Freitag, 2. Februar 1925 173. Jahrgang Die Kohlenblockade gegen Deutschland 31-Januar 1923 0 MM W 810 W empneblt * io n )ei ien nt arm, lung- -be !► Lahiihoßrck A $tlflif)on 6k. "Preiswerten I-. 18c w Mliiii Lttls-s jum ^oihtn ui- timten preiSwul tiiiflttrofftn. 8& M Bße32 M.,s,D eal »rbar. »• es Annahme von Anzeigen für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Sreis für 1 mm höhe für nzeigen v 27 mm Breite örtlich 40 Mk., auswärts 50 MK.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180 MK.Bei Platz- Vorschrift 20Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. ÜMM jerungen zwingen uns zi n Gebühr, und zwar un Kundgebungen im Reiche. Frankfurt a. M., 1. Febr. Vor dem Earltonhotel kam eS heute abend gegen die dort wohnende Ententekommission zu einer Kundgebung. Die Demonstranten nahmen eine drohende Haltung ein und versuchten in das Hotel einzudringen. Sin zahlreiches Polizeiaufgebot versucht die Menge abzudrängen. Königsberg, 2. Febr. (MTV.) Die Demonstrationen gegen die französischen Kontrolloffiziere haben sich nachmittags wiederholt, als die Führer der Abordnung sich im Kraftwagen nach dem Oberpräsidium begaben, um gegen die gestrigen Demonstrationen zu demonstrieren und um Schutz zu ersuchen. Nr. 28 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertag«, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatlichevezuaspreife: 1325 Mark und 75 Mark Trägerlohn,durch diePost 1400Mark,auchbeiNicht. erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech- Anschlüsse: für dieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten. Arneiger Siehe«. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11688. Düsseldorf, 1. Febr. (WTB.) General D e g o u t t e hat den Düsseldorfer Regierungspräsidenten Dr. G r ü h n e r davon in Kenntnis gesetzt, daß auf Befehl der französischen und belgischen Regierung die Ausfuhr von Kols und Kohle aus dem besetzten in das unbesetzte Gebiet verboten sei, dagegen die Ein- und Ausfuhr von allen anderen Waren fr.ibleibe und die Einfuhr von Lebensmitteln nicht verhindert werden würde. Hieran hat der General den Befehl geknüpft, diese Ankündigung an dir in Frage kommenden Behörden weitrrzugeben. Die Ausführung dieser Anordnung hat der Regieru'.rgs- Präsident a b g e l e h n t mit dem HiMv.is darauf, daß die deutsche Regierung den Einbruch der fran- zösi ch S-""m° lung für da; Ruhrgebiet b:sprochen Dl demo- kraasche.l (jrathvuc.i yaoen l-lui „Voi,. v»ig- ‘ beschlossen, bis auf weiteres monatlich 10 000 QKt. je Mitglied für die Sammlung zu stvenden. Die h idei s zia d mvkiatiscken £raft onen wer.en rach dem „Vorwärts" ebenfalls 10 000 Mk. pro Mitglied an den sozialdemokratischen Parteivorstand überweisen. Hamburg, 1. Febr. (Wolff.) Die Deutsche Kolonie in Lima hat für die notleidende Bevölkerung des Ruhrgebiets 400 Pfund Sterling gesammelt und dem Reichskanzler zur Verfügung gestellt. Rotterdam, 1. Febr. (Wolff.) Der „Rieuwe Rotterdamsche Kurant" zufolge sammelte das Personal der holländische nEisen- bahn den Betrag von 6000 Gulden, etwa 120 Millionen Mark, für Kinder deutscher Eisenbahn-Angestellten. Eine Aussprache in der französischen Kammer. Paris, 1. Febr. (WB.) Die Kammer hat heute am Schlüsse der Sitzung auf Antrag P o t n- careS mit 485 gegen 81 Stimmen beschlossen, die Erörterung der Interpellationen über die allgemeine Politik der Regierung, die morgen stattfmden sollte, zu vertagen, damit wie Poincare sich ausdrückte, die Regierung in Ruhe ihre friedliche Aktion zur Erlangung von Reparationszahlungen fortsetzen könne. Paris, 1. Febr. (WTB.) 3tn Laufe der Geschäftsordn ungsdebattc, die sich heute in der Kammer entwickelte, hat der Abg. Herriot namens der Radikalen die Erllärung abgegeben, worin er betonte, die Besetzung des Ruhrgebiets erscheine seinen Freunden als Folge der feit langen Monaten in Genua und auf späteren Konferenzen konsequent durchgeführten Politik. Der Abwehrplan. Essen, 1. Febr. (WTD.) Lieber die Fvun der Abwehr gegenüber der französischen Maßnahme der Kohlenblockode gegen Deutschland erfahren wir von gut unterrichteter Seite: Es kann angenommen werden, daß die Franzosen versuchen werden, von den etwa 200 000 beladenen Kohlen waren, die sich z. Z. im Ruh gebiet beftnie i einen T .il nach Frankreich zu schaffen und zwar sollen dazu die beiden im Ruhrrevier militarisierten Strecken der Ruhrtalbahn und die Strecke Düsseldorf—Duisburg—Oberhausen—Lünen dienen. Die Kohlenzüge sollen dann über die militarisierten Strecken des altbesehten Gebietes u. a. über Koblenz—Bonn, Trier—Euskirchen und Aachen—Düren abtransportiert werden. Wie weit es den Franzosen möglich sein wird, die widerrechtlich angeeignete Kohle aus dem Ruhrrevier und dem altbesehten Gebiet hevaus- zubrrngen, muß abgewartet werden. Erlasse des Reichsverkehrsmini teriums haben die Eisen ahner über geeignete Abwch.rnaß .ahmen unterrichtet. 3m Ruhrrevier selbst herrscht das Bestreben, die Wirtschaft soweit wie nur irgend möglich zu erhalten, da deutsches Interesse an der geordneten Fortführung der Wirtschaftsbetriebe im Ruhrrevier unbedingt besteht. Für diesen Zweck werden auch geförderte Kohlen Verwendung finden. Sollten von französischer Seite Versuche unternommen werden, geförderte Kohlen für die Zwecke Frankreichs zu verwenden, so wird die Dergarbeiterschaft des Ruhrreviers geschlossen bestrebt sein, einen derartigen Kohlenraub zu vereiteln. Die für diesen Fall vorgesehenen Maßnahmen werden äußerlich vollkommen ruhig und planmäßig durchgeführt werden. Bei jeder Maßnahme wird sorgfältig' geprüft werden, ob sie fce.i Interessen des deutschen Volles zu dienen geeignet ist und die französischen Raubabsichten wirksam zum Scheitern bringen kann. Rach wie vor steht den wechselnden französischen Gewaltmethvden die gesamte Ruhrbevöllerung ruhig, geschlossen und abwehrbereit gegenüber. Es besteht deshalb die begründete Hoffnung, daß auch der neueste Schachzug Frankreichs nicht zum Erfolge führen wird. Der Sturz des Franken. Don einem vvllswirtschafllichen Mitarbeiter wird uns geschrieben: Die deutsche Währung hat durch den Ruhreinfall der Franzosen trat Todesstoß erhalten. Aber auch der französische Frank macht paeder einen parallelen Sturz durch. Zu Ende des abgelaufenen Monats Januar stieg in Frankreich das englffche Pfund, das anfangs Januar auf 62,80 stand, über 76 und der Dollar erreichte einen höchsten Kurs über 16. Ganz wie in Deuffch- land noch unter der Regierung Wirth sucht die Pariser Regierung die Oeffendlichkeit darüber zu beruhigen. Am Quai d'Orsay wird erklärt, das Fallen des Franken sei nur als vorübergehende Erscheinung aufzufassen. Der Grund: Die internationale Finanz habe große Mengen von fran- zösischen Devisen auf den Markt geworfen, um die gegenwärtige Politik Frankreichs zu diskre- tieren. Das war ein Hieb auch gegen die Freunde, richtiger gesagt früheren Freunde England und Amerika, die den französischen Franken langst als überwertet ansehen. Hat doch kürzlich der Londoner .Economist" seine Verwunderung darüber ausgesprochen, daß der Frank sich überhaupt noch halte, wie es der Fall ist, da London und Reu- york das Vertrauen zu ihm verloren hätten. Tatsächlich ist der Prozeß der Frankenentwertung seit Mitte des vorigen Jahres unverkennbar, und seitdem ist auch eine internationale Baissespekulation in französischer Valuta in Fluh gekommen. Der Sturz des Franken hat nur deshalb noch nicht die Formen des deutschen Währungs- elends angenommen, weil verhältnismäßig