Samstag, 3. Februar 1923 Erstes Blati 175. Jahrgang atl- ffär. len Die Ausweisungen. ter Die Verkehrslage im Ruhrgebiet. Ausschlusses !i Langd schrist- Ausschlag über ruar 1923 liegt a. d. Lda. lissivn über Er- :ldbereimgungs° >es Ausschlusses 'lerer Treis a. d. reichen. ssär. schlag. iruar 1923 liegt Million Mark Fremdenlegion arglose Jünglinge, um ihnen ein schreckliches Erwachen zu bescheren. Nein, der deutsche Arbeiter ist doch kein Marottaner oder Spahi, den es nach dem Joch der Fran. n spiele: .Ougenb" pel" - -4Kilart-2t4M- t wandelnde Licht". zcrtltchen Lha ratter einen wahrhaft (dienen nub Permlttdte. Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags: Frankfurt a. 1 ZS 250 — 38 750. chen, Geschäfte und Wirtschaft auch die Verwaltung der P o st und die seliger Säure. Kohleno»yd. vchweselwafserstoff, nitrosen Galen. Dämpfen von Schwefelkohlenstoff, Benzol. Sitrobenzol und Anilin auUreien Der Vortragende krmDnftrierle am Lebenden und an Lichtbildern die Methoden der bei solchen Un- Vlle die D. A. Z. meldet, hat oer Deichs- stnanz-ntntster Dtchtltnien hercuiSgegeben, die die Versorgung und Entschädigung der aus dem besetzten Gebiet vertriebenen Beamten endgültig regelt. Gs werden besondere Für- sorgeslellen eingerichtet, denen die schnellste Erledigung der Entschädigung-- und Unter» kunftsfrage obliegt 3m ‘Xetd^ftnarvmtnifteTÜim hat ferner eine Besprechung üoer die Bevorschussung der Beamten bi einzelnen Bezirken deS besetzten Gebietes stattgefundert Verhaftungen. Dortmund. 2. Febr (WTB.) Der Amt- mann Wiethof s in Solingen ist gestern von den Franzosen verhaftet tptrrixm weil er (ich weigerte. Den Franzosen Brot zu liefern rnd auch anbere Befehle der Franzosen ignorierte Als Protest geaen die Verhaftung sind heute morgen glüdAfäLen erforderlichen künstlichen Atmung, teils ohne, teil- mit Benutzung von Sauerftvffappa- z. B. de- Drägerlchen Pulmotors — Väch- ortrag über Unfallverhütung mh Vorführung eines LehrsUmS der Se'chsanstalt für Ar» — Tag'eska lender für Sonntag Stadtthealer 3«/j Uhr: .Wilhelm Tel!": abends 7 Uhr: .Dafparone". — Lichtspielhaus, Bahnhof- ftrabe, 10'A Uhr: OeffenUicher Vortrag und Lehrfilm über Unfall Der Gütung. — AuS dem Stadttheaterbureau. Da- russische Gastspiel (Onfemble Feuervogel), da- gegenwärtig im Kurhaus in Wie-baden ga» stiert, muh sein hiesige - Austreten wegen Seile» und Tran-pvltscha^erigkei e-i verschieben: die Vorstellung am kommenden Donners tag füllt also a u S — EinWohltättakelissest zum Besten der Auhrhitfe deranstaliei frr fiat-elle tefc I (Hess) Grenadie,-Bataillon- 15 I f-Kats. am nächste« Samsiagabeird 8 Uhr im Siadllhealer. LlahereS im heutigen Anzeigenteil. Wettervoraussage für Sonntag: Bedeckt mild. Segen. Westwind. Die Kette der im Vörden vc>überziehenden Depressionen scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Landkreis Gicstcn. " W i e s e ck. 3. Febr. Morgen Sonntag, abend« 8Uhr. veranstaltet da- Männerquac- leit .Harmonie- sein diesjäv^e« Konzert unter Mitwirkung eine- Bariton.Solisten au- Frankfurt a M und eine- Orchester« Tter Reinertrag ist für bte Auhrhllfe bestimmt. l < ,« d, 2 Febr Heute fand hier bl« erste Brennhol-versteigerung statt, bd ber auherordentlich Hobe Preise erzielt wurden So wurden geboten für se 2 Saummeter Buchen- knüppel 100-120 000 Mk.. für Eichen knüppel M 99 000 Mk. Fichtenknüppel SO 000 Mk Buchen- wellen, 4 Saummeter 120 000 Mk. Wer lunn bd diesen greifen kaufen- Schuld trifft hier die Steigerer selbst, denn e« liegt gar keine Seron Lift Jng vor. die Preise so ungeheuerlich in bvt Hohe zu treiben. Aus Hessen. Anfragen und Anträge. Die Abgg^ D i n g e l d e h und Dr. Osann haben in ber Kammer folgende Anfrage eingebracht: Das vom Staat unterhaltene Lande-» theater hat in ber augenblickliche schweren 3eit ble grobe Aufgabe die Widerstano-kraft deS Volke) mit bei Mitteln grober deutscher Kunst zu stärken und zu stützen. Statt d.'ssen erregt der Spielplan deS Schauspiels im Hessischen Lan- dc-theater durch seine Durch'ühr^ng in weitesten Kreisen des Volke- 2 e r g e r n i -. In der letzt n Zeit ist einmal zu erinnern an eine Aufführung von .Levnce und ßenaM von Georg Büchner, die durch die absichtlich Dergröberibe Unterstreichung durch die Auf üjrunq, die Empfindungen trc.tejer Dvlkskreise auf da- Schwerste verletzte. MU befer berer Empörung müssen e- ferner weite Kreise empfinden, bah nach einir Zeitung Zme düng den Deluch r i des SchtulpielS bet einer 2 f ü^runz ber .We er“ von Gerhart Haupt norm eti Tlea» terzettol in bic Hand gedrückt wurde, auf dessen Südfeite in diesen Tagen schwerster So und D_- drängnis unseres Vo.ke- durch Iremb.änbi ch: Bedrückung die Verse- Heine- gedruckt waren: .Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch. — Wir weben, wir weben! Gin Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten in Winter-lätte und HungerSndten: <8in Fluch dem falschen Vaterlande. wo nur gedeihen Schmach und Schande." Diese Mihstände lasfen sich mit künstlerischen Erwägungen nicht recht- fertigen. Sie beweisen, datz der Leitung de- Schauspiel- da« Empfinden für ihre 2 u f g a be bei der jetzigen schweren vaterländischen Vot durchau- ab» geht. Wir fragen an: Sind ber Segirrung blefe Zustände beSanni, und waS gedenkt sie zu tun. um ba« Landestheater auch im Schauspiel zu einem Werkzeug sittlicher Kräftigung unsere- Volkes werben zu las,en? Vom Zentrum ist eine ähnliche 2nfrage cingegangen. bie bieselde Kritik am Lanbe-thea- Die Abgeordneten de- Bauernbundes beantragen, die Verordnung betressend 2ufkaus von Butter und Käse vom 13. Dezember 1922 aufzuheben, mindesten- aber die KretSämter sofort anzuweisen. bah (te allen denjenigen Personen, ble bisher den Handel mit Butter und Käse betrieben haben, ohne sich dabei etwas zuschulden kommen zu lassen, diese Erlaubnis sofort wieder erteilen, da sonst der zuverlässige Verkehr zwischen Erzeuger und Verbraucher in Frage gestellt sei. 3n einer Anfrage U r fl a b l heitzl es Oft der Segierung bekannt, bah beabsichtigt IO, den Betrieb auf der Strecke ® rün- htrg — Llch bts auf 1 Zug täglich einzustellen? Wa- geben ft sie gegen btefe ber bärtigen Dc» genb sehr nachteiltge Wahregel zu tun? In einer Scgierung-vorlage wird die Erbauung je eines Hause- für die K r e i - gesund- Helt-Ämter ® leben, W o r m -. Offen- b a U Plakate wieder abgehcl: worden. Ctue yrratunq übrr-virlschaftsfragrn in Darmstadt. rm. Darmstadt, 2. Febr. Utber WiN- fchafis- und Grnührungssraqen im besetzten Gebiete, insbesondere in Sheinhessen, wurde heute in einer Versammlung von mahgcbenden Derfdnllchkctten aller beteiligten Kreise unter dem Vorsitz des Arbeits- und Wirtschafts- Ministers Saab verhandelt. Den Verhandlungen wohnten auch der SeichSwinschaftS- mlnlfter Dr. Becker und Staatspräsident Ulrich bei. Die Lausanner Konferenz. L o n d o n, 3. Febr. (WTB.) Lord Dur- tzon hat endgültig Vorbereitungen g*troffen, um Laufanne am Sonntag nachmittag zu verlaffen. Gr wird am Montag nachmittag in London eintreffen. Di« Sonntag muh sich O«met Pascha entschieden haben, ob er den Frieden-vertrag unler-etchnen will oder nicht. t*iue neue Warnung der „TimeS." London, 2. Febr. (WoM.) Die .Time-- schreibt In einem offensichtlich inspirierten Leit- artikel: Der Sturm. Der sich in Eurapa zusammen- ziehe. könne England nicht gleichgültig lassen. Ein Hoffnung-strahs schimmere immer noch tu Lausanne Dort könne es immer noch «balüb fcix. trotz zahsreicher Widrigkei en das Zusammenwtrk« zwischen Frankralch und England au|re4>Uucrbulten. ba« bi-her aU die Hauptbürgschaft bt* Friedens Europa« anerkannt worden fei. Artikel schtteht ndt folgenden Worten: 211] der Politik, die die Fran.,osen fetzt im Sufrr- ftbifi t*deigen - einer Politik, die In England * ** ™*1° r fl " * * bie Zukunft Äirtrtw« umdbie Welt verursacht - beruft sich fta**b«l* Regierung welche wissen muh. Dan ®it>RbrttanTHcn vollkommen entae eigefetzter Xirkbt l^auf die Sankttonen be« Vertrage-. « 5^>ul« gemehrtemer Anstrengungen ** Wn 5Trwq* Alliierte waren. «ngland wurde nicht um Aal gefragt Die Fran- 15 ^.brgeknet gedrungen, haben bieblühende CtnbufHe desorganisiert unb da« ^KlTxDcri europäischer VerHindungsmittel In lln- erbnung gebracht, da« Suhrpebiet von bem recht«, n* in 1(4x11 Deutfch^rnd adget'e 'Nt. ihm da« und tn Deutschland den Geist de« Widersnde« und rückfi.ch'lo'er Mistach'ung St^enttertraa tbm aufcrlegten TT4*- «rhrlcheinlich ba« Ra ^Erk be« Frieden« in voll- r W fl bringen wirb OT Wei Dingen ^bem die Folgen tragen. Wenn bie ta dT*r blinden Betörana lÜ-e«?Runksen Pläne selbst V?5LM t**™* auf ^nen Frieden im bringen, (o wird da« englische Volk xe fühlen beginnen, bah bie prakttschzu Ende ist. Gießener Stadttheater. Gasparone. Operette In 3 Akten von F Zell unb X Gente. 22uiik von Lari Millöcker. Sieben, 3. Febr. 1923. 3m allgemeinen mutz heute eine Operette ganz bestimmte Uualüalen besitzen im die rechte Anziehungskraft au-zuüben. Datz man aber doch retbl angenehm unterhalten werden tarnt, wenn auch dem beliebten Schnna nicht in vollem Um- sänge Segnung getragen ist, bewie- die angeregte und beifall-freudige Stimmung be* Publikurn- am gestrigen Abend Ss wäre allerding- auch HSchst verwunderlich gewesen, wenn da« a i-ver- Faulte Hau« stch weniger anerkennend gezeigt hätte. Bietet doch da« Libretto der Herren Zell und Gen-e der spannung- und reizvollen Momente genug, tm ba« Intereste an ber geschickt erdachten unb abgtr inbeten Handlung nicht er- lahmen zu lofen. Auch die Mustk Lari Millöcker« fefMl. ohne durch übliche Sch ager aut billlat Bcifal^stürme zu frecktlierwr. unb verrät gr abe dadurch g-aken Geichnack Die Feinheiten der Kemvolttion kamen gestern abend In be- bnb«rem Matz.- zur Geltung durch den glücklichen Umstand, datz auber ber vortrefflichen Inftra- Weitung be« Orchester« inta Karl Ürttung die Lhordereinigung .Ar- miniu«' chre gut geichatten Kräfte zur Verfügung gestellt hatte. Dielen von Ivfef Würz- ba*j die Aufführung durch ihren gesteigerten fon- (Hn Ausruf ber Bischöfe Schwe. bens gegen bie französische Machlpolittk. 1 f ^.c.n i (ch Ls e lxitx-n dem P ä'i^-ni.m Har di n g dem Erzbischof von Sanier- burtz. Poincar - unb dem Erzbischof von zug >n !