vrvs und Verlag- vrnhl'sche Unio.-Vuch- und LtemdruSerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: SchuIftratz-7. ben! eßen (6 ............ n, Nervosität tmd le. werden gründlich ler, der stotterfrei shrfech andere Kurse natürliche Sprache. badkurse. ron 3 Mi 8 Fhr Co-. 3 Wb 8 V!hr ron 9 bli 2 Vta fcziallnstltnt Eine an Frankreich gerichtete englische Denkschrift. Das Programm der Konferenz von Genua. Cannes, 11. Jan. (WTB.) Amtliches Kommunique. Der Oberste Rat hat sich heute über das Programm der Fragen geeinigt, die auf der Konferenz von Genua erörtert werden sollen. Sicherung eines künftigen 'Friedens in Europa gestellt. Frankreich müsse die Rolle eines guten Europäers spielen. Italien sei aber der An- icht. ein Zweimächtevertrag sei zwecklos. Etn Abkommen für die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa müsse Italien, Deutschland und vielleicht auch noch andere Mächte ern» schließen. Ein exklusives englisch-französisches Bündnis würde unvermeidlich zur Bildung eines anderen Verteidigungsbündnisses führen, das Italien und vielleicht auch Deutschland etnschlte- hen und zum Schuhe der gegenseitigen Interessen dieser Länder gebildet werden würde. ,terW: rmstroM Btl- ■■ al Ilt eines lästigen igens Menon [er Schmidt aqeb.DoM 3onuot 1922 betrügen. Diese Last werde einer Ration aup- aebürdet, die viel stärker als iede aridere m ber ar-e’t mit Steuern belastet sei, und die in viel stör'e em Ma e als F ankreich von den toirtschaGlichen F lgen des Krieges berührt worden sei Frankreich dagegen fet in einer vorteilhafteren Lage als ledes andere europäische Land, eiirmal wegen der Bedeutung seiner ländlichen Bcvölkerung. anderersei s atel auch- weeen seiner inneren Produktion die ais 'Bedürfnislen seiner verwüsteten Gtlnete yerruhre, endlich cber cui), weit die Auswanderung rach außereuropäischen Ländern ferne Bevölkerung feßen y Freitag. iESSE« aheimer Str. 41 ^Heizapparate ienbergef| ^C*4904 i lephon- -ef . z Ä t e fl« 50V ; SSbaS Zweck und allgemeine Bedingungen. Die bereits veröffentlichte Resolution vom 6.1. 1922 legt die Gründe dar, die nach der einstimmigen Ansicht aller im Obersten Rat vertretenen Rationen eine gemeinsame Anstrengung aller europäischen Staaten notwendig machen, damit das wirtschaftliche Leben Europas wiederherge- stellt wird und damit die Hindernisse, die im Augenblick diesem Ziel entgegenstehen, beseitigt werden Die Resolution bezeichnet ebenfalls dre grundlegenden Bedingungen einer derartigen Anstrengung, zu denen in erster Linie die Anerkennung der öffentlichen Schulden durch die Lander und die Bewilligung von Kompensationen gehören. Ferner gehört zu diesen Voraussehun- Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 34 mm Breite örtlich 70 Pf., auswärts 90 Pf.; für Nelilame- Anzeigen von 70 mm Breite 360 Pf. Bei Platz. Vorschrift 20 Z> Anschlag. Hauptschriftleiter: Ang. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Karl Walther: für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Giehen. Briand in Paris. Cannes, 11. Jan. (WTB.) Briand ist heute nachmittag 3Ahr nach ParrS abge- reist/um seine Ministerkollegen über die Verhandlungen zu unterrichten. Sr wird Freitag mittag wieder in Cannes sein. Nach dem Sonderberichterstatter der Ha- vaSagentur in Cannes hat Lloyd George bei der heute vormittag abgehaltenen Besprechung mit Driand und Loucheur dem französisch,. Cannes, 11. Jan. (WTB.) Der Oberste Rat hat heute vormittag eine Sitzung abgehalten und ist in die Diskussion des Reparationspro- blems eingetreten. Ministerpräsident Briand hat namens der französischen Delegation eine Dorfrage gestellt und verlangt, daß vor allen Dingen die Reparationskommission die deutschen Delegierten in bezug auf die Zahlungen anhöre, die das Deutsche Reich unmöglich am 15. Januar habe leisten können. Der Havasberichterstatter sagt, man erinnere sich, dah die Deutschen am 29. Dezember von der Reparationskommission gehört wurden, aber glaubten auf die Fragen nicht antworten zu sollen die der deutschen Regierung am 16. Dezember gestellt wurden: Welchen Zahlungsaufschub verlangt Deutschland, welche Summen glaubt es sofort zahlen zu können und welche Garantien bietet es? — Lloyd George hat den Standvuntt hinsichtlich der einzuschlagmdei Prozedur sosort angenommen, und infolgedessen ist für heute nachmittag 5 Uhr eine Verhandlung der deutschen Delegation mit der Reparationskommission anbercunit worden. In dieser Sitzung wird die Reparations kvmmission deii alliierten Regierungen Bericht erstatten. Der Obe. sie Rat seiners.its dürste als- dami noch Zusatzerläuterungen von der deutschen Delegation verlangen. Es wird deshalb angenommen, dah die deutsche Delegation morgen nachmittag mit dem Obersten Rat verhandeln wird. Die Opposition in Frankreich. Cannes, 11. Jan. (WTB.) Amtliches Kommunique. Die Repa rations k om - mission hat heute die deutschen Dele- . — iaierten über die drei in dem Brief der Dre Verhandlungen in Cannes. Kommission üom 16. Dezember 1921 gestellten London, 11. Ian. (Wolff.) Der Sonder- Fragen gehört nämlich 1. ^ruter welche berichterstatter des .Daily Chrvnicle" erfährt von Zahlungen Deutschland am 15. ^nuar uno gut unterrichteter Seite, dah Frankreich und am 15. Februar leisten zu /onnen gla , Großbritannien einen Vertragsentwurf er-12. ü&cr das Ersuchen der deutschen Regierung örtern, worin vorgesehen ist, dah Grohbritannien I m Zahlungsaufschub für den Restbetrag der garantiert, Frankreich gegen einen unmittel- < ^m Aihlungsstatut fälligen Tellzahlun- baren nicht herausgeforderten Angriff Deutsch- J b 3 über für die Zukunft zu leisten- lands während eines Zeitraumes von 10 Iahren ti n# zu verteidigen. Frankreich sei bereit, seine in|Ocn i^xiranuv 6 film to »haplin ’er len Spmchiy lenden rar gründlichen und x geben, werden von anz Deutschland he- ehordenundPnveten Paris, 10. Jan. (HavaS.) Der Vorsitzende derrepublikanischenGruppe, George Bureau, hat an den Ministerpräsidenten folgendes Telegramm gesandt: Die Leitung der republikanischen Kammergruppe hat sich mit öftt Rachrichten beschäftigt, die auS Cannes kommen und wünscht, Ihnen im Ramen ihrer 240 Mitglieder mitzuteilen, dah die Gruppe bei der gestrigen Vollversammlung eine Tagesordnung annahm, in der sie den Willen aus- spricht, ohne Säumen die Eintreibung der französischen Forderung anDeutschland durchgeführt zu sehen.Sie kann Ihnen die Versicherung geben, dah die Kammer niemals die neuen Konzes- sionenbestätigen wird, auch nicht in der. Form eines Moratoriums auf Kosten Frankreichs oder seines edlen Verbündetes Belgien, und dah sie kein Projekt eines französisch-englischen Bündnis s e s, so nützlich es auch jeder anderen Ration sein könnte, irgendeinen Verzicht in der! Reparationsfrage oder ein Verzicht auf irgendwelche Garantien, die in dem Vertrag begründet sind, insbesondere bezüglich der territorialen Sicherheit, als' Bedingung fordern wird. (gez.) George Bureau. Paris, 11. Januar. (WTB.) Die S e - natskommission für auswärtige Angelegenheiten hat unter dem Vor- itz von Senator P 0 i n c a r e eine Sitzung ab-1 gehalten. Rach eingehender Prüfung der Lage, die durch die Konferenz von Cannes geschaffen wurde, hat der Ausschuh sich entschlossen, und zwar mit Einmütigkeit aller 25 Senatoren, folgendes Telegramm an den Ministerpräsidenten Briand zu richten: Der SenatSauSschuh für auswärtige Angelegenheiten hat auf Verlangen einer grohen Mt- zahl seiner Mitglieder und mit Rücksicht auf das allgemeine Gefühl, dah sich gestern in den Gruppey des Senats geltend gemacht hat, mich beauftragt, Ihnen eiligst Kenntnis von der Tagesordnung zu geben, in der angeordnet wurde: Der Ausschuß ist der Ansicht: 1. dah der wirtschaftliche und finanzielle Wieder aufbau Frankreichs eine wesentliche Bedingung des Wiederaufbaues Europas ist, 2. daß die Reparationen, auf die Frankreich Anspruch hat, unantastbar bleiben müssen, daß also we- de- eine neue Reduktion, noch eine Abänderung des Zahlungsplanes vom 5. Mai angenommen werden kann. ES ist auch unzulässig, die belgische Priorität im mindesten zu erschüttern. 3. Frankreich kann sich zu der geplanten internationalen Wirtschaftskonferenz nur begeben, wenn eS im voraus die effekttve Versicherung erhält, dah alle seine Rechte re* spektiert werden, 4. der zwischen 5ran“etc9 und England diskutierte Pakt muh vollkommen die Garantien, die Ausführungsmittel und die Pfänder, die Frankreich ' aus den Verträgen empfangen hat, bestätigen und ihm für Gegenwart und Zukunft zusagen. Der Ausschuß ist infolgedessen der Ansicht, Aoß nichts verwirklicht werden kann ohne den Geist, wel-. eher die Mittel dazu vorzeichnet. (gez.) Raimond Pomcars. Finanzielle Fragen. Die Konferenz wird sich ebenfalls gleichzeitig mit den finanziellen Zuständen, die der wirtschaftlichen Wiedergeburt Europas tm Wege stehen beschäftigen und Maßnahmen prüfen, die geeignet sind, sie zu erleichtern. Sie wird besonders die finanzielle Lage in den verschiedenen Landern bezüglich der Art des Wiederaufbaues prüfen, die Kaufkraft des nationalen Geldes, die heftigen Schwankungen des Wechselkurses und die Rückwirkung, die die Lage und die Statuten der Banken auf die genannten Probleme ausüben. Die szw fU“e natürlich wegen der zukünftigen S i ch e r h e i t ' ^rankrei ch s beunruhigt. Frankreich sei inp«!1" "Äo^rmon' fnnno’ bis »u 7.20 Iahren viermal vom Feinde beseht gewesen nfssen pinc» finanzielle R«u«.