Donnerstag, 19. Januar 1922 172. Jahrgang Erstes Blatt lung zu nehmen. vor allem aber auch, um sich icher ^ ssln wird zur G?7ndlag7 de7^Besteuerung dre Haltung der Regierung zu diesen Beschlüssen d^me,,cn 6 toWn diesen beiden sich belehren zu lassen DaS letztere Verlangen wurde I ^?geaenWerstzchenden Auffassungen eine Ver- burch die m der^resse im J^öig^|ig möglich sein soll, ist heute nicht abzu- Ausführungen A bermaligen stellvertretenden 9^ Entscheidung dieser Frage liegt im Reiche inanzmrmsters Dr. H^nes m vollem ^Um- ^cnt].um und wird schließ» fange ^e iiedlgt. Herr Hermes hat mll.Arischen- Partei selbst ausgekämpft werden der Deutlichkeit und ebenso großer Ausführlich- »eiaen. ob in der Zen- unterbreiten werde. an, Weitere werden. Poincare es bereits zu erklären Gelegenheit hatte, daß Frankreich von den Sowjets im voraus Sicherheiten fordern müsse. Was Deutschland betreffe, das seine älnterschrift unter den Vertrag von Versailles gesetzt hab^ so müsse es sich eiidlich entschließen, seine Verpflichtungen zu halten und die Ruinen wieder aufzubauen, die es aufgehäuft habe. Am Schlüße appelliert die Erklärung an die nationale Einigkeit in den Gesetzen der Republik für die Große und das Gedeihen Frankreichs. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher "ohne jede'Berbinblidjkeit Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 34 mm Breite örtlich 70 Pf., auswärts 90 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Steile 300 Vf. Bei Platz. Vorschrift 20"/» Aufschlag. Hauplschriftleiler: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz-, für den übrigen Teil: Karl Walther: für den Anzeigenteil: Hans Deck, sämtlich in Gießen. Eine neue „ReparaLions"- gumutung. «r gemeldet, um die em schlichen. Am kommenden ends um halb neun üb Dortrag des Dorsihendei ran anfchliehend Generaler IMtergoti ein 6ic- in tiefem Winter a ,ren aus dem höheres»- mit Slilonlurrenzen ab« G. gezahlt. Paris, 18. Jan. (Hcwas^) Die Repa- rativnskommission veröffentlicht folgenden Bericht: Deutschland hat heute in Auslandsdevisen an die von dem Garantieaus- schuh bezeichneten Banken den Gegenwert von 31 Millionen Gold mark gemäß der in Cannes am 13. Januar getroffenen Entscheidung der Reparationskommiss ton gezahlt. Die Reparationskommission veröffentlicht weiter, folgenden Bericht: Die Reparations- kvmmission hat beschlossen, an die Stelle des MvnatSprogramms für die Lie ferungvon Kohlen und Koks ein innerhalb eines Zeitraums von dreiMonate n, nämlich Februar, März und April, zu bewerkstelligendes LieferunqSprvgramm zu setzen. Die wahrend dieses Zeitraumes zu liefernde Gesamtmenge ist auf 5 750 000 Tonnen festgesetzt work^n. Es wurde vereinbart, daß die Lieferungen sich ungefähr gleichmäßig auf die ganze m Aussicht genommene Periode verteilen iRlfem deutsche Delegation hat die feste Verpflichtung übernommen, das angegebene Programm ausAlführen. Aus dem Reiche. Die Sozialdemokraten und die Steuerreform. Berlin. 19. Jan. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion befaßte sich gestern nachmittag mit der Steuerfrage. Der Fraktwnsvorsihmide Hermann Müller erklärte in einem Referat, fca,’. die in den Regierungsvorlagen vorgesehenen De- sihsteuern unzureichend f^n. Lieber die Au? - siä-ten für ein Steuerkomprvmrß. dem die Sozial demokratie zustimmen tonne, äußerte sich Muller skeptisch. Er wies fedvch auch auf die Gefahr hin daß das Kabinett Wirch über die Steuer^ veförm stürzen könnte, was eine verhängnisvolle Verschlechterung unserer inneren und äußeren Laae bedeuten würde. Sn der Debatte wurden die verschiedenen Möglichkeiten des Gedankens der Erfassung der Sachwerte und auch die ^age der Auflegung einer Zwangsanleihe eingehend erörtert. Die Beratungen svll«i heute fortgesetzt werden. Nr. 16 Der (Siebener Anzeiger erscheint läglich, außer Sonn* und Feiertags. Monatliche Bezugspreise: Ulk 9.50 einschl. Träger- lohn, durch die Post Ulk 10.- einschl. Bestellgeld, auch beiNichterschei- «en einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Verlag and Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Poftscheütonto: Zranksurt a. M. 11686. ’ en.bait 8“n® blati SDxtnt,einÄnUnti4UC: ehenden 21,~ Di!- rf und Spia 31 DogelSberg. Auch die Regierung möge sich der Scharre ihrer Verantwortung bewußt bleiben. Sn ernster und sachlicher Arbeit ist es gelungen, in Zusammenarbeit der Vertreter des FinanzmlNi- steriums und der Mitglieder des Ausschusses den Regierungsvorlagen Form und Snhalt zu geben die in Einzelheiten vielleicht abänderungs- beürstig sind.' im großen und ganzen aber wohl für Steuerzahler wie für den Reichstag annehmbar sind Hoffentlich hat-nun der Herr Reichskanzler nicht etwa den Ehrgeiz, durch Opfer an sozialdemokratisch« Anschauungen und Gedankengänge die Arbeit der letzten Wochen zu zer- üb lagen und dem deutschen Steuerzahler Gesetze zuzumuten, die für die deutsche Wirtschaft schlechthin unerträglich wirken müßten. Die Politik der Gefangenen in Niederschönenfeld. München. 18. Zan. (WB.) Sn eb-erSitzung des Verfassungsa a schusses des bayeri ch n La d iages wurde ein Antrag des älnabhangreen fifd-.. auf Einsetzung eines älntersuch^mgsauS' säu'ses für Rie'erschönenfe.d mit de^> Stimmen der bürgerlichen Parteien abgeleh 't. Regr .rungs- vcrtreter Ministerialrat Kuhlewern führte -u den Vorgängen in R i e d e r s ch^ö n enfe l d aus. daß die Festungsgefangenen 51 Weihnachten Pa kete im Gesamtgewlchtvon über /J> Zentnern, darunter die fünften ß^r^‘r erhielten. Zwilchen Md De-I-dr tourt«: ein Lumpenball in Riederich nen e c im Wertevon mehreren MMonen. I veranstaltet, wobei die Leute v'er Tage langma^ Wnie (offen noch Die Zerstörungswut der Kontrollkommissionen. Wien, 18. Jan. (WTB.) Nach einer Meldung der „Arbeiter-Zeitung" aus I n n s- b r u ck zerstörte die interalliierte Kontrolllvm- misswn dort wertvolle, der Sachdemobilisle- rung gehörende optische Instrumente, Sättel, Riemenzeug und andere G>e--touruc genstänL- im Werte von mehreren Millionen,jr-ranst-ltel, wobÄdi-^t^d^D^^ Dbtr Ai , richien.sich auf ) 9.n“ DU seinen 'Eule, die doch ewvs tole es Im Vogelsberg § .Ehen Bhd aug dem Fenster der ■. S gelegenen Perg, A°er die Zahl der Wen. age die Augen nicht ium '".L nicht gering. Selten n oha für die Vorgänge. 1 r llaiutju öffnen all der! veih genau: Denn hier'h' r Dordwest und a >ei 4 Grad LelfiuS üv B fcaraaf rechnen, dah oft D DvgMergeS Frost M sti l, -^ren, °^eudeQDf. P ^^nafium ans: hin MM- u(to. ^rten "'Mit bh wir schon die Autorität gewinnen, die es uns, PoiN(arsS Programm, erlaubt, die Arbeit mit dem Schuhe zu bereiten, I ™ n.. r-MATB f Die Minister und' dessen sie bedarf. (Beifall.) Sch begrübe be onders eta^UfcSe aLend vo? 6$ dst D-rtr-ter besehen Geb.ete unb ^'ete ein Qm Qu'ai ,u cincm A-bi- fnett «rat unter dem Torfifl Poincares land^dit Malz uni> OberWetien lind'der ©egen- U ä ^äuitgt.^™ lin >?enLrg«^8 6°!"