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QBenn etwas an den feit Sagen sich hin- schleppenden Berliner Beratungen des Reichskanzlers mit den Faktoren unserer Wirtschaft und Politik beängstigend ist, so ist eS nicht die lange Dauer dieser Borbereitungen und der Schleier des Geheimnisses, der darüber liegt, sondern die starke Möglichkeit und Gefahr, daß sich daran ein neuer Parteihader entzünden könnte. 3n der Tat vollzieht sich so etwas wie ein Lrup- penaufmarsch, wenn die industriellen und landwirtschaftlichen Körperschaften chre Entschließungen verlegen., wenn die Gewerkschaften und Eisenbahner dagegen protestieren und sogar Herr Cuno, der Reichskanzler selbst, dem Wolff-Bureau zur Beröffentlichung eine Willenskundgebung überwies, die alle Zeichen einer gewissen unmutigen Abwehr an sich trug. Daß eingehende Beratungen gepflogen werden, ist durchaus natürlich und unvermeidbar, und über die Schwierigkeit der folgenschweren Feststellungen, die zu einem deutschen Ergänzungsangebot an die Entente führen sollen, gibt es reinen Zweifel. Bor allem ist eins freilich unerläßlich: daß die Reichsregierung selber ein sicheres Ziel vor Augen hat, das sie als Führerin über den Volksvertretungen mit Festigkeit verfolgt. Die Art, wie der Reichsverband der deutschen Industrie eine förmliche Rote an das Kabinett richtete, war nicht gerade ein Meisterstück politischer Weisheit, was schon bar an zu erkennen ist, dah seine Wirkung nach verschiedener Richtung hin weniger als positiv fördernd, denn als unnütz alarmierend sich herauSstellre. Da hat der Reichskanzler zweifellos recht, wenn er die neben ihm auftretenden strategischen Eigenmächtigkeiten zu korrigieren sucht. Zn der Sache selbst sind die Vorschläge der Zndustriellen zum größten Teile einwandfrei, verständlich und auch verständig : sie bestätigen die Opferbereitschaft bei dem zur Lösung stehenden Reparationsproblem. An dem Grad des Beitragswillens der Zndustriellen, die ein Pfand von 200 Millionen Gvldmark jährlich anbieten, womit bei der Kapitalisierung dieses Betrages die Hälfte aller ihrer Sachwerte verpfändet ist, gibt es nichts auszusetzen. Es handelt sich um die treffendste Widerlegung feindlicher Ausstreuungen, als wolle der deutsche K.apitaliS- muS bei den Wiederherstellungspflichten des Reiches sich drücken und die Regierung in ihren Schritten hemmen. Man kann es daneben kaum befremdlich finden, daß die Zn- bufttie zugleich auch Wünsche äußert, um der anbrechenden Zeit harten Mühens und schwerer Bedrängnis die Spitze bieten zu können. Rur die Form des Vorgehens war nicht klug bedacht, denn sie erregte die Mißdeutung, als wolle der industrielle Reichsver- band der Regierung Anweisungen erteilen und heikle politische Stteitigkeiten durch Machtworte lösen. Schließlich hat ja die Regierung nicht nur die Aufgabe, Vorschläge \an die Entente auszuarbeiten, sondern auch die sekbst- verständliche Pflicht, auf das Sorgfältigste Aus- und Tlmschau zu halten, um durch zweckdienliche Maßnahmen der deutschen Wirtschaft die Wege neu zu bahnen. Das Sesamtinteresse des Volkes ist dabei entscheidend. 'Bei der Heranziehung der Landwirtschaft und der Berücksichtigung chrer weiteren Pflege zum Gedeihen des Ganzen verhält es sich nicht anders. Die deutsche Regierung braucht in so kritischer Stunde das Vertrauen des ganzen Volkes. Herr Cuno besitzt dieses Vertrauen im allgemeinen; er kennt innen und außen die Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hat, und banrm soll man ihm sein Amt erleichtern, wenn er nach parlamentarischem Brauch die einzuschlagende Politik den Kriegsgegnern gegenüber gewissenhaft zu fundieren sucht. Da können keine einseitigen Methoden zum Ziele führen. Dir hörten es, daß deutsche Politiker und Sachkenner in London wieder Fühlung suchen, und schon aus diesem Grunde wäre es thöricht, ungeduldig auf Entscheidungen zu drängen. Die außenpolitischen Zeichen erheischen keineswegs überstürzte Schritte. Herr Poincarö hat sich mittlerweile zwar in der Kammer das kaum zweifelhaft gewesene Vertrauensvotum geholt; allein seine Position wird sichtbar schwächer. Seine Meinungsverschiedenheiten mit Belgien, das von dauernder Gewalt an der Ruhr nichts mehr erhofft und dies der Welt gegenüber offen ausgesprochen hat, berechtigen zu der Annahme, daß eine annehmbare Lösung langsam sich anbahnen könnte. Richt als ob die belgischen Einschätzungen der deutschen Leistungsfähigkeit, die Monopolvorschläge, die Pläne der Gläubigerbeteiligung an deutschen Unternehmungen und die Unterstellung der großen deutschen Staatsbetriebe unter fremde Hörigkeit und Willkür der Weisheit letzter Schluß sein sollten — ein Fortschritt ist es immerhin, daß Belgien an der Seite Englands nunmehr überhaupt eine Lösung ohne gewaltsame Pfändungen sucht. Die Pariser nativ* nalistische Presse steht im Kampfe nach allen Fronten hin. Die Scharfmacher in der französischen Kammer, die sich wie gierige Raben heißer schrieen nach der Tln.erjvchung Deutsch- landS, haben keine allzu große Bedeutung mehr. Wir stehen fteilich in einer zunehmenden Verelendung unserer deutschen Finanzen. Die Beendigung der Stteikbewegung im Ruhrgebiet hinderte es nicht, daß der Dollar auf über 70 000 gestiegen ist! Aber das gibt den gestern veröffentlichten Warnungen der ^T i • meS" recht, die der brittschen Politik^ Eile anrät in der Regelung der deutschen Schuldverpflichtungen! ES wird da nicht mehr verlangt, daß die deutsche Regierung höhere finanzielle Angebote mache, sondern das Blatt beschränkt sich auf die Mahnung, Deutschland solle seinen Antrag widerholen, die Entscheidung an einen internationalen Ausschuß von Sachverständigen zu überweisen. Enttäuschungen Frankreichs seien nicht mehr zu umgehen. Die neuen Griffe und das Tempo des Kabinetts Baldwin liegen noch im Dunkeln; eS ist noch nicht ganz gewiß, ob Mac Kenna, den die Franzosen mit mißfälligen Ausrufen begrüßten, der aber auch bei den englischen Rechtskonservativen auf Widerstand stößt, den Posten des Schatzkanzlers definitiv übernimmt. Erfreulich aber ist es, daß die noch nicht weit dunuüiegenbe Kritik des englischen Unterhauses an den Verhältnissen im Saar- gebiet von der neuen Regierung in Taten umgesetzt wird. Die amtliche Ankündigung eines englischen Vorschlages, über die Tätigkeit der Regierungskommission des Saar» gebieteS einen TlnterfuchungüauSfchuß des Völkerbundes einzusetzen, bedeutet eine offenkundige Zurückweisung der französischen Rechtsbeugungen. Wird vielleicht auch der Tag kommen, wo Herr Baldwin mit einer Geste des Widerwillens gegen die französischen Schandtaten in den übrigen besetzten Gebieten sich wenden wird? Das Wott „Wiedergutmachung" hat keinen Klang mehr, wenn die gesittete Welt den verächllichen Handlungen Frankreichs „unparteiisch" sich gegen» überstellt! Wenn eine deutsche Rote in naher Aussicht steht, so hoffen wir, daß sie nicht etwa wieder kleinlaut die Schande im Westen übergeht, sondern unbekümmert um „feiger Gedanken bängliches Schwanken- dem gemeinen und gehässigen Rachbar deutsche Würde und Selbstbehauptung gegenüberstellt! Die Polemik gegen die Vorschläge des Reichsverbandes der deutschen Industrie. Berlin, 1. Zuni. (WTD.) Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund, der Allgemeine Freie Angestelltenbund, ter Allgemeine Deutsche Deamtenbund und der Gewerkschaftsring Deutscher Arbeiter-, Angestellten- und Deamtenverbände haben eine Denkschrift an den Reichs stinzler gerichtet, in der sie anerkennen, daß die Stellungnahme des ReichSverband^ der Deutschen Z n d u st r i e zur Frage der Heranziehung der industriellen Wirtschaft als Garant für den Anleihedienst die grundsätzliche Zustimmung zum GÄXmkeu der Sachwerterfasfung bringt. Diese Zustimmung weide aber, so führt das Schreiben aus. durch die daran geknüpften außen- und innenpolitischen Voraussetzungen nahezu wirkungslos. Die Industrie versuche, mit dem Staat als unabhängige Macht zu verhandeln und stelle Forderungen, wo es gelte, die Bürgerpflichten gegen den Staat zu erfüllen. Die Haltung der Industrie lasse den Schluß zu, daß sie das Gesamtpcoblem der Reparationen über den Staat hinweg von Industrie zu Industrie lösen wolle. Die Sachwerterfassung könne nur auf dem Wege gesetzlicher Erfassung ermöglicht werden. Unmöglich sei es, der organisierten Arbeiterschaft über die Preisgabe tes Achtstundentages und über die anderen erhobenen Forderungen des Reichsverbandes zu verhandeln. Eine Privatisierung der Reichs - und Staatsbetriebe halt die Denkschrift für ausgeschlossen. Selbst die Verwirklichung dieses Verlangens dürfte die Erzielung der von der Industrie angenommenen Erträgnisse dieser Betriebe für absehbare Zeit unmöglich machen. Andererseits werde in dem Schreiben des Reichsverbandes der Wille zur ausreichenden Steuerbelastung vermißt. Schließlich erwartet die Denkschrift eine gerechtere Verteilung der Reparationslasten seitens der Regierung und des Reichstags; vor allem sollen die gut fundierten Vermögen zur Deckung herangezogen werden. Die Denkschrift ist von einer Anlage begleitet, die sich im einzelnen mit dem Schreiben des Reichsverbandes der Deutschen In- kustrie auseinandergestcht, um zu erklären, daß in ihm die Gr.ndlage für di- Lösung des Repa- rationsprvblemS nicht gegeben ist. Die Fortführung des passiven Widerstandes. Essen, 1. Zuni. (Wolff.) Sine Konferenz von Führern der Freien Gewerkfchafteu und Bezirksleitungen hat nach Vorträgen des Dergarbeiterführers Mart müller unb^ des Reichstagsabgeordneten öollmann eine Entschließung angenommen, in der sie betont, daß der von den Organisationen der Arbeiter, Ange- teilten und Beamten geführte passive