oder ^hein i y Bataillons 1 twkung von 1 >pran). < ;r Löber. J lk- und 3000 Mk. < 1. Mai 1923 1 enweg, zu haben'. ) I Zigaretten I lauf, vrriswen abzugeben. H.tierschnnl Frankfar t/H. Landweg 83 Tel. H.3369 [a**‘ss Arzt. I« en tie be ge >00 21 ll n it 093 t 13 1 0. äe. n er NI. an er. am Tonnerstaa. b(” 19.23' ‘"eubSS'/."“ in Lieh ln®tetn8®aa* bau-. kennenzulernen. Schriiil-Ang. tuen Angabe d.Aerbatn. u. Bild, das foiort iiir.ief.wiri- unter 03017 a.b.(nicn. .in». KöideiicS MkUWß verloren. GegenÄe. lofminm a.bz"''eben «oBttiw!! WM Mbclmllrahe G | Vereine____| Die Gmiin de» ArzieS. welche im Herbit m d. 0-Zuge von Hagen nach Gießen fuhr und in dem Zuge f6** 1 Paar Stiefel znrüitllek. soll sich 11. II. W. 93 hanpb poili. Gielen melben. Lehrer. 31 eo., benn. nnneit. sucht gebilb.seinünil.'t'!äb' djcn ö. Hübscher 6r> (dein. u. (inten Nui- gaugsform. mMchst muiital, zwecks Erstes vlatt 173. )ayrganh Frettag, 4. Mal 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnitf und Verlag: vrühl'fche llniverfiläts-Buch- und Steinöruderei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100MK.,- für Rekl ame Anzeigen von 70 mm Breite 400MK.DeiPlah- vorfchrist 20°, g Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein,' für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Nr. KH Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamslagsbeilage: BießenerFamilienblätter Monatliche Bezugspreise: 3400 Mark und200Mark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auchbeiNicht» erscheinen einzelner Num» itern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Ameiger Sichen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686. Frankreich lehnt ab. Pari-, 3. Mai. (Wolff.) lieber den heutigen Ministerrat wird folgendes offizielle Kommunique ausgegeben: Die Minister sind heute vormittag unter dem Dorsih des Präsidenten Millerand zusammengetreten. Der Ministerpräsident hat das Schreiben zur Kenntnis gebracht, das er vom deutschen Geschäftsträger erhalten hat. Der Mi- nifterrat war einmütig der Ansicht, daß die Vorschläge als unannehmbar zu betrachten feien, und zwar sowohl wegen der gestellten Bedingungen und des Mangels an Garantien als wegen der Anzuträg lichkett der gebetenen Ziffern. Der Ministerpräsident wird sich mit der belgi schen Regierung über die Absendung der Antwort an die deutsche Regierung und deren Mitteilung an sämtliche Alliierten verständigen. Paris, 3. Mai. (WTB.) Die Havasagentur veröffentlicht zur Erläuterung des im heutigen Ministerrat getroffenen Beschlusses folgende offenbar beeinflußte Rote: Das offizielle Kommunique stellt die verschiedenartigen Gründe auf, die das Kabinett hinderten, die deutsche Rote als Verhandlungsnnttel in Erwägung zu ziehen. 3rt erster Linie handelt es sich hier um die von Reichskanzler Cuno gestellten Bedingungen, nämlich die Fortsetzung des passiven Widerstandes in den besetzten Gebieten, ihre Räumung vor der Eröffnung von Verhandlungen (Anmerkung des Berichterstatters : die deutsche Rote enthält keine derartige Forderung!), gar nicht zu reden von der Beseitigung der Zollschranken, der Abschaffung des Rechts, Sanktionen anzuwenden und Pfänder zu beschlagnahmen. Ferner sei dem deutschen Angebot keinerlei Garantie beigegeben worden, weder Gai antim von Regierungsseite, z.B. Verpfändung von Staatseigentum, Zöllen, Eisenbahnen usw. für die Reparationsverpflichtungen, noch Garantien politischer Art, wie die Mitwirkung der deutschen Großindustrie bei der Durchführung der vorgesehenen Zahlungen. Schließlich sei der Betrag des deutschen Angebotes selbst ganz und gar ungenügend, da es im günstigsten Falle vvrsehs, den Alliierten 30 Milliarden Goldmark Zur Verfügung zu stellen D'-sse 30 Milliarden würden sich ober möglicherweise noch auf 20 Milliarden verringern und diese Möglichkeit sei we- t-e3 bis jetzt von Deutschland bekundeten gels an gutem Willen die wahrscheinlichste. Zum Schluß würden also die Alliierten, wenn ir. vi annehme, das) die Anleihe von 20 Milliarden völlig gezeichnet würde, höchstens 15 Milliarden Goldmark erhalten, davon Frankreich etwa acht Milliarden. Die reftlicf-en fünf Milliarden kämen als Zinsen für die Anleihe in Wegfall. Unter diesen Tlmständen sei cs nur zu gerechtfertigt, dcch die sronzöfische Regierung es ablehnte, derartige Verse' läge ernst zu nehmen. Poincare werde sich alTü sofort, und zwar wahrscheinlich auf dem gewöhnlichen diplomatischen Wege, mit dem bei» gischen Kabinett in Verbindung se^en, das sciners its. wie bereits bekannt, die Rote des d utschen Reichskan-lers ebenfalls als unannebm^ bar erachtet. Die Pariser und die Brüsseler Regierung toüri’en weiterhin solidorisch Vorgehen und sich über den Wortlos b'r Bcr.lin zu er» 1 inenden Antwort cinirs gesamte rheinische Volk erllä rt demgegenüber vor aller Welt in feierlichstem Ernst: R emals lassen wir fremde Macht über Recht und Verfassung unserer Rheinlande entscheiden. Wir danken der Reichsregie.mng und dem Reichstage für die bestimmte unzweideutige (rrZ ärin-', ede Einmischung in die Versa fang des R.ibes un) de Lä der ro i außen her mit äußerster Schürfe abzuwehren. Wir se^er in oUcn tvn <-n Pläw.n, auch in der' Schaffung einer westrheinischen Republik, nur den Anfang der Loslösting vom Reiche, die nur von ganz vereinzelten crs ärmlichen Men chrn gefo dert wi d und die jede Ration von Ehre von sich weisen muß Wir kündigen solchen Versuchen den geschlossenen schärfsten Widerstand des rheinischen Volkes an. 3n diesem Widerstände werden wir nicht erlahmen. Wir wissen, daß die ganze deutsche Ration einstimmig hinter uns steht. Die verschärften Anordnungen Degouttes. Essen, 3. Mai. (Wolff.) Der passive Widerstand, der alle Deoöllernngskreise in gleichem Maße beseelt und ter van Tag zu Tag nicht nur nicht abnimmt, sondern immer stärker wird, hat den kommandierenden General Degoutte veranlaßt, eine Verfügung Rr. 33 zu veröst ntlich.n. die folgen! es besagt: Artikel 1: Hede Person, die die ton der interalliierten Kommission der Fabriken und Bergwerke erlassenen Anordnungen, Kohlen oder Koks oder jeden anderen Stoff zu liefern, nicht befolgt, fat eine Gefängnisstrafe b i s z u 5 Fahren und eine dem doppelten Wert der verlangten Lieferung gleiche Geldstrafe oder eine dieser beiden Strafen verwirkt, jedoch darf die Geldstrafe nicht weniger als 10 Millionen Mark betragen. Artikel 2: Hede Person, die innerhalb von 5 Tagen vom Tage der Veröffentlichung an gerechnet, die ihr von der interalliierten Kontrollkommission der Fabriken und Bergwerke Angestellten Lieferungsanordnungen nicht befolgt, hat die im vorhergehenden Artikel angeführten Strafen verwirkt. Artikel 3 besagt, daß jede Person, welche durch irgendwelche Handlungen die Ausführung rück-- ftänb’gcr LiefernngL Wm die Stimmen brr Äonum/niften unb ber gteuifchvilllschrn angr- netxmm Obmlo wird auch ber itpeüer Stelle r ? t r n 13e r- f a rnrnlungsf chutz auf Antrag Müller- Franken 160») wn brr Taartorbnung atzaelchl ®m Antrag mehrerer Parteien au> Ergän- iimg des Lelchsl leblungsgefetzes a«-dt bebaltrlo« an bm Sadlungsou«schütz. Die Vor- läge über bk Leu regelung brr gefetzltchen Het« rtage wird an bei LechtSausl hust oer- tv lesen. Sodann wird bk Otovelfxratwig de« -aus- halt« de« Lelch«tvirlfchaf »«Ministerium« fortgesetzt _ ,,, Lbg Simon- Franken (Svz.) bekämpft die Herabknung der Xiltubrabgabe and ein 5*)an- bel«ierbot mit Frankreich und Mqtc-i Solange hon emrm trlrflUben Drei «abbau keine Hebe fei. le-en auch bie Bemüfeunaen brr Lcglerung Im Smne des tobnabbaue« nicht angebracht Ltg Bartz (Kcmm ) wünscht lufMrunq ber bei dem Protest Hartmann »uiaar actre encn Hör- ru Pt ionserlckdn ungen in ber Lotzen bandel« Nelle für Druckpapier. . Staat«!.krdi - tigen Ausfckuh bxlKinbell Uebcr die Vorgänge in der Auh-nbanbftsltelle für Druckpapier fd ein ab- sctzlletzende« Urteil erst nach Eingang Le« Hfl en- material« möglich ^ebenfalls hege da« Ali.uhe- rium keinen Zwei fr l an ber volle.' .Integrität de« Letter« bet Lutzendanbei«stelle, desonber« be« ®e- heimrat« Pfundtnrr Der Etat tr4tb sodann bewilligt, ebenso bet- senig» de« Leiche»wir tschast«rate« unb de« Lech- mmglbpfr« (M folgt die «weite Beratung des 2 rbeits- «tat«. Der Lu«1chutz schlügt eine ganze L.IH.' von Entschließungen vor. darunter eine solche, welche den infola. be« Luhreinbruch« entlassenen Arbeitern unb Angestellten gesetzlich ein Dvrzugs- recht aut Anstellung gewährt Abg Deck (1km.) erfuchk den Minister, bei ber Vorberatung von Ee'kfem nicht nur die Spitzen verbände Der Arbeitgeber, sondern auch Metent(Kn ber ArbeiMedmer «u hören Daneben mühten aber auch die Gntertfkn der Verbraucher au«'eichend beiucklichtigt werden. Der Ledner wünscht beschleunigte Vorlegung de« Arbeit«- aericht«getoste«. Im übrigen aber Beschränkung Der Ddrde«n*i ch »7 Uhr wirb die Meiterberatung auf Freitag nachmittag 2 Uhr vertagt 3uherbem Entwurf über ben verschärften oerfammlungs- schu» Hessischer Landtag. 46 Sitzung St Dar m stabt. 1 Mai Am Legierunast siche Staatspräsident U l - tzich. Finanzmrmfkr Henrich, Legzerungs- knmntfSxic. Präsident Adelung eröffnet bk Sitzung um 9 Uhr Dte Ein^elberatung bei Avranschlag« wird bei Kapitel 3. Aemtulgülct, unter "ÄiuDer- wattung fortgesetzt Um Blank (Ztr ) Üutzen Münfche brzuasich der Br'kxutztung der staatlichen Mieten, besonder« km Lied Ter Redner stellt ben Antnrg. die 'Plantetu^|*irbcttwn der Bkten ari- fchen J'uMtxi unb Bingen aiObalb noenunebmen Aba Elafer iBdd) spricht in ÜhnlKvem Sim» Die Mieten mutzten übrigen« bester ge» büngr werden. Dm Lnrrmg Biank unterstützte 3ebner ittxmjwntnifter Henrich<1*1*61. den Inlnxi Btemk der XApevuna aü Material tu überweisen unb er macht im übrigen darauf auTmcrfiam. buh bk S! romlxn,Verwaltung miwrn* auf ÄMLn b«* Leichi erfolgt E« müsse als» tewei!« gevr.'t Werden, ob Leich oder da« Land bw Arbei .-n autlübrm lÜtzt Dir Mirtendünsur^. bte währ - > be* Kriege« Unterbrechung ettupe. wird nach unb nach auAgeiühei Abg Henkel -Sm' mM* N* m*ft bte Verpachtung der Mieten tn Odertzessen neu geoege;: verve « Sterne der .strtereeten Der Bei- Abg Stork iSvtz) Dte Laichten über bk 2Ut ber Verpachtungen und ^rteflterurgre sind bei den ''-.terefkB’m verschieden. Man fetkt darum nicht etr'eittg voeaeho. Dte BertzÜlrn .wischen Mat", und Bmgen liegen htfor-M eigenartig Lbg Dr Müller (Bbd 94 st richtig, datz die Verhälini''. bn Lande 'ehr wdAl-ön ’.nb. Mir stim » darum dem Vorschlag der Le- aterunq g». non Fill m Fall pt ent schaden >d die Mieten verpachtet oder nur da« Erträgai« verste-.ger' wirb Ans jeden Fr'I aber ist not- Ltendig. bah bk TbHen geL-ü v tmtbrn Der Staat bärste ncht Liubdau treiben, sonst wär« e« doch beiter bk 'SMtten yi verpacht er Ado Blank (Ztr) vertritt nochmal« feilten Antrag Da« ÄaDitei wird genehmigt. Der Antrag Bta-k unb Sajner wrrd ber Legierung al« TZateral Überwieten Artikel 4 ASeingüter Ada Hahn (D. Bp ) verwüst auf ben Fe'rsdetrag der Bk bi bau- bomdrw unb stellt fest, bah e« fo auch ben Mein- bauern geht Man l»Ute da« steuerlich In Lück- sicht »kbm. Xronbem der Wein b teuer geworden ist. Ist er auch nicht teuer genug In Bor- bdltrrt« SU ber Betriebskosten. — Da« Äabitei wird genehmlgL Kapitel 5: Braunkohlen werke Cab- wigsboifnuna. Wöl'ertzheim. Werke« beim asb Ätatftnerf Wölfer«beim -20» Herbert (Ztr.): Dte hellllcheri Beamten. Dte Leichsbeamte geworbt sind klagen darüber, bah f»c auch hier In besag auf Äof>- tenl*eteruna gegenüber ben heitlfchen venachtttligt werden, glr'chwte beim Boami-ndols. Dor Ledner bittet den Loichsdeamten dte gleiche Vergünstigung zu cemdbrrn. Adg Cur (604.) macht darauf aufmerksam, bah eil* b-sandere Vorlage zur Beratung steht die dtefe Dinge regeln soll. — Das Kapitel wird <,eT*Äat^tel 6 Bad-Laubeim unb Bad 6a(tcntrp DerN'chlanhs wird un« Xu« allen Teilen Deal'chlands hhn nwn die «agen der Haustnween. datz cs ihäen nicht gelingen will ei Blädch» unb 4, Lauu ein gute*, treues Blädchen zu befoeunen. Unb dcch buben wir einen grotzen Uebertchuh an Frauen t-:‘ <** in Heien, unb gerade in ben Bern'en. kn denen viele Frauen unb Mädchen btteV iji we ben. wie bi der Daßttl- la.uf«, Leder- hin CtMbctoymne. ener größte fege In bn Tageszertunae-. brüt t« 71-äbch«. u-b voe allem wieder bc Hautzange fit«, daver gewarnt, nach dem 2Lnl*inb< JuiiuMnber *. r KrSr. c7-^)7-.: her Aroetttzkräste btsi eigenen Va.r and *u »Ufa Hetzer l.-uneri dir tfp fufNs Verc^.ltnit'e an! dem 2r4tedt*3»arf’. ? Vd Itebet. fo teg-» Dante be *»n Aiusasg-iefl! «. Dü'den eine Stelle an-ebnwr.. we-n hier etlc.i dm« geregelte» Art» tever ält-t dn etwas aui^mmllcherer Lohn zn tndbt wäre Viele Eltern würden --ach der Schu.e-kuailung ihre Kinder geri anstat: 13 die m <4ert der Kapelle 15. Onf.-Legt«. zum Besten ber Bedrängten an der Luhr und am Lheln. — Kath. DereinShaus: 8 Uhr Vornag Dr Stadtler über „Die nationale Bewegung und die Studentenschaft." — Cichtspiechau«, Bahnhofstr.: «Er als Küchenchef" und ^Verfunkene Del« ten." — Palast-Cichrfpiele: „Elmv der Furchtlose" unb „Fidelio." Wettervoraussage f ü r Samstag. Fortbestehen de« heiteren, warnten Metiers. Der Etnflutz hohen Drucks dieidt bestehen. Landkreis Gieren. • Hungen. 2 Hal. Untere Gemeinde bat für da« Deutsche Volksopfer 352 731 Mk aufgebracht Das Selb wurde an fete vammelftelle des .E eHrner L.-z ig.-rs' abgetüferL • Sonborf. 