^©^ SnS“«” ^ia^^äen -ich und widmen ihnen unsere be,andere Sorgfalt we^ s°lh ©ine« retteten^Ut ■» zur Genehmig “1ÖÄ Ä gung vorleqen wird, umiaht zwei Teile Der erste Dolle« Lebhafter ^fall^ Mr Hub D^^r-lLun^Lnähn! gesichert zu öaben. S s ^sgckaus (Stür- Senats bzw. der Kammer gehalten haben. em b-rzlich-s ©tuaauf. (Stur» » toerbc sich die därin au«ze,pr°. mlscher Verfall.) ; »r i n a ebenen Gedanken zunutze mach cm bei der Auf- ^At^hh^fv^riAftc-n Glückwünsche der preu- gäbe, die sie übernommen habe, und deren Schwie- ^-n fie sich nicht verhehle Ln diese Au?. wurde darauf eine Crüärung angenommen, worin gaben zum guten Ende zu führm rechne dre nnh ^nbofÄinn der ac- Regrerung darauf, dah chr das Vertrauen der Deutsche Snd s r - g Parlaments nicht fehlen werde. Die Kammern wdkm tter£ä8Sub3e?rorCÄbr,W22 Die Verhandlungen halb verpflichte sich das Kabinett, in Kürze den DudgetentWurf für 1923 v^rzulegen. Beim uuswarngen UUSfcyUg. L. bie Äammer in der Lage sein werde, diesen Berlin, 18. Zan. (WTB.) Nachdem in Dudgetcntwurs zu prüfen, werde sie wichtige Arber DvrmittagSsitzung des Auswärtigen beiten zu erledigen haben, wie die Verabschiedung Ausschusses des Reichstages außer des Budgets der zurückzuerstattenden Ausgaben, tSÄr Sie Stt L S'S* hatte n^hm nach« SÄ: zunächst StinneS (D. Bp^) das Wort, auf soziale Solidarität. Der zweite Teil der Er- das in ausführlicher Rede Rathenau ei“5lnävung der sich mit der auswärtigen gegnete. Auch der Reichskanzler war nach-1 Politik befaßt, betont die Sorge der Regierung, mittags Wieder anwesend, sprach jedoch nicht tAe Allianzen aufrechtzuerhalten und zu be- und verließ die Sitzung nach Anhörung der festigen, ebenso wie ihren Willen, srch auf den Ausführungen Dr. B r e i t s ch e i d s (USP.), V e r t r a g v o n D e r s a r l l e s zu stutzen, ferner svrachen G o t h e in (Dem.), Dr. H e i m Bezüglich der auf der Tagesordnung stehen- Vv>i und abermals Äe lffer ich Den den besonderen Frage wegen der Konferenz KÄÄÄSI»»" »entlasst da« «?MnettJ>er Ansicht, wie thenauS. Die Verhandlungen werden bei Gelegenheit der Erörterung über die bevorstehende Konferenz in Genua im Auswärtigen Ausschuß demnächst weiter fvrtgeführt. Berlin, 18. Zan. (WTB.) Durch Beschluß des Bvtschafterrates war die deutsche Regierung verpflichtet, die Kosten für die Hinterbringung der interalliierten Aeberwach-1 Rücktritt des Ministeriums ungskommissionen in Deutschland zu tragen Täte ^oncscu. und außerdem gewisse Zulagen zu den Gehal- Bukarest 18 San. (WB.) Rach ein- tern zu zahlen, während die etgentltchen Ge- ^.Etiger Pause trat die D e p u t r e r t e n - hälter und Löhnungen der Kommlsswnsmu- [aninicl. wieder zusammen und nahm die Vor- glieder bisher von deren Regierungen bezahlt stellung ^er neuen Regierung entgegen. QlUc wurden. Der „Vossischen Zeitung" zufolge Parteien, bis auf die Liberalen, nahmen an der wurde nun dieser Tage eine weitere Ent- Sitzung teil. Der Minrsterprasu e t T al «3 3’ scheidung des Botschafterrats ge- nescu rechtfertigte ferne Polrttk und erklärte er fÄ di,"° u chn o k- jra gungd-r Kosten für d t e Kommtssto n s m i t - jedcch die Mehrheit gesen das Ka- glieder Deutschland auferlegt, und bin^tt‘ f£) x>iese Aufaabe nidji erfüllt werde.' zwar rückwirkend für die gesamte Zett der tönne„ Der König werde in diesem Falle die Tätigkeit der einzelnen Mitglieder. Nach hem toeiteren Cntscheidu gen treffen. S dann wurde augenblicklichen Stand unserer Valuta toürbe ein von der Volkspartei beantragt^ Mlß- dies für etwa 1200 Kommissionsmitglieder die trauen svotum mit 190 gegen 8 1 S t i m- rund- Summe von zwei IrMel MU-iarden Ä Paptermark ausmachen. ftönig die Demission des gesamten Kabinetts Die ersten 31 Millionen Goldmark u etwas herrlicheres, al? ' >tter der Stadt zu citi- : berglust unö verschnrstc ’n ilareiche Giehener Skiclub : : Der Ungunst des Kriege- armen, trockenen Dintä a beginnt er sich wieder ju 1 vrise hat sich bereits ein*- ! i S’S'-'-J r'KKi 1 fest %d)neltc en fw-Lr die ßeuK $ Xd* § Si” itz-M w- General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- und Steinöruderet R. Lanze. Zchriftleltung, Geschaflsftelle und Druckerei: Zchulftratze 7. Vor verantwortungs- I gewerbliche Vermögen von den Gestehungs-! erlaubt, vollen Entscheidungen. 1 toert berichtigt werden sollen. Die Sozialdemokra- Don Finanzminister a. D. Dr. De ck e r. M. d. R. tie lehnt anscheinend diese bei der gewaltigen Geld- Die Steuerausschüsse des Reichstags war der De-ckasser dieses auf i^re^a„q reichlich genascht hat. Die demokratische Grund eines im 11. Ausschuß angenommenen aSein fletoiB nieftt unter ba8 3d* Volksparteilichen Antrages rundlich stellte, etwas Sozialdemokratie in dieser Frage beugen. Daß Näheres darüber zu Horen wie die Regierung den ) Rutsche Volkspartei, die an den Beschlüssen tn schwerer Fmanznot befindlichen Landern und Lesung auch in dieser Frage wie in so man» Gemeinden helfen wolle. Herr Hermes J^rtr-oftete anderen Dingen hervorragend nütgewirkt hat. in dieser Beziehung auf ewen bereits dem Reichs- ^tschaftsschonende und wirtsch jtsfreundliche rat vorliegenden Gesetzentwurf zur Abarcherung Altung, die sie bei allen Gesehen seit der Revo- des LandeSsteuergesehes und auf gründlich De- gctreu ihren alten Ueberlieferungen ein» ratungen mit ben Finanzministern der Einzel- ^m hat auch in der zweiten Lesung nicht staaten. die demnächst f'a tfm6en sollen. Es nmÖ Wirt» ist selbstverständlich. indes sckon jetzt ausdrücklich herwvrgehoben wer- der'Schlüssel für die ganze Situation den, daß eine Verabschiedung^^vorttegenden Zentrums mehr^ch als in Steuergesehe ohne Bare Beantwortung jener l - - - - ^m die MItteldeat. ; isterschaft treten ff i Leipzig Dordvestsach- l66emni5 esden der Saalekreis Md n begegnen sich in Mi ti* ; V aHittdW in 2 unb ber Weiß unb nt> Nordwestsächsen. Am grfurt Häringen uj ! and Aordwest- chlen W w tiSiSs sSffSS Steuergesetze ohne Hare Beantwortung jener Hunden der Regierung. Möge das Zenttum Frage kaum ohne schweren Kampf sich wird J nächsten Tagen an es heran» durchsetzen lassen. Die Finanzen von 2an6ern tret€ni>en Entscheidungen der Schwere der Ver- und Gemeinden sind, wenn di^ überhaupt mog- anttoDrtung bie auf ihm ruht, eingeJ>enf sein, lich ist, in noch größerer Einordnung als die des günftige Lösung der finanzpolitischen RciHee<. Wirk»ihnen nichtbei vorli^enden ^ichstag zur Zeit bes^iftigt. Gelegenheit geholjen. so heißt es, diese notwend^^ Mngt 'von dieser seiner- Entscheidung ab. Laßt das Hilfe au? lange Zeit vertagen: auf der anderen £n*rum übrigen bürgerlichen Parteien im Seite sind aber auch eine Reihe von Beschlüssen toird es^auf längere Dauer von den erster Lesung, deren Aenderun^: auch' d^ Fesseln der Alleinarbeit mit der Sozialdemokratie. Regierung gewünscht wird, gerade mit Rücksicht nx ^amit begibt, nicht so bald wieder auf diese mißliche Finanzlage von Landern und flammen Eine Verbreiterung der Koalition Gemeinden gefaßt worden, ^oll ihre Aenderung bürgerlichen Seite muß auf jeden Fall mit Ernst erfkebt werden, so ist dazu Klarheit ^ ^re Zeit als ausgeschlossen gelten, wenn darüber notwendig, wie man den Landern und ' UTtt> Sozialdemokratie wieder einmal Gemeinden auf andere Weise helfen will. unter P^isgabe bürgerlicher Anschauungen sich Völlig unflat ist auch beute noch die Haltung ü&er Steuergesehe verständigen sollten, dar Parteien zu den Beschlüssen erster Lesung. Zwei Punkte sind es, die mir von ausschlaggebender Bedeutung für das Zustandekommen der Reform überhaupt zu sein scheinen. Der eine ist der, ob die Sozialdemokratie endlich von dem Verlangen einer besonderen Erfassung der sog. Sachwerte absehen will. Ein Aufsatz des „Vorwärts" läßt auf die Einkehr der Vernunft bei den Vorwärts-Redakteuren bis jetzt nicht schließen, und man darf wohl auch kaum kühn genug sein, die Hoffnung zu haben, baß die leitenden Kreise der sozialdemokratischen Reichs- tagsfraktion heute schon anders denken, als der „Vorwärts". Genau wie zu der Zeit, in der das Schlagwort von der Erfassung der Goldwerte noch in seiner Sünden-Maienblüte stand, wird heute diese Erfassung als die notwendige Voraussetzung für die Mitarbeit der Sozialdemokratie an dem Zustandekommen der Steuergesehe be° (Fer febr feiten ver- Die dort befindliche etwa IV- Kilometer lange i^^tttens 3u Bahn, die vom Hohannisbergturm bis zum Kur- tell nlckll so Schltttengelegen- Hause führt, ist seit einigen Tagen gut eingefahren Ä unb befindet sich in gutem Zustande. Sportfreunde sächlich in s huldigten besonders gestern und heute eifrig dem Nellen teo X M! der Futter- Wintersport, neben der jugenb auch vielfach noch nn ,nt^ Kosten und Muhe jedermann I das jugendfrch gebliebene vH ter. Unter den Rod- W*'!