m. i28 Grschrinl täglich, trauer Sonn- und ^feiertags, mitbcrSamstagsbeilagr DietzenerFamillenb lütter Monatllchevezvarpreise *500 Mark und 250TRar& Trügerlohn,durch dieDost 4750Mark,auchbeiRtcht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - FernspreH. Anschlüsse: für dieSchrist. ktiung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger ftfefttn. Postscheckkonto: Jrtanljurt a. HL 11686. 1Z3. Jahrgang Montag. 4- )mli 1925 Annahme dor Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit, preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Brette örtL 120 Mk.. auswärts 150MK.;fürReklame- Anzeigen von 70 mm Brette 600 MK.BeiPlatz- Vorschrift 20'/.Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen. GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Vrvck »vd Verlag: BrfflflW UniverfitSls-Vuch- und Ztelndruckerei R. Lange in Glehen. Zchriftleltung und Geschäftsstelle: Schulftratze 1- London, 2. Juni. (Wolff.) Lord Robert Cecil erklärte in einer Versammlung des Verbandes der englisch sprechenden Lander über seine Eindrücke bei seinem letzten Ve- such in den Vereinigten Staaten, Amerika zweifle daran, daß die europäischen Staaten wirklich beabsichtigten, den Frieden zu wahren. Cecil drückte die Hoffnung aus, datz, bevor es Unterstreichung. werden sollten. Eine amerikanisch-französische DenKmaisfeier. müsse. __________ Eine Konferenz in Brüssel. Paris, 3. 3unt. (Wolff.) Wie Havas mit- teilt, wird P oincar6 am Mittwoch vormittag in-Drgieitang tas-Fr-anzminist«^ d^^o-stsh - r i e und des Munsters für öffentliche Arbeiten Le Trocquer zu Besprechungen mit den belgischen Ministern nach Druffel reisen. Gr werde Donnerstag vormittag wieder in Paris cüitreffen Mich den Morgen blättern reist auch der Direktor am Quai d'Orsay, Perretti de la Rocca, mit Rach dem Brüsseler Korrespondenten des „Echo de Paris" werden außer General De- gouttc und dem franz. Oberkommissar in den Rheinlanden Tirard auch der belgische Ober» kommissar Rolli n-Iacquemhns und der belgische Generalstabschef General Mag linse an den Verhandlungen teilnehmen. Anatole France verurteilt die Ruhr- besetrmrg. Paris, 3. Juni. (WTB.) Bei der heutigen Einweihung des Denkmals für den ermordeten Faures in Parmux ergriff A n a - tvle France das Wort. Er verurteilte die Ruhrbesetzung und erklärte, er sei überzeugt davon, daß eine feste und friedliche Aktion ebenso wirkungsvoll gewesen wäre und daß im übrigen die Wiederaufn-ähme der Geschäfte mit einem benachbarten Volke dem französischen Volke in sicherer Form Wohlstand bereitet haben würde. Namens der belgischen Sozialisten sprach Vandervelde, der auch den Gruß der sozialistischen Internationale überbrachte. Hölleiu wird in Haft behalten. Paris, 3. Juni. (Wolff.) Wie die Morgenblatter berichten, entschloß sich die französische Regierung, den deutschen Kommunisten Höllcin provisorisch in Haft zu behalten, um Repressalien für die angeblich willkürliche Verhaftung von Franzosen in Deutschland zu üben. Die Gewalttaten Im Welten. Aktive Politik Baldwins? London, 3. 3unt (Wolff.) Der „dwlorna- tische Berichterstatter des .Observer schreibt, die kommende Woche werde den Beginn des er n- st e st en und verheißungsvollsten Der- fuchs sehen, der je gemacht wurde, um das furchtbare Durcheinander der Reparationen, der interalliierten Schulden, der Ruhrfrage, der fran- zösischen Sicherheit und ähnlicher verwandter Pro- vleme beiseite zu raumen Die britische Regte' rung nehme auf die persönliche Initiati^ Baldwins hin eine entschlossene Haltung ein. Wahrend der letzten Woche habe Baldwin, der dw Reparativnsf rage und die Frage der Beziehungen Englands zu . Frankreich in den Vordergrund feiner Politik gestellt habe, die französische öffentlich: Meinung aller, S^tt° tierungen erforscht als Einleitung zur Politik des I britischen Reiches. Ciue wichtige Erklärung. Paris. 4. Juni. (WTB.) Der englische Mi- nisterpräsident Stanley Baldwin hat„«Em Vertreter des »Petit Parisien hinsichtlich der französisch-britischen Beziehungen eine wichtige Erklärung abgegeben, die wie folgt lautet: Sie werden leicht versteh^, daß tch niä)t schon heute erklären kann, welche Losung man nach meiner Ansicht für die Probleme finden kann über die sich Frankreich und England verständigen müssen. Ich hoffe demnächst Gelegenheit zu finden, mich darüber mit meinen französischen Kollegen zu unterhalten. Iitzwischm möchte ich die Aufmerksamkeit auf zwei Punkte lenken: 1 Ich habe das vertrauensvolle Gefühl, so schwierig auch das Reparationsproblem fern mag. oder irgend eines der Probleme, die mit : bei- Ruhrbesetzung verbunden sind, daß- es doch keines gibt, über das England und Frankreich nicht einen Anknüpfungspunkt entdecken könnten, um in eine Verhandlung darüber ein- zutreten; 2. ich möchte, daß das franzosiscye Publikum wisse, daß wir in England die Bedeutung des Problems der Sicherungen für Frankreich und Belgien begriffen und daß wir den lebhaften Wunsch haben, behilflich zu fein, um eine Regelung auf die Deine zu bringen, die für die Zukunst die A u f r e ch t e r h a l t u n g des europäischen Friedens garantiert. Persönlich bin ich zu glauben geneigt, daß nur wenige Punkte zu regeln unmöglich Und, wenn man einen klaren '-Begriff von den ®d?toietigteiten und den Willen hat, ste zu lösen. Ich habe das Glück gehabt, im letzten Winter die delikate Frage der englisch-amerikanischen Schulden zu regeln. Unter tar Bedingung, daß auch im gleichen Geiste die augenblickliche Schuldenfrage Europas angeschnitten wird, ist nicht einzusehen, warum wir nicht dazu kommen sollten, auch sie zu regehr Auf alle Fälle können Sie damit rechnen, daß ich mit aller En tschiedenhei t arbeiten werde Vielleicht werden wir anfänglich einen vorübergehenden M iße rf o I g erfahren, aber ich habe die Gewißheit, daß schließlich der Erfolg unsere Bemühungen krönen wird. Weitere Stimmen ans England. Kaiserslautern. 4. Juni. (WTB.) We< gen einer Meldung über Unfälle auf den militarisierten Strecken in der Pfalz find w Kaisers- lautem die beiden verantwortlichen Geschäftsführer der „Pfälzer PES teigner, uni der „Pfälzischen Volkszeitung , Dr. Rohr, am Scnntag nachmittag verhaftet worden Düsseldorf, 2. Iuni. (Wolff.) Zur Ge° schästsräumung des „Düsseldorfer blatted“ wird mitgeteilt: Vor etwa acht -^a- gen erschien ein Vertreter des Pariser „Ioarlial Officid“ bei der Geschästsleitung dorser Tageblattes" und fragte d.e Gefcha.tsloi- tunq, ob sie bereit sei, eine Zeitung für die f r an - zös ische Regierun g zu drucken. Es hani)!e sich um eine Tageszeitung, die nachts gedruckt werden und morgens m einer Auflage von 50 0C0 Stück in deutscher Sprache, zunächsc vierseitig mit Bildern, erscheinen solle. Die Geschästsleitung lehnte dieses Ansinnen ab. Daran; erschienen am 1. Juni nachmittags vier französische Offiziere mit einer Wache und beschlagnahmten die Druckerei mit der Bemerkung, da dir Geschäftsleilung den Druck der von der französischrn Regierung befah- lenen Zeitung verweigere, werde die Desahungs- behörde den Druck jetzt selbst in die Hand nehmen; alle Angestellten und Arbeiter hat- tendasHaus so f ort zu verlassen. Dw ! Geschöf tslertung mußte die Schlussel abgeben wrd eine Wache wurde in das Haus gelegt. Dem Erscheinen des „Tageblattes" fallen keine Schwierigkeiten gemacht werden; es soll seinen Druck außerhalb des Hauses bewerkstelligen können. Da bereits eine Reihe von Druckereien beschlagnahmt ist. stehen diesem Druck selbstverständlich äußerste Schwierigkeiten entgegen. Die Setzer und Drucker des „Tageblattes" sind gefragt worden, ob sie für die Franzosen Weiterarbeiten wollten Sie lehnten dies ab und erklärten, daß. ihre De- triebsversammlung die Antwort geben werde. Die Geschästsleitung wurde auf den 2. 3-ini vormittags zur Bestandaufnahme bestellt. 