Zreitag, 16. Juni 1922 172. Jahrgang Eröffnung der Haager Vorkonferenz re bc leit Paar Er^ da sein könne, Problem Rußlands i polnischen Teil: valther. Die erste Sitzung im Haag. Haag, 15. Juni. (Wolff.) (HaagerKor- spvnden^bureau.) Gelegentlich der Eröffnung Die französischen Kredite für die Haager Delegierten. Paris, 16. Juni atC 180 'Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mir Breite 500Pf. Bei Platz- Vorschrift20 Aufschlag Hauptschriftleiler: Äug Boeh. Verantwortlich für Politik. Aug. Boey. für den übrigen Teil Äarl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen leinen Fehlern r tj VI VH ) Vorrat M caujeno ö rannte n sur vuiv tup ygc für Polen; in dem Regierungsbezirk Marienwerder 92 Prozent für Deutschland, 8 Prozent für Polen. Das ist bas Stimmergebnis in einem Lande, das als polnisch oder doch baues des Friedens auf einer gemeinsamen Grundlage zu lösen. Die niederländische Regierung habe es als ihre Pflicht betrachtet, ihrer Tradition getreu sich mit allen Mitteln in den Dienst der Sache zu ststellen. Van Karnebeek wies die Delegierten auf die Schwierigkeiten hin, die sich aus dem tiefgehenden Unter fd)icö in den Prinzipien und Methode^ Svwjetrußlands unb ber Verwaltung der übrigen Staaten ergeben, und daß das in Rußland herrschende System gerade hindernd für den ökonomischen Wiederaufbau des Landes zu wirken scheine. Trotzdem müsse in ruhiger Aeberlegung ein Weg zur Lösung der Schwierigkeiten gefunden werden. Van Karnebeek schloß mit einem herzlichen Willkommen. Die Versammlung wählte darauf van Karnebeet einstimmig zum Vorsitzenden ber Vorkonferenz. Erklärungen Tschitscherins. London, 15. Juni. (WTB.) Tschitscherin crllärte in einer Unterredung mit dem Berliner Berichterstatter des „Manchester Guardian", tocim man unparteiisch an das russische Problem herantrete, müsse man dieTlnmöglichkeitder in Genua vorgeschlagenen Lösung ein- sehen. Die Haager Konferenz müffc die russische Frage gründlich und ohne Haß untersuchen. Rußland wünsche, mit den übrigen Nationen zusammenzuwirken, es müsse fedoch sein neues System im Innern aufrecht erhallen. Die russischen Vertreter gingen nach dem Haag, um zu einem für beide Seiten vorteilhaften Uebercinfommen zu gelangen. Es sei daher unvereinbar, von diesen neuen Friedensbemühungen einen Erfolg zu erwarten, wenn man von Rußland die Zurückziehung des Memorandums fordern werde, das seine Grundsätze enthalte. Eine solche Forderung Vorbringen, bedeute von vornherein, die neue Konferenz zum Scheitern zu verurteilen. Kein ernster Mann könne gegenwärtig an die Möglichkeit eines Sturzes der russischen Regierung glauben. Sie werde an der Macht bleiben. Jede Regierung, die die Interessen ihrer Untertanen zu fördern wünsche, könne dies nur tun, indem sie zu einer Vereinbarung mit der jetzigen russischen Regierung komme. Das bringe n b ft c Gebot der Stunde sei der Friede, die allgemeine Eintracht und der PZie- beraufbau. Der Friede mit Rußland und der Wiederaufbau Rußlands seien nur ein Teil des Problems des allgemeinen Friedens unb Wiederaufbaues. Die Leute, die den Frieden mit Rußland zum Scheitern brächten, fügten den Interessen der Massen bei allen Völlern den größten Schaden zu. Das russische Volk werde sein politisches und soziales System nicht aufgeben. Es hoffe jedoch, unter voller Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit mit den anderen Völkern bei dem Werke des Wiederaufbaues rnitzuhelfen. Denn der neue Versuch, zu SZSZ -'s "S KStzS »n. ir?"- •»'ft-* ZS Ä» Ate Mr. M? £ ö hervor, ixrreits angefanoen ^ch-rhamt ver. Wtddyi Sltl. c.^önentiti.ÄDm. Amerika ren, lchung an der ste. DT2.) Die vn über die Durch- fler Dampfer« oen Dampfer, der t ton Hamburg nach ern am Milternachi N Queeastolm zvei Dampfer.Danae" N Dampfer heran- Gestern nachmittag dm tzasen bagsieri, isen und Alinir SS virde nichts : gefördert in Wyiko. . Juni Die ret» epk) nimmt anfchei' eren Charakirr > in dem SUtibette drei ermordete jmeS. General Luav iegssetretär unter Sa« linez und Major Mengefeffelten Opfer sw - I unsterblich lächerlich für alleZei - ten. 3n Ostpreußen wurden 98,2 Prvz. Stimmen für Deutschland, ganze 1,8 Prozent für Polen abgegeben. 3n Masuren kamen aus tausend Stimmen für Deutschland eine ein- MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'fche Univ.-Vnch- und Zteindruckerei R. ränge. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schlllstratze 7. Lloyd George über Rapallo. London, 16. Juni. (WTB.) 3m U n terbau f c fragte William Thome den Premierminister. ob der Reichsminister Rathen au in Genua vor der Unterweid: ming des Vertrages von Rapallo drei Versuche gemacht habe, eine private Zusammenkunft mit Lloyd George zustande zu bringen, und ob die 3ufantmcniunfi zustaitde gekommen sei, bevor Ratpenau unb die Russen den Vertrag von Rapallo unterzeichnet hätten Lloyd George antwortete: Die Genueser Kon serenz wurde am 10. April eröffnet, der Vertrvg von Rapallo am 16. 2lpril unterzeichnet. Der Premierminister erflärte fobami wörtlich: 3ch habe Rathenau in den ersten Tagen der Woche wenige Minuten gesehen, und da ich den Sinn von zwei Mitteilungen, die mir durch die Vermittelung einer neutralen Macht zugegangen sind, wohl zu deuten wußte, so fagte ich, ich würde mit Ra thenau und dein Reichskanzler zusammentreffen, sobald die erste anstrengende Periode der Äon serenzarbeiten vorüber sei. Dem Vermittler wurde auch völlig Har gemacht, daß keinerlei Fragen, die Deutschlands besondere 3ntereffen berührten, in Abwesenheit der deutschen Vertreter behandelt tvurben. Ich versuchte nunmehr, zu Ostern ?tn Zusammentreffen mit dem Reichskanzler und Ra thcnau zustande zu bringen, aber die 2lbwesenheit Ratyenaus, der sich in Rapallo befand, verhinderte dies. Shirley fragte, ob der Premierminister eine Information erhalten habe, daß das Ab kommen vor der Genueser Konferenz zustand- gekommen sei. Lloyd George antwortete wörtlich: Ich hatte Informationen, daß derartige Verhandlungen in Berlin geführt worden traten, und daß in Rapallo lediglich das letzte Stadium abgeschlossen wurde. Die Unzulässigkeit eines neuen französischen Einmarsches. Gutachten eines italienischen Juristen. Die römische Nachrichtenagentur Volla verbreitet das Gutachten eines der ersten italienischen Juristen über die Frage der Zulässigkeit eines ge sonderten militärischen Vorgehens Frankreichs gegen Deutschland, wenn dieses feiner Wiederher stellungsverpslichtung nicht nachkommen sollte Der befragte Fachmann hebt bernpr, daß es sich hie> um eine rein j u*r i ft i f d>c Frage handelt, deren Beurteilung nach politischen Gesichtspunkten durchaus unzulässig ist. Der Italiener verweist auf fcie Paragraphen 17 und 18 der Anlage II zu Teil III des Versailler Vertrages und zieht aus deren Wortlaut folgende Schlußfolgerungen: 1. daß die Reparationskvmmission feftstellen müfse^daß Deutschland seine Verpflichtungen ^vorsätzlich' nicht erfüllt habe: 2. daß die beteiligten Mächte den Bericht der Reparationsiommission zu prüfen und über die zu treffenden 2Naßnahmen zu entscheiden haben: 3. daß die möglichen Maßnahmen wesentlich wirtschaftlicher und finanzieller Natur sind. Buchstabe wie Geist der angeführten Stellen geftatten also keiner der beteiligten Mächte ein getrenntes militärisches Vorgehen gegen Deutschland. Frankreichs Gelüste aus das Saargebiet. Berlin. 