Donnerstag, 1- März 1923 173. Jahrgang Mann und ich sahen dies alles mit der tiefsten Bewegung. Neue französische Untaten, - MM Mik 1 W\\ Hi out! Weitere Ausdehnung der Besatzungzone. nicht zum Abschluß gekommen. Auf die Anfrage über die Wirkungen der Besetzungen deS Ruhrgebiets So wurde aus dieser, ursprünglich des Thyssen-Prozesses wegen veranstalteten Kund» gebung eine machtvolle Erhebung der Bevölkerung von Mainz gegen die Besatzung, deren Qual und Leiden wir nun seit vier fahren völlig wehrlos erbulten müssen. Die Folgen der gestrigen Kundgebung sind schonungslose Gewalt, aber man sieht auch, welche Angst man vor uns entwaffneten Deutschen hat. Trotz allem Ernst der Lage mutzte man lächeln, wenn man am Tagq L_____j alle Soldaten mit geladenem Gewehr. Pistole am Gürtel und aufgepflanztem Seitengewehr. den Marktkorb am Arm in der Stadt betonte der Minister, datz die Eisen- und Kohlm- Produktion im besetzten Gebiet bisher weiter gehe, soweit nicht die Werke von sich aus die Produktion zustatten komme. Heute sei die englische Kohle bereits billiger als die deutsche. Dadurch hatten kick bis jetzt alle Schwierigkeiten gut überwinden lasten Auch die Einfuhr von Roheisen sowie von Reichswirlschastsminister Dr. Becker über die Lage — Die Verhandlungen der deutschen Lebens- versicherungsge-sellschaften w-gen ihrer schweizerischen Dalutalasten sind, wie Dr. Decker feststellte, immer noch in der Schwebe. Wegen ter Schweizer Gold^Ypvth^ken auf deutsche Grundstücke würden die w ite- en Vev- Handlungen mit der Schweiz voraussichtlich am 12. März beginnen. Man erwartet auf beiden Seiten eine befriedigende Lösung Das Problem der Entwertung von Goldkonten in Industrie und Handel werde zur Zeit in den Minist-wien geprüft, man sei darüber noch m. 51 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertag«, mit derSamstogsbeilage: GietzenerFamilienblätter Monatlich« Vezvospreife: 2850 Mark und ISOMark Irögerlohn,durch diePost 3000Mark,auch beiNicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drohtnach. richten: Mnieiger ldiehe«. Poftfcheälonto: Zrantsurl a. M. 11686. auf Aull «ach unten mehr aus 10 Mark ) Mark aus 5 Darf Ziffer 1 unb 2 gilt 4nippe Limburg bei iahngau und Ober- Hub nimmt an, dah Streitigkeit für das n worden ift. pnij) wird tai noch üta berreriandgezLi • Löhne der $irma unb Znbuslrieveck noch nicht erk'Mgten ngzaussch^h Limburg rger Dlechwrenfabri! rhalten 75 Prvz. der n Gruppe und ÄlterS- >ung wie unter Zifs. L ch folgende Etunden» 25 Fahre: Gelernte ungelernte 1460 M, Zage Frist für ihre >ber Mlehnung deck Aus Castellaun im Hunsrück wird gemeldet, datz auch dort vor einigen Tagen einige Verhaftungen vorgenommen wurden. Einige vorgemerkte junge Leute waren geflüchtet mb ihren Vätern tourte eröffnet, datz sie selbst verhaftet und ausgetoiesen würden, wenn sie nicht den Aufenthalt ter Flüchtigen aufgeben oder diese zur Stelle schaffen würden. Die Orgien in Bochum. London. 1. Marz. (WTD.) Der .Manchester Guardian" veröffentlicht unter oer Lieberschrift: .Die Orgien in Bochum" eine ausführliche Schilderung seines Bochumer Sonderberichterstatters über die in ter Handelskammer angerichteten Zerstörungen, worin es heiht: Jedes Zimmer sei mutwillig besch ab igt und ausgeplündert worden. Es sei, abgesehen von dem gewöhnlichen passiven Widerstande, der in Bochum wie überall im Ruhrgebiet geleistet werte, nicht das geringste erfolgt, um die Zerstörungen zu rechtfertigen. Der Oberbürgermeister von Bottrop zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Bottrop. 1. März. (WTB.) Das Kriegsgericht inSterkradehat wegen Richtlieserang von Betten, wege.i Nichterscheinens vor dem Kriegsgericht und Ausbringung eines Hochs auf das deutsch! Vaterland den Oberbürgermeister Dr. Bauer von Bottrop zu einem Hahr Gefängnis verurteilt. Während ter Verhandlung wurde ter 1. Beigeordnete | von Bottrop aus dem Gerichtssaal herausgefuhrt । und verhaftet. Lieber seinen Verbleib ist l noch nichts bekannt geworden. Die gesamte De- am.enschaft hat Pr-v'estku.idgrbungen veranstaltet. Verhaftung des Oberbürgermeisters von Offenburg. Offenburg, 28. Febr. (Wolff) Heute vor» mittag wurde Oberbürgermeister Holler von den Franzosen verhaftet, angeblich well er sich geweigert hatte, den Franzosen ein Adretz- buch auszuliefern. Der eigentliche Grund der Verhaftung wird aber auf dem Gebiet ter Polizei liegen Infolge der Verhaftung sind heute nachmittag alle städtischen Bureaus geschlossen. Diesem Protest haben sich s a m t - licheoffenenGeschäfteundWirtschaf- ten an geschlossen. Gestern wurden von den Franzosen die Privatwohnungen der Gendarmen nach Waffen durchsucht. Drei Gendarmen (Oberwachtmeist er Resch, Dvser und Flösser) tourten verhaftet, aber nach einiger Zmt I wieder freigelassen, nachdem ihnen die Waffen ab- genommen worden waren. Die Franzosen sind dann weiter in das Bureau ter Gendarmerie ein-- I gedrungen und haben dort alle Schränke erbrochen Waffen wurden aber nirgends vorgefun- den. Für heute nachmittag ist Bürgermeister Dr Bührer von dem französischen Befehlshaber vvrgeladen worden. Die Grenzverletzung der Franzosen bei Limburg. Limburg, 28. Febr. (WTD.) Der Land- rat des Kreises Limburg erläßt folgenden Aufruf: Ein französisches Militärkommando hat die Gemeinte Kirberg in unserem Kreise besetzt unb damit die Grenze des durch den Friedens- Vertrag und daS Rheinlandsabkommvi für die Besetzung festgelegten Gebietes auch in unserer engeren nassauischen Heimat überschritten. Gegen dieses Vorgehen ter Franzosen erhebe ich öffent- I lich schärfsten Protest. zcsen einige Geschäftshäuser geschlossen, weil die Inhaber das Aushängen der Plakate verweigerten. Darauf haben als Protest sämtliche Geschäfte und Wirtschaften bis auf wei- WalzwerkSerzeugnissen und sonstigem Halbzeua Aiuuuu. । aus anderen Staaken — außer <-5rankreich und .. «ÄMÄ-Ä-sI» »6ÄÄÄÄS französischem Militär wimmeln, waren wie reingefegt von Franzosen. Wo waren sie mit einemmal alle? Der Zug war nach ter