'Diese Bestandaufnahme, die bei dem umfangreichen Betrieb mehrere Tage in Anspruch nehmen wurde soll in wenigen Stunden erledigt sein, da da Franzosen angeblich sofort mit dem Druck ihres I Organs beginnen wollen. In der Bevölkerung, namentlich aber in der Zentrums Partei, deren Organ das „Düsseldorfer Tageblatt" ist. herrsch' große Erregung über diese ungeheuerliche 15er* men sei. Frankreich und das Washingtoner Abkommen. Paris, 2. Suhl (Wolff.) Der Berichterstatter der zuständigen Kammer-Kommission für die Washingtoner Abrüstungs- verträge, Abgeordneter Guernier, Hai gestern einem 'Vertreter der „Chicago Tribüne" erklärt, daß das französische Parlament die Verträge ratifizieren werde, ohne, wie ursprünglich vorgesehen, Vorbehalte zu machen. Frankreich werde sich jedoch durch die in Washington vereinbarten Verhältnis-- zisfern für die Stärke der verschiedenen Flotten nicht über das Hahrl936 hinaus oebunden erachten und zur Bedingung machen, daß jede Ausdehnung der Verträge zu einer Revision der Ziffern und zu einer Erhöhung des französischen Tonnage-Anteils führen Paris 4. Juni. (WTB.) Lvucheur hielt gestern in Mau beuge auf dem Kongreß der republikanische Vereinigung des C&Cotrti von Avesnes eine Rede, in der er sich mit der Außenpolitik Frankreichs beschäftigte. Er ist davon überzeugt, tatz Trotz der Sabowg«lkte der Deutschen Frankreich ehi-envvll aus der Ruhraffäre hervorgehen und Rutzen daraus ziehen werde Frankreich werde bald das Ruhrgebiet verlassen, da Deutsch- sand durch die Desehung sehr geschädigt sei. Er werde die Regierung nicht diskreditieren was er aber wünsche, sei .daß man <;a mit den Alliierten verständige. Er habe den Eindruck, daß die Alliierten zu orcßcn Opfern bereit seien, vorausgesetzt, datz man französischu'seits sich nicht zu intransigent leige. Die erste Frage, die zu regeln sei, Jet die gen zu erfüllen. D:e Verrinigtcn Staaten wurden es auch nicht begriffen haben, we m Frankreich die Bevölkerung der verwüsteter Gebiete im Elend lassen würde, ohne von Deutschland, des'en sämtliche Städte vollkommen i taft sind, die Er>ü>lung der e.n gegebnen Verpflichtung n zu verlangen. Paris, 3. Juni. (WTB) Rach der Senf- mailsenthültung in Chaumont sand ein Festmahl statt, in dessen Verlauf der Präsident der Republik, Millerand, eine Rede hielt Wenn Frankreich im Ruhrgebiet stehe, erklärte er, so sei es nur die Illoyalität Deutschlands, die es dorthin gebracht habe. Es beiße bewußt die Absichten und das Vorgehen Frankreichs entstellen, wenn man die Ruhraklion auf Erobe-uigs- und Rachegelüste zurückführe. Die Wahrheit sei einfach, Frankreich wolle, daß der Besiegte, nachdem er den Är eg entfesselt, feine Veroflichtunqen erfülle und feine Verbrechen (?) wieder gutmache. Frankreich fei entschlossen und werde , nicht weichen, weil es sich auf die Gerechtigkeit f?) stütze. Die französische Republik hege im Zähre 1923 ebenforoenig militaristische oder annexio- nistische Pläne wie im Jahre 1914 und wie von 1871 bis 1914. Die Geschichte werd: ihr bie Anerkennung nicht versagen, daß ihre Außenpolitik sich unaufhörlich von derselben Idee leiten lasse: Köln, 2. Juni. (Wrlsftt Die O st e r f e l d e r Stadtverwaltung erhielt am Dienstag ein Schreiben der Drsahungsbehörde zur Liebermittelung an Direktor Kal troff von der Gute Hoff- nungshütte. In dem Schreiben wird, nach der „Kölnischen Zeitung", die Forderung auf 100 Millionen Mark, die der Stadt Osterfeld als Strafe für die tn der Rächt vom 12. Mai in ihrem Stadtgebiet erfolgten Drückenspiengung auferlegt wurden, wiederholt und die Festnahme des Direktors Ka l t h o f f und des Beigeordneten Lüdeborgals Geiseln mitgeteilt. Kalthoff, dem feine Verhaftung mitgeteilt werden sollte, ist auf Reisen und formte daher nicht verhaftet werden. Beigeordneter 2übeborg befindet sich schon feit einiger Zeit in Hast. K ö ln, 2. Juni. (Wolff.) Heute morgen trafen mittels Sondcrzuges der Rheinuferbahn die Familien von achtzig ausgewiesenen Eisenbahnern aus Bonn und Umgegenb hier ein. Die Männer waren schon vor mehreren Tagen ausgetaiesen worden. Di? von Haus und Hof Vertriebenen konnten nur ganz wenig Gepäck mitnehmen. Auffallend war die große Zahl Hei- ner Kinder bis zum Säugling, die von den bekümmerten Müttern mitgeführt wurden. Heute abend trifft ein neuer Transport von über fünfhundert vertriebenen Eisenbahnern mit Sonderdampfer in Köln ein; auch bei diesen befinden sich wert über hundert Kinder. erfaßen wir. daß das gesamt« Personal des „Düsseldorfer Tageblattes" es einstimmig abgelehnt hat, für die Focmsolen zu arbeiten. Französische Justiz. Düsseldorf, 2. Juni. (WTB.) Vor dem französischen Kriegsgericht hatte sich gestern der Student Paul Götze zu neranttoorten. Bei einer bei ihm vorgenommenen Haussuchung wurden sieben Pistolen mit Munition gefunden, bie Götze 1919 von einem Freunde erhalten haben will, um sich gegen die damaligen kommunistischen Angriffe zu verteidigen. Der Angellagte, der früher Mitglied der Reichswehr war, wurde zu zwei Jahren Gefängnis und 500 Frank Geldstrafe verurteilt. Ferner hatte sich der französische Soldat Lucie M o u l i n zu verantworten, der im März d. I. ein vierzehnjähriges Mädchen durch ileberfabren getötet hat, weshalb er der fahrlässigen Tötung und der Feigheit angeflagt war. Das Urteil lautete im ganzen auf einen Monat Gefängnis. Mainz, 2. Zuni. (Wolff.) Das französische Kriegsgericht verurteilte einen Chauffeur aus Mainz unter der Anklage, ohne Zulassungs- schrin auf einem Lastauto Waren nach Bmgen befördert zu haben, zu einer halben Million Mark Geldstrafe. Der Bürgermeister Reigen von Wackernheim wurde unter der Anklage, für einen Eisenbahnbeamten einen Paß mit falscher Derufsangabc ausgestellt zu haben, zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt Düsseldorf, 2. Juni. (WTB.) Als Rach- spiel zum Schlageterprozeß mußten unter der Anklage der Spionage die Mitglieder der sogenannten Gruppe Lorenzen vor dem französischen Kriegsgericht erscheinen. Das Urteil lautete gegen Sanders, der nicht bestritt, zur Gruppe Soren^en gehört zu haben, aber erklärte, nur gelegentlich Auftrage an ihre Mitglieder weitergegeben zu haben, auf zehn Iahre G e f ä n g n i s. gegen Iänecke, der seinerzeit aue Ober;chttsien ausgewie'en war. aus f ün s I-a h r e. gegen Marggraf auf zwei Iah re, gegen Weillant auf sechs Monate Gefängnis und je eine Million Mark Geldstrafe. Der fünfte Angeklagte, Sorge, der frühere Führer des Selbstschutzes in Mülheim wurde freigesprochen Abgesehen von Weillant, versuchten die Angellag. ten bei den Verhandlungen nicht mehr, die Anklage zu entkräften. Die Verteidiger setzten in längeren Ausführungen in Anbetracht der ^u^enL und Llnwifsenheit sich für eine milde Beurteilung bzw. für Freisprechung ein. Die Verurteilung des Qberregierungs. rats Lutterbeck. Sterkrade, 2 Juni. (WTB.) Der bis- beuge Stellvertreter des Regierungspräsidenten. Oberreg erungsrat Lutterbeck der am roetgen Scnntag auf Veran'asiung der Belg er von den Franzosen verhaftet worden ist. stanv gestern vor dem belgischen Kriegsgericht in Sterkrade unter der Anklage der Deleidigu.'g der velgischen Besatzungsbehörde. Die Beleidigung wird erblickt in einem von Lutterbeck unterzeichneten Schreiben, in dem folgender Sah vorkam: Ich kann nicht annehmen. daß die Besetzungbehorden durch ihr I Stillschweigen zu den außerordentlich zahlreichen schweren Verbrechen und Ausschreitungen der Soldaten der Befetzungsmächte dazu b^utrage^ anbetreffe so könne sie nicht geringer sein, als läge i der Betrag, der erforderlich sei, um das ehe- | Zweck hatten die Prasst malige Kampfgebiet wieder instandzusehen. Lou° cheur sprach sich dann wiederum für die Schaffung einer „entbreiten“ Zone aus, m der die Eisenbahnen unter alliierte Kontrolle gestellt bet alliierten Schulden W-s die deutsche Schuld I dieSicherheit Frankreichs aal Stund- Ä'MS Ä »fi IZMME Minister im vollen Einklang mit der das Parlament ihre Ehre dafür eingesetzt, die französisch-russische 