s. ! die Aaul. mQ6^hen weiten des J^23 (iegen Hm. $ 1 drr Ze,ei- ÄNkr ,e «onitatj. Erster Blatt (75. Jahrgang Samstag, 5. Mai (925 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen vntck Hilft Verlag: vrühl'sche Univerfitätr-Ynch- vnft Steinftrnderei K. Lange in Gießen. Schristlettung unft Seschäftrstelle: Zchnlstraße 7. Annahme von Anzeigen für di« Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Derbindlichk.it. Preis für 1 rnm höhe für Anzeigen o. 27 mm 'Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100MN.; für Schl ame; Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Plag- Vorschrift 20 ^„Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für PoNtih: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Blumichein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Gießen. Nr. (05 Erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatliche öeznarpreife: 3400 Mark und SOOMarh Trügerlohn,durch diePost 3KOOMarh,auchbeiNicht- erscheinen einzelner Num. mern infolge Höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten. Anzeiger Siehe». Postscheckkonto: Srcmtfurt a. M. 11686. tellung. Degen und Äviel- oder mwerien "vbrlnrod ■ah. hiergegen Ootinib fugten unter mit Sintoen-- "den^rsehen leiligle, welche lusgelläri sind >i 1923, statt' 10 Ahr. ir: -schlag. 923 liegt auf eim Mission vom n Kostenaus- ' Ausschlusses ) mit Gründen l- und andere des Publiiums tuf der Strobe us hinzuweisen, § 366 Ziffer 1 bis zu 600 Sagen be- fentlichen zenständen der verun- rdern begangen lgesehes die Eies an der er« nm ersten Fall Geldstrafe bis ft angedrohten außerdem nach den Täter und >itgehende zivil' 35UC f’°b _ Jf 1923. >2 3i,jC I.BI1W 30 an, einzeln ob« fcpttW oerhaufjm em Btid der Bvrgänge. wie fit lich feiner Ansicht red) rnmndeü haben Jeder, der biet er Zeugen- aussage teta-wvdnt ha: wirb den üknbr-id gewonnen baten, ba*J bl« btr Cfl^trr. ber Den ftnnlofr» 'BrGM batfe. eHf *bn Mann einen Sofien tn brn Knu» piche« Werten tetenen uab s auf ttwtirrW tetegt Keine leadung lonn et^hlt werden, DU enter der Borausfehnng erfolgt bah Den sch. land noch weiter »erst ückelt werde» f-?. dah bk deufche Scureränllät über dei.t«ches Gebiet und Bell durch eine aus wärt ^e Aukorität befchestnst wird und dost es Niurrnb in einem Zustande wirdchastlüchrr Krmchttcha't gehal.en wirb 2 Es sei «cCBcT'Mg. bk deu.-ichm ftean- »teilen Ber pilichtungen nWrrßÜENch endgültig 'd » .'«tzen und dann sofort Ult- - *ct o#wU< AnU.pe» »m geedtew*. bk durch bie deutschen chU'sou'llen gliche t rerbei. damit ohne wei rre 5i rattons uN m - gra^ae Frankoetch und Betg en gemacht werden 3 Ein« 6e r, on sprach auf ber ? ibrctoerfaminlung ber Prim rote L'eigue in ber Xber ball und Auberte sich habet über bie lubdragc Er erklärte, bah er c» ab- lehne, bie Lage mit Muilofigkeitober Berzweif lu ng z u betrachten und f che fort Ob ba« deutsche Angebot gut ober schlecht ist. und lehr viele b« rach en es al» unangemessen iebenfau» geht bie 3rage en» alle an Wir werben aus ber schwierigen, besorgniserregenden Lage nur durch gemeinsame» Brr gehen heraus kommen Wenn die Deutschen schon vor den lat. bk Enticheibungen unb bu ftanblungen aller beteiligte t raj;- at'f gefteUl werben, so werden bie Aussichten auf Erfolg beträchtlich wachsen Aranzöstsrchr Ärirg»nrrid)t»*rtril<. Landau. 4 Mai iWDB ) Bon dem französischen Kriegsgericht wurde Oberregte» rung»rat Glauner (Oberpostbirektion ©peberk weil er die Anweisung erteilte, militärische sich aus bie lubrbdebung beziehende Telegramme nicht weiter za letten, zu einem Jahr Gesät g n i s unb zwd Millionen Mark •tlbftiafe verurteilt Amtsrichter 6 4) ne i ber aus Speyer, ber sich wdgerte ben vvramannten Oberrtgie» rungsrai ins Gefängnis auftunehmen. würbe iu «Wei Jahren Gefängnis unb dner MU- Hon Mark Gelbstrase verurteilt Gegen ben Postbeamten Friedrich Keller aus leuflabt ber sich getoeiarrt batte, Telegramme ber Arnnzosen wdterzugtven. lautete bas Urteil auf e t n 0 a b r Gefängnis unb zwei Millionen Mark Geldstrafe MnssrnanSwcisttnqrn. •• Höchst a M 4 Mat Sämtliche ® en- bar men des Knrtses Höchst würben von ben Franzosen ausgewiesen nur einer durfte bietben, weil er geborener Elsässer tft Auch viele Lehrer, Förster. Zollbeamte unb Privatpersonen muhten heute bas besetzte Gebiet verlassen Eine Erwerdslose» Bersammlnaq in Mainz. Mainz. 4 Mai. iWTB.) Gestern abend sanb hier Im .Franks hof dne Versammlung. angeblich für Eisenbahner, statt, bie aber nur von etwa 2D2 Personen, meist Erwerbslosen besucht war unb von franzölifcher Sette überwacht würbe Deshalb meldete sich Liner von ben mellt austerhalb des Saales wellenden Eilen- bübnem, um gegen die Auslührungen b«s Hauptredners sich zum Don zu melden, der die Eisen- babner zur Wiederausnahmr ber Arddk aussor- berie Schliehlich würbe von einem gewissen Preu st eine Entschliefet itg dngcbracht. wonach unter allen Umständen Me Arbeit wieder ausgenommen werben solle, am btt Arbeitslosigkeitzu lindern Als über disle Entschli.stung tn ber Weile abgestimmt werben solle, bah sitzen bleiben solle, wer für bk Entschliehung ter. verliehen sämtliche Anwdenben bis auf einige wenige bie Tkilarnmlung Die EnlschHehang war damit last einstimmig a b g e U 6 n l Eine Schlägerei im prerrhischen Landtag. Berlin, 4 Mai ;3m Landtag tvu'de beute zunächst ber Miß trauen sanrrag Der Deutschnationalen gegen den Minister des Innern Severtngm namentlicher Abstimmung mit 24*< gegen 70 Stimmen bei einer Stimmenthaltung etjelebni Bor ber Abstimmuna hatten Die kommunistischen Adgg Schulz-Tleukdiln unb Katz berlingt, Ihr Boi um mündlich begründen su Dürfen euren aber vom BikpräiIdenten auf den geschäftsordnungsmäßigen Weg. wonach solche Erklärungen am Schluß ber C.&ung .tbiiueben find, verwiesen warben. Als Der 2lbg. Katz Dann Das Haus als KtmdDlenhaus bezeichneke und crNLrte. baß Die Sc-Ialdemokraten es anscheinend auf eine Schlägerei abgesehen hätten, enist hen ledhaf.eLärmszenen im gangen Hause. Der Ada Katz ruft den Soztaldemviraten .Schmiersges Gefindel^ zu. worauf eine ungeheure Erregung Im ganzen Haufe folgte, die Zu den wüstesten Szenen und zu einer Schlägerei führte Etniae sozialdemokratisch« Ad- Sordnete stürzten sich auf den Ada Katz unD lugen mit Fäusten auf ihn ein Es entstand ein ungeheurer Tumult, hi dessen Derlauf die Schlägerei allgemein wurde Präsident ä t inert schloß schließlich bie Sihun gauf eine Halde Stunde Aach ter Paule gab ber Präsident Die Erklärung ab. Daß ber Abgeordnete Katz wegen unerhörter Beleibt- Kng des Haute» H» auf weiteres von Den Düngen ausgeschlvsten werde Er forderte ben Abg. Kay auf. den S tzuagssaal zu verlassen und vertagte die Sitzung auf eine Halde Stunde. Aach einer etnstündiaen Baute Turbe Die S tzit»a w «der crMfntL Präfidem Seinen erklärt. Fih der Adg. Katz sich Durch lei» Ber- bleiben tm Saal auf acht weitere HöPtings- tage ausarschlefsea habe Der Prüfibem be» dauerte nef Dtt emsta»debenhell mir der Vuigmu: bei 'Prüstdeme gegenüber dea Pro- rrlaitbnte der Kommun ftra geoffenbart habe. Boa setz» an würden derartige Bei« -igi- a«n und Be'chstnvfunien des Prä'Id IUM» durch Die ÄrnmHntften mit der vollen Strenge de: Be fchZfisordnunq aeahaDet werden. Nochmals fctfiin Dana der Prüf deut ben Ldg Katz zum Berlafsi-n des Saales auf. jedoch vH»' Er- fv'.g Er vertagt dareuf abermals die Sitzung und berief von neuem den Aelteftenrat. Aach tr««vierte ftunbiger Paus« rtrfün- btu der Präsident. Daß der 2UU Der deutschen Getandtfchaft In Hellinafors wurde kürzlich etne von 75000 zum Teil hochangesehenen Bürgern ganz Finnlands unterfchrte» bene.kunsiterisch auJgeflatkte Protestadress« gegen den foanzdsllch-belgiswen luhidndruch überreicht Aus Dem Reiche. Die Anseinoubersetznnq mit bei früher regte- renbei Zurstenhäufen. Berlin. 4. Hai Dte sozialdemokrall f ch e leichslagssraklion hat L igen den In trag eingebracht Tl> ^dn'er werden ermächtigt. Me v»rmogen»recht!Ich« Au sei nan Verse V u n g mit ben früher regierenden Fürstenhäusern, soweit Ne noch nicht ftafthinben, durch San des ges« tz vorzunehmen 3m Fall« der Enteignung erfolgt Me Entschädigung unter Berücksichtigung btr vorn Ssaate zu übernehmenden Lasten unb Unterhultungsdevüdniste ber ehe- mal» regierenden Fomilkn Sie unterstem aber ben freien •cnwften unter Ausschluß be» lechts- tpege# 3efamm«wttitt ba» Auswärttaeu Ausschusses. Berlin. 15. Mai. lach Blättermtlvungen wirb ber Auswärtige Ausschuß des 1 eichs taas nm nächsten Mittwoch zusammen- treten. um sich mit der polttrfchen vage zu beschäftigen 3* tzaralamentartschei Kreiten er- wartet man. bah Ms dahin bu Antwort aus Me deutsche lote ringet ross en ist Die Vereinigten Rnhrorchester ie München. München. 4 Mat .Wolff) MU b«m Kdl» ntr Schnellzug traten heule früh Me Bereinig- lenluhrvrchester hier et* 3n ihrer Begleitung bdonbe* Nch Me Ausgewtefenen Oderbür- g meister Eil^o s-D-rrmund. State rat 5tumpf- 7c4.um und her amttrrwÄte Bürge m-erster v» ^ffeit. Tr Hüttner, außerdem Irrirrter brr ®o- tprrfktaftr* 3um Empfang hatte« sich auf dem Bahnsterg twr erste Burac -mrt1,.*t btr State 3t*- chm>. Schmid ber A^slch h Kühe unb Baker*-, in teste* Hänte* Me Dccbrrctiung für das mir- o.-* ffottfirhente grobe Klütert liegt 'Nrtrrtrr her Ba*ertönhstchen Berdände. der Münchener Artete richtet usto ring f unten Eine leichsn M- »weite empfing dk Gäte auf be* Bahnd ' mit eiern flotter Jlarkb. Bor be* HL-r'-bubr I hotten ftch Taufende eingduntern, de Mr anf'rr.- *r*drn Oont»Icute mit dem Deutschlandlied begrübt e* •t* peinftzcher Boroaia he datzodschei Haus- Mheetelelfti München 4 Mai. iWTB) Ada Dr. Wotzi*»! »«ras heute ur H ms hol Ninas, * l*3h des Bayer sch»- tiaiMag» «taG-nlllch einer ti'chen Debatte bk E r rl ärnng eines eutterlalreul N< Mm ke m ter Bater'.änM'che- Heidntjur* ber Mw w Adtellueg abgrgeten dann lach M*r Er- kätuna flkiem be vatertänteiche» lertwtette Me Pol rtf brr gegenwärtiae Irgkrutg auf fd*m Mil imkrhü^ D < Ulk Knillteg, Mnm und Man wär*» »ür de« ^»»omm!*4chL«stBauerns und Österreichs «ur dte fra* tei noch offen, ob « bawti<r!*2tem 'olllmr »enr ber Pia« •utKrf.iS: werde ed-n»all» abgrtxw** rde: Hmsm Metern Plan strnde* anch Kar doch nächster uib der : E m d H IpHblale. 100 ISO. Zruu Kommertztenrat Hetz. Uaevfunbt, Eiester 30 000; Firma Earl ümmM 'IngtltTtltf und Wechstthrer. 3 late. 20 000. 3* meinte leisklecher. 4? 