Neustadt gezogen, mein Mann und ich gingen die menschenleer« Kaiser st raße entlang, da erscholl Pfertege trappel, und jetzt, nachdem alles vorüber war, erschienen hoch zu Roß, nicht die Franzosen, nein, die Spahis, von einigen französischen Offizieren geführt, viele Hunderte an der Zahl. Aus ihren kleinen arabischen Schimmeln, mit den scharlachroten Mänteln, wie ich sie schon teschr eben habe, erinnerten sie an unsere früheren karnevalistischen Llrnzüge. nur die Gesichter hatten ten drohend finsteren Ausdruck, so daß man an fein Spiel denken konnte. Jetzt warte auch das Gouvernement wieder besetzt, mit Infanterie, die mit Säbeln, Bajonetten, Revolvern mutig dastanden. Heute ist der kleine Delaaerungsz Island über Mainz verhängt, überall sieht man bewaffnete Patrouillen, Posten und sonstiges Militär and eine Bekanntmachung besagt, daß die Mainzer Polizei unter französischem Militärbefehl stehe, weil sie gestern versagt habe; das Militär hätte Befehl, von der Waf,e Gebrauch zu machen. Lind das alles, weil ein Volk, das an seinem Vater- lante hängt, das in keiner Weise äußern unb betätigen darf. Eine Tragik, die sich nicht in Worte fassen läßt. Sie können uns nun mit ihren Bajonetten und Maschinengewehren zur äußeren Rahe zwingen, aber der Geist, der nun geweckt ist mit aller Macht, der furor teutonicus, der in jedem Deutschen lebt unb der nun ob all ter Schmach in Mainz erwacht ist, den können sie mit ihren Gewehren nicht ertöten, der ist da unb wächst! — 1 .S‘6£««l sei. We 152o tS I 14 Annahme oon Ureigen für tue Tagesnummer bis zum Nachmittag uortjei ohne jeöe Verbindlichkeit. Stets für 1 mm höhe sür nzeigen o 27 mm Breite örtlich 70 Mk., auswärts 80 Mk.; für Neklame. Anzeigen von 70 mm Breite 300 MK.Bet Platz' Vorschrift 20"/. Aufschlag Hauptschriftleiter: Äug. (boetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: .Hans Beck, sämtlich in Biegen. Kirchberg (Hunsrück). 28. Febr. (Wolff.) Bei hier erfolgten Verhaftungen war ein junger Mann im Orte wcht auf auf inten. An seiner Stelle wurde ter Vater verhaftet und als dieser sich ter Verhaftung widersetzte, wurde ter al t c Mann auf dem Transport ins Gefängnis t>on einem französischen Offizier fortgesetzt mit einer Reitpeitsche geschlagen. Lord Grey über Völkerbunds» Politik. London, 28. Febr. (Wolff.) Der Führer ter literalen Opposition im Oberhaus, Lord Grey, sagte bi einer Rete im Bristol, er glaube, die Mehrtest des britischen Volkes sei ter Ansicht, datz die Reparationsfrage durch den Volke r b u n d gelöst teerten könne und baß sie eine untere Lösung nicht erhalten werde. Hierzu sei ater die Zustimmung der französischen R-gierung nötig. Im gegenwärtigen Augenblick würde ter Versuch eine Vermittlung des Völkerbundes her- teizuführen, zum Verfall des Völkerbundes führen. Die englische Regierung müsse Frankreich j erklären, baß eine Lösung ter Reparationsfrage nur erreicht werden könne, wenn die französische Regierung vorher erkläre, daß sie bereit sei. eine derartige Lösung crnzunehmen. Solange die französische Regierung dies nicht tue, könne Eng' lanb nicht intervenieren ober helfen Grey betonte, baß Frankreich immer wieder auf die Lösung der Reparationsftage durch ten Völkerbund hingewie- fen axrben müsse. Frankreichs beide Sorgen, ter Reparationstrage unb die Frage der Sichertest« könnten auf die Dauer nur durch einen kräftigen Völkerbund gelöst merten. Die Debatte im Unterhaus. London, 28. Febr. (Wolff ) Irn Unter- hause fragte Simon den Premierminister, ob feine Aufmerksamkeit auf die Erklärung M i l- | lerands zur Ruhrfrage gelenkt worden sei, wonach Frankreich nichts zulassen würde, was es von seinem Ziele abdrängen könnte, unb auf bie Erklärung PoincarSs, baß Frankreich das. was es ergriffen habe, nicht loslassen werde, bevor die Schuld beglichen sei, ob die britische Regierung sich bei ter französischen Regierung Sicherheit bar» über verschafft habe, welches das Ziel Frankreichs bei ter Fortsetzung der Invasion deS Ruhrgebiets I sei und welches ter Betrag ter Schuld fei, deren I Reglung Frankreich als Vorbedingung für die Zu- rüchiehung verlange. Donar Law erwiderte: Ich glaube, keine von tert beiden Erklärungen enthält GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen vrvS und Verlag: vrühl'sche Univerfitätt-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schnlftratze 7. Die Ausrufung des christlichen Gewissens. Ber li n. 28. Febr. (WTD.) In ter gestrigen Sitzung des Deutschen evangelischen Kirchenausschusses in Derlin tourte auf Antrag eines Mitgliedes hin einstimmig beschlossen, hinsichtlich ter Vergewaltigung des Ruhrgebiet es ein Schreiten an die evangelischen Kirch " n des Auslandes zu richten. Der Kirchenausschuß spricht darin für die Kundgebungen ter schwedischen Dischöfe seinen tiefempfundenen Dank aus und erklärt, was auf dem uralten deutschen Do- ten am Rhein und an ter Ruhr vorgehe, widerspreche ten unwandelbaren Geboten Gottes nicht weniger als dem elementarsten Empfinden. Wenn wir irgendein anderes Volk auf ter weiten Erde wehrlos solcher Gewalttat ausgesetzt-sehen, würden wir es als Christenpflicht erkennen, unsere Stimme dagegen zu erheben, und nun, da es für unser eigenes Volk um Leben unb Sterben geht, sollten wir stumm bleiben, obwohl wir wissen, baß bie schwere sittliche Schuld, bie das Un- glücksdokument von Versailles uns zusch^eibt, nie existierte? Aamens der im Deutschen evangelischen Kirchenbunb zusammengeschlossenen Landeskirchen wenden wir uns an bie evangelischen Kirchen des Auslandes und rufen sie auf, ihrs Stimme mit ter schwedischen unb mit ter unserigen zu vereinigen. Das Weltgewissen schweigt, möge das christliche Gewissen ter ausländischen Druderkirchen an einem solchen Schweigen nicht mitschuldig werten. Die Erhebung und der Notschrei der Mainzer Bevölkerung am 24. Januar. Geschildert von einem Augenzeugen. Wir erhalten aus dem gegenwärtig unter schärferer Lleterwachung ter Franzosen stehenden Mainz folgende anschauliche Schilderung der