nr. 2)2 (Er|d)eml lägfid), ontzv Sonn- unh Feikriaqs, mit berSomstaasbeilage: (Biebentrg-amilienblätter Monatliche ve;no,preise: 380 Mark und 20 Mark Irügrrlohn.durcl dirPost 400 Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- ^ernfpred)« Llnichlusie: sürdieSchrist- letiung 112, für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Liehen. poftscheätonto. granffurt a. Di. 11688. 172. Jahrgang Dienstag, 12. vezemver 1922 GiehenerAn;eiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrühl'sche UniverfilStr-yllch- und Zteindruckerei R. Lange in Giehen. 5chriftleitung und Geschäftzstelle: Lchlllftrahe 7. 2lnnal)me von Anzeigen für die lagesnummcr bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Dreis für 1 mm hohe für Anzeigen v 27 nun Breite örtlich 12 Ulli, auswärts 15 Ulk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 40 Ulk. Bei Platz- Vorschrift20u 0 Aufschlag. Hauptschriftleiter: Ang. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. (Boeq; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für öeti Anzeigenteil: Hans tiedt, sämtlich in ffiiefjen. Die Unterbrechung der Londoner Konferenz gegenwärtigen Gage ist die deutsche Regierung der Meinung, daß es nötig ist, die Stabilisierung derMark in 2tngr.fr zu nehmen und ?u einer Verständigung über die F nanzierung der Reparationsleistungen für die nächsten Jahre zu gelangen. Die folgenden Vorschläge für eine vorläufige Regelung mögen daher als Mittel betrachtet werden, um den Weg für eine schnelle und endgültige Rcparationsregelung zu ebnen: 1. Die deutsche Regierung ist entschlossen, den Versuch zur Stabilisierung der Mark mit ihr^n eigenen Hilfsmitteln zu unternehmen, falls sich die Gewinnung fremder Kredithllfe für den Augenblick als unmöglich erweisen sollte. Sie geht dabei von der Hoffnung aus. da st ihr der ausländische Kredit zu Hilfe kommen wird, sobald einmal chie Markstabilifterung in Angriff genommen ist. Diese Stabilisierungsakt on kann natürlich nur dann unternommen wer en, wenn, entsprechend dem Antrag in der deutschen Rote vom 14. Rovember, die deutschen Leistungsver- pslichtungen für die nächsten Jahre so geregelt werden, Last ihre Durchführung möglich ist, und wenn Deutschland In feinen Handelsbeziehungen zu fremden Mächten die Gleichberechtigung eingeräumt wird. 2. Deutschland schlägt vor, dast für d i e nächsten Jahre seine lausenden Verpflichtungen aus dem Vertrag von Versailles durch eine in Deutschland u nd im 2ss,u sland aufzulegende Anleihe erseht werden. Der Betrag der äußeren Anler'he soll ganz, die innere Anleihe wenigstens zur Hälfte zur Abdeckung dec deutsch-'N Verpflichtungen f.ur Verfügung gestellt werden. Der Rest der tnre en Anleihe müllte Deutschlands eigenen Bedürfnisse t dienen, insbesondere der Stabilisierungsaktion. Hinsicht ich der Einzelheiten des Planes wird vorgech'agen: Die in Deutschlgnd auszulegende Gvldanleihe soll mit mindestens 4 Prozent verzinst und mit >/, Proz. amortisiert werden. Ihre Zeichner soller fernerhin von den deutsche «Steuern befreit werden, überdies wird ihnen eine Amnestie hinsichtlich etwaiger Verstoße cegen die deutschen Kapitalfluch,tgesehe zugesich-ert. 2luf diese Weise hofft man, das im Ausland verborgene deutsche Kapital zur Rückkehr nach Deutschland und zur Beteiligung an dieser Reparationsanlel'h? zu veranlassen. Alle Zahlungen auf die Anleihe sollen in fremder Währung unter ZugruNdelenung des täglichm Dvllarkurses erfolgen. Das Ergebnis der in Deutschland aufzulegenden Anke he soll folgen- dermasten bcrjxnte' w-rden: Dir Hälfte forl an die Rcparalionskommifsion abgeführt werden, d e andere Hälfte konnte zu einem Dstrag von beifpiels- w-ise n/2 Milliard. Gold mark für Deutschlands eigene Bedürfnisse zur Verfügung bleiben Gin etwaiger äleberschaß der zwei Anleih.'hälsten über P/2 Milliard. Ev dmark wärc ebenfalls an die Re- parationskommiifion abzuführen. Gleichzeitig mit bei* Auslegung der inneren Anleihe würde die deutsch; Regierung der ReparationsLommission beispielsweise 3 Milliarden in deutschen Eold- schahanw.isungen üb?cg:b„n. deren gesamter Erlös an Li: Repa.alionskommission zu zahlen wäre. Di; deutsch: Regierung beantragt Befreiung von allen fällig werdenden Barzah - l u ngen aus dem Vertrag von Versailles für zwei 3a ß re sowie von den Sachleist u n g e n. N: nicht aus dem deutschen Haushalt gezahlt werden konnten. Die deutsch? Regierung wurde an Ladern beantragen, dast für jede an die Rcparationskommission aus dem Ertrage der inneren Anleihe gczahlten Allilliarde Gold.nark für ein weiteres 3ahr keine weitere Zahlung aus dem Vertrag von Deutschland verlangt werde. Die ganze Regelung hätte sich auf nicht mehr als vier bis fünf Jahre zu erstrecken. Die Ausnahme des deutschen Vorschlages. London, 11. Dez. (MTB.) Bezüglich der Behauptung, daß de deutschen Vorschläge von den Alliierten verworfen worden seien, erfährt der Vertreter des Wolff- bureaus aus britischen Kreisen, daß es zutreffender sein wird, zu sagen, es herrsche unter den verbündeten'Ministerpräsidenten der Eindruck vor, daß die Vorschläge keine du Verhandlungen geeignete Grundlage bilden. London, 11. Dez. (Wolfs.) Die „Times" tfl der Ansicht, dast die Vorschläge des deutschen Kanzlers mehr verdienten als eine ein» suche summarische Ablehnung. Dies fei rod erste Mal, dast die deutsche Regierung ein etnigermasten vernünftiges Angebot gemacht habe fei das erste Mal seit dem Kriege, dast die Regierung gezeigt habe praktisch mit den -alliierten zusammenzuwirken. Dieser Geist müsse ermutigt werden. Die Haltung Amerikas Paris, 11. Dez. (WTB.) Wie der „Aet-york Herald" aus Wash.ngton meldet, verlautet von höchster Rchierungsstelle, 'oah bie Vereinigten Staaten der Londoner Konferenz ke ne Vorschläge unterbreiten würden. Die Botschafter der Vereinigten Starten, deren Anwesenheit in London andere Schlußfolgerungen veranlaßt hätten, feen auf eigene Initiative, und nicht auf Anweisung des Staatsdepartements hingereist. Vertagung der Besprechungen auf den 2. Januar. London, 11. Dez. (WTB.) Um 7 Uhr abends wurde folgendes Cornrnuniquß abgegeben: Die alliierten Premierminister haben sorgfältig den augenblicklichen Stand des Repa- rationSproblemS und auch die damit zusammenhängenden Fragen der Interalliierten europäischen Dä/ulden untersucht Der Plan für eine 3nterimSvereinlxn-uag bezüglich der Reparationen, der von dem deutschen Reichskanzler unterbreitet wurde, wurde auch erwog n Er wurde jedoch einstimmig für unbesriedig end erachtet. Es war den alliierten Premierin i n i st e r n in der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich, z u endgültigen Beschlüssen In den in Betracht fern- wenden bedeutsamen Fragen zu gelangen. Unter diesen Umständen wucde beschlossen, die Unterredungen zwischen den alliierten Premierministern in Paris am 2. 3a- uuar sorlzuseyen, um der Dollkonse - renz , ermöglichen, unmittelbar darauf zusammenzutreten, um vor dem 15. 3anuar zu endgültigen Entscheidungen in den gesamten in London erörterten Fragen zu gelangen. Paris, 11. Dez. (WTB.) Havas meldet aus London, dah»dte AachmiltagS- sitzung der Konferenz um 6 Uhr zu Ende war. D e Konferenzberatungenwur- denunterbrochen. Erstam2. Januar werden s i e in Paris wieder ausgenommen. Wird dann eine Verständigung erfolgen, soll unmittelbar darauf eine umfassendere Konferenz stattfinden, bei der die Kleine Entente vertreten sein wird. Tagungsort wird wahrscheinlich nicht London, sondern iPariS sein. London, 12. Dez. (WTB.) Rach einer Reutermeldung erklärten die italienischen Delegierten, die Konferenz sei allseitig mit dem größten Entgegenkommen geführt worden Es feien wirklich? Anstrengungen gemacht worden, um ein System zu finden, das di: völlig: Einigkeit b?r Al.i erten sicherste.le und aus Dcuisch'.aiid alle Rcpacattonen heraus^uhvlen suche, die es nach Ansicht dec Sachverständigen leisten föime. London, 12. Dez (WTB.) Der englische Botschafter in Berlin, Lor) d A b e r n o n, ist vom Könige In Audienz empfangen worden. Der briefliche Vorschlag des Reichskanzlers an Donar Law. Berlin. 11. Dez. (WTB) Wie wir Horen, und wie auch in der englischen Presse bekannt- gegeben wird, ist der zu Beginn der Konferenz Der alliierten Ministerpräsidenten von der beut- fd)en2legierung in Conbon unternommene Schritt in der Weise erfolgt, dast dem englischen Ministerpräsidenten Donar Law am Sonntag mittag folgender eigenhändige Dries des Reichskanzlers überreicht wurde: Herr Premierminister! Ich habe den Entschluß, die Leitung der deutschen Politik au nfer- heßm n nur z i fassen vermögt to.il ich als Ma n des pratlisch m Wirtschuiklebens tief von der Ueberzeu^u ig durchtdrongen bin, daß nur eine flaue und entschlossene Aussprache über die schwebenden wirtschaftlichen und finanziellen Probleme Deutschland und Europa aus der gegenwärtigen wirtschaftlichen Verwirrung retten kann. Von einer schnellen, die Interessen aller Bueiligtcm ausglcichenden Losung der Reparationsfrage hängt das Schicksal Europas ab Die jetzige Reichsrcgierong hat daher vom ersten Dag ihrer Geschäftsführung ab ihre wichtigste Auf- gäbe tarm gesehen, für die endgültige Regelung der R e p a r a i i o n s s r a g e eine Losung zu finden, von der Üleberzeugung geleitet, da!) die Gefährdung der wirtschaftlich n und sozialen Ordnung Deutschlands und Europas zu w it fortgeschritten ist, als daß ihr mit halben Maßnahmen noch toiiffam be-gegrel to?cSen forme Di: Reichsregierung ist entschlossen, ganze Arbeit z u leisten Bei der Küi-ze dec Zeit seit il:b:rnaf)me der Geschäfte ist es jedoch nicht möglich gctoesen, diese Arbeiten für t-i: endgültig: Lösung zum Abschluß zu bringen. Da bi: durch die Entschidung der Reparatioas- Ipmmifflon vom 21. Marz und 31. Mai 1922 für das Kalenderjahr 1922 getroffene Regelung in Kürze abläuft und die weiteren Verpflichtungen Deutschlands aus dem Vertrag von Versailles alsbald geteqcli werden müsse i. erscheinl es der deulsch.m Rclchsiegie.u '.g notaxubig, zu ächst die in der Rote der ReichZregieru:g t-om 14. Ro° t>ember an die Repaeationskommi sIon ce’lclttcn Anträge zur Entsch idung zu bringen. Ich beehre mich. Ihnen, Herr Premiermi i ter, a's Vor- fitzcndec der am Sonntag m London tagenden Zusammenkunft in der Anlage einen Vorschlag z u unterbreiten, au: dessen Grundlage nach An icht de. RciHsregierung die in der Aote der RcichZregierung vom 14. Rovember der Reparationskomnässion untcrbraieten Vorschläge P.altisch durchge,ührt We den könnten. Der ilebeLbiiriger dieses Sch eibens i t ermächtigt, auf Wunsch weitere mündäche Erläuterungen zu dem Vorschlag zu geben. In der dem Briefe des Reichskanzlers bei- Aefügten Anlage heißt es u .o.: Angesichts der Die Sühnenote der Reichsregierung. Berlin, 11. ®ea. (Wolss ) In der gestern überreich en Antwort Der Reichsregierung auf die Rote der Botschisterkonferenz vom 30 Rovember über die Vorfälle in Stettin, Passah und Ingolstadt werden die Verfehlungen der Beamten in «Stettin und die Beschimpfungen und leichten Verletzungen der Kontrollossizieve in Passau und Ingolstadt durch Volksmengen unumwunden zugegeben. In Verkennung der Tatsache, daß sich die Offiziere in Ausübung einer gegenüber den deutschen Behörden berechtigten Tätigkeit befanden, hätten sich die an den Zwisch nsällen beteiligten Personen unter dem Einfluß der Erbitterung tre ter Bolkskreise gegen bl: Kontrolle und ihre Organ: zu Verunglimpfungen hlnreißen lass:n. Die deutsch: Regierung habe in zwei amtlichen Schreiben der interalliierten Kont ol.k.mmi,',ian ihre schärssteMißbilli- gung und i h r lebhaftes Bedauern ausgesprochen, wie eine Bestrafung dec schuldigen Beamten verfügt, gegen die Demonstranten Straf- ve fahren elnlciten lassen, utkd glaube daß hiermit voib.haltlich einer Verfügung für den geringen tatsächlichen Schaden ausreichende Sühne erfolgt sei. Gegenüber den weitgehenden Forderungen der Botschafterkonferenz stelle die Reichsregierung nochmals fest daß ihre hiermit crncu:rten Erklärungen den Ausdruck der Entschuldigung mitent- halktzn, und daß kein Raum mehr bleibt für Erklärungen der einzelstaat- lidjcn Regierungen, da die Vertretung Deutschlands nach außen lediglich dem Reiche obliegen. Die Bürgermeister von Passau und Ingolstadt seie:i freigewählte Organe der städtischen Selbstverwaltung und könnten von der Rcichs- regietung nicht abgesetzt werden. Die schließliche Forderung von 500 030 Goldmark für Passau und Ingolstadt konnten nicht als berechtigt anerkannt werden: das Völkerrecht keime in Friedenszeiten solch? Bestrafungen nicht, die außerdem zu den angerichteten «Schäden in keinem Verhältnis stünden. Im besetzten Gebiet würden auch für viel schwerere Verfehlungen gegen Reichs- angebörige nur ganz geringsügigeEntschädigungen gezahlt. ilm aber die Volksgenossen in d?r Pfalz und im Rheinland zu schützen, stelle die Regierung von sich aus den geforderten Betrag zur Verfügung. Bayern und die Sühneforderung. München, 11. DA (WTB.) 3m Staatshaushaltsausschuß des Bayerischen Landings gab heute nachmittag Ministerprä,ident v. Knil - 11 n g in einer längeren Erklärung den Standpunkt der bayerischen Regierung bekannt, wie er von ihr bei dec Reichsregierung in der Angelegenheit d?s Sühneverlangens ter Entente gegenüber d.n Städten Ingolstadt und Passau zum Ausdruck gebracht wurde. Der Ministerpräsident erklärte u. a.: Keine bayerisch? Behörde hat sich einer Verlegung der Bestimmungen des Fiedensvertrages schuldig gemacht. Damit entfallen aber a u ch a l l e A n s p r ü ch e. die auf die behaupteten fB.'ttiagdDcriejungen gestützt werden Di? bayerisch: Staa'sregierung war daher nicht in der Lage, die verlangte Sühneleistung auf sich zu nehmen. Das bedeutet nicht, daß die baycliscb? Regierung die Vorkommnisse irgendwie entschuldigen oder decken wolle: sie bedeuten seitens der Täter ein schweres älnrecht, das die bayerisch? Regierung auf das lebhafteste bedauert und auf das schwerste verurteilt. Sie wird für !i: nachdrückliche Durchführung dec eingeleiteten Strafverfahren und für strenge Bestrafung der sch ldigen Peisonen Sorge tragen. Sie ist bereit, den Schaden z u ersehen, der den b i" en Kontrolliomml.sionen durch das Ver^a'ten der Beoolkeiu ig erwachsen ist. Darüber hinaus aber muß sie jedes Schuldbekenntnis für sich und die ihr unterstellten Behörden von s i ch weisen. In dieser Auffassung ist das ganze bayeris che Volk in allen seinen Schichten, ohne älnt?rschi?d der Parteien einig. Di? bayerisch? Regi ung hegt den Wunsch, es moch cn ähnliche Vorkommnisse in der Zukunft auf alle Fälle vermieden bleioen: sie warnt eindringlich vor solchem Beginnen, das zu nichts nühen, sondern nur schaden kann. (Sie vertraut fcab.i auf di? D:sonn?nheit der Bevölkerung. Sie darf jedoch auf der anderen Seite nicht unterlassen, mit aller Dringlichkeit daraus hln-uwei en, daß der Boden, auf dem solch? bedaueniHsn Dor- fommniffe erwachsen, die Erbitterung, des durch b,n Fiiedcnsvwlrag enttäuschten und durch sein: Folgen gequälten, in tiefster Rot befindlich n baye Ischen Volkes ist. t i? Erbitterung über die ungeheuerliche Bedrückung, denen es seitens der alliierten Mächte fortgesetzt ausgesetzt iir Ich muß aber auch auf ein anderes Hinweisen. Wccm man sich daran erinnert, wie v t bi: deutsch? Regierung sich schon über schwereälntaten unbUebergrlffeber Desahungstr uppen ?u beklagen hatte und wie sich die alliierten Regierungen den Klagen gegenüber verhalten haben mit welcher Entschädigung, insb.sondere in dem Falle der Tötung deutscher Staatsbürger ihre Hinterbliebenen ab- pcfunb?n wurden, so ergibt sich ein jedem Rechtsempfinden geradezu in et Gesicht schlagender älnterschied des rechtlichen Maßstabes, je nachdern es sich um Angii fe auf Angehörige d^s besiegten Deutschlands oder der siegreichen alliierten Mächte handelte. Der Ministerpräsident wies dann noch auf die Drohung hin, wonach die Alliierten für ihre Kontributionsforderung sich in der befehlen Pfalz befriedigen würden. Schon gegen die bloße Ankündigung eines solcl-en Vorgehens muffe di: bayerische Regieining die aller- s ch ä r s st e Verwahrung einleg n TieReichs» tegterung habe den Standpunkt der bai)caid)en Regierung gewürdigt und sich ihm im wesenlUet)cn anaeschlossen. Die Reichsregierung stellt stch in dieser «Sorge auch vor Bayern, ohne txiß wir von ihr Opscr begehrten Der Ministerprälident schloß, diese 2Ibjicht der Reichsregierung, auf das Reichsganze ein Opfer zu übernehmen, tv eben auch jene anerkennen müssen, die die Erfüllung der Reichsregierung als zu wcitgeheird detrachterr. Die deutsche Antwortnote in der Entwaffnungsfrage. Berlin, 12. Dez. (WTB ) Die gestern der Botschafterkonserenz in Paris übergebene Rote derReichsregierung betcef- feiib die Entwaffnungssrage lautet: In der Kollektivnvte der alliierten RegiO rungen vom 29. September und in der Role der Botschafterkonferenz vom 17. Rovember wurde die deutsch? Regierung aufqcforbert. eine vollständige enbgültige Antwort auf be F.age der Anofnh ang ber militärischen Bestimmungen des Vertrages von Versailles zu geben. In der Role vom 1Z. Rovember wurde zugleich mitgeteilt, daß die Antwort spätestens bis zum 10. Dezember erwartet wirb. Dabei würbe besonbers Wert auf bie folgenden fünf Punkte gelegt: 1. Reorganisation bet Polizei (Artikel 162 unb Entscheidung der Konfereirz von Boulog^ne vom Juni 1920), 2. ilmflcllu. g der Fabriken (Artikel 168), 3. Auslieferung des Restes des nicht zugelassenen Materials (Artikel 169), 4. Auflieferung der Schriftstücke, die auf die D:- ftänbe an Kriegsmaterial zur Zeit des Waffcnistill- stwrdes und die Tätigkeit der Fabriken während des Krieges und nach dem Waffenstillstände sich beziehen (Artikel 206 Abs 2 und Artikel 208 Abs 4). 5. Veröffentlichung von gesehlichen B.'stimmungen auf legislativem oder administrativem Wege je nach ten älmständen des Falles, die notwendig sind, um a) eine Ausfuhr von Kriegsmaterial wirksam zu verbieten (Artikel 211 in Zusairimenhang mit Artikel 170), b) die Rekrutierung und Organisation des Heeres mit den militärischen Bestimmungen des Vertrages von Versailles in Einklang zu bringen (Artikel 211 in Anwendung auf Artikel 160 161, 173, 175 und 178. insbesondere hinsichtlich dec Aufhebung bet vecschiebenen Maßnahmen, die gegenwärtig noch vorgesehen sind unb sich auf die Mobilisierung beziehen. Die deutsche Regierung beehrt sich, Folgendes zu erwidern: Die alliierten Regierungen gehen von der Ansicht aus, baß seit mehreren Monaten eine Verzögerung in ber Ausführung ber militärischen Bestimmungen des Fcicdensvertraqes eingetreten sei. Diese Ansicht vermag die deutsche Regierung nicht zu teilen. In den letzten Moua en treten allerdings in die Augen springende Fortschritte in der Abrüstung nicht mehr- ein. Dies hat jedoch seinen Grund ausschließlich darin, daß seit mehreren Monaten die Entwaffnung Deutschlands beenbet ist und zwar nicht nur im Rahmen des Vertrages von Versailles, sondern auch darüber hinaus nach Maßgabe der durch das Londoner Ultimatum erweiterten militärischen Bestimmungen dieses Vertrages. Deutschland darf für sich inAnspi-uch nehmen, die ihm auferlegte Abrüstung in dem Umfange und mit solcher Schnelligkeit durchgeführt zu haben, daß die Abrüstung nidy nur im Lichte der Weltgeschichte a l s gewaltige Leistung da stehen wird, sondern daß sie auch nach dem «Sinne und nach dem Wortlaute des Vertrages von Versailles eine erschöpfend? Ausführung der Bestimmungen dieses Vertrages barf.ellt. Die deutsch? Regierung ließ auch nicht, wie die Botschafter- konferenh annimmt, ein? erheblich? An ahl von Fragen m der Schwebe. Sie erhob vielmehr lediglich gegen bie Fo derungeu der interalliierten Militärkontrollkommission, die si' für unbegründet hielt, bei den alliierten Regi rungen Widerspruch und bat um sachliche «Stellungnahme, di: bisher nicht erfolgte. Da er liegt auch keine Obstruktion d ut'ch:r Un crorgane vor sondern die deutschen Dienststellen haben gemäß Ider Anweisung, sich an die Bestimmungen des Vertrages von Versailles zu halten, ausschließlich auf den strittigen Punkten, bei denen eine endgültige Entscheidung nicht getroffen war, den Forderungen nicht Folge gegeben und nicht geben fönnen. «Sollte von örtlichen Dienststellen darüber hinaus- gegangen und entgegen den deutschen Ges tzen und Anweisungen dec Regierung Obstruktion erfolgt sein, so bittet die deutsche Regieren i um Mitteilung der Fälle und erklärt sich fhon jetzt bereit, die erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung solcher Widerstände zu treffen. «Soweit die von den alliierten Regierungen in den fünf Pun' en zu'ammengesaßten Hauptforderungen noh in der Schwebe geblieben sind, liegt dies daran, daß sie Fragen betreffen, die mit den Lebens notwendig leiten der deutschen Volkswirtschaft sowie mit der Au rechter al u g er Sicherheit und Ordnung in de i, Reichegeläe aufs engste verknüpft sind. In diesem Zu ammenb-ang muß die deutsche Regierung darauf Hinweisen, daß das deutsche Volk sich in den kommenden Monaten angesichts der außerordentlich erschwerten Ernährungslage innerpolitischen Schwierigkeiten gegenübergestellt sehen wird, deren Auswirkungen fich gegenwärtig noch in keiner Weis? übersehen la sen, und bi? notwendig machen, einerseits die freu sHe Volkswirtschaft vor neuen schweren Erschütterungen zu bewahren unb andererseits bie zur Aufrechterl-altung eines ge- oebneten staatlichen und wirtschaftlichen Lebens noch verbliebenen Mittel zusammenzuhalten. Weng ■Z>te deutsche 2tegtenmg da- Grundprvdlem lösen will. von dem die Gesundung nicht nur Deutschlands. sondern Europas ab- bangt, nämlich LasReparativnsproblem. so Muh sie die gesamten wirlschafl- lichen Kredite Deutschlands zusammenfassen. Die Steigerung der Produktion ist dabei die wichtigste Aufgabe. Diese kann nicht erfüllt werden. wenn unentbehrliche wirtschaftliche Aus- rüstungsgegenstände der Industrie zerstört und durch ihre Vernichtung über die konkreten Fälle hinaus älnsich?rheit in die gesamte wirtschaftliche Produktion hincingetragen wird, so handelt es sich bei dem unter dem Titel ^-Umstellung der Fabriken" jetzt noch strittigen Punktes um Dinge, die sowohl für die industrielle als auch mittelbar für die landwirtschaftliche Produktion unentbehrlich sind. Sie mühten daher im Falle einer Zerstörung unverzüglich neu hergestellt werden. Die Folge davon wäre, dah die Industrie, statt sich rein produktiven Aufgaben widmen zu können, sich zunächst der Wiederherstellung der für die eigentliche Produktion notwendigen Hilfsmittel zu- wenden mühte. Di; deutsche Regierung hat selbst an der Regelung dieser Fragen das größte Interesse, um endlich von der unproduktiven TätigkeitderZerstörungzu der positiven Arb il des Wiederauchaues der Wirtschaft übergehen zu konnrn. Soweit hiernach bei den fünf Punkten wirtschaftlich? Interessen in Betracht kommen. hat si? dir deutsch? Regierung unter Bezugnahme auf dir einzelnen Punkte in der Anlage I behandelt. Hinsichtlich der militärischen Fragen stecht die deutsche Regierung, wie früher m ch.fach ausresührt, auf dem Standpunkt, dah sie in Erfüllung der militärische B--stimmanc.en des Vertrages von Versailles erheblich darüber chinausgegangen ist über das, was nach dem Wortlaut dieses Vertrages von ihr geordert w.-rden konnte. Sie ist alec auch in diesen Fragen zu einem weitgehenden Entgegenkomme n b e r e i t, da sie selbst das Bestreben hat, die Tätigkeit der -Interalliierten Kontrollkommission -um Abschluß äj bringen. Die deutsche Regierung hat in der Anlage 2 die noch nicht erledigten militärischen Fragen dargestellt und ist dabei auf alle von der Interalliierten Kontrvllkommis- ;ion bishn? zur Sprach? gebrach'^? Tini,elfälle --ingegangen, um die Dotschafteckonferenz von ih.en Gründen zu untemäch en und ihr Gelegen- '« it zu geben, diele Grü.rde auch im einzelnen zu würdigen. Sollten die Ausführungen d'eer Anlage nach Auffassung der alliierten Regie- ->ungen noch Lücken au weisen, so f*it die deutsche Regierung dringenLe i Wunsch h erüber eine 'mfassende u.ü) abfchliehente Aufklärung zu erhalten. Sie ist äver davon überzeagt, dah die alliierten Regierunge?? nach Prüfung des gesamten Materials erkenre i tver-den, dah ole -deutsche Regierung die Bestimmungen des Ver- ailler Vertrages in kei.er Weise zu umgehvn sucht, sondern alles in ihren Kräften stehende getan ß. 1 «ifaflt uxr* den. der Gr nicht unter nicht an ü träge unter die DesHrai Iiweub General bann über betreibt beut und h für freie D abhhung b einzulrelen, Lickes ik-rnri nicht nur die rung der öi solt Die Sei hierzu eifert entspann Ich allen Seiten gewiesen wur ten Aussuhl hierzu Man zahlreichen € zaxcks Hera gebenden 6 b Debatte zum Miesem ng forDcrungen vielen Platze nichts abgeli verschiedenen Dann fai fftmte Aach Herbei kam < arbeitsan ein Dorschlm schlisse ents zu erhöben. Schlietziic ßafi man Sui Lage sei, die etwa 1ZOO2(X Umlage afyu. des Aors/a/H 5' ."Die Ein inteiessc stetig mehr ßetener zttr allen deutsc , 4750; doch b( Zahl auf 19 z steht noch nie versehen, 0n der gjroo, stiegen, Don c zählte 1920- mi: 2017. 