Nr. V5 Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatliche vezugspreife: Mk. 18.— und Mk. 2.— Irägerlohn,durch diePost MK.20.—, auch bei Nicht, erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten. Anzeiger Kietzen. Poftfdjedfonto: Kranffurt a. M. 11886. Mittwoch, 17. Mai 1922 172. Zayrgang GietzennAnzeiger Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 34mm Breite örtlich 120'Pf., auswärts 150 ‘Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 450Pf. Bei Platz- Vorschrift20 ^Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. General-Anzeiger für Oberhessen Drntf und Verlag: Vrühl'sche Univ.-vuch- und Lteindruckerei R. Lange. 8chrif1leitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstratze 7. Eine Note der amerikanischen Regierung. Ablehnung der Teilnahme an den Haager Verhandlungen. Neue Vcrhnndlttngsmöqlichkeiteu. Genua, 16. Mai. (Spezialdericht des Vertreters des WTB ) Die Rote des S'.aats- sekrctärs Hughes, die heute Schanzer von dcrn amertlanischen Botschafter Child übermittelt wurde, hat folgenden Woitlauv: Die amerikanische Regierung hat die ihr von dem Präsidenten dec Genueser Konferenz übermittelte Einladung, unter dem in dein Abkommen der einladenden Mächte daigelegken Bedingungen an der für den 15. Juni im Haag geplanten Kommis ion t i zun h er, forgföltig erwogen. Die amerikanische Regie u g hegt den lebhaften Wunsch, in jeder möglichen Weise die Eröiterarg der wirtschaftlichen Rctwciteigkriten in Rußland zu fördern. Sie wünscht ebenso, die tiefe Freundschaft zu bewei'en, die das Volk der Bereinigten Stauten für das russische Boll hegt und V>r lebhaftes Interesse an allen Maßnahmen, die die Wiederherstellung seines wirvch^st- llchen Lebens u.id tie Rückkehr des Wohlstandes bezwecken. auf den seine Fähigkeiten und Hilfsquellen ihtn Anspruch g bea. Da; amerikanische Boll hat den gr i barsten Beweis für fein uneigennütziges Interesse an der wirtschaftlichen Wiederhei tel'u.g Ru l mds gegeben. Es würde sehr widerwillig irgend eine Gelegenheit zur Hilselci tu ig vorbelg.h-en lassen. D e amerikanische Regierung ist indessen nicht in der Lage, den Schluß zu ziehen, daß sie zweckmäßig ,»n der Zusammenkunft im Haag teil- nehmen kann, da diese sichals nichts an« der-es erweisen würde ais eine Fortsetzung der Genueser Konferenz unter einem anderen Ramen, die not- wendigerw.ise auf die gleichen Schwierigkeiten stoßen würde, wenn die in dem russischen Memorandum vom 11. Mai zutage getretene Haltung unverändert b’.eitxm würde. Die unvermeidliche grundlegende Frage ist naturgemäß die Blt-deih rstcl ung der Produktivität Rußlands. Die wesentlichea Bedingungen da, ür müssen erst noch gesichert werden und dafür muß nach Lage der Dinge in Rußland Sorge getroffen werden. Die amerikanische Regierung, die geglaubt hat, daß diese Dedingiingen klar verständlich seien, war stets bereit, sich den Regierungen anzuschliehen, die die vorliegende Einladung ergehen lassen, um eine Untersuchung über die wirtschaftliche Lage in Rußland und die notwendigen Heilmittel durch Sachverständige zu veranlaßen. Eine derartige älnterfuchung würde sich in angemessener Weise mit den wirtschaftlichen Borbedingungen der Wiederherstellung der Produktion in Rußland befassen, ohne die sich das Fehlen jeder gesunden GrundlagefürKreditgewäh- r u n g erweisen werde. Es soll bemerkt werden, daß die amerikanische Regierung sehr bereitwillig irgendwelchen Vorschlägen, die von der Genueser oder irgendeiner späteren Konferenz ausgehen, ihre ernste Aufmerksamkeit zuwenden wird. Sie ist aber ber Ansicht, daß die vorliegenden Anregungen, die anscheinend eine Erwiderung auf das russische Memorandum vom 11. Mai darstellen, in i*y cm Wortlaut die Bestimmtheit vermissen lassen, die die Mitarbeit der amerikanischen Regierung bei dem vorgeschlagenen Plane möglich machen würde. Paris, 17. Mai. (WTB.) Rach einer Havasmeldunq aus Washington wurde gestern im Weihen Hause erklärt, die amerikanische Rote an die Konferenzteilnehmer in Genua lasse die Möglichkeit späterer Anterhandlun- gen offen. Hie Wirkung der Weigerung Amerikas. London. 16. Mai. (WTB.) Die Ablehnung der Einladung zur Haager Konferenz durch die Bereinigten Staaten erregt in der Presse großes Aufsehen. — Rorth- cli.fes ,Evening Rews" schreibt, die amerikanische Weigerung sei ein endgültiger Schlag für die Haager Konferenz zwecks Behandlung der russischen Frage. Die Leute, die die Bereinigten Staaten nach dem Haag einluden, hätten jedoch kaum ercoarten dürfen, daß Amerika sein» Meinung ändere, bevor die Bolschewisten ihre Haltung geändech hätten. Die Rote des Staatssekretärs Hughes werde in England mit Zurückhaltung aufgenommen werden. Der ..Star" nennt die Rachricht über die Weigerung der Bereinigten Staaten katastrophal und zweifelt daran, ob die Haager Kommission arbeiten könne mit zwei fehlenden Rädern, nämlich Amerika und Deutschland. „Pall Mall Gazette" schreibt, die Weigerung der Bereinigten Staaten, irgend etwas mit der geplanten Konferenz von Sachverständigen im Haag zu tun zu haben, sei keineswegs eine Enttäuschung für Genua. Genua habe einen Erfolg gehabt und die Aussichten für die Haager Konferenz seien keineswegs verschwunden. „Pall Mall die in unserer Notiz enthaltenen Mengen- Better imt rund 12 MUmroen w OQY sur a^L7sA;ebf®er Gaujugendob-> a n g a b e n stark übertrieben waren und txi5 Rechnungsjahr 1922 rund 19 Mllliaroe mann ^nfte ^>em Redner im Ramen des Gaues, daß demnach de r V o rwu rf des Ha m - SU decken sind. Don einer er^urig der Anschließend erfolgte auf dem Trieb ein Wett-- sterns nicht aufrecht zu erhalten ist. Tarife im Personen-- und Gepackverkehr soll unb der einzelnen Gruppen, sowie Kreis Lauterbach. bis auf weiteres Abstand genommen werden, Sport- und Wettspiele. Gin gemütliches Bei- △ Schlitz, 16. Mai. Der Hassiabe- jetzt durch den Drand arbeitslos. den Die A Aus der Wette rau, 16. Mai. fs Marburg, 15. Mai. Gestern tagte. nung. Der Redner kritisiert die zu große Zahl im Seebvdeschen Saale hier