20.“* Dienstag, 24. Januar 1922 1Z2. Jahrgang 17-80 Ll. a - l8; » ' ----- 0 J» 0.16 r. Ium Tode des Papstes die ge- öneo Ttl01, un9 2,60 1,37 2.57 0.15 9.10 <175 2L6) 22.15 33.50 0.75 515.- L75 0.15 2,60 1.38 2.57 Ä! 6.13 -.50 8.70 42.10 . 21.72 rr.45 . 40.40 0.725 514.50 1.75 0.1? 12. Das Landwirtschaftskammer-Gebäude ist ein stolzes Wahrzeichen für die Tätigkeit der hessischen Landwirtschaftskammer, und alle Landwirte werden denjenigen, die es gebaut haben, noch dankbar sein dafür, daß es gebaut wurde. Jeder kluge Finanzmann wird anerkennen, dah die Landwirt- schaftsbammer hier etwas Besonderes zu rechter Zeit geleistet hat. Die Verzinsung und die Amortisation des schonen Gebäudes erfordern nicht so- Artikelschreibers haben soll, notwendig wären. ^Hirtenbrief erlassen, in welchem es u. a. Deshalb sehen Viele mit Reid aus dieses zu rechter | heisst: Ties ergriffen vernimmt in^ allen ©rl> Zeit errichtete „Haus der Landwirre'. teilen die gesamte Welt die Trauerbotschaft. Die Weltgeschichte wird den für immer Heimgegangenen unter die grollten Wohltäter der in tiefster Rot und Bedrängnis seufzenden Menschheit ein- zureihen haben. Seine den Geist Christi atmende«. Arbeiten und Anstrengungen um einen Völler- rieben der Versöhnung und Gerechtigkeit, seine auf immer neue Wege sinnende und erfinderische Liebe zu den beklagenswertesten Opfern des Krieges, zu den verlassenen Gefangenen und Vermißten, zu den weinenden Witwen und Waisen, seine in unablässiger Vatersorge fortgesehteälntcr- stützung der Kriegsbeschädigten, vor allem der hungernden und notleidenden Kinder, lassen den Papst in buchstäblichem Sinne als Segenbringer 13. Wenn der Artikelschreiber der Landwirt- schaftskammer Expansionsgelüste vorwirft, danri erwidern wir darauf, daß die Landwirtschaftskammer die gesetzliche Berufsvertretung der Landwirtschaft in Hessen ist. und daß sie hiernach die nehm fei. Der „Temps" über die Wiederherftcttnngsfrage. Die Hessische Landwirtschafts- Kammer und ihre Schulden. (Fortsetzung.) 1. Es ist unrichtig, dah die Landwirtschaftslehrer unzureichende Vergütungen für die Vorträge von der Landwirtschaftskammer bekamen, sondern die vom Artikelschreiber für die Provinzialvereine als vorbildlich geschilderte unentgeltliche Tätigkeit bis auf geringe Tagegelder und Reisekosten-Ent- schädigung war auch späterhin bei der Ländwirt- schastskammer bei Abhaltung von Vorträgen üblich. Solange die Prvvinzialvereine bestanden erhielten die Landwirtschaftslehrer wie alle Vortragenden für die Wanderdorträge draußen im Lande das übliche Tagegeld und die Entschädigung der Reisekosten. Sv wurde es auch bei der Landwirtschaftskammer gehalten bis der Wunsch in den Kreisen der Landwirtschaftslehrer nach dem Kriege auf eine Aenderung laut wurde, die jetzt erfolgt ist. 8. Ein Rückgang Landwirtschaftlicher Der- suchsvereine hat nie bestanden. Aber das landwirtschaftliche Dersuchswesen, d. h. die Ausführung von Demonstrationsdüngungsversuchen, die der Landwirtschaftliche Verein für Oberhessen, in den anderen beiden Provinzen war dies nicht der Fall, vorübergehend betätigte, wurde als unbedingt erforderlich in einheitlicher Weise für das Land geregelt. Die Ausführung der Versuche liegt im wesentlichen heute noch in denselben Händen wie früher. Zur Zeit wird die Dersuchstätigkeit auf dem Gebiete des Acker- und Pflanzenbaues, des Obst-, Wein-, Gemüse- und Gartenbaues unter Mitarbeit anerkannter Autoritäten auf dem Gebiete des Dersuchswesens in erfolgreicher und außerdem umfangreicher Weise, wie seither, von der Landwictschastskammer zur Durch'uhrung gebracht. Die Landwirtschaftskämme' le sicne hierbei auch, ebenso wie andere Lanöwirtschaftskammern. wissenschaftliche Arbeit. Dies ist wohl nicht nach jedermanns Sinn, besonders bei denen, die glauben, allein die Wissenschaft vertreten zu dürfen und die Beamten der Kammer und der Ausschüsse erscheinen. Ter „Germania" zufolge wird Kardmai Bertram sich von Breslau am Dienstag nach Rom zur Papstwahl begeben. Sn München w.rd er mit Kardinal von Faulhab er und voraussichtlich auch mit Kardinal Schulte von Köln zusammei treffen, mit denen er geireinfa-n die Reise fortsetzen wird. An der Papstwahl werden sich sechsdeutschsPrechendeKar- b i n ä I e beteiligen, und zwar außer den drei Obengenannten der Erzbischof von Wien Kar- dinal Piffl und die beiden Kurienkardinäle Frühwirth und van R 0 s s u m. 59.20 88.80 Die Klagen des Saarlandes im Preußischen Landtag. (Preußischer Landtag.) ungen. 25.40 Interessen der Landwirtschaft in erster Linie wahrzunehmen hat. Sie wird auch in Zukunft so handeln müssen, will sie nicht die Interessen der hessischen Landwirte verletzen und die Stellung der Land- wirtschaftstammer als gesetzliche Berufsvertretung preisgeben. So wie seither, wird sie auch in Zukunft die anderen Kräfte, die ebenfalls zur Förderung der Landwirtschaft von anderen Stellen aus berufen sind, zur Mitarbeit auf dieser Grundlage bitten. 14. Der Artikelschreiber behauptet, daß in zahlreichen Protestversammlungen der Landwirtschaftskammer vorgeworfen worden sei, sie wäre nie mehr als eine reine Einrichtung der Bureau- fratie gewesen. Das behauptet man von einer Einrichtung, an deren Spitze nur erfahrene Männer der landwirtschaftlichen Praxis, die in ihrer Mehrheit früher schon lange Jahre in den landwirtschaftlichen Vereinen mitgewirkt haben, und denen zur Seite anerkannte, wissenschaftlich und praktisch erfahrene, leitende Beamten zur Seite stehen, die in ihrer Mehrheit ebenfalls bereits zur Zeit der Landwirtschaftlichen Vereine bei diesen und beim Hessischen Landwirtschaftsrat tätig waren. 15. Es wird dem Artikelschreiber nicht gelingen, einen Gegensatz zwischen dem Vorstand und seinen leitenden Beamten hervorzurufen, denn das Zusammenarbeiten zwischen diesen beiden Stellen und seinen Beamten ist ein solches, daß selbst derjenige, der Zwietracht säen will, dies nicht erreichen wird. Rur Zwietracht, Mißgunst und Reid können so sprechen, denn die besten Köpfe haben auch im eigenen Lager immer die größte Gegnerschaft. Die Zahl der Dorstandssitzungen und die der hierbei erledigten Gegenständ gibt den besten Anhaltspunkt für die Mitarbeit des Vorstandes, die während der Landwirtschaftlichen Provinzialoer- eine auch nicht annähernd in diesem Maße der Fall war. Erst der Landwirtschaftstammer war es Vorbehalten. die praktischen Landwirte zur umfangreichen Mitarbeit an der Landwirtschaftskammer heranzuziehen. 16. Bei der Errichtung der Landwirtschafts- kammer war es von vornherein selbstverständlich, daß der Staat ebenso, wie er auch sonst für die Interessen der Allgemeinheit Mittel bereitstellt, er auch für bestimmte Förderungsmaßnahmen wie früher dem Landwirtschaftlichen Verein, Zuschüsse an die Landwirtschaftskammer leisten sollte. D.ese Zuschüsse haben mit der Ausdehnung der Aufgaben und insbesondere wegen der gestiegenen Kosten infolge der Geldentwertung eine Steigerung erfahren, aber nicht annähernd in dem Maße, wie sie der Geldentwertung entsprechen müßte. Es ist unrichtig, dah die Beiträge der Landwirtschaftskammer langsam aber sicher gestiegen seien. Die Landwirtschaftskammer-Deiträge haben bis zum Jahre 1919 keinerlei Aenderung erfahren, das ist während einer Zeit von 13 Jahren. Ein erhöhter Beitrag wurde zuerst für das Jahr 1919 erhoben. Für das Jahr 1921 sind Verträge wohl festgesetzt, aber noch nicht erhoben, wegen äleberlastung der Finanzämter. Wenn es Landwirte gibt, wie der Artikel- schreiber behauptet, die von der Landwirtschafts, kammer außer dem Beittagszettel nichts gesehen und gehört haben, dann stellt er diesen Landwirten ein trauriges Zeugnis aus. Wer die gebotenen Einrichtungen der Landwirtschaftskammer nicht benutzen wollte und nicht benutzen will, htt auch kein Recht dieselben zu kritisieren. Hab der ist wohl der rückständigste Landwirt, der behauptet, von der Landwirtschaftskammer nichts weiter gehört oder gesehen zu haben als den Deitragszettel. (Schluß folgt.) Berichte, die das Heilige Kollegium interessieren können. Seit dem Tode Benedikts XV. haben die Kanzlei und das Sekretariat der Breve zu amtieren aufgehört. Bei einer Zusammenkunft der Kardinäle wurden die Siegel der kirchlichen Beamten zerbrochen, zum Zeichen, daß die alte Kirchenregierung ihr Ende gefunden hat. Rom, 23. Ian. (Wolff.) Heute vormittag um 9 älhr wurde die Leiche Benedikts XV. nach der St. Peters!irche übergeführt, wo sie öffentlich ausgestellt wird. R 0 m, 23. Ian. (TS>rS.) Das „Giomale b’3ta- lia" meldet, dah das Konklave am 2. Februar beginnen soll. Tie Eröffnung der Kammer, Er. 20 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche Yezugrpreise: Mir. 9.50 einschl. Träger, lohn, durch die Post Mk. 10.