4 Mai. Der Bezirks- lehrerverein Londorf bat für das Deutsche Bvlksvpfer 100 000 Mark gespendet und an die Sammelstelle des „Dietzener Anzeigers" abgeftchrt. Hesscn'Nassau. fpd. Frankfurt a. M^ 3. Mai. Das 61. Katharinenstift zu Frankfurt a. M. besitzt im Bonaunus in den Demarkungen Hcrndurg. Bommersheim, Külbach und Oder- ddchstadi bedeutend« Ländereien, die kürzlich zur Aeuverpachtung kamen. Die Lecker wurden nur gegen Naturalien verpachte t. vodel Dedote in Kilogramm Longen für eine Lute abgegeben wurden. Je nach Lage und Qualität des Bodens wurden 3 dis 7 Zentner Loggen für den Morgen ae- zahlt. Pachter, die keinen landwinfchaftl'.chen Beiried Haden unb infolgedessen nicht in Ra- turalten zahlen könne-, müssen die Preise an» Itae«. die die •eirettefedtle Frankfurt a. M. zu Martini ftben Wahres für einen Zentner Loggen »orten. — Dte Feuerwehr vurve Dtenstaa abend nach dem Stadtteil L b d e l - bei« al3m er', wo etn zu einer Zieae'e'. gc» hären des große« Eebäude lu Flam- me« stand. C < mutzte aber, da der Brandherd ten desetzten Gebiet lag, an derDe- marlNsgsgrenze n m k e h r e u. Frankfurt a. 2. Mal. (Ftetp^Le!/ Chi Personenauto, den Adlerroerüen re- hdrig. das sich aus euer Probefahrt befer.: und von berr bekan ca rrennfchrer Dilli Relle: sefübn wurde, flieh te»lteTbetretbenbm gleich mäh g nach dem gemeinen Den ermittelt Weeden -Stelle der bi »feer 1 > eine Steuer vom Ertrage ielbli treten, wvkri durch etm entsprechende Staffelung erreicht werden fall, bah der Im eigenen Bctrtebe tätige Unternehmer steuerlich nicht ungünstiger als die Eetelllchafls» chmungm gestellt wird Ebenso ftnb bei der Festsetzung be« steuerbaren Ateries fees An läge- unb Ve'r.cfeskavi'als Abzüge tn Hundert- fäoen norgefefem Mit Lüclll-h! auf die schwan- ker.den Dridverhältnille werben bte Abzüge »eweils für febe« Steuerfadr im Finairzgetetz bis zum Eintritt mfeiger Zeit bestimmt werben müllen Das Eleche * ?ll fit bte Steuersätze leibst gelten, bie für bie ’ge getreten! fit gewerbliche Anlage» unb Betriebskapital unb hi' Ertrag Ml- zuletzen fmb Eine Hschstgrenm für bte ltruerUche Belastung ber Gewerbebetriebe ist nicht vorgeteven unb zwar des halb weil bte Bewerbest euer als Leu!steuer auch dann geead't werben mutz wenn der Betrieb keinen Er:rüg abtptrtt unb weil ferner bte Festsetzung von ck^-hstsätzen einen An- rcu 611 btt. zu b6beten Sätzen ibertugrfem her bwtenigen Dem«-« n ben bie llch >ct:oet mit ntcbtigen Sätzen twgrugt haben. Dte Handels- lanriTtn erbickt tn ferm Seicnc-k^teri einen F->rk- schtit! gegen ben bisherigen Juflanb ins besonder, begrübt sie. bih endftch bte langlährige Fvtfee- rung der hell schon Handelskamrnern auf Be- feitlgung brr Lormaltenre unb der •magMe» rd) ;;t BH mmg WsNtzOM WA Ml >rx gültige Ste lang na ferne kann sie zu dem Eeietz- enkwutte ober erst dann vollziehen exnn ihr be Tbc 1 flaut des tn Vorbereitung befindlichen Eeietz- entwuries. ber bte Beteuerung brr Ovrrbe- b*:r
-' ite tg« erbet praktischer Bebrütung cj«gehörten. bte dn Znsammrnmlrkrn der F I - nanUnltt mit fach- unb fachkundigen Vertretern au« den beteiligten Ärrtte zur gebteterifchm Lonrenbigürit machen Aus de'«- Jr- -T- g*te ben»« babw auch bte oberen F ltours eines Gesicht tm Ivesenllichen t: Die Geverbesleuei Staatssteuer in । Abänderung des Dein einem besonderen die Ermächtigung ge» tlichen Geverbesteuer uf Grund einer Orts- ung selbständig zu )as gewerbliche A^ irter Derü^ichtiPing tnistm entlyrechenden Wer quelle bienen; es nach dem Durchschnitt idern im Hinblick au> । mch dem letzten, dem MN Betriebs- ober verbetreibenden gleiche Wert emittelt werdem -n Srtragszuschlage soll jbst treten, wbet durch m erreicht werden soll. tätiqe Unternehmer . J * ww oird. Ebenso smd bÄ xiren Wettes des M z Abzüge in S^t' Eicht auf die schwan -hcn die Abzüge lewetls Wt * iteucrW l«»Ä t für gewerbliche M mit habs^^n^ Fort- lch^i^ insbesondere l Zultand.^^ >ie langzahttg ^ deisla^^gW. e sine end- ver^"!, dein Gesetz' nn ltt ißt bei bel-Ä iben rE nach twütte^Ls GE in wittE^hältmste eDittE>gtt er^^Sung auA scher Tenders, ne^<" achkunb.^ s stS :%ÄS 5S-” „ J n gJvLf datz p^chts' ME ^f^Khaft urä> her Nativnalbkvnvmie, tote |6r Kaufleute eingerichtet toerben. Die in der letzten Zeit sich häufenden Gesuche pn die Erteilung der Erlaubnis zum panbel mit Lebens- und Gen u h m i t ° f« l n .haben der Handelskammer Veranlassung S' m, den HandelszulassungSstellen größte Zu- ltung in der Genehmigung solcher Gesuche mpfehlen, da es nicht im Volkswirtschaft- Interesse gelegen sei, wenn in den Güter- if angesichts des sich beständig verengernden ingSmittelspielraums und der immer bedrohlicher werdenden Teuerungswelle neue Glieder Eingeschaltet werden. Die Handelskammer hat die aus Einbringung rtnes Gesetzentwurfes hinzielenden Bestrebungen, vonach die Besteuerung des Einkorn- pen s aus eine gerechtere, der ßage des deutschen Veldwesens entsprechende und die Erhebung der Steuer vereinfachende Grundlage gestellt wird, ourch Sammlung von Dorschlägen aus der Kaufmannschaft und Weitergabe an die zuständigen Stellen unterstützt. Sie hat dabei in erster Linie dem Überweisungsverfahren an S'elle deS kostspieligen und zeitraubenden Markensystems das Wort geredet. Der Handelskammer war zu Gehör gebracht worden, hab in der städtischen Fortbildungsschule in Zukunft nur solche Schüler Aufnahme finden können, welche ihren Wohnsitz Gießen selbst haben, hingegen Schüler, bet denen diese DorauSsetzung nicht zutrifft, der Fortbildungsschule ihrer Heimatgemeinde überwiesen werden sollen. 3m Interesse der Heranbildung eines tüchtigen kaufmännischen Dachwuchses hat die Handelskammer sich dafür eingesetzt, daß diese beabsichtigte Maßnahme nicht zur Durchführung gelangt. Die Angelegenheit hat insofern eine befriedigende Regelung erfahren, als von den auswärtigen Besuchern der kaufmännischen Abteilung ein Beitrag zur Bestreitung der sachlichen Unkosten des für einheimische kostenlosen Unterrichts erhoben wird. Bei dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft hat die Handelskammer die alsbaldige Aen- derung der bestehenden Vorschriften bezüglich der Kontrolle der Waagen und Gewichte hn Großhandel in einer den Bedürfnissen und Wünschen der Kaufmannschaft entsprechenden Weise angeregt. Die Handelskammer hat die Bestrebungen für die freie Zuckerwirt scha f t ab 1. Oktober 1923 unterstützt. 