fernen man bic - und tyfaSj? -x11 fe° W-talS iäwfife «%W"Ä2 rnnM^fe mate L^dieStL ÄTS“ » en^nntt‘unflbö8öiu. £ »' ta. ut. Äte en 'SrldKtnungen ß„E Ä*ife n>ar die Ittt Autoren m üiC[en ?rr^L WM nad): S?J** Trage big« jFWnfltfwibentn rJHetzen bei ^ft^Sebne ? @te,3unidHtiing [■ da» eine Reche von X me tote ein Rückschlag j. Hiernach wandle sich lferung dessen, was die ig der Teralviogir ge» Juf die mannigfaltige was für verschieden« in PstaiMlörder unter i Qlgentien zu »tobu- ch hat sehr erfolgreich itisch lebende 3nieiteit sslanzen übertrua; bieft giebenatii^n Blüten- m Mir, waS für Aih- nach Verwundung pro- t uns über den Sinfüif) rgänge der Mtengeslal- gften und auffchluhreich' i wir den großen Der- > S, der fast alle beton- nanomafien künstlich her« Schluß wies der Redner j der „inneren Zak- m Studium der Teraw- nd berücksichtigt worden D^bachlunaen über die [fnen nach Ansicht des - und verheiduigsvollc hat an Alectorolophus mmenschaft einer kamen- getitiaer an 23c rt ist, y $ie aui spät reifenden ' Wnzen unterscheiden 'en durch ihre Neigung Wvmen. Der Redner diese neuen Befunde zv chotten. Jan. Der Boran' MH für unsere Svdt „g W 100000 Mck ba8 &N”8«I* .«ball oöncn 1« S'«iw« BortrW6^u, <&u^u«589 ®t^ , wovon isjedoch die ■ EsaatSM°xn ^9 die Sichers »Aitpit sur ur.,_ unter1 c aber M * tt letn*" Sarin V» r°l» ®Ä ®n»:^ $<#.%■ oatfl M-d» (M es dir 6er 7M iXn« JL immer dn Ä’ ”"* ^hd*» M. ?alle flitmn ? ,4,et -i Ms- |Uni Nr. U Der Stehener ünjeig« erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monallicheye;ug?preise: MK. 9.50 einschl. Träger- lohn, durch die Post MK. 10. - einschl. Bestell, gelb, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Bemalt Fernsprech. Anschlüsse: strdieSchriflleitung 112; für Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Liehen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686. Dienstag, \L Januar 1922 172. Jahrgang Erstes Blatt Vrvck und Verlag: vrSHI'sche Unlv.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schristlcitung, Seschäftsstelle und vruckerei: Schulstratze 7. GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Annahme von Anzeigen -für die Tagesnummer vir zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 70 Pf., auswärts 90 Pf.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite 3^0 Pf. Bei Platz. Vorschrift 20' .> Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil' Marl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen vor brauch der Notenpresse in Deutschland getvelen sei. Dann hätte der Sturz nicht so plötzlich und in ganz kurzer Zeit eintreten können. Aach habe der Kurs sich erheblich gebessert, als sich wieder etwas Blau an dem Himmel gezeigt habe, nämlich die Nachrichten über die ersten Besprechungen zwischen der britischen und französischen R<-g erang über die Regelung der deutschen Verbindlichkeiten für 1922. Solange die Wäh' ung eines Slaa'es auf dem internationalen Markt aus dem Gleichgewicht gekommen sei. ser es unmöglich, irgendein Budget auf bestimmte Zeit mit Sicherheit in Ordnung zu bringen. Rathenau betonte, daß in diesem Augenblick das deutsche Budget für 9122 in Ordnung sei, es enthalte sogar gewisse Ueberschüsse: daber fei aber von Reparationen abgesehen. Zeder neue Marksturz, jede neue innere Preiserhöhung aber werde dieses Budget gefährden. Eine als Abhilfs- mittel zunächst denkbare Reduktion im Verbrauche sei kaum erreichbar, da die Mittelklassen und die Arbeiter weit unter dem Stande der Borkriegs- Die Einladung zur Genuaer Konferenz. Berlin, 16. Jan. (WTB.) Der italienische Botschafter überreichte heute abend dem Reichskanzler eine Sin- bitte Sie, mir die Namen Ihrer Delegierten und deren Begleiter mitzuteilen. Genehmigen Sie, Herr Reichskanzler usw. erwägt; sie ist sich vollkommen im klaren darüber, dah diese oder jene Ergebnisse Rußland zwingen können, zuerst zu einem politischen Hervortreten, darauf zu militärischen Maßnahmen gegenüber der Türkei oder Oesterreich zu greifen. Sollte jedoch der Zusammenstoß mit Oesterreich ein bewaffnetes Eingreifen Deutschlands nach sich ziehen, so erkennt Frankreich dies von vornherein als einen Dündnisfall an und wird auch nicht eine Minute zögern, seine Verpflichtungen gegenüber Rußland zu erfüllen." „Weiter sagte 'mir Herr Poincare, es sei ihm bekannt, daß die Sachverständigen und verantwortlichen Persönlichkeiten die Chancen Rußlan d—F r a n k r e i ch im Falle eines allgemeinen Zusammenstoßes überaus optimistisch beurteilen. Ein günstiges Element für Rußland und Frankreich bildet auch die Untätigkeit Italiens, das durch den afrikanischen Krieg (Tripolis) wie auch durch ein Spezialabkommen mit Frankreich gebunden ist." Diese Dokumente haben besonders auch in der amerikanischen Presse berechtigtes Aufsehen erregt. Beweisen sie doch, dah im Jahre 1912 Monsieur Poincare Rußland freie Hand gab, einen Krieg, gegen Oesterreich zu entfesseln. Poincar6 ist durch die (Veröffentlichung der russischen Geheimakten entlarvt als einer der schlimmsten Kriegshetzer. Poincare und Lord Curzon. Eine Herausforderung der MMtarkontroll- kommisswn. Berlin, 16. Jan. (Wolff.) Die In- teralliierte Militärkontrollkom- Mission hatte zu Weihnachten eine Dluck- wunschkarte anfertigen lassen, auf oer das Tor mit aufgepflanzten englischen, französischen, italienischen und japai Dem Einladungsschreiben ist der Text der bereits veröffentlichten Entschließung beigefügt, die durch die Konferenz in Cannes am 6. Januar angenommen wurde. Unter den in der Entschließung zur Teilnahme ausdrücklich aufgeforderten Mächten werden außer Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Bulgarien und Rußland genannt. Moskau. 14. 3an. (Wolff.) Die Regierungspresse begrüßt die Einladung Sowjet - ruhlands nach Genua als einen Sieg der Revolution der aber nicht dazu führen dürfe, daß die Anspannung und Kampfbereitschaft der Arbeiter-und Dauernmassen auch nur eineMinute Nachlasse. Was Rathenau vor dem Obersten Rat gesagt hat. Die neue Regierung in Frankreich. Herr Poincare, dem es nicht gelungen ist, die Radikalsozialisten in der Kammer und die demokratische Linke des Senats für sein Kabinett zu gewinnen und der sich auch von dem Scharfmacher der äußersten Rechte, Tardieu, eine Absage holte, hat eine sowohl nach innen wie nach außen reaktionäre Regierung gebildet. Ein Blick in die politische Vergangenheit ist gerade jetzt sehr interessant, da aus dem Aktenschrank Rußlands so viel Neues enthüllt worden ist. Ein linksstehendes französisches Blatt verzeichnete dieser Tage einen Aus- sprüch des vormaligen Präsidenten FalliöreS, der über seinen Nachfolger, eben Poincarctz den Ausspruch getan haben soll: „Hinter mir hat der Krieg die Schwelle Betreten.“ Aus den hier früher schon erwähnten Berichten Iswolskis über seine Verhandlungen mit Poincare an den russischen Außenminister sind noch folgende von besonderer Bedeutung: Brief Iswolskis vom 29. Febr. 1912 an den russischen Außenminister: Monsieur Poincare hat mehrere Male an mich die Frage gerichtet, was mir bekannt sei von dem Meinungsaustausch betreffs der Balkanangelegenheiten, der laut Zeitungs- und aus anderen Quellen erhaltenen Nachrichten zwischen Ihnen und dem Wiener Kabinett statt- gesunden hat; dabei hat er mich noch einmal an seine Bereitwilligkeit erinnert, beinahe jede Minute mit uns in Unterhandlungen über diese Angelegenheiten einzutreten . . . Ich schreibe Ihnen dies alles mit vollster Aufrichtigkeit, denn mir scheint, daß es für Sie durchaus wichtig ist, die von M. Pom- care bei seinem Regierungsantritt zum Ausdruck gebrachten Vorsätze zu wahren, und denselben entgegenzukvmmen. Bericht Iswolskis vom 12. September 1912: ,.M. Poincare äußerte sich mir gegenüber, dah die französische Regierung zu allererst die Frage der möglichen internationalen Zufälligkeiten bestehenden Unternehmungen weder neu beleben Deutschland glaubt, daß es an der Entwickln g des Ostens und der Mitte Europas um so mehr Anteil zu nehmen berechtigt sei w g n stiner H.st tung der p l tischen und wirisch st lichen (Sntto d- lung gerade d eses ,östlich:n E^r.pas gegen'. W. In dem Augenblick, als Deutschland fast am Ende seiner Kräfte war und nach dem Kriege und nach dem Niederbruch der Revolution hat D ut ch'.and doch- einer staatlichen und sozialen Desorganisation widerstanden. Hätte d ese Desorgani a ion in Deutsch land triumphiert, so wäre sie e ne entscheidende