- einschl. Bestell- gelb, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Nerlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Stehen. postscheittonto: Frankfurt a. M. 11686. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 70 'Pf., auswärts 90 pf.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm Breite 300 Vf- Bei Platz. Vorschrift20J „Aufschlag Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in (Biegen. Vt. r. Paris, 23. Jan. (WTB.) Der „Temps schreibt in seinem Leitartikel nach einer älebersicht über dir Einwirkung der M a r k b a i s s e auf die deutsche Finanzlage, man müsse dahin kommen, dah die Mark nicht mehr sinke. Zu diesem Gedanken kommen wir heute, ohne auch nur ein Wort von den Reparationen erwähnt zu haben und ohne uns auch nur einen Augenblick daran erinnert zu haben, daß unser Land der Haupt' gläubiger Deutschlands ist. Aber ob man Gläubiger Deutschlands ist oder nicht, die Reparationsfrage tritt auf, sobald man ein Mittel sucht, die deutschen Finanzen zu stärken. Heute ist sw an dem Punkt: Wenn wir Deutschland die Barzahlungen erlassen und dafür seine Sachliefe- rungen entwickeln, werden wir da^tt bereits allti getan haben, was zur Stabilisierung der Mark erforderlich ist? Darauf kann man ohne Zögern antworten: Rein! Selbst wenn man die Barzahlungen völlig unterdrück^ selbst toenn man die Sachlieferungen aus 1 Milliarde Mark jährlich reduzierte, hätte man das Rotige noch nickt getan. Das Wesentliche würde immer noch Dom, 23. Ian. (WTB.) Heute hat zweite Zusammenkunft der Kardinäle stattgesunden. Diese Zusammenkünfte werden jeden Tag stattfinden, um den Kardinälen zu ermöglichen, verschiedene Formalitäten zu erfüllen insbesondere den Eid der Treue auf die apostolische Konstitution zu leisten, die jede Deein- fluffung der Kirchenregierung durch die weltliche Macht verbietet, und um über folgende Punkte zu beraten und zu beschließen: Vorbereitung des Konllave, Prüfung der Teilnehmer am Konklave, Festsetzung des Budgets beS Konllave, Bekanntgabe der Briefe der Staatsoberhäupter und der Runtien, sowie Bekanntgabe aller Paris, 23. Ian. (WTB.) Havas. Die italienische Regierung lieh heute bei der französischen Regierung anfragen, ob sie der Ernennung des Grafen Sforza zum italienischen Botschafter in Paris ihre Zustimmung gebe. Poincare antwortete, dah die Ernennung der ftanzösischen Regierung Asch. 6 IN ihrem bünnhrh- ? Selten des täÄ Anekdoten, Z? 1 sie sich, ihtS. füTjX ■ .nV richtigen, den bi ft"' .eiien mitten, M td)tbeabsichtige, ck». stchrs und unbewegM auszudehnen. Hierzu u tfche Mgation nach wu ritt, dah weder der Lei' roch die Genfer SnlMc- ziquidationsrecht inObtP naifle Ausnahme M dir Ser der M-uMM :r gemischten «ommfB ^echlerMngdesD» twrndig sei. Kabel. 1. Prastdtum der LÄS SSF ,n. S Dach än? hat 3.40 heile A.y, Dlätter- |(ÖL daV J Llst' Pew Den U Seiten Poinccrr^ und Lloyd George. Paris, 24. Ian. (WTB.) Havas meldet aus London, dah die Rote P 0 i n c a r e s, die | sich auf die Konferenzen von Cannes und Genua bezieht, Lloyd George heute zugestelll wird. Es sei nicht wahrscheinlich, dah vor der Konferenz von Genua eine Zusammenkunft zwischen Lloyd George und Poincare stattfinden werde. Dagegen würden möglicherweise Poincare und Lord Curzon zusammentressen. Paris, 24. Jan. (WTB.) Die Havas- agentur veröffentlicht folgende Rote: Der Minister für auswärtige Angelegenheiten hat gestern dem französischenDotschafter in London Instruktionen zugehen lassen, damit er den Standpunkt der französischen Regierung hinsichtlich der zwischen den beiden ^Regierungen in der Schwebe gebliebener Fragen, namentlich was den französisch-britischen Schutzvertrag anbetrifft, auseinandersehe. Die Verhandlungen werden sobald wie möglich aufgenommen werden, um auch zu einer Regelung des Problems von Tanger zu gelangen. Von der Konferenz von Genua sei jedoch hierbei vor- uiuuuh v«? ।«.«uuu« die am gleichen Tage stattfinden sollle, soll aus viel, wie heute die Ermietung bescheidenster! diesem Anlah um eini^ Tage verschoben werden. Räume die selbst für ein „kleines" Bureau, wie es KoIn, 23^Ian. (WTB.) Kardinal Schulte die Landwirtschaftskammer nach Auffassung des I hat anläßlich des Hmschetdens des Papstes einen GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick lind Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Zchristleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. 91. Sitzung.) Ber l in, 23. Januar 1922 Zur Beratung kommen die Anfragen, die sich auf Beschwerden der Bewohner des Saargebi^s beziehen. Ministerpräsident Braun lecket die Beratung durch eine längere Rede ein, in der er ausführt- Die frembe Militärbesahung im itnß- rheinischen Gebiet wird für die betroffne Wvolle- Das Wesentliche wuroe immer noch 1 rung fast uElräglich. wenn die n 1 ÄÄÄS’« SÄIÄÄ -Glichen « füirt. Die europäischen Regierungen, tells amerllaniiche Waffengenossen, teils Amerikas Feinde während des Krieges, und die Reutralen hätten ungeheure Summen vergeudet nicht nur für den außerordentlichen Wiederaufbau, so.idern auch für große militärische Einrichtungen, für ein ungeheures Zivil- beamtenheer und für die Zahlung ihrer inneren Schuld. Die Tatsache der fortgesetzt wachsenden Verwendung von Zivilbeamten und der Unterhalt großer Heere erweckren nicht nur Zweifel | im Geiste des amerllanischen Staatsbürgers in- bezug auf den Frieden Europas und dessen wirtschaftliche Zukunft, sondern stellten wich die Frage an ihn, welche Rolle er (der amerikanische Siaccks- bürger) beider Aufrechterhaltung der europäischen Heere spiele. Von seiner eigenen Regierung habe er unerbittlich die Einschränkung der öffentlichen Ausgaben verlangt, und zwar mit Erfolg. In Amerika gebe es viele Leute, die zu verstehen suchten, bis zu welchem Grade die Polckik der fremden Staaten und das chronische Defizit der europäischen Regierungen dazu bei trügen, die wirtschaftliche ünor&nung in der Welt, die Arbeitslosigkeit der amerikanischen Arbeiter und das Sinken der amerikanischen landwirtschaft- licken Produktion herbeizusühreu. In Amerika denke man, dah es Pflicht sei, wenn man den Ursachen nachgehe, dah es aber auch Pflicht sei, durch privaten Beistand oder durch öffentliche Hllfe an dem Wiederaufbau der französischen Dörfer tell- zunehmen ünd durch Rahrungsmittel die ungarischen, deutschen, polnischen und tschechoslowakischen Kinder zu unterstützen, sowie den Hungernden Rußlands zu Hilfe zu kommen. Wenn das Defizit der Regierungen aufrechterhalten werde, wenn die weitere Ausgabe von Papiergeld fort- gesetzt werde, welcher Zukunft gehe dann der euio- , päische Kredit und der europäische Warenaus- , tausch entgegen? Anletzten Jahres wurden lebend Geborenen, 41 41 Todesfällen; dazu in der Gießener Klinik Fürth 11801 fragen. Schluß 3/t6 älhr. starker Ä gemeinde Nürnberg-Fürth lehnte die Vereinigung mit 21694 gegen Stimmen ab. amtsregister des abgeschlossen mit 86 