Widerstand auch während der beginnenden Verhcurdlungea mit der bisherigen Energie fortgesetzt werden müsse. Ein vorzeitiger Abbruch des Widerstandes würde eine Unterwerfung unter den französischen Imperialismus bedeuten. Die Arbeiterschaft führe den Stampf nicht für die Reichs- tegievung und nicht für die deutsche Kapitalisten- llasse, sondern für die Zukunft der deutschen Wirtschaft, also für sich selbst und für das internationale Proletariat. Rach dem Marksturz müsse von der Reichsregterung und dem Tlnternehmertum alles getan werden, um sofort die Gehälter, Löhne, Er- werbslvsensätze und Renten den veränderten Verhältnissen anzupassen und die Teuerungswoge zu hemmen. Zur Bekundung des Erfüllungswvllens und zur wirklichen Erfüllung der Reparationsverpflichtungen seien ganz andere Leistungen der deutschen Kapitalistenllasse erforderlich, als sie in dem Angebot der deutschen Wirtschaft zum Ausdruck kämen. Zede irgendwie geartete Antastung der deutschen Souveränität in tem bedrohten westlichen Gebiet würden die Arbeitermassen entschieden bekämpfen, sie würden sich auch mit einer internationalen ®e;xbarmerie niemals abfinden. Die neue Neparatiousuote der Rcichsregiernng. Berlin, 2. Zuni Die neue Repara- tionsnote der Reichsregterung an die Alliierten wird einer sozialdemokratischen Korre- fpenbens zufolge nicht vor Mitte der kommenden Woche überreicht werden. Die Korrespondenz will wissen, daß eine feste Summe im Gegenwortswerte Angeboten werden soll. Roch ungelöst sei die Ga- xaiitiefiage. Eine aktive Reparationspolitik Englands? London, 1. Juni. (WTD.) Dem Londoner Berichterstatter des „Manchester Guardian" zufolge befaßt sich das britische Schatzamt augenblicklich damit, die britische Reparations- Politik zeitgemäß zu.gestalten. Baldwin sei entschlossen, eine Regelung der Probleme der Reparationen und der interalliierten Schulden zu versuchen. Aus einer unformellen Zusammenkunft von Ministern sei beschlossen worden, die dem Plan Donar Laws vom letzten Zanuar zugrunde liegenden Prinzipien aufrechtzuerhalten, zugleich mit der nötigen Revision der Zahlenwerte. Das Schatzamt prüfe die Gesamtftage von neuem, um abzuschätzen, welchen Einfluß die Ruhrbesetzung auf den britischen Plan habe. Die einzige Aenderung, die in diesem Plan gemacht werde, werde die Einsetzung abgeänderter Summen sein, wo dies bet den augenblicklichen Bedingungen notwendig sei. Die Saarfrage. Paris, 2. Juni. (WTB.) Der Londoner Berichterstatter des „Petit Parisien- glaubt zu wissen, dah die Grundlage für ein Arrangement zwischen der englischen und der französischen Regierung in der Saar frage so gut wie gefunden ist. Der ftanzösische Botschafter habe gestern abend Lord C u r z o n die Gründe auseinandergesetzt, die die französische Regierung hindern, dem englischen Vorschlag einer Slnlersuchungskvmmission ihre Zustimmung zu geben, und habe mit ihm die Abänderungen ins Auge gefaßt, die an der Rvtverordnung vorgenommenwerden könnten. Aus diesem Meinungsaustausch gehe hervor, daß keine ernstlichen Schwierigkeiten sich einer französisch-britischen Verständigung entgegenstellten, und man könne erwarten, daß die englische Regierung ihren Vorschlag beim Völkerbund zurückziehen werde. - Die Ursachen der Unruhen im Ruhrgebiet. Essen, 1. Zuni. (Wolff.) Die Konferenz des Zentralvorstantes der FreienGewerkschas- ten des Ruhrgebiets mit te.i Bezirksleitungen hat ehren Aufruf an die Mitglieder der Freien Gewerkschaften gerichtet. Der Aufruf erklärt, daß die älnru ben der letzten Zeit durch unverantwortliche Elemente herbttgesührt wurden, und baß die Gewerkschaften nichts damit zu tun haben. In geradezu verbrecherischer Weise sei die Rot des Volkes ausge- n u tz t worden, um unter dem Schuhe der Franzosen politische Ziele zu erreichen. Durch die Lahmlegung ter deutschen Wirtschaft, durch den Ruhreinmarsch und durch fottteaernte Geldentwertung, so führt ter Aufruf cms, hat sich eine katastrophale Verschlechterung ter Lebenshaltung der breiten Massen ergeben, ter auch das Unternehmertum absolut nicht Rechnung getragen hatte. Statt die Macht der Gewerkschaften zu stärken, um die eingeleiteten Lohnverhandlungen zu einem günstigen Ausgang zu bringen, entfesselten die Kommunisten unter dem Deckmantel berechtigter Lohnforderungen politische Kämpfe, die zahlreichen Proletariern Leben und Gesundheit kosteten. Die Rot wurde dadurch nicht vermindert, sondern erschreckend gesteigert. Alles, was für die Arbeiter erzielt wurde, ist durch die Verhandlungen ter Gewerkschaften herbei- geführt Worten, welche die Arbeiter auch fernerhin nicht im Stich lassen werden. Es soll versucht teerten, die durch unverantteortliche Schädlinge vermehrte Rot in den Arbeiterfamilien zu lindern. Entsprechende Verhandlungen, die auch bc- rechtigte Lohnansprüche befriedigen sollen, sind e in g c le i te t worden. Die Arbeiter müssen aber aus den letzten Vorgängen lernen und alles daran sehen, die Gewerkschaften zu stärken. Ein junges Mädchen durch ein französisches Auto getötet. Bochum, 1. Zuni. (WTB.) Heute nachmittag fuhren französische Panzer - und Lastautos in schnellem Tempo durch die Hochstraße. Beim Einbiegen in die Borgardstrahe verlor der Führer eines Lastkraftwagens die Herrschaft über den Wagen und fuhr auf ten Bürgersteig und in die dort stehende! Menge. Ein junges Mädchen wurde getötet, ein zweites erlitt eine s chwere Quetschung. Eine französische Kommission besichtigte ten Tatort und stellte Rachforschungen an. Französische Justiz. Landau, 1. Zuni. (WTD.) In ter gestrigen Sitzung des Mililärpvlizrigerichts wurden folgende Fälle verhandelt: 1. Lorenz Derberich, Polizei- Wachtmeister aus Mannheil.l, ter glaubte, im unbesetzten Mannheim französische Offiziere nicht grüßen zu brauchen. Er erhielt 6 Monate Gefängnis und 50 000 Mk. Geldstrafe oder weitere 3 Monate Gefängnis. In ter Begründung heißt es, daß überall, wo französische Offiziere im Dienst erscheinen, ter Boten als besetztes Gebiet zu betrachten sei. 2. Hermann Münch wurde im besetzten Hafengebiet verhaftet, weil er seinen Dienst in Zivil versehen hatte. Gr erhielt die gleiche Strafe, weil ein Befehl bestehe, daß deutsche Pvlizeibeamte im Dienste die Uniform zu tragen haben. 3. Anna Lindberg, Lebensmittelhändlerin aus Ludwigshafen, verweigerte den Berkaus von Rotkraut an das Personal eines französischen Offiziers unter dem Vorwand, daß das Kraut für den eigenen Bedarf bestimmt sei und wurde deswegen zu 5 0 0 0 0 M f. Geldstrafe ober drei Monaten Gefängnis verurteilt. Das Vorgehen gegen die Presse. Landau, 1. Zuni. (WTD.) Der Redakteur am „Rheinpfälzer", Karl Detzel, ist vvn ter Be- sahungsbehörte wegen einer ihm unterstellten Falschmeldung über einen angeblichen Sabotageakt an beschlagnahmtem Eisenbahnmaterial verhaftet und sein Blatt auf drei Tage verböte^ worden. Wegen Weitergabe derselben Meldung sind auch die „Pfälzische Presse" und die „Pfälzische Volkszeitung" in Kaiserslautern auf drei Tage verboten worden. Die beschlagnahmten chemischen Produkte. Paris, 2. Zuni. (WTD.) Wie das „Echo de Paris" mitteilt, sind im ganzen besetzten Gebiet durch die Desahungsbehorten für 200 Millionen Franken chemische Produkte beschlagnahmt worden. Französische Flugzeuge auf deutschem Boden. München, 1. Juni. (WTB.) Zn den letzten Tagen erfolgten in der Nahe von Nürnberg zwei weitere Notlandungen f r a n z ö s i s ch e r F l u g z e u g e, die der gleichen Gesellschaft wie die kürzlich bei Schwaig gelandeten angehören. Die Flugzeuge wurden samt den Ladungen in vorläufige Verwahrung genommen. Die Flugzeugführer, von denen der eine bei der Landung verletzt worden war. wurden einstweilen festgehalten. Neue Hetzreden Millerands. Paris, 1. Zuni. (WTD.) Während bet gestrige Tag, ter .> PräsidentderRepu - blik in Straßburg verbrachte, der Feier eines Gelehrten (Pasteur) gewidmet war, scheint der heutige Tag in geschickter Weise vorbereitet zu sein, um propogandistisch in ganz Frankreich ausgebeutet zu werten. Der Präsident der Republll wurde am Vormittag in ter Handelskammer empfangen, und mittags hat ter Generalrat im Prä- fetturgebäute ihm ein Frühstück gegeben. Beide Anlässe benutzte der Präsident ter Republik, um politische Reden zu halten. In ter Handelskammer antwortete er dem Vorsitzenden, ter ihm die Wünsche ter Straßburger Wirtschaftskreise borget ragen hatte: Seit vier Zähren macht das angeblich ruinierte Deutschland beträchtlich; Qtufga e.i tür i? enb liche Arbeiten, um seine Konkurrenz in ter ganzen Welt zu erdrücken. Von gewisser Seite wolle man das nicht sehen. (Nach dem „3ntcanfigeanl‘‘ erwähnte Millerand im Zusammenhang mit dieser „Verblendung", wie er sich ausdrückte, über die sich die Geschichtsschreiber wundern würden. England. Das Blatt bemerkt, da hdieser Satz Sensation hervvrgerufen habe.) Dieselben Leute, die Deutschland vor dem Kriege als Konkurrenten zur Sse hmstellten, ter von Tag zu Tag bedrohlicheren Aufschwung nehme, hätten ihm gestattet, die Bestimmungen des Versailler Vertrags und seine Worte zu verletzen, das Geld, dos zur Zahlung heiliger Schulten verwendet werden sollte, dadurch diesem Zweck zu entziehen, eine Handelsflotte zu bauen und Hafeneinrichtungen zu schaffen die in unerhörter Blüte ständen. Sind was Deutschland aus dem Gebiete des Hafen- und Schiffbaues durchges-ührl habe, habe es aus allen Gebieten bewerkstelligt, so daß man die Achseln zucken müsse, wenn Deutschland fern Glend bejammere und behaupte, daß es aus Armut seine Schulten nicht bezahlen fösner Es sei, eubrrtente I« wU e» wcht eeOe txrt M** err*6»fciren TIttrt für hba Olgmrm 'BebörfrdHv ötreeabe *o» fei bte ®r*t*fr.xng ÄrnfWa-JX Ilan teert* ft* Ser barüter ktn. bxJ Öeifte kxeb txn teerte, teerm es btt twU tertüfung über ba He f en © »• Kehl rr *mfanyi emo ’«* Ptäne fcjr*ni*ti*)te* tMlkurt» let- eerbr 7R» baten teerte maxi a(1» Mine Brüte Beehrte* betten, enb ete werde «fte» fef-hete* euHei. banrtt brr Hase* von CtreBburg «mb bte ImMCte Bb**1*if)a»n m brr wage ***, ihre beer*4)* JU*tterre*M Bübenube'f* UM»' xmb Derftdbertr. bab btt (uMnNgen TT!hitfteile* ba» bdacbialidär tun würbe*, um te« br. 