15. Juni. Wenn eine Informative der »Neuen Berliner Ztg." aus Paris zutrifft, so beschäftigt man sich in gewissen französischen Krei fen insgeheim mit dem Gedanken, die Anschlußbestrebungen Deutsch-Oesterreichs dazu auszu- nutzen. uni einen neuen Vorstoß ,jur Angliederung des Saargebiets an Frankreich zu machen. Nach der genannten Meldung gehen diese Bestrebungen darauf hinaus. Frankreich möge dem Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Deutschland unter der Bedingung zustimmen, daß Frank reich dafür das Saargebiet endgültig als Ko m p e n f a t i v n s o b j ek t zuge sprochen erhält 2lmtlich ist über derartige Bestrebungen nichts bekannt geworden, es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß gewisse Kreise ber stan-ösischen Politik diesen Plan betreiben, da bekannt ist, daß Frankreich alle Mittel und Wege versucht, um sich widerrechtlich in den Besitz dös Eaargebiets zu setzen. In beiden Fällen handel' es sich um eine französische Mißachtung des Selbli- bestimmungsrechts der Völler: Deutsch-Oesterreich" hat wiederholt in seiner Gesamtheit den Willeir zur Vereinigung mit den deutschen Stammesbrüdern im Deutschen Reich bekannt gegeben Frankreich läßt diese Selbstbestimmung des Deutschösterreichischen Dolles nicht zu. Unb dir Saaraebietsregierung hat mehr wie ein Dutzend mal uar* und deutlich erklärt, daß sie deutsch |c: und deutsch bleiben wolle — Frankreich aber geht über diesen Willensausdruck der Bevöllerung mißachtend hinweg und versucht, ein Volk zu verschieben wie Figuren auf dem Schachbrett' Die 5aargebietSbcrotferung ruft daher diesen ^gewissen französischen Kreisen" erneut energisch zu: „Hände weg vom Saargebiet!" Zwischenfalle auf einem französischen Kriegsschiff. Amsterdam. 15. Zuni Von dem im hiesigen Hasen • liegenden französischen Panzer kreuzer „Jean ne d'A r e" vernimmt man, daß es während eines fünftägigen Aufenthalts im Hasen von Rotterdam zu einigen Zwischenfälller gekommen ist In Rotterdam war ?s aufgc fallen, daß sich unter den Matrosen, die an Land gehen dursten, sehr viele deutschsprechende Leute befanden. Diese Merkwürdigkeit erklärte sich damit, daß unter der Mannschaft 210 Elsässer waren. Als nun die Mannschaft auf einer Vergnügungsfahrt nach Dortrecht kam, stich man auf eine Mufik- Ofjafl5 „ meines N111 Selbstbestimmungsrecht der Völker und deutsche Auslandspropaganda. Don Dr. Hans Siegfried Weber. Den Gedanken des SelbstbestimmungS- rechtS der Völker hat die Entente während des Krieges als ihr hehres Ziel in die Welt posaunt. Noch niemals ist aber in der Weltgeschichte das Selbstbestimmungsrecht der Völker ärger mit Füßen getreten worden, als durch die Sieger von Versailles. Sie haben aus Europa einen Herd der Unruhe geschafs- sen. 25 Millionen Angehörige der verschiedensten Nationalitäten haben sie durch die Balkanisierung des Ostens ver- sklavt und rechtlos gemacht. In Danzig, im Saargebiet, in Posen, Westpreuhen, Elsaß- Lothringen. im Memelland und in Cupen- Malmedy schmachten Millionen Deutscher, die niemals nach dem Rechte ihrer Selbstbestimmung gefragt wurden, sondern einfach, wie ^Steine auf einem Schachbrett", nach Wilson verschoben wurden. Die neu entstandenen Staaten von der Entente Gnaden: Die Tschechoslowakei, Jugoslawien, das vergrößerte 2htmänien und Polen — sind Nationalitätenstaaten schlimmster Sorte. Hier werden Millionen Angehöriger von 2Iatwnalitäten durch rücksichtslose Regierungen jeden Rechtes auf Selbstbestimmung beraubi. Bekannt sind die jüngsten Vorgänge tu Prag, wo die Vertreter der kleinen Entente und Polens einen 2lntrag auf Schutz der Minderheiten als einen Eingriff in die Souveränität des Staates bezeichneten und die Konferenz der V ö l ke r b un d l i - gen sprengten. Der Friedensstörer der Welt Frankreich war natürlich der Urheber dieses Vorgehens. Mit den rafffiniertesten Mitteln des 'Be- lmgeS hatten bereits in Versailles die französische Regierung und ihr Schützling Polen zum 2lusdruck gebracht, daß m den Abstimmungsgebieten West- und Ostpreußens (in dem Regierungsbezirk Marienwerder. in Ermland und Masuren) eine unzweifelhaft polnische Bevölkerung wohne, die von einigen verschwindend geringen deutschen Minderbeiten durchsetzt sei. Von welchen Kenntnisien der Oberstx Rat in Paris ausging, geht daraus hervor, daß er den Mitgliedern der Ententekvmmission für die 2lb- stimmungsgebiete Ost- und Weststpreuhens die Erlernung der polnischen Sprache empfahl. Die 2lbstimmung am 11. Juli 1920 machte d ie Entente in aller Welt wegen feiner Feindschaft gegen England unb Frankreich. Diese Tatsache sei ein schlechtes Vorzeichen für den Erfolg der Haager Konferenz. Italiens Stellung. Paris, 15. Zuni. (WTB.) Wie Havas mitteilt, hat der italienische Botschafter gestern im Quai d'Orsay die Antwort seiner Regierung auf das fvaryösische Memorandum über die Haager Konferenz übergeben. Die italienische Note ist eine kurze Empfangsbestätigung und stellt im übrigen nur fest, daß fein Anlaß vor- liege, die VorauLsehung^n. inter denen die Haager Sachverständigenkvnferenz stattfinden solle, abzuändern. im Aus Heffen. (Nachdruck verboten.) 12. Fortsetzung. . _ ' . . — , , t- . -_____,, I UU1U. CI IC OT1 BUlie UHl UliLU. VI«. IJUAK-H fancr Braut und J i itn irntl auch gekannt mb waren sicher fern nmiflenWs Leben. dapuckte uvch em unsagstch^ Srcunb gctoif:. sonst ständen Sie ja nicht IEmer. bie Kranen fliegen mir tnam aus h m 6ic mich au. als erwarte sie einen Herzen empor und, ob ich c ach Die Zahne gewalt- vrcn tracribeinen 'Zuspruch fam zufainmenbitz, rang sich em lautes Stöhnen ~ $ Paukarztes, die klar dartun. sollte, datz. niemanb' anders als der Tote an dem unglücklichen Aus- gange schuld wäre, weil er tags zuvor in der unfinnigsten Weise gekneipt Hütte, rnd. ich hör: zu in einer Art von Brflarrung, bic mir das Ganze wie einen bösen Traum erscheinen lästt aus dem ich jeden Augenblick wi?der erwachen must. „■Pa sehe ich. mit die Tür zum Nebenzimmer geöffnet wird und Heller Lichtschein aus d:n Teppich des Daum es fällt, in dem wir zusammen - stehen. Ich fühle mich vorwärts geschoben, di' Tür schlieft sich hinter mir. und ich mist vor dorn blendenden Lichterglanz die Augen zimachen Halb unterdrücktes Schluchzen einer Frauenstimme schlagt an mein Ohr, ich stehe regungslos, aber ick suhle, wie sich allmählich die furchtbare Starr- i.'it von mir löst, die mir bis da^in Geist und Glieder gefangen hielt, iteh rcagc es endlich, die Olugen aufzufchlagen und mich umzusehen. „Sa lag nun der arme Zange, in dessen Leim ich mit meiner groben 5>sn6 hinÄnge- Weinen g»röteten Augen gingen starr an dem Antlide des Toten, und von Zell zu Zell schüttelle ein krampfartiges Auffchluchzen ihren zarten and aus meiner Brust. „Die alle Dame wandte das Gesicht nach mit und lud mich mit einer müden Handbeweg- ung ein, naher zu treten. llnb als ich, einem unwiderstehlichen Zwange gehorchend, za d:m Bette schritt und mich über den Toten beugt: do U-gtc sie mit leiser Stimme, mehr zu sich selbst als zu mir: .Ach Gott, es ist schwer! Da hat man nun sein Kind gewartet und gehütet, jeben seiner wch ritte sorg! am bewacht, all die Zähre, dis es zum Manne zu erstarken begann, und jeht mutz man es so verlieren! O mein Sott, mein Gott!' „Die Worte der alten Frau brannten mir wie Fever in der Seele, ich wollte mich ihr za Fützen werfen, ihre Knie umsorgen, was weist ich?! Da fiel mein Blict auf das Antlitz des Toten und - war es der flackernde Kerzenschein oder tz. Or Preise Mi gcrungi 38 ümrdci 3500 Mai Lumen 01 6er vor c Jen zugesi müssen bin Star M. D aus das mber Äir Händen ai (tarier Kn PvliMxn dah eine s Zensier ze 3tm dem kann mit starke Wiener Finnnzpläne. Gründung einer neuen Notenbank. Wäen, 15. Juni. Zm Verlauf der Besprechungen der Regierung mit den Vertretern des Hauses 2 vthfchtld und der Wiener Großbanken über die finanzieIIe Sanierung Oesterreichs haben sich nnck den letzten Wittellungen die Teilnehmer an den Besprechungen bereit erklärt, den von der Negierung vorgelegten Plan zur Gründung einer neuen Notenbank unter be- timmten Voraussetzungen innerhalb der Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit durch Bereitste!