m. 258 Crtt«n» tagt ich, außer Scan* und eirrtagi, ■ ilbrrSoetlagtbtdoqf ®f*6»n»r{J<>milienblätt»r »e4te.Bt)«flsprtli 8 Dhliarbtn u KOO Mill. Stark Irägerlobn, auch b. 9Hd)trr|ttfintn «injeln. JluMwitm mfolgtljuhertr Dkwalt. - Itfrn |pr«d)» Anschlüsse fürdteSchnft. leüeng 112. für Beklag and Eesthäft^telle 51. Anschrist für vrahtnach- nchten: lijd^tr »letze». Petfdltdtaete $reif!wrt a. K. 11686. U». Zahkgang Srettag, 2. November 1928 GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Pmd w» Verls-: vrShl'sch« Ui,tversl1ül,.v>ch. enö Stetnörutferel R. lange in Kietzen. Sdfrittlettnng und »eschaflrftele: Zchnlftratz« 7. Xieehmt von Miqtigti ftrblt lageunummer bi* jum Tlad)mittag vorher ohnejed« DerdlndlichlieU. prei, kür 1 mtn Hälse |ttr Anzeigenn.27 nim tirtli« SrtL Grundzahl 65 MK, auim.TODl . I Uthtamt- Anzeigen v 70 m n dteitt 225 UL ,24Mill Schlüssel Plagoc:|d)njt 20' .Aufschlag - litrantaiotllid) Zur Politik u. Feuilleton: vr Friede Wilh. Pang»; für den übrigen Itu. Ernst Blumicheini für den Anzeigenteil >>an, Be» |ämth ch in G>«g«n Dor einer neuen Kabinettskrise. Der Reichskanzler und das Ultimatum der Sozialdemokraten. Die Katastrophe auf dem Arbeitsmarkt. Rereil« im 3uguft zeigten die amtlichen Ver- offentlichungen eine wvchntliche Verschlechterung aus dem Arbeitsmarkt Schon tamal« arbeiteten 26 Prozent Mitglieder der über b:c Arbeitslolig- feit berichtenden aetverNchastlich.n Tkibänte- in Kurzarbeit, d,e Fahl ter nolhg SitDerMlo’cn batte sich damals im Vergleich zu tems.-lten Monat des Vorjahres bei den Metallarbeitern um bae ZOsache erhöbt, m der Bekleidungsindustrie um das 25fache, im Baugewerbe im das 30tad)c ufto Seit dieser Zeit ist die Knfrs noch viel ftärLr geworden. Mitte September arbeite,en schon 71 Prozent aller Arbeiter in schlecht te-schästigien Betrieben Die ganze Schwere der Kolcs zeigt schon der Umstand, bah trotz der Kohl.nnot die Zechen ibre Brennstoffe nicht adsetzen können. Dazu frmnU noch, bah im Baugewerbe, das sonst a« Qbihuibmerekrooir für Arbeitslose bient, bie Arbeitslosigkeit wegen der katastrophalen WohnungszwangswiNschast ebensalls .rldjiedente- Formen angenommen bat Schliehlich ist auch im chanbwcrk. bas in früheren Zeiten burch 'Reparaturen und ähnliche Arbeiten sich über Malier halten konnte, eine ständig steigende Ardeitslosig- leit bemerkbar Sogar viele f.lbständige Meister haben ihren Betrieb vollständig geschleckten und sich arbeitslos gemeldet Mährend im August a if 44 000 offene Stellen ungefähr 700 000 Arl>eits- g.fuche tarnen, bat sich jetzt die Zahl ter Suchenden verviel'ach' wst'-end die Z hl der offenen Stellen auf ein Drittel zurückaegangen ist Dabei tritt die Arbeitslvsenliise in ihrer ganzen Schärfe nod, nicht in Erscheinung, da noch ein erheblicher Bruchteil der Betriebe verkürzt arbeitet, von Ansang Rvvember an wird wie die Dinge jetzt liegen ungefähr die Hälfte aller Betriebe geschlossen sein Der hauptsächlichste Grund für diese tra trije Erscheinung beruh, daraus, bah letzt waS bisher verabsäumt wurde - die Wirtschaft mit einem Schlage auf bie durch den Versailler Venrag verursachten Einschränkungen sich einst. Ilen muh. während sie bisher infolge der inseligen Demobilmachungsvorschristen viel zu viel ä n - produktive Lasten auf sich nehmen muhte, wodurch ihr Betriebskapital allmählich autg.-z.hii wurde. 3n gleicher Linie liegt die Ausschaltung weitester Käuserschichten, deren Einkrmmensverhöltnisse nur noch Cie allernot- ^xn^n?^lcn Hungen gestatten Vor allem sind Dvrvalskäufe. die sonst der Konjunktur einen Mtten Rückhalt holen, jetzt kaum noch möglich Auch bie Verkäufer sind nicht mehr in ber Lage, sich gröbere Ta rc nm engen auf Vorrat einzusege», da ihr Betriebskapital ivielfach infolge ter letzthin beschlossenen Steuern) zu sehr zularnmenge- schrumpst ist. Schliehlich fei noch erwähnt die Ausschaltung der besetzten Gebiete, in lenen eine auberorbcntlid) kräftige Käusorschich woh.it Auf bem Teltmartl fönren wir einen Ersatz für die Ausfälle des xlnümbmailtei nicht mehr finden, da Infolge ber Höhe ber Preife das Auslanb bei uns nicht mehr flctvinnbnngenb kaufen kann Letzten Endes ist bie Krise bie Folge ber dauernben Passivität unterer Zuh- lungSbilanz Deutschlanb Hal in ben letzten Jahren an lerne Gläubiger stet« mehr bezahlt, als es seinerseits von feinen Schuldnern eingenommen hat, und es ist hierbei mehr unb mehr verarmt Die Abnahme bei Kaufkraft feiner Bevölkerung ist bas äuhere sichtbare Zeichen bicler Verarmung Aur bie Aktivierung u n • ferer Zahlungsbilanz kann uns di * Rettung aus diesem Elend bringen Vermi.ndeiung der Emfuhr, Vermehrung der AuSsuhr muh bie Parole sein Hierzu bedoil es «edoch einer radikalen Umstellung unterer Wirtschaft, die nicht von heute auf morgen zu erreichen ist. und die ganz gewih durch jeden politischen oder wirtschaftlichen Umsturzveifuch nur —rlanghml werben wirb Gelingt es nicht, a . "reife der Werktätigen Bevölkerung, Arbeitg« jie Ardeitnelmicr, zur bauernben tätigen Mumlsc an dieser Umftclluna ber Wirtschast zulammenzufuhren, bann wird auch dies letzte Mittel ber Gesundung Deutschlanbö vergeblich angewandt sein Der drohende Zerfall ber Zent raI - arbeitogemeinlchast liegt ganz gew.h nicht in dieser 'Xiditnng Schon vor länget»., Zeit hatten die Ircigeweikichaftlichen Organisationen der Ang Die Entscheidung übei die Annahme oder Ablehnung der Forbeiungen bei Sozialdemokraten durch das Reichskabinett ift gestern noch nicht gefallen 3n einer ÄabinetKfinung im Äia.ifeirymnicr des Kanzlers, der aus billigenden Rat ber Aerzte leit zwei Tagen ba« Bett nicht verlalfen darf, flanben Me Derhandlungen ber 3nbufhiellen des Ruhrgebietes mit ben französischen Besatzung sbe Horben Aur Eiöiterung Durch ben Verlaus, ben bie Besprechungen in Düsseldorf übet bie Wieter- ausnahme der Aibeit im Ruhrgebiet gehabt haben, unb burch bie Vereinbarungen, bie ohne endgültige Bindung vorläufig zivi chn einzelnen Znduftiiekenzeinen bc» 3ndusiii.gevieles und ben französischen B.ckatzungsbehorten getroffen worden find, ift bie Ruhrfrage uxcbei lo al.it geworben, bah zunächst alle innerpoliti schon Probleme bemgegenuber z u r ü ck g e ft e l l I werden muffen Hinzu kommt, bah auch die vorläufig im Ruhrgebiet hertlchenben Zultänbe brr- art lind, bah bie Aeichsregieiung b.i,u in irgendeiner Form Stellung nehmen muh Aach ber Kadinef.slttzung empfing ivo.sl ber Reichslanzler bie sozialdemokratischen Führer, er- klärte ihnen aber, bah vorerst bie Fraktionen bet biitgerlich.-n Koali. tiontparlcien zu den sozialbemokralischen Forderungen Stellung nehmen muhten, bevor das Reichskabinett über die Be- di"gungon der Sozialbemokraten endgültig Be- fchluh fallen könne 3m Lauf, des heutige,i Vormittags seil zunächst Rücksprache mit ben Führern ber bürgerlichen Koalition genommen wer- ben. gegen Mittag wird dann eine Kabinel's- sitzung ftattfinben und im Anschluss daran w,d die sozialdemokratisch- Reichstagsfvaktion bie Entschlüsse bes Reichskabinetts erörtern Der .Vorwärts" hält bie Aussichten für ein Verbleiben ber Sozialdemokraten im Reichskabinett nicht für sehr hoffnungsvoll Da« Blatt schreibt Allem Anschein nach treiben bie Jinje tum Bruch Zenfeits ber Sozialdemokraten scheinen zwei Stiömungen au bestehen bte eine sieht in ben sozialdemokratischen Forderungen ein Ultimatum, bem man sich nicht fügen könne, bie andere möchte bte ganze Frage auf bie Bank langwieriger Ver - banblungen schieben Siegt bie erste Strömung. so ift bie Lage vollkommen klar, liegt bie zweite, fv ist sie auch nicht v>.