wenig Frankenbeträge außerhalb Frankreichs herumschwimmen, während die Mark infolge der Grenzdurchlöcherung nach dem Zusammenbruch und infolge der Lebensmittel» und Rohstoffimporte in katastrophaler Menge ins Ausland abfloß. Trotz dieses Unterschieds läßt sich der Währungssturz auch für Frankreich nicht mehr aufhalten. Die Gründe für das französische Finanzelend hat soeben der tschechoslowakische Außenminister Denesch in feinem im übrigen so bemerkenswert deutschfeindlichen Parlamentsbericht treffend angegeben. Ja, man kann sagen, er hat in seinen Eifer, Fvcrnkreich zu verteidigen, dem französischen Franken das Todesurteil gesprochen. Denesch nannte Frankreichs innere Schulden am Schluß des Hahres 9.2:300 Mi liarden Fran'en Beinahe die Hälfte des ordentlichen Budgets ist für Zinsen und Tilgung dieser Schulden bestimmt. Erhält Frankreich seine Wiederausbaukosten von Deuffch- land nicht zurück, so wird nach der Ansicht der französischen Finanzleute, auf die Denesch verwies, das ganze französische Dudget bis zum Jahre 1930 durch die Zinsen verzehrt, sodaß für die übrigen! Staatsausgaben nichts übrig bleibt. Run, nach dem Unglück, das Poinears durch den Ruhreinfall angerichtet hat, wird Frankreich auf die Erstattung der Wiederaufbaukosten viel länger zu warten haben, als man bisher schon annehmen mußte. Diese Kosten betragen nach Denesch 90 Milliarden Papierfranken. Der französische Finanzminister de Lasteyrie rechnete schon im Oktober v. I. mit 26 Milliarden und gab in der Kammer zu, daß das unheimliche Defizit der französischen Staatskasse mit gewöhnlichen Mitteln nicht mehr zu decken sei. Beamte kann man nicht mehr entlassen. Es sind schon 50 000 Deamtenstellen gestrichen. Reue Steuern, sagte der Finanzminister, seien nicht mehr zu erfurnen, weil das französische Volk überlastet werde. Mit Sparsamkeitsmahregeln sei man auch schon an die äußerste Grenze gegangen. (Warum fpart Frankreich nicht mit den kostspieligen Sanktionen?) Unter Umständen bleibt nur übrig, die Fehlbeträge durch neue Anleihen zu decken. Da- mit deutete der französische Finanzminister schon im letzten Herbst die verzweifelten Schritte an, die nur immer weiter auf der schiefen Dahn abwärts führen müssen. Offenbar gebricht es den Franzosen an Kraft und Willen, aus sich selbst heraus eine Besserung ihrer finanziellen Lage herbeizuführen. Wie mangelhaft diese Fähigkeit ist, ja, wie wenig die Franzosen imstande sind, ihre eigenen Hilfsmittel auszunutzen, wird eindringlich durch die Gestaltung ihrer Eisenproduk- tion bewiesen. Rachdem sie Deutschland die lothringischen Erzlager genommen hatten und in den Genuß großer deutscher Kohlenlieferungen getreten waren, haben sie in vierjähriger Friedensarbeit noch nicht die Dorkriegsleistung in Roheisen, Rohstahl und Stahlguß erreicht. Indem sie hoffen oder vorgeben, daß Deuffchlands Tribute und Reparationslieferungen das französische Minus aus» gkeichen werden, sind sie ins Ruhrgebiet eingerückt. Sie bohren Deuffchlands industrielle Schlagader an. Aber das Blut flieht nicht in den Körper Frankreichs über. Das weitere Smken der französischen Währung beweist, daß die Welt nicht an das Gelingen des abscheulichen Ruhrexperiments glaubt. _ GieheimAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Vrvck mid Verlag: vrllhl'sche Univerfttälr-Vuch- und Steinörudcrei R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: 5chulstratze 7- blatts zufolge haben die Eisenbahner die Forderung der Franzosen abgelehnt, die leeren Kohlenwagen wieder nach dem Ruhrgebiet zurückzutransportieren. Der Reichsernährungsminifter in Dortmund. Dortmund, 1. Febr. (WTD.) Reichsernährungsminister Dr. Luther verhandelte heute in Gegenwart von Vertretern des Magistrats mit den Vertretern der Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenvrganisationen aller Richtungen sowie mit den leitenden Persönlichkeiten der Großindustrie und des Handels über die Ernährungsfrage des besetzten Gebietes. Alle Beteiligten begrüßten das persönliche Erscheinen des Ministers im gefährdeten Gebiet. Sie entnahmen aus den eingehenden sachlichen Darlegungen die Gewißheit, daß die Regierung die Sorge um das be Letzte Gebiet als ihre wichtigste Aufgabe betrachtet. Die Stillegung der Eisenbahn. Frankfurt a M., 1. Febr. (Wolff.) Don unterrichteter Seite wird uns mitgeteilt, daß auf Grund von Verhandlungen der Reichsbahndirektion K ö l n mit der ftanzösischen Unter« kommissron in Köln unter Hinzuziehung der Vertreter der Gewerkschaften und der Organisationen des Eisenbach.rpeifonals nach Maßgabe Eeiimmter Richtlinien der Verkehr am 2. Februar, morgens 6 Uhr, wieder ausgenommen wird. Auf den vom Militär besetzten Bahn ho en und militarisierten Strecken 'ne den die bewaffneten Posten nach Wie^e aufnähme des Dienstes zurückgezogen. Das zur älnterweisung auf den Dienststellen befindliche französische und belgische Eisenbahnpersonal, das nach dem Rheinlandabkommen geduldet werden muß, bleibt auf den Dienststellen zurück, jedoch o^ne Waffen. Ludwigshafen, 1. Febr. (Wolff.) Die Eiseffbahndirektion Ludwigshafen teilt mit: Gestern abend wurden einige Züge aus dem Reichsbahndirektionsbezirk Mainz durch französisches Personal ohne Mitwirkung deutschen Personals nach Ludwigshafen gebracht. Wegen dieses Eingriffs in den Eisenbahnbetrieb wurde von der Reichsbahndirektion Ludwigshafen mit der ftanzösischen Unterkommission verhandelt. Das Personal der hiesigen Betriebswerkstätten hatte die Arbeit vorübergehend eingestellt, so daß heute vormittag einige Zuge ausfallen mußten. Die Arbeit wurde heute mittag wieder ausgenommen. B e r l i n, 1. Febr. (Wolff.) Präsident Jahn der Reichsbahndirektion Essen verlegte die Leitung der Direktionsgeschäfte nach seiner Ausweisung aus dem besetzten Gebiet nach Hamm. Die Betriebs- und Verkehrsfragen behandelt bis auf weiteres die Generalbetriebsleitung in Elberfeld. Jahn gibt in einer soeben veröffentlichten Anweisung an seinen Bezirk bekannt, daß auch nach seiner Ausweisung die Leitung der Geschäfte allein durch ihn erfolge und daß auch alle Beamte, die innerhalb des besetzten Gebietes an ihrem Dienstvrt weiterarbeiten, nur seinen Weisungen zu folgen haben. Französische Brutalitäten. Bochum, 1. Febr. (WTB.) Bei der Besetzung der Fahrzeugwerke Lueg, die erfolgte, um zwei Privatpersonen-Kraftwagen zu beschlagnahmen, wurde dem S ektriker Schulte und den beiden Meistem Roch und Ernst von französischen Soldaten RevolverundDolche auf die Brust gesetzt. Ein Panzerautomobil richtete seine beiden Geschütze unter Zustimmung der herumstehenden französischen Offiziere und 3n- geniure auf die nur wenige Meter von der Mündung entfernt stehenden Herren der Werksleitung und auf die Arbeiter. Die Straßen waren mit einem großen militärischen Aufgebot von Tanks und Panzerautomobilen abg?fperrt. Die Beamtenschaft weigerte sich, den Anweisungen der Franzosen Folge zu leisten. Bochum, 1. Febr. (WTB) Die Herren Dr. Lueg, Schwarz und Dahrmann von den Fahrzeugwerken Lueg besinden sich weiter in französischer Haft. 3m Laufe des Vormittags wurde an Dr Lueg das Ansinnen gestellt, das Verhalten feirer Arbeiter bei der Besetzung des Werkes zu mißbilligen und zu ^erklären, daß er damit nicht einverstanden gewesen sei. Das Ansinnen anirbe selbstverständlich abgelchnt. Der Syndikus des Arbeitgele.Verbandes der Hutten und Maschinenindustrie in Bochum, Sander, verlangte nachmittags im Auftrage der Bochumer 3ndustrie die fofortige F eilassung der ai^e rechtlich Ve giftete t. Die b^ab'ich iste mündlich: Erklärung konnte nicht beendet werden, da der General nach den ersten Sähen die Unterredung abbrach. Sander • richtete daher namens des Arbeitgebern.bandes der Hütten und Maschinenindustrie in Bochum an den Gereral ein Schreiben, in dem die sofortige Freilassung der widerrechtlich Verhafte'en verlangt, gegen das unrechtmäßige gewaltsame Vorgehen der fran» zösischen Truppen und das rücksichtslose Verhalten der Offiziere und Mannschaften in den Fahrzeug- tixrfen Lues protestiert und ausdrücklich erklärt wird, daß alle Bochumer Industriellen ausdrücklich feststellen, daß das Verhalten de «'Belegschaft der Firma Lueg für das einzig richtige gehalten wird, da der requirierte Kraftwagen bereits heute morgen nicht mehr fahrbereit war und von den ftanzösischen Monteuren anscheinend nicht wiederhergestellt werden konnte. Heute nachmittag wurde von Dr. 2ueg verlangt, feinem Wecke die Anweisung zu geben, den Wagen zu reparieren. 