Mittwoch, 4- April 1923 Erstes Blatt 173. Jahrgang gefunden. fen. Die Zensur. Nachklänge zu den Essener Untaten. Ein Streik in den Pariser Modehäusern. Varis, 3. 2U>riL (WTD.) Die komnm- nislisch organisierten Arbeiter im Konfek- tivnsgewerbe sind auf Grund emes am Nr. 78 Erscheint täglich, anster Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GietzenerFamilienb lätter Monatlich« Vezvarpreife: 3400 Mark und200Mark Trügerlohn,durch diePost 3600Mark, auch beiNicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Siehe». poftschecttonto: Statt tfurt a. M. 11686. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bis znm Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100MK.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 4OOMK.Bei Platz. Vorschrift 20°/, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; fürden Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gietzen. Dächern erlitten. Eine Justizkomödie. Berlin, 3. April. Aach einer Meldung der „Bosstschen Zeitung" aus Essen sollen die vier Direktoren der Krupp-Werke, die am Osterfamstag verhaftet worden sind, Ende der Woche vor em Kriegsgericht m Werden gestellt werden. Es wird also, wie das Blatt schreibt, von den Franzosen der Versuch gemacht, durch eine Justlzkomödie das Urteil über das Blutbad in den Krupp-Werken zu beeinflussen und den klaren Tatbestand zu verwischen. -Zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung dienen auch neue Zeitungsverbote. Die „Aheinisch-Westfälische Zeitung" und die „Essener Volkszeitung" wurden für acht Tage verboten, weil sie die Ereignisse vom Samstag so darstellten, wie sie sich wirklich abgespielt haben. Aach einer Meldung der „Voss. Ztg." ist von den Franzosen jetzt eine Llntersuchung der Vorgänge im Kruppwerk ein geleitet worden. Der Offizier, der den Befehl zum Schietzen erteilt 'fjat istvonGenecalDegvuttenach Düsseldorf befohlen worden. Weitere Kundgebungen. Köln, 3. April. (WTB.) Kardinal Schulte sandte anlätzlich der blutigen Vorkommnisse in Essen an den dortigen Prälaten folgende Drahtung: Den Angehörigen der Ermordeten und Verletzten bitte ich mein tiefstes Mitgefühl zu übermttteln. Diese grauenvolle Entweihung des Osterfriedens klagt den Feind vor al Fe r Welt an. Bochum. 3. April. (WTB.) Der Bezirks- verband Essen des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat eine Protesterklärung gegen öle Gewalttaten französischer Soldaten in der Kruppfabrik erlassen, in der es Heist, daß die Vorkommnisse am Karsamstag eine unerhörte Gewalttat gegen das Leben und die Sicherheit der friedlichen Arbeitnehmerschaft seien. Zum Schlutz wird gesagt: Wir er*f)eben vor der gesamten gesitteten 'Welt laut Widersprich gegen den nunmehr fast drei Monate währenden 3a= stand der Bedrückung und Bedrohung, dem die friedliche und arbeitsame Bevölkerung an der Rühr durch die Gewaltpolitik Frankreichs ausgesetzt ist. Das in Essen unschuldig vergossene Blut klagt laut gegr i die Politik der rohen Gewalt und fordert endlich auch sür das deutsche Volk Gerechtigkeit und Frieden. Durch alle Ge- wallmafnahmen wird sich das arbeitende Volk an der Ruhr nichtimWiderstandgegendie bisherige französische Politik beirren lassen. Berlin, 3. April. (WTB.) Die im Deutschen Gewerkschaftsbund vereinigten christlich- nationalen Gewerkschaften haben an den Betriebsrat der Friedrich Krupp A.-G. in Essen folgendes Telegramm gesandt. Wir sind von Schmerz und Empörung erfüllt ob des mörderischen Anschlages der französischen Eindringlinge auf die Kruppsche Arbeiterschaft. Sprechen Sie den Hinterbliebenen der Getöteten und Verletzten unsere herzlichste Teilnahme aus. Diese himmelschreiende Tat der fremden Gewalthaber bleibt nicht ungefühnt. Vor der Welt fordern wir Genugtuung für diesen Aeberfall auf Frieden.. Leben und Freihüt unserer Arbeitsbrüdec. I.A.: Steger- wald, 1. Vorsitzender. London. 3. April. (WTB.) Der Essener Sonderberichterstatter des „Manchester Guardian" schreibt zu den blutigen Vorgängen in den Kruppwerken die französische Darstellung sei ein Meisterwerk naiver Verlogenheit, mit dem der Versuch gemacht werde, vollkommen falschen Eindruck zu erwecken, Latz die Arbeiter vorsätzlich gegen die Franzosen aufge- stachelt wurden und datz die Sirenen ein vorher i>ereinbartes Zeichen zum Angriff gaben. Der Bericht datz ein Deutscher die Franzosen mit dem Revolver bedrohte, sei unwahr, ebenso _ der Bericht, datz Mitglieder der vormaligen grünen Polizei bei Krupp gewesen wären, die die Arbeiter zu Gewalttätigkeiten aufreizten. Der Berichterstatter fährt fort, es scheine nicht, datz die Franzosen auch nur ein Wort des Bedauerns für das Geschehene ausdrückten. London, 3. April. (WTB.) Die Mutigen Vorfälle in Essen werden von der gesamten Presse viel beachtet und zum groben Teil an erster Stelle veröffentlicht. Die Blätter bringen neben hem Bericht ihrer eigenen Korrespondenten auch deutsche sowie französische Darstellungen des Vorfalls. Während „Daily Chrvnicle" hervorhebt, datz die Tatsache, datz kein einziger französischer Soldat irgendeine Verletzung davongetra- gen hat, beweise, wie wenig Gewatt von deutscher Seite angewandt worden sei und die Essener Metzelei" auf einen Aerdenanfall der französischen Soldaten zurückführt, schreibt die liberale „WestminsterGa zett e , die Deutschen mühten einsehen, datz offener Widerstand ihnen in keiner Weise nützen könne. „Daily Herald" veröffentlicht allerdings unter seinen lebten Meldungen einen Bericht des Sonderkorrespondenten des Reuter-Bureaus in Essen, in dem dieser endgültig mitteilt, dah die Ereignisse in Das Urteil von Sofia. Unser Berliner Mitarbeiter, der eine Unter* tc&ung mit einer hochstehenden Persönlichkeit des ehemaligen mit Deutschland verbündeten Bulgariens hatte berichtet uns darüber: Das Sofioter Schreckensurteil gegen die letzten Minister des Zaren Ferdinand (das wir in unserer gestrigen Rümmer veröftentlichten) entspringt .derselben Geistesverfassung, aus der die Friedensverträge von Versailles. Aeuillh, Trianon usw. hervvvgegangen waren. Alexander Stambolijski, der allmächtige und neuerdings doch sehr gefährdete Bauerndiktator, brauchte autzen- pvlittsch ein Dutzend Sündenböcke, um sie auf dem Altäre der En ten te abzuschlachten. Innenpolitisch galt es, die Opposition unschädlich zu machen. Denn die angeblichen Kriegsschuldigen sind Niemand anders als die anerkannten Führer der nationalen Parteien und der im sogenannten Düraerblock vereinigten städtischen Intelligenz, die dem derzeitigen Ministerpräsidenten feindlich gegenüberstehen. Stambolijski hat ja in der letzten Zeit den glühenden Hatz seiner politischen Gegner mehrmals zu spüren bekommen. Sein Kriegs- Minister und sein Innenminister wurden ermordet. Auf seinen Ackerbauminister wurde ein Attentat verübt. Er.der leitende Staatsmann selbst, wurde wiederholt mit Revolver, Bomben und Dolch überfallen. Kugeln durchbohrten die Kissen seines Kraftwagens, Bomben flogen in seine Theater- löge. Waffen wurden abgeseuert, wenn er vorbei- kam. Diese Attentate waren die Antwort auf die namenlosen Leiden, die der gewalttätige Ministerpräsident den Führern der unterdrückten Parteien bisher zufügte. Am 4. Aovember 1919, also vor 3V» fahren schon, lieft Stambolijski die elf, zumeist ergrauten, Minister des Kriegskabinetts ins Staatsgefängnis werfen, mit Ausnahme des ehemaligen Ministerpräsidenten Radoslawow, der im Ott. 1918 nach Deutschland gegangen war. Dreieinhalb Jahre vergingen, bis man bie politischen Geiseln zu schweren, zum Teil lebenslänglichen Freiheitsstrafen und zu Geldstrafen verurteilen konnte, die in der lächerlichen Höhe der Kriegsschäden (32 MUliarden 700 Millionen Lewa) angeseht wurden und die Mittel von mehreren Generationen des ganzen bulgarischen Volkes übersteigen. Die Gefangenen wurden, wie aus den nach Deutschland gelangten Berichten hervorgeht, mit sadistischer Grausamkeit beyandelr. Tonrschew, der einftige F'manzmmister, muhte seine Zelle im Staatsgefängnis selbst reinigen. Die Familien der Gefangenen gerieten ins gröftte Elend und erhielten keinen Zutritt zu den Verhafteten. Als die Bewegung der patriotischen Komitatschi einsehte, wurden die gefangenen Minister nach dem unwirtlichen Gefängnis in Schuwn (Schumla) abtranspvrtiert und dort noch schlechter und strenger gehalten. Die Rechte, die jeder gewöhnliche Verbrecher hat, werden ihnen nicht zugestanden. Monatelang dauerte der Prvzetz, wochenlang die Verhöre der einzelnen Angeklagten und „Zeugen". Tausende von Dokumenten wurden aus den Akten schränken der Regierung geholt und hn Gerichtssaal verlesen. 832 e-gbschrie- bene Seiten enthielt das A klag b ch, in dem fast auf jeder Seite von — Deutschland die Rede war. Den „Kriegsschuldigen" wurde vvrgeworfen, sie hätten zum Schaden Bulgariens die deutschen Wünsche während des Weltftieges berücksichtigt, sie hätten durch Begünstigung der Ausfuhr von Lebensmitteln nach Deutschland im Lande Mangel erzeugt; der Betrieb gewisser Bahnstrecken fei ten Deutschen ausgeliefert worden; durch den Almla if des deutschen Geldes sei der bulgarische Staat geschädigt worden. Die Llnterstellung des bulgarischen Heeres unter deutschen Befehl sei eine Erniedrigung Bulgariens gewesen; die Verpachtung des Staatsbergwerks Parnik an die Deutschen (bei einem Anteil der bulgarischen Staatsbank von .30 Prozent) sei eine ajerau&img teä Landes gewesen; ebenso das Inumlaufsehen deut- scher Banknoten mit Zwangskurs; daft Mackensen das Oberkommando gegen Ser bien übernehmen durfte, wurde den Ministern als Landesverrat ^^^!