1194. tzchiegtz ttvet schon V Jcn» wachsen «er Kirchena K § 3-^-^ah iw: ■ tyr,icr: jg| Hessische Lanvwirtschasts- kammer. rm Darmstadt, 11. DeA. Die yef fische Landwirts chaftskam- mer Vielt beule Im Kammersitzn rgssaale unter bcm TorHt) bei fte((t>ertie:cnben Präsidenten, Oekonomierat Hahn- Hestloch. ihre 22 Seicral- txnfammlung ab, in der yunddjft nach 'Bcgrüfaing der 2tegierung6ixrrtreler dem verstorbenen verdienstvollen 1. Präsidenten Walther Worte bet Dankbarkeit und Anerkennung gewidmet wurden Das Haus ehrte ihn in bei üblichen Form. £unt Punkte Präsidentenwahl wurde nach lurzcr Aussprache der Vorschlag deS Vor- fianbed angenommen, dast mit Rücksicht auf die bemnäd/t zu eiioartcnben allgemeinen ÄcuwahLen zur ^aildwirtschltstskammer vorerst vo.t einer QlrunclX des Vorsitzenden QI b ft a n b genommen werden soll. Heber den nächsten (3*egenftanb: .Verkehr mit landw. Grundstücken" berichtete Eexe- ralbkeftor Dr. Hamrnann. Danach wurde ein Antrag angenommen, nach dem geförtert wird, dast die Zwangswirtschaft im GrundstückSverkehr vermieden und die Grenze der Grösten anders, alS in dem Gesetzentwurf vorgesehen, vvrgenom- men wird. Die Fälle, in bcnei bte Genehmigung ve.saat livrben kann, sollen genau feflgelegt werden, der Grundstücksverkehr mit Verwandten falle nicht unter das Gesetz, die Genehmigung darf nicht an Auslagen gebunden wertet. Pachtverträge unterliegen nicht ter Genehmigung, ebenso die Beschränkung der Benützung und Teraxrtung deS 3nventari. Generaldirektor Dr. Hammann berich'ete bann übet ben Antrag deS Vorstandes bett, die Getreiden m läge, wonach ter Staatspräsident und daS Gesaintrninliterrurn ersucht irerben, für freie Getreidewirtschaft und evtl, für Herabsetzung der Umlage bei ter ReichZrcgierung einzutreten, soweit aber Getreide a (»geliefert wird, dieses derart zu ixrgüien, dast die Landwirtschaft nicht nur die Erhaltung, sondern auch die Steigerung der Erzeugung herbeiführen kann. Weiter soll die Reichsregierung auf Beschiffung der hierzu erforderlichen Hilfsmittel hinarbeiten. Es entspann sich eine längere Aussprache, in der von allen Seiten auf die Mängel des Gesetzes hingewiesen wurde Präsident Hebel gab in längeren Ausführungen die Stellung ter Regierung hierzu bekannt und machte QUitteilung über die zahlreichen Schritte aller Art, die man bis jetzt SweckS Herabsetzung der Umlage gn der maßgebenden Stelle getan hat. Es tarn dann in der Debatte zum Ausdruck, daß die bisherige schlechte Ablieferung aus die späte Zustellung der Qln- foibevuixgen der Umlage zurückzafüh.en ist. An vielen Plätzen Oberhessens könne überhaupt nichts abgvliefert werten. Die Vorschläge mit verschiedenen Zusatzanlrägen sanden Annahme. Damt sand der mit 60 203 0C0 Mk. abfchlie- f»enfce Rachtragsvoraix schlag Annahme. Hierbei kam auch die Schaffung ci-ne3 LandeS< arbeitsamteS zur Sprach?. Es wurde weiter ein Vorschlag angenommen, die Staatszu- fchüsse entsprechend der jetzigen Geldentwertung zu erhöben. Schließlich teilte der Generaldirektor noch mit, daß man burxf.'e günstige Verhältnisse jetzt 'in dev Lage sei, die S ch w e i z e r S ch u l d, die jetzt noch etina 17 00? 000 Mk. betrage, durch eine einmalige Umlage abzudecken: ekn sprechender QLntrug des Vorstandes wurde angenommen. Kirche und Schule. ** Wiedereintritte in d i e Kirche. Sin intcrcffanlc? Zeichen der Zeit find die sich stetig mehrenden Rücktritte früher Ausgetretener zur Kirche. Man zählte rund 8000 in allen deutschen Landeskirchen, in Preußen 4750; doch bezog sich dxese für 1921 gemeldete Zahl auf 1 92 0. Die Gesamtziffer von 1921 steht noch nicht fest, doch ist schon so viel zu übersehen, daß sie beträchtlich höher fein wird. 3n der Provinz Sachsen ist sie auf 5627 gestiegen, von 906 im Vorjahr 1920. Schlesien zählte 1920: 1038 Rückwanderer zur Kirche, 1921: 2017. Westfalen 1920: 550, 1921: 1194. Schleswig-Holstein 1920 erst 151, 1921 aber schon 1070. Mitteldeutschland (Thüringen, Sachsen und Anhalt) war besonders von der KirchenauStrittSbewegung in Mitleiden- *g_!l■— _____ ■■■■■■■■■in schaff gezogen. Auch va setzt die gegenNNUxge Bewegung ein. 3n ganz Thüringen betrug die Zahl der Rückwanderer 1920 erst 538, 1921 betrug sie in Reuh jüngerer Linie allein sck)on 2661. Anhalt hatte 1920: 430, 1921 aber bereits 1134 Rückwanderer. Es i|l anzunchmen, toenn in anderen Landeskirchen eme ähuliche Bewegung sich durchsetzt, datz die Zahl der voreilig Ausgetretenen, die wiedk-rlommen, nicht viel hinter 40—50 000 im Zahr zurück- bleiben wird. -------- Dermischres. Drei Viertel Milliarden Mark gestohlen. Berlin, 11. Dez. Rach einer Meldung der „D. Z." wurde einem in Berlin auf der Durchreife sich aufhaltenden, aus dem Osten zugereisten Kaufmann die D r i e f t a f ch e aus dem Mantel gestohlen. 3n der Brieftasche befanden sich 50 000 Mark in deutschem (Seide, 200 Dollar in Roten, und drei Scheckbücher mit offenen, von einer amerikanischen Bank ausgestellten Schecks. Der ®c- samtverlust ist auf rund dreiDiertelMil- liaröcn Mark zu beziffern. Der Diebstahl hat sich wahrscheinlich bei der Fahrt mit einem Autoomnibus ereignet. Werte von etwa 10 Millionen Mark gestohlen. Berlin, 11. Dez. Ein Brillant- schmuck und ausländische Banknote n im Werte von etwa 10 Millionen Mark wurden nach einer Meldung des „Zwvlf-Uhr-Mittagsblatis" einer in einem großen Hotel in der Rähe des Potsdamer Platzes wohnenden Deutschamerikane- r i n gestern! auf der Heimkehr vom Theater im Auto-Omnibus von Taschendieben g e - stöhlen, die ein künstliches Gedränge inszeniert hatten. Kaninchen mit ThphuSbazillen gestohlen. Berlin, 11. Dez. Rach einer Meldung aus Rostock wurden aus dem dortigen U n i« versitätSkrankenhause 17 Kanin- chenge stöhlen, die zu Versuchszwecken mit Typhusbazillen geimpft waren. Handel. Berlin, 11. Dez. Vorsenstimmungs- bild. Die Rachrtchten über die Londoner Konferenz ei öffneten noch keine Aussichten auf eine baldige befriedigende Lösung der Reparationsfrage. Daraufhin jogen die Devisen ziemlich scharf an, der Dollar bts 8650. 