00Ö Tfltfl Bermchf- tejn.Wn E 120 000; 3sauend*Tiantetr Alten- Buferk 6000 Mach Den Gebern herzlichsten Dank! Weite* Spenden werden In der GefchästsKelle des .Gießener Anzeigers" angenommen. WellerVOrauüsage Meist heller doch Bdgnng zu Gewitter« Es besteht Me Mdgllchsett. daß lanÜMo telegen einer bei Island iieaenben teprestka unter« Wetterlage voruterguhend teetoif tafle werden e — Oberhefsilcher Kunstverein Ach Me erst feil Sonntag auöstnek Aasstellnna M» Vereins für OngmalraSirrung Münchener Küchte ter. Me r-raus'ichtlih nur bi» zum 16 d M «e> g«stellt Metten tonn, tei heute nochmals hing» Heutiger Stand be# Dollars 10 Ute vormittags: Berlin 36 000. Fraakfuri «.'S. 3t 25O Begelmasslae Verbindung von stemn-n OberSoiifh»w*pioe.CtertNNte|nedi S'w i ork du-r n d rprech'. Reg’crung^d«rrprfer der Ue-trrf state Um» ■ ÄCMtTt AlFAMUTCWi NITED STATES LINES n r< 1*1* fciiri* rate Arter. . r- - «m r*em . hMMLMute. rl* ,e«ll t ■» »iklß httt Drn- -Ii«r« !TÄ>ä - iiiirt Oteö ■ •ter fi ? . >mS* l rt* I r‘r h, » O W * Mu Gleich! « vch te I «terwrwr * irtsr M» 'ist. kl i* 1*4 s» n teram ter >r Cabi Achtes h "giutHMi Privat-U/ Otfl ^J^ru Theodi , 7 2^2/ ^OMtzhs^ Schla khl oe ic •rite Tet 5*, * In Möb J.JT1 ! [ ^Oen, e uan Ober-Hessischen Meine MipMnr ist jetzt: Tanzlehrer OMI« Wolf st raße 21 Ecke Licher Straße 3048 1642 er. °b 3187D werden. 3141D Llti ind Telüstrase bis zu emm irtretung selbst angebn>> B V Hausrat Lindenplatz Möbelhaus J. JTTMANN Inhaber A. Brumlik Gießen, Bahnhofstr. 29 3188D 6tt ' «•“* n,u« _ . ______ ___ .____jjiatüer spätestens bis QHantag neue Karlen zu lösen. (S. Anzeige.) Kirch*flpt -’tÄJ Feuilleton. 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Mal verlängert. “WX Ho*e! Felsenkeller, Gießen LleblfUraSe 5. 8178s- Vollsohler. tbeb ®iebtnet3«' ,sere bedräng ien 2vlU> am Rhein weiter ei» i der ©unnntfübrü, ehr leigveretn Gobenhouien 1 in Ober-Ohmen 55 5»; ) SchMwedt S. m. b.k rau Konmeyienmi 0; Firm Earl MmelM [röt 3. Rate, 20000; @» ffi; fflittl Demck' ZMemnislion-ver. ®t» Mflen Wl\ »» ger« Qß. verlängert. Automatisch gelten daher Achtung! Achtung! Bürger! Kammerjäger Orbke, Vertreter des Der« sicherungs-Onstituts gegen sämtl. Ungeziefer, langjährig erfahrener Fachmann, übernimmt die Vertilgung sämtl.Ungeziefer wie Ratten, Mäuse,Wühlmäuse,Schwaden,Wanzen usw.unter2Fahren schriftlich.Garantie. Erfolg tnnerh. 24 Stunden. Besuche kostenlos. Völlige Ausrottung des Ungeziefer» ist im Interesse d. Dolkswirischast unbedingt erfordert. Bestellungen erbitt.sosort unt.Dersicherungs- Institut gegen sämtlicher Ungeziefer an die Geschäftsstelle des Giehen. Anzeigers. [3164D Heft, das bereits zur Auslieferung gelangt ist, enthält Beiträge von: 3- Ä. HutzAmans. Curt Glaser, Joseph Bernhard. Kurt Pfister, Hai C-urjel u. a. und ist mit Holzschnitten von S)a. Baldung Grien geschmückt. — Das zweite Heft, das der Verlag vorbereitet, ist der russischen Li- ,lun6e»Rl)tln Hol! faWarten nicht mehr ausgestellt. Die Radfahr- farte kommt ferner als Ausweis für den Radfahrer, den er bei Denuyung deS Rades mit sich zu führen hat, nicht mehr in Betracht. •• Eine Aeaderung der Giehener Iahrmärkte-Ordnung wird im Anzeigenteil unseres heutigen Duttles zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Ls handelt sich um t>u Erhöhung des Marktstandgei des. Bornotizen. — Ta ge s ka l e n d e r für Samstag. Astoria-Lichtspiele: „Der Mann mit der eisernen Maske" und „Sie Scheidungsfalle". — Palast- Lichtspiele: „Elmv der Furchtlose" und „Fidelw". — Lichtspielhaus Dahnhosstrahe: .Er als Küchenchef" und „Versunkene CffieUen". schiedenen Windungen ist sie weit über 3000 Kilometer lang; sie ist 25 Fuh dick an den untersten Stellen und 15 Fuh breit in ihrem oberen Verlaus. Die Höhe der Mauer schwankt zwischen 15 bis 30 Fuh. Sie war ursprünglich mit übe. 20 00C Wachttürmen ausgestattet. Aach den Angaben einer englischen Zeitschrift enthält dieser ungeheure Bau genügend Material, um eine Mauer runb um bei: Erdball am Aequator zu führen, und zwar in einer Hohe von 8 und in einer Breite von 3 Fuh. Die Chinesische Mauer soll mehr Steine enthalten als sämtliche Baulichsten des vereinigten englischen König reiches. Di bei wrrd berichtet, dah diese gewaltige Umwallung. die verschiedene Gebirgsketten überschreitet, in 15 Hahren erbaut worden fein soll. Die Chroniken melden, dah der chinesische Kaiser Huang Ti sic etwa 200 Jahre v. Chr. baute, um den Ginfall wilder Stämme von Aorden her zu verhindern. 300 000 Krieger und alle Verbrecher des Landes wurden bei der Arbeit beschäftigt. Lieber dic Kosten sind keine näheren Angaven gemacht, aber moderne Ingenieure erklären, dah diese grohc Mauer, wenn sie heutzutage errichtet werden sollte, die Summe von 5000 Millionen £ verschlingen würde. suchungen in exakter Beweisführung die auch sonst betannte grobe Aot der Studierenden. Auf Grund der Befunde konnten die Hilfsmaßnahmen in sachlichster Weise durchgeführt werden. „Alles in allem glauben wir," sagt Prof. 'Weitz zum Schluh, „dah der Studentenschaft mit der allgemeinen Untersuchung ein guter Dienst getan ist und möchten sie auch für andere ilniöerfttäten empfehlen. Wir werden in jedem Semester durch Untersuchung der neu immatrikulierten Studenten unsere Listen <|tf dem Laufenden halten und hoffen, über den Zustand der übrigen dadurch unterrichtet zu bleiben, dah wir sie in jedem Semester einmal wiegen." ^oterie VVinfeZfS Vlreuzplatz 9 u. 1Q Bevorzugen Sie meine getrennte für Dainenbedarf! — Tageskalender für Sonntag. Gabelsberger Stenographen-Derein 1861, Steno- Ö. Ges Gabels berger und Damen-Der. Ga- : Frühjahrsbezirlstag in Lollar. — 'Verein Rudersport: 3 älhr Anrudern. — Bienenzüchter- Verein : 3 Llhr Versammlung bei Kraft in Giehen. — Altersvereinigung 1873—1923: Waldpartie nach dem Hangelstein; Abmarsch 2l/t älhr von der Stadt Marburg. — Lichtspielhäuser: Dasselbe Programm wie Samstag. — Zum Operngastspiel „Don I am Mittwoch. 9. d. Äk., find bei Ernst 61 glanz- und naturhell [3181D in allen Fahgrößen empfiehlt Emil Schmall Krohorrsand Fernruf 83. Dietzen. Fernruf 83. Kveis Alsfeld. * Alsfeld. 4. Mai. Der Stadtvor- st a n d hat in seiner jüngsten Sitzung die Pachtverträge für die städtischen, Hospital- und Armenfondsgrundstücke hinsichtlich des Pacht- Preises einer Reuregelung unterzogen. Gs wird die Aaturalwertpacht eingeführt; diese wird wie folgt festgesetzt: A. Aecker 1. Kl. 2 Ztr. Roggen pro Morgen, 2. Kl. 1 Ztr. Roggen Pro Morgen. 3. Kl. 3/4 Ztr. Roggen pro Morgen, 4. Kl. 1/2 3tr. Roggen pro Morgen; B. Wiesen 1. Kl. 2i/j Ztr. Roggen pro Morgen, 2. Kl. IVg Zentner Roggen pro Morgen, 3. Kl. »/< Ztr. Ä prv Morgen, 4. Kl. soll an Ort und Stelle werden; C. Garten (ausschließlich der tecatur gewidmet. Als weitere Hefte sind in Aufsicht genommen: „Der katholische Gedanke" und „Märchen und öegenbeif'.'bie beide noch im Lause dieses HahreS fertiggestellt werden. — llic. vr. He in r ich Adolph, Die Weltanschauung Gustav Theodor Fech- ners. Mit einem DildniS. Verlag Strecker & Schröder, Stuttgart. — Gustav Theodor Fechner. der in Goethescher Weise streng wissenschaftliche Beobachtung und 3rrtuIlion verband, erkämpfte den Sieg der Seele gegen eine wissenschaftliche Mechanisierung durch Gefühl, Glauben. Poesie, Phantasie und Tiefsinn. Sv ist es leicht zu her- stehen, dah dieser allzu wenig beCaimtc Philosoph, der seine eigenen neuen Wege gegangen ist, in der Gegenwart seine Auferstehung feiert SÜMMlW auf Abbruch. Och beabsichtige meine vor ca. 25 Jahren massiv erbaute, sehr gut erhaltene Scheune auf Abbruch zu verkaufen. Dieselbe bc» steht aus: Ta. 15 cbm Bruchsteinmauerwerk „ 70 cbm Dacksteinmauerwerk n 28 qm Backsteinwölbung zwischen eisernen ITrSgern 10 Stück eisernen I-Trägern Türgewände (Sandstein) Ecksteinen (Vafaltlava) (03053 Ta. 7 cbm kantigem Bauholz „ 100 qm Ziegeldach 1 Scheunentor, zweiflügelig, mit Beschlag, noch wie neu 1 Scheunenleiter mit 84 Sprossen. Bedingungen sind bei mir einzusehen. Schriftliche Angebote bis 15. Mai erbeten. Frau Herrmany Gießen, Kaiserallee 44. A. Kals, Holzgrohhandlung, Braunfels (Lahn), Teleph. 54. wooc ooo int auf zirka 3 Monate bei hoher Verzinsung und erstkl. persönl. und bingL Sicherheit gesucht. Schttstliche Angebote unter 3127V an den Gießener Anzeiger erbeten. — Von der größten Mauer der Welt. Die berühmte Chinesische Mauer wird jetzt abgetragen; ihre Ziegel und Steine sollen zu Bauzwecken Verwendung finden. Gs wird aber noch lange Zeit verstreichen, bevor dieses ungeheure Bauwerk gana verschwunden ist. das die größte Mauer darstellt, die jemals errichtet wurde. Astronomen haben behauptet, baff die Gbinesifche Mauer das einzige Werk von Menschenhand sei, das man mit blohem Auge vom Mond würde sehen können. Mtt ihren verbi- 170 Zentimeter angegeben wurde. Vergleicht man das Körpergewicht der Tübinger Studenten im Winter 1922 mit den wahrend des Krieges trorgenommenen Ermittlungen der Durch- schniftsgewichte bei jungen Männern, so ergibt sich, bau- die Gewichtszahlen der Studenten sehr beträchtlich hinter dem früheren Werte zurück- bleiben; die Studenten haben ein Untergewicht von 4 bis 5 Kilo und mehr. Die durchschnittliche Gröste der Studentinnen beträgt 16 3,06 Zentimeter, ist also um mehr als 10 Zentimeter geringer als die der Studenten. Das Gewicht der Studentinnen ist im allgemeinen bei den geringeren Körperlängen grösser als das der Studenten, bei den gröberen Körper läng en etwas kleiner. Von Interesse ist das Ergebnis der Organuntersuchung, besonders das der Sangen. Es wurde bei 35 Studenten, darunter vier weiblichen, aktive Tuberkulose festgestellt; bei 24 Studenten, darunter vier weiblichen, waren Zeichen einer abgehellten oder In Heilung begriffenen Tuberkulose vorhanden. Bei zebn Studenten wurde das Bestehen eines Herzfehlers festgestellt. Sowohl verschiedene der Tuberkulose- wie der Herzkranken hatten von dem Vorhandensein dieses Leidens keine Ahnung. Es ergibt sich also aus diesen in grobem Umfange durchgeführten Unter- Motel „Rosenhof*. Bad-Menn Vornehme Farn Illen peneion Wein- und Bier- Restaurant Spezial- Httneheetr AngeelUier-Brle Ausschank Wlekttler EJberfeMer Pilsener Tägl. KOnstlerkonzert :: Gesellschaftstanz uiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiii'iiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiimiiifiiiiiiiiiic | Louis Rothenberger | 1 Gießen Frankfurt a. M.» West = = Neuenweg 22 Adalbertstraße 26 = E Tel. 126/2124. Telephon > Taunus 4904. = S Alteisen • Metalle • Lumpen 5 = Papier sowie sämtl. Rohprodukte 1 | Antiquitäten. 