Mittwoch. 3. ©Höbet 1928 113. Zahrgmg GietzenerAnMger General-Anzeiger für Oberhessen ttretf mb Dtrlet: vrShffch« Uitoerfltält-Bwd)' und Stetabmderd R. Lange tw Dietzen. Schriflletlnn- unö DeschLstrftele: 5ch,l»ratze 7. nr. 232 Srsche nr logll©. e»b« Sonn, tmb 3*lertagi, wittKrSomotaosMIog« GtrhenrrFamtltend lütter • o*twBt$e|s»telt 20 Toll tonen Mark ein. ich Netzt- Trügerlohn, auch b. Nichterichelnen tinjtbt. Dummern btfolgel)6l>ere Gewalt. - 3ern Ipte©» »oschlllss.-fürdieLchrift» leüung 112. für Verlag ■nb t5elchast»st»üe 51. Knfchrist für Drahtnachrichten Luzetger Metze«. pofffche«—le: greithrtt a. B. 11888. btthH ••» U)tlM fttbU legeeeBBWM e pue Nachmittag vorher obite|eb«T«binba©lwit preis für 1 «■ «HM tfc a nötigen v 27 mm Brettl 6rtL ©rnnbjahl 56 di-, aneo.TOTR.; f. Beiden* Anzeigen o 70 mm Brette 225 VIK.X 50000 Schl. vlatzvorichriftz20'/.»°f- ich lag. - Verantwortlich sür Politik xl Yenilleton: Dr Friebr wrlh. Lange; für ben übrigen Zett Ernst Blum>chein;fürben Anzeigenteil: HansVeck, sämtlich In Bietzen Das Schicksal des hessischen Staates. Ton Pros Dr Sommer. Veh. Tteblatnalrai tn Dietzen') Seit der Besetzung von Abeinhessen durch die Franzosen ist die Lage de« hessischen Staate» Immer schwieriger geworden Der jetzige hessi'che Staat, der den südlichen, am Anfang de» vorigen Zahrhundett« durch Rheinhessen erweiterten Teil de» alEti hessischen Staate» darsteUt. besteht au« den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen sowie der Provinz Oberhessen, die seit 1866 durch preutzische« Gebiet Don dem südlich des Maine« gelegenen Teil de« Lande« getrennt ist Diese Zerteilung de« Staate« In eine nördliche und südliche Änsel. zwischen denen da« grotze Der- kehrSzentrum Sranfhirt lieg«, bat im hessischen Staat«leben weitgehende Solgen gehabt Trotz dieser Schwierigkeiten hat der hessische Staat von jeher al« Wittel- und Bindeglied zwi- schen Bord- und Süddeutschland eine viel grotzerr politische und kulturelle Bedeutung gehabt, al« e« feinem bn Bergleich zu Preutzen und Bayern geringen Umfang entspricht Sine Zerreitzung tx-6 hessischen Staate« wäre in jeder Beziehung in der Organisation von Deutschland ein schwerer Fehler Schon Ende de« Jahre« 1918 war diese Defahe vorhanden, al« zuerst der von den Franzosen begünstigte Plan einer rheinischen Republik auftauchte Damals, kurz nach der Revolution, war Deutschland tatsächlich tn eine grobe Wenge von Beinen Demeinwesen unter Leitung von Arbeiter. und voldatenräten ausgelöst, und e« erhob sich die Frage, wie der Reubau de« Reiche« geschehen sollte. In diesem Zusammenhang habe ich am 21 Dezember 1918 iin .Siebener Anzeiger" unter dem Titel Drvtz-Hessen auSgeführt. datz die Reugliederung de« Reiche» aus slanrmeSge'chicht- llcher und wirtschastSpoltttscher Grundiagc erfolgen müsse, und datz die Zusammenfassung von (Horb- und Südhessen nebst Waldeck. Hesf-n- Rassau, Frankfurt a. TL. dem «reise Wetzlar und am besten auch der linksrheinischen Pfalz zu einem erweiterten hessischen Staat notwendig sei. Sm Anschlutz an meinen Aufsatz kam ein Zusammengehen mit dem vorher in Kassel gegründeten £yefHMxn Volksbund zustande, dessen Vertreter mehrfach in Dietzen zusammen mit denen von Oberhessen und dem südlichen Hessen getagt haben Dietzen war dabei da» Bindeglied zwischen Torf* und Südhessen Die>e lebhaft begonnene Bewegung ist seitdem von verschiedenen Seiten gestört und von anderen, die an der Erhaltung de« hessischen Staates lebhafte« Interesse haben sollten, nicht genügend gefördert worden. Datz die hessische Regierung, mit Rücksicht aus da» Verhältnis zu Preutzen im Reich, sich dabei ganz zurückgehalten hat. ist erklärlich Auch war durch die französische Besetzung von Rheinhessen unb Teilen von Hessen-Rassau da« weitere Betreiben dieser rein deutschen Angelegenheit, die auf Grund de» § 18 der deutschen Reichsverfassung gelöst werden mutz, sehr er- schw--rt. weil tm besetzten Gebiet jede Agitation für Srotz-Hessen in den Anschein eine« franzoienfreundlichen Separatismus kommen konnte Unterdessen haben sich nicht nur die Verhält- niste im Westen de« Reiche«, sondern auch die Beziehungen von Preutzen. Sachsen und Bayern aus innerpolitilchem Debiel so zugespitzt, datz jeder politisch Slnsichttge tn Hessen sich über da« zukünftige Schicksal unsere« Staate« klar werden mutz Wirb Rheinhessen vom jetzigen hessischen Staat abgetrennt. was hoffentlich gerade durch die Bestrebungen de« Hellilchrn Volksbunde« noch verhindert wird, so ift der jetzige hessische Staat fium lebensfähig, und besonder« für die Universität Sieben ergibt sich tn diesem 3uktnrmenlwing eine gro*"e Gefahr Daher werden seit längerer Zeit im Gegen- s a y zu den Bestrebungen de« Hessischen VollSbunde« Pia-re erörtert, d'e auf folgende Kombinationen binauölaufen Starkenburg soll zu Baden oder Bayern kommen. Ober- Hessen entweder zu Preutzen. »ir Rheinischen Republik oder nach neuester Version zu Bayern Tatsächlich bat ein preußischer Agitator in Kastel, Atme Die .Rheinisch-Westfälische Fettung' die An- oerleibung von Ober helfen in Preutzen bett ieben Von anderer Seite wird Ober Hessen da» zwischen Fulda und Limburg liegt, in die Rheinische Republik cingeorbn.-t. Datz Ober- besten bayerisch werden soll, bedeutet die Umkehrung de« prcutzischen AnnexionlSmu« in der Richtung nach Horben. Allen dieser Pläaen gegenüber will ich die Stellung de« Hessischen BolkSbunde« zu dielen Fragen hier kurz bezeichnen 1 Wir lehnen eine Einordnung de« hessischen Llnate«. und zwar de« ganzen sowie be» ober hessischen Telle«, in eine rheinische Rrpubll' völlig ob. 2. Wir protestieren gegen die Abtrennung von Rheinhesten sowie gegen eine Zerreißung des hessischen Staate» mit Austeilung an Baden oder Bayern einerseits. an Preutzen oder Boyern anbcrerfelt«, ebenso scharf wie gegen das Ausgehen in einer rheinischen Republik. 3. Wir befürworten im Rahmen de« Deutschen Reiche«, gestützt aus den § 18 ber Reich«Verfassung, einen Anschlutz sämtlicher alt- hessischen Gebiete, sowie von Waldeck, Hessen - Rostan. Frankfurt a W, dem Krei« Wetzlar und. .roch meiner Urberzeugung. zweckmätziger- weifc auch der Rheinpfalz an den be st ebenden hessischen Staat. IedensallS hat. wie ') Wir geben ben Ausführungen trotz der hochgelvannlen politischen Lage Raum, weil wir bollen datz er auf Älärunc der Situation bet- tragen wird. D Red au« verschiedenen .feile- bevoorgebt. die Schick- salSstunde be;. helsischei Staate« geschlagen. 2Li Stelle seiner Vernichtung durch Au-teilu.ig mutz Ergänzung auf dem Boden der ReichSoerfassung gelchehm Delbstver- ständlich Hallei wir im Hinblick auf diese eine Volksabstimmung in den genannten Gebieten für aotDenblg. Die Rolle der Franzosen am Düsseldorfer Blutsonntag. Conbon. 2. Okt (Wolff.) Der .Daily Telegraph" veröstentlicht einen Bericht seine« Sonder- becichlerstalter» in Düsteldvrf. in dem sestgestellt wird, datz die Schutzpolizei, al« sie zur Wiederherstellung der Ordnung ihren Standort verlieh, von den Separatisten sofort bei ihrem 8r- scheinen mit s cha rsen Schüssen empfangen wurde. Die Schutzpolizei habe diese erwidert. aber ibce Rude bebalten unb »»nächst in die Lust gefeuert AlS ste der andauernden Schietzerci bet' Separatisten auSgeietzl war. habe sie energisch eingreifen müssen Die Tatsache, datz sich unter den 10 Getöteten und 70 Verwundeten drei getötete und 13 verwundete Polizisten bclanben, fei ein Beweis dafür, datz dir Polizei einem entschiedenen bewaffn et en Widerstand geqenäbergefianbex habe Der Berichterstatter erklärt, ss fei wichtig, dir« zu betonen, da eine Darstellung der Separatisten weit verbreitet worden sei, derzufolge da« getarnte Vorgehen der Polizei vorsätzlich geplant und brutal durchgefühtt worden wäre Dem Berichterstatter zufolge wird txc Tötung der beiden Polizisten durch Separatisten vor den Augen der französischen Kavallerie vollkommen bestätigt durch einen amerikanischen Studenten au« Oxford. der diese Episode auS kurzer Entfernung milerlebte Der Düsseldorfer Berichterstatter der .Xbnef" schildert, tote Md> ber «AM»! M- Sie gt» fatU «rtet »Wt»ei esttoaff&etn, Mt prm wollen Unter diesen Umftänbcn hat sich dir Lage Die Krise des Kabinetts Stresemann. Das Verlangen des Kabinetts nach erweiterten Vollmachten. — Sozialdemokratie und Mle^rarbett Die Frage der ganz grohen Koalition. — Rücktritt der Minister Dr. Luther und von Raumer. Berlin, 3. Okt. (Pitv-Tel) Der Reichskanzler bat Dienstag vormittag 10 Ubr eine Be- lpiechurg mit den Führern der KvalltionSparleren unter Hinzuziehung eine« Vertreter« der Bayerischen VolkSpartei gehabt In dieser Besprechung hat der ReichSlanzler den Inhalt der Rede skiz- zieit, die ursprünglich am DienSIag nachmittag im Reichstage gehalten werden sollte Die Einzelheiten der Ausführungen de« Reichskanzler» waren die Wahnahmen, die zur Steigerung der Produktion notwendig find Die Reichsregierung beabsichtigt. wie der Kanzler den Parteiführern mitteilte, im Reichstag ein GrmächtiguogSgeseh efuzuhrmgtn, do« bet» Kabinett Dollmachien geben soll, selbständige Maßnahmen auf sozialpolitischem, s in anziel, lern wnb wirtschaftlichem Gebiet zu treffen. Die Regierung glaubt, datz sie in der gegenwärtigen gespannten Lage einer selchen Ermächtigung bedürfe, um ohne die Hemmungen de» normalen Gesetzgebung»!