- nnd trotz der Verminderung der deutschen Be- ^genblick Stils unternommen werden a>olkerung, sei es wahrend des Krieges, fei es tu n g g r 0 v ere . nsprxrc? ^ab* "infolge der Friedens beding ungen, besitze Frank- könne, vielleich ein Elli- 1 ,---------------- - . .. aeich immer noch eine 'Bevölkerung, die um r e n. ®ic S »nfefee Enaland als eine die Schwierigkeiten beseitigt werden können, die sich !20 Millionen geringer sei al - di e ^gfa des Fei'd-s wünsche Englands a^ eine freien Austausch v°n Produkten 7>es Deutschen Reiches. Tlebrigens besitze Angelegenheit z . ^-olaedessen qe- der verschiedenen Länder entgegen stellen, beson- Yeutschland durch die lebend aus dem Kriege Zu- Interessen beimhre g übernehmen nfi t ders durch möglichst schnelle und vollständige iln- -mckgekehrten ein Heer von öMillionen im Waffen- neigtt die Berp ll -Htung zu uderneymen | 5inbetniffe, die auf die gebrauch geübter Menschen, unter denen sich eme seiner Streitma<^ ö provozierter Rachkriegsbedingungen zuruchufuhren beträchtliche Anzahl von Offizieren und ^uter- Seite zu tre ^„kreichs Boden erfolgt, sind. Die Verbesserung und Entwickelung des .ffüieten befinbe. E- .fei »abr, dah D-attchland SÄÄ Ä $ t an 81> or t f 6 ft = m8 wird besonders aufmeri- säst sein sämtliches Kriegsmaterial und fast samt- Eine w nur die Wirkung haben, sam untersucht werden. liebe Waffen abgenommen worden seien, ^ber Hgav ©» ^^^'n im Falle eines deutschen Von den Fragen, die zweckmä^gerwrise ge- ^rankreich könne doch nicht umhin, die Möglichkeit ^ankreich z ^uy et= ^af)ce lgl4 Deutschland nicht angenommen, dern Sachverständige u T> technische Hllfe zu ge- heerenden Kriege gesichert wurde Großbritannien über mehr als 6 Divisionen den: das Studium der Konsularagenten der In Großbritannien gebe es auch daßCwvVwck^mte ^ ^der wenig gewußt von Schutz dec Rechte auf industriell m, l ttrarischen ernste Ursachen der -Dxanrahr^ng und ^Niufne- v^su^e, Art UNd den 4ist8aaell°n d°8 nnd künstler fchen Deji^ die 2° nmmungen de- öenheit. Grottb itannien fet ern das twn . britischen Völker. Heute sei es vor- treffend Einreise und Riederlassu"g von Aus- der Ausfuhr lebe, ©ein Handei sei ebeno B^.^swisse, dah das britische Reich ländern, die Handelsgeschäfte vorzunehmen wun- !ich d ^g^^di^o/^^'emst ^s^en" zeiaten,! ersten ^KoEegsj^hres^ ovvMann alf Die ÖtCl Fragen ÄlVe?Lil/io^n Pers^non ^ französisch^ Wyajgl an die deutsche Delegation. Eub des Vlattes pro Woche annähernd 2 Mill- Psuno wlernng • i zr\: Äoinor ‘ HHT1 DH il LLI __ - IT. 10 Da Siehrner »nzetoei ,k cheint täglich, außer Zinn- und Feiertags. Mmatliche Bezugspreise: 0.9.60 einschl. Träger- Io >n, durch die Post .0.10. - einschl. Bestell. )«d, auch bei Nichterschei- si einzelner Nummern n.'olge höherer Gewalt. ,) -er n i p r e ch - Anschlüsse: süZr dieöchristleitung 112; [üir Druckerei, Verlag urtb Geschäftsstelle 51. Lllischrift für Drahtnach. nchten: Anzeiger Liehen. Postscheckkonto: finanksutt a. M. 11686. Erster Blatt 172. Zayrgang vonnerrtag, 12. Januar 1922 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Paris, 11. Ian. (WTB.) Wie die Havas- raentui aus Cannes berichtet, hat die eng = llfdje Delegation folgendes Aide Me° m.o i r e mitgeteilt, das am 4. Ianuar Driand nrd) Lloyd George Sugestellt wurde: Die englische Regierung wünscht lebhaft, oay DLe Konferenz von Cannes zu einem bestimmten $ rgebnis gelange, das sowohl von der fran= Wäschen als auch von der englischen öffentlichen Meinung, wie auch von derjenigen Europas ge- billigt werde. Rach ihrer Ansicht fei für einen o».chen Erfolg ein enges Einvernehmen zwischen "^F.. HTTvi.nnnn fnfnART in 6ng-1 Löhne "gegeben habe, könne nur eine zeitweise I Wfintmng bar, t, batai eine8 3^, a^ortwntß«^ Pr^buk ion von Lohma.-. ssm »äs?«» »°cf«m Di-,° Sag« fei nerläSSie europäifSen Tolker muß« S, “’Ä“i '."„—SS e »! j- «k ÄÄä» eiiKSÄÄ .. öen unvermeidlich .die Meinungsverschiedenheiten Aus Dimere emem toirt, verstärken, die sich jüngst zwischen beu s ranzo s i- I - ^,(>derausbauwert Europas rufe Groß-1 o~ —■ - - leben und britischen G e f uh lew bemerk-1 s^stliche D^^auf^uwert Vu^^ dieser gen, dah Bestimmungen über das smanz- und Ixir gemacht haben. Europa wurde solche völlig britanrnen Frankreich z e 2lus- Wahrungswesen existieren, durch die dem Handel | ’irit Bestürzung aufnehmen, weil die verschiedenen großen 6umamtarai fg e auf ' i angemessene Garantien gegeben werden u n d v o r Wller. aus denen es sich zusammenseht, der An- g ak^e iyusseL^on f tuj ter I a c m daß Yriede zwischen den Ra- licht seien, dah eine Enten t e zwischen dem werden » Alge und tionen herrsch t. Unter den. Wtatfen Ö« I b ritischen Reich und Frankreich nicht Vcwtie ung des mem^iigren w S eYgende Konferenz befindet sich die Prüfung der prak- 1 nur ein wesentliches Element des Der standniss^ M ^tol^$eiten £^3 /viN?« ti 0 n Das tischen Maßnahmen, die notwendig sind, um die e unter den Alliierten, sondern auch unerläßlich De droh un g oer ^ivi Frank- Grundsätze zur Anwendung zu bringen und so . iet Die britische Regierung wünsche, daß. bie | grobfcnLfta« fi^für (ohne Eingriff in die bestehenden und in Kratt Konferenz von Cannes klar zum Ausdruck bnngt, ret^ fteHe fei rmn, 8U Aktion erfüllen befindlichen Verträge) die Bed ngungen sichern- ; Xß Das britische Reich und Frankrei^ ebenso wendig^iten etti^ geme i , @ stellen, die für die Wiederherstellung de» Derrn Frieden vereint seien, tote wahrend der Pmt- könne Diese Schw^igketten mutzt - bauens zwischen den Rationen, ohne dte der mter- ungen des Krieges. Sie sei nicht ter Ansicht, sam theit gelost werden^ ' x t z w i- nationale Handel nicht wiederhergestellt werden ' ah, wenn man zu diesem Ergebnis nich ge- I voll!ommen^4uf^r 1 fann> entbehrlich sind. langen könne man tee Fragen die uus der sch toeim man die Ausgabe in wirk- A u s r e ch t e r h a l t u n g des Friedens. l samer^Weise'lösen wolle. England erkenne voll- ^ie erste Dedingung, dievongrundlegender- L tes Vr oBl?m in' s7in er Gesa m t h e i t kommen die Grünte für die Deunruhigung Frank- r^tung für den Wiederaufbau Europas ist be- ’ bnndeln und da sie dies im Auge reichs an und wünsche alles in seiner Macht steht darin, die Deziehungen aller europäischen I LV fie tee Qaae ter beiten cSJöct Jo ftefcente zu tun, um es zu beruhigen. Aber es Dionen auf der Grundlage eines festen und k^sie i^^m «bffdto fli teaulSlx ° tonne die Wiederaufrichtung »ebr "en.6 Wer" Ä’r AbLm^en biitW Regierung > feien die Reparationszahlungen der Deutschen gen SU halten. ^ranfreid) beträchtlichen toicber 6inau8gejögert worden. 3n | M während England nicht weniger I Lr Öffentliche und private Kredit AÜgmblich'LÄm SnT}] nanjU H t^^se; | i&4 «^51 a_g en. gebürt sind ebenso wirtschaftlicher tote finanzieller Tlatur. Die Konferenz wird daher untersuchen, wie weniaer angreife als tee von Gegenden, tee vor I Washington erhobene Forderung nach. einer_gn> ptAe arotze Anzahl über das Meer hen Il-Boot-Tonnaae fallen zu lassen. Lloyd ^chittt hätten. Frankreich leite weniger du ch > George seinerseits.. ^be fe,^ Dedingung^n^ zur Ardeitslvsigteit und den Zusammenbruch tes internationalen Handels. Die Böller Europa- jedoch litten unter ten Kriegsursachen etenw wie das britische Volk. 3n Italien und Del- gien sei die Arbeitslosigkeit ernst. Italien hänge viel vom Handel ab, es mtoje eme viel stärkere Bevölkerung beschäftigen als vor dem Kriege. Belgien sei ein, Land, das Rahiungsmittel importiere und auf Äoflen des europäischen Marktes lebe. In M 111 e l - europa und in Südeuropa sei der Zufam- menbruch und die Verwirrung der normalen Funktionen des Wirtschaftslebens nocy diel markanter. Millionen von Menschen lebten unter Entbehrungen und im Elend. Selbst die Inflation, | die den arbeitenden Klassen Arbeit und gute ung zeigen m ^arlÄchmale le geb. Muth Sirben io: 1922 sondern ailch durch wirtfchLftltcye. Matz nahmen | las Borgerragene miterlebtc. Mit Wärme und in der Verwaltung und im Betrieb angestrebt Innigleit wu'-te Keller jeden Zuhörer in seinen idiod. Tann zu ziehen. Er liest emftc und heitere 2. Last nwglichst gleichzeitig mit dmi am Saiten seiner Dichtkunst erklingen. 1. Februar 1922 zur Einführung gelangenden ab- der ter der in De: M- Dic Vortragsfolge umfahte zwei Teile. Der erste begann mit dem tiefempfundenen Gedicht „Begegnung". Daran schlost sich das Kapitel ..Erkennungsszene" aus dem Roman „Sohn der Hagar". — Aus dem ernsten ersten Teil leitete das Werk „Ansorge" zum Humoristischen über. „Ansorge" ist eine stille Geschichte von Menschengüte. die oft in ihrem guten Wirken getauscht wird, dann aber auch wieder die Freude hat, unglücklichen oder auf Abwege geratenen Menschen Existenz und Zukunft gerettet, sie zu brauchbaren Gliedern der menschlichen Gefellfchast gemacht zu haben. Ansorge, ein reicher Fabrikant, hatte das Bestreben, die Sorge anderer zu lindern, ihnen in Rot zu helfen: er selbst hatte in seinem Leben nur viermal schwere Sorgen: eine Regierungsrat Weisel- Schotten, Kassenwart. Beisitzer wurden Amtsrichter Dr. Bernhard- Schotten, Llniversitäts'ech lehrer Fehn- Gießen, Klubwirt Stein und Gastwirt Wirt H-Breun- geshain. Der Gesaintverein des Vogelsberger Hdhen-Clubs geht mit 7000 Mitgliedern in das neue Hahr. Da die beiden Klubhäuser auf dem Hoherodskopf dringend einer gründlichen ©rneuerung und Ausbesserung bedürfen, werden zur Aufbringung der sehr beträchtlichen Kosten unverzinsliche Anteilscheine zu 25, 50, 100 und 200 Mark ausgegeben. Bei dem regen Leben, das in allen Zweigvereinen herrscht, ist zu hoffen, daß auf diese Weise die erforderlichen Gelder rasch ** Geldpreise für Erfindungen. Für die Verleihung von Geldpreisen für nützliche Erfindungen auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens hat der Reichsverkehrsminister neue Grundsätze aufgestellt. Sie können an Bedienstete der Reichsbahn und an Dritte verliehen werden. Vorgeschlagen werden können nicht nur patentierte und patentfähige Erfindungen, sondern auch Verbesserungsvorschläge auf den Gebieten der Technik des Betriebes, des Verkehrs, der Organisation und dergleichen. Es muh aber die Rühlichkeit für die Eisenbahnverwaltung nachgewiesen sein. Cs muß auch eine eigene Erfindertätigteit nötig gewesen sein. Auch eine wiederholte Belohnung ist möglich, wenn die Erfindung ausgedehnte Verwendung gefunden und sich von besonderem Ruhen erwiesen hat. Die Anträge sind jährlich zum 1. Februar von den Generaldirektionen, Direktionen und dem Zentralamt einzureichen. Im allgemeinen sollen. Erfindungen erst angrmeldet werden, wenn Versuche sich als technisch und wirtschaftlich vorteilhaft erwiesen haben. Für 1921 stehen 60 000 Mark zur Verfügung. Paul-Keller-Abend. Für ihren 3. Dich terabend hatte die Literarische Gesellschaft Paul Keller gewonnen. De Reue Aula war bis aif den I hten Platz besetzt. Sei Dichter vwsland es, mit dem ausgezeichneten Vortrag seiner eigenen Dich urgen nicht nur hort zu fesseln, fonbtm seine h?i v trage de Vortragsart ii ; die Zuhörer a.te'teiho t leb’ neuen Tarifen für die Wasserumschlagsplätze Aas- gleichstarise geschaffen werden. 