^teutschen Ehre ist während der peinlichen Verhandlungen in Dimiter Tonisch e w. dem Sprecher der Angeklagten, ein glühender Verteidiger entstanden. In Ausführungen, rne sich monatelang hinzogen, wies Tontschew nach, daft die deutschen Bemühungen a-if ein freies grvtzes Bulgarien gerichtet waren daft bei einem anderen Ausgange des Weltkrieges dank der deutschen Hilfe die bulgarische Fahne über allen von Bulgaren bewohnten Gebieten geweht hätte, und daft der ganze Haft- und Racheprozeft nur deshalb in Szene gesetzt worden ist, weil Ministerpräsident Radoslawow sich seinerzeit nach Deutschland und nicht nach der Entente hin orientiert hat. man in den Aufzeichnungen Radoslawows finden, die demnächst in einer deutschen Ausgabe erscheinen werden. einer schriftlichen Erklärung bzw. zur Aufnahme des Dienstes unter französischer Verwaltung auf- gefordert, was jedoch verweigert wurde, worauf der Befehl zur Räumung der Dienstwohnungen erging Die Belgier haben in Reuft mitgcteill, datz sie auf Betreiben der Franzosen von jetzt ab energisch vorgehen müßten, und daft für die nächste Zeit mit zahlreichen Verhaftungen und Ausweisungen zu rechnen sei. Ausweisungen. Darmstadt, 3. April. (WTB.) Es sind elf neue Ausweisungen zu melden, darunter ein Straßenkehrer aus Mainz, Vater von neun unmündigen Kindern, ans Alzey ein Lehrer, eine Stadtverordnete und ein Beigeordneter. Gro tz-Gerau, 3. April. Der am 8. März verhaftete Postinspettor E. Schmidt wurde vom Militärgericht in Mainz zu fünf Monaten Gefängnis und 100 000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Ausgewiesen wurden der Oberingenieur Schoner und der Detriebsingenieur Gockel von der Maschinenfabrik Augsburg-G ustavsburg, anscheinend, weil sie frühere Reserveoffiziere sind. spd. Wiesbaden, 3. April. Die französische Desatzungsbehörde hat heute vormittag 28 Beamte des Finanzamts ausgewiesen. Die Leute wurden in Autos bis an die Grenze des besetzten Gebietes vor Frankfurt gebracht und konnten nur die allernötigsten Sachen mitnehmen. Ludwigshafen, 3. April. (Wolfs.) Au s- gewiesen wurden ohne weitere Förmlichkeiten: Regierungsbaurat Gerth, Reg-erungsrat Wunderer E.senbahnoterinftektor Work, Cisenbahn- infpettor Reichold und Technischer Oberinspektor Kirst mit Familien innerhalb einer Frist von vier Tagen. Berlin. 3. April. (Wolff.) Geheimrat Z e ch l i n vom Auswärtigen Amt ist in Düsseldorf von den Franzosen verhaftet worden. Sobald nähere Einzelheiten vorliegen, wird teut- schersetts Protest erhoben. Hochheim a. M. uud Ehrenbreitstciu im Belagerungszustand. — Hochheim a. M.» 3. April. Lieber die Stadt wurde der Belagerungszustand ver- HLigt, weil angeblich der französische F r ü h z u g auf zwei vor der Station auf den Schienen liegenden Laschen aufgefahren sein soll. = Ehrenbreitstein. 3. April. Aus Anlaß von Schlägereien zwischen Zwil- Personen und schwarzen Franzosen wurde am Ostermontag über Ehrenbreitstein der Belagerungszustand verhängt. Die Inanspruchnahme der Schulen. Berlin, 3. April. Aus einem Protest, den die sozialistischen Lehrer des Ruhrgebiets gegen die Inanspruchnahme von Schulen durch die französisch-belgische De- satzungsbehörde erlassen, geht, den Blättern zufolge, hervor, daft Mitte März durch die Inva- sionstruppen bereits 134 Volksschulen mit 923 Schulräumen, eine Mittelschule und 12 höhere Schulen fast ganz belegt, 11 höhere Schulen teilweise, 6 weitere vorübergehend beschlagnahmt worden sind. Viele Zehntausende von Schulttndern wurden dadurch vom Schulunterricht ausgeschlos- WÄ '•> Io dir J Drrden. bü LZK ijsSs bet %ifih ?r bitnte i alle 1 i ’Dutbt 'n9un0en b)[hN schnell« HÄ Kirn, 4.April. (WTB.) Die „Westdeutsch e T a g e s z e i t u n g" ist für die Dauer eines Monats bis einschl. 22: April von den Besatzungs- organen verboten worden. Le Trocquer wieder im Ruhrgebiet. Paris, 4. April. (WTB.) Rach dem Tournee Industrielle" begibt sich der Minister für öffentliche Arbeiten Le Trocquer am Freitag abend in Begleitung von zwei Beamten seines Ministeriums nochmals nach dem Ruhrgebiet. Französische Angst , vor der deutschen Luftschiffahrt. Paris, 4. April. (WTB.) Wie durch HavaS halbamtlich mitgeteilt wird, ist eine von dem Direktor des „Echo de Paris" geführte Kommission am letzten Samstag von Pvincarö und dem tinterstaatssekretär für die Lustschiffahrt empfangen worden, um die Petition zu überreichen, die das Echo de Paris" von vielen Franzosen unterzeichnen lieft, um die deutsche Luftschifffahrt unter Kontrolle zu stellen. Poincarä erklärte, dem „Echo Stationär zufolge, die Frage, die hier aufgeworfen werde, fei von höchstem Emst. Sie stehe an erster Stelle der Bemühungen der Regierung. Man habe von verschiedenen Lösungen gesprochen. Der ■Unterftaatd- fefretär für die Lustschiffahrt fei beauftragt worden, die Petition rasch zu einem umfassenden Bericht zu verarbeiten. Kohlenbeschaffung aus Südafrika. Rach einer Meldung des „Gofalanjeigerß* aus Hamburg haben seit der Besetzung> des Ruhrgebiets durch die Franzosen die dmitschsi Afrika-Linien ihre Schiffe mit aller Deschueuni- qung in ten Dienst der Kohlen bef ch a Ifang aus Südafrika gestellt. Die ersten Ladungen treffen, wie das Blatt hört, bereits in der ersten April-Hälfte in Hamburg ein. Ess en, 3. April. (WTB.) Die Arbeitnehmer- schaft der Firma Krupp trat heute vormittag 10 Tlhr in einen 24stündigen Proteststreik. Der Betriebsrat (Arbeiter- und Angestelltenrat) erläftt dazu folgende Kundgebung: „Roch einmal wendet sich die Kruppsche Arbeiterschaft an das Weltgewisfen, um durch einen 24 stündigen Proteststreik ihren Abscheu gegen das Blutbad kundzugeben, das der französische Militarismus am Samstag unter der Kruppschen Arbeiterschaft angerichtet hat. In gleicher Weise protestieren wir gegen die Verhaftung einiger Leiter der Werke, die wir nur als eine Folge dieser Vorkommnisse ansehen, um die Schuld an dem Blutbad von dem französischen Militarismus abzuwälzen." Neue Anstrengungen der Franzosen im Ruhrgebiet. Münster, 3. 2lprll. (WTB.) Auf den drei gestern neubesehten Zechen wurden folgende Anlagen beseht: Auf der Zeche ..König Ludwig" die Kokerei und die Anlagen für die Gewinnung von Rebenprvdukten. Fremd:, in französischem Lohn stehende Arbeiter sind bisher nicht eingetrpffen. Abtransportiert wurden nur am 2. April zehn Wagen mit Koks und zwei mit Kohlen beladene Wagen, die die Franzosen schon beladen vorfanden, sowie ein Kesselwagen. Auf der Zeche „Waltrop" besetzten sie die Kokerei und die Anlagen für die Gewinnung von Rebenprodukten sowie den Zechenbahnhof. Der Grubenbetrieb ruht seit der Besetzung. Die Zeche „Bergmannsglück" ist ganz beseht. Die Belegschaft hat die Arbeit eingestellt. Am 28. März wurde öer Bahnhof Bottrvpp-Süd erneut besetzt, ebenso die Hafenanlage der Zeche „Prosper". Auf der Strecke Bottrop-Osterfeld beginnen die Franzosen die Brennstoffe zwecks Weiterleitung auf dem Rhein- Her nekanal abzu transportieren. In Recklinghausen-Süd halten die Franzosen erneut die Kohlenzüge an, die nach Italien und Holland bestimmt sind. Im bergischen Lande wurden Ründeroth und Gimborn durch französische Kavallerie beseht. Gummersbach und Düringhausen sind noch frei. An der Ostgrenze des Einbruchsgebiets finden r'arte Truv^»Verschiebungen von und nach Frankreich statt. In Bochum und Herne haben die Franzosen Lebensmittelverkaufsstellen eingerichtet, worin sie sämtliche Lebensmittel 25 Proz. billiger verkaufen, als sie in den deutschen Geschäften verkauft werden. Gestern nacht wurden auf der Bahnstrecke Kupferdreh—Kettwig die Dahngleise von Unbekannten gesprengt. Nach einer Meldung des „Berl. Lokalanzeigers" aus Wiesbaden fetzten die Franzosen die Beschlagnahme der Weindomanen- kellereien fort. Da die Verwaltungen sich weigerten, unter den Franzosen zu arbeiten, wurden die Kellereien geschlossen. Köln, 3. April. (WTB.) Die „Kölnische Volkszeitung" meldet aus K i r ch d e r n e bei Dortmund: Die Telephonleitungen der Zeche Scharnhorst nach der Zeche Gneisenau und nach dem Dortmunder Telegraphenamt wurden von französischen Soldaten abgeschnit- ten und für ihre Zwecke verwendet. Die deutschen Leitungsaufseher, die die Störungen beseitigen wollten, wurden von einem Offizier festgenommen und nach der Ankündigung, daft sie, falls sie nochmals die Gestänge und die Anlagen beträten, erschossen würden, wieder entlassen. Die Zeche Scharnhorst ist nunmehr von jeglichem Telephvnverkehr abgeschnitten, also der Möglichkeit beraubt, für die Beamten und Arbeiter bei Grubenunglück schnell die nötige Hllfe herbeizurufen. Der Zwang gegen die Eisenbahner. Frankfurt a. M.. 9. April. Rach allen hier aus den Eisenbahndirektionsbezirken Frankfurt, Ludwigshafen, Mainz. Trier und Karlsruhe eingelaufenen Meldungen haben die Eisenbahner den Befehl des französischen Generals De- g o u t t e, die Arbeit unter französischer Regie bis beute früh 8 Ähr aufzunehmen, einhellig abgelehnt! Bon Gegenmaftregeln der Franzosen ist bisher nichts betannt geworden. Trier, 3. April. Die deutschen Eisen» b a h n e r erhielten heute früh durch einen neuen Anschlag der französischen Eifenbahnregie die Mitteilung, daft die Frist für die MÄdung zum französischen Eisenbahndienst um 14 -Lage verlängert sei. Dagegen wurden die Sttaf- andrv Hungen für Äeberschreitungen wesentlich verschärft. Köln, 3. April. (Wolff.) Am 23. März abends ist. wie berichtet wird, auf der cotrecke Bonn —Godesberg eine Sprengung er- folgt, durch die ein Stück Schiene von einem Meter Länge weggerissen worden sein soll. Ein Personenzug passierte darauf die Sprengstelle, ohne datz ein Unfall eintrat. Der alsdann zwischen God^- berg und Bonn eingestellte "Betrieb ist am 30. März vormittags 7 Uhr wieder ausgenommen worden. 28 E i sen da h n bedien st et e sind infolge dieses Vorkommnisses verhaftet worden. In Iünkerath sind die Cisenbahnbe- diensleten aufgefordert worden, noch heute den Dienst aufzunehmen, andernfalls die Dienstwoy- mrngen sofort geräumt werden müssen In Dahlem müssen die Dienstwohnungen bis heute nachmittag 5 Uhr geräumt sein. Auch in anderen Orten wurden die Eisenbahnbeamten zur Abgabe rtisch. bte der beutf*,, $ünfl bon6ihtP S Dllchwald. Deila, •obr - 3hn Rum 1 ütrkg in der fteutigu nennen. Jedes eöangc : kress/iche Buch Mlßfli W in der Kutscha in anschaulicher, Kitz v.ssenschasllich wertvolle, ü glänzende Darslellunj de Illustrationen ai|| «"Echte Oesterreich, n der vorliegenden Aeo kach'ung, was man in des deutschen Gedaalert nn. Ein besonderes, u?j M nimmt die Seschichü in Deutschland ein. 2r Produktionen aller axn> inni der Leser auch hlv -erblick über die gelaiti rchtweck wird aus leine önsten Erfolgen für ng des 2olksbewubt|eiÄ gol: Petersburg«! tsch von Alerander ölüil lag, München. - Mr ii Gablungen teS belantto i hier In eintm CBatii nischung des Wta» Inheinüichen, Tpukbastv elnde W dieser Dakumeiü der ru||W tn. Der Jüngll»! nb des Domans .Ech feuer, Potsdam. - ® ÜS1 schildert der Verfalle angen aus einem rtHenie • und Entwicklungen, den« egcnaxirl antworten r-Eords: Der drill ,on Torstan W % ira - Ungewöhnliches sefanä« Ä» s w ntl!e Nit AnleM KM Qeiten inne" ! in die en & Mr Antike mit tdrer LnschentM wuder iw Berlin, 4. April. Rach einer Meldung der .Vosiischen Zeittnrg" Md die Drrektoren der Kruppwerke, die vor ein Kriegsgericht ge fteflt werden sollen, gestern in das Zuchkhrus vcn Werden gebracht Worten. Es war bis zum 2lbend .unmöglich, eine Verbindung mit chnen 'herzustellen oder .etwas über ihre Behandlung i“* »» T°tc. . . QE-te die Blätter melden, hat sich die Zahl der Opfer der blutigen Ereignisse auf 13 er- SW« Ä®:;£‘S ((5)2*. S, Herab Ai MS GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Druck und Verlag : Vrühl'sche Unwerfitätr-Vuch- und Zteindruckerei K Lange in Gietzen. Zchriftleitung und Geschäftrstelle: Zchulstratze 7. hoht. Die Erschossenen werten Ende ter Woche I Essen auf eine Panik der französischen Soldaten in eirtem gemeinsamen Grabe auf dem während zurückzuführen seien. Es hätte keinerlei Heraus» des Krieges angelegten Essener Ehrenfriedhof I forderung von feiten irgendwelcher Arbeiter stattbestattet werden. Die Kruppschen Werke, auf denen heute vormittag nach Beendigung des 24stündigen Proteststteiks wieder gearbeitet wurde, werden an dem Tage ter Beerdigung abermals stilliegen. — Mehrere Blätter melden aus Essen, daft eine französische Aerzte- k o m m i s s i o n die Leichen ter Opfer tes Essener Blutbades besichtigt hat. Die Kommission stellte fest, datz fünf Arbeiter durch Rückenschüsse getötet worden find; von ten verwundeten Arbeitern haben 29 Rückenschüsse erhalten. 