlich daran, im Rohmen eines sogenonnlen „Gr- mächtioungSgeseyeS" vom Reichstage diktatorische Vollmachten zur Durchführung der dringendsten finanziellen. wirtschaftS- und sozialpolitischen Maßnahmen zu for- beim. Heber dies Ermächtigungsgesetz ist die „Große Koalition", das vielgepriesene Ergebnis eines fünfjährigen parlamentarischen Kampfes, zu Fall gekommen. Daß die Rotton in dieser Zeit höchster oußenpollttscher Rot ein solches Schauspiel erleben mußte, und wie sie eS erleben mußte, ist wahrlich kein Ruh- meSblatt für den deutschen Parlamentarismus. 3n Tagen, wo nur kühle und schnellste Entschlossenheit mit fester Hand baa Reich vor dem Zerfall bewahren konnte, können die Parteien für dies unsagbar traurige Schauspiel des Paktierens und Lavierens um Fragen des Prestiges und des Porteidogmas in ollen Kreisen des deutschen Volles nicht dos geringste Verständnis erwarten. Die Vorgänge, die zum Rücktritt des Kabinetts Strefemann geführt haben, können soweit man sie vor der Kulisse der FrakttonSzimmer heute schon klar erkennen kann —, auf jeden Deutschen, der eS ehrlich mit seinem Vaterlande meint, nur tief entmutigend wirken. ES ist empörend, wie man so weittragende und für die Rettung der Ration unerläßliche Veschlüsfe. wie sie der Entwurf des Ermächtigungsgesetzes enthielt. zum Gegenstand eines elenden Kuhhandels Mischen den Parteien machen konnte. Denn das die Frucht am Baum einer fünfjährigen parlameniarifchen Hebung war. bann wird sich doS deutsche Voll allen Ernstes die Frage vorlegen müssen, ob die Verpflanzung dieses Baumes ouS den Ländern des Westens auf deutschen Boden recht war. Das Ermächtigungsgesetz, wie eS das Kabinett Sttefemann dem Reichstag vvrzulegcn gebad)te und an dessen Einbringen der Kanzler auch jetzt noch fefthält, verlangt, weitgehende Vollmachten, um ohne die Hemmungen der normalen Gesetzgebungsmaschine ohne weitere > Verzögerung Währung und StaaishouShg^t sanieren zu können. Vereinfachung des Steuer- fvstemS, Beamtenobbou, Befreiung der Wirtschaft von den Hemmungen der Demobil- machungsvcrvrdttungen, Hebung der Produktion durch Steigerung de. Arbeitsintensität und Verlängerung der Arbeitszeit in der Hr- produklion, Heberwochung der Preispolitik der Syndikate und Monopole das alles waren Programmpunkte, für die sich das Kabinett einmütig einzufeyen entschlossen hatte. Statt aber nun mit diesem festtimrissenen Programm vor den Reichstag zu treten und an die weiteste Oeffentlichkeit zu appellieren, wie es doch wohl Sin ndcs parlomentottfchen Systems ist. so wie wir es wenigstens in den westlichen Demokratien kennen, suchte das Robinett hinter den Kulissen die 'Parteien der großen Koalition für feinen Einwurf zu gewinnen. ES begann das au« früheren Krisen la sattfam bekannte, in dieser Widerwärtigkeit allerdings noch nicht dagewelene Feilschen um jeden einzelnen Punkt des Programms, woran dann schließlich Kabinett uno große Koalition in Stücke gingen. Der starke nationale Zug, der nach dem Eingeständnis der Ruhrniederlage durch unser Volk ging, hatte in Kreisen der Deutschen Volkspartei den durchaus verständlichen Wunsch reifen lafsen, die starken nationalen Kräfte, die jetzt in der deutschnationalen Opposition biS zu einem gewissen Grade brach liegen, zur verantwortlichen Leitung des Reichsschiffes In Tagen höcher Rot heran- zuziehen. Man glaubte außerdem in den Krei- |en Der Volkspartei, daß das ErmächtigungS- aefetz nut in Händen Solcher Manner feinen Sinn behalte, die auch zu feiner rüdfichtslofen Durchführung entscklofsen seien. Hnd hier hegte man offenbar Bedenlen gegen die Entschlußfreudigkeit Dr Hilferdinge. ein Hmstand, den man angesichts deS trauriacn Fiasko« feiner ULählUiigStvsorm recht wohl begreiflich finden Rückkehr zur großen Koalition? Einlenken der Sozialdemokraten. — Verständigung über das Arbeitszeitgeseh. Berlin, 6. Ott. (DTB.j Nachdem am späten Rachmittag die Führer der Koalitions- Parteien unter dem Vorsitze deS Reichskanzlers hi einer eingehende» Aussprache über die dringend« Frage d«S Arbeitszeitge- fetze S xnb die damit zusammenhängende Frage der ProduttiouSsteigernng zu einer weitgehend«» Einigung gekommen waren, wurden in den späteren Beratungen die Sruudzügr deS ArdeitSzeitgefeß.S festgesetzt »nt> so bi« Gewähr gegeben, daß die a u f gesetzlichem Wege erfolgende Verabschiedung dieses Gesetz.« seilmS der .koalitionSpar- leien unter einheitlichem Gesichtspunkte erfolgen wird. Die sozialdemokratische Fraktion wird heul« morgen um 10 Hhr lediglich dazu Etelluug nehmen, ob sie deu Erklärungen ihrer Führer beitritt, woran nach Lage der Dinge wohl kaum zu zweifeln (eil wird. Der Rangier wird danach die Re. ,crungebiidung auf der Grundlage der Koalition allein vornehmen und die Erklärungen der RcichSregierung zur außen- und innenpolitischen Lage in der heutigen ReichSlagSsihung abgeben. Die Sitzung beginnt um 2 Hhr nachmittag«. Rachdem nun allo Streß mann« Verlach zur Bildung eine« ühcrparlamentarishe" Äabinett« gridicitcrt ist, scheinen nach ber oben vorliegenden Meldung die auf die (initiative der Demokraten und bei Zentrum« tich gründenden Bemühungen nur eine Rekonstruktion bei Großen Koalition 6r*rlg zu versprechen Ein abschließende« Ergebnis der Berhandlungen ift noch nicht fr-fnnnt. Jo daß man Grünt genug bat. der recht optimistisch emmutenben M L ung deS Wollsbureau« mit aller Sbcpsc» zu leg.gnen, die auch in allen Blät- tem der Reich«t/auptftadt zum Ausdruck kommt Diese Verhandlungen gmgen au« von folgendem Beschluß der Demokcc-'ea der dem Re chZpräsi- demen. dem Kanzler und dm anderen Fraktionen übermittdl wurde .Di« demokratische RrichStag-fraktion richtet an den RcichSprät identen und den Rrichs- kcmzler die dringende Aufforderung, die Versuche zur Wiederher st (lung der Großen Koalition nochmal» ei iftlih zu unternehmen Wird cm sr'chei Versuch nicht unter- ntmrmca. so sieht sich die Ziokiion nbch' in der Lage, einem sogenannten unpolitischen Kabinett ihr (Pertrauen auszusprecde i." Wie da« Blatt da« Kanzler«. .Die Zell", schreibt, war. auch abgesehen von diesen Bestrebungen auf der Seite d"i Koalitionsparteien dir Möglichkeit einer Rückkehr zur alter Koalltions- bilbung im Auge behalt:n worden. 58 war aber klar, hab die Erreichung diele« Ziele« letzten Ende« mchi von dem Reichskanzler oder d.m Reichspräsidenten und auch nicht von den übrigen Koalitionsparteien. sondern lediglich von ber sozialdemokratischen Reich«» tagsfrattion abhir.g Denn die Koalition war daran gescheitert, daß d>e sozialdemokraci che Rei t>«:ag«fvaktton dem E> macht igungSgesetz ihre Zustimmung versagt hatte D.e sozialdemokratisch? Reich?tag«sraktion trat um 10 Hhi zu einer Sitzung zusammen, um nochmal« über ihi. Stellung »um Ermachtigung«- gefebju beraten. Kucz nach 1 Hhr begab sich der Avg Heimann VI ü 11 e r zum Re.chskunzler, um über da« Gigcbni« der Sitzuirg zu berichten Die Fraktion wai. nach einem Berich' de« .Jag”, zu tem Entschluß gekommen, die während der ganzen Kabineitskrisi« mit aller Erergio zurück- gewielcne Fordeiung de« Rech^konz'ers ein Ermächtigung »gclcy nicht nur für willlchaitsvoli- tische und iinanzpolitischc. sondern auch für soz.alpolitische Maßnahmen zu schaffen, nunmehr anzunehmen. Damit war die Frage der Arbeitszeit. die im Mittelpunkt der Dcskustcon der letzten L,ge stand, nad, dem Wunsch der bürgerlichen Fraktionen etwa aus Grund der Formel geregelt, die bet Reick Sa i bell «Minister Br iun » mit dem btS- hetigen Reichssinanzmtnifter H11serding > i ter entscheiden den. aber für den Bestand de« letzten Kabinett« cigctniftlcfen KabinetlSsiyu.ig am Montag abend vereinbarte Die so ialdemokratische Si nltlon soll sich weiter bereit erklärt Haden. auf eine Wiederbesetzung dc« Reichsfinanz. Ministerium« mit tzilferding zu verzichten Damit waten die Forderungen, die die Frak- tirn ber Deutschen BvlkSpartei bei Beginn der Krise ‘.emuliert hotte, tatsächlich von den Loztal- demoktaien angenommen Die einzige Konzession, die von den Sozialdemokraten statt dessen gefor- bett wird, ist die Schaliung eine« zweiten Posten« eine« Staatssekretär« im Reich«- arbeit«minifterium. der mit einem Sozialdemokraten besetzt werden und die Regelung der ArbeitSzeitlrage übertragen erhallen soll Möglich ist. daß auch der Pötten de« Reichs- e r n ä b r u ng « m i n i ft c r « neu besetzt wird und daß einige Ministerien tn den noch in Gang befindlichen Verhandlungen entsprechend der ursprünglichen Absicht des Reichskanzler« zusrm- m en gelegt werden Verhandlungen über die Besetzung der Poften des Finanzministers. de« Wirt- schaftsministerS und deSEmährungsrnrnifter« wurden. ohne daß dabei mehrere bestimmte Restort« in« Auge gefaßt werden, unter anderem mit dem Direktor Schacht von der Darmstädter Rattonal» bank und mit dem bekannten Kommerzienrat R a - bet bge geführt. 3m Anschluß an die Besprechung zwischen dem Reichskanzler und dem Abg. Hermann Muller ist dann die Fraktion der Deutschen Volkspartei zu einer Sitzung zusammen getreten Sie kam nach kurzer Debatte zu der Auffassung, daß nunmehr die Voraussetzungen erfüllt seien, an die sie ihre Dntlchließung vom Mittwoch geknüpft hat Es scheint also nunmehr zwischen den bisherigen Koalitionsparteien Einigkeit über die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz zu bestehen Die Vorbedingungen einer Rückkehr zur Großen Koalition scheinen damit gegeben zu fein wird. Der dritte und fDrin-jenb? Punkt mar die Frage der Mehrarbeit. Die Vollspartei wollte über den Regierungsentwurf hinaus auch vor einer Verlängerung der Arbeitszeit nicht zurückgefchrrckt wissen. Hm diese, trotz der AbschwächungSversuchc des FraktionSvorsitzenden eines gewissen ultimativen Charakters nicht entbehrenden Sorbet ungen entbr tnnte nun der Kampf der Parteien. Die Frage einer Einbeziehung der Deutfchnattonalen in die Regi-.runqskoalition wurde auf das ablehnende V-.rhallen der Sozialdemokraten beiseite gestellt. Auch die Ftagc einer Reubeseyung deS Finanzministeriums scheint bald aus der Diskussion ausgeschieden zu sein, nachdem die Sozialdemokraten darauf bestehen blieben, daß ihre vier Genossen ihr Amt sortführten. Blieb noch die Mehrarbeit, über di: keine Einigung zu erzielen war. Mit einer Zufallsmehrheil von sieben Stimmen lehnte die sozialdemokrattsche Fraktion die Ausdehnung des ErmächttgungSantrageS auf die soziale Gesetzgebung ab. Der Kanzler, der — offenbar durch die endlosen, unerauidlichen Verhandlungen mit den Parteien mürbe gemacht — die Entscheidung in ljener Feld- schlacht vor dem Plenum deS Reichstages scheute, bot dem Reichspräsidenten die Demission deS Kabinetts an, die dieser annahm und Dr. Stresemann mit der ReubÜbung beauftragte. DoS war am Dienstag abend Bis zum Augenblick, wo biese Zeilen zu Papier gebracht werden, sind volle drei Tage vergangen, ohne daß man auch nur eine Aussicht sähe, wie die KrisiS