3n steigendem Maße breitet sich die UnRtte aus, die Firmenbezeichnungen auf Firmenschildern, rn Inseraten und Geschäftsanzeigen u .dgl. in marktschreierischer Weise zu mißbrauchen. Kleine Betriebe legen sich hochtönende Firmennamen bei, welche zu Irrtümern über Art und Umfang des Unternehmens Anlaß geben. Dieses Gebaren ist igeeignet, das Ansehen des gediegenen Handels und Gewerbes zu schädigen; die Handelskammer wird daher im engsten Zusammenwirken mit den Registergerichten um die Reinhaltung des Handelsregisters von unzulässigen und unlauteren Firmen fortgesetzt besorgt sein. Die von der Handelskammer unterstützten Bestrebungen auf Ermäßigung oder gänzliche Beseitigung der Banderole zwecks Besserung der schwierigen Lage der Takak- und Zigarrenindustrie i)aben bisher den gewünschten Erfolg nicht gehabt. Im Zusammenwirken mit dem Deutschen Industrie- und Handelstag wird sie jedoch ihre Bemühungen wegen Abänderung der Tabalsteuergesehgebung fortsehen. Die Handelskammer hatte an den Deutschen Industrie- und Handelstag das dringende Ersuchen gerichtet, säst für eine Ermäßigung der Postscheck-Gebührensätze bei Einzahlungen auf das eigne Ko to zu r er wenden Aus einer Reihe von Gründen hat sich das Reichspostmini- sterium nicht dazu verstehen können, den Wünschen der beteiligten Kreise Rechnung z ulragen. Die seilens der Posrverwaltung vorgenom- nene Einschränkung ^der Pvstbestellung auf dem Lande hat der Handelskammer Veranlassung gegeben, entsprechende Vorstellungen zu erheben. Der Reichspvstminister hat darauf erklärt, daß es sich zu seinem lebhaften Bedauern, nicht umgehen lasse, den wechselnden Verhältnissen entsprechend manche Einrichtungen auftukeben, für welche ein dringendes Bedürfnis nicht bestehe. Das Postamt Gießen hatte aus Ersparnisrück- fichten eine Einschränkung der Post- schalterdienst stunden von 10 auf 8 Stunden vorgeschlagen. Die Handelskammer hat sich mit diesem Vorschläge nicht einverstanden erklären können und ist in erster Linie für hie Beibehaltung des seitherigen Zustandes eingetreten. Nur im äußersten Rotfalle hat sie einer Festsetzung, der Dienststunden auf 9 Stunden zu gestimmt uni> hierfür die Stunden von 8—12 Uhr vorm. und 2—7 Uhr nachm. vorgeschlagen. Die Einschränkungen des Personenzugverkehrs auf der Biebertal bahn haben der Handelskammer Anlaß gegeben, bei dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen vorstellig zu werden und ihn zu bitten, bei den Verhandlungen mit der Verwaltung der Diebertalbahn die Interessen der Kaufrnamischast tatkräftig wahrzunehmen. In voller Uebereimstimmung mit der Kaufmannschaft der Stadt Lauterbach und der Stadt - ßertretung hat sich die Handelskammer bei der Eisenbahnverwaltung für die Erhaltung des Bahnhofs Lauterbach-Süd eingesetzt. Die Handelskammer widmet fortg^eht ihre besondere Aufmerksamkeit dem Zugverkehr auf den ihren Bezirk berührenden Strecken. Von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. ist ihr auch zugesagt worden, daß ^igenfchränkungen vermieden Per den, sofern nicht die Kohlenlage dazu zwingt. Der am 1. Juni ds. Is. gültige Fahrplanentwurf der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. bringt denn auch wesentliche Verbesserungen; so sollen von dem genannten Zeitpunkt ab u. a. auch die beiden Eilzüge auf der Strecke Frankfurt—Gießen 9,30 vorm. und 7,30 nachm. wieder verkehren. In letzter Zelt hat die Frage der Verpackung der ötüdgüter die Verkehrs kreise lebhaft beschäftigt. Aus weiten Kreisen des Handel- und der Industrie waren Wünsche laut geworden, die dahin gingen, daß die Eisenbrhnver- waltung di everschtedenarligsten Derpadungen als .sicher" im Sinne der Bestimmungen der Eisen- bahn-Verkehrs''rdnung anerkennen möge. Raturgemäß können nun nicht für alle Güter bestimmte Derpadungen im einzelnen genau festgelegt werden. die ein für allemal a6 sicher im Sinne der Cisenbahn-Derkehrsordmrng gelten. Die Grundlage für die an die Verpadung zu stellenden Anforderungen bildet die Bestimmung im § 62 (1) der Eisenbahn-Verkehrsordnung, wonach jedes Gut, soweit es seine Ratur erfordert, gegen Verlust, Minderung oder Beschädigung sicher ver- padt sein nruß und wonach der Eisenbahn bei nicht ausreichender Verpadung das Recht zusteht, die Annahme des Gutes abzulehnen oder zu verlangen, daß der Absender im Frachtbriefe das Fehlen oder die Pkängel der Verpackung anerkennt. In diesen Besflmmungen ist zum Aus- drud gebracht, daß ein Gut gegen alle Gefahren, denen es während der Eisenba^tbeförderung ausgesetzt ist, genügend geschützt sein muh. Die Sicherheit der Verpackung eines Gutes ist also in jedem Falle Tatsache. Es muh immer das pflichtmüßige Ermessen der annehmenden Stelle im Einzelfalle darüber entscheiden, ob ein Gut in der angebrachten Verpackung unbeanstandet oder gegen nur ein entsprechendes Anerkenntnis angenommen werden tann, oder überhaupt zurück- zuweisen ist. Um indrß eine gewisse Einheitlich- feit in den Anforderungen an- die Verpadung zu wahren, hat der Deutsche Eisenbahn-Verkehrs- Verband unter dem Vorsitz der Reichsbankdirek- tron Berlin einen Sonderausschuß eingesetzt, der Richtlinien über die an die Verpackung zu stellenden Anforderungen entworfen hat. Nähere Auskunft hierüber wird von der Handelskammer erteilt. Mitteilungen: Die Güterabfertigungen sind ermächtigt worden, von der Erhebung von Wagenstand-, Lager- und Platzgeldern Abstand zu nehmen, wenn nach pflichtmäßiger Uedrrzcu- gung dem Dienststellenvorstelier kein Zweifel darüber besteht, daß die Fristversäumnis ihren Gnt- ftehungsgrund ausschließlich in der durch den rechtswidrigen Einbruch der Franzosen und Belgier im besetzten und unbesetzten Gebiete geschaffenen Lage hat. Wenn in Zweifelsfällen diese Gebühren erhoben werden müssen, so wird dem Zahlungspflichtigen anheimgestellt, einen gehörig begründeten Rüderstattungsantrag dem zu- stänoigen Eisenbahn-Verkehrsamt vorzulegen. Da laut Verordnung des Reichspräsidenten keine Gebühren an französische oder belgische Kassen entrichtet werden dürfen, so wird den Verkehrstreibrnden dringend empfohlen, Sendungen nach Stationen des alt- und neubesehten Gebietes nur frei und ohne Nachnahmebelastung aufzu liefern. Lande!- Berlin,' 3. Mai. Börsen st im- mungsbild. Die schon gestern am Devisenmarkt hervvrgetretene starke Rachfrage hielt unter dem Eindruck der überwiegend wenig günstigen Beurteilung der deutschen Vorschläge in der ausländischen Presse an und bewirkte eine erneut scharfe Steigerung der Preise, so daß der Dollar bis zu 38 000, das Pfund bis 181 000 bezahlt wurden. Bei der amtlichen Festsetzung wurden nur 25 bis 50 Prozent der geforderten Beträge seitens der Reichsbank zugeteilt. Durch den neuen Marksturz wird das Publikum in zunehmendem Maße zum Erwerb von Effekten als Sachwerten veranlaßt. Da auch seitens großer kapitalkräftiger Konzerne die Aufkäufe in einzelnen Papieren anhallen und Spekulation und Ausland ebenfalls überwiegend kaufen, stand die Börse bei großer Geschäftstätigkeit erneut im Zeichen ausgesprochener Haussebewegung. Die Käufe erstreckten sich auf ziemlich alle Marktgebiete. wobei neben den bekannten bevorzugten Papieren auch die bisher im Hintergrund gebliebenen in ziemlichem Umfange gekauft wurden. Die Kurssteigerungen betragen in der Regel 500 bis 10 000 Prozent, bei Montanwerten auch bis 20 000, bei Phönix 30 000, Norddeutsche Wolle 40 000 und Anglo-Guano 53 000 Prozent. Besonders stark war wegen der Devisenhausse das Interesse für alle Valutawerte. Auslandrenten stiegen bis 15 000, Mexikaner 175 000, Otavis 50000, Staatsbahn 95 000 Prozent. Die Kursfestsetzung verzögerte sich wiederum erheblich, was besonders auch für die zu Cinheitskursen gehandelten Industriepapiere gilt, Bei denen gleichfalls starke Kurssteigerungen eintraten. Heimische