14 Arbeiter haben leichtere Verletzungen durch Abspringen von ten eamttaa gcfaftien BelchEusfes brate oonnütoa &tr Artei', ferngthdcten Die Ctrettbetee- aung in den groben Modehäusern, tec «chvn vor zehn Tagen begonnen batet, bat beule eiwfkten Umfang angenommen. Dtt Mit- glleter der gmnätzlflten lo*ialtftif r brrungei der Ctrrtfenten bereits bewilligt Havas zufolge wird nicht angenommen. dah es zu einem Generalstreik kommt Heute nachmittag findet eine Otretfoeriammlung statt (Pin britischer Dampfer von den Nüssen beschlagnahmt. London. 4 April WTB / Der britische Dampfet ,Oamen Johnson" ist bei der Cem- 3rd«l von einem russischen Kanonenboot mit Beschlag belegt und nach TRurrnuni geschleppt worden 34 verlautet, bafj der britische Vertreter in Moskau testoeaen bei der russischen QUgkrung Borstellungen erheben werde. (Pinr Hinrichtung in Moskau. Marschau, 3. April en hingertchtet. London, 4 April. lDTB, Der britische Vertreter in Moskau hat die russische Antwort aus den britischen Protest gegen die Verurteilung ter beiden latbo'lldten Geist- [ t d) « n kn die Aat^regirning mit einem Privat- hries eurtidgefanbt. in dem er erklärt, er sei nicht in ter Vage, die Bote in ihrer argen tr-Artigen Form anzunehmen, da sie die Aufrichtigkeit des Schrittes der brltlllKn Aeglemng an zweifle und zur Unter- stützung ihrer B» schuldtgungen telangsrse Aeube- rungm eines untefcxnnten irischen Revolutionärs anfufrre Alkohol Verbot in Nonftanttnopcl. Paris, 3 April. (WEB f TUd» einer Ha- txitnerfbutm aus Konstantinopel ist von heute ab ter Verbrauch alkoholischer Go t rä n ks streng verboten. „Statt des Friedens das gezückte Schwert." On ter englischen politischen Wochenschrift .CtwUitof ftntel sich in her Hummer v)m l? Mürz ein Aufsatz, der sich mit dem Vorgehen 7frtmhrf'tl des Friedens ist ter Meli l*1oht 'iXrrlit heihr es u.a.: .Di- Absicht des Versailler Vertrage«, was setne Fehler und Schwächen ou fein mögen, war. un« einen Frieden zu g?ben, ter. soweit bal numschen möglich. nicht die €>xü zu neuen Kriegen streut Wir muflen ter Welt »eigen, bah dies noch ‘ntmer unser Ztel ist. Tun wir das. werden wir ütenvälügender UntcrflQljung sicher fehl. Die öf- sentltch» Meinung, nicht nur von Amerika und aller neutralen Staaten Europas, Spaniens. Hrl- lands, Shtveteo«. Dänemark«, Aonoegens und der baltischen Staaten, sondern auch eines te- trüchtllchen Teile« stallens und Befgiens Wirch mit uns sein Selbst In Frankreich wird man Scheu und Abneigung vor einer Politik «mpftnden, die Frankoeich feine tefk und auch seine letzte Ausslch' '*if wirst«che Sicherheit nehmen wird — bie Sichertest <*if Grund eines Einverständnisses mit feinen östlichen Rach da rn Alle Fnemide des Frieven«. ter Ruhe, ter Heilung von Wunden und der Wiederherstellung bl übenden Handels wird England als Freunde, Teilnehmer and Hel- S- fhiten. wenn es nachdrücklich diese Ziele wie- tcholt ivrftintet. Rur jene, deren Köpfe durch Ehrgeiz oder Furcht, wie in FrustrZch. umnebelt find, werten Gnglmds Absicht feindlich ober gleichgültig grg-nüfe-rstchen Vor allem nrfilku tote Frankreich klarmachen, hast lein Vorgehen hn Rudrgeblet nicht mir gegen ten Geist des Versailler Vertrages, sondern eine direkte Verletzung feiner Bedingungen ist Frankreich hat eiten r I4>tlgen militärischen Einfall in deutsches Gebiet gemacht. Frankreichs Politik wird fetzt nicht von tem Gedanken an 3aNungcn. fontern von tem einer eingebildeten Clchrächeit durch Schaffung eines Pufferstaates im Rhetnianb und einem Plane kommerzieller ober wirtschaftlicher Kontrolle über das 'Ru ?rgebiet geleitet Diele Politik ist eine glatte Regierung des Versailler Vertrage« Cie fami weder Fnückrelch noch Europa Sicherheit gewähren. Stall de« Frieden« bietet he uns das gezückte Schwert Cie vereint alle Deutschen zu einem festen und unlöslichen G.irum zur Befreiung ihrer Rheinlandsbrüter von ihrer Knechtschaft, denn >il« selche wird man die Bürgerschaft Im Pufferstaat anfeben Das Rheinland I st kein Gebiet mit gemischter Bevölkerung. wo eine Zwangsgrenze als das (feinere liebel gewühlt werten ftenie, sondern ein« homogene Gemeinschaft, rein fensonisch tn Raffe und Sprache Tter nrnnen Frankreich auch bewerten, hast fet» Borgehrn tec Reparar wo«Bedingungen umgestrten und Deu ct.f>l Hantel, fowte damit tar töteter- kehr des Wohlstands, rtrrr. 'chwerm Schlag versetzt ha! Tesfellb wird es nötig fein, fee Xztxna- tlvnsschätzungen ju revzdterem Der Zwack wird nicht ter fein Deutsch^urd fteteMgebra, fentern Frankreich und der Wei' wirkliche Sicherheit zu vertchafsen - die Sich«'teil. bte nur' von ei«m rfe. ttchfe.nd zu erreichen ist, das nicht hoffnungslos und damtt gleidv^ dtlg g-gen fetw Geschick gemach' wurde Kerne Halten ist so furchtbar al# ein,, die zur Verzweigung getrieben wurde Gebt Frark- reiw auf unsere freundschaftlichen Vorstellungen nicht ein. mü"en wirt bm erklären, dast tetr eS nicht ein, müssen wir ihm erklären, ferfj wir es wörtlich matter werten, fontern es auch für untere Pst cht feilten fr« übrigen Mtxlirferfen Staaten auszufordern, hl) unseren Fielen anzulchltesten - AXe *ui Verhöhnung Ender Ausführungen schreibt «Journal des Vedats" am 24. Mürz u a .Seitdem es offenbar cetoorten ist. dast der Ruhrkonstikt einen rein politischen Eha- mhrr hat und ba*- er erst bann bdaeicat wird, wenn Deurschtand Nichgibt .Hai sich dte ötknilirte TJIrimma aller Länder mit bai Moalzchseiten ter kommenden Axrduna betaht." einer Regelung die ba« fraroölildx Vlan in ter Abtrennung des Rheinlan de« von Deutschland erblickt. Und . Echo te Daris" schrieb am 26. Mürz ua felgen des: .Angesichts des entfchkssenen Widerftaüte« der P-mikan muhen wir farüf-n. wie aus dem Ateinlanb ein Ctaat gebildet werden kann ter dis preußische Raubvolk an der Enifeiselung eines neuen Kriege« in einigen □obren bindert Werten nicht untere Alliierten und Vie Neutralen eines Tages diele Gefahr erkennen. vor der wir die Welt bewahren muffen?" Die hefte Antwort terrauf geben die oben abgeb rudten Ausführungen des .Spertator", ter auf Grund fi.rqfamcr Festsiellunge:i und Beobachtungen w ter Schlußfolgerung kommt, dast Frankreichs Vvrgetx-n gegen Deutschland die .Sait z u neuen Jtriegen ft reut". Aus dem Neiche. BUliger Ctickstofsdünger. Berlin. 3. April. (DTB.) Um ten Landwirten, die sich noch nicht mit Stickstoffdünger versorgt haben, die Möglichkeit zu geben, solchen noch für die Frühjahrsbestellung billig zu enterben, J>at sich das Stickstoslsyndikat entschlossen, ohne Rücksicht auf die Gestehungskosten vorübergehend au erheblich gesenkten und weit über das durch die KohlenpreiSermühlgung vom l. April bedingte Mast hinaus herabgesetzten Preisen zu verkaufen. Dte Preise sind mit Wirkung ab 3. April ermäßigt und betragen für das Kilogramm Stickstoff in fchwefelfaurem Ammoniak, falzfaurem Ammoniak und Äallammonfalpe- tcr fcOCO Mark, Natronsalpeter 7250 Mark und Nalksl'.ckstoff 5400 Mark. Das Siickstofssyndikat hält sich an diese Preise gebunden, falls De- stellung. Abruf und Bezahlung bis zum 17. April einfchliestlich erfolgt sind. Ciibdeutsch!audreise des rniähruugsmmister«. Berlin. 4. April. Laut „B.T.- trifft ReichSernährungSminister Dr. Luther heute In München ein, um mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und dem Landwirtschafts- Minister die Fragen der Bolksernährung und der Wucherbekämpfung zu besprechen. Verbot ter deutschdölkischen FrelheiLspartei in Cachsen. Dresden, 3. April. |WTB) Auf Grund des Paragraphen 14 Abf. II des Gesetzes zum Sdmhe ter Republik hol das sächsische Ministerium des 3rmem die Deulschvölklsche Frelhettsvartei mit allen Zweigvereinen und Organisationen einfchltefstich der Ougentexr- etniaung Gras Bork von Wartenburg für das säch ifche Staatsgebiet verboten und aufgelöst. Vermögen Der aufgelösten Vereinigung wird aemäst § IS des Gefetzes zugunsten des Reiches befchiagimdmt. Aus Stabt unb Canb. Gissten, den 4 April 1923. DaS Deutsche VolkSopfer. 3n ter Gefchüst-stelle des .Gie steuer Anzeiger«" gingen für untere bedrängten Dolks- gtnolfen Im Aubrgebiet und am Rhein weiter ein. Doppelkvvpgefellfchaft Saf« Rrämer 3500: C. V 600. Angcft«il6e ter Fa Gg Heinr Cchir- mer. 3 Rate 25 251 ÄarT Friss. Salü Leib, TanAfengnügen 900); Cammlmig auf ter Äcgel- txtbn AMfe'.b 12 000; W C 1000. Friedrich Bfetrnzheul. Lokomotivführer l X 1000 Wk. Den Getern derzllchsten Dank! Wettere Cpeuden werten hi ter Geschäftsstelle des .Gtesteuer Anzeigers^ angenommen Das Hilfswerk für Nnhr- und NHeimkinder. Unter ter Oeitimg ter SentraThrfk für XtnterMfe im Ruhr- und Rherngrteet werten bn Xn* und he Ausland u-i'augneiche Dor» beteüuaget für die Ausnahme von X lebe r n aus dem besetzten Otbiet getroffen Das H^fswerk ist eme ter girstzügigstm Ahfentn teut< ?mt AohlfahrtOfeldsthi'fe ,Xtnb in Ros". .Alrershilfe". .Lotgeruefe haft". Iw hülfe *«it *-triff bin irr tem. »c.» deutsche Htl'Ste empöNes Rechtsgesühl und natrenale Selb ttehauptung für btt Älnter an Ruhc und Rhein bergab Die angebotenen Sc®- leistungsn und C psn den, deren Haupt- ■inte l dem tn der Gewährung von Landrufent- haltsstel'en fü.'senden Re chslandfemd «utHufchrsi- vn von . Milliarden geschätzt. Dfe von Mo. org'.."atrcmen und Berufsveretnigungen an- o feitet Versuch ist. ten alten Au» Düsteldvkf« als Kunststadt toieter zu brieten, io unerfreulich ifl tbw »rrrttt Rachricht. hast näm- l'-ch te« Gveth«- Festspiele Düsseldorf 192 3 nicht sta11ftnd« n unb aterrmiU um em 3abc wte bereit< von 1922 auf 192.1 xt- lchoten werten sollen. Man erinnert sich, test vor bem Ärwge feste Goethe-Arstiptet« in ganz Deutschland nrw guten Xlana gehabt r>-’x-. 