eine befrkblgmbe. gangbare Lösung finden fönte. Kostbare drei Tage neuen, schweren Ringens unserer Volksgenossen an Rhein und Ruhr. Tag« weiteren maß- Io feil <2Mtxrungffl>erfaIl6e Xagt tüux in Sachsen und Mitteldeutschland sind für das nationale Rettungswerk unwiderbringlich verloren gegangen. Tage, tn denen man in Berlin n ch einem nut allzu berechtigten Wort eines beulfchnationalen Blattes auf ledern, sturmgepeitschtem Schiss darüber abstimmt, wie das Steuer gelegt, wer an die Pumpen, wer an die Rahen soll. Die unermüdlichen Versuche Dr. Sttese- mann«, ein neue« Kabinett zusammenzubringen, haben bisher keinen sicktbaem Erfolg gezeitigt. Ramhafte Männer der Wirtschaft, Sozialdemokraten und Deutschnationale, versagten sich dem Kanzler. Der Gedanke eine« über» parlamentarischen Kabinetts findet dagegen anscheinend bei der bürgerlichen Mitte wenig Gegen..ebe. Es bleibt offenbar nur ein Weg: die Bildung einet Minderheitsregierung der bürgerlichen Mitte, der der ReichSpräfident auf Grund ferner außerordentliche,! Befugnisse nach Artikel 48 der Reichsverfassung diktatorische Vollmacht im Rahmen deS Ermächtigungsgesetzes gibt. Sollte der Reichstag von seinem im gleichen Artikel festgelegten Recht Gebrauch machen, die Außerkraftsetzung ber von der Regierung getroffenen Maßnahmen verlangen, bliebe dem ReichSpräfidenten als ultima ratio die Auflöfung de« Reichstages und der Appell an das Voll. E« ist eine bitterernste Stunde der Entscheidung, vor die das deutsche Volk der Druck eines hartnäckigen, zielbewußten Feindes vor den Toren und der mißverftandene ParsamentariS» muS im Innern gestellt hat. Möge die Stunde entschlossene deutsche Männer finden, die willens sind, mit rücksichtsloser Energie, ohne Blick nach rechts oder links, das Staatsschiff durch die Klippe» htudurch ins freit Meer zu steuer». Sachsen rüstet zum Bürgerkrieg. Berli«, 6. Ott. (Prid.-TelJ Wie dem „Vorwärts" ani Dresden gemeldet wird, wurde hi der gestrige« Sitzung de« fozlaldemo- kratischen LcmdesarbeitsauSschufse« ei» Programm einstimmig angenommen, nach dem die Kommunisten zur Verbreiterung d e r B a s i s der sächsischen Regierung in die Regierung emtrete«. Di« staatspolitifche Grundlage de« gemeinsamen Dirken« der V. 6. P und der K. P. D. bildet die Reieh«- und Landesverfassung. Rach Beendigung der Beratungen der beiden sozialistischen Sandesinstanzen begannen die Beratungen mit der Kommunistischen Partei Auch die Zentrale der Kommunistischen Partei hat einen Beschluß gefaßt, in dem es heißt: Angesicht« der großen Gefahr, die dem deutschen Proletariat — vor allem der sächsischen und thüringischen Arbeiterschaft droht, die das erste Angriffsziel de« Faschismus bildet, hat die Zentral« der K. P. D. beschlossen, alle Bedenken zurückzusiellen und in die thüringische und sächsisch« Regierung «in- z n t r e t e n , um gemeinsam mit den thüringischen und sächsischen Soziakdemokraten die "'rbeiterschaft zur Abwehr der faschistischen Desahr zu|ammenzuschw«ihen. Die der „Voss. Ztg." aus Dresden gemeldet wird, ist die kommunistische „Sächsische Arbeiterzeitung" trotz des vom Wehrkreiskommando erkassenen Verbot« der kommunistischen Press« heute erschienen Wie die „Köln. Ztg." au« Themnltz meldet. haben sich nunmehr die gesamten sozialistischen und kommunifttfchen Orqanisattvnen von Ehemnitz auch z» einer gemeinsamen Kamps front zufammengeschlossen. 3n einem Aufruf, den die soziallfttschen Gewerkschaften, der Afabund, der Allgemeine Deutsche Beamtenbund und die Sozialdemokratische und die Kommunisttsche Partei unterzeichnet haben, und in dem ungeschminkt von ber Organ iUertma des bewaffneten Widerstandes die Rede ist, heißt ed u.a. wörtlich Die akute Gefahr deS gegen retro futtonärm Hm stürze« erfordert die geschlossene Abwehr- front der Arbeiterschaft. Hnbeschadet zukünftiger zentraler Regelungen erklären die unter- zeichneten Organisationen, daß sie entschlossen sind, alle Angriffe der Gegenrevolution niederzuschlagen und irtSbesondere die ver- f tssunaSmäßige sächsische Regierung mit allen Mitteln zu schützen. Die notwendigen Vorbereitungen zu gemeinsamer Abwehr sind getroffen- ein gemeinsamer Ausschuß ist gebildet. Von der Ehemnitzer Arbeiterschaft erwarten die unterzeichneten Körperschaften unbedingte Disziplin. Jede Svnderaktton ist abzulehnen. Dem Gegner darf die gewünschte Gelegenheit zum LvSschlagen nicht gegeben werden. Wie vor einiger Zeil gemeldet wurde, haben die sozialistischen und kommunisttschen Organisationen deS sächsischen Erzgebirge« und bei 5 jilünuiB 'u lu i v in Zwickau die Organisation unb Zusammenfassung ihrer Kampsvc rbände bereits voll- ■,ogen. DaS ist nunmehr auch In Chemntß geschehen. Somit haben sich ble Sozialisten unt Kommunisten tn ganz Südwestsachsen für den Bürgerkrieg organisiert. BesonberS sei noch barmtf hingewiesen, daß auch der Allgemeine Deutsche Be- amtenbunb mit diesen offenbar per- sassungSwibrigen Bestrebungen gemeinsam« Sache macht Der Reichswehrminister wirt gut tun, bieser gefährlichen Entwicklung in Sübwestsachsen ernsteste Aufmerksamkeit zu schenken. Dr. Ieigner in sozialdemokratischer Beleuchtung. Berlin, 3. Oft. Dem sächsischen Minister» Präsidenten Zeigner schreibt fern Parteifreund Robert B r - u e r Im neuesten Heft der sozialdemo- kruttschen Glocke n. a. folgende« in« Tagebuch Wir haben diesen Kamps (gegen die Reichswehr) mit Interesse zugeschaut und ihm sogar Bet- dilfe getriftet Aber jede« Dina hat Maß und Zeit. Wir bedauern, daß dem Genölten Zeigner hierfür da« Organ zu mangeln scheint Wir bedauern ferner, daß Genosse Zeigner Ir einer Art. die einem vorsichtigen Politiker nicht anftebt, Material trorgerragen Hai, da« offen- kundig den Charakter 5er Ungenautgfeit. ja, ber ilnjuoedäfTlgfril und be« sogen. Kulissen- klatsche« aufweist. Dir bedauern feiet provinziale Begrenztheit, die ihn auf bas Wichtiggetue gttoiffet Berliner Schwätzer glatt hin einsallen ließ, wir verstehen e« nicht, wie ein Parteigenosse, ber an verantwortlicher Stelle steht, e« über sich zu bringen vermochte, tn öffentlicher Bersannnlloia Anklagen gegen die Pofet ',-on sich gu gaben, wie st« nur au« dem Munde bürgerlicher Tferltumbex bisher gehört lonrben. Da« ber »west, 3«lfleex ***<*n>to M4**nbcr Heft tn er *> eee »en mxiew $u*ft*■ ftr Mt MbM Arbeit, i*«P Hi. «Wt -fch-i« tu. ft» ttmW—brtl r.f bretHtfcietr pallnscher Mttafett Mfl fN eetttuOngen Aber In so schwe- tee Setten Barm bet ÖolitVer auf THilbt fet- A»fpruch erbeben- 3et Eenvfse Zetgner *6 N *M verübeln ober nute, aber wir müssen ft» sym klftn. bcB, |o tapfer wir auch feinen Änert M»n tee Aeich«wehe nennen Dollen, trHr Qa tzvchba« erforterildx Berfläntett« für die Ab- B«M»nw einer pollttfchen Aktion nicht mehr zubil- ÜEM> Bnntn U*b, offen geflanteii verübeln tmr *» «u* fenw bemagoaische Rofet lerie nernjni tottter bte Sortemmge* abkehaen sollte und wtem bte Befcheteckoag be« *DaUtton«red>t« Die Trsemag iwt Toargebiek. 6aa tbrü den . 5. Oft. (DLB.) Line heute von den Freien Gewerkschaften unter Ablehnung selten« der Thriftfichen ®e- werlfchasten ygen die zunehmende Teuerung einberufene Wossenkunogebuag nahm unter überau« fterter Beteiliguno tn den verfchie- benoten Orten be* Saargebiet« einen sehr stürmischen Verlauf, doch ist e« nlr- genb« au Ausschreitungen gekommen Die Beden der Lewerkschafvchührer fanden ihren Biederschlaa ta einer Lntschliehung, tn der die tofortiae -«rabfetzung der Preise fümtricher Lebensmittel und Be- Dar f#a rt 1 f11 durch bte PeeiShrüfung«. fm»intflton verfaNLt wird Bei Zurüdhaltung und Berschiebung der Daren sollen diese so- fort be schlaana hmt und zu verbilligten P retsen durch Die ^DntroHDryne der oraant- Retten Arbeiterschaft abgefegt werden. Detter Düsseldorf unter dem französischen Terror. London. 5 OIL e Anwohner 6cn TüRetborl. bis allen falsche., Darstellungen entgegen allgemein bet Anfichl feien, bat- die Polizei bei den am letzten Sonntag ftait- gefundenen Julammenfiöb.n unter äuhcrflcr Pivdokation m i I Jurüa" Ballung und A o r r r f i b e i l gehandelt hab.', feien über die ton den Franzosen gegen chau«. chdi.r, BJodcnbeig. 3ngcl und Bogt erhobene leitwlöi- gung te« Mordoerfuch« entftyi Diese Anstcht werte sogar von ten öonteibünbiem geteilt. .*■<« ble ganze Sach« gesehen Haden Uvterall werde ter »Abera,eidliche Derglrich mit dem Krupp. Prozeß gezogen wo. natbtem franzöftlche Soldaten ein iSiDeni) Arbeiter totgeschosten und fo viel» andere veiwundet ballen, fünf Diiektoren d.r Finna zu langiühligen Q!k|jnqnifcftnifen \>erui1?ill ivu, ten Äein Äenfch glaube, bah bic« irgen.' ci.oak untere« gewesen fei al« ein politilche. od.ad),Ja. am die faaneofen in ten Au^n ter W.li . ?n ter Berantwortung für ten Tod te, ürbcirr rrinzuwafchen Man fürchte bah jeht gegen diese fünf Duffeldvrfer gerichtlich rargegangen werte. ■m die Last ter Verantwortung für die furcht, baren Folge, ter feparatiftiscten Kundgebung vom letzte» Gouutag vo» te» französische» auf btt deutsche» Schulter» zu wälze». Diese Besüichiung werte durch eme neue dra- konifche Bkahaahrne vermehrt Die Fcanzufen zwangen jete Düsteldorser Zeitung, ten Iran- zbiIfchen Bericht Über b« Sreiqnilf« vom Sonntag an berDorragenter Stelle auf ter vordersten Seite zu verölfentfichen 3n dieler Iranzülllchen Mitteilung würden bte Sonderbündler mit dem Titel .Abeinland«oerlc>drger"' gerhri Der Berichterstatter erfährt ferner, dast Matthe« dort eine i e u e feparaliftif che Kundgebung für ten nächsten Sanntog plane St habe sich am Dien«lag nach Koblenz begeben. u>o er von dem franzöfischcn Oberkommiisar Dirar d empfangen worden fei. dem er eine lang: Liste von Forderungen unterbreitet habe, na ment- lich die Beschlagnahme aller Feuerwaffen der blauen Polizei im ganzen tefetzten Gebiet und die Ausl Ölung der noch übrigen grünen Polizei Die« hätten die Franzosen auch getan. Denn eh,mal Matthes die Entwaffnung der Polizei erreiche, so werte die Bevölkeruug ter (Bnate feiner „Sturm truppen" ausgelte. fett fern. Inzwischen feien die Separatisten in einer unteren Art bestrebt, von den Franzosen einen An- teil an ter reichen Beute zu fordern, die, wie sie erwarteten, da« Abeinland in etwa einer Woche werden würde Au« Anlah ter Separaiiftenvorgänge Hut bic französische Besatzungbehörde hn Düsseldorfer "B- hörte verboten ®m üternafd>ente« Srgrbni« hatte eine Du rchsuchu n g be« Teiche« im Schl oft park, ter abgetanen tourte, um etwa bei ter Demonstration am letzten Sonntag um# Geben Gekommene zu f taten SS tourten au ter Feldstechern eine grobe Anzahl Dummrknüppel. Tot- Wäger, Seitengewehre -mb Schußwaffen aller Art entdeckt S« hantelt sich dabei um die Waffen, die von den Sonderbündlern beim Syer- annahen ter Polizei inda«Wassergetoor» fen tourten Der Treueid bei der Regie. Berlin, 5. Oft. sWTB.) Die heutigen ErNärungen der 5>atxi6agcnnir, bah von den im beseyien Debiet wieder einzusetzenden deutschen Eisenbahnern die Ablegung des Treu- eide« nicht verlangt werde, stehen die die laufende Doche aus 63 000 festgesetzt wvr- ten. Die näheren Einzelheiten stnd aus dem "Reichsbesoldungsblatt ersichtlich. Lord Curzon zur Ruhrfrsge. London, S, Ott (WB> 3n feiner Hebe auf ber RcichSkrnierenz füßrlc Lord Surzon au«, nach englilcher Auflassung lei Deutschland nicht imstande, svloiligc gröbere Gablungen zu machen Die Besetzung de« Ruhrgebiel« sei nicht ter rich- l'flc Iteg gewelen. die Zahlungen za sichern, bic aut "Unbestimmte Jett hin.iu-ge'choben seien Zunehmende Sibnt.