3. Daß item Sammelgutverkehr verstärkte Auf- merksamke.t zu^eaead.t wird. 4. Latz möglichst bald feste Lieferfristen wieder eingeführt werden. gez. Spieß. Wasser massen strömen zu Tal. Am Sonntag kundig er n?ch ’u g und alt, auch ehr bet auswärtige Ski sah. ec, item edlen Winter,Port, der leider rasch ein trübes Ende fand. Auch die Schulferien, die durch die Grippeepidemie verlängert wurden, sollen morgen zu Ende gehen. — Die Landeswanderbühne gab gestern abend in der gut besuchten Turnhalle ihre erste Vorstellung mit einer glänzenden Wiedergabe von Halbes „S t r v m". Die Künstler haben den ihnen erwiesenen reichen Beifall im vollsten Maße verdient und werden bei ihrer demnächst wieder in Oberhessen stattfindendcn Gastspielreise ein noch volleres Haus finden. Die hohen künstlerischen Darbietungen bieten Gewähr dafür, daß sich die Landeswanderbühne überall Eingang verschafft. — Am nächsten Samstag feiert der Zweig - verei n Schotten des V. H. C. sein diesjähriges Winterfest, bei dem die eifrigsten Wanderer des Vereins mit dem goldenen Aub- abzeichrn ausgezeichnet werden, — 3m hohen 2llter von fast 90 Jahren starb hier der ä l t e st e Einwohner, der in weiten Kreisen bekannte und ange'ehwe Karl Kaufmann, M.lbegrün» der der Firma S. Kaufmann Sohne. — Die Stadt Schotten erhielt die Genehmigung zu einer außerordentlichen Holzfällung, deren Erlös, über 100 000 Mark, dem Fonds zur Errichtung eines Krankenhauses überwiesen werden soll. c. Vom Hoherodskopf, 11. Han. 3r der Hauptversammlung des Zweigvereins „Hoherodskopf" vom Vogelsberger Höhen- Club wurden in den Vorstand gewählt: Lehrer Karl Sind-Rudingshain, 1. Vorsitzender; Zahnarzt Häger- Gießen, 2. Vorsitzender; Bürgermeister Strauch- Breungeshain, Schrift ührer; vember und Dezember vorausgegangenen gleichmäßigen < u'ch'äge in die Tarife. Rach längerer sehr eingehender D.batte, wu.de folge .de Entschließung einstimmig angenommen: Der Besirkseisenbahnrat erkennt d e Rotwendigkeil einer Erhöhung der Güter- und Tiertarife im H.nblick auf die gestiegenen Selbstkosten und die Rotwendigkeit der Herstellung des Gleichgewichts zwischen Einnahmen und Ausgaben an. Er ist auch damit em- verstanten, daß die Erhöhu gen in der vorgesehenen Weise vorgenommen werden, indem man die bisherigen Tarifklassen beibehält und die Sätze in etwas nach der Wert lifs m und in stärke: em W'C nach der Erber ut-q in cb alle, der Wei t staffelt. Auch mit ter B sci igung der Liste A und des Verzeichnisses II ist der Bezirksrat e'n- verstanden mit der Maßgabe, daß für 10-Tonnen° Lasten eine Zwischenstue einge'ührt wird una durch Dclarifierungen Härten für bestimmte zu stark belastete Güter ausgeglichen werden Der B.zilkse'serbahnrat stellt aber gleichzeitig folgende Anträge: Aus dem Reiche. Em Beschluß des Derirkseisenbahurats Frankfurt Deuche wie Libern. I, müde. Kreis Schotten. b. Schotten, 10. Han. lieber Rächt ist ** Amtliche Personal nachrichten. Ernannt wurden: am 3. Hanuar 1922 der Kanzlist Peter Gunkel bei de.n AmtZanvalt III Darm- stabt, der Kanzlist bei dem Amtsgericht lllrich- stein Johannes Eifert, der Kanzlist bei dem Amtsgericht Mainz Hakvb Hammen, der Kanzlist bei dem Amtsgericht Butzbach Wilhelm Albert Krausgrill und der Kanzlist bei dem Landgerichtsgefängnis in Mainz Rllolaus Reitz zu Kanzleiasststenten bei den genannten Behörden. — Ernannt wurde am 3. Hanuar 1922 der Kanzlist bei dem Amtsanwall in Gießen Gottlieb Fleck zum Kanzleiasfistenien bei dieser Stelle. — Ernannt wurde am 3. Hanuar"1922 der Kanzlist bei dem Amtsgericht Mainz Ferdinand Adolf Reiner zum Kanzleiasiistenten bei diesem Gericht. — Ernannt wurden: am 4. Hanuar der Hustizinspektor Friedrich Schwarz in Bingen zum geschäftsleitenden Hustizinspektor bei dem Amtsgericht Bingen, der Oberjustizsekretär Philipp chpaar zu Rieder-Olm zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Osthofen und der Oberjustizsekretär Karl Oswald zu Osthofen zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Bingen. — Am 7. Hanuar 1922 stourde der Ministe- rialoberrevisor bei dem Ministerium der Figanzen Karl M e i s i n g e r zu Darmstadt vorn 1. l. 'M ab zum Rechnungsrat bei diesem Ministerium ernannt. " Erledigte Stelle. Beim Landesvermessungsamt ist die Stelle eines Oberver- messungsinipektors zu besetzen. Geeignete Bewerber unter den Vermcs.ungsinspektoren und Vermessungsobersekretären haben ihre Gesuche innerhalb zehn Tagen beim Landesvermesiungs- amt vorzulegen. ** Provinzialausschuh. Am Samstag, 14. Hanuar, vormittags 83/t älhr. findet im Sit- zungssaal des Reg e.ungsgebä^des zu Gießen eine öfsenlliche Sitzung des Provrnzialausschusses mit folgenderTagesordnung statt: 1. Klage des O.A.V. Franksuvt a. M. gegen den O. A. V. Gießen in Sachen Rosa Müller 83/,ä1hr. — 2. Reuregelung der Besoldung der Gemeindebeamten; hier: Berufung der Gemeinde Dorn-Assen heim und des Fcldschützen Münch zu Dorn-Assenheim gegen das älrteil des Kreisausschusses des Kreises Friedberg vom 12. August 1921. 9 Uhr. — 3. Reuregelung der Besoldung der Gememdedeamten, hier: Berufung des Feldschühen Winter zu Fauerbach v. d. H. gegen das Urteil des Kreisausschusses des Kreises Friedberg vom 12. August 1921. 9 älhr. — 4. Reuregelung der Besoldung der Gemeindebeamten; hier: Berufung der Gemeinde Münster gegen das Urteil des Kreis- ausschr'tses des Kreises Friedberg vom 12. August 1921 in Sachen des Feldschützen Lahm zu Münster. — 5. Gesuch der Gewerkschaft Friedrich zu Trais- Horloff um Genehmigung zur Verlegung des Holzwegs in Flur III Rr. 424. 10'älhr. Backsteine. Infolge der immer mehr um sich grei'eiben Krchlennot und der bamit verbundenen Sllwie-igk it in d-r H?Ht l ung von B u tefr n insb so e e Mau rküv u d Dach- ziegel, weist der <5t atif.mmijar für die w rt- schastliche Demobilmachung in Hessen die Zie- geleBesitzer immer wieder auf die Verwendung von br uch'a er Ersahbre n>f en bzw. g ring- wertiger St hlen h n. Zu di se.n Zwecke fi d t am 17. Haruar 1£22, vormi tags 11 älhr pü t - lich im Rcst urant „Zum Sherch" tn Frai k urt a. M, Saalgasse 1 (am Dam) e ne B: p e ' n ig stall, an der sämtliche Ine.es. ecken, soweit sie nicht persönlich bereits hierzu eingeladen sind, tellnehmen tonnen. Der Vertreter des Reichs- kvhlenkommissars wird in dieser Sitzung eingehend über die Kohlenlage referieren. Außerdem werden Zi g I ibchi er, Zie bereits Erfahbrenn- M«, wie Lokomotivlösch:, Fett'chlammkohlen, Rohbraunkohlen usw. in ih en Betrieben per- wendet haben, über ihre E:fah.ungen Bericht erstatten. Mit der De prechurg ist eine kleine Ausstellung bwuchba er Er a Brennstoffe und der damit hergestellten Backsteine und Dachziegeln verbunden. Aus Stadt und Land. Gießen, den 12. Han. 1922 Wettervoraussage für Freitag: Wolkig, vorwiegend trocken, Rächt frost, Tag etwas milder; nördliche, später westliche Winde. Das nördliche Tiefdruckgebiet hat sich verflacht. An der Atlantischen Küste ist ein starker Luftdruckanstieg erfolgt Rördliche Winde bringen uns stärkere Abkühlung. Ein neues Tief westlich Irland ist im Anzug, so daß später wieder mit mildery Wetter zu rechnen ist. bleibe, so daß der Ziege immer noch nicht das Plätzchen im Stalle eingeräumt worden sei, das ihr infolge ihres großen Rußens gebühre. Meist gebe man dem Tier noch die dunkelste und dumpfste Ecke im Stalle. Di>s und die Anremlichkell von Tier und Platz sei die Arsache, daß die Milch einen bockigen Geschmack bekomme. Reinliche, gut gepflegte Tiere, die einen luftigen Stall fetten, gaben vorzügliche Milch. Unter den zahlreichen Zuhörern befanden sich auch Ziegenhalter aus den Nachbarorten. Kreis Büdingen. # Echzell, 10. Han. Das Hessische Bandes-Wandertheater spielte gestern abend vor vollbesetztem Haufe im HungschenSaale das Lustspiel „Der Herr Senator". Die einzelnen Rollen wurden durchweg flott wiedergegeben, so daß die Darsteller starken Beifall..fanden. nd. Ridda, 11. Han. Die Gri6"pe scheinr unter der hiesigen Bevölkerung in Abnahme zu fern; morgen soll in den Schulen der 01 n t e r- richt wieder beginnen. Rur vereinzell sind bis jetzt Fälle von Scharlach und Masern aufgetreten. — Am vergangenen Sonntag hielt Re- gterungsrat Köhler, der Vorsteher des Fi- nanzamts Ridda, im „Gambrinus" einen ausführlichen, belehrenden Vortrag über die ilm = satzsteue r, der besonders stark von Gewerbetreibenden und Landwirten von hier und anderen Orten des Steuerbezirks besucht war. — 21m Montag abend spielte im (SambnnuSfaale öum ersten Male die Hessische Landeswanderbühne. Sie erntete für ihre meisterhafte Aufführung des „Der Herr Senator" großen Beifall — Die Bautätigkeit war hier in öcr letzten Zeit etwas reger als im Vorjahre. -Tas Finanzamt ist durch ei en Erwelleru gsbau wesentlich vergrößert worden. Die Firma H. Himmelsbach läßt oberhalb ihres großen Sägewerks ein Wohnhaus von sechs Wohnungen für ihre Beamten aufsühren und Rentner Karl Host aus Brüssel, ein geborener Riddaer, erbaut an der Straße nach Bad-Salzhausen eine geräumige Villa. Diese drei Bauten find schon im Rohbau vollendet. Für Frau Kommerzienrat H. W. Cloos Witwe m Gießen baut ein hiesiger Bauunternehmer unweit der früheren Cloosschen Besitzung eine_ Villa in der Bismarck ^"a he. Es wäre sehr erwünscht, wenn im Frühjahr hier noch einige Wohnhäuser errichtet toünxn, Senn die Wohnungsnot ist groß. e. Aus dem Riddatal, 11. Han. Wad rend der langen Krregsjahre ist der Sänger' b u n d , der etwa 10 Gesangvereine des Riddw und Eicheltales umfaßte, leider