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Der Reichswirtschafrsrat * unb die Srotixrforqung. Berlin, f. 3uni. ("Mf! Ser Din- lch^ftsvosteilche anb bet svirtgr '.-Nsche Aus- ktuil brr Aeichswtrtschgltsrilsde- 1*1 fügten sich qr-.rteldxft'. ^r ci*e*e ■tu Wem Sefrt,e«vr"-rs Lr^rtgug hest Brotdersorgiug und nahmen mit 38 Stimmen bei etniqnn Ontdoltunqen folgenden AnrraG an .Oer w?nicha'tspcll"'ct)e and der ftrx!n*|xnüment unbedingt in Betracht -g githen." Mit geringer Medr- hrtt wurde ein pon den Brdeikgebern her Landwirtschaf t gestellter Jmrag angenommen: „Tel der TßjfTtefLmg der etwa erforderst chen weiteren Mittel ift dafür zu sorgen. haft neben der Telafhuig des Vermögen» «Besitze») auch eine entsprechende ^feran- zieftvng aller tragfdhtgen Schullern mit Ausnahme der ßrtm- nah Gehaltsempfänger bewirkt werde" Mit diesen Abändenrstaen wurde der Gesetzentwurf im ganzen gebststgt. Opiumhandel unb Dölkerbunb. Gens. 1 Mal -MDB l Sn ber b B.-rn ng H>wr Antrtge die Konmnlstonshtznn^ herfztnen tDÜrbrn. um erst später zu irflcntm-'lt< i Wünschen unb Anträgen Steilung zu nehmen Der Vertonter 3 n bi en* rwrtneigte aber, bih die Amerttzaner der Sitzung kxlwoonen tritt» zu itzten Anträgen erläuternde Erklärungen abgeb.*n fotV ten Das lehnte ber Führer der am er! Ionischen Delegation nachdeü(stich ab. indem er Worauf bute wie», hast feine Anträge schon feit acht bekannt feien und bah «ine Entscheidung ohne fange Debatten Hervel geführt werden müllt Sr erwarte. t*gn ^ranfyurt jai befteir/e geglSch. ein mit IkLzr.l» .$>* 'tarn' tm friehgrn SwdNharter zu vtrrtnbarru. urtb zwar kilr Freitag. S 3eni Pte Bcr- fteflawa e»rt 3;r.ir‘' ,f rrt# i findet an be 'Kalle brt Stabil!xairr.' statt, und ^war irtcn Bbrm.ttag von 11-1 .Uhr. er beginnt am HT^mag. I ? ml Da» Gtztit'rfstt wird zw-itestos auf) -mf au»- wärttge Benutzer starke Atz e 'ung kr, t au ü et onb deshalb w rden bie bieflg-n Cltiterrtfeaien gut tun. sich beizeiten Karten zu fichern. Da« fRalfetar Ggstspiel etil .Aorguif» vtzn Ar < i h tu meacu der Oper auf fpäter verlchvhen war de. Da Der n*u? Termin noch nicht festsleht. oe.trn b r’cTorX-iie.la.grn gltz a mul Int • Ter 2chntz brr ßU>tMbicni>r. BerrrnlaLl durch öm» Stzirug» de» GoUes- dieustrt tn der vb'bllilrch, am erste* T’inaA* feer'oa tocifl da» Ktvidaml NiMMi hin datz gt- rnätz jCrtähl 232 drt PrllzTzstrvsgelrtzrt da» Sch reien, t? armen ober die reitfltftf* Heier» Ixbftüt ftbrvnbe« Schienen in her Aähe von Kirchen während de« 6ffentlid>rn Gvt tesdienste» »erboten ist Orte ftretnamt bat btt Pallzndebdrten an- gewu'en. Zuwider handlangen , nnach- licht l I ch zur A n zeigt zu teiayen, tnübe- knberc öl f stn tl ichc Auszüge darauf zu kontrollieren, hob durch lle derartige Störungen be» Gvttrtdlenkkes nicht «stehen Das Tretfff)r VolkSopser. On der Gdchäfiöltelle drt .Gl eben er Anzeigers" wurden für untere bedrängten DolksgenoNen Im Auhrgebiet und am Adeln weiter abgrtlrfert: Der inlgu >g ehem Veibgardisten 2 Aare 21000 Äkiife Vllil der SM Mädchenschute. 2. Aate 8100, Dr A B 10003. strirdrich Birken- omflttgÄbrtr < X. 10 Giehen, 2 OtaK* 55 0X?. Gem.lndeteamtrn unb Bedienstete, Heuchel heim 16 SbO Mk. Den (J'rttrn herzllchsttn Dank' Weitere Spenktei werde* In der Geschäftsstelle des .Siebener Anzeiger«" angenommen. 0 U. U»ivevfitäts-Ge»tte«dienst. Am 6 nnta». 3 Juni, vormittag» II' . Ubt vü' k tich. Habet m ber Aeuen Aula ein Untoedi- türtAte-Urtbientt fkin. zu be* ta erster Vinte Ne An«, origen ber Universität einaetahtn Und Sdbstlxrtänhiich |at ober auch irter andere .ii» Irin Dte Predigt hält Herr Prcf. Dr Schtan. f* Der Brotprel« in Gießern. Vom Montag, 4. x3imi. ah kostet da» l90Mbraoim- Markendrvt In Gtrten 2120 Mark, da« Brötchen R0 Mark Die Medldrestr lind gleichfalls «tztsprechend erhöht worden. (Ciehe amtliche Bekanmmachgng tm 2In,rcigeniriI.) " •• Dafchedfebstghl. 3n bei Aachs au qestertz wurden von einem Bleichplatz tn Liefet folgen de Attscheslücke emttxnMt: ein neue» Dctwd), qeg. A-C, zwe alte Bett- rörter. drei weifte und vter bunte H-?mden. titel Dasnentrnreehofen. qe». A-C . fünf w-'ifte und t>:rt bnnte /-i fünf Dandrt:tr weihe WnrrrMc, 8kci ncut H-rr^nuaterJ Hofen, drei neue welh.' Herrenhemd-7g. drei bldue Aeebcn mit w> itzen Streifen unb »Lilgr blOMC LEürzetz Dor Ankauf wird grtr-irnt Sachdienliche Mitteilungen nimmt bte Krimi- nalpoliHei entgegen. > ,e 3b re* 80 Geburt» tag begeht am Heeiaa. 4 Onri. Sri DUHeirutne chaa». «rrt- »er ft ratze !» Die Dau»^ ftteeut fit noch einer Iritcne* kdrtertechen unb geringen Irische Vornsithe». Xet«»lo ! e*ber für Sg Wstag lew A*l» Srr U**#erttdt 7 Jb Uhr Konzen |u Gurte* der O ,-Aw Swd«!-*biite ü'ichk- lpieiba*» ra'» .Lao.-do' unb Da» HAiel ett der S.rtft; Palast-Ützchtfptzria -L-». urt .a ew bet WrnchUoie 2LN-t<.TVt*tipide .Hi BwG tauter po* T—üh« > ' •* f — f oq c *1 a Le n b« r für Sonntag: Obeibrilerter ritz - eoti Artftez «ch Sich Adi 2 48 Dntticher 3ege*bbe*b B »mord mb Dtustchnotro» « Stetenr«Jruvee Gi-chm 8 Ubc BLumenteft .o' der Kor^ruhe - Lal^-Aeu my < -ha :ern Bri- •u litten teert*, Adbeegs wert am M**g» h* AnzriWCntell ■ttorn'.l t”ctUn>ü rnn»*-«, tje ste. tz r k» r u r « lest des S. >«*tr(»jm terrrg** Heften der» Da» he s* Beabeb aa- Ha». U*cr 4Q) .'titft. ae» b« t$ Bmicheoeort ** ertm« 02 te* r^.'fttii!-be; 2üc rtl bte tm- mittag» stau'-ite Aa* in -« Wirt bte Iter* «staknnig ter ^Ji* d*M t*rrto*x T*r- big- DU rtz feste s **>irbaw» Hestrng a£te ieier.ni- V -Mb-.'<>ae*. tei etwa 966 *s*ixui a*> gtfüt< c -w4*rr Urrrt-e utib EerttznuemeM br- jei Hell' ErckniugeM. tem bte ALoattaog te» -teni;-t44xme*» uter- >ragen Ist. »ll. unte. itü.x. ve. ter terwmte und ber 8 -taod-xA-olr. aär 'Bo:br.^i,.jnjen getroffen. btt b.4 ri-.k^erm ch n gst* :»gsn Setter eine* guten TteÄau' ber Benr-ktasteng -mrtür gen Unter Ort. be« Twmrr* al» gehrte tz»är>e he- fonni. wird euch diesmal alle» ,'teete* um Turner* Ihmfrvjnten e*b lanft gn w tpc'j- cm einige ungenetaec Stunde* der »rhvteng unb Au«f^unu»*g pj bereite«. Rrri* v«ukerbach. .1 Vauterbach. 31. Mal A,ch unsere Stabt wird m nächster Heil rtne Kregergf- dächluisstätie le^vmivf* D r ’rtdcmi fak'e tew ri:tznmm,grn Vestal h te- T-n mal au| richten Da« gilimte zur ftmah* -. Strinmaterrt wird von bc, 5tifc- -r i-*i zur Beifügung gefeilt, <3ir von Jl -li .'i Xe ler auigearl'.tteier Qittto.irf fom.T*« |t r Lchru- fenfitt zur Au steil ing. rt^iauf te ■: eli.-t all- gcmctncn^Ntg. i o r u 4> txr- übt. bei dem ten Dietz« U.-brn»;nittfl unb Ktei- bunafflü fc tm Merte von 1 Bilhoae* Mark tn die -N- fielen. Die •tnfertbr iwei au* dem A'. retzteu^ tn Ei ehen tntfprungene Kerle, wurden setzt ver hastet and wieder hinter Echkvft und nirgei grbia* Auf der Butzbach-Vichet Eisenbahn tritt heule ein neuer tzadtpia* mit »ermehrkem Zugverkehr in Kraft Z Bad-Anuhet», 1.3e*i Der Kölner Liaderkrauz, buvch leine Rpaiert» un hteflg« Kurhaus bekannt, hat au» Dankterfeit für bte ihm (rttbin hier gcwvrteme freundliche Lu'na hm.- ten Bad- unb .Kur>Irekwr v Boehmer 'owi, den gesamt« Gesangverein .Frohsinn" <■ frhten Ehrenmi tg kieder* ernannt Br'km- teer Abordnungen üveriwachten bte fünfntal iue- gefertigten •bremirfunben Der Oe'ang- oerein .Srobfinn" bt-Ml in dtefein Sv^-mter die Wtr seine» 80 jätzr ' g < n Best - he * s. Der Bereln wird tum JuM'5 3*«iM Tririi* be» Eadnla^tni r u -.de* dem er früher angehörtt eini td« 31 < Di'-srnt ste >t 'vr-UI üher 30 Ja brr -Jcbrrr stech' ?1» Hel mer an ber Loitze bei leistung»sähig« Brstui. ^Invfrnburq und HhfinbcHm. • Darmstadt I. 3*n:. Vas . IXir-ift ibter laa Na ft ter chttt Di Rommunlften t*r- onstalkrien gestern nachmlmag eine 5'fentttche Ber- tarnm(ung auf hem ape, Buh,d^«tzlan •» l»ra- chen hier z* etwr 3000 7R? < fv-i vv* brnern rin Kfter Dell XruflIrrige wer - -> t 1t '-^r. ■ a Adjeorte -r Fr >i Aoth N- eu ’M'bung oon kommuutzstlichen Hundert 'chaf te* • Xochmitrag» vielfach jkc • t>r n In de« Hauvtoeriedrßstratzru, urd r.tedrtach kam e» nutz zu Zusarnmeustötze mit de r Ho- tu Pritzei Mutzte »on brr Berkxum u - j unb hatte < chend Aussthre.lange' unb geg»-brnm'? :» herin- Cn «i verdintern Di.- Schuva i.-ir - TD.irm- cri" st, unb ac * **wt Dunst henrngenogen OeNe* ^* ^ite, Banke* ehe» warte* durch fiat* -'ahe— *n* hn A r* 4k>;at« rt«n Io vllgc ?U>:unb jßtfprrr- rxitlcl teiritgeftrlli At» bte JVriammJ: rtU-tt- *r noch * ?xr ju»|c Kn. r-tcht in (FMtwm 'mtere 'n leien Erupv« wurden str terch ten XnMld ber grstuen Un fern o*ichrtg«b rwrtM -Z kam g* starten A*tmn Uteugt* e*b b muhte gtetchwie die CK -it M*b jlKlUlh KbelbraM ate gesperrt werte* 1# bet- Matzuahme* enrte* mÜ .llohen und B-üstc.i teortsor-^ .n.t'uch Lucken ttch dir Dofl»-i^ann-schattr« ach ?v- tchn*r^u- teure g-*v,.-n laten Doch de Br- «te* bete- ^eühdupfun?« gtg-nübw Hne te- rr-.ntteTrl:<:!r DL'U b Allertugs MW hin und O * m «ik UM)»- 1 Akttvm i». Hessen «nna«. Frankfurt a M. 1 3**t fTPFB - Die Eesamfelnuahme« an ten Fahrka r- tenf cha lIern tes Ha irtMri? c o - Hofes Fvankturt erreichte* am 31 Mai bet tester noch nktu erreichte Surnwe vv* 115 Ulllloer* Mark Ein Schalter lieferte allein /,4, «/<8 end •« Uhr. M W/ Großes berühmtes Orchester. xÄ Dr. Gentners Waschextrakt Goldperle mit Sdmi^elieite schäumt und wäscht großartig. 