Montag, 18. September,922 vrvck mtt Verlag : vrühl'sche Univ.-Vuch- «nd Steindrucke«! «. Lange. Schristleitung, Seschästrstelle und Druckerei: Schuiftratze 7. Die Orientsorgen der Entente sind, auf 100 000. Morgen mittag wird in Kabinettsrat abgehalten werden. Dec serbische Minister des 2l e u h e r n l^ird morgen in London eintreffen, um sich mit Lloyd George zu beraten. Melbourne, 17. Sept. (WB.) Reuter. Rach Beratung mit dem Kabinett teilte Hughes lingen sind nach dem Piräus abgegangen. Paris, 17. Sept. (WTD.) Die „Chicago Tribüne" meldet aus Athen: Die Stadt Burla soll von türkischen Soldaten und Dauern i n Brand gesteckt worden sein. Die Häuser seien geplündert, die griechischen Einwöhner ermordet Rom, 16. Sept. (Wolff.) Aus Smyrna wird der Ageneia Stefani gemeldet: D e r D r a nd dauert noch an, scheint jedoch nachzulassen. Die italienischen Matrosen haben einen Teil der italienischen Kolonie unterstützt, die in der Stadt verblieben war, 4 italienische Dampfer mit Flücht- ten, ein Viertel an neun verschiedenen Stellen in Brand steckten. Rach bem Korrespondenten ist die Lage der überlebenden Einwohner verzweifelt. Man schätzt die Zahl der Personen, die, falls sie sich nicht retten, nicht verproviantiert weiden können und zum Hungertode verurteilt Nr. 219 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatliche vezuaspreife: Mk. 75.- und Mk. 5.- Trägerlohn,durch dieDost Mk. 75. -, auch bei Nichterscheinen einzelner Nnm- ment infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Sieben. postscheätonto: sjranksurt a. M. 11686. Annahme von Anzeige., für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorhcc ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Breite örtlich 300 Pf., auswärts 400 Pf.; für Reklame Anzeigen von 70 mm Breitel200Pf. Bei Platze Vorschrift 20 °/0 Aufschlag Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil. Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. worden. . t Adana, 15. Sept. Aus Angora wirb gemeldet: Rach den letzten Rachrichten von der Front wurde die letzte griechische Armee, die sich' noch in Kleinasien befand, von der nationalistischen Armee gefangen. Es sind ungefähr 7000 Soldaten. Diese Armee stand unter dem Befahl des Generals Detreadis. Angora, 15. Sept. (Wolff.) Sn einer amtlichen an die Bevölkerung von Konstantinopel gerichteten Bekanntmachung empfiehlt die Regierung der großen türkischen Datio n a l Versammlung der Bevölkerung des besetzten Gebiets das Eingreifen der nationalen Armee abzuwarten und jeden Auf st and zu ver me r d e n. Athen, 17. Sept. (Wolff.) Agence d Athenes stellt fest, daß die Meldungen, wonach die turkt- schrn Truppen 100 000 G e f a n g e n e gemacht und 1000 Geschütze sowie 8000 Maschinengewehre er - beutet haben, übertrieben seien. Die Gesamtstärke der Südgruppe der griechischen Truppen in Kleinasien habe noch keine 100 000 Mann betragen. ., Athen, 16. Sept. (Wolff.) Agence dAthenes. Es ist gelungen, die auf der Halbinsel Tschesme verbliebenen griechischen Truppen mit dem ganzen Kriegsgerät e i n z u s ch t f - f en. Deutschland und Belgien. L o n d o n, 16. Sept. (WB.) Sir John B r ad- bury, der aus Paris hier eingetroffen ist, hat sich am Vormittag in das Schatzamt begeben. — Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" schreibt: Hier wird größte Sympathie für die belgische Regierung gehegt, deren bewunderswerte Selbstbeherrschung bei der ülnter- handlung mit Deutschland über den belgischen Anteil bei den Reparationen anerkannt wird. Es herrscht lebhafte Enttäuschung, ja sogar Verstimmung über die Haltung de': de u t - schen Regierung, nicht ausgeschlossen die des Reichskanzlers Wirth selbst, die sich weigert, den sehr mäßigen Forderungen Belgiens die geringste Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.. Die Reichsbank mag mit einer gewissen technischen Richtigkeit darauf verweisen, daß ihre autonome Verfassung es ihr nicht ermögliche, die notwendigen Transaktionen zu unternehmen, aber es gibt Mittel, Bedürfnisse zu befriedigen, dre Berlin bisher hartnäckig verweigert hat. Sn politischer Hinsicht wird ein derartiger Eigensinn als sehr unklug angesehen und es kann Deutschland nicht gestattet werden, auf unabsehbare Zeit dabei zu verharren. . , . London, 16. Sept. (WTD.) Reichsbankpräsident Haven stein hatte heute eine Beratung mit den Gouverneuren der Dank von England. Parts, 17. Sept. (WTD.) Der Brüsseler Berichterstatter des „Temps" meldet seinem Blatt, wenn der Dankpräsident H a v e n st e i n, der sich in Berlin geweigert habe, seine Unter- schrift für in sechs Monaten fällige Schatzwechsel zu geben, gegenwärtig den Versuch mache, sich im Ausland eine Deckung zu verschaffen, so sei das eine Sache, die, so glaube man hier, die belgische Regierung nichts angche. Die b e l g i s che Regierung werde nur die Garantien, die die deutsche Regierung unter alleiniger Verantwortlichkeit und unter Ausschluß von Dritten anbiete, prüfen. Sozialistische Parteitage. Augsburg, 17. Sept. (WB.) Der diesjährige Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wurde heute abend in der Sängerhalle des Stadtparks eröffnet. Die sozialdemokratischen Minister und Abgeordneten sind vollzählig erschienen, dazu viele Gäste aus dem Ausland, darunter S t a u n i n g. Andersen und Hohansen aus Dänemark, M ö lle r aus Schweden. Rezebroek aus Belgien, Davies und Ammen als Mitglieder des ' englischen Hinterhauses und M o st e r aus der Tschechoslowakei. Reichsiagsabgeordnetec S i» mon aus Augsburg begrüßte die Teilnehmer des Parteitags im Ramen der Augsburger Sozialdemokratie. Parteivorfi hender Hermann Müller hielt darauf die Eröffnungsansprache. Der Parteitag wählte sodann zu Vorsitzenden die Abgeordneten Wels-Berlin und Simon- Augsburg. Vorsitzender Wels begrüße sodann die zum erstenmal nach dem Kriege auf einem deutschen Parteitag erschienenen Gäste. Es folgten sodann die Begrüßungsansprachen der ausländischen Delegierten. Mit lebhaftem Beifall wurde folgendes Begrüßungstelegramm des Reichspräsidenten ausgenommen: „Dem Parteitag sende ich herzliche Grüße. Die Einigung ist heute mehr denn je eine Lebensfrage der Arbeiter; sie ist aber auch ein dringendes, stark politisches Gebot. Meine besten Wünsche begleiten Eure Arbeit." Mit Dankesworten an die ausländischen Vertreter schloß darauf der Vorsrhende Wels die Eröffnungstagung. Karlsruhe, 18 Sept. (WTD.) Auf dem gestrigen badischen Parteitage der L.S.P. der in Karlsruhe stattfand, wurde dte Landtagsabg. Frieda Unger v^gen ihres parteischädigenden Verhaltens aus dec Partei ausgeschlossen. Der Parteitag hat sich prinzipiell mit der Vereinigung dec beiden sozialistischen Parteien einverstanden erklärt. Aus dem Reiche. Reue starke Eisenbahntariferhöhung. Berlin, 16. Sept. (Wolff.) Sm ständigen Ausschuß des Reichseisenbahn- r a t e S, der heute zur Beratung der notwendig werdenden weiteren Erhöhungen der Eisenbahntarife zusammentrat, teilte die Verwaltung u. a. folgendes mit: Während die bisherige Entwicklung auch für das zweite Vierteljahr eine Balancierung des | Haushaltes erwarten laßt, werfen die Sep- 172. Jahrgang GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen temberpreise die bisherige Berechnung für du zweite Hälfte deö Rechnungsjahres über den Haufen; sie bringen eine Ausgabensteigerung für die Zeit vom Oktober 1922 bis Ende März 1923 von monatlich 26,6 Milliarden Mark Diese Mehrausgabe muß in der Hauptsache durch eine weitere Erhöhung der Tarife, sowohl der Güter- wie der Personentarife, ausgeglichen werden. Der ReichSverkehrsmim- ster beabsichtigt zu diesem Zweck, die G ü t e r - tarife zum 1. Oktober über die bereits beschlossene Erhöhung von 33 Prozent hinaus umweiterelvOProzent, und ferner die am 1. Oktober in Kraft tretenden, um 50 Prozent erhöhten Personentarife ab 1. November um weitere 100 Prozent zu steigern. Die neuen Sätze ergeben bei den Gütertarifen rund das 370fache, bei den Personentarifen rund das 45fache der Friedenstarife. Die Reichsbahn ist bemüht, für Guter, deren Transportfähigkeit durch Anpassung der Tarife an die Geldentwertung in Frage gestellt wird, Tarifermäßigungen in Erwägung zu ziehen. Zur Herabminderung der Ernährungsschwierigkeiten sind ferner stark ermäßigte Ausnahmetarife für wichtige Lebensmittel, insbesondere für Kartoffeln, vorgesehen. Ab 16. September tritt bereits ein Ausnahmetarif für Obst in Kraft, der Ermäßigungen bis zu 40 Prozent bringt. Es ist auch dafür gesorgt, daß derartige Tarifermäßigungen mit größter Beschleunigung, d. h. innerhalb einer Frist von wenigen Tagen, eingeführt werden können, um plötzlich auftretenden Schwierigkeiten gerecht zu werden. Der Preis für das erste Drittel der Getreide- mnlage. D e r l i n, 16. Sept. (WTB.) Der Volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages hatte in seiner Sitzung vom 6. September beschlossen, die Reichsregierung zu ersuchen, ungesäumt den in § 50 des Gesetzes über die Regelung des Verkehrs mit Getreide aus der Ernte 1922 vorgesehenen Ausschuß zusammenzurufen, um mit ihm einen den veränderten Verhältnissen Rechnung tragenden neuen PreisfürdaSersteDrittelderAm- l a g e festzusetzen. Der Ausschuß ist demgemäß heute im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft zusammengetreten. Die Preise für das erste Drittel sind im Gesetz auf Mk. 6900 für die Tonne Roggen, und Mark 7400 für die Tonne Weizen bestimmt. Seit der Festsetzung dieser Preise ist eine starke Entwertung deS Geldes eingettcten, welche zu der Anregung Anlaß gab, die Preise bereits für dieses erste Drittel zu erhöhen und die Spanne, die sich zwischen den freien Preisen und diesen festgesetzten Preisen ergibt, zu vermindern. Eine einmütige Auffassung wurde in der heutigen Sitzung des Ausschusses nicht erzielt. Die Mehrheit entschied sich für die H e r a u f s e t - zung der Preise unter Berücksichtigung der nach dem Indexverfahren ermittelten P r o d u k t i o n s k o st e n für die Monate August bis Oktober, und des diesjährigen g e - ringen Ernteertrages. Seitens des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurden diese Beschlüsse zur Kenntnis genommen und erklärt, daß die erforderlichen Schritte für eine angemessene Erhöhung des Preises für das erste Drittel in die W-"m geleitet würden. Wahl m Braunschweig. Braunschweig, 18. Sept. (WTD.) Bei den allgemeinen Wahlen der unbesoldeten Mitglieder des Rates der Stadt erhielt die Liste der Sozialdemokratischen Partei 5583, der Unabhängigen 14 508, der Kommunisten 4823, der Deutschen Demokratischen Partei 3215, und die Wirtschaftliche Einheitsliste 22 006 Stimmen. Die Zahl der Wahlberechtigten bettug 98148. Verbot der Seefisch-Ausfuhr. Berlin, 16. Sept. (WTB.) Mit Rücksicht auf die augenblickliche Emährungslage wird durch eine in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung gelangende Bekanntmachung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft die Ausfuhr für Seefische mit Wirkung vom 25. September ab gesperrt. Von dem Verbote werden bettvffen ftische Seefische (einschließlich grüne Heringe), gesalzene Heringe, Klipp- und Stockfische sowie zubereitete Fische mit Ausnahme von Marinaden in Tonnen, Fässern und von Konserven. Reue Duchdruckerlöhne. Berlin, 17. Sept. (WTB.) Der Ta- rifausschuß der deutschen Buchdrucker hat am 17. September nach dreitägigen Verhandlungen ein neues Lohnabkommen abgeschlossen, das bis zum 7. Oktober läuft. In den Spitzen beträgt die Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags: Berlin 1475, Frankfurt a. M. 1475—1500 London, 16. Sept. (WTB.) Reuter erfährt, daß nach Ansicht der britischen - Regierung die Bewilligung der Forderungen der Regierungen Angoras nichts Geringeres mit, daß die australische Regierung b e- bedeuten würde als den vollständigen Verlust rett sei, Truppenkontingente nach dem aller Ergebnisse des Sieges über die Türken Rahen Osten zu senden, falls sie nötig werden, im letzten Kriege. Die britische Regierung hält Paris, 18. Sept (WTD.) lieber die Ab- die tatsächliche und dauernde Freiheit ber f^ten per englischen Regierung in Meerengen für eine Lebensnotwenbigkect, wo- &er Orientfrage schreibt das „Echo be für sie willens ist, sich einzusehen. Die Frage von Paris«. England, das selbst richtig fühlt, daß Konstantinopel liegt etwas anders. Seit I mächtige feindliche Türkei unvereinbar ist mehr als 2 Jahren wurde entschieden, daß den mit öcr Sicherheit seiner Besitzungen, findet keinen Türken Konstantinopel nicht vorenthalten werden äderen Ausweg als die ott omanische soll. Auf der Londoner Konferenz im Januar Macht niederzuschlagen. Aber es ist un° 1921 wurde den Vertretungen der Regierungen möglich, daß diese Politik einen Ausweg schafft, von Konstantinopel und Angora mitgeteilt, daß England wird niemals einen entscheidenden Sieg die Alliierten die Absicht hätten, Konstantinopel ertingen. Es verfolgt der Türkei gegenüber die wieder herauszugeben, vorausgesetzt, daß die an- Haltung, die Rapoleon .England gegenüber anderen Angelegenheiten in befriedigender Weife genommen Hat. Möge England seine Augen erledigt würden. Die britische Regierung wünscht, ^nd auf die auch feine Kräfte über- baß sobald als möglich an irgend einem Orte, I steigenden Unternehmungen gegen ^i? Tü^kei ver- I bet den anderen Mächten genehm ist, eine Kon» ^'fen. Wir wünschen bie 3 im englischen Snt re se, serenz abgehalten werde, aüf der eine ent- meil in dem Gedanken des wahren ^riedenS Eng- schlossene Anstrengung zur Herbeiführung eines fonb unb Frankreich solidarisch erscheinen, und dauerhaften Friede ns mint der ^ir wünschen dies im Sntereffe Frankreichs, weil I Türkei gemacht werden soll. Eine solche Konse- je^r ^s die Türkei ausgeübte Druck eine Er- renz ist aber unmöglich, solange ein Angriff I Regung Hervorrufen würde, die Frankreich nicht kemalistischer Truppen auf neu- (nbifferent lassen könnte. träte Zonen in Frage steht. Wenn die Ke- „Petit Parisien" schreibt: Zu wieder- malisten die Alliierten aus Konstantinopel ver- holten Malen, als es sich um die Besetzung treiben würden, würde dies ein unheilvolles Er- ^es Ruhrgebietes handelte, erhielten wir von eignis sein, das weitreichende Wirkungen in allen andern Seite des Kanals Ratschläge zur moharnedanischen Ländern und in allen rrn letzten Mäßigung, Klugheit und Kaltblütigkeit. Man Kriege besiegten Staaten Hervorrufen würde, die mies auf die Gefahren der Operationen hin und dadurch ermutigt würden. Das Wiedererseinen der forderte uns adf, Deutschland nicht zur Ver- siegreichen Türken an der europa- .meiflung Ju bringen. Heute sind wir an der ischen Küste würde auf dem ganzen Bal- Äeihe, unsere englischen Freunde zu bitten, im f a n eine sehr ernste Lage schaffen Die Orient nichts zu unterstützen und nichts zu unter» Pflicht der Alliierten ist es, diese Gefahr zu nehmen in einer Stunde, in der Frankreich Eng- befeitigen. Die britische Regierung ist bereit, ihr ^nb soeben die erste Genugtuung gegeben hat, Teil bazu beizutragen, jebe mögliche Anstren- stck) mit bem Grunbsah ber Freiheit unb der gung für eine' befriedigende Lösung zu unter- Neutralität ber Meerengen einig zu erklären, nehmen. Sie hat sich in diesem Sinne an die Q[n ung ist es jetzt, von E n g l a n b zu ber» anberen Großmächte gewanbt, bie an ber langen, daß es die Türkei nicht zur Ver - Vevteidigung Konstantinopels und ber neutralen -weif lung bringt Sm Zähre 1914 hat bie Zonen beteiligt sind. Die britische Regierung Furcht vor Rußland die Türkei in den Wahn» toenbet sich ebenfalls an Rumänien, Sü d -- ^nn getrieben, sich in bie Arme Deutschlands flawien unb Griechenlanb zu bem Zweck, -u werfen. Es darf jetzt nicht sein, baß bie sich an der wirkungsvollen Verteidigung Furcht vor einer englischen 'Besetzung Konstan- der neutralen Zonen zu beteiligen, an iinopels die Türkei in die Arme Rußlands treibt, der sie wesentlich interessiert sind. Die britische n>as früher oder später einen neuen Unruheherd Regierung lädt auch die überseeischen Domi- unj> einen neuen europäischen Krieg bringen nions ein, sich durch Kontingente bei ber Ver- mürbe. teidigung ber neutralen Zonen vertreten zu las- ---------- fen. Sie beabsichtigt, sofort unb wenn nötig, in ausgebehntem Maße, bie bem General Har- VvM Kriegsschauplatz tlt ring ton, dem alliierten Oberbefehlshaber in Konstantinopel, zur Verfügung stehenden Trup- r pen zu verstärken, während außerdem bem Lonbon, 16. Sept. (WTB.) „Daily Tete- britischen Mittelmeergefchwaber ber De- graph" meldet aus Smyrna vom Freitagabend: fehl erteilt wurde, mit allen Mitteln der Der- Drei Fünftel dec Stadt liegen in lehung der neutralen Zonen durch bie Türken Asche. Heber 300 000 Menschen waren heute ober einem Versuch derselben auf bie europäische morgen ohne Behausung. Die Straßen sinb be- Küste überzusehen, Wiberstanb zu leisten. beckt mit Leichen, beren Zahl sich nicht be» Der biplomatische Korresponbent des „Daily rechnen läßt. Viele Flüchtlinge sinb schwer ber» Ehronicle" schreibt,' bie unmittelbarsten wunbet. Das armenische, griechische und bie frem» Besorgnisse wegen ber Orientfrage bert Viertel sinb zerstört unb brennen aus. al.a. seien durch bie letzte französische Rote be» sinb alle fremben Konsulate, Bankhäuser usw. feitigt. Wenn bie Kemalisten gegen bie vernichtet. Der Schaden beläuft sich auf an» neutrale Zone vorgehen sollten, so würden nähernd 40 Millionen Pfunb Sterling. Außer sie jetzt auf ben vereinigten Wiberstanb bem armseligen Türkenviertel hat Smyrna auf» ber Alliierten stoßen. Die Frage, ob bie gehört zu bestehen. Unter ben zerstörten Häusern Türkei bessere Bedingungen erhalten befinbet sich auch bas Hauptguartier Mustapha sollte, als im Vertrage von Sövres, wird von Kemal Paschas. Rach eidlichen Aussagen von Frankreich bejaht. Einzelheiten gäbe bie Armeniern wurden türkische reguläre französische Rote nicht, aber die französischen Soldaten beim Anlegen von Branden ge- Zeitungen sprächen mit Bestimmtheit davon, daß sehen, offenbar zur Vergeltung für den unschatz- ganz Thrazien einsch ieß ich Adrianopel baren Schaden, den die griechische Armee auf an die Türkei fallen müsse. Der „Matin" sage ihrem Rückzüge angerichtet hat.^ Die Lebens- sogar, daß die Besetzung von Gallipoli nicht mittelversocgung der Flüchtlinge ist un» aufrecht erhalten werden tonne, und daß diese zureichend. Die vorhandenen Vorräte ge= Halbinsel mit ihren britischen Gräbern dem Feinde nügen nicht für ben zehnten Teil ber Bebürf- zurückgegeben werben müsse. Der Korresponbent tigen. schreibt, diese Aeußerungen seien wohl mehr dafür Die „Daily Mail" veröffentlicht ein Tele- bestimmt, bei den Türken einen guten Eindruck gramm ihres Sonderberichterstatters, der die zu machen, und spiegelten nicht die nüchterne Aus- Feuersbrunst von Smyrna vom Bord fassung der verantwortlichen französischen Kreise des Kreuzers „Sron Duke" mit ansah. Dem wieder. Bericht zufolge steht außer den nördlichen Vor- Sn einem Leitartikel schreibt „Daily Chro- orten ganz Smyrna in Flammen. ®in türti» nicle“ die Vorgänge in Smyrna würden die scher General habe ihm gesagt, daß das Hoffnung dec Türkei auf die Uneinigkeit unter Feuer von den Armeniern angelegt wurde, den Alliietten vermindern. Wenn territoriale Ab- welche große Mengen von Waffen und Mu» machungen zu treffen seien, würden die anderen nition angesammelt hatten, und als sie sahen, tRassen unter türkischer Souveränität bleiben, und daß sie den Türken nicht mehr entgehen könn- müßten gleichzeitig Garantien für ihre Sicher- ' — -- ------- heit geschaffen werden. Es sei eine günstige Rach- richt, daß Frankreich ebenso wie England entschlvssen ist, einem Angriff aus die neutrale Zone Widerstand entgegenzusehen. Die türkische Souveränität hätte niemals bezüglich Konstantinopels ober irgen.emes Teiles von Europa zugelassen werben sollen, aber wenn es dazu kommen sollte, bann müßte sie Dollftanbig entwaffnet sein. Anbemfalls wäre bie Frei» heit ber Meerengen nur von ben unmittelbar in Bereitschaft stehenden Machtmitteln abhängig, und das würde keine Regelung bedeuten. P a r i s, 17. Sept. (WB.) Rach dem „Matin" hatte gestern Franklin Bouillon, der seinerzeit französischer Unterhändler in Angora war, eine lange Besprechung