die Dertreter--1 der Aufsichtsbeamten und meint, dah, wenn durch t im bis so daß nur eine Erhöhung der Gütertarife um 25 Prvz. zum Ausgleich des Fehlbetrages erforderlich ist. Die neue Erhöhung soll gleichzeitig mit den bisherigen Erhöhungen demnächst in die Tarife organisch eingearbeitet werden. Bei der Einarbeitung sollen Eisenbahn rate mitwirken. Gleichzeitig soll von ihnen die Frage behandelt werden, wie den Gefahren vorzubeugen ist, die der Schifffahrt aus der derzeitigen starken Staffelung der Eisenbahntarife erwachsen. * Hungen, 16. Mai. Zu der von uns vor einiger Zeit gebrachten Meldung über die Aufdeckung eines Hamsternestes und unserer weiter folgenden diesbezüglichen Berichtigung muh noch folgendes gesagt werden: Auf Grund eingehender Nachforschungen und Der- Abg. <5 eppel (Soz.) bringt Klagen vor über die Verschlechterung der Detriebsassistenten und Postschaffner in der neuen Desoldungsord« Aus dem Reiche. Ende des Däckerstreiks in Halle. Halle. 16. Mai. (WTB.) Der Streik derDäckergesellen ist beendet, nachdem der Magistrat der Erhöhung des Drot- preiseö zugestimmt hat. mit 12 680 Mk. genehmigt. Für Jungviehaufnahmen wurden 1000 Mk., für Schauen 1200 Mk., für Märkte 1000 Mk. vorgesehen. Ziegenschauen finden statt in Oden hausen, Londorf und Bersrod, Hu gen und Da ub ringen. Der Mitgliederbeitrag wurde auf 4 Mk., der Beitrag der Gemeinden auf 20 M. festgelegt. Zu Preisrichtern wurden gewählt: Münster - Hattenrod und Jäger- Queckborn. Zu der Deutschen Wa.:dn> Ausstellung in Nürnberg wurden im Kreise ein Bock und fünf Ziegen ausgewählt. Der Lämmer- und Ziegenmartt, der an Pfingsten in Lich ftatt« sinden sollte, kann wegen der Maul- und Klauenseuche nicht stattfinden. Es wurde beschloßen, im August einen Ziegenmartt m H tngen zu veranstalten. Dir Jurg irha ifnahmen sollrn Ende Mai durch Dr. König- Lich und B. Philipp lli.-Steinberg vo-genommen werdrn. Die Borstandswahl hatte fo gendes Ergeb iZ: 1. Tor- Steiger Wilhelm Georg dahier konnte dieser Tage auf eine 40jährige Tätigkeit in seinem Berufe zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurde dem noch rüstigen Jubilar vom Direktor des Werkes ein Geschenk überreicht. etwa um 1900. Lieber Drutvorkommen lichen und nördlichen Bogelsberg fehlen noch Beobachungen. Kreis Friedberg. sile der Fenchel ° Lb.' h rg-r1, 2. Torsitzender All bürgermeister Schwa lö - G o ei-Tuseck, . K. Sport- und Wettspiele. Ein gemütliches Beisammensein im Schühenhaus schloß den Tag ab. Mit einem Heil und Wiedersehen zum Reichsjugendbundtag in Goslar im Juli trennte man sich -* Prozession. Man schreibt uns: Gestern abend zwischen 11 und 12 Uhr bewegte sich in feierlicher Stille ein Zug frommer Leute drrch £>ie Straßen unserer Stadt. Unter Boruustra- gung eines Heiligenbildes folgte eine lange Reihe Fackelträger. Außer den Fackeln trug jeder der Gläubigen eine Bibel und ein Weihrauchgefätz unter den Arm. Es war ein wundervoller An- fpd. Groß-Altenstädten, 16. Mai. Die wegen Mordver dachts verhaftete Fran Panz hat ein volles Geständn is abgelegt. Sie hat ihren Mann im Schlafzimmer erschossen, dann zwei Tage im Bett versteckt, darauf in den Brunnen des' Hauses geworfen, wo die Leich? ebenfalls zwei Tage blieb. Wahrend der Zeit grub sie im Hofe ein Loch, in dem sie dann ihren Mann nachts verscharrte. Später errichtete sie über der Stelle einen Abort. Bei der Leerung des Brunnens im vorigen Jahre fand man in ihm die Uhr des Ermordeten. Hessen-Nassau. •Bus S.adt und Land. Gießen, den 17. Mai 1922. Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurden: die Zollassistenten Ernst Da ß- I e r beim Haupkzollamt Mainz, Ludwig Weber beim Hauptzollamt Worms, Karl Hotz beim Hauptzollamt Dingen und Ferdinand Herzber- oer zu Büdingen zu Zollsekretären. — Ernannt wurde am 5. Mai 1922 der Kanzleigehilfe Adam Steinbockzu Butzbach zum Kanzlisten bei dem Amtsgericht Butzbach — Ernannt wurden: am 11. Mai der Schulamtsanwäi-ter Rudolf Bla11- ner aus Nieder-Flörsheim zum Lehrer an der Volksschule zu Grvß-Gumpen, Kreis Erbach: die S dem der T Dizeprc bekannt, da! Heimat W decken bur< Mtcm mfatiflenuir Schluh Versammlung des Kurhessischen Zie- genzucht-DerbandeS. Wie der Dorsitzende, Landrat v. Loewenstein, bei der Erstattung des Jahresberichts mitteilte, zählt der Derband jetzk 14 Kreisverbände mit 5771 Mitgliedern. Man beschloß den Beitritt zur Kurhessischen Landtoirlschaftskammer, den Ankauf von fremden Böcken zur Blutauffrischung und hörte einen Vortrag des Prof. Krae - mer aus Gießen über Züchtungsverbände. Als Ort der nächsten Versammlung wurde Gelnhausen gewählt. — Sn den Stadtsälen tagte gestern ferner eine Versammlung des Hessen - Nassauischen Schmiede- Verbandes, zu dem sich über 100 Vertreter dex Schmiede-Innungen eingefunden hatten. Man besprach die durch die hohen Eisen- und Kohlenpreise bedingte traurige Lage des Gewerbes und beschloß ü. a. die sofortige Einführung von Normalpreisen, die sich durch entsprechende Zuschläge den Preissteigerungen auf anderen Gebieten anschließen lassen. js Marburg, 16. Mai. In einem Abteil 4. Klasse des gestrigen aus der Richtung Gießen kommenden Zuges wurde inmitten fröhlicher junger Leute aus Marburg eine von einem Ausflug nach Staufenberg zurückkehrende Dame infolge eines Herzschlages vom Tode ereilt. Die Passagiere, die dicht gedrängt den Wagen füllten, mußten bis zum Hauptbahnhvf bei der Leiche ausharren. fpd. Limburg, 16. Mai. In dem Steinbruch zwischen Dietkirchen und Dehrn löste sich nach einer Sprengung ein 30 Ztr. schwerer Felsblock los unb traf ben Steinbrucharbeiter Josef so unglücklich, baß er ze r- malm t wurde. Ein in der Nähe beschäftigter Arbeiter erlitt durch einen Steinsplitter einen schweren Schädelbruch. Diez a. d. L., 16. Mai. Die Möbelfabrik von Kühn wurde heute morgen durch ein Großfeuer vollkommen vernichtet. Es war der Feuerwehr nicht möglich, auch nur einen Teil der Gebäulichkeiten zu retten. Das Feuer fand in den Holzvorräten reiche Nahrung. Ungefähr 70 Arbeiter wer- Deritscher Reichstag. 