Eheschließungen und kommen 6 Todesfälle und 2 Totgeburten. sM W! Frank den Krieg 1 kommt jetzt Schützen so noch rm ve sungen Scho in diesem 31 der gefallen ' Frei eine mit eine Lehrerstelle i lach, eine mi sehende 6(hi mit einem toi stelle zu Ti dec Ältoschr bürg, von tt lischen. die c ju desehen ;rr besehend' mit einem t< stelle ju 1 lischen Lei Mainfli Lehrerin y Steinhe, wg. 3i verehrter 1 wurde am Auhe gel lang in un Dusenbvru hingebungsl batte. Er v scheu Veistli beinahe Z9 J tarn bis Sieb, die Achtung u bei der erhel Oefan 3ol| dächtuispredi^ Kirchenrci sts tonbene Dvi U^en; ^ars nieder sür \ und 3usrnbi nmnms des Terneinde I | aus früheren Beitragszahlungen erworbenen Rechte gehen verloren, wenn nicht 120 Deitrags- monate (einschließlich Kriegsdienstzeit) zuruck- gelegt sind. ** Rentenempfänger der Invaliden- und Angestelltenversicherung, die auf Grund des Reichsgesetzes vom 7. Dezember 1921 Antrag auf Unterstützung stellen wollen, werden aufgefordert, diesen Antrag mündlich bis zum 31. Januar 1922 im Stadthaus an der Süd- Anlage, Gartenstrahe 2, Obergeschoß, Zimmer Rr. 11. anzuüringen. Näheres ist aus der Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteile zu ersehen und kann an dec angegebenen Stelle befragt werden. ** Die Männer- und Frauenvereinigung der Matthäusgemernde hatte für Sonntagabend zu einem Familien- a b e n d in die Stadtkirche emgeladen.Pfr. Mahr betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der "Ie- meindebewegung für die Kirche, die Rotwendtg- keit einer Mission am eignen Boll. Das sei der große Dienst der Heidenmission, daß sie uns machtvoll in der Gewißheit stärke, daß gegenüber dem modernen Heidentum in unserem Volk unser Doll nichts nötiger brauche als das alte Evangelium. Zn farbenprächtigen Lichtbildern von außergewöhnlicher G te, künstlerisch vom Prä-, sidenten der Ehinamisston ausgenommen, führte Missionsprediger Spaich Land und Leute in China, die Kulturarbeit der Basler Mission in Schule, ärztlicher Mission, in Predigt und Seelsorge vor. Die Hörerschaft, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllte, folgte aufmerksam den fessellrden Ausführungen des Vortragenden. Missionsprediger Spaich legte zum Schluß die deutsche Mission der evangelischen Gemeinde ans Herz nicht nur als deutsche Sache, sondern als von den Damen des Vereins gestiftetes Danner, das von ihnen überreicht wurde. tt. T r e i s a. d.Lda., 22.3an. Der Gesangverein „Eintracht" hielt am Samstag- abend in Mills Saal seine diesjährige Abend- unterhaltund ab. Rach einer eindrucksvollen, die vaterländischen und volksbildnecischen Ausgaben der deutschen Eeangvereiue hervorhebenden Begrüßungsansprache durch den Dirigenten, Lehrer Eberle, wurden in schöner Abwechslung mehrere trefflich eingeübte Chore und Solis von Schubert, Jüngst, Cberle u. a. vorgetra- gen sowie 2 kleinere Theaterstücke auf geführt, die allgemeinen Beifall der Anwesenden fanden. Der Verein gehört dem vor einigen Hahren gegründeten Lumdatal-Sängerdund an, der dieser Tage dahier eine Verbandssitzung abhielt, auf dec die Gesangvereine von Staufenberg, Vordeck und Climbach dem Verbände beitraten. x QSiefed, 23. Ian. Die Standes- turn« a. 7 Dj< ^tfibeutf Sonntag in ; StSMrö k-dchn«, «i« - K. 2 Wt Sie S U-i-rsch-tz „ gte Wkub? ff Ä bii toitl nn&en. Aich Daraus wird die Weiterberatung auf morgen Mittag 1 älhr vertagt. Außerdem kleine w «L, s* KÄ iS 0 9ent ## Jas »13 « Se«W MSualerne tufifl Wringung Die Vornan t H M kl iÄ, 5cd Ä sA* sw SFX' w bSJ i Die Beratungen über das Steuerkompromiß. Berlin, 24. Jan. Die gestrigen De- fprechungeri über die Steuerfrage rn der Reichskanzlei, an denen der Reichskanzler, der Reichsfinanzminister Dr. Hermes Dr. Rathenau, Vertreter des Zentrums, der Sozialdemokraten, der Deutschen Volkspartei und der Demokraten teilnahmen, wurden eingeleitet durch Darlegungen des Reichsfinanz- ministers über die Gestalt, die die Steuer- Vorlagen der Regierung durch die bisherigen Defchlüfse der Reichstagsausschüsse gefunden haben. An das Referat schloß sich eine lebhafte Aussprache, bei der die Frage der Zwangsanleihe eine große Rolle spielte. Die Besprechungen, die länger als drei Stunden dauerten, haben eine Lösung des Steuer- Problems noch nicht gebracht. Rach Schluß der interfraktionellen Desprechung trat die Sozialdemokratische Partei zusammen, um auf Grund der Berichte ihrer Vertreter zu bestimmten Vorschlägen Stellung zu nehmen. Die Fraktion wird heute nochmals zusammen- tieten. Auch die interfraktionellen "Besprechungen sollen heute mittag 12 Llhr unter Hinzuziehung der Bayerischen Vollspartei fortgesetzt werden. Aus dem Reiche. Die Beratungen des Auswärtigen Ausfch usseS. Berlin, 23. Jan. (WTB.) 3m Auswärtigen Ausschuß des Reichstags berichtete der Reichskanzler eingehend über die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen Deutschlands zu R u ß l a n d. Deutschland wünsche kein deutsches Wirtschaftsmonopol, sondern die deutsche Regierung sei bereit, mit anderen Interessenten gemeinsam zu operieren im Einvernehmen mit der Zustimmung derjenigen Gebiete, für die derartige Syndikate errichtet werden sollen. 3n dem hierauf folgenden vertraulichen Gedankenaustausch kam trotz der natürlicherweise verschiedenen Stellung der einzelnen Parteien zu dem russischen Problem der Wunsch zum Ausdruck, daß der Weiteraufbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu Rußland aufs dringendste anzustreben sei. Aus Stadl und Land. Gießen, den 24. Jan. 1922. •• Amtliche Personalnachrichten. Rechnungsdirektor Georg D i n g e l d e i n beim Landesfinanzamt Darmstadt wurde zum ©teuer» amtmann ernannt. — Ernannt wurde am 17. Han. bei Bürogehilfe Wilhelm Hammel aus Goddelau zum Kanzleiassiste^ten bei der Landes-Heil- und Pslegeanstall »Phllippshospistü' bei Goddelau mit Wirkung vom 1. Januar 1922 an. — Dem Zollassistenten Fritzges zu Mainz wurde die Stelle eines Zollassistenten bei dem Hauptzollamt Mainz mit dem Standort Mainz übertragen. Der Ankauf von Gold durch die Reichsbant und Post erfolgt in der Woche vom 23. bis 29. Januar zum Preise von 780 Mart für ein Zwanzigmarkstück, 390 Mark für ein Zehnmarkstück. Für die ausländischen Gold- murren werden entsprechende Preise gezahlt. * D iebstahst Gestern wurde in h eftgcr ©tobt ein Nerzpelzkragen von runder Zorm mit 8 Schwänzen gestohlen, der mit brauner ©eibe gefüttert und am Halse mit einer Rüsche beseht ist. , Deutscher Reichstag. 157. Sitzung, nachmittags 1 Ahr. Berlin, 23. Zan. Eingegangen ist die Benachrichtigung von der Einladung Deutschlands zu der Konferenz in Genua. Ter Gesetzentwurf über den Verkehr mit ausländischen Zahlungsmitteln wird ohne Aussprache in zweiter und dritter "Beratung angenommen. Cs folgt die erste Lesung des Reichsschut- gesehentwucfs. ©taatrfetretär Schultz: Ter Entwurf ist in weiten Kreisen auf grobe Schwierigkeiten geflohen. Es wäre bedenklich gewesen, hätte er irgendwo vorbehaltloses Eir verstäub. is ge unten. 3n zahllosen Versammlungen ist die Z irückziehung tes Entwurf verlangt worden. Die Verabschiedung drängt außerordei t ich. um wieder Ordnung zu schaffen. Schulstreiks, bald von rechts, bald von links, lösen einander ab. Die Entscheidung über das Gesetz, die schon 1919 kommen sollte, muh möglichst bald fallen. Das Gesetz will nur das Weimarer ©chulkompromiß aas- führen. Der Entwurf wi l EraftLotle Chraktere in der Zugend h rarziehen. Abg. Heil mann (©.): Das Beste an dem Gesetz ist, daß eL der we.tlich.n Schule eine gesetzliche Grundlage gibt Zm bemotratifdjen Staat kann es nur die weltliche Schule geben. Zch beantrage ileberfceilung an einen besonderen Ausschuß. 