-rung unb vieilcicht innerer Verfall in Deutschland weite bic Irrige sein Aich <5ur^on# Auflassung bä'tc Deutschsund bereit« vor tret Bknatcn sich e,geben sollen Döt-rchterweri« buke c« bic« hinuuSgelchoben. cv sonne nicht geleugnet werten, haft bic optimistischen Srtrxirtnn- gcr. üter die Ruhibefehung in weiterem Muhe durch bit Ergebnisse dementiert treiben feien Scb-ilb e« stch gezeigt habe, daft eine lange inililärische Besetzung unoermcidlich toar. fiatten sich die Italiener von ter S»cnc zunistgezegen Donar Law« Angebot, kie üaliri.iich n unb die frinzöfiichcn Schulten • ' Brofb.itunnicri araHon«p(an .mgc- r.cmmcn werd-, sei erstaunlich gctoc*cn Seine Drcftmut fc; ober nicht ancrtannl worden Unglonb bäte nich." den mindesten Enind, tee Partei Deulschland« zu ergreifen unb Fvankoeich testen, toa« ihm gebühre, zu berauben Die französische unb ble belgische Antwort aus die britische Rote hätten gezeigt, daft Englands Freimütigkeit zu zwestmäNiger Intervention offenbar erschöpft gewesen fei ®rohbritannien erwarte die nächsten Boischlägc von Frankreich unb lei bereit, sic tn freundschaftlichem Geiste zu erörtern Der frühere Scha ft kahler Sir Robert Home hat in einet Rede in Glasgow auf tee TLcltoenbigfrit hingctoiefen. datz Deutfchlanb ein wirksamer Faktor im Detthandel bleibe. Obgleich Deutfchlanb ein Konkurrent Grohbritannten# fei, so sei c« doch auch ein Kunbe unb ein> wesentliche« Glied im Ha nbe 1 ber Welt. Alle Vereinbarungen über Die Reparationen mühten im Diiwcmchmcn mit ten Alliier« ten getrrssen werben Grohbritannien dürfte nicht aufgefertert werten, zaviet Opfer zu bringen (Pin russisch finnischer Konflikt. Hels, ngfor «, 5. Oft (WB ) Wegen ter Ermordung des stellvertretenden Borsrhenten ter russischen Grenzkommission Lawrow und ter tödlichen Bcrwundung eines Mitgliedes ter Kommission durch ost karelische Flüchtlinge am 24 September stellte ter hiesige Vertreter Sctrjelruhlands ter sinnländischen Regierung die Forderung einer Schadenersatzgarantre über 50 000 Goldrutel und ein betonberti Komitee zur Ermittelung ber Täter einzuseyen 3m Falle der Richtersüllung dieser Forterungen werte Ruhlanb entscheidende Mahnahmen cr- gieifen Hieraus antwortete ter Minister de« Aeuhern, dah Finnland, da ter Mord auf russischem Gebiete von russischen Untertanen verübt worben sei, weder völlerrechtlrch noch ver- tragSgcmäh bafür verantworilich gemacht werten könne. Die neue türkische Bersassuog. Konstantinopel, 5 Oft Rach 2Iu«fünften aus Anaora wird die neue "Ber- fassung im wesentlichen folgende« enthalten Die Türkei proflamiert die Republik Der Präsident ter Republik wird für vier oder fünf Jahre gewählt Die grohe Ratioaalverfammlung hat gesetzgebende Befugnisse Die Srefutiogetoalt wirb dem Ministerium anvertraut, da« der Rational- oerfammlung verantwortlich ist Ein StaatSrat wird gebilbet, ter bic Funktion te« Senat« ei mummt Seine Mitglieder werden Vom Präsidenten ter Republik ernannt Der Wochen'Bezugspreis beSGketzeuerAnHeigerSfLrdteWvched»» 8.bt« 13. Oktober ist aus 25 Millionen Mark an DesugSgebuhr und aef 2', mitenen Mark an Träger lohn sestaefetzt. Sie Ei», «elnueerr fvftet letzt 5 Millionen Hart, »et Einzug durch die Lu«1rLger erfolgt am Montag. E« wird »ringen» um De» rettbeltung be« Wochendettage« gebeten, damit Fehlgängr vermieden werde». Ber- spatete Zahlungen werden der Eeldent- Wertung entsprechen» erhöht. Verlag des Giehener Anzeigers. Neue Erhöhung der Mseodahn- Lchlüflelzahl. (WB.> Mil Wirkung vom 10. Oktober ob werden die Schlüsselzahlen für Die Siscnbahntorise im Personenverkehr 60 und im Güterverkehr 72' Millionen betragen Bei dieser Srhdhung ist die auher- ordentliche Geltenttverrung ter letzten Tage noch unberückslchttgt gebl' .oen. «iefiener Wochensarktitzreise am 6 Oktober 1923 iHLndferpreffe, <3« kosteten auf dem heutigen Wochernnark! Butter HO Mill , Matte 12 Mill , Käse 37 Mill, ba« Pfund, Wer 7 Mill da« Stück. Wirsing 6 bi« 7 Mill . Weiftkraut S bi« S Mill., Rotkraut 8 Mill, gelbe Rüben 5 Mill , rote Rüben 4 Mill. Spinat 10 Mill., Römsschtohl 2 bi« 3 Mill. Bohnen 12 Mill, tert Pfund "Blumen- kohl 10 bi« 40 Mill, Balatgurten 5 bi« 10 Mill. Endivien 5 bi« 10 Mill Oberkohtrabi 4 bis 5 Mill da« Stück. Unteichoykoabi 4 brt 5 MM Tomaten 8 bi« 15 Mill. Zwiebeln 6 Mill tert Pfund. Sellerie 8 bi« 10 Mill tert Stück. Pilze 10 Mill. Frühäpfel 3 Mill. "Birnen 3 ML Honig 15 Mill. junge Hahn«, 40 bi« 45 ML. Suppenhühner 40 bi« 45 Mill tert Pfund Das Deutsche BosikSopfer. "2K« nachträgliche Spenden für da« Deutsche Bolksopser für Ruhr unb Rhein gingen un« n«h zu Kl II M -"Bezirksschule 9 523 000. ÄL IV M-BezirkSschule 2 056 800 Mk Den Gebern herzlichen Darckk vorootizen. $age«falenber für Sarn « tag (Siebener Rutergescllfchast, 8’ , Uhr Generalversammlung im Bootshaus Lichtspielhau« "Bahnhr f strotze . Frühlingscrwachen"" Pa last- Lichtspiele .Da« Deutsche Turnfest in München" unb .Shackletons Fuhrt zum Sübpol" Aftv- ria-Lichtspiele .Marcco" 2age«falcnbcr für Sonntag ©tobttbeater 7 Albr .Die drei Fwillinge" - Mandolinen- unb G starr en-Berein .Rropolita" 4 Uhr st, bet Turnhalle, Stcinstrahe. Konzert Lichtspielhäuser Dasselbe Programm wie am SamStag^ Au« bem 61 ab 11 bea t e r b u r ea u wird un« geschrieben "Bei bem Schwank .'S) i c drei Zwillinge" von Zmpefoven unb Mattern. ter morgen. Sonntag, abend gegeben wirb totrb jeter. der einmal herzlich lachen will, aus ferne Rechnung kommen 3n den Hauptrollen sind beschäftigt tee Herren Leutheiscr, ? elcky. "Bold, .Gambertin, Zu hnke und Hell- bo rn und die Damen Ramme l. Rubner. Engel unb Koop Es sei auSbrücklich temerft bab da« Werk im Abonnement ter Winterspielzcit nicht gebracht ttnrb DerManbolinen- u Gitarren- "Bereln ,Reapolita " c.'!rb in seinem nwr- Scn nachmsttag in ber Tu.,ihalle ©teinftrate attfinbenten Konzert in grofxtr "Besetzung u a die Lustspief-Ouverlüre von Keller "Bel3 unb eine Gurte, .Die länbliche Hochzeit" a>n Ritter, zum "Bortrog bringen Durch Verpflichtung des Man- dvlmenvrriuosen Felir Abam. wirb da« Kon- Dekannttnachungen der franzdslschen Elsen» dahnregie selbst gegenüber, die von ten deut» scheu Eisenbahnern vor der Dienstaus- Aus Stabt und Land. ©ieben, ten 6. Oktober 1923. zeri ein tefontere« Gepräge erhalten Abam totrb u. a da« Konzert Ur 9 von "Bertte zum "Bortrog bringen. wieder. 3n Delsenkirchen nahmen sie "Maut bis 1,2 Milliard 36 über 5830 . Ib< . 4665 . 5830 10,6 14,8 19/) 25 36 52 74 94 . 5 . 7 . 10 , 15 , 20 . 25 - 9*. 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 1,5 2 3 unter Bvrbeha tn Kraft tret« kanntmachung Wochen, beitrag 1,4 Mill M 5.7 . . bis 280 Mill. . 350 . . 466 . . 700 . . 930 . . 1165 . . 1630 . . 2330 . nähme wörtlich bedangen, daß, wer sich verpflichtet und durch den Diensteid be° schwSrt, ten alliierten Zivil» und Mllitär. tehSrden, insbesontere der Regie, tn Jeter Weise mit Eifer unb Ergebenheit zu dienen. Welche ter beiten Lesarten richtig ist, wird wohl erst noch festzustellen sein. Aozeigen-Schlüfselzahl. " Der Herein Deutscher Zeitung«ver- leger hat die Schlüsselzahl für Anzeigen für die Woche vom 6. bi« 12. Oktober auf 100 000 festgesetzt flScttervoraoSsage für Sonntag Wolkig bi# ausheiternd, ohne erhebliche Meder- schläge, nacht« kühl, tagsüber milder bei einem wirklichen Arbeitsverdienst lBarlohn und Wert te: Sachbezüge) von wöchentlich " • — - Löhne wnb Preise im Kohlenbergbau. "Berlin, 5. Oft. (WTD.) Die Lbhne Im Kohlenbergbau sind für die Lohnwoche vom 1. bi« 8.10. durch einen Dom ReichSarbellS» ministerium eingesetzten Schlichtung«, au «sckuh festgesetzt worden "Rach dem Schiedsspruch beträgt ter Durchschnittstarts, lohn einschließlich de« Hausstands- und Ämter gelte« für die vorerwähnte Lohnwoche im Ruhrbergbau 453 600 000, im ober- schlesischen Steinkohlenbergbau 2^1.600000 unb In ten Kernrevieren de« mitteldeutschen Braunkohlenbevgbaue« 255 150 000 Mk. |e Schicht. — 3n der Freitagsjtzung de« ReichskohlenverbanteS und te« grohen Au«, schusie« te« Retch«kohlenrateS tourten seitens ter Syndikate leine Prersanträge gestellt Die bisherigen Soldtnarkpreise bleiten daher u n - verändert. Die 8»h»»ehz«hl der Reichsarbetter. Berlin, 5. Oft. (DTB.) Rach ten gestrigen Verhandlungen hn Reichsfwanz- mlatfterHun nü ten Spitzenvvgaittsarwnen ist bte Lvhn»»eh«ahl für die Brtchsmchrttzer für 14 Milliarden SrtoerbSlvsengelder und in Dortnrund bei ter Firma Orenftein und Koppel die Kohlen» und Koks- lager sotoie eine Lokomotive fort Am 4. Oktober ist wiederum eine Reihe von Eisen- bahnerfamilien, insgesamt 254 Personen, aus- gewiesen worden. Neue JovalidenversicherungSmarke». Mit Wirkung Dom 1 Oktober ist durch «ne Verordnung des Rcich«artetrtm,nisteriuort etne mHcntti*» Erhöhung der Beiträge ,n bet Invalrdcnvcrsicherung eingetreten Diese Matz nähme ist nicht allem für g rotze Teile ter Bevöllerung, sondern auch für tee QanbeÄ- Derfi<6erung«aiTftollen selbst üverroschsch gekommen Die Beiträge za, Owalldenverslchero.