211. Sitzung, vormittags 11 Uftr. Berlin, 16. Mai 1922. Abg. Könen (Komm.) fragt, ob die Dlätter- meldung zutreffe, daß auf dem Lloyddampfer „Minden" 60000 Tonnen Zeitungsdruckpapier für Südamerika verladen seien und was die Regierung zu tun gedenke, um diesem spekulativen Ausverkäufe ein Ende zu machen, und angesichts des Papiermangels und der wucherischen Preistreiberei der Arbeiterpresse das notwendige Papier zu sichern? Don Seiten der Regierung wird erwidert, dah die Untersuchung in dieser Angelegenheit noch nicht beendet sei. Darauf wird die 2. Lesung des Postetats fortgesetzt. 'Abg. Leicht (Daher. Vp.) spricht feine Freude darüber aus, dah das Reichspostmini- fiecium den Mut gefunden habe, gegen die Zentralisierungsbestrebungen Stellung zu nehmen: ebenso müsse sie sich vor der Schablonisierung hüten. — Die volle Sonntagsruhe müsse wie in Bayern im ganzen Reiche bei der Post zur Durch- süh ung kommen. Dadurch würde die Zahl der Krankheiten und Urlaubsfälle wesentlich herabgemindert werden. — Auf das Defizit der Post dürfte der schematische Ach'.stunden-Dag kaum einen großen Einfluß ausüben. — Ebensowenig sei aber in der Erhöhung der Gebühren ein Allheilmittel zu erblicken. Die russischen Portosähe, die in die zehntausende von Rubeln gehen, sollten hier als abschreckendes Beispiel gelten. Der Redner wendet sich ferner gegen die Pra-is der Verwaltu g, sich auch Nicht eift.tn- gen bezahlen zu lassen, wie bei pielsweise bei der Abbestellung nicht zustande gefentme- er Fern« gespräche 1.35 Mk., und die Postlagergebuhr Yon 3 Mk., selbst wenn gar keine postlagernden Briete da- seien. Reichspostminister Giesberts: G gen d:e allgemeine Sonntagsruhe s i von der ländlichen Bevölkerung schärfste Oppost ion zu erwarten. De: Bauer habe in der Woche keine Zeit, Zeitung zi lesen, er will sie am Sonntag früh erhalten. — Die Frage des W-egsalles der Nedengebuhren werde geprüft. Die Frage des Autoverkehrs werde künftig eine weit größere Rolle spielen als heute. Abg Bruhn (Dntl.) stellt gegenüber den» Abg. Taubadel fest, das der letzte Abschluß des kaiserlichen Deutschlands bei 'der Post einen Ueberschuß von 100 Millionen hatte. Damals tarn eine Kritik bet der Post überhaupt nicht auf. Heute ist man dagegen allgemein mit iht unzufrieden. Für ünterbeamte trete er stets ein, ihre Beförderung zu Schalteibeamten sei aber rm Interesse des Publikums einfach unmöglich, OZur die Ucberfülle an Beamten und Hilfskräften trägt die Schuld an der Ueberteuerung und dem Minus Das platte Land kann auf die Sonntagsbestellung nicht verzichten. Auch in Bayern wird schon die Aushebung der vollen Sonntagsruhe gefordert. Die Gesprächszah'ung t.n Fernsprechwesen ist möglichst überall automatisch durchzuführen. Der Redner erhebt sodann gegen die vorgeschlagene Streichung der Ob rpostbirektionen Oppeln, Aachen und Gumbinnen Einspruch. Schon die Rücksicht auf die Stimmung der Bevölkerung lasse diese Stellungnahme geboten erscheinen. Staatssekretär Teukens: Jahrelang ist der Streit darüber gegangen, daß wir das höhere Personal möglichst durch mindervorgebildete Beamte ersehen sollten Nach einer entsprechenden Ucbergangszeit werden die bisherigen Unter» beamten auch im Schalterdienst zur vollen Zufriedenheit arbeiten. Alle Pvstagenturen können angesichts des verschiedenen Umfanges der Anstalten allerdings nicht mit Vollbeamten besetzt werden. Y. 2c sind am 2 Viehen i Ortenberg i Udingen worden. 2 damaligen diensttuend, denem ein < ein AeiM mrde, der j nn kracken! Schuh abge t werden. $ Umgegend standen rck dah der I ' Hamsterer Forst meiste nirdergeschl Dörfern ufi Men übe wt er mit v terfammlunt Mchen und N btr Fv ^genagte: wt die ch Qrtllanbene Weit umi tote das 1 rndflerÄ S Lescll! geklagte Ätr'L Musiellen. 2?«. "ich Müdigkeit &b"h”onn pichen ' W D : lie«f, ^Ne i iKi7n nicht 4lt und'. s1 Mdie^c sSi reits eingetroffenen Wetzlarer und Kasseler Freun- rung zuteil. den standen in der Vorhalle des Bahnhofsge- tt Treis a. b. Lba., 15. Mai. Heute tourbe dahier der älteste Mann unbesetzten Gebieten (Wiesbaden. Mainz, Worms) . Gemeinde hobatm Heinrich eintreffenden Freunde zu empfangen. Alsdann r ttTC • nrTtn_’ ging es mit Musik und Gesang zu der bereits Michel III., im Alter von nahezu 88 Iah fiir die Begrüßung vorgesehenen Turnhalle. Hier ren zu Grabe getragen. _ , sprach unter anderem auch der von Berlin zur Hungen, 16. Mai. Der m MENsten Festteilnahme gekommene Reichs:ugendbundfüh er der Buderusschen Eisensteintoerke stehende des G. D. A. Kollege Merves. Unterhaltende S ' ~ ' blick in der sternenklaren Maiennacht, der sich hier den Gießenern barbot *• Deutsche Zeltmissivn. Man schreibt uns: Woran liegt es, daß das Zelt der Deutschen Zeltmissivn jeden Abend so besetzt ja oft so überfüllt ist, dah viele stehen müssen? Die beiden Redner verstehen es offenbar, in volkstümlicher, packender Weise die tiefsten Fragen, die in jeder Menschenseele schlummern, zu beantworten. — Ein Besuch der Vorträge kann jedenfalls jedermann empfohlen werden. ” Der Kreisziegenzuchtverein tür den Kr. Gießen hielt unter dem Vorsitz des Herrn Fenchel- Ld rhx g r:i im Eis . b h h) e imne Hauptversammlung ab, die sich eines g.iten Besuchs erfreute. Der Jahresbericht zeigte em er- sieuliches Bild der Entwicklung: die Mitglied erzähl stieg auf rund 1200 in 44 Vereinen, duz i kommen 50 Gern i den o-ls körperscha t iche Mitglieder. Neu ausgenommen Wirde der Verein Londorf. Als Vereinszeitschrift gilt „Der Ziegenzüchter". Die Kasse z 4g e einen Bestand von 4113 Mk., der Voranschlag für 1922 wurde Hab?rme hl gewählt. Kreis Schotten. st Aus dem Vogelsberg, 16. Mai. Es ist auffallend, daß man in diesem Jahre kaum einen Kuckuck im Walde rufen hört. Vielleicht ist das spärliche Aus treten Freund Kuckucks darauf zurückzuführen, daß dir vo.fahrige Brut, die er ja bekanntlich andern überläßt, unter der Hitze und dem Mangel an Weich- und Kerbtieren zu leiden hatte, und daß die Pflegeeltern ihre Findlinge nicht hochbrachten, so daß der Nach- chub audblieb. —' Eine neue Vogel- art Brutvögel im hohen Vogelsbe r g. Ein kleiner, grünlichgrauer Singvogel hat sich eit diesem Frühling im hohen Vogelsberg niedergelassen: der Girlitz (Serinus hortulaus ger- manicus Laubm. 