eingegangen. Nunmehr sind die Kreisämter von der Zentralstelle für Dolksbllduna in Hessen beauftragt worden, in allen Gemeinden Erhebungen über das Gesangvereinswesen anzustellen. Dabei find auch Angaben darüber erwünscht, zu welchem größeren Verband die einzelnen Vereine gehören und welche Sängerbünde es im Kreise gibt. Vielleicht könnte bei dieser Gelegen heit Veranlassung genommen werden, den früher bestandenen Ridbatal-Sängerbruch wieder aufleben zu lassen. Kreis Alsfeld. e. Alsfeld, 11. Han. Dank dem Entgegen" kommen der zuständigen Stellen konnte jetzt auch eine Hugenbherberge füj- Mädchen und eine solche für Knaben eingericht«u werden Erstere befindet sich in der Höheren Bürger- (Rädchen-) Schule, letztere ist in dem alten Aealschulgebäude im Schnepfenharn (jetzt Ackerbauschule) unterge bracht. Von der Zentralstelle für deutsches Hu- gendwandern in Frankfurt a M. wurden für jede Abteilung 12 Betten kostenlos zur Verfügung gestellt Die Ausnahme Alssews in das Verzeichnis für Hugendherbergen Deutschlands ist beantragt. ^Ruppertenrod, 11. Han. Die Grippe, von der wir seither ztem.itz verchoat g-bl eben, tritt letzt hier heftig auf. Kinder md Erwachsene werden von ihr befallen. Doch ist dec Charakter 'Lich, 10. Han. Arn vergangenen Sonntag wurde die von der Firma Maqirus in Alm für die Stadt Lich gelieferte Feuerspritze in Anwesenheit des Bürgermeisters und des Gemeinderats von Lich sowie des Vertreters der liefernden Firma durch den Kreisfeuerwehrinspektor Dickore abqe- nommen. Rücktritt des Kabinetts Manra. Madrid, 11. Han. HavaS. Ministerpräsident Maura hat heute abend 9 Uhr die Gesamtdemission des Kabinetts mitgetellt. Der König soll die Demission angenommen haben. Frankfurt a. M., 11. Han. (Wolff.) Bezirkseisenbahnrat (F ankfurt a ___, beschäftigte sich heute in einer außerordentlichen Sitzung mit der Vorlage der Rcich^ba-nre mal» fang, betreffenb die E h hung der Güter- und Tiertarise um weitere 30 Prozent and die organische Einarbei urig dieser und der im Ro- sei ein langes Telegramm an Briand gegangen. C?in neuer Schlag gegen die Saarbevöikerung. Genf, 11. Han. (WTB.) Nachdem Völkerbundsrat, wie bereits gemeldet. trägen von Frl. Datz (Klavierbegleitung Musiklehrer Gernhardt), die reichen Beifall fanden. — Der zweite Vortrag von Prof. Koob findet voraussichtlich erst im Februar statt. ^vrnotizcn. — Tageskalender für Donnerstag. Stadttheater, 7^1hr: „Nathan derWeise^. — Hörsaal des Physiologischen Hnstituts, 8V< Ahr: Vortrag der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. — Ho- hanneSsaal, 8 Ahr: Vortrag der Kirchlichen Vereinigung der Hohannesgemeinde. — Asto- ria-Lichtspiele, ab heute bis einschließlich Samstag: „Die 13 aus Stahl" und „Charly lernt Rollschuhlaufen". — LichtspielfeuS, Bahnhofstraße: „Das große Dadrumgefeim- niß“, 4. Teil. — Au s dem Stadttheaterbureau. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß wegen des Operngastspieles am Freitag die 14. Freitag- Abonnementsvorstellung mit „Nathan der Weise" bereits heute stattfindet. — O b e r h e s s i s ch e r K u n st v e r e i n. In der Ausstellung des ..Sturm", die am Sonntag eröffnet wird, werden 80 Werke von 31 Künstlern gezeigt. Die Ausstellung ist also viel reichhaltiger als die vor einigen Hahren. Folgende Künstler werden unter anderen mit mehreren Werken vertreten sein: Rudolf Bauer, die Holländerin Hacoba van Heemskerck, deren Werke inzwi- schm auch Geheimrat Husti im Berliner Kron- vrinzenpalais gezeigt hat, ferner der aus Weimar gebürtige Hrhannes Molzahn, Georg Mache, der seit Hahresfrist dem Lehrkörper des Weimarer Bauhauses angehört, Kurt Schwitters, der witzige Autor der „Anna Blume"; weiterhin Arnold Topp, die Schwedin Nell Waldens und William W a u e r. Außer diesen hier bereits bekannten Künstlern werden insbesondere diesmal zahlreiche ausländische Maler vertreten sein. So der russische Maler und Bildhauer Archipenko, der seit einem Hahr in Berlin lebt und bereits mit einigen Werken in der Rational-Galerie vertreten ist. Vor allem auch der Schöpfer des Kubism)>s Albert G l e i z e s und die junge belgische Malerin Tour Donas. Des weiteren die französischen Kubisten Fernwrd Leger, Hacques Villon und Metzinger, sowie der in Berlin lebende russische Maler Iwan P u n i, der Sohn des italienisch- russischen Dalleckkomponisten. Von deullchen Malern zeigt die Ausstellung mehrere Arbeiten von Paul Klee, der bekanntlich zu den wenigen er» pressivnistischen Malern gehört, die sich schon heute der allgemeinen Anerkennung erfreuen dürfen. Ferner sind mit Werken vertreten Campen- d o n c, der seit einiger Zeit an der Kunstgewerbe- schule in Essen wirkt, Oskar Fischer, der in letzter Zeit durch seine im Verein mit Bruno Taut unternommene Bemalungen der Stadt Magdeburg Aufsehen erregt hat. Die verstorbenen Franz Marc und Maria äl h d e n sind mit einigen ihrer besten Holzschnitte vertreten. Man sieht also, daß die Ausstellung diesmal etwas Außergewöhnliches zeigen wird. Landkreis Gietzen. a Allendorf a. d. Lahn, 11. Han. Die Grippe tritt hier sehr heftig auf und ist bereits mehrfach tödlich verlaufen. Es sind auch mehrere Fälle von Schlafgrippe festgestellt worden; so hat ein junger Mann vier Tage ununterbrochen geschlafen. dicke Schnee, der unsere Gegend und Höhen bedeckte, zu Wasser geviorden. Starke Ministerpräsidenten den V v r e n t w u r s des englisch - französischen Abkommens übergeben. Briand, der wie gemeldet wird, heute nachmittag nach Paris abreiste, legte seinen Ministerkollegen den Entwurf vor. Paris. 11. Han. (WTB.) Die „Liberty berichtet, es scheine, daß in der gestrigen Ministerratssitzung, in der Präsident Millerand persönlich in- terveni erl habe, man sich über folgende Grundlagen geeinigt habe: 1. keine Herabsetzung der Schuldforderung zuzulassen, 2. nicht auf die Besetzung des linken Rheinufers zu verzichten und 3. alle Rechte Frankreichs auf wirtschaftliche und militärische Sanktionen aufrechtzuerhalten, wenn die Amstände eS erforderten. Hn diesem Sinne unglückliche Liebe mit 23, eine Zahnfistel mit 40 HaHren, den Konflikt mit seinem alten treuen Geschäftsführer und viertens mit 70 Hahren die Sorge um das körperliche Wohl der Teilnehmer an seinem Leichendegängnis. Wie sehr das Werl bei den Zuhörern ansprach, zeigte dec anhaltende Beifall. Zum Schlüsse kam in der Humoreske »Wie ich Dichter wurde" der Schall ganz zu seinem Rechte und das Händellatschen wollte kein Ende nehmen. — Der gestrige Abend bewies wieder, wie wertvolle Arbeit die Literarische Gesellschaft mit der Veranstaltung ihrer Ächter- adende leistet. △ ** Der C v an g. Arbeiterverein hielt im Markussaal seinen ersten diesjährigen Vortragsabend. Prof. Koob sprach über die Wunderdes Lichts. Der Vortragende führte zur Erklärung der Spellralanalyse eine Reihe von wohlgelungenen Versuchen vor und zeigte die Linien von Natrium, Li.hium, Strontium, Barium und Kupfer, ferner das monochromatische Licht des Natriums und seine Absorptionslinie im Spektrum. Daran schlossen sich Erläuterungen über die Anwendung der Spektralanalyse auf die chemische Zusammensetzung der irdischen Körper; ihre Anwendung auf die Himmelskörper wird das Thema eines späteren Dvrtrags bilden. Dank gebührt der Firnia Leih, die durch kostenlose ileberlaftung einer für kleine Vorführungen besonders geeigneten Lampe zum Gelingen der ganzen Sache beigetragen hat Die Ausführungen les Re e e t:n wurden umrah nt v n Mufilvor- fjeute einstimmig das Eingehen auf den deutschen Pwtest in der Frage der Verfügung Über die Saarbewohner abgelehnt hatte, bestätigte er in geheimer Sitzung auf Antrag des chinesischen Berichterstatters für Saarfragen, Tung-Tsi-Fu, die vier ausscheidenden Mitglieder der Degierungökommission für ein weiteres Hahr in chrem Amte, nämlich Rault (Frankreich), Lambert (Belgien), Moltle-Huitfeldt (Dänemarl) und Waugh (Ka- 'nada). Ebenso ernannte er Herrn Raulf, von neuem zum Präsidenten der Regierungskvm- mission des Saargebietes. Diese neue Bestätigung, über die wohl die amtlichen Mitteilungen des Döllerbundssekretariats keinerlei Ein?elhei!en veröffenllichen, rief angesichts der zahlreichen jüngsten Kundgebungen der saarländischen Bevölkerung gegen die Regierungskommission unter den hier wellenden Mitgliedern der Saarbewohner peinliches Aufsehen hervor. Die deutschen Kohlenlieferungen. Paris, 11. Han. (WTB) Der „Temps" berichtet, die französischen Vertreter auf bei Konferenz von Cannes hätten in bezug auf bie Berechnung ber beutschen Kohlen- lief erungen eine neue Entscheibung berbeigcfübcL Es wurde beschlossen, bac. bie von Deutschland gelieferte Repa.allonslotzle auch in Zukunft nach dem deutschen Inlandspreis berechnet werden solle. Die E«Lscheidung über die deutschen Werke. Paris, 11. Han. (Wolfs.) Die deutsche Botschaft in Paris erhielt am 10. Hanuar folgende von C a m b o n gezeichnete Rote der Pot- schafterkonferenz über die Deutschen Werke: „Eure Exzellenz haben der Bvtschafterkonfe- renz mit gefl. Schreiben vom 16. November bie Auffassung Ihrer Regierung über die Frage ber Deutschen Werke wissen lassen. Ich beehre mich, tz Eurer Exzellenz mllzütellen, baß bie Botschafter- ^konferenz alle Maßnahmen, bie bie interalliierte Militärkontrollkommission in biefer Hinsicht getroffen hat. als vollstänbig begrünbet r ansieht. Indes ist bie Kommission ermächtigt, zur Durchführung ber Umstellungen, bie sie für er- svrberlich erachten wirb, Fristen zu bewilligen, bie ausreichen, um bie besonderen Interessen der Arbeiter vollständig zu wahren. Bedingung ist dabei, daß diese Umstellungen spätestens im Zeitpunkte des Aufhörens jeder effektiven Kontrolle von feiten ber alliierten Mächte vollständig beendet sind. Die Dotschafterkonf teenz hat die interalliierte Militärkontrollkommission angewiesen, diese Entscheidung zur Kenntnis ber deutschen Regierung zu bringen unb alle Einzel- ftagen zu regeln, die das Schreiben Eurer Exzellenz vom 16. November auftoirft“ Das in der Rote angekündigte Schreiben ber interall i:r'ea Militäickommissivn ist dem Auswärtigen Amt bisher rwch nicht zugegangen. Es wäre vvrellig, Schlüsse auf seinen Inhalt aus ben An- beutungen ber Rote ber Dotschafterkonferenz ziehen zu wollen. ., . Cer 6-eick zwischen Ein'-ahmen haftem, anhaltenden Beifall hin. Der Stoff mürbe unu Ausgaben nicht nur durch Tariferhöhungen, äußerst dramatisch wiebergegeden, so daß man Z?. Stangenrod bei Gründern 11. Han. Lieber „Zweck, Haltung und Pflege der Ziege" sprach bei Gastwirt Heinrich Klöß III. Ackerbautechniker Bux - ler- Gießen. Sehr interessant waren die Ausführungen über die verschiedenen Ziegenrassen in Deutschland und in der Schweiz. Außerdem wurde darauf aufmerksam gemacht, daß in Haltung und Pflege dieses nützlichen Haus- auf oteje ^oene du treres • immer noch viel zu wünschen übrig | aufgebracht werden. großen ®.wÄ» ^cn. rHL 1 <2* kE" L'E" ;äb*I A-r.r h? ?Dn *Vsuni Ä SW - ', 'Ae Landes- -lcher. enlw?0*- MSmeNerir g^i ,D-e Fima 3.5bn< ’ g* Sägewerls Mnungen für ihre taer Karl Jost M rer. erbaut an der i> eine geräumige o schon tm AvhbM Jwnrat5.0B.Stag owsizer C&iuuntet« Ävozichrn Besitzung (’afR._ Ez wäre sehr chr hier noch einige tn, denn die Woh- ial, 11. 