(KSt in Ju -Uler Länder unb an sonder« den ^ränbre(en bcr Vereinigten Sraatra. wenden 3n DMer Kundgebung beiht <« tn ^n" ^dl«n. die Überall Xft ES W SrlcJoa. M# enicben der Völber Europa« tst »iA mittekeurvpäfschen Men^chheir. Fetzt schneidet Waffenmacht unter dem Deckman tel deS Frieden« grobe Stücke ou« dem Lande eine« entwaffneten Aachbarn und verschl mmert dadurch d.s cn h mmel'chreiend« SoL Der Fluch, der daurch gesät wird, totrb neue, noch entsetzlichere Kriege zettl- gcn. denn was der Mensch fäet wirb er ernten; das hat der TE<,l!rieg> ber Gnind für da« Unheil Europas, zur flknüge bestätigt. Jetzt mach: man offenbar bte Machtgier und kurzsichtig« Selbstsucht zum höchsten Ge'etz statt Christi Gebot zu gehorchen. Wir richten niemanden, beim unser Willen ist Stückwe.k. aber wir verurteilen die Methode der Gewalt. Die Dewillet und Herzen der ganzen Wett Verden von ber Frage erregt, vae nun geschehen soll. Dir. ble Diener der Kirche Schweden«, er- mahnen untere Mitchristen in Frankreich unb allen Ländern, mit un- Gott um Klarheit unb Kratt zu herzhafter Tat anturufen. Die Frage be* Frieden» unb der notwendigen Enlschädl- aung muh au- dem gegenwärtigen Sumps von Vergeltung unb Kriegsdrohung auf die höhere Eben« gegenteiligen Vertrauen» unb guten Willen- gehoben werden. Die Menschen sollen vergeben, wie sie selbst Vergebung erhoffen. Wir bitten ble verantwortlichen Saalsmänner, a n erster Stelle ben Präfidenten ber Vereinigten 6 tauten, burch Herbeiführung einer Vegegnung und einer ehrli^n Aussprache zwischen den Vertretern der Mächte so bald wie möglich einen Ausgleich der täglich mehr unb mehr unleidlich und unheilvoll werdenden Spannung zu veranlassen." Der Aufruf ist von dem Erzbischof Schweden« tn Upsala und sämtlichen übrigen Bischöfen Schweden- unterzeichnet. ®rr(fb£>rff.y»!i||(iu totrbrr inMoskan. Mv-kau. 2. Fbr (Wolst) Der deutsche Bvifchafler Graf Brvckdo r s f- San ha i ist tt t ematirrffen unb übernahm ble Geschäfte ber Botschafi wieder Eiolösuog dcS obrrhessische« Notgeldes. Der Provinzialdirelwr veräffentltcht im neuesten Amt-verkundigung-blatt folgende Zelanni- I machu ag: Die ttmlauf-fristfür ba« von ber Provinz Oberheffen au«ge, e >ene Aotgeld läuft mti dem 5. Februar !S23ab Die E l n- (Ölung erfolgt vom 6. bis 28. Februar bei folgenden Banken in Gietzer unb bei en Filialen und Siedetlafsunaen tn der Provity Ote V-ffen: Darmstädter und Mttionalbank, Deutsche Verein-bank, Directton der Di-cvnto-Ge'ellfchafi, Mitteldeutsche Eredttbank, Gomn-erz- und Privat- Banl, Handels- und Gewerbe bank. Srtgcldscheine, die nach dem 28. Februar 1 92 3 vor gelegt werden sollten, können nicht mehr eingelöst werden. ÄVochenmarktbericht. Auf bem heutigen Wochen markt kostete Weitz- kiaut per Pfund 25 bis 40. Sotfraut 82 bis HO. Wirsing 50 bis 70. Sofenkohl 150 bis 200. Ober- kohlrabt per Stück 10 bis 20. Untcrfoblrabi per Piund 10 bis 12, gelbe Süden 12 bis 15. rote Sübcn 20 bi- 30. Zwiebeln 20 bis 40. Winter- kohl 45 bis 60. Schwarzwurzeln 180 bis 220, Meerrettich 80 bis 100, Sellerie per Stück 20 bis 70, Lauch 10 bl« 30, Feldsalat per Pfund 200 bi« 250, Aepfel 20 bi« 40, Butter 2800 bi« 3200. Käse 10 Stück 600 ^is 800 Mark. ®« handelt sich Wer um Preise, bk auf bem Wockttnmarkt In Dietzen gezahlt wurden. In diesen Preisen sind bie nicht unerheblichen lln- kosten für ten Transport nach Dieser bzw. der Händlrrgewinn entgolten. Wenn die Waren von den Käufern beim Erzeuger erbgeholt werten, mutz dieser mit seiner Preisforderung unter den obigen Preisen bleiben, bo ja in M.fern Falle Transportunkvsten ufto. nicht entstanden sind. • Brot- unb M i l ch p re i « - Er Hb- bung Der Brrt^relS ist durch De chlutz ber ftäbt. Leben-mitteldeputativn auf 545 Mark für ein 1900-Dramm-Drvt erhöht Worten Die Brotmarken Sr. 5 können noch bis einschl nächsten Dl?n-tag zum alten Preise bei efert werten. Da« Clter Vollm lch koste, infolae E HSHuna tes Stall- Preises von heute ab im Kleinverkauf in Dietzen 400 Mk. Säheres in den Bekanntmachungen im heutigen Anzeigen eil. fl * 'Di chtigfürdieHausbe sitze r. Da# nabt Wohnungsamt gibt In unterem heutigen 2n- Acigentetl bekannt, datz die F^st zur Erstattung der Anzeigen betr. die Höhe der FrkedenSmie'en bis zum 15. F bruar verlängert tour'e Wer bi« da- bin seiner Anzeigepflicht nicht entfprrchen tat mutz mit Bestrafung rechnen. Man beachte die Bekanntmachung. > Ausfallen de rZug Ab heute, Samstag. fällt ber Pe fönen,ug 733 zwischen Dietzen unb Marburg. Dietzen ab 2.45 Uhr nachm.. au« •• Oberheffifcher Kunstverein' Zur Ausstellung des Süddeutschen Illustta- wren-BundeS Münchener Künfller wurden diese Woche wieder 40 Bilder neu hinzu- gebracht Die Ausstellung verbleibt nur noch kurze Zett hier. . *' Goldene Hochzeit feiern morgen, 4. Februar, der städtische Steintzauer Georg S ch u p p und Frau Marie geb. Grebe, Hamm- strahe 10 wohnhaft. ** Unfall, Unfallverhütung unb U n fallentfchädigung Der 9. Vortrag beschäftigte sich mit Unfällen, bic durch Eindringen von Sauober, tote beim Ertrinken, von Walser in ble Atmungswege Erstickung Hervorrufen. Im Anfchlutz daran wurde ber Vergiftung mtt Dasen gedacht Insbesondere wurden die Zustände be» I Grieben, die durch Einatmung von Ehlor. schwe- ' beiterwoblfahrt am Sonntag 4 Februar, morgen- 10i/< tthr im Lichtspielhaus, B>h ihofstrade. 3tn* trUt frei. (Sergi, die heutige Anzeige.) Vornotizen. — Tageskalender für Samstag. Stadtkbeater. Z älhr: Q)ef4)1 offene Vorstellung: -Di. Klau«-. — Licbkspfvlhau«. Babnhosstratze. Schulen in den Generalstreik getreten. Daraus Ist der Verhaftete heute nachmittag wieder fr e I g e 1 a H e * worden Brech ten (b. Dortmund). 2 Febr (WTB.) Amtmann Tillmann, der argen bie Sr^chietzung des Bergmanns unb Schuldten«tr- Haumann protestiert hat ist von den Franzosen verhaftet worben. Darob (©inbulfo) ml _______e _ sich tn Ansprach nehmen Die Duen7ta*3rg ^0^0. Stud. Alfr. Knoehl 3000. Lbwen-Droaertt W Kilbinger 5000. Lar la Keller 15« Gemeinde s^ngsdorl 100 000. F Lompler Salzstrueramt«-2'fMent und Familie 1200 Un- L^^oa Vandgraf-Ludwia-Dynm^Kums ? 21 1 DchulNaste au Mainzlar, ge- und SachLarsttuten 5000. °^Er der Sa. Spies u. »0 3000. P Alttndvrl !SPv ^brrabbdnbler-Tkrttni fung. 34 COO Mthandlung Johannes Sch-eller j. üd 5000 Burschenschaft . Fidel ia" Alten-Buseck 5000. Jo Hs. > des Dollars mittag» 8250 —38 750, keil-frfi zumDesien vw Äartlle tti 1. (bell.) am nächsten ßtabtlfcater. AchereS aussage ntag: Westwind., orten vorüberziehenden ichl abgeschlo||en -u sein. Gießen. br. Morgen Coimtig, । das Wännerquav in MW eines MintoN'Svlistea d eines Orchesters^ Ruhrhille bestimmt. r fanH« fc rteiaerung M. « Pmse erzielt touM . 2 Aaummter W" ' fix Eichenblüpvet brS fl'ßOOOO Wk, 000 0111. ®e-f lann bd )U(b trifft hier M J gar feine QkranW Irlich in die Hohe iu «.chrM l’*"*’ ** « ^ÄterbetDäll'^ irt ine WiiontSte nflt » feiner W ® Äfin fcf I endDrI ' . fi(h in Ltidrperl^ f ?te W - ä&s jä ’kinef«;^“iS? w Sti* er; ru$a nr tz)i> ^•terfiftK $®nilqr l. 'Ä 3«lto°n 60 ,u^obijra 4bar dec.Qbii, wtiidr einmal nÄ für öen Ü,)Qtl '9,9°n von loK^ tverüen inJÄ* ?eichslvinlck^?^ len le,» ß^ffl^ini. ‘.“Ss *» Atn&T ■säfte? SÄ? ^.^feltoblenfto , senden unb^ nfcbeU0,(6en Un- nÄ^2u',fli leild Don Scileriiossappa, n Pulmvtvrs - oiä*. Hutung mit qjorfüfi. -tiechzanstaU für Ar« ® Sebruar, morgen^ 8- DchnholsKabe, 6in. fle Anzeige.) izen. er für Samstag. elÄvIfene Vorstellung: mhnns, Aahnholfttahei yapel". - Pnlasi-Lichi. Das axmbdnbe Licht", 'er für Sonntag. Wilhelm Sell"; abends 2ichtspichaus, Dahnhvf« 'entlicher Dortrog und Hütung. dttheaterbureau. isembleJeuervogel), Hous in Diesbaden ga- s Auftreten wegen «ligtelen verfchie» i kommenden Donners' f • Rattenroft, 2. Febr. Sn unterer ®e- jmdnbe tourben für unsere Bollsgenossen im Auhrgebietam 31. Oantiar gesammelt: 20 050 ÜHart in bar und 20 Zentner Brotgetreide. Am vergangenen Sonntaa wurden für denselben Zweck Durch Pfarrer Ales bereits 33 020 Mark in bar gefummelt. Ferner wurden durch den hiesigen Burfchenllub 15 000 Mark gespendet. - Watzenborn-Steinberg, 2. Febr. Dte hiesige Gemeindejagd wurde heute auf weitere sechs Jahre verpachtet Höchstbietender blieb ein Herr aus (Sieben mit einem Jahres- Pachtpreis von 1 219 000 Mk. ' M ü n st er, 2. Febr. Die Arbeiter der hiestaen Dauxitwäscherei haben den Beschluv gesaht, für ihr Teil durch Lieber st un- denzurNuhrspende betau tragen. Mreid Büdingen. nd. Nidda, 2 Febr. Gestern morgen wurde hier in einem Hotel ein gewisser Hasso v. Ttzszka aus Oslpreuhen verhaftet. Der 28 Jahre alte, verheiratete Mann wird von mehreren süddeutschen Gerichten gesucht, so werden ihm Einbruchsdiebstähle und Diebstahl e In Passau und Baden-Baden zur Last gelegt. Ferner steht er in dem Verdacht, H e i r a l s s ch w i n d e l e i verübt zu haben, doch ist hierüber noch keine volle Aus- tlärung erfolgt. Der Derhaflete behauptet, mit seiner Frau in Scheidung zu leben und feine neue Verlobung unter voller Klarlegung der Ver- hällnifse geschlossen zu haben. AlsGrabschän- fter, wofür er bei der Verhaftung angesehen wurde, dürfte er nicht in Frage kommen. Völlige Klarheit werden erst die nächsten Tage bringen. Mrcid Friedberg. * Dad-Nauheim, 1. Febr. Einige schwedische Kurgäste haben für die Ruhrhilfe 200 000 Mark gespendet. Hcnen-Nassau. Jl Fron hausen, 2. Febr. Auf bis jetzt un- aufgeklärte Weise entstand g-eftem in den Gebäulichkeiten der sog ..Goldmühl e" bei dem Dorfe Hachborn ein Groftfeuer, das rasch um sich griff und ein neues Wohnhaus sowie einen großen Lagerfchuppen mit Garn- und Wvllvorräten in Asd)e legte. Auch viele Möbel wurden ech Raub der Flammen. Die Feuerwehren von Hachborn, Hassen hausen usw. verhinderten ein weiteres Um- sichgreifen des Brandes. Schlichtungsansschns; der Provinz Oberhessen. Verhandlung vom 1. Februar. 3n der Antragssache des Zentralverbandes der Hausangestellten gegen den (Siebener Hausfrauenverein wegen Lohnregelung erging folgender Schiedsspruch: Der (Siebener Hausfrauenverein ist auf Grund seiner Satzungen und feiner Betätigung als eine wirtschaftliche Vereinig ang im Sinn der Verordnung vom 23. Dezember 1918 zu erachten. Als Darlohn der Alleinmädchen ohne Kochen werden für den Monat Hanuar 1923 neben freier Wohnung mb Verpflegung 2500 Mk. festgesetzt. Heber die übrigen Lätze sowie über etwaige Regelung der Versicher rngsbeiträge und der ©teuer haben die Parteien zunächst innerhalb einer Woche unmittelbar miteinariber zu verhandeln. — Der Antragsvertreter erkannte den Schi^sspruch an. Der Haussrauenverein erhiell drei Tage Erllärungsfrist. 