1913). Seine ursprüngliche Heimat sind die Mittelmeerländer. Von dort aus hat er im Laufe der letzten Jahrzehnte sein Brutgebiet ständig nach Norden vorgeschoben. In Deutschland ist er, wie der Leiter der Süddeut- chen Vogelwarte, Dr. Kurt Floericke, .n einem neuen „Vogelbuch" mitteilt, „in der Hauptsache erst im vorigen Jahrhundert eingewandert, und zwar einerseits von Südsrankreich aus durch das Rheintal, andererseits von Ungarn durch die March-Beczwaoderfurche". Der Girlitz ist em enger Verwandter des Kanarienvogels, wir überhaupt seine ganze Gestalt und das vorherrschende Gelb seines Gefieders an diesen erinnern. Zum ersten Male wu:de der Girlitz dieses Jahr in Langenhain beobachtet und war den dortigen Vogelkennern vollständig unbekannt Der Vogelsberg-Ornithologe Heinrich Lang- Schotten stellte ihn dann als Girlitz fest. Nach seinen Mitteilungen ist in dem tiefer gelegenen Schotten der Girlitz auch etwa seit erst 10 Jahren Brut- Spiele, Volkstänze und Gesangsvorträge verschönten den Abend. In .früher Morgenstunde des folgenden Tages holten die in der Stabt- Knabenschule untergebrachten Jungens Ihre in der Mädchenschule untergebrachten Partnerinnen ab unb zogen mit ihnen bei wehenden Wimpeln, mit Klampfenspiel und Gesang zur Morgenerfrischung aus ben von der hiesigen Reichswehr zur Verfügung gestellten Feldküchen. Nach ber ersten Stärkung wurde ein Ausslug zumBismarckbenkmal _ und anschli ßcnd ,-um Gleibwg unternommen. Nach i Grund eingehender Nachforschungen und Ber- jber RücKehr erfolgte mittags vor dem Stadt-1 Handlungen haben wir uns davon überzeugt, daß Vogel. Hier in Lau dach wurde der Girlitz schon eit längerer Zeit angetroffen, zum ersten Male ------ - ' öst- * Das Krankengeld der Kriegsbeschädigten. - Sämtliche Kriegsbeschädigte, die an ihren Dienstbeschädigungsleiden erkranken und ambulant ärztlich behandelt werden, erhalten für den Fall der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Soweit es sich um Krankenka ssenmitglieder handelt, wird ihnen das Krankengeld in der satzungsgemäßen Höhe . . während der satzungsqemäßen Zeit neben der Ph'l'pv-Steinberg Rechner unb Schrift- Rente ausgezahlt Beschädigte, die suhrer^ K a m rn e ^Oa^dwi llchaf^- lediglich zum Zwecke der Heilbehandlung der öen geü>ä^t füT , Dezi k: Bürgermeister Krankenkassen zugetellt sind, ohne selbst ver- r 4 mer - Steinbach und Balth Philipp II1.- sicherungspflichtig zu sein (Zugelellte) und Steinberg, ii. Drzick: K. Luh I. - Leihgestern, solche Krankenkassenmitglieder, deren Unter- in. Bezirk: Hch. M ü n st e r - Hattenrod, IV. Bc- • stülmngSanspruch an die Krankenkasse ver- zirk: Fr. S tauf f-Utphe, V. Bezirk: Joh. braucht ist also die Ausgesteuerten oder die Iäger ° Queckborn, VI. Bezirk: Bürgermeister nn* ntfbt hnnberpchtiaten Versicherten er- Sch lliidt - Trohe, VII. Bezirk: H. Weber- w s tsa; ÄÄäs st seine Höhe richtet sich nach den Bestimmungen der jewells die ärztliche Behandlung ver- „, . ® A mittelnden Krankenkasse mit der Einschrän- ^elt^de? stelwiission^ Oswalbsa^tm: Nach^ hing, daß un^ zusammen miltaqg 1/ 3 ^hr Kinberversarnrnlung. 4 Uhr den Betrag der Bvllrente nicht übersteigen Dibelerklärung abbs. V»9 Uhr Vortrag, Thema, dürfen. Das Krankengeld wird wöchentlich Sprache ber Sünde. — Astoria-Lichtspiele: nachträglich durch die Krankenkassen aus- Die Schlucht des Grauens". — Lichtspielhaus, bezahlt. Bahnhofstraße: „Kaiserin Elisabeth von Oester- MX SS ä außerordentlich schwer leidende, auch in seiner (Stehe Anzeige.) Mitgliederzahl stark zurückgegangene Verein Landkreis Glctzen. damit in den Stand gesetzt würde, seinen zum * Heuchelheim, 15. Mai. C* ustern Teil recht drängenden Ausgaben, namentlich abenb sprach Herr Wendel von der Liga Unterhaltung und Neuanlage von Spazier- zum Schutze der deutschen Kultur Wegen, gerecht zu werden. über die Konferenz von Genua. Der Redner ** Die Ehrentafel der im Welt- knüpfte an den Versailler Frieden an und kriege gefallenen Mitglieder des Straßen - deckte die Fäden auf, die durch die ganze bahner-Vereins Gießen ist im Zi° Nachkriegszeit zu der Konferenz führten. Seme aarrengeschäft H. P. Petersen ausgestellt. tiefe Sachkenntnis und klare Ausdrucksweise - Sein 25jähriges Dienstjubi- bereiste ^ Mssen der Zuhörer in der läum feiert heute der Polizeiwachtmeister Politik Wunä^? ^er dem 'ersk ^Lgk7 LLhe^m naL pflichtgetreuen Amtsführung die Anerkennung ^dgen 8toct■ Mammetntoohner^aud $$$»»32* ”* *' ""Hw »■» Trohe, 16. Mai. WerkmeisterHein- A). Begünstigt vorn herrlichsten Wetter feierten rich V vg e l und Frau Karoline, geb. Kör- die Jugenbgruppen des G. D. A. in Gießen ihren her, feierten das Fest der si l b er n e n H o ch - diesjährigen ©aujugenbtag. Die Jugendlichen ber Izeit. Aus diesem Anlaß wurde ihnen von Ortsgruppe Gießen in Gemeinschaft mit den be= der Fabrikleitung und hem Personal eine Eh- al« Dr M der Schutz d«S § 193 StGD. zugute | Vachs rogc stellte sich verschiedentlich in Industrie- kommen törme. weil er in Wahrnehmung beredt)- ' papieren ein. Dcsondcrs trartn EinheitS werte KurS Kurs Der Dries 16. Mai. 16. Mai. Saturn: 53 33,30 6258,40 gegen (LchledSri-cht morden-' Züricher Devisenmarkt. Kr. . . 100 Kr. 1.26 -.35 3,84 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Ällg Glektr.-Ges. . . Felten L Guilleaume Schuckcrt-Wcrkc. . . Adlerwerke...... Daimler....... Drüssel-Antw. . Lhnstiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien..... London ..... Reuyork..... Paris...... Schweiz..... Spanien..... Deutsch-Oesterr, London . . . . Italien . . . . Brüsiel . . . . Budapest . . . Reuyork. . . . Agram . . . . Warschau . . 59.20 88.80 88.80 117.80 117.80 97.80 23.80 125.40 6 ;07 45 7240,^0 689,26 1198,10 1257,40 282,14 2596,75 54 8,20 4134,35 2,93 540,50 36.'. 