Nr. 89 Trscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derSamstaqsbeilage: EießenerFamilienblätter HonatliditBciugspreife: Mk. 16.- und Mk. 1.50 Trägerlohn,durch diePost Mk. 17.50, auch bei Nicht- erscheinen einzelner Num- mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Druhtnach. richten: Anzeiger Gießen. poftscheLlonto: Frankfurt a. M. 11686. Druck und Verlag: vrlihl'sche Univ.-Vuch- und Steindruckerei N. Lange. Schriftleitung, Seschäftrftelle und Druckerei: Schulfttaße 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 120 Pf., auswärts 150 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 450Ps. Bei Platz. Vorschrift 20Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen Erstes Blatt tT2. Mrgang Samstag, 15. April 1922 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Ostern! Feierklänge überschweben zwei Tage die deutschen Lande und sollen es ein wenig erheben über das Harren und Dangen, das einen langen Winter hindurch sein traurig Teil war. Lieber Nacht ist zwar, nach lichtlosen und kalten Tagen, in freundlichstem Schimmer der Lenz endlich gekommen; ein erwärmender Himmel dehnt sich wieder über uns. und der Landmann kann sein lange verzögertes Werk tun, die Saat streuen, an deren Gedeihen die Hoffnung und Rettung des Volkes hängt. Größtenteils auf sich selbst und seine Arbeit angewiesen, mag der Deutsche heute nicht schwärmen und jauchzen nach der „Himmels - liebe Kuß" — eine Träne nur der Dankbarkeit steht in seiner Osterfteude. da Feld und Flur nach erkältender Rässe rechtzeitig des Himmels Segen beschert wurde. Wir hören seit zweiTagen Lerchentriller und Vogelsang, fühlen und sehen von Stunde zu Stunde das Wachstum der ewigen Erneuerung in der Natur; aber im politischen Leben ist es kalt und rauh geblieben. Die „heulende Meute", die „bellenden Hunde", von denen Lloyd George in Genua sprach, schleppen einen ganz anderen Feuerstrudel hinter sich her als Fausts Pudel, der sich zwar auch als Versucher entpuppte. aber am herrlichen Osterabend die Wanderer nur mrt treuem Hundebrauch unterhielt: „Verliere was, er wird es bringen, Llach deinem Stock ins Wasser springen " Ob der englische leitende Staatsmann auch jenen Teil des Obersten Rates der Alliierten, der in der Reparationskommission sein Wesen treibt, in sein Gleichnis einbezv- gen wissen wollte? Diese Kommission hat dem deutschen Reichskanzler ja nun dieAntwort auf die deutsche Note über unsere Nöte und finanziellen Lasten zugehen lassen, und sie besteht im Wesentlichen noch aus denselben Miß- tonen, die bisher den Wiederaufbau (Europas beunruhigt haben. Man kann in schlimmerem Sinne auch für diese Antwort der Repa- cationskvmmission das Wort anführen: „ich finde.nicht die Spur von einem Geist, und alles st Dressur". Während alle dcuischeu Provinzen, auch der sonnigere und fruchtbarere Süden. .unter der unerträglichsten Teuerung, namentlich .auch der notwendigsten Lebensmittel, seufzen, während schon eine grausame Not weiteste Schichten unseres Volkes, auch die tätigsten und fleißigsten, in gleicher Weise die Geistes- wie die Handarbeiter, peinigt und verelendet, fordert die Reparationskommissivn neue Steuerlasten für das deutsche Volk, das heute noch nicht weiß und erprobt hat. ob es die von der großen Koalition des Reichstags eben beschlossenen, ungeheuren Abgaben überhaupt zu tragen vermag. Was kümmert den Pariser Ausschuß der heillose Marksturz, was fragt er nach Vernunft und Friede, von denen in ß>enua so phrasenvoll gesprochen wurde! Er hält seine Forderungen aufrecht, fordert in verblendeter Anmaßung von der deutschen Regierung j)ie Anerkennung ihrer sklavischen Abhängigkeit. Allerdings, Lloyd George hat vielleicht recht: Die Meute heult, weil sie glaubt, daß sie es noch immer müsse; die Deutschen sitzen gleichberechtigt an den Konferenztischen von Genua, und der Geist der Herren Poincara und Dubois, der die Pariser Diktatkommission in unentwegten Beschlüssen bestärkt. lehnt sich auf wider die neuen Pläne und Vorsätze, gegen die er wie der zum Nilpferd angeschwollene Pudel mit feurigen Augen, schrecklichem Gebiß sich wendet — um dann schließlich doch vor der höheren Gewalt der Tatsachen in eine minder rabiate Mephistvtaktik zu verfallen. In Genua spielt sich der Kampf deS^Dinters mit dem Frühling ab. 2koch mehr: Dort kämpfen fchroffere Mächte gegeneinander, und wir haben nicht die Hoffnung, daß die heilsam schaffende Gewalt so bald mit der kalten Teufelsfaust fertig zu werden vermöchte, die sich ihr tückisch entgegenballt. Lind ist es denn überhaupt ein wahrhafter und wirklicher Auferstehungsgeist, den Herr Lloyd George in Genua in die Arena führt? Will er geläuterte politische Sitten erwecken oder beabsichttgt er nur. die Kurbel der Wiederaufbaumaschme langsam und vorsichttg zu drehen, damit die Interessen seines Landes nicht verschüttet werden und das geisttge Bild Englands sauber und angenehm vor der Welt erscheine? — Es darf von so manchem, auch von dem Hauptproblem, an dem sich die sittlichen Kräfte messen könnten und müßten, in Genua heute überhaupt nicht gesprochen werden. Gerechtigkeit und Wahrheit, Offenheit und Versöhnlichkeit sitzen nicht gleichberechttgt mit den opportunistischen Halbheiten der Sie- gerstoaten an den Konferenztischen. In Genua gibt es kein deutsches Ostern. Das müssen wir, wenn wir danach verlangen, uns hn Lande selbst bereiten. Wenn unser Volk aufersteht in verjüngter Kraft, wenn es den Winter revolutionärer Haßgefühle überwindet und über seine sozialen Fluren der belebende und erwärmende Wille streicht, dann fühlen wir auch im Großen die Auferstehung eines guten Weltgeistes, der uns aus nationaler Erniedrigung herausführt. Wir feiern in der Gegenwart unser deutsches Fest für uns allein. Aber wo die deutsche Zunge klingt, jenseits der uns gewaltsam gezogenen Versailler Grenzen und überall in der alten und neuen Welt, soll dies gemeinsame Gedenken einer Öfter» erwartung uns neu verbinden. Lind das politische garstige Lied mag eine Weile schweigen. Der Geist der Nützlichkeit und Geschäftigkeit soll uns nicht ganz gefangen nehmen. Bei unseren herrlichen Dichtern finden wir. was wir zeitweise vergessen hatten. Hölderlin schalt noch in guter Absicht über die „Barbaren von altersher", über das zerrissene Volk, und doch ist er selber ein lebendiger Beweis dafür, daß wir Höheres unter uns besitzen als das Ausland. Wer lehrt uns so beredt und leuchtend die Kräfte verjüngender Frühlingslichte wie er, der Sänger des Hyperion, der die göttlichen Gebote frei und deutsch wie kaum ein anderer ins Menschliche übersetzte: „Verstand ist ohne Geistesschönheit wie ein dienstbarer Geselle, der den Zaun aus grobem Holze zimmert, wie ihm vorgezeichnet ist. und die gezimmerten Pfähle aneinander» nagelt für den Garten, den der Meister bauen will. Des Verstandes ganzes Geschäft ist Not- werk. Vor bem Unfinn, vor dem LInrecht schützt er uns, indem er ordnet; aber sicher zu sein vor ilnfinn und vor Llnrecht ist dock nicht die höchste Stufe menschlicher Voriceff- lichkeit." Lind „Vernunft ist ohne Geistes-, ohne Herzensschönheit wie ein T r e i b e r. den der Herr des Hauses über die Knechte gesetzt hat". Verstand und Vernunft sind die Haupttriebkräfte in der Völkerpvlitik; sie schützen ein Volk vor Llnsinn und Llnrecht, sind die Treiber für nützliche und notwendige Werke. Wir brauchen sie in unserer nationalen Not mehr und dringender denn je. Aber wir suchen und vervollkommnen auch den K tt für unser deutsches Zusammenleben. Er wird gewonnen auö den Kräften, d e neben den Verstandes- und Ver- nunftgewal:en to-rten mü Jen. In diesem Sinne sei das deutsche Osterfest ein Spender neuer Wunderkraft! DieKonserenzvon Genua. Die Erörterung der Ainanzfragen. Berlin, 13. April. (WTD.) Wie die Blätter aus ®.cnua melden, ist die Unter» kommis sivn für Finanzfragen gestnm nachmittag unter dem Vorsitze H o r n e s zusammengetreten. Dieser schlug vor, daß die Llnter- kommission sich mit der Frage der Wiederyer- slellung der Währungen befassen solle. Die Frage des Kredites und der Wechselkurse solle in einer weiteren Llnterkommission behandelt werden. Hermes wies darauf hin, daß sich aus der Trennung der Währungsfrage von den anderen Fragen Schwierigkeiten ergeben könnten, und Horne schloß sich dieser Auffassung an. Er führte aus, die besonderen Schwierigkeiten der Probleme ergäben sich auch aus den Vorarbeiten der Brüsseler Konferenz. Es erscheine ihm zweckmäßig, an Hand der von der englischen Delegation erteilten Leitsätze die einzelnen Puntte durchzugehen. Dor allem komme in Frage die Notwendigkeit der Stabisisierung der Währungen. Das Auf und Nieder der schwankenden Valuten verhindere jetzt die kaufmännische Kalkulation ur d erschwere den Abschluß von Verträgen. Die Prüfung der Sachverständigen habe die Notwenbig- keit ergeben, die Währungen wieder auf Gold zu basieren Das Zusammentreten der zentralen Notenbanken soll zur Aufstellung von Grundsätzen für die allgemeine Gesundung führen. Auch die amerikanische Federal Reserve Deard müßte sich anschliehen. Die Grundsätze der Londoner Sachverständigenkonferenz sollten von der Unter» kommission angenommen werden. Hermes erwiderte, Deutschland könne aus den Boden der Londoner Sachverständigenkvnse- renz treten. Das Gleichgewicht sämtlicher Haushalte sei eng miteinander verknüpft. Die gesamte Volkswirtschaft eines Landes bilde eine Einheit und ihre Auswirkungen nach außen und innen seien nur die beiden Seiten einer und derselben Sache. Die Zahlungsbilanz und die Gestaltung des Etats ständen in dauernder Wechselwirkung. Der dänische Delegierte Glückstadt erklärte sich mit Home einverstanden; für die Staaten mit besonders geschwächter Valuta komme in erster Linie die Wiederherstellung der Wirtschaft in Frage. Was die Festigung der Währung an» betreffe, so müsse eine Währung geschaffen werden, bei der eine Pflicht zur Einlösung der Noten in Gold gegeben sei. Dabei werde es sich um internationale Zahlungsmittel handeln können. Ein russischer Delegierter erklärte, daß sich die russischen Anschauungen mit den englischen deckten. Das russische Budget balanciere au sechs Siebentel. Die Zahl der Soldaten sei von 5 Millionen auf 1 450 003 herabgegangen, die zum Schuhe der Grenzen dienten. Die m i l i ° tärischen Lasten bedeuteten aber 24 Prozent der Gesamtausgaben des Haushaltes. Ernste Sparsamkeit und Finanzrefvrmen seien im Gange. Die Heilung erwarte er von der allgemeinen Abrüstung, und die russischen Vorschläge dazu würden am 13. April überreicht. Home bat die deutschen und russischen Delegierten, ihre Vorschläge bald zur Kenntnis zu bringen. Daraus wurde beschlossen, die d e u t- schen und russischen Vorschläge vor der nächsten Plenarsitzung der Finanzkommission, die am 13. April nachmittags stattfindet, einer Prüfung durch die Unterkommisfion zu unterziehen. (Englischer Vorschlag einer Ainanzrninister-Konferenz. Paris, 13. April. (WTD.) Der Sonderberichterstatter der Havasaaentur in Genua meldet, in englischen Konferenzkreisen werde der Vorschlag gemacht, in Genua eine Zusammenkunft der alliierten Finanzmini st er abzuhalten, die sich mit Ausnahme des französischen Finanzministers de Lasteyrie bereits dort befinden. Diese Ministerkonferenz könnte sich mit der Reparationsfrage in ihren Beziehungen zu den auf der Konferenz von Genua selbst aufgeworfenen । Problemen beschäftigen. In französischen Kreisen — fügt der Berichterstatter hinzu — werde dieser Gedanken mit ausgezeichneter Zurückhaltung ausgenommen. Die ersten Sitzungen der Ausschüsse. Genua, 14. April. (Spezialbericht des Vertreters des WTB.) Heute vormittag hat die erste Sitzung des 1 geschäftsführenden Ausschusses der Verkehrskommission stattgefunden. Von deutscher.Seite nahmen Staatssekretär S t i e l e r mit mehreren Sachverständigen daran teil. Auch die Llnterkommission des Wirt- schastsairsschusses tagte heute vormittag. Dabei wurde die Frage geregelt, ob vier oder zwei Llnterausschüsse gebildet werden sollen. Man entschloß sich für zwei, von denen einer alle materiellen Wirtschaftsfragen, der andere alle jurifti- schen Fragen regeln soll. Des weiteren wurde darüber verhandelt, ob die Llnterausschüsse durch das Plenum der Wirtschaftskommiisivn oder durch die Llnterkommission gebildet werden sollen. Die dritte Frage betraf die von Frankreich vorgeschla- gene bes adere Sachverständigenkonferenz, die aus den Londoner Sachverständigen i unter Hinzuziehung weiterer Persönlichkeiten gebildet werden soll. Von deutscher und englischer Seite wurden gegen diesen Vorschlag Bedenken erhoben, während der russische Vertreter einen Sondersachverständigen verlangte. Daraus zog Frankreich seinen Antrag zurück. Es wurden sodann neue englische Leitsätze verteilt, die einen Ola cf) trag zu der Denkschrift der Londoner Ententesachverständigen darstellen. Genua, 14. April. (Spezialbericht des Vertreters des WTD.) Heute vormittag haben die beiden beratenden Parlamentsausschüsse für Wirtschafts- und Finanzfragen in einer Plenarsitzung unter dem Dorsih von Facta ihre Arbeiten begonnen. Der Ministerpräsident sprach in feiner Eröffnungsrede seine Genugtuung darüber aus, daß die Parlamentsausschüsse in der Lage seien, bei dem Werk der europäischen Wirtschaftskenfe^enz wertvollen Beistand zu leisten. Die Regierung werde in dem Mähe, tote die Arbeiten forischreiten, die Fragen den Parlamentsausschüssen unterbreiten, so daß diese ihre Ansicht darlegen könnten, waS eins Llntersiützung für die Regierung bedeuten werde. Natürlich sei es noch nicht möglich, das Maß dieser Zusammenarbeit genau zu unzschreiben, da die Besudlung der zur Beratung stehenden mannigfachen Interessen die vorherige Festlegung starrer Dorsch ciften noch nicht zulasse. Genua, 14. April. (WTD.) Der Ausschuß der Wirtschaftler, der von der Kommission für den Notenumlauf ernannt wurde, trat heute vormittag unter dem Dorsih von Sir Basil B l a d c 11 zu'ammen Die Währungslage Europas wurde eingehend geprüft. Es wurden Anträge erörtert, die den tatsächlichen Bedürfnissen der verschiedenen Nationen gerecht werden sollen, indem man sie nach der Währungslage in Klassen einteilt. Heute nachmittag findet eine zweite Sitzung statt. Besprechungen der deutschen Delegierten. Genua. 