^! riebe» rafch arbeiten und die schwere Aufgabe, die die öanlcrung der Währung und de« Sla'.S ihr stellen. ohneVerzögerung durchführen zu lönneii Zn erster Linie denkt man an eine Vereinfach arg be« Sleueilystem«. Abbau de» Beamtenköiper«. Vereinfachung und Verbilligung der Sozialveilicherung. auf ber anderen Seile Befreiung der Wirifchaft von gesetzlichen Hemmungen wie DemrbilmachungSbestim- mungen und dergleichen, bie Möglichkeit besserer Ausnutzung der Arbeitszeit innerhalb de» Rahmens be« Achtstunbenlag«». vielleicht auch Verlängerung der A>b-i's^eil im Bergt - - bann lleberwachung der PreiSprliiik der Önnbifate und Vionopole durch eine An von Knrtellgeletz Die Verordnungen, die die RZch.Sregierung auf Grund be« Ermächtigungsgesetze« e lätzt. s. llen auf Verlangen be« Reickö'ageo a.itzer Kraft gesetzt wer- ben können Die Eimächtigungen sollen zunächst biS zum 31 Wärz 1924 gelten Schon über ben .Umfang dieser Ermächtigungen ergaben sich weitgeherde WeduwgLversthiedenheitea. Die Sozialdemokraten erhoben öiniren- düngen gegen die Ausdehnung auf wirtschaft«- unb sozialpolitisäze Gegenstände, auf der anderen Seite verlangte die Deutsche VolkSpartei. datz die Regierung sich in der Erklärung von den Fesseln de« Achtstundentages gänzlich srei- mache Der Reichskanzler- selbst wollte e» dagegen der Regierung überlasten, die Arbeitszeit tm Rahmen grundsätzlicher AneOennung de» Achtstundentage« gegebenensall« den De> hältnissen anzupaslen Autzenpolistsch beruht bi: Regierungserklärung ouf Einschüssen von nutzet ordentlich weittragender Bedeutung Ci » rht ditz Konsegu. nz-n auS einer zweif.'ISf:ei gegebenen Lage ES ist Har. datz bie französische Regierung nicht verbandeln will, sondern auch nachEinstellung be« passiven Widerstande« den stur« ihrer bisherigen Politik weiter verfolgt Dabei ist namentlich die Art. wie sie dir Wiadeieinstel- lung ber deutschen Beamten behandelt, für Deutschland unerträglich Der Diensteid, den man den Beamten ans. zw'ngen will, dedentet einen uuverhullteu Gin« griff in die deutschen HoheitSrechte. Gs ergibt sich an« der ganzen bisherigen Regierung«, polttik von sechst, dah da« Kabinett diesem Vorgehen nicht ruhig znsehen wird. Die RegierungSeivärung lätzt keinen Zweifel daran, datz da« Kabinett entfchlosten ist ouf M« nanzosische Vorgehen die einzig mögliche Ani- wvN zu erteilen, nachdem nunm hr ber endgültige Beweis dafür Dodiegt. datz di französische Regierung in keiner Weile bereit ist, über die Regelung ber Wiederauf 'ahm? der Arbeit in ben besetzten Geboten mit Deutschland zu verhandeln Der 6toatö|efictär be» AuSwürligen Amte« hat in den letzten Tagen zahlreiche Besprechun- gen mit dem französischen Botschaf - i e r über dir Frage drr Wiederaufnahme der Arbeit gehabt ohne datz viSber auf ganz bestimmte deutsche Vorschläge irgendeine Antritt erteilt wäre Frankreich Hai also die Abltcht. rücksichtslos an Rhein unb Ruhr feine Wacht - ftellung auSzunutze-n. unb England schalnl. ab- gesehen von e Niger beruhigenden liberalen Preffe- ftimmen, Franktech vorläufig nicht stören zu im Ruhrgebiet wesentlich ander« entwickelt, al« man bei dem plötzlichen Abbruch be« passiven Widerstande» vrnau«fetzte. Br« beute haben die in Betracht kommenden wirtschaftlichen Organisationen ber Arbeit.-r. Arbeitgeber. Angestellten und Beamten e» abgelebni. ouf bie von ben BesatzungSbeHörden und der Siscnbahnrezie aufgefl.'lltcn Bedingungen einzu- gchc. Dam-.! ist brwlrsrr., datz der Widerstandswille im Ruhrgebiet gegen «ine vollständig« Kavitnlation noch vorhao» ben ist Die vom Reichskanzler über die auSwärlige Politik vvrgebrachten Anschauungen haben bann beton ber» die Vertreter der Sozialdemokraten veranlatzt. von einer sofortigen Stellungnahme. die sonst in dielen Besprechungen üblich ist. nbzusehen Auch die bayerische Frage ergab weitere Differenzen zwischen So- zialdemvkralie und Regierung Während bie Regierung glaubte, zunächst von einem unmittelbaren Einschreiten absehen zu sollen, verlangten die Sozialdemokraten, datz durch ReichStagSbefchlutz oder durch Eingreifen de« ReichSprälidenlen bie bayerische AuSnahmeverordnung alSbald aufgehoben unb Gewähr dafür geschaffen werde, datz daS Reichsrecht auch in Bayern angewandt werde Schlietzlich ergab die Forderung der Deutschen Dolkspartei, durch Hiuzutritt von Vertretern der Denftch. nationalen Volküpartei zur sogenannten gan- großen Koalition zu erweitern, neue erhebliche WeinungSverfchiedenheiten Der Standpunkt der Deutschen VolkSpartei komm, in einer Zuschrift ihre« Verfitzenden Dr Scholz zum Ausdruck D« heitzt da u a. Bei der Besprechung ber Parteiführer wurde von mir die Frage zur Erörterung gestellt, ob in Anbetracht ber heutigen höchsten Rot de« Vaterland«« c« nicht angezeigt erscheine, die Regierung a u f breitest» Basi « zu stellen und tn ihr alle diejenigen Parieren zu vereinigen, bie auf bem Boden der staatlichen unb finanziellen Ordnung stehen In ber Frage, der ReichSvegierung weitgehende Ermächtigung zur Durchführung der notwendigen Gesetze auf finanziellem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet zu erteilen, vertrat ich ben Standpunkt, datz meine Fraktion vorauSfichtlich die Zustimmung zu dieser Ermächtigung von der anderweitigen Besetzung be« einen oder anderen Rcssort« abhängig machen müsse Endlich betonte ich. datz die alle Forderung der VolkSpartei nach Steigerung der Arbeitsintensität zweck« Erhöhung der Prod.iktivn, bie in gegenwärtiger Zeit be'ondere Bedeutung gewinnt, weiterbestehe. und datz man letzten Ende« auch nicht vor einer Verlängerung der Arbeitszeit in den dazu geeigneten Betrieben zurückschrecken dürfe Alle diefe Fragen wurden von mir erörtert Von ultimativen Forderungen, in«- befenbere dem Reichskanzler gegenüber, kann nicht bie Rede sein Heber den Verlauf der sich dieser Besprechung cmfchliehenden FrattionSsitzuogen tm Reichstag wird un« aus parlamentartfchen Kreisen folgende« berichtet 3n der FraktonS- fitzung der Deutschen VolkSpartei war der Reichskanzler selbst anwesend und legte der Fraktion sein Programm dar Diese stellte sich durchaus hinler seine Potiiil. Die Dcatt che Valks- r-artei sprach lediglich den Wunsch au«, datz bei einer eventuellen Aenderung imReichSornäh» r u n g S m in i st e r i u m die Wiedervefetzang durch eine Persönlichkeit erfolgen fall, die daS Vertrauen der weitesten landwirt'chattlichen Kreise genieße Rnch einer noch nicht verbürgten Pressemeldung sollen der ReichSernährungSminister Dr Luther und der ReichSwirtfch-aitsminister von Raumer zurückgetreten sein Da« Zentrum hat ebenfalls beschlollen. dem Programm de« Reichskanzler« zuzusttmmen ES lehnte auch eine Erweiterung be 6 Kabinett« nach recht« nicht ab wenngleich e« ausgemacht fein dürfie. bah da« Zentrum auch an einer Mitarbeit ber sozial demokratischen Partei sestha11en möchte Die demokratische I Fraktic crflädc. datz sie auch an bei Persaner»- frage nicht interessiert fei unb datz sie für da« vom Kabinett beabfichtigte Ermächtigungsgesetz stimmen würde, aber nicht hi einem Kabinett mti btw Dentfch- nationalen zusammen bleiben würde. 