50D I aHiimiimimimiiiiminiufiiiiiiiiiiiimmmiimmifiiiiiiE Obst bäume, welche besonders geschäht werdsn) 2Vg Ztr Roggen pro Morgen. Die Pachtsumme des Raturalwertes von Roggen wird nach dem Durchschnitt des Komhauspreises vom 15. September biS 15. Rovember des Grntejahres festgesetzt und ist am 1. Dezember desselben Zahres an die Stadtlafse zu bezahle. Von vorstehender Regelung, welche nur für das Pachtjahr 1923 gilt, ist dasjenige Grabland ausgeschlossen, welche- den Pächtern hon der Stadt als Oedland zur Urbarmachung abgegeben worden ist. Mrcie Friedberg. sf. Friedberg, 4. Mai. Bei Beginn der gestrigen Stadtverordnetensihung teilte der Bnrgermkister mit, baf) Beigeordneter Kühn sein Ami aus Gesundheitsrücksichten niederaelegt hat. — Da die Prämien der ft ä b t. Versicherungen nach den neuen Sätzen ins ungemessene steigen würden, sollen diese bei Ablauf nicht erneuert werden. — Das Gesuch des A r beite r- Turn- und Sportvereins um Ueberlas- fung eines Turnraumes beschäftigte zum dritten Male die Versammlung; es wird dem Verein empfohlen, sich mit seinem Gesuche an den Staat behufs Zulassung in der Turnhalle des Lehrerseminars zu wenden 4 Dad-Rauheim, 4. Mai. Acks dem Reinertrag einer Zugendveranstaltung Im Deutschen Turnverein zu Keetmannshoop (Südwest- afrl(a) hatte unser hessischer Landsmann Lehrer 2ung dar hiesigen Abteilung der Deutschen Kolonialgesellschaft 4 Pfund Sterling überwiesen mit der Bestimmung, baf) diese Spende für notleidende Kinder in Dad- Rauheim und Giehen Verwendung finden solle. Don dem Ende Februar zur Auszahlung gekommenen Betrag von 376 000 Mark wurden dem Oberbürgermeister zu Giehen 175000 Mark überwiesen, mit der Ditte, diese Summe gemeinsam mit der Giehener Abteilung der D. K. zur Deschaffung von Lehrmitteln für Kinder des notleidenden Mittelstandes ä uverwenden In der gleichen Weise wurde auch der für DadMauheim verbleibende Betrag durch den Vorstand der Kolonialgesellschaft und ein zugezogenes Mitglied des Wohlfahrtsamts angelegt. Oeffentlicher Dank geMm ml Mn die bewährten Beläge für Fußböden und für Tische WH WsM Drandplatz 1. Dcke Schlohg. M» Ha. wurden noch fünf Gemälde von der ett ihren Arbeiten hier bekannten Künstlerin Ulltnor Eberhardt-Prien neu ausgestellt. •• Pahzwang für die Einreise ins besetz te Gebiet. Rach Mitteilung der B^ stihungSbehvrde wird vorläufig für die bn Rheinland ansässigen Deutschen keine Aenderung Mk Ausreisevorschriften zwischen dem besetzten uflb unbesetzten Gebiet vor dem 20. Mai eintreten. Für Deutsche aus dem unbesetzten Gebiet iZesdeht vom 10. Mai ab Pahzwang. Anträge für 'derartige neue Pässe müssen an den französischen Oberdelegierten der Rheinlandkonrmission in Kob- enz unser Beifügung von zwei Lichtbildern und genauer Angabe der Gründe für die Einreise in .Dat8 kx^seySe ®ebie4 gestellt werden. Genarle Dor- 'chrtften für die Ausreise nach dem unbesetzten Deutschland werden noch erlassen werden. ** Ginbrü che 3n der Rächt zu gestern mrrben am RahringSberg mehrere Gartenhäos- ! chen gewalksam erbrochen und folgende Sachen mtwendet: eine bunte Bluse, ein schwarzer ^rauennxf, eine bunte Schürze, eine graue I Drillichjacke, mehoere Handtücher (eins davon ge- I.eichnet 6. P.), eine graue Sweaterjacke, ein ;,unkelgraueS Deinllelb, eine graue Weste mit pten Punkten, ein Messer mit braunen Holz- | «cken und einer feststehenden Kllnge, eine Klei- !irrste mtt hellem hofierten Rücken, Sämereien, jrbfen, Dohnen u. a. m. Dor Ankauf wird ge- । loarnt. Das beste Mchenhilfsmittel ist IMGfWtra t ’ • W I 1 Einzig in Feinheit des Geschmacks, In Ausgiebig- , , keil und deshalb Billigkeit. 3i60c Vorteilhaftester Bezug in großen Originalflaschen Nr. 6; man achte auf unversehrten Plombenverschluß. Kalk in Stücken und gemahlen für Bau-, Tüncher-u. Düngezwecke Carl Haas jr. • Hc Frankfurter Str. 59 • Tel. 1682 bührt dem hochherzigen Spender und unseren treuen Landsleuten in Südwest, die, trotzdem sie selbst nicht in bester wirtschaftlicher Lag« sind, der Rot ihrer alten Heimat schon öfters gedachten. Kreis Büdingen. )( Hirzenhain, 4. Mai. Wie wir hören, sind infolge der Zeitverhältnisse die Lager unserem Eisenwerkes so überfüllt, dah beavsichtigt ist, demnächst eine Arbeitskürzung eintret au lassen. Durch RotstandSarbeiten soll Der Arbeitslosigkeit jedoch gesteuert werden Man spricht in diesem Zusammenhang auch wieder von der Aufnahme des alten staatlichen Planes, die Ridder zu regulieren, waS gewih iin Interesse der bäuerlichen Devolkerung, bereu Wiesen z. T. bei Stockheim und weiter fluhub bis vor kurzem unter Wasser standen, sehr zu begrüben wäre. Buchertisch. — 3m O. E. Recht Verlag, München, beginnt eine Zweimonatsschrift zu erscheinen, die, der .H i p p o g r y p h" betitelt, allen Freunden der Kunst und Literatur gewidmet ist Das erste Gärtnerei EiioenHubhis Schiffenberger Weg 53. In 5 Minuten sind Sie erlöet von den qulleodeten Kopf, weh- und Neuralgieschmerzen bei Gebrauch von QERMOSAN-Kaptein (ge«. gesch.) - nach Irztl. Urteil ein gilnzendes Mittel der Gegenwart. Der geradezu frappante Erfolg eoll auf der einzigartigen Verbindung ihrer Bestandteile beruhen (Amidphenaz.. Pbenaz. aal., Chin., Coff.), denn eine einzige Kapeel bringt auch In schwierigsten Fällen unbedingt sicheren Erfolg. Machen Sie einen Versuch! Erhältlich in allen Apotheken. (Fabrik Oennosanwtrk, München 50.) 2497m ^Aunflvereln-^ bierung o» unb tanb. . d. ye. verlängert. Automattsch gelten daher ' «ui 1823 ! für solche Rachzahlungen die Verzugszuschläge erst Warnung, d> 1. 3uni eben veckisentM h» . . " Die Abschaffung der Radfahr- ngsblatl h)L*nh/karte. Durch eine Im RegieruingSblatt Ar. 10 erschienenen Verordnung ist die Radfahrkarte flogen über DeßlMmin ! befettigt worden. Gs werden daher künftig Rad- bb0lh, Scklag ©trabe laut gt, uns deraiM, darauf thfel 292 des Dvibel. - ifser 2 des Aeichrs^f. ^ludentenscha f t. über den heute so »strafe bis au 600 QHarf gefährdeten Gesundheit-- und Ernährungs- ierzebn Taaen heftmN »ustarrd unserer Studenten ein klares Dild zu der Dffentli&n ••••. t i.. Ct'CTb0 L,r kbrobte Symbluna ton I WS berichtet. ÖS gelang durch eine offizielle otbenJoTS ^-lrodxv AllM, A (.fjr? 136 Studentinnen. Es ergab sich daoauS ein gutes SSÄ Abbild b^s. Gesamtzustande-.der Studenten, der auf Kredit und gegen bar | B illigste Bezugsquelle für für BODENBELAG -TlSOIAUFLAGt -TEPPICHE ......... Stellengesuch* TAPETEN - WANDSTOFFE* LINCRUSTA HA1C? Cd et» oren evtt wenden 5< en um oooe? Kondolenzbesuche denkend aber lehnt Tkrbienftmbqitdrt-rtt fldui 'ührtiche ktdftÜd* Ange bote anirr < 3I58D an den Wehen er Irwlqer lebe Frau, unsere treusorgende Mutter, unsere an- Prof. Dr. Arthur Looss ooom mtmt il Oicßen, Ostin läge 21. 0*110 anbluna Empfehl' n oertnufen- iMN) gelacht. Gießen, den 5 Mai 1923 03066 pretla). al iteUf de» Kaufgesuche | oderkandhaus Tüchttcies adiuaeden ] ScMrzeä tfinbenule» 4. [Verschiedenes Vereine Kleines Kontor G.S.C.llf gefacht. teioe Molkerei L cnl Itluiwrni Vebmullr. «Hl liÄLZimrasr I fgriiheumüt-1 Bruch-' Tourenrnb n Gieflen: Oper Hon fa. Wasserbruch DELMENHORSTER LINOLEUM SCNIUSSEl N gerrrrbsrntt11*< »•rornrrrwitiietin. (Gitarre bauten Zither .in*«von (•< iH. Ctr. i 4 4 II Marta-iolenbanm Sleuitabt TD L TttLllgss, still metelkurf sisum VläbArn sttstkW sehr dodt'1 Yobn ttt Isfort ob. LS. Wei iflnAt. BWtfWrofce 50! Verkaufe Mandoline» 6anötä|tr(ln) •10 Mm liil'tn tdflober. Bch IhL ■ nirbetr anL flBi 5 Hfltn Mtfi ÄbWd! rreitig, em 4. Mai, abends 8 Uhr, verschied mein lieber Mann 3agd- gewehr rth«. irrt) rt’a. 300 W. Fir bl# bad'» nl* etnaetanfcht Birin welcher em «Ram» in te riatbanUee Ml Iinililtnilil Il ei Fänin uni* wirt (Bat erhaltener Kinötrwagtn in r-rfairffn. ’*■* Stets ft tfefjen Germania- Zwieback ZU haben in bell er Qualität FritzSchreiner erwun'ch .etzach nicht dedtngun» PQr die Beweise der Teilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit allen, insbesondere dem Fahr beamten-Verein unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Eliese Otter und Kinder. W M rächt Mädchen Iflr lolon vd fnäter battafb \u s weitbahB* flieh. Uns. fit elaairub ciuariubrtre iifei’lrtikl brrVfbfisfflittfhSrflBdjc Verwandten, Freu»den und Bekannten die traurige Mitteilung, daß es Qott dem Allmächtigen gefallen hat, beule vormittag II', Uhr meine Aon- nagen Hetze fW. anblune * iwthen nichtatz Mädchen •dr Mer und fflr Won bet n. 0»I>| Im Namen der trauernden Angehörigen: Elise Looss geb. Lohse. t*lr*fabrlf Leliertzweg LV HlkKstks kauf« männlsches Bureau lucht tue dalbmistlichft. Cii- int fine in allen tfluhRioeif^en Ar Betucht. mbrl itt »arirtrr MU Valn Bree r «ml ® Itche IIn.Wb. A. 0»W BerkaufAflewandlc Herren mit und < ebne Branche-Kenntnis bei ftcherer ’ \ BerdieuSutialichknt gebucht Aus- < > m Mädchenzimmer n. Babel)., in guter Vage, gegen oom S-Ä.-W. zn tanldien gesucht. Umzug wird Der nfitet. Angebote au H. Damm, Wilionslraße 10. Kmöerroagtn «a ort faulen 'HIOI 5n®? tlt zatiiHissMk Sanier i Wohn- und KrMIMm hier n. anewdrts. Etzenia le*e Geschäfte •lei* weicher Art. cUttnifta SRaltfeitrabe « Tcfrnboa Ml f' NfUteiTHCmt WANDBEKIEIDUNG ' Feder« prttschenvagen gut erhalten. OD bl? m Btr. Zranfraft. bldl.i abniflfbrn Caanrmtra u ’ FRANKFURTER TAPET|N-MAS . AhARDERSECKLER&C» ( f ranKfÜrTaH. 'Je*?;!dP ’ Sottbes. tüchtige- Mtdchen »nm batbinen Ein- irtn gel iebt. OUt>C Uran 'Jloleuberaer Vdbertirahe Jt ae'cha- »ec L ,>nnl irtnrhL «MD IfKEqiBlotoi 9aL7A »t tln- t Ulaa fault (*••() E. Jordan Statt besonderer Anzeige. Ha* nahm u* der liebe Gott wert maigrtgti lebte Matter. Schwieg—Utter, Groß matter end Urgroßmutter Frau Apotheker N. Sarlor Wwe. geb. Bilgers im Alter von 81 Jahren rc tidi in die Ewigkeit la tiefem Schmers: Die trauernden Hinterbliebenen. Qiefien (Ebeisv. 5). Boer I.W , Aachen, Mannheim, Kleinheubach a.AL, Minden, den 3. Mai 1923. Die Beerdigung findet Montag, den 7. Mai, nach mittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt Mn 6ra ifleltftd't Amanr» wUnlchi Brtfeirlnöflnw ge'acht. aiflSD 3reu Für jungen Mann mit vor» geschrittener Schulbildung wird in Industrie oder Grohhondel gesucht. Schriftl.Angeb u.03075 an den (Siebener Anzeiger erdet. Tüchtige Vorkäulerii mein Pcberuxirrn- Student Antztgndtzbeut scher, such« rin möbliertes Zimmer. Tchr flno u. u»O1 - ¥oltber Mabemlfer Inch, mögllchli per lolon ob. *. 1. 3unt flat möbliertes MM. 2cUantanfrn r.ptzir u. Schreib- masch'nri darchaR» toenlilfigt ßyiraogsliiüffl. ? 7»Lau b.oi,eh i rm te**i. L,ia. IW I ■ t • r h •/' ne000 vlt« <»erre*<*nbe, «*r. 4 ÄtarLms rrrfnufen I TimfUfl, 8. 9?if N , IlbrabeiW: nionats- Qtriammlung ÄobtL L »Hif« wweee 1 Meti*.f>ene<, SlCr Der VsrslaM .............. 