5 104,10 2GU«23 133,75 3937,50 Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Dien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . . Fl. = Mk. = Kr. - Kr. = Fr. = £ = L. = Fr. = Kr. = 16.5. 1,85 0.91 1,69 1,40 3432,50 608 <35 7330,10 591,26 1503,10 1272,90 235,89 261?,20 543 lU 4451,90 2,90 549,05 3c,40 104,47 209,70 13>,30 3957,50 Hochschulnachrichten. mc. Frankfurt a. M.. 16. Mai. 694- 675,- 800,- 620,- 505,- 450,- 79,75 775,- 224, - Kurs )5.5. 77,60 93 69 114,- 8\50 408,- 327,60 300,- 299,. 600, - 435,- 319,- 262,- 300,- 1100,- 805,- 985,- 1U23,- 1810,- 850,- 695,- 1131,- 759,- 69),- 682,- 8 8,- 623,75 5C7,- 453,- 77,- 780,- 203. .0 1.85 0.05 10.- 47.90 2 <.33 27.70 43.75 0.67 523.- 1.91 0,13 gegen die ®c- Höchstpreis für von Amtstagen Viehseuchen. — 6097,65 734-.2O 595,75 15.16,90 1276,10 2 t>, ;i 2623,SO 550 >j90 446,0 2,-34 5503» 37,50 104,77 210,30 136,53 3967,50 Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan...... Rio de Janeiro 6022,55 7240.10 593/5 150, ,90 1260,lÜ 28*2,86 26j3,25 6431,80 4445,o5 2,97 642,20 36,85 104,40 206,80 134,75 3917,5 3n btm Steh« t> Nm W 3 em 30 3tt traf den 6tein. dah erzer« Aähe beschäf. m Steinfplittei Leipzig): im Gebiet des Norddeutschen Fußballverbandes Hamburger Sportverein gegen Titania- Stettin (Schiedsrichter Äiederberger-Stutt- gart). Wenn LIekervaschungen ausblciben, mühten 1. F. C. Nürnberg, Wacker-Münch n. Norben- Rordwest-Berlin und Hamburger Sportverein in die Zwischenrunde gelangen. — Reue Schwimmrekvrde. Der bekannte schwedische Mcii'terschwimmer Arne Berg, der tu letzter Zeit durch Verbesserung verschiedener Weltrekorde von sich reden machte, hat jetzt wieder zwei neue schwedische Höchstleistungen geschaffen und zwar über 100 und 200 Meter im freien Stil mit 1:04 bzw. 2:22,5. — Das österreichische Traber- d e r b h gelangte am Sonntag In Wien zur Entscheidung und endete mit dem Siege der favorisierten Allan d (Wiltshire) im Besitz dcS Gestüts Ducvvina. Wiltshire hatte bereits im Vorjahre für die gleichen Farben das Derby mit Rodaun gewonnen. Handel. Berlin, 16. Mai. Börsen st immun gSbild. Nach den Anläufen der letzten Tage zu einer leichten Geschäftsbelebung bei etwas festerer Grundstinnnunq verfällt die Börse anscheinend schon wieder in die alte Lustlosigkeit. Die Spekulation löste teilweise die in der letzten Zeit einaegangenen Verpflichtungen und das Publikum schreckt nach den Erfahrungen von nennenswerter Betelli- gunq zurück. Die Kursbildung war unregelmäßig und Abschwächungen bis 30 Prozent überwogen, namentlich am Montanmarkt. Auf den anderen Märkten hielten sich mäßige Nückgänge mit ebensolchen Erhöhungen ungefähr das Gleichgewicht. Mit über 30—60 Prvz. hinausgehenden Veränderungen nach oben sind zu erwähnen Deutsche Kali, Felten u. Guillaume. Deutsche Waffen und Anglv Guano, welch letztere bei angeregtem Geschäft im ganzen ungefähr um 130 stiegen. Die Kurse unterlagen weiterhin nur unbedeutenden Kursveränderungen. Auch am Ren- tenmarkt bat die starke Geschäftstätigkeit wesentlich nachgelassen. Die Kurse bröckelten hier für ungarische. türkische, österreichische und Mexikanische Renten mäßig ab. Nur ungarische Gvldrente war später wieder befestigt. Heimische Anleihen mit wenigen Ausnahmen ebenfalls schwächer. Am Devisenmarkt blieben die Umsätze bei geringen Schwankungen recht unbedeutcrnd. Man scheint in der Industrie- und Bankwelt die Weiterentwicklung der Pariser Verhandlungen wegen der Reparationszahlungen abzuwarten. Frankfurt a. M., 16. Mai. Börsen» stirnmungsbild. Da auch heute verschicdent- ft?31" 51’,»- yetbant« *9 »utb, Plnlebt, S" 100 .?d>° k V 6en w ««Wiek» ,3n elntti Pn am btt oug« Mtbt >e aus QBat» Staufen. Scherz. w- wagen füllten, be! der Lech Datum: 5',,Dkfch.Krieg»anl. 4° ,Dtsch. AeichSanl. 3' ,Dtsch. ReichSanl. 4*/0 Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Aorddeulfcher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsch« Bank . . . Disconto-DesellschaN Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Amstd -Aotterd 11061,1511088,85 1093^,8010963,70 ----- -— 2368 6271 60 b.) spricht feint } Aechpolmni- ie, gegen die Zen' [unq zu nehmen. . HhMonifierung ruße müsse ^e m er Poü zur i;b; die Zahl der tnbw-Sos _ Sbensvioenig >ebüh^Ä2 fischen Portos kln gehen, sollt«' I 8el^ ferner gegen " and) W-t eistun ostiagernaen Märkte. Frankfurter Obst- und Semüsemarkt. mc. Frankfurt a. M., 16 Mai. Der heutige Markt war von einheimischen unv auswärtigen Erzeugern recht gut ktz hickt. ES wurde b^ahlt für den Zentner Kar löffeln 280 bis 320 Q1U.. für Spinat neuer Ernte der Zentner 700 -803 Mk., Rhabarber das Pfund 1,80-2Wk., Spargel 8—13 Mk.. Kopfsalat die Staude 6—9 Mar( Lattich das Pfund 12—18 Mk.. Sauerampfer 2,50—3 Mk., Kräuter für Sauce 6—8 Mk., Radieschen das Bündelchen 0,80—1 Mk. Auf dem O b st m a r k t kosten Orangen (spanische) in Kisten von 240-504 Stück 1300-16» Mk., span, (blut und vval) in Kisten von 160, 200—300 Stück 1000—1100 Mk., Zitronen in Kisten von 300 Stück 500—530 Mk. ©ter kosteten das Stück 4,15 bis 4,25 Mk. Butter wurde heute wenig angeboten. 17. Eüdwestdeutsche Zrntral-HLuteaaktivn. Mainz. 16. Mai. Heute sand bei lebhafter Beteiligung die 17. Südwestdeutsche Zentral- Häuteauktion statt. Es kamen ca. 9000 Großviehhäute, 9500 Kalbfelle und 1250 Hammelfelle der Häuteverwertungen Dingen, EmS-Lahnstein, Kreuznach Mainz, Neunkirchen, Oberstein, Oestrich, Saarbrücken, Saarlouis, Schierstein, St. Goarshausen, Simmern, Trier, Wiesbaden-L. zur Versteigerung. Angebot und Zuschlag waren flott Bei feftgebalfencn Preisen wurden je nach Her- kunfts- und Gewichtsklasse erzielt: Für Schaffelle 21,10—23,10 Mk.. Kalbfelle ohne Kopf 66,10 bis 74,55 Mk.. mit Kopf 61.20—63.25 Mk., Fresserfelle ohne Kopf 52,55 Mk., mit Kopf 44.30 Mk., Groh- Viehhäute ohne Kopf, Gewichtsklasse 20—29 Pfund. 45—47.90 Mk., Rinder, 30—49 Pfund. 