Nr. 44 Der -irhener Anzera« scheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Mo»aMcheVe,agrpre!se: MK.SL0 einschl. Träger, lohn, durch die Post •JJUu 10.- einschl. Bestell- geld, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech. Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Verlag and Ge,chaslrstell« 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen, postschecklonlo: Xrantrurt a. M. 11686. (72. Zahrgang Dienstag, 21. Februar 1922 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: Vrühl'sche Unlv.-vuch- und Stelndruderci B. Lange. Zchristleitung. Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die laqesn'.immer bis zum Nachmittag vorher odnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 nun höbe für Änzcigenv 34 mm Breite örtlich 70 Ps.. auswärts 90 'Pf.; für Neliiame« Anzeigen von 70 mm Breite 3 0Ps. Bei Platz. Vorschrift 20 Aus chlag. ^aup.schristleiler: Ang. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: statt WaUhcr; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gieße». Erfüllungspolitik und Schuldfrage. Herr Scheidemann hatte in dem von uns bereits zitierten „Vorwärts"-Artikel auch an- gedeutet, daß das Ende der „Erfüllungs- Politik^ jetzt gekommen fei, da wir vor dem sicheren Ruin Deutschlands ständen. Wir find, so sagte der sozialdemokratische Führer, drauf und dran, „unsere gesamte Volkswirtschaft zu ruinieren, ohne daß Dir den Anforderungen genügen können, die von der Entente an unser Volk gestellt werden". Er sieht uns „hart an der Grenze, über die hinaus wir nicht gehen können, wenn wir in dem Willen, die latente zu befriedigen, unser Doll nicht vollkommen der Verelendung entgcgenführen wollen". Aber weil die Lage so sei, habe er eS begrübt, dah Wirth am Ruder bleibe, denn wenn dieser der Entente gegenüber jetzt eine entsprechende Erllärung abgäbe, so habe diese für das Ausland einen ganz anderen Wert, als wenn sie etwa von einem Kabinett Heisse- rtch komme. Wir werden also gespannt darauf sein müssen, was das Kabinett Wirth jetzt unternimmt. 3n dem Ruf nach „Besitzsteuern" sieht auch Scheidemann nicht mehr das Heil, denn so gesteht er endlich zu. das sei „keine so einfache Sache", wie man sich'S vielleicht denke. Letzten Endes spürt sie — darauf haben wir immer hinqewiesen. das gesamte Doll. 3m Zusammenhang mit SchcidemannS AuSfüh- rungen ist nun eine Warnung an die Regierung von groher Bedeutung, die von Dr. Ernst Müller-Meiningen, dem bekannte demokratischen Mitglied des bayerischen Landtags ausgeht. Er veröffentlicht einen Artllel ..ErfüllungSpolitik und Schuldfrage", der die wetteste Derbreitung verdient und den wir unseren Lesern ausführlich wiedergeden wollen. Müller - Meiningen schreibt: Dr. Waller Rathenau ist kürzlich zum Reichsminister deS Aeuhern ernannt worden d. h. ist der Mann, der diesem ganzen Kabinett überlegen den Stempel feiner Dersönlichkcit seit Ungern aufdrückte und längst, statt Wirischafts- polmk, 5uf)ere sog. .große Politik' trieb (soweit nun dieS von der leider nur passiven Rolle unserer Reichspolttik noch sagen kann), an die Stelle gesetzt worden, die er tatsächlich feit Monaten führte. Doch von Herrn Rathenau. dem ewig wandelbaren, faszinierenden Wirischatts- lünstler. soll hier nicht mehr als nötig die Rede fein. Ist e-8 richtig, dah der französische Wiederaufbauminister Loucheur, der Sieger von Wres- baden, den Ausspruch tat — übrigens vollkommen analog den begeisterten Aeuhcrunoen der französischen Presse über Herrn Dr. Wirth als Reichskanzler —: „Rathenau ist das Beste, was Deutschland uns bisher geschickt hat", dann wäre fcamlt das Mißtrauen, das ihm weite Kreise cntgegenbrtrtgen, leider mehr als nötig begründet. Doch soll man einen kommenden oder seine Arbeiten beginnenden Minister stets nur nach seinen T a t en, nicht nach seinen vorhergehenden Reden beurteilen. Taten sind heute einem deutschen Minister des Aeuhern freilich schwer genug gemacht. Aber was sind heute noch Worte? Mündliche oder schriftliche? Was auf Sielzen da der schreit ende kniffliche De-abredungen über Leistungen von denen jeder 'Ehrliche von selbst überzeugt ist. dah man sie nicht leisten kann? Frei- llch. wir haben so oft vor der ganzen Welt erklärt. — ich erinnere an Paris und London — dah wir „unmöglich erfüllen" können, dah es unmoralisch, ja verbrecherisch sei. die eigene Wirtschaft zu erschlagen uni) das eigene Doll zu verruchten usw., und wir haben doch erfüllt oder wenigstens versucht, zu । erfüllen. Immer wieder von neuem 1 Tlnd das Resultat? Drrlust von Ober- Schlesien. katastrophaler Zusammenbruch unterer Währung. Dazu immer grohere Rot unserer breiten Schichten des Dolles. Derzweillung der Invaliden. Qoslatrentner, der Kriegshinterbliebenen, der kleinen Rentner. Wir haben ja erfüllt oder wollen erfüllen! Wir haben nicht mehr das Geld, um der furchtbaren Gefahr der erschreckend um sich greifenden Seuchen entgegenzutreten. Hunderttausende von Tuberkulo'en verkommen und drohen weite Kreise anzustecken. Wir könnea nichts für sie tun. iln'ere Wohltätigkeitseinrichtungen von früher sind teilweise bereits zufammen- gestürzt, der Rest droht zusammenzub-ochen. Wir erfüllen ,biS an die Grenze des Möglichen"! W a S t ft das „M ög l i che" ? Allmählich ein böfes Wort, da ,e£ Selbstvernichtung bedeutet! Wir müssen die Reichszulagen zur Drvtverbilli- gung ein stellen. Eine ungeheure Teuerungswelle steht uns unmittelbar bevor, Hafer Beamten- und Arbeiterstand bedroht (eine naturnotwendige Folge dieser bewußt unerfüllbaren Bedingungen!) das Reich und den Staat mit unübersehbaren Forderungen, die die Mark noch gar wertlos machen und alle Bemühungen, unsere Daluta in Die Hohe zu bringen, völlig ad absurdum führen! Änd Herr Dr. Rathenau wie De. Wi th wissen zwar, dah die Erfüllung auch der neuen Anerbietungen unmöglich ist. — auch trotz ter Steuerhäufung, die nach Sem Srzbergerschen Finan;ban7e eott ein neues Fiasko ergeben wird —, aber sie wollen »das Aeuherste" mit den krampfhaften Bemühungen zur Erfüllung vermeiden! Vermeiden gegenüber französischem Sadismus. dessen Absicht es ist, dah wir In der Llnmvglichkett der Forderungen zugrunde gehen! Die früheren Gründe der Zurückhaltung (06er- chlesien und die Sanktionen) sind heute mcht mehr mah gebend. So kommen wir zu einem Zustande, der. wie ich fürchte, auf lange Frist den moralischen Wiederaufstieg des deutschen Dolles unmöglich macht. Was der Schreiber dieser Zeilen seit den Iuni- tagen 1919. als wir das wahnwitzige Diktat von Versailles unterschrieben, „um daS Aeuherste zu vermeiden", als schlimmste Folgen dieser Politl! der Erfüllung und Zeitgewinnung ansah das erkennen jetzt wette Kreise, gedrängt von den Tatsachen. endlich mehr und mehr an: Die g route Gefahr einer Politik, die nicht zu sagen wagt, dah dieser Weg mit der Grundlage der teuflischen Erpressung eines lügenhaften Schuldbeleintnif es beseitigt werden muh. wenn Europa nicht zugrunde gehen soll, ist die moralische und nationale Der- lumpung der Massen. Diese haben ja Papiersehen jenug zur Hand! Was schert sie das Land, was !