2tchere(5^riftenz! ^ritklafSaes «iarenveriandbans mit nmlanarJ*rn ^abrtfclioiidbftviehrn vergibt -iirderiage. Voten nicht er lorbetll* ^tanblfl wechletnbe Uielewen- brluifdufe m Schntzwaren. flonteftlon. Hüten unb IWüuen. fluTAtoarm. 2d>nli|. ivarrn. gioflen ufm Tat (leldjdlt rolrb buttb Inlertion anf Vollen bet Airmn unteTftflut Nur reelle Ben» er der. die Aber I bte J irtiutonm iWarf oerfüaen. moflen hdi melden unter Hb. 4 13 an Sinbotl Vlofic. •! du rinder 2f ranr <>->. Für unsere trat elnr«tda ehalt fL Verl' anf d Vnnoe wird für sofort ein orörntl. 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Das Finanzamt sei dazu da, sie nachzuprüfen. Abg. Hahn (D. Dp.): Die Angaben des Kollegen Lux farm man nicht sofort auf ihre Richtigkeit nachprüfen. Doch kann es tatsächlich vorgekommen sein, bab Landwirte mit Großbesitz im Iahce 1920 mit LInterbilanz gearbeitet haben und steuerfrei bleiben mubtcn. Der Redner führt dann eine ganze Reihe solcher Fälle an und nimmt ebenfalls die Landwirte gegen den Vorwurf der Steuerdrückebergerei in Schuh. Abg. Blank (Ztr.): Wenn es zutrifft, was von links immer behauptet wird, bab die Landwirte, besonders auch die Weinbauern, so grobe Einnahmen haben, bab sie Geld auf Geld häufen können, so frage ich boch, wie kommt es beim, bab die Weinbaubvmäne so grobe Fehlbeträge hat. So wie ber Domäne geht es auch ben Landwirten. Herr Lux hat eine Reihe von Fällen angeführt, zwar ohne Ramen zu nennen, aber boch so, bab jeder in dem bett. Kreis toeib, wer gemeint ist. Wo bleibt da die Wahrung des Amtsgeheimnisse. Die Bauern werden mit Recht verlangen, bab Herr Lux aus bem Steuerausschub herauskommt. (Sehr richtig! Anruhe unb Wiber- spruch.) Die Mehrzahl ber angeführten Fälle ist durchaus flar. Man kann sehr wohl einen groben Besitz haben unb mit Anterbilanz arbeiten. Steuerhinterziehung kommt sicher bei Canbtoirten nicht mehr vor, wie wo anbers. Mit bem Ausspielen der kleinen Landwirte gegen die groben werden Sie (zur Anken) kein Glück haben. Abg. Ebner (K.P. D.): Es kann nicht geleugnet werden, bab bie Lohn- unb Gehaltsempfänger schärfer unb sicherer zur Steuer herangezogen werden, als die Landwirte. Herr Brauer selbst hat das einmal zugegeben. Ein Arbeiter und Angestellter kann sein Einkommen eben nicht verschleiern. Der Redner macht bann eine Anzahl Einkommensberechnungen für Canbtoirte aus. Steuerbrückeberger gibt es nicht nur bei Landwirten, sondern auch bei Industrie-, Börsen- unb Kohlenbaronen, ganz gleich, ob sie gerade ober krumme Rasen haben. (Heiterkeit.) Abg. Dr. Müller (Dbb.) weist die Rech- nungen Ebners zurück. Wenn Ebner noch nicht einmal gelernt habe, zwischen Roheinnahmen und Rettoetnnahmen zu unterscheiben, so entspricht bas ganz ferner politischen Reife. (Ebner: Sie abge« leg ter Vizepräsident! Unruhe. Heiterkeit.) Im übrigen sind die Ausführungen der Vorredner, soweit sie die Lohnempfänger mit dem zehnprv- zentigen Steuerabzug in Gegensatz stellen zu ben Lanbwirten, rein hetzerischer Statur. Die von Herrn Lux angeführten Sonderfälle dürfen nicht verallgemeinert werben. An ben unklaren Steuer- gesehen sind die Landwirte nicht schuld. Finan'minister Henrich: Als g nammtnifter habe ich im Grunde genommen nur Inteoessy daran, bab bas Lanb bei ber Steuerzahlung nicht zu kurz kommt Ich fürchte fast, bab ber Steuerer trag für 1922 etwas mager ausfallen wirb. Im übrigen möchte ich hier nur auf Tatsachen eingehen. Die Verhältnisse des Finanzamtes Seligenstadt werben nach Kräften gebe'feri werden. Die Folgen ber nicht rechtzeitigen Steuererklärungen sind burch Reichsgeseh bestimmt. Ebenso bie De- freiungsmöglichkeiten. Auch bie Derwe düng des Ausgleichsstockes ist im Grunde an bie Reichs- finanzgesehe gebunben. Wir können unsere Lan- besgesehe nicht änbern, ehe bie Reichsgesetze nicht geändert flnb. Im übrigen ist eine Kommission gebilbet.worben, die über die Vert:ilung des Aus- gleichsfonbs mitberaten soll. Die Brrdung ber Kommission war sehr schwer unb zeitraubend, da keine Stadt zurücktreten wollte. Der Redner verbreitet sich Dann gleichfalls über steuertechnifche Fragen und gibt Vergleiche mit anderen Ländern, wie Baden. Bayern, Württemberg. Die Länder sind verpflichtet, ihre Steuerquellen richtig Das Moselhaus. Roman von Luise Schulze-Brück. 21. Fortsetzung. (Rachdruct verboten.) Frau Eva schwieg beklommen. Wahrhaftig, Aßmussens .Reue Märschen" unb »Wir Wissenden" lagen unter ihrem Reisegepäcks— nein, eine Tat waren sie wohl nicht. .Aber hat es nicht zu allen Zeiten Träumer gegeben, Stimmungsmenschen, feine, zarte Seelen, Die ben leisesten H«:zschlag ihrer Zeit belauschten?"' Bürgermeister Arnolds lächelte: .... die wtt robuste Kraftmenschen nicht verstehen, nicht wahr? Aber, gnädige Frau, Hand aufs Herz, sieht so ein unbewußter Träumer aus, ein Stimmungsmensch, eine ferne Seele?" Richt weit von ihnen auf einem Felsblocke saß Christian Reidhardt Ah müssen, ©ein Kinn grub 1 ich in den überhohen Stehkragen ein, die Hand mit bem Pharaonengrabrrng beutete mit langen Fingern in bie Luft. Mercedes Wells - heim stand vor ihm, hörte mit andächtigem Lauschen zu. und hatte sich so gewendet, daß Ahmussen chr fernes nervöses Profll bestens studieren konnte. Unb nun strich Aßnuissen baS Haar aus ber Stirn zurück, langsam, mit einer müden Feierlichkeit, als begehe er eine religiöse Zeremonie Wie gut kannte Frau Eva diese Bewegung, wie gar zu gut! „Unb von solchen Ahmussen sollen uns neue Offenbarungen kommen? Sie sollen das Alte, Große, Gute, was sie in bie Rumpelkammer werfen möchten, burch ein Reues, Höheres, Größeres ersehen? Ach, verehrte Frau, es wäre traurig um uns bestellt, wenn wir barauf warten müßten. Es ist schon traurig genug, baß so manches ihrer Machwerke in bie blöde Masse gelangt, bah unsere Frauen unb Töchter und unsere unreifen Sohne diese Offenbarungen vor Augen bekommen. Müßten nicht unserer Zeit Dichter unb Sänger stark sein und märmlich, frei unb kühn unb stolz, unb die Kraft haben zum Höchsten unb Tiefsten?" „Unb so leugnen Sie alle Berechtigung, alle Rotwendigkeit dieser neuen Kunst?" »Wie könnte nnb dürfte ich das? Mag sein, daß wir Reues brauchen, daß Reues kommen muh, daß in einer neuen Zeit für jene, die mitten in ihrem Strudel treiben, eine neue Kunst nötig ift Ich kann bas nicht beurteilen, vermesse mich dessen auch nicht. Rur sollen Sie uns nicht weismachen. baß biefe“ — er zeigte auf Ahmussen — „ihre Desinger unb Jünger sein werden, und daß das, was wtt von ihren Werker sehen, diese neue Kunst sei, großer als alles, was bis jetzt da war." Sie waren ben schattigen Weg hinan gestiegen, immer an der plätschernden Eltz vorbei, bie in bem engen Tal eben noch Raum fand, um sich burchzuzwängen. Run schoben sich bie Berge auseinander, traten nach der Seite zurück. Bürgermeister Arnolds strich sich über bie Stirn, bann lachte er: „Verzeihen Sie, gnädige Frau! Wir Landsleute, wir aus ber „blöden Masse" unterfangen uns, über solche Dinge zu urteilen. Mich hat nur bas Urteil bieses „neuen Menschen" über unsere Mosel so rabiat gemacht. Verletzte Heimatliebe, verletzte Eitelkeit. Unb nun kommt gleich wieder solch ein grober Effekt ber Ratur, solch eine brutale Äuliffenbeforation!“ Er hielt sachte ihren Arm zurück. „Ditte, lassen Eie Herrn Ahmussen vorangehen, es gelüftet mich gar nicht, zu hören, was er jetzt zu sagen hat. Lieber seh' ich schon auf Sie unb freue mich, daß Sie boch nicht ganz desselben Geistes Kind ftnb.“ Frau Eva schaute auf. Sie war gesenkten auszuschöpfen, sonst versagt bas Reich die evtl, nötige finanzielle Hilfe. Abg. Lux (Soz.) ergänzt seine Ausführungen durch Darlegung einer Reihe weiterer, ihm delann- ter Fälle von merkwürdigen Steuererklärungen von Landwirten unb verwahrt sich^agegen, daß er einseitig ixt allgemeiner! habe ©eine Angaben seien burch bie Dorrebner hi teiner Weise widerlegt. Er habe auch keineswegs das Amtsgeheimnis verletzt. Was er getan habe, sei nach ber Reichs- abgabenorbnung zu ä'fig. Die Wcintaudomäne zum Dergleich heranzuziehen, sei nicht angängig. Alle gegenteiligen Behauptungen können nicht bie Tatsache aus ber Wett schaffen, bah bie Landwirte bei gleichem Einkommen weniger Steuern zahlen als die Lohn- unb Gehaltsempfänger . Abg. Fenchel (Bbd.) kritisiert scharf bie mißlichen Verhältnisse bei ben einzelnen Finanzämtern. Es sei schwer, richtige Steuererklärungen abzugeben bei bem komplizierten System. Damit schlieht bie Debatte. Die Abstimmung wirb zurückgestelll. Rächste Sitzung Freitag 9 Uhr Erster Gegen- ftanb LanbestHeater. Schluh 3/42 Uhr. Aus Hessen. Zmn Gesetzentwurf über die Forstverwallung in Hessen. Man schreibt uns: Die Dertreter von 66 waldbesihenben Gemeinben ber Provinz Ober Hessen haben am 30. April In einer Sitzung in Gießen zu bem neuen Gesetzentwurf über bie Forstverwaltung im Volksstaat Hessen Stellung genommen unb hierbei folgenbe einstimmige Entschließung gefaßt: Die Gemeinden stehen auf dem Standpunkt, bafj. bie Neuerungen, bie das Gesetz dem Gemeinde Wald bringt, keine Verbesserungen bedeuten. Insbesondere muß das den Gemeinden zu- gedachte Derkaufsrecht dem bäuerlichen Privat- tralb gegenüber abgelehnt werden, denn es wird den Gemeinden bei ihrer jetzigen Finanzlage keine Vergrößerung des ®emelitfceaxiIbed biiigen, sondern zum Auskauf des kleinen Privatwaldes durch den Staat sühren. Wenn bas vorgesehene Verlauf srecht des Art. 18 Gesetz werden soll, müssen bie Gemeinden auch bem StaatSwalbe gegenüber ein Derkaussrecht beanspruchen. Der Beirat zur Verwaltung des Gemeinds- walbes bei ber Regierung ist in ber vorgeschlage- nen Form deshalb unannehmbar, weil er nur dazu sührt, bie Lohnpolitik ber Gemeinden für alle Zeit an bie staatliche Lohnpolitik zu binden. Die Gemeinden sehen hierin eine Einschränkung ihres Selbstverwaltungsrechts, denn die Gemeinden- und Staatsinteressen sind nicht immer gleichlaufend. Es muh abgelehnt werden, dah die Staats- forstverwaltung die Anordnungen über die Ausformung des Holzes unb bie Aufarbeitung ber Rebennuhungen trifft. Die Gemeinden müssen hier unbedingt wie seither ausschliehlich bestimmen können. Die Schaffung des Forstbetti^bsstocks muh gleichfalls ber freien Entschließung ber Gemeinben Vorbehalten bleiben, vielfach wirb er in ber vorgesehenen Form zu einer Zwangsverwaltung eines Teils bes Gemeinbevermögens führen, bie für bie Gemeinden eine unerträgliche Belastung bedeutet. Die Ziele, die bas Gesetz bezüglich des seitherigen Privatwaldes 2. Klasse verfolgt, werden im Interesse ber bäuerlichen Besitzer bieses Waldes abgelehnt. Aufgabe bes Staates ist es, bie Wirtschaft