Montag, 5. Februar 1925 173. Jahrgang Besetzung vonOffenburgundAppenweier.! «"gung d°s^rk-hrs d-m tio Streit und Betriebsstillegung aus dem Bahnhof Höchst a. M Erne unerhörte Forderung der RheinlandKommisfion. Neue Beschlüsse der Reparationskommission. Paris, 3. Febr. (WB.)'Die Repara. nskommission veröffentlicht folgende Ein französischer Korporal schietzt in eine Ansammlung von Kindern. Düsseldorf, 5. Febr. (WTB.) Gestern schob ein französischer Korporal in dec Dorhalle des Bahnhofs Bilk ohne einen er- kennbaren Anlaß in eine Anzahl Ki der Deutsche Antwort auf die Verdrehungen der Reparations- Kommission. Paris, 3. Febr. (Wolff.) Der Repa ra- t i o n s k o m m i s s i o n wurde auf die Bote vom 26 Januar, die unter Feststellung des General- Man qnements die Anträge der deutschen Regierung vom 14. November als gegenstandslos bezeichnet und den Londoner Zahlungsplan wieder in Kraft seht, nachstehende Antwortnote übergeben: Dir Reparationskommission stellte wegen der Einstellung der Reparations eist ungen an Heank- reich und Belgien die allgemeine Verfehlung Deutschlands gegenüber diesen beiden Staaten Vertrages von Versailles entgegen. ♦ . * Anmerkung des WTB: Die Pariser Presse will offenbar aus ein ihr gegebenes Stichwort Mn, in der- Bote ein verschmiertes V e r h a n d - lunosangebot Deutsch'ands gegenüber Nrankrnch setzen. Sie glaubt. baß diese plötzliche Bereitschaft der deutschen Regierung, mit der französischen Oterbrunq ?u durch die Absperrung des R-h gebie'es h-rb i^efüh'-t worden ist Der Wortlaut der deutschen Antwort beweist, daß die französische Auslegung falsch ist. Llchri""ns muh hnworgeho^en werden, daß die Antw-v't der deutschen Regierung an die Re- parationskvmmission und nicht an die französische Regieruna ge-nchtet ist. Die Reparationskommissi^ stellt ci-e Gesamt- vertretuna der alliierte' Mächte dar und es ist selbstvn^tändlich, dad die re^elmäbinen De-'Handlungen mit ihr. die niemals unterbrochrn waten, writergefü'hrt werden müssen. erhoben. Am späten Aband, nach Abgang des l^ en Zuges, besetzte eine starke f ranzo fische Wach^ dm Bahnhof, sperrte den Zugang za den Bahnst igen undents'inb eWacken mit affgpfanzte.n Seitengewehr nach den St l werken un> anderen Betriebsstellen. H:vte fruj wurde dem Personal dec Zutritt zu den beseh. Diensträumen von den Franzosen untersagt, ^m Laufe des heutigen Dormitdags deshalb das Perfonal des Bahnhofs Höchst beschlossen, den Bahnhof um lilßr stillzulegen. Ein Verkehr von Höchst nach Hochhnm damit unmöglich geworden. W.estch derVerkeh im übrigen abwickelt, ist noch nicht SU utersehen. Die Els.mbahndirektion FvMksurt a. M wird d e Oeffenllichkeit über die Sachlage durch die Presse un errichten: es darf aber nicht uberseyM werden, dah bei den augenblicklichen Verhältnissen ^d e Lage sich stündlich ändern f-mn. Vorauss^.Iich wird der Betrieb Frankfurt-Ried und von Kriftel in Richtung Limburg aufrechterhalten. F r a n k f u r t a. M., 3. Febr. (WTB.) Wie bekannt, haben die Franzosen in den letzten Tagen damit begonnen, die an der Grenze des besetz en und unbesetzten Gebietes gelegnen Bahnhöfe zu Zvllgrenzbahnhöfen planmahig zu entwickeln. Der Bahnhof H ö ch st a. M. biwet offenbar ein Glied in dieser Kette. Hier haben die Franzosen, wie wir von unterrichteter ^lte erfahren gestern nachmittag einen aus dem besetzten Gebiet' kommenden und zum Tell für das unbesetzte Gebiet bestimmten Güterzug angehalten und die Herausgabe der Begleitpapiere von dem Eisen- labnpnlonas verlangt Getreu den Weffungen des Reich iveikehrsmi nisters, bü der cstn iHtung der t'ollg enze unter ke n en Umstanden mitzuwir en, lat das Personal geschlo s n das An tn i en ter Franzosen abg lehnt. Die e sind darauf dazu ü ergegang'n dem 'e lenden B Kochst wie auch anderen Eisenbahnern hohe Geld- urch Gbfän.nisstrusen für den Falc zudrohei, bahnte lai ihrer Weigerung ver arrten. Das Pe^omci lieh sich inde sen nicht e.nshüchtern. Es schicke sich pflichtgemäß an, das Verschiebegefchg.t aus- -.-iführen sah sich aber bald g-zwungen das Ran ieren einzustellen du die ^np-sen es^nll Wafsengewa t veroinderten und T} bed vhtm. Das g sgmte Personal bes Bahnhofes Höchst hat gegen dieses Dorgeoen Einspruch Verbot der Technischen Nothilfe. Zu einer der ersten Heldentaten die die Franzosen im neu besetzten Gebiet vollbrachten, gehört auch das Verbot der Technischen R o t ch i l f e im Ruhrrevier. Welche Dontellung diese Herren von dem Aufgabenkreis der Techg Nischen Rothilfe haben, geht daraus hervor, daß sie diese Reichsinstitution in einem 2llen^uge mit Stahlhelmbund, Regimentsve einen, Deutschen Offiziersbund usw. außer Wirkung gesetzt haben. Offenburg, 4. Febr. (Wolff.) Heute vormittag rückte französische Kavallerie in Stärke von mehreren Schwadronen hier ein. Der Bahnhof, das Postamt, die Kaserne und die große Erseubahnbrücke wurden mit Wachposten und Maschinengewehren besetzt. Auch ist Appenweier von französischen Truppen besetzt worden. Freiburg i. D., 4. Febr. (Wolff.) lieber die Besetzung von Offenburg und Appenweier erfahren wir von zuverlässiger Seite folgendes: Auf dem Rathaus in Offenburg hat heute vormittag auf Veranlassung der französischen Besatzung eine Konferenz mit Vertretern der staatlichen und städtischen Behörden stattgefunden, in ter von französischer Seite mitgeteilt wurde, daß Offenburg und Appenweier in den D r ü d en» köpf Kehl einbezogen werden sollten als Sanktion für die von deutscher Seite vorgenommene Beschränkung im internationalen Zugverkehr. Welchen Umfang die Erweiterung des Brückenkopfgebiels 'haben wird, läßt sich zur Zeit noch nicht nachvrüfen. Sn Offenburg und Appenweier ist die Bevölkerung durch französische Plakate aufges ordert worden, sich ruhig zu verhalten. Es treten für das erweiterte Drüdenkopsgebiet nach französischer Mitteilung die für das bis» h-.i e Drüken'opfgebie g llenden Be immun-en über Versorgung der Bevölkerung mit Pässen, 2lusweisen usw. sofort in Kraft. Ferner wurde für Offenburg ein Versammlungsverbot erlassen. Zusammenrottungen von mehr als fünf Personen dürfen nicht ftattffnten. Die Polizeistunde wurde auf 9 Uhr abends festgesetzt. Auf dem Marktplatz und vor dem Gebaute des Bezirksamts lagert zur Zeit ein Regiment französischer Infanterie, das nach ter Kavallerie eingerüdt ist: ferner steht man Panzerautos, Ma- fchinengewehre, Fouvagewagen usw. Alles ist in durchaus kriegsmäßiger Ausrüstung. Rach einer französischen Dekanntmachrng handelt es sich um eine friedliche (11) Besetzung und nicht um eine militärische. Berlin, 4. Febr. (Wolff.) Die Interalliierte Rheinlandkommifsion hat dem Relchskvmmissar für die besetzten Gebiete in Koblenz eine Rote zugeleitet, in ter sie Mitteilung von dem Beschluß der fran^söischen Regierung macht, Offenburg und Appenweier wegen ter von der deutschen Eisenbahnverwaltung bei ter Durchführung der Internationalen Züge Prag —Paris bereiteten Schwierigkeiten zu besehen. Im Anschluß hieran habe die interalliierte Rheinlandkommifsion beschlossen, Offenburg und Appenweier demselben Regime zu unterwerfen, unter dem derB rüden» köpf Kehl stehe. Demgemäß habe sie ihrem Delegierten in Koblenz Vollmacht auch für diese neue Besetzung gegeben. An me rkung des Wolff-Bureaus: Der Wortlaut der Rote liegt noch nicht vor. Schon jeht muß aber auf Grund der eingelaufenen Meldungen erklärt werten, daß von den Franzosen ein neuer fernerer Re chts br u ch begangen worden ist. Zu ten französischen Gewalttaten im Ruhrgebiet tritt nun die Vergewaltigung weiteren deutschen Gebietes durch französische Truppen, durch die vermutlich ter deutsche Kohlentransport auf ter wichtigen Strecke Fran kf urt-Da sel unter franz ffische Kontrolle genommen werten soll. . Die Besetzung des Bahnhofs von Goddelau. Darmstadt, 4. Febr. Der Bahnhof von Goddelau ist heute vormittag von französischen Truppenbesetzt worden. Damit ist der Eisenbahnverkehr zwischen Frankfurt a. M. und Mannheim bzw. Worms völlig abgeschnürt. Die Truppen begannen sofort mit der Derladung der auf dem Güterbahnhof aufgestapelten großen Heu- und Strohvorräte deutscher Firmen für die De- fatzungsarmee. Der Reichskanzler im Ruhrgebiet Essen, 4. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler Dr. Cuno hat heute vor- und nachmittag in Essen, Bochum, Dortmund im Kreise von Vertretern der verschiedenen Bevölkerungsgruppen eingehende Aussprache gepflogen. Abends verließ der Reichskanzler wieder das Einbruchsgebiet. Die Besprechung ergab volle Uebereinstlmmung über die Rotwendigkeit des geschlossenen gewaltlosen Widerstandes gegen den Einbruch des französischen Imperialismus und Kapitalismus sowie über die wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen, die zur Ueberwindung der infolge des Einbruchs drohenden Schwierig- keiten geboten sind. amtliche -Mitteilung: „ Die Reparationskommission trat am gestrigen Freitag und heute vormittag 10.15 Uhr unter tem Dorsih Darthous zusammen und kam zu folgenden Ergebnissen: 1. Die Reparationskommission beschloß, im Anschluß an die Anhörung ter Vertreter ter deutschen Regierung am 17. Rovemter das von ihr aufgestellte Programm für die von Deutsch! undim Jahre 1923 zu leistenden Holzlieferungen aufrecht- 2 Die Reparationskommission übermittelte ferner Deutschland einzelne getente Angaben betreffend eines P o st d am p f e r s, der von Deutschlandfür die Rechnung Frankreichs gebaut werden soll 3 Die Reparationskommission beschäftigte sich mit der Frage ter in Ausführung des Entschntes des Hamburger Schiedsgerichts von Deutschland den deutschen Reedern gezahlten Entschädigung. Die Kommission richtete ein S ch r e i b e n an den Reichskanzler, in dem sie darauf hmweist. daß durch die teilweise Zahlung dieser Entschä» Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Sreis für 1 mm höhe für nzeigenv 27mm'Breite örtlich 40 Mk., auswärts 50 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180 MK.Bei Platzvorschrift 20"/« Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Vlumfchem; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. GietzenerAiMger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche UniversttStr-vuch- and Steinöruderci R. Lange in Sietzen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7- -Ar. 30 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatliche Bezugspreise: 1325 Mark und 75 Mark Trägerlohn,durch diePost 1400Mark,auch beiRicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. . Anschlüsse: fürdieSchrift- leüung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Sietzen. Postscheckkonto: Zranksurt a. M. 11686. hinein, wobei ein Kind schwer verletzt, ein anderes leichter verwundet wurde. Das schwerverletzte Kind ist kurz darauf gestorben. Der Kommandeur der. Desahungstrappen teilte mit, ter Korporal werde vor ein Kriegsgericht gestellt werten und bot den Eltern des erschossenen Kindes eine Entschädigung von 100 0 0 0 Vapiermark an (!) Dec Regierun^spcäiitent hat die Besahungsbehörte daraus hingewiesen, daß das Angebot einer solchen Entschädigungssumme ungehörig sei. Die Besetzung von Vohwinkel. Berlin, 3. Febr. (Wolff.) Den Behörden von Vohwinkel wurde laut Blätterm.laungen mttgeteili, daß die Stadt besetzt wird, weil auf dem Verschiebebahnhof eine Kontrollstatcon errichtet werden soll. Die französischen Truppen, die ohne Lebensmittel emtrafen, versuchten größere Mengen davon aufzukaufen. Auf die Ablehnung des Verkaufs wurde mit Requisition gedroht. im Sinne des § 17 Anhang 2 zu Teil 8 des Vertrages von Versailles fest. Zugleich erÖarte , sie, daß mit ter Einstellung ter Leistungen an Frankfurt a. M., 4. Febr. Da die fron- Frankreich und Belgien ter Antrag ter teut- zösische Bffahungsbehörde zehn vor ter Kost- fd^n Regierung vom 14. Rovember hinfällig Heimer Schleuse liegende mit Kohlen beladene und I getvorben sei und daß daher alle Bestimm rngen nach Frankfurt bestimmte Lastschiffe feit drei des Zahlungsplanes vom 5. Mai 1921 in Äraff Tagen fest hält, ist ter Floßverkehr matn- blieben. Die deutsche Regier mg stellte, wie sich abwärts ab Frankfurt bis auf wei» aug ihrer Rote vom 31. Oaniar ergibt, bie teres untersagt. Infolgedessen flauen sich Leistungen an Frankreich und Belgien lebig» die Floße oberhalb Frankfurts an. lich wegen des vertragswidrigen Einmarsches dieser beiten Mächte in das Ruhrgebiet ein und zwar ledig ich fü die Dauer des dadurch geschaffenen vertragswidrigen, Za» bei ter Interalliierten Rhenff andkommission be» durst hätte. Unter tiefen Umftänten hat es meine Rr-g e ung mit ter Stellung teS Reichskommissars als ihrem af.rebitierten Vertreter gegenüber ter Rheinlandkommifsion nicht für te.et'.ibar gehallen, baß ter Reichskvmmis ar dieses gegen feine Regierung gerichtete Zirkular an die Beamtenschaft toeitergibt. , , (ged.) Fürst Hatzfeld-Waldenburg." stantes und seiner Fvwen. Sie machte bamit von tem unzweifelhaften Rechte Gebrauch, and von , । einer Verfehlung im Sinne des § 17 kann Berlin, 3. Febr. (WB.) Die 3 n t e r a I - gesprochen werden. Die deutsche liierte Rheinlandkommission in Kob- Regierung legt deshalb gegen die Feststellung lenz hat den Re ich s ko m m is sa r für die be» €in€C solchen Verfehlung Verwahr ung ein. setzten rheinischen Gebiete aufgefordert, an die Ebenso muß die te rtsche Regierung ter Annahme hauptsächlichsten Beamten des besetzten Gebiets ein widersprechen, baß nunmehr ihr Antrag auf Ge- Runbschrciben weiterzugeben, in tem unter Bern- Ehrung ^wes Zahlungsaufschubes fln- fung auf die angebliche Rechtsauffassung tes geworben sei Die Reparationskommission Reichsgerichts die Dehwrptung aufgefleilt wurde, fteffte in einer Entscheidung vom 21. März daß bie Orbomianzen ber Interalliierten Rhein- bie finanzielle Lage Deutschlands Das ßirufctierbot an die Dolirei. I landkommission, ganx unabhängig davon, ob sie ter’ deutschen Regierung nicht ermöglichte, bie _ fgegen das Völkerrecht und gegen vertragsmäßige CDecbflitt ungen für 1£2 2 aus dem Zach ungsplan, Essen, 4. Febr. (Wolff.) Der franzo- Vereinbarungen verfließen, für die gesamte De» tH)ni 5 M^i 1921 vollständig zu erfüllen. Die! zösische General ließ durch seinen Stabs- völkerung und insbesondere für bie Beamten ver- Reparationskommission erkannte ferner in einer chef den Polizeipräsidenten auffor- bindlich seien. Entscheidung vom 31. August ausdrücklich an, dern, die Zurückziehung des an die Schutzpoli- Der Reichskommissar hat d.e Wellergate me» bas Reich jeden innere i und äußeren Kredit zei ergangenen GrußverbvtS zu veranlassen, ses Rundschrübens mit folgender Rote vom 3. Fe- [oc€n .^te. Dir Reparationskommission faßte Der Polizeipräsident hat dies verweigert und teuar an den Präsidenten der Rhemlanbkommls» eine Ermäßigung der äußeren Lasten ->j° ibmUste zwei Tagen „om 27. 