3b diesem letzteren Sinn entschiede» sich a»ch bk Sozialdemokraten. die ferner bezüglich be« Ermächtigungsgesetz«« in'ofem eine zustimmende Haltung clnnebmeit al# e« sich auf bie Währung«- unb ZinanzpotttU bezieht Dagegen lehnen die Sozialdemokrat«» da« ErmächNgungSgefetz ab. soweit eS sich auf bfe wirifchastllchen und sozialen Fragen be- zieht Autzerdem halten sie daran sest, datz thee drei Minister im Kabinett verbleiben Da« Reich« ka binett trat gestern abend 4> - Uhr zu einet nochmatigen Sitzung zusammen, um zu der durch die ErNärung der Statttow» gclchafsenen Lage Stellung zu nehmen. Die B»- ral ungen betiakn insbesondere die Frage b« Mehrbelastung der Wirtschaft, die da» Kabinett auf Grund deS ErmächitgungSgefetze« durchzuführen gedenkt Die soziatdmrokrattfch« KabinetiSmitgliedei werden über die getroffenen Vereinbarungen ihrer Fraktion Bericht erstatten, die ibrerfett« ihre Stellungnahme bt« heute mittag dem ReichSkanzl'u zur Kenntnis bringen wird. Rach bem Stande der Verhandlungen erscheint e» nicht ausgeschlossen, datz bie Stellung der Sozialdemokratie zu, bayerischen Frag« noch etne 2tai- berung erfährt unb datz eine Einigung über bk anderen in Betracht kommenden Fragen stch ermöglichen lätzt Die ReichSiagSsitzung wurde aus einen unbestimmten Termin vertagt. Die Sicherstellung der (Ernte. Berlin. 3 Ott (WTB> Die Sicherheit»- oeihäUniste auf dem füzchen Lande nehmen auch die Aufmerkfamkell der ReichSvegierung in Anspruch. die in einem Rundschreiben an die Landesregierungen anregte. Vereinbar ittgen zur gegen! eiligen Hilfeleistung zu treffen, wo bie eigenen fßolueffrüft* nicht au»retchen einem besonderen Rotstande abzuhelfen Unbeschadet der Polizeihohetl der Länder wird tm Hinblick auf bie erhebliche Beteillauna be» Reiche« an ber Unterhaltung ber Pvlizeekräfte bi« 'Bertoenbuna ber Polizeiorgane ber Länder nicht nur für bie Interessen be« eigenen Lande«, sondern auch für da» deutsche ®efamti nie reffe tn Gestatt einer polizeilichen Grenzhllfe ertnactel Außerbeur wirb »ach der» Vorbild« Preuße»« die Bildung eine« Fttrrfchutze« empföhle», em da« platte Saab vor gewaltsame» ebüDirbm» gen gegen Produktion und Ge»te W schütze». Em solcher Flurschutz soll hr ber Regel daS Gebiet de« DrmeinbebezirkS nicht überscheetten,- wenn auch im Einzellall gegen da« Zusammenwirken verschiedener Flurschllhabteilurwen nicht« emgewendel werden mag. so wird doch die Bildung eine« freiwilligen Flurfchatze« unter Führung eine« Landjäger« ober eine« Schupvboim- icn ben Schutz be« flachen Lande« gewährleisten Uebrigen« ist eine beschleunigte, ausreichend« Ablieferung der Ernteerträge durch bi« Erzeuger als da« beste, wirksamste Mitteigegen Plünderungen und Au«fchreitungen auf dem Lande anzusehen Die AussSsoog deS sozialistisch«» TelbftschatzrS in Bayern. München 2 Ok, D«r B«lrtt» unb OrtSvvrstand München der Sozlaldemokratt- Ichen Partei bat bie Ortsgruppen von Südbayer« und Schwaben aufaefotbert. die SicherhettS- abteilunaen der Sozialdemokratischen Partei auf Erund der Verordnung be» Den er al^kurt« tom» miHar» al« a u f g e I ö ft zu betrachten. Den bisherigen Führern unb Manns chatten der Sicherheit »abl ei langen wird ber Dank der 'Partei ausgesprochen und bemerlt. datz man nur ber Gewalt gewichen fei, datz die Partei aber bie (t r « n g ft e Durchsührung der Auf- (b,ung»antoelfang verlange. Wegen Verdacht« der Teilnahme an der kürzlichen Schietzerei tm Brüdermühloiertel. über die wir berichteten, wurde ber Apotheker Bouisson verbastel Boaiffon war bc r Ge 11 er ber ausgeh ob enen ! ozlaldemokra- tifchen Schutzabtetlungen, bvch hängt Tragen vo» Waffe» berechtigt ist, der Berichterstatter jedoch »icht eetbeda toaste, ba» die 5ienef«» irgeidweiche Separatist»», bie tm Besitz vo» «affe» »et», behelligte». Wie bet Berichterstatter schreibt, geben t* Franzofen zu, datz die Schietzeoei nicht von ber grünen Polizei eingelettet würbe, behaupten ajez. datz sie von .Agent« provoocucur«'' Hervorgerufe» wurde. 3n einem Schreiben an den Regierung Präsidenten tetlt General Denvigne« mit. dach die Düsseldorfer Schutzpolizei a u f g e l ö ftfete» die Stadtverwaltung verpflichte' werde, bte MW- murvile Polizei zu verstärken Heber menfetzung. Stärke und Beuxafsnu.^g der^Pol»« sowie über ben Zeitpunkt, H« zu welche» Vie Organtfattoa beendet sein müsse. Derbe btt d«. nMnhi»renbc be» omaertot1** aoch Ao» schriften erfassen Di« Angehörta«. der Sch»»» Pollzei sind talmriert. BstM* ■« tot Vttch»kta»g nt^t »3- Sotowins Eröffnungsrede auf der Netchskonferenz. Bonbon, 2. Oft. ('3MM ) 'Xunmeb't trxrb «vch ber Wortlaut der TUiv beJ bntxf^en Pro- ■nrt* belaimL imt ber er. 6>te schon kur- atm eß* t. bet taattsch« Äei^efonftrtJM eröffnete. ®r lagt» bann u a. -ur Aeparalwnsfrage Dee 'Boten, btt zwischen an« und ber fran- »8M4en 2tetperung feil ber Oanuartonferten gr- wechsell «Derben srnd. haben immer mehr Ne 2H e l- wnna«Dcrfd>tcbenbeit über bie desto 3rt, von LeuNch-land 'Separationen zu erlangen, unb ba V->che be« ftänbtgen ftrieben« in Europa zu fbebern, gezeigt. Ttete MeinungsDerschledenheit Regelt bte Unterschiede im Temperament unb tu brt Anschauungen zweier Itatwner wider, bi« un- beamte- zu lassen tüncht wäre. Indessen haben bi« letzten zwanzig Oodrt gesagt, bab |lt nicht unoer» «mbar flnb mit ehelicher 3ukumnenaif«i an- gesucht« enter groben Getahr Mft Haden belwbetl M* *üeete *Ü Ar an Keich bewert*. Mer taten bw» in beet »tauben, baß «in Bruch Cscheu uns unb Fvankrt.ch den Frieden, dessen ropa so brmaenb bedars, weiter hinaus» schieben würde Ich bn, mir bewußt, daß die Geduld txc «mr bei bete Bemühen, gut« Beziehungen mit Frankreich zu erhalten, gezeigt Haden, uns tn vielen Greifen btn Borwurs ber Hnent • schlossen he,« u n b S ch w Ü ch e zugezogen hat. Aber toemgften« hat he Zeugnis abgelegt nicht eur fit «.seren Wunsch, gtnäft Worten Desvtors als Wchchlgend« unb Denmttetabe Habt" b< ben 'M ter Europas zu Hendeln, sondern auch für e*m leb» MbeUWrtt «sehen kann. •sau wurden noch 30 Wann te[tgenommen, bet «men Entsatzversuch non außerhalb gemacht hätten. Welchen Breiten die Gefangenen angeböien «b welche pollttfchen Ziele sie verfolgen, wild sich tat einzelnen erst bei ben Vernehmungen feststellen taflet«. die schon begonnen haben. Pte 2tbur:«i- Ünifl der Aestgenr«m»en«n erfolgt durch ein «»Berordentliches Gericht in Äottbu» Gleichseitig mit bieten Ereignissen wurde auch die «ädere Hingebung Berlin« von der AetchSwehr no Lchotzpolizei (Irena überwacht, um alle Ln- semmlungen zu verhindern. Hierbei «du eben 200 Mann Jeff genommen, bw sich tm Dbberitzer Gelände sammelten Die Aachsorfchung« «netben fortgesetzt CM scheint jedoch daß der Puikchver- s»ch bauch bas tatkräftige Zufällen des Obersten •ebortu» in Jtäftrtn unb das schnelle Mngr isem ber Truppe, von ber jeder Offizier unb Wann »«vvllftemMatzfetnePflicht getan hat. tat jtrijBt erstickt wurde. hat ben Beseht ae ben General- o o n Kahr «Doi tergegobon. Der Putsch von fiflftrtn. Berlin. 3. Ott (TMT») Heber bk Vor» Ätn Küstrin tau> bis jetzt folgendes gesagt Seit Witt« letzter Woche fanden in der ■Here« und »eitere« Umgebung Berlins 2 n • ,«■ m l m ■ ae n von jungen Leuten [tau. die MtGOban. tx» sie sich der A« ich«wehr zur Vota-U»s stallen oo(üm Der MtlitLrbelebta» V*« unb die Pvilzeibehärden veranlaßten, daß Ne, wo sk gestellt wurden, zerstreut imb wieder nach Hauk geschickt würben Es lag der Verdacht vor. daß dtese Leute unter Varfpicae» Ung nationaler Ziele »an einer Stelle aus einheitlich an gesetzt wurden, um zu mUilälifchen Verbänden »usammengestellt zu werden und inner- politischen Zwecken zu dienen Der Wed- krtis- beteftHbaber erlieft deshalb in ber Press« am M Sepeeoiver dff «ntIiche Warnungen j«b betuabete bte Gntlchtostenhett, gegen fade ©tbrung ber Bubt unb Ordnung rücksichtslos Dar- «MMbcn Als Führe, ber B.wogu.w wurde M»,oi ä. • Buchdrucker ennlltdt «s wurde am W). Ceptembet ein Haftbefehl gegen ihn er- lassen Buchdrucker erkannte offenbar, baß leine Glane durchkreuzt werden sollten Er zag deshalb vvM 30 September »um 1 Oki aber nger. als er erreichen konnte, tn tntoen Sm wr bargen sich zunächst M. einem alten Festungswerk. Warin nipp ZtPttarbeiter Vm. ber mit ihnen tat Giaverständots ba"beite Dte Altstadt von Äftaln. dl« ooa der Oder unb Warthe umschioffen Wtd von alten Wällen umgeben ist. läßt sich tatcht von außen abipemr Van militärischen •«Bftubew enthält ste nur bte Äommonbantur •te •am I Jonen liegen jen'ells ber Wan he J«t «■ haben, tarnt. 