i-seti «$her Michtr ►hiu$s । I.» I b l iandelsschule Gießen ioethestraße32 11.Januar beginnen neue Kurse in Buchführung Stenographie Maschinenschreiben Anmeldungen erbeten! Prospekte frei. WW Mdleiler- u. K'ißeii' open, cinzcliit Riidn, ■in stark gebaut, emp* >< billigst Daniel Raum» !79 Lielnilrage 3j._ 8L iW'WA 858D heutiger Vorstands fenäi L NxrzinsM öört am W f) D.p. gruppt -°°k«L-rA Ubr, A, Vortl'-S' s-s FA *12 ss 'Wfe Ein Modell rnen 8?,l'*rrinlr!ieir- U8*u'o rtto Wfltö' Erster Blatt 172. Jahrgang Die Bülidnisfrnqc zwischen England und Frankreich. Der Reichsfinanzminister vor den Steuerausschüssen des Reichstags. London, 10. Jan. (WTD.) Einer Meldung cms Cannes zufolge erklärte Lloyd George in einer Unterredung, ein eng - ...... Bündnis k-..— Mittwoch, Januar 1922 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis a ▲ zum Nachmittag vorher . ohnejedeVerbindlichkeit. §3 rS ▼ Preis für 1 mm Höhe für Anzeigeno 34mn,Breit- W örtlich 70 Pf., auswärti WL Ml 90 'Pf.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm | Breite 3^0 Pf. Bei Platz. ’ Vorschrift 20Auf.chlag ober nicht. Ein Streit um den Wiederherstellunqsansschuh. London, 10. Ckxn. (Wolff.) Der Sonder-! berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet aus Cannes, die Sitzung der Finanzminister sei äußerst lebhaft gewesen. Eine lange Debatte sei wegen des britischen Vorschlages entstanden, die Reparativnskommission von Paris nach Berlin zu verlegen und den gegenwärtigen Ausschuh abzuschafsen. Die Franzosen wollten letzteren in Berlin haben und den Be pa ra 1 i o n s au s sch u h in Paris behalten. Die Mitglieder schlugen vor, der Berliner Vorsitzende sollte einer anderen Ration Die Vorbereitung der Konferenz von Genua. Paris, 10. Jan. Der Sonderberichterstatter der Agentur Havas in Cannes meldet: Der Oberste Rat hat heute den am Vormittag von dem Sonderausschuß für die internationale Wirtschaftskonferenz hergestellten Entwurf zur Kenntnis genommen. Die Einladungen werden von dem italienischen Ministerpräsidenten B o n o m i ausgegeben und an die interessierten Staaten in zwei oder drei Tagen abae- schickt werden. Georgien wird nicht eingeladen werden. Morgen wird der Oberste Rat endgültig das Programm dieser Konferenz anzunehmen haben. Wie bereits gemeldet, handelt es sich in erster Linie um die Genehmigung der in der Resolution vom 6. Januar aufgezählten Bedingungen. Ferner stehen folgende Fragen auf der Tagesordnung: Währungen, Wechselkurse, Zentralbanken, Cmis- sionShindernisse für den Handel. Zollschranken, Transportwesen, technische Hilfe beim Wiederaufbau, Gesetzgebung bezüglich des Wechsel- und Scheckverkehrs. Die deutsche Delegation. Paris, 10. Januar. (WTB.) Die deutsche Delegation wohnt in Cannes im Parkhvtel. Sie ist Gast des französischen Staates. Rach einer Meldung des „Jntransigeant" aus Cannes soll die erste Verhandlung mit der deutschen Dele- gatwn vor dem Obersten Rat morgen nachmittag 2 Ahr stattfinden. Tschitscherin schlägt London als Konferönzort vor. Paris, 10. Jan. (WTD.) Rach einer HavaSmeldung aus Cannes hat Tschitscherin dem Obersten Rat einen Funk- spruch zugehen lassen, in dem er erklärt, die Wahl von Genua als Ort der Wirtschaftskonferenz bringe Schwierigkeiten mit sich. Tschitscherin verlangt von der Konferenz, daß sie anstatt Genua London bestimme. Rach einer Havasmeldung wird diese (Mitteilung, die man in alliierten Kreisen als ziemlich unangebracht halte, unbeantwortet bleiben. sätze für Zigaretten für Feinschnitt von 20 auf höchstens 10 Prozent notwendig. B i der Biersteuer muh die Steuerbegünstigung für Bier mit einem Stammwürzegehalt bis zu 9 v. H. beseitigt werden. Die Zucker st euer muh auf den im Entwurf vorgeschlagenen Sah von 100 Mark auf den Doppelzentner gebracht werden. Bei der Koh len st euer muh die vorgeschlagene Erhöhung auf 40 v. H. bewilligt werden mit der Mahgabe, dah je nach Lage der wirtschaftlichen Verhältnisse eine Ermäßigung oder Erhöhung dieses Satzes eintreten kann. Die U m - ahsteuer soll nur auf 2 v. H. erhöht werden. Diese Steuer bildet wegen chres Ertrags das Rückgrat der vorgeschlagenen Finanzreform. Es muh deshalb auch der im Entwurf vorgeschlagene Sah von 21 2 Proz. vom Hundert auch tatsächlich Gesetzeskraft erhalten. Auch dieser Satz ist wirtschaftlich tragbar. Die Luxussteuer kann vielleicht den Gemeinden zugewiesen werden. Bei den Ver- mögenssteucrgesetzen möchte ich die Hoffnung aussprechen, dah es in der Zweillesung gelingen möge, eine Lösung zu finden, auf deren Boden die breite Mehrheit dieses Hauses treten kann. Der Neue Bedingungen Frankreichs. Paris, 10. Jan. (WTB.) Wie der Sonderberichterstatter der Havasagentur aus Cannes meldet, ist heute nachmittag in Konferenzkreisen das Gerücht verbreitet worden, der heute vormittag in Paris abgehaltene Ministerrat habe nicht in derselben Weise wie die französische Delegation in Cannes die Regelung der Repara- ttonsfrage, so wie sie entworfen wurde, auf- gefaßt. Man bemerke, daß. wenn diefe Rach r ch ‘. sich bestätige, der Oberste Rat vielleicht zu 4&er neuen Prüfung gewisser Fragen schreiten müsse, die grundsätzlich endgültig geregelt schienen. Andererseits scheine es, dah die französische ostent- liche Meinung, trotzdem sie die Teilnahme Rußlands an der Wirtschaftskonferenz in Genua billige, es für wünschenswert halte, vor der Konferenz die Zusllmmung der Sowjetregierung zu den Bedingungen zu verlangen, die in der Resolution des Obersten Rates gestellt wurden und dah sie die Verpflichtung übernehme, sich ihnen unterzuordnen. Das scheine nicht die An-1 sicht der englischen Delegierten beim Obersten I Rat zu sein. Sie glaubten tatsächlich, dah diese Verpflichtung später im Laufe der Beratungen der Konferenz von Genua übernommen werden könnte. — Um 4 Uhr 30 Minuten nachmittags habe sich Ministerpräsident Driand, begleitet von Loucheurs, zu einer Unterredung mit Lloyd George nach der Villa Valetta begeben. Paris, 10. Jan. (Wolff.) Der Sonderberichterstatter der Havas-Agentur in Cannes meldet: Der interalliierte Ausschuh, der die Bedingungen festsehen soll, unter denen die Konferenz in Genua zusammentreten soll, hat heute vormittag unter dem Vorsitz von Loucheur seine erste Sitzung abgehalten. Er hat den Text der Einladungen festgesetzt, der an die verschiedenen Staaten gerichtet werden soll. Eine besondere Mitteilung wird an die Sowjetregierung ergehen, in der die Aufmerksamkeit der letzteren auf die Bedeutung der Verpflichtungen hingelenkt wird, die der Oberste Rat beschlossen hat, von ihr zu verlangen. Der Ausschuh hat ferner das Programm der Arbeiten der Konferenz von Genua festgestellt, das ausschließlich ökonomische und finanzielle Fragen umfaßt. An der Spitze des Programms steht die Annahme der in der Resolution des Obersten Rates vom 6. Januar aufgeführten Bedingungen. Der Oberste Rat, der heute nachmittag wieder zusammentritt, wird die verschiedenen Vorschläge des Ausschusses zu ratifizieren haben. Er wird endlich noch die Aufgabe haben, die Liste der Mächte, an die Einladungen zu der Konferenz von Genua geschickt werden sollen, festzusehen. Man weih bereits, dah die Vereinigten Staaten ebenfalls eingeladen werden sollen, obgleich es sich um eine Konferenz von Vertretern der europäischen Rationen handelt. Ferner handelt es sich darum, zu wissen, ob die russischen Rachfvlgestaaten, deren politisches Statut noch in mangelhafter Weise festgelegt ist (Georgien und die Ukraine) zur Entsendung von Delegierten eingeladen werden sollen Tarif des Vermögenssteuergesetzes wird nachzuprüfen sein. Auch bei der Vermögenszuwachssteuer halte ich eine weitgehende Ermäßigung desTarifes nicht für tragbar. Durch die Abstriche und Abschwächungen, die in der Erstlesung an den Regierungsvorlagen gemacht wurden, entstehen Ausfälle, die in folgender Weise zu schätzen sind: Bei der Kohlensteuer auf 4 bis 5 Milliarden, bei der Zuckersteuer 0,5 Milliarden, bei der Dier- steuer 0,2 Milliarden, bei der Tabaksteuer 0,4 Milliarden, bei den Zöllen 1,5 Milliarden und bei der Umsatzsteuer 5 Milliarden, mithin bei den Verbrauchssteuern auf rund 12 Milliarden. Bei drei Vermögenssteuern ist die Schätzung des Ausfalles unmöglich, weil die sichere Ertragsschähung fehlt und die Unterlagen für die Einreihung des Vermögens bzw. des Vermögenszuwachses auf bie einzelnen Stufen der Tarife fehlen. Die Ausfälle bürsten jedoch auch hier erheblich fein. Heute ist der internationale Wert der Mark etwa 2 bis 3 Pfennige und die inländische Kaufkraft wirb in Berücksichtigung der Umstände, daß bie inländischen Preise jetzt durch- schnittlichzwanzigmalsohvchsindalS im Frieden, mit nur noch fünf Friedenspfennigen angenommen werden können. Die Ermäßigung der Einkommensteuer auf eine den Wert- Verhältnissen der Mark entsprechende Höhe wirb nach Auffassung ber Reichsfinanzverwaltung eine günstige Wirkung haben, das bei der außerordentlich hohen Belastung überall zutage getretene Bestreben der Steuerpflichtigen, ihr Einkommen auf legalem ober illegalem Wege der Besteuerung zu entziehen, einzudämmen. Trotz der durch die Geldentwertung gegebenen Senkung des Einkommen- steuertarifes ist zu erwarten, dah das im Etat für 1922 vorgesehene Aufkommen an Einkommensteuer im Betrage von 23 Milliarden mindestens erreicht wird, da mit Rücksicht auf die eingetretene Geldentwertung auch durchweg die nominelle Höhe ber Einkommen in Mark auherordentlich stieg und durch diese Steigerung der Markeinkommen die Ermäßigung der Steuersätze zweifellos ausgeglichen wird. Was die Erhebung der Ccn- kommcnsteuer anlangt, so wurde mit größtem Rachdruck seitens des Reichsfinanzministeriums dahin gewirkt, daß ber Text der Veranlagung zur Reichseinkommensteuer für das Rechnungsjahr 1920 alsbald zum Abschluß kommt. Rach den 2x= richten der Landesfinanzämter ist damit zu rechnen dah diese Veranlagung bis Ende Januar fast überall vollendet ist. Dann folgt auch die Ein- ziehung der Einkommensteuer und es werden auch nach den Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes auf Grund der Veranlagung für 1920 selbsttätig die Vorauszahlungen für die wetteren Rechnungsjahre eintreten, so dah auch bann diejenigen Einkommen, die nicht dem Lohnabzug unterliegen, in gleicher Weise wie b.ese rechtzeitig ihre Steuer leisten. Ferner wurde angeordnet daß an die Veranlagung der Einkommensteuer für das Rechnungsjahr 1920 sich unmittelbar dte Veranlagung zur Einkommensteuer für das AeHuungs- jafjr 1921 anschlieht, die bann spätestens bts Mittc 1922 beenbet sein muh. angehören als ber französischen, worauf Loucheur eine ziemlich unglückliche Rede hielt, in ber er burchblicken lieh, ein englischer Dor» sihenber würbe es an Energie fehlen lassen unb .