3m Wh e ist der cänger» gdereine deS Mda leider emgegMzen. ter von der Zentral^ essen beaüstragl lvvtt rhebungen über Lesen anjuftclkn. darüber erivünfH, rd die einzelnen 3er öängerbünüc cs im r bei dieser (Megciv i werden, den früher lerbunb Lieder aus- seld. San! bem Entgegen- len lonnie jeift auch fiij; Wdchen und Met werden. Lrslere Bürger- lWädche^s en Lealschulgebaudc rkwschule) untcrgc e für deutsches Iu i M. wurden für nlo; zur Verfügung zsews in das Der- icn Leutschlonds ist l.Csii AeTriPPc, t' ver ch)^ g dl ^ Inder rnd Erschiene ;Dt! ist dec SharaUer X attev. > lieber M ® unfm gcrotbto,6*“' >u 2L ®» ®S »» oft aut e-. ritt Men Wcnter.pA Ende fand Luch Zripp.-rp-bem-'- ver Ws« r do^' tzerfchalst- «LV t dem g°l^ ^hen rrdew.7'^ öltest^ tarb bekannt iten manst> . _ Ztr ^“r T. S/L- and LZer,3--h°' Zorsih^stü^. ^hain, Wtten- >erli^ Kreis Friedberg. X Friedberg, 11. Jan. Trotz des örnfieä ’s Zeit, die zu Seiten wenig angetan ist, ver- m «taUete die hiesige Turn^emeinde (gegr. ^45) auch in diesem Winter wieder ihre 21 b e n d- rrterfoaltung, nicht um des Festes und des ^-rgnügens willen, sondern um den Mitgliedern .jfegenbeit zu geben, sich in geselliger Vereiui- t ng betäubt zu werden, bah sie Glieder eines VV-en sind, das selbst wieder im Dienste einer .jj.jeren Einheit, des Gesamtvolkes und Vater- rrbeä. steht. In der Dortragssolge nahmen die umerischen Darbietungen der Turner und Turne- ’nnen sowie die Gesangsvorträge der Gefangs- b-ellung den breitesten Raum ein. Was geboten -_cbe. stand wie immer in jeder Beziehung rirchaus auf der Höhe: es war Bolksunterhaltuna tj besten Sinne des Wortes. — Heute abend «eiligte sich die Turngemeinde an dem vom kcächsausschuß für L.ivesübungen veranstalteten 'H-end „Volk inQlot" und trug so auch wesent- ij) dazu bei. für den Gedanken, dah die Pflege c: Leibesübungen Allgemeingut des Bolles wer- ai must, in weiten Volkskreisen zu werben. X Butzbach, 10. Jan. Der hiesige T u r n- >r»d ^Sportverein (T. D. von 1846), der mr Lause des Hahres sonst nur turnerische und pl-rtliche Arbeit leistet, sucht einmal im Jahre einen Mitgliedern auch erholende Stunden in l-er Abendunterhaltung zu bieten. Sie sand für ixten Winter dieser Tage im „Hessischen Hof" •nut Im Vordergrund des Programms standen 3iie immer turnerische und sportliche Darbietun- ;e?L an denen so ziemlich alle 2lbteilungen des irrsten Dereins beteiligt waren. Die Iugend- umer zeigten am Darren, dte „Aelteren" am Reck tin sicheres Können, während die Mädchen mit l.^ltrisch beleuchteten Keulenübungen erfreuten, tzxr Sport war mit Vorführungen der zu neuem 2ei>en erwachten Fechterabteilung und einigen ip wandfrei erläuterten und ausgeführten Doxer- ;cnngen vertreten, die viel Anklang fanden. Als Sg^eaterftüd tarn das Lustspiel „Hans Huckebein" -f»n Blumenthal und Kadelburg in trefflicher Sarftellung zur Ausführung. — Am 21. Januar hä_lt der Verein seine Hauptversammlung ab. Starkenburg und Rheinhessen. e. Offenbach [ten ihn aus seinem Versteck heraus und nab» nen ihn fest. Es handelt sich um den mehrfach, hauptsächlich toegen FihrralDiebstahls in öffentlichen Gebäuden vorbestraften, aus Alzey ge- Turnen, Sport und Spiel zu einem evspriehlichen Gedankenaustausch un ter den Teilnehmern gegeben sein. Hessen-Nassau. Nachlassen der Grippe. Frankfurt a.M.,-11.Ian. Die seit Wochen hier grassierende Grippeseuche ist jetzt in starkem Abflauen begriffen. Krankheitsfalle werden nur noch vereinzelt gemeldet. i spd. Frankfurt a. M., 11. Jan. Wie wir erfahren, erfolgte heute vormittag in einem Frankfurter Werke des Osthafengebietes die Verhaftung eines Mannes, der unter dem dringenden Verdacht steht, den Fuhrmann Heinrich N i x aus Enkheim am 26. November zwischen Frankfurt a. M. und Enkheim ermordet und beraubt zu haben. Bei dem Manne sollen Sachen vorgefunden sein, die dem ermordeten Nix gehören und die dieser noch am Tage seines-Todes bei sich geführt hat. * Frankfurt a. M., 10. Jan. Landwirtschaftliche Woche. Den ganzen für die Landwirtschaft so wichtigen Komplex von zeitgemäßen Fragen vor Augen zu führen und Mittel und Weae zu deren Losung zu bieten, hat sich der Frankfurter Landwirtschaftliche Verein entschlossen, in der Zeit vom 17. bis 21. Januar eine Landwirtschaftliche Woche zu veranstalten. Es ist gelungen, zu dieser für Besitzer und Pächter von Gutshöfen oder deren Dettiebsleiter, ferner für alle dem gesunden Fortschritte geneigten Landwirte gleich wichtige Veranstaltung eine Reihe anerkannter Fachauwritäten zu gewinnen. Die Redner werden alle die Gegenstände in Vorträgen zur Erörterung bringen, die heute das Interesse des prattischen Landwirts bewegen, und es wird in Verbindung mit der für jeden Vortrag vorgesehenen Aussprache die Möglichkeit. übrigen Langjährigen Hennen wurden dergeben: die Meisterschaft von Preußen nach Breslau, der Große Preis der Republik nach Leipzig, der Große Preis der Rationen nach Treptow, der Große Preis von Deutschland nach Düsseldorf und der Große Preis vo» Europa nach Berlin- Olympia. Es wurde hierzu auch den Bahnen die Berechtigung zugesprvchen, daß sie diese klassischen Titel nicht nur für die Dauerrennen benutzen dürfen, sondern auch gleichzeitig für Fliegerrennen in Anwendung bringen können, eine Anregung, die warm befürwortet wurde. Dem Schrittmacher G o d a m k e. der in der letzten Deutschen Meist^rschast über 100 Km. Wittig so glänzend geführt hatte, wurde eine goldene Medaille ^gesprochen. — Sportausschuß-Sitzung des D. D. R. in B e r l in. Rach den Tagungen Des Ver- Kirchlich-r Nachrichten. Israel. Religions- Gesellschaft Sabbatfeier, 14. Han. Freitag abd. 4.30. Samstag norm. 8.30 Rachm. 3.30. Dabbatausgang 5.45. — Wochengottesdienst: nrorg. 7.00, adds. 4.00 Uhr. Israel. Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synag ge (Sud-Anlage). Samstag, 14. Ian. Vorabd. 4.45. Morg. 9 Adds, 5.05 u. 5.45 Uhr. bärtigen und in Frankfurt a. M. wohndattea Maurer Zohann Slang, der sich, auch hier zweifellos in der Absicht. Diebstähle -u drehen cm- geschlichen hatte. Er scheint sich mit Vorliebe Amtsgebäude für feine Zwecke aus-usuchen. rm. Dieburg, 11. Jan. Peinliches Aufsehen erregt dahier die Feststellung eines anonymen Briefschreibers, der dem hiesigen Bürgermeister Rödler und. dem Stadtverordneten Deuter in einer Anzeige bei der Darmstädter Staatsanwaltschaft den Vorwurf der Schiebung, der fortgesetzten Untreue im Amt und anderer Verfehlungen machte, die sich alle als unrichtig herausstell- ten. Den Ermittelungen ist es fetzt gelungen, als den Briefschreiüer den angesehenen hiesigen Arzt Dr. Seeger festzustellen, der auch die Tat zugegeben hat. Es wird nun eine Anklage wegen Beleidigung folgen, die von dem Bürgermeister gestellt und dem Kreisamt unterstützt werden dürfte, während der Gemeinderat D. von einer Klage absehen will. bandcs deutscher Radrennbahnen, des Deutschen Rennfahrer-Verbandes und der Arbeitsgemeinschaft deutscher Rad» und Motorradsport-Verbände sttidet am 21. Ianuar eine Sitzung des Sport-Ausschusses des Bundes Deutscher Radfahrer und am Tage darauf eine solche des engeren Bundesvorstandes statt. Damit wird der Reigen der radsportlich wichtigen Versammlungen im Ianuar 1922 geschlossen. — Zum internationalen Hallen» s p o r t f e st des V. D. A V., das am 12. und 13 Februar l:n Der iner Sport^.a'.a t ftatifinbet und zu dem, wie bereits gemeldet, die besten östeireichischen und ungarischen Läuser kommen werden, sind vom Veranstalter noch eingeladen worden: die Deutschen Meister Kern, Dcdarst, Fricke, v. Halt, Houbcn, ferner Schuhmacher-Hamburg und die Meisterläuferin Frl. Kießling- München sowie die Rennmannschaft des D. f. D Leipzig. — Fu ß b a l l - S t ä d t e s p i el Halle- Magdeburg. Am 19. Februar werden sich in Halle die obigen Mannschaften imFußball-Städtc- kämpf gegenüberstehen. Magdeburgs Els hat folgendes Aussehen: Hense (Vistoria), Villaret (Sp. xl Sp. D.), Richter IViktoria): Kannemann (Sp. u. Sp. V.). Weiser (Viktoria), Krüger (Viktoria): Heuer (Preußen), Frommann ' (Sp. u. Sp. V.), Schulze (Preußen), Schmidt, Hochbaum (beide Vikwria). — Slavia-Prag abermals geschlagen. Die Rivalen aus dem Endspiel um den Ringhoffer-Pokal, Slavia-Prag und Berliner Schlittschuh-Club, standen sich am Montag in Prag abermals imEishockeysPiel gegenüber. Wie am Vortage drückten die Berliner auch diesmal ihre Ueberlegenheit durch einen 4:1 (2 0)°Sieg aus. Molander schoß alle vier Tore. — Generalversammlung des V. D. R. Die Reihe der bedeutenden Radsporttagungen wurde am Dienstag im Sportpalast durch die > Generalversammlung des Derban- des deutscher Radrennbahnen einge- ; leitet Rachfolgende Bahnen hatten hierzu Ver» tretet entsandt: Berlin-Treptow, Berlin-Olympia, ' Leipzig, Köln, Düsseldorf, Chemnitz, Dresden, Mainz, Hannover, Plauen, Breslau, Rürnberg und Magdeburg. Außerdem