>as Reich? Sie tarnen und geniesten das Leben. Das Reich macht ihnen das Fortwursteln vor. WaS fragen sie nach dem Morgen, das Heute genügt Der ganze furchtbare Ernst der Lage kann und darf den Massen nicht länger erspart werden. Unb wenn's um alles ginge! Konkret gesprochen: Das Reich, die Reichsregierung muh endlich den Mut haben, amtlich und vor aller Welt der Entente das zu sagen: _ Dieser sogenannte Vertrag mit seinem Geständnis der alleinigen Schuld Deutschlands, auf Grund dessen man sogar wagt, sämtliche Renten aus dem Kriege Deutschland aufzubürden, muh als e r p r e h t und erlogen revidiert oder aufgehoben werden! Alle anderen Versuche, das Chaos abzuwehren, sind umsonst, sind Zuckungen, bei denen das deutsche Boll, die deutsche Wirtschaft und der neue Staat mit feinem an sich bösen Erbe nur immer mehr erkranken! Man lasse sich nicht durch die ,e lichrn For schritte im Wirt'cst f -l:' et täuschen! Sie vermehren schllehlich nur die Verzweiflung Über den Miherfolg aller ehrlichen Bemühungen, aus dem Sumpfe unmöglicher Lasten herauszu- kvmmen. An die Stelle unmöglicher Bedingungen andere unerfüllbare zu sehen, ist ein Verfahren, das unS immer von neuem ins Tlnrecht seht. Die Schuldfrage aber darf nicht länger aus innerpolitischen Gründen, deren Schwere ich bei der verfluchten Kurzsichtigkeit unserer Radikalen nicht verkenne, aufgeschoben werden. Esmuhendlich gehandelt werden! Das Material häuft sich zu Bergen, fast kein Tag vergeht, an dem nicht vor allem aus russischen Quellen neue Beweise für Ruhlands und Frankreichs Schuld erstehen. Die ganze brutale, chauvinistische Verlogenheit des jetzigen französischen Ministerpräsidenten tritt Plastisch zutage. Die privaten Arbeiten, die durch Ausschüsse, Parteien und Privatpersonen auf dem Gebiete der Klarstellung der Schuldsrage geschehen, sind hvchverdienftlich. 3ch freue mich, dah vor allem auch die Deutsche demokratische Partei fuh- renb an dieser grössten Aufgabe deutscher Politik teilnimmt. Zwanzigbändige Werke nützen freilich gar nichts! Auch die Aufklärung durch einen guten zusammenfassenden Band, so notwendig sie ist, entscheidet nichts. Der Ausländer — auch der deutschfreundliche — sagt uns immer wieder: „Was hilft euch und uns dieser Eifer. Solange eure Regierung das Schuldbekenntnis aufrecht erhält, d. h. offiziell nicht zurückgenommen hat, bleibt ihr die allein Schuldigen" Und damtt bleibt der unselige Versailler .Vertrag". Laht dann alle Hoffnung auf Revision schwinden! 3e länger die Reichsr eg ie r un g mit diesem großen Pronunzia- miento an die ganze Welt zuwartet, desto schwerer wird die Wiedergutmachung dieses unverzeihlichen Fehlers der Vergangenbeit, desto unmöglicher wird die Revision des Versailler Friedens in einem für uns wirklich erträglichen Sinne. Die unverbesserlichen Optimisten von Spa, London. Paris. Cannes und Oberschlesien sehen jetzt nach Genua: „Haben wir nicht in diesem Steuerwerk Gröhes, Menschenmögliches geleistet?" 3ch frage dagegen: Hat eine Partei bei der Zurechtstuhunq dieses Stück- und Flickwerkes, das das Schicksal der Erzbergeri chen Finaiazreform" finden wird, mit dem nötigen Rachdruck auf die einzig wirkliche sachgemähe Lösung des Steuerprvblems, die Aufhebung des Versailler Vertrags, hingewiesen? Ich freue mich, dah mit Energie der Berliner „Demokratische Zeitdienst" endlich die Frage anpackt, indem er aus- spricht: „Weil unsere Regierenden flch über die Schulden bzw. die zur Deckung der Schulden nötigen Steuern den Kopf zerbrechen müssen, finden fie keine Zeit, sich mit der Frage der Schuld zu hesassen", und weiter: „Es ergibt sich der groteske Kreislaus. dah die Schuldenfrage immer hoffnungsloser wird, je weniger in der Schuldfrage geschieht, und dah auf der anderen Seite die Schuldfrage von der Entente immer mehr propagiert wird, je schlimmer es um die Schuldenfrage steht." Das wirtschaftliche Elend wird schllehlich die Reichsregierung zwingen, den Kernpunkt der ganzen Revisions-Politll und damit der ganzen deutschen Polttll überhaupt anuigreifen. Wenn e s nur nicht dann zu spät wird! Wenn nicht schllehlich die Massen, durch den H mger und die Rot getrieben, in einer Weise die Lösung der Frage in die Hand nehmen, vor der es auch die Herren in Berlin grauen sollte! Können wir das Dertrauen zu dem neuen Minister des Aeuhern haben, dah er diese „grohe Frage" deutschen Eri- stenzkampfes. die vielleicht auch für die Republik die Lebensfrage werden wird, amufaffen wagt, — selbst auf die Gefahr hin, dah Frankreich uns noch brutaler behandelt? Ist das überbauet möglich? Behandelt man dort nicht an flch das Diktat von Versailles als wertlosen Fetzen ! Papier! Was hat Rathenau bisher erreicht, um I die völlige Rechtlosigkeit des Rheinlands auch nur einigermaßen zu bannen? ilnb geschieht nicht dasselbe jetzt in Oberfchlellen gegenüber Polen? Wer freilich schon als „Erfolg" darüber jubelt, dah man überhaupt mit uns verhandelt — mit dem hört jede Untergattung über Recht und nationale Würde auf. Unb an die Frage der Schuld reiht sich logisch jene der andern „S ch u T b der Kriegsverbrecher"! Die Fraae. die heute von Mund zu Mund läuft die nich' schweigen will: „Ist es richtig, bist ein grohes Werk mit den Kriegsverhrechen unserer Gegner bereits völlig fertiggestellt war. — aber aus Gründen der höheren Politik vernichtet tourbZ? ‘ ist sicherlich zu verneinen. Ich nehme als sicher an. bah die Reichsregierung nur aus Gründen der ä he ei Politik mit dem gewichtigen Material, das s.e wie wir wissen, besitzt, noch zurückhält. Wann wird sie aber diese „Gegen 1 i st e" der Welt überreichen? Sollte Poin ar; auf fe ner Sadisten- Idee von der Auslieferung deutscher Krieas- genossen bestehen, die (wie ich trotz meines Peisi- mismus tjofre), den einmütigen Widerstand a.ler Parteien findet, denen aa der Erhaltung der deutschen Einigkeit wirklich etwas gelegen ist, bann wäre bie zwölfte Stunde da. in der endlich auch hier der Welt die Wahrheit enthüllt werben mühte. Längst hätte es geschehen müssen. — bas Motiv war basselbe. toiffcntoS ben Hast des in Waffen starrenden Feindes nicht noch mehr zu e-regen. Vergebliches Bemühen! Der einzelne mag sich selbst um alles, um Existenz, um Leben und Ehre bringen — für ein ganzes grohes Voll hat niemand — aber gar niemand das Recht dazu, so zu handeln! Das wirb auch der neue Minister des A.ustern bedenkm! Die Rachwelt, unsere Kinder und Kindeskinder, we den einstmals strenge Richter unseres Heullien Tuns sein! Rur entschlossener Wille, lleberwindung der Partei- scheullappen und mutige Vertretung un eres guten, von der Entente schnöde und fast täglich vergewaltigten Rechts können uns und die Demokratie in Deutschland, in deren Interesse och diese Zeilen schreibe, retten! Die Reichsregierung muh endlich aus biem verhängnisvollen circuluS vitivsus heraus, in dem sie und das Reich — und was mehr ist, daS deutsche Voll — zu verderben drohen. „Dentschsand und der Friedensvertrag". B e r l i n, 21. Sehr. Gestern nachmittag wurde in Berlin die von der Liga zum Schuhe deutscher Kultur ve an stattete Ausstellung „Deutschland und der Friedensvertrag" eröffnet Der Vorsitzende der Liga, Dr. v. Berg, betonte in seiner Begrühungsansprache. bab bie Aarsstellung über den Parteien stehend und jeglichen Revanchegedanken auZscha'tend, den Zweck verfolge, ben noch so wenig bekannten F lebens- ve trag von Versailles unb fetre wirtschaftlichen Folgen für Deutschland in Vortrag. Bild und Film zu seinen. Die Ausstellung enthält u a zahlreiche in Zusammenarbeit von Politikern. Volkswirtschaftlem und Künstlern hergestellte Tafeln, die in Bild, Symbol und Tabelle bie furchtbaren Wirkungen des Friebensbiktats toiber» spiegeln, Abkommen über Sachliefernngen. Berlin. 