47.60—50.10 Mk., Kühe 40.25—44,40 Mk. Ochen 40,25— 40,55 Mk. Gewichtsklasse 50—59 Pfund: bevorzugter. Später trat wieder die gewohnte GeschäftSstllle ein. Am Devisenmärkte hat sich nicht viel verändert. Der Dollar setzte mit 281 ein und bewegte sich im späteren Verlaus« aut 282—283. Im freien Verkehr wurden folgende Kurse genannt: ManSfelder Kure 22 000, B:nz 500, Hansa Lloyd 250—265. Zur Schwäche neigten verschiedene chemische Werte. AnUmvxrte konnten sich behaupten. In Slestrizimtsaktien war di« Grundtendenz uneinheitlich: A2G. verloren 15 Prozent. Sonst blieb die Kursbewegung auf vt?iem Gebiete bescheiden. Im Verlause schwächten sich die Kurfe vielfach ab, da die Spekulation sich nur wenig am Geschäft beteiligte. Der Rückgang des Dollars auf 280 hemmte die Unternehmungslust in Au-landSwerten. Der Schluß gestaltete sich ruhig bei abgeschwächter Tendenz. Privatdistont 412 Prozent. Fran kfurt a M., 17. Mai. Börsenkurse. Frankfurt Berlin Schlutz- Schluß- Schluß- Schluß- Kirche und Schule. 1L TretS a. Lda. 15. Mai. Der heutige Sonntag, Cantate, war in unserer Ge- rnetrt&e der Mission gewidmet. Am Vormittag hielt Missionar Walther- Beuern einen gut besuchten KindcrgoitesNenst. tn dem er miet Vorzeigung von allerlei Gegenständen, Früchten und präparierten kleineren Tieren auS Karner tn und durch Erzählen von dem Leben tnd Treiben der dortigen Kinder unserer Jugend hie Siebe zur Mission ans Her zlegte. Am Nachmittag versammelte sich eine zahlreiche Gemeinde auf dem alten Kirchhof bei der Kirche, am beim herrlichsten Friihlingssonnenscheii den Heiden schonen Chören des hiesigen Knchengesangveceins und den tief durchdachten Worten des FestpredigerS Pfarrer Groth- Rödgen za lauschen. Rach ihm sprach in in bekannter packender Weise Misiionar Walther über seine Erletmi se in Kamerun, besonders über die MilsionSarbeit daselbst und ihre Aussichten für die Zukunft. Die erhoben« Kollekte für die Mission betrug 674 Mt Strafantrag nicht formell und rechtzeitig gestellt worden. Der Reichsanwalt beantragte Verwerfung der Revision beider Angeklagten. Wenn der Angellagte Dr. Pusch etwas hätte tun wellen, dann hätte er sich an die Staatsanwaltschaft wenden müssen. Bon Gefahr im Verzug könne keine Rede fein. Berechtigte Interessen liegen nicht twr. sondern nur Sensationslüstern- beit und Wichtigtuerei. Der Angellagte Dr. Markus hatte zwar, wie das Urteil ausweist iwn den Angehörigen deS getöteten Dienflknechts Vollmacht gehabt, die Sach? zu untersuchen und war deshalb berechtigt, Aufllärung zu schaffen. Trotzdem aber fei die schwere Beleidigung fest- gestellt. Das Reichsgericht verwarf daraufhin die Revision des Dr. P u s ch als unbegründet hob dagegen das Urteil gegen Dr. Markus auf und verwies die Sache insoweit zur nc^ch- Silber b-® Ditangellagte Dr. Markus kam in einem dei W »sfentlichen Vortrag, den er über Draunkoblen- halte. 1(jj Verwertung hielt, auf den Tod des Dienstknechts « überkt*1^.. it)| zu sprechen und verurteilte dabei das Vor- ' llgeinciu . gehen des Forst beamten. Der Name des Forst- , stete e" 7,- üb.i weisterS Sy wurde zwar nicht genannt, doch 6e- k-amien rlan2> hierüber kein Zweifel. Das lrandgericht '--ma- hierin ein strafbares Tun des Mitange- u'nI> mi tagten Dr. M. gefunden, da er nicht unerwiesene AiMiit' ^üch'e In einer öffentlichen Versammlung wei- n auf '«^verbreiten durfte. Gegen das Urteil hatten die in lia4> ^'iden Angeklagten Revision eingelegt. Sie ’ Jflcn So^L rügten die Nichtanwendung des § 193 StGB •r Ü.k'Urg -^rir Wahrung berechtigter Interessen.) Die fubjek- lioe Seite fei nicht genügend geprüft und der Rcichsgerichtsbrief. rz. Leipzig, 13. Mai. Wegen Beleidigung find am 23. Dezember v. I. vom Landgericht Gießen der Oberamtsrichter Dr. Pufch aus Orlenberg und der Dr. Robert Markus aus Büdingen zu je 1 Monat Gefängnis verurteilt worden. Im März 1920 hatte (vergl. unseren damaligen Bericht. Die Dchr-iftltg.) zwischen diensttuenden Forstbeamten und mehreren Wll- berern ein Fruergefechl stattgesunden, bei welchem (In Dien st kn echt G. durch Streifschuß verletzt rairbe, der später an den Folgen dieses SchsisseS int Krankenhaus gestorben ist. Wer den tödlichen Schuh abgegeben hatte, konnte nicht festgestellt uoerden. Dieses Ereignis hatte in der ganzen Umgegend Aufregung hervor gerufen. GS .entstanden wilde Gerüchte und es wurde erwähnt, daß der Dienflknecht G., der mir als harmloser Hamsterer durch den Wald gegangen, von dem Forstmeister H. angehalten und ohne weiteres niedergefchossen worden sei. Der Angellagte Dr. Pusch hat nun Arbeiter aus den umliegenden Dörfern über den Vorfall vernommen, die als Zeugen überhaupt nicht in Frage kamen Ferner hat er mit verschiedenen Leuten in einer Arbeiterversammlung von dem fraglichen Vorfall gc- von dc-l Ar Dn ?«it, Zriwng Mj sprochen und dabei die Vermutung ausgesp^chcn, daß der Forst meister H. den G. glatt über den Arufcn geschossen habe. Dadurch, daß sich der Angellagte Dr. P u s ch um diese Dinge gekümmert h»t, die ihn nichts angingen, und daß er daS entstandene Gerücht leichtfertig in der Oeffcnt- Achkeil umbergetragen und breitgetreten hat, ist, wie da- Urteil auSführt, die Ehre des Forstmeisters H schwer gekränkt worden. Diesem sind dadurch ganz erheblich« wirtschaftliche, moralische trad aescllschastliche Nachteile entstanden. Der Angeklagte sagte zu seiner Entschuldigung, daß er sich für befugt und verpflichtet gehalten habe, Nachforschungen über den vermeintlichen Mord inzustellen. Er habe das Amtsgericht für zu- flänbig gehalten. DaS Urteil sagte jedoch, daß der Angellagte, um die Ehre eines Toten zu retten, nicht einen Lebenden zum Mörder stem- a ftw ‘'L-hübrtn • 1x1,1 f>ar^- Sine amtliche oder dienstliche Zu- ber * fiänbigfeit konnte er nicht annehmen. Er hat - -- weder Akten angelegt noch auch nur amtliche Dotizen gemacht ferner hat er keinen Gerichts- schreibcr zu den Vernehmungen hinzugezwgen. Als Privatmann durste er nicht einschreiten. Der Direktor der hiesigen Stadtbibliothek, Geheimrat Professor Dr. E b r a r d beging am 15. Mai das goldene D 0 k t v r - Jubiläum, auS welchem Anlaß ihm die philosophische 5a tu [tat der Universität Tübingen daS Doktor-Diplom erneuerte. 16. 