3arniar ]923 haken ä6^"tn zwecklos bezeichnet, seine Weigerung sei mich aufgefordert, ein Rundschreiben ber Konferenz vom 2 Januar bie borgetjten Pläne endgültig. Iilleralliier.en Rhei. landkommission üler e.ne ^ie gegenwärtige ZaUungsunfähigkeii Sckiekrereien in C'ssen. Verpflichtung ter Beamten im besäten Gebiet zur T^itschlands übereinstimmend dadurch an, daß r ; Befolgung der Verordnungen und Instruktionen fk ber Herabsetzung ter Gesamwerpflich^ Essen, 4. Febr. (WTB.) Heute abend ber Interalliierten Rheiillandkommtssion ohne tunaen Deutschlands aus tem Zah'ungsplan vom 7VQ Tihr kam es in Essen xuSchießereien. Rücksicht auf etwaige Gegenbefehle der deutschen - 1921 einen sofortigen Zahlungsaufschub Rach kommunistischen Versammlungen im Regierung zur Kenntnis der hauptsächlichsten De- sichrere Jahre vorsahen. Inzwischen ver- Saalbau zogen starke Gruppen nach dem amten des besetzten Gebiets zu bringen. 5>a tee- ^[e^terte sich infolge ter Besetzung tes Bahnhof, wo sich auf dem Bahnhvfsplatz ein s^ Rundschreiben Kritik ben Hanbllingm mrd ^hrgebietes bie sinanzielle und wirtschaftliche stärkerer Menschenauflauf bildete. Obwohl die RechtsanffaEngen meiner ^^ening udl. konnte ^age Deutschlands noch weller. Die Marksirne ESrfiTEten hiirA hip Nnlirei voll- ich Ihrem Verlangen nicht entsprechen, ohne vor- . d ZeHniQus^nbstel ihres Friedens wertes, französischen Posten durch die Poll-et vvu- I Instruktion von meiner Re- bie Revarationskomnllssion auf ten ^?^ENfreigehal.en w^rden,brach en^e doch gteCung einzuholen. Rachtem ich nunmehr im Londoner^ Zahlungsplan zurückgreift, so muß Me em Maschinengewehr in «Stellung und gaben ^-sihe dieser Instrullion bin, beehre ih mich im ^nen -Widerspruch einige Maschinengewehr- und Gewehrschüsse Auftrage meiner Regierung folgendes mi: zuteil en: bisherigen Stellungnahme sowohl ber ab. Soweit b s jetzt festgestellt werden konnte. Die teu sche Regierung mu; ten Ver uch der ^parat'o-skrmmi sior. wie ter alliier e' Haupt- sind Menschen Nicht verletzt worden. Cnt^yaLliie t n 2i ,em an>EomnnJ t)n ; u tcLd-ä en, erblicken. Ueterbie« setzt sich bie Repa» I die Autorität tes hochjten deutschen Geiich.shofes ^tivnskommission damll auch über bie Beftim» zur rechtlichen Begründung dafür in Anspruch hu Vertrages von Ve lailles hinweg, nehmen, baß die von ber Rteinlandkomm.f) wn in Ausmaß ber Reparationsverpflichllmgen den Ordoncm.en Rr. 132 bis 139 erlassenen Be- Deutschlands von seiner Leistungsfähigkeit ab» ftimmungen in ten Rheinlands zu allgemein ver» . ma T!' ist!. D we kckaf . n Otto. — D.s •nrie.l’anb bcut’d-e. B.amt ngewe t Auf.en: Guts (de - D«w rk ch ftSrtng D.ut ch A o.üer-, Angcüe lten- und 2 e .mLnDerbäntv: H-irstmann, Schneller. Hansrbund für Handel, Dweibe und Industrie: Dr. Fischer, M. d. 2.. Mey«w- Leverfufen — Haupig.-mrinschift des Deut'chen Öiiuelbontel«: dhrünfelb, Dc. D Kahl. M b 2., n. 2aumer, M d 2 -■ 2eich-au«schuh Akademischer Beruf-stände: Dr. F n'ernris, M d. 2 — 2eichsauSschuh der Deutschen Landwirtschaft: Steife r v Wangenheim, Siegel. — 2e!ch-bund der HSIeren Beamten: Dr. Scholz, MdB. — Aetch-verband der D-ntsch?n Pt ess«: Chefredakteur Bäcker, Pros. Dr. Schücking. M. b. 2. — Verband ker Deutschen Modetnbuftrie e. V.: Geh.-2at Jessen, Fr.u>.nle,a Heimann — Verein Tetllner Prell.-: Dwrg Bernd.vd. — Verein der Lichtspte ttmt rdfitz-r D v>B«rsins und der Provinz Br-cmdendurg Schlicht. — Verein Dnit- scher ^ilungsverl--^er: Komm.-2at Krumbhnrr. - Vereiniaung Deullcker B.kleidungsindustrie- Verbsnde: Komm.-2at Brmberg. — Zentrale drr Landfrauen — Zentral txvbanb be$ Deutschen G^^ndesS: Deh Komm-2at Dr. 2avm«. — .Scnfralterbinb Deutscher Hausfrauen vereine. Frau Mühkam. Kaufleute, bezeugt durch Plakataushang Eure Zustimmung! Bestellungen durch di« P'akat-Ver* triebsstelle. OuHenftroh« 31« III, Berlin: Fern- sprrcher Berlin-Borden 11 832. (Pitt -lpvrll lizeimann schwer verletzt, während StambulinSki unverletzt geblieben ist. Zwei Attentäter sind verhaftet worden. Sie gehören bet sogen Komitatschi-Organtsatton an. Abbruch der Lausanner Konferenz. Lausanne. 4. -jtbr. iWTB / Heute abend 7.45 Uhr wurde die 'Beratung zwischen den Türker und den Alliierten die den ganzen Aachmittag geb u: t h tte. ergebniSloSabgcbrochen. Die Trülen lehnten die llnterzeuch.uing ab and kehrten in ihr Hotel zurück. ___ Lausanne. 4 gebt WTB) Lord 5ur- M| Lausanne im 9.25 Uhr verlassen. Man di- Abreise der alliierten Delegationen für morgen und übermorgen an. Lausanne, 3 Febr iWTB) Lord Curzon, Bompard und Dirroni sowie der ameri.an s he Vertreter L h i l b hottHalle n ch ■ mit ag ein * läng re Unlerreaang mit 3 « m e t Sa s cha in dec sie chm nvchnalS nachdrücklichst e Anna hm? der letzten Zugeständnisse der alliiertet Mächte nadelegten. 3»met Pascha erhob erneut Bedenken die sich zum Tril auch auf u itergeorb- nete Fragen bezogen. cf;tonen Verlprrchuna«.! ufw zu unterzeichnen, bi« man Nch währenb Der alliierten Besetzung ungeeignet hat, bir wir nicht gefehe i haben bie man unL nich^ ze.gte, von benen wir nicht« wissen. Wir haben erklärt bah diel« Äonnatte nichts mit dem Vertragzu tun haben, dah wir sie erst sehen müssen. Man hat diese gerechte Forderung abgelehnt. Äachdem wir alle« geopfert fcaixn, will man un« noch wir schaftltch k-echten. Man will un« die Möglitbkeit eine» Aus- schwungs gebmen. Da« durfte, da« konnte ich nicht unterzeichnen. Der Gründ de« Scheiterns der Konferenz ist der Wille, unser Land aller seiner Hi.fLguellen zu berauben. — I«met Pascha sprach mit tiefer innerer Erreauna Seme Erklärung machte einen starken Eindruck auf seine Zuhörer. Die englisch-amerikanische Schuldenregelung. London, 3. Sehr (WTD) 2euter mellet auS Wa hing ton: Bei den englisch-amLr^llanischEn Schuldenveil^nblungen sind beite Teile überein- gekommen, dah der Betrag der Schuld auf 4 6 ö 4 Millionen Dollar sestgef.tzi a er en soll. Vier Millionen sind davon in bar zu bezahlen : sür den 2eft solle E.igland Obligationen auSgeben, die tn jähriirchrn 2a ex etnlö-oar sind. 2aten können auf Wunsch alle drei Jähre bezahlt werden. Die l. 2ate soll 23 Millionen Dollar betragen. Die 2aten ne den dann allmählich ftvigen und Im letzten Jahre 175 Millionen auSmack-rn. Der Zinssatz ist halbjährlich zu bezahlen und brträat bi- 1933 3 Prozent, danach 3d Prozent - Obgleich die Schuldenrezelung dem Kongreh vfsiziell noch nicht vvrllegt, kam eS bereits zu einer lebhaften AuSspiache darüber. Aus S^obt und Land. Dietzen, den 5. Februar 1923. Dre Rnhrhilfe-Lammlunq. In der DefchäftSstelle de« .Dietzener Anzeiger«" gingen für unsere bedrängten Volksgenossen im 2ubrrgebiet weiter ein: LouiS Scharmann 3030, D. Sdert 1000. Heinrich 2cutcr 1030. Wilh. Hamel, Schneidermeister 200, Johanna Litchuwicz 2C0. Klasse III (Bäcker) der allgem. Fortbildungsschule 1203, 2. P 300, W Hamel, Bleichstr. 3030, Lehrer Jacob Braune- well, Wieseck (2 Prozent feine« Februargehalte«) 2000, (Särtner Audols Schneider 2000, Oberforft- mcister Dr. G. Schütz 3000, 0anbger.-2at S. Strack 4030, Ungenannt 50C0, Ungenannt 200, D O. 5030, Poliz.iamt Viehen von einer Sühne- sachc 500 Klasse VII a 4 der Höh Mädchenschal« 2520. Hotel Kahne. Sammlung 26 000, Mrilinger, Steinbach 1030. Fa. A Ioerge«. Zweigniederlassung Dief-en 30030. Deorg Leidner, Vlllingen 2003. Dr. 2. P 4000. Frau F. Klee 10 000, M. T. 1030. Denerallrutnant a. D. Klingelhöfser 3500, Die Beamten deS Hest Feldbereinigungsamte« (Abt. Mayer) Diehen als 2.2ate 7050. Obertertia de« Landgras-Ludwlg-Dymnasium« und Klassenführer 10100, Karl Schmulbach. 