----» - „ , r „ „ ... - Deutschlanb gegenüber Mllbe zeigen. Da die lisch-franzvstsches Bündnis tarne britische Delegatton sich wegen dieser Erllärung nicht in Frage, da dies ein unfreundlicher verstimmt zeigte, hatten Doumer unb ber Dol- 2lkt gegenüber Italien bedeuten würde, den metscher versucht, diese taktlose Aeuherung toeg» -.u begehen nicht die Absicht der britischen zuerklären Die Atmosphäre sei jedoch mit Elek- unJ) französischen Regierung sei. trizitat geloben gewesen. 1 ° 2 Stimmen folgende, vom Generalberichterstatter richten aus Cannes richtig seien, scheine bes Budgets ber zurückzuerstattenben Ausgaben, England das Garantieabkvmmen an- de Lastegrie, eingebrachten Antrag angenom- ders zu verstehen, als man eS sich in Frank- men: Die Finanzkommission, beunruhigt über die reich denke. England glaube, die Franzosen Beeinträchtigungen, die die Konferenz von Erlangten einen Gefallen von ihm und als Cannes den Recksten Frankreichs betr. berI©egenleiftung dafür schicke sich England an, ®^.T^tioncn audulugen ft^nt, unb CTregt uber Kompensationen zu verlangen. An- mÄrMung M’reuen ©ebiete unb für 1ch-ine>H suche es in der ganzen Welt die Gesundung 'der französischen Finanzen sich Zugeständnisse zusammen, die es von ergeben könnte erinnert die Regierung Frankreich erlangen konnte. Zugeständnisse in an bie von ihr übernommene Verpflichtung, z u bezug auf das französisch-türkische Abkommen, keinen neuen Opfern ihre Zustimmung von Angora, Zugeständnisse in bezug auf die zu geben. ' Rechtszustände in Tanger. Kontrollrecht in den Diese Entschliehung wurde am Schlüsse der französischen Flottenstützpunkten und den Kommissionssitzung telegraphisch dem Minister-Werften, auf denen Frankreich Unterseeboote Präsidenten mitgeteilt. Ferner hat der Kain m e r- haue. Wenn Lloyd George und seine Kol- aus schuh für auswärtige Angelegen- f^gen wirklich an diese Dinge dächten, wenn beit in einstimmiger Billigung aller anwesenden zlbkommenSentwurf ihnen so ganz anders Mitglieder eine^Entschließung angenommen. ™ e-. a[d Franzosen, so müsse gleich dah ein Mißverständnis vvr° kanem und den Unabhängigen eingebracht wurde, | liege. unb in ber bie Regierung aufgeforbert Wirb, - ---------- Rach eineinviCTt-lstünbiger ©t'unq bat d.r Rat in b e weitere Tag s rb u g un er Aus' schluß der Oeffentlichkeit ein. ^eber bieten Teil der Si ung veröffentlich ba3Toter SÄt Mitteilurg 2W, D.^r- schlag des chinesischen Vertreters Ta g Tsa. Fu wurde beschlossen, mit der ^chnurg Pr su ig b s Völkerbundes für den Hausb-l' d'S Jab e 19 2 deSa v rdctt d ge &e b Ha & f e — Sch ie llch ren hmi^t? de -Kat ox ber Wanda.skommission. 8 Paris 10. Jan. (WTD.) Die ordentliche i Parlamentss'ession ist beute eröffnet worden. Die । Sitzung des Senats wurde durch den Mterspräsi- ; deuten Denis eröffnet, der u. a. sagte er : werde sich hüten, eine Kritik des Versailler Der- ' träges zu versuchen. Aber mit letzter Kraft werde ' er gegen die Preisgabe derFrankr eich , günstigenBestimmungen, gegen jebe Abänderung an den von Deutschland nach seiner Wafsenstreckung unterzeichneten Verpflichtungen protestieren. Warum, so fragt ber Redner, hat sich das Llnheil verewigt, unter dem wir leiden? Weil Deutschland, anstatt ehrlich seine Kriegsschulden abzutragen, wie wir es im Jahr 187 1 getan haben, sich seinen Verpflichtungen entzieht und alles tut, um mit 21a» rurnotwendigkeit seine Regierung bankerott zu machen. In Frankreich sei man an die aus den ümfiänben hervorgegangene Lage mutig heran» getreten und habe durch neue unb schwere Steuern bas Jahresbudget verfünffacht, die Cisenbahn- tarife verdoppelt. Deutschland hingegen habe noch einmal in flag a iter Wci e den Versailler Vertrag verletzt und von seinen Steuerzahlern nicht bie gleichen Opfer verlangt wie bie Alliierten von den ihrigen. Senator Denis sprach alsdann von dem gewaltigen Bankerott Deutschlands unb er» klärte schließlich, Frankreich sei am Enbe seiner । Opfer angelangt. Es sei ihm unmöglich, noch Steuern zu benen hinzuzufügen, bie bereits erlassen wurden. Frankreich aber könne nicht isoliert sein, weil es bas Recht, bie Freiheit unb bie Gerechtigkeit verteibige, wie auch Präsident Harbins erklärt habe. Der Senat vertagte sich hieraus auf Donnerstag. In dieser Sitzung wird die Wahl des Präsidiums vorgenommen. Die Kammer wurde durch den Alterspräsidenten Siegfried eröffnet, der tn seiner Rede ebenfalls auf Deutschland hinwics und u a sagte, trotz der Ein chränkung d.r Au:g den | i das französische Budget eine schwere Last. Aber die französische Finanzlage bessere sich, und wenn Deutsch and seine Ve p lichtu .gen erfülle, könnte Frankreich schon heute ohne neue Lasten von seinen Stueizahler^, dir schon unter dem Gewicht der S:euern z f mm nb ä-e , ia3 Gl ich- gewicht toieberfinben. Hoffentlich würden das deutsche V V und se ne v r-ntvortlichen Fü.rer I endlich! Begreifen, daß es die unbedingte P f licht Deutsch land s sei, das vom Kaiser unb den militäri scheu Führern des alten Regimes angerichtete Un» heil wieder gutzumachen. Die unnützen und darbaristzen Zertörungen seien die ^krachen dr Reparationen, bie Deutsch and schulde, und d e 68 Milliarden, bie F ankreich ?u erwarte i hebe, gleichen sic nur zum Teil aus. Der Redner sprach den Wunsch aus, daß ■ bie republikanische Regierung Deutschlands den Willen haben wer e, die Fehler des pnsön ihen Regimes I wiebergutzumachen. — Hierauf wird zur Du- reauwahl gefdritten. Raoul Peret wird mit 359 Stimmen von 375 siimmbe echt gken A g ordneten wiederum zum Präside ten ber Kammer gewählt. Paris, 10. Jan. (Wolff.) Das neue Organ Clemenceaus unb Tarbieus, ,,L' Echo national", ist heute erschienen. Im Ge° leittoort ber ersten Rümmer sagt bas Blatt, Frankreich sei seit zwei Jahren in den Händen einer Regierung ber Abdankung. Aufgabe des Blattes sei es, in Frankreich den Sinn für den Sieg zu wecken unb ihn gegen biejenigen zu unter* ' I stützen, bie ihn verbunkeln wollten. keine neue Verminderung bes französischen Gut-1 habens unb keine Aenderung bes Zahlungsstatuts vom 18. Mai 1921, endlich keine Deem- s trächtigung ber belgischen Priorität unb keine Beschränkung der Frankreich durch die Derträge unb Vereinbarungen gesicherten Garantien an» Tagung des Völkerbundsrates» Genf 10. Jan. (WTB.) Die 60. Tagung des Dölkerbunbsrates wu be fe te nachmittag vom Präsibent H y m a n s - Belgier mit einer kurzen öffentlichen Sitzung eröffnet, tn ber zunächst drei Berichte des Generalsekretärs des Völkerbundes, Sir Erik Trumond, über die deutsch-polnischen Verhandlungen, die Arbeiten der Kommission für Pattabänderungen und den internationalen Gerichtshof genehmigt wurdem Der Bericht über die deutsch-polnischen 25erhand- lungen beschränkt sich nur auf eme kui-ze Auslegung der bekannten Tatsache. Doch fugte Sir Erik Trumond hinzu, dah nach den lebten 2lad> richten bie Verhandlungen einen sehr befriedigen- den 2krlauf nehmen, worauf auch 2iatspiasident Hymans seine Genugtuung über den Gang ber deutsch-polnischen Beratungen aus ch rach. M.9 Der Siebener Anzeiger erscheint läglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche Yezugspreise: Mk. 9.50 einschl. Trägerlohn, durch die Post Mk. 10. - einschl. Bestellgeld, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fern sprech-Anschlüße: für die Schriftleitung 112: für Druckerei, Verlag und Geichasisstelle 51. Anschrift für Drahtnach- ttchten: Anzeiger Siehen. poftschedtonto: $ranffnd a. M. 11686. Die Bildung eines internationalen Syndikats. Cannes, 10. Jan. (Havas.f Ein amtliches Kommunique beagt: Der Oberste Rat hat heute abend folg mbe Resolution angenommen: Der Oberste ‘Tat bil ijt die Bi - düng eines internationalen Syndikats unb von ang gliederten Syndikateii, bie den wirtschaftlichen WiederauVau Currpas unternehmen, u d d e Z f m renarbeit all :r 21a ior e i bei der W e erhe ste In g de natio a en Woi,l- ahrt sicherste len sollen. Ec stimmte zu, daß ein aus zwei britischen, zwei französichen, einem i.a= lienischen, einem belgischen und einem japanischen Deleg e ten bestehender Ausschuß sofort g bil et unb mit den notxenbigen Much b.Mgni se.n betraut wirb, sich die Vertreter anderer Länder an- zugl.e ern, um 1. den Plan im ci zrl ci zu te; sprechen, 2. alle notwendigen Vo.Untersuchungen anzustellen, 3. zur Bildung des Zen- tralsynditats unb der angegliederten . Syndikate zu schreiten, damit die 2lrbeiten der verschiedenen Organisationen so schnell wie möglich beginnen können, 4. ber Konferenz von Genua über die erzielten Fortschritte Bericht zu ec- ialten und 5. alle Vorschläge, sei es einer der interessierten Regierungen, sei es ber Konferenz von Genua zu unterbreiten, bie nach seiner Ansicht geeignet finb, den