Gefahr für die ganze Welt geworden. Deshalb gl ubt Deutschen), ich nicht nur nach Äiäjten bei- Wieder hernestu g zerstörter ©cfcic'c des Westens, sondern auch mit Rücksicht aus seine geographische Lage und Zren'tnis nachbarlicher Berhältnisse der Wiederherstel ung ben Ost- und Zentralcuropa widmen zu sollen und somit an der Ausgabe teilzunehmen, die die Großmäch te stch im Einvernehmen mit diesen Gebieten stellten. Die Selbständigkeit Irlands. London, 17. Jan. (WTB.) Gestern nachmittag hat im Dubliner Schloßhof der Vizekönig von Irland Lord Fitz-Alan den 8 Ministern der Regierung die Exekutive übergeben, die seit 700Jahren von den Vertretern Englands auSgeübt wurde. Die Bekanntmachung dieser Nachricht hat in Dublin große Freude hervorgerusen. Als die 8 Minister unter Führung Collins im Schloß- Hofe einttafen, kam es zu stürmischen Kundgebungen. Aus dem Reiche. Paris, 16. Jan. (WTB.) Heute vormittag sind bei dem neuen Ministerpräsidenten P o i n c a r e die Minister und Unterstaatssekretäre zur Erörterung^des ministeriellen Programms zusammengetteten. Zwischen Poincare und B r i a n d hat eine einstündige Unterredung stattgefunden, in deren Verlauf Driand dem neuen Ministerpräsidenten die Amtsgeschäfte übergeben hat. Noch während dieser Beratung kam Lord Curzon, begleitet vom Referenten für die Orientangelegenheiten in der Downingstreet, Vansittard, und der englische Botschafter Lord Hardinge am Quai d'Orsay an. Briand unterhielt sich einige Augenblicke mit dem englischen Außenminister und verlieh hierauf den Quai d'Orsay. Die Konferenz zwischen Lord Curzon und Poin- car6 hat alsdann begonnen. Paris, 16. Jan. (WTB.) Wie das „Journal des Debats" mittellt, ist 'die geplante Konferenz zwischen den Ministern von Frankreich, Großbritannien und Italien über die Orientangelegenheiten, die unmittelbar nach Beendigung der Konferenz von Cannes in» Paris stattfinden sollte, bis auf weiteres aufgeschoben worden. Berlin, 17. Jan. Gestern nachmittag sand in der Reichskanzlei die angekündigte Chefbespre- chung über die Reparationsfrage statt. An brr Sitzung nahmen der Reichskanzler Dr. Wirth und die an der Frage beteiligten Minister teil. Dr. Rathenau erstattete Bericht über den Berkaus der Beratungen in Cannes. — 3m An schluß an diese Besprechung hielt der Reichsratsausschuß für auswärtige Angelegenheiten eine Sitzung ab, in der der Reichskanzler das Wort nahm, um den Vertretern der Länder 'Mitteilung über die auswärtige Politik und insbesondere über die mit der Konferenz in Cannes in Zusammenhang stehenden Fragen zu machen. Die Ausführungen des Kanzlers waren vertraulich. Am Freitag werden sich, wie die ,Voss. Ztg." miiteilt, die Ministerpräsidenten aller deutschen Länder in Berlin zu einer Konferenz über die innere und äußere Politik zusammenfinden, die unter dem Vorsitz des Reichskanzlers abgehalten werden soll. Die Bekehrung der „Times". London, 16. Ian. (WTB) Die .Times' veröffentlicht einen langen Artikel des Chefredakteurs William S t e e d, welcher das Blatt auf der Konferenz von Washington und der Konferenz von Cannes vertreten hat, über die Haltung der Franzosen auf beiden Konferenzen und beginnt seine Ausführungen mit# folgenden Bemerkungen: Wenn irgendeine französische Zeitung mutig genug sein sollte, wiederzugeben, waS ich zu sagen habe, bann wird das französische Publikum vielleicht eine richtige Vorstellung von der Lage erhalten, der es gegenübersteht. Der Ernst der Lage wurde durch den Rücktritt Driands und durch das vorzeitige Ende der Konferenz von Cannes eher enthüllt als, geschaffen. Der Beginn der Konferenz ist in Washington gewesen, denn in Washington wandte die amerikanische Regierung ihren ganzen Einfluß an, um die amerikanische Presse zurückzuhalten, sonst hätte eine so furchtbare Explosion des amerikanischen Zornes gegen die Haltung der Franzosen stattgefunden, daß selbst die blindesten Augen geöffnet worden wären. Der französische Gedankengang ist der, daß, wenn sich Deutschland hartnäckig weigere, Repikrationen in Geld ober Waren zu zahlen, Frankreich sich diese auf eigene Faust mit militärischen Mitteln beschaffen könne. Es ist schwer zu sagen, ob dieser Trugschluß nicht eine phantastische Enttäuschung sei. — Bezugnehmend auf diese Ausführungen des Chefredakteurs der „Times" hebt „Pallmall and Globe" unter der Überschrift „Die Bekehrung d e r T i m e s" die auffallende Aenderung in der Haltung meses Blattes hervor. Chefredakteur Steed sei bisher em hartnäckiger Bei leidiger der sran.'ösischen Politik gewesen auch dannstvemr es gewisse A so werungen an Ueberlegung kostete, um diese Politik vertreten zu können. Wenn die „Times" die Vertretung ' dieser Politik niederlege, so sei dies ein Ereignis, das für sich selbst spreche. Amerika und die Konsolidierung der Schulden. ; Washington, 17. Jan. (WTB.) Der . Finanzausschuß des Senats hat den , Vorschlag bezüglich der Konsolidierung . der Schulden der Alliierten ge- ■ billigt. noch die inneren Kosten des Friedensvertrages kämen, kam Rathenau zu einer Summe von 135,5 Milliarden Papiermark, die zusätzlich zu dem Budget von 1922 mit seinen 85 Milliarden Papiermark kämen, wodurch das Budget eine neue Belastung von etwa 150 Prozent erfahren würde, so daß es sich auf 218,5 Milliarden Papiermark belaufen würde. Zur Herstellung der Bilanz gebe es nurzwei Mittel, nämlich die Verdoppelung oder Verdreifachung der Steuern oder ein eRiesenanleihe. Da Deutschland schwerer als seine Nachbarn belastet ist, sei es ihm unmöglich, die Steuern nochmals zu verdoppeln. Eine sehr große Anleihe werde man im Auslande nicht machen. können. Die Londoner City habe sich schon geweigert, den sehr viel kleineren Betrag für die 3anuar- und Februarzahlungen durch Anleihe zu finanzieren. Eine innere Anleihe werde sehr ernsthaft erörtert werden, sei aber gentoärGg-iaum möglich, da die notwendigen Reizmittel zur Unterbringung der Anleihe in auch nur annäherndem Umfange, wie erforderlich, nicht gefunden werden können. Zur Entkräftung des immer wieder auftauchenden Vorwurfes, dah Deutschland mit seinen 60 Millionen Einwohnern und seiner großen landwirtschaftlichen und industriellen Bevölkerung, die voll beschäftigt sei, imstande sein müßte, Zahlungen zu leisten, wies Rathenau daran, hin daß Deutschland keine Ersparnisse, keine „National Savings" hat. Es fehlen Deutschland die Reserven aus den Anlagen im Auslande, dazu komme derVerlustanGebietundBevöl- r e r ung, Rückgang der Ausfuhr und Ausfuhrgewinne und Verlust eines großen Teiles der Rohstoffe. Die Tatsache, dah gerade die landwirtschaftlichen Ueberschuhgebiete verloren sind und dah sich die landwirtschaftliche Bevölkerung mehr verminderte, als die Gesamtbevölkerung, schliehlich die Ermäßigung der Dienste und ihres Ertrages, die Deutschland durch die Schiffahrt den Außenhandel und den Dankverkehr an das Ausland leistete, auf Grund aller dieser Faktoren bestehe anStelleeineslleberschusses, einer nationalen Ersparnis von 6 Milliarden Goldmark vor dem Kriege jetzt ein Defiztt von 1—2 Rlilliar- ben jährlich. So zehre sich Deutschland allmählich auf; es lebe von seiner eigenen Substanz. uhr handeln. Eine derartige Vermehrung sei aber chwer, weil sich andere Völker dagegen wehren. Es bleibe nur ein Mittel, die landwirtschaftliche Produktion zu heben, aber das erfordere Zeit bei den infolge des Krieges verschlechterten Bedingungen. Bezüglich der auf Deutschland ruhenden Lasten wies Rathenau darauf hin, daß für 1922 das Budget 85 Milliarden ausschließlich bet Reparationen und sonstigen Friedensvertrggs- leistungen beträgt. Um diese zu balancieren, sei es nötig gewesen, die Steuerlasten nahezu zu verdoppeln. Er stelle unter Beweis, daß der Deutsche fernerhin eine schwerere Bürde trägt als der Bewohner irgendeines anderen Landes, insbesondere der Engländer oder Franzose. Alm den Staatshaushalt zu konsolidieren, werde es ich zunächst darum handeln, die Reichsbetriebe ,u balancieren, Eisenbahnen, Post und Telegraphen. Es seien Maßnahmen ergriffen worden, um 1922 dies zu erreichen. Ferner handele es sich um die Beseitigung der bisher zur Verbilligung der Lebensmittel und der aus sozialen Gründen gegebenen Subsidien, die allmählich abgebaut werden werden. Der für das deutsche Budget wichtige Kohlen preis nähere sich sehr rasch dem Weltmarktspreise und werde ihn bei weiterer Ermäßigung des Dollars überschreiten. Unter Zugrundelegung der bereits erwähnten 500 Mill Honen Goldmarkbarzahlung und Sachleistungen von 1450 Millionen Goldmark für 1922, wozu Berlin, 16. 