bewegten Ianuartage: Mainz, den 25. Januar 1923. .....Sie werden die hiesigen Vorgänge Wohl in allen deutschen Zeitungen beschrieben finten, ater trotzdem will ich Ihnen davon schreiben, mit der Ditte, was von tem Inhalt meines Briefes noch nicht bekannt ist. Ihren Dekanaten mitzuteilen, unb es, wenn möglich, an die getarnte deutsche Presse toeiterjugeben, was wir von hier aus nicht machen können, da wir seit gestern noch strenger überwacht sind als vorder. Der tkinfte Verstoß zieht Verjagen von Haus und Hof nach sich. ©ine große Menschenmenge sammelte sich gestern nachmittag von 5 Llhr ab vor dem Iustiz- gebäube an. wo die Verhandlung gegen Thyssen im Gang war, unb als ter französische Richter gegen 1 Llhr abenbs bas Urteil verlas, stimmte die ganze Menge draußen (wahrscheinlich auf ein gegebenes Zeichen) „Deutschland, Deutschland über alles" an. Ein Bekannter, ter im ©aale war, erzählte mir, baß bas Lied derart durch ten Saal gebraust sei, daß der Richter seine Stimme immer mehr erheben mußte, um verstanden $i werben. unb baß fein Kovf immer toter unb roter würbe. — Das Urteil werten Sie kennen; die Menschenmenge, die aus allen Teilen der Bevölkerung zusammengesetzt toair, und die nach IehUauf'enten zählte, zog über die Kaiserstraße nach dem Dahnhofplatz. vor das Zentralhotel, wohin Thyssen mit seinem Vater gebracht worden war, und brach in stürmische, leidenschaftliche Kundgebungen aus. Die Riesenmenge, in ter man Herren und Damen, Arbeiter mit ihren Frauen. Bürger jeden Standes. Gymnasiasten, Studenten, junge Mädchen in tiefstem Ernst Schulter an Schulter gehen sah. zog in musterhafter Ordnung vor das Gouvernement, wo , entgegen der sonstigen allabendlichen Lichterfulle & alle Läden geschlossen waren. Kem französischer Soldat war zu sehen, selbst der Posten war flell>ekL. -jKartttorD am «arm in uei vyiuui nicht sichtbar. Da hielt nun ter ganze 3ug und . ^müse ^ter ein Fläschchen Milch einkaufen sah. es setzte ein ohrentetautentes Pfeifen em, em ^her wenn die Offiziersfrauen einen schwer te- tausendstimmlger Pfuiruf, unb barm brauste es uxiffneten ©olbaten neben sich auf tem Markt war schon mehr ein SchreiI — die „Wacht am tapfer einherschritten. Die Erregung ter Devölke- Rhein" zum Himmel, bie wir schon s«t men cunfl m eine ungeheure, unb ba bas Militär Jahren nicht mehr singen dürfen, und bei ben nach eigenem Ermessen von ter Waste Geletzten Worten: „Fest steht unb treu die Wacht grau(ß machen kann, befürchtet man schlimme am Rhein" erboten lich taufente drohende 3ufa£menflBf!c. Fäuste nach tem Franzosen gebaute hm. Ewig ' werte ich diese Fäuste eines zur Verzweiflung getriebenen Volkes sehen. 5Xmn zogen toir weiter mit tem Liebe „S.eg-eich wollen wir Frankreich schlagen" und wie cm Gebet tourten diese Worte im Rhythmus des.Marsches Ä unTaM I -Berlin, 28. gehr. (Tolfi) 3m Sau«, rief dreimal Rieder", darauf rief es „Deutsch- Haltsausschuß des Rei ch s ta g es beant- kmb faxh“ und alles rief jubelnd .hoch"; das wie- toortete Rrichstoiists-chaftsminister Dr. Becker terhofte sich Zimmer toieter, dazwischen wurde das h-ute einige Fragen, die 7 der gestrigen Debatte verbotene Deutschland über alles" gesungen und gestellt worden waren. Das Aus-und Ernfuhiamt Deutfche Infanteristen tragen schwarz, weiß, rot, in EmS wird nach fernen Angaben nur von fran- o weh Französenllut". Wenn Sie sich nun ch ischen Kräften vertvollei und rüirt ya ber Haup!- hnh'toir hier vollbesetzt sind mit fremden fache ter Handelsspionage Der Minister hat!en m ^ä'r daß wenn «in Kintemit einem Fähnchen Frage kommenden Hantelskre en be ests dre In- wird, daß keiner es in den Lrspr-uchnahme dieses kranzöstschen Amtes ver- Kt Tangen Jahren wagen durfte, ein vaterlan- I boten; es^werte gluckttcherwcrse ouch n.cht benutzt, difröes Lied zu fingen, wollte er nicht graufam I . teftreft werden so werden Sie den Einoruck die er I Ä Äunbgebung von gonz OHataJ können Jeden Augenblick erwartete man das Mi litär. aber me kwürdigertveise zeigte slch niemand - em paar vereinzelte Offiziere wurden mit^ohen den Fausten und Zurufen muff ar gen, aber alle# toar so wohldiszipliniert und rnarschieite batei toSter. daß es zu keinen Tätlichkeiten lam. In eine Elektrische flüchteten einige Spahis, mit -L SfSXSten roten Mänteln, weißen Tur- ten« und Schololadengesichtern. mtt ihnm zwei Offiziere- die Elektrische wurde angehalten, wieder erhoben sich Fäuste und S ocke, aber ohne daß einer zugeschfagen bitte, nur als verzweifelte Drohung. Der Offizier zog den Revolver, aber wie er all die drohenden Menschen sah. steckte I erihnEg wieder ein. Die Elektriche wurde ge- | zwungen, zurückzufahren und hie Ardmter mefen ten Franzosen ein huntertstirnrniges »Kohlen -. t,A*i° nit” feinb; dal kann ■znn ich vvbn * i vben von der Tann^ hinunter." Mgen var al der Drutsig aü und > tDicba!" M •' natürlich, p® "7 I V tote* r Unter eoH ftn au schürf«, unb Jütiarb«! bei den In Hess« geplanten evangelischen ÄrtiJiugenbtoeöl tivnal«» aller om © «Timalb rrikft Wn hm M w 200000 THarf her flunbert TMIen kwn eine TD t> b n ft ä 11 e. in t. und mit bem gemem^ornrn Oe lang .Ach mit deiner ©nahe" schloss tne anregende gesorgt, und bleib mit b terAeichsfinanz- gvrn den 3uffübru:’.g- krtegZ-ei:. st- Din Ipwti in der Dor- Mwart. ’<^t sich der De*ras Ärrt* «lssel» A»f- nhrhilke IM 060 rfbltle. ad ben e: ■wb .Der blinde bk 'Dieberetnflellam ftürbigung soll b-c Diebstahl fragt, rb viel Ach. für einen Lfed« und Tbro*p* — Pa!a i-Vi Die Geliebte des Aevvlutionärs Passagier" - An« dem Stabtth Diekfach «st der Munich m»ch Die ‘Beratungen der Nationalversammlung von Angora. ' London. 