V?'n»r;tag, \VL Jahrgang Die Zollpolitik Amerikas. für leisten. der der als für Die Interessen der deutschen Ansiedler in Polen. Der polnische Vertreter auf lenafp, erklärte dah ci • übermitteln die des Payne-Aldrich-Tarifs. Die Zölle Seidenwaren sind ungefähr die gleichen. Genf, 12 Avril. (Wolff.) DaS Völkerbunds- fcfretariat teilt Einzelheiten mit zu dem Protest Les Deutschtumbundes für den Schuh der Minderheiten in Polen gegen die Vertreibung deutscher Ansiedler, sowie die polnische Gegenerklärung und die Beschlüsse des Völlerbundsrates in dieser Angelegenheit. Danach wurde den Polen zunächst eine Frist bis zum 1 Mai 1922 vorgeschrieben, vor deren Ablauf eine Vertreibung der deutschen Ansiedler in Polen nidrt gestattet sei. Eine erneute Prüfung der deutscher! Beschwerden führte dazu, daß der Völkerbundrat in seiner letzten Tagung den Polen nochmals eine Hinausschiebung der Frist bis 1.10.1922 vorscht ~ ......... Das Beharren der ReparationsKommWon. Paris 12. April. (Havas.) 3n der heutigen AachrnittagsM'ung der Rc^arations- tommif ion -eini te i sich 1 L> Mitglieder grün - satzlich darüber, demnächst eine neue Rote an die deutsche Regierung abzuschicken. Der Text derselben steht noch nicht endgültig fest und kann noch im Laufe des morgigen Tages fectig- ges.ellt werden. Die Kommis'ivn soll morgen vormittag 1-11 ülhr abermals zusammen tret en. Es bestätigt 'sich, dah sie auf ihrer früheren Ent- schridung bestehen bleiben will. Dcutsch- land wird sich daher verpflichtet sehen, an den vvrgcschricbcnen Terminen, nämlich am 16. April und 1. Mai die Zahlungen zu leisten, die von ihm verlangt worden sind. Diese betragen bekanntlich für den ersten Termin etwas über 18 Millionen und für den zweiten 50 Millionen Gollnnark. Poris. 13. April. (WTD.) Der Repara- tionsauss chuß ist auch in seiner gestrigen zweiten offziösen Sitzung, die gestern abend um 8 ülhr noch andauerte, zu keiner Entschei- 15. April 1922 Annahmc von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit preis für 1 mm yShe für Anzeigen v 34mm'Breitf örtlich 120'Pf., auswärts 150 pf.; für Neklame Anzeigen von 70 nun Breite 450Pf. Bei Platz Vorschrift 20 "/„Aufschlag Hauplschriftleiter: Aug Goetz. •Btrantroortlid) für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für der Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen zu wählen. Die englische und belgische Dele- I Konferenz aufgeworfen und Deutschland ausge- gation schlossen sich diesem Vorschläge an. Cvlrat fordert werde, sich auszusprechen. Daraufhin habe übernahm den Vorsitz und schlug in gleicher Weisr s Darthou, und Er. 88 Erscheint täglich, autzer Sonn» und Feiertags, mit derSamstaqsbeilage: GietzenerFamilienblätter Monatliche Se^tgspreise: Ml«. 16.- und Mk. 1.50 Trägerlohn.durch biePoft Mk. 17.50, auch bciNicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech» Anschlüsse: für dieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Lietzen. Postscheckkonto: Srontfurt a. M. 11686. Genua, 12. April. (WTB.) Die Kommission interalliierten Konferenz, die zur Erörterung ... Deikehrsangelegenheiten gebildet wurde, trat heute vormittag 10 Llhr zum ersten Male zusammen. T h e u n i s (Belgien) wurde durch Zuruf zum Vorsitzenden gewählt. Von deutscher Seite wurden als Delegierte Äathenau und Schmidt, als Stellvertreter die Staatssekretäre Simson und Stieler benannt. An der Sitzung nahm Stieler teil. 3m Verlaufe der Sitzung wurde ein Internationaler Gewcrkschafts- Kongreft. Berlin. 13. April. Wie der »Vorwärts" mitte.lt, wird auf dem Internationalen Gewerkschaftskongreß, der am 20. ds. in Vorn ?usammenlr:ten w'.rd Iouhiux über den Wi de -au bau Europas spr chen. Mertens wird über dir internationale Reallion u '.ter besonderer Berücksichtigung des Achtstunde.tta^es referieren. mus gratis gewährt. Die Behandlung der russischen Frage. Genua. 12. April. (WTD.) Heute vormittag fand im Cdenhotel eine Sitzung der für die Behandlung der russischen 'Frage us: w hltm Sachverständigenkommission statt An der Si ung n ihm en der Reichs- i a n z l e r und der Reichsmini st er des Auswärtigen teil. Es wurde den Sachverständigen eine Denkschrift zur Kenntnis gebracht. die gestern in der Sitzung der ersten allgemeinen Kommission verteilt worden ist. Die Sachverständigen werden vor Beginn der morgigen Sitzung der ersten Kommission, in der die Denkschrift zur Erörterung gestellt wird, erneut über die russische Frage beraten. Die bessere Stimme Frankreichs. Paris, 12. April. (WTB.) Der „Povu- lai r e" schreibt zum Zwischen all Barihou-Tschtt- scherin, Darthou sei es durch sein dreimaliges Eingreifen gelungen, einen Skandal hervorzurufen Und Frankreich zu isolieren. Er habe dadurch den in Washington begangenen Fehler verschlimmert. Durch sein Eingreifen, das viel brutaler gewesen fei als das Driands und Sarrauts in Amerika, habe er von dieser Tribüne herab, von der alles noch stärkeren Widerhall finde als in Washington, in den Gemütern aller Volker tiefer als je die Tleberzeugung verankert, daß das Frankreich des nationalen Blocks sich systematisch jeder Deschrän- kung der Landrüstungen in Europa widersetzen werde. Darüber hinaus habe er Trohky ausgezeichnete Gründe geliefert, seine Rote Armee zu behalten. Der Sonderberichterstatter des ..Oeuvre" in ®'nua schreibt: Um drei Jahre nach Versailles end ulkig b:n 5rieben aufzurichten, brauche man etwas anderes als Schilder mit der Aufschrift „Verboten!" Frankreich könne ruhig Schranken nach allen Seiten hin aufbauen, die Deutschen würden es eines Tages zwingen, an die wesent- li.^en grundlegenden Fragen heranzugehen, ohne deren Regelung in Europa nichts von Destand gebaut werden könne. Man müsse befürchten, daß an diesem Tage, ivenn Frankreich nochmals erkläre. Deutschland müs e wi derherstcllen Europa ihm antworten werde: Die Reparationen werden alle Abkommen zugrunde richten, die wir in Genua so mühsam geschaffen haben. Don den Reparationen bät e in Genua gesprochen werden müssen, das habt Ihr nicht gewollt! Dann würde Frankreich endgültig isoliert und ohnmächtig dastehen. Die Rüftungspanse dementiert. Paris, 12. April. (WTD.) Rach einer HavaSmel-ung aus Genua hat der eng'llcheLchah- kanzler Sir Robert Home heute offiziell die von der Pariser Presse Lloyd George zugeschriebenen Pläne einer Rüstungspause von zehn Jahren dementiert. Washington, 12. April. (Durch Funk- spruch.) Rach der Schätzung der Sachverständigen des Finanzausschusses des Senats weist der dem Senat heule zugegan cne Zolltarifentwurs, der im Ausschuß Aenderungen erfuhr, durch- schnittlich etwas höhere Sähe auf als der Ayne-Aldrich-Tarif. 3m Vergleich mit dem Tarifentwurf des Repräsentant chru'es sind die spezifizierten Zölle im allgemeinen höher, aber Wertzölle im allgemeinen niedriger, da die Sähe des Entwurfes des Repräsentantenhauses n.id> amerikanischem Geldwerte berechnet waren. Rach der neuen Bestimmung über Farbstoffe kann der Präsident der Vereinigten St.i.i ten die gegenwärtige mit dem Konzessionierungs svstem verbundene Einfuhrsperre für Farbwaren über die ursprünglich vorgesehene Frist von einem Jahre vom Tage der Anterzcichnung an noch für ein weiteres Jahr in Kraft sehen. Die F' !* stofs-3nteressenten hatten eine fünfjährige Eni fuhrsperre zum Schuhe gegen den deutschen Wett - bewerb verlangt. Die SenatSbill setzte den Zoll für halbfertige Farbstoffe auf 50 Prozent ad balorem und für die fertigen Farbstoffe im Werte von 7 Cents pro Pfund auf 63 Prozent fest. Für Puppen und Svielwaren zu 7 Cents beträgt der Zoll 70, für Bücher 25, Musikinstrumente 40,. optische Gläser 55, Steingutgeschirr 25 bis 28, Porzellan 70, Taschenmesser zu 2 Cents 60 und für Lafelinesser und andere Messer von 3 bis 20 Cents 55 Proz. Einige Zölle, wie die Daumwoll- und Wollerzeugnisse sind höher ISvonfen fordert 1------ , Barthou, und zwar, wie der Berichterstatter hinzufügt, mit Recht, feine Bemerkung zurück' wie für die erste und zweite Kommission, auch eine älnterkvmmission für Wirtschafts- und Der- kchrsfragen der österreichischen Rachfolgestaaten vor. Der tschechoslowakische Vertreter widersprach diesem Antrag, ebenso Polen, welches Llnteriom- miffionen nach Materien vorschlug. Der Vorsitzende legte Polen nahe, diesen Antrag zuruck- zuziehen. Die Ernennung von weiteren Unter« kommissionen nach Materien könne Vorbehalten bleiben, bis die jetzt zu errichtende älnterkommis- sion die Tagesordnung und Verhandlungsgegen« flänbe festgestellt habe. Auf eine von Holland eingebrachte und von Rorwegen und schließlich auch von England unterstützte Anregung, den kleinen Staaten in dieser Kommission mehr als vier Vertreter zu geben, wurde beschlossen, dah die Keinen Staaten fünf Vertreter haben sollen. Rach Unterbrechung der Sitzung wurden als Vertreter der kleinen Staaten fünf Angehörige der Staaten Rorwegen, Schweiz, Holland, Iugoslavien und Lettland ernannt. Die ilnterfommiHion wird am Samstag vormittag IO1/, Llhr zu ihrer ersten Sitzung zusammen treten. Dcr Ausschuß für Verkchrsangelegenheiten. Arbeitsausschuß eingesetzt, der einen Geschäftsplan für die Kommission ausarbeiten soll. Diesem Ausschuß gehören je ein Vertreter der fünf einladenden Mächte, ferner je ein Vertreter Rußlands und Deutschlands, sowie auf Grund der Wahlen ein Vertreter Oesterreichs, Estlands, Portugals, Polens und der Schweiz an. 3ns Auge gefaßt ist die Bildung mehrerer äinteraus- schösse, insbesondere für Eiseabahnfragen und für Binnen- und Seeschi fahrt. Auch in diese Ausschüsse werden die fünf einladenden Länder, ferner Rußland und Deutschland, sowie fünf der übrigen Länder je einen Vertreter entsenden. Der Arbeitsausschuß wird Freitag, den 14. April, vormittags 10 Mr, zusammenweten. (C’inc Zttsamin nkunft des Cbrrften Aatcs in Genua? London, 12. April. (Havas.) Nachrichten aus Genua, die heute abend in London veröffentlicht werden, melden, es sei möglich, dah der Oberste Rat vor Ende des Monats in Genua zusammentrete.Seine Einberufung soll durch die Frage der deutschen Reparationen und durch die Ablehnung der Bedingungen, der Reparationskommission durch d e deutsche Regierung veranlaßt sein. D e Telegramme besagen weiter, Barthou habe gestern vormittag von Poincare ein sehr wichtiges, chiffriertes Telegramm erhalten, über das eine Besprechung zwischen dem Führer der französischen Delegation und Lloyd George stattgefunden habe. Diese Informationen sollen von Paris nach Eingang der deutschen Antwortnote abgesandt worden sein. Die privaten Pläne. L o n d o n, 12. Aprll. (Wrlsf.) „Daily Cchro- niclc" schreibt in einem Leitartikel, man müsse sich die 'Tatsache vor Augen halten, daß der Friede niemals gewah-t werden könne, wenn die Rationen nicht bereit feien, die Rüstungen herab- zusetzen. Die Reparationsfrape. sowie die F age der alliierten Schulden sei wahrscheinlich kluger Weise nicht in das Programm der Genueser Konferenz ausgenommen worden, aber der feste Entschluß, die Genueser Zusammenkunft zu einem Erfolg zu gestalten, sehe auf Seiten der Alliierten den Willen voraus, diese privaten Pro- Icm e die so eng mit den übrigen verknüpft seien, in Angriff zu nehmen. Die Abordnungen in Genua müßten sich auch stets vor Augen halten, wie sehr dies zukünftig von der Mitwirkung der Bereinigten Staaten abhänge. Es sei wünschenswert, dah die unmittelbaren Probleme Europas in einer Weise geregelt werden, d'ce die künftige Mitwirkung der Vereinigten Staaten erleichtere. Eine Unterredung zwischen Lloyd George uud Darthou. Paris, 13. April. (WTD.) Der Sonden berichterstatter des „Petit Parisien" in Genua glaubt zu wissen, daß der französische erste Delegierte Darthou auf Grund einer Anweisung Poincar^s eine Unterredung mit Lloyd George über die deutsche Antwortnote an die Reparationskommission gehabt hahe. Darthou habe erklärt, es erscheine ihm schwierig, angesichts der deutschen Weigerung Deutschland den gleichen Platz wie den anderen Mächten in den Ausschüssen und älnterausfchüssen der Kon- ferenz einzuräumen. Lloyd George habe erklärt, da die Reparationsfrage von der Tagesordnung abgesetzt sei, könne man aus der deutschen Ant° worwote keine Argumente ziehen, wenn es s.ch nur um die Reparationen handele. Er habe jedoch hinzugesügt, er würde sich vielleicht den Argumenten Barthous anschliehen, aber nur unter der Bedingung, daß die Reparationsfrage vor der gezogen. Der „Tempo" über Lloyd George und die Bolschewisten. Paris, 12. April. (WTD.) Der „S c m p s" schreibt: Als Lloyd George die Dolsche- w i st e n nach Genua brachte, habe er sich geschmeichelt, aus ihnen harmlose Leute zu machen. Die Bolschewisten qber seien die ersten, die daraus Ruhen zögen, daß sie ihre Teilnahme an der Konferenz als Gleiche unter Gleichen erlangten. Allein der Umstand, dah sie in den K o m m i s - f i o n e n und ^Interkom Missionen säßen, gebe ihnen Gelegenheit, jene finanzielle Unter- stühung zu erbitten und zu erkaufen, um deren Zustandekommen sie in großer Verlegenheit wären. Aber werde Tschitscherin Lloyd George behilflich sein, zahlungsfähige Kunden für die englische 3ndustrie zu finden, den Dürgerlrieg in 3rland zu ersticken oder Europas Frieden zu befestigen? Die Bolschewisten seien gezwungen, ihren Anhängern Gewißheit mitzubringen, daß die Spannung in Europa und mit ihr die Aussichten auf eine soziale Devolution wüchsen. Roch einmal, sagt der „Temps", Ityifen wir das gemeinsame 3nterefse Frankreichs unb Englands und die Aufmerksamkeit unserer englischen Freunde auf die Vorteile, die Lloyd George dem Bolschewis- d u n g gelangt, in welcher Weise die deutsche 2lnt- wortnvte behandelt werden soll. Der „'Petit Parisien" glaubt jedoch, daß die Reparationskom Mission der deutschen Regierung antworten ipcvtk-, daß sie den neuen deutschen Standpunkt nicht annehme und auf ihrer letzten Entscheidung beharre. Wenn am 31. Mai Deutschland nicht oder nur ungenügend die empfohlenen Maßnahmen ausgeführt habe, dann werde der Reparationsausschuh die Angelegenheit den alliierten Regierungen übermitteln. Geheime Untersuchung der Gleiwitzer Explosiorrskatastrophc. Berlin, 13. April. Wie der Lokbl-An- zeiger aus Breslau berichtet, wird die Untersuchung über die Gleiwiher Katastrophe von der 3ntcralliierten Kommission streng geheim gefüht l, so daß es der deutschen Behörde nicht möglich ist, von sich aus die Ursache der Katastrophe sestzustellen. Aus dem Reiche. Die Frage der Umgestaltung der Reichsbahn. Berlin. 12. April. (Wolff.) Ein ‘Berliner Morgenblatt bringt die Mitteilung, dah im Reichsverkehrsminsterium über die vom Reiche- verband der deutschen 3nduftrie hinsichtlich d:c Umgestaltung derReichsbahn erftarct? Gu lachten Beratungen ftattgeiunben haben und öau> man im Reichsverkehrsministerium dazu neige, die Reichsbahn einem privatwirtsch-'t- lichen Betriebe auszugestalten. Die Rachncht ist von Anfang bis Ende erfunden. Die Reichs» bahnverwaltung hält nach wie vor an ihrem Standpunkt fest, unter Beibehaltung des Staats- lcsitzes die Sanierung des Unternehmens fort- zu'etzen und 'die nötige Bewegungsfreiheit des» selben zu erzielen. Dergarbeiterfuhrer Huä schwer erkrankt. Wie das ,D. T." aus Elfen meldet, ist dec Reichstagsabgevrdnete Hue schwer erkramt. Da Hue MitgliZ der deutschen Kon erenzdelegation ! in Genua ist, wird wahrscheinlich durch ferne Erkrankung die Ernennung emes anderen Der- I treters bd der deutschen Delegatwn notig feuu deutsche Herren cntronb*. to:rben: Erster Ausschuß (für Ru^'a d): Vorsitzender von Maltzan. Sachver ä .digr: Dal rusch, Bernhard, Dächer. Cunow, Hilffecding. M.lchlor, vom Raumer und Wisfell. Zweiter Au.schuh (^i a-^ragen): Vorsitzen- ber Schröder. Sachverstand ige: Bergmann, Bernhard, Erkelenz, von Havc.iste.n, Hilff-rdmg, Ha.^en, Melchior, von Mendelsohn. Reserentcn: Dorn. Rorden u ib Rordhoff Dritter Au schuß «Wirtscha tssragen): Vorsitzender: Hirsch. Stellvertretender Vorsitzender: Weigert. Sachverständige: Baltrusch, Bücher. Er» kelenz. Hagen. Hus. Roste.tberg. Cramer. Äraiter, Lübsen, v. Mendelsohn, von Raumer unb Wilsel. .Referenten: Berger unb Löwe. Vierter Au schuß (Berk hrsfragen): Vor- sitzenber Stieler. Sachverständige: Bücher, Cu- mow, Hu4, Lübsen unb Crämer. Der Ausschuft für Wirtschaftsfrageu. Genua, 12. April. (WTB.) Heute vormittag 10 Uf>r hat die erste Sitzung der Kommission für Dirtschaftsfragen stattgefunden, für die als Delegierte Rathenau und Reichswirt- scha'tsminifler Schmidt, als stellvertretende Delegierte die Staatssekretäre von Simson und Hirsch benannt sind. Die Sitzung wurde in Vertretung des italienischen Handelsminiskers von dem italienischen Delegierten Olivetti eröffnet, der auf die Rotwendigkeit der Zusammenarbeit aller Rationen, das freie Spiel der Kräfte und die beste Ausnutzung der natürlichen Reichtümer hinwies. Olivetti schlug vor. als Vorsitzenden den Franzosen Colrat, und als dessen Vertreter Seydou^ Die Wirkung der Rede Wirths. Die Rede des Reichskanzlers in k3>enua war verhaltnismähig matt und farblos. Man hätte mehr erwarten müssen. Sie störte, wie gesagt wird, auch durch ihre überflüssige Länge. Vielleicht hat Lloyd George in seinem eigenen Interesse gefordert, Dr. Wirth möge einen solchen unscheinbaren Vortrag hallen. Aber etwas eigene Kunst muh doch eigentlich ein deutscher Staatsmann durchzu- .'setzen wissen. Die deutsche Eröffnungsrede 'brauchte keine schmetternde Anklage zu sein, es nmhle aber in ihr etwas von verhaltener L- eidenschaft zum Ausdruck kommen, wie sie .der heutigen Gemütsstimmung des gepeinigten, deutschen Volkes entspricht. Man brauchte mit der Empfindlichkeit der Franzosen nicht ein gar so empfindsames Spiel zu treiben; Lloyd George selber nimmt sich ja seine stichelnden Anspielungen auch nicht übel. Wirths Rede konnte trotzdem korrekt im Rahmen des Programms bleiben, wenn sie auch nicht wie die ängstliche Vorsicht eines Kanzleibeamten sich gewunden haben würde. DaS muh man feststellen, da das amtliche Wolff-Bureau die „Befriedigung" einiger italienischer Blätter heraushebt. Die deutsche Presse kann nicht in den Geruch jener knurrenden Meute kommen, von der Lloyd George sprach, wenn sie feststellt, dah die kräuhelnd bewegte Oberfläche der Genueser Reden dem deutschen Volke noch nicht zu einer Genugtuung gereichen. Genua. 12. April. (Wolsf.) Eine größere Anzahl von italienischen Blättern hebt mit Befriedigung hervor, dah die Rede des Reichskanzlers Dr. Wirth den großen Vorzug gehabt habe, jeden Anstoh zu vermeiden und Barthou keinen Anlaß zum Einhaken zu geben. Das Auftreten Barthous wird dagegen vielfach kritisiert. So schreibe die „Stampa": ..Frankreich ist von der Gerechtigkeit seiner Sache durchaus überzeugt. Sein Auftreten ist auch juristisch gerechtfertigt, aber weder menschlich noch sympathisch." — „Eittadino" bemerkt: Barthous Rede fand nur bei den Franzosen Beifall. — „Citta di Popolo" sagt: Die Franzosen haben sich vollständig isoliert. Auch die Kleine Entente ist ihnen nicht beigesprungen. Barthou ist Tschitscherin ins Retz gegangen. Der „Paese" spricht von der Bismarck- scheu Gewaltpolitik Frankreichs. — „Corriere d'Italia" bedauert die Rervosität Barthous. — Der „Corriere della Sera" bemerkt in seiner Besprechung der Eröffnungc s tzung: Alles gegenwärtige älebel komme nicht vom Kriege, sondern von der Idee, dah die rohe Gewalt die Welt regieren könne. (5'ine deutsche Denkschrift. Berlin, 12. April. (Priv.-Tel.) Rah einer Meldung ber »Boss. Ztg." aus Genua Übergaben die bcu lschen Delegierten ti br Cr ff» nung-s.hu g de Wirtschaftstorn Million eine große deutsche Denkschrift. Wie verlautet, enthält die Denksch ist nach einer Darlegung der Wi tschaftslage Deutschlands ben Vorschlag, eite internationale Anleihe namens Deutschlands mit Genehmigung der Ententemächte aujzulcgen. Die Bilduuq der Attsschüsse. Genua, 12. April. (Spezialbericht bes Vertreters bes Wölfischen Bureaus in Genua.) 3n die einzelnen Ausschüsse find folgende GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag; Vrlihl'sche Univ.-Vuch- und Steinörudcrci R. Lange. Zchriftleitnng, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. dieser Tagung, A s k e.. - , ...... bisse Anregung seiner Regierung UDermmein werde unb daß diese wahrscheinlich im Rahmen des Möglichen versuchen werde, ihr Folge zu i eine Bekanntmachung des Vorstandes der Wit- ; dem neuen Verpflegekostentarif Les städtischen ÄiedschQ t ©ie ei Öe3 Zmttralr e bandes der 1 Krankenhauses, der trotz Lieser Erhöhung noch Ä,2li,:D™ ™ einen Zuschuß von 472000 2KL erfordert, zu- zergcnteil, in oer an gefordert wird, mit Ruck- AAr+- 1;, 1 forYrm aao nnn or?f JnMit sicht Cdj die Bestimmungen W-r die Ärbeitsruche gchrmmt. JnSg-.-mt sollen 662000 ®!. erneut gu Sonn- und Sei erlagen die Feiertaaskuchen ünd zur Linderung 0er Rvtlage__i 's Aus Stabt und Land 0. s in Er "erg< Di fyai ßtnl flöni Dem 3df( Der in 10. Sei! 23 Stu 2e dq sed toti der Ligo Ligc !cha! beul gut« M em de s-h Mk gur zun tun( rat in ( fehl! gese tour aufg Schl bei unb rat« 'ott na« an Htt de" & F L° Lo be-- zB AL nö ICO Va M 61 bei zvx Dei tont Nr Aul an Sonn- und Feiertagen die Feiertagsknchen am Samstag backen zu lassen. ** Das Fest ihrer Silbernen Hochzeit begehen am 17. April (2. Ostertag) die Eheleute Ludwig Hormann und Frau Hermine geb. Roth, Sternstrahe 37. stimmte der Erhebung einer Abgabe gut Forderung deS Wohnungsbaues Zu, die einen Aufschlag von 70 Pf. für 100 Mk. des Brandvers.cherungswertes für die Stadt Worms vorf eht. Dadurch wird ein Betrag von 5—600 000 Mk. erz elt, der zur Verzinsung und Arnort'.sation der von der Stadt verausgab- i. unrentierlichen Beträge für den Wvh- Am teil ersiu Vegi 2pi mit in ‘ M 2ed scha^ für Seid $1 Ättj brgii Sc alt« des heil peri Karfreitag. Von Johannes Heinrich D r a a ch - Duisburg. Baterlarrd, du bist wie Golgatha, Das heißt Schädelstätte. Aus Gemäuern deiner Städte, aus der Dörfer Räume, ragt ein Kreuz empor zu Gottes Thron. Aller Erden Bäume dienten zu den Balken, breiter sind sie als der größte Strom. And im Dornenkrvnentragen an das Kreuz geschlagen unsres Volkes schmerzzerquälte Schar. Peitschen haben sie geschunden, Speere brachten Wunden, Blut und Finsternis klebt ihr im Haar. Monde, Jahre — Stöhnen, Fragen — jetzt ein Schrei — Verzweifeln, Klagen, Schrei des Volks in Menschenmassen: „Lama asabthani“ — warum hast du mich verlassen. • Vaterland, du bist wie Golgatha. * * « Die Mendener Karfreitags- Prozession. — In 2 7 0 St und en um die Welt. Der englische Flieger Sir Rotz Smith, der demnächst zu einem Fluge um die Welt a^fbrechen will, tefff die ganze Reise in 270—300 Flugstunden zurückzuleaen. Rotz Smith, der 1919 von England nach" Italien flog, wird von seinem Bruder Keith Smith und Bennet begleitet, die beide schon mit ihm nach Australien geflogen sind. Er wird seinen Flug auf einer „amphibischen" Vickers- Maschine mit 450 PS machen und will von dem Londoner Flugplatz Croydon zunächst nach Lyon fliegen. Von dort reist er durch die Luft nach Kalkutta, wobei er denselben Weg wie auf dem australischen Fluge verfolgt, von Kalkutta nach Mandalay an der chinesischen Küste bis nach Tokio, wo eine Ersahmaschme für alle Falle be- rei'tstehen wird. Von Japan aus wird er den Stillen Ozean unter Benutzung der langen Kette der Aleuten-Jnseln bis zum amerikanischen Kom tinent überfliegen, dann Kanada über die groben Seen nach Toronto überqueren, wo wieder eine Ersahmaschine wartet. Don Toronto fliegt er nod) Reuyork und Reufundland und von St. Johns nach London. Die längste ßa.nbretfe ist die über Kanada, die längste Seereise die von St. Johns nach London. Der Weltumflieger führt einen tinematographischen Apparat mit sich, uw Filmaufnahmen au machen. follei Sinter den mannigfachen Aufzügen, die sich der Passionszeit als Heber re fte uralter Mysterien-Aufs ührungen noch erhalten haben, verdient die Karfreitagsprozession besondere Beachtung, die noch jetzt alljährlich unter gewaltiger Beteiligung in der Stadt Menden in Westfalen Aus dem beseelen Gebiet Die Dachfpleer der amerikanischen DesrtzungsLruPpen. Berlin, 13. April. Einer Lokal-Anzefaer- Meldung zufvlae sind gestern, von Srier kommend, einige Abteilungen der französischen Alpenjäger in Koblenz eingetroffen und haben die bisherigen amerrkamschen Quartiere bezogen. Sin franzof'scher Flugplatz m brr Pfalz. Der Berliner Lokal-Anzeiger schreibt: Der bisherige Feldflugplatz des 30. französtschen Korps in Reustadt in der Pfalz wird nunmehr zu einem großen französischen Flugplatz ausgebaut. Aus Frankreich traf in den letzten Tagen etne grobe Anzahl französischer Bombenflugzeuge in Reustadt ein. Es soll ein Bombenregiment der Fliegertruppen gebildet werden. Wasser und Licht. Der Stadtvorstand hat in seiner letzten Sitzung den Wasserpreis für ein Kubikmeter von 50 auf 65 Pfennige, den Preis für elektrisches Licht auf 5.50 Mk. und für Kraft auf 3.50 Mk. für die Kilowattstunde erhöht. Die Kohlenpreise sind um das 70fache gestiegen, die Strompreise nur nm das llfache. Kreis Friedberg. ch. M ü n z e n b e r g, 11. April. Heute wurde der Kriegsveteran Landwirt Johann Adam Wagner dahier zu Grabegebrach t. Während der Verstorbene den Feldzug von 1866 als aktiver Soldat mitgemacht hat, hatte er durch die ganze Dauer des Krieges von 1870/71 einen militärischen Posten in der Heimat. Obwohl nahezu Öl Jahre alt, erfreute er sich bis zuletzt seltener körperlicher und geistiger Frische. In der Gemeinde bekleidete er lange Jahre das Amt eines Feldgeschworenen, auch war er lange Mitglied des Gemeinderates. Tis zu seinem Tode gehörte er dem Schulvorstand an. Auster einem zahlreichen Trauergefolge gab ihm der hiesige Militäroerein das letzte Geleite. Starkenburg und Rircirrhessen. toi). W vrrns, 12. April. Die gestrige Stadtverordneten-Versammlung Bürgermeister Wennemar Schmidtmann und fein Aktuarius und Prokonsul Johann Heinrich Wulf trugen auf ihren Schultern ein Kreuz aus der Stadt zu jener Stelle wo der Ban ausgeführt werden sollte." Das scheint die erste Kreuz-Prozession in der heutigen Form gewesen zu fein, die sich seitdem in Blüte erhalten hat und an der im letzten Jahr 8000 Menschen teilnahmen. — Tageskalender für Donnerstag. Astoria-Lichtspiele, ab beute: „Am Marte Pfahl" und „Das Panzergeschoß". — Licht- svielhaus, Bahnhofstraße, ab heute: „Treulose Frauen" und „Der Wahn des Philipp Mvrrfs". — Aus dem Stadttheaterbureau. Am morgigen Karfreitag bleiben Kasse unb Bureau des Sradtthea.e.s geschlossen. Lanvircis Gießen. * L i ch, 12. April. Hier kommt auf dem schönen Kirchenplatz ein Kriegerdenkmal zur Aufstellung. Der Entwurf zeigt ein Stein- mal von altarähnlichem Aufbau: die bildliche Darstellung zeigt in wirkungsvollem Relief den Erzengel Michael im Kampfe mit dem Satan — der erste Kampf von Gut und Bose. Als Symbol für unsere Kämpfer im Weltkriege springt vom Mittelbild aus nach links und rechts (auf dem Ausstellungsort nach Ost und West) je ein Löwe (das hessische Wappentier). Der Strahlenkranz, der den Erzengel umgibt, schließt das kampfbereite Löwenpaar mit ein, wodurch eine bildliche Einheit erzielt wird. Auch die Widmungs- schrift, die mit Dem Wappen der Stadt gleichsam wie mit einem Siegel abschließt, fügt sich der bildlichen Plastik sehr harmonisch an. Der Entwurf stammt von dem Bildhauer Karl Huber, Studienrat an den technischen Lehranstalten in Offenbach a. M. Mit der Ausführung soll baldigst begonnen werden. Auch die Beschaffung der für das Denkmal erforderlichen Geldmittel macht gute Fortschritte. Die in und um Reuyork wohnenden Licher haben unter der Führung der Eheleute Wilhelm Bolz und Elisabeth geb. Dietz llirzlich wieder 20 000 Mark der Bürgermeisterei überwiesen. Ein neuer schöner Beweis treuer Anhänglichkeit an die alte Heimat. fpd. Grünberg, 12. April. Ein Grün- berget Lehrling, der auf einem geschäftlichen Gang von Stockhausen zurückkehrte, wurde von zwei Spitzbuben Überfallen. Sie.entkleideten ihn und nahmen Mr, Rucksack, Arbeitsanzug, Schuhe und Strümpfe mit sich fort, so daß der Aeberfallene barfuß, in Hemd und Llnterhvse nach Hause laufen muhte. Kreis Lauterbach. △ Schlitz, 11. April. Alles wird teuer, so auch zwei dringend nötige Dinge: DaS preuß'sche SchutzpoltzeibeamLengeseh. Berlin, 12. April. (WTD.) Der amtliche preußische fresse bien st schreibt: Das preußische Schuhpolizeibeamtengesetz, das im ©ntteurf jetzt dem Staatsrat vorliegt, regelt die gesamten Rechts- und Versorgung ^Verhältnisse der Schutzpolizeibeamten. Sie werden m das für alle Staatsbeamten geltende Recht eingegliedert: Der junge zwanzigjährige Anwärter wird mit seiner Verpflichtung zu einer zwölfjährigen Dienstzeit zum unmittelbaren Staatsbeamten. Gegen etwaige Willkür bei den Kündigungen soll ein geregeltes Ei :sp uchsvewahren schütz n. Jedem <3 .,u.jpoli,ei= beamten steht der Auf ciej in alle Polizew,fizier- stellen offen. Rach Ablauf einer zwölfjährigen Dienstzeit scheiden die Polizeiwachtmeister in der Regel aus der Schutzpolizei aus. Die Möglichkeit einer späteren lebenslänglichen Verwendung, auch im Vollzugsdienst der Schutzpolizei, ist gegeben. Die Dienststrafen sind die gleichen wie bei den übrigen Beamten. Die Regierung3- unb Polizei-' Präsidenten als die Träger der Dienststrafgewalt sollen die Strafbefugnisse in dem vom Minister zu bestimmenden Umfange auf die Führer von Polizeikörpern übertragen. Die Versorgung der, Schutzpolizeibeamten ist im wesentlichen den für die Wehrmacht gattenden Vorschriften nachgebildet, die für die verschiedensten Fälle des Ausschüdens eine weitgehende, den neuzettlic^n Austastungen entsprechende Versorgungsregelung vorsehen. Sei ter Berufstätigkeit entsprechend kommt dabei für den Schu p liz.i- beamten in erster Linie die Derwe Dung in lebenslänglichen Po'.i^eidienststell' n einschl. der Landjägerei und der Kommunalpolizei in Betracht. Der llebertrttt in einen anderen Beruf wird durch die Gewährung von Versorgungs- scheinen, von ein- bis dreijährigen Llebergangs- gebührnissen nebst Ausc l ichs ufd>Ic$en, Kinderbeihilfen, einmaligen ttebergangsbeihilfen und Llmzugsentschädigungen erleichtert. Im Falle der Ansiedlung wird für den Versorgungrschein eine Kapitalabfindung sowie Berufsausbildung gewährt. Bei achtzehnjähriger Dienstzeit kann Pensionierung wie bei Polizeioffitteren erfolgen. Bei jeder Art von Dienstbeschädigung werden außerdem noch die Vorschriften des Reichsver- sorgungsgesetzes ergänzend in Kraft gesetzt. Die Versorgung der Hinterbliebenen ist nach denselben Grundsätzen auf gebaut durch Kinder. Wie schon früher, versuchen _______ °ßtoi£\5-u?e bn™r toie^r- KiMra, die gerade ten unrentterltchen 'Beträge' für den Wvh- £.SS&$ Achsen, auf rrge Idem-Werse ihre nungLbau verwendet wurden. Weiter wurde erngclauft n Lebensmit el ab^uschwrndeln. Es rst r„ ■- „ „ „ «ihrhroifp hör daher ratsam, die Kinder auf diese Gefahr auf» $cr 0 9 ü n g Der S a h r pre |e mert(a>e zu machen und si- zu wnrn-n. fremden Z-rtrifchen jetraßcn5a§n, Cer Erhöhung bei Personen unter keinen älmftänben ihre gekauf-, Wiege- und Lagergebühren im Hafen von ten Waren zu übergeben. < 1880 .auf 2900 Prozent, der Erhöhung der ** A n die Hausfrauen wendet sich Schlachtyof gebühren um 75—100 Prozent, und kiebtheit erfahren, und während man vor einigen Jahrzehnten in der Hauptsache nur gesottene (Sier kannte, die mit Ztoiebelschalen gelb oder mit anderen Zusätzen rot oder blau gefärbt worden waren, gibt es heutzutage Le-. gIonen von Eiern aus Waffeln, Zucker, Marzipan, Schokolade, Glas, Papier, Blech usw., die alle der rätselhafte Osterhase aus Ober- wolkenkuckuksheim für Fritz und Else, Hans und Grete gelegt. Mit frohen Mienen sehen die Ellern dem eifrigen Suchen der Kinder zu und es ist ihnen dabei, als blickten sie durch ein Guckfenster in ihr eigenes, längst entschwundenes Jugendland. * ** Reue bes chleunigte Personenzüge als Ersatz der teueren Schnellzüge stellt die Reichsbahn am 1. Juni in beträchtlichem Um» fange ein, so auf der Strecke Frankfurt—Berlin, München—Berlin, Breslau—Berlin usw. Rach Frankfurt verläßt ein Zug 10.05 na Hm. Berlin, der über Erfurt norm. 10.16 in Frankfurt eintrifft ** ErfassungvonHeeresgut. Die ErfassunZs-Abteilung Bad-Aauheim des Reichsschatzministeriums ist mit dem 31. März 1922 aufgelöst worden. D.e Bearbeitung der noch anhängigen Sachen und die weitere Erfassung von Heeresgut ist auf das LandeS- finanzamt Darmstadt übergegangen. — Vorsicht beim Wareneinkauf ! Gießen, den 13. April 1922. Gründonnnerstag. Gründonnerstag. Ein wundersamer Tag! Es ist, als ob das Alltagsleben und Treiben in leisem, aber erbittertem Kampfe stünde mit der Festtaasfeier! Oder besser und optimistischer: als ob das Feiertagsweben das AlltagStteiben stlll und goldig verklären zu Wolken schiene. Als Schreiber dieser Zellen noch ein Kind war, war es Sitte, daß die Jugend am Morgen des Gründonnerstag, mit einem Leinwandsäckchen versehen, von Laden zu Laden wanderte, um unter Absingung des Reimes: „Gut'n Morgen, gut'n Morgen zum Gründonnerstag, gebt mir was in d'n Bettelsack", oder ähnliche Verse, kleine, zumeist eßbare Gaben einzuhamstern. Längst ist diese alte Gewohnheit — wie so manche andere Volksfitte — verschwunden und die Polizei sieht streng darauf, daß derartiger „Unfug“ unterbleibt. Und doch war die alte Sitte eine der wenigen Spuren altdeutscher Gemütlichkeit, eigentlich wert, möglichst lange erhalten zu werden. Aber auch die beliebten Hvnigsemmeln zum Gründonnerstag scheinen seltener geworden zu fein. Dagegen haben die Ostereier immer mehr Be- der frülrer den schönen alten Rarnen „Bittfahrt" trug, am sog. „Steine" vorbei zum Ka- pelstnberge zieht Siebenmal machen die Kreuz- träger kurze Rast bei den sog. Fuhfallen, das sind Blldstöcke, die mutmaßlich im 17. Jahrhundert von einzelnen Pürgerfarnllien oder den damals bestehenden ©itben erbaut worden sind. Oben auf dem Kapellenberge angekommen, wird eine Andacht abgehälten. Seitdem 1856 die ^Stationen dort erbaut worden sind, wird die Kreuzandacht gebetet. Danach geht die Prozession an der anderen Seite den Berg hinunter über die Kapellen- und Hauptstraße zur Pfarrkirche zurück." Diese Karfreitags-Prozession ist in Menden und seiner Umgegend so berühmt, daß sich von allen Seiten nicht nur Männer, sondern sogar Frauen und Mädchen dazu drängen, das Kreuz zu tragen. Eine feierliche Prozession genügt nicht, sondern es wird vorn .Gründonnerstag abend bis Karsamstag morgen jede Stunde das Kreuz zum Berge getragen, der im Volksmunde den Ramen „KÄvarienberg" erhalten hat. Eine andächtige Menge begleitet jedesmal das Kreuz, selbst mitten in der Rächt. Ueber die Entstehung dieses Brauches fehlen genauere geschichtliche Angaben, da die alten Urkunden bei Bränden zum größten Tell verloren gegangen sind. Die Ur- fache zum Bau der Kapelle aber läßt sich aus dem Archiv der Mendener Pfarrkirche feststellen. Om 17. Jahrhundert war die Stadt von großem Unglück heimgesucht worden: 1613 wütete hier die Pest, im Dreißigjährigen Krieg war Menden von fremden Kriegshorden arg heimgesucht, und zwischen 1637 und 63 brannte die Stadt dreimal ab. Aus dieser Rot heraus entstand der Wunsch, zu Ehren pes Heisandes eine Kapelle zu bauen und einen alljährlichen Bittgang zu tun. Aus dem Jahre 1685 wird berichtet: „Der Richter und Hochschulnachrichtsn. mc. Frankfurt xl M., 12. April. Der Frankfurter Verein vom Roten Kreuz bat sich jetzt auch in den Dren st der notleidenden w t uden te n s ch a f i gestellt. Er hat an der hiesigen Unwersttät eine Hauptstelle errichtet, der die Zweigvereine des Regierungsbezirkes Wiesbai7en a ge^lieb' rt sind. Vor allem sucht man mit Hilfe der Landwirtschaftskammer und des LandbuNdes von den Landwirten Kartoffeln für die Universitätsküche der Studenten zu erhalten, aber Geld, Kleidung, Rahrungsmittel, Ferienaufenthalt und Arbeit werden für das Hilfswen. gesucht. Kirche unb Schule« X Wieseck, 11. April. Auf einem, wie zu erwarten, von den Müttern stärker als von den Vätern besuchten Konfirmandeneltern- abend behandelte der Ortsgeistliche: „Die Gemeinde und ihre Jugend". Ausgehend von einer religiösen Betrachtüna Hesselbachers zeigte er die Gefahren, die der „den ersten Flug ins Freie" wagenden Jugend drohen und die Hilfe, die eine lebendige KirHengemeinde ihr im Kampf gegen sie sein könne. Mit Interesse hörte man vom Willen der Gießener „Wartburger", der hier entstandenen Jugendvereinigung zu weiterer Entfaltung zu helfen. , , 2L Friedberg, 12. April. Etwa 300 bis 400 Lehrer aas allen Teilen des Hessenlandes weilten am Montag und Dienstag hier zur Vertreter- und Hauptversammlung des Hessischen Landeslehrervereins. Beide De.Qnstal.ungen fanden im Saalban statt und teure en vom Obmann. Dach (Mainz) mit Umsicht geleitet. Auf Cec Bert tterv^rs-mmlung wurden rach Erstattung der üblichen Berichte die von den Drzirksve.ei ren gefteLten Antrag?, die sich mit Standes- und Berüf°f agen ^.faßten, eingehend besprochen. Die Beratungen, die mit großer Sachlichkeit geführt Wune:, z-it.gten Ergebnisse, die zum Teil auch über die Schule und den Lehrerstand hi raus dem Voll-ganzen dienen wollen. Die gest ige Hcuptve sammlung wurde von Obmann Bach mit ei .er gedankentiefen Begrüßung erngelei et. Es schlosstn sich da an zahlreiche Begru. u gen der e.schie enen Gä ie. Mv- niste-ialoirettor II r sta d t1 übe:b achte die Grüße der hessischen Regierung Kreis i ertöt Gräf sprach im Auftrage des Kreises Fnedberg. Für die Stadt Säebbe :g grüßte Burgermm -er Dr. Seyd, für das Lehrerseminar Pros. Keller, während für alle übrigen Lehranstalten der Stadt Prof. Belte vom P.edigers.minar den Will- kommensgraß entbot. Dm Vertreter des ge- schaftsführewden Ausschusses des Deutschen Lehrervereins, Schulz (Berlin), überbrachte die Grüße der deutschen Lehrerschaft. Als Hauptpunkt stand auf der Tagesordnung der Hauptversamml ing ein Vortrag von Lehrer Kaufmann (Atzenhain) über „Die Landschule und ihre Bedeutung für die Kultrr". Die tiefgründigen Ausführungen, die mit lebhaftem Beifall auf genommen wurden, schlossen mit Anregungen zur Verbesserung ind Hebung bes Landschulwesens, die ct.ifttmmig dem Vorstand des Landeslehrervereins als Material überwiesen wurden. Der Friedberger Lehrerverern hatte für gute HnterEunft, außerdem auch für älnlerhaltung Sorge getragen. Am Montag abend fand im Saalbau ein ülnterhaltungsabend statt, bei dem a. a. Frau Müller- Bangert (Gießen) mitwirtte, und gestern früh erfreute Musikdirektor Müller vom Lehrersemi rar mit einem weihevollen Orgelkonzert in der wtadttirche. Der hessischen Lehrerschaft werden die Tage in der alten Lehrer stad t Friedberg eine aftgenefane Erinnerung bleiben. St. Mariae der Englischen Fräuleins 60 000 Mark bereitgestellt werden. Hessen-Nasfau. fpd. Frankfurt a. M., 12. April. Der S ch l i ch t u n g S a u s s ch u h hat entschieden, daß die von den Versicherungsgesellschaften Vorgenvmmene Aussperrung der Angestellten unberechtigt ist und sprach den Angestellten biS zur endgültigen Regelung der Angelegenheit vorschußweise die 40prozentige Zulage zu- Die Frist zur Erklärung für beide Parteien wurde auf Donnerstag mittag festgesetzt. ]f Marburg, 11. April. 3n den Stadtsälen sand' auf Einladung der kaufmännischen und gewerblichen Vereine eine große Demonstrationsversammlung gegen die tm Haushaltsetat vorgeschlagenen 2000 Prozent Ge- teerbefteuer statt. Rach entern Vortrag des Mitgliedes der Frankfurter Handelskammer, Direktor B v e s ch e n, und einer regen Aussprache wurde eine Entschließung dahingehend angenommen, daß nicht über 1000 Prozent gegangen werden darf. Zugleich wurde befchlofsen. heute um 4V2 Ahr alle gewerblichen -Betriebe zu schließen' und sich bei dem Rathause- und zu der Stadtverordnetensitzung einzufinden. Diesem Beschluß leisteten die Marburger Gewerbetreibenden einmütig Folge, ilm die angesagte Zett schlossen alle Geschäfte, und die Bürger ftrömten inMassen zum Marktplatz und in das Rathaus, das bald polizeilich gesperrt werden mußte, linier noch nie dagewesenem Andrang wurde dann bis in pie Äachtstunden beraten, und gar oft mußte der stellvertretende Vorsteher, Geh. Rat Troeltsch, mit Räumung des Saales drohen. Anstatt 25 vom Tausend Grundstückssteuer wurden dann auch nur 15 und statt 2000 Prozent Gewerbesteuer nur 1000 Prozent angenommen. Damit fehlen anstatt 2 Millionen jetzt über 4V» Millionen an dem Voranschlag, ber mit 21 855 400 Mk. abschließt. Der Magistrat behielt sich die Stellungnahme vor. ][ Aus bent Wohratal. 12. April. In Wohra geriet ein dort zu Besuch weilender 14- jähriger Junge so unglücklich in das Getriebe des Glktrizitatswerrs, daß er schwerverletzt in die Marburger Klinik gebracht werden muhte. Dort ist der Junge bald gestorben. js Biedenkopf, 12. April. Ein Lie- besdrama wird hier viel besprochen. Es handelt sich um ein recht ungleichmäßiges Paar, nämlich um einen 65 Jahre alten Witwer und ein 21jähriges Mädchen aus Frankfurt. Sie trafen am Donnerstag hier ein und begaben sich nach dem Friedhof, wo die Gattin des Mannes begraben liegt. Dort gab der Mann zwei'Schüsse auf das Mädchen ab und ergriff dann die Flucht. Das schwerverletzte Mädchen wurde später aufgefunden und in die chirurgische Klinik nach Marburg gebracht. Wie man hört, soll es schwere Augenverletzungen davongetragen haben. Die Tat soll auf Schwierigkeiten, die sich der Ehe der beiden entgegenstellten, zurückzufuhren sein. Das nähere wird die gerichtliche Feststellung ergeben. * Wirtheim (Kr. Gelnhausen), 12. April. Ein tödlicher ttnglücksfall ereignete sich im Walde beim Holzholen. Die beiden Brüder D. waren damit beschäftigt, Stammholz zu laden. Ein Stamm war an der einen Sette hochgebracht, als er an dem anderen Ende gehoben wurde, rutschte er infolge der Rässe am Vorderwagen avs unb traf den jüngeren Bruder so unglücklich, daß der Tod älsbald eintrat. stattfindet. In einem Aufsatz der „Heimatblätter der Roten Erde" macht D. Sommer genauere Mitteilungen über diesen eigenartigen Ofterbrauch. Rach, dem feierlichen Gottesdienst findet am Karfreitag eine große Prozession zu bem nahegelegenen Kapellenberge statt, und zwar vollzieht sie sich in folgender Weife: „Gegen 10 Uhr vormittags setzt sich die Prozession in Bewegung. Rach den SchuLttndern, Frauen unb Jungfrauen folgt ein Pfarrgeistlicher. Er trägt ein kleines silbernes Kreuz mit einem Veilchen des heiligen Kreuzes, das von dem Freiherrn Ferdinand von Fürstenberg-Schnellenberg 1728 geschenkt worden ist. Dem Geistlichen folgen die beiden Hauptpersonen der ganzen Prozession. Ein Mann ist mit einem bis auf die Füße reichenden, weißen, faltigen Gewände befieibet Eine Drahtmaske in vornehmer, kunstvoller Ausführung macht ihn für die Teilnehmer unkenntlich und gibt ihm andererseits im Verein mit der Lockenperücke und der Dornenkrone auf dem Haupte das rechte Gepräge für den Darsteller des leidenden Heilandes. Ein heiliger Schauer ergreift die andächtigen Gläubigen, wenn dieser Christus-Darsteller mit feiner schweren Kreuzeslast an ihnen vorüber schwankt; das hölzerne Kreuz ist etwa 2,40 Meter lang und 0,30 Meter dick, der Querbalken hat eine Länge von ungefähr 1,20 Meter. Die Schwere des zwar hohlen Kreuzes unb der stellenweise steile, mühevolle Aufstteg zum Berge erfordern gan$ selbstverständlich einen „Simon von Chrene", der das Kreuz tragen hilft. Der Darsteller des Simon am Fußende des Kreuzes ist in ein braunes Bußgewand bekleidet unb fein Gesicht durch eine Perücke mit dicht herab- hängenden Haaren verborgen. Eine stattliche Zahl Männer unb Jünglinge beschließt die Prozession, die unter abwechselnden Gebeten und Liedern durch die Kirchstraße über den Rordwall, ponnefeldtsTee JL aL aromatisch und ausgiebig, billig Im Vertrauen Niederlagen in allen Stadtteilen Ostern In Bad-Hauhelm Hupfelds Kurpark-Kasino Hupfelds Hotel Majestic Xoblen» amtlichen Melo, Äurö Kurs Kurs Das 817 50 V03. Züricher Devisenmarkt. Schweizer Franken Llhr Märkte. sollten, dem Manne Gehorsam (to Sienftbartcü zu geloben (to ferne). 100 31 100 Mk. L795 0.06 10.37 47.40 London. Italien . Druffel . Budapest Veuyork. Agram . Warschau 1.7.14. 125 40 59.20 88.80 117 80 88.80 117.80 97.80 125.40 23.80 10 0, 1050, U1C 1d50, 1180. Vermischtes« Em Autounglück. 514.- 1.625 0,14 Darum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Veuyork . . 10U 100 100 1 100 100 100 100 100 100 St. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. Fr. I Allg Slektr.-Ges. . . Selten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adler werke...... Daimler....... 4° 0 Hess. Etaatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank Kr. Kr. St. £ L. Fr. Kr. $ Kr. Kr den und 19). u V3 0.06 D.30 4 .65 22.72 28.J5 44. - Adendm. Opfer f. ZeruscÄem. Vachm. samstag, nachm. 5: Ende (Friedhof). 1320, - 825,- 7 0,- 790,- 925,- 730,- 545,- 521,50 76,50 875,- 23S,- 27./0 43.90 0.67 514.50 1.65 0,14 An- 5000 der iuc der für Kurs 12. 4. 77,50 £6,70 140,- 83,75 474,75 369.75 319,- 324,- 595,- 190,- 342,- 301,- 332,- 1180,- lOdG, - 1053,- 1120,- 1855,- 1170,- 809,- 1335,- 820,- 755,- 783,- 948,- 735, 550, - 523, - 71.75 *60,- 12. 4. 77^9 96,36 140,- 84.25 482 - 3.8,- 320,- 323,- 592,- 490, - 23»,- 303,- 330,- , 12 April. (WTB.) Aach einer ung ist heute früh ein aus Remagen kommendes Personenauto an dem r-6, - 1845,- 1142- Handel. Frankfurt a. M, 12. April. (Börsen' stjmmangsbild.) Das Geschäft war im allgemeinen ruhig, doch machte man die Deobach" tung, dost saft auf federn Marktgebiete einige Papiere vorhanden waren, die mäßige Kurs» besserungen durchsetzen konnten. Am Monran- attienmarkte war die Stimmung im allgemeinen Wechsel auf Holland....... Deutschland . . . Wien........ Schwurgericht hat gestern den 44 Jahre alten Peter L a n d f r i e d wegen Ermordung de^ Landwirts Ioh. Decker in Schloßböcken» heim in Verbindung mit Raub zum Tode Dciurtellt. 11.4. l.Sd 0,94 1,70 18 - 1,39 2770 - 124 3.87 —,35 li. 4. 77,50 97.- 135.- 85 50 478.- 372 - 315 - 323 - 583,- 488 - 338 — 3)3 — 330 - 7'5'- 780,- 930,- 730.- 540,- 520,- 77,50 845, - 238,- gut behauptet. Elckrri.;itütsaklien konnten sich etwas befestigen. In chronischen Aktien lagen Kaufaufträge vor. Ani.inwerle waren höher. Schift- fahrtsaktien befeftigu Am Markte der Einhribs- wecte war die Leidenz trotz bescheidenen Umsätzen fest. 3m freien Berkehr blieb das Geschäft eng begrenzt. 3uDu£ Sichel 702. Benz 595. Becker-Stahl 515. (Sehr. Fahr 720. 3nag 565—570. Deutsche Petroleum 2100. Mans selber Kure 29 750. Rastatter Waggons 7S0 Ausländische Renten vorwiegend mäijig höher. Dollarnoten wurden mit 299, 292 und 297 genannt. Die Börse zeigte wahrend des Verlaufes lebhaftere Bewegung und schloß fest. Privatdiskont ß/i Prozent. * Frankfurt a M. 13. April. Börsenkurse. Franklurt Berlin Schluß- Schluß- Schluh- Schluß» 12. 4. 1,74 0 89 160 16 90 1, — 2595,31' 1,0 3,63 -,34 eare Zeitlang nur mit 10 Mann spielten. Die erste Mannschaft des gleichen Vereins wurde einige Tage vorher im ersten Spiele mit 8:3 geschlagen. d. syrische Waienhars tn li/8: Ki 7de. kirche — Kar- Konfirmationsrüstungstag- Karfreitag, 14. April, vorm 10: Kirchberg. Vorm. 10: Lollar. Hl. Adendm. f. d. alten (Se= meindemitglieder. Katholische Gemeinde. Karfreitag, den 14. April. Vorm. von 71/s bis nachm 5 Uhr: S:ille Anbeta-gsstunden. 9: Verstörte Wesse. Predigt für ata Vachm. 3: Predigt f. Männer u. Gunglinge, 5: And »cyr. Abds. 8: Predigt f. Männer u. Jünglinge. — Rachm. von 2 Uhr an Gelegenh. z. HU Beichte. Karsamstag, den 15. April. Vorm. 6: Pre° dtgt f. Männer u. Jünglinge. 63/f: Hl. Weihen. §i'3: Hochamt. 7—11 u. nachm. 2—9: Gelegenh. z. hl. Deichte. Abds. 8: PrÄligt f. Männer a Jünglinge (Muttergottesfeier). Kathol. Gottesdienst 14. April. Ltch, vorm. 10, Hungen nachm. 3 Uhr. Phönix-Bergb.-Akt. 1285, Bad.Anilin-u. Soda 7s7. Höchster Farbwerke. Berlin, 12. April. 3n einer vom AN« gemeinen Verband der deu scheu Banka gestellten einbeiu.eaen Versammlung wurde eine (Sol* schließung angenommen, in der es heißt: Die Versamm.u g b.lligt einsttmm.g die ablehnende Hal u..g ter Ve brndSleitung g genübet dem im Re.ch.a britsmi i .tetiu.n g fal ten Schiedsspruch und ist entschlosien, gemeinsam mit der Kol- legenschcstt im Reich den Abwehrkampf gapn diesen Anschlag auf ihre Existenz unter An- Wendung aller gewerkschaftlichen Mittel zu führen Das Explosiousmtglück in Gleiwih. ® lei toi t), 11. April. (WB.) Rachdem heute vormittag be.citS in der Peter PauL.trche für die Opfer bei der Explosionstgtastrophe ums Leuen gekommenen fra.rzos.shen Tea.ungs- truppen einLrauergotteSdienft Itattgefunden hatte, erfolgte heute nachmi.tag 2Vs Uhr auf dem Kö- seler F4:dhof die Drise.^uig von acht Leichen. An dem Lcichenbegäng..is na.;m General LeRond teil. Die Straßen. durch die sich der Trauerzug bewegte, wurde von Apo und blauer Polizei abgesperrt. D i den Aufräumungsarbeiten an der Unglücksstätte wurden nachmittags noch einige französische Soldaten aus den Trümmern gc° vvrtzen. Luftigen Trauzeremonien nicht mehr ersucht wer- obey) emc Sktzung ab, um otc von ryr zu Dcroigeroe Haltung gemötz den von Paris aus im Laufe der Rächt cingegangencn QLntocifungcn zu beraten Am Schlutz dieser Besprechung begab sich Barlchou in den königlichen Palaft, um mit LloVd George vor Eröffnung der Sitzung der Zrornmission die r u I fi f ch e n Angelegenheiten zu konferieren. Paris, 12. April. (WTB.) Havas meldet aus Genua vom 11. April. 3n französischen Kreisen der Konferenz glaube man nicht, datz der Zwischensal Tschitfcheritz-Dar- t h o u in der öffentlichen Sitzung Folgen für bic Zukunft der Konferenz Haden werde, jedenfalls nicht im Augenblick. Die französische Delegation habe von der Erklärung Faclas Kenntnis genommen. Frankreich dürfe das Schweigen einzelner Abgeordneten nicht falsch auslegen. Es könne jedoch nicht annebmen, datz die Annahme der zu Beginn der Konferenz feslgelegten Bor» schlüge nicht von allen vertretenen Mächten mit der gleichen Aufrichtigkeit erfolgt sei. Wenn jedoch in den folgenden Tagen irgendeine Abordnung auf diesen Punkt durch Vorschläge oder Zusatzanträge zurückkommen würde, die mit der Vereinbarung in Widerspruch stehe, so würde die französische Abordnung im vollen Einverständnis mit dem Leiter der sranzrsuchen 'Regierung ihr Veto einreichen, und es sei zu hoffen, dast sich die Konferenz dem anschlietzen würde. Eine angebliche Bemerkung des Präsidenten der Beichsgetreidestelle. Berlin, 12. April. (WTB.) Vach einer Gerichtssaal. 0 Verurteilte Schleichhändler. wd Frankfurt a. M.. 12. April. Die Stvaflemmer verhandelte drei Tage lang gegen ben Kaufmann Wilhelm Schütz, der 1919 die Arma Import Schütz gegründet hatte und nach zwei Jahren fallierte, gegen die Kaufleute Leo Lorch aus Mainz, dessen Bruder Siegfried Lorch und Vater Bernhard Lorch aus Bretzenheim und mehrere andere Personen, die Beibtlse zum Schleichhandel geleistet haben sollen. Aas Urteil lautete: Schütz 6 Monate Gefäng- ats und 8C 000 Mk Geldstrafe. Bernhard Lorch KO 000 Mk. Lev Lorch 4 Monate und 20 000 LchLichturrgsausschutz der Provinz Obcrhesscn. Sitzung vom 11. April 192 2. Die Spinnerei und Weberei A. Godosar in Georgenhammer bei Lauter soll vom 10. April 1922 an die Löhne um 30 v. H. erhöhen. Seit dem 6. März 1922 erhielten Arbeiter über 23 Jahre 9,10 Mk.. Arbeiterinnen 6,05 Mk Stundenlohn. Vach einjähriger ununterbrochener Beschäftigung im Betrieb sollen drei Arbeitstage bezahlter Urlaub gewahrt werden, nach 3 Jahren sechs und nach 6 Jahren acht Tage. In der Antragssache des Verbandes der Bergarbeiter gegen die Süddeutschen Isolierwerke G m b. H., Mannheim, wegen Lohnerhöhung für die Arbeiter der Äiefel- gurgrube in Beuern wurde die Verhandlung zunächst ausgesetzt und der Antragsgegnerin auf- gegeben. die von ibr behauptete Betriebsvereinbarung über die Gleichstellung der Löhne mit den (Bau fübetriebcn in Reinhardshain und Geilshausen innerhalb 14 Tagen nachzuweisen. Gin Elektromonteur der Firma M a r e l l i, Lindheim, wurde mit seinem Anspruch auf rückständigen Lohn auf den ordentlichen Rechtsweg verwiesen. Am 18. Januar 1922 beschlotz der Schl ich- tungsausschuh die Auflösung des Arbeiter- r a t e s der ®u mmitoarenfabrif Poppe n. C o. in Giesten wegen gröblicher Verletzung seiner gesetzlichen Pflichten (88 41. 44 des Betriebsrate- gesetzes). Bei der Veuwahl deS Betriebsrates wurden acht Mitglieder und Grfatjmitglieber des aufgelösten Arbeiterrates toiebergetoablt Der Schlichtungsausschutz erklärte heute diese Wiederwahl für ungültig und alle Mitglieder und Ersatzmüglieder des aufgelösten Arbeiter- rateS für nicht wählbar zur Detriebsvertretung bis zum 18. Januar 1923. Er entschied endgültig nach § 93 Zifs. 2 und 5 des Detriebsrätegesehes an Stelle eines Dezirkswirtschaftsrates. Meldung der „Deutschen Tageszeitung", die in andere Blätter übergegangen ist. wurde nach An gäbe des Präsidenten der Veichsgetreidestelle den Getreideerzeugern im nächsten Jahre durch eine neue Umlage eine Sonder st euer von etwa 30 Milliarden aufcrlegt werden. Eine solche An gäbe ist, wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, nicht gemacht worden. Eine Berechnung bei- Laidwirtschaft entstehenden Gewi-iue ist Tunten, Sport und SpieL * Fuhball in Gießen. Am Karfreitag wird um 3 Uhr nachm. auf dem Sportplatz an der Hardt die bekannte erstklassige süddeutsche Ligamannschaft V. s. D. Groh-Auh^im gegen die Ligamannschaft von Sportklub 1900 ein Freundschaftsspiel austragen. Da bekanntlich die Süddeutsche Klasse über eine vortreffliche Technik und gute Ballbehandlung verfügt, so dürfte, da auch 1900 mit seiner zur Zeit ftärtften Mannschaft spielt, ein interessanter Kampf zu erwarten fein. 4 Dad-Vauheim. 12. April. Die erste Mannschaft der neu gegründeten Handballabteilung des Turnvereins von 1860 trat erstmalig zu einem Wettspiel auf den Plan. Gegner war die 2. Mannschaft des Turn - und Sportvereins Butzbach. Das Spiel endete mit 3:0 für Butzbach. In Anbetracht dessen, dah in Butzbach das Handballspiel schon lange ge- ttftegt wird und infolgedessen von dort eine an Technik und Spielerfahrung überlegene Mannschaft entsandt werden konnte, ist das Ergebnis für Vauheim immer noch als günstig zu bezeichnen. — Veue Siege des BerlinerHockeh- Elub in Spanien. Der zur Zeit in Spanien weilende Berliner Hockeh-Elub hat in Barcelona zwei neue schöne Erfolge davongetraaen. Die Berliner fähigen den Real-Hockey-Club Barce- Iona mit 6:3 und am nächsten Tage die 1 b- Mannschaft des Königlichen Polo- und Hockey- Club mit nicht weniger als 14: 10, trotzdem sie Mark, Fritz Lorch 20 000 Mk. Zwei andere gettagte erhielten Geldstrafen von 3000 und Mark, die übrigen wurden freigesprochen. ein Todesurteil. Koblenz, 12 April. (Wolff.) Warkuotierungea. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: • Der Er f olg eines Geigenkünst» lers. Der amerikanische Senat hat befanntlfä eine Entschließung angenommen, die der öfter» rcichischen Regierung eine Frist von 25 Jahren zur Rückzahlung der ihr von der amerikanischen Regierung vorgestreckten 24 000 000 8 für Ge- treideeinkänfe bewilligt. Wie der Veuyorker „Staatszeitung" zu entnehmen ist. ist der Deschluh irt der Hauptsache ein Verdienst des bekannten Geigenkünstlers Fritz Kreisler, der neulich in der Dundeshauptstodt ein Konzert gab. zu dem er das ofsizielle Washington einlud, um Stimmung für die Frist Verlängerung zu machen. Auf diese Weise wird Oesterreich auch in die Lage kommen, eine Anleihe auszunehmen. • Neuerungen tn der amerikanischen Kirche. In Veuyork wurde durch eine Kommission der Prvtestant-Episcopal-Kirche von Amerika ein drastischer Gesetzentwurf eingebracht, der erstens verlangt, daß die Gebetsbücher geändert werden sollen, fernerhin, daß Dräute bei Bahnübergang in Remagen in voller Fahrt durch die gelchlossene Bahnschranke gefahren Hierbei geriet es unter eine rangieren be Wagenabteilung. Von den sechs Äuto- msassen tourbc einer sofort getötet und eine Lame anscheinend leicht verletzt. Das Lluto fing sofort Feuer und wurde völlig zerstört. Die Bahnschranke war zur Zeit des Unfalls geschlossen und beleuchtet. Störungen des Eisenbahnbetriebes sind nicht eingetreten. Em Diebstahl in der Berliner Staatsbibliothek. Berlin, 12. April. (WTB.) Durch eine, polizeiliche Haussuchung wurden, der „D. Z." zusolge, Frühdrucke aus dem 15. Jahrhundert, die seit Jahresfrist aus der Berliner Staatsbibliokhel entwendet waren, bei dem Srudienral des Berliner Sophiengymnasiums Dr. D o b e vorgefunden. Dobe erklärt, die Drucke, deren Werl etwa eine Million beträgt, aus dritter Hand erworben zu haben. Frankfurter Schweine- und Kleiuviehmartt. Frankfurt a. M, 12. April. (Amtlich.) Marktoerlauf: Gedrückter Handel. Bei Schweinen größerer Hcberftanb. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 1171 Kälber, 566 Schafe und 529 Schweine. An Preisen wurden angelegt pr. Ztr. L^endgewicht: Kälber beste Qualitäten 2400—2ZVv, mittlere Quali ä'en 2000 bis 2400. geringe Qualitäten 1700^-2000 M!., Schafe 1000-^2000 Mk., Schweine unter 80 Kg Lebendgewicht 2600—2800, 80—100 Kg. Lebendgewicht 2800—3000, 100—120 Kg. Lebendgewich' 2800—3200. 120—150 Kg Lebendgewicht 2800 bis 3000. Fettschweine über 150 Kg Leoendgewich: 2800—3000 Mk. Außeri)em wurden 3 Rinder ohne amtliche Preisnvtierung gehandelt. Die Preise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerhebllchen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewirrn in sich schließen. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Haltung der Franzosen in Genua. Paris. 12. April. (WTB) Havas meldet ans Genua: Die französische Vertretung hiell gestern vormillag unter dem Vorsitz Darthvus Psr. Mahr: Deichte a. Feier d. hl. Adendm. f. Matthäus- u. Warkasgem. 11 >/«: Kinderkirche f. Matthäus- n. WarkaSgem. gemeinsam. Psr. Mahr. Abds. 6: Pfr. Decker. In der Iohanneskirche. Vorm. 91/2:Pfr DechtolsHeimer Deichte n. Frier d hl. Adendm. f. Lukas- u. Iohannesgem. 11 y4; Kinderkirche f. d. Lukasgem.: Pfr. Dechwlsheimer. 2ü>ds. 6 ßitur» gischer Gottesdienst: Pfr. AaZfeld. W i e s e ck Karfreitag, vorm. 9V": Gottesdienst (Madchenchor) Im Anschluß Frier d. hl. 19 Rm. Eichenreifig Rm. Fichtenstöcke Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg berg 1 b. Rangen. Voll und Eibschenhain: Stämme: Eiche 1. Kl. — 1,43 Fstm., 2. Kl. Lnchenscheit Dirkenschcit Kiefcrnscheit Fichtenscheit 2 l 11 24 6 Gießen, den 11. April 1922. Hessisches Kulturbauamt. H. Steinbach, Reaierungsbaurat. Bekaniitmachnng. Betr.: Reinigung der Schornsteine. Hiermit bringe ich zur allgemeinrn Kenntnis, daß vorn j. April 1922 bis dahin 1923 der südöstlich der Straße von Frankfurt nach Marburg vergeben werden. Die Berdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Qlngebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Eröffnungstermin einzureichen sind. ZusSagsfrist 3 Wochen. = 3.56 Fstm., 3. Kl. - 2.07 Fstm.: Fichte 2. Kl. = 1,45 Fstm.. 3.ÄL = 3.63 Fstm.. 5 a-Klasse = 2.92 Fstm., 5 d-Kl. = 2.65 Fstm. Derbftan- gen: Fichte 1. Kl. = 6,69 Fstm., 2. Kl. — 20.97 Fstm. Reisstangen: Fichte 12L4 Fstm. Rn tzscheiter: Eiche 15 Rm. (2 Meter lang). — 4 Rm. (1,25 Meier lang): Fichte 3 Rm Behördlich^Anzeigen Bekanntmachung. Arbeitsvergebung. Für die Genkeinde Hausen (Kr. Gießens sollen Dienstag, den 18. April 1922, vormittags 9 ilbr, auf der Bürgermeisterei zu Hausen Chaussicrungsarbeiten vercmschl. zu 6240 Mk. Erdarb.iten „ ' „ 4533 D (3 Meter laug), — 14 Rm, (1^5 Meter lang): Kiefer = 5 Rm. (3 Meter lang). Vuhreisig: Fickte = 6 Rm. (Schichtyaufen). Scheiter: Buche 1. Kl. — 107,4 Rm., 2. M = 8 Rm., Eiche = 21 Rm.: Achte 1. Kl. — 3Rm., 2. RL = 62 Rm. .Knüppel: Buche 1. Kl. - 43 Dm, 2. Klasse 36896,— 10,5 Rm.: Eiche = 27 Dm.: Dirke = 2 Dm.: Erle - 1 Rm.: Aspe 2. Kl. = 2Dm.: Kiefer 1. Kl. |= 42Rm., 2. Kl. = 10Rm.; Fichte 1.50. — 10 „ Duchenreistg 139 „ Kiefernreisig 39 „ Fichtenreisig 57,6 „ Kiefernstöcke Aus den Waldungen der Stabt Gießen, Bezirk de-> Försters Geisel, Gießen und zwar ans den Abteilungen 103, 105, 112, 115, 116 sollen am: Mittwoch, den 19. Aprll 1922, vormittags 9 , Uhr beginnend, versteigert werden: Kiefernknüppel — „ Fichienknüppel 114,6 „ Fichtenstöcke Zusammenkunft: Alter Steinbacher Weg, 5. Schneise. Gietzen, den 12. April 1922. 3677ß gelegene Stadtteil dem Kaminfeger Georg Keil zur Reinigung übertragen worden ist. 36658 Gießen, den 8. April 1922. Der Oberbürgermeister. I. D.: Ären^len. Holzversteigernng. Dersteiaert werden Mittwoch, 19. April L Is., vorm. 8 Hbr, aus den Frhrl. von Vordeck zur Rabenauschrn Walddistrckten Hainstruth, Kahle- berg, Rinnwege, Kirchgeheeg, Steinberg, Oben» 31 Dm., 2. 5U. = 112 Dm. Knüppelreisig: Kiefer = 12 Dw_: Fichte = s7 Dm. Seifig: Buche — 419 Rm.: Eiche - 192 Rm.: Fichte — 4 Rm (gewöhnl.), 228 Rm. (Schichthaufen). Stöcke: Buche 40 Am., Siche — 68,3 Rm., Lärche - 9 Dm., 50eser - 28 Dm.. Fichte 1 Kl. -- 226,5 DM., 2. Kl. - 6 Dm. Beginn der Versteigerung im Distrikt Kirch- geheeg 1 (tzvlzapfeDrusch). Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vvrgezeigt. Weiteres durch die Frhrl. Forst warte Wißner zu Londorf und Kornmann zu Rüddingshausen. 366IE) Londorf, N.LkPril 1922. Hess. Oberförsterei Rabenau. L ö b e r. Holzsnbmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Großen- Duseck kommt folgendes Holz auf dem Sudmissions- wege zum Verkauf: 1. Eichen^Stämme (Bauholz) Los 1: 3. Klaffe 3 Stämme = 6,50 Feftmeter 2. Fichten-StSmme Los 1: 3. Klaffe 10 Stämme = 17,93 Festmeter „ 2: 4. „ 13 „ -- 12,93 ,, , 3: 5a „ IS „ - 11,53 „ 4: 5b „ 17 „ E- 4,68 3. Kiefern-Slämme Los 1. 2. Klaffe 2 Stämme 233 Festmeter S: 3. „ 2 = 1,05 „ 8: 4. „ 2 , - 1,47 , , 4: 5 „1 « 037 „ 4. Blrken-Stämme Los 1: 2. Klaffe 1 Stamm == 1,32 Festmeter „ 2: 5. . 1 „ = 0,46 5. Afpen-Stämme Los 1: 5. Klaffe 1 Stamm = 0,46 Fasvneter Angebote sind getrennt nach Losen, Sortiment und Klaffen pro Feftmeter bis zom Dienstag, dev 18. April d. Is., nachmittags 1 Uhr, an unter- zeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo atsbaon die Eröffnung erfolgt Die Derkaufsbedingnngen. denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, können vorher bei uns eingesehen werden und werden auch im Eröffnun^stermin be- kanntgegeben. Das Holz ist gefällt, mit Rinde gemessen, lagert in verschiedenen Distrikten an fahrbaren Wegen, ungefähr 3/, Stunden von der Bahnstation Großen-Bnseck entfernt und wird auf Verlangen von Förster Wagner vorgezeigt Die Gemeinde behält sich die Genehmigung hn einzelnen, rote im ganzen vor. Großen-Buseck, den 12. April 1922. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Sans. 3683D inger-Nähmaschinen Jcnufen Sie n^ch vorteilhaft, sofort ab hiesig. Lager lieferbar! Auf Wunsch aconatl. Teilzahlung Bei Barzahlung Rabatt Otto Reitz, ließen TeL 1D0. **° Asterweg 44 Düngegips emgetroffen 03835 Aufdermauer 8t Laberenz Gießen, Lahnstraße 5 (bei der Lahnbrücke^ Hardt 8, Gründonnerstag Große Posten Konditoren Deutschlands 0.-.Ü61 Bäckerinnung Gießen Damen-hLMden Oiroi-Me §1irkerei-llNterröcke 3462a Untertaillen Der Vorstand 5686 Stoffe Telephon 1669. Haltestelle der roten Linie. Ab hente bis einschl. Sonntag Tierarzt Dr.Marckers das einzig ilagteh. 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Die Beerdigung findet Samstag, den 15. April nachmittags 1 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 3684D Grosser Steinweg 19 I. im Hanne de* Herrn Planf*'en Hahn Telephon Nr. 2161 oder 1425. Sprechstunden 8—9 Uhr morgens. Gestern abend 10l/8 Uhr entschlief sanft unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Helene Loos Wwe. geb. Zimmer im Alter von 78 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Loos. suomger Lxpott- Aepfelwein empfiehlt in Flaschen und Gebinden All Mall. Giehen, Frankfurter Straße 7, Teleph. 83. Amicitia! Karfreitag: Herren ourn. d. Gansedura Treffvnnkt: Gabelung d Vieh. Sir. u. Kaiserallee, 8 Uhr morn. 1. Feiertag: Frühschoppen Bereinsiokal. 2.Feiertag: Arühschopven b. Mitglied Schrader. Nachmittags: Ausflug a. WellerSdurg Bei ungiinst Wtfernng siebe im Vereinslokal. Um zahlr. Beteil, bittet 03857 der Vorstand, ßöiiet«! Gesangverein Miidlßkiiod.eiiis.TW Frau Dr. Nuvvert, Stevhanstrane 7 I. 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(§ 47 der Dundesrats- Ausführungsbestimmungen zum ABG.) Lich, den 5. April 1922. 3662B Hessische Bürgermeisterei Lich. Völker. für Herren- und DmHekieidung Qualitätsware Reichhaltige Auswahl taerjuchhandlüng, Mohkestr.22 TiiAlge Äi die gut bürgerlich kochen kann, bei bohein Lohn in etit Geschäftshaus nach Wetzlar gesucht. Näh. bei Jung, Nordanlage 35 I. Karfreitag: Herrcntour über Gar» benleich, Jägerpfad, Kloster ArnSbiirg, Vtd) Abmarsch üornt. 8 Uhr vom Lubwtgsvlatz. 2. Osterfeiertag: Familien AnSflug nach Textors Terrasse, nachmittags 4 Uhr. 3671v _____Der Vorstand. Gesang-VtreiD Beilerkeit Karfreitag: Sefl.ncrqantt «• fäp Abmarsch: IN.Lahnbrücke 2.Osterfeiertag: KarlS ,Oas PaazErgaschfiO - (Bloß Bullet) e Ein komplizierte-« Vermächtnis \ 6 Akte. 6 Akte. a Das verstärkte Orchester! Sichern Sie sich zeitig Plätze! ^1 können noch eintreten bei BirrenftoJ & Schnelle. 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