3an. (WTB.) In seiner , dem Obersten Rat am 12. Januar gehaltenen Rede betonte Dr. Rathenau, dah bte deutsche Delegation, die ernsthaft bemüht sei, alle gewünschten Auskünfte rückhaltlos und wahrheitsgetreu zu geben, darüber hinaus bereit sei, in dem von ihr geforderten Maße an den Aufgaben biefer Konferenz mitzuarbeiten. In Beantwortung der sich auf den Umfang der von Deutschland zu bewirkenden Sach- und Geldleistungen beziehenden Fragen hob Rathenau hervor, dah Deutschland entschlossen ist, mit seinen Leistungen b i s zu den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit zu gehen, dah Deutschland jedoch durch den verlorenen Krieg, durch schwere Verluste und durch eine Revolution hindurchgegangen ist. Deutschland empfinde selost am schwersten die anormalen Zustände feiner Lebensbedingungen und seiner Finanzen und es wünsche sie zu beseitigen. Es wünsch^ nicht, den Weltmarkt burch Unterbietungen zu zerrütten. Die beiden Aufgaben, die äuhere Leistung und die innere finanzielle Sanierung, vor die Deutschland dadurch gestellt sei, widersprächen einander. Es sei daher schwer zu sagen, dah bte und die Zahlung eine ausreichende erträgliche Leistung darstelle, und so müsse die Summe gefunden werden, deren Schwere erträglich sei und die zugleich der wirtschaftlichen Lage der empfangsberechtigten Stationen entgegentomme. Als Basis feiner Berechnungen wählte^ Dr. Rathenau die tem Obersten Rat für 1922 genannten Ziffern: 500 Millionen für ‘Barleufu-gen und 1450 Millionen für Sachleistungen, einschließlich ter äußeren Be- satzungskoslen. Deutschland, ein Land der Lohnarbeit. das Rohstoffe empfange, sie verarbeite und die t>erarbeiteten Erzengn s e ve kaufe, und nur unerhebliche eigene Rohstoffe habe, müsse das Meiste im Auslande kaufen und alles bar bezahlen Es könne nur durch seine Handarbeit Wahlen und müsse deshalb eine attive Handelsund Zahlung Bi'anz h ben. Die du Ische Zah° lungsbilan- abe: fei v rb la"et m t ei em E n- fuhrbedarf von 2' ■ Milliarden Lebensmitteln und 2i/., Milliarden Rohstoffen, und zwar ohne verarbeitete Fabrikate und ohne Luxusartikel. Außerdem seien im Gegensatz gegen früher 3/> Milliarden Goldmark jährlich an das in Deutschland Kapital besitzende Ausland zu zahlen; 5 • , Milliarden Goldmark, denen eine Ausfuhr v)n nur bis 4 Milliarden g genüberstehe. Cs bestehe somit ein Passivsald) der Zahlungsbilanz von 2 Milliarden schon vor der Zahlung irgendwelcher Reparationen. Auf B e f r a g e n L l o tz d Georges bestätigte Dr. Rathenau. daß infolge des Standes des Weltinde.es aus 1,5 bie deutsche Ausfuhr jetzt 14 bis 15 Milliarden Goldmart betragen mühte, wenn sie dem Vorkriegsstände entspräche. Sie habe sich also auf etwa i/4 vermindert. Zur Deckung der Defizite der Zahlungsbilanz beständen nur drei Möglichkeiten: Wrk us dec Substanz des Landes, große auswärtige Anleihen, ober Verkauf der Landeswäh-uig. Den Ausverkauf der Landessubstanz habe Deut chland leider nicht hindern können. Die Duichfühimng einer auswärtigen Anleihe habe Deutschland versucht, sie sei aber unmöglich gewesen, da nach Meinung der „Londoner City" die Deutschland auferlegten Lasten zu schwer seien. Demnach lei es unmöglich gewesen, den Ve tauf von Umlziufä» Mitteln zu r>rrmeib?n, obwohl dad.irch das d uische Geld ein G gcnstand dec interna'ionawn Svcka 1 lation wurde. Rathenau H b h r^or, daß b.c Annahme irrig sei, daß der Marksturz seit Mit.e 1921 nur die Folge der Inflation und des Gela düng an die deutsche Reichsregierung zu der am 8. März stattfindenden Wirt- schaftskonferenz in Genua. Das Einladungsschreiben hat folgenden Worllaut: Herr Reichskanzler! Gemäß der Entschließung des Obersten Rates der alliierten Mächte beehre ich mich, Ihnen eine Abschrift einer Entschließung zu übermitteln, welche am 6. Januar durch die alliierten Regierungen auf der Konferenz m Cannes angenommen wurde. Im Einklang mit dieser Entschließung und aus Weisung meiner Regierung beehre ich mich, die deutsche Regierung zur Tellnahme an der Wirtschafts- und Finanzkonfermz «inzulad-ttörne ftch'alfo nur um di- H-bung die in Genua am 8. Marz eröffnet wird und bcr g^uftion und die Vermehrung der Aus- Rathcnau schloß: Man het uns endlich gefragt, ob wir Mitarbeiten wollen an dem Wiederaufbau Europas. Deut'chland w rb g die hohe Wichtigkeit bieder Ausgabe uno ujren Zusammenhang mit der Lage der Weltwirtschaft Es ist zwar nicht in der Lage, dem Kapitalmarkt der Welt Mittel im 2lusmaöe reicherer Staaten zur Verfügung zu stellen. Immerhin ist Deutschland unter gewissen Bedingungen in der Lage den ihm zugedachten Teil zu übernehmen. Deutchland ist um so mehr geeignet, am Wiederaufbau teil- zunehmen, als cs mit der unb toirt- schastlichen Debin-u-g und den G^pf^g nh.iten des Ostens bertrau'. ist. Der Weg, auf ben man fid?. begeben will, erscheint mir richtig, em internationales Syndikat, und zwar ein Privatsyndstat. Deutschland glaubt, daß man die Frage des Wiedciausbaues beginnen feilte mit ter Wieder- tounkf)Earte ai Herstellung des Verkehrs und ter T c r = ®un,7l kehrs mi 11 c 1. Man muh frbann an die Quel- Brandenburger len ter Produktton Vordringen und vor allem biel li|ct)en, sranzoii noch nie tagetoefenc 2lu','gate, bewert Losung bc= sion Prvtest erhoben. sie gekämpft, und schließlich Ort und Tug der Verwundung und des Todes. So ergibt sich aus Entfernung des Bildes sein Bewenden haben den Einzelschicksalen eine Geschichte des Krieges, | müsse. Bon diesem Beschluß erhielt die Landes- oen ErnzellchrFialen eine Geschichte des Kriege aus der Ehrung der Einzelnen eine Ehrung Di es Schlußstelle im lieber Kriegerehrungen. Nachdem wir bereits im Mai des vorigen Wahres in allgemein gehaltenen Darlegungen und bann im Oktober anläßlich der Mainzer Ausstellung von Entwürfen zu Kriegerdenkmälern eingehender über die Frage der würdigen und stilgerechten Errichtung von Kriegerdenkmälern geschrieben hatten, gehen uns nun von hervorragender fachmännischer Seite die nachstehenden Ausführungen $u, die unsere bisherigen Aufsätze bestätigen und in mancher Hinsicht ergänzen: 3n unzähligen Gemeinden wird jetzt der Frage der Kriegerehrung näher getreten, in vielen sind schon Denkmäler in Auftrag gegeben, in einigen schon fertiggestellt. Bald sind es Tafeln, hölzerne Tafeln mit oder ohne Schnitzereien, die die Namen der Gefallenen tragen, und nicht nur die Namen, sondern womögllch auch ihr Alter, den Truppenteil, die Kriegsschauplätze, auf der.e.i Aus Stobt und Land. Gießen, den 17. .Han. 1922 Das Bild des GrotzherzogS in der ülulaä Bom Senat der Lantesuntversität wird uns geschrieben: Nischen Flaggen dargestellt ist. Wie die „Deut- | nein, ein reiner Gedanke soll in Form gebracht Mtp Qinrremoinp .^pihtnq“ von zuständiger ! werden, ein Gedanke ganz besonderer Art: Ehrung diesem Anlasse bei ; Gefallenen und zugleich Erinnerung an einen lr:"——*K **—r—cnen Ärieg. Sad ift eine sche Allgemeine Zeitung Stelle erfährt, wurde aus . dem Borsitzenden der Interalliierten Kommis- j siegreichen und doch verlor. neu b e Upchrift (das Ma.u k pt> leg iugt f t. v n jeher Ier Dr> ck° fad;eng b hr ur.te I rg n. H.e bei i't cs zuläs ig, in den Bogen Aende u -gen und Zusätze zu macken, die die Derichtic u ig, Pie Form und den D uck betreffen, und s Icke Zusätze auch auf besonderen Zetteln anzubringen. Ursch iften (Manuskripte! von Wer en oder Zeitungen (also auch von Zeitungsaufsahen) unterliegen nach wie vor der Gebühr für Ge- fchäftspapiere, Manuskripte, wie sie Korrespon- denzbureaus an eine größere Zahl von Zeitungen zu versenden pflegen, unterliegen, sofern sie durch Buchdruck, Hektographie, Paphrographie.'Chrvmo- graphie oder ein ähnliches mechanisches Verfahren — nicht aber durch Schreibmaschine — vervielsälligt worden sind, nach wie vor nicht der Gebühr für Geschäftspapiere, sondern der Drucksachengebühr. " V et bot des FerkeltranSpor- tes in der 4. Klasse auf den preußisch- hessischen Strecken. Seither war zugelassen, daß Ferlel als Traglast in die Personenwagen 4. Klasse mitgenommen werden durften. Ab 1. Februar 1922 ist dieses nicht mehr zulässig. Die Beförderung muß als Reisegepäck oder Expreßgut erfolgen. Die zur Beförderung von Tieren dienenden Käfige, Kisten, Körbe, Säcke oder andere 'Behälter müssen geräumig und luftig sein. Die Tiere dürfen nicht geknebelt aufgegeben werden. Als Reisegepäck dürfen Ferkel nur dann angenommen werden, wenn das Gewicht einer Sendung 100 Kilo nicht , übersteigt. Bei Wiederbeginn der Ferkel- ■ Märkte wird diese Bestimmung streng durchgeführt. •* Uederdruck marken zu 1,60 Mk., 3Mk„ 5 Mk. und 10 Mk. verlieren mit Ablauf des 20. Januar ihre Gültigkeit. Die in den Händen des Publikums befindlichen Stücke können bis Ende Januar gegen andere Postwertzeichen umgetauscht werden. Die Post- verwaltung ist aus Sicherheitsgründen zu dieser Maßregeln gezwungen. “ Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der^ Woche vom 16. bis 22. Januar 1922 unverändert wie in der Vorwoche zum Preise von 720 Mark für ein 20-Markstück, 360 Mk. für ein 10-Markstück. Für die ausländischen Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. *• Erhöhung der Margarinepreise. Die vom Verband der Margarinefabriken für die Zeit vom 1.