3759ss' Oberhessische Diehversicherungs- Anstalt. | Mietgesuche | Gut möbliertes Zimmer Mitgliedemmmmlong und ÄortoWong Freitag, den 8. Juni 1923, nachmittags 2 Uhr, im Hotel „Deutsches Haus" in Friedberg. Tagesordnung: [3447D Vorlage der Rechnung pro 1922. Entlastung des Vorstands und Ausschustes. Wahl des Ausschustes. Satzungsänderungen § 4, b und § 95 letzter Absatz. Beratung von Dereinrangelegenheiten. Gietzen, 17. Mai 1923. Der Vorstand. Iuxplatz- vergebung. Am 1. und 2. Juli d. 3- findet in Allen, dorf cl d. Lda. das 13. Bundesturnfest des Turnerbundes Lahn»Dünsberg, ver. 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He« dsMUl. läge. i feNn.Ähi6eT. 1 emell Irrt DeKlHkLll'etw. ke|e (MeW*|*«T). cüte*tia4laften.wt« ■eirw felH.ewitM^ frei )ir «Mfttot, 4000. - 347 78740 3203010 50 143'4 40 228336») 4136- Die Beerdigung findet am Montag, dem < Juni, nach mittags 3‘/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt ** h) tiefer Trauer : Familie Weber Die Haftsumme bt« trug Habt 1921 Di« Hafts am me betrug Lade 1922 Abgang Im Jahre Staub am 1. Jamiat Per . Ärkndonbe . , hm rrirmHenbi . f.aekr. SiiinMetn Sdel melall-and- INNlt feM,C km Namen der trauernde« Hreterb'iebenen: Elisabeth Horst geb. Becker und Kinder. Pinscher tu »fffaiiea. —EH Karl Zimmer, £id),fl»krilae3 Heute nachmittag 5 Uhr enferhlief unser lieber Vater, Großvater, Broder, Schwager und Onkel Schlossermeister Edmund Nagel im 70. Lebensjahre. In tiefer Trauer Familie Hermann Haubach. Slln 31m iiö Biel flujlrrile. Mill b.d»- i' Veerle HelI e 8. t-olf rn« i Ur. en an« erb* ui faul get i<6rtliL hmrb. et Brr» «aß als Kalkulator gesucht. Lültritt m-gl. sofort. 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CbrborH. ruhlaeä Nadi G he paar (Mach.), luchl. durch üusterste 2r»t der Verhält niste getrieben von cb mit Ät.ibcnbeniiniina oer.en »ettaemähe WrTetltumv Schrt'tt n«aed. unrar 17181) w w» Sie neuer tinarteev er bei en. • Sefee. M leider fchrchnv«. Ih*<. Stute, krepierte Setten. Wasch, und ach Mich«. | leepL Küche, »erlchiach g. UsllUMaM 1 M4*ew..l »!•«<<- Krauleltieuulatcr AB-er.-i 6. »:e*i Sa*. 0 U < b r r. werfe. Bifilufer Verifn fault •** Wir iMhcn ■um eofortl urn ran tritt enU mehrere Damen die fle« eteuo rrnt*iere-, und nbento dir Sehrtdb- maachtnn br dlrnew» kflnnrn Anifflhrticbe An Hgi-, ebti. nr l< »em kfenbe. rar naiii ober auch tdadüder arluche. Ären En»mbi Volllatstr. 7dl *• Wraätto' |fr« Sergi leie edi*. Sroeites Blatt at. 127 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) 30. Mai 1923. Sitzung (Nachdruck verboten.) 43. Fortsetzung. vielleicht auch ein paar Tage lang befangen wird mir gegenüber, das gibt sich schnell." sein winkende hatte sie älnd doch hat sich, wie verlautet, vorläufig nicht entschließen formen, dem Ersuchen des Reichstages entspicchend die Altersgrenze für Kinderfahrkarten aus 12 oder gar 14 (Zähre hinaufzusetzen. Man hat berechnet, dah diese Maßnahme einen Einnahmeausfall von mehreren hundert Milliarden ergeben werde, den die Reichsbahnverwaltung auch aus außenpolitischen Gründen zur Zeit für untragbar hält. überhaupt geneigt ist. unseren Vorschlag anzunehmen. Wenn er heute zu mir käme und um Elisabeth anhielte, würde ich ihm dasselbe sagen. Aber es ist gewiß besser, wenn er es von Ihnen erfährt. Er kann ja wissen, daß wir darüber gesprochen haben, offen und ehrlich, und wenn er In der Streitsache der Frau Wilhelmine Schmidt gegen die Frrsma PoppeL Comp., Schmidt gegen die Firma Poppe & Comp., Parteien über die Derterbeschäftigung der Antragstellerin. Dem Einspruch eines ArbeitnehrnerS bei der Lampenfabrik Eugen Kauffmann in Gießen wegen fristloser Entlassung konnte der Schlrch- tungsausschuh nicht stattgeben, da das Ern- spruchsverfahren nach dem Drtriebsrätegesetz man« ?cls Bestehens eines Betriebsrates keine Anwen- ung finden konnte und auch tue Verordnung oom 12. Februar 1920 keine Handhabe bot. Dre Kündigung war mcht wegen Arbeitsmangels zur Verminderung der ArkÄtnehmerzahl ausgesprochen, denn der Arbeitsplatz war Lsbald wieder besetzt worden. Der Schlichtungsausschuh verwies den Entlassenen mit seinen etwaigen Ansprüchen auf den Rechtsweg. Soweit der Schiedsspruch dre Demobrlmachungsverordnung betraf, wurde Erllä- rungsfrrst gesetzt. Ern Finanzamtsgehrlfe von Büdingen hatte gegen das dortige Finanzamt den Schlichtungsausschuh angerufen, um die Werterbe- schäftlgung zu erreichen. Da der Antragsteller sich inzwischen an die hessische Fürsorgestelle für Vermischtes. Mit dem Faltboot gekentert und ermmten. Der l i n, 1. Juni. Rach einer Meldung des „'Bett. Lokalanz." aus Wien kamen auf der Donau beim Umschlagen eines Faltbootes drei Personen ums Leben. Innerhalb kurzer Zeit ist dies das dritte Faltbootunglück auf der Donau. Die Markige richte in Berlin. Berlin, 1. Juni. Dre fliegenden Marktgerichte beschränken sich tn Berlin nicht mehr auf die Markthallen und Märkte, sondern kontrollieren auch die Preise in zahlreichen Läden. Geschäftsinhaber, bei denen der Verdacht der Bewucherung vorlag, wurden zur sofortigen Aburteilung nach dem Marktgericht geführt. ..... ... , „ . _. dah ihre Augen feucht wurden und ihr Herz sich krampfhaft Märchenschätzen, Grimmelshausen, der Verfasser des deutschen kulturgeschichtlichen Romans „Simplicius Simplicissimus" u. a., Riebergall, der Schöpfer des unsterblichen „Datterich" und des „Tollen Hundes" lebte in Hessen. Adam Karillon und Lichtenberg sind bekannte hessische Dichter. Wilhelm Holzamer, Büchner, Lenning, Peter Geibel und viele andere haben auf hessischem Boden gewirkt und uns manche köstliche Gabe geschenkt. Bedeutende Maler, wie Abbelvhde, Banger, Thielmann, Richard Hölscher usw. haben uns mit ihrer Farben» und Griffelkunst köstliche Gaben beschert. Bedeutende Musiker, Karl Maria v. Weber, Flo- tow, Abt, Vogler, der Alsfelder Johann Adam Birkenstvck u. a. waren mit dem hessischen Boden verknüpft. Der erste Butzbacher Versuch lud zu einer Hessenschau über das ganze Gebiet ein. Alle Zeitalter und Richtungen sollten dort vertreten sein. Was in dem kleinen Saale des „Hessischen Hofes" an Schriften, Büchern, Bildern, Zeichnungen, Gemälden, Roten usw. ausgestellt war, war in jeder Hinsicht beachtenswert und interessant. Unter den Ausstellern hessischen Schrifttums erschienen u. a.: Der Historische Verein für Hessen, der Oberhessische Geschichtsverein, der Friedberger Geschichtsverein, der Alsfelder Geschichts- und Altertumsverein, die Realschule Butzbach, der Zweig- verein Alsfeld des V. H. C-. und viele andere. Hessische Maler und Zeichner waren in Originalen oder Reproduktionen reich vertreten. Erinnerungen an manchen bedeutenden und bekannten Mann, wie Weidig, Prof. Wämser usw. waren vorhanden. Ein Oelgemälde und zwei Pastellbilder von Kunstmaler L. Martin- Alsfeld fanden Beachtung und Anerkennung, ebenso seine hübschen Federzeichnungen von Alt-Alsfeld. Bekannte hessische Verleger und Buchhandlungen hatten an Werken unserer He.matdich'ec auZ äl.e.er und neuerer Zeit.das Schönste und Beste in Fülle geboten. Zwei Kompositionen von K. Dvtter-AlSfeld: „Alt Wimpfen", Marsch für Klavier (mit Titelzeichnung von Professor K. Kempin-Darm- stadt) und „Schwerttanz" aus dem Alsfelder Festspiel zur Siebenhundertj-ahrfeier 1922, mit Tanzbeschreibung von A. Seifert, lagen auf der Ausstellung vor. Der erste Butzbacher Versuch, die hessische Heimatkunst in Wort und Bild vor Augen zu führen, verdient volle Anerkennung. Das, was geboten wurde, war mit Fleiß und Liebe zur Sache geleistet worden. Die hübsche Ausstellung machte den Veranstaltern alle Ehre. D. und spielte mit den Blättern, die wie Finger hinüber und herüber griffen. Frau Eva hätte froh sein müssen, doch mehr erreicht, als sie hoffen durfte, fühlte sie, während sie so ruhig dasaß, w. Hessisches Lehrerinnenheim. Man berichtet uns: Kürzlich fand im Darmstädter Lehrerinnenheim die diesjährige Hauptversammlung des Vereins statt. Der Jahresbericht, den Fräulein Glenz erstattete, wußte viel zu erzählen von Rot, aber auch viel von freundlicher Hilfe, dre dazu beigetragen, daß das Heim erhalten blieb. Durch Vermittlung von Frl. K i h- n e r, einer der Hermmsassen, erhielt das Heini eine größere Geldsendung aus Amerika, wodurch es möglich wurde, die Zentralheizung wenigstens zwei Monate lang in Detireb zu sehen. Eine andere amerikanische Spende ermöglichte, Kohlen für dre Küchcnherzung anzuschasfen; auch Lecensiinttel wurden durch einen wehlbekannten amerikanischen Menschenfreund gesandt Zu diesen einmaligen Gaben kamen noch verschiedene Sammlungen der hessischen Lehrerinnen in Höhe von 105 422 Mark (die Gießener Lehrerinnen sandten inj Herbst nochmals 18 218 Mark), Zuschüsse von der Deichs- nothilfe und dem Alice-Frauen verein. Seit einem halben Hahr haben die Darmstädter und Gießener Lehrerinnen regelmäßige Sammlungen eingeführt, die jetzt monatlich 90 000 Mark ergeben. Die Gesamtsumme der freiwilligen Spenden betrug im vergangenen Jahre 451 916 Mark. Allen denen Dank, die helfen, das Heim, das zur Zeit von 16 Damen bewohnt wird, zu erhalten. — Oberinspektor Dech er berichtete über die Kasse des Heims. Die Gesamteinnahme im Jahre 1922 betrug 969 243 Mark, die Gesamtausgabe 749891 Mark, es blieb somit ein Kassenvorrat von 219352 Mark. Der Voranschlag für 1923 sieht 9 850 000 Mark als Einnahme vor, 11 350 000 Mark als Ausgabe. Es bleibt somit ein Fehlbetrag von V/3 Millionen Mark zu decken. Der Antrag des Vorstandes, mit Rücksicht darauf den Mitgliederbeitrag zu erhöhen, fand einstimmige Annahme. Der Beitrag wird rückwirkend für 1923 für Lehrerinnen im Dienst auf 1200 Mark festgesetzt, für Privatlehrerinnen und Lehrerinnen im Ruhestand auf 120 Mark: außerordentliche Mitglieder zahlen nach Selbsteinschahung. — Die stellvertretende Vorsitzende, Fräulein Schweisgut. machte hierauf der Hauptversammlung die Mitteilung, daß die hochgeschätzte, verdiente Vorsitzende des Vereins, Frl. Marie Müller, in Anbetracht ihrer A t r) ihr Art niedergel gt hot D e e: Entschluß trifft Heim und Verein sehr hart. Frl. Marie Müller, die dem Verein seit seinem Bestehen, also seit 40 Jahren, angehört, bekleidete jahrelang das Amt einer Schriftführerin und übernahm dann nach Frau Wolfskehls Tod den Vorsitz. 