mit Poincar 6. Lonbon, 17. Sept. (WB.) Reuter. Lloyd George, Chamberlain, Erkenhead, Worthington unb Churchill hatten heute m Chequere eine Zusammenkunft, bie ber Fortsetzung der Beratung ber türkischen Frage galt. Sie waren während des ganzen Tages in fian» biger Verbindung mit bem Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten unb ben Londoner Regiecungssl eilen. Morgen ****** Downing Street ein Lvhkzulagr ttt brr 1. und 2. Wvche 800, in der 3. Woche 1200 Mark. Infolge der Lohn-- erhöung, in Verbindung mit den enorm gestiegenen Preisen an Materialien und De- triebsunkosten erhöhen sich die D r u ck p r e i s e vom 18. September ab um 60 Prozent. Aus Stabt und Land. Vieh en, den 18. Sept. 1922. Die Portosätze ab L Oktober. Die wesentlichsten Gebühren, die vom 1. Oktober 1 9 2 2 an im Post-, Postscheck-- und Tele- gvapherwerkehr innerhalb Deutschlands gelten, sind folgende: Po st karten im Ortsverkehr 1,50 Mk., im Fernverkehr 3 Mk. Briefe im Ortsverkehr bis 20 Gramm 2 Mk., über 20—100 Gramm 4 Mk., über 100 bis 250 Gramm 6 Mk.: Briefe im Fernverkehr bis 20 Gramm 6 Mk., über 20—100 Gramm 8 Mk., über 100—250 Gramm 10 Mk. Für nicht oder unzureichend freigemachte Postkarten und Briefe wird daS Doppelte des Fehlbetrags, mindestens aber ein Betrag von 50 Pf. nacherhoben. Drucksachen bis 20 Gramm 1 Mk., über 20—50 Gramm 1,50 Mk., über 50—100 Gramm 3 Mk., über 100—250 Gramm 6 Mk., über 250 bis 500 Gramm 8 Mk., über 500 Gramm bis 1 Kilo 10 Mk. Ansichtskarten, auf deren Vorderseite Grütze oder ähnliche Höflichkeitsformeln mit höchstens fünf Worten niedergeschrieben sind 1 Mk., Ansichtskarten, die weitergehende schriftliche Mitteilungen enthalten oder bei denen sich Mitteilungen auf der Rückseite befinden, unterliegen der Posikortengebühr. Geschäftspapiere und Mi sch sen- dun gen bis 250 Gramm 6 Mk., über 250 bis 500 Gramm 8 Mk., über 500 Gramm bis 1 Kilo 10 Mk. Warenproben bis 250 Gramm 6 Mk., über 250—500 Gramm 8 Mk. Richt freigemachte Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben werden nicht befördert. Für unzureichend freigemachte Sendungen dieser Arten wird das Doppelte des Fehlbetrags mindestens aber ein Betrag von 50 Pf., nacherhoben. Päckchen bis 1 Kilo 12 Mk.; Pakete in der Rahzone bis 5 Kilo 30 Mk., über 5 bis 71/, Kilo 40 Mk., über 772—10 Kilo 60 Mk, über 10—15 Kilo 100 Mk., über 15—20 Kilo 140 Mk. Pakete in der F e r n z o n e bis 5 Kilo 80 Mk., über 5-Z*/2 Kilo 120 Mk, über ZV» bis 10 Kilo 160 Mk., über 10—15 Kilo 280 Mk, über 15—20 Kilo 360 Mk. Wertsendungen (Wertbriefe und Wertpakete). Die Gebühr für eine gleichartige eingeschriebene Sendung und die Versicherungsgebühr beträgt für je 1000 Mk. der Wertangabe 3 Mk. mindestens bei einer Senduvg 5 Mk. Postanweisungen bis 100 Mk. 6 Mk über 100-500 Mt. 10 Mk.. über 500—1000 Mk 12 Mk.. über 1000—2000 Mk. 16 Mk., über 2000—5000 Mk. 20 Mk. (Meistbetrag ist von 2000 Mk. auf 5000 Mk. erhöht.) Die Einschreibgebühr ist auf 4 Mk festgesetzt. Für die Eilbestellung sind bei Voraus- Eählung zu entrichten für eine Driefsendung: nach pem Ortsbestellbezirk 6 Mk., nach dem Land- Jestellbezirk 18 Mk., für ein Paket: nach dem Ortsbestellbezirk 12 Mk., nach dem Landbestell- Bezirk 24 Mk. Dar eingezahlte Za hl karten bis 100 Mk. einschl. 3 Mk.. über 100—500 Mk einschl 5 Ml., über 500—1000 Mk. einschl. 6 Mk über 1000—2000 Mk. einschl. 8 Mk., über 2000—5000 Baalstempel Boman von Margarete v. Oerhen- F ü n f g e l d. 25. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Cs war ein kleinbürgerlicher Flur, die Tür zur Küche immer offen, eine Erinnerung an verflossenes Sauerkraut immer in der Luft. Die Clahen dachte träumerisch: „Wenn das der Königliche Obertertianer ist, so wird er aus allen seinen Himmeln stürzen." In der nächsten Minute brannten ihre Wangen wie Granatblüten hell: auf der Schwelle verbeugte sich Herr Direktor Steinmann, der offene Pelz lieh den tadellosen Anzug frei, in seiner Rechten glänzte die spiegelglatte Fläche des Zylinders, der von ihm unzertrennlich war. Keine Blume deutete an, dah hier ein Kavalier einer bekannten Dame einen Krankenbesuch abstattete. Der Direktor erkundigte sich einfach persönlich nach dem Befinden eines Mitgliedes, an dessen Genesung ihm aus geschäftlichen Gründen sehr viel liegen muhte. Ein wenig spöttisch musterte er den Aufbau um das Sofa herum. „Ah — Sie haben Geburtstag heute?" Die Clahen streifte mit der Hand das arme Beilchensträutzchen von dem einen Stuhl und bot ihn dem Direktor mit einer ironischen Geste. „Ja — wenn Sie gekommen sind, um mich zu beglückwünschen, Herr Direktor!" Gr setzte sich, stellte den Zylinder rechts zu seinen Fühen nieder und fragte: „Haben Sie die Zeitungen gelesen?" „Ich verzichte. Ich kann mir ungefähr denken, was Sie hineingebracht haben! Ich will nichts davon wissen!" „Verzeihung, ich habe nichts hineingebracht." Er zog ein Blatt aus der Tasche. «Es wird Sie doch interessieren. Hier heiht es: „Liebcstragödie auf offener Szene . . ." Die Platzen strampelte ihr Plaid mit zwei wütenden Fühchen zu Boden, sprang in die Höhe rih dem ruhmvollen Herrn das Blatt auS der Hand. „Infamie! Und so etwas Rieüerträchtiges — bas wagen Sie mir zu bringen?" Herr Steinmann schloß kmlb die Augen. „Ob es wahr ist — das nur möchte-ich wissen." Da war sie wieder, die sinnlose Freude von gestern — der Triumph. Sie war jetzt wieder dicht an seiner Seite. Wit einer unbeschreiblich anmutigen Bewegung ka rerte sie halb kniend auf dem weihen Fellteppich und sah ihn mit ihren Augen einer indischen Prinzessin an — ihre goldklare Wange leuchtete so Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurden: Am 9. September der Privatdozent für Forstwissenschaft an der hessischen Landesuniversität Giehen Forstasteffor Dr. Heinrich Wilhelm Weber zu Giehen mit Wirkung vom 1. Oktober 1922 zum planmäßigen außerordentlichen Professor für Forstwissenschaft an der Landesuniversität Giehen; am 11. September: der auher- ordentliche Professor an der Technischen Hochschule Hannover Dr. Hans Rau mtt Wirkung vom 1. Oktober 1922 zum ordentlichen Professor für Physik an der Technischen Hochschule zu Darmstadt. — Ernannt wurde am 8. September 1922 der Erwin Wendt aus Giehen mit Wirkung vom 1. April 1922 an zum Dersuchsfeldinspektor beim Landwirt- schattlichen Instttut der Landesuniversität Giehen. — Ernannt wurde am 9. September 1922 der Stadtbaumeister Albert Conrad zu Reu-Isenburg mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts ab zum Fachlehrer an der gewerblichen Abteilung der all- gemeinen Fortbildungsschule in Reu-Isenburg, Kreis Offenbach. — Ernannt wurden am 11. September 1922: Der Lehrer Otto Da ab zu Lollar, Kreis Giehen, zum Rettor an der Volksschule daselbst; der Lehrer Heinrich Daniel Schmidt zu Heuchestheim, Kreis Gießen, zum Rektor an der Volksschule daselbst. — Dem Oberzollsekretär Ludwig Rausch zu Friedberg wurde die nachgesuchte Entlassung aus dem Reichsdienst erteilt. ** Die Warenpreisauszeichnung in den hiesigen Geschäften wird, entgegen den bestehenden Vorschriften, vielfach außer acht gelassen. Wie wir hören, wird im Lause der nächsten Tage eine polizeiliche Revision der Geschäfte nach dieser Richtung hin vorgenommen werden. Wer Wetterungen vermeiden will, sorge beizeiten für die entsprechende Preisauszeichnung seinerWaren. *’ Das Giehener Bataillon und der Regiments-Stab des Inf.- Rgts. R r. 1 5 werden, von den Herbstübungen auf dem Truppenübungsplatz Münsingen kommend, übermorgen, am 20. September, nachmittags um 4.29 älhr wieder hier eintreffen. ** Eine Bürgermeister-Versamm- lu n g hat das Kreisamt Giehen auf Mittwoch, 2 0. September, in das Regrerungsgebäude dahier ernberufen. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: Besprechung über das Reichs- ml.tengefctz Weh.ungsbauabga.e. Vergüt ng der Bürgermeister für vorwiegend im Interesse Privater erfolgende Amtsgeschäfte. Santtätspoltzei- liche Fragen für die Ortspolizeibehörden und Standesbeamten. Feuerlöschwesen. Die Reform der Derwaltungsgefehe. Die Belastung der Bürgermeister mit Arbetten im Staatsinteresse. Bargeldloser Verkehr. Sonstiges. ** Falsche Reichsbanknoten z u 100 Mark. Von den Reichsbanknoten zu 100 Mark der Ausgabe vom 1. Rovember 1920 ist eine weitere Fälschung im Verkehr aufgetaucht, deren Hauptmerkmale folgende sind: a) Papier: Dicker, doch weicher im Griff. Das auf echten Roten auf dem rechten und linken unbedruckten Rande befindliche natürliche Wasserzeichen * 100 * M 100 * M *, und zwar auf einem Rande in Heller, auf dem anderen in dunkler Ausführung, ist durch Druck nach geahmt. Es ist beim Betrachten einer Rote in der Durchsicht weniger, in der Aufsicht deutlicher zu sehen. Das echte Wasserzeichen ist in der Durchsicht gut wahrnehmbar. Kupferbrauner Faserstreifen der Rückseitenmitte durch braunen Strichaufdruck auffällig vorgetäuscht. (Striche lassen sich mit einer Radel nicht ab heben.) Die Falschstücke sind vorsätzlich beschmutzt oder in leichter schmutziger Tonung überstrichen, um sie echten, verbrauchten Roten im Aussehen näher zu bringen, b) Vorderseite: Kräftiges Allgemeinbild. Auffallend dickes und fleckiges Hervortreten des gelben Musters im Außenrand. Dickes, sehr großes Ziffernblld der roten Rummern. Der vor den Rummern stehende Buchstabe ist kleiner. Aus echten Roten sind Buchstaben und Ziffern von einheitlicher Größe. In der 3., 5., den Buchstaben i kaum wahrnehmbar gedruckt. 