2Ibg. Rheinländer (Ztr.): Für uns ist in dem ©chulstomprvmiß das Wesenllichste der gemeinsame Bildungsgedanke, der die deutsche Jugend zu charakterfesten Menschen erzieht Durch das ©chullompromiß ist es gelungen, a ich die Konfessionsschule auf gesetzliche Grundlage zu stellen. Das Elternrecht auf Erziehung der Kinder muß auch in diesem Gesetz ausdrücklich betont werden. Wir verlangen, taf> kurch R ich g s tz bestimmt wird, daß die Zahl der Religionsstunden nur im Einverständnis mit den kirchlichen Behörden feflgelegt wird. älr. erträglich ist es. bah die Bekenntnisschule im Entwurf gerades i als minderwertig hingestellt wird. Auch wir sind für Ausschiußberat rügen. Wir wollen Gleichberechtigung dec Delenrtaisschule. Abg. Mumm lT sch tl.): Wir werden brr Ausschu .berat ing zustim aen. Wie in W imar, stehen die Deutschnatiora:en fest zur ch istlichen ©chule. Wir fordern, bah die Kinder in der Schule nicht religiös ausgehungert werden. Abg. Dr. Runkel Gelb durchsuchten, wäh-- renb sie alle anderen Sachen unberührt ließen. Nur in einem Falle fiel ihnen ein Barbetrag von kaum 100 Mart in die Hände. Die Art der Ausführung der Diebstähle läßt daraus schließen, daß als Täter junge Burschen in Frage kommen. Mainz, 21. Januar. Der findige Polizeihund. Zn einÄn benachbarten Rheinstädtchen wurden aus der Ladenkasse eines Metzgermeisters auf rätselhafte WeisE 21 000 Mark entwendet. Ein zur Stelle geschaffter Polizechund nahm die Spur auf und verbellte — die Frau des Metzgermeisters, die den Verdacht entschieden von sich abwies. Es wurde daher der Versuch wiederholt, wahrend sich die Frau in einen anderen Wohnraum begab. Das Ergebnis war aber das gleiche. Nur gestand die Metzgersfrau nach eindringliches Zureden ein, das Geld fortgeholt zu haben und zwar deshalb, well „chr Mann es ja doch sonst versaufen würde und ihre armen Kinde? nichts von ihm zu erhoffen hätten". Kreis Wetzlar. fpd. Wetzlar, 23. Jan. Auf dem Neubau der Firma BuderuS-Röchling stürzte bei der Anlage von Stromleitungen der Clek- trvtechnller Baumann aus erheblicher Höhe ab und fand dabei den Tod. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt _.b n. Demgegenüber muß mit aller Bestimmtheit festgestellt werden, daß es im Saargebiet mit seiner kerndeutschen 'Bevölkerung auch einen irgendwie ins Gewicht fallenden Bruchteil jener angeblichen 150 €03 Franzosenfreunde weder damals gegeben hat, noch heute gibt. (Lebhafte Zustimmung.) Der Ministerpräsident geht dann im einzelnen auf das Verhallen der Regierungskommission im Saargebiet ein. Die Verordnung der Regierungskom- misflon, daß Deamtengehälter und die Postwerte in Franken gezahll werden, ist eine glatte Verletzung des Versailler Friedensvertrages. Der gegen die deutsche Schule gerichtete Vorstoß der Reaierungskommi s on Hut nicht nur im Saarlands, sondern im ganzen Deutschland die größte Erregung ausgelöst. Tatsächlich hat bei einigen Stellen der Regierungskommission die Absicht bestanden, den französischen Unterricht zwangsweise einzuführen. (Rufe: älnerhörtl) Voll und Regierung in Preußen sehnen die Stunde der Wiedervereinigung herbei. Abg. Metzinger (Z.) begrünbete dann die große Anfrage des Zentrums, die sich gegen die zwangsweise Einführung der Fcankenlöhnung im Saargebiet wendet. Abg. Backern (Dntl.) begründet die großen Anfragen seiner Freunde. Die eine wendet sich gegen die schon vom Ministerpräsidenten zurück- gewiesene Fälschung der Qtbreffe an den Präsidenten der französischen Republik. Die zweite Anfrage verlangt Maßnahmen der Regierung dagegen, daß die beutfdfe Bevölkerung des Saar- gebietes bis zur Abstimmung militärisch politisch und kulturell in ihrem Deutschtum unterdrückt und wirtschaftlich überfremdet wird. Abg. Hue (©oz.): Die Sozialdemokratie wird ebenso wie die älnabhängigen im Saargebiet dem von der französischen Schwerindustrie subventionierten Annexionismus mit aller Kraft entgegenwirken. Das urbcutfdje Saar- gebiet muß wieder ju Deutschland kommen. Das sei sogar die Meinung der meisten Kommunisten des Saargebiets, die von der französischen An- nerionsprvpaganda des kommunistischen Parteisekretärs Waltz nichts wissen wolltem Abg. E i ch h o f f (D. Vpt.) verweist auf die Ausführungen eines englischen Parlamentariers, der offen zugebe, daß die Franzosen im ©aar- gebiet den Friedensvertrag verletzten, besonders durch die, zwangsweise Durchsetzung der Franken- Währung.) Die Frankenwährung führe tatsächlich zu den schwersten wirtschaftlichen lAchadigungen weiter Vollskreise im Saargebiet. Frankreich wolle offenbar auf diese Weise größere Schichten der Bevölkerung zur äleberfiedlung nach dem unbesetzten Deutschland nötigen und Id die Französisie- rung des Saargebietes erleichtern. Abg. Jansen (Dem) stimmt den in den Anträgen und Grotzanträgen enthaltenen Forderungen zu. Abg. Otter (11) hält die Kapitalisten für .mitschuldig an dem Eindringen der Frankenwährung mit ihren schädlichen Wirkungen. Er l wendet sich im übrigen scharf gegen die Regierungskommission. y Es folgt die gemeinsame Beratung von neun Anträgen und Großanfragen, die sich mit den durch die Besetzung des Rheinlandes verursachten Schäden befassen. 3nnemninifter ©evering berichtet über die Maßnahmen, die die preußische Regierung ge- metnfam mit der Reichsregierung unternommen habe, um die Lasten der Besatzung möglichst zu mildem. Kultusminister Dr. Böliez beantwortet dann mehrere große Anfragen, die sich gegen ' Maßnahmen der Rheinlands ko mmision wenden. 1 Sie Clöetterberatung wurde auf morgen mittag 12 Ahr vertagt. . * Allendvrf a. d. Lahn, 23. Zan. 3m vergangenen Jahre wurden hier geboren 20 Kinder (1920 : 23), gestorben sind 14 Per- fönen (10), getraut wurden 24 Paare (9). Q © r ü n b e r g, 23. Jan. Am Sonntag sand im „Taunus" eine gutbesuchte Versammlung des Ortsgewerbevereins statt, in der Ober- Steuerinspektor Lehr- Gießen über die Umsatzsteuer sprach. Der Vortragende erläuterte in klaren Ausführungen eingehend die Destimmun- jjen des Gesetzes und gab auf mancherlei Fragen, über die Ungewißheit herrschte, bereitwillig Qhid- kunft. Besonders wies er auf die Wichtigkeit der schriftlichen Aufzeichnungen der Steuerpflichtigen hin. O Grünberg, 23. Jan. Am Samstag hielt der hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhen-Clubs eine wohlgelungene Famllienfeier im „Rappen" ab. Ein reichhaltiges Programm füllte den Abend aus. Besonders gefielen eine humoristische, in Versen vorgettagene Betrachtung des Wander- fahreS 1921 und das gut gespielte Theaterstück, „Die Brieftasche". Eine große Anzahl Mitglieder konnte mit WanderauSzeichnungen dekoriert werden. Allgemein überraschte ein! TodeSurteü im Heidelberger Mvrdprozeß Heidelberg, 23. Jan. (WTB.) 3m Heidelberger Bürgermeister-Mordprozeß fällten heute die Geschworenen ihren Wahrspruch. Er lautete auf schuldig mit Meineid in der Fahrraddiebstahls-- fache, auf nichtschuldig des Raub- mordversuchs und auf schuldig des Raubmordes an Busse und Werner. Nach dem Antrag des Staatsanwaltes, der auf zweimal zum Tode und ein Zahr Zuchthaus lautete, nahm liefert selbst noch einmal das Wort, um zu erklären, daß er I sich diesem Spruch füge. Aber, so fuhr er eine Pflicht der Liebe und Verantwortung, die aus dem Glauben kommt. △ Der Provinzialverbanb Ober- hessischer Kaninchenzüchter hielt im Hotel Hopfeld eine gut besuchte Hauptversammlung ab. Nach dem Jahresbericht des Vorsihen- dea S ch m a l 1 - Gießen hat sich der Verband gut weiterentwickelt, obwohl die Futtemot der Ausdehnung der Zucht sehr hinderlich war. Neue Vereine sind dem Verband beigetreten aus Heuchelheim, Lang-Göns, Holzheim und Garnbach. Laut Kassenbericht re.