3n diesem Falle wurde die Haftentlassung versprochen, die anderen Mitte.hafteten müßten aber weiter in Haft bleiben, da gegen sie ein kriegsgerichtliches Verfahren wegen abfälliger Bemer- runaen über die französische Besahungsarmee ein« geleitet fei. Dr. Lueg hat das Ansinnen abgelehnt. Berlin, 1. Febr. Wie die Blätter aus Bochum melden, schlug gestern in Weitmar ein französischer Offizier einem deutschen Polizeibeamten ins Gesicht, als dieser dem Offizier den Gruß verweigerte. Aus dem gleichen Anlaß wurde ein anderer Polizeibeamter von einem Offizier Der Desatzungsarmee mit der Reitpeitsche mißhandelt und dann verhaftet. 3n der Polizeibeamtens cha s t haben diese Dorfällc äußerste Erregung hervorgerufen. Wie die Blätter melden, liehen in Dorsten zwei belgische Offiziere ihre Familien, Ehefrau, Kinder und Dienstboten nachkommen und bestanden darauf, daß ihnen außer den üblichen Haushaltungsgegenständen auch Kinderbadewannen, Kinderbetten und Kinderwäsche geliefert toerben. Sie haben, ohne sich um die Wohnungsnot zu kümmern, in Privat- Hausern drei bis vier Zimmer beschlagnahmt. 3n Duisburg hat ein verheirateter Offizier trotz der großen von der Desatzungsbehörde anerkannten Wohnungsnot herrschaftliche Räume und Küchenbenutzung für sich in Anspruch genommen und hat seine Großmutter, seine Mutter, zwei unverheiratete Schwestern und eine verheiratete Schwester mit zwei Kindern bei sich wohnen. Direktor H a l ä n d e r von dem Preß- und Stanzwerk in Reviges .hatte auf Do-stellungen des Betriebsrates einer Arbeiterin, die beim Einzug der Franzosen französischen Soldaten Kaffee und Kuchen gereicht hatte, die Kündigung übermittelt Die Anklage erblickt in dieser Entlassung eine Beleidig ung dec sranzösi- schenTruppen. Das Urteil lautete auf 150 000 Mk. Geldstrafe. Plünderungen. Berlin, 1. Febr. (Wolff.) Wie den Blättern mitgeteilt wird, hatten in Witten a. d. Ruhr die Konfitürenhändler sich dahin geeinigt, an die Desahungstruppen nicht mehr zu verkaufen und dies bi Plakaten an ihren Geschäften kundgegeben. Die Plakate wurden von den Vesahungs- soldaten abgerissen und die Geschäfte durch Soldaten und Offiziere geplündert Später wurde die Ruhe wiederhergeslelll. Die Koblenzer Zeitungen (uif drei Tage verboten. Koblenz, 1. Febr. (WTB.) Die gesamte Koblenzer Presse ist von der Rheinlandkommission ohne Angabe von Gründen auf drei Tage verboten worden. ’tofligeMtantton »Mibarer freute an srat ntingcn«^ornbßrg mingen*§ombeiQ & M Rabenau sÄ M Verloren* --'ES ZStz mer -öandE S|?g W-S Entlaß htoin-Ä c-' |yot ME «^erbrE^ KSK A-M *8“ ! i st 0 “ille DDH nrü ein» b* 1 H T*1 I Ml IH tcJj I • b< Si «4t * N bet b: rt* 1 1 n UH W «IM L' M $w wH 3* -KM Mi -veiler und tirilier Lesung bebaiielo* angenommen THorgen nachmittag 2 Uhr OtaUberatuna unb Antrag übet den bayerischen 2Li«nahmc4urianb. Schluh 4*/< Uhr. Nt * - e* >h hh Diese Politik sei nicht I* feiner Partei und he übernehm? feine Tkranttocrtunq für fk Aach ihrer Auffassung liehen sich die Frankreich gebührenden Reparationen und Frankreich- Sicherheit nur gewährleisten durch eine Politik, dre eine Heuttger Stand des Dollars 10 Ufct vormittagt: Derli« 42 500. SranrTert a.M. 42 000. (^in Itftimdtnm ntt die titanische Wrqirrnti#. ,,, ' Jrtt- Kava« teilt tntt. bah die Botschafterkonfercnz heute der \}1V ’?en %cfl*au£• 'ammlung str die Hessische AotbNse Dur- ben 15 190 Bll Bargeld. 4.70 Zentner Zeucht und 2 Zentner Aartoffeln q sieben. Kür die Subr- btlfe wurden 67 94? 2HT gefpenbet * Billtngen. 1 Sehr schaf tSverein .F idelio" Ruhrhtlse alS er^tt Aale 15< Srrie KltfelO. - . für Sarn«tag: D«-« 6*f triftig«, venitchen JDtnben fnhbem Skagerrak zieht 'UDO TU ■ P getretenen Delbentwerrung. ee Zug-Umleitungen Degen beS Streikes im t-c c^tc:; Gebiet werden übet Dießen umgelcitet: D 107 < Frankfurt—Köln' Dießen an 420 । nacht-), ab 3J8 nacht-.. O l«iKöl -Frank- furt> Dreßen an 3-38 (nachiS). ab 3 4o (nacht«», D 47 verkehrt im Plane von D 81 ®tebcn an 8J3. ab 8 41. und zwar verkehrt dieser Zug von Frank- fun—Siegen- Köln. D 58 iKöln- Frankfurt, Drehen an 12.57. ab 1.05, D 57 (5ranffurt—Jäten) Dreßen an 6.34 lavd«.). ab 6 41 iadds O 46 im Plane von D S2 (Abln Siegen — S.anlfurt) Sie Züge haben unterlieg« nur Berr.er>ea-fe.lthatt in hicrM die Genehmigung deS Parlaments Die erlchrmkende Erhöhung des Kostenbeträge« fei ja nicht die Folge einer Planänderung, lonbem ausschliehlich bet Ausdruck der mimischen 3Wt Studierende, die ihr Studium unter günstigeren virt'chaftlichen Berhälknisten begonnen haben Rinnen eS fetzt mir unter größte» persönlichen und gesundheitlichen Opfern zu Ende führen. Sie müssen in den Ferien und $. auch während des Semesters als Tverlltudente» sich die Mittel zum Studium beschaffen So Darrn z B in ben 5 rüb fahr Serien tätig; In der Landwirt» I*1H 53. Im Bergbau 30. In bet Industrie 29, hi kaufmännischen Betrieben. BureauS uhr SS Studierende. Den sozialen Einrichtungen der Stu- dentenschafi bot sich hier ein reiche« Feld der Betätigung Auch her Berein . Stuben t en bUJe* entfaltete eint fegen «reiche Tätigkeit. DieBtttM wurden durch staatliche und private Ctstung« aufgebracht. Die Erkenntnis de« Wertes gründlicher turnerischer Ausbildung und harmonischer körperlich- und das Schiedsgerichtsoersahren zur Grundlage habe Die radikale Pari« lehne e» ab. eta»4 zu tun, wat die AanbU zen ber Aatwn behindern könne und werde an die demokatl'chen Parteien in England und In den Bereinigten 3:aalen appellieren, damit diese ihr bei der Erlangung tum Separat innen behilflich feien, ferner an die demokrat Ischen Parteien Deutschland«, damit sie bU deutsche Kapitalisten zwängen. Separat tonen zu leisten Unter diesen Vorbehalten billige die radikale Partei die Vertagung der Interpellation«Debatte Aach einigen fommu- nislifchen Rednern, von denen Verthon von ber Möglichkeit blutiger Zwischenfälle sprach, er- klärte der Führer der gemäßigten Sozialdemokratin. Blum, daß da« Vorgehen der Regierung bU kpl zu Enttäuschungen materieller An gefühlt bafx, die allein feine Panei ab halten würben. mit Stillschweigen über diese von ihr al« unheilvoll für Frankreich erach e e Politik hin- wegzugehen 3n der weiteren Debatte schloß sich Painleve l7kepubl.