21-der- ohmen 2000. Staat-wissenschaftliche Fachschaft 20 030. Schule Londorf 6500 Familie Bloch 2000, Klasse Va2 der Höh Mädchenschule 9150. P M. 200. K. D und K V. 11 340. Helene Krüger 1000, P Hg. 1030. Mohr. Oberstleutnant a. D. 3000, Obertertia 2 Oberrealschule 10000. A Sch 1000. Fabrikdiiektor F May 15 030. Fabrikdirektor D. Fahlenkamp 15 000 Mark. Den Dcbern herzlichsten Dank! Weiter« :Spenden werden In der Deschäst«stelle deS .Dlctz«n«r Anzeiger«" angenommen. • Dv bist gemeint! Wenn freut die Stimmen schallen: .Gebt für bk Ruhr!" — Du gibst ja nur Di r D«nn stehen wirst Du selber oder fallen [felbrtl 2111 jenen, auf di« freut der Feind sich wälzt! .Debt für bk 2uhrl" Damit bist Du gemeint! Kein Deutscher ist «, der heul sich leider schone! Din etnMa Voll In Todesnot geeint! Dann blühen Boten au« der Dornenkrone! Mft gemeint! gib rasch mit blinder Hand! — Wa« ft4(1 Du noch mis zögernder Gebärde? — Dib Dcinen Zin«. gib ihn dem Vaterland Und für die Freiheit heiliger deutscher Erde! Außerordentliche Maßnahmen gegen A^ohnnnqStl, angel bat da« Hessiscke Ministerium für Arbeit und Wirtschaft mit Zustimmung des VeichsarbelkS- minlstcrs für sämtliche Gemeinden des unbesetzten hefsifchen Gebiets angeorbnet. Die Maßnahmen sollen zum Besten der von den Franzofen au« dem be- setzten Gebiet vertriebenen Familien fein. In bet Dervrbnung. bl« sofort in Kraft getreten Ist, heltzt e«: -Die Gemeinden werben ermächtigt, anker Autzerachllastung be« § 6 ber hessischen Ikr- nrbnung über Maßnahmen gegen WohnungS- mangel Dom 1. Februar 1921 biejenigen Matz- nahmen zu treffen, bi« erforderlich sind, um die au-geviesene oder txrbrängi« Bevölle- rung nebst chrem Iwbiliar anberwelltg ifriler* zubrinaen. Die auf Grund der letzten Ereignisse au«* gewiesenen Personen sind vor den Im § 20 Der genannten hessischen Verordnung aufge- führten Kategorien zu berücksichtigen. Die gemäß dieser Verordnung ergehenden Verfügungen der Gemeindebehörven unterliegen nicht der Anfechtung bei dem Mietetni- gungsamte.- *• Erledigte Forst st eile. Erledigt ist die Forstwartei SenSfelder Tanne tn der Öberförsterei Mörfelden. Bewerbungen sind blS Ende Februar d. I. bei der Ministerial- abieilung für Forst- und Kameralverwaltung etnzureichen. ** Die nächste Sitzungsperiode des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen wird am Montag, 5. März, im hiesigen Iustizgebäude unter dem Vorsitz be« LandgerichtSratS Funk ihren Anfang nehmen. spb. Französische Automobilfallen. Von verschlebenen Seiten wirb bar auf aufmerksam gemacht, bah ber Eintritt In ba« besetzte Gebiet für Auiomoblle und Fuhrwerke von ben Franzosen anstanbSloS gestattet wirb, bie Rückkehr ber Wagen aus ben besetzten Gebieten aber nicht mehr möglich ist, ba sie von ben Franzosen beschlagnahmt werden. ES sei also vor biesen Automobilfallen eindringlich gewarnt. Sie Aufgabe üeo Tages: Jciflinct Ö86 Dcufftbt DolKopftr! •• O«ff ent l I che Bücherhall«. 3m Januar wurden 2191 Bände auSgelkhen. Davon kommen auf: Erzählend« Literatur 1286, ZeU- fifriften 131. Iugendfchriften 252. Literaturgeschichte 16. Gedichte und Dramen 39. Länder- and Völkerkunde 89 K altargeschich e 35. Geschichte und Biograph!m 99. KunstgesHich'e 40, 2at iraHff«n- schaft und Technologie 121. Heer- and Seewesen 4. Hau«- and Landwirtschaft 11. Gefandheirslehre 7, 2 sich oft auf Selbfterleb^« und Selbst gesehene« stützen konnten, fanden warmen Beifall BNt regem Interesie folgt« bann da« Pubtikim der Bvrsüfr- führunq einiger altägyplischer Sch,t:enbilder, die Prof. Kalbe bei seinem Aufenthalt in Aegypten selbst erworben und der Bortvag«verrintgung für kstekn . Aegyptikchen Aberch" zur Verfüg'ang gestellt hatte Dir einzelnen Schntenbilber. die ein recht ansehnliches Alter haben — fit flammen -um Teil au« dem 15. Jahrhundert —, zeichnen sich durch eine feine Stilisierung und prächtige Muster au«. Der Zahn der Zelt hat Ihnen zwar manchmal recht tuge'ent. doch liehen Immerhin noch einige Stücke b*e Kunstartchast ahnen, mit der bie farbenfrohen Aegtzpkier beremft bas Auge ber Zuschauer ergötzt bauen — Aach ben Bildern au« dem Tert Da« Spiel vom Krokodil gab eine recht anschaulich« Vorstellung von dem .VollMhoater Aegypten«'. — Di« Handlung Ist einfach. — zwei Menschen, bk von einen Krokodil versblungen warben, werde! durch Be'chcoö- rung wieder den Zähnen be« Untiere« entrissen — aber fle *ugt sowohl im ganzer, wie Im einzelnen von bem k-inen Humor be« Volle«, der aus den Einheimischen und Kemer -rcher noch mefrr totift alS auf Frernde und Sa kn. Di« unsichtbaren und leider auch ungenannten .Scha fpieler" beten nicht nur im Vortrag Dorrrefflicheü. fonfrem liehen die Figuren sich den uffigflei Verrenkungen brtoegtn. and forderten so Ne Heller seit be: Zuhdrer gerade- heraus. — Für den wr hlgcl'aagenen Abend ki der Hort rag«Vereinigung der Dank nicht vorenthallen, den ja dk Mll- wickerden für sich «chon vorgestern selbst in Gestalt de« warmen Veifalls le£bfi cinheimsttA. •• Der Vühnenovlk«bund bot am öameta; im Stadtt «ater seinen Mr'g iedern und Freunden wicher einen sehr gernahrelchei Aberd. Adolf LArrv.iges Lustspiel .Doktor K.auS". von dem Künstlerwer'onal un «re« Theater« in bester We.se aufgefüyrt, fesselt« ba« gui besetzte Hau« tn starker Weise und unierfrkü «S auf« Veste. Aeicher Veisall belohnte die treffliche Aufsü-- rung und dankte der Leitung be3 Bühnerwolks- dunde« Ne wertvolle Verunstaltung. * Amtlich« Personalnachrlchten Ernannt wurde am 30 Januar Ne Lehrerin an der Höheren Bürgerschule zu Büdingen Mart« Fresenius zur Lehrerin an der Volksschule zu Büdingen mit Wirkung vom 1. April 1923 ab. — In ben Ruhestand verletzt wurde am 30 Januar der Aettor der WeNchuk zu Lauterbach Karl Pfündel mit Wirhir^g vom 1. Mai 1923 an auf bin Aachsuchen unter Anerkennung seiner ben Staat« gclrillclex Dienste. ^ornotizen. — Xaat«Ialeober für Montag Astoria-Lichkspiele. ab heute: „Das glühende Äriftill“ unb „Wie man Männer fängt". — LichtspielhällS, Dahnhofsttaße, ab hem«: „$>ic Geliebte des Zkönias" unb ,.Er auf dem Thim- melplatz".— Palaft-L chtsptele, ab Heu»: Frau ohne Seele" unb „Verven". Wettervoraussage für Dienstag: Erneut Bxnm. füNidx Dinä unb 2egen Wtcdar liegt ein starker S urmwtrbel zwIsche«. Island und den 5ue.*Oer-OWe£n. Er wird ba« Hoch^ruckaebiet, da- freute hellere« Weller her» vvrruft, ostwärts abbrängen. Landkreis Wietzen. £ Wieseck, 2. Febr. In der außerordentlichen Gemetnderat«sttzung am Donner-tag soll:e zunächst tte Tcrgebuag ber ßleferung von Särgen erfolgr.i. Unfee Gemeinde hat bekanntlich da- BcsiattungSwesen vollständig fommunaliftert. E« soll eine größee Anzahl Särge angefertigt werden. Hierzu lagen Attxl Angebote vor: Von den vereinigten 231 e- lecker Schreinern, die rund 72 000 Mk. pro Sarg fordern, und von einen Gtestener Schretnerinetster. t«ss«n Angebot auf 52 000 Mk. lau.et. Zu enrm entgüliiaen Beschluß kam der Gerne in deixai hem« aber nicht, e« sollen in allerkürzester Zett bet ben ©tefrener Schretiaermeister noch wettere Frststcllan- acn gemacht werden. — Zur deftatttven 3 n- Teilung einer Lehrerin nimmt der ®c- metnderal den gleichen Standpunkt ein. wie ber Schulvorstand: er wünfcht dnftimmlg Ne Anstellung der hier schon seit Längeren Jahren erfolgreich tätigen Schuloerwallerin 2 atz — Einem früheren Beschluß zufolge soll ba« In der ®cmar- tung unbenutzte Oedl and ber Bewirtschaftung « rIchlofsen werben. Heut« be- s^li^stt ber Gemeinde rat. daß da« Geländ«, etwa 12—15 Morgen, in klein« Parzri'en von 500-620 Quadratmeter einaeteilt und vorzugsweise an solche Etnwvhne verpachtet wird, bte noch («tn Land tn Bewirtschaftung haben. F. Langsdorf. 