3111 ^.n 5 r.a?Au;' knüpfen, zu befestigen und aufrechtzuerhaltea. Rach einem Hymnus auf De l c a s s fuhr Millerand fort, der Weltkrieg habe der Diplomatie der französischen Poliiit ebenso wie ihren Waffen Erfolge gebracht. Als der deutsche Angriff auf Deutschland selbst zurückgefallen sei, hätte Frankreich zu seiner Verteidigung und zu seinem Heil gleichzeitig mit dem Heldenmut feiner Soldaten und der Feldherrnkunß seiner militärischen Führer die durch seine Politik vorbereiteten Allianzen zur Verfügung gehabt. Frankreich sei weder vergeßlich noch undankbar. Es spreche den heißen Wunsch aus, daß Rußland sich wieder erhole und von dem Alpdruck befreit werde, per feit fünf Iahren auf ihm laste. Es erinnere sich in dankbarer Bewegung auch der Hilfe, die ihm in tragischer Stunde von jenseits des Meeres geivm- Paris, 3. Juni. lWTD.) In Chau- ] mvnt im Departement Ober-Marne wurde heure , in Anwesenheit des amerikanischen Botschafters , Herrick und von Vertretern des amerrkanttchen Heeres ein Denkmal zur Erinnerung an Die amerikanisch-französische Treund- schast enthüllt. Der amerikanische Botschafter verlas eine Botschaft des Präsidenten H a r d i n g, in der dieser die Hoffnung aussprach, daß die Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten, die auf dem Boden Frankreichs im Kampfe für die Freiheit erneuert wvrdrn fei, dauernd sei and sich im Lause der verstärken möge. Der Botschafter der ^Bereinigten Staaten sagte in seiner Rede, in der er auf die Geschichte der Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Kriege emging, folgendes: Fragen Sie die großen Generäle und die Offiziere. ob es nicht im Augenblick ihrer härtesten Prüfung das unerichutterliche Vertrauen ihrer Soldaten und ihr Opsersiim traten die die Ausführung jener Entsch'.usfe ermöglichte. die heute wie Die der übermenf glichen Vorsehung erscheinen. Ihr Vertrauen wurde aus bem Glauben geboren, daß sie für bie ge- rechte Sache kämpfen. Die G ef ah r en, brnen wir heute gegenüberstehen, find anderer Art, aber sie sind genau so groß. Die den Führern unserer Friedensepvch? obliegenden Ausgaden verlangen ebensoviel kompliziertes Wissen, eoen- scriel Qualifikation zum Kommenden und ebenso großen Mut, wve sie die Führer während des Krieges bewiesen haben. Untere Führer liefern jetzt die riesenhafte F r i e d e n s s chl acht, von der die künftige Ruhe der Weit, die Ruhe nicht allein der Siegerländer, sondern auch der Länder der Besiegten abhängt. Ministerpräsident Poincare erinnerte in einer längeren Rede zur Denkmalsent- hulluntz an die Ereignisse, bte die Der^knrgwlr Staaten veranlaßt haben, in den Krieg einzu- treten und sagte dann: Amerika war durch den Pakt vom (September 1914 durchaus nicht gebunden, und es hatte also das Recht, einen Son- I derfrieden abzuschließen Es hat sich den Ber- sailler Vertrag nicht zu eigen gemacht Es glaubte, daß. nachdem es sein Schwert auf eine Schale der europäischen Wage gelegt und dazu beigetragen hatte, daß sie sich dem Rechte zunelgte, sich nicht länger mehr zu eng an die bewegte Politik einer alten Welt, deren unsichere Schwankungen ihm nicht möglich wären, näher zu ver- I folgen, anhängen zu dürfen. Es hat sich zuruck» I gezogen, ohne Frankreich seine alte Freundschaft zu entziehen. Amerika habe sich von seiner natürlichen Sympathie für Frankreich von der erbitterten Propaganda, die Deutschland seit Deendicung des Krieges wieder in den Vereinigten Staaten auf genommen habe, nicht abbrUgen lassen. Poincare kam dann, nach einem längeren Hinweis auf die-Leilnahme der amerikanischen Botschaft an der Pasteur- feier In Straßburg u.rd einer bedeutangsvollen „dl brüdte v>° Sonaung au» zu spät sei, Großbritannien und Amerlla ihre g 9te Jtotetl later ®runbtaat rorgcnommen. n-otei da» prm». Vnvb einen eiN'i^i-.i W 7 bl kreis bildet, um Fr Ne ('wlt und Minderheit ahiu1 binen Für die JtanMöalenllPen und für bl* .^Heilung der Sitte an M- Gewählten Di-^> ledvch jeder Bezirk -*rcn Da di kreis für llh M'ten Der Snwnrrs sch ^t iaf-Jeb< Aich'.wadl'3hi^it ab und führt ftaatlichc Wahl zettel ein Brfx ®t'e.*ie.inmirle werden dem Parlament gleichzeitig unterbreitet. ?ltis dem *Reld)t- Soziale Fürsorge. Berlin, 2. Juni. iDolfs.j Das Reich s- ardeltsministerium legte bem Reichs» rat und den beteiligten Reichst tgsattslcßulsen einen Bervrbnungsennvurf zur Erhöhung der Sozialrentnerunter ft ügung vor. Der Entwurf berücksichtigt die seit Mürz eingetretene neue Verteuerung der Lebenshaltung und auch beii neuen Brotprels. Die Klelnren »« ne (j ü 11 oiae gleicht sich gesetzlich nach 21rt und Umfang perienlaen für Sozialrentner an. Den besonderen Derhältnilsen im besetzten Gebiet und im Einbruchsgebiet wird Rechnung getragen. «in anderer Entwurf schlägt höhere Lei- jtungen In bet Dochenhilfe und bei Dodbensürsorge vor. Degen einer erneu.cn »raufsetzuna ber Erwerbslosen unter ft ützung ist die Regierung alci*ieitifl mit dem Dervrbnungs- entwuii an den Reichsrat ber an getreten. Für diejenigen K r i e g s b e s ch ä b i g- t e n nnb Kriegshinterbliebenen. Die m wesentlichen auf Rente anaewicsen sind, sind buid) Verordnung vom 31. Mai 1923 die Teuerungszuschüsse sür 3uni wesentlich erhöht Worb mag werden ferner an alle Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen aus Örunb des Erlasses vom 17. Mai erhebliche Vorschüsse ruf die Rentenbeträge gezahlt. die ihnen nach der dem Reichstag vorliegenden Rovelle zum Reichsversorgungsgesetz für die Zeit vom Zanuar bis Juni au- gedacht sind Die weitere Bemessung der Rente von Kriegsbeschädigten und Kriegsdin- terbllebenen wird sich, entsprechend den Vorschriften der Rovette zum Reichsverordnungs- gesetz. nach den Mahnahmen richten, die auf Sem Gebiet ber Beamtenbesvldung flttrnffen Verden Sus Stabt und Land. • leben, bet 4 Ort 1921 Tie Wandervogel'Bewegung ber Nachkriegszeit. Beeonlatzr durch einen Audruck tn bem.Ern- trtan bf mm 29 Ma, (Re 123 des .9W& 1b*.". .Dal •»baren temmrimNi Ichor 3a * .krjo; ei sch. - re»-/ bin« ans du allerer Wrer brr rrchmm Mantervogel-Bew«uo< um tx lefnabn* ber k Igenben aeflti rrnber irden: 1 94 i.bt fn.nrr. krmmuaisttlchen Tbanber- negtl 3m Gegenteil ett* von loutallstifcher Sette ■rt Rachteuck abge.tvni zur .bürgerlichen" 3a- grrtbbt» tür an» Rach- folger der Wandervogel «einen tiden 8hm 3 Der Wandervogel noch dem Krieg hebt eine kirret Hauptaul gaben darin, die 3a- genb hon jebet politischen Ber» v r - munbung s rei eu halten. Daß auch ohne em» Er-iehuna ttn Sinne der Rechten ßt u'en ober MM» gute und begeisterte Deutsche — allerdings still und ohne Geschrei - tm Wandervogel ausivachiea. bat der Krieg bewtekn und weih feder der sich mal die Müh» gemache hat. genauer zuzulehen Die 2kÜenm lind zumeist gefallen der Geist der heran ma dienten Führer- gmenintxi ist aber ber alte Sie m ihrem schweren Kampf nm Hei m a t emb Bo1kstum »a unter- ftüMri. ddte ich »eben 7!achdenllichcm vom Lande. kommen, boh der rechte Wan- berpogtl lieber bet Regen und Kälte unter freiem Himmel übernachtet, als Gefahr zu lau‘en. vom Bauern beschämend dbqewiekn zu werden? Bat der Wandervogel es verdient, dah er bet Stadt und Land heimatlos geworden ift? Wer unseren schweren Kampf um Ordnung und Auslese in ber 3u genbbetoegung der Ao chkriegsiahre nicht kennt, den bin» ich zu be>chten. Richt durch Ae u Herl ich- feilen s i ch tä us chen lassen, den Führer nach fernem Ausweis fragen, alle Unrvgd- mur/fllcilen mit Ramen zur Kennmis bringen! e Die „Tüchtigkeit" der sranzSsischen k^tiendahtf Regie. Ein vor einigen Tagen In Gießen ringe- troffen er AuSocw elener berichtete folgendes: Sin franzdsiscder Zug mit AuSgewiesenen kommt auf der Strecke Soblenz- Dietz vor Bad S m S infolge eines leichten Defekts an der Lokomotive zum Stehen. Dergebens bemüht sich das sranzSsische Lokomotivpersonal, den Schaden zu heilen, und fordert noch eine ^maschine von Koblenz