3hr IDwterauHeben gerate in terirr- Zähe zxlrt von ganz Iwfon herein — nicht nur Mr i- »cllem. sondern auch politlichem Wert D«m fee brtliAe* .feistonmn. te« für das .feflantefommei ter Goette-^spiele t*nmtl»rtlii) fbtb. feirxen Weg fmten. ter über Cchtmerigfei >ir Er- HUteng führt, W sMoe es ^«lletcht Aufmste von < ch« eter pemtfelchm, Cmvmtz hmtend «ilW«- Man batte dte Absicht, bte beiden Teile tes Gr et hetedm .Haust" autzuführen. Gerate bas Erklingen festes Werkes wäre, nachdem ter -Wilhelm Ml" dte Ehre batte, im Rhein- unb Ruhr» gebiet «tu fespektes Stück |u fein, etnr [krrutildte .Krümper-Gtvsttat". bte gerate am Rhmn reiche .Früchte w tragen berufen wäre. Was geWtbl mit Butes MiNien.Nstiftuugf Die groharhge, fast 200 ^MiMonrn Mark bctruqente Crwnte. dte Wilhelm von Bote für fers Affe tische TMeum tn Berlin-Dahlem rar Verfügung gestellt hat, ist gewist ein .seichen d^üderz^r/^ 'ItereMchatt. wie sie ter frühere Brrieraldttektor ter preusti'chm Rkuteen bei ter Förderung ter von Ibra gefcha»»enen Kunstfemm- Lungcn stets geseigt bat Ater dte Verwendung btefer Cummc ist noch völlig wistchor Wie tm Kwistwanterrr" mügrtrtlt wird, (legt bisher keinerlei Mitteilung des prrust'fchen Kultus- mtntsteriums vor. ob dte grobr Cum-ne tem beabsichtigten «feen bereit« ;ugeführt Worten tft Beelletcht wird man sogar fees« für ten Ausbau tes Muieums bestimmt« Spend« ab lehnen, well m bai Museum nicht vollenden trr.fi Dam Wird in tem bermnnten Blatt bemerkt .Dos Vkufeum tn Alferm ist fast fertig, und ber ar*e Betrag würde zweifellos mm Ha»fei«ll dte Kosten decken, bte noch ausznbringen wären Do» feiner- Mit anoe<.fet h—feil«, fee irgendwo hn Twrb^r.vmm ihr ftifeir festen und dte Reite ter mllientfchrn Barockmeister die verstockt in ten Gängen fertigen. zur Wirkun., kommen. Der "Ärubau des früher gerUirrtrn Deutschen Mui«ms, tn dem dte altdeutschen Bilder des Ltzaller»Friete rich-Museums unter gebracht werden füllten, tft fa durch dte gagffUDänigei TfertwUmn« tn unabsehbare Ferne gerückt tn^nrnb dir Eröffnung des Asiatischer: Museum« sich leicht bei aumm Willem verwirklichen lätzr. 1 ?- Ä fr Äusr Pinten Ä Dtoien bAec° ' * fe'aJ® w± i?Ä ,es Dollars rväbalb keine E ; EF W#*Ä* tonnte der ' lls, dasbe^ in sah- M 9^ »reM. für ^JS i SÄesAge onge; Set cn^Weuns JÄT» * Ä bte hslte,^ ßnjgk ftjnmS ^^imd d'E^ tzK; vc des ^r'dien, ’J . v-rd-lL^ » Konzert-, 2. Hfc«" Palast- M>,Lvcl NL°L -5"r von der tÄs , Is dm heute ÄW Der I «Wen M J01 Darrungen Lasten Lebens, 'dtich auflläiendeS an m die lächec. uck DAch-, II, l rmdenOfantn Datz zurück, nedizmischer Sach, teilen tron Schrift, nrö der hohe Wert n. emflei Rita, i. Dabei wird be- Alchen Tatsachen und auch in ein schonender Weise lm „unendlich viel t Man schmbt Dvmerstag tm insvniednzert des n Frankfurter Vr« irweise ein reges it des vorzüglichen ing dorangcht, zu Preise sind im Hin« ien als sehr mätzig tust Challier. rnverein Die- bend?/, Uhr tut rag über „Reue intfaHon des Ein- mg dürfte unserer egung bringen. er sparsame- bd an morgen Ahr, tzn Saale des rtt. MV dsn Lv» wriben. Gs soll er» jrt ioeÄen, wie die raswrräie am gün» xidurch Deld gefjxirt inn dürfte in Anbe» SÄ etndedeSDÜH- m nächsten Montng. ra der jetzigen Aethe - den Wassern -ms' iSsteigerung hat sich n wesentlich st üblichen Theater M Die Mglied« er heutigen Ausgabe W M«ch -b- rkaust werden. ssage ‘TU *»' r Landkreis Gießen. 2$. Lich, 3. QlprtL Der Gesangverein „Cäcilia" hat umfangreiche Dorbeveitungen zu einigen gröberen Konzerten getroffen, die in nächster Zeit stattfmden werden. Die Mitwirkung auswärtiger Künstler ist bereits gesichert. Weitere Konzerte sind in Laubach und Kloster Arnsburg vorgesehen. Näheres wird noch im Anzeigenteil des „Gietz. Anz." bekanntgegeben. Man sieht mit Interesse den Darbietungen des leistungsfähigen Vereins entgegen. — Die Missionsfrauenkränze in beiden Pfarrhäusern waren in den abgelaufenen Wintermonaten sehr zahlreich besucht. Sie waren in dieser Zeit der Aot wieder Sammelpunkte stiller Einkehr und innerer Aufrichtung. Wie alljährlich, schlossen die Missionskränze wieder mit einer würdigen Qlb- schluhseier. Die dabei gesammelten freiwilligen Gaben kommen als ansehnliche Spende dem Syrischen Waisenhaus in Jerusalem zugute. — Ganz auhergewöhnliche Preise wurden in letzter Zeit hier bei öffentlichen Verpachtungen für Gartenland erzielt. So lautete bei der Verpachtung eines nicht ganz ^Morgen groben Gartens, der unlängst mit etwa 300 000 Mark noch verkauft werden sollte, das Meistgebot für Zahrespacht 180 000 Mk. Das gibt teures Gemüse! Kreis Friedberg. * Dad-Nauheirn, 3. April. 3m Laufe des ersten Osterfeiertages sind hier sechsHunde vergiftet worden. Aach den tierärztlichen Untersuchungen handelt es sich rrn Strychnin- vergiftungen. 3n zwei Fällen erscheint es zweifellos, datz auf der Parkst ratze Giftbrocken auSgesireut tinrben. Kreis Schotten. X. Schotten, 3. April. Der Aeu bau der hiesigen staatlichen Försterschule geht nunmehr seiner Fertigstellung entgegen. Es ist zwar unwahrscheinlich, datz er mit Beginn dos neuen Schuljahres nach Ostern bezogen werden farm, aber tm Laufe des Sommers kann die Försterschule sicherlich in ihr stattliches Heim ein- ziehen. Dis dahin wird sie ihren Unterricht in den Räumen der landwirtschaftlichen Winlerschule abhalten. — Das im Nordende gelegene neue städtischeWohnhaus ist nun a ich vollendet und wird nächstens bezogen werden können. Am Hohewiescnweg, in der Nähe des Bahnhofs, lätzt der Staat, um der Wohnungsnot zu steuern, ein Dearntenhaus errichten, wofür ein grober Teil der Baustoffe schon angefahren ist. Beteiligte Kreise hoffen, datz die Wohnuivgen dieses neuen Hauses schon im Spätherbst bezogen werden können. X. Hoherodskopf, 3. April. Der frühere langjährige Pächter der Klubhäuser, Stein aus Breungeshain, hat jetzt die Wirtschaft wieder übernommen. Am Samstag, 7. April, findet auf dem Hvherodskopf die alljährliche Bismarck- Gedenkfeier statt, die stets eine grobe Anzahl Besucher herbei lockt, lieber die Feiertage war das Klubhaus sehr gut besucht. Die Gegend prangt eben im jungfrischen Frühlingsschmuck und bietet dem Besucher in herrlicher Luft bei prächtigem Wanderwetter rezende landschaftliche Schönheiten. Die letzten Spuren von Schnee verschwinden, und frisches Leben quillt aus jedem Daum und Strauch. Hcffcn-Nastau. fpd. Frankfurt a. M., 3. April. Der wechselseitige Verkehr zwischen dem un- v e f e y t e n uno dem besetzten Gebiet nimmt von Tag zu Tag größeren Umfang an. Nicht nur, datz der Personenverkehr einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, sondern auch der Gütertransport hat bedeutend zugenommen. Ununterbrochen folgen auf den Zufahrtsstraßen die Autokolonnen und in zunehmendem Maße auch die Möbelwagenkarawanen, die den Hausrat der ausgewiesenen Beamten mit sich führen. Für die Anwohner dieser modernen Karawanenstraße ist es keine Annehmlichkeit, ununterbrochen durch das Rattern der Mowre aufgerüttelt und in ewige Staubwolke eingehüllt zu werden. Aber was bedeuten diese Heinen Unannehmlichkeiten gegen die Leiden der Ausgewiesenen?! Vermischtes. ♦ Die Wiederkehr des Chapeau- Claque. „Zeder Mann, der jetzt die Londoner Straften des Abends beobachtet, mutz die Wiederkehr des Chapeau-Claques bemerken", so lesen wir in einem Londoner Dlatt. „Während des Krieges, als das Zackett die Abendtoilette des Herrn war, da genügte auch der „Trilby" — wie man den weichen grauen Hut früher nannte — zur Vervollständigung des Abendanzuges, aber jetzt, da der Schwalbenschwanz und weifte Schlips ihre Rechte wiedererlangt haben, mutz man auch etwas mehr für die Kopfbedeckung tun. Der nicht zusammenklappbare Zylinder ist aber zu unpraktisch sowohl in der Loge im Theater als auch in der Garderobe des Dallsaales, und er wird nur bei ganz besonderen feierlichen Gelegenheiten getragen. Der Chapeau-Claque, der sog. „Opernhut", dessen Verschwinden vor mehr als einem Zahrzehnt festgestellt werden mutzte, ist daher wieder in Aufnahme gekommen und gewinnt zusehends an Geltung. 3n jenen vergangenen Zeiten war der Klapphut für den Herrn das, was der Fächer für die Dame war. Er trug ihn unter dem Arm, wenn er den Salon betrat und legte ihn höchstens tm Vorrcrum ab, wenn er zum Diner eingeladen war: meistens aber behielt er ihn den ganzen Abend über bei sich. Dei einem Dall zeigte der Herr, der seinen Hut unter dem Arm trug, datz er als Nichttänzer gelten wollte. Auch heute noch gibt es einige wenige altmodische Herren, die ihren Chapeau-Claque mit ins Zimmer nehmen. Dazu gehört Lord Chaplin, der seinen Chapeau-Claque noch immer ate Zierde und Wasfe mit sich führt wie in alten Tagen." Blutarmut und Bleichsucht stnd eine Folae nnncnÜQcnber ober unncelnneter Ernährung bei schnellem Wachstum berfilnber. Eine buvcborclienbe .Qräitinnnn des geschwächten KörverS ist bann bie Hauvisache. Geben Sie Ihrem Stinbe, wenn et in ben EntwicklungSjabren blad unb schwächlich wirb, eine »ettlnnn renclmäfttg ...Qufefc" unb zwar einmal auhi Frühstück alS Ersatz für Kaffee unb Tee, bie boch keinen Nährwert haben, bas anbre Mal als Snvve vor ben toauvtnmbUehcn. „Kniete" lädt sich mit Milch, Kakao unb vielen anberen Sveifen verabreichen, bietet dadurch stets eine willkommene Abwechslung unb regt Avvetil unb Verbauung an. Die „Knfeke"-Kost wirb auch gern genommen, weil sie sehr gut schmeckt. Bleich» süchtige junge Mädchen geben Ihr oft den Vorzug vor der Milch, gegen die sie manchmal einen Widerwillen baden. Dabei ist „Kuseke" vreiötvert und sehr fuaxfam im Gebrauch, durch feine prüfte Er- giebigkeii stellt eS sich z. B. billiger alö die Milch. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 16. März 1923 bezüglich der Firma Molz & Forbach, Worms, Zweigniederlassung Gietzen: Die Zweigniederlassung in Gieften ist aufgehoben. Am 22. März 1923 bezüglich der Firma Pascoe & do., Gieften: Apotheker Max Petersen aus Heringen (Werra) ist mit Wirkung vom 1. November 1922 an als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Velde Gesellschafter sind gleichmüftig zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Jeder zeichnet die Firma allein. Am 27. März 1923 a) bezüglich der Firma Valentin Frey & do., Gieften: Kaufmann Heinrich Zeichen zu Gieften ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese ab 1. November 1922 erloschen. Kaufmann Valentin Frey in Gieften führt das Geschäft unter der seitherigen Firma als dinzelkaufmann weiter- b) bezüglich der Firma Magnus u. Muhl, Gieften : Die offene Handelsgesellschaft ist durch Ausscheiden des Wilhelm Magnus zu Gieften erloschen. Eberhard Muhl in Gieften führt das Geschäft unter der seitherigen Firma weiter. Die Uebernahme der im Geschäftsbetrieb. begründeten Forderungen und Verbindlich» I heilen ist ausgeschloffen,- c) die Firma Rosa! Mono, Gieften. Inhaberin ist die Rosa Mono in Gieften. Gieften, den 28. März 1923. Hessisches Amtsgericht. 2422B l.BrellchlBersieigmng. Montag, den 9. April 1923, vormittags von 9 Uhr ab, werden in der Wirtschaft Rühl in Hermannstein aus dem Frhrl. Schenck'schen Walde, Distr. Saustallshaag, Buchenstrauch u. Sammelhieb, versteigert: Eichen — 36 Rm. Scheit und Knüppel, 165 Rm. Reiser 11/III, Buchen — 100 Rm. Scheit und Knüppel, 500 Rm. Reiser 1I/III, Nadelholz = 33 Rm. Knüppel, 20 Rm. Reiser II. 3428D 2. Nutzholz-Versteigerung. Donnerstag, den 12. April 1923, vormittags von 9 Uhr ab, werden in der Wirtschaft Rühl in Hermannstein aus dem Frhrl. Schenck'schen Walde versteigert: Eichen — 45 Stämme — 17,40 Fstm., 3 Stangen II., 2 III. KI. Buchen = 2 Stämme — 0,81 Fstm. (Esche). Nadelholz — 349 Stämme —110 Fstm., 88 Stangen I., 168 II., 36 II I. Kl. Weichholz — 1 Stamm = 0,54 Fstm. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Wetzel, Georg & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gieften eingetragen: Alleiniger Geschäftsführer ist Otto Georg in Gieften. § 9 und 10 des Gesellschaftsvertrags ist abgeändert. 2421B Gietzen, den 28. März 1923. Hessisches Amtsgericht. -Instrumente sind viele H Bruchbänder. ,<00nz Mietalter beachte Du m. Anzeige I Inder nächsten Ausgabe. 1 Bandagenlabrlä; OttoBrandnor, Karlsruhe/B. Gebrauchte Schrotmühle für Kraftbetrieb zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 2414c an den Gießener Anzeiger. r-*"V | Norddeutsche h । Saal- \ I* Wein ? am Lager ein- |D getroffen in V) den Sorten: M Frühe Kaiserkrone $ Kuckuck U Industrie Samen- j Handlung w <3 Bahnhofstraße. S 9 Telephon 1403. B Donnerstag, den 5. April, 7 Uhr abends, im Stadttheater: Sinfoniekonzert des gesamten Frankfurter Sinfonieorchesters Leitung: Karl Knäbel (5 2 Musiker) Vorverkauf bei Challier 24131) Grotzen-Linden unb Umgebung. Nehme meine Tätigkeit von heute ab wieder auf Otto Rudolph, Dentist Großen-Linden, Obergasse 16. v 2424D J Drucksachen allerM stattung stilrein und^ preiswert die vrühl'sche Universttätr-vkuckerei, H. Lange, Gietzen, 8chnlstr. 7, -SlWM EMMI & GO Gietzen, Selterswsg 31 Jet teile W W m uns! 2425a Für Landwirte und Arbeiter halten wir ein reichsortiertes Lager in Arbeitsschuhen aller Art. Feldhalbschuhe und Arbeitsstiefel von Mk. 25000 an. Unsere Leistungsfähigkeit ist verbürgt durch gemeinsamen großen Einkauf mit unserem Frankfurter Hauptgeschäft und durch groften Umsatz, der es uns ermöglicht, zu billigsten Preisen und mit kleinstem Nutzen weiterzuverkaufen. Unser Lager umfatzt alle Schuhwaren und wird täglich durch preiswerte und gute Qualitäten ergänzt. 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Ariibcr war Ich selb i rin frbr fintier 2iouerer nnb bade mich narl. vielen oer aebllchen Ihirlcn selbst gehetu **h V. tVarnritf, Can wo brr. . tlrknhr. xi I vode Belobna. Ab- I l'i'tbt*in.silinif. (Em» Ww an sld" iracH • Meine Verlobung mit Fräulein Lotte Loos einzigen Tochter des Fabrikbesitzer» Herrn Carl Loos und feiner Frau Gemahlin Käthe ged. Gärz beehre ich mich anzuzeigen. Dr. med. Willi (Bemmedter E'n wtM^neehafUlehM Wer*, das r? | | e ■ jeden interrsairran matt, der über 1 | I . [\f\ den Allla< hinan» einen Blick In die Tiefen der menechlichen »kennt- R nie Ober die ZtwAtnrnenhl-ge dee W t« und dea Lebeneablauf» e w.;l ------—-- w miet (oitnanm zu miricn «elucht. •ebrUtl Wnarbetc ■nirr 'HSV an den Am Karfreitag entschlief sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Hermann Weidmann im Alter von 78 Jahren. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Fleckenstein und Frau Minna geb. Weidmann. Gießen, den 3. April 1923. (tctp Die Einäscherung fand in aller Stille statt tWiiitenhil. Vie Firma S«u> Ung * So., ® m b f>„ Fabrik kanfb sicher *B lumatrrialitv In Glesten. Ist la n Der» |ammleng»beM)lllfc am 1.November 1921 In Liquidation getreten 3«n (hqnb dator ist ßrrr Olle Göbel, Glesten, er» Vt ä d ch e n ober Frau ble IribhÄnbifl arbeiten kann, per IX hl’:, ae'-cht. w «irl’banirrakf 42. Palasi-Liciilsjiiele GrMla H icttaki Ttal*f u tot» |sgt bet - ab* ^5; . . - . * Fahrrad gut erhalten, »n per- raufen 1022 3 der Deulig-Sonderfilm Der Kampf = ums Ich = m« spannende Handlan< «plelt Im nahmen der pohUrmd- , *rrnr#-nden and aafr*r*'.dr Fehanxiwrlt und er»chli<-.t un« die Man* ti— Kampfee om Glick und Geltung. Ferner die ertdUJlche Groteeko Cocl und Seff imTingel-Tangel Wir11 ryrau Nechlsanw. ttausm -nn Vit N ! •" .1 !. |Stellengesuche| 50000 Mt. Belohnung örmjrniflcn, Her jungem, verheil., brnü Manne s StlUlmq alsSonen- Doie.Dorlier.öoder 00. öfll. verilvüffl. Sdiriilf. ?lnqed. an Haarstrich, Frankfurt a. 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Namens der trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Strackbcin. WWesZlmei fhiNbanm 'c ofn ml« ^effel.LtÜhle. Tiich. r-'-rnko unb Trunieu',' 4U verkaufen. :‘.u rrfr. In b U»elchd«t» UcQe des «lestener ffn» «gerA rme Gestern nacht 2 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unser innigstgeliebtes Hiltrudehen im Alter von 13 Monaten. In tiefem Schmerz: Wilhelm Pauli und Frau nebst Angehörigen. Gießen (Löberstr. 7), 4. April 1923. mi Die Beerdigung findet am 5. d. M , nachm. 3*/i Uhr, auf dem Neuen Fr.cdhof statt. * . ttl».3Vlirr Treffer ob« befoadare yeae- tunn «um Sachen «u b Ingen? Ichiver bethdore. grohe Heime -Nestaurant». wate Tfurteu». 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Ml «HcbraiidjieJ alte» Tamenrad au* Üiakatiibru* «u kaufen a*lud>L RlnSlaeb Wetzlarer Weg IL Kaufe «efrnfl. ff»erren n. Tamenklelh.Schn Ur, Wairbr u. «adle b.hüchst.Vreiie."'" L. Rosenzweig tzi»»»a, lelterew. Ml SVllMlWW! Säcke o0?t All Tun Ionier rnbierd miibl. 31» ui c r. Aluene Wäsche Acht st- an d. Gtest. Anzeiger. VS er überlaut blindem Studenten möl)l.3ininifr In IrfnnbL Caulf? <(brti:L Ylnaru mit Wert» uni 241HD an b. Wiek An« erbet. S«b tvolttaten der Kruppschen Arbeiter zu tiyrem 4 mörderischen Dorgehen veranlaßt worden sei. Schon jetzt iveise ich diese vom französischen Standpunkt aus Wohl verständliche Fälschung des Geschtl-er.en und der Geschichte entschieden zurück: Wenn Kruppsche Arbeiter sich spontan der Dersuchc, sie ih.er Produktioiismittel zu berauben, durch Massenansammlungen mitten aus 1 der Werkstatt heraus und durch Worte berechtigter Entrüstung zu erwehren suchen, wenn sie (es fertig bringen, diszipliniert, wie sie es als qualifizierte deutsche Arbeiter des Ruhrbezirks sind, durch ihren Betriebs rat der Truppe un- gesä'hrdeien Rückzug und Abmarsch zu sichern, so entfällt damit aber auch der leiseste Borwand' für die Truppe und ihre Führung für : ein MaIsenverbrechen der Feigheit. Die sie es begangen haben. Ich ftoffc. so schließt der der Sozialdemokratie angehörige Regierungspräsident, von Ihnen. Herr General, un er ausdrücklicher ‘Betonung, daß der Essener Arbeitermassenmvrd das gesamte besetzte Gebiet und besonders den Ruhrbezirk zur Siedehitze erregt hat. das) Sie unverzüglich alle Maßnahmen ergreifen, die 1 wenigstens Ihre Absicht erlernen lassen, daß Sie sich nicht mit jenem Massenmord iden- Die Fima 5eu= Hng & Co., ®. w. b. H, Fabrik buch litbcr Saumotenalier in Gießen,ist lauiD«. fammlungsbeW am l. November 1921 in Liquidation Yb lrel«n. 3“ 2* bat« P 5" Ol* *$£ 5eulin8&(IOhS b fi. in Liquldallon ‘ ®öbt,L__ Mtz n,lrl§ÄlnW ÄS ^chwMrieoie- verloren.^. Itisäs »»Äfca® „Warum läufst du fort vor mir?" fragte Marlin. „3d> lauf dir doch nach, ülird wenn Da bis dahin läufst, wo die Welt ’n End hat." Sie rührte sich nicht. Er sprach Wetter: „Ich hab dat Aufgebot gestern bestellt. Rächsten Sonntag hängen wir aus an der Kirch Heber vier Wochen bist du meine Frau." Rein," sagte das Mädchrm. Es sah nicht auf. "Doch" sagte der Bursche. Fester drückte er ihre "Haiti) und sah sie liebreich an. »Hast du mich denn nit e bißchr lieb?^' ., , , .Doch doch" schluchzte sie plötzlich, „ich hab dich sehr lieb, aber gerade darum will ich dich i nit. Du sollst keine Frau haben aus die alle Leut mit Singern zeigen: Dat is dem Hans Bast seine Tochter, der war en Räuber und — , he schrie auf, riß sich los und verbarg ihr Gesicht ilt den Händen. „Martin, und wenn et oazu noch wahr wär, dat eine Kugel vom Hans Bast deinen Bat ter getroffen hat — o, Oesus Marra, dat wird doch nit auch noch wahr sein?! „Sei ruhigI" Der Martin sprach zuversichtlich „Ich glaub dat nit. 11 nb dat ich et nit glaub, bat is doch die Hauptfach Und wenn et war. kennst du dafür? Ich lieb dich ich will dich, und alles andere geht mich nif anl“ 2wami wunderte sich über den Mullerssohn — so jung noch und soviel Energie! Und eigentlich nur ein einfacher Mensch, ein Ganbftnb, und d. so viel Feingefühl. Und vor allem so große Ciebe! Es wurde ihm plötzlich heiß, es stieg ihm wie Scham zu Kopf: War denn auch er dieser * Unbekümmertheit fähig, die alles andere bewerte läßt und einzig und allein dem Trieb folgt, der den Daum blühen läßt und die Frucht reifen/I Dein Gesicht war sehr ernst. Er beneidete diesen Ein wuchtiger Anklagebrief an General Degoutte. E l b e r f e l b, 31. März. (Wolff.) Regierungspräsident G r ü h n e r uvcrsaiidte dem lominan- dierenden General der Rheinarnwe. D e g o u l i c, ' durch die Hand des Generals Denoignes in Düsseldorf folgendes Prolestschreibrn: Am 31. März 1923 haben Ihnen unterstellte Truppen bei dem icchtswidligen Versuche, in den Kruppschen Werken in Essen Werksautomobil e z u entwenden, unter den Arbeitern, die sich in vorbildlicher Entschlossenheit dem Dor- lxrben, sie dieser wichtigen Produktionsmittel zu berauben, widersetzten, ein Blutbad angerichtet, tag den Tod von 9 und die schwere Derwundung von mindestens 30 tüchtigen Arbeitern und Familienvätern