3n vorbildlicher Weise hat sie ihr Amt geführt und in unermüdlicher Treue und Hingabe für das Heim gewirkt. 3n Anerkennung ihrer Verdienste und zum Zeichen der Dankbarkeit ernannte die Versammlung die Dame zur Ehrenvorsitzenden des Vereins. — Außer Frl. Müller scheiden noch Exzellenz Rothe und Präsident Weber aus dem Vorstand aus. Auf Vorschlag des Vorstandes wurden einstimmig neu in den Vorstand gewählt: Frau Generalstaatsanwalt Preetorius und Frau Oberstaatsanwalt Dapper. Rachdem noch das hochbetagte Frl. Kitzner in warmen Worten dem Vorstand und der Vorsteherin, Frl. D i n d e w a l d, den Dank der Heiminsassen für ihre Tätigkeit ausgesprochen, schloß die zweite Vorsitzende die Versammlung. ** Die Kinderfahrkarten auf der Eisenbahn. Die Reichseisenbahnverwaltung Sie gingen langsam dem Dorfe zu. Eva sah gedankenvoll vor sich hin. „Hans Dietrich wird mir auch fehlen. Er war doch viel in meinem Leben, und wenn er auch oft ein Sorgenkind war, ich hatte doch das Gefühl, daß ich jemand notwendig fei. Das ist dann auch vorbei." Sie schwieg. Bürgermeister Arnolds sagte mit etwas unsicherer Stimme: „Sie werden nicht allein bleiben ... Sie toerben sich... doch wieder verheiraten." Frau Eva zuckte zusammen und schüttelte den Kopf. „Verheiraten? Ach, ich weiß es nicht. 3ch weiß nur, daß das Leben sehr leer ist und sehr öde. Und da müßte auch schon die große Liebs kommen." Sie fühlte, daß Arnolds sie an sah, aber sie erhob den Kopf nicht. 3hr Gang wurde nur schneller und ihre Lippen zuckten leise. Als Arnolds etwas sagen wollte, da war es ihm, als lege sich ein Finger fest auf seinen Mund und eine leise Stimme raune ihm eine Warnung zu. So gingen sie schweigend nebeneinander. Wo sich der Weg ein wenig hebt, war die Aussicht frei. Unmittelbar vor ihnen lag Arnolds' Haus, von der tiesstehenden Sonne rot angeglüht. Schwere Wolkenbänke standen am Horizonte. Manchmal wetterleuchtete ein heller Schein darüber. Run schob sich die schwarze Wolke eine Minute lang vor die Sonne, daß alles grau und trübe erschien. Dann brach sie wieder hindurch in unverminderter ©lut Bürgermeister Arnolds tot einen tiefen Atemzug. Dann wendete er sich zu Eva und ergriff noch einmal ihre Hand. »Wir wollen gute Freunde sein, Frau Eva, nicht wahr? And ich verspreche Das Mosechaus. Roman von LuiseSchulze-Brück. zusammenzog. Plötzlich führte sie ihr Tuch an die Augen und weinte, erst gepreßt und schluchzend, die Tränen unterbrüdend. Ader sie schossen immer heftiger hervor. Lind so ließ sie ihiren freien Lauf. DoS tat wohl, erleichterte sie. Aber wenn einer sie gefragt hätte, warum sie weine, sie hätte wvhl kaum die Antwort geben können. (Fortsetzung folgt) Aus Stabt und Land. Gießen, den 2. Zuni 1923. Die Badeanstalten. Das Polizeiamt macht im neuesten Amtsverkündigungsblatt auf die Bestimmungen, betr. die Badeanstalten in Gieß e n aufmetlfam. 3n den Anordnungen heißt es: Dir polizeiliche Aufsicht über die Dadcanftal- ten und die öffentlichen Badeplätze an der Lahn steht dem Polizeiamte zu, welches dieselbe durch die ihm unterftelTen Vollzugsorgane ausübt. Den Weisungen der diensthabenden Polizei- beamten ist in jedem Falle, unbeschadet des Rechts der Beschwerde beim Polizeiamte, unweigerlich Folge zu leisten. Zeder Unfug int Wasser und in den Badeanstalten ist untersagt. Ebenso ist jede Beschädigung der Badeanstalten, der Uferbauten an denselben, der Rachen, sowie allen dazu gehörigen Geräten und Einrichtungen untersagt. Das Mitnehmen von Hunden tn die Bade- Häuser ist nicht gestattet. Von dem letzten, unterhalb der Pulvermühle gelegenen Badehause an, stromaufwärts bis zum sogenannten Schäferbrunnen, ist das Baden in der offenen Lahn (außerhalb der Dadehäuser), sowie das Entlleiden an beiden Ufern verbotst. Bei dem Baden in offener Lahn, sowie innerhalb der Badeanstalten, haben sich die Badenden, falls sie sich nicht in einer geschlossenen Zelle baden, ohne Ausnahme der Badehosen zu bedienen. Die Dadehäuser dürfen von Personen, welche nicht abonniert sind oder das Dadehonorar nicht bezahlt haben, nicht betreten werden. 3n die Frauenbader dürfen Knaben nicht mitgenommen werden. Schlichtungsausschus; der Provinz Obcrheficn. Sitzung vom2 9. Mai 192 3. Der Metallarbeiterverband und der Arbeitgeberverband für Lahngau und Oberhessen stritten wegen eines Abkommens über Urlaubsregelung uickäleberstunden» bezahlung in der oberhessischen Metallindustrie. Der Schlichtungsausschub kam zu der Lleberzen- gung, daß wegen der Verschiedenheit der bisherigen Uebung in den Bezirken Gießen und Butzbach ohne weitere eingehende Vorbereitung der Angelegenheit durch die Streitteile noch keine einheitliche Regelung für die beiden Bezirke zusammen möglich ist und überlieh es daher den Streitteilen, zunächst weiter unmittelbar zu ver- handeln über gesonderte Regelungen sür die beiden Bezirke. Das Eisenwerk Hirzenhain bearu tragte gegen seinen Arbeiterrat die Einführung der Akkordregelung, die der Schlichtungsausschuß durch den Schiedsspruch vom 23. März 1923 für die Gießener Betriebe der Metallindustrie getroffen hat. Wie die Verhandlung ergab, hatten die Streitteile noch nicht miteinander verhandelt. 3hr bisheriges Abkommen enthält keine Bestimmung über seine Kündigung. Dennoch war der Schlichtungsausschuh der Ansicht, dah es zunächst gekündigt werden müsse mit der Frist, die für die Lohn- und ArbeitsVerhältnisse der Arbeiter des Betriebes gilt Er lehnte es zunächst ab, einen Schiedsspruch zu fällen. Den Alsfelder Schuhmacher-Betrieben gab er auf, den Stundenlohn der Gehtl- fen vom 14. bis 31. Mat auf 1200 Mk. zu erhöhen. Diese Lohnhöhe entspricht dem Antrag des Zentralverbandes der Schuhmacher. Die Stteittelle erhielten Erllärungsfrist. Die Spirituosenbetriebe S. Ehrmann Söhne und» Emil Reis Rachf. in Friedberg sollen vom 14. bis 31. Mai ihren gelernten Arbeitern 66 000 Mk. Wochenlohn zahlen und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhen. Auch hier entspricht die Lohnhöhe dem Anttag des Arbeiterverbandes. Dessen Vertreter erkannte den Schiedsspruch an. Die Betriebe erhielten Erklärungsfrist. Schwurgericht der zweite» Periode 1923. Das Schwurgericht wird in seiner am Montag, 4. Zuni, beginnenden zweiten Sitzungsperiode 1923 folgende Anklagen verhandeln: 1 Montag, 4.Zuni, vorm. gegen Otto Fourier von Gießen wegen Rotzucht Die Anklage vertritt Staatsanwalt Zustizrat Weidemann, Verteidiger ist Rechtsanwalt Hornberger. — Rachmittags gegen Paul G r ü n i n g von Burkhards wegen Mordversuchs. Anklagevertteter: Staatsanwalt Fischer, Verteidiger: Rechtsanwalt Zustizrat Katz. Dienstag, 5. Zuni, vorm. gegen Gottfried Lang von Ruhlkirchen wegen Totschlagsverfuchs. Anklagevertreter: Swatsanwalt Knauh, Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. L. Kay. Mittwoch, 6. Zuni, vorm. gegen Karl Appel von Gießen wegen Widerstands und Körperverletzung. AnUagevertreter: Staatsanwalt Zustizrat Weidemann, Verteidiger: Rechtsanwatt Zustizrat Grünewald. Donnerstag, 7. Zuni, vorm. gegen Heinrich Walter von Göbelnrod wegen Totschlagsversuchs. Anklagevertreter: Staatsanwalt Fischer, Vetteidiger: Rechtsanwalt Dr. L. Katz. Freitag, 8. Zuni, vorm. gegen Georg Mörschel von Büdingen wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg. Anklagevertreter: Staatsanwalt Dr. Eckert, Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. Spohr. 3hnen, ich will es den jungen Menschen nicht schwerer machen, als es sein muß. Glauben Sie mir, der Entschluß ist mir nicht leicht geworden, und vielleicht hätte ein anderer ihn mir überhaupt nicht abgerungen. Man sieht ja immer nur mit seinen eigenen Augen die Dinge an. Das ist unrecht, gewiß, nur daß man dies Unrecht nicht e'msiehtt 3ch will mich bemühen, soviel als möglich mit 3hren Augen zu sehen." Er drückte noch einmal ihre Hand fest und lange. Dann trennten sie sich schnell. An diesem Abend konnte Eda sich noch nicht entschließen, mit Hans Dietrich zu reden. Rach dem Abendbrot schützte sie Kopfschmerzen vor und ging auf ihr Zimmer. Da saß sie lange auf dem harten Sofa, stützte den Kopf auf die Hand und sah nachdenllich in den Abendhimmel und in das schwarze Laub des Rußbaumes vor ihrem Fenster. Ein ganz leiser Wind hatte sich aufgemacht Frau Eva lächelte schwach. »Hier sitzen tmr nun und reden vernünftig, toten hin und her and vermessen uns, in dos Schicksal zweier Menschen eingreifen zu wollen, und wer weiß doch, wie anders es bestimmt ist!" Arnolds sprang ungeduldig auf. „Aber wir müssen unsere Pflicht tun, soviel wir können, und so hart es uns werden mag.“ „Und wenn wir das Verkehrte tun?" sagte Eda leise. Er reckte sich in den Schultern hoch, wie er es bei solchen Gelegenheiten gern tat: „Das steht bei einer höheren Macht! Wir müssen nur das Beste wollen nach unserem menschlichen Wissen und Gewissen. Glauben Sie mir, auch mir ist dies alles nicht leicht. Heute ist mir zum ersten Male der Gedanke gekommen, wie hart es für mich fein wird, wenn Elisabeth einmal verheiratet ist. Man ist so egoistisch und optimistisch. Man wiegt sich so gern in der 3dee, daß es immer so bleiben müsse, wie es jetzt ist. 3ch habe mir mein Kind eigentlich nie anders denken Rinnen, als bei mir im House, jung und froh, and mich daneben, allmählich älter werdend, von der Tochter umsorgt und verhätschelt. 