3n der Antragssache des Verbandes der Bergarbeiter gegen die Ober hessische Grubengesellschaft wegen Lohnregelung für die Arbeiter der Bauxit- gru6e Harbach gab der Schlichtungsausschub dem Antrag statt. Der Schiedsspruch lautet: Für den Monat Hanuar 1923 wird der Gedingesah des Vormonats in derselben Weise wie bei den Betrieben, die hi der Dauxit-A.-G. zusamme.i- geschlossen sind, erhöht. Das Gezähegeld wirb auf monatlich 300 Mk. erhöht und allmonatlich aus- bezahlt. Die Lohnauszahlung erfolgt bi derselben Weise wie in der Vereinbarung der übrigen Bauxitwerke vom 19. Haimar 1923 mit dem Verband der Bergarbeiter. Ob unb inwieweit sich eine Aenderung des Leistungseffektes als nötig erweist, bleibt zunächst der Verhandlung der Parteien überlassen. — Der Antragsvertreter erkannte den Schiedsspruch an, der Vertreter der Gruben- gesellschaft lehnte ihn ab. Für einen minderleiflungsfähigen Arbeiter des Landwirts Hch Kreuder IV in Vadenrod setzte der Schlichtungsausschub gemäb § 19 der vorläufigen Cmtbarbeitdorbnung die Barentlohnung für das 0aftr 1922 fest. Die ©treittnle erhielten eine Woche Erllärungssrist. 3n 3 weiteren Sachen einigten sich die Streitteile ohne öffentliche Derhandllmg. Handel. Berlin, 2. Febr Börsen st immungs» b i l d. Die Abschwächung der Devisenkurse lieft die schon in den letzten Tagen mehrfach hervorgetretene Realisationsneigung Ausdehnung gewinnen. Die Kursbewegung war daher anfangs verwiegend abwärts gerichtet. Namentlich litten westliche Montanpapiere w.e Gelsenkirchener und Phönix empfindlich. Daneben gingen weitere sehr beträchtliche Steigerungen ärmerer Werte, wie Oberschlesische Hüttenaktten. Kallwerte, einzelne chnnische Werte, Gleltrizitätsaklien unb einzelne Maschinenfabrikaktien. Kattowitzer gewänne i 7000, Oberschlesilche Eisenbachnbedars 9000, Chemische Griesheim 6200 unb H. D. Riedel im Zusammen- An unsere Postbezieher Der Februar-Bezug spreis ist für den (Siebener Anzeiger auf 1400 Mark festgesetzt worden. Durch diePost wurden aber nur 1200 Mark erhoben. Es sind deshalb 200 Mark nachzuzahlen. Wir bitten alle Postbezieher um sofortige Einsendung des Mehrbetrages mittelst bet heute beigefügten Zahlkarte. Aach Ablauf von 8 Tagen müssen nicht- eingegangene "Nachzahlungen durch Nachnahme unter Hinzurechnung der erheblichen Porwkosten erhoben werden. Dasselbe Verfahren gilt für diejenigen Postbezieher, die die Nachzahlung von 150 Mark für Januar noch nicht geleistet haben: sie wollen nunmehr 350 Mark an uns überweisen. Verlag des (Siebener Anzeigers hang mit der heutigen Notierung des Bezugsrechts 19 000 Prozent Valutapapiere passten sich Im allgemeinen dem nichtigeren Devisenstande an. Doch auch hier gab es Ausnahmen. So stellten sich Canada--Aktien um 28 000 Prozent höher. Schisfach, tsaktien waren anfangs abgeschwächt, befestigten sich aber später, insbesondere Hamburger Patetfahrt unb Vereinigte Glbschiffahrt. Bankaktien verkehrten auf einem ermäßigten Niveau. Deutsche Anleihen waren ungleichmäßig unb meist wenig verändert. Die Haltung gewamr im Verlauf hn allgemeinen trotz der herrschenden lln- sichercheit an Festigkeit, zumal auch die Devisen meist wieder anzogen. Frankfurt a. M, 2 Febr D5 rsen- strmmungsbild. Der Dollar wurde mit 41 800 bis 42 500 gehandelt. Vorbörslich wurden für ausländische Zahlungsmittel höhere Preise genannt. Verschiedentlich machte sich Realisationsbedürfnis bemerkbar, doch trat diese Erscheinung nicht allgemein auf, sondern beschränkte sich auf einzelne Papiere. Vereinzelte Favoriten lagen test. 3n chemischen Werten überwogen heute Abschwächungen. Zuckeraktien schwächten sich ab. 3n Clek- trizitätsaktien war die Tendenz nicht ganz einheitlich. Maschinen- und Metallaktien unterlagen Schwankungen. Auslandspapiere waren abgeschwächt. Bankaktien waren zuletzt wenig verändert. Für Kassa-3ndustrieaktien hält die Kauflust an. Um 1 Uhr wurde der Dollar 40 000 genannt Banknoten. Frankfurt a.M., 2. Februar. Brief (Selb Schweizer Ncnen ......... 7610.- 7510.— Französische Noten......... 2360.- 2340- Dänische Noten........... 7530.— 7430,— Schwedische 9lo'cn......... —, — Holländische Noten......... 16000,— 16SOO,— Deutsch-Oesterreich ä 100 Kronen 56 60 55.50 Amerikanische Noten........ 40625 — 40375.— Englische Noten .......... 188750,- 18/2; >0,— Italiei'ische Noten......... Belgische Noten .......... 1910,- 1995,- 1890,— 1975,- Ungarische No en.......... 1335- 1315,- Tschechoslowakische Noten .... 1145,- 1125,— Norwegische Noten ........ — f — ------, Rumänische Noten......... 158,oO 155,50 Spanische Noten.......... — ■— . — Nachfrage. Hafer stellte sich ttei^ßTtntemäfttg billig. Mais hatte ruhiges Geschäft-, für den März- termln war war Dalum: 15660,75 16739,25 2365.90 2486,20 7518,65 75'»6,35 2.2. 3LL 2. 2. 380, Cominerz- u. Privnibk 30000, 3 000,-440», 34000,-42000, UNITED STATES LINES 2. ßebrunr 8lmiL 9iotiern. Hostand. London . Parts . . Schweiz. Spanien Jialien . 4e/^ Hessen...... 3,/ir/(. Hesien..... 3e/0 Hessen...... 4e/o Zoll türken . . . 5<,/o Goldmertkaner BERLIN W 8 Unter den Linden 1 Oesterr. Credtianstalk Bochumer Guh .... Buderus......... (£nro Deuisch'Lurembnra. . aus zweiter Hand bringend an geboten. Für all« anderen Artikel zeigte sich wenig 3nteresse. Ltssabon-Ovorlo Dänemark . . .. 9toriueiien . .. . Schweden . . . Hett'inasors. . . . Nennork Deutsch-Oesterr. Budapest Praa Agram 58.40 ICO L— 120:1,- 360,90 7418.50 10626,50 40150'15 55.64 1604- 1145,- 379,95 60000,—5750iV—58>>0 <- 7 (XV .75uOa—8900(,^-S5000,™S2COd, 2000-21')00. -20200,- -, 1-500,-22500,-17000,-24490, 59000.-68000,-62000,-68000,- 56 00,-72500 - 58000,-69000,- 851)00,-7!'0O'.,-900 <1,-84 00,- 79000, -80..00 - 80 JO0.-7..OJO,- -,-130000.-120 >00,-140000, 30000,-25)00,- -,- 'Otelaltbank Miiietdeui. Tredttbank 2700U-220i)0,- 38U0Ü-31U00,- 81000 -78000,- 104,- 104.- 1000,-1050.- 65a- C60,— 2800,-3500,- Americ* President Harding . George Washington President Roosevelt M aliiverk Westeregeln VnuraU'itte Cberbeönrf Pbönix Bergbau. . .. gtheinnahl........ flttebect '.Uiontnn . . . TeUuS Bergbau .. . GIESSEN Th. Loos, Kirchenplitz 44a- 420. 7855,30 7894.70 7481 25 7518,75 6508,70 0541.30 6134.60 6167,40 1997.50 2007,50 1865,80 1874,70 Metallgef. Frankfurt. . Lchnblabrtk Her» . . . Ttchel . Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) 625. 3000, Von Southampton und Cherbourg i Tag später Verlangen Sie Prospekte und Segellisten Nr. 152 80000,- 73000, - -, - 10000. - 12500,- 12000,-12750, 1500),- 1400.- -,- 802985 8070.15 7805,45 7844.55 11221 85 11278.15 41994*75 42205,2.5 7381,50 10573,50 39940*85 55,36 159a- 1139.- 874 05 58.10 159a- 1197,- 359,10 Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines NÄCHSTE ABFAHRTEN« 4000a-40030,-4300a - 38000,- —.—530000.— —,-5150üa- 100.- 1000. 650, 34Ö0. 600, 400. 250, 180, GeDend-Vertretung; Norddeutscher Lloyd, Bremen 15000 -13500, 2-45 H), — 170 )0, 90000,-90000, -9'1000,-96000, 45009,-45000,-440 >0,-450- 0, 47000,-480<)0.-4to00.-47000, 10:1000, -90 00,-103000.-91000, ?Hlg. ElektrizitätS-Gel 30'00,-275' 0,— ^50a-26090, Bergmann 340 > ,—33000,—> (50 a—33500/— Schlickert....... Siemens & Halske 2(dleriverke .Slletjer Dai in ter Dtotoren. Heyligenstaedt . . . JJicmün....... Börsenkurse. Frankfurt a. M. Berlin , 7 Februar u April 14. Februar 2t. Kurz 2t. Februar 28 Märt 28. Februar 4. April Berliner HandelSges . 60,'00.- 57000. 59000, 570’10.- 170 )0,- 1 i ,00 - 160. a-17500 - 20000,- 20000,- 18750.-207' 0.- 4°/e Dergleichen < 3‘/«’/o Dergleichen 3n/0 Dergleichen Disch-Svar-l.rrntit.-rinl. 47, Prengische KonsoiS Märtte. Berliner Produttenmarkt. Berlin. 2. Febr. Probuktenbericht. 3m Zusammenhang mit den Schenkungen am Devisenmarkt war die Unterne'Mungslust im Produkteichandel' gering. Die Prolsfvrderungen zeigten teilweise Ermähigungen, die Umsätze waren ziemlich eng begivnzt. Für Weizen wurden etwas niedrigere Preise vezachlt. Roggen war wenig verändert. Don Gerste axir Drauware gesucht: aiuft von feiten der Graupenmüllerei zeigte sich jlalitvetk^ischersleben6tM0,—600 M), -60000,— —, ’ ’ —,-5S800,- -,—62000, GelsenkirchenerB?rgw9 00-0,—04- ,—850 0,— Zarpener Bergban. 195000.-171000,-180500, 178000,- antbnra-Aiuer. Pake 84000.- 86000,-86009,- 81000,- Norddeulfcher Vlonb 50000,- 52000,-49900,- 490uür- '.ementiverkHeidelberi 32600,-280 ^0,- —,— —,— chhtltvv Holzinann . . 2250U- 19375. —21500,— klnaiü'Eont «(Titano. . . —»—13 |OCa-1000a—135000,- Anilin .... 38000,-370 0^-37000^-1 0 0- G Idschntidl &4! O',-45OJO,-41000,-45500,- Grieccheinier Electron 3v0-A—3'> 0<),—372 >0,—4000a— Ster Farbwerke . 36000,-:^5OJ,-300OO,-30000,- .t)olitucrfobliing .... 4(00',—36205',— —,— —# 1ititner»iuerfe.....42600,—4*i00,—4300a—43000, cheideannalt DOOM—5010’,— ——. 5"/, Disch. MeichSanlethe 108,- - ■ • • 92a, (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Dine neue „Verfehlung" Deutschland«. Paris, 2. Febr (WTB.) Da« .Echo be Paris" berichtet, da die deutsche Regierung die am 31. Januar fällige Zahlung von 500 Millionen Goldmark nicht geleistet habe, bleibe der Reparationskommisfion nichts anderes übrig, als in der nächsten Sitzung von der neuen Verfehlung Deutschlands Kenntnis zu nehmen u.rd si« den beteiligten Mächten bekmrntzugeben. Die Vorfälle beim Ausfuhramt in DrnS. Paris, 2. Febr. (WTB) Der .Petit Pan- fien“ berichtet ans Mainz, die interalliierte Nheinlandkommission habe von bem Personal des Aeichs-Ein- und Ausfuhramtes in Ems ein gemeinsames NücktrittS- a n g e b o t erhalten. Die Konnnission habe dem Personal mitgeteilt, datz sein Vorgehen der Autorität der Kommission schweren Schaden zufüge. Infolgedessen behalte sich diese jede Hairdlungsfrei- I)cit vor gegenüber den Beamten und Angestellten des Ausfuhramtes und fordere sie auf, sich bis auf weiteres zu ihrer Verfügung zu stellen. Geheimrat Troeltsch f. Berlin, 1. Febr. Der bekannte Theologe und frühere zeitweilige Unterslaatssekretäc im Kultusministerium. Geheimrat Troeltsch, ifl im Alter von 58 Jahren plötzlich einem Herzleiden erlegen. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt auf dem Gebiet der Neligionsphilo- sophie. Er wurde schon 1892 aufterordentlichei Professor in Bonn. Welches Ansehen er gen oft, geht schon daraus hervor, bah er 1908 in Berlin als Nachfolger Pfleiderers unb gleichzeitig für den durch Paulsens Hinscheiden erledigten Lehrstuhl der Philosophie und Pädagogik gewonnen werden sollte. Er blieb aber der Heidelberger Universität, an der er seit 1894 Ordinarius für systematische Theologie war, erhalten. 1919 berief ihn Minister Haenisch als llnterstaatssekretär in das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Vollsbildung. Er bekleidete diese Stellung zwei Hahre neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität Berlin, wohin er 1914 als Nachfolger für Eduard Lehmann zum Ordinarius für Religionswissenschaft berufen worden war. 3n feiner Schrift „Die Absolutheit des Christentums und die (Reit* gionsgeschichte" sucht er die voraussetz ingslose Durchführung der geschichtlichen Auffassung der religiösen Frage mit der Anerkennung des Geistes- IcbenS als einer über alles bloh Naturhafte hinausgehende Tatsache zu vereinigen. Bezeichnend ist auch seine Schrift „Die polttische Ethik und das Christentum". 1. Februar 81miL No letfl. Meld Bries Nntw.-Brüssel . 2114.70 2125,30 - ~ 16W7.60 16992,40 ’ 1980 >3,75 198996.25 186013,75 186968,25 ~ 23 .4,10 2222.22 Geld Bries 1995 - 2005,- Schtub. Schtutz. Schluh. Sd)(u6. fturs Kurs Kur» Kur» Datt»m: 81.1. 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Februar 1923. Die Beerdigung findet Montag, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle deS neuen Friedhofes auS stall. 0781 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste, die außerordentlich reichen Blumenspenden, ferner für die Beteiligung seiner heben Mitschüler der Oberrealschule und Konfirmanden, sowie für die trostreichen Worte des Henn Pfanass Stenten am Grabe sagen wir hiermit Todesanzeige. Vergangene nacht entschlief sanft nach längerem Kranksein meine liebe Frau, unsere treubesorgte, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Säcke M AN sowie *D Wlmkivkve = SM - kauft *■ hohen V reifen r n »*=<■ I Ist lewk Sc* * d hont • ft M» MX- L j, »rchol. kurch(üb> der r-tchsve ^i« fuib. 11 durchaus Löet Die 2tr< »xn jedoch, dah in in Hessen d «vdichiedel nur ixr die Stixiloi VÄ durch btt «X- verden lom Skt küdiert I fest du Xillölur auch erhe « Inhaber de und die ( i-bler, St» vci ichrtümumsianlch Ärn Dohnlch «chdern andere gW». vie die “‘•ci Kammer, eine neue Sitzung cm beraumt. aaajocm anvere -uuuxux - Wäschen Weg er gehen wird, entziehl sicy zur oen L । flUU ^na Dte e-liEü n;?>v: <6 Samstag, 3. Februar 1925 Sroeftes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) tt.29 II. Vereine und Truhe Kdelcdlag^ \ nil,rn gesucht, eoiL 'Weien^S '"uschen. Schi in! 4nft?boi?uni.0760an ^Mirv.AnMgtlkl gur Auslösung der Fideikommisse in Hessen. gvv Rechtsanwalt Dr. E. S. Hoffmann tn Darmstadt. MgmDeÄM- *WeieiW WBOilla, Gießen SehiDXimtr.18.TL18 öeüentL Bottwg mumm m (frläuitrunnen v. Proi.vr.lSricsbach am Lonnlag. de° 4. ftebrnar 1««» vorm. 101/. Ubr m »iichisvielbause, Kabnbosiir- Eintritt frei. Jedeeiwachs. •Perlon L-ir ernvieblen den -Belud) dieser der oniialninfl it Men in .» '« Ä it &af- rc"nber* SB MSuleinB sä A, Antiker Stadttheater zonntan. 4- * WM N Ans ^-«•iknde n-öU. MWE. « 17 Isiidk 10 flnl-'- * ‘ ß »ehr. M« » «S®? •IM 9nf.;-en9 F-br.- LM S^’Äae'Ä 10.8*7 >'%S* ,sM s-AiS «•üS# gewohnten Ptay. jie imuiuk« uvs 7? keil mit hängenden Kopsen: ald *TC streichelte, blickten ihre Augen wie Menschenaugen traurig anllagend, so anAstlich grob. ™ j sie auf die Rüstern: „Seid ruhig, euch geschreh nix." Sie blickte ihnen tief m die Im Mondlicht feucht spiegelnden Augen. Als sie sich abwandte, sah sie den Dater. Er winkte ihr, und sie folgte erschrocken. Sah er in sie hinein, ahnte er etwas von dem, was sie angstvoll hier umtrieb? Sie wag^ es gar nicht, ihn anzublicken, sie hielt die Lider aus Angst beharrlich gesenkt. Der Schmied flüsterte: „Der Marqu^ will morgen bis Koblenz - en weite Totrn — ich brrng 'n en Stück auf den rechten Weg. Du muht heut noch en Botschaft tragen dessen. Geh stracks in den Kondel, bei die große Buche - du keimst die ja, wo die Weg sich kreuzen, ba ftet)t fie. atöß!aT als alle Bäume. Da raffte dreimal laut tote en Käuzchen. Lind wenn dich danach einer anspricht, dann sagste: „Ich kommm vom Hans Dast " Morgen, wenn im Kloster auf der Manen- bura der englische Gruß gelautet wird, dann sollen fie beim Kapellchen am Aeller Hals mich erwarten Ich Dill ste bekanntmachen mit dem fterrn Einer von ihnen kann ihn dann Detter ftchren. Wat kuckste? Wat willst e noch? ®r batte die Tochter von sich geschoben, gewohnt, dast ste sofort und ohne Frage seinem Befehl gehorchte. Heute zögerte sie. „Angst We-wovor?' Sie hatte etwas gemurmelt. Ihre Hand hreu den Kittel des Baters fest: „Du tust ihm doch nix?" Sie wustte nicht, wollte dec Dater sie nur fvrthaben, um allein mit dem Fronden in der Hütte zu bleiben, oder sollte der überliefert lverden an die -im Walde? Und si^ st« sollte die Botschaft tragen?! Das totberftrebte it>r Wenn ste dem ba drinnen auch nichts Gutes auf Erden mehr wünschte und alle Strafen bet Ssörie nach feinem Leben auf der (Sroe, — Um ausliefern helfen, nein, das wollte sie nicht. Daß sie selber vor einer Stunde noch daran gedacht batte, ihren Schänder mit dem Schürhaken tot- zuschlagen, das kam ihr lange nicht so erbärmlich In der neuen Sitzung wird ein Gesetzentwurf eiidgültig angenommen, welcher die Zulagen zur älnfallversicherung erhöht, ebenso ein Gesetzentwurf, welcher die Befugnis der Pri- vatnotenbanken zur Ausgabe von Boten erwellert und vorübergehend die Verpflichtung zur Einlösung dieser Boten in Gold aufhebt. Die- er Entwurf bestimmt auch baß bei einer Auflösung der Privatnotenbanken ihre Goldbestände im Interesse der Allgemeinheit verwandt werden sollen. Bach längerer Geschäfts ordnung sdebat te wird um 6V2 Uhr die Fortsetzung der Etatberatung auf den 12. Februar, 2 IHyr nachmittags, vertagt. Die Biebertalbahn. Aus unserem Leserkreise sind uns in den letz» ten Tagen zwei Zuschriften zugegangen, die sich mit der Biebertalbahn beschäftigen. Ein Schreiben hat einen angesehenen Gießener Bürger zum Verfasser, das andere stammt von einer hervorragenden Persönlichkeit Aodheims a. b. Bieber. _.r. Sie sah den Vater auf einmal fest an: »Die Botschaft trag ich nit.“ 5ym8 Basis dunkle Augen bllckten erstaunt: was seine Tochter wagte zu widersprechen? Er lachte böse auf. „Du gehst, mach nit enteil lang Fisimatenten. Wat geht dich der Mann an? He, antwort!" Sein zwingender Blick bohrte sich m sie ein. „ ,r . . Sie hielt den Blick aus. Aber blaß wurde sie unter ihm, so blaß wie das Mondlicht, das ihre Züge seltsam verschärfte und streng machte. Er geht mich wohl an. Denn er is et, der — der -" sie stockte: sollte sie es sagen? Die erste sinnlose Wut überkam sie wieder für einen Augenblick. Totschlägen, totschlagen, raunte es in ihr, was schadete es, wenn der Vater es wußte, ber verriet ihn ja boch der Bande, mochte die ihn bann ausplündern bis auf die Haut, ihm geschah recht. Sie ballte die Fäuste: „Er is et — er — auf der Landstraß von Trier — mutferfeUg allein war ich — vom Peerd sprang er — hat den Bursch ba weggeschickt — hielt mich gepackt — ich konnte mich sein nit erwehren. Er — er! Jesus, jetzt war es heraus! Des Vaters Blick hatte ihr die Worte heraus- gezogen, sie hingen wie Brocken an einem (Jaben, er zog an dem Faden, und ein Brocken nach dem anderen rutschte heraus. Hätte sie es doch nie gesagt! Schon bereute sie. ihres Vaters Gesicht entsetzte sie, es war ganz verzerrt. Das war das Gesicht nicht mehr, bas sie kannte und liebte Sic faßte nach seinen Händen und um- klammerte sie: „Ich geh eweil rtit fort — du schlägst ihn sonst tot. Schlag ihn mt tot, du sollst niemand totschlagen!" Eie jammerte laut Sei still Du bist en Barr!" Der Schmied legte" ihr die schwere Hand auf den Mund. ^Der kann ruhig hier schlafen, ihm geschieht nix. Mach eweil, bat du fortDmmst!" Täuschte baS Mondlicht? Sein Gesicht war ruhig wie immer, jetzt zuckte es sogar Die ein Lachen darüber. „Du träumst ja, Maria. Der Herr ba brin is der Marquis de la Ferrtore, em Mann von Ehre. Du träumst, Maria, du träumst. e r n verlangt. Der bayerische Gesandte von P reger gibt die Erklärung ab, die bayerische Regierung habe den Ausnahmezustand nur als eine vorübergehende Maßnahme betrachtet, die sofort wieder aufg.hoben werden soll'e. wenn die durch den nationalsozialistisch n Parteitag cheraufbeschworene Gefah. für die öffentlich: Orbnung beseitigt ist. Da dies nun der Fall zu sein scheine, sei die baye- isch: Regierung e schlossen, den Ausnahmezustand in den allernächsten Tagen aufsufeben. Abg. Müller- Franken (S.) verzichtet mit Rücksicht auf diese Erklärung auf eine Debatte über seinen Antrag und bittet, die Abstimmung darüber auszusetzen. Als erster Redner zum Etat richtet Abg. Schmidt (Soz.) an die Regierung die Frage, ob sie bereit sei, etwas zu unternehmen gegen die Auswüchse der Spekulationswut, die sich an der Berliner Börse gezeigt hätte. Das Spe'ulativns- treiben müsse zum weiteren Sinken des Markkurses und zur weiteren Verelendung ber Bevölkerung führen. Abg. Graefe (deutsch-völlllch) fordert gleichfalls Maßnahmen ge<*en tt> Spck lativn. Redner bedauert, daß die Bemühungen des Reichskanzlers um die Herstellung der inneren Einheitsfront durch die ungeheuerliche Behandlung vereitelt worden sei, welche die Deutschvölkischen in Gera erfahren mußten, als sie zum Münchener Parteitag fahren wollten. Abg. Bartz (Komm): Graefes Gesinnungsfreund Hitler in München faßt die Einheitsfront so auf, daß zunächst die Bovemberverbrecher. allo die Republikaner, totgeschlagen werden müßten. Reichsminister des Innern O e s e r erklärt gegenüber dem Abg. Graefe, er habe sich wegen der Geraer Vorgänge an die thüringische Regierung gewandt, die Antwort liege aber noch nicht vor. Der Vorwurf Graefes, daß die thüringische Regierung unwahre Berichte herausgegeben habe, jasse sich also nicht nachprüsen. Zur weiteren Beschwerde des Abgeordneten Über das Verbot einer von ihm geplanten Versammlung in Lübeck habe die Lübechche Regierung erklärt, daß es in den Versammlungen dieses Abgeordneten fast Immer zu schweren Störungen der Ordnung, zu Kämpfen mit Bleigläsern und Stühlen usw. gekommen sei. Der enge Zusammenhang der Deutschoölkischen Freiheitspartei mit den Münchener Bationalsozia- listen beweise, daß diesen Kreisen nichts an der Herstellung der nationalen Einheitsfront liege. Dxn Vorgängen an ber Börse stehe die Regierung keineswegs passiv gegenüber. Sie bereite ein Bot- gefeß vor und wolle auch sonst mit luraßnahmen vorgehen, deren öffentliche Diskussion im Augenblick nicht zweckmäßig wäre. . . , Die Etats beä Reichspräsidenten und des Reichskanzlers werden hierauf bew lligt. Zur Erledigung zweier vom Retchsrat etn- AAnmnmor ''Rnrkiaen wird auf 5 Ubr nachmittags 5. U. abends 8 Utt Unter dem zreiheitrb-mm. Roman von Clara Diebin )1. Fortsetzung. (Bachdruck v^öoten.) 