zur Folge balle. Don den Schwer- verwundeten ringen zur Zeit 3 mit dem bc- slimmten Tode Die Zahl der Leichtve letzten übergehe ich in diesem Falle als unwesentlich. Ich habe.in den letzien Tagen im unbesetzten Deutich- land m öffentlichen Versammlungen das Derhal- ten Ihrer Truppen seit dem 11. Januar 1923, dem Tage der llebeinabme ihrer Aufgabe, eine fricb- z liche Ingenieurkommission zu schützen. wiÄ>erholt zusammensassend dahin geschildert, daß es fein Verbrechen und Vergehen des deutschen Strafgesetzbuches, ja der Kriminalgesctzgeburg der gesamten Kulturwelt gebe, das Ihre T r l p - pen auf deutschem Boden seit dem 22 Januar 1923 nicht begangen hätten. Ich hätte nicht geglaubt, daß diese meine Worte durch den Arbeitermassenmord des Essener Dlulsams- tags, begangen an Arbeitern jeder politischen Rlch- tung, einschließlich der Kommunisten, eine derart rasche und fürchterliche Bestätigung finden würden. Ich beschränke mich diesmal nicht darauf, Ihnen in meiner Eigenschaft als verantwortlicher G.'tter des Regierungsbezirks Düsseldorf den benibar schärfsten Protest wegen der Bluttat zu übermitteln, sondern spreche Ihnen diesmal als Wort- Halter der Ermordeten. Scbtrer- und Geicbtrertoun- belen und künftigen Krüppel, sowie deren Witwen und Waisen, Frauen und Kindern, meinen tief- ’ ft e n Abscheu über das Wüten Ihrer Ihnen unterstellten Soldateska, besonders deren Of- fixiere, aus. Ich bin überzeugt, daß mein Urteil die Billigung aller Dölker haben wird, denen das menschliche Geben noch ein Heiligtum ist und glaube, daß der Essener Blut- samstag den Ruf Frankreichs als eines Kultur- i WS 1 den Wa«;;rB|öerben I Bi;;1ft’Ä I ▼ faufi- , Mittwoch, 4. April (923 Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) tifizieren. Das schwere Unrecht wird auch die strengste Sühne nicht unce.chehen machen. Zum Scl-luß seien Sie versichert, daß ich die charse Sprache dieses Schreibens nicht spreche, wril ich zur Zeil im unbesetz en Deutschland weile. 3d) erkläre mich ausdrücklich bereit, für das'elbe Vor jedem französischen Kriegsbericht mit meiner Person einzuslehen, sofern mir dieses im vollen Umfange die Erbringung des Wahr- h.itsbew-rises für meine Behauptungen zusichrrt. Wenn Sie und die französische Regierung die Wahrheit nicht zu fürchten brauchen, dann wählen Sie diesen W-eg. Aus Stadt und Land. Gießen, den 4. April 1923. Die Ncich,?-Tcttcruttgsziffcr. Rach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts beträgt die Reichsinderziffer für die Gebenshal.ungskvsten (Ernährung. Wohnung. Heizung. Beleuchtung und Bekleidung) im Durchschnitt des Monats März 2854 (1913/14 — 1) gegenüber 2643 im Februar. Die Ziffer zeigt demnach im Vergleich zu den sprunghaf en Steigerungen der letz.en Monate eine verhältnismäßig geringe Erhöhung um 8v. H. Die Indexziffer ohne D.kieidungskosten flieg um 9.1 v. H. auf 2627. Die Emährungskosten erhöh en sich gegenüber dem Februar um 4.1, auf das 33!5fache, Dekleidungskoslen um 3.8 v. H auf das 4323fache der Dorkilegszeit. Das in der zweiten Hälfte des Monats Februar einsetzende Stocken in der Auf- wärlsbewegung der Preise setzte sich im März fort. Eine Reihe von Gebensmitteln hat sich nicht unwesentlich verbilligt, vor allem ausländ.sche Fette, Fleisch und Fische: auch Reis. Hülsn ftüch e.Rähr- miltel und Kartoffeln gingen fast überall im Preise zurück. Andererseits wurden Bitter, Milch und Eier teuier; besonders haben sich die Kosten für Wohnung, Heizung und Dcleuchung erhöht. • ** Den ZOOObrojentlgen Zuschlag z u den Schorn st einsegergebühren, dm die hessische Regierung kurz.ich angrovdnet ba‘, macht ein Geser unseres Blat es in einer Zuschrift an uns Aum Genenstand ernster Kritik. Er schreibt, über diese Festsetzung herrsch: bei den Bewohnern i.t Stad: un? Gan) allge.ne.nes Kopf- schutteui un) große Ilnzu.riedenhe.t. „Ei> Beispiel", so heißt es in dem Briese, „mag beweis n, wie sich das Hmaufaeiben der Kann ifege- gebühren in Mark und Pfennigen äußert, weiche Last jetzt gegen früher den In.-ader einer Wv)- nung trifft. An sang Dezember v. I. wurden für ein vieritöck ges Gebäude an Fegelohn in Gi ß n 414,20 Mk, oder für jeden Mle.er im Hause 69 Mark bezahlt. Ende März d. I. betrug-der Fege- lohn desselben Hauses 5014 Mk. oder für jed.n der 6 Mieter im Hause 833 Mk. D.e Arbeitszeit, während welcher die Kamine gereinigt wurden, betrug rund eine halbe Stunde. Der Fegelohn im Stieben betrug für das ganze HiuZ 10.60 Mk. resp. 18,50 Mk. für beide D,erteljahre. E'< ist an der Zeit, den 7000prozentigen Zusch ag der Scho n- steinfeger auf ein erlrägnches Maß herunter u- sehen. Hier könnten sich dir Hausbesitzer- and Mietervereine die Hand reichen und sich gemeinsam ordentlich ins Zeug legen, un in Darmstadt eine Verbilligung der Kammretnigung für alle Wohn lnzsin aber herb'izuführen." cine Acu e- rung der maßgebenden R g emngZstelle zu dtcser Beschwerde dürfte u. E. ie.jr angeorachl sein. ** Oeffentli che Dücherhalle. Im März wurden 2051 Bände au giie'cn. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1229, Zeit- sch isten 153, Iug ndschristen 189, Gitera Urgeschichte 5, Gedichte und Dramen 2u, Gä der- u id Völkerkunde 121, Kulturgeschichte 32. Geschichte und Biographien 124. Kunstgeschichte 5. Ratur- wissenschasl und Technologie 111, Hau?- und Gandwirtschaft 5. Gesundheitslehre 2. Religion und Philosophie 33. Staatew ll nschaft^4, Cprach- wissenschast 2, Fremdsprachliches 11 Bände. Rach auswärts kamen 44 Bände. e* Dom Schlafwagenverkehr. Die seither 5 v. H. des Dettkartenpreises betragende Dv' merkgebühr ist vom 1. April ab auf 10 v. H. erhöht worden. Die Bettkarte ipreise stellen sich infolgedessen vom 1. AprU ab w.e folgt: für die 1. Klasse 44 000 Mk., für die 2. Klasse 22 000ML und für die 3. Klasse 8300 Mk. Landkreis Gics;cn. • Klein-Ginden, 3. April. Am 1. April waren es 40 Jahre, daß der Ci enbahnsekretär jungen Menschen und bewunderte ihn zigleich. Ülnd mit dieser Dewundetung tarn ihm auch eine Beruhigung. Ach, was hatte er sich so oft um des Gundes Schicksal gegrämt und um des Dolles Seele gebangt! Wozu das Bangen, wozu die Trübseligkeit? Aus dem Dolk selber kam doch die Erneuerung, das fand sich zurecht wieber ganz allein. So wie diesen hier gab es noch manchen, viele, und ihnen tourten Sohne geboren — nein, ihm brauchte nicht bange zu sein um ein Dolk, das im tiefsten Kern voller Kraft war und gesund! Freundlich sah er den jungen Mann an und nickte ihm zu. Dann drückte er Maria sanft nieder auf ihren Stuhl: „Du sollst ihm folgen, getrosten Mutes. Du hast vielleicht an ihm gutzamachen, was, weiß ich jetzt noch nicht. Wir werden es erfahren, wenn Hans Bast seinen Mund auftut. Aber wartet nicht, K.nder, werdet schon eher Mann und Frau: ihr kommt sonst nicht zur Ruhe. Heutzutage muh man Mut haben — der Martin hat ihn. Willst du dich so von ihm beschämen lassen, Maria? Mich dünkt, es ist Feigheit von dir, wenn du nicht seine Hand nimmst. Halle dich fest an ihr!" Damit ging er hinaus und ließ die beiden allein. 21. Der Frühling regierte im Mosellamd, es war eine Pracht, die Obst bäume zu sehen. Ginfd und rechts des Flusses blühten sie wie Sträuße, rosa und weiß. Ein Aufatmen ging durch die Statur, der der starke eisige Winter eine Kappe übergezogen hatte, unter der sie scher erstickt war. Jetzt atmete sie auf, und. mit ihr befreit, atmeten die Menschen. Aber nicht mir froh über bie wärmere Gull und den Sonnenschein, man toar auch e uer Gast lebig gern».ten, deren Schwere man jetzt erst, da man sie los war, so rech! ermessen konnte. Run konnte man doch ruhig wieder seines Weges gehen, der Wanderer hatte mckü nötig, angstvoll zu laufen. we-,m's im Gebüsch raschelte, die Juden tonnten zu Markt ziehen 4ne eine Eskorte von Gendarmen, die Bauern Fr. G o h als Schreibgehilfe bei der damaligen Bauabteilung für den Umbau des Dahn Hof S Gießen eintrat. Der Teamte yat den größten TeU feiner Dienstzeit auf dem Dahn Hof Gießen zurückgelegt. Hcsscu-Nassan. spd. F r a n k s u r t a. M., 3. 2lpril. Unter mehr als einem Dutzend verschiedener Rumen ist der angebliche Chemiker Herber kB iltz aus Dresden in fast allen süddeutschen Städten aufgetreten und hat sich hier als ein Verbrecher von seltener Vielseitigkeit betätigt. In Frankfurt verübte er einen großen Drillantendiei:stahl, in Meil-Kreuzlin- gen unterschlug er sehr bedeutende Posten Schuhe; überall, wohin er kam, knüpfte er Beziehungen au ganz jungen Mädchen an und betrog sie. lieber seine ungezählten Straftaten hat Diltz selbst Tagebuch geführt, und zwar in einer Geheimschrift, die jetzt entziffert werden kvnn.e. Die Angabe des Diltz, er selbst sei nicht mehr in der Gage, aus dem Gedächtnis heraus über die Fülle seiner Verbrechen Auskunft zu geben, erscheint durchaus glaubhaft. Diltz leidet an ausgesprochener Grvh- mannsucht und legte sich öfter den Doktorgrad Die Morbe und Gewalttaten öer §ranzosen bringen täglich neues großes Elend über unsere Volksgenossen im Ruhrgebiet und am M>em £W Bit !W. MM Sss vkilW Doltoopfer! bei. Den meisten süddeutschen Dehorden ist er unter folgenden Ramen bekannt: Dock, Durg, Bertram, Dörner, Denkenhörner, Block, Deermann, von Ehampignon, Derg, Dr. Dinger und Dr. DoSler. Jetzt, nach vielen Monaten, gelang es, den gefährlichen Menschen in Berlin sestzunehmen. Kirche unb Schule. Die nassauische Mundart. spb. F r a n k f u r l a. M.. 3. April. Don jetzt ab totrb in den Schulen Rassaus bie nassauische Mundart mehr berücksichtigt werben als bisher, b asie ein zweckmäßiges Hllss- mittel ist, b?n Schülern das Derstänb.ns und den Gcfühlsinhall des Hochdeutschen zu erschließen. In der ersten Schulzeit werben die Gebier nicht nur den Gebrauch der heimischen Mundart durch die Kinder zulassen, sondeim auch sel-ast sich häufig derselben bedienen, um sich den Kindern verstäridlich zu machen, ihr Dertrauen zu gewinnen und den Schüchternen den Mund zu offnen. B im Gele- und Anschauung u ter richt auf der ülnterstwe werken neben den hochdeutschen Ausdrücken oft auch die plattdeutschen Bezeichnungen angetoenbet werken. In der Sprachlehre, im Rech schreib- und Aufsatz- unterricht findet auf allen Stufen in höheren wie in Dolks- und Mittelschu e i bie na.sau.sch-e Mu d- act zur Dergleichung und Erklärung hänsii OLi» Wendung. Auch plattdeutsche Sprichwörter, Kinderreime und Gedichte werden an geeigneten Stellen des älnterrichts benutzt. Eine Tagung deS evangelischen Reichseltern- bundeS. Braunschweig. 