20. Febr. Die „D utsche Allgemeine Zeitung" erfährt, dah die deutsche Regierung im Dezriffe fte^t, ein ähnliches Abkommen über Sachlieserungen, wie es mit der f ranzö'ischen Regie ring in W'esbaden abgeschlossen worben ist, auch mit den übrigen feindlichen Staaten abzuschliehen. Rach diesem Abkommen sollen bie Angehö igen dieser Staaten das Recht haben, Warenkäufe und Bestellungen, sofern sie im einzelnen Falle ben Betrag von 100 000 Frank übersteigen, in Drutschlanb zu tätigen. Die Bezahlung soll derart erfeigen, bah die Käufer nur den Preis der in Waren verkörperten Rohstoffe in Devisen entrichten. Für die deutsche Arbeit soll der deutsche Lieferant vom Reich die Bezahlung in Papiermari erhalten. Dem Reich soll dieser Betrag, in Gold umgerechnet, auf Reparationskonto gut geschrieben werden. Berlin, 21. Febr. Dem „Tageblatt" zufolge befaßte sich gestern nachmtttag eine Kabinettssitzung mit der Frage der Durchführung ber Sachlieferungen, zu deren Losung sich augenblick- lich die Abordnung der ReparationSkom- mission unter Führung des Belgiers Bememans in Berlin aufhält. Die Besprechun- aen der Reichsregierung mit der Abordnung sind noch nicht abgeschlossen. Dem gleichen Blatt zufolge dürfte sich die Delegation noch eine Woche in Berlin aufhalten. Die englisch - französische Auseinandersetzung. P a r i«, 20. Febr. (WTB) Die Havasagen- tur verbreitet folgende Rote: Die englische Regierung habe am Samstagabend ihre Antwort betreffend des Verfahrens in ber Frage des von Deutschlanb geforderten Moratoriums und ber hierfür au verlangenden Garantien an bie französische Regierung gelangen lassen. Das Foreign Office etiHre flch nut der Verweisung ber Frage an die RePa ra - tionsk ommission einverstanden un'er ben Vorbehalten, die augenblicklich in ben zuständigen Ministerien geprüft werden. Diese Vorbehalte kennzeichnet ber .Temvs" dahin dah die englische Regierung eine gewisse Anzahl von Arrangements. bie in Cannes vorbereitet worden flnd. endgültig angenommen sehen möchte, so zum Der- spiel des Arrangements über bie Kosten d"s De- sahungsheeres, über bie Ausführung bes Abkommens von Wiesbaden und über die Verteilung ber Sachlieferungen unter die alliierten Regierungen. Auch das abgeänderte Finanza'kommen ootr 13. August müsse unverzüglich ratifiziert werden Völkerbund und Llbriistnng. Paris. 20. Febr. (WTB.) Der gemischte A u s s ch u st des V ö l k e r & u n b e i fü • Oie 21 b • rüstungssragen ist heute nachmittag unter bem Vorsitze bes französischen Abgeo b e cn Vi- viani zusammengelreten. Er wird !i h in be andere mit dem Problem ber statistischen iTn:cc- suchung über die Rüstungen dar verschi b:ien Länder im Jahre 1921, verglichen mit den.m im Jahre 1913, beschäftigen, die im Ostöber deS vo igen Hahres von der Bö'kerbu'd've fammümg besprochen und dem Ausschuh üb er: raget wo. den ist. Der Ausschust wird sich bei feinen Arbeiten aller der Unterlagen bedienen, bie sich aus parla- mentarischen Debatten. auS Hahr bücke n und anderen Quellen ber offiziellen Information gewinnen lassen. Er soll u. a. auch bie Frage ber privaten Herstellung und des pri a en Ha^belS mit Waffen vorwärts bringen und einen Do sch az des Vertreters Iouhout in Erwägung *ie en, der die Einladung aller Mitglieder des Völkerbundes und der interessierten Staaten, bie nicht bem Völkerbunb angehören, zu einer Konferonz zur Erörterung dieser Fragen vvrsieht. Die Konferenz von Genua. London, 21. Febr. (WTB.) Reuter erfährt von amtlicher Seite zu den fortwährenden Meldungen über eine Verschiebung der Konferenz von Genua, taf) tveder in britischen noch In italienischen amtlichen Kreisen irgendetwas davon bekannt ist. Kein Vorschlag dieser Art sei gemacht worden und, sv- wett der Premierminister in Bettacht käme, sei er bereit, tote in Sannes vereinbart, sich am 8. März nach Genua zu begeben. London, 20. Febr. (WTB.) Unterhaus. 3n Erwiderung auf eine Anfrage erklärte Lloyd George, die türkische Frage werde auf der Konferenz von Ge- nuanichtzur Verhandlungkommen. Die Türkei werde nicht zur Tellnahme etnge- laden werden. Auf die Frage, ob Konstantinopel unter die IuriSbiktion RustlandS gestellt werden würde, antwortete Lloyd George verneinend. Frankreich und Nuftland. London, 20. Febr. (WTB.) Der Berichterstatter bes „Daily Telegraph" schreibt über die nichtoffiziellen Verhandlungen, bie zwischen Franzosen und Bolschewisten stattfanden: Graf de Saint Sauveur. der Schwager des Besitzers der Gre^zotwerke Schneider, habe mit einem russischen Advo taten der in Paris wohne und Michailow hriste'. In Füllung gestanden. Er hafe seit längerer Z«tt 'praktische Be"suche unternommen, um Sowjetagenten und Vertreter ber Dreuzotgruppe zu- fammenyibringen. Diele Gruppe habe grobe Ka Ditalanlagen in ru'sischen Indust-ttll-n Unternehmungen, die alle von den Bolschewisten beschlag» nahmt Iwurden und jetzt dem Verfall p: ei 'gegeben seien. Vor der Revolution war Gras de Saint Sauveur ber Vertreter ber Greu-otwerke In Rust- lanb. Er sei natürlich sehr darauf bedacht. daS Eigentum ter Aktionäre zu retten. Austerdem fei er Mitglied bes Vorstandes eines Finanz- konzerns. das speziell für russische Angelegenheiten geschaffen wurde und dessen Vorsitzender ter Dotmalice französische Bri'cha'ter in Petei S- hirg Roulens. fei. gewesen. Krassin habe buch Michnllow den französischen Grupren Voc- schläge belrefienb bie Rückerstattung ihres Eigentums unterbretict. Er habe jedoch an dielen Vorschlag politische Dedingun ei keknüpft. DeF an- zosen hätten die von ben Bolschewisten vorgebrachten Vorschläge nur angehört. Im übrigen müsse daran erinnert werden, dah eS die französische Regier-ung nicht ablehnen werde, mit ber Sowjetteaterung zu verhandeln, wenn diese sich bereit crllire, zuverlässige Bü g chaften und nicht allein Versprechungen vorzubringen. Akademischer Streik iu Moskau. Kopenhagen, 20. Febr. (WTB.) Die BerltngSke Tidenbe" erfährt aus H^lsing- fors, dah die Professoren der Moskauer Universität streiken, weil sie fett mehreren Monaten kein Gehalt bekommen haben. Die Studentenschaft der Universttät erklärte den Sympathiestreik. Die L«ge in Italien. Rom, 20. Febr. Der König hat seine polittschen Besprechungen beendet. Er hat um 6 lii)r nachmittags Givlitti und um 6.30 THr de Ricola und Orlando empfangen. Rom, 20. Febr. (HavaS.) DaS „Dior- nale d'3talia" erfährt in der letzten Stunde, dah aus rein parlamentarischen Gründen Orlando und de Rico la eine eventuelle Zusammenarbeit mit Givlitti nicht übernehmen würden. Das amerikanische Einwandcrnnasgei etz. Washington. 20. Febr. (WTB.) DaS Repräsentantenhaus hat eine Resolution angenommen, wonach das Einto and? r u ngs. g e s e y bis zum 30. 3wu 1923 in Krast^ Mehener SLadttheater. Musikalisch« Tänze doa Erika Korneffer. Dießen, den 21. Febr. 1922. Wenn auch der Spielplan des SladttheaterS erst vor wenigen Wochen einen Tanzabend auf* wies, fo kann der gestrige doch nicht als eine er« müdende Wiederholung auf gefaßt werden. Denn die noch in aller Erinnerung lebenden Dorfuhrun- gen des Peh-Kainer-BallettS sind in ihrem Wesen 8u_ grundverschieden von den Darbietungen der Künstlerin Erika Aotneffer, um andere als rein äußerliche Gleichheiten fefffterhn zu lassen, ■um diese Derschiedenheit in den künstlerischen 2ln« schauungen und damit das Ziel und Streben Erika HornesferS klar zu erkennen, genügt schon ein rein äußerlicher Vergleich der beiden Programme. Das Petz-Kalner-Ballett sucht durch tänzerische Ex« Pression der Musik eine bestimmte Darstellung, eine Begebenheit oder einen Begriff darzustellen Erika Hornefser will im Lanz den Rhythmus der Musik wiedergeben. Wir wollen unS eines Urteilst über den künstlerischen Wert der verschiedenen Tendenzen enthalten. Wie wir dem Petz-Kainer- Ballett die Anerkennung nicht versagen konnten, so war der gestrige Abend ein voller Erfolg für die iunge Äiinftletin. Das reiche Programm bot ihr hinreichend Gelegenheit, um den Beweis für dre Aebereinstimmung zwischen Wollen und Können zu erbringen. Jede Körperbewegung gab "BleibL Die zulässige Höchstzahl der Einwanderer soll auf 3 Prozent der Desamtzahl der bereits in den Vereinigten Staaten ansässigen Angel Srrgen jeder einzelnen Nation beschränkt sein. Die Resolution wurde dem Senat weiter- gegeben. Internationale Soz'alistenkonfereaz in Frankfurt. Berlin. 