-fügt der Ter» banb über 600 Mk. Die Der andsausstellung für 1922 wurde dem Verein Schotten übertragen. Die Verbandsausstellunq 1921 fand in Büdingen statt, sie war ftarf beschickt und erfreute sich eines zahlreichen Besuchs. Zu Beisitzern wurden neu gewählt: L. Gerhardt-Kirch-Göns, Stoll- Bad-Nauheim und Neidel- Heuchelheim. Zu Vertretern für die Landesriersammlung, die am 5. Februar in Darmstadt stattfindet, wurden gewählt: Schmalst Keist Kreiling, F. Schmidt- Heuchelheim, Dem- Gambach, Melius- Gießen, Gerhardt - Kirch-Göns und Vonderheid -Büdingen. Für die Landesversammlung wurde der Antrag gestellt, daß die Kosten für die Vertreter künftig der Landesverband tragen soll. Eine lebhafte Llussprache erfolgte über den Punkt: Einteilung und Auflösung des Provinzialverbands in Kreisverbände. Man erhofft davon eine lebhaftere Werbetätigkeit für die Zucht durch Vorträge und Kreisausstellungen. Schließlich wurde die Vorlage mit großer Stimmenmehrheit angenommen. Die Provinz wird eingeteilt in die Zuchtkreise: 1. Gießen, 2. Friedberg und 3. Nidda-Schotten-Büdingen. Alsfeld b'eibt einstweilen bei dem Zuchtkceis Gießen. Alljährlich sollen eine oder zwei gemeinsame Besprechungen der Kreisvorstände in Gießen stattfinden. Die Gelder des Provinzialverbandes werden prozentual an die Kreise verteilst Vornotrzen. — Tageskalender für Dienstag: ©tadttheater, 7 stlhr: .Hedda Gabler". — Großer Hörsaal dec llniversitat, 81/, Hbr: Vortrag der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. — Astoria- Lichffviele, bis einschließlich Mittwoch: ^Goliath Armstrong", 4. Teil: „Den Fluten prieisgegeben", und „Menschen". — Der Evangelische Arbeiterverein plant in nächster Zeit eine Reihe von Veranstaltungen auf dem Gebiete der Volksbildung. Am Sonntag den 5. Februar d. Zs. findet in der Turnhalle ein Volkslieder- abend statt, der sowohl durch die Reichhaltigkeit des Programms, wie auch durch die Art der Aufmachung der einzelnen Darbietungen besonderes Interesse finden dürste. Als Solisten wirken mit Frau Rose Diehl (Sopran), Herr Ernst © ch u ch a r d t (Tenor), ebenso hat sich für diesen Abend das 1. Gießener Doppelquartett in den Dienst dieser Volksbildungsbestrebungen gestellt. Ein weiterer Teil des Programms wird von der Gesangsabteilung des Vereins ausgefülll. Die musikalische Leitung der Veranstaltung Legt in den Händen von Musiklehrer Gernhardt. Der für den 29. Januar vorgesehene Kammermusikabend muß infolge Erkrankung eines Mitwirkenden verschoben werden. — Das von uns irrtümlich im Tageskalender _ der Samstagnummer angezeigte Wohltätigkeitskonzert des Wartburg-Vereins findet erst am kommenden Sonntag, 29. d. Mts., und zwar im großen Saale des Hotels Einhorn statt. (Näheres siehe Anzeige.) Landkreis Gießen. Befreiung von der Angestell- tenversicherung durch Lebensver« s ich e r u n g. Da in weiten Kreisen noch UnFIar- beit über die Deitragsleistung im Falle der Be- freiung herrschst sei darauf hingewiesen, daß nach § 392 des Gesetzes im Falle der Befreiung auf Grund eines Leberisversicherungsverttags der Arbeitgeber nach wie vor verpflichtet ist, die Beitrage für den Versicherten zu entrichten Demnach befreit das Angestelltenversicherungsgesetz nur den Angestellten, nicht den Arbeitgeber von der Der- sicherungspflichst Die Stellung deL Antrags auf Befreiung entbindet zunächst nicht von der Foct- -ahlund der vollen Beiträge; diese müssen biel- I mehr bis zur endgültigen Entscheidung des Reichs- 1 de^l ccherungsamreS weiter entrichtet werden. Die Börsenkurse. Berlin Poincarö doch m ftenß zwei (Zahre 929, Markuotierungea. 83.80 Str. 2,07 24. L Schwerer gronlen (Nachdruck verboten.) 11. Sortierung. 938, 940, 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 100 5,88 345,15 29,27 66,40 124,60 20.1. 77,50 88 - 104,30 72,30 436,- 5X1 tum: 5% Dtlch. Kriegsanl. 4°/0®tfd). Reichsanl. 3°/<,Dtsch. Reichsanl. 4°/0 Preuß. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank. 2,60 1,38 2,50 1,34 2 50 27,50 2,05 Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Deuyork . . Höchster Farbwerke. Allg. Glektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° e Hest. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Bereinsbank SM 6b MMMe vor Nosk nnö Alle ©eöentet der önagernöea Bügel! 294 ■ 275,. 470, 415,. 324, 296, 285, 1050, 800, 916, 925, 1438, 748, 625, 1080, 598, 585, 708, 970, 666, 622, 610, 74. 765, 77,60 88.12 103,75 71,75 435 - 419. — 2 >i _ 270' — 470,- 412,- 320,- 293,50 283,- £ - L. = Fr. = Str. — $ — Str. = Rt. = 619 -,50 5,73 377,60 29,02 69,90 126,85 fort, so wahr ich vor Ihnen stehe, ich bin nicht ber Mörder-, möge Ihnen ein höherer Richter verzeihen. Das Gericht verkündete nach halbstündiger Beratung sein Urteil, das auf Freispruch im Falle Link lautete, au, ein Jahr Zuchthaus wegen Meineides und auf zweimal zum Tode in den beiden Raubmordfällen. Der Angeklagte, der bleich aber ohne sichtliches Interesse den Ausführungen des Staatsanwaltes und seiner Verteidiger gefolgt war, nahm auch den Urteilsspruch ruhig auf. Fl-. Mk. Str. Str. Die Blüchermchten. Roman von HannSvonZobeltitz. Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag PariS ....... London Italien....... Brüssel Budapest Reuyork....... Agram....... Warschau 1.7.14. Fr. 12540 Fl. 59.20 Str. 11780 Str. 88.80 Str. 11(7.80 Sh. 97.80 Fr. 125.40 k 23-80 23.1. 77,50 88,10 104,- 71,90 443 - 589,- 705,- 990,- 650,- 625,— 625,— 74,10 740,- 228,75 Oderschles. Eisenind. 637 Phönst-Bergb.-Akt. 1080, Bad.Anilin-al. Soda 600, • Freie Lehrer st ellen. Gr ledig! sind: eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Lehrerslelle in Altenschlirf, Kreis Lauterbach, eine mit einem katholischen Lehrer za besehende Schalstelle zu Rieder-Roden, eine mit einem katholischen Lehrer zu besehende Schal- stelle zu Dorndiel and 2 Lehrerstellen an der Volksschule za O d e r - R o d e n, Kreis Dieburg, von welchen die eine mit einem evangelischen, die andere mit einem katholischen Lehrer zu besehen ist, zwei mit katholischen Lehrern zu besehende Schalstellen zu a i n st a d t, eine mit einem katholischen Lehrer zu besehende Schulstelle zu Mühlheim, eine mit einer katholischen Lehrerin zu besehende Schulstelle za Mainflingen und eine mit einer kathckischen Lehrerin zu besehende Schulstelle za Klein- Steinheim, Kreis Offenbach. tog. Breungeshain, 23. Can. Unser all- verehrter Seelsorger, Kirchenrat Doering, wurde am vergangenen Samstag zur l e h t en Ruhe geleitet, nachdem er beinahe 45 Jahre lang in unserer und in der Rachbargemeinde Busenborn im grössten Segen gewirkt und mit hingebungsvollster Treue seines Amtes gewaltet hatte. Er war der Senior der hessischen evangelischen Geistlichkeit und hat das hohe Alter von beinahe 79 Jahren erreicht. In ergreifender Weise kam die Liebe und Dankbarkeit seiner Gemeinden, die Achtung und Wertschätzung seiner Amtsbrüder bei der erhebenden Trauerfeier zum Ausdruck. Dekan V o l p - Laubach würdigte in der Gedächtnispredigt die Verdienste des Entschlafenen; Kirchenrat Münch-Schotten sprach tief empfundene Worte im Romen ber Dekanatsgeist- lichen; Pfarrer Stumpf- Eschenrod legte Kränze nieder für die Kirchengemeinden Breungeshain und Buscnborn; Bürgermeister Strauch sprach namens des Orts- und Schulvorstandes und der Gemeinde Breungeshain. 5,7? 378,45 29,68 70,10 127,15 5,92 348, §5 29,33 66,60 121,10 Datum. Amsterdam-Rott erd. Drüssel-Antwerpen. Christiania..... Kopenhagen Stockholm ..... Helsingfor» Italien . London ...... Reuyork . . Paris Schweiz . Spanien ...... Wien (altes) . . . . Deutsch-Oesterr.. .. Prag Budapest Buenos Aires ... Bulgarien Konstantinopel . . . Züricher Devlserrmartt^ 8,70 6,06 —,48 298,- 280,- 490,- 415,- 324,- 298,- 286,- 1050, — 910,- 920, - 93b,50 1440,- 800,- 735,- 1105,- 635,- 605,- 7G6,— 990,- 680,- 640, — 630,- 75,30 765,- Endlich stösst ber Graf, der schweigsam neben ihnen schreitet, eine Tür auf. Drinnen sitzt eine einzelne alte Dame, ganz allein. Als die Tür geht, wendet sie sich um, will sich erheben. Doch der Sohn eilt gleich auf sie zu. hindert sie sanft, nennt vorstellend die Ramen seiner beiden Begleiterinnen. »Erlauben Sie, gnädigste Mama . . .