3. April. (WTD ) Unter starker Beteiligung aus dem ganzen Reiche ist heute abend der evangelische Reichs- elternbund zusammengetreten, um zu der gespannten schulpolitischen Gage Stellung zu nehmen. Hauptgegenstand der von Oberpräsibrnt a D. Dr. von Hegel geleiteten Der Handlungen ist das Re.chäschulgeseh und der Schulkampf in den milleldeutschen Staaten. Turnen, Sport und Spiel. * Das nationale Schwimmsest des Gießener Sportklub 1 900 findet wie jetzt endgültig festgestellt wurde, am 10. 3un’ statt. Vermischtes. Die Gruft des Freiherrn vom Stein erbrochen. fpd. 6 L Goarshausen. 3. Avril. Die Familie ngruftds Mmisters Freiherrn vom und zum Stet n zu Frücht ist, wie erst jetzt festgestellt wurde, in d.r Zeit -to.schen dem 7. und 14. März von Einbrechern erbrochen worden. Die Täter öffneten die Särge der Ellern, der Gattin und der Tochter des Ministers und durchwühlten die Knochenreste. Sa gegen gelang es den Sieben nicht, drn Sarg des Ministers zu öffnen. S^w bis z >r ©tuib' *e tgeste lt werden fo nt -, cntjxnb.'t.m die Einbrecher nir 5 M ssing» gäffe. Auf bie Er.Ntlllu.ig v.r Täter hat die aBiedbabener Oberstaalsanwaltschafl eine Belohnung von 100 000 Mark ausgesetzt. Schwere Aulounsälle. R e u st a d t i. Sa.. 3. April. (WTD.) Gestern nachmittag fuhr ein einem Heidenauer Fabrikanten gehöriges Auto auf der Straße Rcu tadt bis Stolpen, als es einen anderen Wagen überholen wollte, über einen Stein Haufen und prallte gegen einen Straßen bäum, wodurch da« Auto völlig zertrümmert wurde. Don sechs Insassen des Kraftwagens wurden drei, und zwar zwei Geschäftsleute aus He.denau sowie bie Frau des Autrnobiib s Hers sofort getötet u d eine andere Frau schw.c verletzt Sie Schuld an dem Unfall soll den Führer und Besitzer des AutoS selbst treffen. Berlin, 3. Avril. Wie daS „B. T." au« Augsburg meldet, überfuhr was der Qanb- ftrafre nach dem Qager Gechfe.d bei Königsbrunn ein Automobil ein Motorrad, aus dem sich ein praktischer Arzt und fein Assistent befanden, die von einer Operation in GandSbeig am Gech nach Augsburg zurücklehrten. Sei eine der beiden Aerzle war sofort tot, der andere wurde schwer verletzt, SchifsSunfalle auf der Elbe. Berlin, 3. April. AuS Hamburg meldet ter „Lokcllanzeiger" Schiff Sun- fälle auf der Unterelbe. Der Dampfer „Heddernheim" erlitt bei eitern Zusammenstoß so schwere Desch-ädigungen, daß er seine Reise aufc eben und nach Hamburg zurückkehren mußte. Auch der norwegische Dampfer „Je- thow" mußte infolge einer Kollision mit einem unbetonten Dampfer die Weiterfahn einstellen und in den Hamburger Hafen zurückfahten. Der englische Dampfer „Samtou", mit einet Kohlentodung aus Hüll, hatte bei dem dichten Rebel einen Zusammenstoß mit einem noch unbekannten Dampfer, wobei er Havarie erlitt Der britische Dampfer „Cano" wurde gleichfalls bei einer Kollision schwer beschädigt. Alle diese Dampfer muß.en in Hamburger Werften zur Reparatur gebracht werden. Großer Plat'ndiebstahl Berlin, 3. April. Aus dem Gaboratoriunt der technischen Prüfungslehranstalt in Moab.t wurden Platingeräte im Welle von zwökf Mill Mark gestohlen. Insbesondere handelt es sich um einen Ptatinkessel und eine Platinweinschale. Schwedisches LleleSwerk an deutschen Kindern. Berlin, 3. April. Rach einer Mitteilung des „Roten Kveuzes" ist in Berlin eine M i t- tagsspeisung für 300 Kiirber e.öffnet worden, für welch? d.e Mittel vom schwedischen Roten Kreuz aufgebracht wurden. Gleichzeitig erhallen auch in Köln 300 und in Rürn- ber g und Saarbrücken je 200 Kinder täglich ein solches Mtttages>i. An bie Städte Essen und Bochum tonnte das deutsche Rote Kreuz bis jetzt je 500 schwedische Gebensrnlltelpakele verteilen. Siu Dampfer auf dem Meere in Flammen. Marseille. 3. April. (Wolfs.) Die hiesige Funkenslalion nahm um Mitternacht S. O. S.- Ru,e von dem kanadischen Kämpfer „E i t y of Dictoria" auf, an decken Bord ein s ch wereS | Feuer ausgebrochen ist Das Schiff befindet men zu Mainz. Unter ihnen auch Weiber: Julie Dläsius, Buzl e'en-Arnie und noch ein paar Mädchen, die Giebchen des Dückler gewesen waren. Stoße von Akten wurden gLfchrieben, sie wurden gedruckt: jedes kleinste Detall mußte berücksichtigt werden. E.n Spcz algericht war eingesetzt worden. Seine Advokaten hallen dem reuigen und fleißig betenden Bückler geraten, die Gnade des ersten Konsuls anzur-ufen. Es würde sicherlich Herbst darüber werden, bis die Anllageakt.n verlesen werden konnten und ein Prozeß, auf dm Tausende begierig wie auf ein Schauspiel warteten, zu Ende ging. Die Der- Handlung sollte im Marmorsaal des ehemals kurfürstlichen Schlosses stattfinden. Das Rheinland harrte voller llngeduld und fieber aber Reagier. Zwei Mitglieds der Bande, Iltis-Jakob und der Schwarze Peter, bie Bückler in seinen Aussagen besonbers belastet hatte, waren aber noch nicht eingefangen. Der Hauptmann wußte auch nicht, wo diese b.iden geblieben waren. Er schlug vor, man sollte über sie ben HanS Bast einmal befragen, vielle cht wußte der Bescheid. Aber Hans Bast Ritolai wußte nichts über sie: er wußte über gar nichts Bescheid und über keinen. Als man den Bruttig ihm gegenüberstellte, der zu Koblenz saß, kannte er den — ja. er hatte Fleisch bei ihm in Bertrich gekauft, zuweilen auch einen Schnaps getrunken — aber er wußte nichts von einem Streit des Bruttig mü dem Händler Mangel. Wußte auch nicht, bah Bruttig sich gerühmt hatte, es sei ihm ganz gleich ob er einen Kalbskopf abschnitte ober einen Menschenkopf. „Betrunkenen-Geschwätz!" Hans Bast lächelte. Dieses Geschwätz von dem Kalbskopf toar es, das gegen den Bruttig zeugte. Jetzt bei dem allgemeinen Aufräumen hatte man ihn oerbafteL Der Ermordete in der Gmnich hatte den Kops nicht mehr auf gehabt, sondern neben fiQ hegen. Das würde dem Dinittig den Kopf kosten! Wieder lächelte Hans Bast. , Er saß nun schon feit Monaten Im Militär* brauchten nachts nicht ihre Ställe zu verrammeln, die Einwohnerwehren nicht Pulver und Blei zu verknallen: die Dörfer lagen wieder dunkel in friedlichem Schlaf, und bie Städtchen schloffen ihre ?ore nicht schon bei Dämmerschein. Gott sei Dank, der Bückler saß gefangen zu Mainz und der Ritolai zu K)blenzl Sie Geliebte des Bückler, die Hulie Dlästus. hatte es versucht, ihn zu befreien, aber es war ihr nicht geglückt. Als er transportiert wurde nach Mainz, begleitet von einer ganzen Kompagnie Fußsoldaten und noch von berittenen Chasseurs dazu, waren viele Geilte zusammen- gelaufen, um zu gaffen. Da machte sich an den Sergeantmajor, der den Transport kommandierte, ein Frauenzimmer heran, das toar hübsch und so freundlich daß sich der Sergeantmajor schon den Bart strich und sich etwas versprach. Aber als sie ihm drei Kaiclin anbot, wenn er ihr erlauben würde, ein Wortchm mit dem Bückler zu parlieren, da witterte ec etwas. Keine Btteuerungen halfen und auch kein Gantertiieren, er nahm die freundliche Schone fest, und Iulchen Bläsius kam auf den gleich.n Wagen mit ihrem Hannes. Auch andere wurden nach und n"h aifge» griffen, binnen einer Woche schon allein sieben Stück. Es war, als ob die Mitglieder der Bande den Kopf verloren hätten. And eine Mutlosigkeit war über sie gekommen: Was nützte nun auch alles Geugnen und Wehren, wenn zu Mainz ihr Hauptmann sah, und die Richter, die so schlau waren und so auszuqaetschen verstanden, ihm nach und nach einen Ramen nach dem anderen abpreßten. Johannes Bückler nannte seine Genossen alle und bekannte freimütig, welche Taten er mit ihnen begangen hatte. Ein ellenlanges Protokoll war aufzunehmen, die Unterf ichung war von einer WeHäufigkeit ohne Grenzen. So viele Diebstähle, Straßenräubereien, Üleberfälle, Brände, Der- brechen aller Art. And so viele Teilnehmer! Siebenundsechzig Angeklagte waren nun beifam- mb ort 50 ©rc5 10 'Hm. nörollcher xxeb 18 ®aa»> *0 Ma» ttxhü4>er Qd.iye. 9 • ÄBnlflieuHerbaeffe. die größte Köh ren Kation 8er Welt. Ohglet-ft b a^ßle $<*kcta»' tf wnb Xdtbboak bei ml ro4 ) -n fltnoTiaire baJ ei? ti be ano^!d4>ftl4> n Canbern. fo l-t bob tu» inner» Nursche ^unlneQ na4) bea Xrt.*a? ii gr>h &4 g~t Tk:1.' aueq ba.il aorbn Du Hao t nnf. e Ix 11 sei)! bir IdLxrt "iLillrllx ©Mim Äb tgs* &u fier tau f.*n Da - hie bi «erbal mengt" 3-^>T< eine großartige Tintig« gd^affn tw.Nn i.t, gebt an» bei* Urteil etiuJ beUn.-iten amerüa- Biktr-n 8ad)mjuTncl für brz^lx* T« e iraphle. ßct be 8t>ä<. hervor ba» b Nr .Umfch» er- todbnt ekb Der ®tkbtlc dnherte fU) nah einer ötubtenrnk bur4 D tu! XetegcaD-t- überftüge’i bat 05 » Urbrrl erntabn.n»inert I.t bie Iteg-.tfungffn 1» stelle NI K5ntg5wu'ierhaa « 6L* uil elf 6^1- el gibt <1 in be" "Deren taten Staaten nIJtx ÄÄn glni 1erboulen hat «eh* KM’»7tfi5r*n» fenber unb t» Ne arShke 'Xbbrenftatlon ber Welt btr größere unb helfen S»Nr bat. all oxr ienuill in Xnertla beryiftdlzn -xr- auxbUn. obtneU ve Frau 1* verschiedenen tbpen. — <3 [ 9 o r r e L DI« 3rr»ege der Ovell ne von Spielmann. 'Bertaa von ömfi Kerls 71aebt . Leipzig. — Dal Dach (ft eine Fiuch« bei metnäbrigen Äusentbastel btr dr- tar.n:en Dichierin In der fchwd^c t 4Ri 'Bunbel- stobt »i l6 bet 'Bertaflcrln ge.unge.i. ein ganz dgenartlaes Gesell fchift»blld unb zugleich ein ergreifen«» Seelen aemälde au liefern. 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Verlag) — 3» be* drei rme'bben JU'xJen Ip’tgdl l ch bk X&rfri do«i Drei Obtlüa* ber n.nZen tü.-kilch-.i Prv'a, d e von Herber: W Duda t* gtLnzender Sprache grat' Derbe? sard. was be dem uns so fern» V^yrn^a tarfouiLar.idxn Sprachemp)laden nicht nur <.n: phllologllch«. sonder* auch etne hoch- BUftkrikU LelUng ist — GiefE-Hageman» Weibliche Körperpflege unb 'Be®egnngifunfL Delbbtn/lkrtax TKLnchm — D e Zi-le der Um» sendie kochen Schalen tr>-rben hier in mebrvren 2Ufidr,a lachoerstäribiaer "BaideUer dar gelegt unb ver'vchien. Za »frei-e 3Uu ir«di - Bulwer. 3 L-. Die letzten Zage von Pompeji VdrUaaner 2o igade. 2en» f^ubdld tx>i K. Wiltder. 14 2u hjr in re-ier sch-r.er lui tatiung He nult- unb 2£«ÜDerfriq D d 8 So. G angart. — glanzetbeJ, sar.>eurriches VUb römtschrn Lebeni mit feiner Penublucht, leinen ZirkusIvieien giat Lulw« m feinem be- üvouen llaNIschen Roman. Hochb.nnra i'che Handlung u a bk bcai n-*nben Sbristenve so!» gunoen u tier Kaiser XUui sowie eine Fülle g< chllicher Episoden l.nb zu einem Überaul badi.wei. jeden in (einen Sana nehmend n Viei'xarDman verein g:. btn Pen ratwa um Qkne- ratton mit gleih graste TSet-d terung le'L — Der Wann von Geburt und ble Srau aus dem Volke. 