- ung eigener Mittel in ftemder Währung, sowie durch Heranziehung auswärtiger Kapital- kräfte werktätig zu unterstützen. Dis neue Bank rll die Aufgckbe haben, die im Llmlauf be- mdlichen Voten zu übernehmen und die Fun- )ierung durch weitere Devifenzuflüsfe, sowie durch Einbringung sonstiger Goldwerte zu verstärken. Hierbei wird jetisr gewaltsame Eingriff, wie insbesondere Notenabstempelung oder Entwertung der Krone, ausgeschlossen sein. < Einmütig wurde von der Begierung und den Vertretern der Banken der Anschauung Ausdruck gegeben, daß für die Wiederaufrich- tung des österreichischen Wirtschaftslebens die rascheste parlamentarische Erledigung eines auf'Beseitigung des Defizits im Staatshaushalt abzielenden Finanz- planeS unbedingte Voraussetzung sei. Neben dieser Aktion wird die Negierung bestrebt sein, die Bemühungen fortzusetzen, die auf Erlangung von Auslandskrediten gerichtet find. Die Gründung einer neuen Notenbank wird den Mittelpunkt des von der Negierung vorbereiteten Finanzplanes bilden. Die betrefffende Negierungsvvrlage wird noch im Laufe dieser Woche -der Oeffentlichkell bekanntgegeben und zu Beginn der nächsten Woche dem Nationalrat vvrgelegt werden. Aus dem Reiche Die Verteilung bH Mundzuckers. Berlin. 15. Juni. Gestern wurde Bei chsernährungS Ministerium S N- alt, M «us As nach D Pelze flüchtig lrch im auch in gfettiing Visser bchinuchi Sn fpd. nett u . Irnntoen > [ffftDin ächMkj versiege i - liefernd |- 'm 2lu mit ein, unter j * 'Aufbeii ; schwank sein würbe. Namens der deutschen Zeitungsverleger sprach der erste Vorsitzende des Vereins deutscher Zeitungsverleger, Kommerzienrat Dr. 'Krumb- Haar. seinen herzlichen Dank für die liebenswürdige Begrüssung aus. Er erklärte sodann u. a. 3n schlimmster See und schllmmstem Üntoetter segelt die Flotte deS deutschen Wirtschaftslebens und trägt als kostbare Ladung die Hoffnung art Deutschlands Wiedergenesung — an ihrer Spitze Flottille der deutschen Zeitan- mit allen Zeichen höchster See- Mancher Mast ist gekappt, manches Wert- Gut über Bord geworfen. Am Rader ___stehen Männer, durch das Leben erzogen zu dem Gefühl and Dewusttsein ihrer Verant- wortlichkeil. Üinerschütterlich streben fie das gr- meinsame Ziel des deutschen Wiederaufbaues an. Versteht man auf dem Führersitz die Signal: nicht, die Stärkung und Hilfe für die im aufreibenden Dorp ostendienst sich zermürbenden Zei- tungsleute fordern, und 'deren Schiffe für so schlimme See, für so schweres Weller nicht gebaut sind? Wird man es an führender Stelle im Reiche verstehen, um was es geht, wenn die selbständige deutsche Presse versinkt? Trllt diese Katastrophe ein, dann hat sich das deutsche Doll zum zweiten Male entwaffnen lassen. Was die deutsche Presse zu tun vermag. um Deutschlands Autzenhandel and Seo- geltung wieder aas den früheren Stand empor- 8ubringen, wird sie zu tun stets bestrebt srin. Hamburg mutz wieder der bedeutendste Seehafen des Festlandes werden unter der deutscher Flagge. Mll einem Hoch auf Staat und Stadt Hamburg, Bürgerschaft und Senat schloß der Redner. Die Zerschlagung Oberschlefiens« Oppeln. 16. Zuni. (WTB.) Zn der elften Abendstunde wurden gestern die Bestimmungen betreffenb die Heber gäbe der Deutschland and Polen zuertturnten Gebietsteile durch die internationale Regierung und Plebiszit lvmmission in Oberschlesien aus Grund des in Versailles unterzeichneten Friedensvertrages vom 23. 6.1919 non der interaHiierteiT Regierungskvmnsission Snd ben Vertretern Deutschlands und Polens unterzeichnet. Anschließend an die Unterzeichnung wurden die Grenzen notifiziert. -t£ näheren Bestimmungen werden morgen vei- ösientlicht. Kattowth, 16. Zuni. iDTBll Ealonder tam gestern abend in Kallvwih an. Polnische Aufwiegelung gegen die Deutsche» in Polen. Warschau. 15. Zuni. Die Polnisch? Presse läßt keinen Tag vorübergehen, ohne in übelster Weife gegen polnische Staatsbürger deutscher Zunge zu Hetzen und zu Gewalttätigkellen gegen sie aufzufordern. Zn welcher Weife die Hetzpropaganda betrieben wird, ergibt sich aus einer Auslasfung des .Mlrjer Warszawski". in der behauptet wird: Deutsche höhere Beamte in Ostpreußen hätten bei Mißhandlungen polnischer Bürger, statt einzngrei- fev, die Deutschen aufgefordert: „Schlagt doch die Polen tot!“ Das Blatt.knüpft an diesen angeblichen Hergang, der sich selbstverständlich nirgends zugetragen hat, die vielsagende Bemerkung: 'Denn die deutsche Negierung nicht sofort einschrellen und das Leben und Gut der polnischen Bürger in Ostpreußen in Schutz nehmen wird, dann können furchtbare Der- geltungsmaßregeln der Polen dagegen ergriffen werden. Da, wie gesagt, sich ein Vorgang dieser oder ähnlicher Art, wie er oben wiedergegeben wurde, nirgends zugetrogen hat, so ergibt sich daraus, daß solche Vorfälle erdichtet werden, um die polnische Bevölkerung zu ähnlichen Deutschenverfolgungen aufzupeitschen, wie wir sie soeben wieder in Oberschlesien erleben. Deutschbekenntnis im Hultschiner Ländchen. Ratibvv, 16. Zuni. (WTB.) Die fveiwil- ftge Volksabstimmung im Hultsch iner Ländchen zur Klärung der Natwnalfrage ergab eine überwiegende Mehrheit für den Verbleib bei Deutschland. Abgestimmt -tourbe nach dem Muster der oberschtesisch^ Ab- siimmung in geheimer Wahl. 3m Dorfe Haatsch stimmten von 937 Stimmberechtigten 850 für Deutschland, 6 für die Tschecho-Slowakei, 72 Stimmen fehlten. 3n dem Dorfe Owfchüh stimmten von 473 Stimmberechtigten 449 für Deutschland, 3 für die Tschecho-Slowakei, 21 Stimmen fehlten. Die Not der Deutschen in Böhmen. Mrm Vetter Jolus. Aouran von Dichard Skvwronnek. , bi wirksam Vhphi den °ften, etn 5ta "aien ^Uertx »t(5tetc c ivM Wan Win' &U ^rg«. ho: ?utbe T haM bis. Prag, 15. Zuni. (WTB.) Das Abgeordnetenhaus behandelte gestern die dringliche Interpellation betreffend die Aufhebung .deutfcher Schulen und Schulklassen. Der deutschnativnale Abgeordnete S ch o l l e ch erklärte bei Besprechung der Knebelung des deutschen Schulwesens, daß das Gesetz vorn 3. März 1919 die ganze Gewalt in die Hand des Bure.ru- fraten lege, der Schulen nach eigenem Gutdünlen gründen und aichlösen könne. Zn rein deutschen Orten würden besonders kinderreiche tschechische Familien untergebracht, für die dann das beste Gebäude auf Grund des Gesetzes für tfchechische Wunderkinder, die dem Zweck dienten, die Not- wendigkell der tschechischen Schule in deutschen Orten zu begründen. Es würden einfach alle griffen, auf seinem weitzen Sterkelager. Sein Gcsickt sah bläh und ordentlich friedlich aus, n ir aus bei linken Wang: zeichnete sich die brennend rote Rah/ at. die tückische Wunde an der er I sein junges Lehen verblutet Halle „Ich stand mit meinem Kranz: da und wagt: _Hnb da wollte ich ihr alles sagen: datz ich es gewesen, von dem ihr Sohn den Tod emp-' sangen, und datz ich mit Groll und Hatz ihm gegcmibcrgeffcrnben, aber mich faßte etn □Kit* leiben mit dem Zammer ihres blutenden Mutter- Herzens und ich bekam es nicht fertig. Ich pvrtzte bic Lippen aufeinander und schwieg, denn eine Lüge aussprechen, daS wollte ich auch Nicht. Ilnü bann gab ich mir einen Ruck, machte die paar Schritte bis zum Bette, legte meinen Kranz nie* her und ging, ohne mich umzusehen, hinaus. Aber ich hatte ganz deutlich das Gefühl, datz die alte Frau jetzt witzle, wer ich war. Unb da ich fürchtete, sie könnte bei ihrem gebrechlichen Zustande am Ende einen Schaden nehmen, bat ich einen der Westfalen, sie jeht nicht allein zu. Irsien. Ich balle recht mit meiner BefürchtunL denn durch die halbgeöffnete Tür sah ich, ban fapeHe, welche deutfche Weisen sprelie. sie esiäsiischen Matrosen konnten den einstigen Hei- . maiflängen nicht widerstehen und stimmten mit cm. Es gab darauf auf dem Panzerkreuzer einen wahren .Hagel von D i f z i p l i n a r ft r a f e n gegen die Schuldigen, was wiederum dazu führte, datz unter den elsässischen Matrosen eine offene Unzufriedenheit ausbrach. Vier von den Rädelsführern tarnen ins Loch und wurden zu einer zweijährigen Verschickung naa) Olfarnffn verurteilt. Dieser neue Zwischenfall, es ist nicht der erfte feiner Art. ist eine prompte Antwort au’i Poincares Strahburger Rede gegen das An- ^chfen der neutralistifchen Bewegung tn Esiatz- Lvchringen. Bekanntlich versucht Frankreich gleichartige Kundgebungeri unter dem Landheere dadurch zu vermeiden, datz die elsatz-lothringilchen Soldaten möglichst voneinander getrennt in inner» französischen Garnisonen untergebracht werden. rm. Darmstadt. 