an. Hach Eintreffen der Maschine setzt man diese an den Schluß des Zuges uno versucht nun mit vereinten Kräften vorwärtszukommen. ..Doch der Mensch versuche die •örter nicht." Trotz Schimpfens des daneben stehenden Ehef de gare bleibt der Zug stehen. Diese komische Situation zwingt manchen der im Zuge untergebrachten Ausgewiesenen zum Lachen. Aach- em der Zug zirka zwei Stunden umsonst mit zwei Maschinen drangsaliert worden ist. springt ein auSgewiefener deutscherLo- kom otivführer mit seinem Sohne aus dem Zuge und ersucht den französischen «Z-Hef de gare, den Zug weiter nach dern unbesetzten Gebiet fahren zu dürfen. Dies wird ihm. nachdem man sich noch weiter vergebens bemüht, den Defekt auf ber Maschine zu heilen, aud) gestattet. Bater und Sohn betreten die Maschine. sehen sich den Defekt an, der in einer Ikrstopsung der Säugventile besteht. Aach ca. 20 M i n u ! e n ist der Schat cn gedeckt. Der Batet bleibt auf der vorderen Maschine, während der Sohn die Hintere besteigt. Und nun setzt sich der Zug zum größten Erstaunen des nachgaffenden französischen Offiziers und des französischen Personals in Bewegung und erreich! bald Dietz. Hier müssen bekanntlich die Ausgewiesenen den Zug verlassen, und es geht zu Fuß nach Limburg. — 260 000 Pa vier ma r k für ein Zwanzigmarkftück Der Ankauf von Gold für daS Reich durch bk Reichs bank imb Post erfolgt vom 4 b M ab bis aus weiteres zum Pveik von 260 000 Mark für etn Zwanziamrrk- hücf. 130 000 Mark für ein ZednmarMück Für » Mona- Zn»i o* olGk ‘x- -jefe»’ 8 »Kurter Jtilvng 12 000 HL f-.a ar.e. Lener rr 7000 Ttt. 8 aEnrrer "'alxxfciea . 300 ML. Mbe au«* XtOgerf*- M^chenrr Tzur e >'achcichke- 8500 21? Kölnisch? .jethmg 14 300 Mark Berliner Tageblaie 12 500 HL >.-ur<4r 9000 ML Borwäns Z6X Ztt /ya-StTger VriMlger. Dresdener nb Breslauer Zeitungen bewege» such auf bedefben P.^.slin» •* Belfere Ausnutzung ber Fern - sprechieitunGen Du 3i«chs ^o, tae raxi tung läßt fem in verstärkten» Maße baS .‘Semkihmg*- MA r\qjnaä1ua MaMnWMtran unb ujimml m hrerburch bieMsgckchnitv erhalten, aas zwei Le tuAQCA durch Kun t'cha.tu,gen noch eine bcv.ie ^ern'icrf.Detbmbung yi geDienen Au diele Weik such bU legt urh reiche neue Absatzwege, '^genannte 3 etertcthiage». gelchasien worden, bt tas allgemeine Zernlvrechi grühung*- und Festrede hielt Pfarrer Schultheiß - Großen-Linden. 9lne riesige Meuschea- menge halte sich ein gefunden, die Bereine aus den entkgeneren Orten waren mit geschmückten Leiterwagen eZchienen 3m ganzen trugen elf Kirchen- gdangnereine ihre Lieder vor, darunter auch der Gießener Thor unter Leitung des ilniversttäts- mulrkbivektors Trautmann. Berfchönt ward.' das jeft durch bi« Boctrüge des Posaunenchors Klein-Linden •• Bon der Feuerwehr Gestern vor- mittag 720 Uhr lief auf der Feuerwache Oswalds- gorten die mündliche Meldung ein. es brenne m ber Rordanlage Ar ll De Wache rückte sofort aus und fand einen Schuppen mit Packmaterial u. dgl. im Feuer vor. Da Gefahr der Weiterverbreitung bestand, wurde die Ringleltung alarmiert. Die Abteilungen beider freiwilligen Feuerwehren trafen außerordentlich schnell an ber Brandstelle etn, brauchten jedoch nicht mehr in Tätigkeit zu treten, da das Feuer inzwischen abgeiöfcht war. Um 8 Uhr lückte die Wache totebtr ein. ee 9 l n dreister 9inbruch wurde am SamStag nachmittag zwischen 5—6 Uhr In eine Wohnung im lüddstlichen Stabrtell verüb«, wobei dem Dieb, der anscheinend gestört wurde, eine wertvolle Bettdecke unb etn Bettkolter ui bie chände fielen Die Bettdecke besteht aus vier gehäkelten Bahnen mit Zwifchenfpitzen und Spitze» ringsum Der Kolwr ist von biaugräulichemGrund mit Blumen bemuftrit. Bor Tnftiaf wird brtngaib gewarnt. Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminalpolizei entgegen Vornotizen. — Tageskalender für Montag. Liebigs höhe 8 Uhr Tanzabend 9ma Schumann — Lichtspielhaus Bahnhofstraße .Fridericus Her l und 2. Teil - Palast-LIchllviele .Die Stumme von Portici" und .chanckef. — Astoria- Lich:spie!e. .Die eiferte Ach«" unb .Die Todes- tarte — Aus dem S « abtt hea «erb» rea». Die .See-öoer"• Auf^u na; am '?m- ende» Freitzua mutz wegei de- Väage der 3rr ;taueg um 6 Uhr beginne» De am ikalckche L-euung des Ga'llikgt tn den Hängen von Di 31 eiten be rg. de» edle» Ka»e!lMeisters der :T . airfT^rtrr £>-r auch etn Teil t«i Sper»haus- tvJeii werd ■tnmdta wie überhaupt alles auf- ae.-omn wo.de» ist. m das Gastipeet zu eine» ÄueÄemga « ersten Ranges zu tcmxte — Weiterer Abend im Safe Ast oria THocger atzend, ad 8 . Uhr. gestört um Astor» der Bsr:rog."Ter nb Schauspieler Fran» 9 raeg ams Berit», bet nt: tute» großen «rb aveetAimgtvrichan Prograr-- -t»re germirmäkrt Abend bieten well 3a reicher grotze- Städten unb '.cncngcbcnbea Bäder» bei t*- Künstler bisher mti ves^m Erfolg gastLert Siehe Anzeige - rLclterstsoi omsfags WoMg. bedeckt, R.edrritchiäge. westliche Winde. Die edtdiere Werter läge w rd durch das finnische Tief bebiryt, das bald eine geringere, bald eine größere Ausdeßstun.) besitzt anb bas Hoch mehr oder weniger zurückdrängt. . Ärn* ^nelkrg. ' Butzbach T (hmN Unkr Schulbausneubau ged« fetzt ktnrr »eikxberj rntgegr- Ma» bcfTt auf bk Fertlgstetkung toi «M 8 Wochen Dir Baust den beztstem llch j»f über 200 M il stonen Mark ' Bab- Rau heim. 1 3ed Wm hn Borfahee veranstal tese berT»ruveret»iSs0 auch t**r Tage X*brr einen Dhrenabemd bi der Ehrung ber Stoger hx vergangene» Vitr- aakt .hilanmm konnte ber Her*» tn !ft22 IW wtngeifky bei auswärtigm, rurnenlchen Berum Haltungen eu-ingtm Der *iw Hesk» verikh an drei bemmders perdierHstv-lle Tamer, Mr sich I» sahrtzehntelanger ununterbrochener TärgMi ue die .xörberung der tarwkär eifrig bemühe. b*e Mlene Austzechmng des Gauehrenstrtefe» Unter ihnen txltttbr: 'sch der in Tu»rnerfreien weit unb breit brfanme. el tk bur mit großer Umsicht nun schon 20 Zähre die Geschicke des Turmverews 1800 küet Kreis Lchstte». • Gr be r n. 3 Juni. Am TfmTtxx* 5 3nrt wirb da» hier rin^erichsete Krankenheim dem Betrieb Überreden lüe Slandesdrr-richast Gedern hat das Gebäude des kttbrrtarn Smchn»- dauks das infolge ftnmuiefler “-tr >, ifnim aufgelöst werden mußte, samt dem Inventar unentgeltlich für t*e K ranken he,m-Emrichrung ffe» werden, die Kellen für den Arzt nid für bas Berdandtzrug werden besonders hevrOxwt 3eber Kraust Dun sich den Arzt nach Belieben Wähler Hcnen.«affa«. fpst Frankfurta M. 1 3unt Mehr als 1200 Hunde, vorn rieflgen Leonberger bis tztnah tum roSenmäullgen Seidenpinfcher. gäbet «ich heute, au einer Hundeausstellung vereinigt, auf dem werten Festhallengelände etn Stelldichein P rach wo! les und überaus wertvolles Material bei sich den nach Tausenden *1 bleiben Besuchern ber Schau, bw etn glanzendes Bild vorn dem augenblicklichen Stand ber Hunbenuch« in Deutschland gibt Die meiste Beachtu g t »b brr Deutsche Schäferhund, ber tn mufacr^ulilger. um* fallender Schau vertreten war. Die betten Vertreter dieser An wurden leibet ju ungewöhnlich hohen Preisen tn bas Auslanb verkauft, vor allem nach AmeNka 3n ptachwolter Auslese waren u. a auch brr deutsche Pudel. Borer. Schnauzer. .V^»^hui'de. Wmdhunbe und Doggen ausgestellt. Der einst fv hei lebte kluge Spitz ist fast ganz verschwunden. Veranstalter brr AuSstei- luna war ber Verein Frankfurter Hunbefreunde. — Die Kriminalpolizei verhaftet« tn der Per- son der angeblichen Gert rüde Keil aus Lan- gendrmdach die Dtebtn. die sich unter falschem Ramen bei Herrschaften vermietete unb nach wenigen Tagen unter Mitnahme wertvoller Gegenstände. besonders Schmucllachen. oerschwanb Jheg- mal hatte sich das Stauern immer bei einer Samtlle am Marnkai vermietet unb stahl ihr einen Schmuck im Wen von 30 Millionen Mark Bei d-r sofort bot genommenen Durchsuchung ßanb man bem Schmuci in ber Haarsrtsur der Diebin versteckt vor »Zweitellos wurde mit btefrt Perfon dee tn den letzten Tagen vielfach genannte Hausdmbrn fest genommen, denn die Perfonalbescheeibimg der Täterinnen ähnlicher hier und auswärts au*ge- fühner Diebstähle habt mU bet Person ber angeblichen Steil t» jedem Fall überein Heutiger Stand des Dollars 10 Ubt vormittags Berlin 71 750. 