Renten lagen fest. Die Dollarschatzanleihe stieg bis 39 000. Später wurden die höchsten Kurse zwar nicht überall behauptet, doch erhielt sich die Festigkeit ungeschmälert. Devisen lagen höher. Für Dollarnoten wurden über 40 000 bezahlt. Frankfurt a. M., 3. Mai. Börsen- st i m m u n g s b i l d. An der Effektenbörse entwickelte sich ein lebhaftes Geschäft auf dem Gebiete der Industriepapiere. Es lagen nach den beiden Börsenfeiertagen ziemlich Aufträge des Privatpublikums vor. Die Spekulation beteiligte sich ferner recht lebhaft am heutigen Verkehr, so daß bereits zu Beginn der Börse zahlreiche Werte mit Pluszeichen erschienen. Im freien Verkehr war reger Begehr nach Ufa, 29000, Kabelwerk 34 500, Inag 13 500, Rastatter Waggon 17 000, Breisgauer 3000, Metz Söhne 21 500, Smelka 14000, Decker - Stahl 29 000. Auf dem Montanmarkt konnten sich die starken Avancen der Montagsnachbörse nicht in allen Fällen behaupten, immerhin blieb dieser Markt fest. Cs setzten Oberbedarf, Aschersleben mit je 10 000 Prozent höher ein und führten ihre Aufwärts- bewegung fort. Auch hielt die Nachfrage nach Kaliwerten an. Am Markt der ClektrizitätS- papiere war das Hauptinteresse auf Vogt u. Haeffner, Licht und Kraft und Bergmann gerichtet. Sehr fest lagen auch Zuckeraktien. Wag- gon-Fuchs Plus 3100 Proz. In Anilinwerten war das Geschäft ruhiger. Verschiedene Spezialpapiere, wie Dvllarschatzanweisungen, sehr fest. 38 000 bis 38 500. Reichsanleihe ver- zeichnere mäßige KurSerhöhungen. Bankaktten fest und Norddeutscher Lloyd lebhaft. Am Devisenmarkt machte sich eine feste Stimmung geltend, Dollarnoten 37 000 bis 38 500 und 39 500. Börsenkurse. Frankfurt a. M. Berlin Schluß- Schlutz. Schluß. Schluh. Äur» Nur» Nur» Nur» Datum: 30.4. 3.5. 30.4. 3.5. 57. Dtscb. ReichSanleibe 89.75 89 73 89,50 47, Deraleichen 1140. -1170- 1140.- 37,7, Deraleichen 575.— 565,— »70,— 37O Dergleichen 4350,-4400,— 4400,— Dlsch.Svnr-l>räin..-lnt. 310,— 3211— 290.— 47, Preukische KonfolS 185— 186.- 189,— 47» Hellen 110,— lu9.— — 37,7° Hessen 12u.- 100,- 87° Hessen.........HO.- 100— 10O— 89,50 1170,- 565,- 4475,- 194'- 120,- 90'- 47. Zolliürken 45500—53500,-4850a-57009,- 57»Golduicrikan-r425000 -6000A).-4B0t!0—M0000.- Berltner HandelSgrs. . 79)00.- n3000 - 80000,- 7030 - 6450— —,— — DiScouio Commandir . 23500,- 23500 - 23000.- 23500,- UOPtnllbent 49900- 53500.- -.- - ,- Mi'ieldeut. Ereditbank 10100,- 11000 - 10000,- 11000,- Oeüerr. Credi-.anstalt . 23600,- 34000.- 24000 • 32250,- Bochumer Guß . .. . 155090,—205000,-155000,-218000,- BuderuS......... 67000,-80000,- -,—81800,- (Saro . . 85000,- 85000,-83000,-83000,— Deutsch.Lurembura. . 160000,-180000,-175000,-180000,- GelsenkirchenerBergw 18000 >,-210l)00,- —,-2>)8iOO.- Harvener Bergbau. 210u0a-255000,- -,—1'55000,- SlQllmext 2lscherSleben5500ü—70000,- —,—65000,- Kaliwerk Westeregeln —,—77000,— —,— —,— Vaurdäütte...... 61000, -76000.-62500,—73500, - L berbcbnYf 67500,—7MXX),—63^)0,-75000,— Vbönix Bergbau.. .. 117000,-141000,-130000.-136000,- Rhemnabl........ 1100.>9,-142000,-l25y00.-1400l^,- Riebed 'Ulontan . . . 23000IX -24i)000,-206000,-225u0a- Lellus Bergbau .. . 27000 —34900,— —,- -.— Hamburg Amer. Baker 78000.- 94900,-81500,-91000,- Norddeutscher Vloob . 39500,- 46000,- 39000,-4490),- ZeinentwerkHeidelberg 27000,- 29000,- — Philivv HolLniann . . 14500 - 16500,- -,—17500,- Slnglo.Eont.-ldschmidt 540 m-1,—6230'-,—69000,— Griekbeinier Electron.45000,—1300Ü—41000,-44000.- Höchster Farbwerke . 41500,—42O:X/,— —4200Ü— Hvlzverkoblung 30500,-39000,— —,— —,— Df ütgerswerke 520>)0,—550oü—46000,-63000,- ^cheideanltalt 45000,—5200t),— —,— — Allg. ElektrtzitätS-Ges. 3800^—b0,—36600^—43090^- vergmann....... 5830(V—6400a—60 WV— Ü(WV— Schlickert.........12'000,-100 0^-111000,-106000,- SiemenS & HalSkr. .. 1400A-119000,-14000*-12500a- Biainkraftwerke . . . .10200.-16100,— —— Adlerwerke Kleyer. . 15000,-:550d—14500.-17200,- Daimler Motoren. . . 16500,—1950a—16000,-19500.- Hepltgenstaedt 4.5000,-50000.— —,— — Meanin 42000,-43000- 35900,-44000,- Metallges. tzrankfurt. .49900,-60000,— —,— — Schubfabrik Her» . . . .15000 -16000 - -,— Sichel 23250.-264'0,- -,- Iellstoff Waldhos . . . .39800 -43600,- 40400,-45000.- Zuckersabr.Krnnkentbal 20000,-27000,— —,— —,— ZuckerfabrikWaabällsel 20000,-30000.- —,— —,— Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum 2. Mai 3. Mai 1-Uhr-Notierg. Gels Br>e' 21m 11. Gelb Rotterg. Briei Dntw.'Brüstet 1825.40 1834,60 2269,30 2280,70 .^oUnnb . . . 12468.75 12531,25 15610,85 15689,15 Vonbon . . 147505,30 148244,70 184537,50 185462,50 Pari- .... 2144.6» 2155,40 2643,35 2656,65 Schweiz. . . 5748,10 5776,90 72u6.95 7243,05 (Uranien . . 4837,85 4862,15 6047,35 6077,65 Iialien .... 1548.60 1556,40 1930,15 1939,85 VifjabomDpotto —. — Dänemark. . . 5960,05 5989,95 7431,35 7468,65 9ioriueaen . . 5436.35 5463,65 674710 6779,40 Schweben . . 8558.55 8596,45 10374,- 10426,- LellingsorS. . 887.75 892,25 Sieunork..... 32418.75 325.81,23 39850,10 40049.90 Deutsch-Oesterr. 47,0*25 47,225 55.60 55,90 Budapest. . . 636,- 639,- 735.50 739 50 Prag...... 968,- 972,- 1169,50 1175,60 Agram.... 338.20 339,80 Banknoten. Pranffurt a.M« 2. Mal. Bries Geld Schweizer Noten....... 7185.— 7115— französische 9toten...... 2638 2612— Dänische Noten......... 7390,- 7310- Schwedische Noien....... 10250 - 10150— Holländische Nölen......... 15(FA- 13550,- Deulsch-Oelterreich L 100 Kronen 55 25 54 75 Amerikanische Ototen....... 40200- 39800— l nalikche Noten......... 185900— 184100,- Italienische Nolen...... 1945- 1925- Belgische dkoten ........ Uimartsche Noien........ 2266 - 2244— 610- 590,- Tschechoslowakische Noten . 1170- 1150- Norwechsche Noten ...... 6735- 6665— Nlimäntsche 'Noten....... 189. ~ 186,- Spanische Noten......... Märkte. Frankfurter Diehmarkt. fpd. Frankfurt a. M., 3. Mai. Auf- trieb: 526 Kälber, 147 Schafe, 332 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Kälber feinster Qualität Mk. 300 000 bis 340 000, mittlerer Qualität Mk. 240 000 bis 290 000, geringerer Qualität Mk. 200 000 bis 230 000, Schafe Mk. 180 000 bis 270 000, Schweine unter 80 Kilogr. Mk. 370 000 bis 385 000, von 80 bis 100 Kilogr. Mk. 390000 bis 400 000, über 100 Kilogr. Mk. 400 000 bis 410 000. Der Markt wurde bei lebhaftem Handel geräumt. Berliner Produktenmarkt. Derlin, 3. Mai. Der am Devisenmarkt zum Durchbruch gekommenen Auftvärtsbewegung schlossen sich in entsprechrndem Ausmaße die E^trcide- preise an. Das itüändische Angebot war nur sehr gering, so daß für die ntelfeuige Kauflust fein entsprechendes Material zur Verfügung stand. Bei ziemlicher Erregung gingen die Preise allseitig scharf in die Höhe. Weizen und Roggen tour Den zeitweise 8000 bis 10 000 Mark höher bezahlt, obwohl seitens der Reichsgetreidestelle keine Käufe erfolgten und auch die Mühlen vorsichtiger disponierten. Für Gerste unb Hafer erhöhten sich die Notierungen