-| ausfichtsvoller. denn die sozialdemokratischen Forberuog?n sind für n_n« Selbstverständlichkeiten, of>n? deren Erfüllung ein Terbleiben m der Regierung un- möglich ist. Die Ansicht teä Kanzler« kommt vermutlich in folgenden Bemerkungen ter deutsch- vvlkSparteilichon . Zeit" zum Ausdruck, tie fd reibt Alan könnte an sich über die Forderungen, die tu sozialdemokratische Reichst agsfraklion auf- ftellt, sachlich diskutieren Trohkem glauben wir nicht, tah ter Weg. ten bie soziald.-mokrati- (äe Rcichstagsfraktivn verschlägt, von ttr Reichs- ugkrung gegangen werben kann Wir haben schon gestern taiaul hin^.wlefen. bah es im Rahmen einer Äralition«regiciung ein Ding brr Unmöglichteit ift. wenn einzelne Fr^k- tirnen mit bem Anspruch b. roortroten, Dolle ihres Parteiprogramms v>n ber R.gierung vorwiiks ch' ’u seh n Würbe man auf t-e'ein W.g- einmal i im ®tny.Lalle sorgfältig zu prüfen Bei bem ber- zeitigen Stande ber Gütermenge unb Gütererzeugung werben bie F r i e be n sk ö h n 0 nicht erreicht werben können Mrt der Derarmung unsere» Wirtschaft, ans die sich das gesamte Dolk etwftanee mnß, werden auch bte Arbeiter rech»en müsse. Einen wertvvüen Anhalt bei der Bestimmung ber Es steht also für bie Regierung bei bem ersten Schritt, zu dem sie gezwungen werben soll, die ganze Autorität aus dem Spiele. Soweit Cie Frage ter Aushebung ober Umbildung tie militärische» Beläge rungs zu Handes zur ®iövkr ing fk’Ol Yunicli cö sich uni xine Angclegenlxil. die ein Eingehen aus xine ultimative Forderung über- l iui't a u e | d-1 1 v h l Hier '.önnea lediglich sachlich: Gründe und Bciaussetzungen enl- |d«il d>s zu einem bestimmten Zeitpunkt dieser Zustand tef.itigi sei» muffe Es ift betaucilich. c atz die sezialbemokratisctze Reichstagssnikticn rin. sold>e Forierung aus kern sächsischen Äcnfl'ft tevlcitct. bei beffen Beulte.tun., viel zu kbr auf bo 1 a ,tgI 0 I . A. u fie rI 1 d t. 11 e n Weit gelegt wird Ent sd eiten! ift doch, bah kiatjfd) Avid slagssraklicn teib.-i. m. im sie ihren Befchlnh programmatisch .111 I g e • 3 g e n ,n sie O0 s f c 1111 i ch k. i I t ringt, ehe dis Kabinett üterhaupi benachrichtig! Worten ift? Hat sie etwa tec Alfich: Herrn v Kahr Bonxlsmate.ial für lk in München aufg.stellt. Ghefe zu liefern, die Rochsrogierung f!eh? unter dem Druck ter C cA i a 11: m d f ra11c? “Rad) b.e'.-n b.iberfoitigen Auslasfungen mi b man schwerlich mit einer Einizunq auf bem Boden des fezlalbemokraiilchen Ultimatums ledinen können Es muh rielm.br angenommen tpeibcn. bah in ber fozialb:mokratifd>eii Fraktion, wenn Cino bestimmt. Airtwoil bee Reichskanzlers nicht r.cig.lcgen hat bi.jonige» linksrablkalon Elemente, bie sich schon gestern ber Stimm- enthalten haben und für den sofortigen Austritt aus der Groben Koalition gestimmt haben, einen neuen V 0 r st 0 h untoinehiuen Sollten b.e ruhi- gcren Elemente in der sozialdemokratischen Fraktion sich diesem Vorstoh beugen and feilten wider Erwarten die Sozialdemoh'aten damit fd»n in den nächsten Tagen aus der Drohen Koalition aus- fckeiten. fo würde nach einer Bermukung des .,5'e-g' wahrsccheinlich toiebei der Versuch gemacht werben, auf rein dür-erlichsr Basis eine Regirrunq zu bilden. Sollte bas nicht gelingen, so würde be. Reichstag vor der Auflösung stehen Es würde also genau die gleich: Situation variier» b.e kurz voi der Anii.il, mc des Ermächtigung eg e es in der inner.n Politik eine entscheidend Rolle fplelte. Die auhenbo'itildx u:ib allgnncinmtr'- fchasllich: Lago würde die Unterbrechung ber Tätigkeit der Reid-sregieru'iq in foldxm M he Veite.len unb unter den jetzigen Gesichtspunkten wohrtchemlich auch der R o i ch s p r ä f i b o » t ber dabei die letzte Entscheidung ui ber Hand hat, nicht ‘ine meh.ei T g v ihrcnd: R gi., ung#- f.liA bulben würde 3u b-lonb.r- würde bei den Erwägungen be» Roich-vr.-s b.-tilon bi • burch bie Veiaant lungon zw scheu Pari« Lonbon unb W >- fhingtc n g.-fchaffe te 'uh npolitifche Lage sich er teazu Iden Aniah gcl-en, bil) .öen uell auch ohne Reichstag aui Grund de Moglia-- leiten, die die Ver<.islung gibt, für länge.,’,-it eine aktionsfähige Regierung b?'.ol) n Hiob.- Dcrluufig hat inin in d . Äi.ifc.i ber bürgerlichen Koalitionsmitg leber omfto Erwäeun- gon über die Misti ahm n die nach einem Aus- fcheideii ber Sozialdemokraten getroffen werden mühten, noch gar nicht angeftelll, b ; man allgrmein auf ein Rückzugsgefecht der Sozialdemokraten wartet Lohnhöhe w-rd.'n zentral« V rvinöaruiig'li ber flirhen Berufsgruppon gete-n, b.e abci fell’ftr.-r- fiänblich nicht fcchenra tisch angewandt worden kurl.n, Dah bie Auszahlung ber Lohne in trertbeftänbigen Zahlungsmittel nur nad) unb rurf) :m*> zwar gemessen an der Zu nahm« b.-for x3ahlung»mittel im B.rkohr. ei-foigen kann, tdaraul wie» bet Roichoarbeitsministee schon frühe, h.n. Au' Grund ber Derhanblungen im Reichs- ananzministecium mit den Spitz norganisntinnen der Tcamt.11 Angelleine , und Arbeiter wurde d e Lohnmohzahl für Arbeiter u di.- (au- ■enbe Woch au, 20 Millionen, bie Meh, ah 1 * u r bie Beamtenbezüge aui 4 002 0 30 für bai» erste Mvnatsviertel festgesetzt Die Reparationslieferungen des Ruhrdergbaus. Berlin, J. Roo kPnv -Tel > Die in ben ätzten Tagen zwilchen bem Bergbaulichen Verein unb ber 3nlera(liierten 3ngenieurlomnnfsion über bie Wiederaufnahme der Prrbunion im Ruhrgebiet gesühilen Verhandlungen haben nunmehr zu einem Ergebnis geführt Die Zedxn sollen nach den Abmachungen io vrs 18 Prozen ihrer Ä 0 t> • lensdrbe ' -> g als Reparaiionsliese- eung bereli, Jen ausschiiehlich der für Italien bestimmten Leerungen. Solche 3edyn. bie bie ,'tabreÄföibciung von 1921 wieder errelihen brauchen nicht mehr als 16 Prozent adzusühren Weiter hat man sich daraus geeinigt, daß eine Kohlenstemer von 10 Franes pro Tonne geleistet werden soll, die in »crtbeflänbigem deutschen Geld bezahlt werben mutz. Die von den Franzosen verlangte Entrichtung bet leit bem 10. öanuar 1923 r ü d It .i n b i g c 11 Hohlen,leucr soll durch eine Pmuschallumnie von 15 Millionen Dollar abgelöft uxiton von denen 10 Millionen sosoil zahlbar sein sollen Die Fran- tosen Niben allo ihre ursprünglich Zorberung um vier Für,siel cimähigt Diotemigen Zechen, die die oisoiderlichen Ktrage nicht aufbringen können, sollen ters 2l<-cht haben, die Kehlen,teu.rschuld burch K 0 h I e n 11 e f c r 11 n g e n aHzuIra - gen Dafür ist ten Zechen garantiert, bah Ito in ber Fviderung unb un freien Absatz unge,toiI bleiben ,ollen Die Abmachungen ,ollen einer Versammlung der ZeLenbefitzer in Unna zur Be- ld)luhfa|,img ooigclegt werben Eine Neparationsrede Poincares. Paris. I Ro । 3n Reve rS hielt am heutigen, dem G.-d.-nkon der Toten gc-tzrelhten ^e'1 J)i i n i r ä | i b e 111 P 0 i n . .ti Frankreich hab lang - Geduld geübt Dre, Zvhre lang habe es von Deutschland i-ci langt, d ist e» die Devisen zurückhalte, die es di.- Flucht In« Ausland teibc nehmen (affen, bah es seine Fi- »anzen resrrmier.-. Io n- Wahrung laviere unb sich zahlungssäh.g imidx Lange bevor Frankreich ben Entschluh geiaht teilte, da« Ruhrgebiet zu besetzen. habe $>cu!fd>lanb , tz ft e m a t t s ch seinen Bankrott organisiert Wenn es heule das Widerspruchs volle Schauspiel eines ruinierten Staates biete, dessen Bevölkerung -um Teil zum Betteln gezwungen fei, unb -um an Herrn Teil ein üppiges Seb«, führe, so fei es daran selber stchnld Richt das Land, |erobern der Staat unb ber Mittelstaud feien ruiniert. Deutschlanb sei trab bleibe reich. Ts besitze ungeheure Hilfsmittel, aber diese hätten bie ®rohinbuftric(lcn unb bie Droh- banken in shind.ilöfcr W is. an sich geris'en S4e n c-lltcn bem Staate nichts g.-ben un'1 ber Staat > -mühe sich nicht etnfklich. sie zui Srlullunq ihrer Büigerpslicht zu zwingen Daher bie fcheinlxire Aot d.s Deutfd>en Reiches, baher bas nu1 allzu wirkliche Elend der intellcltuellen Kr. >1 - ter kleinen Hcnibclstr.ibenden. dec syjnbtt'erl. 1 und tei Arteiter Aber der teuisch V ifc.niu siehe l ch nicht schleicht Die Drof>grunbb.-sitzer hätten I d) cbenso wie die .Industrie unb bet Handel l reichetI. sie hätten auS der 3nflatl»n unerhötle Profite gezogen und leien die cifiigftcn Ag.ntea deS pteuflischen Militarismus Keine der deutschen Regierungen habe den Alu', gebubt, sich von einer Bureaukratie zu befreien, die vom kaiserlichen Geiste D.-rgiftct sei. feine Regierung habe die Propaganda der Revanche und de« Hasse« gegen Frankreich behindert, die in ben Dtzrnnafien und in ben Mittel- unb Volksschulen tetrieb n weite Kein. Regierung bade bie Reichs . br unb dis Schupo, die be.de sich ber ze.it , ,l Autorität entzogen, zur AuSlührnng bes Friedens ei trage- von B.-Zailtes 1 übten können Die Reil, -web, v-rdünde sich rntk ten G e h e i in 0 r g a n i I a t 1 0 n c 11 unb mit bet lchwatzen Reichsw hr unb bilde fo in ganzDeutscch- lanb eine unabhängig ■ unb furchtbare' Macht Diese Anarchi-- hab- schon voi bei Ruhrbesetzung beftanben Das Reich habe li- n turlich durch leinen Widerstand verfch irsl. Es h.ite biS zum Schl uh auf wunderbare 3iitcroention.n ge- "'•’.rte! und sich »ist von der Wirklichkeit überzeugt an bem Dago an bem es vom .Zu- ,amm-n bie gelt, rn zwisd-en den .industriellen unb bn i.iterol liierten 3ngenteurmi,slon geführt trurten, sagte Poincar. Obzwar teiS DsutsOte Arid in '<üi Je CM Me 'BqÜbungen guter Bacbba r- f 4>af l au forme (men Aber t» gebe den Bert rag d« nrtt bem Blute bet französischen ®cfaltcncn beftegül tooeben fei. er fei heilig für Frankreich Bn ihm werbe man nicht rütteln laffen •* IWraen eü> bw Währungs- 8» berehüge*. Das ft ihr Aechl °^vn boh ne 4**2M*üUk Über den Betrog her alliierten 9orberu>gm MoMihu aber auf j n be - Amerika gegen die Pariser Sabotageversuche. London, 2 Bov (WTB) Benter meldet tu« TDa Thing Um Ter Bkinkfc 'Domtare«. den Spielraum der v o rg e f chl a g e n e n Be- paratlonltonferenj au beschränken tief In amtlichen amerikanischen »reifen U n - uhe hervor Solche Vefchränkungen feien nicht tn lieber et nfttmnuing mit den Bnregungen öe« 3toat«|efreidr« Hughes »U ‘BttVaMnga irurbei nf< Spiel gefetzt, »«* Srertm* sich bemühe, eine trolle 11». terfe^ög über die dentfche Zzchtuugsfühig. keil $x berhtndor» Beutrr mefbet weiter au« BJafWngton. bah bie •tnernrung der ametikanlfchen Mitglieder für ben Unttrfu<6ung«au«ld)uh für tMe Reparrtions- lraerbe. zu versuchen, wa« sie zuwege zu bringen vermöge Bvrah. ber aeftern eine längere Unterredung mit bem Präsidenten ttoollbgc hatte, habe erklärt, bat) er gegen bie Beteiligung Bm’eiifa« teuren Einspruch erheben würde, obwohl er allerdings persönlich bie stärksten Zweifel hege, das) bas Verfahren gum Ziele führen und bei- toielsweije die Unteiflellung be« Sachverständig enkomitees unter die BepamtDn*6ommü1ion, wie Jle von Frankreich verlangt worben fei. für ein pvaktifch unüberwindliche« Hindernis halte Die Pläne der Sonderbündler. Pari«, t Bo» (TBoffi) 3n einer fron Matthe« unterzeichneten Proklamation der .vorläufigen rheinlfchen Begierung" in Koblenz wird erklärt: Tie vorläufige Begierung habe in einer Stoßt zwei Plünderer erschlehen laffen. die Anfang voriger Woche für einen rheinischen Seldstfchvtzveiband sich hätten anwerben lallen Siner davon fei Inhaber der Blitg(icb«tartc einer n a t i o n a l i ft i f ch e n Organisation von Frankfurt a M. ber andere ebenfalls au« dem nicht besetzten Gebiet gebürtig gewesen — Bi« Ginzel hei len über diesen unglaublichen Borfall vorliegen, muh man annehmen, bah der Separatist Matthe«, um sich im AuSlanb al« starken Mann vvrzustellen. hier übertrieben Hal Ta er Privatperson ist, muh er die Verantwortung für bie Tat vor dem regelrechten Gericht übernehmen — — Matthe« hat ferner nach einer »oblenzer Havasmeldung al« Inhaber bet vollziehenden Gewalt In einer Proklamation vorn 31 Oktober verkündet Ti« OUgUreea ber „Aheinifche Bepudlik", bie deutsch ab ftr ben Frieden anb bie Bersöh« mag fei, »erbe es niemals gestatten, bah diese von bet Berliner Begierxng sabotiert würde. 2s feien die energischsten BerteibigungSmah- nabmen vorgesehen Ode« gewalttätige Unter- nehrnen werbe erbarmungslos mit grthter (Energie unterdrückt werden Ttc Berliner Begierung, die weit vom Schuh fei, stürze durch ihre Verordnungen da« Rheinland in den Bürgerkrieg und In Glend soweit die Beamten ihr gehorchten Man möge an die Beendigung be« Buhrktteges und des Widerstande« mit ihren Konsequenzen denken Tic rheinische Baglerung mache die Beamten in ben unter ihrer Gewalt stehenden Gebieten daraus aufmerksam, bah sie sich feder Gewalttätigkel zu enthalten und weder schriftlich noch mündlich, weder direkt noch indirekt der Berliner Verordnung be« Reichsministers für die befehlen Gebiete Dom 29 Oktober au gehorchen hätten, die ihr Verhalten gegenüber den Separatisten regeln wolle Arbeit. Brot und Frieden, da« fei der Wille ber neuen Begierung Ter Sonderbündler ömeet« Hai Itch in einer Unterredung mit dem Kölner Svnberbericht- crfi«ter be« .Orctlltoc'" im höchsten Grade anjufriebe» erit dem Ten unb Tr«S»en bet he Augenblick aktiven Son- berbÄnbfer gezeigt Wa« für einen Zweck hat e«. rief er au«, sich in die Kosten einer blutigen Revolution zu stürzen, um etwa« zu dirigieren, was kein Mensch kennt? 51 len bahnen, die der f ranz ö- silch-belgischen Aegie gebären. 5inanjen. die allein eine sranzöfisch-rheinilche Währung garantieren unb retten farm ober Unternehmungen unb Kapitalien, die von tumbe rein al« Pfänder für die Reparationen dienen unb für die die Beparattjn zuständig ist? Meine Absicht war. an Stelle der nheinlanbkommifsivn da« Vertrauen und den Wisten ber künftigen rheinischen Aepublik aus- xubauen. Ich hatte bk Unterlagen für eine Volksabstimmung und für wirtschaftliche Abmachungen vorbereitet, die uns bie Stabilität ber Existenz unb ber Währung gewährleisten >odte. Gedeckt vom Völkerbunde und mit 'einem Beistände Oodachse ich, bk Organe unb 6te eetltcteerianung untere« neuen Volke» zu schallen Ter Völkerbund hätte in unserem Ba- ™en die 3ufunfi da« tx>.bereitet, wa« Heu« bie Bbetnlanbfommiflion in unterem Barnen im Babmen be« Versailler Vertrage« tut, an den ®ir gebunden sind Durch die neue InUiatroe ist da« Oberste zu unter» gekehrt war- ben Eine mit Gewalt errichtete rheinfche B~- p»(ktf ist der ®ek*r au«gck»i da« Schick'al Vreubtn« zu edelben da« mit Gewalt regten bat Ich werde, wenn e« nötig ist. eine« Tage« zurucklevren Für den Augenblick will ich mich in Lothringen au«ruhen Die französische Unterstützung. Mannheim. 1 Bov (TD-TB) Wie der .Mannheimer Genera sandiger au» Ludwige- baf«i meldet wurde eine etwa 82 Mann starke beuntt« Abteilung au« verschiedenen B iut«stän- da« Stabehau« bewachte um es gegen bte Separatisten zu schützen. heute nacht von einer Iranzöfrschen Trupprnabtci- Cung umzingelt, verhaltet unb ab- t r a n«pottlcrt Tarnst ist dr« Stadthaus einer Tefitznahmc durch die Separatisten preisgcgebcn Gleichzeitig wurden durch franzöli'che Gendaitnen etwa 40 im Ärvi«amt Vub®ig«ba*e. beii-Btidx Beamte verhaftet Alle Verhalteten wurden in den Äalernen mtermert und im Laufe b. c Rächt tn« auf die Beamten und dre, Blitgicbc. eines Turnverein« wieder aus freien Aust aefeyt U.-bet ten Grund der Verhaftung ist nicht» poh i ei »u erfahren Es wird angenommen bah bi? Verhaftung der Beamten deshalb erfolgte, weil es M> um eine angeblich? unzulässige Verstärkung der Ludwigshafener Polizei handeln würde, wahrend die anderen drei Verhafteten von den Franzosen ale fogenanntc Bäbdäfübrer bezeichnet werden Belgische Heuchelei. Pari«, 1 B'/p tWTB ) Bach einer Bgrn- turmelbung au« Brussel hat der deutsche De- schästSIräger einen Schritt beim Buhen- minifter unternommen, dem er im Barnen der beutldjen Begierung erklärte. bah von ben befgi- Idjen Svlbaten bei den jüngsten Vorgängen im Bhernland Handlungen irorgcnommcn worden fe.cn. die neut i a I i t ä t e m i b r i g leim Buhcnmtnifter Zaspar habe geantwortet, bah. trenn diele Vorgänge sich talfachlich abgespielt hatten, sie der Aaltung und den unbedingten An- toetfungen der velgilchen Bcgiciung zuwiderlaufen Er werde sofort eine Untersuchung vornehmen lassen Tie belgische Gesandtschaft im Haag versendet eine Mitteilung an die Prelle, in ber c« beiht. die belgtichen Zivil- unb Blilitär- beboibcn im Bheinland hätte.r gegenüber ber feparatiftifdxn Bewegung eine t> c 11 t o m m e n neutrale Haltung angenommen — Da« .Bllgcmcen Handelsblatt" lchreibt tn einem Leit- artife(. bie Form brr britildjen Bote über die separatistische Bcaxgunq an bie sranzölrlche unb belgische Begierung fei sicher lehr freundlich. aber weder in Pari« noch in Brüssel werde ihie Bedeulung richtig verstanden werden So- wvbl rn Pari« wie in Brüssel erlläve man, bah man vollkommen neutral gegenüber ben öepara- listen sei. Ader bte bmtlche Begierung werde sowohl tn ben Berichten ihrer eigenen Bert roter, al« auch au« bei Berichten der englischen Zei- tungsberichterstatter gut wissen, was e« mit biefer Beutralitäl auf sich habe Da« sie barüber benke. gebe au« der Tatsache hervor, bah sie e« für nötig gehalten habe. Pari« unb Brüssel wegen bet Vorgänge im Bheinlanb eine Warnung zu erteilen (*in Borskoh der TrrfrrOqarbr. Elchweiler, 1 Bov Tie am Bachmrttag hierher gelangte Bachricht, bah eine starke Banbe fchwerbewass neter Son- berbünblcr mit bem Zuge von Tüten in Bichtung auf Eschwetler abgefahren sei. verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt Innerhalb ganz kurzer Zeit waren die ösfentllchen Gebäude auber von der Polizei unb ber Feuerwehr von Jaulenben von Menschen beseht und in Verteidigungszustand gebracht worden Angehörige aller Stände fanden sich in einmütigem Abwehrwillen gegen bie Beträtet zufammv-n Bi« tn die Abendstunden war jedoch der eiaxtrtctc Angriff nicht erfolgt Tie Alarmbereitschaft bleibt bestehen Tk Sonder- bündlet halten sich im TBartelaal de« Aachener Hauptbahn Hose« auf Sin weiterer Sonde rzug mit Sonderbündlern soll in Türen bereitstehen, wo e« gestern abend zu Unruhen gekommen ist. Die DerKehrsschwlerigKeiten im Ruhrgebiet. Bochum, 1 Bov IWTB > Am Mittwrch sand rm Gebäude der Handelskammer in Sslen die erste Litung be« ncugebi[boten Wirtschaft«- auSIchusfeS mit brr Begie statt, in der bte Vertreter der Han bei« kommet und der Stabs Sslen dk Wünsche der deui'chen Wiril^rstskreile vortrugen Tic geringen Leistungen ber Begtcbabnen versuchte die Begie mit den angeblich von deutscher Seite verübten Sabotage an den Bahnanlagen zu begründen, während tn Wirklichkeit die Zerstörung der Belagen meist auf Heere Langehörige bet Besatzung«, möchte zuruckgeht unb die Begie sich unfähig gezeigt hat, ben verwickelten Eisenbahnappa- rat des Bohr gebiete« wieder in Gang zu bringen. Es wurde besonder« der schlechte Stand ber Versorgung mit Lebensrnitteln, vor allem mit Kartoffeln betont Tie Kartoffel- «Uf uhtsei tue (Kn ter Frostgefahr nur biS Mitt,- Boocr.iber möglich Um diese zu heben und eine Hungersnot zu vermeiden mühten sof,rt um- fassende Blahncbnun der Begie einsef.en SS hatte ten Anschein, al« w?nn sich die Begie über die Trohe des zu bewältigenden Verkehr« und über viele aultaiKf»mbe Fragen nur inflarc Vorstellungen gemacht hatte Ter erneute, wenn auch erfolglose Versuch ber Franz . n, die Verantwortung für diese Zustände ben Deutschen zu'uschieden, tanr. deshalb nich: über-rtchen Bach e.ner Blättermetbung au« BLntn. s>,^ bie in 5 ran kn ansgesteNten Bott- der »tfen. bahnregie en 1. Bobember ■ be» Verkehr gebracht. Tre Scheine ber Begie. bie sich vorläufig auf Drucke von 5 Centime« bi« 10 Franc« beschränken, sollen zur Bejablunf) aller an bte franzöNsh-bcs Mlch< »iftnbabnregte geschuldeten Summen für Hkrionen- unb Güttrverkehr usw bienen lieber bte Aufnahme be« Verkehr« auf bem Aheiv — Herne- Kanal erfahren wir. bah bte Schleusen der deutschen Verwaltung Ober- geben wurden Am 2 Boocmber soll Der 'Betrieb wieder ausgenommen werden Bach dem ge- schlosserten Abkommen soll der getarnte Dampfer- pari wieder freigegeben werden Ter Ber- k»ht auf bei Wallerstruhe wird «ich einstweilen nur bis zur Schleuse Z eist recken 9« durien nur 'cltbc Schihe zum Beriebt zugclallen werden, bte Materialtransporie von oder nach ben Werken übernehmen, mit denen bte Kontrollkommission für Hutten unb Bcxgcx.k abgeschl osten pat. Qu (gege n den bisherigen Meldungen werden die Gebühren an ba« Schteppamt gezahlt Schiffe, die BeparattonSlieferungen bdörbern, sind tedoch von der direkten Gebuht enadgabe betoeit Tic Gebühren für d«e Schiffe werden auf Bcparatio.i«- tonte gutgelchrieden Sine aroherc Eknzahi Ar- beiter hat sich bereit« zur Arbeitsaufnahme ge- meldet Die Wiederherstellung der Verfassung in Sachsen. T c « de n. 1 Bov ( Wolff l Tie Vachnch- tenftellc der Siaatokanzle, teil’ mit Bachdem ber Bbg FeIliIch vom L'anbLig zum Bltnificr- prältbcntcn gewählt unb di« bem Bctd>«- fommtl’ar Ti Heinhe zur Äcnntni« gebrach! worden war hatte ltch der BeichSkommifsar nach Berlin begaben u,ib bem BerchSkanzlcr über b:c nunmehr geschaffene Lage Bericht erstattet Ter Betchskommislar eriuchte Feliisch. ihm die Ministerliste seine« neuen Kabinett« mrtzuleittn Ter Beichskommrlfar hat nunmehr im Laufe de« Tcnneretagooimittag ben fächfi'chen Muiister- piälibcntcn empfangen unb ihm bie Stellung der BctdXrcgicrung bctarmigegeben Der Reichspräsident hat bte am 29 Oktober aus Grund be« Artikel« 46 ber Reich«Verfassung erlassene Verordnung zur WiederhersteNung btt öffentlichen Sicherheit und Ordnung hn Gebiete des Freistaate« Sachfen wieder auf. gehoben. Um Mihverständnissen vorzudeugen. teilt ba« Reichswehrlommandv mit. bah 'ich in ber Durch- sührung de« Ausnahmezustände«, ber Unterstellung ber Staat«p:l,z>i unter Öen Wehrkreis- belebt«baber und in den hierzu getroffenen Vereinbarungen lowic den Aufgaben der eingelegten Truppen nichts geändert Hal Für bie neue Dresdener Regierung hält es Ichwer. eine lichcre parlament-rrilche Grundlage zu hoben, zumal, da in ber lächli'chen vozial- fcmoliatie selbst eine Krise droh! Der LanbeS- arbeitsauSschuh gibt bekannt, tah zwar die Land» tog«hahiDn mit 32 Stimmen beschloß, eine lozial- kemokratische Blinterbciteregicrung mit Unter- ftühung der Demokraten zu b.lden. bah aber Me Lande«Instanzen diese Regierungsbildung nrtt 15 gegen 7 Stimmen ablehnlen. Zur Klärung der Differenz soll ein Lande«Parteitag cm berufen werden Ruch bie Deutsche DolkSpartei hat ibre ursprüngliche Haltung gegenüber bem Kabinett Fellisch einer Revision unterzogen Tie Bartei bat nunmehr bem sozialdemokratischen Minder- beitSkabinett ihre Unterstützung, die sie ihm vergangenen TienStag in Form einer wohl - wollenden Beutralität zugelagt hatte, entzogen In ber heutigen LandtagSsttzung erklärte ber Redner ber Deutschen DolkSpartei. bah die Zusammensetzung be* neuen Kabinett« eine Wohlwollenbe Haltung ferner Partei unmöglich mache Die be m o k r a t i s che Partei dagegen tagte bem Kabinett Fellisch weiterhin chre Unterstützung zu mit der Begründung, bah jcht mir eine K l ä r u n a der Lage zu praktischer Politik führen könne Ihr weitere« Verhalten werde die Demokratische Partei nach der Politik einrichten, welche die neue Regierung treiben werde TieDeutschnattonaleVolkSPar- t e i lieh erklären, das) sie bei dem Staatsgericht«, fcof in Leipzig eine B i ch t i g k e i t « e r k I ä r u n g ler Wahl Fellisch« zum Mini starpräs ident en beantragt habe, da eine Verletzung ber Geschäft«, orbnung be« Hause« vvrliege Aus Stadt und Land. Sieben, den 2. Bonembcr 1923. Hilf« für unsere notleidenden Mitbürger. Srn Besuch in der Diehener Volksküche. die einstweilen m der Provinzial-Siechen- cnftalt untergebracht ist. zeigte un« gestern, bah bie Einrichtung einem 1 ringenden Beburfm« weiter Kreise unserer Einwohncrfchast gerecht wird Tie Inanspruchnahme der Küche war gestern bereit« stärker al» am vorgestrigen Eröffnungstage Tic an die Speisebezieher gegebenen Vlahlzoiten fmb Ire selben, die den Insassen der Prvvinzial- anftalt verabreicht werden Das Esten wird al« hdr gut drzcichnet imb findet, wie wir selbst beobachten konnten, allenthalben guten Anklang Tf? Herstellung ber Speisen erfolgt in b.-r groben, mit ben neuzeitlichen Einrichtungen versehen--n Zentralküche der Anstalt, von dort werben sie in groben Töpfen au ben Speiseräumen gebrach«, wo die Ausgabe vor sich geht Hierbei und bei der Bcticnung der Speisenden betätigen sich neben unseren städtischen WvhlfahriSlchwestem noch zahlreich« Damen der charitativen Vereine un- serer Stadt m eifrigster Weile Damit kein Mißbrauch mit dieser sozialen Einrichtung getrieben werden kann, findet tägllch an den Eingängen 2 u ben Speikräumen eine Kontrolle ber zum 0 peilen erscheinen den Personen statt, die von den ausübenden Tarnen in Ireunblichster Weise vvrgenommen wird. Zum Empfang be« D'sen« linb nui diejenigen berechtig, die einm AuSwe,Slch.-in con ber Dintemothille Gie'xe.i 1923 durch da« Stäbt Wohlfahrtsamt erhalten haben Sin andere« sehr dankenswertes Hilfswerk sur d,c bedürftigen Mitbürger vollbringen bie Barfermeifier Diese geben schon feit 1' . xfabien an die in der Füriorge be« Wohlfahrtsamtes flehenden Einwohner all« wöchentlich einen Lai b Brot kosten- Io« ab. gröbere Bä rfer ei betriebe spenden bie'en ?Hlf«bebüritigen sogar 2 Laib Bro' in bei Woche rbne jede Gegenleistung Ta« HilsSwert wird auch tnben schweren Winter? eilen fmigefehf roerben Wenn man sich vor Argen hält wa« ein Laib Brot kostet, so wird man ermessen können, bah bie'e nun schon so lange Seit ununterbrochen durch- gcfübtU HilsSattron ber Bäckermeister ein sehr achten»- unb dankenswerte« Opfer zur Linderung des Glends bi unseren Mauern ich Neue Postqebührei, «b ». Wevewxt, Trc wesentlichsten Gebühren, t* oom 5. Bo. oember 1923 an im Pvftt unb Pvstfcheck- innerhalb Deutschlands gelten, sind folgende (m Millionen Mark be. rechnete __0rtcn toi OriSven-hr 2D0. tm Fern- verkehr 500 3500 4000 bzw 13 500. bzw bzw vzw dzw b>a? bzw bzw dzw bzw bzw 10000 11 000 12000 32 000 15 000. 16 500. 18 000 48 000 'Vvftanwei'ungen bi« 10 Milliarden 500. über 10 tji 50 Millü-rden 800. aber 50 tx« ICO Milliarden 1200, über 100 bi« 300 Milliarben 1600 über 300 bi» 500 Milliarden 2000. (Bletft- benog ,st von 50 aut 500 Milliarden erhöht. Meist betrag für telegraphische Postanweisungen 3 Billionen Mark Briete im Ortsverkehr bi« 20 Gr 500 über 20 tn« 100 ®r 600. über 100 br« 250 »r 1001) ubei 250 bto 500 Gr 1200. ,m Zernoertth, bi« 20 Gr 1000 über 20 bi« 100 (Br 1400 über 100 bi« 250 Gi 1600. über 250 tx« 500 Gr jOO Diucksachea br« 25 Gr 200. über 25 bt* ?°, ®’ über 50 bi« 100 Gr 600. über 100 bi« 2W Gi 1000. über 250 bi« 500 ®r 1200 über 500 Gi bie 1 Kg 1500. über I Kg bi« 2 Kg (nur für eiayabi versand« ungeteilte Truck- bände zulässig, 1800 Gescha I tSpapiete und Mischfen- bu n gen bi« 250 Gr 1000. über 250 tx« 500 Pr 1200. über 500 Gr bi« I Rg 1500 Daren- proben bi« 100 Gr 600, über 100 bi« 250 ®r 1000. über 250 bi« 500 Gr 1200 ^.darfcheo bi« 1 Kg 2000 Pakete 1 Zone ^'« ‘5 Äm ) bt« 3 Kg 2500. 2 Zone (über <5 b!« 3.5 Km > in« 3 Kg 500) 3 Zone (über iLt' ,&!Ä 3 MOO. über 3 bi« 5 Kg 1^ >000 bzw .000 über 5 bt« 6 Kg 4000 SXX) bzw 12 000, über 6 tx« 7 Kg 4500 *’1AA über 7 tx« 8 Kg 5000 über 8 bt« 9 Kg 5500 über 9 bt« 10 Äg oöOO usw V« 20 Kg 16 000 Die Einschreibgebühr ist auf 1000 Millionen Blart. bte Vvrzeige gebühr für Bachnnt». men und Po st auftrage auf 500 MiMonrn Matt festgefetzt Süj bar emgoablte Zählkarten bi« 10 Milliarden emschl 200. über 10 bi« 50 B7U- Itarben ernschl 400. über 50 bi« 100 Milliarden cirr«ftl 600 über 100 bi« 300 Milliarden emschl SCO. über 300 bi« 500 Milliarden elnfchl 1000 ubc; 500 bi« unbeschränkt 1200, für bargeldlos beglichene Za hl karten dieselbe Gebühr, höchstens jedoch 600 Millionen Mark für eine Zahlkarie für Kastenlchcke. die bargeldlos begiidym werdens 1 hum Tausend hc» Scheckbetrage-S, für Barauszahlungen mit Postscheck2 nom Tausend deS Scheck- bettsges Mindestgebühr 1 Million Mark. Meist- bettag aNur.g auf Zählkarte bei ber Post in F ige kommt BJenn vom Reichsfinanzminister die Genehmigung zur Auszahlung von Botgeld crt-ilt tnirb. fo mühte meine« Erachtens auch gleichzeitig die Verfügung et fallen werben, bah biefe« Botgclb in erber Linie an RetchSkafsen ®ie Post uiu> Eisenbahn, angenommen narb, bamit bie erwähnten Btihftänbe tu Fortfall kommen Vielleicht wäre e« ©adx bei HanbeIS - fammer, in dieser Angelegenheit bei ben in Jragc kommenden Instanzen rorft.-llig zu werden M K Dornott^ll. TageSkalenber für Freitag. Stodtthcater 7 Uhr .Tefperrlter" Deutsche De- mrfiatifd>c Partei 8H« Uhr im Gewerbe hau« Mit gliedeiDer-tammlung GabelSberger Stenographen Kommenden Sonntag Bezirk« weit schrei den (6 heutige Anzeige, tob Falsche200.Millionen-Mark- Scheine Von den txxi der Franksurier Reick)«- bctnbirtfttcn oerauiigablen 200-BZillionen-Blari- Schernen sind in den letzten Tagen zahllos« -te- tfkb' ftcben chlech- t# m> euty -egeii Rillen «berg' 3rb< iiclen »cllcr >S ' tnb Rur> luhu •iqtcn itzred> ?’ o t rahm rvi w sic g ?ic S» !ann ’ Jen. eiche «den oerbe Treffe Vinn 2nn.i baf- - bann 'ich a Beet . R ■tc i . ienu' Xr lar.< ijenr:' •4ci*b rrch: «cd. ®chi Schi - Geb es Bu Herrin eisch pfleg Then- tonte den holte Gute Kön-- Lied? Srru ‘ hoste 2ug. feier! Frai wohn Vo tral: Hilt. tomr nen Cltot Tag. des Heu' bah S« ' bi, Mar,' um 1 besten neue, der iM** ©rfoeftie an km TBarft gtfm.rmcn DW Mwtnt txitwn gegenüber bei nt>tm Orange« *^?*n auch tut ossenlllche Rallen ADV. Lichtbrl dz wa n g für alle lorchsbahn-Zeitkai ten 3n ben lebten 'Ilonalen ber stetig llelg.-nbcn Teuerung hat Ne . nuhung ber T)o4>m un"> Monatskirton aus .i VeichsNtzn bie g.-gcnüNr ben ®in>el|.ihr- '.irlen bcbcul.mb b.llifl t linb, immer mch. zu- enemmen Die Spannung bei Preise H.N natur- , mäh bcc Vrber» Der- l-u .bvn 3ehl soll v. r ru «sichtlich an 1 3a- nuar 1 M2 4 bet Lichtbrldzwang au. ftlmt- lit Mon rt»-, Schüler-, Monats- und Wachon- füiicn de« Vah- unb Fernverkehrs ausgedehnt axiben "Man will jedoch au, ba« etwa» um- a.dlfch' Ver.ahren be« .ibesen«' verzlchlen und rin neue» Verfahren en.suhren, e« dost.-hl barin, ,1*1 3elttlVU unb Lichtbild aus einem Metall» vH men b.sest gl werben, unb zwar rom Xeiknbcn Vlbft, durch emen meäxrnisch.n Verschluh Die Metall rahmen werben von ben Sabrfart.*nau»- gaben verkausl Die neuen Zeitkarten UKTben In .uturtit nur cinleitig bcbiudl werden kimü die Xinkscite für b,e Anbringung be« Lichtdikles frei bleibt. ch Verband ber cvangelrlchen weiblichen Jugend in HrsIo i Am Montag Helt Im 'MaJbahaue d.-« ®lifabclhen- ftitt« i.i T«,mslabt der Verbanb seine N»v»jähi ige AcibflDcrlonmilung ab de trotz ber Ungunfl ber Zzrten retbdltnieniaUg gut bei acht Idvh 3n lenem Zah esNrich! tonnte ber Borllfr'.tbe Psr 6 11 a d • liyallc bauten non erlrculidfcn Sort- IchiIlten be* Tcib.mN» im vergangen-n Zrhr MitUilung machen Achl neue Vereine sind hln- 'ug.li.ten, . erkem Hal sich ein n-uer RreiS- nerbonb Süd - H . sIen gebildet Unter b n Ve- tichlen, bl.« von den otoz. In.-n Rr i«v?> bdnden gegeben wurden w,.r bejonber« ber N» b.I.-hlev Gebt eie« bed.«utung«ooll, weil er van ben groben Schwierigk.llen, ober auch von dem hasfnu rg«- Dollcn Lebe» in bei 3ugenbarbeit N« bärtigen Dcb .leZ Ruade q >a 3m Zah> 1*24 soll, nx-nn c« sich crmöglfeci (dfM, ein Verbi»nd»scst in Tübingen g feien werden, bo» w«gea seiner leirlichen Lage besonder« zum Sdtort geeignet eitche.nl Zum £>d luf", hielt die Verbanb«fug,-nd- l'llegciin Sri Stein einen Vortrag über da« Thema Unsere Verein«abend Sh betonte, wie e» notwendig ist di.-se kostbrvm Stunden für bie Zuge rd l«esander« wertv>11 zu q— liolten ®e gilt durch bt« Verein«al>enbe di, . ugcnb nicht n.n vor Schiech em zu bewahren, 1 iNin ihr Veslere« zu bieten .9« sie brausten hnttl, sie zu ftuikn und zu Rämpfera für olle« ?nitc fKrv"zubili"cn, sie zu gewinnen für bie " 'nig«heirschc»*l Zetu Dle» geschieht durch gut; Lieber unb gute Vcllüre, durch die PN«g.« gesunder vrube .unb fielen Demute» nicht zul.cht ober mich durch ernste Vibeiarbeit So bars man helfen, boh au# bei Zugenbpslege eine christlich; Zugendbewegung wirb " Da« Fest der goldenen 5) ochzeII 'hem heute die Shekutc Heinrich Voth und Stau Ratbarinc, geb Mandler, Vruchstrahe 8 wohn hast Mrri» Lauirrbach " LauIci dach, 31 Oft Dine vshntliche 7'olt«füd)c tui die tüft«bebürfhgen Einwohner ist hier eröffnet worden (wRfn-'Änflau. Ivb $ i a n n u r t a 'M , 1 Vov 3tn Sranf- 'aiter Rklnob schein wenn nicht In lehter Strnde i digrclknbc Hilk kommt, n inmebr auch bem Untergänge geweiht zu sein O« handelt sich am •'"ii PaImcnga , ten Di" Palmenganenoer- •iltung Hal heul« dem gesamten Personal ge- nblgt, da die Sinnahmen nicht mehr zur Unter- 11 iltung, gcld.trelge denn zur Ausbringung der ■ bne für die QMrtner usw au«reichen Dazu kmmt ferner, dah die Stadt Infolge Ihrer elge» ",n schwierig»«» Lage nicht mehr imstande Ist, e bi«hc> gewährte Untcrftübung zu geben 3m flober schon siet die Summe au« 3n dielen ->gcn entscheidet sich da« endgültige Schidlal *'<* einst berühmtesten Darren« Deutschland« )eulc sind aus den städtischen Straften- 'hnen neue Taille In Rrult getreten '» kostet die Sabri bi« zu 2 Rm 1,5 Milliarden. *" zu 5 Rm 2.5 unb über 5 Rm 3 Milliarden 'Hart Diele Summe genügt aber noch lang, nicht, 'm die steigenden A„«gabe,' za beden 3n|olge- essen tritt am nächsten ©am«tag abermal« ein 'euer Tarif In Rrah dir eint weitere »hdhung der JettfHrigcn Sähe um 50 Poozenl aorsieht Tie letz ter la ri ferhdhu ngen haben eine wahre Hlu^t au« der Straftendah« bewirft Tie .Vahn bemühen eigentlich na, noch solche Personen, die eine Zrelkarte besitzen aber Me auf Rosten ihrer Vehdrde saheen und die Sofort nachher Itqulbkren oder aber Schieber unb Veu reiche W Pro »ent der Sixinflurter Vür- gerldNili geht fehl buchstäblich zu Suh Der ©treit ber lAroftbankdeamlcn mit ben Va nkle11ringen um die ® der giöfUe Teil der Kordelungen bewilligt Auhenpolittsche Woche inGtehen. 1 Tag R Vach einer Ansprache be« Vorsitzenden bei ®tvfeiwi Studentenich»! begrüßte der Vektor d'« zahl, eiche» Teilnehmer indem er betonte, 3aT. diese Pe.anfialtunq im ^seichen geistiger Ab- a*cty| gegen Zrankreich |tcb«'n müste Daraus spraD Pro« VoIvss über die geschichtlichen Drundzüge be« mo- bet nen Staatensv st em» Sr zeigte, wie no$ bem Zuiamm-nb.eche» be« universalen Vö- me,reiches bie elnzclnen Staate r mit Ausnahme Deutschland« national erliarften obu-ohi bl« zur Vetormatwn Sprach, Sitte Kultur und Veligion bw etf) Die Vichtachtung der nationalen TDutbc durch da« sich fui überlege > biltcn,'« Srankretch und besten culot äifch Heqemo il;pia»e hätten , l«k»nn zu dem System be« ,c u r o p ü • ilden Dle , chgewrchI » ge Übri Pivithen unb Oehctr.-idi seien '.«in hTu’e -i Ver'-idl^ - ge.i-.kn sie hätten die politisch und damit auch bie kulturelle Stetheit 3ur>po« lange 3 ll hin- im« auch Vuk land gegenüde gerettet Snglaird, dessen vitole Interessen bi Autrechlerballung diele« System« gefordert Hatter, sei um di- letzte Zahl hundert wende bu^h b e deul|che Politik in« feindlich.« L.^ei getrieben word.-n Damit sei ba« .europäische Dleichgewich' zerbrochen unb bem Str eben Stan kr ch» »ach seinen „nilür- hrtcn Oh\«n.»cn' wate» bt.- LV.«; go.bn.-t Heute fiel.- Sn^l.mb rloiie l bebr. hl da )bnc Vlog- luhletl. bt.« von ihm entfesleiten R:äll« zu b nnei Die gegenwarlige Vage würbe, wi bi - D ichichte ocei nur bann von Dauer s.in, »x«nn ?frank- icufo kiatr Macht eiiun geistig t 3.ihali geben könne D>rzu aber sei c« auh r Stand. Mit der Mahnung, die eigenen natbnakn Rrölte, bl? notioruk Stetheit unb Rultur »u pflegen, icfobf? bei Vebner lern.- Auätuhrunge i Am Litchm nag spiach Prol Lenz über bie wirtschaftlichen G r u n d z üg .- de« m o • bernen S taa ten f vst em « Ausgehend txm dem Pioblem .Sto.it unb DiNschrli mle.< er cm Hand interessanter Vcispt le »ach, ba* Inlger- uf( lei Schidjal , Ion beut .Polstik' Da« Au «stand, vor allem Zrankreich, sei einmütig dieser Ansicht und be«h'll> länden wir Deutsche Io tixmig Anklang mit unseiem Darlegungen Den i-ehren Adam Müllet* oder List« f.'lynb, mühen wir um- lernen und erkennen, daft nicht ber Veichlum M«>cht, sonbern bic Macht den Veichlum bringe Gemeinschaftlich.« Rude in vedch ebenen Seminaren schlossen sich a i Sin Demel stchiltSabenb unter der Le tung Proselsor tiger« be adele den edlen, interYllantvn Tag ber auftenpolitllchen Woche Vermischtes. etn strofte« amerifanlkfoe« Liebeswerk ae deutschen Rindern Veuyork. 1 Vov. iZunkspruch t ®en.«ral- major Allen, der von Malhingtoii kommend In ttbdago rintral, teilte mit, d.if> Pläne in Boi- berrltung feien, In diesem Winter -, weI Vkil- fronen deutscher Rinder durch Vermin- lung der amerikanischen DeIelIIch > it ber Sieunbe z u fpeilrn Allen ist ber Borfibenbe be« amerikanischen Romitee«, da« sich mit Särberung de« von Hoover untedtuhlen Liebe«werte» beschäftigt ein Schedschwinbler verhaftet Ti e r 11 n , I Vov iWolss > Von ber Rrimi- nalpolrzei würbe ein gewcrb«nr ästiger Schedlchwindlrr, der unter b\-m Kamen ®ial Merlelh bie Volk eine« italienischen Diplo- malen spielte, se st genommen Sprechende Filme T'»- r I t n. 1 Vov >WTV > Den Mitgliede rn Verein« der V.iltner Press.« wurden gestern un* heute im Schubertsaase einig? 'prechenbe Filme vorgefühit al« da« Sigebni« sünftäh- ngrr Arbeit tvr deutschen Ingenieure Vogt Maffolle und Dr (ingl iM gelang ihnen bie Stimme neben bem Vild auf ba« Silmtanb zu phrtrqraphieren. so bast eine zelt- lich« Utb.-reinliimmuiig unbedingt geioabrkiltet >st Die Schallwellen werken ohne Tknrx-nbung ter Membran, in elektrische Wellen verw.,ndelt t!. dazu tUn.n, da« Lichl der eftkldlche.i Lampe im Vhhthmu« ter Schallwellen In Judungen z i ixrkt.n Diese dudungen edchelnen j|« bl de ttcr tunner: mehr ober w niger w.«it voneinander cnt| rnt» Stu-ifen auf dem Silmtanu Die Vorführungen find glänzend Detlaufcn Tu-i- unb Menfch.nstimmen Anfpiachen, mufikalilch. Vor- träge, u a auch die Fabel von den drei Klagen au« Vathan tem Wcts.n wurden In fast vollen- betet Weik wiedei gegeben, insbesondere aud) lhnz alle flrtri-nfwn Vedeageräufche Die Aibeils- gzmrmschaft der drei Jngcnieute nennt sich .Iriergon” Handel. Deutsche Wirtschaftszahlen. Dollar am 1. Ködernder amtlich Verlin Seid 128 675 000 000 ■ Vrief 130 325 000 000 MltUirur« de« Aebchsdankdollat« am 1. Kewernber 130 000 000 000 Keichsbankdiskont 80 Prozent SUbera»kaaf«pret« der Kelchsdank vorn 28. Ofieber ab . 7 000 000 000 fe* che Idum rech aangss atz für Kelch «st e» em (®ulflg für Svld»ollaufgeld Umrechnung«|atz für bieCanbabgabejam 1 Kod 31 Miliarden Beben «bot tu ■gatebee am 29. Oft: 18 671000 000 chrofthaadelMtadm em 30. Oftbt . 18 700 000 000 Keichsbafo—SchtdAetsedl ab 1 Kavemder mach dem jeweiligen täglichen Galdmarkpeets e« gzwtst nicht lesen S Frankfurt a. M. K u | 1 a e l von Wilhelm Stein (bd ®eorg ■DcpN. Ti Der de n Rreise der Vlältei lür (Ohne De währ ) Teslaltung be« hurmvnisch« >i Rbrpet* und Ouahüft 1300 1500 Mllliarbcu. mittlerer Qual an «u Verlag unlerer ben iich zu> 1100 bJO von 1800 De- zu- Arankfurter Getreideborfe. Frankfurt a. M„ I Koo Mangel« lischst»«!dschluisrn kamen Votierungen nicht stanbe Rälber fernster TB u r | ii b ii n g e n von V> Dbrr l®6« 1, iprelhiein & tir In Leipzig! i>« blieb r» rivaitssiurmenden Zuge id Vorbehalten, sich malten Wiiislport .i-ieder Volkstum- iiiache», der, Ipoitgei>«cht getrieben, mehr 1200, geringerer Qual 800 900, Schale 1500. Dchlveme unter 80 Rilv 1400 1800, 80 100 Ällo >800 2000, öb«i 100 RIId 2000 Milliarben Mail Der Rleinvieh- ble Runst enlstammerrd. Verl-rlkr gibt mehr »i« eine ist oste > ogr.rphle Xaftarl«, ei gibt «in mun- Nrkir farbige», gesch'.ostene» fillb von Runst und 'Kultur bei italicnlfcherr Vevaisiam.- um di. Wende de« Ib ZahrhundeN«. ohv» d.ri'ei die Lekxns- »vschichte be» Meisteich au« brn Augen zu Per- Iirren 3n einem durch Schönheit, Sch ichthrit und Riaiheil geradezu maliergültigen Stil ersteht der Meiller in seinen Wer len vor unseren Augen, I« - i - 'linbU'll in Ui Nun die Lehrir.hrr be« Fi üh- ic l.n lx-i Nn iimbrftdnn Meist rn. di.« giotvn- linet Weite und Ichii.stftch die Lsti.rirzzeft im Vom Zrritu« II ber klblt meist.rhast gezeichnet ist S» ist ein Vu h, d i» auch der Laie mit warmer Innerer Ani« inahm. lesen wird emen 3i!» verzögerte lich In Nr Oiaximmg Nr Stelluvgir.rhm. der Ve ch«b.rnk zu den gegeNnen Verhältnissen V.rchNm Nr Rur« für Devise London aul 500 Milliarden festgesetzt axn. wurN Nq Rur« der DoiNinierN aul 185 Milliarde'' herodgedruckt (Betfeelee. (Ofone DewährZ Markte. Berliner Produktenborfe Verlin. I Vov Am Ptoduklen- markt machte die Steigerung Nr Velreide- l-uift uni.r t?m vinfsuh t4 zu erhalten sind Die Hauste erftrrdte lich au| alle Artikel Die blrflge .AiNrlrrzeilung do« Organ der Roninrunlstischen Partei fui V.td.n, Wuittembeig unb Hessen- Frankfurt tfl durch Ikdügung Ns Wehr- riel«mmmonb.'« neuerdings bl« aus .vettere« ner- bntrn rve, den Ttenr fra»zofif«ch< Mefoertrlfle te KU bi* Mainz, 1 Vov i WTV > In her V.icht Jum Dien«lr»g tnurNn etwa 150 Arbeiter und ilixrbeloft-, die Nr Stadtverwaltung selten« der IN wer kschaste.t *um Schutz ber Voten» presse i.r den vetressenNn Drudereien zur Verfügung gcllelll woiNn Uxtivn, um weiteren räubr- irlchen Absichten Nr Oeinwratlflni iwr zu beugen, edten Mlft- h.'n dl ringen rach dem Derlchlsgefängnls nebroiftf Drei Ve.rtnft Ni .Mainzer Jage«- llung und des WTV , bie um diese Zelt noch Dienst ver i Ichleten und gleicht all« unter schweren Mißhandlungen In da« tNlängnl« gebracht wurden, sind n.zch ein- bzw zweitägiger H.,s> auf Xeflmnatlon ent lallen wo, den und ebenk zwei PolizelN.»rnte Wegen bei Freilastuna bei übilgen unlchuldlg Verh>,lteien find die Verhandlungen noch Im dftenqc Der „problforische rheinische 9aebUg* 'Pari«, I 71 ob iWL'v.i Hrtvo« mel- bei au« Düsseldorf, dast Nt pronilorlsch« rfoel- iii|d)c Landtag am 2h Knhetnbvr In Düsseldorf zu einer ausserordentlichen Tagung au - samnientreten soll '(?>' scheint eine Romöbk zu fein, die die rheinischen Separatisten VW der Tvelk aufspielen > 7kach einer oom „Petit Zournal" ber* dsfentlichten Meldung au« Mainz nerlautet au« guter Oudk, daft dle Vationriliften Im Hinblick auf die separatlfdifdte TNwegung gestern abend In Ludwig« Hasen da« Bezirksamt besetzten DI« setzt werden feine ZwischensäUe gemeldet ei sranzbfischm Regierung auf ben eng- lifchen Vorfchlog uNr Me an bl.- Tft-ivinigirn Staaten zu r Icht.-nbe AussorNrung sich In einem Sachi-eisläudlg.-nausschuh zur Abschätzung Nr Nutschen .i.ihliing«|äbiflkil Deitmen zu lassen leblglerl DI.- Irarizdsifche TLiftnort verlange bah Nm Wort Zablungs|ähigf.it ha« Werl _a u g e n b l I d 11 . t gewählt werden sollte tnerN Jrank- marft wurde bei lebhaftem, Nr Schweinemu,kl Ni lanql.imcm HanNI geräumt Ver „Ralfe Markt" hi Orten berg. )( Ortenbeig. 31 Okl Der .Ralle 'M o r f t brachte am llluntag ei va 120 Plerde zum Markt Trotz grober Vachlrage cntmldelle sich Nr HanNI Inlnlg- Ni hohen zeltgemästen Prelle nut langlam 13« ourNii >r öftere Tiere entsprechend mehr. für Läufer 2 .fentner Weizen bzw 3 Zentner Haler Der Besuch de« Markte« war aul J®nwlyr Herrn ......... r.iniimlAr Derrn....... OnUidr 'S<*rn.......... e<6iv* ■ -oouxn«. --^muauix) re« rexxKki n'iron.x«) t'WI»< " •' ■ -oenmae Oie« o** i*we e '»'«'m .-*"«x*eoo »V1.XXX1U0 imv »uv HU4JMI« •O'VMXKwX) eeiwonw en roooooi ernt»» 61KI »»> mvieuno ?VO->>«!.,« -wore een» -<»xj Tnitim 11 Chebcr 1 Vrormbrr flmilirtx Vollrrung lerlö 1'rir' 'Imiliitr Voiinun i iWrlb #*ii,'l flmn Von *l-ii'»li Sillirim Mh.<■»■»..> VI ■■■inn t*fi luiro »4n»nn» - ..... ......... i - >»i v hnfll.mln Hl »8'9 1 1 ’NtlHI IW.IIIOI, ...... fl.-P.-llbaitrn 1 «iiwm llvl »»>»> ;--'>i ...... 1 ....... piowrolm 1 -11 > »1< IM ...... ........... Ntlmator* ri। »•i■1 1 ....... l '"8,888. ,1 1 ' If 11 ........ 1,... ...... "ouOon > ........... .......... ..................... •Kennet f 1 * ll'*lll*kl , »X|il.... 1 «8.888 *11 ...... 1 ' eee.ee I.i ..... 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Gemeinden leisten babei für etwaige für die vJeit nach dem I Bovemtei für Kurzarbeiter adg?- fübiten Krankenkusie-rbtiträge keinen Erfat, mehr Tleu ist, öaf. d.-r Betwaltu.'gsau «schuß f ö öffentlichen Aibeitsoachllx -les di? Sra>crb«lo|?r- untetttubunfl von einer Arbeitsleistung gemeinnützigen Sboratter«. soweit die Gelegenheit dazu besieht und für Erwerbslose unter 18 Oabren mangel« solcher Gelegenheit non der Jednsbme an Beianflaltunfle.i der beruflichen Fortbildung ober der allgemeinen Bildung abhängig zu machen hat Notopfermünzen des Deutschen Volksopfers Mil amtlicher Genehmigung werden in begrenzter Anzahl Bolgeldmünzen de« Deutschen Bo 1 ksoplcrs im Nennwerte von fünfhundert Millionen Mari herausgegeben die von Prof ®eoig Kolbe, Berlin, entworfen und btn den preußischen Sla.itsmünzen ,n Blc*- fmg iKrfilbeit und vergoldet geprägt wurden Der Künstler stellte auf der Borberfeitc der Münzen einen (jch-rieltm Promeiheu« dem tbi Geier die Oeber au« dem Leibe hackt, dar Di« Auckfeite zeigt al« Svmbvl der Befreiung h„ loden>de Flamme mit der Umschrift .Deut, fches Bvlksvpfet s u Bubr und Rhein 1923" und die Weribezeichnung 3n der Band, lung ist da« Won Bolgelb nngeprägt Die Mun Kn find zum Prer« i>or, c.ncr zwe' und dir, Erldmark durch bie Beichsgcfchä ft «stelle bet Deutschen Bolksopfets. Berlin. Wilhelmstrahe «2 durch bie LandesprooinzialauSschüsse des Deut fchen Bolksopfers zu beziehen Der Prei« einer ganzen Munzfatzes betragt 5 Goldmari Der Ertrag der Münzen ilt zur Linderung bet ungeheuren Brt im befehlen G e biet bestimmt, die mit der zunehmen ten Arbeit« lofigkeit täglich wächst Jeter Bolksopsetlaler ih em künstlerisches Snnnerung#ftü(f an die Leitens- • <;: der Rhernländer und Westfalen und bringt Hilfe in der Bot Iwei Freunde. Boman van Wilhelm HegeIer 9 Sortierung i Bachdruck jerboten ) Do erlahmt er itxe mit durchsch.atlenen €?b- nen Unb fe n? fpateie Schilderung der verschiedenen KlollikeiVorstellungen bie ihn doch fo begeistert hotten, axir gänzlich ohne Schwung Aber jum Abschied erlebte er roch btc ti.fste Kränkung Auch Bmue treu cmige Male im Theater gewesen Aber sie toarr unb< hingt für die Oper -Ne! Do« Allerschünfte aber wäie der Lanz Ob Han« schon d>e berühmte er verstand nicht den Barnen Unb al« s« nun eine Melodie summte schien ete Mowt in ihr angefbrungen. so daß all? ihre Musleln hupften unb schnellten Plötzlich hatte s>« Blamfell Oülilen umbalft und an« Klavier gezerrt Und nun sah Han« wie sie sich bog und bredte. mit Den Junten fächelte di? Arme hin- ,liefen lief) wie "pollenbe Tücher den Oberkörper heiumwrichelle bah er glaubte, ihre Beine müßten booonfl tegen .Lokal blödsinnig!" sagte Bubi und nahm den Fteund mti in sein riimmer. wo sie Flaschen- hier trri.i/m und Zigaretten rauchten um den fchladbiigen Kuchengefchmack loszuwerben wie Bubi sagte .Hat sie nicht nen Drehwurm Hans?" .Ja, sie hat sich lebt verändert,' antwortete biefei .Schade^" Aks er ab.-r später bie -Steppe hinunteiging und an dem Kintetzimmer vorbei kam, das nun Annie allem bewohnte. hing fern Auge verlangend an der Lür, als mußte sie he rauskommen oder er selbst emtreten und mit einem einziger. Wort alles Fremd'« in unb Mißocrsteheu b- -itigei Aber er ging vorüber, unb die Lur blttb vor- schloffen Seitdem lag in ihm selbß hinter einem mun- bei baren Stück Leben eine v.r'chlolse i? Lui Und Johie ix rg,ngen oha« daß An--ie oder er versuchte he Wiede, zu offnen Wenn he vo.i jetzt ob au- Jammernlafen so war e». al« mußten > . sich in al lei Freundfchah und t?iebei«.vurdigk.it immer wieder virlicher.i dah fie hch fremd geworden. und daß was den einen erfreute, den anderen gfe chgultig ließ Damit Hatte zugl.ich fui fange Zeit fein intimer BerkeH, im Dcwerihsche.i Syiue feinen Ab- fchluf, gphmben. trenn e, .rnd) noch ab unb zu dinkam und die Freundschaft mit Bubi weiter- bestond Aber bellen auf praktische Ding? gerichteter Sinn brachte den Bergungen seines Fieuntes wenig 3ntCTeffe öitgege-.i und H.ins schloß sich immer enger an Klau» an der ihn duich lein# Büchternheii crohl manchmal verletzt?, dellen helläugiger geschmeidiger Beistand ihn jedoch immer wieder .»z?g Der Eindruck, den Han« i.-i der Familie deS Professors empfangen hatte wirkte aber fort Zum erstenmal hatte er in einem Är.ile verkehrt in dem man von der Äunft sprach wie man etwa unter Geistlichen vom lieben Gott spricht als von dem Eh»würdigsten unb zugleich doch al» non etwas zu.rftig Brrirautem ®i batte gelernt, daß es Kunst leimenschen gab und a.’bere bi- nicht« von Kunst verstanden Ba.iau!e.i ober Philister Und noch oh mußte er an de .gebräunten alten Bilder denken deren schickfalsgepragte Gelichter ihm in Stunden des Tiäumero erschienen. seltsame. stumm? Befacher, die ihm etwa« Cbcb.-tm- n‘”rcllC6 oni-ertiauen zu wollen schienen dafür ober keine Wert? fanden als müßte er alle« aus ihten Zügen lefcn. unb die. wenn sie verschwunden rooicn. railelhal.c epannung und Fülle in ihm zuiückliißen. Bichl minder ftorf, wenn auch von anderer Bh war die Bachwirkung diese« Berkehrs auf BIvj# Ihm hatten es besonder» das gröl'e Hau» mit leinen koftbaien Möbel.i. die ganze verschwenderische unb großartige Lrbensfuhru.ig angetan und >u denken gegeben U.ib ruxb leine. An. alle Moghchlriten de Zukunft in Erwägung zu ziehen, erkundigte er sich eines Lage» in Hänfen« Gegen- aort bei befleii Mutter was he eigentlich von dem Künstler beruf hefte Der sei ja mit feinem anderen zu vergleichen, erwiderte sie Zum Künstler muffe man geboren sein Selbstverfrändlich' Da» Lalent setze er voraus antwortet? Klaus eilfertig Das aber zugegeben Io ein berühmter 7H.il ?r aber Schauspieler, die seien doch ganz was Besonderes unb hätten in ihrer Art auch eine große Stellung und viel Macht Bichtrg betrachtet Hatter sie sogar bi? größte Macht, erwiderte Frau Bolelma in Andere hatten Einfluß auf unser äußeres Lcberr. sie aber hätten Macht über bie Seele eines Menschen Bun horchten bfibc Zungen aus, unb Klau« hatte vor scharfem Bachdenken ferne Slim in dicke Wülfte gefaltet Wieso? Was sie damit meinte? fragte er während feine graugrünen Augen unruhig zrtterten In diesem Augenblick ertn-.erte Frau Bofel- mmn 'ich an ci.i Gespräch, das sie in Bapallo mit ihrem Mann gehabt hatte noch in seiner ersten Zeit als er f inen Krankenurlaub wie ;Ut Glück und gütiges G-'chenk empfand Dähirend sie ihren Lohn anfah halt, sie da» Gefühl auch die» Gefpiüch sei ci.i Stück Bermachmi« de« Toten dris he ihm nicht vorenthaften dürfe So sagt, he. fi? wolle versuchen, ihnen zu erklären, wi f e es mei ic. 7ieben der TDeh die sie sähen unb fühlten gab? eine anbetx", die nur in b?r Seel bei Menschen etiftieric, als ein? Sehrifucht, ein T aum cde, lohricheinlicher wohl als rin von Gott de Menschen gegebener Ausgleich für ihre Leiden« fähHkeit und ihr Wissen um die Kalte unb Un Vollkommenheit dieser wirklichen Well In jen.-- onderen wurde man von allen THachten der Dirk- l.chkeu beheb, vergäße Sorgen unb Leid un? feine eigene Enge unb ivurde bon neuen G. walten ergriffen Biel leicht seien auch da« all Arten von Leidensgefühler.. Schmerz, Ang'i, un- fitUbare Sehnsucht Aber es fei in diesen schmerz heben Erregungen zugleich etwas wunderbar Wohltuenk^s Ten Schlussel zu jenem geheimnis- vollen Überwirklichen. Brich aber belaßen die Künftler Die groß« THenge ftänbe verlangend ratlos davor, sie aber könnten die Lore ölfneii Und daher käme ihr? trostreich? Macht über bi. Menschen, weil fie diele Sehnsucht ihrer Seelen befriedigte?! und sie rin reicheres, bedeutenderes Lrben führen ließen dis manchmal nur rin Abbild des wirklichen zu Irin schiene unb sich doch ’U diesem verhielte wie Musik zu gewöhnlichen- Lärm. Fortsetzung lolgt.) Massen-Schuhverkauf Emanuel & Co., Gießen Selter sweg 31 Verkauf an jedermann! Geöffnet von 8-12 Uhr und von 2 6 Uhr. Selters weg 31 Enorme Preissteigerungen stehen bevor! Wir machen daher unsere werte Kundschaft darauf aufmerksam, daß es höchste Zeit ist, von unseren billigen Angeboten Gebrauch zu machen! Wir lassen Ihnen die ganzen Vorteile eines rechtzeitigen Einkaufs zukommen! Unsere Verkaufspreise betragen vielfach kaum die Hälfte der neuen Gestehungspreise! Massen-Schuhverkauf Emanuel & Co., Gießen Größter Schuhverkauf in Gießen. Seltersweg 31, gegenüber Nowack. Gleicher Verkauf in Frankfurt a. 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Sn« erbeten Tüchtiger Reisender fowfe rin mD Lehrling orr bald aefucht Durch die erhebliche plötzliche Steigerung des englischen Pfundes und dessen knappe Zuteilung durch die Reichsbank bin ich nicht mehr in der Lage, Öle zum seitherigen Preise abzugeben. Es kosten freibleibend das Liter laSalatöl 32/-Milliarden I»Backöl ^Milliarden Bei diesen Preisen ist die letzte gewaltige Steigerung der Devisen nicht mit einbegriffen. tol3uf vergiss esinie, ^rdal Schuhcreme Werne«.4 Mxrtt. A-itä. Mainz.