-Svz Partei» der Erlläring Herrlot« an und betonte insbesondere die Schwierigkeiten, die die Operation im Ruhrgebiet mit sich bringe Da« mache ihm aut Pflicht, für die 7k i jqung zu stimmen — AlSdann ist. wie bereit« gemeldet, ter Regierung San trag, die Interpellationen zu vertagen, angenommen worden Aachdem ein deurschnat tonaler Ar bte Regierung-Vorlage wiederher hell en_____ 176 gegen 1® Stimmen abgelehnt ist, wird die Bor tage nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen, ebenso die Auslchußeatfchttehung. bah mir die beßbefähigtsten Richter als Jugendrichter beoaiuiuieben rmb. Dann werd bet IC Rachtrag-etat auch tn Die Meinung in England. London, 2. Febr. lWTB.) Da« Parlamentsmitglied Davidson, ber parlamen» ta rlschcPrivatsekretär Bonar Cato«, erklärte tn einer Rede In Harvenden. daß die unabhängige Aktion ber französischen Regierung xur Vernichtung jeher Hoffnung auf Reparationen durch Deutschland führen werde Di? Verwüstungen tn Frankreich mühten von Deuts Land wieder gut gemacht werden Die französisch? Besetzung z-'rslöre jedoch völlig die ^hlungSsähigfett Deutschlands ÖBIe ber .Star" berichtet, erklärte Davidson außerdem noch Die Franzosen erwarten Seeffteaf und Milch von derselben Ä u h. Sie könnten nicht beide« gleichzeitig haben 6ie liefen bei diesem Versuche Gefahr, sich selbst au ruinieren Dem .Star" zufolge stellt diese Scubnunq be« PrivatsekretLr« Bonar Caw« ge- nou die Ansicht der britischen Regierung bat. Hin in enger Fühlung mit dem Premierminister stehendek Parlamentomitglied crlär e heute, die« fd nicht nur bie Meinung jetes Minister« der Krone sondern so gut wie di« jede« vernünftigen Menschen in England n 7! c u b a u eine« Phhsivlo- ,n ®tc6en im Älinib 5^ §d-Erkkinik bebanbeit da« Cn- be*amt für da« Bildudgsn>efen in einer Ioriage ?^„ven FinanzauS'chuß beS Lan^tzg«. Der Bau .dm iL.1Rän 1Ä2 mit tnsgeiamt if| A 3. bi« auf dodtlbobe a^kben, von bet CBaunevtoaltung je- mit XurfT1^ auf die (VibrrMrdt eingestellt Jnf?[ge bet steigenden Löhne und Date-ialvrci'e £* chM 9 2vV Mark verausgabt. ??* Äochbauam» Dirhen bat nun mitgeteilt daß bei Zugrundelegung der Preise von Mitte De- Serttgstellung de« Rohbaues etwa °neftraer. xutommen 2L65 Ht - 43.3 Prozent Am besten kommt noch der Labak fort Auf einem Paketchen ^?0 Dram^dmS 480 Mark kostet, befinden stch 95J0 Bll Banderolen steuer 33.66 AN Zoll und^ Doldaufgeld 24,38 Bll Umsatzsteuer und 14.40 Mk. Dewerbesteuer. da« Nnd 3492 Prozent de« ®danubreik*. Zi-Ht man in Betracht, dah auf Schaumwein nur ehre Steuer von 30 Prozent de« Kkeinverkaufspreife«. aufBrillaaten eine von 15 Prozent ruhen, fv fleht man, SL5* Rauchwaren, bie zwar kein notwendige« Leben«-, aber immerhin ein sehr begehrte« 5e- ruf-mittel finb, durch die Steuern aarn auster- ordentlich verteuert werden. •Povnoti^cn. — Tageskalender für Freitaa Stadtch^ater. 7 Uhr .Dasvarvne" — L: btspie?- bau«. ab heute .Die Mniatn ™ - Palast.Ach-fpfete .Jugend und .Da« wandelnde Licht" ee DaSV retfe. Aach der Erhöhung des Preises für 1 Kubikmeter Das auf 260 Mark find die Kosten für eine Stunde Brenndauer nach einer Mitteilung von maßgebender Sette, wie folgt, zu veranschlagen: Bei einer Hängelampe auf 28,60, bei stehendem Licht auf 36,40, beim Da^herd mit einer voll brennenden Flamme auf 104 Mark Der Teuerung-Zuschlag zu den Gebühren der Dermessungs« ämlcr ift mit Wirkung vom 1. Februar ab von 4100 v.H. auf 5700 v. H. erhöht worden. •• 3n die Heimat abgeschoben. Acht Arbeiter aus Polen, die sich auf der Reise nach dem Ruhrgebiet befanden, um dort in französische Dienste zu treten, wurden gestern morgen aiff dem hiesigen Bahnhof ungehalten und an ihrer Weiterfuhrt nach dem Industriegebiet gehindert. Sie muhten von hier aus die Rückreise nach ihrer Heimat antreten. * D l n hessischer Sängerbund. 3n einer Versammlung von Vertretern der hessischen Gesangvereine aue allen drei Provinzen, die am Sonntag tn Darmstadt im Landtags- gebäude ftattfani), sprach der seit langen Jahren an der Spitze des hessischen Desangver- einswesens stehende Polizeidirektvr Dr. S i e- gert aus Offenbach über die Aotwendigkeit unt) Berechtigung der Unterstützung des Gc- sangvereinswesens durch die Regierung. Die Vorschläge enthielten: Die Ausbildung von Dirigenten in besonderen Kursen, Abhaltung von DertungSsingen, Förderung durch Beratung der Vereine, steuerliche Erleichterung, FahrpreiSermähieung u.a. Ministerialdirektor Prof. Dr. Urstadt als Regierunasvertreter 1 bekundete die Bereitwilli-cheit der Regierung, I die Bestrebungen der he'sifchen Gesangvereine ZU untttrstützen. Dach anregender Aussprache | erklärte sich die Versammlung zur Gründung । eines hessischen Sängerbundes b-.reit. Es wurde ein vorläufiger Beirut gewählt, bestehend aus 6 Vertretern der Männergesangvereine und 6 Vertretern der Arbeitergesang- denein«, welcher der ^lsischen Zentralstelle für Volksbildung angegliedert wird und seine Arbeiten alSbaUf aufnehmen soll. Die Vorbereitungen zur Gründung des Hessischen Sängerbundes sind von Dr. Siegelt bereits In die Wege geleitet. ** Die Einstellung und Beschäftigung ausländischer Arbeiter. Born KreiSamt wird uns mitgeteilt: Der Präsident der Reichsarbeltsverwaltung (Reichs- amt für Arbeitsvermittlung) Hut unterm 2. Iunuur 1923 eine neue Verordnung über Einstellung und Beschäftigung ausländischer Arbeiter erlassen. Interessenten seien ausdrücklich auf die neuen Bestimmungen hinge- wiesen, die bei den Bürgermeistereien cinge- sehen werden können. ** Die Abuube für Fischerelkarten ift vom Hess. Ministerium dcS Jnncrn neu geregelt worden. I. Für die auf die Dauer von drei Monaten bis zu einem Zuhr ausgestellten Fifchereikurten ist folgende Abgabe ZU entrichten: 1. von Reichsdeutschen, die innerhalb des Deutschen Reiches ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt Haden 250 ML, 2. von Ausländern und solchen Reichsdeutschen, die im Deutschen Reich keinen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt haben 50 Mk. (berechnet in Goldmark). II. Wird die Gültigkeit der Karte auf weniger als drei Monate beschränkt, so ermäßigt sich die Abgabe Im Falle M 1 auf 100 OHL tm Falle zu 2 auf 25 Mk. (berechnet in Goldmark). Die Verordnung Ift am 1. Januar in Kraft getreten, jedoch blieben die vor diesem Tag auSgestell.en Fischcrel- farten bis zu dem Zeitpunkt ihres Ablaufes in Gül t JeiL Aus Staat und Land. Dieben, ben 2 Februar 1923. Die Rnhrhilfc.Lammlunq. 3n ber Geschäftsstelle beS lettener Anzeigers' gingen für untere bedrängten Volksgenossen tm Ruhrgebiet weiter ein: Gustav Walke. 1030 Karl Schott 5000 Med - Hat Dr. Frank 3000. H Deih 200, 3 Kvddit.g 500, 5a. Duüav 3 Kahn 50 000, Klasse 5a der Höheren Wädchensäule 6310. R R. 3500. Gesellschaft-Verein , Fidelio" in Dill Ingen 15 000, Sng4ie[ltcn der Fa. Da. Appel 21 040, Direktor <3. C. Becker 10000, Sngei'LeUten der Bauxit- werke (l. Rate) 30 740, Rem Hard Kling 2000. Direktor August Rebberg 10 030. Beamten unb Arb iter ber tonnxrfe Alxmdstern 71 003. Die veh erschnft Heuchelh imö 17 100. LvuiS Katz 3000, UL H. 1000, O. Rottzschlag 1503, SngcficH.cn tat Sa Arnold Mueller 15 000. L. D. 500, D Schll- Itng, Bäckermeister 5000. lurntereht 1864 Hau- fen bei ®letten 5500, 11 1b beS Realgynrnaltum« po. Hainer. Eifenbahn-3nsp. L R 1000, Die Dchüler der Quinta be« Gymnasiums 6000. Frl. C. 3. 500. Guaen Funk. Landger.-Rat 4000. Leprerkollegium ber Stadtmädchenschale 102 000 Dhr D . Gr-L. 1030 Fr Birfenbeuhl 500. Bei> ein für Deutsche Schäferhunde 20 OOO, Scharmann 1000. Schwester S S 300. ßubaxg Rosenthal 25 000 Zugführer Sarl Appel 1000, Beamten unb Angestellten ber Bezirk«sphilfe gesammelt. 