-14. Januar herabgesÄsten Preise wurden wieder aufgehoben, wodurch eine Verteuerung der Margarine um 3Mk.' das Pfund eingetreten ist. ** Eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung findet am Freitag, dem 20. Januar 1922, nachmittags 5 Uhr, tm Stadthaus Bergstraße (Sitzungssaal) statt. Aus der Tagesordnung stehen folgende Punkte: Versetzung der Stadt Gießen in Ortsklasse B. — Erhebung von Gebühren für die Straßenreinigung und Hauskehrichtabfuhr. — Erhöhung des Beitrags zur Frauenrechtsfchuhstelle. — Erhöhung der Vergütung für die Verpflegung der Polizei- gefangenen im alten ArresthauS. — Erhöhung des Tarifs der Dienstmänner in der Stadt Gießen. — Erhöhung der Erwerbslosenunterstützung in- ganzen deutschen Heeres. Aus den fremden Ortsnamen lieft man mit Bewunderung, wie weit der Arm Deutschlands sich erstreckt bat. Aeuherlich wirkungsvoller mögen steinerne Denkmäler sein. Sie werden errichtet auf den Friedhöfen oder in der Nähe der Kirchen oder sonst auf geeigneten Plätzen im Ort und in freier Natur. Viele Gemeinden ziehen sie den Tafeln vor oder machen beides, Tafel und Denkmal, wobei dann auf dem . Denkmal die Namen fvrtgelassen werden können Die Tafel wird in ihrer Form immer der Mache angepaßt werden, die in der Kirche zu ihrer Aufnahme ausersehen ift Merkwürdig ist । aber, dah viele Gemeinden sich ihre steinernen Denkmäler wie eine Handelsware fertig be- jr stellen, ohne zu bedenken, dah jeder Platz, mag er im Innern des Ortes liegen ober in der freien « Ttaiur, durch die Häuser, die ihn umgeben, durch die Oberflächengestaltung oder den Daumwuchs, den er trägt, immer eine ganz bestimmte Form ted Denkmals vorschreibt. Wird diesem Umstand Rechnung getragen, so gewinnt jedes Denkmal seine besondere Eigenart. Und das ist gewih zu wünschen. Lassen sich aber die Gemeinden von der Betriebsamkeit der Geschäftsleute die übliche Ware aufreden, die in den meisten Fallen schon an sich nicht aut Ist, so ergibt sich ein Widerspruch zur Umgebung, ein Widerspruch auch zu manchem anderen, was gerade der einen Gemeinde eigentümlich ist. Ja, oft ist nicht einmal bedacht worden, ob denn alle Namen der Gefallenen auf der dafür bestimmten Flacbe deS Denkmals sich unterbringen lassen. So brühte in einer Gemeinde ein Test der Namen abseits von den anderen ^an^unten am Fuß des Denkmals noch Platz Es Ist erstaunlich, mit wie wenig Nachdenken man oft an diese schwierigste aller künstlerischen Aufgaben herantritt. Erstaunlich, wie sie so oft überhastet wird, weil das Denkmal unbedingt an einem bestimmten Tage eingeweiht werden muh. Als ob es bei einer Sache, die Jahrhunderte überteuern soll, darauf ankäme, dah sie im Jahre 1922 ober 1923 fertig gestellt würde. Die Aufgabe ist schwierig wie keine andere. Denn es handelt sich nicht um einen Gebrauchsgegenstand, für den Zweck und Erfahrung festere Formen dorschrelben — Bornonzen — Tageskalender für Dienstag: Stadttheater, 6'/zUhr: „Die Tanzgräfin-. — Astoria-Lichtspiele, heute und morgen: „Goliath Armstrong", 3. Teil „Das Haus der tausend Qualen" und „Sttäflingsketten^, 2. Tell „Das Geständnis vor dem Tode''. — Der Deutsche Offizierbund hält am Donnerstag im „Hindenburg" eine Versammlung ab, In der Universitätsprofessor Dr. H o r n e f f e r über „Deutschlands Außenpolitik" spricht. — A st o r i a - L i ch t s p i e l e. Der 6. und letzte Tell des amerikanischen Fortsetzungsfilms „Der geheimnisvolle Dolch" gelangt bestimmt vom Donnerstag, 19. Januar, bis Sonntag, 22. Januar, zur Vorführung. Kreis Schotten. e Schotten, 16. Zan. Seit etiler Woche wird hier regelmäßig gegen 5Vs Uhr abends eine Störung der S t r o m z u f ü h r u n g In einem Stromkreise beobachtet. Das Licht setzt öfters m kurzen Zwischenräumen aus und kommt erst gegen 7 Uhr wieder in Ordnung. Auf Anfrage des hiesigen Kreisamts teilte die Direktion der Heber* lanbanlage Friedberg mit, daß diese Störung nicht auf eine Unterbrechung der S.romlieferung vorn Werke Wölserstzeim, sondern aui dem Schabernack eines Unbefugten beruhe. Die Untersuchung blieb bis jetzt ohne (Sifo.g. Die hiesige Bürgermeisterei setzt auf die lliamhaft- machung des Uedellaters eine Belohnung aus. Gleichzeitg richtet das KreiSamt an de Besitzer von Motoren die Mahnung, die Motoren von Beginn der Dunkelheit bis abends 10 Uhr der Vorschrift entsprechend ab ufte len, damit daS öfter beklagte Zucken des Lichts vermieden wwd. Die Direktion Friedberg toirb die Be u;,ung überwachen und Der ehlungen mck sofortiger Strom« entziehung bestrafen. e. Gedern, 16. Jan. Der hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhenclubs begeht am 22. Januar fein 40. Stiftungsfest. Kreis Friedberg. 2$. Friedberg, 16. Jan. Bei der Angabe der vom Kommunalverdand festgesetzten B r o t-- Preise in der Sonntagsnummer des »Gießener Anzeiger" ist ein Druckfehler unterlaufen. Es muß heißen, dah der 1900-Gramm»Laib 6.30Mk. tostet. 2$. Bad-Nauheim, 16. Zan. Eine nur Hausbesitzern zugängliche Versammlung veranstaltete der hiesige Hausbesitzerverein. Prof. Dr. Bredt (Marburg), ein guter Kenne: in den Fragen des Haus- und Grundbesitzes, sprach in sachlicher Weise über die neuen den Hausbesitz betreffenden Gesetzentwürfe. 3m Anschluß an eine lebhafte Aussprache tourte einstimmig eine Entschließung angenommen, die folgende Gedanken zum Ausdruck bringt- Einspruch gegen die durch die geplanten Relchs- gesehe drohende Erdrosselung des Hausbesitzes: Verpflichtung des Haus- und Grundbesitzes zur Mittragung ter dem deutschen Voll aufgeSürbeten Lasten, dagegen Ablehnung aller Steuern, die nicht aus dem Ertrag des Grundbesitzes gezahlt werten können: Aufrechterhaltung des Privat- besihes an Grund und Boten, Ablehnung ter Bestrebungen, die auf eine Sozialisierung des Haus- und Grundbesitzes hlnzlelen. Gefordert werden: Abbau ter Wohnungszwangswirtschaft. Förderung ter Bautätigkeit und Festsetzung von Mieten, die dem heutigen Stand der Geldentwertung einigermaßen entsprechen. Allgemein wurde erhöhte Bautätigkeit als das einzige Mittel angegeben, das uns aus dem Wohnungselend herausführen könne. Starkenburg und Rheinhessen. * Offenbach, 17. Qan. Berhaftete,r Räuber. Auf Grund etned Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Hanau wurde der „Offb. Ztg." zufolge ein 18jährlger Bursche aus dem Stadtteil Bürgel wegen eines auf einem Gut in ter Nähe von Hanau ausgeführten Raubversuchs festge- nommen. Wegen dieser Sache befinden sich zwei weitere Komplizen bereits in Haft. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M., 16. Jan. Beim Bra nd eines Bahnpostwagens in den Niederlanden wurde auch zahlreiche für Deutschland bestimmte Post aus England und Amerlla vemichtet, insgesamt 26 Säcke. fpd. Limburg, 16. Ian. Die Polizei hob in der Nacht zum Sonntag eine Spielhölle aus, an der sich zahlreiche mit Glücks- gütern gerade nicht gesegnete Einwohner mitbeteiligten. fpd. Kassel, 16. Jan. (Totschlag tm Zorn.) 3n den Henschelwerken gerieten aus kommeneS erst für die Zukunft versprach. Das ge- fragen nicht davon abhängig sein kann, ob fnan mahnt an jenes Unrecht, daS auf Schuberts Grab-j ein theologisches Fachwissen ausgenommen hat, so stätte verzeichnet steht. Die von Grillparzer her- darf auch das musikalische Empfinden nicht auf ein rührende Grabfchrift: „Der Tod begrub üier einen1 Fachstudium verwiesen werten, um sich regen zu reichen Besitz aber noch schönere Hoffnungen" wird können. Wo es an ter Unmittelbarkeit ter muflfa- nur verständlich, wenn man bedenkt, daß viele von ^ngebung mangels kann daher das un- SchubertS Werken, vor allem seine monumentale (.