waren Vertreter des D. D. R. und des A. D. A. C. erschienen. Die Versammlung, die von dem Vorsitzenden Schwarz- Treptow geleitet wurde, nahm den Geschäftsbericht entgegen, aus dem hervorgeht, daß im abgelaufenen Iahte picht weniger als 198 Rennen ausgefahren wurden, sowie von der Rechnungslegung Kenntnis. Die im Anschluß daran vorgenommenen Neuwahlen ergaben die einstimmige Wiederwahl des Vorsitzenden Schwarz-Treptow, während für den au-geschiedenen bisherigen zweiten Vorsitzenden Groh-Leipzig Otw-Hannover gewählt wurde. Als Beisitzer wurden wieder bestätigt: Iohn-Breslau und Deget-Rürnberg, neu hinzugewählt Hildebrandt-Dresden. Als Kassen- ptüfcr wurden wieder Martin-Leipzig und Uhlmann-Chemnitz bestellt. In das Schiedsgericht wurde beschlossen, die früheren langjährigen verdienten Mitglieder, die teilweise Ehrenmitglieder des Verbandes sind, zu wählen, und zwar: Knorr- (Berlin und Strohbach-Dresden und zu deren Vertretern Hornung-Erfurt und Düber-Leipzig. Für das schon früher beschlossene Mitgliedsabzeichen wurden Vorlagen gezeigt, die den Beifall der Versammlung fanden. Es wurde dann beschlossen, die Mitglieds- und Rennbeiträge sowie Aufnahmegebühren um 100 Prozent zu erhöhen. Von Bedeutung ist auch ein Beschluß in Zukunft hie Namen von llassischen Rennen au den einzelnen Dahnen durch den Verband zu schützen. Eine längere Debatte löste der Umstand aus, dah die Meisterschaften für dieses Iahr bereits durch die Arbeitsgemeinschaft vergeben worden sind, und zwar nach Hannover. Die Versammlung muhte sich aber schließlich mit der Tatsache abfinden, befürwortete aber, dah der V. D. R. bei der Arbeitsgemeinschaft dafür eintreten solle, dah im nächsten Iahre Leipzig und im Iahre 1924 Breslau für die allgemeine Sportwvche vorgesehen werden. Von den Gegen 5®if . FaVs t , annähernd J °7 liUSten 40 ächte Sodener und fahren Mineral* Heiserkeit KS Pastillen sind jetzt wieder in altbekannter Güte überall erhältlich 31a V; r 1SS0 /)j 0400] Gut erholt roetfeer Kinderwagen zu oert Brandaassc 6. Eine ganze Geige, gut eiugesvielt zu oerfoufen. Georg Häuser, Gönner, Steinberg.0381 M-VMde- snopsra SchiffenvergerWeg 81. 420 dien vorhanden. Lebenslauf an •375 Giehen, 12. Januar 1922. 030« jüngerer Sräukin 4*dirltHH velches in Kurzschrift il flk/ JL g Ä/ St Maschinenschreiben (Ad- ” W er), möglichst auch in . L Mädchen Wi 436 Maschinenschreiben ler), möglichst auch in AeltereS selb'länd. Lar! Lmmeliur^ Zigarrcnfabrik. zu Ostern ans mein Bureau gesucht. Nur eigenbändiggeschriebcne Angebote mit knrzcrn Nettes, ordentliches Mädchen für Kinder und leichte Hauöar'bcit gesucht Mad- sofort gesucht Bäckerei Bende von hiesiger Iigarrenfabrik zu Ostern gesucht. Schriftliche Angebote unter 357D an den Giehener Anzeiger erbeten. 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Balbach Mechthild Fiesser Charlotte Fiesser geb. Jett. Heute nachmittag 5Ve Uhr entschlief sanft J nach kurzer Krankheit plötzlich und unerwartet Unterfertigter C. C. betrauert das am 10. Januar erfolgte Ableben seines Heben A. H. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Jager. Schr. Angeb., rnögl. mit Bild, d. zurückges. wird, unt. 0388 an d. G-eß. Anz. Strengste Diskretion zu- gesichert und verlangt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand Schwalb. Wilhelm Bechthold Tabakwaren - Grvßhdgl. Lannöbach. 0383 2Q(ecfcrä"9ÄC1' ob. wer gibt Grabftiickc ab? Schristl. Angeb. mit Gröhe und Preis unt. 425 an d. Gießener Anzeiger. Tieferschüttert geben wir Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser guter Lohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Heinrich Übrig nach kurzem, schwerem Leiden plötzlich -und unerwartet im Alter von 36 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elise Übrig geb. Heisen und Kind. Gießen (KrofdorferStr. 39), 11. Ian. 1922. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 13. Januar, nachm. 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. W1 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dem Verluste unsres teuren Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Die trauernii Hinterbliebenen. 3. d. N.: Ludwig Jung XIII. Klein-Linden, den 11. Januar 1922. Reiskirchen, d. 12. Ian. 1922. 0887 Fabrikant Fiesser (aktiv 1892). Der C. C. der Hassia Ihrem im Tode um zwei Tage vor- auSgegnngenen Gatten folgte heute mor» gen7Uhr i nlere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwägerin M kWrkr tolllng geö. bringet im Alter von 72 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Kamille Karl Kreiling IV. Hamille Gustav Kreiling Familie Otto Kaiser Zamilie Karl Bremer. Die Beerdigung findet Freitag den 13. Januar 1922, nachm. 3 Uhr, vom Steroe- hause, Gießener Strafie Nr. 112 aus statt. Gestern nachmittag 3V« Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwager Georg Seipp 5d)uhmad)enne:ner - Beieran 1870/71 im 74. Lebensjahre. Die tlefttauerntien WrDlleö?m. Heuchelheim, Haiger, Alten-Buseck, den 12. Januar 1922. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause Brau- hauSstrahe 40 aus statt. [442 meine liebe Frau, unsere unvergeßliche gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Schwalb geb. Seuling im Alter von 66 Jahren. Bauer'scher Gesangverein. Singstunde für Tenöre Donnerstagabend, für Bäfse Freitag abend. 415v Der Vorstand. SamStaa abend: @etnfl(L3ufainnienfdo im Pfälzer Hos. V. f. B. Jugend! Freitag abend 7'/, Ubr: Vollversammlung Restanr. Germania. Erscheinen sämtl- Jugend- rnitglteder dringend er- forderlich. 445 Der Vorstand. 1950 qm, zu verpachten. Näheres Bureau der Rechtsanwälte 379 D Grünewald u. Schneider. 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(Fortsetzung folgt-1 765, 782, 6,08 285,70 27,77 58,40 118,85 100 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 100 576, 600, 498, 75, 650, 230, 720, 788, 788 1145, 735, 880, 0,18 284,70 28,37 58,90 116,85 10.1. 2,97 1,70 2,95 35 87 2,35 6,23 285,30 28,43 59,10 117,15 Schuckeri-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° 0 Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank Datum: 5e/e Dtsch. Kriegsanl. 4'/,Dtsch. Reichsanl. 3°/» Dtsch. Reichsanl. 4e/0 Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Llohd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Dan? . . . Discvnto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitteld. Creditbanl. Nationalbank f. D. . Doch. Guhstahlwerke Bud.-Eisenw.-Akt.. D.-Luremb. Dergw.. 12.1. Franken 189.75 2.95 0.175 8.30 43.05 21.84 22.45 41.30 0.83 515*- 1.65 0,195 0,12 286,30 27,83 58,60 119,15 Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien. . . . London. . . Pari«. . . . Neuyori . . 1.7.14. 125.40 59.20 88.80 11780 88.80 117.80 97.80 570,- 555,- 605,- 960,- 590,- 640,- 495, — 76,75 Die Blüchermchten. Roman von HannSvonZobeltitz. 6.90 -.58 Fr. 125.40 1 23.80 189.75 2.96 0.17 8.85 42.20 21.84 22.25 41.20 0.85 516.50 1.80 0,17 im ib. !'b Kurs 10.1. 77,50 88 50 103,- 70.80 400,26 424,- 330 - 290,- 460,- 417- dazu einen mächtigen Schopf von aschblondem Haar Aber auch die beiden anderen tonten sich sehen lassen: die Aetteste, mit ihrer stattlichen Figur,, dem klastisch. geschnittenen Profil, dem dunkelblonden Flechtcnkranz und den schwarzen Augen: Lore war noch Backfisch, etwas eckig, stupsnasig, hätte einen dünnen langen HalS. abcr ein PorAlantöpfchen darauf, ganz Rokoko, wie frisch aus der Königlichen Manufaktur oder auS der Meißener gekommen. Fast jeden Tag, während die Frau Mutter in der Küche Herumscharwerkte, hockten die Diese- mädels so. Immer um die Mittagsstunde. Eigent- lich sollten sie Handarbeiten. Aber die Nähterei warfen sie, wenn es von der Petrikirche zwölf schlug, regelmäßig beiseite. ES war doch zu schon, wenn der Herr Oheim vorüberritt, der Fe.d- marschall, der Fürst, auf seinem feurigen Schim- mel neben sich seinen Adjutanten. Unb gar schön war es, wenn er manchmal heraufschaute, grüßte, winkte, lächelte oder lachte. Rechts und links und drüben, in der ganzen Breiten Straße, standen die Leutchen an den Fenstern: ieder wollte Held Blücher, den alten Marschall Vorwärts, dtn Fürsten von Wahlstatt, sehen, und mancher und manche blickten dabei neugierig oder neidvoll, ]e nachdem, zu den vier hübschen Blondköpfen m der Mansarde hinauf. .Blüchers Nichten" hieven fie in der ganzen Stvahe, sintemalen eS sich herum- gesprvchen hatte, daß er ihnen gelegentlich die Wange klopfte und die eine oder andere als Nicht chen angeredet hatte. Mit dem Onkeltum und dem Nicht en tum hatte es freilich seine besondere Bewandtnis. So recht uni> richtig verwandt waren der Herr Feldmar- schall und jtte Dieses vx. nichts höchslLnS waS Frankfurt a. 0HM 12. Ianu»ar. Derlmer Devisenmarkt. Geld Brief Geld Dries 11.1. 2,95 1,55 2 92 34,75 2,30 Arn Freitag früh 3l b!A2a9e5P* eir 6.®. Wchrm BdtiW. 59 lei 66. Phönix-Bergb.-Att. -, Bad.Anilin-u. Soda 562, Höchster Farbwerke. 545, Aklg. Elektt.-Ges. . . 