1. März. (TBTB ) 9tne bi«der *3Mi hoben a»ch morgen mit böigem De st. > Hm rnchmen Das Xwt über der Aordsee bebAti vorläufig Orrr^lfefhnrteT Duchevlchei! stolz in« hu* non den ISranxefen »ihre- 6130 Ml . $rO- g für eine Familie IS ISO Ml.. tk De. Tuchruna ür CUrytperlew, 1KX? Ml Bre lemchkung ftr eine 3000 All. lern Gv» lammet i der Sachbezüge entlaUen: aaf oaL« Der* Pflegung 90 vom Hundert, auf Dohnmmg 10 vom Hu brrt Dom Besam i wer c der BerptteaaNW ttedtix auf da« crfie FrützWück 10 vom Hundert. a»d!e FrülBÜck 10 vorn Harder Mttagettea 4t vem Hundert. TMoerbrol 10 vom Hürden. Abendbrot 30 vom Hundert Der Den anderer Sachbezuae werb txm Full *u Fall »eugeknt — Don der Post Don heute an neusten Polyolirüge. Pvstp.o echausttäge. Aachnahme- k»-*-n*:ei!ungen unv ZahUarien aut ic gibt einer gröberen An zahl unserer • •det.mbeü, 'ich hi banfSärtn Auf- beitihtexfeng gellen 3n alle, vier Sachen erhielten die Streittrils drei ''t^btr Annahme oder Ablehnung wmberzuerstatten, nachdem fW auf bei hingewieien wurde .Daily Lhrvmcle du* Io auglehe. al« ob die Franzosen tirng vor Donar Law haben oder ihn sehe starken Mann hatten London.» Fehr -TBolff - 3m - _ —, einem Lustspiel, da« für hier Aeuheit wüee. geüusturt worden Gin solches gelangt nun morgen tn .Dill und yHsyy. •*■*«*, •tert« he, Sche'tstvaste. ?»crBirger Stra»«. T^Her Seo. OOantag« unb alle ankern noch nicht .infgefühnen vrrasten Die an« den anderen Dezrrken noch nicht Dersarnrnlung. •• Der Derküufer eine« Hause« bars nicht wohnen bleiben! Hal jrmanb sein Hau« verkauft, so ist er an sich verpflichtet, auch ote von ihm tn Metern Hauke tnnegebabte Mahnung zu räumen Gr kann sich nicht aus den Grundsatz de« bürgerlichen Aechts berufen, wonach der Kauf die Miete nicht bricht. — denn es liegt ja kein Miet «vertrag bet ihm vor Der Käufer tonn den Verkäufer alkrbbig« vielleicht nicht auf Jluumung der Dobnung verklagen, da die •e'eh- oebunq bett das Dehnung«»den den Derküufer davor schützt. hina^sg s.tzi zu werden aber er Cann Deuts chen selbst au« und muh da« Urteil über sich ergeben lallen, da« wahrhaft patriotisch und christlich cmnf nbenbe Menschen tn solchen Fällen au treffen pfleg«, Zahlreich? Flüchtlinge au« dem be'eMen Ge- Aeichswehrminister Dr Gehlen Man darf die Marine nicht tut al« Modell- unb «writer- maschine betrachten Sie bat ernste 2Cul»iben «u «füllen, '.tnfere Schiffe Haden bk Oste« von W wen gereinigt Ist unserer Henne herr'chr tu Geist der dem deutschen Dollst zur Ohre Dia ttelee Matrne ist durchaus befähigt. 'chneiderelen den Schi-mnäherinnen Sttindentohne zahlen 3m ersten Zah Lehre ab 1 Februar 230 Mk und ab 1 Kiel Mi» starkem Grloig gegeben worden ende । der ruar 300 Mk Im zweiten Iahe 2V Mk und 380 UM. bn 3 Jahr 280 781 und 423 Mk und nachher 300 Ml und 430 Mk Grwa schon bestehende höhere Löhne werden dadurch nicht brrjbrt Da« &ttr*ihtnerf ©ame«mi?b*r le Butzbach batte wegen Mangel« an Aufträgen aus Aas» vesterung von Lvkvmottvl«tteln. die nun kleineren Teil der Aufträge überhaupt ausmachen, einen Teil der Belegschaft entlasten ohne vorherige Arbeitsstreckung toi Sinne des 4 12 Abi 1 der Derardnung vom 12 2 23 Der Schlich: ungsams- schuh erkannte aus Miederetnstrllirng ä m t e r Mik Wirkung vom 1. März wurde der reuerungszulchlng »■ den Gebühren 'ür die Av» b l-tn der 'N- -n-MungMeter von 5^00 v H. auf 13 030 v H erhöbt " Die Hell. Hauplfürsorgeftelle der Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenenfürsorge in Darmstadt tai mit Dücklicht auf die sich täglich mehrende Dc'chälksdelastung al« Sprechtage für den Der- kehr mit dem Publikum Montag und Donners- taa feder Woche, vormittags von 8 bis 1 Uhr. bestimmt. •• Die Frühsahrsverfammlnng der vderb es fischen Gvangelifchen Frauenvereine, stark auch vom Lande besucht. wurde un MatthäuSlaale txn Dekan G u st- mann« Kirchberg mit Ge.-et und Ansprache er- äftnet und von Frau Z b p p r i « im Damen der Giestener Fvauenvereine begrüht Im Mtt:el- etwas Deues Ich habe dem. was ich schon gesagt habe, nichts binAuzufügen - In Erwiderung einer weiteren Anfraae sagte der PeeMierm-rnher. der Betrag der Schuld fei wahrscheinlich b* Summe, die 1921 festgesetzt wurde Simon frag'e Ist da« die Summe, von der Donar Law erfläne. Sie tonne unmöglich getzahU werben? Donar Law erwiderte Ja London. 28. Fedr. (TBodlJ Zu der De- Ichtagnahm- von 13 Milliarden Mark durch die Franzosen schreibt .Daily 6 |r e nl<|er. bw Dell erlebe da« auherotbendi*e Schau spiel dah eine alliierte Aegierung da« Geld einer anderen stehle, und lih weigere, es ihn. wenn er die Dohnuna nicht räumt, auf Schadener'atz ober auf Auf Hebung des Tert ran« bei (lagen. $Nde Grundsätze sprach, nach .Handel und Industrie", bei Gelcaenhett eine« Rechtsstreites übet Gtunberwerbssteuer kerAeichsf innn-z- Mosfuffrage gefordert hätten, bade tlonalberfammlung von Ang___ Plan der türklfchen Aegierung zur Ttegetung K-t MoNustraae im Berkause eine« Iahens und der »irtfchafklichen Destlmmunae" innerhalb von sechs Monaten verworfen. Die Lage der Aegierung sei schwierig dos aus. Mer allo ein Haus verlauft «mb wohnen bleiben will, hat dies ausdrücklich im Kaufverträge «u vereinbaren, fönst hat er SchadeneriatzMisprücho zu gewärtigen. Bornokiicn. — Tageskalender für Donnerstag Kath Der.in«bauS. 7* , U r Boe»'n-2 «nb der Literar Geklstchask. — A tveia-Llchtspieie. ab beute .Banditen |m Frack^ und .Kazan* — Licht'ri^dau«. ‘»abnboffhxih* ab heute .Um Aus Slaöt und Land. Giehea. den L W 1923. Pflichterfüllung flrqcnübrr den vom Feinde Pertriedeuea! Die ?aN der aus der westfälischen und rheinischen He ma: BtrtrteSenen D utf chen wächst von Tag au Lag in unheimlichem MaHe Sei .