20. Febr. Laut „Vorwärts" werden vom Parteivorstand der S. P. D. zur internationalen Sozial! st enkon- ferenz, die in der zweiten Halste dieser Woche in Frankfurt a. M. stattfinden wird. Adolf Vraun, Hildenbrand. Molken- buhr, Stampfer und Wels delegiert. Die sozialdemokratische Reichstagsfraklion entsendet gleichfalls fünf Delegierte. Die Unabhängige Partei wird eine achtköpfige Delegation entsenden. Auch die Kommunistische Arbeitsgemeinschaft dürfte in Frankfurt vertreten sein, da sie bereits die Teilnahme Paul LeviS, für die Pariser Konferenz, die wegen deS Fehlens der deutschen Delegierten nicht hatte festgesetzt werden können, offiziell an» gekündigt hat. Nus dem Reiche. Der AsichSderkehrSminifter und der Eisen- bahnerstreik. Berlin, 22. Febr. (Wo'ff.) 3n einer Son- fcerauSgale des ReichSverkehrstlatteS nimmt ter AeichSverkehrSminister zu der Möglichkeit der Wiederaufnahme deS Eisenbahn er st reiks folgendermaßen Stellung: Dec Do stand ter RcichS^eve Mxift beut» scher Gifeubahabeamten und Änwä.ter beschäftigt sich neuerdings mil dem Gedanken der Wiederaufnahme des Streiks. Ich mach2 darauf aufmerksam, daß ter Reichstag in überwiegender Mehrheit den Standpunkt der Regierung in der ©heiffiage billigte. Der Reichskanzler hat zu dieser Frage in der Reichslagssitzung vom 9. Februar dS. Zs. nachdrücklichst erklärt, faß ein Streikrecht der Deamlen nicht bestehe und brandmarkte die Arbeitsniederlegung eines Teils der Reichsbeamten, alS »Revolte in der Beamtenschaft". Danach müßte bei einer Wiederholung solcher Vorkommnisse gegen jeden die Arbeit ver- weigernden Beamten mit aller Schürfe einge- schrllten werden. Die diesmal geübte Schonung der Mitläufer könnte nicht mehr in Frage kommen. Die hier Wiede: gegebene Erklärung des ReichS- kanzle.s widerlegt aber auch die von der Reichs- gewe. kichast vecoreite'e Darst l ung, wonach die Reichsrogie ung die jüngst begangenen Verseh- lungen nachträglich milder beurteilen soll als bisher. Maßgebend für die Beurteilung sind allein die im Kabinett aufgestelltsn und im Reichstag von mir bekanntgegebenen unb dort gebill ten Richtlinien, für te en Einhaltung ich die volle Verantwortung übernehme. Ich habe Anlaß, dies mit Rücksicht auf das pflichtgetreue Personal und auf die mit der äln^rsuchung der Li'ziplinar,älle betrauten Beamten besonder- zu betonen. Die Hetz« gegen StinveS, die unter Führung der „Frankfurter Zeitung* von der raolEalen Presse beirieben wird, wird , selbst von demokratischen Politikern unangenehm empfunden. So schreibt der RrlchStagS- abgeordnete Korell (Dem.) im „Mainzer Anzeiger^ vom 17. Februar 1922: „Die Forderung der Entgiftung des Kampfes von persönlicher Gehässigkeit gilt natürlich für alle Lager. Am ein Beispiel zu nennen: die Behandlung von Stinnes ist allmählich eine Lächerlichkeit geworden. Alles und jedes wird mit feinen Namen In Verbindung gebracht. Er spielt bald die Rolle des schwarzen Mannes in der deutschen Politik. Auch ihm gelte Icharfer sachlicher Kampf, aber man lasse ihn doch auS Dingen heraus, mit denen er wirklich nichts zu tun hat und sehe doch auch das Große und Tüchtige an diesem Manne." Die Derschmelzrmg der Kommuniftischeu Arbeitsgemeinschaft mit der U. S. P. D. Berlin, 21. Febr. Wie die „Freiheitmitteilt, wird am kommenden Mittwoch eine Reichskynferenz der U.S.P. stattsin- den, die über das Anerbieten der Kommunistischen Arbeitsgemeinschaft um Aufnahme in die 11. S. P. D. entscheiden wird. Die Lebenserinnerungen des Kronprinzen. Berlin, 21. Febr. Wie die Blätter melden, wird der frühere Kronprinz seine Lebenserinnerungen im Laufe des Frühjahrs im Verlage der Lottaschen Buchhandlung in Stuttgart und Berlin er- scheinen lassen. Das Werk wird gleichzeitig mit der deutschen Ausgabe auch in holländi- scher, englischer, französischer und spanischer Sprache in Amsterdam erscheinen. Der Fremdenverkehr in Bayern. München, 20. Febr. (WTB) Unter dem Vorsitze des bayerischen Ministerpräsidenten sind heute im Landwirtschaftsministerium einoehende Beratungen über die Aufstellung von Richtlinien für den Wirtschaftsplan des Jahres 1 92 2, namentlich im Hinblick auf den Frem - denzu ström im kommenden 6: mmer. abgeßal» ten worden. Landwirtschaftsminister Wuhel- b o f e r führte u. a. aus, es fei erreicht worden, daß die Ausfuhr von Milch, Butter und Käse neuer- dingS gesperrt bleibe und nicht- versäumt werde, die Sperre für die ganze Dauer der Fremden- faison aufrechtzuerhallen. Zur Frage des Fremdenverkehrs wurde in der Aussprache zugegeben, daß nach den Maßnahmen der beteiligten Stellen in Bayern die Versorgung weniger eine Frage der Dorratsbeschaffung als eine Preisfrage sei. Von allen Seiten wurde die. Rückkehr zur Zwangswirtschaft als unmöglich und wirkungslos erklärt. Aus dem besetzten Gebiet. Berlin, 21. Febr. (Priv.-Tel.) Aach einer Meldung der „Voss. Zig." aus Trier ist dort der Oberlehrer Dr. Neubauer von den Franzosen unter der Anschuldigung verhaftet worden, er habe in dem von ihm geleiteten Iugendbund Westmark eine die Sicherheit der BesayungStruppen gefährdende Propaganda getrieben. Eine Haussuchung soll angeblich belastendes Material zutage gefördert haben. Aus Hessen. — Die LandeSversicherungS- anstatt Hessen veröffentlichte am 1. d.M. den Verwaltungsdericht für das Jahr 1920, der einen genauen lleberblick über Tätigkeit und finanzielle Lage dieses überaus wichtigen sozialen Instituts bietet. Wir entnehmen der Statistik einige Zahlen, die von allgemeinem Interesse sind. Im Jahre 1920 wurden an Renten einschließlich Zulagen insgesamt 14 978 777.22 Ml. gezahlt. Der Aufwand der Landesversicherungsanstalt im Jahre 1920 betrug für ständige HeUverfahren, wobei 1522 Personen behandelt wurden, 1 368 977 Mk., für nichtständige Heilverfahren, wobei 2320 Personen behandelt wurden, 251 964 Mk.; für 3n* Validenheimpflege, wobei 9 InvaUdenstatto- nen zu berücksichtigen waren, 65155 Mk. und für Fürsvrgetätigkeit 415073.66 Mk. Aus Stabt unb ftanb. Gießen, den 21. Febr. 1922. ß.il Bon der LandeSuniverst- tä L Der Studienrat Lic. theol. Dr. pnil. Heinrich Adolph, der sich für daS Fach der Systematischen Theologie an unserer Landes- Universität zu habilitieren gedenkt, wird Mittwoch, 22. Februar, 5 h c t. In der kleinen Aula seine Probevorlesung halten über das Thema: Panentheistische Strömungen innerhalb der modernen Philosophie und ihre Bedeutung für die Theologie. ** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 14. Februar der Pvlizeiwachtmeister auf Probe Hermann Hanauer aus Alsfeld zum Polizeiwachtmeister bei dem Polizeiamt Offenbach mit Wirkung vom 16. Februar 1922 an. •• D.er Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und die Post erfolgt in der Woche vom 20. bis 26. d. M. unverändert wie in der Vorwoche zum Preise von 780 Mk. für ein Zwanzigmarkstück, 390 Mark für ein Zehnmarkstück. Für die ausländischen Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. •• Das Fest der silbernen Hochzeit feiern ant 21. Februar die Eheleute Heinrich Schweitzer und Frau geb. Rösser, S'einstr. 83. *♦ Gin Gedenkstein f üc di e gefallenen 6. Ulanen soll, wir uns mitgeteilt wirb, in Langensalza In Thüringen errietet we ben. Wir werden gebeten, alle ehemaligen 6. Ulanen aus diesen Plan hinzuwel'ei. Weitere Auskunft erteilen Rkafor a. D. v. Bovelius und 6f>Iof‘crmeirtet Anton Engel li Bad Orb. " 3 m Lichtlpielhause in der Bahnhof- straße wird seit gestern ein Henny-Porten- Film „Alntertreppe" gezeigt, der in realistischer Gestaltung der Handlung tote in der Photographie b sonders gelungen ist. Henny Porten« Spiel ist von einer seltenen Kraft und Feinheit deS Ausdrucks, und eS gelingt ihr und ihren Mitspielern, auS einem ziemlich alltäglichen Mllieu heraus ein Drama von erschütternder Tragik! entstehen zu lassen. ** A rt unsere Mitarbeiter. (Sn^e cn der Annahme, die von uns wie von einer Reihe anderer Zeitungen verbreitet worden war, daß Manuskripte für Zeitungen durchweg alS Drucksache verschickt werden können, wird uns von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß solche Ausnahmen nicht befteßeiu Als Drucksache können also auch an Zeitungen nut auf dem Der- vielfältigungswege Herr estelllc Manu- sllipte, die als solche Vervielfältigungen ohne todtcreS erkennbar sind, versandt werden. Boriwnzen. — Tageskalender für DienStag. Stadttheater, 7 übt: .Schneider Wittel". — Großer Hörfaal der ilntoer.lt.it, 8V? älhr: Vortrag der Gießener Hochschulgesellfchaft. — Kath. Vereinshaus, 8 ilhr: Vortrag der Gief eaer Frauenvereine. — Hotel Hopfeld, 8 ilhc: Versammlung des Obst- und GartenbauvereinS. — G i n K ü n st l e r f e st findet am 3. März im Stadttheater statt. Gegeben wird als Festvorstellung die Operette „D i e C zar dasf ür sttn"; ein Ball im Foyer schließt sich an. Landkreis Niesten. — Hungen, 20. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr beging gestern abend im dichtbesetzten Saale der „Staube“ ihr Stiftungsfest, bestehend aus einem theatralischen ilnterhaltungsabend. Mit einem Prolog wurde der Abend eingeleitet, worauf ein dreiaktigeS Lustspiel und ein zweiakttger Schwank zur Aufführung kamen; die Darsteller wurden ihrer Aufgabe vollauf gerecht und fanden allseitigen Beifall. Wirkungsvolle Musikstücke füllten die Zwischenpausen auS; mit Tanz schloß die wohlgelungene Veranstaltung. 0 S) u n g c n, 20. Febr. Zu unserer gestrigen Meldung über die Aufdeckung eines Hamsternestes wird uns von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß die Nachricht wohl im allgemeinen auf Tatsachen beruht, daß aber die im gestrigen Bericht genannten Zahlen stark übertrieben sind. * Lang-GönS, 20. Febr. Das Konzert des Gesangvereins Frohsinn fand vor einem überaus zahlreich erschienenen Publikum statt. Die einzelnen Chöre waren sauber herausgearbeitet und fanden ebenso wie die Solisten wohlverdienten und reichen Beifall. Auch dem mitwirkendrn Gießener Musik- orchestrr muß alle Anerkennung gezollt werden. Zu wünschen wäre nur, daß derartige Darbietungen öfter erfolgen könnten. * Steinbach, 20. Febr. Aus ScimStvg abend hatte die diesige Ortsgruppe der Liga zum Schuhe verdeutschen Kultur zu einem Lichtdildervortrag Über „$>ie geschichtliche Entwicklung des deutschen Bauernstandes" ein- geladen. Die vortrefflichen Ausführungen des Redners, Dr Falkenberg, Gießen, wurden von den Erschienenen (über 150 an der Zahl) mit reichem Beifall wloßnt. Außer den zu dem Vortrag gehörenden Lichtbildern wurden noch solche, die den Friedensvertrag von Versailles in seiner ganzen Härte kennzeichneten, dorgesührt und erläutert Es sei noch bemerkt, daß die hiesige Ortsgruppe in diesem Win'.er einen Vorirags- Eurfu6 für ihre Mitglieder und sonstigen 3n er- effenten abhält, drr schon seit November läuft und allen toissenswerten Fragen der Gegenwart Rechnungträgt Watzenborn, 20. Febr. Dec Gesangverein »Germania beging gestern abend in seinem VereinSlvkak die Feier seines 5 3. Stiftungsfestes. ES war ein Gesang-, Theater- und Konzertabend mit überaus schön zusammengestelltem Programm. Die unter Leitung deS bewährten Dirigenten Georg Harnisch vorgetragenen Kunstchöre mit all ihren gesangstech- Nischen Feinheiten l/eßeri nicht- (U wüns-hrn übrig. Die Rollen, der beiden Dheaterstücke waren recht gut besetzt, ein flottes Zusammenspiel war somit von vornhe ein gesichert. Während »Der Iager- sranzl vom Ammergau" ein echt s ay^risches Dolks- stück mit Gesang von ernstem Charakter war, hatte man In »Dem Häger aus der Pfalz" eine lustige Vollsopsretie ausgewählt, und so jeder schmacksrich ung Rechnung get agen, S.logesarrgS- einlacten von Fräulein Pfaff- Gießen, die über ein klangvolles und gut geschultes Organ verfügt, verdieneir besonderer Erwähnung. Zur Verschöne- rung trugen weiter noch Konzert Vorträge bet Der Verein kann die Feier als einen recht schönen Erfolg buchen, daS Gelingen ist außer der auf- opse nngSvtt'en Tätiakctt der Mitwirkenden nicht zuletzt Dem unermüdlichen Wirken des 1. Vorsitzenden Karl Kolmer zu danlsrl. Kreis Lauterbach. z. G r a i n f e l d, 20. Febr. Öm Hause deS Andreas Fölsina brach am Dachboden des einstöckigen Gebäudes Feuer aus, das aber glücklicherweise bald gelöscht wurde. Trotzdem ist dem Beschädigten ein ziemlich hoher Schaden entstanden. GS wurde behauptet, der Brand sei infolge der Anlage der elektrischen Beleuchtung entstanden. GS wurde deshalb vom Amtsgericht Herbstein der Tatbestand in Augenschein und zu Prowkoll genommen. Kreis Scharren, □ Laubach, 20. Febr. Die hiesige Wasserleitung, die bei Reacnwettei sich trübte, ist setzt verbessert worden. Zwei neue Quellen wurden erbohrt; man bohrte in die Tiefe bis zum Kies. Das Wasser (an der ZwillinaSselse) ist reichlich und kristaMlar. linier der Aufsicht von Baurat Steinbach- Gleßen, sind die beiden neuerschlossenen Quell len gefaßt worden. Die alten Quellen, zu denen Tagwasser eindrang, werden von der neuen Fassung abgeschieden werden. , Starkenburg und Rheinhessen. rm. Erbach i. O., 20. Febr. Der- s ch w u n d e n ist seit 22. Januar der 44 Jahre alte Arbeiter Will). Hagedorn aus Hetz- bach t O., der am fraglichen Tage nach Beerfelden gehen wollte, aber dort nicht an- kam. Man vermutet einen Unglücksfall. rm. Rüsselsheim, 20. .Febr. 3n den Opelwerken ist der 20 Jahre alle Philipp Hirsch von Klein-Gerau durch ein von dem Danrpfhammer abfliegendes Gisenstück derart verletzt worden, daß er an den Folgen gestorben ist. Kreis Wetzlar. * Ä r o f b t> r f, 20. Febr. Das Meiftgetzvi bei bet Verpachtung her hiesigen Gemeinde- jagd wurde, wie unS in Brrichtiaung unserer gestrigen Meldung mitgeteilt wird, nicht von Äabrilartt Rinn, sondern von einem auswärtigen Herrn abgegeben. Hessen-Nassan. fpd. Frankfurt a. M., 20. Febr. Die bestehende Karlofselnot nutzt der 35iährig« Gemüsehändler Frz. Derkom aus Köln zu umfangreichen Betrügereien aus. Er bereist Westdeutschland, legt Interessenten Duplikatfrachtbriefe, die den gefälschten Stempel „Köln-Gereon 16. 1. 22“ und andere Daten tragen, vor und verkauft ganze Wagenladungen angeblich nach einer nahen Station zur Absendung gelangter Kartoffeln. Selbstverständlich kassiert er zugleich den Kaufpreis oder doch einen erheblichen Teilbetrag ein, um dann auf immer zu verschwinden. Gegen Derkom ist bereits Haftbefehl erlassen. me. Frankfurt a. M., 20. Febr. Der M i l ch p r e i s wurde infolge gesteigerter Frachten, Lieferprämien usw. auf 7,40 Mk. für die Vollmilch und 3,40 Mk. für die Magermilch festgesetzt. Das bedeutet eine Steigerung vvn 1,20 Mk. für den Liter. * Hanau, 20. Febr. Zugzusammen- stoß am Ostbahnhof. Gestern gegen lnll> 3 Uhr fuhr ter Durchgang sgüierzug 7855 Frankfurt-Ost—Bebra bei der Einfahrt in den ßieftgen Ostbahnhvf durch versehentliche Frelaabe des B-ahnweges auf eine im Gleis 4 N steh en de Wagei^gruppe auf. Dir Zuglvkomo'lve unb sechs Wagen entgleisten, von deirn vier schwer »nb zwei leichter beschädigt wurden. Personen wurden nicht verleyt, dagegen ist der Matcrialsck>:bkm erheblicher Natur. Der Betrieb wu.de nicht ae« stört, nur Hauptgleis 3 und 4 blieb etwa fünf Stunden gesperrt. Schlichtungsausschutz der Provlnz Dberhessen» Sitzung vom 14. Februar 1922. Tie Scheuertuch- und Outetoebe.ekn Meyer, Berck und Keck in AlSfeld und Fuhr in Altenburg sollen unter Einrechnung schon freiwillig gewährter Zulagen von ter Loh iperio2e an, in die drr 7. Fcb.mar als ursprünglich vorgesehener Berhand'u gstag fiel, ter in.olge des G-isendahnerauSs a^des nicht eingeholtert werden konnte, ihren Arbeitern die Teuerungszulagen um dieselben Beträge erhöhen, wie fu am 23. Manila r 1922 von dem Deutschen Textilardett'rr- verband unb dem Arbeitgeberverband für die Kreise Alsfeld und Lauterbach ab 1. Februar 1822 für ixe Leinen- unb Wollwebereien vereinbart worden finb, b. h. um 1*50 Mk. auf den Im November vereinbarten GefamtstundenLehn bet Weber :"b«r 23 Zahren^von 6^0 Mk. In den Jutewebereien und 6,05 Mk. In drn Scheuertuch- Webereien, im übrigen nach unten nach tem Aller gestaffelt. T-ie frtstlofe Gntkassung err.es Ärafttoagen» fÜhrerS ter eiekt rischen Mcbetlanb» an läge der Provinz Oberlxssen in Friedberg wurde für ungerechtfertigt