8 •mwdbmte hn z» bereeleflcn engttal sich selber z» Ans welche Kreise « habet rechnete, läßt sich stpch nicht mit Sicherheit sagen 3m TRorgen- fMMn ließ er bte «Dichtesten Punkte und Zu- etnge bet Stadt besehen und begab sich selbst mit fei anderen ALdelsführern in die Äommanban- ■it. um zu verhandeln Der Kommandant. Oberst G« bovin«, ließ sich aber nicht auf Verhand- »fetzan «In. sondern banbeite mit grüßtet Energie Bte Führer ließ er u n g « b 6 r t verhalten Ben nachdrängenden Stoßtrupp nahm eine Wache bM Pionierbataillon« 3 fest Vor einer hcrbei- fBMtenen Schwadron ber Fahrabtellung 3 zogen bte Aufständischen in den Zeugdof zu nick. schlossen wurden Das Wehr- 3 hatte astf die erst« Aachricht von i hin ben Obersten von Slebeck * rappen all« Waffen tn Bewegung gefetzt, btn Putsch unter allen Umständen unter- Mb zu Beten. Das Pionier da taM- n. das tatet schweren Waffen besitzt, mußte sich dis za Unr Ankunft aus bte Absperrung beschränken Abend einen Vorstoß schwächerer I ab, bte Aum Teil In Quito« von tarnen, um dte Gingelchlosfenen zu ent- Dte Ang reitenden halten hierbei einen l, zwei Schwer- und vier Leichtverwundet« de* bee Etatreffe» ton Verstärkungen er- «Dir m eine neue tptzate em treten nut dem ju ■ i sammenbruch de« deutschen Wider-' stand««, ber bei meinet kürzlichen Zusammen» kunsi mit dem Iranzdlischen QlUnifierprflllbtitten unmittelbar beoorzustehen schien Die sich bi« neu« Lag« ennrndelt. wag« ich nicht vvoau«zusa»«n, aber eines war uns m Pari« klar, unb es wird täglich Bai er. nämlich daß «du nur durch c n oft e Zu- I Lammenarbeit und vollständiges Vertrauen ir Verbündeten zueinander auf cm« Regelung ber Schwierig testen Europas hoffen »nnen Vach einem Qtikfblid auf bie K>rf uftise und btn Frieden mit der Türkei kam Valdw.n aus die ^imbirring der bnilschen Schulden an Amerika zu sprechen Er lagt«, dieler Schrill lei die Wesent- licht Vorbereitung für Wteberherstellung normaler «Diitlchastlichtr Verhältniste mit ber Welt gewesen Bit Schilden bet große» Rationen müßten an- er faxet werbe», tat«» bte Grundlage» des taontorzteHe» Zertschnys erhalle» bleibe» feilten. Dl« Probleme bei Aelchtzverieidigung wüiden naturgemäß einen beträchtliche» Teil der Beratungen bei Konferenz ausmach n Die brl- tllche Olcgterung hab« sich wid«r ihren Wunich zur Verstärkung Ihrer Cufircrtclbi- gungswafs« entschlossen Großbritannien würde sich freuen, in Hebertinlliminuna mit '«inen Verpstichiungen unter dem Völkerbund-patt mit anbei«» Jicgierungen bei der Einschränkung ktei Stäike der JJuftnilijnqen zulammtnzuwirlcn ähn- llch »xe die« für bi« Manne durch das Waibin- tontr Adlomm«n geschehen Der erste Minister erttort« «oeiuc, einer der wichtigsten Punkte aal der Tagesordnung der Konferenz sei die Frage des Handels innerhalb de« Aeiche». Die will- schallllche vage Curopa» mache e3 crsorderlich. daß England leine Augen anderswohin richte. Die Hstf«quellen he« britischen Veichas seien unbegrenzt mb das Bedürfnis nach schneller Enlo'icktung maax sich b.-merlb.ir Gch.icßlich bc- Uagie Baldtom, daß der Umtang bei Heere unb das Geld für Aültungen heute beliächliich r leien als löl< und daß di« wiNlchaftliche Collbarifül gebrochen sei Er hab- Trost gefunden in d--m Werk des Völkerbundc«. ivelchr^ «ine Zunahme des tniernahoralm mvralil hen Bewußtseins and den Entschluß enthiillt habe, dem Problem der Heradfetzung der Austangen aegenuderzutreien. Er lebe auch ein trhstllche« Zeichen in der Einigkeit des dritifchen Aeiches. jene« Völkerbunde«, in dessen Vamen wir oersarnmell lind, und in feinem liefen allgemeinen Wunsch nach Fneden Die britische Presse zur Rede Baldwins. London. 2 Oki lWalsf > V.i Bciprttchunq der Äede Baldwin« beton' bi. Time s'. daß daö Vereinigte .Königreich und Illand einen Teil Europa« b.Lbcn d.s'.n Prab em das brm enbite Problem der Außeiipolitik fei Seit dem Xliege ki fine Isolierung einfach unmöglich gcj'oriVn, mit feinen Alliierten suche England Reparationszahlungen von Deutschland zu erhalten Di: deutsche Stabilität zerfall: fetzt Di: s e p a > a - listlsche Bewegung in Deutschland bitte, was über allen Zweifel erhaben fei. we itgiiens inoffiziell. Hilfe von Frankreich erhalten. Ob abfichlltch ober nicht, die sranzöfifche Poll tikvollende den Zufammenbruch Deutschland« Inzwischen habe sich Frankreich mit ben Schützllng«staaten verbündet, die Im Osten an Deutschland grenzen »ie getarnt« Ieahe»z Frankreichs sei, seta« Dormachtst«lta»g aaSzugestalle», «bi« Ten- d«>tz, bte ta Engla»d verstand«», j«doch «richt fär b»rchsiihrbar angrsehe» werde. Frankreich versuche, dte Strasmahnahmen des Versailler Vertrages dauernd sortbestehen zu lassen E« laiche es Deutschland sas, unmöglich. Aeparationen zu leisten, und weigere sich, da« deulsche Gebiet zu räumen, bis Frankreich bezahlt lei Hm der zahlenmäßigen Heberlegcn- Helt Deutschlands entgegenzulrelen. rufe Frankreich bte farbigen U ö 11 e r feiner asrlkanifchen und westlichen Velltzungen zu Hilfe Die Worte Poinearö« am 16 September .Deutlchland will nicht, daß wir eine Vation von IM Millionen sind", seien bezeichnend gewesen Die .Dimes" sähri fort, bte fetzig: europäische VivalltSt in allen ihren Auswirkungen und Folgen mülle ruhig, furchtlos und logtlch von den Bera'-rn des britischen Reiches erwogen werden Das Blatt fragt Werden wir an dem Grundsatz des Gleichgewicht« ber Mächte test hallen? Dies lei eine Frage für bte Zukunft, jedoch für eine nicht lehr entfernte Zukunft Kein verantwortlicher Teil der ösfentlichen Meinung wünsche England und Frankreich entgegengesetzt zu sehen, aber das Ziel G»glanbs sei nichtsbestowenigrr, ta G»glaub «ta Gefühl fit bte gtmetafeme» Interesse» Giro Pa« 8» schaffe«. Das Aeparalion»prodi» m müsse beilineleireue durch Zustimmung, nicht aber durch Gewalt geregelt werben Dieser Grundsatz der Regelung durch Versühnung sei tm Vülkerbund verkörpert, aus ben Baldwin zum Schluß feiner Ansprache Bezug nahm Die .Daily Aew«" schreiben, müglicher- weise werde Eurzvn am Freitag deutltch:r km. als Baldwin es gestern gewesen fei InzLi'chen hätte feder dieser auMnanber folgenden Verzögerungen das weiterhin erschöllen: Ssfeniliche Vertrauen m England vergrößert Während Pvinear4 rede und Baldwin lern eindrucksvolles Schweigen bewahre, falle Deutschland und Zen- traleuropa der Barbarei anheim üär «ine Abänderung der Eteuergesetze Berkin, 3 Oft lPtev-Tel» Die Bayerische Bokkspariet Hill Im AeichStag mehrere Anträge auf Abänderung ber Steuergesetze vom 11 August ausaeb rächt U. a. sollen d l e Freigrenzen herabgesetzt werden Die Deutichnalion,len Haden beantragt, den Entwertungssaktor do« 30 000 für die Einkommensle-uervorauszahlung heoadzusetzen und für wirtschasUich schwache Betriebe des Handwerks und Kleinhandels die Zahlung ber Auhrabgade um einen Monat hlnaus- zuschteden Der Kohleuprei-. Berlin. 3. Oft. «VriD.-XeLl Der Aeichs- Wktschastsnrinister hat leinen Einspruch gegen eine Erhöhung der Goldkohlenpreis« um etwa 75 Prozent, tote Ite der Aeichskohtenrai deschlokten hat ausrechter halten. Demnach tritt für alle Kodtensorten, dte bereits den Weit- Biarfttirrtei »"»Hch- fcbrr. «tw swntr« Erhöhung I nicht «ta. Aus Stadt und Land. Siehe", ben 3 Oktober 1923 Zur städtischen Milchook. Dcn einem Sachkenner vom Lande wird uns geschriebe.' In ben Hummern 226 und 227 des .Sieh Anz. liest man |t «in Eingeiandt zu bicler Frage. Das zweite wendet sich gegen den ük- iu« hohen Milch: ikis. 11« erste str.ist auch die Preistrage, richt:! sich ober hauptsächlich jeoen di: all,u geringe ßiclcruag vaa Milch in di Stadt, di: ein: Sclohr besonk u für u i'erc Ltadtki ider ih Das Jweite Eu>geiapr«is noch einmal brlo.