5reihert a. M. 77 OOO. Vas Nloselhaus. Avman von Luise Schulze-Brück. <4 Fortsetzung fRachdtuck »erbeten.) Sie M) lange le Die Adenbglocke im Dorf läutete b.c »• bäte Stunde. 3m Haus war allcä ruhig, fr iuhtg bad Frau Eva eine.» festen Schritt hörte, der draußm au' bem Wogt vor bem Garten ncrbetglitg Sie hob den Krps unb lauschte, da stand l e lelk auf unb schaute vvNichlig hinaus Da unten ging eine grob.* dünkte G.-stalt. Sie wus.te sofort, wer \NI war Sie wartete etn paar Minuten Die Schritte entfernten sich und neiRangen nach dem Dorfe zu Ader nicht lange Hann bArtr Ito sie wieder Sie lab aneber bte Wc blbefonnte Gestalt, sah. cvto kln Kopf iich nach Nrt "cd-stock wendete während er zögernd vor- bfigii^l Kur. wrr e* wteder still. Frau Eva atmete ein paarmal rtef auf Warum Le wt geweint harte? Rein. Ile hatte |a gar feine Urfache »um Weinen Sto 'va den B>r- daig vor das .reniter unb ging |u Ruhe 9 n lo derrlscheu S'mnmr hatte es lange nicht gegeben Selbst JXuttcr Hausmann tomtzte Iich faj* emes ähnlichen ju erinnern Der Svmm.-r 19M. der den guten» We:n br.xbte. war nicht einmal k kbön w-e Meter Heitere. Maae uich soemtge tage folgten etnanber Geg»m Swb bnea hätte Hans Dietrich eine lolche Ecks, ein solches Caukn «är völlia usmbgkich »ür durchaus unstatthaft gehakten Xlnb wie er «ich äußerich geändert hotte, so würde er auch w>hi eine trmere UmwmXung burchmachm Erst spät am Rachmitlag k» er Mrück fv» ■enwt? turei. müd. und — hungrig Roch immer n»ch« «oft» mit ftch im Buren, ztoew ch mürrisch und empfinbllch Hastig aß er. was Maari ihm brachte, dann verschwand er aus ktnem 3immer Gegen Abend kam er zu Frau Eva herein. Ck sah ihm besorgt entgegen Ader ktn Gesicht hotte sich an'^eh-lli 9r umarmte Eva ter»1x6 .Das war ein ichwerer Äamff. Schwester- hetz. unb tmmer Hfl » mir noch nicht bi den S.nn. daß ich mich ohne werteres beugen bll Aber was bleibt mir IchliCich anders übrtgf Hort Ift es ia nur. bak ich mich mit Olilabetb nicht cm »sprechen darf." .'Sun sm daß da Ihr feine verifable 9rflfl- rung machen unb dich nicht gleich im Frack unb trerber Krawatte Baier Arnolds al» Beaal- werdet vorftellen darfst da» mag ja betrübend kin. Aber schließlich w4rb dir ja r.wnäuib verwehren. wenn du Ellfobeih von deinen Adllchten für bie Jufunfi e^ählst. «rtb wie bi bit bei« Leben bauen willst wehöN denn bk obligate Erklärung. der Frack und der Klapphut intebuigt dazu, um fernem Mädchen ktne Liebe begreiflich Ihm lachte Han» Dietrich auch .Du haft recht. Eva Adr Frauen seid doch Immer >bne ^«ikb wie die Taute» und fing wie bie Schlangen Xie NW ift mit tm Programm vorgesehen " Run Mete 9fr» doch w'ed.-r ernst .TXi rirst h» gew ß lekber wi'ien wi» du tun darfst und wa» nicht Wenn hu deiner ober nicht ganz stcher bist bt dem PZ-k» bem» wollen wir littet aterikn Dos stnb wir Nvi- Arnolds fchull-ig" Er gtng mit lange» Scheinen hn Jtwmer auf unb ab ,W» hu das nun wieder aj* Me Spitze t re. bst' Rats rl ich bte ich meiner ftcher, wen tgst ms sicher genug, um Mr das veriprochen au können. Ater hättest du je gtba* daß Ich mich etxmai so altmodisch verlieben könnte, unb vor alte mtr loche Bedingungen au kriegen lallen würde ? Wie ber .1»'en Ich Iich doch ändert unb zu was rr-j,-. B Um ’ Mfl Mt s gaZW e -r.'h «- stehen ber Gehucke hier tn einem ber kleinen 'Se,to auch, dah ch für die Richte^arrkrg eigentlich immer am »eistLn 'Bordete gehabt bäte — man Ist doch da am u nabbän gtgücn — tem ich denn Ichvn beim Foch bleiten will Freilich harte ich mir meine Zukunft eigentlich anders gedacht " .Was haktest du Mr brmt gedacht^ sagte Frau Eva erwartungsvoll Er raunte weder auf aub ab unb werbe etn wenig rot Dos kgt man lo htm Wenn ich » überlege wvdl gor noch nicht»! Etwas Unte- ftirnmtes schsedie mir vor. etwa» Freies. Unge- hmteH* .Xfo Im Grunde et» ung—Nmrt Weuknifl» nicht träte 7" Er lochte unb reckte Me 'Ira* tn Me Höhe .Darauf wäre e» «chltest ich hi«»»gekommen uib darum ist e» wohl B de'»er Rein, »itebaf »x Ere wen» ch mtr » üteriuge Ist dies eigentlich g*u gut für mich, anb ich farm jetzt Un* de- grerkn, daß ich lo lange »»-der- konnte Die Rach- wehe» des Thvhus stecken mir wohl noch tn den •i-rben» * (Brnkgung IMgl) Tntum 8054S10 8095L90 Frankfurt a. M., 111.'.>7 11.46 2403.» 4847.87, 4872,15 13416.35 13428.65 11371,50 11128^0 3536,15 3553.85 143 .0.80 12330.75 3784.45 14387,- 13533,75 21450/50 112,53 14.54 24K),05 Tantrrotew. L Juni. (Me(5 14315.- 14930.- 21400 - 31450,- 11) 75 sm- 368300.— 3708 - 4405- 10 87.- 2.170 - 134)0 — 442.- Btlef 14435.- 5200. 1507u.- 21600- 31750.- 110.75 80750- 371700.- 3742- 4445- 11.13- 2390.- 135( 0 - 448- Schwel-er Noten.... Jrnnzöslsche Noten Dttntlckie Noten Schwedische Noten... Holländische Noten . . Tcutsch-OeiterreichL 10!) Kronen Amerikanische Noten tLnnltscke Noten Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten LSunninilche Noten Spanische Noten Märkte. 14014,85 1246-8 75 20049.75 2109,70 7605940 106,24 13.985 2259,35 Antw.»Dra6e1 Holland. .. Vonbott. . Varis.... Schweiz. . . Svanien. . Italien .... risjaboN'Oporli» Dänemark. . Norwegen. . Schweden . . (elsingforS. . Neimork Deutsch'Oesterr. Budapest . Prag Agram . . 14035,15 1253125 20150,2.5 2120.30 76440,60 103,76 14.035 2270,65 L Juni Amtl. Nosterg. Geld Bries 4127.15 4147,85 Provinziartags-Sitzung. (• Ivener Dericht deS ,® i e ft- An (Sieben, 2 Juni 1923. Unter dem Vorsitz des Provinzialdireltors Matthias fand heute im Regieiung^geoaube die diesjährige ordentliche Sitzung de^> Pftovm- zialtages für die Provinz Ober.;c fcn (tat: DrS aus vier Abgeordnete, die entschuldigt fehlten, waren sämtliche Abgeordnete zugegen. 3m Anschluß an die Degrühung d«3 Parla- merttd gab der Vorsitzende einige g stchäftftche >•’ tettungen, die für die Oeffentlichkeit ohne Velang sind, und widmete, während di« Versammlung sich erhob, zwei verstorbenen Mitgliedern der Prvvinzvertr t rng nsbesondTre d m h.i nge an gerren Oekonomierat Falck ° Friedberg, einen herzlichen Nachruf. Daraus ging das Haus zur Lagesordnung über. 3uerft beschäftigte man sich mit dec Rechnung und dem Verwaltungsbericht der 4! r o - ulnjlaltaH» für das 2t«d>nung6la61 19 2 1. Die Einnahmen werven mit 7023 240.82 Mark die Ausgaben mit 6 394 051.77 Mk aus- gewiesen. Als barer Vorrat verblieben m-.t'in 629185.05 Mk. Rechnung und Derrch: fanoca die delxrltelos« Zustimmung des Hauses. Wir die debcrltelose Zustimmung des Hauses. ?um Voranschlag der Provmziallaste mr das Rechnungsjahr 1 9 22. Tro injialtUe.t^r Mat thias Monte vor Eintritt in die Dera- hmg, daft die angegebenen Ziffern nur auf die zunehmende Geldentwertung ,-u, stick'usührmi seien, mittlerweile aber durch den neuesten Verfall der Mark schon wieder eine Veränderung erfahren hätten. Dorlagemäftig fordert der Rachtrags- Voranschlag an Mehrausgaben 115,262 495 Mk. Durch Mehreinnahmen sind 20 762 495 Ml. gedeckt, so daft die Provinzialumlagen um 94 500 000 Ml. erhöht werden müssen 3m Hauptooranschlag sind 11 500 000 Mk. vorgesehen, insgesamt sind hiernach an Provin'ialum'agen 106 000 000 Mk. auszuschlagen. — Drei Abgeordnete des Kreises Tübingen vertraten in der “Beratung einen Antrag, der bezweckte, einen stärkeren Kosten- beitrag der Provinz zu Kreis st r a ft e n Walzungen im Kreise Büdingen zu be'ch'ieften. Der Vorsitzende und einige andere Redner machten Bedenken gegen den Antrag geltend, da man vor einer Neuregelung der Verhältnisse durch Aenderung des Kunststrastengesehes steh«, die noch nicht zu übersehen sei, sodann aber auch, weil die ausgedehnten (etwa 20 Km: Walzungen ungewöhnlich hohe Geldmittel erforderten, die man in dem Ausmr ft für einen einzigen Kreis jetzt nicht leisten könne. Man müsse und tonne zur Zeit nur das leisten, was unbedingt notwendig sei und da ein Kilometer Walzstrecke heute etwa 18—20 Millionen Mark koste, müsse man starker an die Anwendung des Flicksystems denken. Diese Ansicht schlug durch, und so beschloß man denn einstimmig, die Angelegenheit dem Provrnzialaus- schuft zur Prüfung zu überweisen, der nun nach einer zweckentsprechenden Regelung suchen soll- Darauf tetirbe der Rachtragsvvranschlag einmütig 14289,20 12269,25 376555 14763,- 13466,25 21346X0 Slmtl. Notier». Geld Brie' 4413,95 4436,05 31321,50 31478,50 Derlmer Produktenmarkt Berlin, 2. 