3. Febr. Gestern abend sprach Herr Echte macht In der hiesigen Llaagruppe über „Deutsches Land am Ahe i n". Im Anschluß an Den Vortrag wurde eine 2 a t u r a I - unb Gelbsammlung für bie schwer kümpfenben Brüber Im R u h r - gebiet beschlossen unb sofort begonnen. W 2ang-®6n«, 2 Febr. Bei der frkft- gen Auhrbilfesammlung warben al« erste 2ate gezeichnet 345 Ztr Kartofleln. 58 Ztr Roggen. i/v Ztr. Mehl und 73 640 Mark In bar nn. Aleber-BesfIngen, 3. Febr. Für bie Auhrhllfe wurden hier gespendet: 17000 Mk. In bat, 46 Ztt. Kartoffeln unb 2,65 Zentner Brotgetreide. •Quedborn.3. Febr. Sine HauSsarnrn- lang besArbetterveretnSOueckborn für bie Devöllerung be« R u h r g e b i e t« ergab 46300 Mk. in bar, 2 Ztr. Kartoffeln unb 25 Pfunb Brvtfrucht. △ Hungen, 4 Febr. Hohe Erlöse ergaben bie Iagbverpachtungen tn unkt er G«- genb So kam bte ©tabtiagb L t ch auf 4 050 000 2lcrf. bte hiesig« Jagd auf 2 400 000 Mark unb bte von Aonnenroth auf 1 330 000 Mk. Ärcie «lofeld. • Lehnhelm. 3. Febr. Bet ber Sammlung für bie Au hrh 1 lfe würben hier 40000 Mark In bar unb 12 Ztr. Brotgetreide ge- spendet. • Zell, 3. Febr. Dk Jbleflgc Ort«aruppe de« Hell Bauernbünde« und N« übrigen Glieder unserer Demr.nd« haben für N« Aothllf« In 2ubrgeblet folgend« Spenden gesammelt. 111 (XX) 'Mk an Geld unb 53 Ztr 2oggcn. Kreis Schotten. □ Lauba ch. 4. Febr Eine öffentsich» Sammlung inne halb ber Bürgerscha't zu Dunfte.a der 2 u b r b 11, t ergab bi« jetzt gegen 200 000 Akark Auch wurden bedeutende Lieferungen ar 2ahxrafkn geleistet. • Lauoach, 3 Febr Eine vom Lehrer- kollegtum dec frl f.gei 2ea!' chule oerin- ftalkte Sammlung für bk Auhrtztlfe ergab 202 375 Mark tn bar unb 16 Zentner Lebensmittel (Korn, Gerste unb Kartoffeln). Kreis Büdingen. * Bübingen. 3- Febr. Aachdem bU Einspruck-.Sretf hren gegen bk Gernelnbertts- Wahl zum Ablchluß gekommen ist, wirb unser neuer Gemeinderat jetzt tnletnAmt etnge führt. M B-»benhansen. 3. Febr Bei ber staatlichen Holzverstela-rung wurden sehr froh« Preik «rztclk. Der Jlaunnnctö Vesten Holzes Lim bl« zu *3 303 Mark. K Stockheim 3 Febr. Durch b+e anfral- tenben Aegengüls« Nr Z k>& <^ri uJ; »on bester' L,"»LL rr ^^ten. ^üdingeM rfK Ät»5 »Ä£ fluten LierU JÜ^Dntag: £ °b)Me: „®ie ssage tag: und 2egw. &?4wS&» ^ «In. 61 £ ^res Deller U ieken. 2n der auher» nderatsUdüllg 1 bte Derzebuag der n erlolgeu. ifiijere £ Drslaltungswesen eine gröbere Hierzu lagen, m Deremigien W 2 000 W pro barg ner Schreinemeisler, Iiu:eL Zu emew ■ ©emembetai heule Mer Zeit bei ban ) weitere Frstslcllun. »esillitivenAn' rin nimmt der @c- lipunti ein, vie der mftimmig die Anstel- jeren fahren erfolg- in 2ah. - ßinem II das in der Hemer- ,nd der Devtrt- werden. Heule be- h das Gelände, etwa Men von 500-to orjugtoeifeanlDldt e noch kein Luid (n >bt. Bestem abend t in der hiesigen scheS Land am den Dorttag wurde deldsarnmlung Drüder imAuhr- fvrt begonnen. Fchr. Dei der Mi' ! n g wurden als erste Kartofseln, 58 Ztr. 73 MO Mark in dar. igen, 3. Febr. Für m h!°- Sei»* Kaiwfseln und 2,65 ir. Eine WSstnM- einSOueckborn Ruhrgebiets er- Ztr. Kartoffeln und Hohe S-lWAM ^LichÄ^ MMS sfelb. , wurden Yte-^ r Drotgettetde ge E Ks »tteru br- AtJU ®* iÄ 200 000 ßineW^e^’ DealiH^e ergab , Auhrbs''gebens' l 16 -Lrvff^' .«KZ . Del der 3 Kbc. ^tten mtart. , u« sklhri" ? 5>jr^ vL .pÄte £■ mil'.««1 - d*0- Darunu 55,64 1604,- 1145,- 379,95 53.35 1446.— 1037,— 379,05 1454,- 1103.- 880,95 2365.90 7518.75 6165,40 1874,70 755635 7418.50 10626,50 Antw.'Brllssel . Holland London PliriS....... Schweiz Svnnien Italien ^tnabon-Ooorto Dänemark . . . 9eetzen und strebt nach einer Aufhebung des Gegensatzes zwischen reiner und ange- Dar dter Musik —, ist er in seiner Lyrik vollkommen. „Altroma-ntiker", Schumannianer, der den Iruftabilierten Parallelismus zwischen Dichtung >^nd Musik als oberstes Gesetz anerkennt. Der * Eine ägyptische Hofschönheit vor 4000 Jahren. Amerikanische Archäologen, die im Gräbertal bei Luxor ausgraben, forderten kürzlich einen schönen Fund ans Licht, nämlich eine 4000 Jahre alte ägyptische Prinzessin, augenscheinlich eine der Schönheiten der ersten thebanischen Dynastie um 2150 v. Ehr. Düste und Racken der Mumie sind mit kleinen bläulichen Symbolen und emblematischen Figuren ihrer Kaste und ihres Adels tätowiert. Die Aegyptologen schließen aus diesen zarten Inschriften ihres Körpers, daß eö sich um eine der beliebtesten Hofdamen am Hofe des Pharao Menthuhotep handelt. Haar und Zahne sind vollständig erhalten. Leichte Einschnitte um den Hals, die Handgelenke, Finger und Fustknöchel weisen daraus hin, dah die Prinzessin Armbänder, Halsbänder und Fustringc trug, als man sie ins „Grab legte. Dieser Schmuck ist aber später gestohlen worden. Ein langes, dünnes Brandzeichen am Unterleib, das augenscheinlich mit einem heisten Eis^n hervorgerufen ist, bringt ärztliche Sachverständige, die den Körper beaugenscheinigten, auf die Vermutung, dah diese Hofschönheit an einer schweren organischen Krankheit gestorben ist, die man in jenen fernen Zeiten mit Hilfe großer Hitze zu heilen suchte. • Das wertvoll st e Tier. Der Walfisch ist wohl dasjenige Tier, das das meiste Geld bringt. Infolgedessen wird er auch am eifrigsten gejagt, und es ist unter diesen Riesen des Meeres bereits so aufgeräumt, daß unsere Enkel ihn wohl nur noch vom Hörensagen kennen werden Ein einziger Grönlandwalfisch hat in seinem Maul etwa eine Tonne Fischbein, das allein 7500—10 000 Dollar wert ist. Sodann kann man damit rechnen, dah aus seinem Fett 25 Tonnen Tran gewonnen werden. Da eine Tonne Walfischtran etwa 100 Dollar kostet, so ergibt das die stattliche Summe von 2500 Dollar. Der sog. Pottwal gibt nicht nur riesige Mengen des besten Trans, sondern enthält auch noch Ambra, ein Stoff, der bedeutend mehr wert ist als sein Gewicht in Gold. * Der Oeltvd der Seevögel. In England ist am 1. Januar ein Gesetz in Kraft getreten, das die Schiffe, die ihre Oellanks in Duchten, im Wasser an der Küste oder in Flüssen auspumpen, mit sehr hohen Geldstrafen belegt Die zunehmende Delfeuerung der Schiffe hat nämlich das Wasser derartig verunreinigt daß das Baden an der Insel Man z. B. unmöglich war. Roch schlimmer ist die dadurch hervorgerufene Schädigung der Fische und der Seevögel. Wie der englische Raturforscher Martin Duncan berichtet, sterben die Seevögel in den Meeren um Großbritannien zu Tausenden dadurch, daß das Det das Gefieder der Vögel verklebt und sie dadurch dem Tode ausgeliefert werden. An den Küsten werden tote Seevögel aller Art in großer Zahl angeschwemmt, die nur aus diesem Grunde ihr Leben eingebüht werden. * Sein Stecken. Ein Mann hatte eine sehr böse Frau, die ihn sogar oft schlug. Endlich starb sie zu seinem Tröste; aber als ein guter Ehemann, der er immer gewesen war, wollte er ihr doch ein würdiges Denkmal setzen lassen. Er wandte sich wegen der Inschrift an einen bekannten Schriftsteller seines Wohnorts, dem das eheliche Schicksal des Mannes nicht unbekannt war, und dieser empfahl ihm die folgende Grabschrift: „Hier ruht Frau . . . Dies Denkmal widmet ihr der Hinterbliebene Gatte. Sie war sein Stecken und sein Stab." Märkte. Derllner Produttenmartt. Berlin. 