5xr Betrag ift tn der vorstehenden Quittung ! öffentlich auAgctoiefen. Die Beamten unb Beamtinnen bc« -^elegraphenamt« Diesten stifteten zwei Prv^mi ihre« Monatseinkommen« für bte Ruhr- Hufe. 3m Daf S 2stvrla wurden für ba« nationale HllfSwerk 130 500 Mark gesammelt. Der ^tan wurde am Montag Im .Dietzener An- »dger öffentlich quittiert. Verfonenfd)äbcnqcfr6 uud soziale AÜrforqc. Das Perkonen schaden gesetz vom 15. 3ufi 1922 getoäprt, fott>ett e« nicht im einzelnen ander« vot- chreibt, den durch den letzten Krieg, sowie durch innere Unruhen an Leib unb Leben beschädigten jßcdcmen bte Versorgung nach dem Reich«der- Ioiauna«gefcn. Diese Berforgung umsatzt auch fo- ikUe Fur'org«. Dte Fürsorge ist von ben Arnt«- ftea Derlicben werden Die für bte Äofltn ber eventuell grötzer geplanten Feier be- teil« gesammelten Beiträge (3500 HUrfl würbe« der Ruhrhllfe zur Verfügung gestellt. Kreis Kriedberg. • Friebbeta, 1. Febr Do« den Ortsgruppen be« Hessis che n Ba uernbunbes ftifteten weifet für be Ruhrhllfe: Ruppertsburg: 17 3tc Broyruch«. 38 220 20. ®elb. Al senheim: 3200 Btt.. 7 Ztr Mehl. 118 Ztr Kartoffeln: Riebet-RsSbach 700C Warf, B Ztr Frucht: Gesangverein .Dermanir". Äteder-Rosbach 22 830 DltT.; Dambach 30C Zentner Kartoffeln: Ho Izha usen SOOOOMk.. 20 Ztr Kartoffeln, 40 Ztr Frucht. " Bah-Rauhelm. 1 Febr Der Verband I der Bab-Bauhtimer Hokel-3nbustrl« und verwandte betriebe gtht beton u. dast ber Deschiutz be« Reich«' e bände« ber Deut- sIefkn und feiner ®vt'rönrttn daben sich von den Sitzen erhoben Da» deutsch-polnische vberschlesl- ’ k v wird In zweiter imb dritter Lesung angenommen ^er 10. Rach:rag ekat. der Scfolbung«. au? veff erunoen unb befonbert Ru bef'.>. 2i.n,OnerVUr 2°? Ruhrgebiet enthält, geh: an einen .. .Dun. Die Landesuniversität im Jahre 1922. IL kTell I tn Ar. 17.) Die Raumnot ber Oanbe«untversttät hat sich weiter verschärft und bereit« fetzt ru empftnd- -'ch<-n Erschwerungen be« Unterricht «betrieb« geführt 3m Berrcht-fahre wurde ba« Llerseuchen- Inftitut unter Dach gebracht unb mit bem Srubae be« Physiologischen Onstttut« begonnen Die brtx- aend erforderliche Erweiterung be« UniDerfUÄt«- Bcrwaltung«gedällbeA zu ber bte Mittel vom Landtag bereit« bewilligt waren muhte mit RLck- llcht auf bte Finanzlage des Staate« leider vorläufig zurückgestellt werden. Weiterhin machte sich t*r Mangel an FamtltenwvHnungen empfindlich bemerkbar Zur Zeit sind ca 30 verheiratete Uküversität«angehörige ohne Wohnung. Auch da« Angebot an möblierten Zimmern ist immer mehr zurückgegangen, so bah bte Unterbringung bet Studierenden zeitweise erhebliche Schwierigkeiten machte. Ein russischer Protest gegen den Friedensvertrags» entwurf von Lausanne. Lausanne, 1. Febr (WTB.) Die Drklä- rung, bie T schitscherin heute über da« Meerengenabkommen hn Samen der nif- sisch-ukrainisch-aevrgischen Abordnung versa«, stritt fest, ban ba« Abkommen bte Sicherheit unb bie Leben-interassen dieser drei Länder bedroht unb C6ntn und anderen Ländern neue Defa bien bringt Die Ntsslkch-ukralnisch-georglsche Abord- ming ist bateon überzeugt, bah ba« türkische Doll durch Fortsetzung be« Kampfe« sich von ben gegen- Artigen Frteden«bedtngungen befreien könne. Cie weist batuuf hin, bafj der Derirog hon An- flota zwischen ber Türkei unb her Ukraine Art. 1 b«s Moskauer Vertrage« vom 16 Mürz 1921 zwischen ber Türkei und Rustlanb. sowie ter Der- trag von Kar« zwischen ber Türkei unb ber tranfl- kaukasischm Republik leben Teil verpflichtet feinen 3rlcben«vertrafl unb feinen internationalen Akt anzuerkennen, ber tem anderen Teil ausaeztounacn würbe Ali« allen bieten Gründen lehne bte ruf- silch-ukrainisch-gevrgllche Abordnung da« Protest bet dnlabenten Mächte ab unb betone Ihren hartnäckigen Widerstand gegen bte baburch zum Au«bruck kommende Politik -Die Erklärung schließt mit ben Worten E« o^reh' tfeSEvärtig fein Abkommen mit Rußland bet Ukraine und Georgien E« hat feine Berhand- tengen mit ihnen gegeben, nicht einmal Der- fu<6e ^Verhandlungen Unter biefen Umständen 2 ®"»Mribung tn der Me^rengenfeaqe i feine Enfscknibung unb intrb nie eine Entscheidung ohne Ruh land geben Wenn tin Abkommen ohne RukUanb bte Ukraine unb untkrzeich-t wirb, fechvlten diese Län- «nlfte Handlun^freibett vor fe-hst «enn rJ1 Abkommen ohte RufUanb. Ke unb ^Ntien unterzeichnen, bleibt dte Meer-mgenfoage unerledigt. D gx'-c'- Bries Geld aeßamihsfaXfa-uoscFuß^^ * r*r/r>M#»yle Marchheim bei Ufoefnv Lacto*j»rk. »orchheim (Nachdruck Dvtboten.) 30. Fortsetzung. Antw.-Brüssel . Holland Vonbon Paris Schwel, Sonnten I'ntlen...... ^tssnbon-Ooorto Dänemark . . .. di'orweaen . .. . Schweden . . . HeliinakorS. . . Neunork Deuisch-Oesterr. Budaveit Prag Agram Brtes 7950.- 2390.- 80 0 — 11089,- 16300,- 57.25 42125 — 19.250,- 1950,— 2080- 1260.- 1170- 15L50 2902.25 9132.80 7518.75 2265,05 92W'.20 9022 30 13283.15 1185,45 48120.- 65.15 1754,- 1378,50 408. - 7894,70 6541.30 2007,50 8070.15 7844.55 11278,15 42205,25 68.40 160 t.- 1203- 360,90 Vermischtes. Das Grubenunglück ht Oberschlesie«. — 112 Lote. 2887.75 9087,20 7481,25 2254,35 9251,80 8977.50 13216,85 1179.55 47880.- 64.84 1746,- 1371.50 406- 7855,30 6508,70 1997,50 802985 7805,45 11,21.85 41994'75 58,10 1596.- 1197,- 359,10 Geld 7850.- 2370.— 7900- 10920 - 16100- 56.75 41875.- 193750,- 1930,- 2060- 1240,- 1150,- 14&50 Unter dem Hreiheitzhanm Roman von Clara Diebi^. Beuthen, 1. Febr. (TBoIff.) Zu dem Grubenunglück auf der Heinitzgrube erfahren w-ir noch, daß die Explosion gestern früh auf dem Römhildschacht bei Birkenhain erfolgte. Die Explosion war so stark, daß die Grubenlampen erloschen. Dis heute früh um 9 Uhr waren 103 Lote geborgen, von denen 18 noch nicht identifiziert werden konnten. 49 Bergleute werden noch vermißt. Fast alle ins Krankenhaus wegen Gas- Vergiftung gebrachten Bergleute konnten bereits wieder entlassen werden, da sich die Dergiftungs-- erscheinungen nach kurzer Behandlung glücklicherweise als leicht herausstellten. Wie jetzt feststeht, ist auch die Belegschaft der Grubenfirma Stephan m Scharley in Mitleidenschaft gezogen, da infolge der Explosion der Ueberweg zum Röm- hildschacht eingestürzt ist. Die Oppelner Behörden haben zur Anschaffung von Lebensmitteln für die vom Unglück betroffenen Familien eine Million Mark zur Verfügung gestellt. Beuthen 1 Febr (WTB.) Die Ber» , -----„.o —o--------- - gungsarbeiten auf der Heinitzgrube werden ohne l Spekulation nahm eine abwartende Haltung em. ®ic6en. rot. r-LZtz «SA u®* U bi> Stil* Dann. n?eRmltaüei, fc* erg jeweils das Aldnis Malers. ifiau» M., 1. Febr Mir die kluhrgebiet aus« rnvssen wurde hi« ingerichtet die rsvereins, Dnhnbv^- sorgestelle wird vm fahrtsamt, dem 2^- ^örperschlsten gele'-s. lüchtlmge wrs dembp rr Hilfe durch Dor! Geld Briei 2443,85 2456,15 2114 70 21D.M 19152,- 19248,- 16*^07.60 16992.40 226093 50 228068,75198*) >3,75198996.25 - ------- 2473.80 2486.20 niverfitat 1922. Ar. 17.) t 'Kto * s Staates lew «■ ^^?verbeira!eie .tr Studium n DerME^öhl- S.'S.-l2 Serien und i 9d»SÄ»* ffen.60 Landv^ 3; 5 MichwnxnK u sM TaüE stifE ,d prE tW*1 _ HflöO. tung wieder etwas zu festigen. 3n Effekten herrschte vollkommene Stille. Frankfurt a. M, 1. Febr. Börsen-- stimmungsbild. Für den Effektenverkehr waren die Börsenräume heute wieder geschlossen. Die Kaufneigung am Devisenmarkt hat nachgelassen. Die Kurse unterlagen im Frühverlehr Schwankungen. Der Dollar setzte mit 44 500 ^em und gab bis 41 750 nach, befestigte sich aber spater wieder auf 43 000. 3m freien Verkehr von Bureau zu Bureau war die Stimmung auffallend zurückhaltend. 