-. S« Mrtt am beften bai lern Minben ®$lUlcr durch ihre Lehrer. Die Vogel den Abendstunden zieht sich die spvrtluf^e Be- sind nicht germger an Zahl als sonst, im Gegen- I völkerung mehr nach der Parlollee bin wo sich SÄnfUX6S von Doldammern. cbenfaW ein7gute Bah! besirLL2h Buchfinken, Dompfaffen 1. a 3n ter Ohm selbst, gen tes Hohannisberaä und teS Frauenw.lldes bemerkt man häufiger wie früher das kleine wie | wird verrinzelt auch &r Sllspari (Sgeübtt St Seid Aachm' 3’jlfc urt> Die daraufhin folgenden umfangreichen Arbetten der Kommunalverbände zur Durchführung des Reichsgesetzes betätigten die Auffaffung, daß an eine Erfüllung der Um» läge in ter vom Reiche aufgegebenen Höh« nicht gedacht werten konnte. Zn Sonterhett machte sich diese Anmöglichkett in ter Provinz Ahemheffen bemerkbar, die in früheren Zetten durch chre hervorragende Getreideernte einen verhällnismäßig großen Anteil der hessischen Ernte aufbrachte. Die Umlage, die nach den . tatsächlichen Ernteerträgnissen ter letzten Cabre anteilmäßig errechnet wurde, ergab für ßdHöf? bie drei rheinhessischen Kommunalverbände unb den besetzten Kommunalverband Groß- Gerau eine Ablieferungsverpflichtung von rund 240 000 Doppelzentnern, d. L nahezu bie Halste der gesamten Landesauflage. Aber ------------------------------------------- verbanden, msbesondere in den Kreisen Darm- ™ ° Rordteutschland. stadt-Diebucg, BenShettn-Heppenheim unb L»- « toeümifc größte Teil des deutschen Gteßen ergab sich bei ter Unterverteilung -olnnenlantes hat ausgesprochene Herbst- ter Umlage, daß die auf diese Kommunalver- beren Maximum im November oder bände aufgelegte ilmlage nicht aufgebracht Stober liegt. An ter deutschen Rordseeküste werten konnte. Da aber durch die hohe Lan- SjP öen vorgelagerten Hnseln fällt das tesauflage ein Ausgleich mit den übrigen ^kirnurn auf den Hanuar, und diese W i n- Kvmmunalverbänden des Landes nicht möglich Lerr nebeI herrschen auch an der Ostsee- toar, ergaben sich schließlich Schwierigfetten Hinterpommern. Der östliche die wiederum auf ein Verlangen der Ermäßi- Z?.. Ostseeküste hat ein Maximum im fiung ter Umlage bei dem Reich abzielen F rühlingsnebel. 3n keinem twißten. Hierzu kamen noch in den Monaten Deutschlands aber herrschen die für die Qtobember und Dezember politische Momente ^?^see charakteristischen Sommernebel vor, die sich in den besetzten Tellen unseres Landes ^Ausnahme der höchsten Erhebungen in den temeifbar machten, infolge deren erneute per- bayerischen Alpen. Hochgebirge und Hvchsee sonliche unmittelbare Vorstellungen bei dem auch hierin. Abgesehen von den Küsten- Herrn Reichsernährungsminister erfolgten, '^fen, deren Winter- und Frühlingsnebel nachdem wir auch durch den Herrn Staats- ^ch wett landeinwärts ihren Einfluß Präsidenten durch Vermittlung ter hessischen ^icht im eigentlichen Binnenlande Gesandtschaft den Hearn Reichskanzler für Nebelhäufigkeit an den meisten Orten chren diese im Hnteresse des Landes gelegene über- Höchstwert ttn Dovember, doch gibt es auch aus wichtige Angelegentett interessiert bat» tn 1>cnen dem Oktober ein entschie- teTL Diese Besprechung fand am 8. Dezember ^nes Maximum zukvmmt. Diese Oktobernebel 1921 tn Berlin statt. Der Herr Reichsernäh- furten sich im südlichen Schlesien, in Sach- rungsminister mußte sich auch bei dieser Ber- '€nr “nö Thüringen, in Franken und in Süd- ^nblung auf den Standpunkt stellen, daß eine Westdeutschland. tn ^9« kvm- Merkwürdig ist es, daß die Märznebe 1 tetoie^ner ' bei nach- im Volksglauben eine Rolle spielen, während ^eX sie in den meteorologischen Beobachtungen IÄÄÄb-s°nd°r-Achtung Kommunalderbänte, Gemeinten und Erzeuger zugestanden werden könnte. Zur Nachprüfung dieser Unmöglichkeit fanden in den Tagen £Dm 20. bis 22. Dezember durch KommiMre des Aeichsemährungsministeriums Verhandlungen mit tenjenigen hessischen Kommunal- tetbanten statt, für die gegebenenfalls eine Ermäßigung der Haftung wegen Unmöglichkeit der Aufbringung tes Umlagesvlls in Bettacht zu kommen hätte. Wir, glauben bei diesen Verhandlungen den gewünschten Nachweis erbracht zu haben, allein es bleibt mmmehr die Entscheidung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft abzuwartem 3 W - 4; chr r OE*, ichusle! Wfhil -Es ft Itai Dm von grvyc tiri in bas Adreßbuch der Stadt Gießen 1922 mit Anzeigenanhang Eine wirksame und andauernde Empfehlungsgelegenheit für Handel, Industrie und Gewerbe ----- Anzeigenpreise: Diertelseitige Anzeige 200 Mark Halbseitige Anzeige.. 350 Mark Ganzseitige Anzeige.. 600 Mark # Echzell, 18. Han. 3m Deienheimer Ge» Ä , __ - ..... - . meinoetoalb fand gestern eine Brenn Orchesters unter Mitwirkung von AlexanderPre)- Versteigerung statt- es tourten aatu autel. bragensky und Barbara Sazonz>wa. — Astvria- ordenllich hohe^Preife erzielt. 9©o koßrie Lichtspiele, ab heute bÄ einschließlich Sonntag: ein Ratlmmeter Scheitholz 1000 $3 1200 Ma^ .Tecgehelmmsvol^ Dolch', 6. Tech und .Mactste. Prügelholz 800 bis 1000 Mk. zerlleinerte Wur?el- ter Mann des Schreckens". — Lichtspielhaus, stocke 600 bis ZOO Mk. ' 8 Bahnhofstraße, ab heute bis einschlietztich S)nn- h nrf Pnfiorn 1R x^. r tag: „Schauspieler ter Herzogin" und „Ter 0 r»r t^ten ter von 3elamea" weneralversammlung ter hiesigen Devon dctamea . zirkssparkasse festgestellte Rci gewinn be- — Konzertvereint S 0 n d e r k 0 n z er t trug für das Rechnungsjahr 1920 31 252 Mk. Der des Wagnersängers Hensel. Wegen Er- Reservefonds betrug Ente 1523 369 201,11 Mt krankung tes Künstlers muß das für Samstag die ausgeliehenen Kapitallen 8 530 537.98 QEL, die - fünft ge chemiker : Teil leint Fmgerab! lasche deS r Me bei »' sich darft durchtränt bmtien m PdMrU 1 Liefert-L den tron ( grvherDc obbrüde « Tiefer! he I» nicht sag« saht fein einem fonl einen Angerabd ix' übereinftin ins inkenhaus verbracht. rchotttL. tS'' ,te, Lerdea whl njr ip Lesen und weitergeben! 719B : : 4 : : | : : Metallbetten Stahlmatr., Kinderbett., dir. an ‘ißiSo., SauälN frei. Elsenmöbeinir. SuhUTb-l Jetzt Ist es V Zelt, Ihrem Kinde Med.