6. und letzten Unterschrift sind die Punkte über c) Rückseite: Gesamtbild kräftig, etwas verschwommen. Die gelben und blauen Degrenzungs- linien des mittleren Ovalfeldes sind gleichlaufend eingefügt. Hntlare Wiedergabe der Wertziffern „100" in den Seitenfeldern. Die falsche Rum- merthpen .zeigen die gleichen Fehler wie auf der Dorderfette. — Vor Annahme dieser Fälschung wird gewarnt. " In den Räumen des Kunstver- erns eröffnete am Samstag das Fröbel- Seminar eine Ausstellung von Arbeiten seiner Schülerinnen. Fröbel- Beschästtgungen aller Art zeigt uns die reichhaltig? Schau. Ausschneidebilder aus Buntpapier, selbstgefertigte Woll- und Stoffbälle, aus Ton modellierte Gegenstände, Körbe und sonsttge praktische Gebrauchsgegenstände aus Bast und Rohr, Kalender, verziert mit Buntpapier, Laub- sagearberten, Tiere aller Art zum Fortbewegen, selbsterfundene Geduldspiele, Puppenwagen und Puppenwiegen, hergestellt aus allen Marktkörben zusammenlegbare Puppenstuben, hergestellt aus wertlosem Material von Streichholzschachteln. Garnrollen und bergt Auch sieht man Verkaufs- laden, darunter Modesalons und andere, selbst- nah, ganz nah bei seiner krampshaft auf dem Knie geballten Hand. Er atmete tief auf und hob sie dann ganz ruhig zu sich empor, immer höher und höher, bis mcht mehr als eines Zolles Breite sein weißes Gesicht von ihrem lächelnden Mund trennte. „Ich lege keinen Wert mehr darauf, daß Sie das neue Engagement antreten. Ich zahle die Konventionalstrafe aus meiner Tasche. Sie werden der Bühne Lebewohl sagen." „lind weiter nichts?" flüsterte die Clahen mit einem kleinen seltsamen Kichern. «... And meine Frau werden. So und nicht anders muh es zwischen uns geschehen. Sie — Sie — Sie Panther! . . . Ich habe mir mein ßeiben auf der Basis der Korrektheit zurechtgelegt." Der Panther sprang wieder zurück „Ich nicht — ich nicht!" -Das weih ich, meine Liebe," sagte der Direktor leise und bestimmt. „Ich habe mich ja genug gewehrt. Run tragen Sie die Folgen." „Rufen Sie sofort den Pastor!" sagte die Clahen mit unbeschreiblichem Ausdruck. »Sie — Sie spotten meiner?“ „Durchaus nicht." Die Clahen suchte nach Worten. Endlich huschten sie ihr über die LippM, übersprudelnd, Immer mehr und mehr, wie eine Quelle, die aus Felsen bricht. „Ihren blutlosen Antrag nehme ich an! Weil ich ganz ungerechtfertigterweise eine Schwäche für Ihre steifleinene Persönlichkeit hege — warum? Wer kann dies Rätsel lösen? . . Denn mir beide Passen zusammen wie ein Panther und ein aus Elsenbein geschnitzter Götze eben zusammenpassen." Leise, atemlos fügte sie hinzu: „Warum fanden Sie nicht das Wort, das höher ist als alle Vernunft? Sie fordern von mir ganz einfach die Aufgabe meines mir liebgewordenen Berufs! Der mit tausend Fasern in mir Wurzel geschlagen hat, aus dem ich meine Lebenskraft sauge! Was tausch' ich denn dafür ein?" „Mich," sprach der Direktor und sah ihr voll ins Gesicht, so daß sie zum ersten Male die Farbe seiner Augen erkennen konnte. Die Clahen hätte fast gelacht. Wie hatte sie sich vach diesem Ziel gesehnt! Run erschien es ihr plötzlich gar nicht mehr so begehrenswert. Ihre Hand fuhr nach der verbundenen Schulter. „Soll ich Ihnen sagen, bis zu welchem Mah ich vom Theater besessen bin? Als mich Gülde- win gestern hier traf — das war wie eine letzte Erfüllung einer zur Wahrheit erhobenen Kunst! Ich empfand es nicht als Schmerz — es gehörte dazu — war echt. Erst später — na ja." „Verrückt, schöner Panther" sagte Direktor Mark einschl. 10 Mk., über 5000—20 000 Mk. einschließlich 12 Mk., für je weitere 10 000 Mk. ober einen Teil dieser Summe mehr 6 Mk.; für ba r- geldl o s beglichene Zählkarten dieselbe Gebühr, höchstens jedoch 30 Mk. für eine Zahlkarte; für Kassenschccke, die bargeldlos beglichen werden, 1/2 vom Tausend des Scheckbetrags, für Barauszahlungen mit Postscheck 2 vom Tausend des Scheckbetrags. Gewöhnliche Telegramme: für jedes Wort 5 Mk., mindestens 50 Mk., im Ortsver- k eh r jedoch 3 Mk. für jedes Wort, mindestens 30 Mk. Die Inlandsgebühren für Briessendungen, Wertsendungen, Postanweisungen und Pakete gelten auch nach dem Saargebiet (je- doch Päckchen nicht zugelassen) sowie nach dem Gebiet der Freien Stadt Danzig und dem Memelgebiet. Die Inlandsgebühren für Driefsendungen gelten ferner nach Luxemburg und Oesterreich (Päckchen nach beiden Ländern nicht zugelassen). Die Auslandgrbührrn betragen für P o st k a r t e n 12 Mk., jedoch nach Ungarn und Tschechoslowakei 9 Mk.; für Driese bis 20 Gramm 20 Mk., jede weiteren 20 Gramm 10 Mk. (Meistgewicht 2 Kilo), jedoch nach Ungarn und Tschechoslowakei bis 20 Gramm 15 Mk., jede weiteren 20 Gramm 10 Mk.; für Drucksachen für je 50 Gramm \ Wk; für Geschäftspapiere für je 50 Gr. 4 Mk., mindestens 20 Mk.; für Warenproben für je 50 Gramm 4 Mk., mindestens 8 Mk; Silbestellgebühr für Driefsendungen 40 Mk; Einschreibgebühr 4 Mk.; Rückschein- gebuhr 3 Mk.; Vorzeigegebühr für Rachnah men auf Driefsendungen (vom Absender zu entricht«:) 4 Mk.; Gewichtgebühr für W e r t kä st chen für je 50 Gramm 8 Mk., mindestens 40 Mk. (dazu Einschreibgebühr von 4 Mk); Versichern ngsgebühr für Wertbriefe und Wertkästchen für je 3000 Mk. 5 Mk , Postan - Weisungsgebühr bis 500 Mk. 5 Mk., über 500—1000 Mk. 10 Mk., jede weiteren 1000 Mk. 5 ML, jedoch nach England, den brittschen Kolonien und den britischen Postanstalten im Ausland für jede wetteren 1000 Mk. 10 Mk.; Behänd - lungsgebühr für Wertpakete 4 Mk (Dersicherungsgebühr unverändert); Rach - nähme gebühr für Pakete 5 Mk. für je 500 Mk. des Rachnahmebetrags, jedoch nach Frankreich, französische Kolonien usw. 4 Centimen sumzurechren nach dem Gegenwert für Paket- gcbüfjren) für je 10 franz. Franken, mindestens 5 Mark. Steinmann langsam. „Llebrigens — Herr Gülde» tDtn ist beurlaubt." „Was?" fuhr die Clahen auf. ftl, "Sw haben doch nichts dagegen? Mein Institut ist feine Arena." ®r und die Clahen mähen einander mit flammenden Dlicken. Sie warf sich zurück auf ihr Sofa. „Das — das sieht Ihnen ähnlich! Aber — ich Datt es Ihnen dennoch nicht zugetraut I Entlassen! Wegen eines Augenblicks der -Unbe formen» bett! Wissen Sie denn nicht, wie Sie ihm schaden? Beim Publikum — den Agenten — überall?" „Er hat sich selbst geschadet. Rücksichten gelten einer gewissen Grenze, dann kommt das liebe Ich. Solche Vorkommnisse, wie die ge- strlgeki, leeren mir die Logen und füllen höchstens die Galerie. Rein, nein, meine liebe Clahen — mein Theater ist einer edleren Kunst geweiht, als Herr Güldewin sie zu begreifen scheint." „Sehr schon gesagt. Herr Direktor, und Ihr künstlerisches Glaubensbekenntnis interessiert mich ungemein! Rur, dah ich Ihnen leider sagen muh —" Eie erhob sich wieder und lächelte dem blassen Herrn mit einem seltsam schleichenden Lächeln in die Augen. Rur dah Sie mich nicht täuschen können Der arme Güldewin wird geopfert! Richt, weil er Ihr hohes Kunstgefühl beleidigt, sondern — weil Sie eifersüchtig auf ihn sind!" «Sie wagen viel, mein Fräulein." „3a! Weil ich mir in dieser Welt der Komödie noch meine Ehrlichkeit bewahrt habe! Und weil wir beide — Sie und ich — ja dabei sind, unfer Los unter einen Hut zu bringen — Fritz! Rimm die„ Kündigung zurück!" „?eln," stieh er hervor und blh sofort wieder die Zahne zusammen. „Sie wollen nichts' Er trat auf sie zu und erfaßte energisch ihre Hand. . „Werfen Sie sich's ein für allemal! In meine Engagements- und sonstigen ge',«äftltchen Angelegenhetten lasse ich mich von keiner Frau dreinreden — auch von meiner eigenen nicht!" „®ut“ sagte die Clahen und machte sich gemächlich frei „So nehme ich den armen Jungen eben mit nach Amerika." Der Direktor griff nach seinem Hut. „Ah — ich sehe," sprach er spöttisch. — nichts sehen Sie!" rief die Clahen und warf ihm ihr Spitzentaschentuch vor die Füße. „Rein, mein Freund, Sie und sch — unbegreiflich — wie konnte ich nur jemals — Sie sind mir so fremd — und Sie tun mir so leid — so gren- zenlos leid — „3ch brauche Ihr Mitleid nicht," sagte der Direktor heiser. „Ich fühle mich ganz wohl in meiner Haut! Rlemand kann mir oas Geringste gefertigte Dllderbücher mit Illustrationen zu Dollsreimen. Ebenso ist der Fuhrpark reich vertreten mit Autos, Möbelwagen. Postwagen, Schub- und Ziehkarren. Auch ein Vergnügungspark kommt zur Geltung. Karussells, Schiffs- und Kettenschaukeln, sogar ein Zirkus „Trulla" ist mit all seinen Künstlern und Künstlerinnen zu sehen Desondere Aufmerksamkeit verdienen aber auch die Handarbeiten wie Kinderwäsche, Kinderkleidchen, Schürzen, Schuhe und anderes mehr. Der Besuch der Ausstellung, der am Samstag und gestern Sonntag ein sehr reger war, kann aufs angelegentlichste empfohlen werden. Geöffnet ist sie täglich bis einschließlich Mittwoch von vormittags 11—1 41hr und 3—5 Ahr nachmittags. ** Die Gebühren für die Arbei- t &cr DermessungSämter. Das hessische Ministerium der Finanzen gibt be- kannt, daß der Teuerungszuschlag zu den Gebühren für die Arbeiten der Bermessungsäm- ter mit Wirkung vvm 16. September ab bis auf weiteres von 280 v. H. auf 600 v. H. erhöht worden ist. ** Wiederaufnahme des Post- anweifungsverkehrs mit Groß- brttannien usw. Der Postanweisungsver- kehr mit Großbritannien und Irland, den britischen Kolonien und britischen Postanstalten in fremden Ländern ist seit 1. September wie. der ausgenommen worden. ** Die Aenderungen des Frachtbrief m u st e r s, die zum 1. Oktober in Aussicht genommen waren, können zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführt werden. Die am 30. September ablaufende Frist für die Verwendung der letzt gültigen Frachtbriefe wird deshalb bis zum 31- März 1923 verlängert. Lediglich der Reu- druck doppelseittg bedruckter (verkleinerter) Frachtbriefe wird nicht mehr genehmigt, weil sich dieses nur vorübergehend eingesührte Muster nach den uberern sttmmenden Berichten der Reichsbahn- direktionen nicht bewährt hat. Wettervoraussage für Dienstag': Wolkig bis heiter, trocken, kühl, nordwestliche Winde. Ein kräftiger Tiefdruckwirbel ist über Rord- euroba hinweggesaust und beeinflußte gestern und heute unsere Witterung. Seine Einwirkungen werden morgen nachlassen und eine zeitweilige Aufheiterung des Wetters wird eintreten. ’-t*ünua;7ciu — Tageskalender für Montag: In den Räumen des Kunstvereins, 11—1 und 3 bis 5 älhr: Ausstellung des Fröbelseminars. — Slng- saal der Oberrealschule, 8 Ülhr: Vortrag des Gießener Hausfrauenvereins. — Astoria-Licht- spiele: Von dem Film „Der Eid des Stephan Hüller" werden beide Teile von heute bis einschließlich Mittwoch zur Vorführung gelangen. — Palast-Lichtspiele, ab heute: „Das Mädchen ohne Herz". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, ab heute: „Der schwarze Montag". Kreis Büdingen. )( Bergheim, 15. Sept. Eines der vielen Diebes paare, die in letzter Zelt die Obstbäume der Kreisstraßen plündern, wurde endlich erwischt. Sieben Landwirte aus Obermovs hatten hier Zwetschen gekauft und wollten nachts mtt ihrem Wagen nach Hause fahren. Unterwegs zwischen Orienberg und hier, liehen sie den Wagen, angeblich weil die Bremse nicht in Ordnung sei, unter den bestbehängten Bäumen halten und füllten so auf einfache Art ihren Wagen und hätten ihn wohl voll geladen, wenn ihnen nicht plötzlich der Oberwachtmeister Buchhorn- mer und Kreisstrahenwart Fahrenbruch Halt geboten und sie zur Feststellung ihrer Personalien mitgenommen hätten. Der nachfolgende Strafzettel wird Wohl den Obstpreis beträchtlich erhöhen. vorwerfen! Ich stehe da als Ehrenmann! Es wird unS oft schwer genug gemacht, liebes Fräu- lem — ich wollte Sie heiraten, während es mir vielleicht ein leichtes gewesen wäre . . ." Er stockte. Eie richtete sich starr auf und sah chn an. „Was. . .“ Da knöpfte der Direktor seinen Pelzmantel zu unb verbeugte sich. »Ach — Ich bitte um Verzeihung." , „Was?!" wiederholte sie drohend und näherte sich ihm langsam. Gr war kreidebleich. .. • ■ Ein leichtes gewesen wäre, auch einmal dle Selbstbeherrschung zu verlieren — ohne daß ©tc mich darob gesteinigt hätten," schloß er bitter. „Sie mögen es nun glauben ober nicht — diese ganje Zeit hab' ich Ihnen gegenüber eine Maske getragen . . ." „ilnb diese Maske lieb' ich nicht mehr," sagte die Clahen, die Arme mit einer weiten Bewegung in die Luft reckend. „Gott sei Dank — Gott sei Dank! Ich bin genesen! Uebernwrgen schwimme ich auf dem blauen Ozean —" Der Direktor verbeugte sich noch einmal stamm und verlieh das Zimmer. Die Clahen rannte ans Fenster. Da ging er hin. Eine Weichheit überkam sie Er war doch ein sehr anständiger Mensch — sie hatte ihn gern, obwohl er sehr unangenehm sein konnte — aber. . . „Der Käfig ist nichts für dich, Panther," flüsterte sie. Heinz Güldewin nahm aus der seifigen Hand seiner Wirtin eine Karte, die ein sonderbares Mischding von Besuchs- und Rellamekarte war. „Karl Hans Forster-Brand, Direktor. London, Berlin, Petersburg, Wien." „Ein sehr nobler Herr," erläuterte Frau Müller. „Vorn an der Krawatte hatte er so einen großen Brillanten —", sie gab mit Daumen und Zeigefinger die Gröhe an, wie ein gutes Fünfmarkstück etwa. Heinz lachte so ein bihchen. „Ra, denn immer 'rin — ich lasse bitten!" Die «Seifige verschwand. „Komisch, dachte er, die Karte ansehend. Der Herr mit den Brillanten entledigte sich drauhen mit großer älmständlichkelt seines Pelzes, bann sprang die Tür weit auf, und er trat mit dem langwiegenden Schritt einer Majestät über die Schwelle. „Donnerwetter," dachte Heinz schmunzelnd and machte eine schneidige, furxe Verbeugung. • (Sin spiegelblanker Zylinder — spiegelblankes Haar. Beides gleich schwarz, mit demselben glän- zendweihen Reflex. Spiegelblanke Stiesel mit Reflex. Eine Persönlichkeit aus Lack und Rickeb (Fortsetzung folgt) Kirche und Schule Schöffengericht. 18. 9. Schweizer Franken Marknotterungerr. Sh. 97.80 23.80 $ Fr. 125.40 films, zur Veranschaulichung gelangen. $udding-$4luer besuchte Hauptversammlung im Saale des Gesellschastsvereins. Der Vor- Entschließung angenommen, die sich mit statinen sitzende. Geheimrat R o a ck - Darmstadt, eröffnete | OBotten_f&t__Me Technische Rothilfe ausspricht Agram . Warschau 4741,05 59,92 524,32 888,85 711,60 184,76 0,30 -,oe 0,88 1,99 4705,90 59,08 520,15 851,10 710,90 182,98 1,95 4694,10 58,92 518,85 848,90 709,10 182,52 . 100 FI. . 100 Mk. . 100 Kr. . 100 Kr. . 100 Fr. . 1 £ . 100 L. . 100 Fr. . 100 Kr. . 100 r . 100 Kr. . 100 Kr. 4755,95 60,08 525,67 891,15 713,40 185,24 207.- 0.35 0.0075 17.40 40.45 23.66 22.45 38.30 0.21 533.- 1.80 0,08 16. 9. -.35 -.17 - ,35 — ,26 Ehristiania . .. - Kopenhagen .. - Stockholm. . .. : HelsingforS. . . Italien London Reuyork Paris Schweiz .... Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro Wechsel auf Holland....... Deutschland . . . . Wien Prag........ Paris..... . . London ....... Italien....... Brüssel 15. 9. -.36 -.17 — ,35 -,28 5185,— 2,15 0,26 0,06 0,90 206.75 0.36 0.0075 17.40 40.55 23.65 22.45 38.30 0.22 533-50 1.90 0,08 1.7.14. 125.40 59.20 88.80 88.80 117.80 117.80 OEGEA'SDARGLUH KÖRPER VERBÜRGEN LAUT WISSENSCHAFTLICHER FESTSTELLUNG EJNE GASERSPARNIS von 2596 25.: Der 26.: Die Weber. gegen B.C. Wetzlar 1. Jugend (Wetzlar schlug Siegen 07 im Vorspiel 2:1) endete nach ^/.stündiger Spieldauer unentschieden 1:1, da Wetzlar nur noch 7 Mann im Felde hatte. 1900 wurde zum Sieger erklärt, da ein Mann von Wetzlar vom Platz verwiesen wurde. Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Schauspielhaus. Montag, den 18. September: Der Richter von Zalamea. Dienstag, den 19.: Ein Sommernachtsträum. Mittwoch, bea 20.: Die Weber. Donnerstag, den 21.: Iphigenie auf Tauris (Schauspiel). Freitag, den 22.. Der Richter von Zalamea. Samstag, den 23.: Emilia Galotti. Sonntag, den 24., vormittags 11—12V? iU>r: Tanzaufführung von Riddh Impekoven. Abends 71/2 Mr: Emilia Galotti. Montag, den Richter von Zalamea. Dienstag, den Gespenster. Mittwoch, den 27.: Die Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Montag, den 18. Sept.: Amelia oder Ein Maskenball. Dienstag, den 19.: Die verkaufte Brau. Mittwoch, den 20.: Lohengrin. Donnerstag, den 21..Madame Buttec- sly. Freitag, den 22.: Die Afrikanerin. Samstag, den 23.: Der Freischütz. Sonntag, den 24., abenbä 61/2 Mr: Tannhäuser Montag, drn 25.: Carmen. Dienstag, den 26.: Cavalleria rusticana. Hierauf: Der Bajazzo. Mittwoch, den 27.: Die Fledermaus. Rach dem sehr instruktiven Vortraae eines Vertreters der > T e ch n i s ch e n R 0 t h i l f c, über deren Wesen und Aufgabengebiet, das nur gemeinnützig und stets von der Zustimmung der Regierung abhängig sei, wurde einstimmig eine Züricher Devisenmarkt. 16. 9. Paris, 16. Sept. (WTV.) Eine Rachrichtenagentur veröffentlicht folgende Rote: Aus eine gewisse Inforination, nach der der frühere Minister Loucheur alsbald zur Llebernahme eines Portefeuilles in das Kabinett berufen würde, können wir erklären, dah eine derartige Absicht in keinem Augenblick bestanden hat. Sächsische Neuwahlen. Dresden, 16. Sept. Das sächsische ®c- samtministerium bestimmte in seiner heutigen Sitzung den 5. November als Tag für die Neuwahlen zum sächsischen Landtag. Amlid-Rotterd 56429,35 56570,65 57128,50 57271,50 Brüssel-Antw 10461,90 10488,10 10361,65 10688.35 ' 24119,80 24180,20 24818,90 24881,10 30661,60 30738,40 31360 75 31439,25 38202,15 38297,85 39051.60 39148,90 3146,05 3153,95 3196,— 3204,- 6167,25 6182,75 6317,05 6332,95 6441,90 6458,10 6546,80 6553,20 1458,17 1461,83 1485,64 1489,36 11076,10 11103,9011285,85 11314,15 27265,85 27334,15 27865,10 27934,90 22022,40 22077,60 22471,85 22528,15 2,03 2,07 die Beratungen mit verschiedenen geschäftlichen | Mitteilungen und verlas sodann den Rückblick auf das abgelaufene 8 6. Vereins- jahr. Aus dem Rechenschaftsbericht ist erficht" lich, dah die Tätigkeit der Zentralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein auf den ve^sch'.e-ensten Gebieten ihres Arbeitsfeldes auch im verflossenen Jahre sehr rege gewesen ist. Dem Bericht fei heute folgendes entnommenGesellenprüfungen fanden in 70 Gewerbevereinen statt unter Teilnahme von 3674 Junggesellen beiderlei Geschlechts. In 44 Gewerbevereinen und bei deren Bezirksversammlungen fanden 52 Vorträge statt. Die Zahl der Octsgewerbevereine beträgt 124, diejenige aller Mitglieder 10 850 gegen 10 900 im Vorjahre. Die Finanzen stehen leider auf schwachen Fühen. Für die Tätigkeit der start beschäftigten chemischen Prüfungsstation für die Gewerbe betrug die Einnahme an Prüfungsgebühren 100 000 Mk. mehr als im Vorjahr; sie belief sich auf insgesamt 176 524 Mk. Dem Landesgewerbeverein wurde in diesem Jahre die Fürsorge und Verantwortung für die Handwerker- Fortbildungsschulen entzogen Es liegen Anträge j aus den Kreisen der organisierten Lehrerschaft vor, auch die gröberen Fachschulen unter die Verwaltung des Landesamts für das Bildungswesen zu stellen, damit das gesamte gewerbliche älnter- richtswesen in einer und derselben Behörde vereinigt sei, die nach der gewerblichen Seite aus- und die Mitglieder des Landesgewerbevereins auffordert, die Rothilfe nach besten Kräften zu unterstützen. Mit Worten des Dankes schloh der Vorsitzende hierauf die Tagung. In Zusammenhang mit der Hauptversammlung ist im Geweroehaus eine kleine, sehr lehrreiche Ausstellung von Schüler- arbeiten veranstaltet, die noch einige Tage geöffnet ist. Handel. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 15. September 16. September tt. Allendorf a. Lda.. 17. Sept. Der Gießener Zweigverein der Gustav» Adolf-Stiftung feierte heute nachmittag in der hiesigen Kirche sein I a h r e s f e st. Die Festpredigt hielt Pfarrer Weih- Bieber bei Offenbach über die segensreiche Arbeit des Gustav- Adolf-Vereins. In der Rachversammlung, die gleichfalls in der geräumigen Kirche abgehalten wurde, erstattete zunächst der Schriftführer des Zweigvereins, Pfarrer Lic. G o m b e l - Reiskirchen den Jahresbericht, sodann berichtete der Fest Prediger über die Schicksale der Gemeinde Heusenstamm bei Offenbach, die einst ganz evangelisch gewesen, dann mit Gewalt wieder katholisch gemacht worden war, und die jetzt wieder gegen 400 Evangelische zählt, die, meist aus Ar- iveroiicoen oeuic ««»- . beitern bestehend, sehr um ihre Existenz du Tin- »ubiutn wär. Auch in «ÄWn £& SoM.e von 1500 Att. kam Mefer regen sich Vorschläge nach Oberer Selbständig- , ^-^?e Schul stellen. Erledigt sind: Reic^aesetz^über ^^^^ngsor^nisation^ nicht eine Lehrerstelle für einen Lehrer an der evange- td« 5ett>«rs^ain, Kreis Sitten. Dienstwohnung beizeiten der Zukunft gedacht werden. - Die ist vorhanden. famkeit hat man ------ .. „ , Viehes gewidmet. Neuartig ist ein Dvrfkino. in dem Vorgänge aus dem Leben der Landwirtschaft, der Tierzucht, wie überhaupt Lehr- wurden Vereinbarungen über die Eingliederung der Handwerkerzeichen-- und Fortbildungsschulen in den Rahmen der beruflich gegliederten Fortbildungsschulen getroffen. Bei einem groben Teil der Schulen hat die Verschmelzung mit den