im Privatwalb 2. Klasse zu heben, nicht aber ihn aufzusaugen unb in Zwangsgenossenschaften zu- sammenzufassen, ohne irgend etwas zu seiner Wirt- schriftlichen Förderung zu tun. Der unbedingte Wunsch der Gemeinden, bei einer gewissen Flächengröhe des Gemeinde Waldes eigene Gemeindeoberförster anstellen zu können, wirb ber Regierung hiermit zur Kenntnis gebracht. Anzeigen-Annahme. Die Entgegennahme von Anzeigen findet bis zum Abend vor dem Aufnahmelag statt; Anzeigen für die Samstagsnummer müssen spätestens bis Freitag mittag aufgegeben sein. Geschäftszeit von 8—12V» Ahr und von 2—5V2 Ahr. Aus Stabt unb Land. Gießen, den 5. Mai 1923. Mitbürger, schützt den Wald und die Anlage»! Das wunderbare Wetter ber letzten Tage hat den großen Garten bes Herrn zur herrlichsten Entfaltung gebracht. In tiefer Freude an bem üppigen Grünen unb Sprießen und bem lieblichen Duften wandeln Hunderte allabendlich durch unsere schönen Anlagen, ober ziehen Tausende an den Sonntagen hinaus ins Freie, um sich an dem lieblichen Frühlings kleid ber Wälder unb Felder zu ergötzen unb zu stärken für bas mühevolle Werk bes Alltags. Kaum hat bie Ratur ihr herrlich Gewand angetan, um ben Menschen Freude zu bereiten, muh man schon wieder mit Bebauern feststellen, dah manche Mitbürger unb Mitbürgerinnen insofern verständnislos inmitten der Früblingspracht stehen, bah sie an ihr Akte ber Gefühlsroheit begehen. Biele Menschen bringen es nicht fertig, bas frische Grün des Waldes und der Anlagen unberührt zu lassen, die faftigen Wiesen vor bem Draus rumtrampeln zu bewahren. Anstatt mit freubigem Herzen, aufnahmefrohen' Sinnen unb Hellem Blick selbstlos durch bie Ratur zu toanbern, sich an ihrer Schönheit zu erfreuen unb baran zu benken, bah sie auch für anbere ba ist, scheinen manche bie Ausflüge als eine Art Raubzüge gegen ben Wald, Erholungsaufenthalte in den Anlagen als willkommene .Gelegenheit zur'Detätigung unbeschäftigter Kinberfinger an ben Anpf lanzu ngen anzusehen. In ben Waldungen werben nicht etwa nur Blumen gepflückt — bie man übrigens auch nicht so sinnlos an sich nehmen sollte, um sie noch unterwegs schon toieber fortzuwerfen, weil man z u viel genommen hat —, man reiht auch junge Triebe, ja sogar dünne Aeste ber Bäume ab — — unb wirft sie bann im Walbe wieder fort. Bei einem Spaziergang burch bie ber Stabt am nächsten gelegenen} Waldbezirke mußten wir dieser Tage traurige Wahrnehmungen dieser Art machen. In ben städtischen Anlagen wirb teilweise ebenso wüst unb gedankenlos gehandelt. Sahen da, um nur e i n Beispiel aus mehreren Beobachtungen von Mih- bräuchen in den Anlagen zu erwähnen, am Donnerstag nachmittag zwei Mütter in ben Anlagen in ber Rähe bes Stabttheaters und machten iljit Schwätzchen, während die Kinder sich vergnügten. Aber toomit? Sie machten sich einen Spaß daraus, bie benachbarten Bü che zu attackieren, bie Zweige zu entblättern unb bas Grün herumzuwerfen, schwache Zweige samt ihrer Dlütenpracht abzu- reißen unb in den Sand zu fegen. Die Mütter aber richteten all ihr Sinnen unb Trachten nur auf ihren Schwatz, bis schließlich Passanten einen gerabe des Weges kommenden Polizei- bcamten zur Abstellung des üknfugs beftimmten. Die unverständigen Kinder mögen für ihr un- nühiges Treiben vielleicht Schläge bekommen haben, aber wer bie Strafe eigentlich Serbien t bat; ist bem feinempfind«rden Leser sicherlich nicht zweifelhaft. Aus anderen Beobachtungen kann man sogar ben Schluß ziehen, bah mit geräubertem jungen Grün und Dlütenztoeigen aus ben Anlagen von Kinbern gelegentlich auch mal Hanbel getrieben wirb. Menschen, die solche Versündigungen am Walde und an ben Anlagen begehen ober dulden, dokumentieren damit, dah sie von echter Kultur herzlich wenig ihr eigen nennen, im Fühlen sowohl wie im Denken, dah ihre Bildung, bie sie äußerlich vielleicht bartui^ nur Firnis ist. Die Stadt gibt jährlich sehr erhebliche Geldsummen für bie Unterhaltung und Pflege ber Anlagen aus, in ben Wald wird ungeheuer viel Aufwand an Kraft unb Geld gesteckt, wovon die Allgemeinheit boch auch großen Vorteil hat. Es kann nicht für jebeß Dutzend Büsche oder für jedes halbe Hundert Bäume eine mit polizeilicher Gewalt ausgerüstete amtliche' Aufsichtsperson bestellt werden. Vornehme Gesinnung und Handlungsweise ber Bürgerschaft selbst muß vielmehr bem Wald unb ben Anlagen ein Schuh und Schirm fein, der sich mächtig entfalten muh. Jeder Mitbürger mit solcher Gesinnung möge sich den Schuh unseres Waldes und unserer Anlagen dringend angelegen fein lassen unb ünfugtreibenben unb Plünderern energisch auf die Finger unb evtl, noch wo andershin klopfen, baneben aber bie polizeiliche Bestrafung veranlassen, Wandernde mögen Selbstbeherrschung üben unb ben Wald ungeschoren, lassen, Promenierende in ben Anlagen Schi den hintanhalten. Rur diese Selbstzucht unb rücksichtslose Energie gegen Schädlinge wird dazu führen, dah künftig der Wald und bie Anlagen nicht Hauptes gegangen die letzten Minuten. Run sah sie fast verwirrt in bas Walbtal hinein, das sich vor ihr anstatt Ein tiefer Kessel mit steilen, fast senkrechten Wänden, dicht mit tiefgrünem Buchenwald bestanden. Vor ihnen machte ber Weg eine scharfe Biegung. „Emen Augenblick," sagte Bürgermeister Arnolds. „Bttte bleiben Eie einen Augenblick stehen und geben Sie mir bie Hand. So, nun schließen Sie die Augen fest. Ditte, blinzeln Sie nicht Ich führe Sie schon ganz sicher ein paar Schritte . . . Aas kommt Ihnen kindisch vor, nicht wahr? Aber Sie werden es nicht bereuen.“ Evas Hand lag in einer großen, festen Männerhand, bie sie leitete. Ern wenig verwirrt folgte sie. Aber biefe Hand hielt die ihre so ruhig, so selbstverständlich, dah fie willig mit ging. Zwei Dutzend Schritte vielleicht, bann kommandierte Arnolds: „Aufgeschaut!" Mit einem leisen Aufschrei des Erstaunens trat Eva einen Schritt zurück. Denn da erhob sich vor chr auf steilem, jäh aufsteigendem Felskegel, ber aus bem Grün ringsum grau unb trotzig aufwuchs, eine Burg — eine Burg wie aus einem Märchen bahingestelll, schier himmelhoch aufgebaut mit Türmen unb Türmchen, mit Erkern unb Zinnen, mit Galerien und Altanen, Stockwerk auf Stockwerk getürmt. Unb ba fehlte fein Stein in den Mauern, kein Schiefer auf bem Dache, bie bleigefugten Scheiben der Fenster blinkten im Sonnenschein. Eine dünne bläuliche Rauchsäule stieg aus ber Esse auf, aber auch fie stand scheinbar unbeweglich in der Haren stillen Luft. So unbeweglich stand alles ringsum. Der grüne Dergwald rührte kein Blättchen, ber blaue Himmel war tote ein Glassturz getoölbt über einem Zauber bild. Auch Eva stand ganz still, traute sich nicht. sich zu rühren. Es schien ihr, als müsse das Märchenbild ba vor ihr versinken, wenn sie sich rege. Erst als auf der Zugbrücke bie weißen Kleider ber jungen Mädchen sichtbar wurden, und ihre Stimmen herüberklangen, war ber Zauber gestört. Bürgermeister Arnolds hatte ihr lächelnd zu- geschautt Er sah auf dem Mauerabschluh der Drücke, die über bie Eltz führte Run setzte fie sich neben ihn. „Ein Märchen," sagte sie, tief aufatmend. „Sttoaä so Unwirkliches! Roch immer meine ich wenn ich die Augen schließe und wieder offne, barm ist es fort!“ »Ich bin neugierig, nachher au erfahren, was Ihr Kulturschafter hier empfunden hat." meinte Arnolds, „vor diesem ÄnaHeffefi, ben Ratur und Menschen werk vereint hierher gezaubert haben. Aber bie Menschenhand vergißt man eigentlich hier ganz, nicht wahr?" Frau Eva nickte „Das ist ja wirklich tote ein Zauberschloß Unb tote seltsam still bas ist! Der Walb steht ba wie verhext." „Sehr natürlich zu erklären. Das enge Waldtal ist so eingeschlossen, bah ber Winb gar nicht den Weg hierher findet Ebensowenig tote ihn seinerzeit die Franzosen gefunden haben, als sie an Rhein und Mosel sengten und brannten. Der Weg von der Mosel herauf, ben toir gekommen finb, ist erst seit wenigen Jahrzehnten erschlossen. Früher füllte bie Eltz die schmale Talsohle ganz aus. Erreichbar war die Burg bamals nur vom Maifeld her und auch von dort nur durch stundenweite Wälder. Darum ist sie auch die emsige u. geplünderte im ganzen Rhernlanbe. Die jetzige Eltze hüten sie als kostbarsten Schatz. Die Einrichtung Ist teiltoeife bie ursprüngliche, teilweise mit echten alten Stücken ergänzt. (Fortsetzung folgt) bm£t ynn Iumn*ü*H| KrftonnigÄz*?.geT Äte Damte unb |or Aufenchalt»Oe1 gebanftebUr Tlcn\4xn werSen ••3era*btveea- Becht»- Anwalt. •irffen. '’obttnnrt Cttbolt VI., Qanb- toui JZirJn ein.*>X*b«ieu. »e A. i «l Bü>n.en. an 6kU« POfi OanbyrLUJDl • .^ ß*bwta Jl/uen- bager. heften. Üubw a Ainn. Sabrt/bdlMt, Heuchel hrfm (Jtr ®irfte« an Stoll« von CanS Wirt Ovo C^nrtbrr I.. UU*r tn den 9rooia«Ul- tag der Provinz Oberbrflrn berufen fi*b 3H« Herren Dr Aaron. Dr v Helmol 1. Komm- lat CangPborf, UanbgentalMwftor'leBen- hegen unb Lanbwtrt Schreiber Unb io den Provtnzialaulfhust gewählt werben unb baben lnto:acbrkbeng nur um de» gdunbbetUtchen Bvrfetl» Wilkn Der Allen- borirr Zürnt»« rein wird fein Desto» tim, um troll der schwierigen Berhällntffe den 1. Qull mm einer würdigen Zumrrfunburbung zu (feitalten Mit einer hohen TeilnehmerHahl tft. schon well die Dunbe»iahr, mit dem Fest verbunden Ifl. bestimmt nu i. Heren • Sich. 4. Mat. Don den Beamten und 3ngcfttlUcn der Fürstlich SolmS-Vlchschen BerwaUung tour den 187 000 Mark für da» Deutsche BolkSopfer gebeten. Da» Geld wurde an den „Glestenrr 2m*tlaere ab- geführt Ärci# Ariedberg. • Friedberg. 4 Mal. Die bisher von der SchtUerlchule au Schul zwecken benutz.e Baracke tft zur Zugendherbeta»: umgeftal- trt worden. Die Herberae enchalt 24 Belten und ein Führerbett. Kochherd usw. und steht der mit einem verantwortlichen Führer Wan- dernden Zugend aller Dandervereiae zur Berfügung. Ausgeschlossen sind nur Wandergruppen, die durch Ihr Auftreten sich als Teilnehmer von Drop^ganda?üaen politischer Parteien irgendwelcher Art darstellcn. Auch Gtu achsenen steht die Herberge, soweit sie te- vellia für die fugend nicht benötigt wird, bei Danterunsen zur Berlüzuna. D «Be tutzungS- preise lind für Schüler auf 20 Mark pm Kopf und Uedern lchiuna, für Schulentwachsene, die bereits Verdienst Haden, auf 103 Mark fe ÄoVf und Uedernachtung fest gesetzt. JHrrie Schotten. ' Wetterfelb. 