Syndikaten ober ber Konferenz von Genua nützlich zu sein. Die im Obersten Rat vertretenen Regierungen verpflichten sich, unverzüglich 10 000 Pfunb Sterling ober sicheren Gegenwert in gleichen Teilen aufzubringen, bie für den Organisationsausschuß bestimmt sind und jeden möglichen Beistand sowohl dem Organisationsausschuß, als auch dem Syndikat zu leisten. Berlin, 10. Jan. (WTB.) In der gemeinsamen Sitzung der beiden Steuerausschusse des Reichstags führte Reichsfinanzminister Hermes aus: Die steuerliche Belastung muß so weit angespannt werden, als mit der Aufrechterhaltung des Wirtfchaftswesens irgend oereinvar ist Aus den T^rhandlungen ber Ausschüsse bes Reichstags glaube ich bie Hoffnung schöpfen zu können baß auch bie weiteren Beratungen der Gesetzentwütte zu einem Ergebnis führen das der Finanznot des Reiches mögliche Abhilfe schaffe Die Reichsregierung muß aber den größten Wert darauf legen, daß die 2kotwendigkeit der Ausschöpfung aller Steuerquellen bis aufs äußerste tatsächlich erfüllt wird Ich gestatte mir deshalb die dringende Ditte, die Beschlüsse derer st en Lesung einerRachprufung zu unterziehen. Die Zölle auf Kaffee, Tee und Kakao müssen mmbestens auf bie Let cueL Sch ie vom Reichswirtschaftsrat vorgeschlagene Hohe ge- ^stbästsordnung t bracht werden. Bei der Tabaksteuer wird 1 ' 1 eine Herabsetzung unb Ermäßigung der Steuer- 1 v. fiauplfd)riftleiter: Aug. General-Anzeiger für Gberheffen • Anzciyenieil: Hans Beck, Dnick und Verlag: vriihl'sche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schristleitung, Seschästsstelle und Druckerei: Schulstratze 7. |ämtii in keinem Verbände angeboren, haben unverzüglich I elntreten, fo beizutreren. Verweigern sie den Beitritt, so haben < ganz wcscntt sie die Folgen zu tragen. e. Schotten, 10. Jan. Im fast vollendeten Magi jind, zum Fabrikarke.terverba.id über- höht werden. S l.tc b.e g p ante weit re Stci- Arbeiler und Arbeiterinnen, die noch | gerung dec Tarife am 1. F.b.uar aber wirklich zutreten. * die über Rat Mitglieder anderer Verbände sind anzuhalten, sofern sie länger als ein Vierteljahr im Betriebe beschäftigt jind, - - - 100 Morgen große Decken nahezu gefüllt. L. Ouea, 10. Jan. Die Gemeinde- Nerven,, sowie Lli Ae« ^telLen. Aus Dem Reiche. Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten. Berlin. 11. Jan. (Priv.-Tel.) Die deutsch-nationale Fraktion des Reichstages hat bei dem Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten beantragt, den Ausschuß zum Zwecke der Herbeiführung einer Auskunft der Regierung über die Verhandlungen in Cannes sofort ein- zu berufen. . > tonnen die nächsten SJpcrrt nur za ganz wesentlich erhöhten Siiitaitlsp.ei e r gegek«a DerBc Kom. Of im Abon Preise der PI. Die Stammt) abend (10. J nicht abgehol nb 8 Uhr an c nb 2 Ihr fr 3b6v Pn Verkan Vorbestellnr Sehr A die beiten. Dofiiat 6e von den n VITA Dovvel- SoilftS . Cri Rttu^rc Wie das „Verl. Tageblatt" aus Paria- mentskreisen hört, nimmt man an, daß gleich nach Rücllehr der deutschen Delegierten aus Cannes, die Ende der Woche zu erwarten ist, der Auswärtige Ausschuß des Reichstages zusammentreten wird, um einen Bericht die 'Verhandlungen mit dem Obersten entgegenzunehinen. — Tageskalender für Mittwoch Stadttheater, 7 üf>r: ..Hedda Gabler". — R ue Aula, 81/4 Uhr' 3. Dichieraben) der Ltterau- chen Gesellschaft. — Astcria-Lich'spiele: „Goliath Armstrong' und „Sttä li g.le. en‘. — Operngastspiel des Landes- t Heaters. Der Billettverkauf für die Richtmitglieder des Theat^rvereins beginnt heute nachmittag und wird Donnerstag und Freitag tn der Musikalienhandlung von S. Cballier fortgesetzt. Es sind noch für alle Piätze reichlich - harten vorhanden. Die Eintrittspreise vom „Barbier von Bagdad" mu Len w gen der eingetre» tenen Steigern g der Eisen!ah-,aarie etwas er- Tiefer beugte er sich über den Todwunden: „Giese, was Blücher für sie tun kann, tut er. Mein Wort drauf und meine Hand." Griff die Rechte, hielt sie fest, fest, blickte auf das rote Blut. . . Wollte wohl noch lügen, wie der Feldscher, kriegte es nicht über dir Lippen. Ue Frei Anfang P/t I 9 0. Lebensjahre starb hier der Seniorchef der ------- '"r>- " - ..... M S's **« Z ras s etneE-^' Sri*® benenetttg ßÄÄ *fcu»3fenbur* ot Mrat 5unI(M (Welshei^ «er rtch CM* «cravv lD nicht Myr _i letzte Vescba qlieder seit stahl berfti kosten uni fr urnflW6 B. Du Iersehung i stelle tDini Leckenöach. rr. Die Sliter, t« mte nach - f. Lau! nasium un lag den Uni ten, wurden dienst, aus D Auskunft in allen Sachen erteilt obige Verbandsleitung." Man begegnet bei Abschluß von Tarifverträgen häufig dem Ansinnen der freien Ge- werkschaften, daß der betr. Arbeitgeber nur diejenigen Arbeiter der Vorteile der > zu treffenden Vereinbarung teilhaftig werden lassen soll, die ihre Zugehörigkeit zu der den Vertrag abschließenden Organisation nachweisen. Richt selten wird auch verlangt, daß die Arbeitgeber nur organisierte Arbeiter ein- stellen. Da solche Forderungen von den Arbeitgebern immer mit der 'Begründung ab- gelehnt werden, daß sie nicht berechtigt sind, einem Arbeitnehmer den Beitritt zu «einer Organisation zu verbieten und es deshalb auch ablehnen müssen, eine Kontrolle zugunsten ir* getrdeineS ArbeUnehmerverbanoes auSzu- üben, so soll das Ziel auf anderem Wege erreicht werden: Der Verband der Fabrikarbeiter unD -ar» beiterinnen Deutschlands ordnet an: „Arbeiter und Arbeiterinnen, die noch keinem Verbände angehören, haben unverzüglich beizutreten! Verweigern sie den Beitritt, so haben sie die Folaen zu tragen.“ — — ..Willst bat nicht mein Bruder fein, so schlag' ich dir den Schädel ein!“ denkt offenbar der Fabrikarbeiterverband mit Beziehung auf die Nichtorganisierten „Kollegen", die nicht seine „Genossen" fein wollen, oder glaubt er auf diese überzeugende Art die Aufmerksamkeit von anderen unliebsamen Vorkommnissen, die man sich in der Stadt und in den Betrieben erzählt, ablenken zu können? Jedenfalls ist zu wünschen, daß sämlliche Arbeitgeber im Interesse aller Arbeiter und zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in den Betrieben Ansinnen, wie sie jetzt der genannte Verband gestellt hat, mit aller Entschiedenheit zurückweifen. B. Aus dem Vogelsberg, 10. Jan. Ein überaus plötzlicher Witterungsum-- schlaig ist eingetreten. Während es noch in der vergangenen Woche schien, als sollte dieser Winter uns reichlich Schnee bringen, ist die im Vergleich zu anderen Gebirgsgegenden hohe /Kälte der letzten Tage einer milden frühjahrSmäßigen Luft gewichen. Vom Schnee, der durchschnittlich 20 bis 30 Zentimeter hoch lag, ist nichts mehr ju sehen. Bei dem Tauwetter können die Diesen wieder bewässert werden. Die trüben Aussichten für die Ernte dieses Jahres, die wegen der Trockenheit des Sommers und Herbstes bestanden, dürften nunmehr endgültig beseitigt fein. Für die Grippe bietet das Wetter allerdings einen günstigen Boden. 3n manchen Dörfern, wo man die Krankheit bis vor kurzem überhaupt nicht kannte, ist kein Haus verschont geblieben. Einen ernsthaften Charakter hat die Grippe bisher nicht angenommen. Vielerorts kann, wie in den Städten, der Schulbetrieb nicht aufrecht erhalten werdzu. Starkenburg und Ätheiuheffeu. e. Offenbach a. M., 10. Jan. Die Lederwa reninöuftrte ist trotz der hohen Preise für Leder nebst Zutaten dauernd derart stark beschäftigt, daß die gesetzlich festgelegte achtstündige Arbeitszeit mit Genehmigung der zuständigen behördlichen Stellen täglich um zwei Stunden verlängert werden darf. — Bei den Wahlen zur Angestell tenversicherung entfielen auf die Liste A (D. H. V.) 512, Litze B (Gedag) 226, Liste D (Afa) 500 Stimmen. Die beiden ersten Listen waren miteinander verbunden Hessen-Nassau. inc. Frankfurt a. M., 10. Jan. Mm WohnungLschiebungen zu verhüten, will der Magistrat eine llmzugSgenehmi- gungspflicht einführen, d. h. jeder der Möbel transportieren will, muß erst eine Er- laubniSbefcheinigung dazu vom Wohnungsamt haben. Der Magistrat, der diese Verordnung ersonnen hat, verschweigt aber ganz, wer denn die täglich tausend und mehr betragenden Möbeltransporte beaufsichtigen soll, gar nicht zu reden von der Schreibarbeit, die die Sache macht. Das Wohnungsamt hätte auch wahr-. beim blutigen Straßenkcunpf im alten Lübeck. Da setzte er sich, als der Franzose eingedrungen, lelber an die Spitze der Reserve, stürmte gegen das schon genommene Holstentor vor. Vergebens. Ein schlimmer, schlimmer Tag, der 6. Ri v mbcr 1806. Durchgeschlagen hat sich der Held, aber seine Geschütze hat er fast ganz, dazu beinahe die Hälfte der 3nfantcrie verloren. ilnb nun ziehen sie an ihm vorüber, die zerschossenen Reste von den Regimentern Borcte und Tschanner, die D.agonerschwadron von Osten und Herzberg, die Versprengten der Bataillone Larisch, Ivecnois, Keyserling, ein Trüpplein der tupft.en York chm Jäger. Ach, der Port, der Eisenfresser! D.r war ge.'tern schwer verwundet, Scharnhorst auf dem Mark.platz gefangen worden. Scharnhorst, der Getreue, den dec General als seine zweite Seele ansah . . Kommt das erste Bataillon Regiment Kün- heim. Die wackeren Burschen marschieren noch fest geschlossen, recken sich, als sie den General sehen, schauen ihm stramm aus ben todblaßen, verschmutzten, übernächtigen Gesichtern in die Augen, lind er lüftet den Hut: „Ttur den Kopf hoch. Bursche! Älorgen ist auch noch ein Tag!" Kommt hinter den letzten Rotten eine Bahre. Vier Musketiere tragen sie. Drauf liegt ein schwer Blessiert .r. Ein Stc'bsoff z er. La gausgestreckt, die ib.rne Schärpe zusammeng^fal:et auf feirem Leib, barhäuptig der schmale feine Kops. Der Rock ist über der Brust geöffnet, ein notdürftiger VeiDanb ist sichtbar und sickerndes rotes Blut, „Gieft!" rief der General. «Vetter! Mein guter