^etoin- gen ist es gar nicht mehr möglich tn ihren Hegt- Ur Irrungen der Lusgewirlenen Scheit zu hatten mit dem Tempo der fronen kfr.beigtfiten Aus» Weisungsmaschine In baroartsch'ter Meise werden die bedauern «werten Landsleute mit ihr n Familien von Haus und Herd vertrieben, oft werden dielen O.fern bet fron »ölilhei BcuialUät nur wenig« St mbw. ja foyir nur eine halbe Stunde .jeu vergönnt zum <■ a mm en raffen einiger geringer HabfeUgteiten ost kann lich der au«- gewiesene Fami! rnvatrr noch nicht einmal von seiner Familie veoabschieden. die bann haltlos und ohne die Stütze de« Allernächsten ebenfalls ben Deg au« bet Heimat gehen muh Aber aus- recht al« echte undvor bildliche Deutsche kommen bien Männer und ihre Familien zu uns. lest vertrauend auf unfeti Hilssder?u cha L auf die Bewährung unseres Gemeinfchafts- gef ü bis! Unser aller Pflicht IN es. un« des Dettrauens der vom gemeinsamen Feinde Dertriechknen würdig zu erweisen. Derg.'gen- trärügen wir unS. weich' L^idm diele dedru ms- weilen Brüder und Shwe'tem. diele Familienväter mit Frau und Kindern unter dem Feind« bet haben, nur mit dem einen Ziele vor Augen, ihrem Deutschtum treu zu bl I en. Halten wir uns anberfeiU vor Augen, bah wir bis setzt noch verschont würben von der unmittelbaren brutalen Gewalt der Iranzölllchen Soldrterka. bah wir getrost unteren täglichen Obliegenheiten, unserer Srhoiung nachgehen uni in Fr.eben nach vollbrachtem Tag irer.’ zur Au e bt'tben tonnen Mer bieten Derg eich m t warm empslnden- dem Herzen aniteHt wird sicherlich ber*11 sein, rach Ttiahtyabe aller Mögllchk iten den Oufern der feindlichen Gewalt helfend deizustehen. M r aber bieten seldNverständ.ichen Adel her Gesinnung nicht ausdringe, schlier sich aus der na- gäbe des Fllchereifchutzes zn er*ÜHtn_ Bon Var- teipvlitik toll untere ^Sehrmacht freigebaL«* »erben Gegen TKihbanbiunger. wird mir aller Strengt e igetchntten Den.-, die beurlaudzen Mattoten Pistolen haben, so sind es Pr-.vauvakfen. Somit Ichliehk dm allgemeine Aussprache Dm MartbUrg-Derein re rwünUei am Sonntag. 4 Mä , 8 Ubr hn Mrrkusfaal, KirchKraste 9. einen HimiNenrhend. bi bcKen Mittelpunkt ein Lichtbi^ rfrog über den Kvh» leebergbrm steh« Der Ad-n> vertpriht lehr Inter- rfkjnt zu werden Der DvIrag ist IrdtmiMi zu gängllch Siehe tu kor h ob eine derartige TWrembarung in ber britisch besetzten 3om Der Unterfutatofrfrrtär für ben Krieg, Buinest. rrflärte. dm Antwort auf den ersten Dell ber Frage lau e b-fabenb. auf bei zweiten Teilvernein end Di« Bordelle In der britisch besetzten Fon« seien für di« Druppen nicht erreichbar Medgewood frag'« hierauf, ob eie tbinfo bestimmtes (?) Dementi bezüglich des gesamten besetzten Gebietes gegeben werden tonnte Duinest « widerte, er hob« keinerlei Äennrnl« bezüglich des übrigen Lecks des besetzten Gebiets. SchlichtungsttttOsckfusl brr Provinz Cberbrflrn. Sitzung vom 2 7 Februar. Der Deutsche Holzarbeiterverband^ der 3n- tralverband der Zimmerer und d?r A'be,tgeb«r- verband für Lahngau unb Oberbetten hatten am 5 Februar bl, Löhne der Sägewerksarbeiter für di« Zett vorn 3 Februar bis 2 Mär, lestgeltgt. Der Sttindenlobn der erkien Mafchlnenarbetrer über 25 3abre (Larifgrupv, A) betrug biem »ch in der 3 Orterta!!« sz B Alsfeld' in den beiden ersten Mochen 200 Mk In der 3 Woche 'stO Mk und In ber 4 Moche 850 Mf gegen 415 Mk in ber Zeit vom 20 Zanuar bis 2 Februar Die Arbeiter betrachteten diese Löhne als unz -reichend und oetanlahten ihre Bert re Irr zu etn#r Aach- forberunfl ab T^itbr Der Schlichtung«. ou«!chuh schlug au« Dikligkeüsgrünben zum Ausgleich ber Inzwischen eingetretenen weiteren Teure rung für bie 4 Der,rag«Woche 155 ML Stunden- lohnzulag« auf bM erwähnten 850 Mk und zu ben übrigen Löhnen Zulagen |n dem'elden Dere dältnis vor In Sübhelsen hatten bi« Taris- Parteien eine entsprechende 7lachbewilligung sür di« Zeit vom I? Februar bl« 2 Mär, vereinbart. Die beantragte Aufstellung eines einfache festen Derbältniffes ber Vöbne der rerfchiedenen Ortsgruppen. Arbeitreg-ovven 41b Alters- Raffen zueinander überlieh ber Schlichturmsau«» schuh der unmittelbaren Der Handlung der Streit- kecke Di« Schirmfabrik Ioh Spiest A Co In Giesten fall unter Z grunbelcgung der Otu’mbewitmun- gen de« Jan« der Frankfurter ©ch-rmt"du*trW unb in Anlehnung an den Schiedsspruch vom 21 Februar über die Lbhne der Gtestener Damen» 'Start. Nch Zerrrner Deottruche und 28 Kartottein ge*ammeü. Ärri# Lankerdach. rr Schlitz 2S Fedr Zu einer machtvolle^, vaterländischen Kundgebung ge'allere sich er am voaitag ir B-n: ramschen L aal da» vom husiOW Männer^r'angvere.n. dem Ä;rj)cn- <*vb- n ve dient Z r Zeit richte sich der 7Piet*'friirJ nlcht not Nm franzb- stschen Budget Die Frag«, wie Ile jetzt austrete, sei rhw > nlttische Frage Damit der Kurs des Franken Nch wibdltre. wäre «s nötig, dast man den fe*ic Ontldtdll* Frankreich» erführe um die 1canjöli|dt*t Fahne zufammenzube den Di« Stunde lei ernst Der Aedner habe nicht au denen gehört die in einem geoifltn Augenblick au «inet gemilkn 'THühnaban* gedrängt hätten In der Minute aber, wo die fransösilv Fahne fich vnlfaUe. hätten alle Fr-nfoien d:« Pflicht, hinter ihr zu heben mit kühler Gntlchl offen heil. vrj> sich btt Sckw,«rigk tten nicht zu txt^eim- llchrn. die Frankreich werde durchmachen müllen. 3r verlange nicht, bafj man Frankreich erkläre, morgen axrden Kohlen anfommm Das erscheine ihm lächerlich. Das Gntlchetdende lei. bah im jetzigen Zeitpunkt im Ruhrgedml zwei Millens- Mächte aufc in anderst kh-*n Don Frankreich werde bei Sieg ftineü Mitten« erstrebt. Dieter Mille brauche sich nur K-un At«drtch zu bringen und ber französische Mechlelkur« werd« wieder steigen. Die rnglifdie ®fimtnentl|altunfl. aller Sch ffsneub-a '.en wird arger Svstialdernc. holen enb Kommunister h»' and bet 9lai bewilligt Sbenfo wtrd ber Ha -sha^ des Miedrr- ausbamm'nislerinms in zwezMr ßdung mir ettmr Der tMtilnfc des otnrrifattifdim 2fKm au tragen, bk übrigen ,5 Perzent merben vorn St mt u;wm inimen. — Zu dem Schulhausneubau »st mich einem vorläufigen Krstenv^ranschlag ein Kredit vm kS D(itlL> nen Mark erforderlich, weitere Aufwendungen für bieten Bau heben aber noch in Aussicht, le tob der flVamtLvbit «ich auf e tna ICO 2Kil!u twu Mark erhöhen büifm. Der Ä «• <; wurde bewilligt. — Dem Berk aul von 4 8000 Quabrat- meter Baugelände an die Firma Me» gute wurde zu gestimmt Da) Gelände liegt an bet Fabrik Die Firma hat 10 Mi.livnen Mark geboten; fte will Me flau Mumme re doch auf 12,5 Millionen erhöhen, wenn IW bei der 5trmoNetbt Der Gemein tarat dekchloh. den Bei wuf p eU cuf 20 Millionen Mark festzutetzeii deswegen fvll nochmccks mit der Moguin A G oerda adelt werden — Als Svende der walt dickihenben Gern« lre den zur Ahein- unb Auhrhi 1 fe wurde« 8 Prozent ber Hol,dreierIdhrre genehmigt ' Dutzbach. 