beruflich gegliederten Fortbildungsschulen im Sinne der Vereinbarungen b.reits stattgcfunden, ebenso bei einem Teil der im Land zerstreut liegenden Schulen. Es darf erwartet -werden, dah bis zum Beginn des nächsten Schuljahres auch der Rest unserer Handwerkerschulen sich in das allgemeine Fortöildungsschulwesen der Gemeinden eingcgliederl hat. 54 Gewerbelehrer wurden als hauplamtliche Fachlehrer für den gewerblichen ForlbilLungsschuldiensl vom Landesamt für das BUdungswesen schon übernommen, Man kann an» nehmen, dab auch die weiteren hauptamtlichen Fachlehrerstellen von der Regierung genehmigt werden. — An den beifällig aufgenommenen Vortrag schloh sich eine Aussprache, in der mancherlei Wünsche und Beschwerden vorgebracht wurden. Der Redner erteilte die gewünschten Auskünfte. Als Ort der nächstjährigen Hauptversammlung wurde Bensheim gewählt «reis Friedberg. • Friedberg, 16. Sept. Das K^rsamt bat mit sofortiger Wirkung für den K r et e Friedberg folgendes angeordnet: „Verkäufer, | tite Lebens - oder Futtermittel tm Kleinhandel feilhalten, sind verpflichtet, em Verzeichnis in ihrem Verkaufsraum oder an totem Detriebsstand anzubringen, aus dem der genaue Verkaufspreis der Ware im: em- »einen ersichtlich ist. 06er die seilgchal-enen W a - Ten mit Preisauszeichnungen (Preisschildern) zu versehen. Die Preisankundigung gilt als Preisforderung. Die angekündigten Preise dürfen nicht überschritten .werden Zuwiderhandlungen werden, sofern nicht nach anderen Vorschriften eine schwerere Strafe verwarft ist, mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft. Die unterstellten Polizei- und Gen^rmeriebeamten sind angewiesen, aus die genaue Befolgung dieser Anordnung zu achten und Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Die starke Preissteigerung der letzten Wochen mache diese verschärfte äleberwachung der Preise durch die 'Behörden erforderlich. . w Starkenburg und Nhernheffen. Darmstadt, 16. Sept. (WTD.) Zu dem Brande in der chemischen Fabrik Merck ivird von der Fabrikleitung mitgeteilt, dah nur ein Teil der in dem Drogenlager aufgestapelten Drogen dem Feuer zum Opfer gefallen ist. Ein älebergreifen des Brandes auf die Fabrik hat nicht stattgefunden. Die Fabri- kationsstätten, Kesselhäu er, Maschinenhäuser usw. sind unversehrt, die Fabrikation geht weiter, so dah Arbeiterentlassunaen überhaupt nicht in Betracht kommen. Der Schaden ist durch Versicherung Landwirtschaft. Aus dem Vogelsberg, 14. Sept. Die Flachs g ew i nn ungs gesell schäft oie voriges Jahr mit dem Sitz in F r i f ch b o r n gegründet wurde, kauft jetzt den Flachs von den Landwirten auf und gibt zugleich neuesa t° gut für das Frühjahr aus. Seit dem Kriege bat der Anbau von Flachs bedeutende For - schritte gemacht und unter den Landwirten viele Anhänger gesunden. Turnen, Sport und Spiel. Hauptversammlung des Hessischen Landesgewerbevereins. (Gig. Bericht des „Gieh. Anzeigers".) Bn. Giehen, 17. Sept. Der Hessische Landesgewerbeverein hielt seine diesjährige Hauptversammlung gestern und heute unter der Leitung des Geheimrats R o a ck - Darmstadt in Giehen ab. Aus allen Teilen Hessens waren die Delegierten in stattlicher Anzahl erschienen und Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, sowie der Präsident und Beamte der Handwertskammer wohnten den Hauptverhandlungen am heutigen Vormittag bei. Am gestrigen Samstag nachmittag sand im Gewerbehaus eine Ausschuhsihung statt. Die Beratungen umfaßten hauptsächlich die Fragen der zukünftigen Neugestaltung des Landesgewerbevereins, sowie die einzelnen Punkte der Hauptversammlung. Am Abend vereinigte der Giehener Gewerbe der ein die Teilnehmer der Tagung zu einem Begrüß ungS- abenb im Saale des Gesellschaftsvereins. Die stark besuchte Veranstaltung wurde von dem Vorsitzenden deS Gießener Vereins, • Professor Dr. Krausmüller, mit kurzen Vegruhungs- worten eröffnet. Prächtige Chöre und Solovor- träge vorgetragen von Mitgliedern der Bürgergesellschaft und des Liederkranzes unter der Leitung ihres Dirigenten Gutjahr, von Frl. Pfaff und Dörr, von Reallehrer Mulch, Stud. Mulch, Musikmeister Schättler, Schlossermeister Dörr und Dankoorstand Mattern, gestalteten den Abend sehr genuhreich. Geheimrat Roack dankte im Namen der Gäste, Staatskassier Mahr- Darmstadt sprach aus das hessische Handwerk. Der heutige Vormittag brachte die sehr gut * (Ziehen 1900 1. Jugendmann- r Anf t Vokalsieger in Burg. Die 1. Ju- grnid des Clubs, die zu den besten des Bezirks Giehen-Wetzlar zählt, nahm an Pokalspiels in Burg teil. Die Konkurrenten waren: Sv. V. 07 Siegen S. S. C. Dillenburg, B. C. Wetzls und 1900 Der Club gewann zuerst gegen die Dillen- । ' bulger Jugend 2:1. Das Entscheidungsspiel 1900 ! (Sieben, 12. Sept. Ein Gastwirt und eine Gastwirtin von hier wurden zu Geldstrafen von je 3 00 Mk. verurteilt, weil sie es unterlassen hatten, in ihren Wirtschaften angestellte weibliche Personen sofort anzumelden. Ihre Behauptung, es handle sich bei den in Betracht kommenden Mädchen nicht um „weibliche Bedienung", sondern um „Büfettfräuleins", die auf Grund der allgemeinen Polizei- lichen Meldepflicht auch angemetoet worden seien, wurde als unbegründet zurückgewiesen. Wiederum standen mehrere Personen wegen Kohlendiebstählen aus Eisenbahnwagen vor Gericht. Diese Diebstähle werden bekanntlich schwer bestraft, da es sich hierbei um Wegnahme von Gegenständen handelt, die sich zur amtlichen Aufbewahrung an einem dazu bestimmten Orte befinden. Die Mindeststrafe beträgt in diesen Fällen drei Monate Gefängnis. Dementsprechend wurden ein Fuhrmann und ein Arbeiter zu drei b z w. | Budapest vier Monaten Gefängnis verurteilt, wäh- «Neuyork. rend ein Kohlenauslader wegen einfachen Dieb- 1 -- stahls und ein anderer Fuhrmann wegen Anstif- tung hierzu mit Geldstrafen von je 2 0 00 Mk. und zwei junge Burschen mit Geldstrafen von . . Landesgewerbeschulrat Schneidt - Darm- I i* . b Zürich .. sladt sprach hieraus über. „Diegewerb» ^n Lh"ne BriLftL mit 5400 Mk. W®« I.t(^en, ö° ffntftofmna Tmb Inhalt, die ein Reisender hatte liegen lassen, an sich einem kurzen Rückblick auf die Entstehung inö I nrrtnrnmpn 1ltTs unter!chfaaen ebenso dem Bahn- 1 Stockholm . Entwicklung der Handwerkerzeichenschulen wrb ber 9 ^mtrt einen Geldbetrag von Atoa 400 Mk. Wien. . , . gewerblichen Fortbildungsschulen kam der Redner | ^^Waren im Werte von etwa 100 Mk. Er erhält ^ag • • • • mit Rücksick>t auf seine Jugend eine Gesamt- ^noon. • • gefängnisstrafe von einem Monat, ' während er von der Anklage des Diebstahls von yans- ' ' ' 220 Mk. mangels ausreichenden Beweises frei- >> > .... >--— gesprochen wird. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Ein Pferdemetzger aus Marburg hat frisches . Pferdefleisch in Gießen eingesührt, ohne es sofort Das Elend in Smyrna. zur Nachuntersuchung in den hiesigen Schlachthos Paris, 16. Sept. (WTD.) Rach einer Mel- zu verbringen, und wird deshalb zu e.ner Geld- t>ung der „Chicago Tribüne" sollen drei Fünftel strafe von 100 Mk. verurteilt Stadt Smyrna in Trümmern liegen. Bei der Kontrolle des Backbetriebs wurden Mehr als 300 000 Flüchtlinge seien gestern ohne bei einem Bäckermeister in Grohen-Linden 13 frisch Obdach gewesen. Der Drand erlösche allmählich gebackene Vierpsund-Brote mit einem Minder- na$ vollständiger Zerstörung aller Ausländer-- gewicht von je 50—100 Gramm gefunden. Er viertel. Der Schaden belaufe sich auf etwa 200 erhält dafür eine Geldstrafe von 150 Mk. Millionen Dollar. Den Verlust an Menschenleben Wegen unerlaubten Tragens eines Revolvers JU beziffern, sei vorläufig unmöglich. Von den wird ein Schaffner von Seligenstadt zu einer Flüchtlingen seien viele zu Schaden gekommen. Geldstrafevon 100Mk. verurteilt. Der Re- Athen, 16. Sept. (WTB.) Das Presse- volver wurde eingezogen. ' bureau teilt mit: Die Tragödie von Gin Eisenbahnschafftier von Leihgestern sagte Smyrna verursacht hier tiefe Bestürzung. Die zu den ihm zugewiesenen Zwangsmietern: „Gehen mctfien Blätter erscheinen mit Trauerrand. Die Sie lieber ins Wasser, als das) Sie in meine Geschäfte wurden größtenteils zum Zeichen der Wohnung ziehen," — „Die Möbel könnt Ihr in Trauer zwei Stunden geschlossen. die Wohnung bringen, aber schlafen könnt Ihr im September Stall" und erreichte dadurch, dah kein Mieter Der 15. »«ptenwet. mehr die zugewiesene Wohnung besehen wollte. Paris, 16. Sept. (WTD.) Wie öaS Das Gericht erblickte hierin eine unbefugte „Petit Journal" mitteilt, hat der Minister Verfügung über beftagnabmte Aeuheren Journalisten gegenüber die Er- Räume, da eine solche nicht mir in der Weiter- IIärunfl abgegeben, das) eS ein Irrtum sei, zu Vermietung sondern in jeder Handlung liegt die klauben, daß der 15. September ein ent» erkennen läht, dah der Vermieter dem Z g c^^tdendes Datum bedeute. Er habe aber dem ePra* QSer^ttentat er putschen Dotschaster gegenüber lebhaft dar- 600 emt »u Mblcn. auf bestanden, das; die deutfche Antwort in (Sine dielfye von Privatklagen wurde teils möglichst kurzer Frist erteilt werde. durch Urteil, teil« durch Vergleich erledigt. Loucheur wird nicht wieder Minister. gedeckL Hcffeil-Naffau. spd. Frankfurt a. M, 17. Sept. Eine vom Dezernenten für das Anstaltswesen trorgenommene Prüfung, inwieweit sich Ersparnisse in einzelnen Anstalten vornehmen lassen ergab, dah durch besondere Mahnahmen 250 ---------------------------- Personen, Llerzte, Beamte und Tarif- I sittlichen Behörde besah, plötzlich sich selbst uber- personal entbehrlich gemacht werden können. , - - - - ‘ ‘ “ Ruch für den technischen und wirtschaftlichen De° __ trieb der Anstalten werden in dem Bericht des Ausführungen wurden debattelos zur Kenntnis Dezernenten einschränkende Sparmahnahmen vor- I genommen. geschlagen. - Die Zahl der E he s ch l i ejun» Um den nächsten Punkt: D i e E r h a l t u n g gen, die von Januar bis Mai von 320 auf 640 \ Gewerbe blatte s. Erhöhung des gesttegen war, geht wieder zurück^ Auch dte i fg l i e d e r b e i t r a g e s, entspann sich eine Zahl der Geburten hat eimm Duckgang Ian unb ^hr verwickelte Debatte. Aus Antrag erfahren, nicht minder aber auch die der Srerve- Don