->g sind brthcr stet« verspätet unb in verhältnismästig geringem Ausmatz verteuert worden Die fetzige wesentliche Heraufsetzung der "BZarflenpteile ist vor allem auf eine ganz bedeutende St Höhung der Rtntenlcistungen zurückzuführen Ab 1 Oktober sind die Lohrcklallen bis 35 dnb 37 bi« 39 gesperrt Worten Die ab 1 Oktober noch gültigen Marken ber Klassen 36 und 40 bis 50 finb von bleiern Tage ab von allen Marken» Verkaufsstellen zu zehnfachem Rennwert zu verlaufen, so datz allo auch für rütfüegente Zeiten Marten ter jetzt gültigen Beiträge -dH zum zehnfachen Reim wen zu verwenden sind Bern 1 Oktober ab sind für alle tnoafiben- veriicherungspflichtigen Personen an Invalidenmarken zu entrichten Aach einer Meldung au« Münster räumten die »ranipfen di- Zeche „Holland-, Schacht 3 und 4 bei Gelsenkirchen am 4. Oft. monatlich Lohn. Klasse " Die Berhällniszahl für bie 6r> mästigungen beim Steuerabzug vom Arbeitslohn ab 7 Ottober ist acht, b. h. te. des Striie.ad-llgs u b 7. Oktober fmb die ®rmäfUgung«n der zMetten Septemberhälfte mtl acht zu vervielfachen. ” 3 n ben Ruhestand versetzt tourte auf Grund des AlterSgrenzengetetzes ber Amts- obergebufe Friedrich "Bin» am Landwirtschaftlichen Institut ter Landesmttversttät Giesten. " Der Brotpreis für die Stadl Gießen ist mit Wirkung vorn kommenden Montag ab auf 28 Millionen Mark für etn 1900-Gralmn-Brot festgesetzt Worten. Dei Mehl- und BrStchenpret« wurde dementsprechend gleichfalls erhöht. (Siehe Bekanntmachung.) " D i e ®eme,niiü|lgteit unfere« Stadttheater«, die für bte Gewährung te« Reichszuschusses notwendig kft. tourte jetzt durch das staatliche Anerkenntni« bestätigt. D« ftädtischc Theaterbeputatton hat baraushin gestern in einer Bolllltzung über bie BMetererfitfnimg teS Theater« beraten unb Beschiuh qjefaftt Räheres tfl au« unserem heutigen BrUIrf über .Dtetzroer Ber- sorgungs- unb "Finanzprobleme" zu ersetzen " Reue 4Ieftri*ftät«e reife werter - Die Ob ft« und Eemü se-Trvcke«» an läge im ElektriFttätswerk Ist für zwei Tage geschlossen worden. ALHeres tm Ao» zeigenteil. “ Zur Devisen-Ablieferung Qht» fragen aus unserem Leserkret« eTttsprechenb Haber wir durch wtuinteyungen an zuftünteger Stell« festgestellt, datz bez österreichischeKrieg«- anleIhc nicht als abgabepslichttoe« Wert. Papier im Sinne ter 3>eDifenabfk6rm schritt anzulehen ist. Aus ter Liste ter ru»g«pfllchligen österreichischen Papiere nur t?esterrrick»sch-- Kredttanstatt. "T&iener -----r ----— . ;i6 . . Freiwillige Bei sicherte müssen fetzt nrtnbesten« Marten ter Klasse 36 zu 1,4 Millionen Mark 4 • • 1* e r Zuckerprets tfl Don Der Qonö««* oerforflungificfk bl« auf mettere« auf 33 TB-KV (tonen Start für ba« Pfund ftflgc*ent toorben • • DI e Umrechnung bei öleaerzah- (ungen. Da« Seid>6hr>aivimtntftcrtum teilt mit 3ur Behebung von Jnxifdn »hb b-irauf fomgettüefen, bah bei ber Beiahlung der G,n» (ommensleuer. ber Körperich« tls steuer und ber Shem-Nuhrabgabe auf ®tunb eine« roetibe* fiänbigcn Sleuerkonto« füi die Um- ,-echnimg he« auf ba« deuntonto gu »geschriebenen So!önxrrfbctTage« In Papiermark nlch' der für Oie Entrichtung ber ßanbabgabc feltgckötc Solb- umrechnungssatz gHl Für die Umrechnung (ft melme&r bet M 111 e l k u r s zwilch.n dem cunl- chen Berliner Selb» unb Brlrffurd be« nicntanif4>tn Dollar« Auszahlu.ig S tu Darf, v« lebtet 'Xottenmgetafle« vor bem Aniech- uinfl«iogt maf’gebcnb IBar die Ctcuei schon oji lern Lage fflniq. an welchem ber XuttDci« zur Anrechnung rrorgetegt tntrb, fv erfolgt die Um» echnung nach hem Dos la oft r« bc« Sälligkells» 'Ofle« ** Dan n i ft bie Steuerzahlung echt-eilig erfolgt’ tf« ist tu beachten, xif) die Gablung al# rechtzeitig geleistet gilt, nenn fle am fehlen Tage ber Stift bei her zu ständigen Finai, zkal 1 e ringcgin- *en ist. Die ,Äartenau«fimflct bei Ckuenet‘i" .ad): darauf aufmerksam bah als Tag beü 2 tcucretngang« gerechnet tn-rb a) bei Bank- unb ost lcheckübetÄ?eif ungen an bie Singnzlaife. fotnie *i Einzahlungen auf da« Bank- oder Pvsllcheck- fenlo Der Tag. an bem bie Zahlung dem S i n a n 8a m l gutgefchrieben wi.b b) bei her Zahlung durch Scheck ber Tag be« S checket n g a n a s bei der Kaffe vorbehaltlich ber *3 i n- (ö «bar feit de« Scheck« Borsichi bet ber Herstellu ng von Ob st Marmeladen unb Obstweinen Trotz wiederholter IBamungen an brefer Stelle, Io schreibt uns da« Themifche Unlet lud>ung«amt, -4t bl c6 immer noch KJeute, bie zum Sinkochen von Marmelade. Zweischenhrntg und. Bereitung von Obstweinen oerjinfte Kestel, z B Ser- ober tDcdlrnef und verzinste Timer benutzen Die rn oem Obst enthaltenen Säuren lösen da« Zink der Bedälter auf, da« Obst nimmt einen unangeneh- .ucn. frühen den Geschmack an unb kann bc. Genus) l'fc!upbbci,«fbäbigungen ve>ui fachen Dor bem Georauch verzinkter Timer unb Kessel ttnrb daher iwchmal« dringend gewarnt Die Bollstieckung von S ä u • ui u • p « u r t c i l e n Da« Kreisamt gibt besann Sari Bestimmung bc« QUinifterrum« für Arbeit un Un nebaft bleiben die bisherigen QImrb» tgen über Vollstreckung ron Xaumung*! riet len f-r alle Fälle in Kraft, in denen das genehtlabe Xäumungeurleil Dar 3ntrafttreten bei TMfcier- schutzgcsercs t-om 15 Ciuni 1923, also vordem 1 Oktober 1 923, crlaffen worden ist Hin- fichtlich der nach dem Inkrafttreten bc« Gefehc« erlast.'nen Säun ungsurteile kommt bie AuSilel- ’ur.g von T-ollil.vnunq«fd-urbefhmnnm.-cn ourch bae Kreisami d-w für den Bezirk bei Stadt Mieten du-ch das städlifch- Wohnungsamt, nicht mehr in Sriq.’, ba h . § 6 he« dnteterfdwihgcfctxe cine Scpriimg für diele Faste Vorsicht • • Seue 20- und 5 0 • TUI 11 i o n e n - scheine In den nächsten Tagen werden neue SechSban knoten zu 20 und 50 Millionen Mark ■nit lem Datum vrm I Septcmber 1923 au«gc- grben werden Die 50-Millivnen-MarULeine sind auf grauem ober Weistern Wafserzeichenpopler ge- orudt Das in grou-weinrotem Irisbruck au«ge- tiibrtc Druckbild ist von einem schmalen Zierranb .'ngZastt. Tie Rückseite ist unbebrudl Die Sechs- Ixinbtnien zu 20 Millionen Mark sind auf braunem ober Weistern ‘SViTieradd) -ipapier gebnuft 5>a« m braun-grünem Irisdruck ausgeführte Druckbilb ist 6R mal 107 Millimeter grvst und clcnfalls von einen fchmalen Zierrand eingesastt Auch die Sudleite dieser Bote ist unbedruckt Arris Yüdtngrn. • N i dda. 5 Cf!. Bei brr Aepfelver- ’• c i g c r u n g btr Gemeinde Wallern ha ufen urd.- f.;r den Behang eine« einzigen Baume« e aud> unter brn heutigen Derhällnissen noch ck refp-. ftablc Summe von 1,7 Milliarden Mark erlöst. Starfcnburfl und Rhctnkicfien. ' wn. Darmstadt. 5. Ob In den letzten . treibt hier e-n Betrüger fein Unwcfen Tr 1 9-f” " o >1r ■ er fei Zahnarzt unb in ber Lage ' ilfd.e ©ebtffe an Ort und Stelle zu reparieren 'n rinnn Fall ist es ihm gelungen, in den Belitz »tut« OtbifW zu kommen, mit Dero er unter irgendeinem Barwand verf chwand. oho« sich wieder festen zu taffen ®« w in ber Gegenwart und das drohende schwere Geschick unserer Zu- lunft klar erkennbar Mst zw ngeeider Sotw? idig- leit drängen sich dem k.ihl unb fachlich wägenden Derstand. bie nachstehend zusammenf .sse.id berichteten Schlustsrlgerunqe.i das Sedners als berechtigt auf Da« Kabinett Tunv hat der Scgic- lung Ctrefemann3 e.ne furchtbare llrbschnst hinter- fallen Aamentlich auf finanzrolitischeni Gebiet fand die neue Scgierung. b;c mittlerweile zurückgetreten ist. eine abfvlut unhaltbare ßigc vor Dem Zwange der Sinai zkali'trovhe folgenj die u a auch darauf zurückzuf-ihre i ist bah ber Finanzminlster Herme« im Kabinett (Suno dem oamaug«it Seichskadinetl in ben ganzen Monaten des Buhikomps»« niemals Bericht erstattete über b*e Vagt der Äeichsfuianien, das) er vielmehr allen tah,nz.elenden Tagesordnung«punkten der Äa- binettöfitjungen auszuwetchen verstand, und dah er leider auch nie von bem Regierungschef zur Berichterstattung gezwungen wurde um Klarheit über die finanziellenDerhälrnlsfe zu fchaffen muhte der Suhrkamps abgebrochen werden, weil er einfach nicht mehr zu finanzieren war Die Fr tführung biete« Äami’fe« wäre zur Katastrophe für da« ganze Selch geworden denn im September z^B standen bte Dinnabmen unb Aus- gaben de« Seiche« wie 2 100, d h S8 Prvz der Seudsau «gaben muhten durch den Seu- brua von Papiergeld gedeckt werden Die Aufgabe de« paffiven Wibeiftande« hat bl« >eht allctbing« nicht den erhofften Orfolg gehabt, nämlich unte. Wahrung her d.utfchen ®brcn- punkte zu Berhandlunaen mit F ankivich zu kommen Poineare« lügenhafte Politik, fe.n Bernich- tungswille gegen Deutfchland hat e« bislang re.eitel!, zu bei von Deutschland erstrebten Ausgleich »regdung auch nur in ben Amängen eS mit Franlreich zu Berhandlungen kommt, steht dahin man darf aber nie vergessen, bah Frankreich« eigenUjche« Ziel die Bemichtung Deutschland« und oie endgültige Festsetzung der Franzosen an Suhr und Shein ist Dieter Politik gegenüber müssen sich ade veoan!wortung«bea>utzien unb von ernstem nationalen Willen beseelten Deutschen um einen Segterungsches mit starkem W'llen zulammenscharen Bei Stresemann kann man die politischen unb nationalen Belange Deutschlanb« in guten Händen wissen Aber auch volle Ginigkeit im Innern ist rrsordeilich, kein PurtikuIaiiSmu«. kein Putsch darf die ScichSpolitjk zur Derteibiqung Deutschlands sabotieren Der Putsch von Äüftrin ist auf« fchärflle zu verurteilen, ebenso bie Treibereien der sächsischen Segierung unter Zeigner, nid,! minder scharf aber auch die rechtsradikalen Machenschasten in Bayern, bie hoffentlich von ber dayer scheu Segierung niebergeoalten werben Heute hanbell es sich um Deutschlanb unb um un« alle, am Sein ober Dichtsein, um Lebern ober 6t< i ben ber Nation Kühle Suhe, e.scme Di'ziplin. weile Besonnenheit m allem. Idarfe Front gegen b.c Katastrvphe^olitiker. die beute auch leinen Besreiungslri.y gegen Frankreich führen und nur biefelbe Politik wie ©freie- mann tieiben könnten, weil wir eben ein Doll ohne Heer und Waffen geworden find, nachdrückliche Abwehr der links- und rechtsradikalen Machenschaften, CpferfreubrgMt für ba« Daler- lanb. Vertrauen zu ber Leitung ber Segierung durch Stresemann fmb bie Gebote ber Mutigen Zeit Unsere deutsche Gesinnung werden wir niepretSgeben, unb einmal wird auch Frank» reich ernten, was seine heutigen Taten wert find, unb bann wirb deutsches Wesen doch toiebeo triumphieren In diesen Gedanken müssen wir fest zufammenhalten. bann werden wir auch wieder an« Licht kommen Disfe Grunb- gebarrfen des Sedners von lernen Erwägungen zur gegenwärtigen Segierung6trik und ihrem wahrscheinlichen Ausgang sehen wir hier ab. ba ber Lauf ber Dinge in der Stunde des Dortrags doch nicht abfchliehend bewertet werben konnte würben von Pros Digene r noch kurz unterstrichen unb von brr Versammlung mit bem einhelligen GelöbniS. weiter treu zu dem Führer Strefomann zu stehen, mit lebhaftem Beifall gebilligt (Biebener Stadttheater. SebfcHfl Thoma: Moral Thoma« beifcen b: Satire aut grast bürgerliche« Muckertum unb höfliche Doppelmoral, auch in Giesten keine Neuheit mehr, erfreut immer siebet hu ich bie witzige Ironie be« Dicüogs unb die rrlchartere De Komik bet Situation. Cxttmtw*. wenn 'k fo aus»etzetch«« lur Darfbdhng ftettt. wie dies gestern unter Der SpMeitung Oskar FeigeIs im StadnHeater aef^e^ Der bürgtr- Nch« Sittllchkeitsoeoein (Kark B o 1 ck, Karl Z » pn» tc) mit fernem non Subad Goll gara famos gezeichneten Präfibenten. alles *tngdcbrttbroe Gäste ber .Privaten" Mabame Sfnoei be Haute- oille (bte Safe Subner bi Toilette. Sprache unb Spiel, graziös und taktvoll oerttrpd»), per- an Italien auf Sei tun g bes Famckienglücks unb ber Moral em Kollekte zu Gunften bf*r ehren- serten Dame Wer sollte ba nicht lachen? Besonder« wenn von ber anderen Seite zum gfefchen Zweck und aus gleichen Gründen ein Herzoallcher Hof von Gerolstein und ein hohe« Pvlizelprßfi. bium alle Minen spi-ingen lallen Oskar Sei* gel war al« Polize.aNelfvr, der bk Klugheit durch Schneid ,u eifefjen bestrebt war ganz am Platz«- Adolf Te 1 ekY fanb sich mit ber für hie A« feinet Begabung wohl etwa« unbanf- b.rren So-.le des palizeipräfidenten gut ab Wolf 2e u t be I f c r dagegen hatte a(« blafiert« Kam- merherr von Schm et tau e ne Aufgabe gefunden, die ihm offenboi bcffci lag al« hlc Sollen. In denen wir b «her ihn zu leh -n Gelegenheit hatten Au« her o^benlächlichen S’gur des verschmitzten Pvltzeilchreibers mach-e Hermann Stichel eine Heine Musterk-stung Auch Lulle Schubert- Z ü n g l i n g h .»