erklärt. Wenn die äleberlandanlage fet. e Wciterbeschäftt u a ab» lehnt, muß sie ihm 1150 Mt Entschädigung zahlen. Tie Entscheikung ist endgültig nach tz 87 des Betri.bSrätcgZ ' L*"x’Ä 'ÄÄ”' Gr ,nbls ursprünM^ fiel, ter in nlge ö» tkngchnltkn 2 Lvicrung^laM tfÄESa* H® 00 l. o Doawe^Eien ' fixft CHll Lt bei ’n. 6?,n . In wfgTabr inten nach«« „ »,d wupß 5 u ebt rlo n > Xm» ß*2 toKL wp h,e LS&in * jÄ*“4’ * s.oth “■ (Siebener Strafkammer. Dietzen, den 1Z. Sehr. 1922. Ler bei dem Postamt Sich ange.Mlte Lei- tungsaufseh?r Hermann jedermann te-irbe auch al- Postbote verwenL-et. Er hat nun wäh- renb bcs ÄricjeA vom Jahre 1914 an in zahl- rvid;cn Zöllen Helbpostpcuet« u d cud> fietoöbu* sich: Pakete, die er in amtlicher ttigcnlcbaft mu, fangen unb in Gewahrsom hatte, unterschlagen. l2 Melde enthielten nicht allein Etzwaren. ,on- Ix n guZ) svnstia« Q>. ge.ifläntc von ttlUteife hohem liiert Bei der nach «itbectu ig bei dem BeschuUsttten vorgenomme cn Hulsschung n> irte etr. ga.iac6 Warenlager vorbei uiden. Sei.eüD«« trau Anna jedermann fottn: seine Schwä- .jertn sollen sich der Hehlerei schuldig gemacht -/iben. Aal) säst elllländiger Deryandlung wurde der Angr.lugte jedermann tte.e.t fort- gesetzte ' AmtSunterschlagung dndwc- fxn Aichtabliese. uig von Heeiesgut -1 einer ® c - ananiSstrafe von S Jahren undeiner D od-t abjfialt4 3 Monate und 3 Wochen ‘Iricr.utunfiJc.iff. verurteilt. Las Gericht be- rücksichtigte sk.of erschwerend den groben Ter» uen/b.ilch Ton te, datz sich Ledermann durch- .'.US nicht in u g mi.tgcr Vermögen-a ;e befand. Tic Ehefrau Meter mann erhielt einen 37 0 n a t Gefängnis. La- Gericht nahm nur einen Zoll Ur Hehlerei als erwiesen an. Tie 3d möge In wurde sreigesprochen. Auch wurde die sofortige Verhaftung des Cetermarm angc» ordnet Kirche und Schule. ' 5 r e t e Lehrer st eile. Erledigt ist eine mtt einer katholischen Lehrerin zu be- seyenbe Schulstelle zu Gonsenheim. Kreis Mainz. x Wie se ck, 20. Febr. Der letzte Sonntag. an dessen Vormittag die Kirchengemeinde- dertretung nach Derpfnchtung eines zweiten weiblichen Mitglieds wichtige Fragen des De- meindelcbens behandelte, brachte zwei stark beslchte MissionSaottesdienste. Mts- livnar Spa ich von der Basler Mission erzählte der in einem Iugendaottesdienst ver- ,'inigten Schuljugend unter Vorzeigung von Sögen u. a. von seinem früheren WirrungS- stebtet Indien. Die jungen Hörer gaben dem Missionar eine MissivnSgabe non 135 Mk. mit. Der Lichtbildervvrtrag um 8 Uhr führte, an passender Stelle unterbrochen durch einen sich gut Anfügenden Zweigesang zur Laute, in einer stattlichen Reihe selten schöner, meist bunter Lichtbilder nach Ghina und steigerte das Missionsopfer dieses Tages auf 400 Mk. (Line Reise nach China kostet heutr 25 000 Markst Verteilte Aufrufe der Basler Mission helfen hoffentlich mtt zu einer Steigerung der Mitgliederzahl unseres Missivnsvereins, der als Mindestjahresbeitrag 6Mk. fordert unter Ileberreichung eines gut unterrichtenden Kollektenblattes alle 2 Monate. Für bald 500 Mk. MfftvnSschriften, die durch die Kvrfirmanden angeboten werden sollen, werden wohl so schnell untergebracht sein, wie dies nach dem früheren Vortrag' über Reu-Guinea mit Schriften der Rheinischen Mission der Fall war. 2£ Friedberg, 19. Fedr. Der hessische '-'andeSlehrerverein hält hier am 10. unb 11. April feine Vertreter- unb Hauptversammlung ab. Der hiesige Vezirkslehrerverein bat die Vorbereitungen dazu übernommen. Rach der Ber- Iretertngung wirb abends in einer öffentlichen Te-famrrlu-g Abgevrd-eier R e i b s ^(Darm- sladl) über daS neue hessische DchulWeh und den Gesetzentwurf zu § 1461! der Rechtsverfassung sprechen. Oluf der Tagesordnung der Haupiver- sammlung stehen zwei V o r f r ä g e. Lehrer Kaufmann (Atzenhain) spricht über „® i c Landschule unb ihre Bedeutung für M « Ä u 11 u r", Rektor Kinkel (Liuierbach) behandelt das Thema .Staatsbürgerliche Erziehung". Vermischtes. S?« Opfer seines gefährlich« Derafes. Der „Berliner Lvkalanzeiger- meldet aus Dresden: Der bekannte Zirkusdirektor Stosch-Sarafani wurde am Montag nachmittag bei der Dressurarbeit von einem »lefanten angegriffen, mit den Stohzöhnen gefaßt und mit dem Rüssel bearbeitet. Sarra- sani erlitt schwere Gliederverleyungen sowie mehrere FlelschwUnden. Es gelang nur mit Mühe, das wütende Tier von feinem Opfer abzubringen. «us dem Amtsverkuudigungsblatt. •• DaS AmtSverkündigunaSblatt Rr 24 vom 20. Februar enthalt: Kohlenhöchst- Preife. — DaS Behüten der Miesen. Bekämpfung bei Gesch'.echiSkranlheiten. — E-insen- bung der KieiSabdelkereiverzeichnisse. — Dienflnachrichten. — Gefunben, verloren. 3n ber n He Franrosen Immer weiter davon Bis -am Schlacht 61* von Lig y. wo ter Ce eonl e d ch Halt befiehlt: die Schwappe ton co.ee, tcr.i ttx.r reichllch au'gewetzt! Bis Se appe hat ber He-r FeBmarschall nefleÄfrob die Verfolg« g begküet Um ORUtet- «acht nabm er dorten Quartier. Am Mvrg-n des Ist Hunt aber, in aller Ackchr, war der Dreis schon wieder auf, sch.leb an fein Muchen. b t Fürstin; ». . . . was ich vkr^pcv^en, habe ich gehallten, den löten wurde ich gezwungen ber Dewalld ja weichen den lötet habr ich in Bcr- binbuna mcl es Freundrs W« lington Rapoieon da- gahrous zu machrn wo er hin getemm Weist kein Mensch seine armeh ist vblllg en be Roa t seine attellerte in U fron Hunden; seine ordrn d.e er selbst getragen sind mich soeben gebracht . . . sie sind in einem feiner Wagen ge.wmm . . .** Trauten, auf der Stiaste, fber welche hea'e die Helle Sonne leuchttte. marsch'er en immer mch die Bataillone. Heute mit beo.ibrtS bonnem- ben Priu ensch itt. Baller'.« i folgten unb e.ib- lofe Kolonnen. Züge mit Verwundet en wag en, Munition, Prcviar t. Utbztall standen O;f je«, bas EhaoS ju enta?trren and in preu^i.cht Ordnung zu zwingen. Ler Feldmarschrll ist vor die Tür getreten. 8r suchte einen Q|fixier, t aste Rack> frage erstreckte sich zu.rächst In erster Linie auf die bereit» in letzter Zeit bevorzugten chemischen unb Elektrizität werte. Schstfahr.S-, Metall- unb Maschinenfadrikattien lagen fest. 3n Montanpapieren war ber Berkepr nu)ia«r bei unrcgcl- mähioer Tendenz. Lau atzüttc aogeschwächt. Aut dem Markt ber unnotkrien Werte war das Dc- schäst sehr lebhaft. Rhenania 1140, 3nag 585 kis 595, Mans,elder Äu>e 25 000, Deutsche Petroleum 2100, Benz 725, Hansa Lloyd 450, Rastatter Waggons 930. Jm Ansch'.u > an dir seste Haltung ter ausländischen Zahlungsmittel waren Mckutapapiere hoch. Der Dollar stieg auf 211 bis 215. Zm übrigen bltcb das Geschäft lebhast u rd die Tendenz se t. Die B5r e schlotz fest. IKon- tanattien unreg-.lmästig. Pr.v^tdistvnt 4>/, Proz. Frankfurt a 1. 21. Februar. Börsenkurse. 741,- 835, 036, — 605,- 73,- 883,- ■24MG 820,- 9j0,- 1310,- 850,- 645,- 625, - 75,- 1000,- Daimler....... 4'. Hess. StoatSanl. Slectron VrieSheim Dtfche. BereinSbank 740,- 650,- 1250,- 811, — 6J4,- 6 2,- 72,50 890,- 17. 2. 77,59 87,75 110,- 62 50 490.- 3'4,- 333,- 323,- 546 450,- 360,- 312,- 337,- Frankfurt Berlin Schlun- Schluh- Echluh- Schlutz- KurS 5hirS Kurs Kurs 20.2. 77,50 87 25 109,90 73,60 505,— 4)5,- 334,50 332,- 550,- 4 bo,— 3RU,- 318,- 341.- 1330,- 1060- 1215,- 1270, - 1760,- 1310,- ilUO,- 1ü05,- 77,50 87.50 110,- 75.50 5 20, — 409 75 338,- 330,- 536,- 4 9- 395,- 314.50 338,- 1300- 1100- 1200- 1225’- 1760 - 1310'- 1120,- 1540 — 805- 790 - 985'- 1315 - 8 5'- 659 - 6 5,- 74,- 982,— 249,- 17.2. 77,50 87,90 110,- 74,50 490,50 378,- 332, - 325,50 537 - 452,- 358, - 312,- 335- 1275, - 1100,- 1150,- 1165,- 1780,- 1375 - 12 0,- 1295 - Datum: 57» Dtfch. ÄtiegianL 4"/,Dtfch. ReichSani. S7.Dtfch.ReichSanl. 4*/, Preuh. Konsuls Hamburg-Pakets.. . Aorddeutscher Lloyd Eomm.u. Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Lredilbank. Rationalbank s. D.. Phönif-Bergd.-Aktz 1270, Bad Anilin-u Hoda 740, Höchster Farbwerke. 730, Allg. Slektr.-Ges. . . 