2 Mai. Einen Be- fchlust. der die öffentliche Beachtung verdient, faßte bl« Generalversammlung der Dampf- molkerei WetterfeId. uümlich, daß der sich ergebende Reingewinn der Bilanz 1922 zur Auhrhilfe verwendet wird. HeFeu-iKaffau. spd Frankfurt a. M, 4. Mat Ao» einer Fabrik tu ber Dtaltuer Vanbftrab« wurden vor etwa Monalrfrtfl für etwa 200 Millionen Mark Stiesel gettohlen Ben dem Dieb»- aut warb« lebt «in «redlichr Teil Im Stabt- Walde oeratabei: ausgefunden — 3n den beiden fetten flüchten lind aa» dem fl ä b t U3rben Marbura.L. Mal. Die Stadtverordneten beschlossen bi« Einführung elektrischer Straßenbeleuchtung. Die Kokten ber Umänderung belaufen sich auf 60 Millionen. «» werden aber jährlich 13 Millio« nen gegenüber der Gasbeleuchtung erfpan Außerdem wurden grd Here Mittel für di« B «. lchüftigua g der Arbeitslosen zur Verfügung gelfellt. — Da» Schwurgericht Der- urteilte einen langen Maurer namens Beith aus Dodenau, der In ber Aeusadrsnacht den Kellner Born mittel» Meller» t 0 dlich verlebte. zu 1 Jahr und 3 Monaten Gefängnis . abend» d Uhr: Gaslfptel Gerda Müller Die Ounafrau von Otlean« IHoniag. 14 : Zkdnig Aichard III 3>ien»tag. 15.: Trommeln in der Aachk Mittwoch. 16 Die 3ungfiau oon Orlran». Drnner«teL 17 Die (Xurahau von Orleans Frei- tag. 18 : Gdn von Berit hingen VamSiag. 19 . Tanz-Gastspiel von Bldby Impekoven Cormtaq. 20 Mai, abend» 6' > Ubr Die Jungfrau von Otlean». Mon'.ag. 21.: Gotz von Berlichrngen. handel. ' 2Ieckar-G»lbanl«ih«. In unterem heutigen Anzeigenteil Wird zur Zeichnung auf die erst« Serie der bprozentlgen Goldanfeihe der Aeckar-Akklengefellschaft tn Stuttgart elngeladen, dl« vom 7.-24 Mal zum Greis von 90' , Prozent zum Verkauf a«. langt Dte Anleihe ist zur Bestreitung der Mittel für dte Fertigstellung der beiden ertragreichsten Ktaftwerk« ter AeckarfanaUlte- rung, ndmlld) bei Aeckarsulm unterhalb Heilbronn und bet Dtebllngen unterhalb Hetdel- berg bestimmt, die Snd« 1924 bzw Mine 1925 dem Betrieb übergeben werden können und eine ttetstungsfühigkeit von zusammen über 60 Millionen Kilowattstunden Hrben werden Dia Anleihe wirb vom Zahr 1928 ab durch führ- hdx* Xückiadlung von mindestens 1 Prozent des «samten Betrags getilgt Dte Aichner der Anleihe haben ihre ,‘jbluinen tn deut- scher Ae'chswckhrung zu leisten, unb zwar für fe 4 J0 Gvldmark — I Dollar denfenige» Betrag. der dem letzten amtlichen Dvllarfwrs vor dem ZetchnnngStaa. aboerundet auf 50 Mk. nach unten, entspricht. Ebenso bemeften sich die von der Gesellschaft del ber Verzinsung und Tilgung zu leistenden Zahlungen nach dem Geldwert de» Dollar». Damit stellt dte Anleihe «hu retiMUnMa« Geicanl^c bat Luhetdem wirft bte Aeckrr-Gold an leide auch eine hohe, wertbeständige Aenre ab. Für Kapital unb Zinsen der Anleihe Haden da» Deute sch« Keich und bi« VLnder 'te^der :. Baden und Hc'ten btt gefamrschuld rerffche Bürgschaft ftbemoTr.meiL Dte TeillchAldverlchret- B«rl i». 4 Mal »I rf «■ 6 t ■ ■ ■ ■ 6 » • bild Dte fpn igbartt öidgenieg brr Dsüten- unb •iteflCAfurf« war Ich"» gestar» a» bc Aach- dbrfe »um Cidlbenb gv.'jonwL Heute htalle» bte Xerffexbreife M btau*fuutR ' d ungc 0‘r urf Grundiag« «um» DKlarstande« »o* 38 002 D» Bacherag« ist errtager gea-rrchm. fo bad bei ber amtliche.« ,F »g bte vertangten Betrüge voll »ugite.U rurtaa. Xd*.-Lxnb will man «n Handel», und fpetukiltjen Ärrtfen bte sx tert polLU4fe ör-alH-L.-.g abaxineL Dte »Irfche 8rfchemu-.g elfer aearfk-n JurfufhaltMÄ» machte sch auch arf dem •ffeftmmarf! bemerkbar Hfer Lurde ber grfUm errrichlr hohe Kursstand leite.:« be» Publikum» unb ber Spekulation zumrist •u Bealstaktsnen bllmtzl Dte Mehrzabl ber 3e- tu'tr «• unb BollAtopapterc mußten daher einen Teil ihrer gestrigen wtebet beraeber wobei dte «nbuh.m Nch bi» 5000 für Hamburg- Südamerckaner auf 15 000. hu Aiglo Guan? auf 20 030. tir Oesterrrchtbche Sb«c»bahn auf 30 000 unb für Ka-ada auf «0 000 betteten. Andererfell« erfuhren aber bw Morte bc» Ah«i»-Gtbe-Konzern« erneut Kur «stet gerungen bi» zu 10000 unb bcrühcT Arrf dem emtat) gten Stand« bekundete de B5rfe dann gute Mtberfbanbakrafl Sväbrr kraten leichte Schwankungen «in tm ^utawnwbang nrtt den be'lerer Utarfmrfbengrn au« dem Ausland Der GechÜtfvertebr gestaltete Ich gegenüber dem gestrigen Hochdetrteb wrfentlch ruhiger 36 r An «land«rem«n war de Ku rübeDegu ng un- ,.e;1!tt) Hetmifch« 2teeim lagen fest Brf den zu Ointxtt «futter getanbell«* Intachruevapter«* übet wogen infolge stärkerer Glatt stetlangen be» Publikum» zumeist bte Aückpän^e. Frankfurt a. M. 4 Mal 3Brfee- fllmmungebllb Der DeHfemnarfl laa le ben 5onntllaq« ,1 Uhr 38 225. Totnm 31k 4-d 4475. eo Ef*A)U-3600a- 2«Ul!» tterabeu 1-enm- 1M 130 II WH -I 34Uuül-S15OD IX- na- 1KK~ MM- 3 st IH- 140- »en 4*X) —46Ä IM- tast- 1011- mo - BSrfenknrf«. Oranfturt a. ikst. verstn eambiitg flmer i#«f«i 9IO» Korddeuiichcr VUo» 40X1-430A- 44601 «0800- U« »eniiv«rkv«tde Iber» SW JOOa- fllltvp pot.mann . . . I tfll- L50X) ITVst-UstA- fioi iDfrfflidfer4iri>«u7O(in-i-7XXA- — Ttah-Twro -w-rnn Veurabtiti« ... Cberbcbntf . . . Vbäntr tter«bnu. * bemiiopl..... Mjna - Tonnn - r/m -Cte a - I4io*i-iyrm-iMm-i» wä- 143»ni flrfelo-«suL-eua*». . l^Ml __ —, S«dllA—I^A- » Idlchmibi.......«»>—601». »ilekhet n«r »learen O»A— CM irr ftiitewrw . t v liflftfeblune..... 4*/* <«ralet*#n i*t»l«l > i—MAA—37fe»— cheiveon-All.....«V—4<4>1— — ■ c». tir!ef:rt*i:di«-8tei 44» d—T?."A lomv imruiio"1»!- I? lernen» 4 Ctel*. . 1 IDO .-I nm 13»MJ7OU»- ♦lelnfTfihwerf« . . . .18100 -1311t— -»— std errnerfe Älewt. . y*m-1‘*'A-17300- 156»- 2aimIre Äototen ,. |T«A—1-0X1—- 17*» — vr«li<»r**eeH.....W»H-4®M- —— .— ..«**»*......... 1-44000 44»!- »30 M» 1170- 11*1- 4*/« flodiQrftn.....33MXI-5X7»-57000.-4*m— y/.eolbmrrftan«temXJL-«r*xJü -OMKO - 36>m- tterlln«« Oanbfl««ri XOW-* nro ......... fe»Di-77ana- «VYil- — t«nifct-tfumrbnriv . 1*0001 IMXA-HO»-I73ÜOO- v* t-f-mut lOteXL- 7JO 1114* —V™ »arftr. • Grünberg. 8 Mat. Auf dem heull- gen Schwelaemarkt Helten sich bt« greife trvtz de» starken Auftriebs vo» 7M Ferkela auf der Hsthe 0» kosteten 7—8 Wochen alrc 150000 200 000 Mark. Liiere, bis zu zwbl! Wochen, fe nach der Stark«, di» zu SO 00v Mk Der Handel gina laedfa*. «in großer Xrtl der Ltere wurde nicht verkauft. Berliner Projekteamarfk. Berlin. 4 Hat Durch den m* Meili* markt eeigetrctanen tetch-n Bückschtae tn bei Prettzstewrngung tretet* bte am Produkt«*- markt ohne hm» 'ch>n detz«he*de tvrflbrt^t Zn rückdaltung der Käufer noch mast« brfiätfl Sa» G«sch3ll war daher terfmilub ruht gar Born 3n- lanh fehlte H tn ben terfften A lfrf* war nicht a* Angebot au» erster unb feveiter Hand, bot» mahn!en hohen Prette zur 5u ückhaunng Dte» eilt namentlich bet Metzen 'eiferI der MLstlern Auch für Aogaen waren bte Umsätze nicht vo- fenber» grob. Für Hafer prfete ber Ämtern eintae Äavteic’.gtmg Auch In Derst« enb Mai» mst m den übrigen Arllfeln ist bet nochgtesttgeo» Treffen ba» B<i»l wefentl'ch stiller geworbe*. Met»«n. märst'chen 73 0» M» 74 000 Ttl (ftae), Boggrn. märfkben 62 000 bt» 63 000 Bll. r>*- nferfchen 61 000 h» «2 000 AN., schrf ilchmi 61 000 bt» 62 000 All Olan). Sommergerfte. a»5rftech» 54 000 kN« 55 000 Bll (tkui). Hafer, Märft'chen M 500 bt« 56 000 All (flau >. Hafer, rnärfifchen 54 0C0 AN fchfell'^n 53 000 b<» 54 000 All «stärkere» Angebots Mai» Oa Plata, foeo Berlin 70 000 M ZI Ö00 Mk waggtKTtrrf Hamburg 67 000 bt, 69000 Mk. (flau). Metfenmehl (100 Ätle) 190000 tn» 210 000 AN. (matt . Roggenrneht (100 Kilo) 150 000 bU 168 000 AN 000 M, Lemkichm tmschnihel 22 000 bis eihe 3000 ML, rote RauhftNer: Weizen- 20 OA biS 22 500 M , 500 biß 19 500 ML, 000 biß 23 000 ML, b trodm, Cßormabb ichmahd 16 500 bis «bered Dewichi ge- nie vrv 50 Kile.) lflage viederbolL) czSsischen Dote. D.) Der diplomatW rntu r glaubt zu vis' ie deutsche Rote miher der Vorschläge deS iristischrr, ftmmzkeller i<6 noch die allge- enthalten we^e, von tif gegenüber Deutsch- AetxmitionSprvb^ne Legierung verde.w n mit DeutschlMd em- ibrgebiet der vvn Vierte Dtdtt- am Dntag inelt teUe da- etal« in rijme'1 MS fürs: Äk en^1 a n^hote nach ?&•** enWft, z-ch. 4 ^3.2; Ub30 4 W S6-?*' 18äM5 $S*s -ZK * MZ TÄ irre Sr*” alle n S^berLrlldei 'Warft lat^L®n Devisen» ALL bod) läuft®«- Ä sehens bä Mni-, «Moe lte der Konsum einig, e und MaiS M £ nachgiebigeren Pres. 8 -ft Warben. « 74 000 QHl (KaU) « «000 xti schlesische» 61000 Egerste, märfische IP „ TchlichtungSausschuh der Proviuz Oberhessen. Sitzung vom 3. Mat. 2fn der Antragssache des Dergarbeiter- VerbandeS Gießen gegen die Gewerkschaft .Friedrich" in Trais-Horloff wegen Wiedereinstellung des kaufmännischen Angestellten Advls Dera war da- Verfahren gemäß § 86 Absatz 2 deS Delriebsrätegesehe- auSgesetzt worden. Der Abschluß deS Verfahrens war jedoch zunächst noch nicht möglich, da die Unterlagen zur Ermittlung der Entschädigungssumme noch nicht ausreichten. Die Derhanduing wurde daher vertagt. 3n der Lohnstreitsache des Verbandes der Fabrikarbeiter und deS GewerkvereinS Deutscher Ziegler in Frankfurt a. M. gegen die Ziegelei Iarnin In Vilbel schlug der Schlich- tungsauSschuß mit Wirkung vom 1.4.23 als Spiyenlohn der Gruppe A 1700 Mk. vor, ab 16. 4. 1750 Mk. und ab 1.5. 1790 Mk.: die übrigen Löhne sind In demselben Verhältnis zu erhöhen. Heber die Aufstellung eines Schlüssels sollen die Parteien zunächst unmittelbar weiter verhandeln. Die Antragsteller nahmen den Schiedsspruch mit Antrag aus Derbindlickkeitserklärung an, die Antragsgegnerin lehnte denselben ab. 3n Sachen des Deutschen Derkehrs- bundes Gießen gegen die Wein- und Spirituosenhändler in Gießen sowie gegen eine Reihe von Grvßhandelsfirmen schlug Der Schlichtung sausschuß vvn der laufenden Lohn- Woche ab eine Lohnerhöhung von 20 Prvz. vor, und in der Lohnstreitsache des DerkehrSbundes gegen das Speditionsgeschäft Lyncker in Gießen mit Wirkung vom 3. 5. 23 die Geltung der Löhne, wie sie am 26. 4. in der Abmachung mit den Vereinigten Fuhrwerksbesitzern festgelegt worden sind. 3n diesen drei Sachen erhielten die Parteien Erklärungsfrist bis zum 8. 5.23, nachmittags 6 Hhr. 3n zwei weiteren Sachen verständigten sich die Parteien ohne mündliche Verhandlung. Gießener Strafkammer. Gießen, l.Mai 1923. Ein Landwirt von Lißberg hatte in einem Schreiben an einen Landtagsabgeordneten behauptet, der dortige Förster gebe unberechtigterweise an solche Leute Holz ab, die ihm dafür Lebensmittel lieferten: eine Beschwerde bei der Oberförslerei habe keinen Wert, da der Förster mit seinen Vorgesetzten so gut stände, daß diese keine Abhilfe schafften. Das Schöffengericht Ortenberg hatte den Landwirt wegen Beleidigung zu 5000 Mk. Geldstrafe verurteilt; die Strafkammer sprach ihn f rei. Sie stellte zwar fest, daß seine Angaben unrichtig seien, billigte ihm aber den Schutz des § 193 (Wahrung berechtigter Interessen) zu. Der Schneidergehilfe Wilhelm Demeinder vvn Biebrich hatte sich im Juni 1922 von der Frau eineS hiesigen Kaufmanns 320 Mk. erschwindelt und den Schuldschein mit einem falschen Aamen unterschrieben. Strafe: 1 Woche Gefängnis wegen Hrkundenfälschung und Betrugs. Der Lokomotivführer August D e i ß von Ra in r o b arbeitet in Wetzlar und fährt etwa alle 14 Tage Samstags nach Hause und dann Montags wieder nach Weylar. So löste er auch am 18. 