28 Frbr Ungeheuerlich« P r «I f « wurden am Montag di-iterHof,v«r- Landkreis« •leben. Bi« Wertes ber vachbmäge an« bt|8ge te BTTyLDie Batjchari Krone «e- Äur» Datum: 26.2. 2S.2. 26.2. 28. 2. Maßnahmen der Franzosen. geistert. M. 6t Datum 1380« 22543.50 2265050 Daher seien erklären. Weitere 31,70 752,- 674,- 220,55 4214,45 3491,25 1078,30 4339,10 409070 5997,45 601,- 22643,25 31,17 723- 657,50 11000,-12 t'0,-11800,- 12400, 3üi)Ö. >,-3'»WO,— —,- -,■ 25000.-24 00,-21600,- 22000, 4268,15 3528,80 1087,70 4411- 4185,45 6020,- 298.- 265.— 146.- 15$- Brief 4275- 1371- 4310- 59'0 - 8970.- !3075 226/j — 10750g- 109«.— 1176.- 460 - 670- 4110- 105,50 90a- 270.- 135.- H&- 40.-3510 l-31000-43000, -40000, - 41000. — 50000,-5' 0 K>,-512‘.0.-57500.- 49000,-50000, —41000 - 533<)G- -,-10 0 0.-97001-1150»- 15020,-1» 00.- Kaliwerk Weileregeln l'Qurnüiine....... Cberbcbnrf Vbönir Bergbau. . . . th'bcmnabl........ Siicbcif IHoman . . . LeUuS Versbau . . . «mnehl H6 000 6U 125 000 Uli. Ttoggenfleie 45000 bli 50000 TÄ schäftsloS 4246.85 3511.20 1082,30 4389.- 4161,55 5990,- 3154 748.- 671,—* 219,45 Weib 4205— 1359— 4240,- 5850 - 8850,— 30 25 22425 — 106500— 1084— 1164,- 440— 650— 4040— 10250 «ntw..BrüsteI . HoNnnd...... Vonbon Paris Schweiz. . . . Svanien.... Italien...... ViiinbomDporto Dänemark . . . Norwegen . .. . Schweden . .. OeliinaiorS. .. Neunork Deuisch-Oesterr. Budapest. ... Prag. . - Agram .▼. - 4235-55 3508.75 1083.70 4360.99 4120.30 6027,55 604— 2275175 31,33 727,- 66(150 Äur» Äur» 67, Dtsch. «etch-anlethe 4e<0 Deraleichen 3’///, Dergleichen 37, Dergleichen Ltsch.Snar-Prlim.-Anl. 4% Preußische Slonfol» 47, Heilen 37,7. Hessen 87» Hessen Börsenkurse. Frankfurt a. M. Berlin Schluh. Schlutz. SLluh, 90— 90.— 1110-1125,- 670— 670— 4400.-44t 0— 301,- »»!',- 260.- 260— 149.— 13 t- 160.- 140.- liL- 160— ?lNg. ElekirizilätS-Etes 1'100'^-17 00—16700^—18000,— Bergmann....... 3200 >- lOOOft—3n00ft—3806ft— Lcbuckerl......... 36000,—3800ft—36 X)O—3875ft— Siemens L Halske. . 540 <>,—:i<000.—530)0,— Malnkrastwerke. 2ldleriverke Kiener Daimler Motoren. ->yllgcnstaedt . . . ^ieguni 27. Februar UrntL No ierg. Geld Bries 1197— 1203— 8917 65 8962.35 Vermischtes. Getreide aus Rußland in Deutschland angekommen. Kiel,28. Febr. (MD.) Don Petersburg ist gestern im Kieler Rordhafen ein russischer Dampfer mit etwa 50000 Zentnern Roggen ?,um Löschen eingetroffen Dies ist ba8 erste Getreide. das nach dem Kriege aus Rußland nach Deutschland gelangt. Die Leipziger FrühiahrSmefse. Leipzig, 28. Febr. (WB.) Die Beteiligung der Industrie an der Leipziger Frühjahrsmesse ist diesmal noch stärker als bei der letzten OHcPe. Die Zahl der Aussteller überschreitet die Zahl 18 000 schon weit Der Leichenfund in der Spree in Berlin. Berlin. 28. Febr. Zu dem Leichenfund in der 'Sure? an der Berliner Mühlendamm-Schleuse melden die Blätter, daß die gerichtsärztliche Besichtigung des aufgefundenen Rumpfes ergab, daß es sich ohne Zweifel um ein Verbrechen handelt. Die Untersuchung des Darmes und des Magens zeigte, daß ter Person eine atze n d e F l u s ° feit, vermutlich Karbolsäure, emgeflöht worden ist. Rach der Vergiftung der Person ist ine Leiche zum Wegschaffen zerstückelt worden. K)ps, Arme und Deine fehlen ebens) das ganze Becken, so daß sich weder das Alter, noch das Geschlecht feststellen läßt Kirchliche Nachrichten. 3fr. ReligionSgesellschaft. Sabbats. 3. Mär^. Freitag abd. 5,40, Samstag vorm S.3O nochm. 3.40, vabbatausg. 6.55, Wochengottesdienst morgens 7, abends 5,30 Uhr. 28- Februar Amtl. Notierg. (Selb Briet 1177,05 1182.95 8915,15 8959,85 büch. I nirunii(d gf'Qltj I erein, L I einet q > 6^A9? Wtrn 'N. ffr ff N 'ÖH f «incm ** ler D. JUntenötn 1, aber N i anb, (vlche Oll8o.t>tet lgen. • Xü «en. - Sutern lach einem vorläufi» edil bin 69 Milli» iere Ohiftoenbungen i°ch in Aussicht, so e'wa 100 Millwnm etil wurde bewilligt. 8000 Quadrat» i die Firma QHe» •öS Galante liegt an 10 Millionen Mark imme jedoch auf 123 bei der Firma bleibt, en,3criüuf?pi-eü auf eben; dervegen soll !L ®. verhandelt teer- lddesihenden ©ernein» luhrhilfe wurden >hne genehmigt. il ngeheuerliche - bei bettel» Der» oXtrofi» erzielt. Sin 200000 'M, bet Holz bis zu 250 000 te nah? an 50Mil» )en. Es wurde der- nnig geboten. ß der Provinz en. . Februar. tervrrband, der Zen- und d?r Arbeitgeber- Oberhessen batten am öägewerksarbeiter für ls 2 März sestgel.'gt. ?n Malchinenarbeiter >e A) betrug hiernach Isfeld» in den beiden >er 3 Mache 760 ®. II gegen 435 Ml. m bis 2. Abruar Di« chnealsunzureich^ --ter zu einer Dcy» r. Der Schlichwngs- lsgründen zum Aus- lenen weiteren W ää Mtz £ä«s "ÜeSäS* »J *inÄ y i” ersten ^^r 1 und ab so»unVS« Ml y Aerübrt irch n£ jhDuybach auf W ^ffSen fletuet» (n die clue> e-nen pt aus^^'rherige ((en Ä Ä1 d« * u*«** r«»» sschindiglws ... gtreittel^ rhielten^Bchnung chme SanbeL Dau^tt-Werke L ®. Dietze«. fpd. Auf der m Frankfurt a. M. abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung. m her 12 Aktionäre ein Grundkapital von Mark 1908 000 mit 6908 Stimmen vertraten, wurden — als einziger Punkt der Tagesordnung — an öt«nc des bisherigen Aufsichtsrates bei 1535 Stimmenthaltungen mit 5235 gegen 138 Stimmen “Lr®1 Aufsrchtsrat gewählt: Generaldirektor WUli Hoff-Frankfurt a. M.. Hans Werner von Helldorf-Frankfurt a. M., Direktor Hemrich Schönenbeck- Köln a. Rh., Kaufmann L i n d h o u t - Haag, Graf Günther von B e r n st o r f f - Frank, urt a. M. und Dr. Alohs Schl o s s e r - Düsseldorf. Hierzu £ab der neue Au,sichtsrat folgende Erklärung ab: Der Vorstand hat nachträglich ein Dersehen bei früheren zwingenden gesetzlichen Handlungen betreffend Reuwahlen des Aufsichtsrates festgestellt Er hat sich daher verpflichtet gesehen, die Generalversammlung zu berufen, da die Mehrheit der Aktionäre bereits seit längerer Zeit eine Aenderung Im Auckichisrat dem Stimmenverhältnis des Alrien-- besitzes entsprechend wünschte. — Rach MitioÖlungen der Derwaltung ist das Werk gut b « s ch ä f - t i g t, so daß trotz der allgemeinen schlechien Geschäftslage eine gute Dividende zu erwarten sei. 7900— 7500— 11500. 