850, Felten & Guilleaume 1250, Schuckert-Werke. . . 816, Adlerwerke Boch Duststahlwerke 1165, Bud.- Gifenw.-Akt.. 10r>0, D.-Luremb. Bergw.. 1165, Gelsenkirch. Bergw.. 1)85, Harpener Bergbau. 1800, Obeffchl. ^ifenb .B. 1410, Dberfcblef. (Jifenlnö. 1220 Züricher Devisenmarkt, 20, 2. 21. x Wechsel auf Holland........100 15L Deutschland.....100 Mk« Wien.........100 Kr. Prag.........100 Patts.........100 Fr. London........ 1 £ Italien........100 L. Brüssel........100 Fr. Budapest....... 100 Kr. Reuyork. .......100 ? Agram........100 Kr. Warschau.......100 Kr. Schweizer Franken = 1^3.0 195.25 =» 2.45 2.25 =» 0.14 0.11 --- 9.70 9.50 — 46.10 46.85 — 22.16 22.52 25.40 25.75 te 45.70 44.45 »» 0.775 0.77$ ■ 61350 513.- --- 1.65 1.65 =* 0,14 0,14 Murknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden grzabll; Datum: 1.7.14. 16.2. 20.2. Zürich.........Fr. 125 40 , - 2,35 Amsterdam......Fl. 69.20 1,36 1,20 Kopenhagen...... Kr. 88.80 2,33 2 27 Prag..........Är. 117 80 24,46 Stockholm.......Rr. 815 80 1,82 1,78 Wien..........Rr. 117.80 2909,50 London.........Sh. 97.8t» 9,79 PattS..........Fr. 125.40 5,43 5,- Aeuvork........$ 23.80 -,4t -,45 Markte. Frankfurter Schlachtbiehmarkt. Frankfurt a. M.. 20. Fedr. (Amtlich.) Marktve.laus: Bei lebhaftem Handel wurde au«» verkauft. Im einzelnen ist zu temcifen: Aufgee trieben waren 1911 Stück Grostvieh (barun’rr 24 Gtüd au« der Tschecho-Slowak^i), davon 39C Ochsen, 82 Bullen unb 1439 Färsen und Kühe, ferner 3’8 Kälber, 70 Schafe und 1723 Schweine An Preisen wu ben an elegt per Zentner Lebendgewicht: für Ochsen 900-1625 Mk., für 'Bullen 1000-1475 Mk., für Färsen und Kühe 550-1500 Mark für beste Färsen und bis 1450 Mk. für beste Kühe, für Kälber 1100-1600 Mk., süt Schafe 600- lz50 Mk für Schweine unter 82 Kg. Lebenvaewicht 1500—1800 Mk., von 80—100 Äa. 1800—2020 Mk., von 100—200 Ra. 19CO-2IOOQHL, von 120-150 Jtg. 1802-2000 Mk., Fettschweine über 150 Rq. 1800—2003 Mk.. Sauen und Eber 1600-1800 Tirt Pie MatttpNktte Hegen trm w tnoi über den Stal'.preisen, al« fie die nicht ur.erbei* heben Gewichtsverluste, Spesen und Händlenge- tuinn in sich fchliest««. Frankfurter ®ctrti6emaTlt Frankfurt a. M.. 20. Fedr. (WTB.) Vie .este Tendenz an der ÖetrelbebSrfe hält an. De fast in allen Artikeln nur bescheidenes Angebot ui verzeichnen ist und die Rachfrage z.T sich bringender gestaltete, so konnten sich die Prelle, soweit sie nicht amllich zu hären waren, geqew ihre letzt, Rotiz gut behaupten, grdblenteii« aner erhöhen. Weiten war besonder« gesucht, auch Roggen sand schlanke Ausnahme Haser und Brau- qerfte fest. In Futtermitteln, welche sehr b»gehtt lind, fehlt e« an Offerten. Weizenmehl hält an seinem hohen Preisstand fest. Rogaenmehl zog wieder etwas an. Heu und Stroh sind begehrt. ' ■■■' ■■ —1 ■.■■■» (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Auch England für Verschiebung ber Konferenzen. London, 20. Sehr. (WTB) .Dalitz Thr 0 nlcle" schreibt, in ministettellen Kreisen werd« setzt anerkannt, dast die Äonf ertnj non Genua wegen deS Sturzes der Regierung B» norni verschoben werden müsse. Desgleichen müsse die Konferenz der Sachverstän- d t ß e n zur Borbereitung ber Konferenz von Genua verschoben werten. Gin Weiteies bebauer- licheS Ergebnis der verworrenen Lage sei. dast die Konserenz über Fragen des nahen Ostens verzögert werde. Die britische Regierung hoffe immer noch, dast die Derfchiebung Der Termine tln möglichst geringes Ausmaß erhalten werb«. Moskauer AnuaherungSbereitfHaft. Paris, 20. $tbr. (WTB.) Rach einer Mel- buna einer Rachrichtenagentur aus M 0S k au. die o«r „Petit Parlsi « n" toleberglbt, neigen mit Ausnahme weniger Männer die führenden Sowjetkrelfe ter Berföhnung unb Mästigung zu. Alle Blicke feien nicht nach London, sondern nach Paris gerichtet. Die Haltung der französischen Regierung angesichts der Konferenz von Genua werde lebhaft kommentiert, und man beschäftige sich augenblicklich mehr damit als mit der Hungersnot. Centn sei ein offizieller Anhänger einer Politik weitgehenden Entgegenkommens bezüglich Der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Europa. Der Sinflust Lenin- sei tot Wachsen begriffen. Das sei ein gutes Zeichen. In Bezug auf Frankreich sei Lenin der erste gewesen, krr die Fruge von Annäherung^schritten ausgenommen habe. Lenin sei keineswegs ein Anhänger Frankreichs, er ziehe vielmehr die deutsche Kultur vor. Aber schon 1920 hab« er mit Tschitscherin Besprechungen ausgenommen, in deren Verlauf er die Bedeutung einer Aussöhnung mit Frankreich hervorgehoven habe. In bcr letzten Zell hätten die offiziellen Sowjet- blätter offen die Rotwendigleii bekannt, die Lranzöfifch-rufflfche Allianz, selbst um en Preis weitgehendster Konzessionen wieder auszunehmen. Zehnstunventag tn Polen. Warschau. 16. Febr. (Dolfs.) Per Qenb- tag hat gestern die Aovelle über den Zehn- Su nbentag Im HandelSgewerbe nach Ül'mischer 2lliösprache tn namentlicher Abstimmung mtt 148 gegen 69 Stimmen endgültig angenommen. Ferner wurde beschlossen, da- Ministerium für Kunst und Kultur aufzuheben. Dahlniederlage der englifchen Koalition. London, 20. Fedr. tWTB.) Wie gemeBet wird, erlitt die Koalition am V.irnstag btt der Ersatz wa h l von Eiayton-Ma-r die Siadrofftztere, 2 l-itanten urb Ct'DRr*rv»< Wirb auscesessen. hei t .Vorwärts", textet einmal aus Paris zu — bem Feinde »ach — (Fvmetzung folgt} a Ä Hausen, Messel b. Darmstadt, Steinbach b. Gießen, den 20. Februar 1922. In tiefem Schmerz: Frau Sophie Schlag geb. Walb Karl Wilhelm Schlag als Sohn Familie Wilhelm Schlag Familie Heinrich Mack Familie Theodor Schlag Familie Hans Hch. Walb Familie Ludwig Walb Familie Friedr. Walb. Die Eltern: Heinrich Schanze und Frau Liesel geb. Schütz. Gießen, den 20. Februar 1922. kcMctcDamMM die in gutem Haufe bet einer einzelnen Dame gegen freie Station it. n Hausarbeiten übernimmt. Lauffrau vorhanden. Schriftl. Angebote nnt 02506 an den Gieh. An». Die Beerdigung findet Mittwoch, den 22. Februar, nachmittags 28/* Uhr, in Hausen statt. 17350 Todes-Anzeige. Heute morgen 1 Uhr wurde mein lieber Gatte, mein treubesorgter Vater, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Schlag II. im 52. Lebensjahre von seinem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst. Unser geliebtes, einziges Töchterchen, unser Helgachen ist heute nachmittag um 723 Uhr im frühen Alter von 7 Wochen nach bösen Krankheitstagen sanft eingeschlafen. Von Beileidsbesuchen bitten wir wegen Erkrankung der Mutter Abstand zu nehmen. Nebenberuflich od. hauvt» beruflich, eutL bei festem Monatsgehalt, finden ftreöf. reöegeiDunöte Herren gute Einnahme. Offerten mit Lebenslauf erb. nnt. G. It. 18 an Hcfno, Miueld. Annonc-Erpeo., Wetzlar. 1756h lunger Mm oto Am die an selbständiges Arbeiten gewöhnt sind, für Buchhaltung gesucht. Desgleichen für leichtere Bureauarbetten eine meliere M gesucht, die sicher steno- nrnvbfert und gut Maschinen sch, ei en kann. Selbstgeschriebene An- gebo:e mit Gehaltssor- derungen und liittenlofer AeuguiSeinreichung über die fciibeüne Täiigkeit unter 1529 an den Gieh. An.einer erbeten. ZlMMW Möbel schreiner gesucht. 1750 möbelfcM! find 9atin. BuBerlSfüner Hansbursche yim L Mär, gesucht. Vrov.-Pfleaeaustalt. 1742c Licker Strahe 74. Zuverlässiger ehrlicher Lehrling oder jg. Mann wird von hiesigerFirma Aunt 1. Avril gesucht. Schriftl. Angeb. unter 1667c an den Gieh. AvA. | Vermietungen | Pension Brandl b?"