5. 17. 5^ Schweizer Franken 4° 0 Hess. StaatSanl. Electron Griesheim Dtsche. Vereinsbank die Kaiserliche Post Ueberschüss« erzielt wurden, dieS lediglich auf Kosten der» unteren Beamten möglich war. GS wandte sich im weiteren Verlaufe feiner Ausführungen gegen den republik- feindlichen und gewerlschastSseindlichen Geist, der noch im Postministerium herrsche und der auch tor Beleidigungen des Reichspräsidenten Sbert und des Bäckergesellen GiesbertS nicht Halt mache. Staatssekretär Dr. Bredow betont, daß bat w-tomatische Fernsprechwesen tn der besten Entwicklung sei und daß schan gute Erfolge erhielt wurden und kommt sodann auf die Draht- ««bstähle tn der Nähe der Großstädte zu sprechen, welche viele Millionen Schaden anrichteten inb zwanzig Prozent aller Betriebsstörungen QuSmachen. Di« StretchungSgebühr für zurückgezogene Ferngespräch", könne nicht entbehrt werden, weil bic Zurückziehung von Gesprächen in letzter Zeit überhand nehme. Abg. Hoffmann- Schmargendorf (U.) appelliert an den Minister, der selbst auS dem Arbeiterstande hervorgegangen sei, die berechtigten Klagen der mittleren und unteren Beamten zu erfüllen und der Unzufrieden heft ein Ende zu machen. Jedenfalls wolle sich die Deamtenschast »icht von den höheren Beamten kontrollieren und bevormunden lassen und erhebe deshalb Protest tagegen daß ncuerbingd Bestrebungen im Gange seien, tbr Mitbestimmungsrecht zu bloßen Gutachten herabzudrücken. Nackibem Minister GieSbertS sich sodann bereit crilärt hatte, hinsichtlih der Regelung der ZuftellungSgebühren den Dedürfnisien der Presse entgegenzut. mmen, wird der unabhängige Antrag auf monatlich" Berechnung der ZustellungSgebühr abgelehnt. Der unabhängige Antrag auf Entfernung der Kntserbtldcr und HoheitSzeichm aus den 9Mtbetrieben wird fodann angenommen und das Min^stergehast bewilligt Im Laufe der Einzelvevatung sicherte der Minister zu, bei der Pei-sonalverminderung stets vziale Gerech'igkeit walten $u lassen und erflärtc sich bereit, ^Beamtinnen, die aus Anlaß ihrer Verheiratung auf ihre Stell« verzichten, eine Abfindung zu zahlen. Rach weiterer unwesentlicher Debatte wird ber Postetat bewilligt, ebenso der Etat der ReichS- druckerei. DaS Haus schreitet sodann noch zur zweiten Lesung des HauShaltS des ReichSarbeitSmini- rierium#, vertagt die Verhandlungen aber, nachdem der Berichterstatter gesprocheri hat. Vizepräsident Dr. Bell gibt dem Hause bekannt, daß Abg. Iau d (Bayer. Vp ) in seiner Heimat verstorben ist. DaS Haus ehrt sein Andenken durch Grheben von den Sitzen. Mittwoch 11 Uhr: Etat deS ReichSarbeitS- mtnisteriums. Schluß nach V,7 Uhr. Turnen, Sport und Spiel. * DerWafsersport verein »Hellas" 1 920 e. V Gießen. Mitglie) des Süddeutschen Ruderverbandes, eröffnete am Sonntag a:i sci em DootShause an der Lahn, begünstigt durch das herrlichste Wetter, mit einem Anrudern seine diesjährige Rudersaison. Der üblichen Auffahrt schloß sich die Taufe des neu erworbenen Rennvierers an und wurde nach dem Taufakt seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Zuschauer, Vertreter hiesiger und auswärtiger Vereine, nahmen teil an der Veranstaltung, die dem rührigen Verein und seinem Interesse an der Forderung des Wassersportes ein gutes Zeugnis auSstellt. — Auf dem Wege zur Deutschen Fußballmeisterschaft. Am 21. Mai treten br Spiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1921/22 mit dem Beginn der Vorrunde in das entlcheibende Stadium. Rach langwierigen schweren Kämpsen sind in allen sieben Landesverbänden die Meister ermittelt und diese treten am kommenden Sonntag zusammen mit dem Verteidiger des Titels, dem 1. F. C. Nürnberg, zur Vorrunde an. Die Spielernteilung ist folgende: In Karlsruhe Wacker-Münch en gegen A r m inia-Dielefeld (Schi.dsrichter Kop- Pehel-Berlin): In Halle 1. F. C. Nürnberg Marknotierungen. Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Dalum: 1.7.14. Fr. 125.40 Kurs 16. 6. 77,50 94.60 112,50 85,- 403,84 325,- 301,- 299,- 601,- 436,- 322- 263,- 302,— 1109, — f-00,- 962,- 1005,- 1800,- »39^0 671, 1110,- 751,- 695,- 664,50 852, 610,- 509,- 453,- 78- 768,- 238'/,- 1393,- 2392, C2 :C,20 6346.70 l2L2 [ich Äoufaufträge bei den Barrksirmen eingelaufen - - , —— —---------- JUi , waren, so hielt die freundlichere Stimmung, welche maligen Verhandlung an die Dvrinstanz zurück, | in den letzten Togen vorherrschte, an. Regere Rinder 44.10—46,60 Mk., Kühe 41,90-44,35 Mh, Ochsen 41^0—42.50 Mk. Gewichtsklasse 60-79 Pfund: Rinder 45,10—48JO Mk.. Kühe 42,05 b\t 48,30 Mk.. Ochsen 41-44,05 Mk. Vcwichtsllasse über 83 Pfund für Rinder und Kühe 41,25 bl» 47,75 Mk., Ochsen 40—47,05 Mk. Droßvicbhäute mit Kopf, Gewichtsllasse 20—49 Pfund, 38 viS 41,95 OHL, 50-79 Pfund 38,60—43,10 VN., über 80 Pfund 33,50-43,15 Mk Dullen ohne Kopf. GrwichtSNasse 20-29 Pfund, 45 Mk.. 30-49 Pfd 43,55-44 Ml., 50—59 Pfund 34 Mt., 60-79 Pfd. 29,85 Mk., über 80 Pfund 29-35.80 Mk. Dull« mit Kopf. Gewichtsklasse 20—49 Pfund, 38.10 Mk., 50—79 Pfund 27 Mk., über 80 Pfund 24,20 Mk. Erfindung«- und NeuheitLmesse in Mannheim • Mannheim, 16. Mal. Hier fand tn der ersten Hälfte des Monats Mai eine Erfindung«- und Neuheilenmeffe statt, die einen sehr befriedigenden Verlauf nahm. Es wurde ein Umlad von 90 Millionen Mark erzielt. ............ 