3m Zusammenhang hiermit war auch der Efsektenmartt fest, aber das Geschäft weniger umfangreich als sonst, da die Hn- gewlhheit über die weitere Entwicklung der polt- tischen Lage vielfach Zurückhaltung Der anlabte. 3ndustriewerte waren im allgemeinen einige 100 Prozent höher und x. T. bis 2000 Prozent gesteigert. Daneben wurden aber einzelne Werte, angeblich auf Kaufe des Auslandes um mehrere 1000 Prozent höher aus dem Markte genommen. So fliegen Siemens und Halske über 5000 Proz, Berlin-Kar IS ru her Industrie 9000 Proz., Oren stein und Koppel über 3000 Prvz., Salzdetfurt um über 2000 Proz., Chemische Griesheim über 3000 Proz. Dalutapapiere stellten sich entsprechend der Devisensteigerung beträchtlich höher, insbesondere Mexikaner um mehr als 2000 Prvz., Hngarische Goldrente um 3000 Prvz. Frankfurt a. M^ 11. Dez. Börsen- st i m m u n g S b i l d. Der Dollar, der im Vormittagsverkehr mit 8400—8500 genannt wurde, konnte sich an der Börse auf 8450 behaupten. Die Effektenbörse nahm zunächst eine ruhige Haltung ein, da man in Börsenkreisen eine neue Diskonterhöhung der Reichsbank um 2 Prozent erwartete. Da diese aber bis zur Stunde noch nicht erfolgt war, schritt die Spekulation zu Deckungskäufen. Am Montanaktienmarkte waren verschiedene Kurserhöhungen zu verzeichnen. Vereinzelte Maschinenaktien fanden rege Beachtung. Bei den chemischen Aktien konzenttierte sich das Interesse auf Anilinwerte. Höher stellten sich Zellstoff- und Zuckerwerte. Um 1 Uhr wurde der Dollar 8450 genannt. Bvrfenrnrfe. (trnnHurt a. M. Berlin Schloß» Sa)ld[,-. Sldluh- Äur3 Jure Aur» i ur» Damm: 8.12. 1L 12. 8.12. 1L 11 ^»Dksrv. RelckSanleihe 7850 79,— 80i75 86,78 4u/o Teriileuticii 3.*a— 405.— 40 i— 422.— TrrnlcicVcn 260.- "JitV- Stt- ‘1A- 8*'o Ternlcutjcn ILO-1010,— iGOtWOÄ- Tisäi.Svnr-4>rä»i--?lnl. 150,— 140,— 110,— 13 k— 4 /» Pieniriiche Ko.isoi» M- 160.- 184- 10».— 4'/. Honen 90,50 110.- iua— U7.- 8*/,r/. Hessen — '5*L Hessen —- -,- ItXX- 47. 8olburten 8700.- 990k- 7804- 975a- 5o/d Gotdinerikaner 97000.— ——,— Slerliner Hnndelsaes . 17503,- 1780a- —,— 16lOOi- Eom.i.er»- n. Privatbk 24’0,- 24^0.-3600.- Darni >.u.Nationulbank 2500,— SiD.- 2350 — 2tV-5,- Deutsche ank 6150,— 6:i>0.— —,— 57tXX— Demsclie BctctnSbnnk. 1090,— WO,— — Dlöconio Conmtaudtl 3210. - 3400.— 3300,— 310.),— MetalMank 13750.- 15100L- ——— Mi leidem. Crcbltbnnt 2l"O.- 23 0.- -,-2275,— Ceitcrr. dreölimiitolt . 1343— 16(A).— 12ü0.— 2 XX),— Bochumer Guh .... 9K0a-205 -20400,-22750,- Buderus 111 0,-130)0,-13^1,-13203,- tfaro 9 H.-110 15,-9600-10000,- TcuifcO'Vurcmburn. . IKnOO,—2OuO0,—1870).—1'.'500,— (Äclsenkircheuer,Berfliö2200),—26600,—23tXKX—236 Kl— Hnroeuer Bergbau. . 570X1—67'100,— —,—66560,— Lal'wetk Ästherslcben 9500,-122-XI- 8100,-10400.- flalhucrf'.IKeiicreoelri 11601—13‘>00,— —,— —.— Vaurabiitie -. -15700. -20TXX). -22000, - Oberbedarf 13100.-1,100.-125 >0,-132,0 - Vliöntr ^eraban. . .. 2.’OOJ,-211(Xl-2üOOG.-2UV>a- MiljeiuüoUl 18503,—18100,—170 X), -18900,- S.'tcbeck H'Oiii an . . . 33-500,-35800,-34000,-37101,— TelluS Bergbau. . .. 53XX- 5003,- -.— vmuburn Vtmer. 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Ma is, La Plata 31 500 bis 32 500 Mk, Mixed 31 500—32500 Mk.. Weizenmehl. füdd. Special 0 48 000-56 000 Mk. bei Daggonbezug ab Mühlenstation. Roggen- mchl 38000-41 000 Mk.. W e i ze n - und R o g- genkl eie 14 250—14 500 Mk, Erbsen je nach Qualität, für Speisezwecke 56 000 -64 000 Mk., Biertreber, getrocknet 9900 Mk. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 11. Dez. sAmtlich) Marttvcrlauf: Grvhvieh und Schweine langsam gehandelt: Heberstand. Fettschweine auch über Rotiz gehandelt. Kleinvieh bei flottem Geschäft ausverkauft. 3m einzelnen ist zu bemerken: Auf- getrieben waren 2028 Rinder, darunter 283 Ochsen, 64 Bullen und 1681 Färsen und Kühe. Ferner 217 Kälber, 116 Schafe und 1131 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen 25 000—38 000 Mk.. Bullen 25 000 bis 33 000 Wt., Färsen und Kühe 28 000 bis 35 000 Wk. für beste Färsen, 15 000-30 000 Mk. für geringe Färsen, Kälber 35 000—38 000 Mk., für beste Qualitäten, 31 000—34 000 Mk. für mittlere ChiaTttötm, Z3 000—30 000 'JHT. sur grrnrgt Qualitäten. Schafe 16 500—30 000 Mk. Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht 40 000 - 53 003 Mk., von 80—100 Kilo 50 000-58 000 Mk. von 100 bis 120 Kilo 58 000- 63 000 Mk., von 120—150 Kilo 58 000-60 000 Mk., Fettschweine über 150 Kilo 58 000—€0 000 Mk.. Sauen und Eber 40 000 bis 52 000 Mk. Die Preise liegen um soviel übet den Stallpreisen, als sie die nicht unerhebiicheir Gewichtsverluste, Spe'en und Händlergelvinn In sich schlieben. — Des Weihnachts- und Aeujahrs- fesles wegen werden die Viehmäckte ron Qllontng, 25. Dezember auf Mittwoch 2 7. D e z e m b c r und von Montag, 1. Zanuar 1923 auf Dienstag, 2. Qanuar 1923 verlegt. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die französischen Gewaltpläne auf der Londoner Konferenz. Paris, 11. Dez (WTB) Havas meldet aus London: 3m Laufe des gestrigen Aach- mittags hat P v i n ca r S ausgeführt, dastDeutsch- land allein für seine finanzielle Lage verantwortlich sei. Seit zwei Zähren, so sagte et, sind Deutschland ohne Wirkung auf die Reparationszahlungen Etieichterungen gewahrt worden. MaN müsse also jetzt die Meichode ändern und dürfe keine neuen Verschleppungen mehr dulden, obne bafür Pfänder zu erhalten, nämlich die Kontrolle der Bergwerke und die Beschiagnalnne der Zölle. Zur Hnterstützung dieses Siandpunkies tat Poincar« hinzugefügt, die deutschen Vorschläge von gestern feien so unzureichend, da st i-lchtsdesto'weniger die 2e'ch'agnachm-e kurchgeführt werden müsse, damit es erblich die deutsche Regierung und die deutschen Drostindustriellen empfänden, dal! die Geduld der Alliierten jetzt erschöpft sei. Poincarö hat dann in großen Linien auscinandergeseht. wie er sich die Kontrolle denke, die /eine Verstärkung der alliierten Truppen erfordern würde. DvnarLawha' sich auster- ordentlich zurückhaltend gezeigt. Ohne Kritik üben zu wollen, hat er geqe i daS französisch: Projekt positive und allge-me'.ne Eincren- bungen rorgebracht, die sich wie folgt zu'ammen- f aff en laffen: Die englische öffentliche Meinung ist sich einig in dem Gedanken, dast Zwangsmast- nahmen kein Gelb einbrin^cn. Die belgische Regierung hat im Prinzip dem franzosischrn Plane zugestimmt, während Mussolini erklärt 'bat, dast ihn vor allem die Streich.tng der interalliierten Schulden beschäftige. Angesichts der Entschlossenheit Poincarös hat bet englische Premierminister erklärt, er müsse zuvor seine Ministeriollegen befragen. 3n englischen Kreisen hat man gestern abend versichert, eS liege aller Grund zu der Annahme i>or. dast daS Kabinett bis zu der Besetzung des Rührgebietes nich'L werde beschließen können und der Besetzung ohne seine Hnterstützung ihrei Lauf lassen ar de. In letz e; Linie würde e ft b wohl ba-.u en schl sten aber nicht so dast die Besetzung eure Psanduig darstellen würde, sondern e5 werde möglicherweise der Konferenz einen Kompromi st Vorschlag unterbreiten, demzufolge die Besetzung des Ruhrgebietes, anstatt die zwei Jahre deS Moratoriums hindurch anzudaurrn, bereits auf« hören könnte, wenn Deutschland lo >al seine herabgesetzten Verpflichtungen durchführen werde. Von auswärtiger, erstklassiger, demnächst dort durchreisender, vollkommen vertianens- würdiizer Persönlichkeit werden Vitrinen, Schränke, Bilder and Porzellane und andere gediegene antike Kunstgegenstände zu kauf, gesucht besonders auch orientalische und oslasiallscbe Eostharkelten iBronzeii. Vasen. Lackarbriten, Elfenbein, Gehetteppiche, WandbehAnffe, Stickereien, Dosen, Schnitzereien). Gell. Zuschriften, welchen restlose Verschwiegenheit zugesichert wird, möffl. mir genauer Beschreibung, evtl. 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Kl.— 13,78Fstm. , 2: 66 „ 2. „ = 88,05 „ 3: 154 „ 3. ,, —113,65 „ „ 4: 113 „ 4. „ --- 38,06 „ „ 5: 2 Kiefernstämme 3. nnd 4. Kl. = 1,07 Fstm. Angebote getrennt nach Losen erbitte bis Freitag, 22. Dezember, nachmittags 3 Uhr, hierher, alsdann Eröffnung der Offerten. Zahlung mit e/t beim Zuschlag, der Rest nach 4 Wochen. Auskunft Förster Lucas, Wißmar. Krofdorf (Kreis Wetzlar), den 9. Dezember 1922. __________Der Bürgermeister, s10697V Holzsnbmission Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern kommt folgendes Holz im Su6» mijsionswege zum Verkauf: a) Eichenstämme: 1 Stück II. Klaffe = 1,50 Festm. 3 „ 111. „ — 3,88 „ 3 „ IV. „ = 2,35 „ b) Fichtenstämme: 26 Stück 111. Klaffe = 43,45 Festm. 39 „ IV. „ = 42,84 „ 40 , Va „ = 26,37 „ 10 „ Vb „ = 3,34 „ Die Angebote sind getrennt nach Lor» fiment und Klaffen per Festmeter bis zum Freitag, den 15. Dezember d. I., nachmittags 2 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung erfolgt. - Die Verkaussbedingun- gen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, werden im Termin bekanntgegeben. Das Holz ist gefällt und lagert an guten Abfuhrwegen. Angebote mitzufammengezogenen Klaffen oder mit Bemerkungen versehen werden auffer Betracht gelaffen. 10696V Beuern, den 9. Dezember 1922. Bürgermeisterei Beuern. ____________Walther. Holzsnbmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Hattenrod sollen zirka 100 Fstm. Kiefern- Stämme Kl. 5 auf Submission vergeben werden. Angebote sind bis zum Freitag, den 15. Dezember 1922, ä Festmeter auf der Bürgermeisterei daselbst einzureichen. Eröffnung der Angebote desselben Tages nachmittags um 2 Ahr auf dem Rathaus. Dedingungen können bei Forstwart Keil eingesehen werden. 10710V Bürgermeisterei. A e e b. 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