-Dur-Symphonie, der Mitwe't noch völlig unbekannt waren. Doch für Reger mag man es wirklich bei jenem Ausspruch lassen müssen. Die großen Einzeltaten soll man nicht leugnen, zumal angesichts des lls-Dur-Quartelts. (Sine S e.le geg:n Ente des ersten Satzes erinnert in ihrer plötzlich einsehenden schlichten Innigkeit geraten an jene Schlußstelle tm Hauptsatz von Brahms Z-Moll- Symphonle, wo mit einem Male alle Verwicklung und Wirrsal, alles Stürmen und Ausbäumen zu» sammenbricht und eine neue Welse laut wird ganz einfach, aber an die verborgensten Tiefen ter Empfindung rührend. Vollkommenheit aber Regers Musik zuzusprechen, will uns nicht gelingen. Ein unendlicher Schafsenswille streckt dem Hörer immer wieder die Hand entgegen mit scheinbarer Gabe 3n dem Augenblick, wo man zugreifen will, zieht er die Hand zurück und verweist auf ein anderes Mal; das andere Mal kommt und es ist wieder dasselbe Spiel; schließlich geht man enttäuscht davon. Reger gibt nicht, er befreit nicht. Sicherlich besteht eine Gemeinte von Wissenten, welch? das rastlose Schürzen und Neuschürzen statt Auslösen von harmonischen Rätseln mit wissenschaftlich geschärftem Blick verfolgen und darin einen der Erhebung nahekommenten geistigen Genuß erleben. 2Iber was in solcher Weise wirkt, i$t nur noch Fachmuslk. Und die Musik darf keine Fachsache werten. Wie daS Urteilen in religiösen Grund- punkt ici heule nidiü mehr zu vertreten. 3m Turnen, Sport und Spiel Statt Karten Dr. Ruckelshausen und Frau r Linoleum- Stückware -Teppiche, -Läufer Wachstuche (Ziehen (Schiffenberger Weg 4), 17. Januar 1922 nw4 wurde die Platzmannschaft überlegen und konnte zwek Bälle einsenden. Trotz aller Anstrengungen gelang es den Gästen nicht, das Ehrentor zu gewinnen, so dah das Spiel mit 2:0 für Hungen tymnlDfcr Ursache ein Schlosser und ein Lackierer aneinander Der Lackie er schlug seinen Gegner mit einem Pinsel, der Schlosser traf den Lackierer so unglücklich mit einem Besenstiel, daft er n a ch wenigen Augenblicken verstarb. Beide am Streit Beteiligte sind verheiratet. Tauer »uieter Junggeselle (Kauf- niann. welcher viel verreist istl, fu 1)t für gleich ober fi)eiter elegant möbliertes wohn- und Schlafzimmer Lckr. Angebote unter 0595 an den G. Sinz. Für die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit erwiesene Aufmerksamkeit sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Polizeiwachtmeister Neinhardt und Frau Gießen, den 16. Januar 1922. In Zigarrenfabrik« Versand- u.Lndengesckäst lange Jahre tätiger oerb. nann. mit den schrisl- lieben Laaer- u. Bersand- iorote Packarbeiten vertrant. sucht Aunt 1. März Stellung. Angebote an Wllhel inltnppert II.. 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[63/es befindlichen Viech- und Fuchrwerckswagen unterliegen in diesem (Zähre wieder der Racheichung. 5a die Erfahrung lehrt, daft in den meisten Füllen die bckreffendeu IT-agen vor der Wieder- eickung einer gründ.ichen Reinigung und Untersuchung bedürfen, ist cs ratsam, insbesondere auch zur Dcrmeidung unnötiger Kosten, zunächst d c Herrichtung der Dagen einem fachkundigen Handwerker zu übertragen. 3n vielen Fällen tourten seither auch die Wagenfabriken daz r herang^ zogen. Cs toird empfohlen, die Gemeindewagen gründlich reinigen zu lassen und, salls erforder ich, den Auftrag zur Herrichtung der Dagen bis zum 1. Februar l. Hs. zu geben, sowie dabei im 3n- teresse der Kostener pirnis dafür zu sorgen, daft solche Aufträge möglichst zusammen mit tat lenigcn benachbarter Gemeinden ausgefüh t toerdea. Karl Hübner von Langd wurde vom Kreis- amt Giehen zum Feuervisitator des 6. Bezirks ernannt und ve pflichtet. Ter Dienstmann Karl Wahr hat seine Tätigkeit als Dienstmann einge^'e.lt. Absprache auf die hinterlegte Sicherheit s.nd bet Me.dui g der Irichtberuckfichtieung binnen 14 Tagen bei dem Polizeiamt (Sieben anzumelden. Biavts Mckien mit nuten Empfehlungen f. kleinen besseren Hnnöh gesucht. Reife tu. vergütet. Fran Hoffmann, Cffcnbncb, 62jD Geiohornstrnue K IungeS braves Mädchen von 14 bis 10 Jahren zu 2 Personen sofort gesucht. Dr. Koch, Friedberg (Helsen», Saiferitrnfce 117. Aus dem Amlsvcrkündigungsblalt. • Das 21mtSve»kündigungsblatt Ur. 9 rwn 16. Januar enthüll: Berordnung über die Einstellung und Entlassung von Ard.item und Angestellten während der Zell der wirtschaftlichen Demobilmachung (Fortsetzung und Schlaft). — Dahlen des PrvvinzialiagS. — Errichtung des Schiedsgerichts für gemeindliche Beam:e — E.n- sendung der Gemeinde-, Mart- und Stift ings- ^ed.nungen. — Wiedereichung der Bteh- und FuhrtoertStoagen. — Befreiung vrm Besuch der Fortbildungsschule für SäMer ter Eisenbahn- Derkschulen. — Seyäden durch Rabenfiaft. — Feldderetnigung. — Dienst Nachrichten. — Bekannt- Dachung des Polizeiamts. »reffend ist bei dem Gieftener Kreisamt ein Schiedsgericht für gemeindliche Beamte errichtet. 04 tft ^ständig für das Gebiet der Provinz Ober« f effen und letzt sich zü'ammen aus: a) Borsihender Regierungsrat Dr. Heft. Gieften. b> x Sürgermeister Sch 0 mber. W eseck, und T.odt- sekretär Wahl. Alsfeld. Stellvertreter: Gr« meinderatsmitglied Krone r.Btlbel, und De« meinderechner Arnold. Grunmgen. Dur Bet' iitzer und Stellvertreter sind von b-mt Aus chuft Versicherungsanstalt für gemeindliche Beamte noch den Bestimmungen des Gesetzes gewählt tooc- hen, und bekleiden ihr Amt vom 1. Januar 1922 bis 31. Dezember 1925. Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an = Hungen, 17. Jan. Am Sonntagnachmit-- tag trug die hiesige 1. Fußballmannschaft mit der Licher 1. Mannschaft aus dem hiesigen Sportplatz l-2-Ziner- Wohnung, möbliert ob unmöbliert, mit Kücken- benubung, von funaem, kinderlosem Ebevnarllle- amteni für sofort ober später ’jii niitkii ütfnilt. Schrinl. Angeb. unter 607 an den Eiest. Anzeiger. Zwei gut möblierte Zimmer VON sn ei besseren Herren gesucht, evtl, mit Pension. Sckristl. Angeb. unt. 0552 an d. Gien. Anz. erbeten. Höhl. Wollt' a. Scblalilm. (eutl.'lVobniina) mögt, ver so», von bkss.ktnberl.Ebeo. in ruh. Hauke gcf. Wälcke vorhanden. Lckr. Angeb. unter oc'tzla.d.Gleh. Anz. HoWilFlWe über abqelieferte Einkommensteuer für Arbeitgeber, die vom Markenkleben befreit fin): -»alber Vogen = 80 4JU bei 10 Sfütf - 75 Vst 16 Mr 49 Arbei nebmer ausreickenbi l«anzerBogen--'20Pst, bei io etiick-110 Vst (Saazer g n yrbehnebmer ausreichend». 1 Zu beziehen durch , Brihl'sche NnittWts-M- uSttininitei entschieden war. — Handball st ädtekampf Dresden-Berlin. (Bet gutem Besuch wurde am Sonntag auf dem Schupoplatze in Berlin. Karl- strafte der Handballstädtekampf zwischen den repräsentativen Damen» und Herrenmannschaften von Berlin und Dresden ausgetragen. Bei den Damen zeigte sich die Berliner Mannschaft überlegen und erzielte nach 14 Min. das erste Tor, dem 5 Min. später ein zweites folgte. Aach dem Wechsel war der Kampf tyehr verteilt, und erst kurz vor Schluß konnte Frau Schelenz, die auch die beiden anderen Tore gstcho f en hatte, den Berliner Damen zu einem 3:0-Sieg verhelfen. Anders bei dem Spiel der Männer. Dieses Treffen endete unentschieden 1:1. Beide Tore fielen in der ersten Halbzeit. Aach der Pause war der Kampf vollkommen ausgeglichen. Die Dresdener Gäste, Damen sowohl wie Herren, waren in dem Zerstören von Angriffen stark. — Frankfurter Hockeyspieler in Berlin siegreich. Die für Sonntag ange- Ä: •*Ä?. bitten. an. «4t?* iMüfjrunM .Clnc Vs einem ig. Aus 3nSl 8iF -e 5Xrettion ti^ SW Ä % * 1 abenbi 10 x ufteki, batn'if M ölto ? toiö. £ 5 die Neurung übet, 1 schrllgervtuW Der hiesige ! Vogelsberger am 22. januar sew edberg. 