3unl Mit der Fortsetzung der Steigerung der Devisenpreise wurde auch am Produktenmarkt das Angebot, welches vormittags zum Teil etwas vorhanden gewesen war, wiecer geringer und es mussten für alle Getreidesorten wieder wesentlich höhere Preise bewilligt werden. In Weizen kann dem Bedarf der Müller selbst bei merklich höheren Geboten nicht genügt werden. Roggen. Gerste und Hafer und ebenfo Weizen und Futters! offe erfuhren bei kleinen Umsätzen durchweg neue Preissteigerungen. Weizen, mariischen 135 000 bis 140 000 Mk. (steigend), Roggen. mac° fischen 112 000 bis 118 000 Ml. (steigend), Ermmer- aerfte märttsch» 95 000 bis 103 000 Mk. (sehr fest), chafer märkischen 92 000 bis 95 030 Mk.. frommer- schen 91 000 bis 94 030 Mk. (sehr fest), Mars, 2a Plata loco Berlin 108 000 bis 110 000 Ulf.. wag- flcnhet Hamburg 112 000 bis 114 000 Mk. (sehr fest) Weizenmehl (100 Kilo) 380 030 bis 420 000 Mark (sehr fest), Roggenmehl (103 Kilo» 315 000 bis 345 000 Mk. (sehr fest), Weizenkleie 60 000 Mk. (steigend), Roggenkleie 63 000 Mk. (steigend). Raps 240 000 Mk. (steigend), 2einsaat 245 000 Mk., Viktoriaerbsen 140 000 bis 150 000 Rkk., kleine Erbsen 105 000 bis 115 003 Mk, Futt^erb'cn 95 000 Mk., Peluschken 110 003 bis 115 000 Mk., Ackerbohnen 95 000 bis 100 000 Mst. Wickenll5 000 his 125 000 Mk.. Lupinen, blau 145 030 bis 155 000 Mark, Seradelba. alt 235 000 bis 245 030 Mi.. RapskuckMi 92 000 Mk.. Leinkuchen 140 00? bi- 150 000 Mk.. Trockenschnitzel 35 003 bis 36 030 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstcoh, drahtgeb. 26 000 bis 28 000 Mk., Haferstroh, drahtgepreftt 23 000 bis 27 000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 24 000 bis 26 030 Mt., Wiesenheu. gut, gesund u.ch trocken, Boimahd 25 500 bis 26 500 Mk., Rachmahd 20 000 bis 23 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) bann auch dem standalösen Verhalten dieser ®e» selllchost e n Ende gemacht werde. P rvainzialenct!- tor Matthias gab auch auf diese Ausiührun- gen eine befriedigende Antwort und hatte bann mit den beiden Abgeordneten eine längere Besprechung — Der Provu»ia!tag machte sich den Standpunkt der beiden Kritiker einstimmig zu eigen. -- Handel. Frankfurt a. M. 2. Juni. (Dörsen- stimmungs bild) Wie üblich fand heute nur ein amtlicher Verkehr in Devisen und Roten statt Die Stimmung auf diesen Märkten war im Vormittagsferkehr ruhiger bei behaupteten Preisen 3m Verlauf trat wieder starker Tetarf hm vor. und es trat ein Umschwung ein. Sehr fest gestalteten sich Devisen London und Reu- yvik denen die übrigen Zahlungsmittel folgten. Wan handelte Dollarnoten mit 74 750 biS 75 000 bis 76 000: zu Beginn des amtlichen Verkehrs an der Börse scharf anziehend, 78 000 bis 79 000. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zur diesjährigen Ferienordnung. Ein Schülervater aus einem benachbarten preußischen Dorfe, dessen Sohn in Gieften zur Schule geht, schreibt uns: , In einem Gin gesandt In der Rr. 125 des „Gieftener Anzeigers' wird zur Stellungnahme zu den Svinmerferien der Schulen Gieftens aufgefordert. Den Schülern stehen im Jahre 85 Tage Ferien zu, die sie nach angestrengtem, geistigen Arbeiten zu ihrer Erholung auch notig haben. Haven aber olle Schuler Gieftener Schulen 85 Tage Serien, falls die Sommerferien um 8 Tage gekürzt werden? Rein! Wein Zunge besucht seit Ostern eine höhere Schule in Gieften. Da wir Preuften sind, wurden seine Osterferien von der 'Verfügung des hessischen Landesschulamtes nicht berührt; jetzt würde er ckber an den Sommerferien 8 Tage verlieren. Als Vater eines Jungen, der ohne Rücksicht auf WitterungLoerhältni!fe täglich 15 Km. Schulweg mit dem Rad machen muft — die Biebertal- bahn fährt nämlich noch immer nicht die Züge zu denen sie eigentlich verpflichtet wäre —, kann ich mein Einverständnis zu einer Verkürzung der jedem Kinde zustehenden Ferien nicht gebar. Ob von dieser Verkürzung der Ferien nur die Preußen über auch die auswärtigen Hessen betroffen werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich hoffe aber, daft das Landesschulamt mit Rücksicht auf obige Tatsache seine Verfügung noch einmal revidieren wird. dH. Büchertisch. — »Französische Spionage und Propaganda am Rhein und an der Saar". 18 Monate im Dienste der „groben" Ration von Hans MaYer-Gwensen. (Verlag August Scherl G. m. b. H., Berlin SW 68.) — Der Verfasser, der sich 18 Monate in den Dienst bet Franzosen gestellt hat. um das französische Spionage- unb Propagandashstem im Rheinland und dem Saargeoiet kennen zu lernen, hat es bei der französischen Behörde bis zum Mitglied der Oberen Interalliierten Rheinlandkommission" gebracht. In überzeugender, aber auch erschreckender Weise zeigt er, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird, wie weit die Retze der französischen Spionagezentrale in Mainz reichen, tote skrupellos Deutschland von Frankreich bestohlen und ausgesaugt wird. Wahrhaft mittelalterliche Jnquisitivnsmethoden sind es, die sich vor unseren Augen entrollen. Zum ersten Male gelangte ein objektives, beweiskräftiges Material an dce Oeffentlichkeit, das jeden Deutschen und die Welt mit tiefstem Abscheu erfüllen muft. Wir sehen hinein in die Rester der französischen Spionage, hinein in die Gemächer der Rheinlandkommission, hinein in das Landgerichlsgebäude zu Saarbrücken, wo die Regierungskommission des Saar- «ebietes sitzt. Furchtbar illustriert diese Schrift den Kampf des Rechts gegen Tanks und Kanonen. Sendet das Buch ins Ausland an alle euch bekannten Adressen und sorgt auch sonst für dessen weiteste Verbreitung, um endlich einmal unferm geschmähten Vaterlande Genugtuung zu verschaffen; alle Welt soll durch dies Buch erfahren, was Frankreich an uns dauernd verbricht." Vermischtes. Sifenbahrnmfalle. -Berlin. 2. Juni. (Wolfs.) Heute früh 7 ijftr wurde auf dem Lehrter Bahnhof das Stellwerk LWT durch einen Leerzug umgefahren. Bei dem Unfall wurden drei Beamte verletzt, einer getötet. Die (Sin- und Ausfahrt am Lehrter Bahnhof war mehrere Stunden völlig unterbunden und konnte später nur mit Verspätungen ermöglicht werden. Oppeln, 2. Juni. (Wolff.) Heute nacht um 12.40 ll&r fuhr ein Persvnenzug auf Der Strecke Ratibor — Kandrzin, vermutlich infolge Llebcrfahrens M Haltesignals, auf einen vor dem Bahnhof Kandrzin wegen Lokomottv- schadens haftend.il Güter z u g. Der Zugfahrer und ein Hilfsfchaffner wurden getötet^ ein Weichenwärter verletzt. Die Strecke tst wieder in Ordnung. Srne Hnterfud)ung über das ilnglua ist emgelcitet worden. Das Erdbeben in Persien. — 2200 Tote. London, 3. Iuni. (WTD.fReuter meldet aus Teheran: Die amtliche Mitteilung über das Erdbeben in Der Gegend von Turb o t i Deidari lautet: Am 28 Mai ereigneten sich heftige Grdstöfte, die den ganzen Tag andauerten. Die Bazare der Stadt wurden zerstört, ebenso 30 Dörfer und Flecken, die im Umkreis von 14 Meilen um dir Stadt liegen. In der Staot wurden bisher 40 Leichen geborgen, in der alm- g-egend 22 00. -------- Turnen, Sport und Spiel. Deutscher und schottischer FuftbaNsieg in der Schweiz. Freiburg i. Dr. 3. Iuni (WTDtt Das heute bei frräcfciigem Wetter und überaus groftcr Zuschauermenge' itz Basel ftattgefunbene neunte FuftbaN - Lander treff en Deutschland gegen Schweiz Hai mit einem 2:1* Siege für die deutsche Alannschaft geendet. Am Samstag abend fand ein Fuftball- Wettspiel zwischen dem Schottischen Meister Glasgow -Rangers und oem Schweizer Meister S. E. Bern statt, das die Schotten bei glänzender Aeberlegenheit mit 7:0 Toren gewannen. — Abschluß wurde genehmigt. 