in ähnlichem Ausmaße. Diese hoben Forderungen bewirkten eine weiterhin zunehmende Zurückhaltung der Inlandkäufer. Bei starker Nachfrage gingen auch die Preise für Mais und Mehl scharf m die Höhe. Futterartikel und Hülsenfrüchte wurden gleichfalls entsprechens höher bezahlt. Weizen, märkischen 73 000 bis 75 000 Mk. (steigend), schlesischen 73 000 Mk., Roggen, märkischen 64 000 bis 67 000 Wk. (steigend), pommerfchen 64 000 bis 65 000 Mk., schlesischen 64 000 bis 65 000 Mk., Sommergerste 55 000 bis 58 000 Mk. (steigend). Hafer, märkischen 58 000 bis 60 000 Mk. (steigend), pommerfchen 56 000 bis 58 000 Mk., Mais, La Plata, loco Berlin 74 000 bis 75 000 Mk (steigend). Weizenmehl (100 Kilo) 190 000 bis 220 000 Mk. (steigend). Roggenmehl (100 Kilo) 150 000 bis 165 000 Mk. (steigend), Weizenkleie 36 000 bis 38 000 Mk. (steigend), Rog- gentleie 38000 bis 39 000 Mk. (steigend), Raps 120 000 bis 125 000 Mk. (steigend), Leinsaat 120 000 bis 125 000 Mk. (steigend), Viktoriaerbsen 95 000 bis 100 000 Mk., kleine Erbsen 80 000 bis 85 000 Mark, Peluschken 65 000 bis 72 000 Mk., Acker- bohnen 50 000 bis 55 000 Mk.. Wicken 70 000 bis 75 000 Mk., Lupinen, blau 75 000 bis 85 000 Mk. gelb 105 000 bis 115 000 Mk., Seradella, alt 155 000 bis 165 000 Mk., Rapskuchen 55 000 bis 58000 Mk., Leinkuchen 75 000 bis 85 000 Mk.. Trockenschnihel 23 000 bis 25 000 Mk. Rauhfutter- Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 19 500 bis 22 500 Mk., Haferstroh, drahtgepreßt 17 500 bis 18 500 Mk., Stroh, strvhseilgebündelt 21 500 bis 22 500 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken. Vormahd 19 500 bis 21 500 Mk., Nachmahd 16 500 bis 18 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Krisenstimmung in Lausanne. Lausanne, 3. Mai. (WTD.) Eine gestern hier eingetroffene Reuterdepefche meldet, daß Frankreich vorgestern in Konstantinopel dem Vertreter der Regierung von Angora eine Note überreichen lieh, wonach, falls die Türken ihre in Syrien konzentrierten Trappen nicht zurückziehen, Frankreich die Konferenz von Lausanne verlassen würde Diese Meldung hat hier beträchtlichen Eindruck gemacht. In den der französischen Delegation nahestehenden Kreisen bestätigt man, daß eine Demarche Frankreichs in Konstantinopel, die auf die Beendigung der türkischen Truppenkonzentra^ tionen hinzielt, stattgefunden habe, allein nicht in der ultimativen Form, die ihr die Reuter- depesche gibt. Einen ähnlichen Schritt habe auch General Pellet im Verlause feiner gestrigen Unter’ rebungen mit Ismet Pascha unternommen. Ei habe dabei darauf hingewlefen, daß es für Frankreich unmöglich fei, unter den Drohungen türkischer Kanonen zu verhandeln. In der türkischen Delegation dagegen erklärt man, nichts von einer französischen Demarche in Konstantinopel zu wissen. Keinerlei Meldung darüber sei bis jetzt aus Angora in Lausanne eingetroffen. Auch babc General Pellet bei Ismet Pascha keinen derartigen ultimativen Schritt unternommen, wenn allerdings auch in der Unterhaltung die Frage der angeblichen türkischen Trupfenkonzentrationen berührt worden sei. Die Beziehungen zwischen Pellet und ISmet Pascha seien durchaus herzlich. Die Verhandlungen nehmen einen ungestörten Verlauf. Französische Gewalttaten. — Siegburg, 2. Mai. Die Franzosen verhafteten vier Beamte des hiesigen Bahnhofes und führten sie gefangen fort. Darauf unterbrachen sie den Eisen- bahnbettieb zwischen Siegburg und Hennef und machten seine Wiederaufnahme von einer Anzahl Bedingungen abhängig. Die Maikundgebungen in Paris. Paris, 3. Mai. (Wolff.) Havas teilt mit: Im Laufe der Kundgebungen am 1. Mai sind 61 Pvlizeibeamte zum großen Teil unbedeutend verletzt worden. Ein Beamter erhielt einen schweren Messerstich. Von 60 Verhaftungen sind 50 aufrechterhalten. In der Vorstadt St. Denis kam es nach einer Versammlung zu schweren Zusammenstößen, wobei ein Beamter sehr schwer verletzt und ein Mitglied des Gemeinderats verhaftet wurde. gegen Nervenschwäche, Erschöp- Odiyi 111 fungSzustände, se?. Neurasthenie ein anregendes und kräftigendes Vohimbin-Prä- parat derAkt.-Ges.Hormona, Düsseldorf-Gräfenberg. Fachärztlich begutachtet und sehr empfohlen. Pro- spekte gratis. Erhältlich in allen Apotheken! 106,ss in ourzblpnK , II* T - —I müJltiiUoTifundyiBzd, 1X1 Xtis-iisden schönsten Glan? besdteati.! i* Henkel's putz- und Scheuerpulver, für Haushalt, Gewerbe und Industrie unentbehrlich. Alleinig, Hersteller: HENKEL & 118h DÜSSELDORF. findet In eiter Stille statt. Oießen, den 4. Mai 1923. OMI« 2. Verkaufe Cleittelrem tauten. [|»ben unter laee- lAbripcr Iterimcr Herr Otto Witter Wir eedterf* In Ihm einen Mittwoch, den 9. 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Eamsttaa. ll.Wel be bst h Ube Mliletn- ftMUlOflomniirae er von einer Barunterstützung absehe Hinsichtlich des mangelnben Interesses bei (Scann :aften. d,.> er weder zu verteidigen nock) anzullagen f>abc möchte er nur feststellen, daß die eben gehörte Mitteilung von sehr autoritativer und verantwortungsbewußter Stelle ihn außerordentlich gewundert und geschmerzt habe. Oberbürgermeister Keller zollt der Leitung der Volkshochschule und insbesondere dem Geschäftsführer sehr wanne Worte der Anerkennung und betont, mit dem Anträge des Finanzausschusses fei keinerlei Kritik an der Leitung ober de. Geschäftsführung der Volkshochschule verbunden, un Gegenteil sei da nur größtes Lob angebracht. Das Defizit fei hauptsächlich durch die hauptamtliche Geschäftsführung entstanden, die früher notwendig gewesen sei, jetzt aber wohl durch eine ehrenamtliche Geschäftsführung ersetzt werden könne. Er habe sich schon bemüht, für den Geschäftsführer der Volkshochschule eine andere entsprechende hauptamtliche Anstellung zu erwirken, die dem Herrn gestatte, nebenbei ehrenamtlich die Geschäfte der Volkshochschule fortAuführen. Bis jetzt sei das jedoch noch nicht gelungen. Seitens der Stadt werde alles geschehen, um den Geschäftsführer der Volkshochschule dem Institut zu erhalten, die finanzielle Lage sei aber jetzt so, dah die Stadt ihren notwendigen Aufgaben kaum noch nachkommen könne. In dem Bestreben, die städtischen Finanzen unter allen Umftänbcn in Ordnung zu halten, seien der Finanzausschuß und die Stadtverwaltung einig. Ein weiterer kommuni st ischer Redner nimmt gleichfalls die Gewerkschaften in Schuh unb betont, die Arbeiter hätten nicht die Zett und Ge- legenhett, den Kursen beizuwohnen, da sie ihr 'Feld oder Gartenland bearbeiten müssen, um mit dessen Ertrag sich durchzuhelfen. 