Giesel" 11 nb sprang, dec Vieri ndsech» zigjährige, aus denr Sattel, warf der Ordon- Aus Hessen. Zum Programm des Landtags. Eine Regierungsvorlage, die Gebäude des Marstalls, und zwar den Ausbau der beiden westlichen Pavillons zu Wohnzwecken, betreffend, ist soeben dem Landtag zugegangen. Die Kosten werden sich auf zusammen 1 332 003 Mk. stellen. Eine weitere Regierungsvorlage betrifft die gewerblichen 11 n te r r i ch t s a n st a l t e n, eine weitere die Verwendung der lleberschusse der LandeS-Milch- und Fett st eile. Hier ist vorgesehen ein Zuschuß von 100 000 Mk. für die Herstellung einer zweiten Molkerei für die Stadt Offtnbach und die Abgabe des Lastkraft- 'nagens (im Werte von schätzungsweise 45 000 biS 50 C03 Mk.) an die Landescersicherungsanstalt für Zwecke der Hellanstalt Sandbach (in Höhe von 30 000 Mk. wird die Abgabe vorgeschlagen). Die Abgg. Obenauer, Dr. Büchner, Reiber und Ar st ad t Beantragen, bei der Reichsregierung vvi-stellig zu werden, die Pacht- preise für Jagden in Heften entsprechend ter heutigen Gewentwertung rückwirkend ab 1. Januar 1920 zu erhöhen. Anträge der Abgg. Dr. Werner, D. Dr. Diehl und Kindt: Der Landtag wolle die Regierung ersuchen. Bei der Neugestaltung der Besvldungsordnung zu vertreten: Restlose Beseitigung des OrtSklassenshstems, die Gehälter der Beamten usw. dew gesunkenen Geldwert anzu- glLichen, uno diese nach dem alle Halbjahr sest- zuflellenden Index festzulegen. für die unteren und mittleren Beamten das Existenzminimum zu erlangen. — Anfragen derselben Abgeordneten Betreffen: Die Fahrpvfl und Zugeinstellunaen, Streck in Wölfersheim, Auszahlung von 3n- validenrenten und Ruhegebaltern, sowie die Zu- wande.-ungen ostjüdischer Personen. Die Abgg. Rink und Ebener Beantragen die Aufhebung der Brückengelder in Hc'sen. Aufhebung der Fahrradsteuer und Aenderang der Landgemeinde = Ordnung zum Gemeinde - Voranschlag und Gemeinderechnungsführung, daß an Stelle der kameralistischen die kaufmännische Buchführung tritt Drüben, auf Lübeck zu, Hub das Feuern an. Kleingewehr, dann ein paar vereinzelte Ka nonenschüsse. „@uer zweites Bcrtalllon, Giese ... die tvamenter lassen nicht ab von uns!" Zum ersten Male stöhnte der Major laut aas Hob den Kops, liest ihn gleich finEen. < Die Lippen bewegten sich, wollten sprechen, hatten noch etwas zu sagen. Aber es kostete einen Kampf, dis endlich die Worte fielen, einzeln, in Pausen: „Unser liebes . . . stolzes Vaterland . . . geht unter . " Da für der Gebhard Leberecht hoch: „Ree, Giese! Ilm Gott nicht. Wir können fallen und sterben . . . unser Vaterland, das bleibt!" Hatte hart und rauh gesprochen, der Ge« neral, hart, raub, eisern. Wurde gleich wieder weich: „Run fort, mein Aller. Sich neu verbinden lassen! Wird schon nouj we dm. lind morgen in dar Früh', da greif ich die dreimal verdammten Hunde an und schmeiß' sie wieder nach Lübeck hinein . . . Vorwärts, ihr Barsche, und ordentlich sanft zugesastt . . Lüftete den Hut. Stand dann noch und lauschte in die Feme. Der Feuer kam näher, der Feind drängte stark. Auch von Osten der dröhnten die Kanonen. Wenn nur Travemünde sich hielt, dah die linke Flanke nicht bedroht wurde! Das Frösteln überlief den General. dieL Frösteln, das sich feit Tagen wiederholle, immer wieder. Fieber, hatte der Medikus erklärt. „Ins Bett, Exzellenz!" Fehlte grade noch . . . retzt inS Bett. In Den Sattel, das galt! (Fortsetzung folgt) irischen Beleuchtung, eo wuroe retK ' endgültiger Beschluß gefaßt, vielmehr will man erst am nächsten Donnerstag die Ansicht der Nachbargemeinden und die Erläuterung der verschiedenen Pläne hören. rr. Queck b. Schlitz, 10. Jan. Für der Hassra-Verband hielt Lehrer Sx c 11 - Klein-Linden am vergangenen Ganstag in un° ;C c n Krieg b r ii eine i t dem L-.cma: „De. Schmach,r. den d n Ver- sallles und f inc Folgen". S inen Auäsuhruk?- gen wurde leb a ter Bei,all gezollt, ©r d nx tarn es zu einer Aus prache üb r die Kig beschädigten-Fürsvrae des Kyffhl u erverbandes. — Vorzug.iche Darbietungen u s reZ Mannergesangvereins unter Leitung von Lehrer Feick trugen mt d.ezu bei, den Abend zu einer schönen vaterländischen Feierstunde zu gestalten. Auch der Vorsteher des Has adezirls Lau crbach, Georg H a b e r'm e h l aus Sch itz, h t sich m t zwei t.nbe.ei d tlgm Vor andS nitg idr > ein- ßeftmden. — Am Sonntag sp.ach Herr Keil ilber dasselbe Thema, ete x aLd bei^-fehr gu em Besuch in Rie er-Stoll, wozu sich auch die Äricgemreinc aus dem na^.i Dernshan en u xd llehhcusen eingesu den h t.en. Auch Lüf: Ver- anstaltu xg nahm einen harmonischen und Die Sache der Hassia fördernden CBerLuf. Kreis Schotten. Aus Stabt und Land. Gießen, den 11. Jan. 1922. Ungesetzliches Verlangen eines Arbc!terratcs. Man schreibt und: Die Gewerbeordnung, das Betriebsräte» gesetz und die Reichsversassung gewährleisten jedermann und allen Berufen die Vereint» gungsfteihell. Der Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands setzt sich über diese klaren^ gesetzlichen Bestimmungen hinweg. Auf seine Veranlassung beantragten dieser Tage bei zwei Gießener Betrieben die Arbeiterräte folgende Mitteilung im Fabrikgebäude zum Aushang bringen zu dürfen: -Verband der Fabrikarbeiter und -aroeiterinnen Deutschlands, Zahlstelle Gießen. Teleph. Rr. 1241. Bureau: Wetzsteingasse. »Am nächsten Mittwoch, 11. Januar 1922, in der Mittagspause findet in unserem Betriebe' dieDücherkontrolle statt. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen des Betriebes, einerlei welcher Organisation sie angehören, sind verpflichtet, Ver° bandsbuch bzw. Karte am Mittwoch mitzubringen und dem Vertrauensmann des Betriebes bzw. Der Abteilung, der von der Derk-andsleitung Lurch eine Karte legitimiert ist, vorzuzeigen. Vertrauensleuten ohne ILegUimationSkarte ist keine Folge zu leisten. Die Vlüchermchten. Roman von HannS vvnZobeltitz. (Rachdruck verboten.) Der General hiell hart an der Brücke von Schwartau und lirtz die Rest Häuflein der Seinen an sich vor beiziehen. Struppiger als sonst hing dem Alten der starke Schnau bart üier den £i.p» ben, malproper fah die Uniform au3, bedeckt mit Schlamm- unb Staub pritzemi feit Tagen mochten die Stiefel keine Borste geschaut haben Der Kopf hi g leicht vomübu:, den Hut hatte der General tief in die Oänx gedrücki. Ader darunter blitzten die Augen immer noch feurig und scharf. Und ledesmal, wenn eine der zu- lamme-xgeichmol^erren Kompagnien und EskadronS Beran tarn, rief er den auf den Tod erschöpf, en Burschen ein paar aufmunternde Worte zu: „Habt Ihr brap gemacht gestern!" — „Wird fchvn wieder gut wer. ex, Kameraden!" — „Solll balde Rahe und Futter haben!" Ja freilich, brav hatten sie sich gehalten, die Burschen, die da nxüde zum Umbre^en, hungrig und buti.c.iö im graue den Morgen des Wegs zogen ins Ungewi.se. Sllt dem UnheilStag von Jena und Auersleot war ihnen kaum ein Ruhetag vergönnt gewefen. Dem ganzen Bl scher >chen Streithaufe.x, der da von der geschlagenen großen preuhischen Armee abgezweigt ge.i Rordosten marschiert war, drei französische Korps — Bernadotte, Soull und Quuiat — hinter sich >hergezogen hat und noch einmal die alte Fahne hell im Wind flattern üeD. Grimmig hatte der Gebhard Lede- recht Blücher um sich geschlagen: bei 'Waren und Crivitz, bei Gadebusch und zuletzt noch, gestern, ** Ablieferung derSteuermar- k e n. Das Finanzamt veröffentlicht in unserem heutigen Anzeigenteile eine Dekannt-r machung, nach der die Arbeitnehmer die für die Zeit vom 1. April bis 31. Dezember 1921 zum Einkleben und Entwerten von Steuermarken verwendeten Steuerkarten und losen Markenblätter bis längstens 31. Januar 1922 der für ihren Wohnort zuständigen Steuerhebestelle zu übergeben ober zu übersenden haben. ** Herabsetzung derMargarine- Preise. Führende deutsche Margarinewerke nahmen für Abschlüsse für die erste Januar- Woche 1922 zur Belebung des start stockenden Geschäfts eine Ermäßigung der Verkaufs- >reise um 3Mk. pro Pfund vor. ** Kein Kochmehl mehr. Die Reichs» getteidestelle stellt, wie die „Allg. Deutsche Däckerzeitung" erfährt, ab 15. Januar 1922 die Ausgabe des wprozentigen Kochmehls ein. **" Die Gebühren der Schorn- teinfeger erfahren vom 9. Januar ab eine Erhöhung, und zwar werden bis auf welleres folgende Teuerungszuschläge festge- etzt: für die Kehrbezirke der vtädte Darm- tadt, Mainz, Offenbach und Gießen 260 vom Hundert, fü rdie übrigen Kehrbezirke des Landes 400 vom Hudnert. Soweit Schorn» teinfegermeister keine Gesellen oder Lehrlinge beschäfttgen, dürfen sie nur die Hälfte dieser Teuerungszuschläge erheben. Die hiernach von den Zahlungspflichtigen zu erhebenden Gesamtgebührenbettäge können auf dolle 5 oder 10 Pf. nach oben abgerundet werden. Vornotizen. im ganzen Vogelsberg bekannten hiesigen Firma Kaufmann Söhne, Herr Karl Kauf mann. Er war bis in fein hohes Alter von seltener Rüstigkeit. — Die Freie Bauern- fchtülgemeinde „Vogelsberg" begeht am 15»C,anuar im Kurhaus „Waldesruh" ihre dies-- jährige Bauernschulgeburtstags- und Reichsgründungsfeier. Als Festredner sind u. a. Reichstagsabgeordne'er Dorsch- Wölfersheim, Dr. R o ß be r g - Gi hea, Bürgermeister Schr ö de r- Slkearvd und LaaLtag.abgevrdne- ter Stein- Stumve' tenrod gewonnen. — Auf de St eck Ridda—Sch ttei i i de. Sonn tags - zug verkehr wieder tote vor der Sperre eingerichtet. Auch die Züge 5,44 ab Schotten—Ridda an 6,33 und Ridda ab 8,30, Schotten an 9,12 abends Verkehren wieder. Dagegen fällt der Fruh- zug ab Schotten 7,46 und ab Ridda 9,35 aus. C u e cf, 10. Jan. Die Gemeinde- hastig andere Dinge zu tun, wie sich um ratssitzung beschäftigte sich mit der elek-! MöbellranSporte zu kümmern. Mu.... W M werden. ' — Für Sprach leidende Wie aus einer Anzeige in der heutigen Ausgabe ersichtlich, , wird von Dem Dr. Schioderschcn Spezialinstflut , jetzt auch in Gießen ein Souderkursus für Stotte- , lcc. Stammler, Lisplcr usw. aägehalien. Alle Sprachleldenden, sowie besoixde.s auch die Eltern sprachlecdender Kinder, feien auf den Kursus bc- • sonders aufmerksam gemacht. Landkreis Gieren. ' Bet den Wahlen zur Angestellten Versicherung wurden im Landkreise Gießen abgegeben für Liste A (Dcutch all. Handlungs- gehtlfenv.rband) 62 Stimmen Liste B (Gewerkschaftsbund derAn- gc?e Iten) 49 “ Liste C (2111g. Fr. Angest-Bund) 61 Gewählt sind demnach von Liste A Buchhalter Karl Pet8r (Lich), Friedrich Wagner lLlch) und Emst Borger (Kl.