3. Febr. Am Produktenmarkt ermattete die Haltung auf die Ermäßigung der Devisenkurse. Doch kam es nicht einem umfangreichen Geschäft weil das Angebot zu hohe Preise forderte. Roggen wurde mehr ji niedrigen Preisen gehandelt. Gerste und Haser und ebenso Mais hatten schleppendes Geschäft Mehl wu b? aus zweiter Hand billiger angeboten als die Mühlen verkaufen. Von Kleie zeigte sich vermehrtes Angebot. Die Stimmung für die anderen Artikel war schwach bei stillem Verkehr. Weizen, märkischen 62 000 bis 61 000 Mk. (schwach), Roggen, märkischen 53 000 bis 54 000 Mark i schwach), Sommergerste, märkische 52 020 bis 53000 Mk. (schwach), Haser, märlischen 43 000 bis 45 000 Mk. (schwach), Mais, La Plata, loco Berlin 61000 bis 62 000 Mk. (still), Weizenmehl (100 Kilo) 180 000 bis 205 000 Mk. (still), Roggenmchl (100 Kilo) 160 000 bis 170 000 Mk. (still), Wrizenlleie 33 000 bis 34 000 Mk. (matter), Roggenkleir 33 000 bis 34 000 Mk. (matter), Raps 90 000bis 100 0)0Mk. (still), Viktortaerbsen 85 000 Berlin, 3. Febr. Am Devisenmarkt war eine Reigung zu Abgaben bemerfbar, und demgemäß stell en sich die Kurse unter Schwankungen bei ruhigem Geschäft etaxrs niedriger. Der Dollar schwankte um 38000. Rach der amtlichen Rotierung befestigte sich die Hallung etwas. Frankfurt a. M., 3. Febr. Bis 3.Mä rz einschliLßlich findet die Wertpapierbörse jeweils Montags, Mittwochs und Freitags statt. An den übrigen Tagen, außer den vorgenannten, ist jeder Handel in Wertpapieren in den Börsenräumen unterlagt Es werden nur Devisen und Roten notiert Frankfurt a. M., 3. Febr. Börsen- stimmungsbild Der Effektenmarkt ist heute für den Verkehr geschlossen. Der Markt der ausländischen Zahlungsmittel stand im Zeichen großer Geschäftsstille. Der Dollar setzte mit 38 500 ein und wurde bann 38 000 bis 37 500, an der Börse 37 500 genannt Die Umsätze von Bureau $u Bureau waren sehr bescheiden. Es werden meist die gestrigen Schluhkurse genannt. Die Spekulation zeigte geringe älnternehmungslust Mvn- tara/ticn lag'n unregelmäßig. Maschinen-, Metallund Autoaktien behauptet. Kassa-Industrieaktien lagen nicht einheitlich. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) musikalische, vr-ec sagen wir besser der melodische Einfall, den Pfitzner mit dem ganzen Temperament seiner kampflustigen Feder gegen Paul Deller verteidigt hat, erfaßt tote bei den Klafst- kern die Grun' stimmung drs Eedich es. Er ist der eigentliche Fun'e b.r G.niali.ät, der innerste Impuls der schö. f.-rischm Betätig-ng, der, wenn er in enget Harmonie M't dem Gericht steht, ein nicht nut der Form, fanden vor allem dem Inhalt nach schon charakteristisch geborenes L ed erzeugt Wie sehr tie suggestive Gewalt der Lyrik Pftyners gerate auf dem melodischen Einfall beruht, er- füfilt man leicht aus der Wirkung- solcher Debtlre, deren Thematik aus Gründen der Inkonsequenz zwischen Einfall und dichterischer Vorlage auf konstruktivem Wege gewonnen wurde. Sie erlichen einen formalen Gus höchster Vollendung, aber blühen'«5 ßeE«i pulsiert nicht in ihnen. I t je. och dir geh imnisvolle innere Ha monie -wischen Wort und Ton vorhanf>e-n, dann e g bt sich eine tra-m- haft innige U-mschl ngung mit t« o eie beS Dichters; so in manche« der Gesänge rach E chrnroi ff, dem wohl kein Komponist nach Schumann so tief erfühlt hat tote Pfitzner. Wie berückend und phantastisch wirkt doch immer romantischer Mondschringesang der Lotung". „Hörst bi nicht die Bäume rauschend Pfitzner malt nicht die Worte EiHendorsfs aus, er illustriert nicht er gleitet im Gegenteil mit einer sorglos und inbetummert er scheuenden Absicht- 4015015 37406»25 37593,75 ---- ----- 53 65 M dm die Runzeln! Fahle, schlaffe, welle, graue Laut toirb belebt uub oe<|üngt durch wohltuend« Frottage mit Aor-Leesand-Manbelklele. Regelmäßiger Gebrauch von Aok - Seesanb - Dianbelkleie mackl die Laut schnell und sicher blumcn- »art, rosig und jug nbsrlsch. — Aok - S e e- sand- Manbeikleie ist überall zu haben. DelleidStelegramm uns überwies ihm zur Unter» füftung ber betroffenen FmnUien zwei Millionen Mark. Berlin, 3. Febr. Rach einpr Blättermel- bung aus Halle d rang im Zuge von USIar nach Roroheirn ein Mann über die Trittbretter der Wagen in ein Abteil zweiter Klasse, betäubte die dort sitzende Dame mil Flüssigkeit und C aubte ihr einen in Platin gefaßten; Brillanten und 10000 Mk. bares Geld. Der Räuber sprang sodann aus dem fahrenden Zuge und enttarn. lieblett über die charakteristischsten, zur Ton- malerei geradezu verführenden Windungen des Gedichtes hinweg. Ganz im Gegensatz etwa zu Hugo Wolf, der vielfach in der Einleitung schon das charakteristischr Motiv bringt, das dann weiter und weiter ausgebuut, oft überzmgender die poetische Grundstimmung trifft als die Melodie, welche darüber schwebt, süßt Pfitzner das eigentliche Wesen des Gedichtes, seine Seele nicht durch sekundäre aceessorische MittÄ m Tönen zu fassen, sondern durch die eigenste melodisch: Sprache der Musil. Er ist als Lyriker vollkommen absoluter Musiker und rückt die Stimmung des Gedichtes in eine unendliche Perspektive, die des Illusionsmotivs und jeglicher Plastik entraten kann. Wie ist doch die Phantastik des Eichrnborffschen Gedichtes in dieser Erfühlung gesteigert, die dann so wunderbare Eingebungen erzeugt wie diese wiegende Gesangs- melovie, die in ihrer Rhythmik an Schwindsche Grisierreigen gemahnen kann. Auf diesem Wege gelangt Pfitzner zu einer Individualisierung des einzelnen LiedeZ und einem so unerhörten, beglückenden Reichtum der Ausdrucksform, daß sich unter seinen Liedern die gegensätzlichsten Gebilde nebeneinander finden: Sichendorffs traumhafte Phantastik, der dithyrambische Schwung von Goe» ches Mallis), die ergreifende Seelen not von Mürikes ,Verlassenem Mägdelein" neben dem hoffnungslos schwermütigen Lied .An die Mark" (von Ilse von Stach der Dichterin des Ehrist- elflein) mit seiner eigentümlichen Kontrapunktik, die den Schmerz so erschütternd gestaltet. Frau Margarethe Heyne-Franke setzte die ganze Wärme und Größe ihrer Persönlichkeit für Pfihners Lieder ein. Ihre außerordentliche Gefangskultur, ihre von tiefem Erleben getragene Art des Vortrags, die zu suggesiver Wiriung sich steigern kann, di? pvah wolle Größe ihres Organs, das nur hier und da in der Tiefe feine ®rennen verrät und nur gelegentlich einmal von einer leichten Wolke verdeckt schien, verhalf diesen und bekannten Liebem von Hugo Wolf und Richard Strauß zu gewaltigem Erfolg. Professor Trautmann am Klavier schuf Wurcher der klanglichen Charakterisierung. Sein warmer, blühender Anschlag, seine unfehlbar sichere, fein abwiegende Rhhthmisierung, vor allem aber seine universale musikalische Potenz gestalteten Gebilde höchster pianistischer Vollendung, die mich immer wieder an jene unvergeßliche Stunde in Leipzig erinnerte, in der Pfitzner selbst als Begleiter seiner Lieder am Flügel saß. Für den lebhaften begeisterten Beifall dankten die Künsller durch die Zugabe von Dfihners reiz nder Rokokos ene.Sonst" (Eichendorfs), jenem harmlosen musikalischen Scherz des Meisters, den übereifrige Jünger als Geniestück zu verherrlichen, böswillige Äritifer als Erzeugnis einer schwachen Stunde zu branbmarien sich bemüb*en. Dr. Sk R. stunden. Damit bilden diese beiden Grvßwaster- fraft-ilntemebmungen die Hauptpfeiler für txe Elektrisierung nichtiger bayerischer Bahnstrecken .Dayernwerk", das die Wasserkraft- ... durch sein 875 Km. langes 100 000 Voll-Reh über das ganze Land verteilen, und auch den Rachbarländern zuführen wird. Da das .Walcheirtoerf und das ^Dayemweri" bereits zu 75 Prozent fertiggestellt sind und noch in biefem Jahre in Betrieb gehen, wird diese allgemeine Landes-Elettrift ätsversorgung bis Ende 1923 beginnen. Die Großkraftanlage der »Mittleren Isar", jetzt schon zu 60 Prozent fertig, wird 1924 mit ihrer Stromerzeugung hinzutreten. Heute schon kann der Absatz der erzeugten Energiemengen zu einem entsprechenden Preis als geiichert gelten. Die neue Anleihe ist vom festen zum gleitenden Zinsfuß übergegangen, um den Zeichner