“ Die Greisin must einst sehr schön gewesen «ein. Tie Jahre haben ihr den Racken gebeugt, haben hundert, nicht vorborgene Zältchm in ihr Gesicht gezogen. Aber die Augen leuchten noch frisch und lebendig. Leuchten zumal zu Luise hinüber, mit einem gütigen Forschen und Fragen. Dann spricht sie, lei e, ein wenig verhallen, und während sie spricht, verjüngt sich gleichsam das Sreisengesicht. »Ich freue mich sehr, die Damen zu sehen. Mein Sohn hat mir v el erzählt. Fränzl, bitt', rück' ein paar Stühle heran" Sie reicht beiden die Hand zum Stuf?. »Der Zwischenakt ist lang. Sie müssen einer alten Frau schon zierten schwarzen Seide. S e ist abweichend von ber Mode gekleidet, fast schlicht. Rur das Mollier und eine mächtige Brillantagraffe im weisten Haar verraten Reich um. Wie hn Fluge vergeht ber Zwischenakt. Das Orchester intoniert bereits. Die Besucherinnen erheben sich. Roch einmal reicht die Greisin ihnen die Hand. Sagt: »Machen Sie mir die Freude, mich zu besuchen, wenn es Ihre Zell gestattet." ilnb wiederholt, zu Luise gewendet: »Richt wahr . . . Sie kommen?" Dann ging eS zurück durch die endlosen Korridore, treppauf, durch daS Foyer mit den groben Kronen, und wieder durch Korridore bis zur eigenen Loge. Der Graf neben ber feinen, kleinen Frau. Die blauberte lebhaft: »W e schön must die gnädigste Frau Mama gewesen fein ? Rein — wie schön ist sie heul' noch als Matrone. Ach . . solch liebes, gütige^ Antlitz! Hören Vie, Graf, die Adresse des Ateliers der Schneiderin ber Gnädigsten must ich haben! Must! Must! Mein Zösiein weih sowieso nicht aus noch ctn. Dast Eie mir das nicht vergessen, lieber Graf! Luise, wie schweigsam du bist! 3a, Grus, manchmal ist ber Luise das Mäulchen tt>ie vermauert. Immer, wenn sie unter neuen Eindrücken steht. Aber manchmal ist sie wieder eine liebe kleine Plaudertasche." Run standen sie an der Logentür. Der Graf hiell auf einen Moment die Hand LuiseS. »3d* danke Ihnen, Baronesse!" sprach er le/e .Wir sehen uns ja morgen abend . . . hoffentlich - - • auf dem Massenfest bei ber russischen Exzellenz." (Fortsetzum foIaU Handel. Berlin, 23. Januar. Börsenstinr - mungsbilb. Nachdem infolge der Ausführungen Lloyd Georges am frühen Bor- mittag die Devisenpreise eher nach unten geneigt waren, trat später eine entschiedene Befestigung ein, die den DvllarkurS bis 204 hob. An der Börse bekundete die Spekulation wegen der Unsicherheit der allgemeinen Lage, der Steuerkompromihverhandlungen usw. weitgehende Zurückhaltung, wogegen das Privatpublikum am Einheitskursmarkt der Dividendenpapiere sich in mäßigem Umfange kauflustig zeigte. Die Tendenz der Börse war daher überall als fest zu bezeichnen bei Kurssteigerungen von durchschnittlich 10—25 Proz. und 50 Proz. für einzelne bevorzugte Montan- und Industriewerte und 100 Prvz. für Hammersen und Stöhr-Aktien. Auch weiterhin blieb das Geschäft still und beschränkte sich auf einige Sondergebiete, wie am Mvn- tanmarft auf oberschlesische und am Industrie- marft auf Kali-, Spinnerei- und Waggon- aktien. Westeregeln gaben 150 Proz. nach. 3m Freiverkehr wurden Sarotti zu 1200 bis 1475 gehandelt. Bon Balutapapieren zogen Mexikaner und Eanadas kräftig an. Arn Rentenmarkt waren bei ftillem Geschäft die Kurse nicht erheblich verändert. Frankfurt a. M., 23. Ian. Börsen- stimmungsbilb. Auf ben meisten Marktgebieten zeigte sich bei Eröffnung ber Börse nur geringe Unternehmungslust. Die Grundstimmung ber Börse blieb aber fest, umsomehr, als sich Kaufneigung für verschiedene Industriepapiere ein- [teilte Wie es bei ber augenblicklichen Tendenz ein Viertelstündchen schenken." Sie fragt ohne Aufdringlichkeit viel und weist gut zuzuhören. Die wendet sich meist an die zier» llchs Frau, aber die lebhaften Augen geben immer wieder über Luise hin. ilnb manchmal ist es, als ob bas, worüber sie mit Frau von Dachroeden spricht, eigentlich für dir ^Jüngere bestimmt sei. Don Deriin spricht f e, von ber vielgeliebten verewigten Königin Luise, von E z lienz von Hum- boDt, vom allen Blücher. Es scheint, sie kennt alles, sie weist alles. Dann und wann lacht sie leise, leise auf, und die grasten Perlen ihres Luise hatte keine rechte Lust, von ber Partie zu sein. Doch Frau von Dachroeden sprach davon, dast man den Schwager nicht verletzen dürfe. Sie tätschelle zärtlich die heitzen Wangen, erwähnte mit keinem Wort ben Grafen Martinez, aber lächelte so verführerisch [leb, dast Luise nicht zu dem schroffen Rein gelangte, ba£ sie sich vor- genommen. Es war wirklich em ganz großer Abend. Alle Fürstlichkeiten erschienen, Kaiser Könige, Grohherzöge, Herzöge bis zu den von Rapoleon depossedierten hinab, die auf dem Kongrest ftreb- lich-vergeblich sich mühten, Rang und Würden aufs neue zu erlangen. Es strahte von Orden auf bunten Uniformen, und es strahlten die Diamanten, Saphire und Rubinen auf den tief dekolletierten Fcauenbüsten. Die kaiserliche Hofkapelle tat ihr Bestes, die Akteurs unb Altrizen wetteiferten, trotzdem die erlauchte Gesellschaft ziemlich unaufmerksam war. Die kleine Frau war Feuer und Flamme für bas bunte Bild, für Orchester, Gesang und Tanz. Wobei sie freilich, bann und wann, flüsterte, dast die Ausführungen in Berlin doch gediegener wären und Publikum horten sich be i er benehme, mit mehr Verständnis und Achtung für Kunst und Künstler. Was ire bann wiederum nicht hinderte, durch ihr Lorgnon in Logen unb Reiches, sondern auch aus Oesterreich, Deutsch- I der Börse fast regelmäßig der Fall ist, hatte ber Böhmen und der Schweiz werden Teilnehmer Martt der ausländischen Zahlungsmittel eine erscheinen. • — Winterkampfspiele in Gar- Kirche unb Schule. Starker Rückgang in der Zahl der neuen Schulkinder. Frankfurt a. M.» 23. Jan. Der durch den Krieg bedingte starke Geburtenrückgang kommt jetzt bei der Anmeldung der ABC- Schützen so recht zur Beobachtung. Während noch im vergangenen Jahre die Zahl der jungen Schulkinder zirka 6600 betrug, ist sie in diesem Jahre um über 2500 auf 4060 Kinder gefallen. Für 100 deutsche Mark, wurden^gezahltt 18/.- 2.45 0.15 9.dG 41.35 21.67 22.40 39.90 0.74 515.- 1.70 Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt, 23. Jan. (Amtlich.) Bei schleppendem Geschäft verblieb bei Rindern Ucberftanb. Schweine und Kleinvieh wurden bei lebhaftem Handel geräumt. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 2423 Stück Großvieh, davon 646 Ochsen, 105 Bullen, 1672 Färsen und Kühe; ferner 402 Kälber, 408 Schafe, 1682 Schweine. An Preisen wurden angelegt p. Ztr. Lebendgewicht: für Ochsen 700—1200 Mk., für Dullen 750—1100 Mk., für Färsen und Kühe 300—1200 Ml. für beste Färsen, und bis 1100 Mark für (befte Kühe; ferner für Kälber 900 bis 1300 Mk.; für Hammel 425-850 Mk.; für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1400—1600 Mk., von 80—100 Kilogr. Le bendgew. 1600—1700 Mk., von 100—200 Kg. Lebendgew. 1650—1775 Mk., von 120—IM Kilogr. 1650—1775 Mk., Fettschweine über 150 Kg. 1650—1775 Mk.; Sauen und Eber 1400—1600 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel Über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen unb Händlergewinne in sich schließen. 18. .53 2.575 0.15 9.10 41.75 21.69 22.15 39-90 0.75 515— 1.75 0,15 (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Frankreichs Forderungen. Paris, 23. Jan. (WTB.) Wie der „Matin" mttteilt, verlangt die französische Regierung von ber englischen Regierung, dast ber Schu tzvertrag nicht für die Dauer von 10, sondern von 2 5 Jahren abgeschlossen werden soll. Die französische Regierung verlangt ferner, dast jede deutsche Verletzung der von den Alliierten gesetzten Linien als ein feindlicher Akt betrachtet werden soll, durch den der casus foederis geschaffen werde. Jeder deutsche Angriff gegen die englischen Linien soll ebenso als Kriegsakt betrachtet werden, durch den die französische Hilfe von selbst gegeben sei. Schließlich verlangt Frankreich, dast die militärische Hilfe zwischen den beiden Mächten in einer Militärkonvention klar zum Ausdruck get bracht werde. Die englische Presse gegen Poincare. London, 23. Jan. (WTB.) Der Pariser Berichterstatter des »Observer" schreibt, cs müsse mil der Möglichkeit gerechnet werden, dast Aus dem Tlmtsverkündigungsblatt. ** Das Arntsverkündigungsblatt 2ir. 13 vorn 23. Januar enthält: Bekanntmachung, betreffend Anzeigen auf Grund des § 115 Absatz 1 des Reichsgesetzes über die privaten Versiehe- rungsunternehmungen. — Deterinärpolizeiliche Deaufsichligung der Zuchthengste. — Derpflich- tuna auf den Polizeischuh. — Dienstnachrichten.