13. April. (WTD.) (Spezialbericht des Vertreters des Wolffbureaus.) Heute vormittag traten im Ebenhotel die verschiedenen Ausschüsse der deutschen Delegation zusammen. um die vorbereitenden Arbeiten für die große Kommissionssihung zu erledigen. Außerdem hielten unter dem Vorsitze des Reichskanzlers die Hauptdelegierten eine Besprechung über die politische Lage ab, wie sie sich nach dem bisherigen Verlaufe der Konferenz gestaltete. Nachmittags trat die Kommission für Fi- nanzfragen im Palezzo Reale zusammen. Für den Abend ist eine Gesamtbesprechung der deutschen Delegierten und Sachverständigen vorgesehen, wobei der Vorsi ende der Delegatton ein Gesamtbild der polnischen Lage geben wird. Der Reichskanzler beim Erzbischof von Genua. Genua, 13. April. (WTD) (Spezialbericht des Vertreters des Wolffbureaus.) Dei dem heutigen Besuch, den der Reichskanzler dem Kardinal-Erzbischof von Genua ab» stattete, sprach der Kanzler seine Genugtuung darüber aus, daß er Gelegenheit nehmen fönne, den Obechirien der Diözese von Genua persönlich kennen zu lernen. Der Kardinal-Erzbischof dankte ihm mit warmen Worten für seinen Besuch. Die -Unter' redung dauerte über eine halbe Stunde und war außerordentlich herzlich. Der Kardinal sprach die Hoffnung aus, daß die Wünsche, die kürzlich bei Papst in einem Briefe an ihn ausgesprochen habe. Erfüllung finben möchten. Vertagung der Sitzung der politischen Kommission. Genua, 14. April. Auf russisches Verlangen ist bie Sitzung ber politischen Kommission, die in zweiter Anberaumung am Freitag nachmittag stattfinden sollte, abermals verschoben worden, und zwar terminlos. Ein französischer Kabinettsrat. Paris, 14. April. (WB) Nach bem .Oeuvre" hat Ba rthou persönlich Poin- c a r e telegraphisch mitgeteilt, es könne jeden Augenblick die Abrüstungsfrage anifgetoor« en werden und er werde es wahrscheinlich nicht verhindern können, daß diese Frage erörtert werde. Barthou habe für diesen Fall unt Instruktionen gebeten. Ein Wob inet tarnt habe sich daraus gestern nachmittag mit der Angelegenheit besaßt und sich mit Stimmenmehrheit bahin entschieden, bat) die französische Regierung vorläufig bie Fortsetzung ber in Genua angeknüpften Debatte wünsche. Die Mehrheit der ranzösischen Minister, sagt bas Blatt, habe empfunden, daß es dem Vertreter Frankreichs unmöglich wäre, durch dauernde Halsstarrigkeit einen europäischen Skandal hervorzurufen. Eine neue deutsche Zahlung. Paris. 13. April. (WTD.) Nach dem „Ternps" hat die deutsche Regierung heute die Reparationskommissivn wissen lassen bah sie bie Zahlung von 1805 1079 Golbmark geleistet habe, die für den J5. April sm Moratoriumsplan vorgesehen ist. Ein amerikanifcher Senator über internationale Wirtschaftsprobleme. Berlin. 14. April. Senator France, bet im amerikanischen Senat eine Entschließung ein- gebracht hat. bie sich für eine Vertretung ber Vereinigten Staaten auf ber Genueser Konferenz ausspricht, erflärte bem Washingtoner Vertreter ber ..V o s s. Z t g." u. a.: Es muß ein Weg ge» funben werben, um bie zerstörenben W i r- kungen der internationalen Schuld zu beseitigen. Die Schulden der Alliierten an bie Vereinigten Staaten könnten dadurch getilgt werben, daß die früheren deutschen Kolonien in Afrika von den Alliierten den Vereinigten Staaten überwiesen werden. Gleichzeitig mühte ein Plan für eine aufbauenbe internationale af r i kanische Arbeitsgemeinschaft au> gearbeitet werben. Hierburch würden Frankreich und England entlastet, und könnten alsdann die deutschen Reparationszahlungen herabgesetzt werden. Der Schlüssel zu dem Wiederaufbau Europas ist jedoch Rußland. Die russische Regierung sollte alle russischen Verpflichtungen anerkennen, dann konnte man auch die Sowjetregierung anerkennen und ihr gestatten, auf den Fimerikanischen Geldmärkten Anleihen im Betrage von 2 Milliarden Dollar aufzunehmen. Diese müßten zum Ankauf von Saaten, landwirtschaftlichen Maschinen und Eisenbahn- material verwendet werden. Rußland ist so reich an Hilfsquellen, daß man Rußland als die solventeste aller Nationen betrachten kann. Die Antwort der interalliierten Militär-Kontrollkommisfion. Berlin. 13. April. (WTB.) In der Pvli» zeifrage hat ber Vorsihenbe ber interalliierten Militärkontrollkommission das Schreiben bes Auswäriigen Amtes vom 5. April mit folgender Note vom 10. Aprkk bett ntwor tet: Ich beehre mich, den Gmpfttng Ihres Schrei» bens vom 5. April zu bestätigen, durch bad Eure Exzellenz zur Kenntnis ber Kommission gebracht haben, bah die deutsche Regierung namens aller Länder bes Reiches sich verpflichtet. für bie Reorganisation ber Polizei bas Prinzip ber Rückkehr zur Organisation von 1913 gelten zu lassen. Dieser letztere Ausdruck saht hinsichtlich der Polizei Verpflichtungen zusammen, die Deutschland zur Ausführung der Vorschriften des Friedensvertrages und der ergänzenden Entscheidung ber alliierten Regierungen obliegen Er nimmt insbesondere die m der Note vom 22. Iuni 1921 (Note von Dou» Icgne) getroffenen einzelnen Bestimmungen wieder auf. In dieser Note brachte ber Vorsitzende der Dotschafterkonferenz klar zum Ausdruck, bah die Alliierten ber „Verstärkung ber alten Polizei, genannt Orbnungspolizei" zustimmten, während deren Bestand sie zugleich von 92 000 auf 150 000 Köpfe brachten. Wie sich aus meinem Schreiben vom 23. März ergibt, müssen die Maßnahmen, welche bie Rückkehr zur Organisation von 1913 zum Gegenstand haben, von den Ländern bis zum kommenden 25. Mai erlassen fein. Sie werben die Inkraftsetzung einer Reihe von Anordnungen über wichtige Punkte mit sich bringen müssen, an welche die Kommission ausdrücklich am 23. März erinnert hat, hin-, sichtlich deren es an Vorschlägen ber Länder fehlt. Infolgedessen beehrt sich die Kommission, darum zu ersuchen, daß ihr diese Vorschläge sobald 4ils möglich unterbreitet werden, namentlich diejenigen, welche — immer unter Wahrung des allein zugelassenen allgemeinen Rahmens von 1913 — bie Ausdehnung ber Verstaatlichung ober ber 1913 vorhanbenen Polizeieinheiten zunr Gegenstand haben. Der Kamps um das Osterfeuer. Das altehrwürdige Osterfeuer, dies Wunder- Dolle Sinnbild deutscher Licht- und Lebensfreude, tft eine der schönsten und wohl die nationalste unter den Sitten, die in reichem Kranz das Osterfest umgeben. Jahrhunderte lang haben die öfter» licken Flammen von den deutschen Bergen gelodert, sind Feuerräder zu Tal gerollt, hat man fich an diesem äleberrest altgermanischer Sonnenverehrung erfreut. Erst die moderne Zivilisation mit ihren Polizeivvrschriiten und Bedenken aller Art ist auch dem Osterfeuer gefährlich geworden. Bei den Landverteilungen und Grenzregulierim- gen durch die Landeskulturbehörden wurden die altgeweihten Osterseuerhügel, fast immer alter Ge- meinbesih des Dorfes, rücksichtslos dem Pn° vatbesih übergeben. Die Landräte und Polizeibehörden schüttelten bedenklich den dicken Amtszopf, der ja unsichtbar noch immer im Backen so vieler hängt, und verboten die Osterfeuer wegen der angeblichen Feuersgefahr, wegen des , dabei verursachten Lärms: und schliehttch rant man auch dahinter, daß das eigentlich eine heidnische Sitte sei, die sich mit dem Christentum nicht vertrage, obwohl die Kirche seit uralter Zeit auch ihre Osterfeuer kennt. Während des Krieges, als dem alter Brauch die Gefahr drohte, ganz unterdrückt zu werden, hat der wackere Vorkämpfer für Volkstum und Volkskunde, Pros. Heinrich Sohnrey, den Kampf für das Osterfeuer ausgenommen und ist in einer fion ihm herausgegebenen Schrift „Osterfeuer" für die Wiederbelebung der Sitte eingetreten. Heute dürfen wir wohl sagen, daß die Osterfeuer noch immer oder von neuem in den verschiedensten Teilen des deutschen Landes aufflammen, und wir verehren in ihnen auch em Sinnbild der deutschen Volkseinigkeit, um das sich alle Stämme und alle Stände zu gemeinsamer Feier vereinen. Wir erhoffen in dielen Sitten deutscher Vergangenheit zugleich ein Sinnbild für die Zukunst, denn nur wer die Vergangenheit pflegt, darf für die Zukunft hoffen Das Osterfeuer weist auf ein uralt germanisches Sonnenfest hin, das im Frühjahr gefeiert wurde und sich noch in manchen Bräuchen und Qm- schauungen erhalten hat. Ein beliebtes Öfter» gebäck, das alte rabförmige Ringelbrot mit den Speichen, gemahnt an die Feuerräder, an dieses Sonnensymbol, das als älteste Form des Oster- feuers von den Bergen herabgerollt wurde. Allenthalben glaubt man, Ne Sonne tue in der Frühe des ersten Ostertages drei Freudensprünge oder vollführe einen Freudentanz. Mancherorts wurde in das Feuer ein Eichhörnchen oder _ n Bockshorn oder em Pserdekopf hinein geworfen, die Erinnerung an heidnische Opfer, und ebenfo geht auf altgermanifche Vorstellungen der Glaube zurück, daß, soweit die Feuer scheinen, Oie Felder fruchtbar sind, die Häuser gegen Krankheit und Drandunglüct geschützt werden. Die altertümlichste Form des brennenden Ra- I des ist noch verschiedentlich gewahrt: am interessantesten in dem westfälischen Städtchen Lügde bet Pyrmont, dem alten Lugdumm, in dem Karl Der Friede im Cftett. London, 13. April. (Wolff.) Die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Italiens haben eine LIeber- einstimmung bezüglich der Haltung erzielt, die gegenüber den Gegenvorschlägen von Angora über den Waffenstillstand angenommen werden soll. Die Räumung Kleinasiens darf unter feinen ihn- ständen zu einer der Bedingungen über den Waffenstlllstand gemacht werden. Der Standpunkt der Regierung wird in einer gemeinsamen Mitteilung dargelegt werden, die den alliierten Oberdvmmissaren in Konstantinopel innerhalb der nächsten Lage zugesandt werden wird. Line deutsch-polnische Einigung. Genf, 13. April. (WB.) Die Schweizerische Depeschenagentur vernimmt, daß in den deulsch- polnischen Verhandlungen die bei en Parteien sich in der Frage der Liquidation des deutschen Eigentums in Polnisch-Oberschle- fien geeinigt haben. Ein Schiedsspruch von Herrn Colander tn dieser Frage ist somit nicht mehr notwendig Genf, 13. April. (WD.) (Von unserem Sonderberichterstatter.) Aach der gestern eingetretenen Wendung tn den deutsch-polnischen Verhandlungen ist heute in der Ltquidulions- fcage eine völlig gütliche Einigung zwischen den । deutschen und pol i eben D vollmäch ijten erste.t worden, so datz in der letzten Stunde der Schiedsspruch des Präsidenten Colander vermieden werden tonnte. 3n einer loitgen Aachisi u.g zwischen Reichsminister a. D. Schiffer und dem Minister Olszowski, an der auch ihre Mitaroeiter, und zwar auf deutscher Sötte Staatssekretär Le- wald, Geheimrat Schlegelberger und Pros. Kaufmann, auf polnischer Seite Pradzynski und Kra- metzthk teilnahmen, unter Mitwirkung des Direktors der Rechtsabteilung des Völkerbunds- sekretarrals, Dr v. Hamel, gelang es schließlich einen endgültigen Einigungstext au zustellen. Dis in die Mol-genstunden bauerte der Kamps um die letzten Streiifcagen, und zwar voll? Ver- fügungsfieiheit der Großindustrie wahrend der löjäbiigen Karenzzeit, die Polen um je^en Prcts ernschränten wollte, während die Deutschen zä.^e an der Forderung nach völliger Frei lellung f st- hiellen, sowie auch um die von Deu sch land g - forderte D.frrtu g der Wvhnsi^bcrechtigten von der Liquidation ihres Grundvesi.^es. Erst als fich der deutsche Standpunkt in bieten Fragen völlig durchsetzte, f axten kurz vor 5 llhr morgens die Verhandle;gen In öer LiquidalionSfrage als abgeschlvf en gehen. Heute nachmi.rag wurde dann der Text über die Lr- quidation von den beiden Bevollmächtigten unterzeichnet, worxrus in der ösfe itlichen Vollsitzung, in der ursprünglich der Schiedsspruch nütgeteilt werden sollte, Präsident Calonder mit sichtlicher Q3efriebi;/uiig die trotz aller Schwierigkeiten erzielte direkte Einigung zwischen Deutschland und Polen verkünden konnte. Deutsch dänische Abmachungen. Berlin, 13.April. (Wvlff.) Bei dem gestrigen Abschluß der deutsch-dänischen Derhandlungen wurden durch Notenwechsel noch folgende Verein da rungen getroffen: 1. Einrichtung einer Ra chtverbin- fbung im Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und Dänemaick vom 1. Juni ab; 2. Herstellung eines Dammes nach Sylt innerhalb von drei Jahren; 3. während dieser Zeit paß - und zollfreier Verkehr noch Sylt über Tondern- Hoher, tägliche Zugverbindung nach jeder Ächtung in einem für die praktischen Bedürfnisse ausreichenden Maße, außerdem für die Badefaisvn Einlegung von Bäderschnellzügen; 4. entsprechende Verlängerung des pah- und zollfreien Geschäftsverkehrs, falls der Damm infolge höherer Gewalt innerhalb von drei Jahren nicht fertig werden sollte; 5. tunlichst baldige Verlegung der deutschen Zollabfertigung von Tonder^ mich Süderlügum. Eine Krifis in den Preiserhöhungen. Berlin, 13. April. Wie gestern in Hamburg, so ist heute auch in Berlin trotz der bevorstehenden Feiertage ein Sinken der Butterpreise ein getreten. Das gleiche gilt von dem Berliner V i e h m a r k t. Mit Rücksicht auf die Feiertage wurde dem Markte Ware von allen Seiten zugeführt. Der Markt zeigte jedoch nicht genügende Aufnahmefähigkeit, so daß die Preise zurückgehen mußten. Die Preise sanken durchweg um 5 bis 6 Mark pro Pfund. 