3n das dunkle Schweigen kam &er Schmied wieder herein. Er setzte sichzum M^ quis an den Tisch und fing an mit chm zu reben. Maria staunte, wie höflich f konnte. Sie verstand nicht alles, bie Rede^g^ bald französisch, bald deutsch, = ihr Har, daß der Vater den Fremden ausfragte nach Woher und Wohin. d'Aubry gab erst nur zurückhalteill) AMwvrt. aber als er genug von dem Schnaps 9*. €r hatte, der sehr feurig und stark war, Dur^n gesprächiger. Er lachte sogar mit feinem Wirsi „Du kannst eweil schlafen geben, Bast plötzlich als bemerke er letzt erstdfe Tochter. .Ich koch selber dem Herrn eine Supp. Stillschweigend ging sie, aber eme Em- gebung durchfuhr sie plötzlich der Dedt , 1 *»“ Cb er schon schlief? « las rwch^ Büchern. Oh, wenn er wußten w hier herumtappte, die Drust Dissen Aber davon durfte er niemals etwas zu u, » betommen. «^„vven. Da hatte Sie guckte unter den Schuppen. sich der müde Bursche in feinen Mantol gew tag b-i den M-rden und 'm un. Tiere X Die Briefschreiber kritisieren die Einschränkung im Persvnentransport ber Bieber talbahn an Wochentagen, „den völligen Ausfall bet Sonata gszüge, die enormen Fahrpreiserhöhungen". Der Gießener Einsenber fragt: „Wie lange laßt sich die Bevölkerung bes Biebertals noch bie fortgesetzte Verschlechterung des Persvnen- transpvrts ourch die Biebertalbahn gefallen?", und: „Bestehen nicht vertragliche Verpflichtungen der Dahn?" Der Bodheimer Driefschreiber. aus dessen Mitteilung wir eine Stelle mit persönlich zugespihter Kritik hier forHaffen, schreibt uns am 31. Januar u. a.: „Die schon längere Zeit in unserer Bevölkerung ängstlich besprochene, In Aussicht stehende Einziehung zwtter weiterer Personenzüge der Diebertalbahn ist nun doch Tatsache geworden. Heute prangt an den Haltestellen der Dahn ein Plakat mit der Aufschrift: „Wegen ber allgemeinen Botlage fällt der 11-älhr-Zug von Bieber nach Gießen und 1.25 ab Gießen nach Vieb^r aus." Wieviel größere Botlage hierdurch für viele Familien unseres Diebertales entstanden ist deren Kinder nach Gießen zur Schule gehen, läßt scheinbar die Derwaltung kalt. Gerade den einzigen Zug, welcher es den Bewohnern des Diebertales möglich machte, ihre Geschäfte in Gießen zu besorgen, läßt man ausfallen. Was sagt die Gießener Geschäftswelt zu eifern solchm Dor- gehen, merkt sie nicht, daß allmählich der gesamte Deckehr des Hknterlandes von Gießen abgelenkt und nach Wetzlar geleitet wird? Kann hier Gießen ruhig zusehen? Handelskammer und Stadtverwaltung heraus, verlangt, daß die Dahn dte Zuge fährt, die sie vertragsmäßig zu fahren verpflichtet ist. Don einer Botlage kann bei der Diebertalbahn meßt die Rede sein. Eine Bahn, die auf einert Strecke von 7,5 Kilom jährlich über 100 Millionen Reinverdienst abwirft, befindet sich meines Erachtens tn keiner Botlage. Den Wahrhettsbewets für meine Ausführungen zu erbringen, bin ich jederzeit bereit“ Der Einsender fordert dann mehr Rücksichtnahme auf die Bevölkerung und schließt seinen Brief mit den Worten. „Ich würde diese Forderung nicht stellen, wenn der Ausfall der Züge auf geringe Rentabilität zuruckzusühren wäre So aber betrachte ich den Ausfall dieser Züge als Rücksichtslosigkeit, für die man angesichts der sehr - guten Rentabilität ber Bahn keine Worte hat. Veian aßt durch diese Beschwerden haben wir die Verwaltung der Diedertalbabn nach den Gründen für die Zugeinschränkung befragt. Es wurde uns die nachstehende Erklärung gleichen mehr, weggefallen sind. Es sind dies Tatsachen, mit denen die Finanzverwaltung eines Staates rechnet Andererseits wurde bereits durch das Landgeseh erheblich sideilommissarisch gebundener Grundbesitz in den letzten drei Jahren der Siedlung zugeführt Aus diesen Erwägungen heraus haben offenbar die maßgebenden gesetzgeberischen Faktoren in Hessen ein Bedürfnis nach einer raschen Auslösung der Fideikommisse nicht mehr empfunden. In den Kreisen einzelner hesiischer Fidei- kommiß-Familien machte sich jedoch der Wunsch nach Durchführung der von ber Reichsverfasiung vorgesehenen Auflösung der Fideikommi se geltend. Hat z. B. der jetzige Fideikommißinhaber keinen nachfolgeberechtigten Sohn, so liegt für ihn ber Gedanke nahe, das Fideilommiß durch Verständigung mit den Anwärtern auszulösen und hierdurch seiner Frau und seinen Töchtern ein freies Erbteil zu sichern, Bamentlich tritt dieser Wunsch bei solchem Fideikommissen hervor, b.e teils tn Preußen, teils in Hessen liegen, bei denen also die vorgeschrittene preußische Gesetzgebung die Auflösung für bie preußischen Teile schon vor- sieht Der erste und bahnbrechende dieser Fälle betraf ein in Oberhessen domiziliertes gräfliches Fideikommiß. Hm die von der gräflichen Familie angestrebte Auflösung des FiOeikommisses zu ermöglichen, wurde nach langen Ülnterhand- tungen am 25. Januar 1922 zwischen der hessischen und der preußischen Regierung ein Staatsvertrag dahin geschlossen, baß bte Auflösung des in Hessen befmblichen Teiles des fideikommissarisch gebundenen Vermögens einheitlich mit der Auslösung des preußischen Teile Z nach den einschlägigen preußischen Vorschriften erfolgen soll. Die preußische Regierung stellte für die einheitliche Auslösung die für die preussischen Teile zuständigen Behörden, also das preußische »Auflösungsamt für Familiengüter", zur Verfügung. Der Staatsvertrag erhielt durch die hessische Verordnung vom 30. März 1922 und eine entsprechende preußische Verordnung bie erforderliche gesetzliche Grundlage (Vergleiche Hessisches Regierungsblatt Br. 12 vom 15. Juni 1922). Auf dieser Grundlage faim die Auflösung des fraglichen hessischen Fideikommisses nunmehr bei dem „Auflösungsamt für Familiengüter", das an dem Oberlandesgericht in Frankfurt a. M. gebildet ist, auf Grund der preußischen Auflösungsbestimmungen durchgesührt und das Fideikommiß zwischen Inhaber uno Anwärtern zu freiem Eigentum ge° gegeben: . __ „Der fortdauernde Rückgang in der Frequenz der Züge durch die analog der Reichsbahn erfolgte Steigerung der Fahrpreise und die Arbeitsstreckung in der Tabakindustrie, hat zunächst eine derartige Terminderung der Einnahmen aus dem Personenverkehr gebracht, daß die Weiterführung des Betriebes ohne erhebliche Einschränkungen der Wirtschaftlichbeit in feiner Weise mehr entspricht. . Von ausschlaggebender Bedeutung ist ledoch ungenügende Belieferung der Bahn mit Be- Flüchtigen Schrittes eille Maria über die Krinkhofer Höhe. Im jetzt ungehindert flutenden Mondschein warf ihre Gestalt lange Schatten auf den kurzrasigen Anger. Sie sah sich eilen, ihr Schatten hüpfte bald vor ihr, bald neben ihr, bald ward er größer, bald kleiner; jetzt tauchte er unter, der Wald und sein gähnendes Dunkel hatte ihn ganz verschlungen, älnterm dicht verschlungenen Laubwerk mußte Maria langsamer gehen, obgleich sie jeden Tritt hier kannte. Hrer kam kein Mondlicht herein, und dec schmale Steig, kaum trittbreit, war abschüssig: unter ihrer nägel- beschlagenen Sohle kollerte ab und zu ein ©tetn* dyen und machte einen unheimlich lauten Lärm in der stillen Rächt. Die Stille war ungeheuer. Aber Maria empfand sie nicht schreckhaft, das Schweigen der Batur beruhigte sie. Sie hatte sich doch wohl m dem Fremden getäuscht — das gebe Gott! Sie faltete die Hände und hielt die gegen ihr klopfendes Herz, als müsse sie das so stützen. Oft schon war sie diesen Weg in den Kondel gegangen, erst den steilen Abkür^ungspsad hinunter ins schmale Linnichial und dann ebenso steil an der anderen Seite hinaus, älnd nun horte das verworrene Laubdach auf, sie war wieder in vollem Mondlicht und ging auf dem samtenen Wiesenplan, den der Kondel sich wie einen Teppich vor seine Hallen gelegt hat. Mit einem tiefen Atemzug, der wie ein Auf- seufzen war, trat sie ein in den großen Forst. Sie fürchtete sich nicht: sie hatte sich cküch vordem nicht gefürchtet, als aus dem düsteren Versteck des Laubwerks sie plötzlich zwei glühende Augen angefunkelt hatten, die Augen des Luchses. Sie kannte die Tiere des Waldes und ihre Gewohnheiten: die taten ihr kein Leid, wenn sie ihnen nichts tat. Ach, daß sie doch weglaufen fönnte vor dieser anderen Angst, nicht jene Bachrrcht bringen müßte, die der Vater ihr aufgetragen hatte! Weit, weit weg gehen in Gegenden, die denen hier nicht glichen, zu .t® denen gier nichts wußten! Eine große Sehnsucht erfüllte sie: wer doch so rein sein könnte wie d tHim Jomeflet 8 Hsr »SS! „Aufhebung der Fideikommisse" war eine der ßrberungen Der Revolution. Die Forderung dulde in ber Oeftentlichkeit vielfach dahin ver- f. den und gestellt, daß das fideikommifsarifch »bunbene Eigentum ohne Entschädigung dem taate anheimfallen oder an die umliegenden Iliichbewohner DerleiU werden solle. Wohl Hal k> Reichsverfassung vom 1. August 1919 in Ar- fta! 155 die Bestimmung aufgenommen: „Die fideikommisse sind aufzulösen". Es hatte sich je- bis dahin die Erregung der ersten stürmischen fett gelegt, und die Vorschrift der Reichsver- Hfung ist keineswegs in dem oben angebeuteten Eian zu verstehen. Es ist im (Gegenteil in Artikel nz der Reichsverfassung der Grundsatz nieber- flegt, baß bas Eigentum von der Verfassung ge- dührleistet wird, und baß eine Enteignung nur um Wohle der Allgemeinheit und in ber Regel Lr gegen angemessene Entschäbigung erfolgen hrf. Welchen Zweck bie Bestimmung, baß die Fi- feifommiffe