— Anbringung von Firmenschildern. I übrigen Sachsen hat der in Dresden ausge- broebene Streik bisher keine Gefolgschaft gefunden. Geld Brief Geld Dries 21. Jan. 23. Jan. 7242,75 7257,25 7427,55 7442,45 I54.S 45 1551,551563,43 1566,60 3106,85 3113,- 3206,75 3213,25 3 ,86,- 3994 - 4090,^0 4099,10 4985, - 4995,15 5084,90 5095,10 36". ,60 368,40 381,60 382,40 871,60 873,40 884,10 885,90 84z,65 844,35» 861,60 863,40 199,80 2 0,2) 204,0» 204,40 162’35 1626,65 1628,35 1631,65 3 3SP,. 0 3903,90 3 966, - 3974, - 2977, - 298 3,— 3031,95 3038,05 misch-Partenkirchen. Bei prachtvollem Winterwetter wurden am Samstag die ersten Wettbewerbe zur Deutschen Winterkampffpiel- woche in Garmisch zur Entscheidung gebracht. Die Einleitung machten die Eisläufer, während die Bobsleigh-Rennen wegen des am Tage vorher erfolgten Unfalles abgesagt worden waren. Der 1500-Meterlaus zur Deutschen Eisschnellauf- meisterfchast sah 12 Teilnehmer am Start. Der Berliner Müller (Berl. Schlcktschuh-Club) erreichte mit 2 Minuten 50 Sekunden die beste Zeit vor Reustifter-München und Grund (B. S. C.). Einen weiteren Sieg verzeichnete der Berliner Schsitt- schuh-Club im Vorlcunpf um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft gegen ben Sportclub Char- lottenburg. Dis zur Pause war der Kampf noch etwas offen. Die Meistermannschaft führte hier mit 3:1, um nach dem Wechsel immer mehr aus sich heraus zu gehen und schließlich mit 8:2 überlegen zu gewinnen. Auch im 1002-Weter- Juniorlaufen waren die Farben des B. S. C. erfolgreich. Stöhr siegte in 1:59,2 vor seinem Clubkameraden Huels unb Adami (Berl. Eistauf- verein 86). Das 1000-Meter-Junivrlaufen fiel an Döllstädt (Altonaer Schlittschuh-Verein) in 6:24 vor Külper (A. S. D.) und Gruber (Münchener E. V.). — Am Sonntag tourben bie Eislaufwett- bewerbe auf dem Rissersee zunächst mit dem Verbands-Juniorschnellaufen um den Ebharbt- Streich-WanderpreÄ über 1000 Meter fortgesetzt. Huels (Berl. Schlittschuh-Club) schoß hier den Vogel ab unb verwies Runge (D S. C ) in 2: 01 auf den zweiten Platz. Döllstädt (A. S. D ) kam als Dritter ein. Recht spannend verliefen die beiden noch ausstehenden Läufe zur Eisschnellauf- meisterschaft über 500 unb 5000 Meter. Müller, ber Sieger des 1500-Meter-Laufes vom Samstag, Holle sich die 5000 Meter in 10: 31,3 unb bamit den Meistertitel. Freytag (Münch. E. V.) kam in 10:42 als Zweiter ein vor Grund, der im 500-Meter-Lauf in 53 Sekunden über den Meister des Vorjahres, Reustifter (M. E. V.), triumphierte. — Schwerer Unfall bei ben Dobre n n e n in Garmisch. Die Dobsleigh-Rennen um den Wanderpolal des Sportklubs Rissersee, die am Freitag ausgefahren wurden, hatten in ihrem Verlauf leider einen bedauerlichen Unfall zu verzeichnen. Der Bob „Immer feste druff" überschlug sich in ber grosten Kurve. Der Deutsche Meister Meyer (Leipzig), ber sich erst am vergangenen Montag den Titel geholt hatte, sowie der Meister von 1914, Raben (München), wurden sehr schwer verletzt. Die übrigen Insassen kamen mit Hautabschürfungen davon. Ein österreichischer Dob, ber in der gleichen Kurve zu Fall kam, halte mehr Glück. Die Mannschaft kam mit dem Schrecken davon. Das Rennen wurde vom Dob „Dlau-Weiß" (Führer: Weidhaas-Oberhof) in der glänzenden Zeit von 1:40 gewonnen. Den zweiten Platz belegte „Unschuld" (Führer: Klemm-Leipzig) mit 1:55,8. Der bekannte Automobll-Rennfah.er F.ih von Opel kam mit dem Bob „Elli Kauz" auf dem vierten Platz ein. Turnen, Sport und Spiel. — D i e Wahlversammlung des Westdeutschen Epielverbanbes. die am Sonntag in Duisburg stattfand, genehmigte bie neue Spielordnung. Die Meisterschaftsspiele werden daher auf zwei Jahre verteilt, so dast nur immer alle zwei Jahre ber Meister ermittelt wirb. Die Amateurbestimmungen wurden verschärft. Die Finanzlage des Verbandes ist äußerst günstig. Der Jahresbericht schließt mit einem Ileberschuh von über 600 000 ab. Die Deutsche Kampfspielwoche wird nicht nur mit einer repr. Fußballmannschaft, sondern auch mit einer Leichtathletikmannschaft beschickt werden, bie aus einer Derbandsstafette und 15 Cinzelkämvfem bestehen soll. Für den Monat Juni wurde vollkommene Fuhballruhe beschlossen. — Die VI. Deutsche Rodelm ei st er- schäft für Ein- und Zweisitzer, bie in ber Zeit vom 28 bis 30. Januar in "Braunlage ausgefahren wirb, dürfte eine sehr starke Besetzung finden Richt nur aus allen Tellen des Deutschen grantfurt 1-ilbi- 1-Ubr» Schluß- Schluß. Kurs .Kurs Kurs Stur 8 23. 1. 77,50 88.- 103,75 71,75 442,- 335,- 292 - 270,- 475,- 412,- 324,- 294,- 283,- Parkett rege Umschau zu halten. Fast als suche sie jemand. Quile war sehr still, ließ alles an sich vorüberrauschen gleich Traumbildern. Empfand nur drucket, daß er fehlte. Empfand, daß das eigentlich sehr gut wäre, und fühlte gleichzeitig einen dumpfen Schmerz. Sehnte sie sich nach ihm, zürnte sie, daß er nicht hier war, wo er sie wißen mußte, fürchtete sie sein Kommen, seine Rähe'c Sie wußte es selbst nicht. Plötzlich, in dem zweiten Zwischenakt, war er da, stand hinter dem Sessel von Frau von Dach- roeden, neigte sich vor dieser, grüßte zu Luise hinüber, leicht und ehrerbietig zugleich. Tritt näher heran, spricht flüsternd zu beiden: »Drüben, umittetbar neben der lai»erlichen Loge, hat meine liebe Mutter ihren Platz." Schöpft tte' Atem, sieht Luise bittend an. „Mama würde sich ,ehr freuen, die Damen kennen zu lernen. Mama ist alt und das Gehen wird ihr schwer. Es wäre so gütig, wenn die Gnädigsten mir erlauben wollten. Sie zu meiner Mama hinüd^rzufüh.en." Sehr förmlich lagt er das, feierlich fast, mit besonderer Betonung. Sofort steht Frau von Dachroeden aut. nickt Luise zu, lächelnd, au, munter ab. »Es wird uns eine Ehre sein, Graf," spricht sie. Endlos wlll Luise ber Weg erscheinen: durch die auswärtigen Angelegenheiten Frankreichs leiten werde. In einem Leitartikel schreibt das Dlatt: Poincar^s Politik sei undurchführbar, weil ber FriedenSvertrag undurchführbar fei, insbesondre die Wict- schastsbestimmungen, die für Poincare den Eckstein bilden. Wenn Frankreich ohne unmittelbare Gefahr eine weitere Verzögerung der Wiederherstellung ins Auge fasse, England könne dies nicht tun. England sei an einem Punkte angelangt, an dem eine Entscheidung getroffen werden müsse, ohne Rücksicht au f öle Haltung ber Franzosen. Wenn Frankreich von feinem Standpunkt nicht abgehen könne, sei e8 besser zuzugeben, daß bieEntentezu be st ehenaufgehört habe. London, 23. Jan. (WTD.) ® a rb t ner schreibt in einem Leitartikel des „Sunbah Expreß": Inbem Poincare Deutschland, Rußland unb Mitteleuropa zerstöre, habe biefer gute Europäer bie englischen Märkte, bie Kunden Englands unb den Handel, von dem es früher lebte, zerstört. Um diese Politik, an der England weihblute, zu vollenden, solle Eng^ land ein 30jähriges Dündnis mit Frankreich schließen, solle es fein eigenes Todesurteil unterschreiben, solle es daS Vorrecht erhalten, sich selbst den Strick um den Hals zu legen. Lord Drhce f. London, 23. Jan. (WTD) Der bekannte Liberale L o r d D r h c e ist im Aller von 84 Jahren gestorben. Eifenbahnerstreik m Dresden. Berlin, 23. Jan. (Prrv.