15. Zuni. -Sem hessischen Landtage sind eine Reihe von Vorlagen, Anträge usw. zugegangen. Eine Regierungsvorlage fordert für als Nachforderung für das zu 2 500 000 Marl veranschlagte Tierfeucheninstitutin G i e tz e n einen Betrag von 5 270 000 Mk.. so datz jetzt für die Durchführung 7 770 000 Mk. nötig find. Uir die in Not geratenen Neckarschiffer wer den 100 000 Mk. erbeten. Eine andere Regierungsvorlage betrifft die zweite Abänderu n g des Gesetzes über die Di en st. bezöge der Kommun also r st warte und die N e u e i n - teilung der Först e-r eien. Eine andere Vorlage betrisst Ansagen zum Hauptstaatsvor' anschlag, ferner werden für die wettere Unterstütz un g notleidender Kleinrentner nr-chmals 1 021 378 Mt. angefordert. Der Abg. Neumann beantragt den Erlaß einer Verordnung über die Anzeigepfsicht .für ansteckende Lungen- und Kehlkvpftuberkulose, V feie bic Einrichtung oon Totalen Abteilungen für 2ungentu6crfutcfe tm 3. Stadium in Krankenhäusern. Von Abgeordneten verschiedener Par- ?:icn wird die Aushebung des Brückengeldes bei s- ststehLvden Brücken beantragt Sie Abgeord- ig. ® Äugend an sog ijattftnhen taeilifliin jxnlen, d< zesanglichc teitragen I „Die ihm zunächst Sitzenden sind wie erstarrt, ich sehe, tote Frumz eifrig auf Ihn einfpricht und et mit ernstem Gesicht etwas erwidert, von d:v> »'ich etn paar abgerissene Worte trotz der- ®ni- sermrng verstehen kann. Ich höre so etwas wie .Nachbllitu.ng' uttb .traurigen Ausgang selbst verschuldet', vermal; mir aber teilen rechten Vers daraus zu machen, nur eine entsetzliche Bangigkeit, wie die Vü>rahnu.ng eines fürchterlichen ®e- schehnifses. klammert sich mir ums Herz „Der Westfale steht aus und verabschiedet sich mll einer gemessenen Verneigung. Kaum hat ei die Tür hinter sich geschloffen, da erhebt sich ein lautes Durcheinander, Franz kommt ganz bleich um den Tisch herum auf mich zu, doch ehe er zu mir sprechen form, ertön1 die Silentium gebiet ende Stimme des Erstm. „Meine werten Gäste und lieben Korpsbriu- der, "ich habe euch eine betrübende Mitt,sil mg zu 'machen. Soeben ist Herr canb. meb. G:?rg Reiner, Sateiniac gewesener Dritter, Erster. Erster,' infolge einer Nachblutung verstnbm." ,,Was?' fchrete ich auf -nd klammer: mich an Franzens Arm. .Franz, sag es ist nicht «s Arbeit Ä -M« tugimg :! anderen u" |. Eilende" Jo*0c !fluDt y rinehrhc >iändc ver tische lJeuische" j Mitglieder 1 kcimUdt ; nischc^ bedingtes, -jrilcn, im 3-tercs xr Knlltr tlrebungcn lüyen und fieber a'-v N; kcr • sic an dem Futzvnde des Bettes ohnmächtig lammrmgcfunten war. Als sie nach einer Weste unter den Händen des Arztes wieder die Auge« aufschlug, schlich ich mtd> still von bannen, nah» mir unten auf der Strafte einen Wagen und fuhr in die Wohnung des ckniversilatsrichters." 4$p^[CBun4lolflLL klaffen, die unter 40 Kmder naben, aufgelvst. In Böhmen seien bisher 61 beutjdte Schulen mit 635 Klassen, in Mähren 111 Schulen mit 547 Klassen und in Schlesien 21 Schuten mit 106 Klassen, zusammen also 193 Schulen mll 1288 Klassen, aufgelöst worden. Rach der geplanten neuen Schuldrosselung sollen außerdem, wie verlaute, weitere 30 deutsche Schulen aufgelöst werden. Redner schloß: äl n g e h e u r e Erdi t t e r u n g herrscht in allen Teilen der De- t ölierung. Sie werden die Deutschen dazu bringen, daß man die tschechischen- Minderheiten mit dem Dreschflegel und Revolver hinaustreiben wirb. Tagung des Vereins deutscher Ieitungsverleger. Hamburg, 15. Zuni. (Wolff.) Anlätzlich der Tagung des Vereins deutscher Zeitungsverleger sand gestern abend im Rathaus ein Empfang statt, zu dem u. a. die Vorstandsmitglieder des Vereins, die nicht dem Vor- flanb angehörenden KoeisvereiinsvorsitzenL en, Vertreter des Senats uni) der Bürgerschaft, hervorragende Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens und eine R^he Sjambirger 'und auswärtiger PressevertiLter erschienen waren. Der regierende Bürgermeister Dr. Sieftcl erinnert ein seiner Begrützungsanspvache an die schwere wirt- schastliche Not der deutschen Presse und betonte, daß es die Verarmung unseres Volles und eine Erträgliche Erschwerung der politischen Mitarbeit aller Kreise am Werke des staatlichen Aufbaues bedeuten würde, wenn nicht Mittel gefunden würden, mit denen es möglich sei, die katastrophale Bedrohung der deutschen Zeitungen abzuwenden. Was die Regierung in dieser Beziehung tun könne, werde sie nach den fSitlärungen ihrer Vertreter- tun. Auch Homburg seh: es als sedue Pflicht an. alles, was nachdrücklich Hilfe bringen Tann, zu fördern. Dom Idealismus Cer Verleger hoffe er. datz er di: unerfreulichen Ersch in ungen überwinden werd:, die von innen her für das Zeitungsgewerbe ebenso verhängnisvoll wären wie die äutzeren Gesahren. Die deutsche Poesie sei einig in dem Willen, mitzuhelfen am Aufbau unseres Staatswesens. Daraus erwachse ihr eine hohe Der- anttorrtu-ng. selbst wenn sie es kr'ttisch ablehn: schöpferisch mitzuarbriteri. Heute sei mehr benn je die Politik die Kunst des Erreichbaren und die Kunst, sich mit dem Erreichbaren zu begnügen. Alle Kritik muffe erfüllt fein von dem Wüten, nicht zu zerftören. sondern aufzubauen. Wir haben, fuhr der Redner fort, yrr Zett in Deutsch- nicki, näher zu treten, denn an Futzend' des Brttis leb ruf einem Stuhle, ganz ii sich zr- temTucngriuTiicn, rmc MniJme, alte Frau, di: * ‘ ' im Schstzr gefaltet, ihre vom neten Rink-Ebner fordern ein Gesetz über den Austritt aus der Kirche und Men verschiedene Anfragen über den Austritt, über den Mangel an freireligiösen Lehrern und ®tern» beträte. Der Abg. Dr. Werner stellt eine Anfrage über die Stellung der ^Regierung zu den Ergebnissen des Fechenbach-Eisner-Pvozesfes tn München, die Abgg. Kindt und Gen. beantragen die Untersagung der Benutzung der Geschichtsbücher von Martens, der Wg. Nuß beantragt die alsbaldige Auszahlung der erhöhten Tesatzungszulage an die im besetzten Gebiet wohnenden Beamten. Ein Antrag der Mitglieder des Finan-ausschusses betrifft die beabsichtigte Aushebung der Oberpv ft direkt to «Dar rn- stad t, die Zentrumsabgeordneten Hoffmann und Gen. fordern Staffelung des Schulgeldes, der Abg. Köhler beantragt zu Kapitel 50 deS Hauptvvranschlags die Einstellung eines Betrags von 50 880 Mk. für die definitive Errichtung der Beratungsstelle für Derk- und ArbettSunterricht. Die Abgg. Deiberund Gen. beankragen Diedereinstellung ber tm Hauptvvranschlag gestrichenen 10 Reallehrerftellen, sowie Streichung der Stelle einer Oberin an der höheren Mädchenschule in Mainz, bic Abgg. Stork und Genossen fordern die Errichtung einer dritten Reseren - d e n st e l l e tm Landesamt für das Bildungs- wesen. Außerdem liegen ausführliche Begründungen der Regierungsantworten auf die Anfrage des Abg. Nutz betreffend die Verpachtung von reichseigenem Ackerland in Dorms-Psiffllg 7tim, sowie auf die Anfrage des Abg. Köhler letre'sfend das gewerbliche und kaufmännische Fvrtbilbungsfchulwefen vor. Aus Stadt und Land. Siesten, den 16. Zuni 1922 Wettervoraussage für Samstag. Heiter, trocken, wann, östliche Winde, ®e* Witter. Hoher Druck, dessen Mapimum über England liegt, beherrscht unsere Wetterlage. Die Neigung zur Gewitter bild ung berftärtt sich. Bornotizeu. Tag eslalender für Freitag. Saal des Studentenheims. SV» Llhr: Kammer- musil-Abend zum Besten des Studentenheims. — Astvria-Lichtfpiele. ab heute: MacisteS Abenteuer" 3. Teil: „Im Angesicht des Todes" und „Die Cbaplin-Quelle". — Lichtspielhaus. Dahnhofftr., ab heute: „Allein im Urwald" und .Der Welt- m elfter**. ♦ Amtl i che Personal ttachrichtca Am 8. Zuni 1922 wurde ber Rechtsanwalt Otto Dornsciss in Alsfeld gleichzeitig zur Rechts onwattfckaft bei dem Landgericht m Gießen zngc lassen. 