-Lirchen): van Liste b Peter StefseL (Lollar), Heinrich Klinke! (Lollar) und Friedrich Kautz (Grünberg): von Liste C Louis Pfes, er 111 (Slaufendergf Theodor Gernandt (Heuchelheim) und Loris Iür» gens (Heuchelheim). Klein-Linden, 10. Jan. Drei große Wohnhäuser hat die hiesige Baugenossenschaft an der Frankfurter Straße erbaut-, jedes Gebäude umfaßt 4 Wohnungen. Zwei Häuser sind bereits bewohnt, das dritte soll zum Frühjahr fertiggestrllt werden. G r o ß e n - B u s e ck, 10. Jan. Infolge der großen Wohnungsnot ist für Frühjahr die Erbauung von 17 Arbeiterhäuschen beabsicbttgt. Leihgestern, 10. Jan. Nachdem man zur Erweiterung der Wasserleitung geschritten ist und zwischen Neuhof und LudwigShof eine wettere Quelle gefaßt hat, ist jetzt wieder genügend Wasser vorhanden. Im Sommer und Herbst mußten die alten Dorfbrunnen aushelfen. tt. Treis a. d. Lda., 10. Jan. Der hiesige Gern ein de rat hat tn seiner letzten S.hung den Antrag des Kretsschulamtes ® e en auf (Stn- rich'.ung der Mädchenfortdildungs- schule zum Beginn des Schuljahres 1922 ab- gefthnt Dem 2lnt> ag der K icg^hiateib i denen treten Er.ichtu'xg ei es Denkmals fü; die t.n Weltkriege G f .llcnen u iferer G münd! to irdr toctltoollcnbe AInterftübung zugesagt. — Die Forderung der Gemeindeholz bauer auf 43 Prozent Erhöhung h e B z g; v m 23. D--z mber 1921 an wurde nach laafc er Auscinandeisehu g genehmigt. — Zwei Klassen der hiesizen v c I affigen Schule sind wegen @rl..an.ung der Lehrer an Grippe geschlcften. Äreis rtlsseld. 1. Elbenrod. 10. Januar. W i l d » chweine. Während des letzten Schnees konnte man in den hiesigen Buchen- und Eicherckvaldungen der „Steinfirst" zahlreiche Spuren von Wlldschwrinen beobachten. B«- sondets stark sind die Tiere anscheinend in der Gemarkung Eifa und den angrenzenden Msfclder Wäldern vertreten. Auf den mit Winterfrucht bestellten Aeckern ist in Eifa bereits großer Schaden angerichtet. Manche Kornäcker, auf denen im Vorjahre Kartoffeln waren, sind von oben bis unten durchwühlt. Wenn nicht bald ausgedehnte Trekbfagden das Wild zur Strecke bringen, dürften den Jägern zu ihren teurer. Pachtprrisen noch durch die Entschädigungsansprüche der Besitzer des verarbeiteten Landes bedeutende Kosten entstehen. Kreis Lauterbach. Grebenhain, 9. Dez. Vergangene Oladjt besuchten Einbrecher Ben hiesigen Ort. Aus dem Keller des Wilh. Althaus entwendeten sie fünf Flaschen Kognak, bann öffneten sie mittels (Sinfteigene bei Weißbinder und Spezereihändler Glitsch in der Bahnhofstraße das Ladenfenster, entwendeten 4 neue Herrenanzuac, 2 Hüte, eine ilfjr, Schokolade, Tabak, den Inhatt der Laden- kasse. ca. 30 Mk., und begaben sich mit ihrer Deute nach Ilbeshausen, wo sie heute morgen den 7-Llhr-Zug nach Lauterbach benutzten. Von den Dieben fehlt jede Spur. A, Ober-Moos, 10. Jan. Der große Teich bei unserem Dorfe war bis vor etwa drei Wochen noch fast leer, so dah die Fis ch- zucht schweren Schaden erlitt. Die hefttgen 1 Niederschläge der letzten Wochen haben das , nanz die Zügel zu, lles, stürmte zur Tragbahre. „Giese: Lieber Giese!" Tie Träger hielten. Der Wunde schlug die 2lugen auf. „Ist's arg, mein Giese?" fragte der General hastig. „Was sagt ber Feldscher?" Ein weniges wandte der Blessierte den Kopf. „Er lügt, Herr Detter. Ich ... ich weiß es: cs ist am Ende . . „Will ich gar nicjt hören. Giese. Sind ja beide von gleichem Schrot und Korn. Die Dot° tvrsch — was wissen die? Kann ich denn gar nichts für den Herrn Detter tun?" Der Dlesfierte starrte zum General hoch, lieber das gefurchte Gesicht lief ein weheÄ Zucken. „ Frau and Kinder . . ." ES kam mühsam schmerzvoll heraus. Die Rechte griff nach der Drusl, färbte sich gleich rot. Frau und Kinder . . . Wie eine Vision zogen vor Dlücher ... frohen Tage in Münster vorüber. Er sah Die stattliche trotzige Frau, die ihrem Manne so manche harte Rutz zu knacken aufgegeben, und die er doch Held (lebte. Er sah die sechs Kinder: fünf Mädels — Die „Orgelpfeifen" hatten sie tn Der Garnison geheißen — und den Spätling, den Jungen — und er sah sie^plötzlich tn schwarzen Trauerkleldern, sah sie in 2lrmut und Rot. siegreich. tcn der Sinne ausgesprochen. gleichen DeriMchLes werden muh. beiseite! Meine Privat- Handels- Ende gegen 0 Uhr Anfang 6V$ Ubr Opero-Caslspiel des Hessischen Landestheaters Der Barbier von Bagdad|2tojliimer 232 Storfmelcnenbci vell.0.Gie'senerAL!eiüeis. [Stellengesuch^ 337h Iahrel-r««re Sofort lieferbar Bureau gesucht. Nur »MW»* Larl (Emmelius Zjgarrenfabrit. Linoleum- Stückware -Teppiche, -Läufer Wachstuche eben die Oit. * (Aus der großen Zahl von Zuschriften, die den gleichen Mißstand rügen, greifen wir wegen Platzmangels nur diese eine heraus. Nach eingehendstem Studium einer solchen „Brotkarte" finden wir die allgemeine Ablehnung tatsächlich begreiflich und halten die obigen Ausführungen für recht bezeichnend. Die Schriftltg.) — Das Tennis-Länderwettspiel Deutschland-Holland, für das Graf Lim- Austrag. Der Derteidiger der Meisterschaft. Johann Rosenbusch- Braunlage erstelle auch diesmal mit 3:21,1 die beste Zeit. Heintzc- Bad Harzburg und G. Packert-Halle belegten in 3:24,1 bzw. 3:25,1 die Plätze. Bei den Damen war Sri. Harms aus Bad Harzburg in 4:04,2 HÖH. Zimmer nahe Noon- sirn'-e (oioit aesuchr. £)ff. an Nooustraße 181. Turnen, Sport und Spiel- — Zn Duisburg findet am 22. (Januar die Wahlversammlung des W e st d e u t- sch en Spiclverbandes statt, die endgültig Beschluß fassen soll über dm neuen Weg. den Westdeutschland zur Austraaung seiner Fußballmeisterschaften in den nächsten Zähren beschreiten wird. Die Aeformvorschläge, die in ihrem Kern bekanntlich daraus hinauslaufen, die Meisterschaftskampfe auf einen Zeitraum von zwei Name gespickte Wisch ist eine starte Zumutung an die Bezieher der städtischen Brotmarken seitens des Lebensmittelamtes. Bei behördlichen Druck' fachen sollte man doch auf den erst" Blick sehen, wozu sie bestimmt sind, zum R_ clraten fehlt H.Hochftätter Gletzen Speztal hauö für Tapeten Teppiche und Anoleum Brandplatz Ar.l Homöopath W. Schneider Damen • Kopfwäschen mit eicf-.r. Arwarnt, Frisieren und Ondulieren '.Ülf. 8.—, Frisieren and Ondulieren Mk. 4.50 zu jeder TaneS- zei'. 11 ’ Damen - Salon E. SamRory, er- Neustadt 19. so Zähren zu verteilen, durften voraussichtlich die Zustimmung der Bersammlung finden. — Das Aeichsverdands -Turnier im Berliner Sportpalast, das in der Zeit vom 4—12. März statlfindet, wird jetzt zur Ausschreibung gebracht. Die Gesamtauswen- düng beträgt 794 000 Mk. Davon e.challen auf Springkonlurrenzen 464 000 Mk., auf Dressurprüfungen 78 000 Mk., auf Eignungsprüfungen 79 000 'Ml., aus Materialprüfungen 63 000 Mt. An fünf Tagen finden sowohl am Aachmittag wie am Abend Bcranstaltungen statt, während an drer Tagen die Prüfungen aus den Aachmittag beschränkt bleiben. Kaufmann, 30 Jahre, sucht fotort irdl. mödl. Zimmer. Schriftl. Angeb. unter 0322 a. d. Gien. An». Zur Angestellten unseres „Gießener Anzeigers" ijunges Ehepaar) suchen wir für Mitte März, spätestens 1. Avril, dirl HMdiiWn. Veute, die bereits in ähnlicher Stellung tätig waren, erhalten den Vorzug- 370 Einqesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrtk stehenden Artikel übernimmt die Redallion dem Publikum gegenüber (einerlei Verantwortung.) Flottweg das beslbewährle Motor- Fahrrad. WklWllen Handleiter- n. Äcisten- waqen, einzelne Näder, er:ra stark gebaut, emp- stehlt biumit Daniel Baum, 0279 Steinstraße 35. Junger gewisfenhafter Verkäufer der Manusäkturwaren-Branche sucht passende Stellung zur weiteren Ausbildung in Detail- oder Engrosgeschäft. Perfekt in Stenographie Und Schreibmaschine Schrift!. Angebote unter 0347 an den Eichener Anzeiger erbeten. Die Deutsch-Akadem. Hockeymeisterschaft wird voraussichtlich am 11. und 12. Februar in Leipzig entschieden. Teil- nabmebcrechtigt sind die Mannschaften des Berliner Hockey-Llubs. des Münchener Sport-Clubs und des Akademischen Sport-Vereins Köln, sowie eine mitteldeutsche Mannschaft, die noch ermittelt Junger Mann mit allen vorkommenden Bureauarbeiten vertraut, von hiesiger gigarrensockrik z. 1. April ob. früher gesucht. Schrift!. Angebote mit (Bel)a!t5= ansprüch. unt. 377 a. b. Gießener Anzeig. B. Burkhards, 10. Jan. Mit der Versetzung der neugegründeten 2. Schul- fjlelle wurde Schulverwalter Pfaff aus Deckenüach, seither in Wteseck, betraut. er. Rieder-Stall. 10. Jan. Lehrer Fischer, der über 10 Jahre hier tätig war, trarfcc nach Mörfelden bei Darmstadt versetzt. f. Laubach, 10. Jan. Nachdem Gymnasium und Volksschule am Donners- «g den Unterricht wieder ausgenommen hat-- t TH>Um an 912 w läut ba 5nif): Aidda 9,35 qu? ll5^rg,io.3an. vitterungsllm- während eg ncch he schien, als sollte ch Schnee bringen, eren Geblrgsgegen- Tage einer Men sichen. Dorn Schnee, 30 Zentimeter hoch hen. Del dem Tan- :n wieder bewässert sichten für die Ernte der Trockenheit des bestanden, dürsten igt sein. Für die ter allerdings einen nnchen Dörfern, wo dt kurzem überhaupt u5 verschont geblie- Charaster hat die nominen. Vielerorts n, bei vfyißetrie'b Bahnhofsfr.60. ’l'cLiO'j! noch tägl.Aufnahme für die neuen Tages- und Abendkurse. Prospekt u. Aufnahmeschein frei. Schwindel und Herzklopfen die besten Zeichen »'.Unterernährung u.Ner- Dofitöt, befeiti.U nach kurzem Gebrauch das von den nam mslesten Aerztcn emvfohlene V8TAMOL Deutsch. 