3 Aussprache wurde einte Huna angenommen, M Ausdrulk bringt" h die geplanten Aeichs- :lung des tzauSbesitzes" und Grundbesitzes Jin schen Dvlk aufgeoütöeten jng aller Steuern, die ■i Grundbesitz^ gesahsi tifyilluna des prbat« Inden, Meinung -er ne Sozialisier^^ bti hinzielen. Gefordert lungsMngswirllchaft. U und Festsetzung von i Stand der Geldent- ntshrechen. Allgemein ,teÜ als das einzige ,3 auibem Dohnungs- ,d Rheinhessen. — Binzenz Buchberger Deutscher ------ 01 im elfter. Unter starker Beteiligung tour- (Ffnoefanbt ben am Samstag und Sonntag in Krummhubel i u,ihhv|uhvi. im Aiescngebirge die Wettbetoerbe um dieDcutsche (Für Forrn und Inhalt aller unter dieser Rubrik Skimeistcrschast ausgetragen. Am Samstag wurde sichenden Artikel übernimmt die Aedaktion dem der Langlaift entschteden und am Sonntag folgte Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung.) der Sprunglauf. Die beste Gesamtleistung halte Auf die Bemühungen der an der Strecke der Deutsch-Döhmc Binzenz Buchberger Lsch — Grünberg gelegenen Gemeinden um aufzutoeisen an den dann auch die Meisterschaft WiedereinleaungdesAbendzugesift un) der Golden: 61 des Deutschen Ski erlandes | jetjt endlich eine Antwort gekommen. Sie ist abfiel Den zweiten Platz belegte der Norweger Ha- schläglg und noch dazu In einem Ton gehalten, ber co&fen (Hampelbauden-Skizunst) vor dem von den In ihren Interessen geschädigten Gemein Deutsch-Böhmen Wendrischek und Schrümpel. Der den als eine herauSfvrde'mde Derspottung empfun- Sieger wird mit fast allen seinen Gegnern bei der den wird. Bedankt sich doch geradezu die Butzvach- Winter-Kampsspieltooche in Darmisch abermals Sicher Sisenbahngefellschaft, daft die Gemeinden -usammentreffem so viel Interesse zeigen, um es nachher mit Fuften zusamrnentren^. Deutsch- zu treten. Irreführend ist auch ^e D^veisführung land ta"ü6«tntaÄ ca. 1000 Sm. fü6renbc Bon dir Rentabilität ber 3ajn, Snta nur oon kontfrhp e5tranertrcnnen nimmt am 7. Mai einem umentab.em Pe sanenvelkehr tu Ai.de ist, in Sa ?n sewen Anfang Die' vier Etappen sind wird von der ^Rentabilität ^s Güterverkehrs - toie^olat eingeteilt: 7 Mai: Köln-Klev^-Aachen und alle Züge sind gemischte Guter- und Personen- 6 ® 9 Mai Aachen-Düren-Trier züge - nicht geredet, ilnb ein ausgedehnter Guter. 11 -mal-’ Trier — Mainz — Worms- verkehr durch Steinbruche. DaurUwerke Herrschtan ^nnheim S' 14 Mai: MEheim-Darm- der Strecke Hoffenllich lassen sich die Or^ stad?-Frankfurt-Koblenz-Donn-Köln (271,8 Vorstände, die dazu berufen sind, ihre Denie'nde. Kilometers Veranstalter ist der Gau Rheinland Interessen zu vertre^n, durch diese Antwort der D R. Bahnverwaltung nicht abhalten, alle Schritte zur (besetztes Gebiets 5 R e n n p r e i s e. Drr Erlangung des wichtigen Abendzuges zu tun. Der Verein Deutscher BEutzüchter und Aennstall- Bahnverwaltung kann aber der gute Rat ertelll beiitzer hielt in Berlin eine Sitzung ab, auf der werden, selber zur Hebung des Personenverkehr-, über die Erhöhung der Rennpreise gesprochen durch ein C i n h a l t e n d e s F a h r p l a n e-s bei- wurde Die Ausführungen des 'Berichterstatters zutragen und Berspatungen von über einer Gtunbc tuteten etwa wie folgt: Die Erhöhung der Trat- auf einer Strecke für die mne Stunde Fahrzeit nina- und Futterkosten machen dem kleinen und überhaupt vorgeschrieben ob^ustellen. Wuin mMleren Rennstallbesitzer die Existenz fast un- man auf ein einigermaßen Pünktliches Fahren der möglich Da diese Kosten vermutlich noch steigen Züge nach Grunberg rechnen konnte so wurden sich und mich die Transportkosten in diesem. Jahre sicher mehr Leute entschlieften. zu ihren D^schafts- erböbt werden so mühten die Rennvereine eigent- zwecken die Eisenbahn zu benutzen und nich., wie sich von selbst daran gehen für die allgemeine man jetzt der Sicherhell halber tun mu^ zu Fuft MMWZMMMWM 55—3 Zimmer «anz, teilweise ob. nicht möbliert, zu Anfang März M'fncht. Auf Wunsch auch früher. Jüngeres Ehepaar, Akavemtker, rubtae Lfteter. Wäfcke, Setten, sonstige Möbelst, können neitellt werden. Keine Bedienung notro. Etwas Kockaelegenh. erwünscht. Gasherd vorh. Ancieb. erbet, an AmtSgerickts- rat Dr. Wodaege, Bletck- straste 23 i.__0551 1—2 Zimmer mit ob. ohne Möbel, mit Kockneiegenbeit, f. einige Monate von 2Leuten ohne Kinder gesucht. Schriftl. 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Ohm, an die Stelle deS trirgenannlen aas- < chiedanen Provinziallagsmitgl edes tritt. |St8»ena>Ygebote ,vür fofou, zunächst aus- tzilisweise, suchen ivirzum üluötragcu von Heuen. Bückern Auverlaff.ntutc Iran (ober Mann». Piei!!er'e6h8BnchhiBdlgM Walftorstiabe 21. (0568 Sauberes, ehrliches Mädchen für kleinen Haushalt bei gutem Vobn für fofort gef. Mafchinen-Strickerei Karl Meinmet®. WaÜtorstrasie 46. Crb. Laufmädchen ob. Frau für sofort gesucht. (ttoetbestrafte^O^ ISIellengssuekel Junges nettes, sauberes Mädchen. 20 Jahre alt. sucht Steilung alö Ser- vterfräuleiiL -sckr. Ang. u. 632 an den Gieft. Anz. rHansa- Schule Oießen Seltersweg73. Fernr.821 Priv.'Handelslehranstalt von J. Kunzeimann, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer. EinzigeSchuleamPlatze, deren Inhaber Schulleit., Lehrer u. Fachmann ist. Noch täglich Leerer Kaum »um Vagem von Kisten u. ^laschen geeignet, sofort ah mieten aefnebt. Cftert h.2058 an «»erfo. 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Besondere Erwähnung, ---- . ... verdient das wohl selten in Berlin gezeigte ein Zusammenschluß. aller Rennstallbesitzer. um Angriffsspiel, sowohl die vorzügliche Unter- im Verein mit ber Obersten eigenen ftünuna der Läuferreihe, bei der 'ich besonders I Interessen bei den verschiedenen Ministerien wirk- Landrnann hervortat. sam vertreten zu können. Berliner ©egcntcil, der Sport müsse zentralisiert und die- aib Har- jemgen Rennvereine mehr berücksichtigt werden, die lebenssähig sind, das seien die Berliner und die westdeutschen Vereine. Die mitteldeutschen Vereine sollen ihre Termine zusammenlegen und möglichst beschränken, da eine Reise z. B. nach Halle ober Magdeburg selbst im Falle eines Sieges unrentabel sei. Die Hauptsache sei jedoch ■ Danksagung. Gießen (Ebelstraße 14), den 16. Januar 1922. 0577 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 648D dein Neuen Jriedhos statt. 0511 0593 633v Der Vorstand 645 Wieseck, den 17. Januar 1922. Bellersheim, 17. Januar 1922. *4#D Vereiniyte Hassia-Militär-Vereine, Gifc 1 junge Knh mit oder ohne Kalb ah verkaufen 615 Heuchelheim, den 16. Januar 1922. m Sehiklyb Wintersport 631 Gießen Astoria Vortrag des Herrn Vr. Erhard: Alten-Buseck, den 17. Januar 1922. 0697 Jung., re in rass., nefiinöer verkaufen' [0578 0557] Astcrweg 10II. LudwigSPlatz 4 p. H *\ -t'V H K MI •:Vi' ' Lu CK Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2J/2 Uhr auf dem Neuen 50 m Gg. Pfaff Familie Bachmann. | H * Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2 Vg Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Ä H Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei h dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen, für die D liebevolle Pflege der Krankenschwester und die tröst- L reichen Worte des Herrn Pfarrers Groth am Grabe £ sagen wir herzlichen Dank. Für die uns in so reichem Maße zugegangenen Beweise aufrichtigster Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir nur auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unsres treuen Sohnes sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Hamilie Wilhelm Klein. Friedhof statt. Der Vorstand Anläkltch des Jahrestages unserer Reichsgründung findet Mittwoch, den 18. Januar, vormittags 10 Uhr, eine 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen - Ludwig Stein und Kind. plötzlich und unerwartet Sonntag abend V28 Uhr im 52. Lebensjahre sanft im Herrn entschlafen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Weißbach und Kinder. teil statt, moAii unsere Mi glicder als Zuschauer eingeladen sind und bitten wir um recht zahlreiche Beteiligung. 624 Treffpunkt 91/aUbr bei Gastwirt Tauer. Beretnöabzeichen anlegen. Der Vorstand. Nach Gottes unerforschlichem Ratschlüsse ist mein herzensguter, treuer Mann, unser treusorgender, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager, Onkel und Bruder Herr Oskar Weißbach Donnerstag, 19. Januar, abends A. a Ubr, un Gesellschaftszimmer des Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Ortsgruppe Glichen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand Schwalb. - 1869-1919 Wir erfüllen die traurige Pflicht, unsere Alterskollegen von dem Ableben des ©stör weihbach in Kenntnis zu setzen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr am Grabe sagen wir auf diesem Wege unsem innigsten Dank. Familie Adolf Steinmüllef. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des lieben Kollegen HmnÄiiisBeMrling geziemend in Kenntnis zu setzen. Der Vorstand. Metzen, den 16. Januar 1922. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 19. dS. Mts., nachmittags 2 Uhr, auf _Kinzenbach Nr. 25. Erstklassigen,sprungfähig. Ä Bullen tHerdbuchlieri u.1 schönen Ä Hofhund (Deutsch. Schciferh.1 verk. .loh«. Vellen V., 0566 Göbelnrod. HochLonv im Winter Daran anschließend: Generalversammlung Schiläufer und Gäste sehr willkommen. Wir erfüllen htermtl die traurige Pflicht, die Kameraden von dem Ableben unseres wertenKameraden Jakob Fischer Eisenbahn-Assistent inKenntnis zu setzen mit der Bitte sich zu der am 20. Jan., nachm.3 Uhr, stattfindenden Beerdigung auf dein bleuen Friedhof recht zahlreich einzufinden. Gietzen, den 17. Januar 1922. GrMitonnNla billig; in Anschaffunc nnd Betrieb schnell — ausdauernd Idealster Zweisitzer-Wagen. General-Vertretune;: 64a Jtsisus Buckler Frankfurt a.M., Hohenzollernstrasse 16. Zuschriften zunächst nach Berlin-Wilmersdorf, Lauenburger Straße 2. Solvente Vertreter für den hiesigen Bezirk gesucht Sie sind verblüfft I vSTkaute | Creme-Peltzer gegen rauhe Haut. Fein par- C furniert Achten Sie auf Bezeichnung „Friedens- yahäsophun.l'inmUeHände wäre . Zu haben in den Drogerien A. »oll, ObllülüillUIHI nbzimebeu C. Seibel und B. Karn. 13391D ----- ----- Gesangverein Frohsinn Setzen hiermit unsere Mitglieder von dem Ableben unseres langjährigen passiven Mitgliedes Oskar Weißbach in Kenntnis. Die Beerdigung findet am Donnerstag nachmittag 21/, Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. 62ir Der Vorstand. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß gestern morgen 7-Uhr plötzlich und unerwartet unser herzensgutes Söhnchen und Enkelchen Willy im zarten Alter von 4 Monaten sanft entschlafen ist In tiefer Trauer: Ludwig Oßwald IV. u. Frau Familie Melchior Oßv. ald Familie Justus Wagenbach. Wieseck, den 17. Januar 1922. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 18. Januar, nachm. 2 Uhr, vom Sterbehause Alicestraße 12 aus statt. 629 9 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Entschlafenen, für die liebevolle Pflege der Krankenpflegerin, für die vielen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers ® am Grabe sagen wir unfern herzlichsten Dank. 3n oerWeo 1 Paar Schlittschuhe, 1 Paar Hanteln ä 5 kg, 1 Photoapparat, 9X12, mit Holzstativ, 1 Illstermantel und 1 Anzug für 14—18jähr., alles gebraucht, 0580 Vleichstratze 25II. Bill, zu Verk.: 1 Mantel, 1 Rock, 1 Jünglings- Anz., 1 P. Schlittschuhe, 2 Koffer, 3 P. Schube, 43u.44,Handschubc u dgl Llnn, Asterweg6, Hths.°^ Kindermantel f. Jungen von 4—5 Jahren, Chaiselongue Decke, Pelzmantel, H.-Ansug zu verkaufen. 0585 Zinn, Brandgasse 8. Ein Waggon MkMl billigst abzugcbeu. Carl Haas jr., Frankfurter StraheöS, Telephon 1682. 478c Statt jeder besonderen Anzeige. Gestern abend 10 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere innigstgeliebte, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Bahnmeister KaroliliB Wassern Ww geb. Geiger im 80. Lebensjahre. Die tieftrauernd Hinterbliebenen. I. d. N.: Professor Wassern, Studienrat Großen-Buseck, Frankenthal (Pfalz), Mainz, den 16. Januar 1922. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 18. Januar, nachmittags 2l/a Uhr, statt. 81TD 644 vir Auftraggebrr kleiner verkauf,. Anzeigen werben aebeien, unter allen der» ort oen Angeboten ihre Adresie (Strafe, fjauemtmmeruiib Stoa« werk)3U»eröfientU<6en. Soll die Adrellc verdeck! bleibe", |o wolle mau schriftliche Angebote nutet der Au»eigenuimnner fordern. Auekunst über Adreifen u. f. durch die EefchLstestellr kenn nicht erteilt werben. Guter hunü'tz^ billig zu verkaufen 0500 Marburger Str. 2«. | Kaufgesuche | Lebende Hausmäuse kauft Medlz. Vetcrlnürkllnlk. ß. Et-Motor Gleichstrom, Tvv NEG10, 110 B., 12,6 Amv., 2370 Umdr. dauernd 1,5 PS., m. 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Bezeichnend ist, daß bie hiesige Verbandskommission sich dafür 14 Plätze besorgt hatte Ausgehend von der die Bedrängnis unseres Daterlandes grell beleuchtenden Ersetzung Briands durch Poincare und dem Auffliegen der Konferenz von Cannes besprach Str cf emann zunächst die von uns Deutschen in ihrer Bedeutung stets unterschätzte äußere Politik, hinsichtlich deren der realpolllifche Engländer uns als Vorbild dienen sollte, ötrefemann fuhr dann fort; Von den drei 5traftqueüen, bie wir besaßen, ist die Qlrmee und Flotte umfassende erste von uns selbst zerstört worden, und mit der Einmütigkeit des nationalen Willens ist auch die zweite versiegt, die andere Völler, wie z. 2. die Irlands, aufrechtzuerhaiten vermochten. Hat sich doch unser Reichstag nicht einmal hinsichtlich Oberschlesiens zu einer einheitlichen Entschließung aufzuraffen vermocht. Als Idjte und einzige Kraftquelle ist uns unsere Wirtschaft verblieben, mit allen den auch von unseren Gegnern beachteten Ausstrahlungen, die von ihr ausgehen. Versailles schuf für weite Teile Europas einen krankhaften Zustand, und der Fluch des volution nichts weiter als ein hilfloses Unter» gehen. Der Krieg war gar nicht mehr zu gewinnen; aber dem Friedensvertrag von Versailles hätten wir ,ehr gut entgehen können. 'Was wir heute haben, das ist eine Karikatur des Parlamentarismus. Das sogenannte parlamentarische System ist in Wahrheit nichts Weller als parlamentarischer älnlinn. Wenn ich den Reichstagsausschuß für auswärtige Angelegenheiten nicht oinberufen habe, so beruht das auf ber Einschätzung, daß die Regierung, nicht das Parlament regieren muß. In schwebende Verhandlungen soll inan nicht hinein- reden, und ohne Gehei mdiplomatie wer-- den wir niemals Erfolge haben. Kein Versallles kann uns hindern, die Paßiontrolle aufzubeben, bessere Zollverhältnisse zu schaffen und Oesterreichs Wirtschaft zu helfen. Ein neuer Zeitabschnitt wird beginnen, sobald Rußland wieder als Machtfaktor aussteht. Dann wird es sich zeigÄr, ob die heutigen .©taatenbilbungen bloß Provisorien sinb. Vielleicht wird Deutschland auch wieder ein Glied der Weltoolitll werden. wenn man uns nicht bloß wirtschaftlich, fonbem auch politisch benötigt. Berliner Devisenmarkt. chemischen Wissenschaft zu Berlin, Z" Berlin 1-Uhr° 1-Uljr- Schluß- Schluh- Kurs Kurs Kurs Züricher Devisenmarkt. Brüssel Markte der Werte mit <$i.it>eit8Iurfen herrschte -uiarne oer averre mir ei.iQciL8iuqen yerrlchte • behauptete Tendenz. 3m Verlaufe stellte sich De- I Budapest festigung ein. Der Schluß gestaltete sich ruf)ig. I ^eu^orf. Privatdiskont 41/-* Prozent. ! Agram . SMnnnrfAin 17 Warschau 0,17 3 r o n f f u r t a. M., 17. Januar. gezahlt: Kilo, Das überholte Wort. Bei Behördliche Anzeigen 45a MMehrer u. -lshrerinnen erhöhen 0563 Lärche 2. Kl., 1. Kl.. 4 Buche ML4 Altertümer «-'de S. Woche. Schrifti.Ang.u.6l8and.Gießen.^^^ | < M ihren Lexi- Aca- Erst prob1»] dann lob'el d80 9j1 14. 1. 2,8» 1,56 2,80 100 100 100 100 3L QHt Kr. Kr. i.' Führern der halten. viel un* und WiKPMrMx'' Handel. 16. Januar. Börsen st im- lOOFr.-- 1 £ — 100 L. = 100 Fr. = 100 Kr. -- 100 $ — 100 Kr. — 100 Kr. = Kernseifen- Pulver mit dem flüaebtem. 990,- 580,- 564,- 720,- 10 5,- 660,- 620,- 517,- 75,50 692,- 6,22 306,35 29,03 62,10 123,65 Infolge her seit der letzten Honorarerhöhung eingetretenen großen Geldentwertung sind wir leidergezwungen, unsere Unterrichts-Honorare zu t 589 - 580 - 690 - 975,- 625,- 639,- 615, — 75,50 580,- 229.- | Vereist der Gießener Börsenkurse. Franifurt Datum: Amslerdam-Rotterd. Brüssel-Bntwerpen. Christiania Kopenhagen. .. . Stockholm HelsingfvrS Italien London Reuyork Paris Schweiz ...... Spanien Wien (altes) . . . . Deutsch-Oesterr.... Prag Budapest Buenos 2lireS . .. Bulgarien Konstantinopel . . . Marl. Die Marktpreise liegen um so über den Stallpreisen, als sie die nicht erheblichen Gewichtsverluste, Spesen Hündlergewinne in sich schließen. Frankfurter Getteidemarkt. Eitzi der bah M Aeick groß, trenn kanzle christ! littlk Nei Ach in le W blick lchen dcüc der Id) uni gtoi den um. nur Doi Al 6,48 237,70 29,37 60,15 121,t5 6,52 2^8,30 2-,43 60,35 122,15 16.1. 2,85 1.4i 2 78 32,75 2,20 Datum: 5% Dtsch. Kriegsanl. 4°/„Dtsch. Reichsanl. 3°/, Dtsch. Reichsanl. 46/0 Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitleid. Credilbank. Aationalbonk f. D. . Boch. Gußstahlwerke Dud-Eisenw.-Att.. D.°Luxemb. Dergw.. sie gegenwärtig umfangreiche Erhebungen wibmet. Es ist das Wort „incongelable“, 13.1. 77,50 88,10 104,30 71.10 420,- 4 0,- 298,- 286,- 470,- 420,- 315 — 800,- 290,- 1015,- 720,- •05,- 905,- 1340,- 780.