-ach^n Ich halte es kur ganzklchtig, daß bei öinlenbtr in Tir 227 |ich a.i die Adiell: des X.'cben«mittclamte» wandte Wieder werte Ich bi- seinerzeit doch recht ungenügend bcanitoortete Frage aus Ist wirllich b.i den am 2*>. 2llücnib.r '^.i irst^letzte-a Preisen bei federn einzelnen Liter die Spannung von über 3 Millionen Markzwischen S i o I l p r e I « u i b Klein- verkaufspie!« beiechiigt? Man stelle sich doch einmal die Summe oct. die täjl p b i den vielen In die Stadl gelieferte,! einudo.-n Litern briau«tommt Da« ist doch ein? i'amc.n-n- bclaftuiu, dte überaus drückend ist und härter al« manche b:r heute fo verschneenen Steuern Akan erwäge ob man all die Z w i I ch e!i i n ft a n z e n, die bca Pr^is so beilraern nötig hat unb teile doch auch cmmal etwas über die Berechtigung unb Zusammensetzung b „Ausgleichsgebühr' mit, bi. auf 1 , Millienen Mark gewegen ist Man ta.m sich bei Eindruck« nicht ctipeb. ?•.«, als ob von den .Unkosten", die eut leben L ier Milch gefch'.ag n weiden, recht viele Personen lebten, die anoerwartS verwandt Derben könnten Etwa« Aehnliches dellagt man ,a bei den Äranfcnfalfen. daß nämlich die hoben Gebühren In elfter Linie nicht für den $tian!ci (Arzt, Apo.hek.i tx-raxt tbt würden, sondern füi Bezahlung der 21. gelt.Ilten ber Krankenkasse dienten Ich lübre die« belunnte Beiipiel an, um deutlich zu erkennen zu geben was ich bei me.ner Bemängelung ber .Unkosten" mene Die Oesse.'klichkeit wäre für eine recht erschöpfende Auskunft *■' itbar Es ist auch anerk nnenew t baß b r zwei e Cinknb.r nicht in bas ost Io albern.- D.-lchtmrte, als ob bei Probutenl allein der 23ert:ueteU ber Milch lei. clnitimmt. Er weiß jedensalls, baß ter M.lL llclcmb: Kleinbauer ebmso überrasch iNb die HSyere Festse.'.unq bcS Milchpreiies ciiäbi u wie der Siebt :r sie zu lenem Schrecken m ber Zeitung liest D.-r Milchpreis wird lat- sächlich sciigefetzt von einer Äommliflon, in ber die Landwirtichasl natürlich auch vertreten ist. in der abei neben ihr noch andere Intere'stenlenkreise auch die Verbraucher - zu Wort kommen Unb ba muß man dem zweiten Sinsenbei wieder recht geben, daß biete Kommission doch sicher einen Mißgriss gemacht bat. baß ste die Zell des llntenben Dollarkurses zu einer derartigen Ueberböbung des Milchpreises lich herausluchte Das mußte Verstimmung Hervorrufen und hat sie bis zur Erbitterung aus- gelöst Ich bm ber letzte, ber verlangt, baß die Landwirtschast ihre Produkte halb verschenken soll, aber he soll he bvch auch nicht in einer Zeit, In ber anbert lebensnotwenbige Artikel um mindesten nicht teurer werben so erhöhen, wie der Milchpreis am 25. September non 4 Millionen aut 7,5 Millionen Ltallprets erhöht wuide Ich weiß daß der Kleinbauer an dieser Festsetzung unschuldig ist Aber ich möchte feinen Ltanbesvertrelern und den Vertretern berDrvß- wi'.'.schasten doch anhelmgeben. zu bedmken. daß sie emc ganz laliche Politik treiben, wenn sie glauben, ber erzielte Dewi an sei von reinem Au Yen für sie Sir erzeugen ein: Degenstimmung gegen bie Lanbwirtfcha|t, dir dreier letzten Lnbes lrch schädlich fein wird Sie erwecken den An- schein von Auck'lchtsteligkeii. und statt die Inter- effen ihre« Standes z-.t fördern, erwecken sie ,hm fd,aijci Widerspruch Ich sage daS in aufrichtiger Freundschaft für die Landwirtschaft und in der Hostnung daß meine Mahnung verständnisvolle Aufnahme findet Danz einverstanden bin ich mit dem Einsender in Ar 226 in feinem Hrteil, daß das De- fchältsgebaren ber Molkereien lehr viel zu wünschen übrig läßt Es wird nicht au leugnen sein lunb das will ja wohl auch brr Einsender nicht!, baß die Molkereien nötig sind für bie Lieferung einwandfreier Milch in die ÄtaM Der jrr.hn frirrn unb witei l>^hf♦(^n• big liefern Aber di aus vielen Kleinwiilschallen literweise zulammengekommen« Milch bedarf der delrnderen 'Behandlung, wenn sie wirklich verwendbar in bie Stadt kommen teil Es ist auch ohne weiteres ver>tändlich. daß die Molkerei verdienen muß. wenn sie bestehen soll Aur scheint es mir sehr bedenklich, wenn eine Molkerei allzu gewinnsüchtig ihien Betrieb gestaltet Der Be laller d.-s EingelanotS .Unsere Kinder schreien nach Mil t" erhebt dir Anklage daß die Molkerei — ich meine nicht eine einzelne, sondern ich meine die Gattung - zu viel Milch in andere Produkt: verarbeitet ।verkäst - verbuttert>. Io bat) dte Milchzusuhi in bte Stadt ungenügend wird Das scheint mir auch der Fall zu lein Unb da« Motiv habe t Ieiner Produktion «u •icben, bie ihm sein Weiicibestehen ermöglichen Jlian tue doch nicht te al« ob Wacher eine Pitan>e frf. die nur außerhalb der Stadt gedeihe Auch do t g'bt c« Wucher mit leben*- nrtrnentiqcn Artikeln genug und übergenug Was lur ein Hnluq wird eben getrieben mit der Trilarberechnung, weite Unteifchiede gibt es tm Pieile deolelben Artil.'l« Ich ta.ilte vor Tagen < men iiuheien Id-Psennig-Artikel in dem einen Laden für 900 000 Mark, In dem anderen für 3 Millionen Mark Ich glaube nicht mehr an da« Märchen, daß ber Wucher nur auf be in Lande sei Das Deutsche Volksopfer. In der Selchäslsstelle des .Dießen et Anzeigers' wurden für unsere bedrängten Volksgenossen im Auhrgebtet und am Aheio weiter abgellefert Ungenannt IW. V A 150 000 Angestellte der Fa Dg. H«nnr Schirmer 110 Aat«> 62 250 000, Bezirksschule VI. M 3 722 000. Buße in einer Pr t alllage durch AechtHanwall Leun 2vW0 000, 5tlaf1e Vlb BezirMchute 8 000 000 Mark Den Gebern herzlichsten Dank! Weiler« Spenden werden in der Geschäftsstelle be« .(Siebener Anzeiger«" angenommen. Vornottzen. Tageskalender für Mittwoch. <3iabttbeater 7 Uhr ,!>>haim>sseuer' Deutsch« Volkspartei 8> t Uhr tm DewerbehauS Vortrag von Pro! S ch > a n über die gegenwärtige Lage. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße .Time iS monetz" unb .Er al« junger Ehemann" Au« dem 3tabttbeaterbureau wird un« geldji leben Wegen der hohen chvnvmr- forbcrung der Saite kann am Freitag bie Opern- ouHuhn'ng nicht statisinden Es wird daher an diesem Abend, w e vorgetehen. Ludwig Thomas Komödie Moral" neyebe1’ werden Dilsenschaftlicher Flugsport- verein Morgen abend Versammlung (Siehe Anzeige > Gaff Örn ft Ludwig Morgen Bunter Abend Mandolinen- unb Gitarren- D « r e i n .Aeapvlita" Aächlten Sonntag Konzert Anderes im Anzeigenteil. * • In den Auheftand getreten ist am 1 Oktober, aus sein Aachtu-fei. der Bureau- birettür bei der Prvbinztaldiivn und dem Ä:Ti«amt Gießen, Rechniingsrat Eduard Schis f- n i c Dem scheidenden Kximten wurde für seine langjährigen treuen Dien'te dir Anerkennung deS Staate« ausgesprochen. Die früheren Dienstfahre brachte der verdiente Beamte bei den KreiS- ämtern Schotten und Offenbach zu Seit über 30 Zähren wirkte er in bester Harmonie mit ber ubngen Beamtenschaft, hvchaelchätzt von sein>.m Vorgesetzten und lehr beliebt in der Bürgerschaft hier in Dreßen, In den Kriegsjahrrn erhielt er in Anerkennung seiner Verdle.ifte ben Titel A.chnungSoat, und vor einigen Monaten wurde ihm die Amtsbezeichnung .Bureaudirek- tor'■ beigelegt DaS lein gute Verhältnis zwischen AechnungSrat Sch iss nie und den übrigen Beamten der Verwaltung wird in der Fortdauer der herzlichen Snmpathie auch über die Zeit des gemeinsamen Arbeitens hinaus zum Ausdruck kommen. * • <3leuerfä(Iig?eiten. Hebermorgen, am 5. Oktober, ist der letzte friftgttxbte Zahltag für folgende Steuern Die erhöhten Vor» on«*abtunqcn aus die Einkommen- und Körpeo- schastssseiiern für das Vierteliahr Oktvbei Dezember 1023. die Ahein- und Auhtabgabe für den gleichen Zeitraum, die in der Znt Dom 21 bis 30 September embehaltene Lohnsteuer, die Abgabe der induslriell«'' gewerblichen unb Handelsbetriebe (Betriebst,l>gabr i Wie wir bereits mit- geteilt haben, erhöht sich der Multiplikator für die am 5 M ,'Hlt« fällig werdende Voraus- zahlungsrate auf die Einkommensteuer der physischen Personen von 4<Ä auf 30 000, für die nach dem 30 September ds Is fälligen Vorauszahlungen auf die Kn-r-erfchaftsfleuer von 600 auf 45 000 Hierzu t tt die Ahein- und Ruhr- Abgabe, die bei Elnzelperlo -en das Dopvelte unb bei den Körperschaften die -Hälfte dieser Beträge ausmacht Zur Vermeidung der sehr hohen ot?ucrnraten iit teo-'m Dteuerptlichtlgen dringend anzuratea, sich unaefäumt seiner Verpflichtung zu entlebigra Bei Einzahlungen durch die Polt muß die Abführung der Steuerschuld einige Tage vor Frisiablauf erfolgen, da die Steuer nur bann ale pünktlich gezahlt gift, wenn sie am letzten Fälligkeitstage zur Verfügung oer Steuerbehörde ist (S heutige Belanntmachung । ” D > e Buchdruck-Schlüsselzahl. Der Deutsche Buchdruckerverein teilt mit: Die Schlüsselzahl für da« Deutsche Buchdruck- gewerbe ist ab 3. Oktober 3 600 000 '• Der Kleinverkauf-Preis für Milch Ist von heute ob au’ 12 1 Millionen Mark für das l^iier fest gesetzt worden • • A*e u e Zäh’ergebübren gibt daS Elektrizitätswerk im heutigen Anzeigenteil bekannt ADV Wertste ft ändige Zuständig, keitsgrenzen bei der E'senbahn Bisher rmirbei. die Meistbeträge übet die einzelne Eisenbahndienftsiellen fe’bftänMg entscheiden konnten. von Zeit zu .,c't der Deldentwertung an gepaßt Seit Mniuhrung der wertbestantxgm Tarife bei der A.