11 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Dine Interpellation DarrereS über die französische Politik. Paris, 16. Mai. (WTD) MaurrceBar- r c r e hat gestern an den Ministerpräsidenten P 0 incar 6 einen Br ief gerichtet, In dem er ihm mltteilt, daß er sofort nach dem Zufammen- tritt der Kammer über die Art zu interpellieren gebe nie, burch die die Regierung die Einigkeit der Alliierten für den materiellen und moralischen Wiederaufbau Europas wt d.'rhc'-zustellen beabsichtige. In dem •Sriti macht Barrere darauf oafmerksam, man klage Frankreich an. nicht gemeinsam mit den Rationen für die Losung der Wirtschastskrlse zu arbeiten und darauf baue man ein Anklagefystem auf. Man sage. Frankreich ver'olge besondere Adsich en. Die Franzosen seien Militaristen und Imperialisten. DlefeS MißverständniS müsie im Sonnenlicht und tn ausgiebiger Weise durch ein klares Exposa über den Deist der französischen Politik, wi? sie für den Wieberaasoau Europas za arbeltm gedenke, dosei.igt werden. Aus der englischen Presse. London, 15. Mai. (Wolff.) Der Wochen- fchrift „Nation" zufolge gibt cs keinen englischen Staatsmann von politischer Dedeutung. dessen Ansicht von der Ansicht Lloyd George« über Frankreich wesentlich abweiche. In einem „Das Ende der Entente" überschriebenen Artikel schreibt „Nation", die englische Wähler- schast sei zur Vernunft gekommen und habe bi« ungeheure Katastrophe der foaenarmten FriebcnS- regelung für Europa unb sich selbst erkannt. Sie wurde vorziehen, diese Regelung mit Frankreichs Zustimmung abzuändern. 'Wenn Frankcetch aber hartnäckig bliebe, so müsse England dem gebieterischen Gesetz der Selbsterhaltung folaen und bic neue Regelung in Angriff nehmen, bic ohne chic buchstäbliche Abänderung der Verträge möglich ist. England fei, was sein Verhältnis gegenüber Rußland anbetrisst. durch keinerlei DertragSver- Pflichtungen gegenüber Frankreich gebunden und obwohl es aus sich selbst heraus die Stellung Deutschlands unter dem Versailler Vertrage nicht änt>em konnte, so werde eS doch keinen aktiven Anteil an weiteren Zwangsmaßnahmen gegenüber Deutschland nehmen. Es werbe sich ferner Vorbehalten, In zweckbienllche unb freundliche Beziehungen zu Derttschland zu treten, insbesondere würde für England aus der engen wirtschaftlichen Verbindung zwischen Deutschland und Rußland kein ©djaben, sondern vielmehr Nutzer, entstehen. Poincares Drohungen mit einer sranzo- flfd>cn Sonberakrion gegenüber Deutschland, wenn eß seinen Verpflichtungen nicht Nachkomme, liefen auf eine einmonatige Kündigung der Entente hinaus. Wenn Porncarc- bei dieser Haltung beharre, so werde England feine Kündigung bestimmt an- nehmen. Die Vereinigten Staaten lehnen die Einladung zur Haager Konferenz ab? London. 16. Mai. (WTD^) Einer in den frühen Morgenstunden aus Washington eintreffenden Reutermeldunq zufolge hat das Staatsdepartement die Einladung zur Teilnahme an der Haager Konferenz ab* gelehnt. „Morningpost" berichtet aus Washington, daß die „Washingtoner Post" als Presseorgan des Präsidenten H a r d i n g bereits mehrfach jeden Gedanken einer Annahmeder Einladung durch die Vereinigten Staaten abgewiesen und nachdrücklichst erklärt habe, daß Die Negierung der Vereinigten Staaten mit Svwjetrußland nichts zu tun haben könne, bevor die Sowjetregierung die Gesetze der Zivilisation annehme. Dir Generalrot-wehlen m Frankreich. Paris, 15. Mai. Der Minister de- 3nn?rrt veröffemlicht um 6 Uhr 30 Minuten folgenbe Zusammenstellung der Wahlergebnisse zu den Generalräten: ÄonfcrPaliDC vorher 122, fetzt 104, Demvkrcttisch-rcpublikairische Entente vorher 213, jetzt 215, Linksrepublikaner vorher 518, fetzt 475, Radikale anb RadUallozialisten vorher 43t, jetzt 413, Rep.rblikc»nische Sozialisten vorher 65, jetzt 59, Sozialisten vorher 64, fetzt 41. Kommunisten vorher 21. jetzt 17, zweifelhaft 1, nicht veröffentlicht 2, S ichwahl "164. Paris, 16. Mai (WTD.) Heute nacht 11 Uhr verölfenllichte die Havasagcntur tolgznbe Statistik der 1489 GeneralratSwahlen. Konservative und Altionsllbevole 143, progressistische und Linksrepublikanrr 585, Radikale, Radikal- Sozialisten und sozialistische Republikaner 530, unabhängige Sozialsten urD geeinigte Srzlalistrn 52, Kommunisten 17; S:ichwc»hlen 151. 1 Sih zweifelhaft. Die Gewinne und Verluste verteilen sich wie folgt: Konservative unb Aktionsliberale 9 Gewinne. 14 Verluste: progres'istische und LinkS- republikaner 28 Gewinne unb 30 Verluste; Rudr- tale. Radi.'al-So-ialisten unb s z aliftisch? Republikaner 28 Gewinne 25 Verlüde; unabhängig» Sozialisten und geeinigte Soziallsten 10 E-ewinne und 4 Verluste, Kornrninisten 7 Gewinne und 1 Verlust. 5chntl.B« »t und ethmerzlos ■BH }n JWcMwut.Sdrwtrie» ^po-h«i«n „ ftrzriu* emgkhtm ■■Droaenen erhffrfKn x_/ wiTicncniod", beweChrt Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51. (,,WA Rnutniicfi-Mnn alle Hautstörungen werden iJUUIUUSiUlluy vermied, durch täqL Gebrauch | bCTAurlrxh^liungflcfunber rDlirrhoffn-^piFp iHaut fllänjenb bewährten UlyUHVHH-06116 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, W meinen lieben Sohn, Bruder, Schwager und Onkel | Fritz Majewski I ® im Alter von 37 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. . - * Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: |a| Gustel Majewski. £3 Gießen (Lindenplatz 8), den 15. Mai 1922. kJ Die Beerdigung findet am Donnerstag, nachm. 3 Uhr, auf dem W Neuen Friedhof statt. oeio, K& Wieder eingetrossen: g | Steppdecken Halbwollfüllung M | Steppdeckensatins Farben M | Fritz Nowack Ausstattungshaus M W 4634a W SllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllllSi 05091 Freier Eintritt für Jedermann. 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Engelavotbeke • lÄspiels < • Seltersweg81 ■L Wir haben den • ® Film selbst ge- A V sehen, und be- ” g haupten, daß er • das größte und J ” in seinem Aufbau C das raffinierteste Filmwerk der 4 r Gegenwart ist. — g • Durch die WuU a » tige Handlung E zieht sich ein | J* Menschenseelen A V verzehrender " tz exotischer Faden. 6 Linne-Feier 1922 Seneteg, den XL Mal, 11 Ufer la Botas. Hlraaa! Vortrag Prol. E. Wer: „Heber die Verbreitung der Pflanzen dorcb den Menschen". Wohmgsstiijch. Suche meine schöne 2-Zim. - Wohn., Part., in guter Lage, gegen gleichgrosse oder eine 3-Zim.-Wob». alsbald zn tanschcn. Schriftl. Angeb. unter 05076 an den Giess. Anz. Wcgjiigbtziilii. zu irrt. Samötag, den 20. Avril, nachm. v.3 Uhr ab: XSoIas, 1 großer ZtQrlger Kleider- schwank, 1 Betlatelle mit 3:eiL Matratze, 1 ovaler Sp egel mit Goldrahmea, 2 kleinere Spiegel, 1 Kommode, Tieehe, Btleherstän- der, Ziertiiehoh.,|Kflohen- breiter n. Bänke, 1 Nacht- tischoh. u.verach.Kachen- gerät. Anzuseh SamSiag vorm. 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