- Höchster Farbwerke. Allg. Glektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4* o Hess. Stoatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank Mt- ii UMWMlWU«. mUngsbild. Nachdem die Deutschland gewährten Zahlungsecleichterungen die Devisenkurse erheblich gedrückt hatten, trat heute eine leichte Befestigung ein auf den Bedarf der Industrie und die sich wieder geltend machende pessimistische Auffassung der internationalen politischen Lage. Auch am Effektenmärkte herrschte Zurückhaltung vor und das Geschäft war klein bei meist niedrigeren Anfangskursen. Aur Kaliwerte stiegen auf Meinungskäufe lebhaft, teilweise bis um 100 Prozent. Westeregeln setzten erheblich niedriger ein auf die zweifelhaft gewordene Gewährung des Bezugsrechts auf die neuen Aktien, erholten sich dann aber wieder fast vollständig. Eine kräftige Steigerung erfuhren ferner Mannes- tnann-Röhren und Riebeck, nämlich um mehr als 100 Prozent. Die sonstigen Kursveränderungen waren verhältnismäßig wenig erheb-, lich. Danken ziemlich unverändert. Schiff- fahrtSaktien vorwiegend etwas abgeschwächt. Ins späteren Verlaufe war die Haltung eher etwas fester jedoch ohne Geschäftsbelebung. Anlagewerte behauptet. Frankfurt a. M., 16. Jan. Dorf en- stimmungsbild. Die Dorfe eröffnete das Geschäft ruhig bei zunächst abwartender Haltung. Immerhin muß die Grundstimmung des Marktes als gut behauptet angesprochen werden. Einzelne Spezialpapiere verzeichneten regere Umsahtätig- keit, da man in der Industrie in >der nächsten Zeit große Transaktionen erwartet. In den nicht offiziell notierten Werten war das Geschäft vorübergehend etwas belebter. Es wurden folgende Preise genannt: Benz 670, Chemische Rhenania 865, Deutsch Petroleum schwächer. 1575—1550. Gebrüder Fahr ca. 535. Casseler Dank 500. Hansa Lloyd 340. Leber die Geschäftsentwicklung auf den variablen Märkten ist anzuführen: Zu festeren Kursen standen wieder Kaliaktien in Rachfrage, welche bei erster Rotiz mit 3050 umgingen. Har- pener wurden etwas höher genannt, während Mannesmann, Gelsenkirchener. Dtsch. Lu emburg Kurseinbußen erlitten. Für einzelne Elekttnzi- tätspapiere wurden niedrigere Kurse genannt, so für AEG. Daimler, Kleyer, Neckarsulmer erlitten ebenfalls Kurseinbuben A i inwerte ne:q= ten mäßig nah unten. Metallbank 105). Am Fabrikant: P. Jos. Mobs, Gießen 7/9 6.60 -.54 16. I. 77,53 88,50 103,50 71 50 425 - 417,- 2VU, - 280,- 455,- 407,- 305,- 300,- 287,- 945,- 725,- 8üd — 891,- 1365,- 735,- 640 - 970,- 560,- 553,- 6ü5,- 1000,- 615,- 6i 0, — 490,- 74,25 670,- 228,- Dernüschtes. * Ein neuer Alpen tunnel. Eine Versammlung von Sachverständigen, der auch der französische Minister der öffenllichen Arbeiten beiwohnte, hat in Nizza den Durchstich eines neuen Alpentunnelö in Aussicht genommen. Man geht dabei von der Erwägung aus, daß die Eisenbahnstrecke von Paris nach DizK2 von mehr als 1000 Kilo- 183.50 2.775 0.17 8.60 42.25 21.79 22.55 40.45 0.80 515.- 1.80 Kirche und Schule. Laubo ch, 16. Ian. Das Darmstädter Streichquartett des Landestheaterorchcstcrs veranstaltete gestern in der Stadtkirche ein K i r. chenkonzert, das sich eines zahlreichen Besuchs erfreute. — Die Grippeferien wurden wogen weiteren Umsichgreifens der Seuche abermals um eine Woche verlängert. 0,18 305,65 28,97 61/10 123,35 (Bericbtsfaal. Der Dürgermeistermord in Heidelberg. Heidelberg, 16. Ian. (Wolff.) Heute begann der Prozeß gegen 0 i e f er t, der wegen des Mordes und Beraubung des Ober- büroermeisterS Dusse aus Herford und des Dürgermeisters a. D. Leop. Werner aus Herford anqeklagt ist. Ferner wird ihm bcr» suchter Raubmord an dem Motorradfahrer Ingenieur Link aus Weinheim und ein Meineid zur Last geleat, den er vor zwei Jahren in einem gegen ihn anhängigen Fahrraddiebstahl begangen hat. Eine sichtliche Bewegung geht durch den Zuschauerraum, als Liefert in den Gerichtssaal geführt wird. Es werden ihm die Ketten ab- genommen, und mit demselben, halb verlegenen, halb verschlagenen Lächeln betritt er nun die Anklagebank, das er an jenem Iuli-Aachmittag zeigte, als er im düsteren Tannenwald des Pfalz- grafenstein die buchstäblich gesteinigten Opfer von der Last der Felsstücke befreite, die der Mörder über die Leichen gestürzt hatte. Als Vertreter des badis^en Justizministeriums wohnte General- staatsanwalt Schlimm den Verhandlungen bei. Knüppel Rm.: 44 Buche 2. Kl., 6 Hainbuche, 4 Erle 2. ^ri; Oan^i Mon ru Olc Qj das bedeutet „etwas, das unfähig ist, zu frieren". Die Acadämie möchte nun feststä- len, ob dieses Wort noch dem Stande der heutigen Wissenschaft entspricht oder ob es nicht vielleicht überholt ist, indem heute jede bekannte Substanz zum Gefrieren gebracht werden kann. Da seit dem Tode des Chemikers Berthelot sich kein Sachverständiger mehr in ihren Reihen befindet, haben die „Ansterb- lichen" beschlossen, eine Umfrage unter den Kurs 16.1. 77,50 88 25 104,30 71,- 424,50 4ul- 297,- 285,- 465 — 415 - 320,- t97,- 290,- 98>- 715,- 84d,- 870,- 1335,- 7/5,- 616,— 970,- 577,- 558/0 700,- 969,- 640, - 609,50 5J),75 76,- 688,- Geld D^ief Geld Brief 14. Ian. 16. Ian. 6653,30 6666,70 6768,20 6781,80 1426,05 1428, 6 1448,55 1451,45 2822,15 2 27,85 2877JU 288 ,90 3611, 5 36)b,65 3371 30 367b,70 4 485/0 4 94,50 4585 40 4^94 60 340,65 311,35 341,15 341'85 78 ,73 7 38,30 804,15 815,8 5 76,,70 763,<0 779,20 7-0,80 181,56 1 0,94 184,06 184,14 1498/01501/0 1510,951514,05 3)11,45 35 8,5ö 3-566,40 357 >,60 23j?,3ü 2702,70 2737,25 2742,75 Arbeiten an der Revision des großen kvns der französischen Sprache ist die bemiß Francaise auf ein Wort gestoßen, das ihr große Schwierigkeiten bereitet, und dem Metern um fast 200 Kilometer verkürzt werden kann, wenn die Linie ganz direkt gelegt wird. Um diese wichtige Zeitverkürzung durch- --uführen, wurden verschiedene Pläne erwogen, unter denen schließlich der angenommen wurde, die Strecke von Grenoble nach Rizza über Gap und Sistervn und von da nach St. Auban .zu führen. Dabei ist es aber nötig, einen Durchstich durch das Gebirge vvrzunehmen, der in der Richtung von Castellane führt. Damit würde die Eisenbahnlinie zwischen Paris und der Riviera auf etwa 850 ' Meter verkürzt sein. gri and Do! deS schi ler 3r ne zu rü: W Dr M tun sich gw uni tig Inin es k was w sch bet toä säk La noc lich Do una das aus Mr ?ufi §el alle. Gen 8.Q voll, bet buni m. Der etl6........ Paris London Italien Durchgebrannte Emaille Töpfe. Eimer. -Kannen uitü. nicht sonwerfen, werd, wie neu durch Umersey. mein. Emailleböden VU-Bedcntend billiger wie Blechböden.-W» Auster, mtdi. Wcrkilätte, tzammstr. 4 daß Last noch Delt Heut ®egei das toirtfc uberh ! a[ Seid beulst Zu und und bontr und nein{ -00, Bad.Anilin»u. Soda 3 Fichte 1. Kl., 13,5 Fichte 2. Kl. Brennholz. 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Die Geschäftstätigkeit am Getreidemarkt erfuhr auch heute keine Belebung. Ausgehend von der weiteren unsicheren Kursbewegung der atisländischen.Zahlungsmittel sind Käufer und Verkäufer im Hchktdel zurück» haltend geworden. Etwas gefragter erschien Roggen, während Weizen trotz ermäßigter Forde-- rungen wenig Beachtung fand. Für Hafer fehlen die Abnehmer. Gerste guter Qualität ist begehrt. Sehr stilles Geschäft zeigten Hülsenfrüchte, dagegen sind Futtererbsen mehr beachtet. Weizen und Roggenkleie zeigen feste Preise. Mehl lag ruhig. Die notierten Preisen entsprechen den amtlichen Dotierungen der vergangenen Woche. Heu und Stroh weiter fest, aber ruhig. Nutzholzverkauf. P* Passavantsche ForstverWallung Ziegenberg (Post Butzbach) verkauft ca. 230 gft m. Fichten-Stämme und -Stangen 426D gegen schriftliches Höchstgebot. Termin am 21. Januar Bedingungen und jede nähere Aus- kunst gegen Portoersah Besichtigung erwünscht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Wt. A wurde eingetragen: Am 2. Januar 1922 bezüglich der Firma Iughard & Ärar le, Lollar: LhrisHan Iughard ist nun» me^r alleiniger Inhaber der Firma. Otto Krause ist mit Wirkung vom 31. Dezember 1921 ausgeschieden. Die Uebernahme der im Betriebe des Geschäfts seither begründeten Forderungen untb Verbindlichkeiten durch Christian Iughard ist ausgeschlossen. 2lm 9. Januar 1922 s) bezüglich der Firma L. W. Plank, Gießen: Das in Gießen unter der Firma ß. W. Plank bestehende Handelsgeschäft ist mit Wirkung vom 1. Januar 1922 und dem Rechte der Weiterführung der Firma auf r Kaufmann Thoodor Oppenheimer m Gießen übergegangen. Dem Bernhard Oppen- Herrn er daselbst ist Prokura erteilt^ b) bezüglich der Firma Moritz Semmler, Gießen: Das Ge chäft ist mtt Wukung vom 1. Januar 1922 auf den Kauf- m