-ichsbahn lind auch die'e Zu ftändigkeitSgrenzen wertbeständig festgelrgt wor den. und zwar entscheiden br der tMcb g mg von Entlchädigungs- und Erstattangeanträgen dir be- trieb8birefHtwien. Aemter und InlpekiIonen selbständig bi« zu einem Höchstbrirag: von 300 Mk. die Guter- und Gepäckabfertigungen bis 30 Ml Diele Beträge lind jedeomal mit der jeweils gültigen SchlSsfelzchl des AeichSbahn - G u t e r • verkehr« zu multiplizieren "AeueAuowelsezumVerkehi mit dem besetzten Gebiet Das Kreisamt mach! rm neuesten Amlsverkundigungsblatt daraus auf- merksam, daß dte früheren gelben Perional- Ausweife, welche für de u t' ch e Ctaat*mgrb6nge tDr*n. Ufrv ®ülrtgtett oeitortn boben eeb *ur B*rnwihuna oon UnaultägP <» > « wvche in der mertei Woche de« THonat« -^.öNentltcht wirb Unter ,3ugrunbdegung der "Inderzhl 28 000 000 der rach« |ich für den TRonat "cptembet 1923 für bk Oanbgemetnben de« Strei- tc« ®ktSui htr TDcrt der Srchbezüg« 'Verpflegung, "Wohnung Heizung und Brinichtung) auf "tO 800 000 Mk täglich. 'Born Gesamtwert der S.-i±,fx»üge em fallen auf volle Verpflegung 90 pcotcnt. auf TD.'bnung. Heizung und Beleuchtung .0 Prozent 'Born Defamttve I der Verpllegung ritfoflcn auf ha« erste Frühstück 10 Prl^,nt. >,weite firübftüd 10 Prozent. MttlageNen 40 Pro- zent. Beiperbrot 10 Prozent. Abroidellen 30 Prozent Der TDen anderer Sachbezüge wirb von "rall zu Fall seliges«tzt Abweichunaen von bleien Stftfehungen In besonderen Füllen blttben Vorbehalten 8an>frti* -Aie^cm. ' Leihgestern. 2 Oft Wne treffliche Tin- »itcrmung für treugeleistete Hilfe liest ein hiclige. CanbUnn einem Tfrbeitcr unsere« Dorfe« zuteil werben Zum fünfundzwanzig st enmal half der Arbeiter jetzt dem Landwirt bei der iährltchen Dreschmafchrnenardelt, und •üc dtefe langjährige Unterstützung in den Wochen der gesteigerten bäuerlichen Arbeitslast erhielt et diesmal von dem Landwirt einen Zentner W« izen und ein ehrendes Diplom als Zubiläurnsgeschenk Überreicht 3n der «cuhgen Zeil, in der viele Berufsstände recht <>enig harmonisch zueinander stehen, sind Dor- ‘»mmniffc, wie da« hier berichtete, doppelt er» wahn entwert und ein Ghrenzeichen für beide Teile ®tarfrnburfl und Rhcitthe^c«. Mainz, 2. Oft iTvolff > Die vom Statistischen Amt errechnete Jnbeiiifftr. der die Preis« von 50 wichtigsten Lebensbedü>fn,ffe., zo- qninbe liegen, »st von I 551 80V am 1 September auf 47 316 736 am 1 Oft oder gestiegen Die 6 teige r u n g beträgt somit 2942 Prozent. Hcften-Aaffan. spd Frankfurt a TR. 2 Oft Sinige TRahnabmen der Polizei erregen hier Aufsehen Au« An la st des über Deutfchland verhängten Ausnahmezustandes verbot die Polizei eine von dem Sh-ti«'Äriegcmcrbcnb für Mittwoch geplante gottesdienstliche Feier in der 'Bautohrdx zu «Shren des 76 Geburt«dages des Feldmarschalls von Hindenburg iSbenfo wurde ein für heute abend angesagter .Vaterländischer Abend" im Palmengarten, der gleichfalls dem Gedenken Hindenburgs gelten sollte, verboten Dagegen dursten die Äom- frt u n i ft e n am letzten Donnerstag und Fiel tag mcht weniger als lieben Agit.ationsver- lammlungcn abhalten, und die U. S P hielt am letzten Samstag abend im Gerne rftchasl«- baufe cme öfsenlliche Versammlung ab auf der ??'-tt«aniMU Liebknecht- Berlin fprach Die Tx cnftallunj deS Skretslriegeroervandrs in der Paulskirche wurde heute nachträglich genehm igt Sie findet aber mm doch nicht statt, da wegen der Kürze der Zeil eine Benachrichtigung der Mitglieder nicht mehr möglich ist Aach d,sen Verboten sche nen also der 5rinftu.tcr Polizei kirchliche und vaterländische Versammlungen staa'.sgefahrlicher zu fein al» folche Ne vvi llnksradtkUe Seil-' veranstaltet werden — Die A beitSlage verschlechtert f i ch fertgefeht und führt zu immer gröster weidenden Sntlaslungen von A'betlskräften Tlahezu alle Firmen der TRel lUir.bu'tric haben bereit« ver- fü'itc Arbe tszeit eingesührt. andere Geschäfte f leben vor der völligen Schliestung Bekannte grobe TDerk taffen nur noch an drei Wochentagen arbeit n Die r.e'ig gewachsenen Spe en zwingen zahlreiä>r Geschäftsinhabe und An- geböngc deS Mittelstandes. Ihre bei den Banken unterhaltenen Konten aufzu - neben Oft r :r1 ingen Abhebungen nv' einigen TnUltrn n rilarf Unkosten die d i ib ust be-ben Betrag bei weitem übersteigen Di: Folge 11 eine immer gröster werdende Flucht au» dem Bankkonto. Di- w'itere Folg: ist aber die, bah die Banken .iNsv-ihtich an emen Abbau IS e« Personals den km Verschiedene Banken steilen fein Personal mehr ein — Aach reichlichem Alkoholgen ii st sprang am Montag abend eine 21|äbrlgc 2 hesrau aus ihrer im vierten Stock In der Älingerftrahe belegenen Doh- nung auf d i e Strafte Die Frau wurde mit schweren dufteren und inneren Verletzungen dem Krankenhaufe zugesübri Vor emlgen Tagen wurden In einem hiesigen Tas« drei Burschen feflflcrommcn bic in Vi brich einen Kaffen- boten überfallen und feiner Barschaft in Höhe von 80 Milliarden beraubt haben sollten Mit dem Getde seien Ne drei Bauder nach Frankfurt gefahren, wo sie fich vollständig neu rin- kleideten 3n ihrem Besitz wurden nur noch 23 Millionen Mark gefunbm Dir Vernehmung de« Trios durch die Kriminalpolizei bat nun ein anderes Bild ergeben Die Burschen ge- fkmben, bat) der UthcrfaH fingiert geoeler lei und hast der Bote dn Oebriing übrigen«, Nch t*a Ihnen freiwillig f «ffeln lieb, wo- für et bann an btr Beute tellnebmeu fallt« Dlehener StabttT>eattr. S»d Ws-, rhawa-Abend Fast alle hier wellenden Künstler unsere« Theawr« halte die Spielleitung zu einem Thoma- Abend Deidnigi, der drei t6fnu»en Proben Tho- malchen HumvrS zu durchschlagendem örlolg verhalf 3m .Ma 1 dfrleden" sqine« Zagdhaule« Sdachte Herr Privatier Schanderl sich von den Irapazen seine« ehelichen Glücks mit einer Dame von .Vülbung au erholen Die allerbing« vergeblichen Versuche leine« Freunde« Äerbi. dem PanwfseshZden wieder .Mannesmut" ehv,ufI6hen, und fchliestlich seine .Gemahlin" in eigenster Person lasten den ersehnten Ißalbfricbe.i illusorisch weiden Audoll Doll und Karl V o l ck stellten hier ein Paar baiuvarischer Ttzpen auf bk Bretter, bk man sich kaum treffender denken konnte — .D i r kleinen Verwandten", die gerade in da» regierungstätliche Huas platzen, al« die Verlobung der Tochter mit dem Herrn .Grvstkaufmann Schmitt" vvnstatten gehen Ivll. sind eine prächtige Satire auf Kastengeist und Sp'esterium O«kar Feige! und Lüste Aam - mef verkdi perlen die .unaulstehltcixn Verwandten In ihrer unerschrockenen, herzerfrischenden Natürlichkeit Paul Schube» t und Luise Schubert-Jüngling djarafterifkrten famos da« lpiestige h» den Vorurteilen ihie« Standes befangene reglerung«tätliche Paar — Die Äronc des Abend« war unstreitig .Lo11chenS ®e- b u r t « t a g". die kdstliche Geschichte von dem Geheimratsidchteriein. dem der Baler an ihrem zwanzigsten Geburtstag ein Privatissimum über ihre zukünftioen Pflichten in der Ghe zugedacht hatte, das aver hinter dem Bücken der Slter.r in einem Hebammenkur« schon selbst hir . Aus- llärung" gesorgt batte Karl Bold war ein in grauen Theorien spintisierender Prosestor. Wie er im Buche steht, Auguste TR a r d d und Lüste Bammel zwei verständige, auf bad natürliche Gmpflnden ihre« Geschlechts vcrtro lende Frauen. Olle Koop ein Irische«, ursprüngliche« Lvtichen und Aichard Hellbo» n bei aä izliD ungelehrige Piiratdvzent der Zoologie bc. tvohbe-n km flü- geres Loltchen al« Braut helmstilnen pari Die drei Kabtnettftudchen kamen unter bei Spielleitung Oslar Feige!