8b TU.nan aul m Leden Der alt? un > doch ewia nznt Degen» fatz. ob Abes ber Gebar.' ober Aoel der Seel, die ÄlOne gzbübrt, hat ble Gemüt-r Immer weder bewegt kaum jemand bat diesen Zwiespalt so plastisch aul dem L.'en de au'gc^rilien, w:e die bekannte Schw.din Tllar'.e Sopdie Schwartz in Ihrcm aub>banf leicht befrixMit werden konnte, fo boh bi« Tlotierungoi im Dergleich su den letzten vom vorigen Dtrrr.eritag nur unw:!« itl ch? 21cn» berungen aupr.ekn Für Welten a>uibtn von den in geringer Zahl aniprfenben 3nt? effemen Aumelfl etwas höhere Kurse für die führenden Pap ere genannt Frankfurt g W.. 3 Aprll. (Börsen- stimmungsblld) Of’tDo’yf s,ch dmfe ble Dör- srnbe ule nur suit <>4bUt tei Drai er unb 7kotenve kchrs ch^eunben batten toir dvch Fäh- luntmobme nach Verschieber ei Offeftcn au be- merten Der Detrt'e rmartt wies rn den Bormlt- tagsstund.'n nur geringen Vesch3ftst-e kcchr auf ar bf* mH 21 303 n*-mimt ftxi- nui besch'idenen SchwankUneei au-gesetzt Der iDetKbr von 2u em «u Bureau war ttxmV) lebhaft Während der Üf6erieteTlage trvirvn ans Vubdhimlfreifen die 2aHnlge noch spärlich ein» gegangen, doch find es in der THt^ryibt Käufer- (Imlte Die Stimmung war etne entschieden feste, und bk Ausfichen für bk nächsten Jaqe laa:en durchweg günstig Soweit Prelle crxrnni wurden, liegen diese über den letzten Tto'krungen. Unter üdlichnn 73vrbehali find ansuführen- Rorbdeutsche Lloyd 32 000. SLeldranstalt 36 000. Höchst« 31 000, Ungarisch? Kronen 6300. 0esterreich'che Kreditanstalt, leichask g^banfcell. 11 900 Bon F e txwietr i waren 'Jmj <>r gefragt. 19 500 81 ber- selber Küpser 16 000 Drown Tboineri 11 500. Ufa 13500-15 000. SreeTTuTter Ded-se-markt. (Telegraph s ch e 2,1-ahlons.l Xauue $1 RibiL Ke lern 1 ÄPI1I ftmü. ' c»el> üe trr> t*i*e* eirtel 1t *7.— 11 .lx - »1-CL Vai'l...... 14 14 Ls tto'e- 14IL- 6 ttiipei». .. . »evtl ÄMUO 3»/7 6 s.c-e € rncien .... 3tr:.« SKÄ ^7 <3) ytaTH IV-2J.« UiG UU7;L T dnrni it( . . . KT7-V1 *7i-70 «TT x- eorir. •i'it'pe'fn . . MX «3 8741 « STA 4«. fedjaK>en . . bA4.ll >ec*) X.UN 4 r; inforl . IX10 L' ') —• . *■ y.runorf .... Ill^xS tl 1.7. tll d's TemOCeiirrt. $117 3i. CI S «UN H'llbüKli - - - 511.- 513,- 4 « ‘^3 I*k73 Vraa..... GM-m) 8T-M t*M0 ^11 Latom .... — — * 2.L5O 2LL50 Dan knote«. .nrnnnnvt *.*9- 1 Ä»nL Cttn-ener 9?lo en ........ 7 '«bechollo'visti tz» Koiea . . -ior-venitz? 'ffetei ...... iiinanil.tje -kotea..... Lmutllche »iatea........ U7J0 sin- :r - ni?'.- »ti ♦ a irvi Keiet w;- 1 SOI - «»- Derl uer ProdokLemnartt. Berlin, 3. Apr l. 2m Produktenmark i kam bis Delchait nur schwerfällig In Fluh. D.e Bre fe beuaupifxn im allgemeinen iy en Stand bet geringem 2nqe5ot vom Inland ,*üc TDe^en, Loggen unb Gerte war die Rach- ftace gering, für Hafer afcc etwas stärker, b das) für letzteren etwas höhere Prelle bezahlt werden mul>.cn In len übrigen 2l.Mn waren d e Umsätze und Prr s»?rL rke ungen belanglos 7be zen. märk schm 46 003 Wk (gefragt). 2>g en. mLrk. 41—42 073 7Nk (ruhig). < k.sch? 31 500 b $ 32 003 Tüt (geschälts'.os). Hiser, märf.scheil 34 000 b l 35 030 THt. pommers chen 31030 b < 32 000 Wk ktral feier) Wals, ßa P!ata. loco Berlin 4' 003 d s 46000 Wk. waggo-i- feei Hamburg 41000 b 42 030 TS! .stiM Wei- xcrunebl (100 Kilo) 123C03 b i 138 0X) 2H (qc- , fragt), Äoggenmebl (103 Kilo) 112 C00 bk 122000 War* (etwa- fe ler). We zeti e.e 21 030 bis 21 !00 Mark (kfler i. 2oggnfee 23 033 b s 24 030 Wk. (kfKr). 2aps 80 000 Wt (drhauptet). Leinsaat 90 0'0 Wk. «be'cmpk - 2iß.7r aerbkn 63 003 bis 6'003 TT!, te.nc 3 bf?n 53 303 bi» 52 003 Wk.. Pestt'ch)en 50 000 bs 53 003 Wk. 2d^r6otrxa 36COO bis 40C00 Wk . W.den 50 000 bU 63 000 Work. Lupinen, blau 43 003 bis 50 003 Wk. '■e'b 63C-X) b1» 8 ) 000 2TT . Sera della, alt TO 000 bi» 90 0)0 Wk.. Rapskuchen 23 033 Wk. Troden- schnitzel 13 503 b.s 14 520 Wk. Kartoffeln, wrihe und rote 1800 TItT. cklbe fle.fch ge 2100 Wk. ((JrycunertJre I) ^aubfutlcr: TTe <1- und 2og» gen'lros). drahtged 13 000 bli 15 030 Wk.. Hafer- flrob. bratztgep etzk 10 000 b’J 12 003 Wk. Stroh. Hrvb'etlgebü Thclt 13 503 bl» 14 520 7M Wksen- teu. gut. ge'imb unb Trocken. Dvrmahd 15 000 bi 17 0)0 Wk. Aach.matzd 13030 bis 15 000 Wk. ,Soweit fein anb.-rx J Dewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo ) Aranksurter Diehmarkl. fpd granffurt a. W. 3. 2tn1L 96tf- getreben roarc'i 69 Och'en. 34 Bullen 492 fidr- len unb 5\ü e 120 Kä d^. 73 Schare. 924MtPdfW. 8» trsirbe-i befahlt für etren denmer Lebend» aewch Och'en ISO000 b» 2S3 003 Wk. Bullen 180000 d» 240000 Wk. Fürs« »nb Kü e voll» fle.fch ge 2:0000 dis 233 000 Wk. mittlere 200 (XX) b s 250X0 Wk. gering getübrtt 1X000 bi» 180 000 Wk.. Kälber feinster Qualität 220000 wtÄngnl» yt flnblrn» 94 lag am Dgde der Stad«, bit du allen fensterlosen ache gerade wechselte. 25er jatfetK des Walles war ein wallcrge üllter Braden, »wannlg Fust lief, unb das muhten |k nicht. Hans Bast, der wie Immer schlaflos horchte. Hörle «was plumpse«, gleich daran) hörte rr Schälle und verworrenes Defchrei. ®r lächelte. Wan fischte den Brustia heraus und brach:« ihm weder cm. Der etvt chenofse war er Io kn. den anderen baue die Pairoa.lle erscholl«. Unb nun wurde be» 75cjtilg Sache eiliger betrieben, man batte weder die Lust nnch d.e Zeit mehr, anen so Der De jenen Tlusb echrr länger tu büxn. Or truebe »um Tode oerar.edt and in bie Wörder» »die gebracht. Ss wurde jetzt überhaupt nicht nid Federlesens gemacht. Der erste Kon'al batte einen neuen Wann zum Denerulkvmm I ar der v er Devane- menis ernannt. Zeanb)N-Sl. Andre Der be'ah nc(«cn der Wacht bie Klugheit, sich selber persönlich um alles au betun.ivm Bach hielt er bie Instruktionen, die er von F ankreich empsino. so pete.m. dab er feine Briefe mit Hyner Hand schr ed und stch telne» Sekretär» bebientc. Die vielen 75urvaul w irden eingdch änfL Läfflgkeiten an Amt ahndete er anbinnbe 31g — er fpiach von der .SchiäfrigkeU d.a fcher 75camtcn' — unb verschmähte es ic^ar nicht, die Beamten sich gegenfedta auktionieren zu lallen. Unb fr begann auch fjfnct mit dem TDuu einer groben Strotze von Wainz b » Koblenz, btc weiterge^üdrt werden sollte de THofd hinauf des nach Trier. Arne. au( fahrbare 6baal «en über b.e «1 Id. an O eile ber alten ^fährl ch-n Wege do ch Wald» b.ddN und entlegen« Täler, würden rS dem ®e- finbd n chr mehr so leicht machen, sich am verbergen unb fcber Postwagen und Xe sende btr- gniaUen- Hans Botz erfuhr von ber Hinrichtung des BcnUig .Brr nu ’T tagte ex. Weiler tagte er n ichts >e beefid Mtzlchl V .'i etttifl- hliitti* Diel 6CUtf< Sr»mN edenimi MMl Dairs tdt die DK< Satofir Orffrikbii Cdfudxn Br> «ml likemc IN*»* HaUxri Besvi Id* Hüd ifw, ber H unb p lebCTotü Wa-ul aT.m bau hl» 300 COC Wk. tn'ttTerrr Qualität 723 w 54s 260000 Wk. Schale S? 000 5U 1^3 XO 7N, Schwernc unter 80 K llo 25C 300 bil 2K XO TR, von » des 100 K-lo 230 30.' bi» 310)30 72R, über 100 Kilo 293 000 bi» 313 000 Wk Der War» worbe bei Icbbaiacm Dcichlllt ge.üum1 * 2fue drei Cui">m mährte Dar ein« «'.ngrdende Shi-der-ung der Ber» hä t-i fe :m Ttu'rg bet Dtrl;>.-r fctnael btr i r e das Gdrräch auch bi« Frage. e*e die Schwierigkeiten zu beferi g.-n Mm. bie zwifchm fankreich und Deutschland bestehen Testa wirb etwa 14 Tag« In Assen bleiben um sich rt er frsW* Der Sommer war gekommen, er fpärie 15* nicht. Bleich, aber ganz ruhig fast er In seiner Zelle W?nn er hätte aulbrmchen wollen, fo hätte er es damals mit dem Bmitia zusammen gii gekonnt, meinte der Sch!ieher. Ne Zellen wa «m nur gttraru durch tü me Aw fchenwände Vs erlietz pan ihm die Aelldn Ne man andere* idetangm-n anlegte, obj'.c t> er dreifachen Wörde» angeklagt war. öriimJ: W t B.mttig z» lammen bei Wördes am Händler TlungeC Bruttig hatte fo au »gesagt, freilich barm 4*Cn- rufen, aber gefagl ist ge'agt Ferner war er a*» geklagt, den B f ber der Ueffim^le duscht Hensta edcho'frn zu hab n De fchwerw.elendste Bezichtigung war aber Ne. batz er eS Dir. bet des Kapitän b 3ubn> von ber französifchen Mit* ; eng »armer tg ber Schlucht am Heiler Hals erstochen hatte. Hins Ball leugnete Bei ber Xiflflge we^e* Wungd und bei Nr Konirvntrerrng mit Ber.'ig • iudie er Ne Achseln Ws ihm der Worb aä j UefVnuller Dcrgetalten wurde, lächelte er nur; I es ich.m chm m h> ber Wüde wen zu fein, tarLtef auch nur ein Wort zu perttenex Tbeun Berhöss über den Word an d BubN) der et er such ad den Anedcnlr.cher von Lutzerath, ber wu'ua. er war damils auf Nm Beile- Hals wähl dadei» oeaMen und war doch nich- duNigewefen. > tottf den Dunich. Netan THann zu foeechea Weoar keinen Wunsch (Serif.gang felgt) N"!92. i.:t;cnq( <7 eicht u, •mh hi i '«Wt ” Nfottl 6** 81 g-150. IWrton, F*u. Urt L?n-1 eingehend lei allen r-.bg tchen amtlichen enbdutrr* amllichen Cuilen über d.e Bergädalste zu unter- richten Der franzostsche Ciet^n i» Mannheim. WanntzeIm. 3 April 1WTB ) DeHtm Ist Nr auf ber Seik de) TXrchnsto»» *11 edar- B 0 rstadt getemw Teil Nr A i. bdchsdrüdD von den g-aiuofen adgefverrt worlwv 94 haben sich dadurch empdnNiche Brdsdnsschwia» rigfrilen ergeben bre «ich Nute n»t> fübfbarei mach n werden, wenn sich In der WittagsstunN Mr Arbeiternüae entleeren. 3n Nm Personen-, Süker- unb Po'tverdchr auf dem ks fstchm Ttahw» Hof ist noch kein öhtgrlff erfolgt 3n d.nn am Samstag besetzten Motorenwerk WanntzeIm norm Be n » ist die Tlx» Nitr fbaft heute früh aus Nr Skratze e-ichien grannnm ufw tmirN verlangt Die Dtiehinn bat dl » abgelechii und zugleich we tea Nr Beschädigungen und Be'chnufungen Schad«»csaHsordo» tungen gellend gemacht. Soglavd» lünsche für f:hu Besitzwn-szons. London. 3. April. (WTB) D r bi:Im» tische Berichterstatter btr .We tmlnftet schreibt, er erfahr«, batz England an S ans» reich das Ersuchen gestellt habe, eine Verbindung zwischen Köln und London durch Ne Beseitigung NI franzöNf hen Bxhn- kontrollpvsten» zu gewähren De eichen 'd darum erluche worden, bah ba» britisch besetzte Debtet mit Kohle Ollen. Ort und anderen TtoN stoffen aul Nm bisher N'etz en uib n u teiev etz Oe.'tet versehen werde unb bah ein.» sr.i Tlulln i aller Odter aul Nm britisch des tz!ei Oebiet nach Sngtand battflnN D.r Berichier »tret t« I ter- vor. batz nach allen Wille düngen aul Nm be» setzten D.mtschand bie Franzosen In! Au.rge lei ohne einen wirtschaftlichen Sdbinglpla 1 rin» arrüll find und ebenso fchiecht Über b.e Vchwie is- leiten der Olnzlehung der Steuern nid Ko -iee unterrichtet mu sein schienen wie üNr Ne S im- mung Nr rtzdn schm TN'biferuni in Nr straga e ne un b 3ng gen Aeoud.ll u ter fran.ö i chen Potektoval. ei Hh