2kach den Ausführungen eines demokratischen Redners, der die genügende Leistungs- Willigkeit der Stadt in Zweifel stellt, bemerkt Oberbürgermeifter Keller, der hessische Staat habe im Jahre 1922 ganze 70 000 Mark für die Volkshochschule unserer Stadt gegeben, die Stadt Gießen dagegen 315 000 Mark. Ministerialdirek- tor 11 r ft a b t habe erklärt, mehr könne vom Staat nicht gegeben werden, und eine Mehr- forderung sei auch abgelehnt worden. Die Stadt habe also ihre Pflicht voll und ganz getan. Ein Redner der Rechtsparteien betont, wenn diese dem Anträge des Finanzausschusses zustimmten, müsse schon jefct die Auslegung dieser Zustimmung als Gegnerschaft gegen die Volkshochschule ganz entsch eben zurückgewiesen werden. Dcr Antrag des F^an^russchusseZ solle bedeuten, daß man dem Staate nahelegen wolle, feiner Verpflichtung gegenüber der Gießener Volkshochschule mehr als bisher zu entsprechen. Die 70 000 Mais, die er im Jahre 1922 beigesteuert habe, seien viel zu wenig. Wenn der Staat entsprechend zur Unterhaltung der Volkshochschule beitrage, fei man auch jederzeit bereit, genau so viel für diese Sache beizusteuern. 'Aber bafr die finanziell schwer ringende Stadt soviel geben unb der Staat sich nur mit einem bescheidenen Anteil begnügen solle, sei nicht einzus^ren. Für die Zwecke der Volkshochschule seien von privater Seite freiwillige Gelbzuwendungen gemacht worden. Man sei also nicht Feind der Volkshochschule, deren Leitung man vielmehr höchstes Lob spende, man verlange nur, daß neben der Stadt auch der Staat seine Pflicht und Schuldigkeit in dieser Dache voll und ganz erfülle. Dieser Ansicht schließt sich ein Redner der deutschnationalen Fraktton bi vollem Umfange an. Rachdem noch einige Redner gesprochen, ohn» das Bild der Anschauungen zu ändern, schreitet das Haus zur Abstimmung. Der erste Teil des Antrages (Deckung des Fehlbetrages durch Hebemahme auf die Stadtkasse) wird einstimmig angenommen, die Zurückverwei- f u n g des zweiten Teiles des Anttages (die Verrechnung der jetzigen Bewilligung auf spätere Zuschüsse) an den Fman^iusschuß zur nochmaligen Beratung wttd mit 20 gegen 17 Stimmen abgelehnt und mit demselben Stimmenverhältnis auch der zweite Teil des Antrages zum Beschluß erhoben. Verzichtauf Fremdenabgabe. Die Stadtterwaltung wttd einstimmig ermächtigt, die in hiesigen Gasthöfen vorübergehend unter gebrachten Ruhrflüchtlinge, soweit sie ordnungsmäßige Ausweispaviere besitzen, von der Enttichtung der Fremdenabgabe zu befreien. Stadtv. Fischer bringt bei dieser Gelegenheit zur Sprache, dah Klagen laut geworden sind nach der Richtung hin, daß manche vom Feinds Vertriebenen hier nicht die Rücksicht und das Entgegenkommen bei der Dereit- Kulturschaffem kommt, welche Erzeugnisse ihrer müden Seelen, und daß diese Erzeugnisse, diese Bücher und Bilder, und was es sonst ist, derselben Masse den 'Begriff geben sollen von der Kultur, die diese Jungen schaffen wollen, dann möchte ich sie alle ausrotten mit Stumpf und Stiel, damtt ihre Sünde nicht unsühnbar werde." Eva sah ihn erstaunt an. Er merkte es. „Sie denken, ich habe nicht das Recht, das auszu- sprechen, oder Sie fragen sich, wie ich dazu komme. Sie, gnädige Frau, leben in unserem sogenannten Kulturmtttelpunkte: Sie sitzen an der Quelle, am Ursprung. Aber Sie haben wohl auch den Blick und Maßstab verloren für das, was unser Doll! wirklich ist, und was ihm nottut“ Frau Eva sah ihn unsicher an. „Sie leugnen also die Berechtigung und Bedeutung unserer neuen Kunst? Aßmusien ist einer der Bahnbrecher, einer uer Ersten." Arnolds sah sie scharf an und schüttelte den Kopf: „Sehen Sie wohl, gnädige Frau, Sie find der Suggestion bereits völlig erlegen. Ein Bahnbrecher und einer der Ersten. Das sind grobe Worte. And was hat er denn getan? Ich fennt nichts von ihm, aber das will ja nid>tS sagen. Aber Sie? Was kennen Sie von ihm? Was hak er geschaffen, was geleistet? Wenn's hoch kommt, zwei, drei dünnleivige Bändchen, wenige Zeilen auf dickem Papier! Verse, die sicherlich schön Hingen, vielleicht in den sogenannten modernen Menschen Saiten schwingen machen, die bis dahm stumm blieben. Aber ist das eine Tat? Ist er darum ein Bahnbrecher und Erster? Ist er daH was unsere Zeit braucht, was wtt Kinder unser« Zeit brauchen?" (Fortsetzung folgt.) ar'MtVjr*. Schern foU nr -ia-lgrf» Wie nm M T*et«4*!e*ri*- Hnter brr 3uftheanmg brt ganten. ^aufed betrat K3trn4u ters er.r ’ir Mr tJfxtriU^ee C^—et im Dir» gw»ei4» Heidelberg B reale» las* 3in* •■Brr unseren obre bereits renne-»■ en Siegen beim Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen. Zschopau i. Erzgeb. Congstarf. dra 30 Ipril 1923. —n 31 HD L v von 3ementdt«lenw6nd«n in n bl» Xc betten in Los I im A*co** dtal rn) Belege« (Italic«) müetn» tm frrting tw L4 1933 4-4. 1923 22-4 im 22-/4. 1<Ä3. 29 4 1923 29. 4 1923. im Die brr Gruppe III Die gdemte torrbr* tu I '4 S^te-^det rerb brr Tterrwn^- sg der Häher- und De'stdtnderesrister in ®te**r. "rrihändtg pm »»gebet vorn 14 Xpril 1923 üfwrtmt«* ftnrf bi Anspruch nehme 3b der BrlpraW» Wird feboch owl alten Velken des AauM bh □rtw Dar ir. bei treibet’. brt SW! «H«W« 3141D li 5 a*t der Den unh I J ■ml Äh! ? ti Tü-'W*eTt Därr es c. - r« 5xm mW d < Lchüter 'müw br >«301. Nt K reife >ber M» ÄrtwWrt i* dielen -t. "ern henrngegogee rürhea J^f 3troebew bKnud bqWmi Wr SB b P L 9 C< iu r»e- ?.ntmg des Ärroterte** der Hadere» DLdche-W « enf frechend wird der S'udrver« Nurnoch diese Woche zahle teh für Weißwein-, Rotwein-, Sekt- und LiterfUschen erhöhte Preise H» Schneider, Neuenweg 6. Bestellungen werden Abgeholt. Rod 1 April Ir Dir r 1 ke (] 1 's. einer A^KtAW fed der Jenrte&'.ung des abgefrbet Derben da ftr diele dKnrWung et« dringendes Aedüri«ts IW eicht ffcrigmben Aot diele BtnrWueg dach tu lache abfehbarer 3ril. |um Herbst. wwtbq Derbem Mitte und bah es deshalb gut M. Demi «a Xi X ZI. mätjtgm Beamten s'Bedienal?S oerbäl tnih«. -ach de« 'Bestimmunge« der Aubegeiberdnung Itr bte Mbit« Ichen Arbeiter mit TBirfung vorn 1 Oflobet 1922 betgtflall geregelt. dal) 'Beamte der •nippe I Die unaelermie Beamte der •nippe II Di« angeirrrt» Ttt Orbebung uor Bebübren für dir Td'igtztt dm 2sh»U«gsamtas wird Die leigt geubm<.. HLr Mz .Nexthmg eines rabbliertte 3tmm oGm «petbrfce, Drogerie«, Porfümerte-m. ftdiwic* Wfwm soziale -Nssmachmadmen von Xeich tmb Staat Mir aubrrorbtRp- dsrna'e»denen Mir die lleitvncmpfd»- Hstr dm Herrtchrung »Deter »■tSrAan-» im • Aatdams wirb der vorgefehen» Ärebtt dm Schule uxrb zur 3eU von VSS Schulern befw*. davon sind rurtb 570 Schüler nicht aus Sieben. The Äoften aut den Äopf des Schülers berechnet befanden Itch auf 10617 TH art Bon den nicht hi Auslandes an gefegt, ja es würden sogar direkt Zimmer ffcr Ausländer aulgehoben, mährend nmb 5 3 Illrara. he •bth aber mir *4a> tum 2Ltä.jgw Das Haus 's mn bet Bortagr rr-^tmeng » ÄrcbitbemmigeeetA ♦alhing Dlrd der »mag tu BbonAHfllMt noch einmal deni FinarmausW» übrrtMefc» ■ ■ ,Ziechte« eetfabannbeu mrift sehr schnell, wenn man bee Schaum dc^n Zucker 4 dcktent Steil,iM«faD«4ß» adeuds etmtorfnee Mfct er,.en BtM IS ' Kcke Wnidonueeee/' gmbu -g MMionen TRarl bewilligt Aflentlichen Unter rühmlkhm bekannter tf-f Jbfaxor hat im April Betrüge von 2 144 000 All. an de« UTtubeftfer- txmbcn ch lia uns nach und die Arbeite« Uos II an den Zwei trn inoe Mördern den Ä Ade rma.rn vergeben HrelDilllge Sa n i l L ts kol o n ne Der liebemabme der Kosten im Betrage von 138 000 THart füt die Aau bereif uns einer Ubr- baren Äianfentragt und eines Krankenfahrstohles der Sretmifügen Sanltütskvlonne auf die Stabt» lasse wirb zugestimmt. v. zirka 160 Am Holz aus ber Försterei Lumda nach Giehen Ist des res mietsatzes Stab® vrol Dr Krausrnuller nimmt bei dieler Gelegenher! 