« und Karl Bold« in all ihren F>inheiten gut zur "Drilling Da« erstaunlich schwach besucht" Hau« Ninftc den Künstlern lebfxxft und iKi»lif> Dir können nicht an- nehmen, oast der d'i'.s'iae Besuch . -k« 2ihr iX? auf den warmhrrz.gen 21p.<11 ans. > > oeaahnen Künstler an die Obkrf .eubtq". ii b.i Giestener Bürgerschaft die Anlwcrt sein 1 oll Dann wäre e« allerdings mit unterem Stad >h.ater und damit um einen der willigsten Fal.i,rrn de« geistigen Leben« in unserer Elud: schlecht bestellt Die Serien sind schwer, aber gerade darum wird die Bürgerschaft heute mehr al« je beweisen müllen, ob der stolze "Dahrlpruch ihre« MulentempelS .Gin Denkmal bürgerlichen Demeinsinns" auch heute noch Geltung hat —e Büchcrtlsch. - Tic Devisenabgibe Verordnung über die Abliese: in z ausländischer Vcwbcrens- gegenstünde vom 25 21muil 1^23 nebst Durch- lübrungebefhinmunqcn jrläutcrt von Aecht«- anwalt Dr jur "Dilhclm Koeppel. Teilln Grundpreis 1.80 Ml rindustrieverfog Sp-reth u Lmde 5a1» nid dieser Vorschriften für teden unerläßlich Ist - «3in ID erben. Dichtungen von Karl Al 1 enbvrf Im Verlag Oskar Schneider in Mainz — D>e Sammlung nachq^lallener "Devse bei lange Jahre m Dietzen lebtnbeu Dichter« ist ganz geeignet, über fc.iö S'.end der Zril brnaaf- zuhebrn In Die Atmosphäre der BVah^oeit und Aeinheit und dort Trost und ITegiUdd.ig zu sinden für da« Alltagsleben Sie bietet In roidxr Abwechslung tiefe Leben«weiShell. lhrisch« Schönheit und fetnllnnigen Humor An t Aach einer auf)erorbentHi> klaren and eindrucksvollen Skizzierung der Umwicklung rullischen Aevvlutum stellt ber Vers aller mtt tunen, prägnanten Strichen ui einer Am he historischer Porträts bie Manner vor unser geilbge« Auge, bte btt uns D-eltau ooäern immer nach gehemiNtsvolle revolutionäre Bewegung im Buff- lanb ber letzten ,3ahrzehite gele te' haben und heute das getnalnge Brich mit grenzenloser Despotie beherrschen Das vornehm aus gestattet' "Derk enchLll neben oiwr Arihe Blldnllk ber russischen Machthaber eine Bei he wertvoller fak, fhndiertet Dokument» au« bet Broolutton*- gefchtchtc Stimmen ber Stille und Mandern b Vicht, zwei gerade in heutiaer Zetk von ber zahlreichen Gemeind« de« Dichter« ytrrtb dankbar begrübt Antholvgien au« Derk«, Friedrich Lienhard«. Mc der "BerfcM Greiner » Pfeiffer In Stuttgart in äuheeft geschmackvollet Ausgabe aus ber. Büchermarkt brrvgt Di« viel« schon« erhebenbe Dort« des Dichter« bei -Obeiltn" tönnen bem Menschen unserer innerlich zerrissenen Degenwarl gerade in diesem Gewände "Degweller 'rin zu Stunden bet Selbstbesinnung und Denkehr — Duphorlon Zellfchrisl für Literaturgeschichte Herau«gegeben von Iofei BaMer und August Sauet Bd 24 Hrit 4 BMen und Leipzig Lari Fromm« Gtn»orb Fuchs wrist die Quellen fu Thoma« Murners kirn scher Dichiung .Deuchmal" fast lückenlos nach A Hübscher beschrieb! lrirzen aeistreichen Aussatz .Barock als Delialluna anlltd#hf- glcicht Zllice Aühle-De.ftel während Montz 3n- »inger in Znnsbruck eine dunkle Stelle in Friedrich Schlegel« Kölner Vorlesungen über Universalgeschichte ausklärt lieber Schellings "Berufung nach (V’M Im Zähre 1816 werden au« bem Anchüist von Otto Braun wichtig« Aklenstü.le norgekgt Karl Aeufchel erläutert Anfang und Schluh von Otto Ludwig« Boman .Zwilchen Himmel und Grd?" - Der "Dakd im Osten von Sgon Freiherr vpn Kapherr im Verlag B Ldlt.in Bach! G m b H in Leipzig Die in dec bekannte, Bücherei von Berg und "DaId vom Vkidpiad und Dom Lchuppenwill» crfchiene.ie i Ormncrun- gen. Dtsahrungen und Betrachtungen h?s all- betannten deuifch-rust sch. n BImtob« und Fotst- monnes werden in ber deutschen Zägerwelt -tuf grobe« Interesk flohen, da gerade die russische Forst« irische st die hier vv» einem ihrer b-sten Kenner mristerllch gelchiidetz Wird. In ber Zeit dc-S rusfifchen Diebe raufbaue« für die beutschen Fachleute von grSsttcr Bedeutung fein dürite ßaitbeL Sa« Gr gebot« ber Dokdanlethe "Berlin. 2 Oil fDTB > Da« Urgebm« be. Golda.i leihe stehl nun in: Ire vorbehaltlich geringfügig», iigun ungen leit D« wurden 164 224 166 Mark Dold gw.cuchnct, und c'oar gc.icn l?-7e>!<)4 Tlüirf ^-vid gegen Deoikn 5o-5-’K‘> .'"Lari G>! jcg.-n Dc!larlchitza>ni».i- funqeu 2 >'v i‘3 Biari ?ol> und gegen Goldina lkgiit tu ngen 936 630 Mark Gold Berlin, 2. Olt. 2km Deois a «markt hielt bic feste Sii.nmung in vollem Umfange an 3m Bormtttog«iK‘rkt)r arirb.-n bei oerhälini-- mastig gennacm Geschäft bic gestern abend genannten Preise ocU auf icehierhallen, wobei stch ber Tollar auf 340 bi« 330 Millionen stellte Sie amtliche Votierung des Dollars war 320 Millionen bei starker Bctartierunj. aber ohne 3ntcr- vcniionstätigkcit her Aeich«bank. Später zogen hi« Preise b.i allfrilijer Aachs rage von neuem schcarf an Der Dollar ging aus 385 Millionen in hie Höh« Deutsche Wirtschaftszahlen. Dollar am 2. Oktober amtlich Berlin Geld 319 200 000 „ Bries. ........320800000 Frankfurt a. M. Delk, 36» 075 000 . "Brief 370 925 000 THtttelfur« de« Aelchsdankdollar« am 2. Oktober 330 000 000 A»ich«bankdl«kont »0 Prozent Sklberankauk«prel« bet Aeichsbank vom 1. Oktober ab 15000000fa<6 Gvldzollaulgeld vom 3 bte 5. ort.: 3 599 9W 900 Drvz. leine Goibzollmark — 36 000 000 Papicrmark) Lebenshaltunzsinbee am 24. Sept 28 000 000 Grvsthanbei«!nder am 25. Sept 36 300 000 Uv rechnungssatz für bte Landabgabe vom 3. bl« 5. Oflbt. rinfchl. .36 000 000 ö h für eine Goldmark sind 36 Millionen Papiermark zu yiblen.) BeichSdabn.Schlüsselzahl; für Personen verkehr 30 000 000 für Güterverkehr 36 000 000 iTelegtaphische Auszahlung.) (Ohne Gewahr ) T«nnn: i Cttokr ? riheter «mtfi«x 'flotttrune Oklh e*rri» Im.il* Jicikruiij fikfb Wr«‘ Wwifirh -N»«iik> nru icl.ssnm» iierntttuna e-pnitmgfn lorfbolni . . . Pxltinefenl . . tzinltkn..... Vonboe..... ■Jkuoor*..... eänwu..... 6 von Im .... tBkn InTfUt'A- C«ft. abgtft Vraa...... WnoofleB . - . . *ätD04-llÄ« . #*Dtaarten 0<*iro rielarab ..... Üülobea S4?etim- 9ä»w>>- 12C3IM' i»Mm imeiton I6IVWTI- lp»4ovn- 1 1 ' 1 8e1'1 l * 1 । c 1 I । mn ll MßU 'M ii 11 ii '»nT yu 73600- ww«n>- 845»-- «.»«»- I43f VXB— l«4«3TWn») 11990000 191M0U0— swrvo- «rnornoo 4&-Ä.'O,- «asiiö.- 1V*7.- 106730». Maim,- 1 ."061000 31U1W>. *40676,- 131670QU- WIWO RBOfSOOO— SäÄ- i*MR-»cno MWOQOO 199460»- 67146600- 41107600- 491150,- 967*76.- 17046, 106Z66000 3157*78,- 136390000 3157*780— ■eeem- lÄHOO - i Dttotn 1 Vcrrwetn 0 itz w. Mn - ' f .Rng'Ml 'enoert . Icu.f*OfiKT Wotm.......... RronrihtS« 'Xoire . ...... iNnlle« Wenn e«bw»dt' tri: in der Provinz läbnmeb mrrftc unh die Rrebitbebingung^n der Baafce i'.icht mehr zu erfüll..i find Die Angebote be« 3nlanhc« lauten meist auf fofortige DispolitiSM. Für Boggen bestand tegtirnäfnger Begehr bei wesentlich erhöhten Preisen. "ZDetien war rubimr, vielleicht weil Deizenmehi wegen der ®äb» dnappherl vermehri angeboten unt> weniger leW »u verkaufen mar Derite war still ab« In ber Provinz baueinö begehn. Hafer flieg kräftig bri iuh>gem Defchäft Oelfaaten. Hülfenfrü^ eeb Futtermittel waren wesentlich teurer DetesM, märL 490 bt« 490 Heft). Aoggen. märt «10 bt» 435 (feftl, Sommergerste 460 bi« 480 (feft), HriM. mark 380 bis 400. pomm. 370 bi« 360. schiel- «V bis 380. Weizenmehl (100 Kilos 1600 bis 1100 lieft), BoggenmeN (100 Kilo) 1400 Ml 1700, Weizen- und Äoggenrteie 210 bl« 220 (ruhig). Bap«kuchen 300 bi« 320, TrorieAschnitzei 200. Weizen- und Aoggenftroh, drahtgeb 37 bi« 30. Haferstroh drahtgepr 36 bi« 37. Stroh, ftrobfelt» gebünbeil 23 bi« 25, Langstroh, geb 26 bU 30 Wiefenheu, gut. gefund und trixftn, Bovmahb 25 bi« 26 (Die Prelle entfprochen be Zahl In TV II onen unh gehen, wo kein andere« Gewicht genannt ist, für 50 Kilo ) (3n efnem Teil ber Auslage wiederholt) Die PlLte der 6ep«aH1he. Pari«. 