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Mit der Aeihe der ' ■obre hat sich der vorzüglich geleitete Verband , ^stenS entwickr't und ist allmählich das geworden. >uas den G'.ündem als Ziel vor Augen schwebte: i-me reichlich fließende Quelle für die Wohlsahrts- emrichtungen des hessischen LwrdeZ-Lehrerverems, hörnen er trotz der unnormalen Zeitverhältnisse all- jährlich nicht unwesentliche Zuschüsse spendet. An totr Spitze des Verbcurdes steht heute noch wie vor 25 ßahren als Direktor der rührige und umslch- lüge Lehrer Gg. Dem, früher Aieder-Ohmen. jetzt Vcu-Isenburg, währettd die im Vorstand oder ' ichtsrat tä-ig qetixiencn Mitglieder: W. u n t (Gießen). Müller (Homberg), Büppel .vüdelsheim), Backes (Darmstadt), Hambur- fflcr (Grünberg), Hartmann (Gießen», S m m- r lch (Boßdorf), Schenlelberg (Oppenheim), .^rapp (Darmstadt- und Mas sing (Laubach) micht mehr unter den Lebenden weilen. Auch das l-chte Geschäftsjahr deö Verbands, der seine Mit- -Wieder seit einigen Jahren gegen Einbruchsdleb- lmhl versichert, schließt trotz erhöhter GeschäfiS- foften und trotz ziemlich hoher Schadenfälle wieder- »in günstig ab. * '6ic * ts». liier, Und s?*** & *4; •',BI folgt.) Gießener Theaterverein Frcitac» den 13. Januar 1922 Meine Frau legt mir ein auf beiden ©eilen eng bedrucktes, grünes Blatt auf den Schrew- tisch und fragt mich, was das wohl bedeuten soll. Aach flüchtigem Beschauen sage ich: „Das ist wohl eine Zeitungsbeilage!" „Olein, das ist unsere neueste Brotkarte! Lins armen geplagten Hau» frauen mutet man zu. daß wir unsere kostbare Zeit damit vertrödeln, aus einem Wust von Reklamen die dazwischen versteckten Brotkarten Erved., Plocknr. 6. iflMoet Alte, vornehme, durch billigste Prämien- tarife und hohe Reserven denkbarst kon- kurrenzfähtge Lebenoversicherungs - Gesellschaft sucht mit Sitz in Gießen für Oberhessen eine Generot-Agentm mit den heutigen Ieitverhältnissen angepaßten Bezügen zu errichten. Bewerber mit ersten Referenzen und ,evtl. entsprechenden Resultatausweisen wollen ihre Zuschriften richten unter K. L. 4029 durch Rudolf Mosse, Köln. 400»s JMchsidn mit abgeschlossener Baugewerkschulbildung für eine standesherrliche Verwaltung zur Aushilfe fürs fort gesucht. Schr. Ang. unter Beifügung von Lebenslauf, Ieugnisabschriften und Ge- haltsansprüchen unt. 396V an den Gieß. Anz. — I. Deutsches Reichs-Rodelrennen in Schreiberhau. Bei glänzendem Winterwetter kam am Sonntag in Schreiberbau in Anwesenheit einer großen Zuschauermenge das I Deutsche Reichs-Rodllrennen zur Entscheidung. 52 Rodler stellten sich dem Starter, darunter auch dar Rodelmeister Raupach. Die Bahnoerhaltniise waren denkbar gut und gestatteten einen einwandfreien Verlauf des Rennens. Die schnellste Zeit für die 2750 Meter lange Strecke erzielle Gustav Tietz-Schreiberh-au. Die Ergebnisse: Gustav T i e tz - Schreiberhau 3:55; 2. Franz Tietz 3:57,5; 3. und 4. Raupach-Schreiberhau und Rawratil- Schreiberhau je 4:01. Damen: 1. Sri. Meergänz - Krummhübel 4:22. ' — D i c H. Rorddeutsche Rodel- Meisterschaft kam am Sonntag auf der 1887 Meter langen Bahn in Bad Harzburg zum herauszufinden!" Wütend geht sie fort und schmeißt die Tür ins Schloß zur Bekräftigung ihrer (Erregung. — Run betrachte ich mir das Blatt auch etwas genauer und fange an zu studieren. Da steht obenan: Bei Empfang sofort nachzählen! Spätere Beanstandunger zwecklos! Darunter: Korbwarenhaus Peter Heß. Frank- furter Straße Rr. 19. Möbel jeder Art, Th. Brück. Konditorei und Easö Krämer. Astoria-Lichtspiele. Seltersweg. Dr. Wolfgang Metzer. Zentrale: Schan-enstraße 16. 26 Derteilungsstellen. Ah, jetzt kommt s: Brotkarte. Mai, Mat. llnd baneben ■ T>rot“ und Lebensmittelmarken der Stadt Gießen. Druck auch auf der Rückseite, Kreuz-Drvgeric. August Roll, Gießen. — Eben überlege ich noch, ob oie Stadt Gießen mit August Roll ein Korn- pagniegeschäft in Brotmarken hat und finde beim Wenden (Druck auch auf der Rückseite, und was für einer) nunmehr die Reustadt-Drogerie von Hans Roll im Verein mit 'Brot- und Lebensmittelmarken der Stadt Gießen. Also die beiden Rollschcn Drogerien vertreiben mit der Stadt die Brot- und Lebensmittelmarken.--Aber Scherz Frau hat recht: Dieser mit Re- Wisch ist eine starke Zumutung Aufnahme für die neuen Tages- und Abendkurse. 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Jach i erfolgte ein 3uftrt vorigen Mnterlcrn bttg lagen die Ziff« itafc nicht vvllstän! veile M Ingleich Die tntiflm € M und Mm Trauen ftubi.ettcn den, Siel und Ms 3m 6ommtr|( 8tmien in öfter -»phischen und 6i' der Medizin i2'2i ter LechtÄvissens« 2® Mrtoilfenfd teaeeigill» B5 Shmie, 145 «tdWlochgeS 3n der Dahl j stch gegenüb „ Jechtr öDmnetl9U 96? - 1921 2001 Catirmet 1914^33 . - 1921 335 |wttl914 München Münster Wingen Künburö Ms diesen , Berlin in beiden Stelle stand. Es A-vischen 3—5000 Avmmersemester; futL Hamburg, C uud Würzburg. 5 len Äostock, Greif scheu 2-3000 Stu. ^Herren mit Bereifung verkaufen )|onn Ureslmi ttlangen frasflutt.« Mdburg u 8»ieyen Slöttingen Qlrcifeipolo Heuchelheim, Leetsdale (Amerika), Kinzenbach, den 10. Jan. 1922. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 12. Januar, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause Ludwigstraße 7 aus statt. Kanonenöfchen zu kauten gesucht. 0344 Löber, Seliersweg A. Herrn Johann Seibel so viele Beweise herzlicher Teilnahme gaben, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Frau Alwine Seibel u. Kinder. Todes-Anzeige. Heute abend 5l/2 Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsre herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Katharina Seuling geb. Balser im Alter von 65 Jahren. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verlust unseres teuren Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Vie trauernd Hinterbliebenen. I. d. N.: Christine Römer geb, Krämer. Lang-Göns, den 9. Januar 1922. Reue Singer-Schneider- Nähmacchln' und neuer blan.Aning, cyr.48, preiswert zu verk. Näheres Wl!h.WllI,'Sc6neibermftr. Heuchelheim b.Gieffen. Stadttheater Leitung: H. Stelngoetter. TonnerStag, 12. Jan. (halt Frei lagt: 14. Frei tag-Abon.-PorsL Haföon her Dellt. Ans. 7, Ende 10 Uhr. «e. Allen, die uns bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen tröstend zur Seile gestanden haben sowie für die vielen Kranzspenden unsern innigsten Dank. Om Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Leib. Danksagung. Allen denen, die uns während der Krankheit und dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Miss Sport-Ctak i. IM, 11 Donnerstag, 12. Jan.» abends b1/, Ubr: MMSversamlW Im „Aauarium", Wall- toritraffe. Gleichzeitig werden die Mitglieder gebeten, Wünsche betreffs Einladungen zu unserem Winterfest am 28. 1. 22 umgehend an W. Plank, Mühl- straffe 3, zu richten. 381 v Der Vorstand. Gießen, den 11. Januar 1922. 0331 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Tochter und Schwester sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schultheiß am Grabe der Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Johannes Volk XIII. Steinbach b. Gießen, Mühlheim a. d. Ruhr, 9. Jan. 1922. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 12. Januar, nachmittags 21/., Uhr, in Steinbach statt. gWD Für die uns beim Heimgang unserer lieben (Eltern und Groß, eitern erwiesene Teilnahme danken wir herzlich. Frau B. Felber Ursula Felber. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die vielen Kranz- und Blumenspenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste durch den Heimgang unseres lieben Sohnes und Bruders W ehe E* 18n>6 ist ^emic Lr^emotifei lÄh & °° Qtibn'u.S ? S^Q 8nbe ?: a4 e85h?flr Vurde I9u ?nen- Hallentraining Donnerstag, 12. I. 22 lurnhnae 0. ßinölmitOiDen- flvuie (Sfliillerftcoöe). Beginn 8 Ubr abends. Erscheinen sännt, aktive» Mitglieder ist Pflicht. 0361 Der Obmann. MUMM Montag, 16. Januar, 8 Ubr, im Schivkavaff: Etiteralvtrsaitiiiiltitig anschlieffendVortragdeS Herrn Paul Scholz: Aaturheilkunde und Elternhaus. Bnblreifber Besuch der Mitglieder erbeten. 372v___Der Borstand. Todes-Anzeige. Plötzlich und ganz unerwartet verschied heute abend 6 Uhr, am Geburtstag ihres durch den Tod im Weltkrieg vorangegangenen Sohnes, nach kurzem Krankenlager meine liebe Frau, unsere treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Horn geb. Krämer im Alter von 62 Jahren, was wir allen Freunden und Verwandten mit der Bitte um stilles Beileid tiefbetrübt anzeigen. Gut erhaltener Küchenherd u kaufen gesucht. Schr. !lng. u. 0342 o. d. G. Anz. Georg Rühl, Postsekretär sowie allen, die ihm das letzte Geleite gegeben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken wir dem Herrn Pfarrer für seine trostreichen Abschiedsworte, dem Herrn Postdirektor Dörke-Alsfeld, dem Verein Bavaria und dem Verein für Bewegungsspiele für ihre schönen ehrenvollen Nachrufe. Kaufe getragene Herren- und Damenkleider, Schube und Wäsche. 074 Fran Margarethe Steinmüller geb. Volkmann im Alter von 53 Jahren. 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Eine grobe gut erh. emaill. MkisttneBtidktmtte K U 1 * j. Mittwoch, U Januar |922 Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gverhessen) Zwettes Blatt 100 51. des 88.80 Är. Liebersicht M urifurt a tHsberg Frankfurt a. M.. 11. Januar. Theolog. Zahnheill. SoTTtmer 1914 Börsenkurse. Pili heu- Besrtch der deutschen UniruersiLäten 1920(21 Don 5 Hach beni Der Parteitag der Unabhängigen. 