3n vielen Fällen zeigten die Kurse.Abschwächungen. Die Rachfrage nach Valutapapreren hat merllich nachgelassen. Montanpapiere lagen geschäftslos. Auch für Schisfahrtswerte herrschte stiller Verkehr. Elektrizitäts- und chemische Werte unterlagen einer unregelmästigen Tendenz. Ver° hältnismästig fest lagen Kafsa-3ndustriealtren. Die Banknoten. Frankfurt n.M.. 1 Kebruar. Schweizer Nmen.......... 8-ranxöstsche Noien . Dänische Noten........... Schwedische No on Holländische Noten Deius6i'Oe>terreich ä 100 Kronen Amerik mische Noten........ Englische Noren ImUenische Noien Beljstsche 9toten Ungniische No en Tschechoslowakische Noien .. .. Otorwenische Noien Rumänische Noten Spanische Noien veranstalte. Die kommerziellen Deziehungen zwischen England und Deutschland. London, 1. Febr. (WTB.) 3n einer Rede sagte 3ohn son Hicks, der Handel Englands mit Deutschland nehme täglich zu und sei grober als mit irgendeinem Lande der Alliierten. Vom kommerziellen Standpunkte aus gesehen, sei es notwendig, dah das britische Heer am Rheine bliebe, damit in den Decbindungs- Mitteln, die gegenwärtig für den Handel beansprucht werden, keine Lücke entstehe. Keine frühere Einberufung de« englischen Parlaments. London, 1. Febr. (WTB.) B0nar Law antwortete dem Führer der Arbeiterpartei Ramsah Macdonald auf dessen namens der parlamentarischen Arbeiterpartei gestelltes Ersuchen, das Parlament vor dem 13. Februar einzuberufen, um eine Besprechung der Ruhr frage zu ermöglichen, dah er diesem Ersuchen nicht stattgeben werde. Einigung zwischen England und Amerika in der Schuldenfrage. London, 1. Febr. (WTB.) Reuter melde! amtlich, die britische Regierung habe die amerikanischenDedingungen wegenber Rückzahlung der britischen Kriegsschulde nanÄmerikaangenommen. Die Bedingungen lauten: 3 Prozent Zinsen während 10 Jahren, danach 3Vr Prozent, fern« eine Ab- lösungszahlung von V2 Prozent und Rückzahlung der gesamten Schulden binnen 62 Zähren. Aus dem Steuerausschuß des Reichstags. Berlin, 31. San. (WTB.) 3m Steuer- aus schuh des Reichstags wurde in zweiter Lesung der Gesetzentwurf zurAenderungdes Landes steuergesehes weiter beraten. L 13 c, der bestimmt, dah zur Feststellung des steuerbaren Wertzuwachses bei dem ^werbs- und Verkaufspreis die jewellige innere Kaufkraft der Mark mahgebend ist, wurde angenommen. Sonnt ist auch bei der Wertzuwachssteuer die Derucksuh- tigung der Geldentwertung in der Steuergesetzgebung eingeführt. Heber die Frage, ob die Umsatzsteuer von 2 Prozent auf 2'/r Proz«tt erhöht und der Antell der Gemeinden entsprechend vermehrt werden soll, konnte der Ausschuh trotz längerer Debatte noch zu keiner Entscheidung gelangen. tivn tn Essen und sein« sämtlichen Vertreter, sowie eine Reihe weiterer Ober- beamten ausgewiesen worden sind, hat heute der Präsident der französischen Feldeisen- bahnkommisston dem Dezernenten eine Erklärung abgegeben, in der es heistt, gestern hätten mehrere Oberbeamten der Reich, bahndirettion bestraft werden müssen, weil sie den Befehlen des Generals Degoutte nicht nachgekommen waren, darunter auch der Präsident und sein Dertreter Richtsteig. Es werde daher gebeten. Vertreter zu be- z e i ch n e n, an die sich die llnterkommiss'wn wenden könne. Hierauf wurde etwa folgendes erwidert, gegen die Bestrafung von acht höheren Beamten durch Verhaftung und Ausweisung werde namens der gesamten Beamten- und Arbeiterschaft schärfste Verwahrung eingelegt. Das gestellte Ersuchen werde dahin beantwortet, dah die Hebriggebliebenen weder befugt seien, dir Präsidialgeschäfte au übernehmen, noch das Recht hätten, Dertreter des Präsidenten zu bestimmen, dah jedoch Oberregierungsrat Abel als derjenige bezeichnet werde, welchem Mitteilung gemacht werden könnte. Die Franzosen nahmen die Erklärung zur Kenntnis. Kundgebungen gegen die fraazosifchen Kon» trolloffiziere in Königsberg. Königsberg, 1. Febr. (WTB.) 3n den gestrigen 2ll>endstunden ist es vor dem Zentral- Hotel am Pacadeplah zu großen Kundgebungen gegen die dort wohnenden französischen Offiziere der 3nteralllierten Kontrollkommission gekommen. Eine nach Tausenden zählende Menschenmenge verlangte unter dem Absingen vaterländischer Lieder den Abzug der französischen Offiziere. Als die erregte Menge sich anschickte, ins Vestibül des Hotels einzudringen, ging die Polizei vor und drängte die Demonstranten zurück. 3n der 10. Abendstunde war der Platz vor dem Hotel durch die Polizei geräumt und die zu dem Platz führenden Strahen waren abgesperrt. Einzelne geschlossene Trupps zogen iroch in den späten Abendstunden unter dem Gesänge der „Wacht am Rhein" und des DeutschlandliÄ)es durch die Strahen. Auch vor dem Hotel Kreutz, wo Angehörige der 3nteralliierten Konttollkvm- Mission untergebracht sind, wurden KuTidgebungen schrei kern Zusammenlaufen. Von den wenigen Hütten Krinkhofs wehte nicht einmal der Rauch bis hierher. 3n einem großen Schweigen lag die ganze Höhe, und der Wald^ und der Himmel nein, der war nicht so sschwergsam! Gen Sonnenuntergang lohte er blutig, wie feurige Zung^r leckte es von da heran; sie streckten sich aus, sie züngelten gierig, sie erzählten düster-rote Geschichten. Es fröstelte den Marquis de^la Ferrrcre. „Es ist kalt hier oben bei Euch." „Tretet ein, wenn's gefällig ist. Der Schmi«> stieb die Tür seiner Hütte auf. Drinnen war's schon ganz RachL. Am Herd, im eisernen Ring an der Wand, steckte der Kren- span und schwelte. Viel Helle gab er mcht, nur ein düsteres, schrnutziges, unsicheres Lrcht- Mtt lächelnder Miene stand Maria am Herd, sie lreb- koste ihre Tauben; das würde der Vater nun nicht mehr verlangen, daß sie die schlachtete. Das war ja nur Spaß von ihm gewesen. 3hre lächelnde Miene veränderte sich plötzlich, mit weit wrfg^ rissenen Augen starrte sie ten jTemÖ€n Herrn an; den kannte sie ja, Jesus Maria! Was wollte der hier? Sie wieder packen?! Sie preßte die Augen zu: ach sie^/mr irre, sie träumte ja nur, er war es gar nicht. Doch, doch! Die Augen rih sie wieder wert auf, ein wilder Schrei wollte sich ihr entringen: der toar es der, der ihr Gewall angetan hatte! lind da kam ja auch fein Diener herein. Auch den erkannte sie wieder. Sie unterdrückte den Schrei, aber sie zitterte. Unwillkürlich zog sie sich mehr ins Dunkel zurück Von den beiden erkannte sie keiner. Der Marquis nahm am Tisch Platz, er war sehr ver- drossen. Müde stützte er den Kopf in die Hand. Der Schmied ging mit dem Burschen ab und zu. Iean-Claude sollte den verletzten Huf kühlen von seinen heilkräfttgen Arnikatropfen goß HanS Bast ihm zwischen das Wasser. Wie die Katze, die mit gesträubtem Fell ihr Opfer belauert und selber dabei doch voller Furcht ist so stand Maria im Dunkeln. Alle Weichheit war aus ihrem Gesicht geschwunden, jetzt sah sie ihrem Vater sehr ähnlich Wenn sie den schweren Schürhaken da nähme, den am Tisch Sitzenden damit auf den Kopf schlüge? 