4rB5 der Detriebsrechnung aus dem verkauften Strom beziffert sich auf 12 227 240 99 Mk. (davon entfallen auf den Bezug von Llchtstrom 4 945 710,01 Mk., auf Äraitiirüai 2 067 162,-9 Mk.. auf Grossabnehmer 4 904 479.81 Ml , auf Straften- br.'euchtung 190 046.83 Mt, auf Bah iHv,e 63 2tV,93 Mark, aus Heizstrom 49 125,80 Mk., der Rest auf kleinere Posten). Für den Strombezug aus Wölfersheim waren 5959 238,32 Ml. zu zahlen. Aus der Rechnung und dem Derwa.trngs- bericht über den Bau der elektrischen XL e be r la nban läge im Rechnungsjahr 19 2 1 ist ersichtlich, daft die Erlahmen auf 47 346 678,76 Ml., die Ausgaben aus 42 667 783,25 Mark sich beliefen, so das; ein Rest in Bar in Höbe von 4 678 895.51 Ml verblieb. 2lbg. Bürgermeister I o st - Dermutshain brach e einen Antrag ein, der bezweckte, gewisse G-rmeinden, die im Hahrc 1921 die Giert i u.ttäLeon lagen auf den Vertrag d bauten, Don der nachträglich vom Provinzialaas- schus; sestgeseytt-n Rachzahlungsfrs licht au enl- Laibert, da diese Rachzahlungen zum graften Lett auch mit für solche Gemeinden geleistet werden müftlen, die seir^czeit nicht gebaut ftättrn, i€|)t ober ihren Wald verkauften und nun viel Geld hätten, trotzdem aber die leistur.geschwachen Orte für sich, die reichzewordene >, zahlen lieften Aus Gerechtigkeitsgründen müsse sster eine Revision eintreten. Der Antrag sand einstimmige Annahme und soll zur Prüfung durch den Provinzralau-^ schuft führen, ebenso wurde die Rechumgsablage einstimmig gutgeheiftsn. , , 4 Der Voranschlag der elektrischen Ueberlandanlage für das Rechn ung« - jahr 1 9 2 3, der in seinen Ziffern heute auch schon nicht mehr stimmt, weil die weitere starte Getdent- Wertung dazwischen kam. sieht einenAusgleich der Detrie^rechnung in Höhe von 8 Milliarden 860 Millionen vor. Der Voranschlag wurde genehmigt mit bei Massgabe, daft Krebitüberschreitungen, die durch die Verhältnisse bedingt werden, irn voraus als bewilligt angesehen werden sollen. Einzel ien Wünschen aus dem Hause sagte der Provtnztab biietlor bereitwilligst eingehende Prüfung und wenn irgend möglich, Berücksichtigung zu. Aus dem Verkauf von Strom wurden zurzeit der Doranschlagsaufstellung an Einnahmen erwartet: 8 Milliarden 752 MMronen 500 003 Ml. (davon sollten bringen: Straftenbeleuchtung 148 Millionen 500 000 Mk., Privatbeleuchtung 1 Milliarde 800 Millionen Mk., Elektromotoren 1 Milliarde 170 Millionen Mk., Heizstrom 44 Millionen 100 000 Mk., Bahnhöfe, ohne Bahnhof Frirbberg 45 Millionen, Groftabnehmer 5 Milliarden 544 Millionen: hierunter Gieften mit 954 Millionen 800 000 Mk., Fncbberg mit 260 Millionen 400000 Mark, Butzbach mit 303 Millionen 800 000 Mk., Vilbel mit 115 Millionen, Bahnhof Friedberg 120 Millionen, Wasserwerk Inheiden 862 Millionen 500 000 Mk., Eisenwerke Hirzenhain 325 Millionen 500 000 Mk., Frankfurter Lokalbahn A G. 92 Millionen Mk., Gewerkschaft Luise 217 Million^i Mk. Für den Strornbezugaus Wöl f er «beim waren 7 Milliarden 700 Millionen Mk. vorgesehen Alle diese Ziffern werden natürlich nrfolge der neuesten katastrophalen Geldentwertung erne starke Erhöhung erfahren; wir geben sie hier nur wieder, um unseren Lesern einige Anhaltspunkte zur Beurteilung des Voranschlages zu geben Rach einem erläuternden Vortrag des Pro- vinzialrats Wolf und nach kurzer Aussprache stimmte der Pr-ovinzialtag den Grundsätzen über Anstellungen der AngesteNlen bei der Provinzialverwalttmg und in den Betrieben und Anstalten der Provinz zu. Die neue Regelung bringt den beteiligten Arbeitnehmern seyr beacht» liche soziale Vorteile, die mit Recht als ein grofter Schritt vorwärts bezeichnet wurden, da sie bei dem Vorhandensein gewisser Voraussetzungen auf die lebenslängliche Beschäftigung hinauskommen. Als letzter Punkt der Tagesordnung stand eine Vorlage betreffend den Beitritt der Provinz Oberhessen zur ..®emelntt>trt- scha ft Ober Hessen "zin Beratung. Provin- zialdirektvr Matthias bezeichneie es sehr richtig als selbstverständliche Ehrenpflicht, das) auch die Provinz als solche sich an dem gemeinnützigen, schon zur Genüge besprochenen Unternehmen beteilige. Bis jetzt feien rund 220 Mitgliedergemeinden mit einem Waldbestand von insgesamt 17 000 Hektar beigetreten. Die Gemeinwirtschaft Ober- Hessen sei damit ausreichend fundiert. Die Ausgabe der Provinz sei es vor allem, in der Provinzial- pflegeanstalt Räume zur Aufnahme der heilbe- dürftigen Kinder zur Verfügung zu stellen. Wenn das Institut erst richtig arbeite, werde man in» Auge fassen können, die sozialen Auswirkungs- Möglichkeiten noch weiter auszubauen. Die Vorlage fand die einstimmige Billigung des Hauses. Im Anschluft an die Tagesordnung brachten die Abgg. Zustizrat Grünewald und Landwirt Fenchel Klagen über Verkehrsanterneh- muitgen vor Abg. Grünewald führte Beschwerde über die D ieber t o Iba ft n. die ihren vertraglichen Verpflichtungen in keinen Weise mehr entspreche trotz aller Besch.rerden des Publikums und der Oessenilichkeit. Die Herren in Berlin, dte da maft-gebenb seien, miftachteten die Konzessionsurkunde vollständig, dafür aber seien sie im Geld» eimnehmen groft. während sie im Deisten weit schlechter, ja durchaus ungenügend seien. Diesem Zustand mühten die Bchörden jetzt nachdrücklicher als bisher ihie Aufmerksamk.it widmen, zumal die Bahn auch keinen Kohlenmangel habe und cbensoweevig finanziell notleidend fei, denn die Aktien der Unternehmerin, der Deutschen Kleinbahn-Gesellschaft, würden jetzt an der Börse mit 70 030 Prozent notiert. 4^r bestehe ein Derkehrsskandal schtimmfter Art Provinz direktor Matthias erkannte die Der^>- tigung der Klagen des Vorredners an und bemerkte. er habe in dieser Sache schon wiederholt an feilte vorgesetzte Behörde berichtet. Es seien auch gew sle Entsch ihungen getrvs en word-en, die er dem Abz. Grünewald mitteilen wolle. — ■216g. Fenchel führte u. a. aus, daft, was eben von ter Diebertalbahn gesagt worden sei. treffe vollständig auch auf die Butzbach —Lich — Grünberger Dahn zu. Ebenso w.e bei der Diebertalbahn sei auch hier durch Äu t^gebingen ber Anliegergemeinden und durch m-ehrjache Artikel im „Gieftener Anzeiger" die Stimme der Kritik energisch erhoben worden, auch hier seien es Berliner Herren, die öivma Lenz & Eo., die bedenkenlos d'.e Verpflichtungen der Konzessionsurlunde miftachten und einfach nach ihvem Ge° wmnstandfrunlt bitüeren unter völliger Dmseite- schiebung aller Beschwerden. Die Dahnen seien doch nicht nur dazu da, baß Mc Berliner Gesellschaften ihre Gewinne ein stecken könnten. 3m Interesft ter zahlreichen Anliegergemeinden bitte er auch gegen die Firma Lenz & Co. als BetriebLführerin der Butzbach—Licher Dahn energisch vorzugehen. genehmigt Zum Veranschlag der Provinzial- fasse für das Rechnungs,ahr 192 3 unterbreitete der Provinzialausschuft dem Hause folgende Mitteilung: „3m Laufe deS Rechnungs- jaA^s 1923 wird ber Etat der Provinz durch eine Reihe von Gesetzesänderungen stark beein- fluftt werden. 