2. U. Von der Landesuntversitat Dem Oberarzt der Mediz'mischen Klinik Professor Dr. Wilhelm Stepp wurde vom deutschen Roten Kreuz die Leitung des Ale?anderhvspitals zu St Petersburg angetragen. DaS Hospital geht nach einer zwischen dem Roten Kreuz und der Sowjetregierung getroffenen Vereinbarung nunmehr wieder in knutsche Hände über. Es soll in erster Linie der deutschen Rusienhilse bienen. Dem Leiter des Spitals fällt die Aufgabe zu bic während des Krieges verloren gegangene Verbindung zwischen der deutschen und der russischen medizürischen Wissenschaft wieder Herstellen zu helfen. — Der planm. a. v. Professor für Mir.evalogie und Petrographie Dr. Hans wchnciderhöhn hat einen Ruf als planm. a. n. Professor an die Llniversitat Hamburg erhalten. 2.11. llniverfitäts Gottesdienst. Am Sonntag den 18.'Zuni 1922, vormittags lP/4 ilbr, findet in der Neuen Aula ein Uni- versitäts - Vottesdienst statt, zu dem in erster 2inie die Angehörigen ber Universität ein geladen sind. Selbstverständlich hat aber auch jeder andere Zutritt. Die Predigt häft Privat- dozent Dr. Frick. < Ein Zubiläum bet den Ober- hessischen Dahnen. In diesen Tagen sind es 25 Zahre her, seit die Grofth Oberhesiischen Bahnen in die Preuft. Hess. Eisendahngsmern- schäft übergingen. Die früheren Beamten und Aileiter aller Grade toerben sich aus diesem Anlatz am Sonntag zu einem Festkornmers im Hotel Schwab zu Dietzen, später tm Restarrant Philosophenwald bereinigen. — Mit dem Ein- triti ber Oberk. Bahnen in die GemrüirschaftS Verwaltung trat eine grate ülmwälzung und ein erhöhter Derlehr ein, wett die Güter, die sonst preutzifcherseits über andere Strecken umgelenkt n urden, nunmehr ihren normalen Lauf nahmen Die Folge war, datz die Bahnanlagen fast aller" -riirts bedeutend vergrößert werden mutzten. Di.' und der bittere Hatz, der am Morgen meinen : Arm gestählt hatte, stieg mir wieder tm Herzen ' empor. „Die alte Frau - weinte eine Weile stM vor cir Trugbild meiner eigenen Sinne? — feine Lippen verzogen sich zu demfelben höhnischen Lächeln, das mich am Morgen fast bis zur Rase« rei'aufgestachelt hotte. Es war, als wenn er sagen toiIU< Mein Tod wird dir wenig frommen. Die du begehrst, friftc ich jetzt fester, als da ich Lebtet Da mürbe es mit einemmal hart, in meiner | Brust, bic Tränen versiegten in meinen SlAfienJ 4Vs Prozent. Tr an kf urt a. TR., 16. 3uni. Brief 15. Juni. 14. Juni. Datum. !--wanden Einen hrungcn gezeigt hätten, fcah die >fj4- Fr. 125.40 16. 6^ Schweizer Krauten I Iugendwondcm zu ermöglichen. Danach soll in । Aussprache jedem wanderwichrigcn Orte eine Jugendherberge | geschrosseu. 637,50 631, 1195,- 1173, onalnachrichtca ier ?cd)tiMtooII Ottr lnchzeilig zur Lech!« Lgerichl m Viehen 639, 695, 790, 100 Fl. 100 TEL 100 Str. 100 Str. 100 Fr. 100 L 100 Fr. 100 Str. 100 $ 100 Str. 100 Str. 125.40 59.20 88.80 88.80 117-80 117.80 97.80 23.80 840, 635 1175, 715, 637, 680, 775, 635. 470, 445, «h I 5336,79 6778,50 8040,05 669,35 1574,50 1394,25 311,64 2758,45 6942,45 4916,15 1,77 598,76 30,74 113,65 215,30 149,62 <280,- . . St. ..Fl. . . Str. . . Är. . . Sa. Dad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg.GlektT.-Gef. . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/e Heft. Staat«anl. Electron Griesheim Dtfche. DereinSbarrk Drüffel-Antw. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . ... HelsingforS. . . Italien London .... Aeuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro Kurs 14.6. 77,50 107,60 133,- 82,10 *08.- 318,- 300,- 288,- 660,- 417,- 314,- 246,5b 2o9, — 728, 034, 660, 730, 630, 490, 439, 80, 775, fpd vtrkfamcn 596,25 30,29 113,15 216,80 15i,- 4336,- 734,- 640,- 668,- 770,- 650,- 476,- 438,- 79.50 770,- 760,- 196,- 15.6. 77,50 110 50 143,- 83,- 403,- 307,- 302,50 290,- 55i,- 420,- 317,- 249,50 292,50 1060,- 770,- 1005,- 1045,- 1846,- 855,- nannt, Weihrauch wird wieder verwendet, der schwarze Dalar des evangelischen Geistlichen wird zur Stola. Das Abendmahl wird Eicheristre. Es gibt noch andere Aeformdestrebungcn, Li: sich auf Umgestaltung des GotteSdi.mÜes richten, die ober durchaus in evangelischem Sinne gerichtet sind, stärkere Betonung der Liturgie, des Llbendmahls in jedem Gottesdienst oder Selbstkommunion des Geistlichen bei jeder Feier. Bei allen diesen Bewegungen ist zu vermissen die Rücksicht auf die Arbeit der prattischen Theologie und das Wesen des evangelischen 'Christentums. Unser Gottesdienst könnte ja manche Ber- desserung gebrauchen, aber ob die genannten Re» sormbestrcbungen vvllStümlich find, ist sehr zu bezweifeln, manche stammen sogar aus nichtchristlichen Gedanken und sind daher abzrlehnen. In der Aussprache verteidigt: ein Anhänger der hochkirchlichen D.wgung bete Beltreburgrn 5c- nwt D. Dornemann stellt das Wort Gottesdienst ins Licht deS Evangeliums mb warnte •rnr theatralischen Heuer mgrn. Aach längerer Aussprache w.irbe die Konicrenz gegen 3 Uhr *80,- 435,- 80,50 765,- 197.- jets verlangten, bah die Kirche in Bargeld bezahlen solle; dann käme eine Konfiskation nicht in Betracht, die Regierung brauche das Geld, um Nahrungsmittel anzukarfen. 15.6. 1,68 -.82 1,52 2,26 schäye und wurden teils zum Tode, teils zu schweren Gefängnisstrafen Dcrurteilt. Als Grund ihres - ' * diese Kirchenhäupter an, bah 2573,25 6336 7C Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris London . . Italien Brüste! Budapest Aeuhork....... Agram Warschau . . . . . 6786310 8050,05 665Sr 155445 1394,25 31‘A >9 2748L45 5 67145 5328,30 6761,50 8019,95 667,65 1570, >0 1390,75 310,86 2751,55 5927,55 4903,85 1,73 597,25 30,71 112,35 214,70 148,62 4269, - = 204.56 = 1.86 = 0J)27 - 10.05 = 46.375 - 23.21 = 26.50 — 43.45 = 0-52 = 524-75 = U0 - 0,122 Berliner Devisenmarkt. Gelb Brief Geld Derantwortlich für den politischen Teil. I.D.: Karl Walther. 1,68 -,82 1,50 1,26 6095,- 17,00 1,39 -,32 3,67 rdLand. 16 . 192? usiagc tag. östliche Wc, 'Ä.Ä Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Deuyork . . Paris. . . . ra. Biebenkops. 14. Juni. Der 3er» band für deutsche Jugendherbergen hat sich bic Aufgabe gestelll. durch Schaffung eines Reichsherbergennctzes das allgemeine Kurs 14. ü. ' 77,50 109,50 137,- 82,50 ■408,- 312,50 302,50 290,- 556, 418,- 317,50 249,50 292,50 1090,— 795,- 994,— 1030,- 1865,- 875,- ftnum üfer Sngkitr »sich. ” ittt. t Ur Freitag 8V| llhr: Äaumur* s ätuLvitenheivis. - : Nächstes 2£bettencf s Lobes" und .2He MhauS, Lchthoffir, alb'" und ,®er Tßdl- mit starker Gasentwicklung handeln. Hessen-Nassau. Gin diebisches Dienstmädchen. fpd. Frankfurt a. TR., 15. Juni. DaS Dienstmädchen Agathe Potrzbo, 18 Jahre oll, und der 26jährige Schlosser Karl Zang aus Aschaffenburg-Darmstadt sind von hier nach Diebstahl von Brillanten und Pelzen im Werte von etwa 350 0000 Mark flüchtig gegangen und halten sich wahrscheinlich im besetzten Gebiet auf, vielleicht aber auch in anderen Großstädten. 3n ihrer Begleitung befinden sich wahrscheinlich ein gewisser Heinrich Schön und die Dirne Schmuchhof. Große Schmucksachenbetrügereien. fpd. Cassel. 15. Juni. Dem Juwelier Scheel haben zwei ilnbclannle Ringe, Kolliers und e«ine Platinkette im Gelamtwert von rund 274 000 Mark abge - ichwindelt. Die Betrüger liehen sich die Schmucisachen in ein Hotelzimmer bringen und versiegelten sie hier vor den Augen der ab» liefernden Verkäuferin. 3n einem unbewachten Augenblick vertauschten sie die Kassette mü einer gleichartigen leeren und gaben diese hinter Aeberreichung einer Vankguittung zur Aufbewahrung mit zurück. Die Täter ver» 1,39 -.32 835 Kurs 15. 6. 