3hm geschähe recht. Und wenn ihr Arm dennoch zittern würoe. wenn sie ihn fehlte? Dann ein Ruf und der Vater war bei ihr. Und der würde die Rache nehmen, die er sich und ihr zugeschworen hatte, als er von der Schandtat an seinem Kinde vernahm. Wilde Gedanken fuhren Maria durch den Kopf und stießen und drängten sie, eS lief ihr heiß durch den Körper, sie bebte im Rachegefühl; plötzlich veränderte sich ihre Miene — die Rauben gurrten — es fiel ihr der Martsti ein. O nein, nicht so, nein, nicht so! 3hre Hand, die sich schor hatte ausstrecken wollen nach dem schweren Schur- haken, zog sich in die Falten des Rockes zurück und hiell stch da fest an dem dünnen Kat an. O nein, Rache nehmen, das budte fte nicht Und der Vater durfte es auch nicht! Von dem, was die Menschen Gesetzepennen, und von dem, was die Religion vorfchreibt, wetzte Maria nicht viel, aber die Weiblichkeit regte M stark in ihr, und in ihrer SAe siegte natürliche Güte. Wie beschwert von Scham hing sie den Kopf; ihre Lippen bewegten sich in tonlosem Murmeln: „Bewahr rns .in Gnaden, heilige Maria Mutter Gottes, bitt für unSl (Fortsetzung folgt) d'Aubrh lachte nervös gezwungen. „3ch bin der Marquis de la Ferriöre, ich reite mtt geheimen Ordern. Größte Eile ist mir anbefohlen — und nun dies Malheur!" Er rannte erregt auf und nieder. „Daß mir das mit dem verfluchten Gaul auch passieren muhte! ®a£ fonrmt von euren vermaledeiten Wegen — Wege, die keine Wege sind!" brüllte er den ruhig Dastehenden an. „Was grinst der Kerl so?..Hatte ich weiter gekonnt, sapristi, bei Euch war ich wahrlich nicht eingekehrt!" Er warf einen verächtlichen Blick auf die armselige Hütte. „Haben sie Euch hergewiesen zu mir?" fragte ruhig Hans Bast. „Schon von zwei Stunden a>eit ab. -Lluye genug, sich hierher zu finden!" Hean-Claude, der Diener, lachte heimlich er gönnte es dem Kapitän, daß der nun zappeln mußte. Wie ein wildes Tier lief der ja hin and her. Er selber freute sich der Aussicht, nun ^ihen zu können. Wie die Tollen waren sie seit Trier geritten, rücksichtslos bergauf und bergab, immer im selben Trab. Kern Wunder, daß dre Pferde versagten, auch er versagte; er stand mit knickenden Deinen. « ri_, . „Dieser Umweg, dieser Aufenthalt, stöhnte d'Aubry und wischte sich den Scha>eiß. ' „Kein Umweg," sagte des Schmiss tiefe Stimme. „3hr- irrt, Herr Marquis. 3hr habt Eurem Gaul den kürzeren Weg zu verdanttn. Denn ich bring Euch morgen so weit, dat 3hr nit fehlen mehr könnt. Allein hättet 3hr nie Euch zurechtgefunden." Das schien den Marquis nun doch zu beruhigen. Der Schmied und ber Bursche führt«! die Pferde unter den Schuppen: er sah sich aaf- atmend um: kein großes Dorf hier, fein Ge- Sorgsam untersuchte der Schmied. „Da, Herr, seht!" Er hielt auf der flachen Hand dem Reiter ein Steinchen hin, das sich in den Huf eingeklemmt hatte. „3hr könnt so nit weiter. Dat Peerd muß ruhen, kühlende Ämschläg kriegen. Vor morgen früh ist bat nit zu beschlagen?' „Gib mir dein Pferd." sprach hastig der Herr zum "Diener. „Du wartest dann hier. 3ch reite langsam vor, bis Koblenz holst du mich längst wieder ein." Er hatte es auf Französisch gesprochen aber der Schmied verstand es sehr wohl. „Dat möcht ich dem Herrn nit raten. Ganz allem reiten — hier?!" Der Franzose warf einen bezeichnenden Blick auf die Pistolen, die ihm im Leibgurt steckten: „3ch habe keine Furcht" Da lachte der große Mann rauj>. „Furcht oder nit Furcht, dat tut nix zur Sach 3ch rat Euch, bleibt hier bis zum Morgen Lauernd überflog sein Blick die goldenen Schnüre der Uniform und das feine Tuch streifte das Beber der hohen Stiefel, den Mantelsack und die vollgestopften Datteltaschen. r lln geduldig stampfte der Aufgehaltene mit beiden Füßen. „Sacrd miste tonnerres, beschlag das Pferd hier sofort, du Halunke!" Der Schmied trat zurück und zuckte die Achseln: „Rein. 3ch würd dat Tier unnötig quälen. Wollt 3hr Euer schön Veerd lahm werden lassen? Habt 3hr denn en besondern Ghnmb, so zu pressieren?" Zwinkernd trat er dem Reiter ganz nach Berliner Produklenmarkt. Berlin, 1. Frbr. Am Produktenmarkt sind die Preisabschwächungen nicht im Derhälttcis zum Preisrückgang erfolgt, da die Verkäufer, namentlich für Brotgetreide, bemüht waren, den Preisstand aufrechtzuerhalten. Andererseits beobachten die Käufer große Dorstcht. Die Umsätze hielten sich infolgedessen in engen Grenzen. Weiten war seitens der Mühlen begehrt, Doggen war zum Teil gefragt, zu Deckungszwecken für frühere Abgaben an die R.ichsgetreibestelle. Gerste war zur Umlage und für Fabrilationszwecke gut verkäuflich jedoch zeigten die Preisforderungen und die Preisgebote eine ziemlich große Spannung. Mais stellte sich niedriger, auch Mehl und Futterstoffe waren nur billiger verkäuflich. Wnzen, märkischen 62 000 bis 63 000 Ml., Roggen, märkischen 56 000 bis 55 000 Mk., Sommergerste, märkische 55 000 Mk. (matter), Hafer, märkischen 48000 bis 49 000 Mk., schlesischen 47 000 bis 48 000 Mk. (flau), Mars, La Plata, waggonfrei Hamburg 63 000 bis 64 000 Mark (matt), Weizenmehl (100 Kilo) 180 000 bis 210 000 Mk. (matter), Roggenmehl (100 Kilo) 160 000 bis 170 000 Ml. (matter), Weizenkleie 38000 Mk. (matter), Roggenkleie 38000 bis 39000 Mark (matter), Raps 95 000 bis 105 000 Mk. (still) Viltoriaerbsen 85 000 bis 95 000 Mk., kleine Erbsen 75 000 bis 80 000 Mk., Futtererbsen 50 000 bis 60 000 Mk., Peluschken 100 000 bis 135 000 Mark, Ackrrbohnen 70 000 bis 75 000 Mk., Lupinen, blau 100 000 bis 125 000 Mk., Rapsk ichen 45 000 bis 60 000 Mk., Trockenschnitzel 65 000 bis 85 000 Mk. Rauhf utter: Weizen- und Roggen- strvh. drahtgeb. 18000 bis 18 500 Mll, Haser- strvh, drahtgLpreßt 18000 bis 18 500 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 17900 bis 18200 Mk., Wiefen- 5eu aut, gesund und trocken, Dormaho 18 000 bis' 18 500 Mk., Rachmahd 17 000 bis 17 500 All. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) Frankfurter Schtveine« mrd Kleinviehmarkl. Frankfurt a. M., 1. Febr. (Amtlich.) Marktverlauf: Langsamer Handel; beiSchwei- nen Ueberstand. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 420 Kälber, 246 Schafe und 418 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten, von 130 000 bis 150 000 Mk., mittlere von 110 000 bis 130 000 Mk-, geringe von 90 000 bis 110 000 Mk.; Schafe von 75 000 bis 130 000 Mk.; Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht von 150 000 bis 190 000 Mk., von 80 bis 100 Kilo von 190 000 bis 200 000 OHL, von 100 bis 120 Kilo von 200 000 bis 220 000 Mark, von 120 bis 150 Kilo von 200 000 bis 220 000 Mk.; Fettschweine über 150 Kilo von 210 000 bis 230 000 Mk. Außerdem wurden 48 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Ausweisung der EisenbahudirettionS- beamteu in Essen. Essen, 1. Febr. (WTB.) Rachdern gestern der Präsident der Reich sba h n dir ek- Frankfurter Devisemnarkt. (Telegraphische Aus-ahluag.) Damm: 31. Zcmuar 1. .-.eoruar Anul. No terg. 8ImiL Noliera. ietntfltT Ertüchtigung wird immer mehr All- I älnterbrechung fortgesetzt. Die Zahl der Toten Gemeingut unserer studierenden Zugend. An den hat sich auf 112 erhöht. Vermißt werden noch Kursen und Hebungen nahmen im Sommersemester 29 Mann. Von den ins Knappschaftslazarett £922 insgesamt 4156 Besucher teil und mit etwa Ein gelieferten konnten bisher 102 entlasse Werder gleichen Zahl ist im laufenden Semester zu den. lieber die Entstehungsursache des , cwbnen. Für die Sieger tn den Wettkämpfen Unglücks ist noch immer nichts ermittelt. ^eben 4 Wanderpreise zur Verfügung. Am aka- Berlin, 1. Febr. (Wolff.) Der Reichs- , Öemifcfjen Turn- und Spielplatz wurden die Ein- Präsident richtete anläßlich des schweren Gru- ebnungdarbeiten mit finanzieller Unterstützung der benunglücks auf der S)etni.jgrube bei Reuthen an Studentenschaft und unter ihrer tätigen Mithilfe den Oberbürgermeister von Beuthen nachstehendes Ende geführt Telegramm: „Schmerzlich Eetxijt von dem schweren ■ cMnM in kämvsen gekommenen Bergleute meine herzlichste Ä Teilnahme auszusprechen, und der Der-wal- 1?