100 100 100 100 1 100 100 100 100 100 100 10.1. 2,97 1,70 2.95 35 87 2,35 4334 3353 Ehemie 914 Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Neuyork . . 6,12 286,30 27,83 58,60 119,15 ont- Kr. Kr. Fr. £ L. Fr. Kr. r Kr. Kr. 970 4979 Pharmaz. 1086 993 5,23 272,70 27,97 55,90 113,85 765,- 782- 1100, 745- 825 . 562^ 545, 655, 1000, 576, 600,- 498, 75, 650, 230. ißurg i. D iehen tingen Oswald ifcurg rg 5mm et 1914 , 1921 Math.u.Naturw. 6881 7135 Landwirtschaft 1360 3167 9.1. 0,12 1,62 3,15 2*50 L59 7,25 -.59 6,27 273,30 27,98 56,10 114,15 1448,55 1451,45 3361,60 3368,40 2587,40 2592,60 Bulgarien Konstantinopel . . . Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° 0 Hess. Staatsanl. Electron Griesheim | Dtsche. Derev'Sbank 6,08 285,70 27,77 58,40 118,85 749,25 750,75 739,25 740,*5 175,07 175,43 1.7.14. Fr. 125.40 Fl. 59.20 Kurs 9.1. 77,50 88,- 103,— 89 50 390,- 460,- । 305 — 290,- 473,- 402,- 365 - 330,- . 850'- 745,- 720 - De Daleras Demission. Lublin, 10. Jan. (WTB) Sofort nach» Eröffnung der Sitzung des Sinnfeiner P^lamMtS qab De Dalera seine und semes K«abmettS Demission bekannt und schlug gleichzeitig vor. bah das Parlament Mahnahmen treff«, sone. um die ungehinderte Durchführung der Geschäfte zu sichern. Der Vorschlag, De Dalera wredet zum Präsidenten zu wählen, wurde mit 60 gegen 58 Stimmen ab gelehnt. Kurs 9.1. 77.50 88,- 102,75 70.70 404,- 430,- 800,- 232,- 465,- 420,- 360,- 800,- 300,- 810,- 698,- 770,- 767,- 1115,- 730,- 840,- 875.- 600,- 570,- 634,- 1000,- 576,- €00,- 491.- 74,- 675,- 580, 500, 75, 850, 230, Ztr. 117.80 Kr. 88.80 Kr. 117.80 Sh. 97.80 Fr. 125.40 5 23-80 1LL Frankel! 189.75 2.95 0.17 8.85 42.20 21.84 22.25 41.20 0.85 516.50 1.80 0,17 Datum: 5°,, Disch. Kriegsanl. 4° g Dtsch. Reichsanl. 3°/„Dtsch. Reichsanl. 4° „ Preuh. Konsols Hamburg.Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbant. Nationalbank f. D. . Boch. Gußstahlwerke Bud.- Eisenw.-Akt.. D.-Luxemb. Bergw.. &r. Ql. Hansen (Berlin) ' in den letzten Dezembrrtagen vom Statistischen Reichsamt zusam- ^lngaben über die Zahl der an den Wechsel aus Holland Deutschland . . . . Wien........ Prag........ Paris........ London Italien Brüssel....... Budapest Neuyork....... Agram....... Warschau Züricher Devisenmarkts frei Wl-°»^cd-2 061 «ns. •' 6,90 —»58 Schweizer = 1 ju.zS = 3.10 -- 0.17 — 8.45 = 4M5 - 21.84 = 22.30 -- 40.20 = 0.85 = 517.50 -- 1.75 = 0,17 einem besonderen Memorandum fordert bie brt- tische Negierung übrigens noch eine gemeinsame Regelung der Frage der französischen 2- Bvvtflot te. Der Pakt enthalt dre Der- pflichtung Englands, Frankreich un Falle ern^ mcht provozierten deutschen Angrlffs mit allen seinen Streitkräften zu unterstützen, und sicher: die Erfüllung der Artikel 42 43 und»44 bä Dertrages von Versailles. Auch auä dem englischen Text geht hervor, daß Eintritt deutscher Truppen in verbotenes Gebiet nicht ipso facto den Eintritt Englands in den Krieg bedeuten würde. England sei auch frei, den Umständen Rechnung zu tragen und zu erklaren^oo nach. seiner Ansicht der casus foederis eintre^ oder nicht. Ein besonderer Artikel seht fest, datz die Dominions an den Pakt nur sow:rt den sind, als sie zustimmen. AMerdem sei Die Zustimmung der Parlamente Englands and Frankreichs nötig, bevor der Eintritt m D«t Krieg erfolge, ileber die Tauer des Pakte- sei noch nichts bestimmt. Entwicklung des Kapital-Smus zu einer rie'igen internationalen Macht mit dem ang lsächsi-chen Kapitalistnus als Zentrum beding? netuxnDtg r- weise den internationalen <>usammenschlutz ces Proletariats auf dem Boden des Klaßenkampfes, und die internationale Kampfgemeinschaft gewinne nunmehr praktische Bedeutung. Di'.tmann schüttelte die MosEer Putschtattik ab. wandte sich aber energisch gegen die Koalitionspolitit der Mehrheitsscziali len, di: er a s Ursache der Radikalisierung und der kommunistischen Putscherei bezeichnete. Mit Hilfe der M. S. P. habe sich andererseits die Rcaltion wieder in den Sattel gesetzt. Tittmann sprach es aus, bah für die ilnobhäng ge S zialdemokratisch: Pa.tei, sur de der Klas.enkamp, erste Voraussetzung jeder Politik sei, eine Koalition mit Den Bürgerlichen nicht in Frage komme, und er bezeichnete es als Bedingung der Einigung, die kommen müsse und werde, baß die Kommunisten sich von Moskau und bie Mehrheitssozialisten von ber Koalition mit ben Bürgerlichen lossagten. Aber Tittmann machte jedesmal die Einschränkung, bah von Falt zu Fall ein Zusammenwirken mit den Bürgerlichen denkbar sei, doch die vor- ichtige Abschwächung dieses Vorbehaltes folgte aus dem Fuße in der Erklärung, bah von einem derart gen Ausnahmefali bei d r jetzigen Mach!- Verteilung der Klassen in Tiut chand nicht die Rede sein könne, im Gegensatz zu O e ft c r r e t d>, wo das Proletariat mit der Verwaltung der Eisenbahn und der Truppen die tatsächliche Machc in Hände,i habe. Diktatur könne als Niedergang notwendig sein, aber es dürfe kein Zweifel auf- kommen, bah die Hn!age wiederholt.) Die deutschen Delegierten nach Cannes geladen. Cannes, 10. Jan. (WTB.) Dach ein« Havasmeldung rechnet man damit, daß der Ober st e Rat über die Gesamtheit der Re - parationsfrage endgültig sich geeinigt habe, da er gestern abend diedeut- schenDelegiertenaufgeforderthat, ihre Reise fortzusetzen, um am Mittwoch nachmittag in Cannes empfangen zu werden. Cannes, 10. Jan. (WTB.) Der Sonderberichterstatter der HavaSagentur meldet: Die alliierten Regierungen wollen ihren Der-, ttetern bei der ReParationSkvmmisfion Anweisungen erteilen, die Reparationskommission Izu beauftragen, die betreffenden Be «s schlüsseDeutschlandendgültigbe- k a n n t zu geben. Sfö&SSg Die englischen Dedingungen für Frankreich. Paris, 10. Han. (WTB.) Der Sonder- bertcTterftatter des „Echo de Paris'' m Tann^ meldet über die Bedingungen des Wschlusles eines englisch-französischen Daran- Heber trage 8: Es sei gestern dl« erwartet« Antwort auf die französischen Vorschläge noch nicht eingegangen. Die britische Delegation habe noch. einmal nach London telegraplnert, unb dort sei bie Frage gestern im Kab.net: srat b^.u tert worden. Vielleicht könnte Lloyd George heute morgen die Entscheidung mitteilen ,2llsdann Tarne für Driand ber wichtige Augenblick. Das britische Angebot sei von drei Fragen abhangtg. ll. Frankreich müsse sich nicht nur an die internationale Konferenz von Genua für gebunden erllären, sondern es müsse auch die Resolution, die Lloyd George borg'schluaen habe, an nehmen. 2. Frankreich müsse eine befriedigende Lösung der Zange r- frage gemäh dem Friedensverttage annehmen. Das heiße: Die Forderungen, die seit dem Wasfen- stillstand gestellt wurden, aufgeben. 3. Sodann | müsse sich Frankreich mit England Hinsichtlich des hnn Anavra einigen. — dn Frankfurt Berlin |t~, v----------- - . , hr° 1-llhr- Schluß- Schluß- Vertrages von Angora elnigen- Kurs Kurs Kurs 10.1. 77,50 87,- 102,75 71, — 415 - 450,- 300,- 275,- 455,- 402,- 355,- 300,— 28),- 880.- spie'.iger gleichlau'e^der Arbeit zu ge'angen. Unter voller Wahrung ihrer rechtlichen und geschah' lichen Selbständigkeit werden die drei Gesellschaften ihre Gewinne in Zukunft zusammenwerfen. Außerdem wird ber Aufsichtsrat der Metallbank und Metallurgischen Gesellschaft A. G. eine be- trächlliche Kapitalerhöhung Vorschlägen. Warknotieruvgeu. Für 100 deutsche Mark wurden gezahll: JOethestraR^ Markte. Frankfurter Schlachtviehmartt. F r a n k f u r t a. M., 9. Jan. (Amtlich.) Marktverlauf: 3n allen Viehgattungen lebhafter Handel, nur Schweine hinterließen etwas Uemrrstand. — 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgettieben waren 1341 Stück Großvieh. Davon 308 Ochsen, 52 Dullen, 981 Färsen und Kühe; ferner 389 Kälber, 368 Hämmel und 1851 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Ztr. Lebendgewicht: für Ochsen 700 bis 1200 Mk., für Dullen 825—1050 Mk., für Färsen und Kühe 600-1150 Mk. für beste Färsen und bis 1050 Mk. für beste Kühe; für Kälber 900—1300 Mk!, für Hämmel 500—850 Mk^ für Schweine unter 80 Kilogramm Lebende gewicht 1400—1600 Mk., von 80—100 Kilogramm 1600—1700 Mk., von 100—120 Kilogramm 1600—1750 Mk., von 120—150 Kilogramm 1600—1700 Mk., über 150 Kilogramm 1600—1700 Mk., Sauen und Eber 1300—1500 Mark. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheb^ lichen Gewichtsverluste, Spesen und Händler- gewinne in sich schließen. (Beriditsfaal. Ein ungetreuer Gewerkfchaftskassierer. F r a n k f u r t a. M., 10. Jan. Die Strafkammer verurteilte den Rangierführer Fritz Hüter, der den Posten eines Kassierers der Gewerkschaft Deutscher Eisenbahnrangierbediensteten bekleidete und in dieser Eigenschaft diese um 24 000 Mk. schädigte, zu 1 Jahr Gefängnis. Aus dem Amtsverkündigungsblart. *♦ Das Amtsverkündigungsblatt Olr 6 vom 10 Januar enthalt: Derwaltungskosten der Erwerbslosenfürsorae. — Vergütung für die Vertretung erkrankter oder sonst verhinderter Lehrer und die Wegvergütung. — Aenderung der Ortssatzung über die Benutzung der Gemeinde- viehwage zu Albach. — Dienstnachrichten. - Vermißt. — Verordnung Über die Einstellung und Entlassung von Arbeitern und Angestellten wahrend der Zeit der wirtschaftlichen Demobilmachung. Kunst und Wissenschaft. * Kunstausstellung. Wie uns der DerbandderbildendenKünstlerin Hessen mitteilt, wird am 1. Februar d. Z. in den Räumen der Kunstgewerbeschüle in Mainz eine hessische Kunstausstellung eröffnet, die neben Gemälden, plastischen und graphischen auch kunstgewerbliche Arbeiten umfassen soll. Ablieferungstermin ist der 20. Januar. Anfragen und Anmeldungen sind an die Direktion der Kunstgewerbeschule in Mainz, Klarastrahe, zu richten. Dei dem regen Eifer, mit dem sich Mainz in letzter Zeit aller künstlerischen Destrebungen annimmt, ist ein guter Erfolg der Ausstellung zu erwarten. Frankfurt a. M.. 10. Zan. CBorfen« stimmungsbild. Tie Börse begann der behaupteter Tendenz. Ter Verkehr entwickelte sich zögernd. Tas Geschäft trug einen unsicheren Charakter Spekulation unb neuerdings auch Privat- Publikum legen sich im Eingehen neuer Engagements Zurückhaltung auf. Dle Stüttmung bes Montanattienmarktes bot heute ein ^ruhigeres Aussehen. Von den führenden Werten stellten sich Harpener, Gelsenkirche. er, Laurahütte Cb?rbcbarj höher. Jndustrieaktien zeigten teilweise em sctwächeres Aussehen. Llllerbings nahmeri b.e | Kurseinbußen nur in wenigen Fällen größeres Ausmaß an. Am Markt der nicht notierten | Werte war die Haltung mäßig befestigt. Benz 64Q.