655, Felten & Guilleaume 1000, 7,42 6,69 -.57 51. = Mk. = Kr. = Kr. = Fr. = £ - L. Fr. ”= Kr. = r = Kr. — Kr. = 300,- 800,- 875,- 685,- 770,- 780,- 762* — 850,- 885,- 570,- 550,50 920*- 588,- 586, — 482,- 74,- 668,- Kirche und Schule. kb. Beuern, 11. Jan. In der Zeit vom 12. bis 18. Januar wird hier abends 8 Uhr Prediger W a ch o w t tz (Borken) Evangelisations-Vorträge halten über: Gibt es religiöse Gewißheiten? — Seelendurst. — Was ist Sünde? — Wahre Freiheit. — Ein glückliches Leben. — Ein seliges Sterben. — Eine F age, die niemand beantworten kann. — Der hiesige Volksbildungsverein hat nunmehr seine Arbeit ausgenommen. Er wird nicht mehr wie seither zusammenhangslose Vorträge seinen Mitgliedern bieten, sondern es sollen wöchentlich an zwei Abenden belehrende Vorträge, vorerst aus dem Gebiete der Chemie des täglichen Lebens gehalten werden. # Orleshausen, 11. Jan. Der Lehrerveteran Wilhelm Strack, der weit über 50 Jahre im Dienste der Schule stand und zuletzt an der hiesigen einklassigen Schule wirkte, ist nach dem benachbarten Calbach übergesiedelt, um dort seinen Lebensabend zu beschließen. Der nahezu Achtzigjährige wirkte früher an mehreren Orten des Kreises Schotten. Winkte der Ordonnanz, schwang sich auf den Gaul, ist erst im schlanken Trabe, dann langsam und immer langsamer auf Rattau zu geritten. Meldungen kamen von vorn, überholten ihn von rückwärts. Die von rückwärts: datz der Feind mit sich stetig steigernder liebermacht nachdränge, dav die Arrieregarde bis zur Schwartau ausweichen müsse. Die von vorn: das) die Truppen in Ratkau nicht unterzudringen, dav es gänzlich an Fleisch und Brot ermangele. Kann sich der Soldat schlagen, so er hungert?! Stärkerapports tarnen, die Bataillone, die Kompagnie auf die Hälfte zusammengeschmolzen, auf em Drittel. Fast kein Geschütz mehr, nur noch die Kavallerie war leidlich brauchbar. Aber der trotzige Tollkühne wollte angreifen. Er hat es dem Dlristerten nicht mir zum Trost gesagt. Was er an Reitern hat, wird er zusammenraffen, wird mit ihnen über die Sakramenter herfallen, wie Zielen aus dem Dusch, sie aus ihre Reserven zurückzuwerfen, bis zur Schwartau, bis unter die Mauern von Lübeck. Ausschau hält er, rechts und links ins Terrain. Doch da reiht sich Knick an Knick, da ist tem Feld für eine frischfröhliche Attacke, ilnt) Überall, wo er Truppen überholle, sah er in den mageren Gesichtern der 'Burschen den Hunger. Unb überall, wo er fragte, kam die Antwort: keine Patrone mehr, Exzellenz I Wie sollen wir uns wehren ohne Patronen. Exzelleirz?! 3mmer düsterer wird das ernst so fröhliche Husarenaesicht. Handel. Frankfurt a. M., 11. Januar. Dorfen- stimmungsbild. Naturgemäh war die Aufmerksamkeit noch in hohem Grade dem Devisenmarkt zugewendet, der heute im Fruhverkehr eine befestigte Haltung zeigte. Die Nachrichten aus Cannes scheinen vorläufig noch wenig Einfluv auszuüben. Der Dollar wurde mit 175—176 genannt. Auf dem Gffettenmarkt war die Tendenz bei ruhigem Geschäft behauptet. Auf dem Markte der amtlich nicht notierten Werte wurden u. a. Deutsche Petroleum lebahft gehandelt, 1C5)—1760, Benz befestigt. Mansselder Kuxe 21 500. In günstigem Sinne wurden Metallbank und Scheideanstalt durch die beschlossene Wirtschastsgemrin- schaft beeinflußt. Westeregeln fest, 2275—2310. Sonst zeigte sich auf dem Montanaktienmarkte bei bescheidenen Umsätzen eine bessere Tendenz Auf den übrigen variablen Märkten bemerkte man Kaufneigung. A.E.G. schwächer. Unter den chemi- schen Werten waren Holzverkohlung, 930, 30Pro- zent höher. Sonst war dieser Martt uneinheitlich. Autowerte besser, besonders Adlerwerke Kleyer. Nach den lehttägigen Rückgängen auf dem Sin- heitsmarkte hatte auf diesem Gebiete eine wesent- lich ruhigere Auffassung Platz gegriffen. Es trat Kaufneigung ein. Schluß behauptet. Privatdiskont 4»/z Prozent. Kurs 11.1. 77,50 89.- 102,75 71,75 415,- 430,- 292,- 286,- *50, - 409 - 320,- 303,- 280 - Wieder schüttelt ihn das Fieber. Und da kommt der Herzog von Draunschweig auf schaumbedecktem Gaule: Travemünde ist gefallen — Er muhte sich'« wohl gestehn: er war umfaßt von allen Seiten mit lernen knapp sechs- taulend Mann von einer fast zehnfachen Ueber- macht. Ueber die nahe dänische Grenze konnte er nicht. Er wußte, der dorten kommandierende General würde ihn mit Kanonenschüssen empfangen. DaS Trauerspiel war za Ende. Am 7. November in der Frühe hat er in Rat- kau die Kapitulation unterzeichnet. Mit allen Kriegsehren, die ihm Marschall Bernadotte zugestand, zähneknirschend setzte er sein „Blücher" unter das Schriftstück. Aber unter den Namen, das lieh er sich nicht nehmen, schriÄ» er: .Ich kapithulliere, weil tem bcot und kein Muh- nitsion mehr habe." Und das ist die lautere Wahrheit gewesen. An den tapferen Giese aber, der in der Nacht seiner Wunde erlegen, hat er gedacht: »Wir können fallen und sterben . . . unser Vaterland, daS bleibt I" In der niedrigen Mansardenstube hockten sie zu viert am Fenster, die NäSlein dicht an der Scheibe. Unten tutete das Kütten, die Züngste. Lore: über ihr lehnte Luise, und über deren rechte Schuller guckte Charlotte, über die linke Sophie. Alle vier waren blond, und eine gütige Fee muhte wohl bei ihnen Pate gestanden haben, denn sie waren bildsauber. Als die hübschesten galten die beiden Zwillinge: Fiekchen und Lott- chen: die sahen sich so ähnlich^ wie ein Et dem andern, waren gewachsen wie Harztannen, hatten einen rosigen Teint, blaue Kornblumenaugen und Gelsenkirch. Bergw.. Harpener Bergbau. HOO, Oberschl. Eisenb.-B. 745, Ooerschles. Eisenind. 825 Börsenkurse. Frankfurt Berlin 1-Uhr- 1-Uhr° Schluh- Schluh- Kurs Kurs Kurs Kurs 10. 1. 77.50 87,- 102,75 71,- 415 - 450,- 300,- 275,- 455,- 402,- 355,- 300,— 283,- 580,- Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London ...... Italien....... Brüssel....... Budapest Neuyork Agram....... Warschau man in Schlesien „durch sieben Scheffel Erbsen" nennt. Wenn der Alle bei besonders gutem Humor war. erzählte er wohl, dah seine Urgrotz- mutter mütterlicherseits einen Herrn von Geltheim geheiratet hätte, auf Strockow. und day dessen einzige Tochter aus erster Ehe beinahe den Grohvater der Giesemädels geheiratet haben würde, wenn Friederikus Rex nicht den Konsens verweigert hätte. Aber der Major von Giese, der Vater, war Im Unglücksiahr 1806 unter General von Blücher gewesen und bei Lü eck gefallen. Da hatte sich denn, als etwas bessere unc ruhigere Tage kamen, der General der Hintertalse- r.en angenommen, den einzigen Zungen, Kurt, im Kadettenkorps untergb.acht und der Witwe eine kleine Pension erwirkt. Karg und knapp war sie ja, aber man schlug sichlin der Mansarde doch mit ihr durch. Es waren übrigens nicht d er, sondern fünf Giesemädels, und die fünfte, die im Atter zwischen Luise und den Zwillingen stand, Zulle war nach manches Geschmack eigentlich dte schönste, Aber sie tat nie mit. wenn die andern um Glocker zwölf zum Fenster huschten. Sie blieb vn ihrer Ecke auf dem schmalen, harten schwarz bezogenen Kanapee sitzen und stichelte wett« Immer hatte fie den runden Stickrahmen mtt der allerfeinsten Perlenstickerei vor, bte am beiten bezahlt wurde. Do die anheim lufl.gen BogÄ zwi scherten: .Komm mit!" schüttelte sie nur mb dem Kopf. .Laht mich'" Zart war fie, aber vollendet schön gewachsen, hatte ein schmales Geocht chen mit einem kleinen Grübchen auf de^rech^^ Wanae ganz dunkle Augen und blau chwarzcS ^curr, das auf dem zierlichen Kops kaum zu .11.116* ' nbeod?'/'^ »rinaenÖ ' Vorsts 445 — für 180 Millionen Goldmark an England, füi 1250 an Frankreich, für 250 an Italien, für 123 an Belgien, für Z an Japan und für 28 Millionen an die übrigen Alliierten. Beunruhigung in Paris. Paris. 11. Han. (WTB.) Aus die gestrige Resolution des Finanzausschußes der Kammer hat Briand in einem Telegramm an den Ausschuh geantwortet und erflärt, die Konferenz habe das Reparationsproblem noch nicht in einer Vollsitzung behandelt Er sehe deshalb nicht ein, aus welche Nachrichten der Finanz- ausschuh seine Befürchtungen habe aufbauen können. Es sei ihm daran gelegen, zu erklären, wie er es auch in der Kammer gesagt habe, dah er keine Schmälerung der Rechte Frankreichs zu- lassen werde. Am Schluh der gestrigen Kammersitzung ereignete sich ein Zwischenfall Der Abgeordnete Daudet erklärte nämlich, die Kammer sei genötigt, eilig Stellung zu nehmen zu den Vev- handlungen in Cannes. Sein Antrag wurde aber mit 312 gegen 199 Stimmen abgelegnt SU „TnneS" über eine neue englisch-französische Spannnng. London, 11. Han. (WTB.) Der Pariser Berichterstatter der „Time s" meldet, in der politischen Atmosphäre herrsche grohe Erregung. Die Entwicklung in den letzten Tagen gebe zu der Befürchtung Anlah, dah eine französisch-englische Krise in der Lust liege. Selbst die Freunde und Anhänger Driands sähen mit Besorgnis in die unmittelbare Zukunft. London, 11. Jan. (WTB.) Der Sonderberichterstatter der „Time s" in Cannes meldet, es sei eine deutliche Reaktion auf feiten Büchertisch. — Stendhal (Henri Dehle): Lucian ßeutoen. Roman, aus dem Nachlah herausgegeben von Jean de Mitth. Ins Deutsche übertragen und mit einer Einleitung versehen von ßdgar Dhk. Mit 7 Abbildungen, Porträts, Faksimiles usw. (Deutsches Derlagshaus Dong & Co.. Berlin W 57 und Leipzig.) — In seinem Roman „Lucian ßeutoen“ schildert Stendhal die französischen Verhältnisse nach der Iuli-Revolution. Alle Typen und Erscheinungen, die er am Auge des Lesers vvrüberziehen läßt. geben ein verblüffend getreues Abbild der Zustände, die wir gegenwärtig erleben. Die politische Lage und Schichtung der Parteien ist fast die gleiche wie heute, so daß Stendhals Roman so aktuell wirkt, dah der Verfasser für einen unserer Zeitgenossen gehalten werden könnte.-- st#*11 Amsterdam-Rotterd. 6468,50 6481,50 6493,50 6506,60 Brüssel-Antwerpen. 138 -<.60 1391,40 1398,60 14 1,40 Christiania z747,25 2752,75 2747,25 2752,75 Kopenhagen 3471 50 347b,50 3511,45 3518, 5 Stockholm 4360,60 4369,40 4420,55 44 z9 45 tzelsingfvrS 324,15 324,85 324,65 325,35 Italien 749,25 750,75 759,25 760,80 London 73s,25 740, .5 748,25 749,75 Neuyork 175,07 175,43 176,57 176,93 Paris 1448,551451,45 1458,501461,50 Schweiz 3 101,60 336^,40 3126,55 3433,45 Spanien . 2587,40 2592,60 2637,35 2642,65 Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr.. . . Prag Budapest Buenos Aires . . . Bulgarien Konstantinopel . . . Der Parteitag der Unabhängigen. Leipzig, 10. 