!, den heuchlerischen Sittlichkeitsaposteln ihre 8r Hel ml! viel Anmut und Derve Paul Schubert als sefnlrvnlllerendent. über b« Sache stehe,-ben Zustlzrat. hätten wir elwas mehr Beibinblichtett unb Witz gewünscht Polte nde Fimilienvdter (legen ihm offenbar belfer als Figuren, die on Wilde ober Shaw erinnern, wk h.eler Dr Hauser In kleineren Sofien betätigten fich immer h^-nt unb sicher Auguste Marcks als Frau Beennann. Icmer bk Dirnen Engel. Sammel. C l b I n I und die Herren Gambe r t i n. Holl unb Linkm anir —e. evirlvfnn Der ^rmiffurtfr Thkatcr Opernhaus Sonntag. 7 Oft. abcnM 6' - Uhr Die Zauberflöte Montag. 8 D« Troubadour Dienstag. 9 Der Barbl« von Sevilla Mittwoch >0 Der letzte Walzer Donnerstag, ll Die Entführung aus bem Serail Fi-eitag. 12 D« letzte Wolz« Samstag. 13 Figaro« Hochzeit Sonntag. 14 Oft. erbenb« 6 Uhr ßobengrtn Schauspiel ha u« Sonntag. 7 Oft . abends 7 , Uh, Kyritz-Pyrih Sion lag. 8 Die Braut von Messina Dienstag. 9 Der Lampen- Ichirm Mittwoch. 10 Die Orefile bes Aeschylu« Donnerstag. 11 Da« Kasseechaus Freitag. 12 Die Oresti« bc« Aeschtzlus ©am«tag. 13. Die Orestte des Aeschtzlu« Sonntag. 14 Oft nachmittag« 3' Uhr Die Braut von M ess Ina. Abend« 7> . Uhr Der Lampenlichtrm. «us dcm «mthvrrfüuVis»NO»tt«tt. ' Das Bmi-verkünbigungsblstt Nr 76 vom 5 Oktober enthält Gebühren bei Schornsteinleg« Dveile für Zuck« Schell' raube SchlachtsfveinaebLhoen - Fleftch bclehaugebühren Produktive Erwerkrslotzettsüv- lorge Höchtllätz« brr •rtoerf>«lr>fenfür1t>rg* Höck-stdauer d« Wlverbslosenunterstützung Anrechnung des Arbeitsertvages im eigenen B» triebe aui die Dinkünste eines Kur^arvetters bei der Berechnung d« Xüryir6etterunterfHl«xrtü - Koankenverstchenmg bet Äuryrrbeiler Ausführung be« Seichs mirtengesetz^ Vollstrek- kung von Säumungsurtellen Dirvchsührung des Arbetisnachweisgeseyes Ses kfD(' enverv ctwreig - Seldbeieinsgungen Klein-Linden. Ob«-Ss»tn- berg und Lti m da AttchNch« Nachrichten. evangelische Gernenrkxu. Gieren. Sonntag. 7. Oftob« (19 n. Zriiutatt«) vtadtkirche. 9' , Pir Beck« 6 Plarrafl Heetel Iohannesklrch«. 9' , Nach vorh«g Ordination Plarrast Schmidt II Kinderk I. d Zohannesgem Pfr Ausklb 6 Pfr Delp 6 Bibelbespr im Zohannessaal. Plarrafl. Hertel — Kirchberg. 10 11 Lhriftenlehre I d weid! Zugd. Mainzlar. 1". 6taufenb«g. 1 , Wiefeck. 9 Beichte 9'/, im Anlchluh Seiet des heil Abendmahls K«lhollf auch bie Stvahenverhältniss« bie das alte ».ta durchkreuzten, 'onnten aufgehellt wurden, i ertragreichsten aber war die AuSgrabung e« St reis en Lande«, btr an b« westlichen de« Palastgeb.eie« liegt und dich, mit "bauten Stzidthäufren besetz, war. die dem '-ing des spaten nunvifchen Zeitui!«« angc- len ®tn einziges dieser Häukr tourOc ge- er durchsucht und lieferic eintu kostbaren < « ( c n f u n b. brr bie Kunst be« goldenen Ilers von Kreta" in schönster Blüte »eiat cIv.irea von ben Wanden losgelöst ,hrlcheinlich weil man später in dem eine neue Dekoration an bringen wollte. »esanden sich in auseinander gelegten Haillen, dah I« sich vortrelslich erhallen hatten. Trünnnei füllten 81 grohf Köst-.n und da sie einer verhältniSmästig Leute:, Anzahl vvn Säumen an- gcvörliri, iL»ui ce möglich, die ©ufttigiten Teile von drei oder vier giazen 6ie.,ui zulammenzu- lecen und die Mehrzrhl ber übrigen Trümmei k> miteinander zu verbinden, dast sie üb« die Darstellung A ifschlast gewährten Die Mulreeien haben einen frischen unb kühnen Eharakler. ber durchaus mit den andren aufgebedt.-r Fresken bieki besten Zeit brr freti- (dxi, Kunst übereinstimmt sie flammen aus ber Seit um et’i'i 1630 n. Ehr Ih e einzigaNlge Bedeuiung liegt aber bat.n, bah he noch ihre ganze Farbenpracht besitzen, während b. i ben me h n übrigen Funbe-n .■ Farben durch Feuer zerstör: sind Di: ßan->fd; Jlsmalerci d,e von ben Kre'.crn zuerst ,,i _'e DÄtgeschich'c der Kunst in einem impr.fhoui tiiixn Wi.kllchleiIsst ll ausgcbüb t wurde, offenb-irt sich hier ii i-r m ga..«en S ichlum Blumen der- Landes un" X-6 Meere« find zwischen F:ls n d.-rgeklellt. und bei ben Steins ernten Hal inan Inlarsiawerk kopiert. w:e wen i b:F ! -1 aus Ed 7,ein.n z. B Azath, €acbcrrif, Mala hi' uLt ujninmeng-setz' träicn Jn den L.eitück: i s ei?! nm zo-ilchen glatten deinen und feinen g 1b n n 3 nb Korallen und Schwämme, lowi.- v rfck.i de^-- Srtc., von Med-lle i und anb ren Me-restnl,n.en Manche P-.anzc, sind von ben K-'nstlern in kähne Well um- geformt, lv bah m.t ben TWittern bei einen Pllanz« bi« Bluten einer andern verkn.ipft finO. wodurch ganz Pha-Uastllche Formen «mstehen Bülch«! von verfchiebensardtgen Kroku'sen und Lllten llnb aenau zu erk.- inen cbenlo eine treib: TMume mit spitzen Blumenblättern, bi; unzweuel- baft Panoratium m-iritimium ist Sodann lassen fich Iris seststelkn. Wicken Sternblumen, m einem Fall merkwürdig mit giode-rförmlg -n Bluten verbunden Sfeu unb andere Kletterofkinzs, ftir; eint Flora, die d> ;.iitc<|fanteften Dotant- fchen und llrmatologifchen Fragen er>f|net Eine Szene enthüll in b?r Shue auf einem Fe'k-n einen Mauen Vogel, während an ber Seite eirr Sojenbukb In voller Blüte steht, zweifellos bte äüefte Sofenba rfUUuag, die d gibt Die Btüten- kione, ber ber Kkin Her lech- Blumenblätter ge- iX'ben bat. ist von goldener $ärhijnn mit einem ? sprenkelten roten Innern Ueberraschenk? ifi auch ie Darstellung eine» '.>i ngdrunnens. bc« rri-en bem wir in b i Kunstgesd,ichte begronen Tlltt minder bedeutsam (mb bi Tiere der Fresken unb bdenber« die Assen unter ben«, bie Gattung Erecvpllhecu» genau festzustellen ist. Diese Affen werben nich: naher an Kreta al« tm Sudan gesunden E« ist also anzunehmen. bah bte kretischen Priestertönige sie vo.: ben Pharaonen al« Gefch« ck cibielttn Ihre ck>>rrkleristische unb sichere Dar- ftvllung *cigt, bif) bi? kr.tische., Künstler mit ben Tiere» feit langem vertraut waren Für den engen Zusammenhang ber kretischen Kultur mit Sfnla spricht auch em Fresko, auf b-m ein ml' zwei epreren bewaffneter, in ein gestickte« Äl.ib unb eine schwarze Ziegenfellmütze gcfleibeU. Hauptmann feine Truppe Daucrtnuf mache» (äht Tiefe Srldalen. v: n b. nen zwei Figuren erhalten sind, hob;» kvhlfchw.irz; Haut. König Mino« hatte also Seger al« Sölbner m seinem Dienst, bie von ber gegenüberliegenden libtzschen Küste Tarnen und vo, ihm gegen seine Feinde In ®ne chenland verwendet wu ben Aufei d.-m Freskenschmuck zeigt ba« Hau« bi;k« k:i tckchen Birger« auch Inlchr illen, bei.— bis zu 13 Ze.itimetei hohe Buchstaben in kud>t»n2>er Crang?|irbc forgfältig ausgemalt waren Di- Schrift zcgi bereits einen fortgefchrit- tenen linearen Eharakter unb enthielt wohl Anrufungen an eine HaiiSgöttln. beren Kult auch sonst in minoilchen Wohnungen nachgewielen ist In b.efem .Hau« ber FreSken ' wurbre auch noch anbere wichtige Funde gemacht, fo eine reich bc- ma(t<- Kanne, ein steinerner C-a^pflöffel unb anbrec«. -2« ist bemer.'enSwer: bah befer reiche Schmuck au« bem verhültnismählg Deinen Haufe mne« gewöhnlichen Bürger« von Äeofo« flammt TlidU oe-mag eine betIree Antd>ouung von ber hohen ÄuUurfüüte zu geben, but sich in Kreta zu Anfang des 16 vorchreIllichen Oahrhunberis entfaltet hatte. e Titte «ef FerleRreffe». I Die alle Fabel von btr ©labtmaw« unb ber Srtbmau« fchlieht eine seht richt ise Beobacht ui« m fich, denn man ha! beobachtei Sah SZäuk uro Satten, bei on ber« aber b,e letzteren, richtige Serienreifen unternehmen und beträchilfche Strecken weit Don ihren ursprünglichen Xifent- txilt«orten toegttxinbem Besonder« der Herbst ist die Zeit, in ber die Salten auf Seifen gehen Donze Heere dieser Tiere veri-isfen bann die 6labte, um fröhliche Hrebstwochen aal bei Fel- dem zu oerbrmgen anb IIch an be*n , etchbestelllen Tllch bre Natur güllich zu tun D.-wn die Satten obwohl sie auch Slellchfrefler lind, bn igr, doch gern Abwechllung In ihr; Nahrung un) wenden s'ch dann bem Korn Beeren unb Nüst«, zu In den Huhnerhöfen muh man tm Sepümrb« lehr darauf acht geben, bah b.e Ölabtratten sich nicht über bie Gier hermachen, bie fie zwai leiten treffen, aber zu ihrem Bergnügen fortfchleppen. Ern englllcher Natursoricher. bei bie Sotten bei ihren Seifen genau studiert hat b-richtet, bah ffe nicht »i ur auf Schiffen ihre Zährten machen, fonbern auch Ell ibabiyuge benutzen unb bei einer Station ben Zug verlassen, um fich über bie auf- gespeicherten Vorräte herzu machen Ein anbere« Tire dessen Seifen man besonders in Gngland gut beobachten kann, Ist bi« Otter. Sie lebt während des Sommers In ben Gewässern bes Binnenlandes überall da. wo Srösche und Mulcheln zahl reich find Ad« im Minter begibt fie sich nach bem Meer, well fle dann dort ihre Nahrung bell« rindet Ouew reifen lehr schnell. 60 Kilometer in tum Sa* »ututflegin. :fi fuz sie gar mche». f« Ichwtnui« zwar gewöhnlich dre Fküsie e.illang, kommen ab« auch mit ziemlicher Schnelltakrii aus dem Lande fort. Unter den Meerestieren Ist dreSeehund ber gröft:c Bellende 5«6uabe. ine in ganx jungem Alter an bet Küste von Alas^ ee»etleä wurden, fand man bann ui bet IstaiBÜ mwnr. nachdem fit einen Weg DOe etwa *4 0Q0 Mll' untre 8urüdfldeet batten We »Metz ftr Nele riesigen Otdfen der Lotztzen M w* ä* besniNN. 'fi -1 ( WMZ ■LI 81 Hingen unb Weizen gegen Golbanleihe. ®a tnMo* der Derft>AM«n Srnle kjjr viele önnöttta« rrft Im Oftoöer tn der Qofl» sind £=*n Mrawnteerten Lail «-rer 9ml» auf den «rkl eu bringen, bal sich baÄ 2teüfc»mtnlfiertum f*r »maiTTimg unb QanZxrtrtfcfrifl bn Denehmen y1 dem -Ä<14)«finan4intnirt#rtum entschlossen. bk •nnäxlxttflimg. loggen unb Weizen gegen Golda n leihe zu vertaofen, die urfpriMgltch nur für Sepiemder galt. auf den Oktober txj&jubebnm Infolgedeffen wird alfo der Vanb- ünrt »roch einen melieren Monat die MLalk-k-it Haden, für fein ®etrdbc ft«uenrertbeftanblung*mtitei zu erhalten Ihn den verfchi oben tl ich au getauchten Zweifel -u befeitigen, fei darauf hingelrleien bah der Landwirt die Wahl bal. feinen .Roggen ober Weizen ber Tblch-getreibefi^le durch bic ®e- nvffenlchaften ober Händler oder auch unmitiefbar an^ubieten Aus iechnrfchen Gründen kommen allerbtag« für den unmittelbaren Verlauf vom Landw-irt an bte areichsgeirelbeflelle Mengen unter 15 Tonnen i volle Waggonloburgen i nicht in Frage Der Heinere Landwirt wird daher itcetfmähtg fo verfahren, bah er dis Getreide einer Denoffenschas I ober an Händler unter der Bedingung ncrZaufl, baf) die Ware an bie Reichsgetreide stelle gcgen Gold» an lei he weitergegeben wirb Soweit (Herbei ber Terfebr zwilchen der Reichtet! ei bestelle dzw der Genollenlchafi unb dem Händler in Frage humiit. wird bie ReichSgelreide'iUle alle« tun damit auch ber kleinere Landwirt möglichst schnell in den Tcrth von Q»ltNmle(WtiuSen neen t>gungSschein kommt Landwirtschaft. * Ausfall der "Bu l (ena j ft ion in Lauterbach Die für den 10 Oktober tn Lau. krba«t» vorgelebene VullenauNion kann wegen Ausbruch« ber Maul- nah blauen leuche tm Äreife Lauter dach nIch, abgehalten werden , Siehe feuligc Anzeige , Gdstpreffen Gdstmöhlen Butzbach/Heeen, den 5 Oktober 1923. statt. «850 Giessen PlorLalraBe 14 Loeb.Babnbofstr "" Da» Finanzamt. 6198B 7361A sitt 2 imibl. dRr Zimmer lauschen 06247 Mil voller Pension in uichl statt. 6160 l) iBtetoQil! 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Am 4 Oktober 1923 verschied infolge einte Un- glücksfelles unser Schlosser Wilhelm Neuweiler im jugendlichen Alter von 19 Jihren Wir verlieren in dem Verstorbenen einen fleißigen und braven Mitarbeiter, dessen Andenken vir in Ehren halten werden Die Betriebsleitung der MEGUIN A.G. Won and MkNÜM voll Großhandlung gelocht. Echristl. Ängkb ont. 06240 all dkll Gieß. Ao;. NORD-, ZENTRAL- UND SÜD AMERIKA AFRIKA, OSTASIENusw. BKlkje B«16r*rvng über d«vt»d»e und • mf6->dl»cM Hh«i - Herromoend* III KIMM ml, Spelle- und Reechtul EnUdeMlge Selon- u. Kiftlendempler Etwa eArWIlrft« Abfahrt™ von NAMBURO mach NEW YORK . 13. Okt. 27. Okt . 5. Nov. . 10. Nov. Waagen aller Art empheblt unb werben eichiäbia bergcftcUL Karl StkalSt. Sieles m Neuenweg 42. HAM BÜRO-AMERIKA LINIE HAMBURG und deren Vertreter la: GIESSENi S. Loeb, Zigarrenhaus Bahnhofstr. 52a. 467c In uni. Äofferaum inurbe am 4.L1>I eint Damenuhr gefunden. Dtefelbe ist gearn l^rltaiiunfl b gnferaiefltbübren abAuboien. Beslrk’v- ■ivkuu Bliun, 3obanne«frr.5. «n.D Gießen „ 3Rebberg(5» 6‘ D‘“flber 1923 Dr. F. Hoevels Facharzt Ihr Haut- ü. Geschlechteiraiikbeileo Ab 1. Oktober Sprechstunden. Montags bie Freitag nur von 2—3 Uhr naebm., Samsta. wewnwm Hast neue Milchzen trifugelMarke Tur' foooi zu verkaufen, auch geg. Naturalien zu tauschen on*" ".Nobbeimer Llr.27 geg. zefigemäkeBer- gütung zu mieten. Schrift l. Angebote unter 06256 an ben Biest. An», erbeten. Zwei Gtndente» tuchen ein möbl. Zimmer Drei» Nebensache. Stfcr Hngeb. u. 06243 a. b. Biest. Anz. erb. Motoren zutterdampfer, Putzmühlen Pfiüae. (Vgeen, »rnliidatoren Ztrobirbnriber, C>ärfielmaiinee Dezimalwaaeu, ^aachepumveu Rllbenichneider, lOairtjmalrtitnen Baitermaichinen. Nähmaichinen Zentrifuge^Bindegarn Bardenbänder Pfälzisch-Hessische LandbaomaschineonesGllschafl Dm Ereignis dee Tages: Frühlingserwachen Im e: Lichtspielhaus :: bi. elaschl. Ionia,. 4, O end 8.15 I hr Stadttheater -Sonntag. 7. 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Heinrich Schmitz bi Gießen ist als Geschäftsführer aoberufen. 3u Abt. A wurde am gleichen Tage abgetragen bie Firma Friedrich Wömer, Giehei. Inhaber ist der Kaufmann Friedrich IDämer m Biehen Am 28. September 1923 wurde bezüglich der Firma Schuhhaus Meyer in Gießen ebtgetragtn: Die Zweigniederlassung Herborn tft aufgehoben. 6201B Gießen, den 1. Oktober 1923. __________Hessisches Amtsgericht. Brotpreis. Die Höchstpreis« für aus Brotmarken abzugebende Backwaren werden mit Wir- knnq oom 8. Oktober 1923 wie folgt festgesetzte 6209B Brot.. Mk. 28000000 s. 1900 ®r Bekanntmachung. Bestellungen auf {ptd?tenbein, ben 5. Oktober 1923. Städtisches Elektrizitätswerk Stolt«._________6212B Wegen Aus druck ber Maul» und Alanen» leuche flnbet bi« SnHen • Auktion tn Cantrrba* am 10. Oktober ds. 3• 46">9D Gebr.Scbreihfflascbine ferrupr. 71 iSanzleri.guierhall.. ————--A.oerL Näv- 8if «*. ■■■■■■■■■■■■■■■■ Wir suchen für sofort ober Eintritt 15. Oktober jöDpnHffloWräy|ßi!i Aenntiriffe in berDuchhaltung unb sicheres Aechnen erforderlich Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften unb ®e- haltSfvrberungen sind zu richten an Siirr« uni) ?grlkhntzlaist Telephon Ar. 1. 6199l) ■EEEESSS.iiäaail Papiergeld Verlöt Ware ßewinnl Wir errtchien iaikr Herren Sroeianie- brrlnllung («Urin- verkauf»: erfiflaff Safia-Ytriifel blrefi von Aabrit feit 1613 eingefüUn, erste Re serenzen' |6202id höchster Verdienst! KeineLlzenziKlelne» Vager eriorbert i« nach SiezerkSgrdste Barkavlinl von 2—3 nnb mehr Millarben Mark Angebote mn Bezlrk^angabe unt ,.ee»a"anlavall» Vrdklftl. Mädibtkl für taglüber sofort gesucht. 06249 Uklgf . ybU.-FL 7 L Besseres längere» Mädchen für taa»üb. zu zwei- iabr. Minbe gefmbt M Srau M. Ldd, Jchanzenstr. 22 Zunn ruiJ.. gesund üldchen für tagöubei ob. für gan* in kl. bärgerl vauSH. gef. (OftiTxi (floetbeftr. 31 I. Anftändige» (•"D Mädchen oormhiag» aelucht. Fraiktirtir SU. 1L (Stellengesuche] Wegzugkh. emo- fehle Ich meine Stütze für sofort. Rähere» Selterdtveg 56 1. Empfehlungen lO.Oktober Beginn neuer Handels-Kurse Auskunft und Anmeldung bei der Hansa- von Schule /. Kunzeimann Bltidiitr. 5. Tel. 821 oder «’V Vogtschen Handelsschule QoeOieiu. 32 Tel. 2064 Prospekt frei. Metaübetten stablmntr., Qinber- benen, bir. an Brio , ÄntSlN frei Eises- Blbtilskr. SsklLTk. Pnv. - Handelssch. HERMES Bahnhofstraße 60. 3.Okt. Bez,nn --------- neuer Handelskiirse. An- mldg.tägl. Prosp.fr. SldDlere I 9annonlnni5 werb fadigtmäh u. orelswen ge- ftlmmt u. repar. ß.gbtrtÄ 6ire ro.DiotfTir.il Askaul nbr Slao. u. Harmonium». Hr. 225 Srvetter Start Siebener Anzeiger tSeneral-Anzeiger für Gderheffenl Samstag, > die ciemlolc Spannung, • i> manchen füllen ßcuf'cr. manchen schiech! unter« hrüdten Aufschrei, hinein auch in manch:» ge- fünftclle oder nervbic Lächeln da« unerfchüller- üche Rouge p.iir et pa<$c tönte Dann roarf er ' men Schein auf eine geiade Rümmer de« fchwar- wm Felde«, gewann, lief) da« Veld stehen, gewann wiederum und fleh den nicht unbedeutenden ©e- minn stehen. -3d) erlaube mi meinen Glückwunsch au«- ■.ulptfrctra Herr Graf. Hörle er eine feile Stimme neben sich -.in' al« er «ich umfah. 'tand Herr RaSmufien •■.. SXaufen von B. k Sten lästig in 'em- ? 'Ichc ich cbend. hinter feinem Stuhle »Hci t Er..' '.oi-fefn ein grol'-eS Defdbid im Reu!.-' r.i.-hr cinbringi al# die mühevolle Tätigtet oui H^chkelpli i. " ©ui'ib ? ! ’ diele unveifchämie Art gebühi.-nd r n ; ?: - < n •> -. uuf Rot !tefxng*b'i.-‘'en. er hatte seinen floiycn kS.'dium wrUrca Run n;.n r.. . rxi) nut bat er diele unliebsame Begeg-ung gehabi hat:«, di» ihm die Freude am Wa« wir hatten und wieder brauchen. Unter diesem Xitel veröffentlicht Ludwig ©ebner tn den Betretchlunsen über da« deutsche VolkShe«, denen wir fotgenbe« em« nehmet ©ine der grobartiflOen Organik thmen der Weltgeschichte war da« deutsche Heer Auch die Feinde haben e« fiel« anerkannt, und al« Ite sie ihm schließlich einen tödlichen Vlrid gedreht zu haben glaubten, da wurde doch eine grobe Enttäuschung da rau« Worin lag diese Stärke begrimöet i* Laren c# Kräfte moralisch«. geistiger, materieller Art? Gewiß, in jede, dieser Richtungen war da« deutsche Heer grob lln- uberlresstich die Menschen, die Taktik, di« Technik. Wer die Quellen der Kraft lagen gefaßt In den Fundamenten de« Bwues Da# deutsch« Heer war auf H ö ch st I e i - slung organifiert ®ne horizontale Gliederung aut wirksamen und vielseitigen Gebrauch, eine von einer unantastbaren obersten Autorität ausgehend« Hierarchie, Einreibung de. Per- Ionen nach dem speziellen BetähiaungS nach wer«, durch moralifchen Jmpul« und Zwang bewirkter Arbeitswettstreit und planvolle ArbeilSver- toertung. da« waren die soliden Stühen de« mächtigen Gebäude« Da« deulfche Heer Hxj geeint durch einen überragenden Gedanken Schuh de« Vaterlandes Damit war für alle inneren ©egenläbe Ausgangspunkt, Richtung und Begrenzung gegeben Solche ©egcnlätfe bewegten die Herzen tmtci dem farbigen Tuch tote iige.id- wv sonst im Volke, au« dem da« Heer fich ja immer wieder ergänzte and erneuerte, aber sie konnten nie zum Selbstzweck werden und aus Svnderwege führen Da« deutsche Heer befab einen eminenten Wirklrchkeit«sinn Rur auf Tatsachen wurde auigebaut eigene und feindlich? Luge. Kräftezuftand. Zeit. Umstände. Möglichkeiten und Aussichten 3ede Ungennuigfeil. jebee Hereintragen von bloben Annahmen Wünschen. Hoffnungen In die Feststellung der Lage war verpönt. Dann führten rein fachliche Berechnungen und empirisch- Schätzungea zum Enischtuß Wie oft war da« Srg.bni« eine bittere Rotoren- bigfeit. persönlichen Rojgangei oder schwachen menschlichen Empfindungen zuwidei' Aber dem .General Muß" folgten Feld Herr und Soldat er war der grob' Erzieher und Herr Da« deutsche Heer erhielt feine Wucht au» einer absoluten Disziplin Auch von dieser Menschenansammlung galt da« TDort. 6? viel Köpse, so viel Sinn W weichen de Anschauungen wurden in den Grenzen, die durch Anstand und Rücksicht aus da« Ganze gezogen sind, mit Gntfchiedenheit trertreten. Aber sobald einmal der Führer die Entscheidung m einer Richtung getrosten batte, setzten Schilfen und Unterführer ihre ganze geistige, seelische und phhsisch« Kraft mir meyr in seinem Sinne ein. Wo aber der volle Uefrerblicf über die Lage fehlte, da gab e« von vornherein keine Kritik. Für Dierbantfirategen. wo sie etwa auftauchten, Han« niemand etwa« andere« al« Verachtung. Da« deutfche Heer war befreit vom Geiste der Tat Veraoscheut wurden alle überflüfli- fien Worte, unklare Phrasen, Superlative, die let« nur die MaSte der Willensschwäche bilden. Verlangt wurde die einfache Tat Richt« aU die Tat. die ganze Tat Ohne diesen ©eist hätte man im Weltkriege für die arohen Schlachl- entfcheidungen nicht einmal Die Kräfte frei- machen können, viel weniger ein Dannenberg gegen Heber macht erzielt Da« war das Geheimnis deS alten deutschen Heere« Sine Maschine, auf Wirksamkeit ior.fi rutert. Efficier.c. ntuui da« ber Angelsachse. da« Wori beherrsch» in hohem Maße seine Gedanken Wo in der Geschichte eine Organisation GrofieS erhielte, da waren e« diele Grundsätze, auf denen sie stand Unb die größte Organisation ist schließlich der Staat Höchst- leistung, VaterlandSid.« Realpolitik, Disziplin. Tatgelinnung diese fünf Elemente des alten Heere« sind es. die eine Ration zum erfol» reichen Kamps um« Leben besä bi gen Aber nicht mit einer Einstellung de« deutschen Volke« auf die Grundsätze feine» alten Heere« ist e« heute geschehen Der Staat braucht da« Instrument selbst, mit dem allein er seinen Lebenswillen duich etzra kann Wer nicht mehr kämpfen will für ferne Freiheit, der ist lebensunfähig geworden Auch dir äußerste Refignation rettet ihn nicht auf die Dauer vor dem Untergang Diele Wahrheit muß jeder begreifen fernen, ob sie Ihm schön dünkt oder nicht ©In Tor. wer glaubt ohne Waffen, allein durch ethische und wlrlschaflliche Arg,mente, dem tDalfengeualtigen Feinde nur ein 3d la von seinen Absichten abhandeln zu können Sin längeren Verweilen tn diesen Räumen verleidet hatte. ©r erhob sich und entfernt.- sich mit einem nachlässigen Gruß Aber der andere, der feine Worte gai nicht böse gemeint, fonbern sie nur au« Talllofiqke t gesprochen hatte, folgte ihm bi« in die Garderobe. .3d) wollte mir nur erlauben, zu bemerken, Herr ©ro‘," hörte er jetzt wieder feine unter- würsige Sprechwelle, die ihm noch unangenehmer war alS die vorherige drellte. .daß ich mich noch immer nicht Hobe entlief" :n können, die Becoirt- schaftung Hochkelplin« anderen Händen zu übergeben, obwohl ich bi« besten Anaeboie haufenweise erhalten habe Wenn der Herr Graf - »Ich danke Ihnen. Herr RaSmUsfen Aber Sie kennen meine Anficht, und ich kann ihr nicht« hinzufügen, al« bah sie unabänderlich ist." Mit eiliger Hösllchkeit hatte er e« gesagt und war an dem verdutzt Dastehenden, al« wäre er Lust für ihn. borbeigddfrttien So sah er den Bild von Wut und Haß nicht mehr, den ihm dieser nachfandte. .Die hochmütige '33tutI Ulan sollte meinen, sie wäre endlich fletn geworden und dankbar, nx-rrn man ihr noch Vrot böte Aber sie verhungert lieber, ehe sie einen Villen au« unserer Hand nimmt'" ör wollte fich tn den Saal und an seioen Spieltisch Aurüdbeaeben aU bk dkrrberofwfemj auf ihn zutrat .©tn Herr wollte den Herrn RaSmustre sprechen." .Wcr fern er nicht tn den 6a alt" ,9r tagte, da« Bane er nicht. wall er Wen Zutritt hätte." Tor wer glaubt, jemals Hilfe gu finden, wenn er selbst sich nicht hellen will Weg mit den weltfremden Phantasten und der Scheu vor allen harten Tatsachen bet Geben«! Schlimmer ist keiner betrogen, all wer s i ch selbst betrügt. Unter traten anderen Zeichen al« den Fahnen de« allen Heere« sühn bet Weg zur Freiheit Giehener Dersorgungs- und Finanzprobleme. in*) Man hat m bet letzten Zeil in steiqrabem Maße sorgenvolle Klanen der 6tabin.*nun!Ung über die außervrbenlllch fchwiertge sfäotllche Finanzlage hären müssen Diele Klagen stnd leider mir allzu berechtigt Tvst bei bieler W ifchastS- lage bei Stabt überall ba mit oolk-i Energie gespart werben muß wo e« ohne Defährdung anberer erheblicher Belange der Vürgerge'amt- heit möglich unb verantwortlich ist. verste')! *id) von selbst Die Stabtverwastung ha! ben.i naß in mancherlei Hinficht unb bei zahlreich-n legen bei (en den SparfamkeitShebel ■inq^.-T: und die Befriedigung de« AuSgabentatendran^z mancher 3ntereffen traf reife entlchieden aba'feint Da« ist richtig unb bankenSwert Um so mey- muß man aber erstaunt sein über die Langmut mit der die maßgebenben Instanzen d-»r Stab! ber jetzigen ©nnridlnng ber Straßenbahnsraae gegenüberfteben Tlqentlich sollte blcfe Angele- e >- beit beute keine schwebende Frage mehr fein sondern fängst schon b i e ®rl?biqung geiunden haben, die angeficht« ber städtischen Jinan\- zustände jetzt felbstteiktändlich ist Daß der gegenwärtige Strnffcnbabnbetrfeb übereeis ist für die'e Entscheidung, entgeht dem auimerflamen Beobachter bet ösfenllüchen Dinge nicht Die meisten TT-agcn fahren feer, seht wenige weiten eine leidliche Besetzung auf. von wirklich gutbesetzten, oder gar gänzlich gefüllten Wogen kann man auch in der Hauptverk.hr«> ri> fange fchon nicht mehr sprechen Di? statistifk-^n Auszc-chnungen de« Amtes über die lllnanfpruchnabm-- bei Straßenbahn in den letzten Wvch.m und Monaten sind uns nicht bekannt, aber auch ohne diese Kenntnis der Zählungsergebnille steht für un« sest. daß die WirtschasUichkeit be« Straß-nbahn - betrieb« in ber fetzten Zeil noch viel f f'Jebt'.t geworden ist. als Ile vor einigen Monaten schon war unb bah dieser städtisch- Wirtschaftszweig sich immer mehr zu einer unerträgli fy*n Belastung ber städtischen Finanzen ausgewachsen Hal Man darf sich bei ber Beurte luug be» finanziellen Srg.bniffeS de« heutigen Si-ißen- bahnvetriebS nicht ton dem Schei t der öi'.eien Fah^ Preiserhöhung täufchen kaf e.i W-na in den letzten Wochen die Fahrt über die kürzeste Stred? auch mit einer, zwei ober drei Millionen bezahlt werden mußte und jetzt fünf Millionen Mark zu leisten find, so muß man sich doch vergegenwärtigen. baß vor ber Shrnabmefietgerung btc Ausgaben arwerhLltrriSmäßlg viel schneller und fieiler nach oben gerichtet vorauSgeeilt sind Selbst gleichgebliebene Frequenz wie In den Vormonaten, an die wir aber auf Grund unterer Beobachtungen nicht glauben könnte den weiten Vorsprung der Ausgaben vor den ©fenahmen nicht wrNmachen Bel dieser Lage ber Dinge werden die für die Geschicke unterer Stabt veoarttwoetlichen Stellen nicht mehr länger säumen dürfen, die einstweilige endgültige Stillegung de« S t r a ß e n da h n b e- trieb« zweck« Befreiung ber städtischen Gesamt- Wirtschaft von c.ner unter beit heutigen Verhältnissen gänzlich unproduktiven Einrichtung i>»S Auge zu fassen Wir achten unb würd.gen den Beweggrund der Stadtverwaltung, der für die Aus rechter Haltung de» öttnöcnbt Onpetnchei b s heute bestimmend war. In vollem Maße Aber die Rücksichtnahme auf da« 10 oder 12 Köpfe starke Personal darf nicht mehr allein be >en-^chend lein, wo e« sich jetzt um monatliche Zuschüsse der Stadt in Höhe von vielen Mi'lrarden panbelt. Da« Verlangen nach völliger Stillegung dieser Einrichtung fällt mt« durchaus nicht leicht, denn wir sind unS der toelnragenben Folgen einer solchen Maßnahme bewu'n wir erkennen, daß e« sich hier mit um die Erlstenz von Familienvätern handelt und baß auch be Stabt mancherlei ©ntsaltungS- und Ausbaumöglichkeiten solange zu Goade tragen muß solange der Sttaßrabahnbetrieb ruht Allein bi- sehr iut> gi"ach jtng schles. ick verlor allen« und Hel mehr al« Run jreif man rin bt beim Lasch und recht iteff* .Wa« jehn mich belne Spielschulden an? Wo« jehsie mich überhaupt an? Ich bin der ©roßSaufmann Aa«mussen. Letter und Aufsicht«- rot der ersten Gesellschaften. Schloßheri auf Hoch- kelplin. Und wer bist du? ©In verkommene« Subjekt, ein Tagedieb sich fein ganze« Leben lang von unserer früheren Bade- genossenschast nährt unb ohne fle längst im Loche läigel" Auf Ärf machten feine hestte Internen Betrieb«Verhältnisse un« natürlich imbetimrt sind -. die ohne Rächtest für die ?fetreb«ftt Irrung darch e rch.imifcho erseht werden könnten fo müßte drm ©■chener ©inwvhner n iturlich ber T3orning zu- crkanr.i werden Alle b.de Dinge stiid selbftver- fLänNid) nicht von heule r 512btDCTtD*2(Miriy üTur ua Jbeaterbeputation Ist von ber beteiligten Künstler- schafl bi zwei Denkschriften eingehenb« Vorloag über unsere Theaterfragen gehalten worbra. ber breiten Oesfensti-Hkeii Hal Rlcharb Hellbortt al« Obmann unserer Bühnenkuarstler Im .©ieß. Anz." vom vorigen Sam-läg einige 2ufflärunoa über die Thealersorgen zukommen lallen In ba zweiten Denksch.ilt htt man len verfchiedaen ma^ gebenden städlilchen Steilen eine vorllchllg auf- gestellte Hau-haltSderechnung dc-S Theater« Mw reicht, deren Srlüllung-wahrlch. inllchkelt wtr nicht ungünstig beurteilen möchten Da mittlerweil» die Gemeinnützigkeit unseres Theater« staatlich anerkannt wordm ist, hiermit also die lehr erhebliche Zulchu'ileistung de« Reiche« al« gesichert angesehen werden kann, hat bk ItädtllcheTheater- beputation gestern be'chiostra, bra Wieber- erössnung be« L tabtlhealei zunächst mit Wirkung bi« zum 1 Dezember zuzustim» men. Man muß sich barüber klar sein, baß bbeler Beschluß auch aetoil'e fiiMnnelfe ÄnnrrnHefetfh'n- gen bei tnbl in sich birgt, die bei ber heutigen Jinan ag nicht al« g-ringfüglg anzosehen linv. Ab« d.-uu.-ch begrüßen wir diesen Beschluß, beim .Seh dich man nicht uff'n mi Hobe« Pferd, janz von allene bist« doch nich rusl gefomme. ick hab der nich zu knapp in n Sattel geholfe. Un ohne mich toärffe oft jeiuich wieder runter- gelalle Wie war « zum Beispiel mit de Aulo» mobile bei Peckstem? Oder mit de Iumm!reise bei Rikola«? Ober mtl be Zichorie unb Zijorre bei Rubinsohn? Alle« ferne Schiebchen, toafl?" .Wa« rührst du all bie ollen Kamellen wie- bra auf?' .Olle Kamellen, nanu? Manche laufen jo beut noch un nich zu knapp Wie steht'S berri mit de Sadx die wir jetzt urti« be Fing« habe? Ooch nich ' ßlechst wo«?" .Haft du nicht deine Anteile unb Prozente überreichlich bekommen? Und viel mehr al« sie? Wir find quitt, ein für crll« Male " .Ree. Storche, nee dich atch so janz. UZeenfte, ick foll immer vor be paar Dittchr mein Fell all««ne zu Markt narre? Rre. nich de ßomeng! Spazier ick tn« Loch toat ja woll nächsten« felcheye wird, bann nru6 ooch trer Zcvh- foofmarwi, Herr Sta, AaSmufle, jenunot ber S 4,'.«« Liu nm. nut rin. Do yspt ihm nicht«, nich «mal fei Aufsicht«ral —" .Zum Kuckucks rief ber anbere wohl noch aufbraulenö. abe' doch fchon hörbar eingefchüch- tert. inbe« eine faHke Mäste üb« feine fristen Züge zog .Wa« nimmst du dir rau«?" .Ach-wat. rrruSaehmr? Mach dich nich zum viarrn. auir io allen» tanz «tat wenn trf wer mei Held er« krfefe" .Wtraiek?" Lu» normte ebw Susa«. M» bau «6** einen tiefen Ceofg« entlockte, ihm dkr be© ■ dir Tasche greife» tt* IJbi fffWi Deutsche Wirtschaftszahlen Neue Postgebühren ab 10. Oktober oft (arten tm Orttnert* 1000. hn Sern- 15 000 000 fad. ihr » M 100 »r 3000. ßeben«balhing«tnt>eir am 1. Ottbr.: 40 400 000 84 000 000 80 000000 T>atmn: •ixwrrci 14«3"vmn Sin n (Ofcne Gewähr.« M2 L — Ä be CrM. Zahne 'M» 5 6 8 9 aber -. Mt 1WOT00G 1877DOQOO btt 20 »t. 2000. 100 btt 250 ®r. «0 äo- «0. VStfenferfc. «Ohne öttoäfcr.l 750 000 000 800 000 000 66 900 00C 00 900 000 500 ML über 1000 3000 Mill über 5000 3 5 6 Z 8 ZOO atn. btt btt btt btt btt i*yenoo zu? ew . . .6 689 990 000 Pro«. 66 900 000 Tapiermarf lUUcb pUrbta Äm.) 24 000. über b,w 36 000, über b,w 63 000. über bzw 72 000. über bjn> 81 000. über 2366*X/r> W4W «MWrtO >»397sm 16140«/» '.■6H67 ICT7COWÜ 8120000 M2i m 178445m 3f<*vi 19849WO 681 w«i Mann «chwer und mehrere leich! verletzt Einige der Verletzten tour- ben in btt Lazar et tnad> Königsberg ü!>ergesührt. 5000, über 500 btt 1000 Mill. 7000. bis 2000 Mill 10 000, über 2000 btt 12 000. über 3000 btt 5000 Mlll. 15 CKK. bis 7500 Mill 18 000, über 7500 btt 54*?."/#X) 31 **(*•« S7'-515l» 74214000 773000 163V»«' ?7-«, 1815H/XH 6386500 27iwy»en*rr bert» M» brmifcrtr Sae-paH, « Niere 2. Sitzung vorn 4. Oktober 1 923. 3n ber Lohnftreitsache der Metallindustrie tm Bereich des Arbeitgeberverbandes für Lahngau und Obcrhessen erging folgen- der Schiedsspruch, der mit Frist zur Erklärung über Annahme oder Ablehnung »erkundet wurde 1 Der Stunden lohn der gelernten Arbeiter über 25 Iahren beträgt Dom 30 September btt «nm 6 Oktober 1923 35 Millionen Mark 2 Di« übrigen Löhne erhöhen sich in demselben Bctbälrm« 3 Die Stundmlrhnzulagon der alleinigen Ernährer und Bet bet ralelen unter 25 Iahren er« bähen sich um 40 Prozent 4 Die Löhne der Wetzlarer optischen und mechar.ifchen Industrie erhöhen l,ch In demselben Berhällntt. d h. Beibehaltung bett bisherigen -Zuschlags von 10 Prozent 5 50 000 uiib mehr Mark werden nach oben, toenigex als 50 000 Mark nach unten auf 130 000 bis 730 «alles in Million en) Tendenz Im klang mit der VeviscnsUtg.nmng fest Berliner Prodnttenmarkt. Berlin Oft Im «fnftsng mit 10000 Mill 20 000 Der Meiftbetmg ist von 5000 Millionen auf 10000 MMionen Mark erhöht. Die Einschreibgebühr ift auf 5 Mil- Omen Btorf. bk Borzeigegebühr für Bachna hme» und Postaufträa« auf im ui reuen JMeet feftgefett. btt Gin,l«h»,gs- uieiteren Bufmärttbetoegung der Devisenkurse stiegen auch die ®etreibet>reife wieder bedeutend Gestern nod>mitiag wurde bei vermehrtem 2Ln- gebot noch viel umgesetzt g>eute axx da« ®e- schäft ruhiger, ha die Offerten durchschnittlich gering waren und die Provinz zögerte gegen Pap ermarf zu verkaufen ober Borausbezahlung zur Bedingung machte Die geringe Wagengestellung und die «Geldknappheit wirkte gleichfalls lahmend Roggen wurde meist für Rechnung der Reicheget «idestelle gekauft Weizen stellte sich teurer bei kleinem Angebot und wenigem Geichaft Di« Preise stellten sich aber wesentlich höher Hafer war nur «chwerllch gefragt und blieb in her Aufwä,Isbewegung hinter Roggen und Gerste zurück Für Mehl bestand lebhaft« Begeh. Weizen, märt 810 btt 830, Roggen, märt 700 btt .70, pomm 750 btt 760. schles 760 btt 770. Sommergeiste 760 btt 790 «sest). Has«, märt 700 btt 720 «fest). Weizenmehl (100 ÄUo) 2700 btt 320C «leigend). Roggenmehi (100 ÄUo) 2500 btt 3000 «steigend). Weizen- und Roggen- kleie 370 btt 383 «stetig). Raps 1000 bis 1020 (fest). Biftorioerbkn 2000 bis 2400. kleine Erbsen 1800 btt 2000. Rapskuchen 630 bis 640. Trocken- schnitzel 275 btt 290. Frühkartoffeln 110 btt 130. Weizen- und Roggenftroh. drahlgeb 48 bjs 50. Haferstrvh. drahtgepr 47 btt 48. Stroh, fhr^ feilgeb 25 bis 27. Lanastroh geb 40 bis 44. Wieienheu. gut ge’unh und trocken Barmabb 30 Die 40 'Tic Preise entsprechen der Zahl in Millionen und gelten. an> kein anderes Gewicht genannt ist. für 50 Äilo.) vucherkisch — Herzklvsterkee. Aovelle von Otto AntheS .m Berlag Aler-inder Fischer in Tübingen. ®fnc feine liefern ofunüene Geschichte dreier Sch«st«n r»on denen zwe an der Liebe zu einem Manne ze.hrechen, der in dreier Liebe nur Freundschaft sieht Erst der jüngsten gelingt es. do «Schicksal ,u meistern, da« ihre Schwestern in die dunklen Fluten des Herzllosterfees hinrb- graegen hat. und sich dem geliebten Man i zu offenbaren Die Dichtung mahnt in ihrer form- vollendeten Sprache in ihr»? t.efen Gedanken an die schönsten Meistemoouüen Storm« U*fa^ftetier.$orau»8a^lnngen. 2toe 9lia«aami Dietzen wird uns Wkschslebea: MU ber 'Xb&nbenrnq des Umsatzstevsr- Pefetzes sind auch die Zahlungstermine zur Oatrichumg ber Umsatzsteuer-Vorau«, zahlovgen geändert worden. Während seither als letzter Termin der letzte Tag de« aas den Stenerndschnitt folgenden Monat« gelt, ist dieser Tag nunmehr auf den 10. beb betr. Monat« zurückverlegt bah die auch über den 1. Deze mber hinaus sortaesühri werden sollte, sei et O»ch unter erheblichen Opfern Gerade eine Stadt •* Weben. In der bas Geistesleben eine so her- becxngtnbe Rolle Id*U mub sich mit allen Ärdf- Nn baaegeu stemmen, das) fit zu dem Riedergana •rf anderen Ledensgebieten auch noch ben Berlust AM ÄMttur- und Bubungtgütrm hinzu bekomm es sollt. Das zu verhrndem hat dt« Einwohner- schäft selbst ausschlaggebend In der Hand. 3» rtfrtaer di« Bürgerfchast das Tboat« besucht, bett» fester ist dessen torrrschaftlich« Grundlage ■b desto sicherer ist die Aussicht, bah bk Svi«- tztit verlängert und wohl auch voll durchgedaltan »erden kann Erfreulicherweise sind, wie wir AislandsgtbLhren betragen vom 10 Oktober an für Post- karten 9000. itdvch nach Ungarn und Tschechollowakti 7000; für Briefe bl« 20 Gr 15 000, Jede weiteren 20 Gr ,Me stgewlchi 2 Äg. i 7500, jedoch nach Ungarn und Tschechoslowakei btt 20 Sr 12 000 jede weiteren 20 Gr. 7500. für Drucksachen für je 50 Gr 3000. für Gefchäsiepaplere für je 50 Gr 3000. mindestens 15 000. hüt Warenproben für je 50 Gr 3030. nunh.-ftm« 8000 Silzusttllgebühr für Brie/eibung^n 30 000. Einlchrtibgebühr 5000 Rück- !^el2!oebü^t 5000; 2orze,g«g bühr für Aachnahmtn auf B. teile idu.ige.-i toow abknber ju entrichten) 3000. I.wichttgebüdr für Wtrtkästchtn für je 50 Gr 0000 mirv bestens 30000 «dazu Einschreibgebühr von 5 Mlll. Marl). Berf i ch e r ungsg t bü br für IBert- bricit und Wertkästchen für je 9000 Millionen Mk 15 000. Prstauocilunasge^ah»- Mj 150O MlllIonen Mk. 15 000, über 1503 Millione-i Mk bis 3000 Millionen Mk 30 000, lebe weiteren 3000 Millionen Mk 15 000. i«doch noch England den britischen Kolonien und ben britischen Postanftallen ün Ausland für lebe wetteren 3000 Million«, 30 000. Aachnahmegtbühreo für Pakete 13 COC für je 1300 xuiü tonen >nr pes ■otuxbeaK* beiter deS Bak-Aauhtimer staatlichen Slcllrizilätstoerkes berief sich tk Bib- und Äurwrtoaltjng als Antragsgegnerin ais einen Tarifvertrag mit dem Verband der Gemeinde- uni Staatsarbeiter Ts erging Schleds- spcuch .Die Löhne, die Bad- und ÄurverwaU ina Bad-Rau Helm und Verband der «Gemeinde- und Siaatsarbeiter vereinbart haben, gellen als ver- embarl auch zwischen Bad- und Äurverwali mg und Zcntoalverband der Mafchtnisten und tz«l- ,« “ Als Wochenlohn Ivr gelernten Ä ü f e r schlug der Schlichtungsauolchuh 800 Millionen Mark nb 25 9. und 1200 Millionen Mark ab 2. 10 1923 vor. Die Quarzitbrü che bei Hvmbe r g und Rockenberg und die Ätelelgurgruben bet Homberg und Lauterbach sollen vom 24 9 23 an 23' , unb v?m 1. 10. an 33 Millionen Mark Stundenlohn zahlen Den Smspruch von 19 Arbeitern der ®ießc- ner Fittu gs'abrik Bänntnger G rn b H ge- »zn Äunbtgung zur Bernnnderung der Arbeit- nehrnerzahl wies der SplichtungsauSfctzuh ab In weiteren 5 Fällen bdd4of) er Srhedungen zur Prüfung ob d« 8 13 dv-r Ber->rdnung vorn 12 2 1920 beachtet war. Bezüglich zw.ier Belrteb-Der- tretungsrnitglieder stellte er sich auf den Standpunkt. dah auch bei Äünbigungen zur Verminderung ber Arbertmehmerzahl nad> Mahgabe beS § 13 ter Demcbilmachungsvererd iung Äunbigun- grn gegenüber Betnebsverlietungsmitgliedern unwirksam sind, wenn die Betriebs Vertretung ihnen nicht gemäb § 96 Abs. 1 de« Betriebiräle- geseyes juftimmt ober der Schiichlungsausfchih toi iw. !»!1AK<7) 15Wr.-W »71V» »1 872317*00 SW..W K ai um I073I1.V6 motstmo KiTnoo 117!AW 31920 197.WOOO S7HV/t> if&rw- 7183000 Berlin, 5. Okt Bör|enfilmmung6- bflb Im Efnllang mit der beängstigend fort- Ichreitenden Morlentwei tung n dem BormittagS- Freiverkehr letzte die Llleli. ibörse uni« lebhaftem Äaufanbrang mit fehr beträchtlichen Äurs- erhöhungen ein BefondeeS Dxnen rbeinische Montanwerte begehrt, von benr.i Bcchume- tbrcnÄur«- flanb verdoppelten unb anbei e Papiere bieferSteigerung ziemlich nahe tarnen, wie ampfschiffahn Hansa und Roland- linic bevorzugl Aut deullche Anleihen, insbesondere Preuhifche Äon'ols profitierten erheblich von ber Haulsestrvmung Als später Meldungen einllefen, die von einer Wiederbelebung der großen Parlamente 1 tlchen Äoalilion willen wollten, gewann die Auffassung Beben, bah mit ber voraussichtlichen Entspannung ber innerpolitilchen Lape bie Wahrscheinlichkeit eines Deotlcnrückganges gegeben lei unb bi es gab ber Spekulation Anlah ju Realisierungen, unte1 bereu Druck die anfäng- licben Steigerungen leiltoeilr erheblich berabgemin- bert wurden Berliner Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) (Ohne Gewäbr l gebühr für Rachnohmen unb Postaufträge von I von jedem angefangenen Tau «end bei etnge- jogenen Beträge bleibt unverändert, Mindesl- vetrag 1003 Mark, Aufrundung überschestenber Beträgt auf volle 1000 Mark $>* Ein,! hungs- gebübr Wird von hem eingezogenen Betrag ab- gezogen unb muh baher u U. bei der Aach nahmt- ob« Austragssumm« von dem Ab «en der berück- stchtigt werben Für b4e Eilzustellung ftub bei Bor» auszahlung zu entrichten, für eine Briefsendung nach dem Orttiustellbezirk 10 Mill. Mk. nach dem Landzustellbezirk 30 Mill Mk für ein Pakt 15 bzw 40 Mill. Mk Die Zuschlagsgtbühr für Jede post » lagernde Sendung beträgt 250 000 Mk. 3yr bar eingezahlte Zählkarten btt 50 Millionen Mark einschl. 250. über 50 btt ICO Mill, einschl. 500. über 100 btt 500 Mill «>nlchl. 1000. über 503 bis 1000 Mill, einlchl. 1500 üb« 1000-btt 2000 Mill einschl. 2000. über 2000 b-S <~v0 uaill. einichu 2500. über 3000 btt 5000 Mill, einlchl 3000. über 5000 btt 7500 Mill, «"schl. 3500. üb« 7500 btt 10 000, Mill einfchk 4000, über 10003 Mill bis unbeschränkt 6000 für barbelbloS beglichene Zählkarten biefelbc Gebühr. höchstens ,«doch 2 Mill. Mk für eine Zahl- karte, für Äallenfcheck' die bargelblttt beglichen to«ben, 1, Dom Tmileab bes Schikbetrags für Barauszahlungen mit Postfcheck 2 Dom Taufend bcs Schetkbetrag«. Mindestgebühr 1030 Mk Meist- bett-^j cintt Postschecks 50 Milliarden Mk,. telegraphischer .Zahlkarten. Ueberweilungen und Post- schecke je 20 Milliarden Mk We Inlandsgebühren für Briefsendungen. Wertsendungen unb Postanweisungen gelten auch nach bem Saargebiet «jedoch Päckchen nicht zugelassen), ferner nach bem D^iti ber Freien Stahl Danzig, wohin auch Piket, zu ben Inlandsgebühren zuzüglich einer Zukhlaggebühr Don 50 4 «ouher bei Paketen au« Ostpreuften) Dei'anbi werben können < Für Pakete nach dem Saargebiet beton her; Gebühren ) Die Inlands- gebühren für Brieflenhungcn gelten fern« nach ßueemburg. Memelgebiet unb Oester- r«i4 «Päckchen nach ßuremburg unb Oesterreich nicht zugeiatfen) Die Hmnrb •ntottrt. ynriri-emro ttbnfli.inla . . . eop-nMant Clodholm . . fwlfmgfor« . . ptalün .... Itonbon "»rnnerf..... Pari« earoru..... imniin . . . Btzn InTtutl*- C*H- abgttu Jfofl...... Pnbar-ft Bnrnoi-Hrtti «ntflarttn . . . a«»J • ist doch beute eine Million! - - gar feinen Wtx* gn® Ellcheecken und zuo> Berzkh« Rach 1644 IW 2W7O MlWti •n-y#r»w br’ftl l?V> Mitw 31066ÜUU des Fehlbetrags, unter Aufrundung auf eine durch 1000 bttibert THarfJunune. nacher^brn Drucksachen bi« 25 Gr 1000, über 25 btt 30 W. 2000. über 50 btt 100 ®r 3000. über 100 btt 230 Gr. 5000. übet 250 btt 500 Gr 0000, über 500 ®r btt 1 Äg 7000. über 1 bi« 2 Äg. (rar für einzeln Dcrtanbte unaeteiltc Druckbänk»» guläfttg) 9000 Geschüf i«papiere unb Mtschsen- buogeo btt 250 Gr 5000, Üb« 250 bis 500 Gr. 0000. über 500 Gr btt 1 Äg 7000. Warenproben btt 100 Gr 3000. über 100 btt 250 ®r 5000 über 250 btt 500 Gr 6000. Richt frtigemacht« Drucksachen. Geich-llts- papiert tntb Warenproben werden nicht befördert. Für unzureichend freiaemnchte Sen- bungtn dieser Arten wird das Eineinhalbfache des Fehlbetrags, unter Aufrundung auf ernt durch 1060 teilbare Marftunone, nacherhoben Päckchen bis 1 Äg 10000 Paket« 1. Zone (btt 75 Äm.) btt 3 Äg. 12 000. 2. Zone (über 75 btt 375 Äm.) 24 000. 5 C tretet Bmiffax 'Wortrrunj Vr-I Di« Äetlmraeen »rrftthrn Ttranlhma. NI Bertto na In miltcnrn VtOjfnirn S4enld6t 10 » •' / T'utl»- «RrtctHantrtte 10 ■ J*/. T«nrf M9 M ’S änrtnrretrl D-ibrrttrg TbiliBP boftmonn..... MO 190 900 ns M M eng:o-6ont Ouano . . . 2*00 2700 2300 m FabilAt Hnltln....... 1850 1800 n l>oib<<6m800 2500 KT SOI ®rtfol| nranrinM 1600 2200 k ‘ ub'abnf 6-ri — 1 Iw 7V 140 vt Union A -S..... 11» 1 ho ■ 100 t atu an « Choter s. 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