aufzulösen sind, in erster Linie Der- folgt, ergibt sich daraus, daß sie in ber Reichs- lerfassung im Zusammenhänge mit ber Fvrberung te£ Siedlungswesens, ber Defriebigung des Woh- xungsbebürlnlsies und der Ausnutzung des Do- tcns ausgesprochen ist. Sie bezweckt, die Anhäu- 1 des Grundbesitzes in einer Hand und die auf ! fie Dauer festgelegte Vererbung in einer Familie p verhüten und bas Lanb der Siedlung zugänglich zu machen. Die Durchführung ber grundsätzlichen Forderung ber Reichsverfassung, baß die Fideikommisse cufjulöfen sind, ist den Bundesstaaten überlassen. Kcr Stand des Verfahrens ist in den einzelnen Ländern durchaus verschieden. Während Preußen bereits eine durchgebildete Auflösungs-Gesetzgebung besitzt, sind andere Länder noch erheblich im Rückstände. Die hessische Regierung fegte bereits am ; Mai 1919 ber Volkskammer den Entwurf eines Sesetzes, betreffenb bie äleberführung bes fibei- bmmissarisch gebundenen Grundbesitzes in den freien Verkehr, vor. Der Entwurf, ber vor ber endgültigen Festsetzung ber Reichsverfassung ent- ftanben ist, brachte grundsätzlich nicht die Auf- [Ölung der Fideikommisse überhaupt, sondern bie Umwandlung ber Grunbstücks-Fibei- som misse In Gelb-Fideikommisse. Er Mixa von der Ansicht aus, baß die Grundstücks- Fideikommisse volkswirtschaftlich nachteilig seien. :'§>eshalb sollten.die zu Fibeikommtssen gehörigen Grundstücke veräußert werden: soweit dies binnen 5 Jahren nicht geschehen sein sollte, sollte ein vom Ministerium bestellter Zwangsverwalter berech- ligt sein, den dann noch vorhandenen fibei- dmmissarisch gebundenen Grundbesitz zu veräußern oder zu verpachten. Der Gelderlös aus ber Veräußerung bes Grundb.si.yes sollte Fideikommiß bleiben, jedoch der äleberwachung durch das Ge- ncht unterstellt werden. Die hessische Regierung brachte diesen Entwurf gleichzettig mit dem Entwurf des Landgesehes vor bie Volkskammer und war der Anficht, daß beide Entwürfe in enger Wechselwirkung miteinander stünden. Die Beratungen in der Volkskammer ergaben jedoch, baß das Landgesetz, das ber Siedlung in Hessen bie Wege bahnt, beschlossen unb verabschiedet wurde, während der Gesetzentwurf über die Fideikommisse Entwurf blieb unb jetzt vohl durch bie Ereignisse als überholt angelegen werden kann. t m .. , Die kühlere Betrachtung in der Praxis ergab, daß die Auslösung ber Fideikommisse gerade m Hessen auch erhebliche Schattenseiten hat. Vie Inhaber der Fideikommisse sind für den Staat unb bie Gemeinden wichtige St euer« »ahler. Sie werben vielfach nur noch durch den fideikommisiarisch gebundenen Grundbesitz an ihrem Wohnsitz in Hessen fest gehalten, zumal, । —xk—zi rvXzww» n^i fo iRfdä Qlufcntlxiltcö tu feilt werden. Zn ber hessischen Verordnung vom 30. Marz 1922 würbe gleichzeitig das Gesamtministerium ermächtigt, auch in sonsttgen Fällen wegen ein- heitlicher Auflösung von gebundenen Vermögen, die sich über mehrere deutsche Länder erstrecken, mit den beteiligten anderen Ländern Vereinbarungen zu treffen und die Auflösung herbei- zusühien. Dieser Weg ist zur Zeit auch bereits für verschiedene andere Fideikommisse, deren Inhaber und Anwärter die Auslosung erftreben, beschritten. Auf die Dauer wird sich Hessen jedoch der Botwendigkett, eigene Vorschriften über die Auflösung der Fideikvmmisie im Rahmen des Artikels 155 der Reichsverfassung zu geben, nicht entziehen können. Artikel 24 des alten hessischen Fideikommißgesetzes vom 13. September 1858 bept »war bereits vor, daß ein hessisches Fideikommiß durch Ettiverständnis aller Beteiligten" aufgelöst werden kann. Der Kreis der Beteiligten ist jedoch tn vielen Fällen, und namentlich bei den alteren Fideikommissen, ein sehr weiter, so daß bie Zustimmung aller Beteiligten oft nicht au erreichen fein wird. Der oben bargefegte Weg des Staatsvertrags mit benachbarten Staaten kommt nur für solche Fibeikommisse in Betracht, bereu Teile in vei^chiebenen beutschen Bundesstaaten siegen. Es bleibt also noch eine erhebliche Anzahl von fallen, in denen zur Auflösung des Fideikommisses ein eigenes hessisches Gesetz erforderlich ist. Soviel bekannt, ist in dem hessischen Ministerium der Justiz ein neuer Entwurf über die Durchführung der Auflösung der Fideitommisse in Bearbeitung. daß eine große Anzahl von Fideikommissen zum Tell in Hessen, zum Seil in Preußen liegt, legt es nahe, anzunehmen, daß Hessen sich nicht allzu sehr von den preußischen Bestimmungen entfernt Die Lösung dieses durch die Verhältnisse aus- geworfenen interessanten gesetzgeberischen Problems dürfte in ber nächsten Zeit hiernach auch für Hessen zu erwarten fein. Deutscher Reichstag 296. Sitzung, 2 ilfyt nachmittags. Berlin, 2. Februar. Ein Antrag Dr. Lauscher (Z.) auf Bereitstellung von Mitteln zur Durchführung ber Elektrizitätsversorgung im Kreise Monschau wirb bem Haushaltsausschuß überwiesen. Dec Gesetzentwurf, wouach Ersahmünzen in Benn werten bis zu 10 00 Mark ausgeprägt werden, wird in allen drei Lesungen be= battekvs angenommen. Hierauf folgt die zweite Beratung des Etats des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in Verbindung mit einem sozialdemokratischen Antrag, der die sofortige Aufhebung des Ausnahmezustandes inDay- McchlUss CjriftL Angeb. unL IUI an b.Mn.Aiu, Dkrjkniar, wklchrr vor kinlgen Wochen eine M BaB-Laute für 1ÖÜOO M ge, foult bat. wird er* facht, sich Neuen Baue 22II zu mel« den. (fr erlunn sich dadurch Unannebui* lichkelien._____________ L Mist gegen Snob ab»u> reden. §chr. Ang. u. )7öö an d. ®. Lnz. 4& tA 1C ü E üA" -NWS trtfMitten durch ben atekhS^ohkTckrnmnfttar. Don Pen der Dahn für bo« Jahr 1922 AugebiHigteil Obttrirf^foflcn sind nur rund 50 Proz geltet en trocben. Die fvrigetetzten Anstrengungen auf -r- höhung der völlig ungenügenden Sielleterana. die pd dem ÄobtentommiTkn unter Hinwei- auf der- tragliche Verpflichtungen der 'Batm gemacht worden sind, haben au einem Resultat nicht geführt Die Zufuhr an Kohlen war tm Degen teil In einzelnen 'Manalen de an uUMtügend bab z«tt- weillg mir ern ÄoUerroormf für 2 Tage vorhanden war Die Kalamität fn ber Kohlen bei iei erring hat funächsi -ar ötn- tunfl befj Personenverkehrs eine dringende Olot» axnblgleil Die DetriebSergebnisse ber Liebertalbahn. soweit biete feststehen, unb zwar vom 1.3anuar 1922 bl« 1 Dezember 1922, sind: Einnahmen im Personerwer- Maria trat etn In ben tiefen Schatten, noch fab sic ni.nnand, aber sie fühlte es sie war nicht mehr allein, wie ein Atmen wehte e« um sie ber U»r war. al« höre Ile frltlame« Launen. Sie kflte bk Hand an den Stamm, ihr ward plötzlich ängstlich Sie, die ohne Orauri einsam die Rächt durchwanden hatte, flieh je-t zaghaft ben Auf ein^ Käuzchen« au« Wiederholte rdn zitterig noch zweimal Da llang plötzlich ein Lachen Schnee, wenn der weisstlockig vom Himmel fällt und noch nicht gelegen bat ajJ der schmutzigen Erde. Sie schritt lautlo« dahin arf dem mooSweichen Grund be« Kondels War da« ein Wald! Trotz Ihrer Bedrückung fühlte die einsam Wandernde seine gange Hoheit, vte!l icht empfand sie die heute doppelt stark, Unnahbar stolz ragten himmelan febr hohe Bäume: sie standen Mann bei Mann, mächtige Rl.fen Unb ein Duster ging von ihnen au«, ein Ge> ich nach Kruft, ein Strömen von ©cfunbbJt. bd« an ben Wurzeln in Mark unb Linde, in Veste unb Aestchrn. bi« tn bk höchsten Wlp el hinrufstieg Ein makelloser Wrld. ein teb.mbigvr Dom Hkr kvnn e man wohl beten. Da« Mäbchen faltete die Hände, aber «8 war zu ungeschickt, eigene 215te unb eigene Litten vor da« Ohr be« höchsten Richter« zu bringen. G« flüsterte nur leis- ein .Lewuhr un« In Gnade«- unb schlug da« Kreuz Mar-ia brauste nicht Obacht zu gcBcn. ihre Gestalt zu verdsien. die hier sich aushielten, taten ber Tochter Han« Last« kein Seid. Unbekümmert ging sie Im Moudlicht mitten auf der breiten K anbei st raste. Aus Stabt unb Canb. Gtesten, den 3. Febr iar 1923. Vorlätifiste Zahlunst von Vrrsorstunstsnebülirnissen. 2lm 13. Dezember v. I. hat der Reichstag einer Aenderung des Gesetzes über das Verfahren in DersorgungSsachen zugestimmt. Ver- forgungsberechttgte, denen auf 'Berufung hin vom Dersorgungsgericht Gebührnisse zuqe- fprochen worden find, erhalten bis zur Sr(«ot- aung des vom Reichsfiskus etwa eingelegten Rekurse« einen Teil der ihnen zuerkannten Ge- bührniffe vorläufig cmsgezahlt. Eine solche vorläufige Zahlung kann ferner von den Verkehr tn 11 Monaten rb. . . / 490 000,— Mk. Güterverkehr mithin ein zifsernmäst. Heber* schuf! vcn . 4 490 000,-Mk. Richt in den 3u«gaben enthalten sind bte- fertigen für ble gesetzlichen Rücklagen, wie Reservefonds. Grneuerunq-fond« ufw Wie erheblich die Rücklagen für den Grneue-ungSfondS bei den austerordentlich (Steigerten öifen- und Holzpreifen fein müllen, ist darau« zu entnehmen, dast für eine Schwelle freute 2800 M-nck gezahlt werden müllen. Lei einem V?dari von ca. 1000 64vpoe Wildfleisch unb Zwiebeln stteg au« den Kellel. ber über dem Feuer hing Unb mehr noch al« olle«, waren ihr ble zwei Weiber zuwider die Dlästu«. bk dem VücLer alt Killen diente,' unb bk andere, bie seine Hand liebkoste. »rnlert« Nch nltftt. Idm IW» 3ltl«-3afDb schon einmal feine Frau, nur bei anderen nahm er'« genauer. Al« der Schwarze Peter, wie berLückler e« eben getan der schönen 3nne auch einen Ku st gab, funkelte e# In feinen OUlAxigen. Qkrftoblen fingerte er nach feinem Mell«. .Lrauchst nlt Angst zu haben." sagte der Hauptmann. Sie hatten Maria vor den Lückler gc bracht. Sie erkannte den gleich obwohl er ihr totlber unb verwegener erschien al« damals bei der Luzliefe. Da ein Pljsl Ganz In ihrer RLhe. Sie strengte die Augen an: nlemanb zu sehen. zweiter Pfist, durchdringend und bebeu ©le war gesehen worben 2ha. und ba war f^t 0^ bk Luche! Tief geästet unb schön gerundet, mit bem Stamm den »ebn Männer kaum mit ten Armen umspannten, stand die grost>e Duche an Aixxl sich Freutenben Wegen Der Mond stand gerade ob ihrem Scheitel und tüftle den. aber bU in ihr Herz tonnten seine SichtfInger nicht dringen, ü« blieb bunfci unter bem riesigen Daum Morbiol- Der Malve lief in Unterbeinlleibern auf die Strafte, ble Männer sammelten sich Man rannte verstört untereinander der Lückler? wo, wo? In der Pfarre sollte er sein. Sin bewafs- neter Haufe zog dorthin. Die Sturmglocke dröhnte. DaS Pfarrhaus