an der Entwicklung des Geldwertes zu beteiligen. Dies geschieht durch Anlehnung an den Reichsbankdiskont; die Verzinsung erfolgt zum je- welligen Reichsbankdiskontsah abzüglich 2 Prozent, jedoch mit höchstens 15 und mindestens 7 Prozent. Zur Zeit beträgt die Verzinsung also 10 Prozent. (In einem Teil der Auslage toiederholt.) Französischer Kohlenraub. Dortmund 3. Febr. (WTD.) Auf der Zeche Minister Achenbach in Drambauer stießen die Franzosen mit Gewalt das Zechentor ein und entluden einen mit Kohlen belaßenen Eisenbahnwagen, weil ihnen fteiwillig keine Kohlen geliefert wurden. Die Bevölkerung von Brambauer ist durch dieses Vorgehen aufs äußerste erregt. Französische Studienkommissionen für die beschien Gebiete. Paris, 3. Febr. (WTD.) Es sind zwei weitere Missionen bestimmt worden, um im Ruhrgebiet Studien aufzunehmen. Der Direktor der Eisenbahnen im Ministerium für auswärtige Angelegenhftten d u C a st l e hat stch nach Düsseldorf und Essen begeben, um die Frage za studieren, wie man in Gemeinschaft mit General Pahvt Maßnahmen ergreifen könnte, um in dauer-nder Weise die Transportfrage im Rheinland und im Ruhrgebiet zu organisieren uni) progressiv zu entwickeln. Der Genevalinspek- teur für Dinnenschiffahrt Di da l wird sich in den nächsten Tagen in einer Mission ebenfalls nach dem besetzten Gebiet begeben, um die Frage der Wasserwege zu studieren. Die englisch-französischen Differenzen auf der Lausanner Konferenz. Paris, 3. Febr. (WTD.) Rach einer »Ma- tin"-Meldung aus London 'hat gestern P o i n - cave im Foreign Office dagegen protestiert, daß aus dem Inhalt seiner am Mittwoch dem englischen Botschafter Lord Grewe überreichten Rote einige Stellen veröffentlicht worden sind. Der französische Geschäftsträger habe gestern im Foreign Office er- klärt, die französische Regierung lehne jede Verantwortung hinsichtlich der Folgen ab, die die begangene Indiskretion nach sich ziehen könnte.. Es 'hantelt sich bekanntlich um die Rote, deren Absendung das „Journal des Debats" mitgeteilt hat, in der Poincarö juristisch zu begrünten sucht, Frankreich 'habe trotz des Abkommens der Alliierten vom Monat September 1914 das Recht, einen Sonderfrieden mit der Türkei ab- zuschliesteir. Pari«, 3. gebt. (WTD.) Das „3ournaT berichtet, die Ankündigungen, die man gestern In Paris über die Entwicklung in Lausanne erfüllten habe, seien günstig. Man habe sogar gestern behauptet die Türken seien geneigt, den Schiedsspruch des Völkerbundes in der Mos- f ulf rage anzurufen. Ei» französisches Gelbbuch über die Washingtoner Verhandlungen. Paris, 3. Febr. (WTB.) Das Ministerium hat ein Gelbbuch herauSgegeben mit allen Dokumenten über die Washingtoner Abrüstungskonferenz. Rußland und Japan. London, 2. Febr. (Wolff.) Die „£t- meß“ berichtet aus Tokio über die Begrüßung, die dort dem Sowjetgesandten in China, Joffe, zuteil wurde, daß der Empfang Joffes dem eines Staatsgastes glich. Der Sekretär Joffes erklärte, nach seiner Erholungskur werde Joffe an die japanische Regierung herantreten, da für die finanzielle Rettung Rußlands eine Vereinbarung mit Japan notwendig sei. Dem englischen Berichterstatter zufolge herrscht in Tokio der Eindruck, dah, während amtlich' nichts unternommen würde, das Ergebnis des Besuches Joffes ein wirtschaftliches Aebereinkom- men sein werde oder daß wenigstens eine Vereinbarung für eine dritte Konferenz getroffen werde, aus dem Bemühen heraus, den Mißerfolg von Dairen und Tschangrschun wieder gutzumachem i* Wen Stellen droht eine Lleberschwemmuna Straßen und ter Bahndämme. )( Ortenberg. 3 Febr. Die letzten Tage stauten viele benachbarte Gemeinten im Zeichen - .^«gd Versteigerung. Die Gemeinte- iagd in Selters kam auf etwa 1000 000 Mk. öle von Dieichenbach auf 3000000 Mk d e Vckarl s b o r n e r auf 1 300 000 MI. einschließlich 3agbfteuer für bic Zagd in Ortenberg a>ur» 5en 502 000 Mk. geboten, die Versteigerung je- -doch vvm Stadtvorstand nicht genehmigt. ° Kreis Friedberg. • Triedberg, 3. Febr. Zur möglichst ausgedeHnten Sicherstel lu ng der dringendsten Gasversorgung hat die Bürgermeisterei einige vorbeugende Sparmaßnahmen angevrdnet. Die Tercoendung der Gas- bateöfen und ter Gasheizung wurden mit sofortiger Wirksamkeit verboten. Weitere Sparmaß- nähmen sollen, wenn nötig, noch angeordnet werden. Die Verwaltung erwartet von der Einsicht der Bürgerschaft, daß sie den durch die Rot der Zeit veranlaßten Maßnahmen keine Schwierigkeiten bereitet. * Friedberg, 3. Febr. Don den ober- hessischen Ortsgruppen des Hessischen Bauernbundes wurden für die Rubr ° Hilfe weiter gespendet: Bönstadt: 8500 Mk 33 Ztr. Frucht, Okarben: 47 660 Mk.: Ober- Eschbach: 330 Ztr. Kartoffeln: Ettingshausen: 39,5 Ztr. Kartoffeln. 13,3 Ztr. Frucht' Allendorf (Lahn): 4500 Mk., 30 Ztr. Kartoffeln, 11 Ztr. Frucht. Rodheim v. d. SS - 286 770 Mk.. 34 Ztr. Kartoffeln, 95 Ztr. Frucht 4 3tr. Mehl. Gesang verein .Eintracht".Rodheim d. b. H.: 20 000 Mk. B ü d e s h e i m: 46 700 Mk 30 Ztr. Frucht, 3 Ztr. Mehl. Erainfeld: 28 750 Mk., 85,85 Ztr. Kartoffeln, 5.35 Ztr. Frucht. Kirschgarten: 21/? Ztr. Frucht. Weckes- heim: 32500 Mk., 109’/3 Ztr. Kartoffeln, 10,50 fttr. Frucht. Dorheim: 567 120 Mk.. 1 Waggon Kartoffeln. E f f o 1 d e r b a ch: 56850 Mk., 63 Ztr. Kartoffeln, 13 Ztr. Frucht. Reichelsheim (Wetterau): 63 003 Mk., 25 Ztr. Frucht. Leusel: 170 000 Mk. Starkenburg und Rheinhessen. * M a i n z, 3. Febr. Nachdem die Besat- «tngsbehörde das Lustbarkeitsverbot des hessischen Innenministeriums für das besetzte Rheinhessen für ungültig erklärt hat, richteten die Stadtverwaltung Mainz und der L a n d e S k o m m i s s a r für das besetzte hessische Gebiet, Dr. A s i n g e r, einen Aufruf an die Bevölkerung mit der Ditte, freiwillig auch ohne polizeiliche Maßnahme auf Tanzlustbarkeiten und Deranst-altungen karuevalistischer Art zu v e r - zichten. Hessen-Nassau. fpd. F r a n k f u r t a. M., 4. Febr. Im Januar wurden von der Kriminalpolizei 768 Personen verhaftet, darunter 62 steckbrieflich Gesuchte. Insgesamt wurde die Kriminalpolizei 2815mal in Anspruch genommen, und zwar u.a. wegen Diebstahls 426mal, Einbruchs SOOmal, kleineren Eigentumsvergehens 853- mal, Dettügerei 157mal, Unterschlagung 132- mal, Sittlichkeitsvergehens 84mal, Wuchers 224mal, Schleichhandels 294mal, Nahrungsmittelfälschung 38mal. Der Mvnctt Januar brachte 7 Selbstmorde. fpd. Fronkfurta. M., 4. Febr. Der Volks- Verruf gegen alles, was mit Frankreich und Delgien im Zusammenhang steht, macht auch hier rasche Fortschritte. Infolge ter Demonstrationen gegen das Carlton-Hotel, wo eine französische Kommission seit mehreren Iah- ren wohnte, verwehren jetzt alle hiesigen Gasthäuser französischen und belgischen Staatsangehörigen den Zutritt und haben dies durch entsprechende große, weithinleuchtente Plakate an den Eingängen kenntlich gemacht. Auch in den Geschäftshäusern findet man in zunehmendem Muße entsprechende Hinweise, daß an Franzosen und '' Belgier Waren nicht abgegeben werten. Der Frankfurter Weinhändlerverein beschloß, künftig leine französischen Weine und Spirituosen mehr zu Verläufen. In den Restaurants wird an Franzosen und Belgier kein Essen mehr verabfolgt. In- svlgetessen haben die zahlreichen Zivllfranzvsen, Lie sich bisher m Frankfurt auf hielten, die S'adt größtenteils verlassen und sind nach ihrer Heimat zurückgekehrt. — Das Carlton-Hotel ist jetzt allabendlich, um die Wiederholung der Vorgänge Dom letzten Donnerstag zu vermeiden, von starken Polizeistreifen bewacht. 