3n erster Linie betreffen diese Gesetzesänderungen das XLmla ger e cht der Gemeindeverbände. Wahrend seither nach Artikel 9 der Kreis- und Provinzialvrdnung die Provinzialabgaben auf die Kreise, die Kreis- abgabcS dntot. bei auf ben Är«i8 Anteils an den Provinzialabgaben auf die Gemeinden ausgeschlagen wurden, ist letzt vorgesehen den Provinzen und Kreisen ein eigenes Steuerrecht einzuraumen, das sie von den Gemeinden unabhängig macht. Des weiteren ist beabsichtigt, noch im (aufenoon ''laftr das System des Kun st st raßen« Gesetzes grundlegend zu ändern. Bon anderen bevorstehenden Gesehesä^erungen sei mir die gesetzlichle Regelung der 'Rahrungs- mittelkon trolle erwahtt. die ebenfalls im laufenden Rccknungsjahr erfolgen soll und auch nicht ohne Sinfluft auf den Fmanzplan dec Provinz sein wird. Diese Gründe liehen es dem P^ vinzia laus schuft ratsam erschnnen vorläufig von der Aufstellung emes Voranschlages für 1923 abzuseh-en Richt nur würde ein jetzt aufgeitellter Voranschlag, weiter die Qlu^irfungen ber be^r- stehenden Gesetzesänderungen noch nichts b^ia- sichtigen könnte, ein durchaus unrutreften^ Bild ergeben, auch die Arbeit und erhebli^-en Kosten, die durch die Vorlage eines lolch2nVorrmfchla^es aufgewendet werden mühten, wurden umsonst mm do'irn Laufe des Rechnungsiahres eine gänzliche HmaVftaming erfolgen müfttc. Der Provinzial- ausfck.uft beantragt des^lb^^Mimmen, daft un Re-chnilnasjahr 1923 im Rahmen ^Voranschlags und Rachtragsvvrnnschlags für 1922 ^rlaufvg tociter gewirtschaftet wird nut d«r Matzga^. Mfi etwa fortschreitender Selbenttoertung Rechnung zu tragen wäre." .Diesem Derschlag entsprechend wurde einsttmmig besch'.osten. Die Rechnung und der Vrrwaltungsbericht des ProvinL'ialwasserwerks Inheiden für das Rechnungsiahr 192 1 gabmr keinen Anlaft zu Bemerkungen. Die Detrieds- r echnung .schlieftt mit 3 113 442,50 Mark nt Ei.mahme und Ausgabe ab.Die Vermogens-' i -chnung vergleicht sich ui u1}^ Ausgabe mit 1 568 171.81 Mk. wurden geneh- miat - Die Stadt Frankfurt a. M kx^og im Brnckstsjahre 7 425 515 Kubikmeter Masser zu 3017 588 31 Mk. (gegen den Voranschlag mehr ecc pro Qi Mf), die übrigen Abnehmer bezogen 50233 Kbm zu 18 763,76 Mk. (gegen den Vor- ansch'ag mehr 3 678.76 Mk.). Der Voranschlag des Provrnzial- wasserwerks Inheiden für bai R ech- nnnasjc.hr 1 923 ist, wie der Provinzial- btaitor mitteilte, t«,ch d-m im 2^td o'i'acftertt also m'.ttlerwrile auch schon ubertzott. -v-ie Ueberschixitungen gehen der Provinz sondern nnisse durch dan Wssserpoeis, für den hauchllächl ch Fra ckurt in Ve:rächt kommt cc^'edt werden a-ie Be triebsrechnu ng ist nut 1281 245 000 Mark in Einnahme und Aus- aabe veranschlagt, die Vermögens rechn ung ^uf 140 382 968 Mark. Das Haus stlmmte zu. -£)■<> Rechnung und der Verwaftungsbericht der elektrischen Ale be r I o n b a n la g e Jür d^S Rechnungsjahr 1921 zeigen sv.gerues Dild- Ergebnis der D e t r r e b s r e ch nung beim Mschlub 31. Qltät.l 1922 nobmen und Llusgaben mit 13 8t5 839,51 u^rf, Auänleich der Dermögensrechnung In ®in- Siftme ünb Ausgabe mit 43 927 824,40 Rlark. Der (Telegraphische Auszahlung.) 2. Juni 3m GffStenverkehr von Bureau zu Dur«m war der Geschäftsverkehr irn allgemeinen ruftlg. bK T«idenz aber fest Einen groften ©mfluft ftatte die Auswä rtsdewegung des Devisenmarktes aur den Verkehr mit Auslandsrenien. Dagdad > > 235 000. Zoll türken 140 000. 1902er Russen 11000 genannt. Dvldrumänen fest, 47 000 bis 48 OQO. Schuygebietsanleibe 19 000 Geld. Diamant-Svares 350 000, Api 94 000 Im einzelnen nannte man ferner noch folgende Kurse: Metallwerle Ding 43 000. Rvrddeuttcher Lloyd 105 000 bis 109 003 bis 11000. Hapag 275 000 bis 280 000, Deutsch' Luxemburger 550 000. Badisch- Anilin 89 000 vis 91 000, ScheideanstaU 135 000 biö 140 000. Mansfelder 130 000, Licht und Kraft cS 020 Berg- mann 150 000. Von unnotierten Werten sind noch zu erwähnen: Ufa 45 000, Hammerstem und H» sius 19 000, Decker Kohle 58 000. Drown Dvneri 26 000, Krügers hall 90 000, Kaliwerk Rheydt 60 000 bis 65 000. Meineier Zellstoff wurde mit V/t Millionen bezahlt. Dollarnoten gegen 1 älhr 80 500. Berlin, 2. Juni. (Wolff.) Borfeit- bericht. Die Steigerung der Deviscnpre:se setzte sich heute in verstärktem Maste fort. Gegenüber der bestehenden dringenden Aachsrng verhielten sich die Devifenbefitzcr so zurückhaltend. daft bei der amtlichen Preisfestsetzt'.nt der 'Bedarf für fast alle Plätze nur zum ^:l und zwar zumeist nur zur Hälfte, für Ost ix rufen, wie Prag, Wien und Jugoslawien nur mit 15 bis 25 Prozent befriedigt werden konn a. Für Dollarnoten wurden später Über 80 000 Mark und für Dvllarschatzanweisungen per Kasse 81 000 Mark, per Juni 86 000 und per Juli 92 000 Mark bezahlt. Infolge der Vorgänge am Devisenmarkt hielt die stürmische Nachfrage nach Effekten aller Art feu tens der berufsmäßigen Händlerkreisc und des Publikums an, es wurden wieder durchwe g zum Teil beträchtlich über den gestrigen Schlustkursen liegende Preise genannt. Auch hier ist wegen der geringen Neigung weitrc Kreise, sich von ihren Sachwerten, als welche Effekten in zunehmendem Mafte angcfeh.ut werden, bei keianl'.allendenMar.cuttcer.un.?,. n trennen, bereits stärkere Knappheit an Ware zu beobachten. Dieselbe Wirkung haben auch die Auskäufe groften Stiles in Mvntanwenc.i, Frankfurter Devisenmarkt. lAInmmn und sonstiges S nKezierer FfyflSlZöH ii>enigenStund.radikal yer- ■ft.7 . W03l niebtet durch d. apparatlose \ ei-gäseu v.‘ V«i U*anyt. Durch Verbrennen auf einem Blechdeckel wird »u ein paar -h nuten soviel Gas erzeugt, daß a LLngcziefcr niic (ipn Fnffon uni lCAzen tliclit tiucl sofort getötet wird. Auch d.ßrut stirbt augenblicklich. Vor Einkauf Höhe, Länge u. Breite eines jeden Raumes messen, 1 Paket für 26 efcnu Alleinverk. für Gießen: DroKerlo WlnterhofT, Xrenxplati 2 n. 10. "*‘D 29276.60 29423.40 345135,— 346865,- 36'.K>7d,- 37092-),- ------- ----- 5187,— 5813, — Eacffobrif Sebrüder Löb, Aktieugesellschast, Siesten. 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Juni, vormittags 10 XIbr. soll auf der Bürgermeisterei der wegen .Innguchi unbrauchbar geworbene ©emeindeeder. versteigert werden. 3796D Stangenrod, den 1. Juni 1923. )>est vurgermeisieret__Knauft__ Palast-Lichtspiele VorMhmetee und grOfliee Theater am Platze Karl Kraft, Friseur. Ilsfeld i£ba6a. ya Heater loHea. Toeee-Orbne 1. vodage de» 7krid)ti bet Vorstände« ftr bM de, AaMchtaeat«; Beichlmtzfastuag tbrr bi« «ee and vrriaftrechaaag per 81. Dt)«mben- Der Voranschlag der Gemeinde Stangenrod für 1923 HL liegt vom 5. dis 11 Juni 1923 auf unserem Amtszimmer aut Hinsicht osten Ss wird eine Umlage erhoben zu der auch die Ausmärker heran gezogen werben. 3797D Stangenrod, den 1. Juni 1923 Hess Bürgermeisterei Knautz. Aür 181 gebildetes 3)1 ä b rfj r n wird Wuinnbme als Sksthk bet Ofluiitau »iir wetteren flut- dtldung auf (Mut. in Aodtban» ob. Rr*i- samiiie gesucht. Ja- intltenanichluh sowie Taltbenaflb Ne dtnguna. Kaberes d. Herrn 'Blarrer Robe. Crteabtrn. Lberbestrn. 3M ID Einladung. Die »ti»*« uxfcrrr erfeTAafi -eedea ja c® Donnerstag, bem 28. Juni 1923, nadifi Mna bn Partzhotel-, Kaisertzof ta Sraebf KtimsotrtonliöeiilMier loniiioto-Wiiltim Ortsgruppe Giehen. Für dir 1. Hälfte des laufenden Duortnb.. wird eine Nachforderung von 60®/« erhoben. lebeablril*n sind nur aestklamiae,. Kilnedrm tseeteUl Hk- kh erlaube mir. die veruhrtte'ien iWsuch-r meine« Theater» gaou besonders aut <1ie«o beiden Stacke aufmerksam en n »ehern Titel und har »toller borgen fflr gtAnuende Dar biet an/-« Aafaef der Vaestchluugea tAffidl um 4» t e. 115 Ubr. 1. Augustinerschultag Samstag, den 9. Juni 1923. Ausführliche« Programm gegen Unsendong von MIc. 500.— uu bexlehen durch Carl Blndemsgel Io Friedberg (Hessen). Vitttztzoiz-Perkatts. Gehaltstarife für Mal flnb In der Droirrtrllitnte» KreusrlaD 9 und 1*1 abinbolm *ü • füahlg om i eine» i -den Ma not* in bekommen hrttrbb d. hiluitlruktai* sa,srderlo».fk"r- Arr.dritOclkrfola< obnr tede tierul»- ftbr.nuchb frfjmcrll ‘.vtörn tpslMbs Torf allbeadM. Jein Wimt kein Vrlch. n. Tarmvorfailbonb. Welke U* Ktnötrttitftl (Br 2SL wenig ertr. f IMXM) Mk. 4" o II. „ Sturm und Drang bin einechlicllich Donnerstag tlglich ab 3.30, 5.45 und 8.15 Uhr. Großes, zu dem Film passendes, verstärktes Orchester. Kinder haben Zutritt und cahlea vor ü Uhr er ' illftrn Preis. Nach'VUhr UadalleVerirflniligungwn aufgrhoben. Damen die flott stenographieren und ebenso dir Schreibmaschine* bedienen können. Ausführliche Angebote erbeten an das Sekretariat der IE66IU.6. Ref abeeb'H. Mietgesuche | Gut mbbHcrtcd Zimmer Ich zahle die höchsten Preise für Ket. T.C