war verrammelt wie eine Festung: die starke HauSlür wurde zur Rachtzeil immer noch durch zwei eichene Lallen geflchert. Vchiestscharten waren uderall in den ellenbeschlagenen Läden. Man ningeüe. man Nopfte Drin.,en rührte sich nichts. Der Pfarrer unb feine Schwester waren taub, aber ba« müftlen sie doch hören .Herau«. berauS!" Die waren ermordet tn Ihrer Festung I Aber wo war die Rkagd? Auch tot? Die Sturmglocke dröhnte und wimmerte, von angstvollen Händen am Seil geschwungen. Immer mehr Leute tarnen vor« Pfarrhau« gelaufen. Da öffnete sich endlich die Lute im Obergeschost. vorsichtig hielt der Pfarrer AuSlua Gr sah unten den Haufen, hörte da« wilde .Herau«. herau«f So brüllten immer die Räuber, wenn sie arme Dewohner zur Rächt überfielen. Gr war ein streitbarer Herr, er steckte seine Flinte durch die Schtestkcharte. er feuerte ab auf gut Glück Unten hinkte einer von barmen. Da« war ber Lückler. ber Lückler! Seine «mje Dande steckte Im Hau«! Schuft auf Dec Pfarrer schoft auf die Räuber, dte Räuber schollen auf ihren Pfarrer Derweilen kroch der wicckliche Räuber an ber Hinterseite deS Haufe« au ber Amte Kammer!enfter heraus und versuchte sich weazuschlcichen. Gr wurde gesehen. Und rum ging die Hatz M. «*81 Wer tetn Batte aetro fen. Gin Glück, dah der Kondel so nah war. da hinein waren sie ihm nicht werter gefolgt, öle sollten nur kommen, dann würde er ihnen ein Leuerge'echt liefern, dast ste däc^en. die Franzosen gäben eine Schlack Der Räuber prablte Marin sah ihn an dem Feuer sitzen, ba« mit dürrem Reisig angefacht war w£JXe *S%bFU 14 DaW lag er an seines ' Liebsten. Schulter, stützte ben einen Arm auf Ihren Schost — ba« war die 3ulle LlLsia«, bte sorgungSgerichten unb bem RelchSversor- gung«gerid)t angeordnet werden, wenn sie nur dem Grunde nach erkennen, oder bie Sache an eine Vorinstanz aurücfoerweitert In allen Fallen beschränkte sich jedoch bie vorläufige Zahlung bisher auf bie Grundrente unb bie SchwelbeschLdigirn^ulage, bei Hln.etbli.benen auf bie Hinterbliebenenrente, währenb z. D. bie Ausgleichs-, ble Pflege-, bie Älnbcr- unb vor allem bie Teuerungszulage zunächst nicht gezahlt werben konnten. Dach dem neuen Gesetz werben auch die Ausgleich«-, bte Kinder- unb bie Pflegezulage ohne weitere« gezahlt. Darüber hinau« können im Falle ber Bedürf- tigkett auch die sämtlichen sonstigen Gebührnisse, insbesondere die im DerAeich zu btt eigentlichen Rente sehr beträchtlichen Teuerungszulagen, bewilligt werden. Damit ist eine Anregung be« RelchSarbeltSministcriumS verwirklicht, ble für bte 'Beteiligten um so wichtiger ist, al« ba« Rekursverfahren infolge ber Aeberlastung be« ReichsversorgungS- gericht« längere Zeit in Anspruch nimmt. Da« Haar hing Ihm tief bi« auf bie geraben ?ra>^n und hinten lang di« In den Racken: an bem Schläfen träufelte e« sich ihm in bte halben Wangrn Auf ber Lrust hatte er ba« Hemd osten- flehen, notbürfltg nur hielt ihm ein Gurt bk y^’c zusammen. Man sah seinen ebenmdfttgen bafbnarft Lückler war eben erft, kurz nach Mitternacht, zu seiner Dande geflohen, noch ging Ihm her Atem rasch er war müde unb helft . per Dulllesen-Amle war er zu Lefuch gewesen. Die hatte sich unlängst mit ber Allen entjtoelt unb versuchte ihr Glück nun auf eigene Leim Plärrer von D^gel batte bte Saubenjanfte mit ben alattgesch-llellen Haaren unb mUben “Bilden ein Rest gesunden. Die alte die dem Pterrer den Haushall führte, es nicht mehr allein. DteAmie mar scheiden unb zutunltch. Heute hatte sie sich Xi«- gewfl erbeten gehabt In S.vringierShach war Kirmes, hort hatte ste mit ihrem •• Gekünbigte Schulbversckret- bungen hessischer Staatsanleihen. Zur Heimzahlung zum 1. Oktober 1923 sinb alle noch im Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen über 500 Mk. unb 200 Mk. folgender ch.slllch«r SiaatScutteihen gekündigt worden: a) Der 3* ^proz. Anleihe vorn 24. Juni 1893, Serie I, b) der 3'/,prvz. Anleihe vorn 9. Mai 1893, Gerte B und c) der 3prvz. zum Dennwerl bei allen Finanz- (Bezirks») Rückzahlung erfolgt gegen Rückgabe der Schuldurkunde und des Erneuerungsscheines zum Deennwert bei allen Finanz- ('Bezirks») Kaisen, allen ReichSbankanstalten und der Hess. LandeS-Hypolh.kenbank in Darmstadt vom 16. September 1923 ab. Die Stucke Der Anleihen Serie B und VII (letzter ZtnSschein fällig am 1. Aprll 1923) können schon vom 16. März an zum Nennwert etnaelßft werden. Neue ZinSbogen werden für diese Stücke nicht mehr ausgegeben. Für nach dem 16. September eingereichte Stücke der Serien B und VII wird nod) ein Halbsahrszins, abzüglich Kapi- talerttagssteuer. vergütet. Mit dem 1. Oktober 1923 hört die Verzinsung aller gekündigten Stücke auf. In das Hess. StaatSschuldbuch ein- aettagene Forderungen der genannten Serien bleiben bestehen. •• DIe Zehntausendmark-Vrief- marke InSlcht. Mit dem Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung vom 15. ßanuar sind von ben vorhandenen Freimarken die Marken zu 3, 6 und 12 Mk. entbehrlich geworden; sie sollen nebenher aufgebraucht werben. Neue Freimarken au 25 Mk. befinden ftd> tn der Herstellung. Rollenmarken au 25 Mk. können vor Mitte Februar nicht geliefert werden. Dagegen hat die Reichsdruckeret mit der Versendung von Rollenmarken zu 40 und 50 Mk. begonnen. Rvllenmarken au 100, 200 und 300 Mark werden so schnell als möglich hergestellt werden. Später folgen auch solche au 400 und 500 Mk. Die Freimarken bi« zum Werte von 500 Mk. werden künftig nur noch In der gewöhnlichen Markengröfte gedruckt werden. Die größere Form komm! für die Werte von 1000 Mark an tn Anwendung. Die Herstellung oon Marken zu 1000 und 2000 Mk. ist bereit« veranlaßt worden. Marken zu 3000, 5000 und 10 000 Mk. sind tn der Anfertigung begriffen. ♦♦ Gefährliche Frachtbrief-. Unrichtigkeiten". Die Gifenbahnverwaltuna hat, wie die Reich«zentrale für Deutsche Verkehrs- Werbung mitteilt, ihre Dienststellen angewiesen, die Fiachtbrirfangaben über Inhalt unb Gewicht ber Sendungen scharf nachzuprüfen: bei unrichtigen Angaben ist tn federn Falle neben ber Mehrteachl I em FrachHufchlaz zu erheben, ber — ähnlich wie bas .8trufportr bei Pelltendungen — bas Doppelte des Ünterichiedes zwilchen ber angegebene» | unb ber richtigen Fracht betragt, bei Dagenuber» 1 (aüungen wird etn weiterer Zuschlag erhoben, 1 unb außerdem werden die gesey.ichen oder pvll- | zeilichen Befttrnmungen ant erunbt. bte falsche 1 Frachtbrtesanaaben unter € träfe steilen. Leson- ; bet« gefährlich werben btek .UnrichtIgMten" bei Sendungen nach dem Ausland, auf einer Grenz- | fkitüm Im Often ist festgestelU worden, daß al« .Umjugigut“ bezeichnete Ömbunjen auch Handelsware enthielten: derartig unricht.a bezrichnete I Sendungen werden — auch wenn ste bereit« zollamtlich Dotxxbgefertigt find — von der LvUbehörde befchlagnahmi unb. um die Wagen nich: lange dem Verkehr zu enrziehen, au «geloben und eina. lagert | Um diele Schwtectatetten zu vermetden. bat t die ReichsbanOirvcktIon Lerstn on.eoidnet: Han- V delt es sich nicht um Urruug«gut, so ist der Fruchte s zufchiag zu erheben unb gleichzeitig ber Polizei f Anzeige au erfüllten, benn bann liegt bie Anr.ahm, nahe, datz eine Schiebung mit Mädeln beabsichtigt ist. Krci« Schotte«. 2der sie streckte abwehrend beide Arme au« — er kannte Ne wohl nicht mehr, tonst hätte tr uns-NLrt Herumstöbernde x?tk ,k*> schon einen ganzen Schutz unter der Amte Vettsiatt Autammcngetrogen. 211« sie nun Wader geschmaust hatten, verschlossen Ne sich In bte Äammer be# Mädcheas. . ben Lückler aus ber KlrmeS er» rannt ober sonst wer ihn angeletgt hatte? Gr lag 'w ersten Schlaf, ba tutete eS auf der Strafte. Nachtwächter bl le« au« Leibeskräften -H«^u«, heniJ#' Der Lückler IN da! Feurio! Ertilhllcb le Apotheke« Rueb u.voe- itglichwtrk. 271M ii 200-am. Au« den Ausstellungen ist zu er'e'rn. baß bte Ginnahmen de« Pe^. sore rderkehr« noch nicht genügen, um den Verbrauch an Del zu bezahlen. Dis Fahrpreise der Lahn be'.raaen nur einen LruchtcU de« FriedenSp e.lefl, da eine Fahrkarte im Zckhre 1914 nach Lieber 35 Pf kostc e für welchen Tklrog man 7 Sier otec '/»Pfd Lutter kaufen konnte. H^ate reclanat man In Bieber and Umgegend fö. 7 Gier 700 Mk. und für ’/.W Butter 1000 Ml. Wen« auch g«-gen über den Ginnahmen aa« dem Perfonenve.se diejenigen au« dem Güterverkehr erträglich gmanni werden müssen, so ist dabei zu berücksichtigen, daß die Güler- tron«porte dec Qktfyn nur au« Grzen unZ) KaU- ftelnen befielen, die auf die geringe Entfernung von 5 Km., von Lieber bi« Aoendflern, befördert werden. Die scannten Güter werden den im Saacgebtet unb Im Siegerland desindlichen S-öfen zugeführt, die fast ausschließlich auf den ug von Kols au« dem Ruhrgebiet anoewtefen . Tritt nun eine Stockung In der KokSver- sorgung ein. wie die« ja twW durch die Te- köung de« Ruhrgebiet« allem Anschein nach In Kürze bevoriteh!, sv Ifl mit einen Abblasen der Hochöfen zu rechnen. Hierdurch kommt mit einem Schlage der Güterrerkchr ber Bihertalbahn zum Stillstand, wodurch der Dahn jegliche weitere Ginnahmcinöglichlelt geraubt wird. Da der Pelfonrnverlehr nur erhebliche Verluste bringt. wird mit her gänzlichen BetHeb«etnftelIung de rDah n zu rechnen fein. Die'er zu erwartenden Katastrophe gegenüber fallen die ab 1 J^bruar 7 900 000,- . Sunnna 8 390 000,— Mk. betragen für Monate) vd 3 900 000— „ Vertretung: Heinrich Irle, Leihgestern Kreis Gießen. Süßstosf-Prerse im Februar M. 105,— 37e GrhLlttich in Kolonialwaren», Drvgenhandlungen unb Apotheken. Stadttheater Gießen (Sinfonie-) 855D Äit«!« 865D 1900 im» Tanzunterricht ows Meine diesjährigen hosreite Uaiserallee 48 (Stricklumpen) 0780 52D MlNOkli fl8edIttnħ Siehrn, Walltorstrohe 46 Grotzen-Liaden.Ludwigftratzer» inmerz Erhllllldi 11 Apotheken Karten im Vorverkauf vom 5. Febr. ab in der Musi- kalienhandl. von Challier Kassenöffnung am 10. Febr. 7 Uhr abends. Preise der Plätze 300, 250 u. 100 Mk. ÜV e i b 11 d> e Abteil n >« » Es können eingestellt werden: Samstag, den 10. Februar, abends 8 Uhr Wohltätigkeits - Konzert zum Besten der Ruhrhilfe veranstaltet von der Kapelle des /. (hessischen) Grenadier-Bataillons 15. Infanterie-Regiment Stoewer Record lllld Ideal sofort lieferbar. SchreibmaschinenhaDS Goethestraüe33 Telephon 2064. ™D Vorzüglich zum Z^ochen. Backen usw. Kann mitgekocht werden. Bullenverkauf. Die Gemeinde Steinbach bei Gießen beabsichtigt einen fetten Dullen zu ver- kaufen. Angebote können pro Zentner Mittwoch, den 7. Februar 1923, nachmittags 2 Llhr, versteigere ich in der ^Kächstt RtinlgungikmU frei von Sthir/t. Zagdverpachtung. Samstag, den 10. Februar 1923, yflu$ust Jacobi Act. Ges. ueifenfa b rikglarm s tad t.y Cafe Amend Jeden Sonntag morgen Früh-Konzert Mädchen. Die Berufsberatung und ArbeitS- Wermtttlunn für Musiker findet DienS- i:iq, Donnerstag und TamStag von HO bis 12 Ubr statt. 