2. Oki. Der „DailO Mail' »trb au« Düsseldorf berichtet, die Separakistenfüh- rer würben sich nach Koblenz begeben, am der Ahelnlandkommlssion ein« Peiittoa zu übergeben, tn ber sie verlangen würden, daß die Polizeigewalt und bte offl-ielli Dewaltrm gefamien Ahe Inland Ihnena»» vertraut werde Dinen ähnlichen Schritt würden sie auch bei General Degoutte unter» nehmen. Der „Dailh Matl"-Bericht«-atM glaubt au wissen, bah die Führer der Separatist ende weg ung daran denken, sehr ball) bte Rheinische Bepubll! amjuntfen. Ihn Dntschetbung werde jedoch von der Aufnahme ab hängen, die Ihre Pläne bei der "Rheinland- kommisston finden würden. Dte Opfer tzom Mffe&Mf- Part«, 2. VV. (DTB.) Hava« beriD* tet au« Düsseldorf, bte letzte illntersuchana had« ergeben, dah bte Zahl der Opfer beträchtlich größer sei. gl« zuerst angtgeben. 17 Deutsche seien aetätet, bannrtet 12 ZtvUlfte», 3 Sckupv- und z blaue Pollzeibemnie. 91 verwundete Deutsche würben tn Den Krantenhäu- sern behandelt. 310 Deutsche hätten sich tn Ihre "Dohntmg begeben können, nachdem ste b*an- beit worben feien. Zwei Aranzosen seien leicht verwundet worden. ®te ftr bei 10. Oft ober non den Qanb- ber Ätefe Uauierba4» Nledbtepbu flen (6tmnwnkdtr) üi Lavier- m4 ftnbet befrtmml fattl •nbgültlg pemrlbet Heb bereit« 23 TkiOen, doch bärfU sich 5k Zahl Dte ^aötjnngtn Den doppot . flfcowm ben Zrtur'BrQufetDetter TL 8ortktunfl fTtodtörud »rrtuten ) .Oie b°* tbm nie genürrrt, obmoM er ihr ÄK wetz «eian hol Da« war ja da« Olgrn- t an Metern "IHarmr, bah man ihm nicht bbk feie formte, auch Stenn “ 11*1 nwrfl n. bah ihre Liebe unb "Bewun* berwg f*r feinen Batet nicht erstorben find Selber bat t« Ibn elfcrfü&la 0«nach«. jetzt tut «A W ax>M. berm «ich feine ®tbarten weilen |» ep bei bem AeimerQanoenen C4e totfl noch einen Besuch machen unb er bat etoler Geschäfte fke auflallen ni besonder« in einer Zeit, wo die tx>rn«b«iw ♦er» r hn BHde ber GrvtzstaM zur Seiten beit 1i einer Biegung de« Wege« t*ib< ftr heben ,W«WM- fommfl bu wieder nach TCifttird^to. Gaattzer T fragte |ke, unb er fühlt. bah ihr Me Stage schon lange auf bem Herzen gelegen .öo baib noch nicht. Inge." gibt er mit einer TBaäeHwng zurück. ble Ihm nicht leicht wird .ikb weFtzoll, nicht?" .Weil ich in HochkeLplln gebunden bin " und AI«fttd Bullen auftreiben. Cann damit gerechnet werden, bah Me zur Helft ei gerung tarn- menben -.irre zum gr6f)tm Teil hdchstrn In. lorberungen entsprechen Der Oluf trieb beginnt um 8 Utzr und mub um 10 Uhr beendet fein Dw Herfteigcrung nimmt um 11 Utzr ihren Anfang BaitztrLgltch tzat der Xtei«schwein^ualten, so hibe ich mich, wenn auch mit |chw. i«m Herren nntfch'.o'fen. da» schäre ®ul zu MTfaufen Doru ist zw >r lehr dagegen, aber sie fteht, M leider Io oft, mit ihre, Meinung allem da unb fait.i ben wohl- überlegten Snilch'uh ber Homilie nicht änM-rn Ich befinde mich bereits mH eiiilg-n Adufern in Berbindung. unt r denen mir einer, ein uiblung«- fähtgei und s"hr angenehmer Mann, b"loibem geeignet erschint (Jfl kann fein, ba*1 er in der nächsten Zeit zu eingehend« r Beilchtlguag unb Andsprach? mit Dir nach Hochs lpltn fommen wird Ätmm ihn, wenn ich Di-ch bitten bars, gut aus, unb ci Hl« ihm jede gewünscht.' Auskunft. D.i er von Beruf nicht LandwiN Ift und nur vorübergehend t iiiigr S.rnm rmonatr auf t*m Gut verleben will, fo wlie es durch u« denkbar, setzung de« Werk« der Sachbezüge Schaf- räube In Gttlngshausen idrtsfaduna für Me Gemeinde Wiefed, die Wahl eiiw« besoldeten Bürgermeister« betressend ,»z»P»tr. • wn ■ ,**n ■e W 1 <»"» MV mlHlii IhrMund - twifllleiii ein Omoch l»tznv 9n allen Hl" it»f>n ,»,,,l,n » . ..fumrtl««. daf Du Dich mit Ihm verständigen und In Deiner Stellung auf Hochs.lplin viel! ücht unter nach günftlgircn Bedingungen bleib a sonntest, n>o« mich ganz besonders treuen würbe leine alte, Dir sehr gewogene und hanfl-are Tante Zu sie Jfreifrau Perkappen Gunth'r mj’ br»f) ein wenig erstaun! ul« er diesen B»>e| l< f Mit einem Ikrlaul -> >chselpliri« obr r rlnci ileliei nahm durch Ha ro 'Pe, stippen Ui oblebbarcr Jelt hatte er |n rechn'n müssen Aber da' <-» nun Io bald geschehen, bal) er vlelleichl in den nächsten To fen auf« icue heimatlos sein teilte da« kam ihr zu lib.riotchend . jum Tiufes auch'" I -yilt er vor sich hin, denn To, Tehnzen w»i län]h In den Wald ge- ga.igen, in ?.m man fcie Anvlla.izimg einer neuen Schmirma i>. nahm .sie ve. l/i-f-ern bi« schon, deutsch Gut an ein.n Ärieg«g i'.nnlr, oder S-tzi> bet irvnn nicht gar, was ih um me ''en Inrcht« un m. n UnicrbunMri fui die Polen! > h alwi Io mi'im lic, sonnt ' m ch |i tuch an den tuaier. %,,(! >.rdingen Ale o!> - n X. d>»grruf• b/m unb morgen "em mit L'rib und Seele M rluiih, wenn man ihn nur anständig bezahlt' Trauhrn fuhr ein Wagen vor 3« n»ur ein fchsnes Gespann non ,w< t l^ltb-ii grfchirrlen Sck ix ,f luchlen, die sein Remter bl Id mit Uni- zück, n sud Qln Aerr un graugrünen Ulsim mit eben- lolcher Mud entflieg dem IP.ig n sah sich einen Augenbtid u.ildilullig u n b. nrerfle b-nm Guirlhet, der .ben auf die Diese gctietcn war unb toanMe sich mit einer tiefen 'Bcib iigunq an Ihn lFortsetzung folgt.) fldllrtH. wmi 6161D Sehr- Ao«eb unt. V.Q. V. 710 (819ke) an d. Oleße.n. An zeig. MldirelssN.MMIM Bekanntmachung Aeich»mirrister der Finanzen Da ftr 45000. GdstmShlen Gdftprefien Bekanntmachung pc* L Oktober 10» ba» tzOOVSsach« unb GT MrperltMftn bei bei ne* bem M. Sei lew ber 1827 filtgen Terex». alle Berwerrdung«zwede. neu unb gebraucht, liefet! und lauft SUHprei» Unkosten usw. Au »gleich »gebühr . . VSTMiotUNgkN \ Möbl.Zimmer m-Vens z.oermieten ■m>. CdlüHrnftr. I I. m. «üooooo . 2 700 000 900 000 M.LH. Mühlstein, Sieben Sadgrntzhdl., Veltersweg 83, Tel 2132. Motorürescher, 5tistenüresther Ztohpresien, Setteiüemäher Srarmäher, Kartoffeltrnter Oriflma leinen, Zchrormühlen Krttsjägen 1 MiZllon b*. IJ> THlltmex. MuttriJitätswerf, Ue6ertanbaelage unb Stzatzenbahn der Stabt Gieiien. Stelle. 0171B Todesanzeige. Ootl dem Allmichtigen hat es gefallen, umem lieben Sohn, Bruder und Enkel Friedrich Ludwig Hahn im Alter von 6 Jahren zu sich zu rufen In tiefer Trauer Familie Friedrich Hahn Familie Bürgermeister Volk Wl nebst allen Angehörigen. Die Beerdigung findet Donnerstag, 4. Oktober, nachmittags 4*/* Uhr, vom Sterbehaus Unter- Sorger-Mühle zu Aliendorf a.d. Lahn aus statt. [ Mietqesuche Studierender sucht lur nur drei Wochen vrr loUrt aut möblierte« 3 i m in e v mach MSnllchskir Wohn unb Schlafzimmers In besserem t'nuk bei zetrae- moher üiezahluna. tarn liebiien Unt* versitrit»aegenb Lchnitl?l n geböte unter W3H nn ben (Ml h. gny erberen nnioruchvloser fo- Über. alt. 2lubrnl ii chi mci totort ooer ble 15. b- m6!)L Simmet. Stellt Vielt ronldie selber Lchrlltü Än nehme unter a>i deii Ztnz. tttnberloleö (»bt Paar lucht £OBl9RotDniö?rgn ">»zatzlang betrügt somit bei ®xi«ly ' I z .bi «z» b »n|x“tt Carl Fay Tibik-fyzeugnux Frankfurt a. M. braeberhelf I 5 f/k# f «hi/iM* und W Üriflbvhvf gg rrrrrTxyrrr^rrrrm üflüurl i -t- vermietbar " chr ttngeb u. «l'kista. d.''-liest An». leite, Boaerete» a. Freitai blaltrlaehe Schellfische Kabeljaus Seelachse Goldbarsche u. grüne Heringe emohrblt **'• (^orn ^oönijrla aeu'nöb (htgrlaooin Grauer Schälerfiund auf den flamm Belle hörend, entlausen. flbAiigeben l' Hern. 'lioroerfaul taallch von 10 bi» 1 Uhr Tonnia«» von II bl« I llhi |6U6r Brillanten Sei« Silber Fletla Ftellailbee beeil ZU Dollarparltlt <■. Ülimbleln. Hrurhelr. Ul 11 l'telmrüllhindlun/ Grotze Möbel Versteigerung Arettag.benS.d.M nachmitag« 2 Uhr, laU Leih. Blatt. torftrob«: 1 Hochs Klavier, 1 Sekretär, ein Bollsd-reibiisch, 1 Bücherfchrank, 2 Salongarnl- tuten, Lrumeau, Kleider-,Wasch- u BachtschrLnk«, Au«zieh- unb andere Tische, Stühle, Sessel, Sosa«, I JMnber- bett.lIlurgard» robe l«l«schrani Kommoden, ein Kuchenbüsett u Schränk«,kompl Betten,Damast- Tischwäsch«, «In JtaTleef«rt>ke u and. Porzellan. Bilder. 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