-Tel.) Wie dem „Lokalanzeiger" aus Dresden gemeldet wirb, ist der Dresdner Hauptbahnhof gestern von Schupo besetzt und abgesperrt worden. In später Rachtstunde verlautete, daß einige Mitglieder der Leitung des neuen wilden Streiks am Rachmittag verhaftet worden seien. Wie der „Berliner Montagspost" ans Dresden berichtet wird, ruhte auf dem Hauptbahnhof der Abgangsverkehr vollständig. Rur durchgehende Züge mit auswärtigem Personal wurden abgefertiat. Die Fernzüge nach Leipzig wurden erst von Kötzschenbroda abgelassen. Im hatten später regeren Verkehr bei anziehenden Kursen. Lahrneyer schwächer. Autowerke fest. Zuckerfabrikaktien verbesserten ihren Kursstand. Bankaktien waren etwas gefragter unb erzielten höhere Kurse. Die Börse schloß bei reger Kauflust, besonders in Industrieaktien, lebhafter unb fest. Privatdiskont 4V» Prozent. Frankfurt a. M.. 24. Januar. Berliner Devisenmarkt. regere Aufnahmefähigkeit am Effektenmarkt zur Folge, welche im Verlause mit Kursbesserungen verbunden war. Der Dollar wurde mit 197 genannt, überschritt diesen Kurs bis 201; bei Eröffnung des Marktes 202,50. Auslandswerte fester. Eine größere Geschäftstätigkeck entwickelte sich im freien Verkehr Man nannte folgende Preise: Benz 60C Bezugsrecht 119—118, Deutsche Petroleum 1900, Mansfelder Kuxe 24 750, ©ehr. Fahr 610, Rastatter Waggons ZOO. Montanaktien ruhiger. Kaufneigung bestand für Buderus. Kali-Wester- egeln sind wenig beachtet. Zu regeren Umsätzen kam es in Oberbedarf 790—800. Chemische Aktien Ratioaalbank f. D.. Boch Gußstahlwerke 1040,- 1080, Bud.- Eisenw.-AU.. 790, AAr D.-Lu) emb. Dergw.. 920, Gelsen tirch. Bergw.. 937, Harpener Bergbau. 1450,- 1435, Oberschi. Eisenb.-D. 743,- 790, ..... . . — 640, 1080, 618, 600, 720, 990, 670, 635, 547, 75, 765, bie langen Korridore, durch das goldstrohende Darockfoyer, in dem sich die Gesellschaft unter oen strahlenden Kronleuchtern im Schein der H^n- derte von Wachskerzen drängt, eine breite Treppe so^ß^ mart sah^da?ckn^ 3mrenra^ A^tchch | tosL-Mn'Kolliers scheinen heller auf der demaS- •7$ 0942 Daubringen, den 22. Januar 1922. 0944 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. ds. Mts., nachm. 3 Uhr, statt. 0867 Offeriere: IsZeilulose-llsrdel Mk. Kilo Kilo a ab Köln, ohne Zwischenhandel von 1000 Kilo ab 5% Rabatt. Behördliche Anzeigen Astoria-LichtspieSe Nur noch heute und morgen: Ben Fluten preäsgegeben Ferner: 6 Akte. 6 Akte. SS Verschiedenes] 804D beten an 858D 8596 fiamburgerFischhdlg. i A. Koch Nachfolger ni ißio 1 Schulstrafte 10, Tel. 1612. an d. 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Amboß, 1 Kluppe, 1 Rohrschneider, 11 verschiedene Hämmer, 3 Zangen, 8 verschied Feilen, Umschlagfaust, Loch- und Stemmeisen, 3 Gierschellen für Tonrohre, 1 Lötosen, 1 Lötkolben, 1 Lötlampe sowie eine größere Partie verschiedene Fittings und sonstiges Spenglerwerkzeug. LW- Versteigerung bestimmt. M1 Junker, kmMchichtt, PlsUast 4. Zchimderm empfiehlt sich für Weist zeug und Garderobe. 0941 Stcinstraste 35 p. Zwei stud. agr. suchen Repetitor für Physik zu sofort. Schr. Angcb. u.0919 an d. Gieß. "Anz. X Mmmlii SW». Donnerstag den 26. Januar, abendS 8Ve Ubr, im ^Postkeller- Monats - Versammlung. Tagesordnung: 846v 1. Vortrag des 1. Bors., Landgerichtsrat Trümpert: „Eheliches Gülerrecht und Teitamenlserrichtung" 2. Verteilung von Kriegsdenkmünzen. Haffia-Gewinnlofe mii bring en! Die Kameraden mit ihren erwachsenen Angehörigen sind freundlichst eingeladen. Der Vorstand. Donnerstag, den 26. Jan. abends 8 Uhr Bunter Abend mit Extra-Konzert unter gütiger Mitwirkung von Erl. Wissen- dorff und Herrn Richard Hellborn vom Gießener Stadttheater. 847c Humor, Gesang, Duette. Der Reinertrag wird wohltätigen Zwecken zugeführt werden. Eintritt frei. Tischbestellungen werden am Büfett und telephonisch entgegengenommen. | Vereine | Waren-Ausgabe (nur an uns. Mitglieder', von setz- ab jeden Mittwoch, SS 5 Uhr, in der Oder-Realschule, Eingang Dismarckstrafte. Erstmals 25. Januar. 815 Der Vorstand. Bekanntmachung. Betr.: Unterstützung von Rentenempfängern der Invaliden- und Angestelltenversicherung. Rentenempfänger der Invaliden- und Angestelltenversicherung, die aus Grund des Reichsgesetzes vom 7. Dezember 1921 Antrag aus Unterstützung stellen wollen, werden ausgefordert, diesen Antrag mündlich bis zum 31. Januar 1922 im Stadthaus an der Süd-Anlage, Garten- stratze 2, Obergeschoß, Zimmer Rr. 11, anzubringen. Die Unterstützung wird im allgemeinen so bemessen, daß das Gesamtjahreseinrommen des Empfängers einer Invaliden- oder Altersrente , den Betrag von 3000 Mk., einer Witwen- oder ' Witwerrente den Betrag von 2100 Mk., einer Waisenrente den Betrag von 1200 Mk. erreicht. Für Kinder unter 15 (Zähren, die nicht selbst eine H. Hauser, Metzen Mühlstraste 31, H. Muster zu Diensten. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Frag Margareta KlingaShöfer Wwe. geb. Schwalb am Sonntag, dem 22. Januar, abends 8 Uhr, nach kaum vollendetem 81. Leben-jahr sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Jobs. Klingelhöfer II. Witwe Familie Ludwig Dort II., Wagnermeister. Schreibtisch u. Schreibmaschine zu kaufen gesucht. Schr. Angebote unter 0929 an den Giehener Anzeiger. Geschnitzter, alter Lehnstuhl zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. mit Preisang. unt. 0921ontien® lest. Anz. erb. Wieseck, den 23. Januar 1922. Hess. Bürgermeisterei Wieseck. _____________Sch 0 mb er. Holzverfteigerüng Versteigert werden: Hansa- Sch nie Gießen Seltersweg73. Fernr.821 Pri v.Han delslehranstalt von J. Kunzelmajin, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer. EinzigeSchuleamPlatze, deren Inhaber Schulleit., Lehrer u. Fachmann ist. Bis 3. Februar noch täglich Aufnahme für die neuen Kurse. . A^tag, 3 0. b Mts., am Waldeingang öer Stratze Ruddmgshausen—Deckenbach vormiö tags 81/4 Uhr beginnend, aus dem Frhrl v Rord» eck zur Rabenauschen Walddistrikt Ampel Dutzfcheiter, Eiche: 3 Rm., Buche: 32 Rm. Scheiter, Buche: 1. Kl. 250 Rm. (meist vierspaltig): 2. Kl. 2 Rm., Eiche (rund): 2 Rm. Knüppel, Buche: 66 Rm., Eiche: 11 Am Deisig, Buche: 630 Rm., Eiche: 116 Rm.; Stöcke Buche: 120 Rm., Eiche: 22 Rm., Fichte: 44 Rm. fänrten mil viel Baum- UUlUH u. Strauchobst zu verp. Nenen Bäae 11, Lad. Tulasilb. Armbanduhr von Liebigstr., Selkers- weg, Marktplatz u. mit d. Straßenbahn nach d. 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Mai 1920 (Reichs-Gesetzblatt S. 989) oder anderer Militäroersorgungsgesetze, aus der knappschaftlichen Bersicherung, aus öffentlichen oder privaten Dersicherungsunterneh- mungen, aus privaten Tlnterstützungseinrichtungen sowie aus Sparguthaben. Aäheres kann an der angegebenen Stelle befragt werden. 864B Gietzen, den 24. Januar 1922. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. 5 r e h. Bekanntmachung. Der Frühjahrsmarkt in Gietzen findet in der Zeit vom 26. März bis einschließlich 2 April 1922 statt. Reflektanten wollen sich wegen Heberlaffung von Plätzen für erstklassige Fahrend Schaugeschäfte (Achterbahn. Dampfkarussell, Teufelsrad und dergleichen) sowie von Verkaufsbuden bis spätestens 25. Februar 1922 an die Stadtverwaltung (Stadthaus Bergstratze, Zimmer Ar. 10) wenden. Die Bedingungen sind dort erhältlich. Angebote sind unter Verwendung des vorgeschriebenen Angebotsscheines schriftlich mit der Aufschrift: „Angebot für den Frühjahrsmarkt 1922“ an die obenbezeichnete Stelle einzureichen. Gieyen, den 18. (Zanuar 1922. 854B Der Oberbürgermeister. I. D.: Klingsp 0 r. Holzverfteigernng. Freitag, den 27. Januar 1922, vor- mittag 10 Ähr beginnend, sollen in dem hiesigen Gemetndewald, Distrikt Heide, Fichten-Derb- ftangen 1. Klasse 78 Fm., 2. Klasse 17 Fm., sowie eine Partie Reisstangen meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft auf der Chaussee nach Lollar Distrikt Heide.