4.22 eine Arbeiterrückfahrkarte von Rain- rvd nach Wetzlar. Am 29.4. wurde er aus der Rückfahrt mit dieser Karte, auf ber der Ausgabetag 18.4. in 24.4. geändert war, betroffen. Da Dfefe Rückfahrkarten nur sieben Tage Gültigkeit haben, hätte er am 29. 4. mit der am 18 4. gelösten Karte nicht mehr fahren dürfen. Trotz feine» Leugnen» hielt ihn das Gericht der Urtmbcn- sälschung and des Betrug» für überführt und verurteilte ihn zu 6Wochen Gefängnis. Der schon fünfmal wegen Diebstahls vorbestrafte Fuhrmann Friedrich D ü ck a r b t von Herborn veranlaßte im Oktober 1922 einen Freund, ein im Hof der Firma Brück stehende» Fahrrad zu stehlen. Strafe: 1 Jahr Gefängnis. Ein junger Mann von Butzbach namenS D. war durch Spekulationen in Geldverlegenheit gekommen. Er entwendete deshalb bei zwei verschiedenen Gelegenheiten in der Wohnung eine» Bekannten jedesmal ein Echeckform-^r v* >-,rrte dieses mit falschem Namen aus. Einmal erhob er ielbst 800 000 Mk.; das andere Mal gab er den Scheck an einen Freund und dieser wieder an einen dritten Bekannten weiter. Letzterer erhob auch bei der Dank den Betrag von 424 OOO Mk., nachdem er vorher noch auf die Rückseite des Schecks einen falschen Ramen gesetzt hatte. B. war geständig; die beiden anderen Angeklagten behaupteten nicht gewußt zu haben, daß D. den Scheck gefällcht habe. — Die Entscheidung wird am 8. 5. verkündet. Zürnen, Sport un& Spiel. •• Frauenwetturnen des Turn- flaue» Hessen. Am 27.Mai findet in Gießens Mauern eine Veranstaltung statt, die bei der hiesigen Bevölkerung großes Interesse erwecken wird. Es handell sich um das Gaufrauenwett- turnen, das im vorigen Jahre in Bad-Rau- heim abgehalten wurde und dort sich der regen Anteilnahme der gesamten Bevölkerung erfreute. Es ist zu hoffen, daß dies auch in Gießen der Fall ist, zumal hier ganz hervorragende tarne- rische Leistungen gezeigt werden dürften. Radfahrer-Fest in Lberstadt. • Der Radfahrerbund Oberhessen veranstaltete am 29. April in Eberstadt sein erste» Bundesremren in Verbindung mit dem Bundesausflug. Da» Rennen zeitigte folgendes Ergebnis: Klasse A, 50 Km. Eberstadt — Butzbach — Dießen — Lich — Eberstadt. 1. Karl Derhard- Steinbach, 2. Max Jakob-Hattenrod, 3. August Gotr-Eberstadt. Klasse R, 3 5 Km. Eberstadt — Ober-Hörgern — Gambach — Holzheim — Dorf-Düll — Eberstadt (zwei Runden). 1. Adolf Wolf-Berstadt, 2. IuliuS Abt-AlSfeld, 3. Friedrich Coburger- Waltcrn hausen. Jugendklasse 13.5 Km. Eberstadt—Lich und zurück. 1 Wilh. Dichl-Eberstadt, 2. Ludwig Hofmann-Steinbach. 3. Karl Haas ll.-Steinbach, Zum DundeSausflug sammelte sich der Bund vormittags SVs Hpr in Lich Von hier fuhren etwa 30 Bundesvereine in einer Stärke von etwa 600 bi» 700 Fahrern (den Vogelsberger Vereinen war eS gestattet, direkt nach Eberstadt zu fahren) über Steinbach — Gießen — Hausen — Garbenteich — Dorf-Güll nach Eberstadt, wo der Bund um 121/2 Üfcr ankam. Hier fand noch Korsofahren und die Barrnerweihe des Eberstadter Vereins statt. Die Veranstaltungen, die durch schönes Wetter besrnderS begünstigt waren, sahen den Bund mit seiner jetzt erreichten Höchstzahl von 36 Vereinen vollzählig zur Stelle und legten das beste Zeugnis von der sportlichen Höhe be» Bunde» ab. L. D. ♦ 2$. Dad-Dauheim, 1. Mai. In der Turnhalle des Turnvereins 1860 fand am Sonntag eine Dezirksvorturner st undede» 5. Bezirks im Turngau Hessen statt. Im Vergleich zu den vvrausgegangenen ähnlichen Veranstaltungen war der Besuch nur schwach. Scharf gerügt wurde das Fernbleiben des Vereins, der für dieses Jahr die Abhaltung deS Bezirksturnens übernommen hat. Durchgeturnt wurden in erster Linie die für das Gauturnen in Lauterbach vor- gefchriebenen Hebungen. Die Goetz- Wanderung an Himmelfahrt wird von den Vereinen einzeln ausgeführt. Das volkstümliche Dezirkswetturnen findet am 3. Juni in Drüningen in Weitsprung, Hvchsbrung, Kugelstoßen, Laufen und einer Pflichtsreiübung statt. Der Besuch de» Gauturn- festes in Lauterbach am 24. Juni wird allen Be- zircksdereinen zur Pflicht gemacht. Die Dezirks- meisterschaften, die sämtliche volkstümliche Hebungen umfassen, werden im September ausgetragen. 1. Dezirksturnwart Hartmann (Bad-Nauheim) der bereits 24 Jahre an der Spitze des Bezirks steht, wurde einstimmig wiedergewählt. Außerdem bleiben infolge Wiederwahl in der Bezirksleitung: 2. Dezirksturnwart Lang (Lrng-GönS), 1. Spvrrwart Dreis (Dad-Dauheim), 2. Sport- Wart Gabler (Friedberg), Spielwart Lehrer Loy (Dornasfenheim). Auf dem Deutschen Turnfest in München wird der Bezirk voraussichtlich sehr stark vertreten sein. — Der Turnverein Lich unternahm am Sonntag bei starker Beteiligung einen Turngang nach hier, um dem Turnverein 1860 einen Gegenbesuch abzustatten. Aus dem Amtsverkünvigungsblatt. • Das AmtSverkündigungsblatt Nr. 33 vom 4. Mai enthält: Preise für ouefer. - Wahlen zum Provinzialtag — Polizeiverordnung übet die Einrichtung und den Betrieb von Bäckereien und Konditoreien. — Ausnahme von Blinden in die Blindenanstalt zu Friedberg. — Konferenzen bei Lehrer. — Dienstnachrichten. - Feldbereinigungen ReinhardShain und Steinheim. Seläftigungen des Publikums durch Ball- und andere Spiele auf Straßen und Plätzen. Kirchlich? Nachrichten. Evangelisch« Eemeiaden. Gießen. Sonntag. 6. Mai (Rogate). Stadtkirche. 8 Hhr, zugleich Christenlehre f. d. Neukonfirmierten a. d. Markusgem., Pfr. Becker, 91/,: Pfr. Mahr, 11: Kinder!, f. d. Matthäusgem., Pfr. Mahr Johanne»- kirche, 8 Hhr, zugleich Christenlehre f. d. Neukonstr- mierten a. d. Iohannesgem., Pfr. AuSfeld, 9'/,: Psarraff. Delp. 11: Äinbert f. D. Lukasgem., Pfr Bechtolsheimer, abds.8 Hhr, Dibelbefprechung im Iohannessaal, Pfr. Adolf. — Wieseck. l‘/e Pfr. Römheld-Vießen, Christi Himmelfahrt 9'/,. Katholische Gemeinden. Gießen. Samstag, 5. Mai, 5 und 8 Deicht. — Sonntag, 6. April, 6'/, Beicht, 7 Messe Komm, d Männer u. Jünglinge, 8 Komm., 9 Hochamt m Pr., 11 Meße m Pr., 2 Christenlehre u. Andacht. — Dienstag u. Freitag, abends 8 ist Maiandacht. — Lich. '/,8 Hhr. — Laubach. 10 Hhr. — Hungen. '/,6 Hhr nachin. Geschäftliche-. Was ist Süßstoff? Heber diese Frage führt der auf dem Gebiet des ErnährungSwesenS bekannte und geschätzte Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. A. Iuckenack im Heft 6 der SchriftensMnmlung des Reichsministerrums für Ernährung und Landwirtschaft .Die Volksernährung" folgendes aus: „Als künstliche Süßstoffe kommen Saccharin und Dulcin in Betracht. Für den Haushalt eignet sich wegen feiner leichten Löslichkeit ins besondere das Saccharin. Der fogenarmte Krista l l s ü h st o f f, das reine Natriumsalz des Saccharins, hat etwa die 450fache Süßkraft des Zuckers Behördliche Anzeigen Bekanntmachung lieber die Ableitung von Regen- und Lchmuhwasser in die städtischen Kanäle ist eine Bekanntmachung durch Aushang ver- öffentlicht, woraus hierdurch hingewiesen wird. 31750 Gießen, den 30. April 1923. Der Oberbürgermeister. 3. V.: Krenzien. Berichtigung. Die in unserer Bekanntmachung vom 30. 4. 1923 veröffentlicht im Gießener Anzeiger vom 3. 5. 1923 als Wochen- und Iahresverdienst angegebenen Beträge haben in Wegfall zukommen, da versehentlich eingesetzt. 31690 Gießen, den 4. Mai 1923. Allgemeine ßanb- Ortskrankenkasse krankenkaffe ______des Landkreises Gießen.______ SlM. MMM Metzen Liebigftraße 16. Telepß. 2054. Kostenlose Arbeitsvermittlung und Be- russberntnna für beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Krieaerwaisei» und Kriegs- beschödigtenkinder. CS können eingestellt werden: n. bei bicstgen Arbeitgebern: 1 Vroviffousreisender, 1 Möbelschreiner. Lehrlinge: 2 Friseure. 1 Backer, 1 Ein- rahmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, ein Glaser, 2Buchbinder,2Kellner,1 Sattler. b. bei anSwärtigen Nrbeltgrber«: 3 Dreher, 1 Eisenhobler. Lehrlinge: 1 Steinmetz, 1 Svengler und Installateur, 1 Schreiner, 2 Landwirt- fchaitSeleven. ES suchen Arbeit: Schriftseher, Buchdrucker, 2 Schreiner, Kaufleute, Schreiber und Neisende, Packer, HauSburschen und AuSläuser, Maschtncnschloffer, Rau- schloffer, Schubmacher, 1 ttranfenoffener, 1 Sattler, 1 landivirtschastl. Verwalter, Bäcker u. Metzger, 1 Kraftfahrer, 1 Buchbinder, üllechauiker, 1 Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher h. Weiirbinder, ein Konditor,2Bautechniker.lMaschtnenbnu- vrakt^kant, l Zahntechniker, 3 Schneider, mehrere Elektromonteure, 2 Gärtner. Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Schlaffer, 1 Svengler, 3 Mechaniker, 3 Eiekiromonteure, 2 Schuhmacher mit Kost und Wohnung, 1 Schreiner deSgl , 1 Schneider. 1 Schlaffer oder Schmied auf dem Lfnde. GeleaeubeitSarbciten werden ebenfalls entgegengenommen. Weibliche A b t e i l n n g Es können eingestellt werden: u. bei bieiigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber,Dienstmädchen, Laustranen und .mädcheu für einzelne Tage, nichtige Alleinmädchen, mehrere Küchenmadchen, 1 einfache Stütze, mehrere Waschfrauen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: mehrere landw. Dienstmädchen, Dtenst» Mädchen, Hauömädchen. Alleinmädchen, I Stütze, mehrere Hotel-Zimmer- und .Qüdjenmäbfhen für die Saison, eine landw. HnuSbäiterin. ES suchen Arbeit: 2 Büglerinnen, Kon- toristinnkn, 1 Ilickerin. 3 Verkäuferinnen, 1 Haushälterin, einige Lauisrauen, auch f.NachmittagSbeschätiigung, Mädchen für tagsüber, ttabrikarbeuerinnen, t Waschfrau. 1 Schueiderüllehrmädchen, 3 Bu- reaulchrmädchen. Tie '7terukckberatuug und NrbeiiS- ^e'-mitilupa für Mufikcr findet Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 hi» 12 Hbr statt. 31äöß ▲ Neckar-Goldanleihe WfflJTWTWTTffiTTyffiffffiTffiTOfflTffTOnTTiTHfflTffinRnffiTffTffilTTTfffflffifffTTTffTTfflTTffH ■mwM Zeichnungsaufforderung auf 5%ige reichsmündelsichere Goldanleihe (4,20 Goldmark ----- 1 Dollar) der Neckar-Aktiengesellschaft, Stuttgart zum Ausbau von Waffertzrastwerken am Neckar, unter gesamtschuldnerischer Bürgschast 6es Deutschen Reichs sowie der Länder Württemberg, Baden und Heffen für Kapitol und Zinsen, dinglich flcherzuftellen auf den Grundstücken und Anlagen der Neckarwafferkrastwerke Neckarsulm und Wieblingen. 