186013,75 186968,25 178552,5) 179447.50 - - ------- ------- 2889,50 Im Hause sei stets Lacto- EL Lacto-Eipulvcr enthilt Eidotter und Einriß. Verwrndei Sie es zu Mehlspeisen, Suppen, Klößen, Kuchen, Kran Iren kost usw ! Bei den teuren Eierprersen sparen Sie dadurch nicht nur, sondern Sie erhöhen auch wesentlich den Nlhrwert der Speisen. 0woIi■- Eiweinpulver gibt festen Eierschnee. Lactowerk Aki.o« , Horchheim b Worms. Holzversteigerung. Lu» Distrikt Auerbera der Försterei Eichelsachsen werden versteigert. Montag, den 12. Februar Scheiter: Bache l.AL 262 Nm. Änüppel: Nm.: Buche 193, Hainbuche 3,6. Mittwoch, den 14. Februar Stamme: Buche: 3. fit 2 SL - 2.39 Fstm., 4 AL 1 St. = 0,55 Fstm., Fichte 4 AL 6 SL =x 6,09 Fstm,' 5a. 18 St. = 8,38 Fstm., Sb. 109 SL = 22,46 Fstm. Derbftangen: Fichte: 1. AL 19 SL — IM Fstm., 2. AL 3 SL - 0,24 Fstm. Nutzscheiter: Airschbaum: 2 Nm Anäppel: Nm.: Feldahorn 4, Eiche 1333, Linde 1, Alpe 1, Fichte 20,1. KnLppelreistg: Nm. Buche 6, Fichte 6. Netflq: Nm : Buche 554, Eiche 178, Fichte 62. Stödie: Nm: Buche 84,2, Eiche 36, Fichte 17,7. Zusammenkunft an beiden lagen norm. 10.30 Uhr auf der Arehftrafje Eichelsachsen - Lichelsdorf bet der Lbtriedrfläche. Das Hol; fitzt in bester Abfuhrlage an der Areisstrahe Lichelsachsen - Lichelsdorf, 3 km vom Bahnhof Lichelsdorf. Da die AbtrtebsflLche zu Sieblungs- zwecken verwandt werden soll, mutz die Abfuhr des Holzes bis 1. April 1923 beendet sein. 9Mhere Auskunft erteilen die unter, zeichnete Stelle und FSrsterafp. Strauch, «chelsachsen 920D Schotten, den 3. Februar 1923. Hessische Oberförster ei Sch"tten. iiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiMiiHiiiiininiiiiiüiiiiuiuiiiiiiii Gderhesj. Geschichtsverein Tonuerctaa. 8. Februar.8'. Ubr abds. «roher Hdrf al des BvplikaL dnhltutO tEtng. Lk-oban ,r.> Unto.-Broi Dr. Rlate: „Ste entraifflQDQ öenlfDer 5täöte“ ein Hinblick auf ihre aeoaravhisch« Vage imu Vicbibllbcrnu **v Eintritt für Mimlteber u. WeuelntreL frei; fgnlt 10 Mk.. ’2iubenien und schiller 5 Mk. 1111110111111111111111111101111111111111111111111011111111101111111011 Bullenverkauf. Die Gemeinde Steinbach bei Vieh en beabsichtigt einen fetten Dullen zu verkaufen Angebote können pro Zentner Lebendgewicht bis zum Mittwoch, dem 7. bi. MtS., nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Dürgermeifterei eingereicht werden, woselbst die Bedingungen ein- gesehen werden können. 861D Steinbach, am 1. Februar 1923. Bürgermeisterei. Ar am er. Eberverkaus. Der abgängige Gemeindezuchteber soll auf fchristlicheS Angebot verkauft werden Angebote per Ztr Lebendgewicht sind bis zum 9. d. M.. nachmittag- 1' , Ühr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. 918D Leihgestern, am 3. Februar 1923. Bürgermeisterei. Cafe „Ernst Ludwig“ Mittwoch, den 7. Februar, 8 Uhr abends Großer Konzert- u.Vortragsabend zum Besten der Ruhrhilfe An Mitvirkenden haben sich frei zur Verfügung gestellt: Kitty Franke, Karla Keller, Heinz Bechstein, Hanz Frommann,Georg Heding,Richard Hell- bom u. Paul Mehnertvom Stadttheater Gießen. Skllstlörotzt-Wlllrstzell f. ieöe Heitstelle nach Most, an jedermann. Katalog frei llssi- ■Ibelfibr. 8ekl L Tb. Vermietungen | LckiöneS groneS möbi. Zimnn*r zu vermieten 0788 (^rednerstraste H. 1-2 möbl. Zimmer in bcf|. Htiofk sucht Oörrfllt. filelntjuns. tiiiflcb. an I. Dali. Zns.Rstt. 15. 07** ------ , TJ-. [Stellenangebote Wegen Berheirai. des ieyiaen tüdjtigrs fflibditn gefucht. 9071) Wasttorttraste 12. ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Einladung zur Zeichnung auf die Schuldverschreibungen der Aktiengesellschaften walchenjeewerk, Mittlere 3far und vayernwert (Walchenseeanleihe) zum jewelligen Reichsbankdiskonlsatz abzüglich 2 Prozent sonach zurzeit mit 10 Prozent jedoch mit höchstens 15 Prozent und mindestens 7 Prozent verzinslich, mündelsicher, vom Jahre 1928 ab zum Nennwert rückzahlbar, sichergestellt durch den jetzigen und künftigen Besitz der drei obigen Gesell« fd)offen, unter deren samtverbindlicher Haftung und durch die Bürgschaft des mit seinem Gesamtoermögen für Kapital und Zinsen haftenden Staates Bayern, wobei die früheren Anleihen der drei Gesellschaften hinsichtlich ihrer Sicherstellung keinerlei Borzug gegenüber der gegenwärtigen Anleihe geniehen. 100 Prozent unter Verrechnung von 10 Prozent Otüdfehtfen. Sendungs- und Versicherungsspesen gehen zu Lasten des Zeichners Di. 3d$nung findet in der Zeit vom «. bis 20. Februar 1923 statt. Die Zurechnung der gezeichneten Beträge kann ab 6. Februar 1923 erfolgen. Bezahlte Beträge gelten als voll zugeteitt. * * Di« Stücke werden mit möglichster Beschleunigung fettiggestellt. München, tm Februar 1923. Bayerische Staatsbank. Der bayerische Staat hat sofort nach Beendigung des Krieges den schon lange geplanten Ausbau feiner wettvollen Wasser- fräfte in Angriff genommen Inzwischen hat der Aohlenmangel, den die Zwangslieferungen an die Entente für den kohlenarmen und verkehrsungünstig gelegenen Süden besonders fühlbar gemacht hatten, die hohe vaterländische Bedeutung deS bayerischen WasserkrastauSdaues bewtcsen. Zunächst wurden das „Walchenseewerk" und die „Mittlere Isar" begonnen, deren Rräfte durch das „Bayernwerk" weitergeleitet, überall im Land« verteilt und, soweit ein Ueberschuh besteht, auch an die Nachbarländer abgegeben werden. Don den Gesamtanlagen der drei Werke ierster Ausbau) sind 65° , bereits fertig gestellt. Wenn nicht höhere Gewalt ei «tritt, ist bestimmt damit zu rechnen, das, Walchenseewerk und Bayernwerk gegen Ende des Fahre« 1923 in Betrieb kommen und erhebliche Einnahmen bringen werden. Die Mittler« 3far wird nach Lage deS LaufottschritteS im Laufe des ZahreS 1924 betriebsfettig fein. Das Grundkapital der Gefellschaften betrögt insgesamt 2 Milliarden Mark. Die bayerische 6laal Bezirksvertreter gesucht. Offerten an Gen. Vertreter E. Sachse Weilburg. Junges 925c Bürschchen f. Geschäft foion aeL Marklptay XI. ielepbou 942. Haushälterin geincht. riin allein- itebrnb, Wer ,V u» lebensfroh Bei Zuneigung ve>ra» nicht altegefchiosten.Schr. Än.irboie um. k9kD an. den Gieh. Anz. Vertreter bet Fr«feuren unb rro.niten gut ein» geführt, aefudi«. CfL unier H. I1T1 Ann.» ikroed T. Frenz. Wiesvaben. |9l2ni ftldhi für Vebenfniitteb a Trogrnbnnblung für nach Litern ober früher aeiuch. tok Georg iDanenfels _ Sletzkll. Luche Aiim 15. Febr. oo. « März f. kleinen San»d (2frro. i erl' zuverlässiges 11> Litten. Fs iichM'iichine, Ziiichcugrichirre au i-erfnuien BranöfloHt 7 o. Tiibre ( Dn Intrigenspiel In 5 Akten. Wehere Hauptrollen: Mstrick Xelilk, Will. Dia leiem. Ferner „Er“, Harold Lloyd der Welt bester LusUpirhlar- steiler In dem 2akiliren Lustsp cl Erauf dem Rummelplatz In Vorbereliong: DerbrennendeAcker flcbraudiiealtf gröle Mauserpistolen Istal. 7.63 Hilf voIa- liiltcrnl ohne solche» t foioi ihr Wadi nabmr Aufc ibuna ohne An- ftaac lesobreteaeii 3' cm la.. IMchiissta. von oben au laden, Stempel: ri4a8enfa» brlf Mniifer. Cbern» borf am Neckar, ril- fier IteH "> ÄHe an» deren Vitiolen. auch Manier U mm. BI fier 500 m, werden nlrht aekaut'. "std Wasteubaubluna Ander* * Bock Rdn gflberg "Vr. 5. Verschiedenes! Aus dir am §oms« tag fnr Mittwoch Vtrofirnilidiie Versteigerung Der wo weihdinder- rocrfjcugt wird biiinraurfen. Junker, ffirridii^oolhirber. 3iu»rid)t<1rrid)C (rro. i lotf ir. S s"'h Ftr nibatrhalterl" Tau'che en. 1 Ztr. ante <#ethe aeq-n .‘Nonnen. Wieirck. OCX* flllctfiraiie 13. Stadttheater Tienetfln. 6. Febr. 16.DifflS!O8-16.-Br1t Brtöeriein lein, hierauf Die lüttiiikSittlttiiee Hili T.tfnnf fiCftfl",!!.