—630. Deutsche Petroleum 1550. Mansfelber Kure 20 000 —20 250. Rastatter Waggons 690 Julius Sichel ca. 830. Hansa Lloyd 34d-345. Der Devisenmartt unterlag nach fester Eröffnung erneuten Schwankungen. Ter Dollar stellle sich auf 170—113. Auslandspapiere leicht befefhgt Kali Westeregeln gaben nach ihrer gestrigen Steigerung nach. Chemische unb elektrische Papiere menig einheitlich Anilinwerte vorwiegend schwacher Neckarsulmer 950. 3m Verlause der Börse setzte sich die Befestigung weiter fort, doch beschränkten .sich die Umsätze auf einzelne Spezial- papiere. Der Schluß war still bei behaupteter Tendenz. Privatdiskont 4i/2 Prozent- Gelsenkirch. Bergw.. Harpener Bergbau. 1000,- Oberschl. Eifenb.-D. 731- Oöerschles. Eifenind. 848,60 Phönix-Bergb.- Akt. 020,— Bad.Anilin-u. Soda 870,- Höchster Farbwerke. 552,- Allg. Elektt.-Ges. . . 665,- Felten & Guilleaume 1020, - - 575 — Rinnen neue f(urse ,^2tiaphIT Berlin, 10. Han. Börsen st immungs-: b i l"b. Wenn auch die Börse infolge der am r Devisenmarkt während der Vormittagsstunden eingetretenen kräftigen Erholung, die den Dvllarkurs von anfänglich 166 aus 175 und Holland von 6100 I • auf 6450 hob, ein wesentlich freundlicheres Aus- 1 sehen bei teilweise erholten Kursen zeigte, blieben I während des ganzen Verlaufes doch eine gewisse I Nervosität und ausgesprochene Zurückhaltung an-1 gesichts der Unsicherheit über die weitere Gestab tung der Dinge im Zusammenhang mit ben noch zu erwartenden endgültigen Beschlüssen der Konferenz in Cannes bestehen. Das Privatpublikum I hat durch den gestrigen Kurseinbruch sich nicht in > dem vielsach gefürchteten Maße zu wegen lassen. Seine Berkaufsaufträge sind sowohl im Groh- wie im Kassaverkehr nicht allzu bedeutend, und Rückkäufe und Deckungen der Börsen- kreise und ihrer Gefolgschaft boten ein Gegengewicht. War die Kursbildung somit nicht ganz einheitlich, so überwogen doch bei weitem die Erholungen, die sich für die meisten Papl^e durch. | schnittlich auf 30 bis 40 Prozent stellten. Erhebliche Besserungen erzielten die gestern besonders emp- I findlich mitgenommenen Werte wie ßauraoutte, Guano, Stöhr, Linle-Hoffmann, Thale sowie Gebr Döhler und Essener Steinkohlen, die um 75 bis 130 resp. 250 Prozent fliegen. Demgegenüber fallen I erneute mäßige Rückgänge, die ihr größtes Ausmaß mit 75 Prozent bei Felten & Guilleaume erreichten, kaum ins Gewicht. Schiffahrts-und Bankaktien waren bei unregelmäßiger Kursbildung | wenig verändert. Valutapapiere waren zumeist erheblicher befestigt. Von Kaliwerten schlossen Deutsche Kali Aschersleben sich der Erholung an. Westeregeln bagegefn büßten infolge beß -auV hörens der bekannten Interessenkaufe 250 Prozent ein. Festverzinsliche Werte unterlagen keinen erheblichen Kursveränderungen, besonders fest aber lagen österreichische unb ungarische Gvldernten. In den zu Einheitskursen gehandelten Industriepapieren scheinen, soweit bei der jetzt beginnenden Kurs- feststellung überblickbar w .die Erholungen den Rückgängen ungefähr die Wage zu halten. JeLiziner hat sich nur gering vermehrt. Philosophie, Philologie und Geschichte haben als Fächer eben Rückgang aufzuweisen. Die Zahl der Theologen hat sich ebenfalls erheblich verringert. Auffallend groß ist weiter der Zudrang zur Zahn- EjeiUunbe, Chemie und Landwirtschaft. Die Zahl der Mathematiker und Naturwissenschaftler hat ehuS zugenommen. Die der Apotheker ist etwas «funken. Die Zahl der Zuristinnen ist gegenüber dem ftrnmerfemefter 1914 von 57 auf 618, der Natio- mlLkvnominnen von 128 auf 865 gestiegen. Wäh- rmd es im Sommer 1914 nach der Statistik 979 Nedizinerinnen gab, wurden im letzten Sommer- smrester 2025 gezählt. Theologie studierten 1914 18 Frauen gegen 72 Frauen 1921. Für Zahnheil. Lnde waren eingeschrieben 1914: 38 unb 1921: M Studentinnen. Philosophie und Geschichte luibe 1914 von 1877 und im Jahre 1921 von T25 ötubentinnen belegt. Mathematikerinnen unb Taturwissenschaftlerinnen gab es 1914 733 gegen 912 im Sommer 1921. Die Zahl der Chemikerinnen wchs von 29 (1914) auf 195 (1921), bie der Apothekerinnen von 10 (1914) au] 145 (1921). Landwirtschaft studierten 7 (1914) gegen 49 Frauen Ml. abhängigen halte. Nachdem ein Llntvag, der bie Räumung G e - Orgien« durch bie Sowjettruppen verlangt, angenommen worden war, berichtete Lebe b our über die Arbeit der Programmkommissivn. Das allgemeine Programm fuße auf der Th se, daß Gemeinwirtschaft unb Gemeinsinn Dorbrdingun- gen ber Menfchenwerttmg feien. Der Kern des Programms ist bas politische Manifest, bei besfen Erörterung Ledebour Gelegenheit nimmt, die Frage der Einigung dahin zu beantworten, daß zwar der Augenblick für den vollständigen Zusammenschluß noch nicht gekom- men sei, weil die Mehrhettssrz allsten h ute noch nicht dem proletattschen Interesse alle anderen unterordneten, daß aber gemeinsame Aktionen durbA^i-chit we.deii könTtteii. ilm bfß Diktatur- Problem führte Ledebour einen wahren Eiertanz auf, ohne daß es ihm besser als Dittmann gelungen wäre, ben angeblichen besonderen Diktatur-Begriff ber Unabhängigen positiv zu formulieren. Die Moskauer Gewaltherrschaft sei keine Diktatur des Proletariats. Die Diktatur, zu der sich die Unabhängige Partei bekenne, verwerfe die terroristische Unterbrüdurg, die etwas anderes sei als die Anwendung von Gewalt. Zu dieser als ^Lberga^mittel bekenne sich bie Unabhängige Partei für ben Fall einer neuen revolutionären Welle, die mit Naturnotwendigkeit kommen werde, ober angesichts von Angriffen der b.'sitzenden Klaffe, die keinen anderen Ausweg üibeig ließen In der Aussprache griff Frau Zieh ebenfalls die Koalitionspolitik ber Mehrheitssozialisten an und trat für bas Manifest ein. Mtt einer Ansprache des Generalsekretärs der französischen Druderpartei, Paul Saure, dessen Ausführungen von dem Elsässer Grumbach verdeutscht wurden, schloß die heutige Tagung. Faure erflärtc, daß seine Partei, wenn auch zahlenmäßig schwach (etwa 100 000 Mitglieder- bafür sorgen werde, daß es der französischen Bourgeosie nicht gelinge, immer wieder Gegensätze zwischen dem französischen und dem deutschen Volke aufzurichten. (F 3 ) L ®geitrohtjJ^ Nachhilfe- Unterricht aas liÄl a Puff*, edir.ang, an den V.«n, EMUAüMlW iMirhen CBin Iler ?8t|rrxf i Tübingen 'Siraburg Aus diesen r3n(in in beiden --------- . . ü9kILe stand. Es folgten München und Leipzig, fischen 3 -5000 Studierende wurden im letzten • 9:nirnerfemefter gezählt in Bonn, Breslau, Frank- •hut Hamburg, Göttingen, Halle, Köln, Münster :uiü Würzburg. Die lleinsten Studentenzahlen hat- '_o Rostock, Greifswald, Erlangen und Kiel. Zwi- •Men 2-3000 Studenten hatten Freiburg, Gießen, .Adelberg, Jena, Königsberg, Marburg und .Lüb Ingen. . Gegenüber dem Wintersemester 1920 21 ist im :Leuten 0Dmmerfemefter 1921 eine Abnahme der Ziu den t enzah l feststellen für Berlin, ^im, Breslau, Halle, Hamburg, Heidelberg, Zcncr, Kiel. München, Rostock, Tübingen und Mrzburg. Nach den übrigen ällniversitätsstädten -^folgte ein Zustrom bzw. hat sich die Zahl des DDiigen Wintersemesters gehalten. Für Konigs- 6ca lagen die Ziffern des Sommersemesters 1921 wh nicht vollständig vor, so daß sie nur teil- toife zum Vergleich herangezogen werden können. Die meisten Studentinnen wurden in Satin und München gezählt. Am wenigsten Miauen studierten in Erlangen, Greifswald, Gie- Kiel und Rostock. 3m Sommersemester 1921 bevorzugten die •grauen in erster Linie das Studium der philo- ßr?hischen und historischen Wissenschaften (2725), fr Medizin (2225). der Nationalökonomie (865), fr- Rechtswissenschaften (618), der Mathematik id Naturwissenschaften (932). Außerdem studier- tn 72 evangelische Theologie, 304 Zahnheilkunde, IS) Chemie, 145 Pharmazie, 49 Landwirtschaft tri 365 sonstige Studienfächer. 3n der Wahl des Studiums der Männer voll- ^en sich gegenüber 1914 folgende Wandlungen: Rechtsw. Dolksw. Med. Phil. u. Hist. Sommer 1914 9674 2488 16440 12709 . 1921 20016 10810 16737 12275 Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Dries Datum: 9. Fan. 10. Fan. Amsterbam-Rotterb. 6168,80 6181,20 6468,60 6481,60 Brüssel-Antwerpen. 1318,65 1321,35 1388,60 1391,40 Christiania 2622,36 2627,65 274/,25 2752,75 Kopenhagen. . • • • 3321,65 3323,35 3471,50 3478,50 Stockholm 4145,85 4154.15 4360,60 4360,40 Helsingsors 304,65 305,35 324,15 324,85 Italien 729,25 730,75 London 709,25 710,75 Neuyork . . 168,33 168,67 Paris 1383,601386,40 Schweiz .-,.«••• 3246,75 3253,25 Spanien 2507,452512,55 Wien (altes) . . Deutsch-Oesterr.. Prag Budapest. . . . . Buenos Aires . 10.1. 77,50 88 50 103,- 70,80 400,25 424 - 300,- 290,- 460,- 417,- 3Gu'- 300,- 875,- 685,- 770,- 780,- 762* — 850,- 885,- 570,- 550,50 920*- 588,- 586, — 482,- 74,- 668,- ngeboie unter 0333 oii n Vielten« Anzeiger, r-vhil erteilt tüitttoe Nachhilfe i SranzSm'ch u. Englisch. jcbtihL Angebote unter 358 an den Gien. An». “j Otiüotbefenfflüiui nsl.od.LHi)votü.auszul infa. vaer, Oi-Anl Ä Austausch JiroHt-Swii! jutöe ju Leginn deS n lein, für ni. 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