3ch habe es ja gewußt, daß es einmal anders kommen würde, aber ich habe es eben nie wissen wollen. Hnb wie ich's aus halten soll, das weiß ich auch noch nicht." Hessische Seimatfcunft und hessisches Schrifttum. Ausstellung auf der diesjährigen HauvtVersammlung des B.H.E. in Butzbach, am 26.—28. Mai. Die Pflege der Heimatkunst in Stadt und Land gehört mit zu den Hauptaufgaben, die der Vogelsberger Höhenklub mit feinen zahlreichen Zweigvereinen zu erfüllen hat. Dies zeigte sich auch jetzt wieder gelegentlich der diesjährigen Hauptversammlung des Gesamtvereins, die am vorigen Samstag in Butzbach stattfand. Zum ersten Male veranstaltete der dortige Zweigverein, unterstützt von bekannten hessischen Verlegern und Künstlern, eine Ausstellung hessischer Heimatkunst und hessischen Schrifttums. Der Hessenstamm von dem Neckar bis zur Weser sollte dort zu Wort kommen. Hessische Dichter, Maler, Schriftsteller, Komponisten, überhaupt Künstler jeder Art und Richtung sollten in Wort, Bild und Tönen zu uns sprechen. Viele stolze Ramen aus der deutschen Literatur- und Kunstgeschichte haben zu unserer hessischen Heimat in enger Beziehung gestanden, allen voran Johann Wolfgang von Goethe. Aber auch andere bedeutende Männer haben aus der hessischen Heimat Kraft und geistige Nahrung gesogen, so die Gebrüder Grimm in ihren Landpfarrer-Wünsche an den Landeskirchenlag. Man schreibt uns: Wie bei den Staatsbeamten, die auf dem flachen Lande leben, so hot auch bei den Landgeist liche n die Besoldungsord» -nu n g, die nach den Grundsätzen der Reichs- besoldungsordnung sich richtet, zu großen Härten geführt. Durch das Ortsklassensystem sind die Landpfarrer, die der Lage der Dinge nach meist in Orten der Klasse E und D amtieren, um etwa drei "Gehaltsgruppen unter ihre Kollegen in Klasse A heruntergedrückt. Der Landpfarrer, der nominell der Besoldungsgruppe X zugewiesen ist. erhält tatsächlich mir die Bezüge, die ein der Gruppe VII zugeteilter Beamter erhält, wenn er in einem Orte der Klasse A wohnt. Diese Ungerechtigkeit wird allgemein empfunden, es wird dagegen gekämpft, aber sie wird wohl nicht so schnell verschwinden. Aber ein Mittel, ausgleichend zu wirken, wird von der K i r che n b e h ö r de auch nicht ausreichend benutzt, und dagegen müh Einspruch erhoben werden. Dem Landpfarrer stehen in den weitaus meisten Fällen kirchliche Naturalien (Ackerland und Holz) in erreichbarer Verfügung. Es wäre nun das Allerselbstverständlichste, wenn die bestehende älngerechtigkeit, die eigentlich iircgenbü>o geleugnet wird, dadurch ausgeglichen würde, daß man den Landpfarrern einen preiswerten Bezug dieser Naturalien ermöglichte. Ein ungerecht wirkender Fiskalismus in der Kirch? tut aber das Gegenteil. Die an sich schon geschädigten Landpfarrer werden mit Anschlägen für ihre in Selbstbenuhung genommenen Besoldungsteile bedacht, daß die Kluft zwischen der Bezahlung in Klasse A oder B einerseits und der in Klasse D und E andererseits nicht ausgeglichen wird. Wenn man bedenkt, was eben die auswärtige Ausbildung der Kinder kostet, die der Stadtbeamte am eigenen Tisch haben kann, so ist es ungerecht, neben der um so viel geringeren Bezahlung den Landpfarrer mit Anschlagspreisen zu bedenken, die für ihn eine wirtschaftliche R o t schaffen müssen. Es ist ein Unding, wenn es sich auch sehr schön als Erfolg von Finanzpolitik der- kirchenbehördlichen Stelle ausnimmt, daß der Geistliche oft m e h r bezahlen muh, als die Pächter des PfarrlaNdes in feiner Gemeinde, obwohl er, fernen Acker viel teurer bestellt als diese, da er eben auf fremde Arbeitskräfte angewiesen ist. Es muß gefordert werden, daß vielmehr das Pfarrgut als Ausgleichsmittel verwandt wird. Dazu muh sich auch eine Stimme erheben, die das bei der kommmden Tagung des Landeskirchentags ohne Scheu ausspricht. Wir hoffen dabei auf die ländlichen und städtischen LandeskirchentagSabge» vrdneten, daß sie sich nicht von den beschriebenen fiskalischen Beweggründen leiten lassen, sondern ihre Stimme erheben für gerechte Behandlung der Landpfarrer, und daß sie nickt ruhen werden, bis sie die in Betracht kommende Stelle überzeugt haben, dah die Landpfarrer auch das Gefühl haben müssen, dah sie nicht ungerecht behandelt werden. Gerechtigkeit auch dem Lande. Arnolds sah sie ernst an. Dann sagte er behutsam: .3ch weiß nicht, was 3hnen wider- fahren ist, aber glauben Sie mir, die Freiheit der Wahl macht unser Glück mcht. 3ch habe frei toahlen können und habe es getan, und Elisabeths Mutter auch. Wir haben ans geliebt, oder haben e£ wenigstens geglaubt Hnb doch haben wir das Glück nicht gefunden, ober es nicht halten können." Sie sahen lange still nebeneinander, jeder dem anderen so nah. jeder mit dem anderen beschäftigt jeder in schweren Gedanken. 'Das Glück hatten, das ist freilich schwer. Der starke Mann konnte es nicht mit aller Kraft, und die zarte Frau nicht mit allem Bemühen. Es rührte Bürgermeister Arnolds tief, daß dieses junge Weib so selbstlos nur an den Bruder Äu denken schien, alles, was sie entbehrte, verfaß um ihm zu helfen. Sein Herz wurde weich. ' Sie werdSn Elisabeth nichts sagen," bat sie plötzlich ängstlich „nicht wahr? 3hr die Habe» fangenbe:-1 nicht nehmen? Wenn ich mit Hans Diettich spreche, ist es genug... Und wäre es nicht überhaupt am besten, wenn wir jetzt ab» Arnolds sah sie betroffen an: „Abreisen? Mer warum denn? üebermorgen kommt wieder eine neue Desachsinvasion zu uns. Dann werden die jungen Leute ohnehin nicht mehr soviel und ungestört zusammen fein, und doch sich näher •fertntnlernen... vorausgesetzt, daß 3hr Bruder Samstag, 2. Juni 1923 5*nML fitiidxlbtfle getoanbt bette Teiew ta*b toi bi< 1-tL ftoiiere. «*1L RmIo» 6 4. ö bewirbt 0 Ser Tterhgrobt i*4 lulht^rat« txd toeitergrfetiet tnotbm oo, lab brr SchQch unrr«- VT!*’. - #**3* 3i L — >WTS. - M auf btt Eingabe c«fJ6k&m fet ilffUfl Im S«»trmbrr 19|f (eftgdegt» 'Bettln 1 de ei 6trr»e- Wettw Ariin66f*t «L» , geben ift. Ifl «tat Uetxrbelcbdfr ajnfl r f< tw11 [ i l>m Drokv^rls grmdh btt brt haeMMi ÖwelHAe 4i»ctn . .'tnhtnll'bt 3?tftl llreflrtfbe *we Bnilin Qfr^di 1® 10 Götz tw. licht «auf Mfoa-texn- smoa- m mcttUbanf o-m-fmn- am 2 Januar 1924 fälfi. rot gegen. O nlaflji jdinilla um 3 Ubr 31 u t r toebrubunfltn Tomxxx- -68»xn Majoai- ♦ObX) —60000 — DUNLOP erreichten CORD nwi- TToou-eocn Im Gebrauch die bfülgete Bereifung DieWertmaße bOrft für QualitätI Gemüse, Salate, leaiM. la 4.3ul. wtoiiiw 21K ■ hi b« Befreit« Aekedrtch Wal. boft In Burhbarbefeiern •erbte rabdenkmäler Joppen Mantel elleni end Emfanuegen in elleii Gesteinie.-tee und Auilührueeee. ieo-G-1 1*3LW 4Ä<. MW» u4 11 B00 ■t Stör fest mer oiren Badifche riember. Xlcbtr unb ÜM MM IkOK. IHe SfuertoebrQbungen in Sich. U i ch. 1 Juni 3n kn4> leistet man sich Da# *7k ntigm. In fester Zeit bet öfteren auf • Änbeejenx« • f dbg raue VlteWfen felbtrüne »tteefen •*trfelbgr. Crig.ut teerten na- 80- 1*75-1X0- 5Ä- Mft- H1U-8.MX) - —hoo - SÄ - 240- -v- 1Ä- Aallaftien 3ür 3nm ccure» S-ch ••otr?*.x-bile ber HHM4I* uftde eine Aafwärrshiwegung «6r V'cht unb Krot gelten e Stffita in« ein An, De- pftemnorft herrschte eine Mle Stimm«n- Der De klar bewegte I ch in den Armükagstunden ans 70000. 70 500. 72 000 an ber Börte würbe er mtt 73 000 genannt 3m Zusammenhang mit ber De- cnlenloge raren Balutapa Piere bd l b bah em Ge» schäft fest, beferber« Tirlmwerie Der Frei verkehr eeigte bei lebhaftem D.rtchäft x>rx>iegenb bötere Äude Tkru !O3 000. Ufo 43 000 b<4 44 000. Berter 3fnM 88000 bi 70000. "THes Söhne 32000. Api 92 000 TtmrinrwrN 3800. Brown Broeri 25 000. Drow^i 2150. Deutsche Per roten m 100 000. Ärftgeriba(I 80 000. üanfaftien fanden «u mäfügen Würfen Aufnohme Schr gefragt Diökonrodetetl- ichcift Deutsche Bank 3rob.*i Jmerefk bestand für heodor Doldfchmibt. Aöigeriwerk«. Wteftron» «•b Aeatürfcn.....9230a-14fyXÄ- ooMa-isnooa- V/,®olbmerrtaner*<*xXÄ---«000-113000.- Vierlluer Handel-get IW SKM imbMA (femmerr «- «rtOATht 31 SÄ-3VO) «HÄ-HUXÄ- riituff. iLWrttiennlbanl34Hnn -UUO 4 .*008- 2 901t fugt 3ogrfi6t lomitZSioleotlWot ■dSMekni Rn Bar,.hl.»q orcheiqert. Iithift ettetti 03743 »biM S«*t HL. eerbbarHfeU*. Hein laben I -W, er* Kein kaben! Noch zu alten Preisen! la AüWWe Schuhe Laue prima ArbeitOfchmbe. ebenfogute getragene amerikanische Ar beitsf chabe und Arauenkelbschahe. Hosen LDirn«. Dlist-, keld««, frlbarüne Stoffbose», Sonntagsbasrn schwärm Tuchhosen SrtDbofen Maut Schtofftrhostn. uniu'ehen Soweit biete Vorteilhaftester Bezug in groSee OrigmalHatcheR Unbegrenzt haltbar auch bei offener Flaeche. Adler werke ff leger«. SVWi-WL-SMi —S**»» - Animier Motoren. . . 8I0IÄ—XtWl—f7b,<—WXXÄ oon der uch'ftu-dimn 7Ir*w re
f11■ b^w. be-* BerwaUangrn ber Gießener Universitätskliniken beste t D/i-u-gb- »edchtedenhett über bu Aaxleguna des s 2 des - - ' uertcooei im Berhölkn.s ,u der Arbeiti^dt des hausrnrtlchaEtlichen Personals INt Schlich- Lt-r.iusfchust ertlefi Schiedsspruch dahin De stimmvngiblld 2Lr •f'efweocft war free •t -n-une bei Dr»"T-nng sehr »est Sa lonbe* piek- 'ach Mefldute statt, namenrlich noHen -anbei gugrl^len* " ungsrtchMsm» ber tw’3 ,u erachten fet und daher nicht bert zuge- tm# tuno S Milliarden Mark gegen 500 Millionen tm Bo nabt Die BerwaltungSkosten betrugen 6 775 823 AN Bach verichtiger Bewertung bet Bestände und Stärkung der Hüdlagen treiben 1 307 462 THf Aeingewinn au^jc- » Mbro earMtN. Dfeae Ed»W Dgee* 8aa4ttrwMf*liM. Ludwig Kling, Wieseck d. Gießen. Balutapapiercn fehlen Ausländernten unter Be- vvrtzugung hon Xürten und Meiikanern ihre starke Steigerung fort. Die Kauflust griff auch auf die Jnlanbrenten übet, hon beten namentlich alte Jkidrtmbem Ausmast wuiben auch die Woltmi.il- Wall- und Fr einerkedeswerte «oene ferner rufftsche (3n ehe« Lei! der Auslage wiederholt.) •hl ®ti»eiH. Paris, f. 3unL (MB.) Vie Ttoxi*. awntur dementiert die Nachricht des „QKatin", ble Straskatmner des Kassationshoses Hütt« sich «flern mit dem Propst geatn Krupp von 'BoOitn unß Holdach unb ble Dtrekloten ber Kruppwerke bel*äfrlgt. OHan tonne den Tag an dem die Verhandlung ftaitftaBen werde noch nicht Voraussagen. •eg« das an tialtodo f ische Amerffa. Washington, !. Juni. (7BTB.) Die japanische Regierung Hal sich bett Mächten an- geschlossen, welche gefordert haben, daß 2 me- rtta mll seinen Änll.Dlkoholdestlm- munaen In angemessener Delle bk Jnier« eflen bet anderen Ttotionen berücksichtige. rut<rk bi jede" Mitglied zus Stellt Mn kann un' 1 >n ■ Sr intagnachmsttag nicht <' »feit In ihrer Svn> tagski-i- tuiU. und dielen fällt el gar nicht ein. bann bei bei Hebung etvaS a.Kitübten, bzw sich bei den liebur.uen tätig zu belelllg-n •tn Mitglied bei Pflichtseuerwedr Vich Mine,hei«. m-±safe-14i7M-**m&- tfflro .......... 1 Tenno,.gtirm-Tifl»* snnoa- reii!ftb-U«rvmbino . WOi-iW (Me 11 e n rt r ibe n e v ere n> <7nnr* -onry wx - fiononn-njo Xn- Cnrvenee tkrebau. 0 8TV1L» 7>^VV0 stnllwerkfflcher0iebenlZ7!n0O Kftft-rtltn'A 1-O 5'alt merk Westeregeln iTurm Wft- rZeTifth. Neichsanle'he T-. Teraleiven 5>#,X ifvileiibcn S*. Dernirichen Tkld Dooi-tlrau« Nut. I t'reuhilche Soufsis 4*, Oe firn B'V/t Lasten........ Ti, besten Tiit* dem Fltnttzvcrknndigunstsblatt. • Das Amisoerlündigungsblatt "Nr 41 pom 1. C\unl enthärt D «fung der TKtne- tul” dferut Miate Lchtfeine narkl In Aunj.m. * .. »'ogifche Uonbeiiufnabme in Helfen — Waikn u f nge.dor S orun 1 derSotteSLienste 1 U -uj« <3t\re bUr>\n«ü '»rge. - 2etbr- •u .g der vr'eiadung über den Be,ug oon Waffer ' 11 brm Vifferwert der Gemeinde Kabert*- Dic Badeanstalten zu Bielen. — D<- Berlin. 1 3unt Die Berliner Börse erlebte heute einen neuen katastrophalen Hauffetrg uster Ordnung, da sich am Devisenmarkt anscheinend ber unaufhaltsame Verfall ber Martwäh- lung In einer weiteren sprunghaften Steigerung ber Votierungen fortfetzte 3n weiten Kreisen des Publikums truibe die bereits vorhandene Mark- iiiichtstlinmung weiter verstärkt, und Hf änderte sich In einer allgemeinen starken Kauflust auf nahezu allen Märkten ber Sf ektenbörse Die Ber» läufec waren unter dielen Umstünden sehr tuiüd- >N end Fnfvig' kessen traten neu er bi tgj überall ganz austrroicentllch grobe Kuisstetgeriing?n ein. Dieli befiugcn In der Begel di« iu 30 05? Prozent, doch traten solche von 50000 - 70 000 Prvz- »aM und tarüber durchaus keine Seltenheit Sin- 1 •Int Papiere wie Deutsche Petroleum Riedeck Hontan. Sirmens-Ha'ske Mannesmann Staats- bahnaktlen sowie meulanll^ Anleihen er eichten aber in laichen Sprüngen Kursb.sserungen von 10000 II* 140 000 Ptozent. Diese Steigerungen erstreckten sich auf alle Fndustriepapiere einschlmst- llch der Schiffahrtsaktien Bei Bankaktien be- disheii« Utbung bis !•/• Stunden über die big» Arbeitszeit ZMäfsig unter ber Boe- u. ng. bast hierfür eine besondere Vergütung 11 wirb unb zwar wird empkvt fk* ich ber Aeg lung «ich der in ber Hell- unb < , nstalt gitroflenen anzu'chllest'n Sollt.- . *. *; '.uo 5 mgrobem Grund eine Arveitsl.'istung ach ' - d über die 0' , Stunden erforderlich fein. ist tm Benehmen mit der Bekrifkrtv-rtr^tung -in» behnbrrr Afgrinng r flutnilbrübc In Drei^ .1 d Lda. d * bisher I > ImiI Ctunbfci'o-i c.bea.n fd; uj der b I. Juiu Lwk Die Slr .ii'ilc erbieltca Cr.. glfi It »u dff-!e 2disb.sz»i-achi x z ik Äu i su I t 'i L i ■ tiy -« sich die Sli< Ikb- üb:r ZDieLnduRzlLi 1 ode Delk chsin- L“.ia Lei G Jljfii i d 3n der Cv^.i t e.it il L der 2>uO • Ha u b< In« r unb Arledberger D c^nspot lai dtlter ».la ; der D u:ich: Bc. .< ilbunb 8 ..lguag ohne dfse.nl. ich.» TertxmO- lang an Bank. Gotha Aheinifch- Westfälischen Boken- Kredit-Bank unb Brauns laxlg-Hannoverlchen ^ntotbefentant gegründet? Deu Ische den- tral-Bodenkredit-Vereinlgung tm teil unseres heutigen Batte- em. Die 3t ' ihe ist au» 3 vnb von Darlel-en a4og?,j? en. tlt an lelbstä ibia? wiNschastlich.' Unternehmungen unter s^lbstschuldnerischer Bürg chaft grohrr Kommunulveri'ä.'ide gewährt sind unb für welche tlr Hypothekenbanken mit ihrem gesamten B;r» mögen Ixiftzn. so dah ein; grdsttm-gliche Sicherheit gebeten wird. Staatskommissar bzw Treu- ,änber bescheinigen d'.e Beobachtung der Bestim- Hnvoth k nbankgeseye- Der Zinssatz IchSbankdiskont a.igevast'. der erste Qe Zinsschein gelangt mtt 15 Proz. pro anno W£ Jinlösung. Kündigung ist dis zum 1 3anuar 1929 ausgeschloffen Bora nm rl- düngen zum Kurte von 106 Pro; nehmen sämtliche Banken unb Banffirmen bis zum 20 Juni pensioussonds 1000000 Mark zug.ckühn wurden Die Dlvldes de wurde mit 20 Pro, genehmigt, wobei die Verwaltung daraus hinwies. dost sie. In Goldawrk ausgedrückt, wohl her- schwindend erscheine, aber immerhin noch eine höhere Verzinsung barstes le, als bie flroh erfchei- nenden Dimdgnden ber Ak,irobanken auf den Kurswert berechnet Das Steigen derBeschäftsgut- haben war erfreulich, konnte ledoch mit der rapiden ff.ldentwertunfl nicht Schritt halten Qmr auher- ordentliche Generalversammlung soll daher am 12 Juni über die Grhöhung des Ge- f ±äf leanlellf auf 10000 Mk sowie Zu- laffung von 10 Gef chäf tsantellro Beschlust fallen 3n Stelle des verstorbenen Aufsichtsratsmiiglieds flabrtfant Ärogmann wurde .Fabrikant Silber- eisen gewählt Kalk In Stücken und gemahlen für Vau-, Tünche, u. Düngezwecke Carl Haas jr. {frankfurter Str. le . I«L IBM ®-*» ■nl,t » TVIrhi l«0tza-«^ü Slotbbeulieber Vloob. TtXW- ffV> U TTDoa-lOOOüa- äkiuentiverkSeidelberg i5OXL-XXXH— — billuu Oohm.inn . . . 23000 -KR0Q- ffnnlo-Cont -Wunne. . . »rÄWXk-fRtnnx flnontx- ‘Jtnötldie «nilln.....TDaiO—7km—<7im- ■ srie beimec ülectren 6r|0iX\— 7"«H—TtiOA—6IOU1.— övdjitrr IXarbmerfe . roona—TOOXL-AkflO -73/,u Lucker. Schachteln mit 100_______200_______500 Labelten Mk. 530.- 1000.- 2350.— rum Süden von Kaffee, Tee ufw. Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. Infolge der gestiegenen Kommunal» Verbandspreise für Brotmehl und der sonstigen Unkosten werden gemäß Beschluß der städtischen Lebensmitteldeputatton vom I.Iuni 1923 mit Wirkung vom 4. Juni 1923 folgende Höchstpreise für auf Brotmarken abzugebende Backwaren festgesetzt: Brot.......2120 Mk. für 1900 Gramm Brötchen .... 80 „ „ 50 „ Weizenbrotmehl 700 „ „ 500 „ Roggenbrotmehl 650 K „ 500 „ Die näheren Bestimmungen über die Ausgabe von Brot und Brotmehl sind durch Aushang bekannt gemacht. Gießen, den 2.Juni 1923. Der Oberbürgermeister s Lebens mittelamt). I.D.: vr. Seid. [3787B Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 16. Mai 1923 bezüglich der Firma von Münchow'sche Universitätsdruckere' Otto Kindt Mwe., Gießen [Inhaber Otto Kindt Wwe. und Walther Kindt): Die Prokura des Richard Hasenkrug in Gießen ist erloschen. Am 19. Mai 1923 a) die Firma Theodor Pfeffer, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Theodor Pfeffer in Gießen, b) die Firma Otto Schmidt, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Otto Schmidt in Gießen, c) die Firma Alexander Joel, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Alexander Joel in Gießen. Der Alexander Joel Ehefrau, Selma geb. Koop» mann in Gießen ist Prokura erteilt. Am 24. Mai 1923 a) bezüglich der Firma Hanstein u. Mades, Gießen: Die Firma ist erloschen, b) Bezüglich derFirma Carl Petri, Gießen. Die offene Handelsgesellschaft ist erloschen durch das Ausscheiden der Karl Petri Witwe in Gießen. Gustav Petri in Gießen führt das Geschäft unter der feit« herigen Firma als Einzelkaufmann weit«. Der Gustav Petri Ehefrau, Henny geb. Hettler in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 28. Mai 1923. [37498 Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Genoffenschaftsregister wurde heute bezüglich der Landwirtschaftlichen Bezugs» und Absatzgenoffenschast, eingetra» genen Genoffenschaft mit beschränkter Hast» pflicht in Leihgestern eingetragen: Die Haft» summe ist von 1000 Mk. auf 4000 Mk. erhöht. Gießen, den 24. Mai 1923. [37478 Hessisches Amtsgericht. zwei Leckrlinae: 2 Friseure, 1 Bäcker, 1 Ein- rabmcr, 2 Schmiede, 2 Gärtner, t"”1 Buchbinder, 2 Kellner, 1 Sattler. 8kW. MMSM W3 Lkbigstraße Iß. Teleph. 2054. Kostenlose Arbeitsvermittlung und De- rufsberatung füt‘ beiderlei Geschlecht, u. n. auch für Kriegerwaiseu und Kriegs« beschädigtenkinder. ES können eingestellt werden: b. bei hiesigen Arkeitaeberu: 1 Metalldrucker, 1 Gürtler. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Partner «verheiratet», 1 Eisenbobler, 2 Schuhmacher, 1 Schäftemacher, ein Polsterer, 1 Dreher, 1 Konditor. «ehrlnrae: 1 Steinmetz, t Svengler und Installateur. 2 LandmirtschastSeleoen. ES suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker. 2 Schreiner, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Backer, Hausburschen und STutilnufer, Maschinenschlosser, Baustoffe r, Schuhmacher, 1 Krankenpfleger, 1 »nttler, i landtoirischastl. Verwalter, Bäcker u. Metzger, 1 Kraftfahrer, 1 Buchender. Mechaniker, 1 Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher und Weißbinder, o Mautccbnifer, 1 N^aschinenbauprak. likant, 1 ^abntechniker, 3 Schneider, mehrere Elektromonteur«:. 2 Gärtner. Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser. 2 Schlaffer. 1 Svengler. 3 Mechaniker. 3 Clektromonteure, 2 Schuhmacher mit Kost und Wohnung. 1 Schreiner deSgl., 1 Schneider. 1 Schlaffer oder Schmied auf dem Lande. Gelegenbeitsarbeiten werden ebenfalls cntgegengenommen. Weibliche Abteil ttm O können eingestellt werden: u. lei diesigen Arbeitgebern: Mädchen fürma^übcr,Dienstmädchen, Laufsranen und -Mädchen für einzelne Tage, tüchtige S'tleinnindchen, mehrere Küchenmndchen, 1 einfache Stutze. b. bei auswärtige« Arbeitgebern: 1 Küchenbeschtießerin, 1 Hotelköchin für Saison, 1 Kaffeeköchin s.Saison, mehrere landtvirtschastl. Dienstmädchen, Dienst- Mädchen, HanSmädchen, Atleiumädchen, 1 Stütze, mehrere Hotel-Klicheumädchen für die Saison, 1 landwkrtschaftitche Haushälterin, 1 Pflegerin in em Erholungsheim. «t» juchen Arbeit: 2 Büglerinnen, Kon- tori stinnen, 1 Flickerin, ß Berkänserinnew einige Lattffrauen. auch für Nachmittags» beschä'tigung, Mädchen für tagsüber, Fabrikarbetterinnew 2 Waschfrauen, z Bureaulehrmädchen. Die Berufsberatung und Arbeits- Vermittlung für Musiker ftudei Dteus» tag, Donucrstaa und SamStag von 10 bis 12 Uhr ftatt. 3739B Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung findet am 6., 13. und 20. Juni statt. Aus die durch Aushang erfolgte Bekanntmachung bett, die Impfung wird hiermit hingewiesen. Gießen, 16. Mai 1923. 35898 _________Der Oberbürgermeister._________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Heyligenstaedt u. Comp., Werkzeug-Maschinenfabrik und Eisengießerei, Aktiengesellschaft in Gießen eingetragen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 8. Mai 1923 ist das Grundkapital um 8 Millionen Mark erhöht worden. Die Erhöhung ist bereits erfolgt. Es werden neue Stammaktien auf den Inhaber lautend zum Nennbetrag von je 1000 Mk. zu einem Ausgabepreis von 650 0, 0 ausgegeben. Die §§ 2 u. 10 der Satzungen sind geändert. Gießen, den 30. Mai 1923. [37488 ___________Hessisches Amtsgericht.___________ Sermulig Völl MlirMen. Ium Neubau eines Reihenhauses für die Gemeinde Londorf werden die Erd», Maurer», Zimmer-, Dachdecker-, Spenglerarbeiten und Eisenlieferung zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Zeichnungen und Vertragsbedingungen liegen vom 4.Zuni 1923 ob auf der Kreisbauverwaltung in Gießen, Zimmer 9k.18, zur Einsicht offen. Angebote, zu denen die Unterlagen gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhältlich sind, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschloffen und poftfrei spätestens bis zum 11. Juni 1923, vormittags 10 Uhr, bei der Kreisbauverwaltung Gießen einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf Zimmer Nr. 18 zum gleichen Termin in Gegenwart erschienener Bewerber. Zuschlags» frist 8 Tage. Gießen, den 30. Mai 1923. Der Regierungsbaurat bei der Kreis» Verwaltung. ____________I. D.: Schneider. 37428 Nutzhslzversteigemng Es werden versteigert Samstag, den 9. Juni vorm. 9 Uhr, im Gasthaus „{jur Krone" in Schotten aus den Distrikten Sauberg der Försterei Schotten-Nord, Läunsbach der Försterei Schotten-Süd und Auerberg, Horchenstein, Lehnkopf und Seif der Försterei Eichelsachsen: Stämme: Eiche: 2. Äl. 1 St <= 1,06 Fstm., 3. Kl. 9 St. = 8,36 Fstm., 4. Kl. 37 St. — 32,18 Fstm., 5. Kl. 64 St. — 34,34 Fstm., 6. Kl. 466 St. -- 95,07 Fstm. (Grubenholz). Esche: 6. Kl. 17 St. = 1,88 Fstm. Ahorn: 6. Kl. 34 St. — 4,95 Fstm. Buche: 2. Kl. 2 St =1,28 Fstm., 3. Kl. 17 St. = 14,83 Fstm., 4. Kl. 33 St. ----- 24,13 Fstm. Hainbuche: 3. Kl. 1 St. — 0,22 Fstm., 4. Kl. 3 St. = 1,13 Fstm., 5. Kl. 4 St. — 1,34 Fstm., 6. Kl. 12 St. = 2,15 Fstm. Kirschbaum: 6. Kl. 1 St. = 0,33 Fstm. Elsbeere: 6. Kl. 2 St. = 0,30 Fstm. Ulme: 6.Kl. 1 St. — 0,16Fstm. Kiefer: 3. Kl. 3 St. = 2,96 Fstm., 4. Kl. 13 St. — 7,68 Fstm., 5. Kl. 75 St. = 29,01 Fstm. Lärche: 5. Kl. 33 St. 9,40 Fstm. Fichte: 3. Kl. 8 St. = 15,41 Fstm., 4. Kl. 14 St. — 13,90 Fstm., 5a»Äl. 46 St. = 24,05 Fstm., 55-Kl. 91 St. = 19,45 Fstm. Weihtanne: 4. Kl. 1 St. =.0,69 Fstm., 53-Kl. 2 St. = 1,23 Fstm., 5d-Kl. 1 St. --- 0,32 Fstm. Weymouthskiefer: 4. Kl. 3 St.=2,34 Fstm., 5. Kl. 31 St. ----- 15,77 Fstm Derdstangen: Ahorn: l.Kl. 11 St. ---- 0,46 Fstm. Esche: 1. Kl. 12 St = 0,45 Fstm. Lärche: l.Kl. 3 St. = 0,23 Fstm. Fichte: 1. Kl. 157 St. = 9,81 Fstm., 2. Kl. 319 St. = 8,41 Fstm. Reisslängen: Fichte: l.Kl. 1346 St. = 10,03 Fstm., 2. Kl. 5252 St — 12,08 Fstm. (teilweise Bohnenstangen). Nutzscheiter: Buche l.Kl. = 7 Rm. Hainbuche: 1. Kl. --- 0,9 Rm., 2. Kl. = 3,3 Rm. Nutzknüppel: Rm.: Eiche l.Kl.85, Hainbuche 1 Kl. 3, Birke l.Kl. 2, Lärche l.Kl. 16, 2. Kl. 18, Fichte 1. Kl. 14,4, 2. Kl. 4 (2 und 3 m lang). Nutzreifig: Rm.: Fichte 22,5. Das zur Versteigerung kommende Holz ist Br st. gezeichnet. Kaufliebhabern wird empfohlen, das Holz vorher zu besichtigen, da Einwendungen wegen der Qualität später nicht mehr berücksichtigt werden können. Nähere Auskunft erteilen die Forster Schott und Heller, Schotten und Trupp in Eichelsachsen. Nummernauszüge gegen Erstattung der Selbstkosten. Schotten, den 31. Mai 1923. Hessische Oberförsterei Schotten. ____________vr. Baader. [3724D Bekanntgabe. Die Gemeinde Mainzlar beabsichtigt einen abgängigen Bullen auf dem Submissionsweg zu verkaufen. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind verschloffen bis zum Mittwoch, den 6. Juni l. I., nachmittags 5 Uhr, auf unterzeichneter Bürger- meisteret einzureichen, woselbst auch die Der- Kaufsbedingungen bekannt gegeben werden. Ferner soll ein junger, sprungfähiger Simmentaler Bulle wieder angekauft werden. Besitzer von solchen Tieren werden ergebend ersucht, der Bürgermeisterei hier» von Mitteilung zugehen zu laffen. Mainzlar, am 2. Juni 1923. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 3756V Letzte Nutz- und Srennholzversteigerung. Donnerstag, den 7. Juni, vormittags 9 Uhr beginnend, werden im Saal des Herrn Gastwirts Will in Treis a.d.Lda. versteigert aus: 1. Försterei Seildach, Forstorte Oben und Niederseilbach, Abteilungen 6, 8b, 12, 13, 14: Stämme, Kiefer: 2,27 Fstm. 2. Kl., 0,92 Fstm. 3 Kl.: Fichte: 16,96 Fstm. 5b«Kl. Derdstangen, Fichte: 2,83 Fstm. 1. Kl. 2. Försterei Tret», Forstorte Heege, Scheid, Holzgeschirr, Buchwald, Auf dem Busch, Abteilungen 1, 4, 5, 10, 18, 28: Stämme, Esche: 0,07 Fstm. 6. 61; Derbstangen, Esche: 0,14 Fstm. l.Kl.: Fichte: 1,08 Fstm. l.Kl., 8,58 Fstm. 2. Kl., Reisslängen, Fichte: 3J64 Fstm. Fichte 1. Kl. Brennholz: Scheiter, Rm.: 152 Buche, 45 Eiche, 1 Aspe, 2 Kiefer: Knüppel, Rm.: 48 Buche, 96 Eiche, 7 Aspe 2. Kl., 8 Kiefer, 7 Fichte 2. Kl.: Knüppelreisig,Rm.: 12 Kiefer: Reisig, Rm.: 189 Buche, 409 Eiche, 2 Kiefer, 10 Fichte (lose): Stöcke, Rm.: 47 Buche, 74 Eiche, 14 Kiefer. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen. Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschloffen. Mehr als 6 Rm. Scheiter und Knüppel werden an den einzelnen Steigerer nicht abgegeben. Die mit Kalk gespritzten Nummern werden nicht ausgeboten. Weitere Auskunft erteilen auf Wunsch Herr Forstwari Braun zu Daubringen, Herr Förster Bing zu Treis und die unterzeichnete Stelle. [3735V Treis a.d.Lda., den 31.Mai 1923. Oberförster Treis. tzotzjubmWon. Aus den Waldungen der Gemeinde Grohen-Buscck kommt folgendes Holz im Submissionswege zum Verkauf. Fichtenstämme: 9 Stück 2. Klaffe --- 26,31 Festmeter 24 „ 3. „ 41,26 7 „ 4. „ = 7,05 Die Angebote sind getrennt nach Klaffen pro Fettmeter bis zum Donnerstag, den 7. Juni 1923, nachmittags 1 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo anschließend die Eröffnung erfolgt. Die Derkaussbedingungen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, werden im Termin bekanntgegeben. Das Holz ist entrindet und lagert 8/4 Stunden von der Station Großen»Buseck. Großen-Buseck, den 1. Juni 1923. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Gans. 3771D Holzsnbmission. Die Gemeinde Mainzlar verkauft im Wege schriftlichen Angebots nachverzeichnetes Holz: Kiefern-Stämme5. Kl.,20-24 cm Durchmesser, 50 St mit 16,-18 cm Durchmesser, Fichten-Stämme 4. Kl., 4 St. mit 5,01 Fstm. „ 5a= „ 15 „ „ 10,66 „ „ 5b« „ 216 „ „ 47,72 „ Die Angebote, pro Festmeter, nach Klaffen, sind verschloffen mit der Aufschrift „Holz- oerhauf "bis zum Mittwoch, den 6.Funi l.F., nachmittags 3Uhr, bei unterzeichneterBürger- meisterei einzureichen. Die Verkaufsbedingungen werden im Termin bekanntgegeben. Die Bieter sind 8 Tage an ihre Gebote gebunden. Mainzlar, am 2. Juni 1923. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 3755V holzversteigerung. Montag, den 4. Juni l. I., nachm. 2 Uhr beginnend, kommt im Gemeinde- wald Beuern folgendes Holz zur Versteigerung: 25 Rm. Eichen-Rundscheit 28 „ Eichen-Scheit 30 „ Fichten-Knüppel 80 „ Eichen-Reifer 20 „ Buchen-Stock. Der Anfang ist im Distrikt Heegwald. Beuern, den 31. Mai 1923. Bürgermeisterei Beuern. Walther. 3775D “ Kaufe ß Reh- und Hirschdecken zu den höchsten Preisen oder tausche- diese gegen Leder od. Handschuhe um. Lgder-o. Hardselnililabrik Derbeck,Wetzlar In 5 Minuten sind Sic erlöst von den quälendsten Kopf- weh- und Neuralgleschmerzen bei Gebrauch von GERMOSAN-Kapseln (ges. gesch ) - • nach irztl Urteil ein gllnzendes Mittel der Gegenwart. Der geradezu frappante Erfolg soll auf der einzigartigen Verbindung ihrer Bestandteile beruhen (Amidphenaz., Phenaz. sal., Chin., Coff.), denn eine einzige Kapsel bringt auch in schwierigsten Flllen unbedingt sicheren Erfolg. Machen Sie einen Versuch! Erhlltlich in allen Apotheken. (Fabrik Oennosanwerk, München 50.) 3497ss Billigste Bezugsquelle für für BODENBELAG ♦TISCHAUFLAGE •TEPPICHE Ihre Verlobung geben bekannt 3. Juni 1923 Ihre Verlobung geben bekannt Heuchelheim, Juni 1923 Statt Karten Vermahlte Gießen - Güstrow i. Mecklenb, 2. Juni 1923 Haus geben ihre Vermählung bekannt Lollar, 2. 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