77,50 109,- 145 - 82,- 408,- 310,50 300,- 288,- 554,- 417,- 316,60 248,- 290,- 6343,30 6771 50 8029,95 664,15 1550,56 1390,76 311,61 2741,50 5952,65 4933,80 1,70 594,75 30,21 112,85 216.20 150,- 4324,- aus Nimmerwiedersehen. Gin wirksamer Weg. Zierenberg. 15. Ium Datum: S'/oDtsch.Kriegsanl. 4',gDtsch. Reichsanl. 3°/„Dtsch. Reichsanl. 4e/e Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.uPrivatbank Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconw-Gesellschast Dresdner Bank. . . Älittelb. Creditbank. Nationalbank f. D. . Boch. Guhstahlwcrke ?. ein "'«?■ 204.35 1.67 0.033 10.C5 46.22 23.49 26.42 43.35 041 525.- L80 0,12 Kirchliche Nachrichten. Israel R el i gio n s g emein de. Gottes- dienst in der Synagoge (eubanlaac). Sains tag, den 17. Juni. Soiabenb 7.45. Morgens 8.30. Abends 9.00 und 9.40. Israel. Aeligions - Gese 11 schäft. Sabbatseier, den 17. Juni. Freitag abend i 40. Samstag vorm. 8.00. Rcichm 4.30. Sabbatausgang 9.40. WochengotteSdienst: morgens 6.00 at-enbs 7.30. Protestes gaben vorherige Erfahi _ _ Sotojetregietunfl solch konfisziertes Gut nicht zur Stillung der Hungersnot benutzt hätte. Die Svw- (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Gine Besprechung zwischen Lloyd Georg» und Morgan über die Finanzlage der Welt. Paris, 15. Juni. « sicht. Befriedigende Löfung der irischen 5rage ” London, 15. Juni. (WTB.) Der Paria» mentanschc Berichterstatter des .Daily E r - b r e h“ schreibt, bah Churchill heute nach mittag tm Llnterhausc erHären werbe, bah eine alle Teile befriebigenbe Regelung ber irischen Frage erzielt worben fei. Dor einer Revolution in Bolivia? London. 15. Juni lWTD.) Die .T i - m c s" melden aus Buenos Aires, der argen- tirnsch-" Gesandte in Bolivia berichte, bah in La Cap unb Oruro. den beiden gröhten Städten Bolivias. ber DelagerungSzu- । stanbcrklärt worben ist Dem Berichterstatter । zufolge ist man in Buenos Aires bei Ansicht i bah eincRcvolution in Bolivia in- । mittelbar bevor st ehe. Das Kircheneigenlum in Rußland. i Kopenhagen. 15 Juni. Russische 3et* , tungen. bic nach hierher gekommen, sind, bertd) , tcn. bat die Sowjetregierung bem Der - , langen bes Papstes nachgekommen ist i unb eine weitere Konfistatim von der kachvlischen , Kirche gehörigen Kirchenschähen nicht mehr vor ■ nehmen will. Der Erzbischof v)n Tante r- , bury hat vor kurzem ebenfalls einen PrUest tm Türmen ber Anglikanischen Kirche gesandt, um i Erlaubnis für eine Kommisii^n zu erhalten, 2tuh» ( land bereisen zu dürfen zwecks eines genauen . Studiims der dortigen Kirchenvcrhälwisse. Der- schiebene russische KirchLnsürstcn pro eftierten seinerzeit gegen bie Konsiskation der Kirchen- Züricher Devisenmarkt. 15.6. Bad-Nauheim Hupfelds Kurpark-Kasino Donnerstag, 22. Juni, 4 Uhr pünktlich: Nachmittags-Tee mitModen-Revue unter Mitwirkung erster Modehäuser und Künstler Eintritt frei. Abends8* ,Uhr Wiederholung d. IWoden-Revce mh dem gesamten KDnst’er-Progremm. 3<»3D Weg zur Bekämpfung der Syphilis beschrin bas hiesige Amtsgericht. Es verurteilte einen Flüchtling aus bem in >er chbmg »Dr "we 6rri*K2^8| Lchöffengericht. G ieh.e n, den 14. Juni 1922 Ein Arbeiter von hier hat einem A e i • enden, ber bei seiner Mutter in Miete wohnte, einen Anzug, einen llebcrziehcr unb ein Paar Hanbschuhe gestohlen unb die Sachen sodann an einen Althänbl er verlaus t W^en Diebstahls wird er zu einem Monat Gefängnis verurteilt, währenb ber wegen Hehlerei angeklagte A l t h a n b l c r mangels ausreichenden Dewelles freigesprochen wurde. Ein Dienstmädchen von Klcin-Secl- heim hat seiner Herrschaft dahier nach unb nach etwa 800—900 Mark. Handschuhe, zwei Bettücher, zwei weihe Damastbczügc, ein Weihes lieberschlag- laten unb 50 Zigarren gestohlen. Trotz thre» Leugnens wirb sie überführt unb wegen Diebstahls zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Wegen Beleidigung eines Polizei- wach tmeisters touioe ein Kaufmann von hier zu einer Gelbstrafe von 80Mark verurteilt. Er hatte ihm in angetrunkenem Zustand wiederholt zugerufen: .Du Schuhmann, komm boch einmal her " Troy ber Darnunacn des Wachtmeisters, ber mit Rücksicht auf bte Angetrunkenheit des Angeklagten einen grollen Dogen um ihn machte, hatte er bic Zurufe wieberholt. Don ber Anklage beS Diebstahls von Sprit zum Nachteil seines Arbeitgebers frei- gesprochen wurde ein hier wohnhafter Küfer, ebenso seine Ehefrau von ber Anklage ber Hehlerei, ba ein Beweis für ihre Schulb nicht zu erbringen war. Wegen Obbachlosigkeit würbe eine Stickerin von Herborn zu einerWoche Haft verurtellt. Sin Hausierer von Nauborn unb ein solcher von Wihmar, jetzt wohnhaft in Münchholzhausen, kamen im Oktober v. I. in ein hiesiges Zigarrengeschäst, schwinbetten bem Sohn des Besitzers vor, ersterer hatte in Nauborn Haus unb Ackerland), sowie ein ofsenes Geschäst unb Der» Kirche unb Schule. ' Freie Lehrer st eile. Erledigt ist etnc mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Schul- stelle zu Urberach. Kreis Dieburg. tt Diesten, 15. Juni. 3n ber Johannes- kirche tagte heute bic 1 heologischc Konferenz. bic aUjährlich am Fronleichnams tag zusammen kommt Nach einem von Professor D. Schmidt gesprochenem Gebete begrüß brr Dor- fihcnbe Professor D. Krüger bic zahlreichen Anwesenden unb sprach bann über daS Thema: „3t>hirw Heinrich Stark, Oberhvfprebiger zu -Dannstabt". Stark war nach Dollendung feiner ©Labten heimlich z int Katholizismus übergetreten unb wurde, ohne boh man dies in Burmstabt wustte. wegen feiner schriftlichen TStigk.ii zum Hvfprcbigcr in Darmstadt berufen. Er war Freimaurer, Mystiker unb Reaktionär: ehre kluge, aber zweifelhafte PersönlichkLit. 6r spielte bm überzeugten Protestanten und Rationalisten. Qcv ber war ber Dortragende sehr schlecht verständlich Den zweiten Tortraa hielt Professor D. Schian über .Die neuesten gottesbirnftlichen Destrebungen mit besonderer Rücksicht auf bic hochkirchltche Bewegung" Unter ben neuesten gotteSbienstlichen Deftrebungrn steht feit 1918 bte hochkirchltcho Dewegimg. die dem Sinn für das Schöne unb Würdige Rechnung tragen will, ein maßvolles Zurücktreten der Pred'gt. stärkere Betonung ber Sakramente cx opere operato i. u. m. S-xc Begründer der Bewegung sind die evangr- lischei, «Pfarrer Hansen und Moser. Ihre gottesdienstlichen Ordnungen find stark katholisierend. Das Abendmahl wird Hochamt unb Messe ge- Börsenkurse. Frankfurt Berlin Schlust- Schlust- Schtuh- Schluß Kurs aniahten ihn baburd), an Beibe Waren im Werte von über4000 Marl auf Krebitab- zu geben. Auch sagte ber Wistmarer, er habe mit bem GeschäststnHaber selbst gesprochen. Dieser sei mit ber Hergabc ber Waren auf Krebit an ihn cinverstanben Alle 'Behauptungen waren c r- f u n b c n, inSbesonbere besitzt ber Hausierer von Nauborn webet Haus noch Ackerland noch ein offenes Geschäft, sondern wohnt tm dortigen Armenhaus und erhält ferne Kleidung von ber Gemeinbc. Gr würbe bcshalb wegen Betrugs im Rückfall mit sechs Monaten Gefängnis bestraft, währenb ber andere, ber noch nicht vorbestraft war, mit cincmMonat bavonkam. In der Rächt von Ostcrsamstag auf Ostersonntag entwenbctc einsrühcrerKaufmann, jetzt Streckenarbeiter, von hier, mittelst Ginsteigens unb Einbruchs au« bem Hühnerpark des hef gen lanbwirtschas tlichen Insti- ku t s ein ZwcrgkMhn. während er bi ber darauf» folgenden Nacht mittelst Erbrechens eines Hühncr- tall» in der Dahnh of st raste ebenfalls ein Huhn stahl Mit Rücksicht auf seine Dorstrafen wegen Diebstahls unb Unterschlagung würbe er zu einer Gesamtgefängnis st rase von s echs Monaten verurteilt. Eine Reihe von PrivatNagen würbe verglichen. handel. Berlin, 15. Juni. Börsenstimmun g s b i l d. Die geringen Schwankungen am Devisenmärkte boten der Essfektenbörse keine Anregung, sich für eine besondere Len- denzrichtung zu entscheiden. Daher herrschte grotze Lustlosigkeit. Industrieaktien wurden durch Angebot infolge spekulativer Realisierungen durchschnittlich 10 bis 40 Prozent niedriger. Stärkere Verluste erlitten