1O70a-l20IX).- 11900,- 4J» BoQittrfen..... 29501-33JOft-29500—330.-315000.- Berliner HnndelSges 35000,- 41000,-890oa-4am- (SonunevA: u. Prtvalbk. 7600— 7(00— 8000— 8000— Darin'«. n-Nnnonntbank 8800,— 9500— W00— 9750— Dculkche ^nnk 22900.- 25050,-24000,-25000,- Deniicbe Pereinsbank. 4000 - 4500— -— —- D'scouio tiommanbit . 1200Ü- 12000 - 12040.- 12800^- Ivietaübank 4250a - 4300a- —— Mi'ieldeui. (Srcbhbnnt fvioo— 6750— 67TjO— 6500— Cefterr. Credimnstalt. 7300— 8150,- 6200— -— Bochumer Guß .... 46609— —,—55000—59000— Buderus.........S »< >60. -32000, —30 «0,-33000— Earo........... 29800,- 34350—31000—3560)— Dein «ch Lurrmbura. . 5350a—6401» 1—56500-642"A— GelsenkirchenerBergio5430o,- 6ik-00,-55^t-ö1000- t'orpener Pera bau. 113000i-124o00k-12n 00,-llflooa- flnliiperrAscherSleben37o00— 35000—86250. -38250— . Mrche und Schule. • Kirchliche Dien stnachricht. D«n Pfarrer Wilhelm Krämer zu Pfungstadt-Hahn wurde die evangelische Psarrstelle zu Steinbach. Dekanat Gießen, übertragen. Hessisches Landestheater. Eine Goethe-Uraufführung. Darmstadt, 23. Februar. Eine in künstlerischer Hinsicht und mehr noch fn literarischer Beziehung starke 11ebm:raschung bereitete die Generaldirektion des Hessischen Landestheaters mit der Uraufführung allcr- ersten, der Urfassung des Götz von Berlichingen, der „Geschichte Gottfriedens von Der- l i ch i n g e n". Es muh der Darmstädter Bühne als besonderes Verdienst angerechnet werden, dieses umfangreiche Werk des jungen Goethe (der „Götz" hat bekanntlich drei Bearbeitungen erfahren, von denen die letzte die meistaufgefiihrte ist, wohl tveil sie die strengste dramatische Form erhalten hat) zum Leben erweckt zu haben. Wohl ist richtig, daß das Werk ursprünglich nicht als Bühnendrama gedacht war. sondern mehr als die Erzählung einer Lebensgeschichte in dramatisch gestalteten Eplfoden. Richtsdestoweniger ist die dramatische. die Bühnenwirkung außerordentlich start und eindrucksvoll, ursprünglich und naturhast. Vielleicht gerade des letzteren wegen in der heutigen Zeit des Stilsuchens und Stilisiei-ens von doppelt gesunder, kernhafter Wirkung. Eine geschlossene dramatische Form hat dieser Urgöh nicht, in unzähligen Szenen ziehen die einzelnen markanten Episoden aus Gottfriedens Lebens vorbei, beginnend mit der Gefangenschaft Weihlingens, nächstens die Fehde mit dem Bamberger- (deren Grund und Ursache durch den Dialog bekannt wird), und endend mit Göhens Tod in Gefangenschaft. Aber der wundervolle, kernhaft deutsche Dialog selbst und Goethes Art, Dinge zu schildern in knappen Worten, sei es seelischer Vorgang, fei es Geschehen, läßt nicht- vermissen in den Zusammenhängen. Allerdings wird das im wesentlichen mit erreicht durch die außerordentlich geschickte Inszenierung, die der Schwierigkeiten des zahllosen und immer wieder die Stimmung und Verstehen zerreißenden Szenentvechsels spielend Herr ward, selbst die fast strichlose Ausführung nur knapp 4Vs Stunden dauerte. Erreicht tvurde das durch eine seitliche Dreiteilung der Bühne, deren Spitzbögen alle Szenen neutral äußerlich umrahmte, tue ihr Charakteristikum nur durch allerdings raffiniert wirksam wechselnden Hintergrund und Mobiliar, das schnell wechseln konnte, meist bei offenem Vorhang und verdunkelter Bühne. So entstanden, wenn auch kleine, so doch ungemein reizvolle Szenenbilder, und so wurden auch die Echlachienszenen wirksamst dargestellt. Eugen Keller, der Spielleiter, hat sich mit dieser Inszenierung unbestritten hohes Verdienst erworben. Die Darstellung mit V o l k in der Titelrolle und Käthe Meißner (Elisabeth), Elise S t i e l e c (Marie). Rahe! 6 a n z a r a (Adelheid), K u l l s ch (Weißlingen). Raymer (Srckingen), Schütz (Bischof) usw. war ganz ausgezeichnet. Das Publikum war seit langem nicht so be- Berlin, 28. Febr. Börsen st immungs- b i l d. Das Ausbleiben der befürchteten Diskonterhöhung und sonstiger Anzeichen einer Erleichterung des Geldstandes gaben Veranlassung zu Wei ercn Rückkäufen. Bei geringem Angebot kennzeichnete sich infolgedessen Ne Tendenz anfangs als recht fest. Da aber die Kaufaufträge vielfach nicht besonders hoch limitiert wa en. überschritten die KurSbes'erungcn nur verhältnismäßig selten 5000 Prozent, so bei Offener S einkohlen, Gelsenkirchener, Harpener, Phönix, Rheinstahl. Riebeck Montan und vor allem bei Köln-Reuessener. ferner bei Anglo-Guanv. 0m allgemeinen betrugen die Erhöhungen 1000 bis 3000 Prozent. Ta'ula- pcipiere stellten sich durchtveg höher. ConaLa-Pa- cific-Aktim gewonnen fogar 55 000 Pi v'« ck Auch ungarische Anleihen wurden b:d:utend höher be- toeriet. Unga.ische GoldMnle stieg um 26 0l^0 Prozent, Ungarische Äronenanteibe um mehr als 3000 Prozent. Von deutschen Anleihrn wurden wiederum Deutsche Schutzgebietsm! :ihe rege gehandelt zu 15 000 Prozent. Bankaktien waren recht fest. Von Schifsahrtsaktien st eg n be'vn^ers Hamburger Pakeifahrt, ferner auch Hamburg—Sür»Ame° ritaner und Rolarchlinre ansehnlich. Frankfurt a. QU, 28. Febr Börsen- stimmungsbild. Am Effektenmarkt machte sich unter Einwirkung der flüssigeren Geldmarkt- lage eine freundliche Tendenz bemerkbar. ES kam aber zu keinen größeren Umsätzen, da das Publikum nur wenig Unternehmungsl ist zeigte. Der Freiverkehr zeigte ein ruhigeres Geschäft. Am Montanmarkt wiesen verschiedene Papiere Befestigung auf. Maschinen- und Metallwerte lagen nicht einheitlich. Elektrizität-Werte waren teilweise befestigt QInilinjbette waren abgeschwächt Bankaktien lagen vorwiegend behauptet Schifffahrtsaktien etwa- fester. Auslandsrenten wurden verschiedentlich höher bewertet. Am Devisenmarkt war die Haltung wenig verändert. Der Dollar schwankt« zwischen 22 750 und 23 000. Berliner Devisenmarkt. Dortmund, 27. Febr. (WTD.) An der Kontrollstelle in Aplerbeck ist der Kommunist Decker, der kommunistische Flugblätter in ba- besehte Gobiet bringen wollte, verhaftet worden. Der im selben Zuge reisende kommunistischr Abgeordnete Stöcker ist unerkannt geblieben. 3n Herne sind Polizeimajor Petri und ein Polizeileutnant. in RecÜinghausen der Kurier der Regierung in Münster von den Franzosen verhaftet worden. Polizeioberst Otterboff, Polizeimajor Wagner und Regierungsrat Riede r m e i e r vom Polizeipräsidium in Essen find heute ausaewiesen worden. Don den von der Schutzpolizei wieder befehten Polizeiwachen in Essen haben die Franzcsen gestern drei Polizeireviere aufgehoben und die Beamten verhaftet. Bei den Zeitungsverkaufsständen sind heute morgen sämtliche Exemplare der „Deutschen QlUgemetnen Zeitung" beschlagnahmt worden. In Kupferdreh beschlagnahmten die Franzosen 260 Millionen Mart Lohngelder für die Zeche Adler. Die OZerhandlungen über die Freigabe des Gelbe- blieben ohne Erfolg. An Stelle der vor einigen Tagen abtransportierten Kolonialtruppen sind gestern in OZelbert und Kupferdreh neue französische Truppen eingerüdt Die Zahl der AuSgewiesenen. Koblenz, 27. Febr. (WTB) Bis zum 26. Februar waren in dem altbesehten lieblet 55^ ^erfoerrn »von b»T ^bemlanbfnmmiflion aus- Degoutte gegen Vs« Gffener Pvlizet E s s e n, 27. Febr. (WB., Q> neral Dcgoutt« hat eine Q$en>vt>nung erl^n, durch die di« Schutzpolizei in Gssen-Sta^ Unb -Land auf- gehoben wird. Die QEaffen, r/.^stpferve uvt> Ausrüstungsgegenstände feien unverzüglich hie frrnchsischen Mtlitä be 5 den abgunci^.^ amten aller Dienstgrad» der aufgelösten <4^, Polizei werden aus dem besetzten Gebiet av,, gewiesen. — An ihrer Stelle soll eine meindepolizei von höchstens 61 Mann gebildet werden, di« sich nur aus Ein heimischen zusammensehen darf. Die ausgestellte Lifte dieser Polizei ist von der Zustimmung des kommandierenden Generals abhängig. Die Polizisten dürfen eine blaue oder andersfarbige Uniform tragen, jedoch keine grüne Uniform. Abbau der Eisenbahntarife? B e r I i n, 27. Febr. Rach einer Meldung des B T. beschäftigte sich Me Reichsregierung geftern m einer Kobinettssihung mit den Tarifen bei bet Reichsbahn und mit den Kohlenpreisen. Im Gegensatz zu der Erhöhung der Personentarife bei der Reichsbahn am 1. März um 100 Prozent ist, tote die Blätter erfahren, ein« Erhöhung der Oütertartfe zum 1. Mär? nicht geplant, man prüft vielmehr innerhalb der Reicks regierung die Krage, irxtoietoeit man einen Abbau der Gisenoahntarife vornehmen könne, ohne die Rentabilität des Eisenbahnbetrieb- in Frage zu stellen. Danknote«. Frankfurt 28. Februar. Skbweizer Noten......... Irnntöstsche Noten........ Dlinilciie bloten.......... Schwedisch« Noten holländische Noten Dentsch-Oeiterreich ü 100 Kronen Amerikonifche Noten........ Englische Noten .......... Zialienische Noten Pelgische 9iotcn Ungarische No en Tschechoslowakische Noten . . Norwegische Noten Rumänische Noten Svanische Noten 90,- 90,- 1175.- 1150.- 670,— 670.— 44' D.— 4400.— vüchertisch. — Der Ahnengarten. Bvu Ludwig Finckh. (Stuttgart. Deutsch« DerlaaSanstalt.) — Kraft Lichter unb Farben find m diesem jüngsten Buch« be» Dichters und Geschichtenerzählers Ludwig Finckh. Seme ErzählunaSkunst meistert die frisch aus dem Leben geschöpften, anckdvten- reichen Stoff« mit sicherer unb leichter Hand. (In einem Teil der Auflage wleberholt.) Gin« französische Rechtfertigung der Gewaltakte in Bochum. Pari», 28. Febr. (WTB.) Der Sonderberichterstatter be- .Echo be Pari-" In Düsseldorf widerspricht dem gestrigen Dementi über die Vorgänge in ber Ha nbel-kammer in Bochum badurch. bah er sie. wenn auch in ab- geschwächter Form, zugibt. Die plump« Form läßt erkennen, bah die neutralen Berichterstatter kaum übertrieben haben, wenn sie Szenen schilderten. die sogar in England Entrüstung hervorgerufen haben. Der BerichterstaUer schreibt, da die Deutschen den regelrechten ReauisitionS» befehlen keine Folge hätten leisten wollen, seien di« Franzosen in die Handelskammer eingedrungen unb hätten sich bas. was sie brauchten, genommen. nachdem sie über die beschlagnahmten Gegenstände eine regelrechte Liste aufgestellt hätten. (Für wen? Wo ist sie geblieben? Wer hat sie unterzeichnet?) Die Deutschen beschwerten sich, bah bie Franzosen einige Schlösser, unb zwar ungeschickt, erbrochen hätten. Das fei nicht Schuld ber Franzosen. Die Deutschen hätten ihnen ja 1O5‘W,35 106515.65 106233.75 106766.25 1:484.05 1390 "5 1374.05 oa—25250,- 24300- ZementwerkHeidelber. 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Neuwadl des E^ornondeS 4. ^keuwadl der nut-ftbu^mit* al'edrr 3. 2i so die betde», noch immer 2aumdnbea. vor sich her. HanS Bast starr» ihm nach war der doch klüger, alS er ihn eingeichätzt hat»? Iedentoll« rar der mehr alS unocq-vm Er lluchSe Aber Erduld' WennS neulich nicht ba*a gekommen rar, mit dem abn^orechnen. eS fand llch «chon wieher eh* Eelegenhen Aur noch Geduld and Bericht' Der Schmied ball» feine grvhe Haust im Hotensack hie etneehllell. Mmtla«: In entWraiw tnaieewn Mn im Frack der große Kriminal- u. Aben- teomrlUtn In 6 Akten von Heimat! O r t rn a n n. In den Haapuolleni Adami glaub» eS nicht. Kein Wort von dem, raS -an« Bast ihm erzählte. DaS rar ja alles viel ju absichtlich und a trecht gemacht: auch kam ihm der Minn, trotz aller zur Schau getragenen Auhe, ctwaS unficher Vor Abermals reatr llch die Abneigung in ihm, Me er gleich bei» erstenmal empfunbm hatte. alS der Schmied vor ihm stand^ und heule war biete Abneig ing noch stärker, wnb m nach dem anderen mit dem Fust an .Wer seid ihr? WaS habt ihr hier zu suchen? Hort, marsch«" Sie waren beide aufaefprungen, fo völlig überrascht waren sie, da st f» gar keinen Widerstand wagten. Adami liest ihnen auch keine Zeit, sich zu besinnen, er fliest sie dem Ausgang zu. -an« Bast vertrat ihm die Tür: .Wat fällt Euch ein, Herr? Deut' so erauSschmeisten ail Stellengesuche toter Speiens 30 3obre alt, Lebens- stellunfl, gleich wclchtf \’ln. Lchrtsti. -ingebote unter an den itziest. Ana erdeten. Elektromonlear sucht Stellung. 2dn fing u. 01374