8ü4B 1 H-SBacfuna — ©ühfraft von reich!. 1 Pfund Zucker I Tabletten haben die Süßkraft von je 1'/, Würfel Zucker. M. 105,— Schachteln mit____ 100______200 500 Tabletten Universitäts-Cafe Sonntag von'4-11 Uhr Konzert 5er Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). 3. 03.: Dr. Seid.____________ Junker, Gerichtsvollzieher Plv-kstratz- 4.__________ M l"»° Für Kleinwobnangs- q. Siedlnngsbanien liefertZlmmenllren,Fenster,ÖauStürew Fußböden, Fußleisten ufw. billig,t 71 EmllH.Müner.Bolzwarenfabrik,Giessen Achtung! Achtung! Ankauf von alten Gold- UNd Silber- Gegenständen sowie allen Edelmetallen zu d. höchsten Tagespreisen gart Deller. HliiiMto Dietzen, Rittergasse 2lr 11. kündiguvMatt. U.k-b '3abmül,k bei ßaulct, RWtung. - Cinsleb uslälldilcher Arbeiter. - - Dienslnachrichlen. - «im, Lang-TönS. Langd ■ Gefunden, verloren. - tng gif.iger FLlligleiiV Nachrichten, Gmeisdtn. V Februar ivefageßm!), Beiter 11: Ändert, ds 5: pfarrall. Becker, - r. Äusle/ö, 11: fiinbert tußfelb. 5: W Bechll-lch honneSs. Pst. Adolph. - r, Staufenberg l'j, llhr demeinden. Zebr. SI. Blaflu-s 5 u >r. Sera gesima. 6^, Beicht, er. 8 Komm., 9 Hochamt 21', Jüngling, 4 Hauehre und Andacht - h iVUHr. - Sich entfällt Bekanntmachung. Infolge Erhöhung des Stallpreises für Vollmilch von 250 Mk. auf 300 Mk. und der Milchverarbeitungsgebühren von 45 Mk. auf 55 Mk., sowie der gestiegenen sonstigen Llntosten tritt auf Grund der Verordnung über den Verkehr mit Milch vom 10. April 1921 gemäß Beschluß der städtischen Lebensmitteldeputation vom 2. Februar 1923 mit Wirkung vom 3. Februar 1923 ein Kleinverkaufspreis von 400 Mk. für das Liter Vollmilch in Kraft. 895D Gießen, den 2. Februar 1923. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Ab nächsten Montag grober Massenoerkauf amerik. Arbeikschuhe Zsache Sohlen. NindSleder. wasserdicht, vreiswert. Die Schube find so aut tote neu. Ferner: Arbcitsboien, feldgraue Hosen, Lilevfen, feldgraue Ljivilmantel, feldgraue Mäntel, Anzüge u. V. mehr. Arbeiterbekleiüungshaus K. Grünewald, Gietzen Erlengafie 18._______881k Bin ständig Abnehmer von ataNIgsÄoMei M. 150,- 300,- 747,— zum Süßen von Kaffee, Teelusw. uiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiimiiiiiiiimiiiuiiiimiiiiiiiiimiiiiiiiiu | Louis Rothenberger | 1 Gießen Frankfurt a. M., West = = Neuen weg 22 Adalbertstraße 26 = = lei. 176/2124. Telephon» Taunus 4904. = = Alteisen - Metalle - Lumpen | | Papier sowie samt!. Rohprodukte | Antiquitäten. 50D g .................................................................. ötutiger PrciS:lMMk.M Kilo. Tausche auch geg. Strickwolle. Maschinen-Strickerei llarlSteinmetz sowie Wollabfällen und bezahle stets die höchsten Tagespreise. Bullenverkauf. Die Gemeinde Heuchel heim verkauft einen zurZucht nicht mehr tauglichen Bullen. Dngebote für den Zentner Lebendgewicht |mb bis zum 6. Februar d. Js., abends Ltthr bei der Bürgermeisterei einzureichen, guschlagsfrist 3 Tage. 886v Heuchelheim, den 3. Februar 1923. Bürgermeisterei. Kreiling. 500000 mt gef.ö. jünnt'onbroirt geg. hohe Zinsen n.v. Seldstg. 20i. Sicher- beitvorh. Atnsenzah- lung aus Wunsch in Naiura, ebenf.Nückz. des Kapitals ©dir. Angebote unter 0726 an den Gieß. Anzeig. behördliche Anzeigen Bekanntmachung. ! Infolge der gestiegenen Unkosten im ckereigewerbe werden unter Bezug. >me auf meine Bekanntmachung vom August 1922 folgende Höchstpreise für Brotmarken abzugebende Backwaren näfo Beschluß der städtischen Lebens. Iteldeputalion vom 2. Februar 1923 I Wirkung v. 5. Februar 1923 festgesetzt: ot M. 545.-f. 1900 Gramm ötchen » 21.— w 50 VXizenbrotmehl „ 170.— „ 500 fioggenbrotmehl „ 160.— „ 500 Beim Kauf von Mehl find Düten Gefäße mitzubiingen. andernfalls lex Berkaufer für Stellen von Düten nnen Zuschlag von 5U/O für jedes Pfund ^^Brietarta Zammlungenu.Einzelmarken taufe ftänbia »» betten -«retten. MsßiöW-BleiBiiBelO te-W erhob«,. >?ec dv!'^ ?? *4 » . ^bupaen QU ^richlig ß“?. LrSZ Mnn wA offen. “SS LLrZ ^lfa besessen. Un4t .^nden südlich. L, fliegen dieAaun. Elenburg, Hechtes, das in rtma auäfturb und W diese Landgraf, leidem - aber mit bem ie jiueite umschlungen. Mria noch andere Se» xn 3Utä-W>. 6W S und Hularen-Ph^pp tetel. । gmu, und junge JW • srechsken. trag des Bal^s^ nicht Furcht, die s« Lr Dideiiville Muck oefenb entrangaiM ^ nnr her Bande, we.i'* "Snbmefrr 'tSä- anb siebtoite. , a es te h gab, 5 er na-h rswhlen slngrr-e der Buckler flj1 aa deinem Ä # Frühjahrstanzkurse beginnen am Donnerstag, 15.Februar, abends 8 Uhr. Gejl. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen. Privatunterricht zu jeder Tageszeit. Tanz-Lehr-Institut Ä Th. BäulkeiSfr. ImKreWne Dacksteinformat, 10—20 °/0 billiger wie Backsteine, denselben in Druckfestigkeit und Trockenheit der fertigen Bauten weit überlegen, leichter wie Backsteine, also größere Frachtersparnis, täglich 20—30000 Stück abzugeben. Mustersteine können auf unserem Bureau besichtigt werden. Bergwerks- u.Baubedarf G.m.b.H. Giehrn, Zranlsurt Sir. 13, Gel 2169 u. 2158 Drahtwort: Baubedarf. [894D 1 Die Brotmarken Ar. 5 können noch Lebendgewicht bis zum Mittwoch, dem bis einschließlich Dienstag, den 6. Fe. 7- M- MtS., nachmittags 2 Uhr, bei bniar 1923 zum alten Preis von den unterzeichneter Burgermetsterei eingereicht Leckereien beliefert werden werden, woselbst die Bedingungen e n. Die Bäcker haben die eingegangenen gesehen werden können. 8611) Mitten Mittwoch, den 7. Februar 1923,1 Steinbach, am 1. Februar 1923. vormittags an das Lebensmittelamt^ ab-1 Bürgermeisterei. Krämer. tu. liefern. [896B Gießen, den 2. Februar 1923. iöslrßißber- M Lackierarbeiteii werden selbständig auSgesllbrt. Schrift- ltche Angeb. u. 0754 an b. Gieiiener Anz. Stahlöraht-Hlatrahen s. jede LettiteUe nach Äinß. an jedermann. Katalog frei. Blien- mcbtlfabr. Sahl I. Th. 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Wohnungsamt, ^aus auf weitere 6 Jahre öffentlich meist- A ilerweg 25, anzuzeigen, was ihnen über bietend verpachtet werden. bk Höhe der das Haus betreffenden Holzheim, den 31. Januar 1923. Zriedensmieten bekannt ist, ist vielfach Hessische Bürgermeisterei, nicht entsprochen worden. Die Frist sur| Wetz. 6'stattung der Anzeigen wird bis zum 15. Februar 1923 verlängert. In allen wüöDCtDÜUHlllKL Sötten, in welchen bis zu diesem Tag die Anzeigen nicht eingegangen find, wird Die Jagd der Gemarkung Aidda, be- Strafantrag gegen die Vermieter gestellt stehend aus zirka 50 ha Waldjagd und werden. Vordrucke für die Meldungen ,jrfa 930 ha Feldiagd, wird Mittwoch,1 smd im Stadt. Wohnungsamt erhältlich, foa 14. Februar 1923, vormittags 11 Uhr, Perfekte [0777 Sebneiderio nimmt noch Kunden an tu unb außer bem •vaufc, fertigt auch ftniibcnaiiiiigt an. Landmannstr. 12. Deutscher Schäferhund mit aetbrn Abzeichen entlaufen, ’it'leber» briuger Belohnung. Bor Ankauf wird gewarnt. [901D Philipp Sommerlai Zeldschlitz, Beeern. na. bei biefiaen Ulrbeitaebern: Mädchen für taa-7iiber, Tienstmadchen, Laufsrauen , und .Mädchen für en.zelneTage, tüchtige wegen Aufgabe des Weihbindergeschäfts AUeiniuadcheu, 2 eiumche Stittzen. eine ''Narrnbliina- Köchin, 1 Schaslestepverin, mehr. Wasch- ^egen Barzaylu g. fronen. 100 Gerüststangen, 100Bohlen, 100 Hebel tn. bei anStoärtiaen Nrbeitaebern: (in kl. Losen), Tünchlatten Seile Klo- 3 landw. Dienstmädchen, Dienstinadchen, ben, Holzschrauben, Aollsetle, Vpetß. Hanörnädchen. Ztrnrnermädchen, Allein- Pfannen, 50 qm Rabitzdraht, 9 Leitern, Mädchen. 1 Köchin. 1 Stütze. darunter Obst- und Dachleitern, größere (ZS suchen Arbeit: 2 Büglerinnen. I Partien Trockfarben und Lacke, Farb- Sontoriitinnen, 2 i>lickerin»en. 3 Ber- keffel, 2 vierrädrige Handwagen (gut käuiertnnen, l Ha 11Sbalkmige Lalis>! erhalten) und vieles andere. (885D frauen. auch f. NachrntitagSbeschas^ianng,' Mädchen für tagsüber. 1 Kaffeeköchin, Fabrikarbeiterinnen. 3 Waschfrauen, ein Schneideriulehrmäbchen, 1 Bureaulehr- Montag, 5. Rcbr., nachmittags 2 Uhr pünktlich, versteigere im im (5akS Leib, Walltorstr., Hcrrfchnsisniöbel u. A.: 1 Talon garuitur (bcst. a. 1 Teppich, 1 rot. Pliischsofa, ztoei Sesseln, 2 Stül»' kn, 1 ov. Tiich, I Vertiko und Uebergardineu, ietucr: 1 vol. Büfett, 1 eich. Bücherschrank, vier Kieiderschränke, l Kommode, 6 eich. Stühle, ein Küchenschrank, 1 Serviertisch, ein. gr. Spiegel, ein. Waschtisch, vier Beiten mit M., I Steil. Kapok- Matratze , ein WirtichastS- Büfett, kompl., div. Tiiche u. Stühle, 1 Cisschrank, 2 Kinderwagen, 1 Spinnrad, sodann: div. Beleuchtungskörper 1 neue Tüllbctt decke, 1 galvanischen Apparat, 1 Knochen und Schrotmühle, 1 Partie Einmachgläser, Herren-, Damen- u. Kinderkleider, Mäntel , Schube, Hans- u. Küchengeräte u. v. a. Versteigerung bestimmt. 884 D L. Atthoff gerichtlich beeid. Taxator u. Auk» tionator. Mbelversteigerung. Am Dienstag, den 6. Februar, vormittags 11 Mr beginnend, findet in Wetzlar, Eselsberg 1, in der Gastwirtschaft Guht im 1. Stock aus einem Aachlaß eine Versteigerung von Möbeln und Hausrat gegen Barzahlung statt. Unter den Möbeln befinden fich ein antiker Schrank und 2 Aokokolehnseffel, ein Waschtisch mit Marmorplatte und Spiegelaussatz, Betten mit Rohhaar- nratratzen usw. 862i) Befichtigung von 10.30 Uhr an. Original-Giehener Gefen und Herde, Gasherde werben für lebeS Brennmaterial in drei (S)i öiren 11. Äorben angeier tigt. Wo nicht erhältlich, uerl man btreklAngebot von H.SchönLLo icleob.20*74. ,»'«,0 | Dießen, den 1. Februar 1923. im Rathaussaale auf weitere 6 Jahre Städttsches Wohnungsamt. (8678 öffentlich verpachtet. 855D SlU. Alveiisaml Gletzkll I Bürgermeisterei Ridda. I SMkMUMM des :‘“s.SSs.r®® Still, jotllmnö MM ^ rönnen eingestellt werden: , Montag, den 5. Februar aus 8b.*C °a- brtkate für ^»esseu. Waldeck. Südhannover. Har» u.