-Lebertran' oder Emulsion zu geben. In bester Qualität in der l Drogerie WioterhofiJ KreuzplaU 9u.1O iliasrten «.Heiserkeit sind jetzt wieder in altbekannter Güte überall erhältlich 3m Dinterldvrt« laben in den 'Balbmm jetzt Feinde RIderH inen mit Aauhreif uni en herrliche LanLschaftQ es sich, den Zug ab Giehen mutzen, bis Mck zu sch Strrten^iiTg und Nheruhrssru. • Offenbach, 17. Jan. Vergiftung fü rch Dervnal-Tabletlen. Der fünf- ^pxmTigjähnge Arbeiter CH. D. ist, wie de „Offb. Ztg." Meldet, infolge Deronalver- aftiwg tm Krankenhause gestorben. D^ der an ^loeimul litt, hatte Dervnattabletten in r«rinähiger Menge zu sich genommen. Er ru4 sich schon längere Zeit mit Selbstmord- ievanken. Sern Leiden und '-»glückliche Fa- ^ilienverhaltnisie sollen buod beigetragen • Mainz, 17. Jan. Ein verheirateter i^atzenbahnbediensteter. der mit seiner Frau ftfaranten Person, so ist bannt der absolut zuverlässige Beweis erbracht, dab die Dlutspuren nut von dieser Person hrrrühren. Der Offizialveclei- diger bemerkt an Stelle des Angeklagten, datz dieser gegen das Gutachten des Professors Heinde! nichts einzuwenden habe. Schluh der Der- handlung 8 Ahr. Holzversteigerung. Versteigert werden: Montag, 23. L Mts., am Waldeingang tat Kreisstratze Giehen—Steinberg von Dietzen (Nis um 9 Ahr vormittags beginnend, aus den Domanialwalddistritten Schindanger 14, Tempel l2 und 24 und Rabenpfuhl 49: Auskunft erteilt Herr Fvrstwartaspirant t,u Grvtzen-Linden. Dietzen, den 18. Januar 1922. Oberförsterei Schiffenberg. Trautwein Gerichtssaal. Der Heidelberger Mordprozeß. fitrdptdy» Nachri ebten. Israel. Religio ns - Gesellt chast Sabbatfeier, 21. Jan. 1922. F.ettag add. 4.ÖC. Samstag t>otm. 8.30. Aachen 3.30. Sabdatausgang 5 55. — Wvchengottesdienst: morg. 7.00, abds 4L3O Ahr. Hochschulnachrichten. Frankfurt a. M., 18. Ian. Der heutige Tag der Reichsgründung wurde von der Frankfurter Universität durch einen akademischen Festakt in der Aula begangen. Aach musikalischen Dorträgen hielt Prof. Dr. d. Bergmann die Festrede. 3m Laufe seiner Ausführungen widmete der Redner den gefallenen Angehörigen der Universität warme Worte und schloß in seine Wünsche auch die Deutschen in den abgerissenen Gebietsteilen ein. Verkupferte, nefnotete Sprungfedern eirmetrofsen. 0670 Edgar Borrniann, Eisenhandlung. Jagd - Ver Pachtung. D.e Zagbnutzung der Jagdbezirke Atzbach, Dorlar und Odenhausen (Kreis Wetzlar) soll auf je 9 Jahre, für die Zeit vom 1. April 1922 bis 31. März 1931, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Verpachtung findet statt: für den Jagdbezirk Atzbach am Freitag, den 10. Februar 1922, nachmittags 2 Uhr, im Schulsaal zu Atzbach; für den Jagdbezirk Dorlar am Freitag, den 10. Febr. 1922, nachrn. 4 Uhr, im Rathaus zu Dorlar; für den Jagdbezirk Odenhausen am Samstag, den 11. Februar 1922, nachmittags 2 Uhr, im Rathaus zu Odenhausen. Die Pachtbedingungen liegen im Termin zur Einsicht offen. , Atzbach, Dorlar, Odenhaulen (Kreis Wetzlar), den 16. Januar 1922. Die jagdoorsteher. 991D Stämme, Kiefer 2. Kl. 1 Stck. 1,06 Fm., 3. Kl. 5 Stck. 3,97 Fm., 4. Kl. 19 ötd. 10,99 Fm., 5. Kl. 6 Stck. 2,29 Fm.; Fichte 1. SU. 1 Stck. 3.66 Fm., 4. Kl. 5 Stck. 2,90 Fm., 5a Kl. 33 Stck 4,15 Fm.. 5b Kl. 257 Stck. 51,66 Hn.: Derb- langen, Fichte: 1. Kl. 242 Stck. 21,80 Fm., 2. Kl. 62 Stck 3,34 Fm.; Dutzscheiter. Eiche: Rm., Kiefer: 2 Dm., Fichte: 10Am.; Wnüml, Eiche: 4.9 Rm., Fichte: 27^8 Rm.; Mtzreisig, Fichte: 112 Rm.; Scheiter, Kiefer 2. Kl.: 6 Rm., Fichte 2. Kl.: 4 Rm.; Knüppel, tiefer 2. Kl.: 3 Rm., Erle 1. Kl.: 3^ Rm., 12. Kl.: 1 Rm., Aspe 1. Kl.: 2 Rm.. Frchte 12. Kl.: 9,1 Rm.; Reisig. Eiche: 17,4 Hdt. Well-, Erle: 0,5 Hdt. Well., Aspe: 4,8 Hdt. Well., dieser: 47,4 Hdt. Well., Fichte: 64,3 HdU Dell.; Stöcke, Eiche: 15 Rm., Kiefer: 102,7 Tau, Fichte: 68,1 Rm. sicher Jogelsberg. K btad)‘ti einen Schnee- •h er S^end seit lang:« > i» w"; , ^Mrtschastltchen elsberg, 18. Fin. Lurt lachsanbaues g'atbt hie der Aachs ertoc.tm^ jeden, Debstuhl and vieder eitz e'-en and bt len 6pi nrä'em oi&r ) aber eine alle Zell sch "len ter Tfaytit tr- ig M sich tiat irir- • in ihrer begrüß grober Kommers flott Kirche und Schule. rl Mädchen fortbildungssch ulen in Oberhessen. Aeber die Frage der Einrichtung Dorgezeigt wird nur das Brennholz in QIbL 13 und das Ruhholz in 13 und 14. Weitere - - ■ - ■ Zeller ri. Sich, 18. Jan. Hier wurde ein Mis» sionstag gefeiert. Der Dertreter der Baller Mission, Missionar S Pa i ch, hielt in gut besuchter Kirche eine Hllfsionspredigt und erzählte der Jugend in der Kinderkirche von der Arbeit unter den Heiden, zeigte ihnen auch aus Indien mitgebrachte Götzen, Amulette und andere Gegenstände. Am Abend führte er in Riederbe s s i n g e n neue, bisher noch nicht gezeigte Lichtbilder aus China vor. Eine Sammlung für die Mission ergab in Lich 241, in Riederbesstngen 250 Mk. rt Hungen, 18. Ian. Anter dem Vorsitz von Dekan D v l p - Laubach hielt hier der Pfarrverein eine Zusammenkunft ab. Sie war infolge der Grippe schwach besucht, doch fand nach einem Vortrag von Stiftspfarrer Schorlemmer-Lich eine um so gründlichere Aussprache über die Bedeutung des Alten Testaments statt. Die Versammlung sprach sich gegen die gegen dieses Buch gerichteten Angriffe aus. o. Ridda, 18. Ian. Unter dem Vorsitz von Dekan Wiegel- B.ngenheim fand gei'.em tm Gasthaus „Für Traube" die erste D e c a n a ts- ko n f e r e n z im neuen Jahr statt. 3m Mittelpunkt ter Besprechungen stand ein wLr volles Referat von Pfader Laut-Ruda über „Sie seelsvrgerliche Te cutung des A ostr.s Paulus". Da das Referat für die ©egcnxavt viel Beachtenswertes b achte, ent'pann sich eine rege Aussprache, die auf der nächsten Konferenz noch wrt- gesetzt werden fall. M t der Kon.erenz war am Rachmittag auch eine Besprechung ter Gemcrnde- blattpsarrer der Selanate Ridda und Schotten, die unter der Führung von Pfarrer Seriba- Eichelsdorf stehen, verbunden. kr. K r o f d o r f, 18. Ian. Sa die G r i p p e - e pidemie auch hier t m Abflauen begr s- fen ist, beginnt der Anterrrcht in den hiesigen Schulen am 19. Januar wieder. Für Stotterer Za den bereits begonnenen hiesigen Kursen werden weitere LnrnnlrlunHon bis Ende der Woche täglich nacim. 3—7 Uhr ffllUlBlllUliyull spätestens Sonntag, den 22. Januar, 9—1 Ihr ßDtgegengenommen. Das Verfahren des Instituts ist von den sonst üblichen Methoden tnrand'ätzHch verschieden. Es beseitigt bei den zur Behandlung Zuge- lausenen zuerst die krampfhaften Erscheinungen und das damit verbundene Angstgefühl durch eine genau den Erfordernissen des einzelnen Falles angepaßte Anleitung und zeigt danach den Betreffenden den normalen Ge rauch der Sprechorgane, wodurch sie in die Lage versetzt f w erden, fließend und natürlich zu sprechen wie jeder andere Mensch. — ID »halb ist in allen Fällen persönliche Vorstellung (Kinder in Begleitung der Eltern) erforderlich. (0to0 Dr. phil. Schraders Spezialinstitut Gießen, Neuen Baue 22"- Versteigerung von wildbäumen. Donnerstag, den 2 6. Januar d. Is. werden an der Kreisstratze Lich—Butzbach von Gemarkungsgrenze Oberhörgern—Gambach bis Grie- del—Butzbach etwa 60 Wildbäume, in der Hauptsache Linden, auf dem Stamm öffenllich an den Meistbietenden versteigert. Beginn der Versteigerung nachmittags 2 Ahr bei Kilometer 9,4 rn der Rähe von Gambach; die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgcgeben. 7130 Friedberg, den 16. Januar 1922. Der obere Baubeamte bei der Kreisbauverwaltung. I. V.. Lor en z. Turnen, Sport und Spiel. — Die Ausschreibung zu den Reichsjugendwettkämpfen 19 2 2 ist soeben erschienen. Von einheitlichen verbindlichen Bestimmungen sieht der Reichsausschuh für das Jahr 1922 ab. damit alle örtlichen Möglichketten ausgenuht unb alle besonderen Verhältnisse berücksichtigt werden können. Die Reichsiugendwett- kämpse sollen für die ganze deutsche Jugend eine Anregung sein, ihre Kräfte in Leibesübungen zu messen. Der Deutsche Reichsausschutz für Leibesübungen bittet alle Anterrichtsanstalten, alle Ortsausschüsse und Vereine, sie im Laufe des Sommers zu veranstalten, unb stiftet für die Sieger und Siegerinnen die Ehrenurkunden. Es ist Aufgabe der Veranstalter, das Fest so vorzubereiten, dah alle Kreise der Jugend erfatzt werden. Dies wird nicht immer durch einheitliche Ortsveranstaltungen geschehen können. Die Ausschreibungen sind beim Generalsekretariat des Deutschen Reichsausschusses, Berlin W. 35, Kurfüri.rnstratze 48, erhältlich gegen Einsendung eines Freiumschlages. — Rauj oks schlägt Groves. Der deutsche Leichtgewichtsmeister im Boxen, Richard Raujoks, erfocht am Montag einen eindrucks- Altertümer Porzellanfiguren, Fayencen, Sessel, ringel u. geschnitzte Möbel, Uhren, Oelbilder, Miniaturen, bunte engL unv franz. Kupferstiche, Gobelins, Emaillebosen, Heiligen, figuren in Holz, Silber ob. Elfenbein, Silbersachen oon auswärt. H?rrn zu hoh. Preis zu kauf, gesucht. Anwesend Lnde b. Woche. Schrift!. Ang. u. 618 an b.Gtetzen.Anzerg. Vergebung von Bauarbeiten. 3um inneren Ausbau des Neubaues eines Ge- meindewohnhaufes zu Garbenteich werdend.-. Gla er-, Schreiner-, Schlaffer-, Wettzbmber-, Instat- lationsarbeiten unb elektrische Lichtanlage zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Pläne und Dertragsbebtngungen liegen vom 17 Hanuar 1922 ab bei dem Unterzeichneten, Regie- rungsgebäube, Lanbgraf-Philipp-Platz 3, 3'mmer 18, jUr Angebote, die gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhältlich finbL finb mü■ Aufschrift versehen, verschloffen und postftei, spätestens bis zum 30. Januar 1922, vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf gnnmer Nr 18 zum gleichen Termin in Gegenwart erschienener Bewerber. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gietzen, den 14. Januar 1922. bl3ti Der obere Baubeamte bei Kreisbauverwaltung: Eellarius. iedberg. Alle der E .'LÄü s1*15 I a V) ron ,qen M agen teAindev ir nunmehr Auch Vet6ü&nc 1 it3®» s. . am *;• x, auherdem Ä 1 wu Turt" k-Zxß Kr» »L l«s fstf*** rm. Darmst adt, 18. Ian. Durch eine grotze akademische Feier beging heule vormittag die Technische Hochschule in den Räumen der Turnhalle den Tag der Reichsgrün- dung. (Die Aula der Hochschule hatte sich als zu llein erwiesen.) Zu der Feier waren autzer den Dozenten' zahlreiche Gäste, Regierungsvertreter, Landtagsabgeordnete. Vertreter der Stadt usw. erschienen. Rach musitalischer Einleitung und dem Kommerslied: Burschen heraus! hiell zunächst der Rektor Dr. Petersen eine Ansprache, in der ec mitteille, dah nach einem De- schlutz aller deutschen Hochschulen der Reichsgründungstag als Tag der Einkehr und des Ausblicks in die Zukunft begangen werden solle. Er schloh mit der Aufforderung, weiterzuarbeiten in dem Bekenntnis zur Vaterlandsliebe. Für die Studentenschaft sprach Stud. Mehner. 3n der Festrede stellte Privatdvzent Dr. W. Schühler den Grundsatz zur Einigkett, zur ununterbrochener Arbett und zur Selbslerziehung auf, dann können wir unter stolzer Berufung auf unsere Ahnen und unsere Geschichte mit Erfolg an Deutschlands Wiedererstehen Mitarbeiten. Musik und Gesang umrahmten die Feier. Abends fand im Saalbau von Fvrrbildungsschulen and) für Mädchen werden zur Zett rn den Schulvorständen auf Veranlassung der Behörde lebhafte Erörterungen gepflogen. Man ist sich einig darin, datz eine Pslichtfortbildungsschule für Mädchen grvtzen Werl bat, damit dem weiblichen Heranwachsenden Geschlecht allgemein Gelegenheit gegeben wird, sich für den künftigen Beruf als Hausfrauen besser auszubilden, als dies seither der Fall war. Jedoch hält man es in Landgemeinden für ausgeschlossen. datz eine solche Fortbildungsschule im Sommer gehalten werden kann, weil dann die Mädchen zu jeder Stunde für die Haus- und Feldarbeit unentbehrlich sind. Einqesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gietzen, 17. Ian. 1922. Das Finanzamt schreibt vor, datz innerhalb 14 Tagen die Steuern bei Vermeidung von Pfändung zu bezahlen seien. Die Frage ist aber nun die, wie bringt man sein Geld, bzw. seine Steuermarken eigentlich an der Dezirkskassc an? Wer sich so um 9 Ahr an die Kasse stellt, dem wird gegen 11 Ahr, also nach zweistündigem Warten, der Bescheid gegeben: „Der uchen Sie es ein anderes Rial, heute wird nichts mehr angenommen." Dies ist mir. wie auch anderen bereits mehrmals hintereinander passiert. Zeit ist Geld, und wenn das Finanzamt von den Steucr- zahlern Geld fordert, dann mutz es dafür Sorge tragen, datz auch Gelegenheit da ist, seine Steuern auf möglichst rascheste Art los zu werden. Gin Steuerzahler. Hockehspiele um den Franllurter Silberschild nehmen in Kürze mit der Vorrunde ihren Anfang. Rorddeutschland und Berlin sind spielfrei. Mitteldeutschland tritt gegen Südostdeutschland an, während Süddeuischlano gegen die Vertreter Westdeutschlands spielt. Die Zwischenrunde ist auf den 2. April, die Endrunde auf den 7. Oliai festgesetzt. Die Mitteldeutsche Mannschaft ist wie olgt aufgestellt worden: Hesse (V. f CB. Leipzig); Rohrmann (S. C. Leipzig), Gütchow (A. S. V.), Dresden), Iünck (L. S. C ), Weyersderg ssc und Werner verübte Mord weiter verhan- || jl Zeuge Jakob Weih war Mitgefangener !| Angeklagten Liefert und schildert dessen laibetungen Über die Beschuldigungen, die man - iftn zur Last gelegt. Dem Mitangeklagten hat to. 2us , ci-cfert die Geschichte so erzählt, wie er sie in fei- ein ßtoeiThf9 Jen Angaben bis heute aufrechterhalten hat. — r 5ö6en.Kil?k!eu । i weiterer Mitgefangener, der Zeugge Karl d betteln auj w* ? nz. ändert sich ebenfalls Über die Mlttellun- tr aforfitaiberi Ä Sieferts in der Zelle. Von einem Rmge habe Lehrer fifrS»- r gesagt, datz er dem Ermordeten gehören solle, - Seihn/r i.nsln2ei h wisse er. Liefert, nichts davon, denn es ser effiher) De! Ä Rmg seiner Braut, den er kleiner.habe machen M -sten Von dem Verkauf des Karabmers an die Sben Fremden, hat Siefert diesen beiden Zeugen Mvamemng Ms ter. gesagt. habe ihnen gegenüber bedeutet, io r. v ■ h er bie 800 Mark für eine Vergnügungsreise - 3=üge Mr°L Daher. Hei- wfwr/l-?”9 m stLerg hat am Mord tage mit einem Bekannten Es? m paht. Sie A deitskrasl, rie erfotberie, d r) heut mb bezah l durch anbei,- einer achlstündigen Arie l^wimmng b t Hmr' ht, DeL'-a^b drr!arct§ an BZ. Hellmann, Erdkaulerweg 20. 0651 'aus m gedünchl Fl'eischd düngens Dei viertel moniak. Der gleich di vtosmehi a, ^ie "aHiex- tzAufs Mungs 'chlag vvi raunr der Geilshausen, Nordeck, den 18. Januar 1922. @uterb.Ntthnia*chirre An kaufen gesucht. Schr. Angebote mit Preis unt. 0531 an den Gietz. Anz. w, abzugeben. Schr. Ana. uni. 0656 an d. Gietz. Anz. In tiefer Trauer: Friedrich Weber und Kinder Familien Koller und Schepp. Veitsberg b. Saasen, den 17. Januar 1922. 0658 Beerdigung den 20. Januar nachmittags 2 Uhr. Januar verstarb unser lieber Alterskollege 690D Herr Jakob Fischer. Um rege Beteiligung an der Beerdigung am rZ-reitag, 3 Uhr nachmittags, nur dem Neuen Frieüvof ersucht der Vorstand. Angebote unter 721 an den Gietzener Anzeiger. Schriftl. Angebote unter 0b63 on den Gietz. Anz. §ruch Zahlu 3 Die Beerdigung findet Freitag, 20. Fan., a 17» Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 0666 | Vermietungen) »L 3™tr &„• m. sS die LA Todes-Anzeige. Am Dienstag den 17. Januar entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden meine liebe, gute Frau, die treusorgende Mutter ihrer Kinder, meine liebe’Tochter Schwester, Schwägerin und Tante Frau Anna Katharine Weber geb. Schepp im Alter von 40 Jahren. Die P Des« Jitir •«fe psi ö.na'jj wehten 1 Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meinen herzensguten Vater, Großvater, Urgroßvater und Onkel Herrn Christoph Keil Kirchen vorstand gestern mittag 12 Uhr im Alter von 94 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Hausmäuse kaust Itiediz. Am Dienstag nachmittag verschied nach langem, 'chwerem Leiden mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Hardt im 38. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Hardt Wwe. Gießen lWeserstr. 25), 19. Januar 1922. Die Beerdigung findet Freitag, 20. Jan., 3*/> Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Mv Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzfiche Mitteilung, daß gestern unsere liebe Mutter,Schwiegermutter,Groh- mutter, Schwester, Schwägerin und Tante MIMMW. "ach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 69 Fahren sanft entschlafen ist. Die tleftranemöen ölntetoneöenen. 2. d. N.: Ernst Speiet. Odenhausen (Lahn), den 19. Januar 1922. Die Beerdigung findet am Samstag, den 21. Januar, nachmittags 2 Uhr, statt. - 0674 Göbelnrod, Rödgen, Lollar, Staufenberg, den 18. Januar 1922. Die Beerdigung findet Freitag, den 20. Januar, nachmittags 2 Uhr, statt. Philipp Keil Jacob Keil Wilhelm Walther. 0676 unseren^gute^Vate^un’d'firoßvater ®e^a^en' " '^en Mann, Eberhard Kriep Veteran von 1866 und 1870/71 im 80. Lebensjahr in die Ewigkeit abzurufen. , Oott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern abend 11 Uhr plötzlich und unerwartet meinen herzensguten, unvergeßlichen Gatten &hnund Onker innigstgeliebten Herrn Gastwirt Christian Schultheiß im Alter von 42 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Zirka 6 Ztr. Heu LU verkaufen. 0678 Wieseck. Korublumenstraste 27. Mittwoch morgen 7', Uhr entschlief sonst und unerwartet unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Ernst im zarten Alter von 1 Fahr 5 Monaten. 3m Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Hainer und Familie. Heuchelheim, den 18. Januar 1922. Die Beerdigung findet Freitag, 20. Jan., uachm. 1 Uhr, vom Trauerhause Brau- hausstraße 9 aus statt. 0671 30m. UM für Telephonzentrale sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 723 an den Gietzener Anzeiger erbeten. Oott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau unsere unvergeßliche treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Margarete SteMaoer geb. SeW im Alter von 50 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Karl Stolzenhauer und Kinder Familie Karl Schäfer. Wieseck, den 18. Januar 1922. Die Beerdigung findet am Freitag, den 20. Januar, nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause Turnstraße 4 aus statt. 0664 Zwei gut erhaltene Damenhüte da zu klein, zu verkaufen 0669 Walltorstr. 41 U. Konfirmations- Kleidchen 1 Paar starke Mädchen- Stiefel, ebenso eleganter brauner Mast - Anzug . F' et tag • A bon.-Borst. SÄMlketllü.'-'ÄlW. Schausvielv. Sudermann Aniang 7, Ende 93'4 ubr. Vogtsche Handelsschule Gießen Goethestr. 32 Tel. 2064 Anmeldungen für die neu begonnenen Kurse 1 werden noch täglich entgegengenommen. Prospekte frei! Von kl. Zigarrenfabrik - tüchtiger Werkmeister gesucht. AuSfübrl. schrift- uche Angeb. unter 0661 an den Gtetz. Anz. erbeten. 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Kram zusammensuchen.' ncn ienn brau. er ist's b.tter kalt geworden. 3n tvärts. l Fortsetzung folgt.) 100 100 100 100 100 100 1.7.14. 125 40 59.20 88.80 117 80 88.80 117.80 97.80 125 40 23.80 5,97 31 ,10 23,93 6',10 124,65 Latum: Zurich .... Amsterdam . Kopenhagen. Prag Stockholm . . Wien. . . . . London. . . . Paris. . . . . Deuyort . . . Ehristiania Kopenhagen Stockholm Helsingsors Italien London Reuyork . Paris . . Schweiz Spanien Wien (altes) .... Leutsch-Oesterr.. . . Prag Budapest Buenos Aires . . . Bulgarien Konstantinopel . . . 19.L Franken 188. 6 2.675 0.16 8.725 42.10 21.74 22.525 40. ,5 0-65 514*50 1.75 0,17 ge- ge- ba S^r 6,C8 31',40 27,37 61,95 12?,35 985,- 700,- 865,- 897,- 1420,- 73 ,75 . 610,- . 1004,- . 577,- ■ 549,— . 700,- . 950,- • 611,- . 619,50 - 43»,- 75,- - 680,- Die Blüchernichten. Roman von HannSvonZobeltitz. 312,10 2 ,43 62,15 12 ;,65 2,72 1 44 2 68 31,75 2,15 4222,- 8,16 6,84 — ,51 Seen zum atlantischen Ozean empfiehlt. Die Vereinigten Staaten werden hiernach demnächst Verhandlungen mit England über einen Vertrag aufnehmen, demzufolge der St. Lorenzstrom vertieft werden soll. 100 Fl. 100 Mk. 100 Kr. 100 Kr. 100 Fr. 1 £ 5,n3 311,90 23,87 6?,90 124,35 17. 1. 77,50 8^ 50 103,50 71,50 410,- 397,- 293,- 2t0, - 455,- 410 - 308 - 295 - 286,- 973 - 710- 865 - 89S - 1400, - 735 - 610- 990 - 565,— 545,— 697,- 985,- 630,- 610,- 490,- 75,- 665,- ! 228,- Hesscn-Nassau. » Hanau, 17. Jan. Tödlich verunglückt. Heute morgen wurde, dem „Han. Anz." zufolge, der Invalide Heinrich Borst im Hofraum seiner in der Mühlstrahe gelegenen Wohnung tot aufgefunden. Vach den Ermittelungen liegt ein Verbrechen nicht vor, so daß angenommen werden muh, dah B. auf dem Schnee auSgerutscht und mit dem Kopf so heftig gegen die Wand geschlagen ist, datz der Schädel zertrümmert wurde. Berliner Devisenmarkt. Geld Bcief Geld Brief Paris, 18. Jan. (WTB.) Vach einer üü^ldu.cg der ..Chicago Tribüne" aus Washington hat Präsident Harding gestern 2,75 1,46 2,75 32 - 2,26 792 651 -,53 468, 415, 327, 290, Kurs 17.1. 77.50 88,20 104,5j 71,— 415,- 393 — 295,- Saturn; 17. Jan. 18. '">an. Rnisterdam-Rotterd. 6813,15 68 .6,856913,05 6926,95 Brussel. Antwerpen. 14.8,50 1461,601<78,5J 1481,50 zSd’,1 2 "'2,90 2167, - 2973, - 3716,25 372 75 3.8h,29 3793,80 4620,35 4629 65 4715,n5 4724 5 344,65 315,35 348,65 349*35 814,70 815,85 821,15 825,85 787,70 78>, u 7y9,20 80 ,80 183,06 1'6,44 189,96 189,14 1525,95 1529,05 1'40,95 1544,65 3 121,35 3b 8,65 3 '71, .0 3678,70 2797,20 2802^60 2822,15 2827,85 Fr- Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. Fr. r Schweizer = 180. 5 = 2.70 = 0.16 = 8.65 » 41.95 - 21.77 . 22.40 a 40.50 = 0.70 = . 515. — = 1L0 = 0,18 Kurs 18. I. 77.5'1 88 12 103,50 71,12 413 - 402,- 291,- 270,- 460,— 412, - 318,- 294,— 274,- 980,- 718,- 875,- 903,- 1470,- 755,- 652 - 1020,- 580,- 550,- 70»,- 995,- . 635,- . 624,- - 498,- . 75, - . 680,- . 227,- Züricher Devisenmarkt.^ 3n der Posthällerei aiy.r gibt's köstliches Warm- Ixer und Pfannkuchen dazu. Kann man brauchen. ~ b c Saturn: 57„ Stsch- Kriegsanl. 4" ^Dtfch. Reichsaul. 3°/0 Dtsch. Veichsanl. 4° o Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Eomnl.u.Privatbonk Darmstädter Dank . Deutsche Dank . . . Disconto-.Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitteid. Ereditbani. Aationalbank f. D. . Doch. Gußstahlwerke Dird.-Eisenw.-. Akt.. D.-Luremb. Dergw.. Gelsenkirch. Dergw.. Harpener Dergbau. ■ Oberschl. Eisenb.-B. Ooerschles. Eisenind. Phönir-Dergb.-Akt. Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Gef. . . Fellen & Guilleaume Schuckert-Werte. . . Adlerwerke Daimler 4° 0 Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank L. Fr. Kr. $ Kr. Kr. vor: „Gras Martinez" — beginnt zu sprechen, erst Döhmi'ch, dann Franz s sch, bann £l ti) Deutsch. Lesterrcicher Deutsch, mll weichem, wohl' klingenden^ Atzent. „Schauen's m inen Unfall, Gnädgste. Ist efe Eseh dieser Mensch da, taim nichts . . . der Knecht Wirft mich elend um. 2llso bat? ich sestsih?, mitten im vertrackten Walde, wo ?ich dis Fuchs' gutc Rocht sogen. Wollen, ti te, hulbr ichst te^enten. Mutz aber nach Prag, hab' allergrötzte . . . gröhtc Eile 3(1, bei Goll, höchst wichig. Wollen gno digst verzeihen: dürft' ich wohl hinten au schm, neben dem Lakaien? Werd' mich da ganz gtü präsentieren, mein' ich. Wenn schon es dar erste Mal ist. Sind halt noch halb im Krieg, mutz man bedenten . . Die k eine Frau von Dachrorden hatt bei nahe gelaölt. bezwang sich aber zu einem verstohlenen Kichern.. Streckt das feine Väschen aus der Pelzschute, gibt der -Zofe einen Wenk bay sie auf dem Vücksih zur Seite ruckt, meint: „Wenn Sie vorlieb nehmm wollen, Graf Martinez — wir haben schon Platz." „Untertänigsten Dank. Will nur schnell ntd- VOgtsck G°ethe$ir,32 T^, Awneldun^ Kurse * noch tägli te^gtnonunwi, Prospekte frei! Börsenkurse. Franifurt Derlln 1-Llhr° 1-^lhr- Schluh- Schluh- Kurs Kurs Kurs Kurs 18.1. London . Italien. Brüssel . Budapest Veuyork. Agram . Warschau Ec hat die rechts Art gehabt, yi befehlen. Man merkt es. Ganz von selbn: springt der Lata' herunter, zu helfen, packt h nten aui was sie aus dem Schwer aus! sen. Der Gra' schnaubt sei'en Kutscher noch einmal an, w rst ihm em Geldstück zu, lätzt sich abllrp'e i. Gleich sitzt er auch schon neben dem Zöflein, mit einer r-erichlosse- nen Led:rtasche, b.e er getr?ulich b h t t, fest unter dem Arm. Unb ber Schlitten saust vorreich Deutschland eine gleiche Wieberherstellunas- summe erlasse. Man erwarte, bah der amerikanische Botschafter Harvey an der Konferenz von Genua als Beobachter teilnehmen werde. Paris, 18. Ian (WTB.) Aach e'ner Ml- Lung der „Chicago Dri une" aus Washi-g Dit wirb halbamtlich bekannt gegebei', dal bereit- eine currpäischc Aa.ron bi: Dere nigt a Staaten taojn tn Kenntnis gesetzt ha.>e, bat) sie nicht im Stande fein werde, die im April fälligen Zinszahlungen für ihre odjulbaer- Pflichtungen aus dem Kriege zu bezah.cm Wilsons Opposition. London, 16. Zan. (WDD.) „Daily Ehrs» nick" mellet aus Washington, bat die ‘Kalt* fiz ierung des Dier-Mächte-Ablom- mens für den Stillen Ozean durch bie Haltung des amerikanischen Senats gefährdet erschei-.c. Der frühere Präsident Wilson, der gegen den Vertrag Jet, werde, wie man erwarte, demnächst öffentlich' erklären, da; das Vi.r M,chtc-Al>tom- men nicht dem Völ.e.bu dsgedanken e.llfprc.chc und ein Gleichgewichts Ab lummen der früheren schädlichen A.t sei. Eine Tagung drL Derwaltungsrates des internationalen Vrbeilsamts. Genf. 17. Ian. (WTB) Unter dem Vorsitz des belgischen Arbeitgebecvertreters Carlier hat der Derwaltungsrat des internationalen Arbeitsamtes seine D:ratungen eröffnet. Deutscherseits wohnten dieser ersten Schung RegierungSveit.eter Lehmann und Arbeitnehmervertreter L e i p a r t bei. Der erste Verhandlungstag führte anlätzlich deS zweiten BandcÄ der Untersuchung über die Produktionsverhältnisse zu lebhaften Äuseinandersetzuns'en über die Weltproduktionsprobleme. Trotz des Widerspruchs der Acbeitgeberoertcelec denen die äintersuchung viel zu weit geht bestanden die Arbeitnehmervertreter auf einer schnellen Veröffentlichung, vor allem in Hinsicht auf die Ergebnisse der Konferenz von Cannes und die Auf- gaben der Konferenz von Genua. Der Verwal- tungsrat beschloh, die Deroffenllickung vor dem 15. Februar vvrzunehmen, einschließlich der Vorgeschichte der älntersuchung unb aller Einwände, zu denen sie Anlatz geben könnte. — Dieser Debatte ging ein Meinungsaustausch über ben kürzlich vom Völkerbund vertagten französischen Antrag voraus, der das Urteil des ständigen internationalen Gerichtshofes über die Zuständigkeit ber internationalen Arbeitsorganisation in Landarbeiterfragen bezweckte. Da dieses Vorgehen Frankreichs von verschiedenen Seiten kritisiert wurde, erklärte der französische Aegierungsvertre- ter Piguenard, datz Frankreich nur ein dokumentarisches Gutachten an strebe. Die Verhandlungen des VerwaltungsrateZ fanden wie üblich unter Ausschlutz der Oeffenllichleit statt Der neue amerikanische Botschafter ht Berlin. London, 18. Jan. (MTV.) Reuter meldet aus Washington, datz Deutschland mll- geteilt habe, dah die Ernennung von 2L V. D. Hougthon, der augenblicklich Mitglied des Kongresses ist, zum amerikanischen Bot- schaffet in Derlin genehm ist. Seine^ Ernennung werde in wenigen Tagen dem Senat zur Bestätigung unterbrellet werüev. Deutsch-dänisches Abkommen. Strotzen mit bunten Uniformen erfüllt waren, lag der Schn« hoch. Der Wagen war m.t den. offenen Schlitten vertauscht, aber die Sonne schien herrlich vom Plauen Himmel herab, es ein Frühlingswehen in der Luft D.e Avsi^r grilfen mächtig aus, und der gruuhart.ge Doy- make, der Postillion auf dem Bock, knallte, sang und pfiff abwechselnd. Das schöne Schllltengelaat Ringelte silbern. Plötzlich, im Hochwald, an einer Biegung ber ©träte, tat er einen kurzen, fast wie erschreckten Ausruf unb parierte gleich darauf die v,er Gauler so scharf, datz tie Borde-Pferde stiegen. Ta sahen sie es. o . 21uf der andern Seite des Weges lag, umgestürzt ein Lidyter Schlitten. Der Ku scher v r= suchte feeben, bie s l genden, sich wnd g:b^r= Leoben Pferbe a&;uftLenaen; eine Kufe war zerbrochen, das ganze Geschirr zer:äft ve- lebte sich nur wenig, wodurch bie Kursbewegung im allgemeinen bescheioen blleb. Auslanbswerte waren im Einllang bes Devisenmark.es fester. Der Dollar würbe 191—117 gerannt. Der freie Verkehr eröffnete in etwas lebhafterer S.immuag. GS notierten Deutsche "Pecrole-rm 1775—1800. Lebhafte Rachfrage bestand für Mansfelber Kuxe. 23 750. Benz befestigt, 640. Zunge Drown Boweri 450. Rhenanla 885. Deutsche Lastauto 300. Aus dem Montana-Uenmarkt trat regere Rach- frage nach Lothringer Hütte hervor. De Striae ung der Ka'.l-Weste egcln u b A chersleb-n hat nachgelassen. Weste eteln 3160. Harpener. Rhelnstahll Oberbedarf, Gelsenki chmer fetzten höher cin. Ele.t.izitätsaktien uckeragen nur geringen Derände mögen, konnten aber im Verlause anziehen. 3n chemischen Aktien bestellen sich Badische Anllin, Griesheim, Scheibcanttcllt, 1398 Drohe Käufe fanben stack in Neckar,ulmern, 1070 4- 70 Prozent. Daimler, Kleyer be eftigt Zuckerfabriken schwächten 3ich ab. Der Ei hellsma ll lag ruhig, doch war die Stimmung vvrw e^enb freundlicher. Rach einigen Schwankungen lieh der Sch MV des Verkehrs inbes'en d ie festere Ten- erkennen. Privatdiskont 4*/2 Prozent. der stillen Julie. Die Arme! Was mühte, sie aber die ungluck rch-r Reigung faf^n c Za^ hübsch ist er gewesen u 'll> artig, der Bieomte Montauban, bei Attache im Stabe b<£ ..^^Fischcn Gesandten. Mnb hat g^wih die sehr sehr lieb gehabt, ilnb ist nun Feind, Feind, anb biä 3übten hat an drei lange, lange Zrhc»- u^)ts von ihm gehört. Kein Sterbenswortlein. Halt aber doch' fest an Ihm, mag die Frau Mutter lagen und reden und schellen, wie fie wlll . . . ■5kmn Icbrecken sie auf. Die Ehalfe hall. Der Frühnrvrgen ist da. Viel herum. Ein Beamter kommt «m dm Wagm- scklaa bittet höflichst um die Paste. Man ist vor dem Tor von Leip^lg- be^ig- wo unser aller Blücher bem Vapoleon den Rest 8e5€OTan’tDitb einen Sag in Wan wohnt in ten, etegaiuen torneijmen SMet b- Lare. Wie irunber am bas alles 3-aste an Et^ll Sie staunt. .Ha, ja, Lunchen « sagt die ^icrlite Frau und lächelt. «Hab mal cii alt^s Svrückl in gehört, von einem gew tzen Frfchart. ^s ^in 16 Jahrhundert: Das Reisen ist doch l^r - aSn lernt, was man nicht tonnt DDrb®i.üdfeIiaes Reisen. Heber Dresden, an ber Elbe entlÄZ auf der bie Eisschollen rieben, Ler das fege - nach ^oh-nrn hwdn wv alles anders und fremd war. A dre MenschSl, and?- Sprache: der d v:> U5PI go -s ^chl'che Ad'er anstall des pr u if .-ei, wo ki. Beomlen w viel dienerten. Sie A oller schneller liefen. Mfnr bie Wege desto schlechter waren . . . Don Teplitz an, too Hunderte Blasierter in Den warmen Quellen Heilung suchten unb o.e Kopenhagen, 17. Jan. (WTB.) Heute hat im dänischen Ministerium des Aeutzeren der Austausch der Ratifikationsurkundendes dänisch-deutschen Abkommens über die Ueberleitung der Rechtspflege m dem nordschleswigschen AbttennungSgebiet zwischen dem deutschen Geschäftsträger Grafen v. Dassewitz und dem dänischen Minister des Äeutzeren Harald Scavenius stattgefunben. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz. B e r n, 18. Jan. (WTB.) Das eidgenössische Arbeitsamt verzeichnete am 31. Dezember 142 937 A r b e i t s l o s e gegenüber 137 561 am 30 November. Davon sind gänzlich arbeitslos 88 967 gegenüber 80 692 Personen im Vormonat. Eine neue Wasserstraße in Amerika. Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien . . Der Parteitag des Zentrums. ; U. 'Derlin. 17. Han. ' Dritter Tag. Auf ber Tagesvrbnung ftanb ein Vortrag bes -i Hjchötagsabg. Marx über Fdeen und Ziele der Zentrumspartei. Sftr Redner führte aus: Das Zenirum wird un- schütterlich an der lleberzeugung festhalten, datz ' ü.i Staatswesen seine Aufgabe nicht vollkommen füllen kann ohne eine Gesetzgebung, bie mit ben ^unbsätzen bes Christentums im Einklang steht. Deifall.) Auch ber von so vielen heihersehnte | röllerfrieben ist undenkbar ohne die Anwendung m b Durchführung christlicher Grundsätze. Die erste 5prbcrung ist hierbei die der Freiheit der Kirchen. Xabei ist das Zentrum feit je eine politische und feine konfessionelle Partei. Riemals ist von matz- ybenber Stelle die Zugehörigkell zur katholischen fö&rdje als eine unumgängliche Voraussetzung der ru-gehörigkdt zur Zeatrumspartei hingestellt wor- Fkil Eine weitere Forderung ist bie Sicherstellung . b Beibehaltung ber konfessionellen £: ct> u I e lieber all, wo Eltern die Einrichtung 'aäfefsioneller Schulen verlangen, mutz sie ihnen >!währt werden. Das gesamte öffentliche Leben ruh von Weltanfchauungsgedanken getragen unb - irchbrungen sein. Ich nenne nur einzelne An- rmdungsfälle: Heilighaltung ber Ehe, entschie- ,>ne Bekämpfung aller Versuche, die Ehescheidung ,i erleichtern, Schutz bei Jugend gegen Gefäyr- ■,i :ng ihrer ÖlttliSfeit, deshalb Handhabung der '^:nsur auch im Theater und Kino. Bekämpfung Ct-r Schundliteratur. Die Verfassung voin 1.1. August 1919 ist durchaus einwandfrei zustande^ r, itommen und muh von einer christlichen Volks- - irtei als verbindlich betrachtet und anerkannt nerderi. Es wird nicht gefordert, dah diejenigen, ■2 in der Monarchie die bessere Staatsform er- f icken. ihre Meinung aufgeben. Angesichts ber ll^ch immer unsicheren Lage beS Reiches sollte man jstzt noch nicht an eine Qlcnberung ber Verfassung ; irantrelen. Verfassungskämpfe wären zur Zelt >.^s llnzweckmätzigste. Im Rahmen her Relchs- rahelt ist daS Eigenleben ber Qänberju f-Mcn unb zu pflegen. Don einer llmgestallung ! tb Umwälzung der Zentrumspartei unb Ihrer (?"Zündsätze woll n w r nichts lö en. Unsere Grund- J; sötze haben sich seit Jahrzehnten bewährt unb ver- ! [ ngen das Heil des Staates unb des Dolles. In ber Rachmittagssitzung hielt bann ber i. Zeichskan»ler die von uns gestern bereits a?nnelbcte Rede. n g Der Handlungen Meldung rogrammesoer Washington gai -^iu|u/uu ^«^.3 a.|~- Gange sind. Der dem 'Senat den Bericht einer internationalen Märkte. 13. südwestdeutsche Zentral-Auktion Mainz. Mainz, 17. Ian. Die heute im Kasino „Hof zum Gutenberg" stattgehabte 13. südwestdeutsche Zentral-Auktion fand bei sehr starkem Besuch und reger Kauflust statt. — Zum Ausgebot kamen in 502 Losen zirka 9600 Stück Grotzviehhäute. zirka 11 000 Kalbfelle, zirka 4600 Hammelfelle. Bei flottem Gebot und glattem Zuschlag wurden wesentlich höhere Preise (40—60 Prozent), wie in ber Dezember-Auktion erzielt. — Es wurden erzielt für vollwollige Schaffelle 9Mk., halbwollige Schaffelle 8,40 Mk., Dlöhen 8Mk., Kalbfelle 50 bis 52 Mk., Grotzviehhäute ohne Kopf 24—28 Mk., Grotzviehhäute mit Kopf 23—25 Mk., schwere Dul- lenhäute 21—22 Mk., Rohhäute 780 Wk. (In einem Tdl der Auflage wiederholt.) Aus 6tot)t und Land. Dleh en, den 19. Ian. 1922. "* Warnung vor Zuzug von Arbeitern nach Hamburg. Die von öffent- lLchen und privaten Körperschaften aus Hamburg in der letzten Zeit eifrig betriebene An- tierbung von Spezialkräften für den Schiffs- hat in der Oeffenllichkeit zu der bedauer- '«chen irrigen Annahme Veranlassung ge° ribcn, dah Angehörige aller möglichen Berufe -3il Arbeit finden könnten. Demgegenüber -amt das Laude samt für Arbeitsnachweis - abringlichst vor dem Zuzug nach Hamburg nr)ne vorherige Anfrage bei dem örtlichen Ar- bveitsnachveis und betont ganz besonders, dah nm Facharbeiter verschiedener Art, wie Kessel- s-chmtede, Schreiner für Schiffsarbeiten u. a. in een Werften fehlen. Es empfiehlt sich, zur sÄermeidung von Arbeitslosigkeit vor Anttitt ettoa beabsichtigter Uebersiedlung nach an- dveren Bezirken im allgemeinen und hier Im besonderen Anfrage beim Arbeitsnachweis, da mäh den tariflichen Abmachungen vielerorts Einstellungen grundsätzlich nur durch die örtlichen Arbeitsnachweise erfolgen dürfen und darauf In Hamburg besonders geachtet wer- iXtii muh. ** Der Fremdenlegion entronnen. Suf unserer Redakrion erschienen gestern zwei ber jccmbenlegton glücklich Entronnene, um uns von il)rer Leibenszeit zu berichten. Der eine von djnen kam auf Arbeitssuche nach Höchst unb fiel rort einem Werber ber Legion in bie Hände, der >-)n nachk dem Fianzosenquartier lockte, von wo 77,an den Getauschten nach Griesheim in das Sager ter farbigen Truppen brachte. Auf dem ilmtoege rüber Mainz kam er schließlich nach Metz. Dort : urben von ben Gefangenen — denn als solche wurden bie inzwischen zusammengekommenen $5 Deutschen von den Franzosen behandell — nur fte für tauglich erklärt, die noch nicht gedient iben unb möglichst jung unb unerfahren waren- -te älteren unb erfahreneren Leute, wie unser Gewährsmann, wurden nach bem unbesetztenGebiet cbgeschoben. — Der zweite unserer Besucher ist Englisch-französische Vorverhandlungen für Genua. London. 18. Icm. (WTB.) „Daily Mall" berichtet, dah zwischen der britischen unb[ französischen Reglern" ' zwecks Festsetzung des P t - Konferenz von Genua im C-..«- ------ Plan zur Herabsetzung ber deutschen Kommission übergeben. Die ocn euttn Reparatlonsschulben, der auf der Kon- Wasserwegs von den grohen amerikanischen fererkz einen hervorragenden Raum einnehmen - «-c.-t.-r* werbe, werde eine Art von Vereinbarung zwischen Grohbritannlen unb Frankreich sein, in der Eng- lan-d etwa ein Drittel der französisch e n S ch u l d von 570 Millionen Pfunb Sterling streicht unter der Bedingung, bah Frank- Marknotierungen. Für 100 beuljche AiarL wurden gezahlt: • " 1 ‘ 17.1. 18.1. \EUU Große Delcker.__________ reisamtes. iben (Kms Mfrldj ^gestellt worden. Äirg- und die Orte Meder- od, Aieder-Ohmen und ebiet erklärt. i " 7” mrden in hiesiger otdDt ie mit Inhalt, 3 Pvrte- derhandschuhe, 1 ‘Sriip orstecknadel, 1 Taschen- mit 3n&alt, 1 kleim 1 Kinderhanöschuh, rö bdeckchen: . mit 200 Mark, em 1 silberne viereckige iafixi mit Werg«. 1 Lvhndüle mit 300 'schwarzes Lederporte- inen, 1 schwarze Geld- ) Mark Inhalt »denen Gegenstände be- zeltend zu machen, rnstände kann an icdem nH-5 Uhr nachmittags t Olr. 1, erfolgen. eschläger eröffnet Central- an an Mk. Mk. it Doppelsohlen . ■ । ivi § ww* una iw* i-Lederhausschuhe Ml. 95. an an -Hausschuhe . . -Lederhausschuhe Massen-Schuhverkauf Gießen, Seltersweg 31 _, MM ■ — — — — — en- und Schnürschuhemit hohen u. niederen en- und Schnürschuhe dangen- und Schnürschuhe -Spangenschuhe W ■■ . von -22, von -26, von -30, von -35, von —39 von Mk 180." s ! braun, 18—20 . Mk. 8 braun, 20—22 . Mk. rz, von Mk. UM« an von Mk. 1B0.—an . . Mk. 180.— von Mk. IÜO* an von Mk. 150.— an von Mk. 00.1— an