Stettiner Vulkan um 90, Hammcrsen um 45, Stöhr um 65, Laurahütte um 50, und Deutsche Waffen aleichfall» um 50 Prozent. SchiffahrtS- und Bankaktien waren nur unbedeutend verändert. Hansa büßten 15 Prozent ein. Am Rentenmarkt trat nur für ungarische Papiere lebhaftere» Interesse bei anziehendem Kurse hervor. Besonders waren ungarische Gvldrente begehrt. Oesterreichische Werte waren fest, aber wenig verändert. Deutsche Anleihen biteben behauptet. Frankfurt a. M., 15. Juni. (Dorfen- stimmungsbilb.) Zu Deginn bes heutigen Dorscnverkrhrs machte sich auf bem Effektenmarkt auf verfchiebenen Gebieten infolge bes mäßigen Rückganges ber ausländischen Zahlungsmittel eine austeroibentlichc xUrütfbaltang bemerk bar. Die Tendenz war nicht einheillich, und cs neigten verschiedene Aktienwertc zur Schwäche. Der Dollar wurde 310, 308 bis. 310 genannt Am Markte ber unnotierten Werte waren die Umsätze sehr befdbeiben. Man nannte folgende Kurse. Deutsche Pctroleuni 1975, Inau 390, Enterprises 3800 -3325. Am Montanalrien-Maikte stellte sich Abgabeneigung ein. In Maschinen- unb Metallwerten war bic Geschäftstätigkeit eng begrenzt. Gut behuup et Huben sich Anilinaktien. Elektrizitatsalllen stellten sich teilweise niedriger. Der EinheitSmarkt der Inbustriepapiere wies wenig Unternehmungslust ais. Die Tendenz aif diesem ©ebiete war uneinheitlich. Heimische Anleihen lagen fest bet regerer Kauflust. Der Schlust der Dorse gestaltete sich ruhig. PrivatdiSkont '^günstige ftnauziellc Lage der Dahm forderte < >€ grrtztmoglichstc Anfpann-ung aller Kräfte und 1 üuHerste SpoLsamkcit auf allen Dedieten. Der k-ienst stellte daher grobe Anforderungen an dir lrbct:stLcft und Dirustfreudigkeit aller Deam- •en unb Arbeiter. Der strengen Diiztplin und )em guten Di.kcn bes "Personals ist cs aber gelungen, ben Betrieb, bic UntcrlKlI mg ber kähnanlagen und des Fuhrparks in einer Dein- ,ichen Sautet leit und trotz der geringen zur Der- •ügung stehenden Mittel in einer Werfe aufrecht- juertallen, taf die Obcrhefsischen Tab* en t-ulca anberen unter weit günfligeicn Verhältnissen arbeitenden Teirr/itungen al» M t|ler bienen (breiten. „. < Vein 40jä brige» Dienst,ubi- Läum heg-bl hiutc Eisenbahn-Obersekretär Gc- du» bvim Dahnhof Eichen. •• Kartenbriefe 'werben von ber Post vegen bei geringen Nachfrage künftig nicht Ui c h r b c t g e ft c 111. Die noch vorhanbenen De- länbc werben vorn 15. Juni an ohne Erhebung x» Papierpreiszuschlags von 10 Pf. verkauft r' 5) e u t < ä, e Dolkspartei u » b Tech- l i sche 2? n i r i 11 e. Die Frauengripp. der ! .Deutschen Dolksp.irtci" Odcih:ss.nS forbert ihre Ritglicber durch folgende Entfchlicstungzim 1 Beitritt bei TeHnischen Nothilfe auf: .Die Tech- ,jschc TTotbilfe ist in ber heutigen Zeil ein .in= rbingtes S sorbernis Vic hat sich in schwie- ngsten. wi'ls^röstlichen Noten in selbstloser Weif r ,m Interesse der Allgemeinheit und besonders ■Xr KianLeii unb Schwachen bewährt Ihre De- lirtbungcn sind daher aus da» Eisrigste zu unler- ' löhcn und a i föri>cm. Wir fordern unsere Mitglieder am. sich, soweit sie in der Lage dazu bib, der 5 echnischen Nothilsc anzuschliesten." Mreie Schotten. Ig. Gedern, 14. Juni. Der diesjährige Iugendscicrlag wird für unsere Gemeinde am sog „H a g c l f e i e r t a g", ben 27. Juni, [ tallfi irden Die Ter eine haben wiederum ihre l, Beteiligung in Aussicht gestellt. Es steht zu er- nxirlcn, bah sie durch turnerische, sportliche und gesangliche Darbietungen zum Gelingen des Festes hettragen Helsen. Kreis Büdingen. tz. Ortcnbcrg, 15. Juni. Unsinnig hohe Preise wurden bei ben gestrigen Grasver steige run g en aus ben gräflichen Wiesen erzielt 1» würben für den Morgen durchschnittlich etwa 3500 Marl gelost Es ist bic» in Anbetracht bes aünnen GraSbestanbcs ein ungeheurer Preis, ber iber vor allem ber Unvernunft mancher Dielenden zugefchrleben werden muh. Die Gelbbeträge müssen binnen 5 Tagen bezahlt sein. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 15. Juni. Ein Anschlag auf bas hiesige erste Polizeirevier rji ber Kirchstrastc wurde heute nacht von Duben-- *)änbcn ansgesührt Ein Sprengkörper mit sehr itarier Knalltraft wurde auf ber Fensterbank bes polizeiwaa tlolaleS zur Gntznnbuna gebracht, so öah eine sehr starke Detonation enfftanb unb ein Fenster zertrümmert, ein zweites beschäbigt würbe. Bon bem Polizei personal würbe niemand verletzt. Es kann sich mich um einen Feuer werk-körper ?sS- , ihn sicher ff J: Aofcn tb*8 AH Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden g«ahlt: Datum: 1.7.14. 14.6. Osten, ber, obwohl syphilitisch, mit einer Witwe ein Verhältnis angefnüpft hatte, bas zum Tode her Frau infolge Infektion führte, z u 18 Moralen Gefängnis. Die Frau hatte vor ihrem Tode gegen den Mann Strafantrag wegen Körperrelidgewicht 4500 4800 TEL, von 100 bis 120 Kg Lebendgewicht 4500- 4800 TBL, von 120 bis 150 Kg Lebendgewicht 4500—4800 Mark, für Fettschweine über 150 Kg Lebendgewicht 4500- 4800 Mk.. für Sauen uid ®bev 4000 -4400 Mt. 2luhcrbcm warben 103 Rinde einschließlich 29 aus Dänemark ohne amthdK Pveisnoticrung gehandelt. Die Prcsie liegen am so viel über den Stallpreisen, als lie bic nicht unerhcblichen Gewichtsverliste, Spesen and Händ» lcigewimic in sich schliefen. Lnftd-Rotterd. 12084,85 12115,15 12084,8512115,15 2566*70 2573J25 2571.75 2576. 5 ibeiunlhcrlitöl ischcn Klinik Proseslor wurde wm deutschen »ei Äletanderdvstntaft icn. Lar tzvfpilal geht Loten Kreuz unb btt u Vereinbarung nun- Kinbc über. Ss soll >" , KulknW btoten j Hit bic Tufgabt ,4t/ A nettoren gegangcnc : Elchen unb ba rum chast Wieda WA» !j iV a.ü. P» für vgraphie Lr. W « etnat Lui -» | iwersitäl Hamburg r - Vottesdieni Ui wroM io,»*«"“" Predigt pan V A «SSffS rubteen Lun fc «d , r x ;5HHji’ung nach unse- üu der diesjährigen ordentlichen «cnera cver . eingeladen (Biegen, den 14. Juni 1922. Perfekte im Freien statt. 06078 Jedermann ist herzlich eingeladen. 5751c 04S5T Telephon 178. 5744 Behördliche Anzeigen zu verkaufen 06099 Maschinen 06100 Horn. 5774V T.V.v.1846 1 1 ► Astoria-Lichtspiele 4 l justspiel (mmc WWW MM Die glückliche Geburt eines gesunden Knaben zeigen an Prof. Dr. I. I. P. Valeton und Frau Anna, geb. Hoos Dr. Salomousohn. Dr. Monier. Die Chaplin-Quelle Letzte Vorstellung tttgl. 9 Uhr« Prima gesunde Speise- Kartoffeln und kleine gesunde Fd tter- Kartoffeln. Bieter der Westealeee 11. M StonnottuM per iofott oöet 1. 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Gute Mang erhält der Finder meinet Chr7 Schlüffetuhr (alteß Familienerbstückj und an- hängendem Wein» u. Sektzipfel. Abzugeben Mi» Keplerstratze 9 UL Jeder Herr findet bei mir preiswerte, reichhalttge Auswahl in neuen und getragenen An Zügen; auch für korpulente Herren. Für jeden etwas paffendes! Ferner Anzüge für Burschen in allen Größen. Neue feldgraue Litewken, sowie gebrauchte Röcke mit Westen, wie auch neue und getragene Hosen in allen Farben. Feldgraue Hosen in allen Größen, ferner schwarze Hosen, geeignet für Eisenbahner, Sporthosen Ev. irheta«, Sonntag, d. 18. Imst, nachmittags: Familenausflug nach Annerod- Saal Eugelbardt. Gäste willkommen. n*f Gelkgellheitskülls. 30 WirtichaftSitüble, Itürig. 5.leiderschrank, Wäsche- und Aktenschränke, Teppich, silb. Herren-uTamenubrcu, mehrere Nähmaschinen, Küchenschrank, Tisch, leb. Handkoffer, Bett tücher preiswert z. verk. Hans Kratz, Miio Brandgafse 8. oirectien der OismWeseilschaft Berßgn. Unsere Kommanditisten werden hierdurch auf Sonnabend, den 1e JuiS *3922, vormittags 11 Uhr, Dr. Bussell. Urbig. Dr. Solmssen. Schlieper. Frank. Dr. Boner. 16755D Schlag auf Schlag folgen die GroBfilms! Ab heute bis einschl. Sonntag: Macistes Abenteuer 3. Teil: Im Angesicht des Todes. Ferner: Charly Chaplin in seinem besten gegen Zinsen und Rückzahlung nach Vereinbarung zu leiben gesucht. Mehrfache Sicherheit vorhanden. Schr. Angeb. uttL 06114 an den Gietz. Anz. Ltdentl.Mädchen für b-sieren ttnderlosen Haushalt per 1. Juli gesucht. Haberland. 