m^c Krausmüller- Giehen tour» fälle. — Don dem vor kurzem verstärkten -)€U beiden Angelegenheiten schliehlich von- Wuchergericht sind in den letzten d'^eiTagen einander getrennt und bann beschlossen, dah der 56 Anzeigen wegen Wucher? und c7 Qlnoeven citrag mit Wirkung vom 1. April 1923 wegen Schleichhandels bearbeitet worden. Der au| 5o Mf. erhöht wird. Hinsichtlich des gröhte Teil der Anzeigen, erfolgte anonym, Gewerbeblattes schlug Pros. Dr. Kraus- so dah die Untersuchung m diesen Fallen er- müIler tior dah jeder Ser dieses Blatt be- gebnislos verlief ziehen will, dafür eine gesonderte Gebühr neben fpd. Frankfurt a. M„ 17. ^‘Lje Beitrag zu zahlen hat: auch das solle erst bietet in einer Tageszeitung ein Zeitgenosse für a& Q^rif 1923 gelten. Beschlossen wurde auf den Tausch seiner Dreizimmer wo h° Antrag Zentralstelle und des Ausschusses: nung gegen eine Vierzimmertoohnang folgende 2lb 1 Qtortl 1923 wird das Gewerbeblatt für Vergünstigungen: D r e i I a hrefreieMi e t e. in seiner seitherigen Gestalt als aus- drei Jahre freies Straven bah n- rch/^hliches Blatt des Landesgewerbevereins auf» abonnement, freien mzug and schttey- gegeben. Es soll versucht werden, das Gewerbe- lich eine Honorierung für eine evtl. Vermittlung. Matt bann gemeinsam mit der Hessischen Hand- Wd. Ried a. M, 17. Sept. Der in seiner merkskammer weiterzuführen." Hinsichtlich der übergroben Mehrheit sozialistische Ge- Kostendeckung denkt man u. a. auch an das meinberat lehnte den kommunistischen ^mlageversahren. Vorschläge in bezug auf die Antrag auf Umbenennung einzelner Straften- Ausgestaltung dcs Blattes wurden als Material namen mit Rücksicht auf die hohen Kosten £ ^ten genommen, für die Gemeinde und die Strahenanlieger a b. l 0 a - fpd. Siegen, 15. Sept. Siegerländer Landwirtschaft und Industrie und Gewerbefleih er» öffneten heute eine ausgezeichnet beschickte Ausstellung, die ein glänzendes Bild von dem zähen Willen des Siegerlandes zum Wiederaufbau des gesamten Wirtschaftslebens bietet. Wenn । ------- w----— die Ausstellung wohl m erster Linie eine Schau auf den Kernpunkt die ^inwalzung lm Forbil der Landwirtschaft ist, so hat sich doch auch die dungsschulwesen aus Grund des neuen Dolksschul- hochentwickelte Industrie an ihr in hervorragen- ?om 231 ^ckober 1921 zu l^^n. Er der Weise beteiligt Die Ausstellung wurde durch führte hierzu u. a. auS. Wahrend die seitherige bS 3D'lt^nb=n ber Westfälischen Landwirt. I S°rtbill>nng°,cht>l° xn »5^ «ayPHad>e eine eOer- schastÄammer, Freiherrn von L-bebnr eröff. bolnngsfchule war. die j-l^e Sortb^ldangs. TOt Mil der Schau find auch Jagd- und Kola, schal-unter bejonberev B-ruckstchti-zung del aais- nialaaistellangm verbuaben. De,°>Z-ere Aufmerk- burgerilchen, b-ruslich-n und hau-wlr,4^'1»-" - - einer Ausstellung heimischen Ausbildung der Jugend NN den Ausgaben bei — I Volksschule wetterzuarbetten. Weitere wesentliche Aenderungen und von einschneidender Bedeutung ür unsere Handwerkerschulen sind: Erhöhung der älnterrichtsstundenzahl, ein das ganze Jahr hindurch gehender Mterricht, Schulgeld- und Lehr- mittelfreibeit und die Bestreitung der Kosten. Von letzteren tragen die Gemeinden die sachlichen Kosten und die Kosten des Schulvorstandes, die persönlichen Kosten trägt der Staat. Das neue Gesetz über die Fortbildungsschulen schloß nicht von vornherein die Handwerkerschulen ein, erst später sind in Anbetracht der grundlegenden Aenderungen, die die Handwerkerschulen einfach bln.tocgorganifiert hätten, Bedenken gufgetreten. In Verhandlungen zwischen den zuständigen Ministerien, der Zentralstelle für die Gewerbe und den Vertretern der gewerblichen Berufsstände DieSehnfuchtnach Energie! 3ft es nicht beschämend und niederdrückend zugleich, wenn man seine eigenen Vorsätze aus Mangel an Energie nicht achtet? Und doch ist dies meist nur ein Zeichen schwacher Verven! Der Vervöse ist verdrießlich, wankelmütig, ungerecht gegen sich und andere. Gerade die ihm nahestehen, haben am meisten darunter zu leiden. Das Familienleben wird getrübt. 3m Beruf kommt er nicht vorwärts, weil ihm das Vertrauen zu sich selbst fehlt sowie Ausdauer und fester Wille. Deswegen ist der Vervöse stets im Vachteil. Wo der Energische zielbewusst, klar und ruhig handelt, zu seinem Vorteil, da schwankt der Vervöse hin und her oder übereilt sich hastig zu eigenem Vachteil. Die schlechten Folgen ärgern und entmutigen ihn. Um so mehr beneidet er seinen energischen Mitbewerber. Aber niemand sollte es soweit kommen lassen, bis seine Sehnsucht nach Energie in Veid sich verwandelt. Jeder kann sich die Verven kräftigen und seine Energie wirk- sam anregen. Wie Salz und Gewürz den Appetit anregen, so Kola- Dultz die Energie. Das Blut strömt danach schneller und leichter durcy Die Adern und versorgt das Gehirn besser. Dadurch allein schon fühlt man sich verjüngt und gekräftigt. Aber die Verven werden durch Kola besonders angeregt. Kola-Dulh wirkt auch so außerordentlich schnell, schon nach wenigen Minuten verspüren Sie ein Gefühl des Wohlbehagens, dec Stärkung, ja, der neuerwachten Energie. Hochtouristen und Forschungsreisende haben es verwendet zur Ueberwindung großer Strapazen oder um sich neuen Mut einzuflößen, wenn sie vor Ermüdung zusammenzubrechen glaubten. Berühmte Aerzte vieler Länder verwenden es für sich selbst und geben es ihren Patienten. 3n vielen wissenschaftlichen Arbeiten ist Kola-Dulh empfohlen worden. Kola-Dulh bringt Lebensmut und Schaffenskraft sowie das Gefühl der Fugend mit seiner Tatkraft und Energie, die Erfolg und Glück verbürgen. Vehmen Sie Kola-Dulh eine Zeitlang. 3hre Verven werden ftischer. Mißmut und Mattigkeit verlieren sich. 3hr Selbstbewuhtsein erstarkt und Energie erfüllt Sie. Tausende kaufen Kola-Dulh täglich, auch Sie können es aus jeder Apotheke beziehen. Doch ehe Sie einen Pfennig ausgeben, sollen Sie sich auf meine Kosten von der Wahrheit des hier Gesagten überzeugen. Deshalb möchte ich 3hnen gern vorher ein genügendes Quantum zu einem ausreichenden Versuch ganz umsonst übersenden. Ein so gutes und harmloses Mittel braucht keine Prüfung zu scheuen. Sie erhalten umgehend eine kleine Schachtel Kola-Dulh umsonst und portofrei. Senden Sie gleich den Gratis-Bezugsschein ein! Schicken Sie ihn an mich als Drucksache im offenen Kuvert. Auf die Rückseite des Kuverts schreiben Sie recht deutlich und genau 3hre Adresse. Dazu genügen 50 Pf. als Porto. Eine Postkarte dagegen kostet 1,50 Jf. Gratis-Bezugsschein: An G. Schwarz, priv. Apotheke, Berlin A 564, Friedrichstraße 19. Senden Sie mir gratis und ftanko ein genügendes Quantum Kola-Dulh zum Versuch nebst dem aufllären- den Büchlein. Kola-Dulh ist in allen Apotheken zu haben, insbesondere in Gießen in der Viederlage Universitäts-Apotheke zum goldenen Engel, Schulstraße 1 (am Markt). 8582 D Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß der liebe Gott meine liebe Frau, unsere treue Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Elise Hennings geb. Zülch Sonntag früh von ihrem schweren Leiden erlöst hat. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Friedr. Hennings. Gießen, 18. September 1922. 8606 Beerdigung findet in der Stille statt. Von Blumenspendei) und Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. American Line Regelmäßige Passagier- und Frachtdampfer Hamburg - Newyork Passagierdampfer: Dreischraubendampfer „Minnekahda" . . 23. September Doppelschraubendampfer „Manchuria" . 30. , Doppelschraubendampfer „St. Paul“ .... 7. Oktober Doppelschraubendampfer „Mongolia"... 21. , Dreischraubendampfer „Minnekahda" . . 28. , Doppelschraubendampfer „Manchuria" . 11. November Doppelschraubendampfer „Mongolia" ... 25. , Frachtdampferi Hamburg - Baltimore Hamburg - Boston Hamburg - Philadelphia usw. Auskunft erteilen: American Line, Hamburg, Börsenbrücke 2 Vertreter: Wilh. Julimann, Gießen, Bahnhofstr. 65. 7361A Wottat ,o,°. Behördliche Anzeigen Verloren AlberL 8594D E 1000 69, (Bontrum. 8595D Ab heute! Ab heute! OillsnN Zi»el!A» Der Eid K Die berühmten l Drei Teufel billigst. 8585 C D StaWimkkmili Bruchmkkami. Pfd. Psd. „ 300 „ 500 6, 14, 34, 40, 82, 85. Metallbetten Stablmatr., Kinderbetten, dir. an Priv., Kat. 31N frei. Eisen- möbeHabr. Sahl LTh. Lit. A „ B Guter Nebenverdienst. Alte, gute Lebens-, Unfall- und Haftpflicht-Persicherungs-Gesellschaft lohne Valuta- schwierigkeiten) sucht für Gießen einen tüchtigen platzoertreter gegen hoheBezüge. Dauernde Unterstützung durch tüchtigen Auhenbeam- ten. Angebote unt. H. S. 4259 an Rudolf Moese, Hamburg. [8597ss Auslosung von Schuldverschreibungen. Bei der für das Rechnungsjahr 1922 vorgenommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der Evangelischen Kirchengemeinde Gießen wurden nachverzeichnete Stücke zur Heimzahlung gezogen: Bon den drei alteren Anlehen: W Pickel, W v Mitesser, Blüten verschwinden sehr schnell, wenn man abends den Schaum von Zuckerns Patent-Medizinal-Seife ein- trocknen läßt. Schaum erst morgens ab • waschen u.mitZuckooh.Creme nachstreichen. Großartige Wirkung,» von Tausenden bestätigt. In allen Apotheken, Drogerien, Parfümerie- u. Friseurgeschäften erhältlich In Gießen in der Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 9/10, Löwen-Drogerie und Victoria Drogerie.Hcrm. Plank Wwe. und P. Joi. Möbs. 330c Es gelangen beide Teile zur Vorführung! Bedeutend verstärktes Orchester! Um Andrang zu vermeiden, wird gebeten, die Nachmittagsvorstellungen zu besuchen. Letzte Vorstellung 8V< Uhr. Obstversteigerung. Donnerstag, den 21. September wird das Obst der Gemeinde Queckborn, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen. an Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert. Der Anfang ist um 9 Ähr am Bahnhof. Queckborn, den 16. September 1922. Hessische Bürgermeisterei. Astoria-Lichtspiele zeigen nach wie vor das Beste! Wir haben es bewiesen, und beweisen es heute! FürMauoluN.lV.Mit. leser ges. nahe Sicher Str. Schr. Angebote u. 08871 a, d. Gieß. A. Ein Büfett mit Kredenz zu verkauf. Schr. Angeb. u. 8575 o. d. Gieß. A. Wir »liehen zur Bearbeitung uns. Zuchttier-u.sonst.Versiche- rungs-Abt. mit inod. konkurrenzfähigen Bedingungen tücht. und fleißige 8596A Mitarbeiter Vaterl.Vlehversiche- rangs-Gesellschaft z. Dresden, Werderst.29 g Palast-Lichtspiele S a GröBtes n.yorneiunsteaThealeram Platze I Obstversteigerung. Mittwoch, den 20. d. M., vormittags 10 Uhr, soll das Obst hiesiger Gemeinde (Aepfel, Birnen und Zwetschen) öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft im Ort. Münster, den 18. September 1922. Bürgermeisterei Münster. MMW oon. Bömubelten. Ium Neubau eines Dreifamilienwvhnhauses für die Stobt Lieh werden die Grd-, Maurer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spenglerarbeiten und Eisenlieferung zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Zeichnungen und Vertragsbedingungen liegen vom 18. September 1922 ab auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei in Lich, sowie bei der Kreisbauverwaltung in Gießen, Zimmer 18, zur Einsicht offen. Angebote, zu denen die Unterlagen gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst (auch gegen Nachnahme) erhältlich sind, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei spätestens bis 22. September 1922, vorrn. 