'Lari Stellung gegen die üheraus hohe« 2Rietfocberwngei für ladbNe-t- Mcuu drrsjahngrn Sommer- Tanzkurse beginnen Mitte dieses Monats Privat-Unterricht ’°4^' Qrfl. AameUangm wrrdm jrdrrxnt rntge^fn genommen Theodor Bäulke Tanzlehrer Wolfslraße 21 Eckt Lieber Straße 10000000IW. auf Jtrto 3 Monate bei hoher Vertzinsuuq und ersttzl periÄnL und dingt. Sicherheit gesucht. Schnfiliche Angebote unter 3127V an den Siebener Anzeiger erbeten Irlich mir bu XückKcht auf dies ewigem Flucht- g e, ine Un Besitze 0 r b » u a M s rn s tz i O e r sDeispaptere sind D Schrtf tltg > uhegekaltsregeluag tür ander a n m ä b i g e Beamt« (B e b tea R e t ei Die Au Hegeidbezüge der ,ule>l tn die Brfol» Stegenzucht - Sördarsng •tu Gesuch des Gfebemer .Zeegensuchtveretns. de« jährlichen städtischen .Zuschuh yir Bodbalhnig auf 20 000 2Bt zu erhöhen, wird gameharigt Damenfrisieren, Shampoonieren sowie elektr. e TJÖKn Vibrat-IWassage * und Maniküre K- mittags 3 , Ubr. aul Burg •Irlberg. Tagesordnung I. ^echnuugsablage 19*«; 1 «elcha isder'chi rei«. 1 ,>est'irllung des ^«raulchlggsltzW^L fl Nruwabl des Borstandes: Ser schlrdeues Ter 1. Borstsenb«. Dird tu der gleichen Mfa festgesetzt mfe er jerxill bei der Botrff’pariatfe ’ur Lmnbarb- vnb ’oetftlge Sc riebe-* mahgebeeb ist. ändert, bah c-t'rreeenO dem Bsrzehen des -esti» schon Staates das Schulgeld für alle Älaffer ber A6» reu WädcheMl-chA'.e rom I. April «23 ar. statt auf 6000 Ml. au» 20003 AN u*b berng.-rnäd das Schulgeld für alle Klaffen der Srrvr.t r tau Btadchen'chule statt auf 4500 2X1 aul 15 000 Bt fährlich fef gefrv en:b Die übrige« Bestimmungen bleiben unverändert Beige xbnetet Dr Seid betont, da st dfe Stadt mu btefer Srhdhung gepmnget let. »ran ffe die Zuschüsse des Staates p> diele» Schulen auch weiterd« n betziehra Dolle Uadrigens mürbe» die 3ui*uWtra ber Stadt auch durch btak Sr- ddhung bet weitem nicht gebnft Schulgeld für auswärtige gewerbliche und kaUsmäanische S p r t b 11 • dungslchüler. D^ Schuldevutatio« beantragt, zu b«4chlle-an. Das feit für solche Schuler ber «werbt, oder taufm Abteilung ber hiesigen Rortbilbungg- Ichulc. dfe in Diebe« nicht ihren 'Dobnofe haben, wird unter dem Borde Hali weiterer etwa rot- wendta werdender Srhdhungen im Schu6adr 1923 auf jährlich 10 000 TR erhöht. Die Erhebung erfolgt Vn zwei Baten, im Monat Avril und im Ak raut Oft ober 10 Pro, Meter Schüler können nach den gleichen GnrnMähra wie bet den höhere» Lehren statten Freistellen erhalten Brgerrbneur Dr Seid bemerft bteryi begründend Die tachttchen Kosten dar Schul« be- Sparsamstes Kochen freieh die flute Sausirau mti mrtnen ? rarfuch rinrubi wagen. Täglich praktische Vorführung in meine» «rfiOur Bestchrlgang ebne 9aul «won -. gerne edtattrt I. B. Häuser, Gieszen Wrwtabi .ea AM * ^5f la Mauersteine SUngefeit- ober iVelbbrnnbi liefert ptompt frei Baustelle durch eigene t'nhAüge an iNetz-rden. .Industrie und Srioate »u gün.tiglien Sreifen ~r*c Ilwog. Mort-Mn • cbillrrplae 5 7 iNnilur. Taunus «b launnl 3407. irlcmnn arwiaeerl |i •eriawfn Ederstrahe S. wn* für ihre unter dteiem Namen weltbekannten Motorc seit Jahr und Tia bediente. %.Vj^/J1 Obgleich die Deutschen Kabelwerke Motoren cbemnwenig fabnaeren, wie dfe für * unter D Kw ebenfalls geschützten Tier- und Pflanzen-Vcrtilgungsmittei. Stallgerite, Kirtoo- — und Pappwaren-Tapeten, haben sie - el* Im iuduetHellee Lebe* wohl oleulg deetehewder Vor^j^ng - Haftantrag gegen unseren Inhaber, Herrn Rasmussen, gestellt. Da wir dem Prozeß in I. Instanz itetn Gewicht beilegten, weil es uns sdbstver- wtar du««* wtrmmw sllndbch erschien, daß meM werden fvtawche Krodtte beDtVtgt SZ Akllttrma» Ufairf zur Herstellung der 6tn>ei(fitungmi;3J HU- Honen THarf ,ur Herstellung ber Gasleitungen, b* burd) Lohn- und 72a ftanbene Kredi rüberl chrei tune im 3 448 183 TBart bei ber llmlegun leirung unterhalb des Arfberdruckb' der St raste 'Am Kugelberg". 1,4 TH LI honen Mart für dfe Herstellung des BerbrnbungStanaig switchen dem TUgcnnaffertanal tn ber Straste .Am Kugelberg" unb dem Hlutgvaban im Obstbaum- pmmer bee Birg*r* -4Motor >m & SUd»oa- Rennen am Kinnen-Bemichnung Zsd1 Sendung besorgt bleiben. A. Aals. Holzqros,handlunq. Braunfels (Lahn), Telgph. li Bctanntmachnng. Die AdsKhnchet«« über die Abgabe van Xartfbefe aus dem StaatsDslb bee Oberssesterei Dreis tta»ra ab T d Mts bd den Paständigen Kasten ßfestra t» emyang graramra werden 3I41D Dreis a Lda. den 3 Mal 1021 Hest Oberssrsterei leeis Schneider. gekommen Da» fei ei" 3ug ber gegeisteit werden müffe. Segen bieten Mammonisrmes trübten Mast- nahmen ergriffen werde», wann das so weiter gebe. Diele Kritik richte sich gegen alle bfe bi» Ao«- tage ihrer Mitmenschen aus heule« BaugenrbmLgungen Di» Herstellung der 9infrftbigung ar. Grundstück VON bat'.. Gnauthsfe 13. aus Holz wird ge- 2gro^e »AM von alten Geschäfts.Da- Steren, Dllchern, Ukten, eltungrn,iDfif).T>ttplrr. abffiden in kleinen ob, groben Mengen z»m hohe» laqes. preis unter Garantie ber Vernichtung flnhanffteDe nur hrrso, plockstt. 5 Telephon Ist». mw> Abholung kann erfolge« Tücher A, * »eM «Äff» Haftantrag haben die Deutschen Kabelwerke. Berlin, gegen den Inhaber der Zschopauer Motorenwerke, Hnrn J. S. Raimutyen gestellt, weil sicn die Firma Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen, Zschopau Sa. des Wortes DKW Durch diese» Vorgehen der Deutschen Kabelwerke waren wir leider nicht io der Lane, unseren letzten Bomben-Erfolg beim S t ad I on - Rennen in Berlin am 29 April der weiten Öffentlich kett m unterbreiten Dort hat unser j ; falar in der Klasse I den I (Urban), den II. (Seifert), in der Kiss* II bb 250 ccm, den I. (Seifert) den N (Urban) Preis errungen und selb* m der K ferne bis 350 ccm gegen bedeutend stirherr Mosch men, trotz seiner mn 143 con Hubvolumen den II. (Urban) und 111. (Seifert) Prem erzielL Aus den triefen Prtsee-Nouzen sei nur die eine der Deutschen Allgemeinen Zeitung vorn 30. April, Abendblatt, hmusgehohen, in der es heißt .Bei den Ridern verdient die erneut bestätigte hohe Ze*rUa*gkrit der DKW-Motoren besonderer Frwihnung. die ihren Namen .Das kleine wunder- alte Ehre machten Die Oieichmlßigkr t, mit der Urban und Seifert ihren gemeinsamen Siegeslauf Seite an Seite in der ersten und zweiten Kferne durchführen konnten, war geradezu lerblütfend Ans obenerwähnten Gründen konnten wir auch nicht, wie beabsichtigt, unsere ApW4-£n XL Hfl