?,. - ö.möbLZUn. Ir.GnteVerpfi 2 möblierte Zimmer mit Küchenben. an ctnA- Dame au neun. 02464 EtevbanstraKe 32 v. l. | Mietgesuche | Suche für fofort oder L Marz möbl. Wohn- u. Schlafzimmer. Sckristl. Angebote unter 01664 an den Gieh. Anz. 1-tMtllSbl.ziiuiM in zemraler Vanr von Dauernneler für 1 März gesucht..Schriftl. Angeb. «niet 02475 a. d. Gieh. ÄNA. Iu gutem Hause sucht beffereS junges Ehepaar rM.Mmr sofort dd. später. Schr. Augebote uuter 024G9 an den Gieß. Anzeiger. HHöbl. Zimmer mit 2 Betten lev l. Wohn- und SchiafAtmmerl für Sommer ° Semeüer ab 15. Avni gesucht. Schriftl. Angeb. nut PreiSaniabe un ter 02495 a. d. Gieh. Anz. Dame — Dauermieteriu — tagsüber beschäftigt, sucht für sofort od. später nut möbliertes ruhiges Zimmer. Schriftli he Angebote unter 02500 a. d. Gieh. Anz. Junger Kaufmann eDaueruueter» sucht per sofon oder später gcfflütliditä Hnmtt in Nähe der Alten Klinik. Schrtfli Angeb. unter 02482 arr den Gieh. Anz. Junges Ehepaar sucht l-2MlittttW!ncr mögl. mit Kochgelegenheit. Schrift!. Angebote nnt. 02507 a d. (Steh. Anz. Kinderloses Ehepaar — Reamier — sucht 2 nnmiiölitrteSmtr wenn möglich, mit Gelegenheit Aimt Anschluh eines Gaskochers. Sckr. Ang, u. 02487 a. Gieh.Anz. Ein vnffendes kleines Lokal für Bersandaefchäft mit separatem Eingang inmitten der Stadt gesucht. Schriftl. Angebote unter 02473 an den (Sieh. Anz. | Wohnungstausch | Tausche meine 4-Zimm. Wob«, in der Bleichitrane gegen eine nrötzere 3-Zimmer- Wobuuug. Sckr. Ang. unter 0-^481 a.d. Gieh. Anz. Tausche meine 3»ZimmerWob- nnnn, frankfurter Str., gegen 2- bis 3 Zimmer Wohnung Mitte der Stadt. Schriftl. Augeb. unter 02486 a. Gien. Anz. wer tauscht seine S-Zimmer-Wobn.. gegen 5-Zimmer- Wohn. mit Bad, beste 2. Etage 7 Schriftl. Ang, u. 1757 an d.G.Anz. Suche zum sofortigen Eintritt einen kräftigen SlülvsierlelirNW. Karl Zimmermann. Schlossermeister, ”*• Eaau bei Siegen, Westf. Lltzloßkrlehrliilgk sofort gesucht. owo Maschinen -Werkstatt A. Doller, Lang-GonS. Ifltijng., Mlioes mäöüjen oas gut kochen kann und in Hausarbeiten bero. ist, bei gutem Vobtt Aum alsbaldigen Eintritt gefuch. Frau Berta Vng^lke. ^Schützenbof", ,,^l) I Alsfeld in Hessen. * 1733v der Vorstand. Krieger Verein sSä! Gietzeu. Unser guter Kamerad Herr Bernhard Krause Gewerbewachtmeitter ist sank verschieden. Beerdigung Mittwoch 3 Uhr Neuer Friedhof. Zahlreiche Beteiligung erwünscht Ä Ä I Ä L Gießener Hochschulgesellschaft Dienstag, 21. Februar, um Sl/3 Uhr, im großen Hörsaal der Universität: Vortrag von Herrn Dom van Rombeek Direktor des Anskunftsbureaus jür den indischen Dienst beim Kolonialministerium im HAAG: Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Niederländisch-Indien und das Bedürfnis an vorgebildeten europäischen Kräften. Gäste sind willkommen. Die Verlobung ihrer Tochter Erika mit Herrn Leutnant Paul Scheuerpflug beehren sich anzu- zeigen Wöllwarth, Oberst und Kommandeur de« 3nf.- Regt». Heffen-Thüringen Ttr. 15, und Frau Luise geb. Moser o. Filreck. Meine Verlobung mit Fräulein Erika Wöllwarth beehre ich mich anzuzeigen. Scheuerpflug, Leutnant im Inf.'Regt. Heffen- Thüringen Nr. 15. Giehen, Februar 1922. !..........................—. Hiesiges Engrosgeschäft sucht ver sofort od. l.April ein tüchtiges kaufm. gebildetes Fräulein evaug., aus gu'. Familie, für alle vv' kommenden Bureanarbeiten. Ange- nehme Position. Ausführ' liebe schriftliche ewer« bikngen iin er 02497 an den Giehener Anzeiger 3uvcrinifi(ie ZeltungMgMnsiesvüji Agentur der IW Fr ukiurtcr Zeitung. S. Loeb, Bahnhof nr. 52 a. Mk litt flettl die auch am Büett angelernt werden kann. ges. Seeholel. mn Hotel Einhorn. Zur Hilfe bei den Kindern ein gebildetes 1733 Fräulein mit guten Empfehlungen für halbe Tage gesucht. Frankfurter Str. 36 II. Putz. MW Weitem Ainu foiorttgen (Eintritt gesucht. 02416 Mathilde Xach mann Bahnhofftrahe 6.__ Tüchtiges broces mitomen, das Vtebe zu mindern btt:, f. d.HauSH. nef. b. gut.Lohn u. guterBeh. Ein 2. M lisch, vorh. Fran F. Belohard, Haibach, Matmtr l3> I. Sauberes, ehrliches Mädchen für tagsüber gesucht. . 01693 Marktttrahe 20. lüßflges WWe-i gegen guten Lohn zum L März gesucht. 1616 ______Bleichttrahe 21. Ehrt. saub. Mta das etwas kochen kann, für den l.März od. später in kl. HaitSh. gesucht. M*74 Dr. Funk, Bleichitr. 4 11. Sache Köchln a. jeder Art midohen b. hoh.Lobn. Ge- werbsmähige Stellenver- mitllungS.vA.lar,Neust.50 McKNANM gesucht. Guter Lohn und gute Koft. 02470 Werbard, Katserallee 27. Suche zu Anfang od.Mtte März gewandtes, evang. Hausmädchen perfekt in Zimmerarbeit, Bügeln, Servteren unb Silberbehandlung. Stau Dwemt-WtMSl Braunfels (Labn). Pntzsran Ä 02 -03 Oüanlagc 14 IL | Verkäufe | I pr. t’ächL Mjlterschweio das dritte Mal werfend. An verkaufen bei „„v Lud. Dövv, Elimbarb. Bemhfliöiier gaii alsHothuttd geeignet. Um- stände halber z. vrk. Wn Lonneuttr. 29, Wirlfck. Wieher Dflffd An verkaufen. Näheres 024S8 Marktstrahe 8. Vier 8,ex©iiUhnVr zu verka fen 0£M7l (9 l a ubrechtstrahe 14, Miliür-WkNWM billig zu verkaufen. I,udwicc Soallnffe 02443 Beuern. M4I» SSW«« «Halbrennerl zu verk. Schriftl. An geb. unter 02492 au den Gieh. Anz. 1 Divan, t komvl Belt, l Sofa, l Weihzeug' schrank, 1 Tisch, eine Schnctdernähmaichine. 2 Sportwagen, l ttin dcrwagen. ferner Anzüge und Schube billig zu verkaufen. 02,05 Airchciiplatz 15. LelchserFedervrltfch e n- wagcu u. Dovvelspänn.- Brnüplat>(tzeichtrr (neu) mit Kreuzzügel zu verkaufen. 02499 Nodheim. Str.5V Hinr. 1 Vtrköllssjlaild mit Dach, 3 m lang, ein Kinde- klappst» l z. vrk. WWd Liudenaaffe 2 I. r, 12 Ktück Teeta»N©ii 12 St. liafiee:aw*en »Kobalt mit Golds nbzug. 1737 Liebigttrahe 17 N. Hcrnn'Maatcl fofor: billigst au vk. Ebelttrahe 9 Hth. L Bcr^ausc 1 ueucu (tzummimantel, imprägniert, Marke C n- tinentnl, für 90) Mark. Wo? sagt die Geschäftsstelle des G. Anz. 02494 B^° guter Mist sofort zu verkauf. 02472 ________Asterweg 7. Hafer-, Gersten- uttö Weizenstroh ca. 25 Ztr , gibt ab 1755 Fr.eärloh Wllhoim Kfiller Zunmermstr., Hungen. Zu verkaufen: MSentKcrSoriijlreli lHanddrufch) 0 aoe Heuchelheim, Kirchstr.lS. | Kauffgesuche 1 Kaufe getragene Herren- und Damenkleider, Wäsche, Schuhe sowie Möbel aller Art. Wilhelai Sohmldt, 02508 Kirchenvlatz 15. Welche Herrschaft mürbe ,L7,.>gcbr.Malrch überlaffen g. Bezahlung? Off. it. 2129 an Herio, M. A -E., Plockftr. 5s,74,d Gebr., noch gut erhaltene MkWUl Att kattf. ges. Sckr. Angeb. nnt. 02480 an d. Gieü. Anz. I Verschiedenes | SAMA WklW 01 SfftttS l treffen Mittwoch und folg. Tage zu wesentlich billigeren Preisen ein. W.WW Babnboss1r.l»9. Tel.(»9. We che Familie würde für einzelne Dame Mittaqstisch geben? Schr'. Angeb. nnt. 0Ä01 an den Gien. Anz. liefert lllahanzug? Schr. Angeb mit Preis und Lieferfrist uni. 02479 an den Gieff. Anzeiger. Diese Wollte billige Seefische! Kabeljau, Seelachs, grüne Heringe, Rot» barsch ufto. Alle Arien 1743 geräucherte Fische empfiehlt lagt, »risch eintr. BamliöroerFttillg. A. Koch Nachflg. Dchulflratze 10, Tel. 1612. Stabldrablmatraven für jede Lett stelle nach Mast, an jedermann. Katalog frei. 21A Eis«Mi6bellfchr. Sahl LTh. Tüchtige, gut empfohlene Seroierfrau für 2 kleine Abendessen gesucht. Schriftl. Angeb. u. 1/34 an den Gieh. Anz. UwAM kleine landwirtschaftliche, sucht zwecks Bcrgröher. stiükii Lttlhudtt von 30 Mille auswärts. Schriftl. Angebote un er 02491 an den Gieh. Anz. 9000 Mark von jung. Geschäftsmann gegen gute Sicherheit zu leihen gesucht. Schr. Ang. it. 0249a an den G. Anz. X"«3 Kinderbett mit Matratze gegen einen Meiderschrank zu tausch. Schriftl. Angeb. nnt.02502 an den Gie -ener Anzeig. Verlören f Ein der Woche vom 6. bis Er grauen Muss verlor. Abzugeb.geg. Bel. 1751 Walltorftratze 7. | Vereine | ktfttisocteiiiFtohfiint Gießei! «egr. 1884. Dienstag, den 21. Febr. LLL derbeginn derSittgstnttde. Vollzähliges Erscheinen ist dringend erwünscht. 1738v Der Vorstand. LH Zugendabend Mittwoch, d. 22. Febr., abends 8 Uhr, PoatkeUer: ®aß(oer3agraoititung. ,7« Die Ortaverwaltanj. V. f. B.i zastnachtZbienrta- abcndS 8 Ubr, Hotel Einhorn lgroher Snalf: Maskenball. Wir ersnchen unsere Mitglieder, Wünsche betr. Einladungen an E. Dölt, Lchiffenberger Weg 2 zu richten. Der Vor eien 1. Stadttheater Leitens: ß. SUlnioellar. Mittwoch,22. Februar: Ill.Mittw och-A bon.-® orft. Mscolkürea. Anfang VI* Ende 9*/< Uhr. Chen.Wert