10 Uhr, bei der Kreisbauverwaltung Gießen einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf Zimmer 18 zum gleichen Termin in Gegenwart erschienener Bewerber. Zu- schlagsfrist 8 Tage. 8544B Gießen, den 16. September 1922. Kreisbauverwaltung Gießen. Obstverfteigevnng. Dienstag, den 19. September, kommen an der Kreisstraße Gießen-Wißmar Aepfel und Birnen zur Versteigerung. 8586D Anfang norm. 8 Uhr an Baum Nr. 41. Gießen, den 16. September 1922. Kreisbauverwaltung Gießen. zu 50 Mk. „ ioo Honte bis einschl. Mittwoch: Hella Moja in V Der schwarze Montag Z Gesellschaftsdrama in 5 Akten. \ Ferner: Gertrud Welker n. Hedda Vernon B in dem ausgezeichneten Sport- e film in 5 Akten (8583c ' Jim Corvey ist tot sowie Harold Lloyd k er, der Welt bester Lustspieldarsteller in l Er nnd die verräterische Mälze gestern Sonntag, zwischen 10—11 Uhr morgens, auf dem Wege vom früheren Hotel Grotzherzog bis zum Bahnhof (Bahnsteig 2) u. Plockstraße ein Brillant-Anhänger. Der Wiederbringer oder derjenige, der den Finder desselben nachweisen oder beschreiben kann, erhalt eine hohe Belohnung, da derselbe ein Andenken ist. Adolf Meburg9 früh. Hotel Grotzherzog. esisC 50.00 65.00 60.00 60.00 Wünschelrute! Finde und verfolge mit meinen starren Metallwünschelruten nach langjähriger Erfahrung Bodenschätze und unterirdische, nie versiegbare Wasserläufe. Gebe an: Breite, Sttomrichtung, Bohrpunkt, Tiefe. Glänz. Erfolge! Viele Referenz. z.Derfügung. Nasse Witterung hindett nicht, r w» . '8,160 l)CtnCinGltn, Oberstleutnant a. D. gepr.Mitgl.d.Ont.Wünschelrutenforscher-Der. Bad Homburg v. d. H., Promenade 24. Vr. 126; 177, 220, 249, 259, 266; 22, 37, 52; 17, 69, 78, 124, 174, 225, 270, 291; Don dem späteren Anlehen: Lit. A zu 100 Mk. Vr. 55; „ C „ 500 „ „40 und 57. Die Rückzahlung der Schuldverschreibungen geschieht ab 1. Oktober 1922 zum Vennwette gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen Zinsscheinen und zugehöttgen Zinsanweisungen bei der Darmstädter und Vattonalbank. Zweigniederlassung Gießen. Vom 1. Oktober an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf. 8584D 7 Gießen, den 15. September 1922. - Der Evang. Gesamtkirchenv orstand. -Dechtolsh eimer. Solange Vorrat: Kemsc-Nudcln Nmnd Gesucht für sofort ein tüchtiger, selbständiger Rohrmeister zur Instandhaltung unseres städtischen Wassernetzes nebst Pumpenanlagen. Bevorzugt werden, die sich als Fachmann der Wasserleirungsbranche ausweisen. Anmeldungen mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf,nebst Angabe der Gehalts- ansvrüche, sind zu richten an die unterzeichnete Behörde. Butzbach, den 14. September 1922. Hessische Bürgermeisterei Butzbach. Köhler. 8443D Ausruf! Kammerjäger Rödcrkommt und ist einige Tage in Gießen und Umgegend tätig. um Natten, Mäuse, Schwaben, Russen, Wanzen und bergt, unter schriftlicher Garantie renlos zu vertilgen. Bestellungen mache man sofort unter Offerte „1t 50 Röder" (8498) an die Geschäfts!!. d. Gieß. Anz. ober indem man sich in d. Geschäftsstelle meldet. htap für Gefchäslszwecke geeignet, 10—15 Ztr. Tragkraft, zu verk. 08884, Asterweg 22. Bin Pelskrageaiöbel- mürber), elnFernglss lGoerz Trtcber-Mo- noclei.ttnSllcklStahl- stich) von Kaulbach zu verkaufen 08885 Scltersweg 38 L mit verstärktem Rahmenbanzuverk. Schriftl. Angeb. unt. 8574 a. b. Gieß. Anz. Gut erhaltene- Fahrrad mit neu. Bereisung, billig verkäuflich Walltorstr. 41. O*g79 Gasherde und -Tische äußerst billig zu verk. II. Schön & Co., obmJ Marbg. Str. 22. Mietgesuche [ Kaufmann sucht sofort od. l.Okt. möbliertes Zimmer. Schriftl. Angeb. unt. 08792 a. b. Gieß. Anz. Gut möbliertes wohn- und Schlafzimmer mit 2 Betten von zwei Herren ab 1. Okl. in guter Lage/ gesucht. Schr.Angeb. u.8590a.d.Gietz.Anz. Studentin sucht sanbereS, möbl. Zimmer bei netten Leuten. Schriftl. Angebote mit Preis unter 8603 an den Gieß. Anz. des Stephan^ Hüller < kauft | Clir.lndertlial, GieEen. Brennholz kauft jedes Quant. z.g.PreiseEtloffert.a. Kriedr. Ganh Holz und Kohlen. Darmstadt, Vanbro.- Str.2:!/Lr,^ernr.2327 |Enipfehlungen| ätfiein. Biüfinm- steine, Bimsdiclen sowie alle sonsttgen Banmaterinlien g Ab heute: •"" jT »OasHctaoliiielta® WW Aus Kunst und Prosa des All- tags. 5 Akte. ILittnBraithhrti Mh Lustspiel in 3 Akten. Led.. zuverlässiger Gärtner s.2^2Äiorg. Privat- Obst- u. Ge- müfeganen in frbl. Landhaus gesucht. Dauernde Stellung, auch für ält. Mann geeig. Alles frei, hoh. ©ebnlt.ErichSteiner Bnchsohlsg «Hess.!8599 'M Kein» ^Mädchen von jung. Ehepaar lHabrikbesitz.jNähe Frankfurt a.M. per sofort bei hohem Lohn gesucht. Schr. Angeb. unt. 8593D an d.Gieß. Anzeiger erbeten. Srnuen f. gortonel- ansmaNeb gesucht. 8601 Schneider, Frankfurter Str. 29. Ml. unadh. Srflulein auch KriegsrwHwe ob. ält. Dienstmädchen, per sofort in kleinen Haush. (nur Hausarb.) bei hohem Lohn gesucht. Schr. Angeb. unt. 08872 an den Gieß. Anz. erb. Braves fleißiges Mädchen gesucht. Förster, dm7< G arten str. 261. Mädchen sauberes, anständ., gute Behandlung u. guter Lohn, für tagsüber ober ganz, sucht sofort ob. 1. Okt. 08«--! Frau M. Fischbach Bleichstraße 29. Studentin sucht freie HJoflnung nnö MtzW gegen Nachhilfestunden. Schr. Ang. n. 08888a. d.G.A. Möbliertes 08880 wohn- und Schlafzimmer evtl, mit 2 Betten v. Beamten gesucht. Westanlage 64 I. |Stellenangebote| Größter Zirkns- Sensatlonsfllm in 2 Teilen nach dem Roman von Felix Holländer. 8602c In der Hauptrolle: „COLUMBUS“ Baustoff-Gesellschaft m. b. H., Coblenc-I/. Köder-Fisch empfehle zum Hechtfang ft"'ort. 08876 Kirch, Dorlar. Zum Eintritt spätestens am 1. Oktober l. I. wird ein junget tau von gut.AuffassungS- gnbe gesucht, der in der Buchhaltung beschäftigt werd, soll und deshalb schon einige Kenntnis von derselb. besitzen muß. Bedingung ist gewissenhaft. Arbeiten und gute Handschrift. Bewerber, welche stenographieren und aus der Maschine schreiben können, werden bevorzugt. Gesuche mtt den erforderlichen Unterlagen sind unt.8497D an den Gießener An- zeiger zu richten- Suche für sofort einen tüchtigen Neischer- gesellen bet hohem Lohn, eso? Fritz Keßler, Pferdemetzger. KcWMMn nicht über 16 Jahre, stellt ein J. Welnert, Neuenweg. 8525 Tüchtige Lehrkraft wird für zwei Gymnasiasten im Alter von 11 u. 16 Jahren während d. Winter- monate auf nord- deuls bes Landgut geHuchr. Schriftl. Angeb. unt. 8462Da. d.Gieß. Anz. Lrd.LIt.MWen für 1. Okt. gesucht. August §iilbinger. Seltersweg 79. Aelteres. zuverl. Mädchen baldigst gesucht. 08881 Backerei Schilling, Bismarckstr. 6 a. Zu mögt, baldigem Eintritt zuverlässig., gewandtes 8592 Hausmädchen ges. FraaE.Niemann, Seltersweg 64. Ein Junge für leichte Hof- und Feldarbeiten und grauen für Feld ar b. gesucht. 8587 Schneider, Frankfurter Str. 29. Garantiert reines Kokosfett,Schmalz Auslandzuckrer zu billigsten Tagespreisen. 3-ftruOMmeWtBib.48.0l l-ftruGMarnielMMd 60.00 LLft-MchW«' 56.00 6 & ft’Süftiito extra best. Ersatz f. rein. Bohnenkaffee mit 30°/» Bohnenkaffee llßßß '/^Pfund-Paket Hv.UU mit 20e/o Bohnenkaffee Ort flß '/2-Psund-Paket ÖILVU mit 10*/o Bohnenkaffee KK ßß '/,-Pfund-Paket MUU Schade & Füllgrabe Filialen in allen Stadtteile». |Stellengesuche| Für jung., Häusl, erzog., musik. Mädchen wird in besserer, am liebsten kinderloser Familie, Stelle als Haustochter gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 08875 a. d. Gieß. Anz. Für 15jähr. Mädchen m. höh. Schuld. Lehrstelle a.Bankod.Bnreau per sofort ob. später gesucht. Schriftl. Angebote unt. 08877 an d. Gienen. Anzeiger. Verkäufe Einen älteren wachsamen Schäferhund mit lautem Schlag, sowie 2 jg. Schäfer Hunde, 9W.alt,hat zu vk. Geiger, Schäfer, GroBeu-Linden. oMTf) Junge Fßxterrierhiindin 9 Wochen alt, billig zu verkaufen [08869 KavlanSgaffe 19 I. D. K. W.- W- mit 2 Zahlschaltern unb Marmorvlatte, fürgrößerenBetrieh geeignet, zu verk. 0887S Herz, Neuen Baue 23. Ein gut erhalt. [OäM’ Mantel f.14—Itii. blll. z. verk. Miiblstr.lttlMans.I ^sufgsruolie s Höchste Preise für Gold-u. Silber» druck, wie Ketten, Ringe, Bestecke, zerbrochene Uhren aller Art zahlt nur Ghrm. J. Wohlgeruch, Neuen Bäne 15. 0,881 Prismen-1 feldsiecher' Fabrik. Zeiß. Goerz usw., gesucht. Geller, Franks. Str. 19 p. r- Bekanntmachung. Der Vachtragsvoranschlag für untere Gemeinde für Rj. 1921 liegt vom 20. bis 26. September l. I. auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Vusmärker beizutraaen haben. Ober-Hörgern, 16. September 1922. Hessische Bürgermeisterei Ober-Hörgern. __Holler.________8588D Obstversteigerung. Dienstag, den 19. September 1922, vormittags 8 Ahr anfangend, wird das Gemeindeobst der GemeindeAllendorf a.d. Lahn öffentlich meistbietend versteigert' Händler dürfen nicht mitbieten. Anfana in der Fttedhofsstrahe. Allendorf a.d. Lahn, den 16.Sept. 1922. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn ______________Volk.___ 8589D Am Mittwoch, dem 20. dS. Mts. vormittags 8 Llhr, wird das Obst der Gemeinde Launsbach vettauft. Händler sind ausgeschlossen. 8598D Debus. Gemeindevorsteher.