3an. D e heutige Vormittags- sttzung gehörte der Aussprache. Dißmann nannte es ein erstrebenswertes Ziel, die in den freien Gewerkschaften und im Afabund organisierten Kopf- und Handarbeiter auf den Kampfboden der unabhängigen Sozialdemokratie zu stellen. - Ein Augsburger Vertreter richtete schwere Anklagen gegen das bayerische Regime. Zwischen Kahr und Lerchenseld bestehe nur ein Grad». aber kein Wesensunterschied. Noch immer liefen zwischen Paris und gewissen bayerischen Kreisen die Fäden. Hier fei g.bitte Aufmerksamkeit geboten. Der französische Vertreter, Sascha G r u rn° bach, wiederholt die Warnung fernes Vorredners vor der separatistischen Polittt Frankreichs, die in 'Bayern und tm Rheinland günstigen Boden zu finden hoffe. Die bayrische Reaktion werde von den französischen Imperialisten zieldewußt ge^ fördert. Man wolle nicht sehen, das) Bayern heute die Rolle des früheren Preußen übernommen habe. D.e französischen Sozialisten arbeiteten für L men werde. Abg Rosenfeld (Berlin) meinte, die Par- *ei solle innere Meinungsverschiedenheiten ertragen, denn sie sei dazu gefestigt genug. Es iolgt eine Polemik gegen die Koalitionspolitik ,)er Mehrheitssozialisten und dte Putschtaktit der Chauvinisten, die die Arbeitevschast nur in Not und Elend stürzen würde. Die Einigung mit der Kommunistischen Parier in ihrer heutigen ®c stall sei unmöglich. Was die Mehrheitssozialisten betreffe, so seien die rinabhäng gen bereit, alles zu vergessen, aber die bem Reformismus verfallene Parier müsse die Koalitionspvlitik aufgeben und sich wieder auf den Boden des Klaffen- tampfes stellen. Der Arzt und Abg. Moses Nagt sehr die Zustande In den bayrischen Strafanstalten an. Die Aussprache über die bisherigen Referate und das Mani,est nahm nach ei iem Bericht b:r „Frist. Ztg." am Nachmittag ihren Fortgang, ohne sonderliche Eindrücke zu hinterlassen. (Steuer- Politik, Grnigungs- and Koalitronssrage: das sind die Themen, über die man sich äußert Z j b e 11 (Berlin) hält den Tag des Zusammenschl ttses noch nicht für gekommen. Die (Sinicw.ig werde sich gegebenenfalls über die Führer hi >toeg durch die wachsende Bedrohung der Interessen des Proletariats zwangsläufig aas der Basis des revolutionären Klassenkanrpses vollziehen. Die' fern Gedankengange stimmt in wesentlich schärferer Tonart ein Solinger Delegierter zu, der misttrauisch genug ist, vor einem Schwenken nach rechts zu warnen. Ihm sind die 5kommunisten sympathischer als die Rechkssozialisten. — Ein Delegierter Danzigs führi die Gründung Freistaats auf das Bestreben Englands zurück, den Obsthandel in die Hand zu bekommen. Der Telegierte hat den Mut. den französischen und englllch«n Sozialisten zuzurufen, sie möchten in Zukunft mehr als bisher die Entscheidu gen des Völkerbundes durch die Presse bceinflu sen. De: nn greiftaat Danzig auf den Arbeitnehmern lastende Steuerdruck sei unerträglich Noch unerträglicher aber seien die Folge i des sehr hohe Zollsätze vorsehenden deutsch-polnischen Zollabkommens. denn Danzig sei auf die deutsche Einfuhr angewiesen, weil Polen gar nicht imstande, sei, Danzigs wirtschaftliche Bedürfnisse zu befriedigen. — Finanzkrilische Betrachtungen stellt der Qlbg. Hertz (Berlin) an. Er führt die hohen Steuerlasten nicht nur auf die Repara- tronsverpflichmngen, sondern auch auf die Verzögerung der Steuererhebung zurück. Die Geldentwertung sei die ungerechteste indirekte Steuer, die die Besitzlosen belaste und den* Besitzenden in* geheure Verdienste bringe. Die S euerirage biete Die beste Gelegenheit zu einer gemeinsamen Aktion zum Zwecke der Einigung. — Ein b a - bischer Delegierier macht seiner Snttäasch.ing darüber Luft, day dem Parteitage das Programm noch nicht fertig vorllege u d day dieses Prvgiamm auf kiltirgeschichtlichen Betrachtungen statt auf dem Sri rrier Programm aifge- baut fei Morgen wird Erispien über die intet« nationa.e Arbeitsgemci .schall sozialisti ch:. P rr- teien referieren u;tb die Abstimmung über daS Manifest und die dazu vorliegenden Anträge erfolgen. Das Manifest der 6. P. D. Berlin, 11. Jan. Die „Freiheit" veröffentlicht heute das Manifest der Ll. S. P. D., das am 11. 1. von dem Leipziger Parteitag einstimmig angenommen worden ist. Das Manifest enthält die Auffassung der Unabhängigen über die innen- und außenpolitische Lage, betont die Klassenkampf Politik der A. S. P. D.. stellt eine Reihe wirtschafts- und sozialpolitischer Karnpfzielc auf, u. a. die Erfassung der Sachwerte und dic Sozialisierung der Schlüsselindustrien, insbesondere des Kohlenbergbaues, bestätigt den Anschluß der 11. S. P. D. an die internationale Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Parteien und bezeichnet als bedeutendstes Ziel der Partei die Einigung des gesamten Proletariats. Im Zusammenhang mit bem Leipziger Parteitag der 11. S. P. D. sand gestern in der Textilhalle auf bem Königsplah zu Leipzig eine Kundgebung statt. Die „Freiheit" schätzt die Zahl der Tellnehrner auf 25 000 Männer und Frauen. Es sprachen für Oesterreich Friedrich Adler, für Frankreich Paule Saure, Pierre Renaudel und Grünbach, für Rußland Abramowitsch und für die Schweiz Ernst Reinhardt. Weiterhin sprachen Luise Zieh und Crispien. der Franzosen gegen das englisch- französische Abkommen b^merk^ar Auch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Frankreich und Belgien über die Saarbergwerke seien wieder akut geworden. Die Teile der französischen öffentlichen Meinung, die darauf hinausgehen, ein Uebereintommen zu verhindern und die Konferenz von Cannes zum Scheitern zu bringen, übernehmen eine sehr schwere Verantwortung. Die Italiener wünschen sehr, gleich im Anfang an dem englischfranzösischen Vertrag teilzunehmen. Dies würde jedoch bis zu einem gewissen Maße die Nützlichkeit des Vertrages aufheben. Die Alliierten seien fest entschlossen, keinerlei weitere Zugeständnisse bezüglich der jetzt geforderten 720 Millionen Goldmark für das Jahr 1922 an Deutschland zu machen, sondern hätten de» deutschen Vertretern in Cannes nur zu gestatten, sich zu den Garantien zu äußern, die die Alliierten für die Gewährung des Te^moratoriums fordern würden. Ein Zeppelin für Amerika. London. 11. Jan. (WTB.) Die „Times" berichten, der Rat der alliierten Botschafter habe genehmigt, daß die deutschen Zeppelin werke ein Luftschiff für die amerikanische Regierung baue. 3um 70. Geburtstag Fehrenbachs. Berlin, 11. Januar. Reichspräsident Ebert hat. der Germania zufolge, an den früheren Reichskanzler Fehrenbach zu dessen 70. Geburtstag ein Glückwunschtelegramm gesandt, in dem er die großen Ber- dienste hervorhebt, die Fehrenbach als Parlamentarier, als Präsident des Reichstags und der Nationalversammlung und zuletzt als Reichskanzler in besonders schwierigen Zeiten dem deutschen Volke geleistet habe. Eine Besprechung der Länderregierungev über Deamtenfragen. Darmstadt. 10. Jan. Eine Besprech Aurgberßänberregierungen, vertreten durch deren Referenten für Deamtenfragen, soll am nächsten Freitag, 13. d. Mts., im Land» tagsgebäude zu Darmstadt ftattfinben. Von den verschiedenen Fragen, die zur Verhandlung kommen sollen, nennen wir: Neuregelung des Beamtenrechtes (Beamtenvertretungen), Regelung deS Erholungsurlaubs, Unterbringung der Beamten aus Elsaß-Lothringen und aus den Abbauver- waltungen. rechtliwe Stellung der weiblichen Beamten. Neuregelung des Reiselostenwelens in den Ländern u. a. m. Em Besuch des Staatssekretärs für die besetzten Gebiete in Darmstadt. Darmstadt, 10. Zan. Der Staatssekretär für die besetzten rheinischen Gebiete bet dem Reichsministerium des Innern in Berlin Herr ®r Brügger, war heute in Darmstadt zum Besuche der hessischen Regierung. Am Vormittag sand eine Besprechung mit den Mitgliedern des Gesamtministeriums unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten Ulrich statt. , (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Ein neuer Vcrteilungsplan für die deutschen Reparationszahlungen. Paris, 11. Han. (WTB.) Der Sonderberichterstatter des „Journal" meldet einen neuen Verteilungsschlüssel, der vorgeschlagrn wurde Don der ersten Goldmilliarde, die Deutschland im Jahre 1921 bezahlte, sollen erhalten: England 450 Millionen, Belgien 419 Millionen und Italien 31 Millionen. Don den 720 Millionen Goldmari, die Deutschland 1922 zahlen soll, soll England 191 Millionen erhalten, von denen es zinslos Frankreich 139 leihen forme. Den Rest soll Belgien erhalten. Sachleistungen sollen nunmehr in höherem Maße von Deutschland verlangt werden, als bis jetzt vorgesehen war, und zwar \\ Hansa Schule Gießen Seltersweg73. Femr.821 Priv.'Handtlslehmnstalt von J. Kunzdm&nn, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehw. EinzigeSchuteamPlafy deren Inhaber Schulla. Lehrer u. 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Aus den Waldungen der Gemeinde Grün» berg soll nachstehendes Auhholz durch schrtftliche- Angebvt verkauft werden: 1. Eichen st ammholz. 165 Fstm.: 10 Fstm. 3. Kl.. 50 Fstm. 4. Kl. 65 Fstm. 5. Kl-, 40 Fstm. 6. Kl. Grubenholz 8 Fstm. 2. Dirken st ammholz. 1,72 Fstm.: 0,50 Fstm. 5. Kl., 1,22 Fstm. 6. Kl 3. Duchen st ammholz. 96 Fstm.. 6 Fstm. 2. Kl., 60 Fstm. 3. Kl.. 30 Fstm. 4. Kl. 4. Kiefern st ammholz. 115 Fstm.: 20 Fstm. 3. Kl., 40 Fstm. 4. Kl., 55 Fstm. 5. Kl. Grubenholz: 19 Fstm. 5. Fichten st ammholz. 670 Fstm.: 30 Fstm. 2. Kl., 110 Fstm. 3. Kl., 150 Fstm. 4. Kl., 230 Fstm. 5a Kl., 150 Fstm 5b Kl. 6. Fichten-Derb st angen. 25 Fstm.: 15 Fstm. 1. Kl., 10 Fstm. 2. Kl. Fichlen-Autzscheit, 3 Meter lang: 60 Am. Fichten-Autzknüppel: 90 Am. Die Gebote sind mit der Aufschrift „Holzverkauf" an die Bürgermeisterei Grünberg bis spätestens 27. Januar 1922, vormittags 11 Uhr, einzureichen, wo in Gegenwart der erschienenen Dieter die Eröffnung erfolgt. Die Dieter er" kennen die für die hessischen Staatswaldungen geltenden Derkaufsbedingungen als rechtskräftig an und sind 14 Tage an ihr Gebot gebunden. Die einzelnen Holzarten werden im ganzen und nicht nach Stärkeklassen verkauft. Für den Anfall und die Lieferung der angegebenen nur geschätzten Holzmengen wird keine Verbindlichkeit übernommen. Das Holz ist nicht entrindet, jedoch ohne Ainde gemessen und wird im übrigen nach den für Hessen geltenden Destimmungen aufgearbeitet. Aähere Auskunft erteilen die Dürgermeisterei und Förster Aitter-Grünberg. Grünberg, 10. Januar 1922. 429V Dürgermeisterei Grünberg. ______________Ranft.__ Nutzholzverkauf. Die v. Pastavantsche Forstverwaltung Zie» genberg (Post Duhbach) verkauft ca. 2 30 F st m. Fichten-Stämmeund -Stangen 426V gegen schriftliches Höchstgebot. Termin am 21. Januar. Bedingungen und jede nähere Aus« Zunft gegen Port versah Besichtigung erwünscht.: