Dienstag, 175. Jahrgang Frage und Antwort im englischen Unterhaus einer Besprechung über die Sttd ft Dffite* ;_____ö.„ _.i Frankreich, Italien und Belgien eingeladen. Deutscherseits wurde gestern geantwortet, das; die deutsche Regierung sich wegen des RuhreinfallS nicht in der Lage sieht, Lieferungen an Frankreich und Belgien auszuführen, dah sie daher zu der geplanten Sitzung keine Vertreter entsenden wird, dah dagegen aber unmittelbare Verhandlungen wegen Sticlstvfflieferungen mit den italienischen Vertretern bereits eingeleitet waren. London, 6.März. (WTB.) 3m Unterlaufe fragte Wedgewovd Den n, ob die britische Regierung darin einwilligte, daß G e - - - * • den Militär- Nr. 55 Erscheint täglich, außer Sonn» und Feierlags, mit berSamstagsbeilage: ©iefeenerjamilienblöttet Monatliche vezuospreife: 2850 Mark und löOMard Trögerlohn,durch diePost 3000Mark,auchbeiRichb erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: sür dieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drohtnach- richten: Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: SranHurt a. M. 11686. macht und nach Mainz gebracht würden, unt zwar als Ersatz für in Mainz angeblich erfolgte Sabotage. DaS Anerbieten des De- triebSratS, sich dafür zu verbürgen, daß in Darmstadt keinerlei Sabotage zur Ausführung kommt, wurde von den Franzosen nicht angenommen. Somit sind die Verhandlungen gescheitert. Zur Zeit sind die Arbeiter versammelt, um über das weitere Verhalten zu beschließen. Die Gcwaltmahnahmen der Franzosen gegen den Poft-und Telegraphenbetrieb Die Geheimberichte Dariacs. Don Dr. Herbert Stegemann. von 9 Millionen und werden bald 25 Millionen < Tonnen verarbeiten, wenn erst alle Hochöfen (die ferungen an Lothringens und des Saargebiets mit einbegriffen) in vollem Betrieb fein werden. Daher haben sie für ihre Hochöfen dringenden Bedarf an Die Komödie des deutsch- sranzöfischen Schiedsgerichts. ?; a r i s, 5. März. (WTB.) 3n Gegenwart rawöfischen Zustizministers fand gestern die Generalversammlung des deutsch-französischen gemischten Schiedsgerichtes statt. Anwesend waren die neutralen Präsidenten und französischen Richter. An Stelle der deutschen Richter waren die von der französischen Regierung einberufenen neutralen Ersahrichter erschienen. Colrat sagte in einer Ansprache, daß diese Sitzung ein bebeutfameä Ereignis in ber Entwicklung des Schiedsgerichts ba rftelte. Deutschland habe sich unter dem Vorwand der politischen Zweckmäßigkeit geweigert, fernerhin an dem Werk mitzuarbeiten, das der Versailler Vertrag dem Schiedsgericht übertrug. Dieser Vorwand verkenne den Charakter des hohen Gerichtshofs, gegenüber dem niemand sich auf Rücksichten berufen düne und für den nur politische Beweggründe maßgebend wären. Die Einstellung der Mitarbeit durch die deutschen Richter habe die französische Regierung gezwungen, das in Artikel 304 des Vertrages vorgesehene Verfahren anzuwenden. Anmerkung des Wolf f bureaus: Die deutsche Regierung erllärte in einer Rote vom 28.2. der französischen Regierung, daß sie den deutsch »französischen gemischten SchiedS- gerichtshof in seiner neuen Zusammensetzung und । feinen Entscheidungen nicht als vertragsmäßig anerkennt. Die Worte des französischen Zustiz- ministers und die Haltung der neutralen Juristen, die sich anscheinend auf seinen Standpunkt stellten, vermögen hieran nichts zu ändern. Dem französischen Zustizminister ist aber zu erwidern, daß die deutsche Regierung eines Vorwandes für ihre Haltung nicht bedarf. Der französische Vertragsbruch gibt Deutschland ohne weiteres das Recht, die Erstellung seiner Verpflichtungen gegen Fraitt- I reich einzustellen. Hier war die Einstellung nicht nur Recht, sondern fachliche Rotwendigkeit. Die deutsche Regierung legte dieS in den Roten vom 1.2. und 28.2. dar. Es klingt wie bitterer Spott, daß in demselben Augenblick, wo Frankreich zeigt, daß es sich an die wichtigsten Bestimmungen des Versailler Vertrages und an alle DegÄn des I Völkerrechts, wo sie ihm unbequem sind, nicht im I mindesten kehrt, auf sein Verlangen das deutsch- französische Schiedsgericht, worin zwar Franzosen, aber keine Deutschen sitzen, sich den Kopf über kleine Probleme des Versailler Vertrages zerbrechen soll, die bie französische Regierung vor sein Forum zu bringen für ungefährlich hält. Eine naive Forderung der Reparationskommisfion. Berlin, 5. Marz. (Wolff.) Die De- parationSkommission hatte für den 5. März Vertreter der deutschen Regierung zu An das hessische Doiir! Das Hess ische Gesamtrniniflerium veröffentlicht folgenden Ausruf: Französische Truppen haben am Samstag, dem 3. d. 1. die Estenbahnwerkstatten tvestlich des Hauptbahnhofes Darmstadt besetzt. Dieser Gewaltakt wird ebenso wie die Des chimg der Marnheimer und Karlsruher Häfen von der französischen Regierung in einer an die Reichs- Legievung gerichteten Rote als Vergeltungsmaß- rabme für die Sperrung des Rhein-He me-KanalS bezeichnet! Auf eine rechtliche Begründung wstd tot der französischen Regierung verzichtet. Ae hessisch« Regierung und mit ihr das ganze hessische Volk gibt der Entrüstung über diese im Wee der Gewalt durchgeführte Repressalie und die Rücksichtslosigkeit, mit ber ohne vori ge Ankündigung tn eenen lebenswichtigen Betrieb Angegriffen wird, Ausdruck. Wir können den Ge- waltmahnahmen der Gegner keinen Widerstand entgegensetzen. Das hessische 03 o 1f ift in allen feinen Teilen einig in demWillen, ebenso wie die Volksgenofsen an der Ruhr und in Baden, durch die feste Entschlossenheit, sich der rechtswidrigen Gewalt nicht zu beugen, und durch Festhalten an seinem Recht der guten Sache zum Siege zu verhelsm. Den umlaufenden unkontrollier aren Ge üch'en ist kein Glauben zu schenken. Unerschütterliche Ruhe wird auch bet uns den Erfolg sichern helfen. Die Arbeitseinstellung in der Darmstädter Eisenbahnwerkstätte. Darmstadt, 5. März. (WTB.) Heute mittag verhandelte der Arbeiterbettiebsrat der E'. senbahnwerkstätte mit dem Präsidenten der französischen Anterkommis'ion, der aus Mainz hierhergekommen war. über die Wiederaufnahme der Arbett. Das Ansinnen, die Arbeit wiederaufzunehmen, ist abgelehnt worden, well die Franzosen darauf bestanden, dah unter ihrer Aufsicht die hier zur Reparatur stehenden Lokomotiven fahrberett ge- Ruhrkoks." Hier sind die letzten Wirtschaftspläne Frankreichs mit dankenswerter Deutlichkeit enthüllt. Es handelt sich ganz einfach nach Dariac um eine Zusammenlegung des Ruhrkoks mit den französischen Erzen, und zwar auf der Basis, daß »die deutschen Produktionsmittel dauernd der französischen Kontrolle unterstellt" bleiben. Zum Wesen dieser Kontrolle gehört natürlich nicht eine formelle Annexion etwa in dem Sinne, daß den Deutschen an dem Rhein oder an der Ruhr französisches Bürgerrecht gegeben wird (daran denken Die Franzosen um so weniger, als ihnen die Elsässer bereits genug zu schaffen machen), sondern lediglich eine politische, militärische und wirtschaftliche Vorherrschaft Frankreichs über ein dem Schein nach autonomes Rhein- und Ruhrland. Sn diesem Punkte berühren sich die Ziele der französischen Wirtschaftsführer vollkommen mit den militärischen und politischen Ambitionen Frankreichs, wie denn überhaupt zwischen allen interessierten Parteirn und Gruppen in Frankreich zum mindesten eine ganz merkwürdige ülebereinstimmung besteht. Die reinen Annexionisten und Militaristen wollen eine Ausdehnung der französischen Militärmacht bis an den Rhein und über den Rhein hinaus, während die Wirtschaftskreise sich in den Besitz der im Rhein- und Ruhrgebiet gelegenen Bodenschätze zu setzen wünschen. Hinzu kommt noch die, wenn auch nach außen hin übertriebene, aber immerhin in manchen Kreisen recht verbreitete Angst vor einem neuen erstarkenden Deutschland, für das das Ruhrgebiet eine militärische Waffenschmiede bilden könnte, sowie der lebhafte Wunsch der führenden militärischen Kreise Frankreichs, das Ruhrgebiet ihrerseits für die große Waffenwerkstatt, für die künftige Endauseinandersehung mit England in der Hand zu behalten. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar, und aus diesem Grunde decken sich die Ziele aller in Betracht kommenden Gruppen vollkommen. Die Absichten der im heutigen Frankreich wvhl wichtigsten Gruppe, nämlich der Wirtschaftsführer, hat Dariac in seinem erwähnten Geheimbericht mit einer Deutlichkeit bargelegt, für die wir ihm nut dankbar fein können. Wenn demnächst der Bericht des Herrn Dariac über die Bedeutung des Saar- gebiete« und feine dort gewonnenen Eindrücke veröffentlicht wird, so wird sich das Bild noch nrehr abrunden und die letzte Linie des großzügigen franzöfifchen Planes zur Zerstückelung Deutschlands und zur Aufrichtung der französischen Wirtschaftsmacht zutage treten. fängnisst rasen, die von gerichten in den besetzten Gebieten Deutschlands verhängt worden seien, in irgendeinem Falle in britischen Gefängnissen vollstreckt würden. MacReill antwortete verneinend. Denn fragte weiter, ob irgenb-» eine Mitteilung gemacht werden könnte bezüglich des Verlangens ber französischen Abteilung der Eisenbahnunterkommission in Köln nach einem weiteren Entgegenkommen, und ob eine solche Forderung bewilligt worden sei, und wenn ja, welche Schritte die deutschen Beamten daraufhin unternommen hätten. Mac Reill erwiderte, er habe keine amtliche Information über diesen Gegenstand. Lambert fragte, ob Deutschland irgendwie mitgeteilt habe, daß es die von Donar Law vorgeschlagene Reparationsfumme annehme, oder ob die deutsche Regierung seit ber Pariser Konferenz im Januar über diese Frage nut der britischen Regierung in Verbindung gestand«! hätte. Donar Law antwortete verneinend. General Spears fragte, ob 1. der französische und ber belgische Oberkommissar die ftanzösisch- belgische Zioilverwaltuna für das gesamte Eisenbahnwesen im besetzten Rheinland errichtet hatten; wenn dem so wäre, ob 2. die Eisenbahnen ui Der britischen Zone dadurch unter französisch-belgisch« Kontrolle kämen, wie sie im übrigen Rheinland bestände. Mac Reill erwiderte auf den ersten , Teil, der Frage bejahend. Es sei ein Sonder- abkvinmeu für die Eisenbahnen in der britischen Zone getroffen worden, die nicht unter die Verwaltung kommen werden. Sinclair schließlich fragte, ob die Ordonnanzen ber interalliierten R yeinlanbkommission, denen ber britische Vertreter nicht zugestimmt habe, in der britischen Zone des besetzten GeNetes gültig seien. Mac Reill antwortete bejahend. London, 6.März. (WTB.) Bei der Opposition im Unterbaute besteht keine Rei- gung, die Bedeutung der von der Regierung bei den letzten Wahlen erlittenen Riederlagen zu übertreiben. Eine ministerielle Krise tomme ebenfalls nicht in Frage. Indessen wird in ministeriellen Kreisen v.el über die Frage dm Rieder- lage des Gesundheitsministers gesprochen. Man nimmt an. daß die Reg erunq mit Rücksicht auf die letzten Ereignisse ihre Vorschläge über die Aufhebung der Aussicht über die Einkommen abändern und den Plan über die Un'er- slühung der Bautätigkeit großzügiger gestalten weide, als ursprünglich beabsichtigt war. Als Kandidat für den Posten des Ge un oheitsministers wird unter anderen auch der Generalpostmeister Rewille Chamberlain genannt. Wie ter OeffeNilichkcit schon bekannt ist, richten sich die rechtswidrig n E.ngrifse brr Franzosen neuerdings auch auf den Betrieb der Rcichspost^ und Telcgiaphmverwaltung im b stylen Teil teS Oberpoftdirektionsbezirks Darmstadt. 3n Mainz ist am 19. Februar der Vorsteher des Postamts I, Postdirektor Klingelhöffer, von den Franzosen wixrrechtlich oerb'^et wvrdn Aus di fern Anlaß haben die D amten, Angst'llten und Arbeiter sämtlicher Verkehrsämter in Mainz am 20. Februar von 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nach- mtttog-j die QL beit nicl-e g l gt. AlS sie zur genannten Stunde den Post-, Telegraphen- und Femspiech i nst Nieder cus tehme t wo l e >. tra en Post- und Telegwphenamt von d.n Franz-stn beseht, die die Wiedereröffnung des Drtriebs Der- ei teilen. Bei den Verhcm Zungen d achte die De- cmttenschaft ih.e (Bereit (haft zur W ederausnahme der Arbeit unter den bisherig n Voraussetzungen, d. h. nach Maßgabe des Rheinlandabkommcns, nochmals zum Ausdruck,- die Franzosen stellten aber weitergehende Forderungen, die der Unterstützung ihres durch >sinoruch in raä Ruhrgebiet begangen en Re cht - undVertrag. brache dienten und die sie zur Bedingung für die Wiederaufnahme des Post-, Telegraphen- und Fern- sprechve k.'hrs in M.ainz mach en. Da l i E sü lung solcher Forderungen von d>r Bcamlen-, QLngc» stellten- und Arbeiterschaft selbstverf'.äichllch abgelehnt wor.en ist, ruht bis zur Stunde in Mainz immer noch jeglicher Post-, Telegraphen- und Fernsprechvtrllhr, und zwar, w e sich hieraus ergibt. lediglich infolge der Gelroltmaßnahmen der Französm. Denn es braucht nach dem Vorhergehenden kaum be'vndc-rs Herve gelo'en zu werden. daß es sich bei der nur fünfstündige De- triebsruhe nicht um einen „Streik' im landläufigen Sinne gehandelt Hal. wie es von feiten der Besatzungsmächte in solchen Fällen immer wieder dorzu stellen versucht wird; die Ursache der Arbeitsniederlegung beruht nicht in dem inneren DienstrerhäLniS zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern in dem von außen her erfolgten g..wal1amen Eingriff der Desctzung Die e, nicht He Beamten- und Arbeiterschaft, verhindert auch gewaltsam die WiÄxweröffnung des Betriebs. Die Lage im Ruhrgebiet. Bochum, 5.März. (WTB ) Die Besatzung ber Stadt Velbert ist vollständig abgezogen. OtabtbauDOt Schmidt in Castrop wurde wegen Richtbefrlgung franzos scher De ehle verhaftet. 3n Lennep wurden mehrere junge Leite wegen Ab reißens französische: Plakate verhaftet. Die Engländer kontrollieren die f ran» höfischen Transporte beim Eintritt fn bie englische Zone sehr scharf. Die Beförderung geschlossener Regimenter ist untersagt. Die Derkehrslage hat sich im allgemeinen toenig geändert. Die Zahl der Kohlenzuge, die die Franzosen bisher absahven konnten, ist außer' ordentlich gering. 3n den drei letzten Wochen des Februar konnten insgesamt 1703 Wagm die Grenze passieren. Gestern wurden über ©rang 27 Wagen Kohle nach Frankreich befördert. In den beiden letzten Tagen ist eine ganzck Oteibe von Plünderungen and Ra i v - Überfällen auf offene Geschäfte und 2a&en- dstbstähle aus der Altstadt und einzelnen anderen Stadtteilen von Essen bekannt geworden - Die Essener Feuerwehr war den ganzen Tag imb bie ganze Richt alarmiert, um Hllsspolizei- bienfte zu tun. In ber Rächt z am Sonntag wurde ein deutscher Bürger von zwei franzöfifchen Soldaten überfallen, ihm bie goldene Uhr und seine Barschaft von 45000 Mark abgenommen. In Esten- OMI wurde das Polizeirevier der Berliner Kratze von den Franzosen beseht. Ein in bem■ wohnender Gerichtsbeamter wurde hierbei von den Franzosen erschossen. Die Milch^orgung ba Stadt Essen ffl durch den Einbruch außerordentlich gefährdet, infolge ber .Dersto^ung be3 Bahnhofes gelang es nicht, ausreichend Milch- mengen herbeizuschasfem Außerdem ist die Te^ rung so außerordentlich gestiegen, dah es^vrelen Müttern unmöglich ist. genügend Milch Säuglinge zu faifen. Dadurch ist die Sauglmgs- sterblichkeit schr stark gelegen. Dom tgJJ® bis 24. Februar sind in Essen 272 Säuglinge gegenüber 226 im Vorjahre geftorben, was einer Zmahrne von 20,88 gletAommt- Aach die Zunahme der Taberftalose ^^^ck^^Vom 1. 3amiar bis 24. Februar ssiid m Essm 180 Todesfälle an Tuberkulose gegenüber 146 im glel- chen Zeitraum des Vorjahres zu ve^eichnen, was einer Steigerung von 2^35 Pro^nt entspricht. Auch auf die Folgen der Au f l o f u ng der Schutzpolizei ist hrnzuwmsen, die bisher auch die Sittenpolizei ausubte. Die unter Äon- trolle gestellten Personen erscheinen, toetl fern Zwang chrehr ausgeübt werden karm, großtenteM nicht mehr zur ärttlichen Unte^uchung, wod^ch He Gefahr einer weiteren Verbreitung der Geschlechtskrankheiten zunimmt. Zu den wenigen glücklichen Zufällen, die uns im Laufe der letzten Jahre begegnet sind, gehört , es daß wir andauernd durch gegnerische Enthüllungen und Geheimberichte hervorragender Persönlichkeiten aus dem Ententelager genauer über die Absichten unserer Feinde, im besonderen Frankreichs, unterrichtet werden. Unter diesen sensationellen Enthüllungen dürften die Geheimberichte des französischen Ministers Herrn Danac I in erster Linie stehen Bisher liegen gtoei neuere Berichte vor, nämlich der über das Hamand und über das Ruhrgebiet, während dem Vernehmen nach ein dritter Bericht über das Daar- gebiet demnächst folgen soll. Dariac, der als Vorsitzender ber französischen Finanzkommisfton zu den maßgebenden Persönlichkeiten des heutigen Frankreich gehört, hat bereits in feinen Geheimberichten über feine Reise ins u| kurzen Zügen bie Linie ber französischen Politik im Rheinland enttoidelt und damit ein für allemal die Binde auch von den Augen demrnrgwi Deutschen hinweggezogen, die bisher in unbegreiflicher Blindheit noch immer glaubten, Frankreich halte das Rheinland als ein Pfand für irgend- welche Reparationsanfprüche besetzt. 3n seinen Geheimbericht hat Dariac nun bie französische These entwickelt, tote wir sie aus sonstigen Enthüllungen über die geheimen Verhandlungen von Versailles, insbesondere aus den trefflichen Büchern des französischen Obersten Wrrmeist kennen, nämlich die These, daß die Rheinländer kulturell und toirtschastlich zu Frankreich neigen, und daß es für Frankreich Pflicht und Lebensbedürfnis fei, ba& Rheinland ein für allemal vom Deutschen Reich loszureihen und m irgendeiner Form an Frankreich ^Miehen. Mit anerkennenswertem staatsmännischen Scharfsinn hat Dariac die einzelnen Phasen der zur Derwirklichung dieses Zieles von Frankreich einzuschlagenden Politik dargelegt, eurer Polttik, die denn in der Tat auch für die schwierigsten Schritte Frankreichs maßgebend ist und häte durch die Besetzung des Ruhrgebiet^in besonders deutliche Erscheinung getreten ist- Denn in der Tat, da bei französische Plan ^uf Schaffung eines einheitlichen unter der wirtschaftlichen und militärischen Kontrolle Frankreichs ftebenben Pufferstaates im Westen geht, würde eine Annexion lediglich des altbesehten Gebietes wett hinter den französischen Absichten zuruckbleibm und die Besetzung des Ruhrgebietes konnte aus diesem Grunde niemand, der die Linie ber französischen Politik verfolgt hat, irgendwie überraschen. Mit der kindlichen Behauptung, die b> zeichnenderweife heutzutage nicht einmal mehr in Deutschland geglaubt wird, daß die Besetzung drr Ruhr wegen Mangels an Reparationslieferung>n Deutschlands erfolgt sei, hält sich Herr Dariac in seinem für Wissende bestimmten Geheimbericht natürlich keinen Augenblick auf, er geht gleich z un Kem der Frage über, nämlich dazu, auf welche Weise es möglich ist, die Reichtümer des Ruhr- gebietet in den Organismus der franzosifchm Wirtsch<'.ft einzubeziehen. „Wir tönnen, sobald wir es wollen/' so heißt es in dem Bericht, von ihren Kohlen und ihren Erzen, von ihrem Roh- eisen und Stahl jene verwandten und ergänzenden (Betriebe trennen, die im nicht besetzten Deutschland nur deren Produkte toeiterberarbeitcn. Wir können von Grund auf den Machthabern von Süffelbt-rf, DuiSburg und Ruhrort die Organe | ihrer 3 idustrie zerstören/' Hier liegt in der Tat der Kernpunkt auf dem sich die ftanzösische Berechnung aufbaut Durch e'ne Trennung der eisenschaffenden vonb«^ eisenverarbeitenden Zndustrie hofft Frankreich Deutschland gefügig zu machen und zu einem Eingehen auf seine Pläne zu zwingen. Bekanntlich ist die Besetzung der Ruhr erst erfolgt, nachdem verschiedene Vorschläge der französischen Großindustrie, die auf eine Fusion mit der dzat- fchen Industrie unter stärkster Vorherrschaft Frankreichs hinauskamen, von deutscher Sette abgelehnt wurden. Hier fetzen die Absichten Frankreich ein, die dann auch in bem Dariacfchen Bericht zum deutlichsten Ausdruck kommen. Dariac erörtert die verschiedenen Möglichkeiten, die der Besitz der Ruhr und insbesondere der Brückenköpfe Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort für Frankreich bieten, und fährt bann fort: »Ohne Zn-ang anzuwenden, könnte man sich eine Rutzbar- machung der Ruhr denken durch eine Zusammenarbeit ein freundschaftliches Einvernehmen zwischen 'Frankreich und den Alliierten einerseits und Deutschland andererseits unter der Voraussetzung, dah feine $ro^ftioi£miuel dauernd an- erer Kontrolle unterstellt tterbea Der Rhein trennt zwei große Gebiete der Met^lindustne: einerlei^ das Ruhrgebiet mtt feinen 9MlllroE Tonnen Roheifen. das jährlich ie nach dem Gehalt zwischen 18 und 25 Millionen Tonnen Erze t^r- schlingt, andererseits das t l?tbringische Gebiet (Saargebiet mit einbegriffen), dessen ^robuftionS- sähigkeit ungefähr 9 Millionen Tonnen ^loheisen aleichkommt. Die Metallindustriellen des Ruhr- gebietes verfügen in Zeiten normaler Pwduktron über unendliche Mengen von Kohlen, aber über gänzlich unzureichende Mengen von Erzen, wett das neue Deutschland davon nur 7 bis 8 Millionen produziert, für einen Verbrauch, der sich vor dem Kriege auf etwa 48 Millionen Tonnen belief und mit Leichtigkeit noch viel höher steigen kormte. Dagegen haben die Großindustriellen der lothringischen Konzerne zweimal soviel Erz, als sie per- arbeiten können, zur Verfügung. Vor dem Kriege haben Lothringen, Frankreich, Algerien und Tunis normalerweise 45 Millionen Sonnen Eisenerz produziert, gegenwärtig verarbeiten sie frier- d. Istitrz 1923 Annahme oon ünjtiget für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Perdindbchkeit. preis für 1 mm hohe |üi Anzeigen v 27 mm Breite örtlich 70 Mk., auswärts 80 Mk.; für Reklame Anzeigen von 70 mn. Breite 300 Mk.Dei Platz- Vorschrift 20 "/.Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Vrvck mii> Verlag: vrlihl'sche UnIversNStr-vuch- und Steinörudcrei R. Lange in Sletzen. Schrisileitung und S-schäli,stelle: Schul»ra»e 7. JUue franzöflsche Bluttaten. Berlins TRrj Hat» bew .Bert Tagr- Katf buben M« 5raR»ofm auf bet ferner Strohe tn Bochum ernt* Arbeiter durch einen Ba - iD*tnftl*gttbtet Art ta ZechtW e st « r- boll »urb# etn Berg mote bem ItaertMei- len bet Unf^uMIrt'« zu ben S*aDunly *• bew >tavkt \ te*1 Po''en erschof »en. M» B— kg1d>i" bet >che Ist tn einen ProseslAtatr O»> treten ___ _ . ___ Hörde. 5 BWr* (TBTB > Am '«Ne* ftamfltag hin nach II Uhr abentX wurde tn der ftermn -rtuaM bet Ingenieur Q®alb • i r ( » In Begletrung seines Freundes ebne lebe Br ren|a11a*g oon einem f raniö- Hl *« ■ volbateo (anschinmd UnteroHUler I durch einen R «» olv« rIchud I » ner.berg unb bann nach Remscheid modÄIertt. Bon Bem scheib aas sind die Spitzenkruppen nachmittags welker nach Wipperfürth vorgerückt. Du Bormarsch bat bislang eine Aus- bebnung von 25—30 Kilometer. Die Fran- inlcn sind nach einer Meldung der „Boll. Geltung ‘ durch die neutrale Zone des ena» lischen (Bebletfl marschiert und Haden die In dieser Zone liegenden Ortschaften besetzt. Wie bas Blatt weiter schreibt, hak es ben Anschein, als ob dieser Bormarsch die Berblnbung des ncubrs'-tzken Debiets an der Ruhr mit dem Brückenkopf von Äobleru bcrftcüen fall Auf diese Weise soll von Wesel bis Basel eine einheitliche. von den Aran-vstn besetzte Gten-e mit Zollschranken geschaffen werden. Verhaftungen im Aachener Revier. Aachen. 5 TMn (WTB^) Aochde* bereits em »origen greiiaa drei V re tto ren des Esch- »stier Bergwerksvereins unb «tn Di- r cftcr bet Zeche Korb Hern tat Li t*rbaft*t, teils ber Qkmter « itbvd« wurden, geben Me Be- kHUirqlbrbbrben 'n bem Aachener Sttinfoblm- rcoler la zwischen »och in gröberem U- TB ) Trotz ber Infolge bet Geldentwertung ungemein gestiegenen Beschaffungskosten des Getreides, besonders auch des Lasiandsgeiretdes. unb trotz der gl ichiaU» Hart gestiegenen Unkosten für die Fruchten ul». wurde die Aetchsregierung da bin I4)lüliig. den Geirecheadgode« unb ben Mehlabgabevreis ber Xeichsge'retbestelle setzt nicht tu erhöben, damit nicht durch eine neue Geldentwertung» well« ber tn ausilchisreicher Weile etngelreiene Stillstand ber Baluta ntldörbci wird Da die gan* Bolksvirtschast auf dieleS 3id mit aller Bita i.ogqen fesigeletzt. während ber Preis Mr das 4 Sechstel auf 300 000 Mart Wluart «eAe Bub ber Zuckerpreis konnte für BBu. *- gleich ein Mebrheitsbrtchlu»' Ms Btata ber Zuck«»«rtfchMtssteW «ul «MO Mar itatte«. nen Mu*Mecker rage «iw «düt«« Xdl des .Vtd tu Lerchsreg r üng Mckt ihr* BuffaHung befannt. damit bk Landwirtschatzk I* bei ihren endgültigen teiletluhurgen über den Anbau vom Zuckerrüben tartlchtlgra la** unb nt^t et* Xmfeii’g dos ■a.»b«x- art eint ritt dost me Rorottnblgkeit der Sicherung w**s MindeSwehes an Zack« fix Me BenMte- cu*g trotz der schlechte* Grtabrungen Meses Zatz- rss dach wieder zur Bewirtschaftung tzwi*M- euf-rordentliche* ^bUr Jesterg’rüe«. t*t M n/i—r ihiieMnr ett der w-aew; v-.ta GUdmtt- rertMMg -rächen eit bee WrrL chaftspc^'Uschen Ausschuh des Reichs», Schafts rotes der Aul- IMIung. bah für bas nächste Zuckerernieiahr grundlä-lich bu freie Wtrtlchaf 1 gelten Der (fiebredh i« die brwtidfr in Rom. Born. 8 MärtzkWrTB) 3m Anfrroae des Minjsterp ä| d »te* Mussolini besuch . £1* er- tzaatsfekretsr BafaKt ben deutschen Botschafter. um ihm da» Bebauen ber italienische* Äuglerung unb des BMeifter^ciflbmUn ft5«r de* Ginbruch in die Bots chaI ierka n »lei um Ausdruck au bangen und den txnru ibeten Sv schai-.Llekretär Altenburg zu t«jrüf)en. Zu dem Einbruch in die deutsch.- BjCldyiH In Aorn melbrn die Bli«er noch folgmbe Gin - Ae(beiten: Als sich in Botschaf' ge.au?e ta# ^euergefech' switchen de* liebr-na Inge* und dem Botschaftsper onal e*t|pann. c tlanden im •arten Bleiitnhgiale. bu md Qi bt < t>en verbunden warm Alsbald hörte r*an. wie et* Auto von der Hinteren Pf orte des Garten» ab- fuhr. Brt brm Komplott solle, nach einer aHclbung ber .Bois 3t<" an 50 Menschen beteiligt gc»dei lei* Bei dem Birhör ber brtde* Berhastrten droh einer ber beiden vollkowmm zusammen Gr behauptete, ilalieg scher Olli ier r»-kn zu fein und ert.dete »He-iO. bah der andftreich tatsächlich den politischen okumenten galt Da Geld für de« A i- schag sei aus Aizza gdonmen un) de Auf- hagjeher sei ein Mann gewelen. d-r ialienisch mit deutlich.m sranA-sischen Aksent ge- sp.ochen habe Die die B älter melden sollen auch andere Botschaft.m in Ao.n i* lejt.-t Zeit auf'ilUg beobachtet worden sein Hu» bem Reiche. Bor der Begtenrogtertlänmg bei Brichs- kanzlers Berlin. 6. MLr». Di« btt »Boss.Zig." schreibt, wirb bit cherttig« S.tzung des B e i ch s- lag«, dir um 6 Uhr nachmittags beginnt, auslchlietzlich der Aegierungserklck- r u na gewidmet sein, bk von dem LclchSkanz- let Dt. • u n d abgegeben wirb. Die Aussprache über die dh-fläntng soll nach bem Blatte erst am Mittwoch beginnen. Mit der 7teglerungr6gm>n Werte». Bach der te 1 g hlLmen •ntlM unj wird un;e züglich mit der P ägui g begonnen wer «n •• D i e Prenhlfch - Sübdentf chs Klaffe* lotterte hat. wie man uns fchteibi. bt»ber mit ber •eldenrwert**g nicht Schilf, ae- ballen Das Peeahi che Kinanzmlnister, am bat daher den Sosperts für die dritte Klaffe der lausenden Lotterte auf 480) TRart und für ble 4. (Schtuh-)KlaNe aus 580) Mark für das ganze i!M erhöht. Vekdstverrtä^>stw inutzre euch dm Geroi-*.lan b m n.<.rechend a geandaa nt H Das gdamle Spiettarntal erpötzt (ich etwa um NÜ r . clache. auf rund Hbrf Milliarde* Mack, barwnur 24 Prtzm —. mü |ufam*en 142 BtJ« j:*ec Mark. a*d ßwar wurde* btt beiden ftausr- l.taten w« btAjcc |e 5 auf |e 50 Bt.ll n« Mart u*tz btt be de* nach ic* Pr.c- en d»i bisher 2 , auf k 20 S cktaen Mack, fvwic btt ais be- fo*beic* Brti bet Aeuheit ringetübrte* Atvst- rrtakn Mita fe 25 000 Mack au< je 130XX) lerf erbüht. Me letzteren mü ber b.-tantie* Bestimmung. vrst fte de* nicht»e,ogene* ft 5 A*-o- mern der beiden Loie-A-teiiange* 1 u b II ku- geteilt Serben, die der mit ben beiden Prämie* von je 50 BI Hl tonen Mart bedachte* Bummer unmittelbar wrangt ben und ihr umsütdbar Irtgen Autznrdem btt:et der *ruc Plan 4 ftaurt- getot me ton je 30 BLlioee*. 20 Millionen u-b 10 BtUltoocu Mark, loste 6 |* fe 5 ^Millionen, k 10 <* 3 **d 2 TUdwien. fo«*e 22 zu z« en* SiUi»* Mart gegmabec bem bisherigen Plan, ber **r je 4 ftoup:geti>irmt zu 5. 3. 2 unb 1 MUl.on a*l|uwif<* hatte 44 ergibt U h di.r- nach die Mög lchkett. tm günstigsten ^aste auf ein DvvveUo» 230 JHiUtaen BUcf und auf ei* Knzes Üt>» IO3 Millionen Biart zu gewinnenl 3* r SchUihk.o«), bietet der neue Pla* fctner 40 ftaMptgraNnnf (bisher 4) Au Je »3 »3 Mark, 80 ibUber 6. ju jr 25? XX TLart 2» (dishet 2?) |* 100 000 BUrf 520 (bisher 100 zu je 52 200 Mack, die iegt btt 1v lerr beliebten Müttl- geaü.tnr borsteilen und barntt au d bet b rkn Gewinnen ber Gelbentwertung Rech tun^ tragen Der Losreeis stellt flch nunmehr w.e Iv'.gt 3ut brltte* Klasse Achte! 600 Bl?. Birrte! 120) TRI . Halbes 240a BU . Ganze» 4803 Bll zu: vierte* Klape: Achtel 725 Mk Biertel 1453 Mk, Halde» 1=00 Black. Ganze» 5533 Mk Dt Lose jäc die 3 Xla!|e müssen dis jum d März tngc.bft sei* •• Der Betel* ehemaliger I 1 Set hielt am Damstaa abend »eine Generaloertamn* (urg ab Der erste Bortitzende. fterc Boller, mutte Infolge Äronfbeil den fabeda*j ge'ftbr en B» sitz medeliegen J* Ansetracht Iciier auh r- aewöhnilchen Birbtenfle um den Berel* wurde der aus dem Amte Scheidende »um Ghrenooe- ittzendtn tmannt Als er riet Boel nenbtr wurde hierauf ber •x-*erukigmt Mohr em timmiq gewählt Dch dem Benin b«t Sorge um leine TU talttdei am fterztn liegt, ergibt sich bara*4 bah er da» Steraegeid von 1530 auf 13 003 Mk. erhöhte, unb er h.r vo* einem Dereinsmitalich gemachte Spende von well über 103 030 IHf a* dills edü fttge Bert n.'Mitglieder veris.lte. 3m A> schtud an bit General er a nm ung wurde eine Sammlung für das D utsch Bo Isop er vtrgenom- met. die 0a» ansehn.Iche Resultat vo* 10 4» Mk ergab. - Palast-Lichtspiele. Der JUr* .•Ine versunkene Welt" nimmt vor allem durch leine szenische Ausstatluna eine hervorragende Stellung ein. Der vtelsach wechselnde Schauplatz bietet immer ein getreues Spiegelbild der Wirklichletl und hält somit der stack pdantaltilchen. abenteuerlichen ftanMung. bu aber autzerordentlich fesselnd Ist, «rs Gtgcnaewicht. Die Darsteller haben es meisterhatt verstände*, in der groben Schar der •eftalten bu Berichte» btnar!igfrit der menschlichen 4birohere |u offenbaren Der Kilm wird auf frn*m Bkg über die beutfchen Licht'pe.bühnen ben er geilem an- trat, oon starkem Grsoig begleitet fein Vornotize». — Tage»fa(enber für Dienstag. Stabttbeattr. 7 Uhr .Bl.lnt Jrau. bas Zräu- (ein*. — Lichtf viel Haus. Babnboi'trabt. .Der Bronb bei Zirkus Dion.-des" und .Zoe Bla tl* ber ftc(b" — Pah,st-ü'ichtfviele. .Sine versuntae Welf und .ft die' lieber roll T Wcttcrvorauisafle f ü r Mittwoch Tiüdts. trockenes Wetter. Lernperotürm nm 0 •rod nacht» leichter Zrvsl. Jin ftochdiuckrücken erst reckt sich von Spa*le* durch TR Ute leut opa bis »um W.-itzHannes Bstckler hatte mb be* keinen De- wand. das et lange nicht Gelegenheit aehatz» hotte u trage*, auch wieder all feine xallrv fefltr gute Aiane angenogen end ben elfen Uedrr- mut wenn setzt der tat mb Me TN Iber Mcht wurden, ban* gab s Beete genug, bann Muht« 'ein TM*r* Wiederum a*l tzerStastel Unb sie hatten gut '* tm nach Ihm fte »anbe* ihn Nicht. Bis babbi fav «r dckm tMegee ' ch-r Alle Sorgen waren au» einmal i* we« v «ch wn sckner Stirn, fckdst Me •»danken an '«tiw 3ull». aus bereit Armen er *ost w Murigee Jagei stch fv 'chtver je ritten hatte, wäre* aM- «elöscht Tu fast gan» flut brt ta Allen Me ßvllte nur fein sein ftänneschen bäten, er »atz setzt bei einer so Schönen unb Heine*, hast all [ei* Sinnen *nb Bemühen daraus gelichtet fei* musttt, bet M gefallen. •r wustie was stch ziemte für einer Galan. Sr schickte Zean-Slaube zu itzt hinein und ibst anfruflen. ob es Ihr genehm M. wenn er Ihr leine Aostvartung mach« unb ein wenig »chwätz« mit ihr am Kamin — Dm Edinger batte seiner Schsthttag wohl versehen. Er Mit« ben vor brti Tagen Im ft tu» empiangen unb ihm geneigt, wo das T< 1' » im Kcklor tag unb tra» er Ihm olles «ujttraoen 6m« an Btek Würsten. Speck und bniltati’. Vorräten. Ein paar Bettel* Schiaps laode.i 'ich auch noch. Me gut verstceft waren aber PU^cken-rgtt ra nah hrtase- H« <*b x.f «r 4*b sock .£ »- ft Jk mir eie tat r«ta. va ech» Köche d<-. es MTrr **tz galta »mo Plackr -K os Io t* Wrt bah er bem 7e"l be* * *r11*b*m bet pNwe t* bett Botta**ri h-'st M war et* sehe '.ederv# Mahl, das <* art- tischten Die beiden mm wieder Bersöhntrn schmausten In der Küche. Zean-Efande aber be- Mente di« beide* brtnntr BNt ernsthaft endewegsichrr Bheiw. fo epi« er es dck feinen WUrwrx gck«che,i hatte, servierte er; end wenn Me fterr'fri'ten < rgelangs kiffen, bann stand er Mniernt St*dl und wartete stamm. Bstckler liest einen Krua Wein nach tat anderen au» dem Hof beten Tw Ztantzösin war an litt toi Bli OAoöb*k. aber iui nahm sie auch mtt dttsem iui(.eb ck< rat wacker Beichwö 3br« Buge*, dll doch noch rt* b stche* enstcher a*l<6 hatten oetteren letzt alles Scheu« Als ftinnes Irint* Teller an dt« Sihptn führt« *nb mit Genust bit Sau.« fchlürt'« tat fle desgleichen Unb als er mit *od J.nwr eint* besonder» art** ftE- ven ans der ftchüNtt fl'ch« **b lit ber l» be* Mn ns steck« 'H . :f« fit zu unb hitlt Bitte* unb Sine* fest mtt scharten Zs Hetzen 3eu*-*taN ftamwe waren Mr fchrn grt heenbl •4t 14*«rtr b—rti« «ein trUnarn, fte tach* bell, end tarn va ftt be* verdutz«* ftam- awi am Obr Der b^-'tr grtnM QUn lachten 1« slle tat. **d Iwor «e 'chiltad. hast fte exM körten, wie br-.Sr- ** ftg*s «tat Mt Aüstt fWb so* ben Schuhen 'lompsttz. •tr EMnOer war «O er war i» der •fcnww rang heimlich bera*1g«tc»jib»r. um einmal nach Mrcr Schützing |* leber. Er ban« Itch vor- b.-teutf art rt* «fngttzröbeO GelctEch onb snch rt*4l pojrttta Ui »arocht«rtagi Mt -*t kn e-iiEen Sünta, ber etzer ui ben ft'.mmem Gckrst Das batte ihm den Arm nm be* ftill tgr* enb hatte ein Gewand a* voa «o dünnem 6tcH bat es glrtchkan, wat. al» deckte» Bvkn 7 7M- MKÜ 231,95 2 " -230j0,—2SÜ00,—22ÖO0,- --- 2000,—»SU.XX-SiUMJa- Geld 4195.— 1369- 4240- 5850- 8840.- 3075 22500 - 106875.- 1W89.- President Fillmore . President Harding . George Washington President Roosevelt President Arthur . . 4°f0 Trrnleithen Dergleitven 3"/e Tevoleitüen Dlsch-Soac-Lrätii.-AnL 47j Prenhische Konsol« Ci. Heiien......... 3'/,7. Heile« 37° besten ......... 9700,- 2 0001-25000-21000, 18. April 28. April 2. Mai 9. Vti 16. Mai Tag iplter 4255.00 Ä46Ä 1090,70 4390^95 4117,85 6027,55 621,- Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regieren gsdampfet der United States Lines NÄCHSTE ABFAHRTEN« 2108. GlettrUhätfr®ei 1 10 '^135^0,-18m-1 "'00,- ikrnmann....... 3700 >— 00%—3S0 ■%—3 0* 0,— Schlicken......... 4 50i >-11000,-440 i i— t '"<)%— Siemens L Halste. . 6 Oo»,—520 0,-70250,-60000,- Mainkraklwerke . . ,’ibieriuevte lener. Daimler ^.notoren. . veyliaeniiaedt.... iitcanin........ Metallqes. Frankfurt »dmüfnbxit Herz. . gfrticl.......... B*lu6- Sdjtuh. S4tuh. Rur» Sure General-Vertretung; Norddeutscher Uoyd, Bremen W tbfrtjmlbt.......- - (Artc^beimer Electron 2700 V Hüchiler Anrbrocitc . L/2O-*,—2120 V Hvlzvcrkobliing .... 23 ‘H—1800«V Diütncrdivevfe......KS“®' cheidenniialt.....BalO_600iV Datum 2 3. 5-3. TUng deS Holze« In den gräflichen gen im Liufe dieser Doch« hat wieder hohe Prelle erzielt, wie überhaupt dte Holzpreise im südlichen Vogelsberg sehr in die Hohe gegangen sind. 3m Durchschnitt kostete Duchenfcheit Pec ‘Xaum- rneter 100 000 Mk.. Duchenknüppel 80000 Mark, Buchen stocke 50 000 Mk., Buchen- «ictzener Strafkammer. ©leben. 27. Febr. $Xr früher bei der Frhrl. Riedeselschen ©uts- «rwaltung in Altenburg bei Alsfeld als ©uts» inspektvr angestellte J. #. in Ä. hat sich im Derlause seiner Tätigkeit tm Jahre 1921 eine CRetbe ron Veruntreuungen zuschulden kommen lassen, die zu einer Anklage wegen Untreue, Unterschlagung und Betrug führten. Auf Trend der sehr umfangreichen Deweisausnahm«-wurde fest gestellt, dah er ohne Ermächtigung seinesl Arbeitgebers 40 Ztr. Weizen erkauft und den Erlös für sich verwandt Hut. Ferner hat er in emet Reihe von Fällen den Kaufpreis für tm «em- verkauf reräuherte londwtrt^fll^^ Produkte vereinnahmt und den ErlöS für sich ohne die vorg sHreb«N2N Buchungen vvrzuneb mm. 3n zwei Fäden bat er unter Tatsache, datz er bereits entlassen war. Zahlungen entgcgengenommen und das Geld für sich bEkatten. Wegen Untreue mit Unterschlagung in 7 und Betrug in 2 Fällen erhielt er unter 3ubilll gung mildernder Umstände an Stelle^r an Ich verwirkten Gefängnisstrafen Geldstrafen Vtm insgesamt 57 000 OHL Der Arbeiter W 3. in A hatte. um eine Dcrtallene Arbeiter-Rückfahrkarte von Gerls Hellen nach Th^ngshausen l^. Wetzlar) bermtz«i »u können, das Datum, das für die Rückfahrt vermerkt war. abgeändert. Wegen schwerer llrkunden- fälschung erhielt er die gesehlichr Mindes-ltrafe VSN einer Woche Gefängnis DSrfenk-rte. $>rbai14«O3,- ^nckersadrikWaa ästiclloOOO,- 4275.65 3533450 1100,73 41WU5 4160.16 6040,05 6201 2» 17.73 32,01 792,- 071,60 233.10 fttaHttutiö.'W- 5. Mär». Schweizer Roten......... KrnnrSstlche Noten......... Dänische Noten........... Schwedisch« Noien Holländische Noten Dentsch^esterreich ä 100 Rtenen Amerikonische Noten........ Englische Noten .......... Yialienische Noten Belgische Noten Umiarlfche 9io en. . . richecheslswaktsche Noten . .. Norwegische Noten ........ Rumänische Note« Spanische Noten «70,- 670.- 44'M), -441X1.- 325.- .15,- 150-- 275,- 133,- 135,- 110.- —- 130,- 150— reisig 30 000 Mk. We11erfrld. 4. März. Wir meldeten unierdem 7. Januar, dah verschiedene junge Leute, die alS Rachbarn beimGetreideauSdrufch geholfen hattei., die Frucht gestohlen, verkauft und in Schokolade und Zigaretten umgefeht hatten. Dte gerechte Strafe hat nun die Diebe ereilt. Der Anführer der Spitzbuben bekam eine Geldstrafe von 150 000 Mk., ein anderer eroieft 100 000 Alk, ein dritter wegen Beihilfe (er lieferte den Sack) 10 000 Mk. Strafe. Kreis Büdingen. ♦ Dleichenbach, 5.März. Die Buhr- Hilfesammlung hier hatte folgerdes Ergeb- ni«: 164 500 Mark, 17 Zentner Getre.de, 1 Zöllner Roggenrnehs, 95 Zentner Kartoffeln, 26 Pfund Doh «n, 5 Pfund Erbsen, 140 Pfand Aepfel and 6 P furck) Speck. Kreis Friedberg. gf. F r i e d b e r a. 4. März. In der gestti- gen Etadtverordnetensitzung wurde über die Beschaffung von Särgen für Minderbemittelte verhandelt. Es lagen zwei Angebote bor; das eine von der Schreinerinnung mit 93 500 Mk., das andere von Schreinermeister Ott mit 54 200 Mk. Mit 14 gegen 11 Stimmen wurde beschlossen, vorerst 10 Särge zu den angebotenen Preisen zu bestellen. — Das Rücktrittsgesuch des Stadwer- ordneten K o b l o t h , das früher schon einmal abgelehnt wurde, lag zum zweiten Male vor und wurde diesmal mit 13 gegen 11 Stimmen genehmigt. - Die alte, zum Pfarrhause in F a u e r b a ck gehörige S ch e u e r ist repa- raturbedürftig, der seitherige Pachter Philippi hat sich bereit erklärt, die nötigen Reparaturen auf seine Kosten Herstellen zu lassen. Es wurde jedoch beschlossen, die Verpachtung neu auSzi^ schreiben und dem betr. Pächter die Herstel- lungskosten zur Bedingung zu machen. — Im Auftrag des „Ausschusses für Volksbildung sprach am Sonntag morgen der E>eschäftSfüh- rer der Arbeitsstelle für soz. Politik. Dr. Raab über „Deutschlands wirtschaftliche Notlage". Der Vortrag war sehr gut besucht. Die sachlichen, sich von jeder Parteipvlilik fernhaltenden Ausführungen deS Redners fanden allgemeinen Beifall. ' Kirch-GönS, 5. März. Am nächsten Sonntag findet hier im VasthauS „Zum Löwen" ein Vortrag über Kartoffelbau flott. Vortragender ist Landwirtschaftsrat Dr. Schad von der landwirtschaftlichen Schule in Butzbach. Starkenburg und Rheinhessen. Die Franzosen versuchen also bai Publikum durch die Berheihung freier Fahrt an- Auloden. Ss sei nochmals nachdrücklich vor der Benutzung solcher Züge gewarnt nicht nur wegen der damit verbundenen persönlichen QMabr, sondern auch au« Gründen nationaler Wurde. Anschlutz der franzSsischen Kommimisten an bU Moskauer Internationale. Paris, 5. März. WLD.) ©Inc Konferenz der kommun! st i sch enG e w e r k - chaften hat gestern mit 75 gegen 18 Stimmen den Anschluß an die Moskauer Gewerkschaftsinternationale 5«- schlossen. Driesirasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der k Dchristteiumg.) ©. Rach einet Verfügung vom 19. Jan. 1923 wird die Miete aus Grund der Bestimmungen be8 Reichsmietengesetzes berechnet, o h. die Grundmiete nach dem Satze vom 1. Juli 1914 ftu >üqUch der für Ihren Ort geltenden Ä^^bertsatze. Z 3nf -Regt. 174. Wenn e* sich -im eine ©tret- tiakeit bandelt, die vor Den Sch.ichtungSausschuh w bren^n ist, so fällt die Entsch.wunz tn diwi Zeitraum von 8-10 Tagen, da d^e HandlungS- jachen bei dieser Stelle in der Aegel nie langer an fieben Falls es sich aber um eine Sache han- feelt die nu r bei dem Verband anhängig gemach« ifl1’t»nn bldbt nur die Möglichkeit offen A Sie sich erneut an den Verband, eventuell. b»- tditoerbefübrenb an dessen Zenit al Vorstand wenden. Einen Rechtsweg können wm Ämen hi« nicht nennen, da die G rü n d «und i n z e l- heilen des Vorfalls aus Ihrem Schreiben nicht I ersichtlich sind. 51.-00 — 8!HG - genommen werden. Em neuer Raubzug bet Franzosen. Köln, 5 März. (WTB.) Aus dem Krefelder Filialwerk der Mühlheimer Firma Stöcker & Kunz, die sich entsprechend den Weisungen der Regierung und der Handelskammer beharrlich weigerte, ihre Erzeugnisse französischen und belgischen Firmen zu verkaufen, sind, wie dtc „Köln. Ztg." meldet, unter Anführung zweier Vertreter frenzosischer und belgischer Werke zwei französische Kompagnien eingerückt. Die Fabriken wurden ganz beseht und die Arbeiter am Verlassen gehindert. 3m Kontor wurden die Pulte erbrochen und die Beamten vertrieben. Alsdann wurden 60 leere Eisenbahnwagen gezogen und wahllos die vorhandenen Vorräte an Feuersteinen verladen. Die Arbeiter legten die Ar bei t f o f o r t nieder. GS darf niemand das Werk betreten. Französische Bauernfängerei. Mannheim, 5. Mär;. (WTB.) DieJran- zösische tintertommiffion hat an den p.f a l z ischen Bahnhöfen folgende Anschläge an- | b^Da^ Inkrafttreten der neuen Verwaltung wirb einige Zeit erfordern. Dem Publikum wird jedoch mitgeteilt, hab die Fahrlartenkontrolle bis auf weiteres mit Rachsicht geübt wird. der Zugang zu den Zügen erleichtert. Der ^ebr wird desto eher ermöglicht, wenn das deutsche Personal »eiitanb lcist.ck. Das v/naue VerzeichniS ber fahrenden Züge Vit now nicht bestimmt. Dennoch verkehren heute die Zuge 104 und 148, sowie zwei Züge nach Reustadt und einer nach • Darmstadt, 6. März Morgen, am 7 März vollendet der bekannte ÄgrikulturchQNcker und Forscher Geheimerat Prvfellor Dr. Paul Wag n e r in Darmstadt da« 8 0. Geben 61 r. Führende Körperschaften sowie ferne sablceubcn Freunde und Schüler werden zu Öhren Wagn-r- eine Feier veranstalten. Gleichzeitig wird lein goldenes Dienstjubilaum unb ba« 50- jährige Bestehen der Versuchsstation Darmstrdt mitgefeiert. Wagner hat dieser Anstalt, deren Leitung er im Oktober 1872 übernahm, durch seine Forschungsarbeiten auf dem ©ebnete der Dünger- lehre Weltruf verschafft. Besondere Verdienste hat Wagner sich dadurch erworben, bau er mit Hilfe der von ihm ausgearbeiteten Methode für Gefast» versuche die Grundlagen für die Anwendung Eü ist- licher Düngemittel wesenllich erweiterte und sichcr- strllte Als Erster hat er seinerzeit die Dünger» Wirkung der phosphorsäurehaltigen Thomagschl icke erkannt und richtig eingeschätzt. Durch stetige Verbesserung der Methode der Felddüngungsversuche gelang es ihm auch, den Felddüngungsversuch zu einem brauchbaren Mittel exakter Forschung zu machen. Vortrefflich verstand es Wagner ferner, die Ergebnisse seiner Forschungen im Vegetation«- bau« auf dem Felde und im Labvratorbim in leicht verständlichen Schriften oder in me.stcrhaftem Vortrag dem Derstandni« der praktischen 2aub©irte näherzubringen, und hat dadurch unermestltch viel für die richtige Verwendung der künstlichen Düngemittel in bet Landwirtschaft geleistet. Zu Ehren Wagners ist die Errichtung einer W a g ner- Stiftung geplant, aus deren Ertragnissen Forschungen auf dem Gebiete der Düngerlehre unterstützt und gefördert werden sollen. Hesicn-Ra^an. fpd. Bad Homburg v. d. H., 5. ,®är8- Hier wurde einem Kurgast ein mit Brillanten und einem Rubin besetzter Ring im Werte von 30 Millionen M»rk gestohlen. AJ. BoQißrfen.....S7WX-32500.-3%5a-^O- t£f Solbmcritaner 33G30).-32.5oOO.-3230U0.-31..000.- Berltner Handel»aes 44">O0,-fW00.-4X5_)O,-3haO0,- Eommer?,- n. Privatbb TLO-L— — Hl00,— b->00. Darmu.n Nat.onatbank 9050.- .150.- 9.>0ü- Deuischc ^'anf 25 00,- 1!UG0.-25X)IX-2O000,- Deinlclie BevetnSbank. 4000 — 40JO.— Divcvuio Eominandir . 12100,-10000 - 1250(^- 1(XXX\- lUetaübant 40000,- 3siu0,- -- Miiteldeni. Kreditbank 7005000.— 0750,— 4H01 Oelterr. (Srebtianitalt - 90">0,— 9050,-- IX)jO,— ,K).K),— Vochumer Gust .... 72001, —59000,—6S090,—67000. — Buderus 90 n)),-27500,-X1SOO.-20000. - llaro 3 MO1,- 3D >0,-34000,-2E,— Deuisch-Lurembura. . 674)0,—74000,—7(iOOO.—7aOOO, GelsenkirchenerÄ-raw'l"00 >,- 6 MWl—öBOOO.— 4?nruenct tScrnban. lh)000,-12 0 >0.-140 Ost, 121*^-* Sialuueit 21 jcbcr-5lebenl'ioö), -30000,—37800. 31000.— RnliroerFtSeiterencln 420 H),-:ßoj!),-4200'),-42000.- Vauraüütte...... 35033,—2000 >,—3.>')|)0,—297ui),— äLberbcbirf 41 VN)-27.K)),-3 MX)0,- L>bönir Bergbau. . .. 60t)0 k-6.KOO,-59000.-B® thbeiiiitabl 5'10)0- 54000. ^59000 - -»27'Ä- Diivbccf i'ioutatt . . . 1150)0-12 0 0,-125^00.-115000,- TeUuS Bergbau . . . —,—12000,— — Frankfurter G^treldemarkt. Frankfurt a. M, 5. März. Die ©ewalt- pelitik der Franzosen durchdie neuen Besetzungen, b sonders der ' S.Sdte Mamth?im. Darmstadt. XarlSi'ub?, schädigen den hiesigen ®e'celbemarft sehr, da mfi den benachbarten Orten viele Unteres enten dem h -utigen Getre.demarkt fern mieten. Das Geschäft bleibt weiter ruhig, bei großer Zurückhaltung. Man rechnete mit An'>ebot. da sich zur Ze.t die Geidsorg^n bei der Landlvrrtfchift I yüI) barer machen. Es sind zur Aussaat große I Au Werbungen zu mach n. Rogger sch en etwas begehrter, während W.izen ruhiger laa. Hch« und Greste behaupteten ihre Preise. Mehl fand zu ermästigten Preisen Aufnahme. Futtsrmlttel schienre begehrter. Es notierten je 105 Kilo als- I baldige Lieferung, Parität Fvanlfuri a. M: Weizen 93 000 b;t 93 000 Mk., Roggen 88 000 bis 92 000 Mk., Gerste für Brauzwecke 83 000 BIS 88 000 Mk, Hafer, inläird scher 60 000 bis 75 000 Mk., Mais. La Plata 98 003 bis 105 C00 Mark, MIM 98 000 bis 103 000 Md, Wehen- mehl, südd. Spezial 0 140 000 bis 175 000 Mk. b i Waggvnb zug ab Mühienstation, Roggenmehl I 115 000 bis 125 000 Ml., Weizen- und Roggen- k^eie 40 000 biS 45 000 Mk., Erbsen für Vpeise- amede 140 000 bis 170 000 Mk. Lenden-: ruhig. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M, 5. März. (Ämttich) Marktverlauf: Grostvieh langsam, etwas lieber- stand. Kleinvieh und Schwei)« leohaft: be Schweinen etwas llebziftano. Im einzelnen ist zu bemerken: Aafgetkieben waren ^45 Rinder, darurck-er 152 Ochsen, 25 Bullen, und 8^ Färsen und Kühe, außerdem 20 dänische und 20 ameri- kanisch; Rinder. Ferner 202 KLldrr. 112 Schafe unb 931 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro aentner Lebendgewicht: Ochsen 150000 bi« 260000 Mk., Bulle-i 160 000 bis 230 000 Mk.: Ahrsen und Kühe 200 000 bis 250 000 Mk. für Mit Färsen, 80 000 bi« 210 000 Mk. Fr geringe 5%rfcn; Kälber, beste Qualitäten 210 000 bi« 240 000 Mk, mittlere Qualitäten 160 OTO bi« tnae Qualitäten 120 000 brs . naA nrVt HTZf - etxxT9 b. Cmbe. Bersv, t ll - der neuen Bewertung«vorfchciften, btt jede Art von Vermögen betreffen, ist für den Kaufmann und Industriellen, wie für den Landwirt. Kapitalisten, Beamten und Rentner unbedingte Notwendigkeit. Das Buch ist em guter Ratgeber. (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Neue Pläue der Franzosen für die Kohlen- Derltner Produktenmarkt. Berlin, 5. März. Produktenberich t. Bei der Unsicherheit der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse fehlte auch am Prvduktenrnarkte jegliche Unternehmungslust, und die Kauflust hielt sich bei rückgängigen Preisen sehr zurück. Brotgetreide und Futtermittel aller Art wurden vorn Qnland ziemlich stark angeboten. 3m übrigen hat die an der Fondsbörse eingetretene Ermattung zu der rüclläufigen Preisbewegung am Produkten« markt mit beigetragen. P « r i«. 5. März. ttsJfS.) Der Düsseldorf« Berichterstatter des »Reuyork Herald" meldet, General Segoutte sei mit der Durchführung von Plänen zweck« Beschlagnahme von Kohlen auf den De r g we r k s ha l d en tm Schacht beschäftigt. Die Operation werde mit einer auf die E n t m u t i g u n g jedweden Widerstandes der Bergarbeiter berechneten Machtent- ehen. Zuerst werde die Kohle Gruben beschlagnahmt werden, Dufeck. sind angeflaflt, um die Weihnachts-ell eine erch.b iche Menge Kupferdvaht der Gewerkschaft Giehener Qbuaunfteinbeigtoerf gestohlen und eine B. schein gung üdre den angeblich rechtmatzt- gen Erwerb des Kupfer- gefälscht zu haben; sie bestreiten aber die Tat 3n der Hauptverhand^ung tr.<4 ein von tem ältere« Ang.kxLgten unmittelbar g.la.-ener Zrege auf, der tm Borvetfahrcn ferne Ang 6m machen konnte, nunmehr aber unter ®u> befunuetc, et habe — unter völlig unwahrscheinlichen Umftänuen — gesehen, wir der A igellogte das Kupfer gekauft und bezahlt habe. Da dctngrn- der Verdacht des Meitreids und der Anstiftung vvrliegt, wurde auf Antrag des Staatsanwalts die 2hige protokolliert und die B'-Handlung vertagt: der Dtaatsanwall lieh den 3 regen und den altern Angellagp.m fofort festnehmen. Mit 1000 Mcnk T .ldst-afe und 10 fängnis wurde ein Schlos er aus peftraft, weil er ohne gültigen Frchrlchren die Etsenbahn benutzt und einen Fahrs^-ern gefälscht hat. 3n ber Hölieren Mä^chreschule. her Webt- zinischen und ber Psychiatr.schen Kllnik wurde m einer Oktobrenacht eine Rci!>e von Embrechsreed- stäl-lm verübt toobvi der Bcrbr.cher einen Schuh auf den ihn üler.asd :n en 5>ausverwal er abgab. AlS mutmahlicher Lä e ist em zur Ze t m 3ug n- batn eine Zuch hausstrrfe von btei Jahren ver- bühen'er Sträsling ongefLagt. Er tregnei und will überhaupt nicht in (Sieben gewesen sein. Der Diaatsanwalt beantragte, die Verhandlung aus- zuschen und die am Tatort gefunden,' Patronen- hulse und das Goschoh durch das Eheim.-Mnre t. 3nfti'ut von Dr. Popp in 5 anifurt a. M darauf unter! «fen zu lafsre. ob sie aus der Pistole des Angeil en ftammen DaS Gericht erlieft einen entsprechenden Dsschluft. Semtiid)tes. * Die finnlänbischen Juristen protestieren gegen den Rechtsbruch der Franzosen im Ruhrgebiet. Se be.ieyen sich hobel auf den Protest, den vor 10 Jahren die Recht gilehi-ten Deutsch'ands und Franre ichs erhoben, als finnische Manner von ruffi chen Ge- richten verurteilt wurden, weil sie in Finnland die dort geltenden Gesetze befolgt und auf finnländischem Gebiet sich geweigert hatten, sich rüstt- schen Gesetzen und Dese ilen zu untertore, en, die tm Widetlpruch standen zu den Gesetzen und Untre- essen des eigenen Landes. Jetzt sei die aDelt wieder Zeuge eine« in vieler Hinsicht ähnliche Rechtsverstohes, nur mit dem llntersch ed, haft dieser Rechtsverstvh diesmal von einer al g m.in anerkannten Kulturnation begangen tiroroen sei. (Telegraphisch« Auszahlung.) 8. März 5- MSktz saltung vor sich gehen. Zuerst werde die Kopie auf den fiskalischen Gruben beschlagnahmt werden, dann diejenige der Privatgruben die es abgelebt hätten. Kohlen für Reparationslieferungen zu fördern, bevor ihnen die Franzosen die Forderungskosten bezahlten, und die es abgel 8972,40 1066 175 107167.25 10648a 10 106010,90 ------- ------- =„ i;',88,4;> vambutfl «liier. Pake 46750,- 40000,-46500,- 38000.- Norddcuischer Vloob N 00.- 21000,-27600,- 20500,- liemenuverkHeidelber, 30060 - 14000,- —,— ■— 12500 - 7503, — 12000.- 8000,- . 140000,-175000,- —,—158000,“ Es war einmal Bekanntmachung. bts Gießener gnyigtrs erbeten. ttfobrene» NORDDEUTSCHER LLOYD BREMER £ 'ö El geben. 17D8D Trinke Qu ieta! 17U6c geiucht. Nehördllche Anzeigen H°izs"b>u>m-n 1 v w Die Dlarh DettenKau en btabfi Ankauf [Empfehlungen"] Die Mark Bettenhausen beabsichtigt nachstehende» Holz auf Submission zu ver- von alten Gold" Sparherde 1«7 ««sucht. nnö Silber- tnttu heilen u. Blech. owi« die Einrichtung und imD stellt ein Astoria-Lichtspiele Aktiven und ihren Intell en den R Lichtspielhaus 1 1 Fichten. ItMb-lfnainlin Minute 4 5b unb Buchen btdiger ^ürgevweiWervi etil Auttchrit »erleben ei neureichen Inge bete mit XabettoLt «Tbolz 1701D 1714D 6tale. Opern-'♦aftfblri bei Heist scheu 2anMtb«ateti. Dr. der 5 6 5 1 1 10 22 67 Wetzlar a.ö.L^ Braunfel|tr$tr.59 4L Vnqerrnum »o-ori *u Dfrmirtei 014*1 chammkr. 5. 9)1 ä b d) e n bei gutem x'obn Io* sott wefudit I1M92I) Schillerstrake 19. l.-l fff. 120 Am Schicht. Mßffifn. Berte • ©olb< SliDn Wt _ . 5, . . e. tieMn^tamw X Nutzholzverstrigenlng tn der ftaatl. Otxrf ärftetet Krofdorf. DienZtag. den 20. Mär, 1923, vor. Mittag* 10 U^r. gelangen zu ffrvfdor' In der Daltwirtlchaft 3reunb dstentuch mein knetend zur Versteigerung aus den Förstereien. ffvofbotl «Hegemeister Schteruacht) Wald haut Hegemeister Pratz Fern* gegenständen 4» Taaesoreile» Karl Weller Uhrmacher. Gklen, SHtteriAlie 11. FAnaeee» 3>1 ä b rf) e n für Oauforbeit und iflweere* Bürschchen lür Vebenimiiielae- schält lür tagsüber Kreissägeblatt ca. 1 Mtr. Durch» mess er. sowie Irnnipfiöfl? zu kaufen gesuchL LheaNe Jandl BeQersfcetm « lCbrrbrsteuL 2 Salzböden < Hegemeister SalecH, Stvvvelderg Förster Monger, ff r- Eicheu-Stamm 2. ÄL . Mnme 3. . [Stellenangebote] Stilett Tietiidntiltrri (u6t »er fotort mtßtttt lOfltllt leiailinölge HröeVeilnnen. 2d)rihl. Angeb nnicr 01494 an b. Gieß. Anz. erb Das Geheimnis berühmter Kaffeeküchen ui__ mit unbeschränkter Hakt»sticht p ^«len ernqetragen Sm de« Doetzande \A om* geschieden Ludwig 5Darbf II p 6«*^ an lei*« Stele werte Heinrich *Dtiler L daseN.lt gewählt Gietzen, den 26. Februar 1923. Hessisches Amtsgericht Oer Brand des | Zirkus Dlomedesl (Der Gürtel der Amazonen) J . beniettonolleo Zirkuedraea In zy Steinbach, den 6. Mirz 1923. Qie Beerdigung findet Donnerstag, den 8. Mirz, nachmittags 3 Uhr statt «i«m (gelacht für sofort oder'vater tüchtiges. IIIIIHHÜIIIIIINEHIIUIIUB Verpackung^ satten in Gängen von 60 bis 70 om adill- für die Cefenoeif win’tbah. au herbem ein JoeMartin der Held Leatepiel Io 2 Akten. fanlt «tanbifl 40 dSchtten.Ur elfen S.tzMsk!« Sbeime flUbonb* timn Bruchlir 19 II. Berfäule an »ich flnb turussteuer- Irft *r Kaufe Betrag. Cerren o. TaeeeHcib.a**' Ke, Wa che n. «Sie b.hSchtt Veeiie.- L. Rosenzweiq •iilu. lalterew. Ul Gestern mittag 2 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Georg Philipp Görlach Landwirt und Gastwirt im vollendeten 67. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Heinrich Görlach und Familie, Steinbach Heinrich Balser und Frau, Gießen Nico Pickard und Familie, Amsterdam. Phantom von Gerbtet Haupt manu. Angebote sind nach Sortimenten ___ Masten getrennt pro Setwtrr bU p« 11 Mär, L 3*. vormittags 10 Uhr. auf 'Mr. Sfltjnaö erfr. t b. t*id>ahi* Iwu* b.ahres gekündigt wirb. Die Debauntmachunaeu der BeleRschaft erfoloen tm Deutschen 71 eichsan,einer - Dte Be festschafter Bustav Doch, Dr Slstreb Doch. [> TDernet Doch, Dr Fritz Ho* haben auf ihre Stammeinlagen von |e 2 500 000 Dth. Angebote find nach fflassen getrennt, pro Aestmeter, mit Aufschrift .Holzsubmission'', di» zum 11. März, mittags 1 Uhr, bei dem Markvorsteher dahier, einiureidtrt Dir ErSffnung findet 1'/, Uhr tm Gemeindehaus statt. Die Bedingungen werben vor dem Termin bekanntgegeben. 1713D Der Markvorsteher Doth. ?aQtor#rafje 241 -an Ab Denneretef: UWe Luciano Albertini In dem tollkühnen Abenteuer: Die Heimkehr des Odysseus Gott dorn Allmächtigen hat es irefalJeo. Sonnta* nachmitUur meinen lnnlini«eliebUn Gattru. unseren lieben Vater, bchirle- gervater. GroöraPr und Bruder Franz Otto Müller Gärtner von Mlnem icbweren. mit großer Geduld ertragenem Leiden durch einen sanlten Tod tu rrlö