5764 Moltkestraße 9. J Städt. Arbeitsamt Gießen « Liebigftraße 16, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: e. bei hiesigen Arbeitaebern: 1 Schneider, zwei Vrovistonsreisende, mehrere Former, 1 Wagenlackierer, 1 Schlosser, 1 Buchbinder. Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Kaufmann, 2 Glaser, 1 Lackierer, 1 Uhrmacher, 1 Photograph, ein Polsterer, 2 Bilderrahmenmacher, 1 Steinbildhauer, 1 Steinhauer, 1 Dachdecker, 2 Bäcker, 1 Metzger, 2 Spengler und Installateure, 2 Buchbinder, 2 Schriftsetzer, 1 Stukkateur, 2 Wagner, 2 Schmiede, 1 Wagen- und Autoschlosser, 1 Kellner, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, ISchloffer, IGärtner. t>. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Steinmetze, 10 Hauer, 1 Steinbildhauer, 1 Autogenschweißer, 1 landwirtschaftlicher Eleve, 2 Schneider, 1 Sattler, 1 Tapezier und Polsterer, 1 Friseur, mehrere Weihbinder und Anstreicher, mehrere Maurer, 2 Gärtner. 1 Schlaffer, 1 Sattler und Polsterer, 1 Bäcker, 2 Schreiner, 1 Spengler, 1 Polsterer, 1 Küfer. 1 Koch. 1 Dachdecker, 1 Spengler und Installateur. Lehrlinge: 1 Glaser, 1 Schreiner, 1 Friseur, ein Schlaffer, 1 Svengler u. Installateur, 1 Zigarren- witteret, 1 Gärtner. 1 Bäcker. ES suchen Arbeit: Kaufleute. Schreiber und Reisende, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Schuhmacher, 1 verh. landw. Knecht, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler, 1 Polsterer, Bäcker und Metzger, Kellner, 1 Küfer, 1 verh. Hofmeister, 1 Mechaniker, 1 Optiker, ein ninget. Schmied, 2 Buchbinder, Mechaniker, ein Wagner, 1 Müller, 1 Installateur und Svengler, 1 Monteur, Maschinisten u. Heizer, 3 Kraftfahrer, Bauhilfsarbeiter, Erdarbeiter. Lehrlinge: 3 Elektromonteure, 1 Elektrotechniker, 3 Autoschlosser, 2 Maschinenschlosser, 1 Mechaniker, 2 Kaufleute, 2 Schlaffer, 1 Schuhmacher mit Kost und Wohnung. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegengenommen. , Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und -mädchen für einzelne Tage, tüchtige AUeinmädchen, 2 Küchenmärchen, 1 Stütze, 1 Kaffeeköchin. 1 Köchin, eine Haushälterin, 1 Büfettfräulein, 1 Zimmermädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Alleinmädchen, Zimmermädchen, Küchenmädchen, zwei Haushälterinnen, 1 Köchin s. Hotel, 1 Kaffeeköchtn. ES suchen Arbeit: 2 Verkäuferinnen, 3 Waschfrauen, einige Lauffrauen, auch für Nachmtttags- beschäftigung, Mädchen f. tagsüber, 2Büglerinnen, 1 Schneiderin als Beihilfe zu Schneiderin, zwei Berkäuferinnenlehrmädchen, 1 Flickerin, 1 Kontoristin, 1 Büfettfräulein, 2 Haushälterinnen Die Berufsberatung und Arbeits Bermitt lmig für Mufikcr findet werktags von 10 bis 12 ttbt statt. 5769B rem hiesigen Geschäftshause, Behrens truUe 4- 6olö-, Mer-, Wlln-GMnslöllöe, Brillanten, gahngebisse (auch einzelne Zähne), Holz brand stifte Taschenuhren, Wanduhren kauft iederzeit zu den allerböchtteu, nicht zu überbietenden Preisen Gg. Hoch, Uljtmadjetei und Göel- ffletonoetroertung. 2 Mühlstrahe 2. Gegründet 1894. «n? Streng reelle, MmännWe Bedienung. Daselbst zn verknusen gutgelb getragene Herren- u. Damen-Men. [Empfehlungen! Dezimal- und Kettenwaagen empfiehlt Karl Schmidt 06120 Neuenweg 42. VerhandlnngsgccensfäiKJe: 1 Vorlage der Bilanz und Gewinn- und \ erlu.stTechnuug sowie der Bericht0- de* Get häftsinhaber und des Aufsichtsrots für das Geschäftsjahr 1921. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, die Gewinnverteilung und über die der \ erwaitung zu erteilende < Entlastung. 2., Abänderung der Satzung: Art, 1 (Eintritt eines Geschäftsinhabers). Art. 40 < I'assungsänderung). 3. Wahlen zum Aufsichtsrat. Zur Teilnahme an der Generalversammlung ist jeder Kommanditist, zur Stimmenabgabe bei den zu fassenden Beschlüssen sind nur diejenigen Kommanditisten berechtigt, deren Anteile mindestens acht Tage vor Berufung der < -eneralversammiung im Aktienbuche der Gesellschaft auf ihren Namen eingetragen sind, und welche ihre Anteile — oder Depotscheine der Reiehsbank. oder der Bank des Berliner Kassen-Veroins — spätestens einen Tag vor der Generalversammlung entweder bei einem \otar oder hsi der Oireciion der Disconto-Geseilschafi in Berlin, der Norddeutschen Bank in Hamburg oder dem A. Schaafihausen’schen Bankverein A.-G. in Köln, oder bei einer Filiale oder Zweigstelle der vorgenannten Banken an anderen Plätzen, Ader in AnsHbur^ bei der Bayerischen Disconto- u. Wechsel- Bank A.-«., „ „ Bannen bei dem Barmer Bank-Verein Hinsberg, Fischer & Ccmp., , „ Breslau, außer bei der Direction der Disconto - Gesellschaft. Filiale Breslan, bei dem Bankhanse E. Heimann, „ , Dresden bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, Abteilung Dresden. bei dem Bankhause Philipp Eiimeyer. , „ Frankfurt a. H., außer bei der Dlrection der Disconto- Gesellschaft Filiale Frankfurt a. ML. bei der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank, bei dem Bankhause E. Ladenburg, „ „ Hamburg, außer bei der Xorddentschen Bank in Hamburg, bei der Vereinsbank in Hamburg, „ Karlsruhe i. B. bei der Süddeutschen Dhconto-Gesell- schaft A.-(x., bei dem Bankhause Veit L. Homburger. bei dem Bank hause Straus & Co.. , , Köln, außer bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein A.-4x.» bei dem Bankhause A» Levy, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. & Cie., „ „ Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt und bei deren Abteilung Becker & Co.. , , Magdeburg, außer bei der Direction der Disconto-Gesell- schaft Filiale Magdeburg, bei dem Bankbause F. A. Neubauer, „ . Mannheim bei der Siiddentechen Disconto - Gesellschaft A.-G., , „ Meiningen bei der Bank für Thüringen vormals B. M. S trupp A.-G., , „ München , außer bei der Direction der Disconto-Gesell- schaftt Filiale München, bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, bei der Bayerischen Vereinsbank. „ „ Nürnberg bei der Bayerischen Disconto- und Wechsel« Bank A.-G., bei dem Bank hause An ton Kohn 'Segen Bescheinigung bis zur Beendigung der Generalversammlung hinterlegen. Berlin, den 12. Juni 1922. Direction der Disconto - Gesellschaft. Die Geschäftsinhaber: 18. Juni 1922: 10811)9 ssrWour RiMmW Abnr 7 Ubr Kath. Kirche Rodberg-Club. Samstag, 17. Jtmi, 9 Uhr; MMSMlMMlUM lVereinslokall. «ui Zahlreich. Erscheinen er- wünscht, vor Vorsts»t. Utaljpisliii n Dis 22 jflUte an. mit guten GaipfeDloo- geu. in angenehme Sauerftenang för Gn- gtosgefffiätt gesucht. Gehalt na® Tarif (3000 Blatt). 5702id Offerten mit BilO, Seugnisaümriften asm. IJUtet J. V. 4569 an Dtwalibenbantl, Frankfurt a. M. Sielt Allcimödthen I sof. ges. zu alten Leuten b. gut. Lohn u. Behänd!. Frau Pros. Hohbach. 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Es ist die Erhebung einer Umlage beschloffen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Annerod, den 16. Juni 1922. Bürgermeisterei Annerod. Leibgesterncr Weg 24. jn Vehlnr Vstzn- Ws m. öonsgarten und MkWll in welcher Schlosserei betrieben wurde, wird mit den noch vorhandenen (totere ti OarmoniBmsi werd.sachgem.ii.preiS- * wert gestimmt u.repar. I G.EhßFt, Klaviermaclier i Siem. WM. 11. j Ankaufgebr.Klaviere i und Harmoniums. | und flotte Massbi^nsdireiberin (für Continental) zum 1. Juli I. Js. gesucht. Schr. Ang. ii. 5773V als- bald an d. G. Anz. erbet. Fron oütr 3J!ö^en zum Putzen gesucht, „es Marktplatz 21. Einfache träftine Stütze, gesetzten Alters, i. Kochen u.Haush. gründl. bewand., ferner solid, tücht. Hausmädchen f. mein. Villenhaush. in Aichafsenbura bis 1. Juli od. später gesucht. Freund!. Behandl. u. gute Bezahl, zugesich. Gest. Ang. a. Frau Kon,.- Rat Stadelmann in Bad- Wanheim, Villa Maria. Für kl. Haushalt II Kindl erfahrenes Mädchen od. einfache Stütze gesucht. 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