^"; Honfcfviftricher Büche'- und tung und dem Betriebsrat mein aufrichtigstes SiSaSS raiUlW SU ritteln. Als erste Hilfe Nt>m>n^ausländische hat keine für die zahlreichen Opfer der Katastrophe habe in9schaffen vermocht Selbst ich 3hnen den Betrag von 2 Millionen über- äSE?sffiS&äs JLLWWMZ wissenschaftlichen Instrumenten und Apparaten. Millionen Mark überwiesen. Die Gefahren, die diese Zustände im Gefolge --- 1 Baben, können gar nicht überschätzt werden. Das deutsche Volk ist milttärisch wehrlos und wirt- ® cncra[ Prschewalskij in Inner- ! chaftlich fast am Ende seiner Kraft Die stolze afietL (aM) 19 F. A. Vrocksmus'schen Samm- höhe, auf der Deutschlands Weltwirtschaft einst ' ^isen u Abenteuer".) — S.en Hedin lringt gestanden, verdankt eS nicht zum wenigsten der -m ^2^ toarmc Dankbarkeit seinem be° allen Fvrschevarbeit auf allen Gebißen des Vorgänger, dem russischen General und Dissens an unseren Hochschule. Wenn es unferm Fvrschimgsreisenden Prschewalskij, gegenüber zum tzolk nicht mehr gelingt, die Statten zu erhalten lebendigen Ausdruck, indem er die wichtigste Reise Die ihm das Rüstzeug schaffen für seinen Kampf erfolgreichen Forschers, die ihn in das am um Leben und Existenz, dann tritt es aus der fd)toerften zugänglich.' Gebiet 3nnerasiens führte, 'Reihe der führenden Kullumationen zuruck. Die < Aufzeichnungen Prschewalskijs in gedrängter Regierungen sind sich ihrer Verantwortung be- lebendiger Darstellung zusammensaßt wühl, aber die Mittel des Staates reichen für — Vühl, Karl. L a n d w e h r - 3n fa n- idie Größe der Aufgabe nicht mehr aus. Es ist terie-Regiment Ar. 116. Verlag Gerhard Idaher erfreulich, dah man in führenden Wirt- Stalling Oldenburg und Berlin. — Rühl, der fast !chaftskreisen den Ernst der Stunde immer klarer 3 - (an Aeglmentsadjutant war, hat hier •ertermt und bestrebt ist, durch Stiftungen der . maftergültiger, fesselnder, bisweilen dramatisch- oe schiedensten Art wenigstens den dringendsten Weise die Erlebnisse und kriegerischen Bedürfnissen abzuhelfen- Es würde zu weit der II 6er-Land wehr im Felde vom Aus- Ähren, alle hochherzigen Spenden aufzufuhren am 14 August 1914 bis zur Rückkehr aus die uns im verflossenen Jahre zutett wurden: mit Weltkriege am 7. Dezember 1918 geschildert. Borten besonderen Dankes sei nur der fegens- Marneschacht (Vitrh°le-FrancoiZ), Wint rch acht reichen Tätigleit der Hochschulgesellschast gedacht -n Champagne, Frühling im Priesterwalü, Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird das Herbstschlacht in Champagne und Argonnen, Zahr 1923 deutsche Opfersreudigkeit und deutschen ruhige Zeit im Argonnerwald (Sommer 1916 biß Zdealismus auf eine noch härtere Probe stellen. Sommer 1918), Großkampf an der Olten: und un- An dem eisernen Willen eines einig ?n Volkes zu glückliches Ende des Ringens, smd die Haupt- Leben und Freiheit wird feindliche Dernichlungs- puntte, in die sich die Geschichte des RegimentK vut zerschellen! im Felde gliedert. Jedem, der im L. 3. R. 116 ---------- längere oder kürzere Zeit am Kriege teunabm, ««mS cähIa aber auch allen, die sich an Taten und Leiden UtlO 5u)Ulß. tapferer Landsleute, an selbstloser Hingabe für Dom Evangelischen Landeskirchentag. Voll und Vaterland ergeben und begeistern könnm^ Darmstadt 1 Febr Der Eva na e- wird das Buch viel bieten. Aber auch der hessische Anschluß an die allgemeine Sitzung stattgelhabten Ä*acfpn Hntrn nichtöfsentlichen Beratung über die ^nausgescho- unbdanntoi M f • gespielt? bene Wahl des Präsidenten der Kirchen- für alle zur Einführung in cegierung und seines Stellvertreter« vech-an- 42 T Ä rßon Knese- dell- Sur Vorbereitung dieserWahlwurde wegen ^ck^A^ll^h^r an'd^r Deutschen Hochschule der leider notwendig gewordwen Dertagung ein Libesübungen. (Dieck u. Co., Verlag der Ä' n6aÄ,a^Ä». BÄÄKirchliche Nachrichten. deischiedenen kirchlichen Parteigruppen vertreten. gfr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synag. ■* (Südanl.). Samstag, 3. Febr. Vorabd. 5.15, morg. 9, ♦ Erledigte Schulstellen. Erledigt find abdS. 5,30 u. 6.10. rtne Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer am der Volksschule tn Bad-Rau heim (eine Hande». Wohnung ist schwer zu beschaffen): eine ßebret* I Berlin. 1 Febr Der Dörsenvorstand bestelle für einen e«ungelischen Lehrer an ber Volks- während des ganzen Monats Februar nur Hnle inGroß-Haufen Kreis am Montag, Mittwoch und Freitag die Wert- (Dlenstwohnung für einen verheirateten Lehrer ist ^pierbörse stattsinden- zu lassen. oorhandsi). | Berlin, 1. Febr. DÄ)isenmarkt. Die Mark- befferung tn Reüyork und die Ankündigung von Maßna^nen gegen die Auswüchse der Devisen'- spekulation führten heute am Devisenmärkte zu einem nicht unerheblichen Rückschlag. Die 3ndu- ftrie war mit Käufen zurückhaltend. Der Dollar wurde vormittags zwischen 43 000 und 44 000 gehandelt und ging bis zur amtlichen Rotiz auf 41 500 weiter zurück. Später schien sich die Haltung wieder etwas zu festigen. 3n Effetten Dorf-Güll, Januar 1923 Leihgestern, Gießen, Hochelheim, Kiel, den 31. Januar 1923 8B1D Die Beerdigung findet S.mstag, den 3. Februar 1923, um 2 Uhr statt. (842D «8D Der Reinertrag wirt lür die hhrbllli besinnet Verkäufe Lollar, den 3. Februar 1923. 8MD Die Beerdigung findet Samstag, 3V, Uhr, statt. Sein Vaden 8Trf)D 3. XL 16 St. 15,21 Fstm 857D Zagdverpachlung 2 llbr, ffilc Zag-verpachtung MOc 855D Rrii heOuBfl txn 7. Februar 1823. nacbm. im alten Halbauk dahier 1,01 '3 ft in . 4 XL 24 St ders^ he» ul DIE UNÜBERTROFFENEN QUAUTÄTS-CIGARETTEN 22.40 Fstm.. 5b XL 23 St LoS 3. vemoki naiion< 2 uS P Drmoki tutttoa: 20.47 3Rm., 5j XI. 28 St -- 5.87 Fstm. lür Xüche und von», "iclrnenuett, nm fuctien au lernen. •IVilbflmftrnhc <5. ©leben Branöplab (JWc*e*toD jTe tW1* Gestern nacht 31/, Uhr wurde uns unsere liebe, gute, unvergeßliche Mutter durch den Tod entrissen. Rarifalrrtial tonot 6 lins. »ai.7,Eud«geg. lOU. Stadttheater LamStaa. «.Mt. OQI Heften« vor» 2tür. gebt. KIeiöerid)ranf AU kauten nef.icbt. ^ttirtlil. Angev um. s r 1 > 0. ti. ?(II •. Gesucht $ tüchtiges, beffereS Haus. Suche AauS zu kaufen mit großem ®ar- len oder Land in Gießen od. 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Ein an Cftern fon- stnuieneS. brave», nefunbe» ijuuk Heute nachmittag l/,4 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden meine innigstgeliebte, unvergeßliche Frau, unsere treusorgende, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Frau Katharina Borger geh. Braun im Alter von nahezu 61 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Kaspar Borger Carl Borger und Familie Emst Borger und Familie Georg Väth und Familie Katharine Borger. Holzsubmission. Nachstehende Hölzer werden zu den bei der Hessischen StaatSforstverwaltung üblichen Bedingungen auf dem Wege der öffentlichen Sudmisston verkauft. LoS 1. Eichen-Stammholz: 3. XI. 2 St. — 1.58 Fstm. 4 XL 8 St. — 5 08 Fstm., 5. XI. 28 St. - 11,82 Fstm., 6. XL 128 St. -35.14 Fstm. Lo» 2. Fichten-Stammholz. 2. XL 1 St. -- Die Jagd der Eemarkung Aidba. bestehend au» zirka 50 ha Waldjaad und C*Q 930 ha Feldiagd. wird Mittwoch 14. Februar 1923. vormittag» 11 Uhr. im AathauSsaale aus weitere 8 Jahre öffentlich verpachtet Heute nachmittig 4 Uhr entschlief unerwartet nach kurzem, schwerem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Käthe Becker Im Alter von 52 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Becker Obersteiger i. R. Gießen, den 31. Januar 1923. Die Beerdigung findet Samstag, den 3. Februar, nachm. 3'/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. .... 2te Ihr Ali- tapfer oetrau- len. ruf n Lie 1335 an tzie erhalten bei un» de i Höchstpreis. Herso P lock st r. 5. **h Voller u. deren na- mllle In d. Bocklchen .vabrif ah Wie- en ae* innen Äeufierungen nehme ich al» ieder *4-' Der Verataal. i