2luch von allen auswärtigen Märkten wird über die schlechte Ge- chäftSlagefürRinder berichtet. Auch ) le Mehlpreise zeigten ein Aichas s e n, so daß sich die süddeutschen Mühen veranlaßt sahen, in den letzten Tagen die Preise wiederholt beträchtlich herabzusetzen. Dieses Sinken ist wohl hauptsächlich auf die Freigabe des ausländischen Mehles zurückzuführen, welches bereits gestern in Stettin unter der amtlichen Berliner Aotiz angeboten wurde. Ferner sollen in Hamburg größere Mengen ausländischen Mehles lagern, die möglicherweise nach den Feiertagen auf die Preise der Märkte drücken werden. Die ,,Vos- sische Zeitung" glaubt, daß aber auch innerwirtschaftliche Gründe bei dem Sinken der AahrungSmittelpreise mitzuspielen scheinen, daß nämlich die Produzenten die Kaufkraft und die Zahlungsfähigkeit des Publikums etwas überschätzten urid daß dieses Publikum es jetzt abzulehnen beginnt, ohne jeden Protest alle Preise hinzunehmen. Bei einem Andauern dieses Zustandes könne man vielleicht bald mit einem Abbau aller Preise rechnen. ---- Aus dem Reichs. Die Verhandlungen über das Arbeitszeitges-tz. Berlin, 14. Qlpril. Die Verhandlungen über das Arbeitszeitgesetz bei der Eisenbahn, die in den letzten Tagen zwischen dem Rcichsverkehr-mini e .ium-uni) den Spitzei,organi- salionen flaitgefunben haben, haben am Donnerstag bis auf einen Punkt zu einer Einigung geführt. Strittig ist nur das Ansetzen längerer D i e n st s ch i ch t e n. Die Verhandlungen sind um mehrere Tage veifchoben worden. Zmn Kampf in der süddeutschen Metallindustrie. Heidelberg, 13. April. (WTB.) Lieber den Verlauf der Verhandlungen zwischen der süddeutschen Gruppe deS 1 Gesamtverbandes deutscher Metallindustrieller und den Metallarbeiterverbänden übergeben die an den Besprechungen beteiligten amtlichen Stellen der Oeffentlichkeil folgenden Bericht: Anläßlich der Erneuerung des Manteltarifs wurde von der Arbeitgeberseite die Verlängerung der zur Zeit 46stündigen Arbeitswoche auf die 48ftündige gefordert. Die Arbeitnehmerseite hielt diese Forderung nicht für begründet und glaubte, an der 46ftünbigen Arbeitswoche festhalten zu sollen. Außerdem stand angesichts der Teuerung die Lohnfrage zur Verhandlung. Nachdem es den verschiedenen Schlichtungsverfahren für Bayern, Württemberg mnd Baden nicht gelungen war, die Streitigkeiten beizulegen, kam es auf Anregung des Reichsarbeitsministeriums zu einer nochmaligen Aussprache aller beteiligten Organisationen in Heidelberg am 12. und 13. April. Die Verhandlungen begannen unter dem Vorsitz des Herrn Reichsarbeitsministers unter Beteiligung der sozialen Ministerien der genormten Länder mit einer allgemeinen Aussprache der beiden Parteien, die ergebnislos blieb. Die Regierungsvertreter schlugen daraufhin den Parteien eine neue Verhand- Eu ngSgrundlage vor: Unter Zurückstellung der grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten in der Frage der Arbeitszeit soll man im Interesse des Friedens einen Prak- tifd>en Mittelweg suchen und die regelmäßige Wochenarbettszett auf 47 Stunden festsetzen. Daneben aber soll die Arbeiterschaft sich bereit erklären, im Bedarfsfälle eine weitere Arbeitsstunde als ileberftunbe zu leisten. Die Arbeitervertreter waren berett, auf dieser Grundlage zu verhandeln. Dagegen suchten die Arbeitgeber den Ausgleich zunächst lediglich auf dem Gebiete der Lvhnsrage, erklärten sich aber im Verlaufe der Verhandlungen bereit, sich bis ffum 1. Juni, als dem Zeitpunkt der Fahrplanänderung, mit der 47stundigen Arbeitszeit zu begnügen, für den Fall, daß von da ab 48 Regelstunden wöchentlich gearbeitet werden. Lieber diesen Vorschlag in Verbindung mit ihrem Zugeständnis in der Lohn- und Ferienfrage sollten die Gewerkschaften eine Urabstimmung herbeiführen. Trotz langwierigster Verhandlungen ließ sich eine Einigung nicht erzielen. Das Reichsarbeitsministerium erklärte sich daraufhin bereit, seinerseits einen neuen Vergleichsvvrschlag den beiden Parteien zur Absttmmung in ihren Mttgliederkreisen zu unterbreiten. Die Arbeitgebersette lehnte das ab. Das ReichSarbeits- minifterium behielt sich gleichwohl vor, erforderlichenfalls zu geeigneter Zeit mit einem neuen Vorschlag an die Parteien erneut her- vvrzutreten. Das LichLbildwesen tn Hessen. Aus Einladung der Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen fand am 12. April eine Sitzung im Landtage statt, an der die Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft und des Ministeriums des Innern, ferner des Landes-BUdungsamtes und des Landes-Ernährungsamtes, eine Reihe von Kreisdirettoren, und Kreisschulräten, viele. Gemeindeverwaltungen, Vorstände von Volksbildung- und Berufsoereinen, die Landwirtschafts-, Handels- und Handwerkskammern, Vertreter der Landesunive s.tät. der Technischer Hochschule und der übrigen Schulgattungen, sowie eine größere Anzahl von Interessenten der Industrie, der Presse und des öffentlichen Lebens vertreten waren Herr Direktor H a s s i n g e r leitete die Ve-- fammlung ein mit dem Hinwecs, datz der Zentralstelle die Förderung des gesamten Volksbildungs- Wesens obliege, daß also auch eine bewußte Anregung der intensiveren Pflege des Steh- und Laufbilds in Schule und Fachschule, Wissenschaft und Volksbildung in ihr Arbeitsgebiet gehöre. Das Referat erstattete Studienassessor Maurer. Von vornherein wies dieser darauf hin, daß es gälte, viele Häupter unter einen Hut zu bringen, ohne dadurch der freien Betätigung Abbruch zu tun. Diesem Umstand müsse der Lehrlich.bildverein Rechnung tragen, indem sich das Schwergewicht seiner Arbeit auf wirtschaftliche Unterstützung rich e Dazu käme noch mehr. Ausgehend von der Feststellung, daß wir in einer bi. der hungrigen Zeit leben (Beispielen Flut von Altsichtskarten, volle Kinos bei meist minderwertigen Filmen, Bestrebungen, gute Kunst ins b eite Volk zu bringen und manche andere erfreuliche oder unerfreuliche Erscheinungen), stellte der Redner es als notwendig hin. daß auch der Geschmack und d>e Methode der Anwendung des Lichtbilds refortniert tauben m ß en. wobei er aus den Unsinn der bildüberlasteten Lichtdilder- vorträge hinwies. In anderen Staaten, Bayern, Württemberg, Preussen — um nur einige zu nennen — die in der Rutzbarmachung von Lichtbild anb Film direkt Vorbildliches geleistet. Es gäbe in Deutschland wohl keinen Staat, keine größere Stadt, die nicht in irgendeiner Weise tätig und fördernd, sich der Lichtbildsache angenommen habe Auch für unser Hesten ergäbe sich aus der praktischen Arbeit der Schul- und Volks- bildangsmäirer die zwtngrmde Forderung nach einem Lehrlichtbildverein. Dieser müsse ungefähr folgende Aufgaben haben: 1. Erwecken des Interesses der Behörden und der Oeffenllichk'it für die ausgedehnte Verwendung des ste e den und beweglichen Licht» bi.ds in der Vo k b ldung>a b i un> im allgemeinen a b fachlicher Unter ichtswesen. 2. Uwe stützung der ©einet den, der Schulen und Vereine durch Rat und Geldmittel beim Beschaffen der notwendigen Apparate. 3 Herstelliu-g geeigneter Lichtbilder, Ver» nrittehrng von Lei -bildern. Herausgabe von fachmännisch bearbeiteten Begleit testen und Vorträgen. 4. Errichten von Lichtbilderverleihstellen tn allen hessischen Kreisstädten und Scha fen eines nach und nach zu erweiternden Grurrdstocks von Lichtbildern in jeder Gemeinde. 5. Veranstaltung von Kursen für Zwecke der phvtogvapl-rschen, technischen und methodischen Ausbildurrg von Lehrern, Rednern und Volls- bilönem. 6 Beeinfdrssung deS öffentlichen Kinowrfens, insbesondere durch Förderung der Herstellung und Verbreitung guter Filme. Zu diesem Zwecke Anschluß an die gleichgerichteten, deutschen Verbände. Diese Ausgaben lassen sich nicht in wenigen Jahren restlos erfüllen, sondern stellen eine Arbeit auf lange Sicht dar. Im Dienst der Wohlfahrtspflege und der Kultur unseres Heimat- staates müßten aber die Schwierigkeiten überwunden werden. Direktor H a s s i n g e r stellte als Richtlinie für die Aussprache die Frage zur Diskussion: Wird für Hessen ein Zusammenschluß zur Förderung aus diesem Gebiete für notwendig erachtet? Alle Diskussionsredner bejahten diese Frage, indem sie eine Reihe wertvoller Anregungen für die zukünftige Arbeit des Vereins gaben. Rektor Dechtvls Heimer berichtete über seine Offenbacher Arbeit, bei der er unter anderen erfreulichen Erfahrungen*die Feststellung machen konnte, daß durch eigne Aufnahmen in Fabriken die Arbeiterschaft jetzt erst einen anschaulichen Ueberblick über den Zusammenhang eines komplizierten Produktionsprozesses, in dem ihre Arbeit notwendigerweise nur eine kleine Etappe bildet, gewänne, was die Arbeitslust unb -freudig- keit stets in günstigem Sinne beeinflußt habe. Das gleiche gelte auch für die Landwirtschaft und die anderen Berufe. Als Vertreter der Universität Gießen begrüßte Prvf. Dr. Harrassowih das Bestreben, auch auf das Land Lichtbildapparate in größerem Maße zu bringen; denn die Dozenten Der Hochschulen hätten diesen Mangel bei ihrer Vollsbildungsarbeit oft sehr störend empfunden. der Große 784 Weihnachten feierte und das noch voll von uralten Erinnerungen ist. Hier wird das Osterfeuer alljährlich durch eine eigene Oflerbrubei schäft gepflegt, die die Feuer auf der Höhe des Osterberges anrichten. Wenn ein Choral erklungen und das Osterfeuer angezündet ist, wird das erste der Feuerräder zu Tal gesandt: dies Schauspiel wiederholt sich viermal, während die Jugend mit brennenden Strohwischen einen lustigen Flammen tanz auffuhrt und lauter Jubel herrscht. Rach dem vierten Fmierrad wird ein Schlußchoral gelungen, und in völliger Ruhe verläuft sich die Menge. Gegen diese Feuerräder in Lügde sind viele Verbote erlassen worden, das erste 1781, aber nach dem Bericht des Professors Schumacher ist der ehrwürdige Brauch noch heutigen Tages nach Vorväter Sitte im Schwange. Auch sonsitöegegnet man noch überall den Osterfeuern, in ganz Ro^Westdeutschland bis nach Holland, tn Riederdeutschland bis nach Dänemark und in Mitteldeutschland bis Thüringen und Hessen. Im Schaumburger Land z. D. wird gegen Abend des ersten Ostertages ein großer Holzstoß angezündet, zu dem schon Wochen vorher das nötige Reisig gesammelt war. In der Werragegend kann man von dem am Meißner gelegenen Echwalbentale gegen 40 Osterfeuer zählen, die tn den einzelnen Gemeinden brennen. Ebenso wird in vielen Orten Oberhefsens der alle Brauch geübt, am Abend des ersten Ostertages auf einem weithin sichtbaren Hügel, dem sog. Ostmberge, ein großes Feuer abzubrennen. In anderen Gegenden wurden die Osterfeuer auf den Sonn-- yanbtagSabg. Kaut gmg vor anem aus mt Stellungnahme des zu gründenden Vereins zum Kinoschund ein. Meist hätten sich nur wenig sachkundige Filmgegner in der Oefsentlichkctt hören lassen. Es wäre daher höchste Zeit, nun die aktiven Kräfte zusammenzusafsen, deren Arbeit auf Pflege der positiven Werte des Films, insbesondere des Iugendunterhaltungsftlms, gerichtet fei — Wertvolle Anregungen, auf die im Einzelnen nicht eingegangen werden kann, die aber auf guten Boden gefallen sind, steuerten Schulrat Scherer- Offenbach, Lehrer Meher- Friedberg, Lehrer Schmoll- Elbenrod, Herr Müller von der Offenbacher Volkshochschule und Dr. Bräuning-Oktavio von der Volkshochschule Darmstadl der Debatte bei. Prof. Dr. 2 i m m e r stellte die tätige Mitarbeit des Wissenschaftlich-Photographischen Instituts der Technischen Hochschule in Aussicht. Direktor Hassinger dankte.für die rege Anteilnahme und schlug vor, als greifbares Ergebnis der Versammlung einen vorbereitenden Ausschuß bei der Zentralstelle einzurichten. Dieser Vorschlag sand einstimmige Annahme Rach der Wahl dieses Ausschusses wurde die Versammlung geschlossen. Aus Stabt und Lund. Gießen, den 15. April 1922. Sonnige Ostern. Wie haben wir uns, als es draußen stürmte und schneite, nach dem Lenz gesehnt. And als cy kam, und doch der Winter nicht weichen wollte, wie sehnten wir uns da nach der Sonne. Wir haben sie ja auch so notwendig wie noch nie, die Lenzessonne voll Glauben und Hofftmng auf das Werdende und Kommende, wir Boll der Geknechteten, der Gefallenen. Lind nun kam der Lenz über Rächt, die Sonne scheint, ein Jubeln klingt durch die Lüfte aus tausend Bvgelkehlen, ein Duft zieht hin von zarten Frühlingsblüten — und es ist Ostern. Draußen im Garten singt eine Amsel im noch kahlen, aber schon der Knospen harrenden Gezweig der jungen Birke, die ihren schlanken, we ßen Leib in keuscher Sehnfuchtnach dem Kuh der Morgensonne dehnt. Da an der Ecke — gestern war es noch ein schüchternes grünes Blatt — blüht ein Veilchen. Ein Wunder geschah, während wir schliefen und träumten von Lenz und Sonne. Hoffen und Glauben an Auferstehung und neues Werden — das ist die Osterbvtfchaft.' Ein kurzes Weilchen noch, und wir sind im Maien und lauschen der Botschaft, von der ein Dichter sang: Die Schönheit steigt millionenfach empor aus schwarzer Erden; manch' ein gekümmert Weh' und Ach mag nun vergessen werden. Denn dazu ist der Mai gemacht, daß er uns lachen lehre. Die Herzen hoch! Lind fortgelacht Des Grames Miserere! • —r. ♦ — Amtliche Persvnalnachrichten Ernannt wurde am 1. April 1922 der Amtsgerichtsdiener im Ruhestand Johannes See- haus zu Ober-Ingelheim zum Amtsgehllfen bei dem Amtsgericht Ober-Ingelheim. Ernannt tourbt am 6. Aprtl der Lehrer Georg A de l b > r ge i zu Rhein heim zum Rektor an der Volksschule zu Reinheim, Kreis Sieburg. Ernannt wurden' Am 6. April die Schulamtsanwärterrn Helene D o r h aus Bingen zur Lehrerin an der Dolks- fchule zu Kiein-Stcinheim, Krcis Off>2..b.rch, am 7. April der Schuicmrlsanwärter Hans S p a n g aus Langen mit Wirkung vom 1. April 1922 ab zum Lehrer an der Volksschule zu Dirtesheim, Kreis Offenbach. Ernannt wurde am 7. April die Lehrerin i. R. Auguste R ö m h e l d in Lauterbach zur Lehrerin an -der Realschule in Lauter' doch. Am 7. April 1922 wurde der Ministerml- Dberretrifor beim Ministerium der Finanzen tm Bau dienst Heinrich Liebegott zürn Dauinspektvr bei dem Hochbcsunmt Benshrim ernannt. Entlassen wurde am 7. April der Lehrer Lorenz Berg zu Bensheim auf fein Rachsuchen mit Wirkung vom 1. April 1922 ab aus dem Schuldienst. * • Hühnerdieb st ah 1. 2llis einem Garten in hiesiger Stadt wurden in der vergangenen Rächt 15 Hühner gestohlen, von denen einige an Ort und Stelle abgefchlachtet wurden. Dor Ankauf wird gewarnt. ** Eine unangenehme Feier - t a g s b v t s ch a f t ist die Mitteilung der Gießener Gastwirte, daß sie sich genötigt sehen, den Dierpreis abermals, und zwar auf 1.25 Mark für Vio Liter Bier, zu erhöhen. Wenn das so weiter geht, werden wir bald „ttocken gelegt" sein, aber nicht aus gesetzlichen Grün- tag Invokavit, den sog. „Funkensonntag", verlegt. so in Schwaben, am ^Oberrhem, im Elsaß. In der Llmgegend von Munster kann man zahllose Osterfeuer zählen, die chre Flamme zum Himmel senden. Im Harz ist die ganze Gegend mit diesen Flammenzeichen illuminiert, die ein Aachtblld von großartiger Schönheit darbieten. Auch in der Mark hat man die Osterfeuer wieder ausgenommen. Besonders heimisch war die Sitte und ist sie noch heute in den Alpen. In dieser großartigen Ratur wirken diese Freudenfeste besonders gewaltig, wenn ganze Gemeinden in fröhlicher Andacht um den hochlodernden Holzstoß beten und singen, tanzen und jauchzen bis Mttter- nacht... * Das Präsidium der Bühnengenossenschaft. Berlin, 14. April. (WTB.) In der Dele» aiertenversammlung der Genossenschaft deutscher Dühnenangehöriger haben heute die Wahlen für das neue Präsidium stattgefunden. Es wurden gewählt zu gleichberechtigten Präsidenten Gustav R i ck e l t, der bisherige erste Prästdent der Genossenschaft, und Karl Wal- lau e r, der bisherige Vizepräsident. Der Verwaltungsrat wird sich aus sieben Mitgliedern zusam- mensehen, unter denen sich Kammersänger John Gläser, Mitglied des Frankfurter Opernhauses, unb Ebelsbacher, Mitglied des Frankfurter Reuen Theaters, befinden. - Die re MN-M Bei [Vermietungen | nefucbL gesucht. 3785 Schäfer, Sicher Str. 9 Kopfschmerz Erreger ist aber noch nicht bekannt. Man weih nur, bah die Hebertragung sehr leicht erfolgt durch bas Blut und durch alle Ausscheidungen Erhältlich le Apotheken. Ra>cn u.vorzüglich wirte 2712C €s erhöht die Ausgiebigkeit, kräftigt die färbe» veredelt das jfroma des Getränkesl Landwirtschaft. ansteckend« Anämie der Pferde. Es hatte sich vielfach em DertrauenSver- h ä l t n i s gebildet, da bestimmte Familien stets von demselben Erzeuger bzw. dessen Vater ober tzochschulno<*>richt?n. )[ Marburg, IH. April. Als Ergebnis einer Sammlung der Deutschen Argentiniens wurden der hiesigen ilnit>et- fität 200 000 Mk. überwiesen. Tüchtige Vertreter mögt, tin HeiznngS- fach erf., zum Vertrieb eines glänzend beroäbrten und durch zahlreiche Pak und D- R.°lH '®l geschüvr. Brennstoff - Svar- apparatcö für den dortigen Bezirk gek. Oft. uni. F. 8. DL 614 an Nndoli Mofte, Frankfurt a.M. *»,88 22. x3mn. nachm 4 Hbr: 1. Zwifchenrundespiel zwischen dem Sieger aus der 1. Qtorrunbe und dem Westdeutschen Spiel verband, nachm. 6 ill)r: Sieger aus ber 2. Dorrunde gegen den Sieger aus der 3. Vorrunde. Freitag. 23. Zuni. nachm 4 Uhr Spiel zweier Zugendmannschaften. nachm i Uhr: Entscheidungsspiel um den Deutschen Kampsspiel-Pokal. sack und Uhr tm Walde versteckt und ist barfuf) noch Hause gelaufen. Der Schwindel kam heraus, als er, auf Wideriprüchen ertappt, von der Polizei nochmals verhört wurde. Wab.üyernlich Hal sich auch dieser junge Mann durch die Lektüre von Schundhelten zu feinem dummen S.r iche .anregen" lasten. Es ist dies im Verlaus von Wengen Wochen nun schon ber zweit. Fall, daft in unserer Um^e.^enb ein lieber«aL frei er unben worben ist. Quid) ein Zeichen unserer Zeit! Kreis Alsfeld. △ Schwarz bei Alsfeld, 14. April. Auch unsere Gemeinde errichtet ein Denkmal für ihre im Weltkriege gefallenen Söhne. Ein mächtiger Felsblock von 183 Zentner Gewicht ist vor ber Kirche ausgestellt werden. Eine Bronzetafel mit den Damen ber Gefallenen töub eingefügt Kleinere Steine werden rund um den Diesen gruppiert. Kreis Schotten. △ Ulrichstein, 14. April. 3m vorigen (Zähre wurde hier durch den Vogelsberger Höhenclub eine Jugendherberge eing-richtet Die Desuchszifser zeigt 245 Knaben und 90 Mädchen. Dur Wanderer mit Ausweisen können Aufnahme finden. Wettervoraussage für Sonntag und Montag: Vorwiegend wolkig und trocken, mild, westliche Winde, Gewitterneigung. lieber Schottland hat sich ein ausgeprägtes Tief entwickelt, das sich nach Norden und Osten ausdehnt. Unser Gebiet wird höchstens durch Dandwirbel beeinflußt, die Gewitterneigung bedingen: sonst wird sich das Wetter nicht wesentllch ändern. Ä?r haben vieles geänbert; munten bo ihi 0,. 1606 nn oa.o' . »atzer, An i Erp,Frankfurt a.M. Gesunde, junge Frau gesucht, die 4 Mon. al es fttnb täglich 2—3 mal mit* stillt. Vorzustellen: 87.i) Ludwigstraffe 30 I. --- Für unser Zentralbureau Gießen jüngerer strebsamer Buchhalter zuverlässig und mit besten Empfehlungen, zum baldmöglichsten (Eintritt gesucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften und Referenzen erbeten. 3692 D Betonbau-Gesellschaft. Verkäuferin mit guten Umgangsformen für erstes Handarbeitsgeschäft in Bad-Nauheim sofort gesucht. Offerten mit Gehaltsansprüchen an Paul Deisz, Bad-Nauheim Parkstrabe 12. 030l4 TüchiSchneiderg efelle sofort gewacht. Wilh. Will, Schneidermeister Heuchelheim bei Gießen. 03970 für den Vertrieb unseres rühmlichst bekannten und bestens bewährten Künstlichen TÄflrrtSin“ Mitteldarms • ES wollen sich nur bei Wurstsabrikcn und Metzgereien nachweislich gut eingefüforte Herren melden. Hohe Provision, gute Berdienstmöglichkeit. WiniM MiA-Mle G.m.v.h. Zweigniederlaffung: (3676sl Hamburg, Admiralitätsstraße 76. ' KMÄ-WM erstkiassig., größter Vieh-Versicheruugs Mäölhcuodtitts.Etütze Frau Dr. Ruppert, Siephaustraffe 7 I. Solides ordentliches Mädchen bei gutem Lohn f. Hausarbeit ges. F. Harbach, Offenbach a. BI., Frankfurter Straffe 18. 3780 MWkW zum sofortigen (Eintritt gesucht. 3749O haubach & Co., Zigarrenfabriken Gietzen, Bureau Marburger Straße 5. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unsrer lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. 3m Namen der kauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Freitag Witwe nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, den 13. April 1922. 088T6 Generalagenten ™ gesucht = Gut eingeführte, zielbewußte und arbeitsfreudige Herren mit nachweisbar hervorragenden Erfolgen in der Mer-n.MrWiMM!mWl!iH wollen ausführliche Bewerbungen einreichen. Zeitgemäße, auskömmliche Bezüge. — Rothenburger — Feuerversicherungs- Aktiengesellschaft in Görlitz. Philipp Bolkmaun, Heuchelheim. ÜiMl kann eintreten bei 3753 Heinr.Becker.Schiniede- meister, Walltorstrahe 53. Saub., ehrl. Frnn oder Mädchen zur Führung des Hansh. zu alt. Herrn gesucht. Schr. Angeb. unt. 3783 an den Gieß. Anz. 5yvhüngefel)ene Lebens:, Unfall und Hast-, pflicht - Berfi.yerunns : AKI.-Ges. mit durchaus houh.'.rren ' ihigeu, , 1 m udriigen, erf< l)i ungs* gemäß großen Erfolg sichernden Einrichtungen sucht zur Besetzung ihrer Gießener MAlZ-MM einen strebsamen, zielbewußten Herrn, der festen Willens ist, sich eine selbständige und einträgliche Existenz zu gründen. Direktionsvertrag mit hohen zeitgemäßen Bezügen wird zugesichert, ebenso tatkräftigste Unterstützung für den weiteren Aus- bau der Organisation. Angebote, die stteng vertraulich behandelt werden, erbeten u. F.O.G.510 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. 3483ss Fräulein,tüchtig in Küäie u. Haus, sucht Stelle als Stutze in beff. Haushalt per 1. Mai. Schr. Angeb. 11 nt. 03965 a. d. Gien. Anz IVessekiiscienes An meinem am 24.Avril beginnenden Nachmittaqs- unterridft in Schneidern, Wciff- nnben, Handarbeiten können noch Schülerinnen Leben Unfall Haftpflicht Wir suchen tüchtReisebeamte für größere Bezirke, sowie Werbebeamte für kleinere Bezirke gegen Gehalt, Spesen und Provisionen. Nichtfachleute werden eingearbeitet. Aussührl Bewerbung mit Lebenslauf erbeten. Nürnberger Lebensverficherungs - Sank, Stadttheater Leitung: H. Stelagoetter. Sonntag, 10. April (öfterfonntng): Der UM. Anfang 7, Ende 9'/, Uhr. Montag, 17. April (Citermontng): ( 9lHelM6erg. Anfang 3, Ende 53/« Uhr. MimrzittttliHiiSdel. Anfang?, Ende 9'/, Uhr. DicnStaa, 18. April: 25. lletzielDienstag.Abon.' Vorstellung. öle blaue Wut. Anfang 6'/r, Ende 9^Ubr. Mittwoch, 19. April: Außer Abonnement. Gutscheine gültig: Sus ökiimüSelchaus. Anf. 7, Ende 9’/» Uhr. Freitag, 21. Avril: 25. (leiste) Freitag-Abon. Vorstellung. Heuet Ben Wallet«. Anfang 7, Ende 9'/, Uhr CamStaa, 22. Avril: (BeWffene Borftellung für öen Büljnenool(5öunö, Todesanzeige. Nach einem arbeitsreichen Leben wurde heute am Karfreitagmorgen unsere liebe, unvergeßliche Schwester, Tante und Freundin Fräulein Margarethe Rahm im 65. Lebensjahre von ihrem schweren Leiden erlöst In tiefer Trauer Ph. Rahm u. Farn., Gießen, Friedrichstraße 10 Prof. Dr. F. Grüninger u. Farn., Triberg i. Schwarzw. Georg Schneider u. Fam.» Friedrichsdorf-Dillingen Fräulein A. Rau, Friedrichsdorf-Dillingen. poterie-, ttessel- und Maschinensomer gesucht, auch wird für unsere Abteilung Formmaschinen ein tüchtiger WWMSMl eingestellt. Hoher AKKord-Lohn und dauernde Stellung Suche zu baldigem Eintritt, spätestens 1. Mai, erfahrenes, älteres Mädchen für Küche u. Hausarbeit und kräftiges, nicht zu junges Hausmädchen. Hilfe beim Putzen und Waschen vorhanden. Fran Dr. Wetzl, 3570 Liebigstrahe 32. Suche zum 1. Juni für kleinen Hansh. 12 Pers.) tüchtiges Mädchen für Küche und HauS. Dr. Aua. Kilbinger, 03756 Seltersweg 79. Gut empfohlenes Mädchen zum 1. Mai gesucht. 03886 Fran Sigmund Rosenbaam, Wilhelmstraffe 12. Suche zum 1. Mai ein gut empfohlenes sauberes liädchen für Küche u. Hausarbeit. Fran Will). Bach, 03921__Blockstraße L 3unge5 'UHeinnifiööjen für bürgerl. kinderlosen Haushalt per fofor ge!. (tzele ienbeii zur Vervoll- grHenrlehrling mW. | Selbiger kann d Perückenmachen griinbl. erlernen. I L. Kranskopf, Friseur, 03835 Groffcn^indeu. Ehrl. Zunge auch solcher, der schon 1—2 Jabre lernt, erhält gründl.Wetteransbild.bei Ernst Stritter, Brot- und Feinbäckerei, Konditorei und Eafö, Ncnftadt 24. 03S64 Ein Lehrling für Schlosserei u. Elekiro- Jnstnllation gesucht. Schriftl. Angeb. unter 3718 nn den (Sieh. Anz. ädcheN (tagsüber) oder Stütze in kleinen Haushalt für alSbald gesucht. 3740 Scffün-Broff, Bismarckstraße 32 I. Wegen Erkrankung des seitherigen zuverläfsigeS Mädchen oder einfache Stütze gesucht. 03972 Frau O. Nathfchlaa, Südanlage 17 II. Suche zuverlässiges solides illeeättei Einmal in der Woche u. Sonntags AnSaang. Frau Dr. Kocbler-Kaeff, 03963 Frank urterStr. 44. Lehrling für Bureau u. Vaben gesucht. Selbstgeschriebene Angebote unter 03975 an den Gieß. Anz. erbe en. Gärtnerlehrüng Sohn achtbarer Eltern kann unt. glinst. Beding, in d. Lehre etntret. .,rois gärtneret Mfiller, Lollar. Tilllssserlchrlinls I Suche z. 1. Mai einfaches | Ii Früitleitt ohtt Frau I ohne Anhang, nicht unter 30 F., als Wirtschafterin in ländlich.Haushalt nach Büdingen zu älteremEhe- vaar. Muff im Kochen, Backen, Einmachen ganz selbständig sein. Mädchen z. Hilse vorh. Vorzust. bei Frau Pros. Zöppritz, 372» ^iebigstraffe 39. Suche sofort ob. später für meinen HanSH. (bret ™ Personen» ein besseres, ZiinttUräft. Mädchen mit guten Zeugnissen, im Kochen und in Hausarbeit bewandert, in gut. HauS, 3 Pers., gesucht. Hilfe vorhanden. Lohn nad) lieber; einkunft.Nähere Auskunft Kaiserallee 39, H.p. om«o ^verl. MäWen für Nochen und Hausarbeiten gesucht. 3652 Frankfurter Straffe 62. 2 tficht. Kflchenmädehen tön ii. fof.eintreten. Wiener Reetanrant, Frankturt/M., Cn. nn A. Blü.ler, Frank- !nrk/K.,Melenistr.8. 37 IWliges IHßöiöen das kochen kann, in kleinen Haushalt >2 Personen) z. 1. Mai gesucht. 03953 Ebelsiraffe 3. | Stellengesuche Wer feit cn. 10 Jahren ein- gefübrt, sucht die Vertretung einer erstklassigen Likör- u. Brannt- weinstrma für Bezirk Gießen. Schr. Anffcb. unter 03889 a. d. Gieß. Anz. erb. Fuuaes ‘?Jtäbrf)cn, 15 I., welches diekanfmaunifche Privat-Handelsschnle besucht hat und in Buchführung, Korrespondenz, Kon'okorreut, Stenographie und Maschinenschreiben bewandert ist, sucht Stellung — als Anfängerin — auf einem Bureau- Schrift!. Angebote unter 03915 an den Gieffener Anzeiger. Suche f. m. Tochter <19F. Aufnahme in aut.Hanfe zw. Erlern, d. Haushalts ohne gegenf. Vergütung. Familie.lanschl. u. etwas Taschengeld erw.^Sair. 21 ngeb.u. 03968 a.d.G.Anz. nr sch' Pa ii® in fl ntiti< lau Sdd fomn Seid mit sächl sion Seu: le^ni flim liebe 0tCU Devi reu tvach orga elfer von nw Dr, der lat sie gen hie Aut citei deu ein« die Sei daß eigei ihr zu e Tetr liefe' schlö weis Gelt trad Den folgt Hins vvr< und ind den mac gtfa führ, nicht land liche toiri Ans geto heil fom eine no/b der die: 21. ( blich fiten geev Pu vdei fliet lani N ech fier mi: für Sä Sa die Han gern nni< beut ben, I 34; rüh die uiii fies fiert Ein noch fchr nyc fG ■Hoti her: bte^ fchei Samstag, 15. April 1922 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Nr. 89 Zweites Blatt die von den alliierten Regierungen gegebenen Kurs Kurs 825. Brief 13. April. 12. April. Datum: 576,75 5566,35 Warknotienmgea. 117.80 2595,34 97.80 (Rachdruck verboten.) 34. Fortsetzung. Latz doch Inger in Ruhe mit diesem De schwätz!« mahnte Rora, die. während sie sich die an ^gVTtroto^m^Än^ni'^Tcbcn iktän^rang rötta frgm. brau». S. ’ÄBSÄatlb-m M z über eine Familie bereinstür^t. dann mutz man °$» x„ über eine Familie hereinstürzt, dann mutz man 0,88 16*82 125.40 59.20 88.80 117.80 88.80 880,- 780 - 800 - 963,- 748 - 575,- 539,- 76,- 935,- 238,- 1,74 0 89 1 60 16,90 1,- Frau Borris Still und bc= hatte' gerade etwas steif. 2565,- 130 3,60 -.33 6563 - 6387 - 7770,25 568,25 1631-95 1325,80 299,62 2791,50 5855,15 4076,60 3,93 601,20 37,65 107,60 207.45 142,30 4094,- Vrüssel-Antw. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfvrs. . . Italien London Reuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch» Oesterr. Prag Budapest. . . . Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro 12. 4. 77,50 96,36 140,- 84,25 482 - 3(8,— 320,— 323,- 592,- 490,- 239,- 303,- 330,- Dalum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm . Wien.... London. . • Paris. . . . Reuyork . . 344, 303. 830 1195 1025' 1080 1135' 1900 6367,95 7819,80 562,75 1592,- 1321,65 296,37 2743,45 5737,25 4615,><0 3,94 595,75 37,80 106,40 207.80 141,20 4031,- sailles. Wenn die in der Rote des Kanzlers an- genommene Haltung aufrechter halten wird, ist jede weitere Erörterung zwischen der Kommission und der deutschen Regierung offenbar unmöglich. Aber wenn nach äleberiegung die deutsche Regierung davon absieht, das Recht der Reparationskommission, ihr ihre Entscheck>ung auf» zuerlcgen, zu bestreiten, so ist die Kommission bereit, jede praktische Anregung zu prüfen, die von der deutschen Regierung zur Behebung der Schwierigkeiten, in denen sie sich befindet, do* gebracht werden könnte. Diese Erklärung der Re- parationskommission darf aber keineswegs in dem Sinn ausgelegt werden, datz diese inzwischen die Ausführung der Entscheidung vom 21. März oder der in ihrem Schreiben vom gleichen Tage auferlegten Bedingungen zurücknähme oder vorläufig außer Kraft fetzte. (gez.): Dubois. Salvagv Raggi, John Bradburh, A. Bernelmans." „Welche Sache?" unterbrach sie Inger, die sah, "datz Rora vor älngeduld zitterte. Liebe Inger, als ich hörte, datz das Geld verloren sei, dachte ich gleich, was fängt Rora letzt an sie hat ja n u r die vierhundert Kronen — was fängt sie an — was fängt sie an? Llnd deshalb ging ich zu Herrn Ponsin. Ich habe doch meine sechshundert Kronen Im Hahr — und jetzt ist für dich bezahlt, liebe Rora, für ein Bierteliahr in deiner Pension. Es ist durch Herrn Ponsin gegangen, ganz diskret — durchaus diskret. Solange ich hier bin, brauche ich ja kein Geld, und später, meinte Herr Ponstn, könnten wir beide zusannnenzrehen, aber das mutzt „Wenn sich jemand Borwürfe zu machen hat, dann bin ich es," flüsterte Rora und neigte den Kopf: sie zeigte nicht gerne, datz sie gerührt war. „Ach, Rora, das werde ich Dir nie vergessen, wie du dies auf genommen hast l" flüsterte Inger und drucke ihr die Hand. Es zuckte sonderbar um Roras Mund, und sie streichelte etwas linkisch die Hand ihrer Schwägerin. „Du liebe Zeit, Inger," murmelte sie: „ich bin es wohl eher, die — aber aber — siehst du, noch niemals hat jemand mich nötig gehabt —“ „Glaube mir, wir — ich brauche dich letzt sehr notwendig," versicherte Inger. „Es war mir nur so angst, wie du das mit dem Gelde auffassen würdest." „Run, das Geld ist auch nicht alles," meinte Rora mit niedergeschlagenen Augen. Da klang plötzlich eine Stimme von der Tür her: „Du meine Güte, ist denn Rora auch krank?" so nobel — durchaus — und da habe ich ihm die Sache erEIärt —" Berliner Devisenmarkt. Geld Dries Geld durch dick und dünn zufammenhalten.« „Ach, Rora, wie ist es wunderbar, dich so reden zu hören, wunderbar!" rief Malwine gerührt. „Aber ich bin auch hergekommen, um zu helfen. Als Mogens vor einer Weile tarn und mir alles erzählte — das mit dem Geld und mit Jens' Krankheit — da fing ich an zu weinen. Jawohl, ich habe geweint, Inger — ich habe geweint, älnd dann entschlotz ich mich, hierher zu gehen, und jetzt bleibe ich da. Du m itzt keine Angst haben, Inger, ich werde ganz still und ruhig fein — ruhig — ganz ruhig. Es mutz doch jemand da fein, der die Haushaltung besorgt während du mit Zens' Pflege beschäftigt bist 'nicht wahr? And aushalten, das kann ich — 'jawohl, das Bann ich — durchaus." „Olein, nicht mehr als sonst, wenn ich m 'der Rächt kein Auge geschlossen habe. Aber wer kann an seine eigenen Leiden denken, wenn einem der einzige Bruder todkrank daliegt." „3a, liebste Inger, wie geht es Iens?" rief Malwine und schüttelte Frau Borris beide Hände. „Ich kann dir gar nicht sagen, wie mir wurde, als ich das hörte. Ich wurde wie — ja, ich wurde wie — du verstehst, ich mutzte Herkommen — ich mußte!“ Datum: 5°/,Dtsch.Kriegsanl. 4° oDtsch. Reichsanl. 3°/<,Dtsch. Reichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Rationalbank f. D. . ich, und was kann ich tun?“ Du hast die reizendste kleine Dachwohnung," tröstete Malwine, als spräche sie w einem Kind. „ünD darin können wir dich abwechslungsweise Kirche und Schule. ** tFreie Lehrer st eilen. Erledigt sind eine mit einem katholischen Lehrer zu besehende Schulstelle zu Drais, Kreis Mainz, eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu H o s h e i m und drei Schulstellen an der katholischen Schule zu Lampertheim, Kreis Densheim. Hiervon find zwei mit katholischen Lehrern und eine mit einer katholischen Lehrerin yu besetzen. • Mörfelden, 14. April. Der Streit um die Kirchenglocken. Ein eigenartiger Streit ist in hiesiger Gemeinde wegen der Aufhängung der neuen Kirchenglocken zwilchen der weltlichen Gemeinde und dem evangelischen Psarr- amt ausgebrochen Die Kirche, die die neuen Glocken tragen soll, ist nämlich Eigentum der politischen Gemeinde, und diese will der Kirchengemeinde daher das Recht zum Aufhängen der Glocken absprechen. Die Streitfrage, die recht heftige Formen angenommen hat, wurde dem Ministerium unterbreitet. Dieses überließ die Entscheidung dem Kreisamt zu Groß-Gerau, däö den Standpunkt vertritt, daß man der kirchlichen Gemeinde nicht das Recht absprechen könne, neue Glocken aufzuhängen, da ihr, obwohl die pol»- tische Gemeinde Eigentümerin der Kirche ist, doch das Benutzungsrecht an der Kirche zustehe und dieses Recht viel weitgehender sei, als das der bürgerlichen Gemeinde. Man hofft, daß dieser seltsame Glockenstreit hiermit sein Ende gefunden habe. Prozent höher, Chemische Griesheim 50 Prozent höher. Don Spezialwerten Schultheiß- Patzenhofer bei lebhaften Käufen um etwa 60 Prozent gesteigert. Dalutapapiere zogen entsprechend der Devisensteigerung an. Für Schiffahrtsaktien bestand unter Bevorzugung von Hansaaktien Kauflust, während Bankaktien unverändert blieben. Am Anlagemarkte behauptete sich im allgemeinen der Kursstand bei geringen Umsätzen. Das Geschäft blieb unbeschränkt. Bis Dienstag bleibt die Börse für jeglichen Äerkehr geschlossen. Auch Devisen werden nicht gehandelt. Frankfurt a. M, 13. April. Börsen- stimmungsbild. Da sich die Borausseyan- gen für die Geschäftsstille, die während der Vor- tage an der Börse vorgeherrscht hatte, nicht geändert haben, so verlief auch der heutige Verkehr in Anbetracht der Feiertage in größerer Ruhe. Die Börse zeigte im allgemeinen einen freundlicheren Unterton. Anilinwerte hatten regere Umfaße zu verzeichnen. Clettriätätspapiere und chemische Aktien stellten sich höher. Montan- attien zogen auf Deckungskäufe ebenfalls an. Schisfahrtsaltien lagen ruhiger. Ausländische Anleihen waren nicht ganz einheitlich. Benz 615, Gebr. Fahr 735, Rlansfelder Kuxe 30 COO, Deutsche Petroleum 2200. Die Tendenz blieb weiterhin fest. Der Einheitsmarkl hatte später regeren Verkehr. Privatdiskont 4'/, Prozent. — Die Dorfe bleibt bis Dienstag, den 18. April, geschlossen. Am Samstag finden keine Rotierungcn statt. Frankfurt a M, 15. April. Börsenkurse. Rora stand sofort auf, und drehte sich hastig um. An der Tür stand Malwine, scheiben war sie eingetreten und noch Roras letztes Wort gehört. „Krank?" wiederholte Rora Kurs 12.4. 77,50 96,70 140,- 83,75 474,75 369,75 319,- 324, - 595,- 490,- 342,- 301,- 332,- 1180,- 1000,- 1053,- 1120,- 1865,- 1170,- 809,- 1335,- 820,- 755,- 783,- 948,- 735, 550,— 523,- 74,75 P6O,- 750,— 790,— 925,- 730,- 545,- 521,59 76,50 875, 238,- 1,30 3,63 —,34 Märkte. Frankfurter Obst- und Gemüsemartt. • Frankfurt a. M., 13. April. Irn allgemeinen war der wegen des Karfreitags auf heute verlegte Rlarkt gut beschickt. Der Großhandel brachte Spinat in bedeutenden Mengen, heran. Im Großhandel kosteten Kartoffeln bet, entner 27G-300 Mk., Spinat 500—600 Mk./ Dickrüben 200 Mk.. Roterüben 300 Mk., Zwiebeln 700—750 Mk., Schmalzkraut Pfund 22 bis, 24 Mk. und Meerrettich Pfund 12—13 Ml. Orangen und Zitronen behielten den Ichtnoticr- ten Preis. Aepfel kosteten im Zentner 600—700 Mark. Bei Erzeugern wurde Schmalzkraut Im Pfund zu 22-24 Mk., Lattich zu 28-30 Ml., Sauerampfer zu 12—15 Mk.. auch die Kräuter für grüne Sauce zu 36—40 Mk. verkauft. — Gestern und heute wurden Flußfische verkauft', das Pfund kostete 15—34 Mk., Seefische 10 bis 16 Mk., Butter wurde häufiger angeboten: das Pfund stand auf 70—72 Mk.. Margarine kostete je nach Qualität das Pfund 35—39 Mk., Bauern- handkäfe Stück 1,50 Mk. Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Gef. . . Selten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° o Hess. 6taat8anl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank 13.4. 77,50 96 25 140,- 83,75 482,- 379,75 319,- 324,75 692,- 377*— 302,- 324,- 1235,- 1020,- 1085,- 1150,- 1900,- 1218,- 854,- 1350,- 850,- 768,- 795,- 950,- 741,- 570,- 545, - 74.50 925.- „Wie ist das vorbedacht von dir. Malwine,“ sagte Frau Inger und nickte ihr dankbar zu. „Dann erlaubst du es mir also?" . „Jawohl, und ich bin dir sehr dankbar,“ versicherte Inger. Ha du kannst helfen," murmelte Rora etwas bitter. „Du hast Kraft und Gesundheit, und — und Geld hast du auch, während ich — was habe Fr. 125.40 ; 23.80 561,25 1588,- 1318,35 295,63 2736,56 578'/,75 4604,20 3,o0 594,25 37,70 106,10 207.20 140,80 4019,- 13. 4. 77,50 96.75 140- *83 - 488 - 387,- 318,- 323,- 595 - du entscheiden. Die Hauptsache ist, du sollst Anteil haben an meinem Legat von Tante Elltnor: ich werde immer durchkommen — immer.“ .Das ist Ja sehr schön von dir, Malwtne," sagte Rora und preßte ben Mund zusammen. „Ich habe immer gewußt, datz du eine ehrliche Haut bist. Ader es ist nicht leicht für mich — wenn man aus so einem bedeutenden Hause stammt — in dieser Weise anzunehmen. Hetzt bin ich gar nichts mehr!" schloß sie heftig. „Ich kann nichts geben." „Das mußt du nicht sagen, Rora,“ rief Inger, indem sie sich über sie beugte und sie küßte. „Hast du mir nicht heute eine Schwester gegeben ?“ tat Deutschlands beeinträchtigen würde. I. Was den ersten Punkt anlangt, so ist es offenbar unumgänglich, daß die Gesamtheit der von der deutschen Regierung in deutscher Währung zu bezahlenden Ausgaben (sei es für die Reparationen, fei es für andere Zwecke) mittels der wirklichen Einnahmequellen des deutschen Volkes ohne erneuten Rückgriff auf die Inflation bezahlt wird. Die Reparationskommission ist, wie sie in ihrem Schreiben vom 21. März 1922 ausgeführt hat, vollkommen geneigt, im Jahre 1922 die Bezahlung eines beträchtlichen Teiles dieser Ausgaben mit Hilfe einer inneren freiwilligen oder Zwangs-Anleihe in Betracht zu ziehen. Die deutsche Regierung selbst zieht die Möglichkeit, in einer Zwangsanleihe die Mittel zu finden, um die Gesamtheit des Defizits zu decken, nicht in Betracht. Offenbar besteht aber wenig Hoffnung, daß der Kredit der deutschen Regierung bei ihrem eigenen Volke genügend ivieDerbergcfteUt ist, um ihr die Durchführung einer freiwilligen Anleihe zu ermöglichen, bevor sie einen überzeugenderen Beweis von Tatkraft auf steuerlichem Gebiet geliefert hat als denjenigen, der sich aus den Vorschlägen des Steuerkornpromisses ergibt, beispielsweise hinsichtlich der Besteuerung der derzeitigen Gewinne von Handel und Industrie. Die Kommission bleibt daher überzeugt, daß eine sofortige beträchtliche Vermehrung der Steuern über die im Steuerkomprvmiß in Betracht gezogene Vermehrung hinaus im Interesse Deutschlands selbst unumgänglich ist. Infolgedessen kann sie zur Zeit nur die Bedingungen hinsichtlich weiterer Steuern, welche sie in ihrem vorangehenden Schreiben ausgesprochen hat, voll und ganz aufrechterhalten, wobei sie sich indessen bereit erklärt, jeden Vorschlag zu prüfen, den die deutsche Regierung mit dem Ergebnis machen tonnte ein befriedigende Regelung des gesamten Fehlbetrages des Haushalts herbeizuführen. II. Hinsichtlich des zweiten Punktes ergibt sich nicht weniger klar, daß jede Hoffnung für SJeutfdp land, im Auslände eine Anleihe von erheblicher Bedeutung aufzunehmen, Chimäre bleiben wird, solange Deutschland nicht eine sehr ernste Anstrengung zur Wiederherstellung des Gleichgewichts seines Haushaltes gemacht hat. Die Antwort der deutschen Regierung auf die beiden ersten Punkte, in der Gesamtheit betrachtet, kommt also einer Weigerung gleich, irgendeinen wirklichen Versuch zu machen, sich die notwendigen fremden Devisen für die Bezahlung der Reparationen zu beschaffen. III. Hinsichtlich des dritten Punktes vermag die Kommission in den durch ihr Schreiben vom 21. März gestellten Bedingungen nichts zu erblicken, was die Befürchtungen der deutschen Regierung auch nur im geringsten zu rechtfertigen geeignet wäre. Die Kommission hat in keinem Punkte in das Recht der Initiative oder in die Verantwortlichkeit der deutschen Re- Boch. Gußstahlwerke -, Bud.- Eifenw.-Akt.. 1010, D.-Luxemb.Bergw.. 1050, Handel. Berlin, 13. April. Börsenstimmungsbild. An der Börse herrschte feste Stimmung. Deckungskäufe aus Anlaß der De- visensteigerung und der bevorstehenden viertägigen Feiertagsunterbrechung führten fast durchweg zu Steigerungen am Industriemarkte, die namentlich für Mvntanpapiere und einige Maschinenfabrikaktien vielfach Steigerungen über 50 Prozent herbeiführten. Oberschlesische Werte waren recht fest. Laurahütte gewannen 115 Prozent. Auch chemische Werte wurden vielfach gekauft. Chemische Hehden 65 Versicherungen stützen könnten. Die deutsche Regierung darf überdies nicht vergessen, daß sie um einen Ausschu b der ihr durch den Vertrag und durch den Zahlungsplan h aufev egt nVerpflichtungen nachgesucht bat,und tat» durch die Gewährung dieses Ausschubo dir Kommission berechtigt war, alle B e dingun - gen zu stellen, welche ihr notwendig erscheinen tonnten. Die Bedingung*: i, welche der deutschen Regierung durch das Schreiben vom 21. März für die Gewährung eines vorläufigen Aufschubs gestellt worden sind, sind nodjernfterUeber» legung festgelegt worden, und die Reparations- tommiffion kann demnach nur hoffen, datz tue deutsche Regierung sich davon Rechenschaft ablegen wird, datz die starrsinnige Haltung die sich aus der deutschen Rote ergibt, ohne rechte Erwägung der Folgen angenommen worden ist, welche sie nach sich ziehen mutz. Die Kommission wünscht tetncetDcg?, der deutschen Re- gicrung oder dem deutschen Volke eine unmögliche Aufgabe zu stellen; im Gegenteil: sie fordert nur ein Zusammenwirken bei den notwendigen Maßnahmen zur Wiederherstellung ter wirtschaftlichen und finanziellen LageDeutsch> lands. Aber eine unumgängliche Bedingung für ein derartiges Zusammenwirken ist die Beachtung nicht nur der Grundsätze, sondern auch des Mechanismus des Vertrages von Ver- 2536,n0 2 >43,20 5553,05 6362,65 780 ,20 Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. Die Pforte öes Paradieses Roman von Ingeborg Bollquary. Berechtigte Ueberfebung au3 Dänischen. gierung ober der gesetzgebenden Faktoren Deutsch lands hinsichtlich der Steuern oder der Ausgaben •tngegriffen. Sie hat sich darauf betoränft, in erster Linie zu fordern, daß Deutschland alle allgemein erforderlichen Maßnahmen ergreift, damit die Ausführung der Reparationsverpflichtungen im Vorrang vor nicht unumgänglich gebotenen inneren Ausgaben fichergestellt wird; in zweiter Linie, daß die deutsche Regierung ihr, soweit es von ihr ab- hängt, Mittel gibt, festzustellen, daß diese allgemeinen Bestimmungen von der deutschen Regierung richtig und genau angewandt werden. Die deutsche Regierung hat keinen Grund zu Beschwerden, die sich auf den Friedensvertrag oder auf Amstd.Rotterd. 11315,80 11344,20 11385.7511414,25 ---- 2583,26 Für 100 deutsche Mark wurden gezatzU: 1.7.14. 12.4. 13.4. Frankfurt Berlin Schluß- Schluß- Schluß- Schluß- " - Kurs Gelfenkirch.Bergw.. HK Harpener Bergbau . 1850, - , Oberschl. Eisenb.-B. 1180,- 1210, Oberschief. Eisenind. 817 60 840, Phönix-Bergb-Akt. 1320,- 1348. Bad.Anilin-u. Soda 825, (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Englische Pressestimmen zu Genua. London, 13. April. (WTB) .Daily Telegraph' berichtet aus Genua, zahlreiche, vielleicht die meisten der Abordnungen auf der Genueser Konferenz feien anscheinend ungeduldig wegen der engen Grenzen, die der Kon- erenz infolge der Beschlüsse von Camies gezogen eien, und wegen der gegen die Konferenz gerichteten Propaganda insbesondere der sranzö- ischen und der Raste anderer Länder, die man in dem Verdacht habe, für Frankreich zu wirken. Die rusfifche. die deutsche und die ungarische Abordnung suchten die Stahlringe zu sprengen, von denen die Konferenz umgeben fei. Rach der „Times" erklärte der ungarische Ministerpräsident in einer Un- terrebang, die Reparationsfrage lasse sich nicht ausschalten. Wenn man sie zur Tür hinaus- werfe, werde sie durch das Fenster wieder her- einfommen. Auch der österreichische Bundeskanzler Schobst erklärte, die wichtigste, Arbeit der Konferenz würde feiner Ansicht nach in den nicht formellen Sitzungen und Unter-> rebungen geleistet. Diese nicht formellen Eiörterungen tonnten das Reparation Problem kaum umgeben. Wie der „Times "-Berichterstatter , außerdem meldet, haben die neutral en Staaten bei ihrer Zusammenkunft in Bern ein Ueber- einfommen getroffen, die Frage der Reparationen nicht selbst aufzurollen, jedoch leben za unterstützen, der sie vorbringen werde. Laut „Times" haben die italienischen Behörden Anweisungen erteilt, für bie Unterbringung Poincarös alle Vorbereitungen zu treffen, der für den nächsten Dienstag oder Mittwoch erwartet wird. Die Kleine Entente zur AbrustungSfrage. Paris, 13. April. (WTB.) HavaS meldet aus Genua: Die Mächte der Kleinen Entente berieten gestern nachmittag über ihre Haltung für den Fall, daß die Frage der R ü st u n g e n z u L a n d e der Konferenz vorgelegt werden sollte in Form einer gegenseitigen Berpflichtung, die alle europäischen Mächte übernehmen sollen, keinen Angriff aufeinander zu unternehmen. Man versichert, daß die Mächte der Kleinen Entente sich einem derartigen Vorschläge im Prinzip nicht widersetzen würden, daß sie aber vor ihrer Zustimmung ernstliche Garantie verlangen würden. Standeserhöhung DalfourS. L o n d o n, 13. April. (WTB.) Der K ö - nig hat Sir Arthur Balfour zum Peer ernannt. Für den „freien Rhein". Bern, 13. April. (Schweizerische Depeschenagentur.) Die Bewegung zugunsten des „Freien Rhein" nimmt in der Schweiz an Umfang zu. In Zürich Basel, St. Gallen, Schafs- Hausen und anderen Orten wurden Volksversammlungen abgehalten, in denen vom Bundesrat nachdrücklich das Festhalten an der bisherigen Rheinpolitik verlangt und Rationalrat Gelpke als Vorkämpfer für den „ Freien Rhein" zur Zurücknahme feines Cntlassungs- gesuches als Mitglied der internationalen Rheinkommission auf gefordert wurde. Der schweizerische Bundesrat wird sich in • feiner Haltung auf die einheitlich« Volksmeinung stützen können. Eine schweizerische Marconistation. Bern. 13. April. (Schweizerische Depeschenagentur.) Die erste schweizerische Marconistation mit einer Sendweite von 25 000 Kilometer ist gestern eröffnet worden. Der Betrieb ist zunächst mit England ausgenommen worden. Weitere Staaten folgen demnächst. 5577,- 6403,- 7789,75 569.75 1636,05 1329,20 300,33 27^8,50 6869,85 4685,40 3,87 602,80 37,75 107,90 208,05 142,70 4106.- Die Antwort der Reparationskommission. Berlin, 13. April. (Wolff.) Der deut- schen Kriegslastenkommission in Paris ist heute eine Rote der Repara - tionskommisfion zugegangen. Rach dem in später Abendstunde hierher telegraphisch übermittelten Text hat die Rote folgenden W o r t - la u t: „Die Reparationskommission an den Herrn Reichskanzler Dr. Wirth! - Die Aeparations- kommission hat am 10. April die Mitteilung des Reichskanzlers vom J. April erhalten. Sie hat mit Ueberraschung und Bedauern fest- gestellt, daß die deutsche Regierung die Haupt- sächlichsten Bedingungen, von denen die Kommission die Tewilligung eines Zahlungsaufschubs an Deutschland abhängig gemacht hat, bestimmt ablehnt. Insbesondere erklärt sich die deutsche Regierung außer Stande, 1. irgendeine neue Steuer neben den im Steuerkompromiß vorgesehenen Steuern zu schasfen, 2. die Zahlungen in fremden Devisen auf andere WHfe als mittels einer äußeren Anleihe zu bewirken, 3. irgend eine ileber- wachung der deutschen Finanz- oder Derwaltungs- organifationen anzunehmen, mit der Begründung, daß eine Derartige Aleberrcadjung die Souveräni- Eines Abends, nachdem Hcruptmarm Borris über acht Wochen krank gelegen hatte, schlich lid) Mogens ins Krankenzimmer zu seiner Mutter hinein. Sie faß am offenen Fenster und strickte, während der Kranke schlief. Mogens war den ganzen Tag weggewesen, auf einer Radfahrt, wie er zu Malwtne sagte. Hetzt kniete er vor feiner Mutter, hatte den Kopf an ihre Schulter gelehnt und erzählte, wo et gewesen war. Er hatte Jonas Thhstrup in dem alten Kauf- laben seines Großvaters besucht, und es war ausgemacht worden, er sollte am 1. August Die Stelle antreten, Die ernst Orla angeboten gewesen war. 3a, Frau Inger hatte gelernt, Guttaten an- zunehmen. lFortsetzung folat) \ ns Bezirks Vertreters August Weidig, Gießen, WalltorstraBe 48, Fernruf 2070. 41c Behördliche Anzeigen Bis Anfang Mal verreist Br. SzBbinsti Jl 3747 B lehrern vorzubringen. te 03969 WWM Zuschlagsfrist 14 Tage. 3745id 12 llbr statt. 3729 B Straße nach 1 f [3731B 1. 2 . Der Oberbürgermeister. Z. D.: Or. Rv s e n b e r g. 2. 3 3. Z 03950 4. 25 Stück desgl. 4. Kl. ca. 30—42 Ztm. Durchm., [3Z30B 8 DMAkMSMMlKW 5. 6. zeitgemäb und bit-frei 3746A Sorti- Angebote erbeten an 3784D Gießen, den 12.April 1922. 3703 B des Ä 3742c 5(1* MW ii den Achtung! Achtung! 8) 3750B Gießen, Walltorslrahe. 37050 Göbel. Ohwald. it Fstm. Fstm. so' 2 21 h N 4,37 1,64 9. 10. 11. 12. 13. 0 0, kV 3 15 ko 3 11,8 70 E! de in eh & 2 w Gießen, den 13 Avril 1922. Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Selb. di> mc 25 13 D bc 6 a !a 2 m L 6 m 2 m na du m & tii en zu de toi 4—10 Mtr. lg. = 13,66 Fstm. 10 desgl. 5. Kl. ca. 25—35 Ztm. Durchm., 4—10 Mtr. lg. = 4,19 Fstm. 251 St. desgl. 6. Kl. ca. 15—30 Ztm. Durchm., 4—10 Mtr. lg. — 16,82 Fstm. Unter letzterem viel Wagner-, Küfer-, Schreiner- usw. Holz, auch Garteneinfriedigungspfosten usw. 6 Am. Eichen-Autzscheit und ferner: ca. 20 Fstm. Fichtenbauholz in allen menten 2 Fichtenstämme der 53-Klasse mit 1,16 2 Fichtenstämme der 5b-Klasse mit 0,89 12 Fichtenderbstangen mit 0,69 Fstm. 4 Kiefernstämme mit 1,42 Fstm. 3 Lärchenstämme mit 0,70 Fstm. m si. LX Eichenstämme 1. Kl. 65 u. 81 Ztm. Durchm., 4,70 und 6 Mtr lg. — 4,65 Fstm. Stück desgl. 2. Kl. ca. 52—59 Ztm. Durchm., 5—6 Mtr. lg. - 3,98 Fstm. Stück desgl. 3. Kl. ca. 43—48 Ztm. Durchm., 3—8,50 Mtr. lg. — 6,92 Fstm. tri August T. Wcrrnecke, Hannover Köuigsiraße 47 Ferusprecker T. 5477 Eisenbahnbetriebsamt Friedberg (Hessen) Dismarckstraße 2. Direktion der Elektrizitätswerke und der Straßenbahn. Stolte. und Autzreisig zu Spalieichvlz. Lich, den 13. April 1922. Hessische Bürgermeisterei Lich. Völker. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Kenntisnahme, daß ich mein Kohlengeschäft ab 15. April 1922 nach der SANDGASSE 22 verlegt habe und bitte jegliche Bestellungen für mich nur nach Sandgasse 22. Auch werden im Laden = Bahnhofstraße 52 A = Bestellungen entgegengenommen KARL SCHOTT Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten, Distrikt Orlsguldenwald. Anfang gegen 9Vs Uhr vormittags. Die Bedingungen werden zu Anfang der Versteigerung bekanntgegeben. 37090 Groß-Karben, den 12. April 1922. Bürgermeisterei Groß-Karben. Buß. vergeben. " Gießen, den 12. April 1922. Der Oberbürgermeister, (Wohlfahrtsamt) Dr. Frey. Gemeinnützige Baugenossenschaft Wieseck G.m. b. H. Bekanntmachung. Wir beabsichtigen für den Verkauf der demnächst zur Ausgabe kommenden Fahrschein Heftchen der Straßenbahn, enthaltend 12 Stück Fahrscheine, besondere Verkaufsstellen einzurichten. Für den Verkauf soll eine Vergütung gewährt werden. Interessenten wollen sich bei der unterzeichneten Verwaltung, Zimmer Ar. 4, melden, woselbst auch die näheren Bedingungen bekanntgegeben werden. Bekanntmachung. Die Zinsen der Schott-Stiftung (Ostergeld) für 1921/22 werden am 1. Osterfeiertag nach dem Abendgottesdienst in der hiesigen Stadtkirche 4 „ Eichenstöcke 2 „ Fichtenstöcke 412 Fichtenderbstangen 1. Kl. mit 43,58 Fstm. 122 . 2. , , 144 Fichtenreisstangen 9 Am. Eichennutzscheit Zusammenkunft: An der Saubringen, am Pflanzgarten. Gießen, den 12. April 1922. Distrikten Sauloch und Großhäuserberg nicht vorgezcigt wird. Die Eichennutzknüppel eignen sich größtenteils zu Eartenpfosten, die Fichtenstangen 7. 8. Versteigerung. Dienstag, den 18. Avril, nachmittags um 2 Uh wird in R tt r 1)1 sen Mt l a'se Ar. 11, eine Scheuer auf Abbruch jcriieigert. Drei i.i derselben befindliche Diehlrippen werden besonders ausgebvten. 3704D Bekanntmachung. Gewährung freier Lernmittel an der Volks- mtb Fortbildungsschule. Auf Beschluß der Stadtverordneten-Ver- sammlung ist die Sinkommensgrenze für die Gewährung freier Lernmittel an der Volks- und Fortbildungsschule mit Beginn des neuen Schuljahres auf 15 000 Mk. bei einem Kinde und für jedes weitere Kind unter 18 Jahren um weitere, 2000 Mk. erhöht worden. Kinder mit eigenem Einkommen über 3000 Ml. blei je n bei der Kinder- zahl unberücksichtigt. Anträge sind bei Beginn des Schuljahres durch die Eltern oder die Kinder bei den Klassen- Lastauto-Anhänger für jede Nutzlast sofort zu kaufen gesucht. regnen geschälter Lohe hat Käufer kein Anrecht auf Wertminderung. Lieferung erfolgt frei nächster Bahnstation der Gemeinde oder Lager des Käufers, falls dieses näher belegen ist. Durch Abgabe der Gebote unterwirft sich Käufer diesen und den weiteren hier ausliegenden Bedingungen. Letztere sind auf Wunsch erhältlich. Angebote, welche distriktweise je Zentner abzugeben sind, werden bis zum 28. April d. Is., vorm. 11 Uhr erbeten. Memme MskMenW Wen Die noch rückständigen Beiträge zur Krankenkasse und Invalidenversicherung für den Monat Aebruar 1922 können noch bis zum 30. ds. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheck- onto auch die Kosten beizufügen. Gießen, den 15. April 1922. 3732c Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen. 3. A.: H. Hinkler. Bekanntmachung. Aus den Waldungen der Stadt Gießen Forst- Ä>artei Hangelstein (Förster Loh, Wleseck) und zwar aus den Abteilungen 10, 11, 13, 15 bis 19 sollen am: Freitag, den 21. April 1922, bonn. 9', Llhr beginnend, versteigert werden: 15,2 Arn. Vuchenscheit 9 Rin. Gichenscheit Nutzholzverst igerung im Semeindewald z« Sroh-Aarben. Am Mittwoch, den 19. April d. 3. sollen im Gemeindewald Groh-Karben öffentlich meiststbie- tend zur Versteigerung gelangen: Eichen-Lohrindenverkauf. Die nachbezeichnete Eichenlohrinde soll im TÜege schriftlichen Angebots verkauft werden. Verwiegen erfolgt im Walde. Bei etwaigem Be- Fichtenscheit 2 , Eichenknüppel Fichtenknüppel 100 „ Duchenreisig Weidenreisig 2,6 w Duchenstöcke 3.STÜCK NCHF.A.G. WEIHBRENNEREICH ... ■ -• L-. HANAU Vm Uutz-Holzversteigerung im Licher Stadtwalde. 3n den Distrikten Eichwald, Plattenwald, Roter Dusch, Sauloch, Großhäuserberg, Ettingshäuserkopf und Kleinhäuserberg werden am Mittwoch, den 19. April ds. (Zs., vormittags 10 Uhr, nach vorheriger Zusammenkunft am Waldeingang an der Hattenrödec Straße versteigert: Fichtenstämme 1. Kl. 1 Stück 0,92 Fm., Fichtenstämme 2. Kl. 1 Stück 2,16 Fm., Fichtenstämme 3. Kl. 2 Stück 1,12 Fm., Fichtenstämme 4. Kl. 3 Stück 1,15 Fm., Fichtenstämme 5a. Kl. 3 Stück 1,20 Fm., Fichtenstämme 5 b. Kl. 100 Stück 9,24 Fm., Lärchenstämme 27 Stück 7 Fm., Lärchenderbstangen 11 Stück 1,05 Fm., Fichtenderbstangen 960 Stück 80 Fm., Fichtenbohnenstangen 1365 Stück Fichtennutzreisig 174 Rm., Eichennutzknüppel 60 Rm., Kiefernknüppel 8 Rm., Fichtenknüppel 0,8 Rm., Fichtenreisig 100 Wellen. Bemerkt wird, daß das Ruhholz m WCINBRAND , IHFRitneHSQUaiiTAT Arbeitsvergebung. Die bei Errichtung der für die 1. Dauperiode :ber Siedlung der unterfertigten Baugenossenschaft ^geplanten sieben Wohnhäuser Vorkvmmenden: 1. Maurerarbeiten 2. Zimmererarbeiten 3. Spenglerarbeiten 4. Schreinerarbeiten 5. Glaserarbeiten 6. Schlosserarbeiten 7. Weißbinderarbeiten und Anstreicherarbeiten 8. Herstellung massiver Keller decken 9. Wasserleitungsarbeiten 10. Herstellung elektrischer Lichtleitungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Arbeitsvergebungs-Untevlagen sind bis zum 1. Mai für Interessenten auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau während den Dien st stunden einzusehen. Offerten mit entsprechend versehenen Aufschriften sind bis zum 10. Mai 1922 daselbst einzureichen. Auskünfte erteilt der für die Siedlung bestellte Bauleiter Herr Architekt L. Seuling in Mmbahn Gichen-Bieber Mil Wirkung vom 1. Mai ds. Zs. tritt vorbehaltlich der (Genehmigung der Aufsichtsbehörde im Tier- und Güterverkehr eine weitere Erhöhung ein. Berlin, den 12. Avril P22. Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft Akt.eugesellichaft. 3/36 SA« WttS l» MM MW sich zu wenden an die bestbekanne FmmobMcnvertricbsorganiscition W-lff, Siocs & k».,S.i».b.H.iii Stn&iia. von 4 Uhr ab Tanz Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abi. B wurde heute bezüglich der Bank für Handel und Industrie, Aiederlassung Gießen, eingetixigen: Die Bestimmungen des GefellschaftsveNrogs über den ©egen» ftaitd des Unternehmens sind wie folgt ergänzt: Die Gesellschaft wird gemäß dem mit der Aatio- nalbanf für Deutschland Kommanditgesellschaft aus Aktien geschlossenen Vertrage vom 30. Oktober 1921 die Interessen dieser Gesellschaft wie eigene fördern und unterstützen und keine Interessen ver.oigen, welche jenen der genannten Bank abträglich sein könnten. Aach dem Beschluß der ©encraltx?rfammlung vom 26. Aovember 1921 soll das Grundkauilal um 20 000 000 Mk. erhöht werden Dieser Beschluß ist durchgesührt. Das Grundkapital betragt nunmehr 420 003 000 Mk. Durch Des chluß der Generalversammlung vom 26. Aovember 1921 sind gemäß der Urkunde hierüber die Bestimmungen des Gesellschaitsvertrags insbesondere über den Gegenstand des Unter- neymerts (§1), das Grundkapital (§3), die Ausgabe von Aktien (tz 4), die Bestellung der Vorstandsmitglieder (§11), die Wahl der Au,sichts° ratsmitglieder (§ 15), die Rech e und Pflichten des Aufsichtsrats (§ 20), den Ort der Generalversammlung (tz 25), die Verwendung des Reingewinns (8 31), die Abänderung des Gesellschaftsvertrags sowie die Abberuiung von Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern (8 33), die Auflösung der Gesellschaft (8 34) geändert, die §§12 Abs 3, 14, 16 und 27 Abs. 2 gestrichen, sowie ein neuer Abschnitt mit drei neuen Paragraphen nach § 29 über das Verhältnis Bur 2iationalbank für Deutschland Kommandit^sellschaft au) Aktien in bat Gesellschastsvertrag eingefügt worden. Gießen, den 8. April 1922. 3739 B Hessisches Anttsgertcht. Cafe Ernst Ludwig Wührend den Feiertagen täglich ab 4 Uhr Konzert Am 2. Feiertag Frühschoppenkonzert 11 bis 1 Uhr. Nutz- und Vreimho!z- versteigerung. Freitag, 21. April, vormittags von 9*2 ckl h r ob, werden in der Ziegen Hain- schen Wirtschaft zu Aieder-Ohmen aus den Forstorten Mühlberg 1, 3, 4, 5 und 8 Hofstrauch 2 3, Pfeifensack 1, 2, Haag 1, 2 Oberer Haagkvpf. Junger Zwilling 3, 4, 5, 6 7 Alter Zwilling 1, 4, Vorderster Köpfe! 1 (Abtrieb) und 3 der Försterei Aieder-Ohmen versteigert: Stämme: 51 Eichen 6. Kl. = 12 Fstm.; 2 Stck. Kirschbaume 5. Kl. — 0,86 Fstm.: Kiefern. 6 Stck. 3. Kl. =. 6 Fstm., 2 Stck. 4 Kl -2 Fstln., 2 Stck. 5. Kl. --- 2 Fstm.: Fichten: 1 Stck. 2. Kl. = 1,85 Fstm., 15 St. 3. Kl. = 24 Fstm., 9 Stck. 4. Kl. = 10 Fstm., 20 Stck. 5a Kl. = 13 Fstm., 45 Stck. 5b Klasse — 12 Fstm. Autzscheiter, Rm.: 11 Eichen (rund und 2,5 Meter lang), 3 Fichten (3 Meter lang). Auhknüppel, Rm.: 2 Eiche (4 Meter lang, zu Deichseln), 2 Esche (2 Meter lang), 192 Rm. Fichten- nutz r e i s i g (in Schichten). Ferner Brenn- Hol z: Scheiter, Rm.: 80 Buche, 1 Hainbuche, 14 Eiche, 7 Aspe, 81 Kiefer, 2 Lärche, 18 Fichte: Knüppel, Rm.: 105 Buche, 15 Hainbuche, 127 Eiche, 2 Esche, 1 Dirke, 11 Kirsche, 13 Erle, 9 Aspe, Weide, 1 Lärche, 119 Kiefer, 33 Fichte, Knüppelreisig, Rm.: 148 Kiefer, 8 Fichte: Reisig, Rm.: 300 Buche, 808 Eiche (teils Stammreisig), 2 Kirsche, 4 Aspe: Stöcke, Dm.: 12 Buche, 22 Eiche, 1 Kirsche, 165 Kiefer, 69 Fichte. Aur das blau gestrichene Brennholz wird versteigert Wiederverkäufer werden zum Mietbieten auf das Autzholz, sowie auf das Aadelstockholz in beschränkter Weise und vorbehaltlich jebergetttger Lftrsschließung zugelassen. Auskunft erteilt Herr Försteraspirant Schäfer zu Forsthaus Grubenbach bei Aieder-Ohmen. 3743D Grünberg, 11. April 1922. Hess. Oberförsterei Aieder-Ohmen. Gastas zur deutschen Eiche Klein-Linden öffentliche Tanzmusik Anfang 4 llbr. Gute Speisen u. Getränke, reine Weine. 3752) Es labet ein Franz Rathenow. WUMAW iiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiHiii Meiner werten Kundschaft zur gefälligen Kenntnis, daß sich von heute ab mein Spenglereis und InstaUQtionsgeschüfl Gr«benstratze9, Telephon1061 befindet und bitte mich auch fernerhin mit Aufträgen beehren zu wollen. Hochachtungsvoll Heinrich Blum Gießen, 15. April 1922. Stadt. Arbeitsamt Metzen Liebigftrake 16, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: a. bei hiesiaen Arbeitgebern: zwei ProvistonS- retfefibe, 3 Schneider, 1 Blwtogrovb, mehre te Former, 2 Kleinbauer, 2 (SafeteUncr, 1 Wagner Lehrlinge: 3 Friseure, 1 Kaufmann, 1 Glaser 1 Lackierer, 1 Uhrmacher. 1 Bhviogravh, 1 (Siirt* ncr, t Polsterer, 2 Bilderrahuienmucker, 1 Sieln- bildhauer, 1 Sleinhuuer, 1 Dachdecker, 2 Backer, 1 Metzger, 2 Svengler und Zu-iaUateure, 1 Buchbinder, t Schnsisetzer, 1 Stukkateur, 2 Wagner, 2 Schmiede, 1 Wagen- und Autoschlosser. ♦>. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Steinuieize, 10 Hauer, StUkkaieure, 4 ormer, 1 Sieiutuld- bancr, 3 Eisendreher, 1 Autogeuschmeister, i land' wirischaftlicher Eleve, 2 Schneider, 1 Sanier, ein Polsie>er, 2 Zigarren- u. Wickeliuacher, mehrere Wei übinder und Anstreicher, mehrere Dlaurer. s/ebrliuge: 1 Glaser, 1 Schrelner, 2 Friieure, ein Schloner. 1 .Stellncr, 1 Svengler u. Jnnallateur, 1 Zigarrensonie er. Es fud.cn Arbeit: Kausleuke. Schreiber und fiietiende, Backer, ^aii^bnrfdien und Ausläufer. ?.>iaschinei,schlv'ser, 'Ban schlosser, Weistbinder, Schuhmacher, I oerb. lanbtu. .stnecht, 1 .st ranken» Pfleger, I Sattler, I Polsterer, Bäcker und 'Metzger, mehrere .Qellner, 1 jung. Schmied, 2 Buchbinder, Mechaniker, 1 Wagner, 1 S chäser, 1 Warmer, 1 'Muller, 1 Znstallareur und Svengler, ein Üllontenr, Dkaschinisten und Heizer. 1 Berwalier, 1 Schleifer, 2 Kraftfahrer, BauhtlfSarbetier, Erdarbeiter. Vcbrlinhe: 3 Elektromonteure, 1 Elektrotechniker 2 Schuhmacher, 3 Autoschlosser. 2 Maschinenschlosser, 1 Schreiner, 1 Mechaniker, 2 Kaufleute, 2 Schlosser, 1 Metzger. lveleaenbeitSarbeiten werden ebenfalls entgegengenommen. LL eidliche Abteil uns: (** können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Laufsrauen und -mädchen für einzelne Tage, nichtige Aiieinutadchen, 2 Küchenmädchen. 2 Lehrmädchen, 1 Köchin. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtschaftliche Dteustiuadcbew Dienstmädchen. Ailein- mähiben, Zimmerniädchen, stüchenmädchen, drei Haushaltermnen, 2 Servierfräulein, 1 Köchin für Ho et Es suchen Arbeit: 2 Verkäuferinnen, 3 Waschfrauen, einige Lausfrauen, auch fifr '.stachmiitags- beschastigump Mädchen s. tagsüber, 2Bugleriuuen, 1 Schneiderin als Beihilfe zu Schneidet in, 4 B?r- käuterinnenlehrmädchen, 1 Flickerin, 1 Kontoristin. Die Berufoberatung und 2lrbeits Bermitt- Inna kür Musiker findet werktags von lo bis in diversen Sorten aus Lager. 03)41 Fritz Rumpf. Tel 1375. •£> olzverstei gcnina. Dienstag, den 18. d. M., nachmittags von 2 älhr ab, versteigert die Gemeinde Rodheim a. d. D. auf dem Wege des öffentlichen Meist- gcbotes 60—70 Fstm. Fichten-Stammholz ver- schied-ener Klassen sowie 45 Fstm. Fichten- und Kiesern-Aui scheit und -Knüppel und 5 Festmcter Gichen-Autzscheit. 3Z01D _______Der Bürgermeister: Bender. Die nächstchenden Schlvsserarbeiten und Lieferungen für die Arbeitsgruben des neuen Lokomotivschuppens auf Bahnhof Friedberg (Hessen) sollen öffentlich vergeben werden: 1600 älntcrlags- platten 260/150/15 mm; 3200 Klemmplalten 80 70/24 mm; 3200 Maucranker Durchm. 18 mm u. 350 mm lang; 300 in Winkeleisen 30.30 mm und 730 m Flacheisen 100/10 mm. Angebotshefte können solange der Vorrat reicht, gegen postfreie Einsendung von 6,00 Mk., zuzüglich 3,00 Mk. für Rückporto von dem unterzeichneten Betriebsamt bezogen werden. Verl in- gungstermin Montag, den 1. Mai 1922, vormittags 11 Hljr. Vollendungsfrist 10 Wochen. 030B1 Loos Nr. | Gemeinde Distrikt go Geschätzte I ? Menge I Alter j Jahre | 1 Vonbaden 156.XIHeinbachskopf 6. VIII. Ackerheck 45 17 2 Griedelbach 135 19 ■ 3 Kröffelbach 20. VII. Binseloh 60 20 c 4 Lausdorf 8. IX. Wäldchen 450 17 5 Nauborn 5. Derzellenchen 100 16 •B 16. Berg 100 16 0 6 Neukirchen 15. III. Hardt 45 15 £ 7 Niederquembach 6. XII. Hohle Graben 150 17 8 Niederwetz 15. IX. Gersteuerheck 150 16 * 9 Oberwetz First 120 20 0) 18. XII. Heiligenheck 135 18 -X 10 Schmalbach 1. II. Eichberg 150 17 6, Schmalbach, Kreis Wetzlar, den 13. April 1921 Der Bürgermeister. [3761B Ql BREKNABOB • MI 1375. 87I6A W Kl geiu-tt 37MD inoocr 5177 fTT» Hvsf*n Hnirrhttt u k<» 03881 Näheres | Vereine Lis. I-Träger 6,80 m und | Verkaufe 312 Gute Abfahrt. tevn 8768 3764 ju verkaufen. Rodbeimer Stralle 6. PERSONEN-UND LASTKRAFTWAGEN MOTORPFLÜGE Weines ••Kranbaus Wetzsteinstralle Lahnkies Lahnrand in allen Körnungen. Anfuhr vromvt. C. Rübsamen, Damvfbaggerci Jemsvrecher 1659. au verkaufen. Dollar «trchftrade 13. zu kauf. gef. PreiSoft« u. Räh. u. 5775 a. d. G. UNERREICHT IN \ AUSFÜHRUNG,LEISTUNfl J KONSTRUKTION gtSttiiiH. Slmmraftntec 3«W 7 (ttrabcnstrallc 7. ?ievhon 1313. 031 Ein gnteS Arbeitspferd t» verkaufen. 3766 Großen-Bueeck, SckleBilrifli 4 1. Feiertag, 7 Uhr vormittags: AnSjlng mit Tamfn. TreffounkL- LudwigSvlatz. 2'/, nachm.: L Jugend gegen B. f. B. Weidenau L Jugend. 2. Feiertag, 11 Ubr: lZrühfchovven im Ernst Ludwig. 3 UErr: 4. gegen 4. T. o- Sv. 1860 Marburg- 3714v Ter Boritand. 0000 Mk. bar LorwäriSstrebende u Erfinder lufn., Anreg. u belle Berdienstniöglichkeit icL Broschüre gratis urch 1629sl F. Erdmann & Co., Berlin, lönigaräver Siraf,e71. Dachdecker- arbeiten werden gut und billig ausgeführt. 03917 3. 3- Urauskops, Bruchstralle 11. OT Gehöre der Vereint- gung nicht an. gebraucht, abzugeben. m in Gängen von 9,80 u. 13.30 m STOEWER-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT vormals GEBRÜDER STOEWER-STETTIN Vertreter für den dortigen Bezirk gesucht. mI- und Kettenwaagen empfiehlt 103936 Schmidt, Aenenw 42 Rupfet ufro. * It die höchsten Ereile r.nfall. Wolkenaasie. Verein Zröhlichkett. 1. Feiertag: Frühschoppen im Vereinslokal. 2. Feiertag: 8rühschoppen bei Mitgl. Seibel. 03929 Der Dorstand. * 61 abzugebt Mlst'LY Gute junge [**• Sogdllrritr ^hrkuh und reinraff. einjähriger Wolfshund guter Begleithund, für Polizei und vergleich, gut geeignet, zu verkaufen. £aiiu5(M(i),f)(ni$HLi72 Moltke strafte V. Telephon 633. f-abrbare fiflotor- bandsäge 6 PS sehr aui erhol en wegen Krankbeit au verkaufen. Anfragen an Gunkel, Büdingen 9kuer Weg I*. Kontor u. Wohnung von beute ab Ludwigstraße 30 gegenüber der Universität. Schaumberger & Sohu Vermittlung von Grundstücken und Hvvolheken. Telephon 13/6.5u6 15 Monate alt zu ver- taufen. 03934 Gg. Dern ggibgeÜcCTL «rchstr. 19 »Wein Didrourj und gelbe Uohkrobi lange Vorrat noi richt avzugcbcn Ü At X* Afrs Sehokolsde VN Reichardt, Derer , Hildebrandt, >olex usw. In großer luSwahl noch sehr reiSwert empfiehlt )klm Ddefffi, selterSweg 70. Her Sptrl-M t. Bll e. 1. 1. Osterfeiertag: Frühschoppen Im „Hindenburg". 2. Osterfeiertag: Frühschoppen im »Schütz", abend» 8 Ubr: tm „Hin» benburo": zamilienabend. Ihn rege Beteiligung bittet 37. .7 > der Vorstand. NP 15 406 NP 28 150 m in Gängen von 4,60, 5,30, 6,00 HWblir 3 P.*., 220/380 Volt, 1500 llnrbr.. komvl neu, ft Iipserwikkl., Fahr. P6ge- Cbemulti, änderst preiswert sofort ab Vaaer zu verk. Heinrich Erb, toicNen, Ederllralle 7. Fernruf 2181 [03883 "XltoW toertist i Bmie-taölliciW i. Keiertaa: AuSflug n. Auuerod .«allbonl. Ad 2', Uhr LudwigSvlatz. 2. Feiertag: »rnbicto». b. Sauer. AnSftug n d. Ludwigsburg b. Lvtelea. Ab 3 Uhr ivaUtor. > ei Ungunst. Witiera Gamm iRedstocki. Der Vorstand. Zlufvuf für ök 25fät|f Jubiläumsfeier bes ehern. Zuf.-Rgts. 168 am 15. und H- Mai 1922 in Offenbach a.IH. die von der bomeradschuflltchen Dereinigung ehemaliger Angehöriger des Ins -Degts 16b geplante 25jährige Jubiläumsfeier findet am ©am $ tag den 13. und Sonntag den 14 Mai 1922 in sämtlichen Räumen der Turnhalle Doethestrahe in Offenbach statt. Vorläufige« Festprogramm: Samstag, den 13. Mai 1 9 2 2. Nachmittag» Gmvfang der auswärtigen Gäste. Wends 7,30 Uhr. F stkvmmers in der Turn- halle Goethestvabe unter Mitwirkung dec 50 Mann starken Kapelle ehemaliger Hoboisten des Inf.» Regts 168 unter Leitung des Herrn Mustkmetsters Ernst Krause, ehemaliger Kapellmeister der Aegi- mentsmufik, sowie des Turnverei'ts Of enbach am Main und deS Kon-ertsängers Herrn giiySobert. Sonntag, den 14. M a i 1922. DormittagS 6.30 Tlhr, Weckruf in zwei 2lb- teilunaen durch die Strasten der Stadt. Dormittags 10,30 Uhr, Gedächtnisfeier zu Ehren der gestorbenen und gefallenen Kameraden des Regiments mit Kranzniederle§unq. DormittagS 11.30 Uhr Kameradschaftliche Zusammenkunft auf dem Kafernenhofe, anschltehend Festzug durch die Stadt nach dem Kriegerdenkmal. Dormittags 12,30 Uhr. Gemeinschaftliches Mittagessen, kompagnieweife in den vorgesehenen ^o^Rachmittags 4 Uhr, Grvstes Konzert mit Tanz in der Turnhalle, ousgeführt von der Kapelle der ehemaligen Hoboisten des Inf-Regts. 168. Llbends 8 Uhr, Grobes Konzert der Stadt- kapelle unter Leitung des Herrn Musikdirigenten Mat Pagel, ehemaliger Musikmeister der Regt- mentskapelle. ferner Mitwirkung des Gurtler- Duetts, Frankfurt a. M., und der kleinen Tär^enn Fräul. Lilo Keppler von Offenbach a. M — Tanz. Demerkungen: Anmeldungen zur Teilnahme an der Feier nimmt der Dorschen de Herr Franz Plettner. Offenbach a. M., Waldstr. 64 11. entgegen, hier auch Anmeldung bezüglich Terl- nahme am gen,einsamen Mittagessen Sie Anmeldungen müsten bis spätestens am 30. 2lpril 1922 in Händen des Dorsiyenden fein. An alle ehemaligen Angehörige des Regiments ergeht die herzliche und dringende Ditte, sich äusterst zahlreich an der Feier zu beteiligen, um derselben einen würdigen Derlaus zu sichern. Der Festausschuh. Anmeldungen von Mitgliedern der Ortsgruppe (Sieben zur Teilnahme an der Jubiläumsfeier sind bis -um 28 April 1922 unter Angabe der Personenzahl. ob Mittagessen und Aachtguar- tier gewünscht wird, an den Dorschenden der Bereinigung Kamerad Stang, Dammstraste 24, Gieben zu richten, wo auch über sonstige Fragen, wie Art des Festes, Zugverbindung usw., Auskunft erteilt wird Alle ehemaligen 168er, auch wenn sie nicht Mitglieder der Dereinigungen sind noch werden wollen werden trotzdem als Kameraden den Jubi- läumStag bei uns herzlich willkommen sein und soweit aus Diesten und Umgebung Leute in Frage kommen, dieselben gebeten, sich bei Kamerad Stang anzumelden. 37600 Der Dorstand. zu verkaufen. (3WH Wieieck,Giehen-Str.l33. Prima Hannoveraner MI M« awem MeucltmgMrier für Was zu kaufen gesucht Lchriftl. Angeboie unter 03N1 an den Gieh. Anz. Grober Gnwoplio 20 Platten sowie eine Phr mit Kasten («heriumi zu verlausen. §chr Ang. unt. 0.^2> au den Gieh. Anz. erbeten. I Kaufgesuche I junge Sinh m Kalb, oder Rin hochträchtig, zu tauf gesucht Tchriftl. Ängi unL 3719 an d. Gieh. Ai Suche für rasch er Lügentisch Sauer, i Zweiten Feiertag: WWmeil im Dereinslokal. LkistvlitzMdkcharüi sMz!ZW am 17. Avril 12. Jeieriagl nach 3 Ubr ^öflciii.iurnii.Eport' itttin Litt ß.7.6.0.19110, Litt ,7mV W. C. (5. v. 1900. MtteiroiD 1885, e. V. II. Feiertag, nachmittags 2 Uhr ab „Hessischer Hoi" vereinrtour M Kroföorf, Zorst haus Waidhaus. 3758 Ter Sabrwart. mnirhinc, Kleider lind Schulte niflin xu ne -k. _ Ririfie^rfi 15. Gebr. Bett tu 3teil. Matratze zu verk Ebclstrahe l.3 U. 2 4lchken für donnelko Waaen. ä ca.Räktr fchroer und I fchwereNadreisev zu verkaulen H. Bernhardt. 3669 Klein-Ginden. , 32 HK, 120 Polt, zu verkauf. 3720 Pb. Volkma»n, Elekir.- Jnllallation, Die Träger sind neu 1907 eingebaut Lieferung Tlai 1922. Preisgebote, auch für Teilabnahme, per Kilogramm und lfd. Meter ab Baustelle Giehen erbeten unter 03956 an den Gießener Anzeiger. Am 2. ßiitrftitrttg, normittagS 11 Uhr: ZlWMUMl eotrl fiöliler. ,_v Gießener S. C. v. 1900 e. V. Trainingstage: ^ubball Abteilung: Mittwoch und TamSlag, Hockey Abteilung: Moniag und Donnerstag, GeicbtatbL - Älbteilung: Dienstag und Jreitag auf dem Sportplatz an der Hardt Die aktiven Svleler haben unbedingt zu erscheinen. 3700v Ter Svielausichuir. 1 Paar Stiesel, neu, 36. Cdevreanx mit Lack. 1 "l Svangenschttbe, 37, z.u 03697. Miiblttr. 34 II Gien Tameniommerbt fall neu, billig au uerfar S chiffeuderg.Weg 561 Ein Cutawa zu verkaufen. 03*- Al cestraste 14 Htb. chen u. größere Gü zu kaufen. Jedes Kapi zur yerfüflunfl. 2 I. Abplanalp, Jmm, liengefchäit, Ariedbc Hessen, Telephon 31! Haus in Gieben ob. Umgeb! zu kauf ges. Schr.Am u. 03625 an den G. "i Suche für eine Behl! in Laubach und Ire feen, Büdingen u. Ged ,e ein Haus mit frei werdender Wi zu laufen, geg. Bar. auftraflte Jmmobilier Noch fast neue Gasznglampe komoleit, vreiSw z. verk. Q:ill23 Asterweg 60 p. I tneueuhnlbvr verkaufe guierb Kinderbett m dell. Auestatuing, ebenso Stubenwagen. 039241__Südanlage 5 I. SchiniedeiierncJe nster, Vrfchläie, (Oadberbc u. Tiiche. H. Schön & (So., «onv moden, 1 €rhra k^en, 1 Vertiko, 1 «(e^et: f't'rmf. 1 t» n u ft n bi ar6 Bett. 2 Cbcrbrtt-n, 1 ediliebForb, I Näb it und ohne Derdeck, 9lu»fiibruna,'Jl)“«ss Mm* l/3 bis 1V2 P.S., tvtl. licdranchl, zu kaufen neue- Modell, am liebst. N. >. U. oder Wanderer kauft Dr. Rohrer. 3696) Schiffend. Weg 30. Fahrrad zu fa iicn gesnchL Angeb. u.222 > an verso.M.A -E-, Ptocknr. 5. 374Sh so V Schreibmaschine neu oder gebraucht gesucht christliche Auged. unt. 3527 an den Gieh. Anz. Klavier oder Flüge! gebraucht, zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. mit änllerstem Breis unt. 3326 an den Gieh. Anz 2 — 3 gebrauchte eiserne Oefen (Dauerbrenner) sofort au kaufen geiucbt. Schristl. An>>evoie unter 03900 an den (Vieh. Anz. PlatinGold- u. Silber- gegenstände kauft zu hohen Preisen Erich Beyer Juwelier, Gießen, Bahnhofstr. 1. A. Briesmarken- sammlung au# Privatband zu fattieu gesucht. Schriftl. Angeboie unter 03888 an den Gienener Anzeiger. Al Achtung.^ Felle u. Metalle aller Att kauft jedes Quantum zu höchsten Tagespreisen 03870 m. Torenrly, 3 Mählgaffe 3. »MSnufet, MU nnö ZU kauft für Eigenbedarf Karl WalkoiuesiuS me KaiseraÜee 14 Hlh. STOEWER r Liesel Geiß | Paul Kühr Verlobte ! Gießen, Ostern 1922 | Anna Hofmann i Hermann Birkenbusch Verlobte r Gießen (Ostanlage 33) Dattenberg ♦ Ostern 1922 l......................................... ff | Mariechen Schwalb 1 Ernst Synovzik r Verlobte | Gießen, Ostern 1922 ................, „ .....................ff.”ü.4 Ihre Verlobung geben bekannt Johanna Strecker Georg Dondran 1 Gießen Oldenburg r Ostern 1922 i | Liesel Krombach Paul Weisel r Verlobte ; Gießen, Ostern 1922 | ...................., , , I 1111, , , »1! 111, , , i rnri r - t T Glse Amend Hans Balbiani ! Verlobte Gießen, Steinstt. 52 Nienburg a. d. W. * Ostern 1922 ............... Statt Karten i Lieschen Rinsland Willy Seipp Verlobte I Gießen (Wetzlarer Weg 11) Großen-Buseck 1 Ostern 1922 ! Erna Heinrich ! Willi Michel Verlobte r Lollar Gießen t Ostern 1922 i | Statt Karten Elly Linker Otto Hoffmann Verlobte r r Gießen, Ludwigstt. 14 Betzenrod, Kr. Schotten r Ostern 1922 r................■ it Anna Dolz Otto Alt Verlobte r r Gießen Kinzenbach 1 r Ostern 1922 j.......... ............................M..t r | Luise Schäfer V Karl Diertelhausen Verlobte Gießen Klein-Linden i । Ostern 1922 \ Tilli Eckert Heinrich Wagener Verlobte l Büdingen Gießen - Hetlbronn Ostern 1922 : Else Kretzschmar \ Karl Heusohn Verlobte r Gießen Wenings j Ostern 1922 ......nttiiTitiri>iiiitiiiiifnirttntTtitttttrtiiiiH?iiii | Statt Karten | | Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen | Emma Jung | Georg Martini r Leihgestern, Ostern 1922 ♦ T. T T -, ।ff j1!1?, | Statt Karten r Käthe Repp Willy Holzapfel Verlobte ! Gießen Wetzlar 1 Ostern 1922 | Statt Karten Dina Weber Julius Schorn | Verlobte | Ci$, ^terW \ 11 Statt Katten Die Verlobung ihrer Kinder Meine Verlobung mit Fräulein Liesel und Otto Liesel Mettenheimer, Tochter des beehren sich anzuzeigen Herrn Apothekenbesitzers W. Met, tenheimer und seiner Frau Gemahlin Apothekenbesttzer Elly geb. Mettenheimer, beehre ich W. Mettenheimer u. Frau mi$ anzuzeigen. E. Kraft und Frau. Otto Kraft ' v cand. pharm. et chem. Vilbel Ostern 1922 Frankfurt a. M. 1 .......-........-................................................................ ff.'tt.... Gster-Zonntag von 4 Uhr ab goimt. Öfter=Iliontag von 4 Uhr ab DV großes Illl- WMM. Zu zahlreichem Besuche labet ein 03912 Th. Deuckels, Schützenftr. 2, Ecke Rodheimer Straße, direkt über d. Lahnbrücke. Im Ausschank: prima Ihring8bier u. MünchnerLöwenbrau. vorzügliche Uüche. Uuchen. Lorten. Bohnen - Kaffee. ir* ......... ..................................। t x | Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen - Else Günther Milli Günther Willy Walther Heinrich Kuhl \ Gießen (Kaiserallee 48 p.), Ostern 1922 .................................—................................gy.11?,.. .* Gießen, Ostern 1922 Statt Karten Gießen, 15. April 1922 Rotterdam Gießen HMj Ostern 1922 Statt Karten Wandsbek Gießen April 1922 Aßlar Statt Karten Klein-Linden, 15. April 1922 E Empfang am 22. April Statt Karten Gießen, den 16. April 1922 S3ÜL Alzey 8707 Statt Karten OtM« i Münster 8711 Statt Karten OST?» । Gießen (Bleichstr. 12), den 15. April 1922 37120 Die Schullettung. Grohen-Linden und Umgebung 3503V im Kein Weinzwang Eigene Konditorei Frankfurt a. M. Hölderlinftraße 10 Kälhi Keiner Ernst Römer Verlobte Hermann Noll und Frau Gießen, Bahnhofstraße 51II. (Eleonore Iox ' Theodor Hetz Derloote Gießen Dahnhofsttaße 63 > Astoria-Lichtspiele Heuchelheim b. Gießen Ostern 1922 Ihre in Koblenz vollzogene Vermählung geben bekannt Georg Bellof und Frau Anna geb. Albrecht Käthe Gelsebach Gerard Dronkers Verlobte Ihre Vermählung zeigen an Ludwig Heiderich und Frau Emmy geb. Kohlermann Von der Reise zurück. Otto Rudolph, Dentist Staatlich geprüft nach § 123 der R.-D.-O. 08088 Paul Seng Elisabeth Seng geb. Weber Vermählte Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hochersteut an Willi Stengel und Frau Liesel geb. Klemmrath. Gießen, den 14. April 1922. Heinz Sand Gretel Sand geb. Eisenbach Vermählte Gertrud Mayer Arthur Wassermann Verlobte Ihre Vermählung zeigen ergebenst an Karl März Angelika März geb. Hemstege Ihre Verlobung zeigen an Käthe Schaub Richard Tippmann Kräftiger Karfreitagsjunge angekommen. Gewerbeschule Gießen Der Unterricht in der Maschinenbau-, Schreiner- fach- und gewerblichen Fortbildungsschule sowie der Abendkurse (5-7 Uhr) für Elektrotechnik, Werk, meuter, Schreiner und zur Vorbereitung für die Meisterprüfung beginnt Montag, den 1. Mai. Anmeldeformulare sind beim Hausverwalter der Gewerbeschule zu haben und müssen ausgefüllt bis zum 25. April daselbst abgegeben werden. Ettingshausen Ostern 1922 Kurhotel „Rosenhof“ Anny Kleinknecht Hermann Reuschling Obersteuersekretär Verlobte Alzey □□□□□□□□□ □□□□□□□□□□ flrillfMpn ipftpr IIrf in leaet geiuilnfwea MllulUMU Imljlu AusstAkungMeiiiü.oceis- wett Oie BcüülKüe UQiö.-Druderei. H. Laage. Glezen □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Kor noch heute und morgen: Treulose Frauen und „Der Mo des Philip Morris“ Ab Montag der gro e Ufa-Film: Die Verschwörung zu Genua Nach dem berühmten Schillerschen Drama Fiesko zu Genua- Hauptdarsteller: Silans Mierendorf und Erna Moreno. Ferner: Leo Peukert u. Sah. Impekoven in ihr.neusten Filmschwank in3 Akten: Leos Eheroman BAD-NAUHEIM Das vornehme Publikum trifft sich täglich zum 5>ta-Tßß und Dlr-tallßr-hzert Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 s710c Heuchelheim Ostern 1922 Xiy Nur noch heute und morgen r der größte WUd-West-FUm, der bla heete in Dentsehland gegeben wurde: f Am Marterpfahl tj. 6 Akte. , Ferner: 6 Akte. -M Ein kompliziertes Vermächtnis 7 Abenteurerfilm in 6 Akten. ► Ab Montag (Ä. Osterfelertag) wiederum einPraehtprogramm: DasGeheimnis von 3an Franzisko 6 Akte. — Ferner: 7 Die Vergangenheit stirbt nicht ► Schauspiel in 5 Akten. la Vorbereitung: Die Abenteurerin von Monte Carlo. (3751c laaaa Anna Müller Karl Jung ♦ Verlobte | Wieseck Klein-Linden Ostern 1922 ........ ffffi.. (en-'1 qetciß’ Un der (teilen l terierW Afante 3. Data rerie-^ bildung' in $on< Regime Äegir jnfdHte giment ■ Laimsta Ludwige len W nannten ivalt 2?ach De hungsgt scttänku 21. Dez walier 300 M deuFc Mt t menbe den, Sc MM gleich 8 §2 Biene rechte 2 fcr sich noch m< glücklich ungetoöh im Dece verlangt nicht M sütterunc 'Srübünt glöckchen der Käl beste Fr Aussicht § 2 Ser Sri der zuri andere sen, tri es sind krieges scheinen nxf) gai den, ba Häuser Gabe toi Geschäft Fingers« verschwr St tob. langt vervr Mttel Hab« fi( En 30t MWW WM Habe meine Werkstatt von NeMe 1 nach 8MS! 50 verlegt. M MNiilk, Bon- n. MeWmoeiel Sarglager Sarglager | Eichene | | Schlafzimmer | Speisezimmer I Herrenzimmer < noch zu sehr billigen Preisen! , i Erste Tischlerarbeit. Neuzeit!. Entwürfe. , S Möbelhaus X Jttmann Inhaber A. Brumlik Gießen, Bahnhof str. 29 Besichtigung ohne Kaufzwang! 3™a ' VWVe^»**^*^******* Samstag, (5. April 1922 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Ur. 89 Drittes Blatt anflfloin- VasMIell (Xf gdM* UM 6r: Pfr. Becker. 11: Kinberkirche f. die Matthäus- x Markursgem. gemeinsam: Pfr. Becker. Abds. 6: Pfarrassist. Becker. In ber Iohannoskirche. Bonn. 9> ,. Pfr. Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche f. d. Ltkas- gem. Pfr. Bechtolsheimer. Adbs. 6: Pfr. Aus- felb. Anschi. Beichte f. d. Konfirmanden a. d Iohannesgem. j. deren Angehörige. Montag, den 17 April, 2 Öfter tag. In der Stadtkirche Bonn. 9* - Uhr : Psi Mahr. Rachm 2: Vorstellung u. Prüfung b. Konfirm. a. d. Markusgem.. Pfr Becker Abds. 6: Pfr. Becker. In der Iohanneskirche. Bonn. 9‘.: Konfirmation b Kinder a. d Iohannesgem. Seiet" d. bL Abendm: Pfr Ausfeld, ^lachm. 2. Vorstellung u. Prüfung d Konfirmanden a. d. 'Lulasgem.: Pfr. Bechtolsheimer Abds. 6: Pfarrassistent Müller. Wieseck. Ostersonntag, norm. 9'.: Gottesdienst lFrauenchor». Rachm 1' 'Beichte f. b Konfirmationsabenbrnahl. Opfer f. d Kleinkinde» schulfonds. — Ostermontag, norm 9 Feier d Konfirmation: im Anschluß Feier d heiligen Abendmahls. Rachm. 5: Konfirmationsnachfeier Opfer f. d Glockentonbs. - Öftcrbicnetag, nach- mittags 2>.: Oftcrfeier b. Kinberkirche (bei gutem Detter im Walde«: Opfer f. d. Kinderkirch.' — Donnerstag, 20. April, abds. 8: Irgend Vereinigung (männl. Abtlg ). - Freitag, 21. April, abds. 8« 2: Frauenbund «Rächstes Adendmaht Sonntag. 23. April.) 1. Öfter tag, 16. April, norm. 10: Kirchberg Kollekte 11: Hl. Abendmahl f. d alten ®emcinöeglicber von ©taufenberg. Bonn. 10: Lollar. — Rachm. H/»: Kirchberg. Vorstellung u. Prüfung d. Konfirmanden — 2. Oftertag, 17. Llpril, vorm. 10: Kirch berg. Vorm. 10: Mainzlar. Hl Abend» mahl f. d. alten Gemeindeglieder Katholische Gemeinde. Samstag, den 15. April, vorm. 7 bi« 11 tthr u nachm. 2 bis 9 cklhr: .Gelegenh. z. Hb Deichte. Abds 8: Predigt m. Muttergottesfeier f Männrr u. Hünglinge — Ostersonntag, ben 16. April, vorm. 6> : Gelegenh. z. hl. Beichte. 7: Hl M»sfe m Pr 8: Austeilung b. hl. Kommunion. 9. Hochamt m Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Rachm. 3. Missionslchluft für Frauen u. Jungfrauen. Abds. 6: M i s s i o n s s ch l u ft für Männer u. 3üngfinge. Ostersonntag, den 16. April, nachm. 5 u abds 8 Uhr: Gelegenh z. hl. Beichte. — Ostermontag, den 17. Llpril. Voiin. 6'/»: Gelegenh z hl. Beichte. 7: Hl. Messe m. Pr. 8: Austeilung b. hl. Kommunion. 9: Hochamt m. Pr Gedächtnis d. Verstorbenen. 11: Hl. Mess: m. Pr. Rachm. 2: Vesper in. Segen. D i a s p o ra - G o 11 e s d i e n st am 17. April G r ü n b e r g, vorm. 9V» Uftr. Kathol. Gottesdienst. 16. April. L i ch vorm. 10, nachm. 2 IHrr. — Hungen, norm. 3. 17. April. L i ch, nachm. 2 tthr. — Hungen, norm. > .10. — Laubach, vorm. 7. Bingen a Rh Kalk Hünfeld. 3721 l/er braucht'. 9rosste Schonung der Ufas ehe. Hrbeihkraft utebemfreudp erhallen und geben • Oodesberger Krauler; Zu haben in Apotheken u. Drogerien AAirvisM' träte dum AJkirfsFecher&CaNachf.(mbJtBad Godesberg. Vorrätig in Gießen: 3231' Drogerie J.W. Kurz Vachf., Inh.: H. Nolt. Carl Haas ir.,Gielen ars: Färbe zu Hause Kleider, Blusen.Tücher, Bänder, Strümpfe,Garne, Gardinen, Spitzen u.sw. nur mit Heitmann? Farben wne! WÜUölMlV«! Wir liefern Euch Leinsamen zur Saat zu Mk. 15. - das Pfund. Die Abnahme des Stroh-, Röst- und cms- geardeiteten Flachses erfolgt zu den höchtenPreisen, eot. holen wir denselben selbst ab. Auf Wunsch liefern wir bei Ablieferung aller Sorten Flachs sofort fertige Webwaren zurück. Bestellungen auf Leinsamen nimmt auch Herr I.Weitz m.m Frischborn(Oberhefs.) entgegen. Derselbe übernimmt auch für uns alle Sorten Flachs. Hessische Flachsbereitung G.m.b.H. Weißstück Graustück erstklassige Ringofen wäre von größter Ergiebigkeit stet« zu haben », Düngegaps eingetroffen 038N Aufdermauer & Laberenz Gießen, Lahnstraße 5 (bei der Lahnbrucire). toitte öMItei zu kaufen gesucht. 1217a „LITERA“ Darmstadt Minna Körners Schale Ihr höheres Klavierspiel end Vorschule Westanlage 48 L-ehrfiLcher: Gehörbildung, Musikdiktat, Analyse, Primavista-Singen, Theorie d.Mustk. Harmonielehre,Blemeatar’Klarierapiel.kBher«» Kavieripiel (Solo, Ensemblespiel, Lebungen imBegleitenl. Anfang des Sommer-Semesters: Montag, den 1. Mai 1922. m« Festsetzung des Stundenplanes: Dienstag. 25. April, nachm. 2'/, Uhr. Schriftliche Anmeldungen werden möglichst frühzeitig erbeten. Blulreimgungs-, Brust-L ungen-Husten Verkalkunps: Nerwn-.tlayen Leber-Nieren BlasenUnterleibs. bictitRhnma-Krauter. Bergschule Hocliwaldhausen^mr In der unserem Lande rzlehungehelm angegliederten Haushaltungsschule erhalten junge Mädchen Ausbildung >n Hauswirtschaft, Küche, Schneidern, Weißnähen, Handarbeiten, einschließlich Berechtigung, an dem Unterricht in den wissen schädlichen und künstlerischen Fächern teilzunehmen. Näheres durch Prosp. Prof.Dr.med etl phl. 0. Steche u. Frau Pr. StSrmar Pfeildreieck Jk Seifen. bewährt Andere Farben zurückweisen Alleinige Fabrikanten: Qebr.HeitmannKöln&Riga B Erhältlich in allen Drogenhandlungen I und einschlägigen Geschäften. t3241ss Scharlodibcrg Hlälierbranb Vertreter: Gebr. Jullmann, Gießen, Bahnhofstraße 65. Mss edelster deutscher Weinbrand. CP Telephon Nr. 157 Frankfurter Str. 82 3722c yehr» ppcywerot 2. Mai | Hast Du Deine Wäsche gern So Kernseifen- mildem 3713D Kernseifen-Pulvsr neu im 3516c tyffodehaw&ajomon fc// Schals!rvu7 4 Stunden wöchentlich 3717D * Rückporto erbeten. 1. Preis' Seyffer 3. Preis Wimmer 4 3 V £> O / 2 5 5 c 4> L es ll 6- S 50-km-Rennen . . 60-km-Rennen . . auf D. K. W. auf D. K. W Bandsägen Hobelmaschinen IlBW. einzeln und kombiniert n er n -> N Buchführung...... Handels lehre m. Korrespondenz, Wechsel- und Scheckkunde Kaufm. Rechnen..... Deutsch........ Wirtschaftsgeographie mit Bürgerkunde..... Schönschreiben...... Stenographie ... . ; . Maschinenschreiben . . . . Der Siegeszug des D. K. W. durch die Well «Unterfahrt des A.O.A.C. in die Bayerischen Berge am 18. u. 19. Fehr. 1922 Hansa-Schule von J. Kunzeimann Selters weg 73. Tel. 821. Prospekt kostenlos. te'Äi KhontdieWycbeuDd greif! iie nichl an 8T« c Klein&Stief ei Fulda GA Fabrikant: P. Jos. Möbs, Seifenfabrik, Gießen. 45a 25 Stunden wöchentlich Unverbindliche Auskunft durch die Schulleitung. Anmeldung täglich bei der Bier-Aufschlag! Infolge der neuerdings von Seiten der Brauereien erfolgten Bierpreiserhöhung sehen wir uns leider genötigt, den Verkaufsmindestpreis auf Mk. 1.25 für den Vio Liter Bier festzusetzen. Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend e.V. für direkten etektr. Antrieb Der Lenz kann kommen Das neue Favorit- Moden - Album (Preis Mk. 8.50) und die entzückenden Favorit- Schnitte sind erschie- Lastwagen in fahrbereit, Zustand, evtl. m. Anhänger, zu kaufen gesucht. Phantasiepreise zwecklos. Offerten unter K.U.V.SL4 des. Rudolf Moste, Köln. (”,ess Asthma i f. L etwa 15 Woch. geheilt werden. Sprechsttind. d. n. meinemBerfahren sachlich flcbilbetcn ArzteS in v)ie- kcu, Babnbossbotcl Leus, jeden Montag von 10-1 Uhr. Dr. med. Al- dort,, Berlin SW 11. Spe- xialarzt für Asthmaleiden. In Anbetracht der hohen Holzpreise sowie der Unterhaltung und Beschaffung der Werkzeuge, ebenso durch die Steigerung aller Lebensbedürfnisse sind wir genötigt, die seitherigen Preise ab 1. April 1922 um 100% zu erhöhen. Die Wagnervereinigung des Kreises Gietzen. Billige Kleider und Blusen erhalten Sie durch SelbotfÄrben wie neu mit 3724D Wiki-Haushaltfarben. Waschechtes Schwarz auf wollene Strümpfe. Schönste Gardinenfarben. Wiki-Waschblau erzeugt blütenweiße, fleckenlose Wäsche zur Freude jeder Hausfrau. Verwenden bie daher nur Wiki und Sie werden zufrieden sein. Vereinigte Privat- Handelslehranstalten Gießen minmmmfliiiutiwiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiii wasche nur mit „HOgelstem“ Nontaesthutsche Farben- und Lackindustrie Telephon 2134 Zweigniederlassung Gießen PlockstraBe 10 Der zuerst einem anderen Fabrikat zuerkannte 1. Preis mußte nach Prüfung dem — D. K. W. ■=■* zugebilligt werden. Internationales Hennen In Brescia m Italien»4. mii 1922 Geschwindigkeits-Rennen . . . D. K. W. 1. Preis Leiter: J, Kanzel mann, Seltersweg 73 Diplom- Kauf mann und Diplom-Handelslehrer. Erstklassige Ausbitdungsstätte für den kaufmännischen Beruf Tages- und Abend-Unterricht in allen Handelsfächern. 2KA r> f Beginn neuer Halbjahres- und Jahreskurse mit • dVlUl folgenden Fächern: Qualifatj MOBIL au4j den TUcnkytaften Ctoogjhaujen ♦ NIDDA * find nach eigenen und, gegebenen öntwupjen lieber 100 D.K.W.-Motors im Bezirk GieBen! Durch jeden Fahrradhändler zu beziehen. * Generalvertreter: Automobil - Centrale Gießen för Herren- und Damen-Bekleidung Qualitätsware Kle Reichhaltige Auswahl UlUllu Bauer,Tuchhandlu^,Moltkestr.22 ——(^^B^MB>B^Telej)honJ6ß9^B|>a^J4akestelledei^'otei^Linie. * d