3m Auftrag und für Rechnung der Neckar-Aktiengesellschaft wird hiermit von der vorstehend beschriebenen Neckar-Goldanleihe ein Betrag im Geldwert von Einer Million Goldmark zur öffentlichen Zeichnung unter folgenden Bedingungen aufgelegt: 1. Zeichnungen werden vom 7. bis 24. Mai 1923 bei den unterzeichneten Stellen und deren sämtlichen Niederlaffungen während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden entgegengenommen. Anmeldescheine sind bei den Stellen kostenfrei zu haben. Früherer Zeichnungsschluß bleibt Vorbehalten^ 2. Die einzelnen Schuldverschreibungen lauten über den Geldwert von 10,5 Goldmark (---- 2,5 Dollar), I 42 Goldmark (--- 10 Dollar), 21 Goldmark (= 5 Dollar), । 105 Goldmark (= 25 Dollar), 420 Goldmark (--- 100 Dollar). 3. Die Zeichnung erfolgt zum Kurse von 93,50°'o unter Zugrundelegung des letztnotierlen Berliner Briefkurses für kabel New Porst vor dem Zeichnungslag, abgerundet auf volle 50 Mk. nach unten. Eine Stückzinsenverrechnung findet nicht statt. Eine Börsenumsahsteuer ist nicht zu entrichten. Teilschuldverschreibungen ober Schuldscheindarlehen der alten 5°/oigen Anleihe der Neckar-A.-G. von 1921 werden bis zur Höhe des Ieichnungspreises der Goldanleihe zum Kurs von 115% unter Verrechnung von Stückzinsen in Zahlung genommen. 4. Gezeichnete Stücke gelten als voll zugeteilt und sind sofort zu bezahlen. 5. Für die Zuteilung stehen gegebenenfalls weitere Beträge zur Verfügung. 6. Die Stücke werden mit möglichster Beschleunigung sertiggestellt und nach besonderer Bekanntmachung aus» gehändigt werden. 3m Mai 1923. Preußische Staatsbank (Seehandlung). Berliner Handels-Gesellschaft. Württembergische Dereinsbank. Doertenbach & To. G. m. b. H. Paul Kapff. G. H. Keller's Söhne. S. Bleichröder. Tommerz- und Privat-Dank, 2lkttengesellfchaft. Darmstädter und Nationalbank, Kommanditgesellschaft auf Aktien Delbrück Schlckler & To. Deutsche Bonk. Direction der Disconto-Gesellschaft. Dresdner Bank. Gebrüder Rosenfeld. Württembergische Notenbank. Verband württembergischer Bankiers. Württembergische Girozenttale. Tenttalkaffe Württ. Genoffenschaften e. CB. m. b. H Landwirtschastl. Genoffenschasts-Ientralkaffe e.G.m.b.H. Handels- und Gewerbebank Heilbronn N.-G. Hardy & To. G. m. b. H. Mendelssohn & To. Mitteldeutsche Treditbank. Reichs-Kredit-Desellschast m. b. H. Rümelinbank A.°G. Rheinische Treditbank. Süddeutsche Disconto-Gesellschaft A.-G. Badische Girozenttale. Hessische Girozenttale. 2lllgemeine Deutsche Tredit-Anftalt. Bank für Thüringen vorm. B. M. Strupp Aktiengesellschaft. Barmer Bairk-Derein Hinsbcra, Fischer & Tomp. L. Behrens & Söhne. Deutsche Dereinsbank. Effener Tredit-Anstalst Frankfurter Banst. Simon Hirschland. Landesbank der Rhetnprooinz. A. Levy. Norddeutsche Bank in Hamburg. TL Schaaffhausen'scher Bankverein 21..G. Lazard Speyer-Elliffen. M. M. Warburg & To. 3159id Bekanntmachung. Betr.: Aenderung der Ortssatzung über die Gießener Jahrmärkte vom 28. April 1875. Auf Beschluß der Stadtverordneten-Der- sarnrnlung vom 15. Februar 1923, nach An- hörung des Kreisausschuffes und mit Genehmigung des Hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern vom 10. April 1923 zu Nr. M. A. W. 8581 wird auf Grund des § 103 der Hessischen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung in Verbindung mit Art. 15 und 199 der Städteordnung die Ottssahung über die Gießener Jahrmärkte vom 28. April 1875 wie folgt geändert: § 1- Der in dem Nachttag zur Marktordnung für die Gießener Jahrmärkte vom 24. November 1922 festgesetzte Tarif für die Erhebung des Standgeldes wird wie folgt geänbert. Das Standgeld beträgt: s) auf den Krämermärkten. 1. Für einen Stand bis zu 3 m Länge 100 2. Für einen Stand über 3 m Länge . 200 Jl 3. Für einen überbauten Stand bis zu 3 in Länge...........150 Jl 4. Für einen überbauten Stand über 3 m Länge.............300 Jt 5. Für einen Sack Zwiebeln ufw. . 30 JK 6. Für Karussells, Panoramen und dergleichen für den laufenden m 100 Jt b) auf den Diehmärkten. 1. für ein Pferd...........300 2. für ein Fohlen..........150 Jl 3. für einen Ochsen..........300 Jl 4. für eine Kuh oder ein Rind. . . 250 Jl 5. für ein Schwein..........200 Jl 6. ür ein Kalb............100^ 7. ür ein Ferkel...........50 Jl § 2. Dieser Nachttag tritt mit dem auf seine Verkündigung folgenden Tag in Kraft. Gießen, den 1. Mai 1923. 3176B Der Oberbürgermeister. 3. D.: Klingspor. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 17. April 1923 bezüglich der Firma Dr. med. Friedrich Eberth, pharmazeutisches Laboratorium, Gießen: 3n Saarbrücken ist eine Iweigniederlaffung errichtet. Am 24. April 1923 die Firma Ed. Nagel & Co., Gießen. Gesellschafter find Schloffer- melfter Edmund Nagel und Kaufmann Erich Weber, beide in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 17. 2lpril 1923 begonnen. Am 28. April 1923 a) die Firma Fritz Schott, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Fritz Schott in Gießen, b) Die Firma Schuh- haus Konrad Weidemann, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Konrad Weidemann in Gießen. Der Konrad Weidemann Eheftau Käthe geb. Kundinger in Gießen ist Prokura erteilt 31618 Gießen, den 30. April 1923. ___________Hessisches Amtsgericht.__________ Bekanntmachung. Bel der Kreisverwaltung Gießen sind zwei Sttatzenwartftellen mit dem Wohnsitz in Ettingshausen bzw. in Dillingen zu besetzen. Bewerbungsgesuche sind unter Anschluß von Ieugniffen bis zum 15. Mai ds. 3s. einzureichen und zwar für die Stelle Ettingshausen bei Oberbausekretär Seim in Grünberg und Dillingen bei Oberbau- sekretär Glitsch in Hungen. 31628 Gießen, den 2. Mai 1923. Der Negierungsbaurat b.d. Kreisverwaltung. Lellariu». ■ in alter bewährter Güte! Persil _ _ wetbt persj| | geeignet für alle Arten von V'äsche. ”ol?q°noipöckuHq’i AHedrU^o n«rvoMor:. N ■ M K ■ L ch CIL, DUIIILDOBF, auch Oer aUDewOHrfön „MIKKO** (MooHOfe Woecn- urxO BWCA-SodoX 3l)rt Verlobung beehre« sich anzuzeigen Elmoder Furchtlose Wt* D Statt litt« Ihre Verlobung geben bekannt Sport- und Arbeiterbekleidung Llch. ha Mat 1123 Statt Karte« SI79D Fernsprecher 142 Ankauf von Schrott, Metallen u.Abbruchobjekten Gehen, 5. Mo! 1928 Stone fllr Herreo-n. Dainenbekleidnflg Billigste Preise QuallllUware Gieren, 5. Mai 1923 ®i<5rx. den 5. Mat 1923 Statt Karten Hch. Stecken Telephon 1579 Eigene Konditorei Astoria-Lichtspiele Llchtsplelhay81Bahnho1str.34 Mar noch brate aad aeorcea: DerMann mit der eisernen Maske 1 Vonplel and I Akte. Diesel* WilhJillmann, Gieöen. Bahnhofstr.65 •y Nia Kümmel Fritz Kling Frieda Düchsenschütz Heinrich Glöckner Samstag, 9 Samstag, 16 Dienstag, 26 uni uni uni uni uli Emma Keller Ernst Haas Mongolin Minnekahda Manchuria Finland Mongolia Minnekahda Samstag, 30 Kroonland Samstag, 7 Samstag, 19. Mai Samstag, 26. Mai Palast-Lichtspiele Vffwkmm ttf rW« Mv m Fta Metallbette« 2iablmntr- Linder- betten, dir. an 'Bria. 9nt. 31N frei Din- alhllikr.lül LTV Versunkene Welten Ei» Xheaeptd von der deatech*» KUU nach den ftratr 1 Herren, e. ! Damensatzrrad, 1 Gartenlchlaach HOStr.KlOoKea. stein. 1 n. Schrotmühle. 1 Gasherd. 1 Peddlqrohrkin »erwogen. Von lOble 12in)r: Schuhe. Wäsche, Veltwä che.Hous. haltnnqseerLte. Jtad)m. 4 Uhr: 1 bod)L Teppich (3^4 mtr.). Dienstag, b. 8. d Mts., nach*. 7 Uhr, edenbaleldst toe »t ishalder t 1 KielderschranK. 1 Sekretär, oersch. TNche. Stühle. Els und andere Schränkchen, ein Tiai*le!a.lDett m. Matratze», ei» SArdhpalf. 1 Ne geielsr, I TeiL mal- u. 1 Ttlch. wage m Gewich. ten. 1 Ladentheke. 1 Kord wagen. I ße. Ststzkarren. eie Küchenherd. Vor- Für die uns anläßlich unserer Vermählung in so reichem Matze erwiesenen Aufmerksam, keilen banken mir herzlichst Ludwig Hendel und Frau Marie geb. Faber Ernst Mandler henni Mandler geb. Rddiger vermählte New York — Boston — Philadelphia Baltimore Norfolk — Australien Auskunft erteilen. American Line, Hamburg, Alsterdamm 39 Eduard Will Lini Will geb. tiern vermählte ötekdi j4Jl Fränkfnrt a.Ä Das Licht um Mitternacht D*«*ktivechJaw I» 8 Ak Um. pünktlich. 3174 | L. «Ithost ! qrrlchtl deeikTox». tot n. Mnktto"etor Geschäftsverlegung! Unser Bureau haben wir von Herborn nach Dillenburg, Friedrlchstrahe 32 verlegt. Goetz & To. ♦ Dillenburg Bauer .‘.Tuchhandlung Fernsprecher 1669 Moltkes'riße 22 I Halteitelle der Slraflenbaha (Hole Linie) Der Versailler Friedensvertrag Die wirklich« Kenntnis die»*« nni auf<»twun|n-n*n Vertrsg« Ul H> «.t noch o*cbt in all- Volk (kreise gedrungen and wir dado^ em jedermann den Bw • och «u erru- «hchen. dee Eintrittspreis bedeutend herabgesetzt Sudler und Sehllerlnnen haben Zutritt ja der Au! vleNrltlfeo Wonach Mluwoek k. Mal. nach Ein Märchenfilm Für btt anlähiich ihr« vermähln", in |e rrtd>,m Mähe erwiesen« lu|w«rk|aaüMU denken herzlichst Adolf Keil Frieda Keil geb. Schwalm 11/ 11 /J 1 / Universität^ - Tarn- und Tanzlehrer W. Will = Löbentnße 12 = DieScheidungsfalle Gllneeodes Lustspiel in 2 Akten »Atc kann In e: roa ISWoch. aebeilt ro. 2»ifd)h. de» nach mein, Her- labe.ln*Lgeb flnte» tnOifMee, Vadnd. cholcl Len«, irden Woeteel^-illbr Dr. ■ •4.1t«l«lratb. 2 pv ftr«t f.HiibmalC'öen. (trüber I»r tllbeiiSu Berlin II *.! Regelmäßiger Passagierverkehr mittelst Doppelschrauben- und Dreischraubendampfer Hamburg— N ew York Farkas & Co. Kleiderfabrik ,,WD Frankfurt a. Main Bieidenstraße 47 Nlchst der Mauptwache Ecke Kl. Korn markt 1 laSaion,schwarz (delieh.au« 1 Sofa m.2SeRdn, Usch. 1 Schmuchschrank. 1 Kons. mH Iru mean. 1 Damen- schreidtlsch m. Sei sel.lvaneelbreN), Tische «.Schränk, mtl w. Marmor, verlchled. Sofa«, Chat elonque«. Kommoden. 1» «. rtür Kleiderschr.. Schreid», flipp , Mosch., flacht., Salon- u. andere Tische, Stühle.fle' quloiortn. Nompl. Selten, 2 Kinderbett en. 1 Kinder, pult, 1 Garderobe, stünber. 1 Eleschr. loset Ikompi.Küche (neu). Kuchen chr. sow. oiei Dor,»l. Ian u. sonstige« Küchenqerät, eine Platin-Bold Brillanten Münzen, Silber, Doublt Pfandscheine ooo?? kauft nach Dollaritand Goldzentrale Hß|| iiiiitiiiiiniimiiiiTiiMiiiiiiiiiiiiiiinmnniiiiiiiiiiiiiii II VII Mausbury 15 Gießen Tel. 1549 Davor fite anderweitig verkaufen. erkundigen Sie sieh erst nach unteren Preisen. tfommer- TanjAurse! Meint diesjährigen Tanxkursr beginnen am 11. Mal. Zur Beteiligung höflichst einladend, erbitte Anmeldung in meiner Wohnung. Wl Moderne Tänze werden in allen Konen sowie in privaten Zirbeln gelehrt. mnqsqesenitänbe «. wteL andere. Beide Tnfitift- mit Hai Uakala Inder Hauptrolle ß Akt«. — Ferner: = Fidelio = Fllmroman In A Akten mit lady Chrltclaa« In der Hauptrolia Als breon-irre FJnlam. r Uhr, versteigere ich Im Cak Leid, Malltorstrahe, hoch- seineMüdei aflerllrt aus bestem Haus» 5214. : -olHildschitz,